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Limmatwelle 07.04.2022 / Woche 14

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Zügeln ······· Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 7. April 2022, 61. Jahrgang, Nr. 14

Umfrage in Region 2000 Personen aus dem Limmattal nahmen an einer Bevölkerungsbefragung der Kantone Aargau und Zürich teil und taten dabei ihre Meinung zur Region kund. Dabei kam heraus, dass viele ihre Wohnregion schätzen, sich aber wenige als Limmattaler identifizieren. (sib) S. 18/19

Spiel und Spass Der Spatenstich für den neuen Spielplatz Boostock in Spreitenbach erfolgte am 30. März. Die Kinder stimmten zum feierlichen Anlass ein Lied an und ernteten einen mächtigen Applaus. Der Spielplatz soll bereits im Mai eingeweiht werden und wurde von der Roger Federer Foundation finanziert. (cfr) S. 14/15

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Auf den Spuren der Vergangenheit «Ich freue mich sehr, dass es nun losgeht», sagt Sarah Kingston an der Vernissage im Wettinger Kloster. MELANIE BÄR

Mit Kantonsschülern über Wissen und Glauben diskutieren, auf der Rätseltour die verborgene Botschaft suchen oder in einer filmischen Installation etwas über das Wissensverständnis im Mittelalter erfahren: Das alles ist seit Anfang April im Wettinger Kloster möglich. Seit dem Wochenende bietet «Museum Aargau» auf der Klosterhalbinsel diverse Kulturangebote an. S. 5 Leiten das Museum vor Ort: Sarah Kingston (l.) und Melinda Werder.

Melanie Bär

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Wettingen

Wiedereröffnung Freitag, 8. April 2022

Abschlussarbeiten 2022 aus dem Schwerpunktfach «Bildnerisches Gestalten» an der Kantonsschule Wettingen

8. – 10. April 2022 I Fr & Sa 15 –18 Uhr, So 11–17 Uhr Vernissage: Donnerstag, 7. April, 18.30 Uhr Begrüssung: Philippe Rey, Präsident Kulturkommission Gemeinde Wettingen Einführung: Sarah Merten, Leiterin Galerie im Gluri Suter Huus

Mit Werken von Jana Beck, Noah Bolliger, Noreen Sophie Emert, Ekon Shateya Giezendanner, Nadja Indermühle, Netta Kotilainen, Fiona Mae Hannah Landolt, Tamryn Lazenby, Anna Rieder, Dana Rössler, Paula Scherer, Melina Schlup, Sulamith Anna Luca Tamborriello, Lina Villiger, Zoé Volmert, Isabelle Wilde, Zaira Zübli

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Bild: Sulamith Anna Luca Tamborriello, 2022; Grafik: aorta.design, Baden

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WETTINGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben vom Freitag, 15. April, bis und mit Montag, 18. April, geschlossen. Informationen zum Pikettdienst des Bestattungsamtes sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist über die Telefonnummer 117 erreichbar. Ab Dienstag, 19. April, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Anliegen aus der Bevölkerung erreichbar. Der Gemeinderat und das gesamte Gemeindepersonal wünschen allen schöne, sonnige und erholsame Osterfeiertage. Die Schüler und Schülerinnen der Primarschule Margeläcker übergaben der Stiftung Sternschnuppe einen Scheck.

Spendenaktion der Primarschule

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Gordon und Regula McCutcheon Heckenweg 3 5430 Wettingen Projektänderung 20151, Ausbau Keller Heckenweg 3 4627 keine André und Vesna Moustopoulos Grubenstrasse 7 5430 Wettingen Umbau Einfamilienhaus Grubenstrasse 7 3869 keine Doris Riechsteiner Bifangstrasse 11 5430 Wettingen Projektänderung 21019, Anpassungen Nordbau, Überbauung Dorfstrasse Dorfstrasse 20 6212/1351/6211 keine Doris Riechsteiner Bifangstrasse 11 5430 Wettingen Projektänderung 21019, Anpassungen Südbau, Überbauung Dorfstrasse Dorfstrasse 20 6212/1351/6211 keine Patrick und Daniela Gueniat Edelweissstrasse 12 5430 Wettingen Sichtschutz und Pavillon Edelweissstrasse 12 4429 Kantonales Baugesuch

Öffentliche Planauflage vom 8. April bis 7. Mai 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Die Primarschule Margeläcker sammelte für die Stiftung Sternschnuppe und den eigenen Pausenplatz Geld, indem eigens hergestellte Produkte verkauft wurden. Im Herbst hatten die Schülerinnen und Schüler der Primarschule Margeläcker fleissig Nützliches und Schönes hergestellt und dieses dann

im Dezember bei Verkaufsständen im Coop und in der Migros zu Gunsten der Stiftung Sternschnuppe und für Wünsche auf dem eigenen Pausenplatz verkauft. Zum Abschluss wurde die Schule durch eine Vertretung der Stiftung Sternschnuppe besucht und die Schüler bekamen einen Eindruck darüber, was mit dem gesammelten Geld gemacht wird. Stolz konnten die Schülerinnen und Schüler einen

Gemeindeinterne Arbeitsgruppe Ukraine hat die Arbeit aufgenommen Die ersten aus der Ukraine geflüchteten Menschen sind in Wettingen angekommen. Um rasch auf die Situation reagieren und die nötigen Unterstützungsmassnahmen ergreifen zu können, hat die Gemeinde eine interne Arbeitsgruppe ins Leben gerufen. Die Situation in der Ukraine macht betroffen und fassungslos – aber sie macht nicht hilflos. Bereits 22 Ukrainerinnen und Ukrainer haben in Wettingen bei Privatpersonen eine Bleibe gefunden. In den nächsten Wochen erwartet die Gemeinde die Zuweisung von weiteren Geflüchteten durch die kantonalen Behörden. Um auf die Ankunft optimal vorbereitet zu sein, hat eine interne Arbeitsgruppe unter der Leitung von Gemeindeammann Roland Kuster die Arbeit aufgenommen. Neben Vertreterinnen und Vertretern des Zivilschutzes und der Sozialen Dienste nehmen auch punktuell

Mitarbeitende der Schule und der Einwohnerdienste an den Koordinationssitzungen teil. Aktuell befasst sich die Taskforce hauptsächlich mit der Bereitstellung von Wohnraum und Fragen zur Beschulung der Kinder. Sobald bekannt ist, wie viele Personen durch die Gemeinde betreut werden, wird die Gemeinde auch auf Hilfsgüter und Hilfeleistungen angewiesen sein. Die konkret benötigten Güter und Dienstleistungen werden in den kommenden Wochen definiert und publiziert. Eine wichtige und zentrale Anlaufstelle – auch für die Gemeindebehörden – ist die Fachstelle Integration Region Baden. Die Beratungsstelle steht unter der Trägerschaft der Gemeinden Ennetbaden, Neuenhof, Wettingen, Würenlos und Baden. Geflüchtete Menschen, aber auch Personen, die helfen möchten, können sich mit der Fachstelle in Verbindung setzen. www.integrationregionbaden.ch. (zVg)

symbolischen Scheck übergeben, mit dem die Stiftung Sternschnuppe wieder neue Sterne vom Himmel holen und damit Herzenswünsche von Kindern und Jugendlichen mit einer Krankheit oder einer Behinderung erfüllen kann. Im Margeläcker läuft die Ideensammlung der Kinder mit Wünschen für ihren Pausenplatz. So wird diese Aktion noch lange in Erinnerung bleiben. (zVg)

GEMEINDEBIBLIOTHEK

Gemeindebibliothek ist über Ostern geschlossen. zVg Ostern 2022 Die Gemeindebibliothek Wettingen bleibt von Freitag bis Montag, 15. bis 18. April, geschlossen. Am Donnerstag, 14. April, schliesst die Bibliothek bereits um 17 Uhr. Auf die Ausleihe von E-Medien muss aber trotzdem nicht verzichtet werden. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch und https://wettingen.freegalmusic.com rund um die Uhr gerne für Interessierte da. Weitere Informationen online unter www.wettingen.ch/bibliothek. Das ganz Team wünscht frohe Ostern und freut sich auf einen nächsten Besuch. (zVg)


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WETTINGEN

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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«Angst, Panik und Schweiss» «Museum Aargau» hat im Kloster Wettingen den zehnten Standort eröffnet. Die Bevölkerung erwarten Ausstellungen, Veranstaltungen und Führungen. MELANIE BÄR

«Stellen Sie sich vor, plötzlich klopft es an die Tür und ein Bote überbringt die Nachricht, dass wir 48 Stunden Zeit haben, um das Kloster zu verlassen», sagt der als Mönch Franziskus gekleidete Mann zu den 150 Gästen, die sich am Freitag in der Löwenscheune versammelt hatten. «Es roch nach Angst, Panik, Schweiss», fügte er theatralisch an. 181 Jahre nachdem sich diese Szene während der Klosteraufhebung am gleichen Ort abgespielt hatte, waren die Anwesenden an diesem Abend alles andere als unerwünscht. Gemeindeammann Roland Kuster hiess sie im Namen des ganzen Gemeinderats herzlich willkommen. «Hier am Kraftort, wo ein besonderes Ambiente herrscht», so Kuster.

Mit einem szenischen Auftritt eines Mönchs machten die Besucher eine Zeitreise zur Klosteraufhebung.

Melanie Bär

Start nach mehr als zehn Jahren Kuster freute sich, dass es nach mehr als zehnjähriger Planung endlich so weit war: Das Kloster Wettingen wird als zehnter Standort von «Museum Aargau» bespielt. «Für jeden Aspekt unserer Kantonschronik bietet ‹Museum Aargau› nun einen passenden Erlebnisort und Schauplatz an», fügte Landammann Alex Hürzeler an der Vernissage an. Neben der Geschichte zu den Römern, den Habsburgern und

der Industriegeschichte sei mit der Klosterhalbinsel neu auch die Bildungs- und die für den Aargau so bedeutende Klostergeschichte abgedeckt. Das Besondere an der Örtlichkeit ist, dass es nicht nur ein Museums-, sondern auch ein Schulstandort ist. Ihm wurden deshalb die Themen «Glaube, Macht, Wissen» gewidmet. Thomas Rorato, der massgeblich am entstandenen Angebot mitgewirkt hat, nutzte diese Nähe zur Kantonsschule und bezog die Schülerinnen und Schüler sowohl in die Planung als auch in die Umsetzung mit ein. «Das war eine spezielle Erfahrung», zieht er positive Bilanz. Die Schüler

werden auch künftig als Gastgeber involviert bleiben und mit den Besuchern über Fragen des Lebens und Wissens philosophieren. Weitere Angebote sind Rundgänge durch die Innen- und Aussenräume, die Gartenanlage, eine Audio- und Rätseltour, eine Klosterbroschüre und verschiedene Führungen und Veranstaltungen. Ab und zu wird man auch wieder «echte» Mönche auf der Klosterhalbinsel treffen. Dann, wenn Ordensbrüder aus der Zisterzienserabtei Wettingen-Mehrerau zu Besuch sind, dort, wo die seinerzeit vertriebenen Eröffnung mit Museumsdirektor Marco Mönche ein neues Daheim fanden. Castellaneta, Regierungsrat Alex Hürzewww.museumaargau.ch. ler und Ammann Roland Kuster. bär

Ruth Wiederkehr, Historikerin

Mariana Bucko, Pilgerin

Paul Zübli, Rektor Kantonsschule

Walter und Andrea Erni, Gasthof Sternen

«Es war ein Vorrecht, zusammen mit Annina Sandmeier diesen Klosterführer zu schreiben. Er ist für Leute gedacht, die auch ohne Museumsbesuch etwas über den historischen Hintergrund erfahren möchten. Oder die Infos vertiefen wollen.»

«Ich besuche das Kloster jeden Tag als Pilgerin und werde auf dem Audiowalk zu hören sein. Ich bin sehr dankbar und freue mich, dass die Kapelle mit dem Bild des Jesuskinds nun als Kostbarkeit sichtbarer wird.

«Es ist eine Riesenfreude, dass sich die Schülerinnen und Schüler bei ‹Museum Aargau› eingeben durften und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen. Der Ansatz dieser Schülerfragen im Museumsteil ist einzigartig.»

«Wir freuen uns riesig auf die Aktivitäten von ‹Museum Aargau› und hoffen, dass die ganze Klosterhalbinsel profitieren wird. Es sind Quantensprünge, die bezüglich Kultur in den letzten 32 Jahren hier gemacht wurden.»


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Neue Rätseltour auf der Klosterhalbinsel Wettingen Ab dem 1. April 2022 können sich Familien auf die Suche nach der «verlorenen Botschaft» begeben. Bei dieser kniffligen Rätseltour gilt es, den Mysterien eines ungeklärten Falls auf die Spur zu kommen. Die abenteuerliche Tour führt über die gesamte Klosterhalbinsel Wettingen, zu einem verwunschenen Abthaus oder zur historischen Klosterkirche – und macht die Familien mit den vielfältigen Facetten und Geheimnissen der Klostergeschichte bekannt. Das besterhaltene Zisterzienserkloster der Schweiz mit seiner prachtvollen Klosterkirche und den zahlreichen Gärten wird ab April 2022 Schauplatz einer einmaligen Rätseltour: «Die verlorene Botschaft». Dabei lösen Familien spannende Rätsel – denn es gilt, das Mysterium zu lüften, was genau am 29. Mai 1762 im Kloster Wettingen geschah. Nur wer den geheimnisvollen Aufzeichnungen des Freskenmalers Eustachius Gabriel folgt und dabei die entsprechenden Aufgaben korrekt löst, wird erfahren, was damals genau vorgefallen ist. Den Mysterien auf der Spur Die Suche nach der Wahrheit führt über die gesamte Klosterhalbinsel und durch verschiedene historische Gebäudeteile zu acht Rätselstationen. Unterwegs tauchen die Familien in vielfältige Aspekte des Klosterlebens ein, stossen immer wieder auf Ungereimtheiten und lösen verschie-

Die Spiegel-Pyramide von Eustachius hilft beim Rätsel lösen.

Bilder: Museum Aargau

dene Rätsel, die wiederum neue Hinweise liefern, um dem Mysterium des ungeklärten Falls auf die Schliche zu kommen. Dabei darf auch ein Besuch im verwunschenen Abthaus von 1726 nicht fehlen – genauso wenig wie die Entdeckung der historischen Klosterkirche. Eintauchen in die Welt um 1762 Wer den Erzählungen von Eustachius lauscht, wird Karten studieren, Rätsel entschlüsseln und allerlei erforschen. So tauchen die Familien zwei Stunden lang tief in die Welt um 1762 ein. Diese einzigartige Rätseltour voller spannender Abenteuer ist für Kinder ab 8 Jahren geeignet, selbstständig durchführbar und im Museumseintritt inkludiert. Weitere Informationen erhält man unter www.klosterhalbinselwettingen.ch.

Das Spiel führt durch das ganze Klostergelände.

Museum Aargau Klosterhalbinsel Wettingen Klosterstrasse 10 5430 Wettingen www.klosterhalbinselwettingen.ch


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

WETTINGEN

Die Schülerinnen und Schüler der Kanti Wettingen konnten während vier Auftritten zeigen, was sie während etwa eines Jahres einstudiert hatten.

Die Kanti Wettingen kann tanzen Von Hip-Hop über Burlesque und Rock ’n’ Roll bis zu Linedance – bei der Tanzund Akrobatikshow «Let’s Move» der Kanti Wettingen kamen alle Tanzliebhaber auf ihre Kosten. CORINNE BÜRKI

Es tobt im Saal, es wird geklatscht und gejubelt, schon bevor überhaupt jemand aufgetreten ist. Die Stimmung ist gut, während Barbara Humbel von der Fachschaft Sport den schwarzen Bühnenboden in der Turnhalle der Kanti Wettingen betritt. Sie erzählt davon, wie im Jahr 1992 alles begann, als sich fünf Sportlehrpersonen zusammentaten, um eine Aufführung auf die Beine zu stellen: «Damals hatten wir noch keine Vorhänge, keine solch moderne Technik und auch keinen Bühnenboden», erzählt die Sportlehrerin den zahlreich erschienen Besuchern. Trotzdem habe die Veranstaltung Anklang gefunden und finde an diesem ersten Wochenende im April nun bereits zum 14. Mal statt. Danach startet die Show mit fünf Schülerinnen am Vertikaltuch, die am Tuch hochklettern, sich fallen lassen und für Spannung sorgen. Anstrengend und emotional Am diesjährigen «Let’s Move» sind 160 Schüler und Schülerinnen aus verschiedenen Klassen dabei und 12 Sportlehrerinnen und Sportlehrer, die das ganze «Let’s Move» organisieren und jeweils die Choreografien vorbereiteten. Sportlehrperson Andrea Baumeler ist eine davon und ist beein-

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zVg

druckt: «Die Schülerinnen und Schüler sind allesamt über sich hinausgewachsen», meint sie begeistert. Und weiter: «Der Teamgeist, der sich während der Proben entwickelt hat, geht über den normalen Unterricht hinaus.» Trotzdem sei es nicht immer nur einfach gewesen. «Es war anstrengend und mit vielen Emotionen verbunden.» Gerade in der Übungsphase müsse viel diskutiert werden, denn die Kanti-Schüler und -Schülerinnen sollten sich einbrin- Die Fachschaft Sport zeigte eine Coun- Die Show bewies: Viel Tanztalent an der gen dürfen. «Die vielen verschiedenen try-Performance. zVg Kanti Wettingen. zVg Meinungen gestalten es zum Teil schwierig, auf einen Nenner zu kommen», so Baumeler. Allerdings habe man während der ganzen Zeit gemerkt, wie viel Spass die Jungen daran hätten, trotz der vielen Freizeit, die dafür geopfert werden musste. Die letzte Möglichkeit Alia Huber, 19 Jahre, war in der Gruppe Rock ’n’ Roll, und auch wenn sie diesen Tanzstil privat nicht bevorzugt, gefällt ihr das Tanzen auf der KantiBühne: «Es war toll, man lernt neue Leute kennen und stellt gemeinsam etwas auf die Beine, was mega Spass macht», sagt die 19-Jährige noch sicht- Akrobatikkunst am Vertikaltuch. Die fünf Schülerinnen wollten hoch hinaus. zVg lich aufgeregt. Auch Nives Gilardoni, 19 Jahre, die in der gleichen Gruppe tanzte, ist derselben Meinung. Es schwinge aber noch mehr mit in diesem Jahr: «Für uns als Abschlussschüler ist es nochmals eine andere Sache. Wir hatten zum letzten Mal die Möglichkeit», sagt sie und erwähnt, dass sie das ein bisschen traurig macht. Beim nächsten «Let’s Move» werden also wieder neue Schülerinnen und Schüler auf der Bühne stehen und zeigen, was sie können. Das kann nur gut kommen bei so vielen Tanztalenten an Zum «Jailhouse Rock» von Elvis schwangen die Beine schon fast von alleine. zVg der Kanti Wettingen.


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NEUENHOF

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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Die Saison wird eröffnet Tennisclub Neuenhof: Am Sonntag ist offizieller Saisonstart. «Es gibt auch die eine oder andere Neuerung», freut sich Präsidentin Nicole Voser auf die neue Saison. «Die Renovation des Clubhauses vor drei Jahren brachte neuen Schwung in den Verein», sagt Nicole Voser, Präsidentin des Tennisclub Neuenhof (TCN). Die Spielerinnen und Spieler kochen nach dem Mannschaftstraining wieder vermehrt zusammen und geniessen das anschliessende gemütliche Beisammensein. «Es ist schön, dass sie sich wieder wohlfühlen im schönen Clubhaus», so Voser. Am Sonntag wird die neue Tennissaison offiziell eröffnet. «Nach zweijähriger Pause auch wieder mit

dem beliebten Eröffnungsapéro.» Dies sei ein idealer Anlass für alle Interessierten, die sich vor Ort ein Bild vom Club und seinen Mitgliedern machen wollen. 45-jährige Vereinsgeschichte Der Verein wurde 1977 gegründet und besteht aus sechs Vorstandsmitgliedern sowie rund 270 Aktivund Passivmitgliedern. Darunter sind auch die Juniorinnen und Junioren, deren Zuwachs tendenziell steigt. Nicole Voser freut sich über die Rekordzahl im letzten Jahr. Tennislehrer des Vereins führen erneut Kinder- und Jugendtenniskurse sowie Wettkampftrainings im Einzel- oder Gruppenunterricht durch. Am ersten Maiwochenende startet der TCN erstmals mit zehn aktiven Teams in die Interclubsaison. Vom 20. bis 24. Juni findet tagsüber erstmals der Rüsler-Cup für lizenzierte Seniorinnen und Senioren in

Tennisanlage in Neuenhof: Am 10. April starten die Spielerinnen und Spieler in die neue Saison. zVg den Kategorien 60+ bis 75+ statt. Nach einer zweijährigen Coronapause darf der Verein dieses Jahr am 23. und 24. September wieder ein Raclette-Essen veranstalten. Dazu ist auch die Öffentlichkeit eingela-

den. «Unser Tennisclub bietet, vom Anfänger bis zum Wettkampfspieler, von jung bis alt, diverse Möglichkeiten, den Tennisschläger zu schwingen», freut sich die Präsidentin. (LiWe) www.tcneuenhof.ch

einen gestalterischen Charakter. So soll der Dorfbach anstelle eines offenen Bachlaufes gezeigt und das Element Wasser in einer erlebbaren Form wieder an die Oberfläche gebracht werden. Die Rinne hat mit Ausnahme der Versickerung des Brunnenwassers keine technische Funktion. Sie ist kein Bestandteil der Strassenentwässerung. Das Rinnenelement wurde an der Mitwirkungsveranstaltung durch die Anwesenden zustimmend bis skeptisch diskutiert. Nebst Hinweisen über eine allgemeine Notwendigkeit der Rinne wurden Fragen zur Gestaltung oder Bedenken zur Befahr- und Begehbarkeit gestellt. Diese Bedenken wurden aufgenommen. Für die Gestaltung der Rinne wurden – neben einer auf dem Bestand aufbauenden Option – weitere Varianten studiert, welche nun getestet werden. Im Bereich des Spychers wird daher ein Muster über mögliche Ausführungen der Rinne als Grundlage für die weitere Entscheidungsfindung erstellt. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich am Donnerstag und Freitag, 7./8. April, durch die Firma Aarvia Bau AG ausgeführt. In der Woche vor Ostern, vom Montag, 11. bis Mittwoch, 13. April, wird jeweils zwischen 17 und 19 Uhr die Rinne bewässert. Die Be-

völkerung ist für einen Augenschein herzlich eingeladen. Die Pläne zum Projektentwurf können in der Abteilung Bau und Planung, Gemeindehaus, 2. Stock, eingesehen werden.

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Am Gründonnerstag, 14. April, ist die Gemeindeverwaltung bis 11.30 Uhr geöffnet. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstagnachmittag, am Karfreitag, 15. April, sowie am Ostermontag, 18. April, geschlossen. Die Pikettdienstnummern sind auf der Webseite www.neuenhof.ch ersichtlich. Gerne ist man am Dienstag, 19. April, wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für die Bevölkerung da. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen allen schöne Ostertage. Hundekontrolle 2022 Für das Halten eines mehr als drei Monate alten Hundes ist jährlich eine Hundetaxe zu entrichten. Die Gebühr beträgt 120 Franken. Die Hundetaxe wird im Mai in Rechnung gestellt. Um unnötige Rechnungen zu vermeiden, werden die Hundehaltenden gebeten, allfällige Änderungen wie Neuanschaffungen, Tod des Hundes oder Halterwechsel dem Gemeindebüro Neuenhof bis 30. April zu melden (Tel. 056 416 21 40 oder gemeindebuero@neuenhof.ch). Gleichzeitig werden alle Hundehaltenden auf die vom 1. April bis 31. Juli geltende Leinenpflicht im Wald und am Waldrand hingewie-

sen. Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren zum ungestörten Brüten, Setzen (Gebären) und Aufziehen ihrer Nachkommen. Alle Hundehaltenden sind somit verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht streunen oder wildern. Nicht nur das Jagen oder Hetzen, sondern bereits das Hochscheuchen kann bei Wildtieren erheblichen Stress auslösen und sie in Gefahr bringen. In der übrigen Zeit können Hunde auf Waldstrassen unter direkter Aufsicht ohne Leine geführt werden. Neugestaltung Dorfstrasse; Bemusterung der Rinne An der Mitwirkungs- und Informationsveranstaltung vom 1. März stellte die Abteilung Bau und Planung in der Aula Neuenhof die Idee einer Wasserrinne entlang der Dorfstrasse vor. Die Rinne würde bergaufwärts gesehen am rechten Strassenrand erstellt (Seite Spycher); der Gehweg wie bestehend auf der linken Seite. Mit Ausnahme der Wintermonate und bei Austrocknung des Dorfbaches würde ein Teil des Bach- und Brunnenwassers in die Rinne geleitet, welches im Bereich der Unterführung bei der Zürcherstrasse in einer Versickerungsanlage dem Grundwasser zurückgeführt würde. Die Rinne hat vorwiegend

Jugendarbeit Neuenhof, Programm Frühlingsferien Die Jugendarbeit Neuenhof hat für die Frühlingsferien wiederum ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt. Das spannende Programm ist auf der Webseite der Jugendarbeit Neuenhof (www.jugendarbeit-neuenhof.ch) sowie auf der Webseite der Gemeinde (www.neuenhof.ch) zu finden. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Florent Kabashi, 2001, und Leonit Kabashi, 2005, beide kosovarische Staatsangehörige, Zürcherstrasse 72a, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.


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NEUENHOF/KILLWANGEN/SPREITENBACH

Obersiggenthal Teil des Asylverbunds Neuenhof Neu zählt auch die Gemeinde Obersiggenthal zum Asylverbund Neuenhof. Dank diesem können alle Mitglieder ihr Soll erfüllen. SIBYLLE EGLOFF

Die Gemeinden Neuenhof, Killwangen, Niederrohrdorf, Oberrohrdorf, Stetten und Würenlos bilden zusammen den Asylverbund Neuenhof, um gemeinsam die Aufnahmepf licht für Asylsuchende und Flüchtlinge zu erfüllen. Endet das Asylverfahren mit einer vorläufigen Aufnahme, werden die Personen nicht mehr in kantonalen Unterkünften untergebracht, sondern den Gemeinden zugewiesen und dort platziert. Neu ist auch die Gemeinde Obersiggenthal Teil des Asylverbunds Neuenhof. Der Ein-

wohnerrat der Gemeinde Obersiggenthal stimmte Mitte März einem Beitritt zu, wie das «Badener Tagblatt» berichtete. Obersiggenthal beherbergt seit Jahren mehr Asylsuchende als gefordert. Die Gemeinde hilft nun den anderen im Verbund bei der Erfüllung des Solls. Neuenhof vertritt den Verbund nach aussen und ist für die interne Verrechnung und Gutschrift der Beiträge zuständig. Wichtige Entscheidungen, speziell solche mit finanziellen Folgen für die Vertragsgemeinden, werden vorgängig diskutiert. Vertragsgemeinden, die ihre eigene Aufnahmequote nicht erreichen, leisten derzeit für die Differenz zur Soll-Aufnahmepflicht eine Ersatzabgabe von 10 Franken pro Person und Tag an den Asylverbund. Dieser Betrag wird ab dem 1. Januar 2023 auf 20 Franken erhöht.

ELTERNVEREIN NEUENHOF Es hat noch freie Plätze Für die Spielgruppe und die Waldspielgruppe Neuenhof gibt es ab August noch freie Gemeinsam machts Plätze. Eltern Spass. Archiv können ihre Kinder jetzt schon dafür anmelden. Besuchen können die Spielgruppe Kinder ab 2 ½ Jahren (ab 3 im Wald). Die Spielgruppen bieten den Kindern in einem positiven Lernumfeld durch Spiel und Spass eine ideale Vorbe-

reitung auf den Kindergarten. Kinder können hier Erfahrungen darin sammeln, sich in einer Gruppe zu bewegen, Rücksicht zu nehmen und sich zu behaupten. Auch können sie Freundschaften schliessen, kommen früh in den Kontakt mit der deutschen Sprache, können Selbstvertrauen gewinnen und lernen, sich leichter vom Elternhaus zu lösen. Wer an einem Spielgruppenplatz interessiert ist, kann sich online anmelden unter www.elternvereinneuenhof.ch/anmeldung oder direkt bei Anita Frei unter der Nummer 076 711 22 75. (zVg)

SP NEUENHOF Generalversammlung Nach zweimaligem Ausbleiben der GV infolge Corona fand endlich die 103. GV im Restaurant Santos statt. Präsident Geri Röthlisberger eröffnete die Versammlung und begrüsste die Mitglieder herzlich. Schnell wurden die Traktanden abgehandelt und gutgeheissen. Erfreulicherweise konnten 4 Neueintritte vermeldet werden. Bei den internen Wahlen für Vorstand und Präsidium bleibt alles beim Alten. Geri Röthlisberger fand nach 34-jähriger Tätigkeit keine Nachfolge und bleibt somit auf seinem Präsidentensessel weiterhin kleben. Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung der verstorbe-

nen Mitglieder Kurt Rykart (24 Jahre im Gemeinderat, wovon 16 Jahre als Vizeammann) und Urs Habegger. Geehrt wurden insgesamt 5 Jubilarinnen und Jubilare für langjährige Mitgliedschaft: René Rykart (60 Jahre), Walter Murbach (57 Jahre), Hans Vogelbacher (45 Jahre), Kurt Reimann (40 Jahre) sowie Margrit Gerber (35 Jahre). Einstimmig gutgeheissen wurde ein Antrag zur finanziellen Unterstützung der Ukraine-Hilfe von Solidar. Nach dem geschäftlichen Teil liessen sich alle bei gemütlicher Geselligkeit von der «Santos»-Küche mit Flammkuchen verwöhnen. (zVg)

AUS DEM GEMEINDERAT Christa Arnold; Wahl als Mitarbeiterin Schulverwaltung Wie bereits im Januar informiert, wird Urs Bolliger per Ende Schuljahr 2021/2022 pensioniert. Mit dem Wechsel des Schulleiters wird das Aufgabengebiet gleichzeitig in zwei Stellen aufgeteilt (65 % Schulleitung und 35 % Schulverwaltung), weshalb die Schule Killwangen eine Mitarbeiterin / einen Mitarbeiter Schulverwaltung gesucht hat. Auf die veröffentlichte Stellenausschreibung als Mitarbeiterin/ Mitarbeiter Schulverwaltung an der Primarschule Killwangen sind zahlreiche Bewerbungen eingegangen. Aufgrund der durchgeführten Vorstellungsgespräche und auf Empfehlung der Schulleitung hat der Gemeinderat Christa Arnold aus Brugg als Mitarbeiterin der Schulverwaltung mit Stellenantritt per 1. Juli gewählt. Christa Arnold war auch schon als Lehrerin tätig und kennt somit das Umfeld Schule bestens. Der Gemeinderat und das Lehrsowie das Gemeindepersonal heissen Christa Arnold bereits heute herzlich willkommen und wünschen ihr viel Freude und Befriedigung bei der neuen Aufgabe. Publikation Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Andrei Moldovan, 1958, und Janeta Moldovan, 1969, beide deutsche Staatsangehörige und wohnhaft in 8956 Killwangen, Am Bächli 2a. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Telle Fabienne und Pascal, Kirchstrasse 4a, 8956 Killwangen, für den Neubau eines Pools im Garten, Parz.-Nr. 372, Kirchstrasse 4a; STWEG Dorfstrasse 10 c/o Pia Pfammatter, Buechbühlstrasse 11, 8956 Killwangen, für die Neuerstellung einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, Parz.-Nr. 301, Dorfstrasse 10; Greber Alois und Carmen, Zürcherstrasse 1, 8956 Killwangen, für die Erstellung einer Solaranlage auf dem Dach, Parz.-Nr. 862, Zürcher-

strasse 1; Cortesi Mario, Bollackerweg 12, 8956 Killwangen, für den Rückbau des Gartenhauses und des Schwimmbeckens sowie die Erweiterung und Aufstockung des EFH, Parz.-Nr. 1058, Bollackerweg 12. Genehmigung Gemeindeordnung Die durch das Stimmvolk an der Gemeindeversammlung vom 23. November 2021 gutgeheissene revidierte Gemeindeordnung ist mit Datum vom 25. März durch das Departement Volkswirtschaft und Inneres, Gemeindeabteilung, genehmigt worden. Die Gemeindeordnung ist per 1. April in Kraft getreten und kann auf der Website der Gemeinde unter www.killwangen.ch heruntergeladen werden. Materialverteilstelle im Kindergarten Zelgmatt Seit einiger Zeit sammelt Goscha Zaranska Hilfsgüter für Flüchtende aus der Ukraine. Da sich diese zwischenzeitlich bereits mehrheitlich nicht mehr in ihrem Heimatland aufhalten, geht es jetzt auch darum, die vorhandenen Hilfsgüter an die Flüchtenden in der Schweiz zu verteilen. Aus diesem Grund wird der Kindergarten Zelgmatt ab Montag, 11. April, als Materialsammel- und -verteilstelle zur Verfügung gestellt. Diese ist voraussichtlich an vier Halbtagen (Montagnachmittag und Samstagmorgen, Annahme von Spenden, sowie Dienstag- und Donnerstagnachmittag, Ausgabe von Spenden) geöffnet und wird durch Goscha Zaranska (Tel. 079 126 36 28) sowie weitere Freiwillige betreut. Der Gemeinderat dankt den Freiwilligen für ihr grosses Engagement zu Gunsten der Flüchtenden. INSERATE

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WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Ostern Die Gemeindeverwaltung bleibt vom Donnerstag, 14. April, 16 Uhr bis und mit Ostermontag, 18. April, geschlossen. Ab Dienstag, 19. April, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Diese sind: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen allen frohe Ostern. Frühlingsapéro am Freitag, 13. Mai; Terminbekanntgabe Anstelle des diesjährigen Neujahrsapéros beabsichtigt der Gemeinderat am Freitag, 13. Mai, einen Frühlingsapéro durchzuführen. Weitere Angaben werden nach den Ostern publiziert.

Wohnungsbrand am Karfreitag im alten Dorfkern.

Rekord an Einsätzen Mit 120 Einsätzen bewältigte die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen (FWSK) eine Rekordzahl an Ereignissen im letzten Jahr. Von den 64 Ernstfällen waren bei 19 Einsätzen kleinere oder grössere Feuer zu löschen. Es waren 7 Elementarereignisse und ein Gasalarm zu bewältigen. Elfmal stand die Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen (FWSK) zu Hilfeleistungen im Einsatz. Ebenso kam es zu einer Strassenrettung. Bei neun Wasserwehralarmen leisteten die Angehörigen der Feuerwehr SpreitenbachKillwangen (AdF der FWSK) ihren Einsatz. Zum ersten Mal in der Geschichte mussten auch die Notfalltreffpunkte in Spreitenbach und Killwangen besetzt werden. Der starke Schneefall im Januar forderte die FWSK über mehrere Tage. So leistete sie während 5 Tagen gegen 45 Kleineinsätze, welche in kleinen Gruppen abgearbeitet wurden. Am Morgen des Karfreitags brannte es in einer Wohnung im alten Dorf kern. Durch das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte konnte der Brand in der betroffenen Wohnung schnell gelöscht und ein Übergreifen

auf das ganze Haus verhindert werden. Nur einige Tage später wurde man zur Unterstützung der Feuerwehr Würenlos aufgeboten, welche einen Stallbrand zu bewältigen hatten. Mit der Autodrehleiter und dem Tanklöschfahrzeug konnten die Kameraden tatkräftig unterstützt werden. Im August kam es dann an der Bahnhofstrasse zu einem Balkonbrand. Auch dieser konnte effizient gelöscht werden. Der Starkregen im Sommer forderte die FWSK ebenfalls, jedoch nicht so stark wie andere Gemeinden im Kanton Aargau. Sehr speziell war hingegen die Alarmierung der Notfalltreffpunkte am 8. Juli 2021, als fast schweizweit die Alarmierung der Notrufnummern 117, 118 und 144 ausgefallen war. Man besetzte die vorgesehenen vier Notfalltreffpunkte in Spreitenbach und Killwangen. In dieser Nacht kam es noch zu einem Chemieunfall auf dem Rangierbahnhof Limmattal, welchen man mit Unterstützung der Chemiewehr Dottikon und des Lösch- und Rettungszuges der SBB bewältigen konnte. Die 60 Brandmeldeanlagen (BMA) in Spreitenbach und Killwangen hielten die FWSK ebenfalls auf Trab. Ganze 66-mal alarmierte eine BMA die FWSK. Bei 8 solcher Einsätze hatte die Anlage ihre Aufgabe korrekt

zVg

ausgeführt und die FWSK wegen Rauch oder Feuer aufgeboten. 27-mal handelte es sich um einen Fehlalarm (zum Beispiel auf Grund einer technischen Störung der Anlage) oder es wurde ein Sprinklerkopf oder eine Sprinklerleitung abgefahren. Ende August 2021 durften die Angehörigen der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen (AdF) die neue persönliche Schutzausrüstung entgegennehmen. Die neuen Brandschutzjacken und -hosen sowie die neuen Helme schützen die AdF nun noch besser und sehen auch sehr gut aus. Am 1. September führte die Aargauische Gebäudeversicherung die angekündigte Inspektion der FWSK durch. Die Instruktoren waren mit der FWSK sehr zufrieden und lobten sie als eine gut ausgerüstete Feuerwehr mit sehr gepflegtem Material. Das neue Kommando unter Dani Wiederkehr und Andreas Fischer sieht auf ein spannendes und abwechslungsreiches erstes Amtsjahr zurück. Sie konnten ab Juli auch auf die Unterstützung des ersten festangestellten Administrators der FWSK zählen. Mit Markus Käppeli konnte ein engagierter Mitarbeiter gewonnen werden, der sehr viel administrative Arbeit erledigt, sodass sich das Kommando auf seine Kernaufgaben konzentrieren kann. (zVg)

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende in Spreitenbach wohnhafte Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Arijan Ahmeti, geb. 1996, Amar Ahmeti, geb. 2019, Hana Ahmeti, geb. 2021, alle serbische Staatsangehörige, wohnhaft Pfadackerstrasse 9; Altan Hamiti, geb. 2011, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft Bahnhofstrasse 80; Mohamed Kamel, geb. 1981, ägyptischer Staatsangehöriger, wohnhaft Bahnhofstrasse 49; Caterina Raco, geb. 1964, italienische Staatsangehörige, wohnhaft Bründlistrasse 39; Mentor Sejdiu, geb. 1992, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft Althaustrasse 10; Ariona Trolli, geb. 2003, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft Bahnhofstrasse 74; Stefanija Trpeska, geb. 2003, nordmazedonische Staatsangehörige, wohnhaft Dorfstrasse 47; Amir Ukshini, geb. 1993, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft Bahnhofstrasse 76. Jede Person kann dem Gemeinderat dazu innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation eine schriftliche Stellungnahme zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Baubewilligungen basefit.ch, Grabenwisstrasse 5, 8604 Volketswil; Abbruch Reklame «basefit.ch» und Neubau «PUREGY» (beleuchtet) an der Bahnhofstrasse 134. Termine 25. April, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus.


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SPREITENBACH

MEDIENTIPP Zum Roman von Barbaros Altuğ «Sticht in meine Seele», Orlanda Verlag GmbH, Berlin. Der türkische Schriftsteller Barbaros Altuğ arbeitete in Istanbul für die überregionale Tageszeitung Taraf, welche nach dem Putschversuch 2016 eingestellt wurde. Altuğ verliess darauf die Türkei, zumal er sich für Demokratie und die Rechte von Homosexuellen einsetzte. Er lebt und arbeitet in Paris und Berlin. In diesem Roman wird der Genozid an der armenischen Bevölkerung behandelt. Geschickt verwebt Altuğ historische Ereignisse mit der Familiengeschichte von Derin. Eine junge Frau, die in Paris lebt und für eine Zeitschrift arbeitet. Als in Istanbul ein Journalist mit armenischen Wurzeln auf offener Strasse vor dem Verlagshaus Agos ermordet wird, schickt ihre Arbeitgeberin Derin nach Istanbul, damit sie an der Beerdigung teilnimmt und über das Geschehen berichten kann. Derin begegnet verschiedenen Menschen, die ihr bei den Recherchen zu ihrem Zeitungsartikel behilflich sind. Ihr Weg führt sie bis nach Eriwan, wo sich das Armenische-Genozid-Museum-Institut befindet. Dort findet sie die letzten Puzzleteile und kann sie in ihre eigene Lebensgeschichte und in diejenige ihrer Vorfahren einfügen. Der Roman erfordert ein konzentriertes Lesen. Zeitliche Sprünge, viele Namen und ein Gespür für Ungesagtes verlangen nach einer wachsamen Leserschaft. Wer sich darauf einlässt, wird mit einer besonderen Lektüre belohnt. Der Medientipp der Gemeindebibliothek Spreitenbach erscheint in loser Folge.

Die Primarschüler laden Holzschnitzel auf die Schaufeln. Schon im Mai sollen die Kinder auf dem neuen Spielplatz spielen können.

Spiel und Spass – nah an der Die Schulanlage Boostock bekommt einen neuen, naturnahen Spielplatz, der von der Roger Federer Foundation finanziert wird. Am Mittwoch, 30. März, war der Spatenstich. CAROLIN FREI

Die Primarschüler versammelten sich nach der grossen Pause, um den Spatenstich für den neuen, naturnahen Spielplatz im Beisein von Vizegemeindepräsidentin Doris Schmid zu vollziehen. Erst wurde jedoch von den jüngeren Schülern ein Lied angestimmt, das einen kräftigen Applaus erntete. Dann ergriff Schulleiter Hannes Schwarz das Wort. Es freue ihn sehr, dass mit dem heutigen Tag der Startschuss für den geplanten Spielplatz mit Kletter- und Spielgeräten gefallen sei. «Nach den Frühlingsferien sollte er bereits fertig erstellt sein, sodass wir den Platz dann am 11. Mai offiziell einweihen können», sagte er. Dann startete der Baggerführer den Motor und hob mit der Schaufel erste Rasenziegel aus dem Boden.

Hannes Schwarz bei der Spatenstichrede. Nach dieser Kurzdemonstration waren die Kinder eingeladen, die bereitliegenden Holzschnitzel mit ihren Schaufeln in Garetten zu verladen und in den Aussenschulraum im unteren Teil des Spielplatzes zu befördern. Ein klassischer Spatenstich fiel wegen des Regens, der just in der Nacht auf Mittwoch einsetzt hatte, im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser. Doch der Freude am tatkräftigen Mitwirken tat dies keinen Abbruch. Iris-Spielwelten und Smartgarden-Gartenbau sind für die konkrete Umsetzung zuständig.

cfr

Alle Boostock-Kinder wurden in der Entwurfsphase nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gefragt. Sie werden sich auch weiterhin an der Gestaltung des Spielplatzes beteiligen. Roger Federer und der neue Spielplatz Wie kam es eigentlich zum Sponsoring durch die Roger Federer Foundation? Hannes Schwarz: «Wir haben uns beim Naturama in Aarau beraten lassen, wie ein naturnaher Spielplatz am besten umgesetzt werden könnte. Bei diesem


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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Kochklub sucht neue Mitglieder Nach zwei Jahren Einschränkungen wegen Corona ist beim Männer-Kochklub Spreitenbach langsam wieder der Normalbetrieb zurückgekehrt. Nun werden neue Mitglieder gesucht. Einmal pro Monat wird am Montagabend in der Schulküche Althau gekocht und an Veranstaltungen wie Waldreinigungstag oder Weihnachtsmarkt teilgenommen. In den letzten zwei Jahren sind nun einige Mitglieder aus dem Kochklub ausgetreten. Zurzeit besteht der Kochklub noch aus 12 aktiven Mitgliedern. Da in der Schulküche nicht mehr Platz zur Verfügung steht, wurde die maximale Mitgliederzahl in den Statuten auf 16 Personen beschränkt. Es hat also noch einige Plätze frei. Interessierte können sich bei den vier Vorstands-

Natur

Carolin Frei

VERMISCHTES Bruno-Weber-Park – Lesung mit Hanspeter Müller-Drossaart Zwei Tage nach Bruno Webers Geburtstag wird Hanspeter Müller-Drossaart, ein Schweizer Schauspieler, Sprecher und Theaterpädagoge, der in Dietikon lebt, über «Weber’sche Fabeltiere und Goethes Elefanten» eine heitere und besinnliche Tiergeschichtenlesung im Wassergartensaal des Bruno-Weber-Parks halten. (zVg) Im Wassergartensaal des Bruno-Weber-Parks, Dienstag, 12. April, 20 Uhr. Ab 19 Uhr, eine Stunde vor Beginn der Lesung, wird das Tor für die freie Besichtigung des Bruno-Weber-Parks geöffnet. Um eine Anmeldung bis 9. April unter kommunikation@weberpark.ch oder per Telefon 044 740 01 56 wird gebeten. Eintritt: Erwachsene 25, Jugendliche bis 16 Jahren 10 Franken.

Treffen wurden wir auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, uns um ein Sponsoring bei der Stiftung von Roger Federer zu bewerben, die sich für solche Projekte starkmacht.» Das ausgearbeitete Projekt wurde schliesslich vor einem Jahr eingereicht und stiess auf wohlwollendes Interesse. Für die Umsetzung wurden 44 000 Franken gesprochen. Vor drei Jahren startete die Roger Federer Foundation das Konzept der naturnahen Spielplätze mit Partnern im südlichen Afrika. Inzwischen sind über 4300 Aussenräume, die von der Dorfgemeinschaft geplant, mit eigenen Materialien zu Spielflächen gestaltet und gewartet werden, umgesetzt. Auch in der Schweiz hat die Stiftung ein Projekt lanciert, das Schulen mit einem höheren Anteil an weniger begünstigten Kindern einen attraktiven und naturnahen Spiel- und Pausenplatz ermöglichen soll. Bisher sind 33 solche Plätze realisiert worden. Dieses Projekt wird von einer Hochschule begleitend evaluiert. Von der Studie erhofft sich die Stiftung Fakten über die Qualität und die Quantität der Nutzung im Vergleich zu klassi- «Weber’sche Fabeltiere und Goethes Elefanten» im Bruno-Weber-Park. zVg schen Kinderspielplätzen.

Der Männer-Kochklub freut sich über neue Mitglieder. mitgliedern weitere Informationen wie folgt einholen: Thomas Burger: burgerthomas8@gmail.com, Peter Hofer: p.hoefi@sunrise.ch, Willy Lehmann: willy.lehmann@flashcable.ch, Geo Katakalos: geo.katakalos@flashcable.ch. Auch besteht jederzeit die Möglichkeit, an einem «Schnupperkochabend» teilzunehmen. Wer mehr über die diversen Aktivitäten vom Männer-Kochklub

zVg

erfahren will, kann sich unter www. mkk-spreitenbach.ch die Fotos davon anschauen. Den Männer-Kochklub kann man auch für Anlässe wie Kochen an Familienfesten, Firmenanlässen oder Geburtstagsfeiern engagieren. Wer daran interessiert ist, soll sich bitte mit dem Präsidenten Thomas Burger unter burgerthomas8@gmail.com in Verbindung setzen. (zVg)

INSERATE

Wahl eines Ersatzmitglieds des Wahlbüros 1. Wahlgang, Amtsperiode 2022 –2025 Nachmeldefrist Wahltermin: Sonntag, 15. Mai 2022 Innert der gesetzlichen Frist wurde für den freien Sitz als Ersatzmitglied des Wahlbüros keine Person für den 1. Wahlgang angemeldet. Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der noch zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Anmeldeverfahren Für die Wahl eines Ersatzmitglieds des Wahlbüros kann jede in Spreitenbach stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden (§ 30 GPR). Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, innert 5 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau, das heisst bis zum Dienstag, 12. April 2022, 12.00 Uhr, einzureichen (§ 29a GPR). Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen oder auf www.spreitenbach.ch im Bereich Online-Schalter/Gemeindekanzlei, heruntergeladen werden. Gemeindewahlbüro Spreitenbach


KUNST in

Bauausschreibung

Pikettdienst während Ostern

Freitag, 15. April 2022 (Karfreitag) sowie am Montag, 18. April 2022 (Ostermontag) bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 117 Bestattungsamt (ausschliesslich Todesfälle): Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung Tel. 056 402 00 55 – Wasserversorgung Tel. 056 402 01 77 – Kommunikationsnetz Tel. 056 410 21 20 Wir danken für Ihr Verständnis.

Gemeinderat und Personal

BG Nr: Bauherr:

3228 KIRKBI AG, Oberneuhofstrasse 3, 6341 Baar Bauobjekt: Umbau / Renovation Geschäftshaus-Projektänderung 1 Baustelle: Pfadackerstrasse 10 Parzelle: 1247 1259 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres

Spreitenbach GEMEINDEGALERIE Ausstellung: 08. April - 27. Mai 2022

Irene Treff Meinrad Häfeli

Vernissage mit Apéro

Freitag 08. April 2022 19.00 bis 21.00 Uhr

BG Nr: Bauherr:

3299 Hamiti Blerim, Dorfstrasse 87, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Abbruch Scheune 208C und Neubau EFH Baustelle: Dorfstrasse (Neu Nr. 89A) Parzelle: 210 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Gesundheit und Soziales BG Nr: Bauherr:

3333 Domzalski, Maugwilerstrasse 14, 9552 Bronschhofen Bauobjekt: Neubau Balkonverglasung Wohnung 4 & 6 Baustelle: Bahnhofstrasse 125, 8957 Spreitenbach Parzelle: 640 Zusatzbew.: Keine

Wir suchen erfahrene

Coiffeuse mit Flair für’s Backen

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BG Nr: Bauherr:

ÖFFNUNGSZEITEN OSTERN Gründonnerstag 14.4.2022 09.00 - 18.00 Uhr durchgehend offen Karfreitag - Ostermontag geschlossen

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3338 Ribic Aleksander, Bahnhofstrasse 109, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Ersatz Ölheizung zu LuftWasser-Wärmepumpe Baustelle: Bahnhofstrasse 109 Parzelle: 2521 Zusatzbew.: Keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 11. April 2022 bis 10. Mai 2022 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach

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Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

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WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

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Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 202225

AUS DEM GEMEINDERAT

Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Montage von zwei Kandelabern (Höhe 4.0 m) Lage:

Parzellen 1134 und 3612 (Plan 74), Ahornweg

Zone:

Wohnzone E2

Gesuchsauflage vom 8. April bis 9. Mai 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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11 Naturfreunde beim Beobachten der verschiedenen Vogelarten.

Frühexkursion in den Gmeumeri-Wald Der Natur- und Vogelschutzverein Würenlos lud alle kleinen und grossen Naturfreunde zur Exkursion durch den GmeumeriWald ein.

Frühaufsteher werden reich belohnt. Besonders im Frühling, wenn der erwachende Tag von wunderschönen Vogelkonzerten begleitet wird. Dieses vielstimmige Konzert wollten sich 11 Naturfreunde am Samstagmorgen nicht entgehen lassen. Sie trafen sich am kleinen Bahnübergang beim Kempfhof in Würenlos. Unter der kundigen ornithologischen Leitung von Verena und Heinz Thommen wurden sie zum Gmeumeri-Wald geführt. Schon im Aufstieg zum Wald konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch ihre Feldstecher und Fernrohre die in der Luft kreisenden Rot- und Schwarzmilane und den Mäusebussard beobachten, aber auch den Mäuse suchenden Fuchs auf dem Feld. Im Wald hörten sie die Stimme der Mönchsgrasmücke, eines erst kürzlich aus dem Süden heimgekehrten Zugvogels. Der Rückflug in INSERATE

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Karfreitag und Ostermontag; gesetzliche Feiertage Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gelten der Karfreitag und der Ostermontag für die Gemeinden im Bezirk Baden als gesetzliche Feiertage. Sie sind im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Freitag, 15. April, und am Montag, 18. April, den ganzen Tag geschlossen. Bei Notfällen können folgende Pikettdienste erreicht werden: Bestattungsamt 079 380 94 60, Technische Betriebe 056 436 87 60, Regionalpolizei Wettingen-Limmattal / Polizei 056 437 77 77 oder Notruf 117. Frohe Ostern!

Hundesteuer 2022 Für jeden gehaltenen Hund, der über 3 Monate alt ist, muss eine jährliche Abgabe entrichtet werden. Die Hundesteuer wird wiederum im Monat Mai in Rechnung gestellt und beträgt für die Periode vom 1. Mai 2022 bis 30. April 2023 für den ganzen Kanton einheitlich 120 Franken. Um unnötige Rechnungen zu vermeiden, werden die Hundehalterinnen und Hundehalter gebeten, allfällige Änderungen (d. h., wenn ein neuer Hund angeschafft wurde, ein eingelöster Hund nicht mehr lebt oder an einen anderen Platz gegeben wurde) den Einwohnerdiensten (einwohnderdienste@wuerenlos.ch oder 056 436 87 00) bis 30. April zu Auch die Stimme der Mönchsgrasmücke melden. konnte man hören. zVg Befreiung von der Hundetaxe Der die Schweiz kostet die Zugvögel viel Kanton Aargau gestattet SteuerEnergie. Bis die Tiere wieder neue erleichterungen oder -befreiungen Kräfte gewonnen haben, sind ihre für bestimmte Tiere (zum Beispiel Lieder noch kurz und wenig melo- Blindenführhunde, Rettungshunde, diös. Erst mit viel Übung erreichen Diensthunde). Dafür muss der Geihre Gesänge wieder die volle meinde bis 30. April ein entsprePracht. Denn sie werben mit dem chender Nachweis vorliegen. SaniGesang um die Weibchen und ste- täts- und Therapiehunde sind seit 2014 nicht mehr befreit und voll cken damit ihr Revier ab. Die Schwarz- und Buntspechte, taxpflichtig. die im Wald zu hören waren, machen dies auch, allerdings mit Ru- Betreten von privaten Wiesen, Äckern fen und dem Trommeln gegen und Obstgärten Der Gemeinderat einen hohlen Baum. Das Erkennen ruft die Bevölkerung dazu auf, wieder Vogelstimmen braucht viel der vermehrt auf das Privateigentum Übung. Darum lohnt es sich, jedes an Wiesen, Äckern und Obstgärten Jahr im Frühling Waldrundgänge Rücksicht zu nehmen. Die privaten zu machen, um die Wintergold- Grundstücke sind zu respektieren hähnchen vom Zaunkönig, die Mei- und nicht zu betreten – auch wenn sen von den verschiedenen Drosseln sie nicht eingezäunt sind. Es stehen und dem Eichelhäher unterschei- im Gemeindegebiet von Würenlos den zu können. Auf jeden Fall be- zahlreiche öffentliche Plätze zur Verreitete das Beobachten der Vögel im fügung, wo man an schönen Frühlichten Frühlingswald und das Be- lings- und Sommertagen verweilen, stimmen ihrer Stimmen grosse ein Picknick aufschlagen oder grillieFreude. (zVg) ren kann.


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LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Limmattaler Identität fehlt Eine Umfrage der Kantone Aargau und Zürich unter Mitarbeit der Regionalen Projektschau ergibt, dass sich Einwohnende im Limmattal wohlfühlen, sich aber mehr mit ihrem Wohnort identifizieren. SIBYLLE EGLOFF

Die Menschen im Limmattal fühlen sich wohl in der Region. Sie verstehen sich aber nicht in erster Linie als Limmattalerinnen und Limmattaler, sondern identifizieren sich stärker über ihre Wohngemeinde. Zu diesem Schluss kommt eine Umfrage des Forschungsinstituts gfs. bern im Auftrag der Kantone Aargau und Zürich unter Mitarbeit der Regionalen Projektschau (kurz Regionale 2025), die am Mittwoch vor einer Woche an der Vorstandssitzung der Regionalen 2025 in Weiningen präsentiert wurde. Befragt wurden 2000 Personen aus dem Zürcher und dem Aargauer Limmattal. Die beiden Kantone haben die Kosten von rund 80000 Franken je zur Hälfte übernommen. Ziel der Studie war es, eine Übersicht über die Ansprüche, Wünsche, Lebensgewohnheiten und das Selbst-

Daniel Kolb, Abteilungsleiter Raumentwicklung des Kantons Aargau, bei der Präsentation in Weiningen. Severin Bigler verständnis der Menschen im Limmattal zu erhalten. Überdies sollte überprüft werden, inwiefern eine regionale Kooperation erwünscht und sinnvoll ist. Mit dem Anschluss an die Stadt Zürich bewegen sich nur wenige Limmattalerinnen und Limmattaler häufig ausserhalb des Tals. Sie verbringen neben der Zeit am Arbeitsplatz auch ihre Freizeit grösstenteils im Limmattal. In den Augen der Befragten überwiegen die Stärken der Region allfällige Schwächen. Vor allem der Mix zwischen Stadt und Land überzeugt. Dennoch gibt es Schattenseiten: Die Mobilität

wird als grösste Schwäche beurteilt, aber auch von einer Mehrheit zu den Stärken gezählt. Verkehrsüberlastung, Lärm- und andere Emissionen sind die Kehrseite der dynamischen Region. Zu den Herausforderungen gehört auch der Umwelt- und Naturschutz, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs sowie der Erhalt der Wohnqualität. Die Kantons- und die Gemeindegrenzen, aber auch die soziale Diversität erschweren gemäss Umfrage den Austausch und die Zusammenarbeit. Diese wird jedoch gerade bei Erholungsangeboten gewünscht.

4. EXPOsenio erfolgreich abgeschlossen Die einzige Seniorenmesse im Aargau war ein Erfolg. Man rechnet damit, sie auch in zwei Jahren wieder durchführen zu können. Die 4. EXPOsenio wurde im Trafo Baden erfolgreich abgeschlossen. Die einzige Seniorenmesse im Aargau konnte damit ihre Erfolgsgeschichte fortschreiben. Eigentlich hätte sie bereits 2020 stattfinden sollen, aber die Covid-19-Pandemie verursachte mehrere Verschiebungen und verhinderte letztlich die geplante Durchführung. Über 2500 Besucherinnen und Besucher besuchten die Messe. Die 7 Referate zum Sonderthema «Rundum vital» verfolgten gegen 800 Zuhörende, die Referate der Klinik für Orthopädie des Kantonsspitals Baden KSB rund 300 Zuhörende. In seinem launigen Eröffnungsreferat betonte der aargauische Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati, es sei ihm wichtig, dass sich ältere

An der EXPOsenio stellten 70 Aussteller aus. Archiv Menschen im Kanton Aargau wohlfühlen. «Auch der Kanton bemüht sich, dass die älteren Menschen vital sind und bleiben: Neu verfügt der Kanton Aargau wieder über ein Programm namens ‹Gesundheitsförderung im Alter›. Das Konzept zum Programm ‹Gesundheitsförderung im Alter› entstand in Zusammenarbeit mit der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz. Im Moment

befindet sich das Programm im Aufbau. Bereits heute bestehen die sogenannten ‹Aktionstage psychische Gesundheit›, die jeden Herbst ein breites Angebot an Vorträgen zur psychischen Gesundheit bieten.» Die 70 Ausstellenden äusserten sich zufrieden. Man spürte allenthalben Aufbruchsstimmung. Nach Aufhebung aller Pandemiemassnahmen wirkten sowohl die Ausstellenden als auch die vielen Besuchenden förmlich beflügelt, und man schätzte die Gelegenheit, sich in persönlichen Kontakten auszutauschen. Das OK unter der Führung von Lukas Voegele zieht eine sehr positive Bilanz. Und Martin Langenbach, Präsident des verantwortlichen Seniorenrates Region Baden SRRB, gibt der nächsten EXPOsenio im Jahre 2024 gute Chancen für die Durchführung. Das müsse aber offiziell noch beschlossen werden. (zVg)

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 9. April, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Markus Heil). Palmsonntag, 10. April, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil und Mario Stöckli – Familiengottesdienst mit Palmweihe). Mittwoch, 13. April, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Gründonnerstag, 14. April, 20 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba, Markus Heil und Marcel Mehlem). Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 8. April, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18.30 Uhr, Versöhnungsfeier für Erwachsene in der Kapelle; 20 Uhr, Kreuzweggebet der MCI, bei schönem Wetter in der Sulpergkapelle. Palmsonntag, 10. April, 9.30 Uhr, festliche Eucharistiefeier mit Palmweihe und Palmeneinzug mit Jungwacht/Blauring, Osterkerzenverkauf; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 17 Uhr, ökumenisches Friedensgebet in der Kapelle. Dienstag, 12. April, 15 Uhr, Santa Messa e Unzione dei malati. Mittwoch, 13. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 14. April, 20 Uhr, Eucharistiefeier zusammen mit der Missione Cattolica italiana. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr, Palmsonntag (Klaus Wloemer und Theo Pindl); 11 Uhr Eucharistiefeier. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 10. April (Palmsonntag), 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger-König).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Vortrag «Neuland in der Gottesfrage» Die Evolution des Bewusstseins führte in der Neuzeit und insbesondere im 20. Jahrhundert dazu, dass sich das Welt- und das Menschenbild radikal veränderten. Der Schweizer Arzt und Tiefenpsychologe Willy Obrist (1918–2013), langjähriger Dozent am Jung-Institut, erforschte diese Veränderung systematisch und fragte, was sie


WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 8. April, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 12. April, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Walter Mäder). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 8. April, 18.30 Uhr, Musik und Gebet für den Frieden – ökumenisches Friedensgebet für die Ukraine und Russland (Petre Karmazichev und Dominique Siegrist). Musik: Boyan Kolarov. Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist). Anschliessend Kirchenkaffee.

KILLWANGEN Der katholische Kinder- und Jugendchor Spreitenbach feiert sein achtjähriges Bestehen. Der Chor, unter der Leitung von Gordana Kekenovska-Kolarova, konnte kürzlich im örtlichen Pfarreiheim mit einer Geburtstagstorte und -kerzen sein achtjähriges Bestehen feiern. Seit August 2020 üben beide Chöre separat. Während des Jahres treten sie als musikalische Mitwirkende in 7 Gottesdiensten in Spreitenbach und Neuenhof auf. Dazu kommen 2 grosse solistische Konzerte. Mittlerweile singen 28 Mädchen und Buben zwischen 5 und 20 Jahren im Chor. Auf dem Bild: Der katholische Kinderchor. (zVg)

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 8. April, 19 Uhr, Versöhnungsfeier. Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 10. April, 10 Uhr, Jugendgottesdienst (Theresia Hlavka, Sabine Thanhäuser und Veronika Huber). Mittwoch, 13. April, 10 Uhr, WortgottesNEUENHOF SPREITENBACH dienst mit Kommunionfeier, Mittwochskollekte. Donnerstag, Kath. Pfarrkirche St. Josef, Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 14. April, 19 Uhr, WortgottesGlärnischstrasse 12 Freitag, 8. April, 19 Uhr, Eucharistie- dienst mit Kommunionfeier Samstag, 9. April, 17 Uhr, Rosenfeier mit anschliessender Anbetung. (Mario Stöckli). kranzgebet; 18.30 Uhr, EucharisSamstag, 9. April, 18 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Sonntag, tiefeier (Abbé Zacharie). Jahrzeit für Ref. Kirche Würenlos, 10. April, 11 Uhr, FamiliengottesGuido Lutz, Alois und Pia Branderdienst mit Palmsegnung (George Gipfstrasse 4 Zahner. Dreissigster für Ruth SchuOkorie und Jubla). Montag, 11. Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr, ler und Félix Cuarental Zamarro; April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Gottesdienst, Palmsonntag 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 10. Mittwoch, 13. April, 19 Uhr, (Timothy Cooke). April, 10 Uhr, Palmsonntag (Abbé Eucharistiefeier. Zacharie und Petre Karmazichev Klosterkirche Fahr und Mitwirkung der Jungwacht Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Sonntag, 10. April, 9.30 Uhr, und Blauring); 18 Uhr, Santa Messa. Eucharistiefeier. Dienstag, 12. Lindenstrasse 11 Gründonnerstag, 14. April, 20 Uhr, Mittwoch, 13. April, 9.30 Uhr, April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario in Gottesdienst mit Abendmahl Donnerstag, 14. April, 19.30 Uhr, lingua italiana (Rosenkranzgebet). (Stefan Burkhard). Abendmahlsamt. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 12. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Dienstag, 12. April, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

für die Theologie, das Gottesbild, die Religiosität und die Seelsorge bedeutet. Seine tiefenpsychologischen Impulse sind ebenso spannend wie aktuell; es lohnt sich, vertieft über sie nachzudenken. Die Gruppe Erwachsenenbildung, Pastoralraum Aargauer Limmattal, lädt dazu herzlich ein. Mit Felix Senn aus Wettingen, Erwachsenenbildner und Dozent für Systemati-

sche Theologie, bis 2020 Bereichsleiter Theologische Grundbildung im Theologisch-pastoralen Bildungsinstitut TBI. Pfarreiheim Neuenhof, Freitag, 8. April, 19.30 Uhr. Eintritt frei.

Bibelforum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 14. April, 19 Uhr.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche SpreitenPalmbinden Wettingen mit Blauring bach-Killwangen, im Gemeinschaftsund Jungwacht. Kath. Kirche St. raum Steiacherhof, Steinackerstr. Sebastian, auf dem alten Friedhof, 17, Spreitenbach, Donnerstag, 14. Samstag, 9. April, 13.30 Uhr. April, 9–11 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Lutz FischerLamprecht, Pfarrer Ev.-Ref. Kirchgemeinde WettingenNeuenhof

Seit sechs Wochen tobt der Krieg in der Ukraine und ein Ende ist nicht absehbar. Städte versinken in Schutt und Asche. Menschen flüchten, hungern, sterben. Wir müssen dem Morden und der Zerstörung tatenlos zuschauen, können nur Symptome bekämpfen: Hilfsgüter spenden und Flüchtlingen helfen, indem wir Wohnraum und Zeit zur Verfügung stellen. Aber den Krieg stoppen können wir nicht. Das Mitgefühl mit den Opfern des Krieges ist gross, die Hilfsbereitschaft für Flüchtlinge ebenfalls. In den ersten Tagen nach dem Ausbruch des Krieges habe ich eine grosse Hilflosigkeit gespürt. Was können wir tun? Ich wollte an die Grenze fahren, um Hilfsgüter zu liefern und Flüchtlinge in Sicherheit zu bringen, musste mich dann aber aus Zeitgründen auf die Unterstützung von Leuten begrenzen, die gefahren sind. Dafür übernahm ich Transportdienste innerhalb der Schweiz. Mit meinem katholischen Kollegen Markus Heil habe ich ein Friedensgebet organisiert, das seither jeden Sonntag in Wettingen stattfindet. Ich halte den Kontakt zu meinen Freunden in der Ukraine, habe die Aktion mit dem Schicken von Sonnenblumenkernen an die russische Botschaft ins Leben gerufen und geschaut, wo und was die Kirchgemeinde tun kann. Und ich musste mir eingestehen, dass ich nicht «auf allen Hochzeiten tanzen» kann und langsamer machen muss. Aber es geht nicht nur mir so. In der Zwischenzeit habe ich schon von einigen Menschen gehört, die Flüchtlinge aufgenommen, Sammelaktionen ins Leben gerufen oder sich auf andere Art für Ukrainerinnen und Ukrainer engagiert haben, aber sich damit zu viel zugemutet haben. So traurig es ist und so schwer es uns fällt: Es ist wichtig, auch einmal «Nein» zu sagen. Erschöpfung und Burn-out helfen niemandem. Hebed eu Sorg! Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 14 DONNERSTAG, 7. APRIL 2022

«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz (rsz), robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Carolin Frei (cfr), Sibylle Egloff (sib) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

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Benefiz-Brunch Das Trafo Baden veranstaltet zusammen mit diversen Partnern einen Benefiz-Brunch, dessen gesamter Erlös an die humanitäre Ukraine-Nothilfe der Glückskette gespendet wird. Der Brunch steht unter dem Motto «Bade stoht zäme», das auch andere Spendenaktionen in der Region kennzeichnet. Plätze reservieren kann man unter eventfrog.ch/brunchukraine. Im Trafo Baden, zVg am Sonntag, 10. April, von 10.30 bis 16 Uhr.

NEUENHOF «Neuland in der Gottesfrage» Vortrag von Felix Senn, Dr. theol., Wettingen, Erwachsenenbildner und Dozent am Studiengang Theologie STh. Eintritt frei. Kath. Pfarreiheim, Freitag, 8. April, 19.30– 21.30 Uhr.

SPREITENBACH «Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. www.umweltarena.ch UmweltArena, 8./ 9./ 10. und 13. April, 10–17 Uhr. Vernissage: Kunst in Spreitenbach Ausstellung: 8. April bis 27. Mai. Irene Treff, Villigen (Bilder) und Meinrad Häfeli, Bad Zurzach (Bilder). Gemeindehaus, Freitag, 8. April, 19–21 Uhr.

WETTINGEN «Bücher-Flohmarkt in der Bibliothek Wettingen» Ausgemusterte Bücher in gutem Zustand werden im Untergeschoss der Bibliothek Wettingen während der normalen Öffnungszeiten zu günstigen Preisen feilgeboten. Gemeindebibliothek, 8. April, 9–12 Uhr und 15–19 Uhr, 9. April, 9–16 Uhr, 12. April, 9–12 Uhr, 15–19 Uhr und 13. April, 13–19 Uhr.

«Vorbild» Abschlussarbeiten 2022 aus dem Schwerpunktfach «Bildnerisches Gestalten» an der Kantonsschule Wettingen. Freier Eintritt. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Ausstellung: 8. und 9. April, 15–18 Uhr, 10. April, 11–17 Uhr. Tag der offenen Tür Alterszentrum St. Bernhard, Sonntag, 10. April, 11–16 Uhr. Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 8./ 11. und 12. April, 8.45–10 Uhr. Melodiven – die feine Unterhaltung Vier Konzertsängerinnen und ihre Pianistin haben ihre Leidenschaft für das Musizieren im Ensemble entdeckt. Abendkasse: 18.45 Uhr. Westschöpfe, Samstag, 9. April, 19.30 Uhr. Exklusive Einblicke in das neue Kompetenzzentrum für Pflegedienstleistungen im Alter. Als Abschluss erhalten alle Besuchenden eine Gratiswurst und ein Getränk. Tolle Preise zu gewinnen. Alterszentrum St. Bernhard, Sonntag, 10. April, 11–16 Uhr. «Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit» Allgemeine Klosterführung. Regulärer Museumseintritt. Klosterhalbinsel Wettingen, Sonntag, 10. April, 14.30–15.30 Uhr.

Klöster und Kirchen üben eine Faszination auf mich aus. Vielleicht, weil es meine Fantasie anregt, wenn ich an die mit Geschichten bemalten und Gold verzierten Decken schaue. Mir vorstelle, wie Menschen das imposante Wettinger Kloster vor 800 Jahren ohne Bagger, Kran und Lastwagen gebaut haben. Wie es sich als Mönch in den ungeheizten Räumen lebte. Wie es roch. Wie es gelang, den ganzen Tag zu schweigen. Diese Faszination begann in meiner Kindheit, als wir beim Reisen jede Kirche, jedes historische Gebäude besichtigten. Als ich später Bauingenieur Alfred Hämmerli durchs Wettinger Kloster begleitete, um einen Bericht zu schreiben, hatte mich auch «Stella Maris» in den Bann gezogen. Ich war so begeistert, dass der nächste Ausflug mit meinen Kindern nach Wettingen führte. Meine damals zwölfjährige Tochter fand es jedoch alles andere als spannend, interessierte sich in keiner Weise für Vergangenes. Das weckte meinen Ehrgeiz. Ich wollte meiner Tochter beweisen, dass Geschichte nicht langweilig sein muss. Als ich kurz darauf für eine Weiterbildung einen Anlass organisieren musste, initiierte ich mit den Klostergärtnern ein Fest mit Führungen speziell für Kinder. Das Schreiben mit Gänsekiel, den Geheimgang und das Wappensuchen fand am Schluss sogar meine Tochter «ziemlich cool». Seither durfte ich mehreren tausend Schülerinnen und Schülern während des Geschichtsunterrichts das Kloster zeigen. Es amüsiert mich, wenn ich von ihnen wie kürzlich von der Wettinger Klasse 4 c die Rückmeldung erhalte: «Es war gruselig, über die Leichen zu laufen.» Ich freue mich, dass mit der Eröffnung des zehnten Standorts von «Museum Aargau» im Kloster Wettingen dieses nun künftig für ein noch grösseres Publikum zugänglich gemacht wird. Damit Vergangenes weiterhin auch Kinder fasziniert und überrascht. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch


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Limmatwelle 07.04.2022 / Woche 14 by AZ-Anzeiger - Issuu