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Limmatwelle Woche 11 / 17.03.2022

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DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 17. März 2022, 61. Jahrgang, Nr. 11

Für die Region

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Er erfüllt sogar Gemüsewünsche

Der Planungsverband Baden-Regio feiert sein 75-Jahr-Jubiläum. Statt unter sich zu feiern, möchte man Leys Francisque betreibt der Region mit fünf Jubiläumswanseit November den Dorfderrouten ein Geschenk machen. Entlang der Routen sind 121 Hot- laden Killwangen. Mit spots in den verschiedenen Ge- seiner offenen Art konnte meinden zu finden, über die man er bereits einige Kunden per Smartphone oder mit Hilfe der für sich gewinnen. Website mehr über die Hintergründe der Wahrzeichen und Plätze erfahren kann. (crb) S. 18/19 SIBYLLE EGLOFF Leys Francisque aus Killwangen störte es, dass man zum Einkaufen das Dorf verlassen musste. Um das zu ändern und der Bevölkerung einen Kabarettistin Patti Basler und Pia- Treffpunkt zu bieten, eröffnete er im nist Philippe Kuhn luden zu ihrem November den Dorfladen Killwangen Bühnenprogramm «Nachsitzen» in mit seiner Partnerin Rebecca Probst. die Alte Kirche Würenlos. Gut 100 Der Laden ist seither gut besucht. Besucherinnen und Besucher lies- Das hat wohl auch damit zu tun, sen sich vom neuen Programm in dass Francisque das Sortiment auf den Bann ziehen. Im Zentrum stand die Wünsche der Kundschaft ababer nicht nur die Schulstube, son- stimmt. «Ich erfülle ihnen zum Beidern der Mensch als lernendes We- spiel besondere Gemüsewünsche», sen im grossen Ganzen. Die Pointen, sagt der 40-Jährige. Francisque hat mal witzig, mal böse, wurden von sogar seinen alten Job gekündigt, um Pianist Philippe Kuhn musikalisch jeden Tag für die Kundinnen und passend umrahmt. (cfr) S. 14 Kunden da zu sein. (sib) S. 10/11 Leys Francisque verkauft im Dorfladen alles für den täglichen Bedarf.

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Gemeinde Wettingen Einwohnerrat Beschlüsse vom 10. März 2022 1.

Die Protokolle der Sitzungen vom 21. Oktober 2021, 16. Dezember 2021 und 27. Januar 2022 werden genehmigt.

2.

In den Gemeindeverband Kehrichtverwertung Region BadenBrugg werden für die Amtsperiode 2022/2025 gewählt: Als Gemeindeabgeordnete: Rémy Monney, Pia Müller, Martin Gilgen, Reto Amherd, Sarah Steinmann Als Stellvertretungen: Michael Voser, Katharina Urfer, Jürg Baumann, Sophie Bürgler, André Schär

Die Zeit vergeht, Qualität bleibt.

3.

Der Antrag zum Verkauf des Ferienheims in Ftan für den Kaufpreis von Fr. 1'421'000 (inkl. MwSt.) wird zurückgewiesen. Der Gemeinderat wird beauftragt, den Verkauf des Ferienheims Ftan professionell durchzuführen und öffentlich auszuschreiben.

4.

Der Zusatzkredit von Fr. 795'000 (inkl. MwSt.) zur Erweiterung des Provisoriums in der Bezirksschule Wettingen wird genehmigt.

5.

Die Kreditabrechnung von Fr. 53'402'518 (inkl. MwSt.) für die Sanierung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard wird genehmigt. Die Begründung der Kostenüberschreitung von rund 4 % gegenüber dem Kreditbegehren ist ohne Berücksichtigung der Teuerung festzuhalten.

6.

Das Reglement über den Ausgleich von Planungsvorteilen wird auf den 1. Mai 2022 in Kraft gesetzt.

7.

Die Motion Hiller Yvonne, glp, Palit Orun, glp, Ernst Manuela, glp, Scheier Ruth Jo., glp, Fricker Martin, SVP, Huser Michaela, SVP, vom 20. Mai 2021 betreffend verbindliche Blockzeiten wird abgelehnt bzw. als Postulat überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben.

8.

Die Motion Fraktion SP/WettiGrüen vom 20. Mai 2021 betreffend verbindliche Blockzeiten wird abgelehnt bzw. als Postulat überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben.

9.

Die Motion Fraktion Die Mitte CVP vom 1. Juli 2021 betreffend Einberufung einer ständigen, gemeinderätlichen Kommission auf die kommende Legislatur 2022–2025 für Bau- und Immobilienvorhaben der Einwohnergemeinde Wettingen wird abgelehnt bzw. als Postulat überwiesen.

10.

Das Postulat Grundisch Julien, SP, und Burger Alain, SP, vom 1. Juli 2021 betreffend «Bäume pflanzen für die Wettinger Jugend» wird überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben.

11.

Die Interpellation Palit Orun, glp, vom 28. Januar 2021 betreffend Situation bei der Tägi AG wird beantwortet.

12.

Die Interpellation Fraktion glp vom 11. März 2021 betreffend Trink-/Grundwasserqualität und -erhalt wird beantwortet.

Die Beschlüsse unter den Ziffern 3 – 6 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (17. März 2022) an gerechnet, rechtskräftig, wenn das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat

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WETTINGEN

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

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Ferienhaus sorgt für Emotionen An der zweiten Einwohnerratssitzung dieses Jahres wurden 12 Traktanden behandelt. Die Sitzung verlief harmonisch. CORINNE BÜRKI

Es ist der 10. März, die Mitglieder des Einwohnerrats Wettingen haben sich im neuen Eventsaal im Tägi zur zweiten Einwohnerratssitzung des Jahres eingefunden. Der höchste Wettinger, Lutz Fischer-Lamprecht tritt um 19 Uhr ans Mikrofon und bittet alle Anwesenden im Saal, aufzustehen und einen Moment für die Bevölkerung in der Ukraine inDer Verkauf des Ferienhauses in Ftan war eines der Themen an der letzten Einnezuhalten. wohnerratssitzung. Es wird nun professionell und öffentlich ausgeschrieben. Archiv Zusatzantrag abgelehnt Nachdem die drei Protokolle geneh- Die Finanzkommission (FiKo) Wet- Zusatzkredit für Bezirksschule migt und die vorgeschlagenen Ab- tingen hat den Antrag einstimmig genehmigt geordneten und Stellvertreter in zurückgewiesen und forderte, dass Der Zusatzkredit von 795 000 Franken den Gemeindeverband Kehrichtver- das Haus professionell und öffent- (inkl. MwSt.) zur Erweiterung des Prowertung Region Baden-Brugg ge- lich zum Kauf ausgeschrieben wer- visoriums für die Bezirksschule Wetwählt worden waren, ging es zum den solle. Dieser Forderung folgen tingen im Schuljahr 2022/2023 wurde wohl emotionalsten Traktandum die Fraktionen FDP, SVP und GLP. mit einer grossen Mehrheit angenomdes Abends: das Ferienhaus in Ftan. Die Mitte geht noch einen men. Es wurde aber betont, dass man Das Haus wurde in den letzten Jah- Schritt weiter und fordert in einem unter Zeitdruck habe handeln und ren nicht gut besucht und gepflegt. Zusatzantrag, dass der Gemeinde- entscheiden müssen und Alternativen Um es wieder in Stand zu setzen, rat zwei Vorschläge vorstellen soll. gefehlt hätten. Zum einen den Verkauf des Ferienwären hohe Investitionen nötig. Über einen Aufruf in den Medien hauses und zum anderen eine Mög- Zusatzantrag bei der haben sich darauf sechs verschiede- lichkeit, wie man es weiterhin be- Kreditabrechnung der Tägi AG ne Interessentengruppen gemeldet, halten könnte. Die SP/WettiGrüen Die Kreditabrechnung von deren Projekte aber allesamt als verzichtete auf eine Abstimmungs- 53 402 518 Franken (inkl. MwSt.) nicht kostendeckend und nicht rea- empfehlung. für die Sanierung des Sport- und Der Zusatzantrag wurde gross- Erholungszentrums Tägerhard lisierbar bewertet wurden. Richtig zum Kauf ausgeschrieben wurde es mehrheitlich abgelehnt. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt, das bis anhin nicht. Das vom Gemeinde- der FiKo wurde mit 23 zu 16 Stim- allerdings erst, nachdem Jürg Baurat gewählte Vorgehen wurde mehr- men, bei einer Enthaltung, ange- mann von der FiKo den Antrag gestellt hatte, dass die Begründung fach bemängelt. nommen.

der Kostenüberschreitung von rund 4 % gegenüber dem Kreditbegehren ohne Berücksichtigung der Teuerung festgehalten werden soll. Dieser Zusatzantrag wurde mit grosser Mehrheit angenommen und so konnte die Kreditabrechnung anschliessend genehmigt werden. Weitere Traktanden Der Einwohnerrat fasste ohne Diskussion einstimmig den Beschluss, das «Reglement über den Ausgleich von Planungsvorteilen» auf den 1. Mai in Kraft zu setzen. Die beiden Motionen betreffend «Verbindliche Blockzeiten» wurden entgegengenommen und gleichzeitig abgeschrieben. Die Motion von François Chapuis, Die Mitte CVP, vom 1. Juli 2021 betreffend Einberufung einer ständigen gemeinderätlichen Kommission auf die kommende Legislatur 2022–2025 für Bau- und Immobilienvorhaben der Einwohnergemeinde Wettingen wurde nach dem Ausscheiden des Motionärs fristgerecht von der Mitte-Fraktion übernommen. Die Entgegennahme wurde nicht bestritten, der Stichentscheid des Präsidenten führte zur Ablehnung der Abschreibung. Das Postulat betreffend «Bäume pflanzen für die Wettinger Jugend» wurde entgegengenommen und gleichzeitig abgeschrieben. Die zwei Interpellationen betreffend die Situation bei der Tägi AG vom 28. Januar 2021 und in Bezug auf die Trink-/ Grundwasserqualität und den -erhalt vom 11. März 2021 wurden beantwortet.

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WETTINGEN

Alles rund Wettingen wird zum fünften Mal zum Gitarrenmekka. Der Verkauf der Instrumente steht am 20. März aber nicht an erster Stelle. CORINNE BÜRKI

«Der Sorgenfresser» von Meryl Egli.

zVg

«Pebbles führt ihre Biester Gassi» von Loïc, Vera und Aurel Tanner.

And the winner is … Dem Aufruf der Gemeinde Wettingen, kreative Fasnachtfotos einzureichen, sind zahlreiche Kinder beziehungsweise deren Eltern gefolgt. Nun hat die Jury entschieden und drei Gewinnerfotos ausgewählt.

Von einem Graf Dracula über einen Super Mario bis hin zu einem Wolfswächter war alles dabei. Dies machte die Arbeit der Jury nicht leicht. Sandra Mahr, Jugendarbeit Wettingen, Monika Sieber, OK Kinderfas-

nacht, Nina Eggenberger, Leiterin Fachstelle Gesellschaft und Sport, sowie Philippe Rey, Ressortleiter und Gemeinderat, bewerteten alle eingereichten Fotos nach deren Kreativität und Einfallsreichtum. Folgende drei Fotos haben es auf den Podestplatz geschafft: 1. Platz: «Waschtag» von Peter Bionda; 2. Platz: «Der Sorgenfresser» von Meryl Egli und 3. Platz: «Pebbles führt ihre Biester Gassi» von Loïc, Vera und Aurel Tanner. Allen Kindern, welche mitgemacht haben, wird herzlich gedankt und man hofft, im kommenden Jahr alle wieder bei der Kinderfasnacht in Wettingen begrüssen zu dürfen. (zVg) «Waschtag» von Peter Bionda.

«Musik ist die ideale Therapie für Alltagssorgen», ist sich Urs Haensler, einer der Gründer des Gitarrenfestivals «Guitars and more» in Wettingen, sicher. Vor allem die Rock-Musik hat es ihm angetan. Deshalb hat er seinerzeit auch angefangen, E-Gitarre zu spielen: «Ich wollte damals meine Helden nachspielen», sagt er. Lernen musste er dies jedoch ohne Musikunterricht, wie das heutzutage üblich ist. Er schaffte das, indem er sich die Songs seiner Rock-Helden anhörte und dann einfach nachspielte. Beruflich zog es den Gitarristen in eine ganz andere Richtung. Er wurde Zahnarzt. Während des Berufsalltags war die Musik sein Ausgleich. Seit seiner Pensionierung spielt er in einer Coverband, bietet Reparaturen für Gitarren an und baut eigene Pickups (Tonabnehmer), die sogar schon in einem deutschen Fachmagazin zum Testsieger ernannt wurden. «Als ich damit anfing, war ich erstaunt, dass sie auf Anhieb so gut klangen», meint Haensler. Dieser Meinung waren auch andere Gitarrenfreaks und so baute er im Laufe der Zeit schon um die 500 Pickups für Freunde und namhafte Musiker in der Schweiz.

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

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um Gitarren, Bässe, Pedals Mittlerweile findet es unter dem Namen «Guitars and more» bereits zum fünften Mal statt. Kulturelle Darbietungen inklusive Beim Event «Guitars and more» gehe es aber nicht nur darum, Gitarren zu verkaufen. Die Kultur des Instruments stehe im Vordergrund. So wird es eine Jam Session geben, ein bekannter deutscher Gitarrist führt durch einen Workshop und auch die Kleineren, hier die Musikschule Wettingen, zeigen musikalisch, was sie können. Nebst den kulturellen Beiträgen findet auch ein Flohmarkt statt, von dem gerade zukünftige Gitarristen und Gitarristinnen profitieren sollen. Urs Haensler wird selbst leider keinen musikalischen Beitrag leisten können: «Das liegt organisatorisch einfach nicht drin. Da gibt es so viel zu tun», winkt er ab. Es sei aber wichtig, dass die Musiker sich direkt am Veranstaltungsort miteinander austauschen können und sehen, wie der andere spielt oder baut. So könne man sich weiterentwickeln und sich unter Gleichgesinnten unterhalten.

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Öffentliche Planauflage vom 18. März bis 16. April 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

GESUCH FÜR DIE NUTZUNG VON GRUNDWASSER für Heiz- und Kühlzwecke

«Guitars and more» Urs Haensler teilt seine Passion am «Guitars and more» im Tägi. Zuerst war da die Idee Als begeisterte Musiker kamen Haensler und sein Musikerfreund Peter Kriemler auf die Idee, eine Art Gitarrenfestival zu veranstalten. Dabei war es ihnen wichtig, dass dort

Corinne Bürki

nicht nur die grossen Hersteller ausstellen durften, sondern eben vor allem die kleinen und regionalen Manufakturen in der Schweiz, deren Qualität über die Grenzen unseres Landes hinaus für Erstaunen sorgen.

Wo und wann: Im Tägerhardsaal Tägi, Sonntag, 20. März, von 10 bis 17 Uhr. Eintritt: 10 Franken, für Studierende und Lernende 5 Franken und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen gratis teilnehmen. Weitere Informationen: guitarsandmore.ch

für den Betrieb einer Wärmepumpe Gesuchstellerin:

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Anlagen:

1 Grundwasserfassung und 1 Versickerungsbrunnen auf der Parzelle Nr. 5168, Jurastrasse 4 in Wettingen

Förderleistung:

2.9 l/s (174 l/min) Heizen / Kühlen

Pumpenleistung:

Pumpe 1: 2.33 l/s (140 l/min)

Das Nutzungsgesuch wird gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes vom 11. März 2008 (WnG) vom 18. März bis 16. April 2022 auf der Gemeindekanzlei Wettingen öffentlich aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag

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und eine Begründung zu enthalten.

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WETTINGEN/NEUENHOF

VERMISCHTES WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT

Betreibungsamt telefonisch nicht erreichbar – Dienstagnachmittag, 22. März Infolge der Teilnahme an einer Weiterbildung ist das Betreibungsamt am Dienstagnachmittag, 22. März, telefonisch nicht erreichbar. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung können telefonisch normal erreicht werden. Es Die Kinder erhielten Tipps und Tricks wird um Verständnis gebeten. für den Umgang mit dem Rollstuhl. zVg Publikation von Gesuchen um ordentSensibilisierungsanlass für die Wet- liche Einbürgerung Folgende Person tinger Kinder Erst vorsichtig, dann hat bei der Gemeinde Neuenhof ein bald etwas mutiger sassen die Kin- Gesuch um ordentliche Einbürgeder von Wettingen in den Hand- rung gestellt: Naile Thaqi, 1993, und Elektrorollstühlen. Zum Glück kosovarische Staatsangehörige, waren mit den Mitgliedern der zeka- Dorfstrasse 7, Neuenhof. Jede Person Rollers regelrechte Profis vor Ort, kann innert 30 Tagen seit der amtdie den gleichaltrigen Kindern Tipps lichen Publikation dem Gemeinderat und Tricks für den Umgang mit eine schriftliche Eingabe zum Gedem Rollstuhl mitgeben konnten. such einreichen. Der Gemeinderat Beinahe alle OpenSunday-Kinder wird die Eingaben prüfen und in sassen zum ersten Mal in ihrem Le- seine Beurteilung einfliessen lassen. ben in einem Rollstuhl. Voller Konzentration absolvierten sie erst Informationen zur Situation in der einen Slalom, übten Kurven und das Ukraine, Auswirkungen auf die GeRückwärtsfahren. Immer wieder meinden Seit dem 24. Februar ertauchten Fragen auf wie: «Wie muss leidet die ukrainische Bevölkerung ich das machen?» oder «In welchem die Angriffe der russischen Armee Gang fahre ich am besten im Elekt- und steht plötzlich vor einer ungerorollstuhl?». Die geübten zeka-Rol- wissen Zukunft. Die aktuelle Situalers halfen gerne aus und erklärten tion in der Ukraine führt zu grossen die wichtigsten Punkte. Nebst den Fluchtbewegungen und wird auch verschiedenen Kunststücken und für die Schweiz Auswirkungen haToren war es ein gelungener Anlass, ben. Zurzeit kann der Gemeinderat der den Kindern im OpenSunday das die Bevölkerung der Gemeinde NeuThema Inklusion wieder ein Stück enhof wie folgt orientieren: nähergebracht hat. Allgemeines auf kommunaler Ebene: Das OpenSunday in Wettingen ist Aktuell besteht ein hohes Informanoch bis und mit 3. April geöffnet. tionsbedürfnis der Bevölkerung. Mehr Infos unter: www.ideesport.ch/ Auch die Gemeindeverwaltung ist projekt/opensunday-wettingen/ und mit verschiedensten Fragen konwww.zeka-rollers.ch/. Veranstal- frontiert. In erster Linie wird darauf tungsdaten: 20. und 27. März sowie hingewiesen, dass die Informatio3. April. nen zu den Auswirkungen vorwie-

gend über den Bund und den Kanton laufen. Seitens der Gemeinde Neuenhof laufen zusätzliche Abklärungen, damit bei Bedarf entsprechend gehandelt werden kann. Anfragen zu Schutzräumen: Anfragen wie beispielsweise «Wo finde ich meinen Schutzraum?» oder allgemeine Anfragen zu den Schutzräumen in der Gemeinde können an die Zivilschutzorganisation WettingenLimmattal unter zivilschutz@wettingen.ch gerichtet werden. Die Anfragen werden innert Kürze entsprechend beantwortet. Anlaufstelle Fachstelle Integration Baden: Die Gemeinde Neuenhof ist der Fachstelle Integration Baden angeschlossen. Diese verfügt seit 1. Februar über eine Freiwilligenkoordinationsstelle Flucht und Asyl sowie seit gut zwei Jahren über eine Beratungsstelle für zugewanderte Menschen. Ukrainerinnen und Ukrainer sowie ihre Angehörigen, welche nicht in den Zuständigkeitsbereich der Sozialen Dienste fallen, Freiwillige sowie Spenderinnen und Spender können sich mit ihren Anfragen direkt auch an die Fachstelle Integration in Baden wenden. Kontakt für Beratung: www.integrationregionbaden.ch/integration-region-baden/beratung.html/2177; Für Freiwilligenkoordination und Sachspenden: www.integrationregionbaden.ch/integration-region-baden/freiwilligen-koordination. html/2702 Spende der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde: Um die sich abzeichnende humanitäre Krise zu bewältigen, hat die Glückskette zur Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung aufgerufen. Diesem Aufruf kommt die Gemeinde Neuenhof nach. Als

Zeichen der Solidarität hat der Gemeinderat entschieden, der Glückskette im Namen der Einwohner- und Ortsbürgergemeinde Neuenhof gesamthaft 10 000 Franken zu Gunsten der Ukraine zu spenden. Gerne möchte man die Bevölkerung zusätzlich im Allgemeinen wie folgt orientieren: a) Informationen des Staatssekretariats für Migration (SEM): Wie stark die Flüchtlingswelle die Schweiz betreffen wird, kann das Staatssekretariat für Migration (SEM) zurzeit noch nicht abschätzen. Der Bund hat informiert, dass er kriegsbetroffenen Bürgern aus der Ukraine unkompliziert die Einreise in die Schweiz ermöglicht. Bis zu 90 Tage können sich ukrainische Staatsangehörige visumsfrei im SchengenRaum aufhalten. Falls die betroffenen Personen Asyl beantragen, werden sie in der Regel in einem Bundesasylzentrum und in Asylunterkünften der Kantone und der Gemeinden untergebracht. Der Bund prüft derzeit verschiedene Optionen, um den Aufenthaltsstatus ukrainischer Staatsangehöriger bei einem länger andauernden Aufenthalt in der Schweiz zu regeln. b) Massnahmen im Falle eines erhöhten Flüchtlingsaufkommens: Falls die betroffenen Personen Asyl beantragen, werden sie zunächst in Bundesasylzentren untergebracht und anschliessend den Kantonen zugewiesen. Sollten Tausende von Ukrainern gleichzeitig in der Schweiz eintreffen und ein Asylgesuch stellen, kann davon ausgegangen werden, dass der Bund direkte Zuweisungen an die Kantone vornimmt, da er nicht über ausreichende Unterbringungsplätze verfügt. Der Bund wird

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

den Kantonen je nach Entwicklung anteilmässig Personen zuweisen. Der Kanton Aargau will die erforderlichen Unterbringungsplätze zur Verfügung stellen und prüft zusammen mit den Gemeinden Massnahmen für den Fall eines hohen Flüchtlingsauf kommens. Aktuell sind die kantonalen Unterbringungsstrukturen zu 84 % ausgelastet. Damit verfügt der Kantonale Sozialdienst über rund 200 freie Plätze, die regulär belegt werden können. Zu den nicht belegten Plätzen kommen Verdichtungsmöglichkeiten in verschiedenen Unterkünften hinzu. Dabei handelt es sich um weitere rund 200 Plätze. Der Kantonale Sozialdienst wird die kantonseigenen 400 Plätze im Falle eines erhöhten Flüchtlingsauf kommens für die Unterbringung von Personen aus der Ukraine einsetzen. c) Unterbringung in Gemeindeunterkünften und Privathaushalten: Weiter sollen nach Absprache Reserveplätze in Gemeindeunterkünften zur Verfügung gestellt werden. Der Kantonale Sozialdienst hat die Gemeinden ersucht, die Anzahl Reserveplätze in ihren Gemeindeunterkünften der Kontaktstelle Asyl- und Flüchtlingswesen zu melden. Dieser Aufforderung ist die Gemeinde Neuenhof nachgekommen. Zivilschutzanlagen und andere Schutzunterkünfte sind jedoch aktuell nicht in Betracht zu ziehen. Gemäss SEM können Privatpersonen ukrainische Staatsangehörige freiwillig und ohne Vergütung bei sich zu Hause aufnehmen, sofern die Unterbringung kostenlos ist. Aktuell klärt der Kantonale Sozialdienst die Anschlussfragen, die sich aus der pri-

vaten Unterbringung ergeben könnten, und wird laufend informieren. d) Finanzielle Unterstützung von bedürftigen Personen: Grundsätzlich sind die Gemeinden bei Anfragen angehalten, ukrainische Geflüchtete an die Bundesasylzentren zu verweisen, sodass diese einen Asylantrag stellen können. Die finanzielle Unterstützung von bedürftigen Personen im Asylsystem hängt vom Entscheid des SEM ab. Sobald die entsprechenden Entscheide und Informationen vorliegen, werden diese den Gemeinden weitergeleitet. Ukrainische Staatsangehörige, die in die Schweiz geflüchtet sind und kein Asylgesuch stellen, sind bei Bedürftigkeit durch den Sozialdienst der jeweiligen Aufenthaltsgemeinde mit Nothilfe zu unterstützen. Die Nothilfe umfasst die Kosten für Nahrung, Kleidung, Körperpflege, Unterkunft sowie die medizinische Notversorgung. Wenn Personen trotz der aktuellen Gegebenheiten in ihr Heimatland zurückkehren wollen, ist diesen Personen im Rahmen der Nothilfe ausserdem Rückkehrhilfe zu gewähren. e) Organisation und Kontakt: Die Federführung bei der weiteren Planung und Koordination im Zusammenhang mit der Unterbringung von Personen aus der Ukraine erfolgt über die Leitung des Kantonalen Sozialdiensts. Der speziell dafür eingesetzte Ukraine-Stab koordiniert alle Fragen rund um die Unterbringung, die Sozialhilfe sowie weitere Rechtsfragen. Die Koordination zum Bund erfolgt über den Kanton. Der Gemeinderat verfolgt die aktuelle Situation aktiv und wird bei Bedarf entsprechend wieder orientieren. Weitere Informationen unter www.ag.ch/ukraine.

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Tim Voser ist der neue Präsident der Jungfreisinnigen Aargau.

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Archiv

Neuer Präsident An ihrer Generalversammlung vom 11. März haben die Jungfreisinnigen Aargau einen neuen Vorstand gewählt. Der Parteitag fasste ausserdem die Parolen zu den Abstimmungen vom 15. Mai. Mit den Wahlen des Vorstands stand ein wichtiger Punkt auf der Traktandenliste für die Generalversammlung der Jungfreisinnigen Aargau. Nachdem der Fricktaler Martin Mennet zurücktrat, wurden auch Präsidium und Vizepräsidium neu besetzt. Tim Voser aus Neuenhof, der bisherige Vizepräsident, wurde mit Applaus zum neuen Präsidenten gewählt. Ins Vizepräsidium folgte ihm, ebenfalls mit Applaus, die bisherige Generalsekretärin Anna Staub aus Lenzburg. In seinem Amt als Kassier bestätigt wurde Juri Wildi aus Schafisheim. In den Vorstand wiedergewählt wurden ausserdem Michael Umbricht (Untersiggenthal) und Benjamin Riva (Lenzburg). Neu in den Vorstand gewählt wurden Alessandro Giglio (Oeschgen), Reto Weiss (Brittnau) und Joshua Netzer (Sins). Damit sind neu alle Sektionen der Jungfreisinnigen Aargau im Vorstand vertreten. Unter dem neuen Präsidenten, der dieses Jahr auch

das Präsidium der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission in Neuenhof übernommen hat, werden die Jungfreisinnigen Aargau weiterhin konsequent und klar für die liberalen Werte einstehen. So äussert sich der neu gewählte Präsident Tim Voser folgendermassen: «Die Freiheit steht auch im Aargau immer wieder unter Druck. Es ist deshalb die Aufgabe einer liberalen Jungpartei, die Rechte des Einzelnen zu verteidigen, wenn autoritäre, sozialistische oder konservative Kreise versuchen, das Individuum dem Kollektiv unterzuordnen.» Anna Staub fährt fort: «Es ist die Pflicht der Jungfreisinnigen, für liberale Werte einzustehen und sie zu verteidigen, wo sie unter Beschuss kommen. Wir werden unser Bestes geben, um im neuen Vorstand dieser Pflicht nachzukommen.» Vorgängig zur Generalversammlung fasste der Parteitag ausserdem die Parolen zu den Abstimmungen vom 15. Mai. Das Transplantationsgesetz wurde grossmehrheitlich angenommen. Einstimmig befürwortete der Parteitag zudem den Frontex-Ausbau. Die Erweiterte Präsidienkonferenz fasste vorgängig die Ja-Parole zur Steuergesetzrevision im Kanton Aargau. Zur Lex Netflix wurde keine Parole gefasst, da die Jungfreisinnigen dagegen das Referendum erhoben hatten und so die Lex Netflix klar ablehnen. (zVg)


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Neu: Messung der Herzratenvariabilität in der Gesundheitspraxis Canziani «Das ist eine echte Herzensangelegenheit», lacht die Praxisinhaberin Katharina Canziani-Markwalder und deutet auf ein Messgerät, welches ein neues Angebot ihrer Gesundheitspraxis darstellt. Seit 20 Jahren ist sie in Würenlos als Psychologin und Kinesiologin tätig und coacht Menschen mit den unterschiedlichsten Anliegen, von Schlafstörungen über Begleitung durch herausfordernde Situationen oder psychisches Unwohlsein bis hin zu einer ergänzenden Behandlung zur Schulmedizin. Mittels hypnosystemischen Coachings und Komplementärtherapie findet sie bei jedem Menschen Lösungswege, um wieder mehr innere Ordnung, äussere Ausrichtung, Wohlbefinden und mehr Genesungskompetenz herzustellen. Das neue Gerät ist eine Ergänzung dazu, indem es die Herzratenvariabilität HRV misst und aus den Werten direkt eine individuelle, wohlklingende Melodie erstellt. So bekommt jede Person ihre zugeschnittene Herzmelodie mit nach Hause. Die meisten Menschen kommen beim Anhören der Musik in einen tiefen inneren Ruhezustand, welcher Energie freisetzt für Erholung, ganzheitliche Gesundung und Wohlbefinden. Die Melodie kann man so oft anhören, wie man möchte und wie es die Lebenssituation erfordert. Dadurch wird das vegetative Nervensystem trainiert, wenn immer möglich selbständig in diesen erholsamen, gesundheitsstärkenden Modus zu wechseln. So kann ein Coaching oder eine kinesiologische Behandlung optimal ergänzt und nachhaltiger gemacht werden. Weitere Informationen unter www.praxis-canziani.ch

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KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT

«Runder Tisch» des Gemeinderates Um die Kommunikation zwischen dem Gemeinderat und der Bevölkerung zu optimieren, startet der Gemeinderat in seiner neuen Konstellation einen Versuch mit einem «runden Tisch». Der erste «runde Tisch» findet am Montag, 4. April, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr im Restaurant Meierhof statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. Der Gemeinderat freut sich auf interessante Gespräche mit der Bevölkerung. Kündigung Rafael Spring Rafael Spring, Leiter Bauamt, hat nach über 6-jähriger Tätigkeit bei der Gemeinde Killwangen seine Kündigung per Ende Juni eingereicht. Rafael Spring übernimmt per 1. Juli den Familienbetrieb und macht sich somit selbstständig. Der Gemeinderat bedauert seinen Weggang sehr, dankt ihm für den Einsatz zum Wohle der Gemeinde Killwangen und wünscht ihm bereits heute für die persönliche und berufliche Zukunft alles Gute.

sen und arbeitet seither mit einem befristeten Arbeitsvertrag beim Bauamt Killwangen. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden freuen sich, dass Andrin Bernet dem Team erhalten bleibt, und wünschen ihm bereits heute viel Freude und Erfolg bei der neuen Aufgabe. Verschmutzung und Littering auf dem Gemeindegebiet Leider musste festgestellt werden, dass die roten Säckli aus dem Robidog am Standort Rütihaldenstrasse/Schürweg durch Jugendliche als mit Wasser gefüllte Wurfgeschosse zweckentfremdet werden. Die Eltern der Betreffenden wurden mittels Schreiben über die Aktivitäten ihrer Kinder informiert. Im Gegenzug werden Hundehalterinnen und Hundehalter gebeten, die Hinterlassenschaften ihres Hundes ausnahmslos aufzunehmen und in den dafür vorgesehenen Robidogs zu entsorgen. Der Bevölkerung wird für die korrekte Verwendung der roten Säckli sowie der Robidogs gedankt.

Ihr Laden kommt be Vor knapp fünf Monaten eröffneten Leys Francisque und Rebecca Probst den Dorfladen Killwangen. Sie ziehen eine positive Zwischenbilanz. SIBYLLE EGLOFF

Die Türe geht auf. Zwei Kinder betreten das Geschäft und kaufen Süssigkeiten. Am Stehtisch mit Blick auf die Hauptstrasse nippt ein Senior an einem Bier. Kurz darauf bestellt eine junge Frau am Kassentresen Gipfeli, die sie am Sonntagmorgen abholen will. Leys Francisque macht sich Notizen. «Im Gespräch mit der Kundschaft finden wir heraus, was sie braucht», sagt der 40-Jährige. Anfang November eröffnete er mit seiner Partnerin

«Viele finden es bei uns

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei heimelig und freuen sich, Andrin Bernet; Wahl als Leiter Bauamt Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– Nachdem Rafael Spring sein Arbeits- 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 dass es geräumig ist.» verhältnis per 30. Juni gekündigt Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, REBECCA PROBST, DORFLADEN-BETREIBERIN hat, hat der Gemeinderat Andrin 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geBernet als Leiter Bauamt per 1. Juli schlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 gewählt. Andrin Bernet hat im Au- Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– Rebecca Probst den Dorfladen Killgust 2021 seine Berufslehre bei der 14 Uhr (durchgehend). www.kill- wangen an der Schulstrasse 1. Gemeinde Killwangen abgeschlos- wangen.ch. Nach knapp fünf Monaten zieht Francisque eine positive Zwischenbilanz. «Ich bin zufrieden. Wir haINSERATE ben bereits einige Stammkunden, die uns immer wieder besuchen.» Aus wirtschaftlicher Sicht sei es aber noch zu früh, um bilanzieren GEMEINDE KILLWANGEN zu können. Auch Probst zeigt sich erfreut. «Viele finden es bei uns heimelig und freuen sich darüber, dass Erschliessungsplan Schulstrasse es luftig und geräumig ist. Es ist Mitwirkung und öffentliche Auflage schön, dass den Leuten das auffällt und Leys’ Vision und Bemühungen Nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 ankommen», sagt die 40-Jährige. Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Gleichzeitig wird das Mitwirkungsverfahren durchgeführt (§ 3 BauG).

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 18. März 2022 bis 19. April 2022 auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG). Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Die allfällige Berechtigung von Natur und Heimatschutz sowie Umweltschutzorganisationen Einwendungen zu erheben, richtet sich nach § 4 Abs. 3 und 4 BauG. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Erschliessungsplans Schulstrasse wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Killwangen, 17. März 2022

Gemeinderat Killwangen

Eine Nacht vor der Eröffnung schlief er im Dorfladen Ihr Partner und ihr Vater haben den 60 Quadratmeter grossen Dorfladen selbst eingerichtet und alle Regale, Stehtische und auch den Verkaufstresen gezimmert. «Eine Nacht vor der Eröffnung habe ich sogar hier geschlafen, um alles fertig vorzubereiten», sagt Francisque und lacht. Es hat sich gelohnt. Am ersten Wochenende konnte das Paar über 200 Personen willkommen heissen. Nicht nur aus Killwangen, sondern auch aus Würenlos und Neuenhof kamen viele vorbei. «Einige haben nicht mal etwas gekauft, sondern

Der Dorfladen ist Familiensache: Rebecca Prob sich einfach umgesehen, weil sie neugierig waren, nachdem sie von der Eröffnung in der ‹Limmatwelle› gelesen hatten», erzählt Probst. Das Sortiment hat sich in der Zwischenzeit gewandelt. Die Dorfladen-Betreiber haben die Rückmeldungen der Kundschaft sogleich umgesetzt. «Wir hatten anfangs zum Beispiel nur Nature-Joghurt im Angebot, weil viele nach Fruchtjoghurts fragten, sind diese nun auch bei uns erhältlich», sagt Francisque. Vegane Alternativen zu Kuhmilch oder laktosefreie Milchprodukte seien ebenso gewünscht gewesen. Daher stehen nun unter anderem auch Mandelmilch und Kokosreismilch in den Regalen. Nicht nur im Gespräch, sondern auch mithilfe eines Umfrageflyers haben Francisque und Probst Feedbacks eingeholt. «Wir haben durchs Band konstruktive Kritik erhalten. Die Leute wollen, dass wir hierbleiben, und geben uns daher gute Tipps, das ist toll», sagt Probst. Das Paar bekam aber auch ein paar spezielle oder sehr spezifische Anfra-


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

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ei den Leuten in Killwangen gut an

bst und Leys Francisque mit ihren drei Kindern Jeremy, Tiana und Solana. gen. «Jemand verlangte nach ChiliKetchup, andere suchten nach Kochbananen und wieder andere vermissten regionalen Wein», so Francisque. Er versucht, die Wünsche der Kundschaft so gut es geht zu erfüllen. «Alles anbieten können wir nicht. Doch für kleinere und auch für grössere Einkäufe findet man bei uns viel.» Die meisten sind aber bereits zufrieden mit dem Angebot. «Ich finde es super, dass wir in der Nähe so einen Laden haben. Vor allem für Brot oder wenn mal etwas fehlt, ist es viel praktischer, schnell hier vorbeizukommen», sagt Karen Cortesi aus Killwangen. Und auch eine andere Kundin, die ihren Namen nicht verraten möchte, sagt: «Der Laden tut Killwangen gut, er bringt Leben ins Dorf. Vor allem für ältere Personen, die nicht mehr so mobil sind, ist es ein Vorteil.» Francisque ist der Kontakt zu den Kundinnen und Kunden wichtig. Aus diesem Grund hat er seinen Job für den Passagierdienst am Flughafen Zürich Ende November aufgegeben. «Ich wollte jeden Tag für die

Sibylle Egloff

Kundschaft da sein, damit sie eine Konstanz hat und die Leute nicht immer wieder ein neues Gesicht sehen, wenn sie zu uns kommen.» Mit seiner offenen Art habe er schon bei einigen Personen, die zunächst kritisch gewesen seien, das Eis ge-

«Es gehört auch zu unserer Aufgabe, die Gemeinschaft zu stärken.» LEYS FRANCISQUE, DORFLADEN-BETREIBER

brochen, sagt Probst. «Manchmal gebe ich ihnen auch mal etwas zum Probieren, erfülle ihnen besondere Gemüsewünsche oder drücke ein Auge zu, wenn sie zu wenig Geld dabeihaben. Das zeichnet einen Dorfladen aus.» Francisque kann seit Kurzem auch mehr auf die Hilfe seiner Partnerin zählen. «Ich habe aufgehört zu arbeiten und kann nun auch mehr im Laden anpacken», sagt Probst. Das Paar hat ihren drei Kindern zudem

Die Möbel im Geschäft wurden alle selbst gezimmert. ein Spielzimmer beim Lager eingerichtet. «Sie sind gerne bei uns im Laden und so können wir ein Auge auf sie haben, wenn wir arbeiten. Das ist ideal», so Probst. Seit Kurzem schmiert er auch Sandwiches Neu arbeiten die beiden zudem mit der Oberstadtbäckerei Dietikon zusammen, die ihnen täglich frisches Brot, Gipfeli und Backwaren liefert. «Eigentlich haben sie damit aufgehört, andere mit ihren Produkten zu versorgen, doch für uns machen sie eine Ausnahme», sagt Probst und ergänzt: «Der Geschäftsführer Amadeo Drigatti wohnt in Killwangen. Er ist selbst schon bei uns vorbeigekommen und hat geschaut, was wir benötigen. Für ihn ist es eine Herzensangelegenheit.» Aus den Brötli macht Francisque seit Kurzem auch Sandwiches mit Fleisch, Käse oder Gemüse. «Vor allem bei Bauarbeitern kommt das Angebot gut an. Manchmal warten sie sogar zwei Minuten, damit ich ihnen etwas ganz frisch zubereite.»

Eine Kollaboration sind die Dorfladenbetreiber zudem auch mit der Kulinartis GmbH aus Oberrohrdorf eingegangen. «Die Start-up-Gründer haben sich mit einem Regal bei uns eingemietet, um ihre italienischen Spezialitäten wie Guetzli, Brotaufstriche, Kaffee, Saucen und Reis anzupreisen», sagt Francisque. Die Wände im Dorfladen schmücken Acryl-Gemälde des Killwangener Künstlers Leo Dittli. «Er ist unser Nachbar und wir möchten ihn unterstützen und ihm hier eine Plattform geben, damit er seine Bilder ausstellen kann», sagt Probst. Sie und Francisque hoffen, dass sich ihr Laden weiter etabliert. «Es wäre schön, wenn sich künftig Seniorinnen und Senioren, die nicht mehr so mobil sind, bei uns melden und bestellen, damit wir ihnen den Einkauf nach Hause bringen können», sagt Francisque. Der Dorfladen sei mehr als ein Geschäft. «Wir sind ein Teil der Gemeinde und des Dorfs. Es gehört auch zu unserer Aufgabe, die Gemeinschaft zu stärken.»


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zwei Praktikanten/innen für das einjährige kaufmännische Praktikum Wir erwarten – abgeschlossene Wirtschafts- oder Informatikmittelschule – Einsatzfreude und speditive Arbeitsweise – Interesse am öffentlichen Recht Wir bieten – interessante und abwechslungsreiche Ausbildung – moderne Arbeitsmittel in zeitgemässen Büros – gleitende Arbeitszeit Weitere Infos zur Gemeinde Spreitenbach finden Sie unter www.spreitenbach.ch Gerne erteilt Gemeindeschreiber-Stv. Tanja Peric, Tel. 056 / 418 85 52, tanja.peric@spreitenbach.ch, weitere Auskünfte.

Bewerbungen richten Sie bitte an: Gemeindekanzlei, Postfach, 8957 Spreitenbach.

Interessiert? Dann freuen wir uns auf deine vollständige Bewerbung (mit Lebenslauf, Foto, Schulzeugnissen und Multicheck). Bei Fragen steht dir für Auskünfte gerne zur Verfügung: Gemeindekanzlei, Tanja Peric, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, Tel. 056 418 85 52. Wir freuen uns auf deine Bewerbung! Gemeinderat Spreitenbach

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WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

AUS DEM GEMEINDERAT

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Mit viel Fingerspitzengefühl Guido Weber pflanzt auf dem Rosenhof jedes Jahr Kartoffeln an. Die Aufzucht und die Pflege seien aber nicht so einfach, betont Weber. CORINNE BÜRKI

Schalter Betreibungsamt am 22. März geschlossen Infolge einer externen Weiterbildung bleibt das Betreibungsamt am Dienstag, 22. März, den ganzen Tag geschlossen. Ab Mittwoch, 23. März, ist die Abteilung wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar. Zinsregelung Steuerjahr 2022 Man profitiere mit flexiblen Zahlungsmöglichkeiten von einem Vergütungszins von 0,1 % und erspare sich unnötige Verzugszinsen für zu spät eingegangene Zahlungen. Für jede Zahlung, die vor dem 31. Oktober für das Steuerjahr 2022 geleistet wird, erhält man tagesgenau abgerechnete Vergütungszinsen. Auch mit Vorauszahlungen in Raten kann von diesem Zins profitiert werden.

Es ist eines der beliebtesten Gemüse der Schweiz – die Kartoffel. Ob verarbeitet in Form von Pommes oder unverarbeitet im Zweikilosack, die heimische Knolle kommt viel zum Einsatz: «Die Kartoffel ist ein Lebensmittel, das in der Schweiz gut angebaut werden kann. Es muss nicht importiert werden», so Guido Weber vom Rosenhof in Spreitenbach. Er hat im Rahmen der aktuellen Ausstellung in der Umwelt-Arena Kartoffeln für den «Family Day» geliefert. Bei Weber selber gibt es etwa zweimal pro Woche ein Kartoffelgericht. Die Knolle wird im März/ April gepflanzt und im Herbst geerntet. Die Lagerung des beliebten Gemüses sei aber schwierig, um die Qualitätsstandards der Grossabnehmer zu erfüllen. Man müsse die Temperatur genau regeln können, denn wenn sie zu kühl gelagert werden, wird die Stärke in Zucker umgewandelt. Da Weber diesen Lagerungsanforderungen nicht gerecht werden kann, beliefert er nur einen grossen Hofladen. Allgemein seien die Anpflanzung und die Haltung der Kartoffeln nicht ganz einfach: «Es verlangt sehr viel Wissen und Fingerspitzengefühl», sagt Weber. Dies vor allem

wegen der Krautfäule, die bei Nachtschattengewächsen ein grosses Risiko darstellt. Es werde im Moment aber geprüft, ob kleine gentechnische Veränderungen zugelassen werden sollen, ergänzt Weber. Ob diese der Umwelt helfen oder schaden, sei aber noch nicht erforscht. Deshalb verwende man aktuell noch Pflanzenschutzmittel, auch wenn diese einen schlechten Ruf haben. «Ich setze diese Mittel ja

nicht aus lauter Freude ein, sondern um meinen Ertrag zu sichern», verteidigt sich der Bauer. Denn ohne könnte es einen Ernteausfall geben und dann wäre die ganze Investition zunichte. Mit dem Kauf von unverarbeiteten Kartoffeln unterstützt man die einheimischen Bauern am besten. Zudem sind sie so für die Konsumenten günstiger als die Fertigpommes aus dem Kühlregal.

sonen am Bahnhof Killwangen in die S12 ein, um bis nach Brugg zu fahren. Von dort ging es weiter mit dem Postauto nach Schinznach Bad, dem Ausgangspunkt der Wanderung. Hier durchquerte man zuerst die elegante Badeanlage im Aquarena, marschierte vorbei an der Golfanlage. Dann führte der Weg steil hinauf in den Wald Richtung Scherzberg. Nach dem Wald kam das Dorf Scherz in Sicht und am Horizont nördlich die Habsburg. Nun ging es dem Waldrand entlang Richtung Lupfig und dann über Feldwege weiter zum Flugplatz Birrfeld, wo im Restaurant Cockpit zu Mittag gegessen wurde. Nach dem obligaten Kaffee und dem fakultativen Dessert begaben sich die meisten Wanderinnen und Wanderer

geniessen. Es war inzwischen so warm geworden, dass man ärmelfrei im Freien sitzen und dem Flugbetrieb zuschauen konnte. Beim regen Starten und Landen der Motor- und Segelflugzeuge haben sich sicher einige wehmütig an den eigenen Flugplatz in Spreitenbach erinnert. Schnell war es Zeit für den Start zur Nachmittagswanderung. Man marschierte über Birrhard und Büblikon in Richtung Mellingen. Kurz vor Mellingen gab es den Fortschritt beim Bau der Umfahrungsstrasse zu bestaunen. Etwas später erreichte man bereits den Bahnhof Mellingen-Heitersberg und bald darauf brauste die S-Bahn mit den Wanderinnen und Wanderern durch den Heitersbergtunnel zurück nach Killwangen-Spreitenbach. (zVg)

Das Wetter meinte es gut mit der Wandergruppe Spreitenbach. zVg

Guido Weber vom Rosenhof: Aus diesen keimenden Kartoffeln sollen neue Frühkartoffeln entstehen, die man bereits im Juni ernten kann. Corinne Bürki

Kurz vor der Pensionierung? Dann bitte an die AHV-Anmeldung denken. Wer davon ausgeht, seine AHV-Rente mit 64 beziehungsweise 65 Jahren automatisch zu erhalten, ist damit zwar in guter Gesellschaft, liegt mit der Annahme jedoch falsch. Der Mythos, dass die AHVRente automatisch ausbezahlt wird, hält sich hartnäckig. Denn da man selber bestimmen kann, wann man sich pensionieren lassen möchte, WANDERGRUPPE SPREITENBACH braucht es unbedingt eine schriftliche Anmeldung bei der Aus- Mittagessen im «Cockpit» Am Mittwoch, nach draussen auf die Terrasse, um vor 23. Februar, stiegen 30 gut gelaunte Per- dem Abmarsch noch etwas die Sonne zu gleichskasse. Baubewilligungen wurden erteilt an: STWEG Spitzwiesenstrasse 41/43/45, 8957 Spreitenbach; Neugestaltung der Spielplätze 1 und 2 und Umnutzung Kinderwagenräume und Waschplatz in Einstellhalle an der Spitzwiesenstrasse 41–45; Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach; Neubau Fernwärmezentrale Neumatt an der Zentrumsstrasse 11. Termine 19. März, 9 Uhr: Waldreinigungstag. Besammlung beim Unterstand; 21. März, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus.


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WÜRENLOS

Patti Basler sorgte

GEDANKEN ZUM UKRAINE-KRIEG

Kabarettistin Patti Basler und Pianist Philippe Kuhn brachten die Würenloser am Freitagabend mit ihrem Bühnenprogramm «Nachsitzen» zum Lachen und Nachdenken. SIBYLLE EGLOFF

lernendes Wesen im grossen Ganzen. Organisiert wurde der heitere Abend mit bitterbösen Pointen und melodischer Gesellschaftskritik vom Kulturkreis Würenlos. Gründe zum Nachsitzen gibt es viele. Basler und Kuhn lieferten zahlreiche mithilfe von acht Buchstaben, die Basler an ein Gestell hängte und immer wieder neu zusammensetzte. Zum Einstieg versorgte Basler das Publikum sogleich mit einer lustigen Anekdote ihrer Hinreise. «Ich bin heute von meinem Wohnort Obersiggenthal hierhergelaufen. Sechs Kilometer, das schaffe ich locker, dachte ich mir», erzählte die Bühnenpoetin. Ihr Navi habe sie dann aber zur Autobahn und zu einer Kiesgrube an der Furttalstrasse gelotst. «Aus den sechs Kilometern wurden plötzlich zwölf.»

«Ein Feuerwerk» – so fasste einer von knapp 100 Besuchern den Freitagabend in der Alten Kirche Würenlos zusammen. Damit meinte er die Show von Kabarettistin und Autorin Patti Basler und Pianist Philippe Kuhn. Die beiden luden zu ihrem Bühnenprogramm «Nachsitzen» ein, mit dem sie an ihr ErfolgsproDie Ereignisse in der Ukraine beschäftigen und erschüttern alle zutiefst. gramm «Frontalunterricht» anSo hat auch Lilian Grossmann, ein 8-jähriges Mädchen aus Würenlos, seine Gedanken knüpfen. Im Zentrum des gut zweizum Ukraine-Krieg niedergeschrieben. stündigen Anlasses stand nicht die Vom Adipösen-App Tönder und dem Schulstube, sondern der Mensch als Schwangerschaftsschwimmen Dass sich Basler nicht zu schade ist, sich selber auf die Schippe zu nehINSERATE men, zeigte sich im Verlauf des ganzen Abends. So bemerkte sie etwa, Marktnotiz dass sie nicht auf der Dating-App Tinder, sondern auf der AdipösenGratis-Konzert von Lucky Wüthrich Baugesuchspublikation Plattform Tönder verkehre. Zudem Baugesuch Nr.: 202211 am 1. April in der Neuen Centrum Garage AG berichtete sie, dass sie ihre SchwesBauherrschaft: Euronet Services ter zum SchwangerschaftsschwimSchweiz GmbH, DufourAm Freitag, 1. April, spielt Lucky men begleitet habe und dabei niestrasse 56, 8034 Zürich Wüthrich im Trio live und unplugged Bauvorhaben: Aufstellung von zwei mandem aufgefallen sei, dass sie ein Gratiskonzert in der Werkstatt Bankomaten (1 x waldseitig, selbst nicht in guter Hoffnung sei. 1 x limmatseitig) der Neuen Centrum Garage AG, 20.30 Ihr Fett weg bekamen aber auch die Lage: Parzellen 3965 und 3966 Landstrasse 62, Würenlos. (Plan 79), GLP-Politikerin Chantal Galladé, Autobahnraststätte A1 SVP-Politikerin und Unternehmerin Zone: Ausserhalb Bauzone Lucky Wüthrich ist der Blues-NewMagdalena Martullo Blocher oder Zusatzgesuch: Departement Bau, comer der Schweiz: 25 Jahre alt und Verkehr und Umwelt der russische Machthaber Vladimir

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Baugesuch Nr.: 202212 Bauherrschaft: Egloff Viktor und Veronika Bachstrasse 55d 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe Lage: Parzelle 4733 (Plan 58), Bachstrasse 55d Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202216 Bauherrschaft: Stockwerkeigentümergemeinschaft «Obere Bünte», c/o Heimberg Immobilien AG, Badenerstrasse 26 5442 Fislisbach Bauvorhaben: Erstellung temporäre Parkplätze Lage: Parzelle 337 (Plan 63) Büntenstrasse Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 18. März bis 19. April 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

den Blues im Herzen. In der Seele. In der Stimme. Und bis hinein in die Fingerspitzen, die die Gitarre spielen, als gäbe es kein Morgen. Kein Gestern. Nur diesen Moment, gerade jetzt. Das ist Lucky Wüthrich. Die Stimme einer neuen Blues-Generation. Mit 13 stand er zum ersten Mal auf der Bühne des Kultlokals Cafe Bar Mokka in seiner Heimatstadt Thun – im Publikum ein gewisser Philipp Fankhauser. Dessen Kommentar: «Er berührte die Leute. Und für mich war klar – dieser Junge hat die Musik im Blut.» Ein gutes Jahrzehnt später nahm ihn Fankhauser mit seinem Label Funk House Blues Productions unter Vertrag. Kürzlich ist sein erstes Album «Steady» erschienen. Barbetrieb mit frisch zubereiteter Paella ab 18 Uhr, Konzert ab 20.30 Uhr.

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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

IM GEDENKEN AN LEO MOSER Der Kirchenchor St. Maria Würenlos trauert um seinen langjährigen ehemaligen Chorleiter und Ehrendirigenten Leo Moser. Während 40 Jahren prägte er das musikalische LeLeo Moser. zVg ben des Chores und der Pfarrei. Kurz vor dem Jubiläumsgottesdienst zum 25-jährigen Bestehen der neuen Kirche im Juni 1962 sprang Leo Moser als Organist ein. Im Herbst darauf wurde er erneut kontaktiert. Die Pfarrei suchte einen neuen Chorleiter und Organisten. Am 12. Oktober 1962 hielt Leo Moser die erste Probe mit dem Kirchenchor ab und brachte zur grossen Überraschung des Chores auch seine zukünf-


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

für Lacher in der Kirche

Das Publikum musste mit Patti Basler und Philippe Kuhn nachsitzen.

Sibylle Egloff

Putin. Mit Letzterem wagte Basler den Einstieg und spannte den Bogen von Würenlos bis nach Moskau. «Aus Würenlos macht die Autokorrektur würdelos. Dabei sind die Würenloserinnen und Würenloser genau die Falschen, die nachsitzen müssten. Die, die es nötig hätten, sitzen in einem Bunker im Kreml. Aber vielleicht dringt die Botschaft ja bis dorthin», sagte die Kabarettis-

tin. Auch sonst griff Basler immer wieder aktuelle Themen auf und stülpte diesen einen klamaukhaften Mantel über. Die Rede war zum Beispiel von Homeschooling im Lockdown: «In dieser Zeit haben Eltern gemerkt, dass Lehrer tatsächlich 13 Wochen Ferien benötigen.» Gestreift wurde auch die Black-Lives-Matter-Debatte und die Umbenennung einer wegen

tige Frau mit. Im Jahresbericht des Präsidenten an der GV 1963 ist zu lesen: «Der neue Chorleiter hat offenbar den richtigen Ton gefunden, er regelt alle Gottesdienste mit dem Pfarrer direkt. Mit Leo Moser haben wir einen initiativen, jungen Chorleiter erhalten, der bestrebt ist, uns viel Neues, Zeitgemässes zu lehren.» Das 2. Vatikanische Konzil und damit der liturgische Umbruch hat den kirchlichen Gesang stark beeinflusst. Das neue Kirchengesangbuch mit neuen deutschen Liedern und Psalmen musste dem Volk nähergebracht werden. Engagiert führte Leo Moser Kirchenchor und Volk sanft durch diesen Wandel. Über all die Jahre zeigte der Chor auch an den unterschiedlichsten Dorfanlässen seine musikalische Vielfalt. Im tiefsten Innern war Leo Moser aber überzeugter Kirchenmusiker. Sein Hauptan-

liegen war die Aufgabe des Chores im Gottesdienst. In sorgfältiger Probenarbeit verstand er es, seine Vorstellungen zur breit gefächerten Chorliteratur den Sängerinnen und Sängern zu vermitteln und den Chor zu fordern und zu fördern. Leo Mosers unermüdlicher Einsatz und sein hoher Anspruch an die Qualität der Chorarbeit liessen oft vergessen, dass er im Hauptberuf Sekundarlehrer war. Seine Ehefrau Gertrud unterstützte ihn während 30 Jahren bei Proben und als Organistin. Auch mit der Choral-Schola-Gruppe hat Leo Moser ein beachtliches Niveau erreicht, das über die Gemeinde hinaus Beachtung fand. Zudem leitete er fast 25 Jahre den Kinderchor. Durch die regelmässige Zusammenarbeit mit anderen Chören entstanden schöne Projekte und Begegnungen. Leo Mosers Schaffenskraft war beeindruckend. Genauso wichtig

ihres rassistisch anmutenden Namens in Verruf geratenen Süssigkeit. Basler nannte die Köstlichkeit schlicht: «Schoggieiweiss-Süssspeise auf Waffelboden». Ins Zentrum des Schabernacks gerieten auch Frauen und deren Mühe, in der Nacht Auto zu fahren. Basler schrieb der weiblichen Nachtblindheit eine existenzsichernde Eigenschaft zu. «Das ist ein entscheidender Fortpflanzungsvorteil der Menschheit. Wenn Frauen nicht nachtblind wären, wären wir schon lange ausgestorben.» Anhand der deutschen und der französischen Jasskarten erteilte Basler dem Publikum überdies eine Lektion, was Homosexualität in traditionellen Kreisen anbelangt. In einem Brief von Mutter Erde an die Erdenbürger prangerte Basler schliesslich auch die menschliche Überheblichkeit an und gab zu bedenken, dass die umweltzerstörerische Kraft des Menschen am Ende nach hinten losgeht. «Du bist der Leidende, ich bin deine Mutter, die ewig bleibt. Wenn um dich alles versinkt, merkst du, dass es am Nabel am meisten stinkt.» Zu allen Pointen und auch einigen Flachwitzen hatte Pianist Philippe Kuhn den passenden sarkastischen Unterton auf den Klaviertasten bereit. Zum Höhepunkt gehörte als Teil der Zugabe das «Bullshit-Bingo zu Corona». Ein Lied, das sich 257 neuen Begriffen widmet, die sich in den letzten zwei Jahren der Pandemie in unseren Sprachwortschatz eingeschlichen haben.

waren ihm und dem Chor die geselligen Anlässe. Es entstand ein Gemeinschaftsgefühl, das heute noch spürbar ist. Eines der letzten grossen Projekte unter Leo Mosers Leitung war das Jubiläum zum 150-jährigen Bestehen des Kirchenchores, welches am Patrozinium 2001 gebührend gefeiert wurde. Ein Jahr später übergab er die Leitung in neue Hände. Mit dem Chor blieb er bis zuletzt freundschaftlich verbunden. Am Dreikönigstag hat Leo Moser nun seine letzte Reise angetreten. (Vollständiger Text auf: www.pastoralraum-aargauer-limmattal.ch/wuerenlos/). Der Kirchenchor St. Maria Würenlos verabschiedet sich von seinem Ehrendirigenten mit einem Gedenkkonzert, zu dem alle herzlich eingeladen sind, am Freitag, 18. März, um 19 Uhr in der Kirche St. Maria Würenlos.

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AUS DEM GEMEINDERAT

Kinder läuten den Frühling ein.

zVg

Frühlingsumzug der Kindergärten Das traditionelle Frühlingseinläuten der Würenloser Kindergartenkinder findet am Freitagmorgen, 18. März, statt. Auf den Routen durch die Quartiere werden die Kinder selbstgebundene Sträusschen an die Zuschauenden überreichen, mit kleinen und grossen Glöckchen läuten und mit fröhlichen Liedern den Frühling im Dorf willkommen heissen. Schulleitung und Kindergartenlehrpersonen freuen sich, wenn die Menschen unterwegs einen kurzen Moment stehen bleiben und den farbigen Blumengruss in Empfang nehmen. Sollte es zu kurzfristigen Behinderungen bei der Durchfahrt in einzelnen Quartierstrassen kommen, bittet die Schule um Verständnis. Bewilligungen für Veranstaltungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Veranstaltungen erteilt: Einweihungsfest «Gewerbegebiet Tägerhardring» am Samstag, 3. September, durchgeführt von den Gewerbebetrieben und Vereinen, die im «Tägerhard» ihre neuen Bauten, Hallen und Plätze erstellt haben; Oldtimertreffen am Sonntag, 24. April, bei der Autobahnraststätte in Fahrtrichtung Bern anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Autobahnraststätte Würenlos. Im Zusammenhang mit dem Jubiläum sind weiter angekündigt: 10.–12. Juni, Jubiläumsfest; 24. und 25. September, EMobility-Days; Dezember, Coca-ColaWeihnachtstruck mit Weihnachtsmarkt (Datum noch offen).

VERMISCHTES

Verein Spitex Würenlos Die 26. Mitgliederversammlung findet am Freitag, 6. Mai, um 19 Uhr in der Alten Kirche Würenlos statt. Allfällige Anträge sind gemäss Statuten bis 30 Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich und mit Begründung an den Vorstand Spitex Würenlos, Buechstrasse 12, 5436 Wü(zVg) Kirchenchor St. Maria Würenlos renlos, einzureichen.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

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WETTINGEN

In eigener Sache

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 19. März, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli) – Aufnahmegottesdienst der Jungwacht und Blauring St. Sebastian. Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba) mit Taufe. Mittwoch, 23. März, 9 Uhr, Eucharistiefeier.

An dieser Stelle erscheint jeweils wöchentlich die «Mein Gott»-Kolumne. Diese Woche fällt sie aus. Die nächste Kolumne erscheint am 24. März. Die Redaktion

KIRCHLICHE HINWEISE Kolibri, reformierte Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos Freitag, 18. März, 15.30 Uhr.

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 18. März, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; 20 Uhr, Kreuzweggebet in italienischer Sprache. Samstag, 19. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 20. März, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 23. März, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 24. März, 19.30 Uhr, Kreuzwegandacht und Eucharistie feier in kroatischer Sprache. Jeweils Montag bis Freitag, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Ulrike Henkenmeier); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 19. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Gottesdienst entfällt. Sonntag, 20. März, 10 Uhr, Festgottesdienst zum Patrozinium (Abbé Zacharie, George Okorie, Petre Karmazichev und Gabi Pollinger). Musikalische Begleitung vom Kirchenchor Neuenhof. Zum 130-JahrJubiläum des Kirchenchors wird die Missa brevis Sancte Joannis de Deo gesungen. Montag, 21. März, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 23. März, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 18. März, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier.

Gedenkkonzert für Leo Moser, kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21, Würenlos, Freitag, 18. März, 19 Uhr.

SPREITENBACH

ristiefeier. Samstag, 19. März, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Kath. Pfarrkirche Uhr, Fastensuppe im Pfarrsaal. St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, Gottesdienst entfällt. Freitag, 18. März, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender WÜRENLOS Anbetung. Samstag, 19. März, 18 Uhr, Eucharistiefeier (LaurenKath. Pfarrkirche St. Maria, tius Bayer); 21 Uhr, Anbetung. Sonntag, 20. März, 10 Uhr, Gottes- Schulstrasse 21 dienst zum Patrozinium in Neuen- Sonntag, 20. März, 10 Uhr, Familiengottesdienst (Veronika Huber hof, der Gottesdienst um 10 Uhr und Karin Egloff). Dienstag, in Spreitenbach entfällt; 18 Uhr, 22. März, 19 Uhr, Feier vor der Taizé-Gebet. Mittwoch, 23. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Kirchentür (Christina Wunderlin). Mittwoch, 23. März, 10 Uhr, Rosario in lingua italiana (RosenWortgottesdienst mit Kommukranzgebet). nionfeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Ref. Kirche Würenlos, untere Dorfstrasse 10 Gipfstrasse 4 Freitag, 18. März, 10.15 Uhr, Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit KommuGottesdienst (Timothy Cooke). nion. Dienstag, 22. März, 10.30 Uhr, ökumenische Fastenandachten Ev.-ref. Dorfkirche, (Timothy Cooke). Chilegass 18 Freitag, 18. März, 18.40 Uhr, Klosterkirche Fahr Abendgottesdienst (Stefan Siegrist). Anschliessend kleiner Apéro Freitag, 18. März, 19.30 Uhr, Vigil in der Bullingerstube. Donnerstag, vom folgenden Hochfest. Samstag, 19. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. 24. März, 7.30 Uhr, Morgengebet. Sonntag, 20. März, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Montag, 21. März, KILLWANGEN 8 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 22. März, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Donnerstag, 24. März, 19.30 Uhr, Kirchstrasse 9 Gebet am Donnerstag. Freitag, 18. März, 19 Uhr, Eucha-

Kath. Frauenverein Spreitenbach – Suppenzmittag Endlich kann wieder einmal zum Suppenzmittag eingeladen werden. Am Samstag, 19. März, ab 12 Uhr bis ca. 14 Uhr sind alle herzlich willkommen im kath. Pfarreiheim Spreitenbach zu Suppe, Käse und Brot. Verdankenswerterweise wird das Küchenteam vom Altersheim im Brühl wiederum eine schmackhafte Suppe kochen. Familie Binder vom Limmatbeck liefert dazu das knusprige Brot. Die Vereinsmitglieder werden feine Kuchen und Torten backen, die man zum Kaffee geniessen kann. Der Reinerlös kommt dem Afrika-Projekt von Pfarrer Zacharie Wasuka zugute. Der Vorstand des kath. Frauenvereins Spreitenbach freut sich sehr auf viele Teilnehmende beim Suppenzmittag. Fastensuppe Killwangen Am Samstag, 19. März, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal. Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos, Mittwoch, 23. März, 19.30 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstrasse 4, Würenlos, Donnerstag, 24. März, 14 Uhr. Bibelforum, reformierte Kirche, Gipfstrasse 4, Würenlos, Donnerstag, 24. März, 19 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, ein wöchentliches Treffen, um gemeinsam Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, Donnerstag, 24. März, 9–11 Uhr.


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LIMMATTAL REGIONALPOLIZEI

Neuer Kontakt der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Ab Dienstag, 22. März, ist die Repol unter der neuen Nummer 056 417 92 00 sowie der neuen Mail-Adresse wettingen. posten@repol.ag.ch erreichbar.

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr.

VERMISCHTES findet am Freitag, 18. März, um 19.30 Uhr in der Sebastianskapelle, Kirchplatz 11, in Baden statt. Eintritt frei, Kollekte.

Alexey Botvinov wird das Publikum mit seinem Klavierspiel berühren. Archiv Konzerte für die Ukraine Im Gartensaal der Villa Boveri finden am 18. und am 27. März Benefizkonzerte statt. Die Kollekte geht vollumfänglich ans Internationale Komitee vom Roten Kreuz zugunsten der Ukraine. Freitag, 18. März, 19.30 Uhr und Sonntag, 27. März, 17 Uhr, Gartensaal Villa Boveri, Baden. Benefizkonzert Die Freiwilligengruppe Aargau des Schweizer Kinderhilfswerks Terre des hommes – Kinderhilfe veranstaltet ein Benefizkonzert zugunsten ihrer Kinderschutzprojekte. Terre des hommes engagiert sich seit Jahren ebenfalls in der Ukraine. Kinder und Jugendliche sind in bewaffneten Konflikten die am meisten gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Das Konzert

Literaturfestival für Jugendliche Und plötzlich geht ein Traum in Erfüllung. – Die Badenerin Lina Hodel hat vor acht Jahren als 18-Jährige ihr erstes eigenes Buch veröffentlicht. Am 18. März steht sie nun auf der Bühne im Badener Royal und erzählt dem Publikum ihre Geschichte und wie es zur Veröffentlichung von «Die heutige Jugend gibt es nicht!» kam. Ausserdem begrüsst sie vier Gäste aus der breitgefächerten Literaturszene. Es sind dies Alice Gabathuler, Simon Libsig, Rapper Doppel-U und Jungautor Der Verband Baden-Regio setzt sich für verschiedene gesellschaftliche, wirtschaftliche Marc Niedermann. Ein vielseitiger zen Bevölkerung teilen. Abend mit fesselnden Lesungen, spannenden Gesprächen und unterhaltsamen Showeinlagen. Freitag, 18. März, Royal, Baden. Märchen für die ganze Familie Die Gebrüder Grimmig spielen Grimms Märchen im ThiK Theater im Kornhaus in Baden. Zur Aufführung gelangen «Der Wolf und die sieben Geisslein» und «Der verstiefelte Kater». Das Erlebnis für die ganze Familie (Kinder ab 4 Jahren) findet am Samstag, 26. März, um 16 Uhr im ThiK Theater in Baden statt.

«In, mit und vor Zum 75-Jahr-Jubiläum des Planungsverbands BadenRegio wird die Bevölkerung mit fünf verschiedenen Wanderrouten beschenkt, die mit insgesamt 121 Hotspots in 24 Gemeinden einhergehen.

INSERATE

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Infos – Vorträge – Begegnungen

Der Planungsverband Baden-Regio kommt mit einem neuen Auftritt daher – aus Anlass des Jubiläums. Es sei ein Grund zum Feiern, freut sich Präsident und Gemeindeammann Roland Kuster. Man wolle aber nicht einfach innerhalb des Verbandes essen gehen und mit einem Glas Wein anstossen: «Wir feiern in der Region, mit der Region und vor allem für die Region», so Kuster. Baden-Regio umfasst 24 Gemeinden und ist die grösste Wohn- und Wirtschaftsregion des Kantons. Der Planungsverband engagiert sich nicht nur in den Bereichen Siedlung und Verkehr sondern setzt auch Impulse

in den Bereichen Wirtschaft, Gesellschaft, Natur, Kultur und Mobilität. Das Jahr des Aufschwungs Der Planungsverband entstand 1947, in der Nachkriegszeit. Der Ingenieur Dr. Josef Killer gründete den Verein «Regionalplanungsgruppe Baden und Umgebung». Damit wurden eine engere Zusammenarbeit unter den Gemeinden und verschiedene Lösungen zu Fragen zur Bevölkerungs-, Siedlungs-, Wirtschaftsund Gesellschaftsentwicklung angestrebt. Es war einer der ersten Vereine dieser Art in der Schweiz. 1984 folgte dann die Umwandlung in einen Gemeindeverband. Geschenk an die Bevölkerung 75 Jahre später feiert Baden-Regio nun Geburtstag und beschenkt, statt sich selbst, die Bevölkerung in der Region und darüber hinaus. Zum Jubiläum wurden fünf Wanderrouten geschaffen. Diese führen durch die 24 Gemeinden und locken mit 121 Hotspots, an denen man mittels QR-Code und Website die Hintergründe der Standorte nachlesen und entdecken kann. Unter


WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

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24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch

und ökologische Themen in der Region ein. Er feiert dieses Jahr das 75-jährige Bestehen und möchte dieses Jubiläum mit der gan-

allem für die Region»

zVg

den Hotspots sind viele Sehenswürdigkeiten wie Kirchen, alte Brücken oder Ruinen. Aber auch neuere Orte wie das Bäderquartier in Baden sind vertreten und viele Plätze in der Natur, die zum Verweilen einladen und sich bestens für eine sommerliche Wanderroute eignen. Damit möchte Baden-Regio der Bevölkerung die Region näherbringen und gleichzeitig ein Erlebnis bieten.

REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz (rsz), robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau

Ein Fazit zur Zusammenarbeit Für Kuster sei vor allem der Weg das Ziel gewesen. Es sei nicht immer einfach, wenn 24 Männer und Frauen auf einen Nenner kommen sollen. Doch das Resultat macht ihn stolz: «Es freut mich sehr, dass wir das so gut hinbekommen haben.»

Roland Kuster: Der Wettinger Gemeindeammann und Präsident von BadenRegio freut sich über die neuen Wanderrouten: «Ich habe bereits einige Entdeckungen gemacht.»

Das neue Logo trage viele Bedeutungen in sich: zum Beispiel den Fingerabdruck. Der frische Auftritt stehe für Modernität. Man wolle kein Image eines «verstaubten Planungverbandes» haben.

ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

Baden-Regio wird modern Zu den Wanderrouten kommen eine neu gestaltete Webseite und ein neues Logo, das verschieden wellenartige Linien zeigt. Für Roland Kuster ein Logo mit vielen Bedeutungen: «Es ist eine Art Fingerabdruck, hat aber auch einen kartografischen Inhalt und zeigt fliessende Linien, wie sie in der Landschaft

vorkommen.» Der neue Auftritt diene der Modernität: «Wir wollen nicht das Image eines verstaubten Planungsverbandes», so Kuster. Rund um die Jubiläumsrouten locke der Jubiläumswettbewerb mit tollen regionalen Preisen: «Der erste Preis ist eine Ballonrundfahrt mit der einzigartigen Aussicht über die ganze Region», verrät der Gemein-

deammann. Die Routen werden im Mai, im Rahmen eines offiziellen Behördenanlasses, eröffnet. Im Oktober folgt ein Schlussevent, bei dem die glücklichen Gewinner erkoren werden. Die Wanderrouten sollen jedoch darüber hinaus bestehen bleiben. Weitere Informationen findet man unter baden-regio.ch.

EIN PRODUKT DER

ZUSTELLUNG Die Post

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 11 DONNERSTAG, 17. MÄRZ 2022

«DAS LETZTE WORT»

Sibylle Egloff, freie Mitarbeiterin

Waldreinigung Spreitenbach Der Erfolg der vergangenen Jahre sagt aus: Der Wald und sein Umfeld sind der Bevölkerung sehr viel wert. Die NUK und das Forstrevier Spreitenbach möchten daher alle Einwohner und Einwohnerinnen von Spreitenbach und Umgebung herzlich zum Waldreinigungstag einladen. Gemeinsam wird der Wald zwischen 9 und 12 Uhr von allerlei Unrat gesäubert. Die Routeneinteilung erfolgt durch den Revierförster Peter Muntwyler. Anschliessend wird durch den Männerkochklub Spreitenbach ein kleiner Imbiss vor der Waldhütte zubereitet. Treffpunkt: beim Unterstand an der Heitersbergstrasse, Samstag, 19. März, 9 Uhr. Archiv

SPREITENBACH «Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. Umwelt-Arena, 17./18./19./20. und 23. März, 10–17 Uhr. Pfadi-Schnuppertag Die Pfadi lädt zum Schnuppern ein: BoostockSchulhaus in Spreitenbach, Samstag, 19. März, 13.30–16.30 Uhr. Mitnehmen: wettergerechte Kleidung, etwas zu trinken und zu essen. Themenreihe: «Kurz erklärt» Einzelne Aspekte der Ausstellungsthemen genauer betrachtet. Umwelt-Arena, Sonntag, 20. März, 11 Uhr, 15 Uhr.

WETTINGEN Edlyn Brucker & Viviana González Méndez stellen aus. Die Ausstellung in der Galerie im GluriSuter-Huus ist für beide Künstlerinnen die erste institutionelle Einzelpräsentation in der Schweiz. Eintritt frei. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 17./18./19. und 23. März, 15–18 Uhr und am 20. März von 11–17 Uhr. Spielabend für Erwachsene und Teenager Die Ludothek Wettingen stellt Gesellschaftsspiele

vor, die dann gleich in der Gruppe ausprobiert und gespielt werden können. Gemeindebibliothek Wettingen, Freitag, 18. März, zwischen 18.30 und 21.30 Uhr (Einlass bis 19 Uhr). Anmeldung über eveeno.com. Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 18./21. und 22. März, 8.45–10 Uhr. Akkordeonorchester Egloff Es wird zum Jahreskonzert eingeladen. Die Gruppe Colorful Accordionists wird den Konzertabend bereichern. Aula Margeläcker, Samstag, 19. März, 19 Uhr. Türöffnung 18.30 Uhr. Es findet kein Vorverkauf statt. Natur im «Im Berg» und am Weiher Arbeitseinsatz des Vogel- und Naturschutzvereins Wettingen. Bergstrasse 69, Samstag, 19. März, 8.30–12 Uhr. «Du hast angefangen! Nein, Du!» Eine vergnügliche Parabel über Streit und Frieden, Perspektivwechsel und Empathie, in Szene gesetzt mit sehr viel Knete. Frei nach dem Buch von David McKee. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Samstag, 19. März, 16 Uhr und am Sonntag, 20. März um 11 Uhr.

«Guitars and more» Geboten wird ein randvolles Programm rund um Bässe, Amps und Pedals. Für Livemusik, Food and Drinks ist ebenfalls gesorgt. Tägi, Sonntag, 20. März, 10–17 Uhr. «Lust, wieder zu singen» Gemeinschaftskonzert der Männerchöre. Aula, Sonntag, 20. März, 17 Uhr. «Montags-Jazz» im Winkelried Konzert der Bridge Pipers Jazzband. Eintritt frei, Kollekte. Essen ist ab 18 Uhr möglich. Telefonische Voranmeldung erwünscht unter 056 426 76 14. Restaurant Winkelried, Montag, 21. März, 20–22 Uhr.

WÜRENLOS Kinderartikelbörse Würenlos Sommerkleider, Spielsachen, Kinderbücher, Velos, etc. mitbringen und diese verkaufen. Es gilt Maskenpflicht. Mehrzweckhalle, Freitag, 18. März, 14.15–16 Uhr. Gedenkkonzert für Leo Moser Der Kirchenchor St. Maria Würenlos nimmt Abschied von seinem langjährigen Chorleiter und Ehrendirigenten Leo Moser. Katholische Kirche, Fr18. März, 19 Uhr.

Der Dorfladen in Killwangen findet Anklang. Die Bevölkerung nutzt das Angebot seit der Eröffnung Anfang November (siehe Artikel Seiten 11/12). Killwangen hat seither wieder einen Treffpunkt. Das war auch die primäre Intention der Betreiber Rebecca Probst und Leys Francisque. Ein Ort für Kulinarisches und Soziales – zwei menschliche Grundbedürfnisse vereint. Die Idee ist keine neue. Tante-Emma-Läden, Kioske, Bäckereien und kleine Fachgeschäfte in den Quartieren waren zu Zeiten meiner Grosseltern und Urgrosseltern verbreitet. Man hatte noch keine Autos, um den Wocheneinkauf bequem nach Hause zu transportieren. Daher waren Läden in der Nähe gefragt. Meine Ururgrosseltern, die Grosseltern meines Grossvaters, führten sogar selbst ein solches Geschäft. Xaver und Louise Probst waren die Depothalter des Konsums im Kloster Wettingen. Laut Erzählungen meines Grossvaters einer der ersten Läden, wenn nicht der erste Laden dieser Art in Wettingen. Der «Arbeiter-Consum» wurde 1877 als Selbsthilfe der Textilarbeiter, die in der Spinnerei und Weberei tätig waren, gegründet. Der Klosterkonsum war bis 1896 im Wyrschhaus, besser bekannt als das Gasthaus zum Alten Löwen, untergebracht. 1896 zog man dann in ein benachbartes Ladengebäude. Dank des Fotobands «Wettingen früher», den ich von meinem Grossvater geerbt habe, ist diese Anekdote aus der Familiengeschichte sogar schriftlich und visuell belegt. Es erfüllt mich mit Stolz, dass meine Vorfahren sich bereits vor 200 Jahren aktiv für die Gemeinschaft im Kloster Wettingen einsetzten. Und es ist umso schöner, dass die Tradition nun weitergeht. Rebecca Probst ist, wie der Name bereits verrät, ebenso verwandt mit Xaver und Louise Probst. Die beiden waren ihre Urgrosseltern. Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch


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Limmatwelle Woche 11 / 17.03.2022 by AZ-Anzeiger - Issuu