DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 14. April 2022, 61. Jahrgang, Nr. 15
Die letzten Gleise Pünktlich zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember soll die Limmattalbahn zum ersten Mal öffentlich in Betrieb genommen werden. Am 11. April wurden die letzten Gleise in Spreitenbach verbunden. Seit dem Spatenstich im 2017 wurden 56 200 Meter Schienen verlegt. (crb) S. 10/11
Platz für alle Nach Kriegsausbruch ist die Anfragen nach Schutzräumen bei der Zivilschutzorganisation WettingenLimmattal explodiert. Viele wollten wissen, wo sie im Notfall untergebracht würden. Für die Zuteilung ist der Kanton zuständig. Die Information erfolgt nicht online, sondern schriftlich (bär) S. 17
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Das neue St. Bernhard ist bereit Am Sonntag besuchten 3000 Personen den Neubau des Wettinger Alterszentrums im Langäcker. SIBYLLE EGLOFF
Die Bevölkerung nutzte am Sonntag am Tag der offenen Tür die Gelegenheit, um das neue Alterszentrum St. Bernhard im Langäcker in Wettingen zu besichtigen. Bei einem Rundgang mit 13 Stationen zeigten Mitarbeitende, Verwaltungsratsmitglieder und die Geschäftsleitung die moderne Anlage. Die Bewohnenden können bereits nächste Woche ein- Benedikt Rigling und Ulrich Stockhaus von Masswerk Architekten (ganz links und ziehen. S. 4/5 ganz rechts), Sepp Meier, Janine Jud und Peter Wyss vom St. Bernhard. Sibylle Egloff
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Initiative für ein Lebendiges Wettingen; Zustandekommen Der Gemeinderat stellt fest, dass die am 3. März 2022 eingereichte Initiative für ein Lebendiges Wettingen mit 1355 gültigen Unterschriften zustande gekommen ist. Benötigt wurden 1250 Unterschriften. Gegen diesen Beschluss kann gemäss § 65 i.V.m § 68 des Gesetzes über die politischen Rechte beim Departement Volkswirtschaft und Inneres, 5001 Aarau, Stimmrechtsbeschwerde eingereicht werden. Gemeinderat
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WETTINGEN
WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 14. APRIL 2022
AUS DEM GEMEINDERAT
Wechsel bei der Regionalpolizei: Oliver Bär, Roland Jenni und Gemeindeammann Roland Kuster. zVg Stabübergabe bei der Regionalpolizei Anlässlich des Antrittsrapports vom 5. April hat auch nach aussen sichtbar die Stabübergabe von Roland Jenni an seinen Nachfolger Oliver Bär als Kdt der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal stattgefunden. Dem Rapport wohnten auch die politischen Vertreterinnen und Vertreter der angeschlossenen Gemeinden bei. Oliver Bär löst damit Roland Jenni ab, der nach beinahe neun Jahren im Dienste der Wettinger Polizei auf Ende Mai in den Ruhestand tritt. Der 46-jährige Bär ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Er arbeitete 25 Jahre bei der Kantonspolizei Aargau, war seit 2007 Kader angehöriger und zuletzt als stellvertretender Dienstchef des Fahndungs- und Aktionsdienstes tätig. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben vom Freitag, 15. April, bis und mit Montag, 18. April, geschlossen. Informationen zum Pikettdienst des Bestattungsamtes sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist über die Telefonnummer 117 erreichbar. Ab Dienstag, 19. April, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Anliegen aus der Bevölkerung erreichbar. Der Gemeinderat und das gesamte Gemeindepersonal wünschen allen schöne, sonnige und erholsame Osterfeiertage.
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Die Messe war ein Megahit Die beliebte Frühlingsmesse «Bauen und Wohnen» im Tägi Wettingen legte am vergangenen Donnerstag einen phänomenalen Messeauftakt hin. Mit über 14 000 Besuchern überaus erfolgreich und ausgesprochen erfreulich. «Wir sind fast überrannt worden. Die Besucherzahlen liegen weit über unseren Erwartungen. Die vielen Besucher waren sehr offen und zeigten viel Interesse», freut sich Marco Biland, Geschäftsführer der ZT Fachmessen AG. Dank den zahlreichen neugierigen Besuchern und dem hohen persönlichen Engagement der rund 200 Aussteller ist es dem Veranstalter beachtenswert gelungen, nach über zwei Jahren coronabedingter Messepause am Erfolg der letzten Frühlingsmesse anzuknüpfen und die Erwartungen gar zu übertreffen. Grosses Informationsinteresse Im Zentrum des Messe-Erlebnisses standen spannende Begegnungen, aufschlussreiche Gespräche, erfolgreiche Geschäfte und zahlreiche Köstlichkeiten am Street-Food-Festival. Live und themenreich erlebten
Die nächste Ausgabe der Frühlingsmesse «Bauen und Wohnen» ist dank grossem Erfolg in diesem Jahr bereits gesichert. zVg Hauseigentümer, Bauinteressierte, Planer und Architekten ansprechende, innovative und nachhaltige Bauund Wohntrends in den Bereichen Küchen, Bäder, Türen und Fenster bis hin zu den Erlebniswelten Eigenheim, Garten und Energie. Die beliebten Fachvorträge trafen voll ins Schwarze und wurden gerne und dankend besucht. Sowohl Laien als auch Experten wohnten den hochinteressanten Referaten bei und konnten aus erster Hand wichtige Informationen sammeln. Auch die Nachfrage nach Angeboten zum TopThema «Ladestrom und Elektromo-
Bestätigung Messe 2023 Aufgrund der grossartigen Resonanz freut sich Marco Biland bereits auf die Messe 2023 und versichert: «Weil das Echo nur positiv war, ist die nächste Ausgabe bereits gesichert. Vom 20.–23. April 2023 findet die Messe ‹Bauen und Wohnen› wieder im Tägi statt. Die Planungen und Buchungen laufen bereits.» (zVg) INSERATE
PARTEINOTIZ SP WETTINGEN Jahresversammlung Am letzten Märztag versammelten sich die Mitglieder der SP Wettingen zur Generalversammlung 2022 der SP Wettingen. Leider mussten sich bei der Versammlungspräsidentin Pia Müller zahlreiche Genossinnen und Genossen infolge Krankheit entschuldigen. Die Co-Präsidenten Pia Müller und Christian Oberholzer erklärten in ihrem Jahresbericht, dass die SP Wettingen 2021 ganz im Zeichen der Einwohnerund Gemeinderatswahlen stand. Kirsten Ernst und Markus Maibach schafften die Wiederwahl in den Gemeinderat wie erwartet gleich im ersten Wahlgang. Auch im Einwohnerrat konnte man neun Sitze erfolgreich verteidigen und ist nun zusammen mit den drei Mitgliedern von WettiGrüen die grösste Fraktion im Einwohnerrat. Im Grossrat vertreten weiterhin Lea Scmidmeister und Alain Burger die SP Wettingen. Der Informationsaustausch zwischen Vorstand und Fraktion wurde auch im letzten Jahr weiter intensiv gepflegt und hat dazu beigetragen, dass politische Themen in einem grösseren Rahmen diskutiert werden konnten. In
bilität» war enorm. Beinahe pausenlos wurden die E-Mobilität-Experten in Beschlag genommen und durften den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Wettingen hat die SP die Initiative für ein «Lebendiges Wettingen» gestartet und konnte Anfang März 2022 dem Gemeinderat die notwendigen Unterschriften übergeben. Die Jahresrechnung schloss mit einem Verlust von über 15 000 Franken ab, welcher dem Konto Rückstellungen Wahlen belastet wird. Karin Mosimann wird für die saubere und übersichtliche Buchhaltung gedankt. Die Wahlen in den Vorstand übernahm Yvonne Feri. Pia Müller und Christian Oberholzer bilden weiterhin das Co-Präsidium. Auch die weiteren Vorstandsmitglieder Rebecca Derendinger, Karin Mosimann, Mia Gujer und Max Bürgis wurden wieder gewählt. Nächstes Jahr kommt neu Jörg Pfistner dazu. Seit Januar 2020 konnten10 neue Mitglieder gewonnen werden, sodass der SP Wettingen zurzeit 107 Mitglieder angehören. Der nächste Büchertreff findet am 5. Mai statt, am 25. August steht der Spaziergang durch Wettingen auf dem Programm. Zum Abschluss der Versammlung berichteten Lea Schmidmeister vom Grossrat und Yvonne Feri aus dem Nationalrat. (zVg)
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Öffentliche Planauflage vom 15. April bis 14. Mai 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
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WETTINGEN
Das neue Am Tag der offenen Tür erkundeten rund 3000 Personen den neuen Standort des St. Bernhard im Langäcker in Wettingen. SIBYLLE EGLOFF
Das Hauptgebäude besticht durch sein Atrium, das alle Stockwerke miteinander in Beziehung setzt.
Die 31 Alterswohnungen sind bereits alle besetzt.
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Grosses Interesse am Neubau.
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Vor dem Eingang und um das Gebäude bildet sich eine Schlange. Der Andrang ist gross am Tag der offenen Tür des neuen Alterszentrums St. Bernhard im Wettinger Langäcker-Quartier. Letzten Sonntag wurde die Bevölkerung dazu eingeladen, den Neubau zu besuchen und sich über das Angebot zu informieren. Auf Führungen mit 13 Stationen konnten sich rund 3000 Interessierte einen Überblick über die Räume und Funktionen verschaffen. 2018 starteten die Bauarbeiten für das rund 70 Millionen Franken teure Projekt, das aus drei Baukörpern besteht, die drei-, vier- und fünfstöckig sind. Das neue St. Bernhard bietet 126 Zimmer, 14 Komfortzimmer sowie 31 Wohnungen mit 1½- und 2½-Zimmern. Begegnungen im Atrium erwünscht Das Herzstück des Alterszentrums bildet das Atrium im Hauptgebäude. Im Erdgeschoss liegen die Cafeteria und das Restaurant für die Öffentlichkeit und für die Bewohnenden sowie der Empfang, Mehrzweckräume und Räume für Mieter. Es werden eine Praxis für Podologie, Physiotherapie sowie ein Coiffeursalon einziehen. Überdies wird im Hauptgebäude bald auch die Wettinger Kindertagesstätte Erdmännli
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WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 14. APRIL 2022
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Alterszentrum wird begutachtet
Zog die Massen an: Am Tag der offenen Tür machte sich die Bevölkerung ein Bild des neuen Alterszentrums St. Bernhard. beheimatet sein. «Die Idee ist, dass hier Begegnungen zwischen den Bewohnenden, der Lauf kundschaft, den Restaurantgästen und den Kindern stattfinden», sagte Peter Wyss, Geschäftsleiter des St. Bernhard, bei einem Rundgang. Er könne sich vorstellen, dass die Kita bei der Aktivierung der Bewohnenden eine Rolle einnehmen werde. «Wenn eine Person Geburtstag hat, wäre es möglich, dass die Kinder sie im Zimmer besuchen und ein Geburtstagslied singen oder dass rüstige Senioren in der Kita Geschichten vorlesen.» In den oberen Stockwerken sind Zimmer, Wohnungen, offene Aufent-
haltsräume auf den Gängen sowie Speisesäle angesiedelt. «Weil die Wohnungen, die zwischen 1400 und 1800 Franken Monatsmiete kosten, so beliebt sind, musste das Los entscheiden. Sie sind alle bereits reserviert», sagte Verwaltungsratspräsident Sepp Meier. An den Wänden in den Korridoren hängen Bilder aus dem Fundus des historischen Museums Baden. «Sie zeigen Bauten aus Wettingen, den Rebberg und Sportszenen aus den 60er- und 70er-Jahren. Die Aufnahmen stammen aus der Jugendzeit unserer Bewohnenden und dienen ihnen als Orientierung»,
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sagte Geschäftsleiter Wyss. Mit dem Bau erhält das St. Bernhard nicht nur 31 neue Wohnungen und fast 40 Betten mehr, sondern auch technische Annehmlichkeiten. «Der Zugang zu den Häusern und Räumen funktioniert nicht mehr mit Schlüssel, sondern via Badge. Zudem erhalten demente Bewohnende nach Absprache mit den Angehörigen GPS-Tracker als Weglaufschutz. Sobald sie ein gewisses Gebiet übertreten, geht ein Alarm los», erklärte Wyss. Im Neubau integriert ist auch ein Raum der Stille, der mit einem Objekt, das Lebensadern künstlerisch
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darstellt, bestückt ist und zum Kraft Tanken einlädt. «Das Personal und die Mehrheit der Bewohnenden freuen sich auf das neue Haus», sagte Wyss. Einigen Senioren müsse man jedoch noch etwas die Angst vor dem Neuen nehmen. Der Umzug vom alten Standort beim Wettinger Rebberg an die zentralere Lage findet am 20. April statt und wird von der Firma Twerenbold und 90 Zivilschützern unterstützt. Das Pflegeheim Gässliacker aus Nussbaumen wird das St. Bernhard während der Sanierung seines Hauses bis Ende Jahr nutzen. Danach werden dort Terrassenhäuser entstehen.
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NEUENHOF
Ruf der Webermühle soll gestärkt werden
AUS DEM GEMEINDERAT Durchführung der Gemeindeversammlungen im November 2022, neues Datum Der Gemeinderat hat entschieden, die Wintergemeindeversammlung vom 28. November eine Woche vorzuverschieben und neu auf Montag, 21. November, anzusetzen. Die Gemeindeversammlung beginnt um 19 Uhr in der Aula.
Die Identität der Wohnüberbauung Webermühle soll gegen innen und aussen verbessert werden. Das Projekt wird von einem Badener Startup begleitet. MELANIE BÄR
«Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner der Webermühle fühlen sich wohl und sicher in ihrer Siedlung und würden sie weiterempfehlen», sagt Bastian Moser. Diesen Rückschluss zieht er aus der Befragung, die er mit seiner Firma, dem Badener Startup Itoba, im Februar durchgeführt hat. Rund 400 Fragebogen hat er verteilt, ein Drittel davon wurde ausgefüllt. Mit diesem guten Resultat hat er nicht gerechnet. Er vermutete, dass viele Mieter aufgrund des Mietpreises oder der Lage in die Webermühle zogen. «Normalerweise leidet dann die Identifikation.» Aussenwahrnehmung verbessern Auch wenn der Ruf innerhalb der Siedlung besser als erwartet zu sein scheint, so wird die Wohnüberbauung gegen aussen anders wahrgenommen. «Der Ruf hat in den letzten Jahrzehnten gelitten. Grossüberbauungen, die in den frühen 80er-Jahren noch als neue Wohnform gefeiert wurden, entwickelten sich zu einem Schreckensbild.» Mit einer umfassenden Sanierung vor acht Jahren versuchte die Eigentümerin, die Credit Suisse, dem entgegenzuwirken. Das zeigte nur teilweise Wirkung: Noch immer stehen in der Webermühle viele Wohnungen leer. Dem sollen Bastian Moser und sein Team Abhilfe schaffen. Mit diversen Massnahmen wollen sie die Attraktivität gegen innen und gegen aussen stärken. «Wir wollen die Strukturen schaffen, damit sich vor Ort eine GemeinINSERATE
Bastian Moser vom Startup Itoa.
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schaft bilden kann. Das strahlt dann auch gegen aussen aus», so Moser. Einerseits werden Angebote für die Mieter geschaffen, andererseits auch Anlässe für die ganze Bevölkerung. «So können sie die Schönheit der Überbauung kennenlernen und Vorurteile abbauen.» Bei ihm selbst hat es funktioniert. Nachdem er die Anlage fürs Projekt besuchte, kam er drei Tage später mit der Familie zum Baden an die Limmat in die Webermühle. Telli als Erfolgsgeschichte Bereits im Telli in Aarau hat seine Firma ein ähnliches Projekt lanciert. Es wurden Aussenräume gestaltet, ein Hilfsangebot mit Nachbarschaftshilfen zwischen den Mietern und eine Quartierbeiz ins Leben gerufen. «Mittlerweile ist die Wohnlage so beliebt, dass es Wartelisten gibt.» Noch ist es in Neuenhof nicht soweit. Doch der erste Anlass, eine Präsentation der Umfrageauswertung mit Apéro und Schokoladegiessen fand am Dienstag statt. Im Sommer sollen auch öffentliche Events folgen und auch der Quartierverein und die Jugendarbeit werden miteinbezogen. Vier Jahre lang dauert das Projekt, das die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit in der Webermühle stärken will.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Am Gründonnerstag, 14. April, ist die Gemeindeverwaltung bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstagnachmittag, am Karfreitag, 15. April, sowie am Ostermontag, 18. April, geschlossen. Die Pikettdienstnummern sind auf der Webseite www.neuenhof.ch ersichtlich. Gerne ist man am Dienstag, 19. April, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für die Bevölkerung da. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen allen schöne Ostertage. Jahresrechnung 2021 mit erfreulichem Ertragsüberschuss Die Erfolgsrechnung 2021 der Einwohnergemeinde Neuenhof schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Franken 532 583.78 (Vorjahr Franken 934 787.51) ab. Das Budget 2021 sah einen Aufwandüberschuss von 1 534 000 Franken vor. Das erfreuliche Ergebnis ist auf Mehreinnahmen bei den Steuererträgen zurückzuführen. Die beiden gebührenfinanzierten Eigenwirtschaftsbetriebe schliessen mit Aufwandüberschüssen beim Abwasser von Franken 118 233.75 (Budget 122 500 Franken) und in der Abfallwirtschaft von Franken 15 668.85 (Budget 40 200 Franken) ab. 1. Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Im Budget 2021 waren aufgrund der dazumal herrschenden Covid-19-Pandemie deutliche Mindereinnahmen bei den Steuererträgen vorgesehen. Wie in vielen anderen Aargauischen Gemeinden darf der Gemeinderat feststellen, dass die Pandemie auf die Steuererträge glücklicherweise keine Auswirkungen hatte und diese grundsätzlich im Rahmen der Vorjahreseinnahmen ausfielen. Die Einnahmen aus Gemeindesteuer- und Quellensteuererträge fallen im Rahmen des langjährigen Durchschnittes aus. Die verbuchten Erträge aus den Sondersteuern (Nach- und Strafsteuern, Grundstückgewinnsteuern und Erbschafts- und Schenkungssteuern) liegen teilweise deutlich
über den Budgetwerten und den langjährigen Durchschnittswerten. Die hohen Einnahmen aus Grundstückgewinnsteuern sind auf die weiterhin guten Immobilienpreise sowie den regen Immobilienhandel in Neuenhof zurückzuführen. Ebenso erfreulich ist, dass die Aufwendungen gegenüber dem Budget und den Vorjahresrechnungen deutlich reduziert werden konnten. Dies insbesondere im Bereich der Sozialen Sicherheit (Sozialhilfe). Auch in den Pandemiejahren 2020 und 2021 lagen die Fallzahlen durchgehend auf einem tiefen Niveau mit entsprechenden Minderausgaben. Minderausgaben gegenüber den Vorjahresrechnungen ergaben sich im Bereich Bildung und Gesundheit, wobei in diesen Bereichen sicherlich pandemiebedingte Faktoren eine Rolle spielten. 2. Investitionsrechnung Einwohnergemeinde In der Investitionsrechnung 2021 der Einwohnergemeinde (ohne Eigenwirtschaftsbetriebe) sind Ausgaben von rund 1,8 Mio. Franken verbucht. Die wichtigsten Positionen sind die Ausgaben für den Rückbau der Schulpavillons 1 und 2 sowie den ehemaligen Kindergarten Hard, die Aufwendungen für Sanierung von Halden- und Rehweg sowie die Sanierungsarbeiten an den beiden Brückenbauten Alte Holzbrücke und Paul-Fischer-Brücke. 3. Eigenwirtschaftsbetriebe Der Aufwandüberschuss konnte bei der Abfallbeseitigung gegenüber den Vorjahren nochmals deutlich reduziert werden. Das Ergebnis der Abwasserbeseitigung liegt im Rahmen von Budget und Finanzplanung, welches leichte Defizite zum Abbau des vergleichsweisen hohen Eigenkapitals beinhaltet. 4. Bilanz Es darf davon ausgegangen werden, dass sowohl Einwohnergemeinde wie auch die spezialfinanzierten Eigenwirtschaftsbetriebe solide finanziert sind. Der Gemeinderat wird die Entwicklung des Finanzhaushaltes weiterhin genau beobachten, denn die anstehende Steuergesetzreform wird einnahmenseitig deutliche Mindereinnahmen mit sich bringen, welche nur mit gezielten Massnahmen kompensiert werden können. Graffiti-Anlass vom 23. April: Legal sprayen, Neuenhof künstlerisch verschönern! Die Jugendarbeit Neuenhof wird in den Frühlingsferien legal eine Unterführung künstlerisch besprühen. Mit Hilfe eines Graffiti-
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Einnahmen aus Steuererträgen im Einzelnen.
Die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde auf einen Blick. künstlers, einem 2-tägigen Workshop und viel Übung entwirft die Jugendarbeit, zusammen mit den Jugendlichen, selbst ein Graffiti, mit dem die Unterführung legal und künstlerisch verschönert wird. Jede Person ist herzlich eingeladen, das Projekt zu besichtigen. Die Jugendarbeit lädt Sie deshalb gerne zu einen kleinen Apéro ein auf: Samstag, 23. April, ab 16 Uhr direkt bei der Unterführung des Radwegs zwischen Klosterrüti und Neuenhof. Generationencafé Die Jugendarbeit Neuenhof bietet mit dem Generationencafé einen gemütlichen, ungezwungenen Treff für Jung, Alt und Familien an. Ein Treffpunkt für einen gemeinsamen Austausch, Spiel und Spass. Alle sind herzlich dazu eingeladen, vorbeizukommen und Kaffee und Kuchen von den Jugendlichen aus Neuenhof zu genies-
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sen am Mittwoch, 27. April, sowie Die Ergebnisse der Eigenwirtschaftsbetriebe. am Mittwoch, 18. Mai, jeweils von 13.30–15 Uhr. Weitere Informationen zum Anlass und zum Kontakt sind unter www.jugendarbeit-neuenhof.ch zu finden. Baubewilligungen Die Baubewilligungen wurden erteilt an: Johannes und Monika Santner, Nelkenstrasse 14, Neuenhof, für den Ersatz Gas- Bilanz: Die einzelnen Bereiche und ihre Eigenkapitalbestände. heizung durch Luft/Wasser-Wärmepumpe, auf der Parzelle Nr. 2608, Nelkenstrasse 14, in Neuenhof; Da- INSERATE niela Seeholzer, Egg 12, 5444 Künten, für den Ersatz Gasheizung durch Luft/Wasser-Wärmepumpe, auf der Parzelle Nr. 2609, Nelkenstrasse 12, in Neuenhof; Werner Füllemann, Hafnerweg 47, Neuenhof, für den Ersatz Ölheizung durch GESUCH FÜR DIE NUTZUNG eine Luft/Wasser-Wärmepumpe, auf VON GRUNDWASSER zu Wärmezwecken der Parzelle Nr. 2491, Hafnerweg 47, in Neuenhof. für den Betrieb einer Wärmepumpe;
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Pikettdienst über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von Karfreitag, 15., bis und mit Ostermontag, 18. April, geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar. Kontrollen durch Alpha Security Sicherheitsdienste AG Um das Sicherheitsgefühl in der Gemeinde zu stärken sowie die vermehrt aufkommende Problematik im Zusammenhang mit Littering und Sachbeschädigungen einzudämmen, hat der Gemeinderat die Alpha
Security Sicherheitsdienste AG beauftragt, ab Ostern bis vorerst Mitte Juni regelmässige Kontrollen auf dem Gemeindegebiet – vor allem an bekannten Hotspots – durchzuführen. Sperrung Fussballwiese bis voraussichtlich 31. Mai Aufgrund von diversen Schäden wurde der Rasen des Fussballplatzes grossflächig neu angesäht. Damit das Gras nun entsprechend wachsen und sich die Wurzeln festigen können, wird der gesamte Fussballplatz bis voraussichtlich 31. Mai gesperrt.
Gesamtprojektleiter Daniel Issler und seine Stellvertreterin Fabienne Chappuis zünd
Symbolischer Absch Die Gleisbauarbeiten der Limmattalbahn-Strecke von Zürich-Altstetten bis Killwangen sind abgeschlossen. Artenvielfalt im Siedlungsraum: wichtig für viele Insekten.
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Mit wenig Aufwand zu pflegen Damit die Artenvielfalt erhalten wird, wurden vom Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen verschiedene Rabatten in der Gemeinde neu bepflanzt. Vor zwei Jahren hat der Natur- und Vogelschutzverein SpreitenbachKillwangen (NVSK) als Geschenk an die Gemeinde, für die Unterstützung, eine Rabatte vor dem Gemeindehaus in Spreitenbach neu gestaltet. Nun hat der NVSK vergangenen Samstag weitere Rabatten entlang der Poststrasse sowie die Rabatte vor dem alten Schulhaus neu bepflanzt. Die Gemeinde hat die Rabatten an der Poststrasse vorbereitet, also die alte Bepflanzung entfernt und mit Kies aus einer nahen Baustelle ge-
füllt: als Boden für die in magerem und steinigem Boden wachsenden neuen Pflanzen. Mitglieder des Vereins haben dann Setzlinge eingepflanzt, darunter Schafgarbe, Wegwarte, Kartäusernelke, Wiesensalbei und Scharfer Mauerpfeffer. Die Rabatte beim alten Schulhaus wurde passend zum Standort mit Pflanzen bestückt, die typischerweise am Waldrand wachsen wie Akelei, Waldgeissbart, Taubnessel, Walderdbeeren und Salomonssiegel. Ein paar einheimische Sträucher wie Liguster, Alpen-Johannisbeere, Kornelkirsche und Felsenbirne beleben die Rabatte. Solche Bepflanzungen im Siedlungsraum sind wichtig für die Erhaltung der Artenvielfalt und dienen als Nahrungsangebot für viele Insekten während sie mit wenig Aufwand zu pflegen sind. (zVg)
CORINNE BÜRKI
Unterhalb der Shoppi-Passerelle sprühen am 11. April die Funken. Bei der Medienorientierung wird gespannt mitverfolgt, wie die Bauarbeiter die letzten Gleise der 56 200 m, die von Zürich-Altstetten bis Killwangen verlaufen, verbinden. Somit sind die Hauptarbeiten des Gleisbaus abgeschlossen. Pünktlich zum Fahrplanwechsel Vor 12 Jahren startete die Planung des Grossprojektes und im August 2017 folgte der Spatenstich. Seitdem wurden insgesamt 13,4 Kilometer Gleis, 46 Weichen und 9 Gleiskreuze für die Neubaustrecke verlegt, an der 27 Haltestellen bedient werden. Nun folgen in den nächsten Wochen und Monaten die restlichen Belags- und Fugenarbeiten, der Einbau des Schotterrasens und das Schienenschleifen, damit am 1. Juli die Fahrleitung zum ersten Mal eingeschaltet werden kann. Der erste öffentliche Einsatz der
Limmattalbahn folgt mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember. Faszination Modelleisenbahn Regula Meier, Bauführerin bei Walo Bertschinger AG und Stellvertretende Projektleiterin, freut sich, dass die Bauarbeiten innerhalb des Terminplans verlaufen und findet Lob für die knapp 100 Personen, die am Gleisbau beteiligt waren, und fügt stolz an: «Wir hatten keine nennenswerten Unfälle und keine grossen Personalwechsel.» Auch Daniel Issler, Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn AG ist begeistert: «Ich habe schon als Kind mit der Modelleisenbahn gespielt und auch welche gebaut, das hat mich schon immer fasziniert.» Die Limmattalbahn solle nicht nur die sechs betroffenen Gemeinden näher zusammenbringen, sondern auch die beiden Kantone Zürich und Aargau. Keine Budgetüberschreitung In Bezug auf die Kosten ist Issler optimistisch gestimmt: «Wir liegen im Kostenplan, sogar unter dem Budget, und auch die restlichen kleineren Arbeiten, die noch kommen, werden das Budget nicht überschreiten.» Dieses beträgt 755 Millionen. Die Eröffnung inklusive Fest findet am 10. Dezember statt.
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AUS DEM GEMEINDERAT Frohe Ostern Gemeinderat und Personal wünschen allen Spreitenbacherinnen und Spreitenbachern frohe Ostern. Frühlingsapéro am Freitag, 13. Mai Anstelle des diesjährigen Neujahrs mCheck-Konzert – Blockflötenlehrperapéros beabsichtigt der Gemeinde- son Teresa Ortner mit Schülerinnen. zVg rat am Freitag, 13. Mai, einen Frühlingsapéro durchzuführen. Weitere Angaben werden nach den Ostern publiziert. Am Samstag, 2. April, legten 53
Schüler musizieren
den den Funken für die letzte Gleisverbindung der Limmattalbahn.
Corinne Bürki
hluss auf dem Gleis
Der Schweissprozess beginnt.
Zum Schluss werden die Schienen geschliffen.
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Unsere starke Region feiert Jubiläum Der Planungsverband Baden Regio, zu dem auch Spreitenbach gehört, feiert 2022 das 75-jährige Bestehen. Dazu gehören ein Wettbewerb mit fünf Ballonfahrten als Hauptpreise sowie fünf JubiläumsWanderrouten. Die Region Baden ist nicht nur die grösste und bedeutendste Wohn- und Wirtschaftsregion im Kanton Aargau, sie zeichnet sich auch aus durch ihre Vielfalt in Natur, Kultur und Gesellschaft. Als Mitgliedsgemeinde von Baden Regio feiert die Gemeinde Spreitenbach dieses Jahr gemeinsam mit 23 anderen Gemeinden ein besonderes Jubiläum! Während dieser Zeit kann man die Region auf besondere Weise erleben. Die Region im Jubiläumsjahr erleben Auf dem Jubiläumsweg erfahren die Teilnehmenden spannende Hintergründe zur Region, indem sie auf fünf Wanderrouten quer durch die Baden-Regio-Gemeinden wandern und 121 ausgesuchte Standorte von besonderem Interesse erkunden. Diese Hotspots zeigen auf, was die Region an Vielfalt bietet. www.baden-regio.ch/ jubilaeumsrouten Wettbewerb mit tollen Preisen Zudem hat man die Möglichkeit, beim Jubiläumswettbewerb teilzunehmen und das eigene Wissen über die Region zu testen. Mit etwas Glück kann man einen tollen Preis aus der Region gewinnen oder sogar einen der fünf Hauptpreise: eine Ballonfahrt über die Region Baden. www.baden-regio.ch/ wettbewerb Alles Weitere zum Jubiläum ist online zu finden unter www.badenregio.ch/jubilaeum. Termine: 25. April, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus; 14. Mai, 8.30 Uhr: Neophytentag, Besammlung Parkplatz kath. Kirche; 14. Mai, 13.30 Uhr: Waldumgang, Besammlung Waldhütte Remetschwil.
Schülerinnen und Schüler – und damit fast doppelt so viele wie letztes Jahr – die freiwillige Stufenprüfung mCheck an der Musikschule Spreitenbach ab.
Sie zeigten durchweg sehr gute und ausgezeichnete Leistungen auf den Instrumenten Klavier, Gitarre, EGitarre, Blockflöte, Querflöte, Cello und Schlagzeug. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Motivation der Musikschülerinnen und -schüler und sparte nicht mit positivem Feedback. Freudig nahmen die Kinder und Jugendlichen nach der Prüfung ihr Zertifikat und die Anstecknadel entgegen und freuten sich, dass sich die intensive Vorbereitung gelohnt hat. Am Dienstag, 5. April, durfte ein Teil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Können am mCheckKonzert präsentieren. (zVg) INSERATE
Bauausschreibung BG Nr:
3342
Bauherr:
Haziri Haqif Fluestrasse 44 8957 Spreitenbach
Bauobjekt:
Einhausung bestehender Sitzplatz sowie Anbau Sitzplatzüberdachung
Baustelle:
Fluestrasse 44
Parzelle:
3401
Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 19. April 2022 bis 18. Mai 2022 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
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SPREITENBACH
Seine Legehennen Reto Lienberger bietet Patenschaften mit Hennen aus seinem Hühnermobil in Spreitenbach an. Die Paten können ihre Tiere taufen und kriegen jeden Monat 25 frische Eier. SIBYLLE EGLOFF
Neuer Trainer gesucht: Erfahrungen im Unihockey oder Mannschaftssport sind von Vorteil. zVg
Die erste Mannschaft hat ein Problem Hoch motiviert geht die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach in die nächste Saison, einzig ein neuer Coach fehlt.
Die 1. Mannschaft des STV Spreitenbach, seit 2016 ununterbrochen in der höchsten Kleinfeldliga der Schweiz (1. Liga KF) spielend, ist nach geschafftem Ligaerhalt (Rang 7) hoch motiviert und geht mit einem breiten Kader (14 Feldspieler, 2 Torhüter) in die Saison 22/23. Nur etwas fehlt: ein Spielleiter, ein Coach. Der langjährige Headcoach Marco Grubenmann sowie sein CoTrainer Sandro Nüesch sind beide zurückgetreten. Wer möchte mit
diesem Team nach den Sternen greifen? Wer möchte ein Herrenteam in der höchsten Liga coachen? Der Mix aus Ehrgeiz und Spass steht in diesem Team zuoberst. Diesen Mix sollte auch der künftige Headcoach mittragen. Man ist offen für jegliche Bewerbungen und man würde sich freuen, wenn die Herren 1 so bald wie möglich einen neuen Chef an der Bande hätten. Erfahrungen im Unihockey oder Mannschaftssport sind von Vorteil. Interessierte melden sich bitte beim Sportchef unter sportchef@stv-spreitenbach.ch. Vorübergehend führt der Spielerrat um Roman Geissmann, Captain Lukas Zweifel, Vizecaptain Marco Biasca und Jungspund Simone Sanchi das Team. Auch sie dürfen direkt kontaktiert werden. (zVg)
Was haben Kaiserin Sissi, Omicron und Nemo gemeinsam? Sie alle leben im Hühnermobil der Familie Lienberger in der Nähe der Autobahn in Spreitenbach. Auf einem Landstück bei den Familiengärten halten die Bauern 380 Legehennen. 18 von ihnen haben aktuell ein Gotti oder einen Götti und tragen deshalb einen Namen. «Als Pate darf man das Huhn aussuchen und taufen. Zusätzlich erhält man ein Zertifikat und wird mit seinem Huhn auf der Patentafel am Hühnerstall er-
«Das Ei schmeckt besser, wenn man weiss, woher es ist.» wähnt», erzählt Reto Lienberger. Die Besitzer des Zertifikats dürfen monatlich 25 Eier im Buurelädeli im Obstgarten der Lienbergers abholen und ihr Huhn immer wieder besuchen. Dafür zahlen sie pro Jahr 240 Franken. «Und diejenigen, die sich für Güggel-Gleichberechtigung einsetzen, dürfen auch Güggelgotti oder -götti werden und mit einem
Betrag von 50 Franken im Jahr das Futter für das Tier übernehmen», sagt Lienberger. Der Güggel habe für Bauern keinen wirtschaftlichen Nutzen. Doch Lienberger findet: «Auch ein Güggel gehört in die Hühnerschar. Vor allem, wenn sich die Tiere draussen aufhalten, nimmt er eine Schutzfunktion ein. Er beobachtet den Luftraum und schlägt zum Beispiel Alarm, wenn Greifvögel dem Gehege zu nahe kommen.» Die Patenschaft wird geschenkt Die Hühnerpatenschaft kommt bei der Kundschaft gut an. «Wir haben verschiedene Paten. Dazu gehören Familien, Paare oder Pensionierte. Die meisten kommen aus dem Aargauer und Zürcher Limmattal. Im Moment haben wir 18 Paten aus Geroldswil, Oberengstringen, Otelfingen, Spreitenbach, Killwangen und Würenlos. Letztes Jahr zählten wir sogar 52 Gottis und Göttis», sagt Lienberger. Vielfach diene die Hühnerpatenschaft auch als Geburtstagsgeschenk. Dass seine Idee auf Anklang stossen würde, damit hätte Lienberger 2016, als er die Aktion einführte, nicht gerechnet. «Ich habe damals einen mobilen Hühnerstall bestellt und mir Gedanken zur Vermarktung gemacht. Weil mein Vater bereits 2001 begonnen hat, Rosenpatenschaften für Rosen bei unseren Reben zu verkaufen, kam ich auf die Idee, das auch mit den Hühnern zu machen.» Das Problem sei, dass er die Legehennen nach einem Jahr austauschen müsse, weil ihre Legeleistung und die Qualität der Schale abnehmen würden. Das bedeute ihr
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haben Gottis und Göttis Hühnermobil. Das ist bereits für viele ein Abenteuer», so Lienberger. Beim Hühnerstall dürfen die Paten ihr Huhn auswählen. «Jedes Huhn bekommt verschieden farbige Ringe um die Krallen, damit man es den Paten zuordnen kann. Wir helfen
«Die meisten Paten kommen aus dem Aargauer und Zürcher Limmattal.»
Reto Lienbergers 380 Hühner leben im Hühnermobil nahe der Autobahn. Ende. «Mit der Hühnerpatenschaft habe ich einen Weg gefunden, den Tieren Lebensplätze zu garantieren, damit sie danach an einem anderen Ort bis zu ihrem natürlichen Tod weiterleben dürfen», so Lienberger. Dem Landwirt ist es wichtig, dass die Kundschaft einen Bezug zu den Eiern hat. «Das Ei schmeckt besser, wenn man weiss, woher es ist und wie die Tiere gehalten werden», sagt Lienberger. Für ihn hat die mobile
Haltung viele Vorteile. «Das Tier hat eine begrenzte Lebenszeit. Diese soll es so gut und so glücklich wie möglich draussen mit viel Auslauf verbringen können.» Die Hühner haben überdies immer frisches Gras. «Bei festen Hühnerställen gleicht der Auslauf einer Wüste. Wir können den Standort alle zwei bis drei Wochen wechseln, sobald das Gras verschwindet.» Zudem mache sich das Gras als Futter auch im Ei bemerk-
Sandra Ardizzone
bar. «Das Eigelb wird durch das Betakarotin, das im Gras enthalten ist, viel intensiver in der Farbe und auch das Aroma des Eis schmeckt besser», sagt Lienberger. Mit dem Traktor zur Hühnertaufe Das Highlight für ihn und speziell auch für die Hühnerpaten seien jeweils die Taufanlässe. «Wir fahren dann mit den Gottis und Göttis mit dem Traktor vom Obstgarten zum
beim Anziehen der Ringe.» Lienberger informiert die Kundschaft an solchen Events überdies über den Tagesablauf der Hennen und gibt Hintergrundwissen zur Eierproduktion. «Eine Frage, die immer wieder auftaucht, ist, warum es Eier mit weissen und mit braunen Schalen gibt. Entscheidend für die Farbe ist die Farbe der Ohrläppchen des Huhns. Sind sie weiss, legt das Huhn weisse Eier. Sind sie rot, legt das Huhn braune Eier.» Um den Taufakt zu besiegeln, wird bei einem Apéro angestossen. Am meisten Freude bereiten Lienberger die Reaktionen der kleinsten Patinnen und Paten. «Das Schönste ist, die strahlenden Kinderaugen zu sehen. Dafür lohnt sich der Aufwand am meisten.» Schon bald stehen einige Taufen an. «Wegen der aktuellen Vogelgrippe waren unsere Tiere in Quarantäne. Wir durften sie erst Anfang April rauslassen», sagt Lienberger. Zudem eigne sich das Wetter im Frühling sowieso besser für solche Anlässe. «Dann strahlen nicht nur die Kinder, sondern auch die Sonne.»
VERMISCHTES Die Gemeindebibliothek Spreitenbach bleibt aufgrund der Frühjahrsreinigung ab Freitag, 15., bis Montag, 25., April geschlossen. (zVg) Vereinskartell mit neuem Vorstand An der GV des Vereinskartells Spreitenbach am 8. April wurde ein kompletter neuer Vorstand gewählt. Willi Häusler und Heidi Stähli verlassen das Vereinskartell nach 12-jähriger und Pascal Schori nach 7-jähriger Amtsausübung. Sie hatten in ihrer Amtszeit einige harte Brocken zu meistern. Dies waren der Neu-Umbau des Schulhauses und der Turnhalle Hasel, bei welchem die Halle auf einmal nicht 2 – 3 Monate,
sondern 1 Jahr gesperrt wurde. Auch das Parkierungsreglement der Gemeinde Spreitenbach hat die drei zu zahlreichen Stunden und Diskussionen gezwungen. Und ganz am Schluss ihrer Laufbahn kam noch das Coronavirus. Veranstaltungen mussten verschoben und abgesagt und Konzepte der Vereine geprüft werden. Nun verlassen Willi und Pascal die Schweiz und stellen deshalb ihr Amt zur Verfügung. Auch Heidi hat sich entschieden auf eine weitere Kandidatur zu verzichten. An der GV am 8. April stellte sich ein neuer Vorstand zur Verfügung. Einstimmig wurden Simon Huggen-
Neuer Vorstand Vereinskartell. berger, Patrik Schmid, Sandra Schöni, Sabrina Gygax Treier, Andreas Klossner, Francesco Silletta und Denise Prinz gewählt. Als Gemeindevertreterin ohne Vorstandstätigkeit wurde Manuela Weber bestätigt. Der
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neue Vorstand freut sich auf die Arbeit für und mit den Vereinen. Den drei abtretenden Vorstandsmitgliedern wird für ihren unermüdlichen Einsatz für die Spreitenbacher Vereine herzlich gedankt. (zVg)
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Team wird durch Optometrist Flurin Huber verstärkt Wer auf der Suche nach einem Optiker-Fachgeschäft ist, bei dem man nebst einer fundierten Untersuchung auch eine kompetente Beratung erhält, sollte bei Optik Huber in Würenlos vorbeischauen. Seit letztem Oktober verstärkt Flurin Huber das Team bei Optik Huber. Flurin Huber verfügt mit seinen 27 Jahren bereits über einen grossen Leistungsausweis. Nach der vierjährigen Lehre zum Augenoptiker hat er noch das dreijährige Studium an der Fachhochschule Nordwestschweiz zum Optometristen absolviert. «Diese Ausbildung ist äusserst praxisbezogen. Wir haben während des Studiums über 150 Augenuntersuche durchgeführt, bei denen auch grössere Auffälligkeiten darunter waren. Auch viele andere praktische Tätigkeiten standen auf dem Programm», sagt Huber. Mit diesem Leistungsausweis in der Tasche nimmt er sich nun gerne der Kundschaft an. Der Optometrist versteht sich als zentrale Beratungsperson für alle Belange rund ums Sehen. Dazu gehören gesundheitliche Vorsorgeuntersuchungen wie Augendruck messen, Augenscreening, Funktionstests und die Kontrolle von Hornhaut, Augenlinse, Netzhaut und anderes
Flurin Huber am Spaltlampenmikroskop, mit dem man die Hornhaut, Bindehaut, Iris, Augenlinse und Netzhaut untersucht. Bild: zvg
Zusammenarbeit mit den Ärzten», betont Huber. Gerade bei Kindern sei ein frühzeitiges Erkennen einer möglichen Fehlentwicklung entscheidend, damit man schnell reagieren könne. Mit den dafür entwickelten Gläsern, Linsen oder Tropfen erzielt man bei kurzsichtigen Kindern gute Erfolge. Ganz neu im Sortiment bei Optik Huber ist das Spezialglas Stellest™ der Firma Essilor®, das durch seinen Aufbau den Anstieg der Kurzsichtigkeit bei Kindern bremsen kann. Zudem sind eine kompetente Beratung und Anpassung von Brillen und Linsen bei Optik Huber eine Selbstverständlichkeit. Bei der grossen Auswahl an Gestellen und Linsen dürfte für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis etwas dabei sein. Am besten einfach vorbeischauen und sich beraten lassen.
mehr. Bei Auffälligkeiten wird der Kunde oder die Kundin an die entsprechende Fachperson weitergeleitet. «Wir pflegen eine enge und gute
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AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 21. April. Personelles Schulverwaltung Anette Rykart Brogle hat ihre Stelle auf der Schulverwaltung per Ende Juni 2022 gekündigt, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Sie trat am 1. Dezember 2008 in den Dienst der Schule Würenlos, wo sie insbesondere auch für die Verwaltung der Musikschule zuständig war. Gemeinderat und Schulleitung bedauern ihren Weggang. Sie danken Anette Rykart Brogle für den langjährigen Einsatz und für die gute Zusammenarbeit und wünschen ihr alles Gute für die Zukunft. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gelten der Karfreitag und der Ostermontag für die Gemeinden im Bezirk Baden als gesetzliche Feiertage. Sie sind im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 15. April, und am Montag, 18. April, den ganzen Tag geschlossen. Bei Notfällen können folgende Pikettdienste erreicht werden: Bestattungsamt 079 380 94 60, Technische Betriebe 056 436 87 60, Regionalpolizei Wettingen-Limmattal / Polizei 056 437 77 77 oder Notruf 117. Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen allen frohe Ostern. INSERATE
Ein Wochenende voller Musik Die Musikschule Würenlos führte am ersten Aprilwochenende eine Instrumentenvorstellung und ein Konzert für Jung und Alt durch. Am 2. April führte die Musikschule Würenlos ihre Instrumentenvorstellung durch. Um 9.30 Uhr versammelten sich die Musiklehrpersonen, die Kinder der Musikgrundschule der 1. Klasse sowie eine grosse Anzahl interessierter Kinder und Eltern in der Mehrzweckhalle. Im ersten Teil der Instrumentenvorstellung sangen die Musikgrundschülerinnen und -schüler drei Lieder, die durch die Musiklehrpersonen instrumental begleitet wurden. Anschliessend stellten die Lehrpersonen ihre Instrumente in einem Kurzkonzert einzeln oder in kleinen Gruppen vor. Die Lehrerband begeisterte das Publikum mit einer Popnummer. Zum Abschluss formierten sich alle Lehrpersonen zu einem Orchester und spielten gemeinsam «in the jungle». Im Anschluss an diese Präsentation demonstrierte eine Gesangslehrerin dem Publikum, wie eine Gesangslektion stattfinden kann, und lud die Leute gleich zum Mitsingen ein, was grossen Anklang fand. Inzwischen installierten sich die Instrumentallehrpersonen in den Musikzimmern, in denen die Kinder anschliessend alle Instrumente ausprobieren und die Eltern sich beraten lassen konnten.
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Bei der Instrumentenvorstellung konnten sich die Kinder und Eltern beraten lassen und die Instrumente auch gleich ausprobieren. zVg Am darauffolgenden Tag, um 17 Uhr, durften die Musikschüler dann das Publikum mit einem abwechslungsreichen Konzertprogramm in der reformierten Kirche verwöhnen. Eine Oboistin eröffnete das Konzert mit der schottischen Nationalhymne «Scotland the brave». Anschliessend spielte sie zusammen mit einer Klarinettistin einen Spiritual. In der Folge waren viele weitere hervorragende Klavierstücke und Einzelvorträge mit Klavierbegleitung sowie Duette von Querflöten, Klarinetten, Saxofon und Cello zu hören. Das Repertoire reichte von
klassischer Musik über traditionelle Folksongs bis zu bekannten Filmmelodien wie «Pink Panther» und «Cats». Eine Gitarrengruppe überzeugte mit einem Blues, den eine mitwirkende Gitarristin für dieses Konzert selbst komponiert hat. Den Abschluss des Konzertes machte eine Akkordeonistin mit dem bestens bekannten und virtuos vorgetragenen Walzer Nr. 2 von Schostakowitsch. Entsprechend den hohen Leistungen aller Musikerinnen und Musiker durften sie jeweils einen tosenden Applaus des Publikums entgegennehmen. (zVg)
Osterhasen versteckten Eiern machen. Zum anschliessenden Eiertütschen sind dann auch die Erwachsenen eingeladen, ebenso zum gemeinsamen Bräteln und gemütlichen Beisammensein. Die Feuerstelle wird vorbereitet und ein Grillrost zur Verfügung ge-
stellt. Mitnehmen: Grilladen für das eigene Mittagessen, Teller, Besteck und evtl. ein Beitrag zum Salatoder Dessertbuffet. Die Kosten pro Familie betragen 20 Franken, für Vereinsmitglieder ist es kostenlos. Anmeldungen und Auskünfte bis 19. April an qv.buech@gmail.com. (zVg)
VERMISCHTES Osterplausch im Buechwald Der Quartierverein Buech lädt zum traditionellen Osterplausch im Buechwald ein am Montag, 18. April. Treffpunkt ist um 10 Uhr beim oberen Eingang zum Buechwald. Zu Beginn dürfen sich die Kinder auf die Suche nach den vom
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WÜRENLOS
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Das letzte Dorffest in Würenlos fand im Jahr 2012 statt. Nach zehn Jahren ist es jetzt wieder so weit. Im August wird in Würenlos gefeiert.
Es wird wieder gefestet Nachdem die Planung für das Jubiläumsdorffest in den letzten beiden Jahren auf Eis gelegt werden musste, findet nun ein «normales» Dorffest statt. CORINNE BÜRKI
Nach zehn Jahren findet am 12. und 13. August zum ersten Mal wieder ein Dorffest in Würenlos statt. Zwei wurden in dieser Zeit bereits geplant: Die Rede ist vom Jubiläumsfest, das 2020 hätte stattfinden sollen. Durch die CoronaPandemie kam die Planung aber ins Schwanken und auch beim erneuten Aufnehmen im Jahr 2021 musste man die Vorbereitungen stoppen, da die Planbarkeit zu unvorhersehbar war. Das grosse Fest wird so nicht mehr nachgeholt. Gemeinderätin Barbara Gerster erklärt: «Wir mussten nach zwei erfolglosen Planungen einen Schlussstrich ziehen. Die Motivation litt eine Zeit lang sehr darunter.» Nun sei diese aber zurückgekehrt. «Das OK-Team ist wieder voller Elan.»
der ein Dorffest, wenn auch nicht ganz wie in alten Zeiten: «Wir werden in einem kleineren Rahmen feiern», so Gerster. Dazu passt auch das Motto des Festes: «klein aber fein». Und weiter: «Die Leute wollen, glaube ich, auch noch kein zu grosses Fest, da man die Pandemie doch immer noch spürt.» Die grosse und die kleine Bühne werden deshalb dieses Jahr nicht aufgebaut. In den einzelnen «Beizli» hingegen darf durchaus Musik gespielt oder eine eigene kleine Bühne bereitgestellt werden. «Das machen einige auf jeden Fall», sagt Gerster. Auch wurde das ehemalige Konzept überdacht. Beim Jubiläumsfest 2020 hätte es im Gegensatz zum letzten Dorffest 2012 eine «Hüttli stadt» geben sollen. Damals war es noch eine Zeltstadt. Dieses Jahr hingegen ist wieder alles offen, einzig der Dorfcharakter soll bleiben und es wird vermehrt im Zentrum stattfinden. Der Hauptort ist die «Zentrumsschüür» und die Zentrumswiese, auf der das neue Alterszentrum gebaut wird.
Archiv
Hier auf der Zentrumswiese und bei der Zentrumsschüür werden die «Hüttli» und Zelte aufgebaut. Archiv
der zu treffen und ihnen vor allem unbeschwert zu begegnen. Das sei in den letzten zwei Jahren zu kurz gekommen: «Der Austausch mit der Würenloser Bevölkerung hat gefehlt. Ich habe es wirklich vermisst», so die Gemeinderätin. Es ist ein Fest von und für Würenlos: Die 14 Aussteller bestehen aus Vereinen, aber auch aus Gruppierungen von Privatpersonen. Der Austausch fehlt Klein aber fein Barbara Gerster selbst freue sich «Das sind Leute, die gerne festen», Gemeinderätin Barbara Gerster vor Im August feiert das Dorf also wie- darauf, Freunde und Bekannte wie- sagt Gerster lachend. der Zentrumsschüür. Corinne Bürki
LIMMATTAL
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Es sind genügend Schutzräume vorhanden Seit Kriegsausbruch will die Bevölkerung vermehrt wissen, wo sich im Notfall ihr Schutzraum befindet. Nicht alle sind damit zufrieden. MELANIE BÄR
Als nach der kriegsbedingten Angst vor einem atomaren Angriff in den Medien die Frage gestellt wurde, ob in der Schweiz genügend Schutzräume vorhanden sind, wurde die Zivilschutzorganisation WettingenLimmattal regelrecht überrannt. Zwischen 100 und 200 Personen wollten wissen, in welcher Zivilschutzanlage sie im Notfall untergebracht würden. «Normalerweise fragen 10 Personen pro Jahr an – wenn überhaupt», sagt Ronny Wasem, Kommandant der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal. Er kann die Bevölkerung beruhigen: In allen Limmatwelle-Gemeinden hat es genug Plätze für alle Einwohner. Einerseits werden die Einwohner in den öffentlichen Zivilschutzanlagen untergebracht und andererseits in den Luftschutzkellern, die sich in den Privatliegenschaften befinden. Nicht alle waren mit der Einteilung zufrieden. «Ich kann verstehen, dass man nicht beim Nachbarn untergebracht werden will, wenn schon jetzt zwischenmenschliche Probleme bestehen», sagt Wasem. Er hat diese Personen an den Kanton verwiesen, der die Einteilung vornimmt.
Ronny Wasem in den Räumlichkeiten der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in Wettingen. Gründen, also beispielsweise ohne Kellergeschosse, keine Schutzräume gebaut werden können. Auch hier gilt jedoch der Ersatzbeitrag in der Höhe von 400 Franken pro erforderlichem Schutzplatz.
Wöchentliche Veränderungen Wasem konnte alle Anfragen beantworten und den Personen mitteilen, in welcher Unterkunft sie zu diesem Zeitpunkt untergebracht würden. Unterschiedlich viele Schutzräume Allerdings ohne Gewähr. «Die In den Limmatwelle-Gemeinden Schutzraumordnung findet im Kangibt es Unterschiede, was die Anzahl Schutzräume betrifft: Während in Wettingen und Würenlos «Ich hoffe und gehe davon ein Deckungsgrad von 110 Prozent aus, dass wir die Schutzoder mehr besteht, liegt er in Spreitenbach zwischen 100 und räume trotz Krieg in der 109 Prozent und in Neuenhof und Ukraine nicht brauchen Killwangen nur knapp über 100 werden.» Prozent. Als Folge kann in Wettingen und RONNY WASEM, ZSO-KOMMANDANT Würenlos bei Neubauten die Befreiung vom Schutzraumbau beantragt werden. Stattdessen zahlt die ton Aargau dynamisch statt. Das Bauherrschaft 400 Franken Ersatz- bedeutet, dass das System wöchentbeitrag pro erforderlichem Schutz- lich neu berechnet wird und sich platz. Wer hingegen in Neuenhof, entsprechend verändert.» Es kann Killwangen oder Spreitenbach ein also sein, dass eine Person, die Stand Wohnhaus mit mehr als 38 Zim- heute im Luftschutzkeller des Nachmern baut, muss einen Schutzraum bars untergebracht würde, bei erstellen. Ausnahmefälle sind Bau- einem Ernstfall eine Woche später ten, bei denen aus bautechnischen anderswo einziehen muss.
Der Grund dafür liegt bei den Zuund Wegzügen. «Diese Veränderungen führen zu Anpassungen bei der Zuteilung», so Wasem. Es wird darauf geachtet, dass Personen, die im gleichen Haushalt leben, auch im gleichen Schutzraum Zuflucht finden. Bevölkerung wird mittels Hausanschlag informiert Im Notfall bekäme Wasem von der Abteilung Bevölkerungsschutz eine aktuelle Liste und müsste die Einwohner darüber informieren. Im Gegensatz zu anderen Kantonen erfolgt dies im Aargau nicht online, sondern schriftlich. «Der Zivilschutz müsste die Adressenlisten ausdrucken, die dann an jedem Wohnhaus angebracht würden», sagt Kommandant Wasem. Ist dieses zeitaufwendige System noch zeitgemäss? Wasem will sich nicht dazu äussern. Auf Nachfrage beim zuständigen Departement Gesundheit und Soziales begründet die Kommunikationsabteilung: «Der Hausanschlag hat den Vorteil, dass er auch bei Strom- und Internetausfall funktioniert. Die zeitliche Vorgabe für den Schutzraumbezug beträgt fünf Tage, womit genug Zeit für die Umsetzung bleibt.» Allerdings seien weitere Informationskanäle wie Post, Abfrage auf Webseiten etc. in Prüfung.
Melanie Bär/Archiv
Gemäss Medienberichten stehen schweizweit 360 000 Schutzräume, davon 5100 in öffentlichen Anlagen und der Rest in Privatliegenschaften, zur Verfügung. Insbesondere bei letzteren entspricht der Zustand nicht immer den Anforderungen, weiss Wasem. Alle zehn Jahre werden diese von den Zivilschützern überprüft. «Vom umgewandelten Weinkeller bis zum Abstellraum haben wir schon alles gesehen», sagt er. So lange die Schutzfunktion gewährleistet sei, die Türe geschlossen werde könne und Überfülldruck sowie Ventilator funktionierten, könne er ein Auge zudrücken. Ansonsten muss rückgebaut werden. «Auch wenn ich hoffe und davon ausgehe, dass wir sie trotz Krieg in der Ukraine nicht brauchen werden.» Mittlerweile sind auch die Anfragen nach den Schutzräumen beim Zivilschutz wieder rückläufig. «Wöchentlich erhalten wir noch etwa 20 bis 50 Anrufe deswegen», so der Kommandant. So bleibt den Zivilschützern Zeit für anderes. Nächste Woche unterstützen sie beispielsweise die Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums St. Bernhard beim Umzug in den Neubau, der in der Nähe der ZSO-Räumlichkeiten liegt.
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN
Der Antonius-Chor singt in der Osternacht in der Kirche St. Anton in Wettingen.
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Osternacht in der Kirche St. Anton
Im Gottesdienst in der Osternacht am Samstag, 16. April, um 21 Uhr singt der Antonius-Chor die neu einstudierte «C-Dur-Messe, KV 220» von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Entstehung der sogenannten «Spatzenmesse» fällt in Mozarts Zeit als Konzertmeister am Salzburger Hof. Die Messe gehört zum Typus Missa brevis et solemnis. Die Missa brevis in sich ist eine Messe, die insgesamt etwas kürzer gefasst ist und
KAPELLENVEREIN WETTINGEN 16. und 17. Generalversammlung vom Donnerstag, 7. April Nachdem die letzten der 25 anwesenden Mitglieder Platz genommen hatten, eröffnete der Präsident Markus Brunner die Generalversammlung im Pfarreisaal vom Pfarreiheim St. Sebastian in Wettingen. Gleich zu Beginn übergab er das Wort an Markus Heil. Zusammen mit Markus sangen alle Anwesenden im Gedenken an Helena Knuser das «Ubi-Caritas». Das ist die erste ordentlich Generalversammlung nach 2020. Die GV von 2021 musste aus bekannten Gründen ausgesetzt werden. Die anwesenden Mitglieder folgten aufmerksam den Ausführungen des Präsidenten, der von den vergangenen Vereinsjahren berichtete. Es folgten die Kassaberichte, der Budgetplan, das Jahresprogramm, das im neuen Jahr wieder einige Anlässe mehr im Angebot hat als in den letzten beiden Jahren. Bei den Wahlen gibt es Veränderungen. Neu übernimmt Rosmarie Bellafiore das Amt von Christine Möhl. Sie verlässt nach 16 Jahren den Vorstand. Die Pflege der Kreuzkapelle übernimmt Elke Brunner.
weitgehend auf ausgedehnte Soli verzichtet. Die Spatzenmesse wurde wahrscheinlich am Ostersonntag, 7. April 1776, im Salzburger Dom uraufgeführt. Durch die Instrumentation mit Trompeten und Pauken gewinnt sie einen festlichen Charakter und zählt so zum Typus der «Missa brevis et solemnis». Einerseits knapp disponiert (mit 360 Takten ist sie eine der kürzesten Messen Mozarts überhaupt) und andererseits festlich besetzt wie eine Missa solemnis. Den Beinamen «Spatzenmesse» erhielt diese Missa brevis im
19. Jahrhundert aufgrund der an Vogelgezwitscher erinnernden Vorschlagsfiguren der Violinen im Sanctus und Benedictus. Aufführende: Antonius-Chor Wettingen mit Gästen; Diomari Montoya, Sopran; Christina Camp sall, Mezzosopran; Emanuel Heitz, Tenor; Vahe Matteos Hakhverdian, Bass; Ad-hoc-Orchester; Jens Hoffmann, Orgel. Leitung: Giuseppe Raccuglia. (zVg) Kirche St. Anton, Wettingen, Karsamstag, 16. April, 21 Uhr. Weitere Infos unter www.antonius-chor-wettingen.ch
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Karfreitag, 15. April, 10 Uhr, Kreuzweg für Familien auf dem Sulperg; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie (Marcel Mehlem – und Chor St. Sebastian). Karsamstag, 16. April, 21 Uhr, Eucharistiefeier zur Osternacht (Hans Boog und Markus Heil – musikalisch begleitet von Raphael Staub, Posaune. Ostersonntag, 17. April, 9.30 Uhr, festliche Eucharistiefeier zur Auferstehung (Joseph Kalamba und Markus Heil. Der Chor St. Sebastian singt die sogenannte Orgelsolomesse KV 259 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ostermontag, 18. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 20. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 15. April, 15 Uhr, Karfreitags-Liturgie mit Antonius-Chor. Samstag, 16. April, 18 Uhr, Familienfeier zur Osternacht (ohne Kommunion); 21 Uhr, Osternachtfeier mit Antonius-Chor «Spatzenmesse», Osterkerzen-Verkauf; 23 Uhr, Veglia pasquale der Missione Cattolica italiana. Ostersonntag, 17. April, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, musikalisch begleitet von Sopranistin, Violine und Orgel; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 17 Uhr, ökumenisches Friedensgebet in der Kapelle. Mittwoch, 20. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Freitag, 15. April, 10.30 Uhr, Karfreitagsliturgie (Klaus Wloemer und Theo Pindl); 14 Uhr, Karfreitags-Liturgie in kroatischer Sprache. Samstag, 16. April, 20.30 Uhr, Osternachtsliturgie (Klaus Wloemer und Theo Pindl). Sonntag, 17. April, 11.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Trompete, OsterkerSpendenübergabe: Diana Lang von der Stiftung KIFA mit Markus Brunner, Präsi- zen-Verkauf. dent Kapellenverein. zVg Ref. Kirche, Bei den Anträgen wurden Spenden über heissen. Nach gut einer Stunde konnte Etzelstrasse 22 2500 Franken für die Stiftung-Kifa in Markus Brunner die Generalversamm- Karfreitag, 15. April, 9.30 Uhr, Zofingen, 1000 Franken für den Raum lung mit dem Dank an alle MitwirkenGottesdienst mit Abendmahl der Stille im Alterszentrum St. Bernhard den schliessen und der gemütliche Teil in Wettingen und 1000 Franken für ein der GV konnte beginnen. An der GV (Stefan Burkhard). Musik: Tobias Projekt, das Rückreisende in den Irak 2022 wurden die Jahre 2020 und 2021 Staub (Violine) und Jonas Hablüt(zVg) zel (Orgel). Ostersonntag, beim Wiederaufbau unterstützt, gutge- statutengerecht abgeschlossen.
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«MEIN GOTT»
Hanspeter Schüpfer, Theologe M.A., ref. Kirche Würenlos
17. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Arnold Bilinski). Musik: Jaume Baldo Crespo (Trompete) und Jonas Hablützel (Orgel). Anschliessend Kirchenkaffee mit «Eiertütsche».
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Karfreitag, 15. April, 11 Uhr, Familienkreuzweg (Gabi Pollinger) – Start in der Kirche und Ende mit Fastensuppenessen in der Alterssiedlung Sonnmatt. Karsamstag, 16. April, 20.30 Uhr, Osternachtfeier mit Beginn am Osterfeuer (George Okorie und Kirchenchor). Im Anschluss lädt der Pfarreirat zum Eiertütschen und Osterlammessen ein. Ostersonntag, 17. April, 18 Uhr, Santa Messa. Montag, 18. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. April, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 15. April, 10.30 Uhr, Karfreitagsliturgie mit Kommunion.
April, 10 Uhr, Ostergottesdienst (Abbé Zacharie und Mitwirkung des Kirchenchors). Nach dem Gottesdienst findet ein Apéro mit Eiertütsche statt. Mittwoch, 20. April 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario in lingua italiana (Rosenkranzgebet). Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 15. April 10.15 Uhr, Karfreitagsliturgie mit Kommunion. Alters- und Pflegeheim «Senevita», Tuerliackerstrasse 9 Sonntag, 17. April, 10 Uhr, Ostergottesdienst. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 15. April, 9.30 Uhr, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl (Stefan Siegrist). Anschliessend Kirchenkaffee. Sonntag, 17. April, 9.30 Uhr, Ostergottesdienst mit Abendmahl (Renate Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 SPREITENBACH Freitag, 15. April, 15 Uhr, Karfreitagsliturgie mit Kommunion Kath. Pfarrkirche (Laurentius Bayer). Ostersonntag, St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 17. April, 10 Uhr, Osterhochamt Freitag, 15. April, 15 Uhr, Karfrei(Laurentius Bayer). tagsliturgie. Samstag, 16. April, 21 Uhr, Osternacht (Petre KarmaWÜRENLOS zichev und Abbé Zacharie). Nach dem Gottesdienst findet ein Apéro Kath. Pfarrkirche St. Maria, mit Eiertütsche statt; 21 Uhr, Schulstrasse 21 Karfreitag, 15. April, 9 Uhr, KreuzAnbetung entfällt. Sonntag, 17.
weg, Start auf dem Kirchenplatz mit Veronika Huber; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie (Mario Stöckli). Karsamstag, 16. April, 18 Uhr, Ostergottesdienst für Kinder (Monika Angelini und Mario Stöckli); 21 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli und Christina Wunderlin). Ostersonntag, 17. April, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Mittwoch, 20. April, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Freitag, 15. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Karfreitag, Abendmahl, Bridge Singers, (Timothy Cooke). Sonntag, 17. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Ostern, Abendmahl, (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Freitag, 15. April, 7 Uhr, Trauermette; 15 Uhr, Karfreitagsliturgie. Samstag, 16. April, 7 Uhr, Trauermette. Sonntag, 17. April, 5 Uhr, Auferstehungsfeier, anschliessend Laudes; 11 Uhr, Mittagsgebet. Dienstag, 19. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNG Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 21. April, 14 Uhr.
Heute bejubelt, morgen fallen gelassen: Kennen Sie das? Geehrt und ausgezeichnet und schon morgen Spott und Verurteilung. Bestes Beispiel ist heute, ob sich jemand impfen lässt oder eben nicht. Oder ob man pauschal verurteilt oder eben differenziert denkt. Aufgrund eines falschen Wortes, einer Freundschaft zu einer falschen Person oder falscher Herkunft gerät man in Ungnade. Wie gehen Sie damit um? Mir fällt das sehr schwer. Die gute Leistung und das Wohlwollen können doch aufgrund einer nicht gängigen Meinung nicht einfach nichts mehr sein. Letzten Sonntag feierten wir Palmsonntag. Wir erinnern uns daran, dass Jesus in Jerusalem wie ein König durch Lobgesang und Jubelrufe, mit viel Freundlichkeit, willkommen geheissen wurde. Nicht einmal eine Woche später hängt er zum Tode verurteilt am Kreuz und stirbt. Er hatte den führenden religiösen Leitern und Politikern aufgezeigt, was falsch läuft und die Menschen untereinander und von Gott trennt. Dass er die ganze Zeit und auch während der letzten Tage bis zu seiner Hinrichtung, die Barmherzigkeit und Gnade Gottes für die Menschen gepredigt hatte, spielte keine Rolle mehr und wurde unter den Teppich gewischt. Nächsten Sonntag werden wir Ostern feiern. Das ist der Sieg über «heute bejubelt, morgen fallen gelassen». Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist auferstanden und hat dadurch von Neuem die Barmherzigkeit und die Gnade Gottes verkündet. Noch mehr. Er hat verkündet, dass der Himmel und die Ewigkeit für alle Menschen, auch für die fallen gelassenen, offensteht. Die einzige Bedingung: Der offene Himmel ist ein Geschenk und man muss dieses nur annehmen und ihm vertrauen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Osterfest. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 14. APRIL 2022
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Melanie Bär, Redaktionsleiterin
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20
STEINER & MADLAINA – SOFT LOFT Soft Loft ist das musikalische Porträt der 25-jährigen Jorina Stamm, die alltägliche Melancholie in nahbare, sprachliche Bilder übersetzt. Gleichzeitig ist Soft Loft eine Band. Eine Gruppe von Menschen aus der Kleinstadt, welche im Frühjahr 2022 ihre klangliche Identität gefunden hat. Konzert im Royal Baden, am Freitag 15. April. Türöffnung um 21 Uhr. Beginn zVg um 21.45 Uhr. Eintritt: 20 Franken.
REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz (rsz), robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66
Ostereierjagd Der Osterhase ist nicht nur ein Kinderfreund, er ist auch ein grosser Fan der Langmatt. Der grosszügige Park um das Museum bietet zahllose Verstecke für feine Ostereier. Auch dieses Jahr können die Kinder auf die Suche gehen. Museum Langmatt Baden. Kassenöffnung um 14.15 Uhr und um 15 Uhr startet die Ostereierjagd. Alle Kinder beginnen ihre Suche gleichzeitig. Kosten pro Kind: 10 Franken. Es können 200 Kinder bis 8 Jahre zVg teilnehmen. Körbchen muss man selbst mitnehmen.
NEUENHOF Generationencafé Die Jugendarbeit Neuenhof bietet mit dem Generationencafé einen gemütlichen, ungezwungenen Treff für Jung, Alt und Familien an. Ein Treffpunkt für einen gemeinsamen Austausch, Spiel und Spass. Zusätzlich können Sie Kaffee und Kuchen von den Jugendlichen aus Neuenhof geniessen. Mittwoch, 18. April, von 13.30–15 Uhr.
Pro Senectute Mittagstisch Wettingen Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. April, 11.30 Uhr.
SPREITENBACH
«Heissi Ohre» An vier Abenden in den Frühlingsferien liest Sven Mathiasen jeweils eine neue, schöne und spannende Geschichte vor. Die Bilder auf der grossen Leinwand sind mit der passenden Musik unterlegt. Das Bilderbuchkino wird zu einem wahren Erlebnis. Kein Vorverkauf. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, 19. und 20. April, 18 Uhr.
«Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. www. umweltarena.ch Umwelt Arena, 15./16./17. und 20. April, 10–17 Uhr.
Kinder-Yoga mit Lucia Biondi für Kinder von 3 bis 9 Jahren ohne Begleitperson. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 21. April, 10–11 Uhr.
VERLEGER Peter Wanner
WETTINGEN
WÜRENLOS
www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, Dienstag, 19. April, 08.45–10 Uhr.
Osterplausch im Buechwald Ostereiersuche, Eiertütsche und Grillieren Oberer Eingang zum Buechwald, Montag, 18. April, 10 Uhr.
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
Vor acht Jahren haben die Verantwortlichen des Wettinger Alterszentrums St. Bernhard informiert, dass sie ein neues Projekt ins Auge fassen. Aus wirtschaftlichen und betrieblichen Gründen sahen sie von einer Weiterführung am Lägernhang ab. Zentrumsnähe und Durchmischung verschiedener Generationen, statt abgeschottet am Rebberghang den Lebensabend verbringen, so die Vision. Der sportliche Zeitplan konnte nicht eingehalten werden. Auch zwischenmenschlich gab es Turbulenzen und Wechsel in der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat. Doch jetzt ist es geschafft. Nach dreijähriger Bauzeit können die Bewohnerinnen und Bewohner am Mittwoch zum ersten Mal am neuen Ort Zmittag essen. Mit dem integrierten öffentlichen Restaurant, einer Kindertagesstätte und den angrenzenden Wohnungen für Familien ist der «Ort der Begegnung für Jung und Alt», wie Geschäftsleiter Peter Wyss ihn bezeichnet, visionsgetreu geschaffen worden. Wie wichtig ein schönes Daheim im Alter sein kann, habe ich bei meiner Grossmutter erlebt. Ich liebte es, auf ihrer Terrasse mit Blick auf den Lago Maggiore zu sitzen, hausgemachten Brotkuchen zu essen und ihren Geschichten zuzuhören. Als sie dann altersbedingt mit über 90 Jahren in ein Altersheim musste, war das ein grosser Einschnitt. Doch «Muti», wie ich sie nannte, blieb dankbar. Palmen, Blumen und den Blick auf den See gab es auch im Altersheim. Die gehässigen Kommentare einiger Bewohnerinnen, die sich über ihre demenzbedingte schlechter werdende Orientierung ärgerten, beachtete sie nicht. «Es ist schön hier», hat sie im Herbst zu mir gesagt, als wir den Blick zusammen in die Ferne schweifen liessen. Es war das letzte Mal. Im März ist sie an diesem Ort friedlich eingeschlafen. Kurz vor ihren 100. Geburtstag. Wie sie es sich gewünscht hat. Ich bin froh, dass ich weiss, dass sie sich auch in ihrem letzten Daheim wohlfühlte. Feedback: melanie.baer@chmedia.ch