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Limmatwelle Woche 18 / 5. Mai

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 5. Mai 2022, 61. Jahrgang, Nr. 18

Turnfest steigt bald Vom 15. bis 26. Juni findet im Tägi Wettingen das Aargauer Kantonalturnfest statt. 13 500 Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz werden sich an Wettkämpfen messen. Auf dem Programm stehen zudem Konzerte und zahlreiche Aktivitäten. (sib) S. 12/13

Grosse Solidarität In ihrer Garage sammelte die Killwangenerin Gosha Zaranska Hilfsgüter für ukrainische Flüchtlinge. Die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung war und ist so gross, dass mit einem Teil der Güter im Kindergarten eine Abgabestelle entstand. Unter den Freiwilligen sind auch Geflüchtete, die froh um eine Tätigkeit sind. (bär) S. 8/9

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Brücken wieder zugänglich Die historische Holzbrücke und die Paul-Fischer-Brücke zwischen Wettingen und Neuenhof erstrahlen in neuem Glanz. Am letzten Samstag strömten die Besucherinnen und Besucher bei schönstem Wetter zu den neu sanierten Brücken zwischen Wettingen und Neuenhof. Neben Neuenhofs und Wettingens Gemeindeammann waren auch Regierungsrat Stephan Attiger und Abt Vinzenz Wohlwend vor Ort. In Attigers Rede machte er eine Anspielung, die für Roland Kuster, Martin Uebelhart, Vinzenz Wohlwend und Stephan Attiger (v.l.) Gaby Kost Gelächter sorgte. (LiWe) S. 4/5 schneiden das Einweihungsband durch.

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Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt:

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Gemeinderat Wettingen Gemeinde Wettingen

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Aeschstrasse 75

Parzelle:

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Zusatzgesuche:

keine

Bauherrschaft:

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Bauobjekt:

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Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt vom 5. Mai 2022 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Wettingen, 5. Mai 2022

Baustelle:

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WETTINGEN

WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

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Neue Elektrobusse für die Region Die Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen (RVBW) AG haben den Auftrag für zehn vollelektrisch angetriebene Elektrobusse mit Festkörperbatterie an die EvoBus (Schweiz) AG erteilt. Aktuell steht die RVBW vor der Aufgabe, den grössten Teil ihrer Flotte zu ersetzen. Als Erstes werden die Normalbusse durch E-Busse ersetzt. Am 26. August 2021 wurde auf der offiziellen Internet-Plattform simap. ch die Ausschreibung für zehn E-Busse und für zehn Ladepunkte im Busdepot veröffentlicht. Sieben Lieferanten haben ihre Angebote abgegeben. Die Auswertung der Angebote für die Elektrobusse erfolgte über die Prüfung der Zuschlagskriterien. Diese setzen sich unter anderem aus dem Fahrzeugkonzept, dem Service und dem Unterhalt, der Umwelt, dem Energieverbrauch und aus dem Preis zusammen. Nicht zuletzt hatte auch die Bewertung der RVBW-Mitarbeiter aus den Fahrversuchen grossen Einfluss auf die Entscheidungsfindung.

der aufgeladen werden. Im Depot in Wettingen werden zehn Ladepunkte installiert, an denen die Busse über Nacht aufgeladen werden können.

Die Entscheidung fiel nach einer Ausschreibung und Fahrzeugtests mit verschiedenen E-Bussen. zVg

EvoBus hat das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. «Wir freuen uns über den Zuschlag der RVBW. Er bestätigt die Leistungsfähigkeit des ‹eCitaro› und unserer Dienstleistungen. Insbesondere nehmen wir die Herausforderung, zusätzlich zur Fahrzeuglieferung auch die Verantwortung für die Ladeinfrastruktur zu übernehmen, sehr gerne an», sagt Armin Krieg, Leiter Vertrieb Linienbusse. «Mit diesem Auftrag kommen wir unserem Ziel ‹Elektrifizierung der gesamten Gewinner ist EvoBus mit «eCitaro» Flotte› einen grossen Schritt näher. Nach Auswertung der Zuschlagskri- Zudem heben wir den ÖV in der terien wurde der Gewinner erkoren. Region für unsere Fahrgäste auf ein

neues Niveau», ergänzt Stefan Kalt, Direktor der RVBW. Die neuen E-Busse werden Depotlader sein Die zehn neuen Elektrobusse werden hauptsächlich auf der Linie 3 (Wettingen, Brunnenwiese – Baden, Grosse Bäder), 10 (Spreitenbach, Industrie Härdli – Killwangen, Bahnhof) und 12 (Wettingen, Tägi – Baden, Kantonsspital) eingesetzt. Die flache Topografie der Strecken erlaubt den Einsatz von Fahrzeugen mit grösseren Batterien. Dadurch haben die Fahrzeuge grössere Reichweiten und müssen frühestens nach 170 km wie-

VEREINSNACHRICHT Silber für Rotweiss Wettingen in Paris Das Turnier begann ganz nach dem Geschmack von Rotweiss. Im ersten Spiel gegen den portugiesischen Meister Lousada wurde mit 4:1 letztlich souverän der erste Sieg eingefahren. Am zweiten Tag wartete das Heimteam von CA Montrouge, das ihr erstes Spiel ebenfalls klar gewonnen hatte. Das französische Team zeigte sich als stärkster Gegner im Turnier, und die Rotweissen konnten nicht über das ganze Spiel ihr volles Potenzial zeigen. So kam es zu einer Niederlage. Doch Rotweiss hatte sein Schicksal noch selber im Griff und konnte mit einem Sieg im letzten Spiel gegen Prag das Finalspiel erreichen. Mit einer Top-Leistung und einem klaren 9:1-Sieg gelang dies auch. Im Finalspiel standen wieder die Gastgeber als Gegner auf dem Platz. Rotweiss hatte aus dem ersten Spiel gegen Montrouge die richtigen Lehren gezogen, und es entwickelte

Der «eCitaro» Die neuen «eCitaro» sind mit Lithium-Ionen-Batterien der neuesten Generation Festkörperbatterie bestückt. Sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Energiedichte und einen Energieinhalt von 490 kWh aus und jeder Bus ist mit 5 HV (Hochvolt-) Batteriepaketen ausgestattet. Interessant ist auch das Heizungs- und Klimasystem, es basiert in den «eCitaro» auf einer CO2-Wärmepumpe. Angebunden an den Wasserkreislauf der Aggregate sinkt der Energieverbrauch im Gegensatz zu elektrisch betriebenen Seitenwandheizern mit Gebläse und die Reichweite der Fahrzeuge nimmt im Winterbetrieb zu. Die zehn «eCitaro» der RVBW sind mit einer beachtlichen Anzahl von Sicherheitsfeatures ausgestattet. Auch für den Fahrer wurde gesorgt: Für eine bessere Rundumsicht wurde die Sitzposition des Fahrers leicht angehoben – er ist nun direkt auf Augenhöhe mit den Fahrgästen. Ausserdem konnte durch die Verlängerung der Front die Beinfreiheit vergrössert werden – und das sogar bei verbessertem Kollisionsschutz. Das ermöglicht eine optimale Sitzposition an langen Arbeitstagen. (zVg)

REGIONALPOLIZEI

Am Gründonnerstag reiste das Herren-Team von Rotweiss Wettingen nach Paris zum Europacup. Am Ostermontag kehrten sie mit Silber im Gepäck zurück. zVg sich von Anfang bis Schluss ein ebenbürtiges Spiel. Montrouge erzielte einzig zwei Siebenmetertore, dies reichte aber, um das Finalspiel mit 2:1 zu gewinnen. So blieb Rotweiss der hervorragende 2. Platz und die

Silbermedaille. Wiederum konnte Rotweiss Wettingen einerseits das Schweizer Landhockey würdig vertreten, andererseits aber auch das Ansehen der Sportgemeinde Wettingen auf hohem Niveau stärken. (zVg)

Dank Innenraumüberwachung Täter überführt Am 25. April verschaffte sich ein mutmasslicher Einbrecher Zutritt durch eine unverschlossene Tür in ein Gasthaus im Wettinger Klostergebiet. Die eintreffenden Polizeikräfte der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal verhafteten den Mann und übergaben ihn der Kantonspolizei. Dank der Überwachungskamera im Innenraum wurde der Täter bei der Durchsuchung der Innenräume erkannt und ein stiller Alarm ausgelöst. Die Wirtin konnte in der Folge die Polizei alarmieren. Obschon der Täter bis zum Eintreffen der Polizei das Gebäude wieder verlassen hatte, konnte er dank vorhandener Beschreibung in unmittelbarer Nähe des Tatortes angehalten und in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei ist dankbar, wenn verdächtige Feststellungen sofort unter Tel. 117 gemeldet werden.


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WETTINGEN/NEUENHOF Meldung der Kantonspolizei

Wettingen und Neuenhof

Mit E-Bike-Fahrerin zusammengestossen (Zeugenaufruf) Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 26. April, kurz nach 18 Uhr in Wettingen. Eine 11-jährige Fahrradlenkerin fuhr auf der Büntstrasse und wollte in den Sonnrainweg einbiegen. Dazu hielt sie an der Kreuzung an. Eine unbekannte E-Bike-Lenkerin, welche im selben Moment vom Sonnrainweg in die Büntstrasse einbiegen wollte, touchierte den Lenker der Fahrradlenkerin, worauf die E-Bike-Fahrerin stürzte. Trotz Sturz fuhr diese weiter, ohne sich um die beteiligte Fahrradlenkerin zu kümmern. Neuenhofer Gemeindeammann Martin Die Kantonspolizei Aargau hat Uebelhart bei seiner Rede. gk ihre Ermittlungen aufgenommen. Personen, welche den Unfallhergang beobachtet haben resp. Angaben zur unbekannten E-Bike-Lenkerin (50- bis 60-jährig, normale Statur, kurze, grau gelockte Haare, dunkle Hose, helle Jacke und blauer Fahrradhelm) machen können, werden gebeten, sich bei der Mobilen Polizei in Schafisheim (Telefon 062 886 88 88) zu melden.

VERMISCHTES WETTINGEN Spezielle Atmosphäre in der Gemeindebibliothek Während der Frühlingsferien wurde in der Gemeindebibliothek Wettingen Kinderyoga angeboten. 20 Kinder nutzten das Angebot. Dabei wurden viele Tiere nachgeahmt, ein Mutmacher gebastelt und zum Instrument Kalimba die Geschichte «Der Flaschengeist» gehört. Für Interessierte besteht die Möglichkeit, alle zwei Wochen am Yoga in der Centerpassage 99 im 2. OG teilzunehmen. Angeboten werden Kids-Yoga für 4- bis 9-Jährige sowie Pre-Teenyoga ab 10 Jahren. Nächste Termine: Kids-Yoga jeweils mittwochs, 11. und 25. Mai sowie 8. und 22. Juni, von 14 bis 15 Uhr und Pre-Teenyoga, jeweils samstags, 7. und 21. Mai sowie 4. und 18. Juni, von 11 bis 12 Uhr. Anmeldung und Infos bei Lucia Biondi unter 079 205 62 58 oder lussy1975@hotmail.com. (zVg)

Fred Hofer, Gemeinderat Neuenhof, vor dem Festakt. gk

Die Wettingerin Esther Jud suchte einst Schutz auf der Holzbrücke, als der Lotharsturm 1999 wütete. Jetzt genoss sie den offerierten Imbiss. gk

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Die Sanierungsarbeiten an der historischen Holzbrücke und der Paul-Fischer-Brücke sind abgeschlossen. Am letzten Samstag wurde diese Verbindung zwischen den Gemeinden Wettingen und Neuenhof gebührend eingeweiht. GABY KOST

Der Einladung folgten viele Einwohner, denn die bereitgestellten Festbänke waren bis auf den letzten Platz besetzt. «Petrus muss ein Neuenhofer oder Wettinger gewesen sein, denn der Anlass findet zwischen zwei Regengüssen statt», sagte der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster sichtlich erfreut zu Beginn des Festaktes mitten auf der Holzbrücke. Um zu Fuss von einem Ort zum anderen zu gelangen, gibt es acht Brücken oder Stege, wovon zwei davon am Samstag im Fokus standen und in einem neuen Gewand erschienen: die historische Holz- und Eisenbrücke sowie die Paul-Fischer-Brücke (Gwagglibrugg). Der Neuenhofer Gemeindeammann Martin Uebelhart freute sich über die Delegation aus der Partnerstadt Holzgerlingen und erläuterte die Bedeutung und die Geschichte der Brücken sowie der umgrenzenden historischen Gebäude. Die Holzbrücke sei nicht im Jahr 1971 – wie auf den Informationstafeln beschrieben – in den Besitz der beiden Gemeinden Neuenhof und Wettingen gegangen, da Unklarheiten zwischen dem Kanton und den zwei Gemeinden herrschten. Nun sei die Situation aber bereinigt: «Heute können Wettingen und Neuenhof mit 51 Jahren Verspätung die historische Brücke in den Besitz nehmen», verkündete er stolz. Regierungsrat Stephan Attiger hatte also eine denkmalgeschützte Brücke zum Übergeben. Nach ein paar zusätzlichen Ergänzungen zur Geschichte wies er auf die Sterne hin, die in den Fahnen erscheinen, welche hinter dem Rednerpult aufgehängt waren. «Wettingen hat einen Stern, Neuenhof zwei und der Aargau drei: Neuenhof und Wettingen sind also der Aargau», deutete er belustigt und erntete prompt lautes Lachen vom Publikum.

Die Holzbrücke präsentiert sich während des Für Abwechslung zwischen den Reden sorgten musikalische Einlagen von Schülerinnen und Schülern der Musikschule Wettingen-Neuenhof. Abschliessend wurde die Brücke von Abt Vinzenz Wohlwend vom Kloster Wettingen-Mehrerau eingesegnet. Darauf schnitt der Pater – zusammen mit den Herren Attiger, Kuster und Uebelhart – ein Band durch zur offiziellen Einweihung und Übergabe der «Perle der Region» an die beiden Gemeinden. Beliebt waren die Würste und Getränke, die dann den Anwesenden offeriert wurden. An beiden Brückenenden formten sich Schlangen von Menschen, welche sich auf die grillierten Schweins-, Kalbs- und Vegi-Würste der jeweiligen Feuerwehren von Wettingen und Neuenhof freuten. Wer nicht anstehen wollte, konnte entweder Informationen zum neuen Industriekulturpfad einholen, der entlang der Limmat zu industriegeschichtlichen Orten führt, oder einen Wettbewerbstalon ausfüllen. Letzteres setzte allerdings einen kurzen Spaziergang zur Gwagglibrugg voraus, denn die Wettbewerbsfrage lautete, mit wie vielen Holzlatten die ebenfalls neu sanierte Paul-Fischer-Brücke bestückt sei.


WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

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feierten ihre Brückenverbindungen

Die Bevölkerung erschien zahlreich an der Einweihung und Übergabe der Brücke. INSERATE

Marktnotiz Festakts im neuen Gewand.

Gaby Kost

Die Neuenhofer Feuerwehrmänner grillieren Würste für die Anwesenden.

gk

Zwei alte Eisennägel, die 200 Jahre lang in der Holzbrücke steckten, bevor sie saniert wurde. gk

Jubiläum – 50 Jahre Garage Kieser GmbH, Neuenhof Im Januar 1972 gründeten Erwin und Elisabeth Kieser die Garage Kieser im AltenburgQuartier in Wettingen. Unsere erste Markenvertretung war Volvo. Im Jahre 1975 wurde mit dem Neubau in Neuenhof begonnen. Kurzzeitig waren wir auch Toyota-Vertreter (1985 bis 1989). Mit dem Anbau des Showraumes 1990 durften wir dann die Vertretung von Nissan übernehmen, welche wir seit 32 Jahren vertreten. Mit dem Konzept von LeGarage reparieren und warten wir seit 2005 vermehrt auch Fremdmarken. Unser neuster Zuwachs ist der Verkauf von Lambretta-Roller, welche wir reparieren und warten. Vor drei Jahren haben wir uns entschlossen, in die Vermietung von Wohnmobilen zu investieren. Wir sind selber leidenschaftliche Camper und beraten unsere Mieter

gerne. Weitere Mietobjekte sind: Motorradanhänger, Fahrradträger, Dachboxen u.v.m. Gerne laden wir die Bevölkerung zu unserem Tag der offenen Tür am Samstag, 14. Mai 2022, von 10 bis 18 Uhr ein. Lernen Sie unsere Neuheiten kennen wie den Nissan Qashqai MHEV, Lambretta-Roller sowie einen Teil unserer Wohnmobile. Für das kleine Wohl ist auch gesorgt. Garage Kieser GmbH Ringstrasse 16 5432 Neuenhof

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

gk


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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT Referate zu fachplanerischen Arbeiten oder zu Spezialthemen und kann auch gezielt Inputs anregen. Aufruf Interessierte Personen werden gebeten, sich bis spätestens am Mittwoch, 11. Mai, schriftlich bei der Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@neuenhof.ch) zu melden. Für weitere Informationen steht die Gemeindekanzlei gerne zur Verfügung.

Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Baden und Umgebung – Aufruf zur Mitarbeit in der Mobilitätskonferenz (Mok) Die Erarbeitung des Gesamtverkehrskonzepts (GVK) Raum Baden und Umgebung wird von einem partizipativen Prozess begleitet. Ziel ist es, die vielfältigen Sichtweisen, Anliegen und Interessen der Region im Planungsprozess aufzunehmen und in den Entscheidungsgrundlagen abzubilden. Dazu werden die beiden Partizipationsgremien Begleitgruppe und Mobilitätskonferenz (MoK) gebildet. Die Gemeinde kann eine Delegation aus der Bevölkerung für die MoK nominieren. Die Grösse der Delegation je Gemeinde orientiert sich an der Anzahl Einwohnerinnen und Einwohner. Für Neuenhof stehen 11 Plätze in der MoK zur Verfügung. Organisation / Veranstaltungsrhythmus Es werden jeweils samstags ungefähr vier halb- oder ganztägige interaktive Grossgruppenkonferenzen durchgeführt. Die erste Mobilitätskonferenz findet am 24. September in Baden statt. Die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung der Gemeinde bzw. der kantonalen Projektleitung. Die Mitglieder verpflichten sich, nach Möglichkeit an allen Veranstaltungen der Mobilitätskonferenz persönlich teilzunehmen. Aufgaben / Kompetenzen / Verantwortung Mitglieder MoK Bringt die Sichtweise und die Anliegen der regionalen Bevölkerung ein; reflektiert von der Begleitgruppe bereinigte Entwürfe und Vorschläge der Fachplanung kritisch und gibt ihre Rückmeldungen dazu; erhält Inputs über

Gartenverein Neuenhof – Einreichung Petition zur Erhaltung der Schrebergärten Der Gartenverein hat beim Gemeinderat eine «Petition zur Erhaltung der Schrebergärten im Härdli Neuenhof» mit 253 Unterschriften eingereicht. Aufgrund der Petition hat letzte Woche bereits eine gemeinsame Besprechung mit dem Vorstand des Gartenvereins und weiteren Petitionären sowie der Gemeinde stattgefunden. Dabei wurde das Anliegen der Petitionäre erörtert und das weitere Vorgehen zur möglichen Berücksichtigung des Anliegens besprochen. Digitalisierung Parkingbewirtschaftung – Parkbewilligungen ab sofort online erhältlich Ab 2022 wurden die Parkbewilligungen der Gemeinde Neuenhof digitalisiert. Die Bewirtschaftung des Nachtparkierens erfolgte bisher durch die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Seit dem Jahreswechsel stellt das Gemeindebüro Neuenhof sämtliche Parkbewilligungen aus. Aufgrund der Digitalisierung müssen Parkkarten nicht mehr im Fahrzeug deponiert werden. Die Kontrollen erfolgen weiterhin durch der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal resp. durch ein von der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal beauftragtes Kontrollorgan über das Kontrollschild. Bewilligungen für das Dauerparkieren auf öffentlichem Grund können ab sofort online, am Schalter, telefonisch unter 056 416 21 40 oder auch per E-Mail gemeindebuero@ neuenhof.ch beantragt werden. Auf der Website der Gemeinde Neuenhof, unter der Rubrik Verkehr/Umwelt, finden Interessierte Informationen und die Möglichkeit zum Bezug einer digitalen Parkbewilligung. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.

Die Spitex zeigt ihr Vor einem Jahr wechselte die Spitex Wettingen-Neuenhof ihren Standort und verfügt nun über doppelt so viel Platz. An der Einweihungsfeier am 14. Mai öffnet sie ihre Türen für Interessierte. SIBYLLE EGLOFF

«Es ist schön, unsere Mitarbeitenden verteilt an vier Tischen beim Mittagessen zu sehen. Vorher drängten wir uns um einen einzigen Tisch», sagt Andreas Kaufmann. Der Geschäftsführer der Spitex Wettingen-Neuenhof steht in der Cafeteria des neuen Spitex-Zentrums an der Hardstrasse 59 in Neuenhof. Vor einem Jahr ist Kaufmann mit seinem 80-köpfigen Team vom alten Standort an der Rigistrasse in Wettingen hierhergezogen. Die Einweihungsfeier des neuen Geschäftssitzes findet nach coronabedingter einjähriger Verzögerung am Samstag, 14. Mai, von 10 bis 15 Uhr statt. Dann lädt die Spitex WettingenNeuenhof Interessierte dazu ein, ihre Räume zu besichtigen. Zudem warten Überraschungen sowie Verpflegung für Gross und Klein. Die Erleichterung und die Freude über das neue Zuhause des Vereins stehen Andreas Kaufmann bei einem Rundgang durch das Zentrum ins Gesicht geschrieben. «Der alte Standort in Wettingen wurde vor rund 25 Jahren eröffnet und war mit 200 Quadratmetern für 15 bis 20 Mitarbeitende ausgerichtet. Mittlerweile beschäftigen wir jedoch 80 Personen. Wir platzten schon seit längerer Zeit aus allen Nähten», sagt Kaufmann. Die Miete in Wettingen war nicht bezahlbar Als dann noch Corona hinzukam, habe sich die Lage zusätzlich verschärft. «Die Abstände einzuhalten, war schier unmöglich. Mein Büro fungierte ein Jahr lang als Lagerstätte für Masken und Schutzmaterial. Die Mitarbeitenden mussten oft direkt von zuhause aus zu den Klienten gehen», erinnert er sich. Vor drei Jahren übernahm Kaufmann die Geschäftsleitung des Betriebs. «Ich fasste damals bereits die Aufgabe, ein neues Zentrum zu suchen.» In Wettingen wurde man nicht fündig. «Wir konnten uns die Mieten in Wet-

Von 200 auf 500 m2: Geschäftsführer Andreas tingen nicht mehr leisten.» Kaufmann bezeichnet den Fund der Liegenschaft an der Hardstrasse 59 direkt gegenüber dem Bahnhof Neuenhof als Glücksfall. «Die Gewerberäume im Erdgeschoss und im ersten Stock des Wohnhauses mit einer Fläche von 500 Quadratmetern standen seit gut acht Jahren frei und waren noch nicht ausgebaut. Wir konnten die Räume daher nach unserem Gusto und entsprechend der Arbeitsabläufe gestalten.» Dabei habe man auch versucht, die Wünsche der Mitarbeitenden zu berücksichtigen. Das Zentrum enthält abschliessbare Garderoben, eine Dusche und einen Ruheraum, um sich in den Pausen hinzulegen. «Dies war am alten Ort nicht möglich. Gerade die Dusche finde ich sehr wichtig. Einige Mitarbeitende kommen mit dem Velo ins Geschäft und wollen sich vor dem Besuch bei den Klienten nochmals frisch machen. Andere sind froh, wenn sie sich nach einem anstrengenden Einsatz sauber machen können. Das geht jetzt.» Neu ist ebenso das Ambulatorium gleich beim Eingangsbereich. «Dort können wir zum Bei-


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neues Zentrum in Neuenhof falls ein solches bei sich integrieren möchte», sagt Kaufmann. Im Obergeschoss befinden sich einzelne Büros, ein Grossraumbüro und Sitzungszimmer. Dort sind unter anderem Mitarbeitende des Psychiatriebereichs untergebracht. Aktuell werden über 400 Klienten in beiden Gemeinden betreut «Der zusätzliche Platz kommt auch unseren zwölf Auszubildenden zugute. Sie können dort lernen oder werden geschult», sagt Kaufmann. Den Nachwuchs zu fördern, liegt ihm am Herzen. «Wir wachsen jedes Jahr um 5 bis 10 Prozent. Die Nachfrage nach Pflege zu Hause ist gross.

«Der zusätzliche Platz kommt auch unseren Auszubildenden zugute.» ANDREAS KAUFMANN, GESCHÄFTSFÜHRER

Kaufmann und das 80-köpfige Team fühlen sich am neuen Ort wohl.

Mitarbeitende beim Zmittag: Die Cafeteria lädt zum Verweilen ein. spiel komplexe Wundverbände anbringen und Infusionstherapien durchführen. Hier sind wir besser ausgerüstet, als wenn wir zu den Klienten nach Hause gehen müssen», sagt Kaufmann. Zudem sei das Ambulatorium auch aus finanziellen Gründen attraktiver, weil der Weg zu den Klienten entfalle. Eine Neuheit ist zudem das Lagersystem. «Wir bewahren das Material in Behältern auf, die auf Waagen stehen. Werden Waren entnommen, sendet es ab einer bestimmten Men-

Sibylle Egloff

sib

ge eine Bestellung für Nachschub ab», erklärt Kaufmann. Zudem wisse man so immer, wie viel Material man noch habe. «Unsere Mitarbeitenden können mit ihrem Handy oder Tablet zudem den zugehörigen QR-Code fotografieren, das Material wird so auf den entsprechenden Klienten abgebucht. «Da wir einer der ersten Spitex-Betriebe im Land sind, die auf dieses System setzen, kommen nun Kollegen bei uns vorbei, um sich das Ganze anzusehen und zu entscheiden, ob man eben-

Qualifizierte Leute zu finden, wird immer schwieriger.» Die Anforderungen an die Qualität und die Komplexität der Ausbildung würden stetig steigen. Dies habe auch damit zu tun, dass Patienten heutzutage früher aus dem Spital entlassen würden, so Kaufmann. «Die Spitex muss daher früher übernehmen und sich spezialisieren.» Aktuell betreut die Spitex über 400 Klienten in den beiden Gemeinden. Überdies bietet der Verein auch einen Mahlzeitendienst und liefert täglich 75 bis 85 Menüs aus. «Für Angehörige ist es zudem eine Erleichterung, wenn einmal am Tag jemand vorbeikommt. Falls etwas nicht stimmen sollte, kann sofort etwas unternommen werden.» Dankbar ist Kaufmann dem Vermieter der Liegenschaft. «Er hat einen Drittel des Umbaus übernommen.» Dank dieser Unterstützung, Rückstellungen, zinslosen Darlehen und dem Vereinsvermögen habe man die Finanzierung des Umbaus und des Umzugs sicherstellen können, so Kaufmann. Ein Kränzchen möchte er auch der Gemeinde Neuenhof winden. «Sie hat uns mit offenen Armen aufgenommen und uns zum Beispiel Parkplätze beim Gemeindehaus und bei der Migros zur Verfügung gestellt.» Die Spitex Wettingen-Neuenhof sei am neuen Standort angekommen und fühle sich wohl. Kaufmann sagt: «Die ideale Voraussetzung, um gute Arbeit zu leisten.»

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LESERBRIEF Petition zur Erhaltung der Schrebergärten im Härdli Neuenhof Seit mehr als 50 Jahren bestehen die Schrebergärten im Härdli Neuenhof. An der umstrittenen ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 27. März 2017 wurden die Gärten der Bauzone zugeteilt mit damals unbekannten Kostenfolgen für unüberbautes Land (Baupflicht). Nun sollen die Gärten versetzt werden. Nur wohin, das ist die grosse Frage in der dicht überbauten Gemeinde Neuenhof. Zu befürchten ist, dass sich kein Platz findet und die Gärten abgeschafft werden. Das Härdli-Areal ist der ideale Standort für die Gärten. Es gibt einen guten Zugang für den Transport von Erde und Kompost und nach getaner Arbeit kann ungestört gebrätelt werden. Die Bewohner der Alterssiedlung und die Spaziergänger erfreuen sich an den Pflanzungen. Verschiedenste Nationen arbeiten miteinander in den Gärten. Gärtnern ist gesund und ein guter Ausgleich zum naturfernen Wohnen in den Blöcken. Die Gärten sind auch ein Akt der Solidarität. Bis jetzt war so eine Parzelle für alle Interessierten erschwinglich. Aus all diesen Gründen bitten wir den Gemeinderat Neuenhof, mit dieser Petition mit 253 Unterschriften die Schrebergärten im Härdli-Areal zu belassen. Wir Menschen brauchen die Natur. Für den Gartenverein Neuenhof, Margrit Pfister INSERATE

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2022-0014 Bauherrschaft: Verband der islamischen Kulturzentren, Birmensdorferstrasse 273, 8055 Zürich Lage: Parzelle 62, Althofstrasse 3, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Umbau Obergeschoss Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 6. Mai 2022 bis 6. Juni 2022 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung

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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch. Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: Leni Immobilien AG, Würenloserstrasse 2, 8956 Killwangen, für den Neubau Kalthalle, Parzelle Nr. 9, Würenloserstrasse 2.

LIMMATTALBAHN Schienenschleifen ganze Strecke Die Gleisbauarbeiten sind fast beendet. Vor den Testfahrten müssen sämtliche Schienen auf der ganzen Strecke geschliffen werden. Diese Arbeiten können nur nachts durchgeführt werden. Vom 9. bis 26. Mai ist von 19 bis 6 Uhr zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof sowie zwischen Schlieren Geissweid und Bahnhof Killwangen-Spreitenbach mit kurzfristigen erhöhten Lärmemissionen zu rechnen. Die Nachtarbeiten finden nicht durchgehend am selben Ort statt. (zVg) INSERATE

GEMEINDE KILLWANGEN

Altpapiersammlung

Die nächste Altpapiersammlung findet am Samstag, 7. Mai 2022, statt (bitte vormittags ab 7.00 Uhr bereitstellen). Damit die Sammlung reibungslos durchgeführt werden kann, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte beachten Sie die folgenden Punkte: • Altpapier und Karton getrennt und ohne Fremdstoffe bündeln und fest verschnüren (keine Papiertragtaschen und Kartonschachteln verwenden); • Bitte keine allzu schweren Bündel machen (Sammlung erfolgt durch Jugendliche); • Altpapier und Karton, welche Fremdmaterial aufweisen, werden stehen gelassen und nicht mitgenommen. Killwangen, 5. Mai 2022 Gemeindekanzlei Killwangen

Der Kindergarten, der zur Abg Im Kindergarten Zelgmatt werden zurzeit keine Kindergärtler unterrichtet, sondern Hilfsgüter an ukrainische Flüchtlinge abgegeben. Ein Augenschein vor Ort. MELANIE BÄR

Donnerstagmittag vor dem Kindergarten Zelgmatt: Etliche Frauen, Kinder und ein paar wenige Männer stehen vor der Tür und warten, bis eine junge Frau sie hereinbittet. Der Garderobenraum des ehemaligen Kindergartens ist mit gegen hundert Paar Schuhen gefüllt. Doch es sind nicht nur Kindergrössen, sondern auch solche für Frauen und Männer. An der Wand hängt eine Ukraineflagge. In Inneren des Gebäudes, wo einst Kinder malten, spielten und sangen, stehen Stangen und Holzgestelle. An Kleiderbügeln aufgehängt oder fein säuberlich zusammengelegt sind Hunderte von Kleidungsstücken nach Geschlecht und Grösse verstaut. Auch Spielsachen, Hygieneartikel, Taschen und Schuhe liegen bereit. Vorwiegend Frauen schauen einen Ständer nach dem anderen durch, nehmen ab und zu einen Artikel heraus und gehen weiter. Unbeachtet sitzen zwei Mädchen am Boden, schieben Murmeln in eine Holzbahn und schauen konzentriert zu, wie sie hinunterrollt. Mittendrin steht Gosha Zaranska, die Organisatorin der Abgabestelle im Kindergarten. «Geplant habe ich es nicht in diesem Umfang», sagt die 45-Jährige. Sie habe nur vorgehabt, alle Arten von Hilfsgütern in ihrer Garage zu sammeln und in die Ukraine und für ukrainische Flüchtlinge nach Polen zu schicken (die Limmatwelle berichtete). Riesige Hilfsbereitschaft Die Humanität der Bevölkerung war riesig: «Innerhalb eines Monats haben wir über 150 m3 Waren gesammelt und konnten sie in die Ukraine und nach Polen schicken», so Zaranska. Darunter auch Kleider. Da dort irgendwann keine Kleider mehr gebraucht wurden und die Zahl der Flüchtlinge in der Schweiz stieg, beschloss Gosha, einen Teil der Hilfe hierher zu verlagern und die Flüchtlinge vor Ort zu unterstützen. Sie suchte Räumlichkeiten, um die Hilfsgüter zwischenzulagern.

Deshalb nahm die polnisch-schweizerische Doppelbürgerin, die seit zehn Jahren in Killwangen lebt, mit der Gemeinde Kontakt auf, die ihr unkompliziert das leerstehende Schützenhaus beim Meierbädli und kurz später auch noch den seit einem Jahr freistehenden Kindergarten zur Verfügung stellte. «Wir fanden die Aktion von Anfang an sehr gut und waren gerne bereit, sie zu unterstützen», begründet Gemeinderat Martin Kreuzmann das Engagement des Gemeinderats. Er riet ihr, die Aktivität mit dem Kanton zu koordinieren. Ab diesem Monat wird das Angebot im Bulletin der Fachstelle Integration Baden erwähnt. Seit Anfang April kann man nun montags von 14 bis 19 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr Ware abgeben und am Dienstag und Donnerstag zwischen 10 und 14 Uhr abholen. «Anfänglich wollten wir keine Selektion beim Abgeben machen, doch es kamen so viele Menschen, dass sich die Leute nun als Ukraineflüchtlinge ausweisen müssen», so Zaranska. Aus der Ukraine geflüchtet An diesem Donnerstagmittag steht Lana beim Eingang und sorgt dafür, dass sich nicht zu viele Personen auf einmal im Raum befinden. Die 33-Jährige ist eine von fünf Freiwilligen, die an diesem Tag helfen. Sie ist Ende März aus der Ukraine geflüchtet. Alleine. Ihr Bruder durfte als junger Mann nicht ausreisen, die Mutter ist mit ihm dageblieben. «Viele sterben lieber, als dass sie ihr Daheim verlassen würden», weiss sie. Unverständnis schwingt in ihrer Stimme mit. Sie selbst hat sich für die Flucht zu Freunden in die Schweiz entschieden. In den sozialen Medien hat sie von Zaranskas Suche nach Freiwilligen gelesen und sich sofort gemeldet. Sie ist gut ausgebildet, spricht Englisch, Russisch und Ukrainisch, ist nicht verheiratet, hat keine Kinder und deshalb hat sie viel Zeit zum Helfen. Seit Anfang steht sie viermal wöchentlich freiwillig im Einsatz. Ihr Lohn: Wenn sie möchte, darf sie die Kleider durchschauen und etwas mitnehmen, bevor geöffnet wird. Der wirkliche Lohn ist ein anderer: «Durch diese Arbeit kann ich mich beschäftigen, daheim zu sitzen, würde mich verrückt machen. Denn natürlich fühle ich mich schlecht angesichts des Krieges.»

Gosha Zaranska (hinten links) mit freiwilligen Der Vater blieb Alle Flüchtlinge, die im Kindergarten Hilfsgüter holen, haben ein solches Schicksal hinter sich. Auch Anna, die am 4. April mit ihrer Mutter und dem 4- und dem 10-jährigen Sohn geflüchtet ist. Nachdem sie einen Monat in Polen verbrachten, leben sie nun in Luzern. Sie nimmt das Handy hervor und zeigt das Bild ihres Mannes. Tränen schiessen nicht nur ihr, sondern auch Gosha Zaranska in die Augen, die übersetzt, weil Anna nur Ukrainisch spricht. Ihr Mann ist Polizist und muss in der Ukraine für die Sicherheit der Bevölkerung sorgen. «Er war froh, als wir flohen, weil er weiss, dass wir jetzt ausser Lebensgefahr sind. Er möchte, dass noch mehr flüchten, weil es schwierig ist, für die Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen.» Für die beiden Buben besonders schmerzhaft sei auch, dass sie ihre beiden Hunde zurücklassen mussten. «Deshalb hat er sich darüber gefreut», sagt Anna und zeigt auf einen Rucksack in Form eines Hundes, den der 4-Jährige in der Abgabestelle mitnehmen durfte und nun am Rücken trägt.


WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

gabestelle wurde

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Patrick Geissmann wird neuer Gemeindeschreiber in Spreitenbach Der Gemeinderat hat am Montag Patrick Geissmann zum neuen Gemeindeschreiber gewählt. Der 40-Jährige ist zurzeit in Bergdietikon tätig. Er tritt im August die Nachfolge von Jürg Müller an. Der Spreitenbacher Gemeinderat ist überzeugt, dass sich Patrick Geissmann mit voller Kraft und Engagement ins Amt einbringen und mithelfen wird, die Gemeinde weiterzuentwickeln. Der 40-Jährige ist ein erfahrener Gemeindeschreiber und leitet zurzeit die Gemeindeverwaltung in Bergdietikon. Der Gemeinderat schätzt sich glücklich, mit Patrick Geissmann einen sehr qualifizierten und versierten Gemeindeschreiber gefunden zu haben, und

Patrick Geissmann.

zVg

freut sich auf die Zusammenarbeit. Zusammen mit dem ganzen Gemeindepersonal heisst der Gemeinderat ihn bereits heute herzlich willkommen. (zVg)

AUS DEM GEMEINDERAT

Helferinnen im Kindergarten Zelgmatt in Killwangen. Das bleibt auch den Bewohnerinnen und Bewohnern des Zelgmatt-Quartiers nicht verborgen. «Es bewegt mich jedes Mal, wenn ich Kinder mit einem Plüschtier von der Abgabestelle zurückkommen sehe und beobachte, wie sie es an sich drücken», sagt eine Bewohnerin und fügt an, dass sie dafür auch gerne in Kauf nehme, dass zurzeit etwas viel Rummel herrsche, weil der Weg zur Abgabestelle im Kindergarten mitten durchs Quartier führe. Geschirr, Hygieneartikel, Windeln Ruhiger geworden ist es hingegen bei der Abgabestelle. «Am meisten brauchen wir im Moment Hygieneartikel für Frauen, Küchen- und Haushaltausstattung, Fahrräder für Kinder, alle Arten von Schulartikeln und auch Taschen, Koffern und gute Kleider sowie Schuhe aller Art», sagt Gosha Zaranska. «Vorerst werden die Liegenschaften bis zu den Sommerferien zur Verfügung gestellt. Eine mögliche Verlängerung werden wir zeitgerecht mit Gosha Zaranska besprechen und die Bevölkerung darüber informieren», sagt Gemeinderat Martin Kreuzmann. Wie lange sich Zaranska noch

Melanie Bär

so intensiv freiwillig einsetzen kann, weiss die Mutter eines Sohnes nicht. Sie will es so weit strukturieren, dass sie sich langsam zurückziehen und vermehrt den freiwilligen Helferinnen und Helfern übergeben kann. Hilfe, die auch den Helfenden hilft Dass Zaranska Zeit hatte, die Sammel- und Abgabestelle aufzubauen, war ein Zufall: Nachdem sie jahrelang für einen internationalen Konzern in Kaderposition gearbeitet hatte, war sie just zu Kriegsbeginn auf Stellensuche und hatte deshalb Zeit. So wie Lana hat auch Zaranska einen persönlichen Gewinn aus dem freiwilligen Engagement: «Nachdem ich als Auditorin jahrelang darauf fokussiert war, Fehler zu sehen und zu kontrollieren, tut es mir so gut, etwas zu tun, was den Leuten wirklich hilft», sagt Gosha Zaranska, die davon träumt, einen Ort zu schaffen, an dem alle Arten von Kursen, Aktivitäten und sozialen Veranstaltungen für Flüchtlinge angeboten werden können. Sagt es, ehe sie im Kindergarten verschwindet, um einer Frau zu antworten, die auf Ukrainisch eine Frage stellt. Infos: 079 126 36 28, gosiazaranska@gmail.com.

Einwohnerbefragung im Juni geplant Firmen nutzen schon lange die Möglichkeiten der Umfrageforschung, um ihre Ziele und Strategien nach den Bedürfnissen der Kunden auszurichten. Auch eine Gemeinde soll die Wünsche ihrer Einwohnerinnen und Einwohner kennen und so die zukünftige Entwicklung am Wohl der Bevölkerung ausrichten. Der Gemeinderat möchte in einer ersten Phase erfahren, wie zufrieden die Bevölkerung von Spreitenbach mit der Gemeinde ist. Was läuft gut und wo kann sich die Gemeinde noch verbessern? Aus diesem Grund wird im kommenden Monat eine Onlineumfrage geplant. Hierzu sind alle Personen ab 16 Jahren mit Wohnsitz in Spreitenbach herzlich eingeladen. Die Befragung wird extern in Zusammenarbeit mit dem Befragungsinstitut TransferPlus AG durchgeführt und erfolgt anonym. Per Post erhält man einen Brief, in welchem einem die Internetseite der

Umfrage und ein Teilnahmecode mitgeteilt wird. So können die Fragen zu einem passenden Zeitpunkt bequem und in aller Ruhe beantwortet werden. TransferPlus AG sichert dabei im gesamten Projektablauf den vollständigen Datenschutz zu. Die Gemeinde wird keinen Einblick in einzelne Antworten erhalten, sondern erhält aggregierte Resultate. Die Ergebnisse dieser Umfrage werden im Herbst erwartet, damit der Gemeinderat Anfang 2023 die gewonnenen Erkenntnisse in sein neues Leitbild und seine Mehrjahresplanung einbinden kann. Der Gemeinderat dankt schon heute für die wertvolle Mitarbeit. Termine 9. Mai, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus; 13. Mai, 19.30 Uhr: Frühlingsapéro (anstelle des abgesagten Neujahrsapéros), Boostockplatz (bei schlechter Witterung Turnhalle Boostock).

VERMISCHTES SPREITENBACH Anmeldung Musikschule Bis zum 20. Mai können Kinder und Jugendliche für den Musikunterricht an der Musikschule Spreitenbach im Schuljahr 2022/2023 angemeldet werden. Am 5. Mai findet das «Musigfäscht 2022» statt: Die Musikschule ist zu Gast in den Schulhäusern Seefeld Spreitenbach und Killwangen. Dort führen über 50 Musikschülerinnen und -schüler sowie 15 Lehrpersonen

die musikalische Geschichte «Ein Haus voller Musik» auf. Vom 11. bis 14. Mai werden in der Musikschule Schnupperlektionen angeboten. Hier können Kinder – nach Online-Voranmeldung – die Instrumente ausprobieren. Informationen zu den Schnupperlektionen sowie zur Anmeldung sind unter www.musikschule-spreitenbach.ch zu finden. (zVg)


Bellikon

Killwangen

Oberrohrdorf

Remetschwil

Spreitenbach

Gemeinderat und Forstrevier Heitersberg laden alle Einwohnerinnen und Einwohner der Mitgliedsgemeinden zum diesjährigen gemeinsamen W A L D U M G A N G ein.

Einladung

zum Frühlings-Apéro

(anstelle des Neujahrs-Apéros)

am Freitag, 13. Mai 2022, 19.30 Uhr Boostockplatz (bei schlechter Witterung Turnhalle Boostock) Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen. GEMEINDERAT SPREITENBACH

Samstag, 14. Mai 2022 Besammlung: 13.30 Uhr Waldhütte Remetschwil (Zufahrt bis PP Heitersberg erlaubt) Themen:

Wald- und Klima-Entwicklung Holzereimethoden Spezialholzerei Jagd

Viele Vorführungen mit Maschinen und Referenten Wettbewerb mit alter Waldsäge Wanderzeit ca. 3 Stunden (Durchführung bei jeder Witterung). Zum Abschluss wird ein Zvieri offeriert. GEMEINDERÄTE UND Forstrevier Heitersberg

Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:

3345 Lüscher Peter Kirchstrasse 25 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Verglasung Terrasse mit Isolierglas Baustelle: Kirchstrasse 25 Parzelle: 142 Zusatzbew.: Keine

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3346 Riederer Immobilien AG Härdlistrasse 5 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Abbruch Gebäude 441 Neubau Lagerhalle Baustelle: Fegistrasse 18 Parzelle: 2550 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Die öffentliche Auflage erfolgt vom 9. Mai 2022 bis 7. Juni 2022 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

brigitte.gaehwiler@chmedia.ch

Gemeinde Spreitenbach

www.sternschnuppe.ch IBAN CH47 0900 0000 8002 0400 1

Online n spende


WÜRENLOS

WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

Gesuch beim Kanton

AUS DEM GEMEINDERAT

An der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos wurde nochmals informiert, dass sich Interessenten für die geplanten Alterswohnungen melden können. MELANIE BÄR

Ab Freitag, 6. Mai, ist das Schwimmbad «Wiemel» wieder geöffnet. Saisoneröffnung im Schwimmbad «Wiemel» Das Schwimmbad «Wiemel» ist ab Freitag, 6. Mai, wieder geöffnet. Das idyllische Freibad lädt ein zum Abschalten und Entspannen, aber auch zum Bewegen beim Schwimmen, Beachvolleyball oder Tischtennis. Während der Sommermonate Juni, Juli und August ist das Bad täglich bis 20.30 Uhr geöffnet, vom 22. August an bis Saisonende jeweils bis 19 Uhr. Die detaillierten Öffnungszeiten und das ganze Angebot können der Website www.wiemel.ch oder dem Flyer, der allen Würenloser Haushaltungen verteilt wird, entnommen werden. Auf der Website sind auch die tagesaktuellen Öffnungszeiten und Wassertemperaturen ersichtlich. Die Badesaison dauert bis 11. September. Die Badibeiz ist jeweils ab 9 Uhr bis Schluss geöffnet. Der Zutritt ist auch ohne Besuch des Freibades möglich. Für die Zubereitung der Speisen werden – wenn immer möglich – frische und regionale Produkte von Lieferanten aus der Region verwendet. Die Menus werden per digitale Medien kommuniziert. Info-Abend für die Bevölkerung Der Gemeinderat führt am Dienstag, 10. Mai, um 19.30 Uhr im Gmeindschäller einen Info-Abend für Bevölkerung, Parteien und Kommissionen durch. Er orientiert über die wichtigsten Traktanden der Einwohner-

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zVg

gemeindeversammlung vom 2. Juni und beantwortet Fragen dazu. Ferner wird über den Stand einzelner Projekte informiert, so unter anderem über den Stand der Planungen und Arbeiten betreffend Alterszentrum und die Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung. Personelles Daniela Schlögl, Sozialarbeiterin der Jugend- und Familienberatung, hat ihre Weiterbildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Sozialrecht erfolgreich abgeschlossen. Sie durfte das Certificate of Advanced Studies FHNW «Recht Sozial» entgegennehmen. Gemeinderat und Personal gratulieren ihr herzlich zu diesem Erfolg. Auffahrt ist gesetzlicher Feiertag/ Gemeindeverwaltung geschlossen Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gilt Auffahrt als gesetzlicher Feiertag. Somit ist der Auffahrtstag im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 26. Mai, sowie am Freitag, 27. Mai (Brückentag), den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: 079 517 75 51; Technische Betriebe: 056 436 87 60; regionalpolizei wettingen-limmattal/Polizei: 056 437 77 77 oder Notruf 117. Für das Verständnis wird gedankt.

INSERATE

Würenloser Infokanal • Aktuelle Beiträge, spannende Berichte • Im Kabel-TV auf Sendplatz 30 •

www.tbwnet.ch

Am Dienstag fand die Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos statt. Dabei wurde nochmals darauf hingewiesen, dass der Verein eine Liste mit Interessenten für die zurzeit geplanten 32 Alterswohnungen führt. «Das ist noch keine Reservation», sagt Vereinspräsident Alain Cornuz. Allerdings sei es sicherlich ein Vorteil, sich bei Interesse zu melden. Die Liste wird dann dem zukünftigen Betreiber übergeben. Im soeben neu bezogenen Alterszentrum St. Bernhard in Wettingen hat sich gezeigt, dass die Plätze begehrt sind. Es hat dort bereits Wartelisten. Für die geplanten 44 Pflegeplätze gibt es erst bei Beendigung des Baus die Möglichkeit einer Anmeldung, da die Firma Oase dafür zuständig ist. In Würenlos indessen ist es noch nicht so weit. Anfang Jahr sagte Verwaltungsratspräsident Anton Möckel gegenüber der Limmatwelle, dass er sich nicht mehr auf einen Einzugstermin festlegen will, je-

doch hoffe, dass im Januar 2025 die ersten Senioren einziehen können. Im Oktober hat die Alterszentrum Würenlos AG das Baugesuch für den Neubau bei der Bauverwaltung eingegeben. Im Januar lag es öffentlich auf. Es gingen vier Einwendungen gegen das geplante Alterszentrum ein. Sie fordern ein anderes Vorgehen mit einem Gestaltungsplan. Baugesuch liegt beim Kanton Zurzeit liegt das Baugesuch zur Stellungnahme beim Kanton. Dieser muss seine Meinung zu Themen wie beispielsweise Gewässer- und Ortsschutzbild abgeben. «Sobald die offizielle Antwort des Kantons vorliegt, werden wir die Bevölkerung darüber informieren, zurzeit ist der politische Prozess noch am Laufen», so Vizeammann Nico Kunz. Damit während dieses Bewilligungsverfahrens nicht unnötig Zeit verloren geht, ist die Alterszentrum Würenlos AG zurzeit dran, die Zusammenarbeit mit der Betreiberin mit einer Absichtserklärung zu regeln, wie Möckel sagt. «Mietverträge, Leistungsverträge und das Auflisten von Anfragen zu ‹Wohnung mit Dienstleistung› sind weitere Aufgaben ausserhalb des eigentlichen Baubewilligungsverfahrens», so Möckel. Auch die Einbindung der Spitex ins Alterszentrum werde in die Wege geleitet, während man auf die Baubewilligung warte.

VERMISCHTES Ponny M. – Die Fragen des Lebens Yonny Meier alias Ponny M. stellt sie und gibt Antworten. Sie ist prominent – ja, wenn das Webportal Watson über die Heirat berichtet, ist dieses Prädikat wohl erlaubt. Und sie ist kompetent in Sachen Humor. Von jemandem, der sich in seinem Psychologiestudium intensiv der Humorforschung gewidmet hat, darf das behauptet werden. Als Ponny M. ist Yonny Meyer aber schon seit einigen Jahren auf der Bühnen unterwegs – aktuell mit den Fragen, die das Leben schreibt. Zum Beispiel mit dieser: «Warum benehme ich mich immer wie die grösste Volldeppin, wenn mein Traummann in der Nähe ist?» Das Format ihrer Lesung nennt sich «interaktiv». Das heisst, es ist nicht auszuschliessen, dass eine Antwort von den Zuschauern nicht nur erwartet, sondern auch gefordert ist. Ein unterhaltsamer

Yonny Meier alias Ponny M. tritt am 13. Mai in der Alten Kirche auf. zVg Abend mit kurligen Fragen und schrägen Antworten darf erwartet werden. Weitere Infos sowie Vorverkauf unter www.kulturwuerenlos.ch. (zVg) Alte Kirche Würenlos, Freitag, 13. Mai, 20.15 Uhr.


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Marktnotiz

Erholsamer Schlaf und schmerzfreies Aufstehen

Ihr Turnfest soll ein

Wie das geht, erfahren Sie an zwei Fachvorträgen, zu denen Sie herzlich im «Kompetenzzentrum Schmerzfrei Schlafen» bei fischerwohnen in Würenlos eingeladen sind. Die zertifizierte Liege- und Schlaftherapeutin Mechthild Meier Fischer entführt Sie für ca. 1,5 Stunden in die spannende Welt des Schlafes. Sie werden staunen, was Ihr Körper während der Nacht alles leistet: Ihr Immunsystem wird repariert, Hormone werden ausgeschüttet, und Ihr Bewegungsapparat sollte sich erholen können. Doch warum verschlimmern sich Rücken- und Nackenschmerzen besonders nachts? Und was hat das richtige Bettklima mit Verspannungen in der Lendenwirbelsäule zu tun? Sie nehmen wertvolle Tipps zum Ein- und Durchschlafen mit nach Hause. Zudem lernen Sie ein paar einfache Übungen kennen, die bereits Erleichterung bringen können. Bei einer kleinen Erfrischung bleibt sicher noch Zeit für Ihre persönlichen Fragen.

Vortragstermine: • Mittwoch, 18. Mai 2022, 19 bis 21 Uhr • Freitag, 20. Mai 2022, 14 bis 16 Uhr Diese Anlässe führen wir kostenlos durch. Es findet kein Verkauf statt. Melden Sie sich bitte unter info@ fischerwohnen.ch oder telefonisch unter 056 424 17 33 an.

Das fischerwohnen-Team freut sich auf Ihre Teilnahme! fischerwohnen AG Landstrasse 78 5436 Würenlos www.fischerwohnen.ch

Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

Spenglerei

Sanitär

Heizung

WÜRENLOS/LIMMATTAL

Service

Vom 15. bis 26. Juni findet im Tägi Wettingen das Aargauer Kantonalturnfest statt. Die Würenloser Reto Widrig und Fabian Weber vom OK-Team verzeichnen mit 13 500 Turnerinnen und Turnern einen Anmelderekord. SIBYLLE EGLOFF

Noch 40 Tage, dann steigt das grösste Sportfest des Kantons im Tägi Wettingen. Die Rede ist vom Aargauer Kantonalturnfest 2022, das vom 15. bis 26. Juni stattfindet und vom Damenturnverein Wettingen, dem Turnverein Wettingen, dem STV Neuenhof, dem Turnverein Würenlos und dem Aargauer Turnverband organisiert wird. «Es herrscht eine gespannte Vorfreude. Die Detailplanung steht. Die heisse Phase läuft», sagt Reto Widrig. Der Würenloser ist OK-Co-Präsident des Grossanlasses und freut sich, dass der Event nun immer näher rückt. Und auch die Turnerinnen und Turner aus der ganzen Schweiz scheinen es kaum erwarten zu können. «Wir verzeichnen einen Anmelderekord. Aktuell werden 13 500 Turnerinnen und Turner aus knapp 500 Vereinen teilnehmen. Beim letzten Aargauer Kantonalturnfest in Muri 2017 waren 12 500 Turnerinnen und Turner dabei», sagt OK-Mitglied Fabian Weber aus Würenlos. Der Ansturm habe auch mit der langen coronabedingten Durststrecke zu tun. Das letzte Turnfest war das eidgenössische in Aarau 2019. «Die Leute seh-

nen sich nach Anlässen, an denen man wieder zusammenkommen kann», so Weber. Das Kantonalturnfest stehe daher nicht nur im Zeichen des Sports, sondern bedeute generell eine Rückkehr zur Normalität, so Widrig. «Wir springen für das abgesagte Wettiger Fäscht in die Bresche. Es geht uns auch darum, die Dorfbevölkerung mit dem Anlass abzuholen und ihnen und den Vereinen etwas zurückzugeben.» Glücklich schätzen sich die Veranstalter, dass sämtliche Coronamassnahmen aufgehoben wurden. «Wir haben bereits im Herbst entschieden, einen 3G-Event durchzuführen. Das hätte einen grossen Mehraufwand gefordert. Wir sind froh, dass wir nun noch mehr Planungssicherheit haben», sagt Weber. Die Wettinger Turner sind heiss auf den Titel Auf die schätzungsweise 30 000 Besucherinnen und Besucher warten sportlich spannende Wettkämpfe wie etwa das Aufeinandertreffen des TV Wangen, des Siegers des eidgenössischen Turnfests in Aarau, und des TV Wettingen am 25. Juni. «Wettingen ist heiss darauf, sich den Titel zuhause zu holen», sagt Widrig. Neben den klassischen Turndisziplinen wie Geräteturnen und Gymnastik/Aerobic werden sich die Sportlerinnen und Sportler auch im Volleyball, Korbball, Faustball und Schnurball messen. Die erste Woche des Fests steht im Zeichen der Jugend, in der zweiten Woche kommen Erwachsene und Senioren zum Zug. Auch die Zuschauenden können sich auf dem Festgelände sportlich betätigen. Sie können etwa einen Ninja-Warrior-Parcours

VERMISCHTES LIMMATTAL

brigitte.gaehwiler@chmedia.ch

Saisoneröffnung Terrassenbad Baden Am 1. Mai öffnete das Terrassenbad seine Tore. Es lädt zum Schwimmen und Verweilen auf der grosszügigen Anlage ein. Die gesamte Anlage inklusive der beiden sanierten Becken wird am «Tag der offenen Badi» der Bevölkerung übergeben, der an Auffahrt, am Donnerstag, 26. Mai, von 10 bis 19 Uhr stattfinden wird. An diesem Tag erhalten alle Besucherinnen und Besucher einen Gratiseintritt. Das neue Piratenschiff wird offiziell getauft, im Kinderplanschbecken können die neuen

Wasserspielgeräte ausprobiert werden und das neue Chromstahlwellenbecken wird mit ersten Wellen durchflutet und feierlich eingeweiht. Dazu sind weitere Attraktionen geplant. Das genaue Festprogramm wird unter dein. baden.ch publiziert. (zVg) Aargauischer Tennisverband: Zehn Teams aus der Region Wettingen/Baden starten in den nationalen Ligen Am 7. Mai beginnt die neue Interclubsaison. Die Region Wettingen/ Baden stellt dabei traditionellerweise viele Equipen bei den Senio-


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Volksfest werden

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202230 Bauherrschaft: Porsche Maria und Baunach Daniel, Mönchhofstrasse 7a, 8802 Kilchberg Bauvorhaben: An- und Umbau Doppeleinfamilienhaus mit Dachaufstockung Lage:

Parzelle 4367 (Plan 57), Florastrasse 51

Zone:

Wohnzone W2

Baugesuch Nr.: 202231 Bauherrschaft: Ruef Marc, Zelglirain 3, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Klimaanlage Lage:

Parzelle 4985 (Plan 57), Zelglirain 3

Zone:

Wohnzone W2

Baugesuch Nr.: 202234 Bauherrschaft: Schnyder Lisa und Bilgerig Patrick, Sonnrainweg 5a, 5430 Wettingen Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe und neue Aussenisolation (energetisch) Lage:

Parzelle 563 (Plan 72), Lärchenweg 5

Zone:

Wohnzone E2

Gesuchsauflage vom 6. Mai bis 7. Juni 2022

Reto Widrig und Fabian Weber vom Turnfest-OK freuen sich auf die grosse Sause im Juni. absolvieren. Angeboten werden zudem ein Pumptrack, ein Hochseilgarten, eine Parkour-Anlage und eine Beachvolleyball-Arena. Dodo, Karavann und DJ Enrico Ostendorf treten auf Musikbegeisterte gehen ebenso nicht leer aus. Am 18. Juni tritt Dodo auf der Outdoor-Bühne auf. Spielen werden am Grossanlass auch die Pedestrians aus Baden, die RockCoverband azTon sowie die Schweizer Elektro-Pop-Gruppe Karavann.

rinnen und Senioren, die in den nationalen Ligen antreten. Das ist auch in diesem Jahr wieder der Fall. Zehn Equipen - So viele hat keine andere Region des Kantons. Kleiner Makel: Die Region Wettingen/Baden wartet seit dem kurzen Gastspiel der Männer des TC Rohrdorferberg in der Nationalliga C im Jahr 2019 darauf, dass eine Equipe bei den Aktiven in einer nationalen Liga mitspielen kann. So bleibt das Interclub-Aushängeschild der Region Wettingen/Baden weiterhin die Wettinger Seniorenmannschaft in der Altersklasse 55+. Sie läuft

während der ordentlichen Schalterstunden Sibylle Egloff

Letztere liefert mit «Bring Back The Feeling» den Turnfest-Song. Für Feierstimmung sorgen zudem DJs und Schlagerbands in diversen Fest- und Barzelten sowie Holzbauten. Unter anderem legt an beiden Freitagen der bekannte Deutsche DJ Enrico Ostendorf an der Argovia-HitmixParty auf. Abgerundet wird das Programm von Food-Trucks und Verpflegungsständen und -zelten. Der Eintritt ans Fest ist gratis, kostenpflichtige Parkplätze sind bei der Zirkuswiese und der Huba Control

vorhanden. Empfohlen wird die Anreise mit den ÖV. Shuttlebusse verkehren zwischen dem Tägi und dem Bahnhof Wettingen. Widrig und Weber zählen die Tage bis zur Eröffnungsfeier am 15. Juni. «Der Aargau ist die Turnhochburg der Schweiz. Wir möchten mit diesem Anlass den Turnsport allen zugänglich machen und hoffen, dass möglichst viele mit uns die Rückkehr zur Normalität feiern.» Mehr zum Programm und zu den Wettkämpfen auf: wettingen2022.ch.

auch in diesem Jahr wieder in der Nationalliga A auf und kämpft damit um den Schweizer-Meister-Titel. Im letzten Jahr hatten die Wettinger ihre Gruppe dank drei Siegen souverän gewinnen können. Im Halbfinal mussten sie sich dann aber den späteren Schweizer Meistern des TC Luzern Lido mit 2:4 geschlagen geben. (zVg)

im digitalen Raum. Das Historische Museum Baden, das Museum Langmatt, das Schweizer Kindermuseum Baden und der Kunstraum Baden locken mit abwechslungsreichen Ausstellungen und Kreativangeboten. Auch dieses Jahr rufen sie zur Teilnahme am virtuellen Universalmuseum #futuramabaden auf. Sonntag, 15. Mai, 10–17 Uhr. Kurzführungen zu den Ausstellungen finden an allen Standorten um 11, 14 und 16 Uhr statt. Die Kreativwerkstätten für die Kinder sind ebenfalls durchgehend von 10–17 Uhr geöffnet. (zVg)

Internationaler Museumstag – «The Power of Museums» Die vier Badener Museen zeigen am diesjährigen Internationalen Museumstag wieder gemeinsam Power: vor Ort und

im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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LIMMATTAL

WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

Klimaneutralität durch Klärschlamm In Dietikon wurde die erste industrielle Power-to-GasAnlage der Schweiz nach sechs Jahren Entwicklung feierlich eingeweiht. Das Vorzeigeprojekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung des Landes und ermöglicht erste Erkenntnisse über den Betrieb und die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie.

Patrik Feusi, Geschäftsführer von Limeco. phn

PHILIPPE NEIDHART

Über drei Stockwerke erstreckt sich der neue Holzbau gleich am malerischen Ufer der Limmat – helles Holz prägt die Innenräume, die unzählige Pumpen, Röhren und Kabel beherbergen. Hier auf dem Areal der Limeco wird Pionierarbeit betrieben, hier wird aus Abfall und Abwasser Gas gewonnen. Oder etwas genauer: In der benachbarten Kehrichtverwertungsanlage (KVA) erzeugter erneuerbarer Strom wird zu Wasserstoff umgewandelt und mit Klärgas aus der Abwasserreini- Der Bioreaktor ist das Herzstück der neuen Power-to-Gas-Anlage gungsanlage (ARA) gemischt. Das eigentliche Herz der Anlage bildet dabei ein silbrig glänzender Bioreaktor: Dort wird die Mischung mithilfe von Archaeen – also Mikroorganismen – in Methangas umgewandelt, das dieselben Eigenschaften wie Erdgas aufweist und anschliessend ins Netz eingespeist wird. Blumenstrauss an Technologien Der fortschreitende Klimawandel und die steigenden Gaspreise angesichts des Ukraine-Kriegs führen uns vor Augen, dass wir in Zukunft zwingend vermehrt auf erneuerbare Energien setzen müssen: «Die aktuelle geopolitische Lage zeigt, dass die Abkehr von fossilen Energieträgern wichtiger ist denn je», so der Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE) Benoît Revaz an der feierlichen Eröffnung der Power- to-Gas-Anlage am vergangenen Freitag. Die dafür benötigten Technologien seien entweder vorhanden oder in Entwicklung. «Um einen nachhaltigen Umbau unseres Energiesystems möglichst rasch zu erzielen, sind wir auf einen Blumenstrauss aus verschiedenen Technologien angewiesen.» Dies unterstreicht auch Patrik Feusi, Geschäftsfüh-

Gasaufbereitungsanlage im Neubau des Limeco-Areals. rer von Limeco: «Unser Auftrag ist es, zum richtigen Zeitpunkt die richtige Energieform in der richtigen Qualität am richtigen Ort zur Verfügung zu stellen.» Dafür betreibt das Limmattaler Regiowerk ein intelligent gesteuertes Energiesystem, das sogenannte «Multi-Energy-Hub». Und bei diesem übernehme die neue Powerto-Gas-Anlage eine Schlüsselrolle. Denn da die erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarenergie nicht planbar sind, bedarf es einer Möglichkeit, überschüssigen Strom aus dem Netz zu neh-

Philippe Neidhart

Direktor des Bundesamtes für Energie (BFE) Benoît Revaz an der feierlichen Eröffnung der Power-to-Gas-Anlage. phn

Die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Power-to-Gas-Anlage • 18 000 MWh erneuerbares Gas speist die Anlage pro Jahr ins Gasnetz ein. • 4000–5000 Tonnen CO2 werden pro Jahr eingespart, dies entspricht ca. 2000 Haushalten. • 14 Millionen Franken betragen die Gesamtinvestitionen in das Projekt. • 15 Jahre beträgt die Mindestbetriebsdauer der Anlage. • 80 Prozent Gesamtwirkungsgrad erzielt die Anlage mit Abwärmenutzung – ohne sind es knapp 45 Prozent. phn

men und diesen zu speichern – lage in Dietikon können gerade Stichwort Netzstabilität. einmal 2000 Haushalte mit Strom versorgt werden. In Zukunft bedarf es also langfristiger InvestitioLangfristige Investitionen Doch weshalb nun Gas? Im Gegen- nen, um den hohen Folgekosten satz zu anderen Medien lässt sich der drohenden Klimaerwärmung Gas über längere Zeit und raum- zu begegnen: «Für einen erfolgreisparend speichern. Insbesondere chen Umbau unseres Energiesysum die Energieversorgung auch tems braucht es neben technologibei einer drohenden Winterstrom- schen Innovationen auch geeignelücke selbstständig sicherstellen te Rahmenbedingungen und die zu können, sind wir auf innovative Akzeptanz unserer Bevölkerung», Speichermöglichkeiten neben der so BFE-Direktor Revaz. «Doch ich Wasserkraft angewiesen. Eine ein- bin zuversichtlich, dass diese Anzelne Anlage löst allerdings noch lage als Leuchtturm für zukünftige keinen Stromengpass – mit der An- Projekte den Weg weisen wird.»


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 6. Mai, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. Mai, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier zum Muttertag, (Markus Heil und Blauring St. Sebastian). Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier zum Muttertag (Joseph Kalamba). Der Chor St. Sebastian gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Dienstag, 10. Mai, 18.30 Uhr, Maiandacht auf dem Sulperg (bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche St. Sebastian statt). Mittwoch, 11. Mai, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. Mai, 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 7. Mai, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Spendung des Sakramentes der Versöhnung für Viertklässler (Joseph Kalamba und Christina Wunderlin). Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 9. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet in der Kapelle. Mittwoch, 11. Mai, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. Mai, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Donnerstag, 12. Mai, 18 Uhr, Maiandacht. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, Gottes-

dienst (Stefan Burkhard). Anschliessend Kirchenkaffee.

Dienstag, 10. Mai, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist).

NEUENHOF

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 12. Mai, 7.30 Uhr, Morgengebet.

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 7. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Muttertagsgottesdienst mit Rosen für die Mütter. Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, Muttertagsgottesdienst mit Rosen für die Mütter. Montag, 9. Mai, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. Mai, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 8. Mai, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 6. Mai, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii (Dominique Siegrist und die 3. Klasse). Anschliessend gemeinsames Bräteln im Wald.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 6. Mai, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, Muttertagsgottesdienst mit Rosen für die Mütter.

WÜRENLOS

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. Mai, 18 Uhr, WortgotKath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 tesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Sonntag, 8. Mai, Freitag, 6. Mai, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbe- 10 Uhr, Kindergottesdienst «kreuz&quer» in der Alten Kirche. tung. Samstag, 7. Mai, 18 Uhr, Mittwoch, 11. Mai, 10 Uhr, WortMuttertagsgottesdienst (Laurengottesdienst mit Kommunionfeier, tius Bayer) und Rosen für die Mittwochskollekte. Mütter; 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 8. Mai, 10 Uhr, MuttertagsgotRef. Kirche Würenlos, tesdienst (Laurentius Bayer) und Rosen für die Mütter. Mitwirkung: Gipfstrasse 4 Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, GottesKath. Kinder- und Jugendchor; 18 dienst, Muttertag, TaufgottesUhr Santa Messa in lingua italiadienst, Apéro (Timothy Cooke). na. Mittwoch, 11. Mai, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit KommuKlosterkirche Fahr nion; 15 Uhr, Rosario in lingua Sonntag, 8. Mai, 9.30 Uhr, Euchaitaliana (Rosenkranzgebet). ristiefeier; 16.30 Uhr, Tanz im Abendgebet. Dienstag, 10. Mai, Alters- und Pflegeheim Im Brühl, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnersuntere Dorfstrasse 10 tag, 12. Mai, 19.30 Uhr, Gebet am Freitag, 6. Mai, 10.15 Uhr, WortDonnerstag. gottesdienst mit Kommunion.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Benefizkonzert für die Ukraine Nicht allen Menschen gelingt die Flucht aus der Ukraine und sie sind deshalb dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen. Mit dem Konzert wird die Hilfsorganisation Medair, die in der Ukraine die Binnenflüchtlinge mit Zelten, Hygieneartikeln, medizinischer Hilfe und Essen versorgt, unterstützt. Liturgie: Dominique Siegrist. Musik: viele verschiedene Musikerinnen und Musiker sowie Musikschülerinnen und -schüler unter der Leitung von Boyan Kolarov. Ev.-ref. Kirchgemeinde Sprei-

tenbach-Killwangen, Kreuzkirche Blick auf die gemeinsame Heimat Hasel, Poststrassse 219, Spreiten- «Kirche». Gespräch und Diskussion im Rahmen der Erwachsenenbildung bach, Freitag, 6. Mai, 19 Uhr. des Pastoralraums Aargauer LimmatZwei Frauen brechen immer wieder auf tal. Riegelhaus, Kloster Fahr, Freitag, – Ein Gespräch Mit Sr. Irene Gass- 6. Mai, 19.30 Uhr. Eintritt frei. mann, Priorin des Klosters Fahr, und Vroni Peterhans, Katechetin, Bäue- Muttertagskonzert mit Monica Anrin, Präsidentin von oeku-Kirchen gelini, Erwin Heusser und Urs für die Umwelt. Zwei Frauen mit Gloor, kath. Kirche Würenlos, unterschiedlichem Lebensweg tref- Sonntag, 8. Mai, 16 Uhr. fen im Gespräch aufeinander und analysieren miteinander ihre Weg- Bibelforum, reformierte Kirche, kreuzungen und ihre Aufbrüche ins Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, Neuland, vor allem auch mit dem 12. Mai, 19 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Stefan Moll, Pfarrer der evangelisch-methodistischen Kirche BadenWettingen

Ich bin kein Putin-Versteher. Aus einem einfachen Grund: Ich kenne ihn nicht. Wir haben keine Chance, den Mann wirklich zu verstehen. Dieses Nicht-Verstehen führt zu seltsam leeren und verzerrten Vorstellungen in den Medien. Verstehen geht anders! Dabei wäre es gut, wenn es mehr Putin-Versteher gäbe: Leute also, die den Mann wirklich kennen. Die sich einfühlen und mitfühlen. Freunde eben. Es braucht die Putin-Versteher. Denn nur mit Leuten, die einander verstehen, können Friedensverhandlungen gelingen. Die Basis von jedem Frieden ist, dass man sich versteht. Die Bezeichnung «Putin-Versteher» ist zu einem Schimpfwort geworden. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde. Man vermutet: Wer Putin versteht, findet auch den Krieg gut. Die hohe Kunst des Verstehens aber ist, sich in eine Person einzufühlen, ohne deswegen alles gutzuheissen, was sie tut. Die Gefängnisseelsorger und -seelsorgerinnen kennen diese Herausforderung. Sie begegnen Mördern und Vergewaltigern. Sie bringen ihnen Wertschätzung entgegen. Sie versuchen, diese Menschen zu verstehen. Nur indem jemand geschätzt und verstanden wird, kann sich etwas ändern. Seelsorger sind den Menschen nahe – aber sie anerkennen auch das Böse in ihren Taten. Es ist eine Gratwanderung: sich auf Menschen, die Böses tun, einzulassen, sie zu verstehen. Und ihnen doch am entscheidenden Punkt zu widersprechen und sich von ihnen nicht kaufen zu lassen. Das ist die Kunst des Verstehens, wie die Seelsorge sie praktiziert. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 18 DONNERSTAG, 5. MAI 2022

«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz (rsz), robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk), Philippe Neidhart (phn) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

PhiloThiK – Gesammeltes Wissen Was haben Polizei, Pränataldiagnostik und kommerzielle Tests zur «Ahnensuche» gemeinsam? Sie legen gigantische genetische Datenbanken an, teilweise von Menschen, die noch nicht einmal geboren sind, und nicht immer mit deren Zustimmung. Konsequenz dieser Sammelwut ist ein ethisches Vakuum, dem sich die Molekularbiologin Isabelle Bartram im Gespräch mit der Wissenschaftssoziologin Sandra Lang widmet. Sie beantwortet drängende Fragen wie: Wer sammelt eigentlich meine genetischen Daten und was geschieht damit? Kann man mithilfe eines Gentests herausfinden, woher jemand kommt? Und: Warum geniessen Gentests überhaupt solch eine grosse zVg Glaubwürdigkeit? Theater im Kornhaus Baden, Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr.

SPREITENBACH «Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. www. umweltarena.ch. Umwelt-Arena, 6./7./8. und 11. Mai, 10–17 Uhr. Benefizkonzert für die Ukraine Evang.-ref. Kreuzkirche Hasel, Freitag, 6. Mai, 19 Uhr. Muttertagskonzert Silvan Dezini an der Violine und Rahel Metzler am Flügel, Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Samstag, 7. Mai, 15–16 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 6./9. und 10. Mai, 8.45–10 Uhr. Tag der offenen Kiesgrube in Wettingen Die Tägerhard Kies AG lädt ein, den «Kieskreislauf im Einklang mit der Natur» von der Planung über den Abbau und die Auffüllung bis hin zur Rekultivierung und zum dauerhaften ökologischen Ausgleich vor Ort zu erfahren. Kiesgrube Tägerhard, Samstag, 7. Mai, 10–15 Uhr.

Lust auf Theater? Das Theater Winkelritt organisiert zwei Improvisations- und Spieltage für alle Interessierten ab 16 Jahren mit oder ohne Spielerfahrung. Im Pfarreiheim St. Sebastian, Samstag, 7. Mai, 10–17 Uhr. «Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit» Allgemeine Klosterführung. Regulärer Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 8. Mai, 14.30–15.30 Uhr.

WÜRENLOS «Zwei Frauen brechen immer wieder auf!» Sr. Irene Gassmann, Priorin Kloster Fahr, und Vroni Peterhans, Katechetin, Bäuerin, Präsidentin von oeku-Kirchen für die Umwelt und Weltgebetstag, treffen im Gespräch aufeinander. Eintritt frei. Kloster Fahr, Freitag, 6. Mai, 19.30–21.30 Uhr. Jahreskonzert der Musikgesellschaft Würenlos Mehrzweckhalle, Samstag, 7. Mai, 19.15 Uhr Apéro, Konzertbeginn um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei (Kollekte).

Beeindruckend, was sich nach Gosha Zaranskas Aufruf, Hilfsgüter für Ukraineflüchtende in ihre Garage zu bringen, dank vielen Freiwilligen entwickelt hat. Die Bilanz, zwei Monate nach dieser Aufforderung, ist beachtlich: Schlafsäcke, Matratzen, Medikamente, Hygieneartikel, Kleidung, Lampen, Batterien, Ladegeräte und vieles mehr wurde gespendet. Ein Teil davon wird nach Polen und in die Ukraine transportiert und zweimal wöchentlich decken sich in Killwangen bis zweihundert Ukrainerinnen und Ukrainer im Kindergarten damit ein. Beherzt hat die Killwangener Initiantin dieses Hilfsangebot unkompliziert und ohne eigenen finanziellen Profit ins Leben gerufen. Und ebenso beherzt hat die Bevölkerung ihre eigenen Schränke durchstöbert, Ware und Geld gespendet. Neben all dem Negativen, von dem wir täglich überflutet werden, möchte ich hier explizit diese Hilfsbereitschaft, diese Grosszügigkeit, dieses Mitgefühl in den Mittelpunkt stellen und behaupten: Ein grosser Teil der Menschheit ist durchaus hilfsbereit. Das zu erfahren, half mir, als ich am Donnerstag im Kindergarten der Frau gegenüberstand, die von der Flucht erzählte; den Kindern, die ihren Vater vielleicht nie mehr lebend sehen werden. Bei diesen Begegnungen blieb mir fast der Atem weg und eine grosse Traurigkeit kam in mir auf. Darf ich angesichts dieses Leids überhaupt glücklich sein, Freude empfinden? Müsste ich nicht noch viel mehr tun? Hinschauen, helfen und sich ob all dem Leid der anderen trotzdem nicht selbst lahmlegen lassen, das ist wohl die Kunst des Lebens. Denn diese vom Schicksal getroffenen Menschen brauchen gerade jetzt unsere Lebensfreude. Wenn ich sie selbst verliere, dann kann ich sie anderen nicht weitergeben und solche Projekte unterstützen. Deshalb liebe Freiwillige, denkt an die anderen – aber auch an euch selbst. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch


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