Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 3. Februar 2022, 61. Jahrgang, Nr. 5
Der Umbau des Tägi wurde abgerechnet
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Ein Pfarrer ist höchster Wettinger
Die Kreditabrechnung der Erneue- Erwartungsgemäss wurde rung und Sanierung des Tägi in Lutz Fischer-Lamprecht zum Wettingen liegt vor. Der Gemeindeammann Roland Kuster zeigt sich Einwohnerratspräsidenten zufrieden mit dem Ergebnis. Die und somit zum höchsten Endkosten belaufen sich auf 53,4 Wettinger gewählt. Mio. Franken. Nun soll die Sanierung des Gartenbades folgen, um die Sicherheit zu gewährleisten Der Entscheid fiel klar aus: 43 der und das Bad wintertauglich zu ma- 48 anwesenden Einwohnerrätinnen chen. (crb) S. 6 und Einwohnerräte gaben ihrem Vize die Stimme und beförderten Lutz Fischer-Lamprecht vor einer Woche zum Präsidenten. Der gebürtige Deutsche, der als Maturand Bundeskanzler werden wollte, zog vor 23 Jahren mit Frau und Sohn in Bis im Jahr 2050 darf die Einwoh- die Schweiz. Nachdem er 2008 zum nerzahl von Spreitenbach nicht Pfarrer der reformierten Kirche über 14 000 steigen. Sonst reicht das Wettingen-Neuenhof gewählt wurWasser mittels der eigenen Wasser- de, zog die Familie nach Wettingen. versorgung nicht mehr. Über das Seit 2016 ist 54-Jährige als EinwohProjekt «GWP 2020 mit Horizont nerrat und seit 2019 als Aargauer 2050» informiert die Kommission Grossrat tätig. Fischer-Lamprecht tritt die Nachnun den Gemeinderat. Heute fliessen rund 1,34 Millionen Kubikmeter folge von Christian Pauli (FDP) an. zu den Konsumenten. 700 000 da- Zum Vize wurde Christian Oberholvon an die Bevölkerung. (LiWe) S. 13 zer (SP) gewählt. (LiWe) S. 4/5 Lutz Fischer-Lamprecht bei seiner Wahl zum höchsten Wettinger.
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Gemeinde Wettingen Einwohnerrat Beschlüsse vom 27. Januar 2022 1.
Es werden gewählt:
1.1
Als Präsident des Einwohnerrates für die Amtsdauer 2022/2023: Lutz Fischer-Lamprecht
1.2
Als Vizepräsident des Einwohnerrates für die Amtsdauer 2022/2023: Christian Oberholzer
1.3
Als Stimmenzähler für die Gabriela Keller, Fabian Käufeler
Amtsdauer
2022/2023:
1.4 Finanzkommission 1.4.1 Als Mitglieder für die Amtsperiode 2022/2025: Adrian Knaup, Leo Scherer Kleiner, Thomas Benz, Marcel Aebi, Daniel Brüllmann, Jürg Baumann, Orun Palit 1.4.2 Als Präsident: Thomas Benz 1.5 Geschäftsprüfungskommission 1.5.1 Als Mitglieder für dieAmtsperiode 2022/2025: Christa Camponovo, Andreas Leuppi, Simona Nicodet, Lukas Rechsteiner, Gabriela Keller, Michaela Huser, Ruth Jo. Scheier 1.5.2 Als Präsident: Andreas Leuppi
Am 13. Februar 2022
in den Gemeinderat Wettingen
Markus
Bader 1965 Telematiker, Projektleiter seit 2007 Einwohnerrat sachlich, engagiert
1.6
Als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsperiode 2022/2025: René Bosshard, Carmen Brühlmann, Eveline Mösching, Dominique Scherer, Sylvia Scherer, Meinrad Jäger, Désirée Mollet, Gabriela Keller, Helen Suter, Jasmin Emmenegger, Antonia Zumstein, André Schär, Stefano Olivito, Sonja Müller, Yvonne Linge, Fabian Arns
2.
Die Entschädigungen werden für das Jahr 2022 wie folgt festgesetzt:
2.1
Das Sitzungsgeld für die ordentlichen Sitzungen des Einwohnerrates beträgt Fr. 100.00.
2.2
Die Entschädigung für den Einwohnerratspräsidenten oder die -präsidentin beträgt Fr. 1'875.00.
2.3
Die Entschädigung für den Vizepräsidenten oder die Vizepräsidentin beträgt Fr. 625.00.
2.4
Die Entschädigung für den Präsidenten oder die Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission beträgt Fr. 625.00.
2.5
Die Entschädigung für den Präsidenten oder die Präsidentin der Finanzkommission beträgt Fr. 6'000.00 (Pauschale exkl. ordentliche Sitzungsgelder).
2.6
Die Entschädigung für ein Mitglied der Finanzkommission beträgt Fr. 3'000.00 (Pauschale exkl. ordentliche Sitzungsgelder).
2.7
Die Entschädigung für die übrigen Funktionen richtet sich nach der gemeinderätlichen Verordnung für die Auszahlung von Sitzungs- und Taggeldern.
2.8
Diese Regelung betr. Festsetzung der Entschädigungen gilt bis zum 31. Dezember 2022.
Der Beschluss unter Ziffer 2 unterliegt dem fakultativen Referendum und wird rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (3. Februar 2022) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat
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WETTINGEN
WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
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Kantisschüler wirken im Museum mit Ab April wird «Museum Aargau» im Kloster Wettingen eine Ausstellung sowie Audiowalks und Rätseltouren anbieten. Sowohl bei der Erarbeitung als auch als Gastgeber sind Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule beteiligt.
zen Rundgang. An einer weiteren Station kann man die Sammlung beispielsweise mit eigenen Fragen ergänzen, ein paar Schritte weiter die Fragen vertiefen, mit Schülern darüber diskutieren oder einen Kommentar dazu abgeben.
MELANIE BÄR
«Es hat einige neue Fragen, das ist toll», sagt Anna Papst mit Blick auf die im Schulzimmer aufgehängten Fragen. Diese wurden von Schülerinnen für die im April entstehende Ausstellung im Parlatorium aufgeschrieben. Die Regisseurin und Autorin fordert die Jugendlichen auf, auch alltägliche Fragen aufzuschreiben. «Beispielsweise ob ich glaube, den Bus rechtzeitig zu erreichen, auch wenn ich zu spät dran bin. Das hat ja auch mit Glauben und Wissen zu tun.» Das Projekt zwischen «Museum Aargau» und der Kantonsschule ist ein Novum. Die beiden Unternehmen spannen bei der Angebotsentwicklung für das neue Kulturangebot im Kloster Wettingen zusammen. Im April wird im Kloster, das seit 1976 als Kantonsschule genutzt wird, ein neuer Museumsteil eröffnet, den «Museum Aargau» verant-
Kantischülerinnen kreieren Fragen und werden von Anna Papst (l.) unterstützt. wortet. Zusätzlich zu den seit langem angebotenen klassischen Führungen können Besucher das Kloster neu auch auf einer Rätseltour, einem Audiowalk oder im neuen Museum entdecken. Bei der Bereitstellung dieser Angebote haben auch Kantonsschülerinnen und -schüler mitgewirkt. Und sie werden auch nach der Eröffnung eine wichtige Rolle spielen und beispielsweise als Gastgeber eingesetzt. 300 Fragen zu Glaube, Macht, Wissen Die zehn Schülerinnen, die unter der Leitung von Autorin und Regisseurin Anna Papst 300 Fragen zum Thema Glauben, Macht und Wissen
bär
zusammenstellen, bilden das Redaktionsteam. Dafür wurden sie für einige Tage vom Schulunterricht freigestellt. Vor einer Woche feilten sie zum letzten Mal an den Fragen. Diese werden nun auf Tafeln gedruckt und später im Parlatorium, dem künftigen Museumsraum, aufgestellt. «Die Besucherinnen und Besucher sollen so einerseits Einblick erhalten, was junge Erwachsene heute in diesem Zusammenhang beschäftigt. Andererseits können sie sich so während des Klosterbesuchs selbst mit Fragen zu Glaube, Macht und Wissen auseinandersetzen», sagt Papst. Und zwar nicht nur im Parlatorium, sondern auf dem gan-
Pilotprojekt mit Zukunftspotenzial Es ist kein Zufall, dass «Museum Aargau» den Wettinger Standort unter das Thema «Glaube, Macht, Wissen stellt. «Mönche haben sich im Kloster vor 600 Jahren insbesondere mit dem Glauben beschäftigt, die Schule legt den Fokus heute vor allem auf Wissen. Auch Macht war und ist dabei immer zentral», begründet Martin Handschin, der das Projekt als Kulturvermittler begleitet. Man versuche, Vergangenheit und Gegenwart zusammenzubringen. Dazu passt auch die Zusammenarbeit mit den Schülern, die dabei ein Herzstück bildet. Bis im Sommer 2027 läuft die Kooperation zwischen «Museum Aargau» und der Kantonsschule als Pilotprojekt. Läuft alles gut, könnte daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit entstehen. «Wir fänden es sehr bereichernd, denn die ersten Erfahrungen zeigen, dass wir voneinander profitieren können», zieht Handschin positive Bilanz. Lesen Sie zur Museumseröffnung das «Letzte Wort» auf Seite 16.
Anna Papst, 36, Zürich
Chelsea Merlini, 18, Killwangen
Noa Ringgenberg, 16, Wettingen
Leoni Hänni, 17, Spreitenbach
Iva Kuhac, 18, Spreitenbach
«Ich habe keine eigenen Fragen formuliert, sondern die Schülerinnen bei der Schärfung ihrer Fragen unterstützt. Selbst beschäftige ich mich gerne mit unlösbaren Fragen. Zu wissen, was heute nicht gut läuft, und zu merken, dass das eigene Wirken begrenzt ist, kann Zwiespalt oder Verzweiflung auslösen. Ich wünsche mir, dass wir uns dadurch nicht entmutigen lassen, das, was wir ändern können, auch zu tun.»
«Wissen ist relativ. Was ich meine zu wissen, muss nicht der Wahrheit entsprechen, sondern ist etwas, was ich gelernt habe. Ob das so ist, kann mir eigentlich niemand bestätigen. Es gibt Menschen, die glauben an die Wissenschaft, das ist ihre Religion. Sie glauben, dass ihr Wissen stimmt. Ich habe mich für den Glauben entschieden. Ich wirke auch beim Audiowalk von Museum Aargau mit und spreche dort über das Thema Glauben und Wissen.»
«Die Frage, wann ich genug weiss, hat für mich zwei Aspekte. Einerseits aus Sicht meiner persönlichen Interessen und andererseits aus vorgegebenen Gründen. Beispielsweise: Wann habe ich mir für eine Prüfung genug Wissen angeeignet? Ich selbst vertraue bei Entscheiden auf mein Bauchgefühl und auf gemachte Erfahrungen. Dabei kann ich mich auch auf das Wissen anderer stützen, darauf, was andere schon herausgefunden haben.»
«Ich habe mich gefragt, ob Rache immer schlecht ist oder auch gut sein kann. Eine Antwort darauf habe ich nicht, es hängt wohl von der Perspektive ab. Geht es um Entscheidungen, die die Schule betreffen, stütze ich mich eher aufs Wissen. Bei Meinungsfragen eher auf meine Intuition. Beim Workshop habe ich viel gelernt. Beispielsweise, wie man gute Fragen stellt.»
«Auf die Frage, wann die Seele tanzt, gibt es viele Antworten. Für mich tanzt sie dann, wenn man sich wohlfühlt, sich Körper und Seele in Einklang befinden. Die Seele zähle ich zum Glauben, Wissen zum Rationellen. Bei wichtigen Entscheidungen wäge ich ab. Erst mal denke ich rational darüber nach, dann höre ich auf mein Bauchgefühl und versuche es zu vereinen. Für mich lassen sich Rationalität und Emotionalität nicht trennen.»
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Tägi AG Tägerhardstrasse 122 5430 Wettingen Sanierung Freibad Tägerhard Tägerhardstrasse 122 2947 keine Swisscom (Schweiz) AG Marek Nowicki Binzring 17 8045 Zürich Umbau bestehende Mobilfunkanlage mit neuem Mast Alberich Zwyssigstrasse 43 5153 Kantonales Baugesuch Benjamin Grossmann und Jeannine Beck Lerchenstrasse 16 5430 Wettingen Umbau Einfamilienhaus, Wärmepumpe Schartenstrasse 171 5306 keine Mishra Sabitava und Anna Andermatt Aeschstrasse 21 5430 Wettingen Abbruch und Neubau Einfamilienhaus Aeschstrasse 21 5295 Kantonales Baugesuch Roger und Irène Büchler Rütlistrasse 4a 5430 Wettingen Heizungsersatz Öl zu Wärmepumpe Rütlistrasse 4a 6156 keine Francis Rutishauser Schartenfelsstrasse 4 5430 Wettingen VORENTSCHEID Neubau Zweifamilienhaus Schartenfelsstrasse 4 1839 keine
Öffentliche Planauflage vom 4. Februar bis 5. März 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
brigitte.gaehwiler@chmedia.ch
WETTINGEN
Der Höchste
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Schalter Gemeindeverwaltung: Montag bis Freitag, Vormittag: 8.30–12 Uhr, Schalter geöffnet; Montagnachmittag: 13.30–18.30 Uhr, nur telefonisch erreichbar; Dienstag bis Freitag, Nachmittag: 13.30–16 Uhr, nur telefonisch erreichbar. Die meisten Dienstleistungen sind auch online verfügbar (www.wettingen.ch) Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
Lutz Fischer-Lamprecht (EVP) wurde zum neuen Präsidenten des Einwohnerrates gewählt. ALEXANDER WAGNER
GEMEINDERATSWAHLEN Markus Haas wird in der Gemeinde als tief verwurzelt wahrgenommen. Er führt seit Jahren einen eigenen Betrieb an der Landstrasse und kennt die Bedürfnisse des Gewerbes. Im «Dorf» kennt er jedermann und jedermann kennt ihn. Er hat bereits Erfahrung in der Exekutive. In der letzten Jahren hat er die Herkulesaufgabe wahrgenommen, Ruhe und Effizienz ins Sozialamt zu bringen und wir sind ihm dankbar für seinen grossen Einsatz. Die GemeindeammannWahlen haben erhebliche Unruhe gebracht und Markus Haas hat – trotz genügend Stimmen im ersten Wahlgang – als Überzähliger den Sprung in den Gemeinderat knapp verpasst. Mittlerweile hat sich die Ausgangslage verändert und ein Sitz im Gemeinderat ist wieder zu besetzen. Wir können von seiner guten Arbeit nahtlos profitieren, indem wir ihn wieder in den Gemeinderat wählen. Ich wähle Markus Haas mit Überzeugung. Madeleine Bürgler, Wettingen Gute Arbeit, Markus Haas Die letzten vier Jahre durfte ich die Arbeit der Sozialen Dienste und somit auch des Ressortvorstehers Markus Haas im Rahmen meiner Tätigkeit in der Finanzkommission prüfen. Es war offensichtlich, dass sehr gute Arbeit geleistet wurde. Mit grossem Einsatz, viel Präsenz vor Ort und Motivation hat Markus Haas Ruhe, Beständigkeit und damit verbunden auch eine Steigerung der Qualität innerhalb der Abteilung erreicht. Keine einfache Sache, zumal die Abteilung vorher ziemlich am Boden war. «Parteizugehörigkeit», «Wandel» und weitere Schlagwörter hin oder her: Wer gute Arbeit leistet und damit unserem Dorf wirklich dient, hat die Wahl verdient. Ich wähle Markus Haas in den Gemeinderat. Thomas Benz Mitglied Finanzkommission, Wettingen
Markus Haas in den Gemeinderat Der Gemeinderat Wettingen braucht Personen, die mitdenken, gesunden Menschenverstand haben und anpacken können. Markus Haas hat in der letzten Amtsperiode bewiesen, dass er dies kann. So hat er beispielsweise über die letzten drei Jahre rund 10 Prozent der Kosten im Bereich Soziale Sicherheit eingespart und trägt aktiv dazu bei, die Ausgaben der Gemeinde zu senken. Wir brauchen Leute wie Markus Haas im Gemeinderat, die mit Herzblut für unser Wettingen einstehen und versuchen, die finanzielle Misere in den Griff zu kriegen. Darum gebe ich ihm am 13. Februar meine Stimme als Gemeinderat.
Oft wird im Einwohnerrat Wettingen hart debattiert, gefeilscht und fast schon gestritten. An der ersten Einwohnerratssitzung im 2022 lief alles friedlich und in Minne ab. Zum einen lag es sicherlich an der Traktandenliste, die praktisch nur die Wahlen der Kommissionen und
Sheena Heinz, Wettingen
Forum 5430 empfiehlt Markus Haas zur Wiederwahl Markus Haas vertritt mit Engagement und Sachkenntnis seine Dossiers. Er ist ein Praktiker, der seine Aufgaben mit einer realistischen Sicht aufs Ganze anpackt. Eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit ohne Polemik liegt ihm am Herzen, deshalb gilt er als Brückenbauer sowohl im Gemeinderat als auch im Einwohnerrat und über die Parteigrenzen hinaus. Mit diesen Fähigkeiten hat Markus Haas in den vergangenen vier Jahren das Ressort «Gesundheit und Soziales» weitergebracht und professionalisiert. Seine Erfahrung als Gemeinderat und als Unternehmer, aber auch seine gute Vernetzung in der Gemeinde möchten wir im politischen Betrieb nicht missen. Das Forum 5430 empfiehlt Markus Haas allen Wettingerinnen und Wettingern zur Wahl, damit er diese Werte weiterhin für ein lebendiges und lebensfrohes Wettingen einsetzen kann. Marco Kaufmann,
Der neue Einwohnerratspräsident Lutz harmonika geschenkt.
Ehem. Einwohnerratspräsident, Wettingen
In eigener Sache Die Gemeinderatswahlen finden am, 13. Februar statt. Deshalb werden dazu keine weiteren Leserbriefe mehr abgedruckt. Texte zu anderen gemeinderelevanten Themen können weiterhin eingesandt werden. Die Redaktion
Die Alphorngruppe Reussblick musizierte im Tägi. awa
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WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
Wettinger mit dem Draht «nach ganz oben» des Präsidiums vorsah. Zum anderen lag es vielleicht auch etwas daran, dass mit Lutz Fischer-Lamprecht der reformierte Pfarrer der Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof als neuer Präsident des Einwohnerrates gewählt wurde. Und in dieser Funktion sollte er vielleicht einen besseren Draht nach ganz oben haben als die anderen Mitglieder des Rates.
de Christian Oberholzer (SP) gewählt. Die neuen Stimmenzähler sind Gabriela Keller und Fabian Käufeler. Präsident der Finanzkommission wurde Thomas Benz (Die Mitte CVP) und die Geschäftsprüfungskommission wird von Andreas Leuppi (SP) geleitet. Ein Höhepunkt war sicherlich die Darbietung der Alphorngruppe Reussblick. Sichtlich gerührt lauschte der neue Präsident den urchigen Sichtlich gerührt Klängen. Und unterliess es nicht, Lutz Fischer-Lamprecht erhielt 43 den Augenblick gleich selber mit Stimmen der 48 anwesenden Ein- dem Natel festzuhalten. Obwohl der wohnerräte. Als Vizepräsident wur- 54-Jährige Hüne in der Gegend von
Karlsruhe aufgewachsen ist, liebt er die Schweizer Volksmusik. Seine Eltern sind extra für seine Wahl aus Deutschland angereist. Als weiterer Höhepunkt wurde Fischer-Lamprecht von seiner Partei mit einer Mundharmonika beschenkt. Damit er sich künftig nicht nur mit der Präsidenten-Glocke, sondern auch noch auf andere Art Gehör verschaffen kann.
Socks Saloon» im Tägi. Sie liessen es sich nicht nehmen, mit dem neuen Präsidenten anzustossen. Der Einwohnerrat ist wieder vollzählig und neu besetzt, der Gemeinderat noch nicht. Am 13. Februar findet die Ersatzwahl für den freien Gemeinderatssitz statt. Nach der ruhigen ersten Einwohnerratssitzung dürfte die Eintracht wohl vorbei sein. Und dann ist vielleicht der gute Draht nach oben von Lutz Fischer-Lamprecht besonders gefragt, Feier im «White Socks Saloon» damit die Debatten friedlich bleiNach der offiziellen Feier gingen fast ben und zu einem guten Ergebnis alle Einwohnerräte in den «White führen.
Fischer-Lamprecht (r.) erhält von EVP-Parteikollege Lukas Rechsteiner eine Mund- 50 Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte an ihrer ersten Sitzung der LegislaturAlexander Wagner periode 2022–2025 im Tägi. awa INSERATE
Am 13.2.22 in den Gemeinderat
Markus Haas Zukunft Wettingen
Nach der offiziellen Wahlfeier liessen einige Politikerinnen und Politiker den Christian Oberholzer wurde zum Vize awa Abend beim gemütlichen Beisammensein im Tägi ausklingen. awa gewählt.
markushaas.ch
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WETTINGEN
Zeit der Abrechnung Die Tägi-Abrechnung liegt vor. Zusätzlich wurde das Baugesuch für die Gartenbadsanierung eingereicht. CORINNE BÜRKI
53,4 Mio. Franken hat die Sanierung und Erneuerung des Freizeit-, Sportund Eventzentrums gekostet. Gemeindeammann Roland Kuster ist zufrieden: «Die Sanierung ist hervorragend gelungen, wir sind nun auf dem neusten Stand der Technik und der Sicherheit.» Im Jahr 2012 wurde der erste Kredit von rund 84 Mio. Franken vom Volk abgelehnt. Nach einer Überarbeitung wurde das reduzierte Projekt von 46,53 Mio. Franken im Jahr 2016 schliesslich angenommen und die Bauarbeiten konnten starten. Das Geld hat aber nicht ganz gereicht: 2019 musste der Gemeinderat einen Zusatzkredit von 4,74 Mio. Franken bewilligen, um unvorhersehbare Arbeiten wie die Saaldachsanierung und das vollständige Erneuern der Plättli im Hallenbad zu finanzieren. Die Gesamtkostenüberschreitung des Sanierungsprojektes beträgt nun 1,4 Mio. Franken. «Wir hatten ein hartes Kostenmanage-
LESERFOTO
ment und sind froh, dass wir die Kosten in einem so guten Rahmen behalten konnten», so Kuster. Am 10. März wird die Abrechnung dem Einwohnerrat zur Genehmigung vorgelegt. Die Nettoinvestition beträgt 37,7 Mio. Franken. Es geht weiter Nach der erfolgreichen Erneuerung und Sanierung des Tägi steht nun das Gartenbad an. «Wir haben schon beim Start der Umbauplanung angekündigt, dass spätestens 2023/2024 die Sanierung des Gartenbades folgen wird», sagt Kuster. Das Nichtschwimmerbecken entspreche nicht mehr den aktuellen Sicherheitsvorschriften und man wolle das Gartenbad wintertauglich machen. Der Start der Bauarbeiten wird auf Herbst 2022 geplant und soll in zwei Etappen durchgeführt werden, also diesen Die Sportlerehrung im Tägi. Alle geehrten Sportler der Gemeinde auf einen Blick. und nächsten Winter. Im Sommerbadebetrieb könne es vereinzelt zu Beeinträchtigungen kommen, diese würden aber so klein wie möglich gehalten: «Es kann sein, dass wir zum Beispiel schon Ende August glorreiche Vergangenheit zurückschliessen, statt Anfang September, Die besten Sportler und damit wir früher starten können.» sowie ein Blick in die unVereine der Gemeinde wur- geschaut Die Kosten in der Höhe von 9 Mio. mittelbare Zukunft geworfen. Franken werden vom Tägi im Rah- den im Tägi geehrt. men der Gemeindebeiträge getragen. Der FC Wettingen gegen Napoli ALEXANDER WAGNER Einer der emotionalen Höhepunkte Bei der Sportlerwahl in Wettingen war sicherlich, als Radiolegende sind einige Vereine und Protagonis- Berni Schär zusammen mit Alex ten fest gebucht: Dazu gehören die Germann nochmals auf den HöhenLeserin Bettina Schmid aus Landhockeyaner von Rotweiss Wet- flug des FC Wettingen zurückschauWettingen ist in der tingen, die erfolgreichen Turner aus te. Abwehrhaudegen Germann Klosteranlage bereits dem Wettingen genauso wie die routi- spielte mit dem FCW gegen den SSC Frühling begegnet. Ein nierten Athleten der LV Wettingen- Napoli, mit dem unvergesslichen Mandelbaum, der sich von Baden und vom Tennis Club Wettin- Diego Armando Maradona. Dieses seiner schönsten Seite gen. An der 30. Sportlerehrung Highlight durfte zwar nicht im altzeigt. wurde aber auch nochmals auf die ehrwürdigen Altenburg ausgetra-
Die Sporthelden
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPGFormat und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Bei der Sportlerehrung wurden verschiedene Darbietungen gezeigt. Die Tanzgruppe «Dance Town» hat der Feier eingeheizt. awa
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AUS DEM GEMEINDERAT
unserer Zeit gen werden, was den Erinnerungen an die glorreiche Zeit jedoch keinen Abbruch tat. Berni Schär, der wiederum hervorragend vorbereitet war und bis ins letzte Detail über die Athleten recherchierte, unterliess es nicht, mit Germann auch auf den «Fall Klötzli» zurückzublicken. Gleich vier Spieler erhielten damals lange Sperren. Darunter auch Germann, der heute zusammen mit Salvatore Romano – auch er ein ehemaliger Profi auf der Altenburg – den FC Wettingen in der 2. Liga trainiert. Turner freuen sich auf das grosse Fest Aber die Wettinger Sportlergemeinde schaute nicht nur auf Highlights zurück, sondern auch was 2022 anstehen wird: Rund ums Tägi wird vom 15. bis 26. Juni das Kantonalturnfest ausgetragen. Die jungen Turner aus Wettingen gaben eine kurze, aber sehr eindrückliche Kostprobe ihres Könnens und machten alle «gluschtig» auf noch mehr turnerische Leckerbissen, welche natürlich auch die Wettinger als einer der Favoriten auf den Turnfestsieg bieten werden. In der gleichen Zeit erküren auf der Bernau auch die Landhockeyaner ihren neuen Schweizer Meister auf dem Kunstrasen. Hier gehört Rotweiss immer zu den Titelkandidaten.
Alexander Wagner
Hühnerhaut garantiert Für Gänsehautmomente sorgte Karin Suter. Sie gehörte sowohl im Rollstuhltennis als auch im Rollstuhlbadminton zu den besten der Welt und hat für die Gemeinde Wettingen tolle Werbung in der ganzen Welt gemacht. Jetzt hat sie ihre glanzvolle Karriere in gleich zwei Sportarten beendet. Die Rollstuhlsportlerin ist auch für den «Spezial Award» an der Aargauer Sport-Gala nominiert, welche Anfang März ebenfalls im Tägi ausgetragen wird. Eher im stillen Kämmerlein hingegen wirkt Barbara Meier für den Behindertensportclub. Seit Jahrzehnten kümmerte sie sich um die Protokolle, neue Vorstandsmitglieder und tausend Kleinigkeiten, damit die Athleten ihren Trainings nachgehen und sich an den Wettkämpfen messen können. Sie wurde als «unverzichtbares» Vereinsmitglied geehrt. Zum Abschluss erhielt der eigentliche «Organisator» der ganzen Sportlerehrung noch einen Sonderpreis: Kurt Müller hat sowohl im Landhockey als auch für den gesamten Sport im grössten Dorf der Schweiz unheimlich viel bewirkt. Sportminister Philippe Rey überreichte dem unermüdlichen Kudi Müller den Award. Dieser war sichtlich gerührt und überrascht – und für einen kurzen Moment mal sprachlos.
Kündigung von Raffaele Briamonte Mit grossem Bedauern muss der Gemeinderat von der Kündigung des langjährigen Gemeindeschreibers und Abteilungsleiters Dienste, Raffaele Briamonte, per 30. April Kenntnis nehmen. Er wird nach über 20-jähriger Tätigkeit bei der Gemeinde Neuenhof per 1. Mai eine neue berufliche Herausforderung in einer Zürcher Gemeinde antreten. Er war seit seinem Lehrabschluss Mitte August 2000 als Verwaltungsangestellter und vom 1. Januar 2007 bis 31. März 2012 als Gemeindeschreiber-Stv. und Leiter des Bestattungsamtes der Gemeinde Neuenhof tätig. Am 1. April 2012 hat Raffaele Briamonte die Funktion als Gemeindeschreiber und Abteilungsleiter Dienste der Gemeinde Neuenhof übernommen. Raffaele Briamonte hat den Gemeindebetrieb von Grund auf kennengelernt, die Verwaltung und die Gemeinde innovativ weiterentwi-
ckelt und sich immer mit sehr viel Engagement und Herzblut für die Interessen von Neuenhof und dessen Bewohnerinnen und Bewohner eingesetzt. Die Raffaele Briamonte jahrelange ZuArchiv sammenarbeit war und ist geprägt von enormer Leistungsbereitschaft, hoher Sozialkompetenz, ausgezeichnetem Fachwissen und absoluter Loyalität. Mit ihm verliert die Gemeinde Neuenhof ein sehr beliebtes und engagiertes Kadermitglied. Der Gemeinderat dankt Raffaele Briamonte bereits an dieser Stelle ganz herzlich für die wertvolle Mitarbeit und wünscht ihm für die private und berufliche Zukunft alles Gute. Die Nachfolgeregelung wird umgehend an die Hand genommen. INSERATE
Geehrte Sportler der Gemeinde Wettingen Landhockey: Rotweiss Wettingen, Männer und U18 Mädchen. Handball: SV Lägern (Feldhandball), Ria Estermann (LK Zug) und Joana Oldani (U16 LK Zug); Leichtathletik: LV Wettingen Baden, Claudia Meier, Walter Vonlaufen, Stephan Zulauf und Albert Meier; Karate: Ramon Pfändler, Sanja Savovic und Team Kata; Qwan Ki Do: Daniele Santoro; Tennis: Sandra Hopfner und Martin Gloor; Beachsoccer: Tobi Steinemann. Spezialgäste: Karin Suter, Rollstuhltennis und Rollstuhlbadminton; Curling: Marcel Käufeler. Spezialpreis für ein «unverzichtbares» Vereinsmitglied: Barbara Meier vom Behindertensportclub.
GEMEINDE NEUENHOF
Baugesuchspublikation Baugesuch Nr. 2022-0001 Bauherrschaft: Röm.-Kath. Kirchengemeinde, Glärnischstrasse 12, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 802, Glärnischstrasse 12 und 14, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Energetische Gebäudehüllensanierung Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 4. Februar 2022 bis 7. März 2022 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Das Gemeindehaus ist aufgrund der aktuellen Situation geschlossen. Einsichtnahme in die Planunterlagen ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Telefon: 056 416 21 20 E-Mail: bauverwaltung@neuenhof.ch Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung
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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT
Steuerabschluss 2021 der Einwohnergemeinde Neuenhof Erfreulicher Steuerabschluss trotz Corona Die Gesamtsteuereinnahmen liegen erfreulicherweise mit 18,2 Mio. Franken um rund 1,8 Mio. Franken über dem Budget. Damit trat die mit dem Budget 2021 aufgrund der Covid19-Pandemie noch erwartete markante Verminderung der Steuereinnahmen erfreulicherweise nicht ein. Bei den Steuereinnahmen von natürlichen Personen liegt der tatsächliche Steuerertrag bei praktisch gleichbleibender Bevölkerungszahl leicht unter dem Vorjahresergebnis. Bei den Quellensteuererträgen ist trotz erwarteten Rückgängen aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung ein erfreuliches Ergebnis zu verzeichnen. Die vereinnahmten Beträge im Jahre 2021 liegen nur wenig unter dem sehr hohen Betrag im Jahre 2020. Erfreulich präsentieren sich auch die Einnahmen aus Aktiensteuern. Die vereinnahmten rund 1,5 Mio. Franken sind ein überdurchschnittlich hoher Betrag, vor allem auch, da im Vergleichsjahr 2020 einmalige Einnahmen von rund 770 000 Franken verbucht werden konnten. Weiterhin sehr hoch fallen die Erträge aus Nach- und Strafsteuern aus. Der in der Jahresrechnung verbuchte Betrag übertrifft die vorangegangenen Jahre klar. Da diese Einnahmen ereignisabhängig anfallen, kann keine langfristige Entwicklung abgelesen werden. In Neuenhof ist der Immobilienmarkt sehr rege. Mit einer nochmals deutlichen Steigerung gegenüber dem Rekordwert von 2020 ergibt sich daraus insgesamt ein sehr hoher Ertrag aus Grundstückgewinnsteuern. Bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern
kann von einem durchschnittlichen Ertrag gesprochen werden. Die im Vergleichsjahr 2020 verbuchten Einnahmen aus Erbschafts- und Schenkungssteuern fielen einmalig hoch aus. Abschreibungen aus Steuererlass und -verlust Dem Steuerinkasso wird weiterhin grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Die Prozesse im Bereich der Rückforderung von abgeschriebenen Steuerverlusten wurden laufend angepasst und gestrafft, sodass auch weiterhin gewährleistet ist, dass die Forderungen konsequent bewirtschaftet werden. Leider lässt es sich nicht vermeiden, dass einzelne Steuerbeträge abgeschrieben werden müssen. Es mussten faktisch doppelt so viele Abschreibungen verbucht werden wie 2020, wobei der Abschreibungsbetrag 2020 als sehr niedrig bezeichnet werden darf. Unter Würdigung der wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2021 sowie der herrschenden Unsicherheiten aufgrund der Covid19-Pandemie konnte der Steuerausstand auf einem für Neuenhof sehr tiefen Stand gehalten werden. Der Gemeinderat und die Verwaltung bedanken sich bei den Steuerpflichtigen für die gute Zahlungsmoral. Steuererklärung 2021 Ende Januar wurden die Steuererklärungen 2021 zugestellt. Seit 2014 wird auf die Zustellung einer Wegleitung verzichtet. Zudem wird ab der Steuerperiode 2019 keine EasyTax-CD mehr produziert. Damit werden natürliche sowie finanzielle Ressourcen geschont. Die Wegleitung sowie das Programm «Easy Tax» können auf der Webseite des Kantonalen Steueramtes unter www.
ag.ch/steuern heruntergeladen werden. Abgabefrist Es gilt zu beachten, dass die Steuererklärung für unselbstständig Erwerbende bis spätestens am 31. März 2022 einzureichen ist. Falls eine fristgerechte Einreichung nicht möglich ist, bitten wir, eine Fristverlängerung unter www.ag.ch/steuern zu beantragen. Einführung Gebühren Mahnwesen Am 21. November 2017 hat der Grosse Rat die Einführung von kostendeckenden Gebühren für Mahnungen und Betreibungen im Steuerwesen beschlossen. Mit der Inkraftsetzung der Steuergesetzrevision per 1. Januar 2019 können grundsätzlich für sämtliche Mahnungen und Betreibungen im Steuerbereich Gebühren erhoben werden. Die Gebühren werden jedoch nur für Mahnungen für nicht rechtzeitig eingereichte Steuererklärungen erhoben. Bei Fristerstreckungen zur Einreichung der Steuererklärung werden keine Gebühren erhoben. Mahnungen für Aktenergänzungen sind ebenfalls nicht gebührenpflichtig. Die Gebühr für die erste Mahnung beträgt 35 Franken sowie für die zweite Mahnung 50 Franken. Die Rechnungsstellung der Mahngebühren aus dem Veranlagungsverfahren erfolgt auf der definitiven Steuerrechnung des betreffenden Steuerjahres und wird separat ausgewiesen. Einladung zur Informationsveranstaltung «Dorfstrasse» im März An der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. November 2019 wurde der Antrag zur Kreditgenehmigung der Strassen- und Werkleitungssanierung Dorfstrasse an den Gemeinde-
rat zurückgewiesen mit dem Auftrag, die Gestaltung der Dorfstrasse zu prüfen. Mittlerweile liess der Gemeinderat ein Gestaltungskonzept ausarbeiten. Neben der Berücksichtigung der wesentlichen Voten aus der Einwohnergemeindeversammlung war und ist das Ziel, die historische Bedeutung der Dorfstrasse und der angrenzenden Siedlungsstrukturen hervorzuheben. Gerne werden der Bevölkerung das Gestaltungskonzept, der Stand der Planung und das weitere Vorgehen vorgestellt. Auch möchte man die Meinung aus der Bevölkerung zum Projekt erfahren. Es ist dem Gemeinderat ein Anliegen, mit einer sorgfältigen Planung die Dorfstrasse für die nächste Generation zu gestalten und zu entwickeln. Der Gemeinderat lädt die Neuenhofer Bevölkerung hiermit herzlich zur Informationsveranstaltung ein. Aufgrund der aktuellen Covid-Situation findet diese an drei Abenden – jeweils in der Aula – statt. Die Teilnehmerzahl ist pro Abend auf 60 Personen beschränkt und für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich. Es gelten die dann aktuellen Covid-Regelungen. Die Veranstaltungen finden statt am: Dienstag, 1. März, 19 Uhr bis ca. 21 Uhr; Mittwoch, 2. März, 19 Uhr bis ca. 21 Uhr; Donnerstag, 3. März, 19 Uhr bis ca. 21 Uhr. Der Gemeinderat bittet um Anmeldung per E-Mail an bauverwaltung@neuenhof.ch oder telefonisch unter Tel. 056 416 21 20. Sobald das Gemeindehaus für die Öffentlichkeit wieder zugänglich ist, werden die Pläne ebenfalls in der Abteilung Bau und Planung, Gemeindehaus 2. Stock, aufgelegt werden. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiches Erscheinen. Gemeindehaus vorübergehend weiterhin geschlossen / Termine auf Voranmeldung möglich Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind vorübergehend weiterhin geschlossen. Die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung stehen der Bevölkerung auch in der aktuellen Covid-Situation zur Verfügung, jedoch auf Voranmeldung. Aufgrund der Informationen des Bundesrates hat die Gemeinde seit 20. Dezember 2021 Vorkehrungen getroffen, um die geltenden Bestimmungen (insbesondere auch die Home-Office-Verpflichtung) umzusetzen und um die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Bevölkerung von Neuenhof möglichst zu schützen.
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WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
Sein Buch gibt es in der Bibliothek Maurice Jancovic erfreut mit seiner Geschichte von Dackel Herr Wuff nicht nur seine Klasse, sondern viele Kinder an der Schule Neuenhof. Eine Fortsetzung ist bereits geplant. SIBYLLE EGLOFF
Ein Dackel, der auf der Suche nach seiner verlorenen Wurst ist. Davon handelt die Geschichte von Herrn Wuff, die der Neuenhofer Drittklässler Maurice Jancovic vor zwei Jahren im Unterricht schrieb und dazu gleich noch die Illustrationen lieferte. Dass die Erzählung auf zehn Seiten nun für alle Schülerinnen und Schüler der Schule Neuenhof in der Bibliothek zugänglich ist, hat mit Maurices Tatendrang zu tun. «Ich wollte, dass auch andere Kinder meine Geschichte lesen können, deshalb habe ich sie in der Schule auf dem Computer im Word-Programm abgetippt, die Bilder gescannt und im Dokument eingefügt, dann alles gedruckt und das Exemplar der Bibliothek übergeben», sagt Maurice bei einem Besuch bei ihm zu Hause in der Webermühle. Freudig blättert der Achtjährige durch sein kleines Werk und erklärt die Handlung der Geschichte. «Herr Wuff und sein Freund Herr Wuffi suchen die verlorene Wurst überall und entscheiden sich dann, in der Metzgerei ein paar Würste zu stehlen», sagt Maurice und muss beim Erzählen selber lachen. Die Schriftfarbe ist braun, so wie die Dackel im Büchlein Dass seine Geschichte nun im Bibliothekskatalog der Schule ist, erfüllt Maurice mit Stolz. «Ich sehe ab und zu Kinder, die mein Buch in der Hand haben. Das macht mich glücklich», sagt er und fügt an: «Meine Geschichte ist für kleinere Kinder gedacht, weil sie auch lustige Bilder beinhaltet.» Maurice zeigt auf das Titelbild, auf dem der Dackel Herr Wuff abgebildet ist. «Herr Wuff ist ausserordentlich lang, viel länger als normale Dackel. Das sieht man, wenn man den Hund mit seinem Freund Herr Wuffi, der auch ein Dackel ist, vergleicht.» Zudem habe er die Schriftfarbe Braun statt Schwarz gewählt, weil die Dackel in der Geschichte ja auch braun seien.
Liebt es, Geschichten zu schreiben: Drittklässler Maurice Jancovic mit seinem Buch über Dackel Herr Wuff.
Sibylle Egloff
«Ich habe mir einige Gedanken ge- fundland in Kanada zur Labrador- Ich freue mich schon auf die Reakmacht. Die Details sind mir wich- Insel gehen und dort einen Labrador tionen meiner Mitschülerinnen und tig.» Maurice sprudelt nur so vor treffen.» Neben dem Schreiben in- Mitschüler.» teressiert sich der Drittklässler brennend für Geografie.
«Ich wollte, dass auch andere Kinder meine Geschichte lesen können.» MAURICE JANCOVIC, PRIMARSCHÜLER
Ideen und plant bereits eine ganze Reihe von Fortsetzungen. «Ich werde bestimmt zehn oder sogar zwanzig solcher Geschichten mit Herrn Wuff und seinem Freund Herrn Wuffi verfassen, bis ich erwachsen bin», ist er sich sicher. Eine werde sich um eine Alpenfahrt mit dem Glacier-Express drehen, bei dem die Hunde den Bernhardiner Bello kennenlernen. «Dieser bewahrt alle Fahrbillette in seinem Schnapsfässchen auf», sagt Maurice und schmunzelt. In weiteren Geschichten will er die Hunde auf Weltreise schicken. «Sie werden zum Beispiel nach Neu-
Ihn interessieren Politik, Anatomie und Geografie «Seit er klein ist, verschlingt er Sachbücher und Enzyklopädien. Gerne liest er auch meine Anatomiebücher, die ich für meine Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau zu Hause stehen habe», sagt Maurices Mutter Petra Jancovic. Ihr Sohn sei wie ein Schwamm, der alles aufnehme. Auf dem Balkon steht ein Teleskop, auf Maurices Pult befindet sich ein Monoaquarium. «Er ist vielseitig interessiert, sogar an der Politik», sagt Jancovic und lacht. «Wir versuchen, ihn zu fördern. So wird er bald an der Kinderuniversität Zürich einige Online-Workshops absolvieren.» Diese Erfahrung wird Maurice wohl ebenso zu neuen Geschichten inspirieren. Er sagt: «Im Februar Die Geschichte hat Maurice Jancovic starte ich mit den Fortsetzungen. selbst illustriert. Sibylle Egloff
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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT
Bau- und Planungskommission Nachdem aus der Bevölkerung vermehrt der Wunsch nach einer Baukommission geäussert worden ist, hat sich der Gemeinderat intensiver mit diesem Thema befasst und entschieden, dass in Killwangen eine Bauund Planungskommission gebildet wird. Als nächster Schritt wird in Zusammenarbeit mit der Bauverwaltung ein Pflichtenheft ausgearbeitet. Nach Vorliegen des Pflichtenhefts wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, sich bei Interesse an einer Mitwirkung in der Kommission zu melden. Die Bau- und Planungskommission ist eine gemeinderätliche Kommission, welche durch den Gemeinderat gewählt wird. Gemeindeverwaltung Dienstleistungen können sehr gut telefonisch unter 056 418 10 60 oder via E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch erledigt werden oder sind online verfügbar. Infos findet man auch auf der Website unter www.killwangen.ch
Spitex: neuer Name Nachdem die bisherige Spitex in Spreitenbach-Killwangen auch Bergdietikon bedient, ändert sie ihren Namen. Seit Anfang Jahr erbringt die Spitex Spreitenbach-Killwangen auch Dienstleistungen für die Einwohnerinnen und Einwohner der Gemeinde Bergdietikon (die Limmatwelle berichtete). Ihr Einsatzgebiet ist auf 18 000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen. Deshalb gebe es den Namen «Spitex-Verein Spreitenbach-Killwangen» nicht mehr, schreibt die Spitex in einer Mitteilung. Es wurden verschiedene Varianten geprüft und eine Abstimmung unter den Vereinsmitgliedern durchgeführt. 222 von 315 möglich Stimmen fielen zugunsten des Antrags des Vorstands aus. Seit 1. Februar heisst der Spitex-Verein neu «Spitex-Verein Region Aargau Ost» und die Spitex demzufolge Spitex Region Aargau Ost. (LiWe) Erreichbarkeit: Geschäftsstelle an der Kirchstr. 12 in Spreitenbach, Tel. 056 401 17 24. Neu: www.spitex-regionaargauost.ch, info@spitex-regionaargauost.ch Iris Bachmann und Sabine Rudaz-Hauser (v.l.) haben sich entschieden, die Killwangen anzutreten. Sie möchten Traditionen pflegen und trotzdem am Puls
«Gemeinsam hat man
Naturschützer brauchen Verstärkung Der Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach sucht neue Mitglieder im Vorstand und Verein. Ansonsten droht ihm die Auflösung. «Naturschutz ist nicht nur ein globales Thema – er muss auch vor Ort passieren», schreibt der Natur- und Vogelschutzverein SpreitenbachKillwangen (NVSK) in einer Mitteilung. Er ruft die Bevölkerung auf, sich im Naturschutzverein zu engagieren, und zählt auch gleich auf, was der Verein bewirkt. Als Beispiel nennt er Projekte, die er zum Schutz von Wildtieren und Pflanzen umgesetzt hat. Es wurden Nistmöglichkeiten für Schwalben, Mauersegler und Turmfalken geschaffen sowie ein Refugium für Fledermäuse im Kirchturm. Am Waldrand in Spreitenbach wird die Wiese gepflegt, damit dort mehrere Orchideenarten wachsen können. In Killwangen gibt es ein Biotop für Amphibien und es wurden mehrere Bienenhotels gebaut. Auch im Siedlungsgebiet lässt sich Naturschutz umsetzen: Es wurden naturnahe Rabatten angelegt und selbst auf Firmendächern ist die Schaffung von naturnahen Flächen möglich. Es werden Beratungen, Exkursionen und eine ganze Reihe von Veranstaltungen durchgeführt. So können sich die
Turmfalken profitieren vom NVSK.
zVg
Vereinsmitglieder begegnen und austauschen. In zwei Jahren treten mehrere Vorstandsmitglieder zurück – auch Koni Wiederkehr. Er will mit 70 Jahren das Präsidium abgeben, das er über 20 Jahre lang innehatte. Die zwei verbleibenden Vorstandsmitglieder suchen deshalb Verstärkung. Finden sich keine neuen engagierten Mitglieder, muss der Verein aufgelöst werden. (LiWe) Interessierte können sich bei Koni Wiederkehr, konrad.w@bluewin.ch oder Tel. 056 401 42 94 melden. Nächster Arbeitseinsatz: Kopfweiden-Schneiden in Spreitenbach am 12.2., Helfer können sich ebenfalls bei Koni Wiederkehr melden.
«Ein attraktives Programm für Kinder und Erwachsene», so fasst der Elternverein Killwangen seine Ziele auf der Website zusammen. Zum Start ins neue Vereinsjahr zeigen die Frauen, wie sie das bewerkstelligen: Alles dreht sich um Teamarbeit – bis zum neuen Co-Präsidium. GRAZIELLA JÄMSÄ
Iris Bachmann ist vor sechs Jahren mit ihrer Familie nach Killwangen gezogen. Schnell stellt sie fest: Ein eigentliches Zentrum fehlt in der Gemeinde. Am ehesten könne man Schule oder Spielplatz als solches betrachten. «Und da ich den älteren meiner Söhne bereits in der Zwärgligruppe angemeldet hatte, war ich schnell mittendrin im Elternverein.» Beinahe zur gleichen Zeit kam Sabine Rudaz-Hauser nach Killwangen. «Mein Kontakt zum Elternverein war ein sehr direkter. Vereinspräsidentin Sibylle Müller ist meine Nachbarin.»
Die zwei Frauen sind beeindruckt vom Engagement des Vereins. «Zwärgligruppe, Spielgruppe, Ferienspass, offene Turnhalle, Samichlaus, Tauschbörse – die Liste ist nicht abschliessend», erklärt Iris Bachmann. «Denn der Verein hat immer wieder Neues umgesetzt.» «Mir hat auch imponiert, dass die Arbeit dahinter ehrenamtlich ist. Es geht nicht ums Geld. Das Glück der Kinder ist der Antrieb, die Energie des Miteinanders», fügt Sabine Rudaz-Hauser hinzu. Diese Energie gibt den Ausschlag, dass Iris Bachmann und Sabine Rudaz-Hauser sich entschieden, die Nachfolge von Sibylle Müller im CoPräsidium anzutreten. Iris Bachmann schildert: «Der ganze Vorstand hat einen Workshop zur Standortbestimmung gemacht. Sowohl in Bezug auf den Verein wie auch auf die Stärken der einzelnen Frauen.» Zustimmung von Sabine Rudaz-Hauser: «Jede soll machen können, worin sie am besten ist.» Wo sehen sie die Herausforderungen der kommenden Monate? Iris Bachmann sagt: «Zum einen möchten wir die Traditionen pflegen, den Standard halten. Zum anderen am Puls der Zeit bleiben.» Gerade habe
WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
Gutes Werkzeug Am 28. Januar wurde in Spreitenbach das neue Kommunalfahrzeug für das Bauamt vorgestellt. Dieses wird in Zukunft für kleinere Bauarbeiten, die Salzstreuung und das Schneeschippen eingesetzt. CORINNE BÜRKI
Das alte Fahrzeug des Bauamts in Spreitenbach hat ausgedient. In Zusammenarbeit mit Aebi Schmidt Holding AG aus Burgdorf und Hausheer & Sidler Landmaschinen AG in Knonau hat die Gemeinde ein neues Gemeindefahrzeug nach ihren Bedürfnissen zusammengestellt. Am 28. Januar wurde das Fahrzeug im Werkhof in Spreitenbach vorgestellt. Es wird für leichtere Bauarbeiten, zur Salzstreuung und zur Schneebeseitigung in den Einsatz Nachfolge im Co-Präsidium des Elternvereins kommen. Alle Bauteile wurden in der Zeit bleiben. Graziella Jämsä Burgdorf hergestellt. Das Kommunalfahrzeug ist somit ein Schweizer
mehr Ideen»
sich die Jugendkommission aufgelöst. «Da könnte es vielleicht plötzlich Ideen brauchen. Denn schliesslich wollen wir Jugendliche nicht vergessen.» Sabine Rudaz-Hauser denkt an organisatorische Aspekte. «Die neuen Ansprechpartner, beispielsweise im Gemeinderat, besser kennenlernen. Herausfinden, in welchen Gremien sich der Verein einbringen will.» Auf die Frage nach Zukunftswünschen antworten beide unisono: «Dass wir Vorstandsfrauen als Team so glücklich bleiben, wie wir heute sind. Denn gemeinsam hat man mehr Ideen.» Die abtretende Präsidentin Sibylle Müller hat da keinerlei Bedenken. «Es ist schwer, für einen Aussenstehenden zu beschreiben, wie gut es sich anfühlt, wenn jeder im Team weiss, was es braucht, und alle mit Freude anpacken. Dieses Glück haben wir weitergegeben.» Das sei auch der Grund für ihren Rückzug aus dem Vorstand. «Man soll gehen, wenn es am schönsten ist.» Selbstverständlich stehe sie bei Fragen immer gerne zur Verfügung. «Ausserdem bleibe ich dem Verein ja noch als Spielgruppenleiterin erhalten. Einem gelungenen 2022 steht also nichts im Weg.»
Produkt. Es erfüllt sämtliche Abgasvorschriften. Beim Salzstreuen kann man die Salzmenge pro Quadratmeter bestimmen. Die bessere Dosierbarkeit trägt zur Umweltschonung bei und gewährleistet gleichzeitig die Sicherheit auf den Strassen. Bei Bedarf lassen sich weitere Geräte anbauen, wie zum Beispiel ein Bordmäher. Gute Werkzeuge für gute Mitarbeiter Die Mitarbeiter des Bauamts in Spreitenbach freuen sich auf ihr neues Dienstfahrzeug: «Sie haben sich sogar in ihrer Freizeit Zeit genommen, um verschiedene Fahrzeuge Probe zu fahren», sagt der Spreitenbacher Gemeinderat Edgar Benz. Er bedanke sich für die gute Arbeit des Bauamts und für die Zusammenarbeit mit der Aebi Schmidt Holding AG und Hausheer & Sidler Landmaschinen AG, dass alles reibungslos funktioniert hat. Laut Benz sei es wichtig, guten Mitarbeitern gute Werkzeuge zur Verfügung zu stellen, auch wenn dieses nicht ganz so günstig war.
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AUS DEM GEMEINDERAT Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende in Spreitenbach wohnhafte Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Gordana Egeric Percevic geb. Egeric, geb. 1988, Nikola Percevic, geb. 2012, Lena Percevic, geb. 2013, alle serbische Staatsangehörige, wohnhaft Güterstrasse 2; Besir Emini, geb. 1994, nordmazedonischer Staatsangehöriger, wohnhaft Poststrasse 125; Kendal Er, geb. 2000, türkischer Staatsangehöriger, wohnhaft Geeracherstrasse 21; Zilije Hajdari, geb. 2004, nordmazedonische Staatsangehörige, wohnhaft Rotzenbühlstrasse 20; Flamur Muhadri, geb. 1982, kosovarischer Staatsangehöriger, Luis Muhadri, geb. 2016, Levin Muhadri, geb. 2018, beide britische Staatsangehörige, alle wohnhaft Poststrasse 162. Jede Person kann dem Gemeinderat dazu innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation eine schriftliche Stellungnahme zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Eingeschränkter Verkehr mit Gemeindeverwaltung und Werken Zur Pandemiebekämpfung wird die Bevölkerung dringend angehalten, Sachgeschäfte mit der Gemeindeverwaltung und den Gemeindewerken ausschliesslich per E-Mail, Briefpost oder Telefon zu klären. Persönliche Gespräche sind nur nach vorgängiger Vereinbarung per E-Mail oder Telefon möglich. Auf www.spreitenbach.ch sind alle relevanten Kontaktdaten ersichtlich. Personen ohne Internetanschluss können sich an die zentrale Telefonnummer der Gemeindeverwaltung unter Tel. 056 418 85 11 wenden.
Termine: 7. Februar, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus; 7.–20. Februar: Schulsportferien; 13. Februar, 9–9.30 Uhr: UrnenSchlüsselübergabe Das neue Gemeindefahrzeug wurde dem Bauamt Spreitenbach öffnung für persönliche Stimmabgabe, übergeben. Die Chauffeure freuen sich über den neuen Einsatzwagen. Corinne Bürki Gemeindehaus, Poststrasse 13. INSERATE
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Die Energiestadt Spreitenbach ist eine selbstbewusste, kontinuierlich wachsende Grossgemeinde im Zentrum vom Limmattal, zählt rund 12'000 Einwohner und 8000 Arbeitsplätze. Die Entwicklung im Limmattal stellt die Gemeinde vor grosse Herausforderungen. Die Bauverwaltung ist für sämtliche Anliegen in den Bereichen Bau, Planung, Verkehr und Umwelt der Gemeinde Spreitenbach zuständig. Wir suchen als Nachfolger*in per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine*n
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SPREITENBACH
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Sorge um die Wasserversorgung Damit Spreitenbach sich auch künftig selbst mit Wasser versorgen kann, darf die Einwohnerzahl bis 2050 nicht mehr als 14 000 betragen. DIETER MINDER
Um wie viele Personen die Einwohnerzahl einer Gemeinde in den nächsten Jahren wächst, hängt unter anderem von Bauzonen, Gebäudehöhe, Verdichtung und Prognosen ab. Entsprechend wird die Infrastruktur wie Verwaltung, Schule, Strassen oder Versorgung und Entsorgung ausgebaut. Auf dieser Basis ist Spreitenbach bis 2050 auf dem Weg zur 18 000-EinwohnerGemeinde. Doch nun wird diese Prognose von einer bisher wenig beachteten Seite infrage gestellt. Für so viele Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher kann nicht genügend Trinkwasser gewonnen werden. «Zu diesem Schluss kommen wir aufgrund der bestehenden Informationen, der Verbrauchsmessungen und der Prognosen», sagt Gemeinderat Edgar Benz (SVP). Er präsidiert die Verwaltungskommission des Gemeindewerks. Deren Fazit mit entsprechenden Empfehlungen hat sie im Generellen Wasserversorgungsprojekt (GWP) 2020 mit dem Projekthorizont 2050 zusammengestellt. Für Alexander Betschart, der das Projekt als Fachmann begleitete, ist klar: «Wir müssen mit dem Wasser haushälterisch umgehen. Ebenso müssen wir die maximale Fördermenge des verfügbaren Trinkwassers erkennen.»
Kommissionspräsident Gemeindewerk Edgar Benz (SVP) (links) und Experte Alexander Betschart.
unter Spreitenbach geschöpft. «Das Pumpwerk Neumatt bei den ShoppiParkplätzen mussten wir abstellen, weil die Schutzzone im Bereich der Parkplätze liegt. Eine gesetzeskonforme Schutzzone kann in diesem Gebiet nicht mehr ausgeschieden werden», sagt Betschart. Im Reservoir Munimatte wird das Wasser gespeichert und dann verteilt. Für das Gebiet Heitersberg betreibt die WVS ein am Hauptnetz angeschlossenes kleines Netz mit dem 1914 erstellten Reservoir Haberrösli. Als möglichen Ersatz für das Pumpwerk Neumatt wurden auf Pro Jahr fliessen 1,34 Millionen dem Gemeindegebiet weitere StandKubikmeter zu den Konsumenten Heute fliessen pro Jahr rund 1,34 orte gesucht. Im Gebiet Müsli wurMillionen Kubikmeter Wasser den auch schon Pumpversuche durch das fast 43 Kilometer lange durchgeführt. Die Ergebnisse haben Netz der Wasserversorgung Spreitenbach (WVS) zu den Konsumen- «Für die Versorgungsten. 700 000 Kubikmeter davon konsumiert die Bevölkerung, 320 000 sicherheit spielt der Kubikmeter beziehen Gewerbe und Klimawandel eine Rolle.» Industrie und etwa 150 000 KubikALEXANDER BETSCHART, EXPERTE meter werden den Gemeinden Remetschwil, Killwangen und Oberrohrdorf geliefert. Hinzu kommen aber gezeigt, dass der Standort weBauwasser, Brunnen, Landwirt- nig ergiebig ist, primär wird das schaft und Verluste. Mit den drei Grundwasser nicht durch die LimGrundwasserpumpwerken Willen- mat, sondern vom Heitersberg her äcker, Mittlerzelg und Fegi wird das gespiesen. Dies ist ein grosser VorWasser aus dem Grundwassersee teil, weil der Boden dort nicht ver-
siegelt werden kann, wie Benz ausführt. Im anderen Gemeindegebiet werden durch die rege Bautätigkeit immer mehr Flächen bebaut, das Wasser kann nicht mehr versickern. Verbindung zur Wasserversorgung Dietikon für Notfälle wäre möglich Basierend auf den neuen Erkenntnissen empfiehlt die Verwaltungskommission dem Gemeinderat, die Einwohnerzahl für 2050 auf 14 000 zu beschränken. Für mehr Leute reiche das Wasser nicht, denn so betont Kommissionspräsident Benz: «Wir wollen langfristig die Trinkwasserversorgung mit eigenen Mitteln und Pumpwerken sicherstellen.» Über das GWP 2020 mit dem Horizont 2050 wird die Kommission nun den Gemeinderat informieren. Zu dessen Verantwortung gehört es, genügend Trinkwasser für die Bevölkerung bereitzustellen. Dies müsse auch dann befristet möglich sein, wenn das leistungsfähigste Pumpwerk Fegi für einige Zeit ausfallen würde. Weiter wird zur Notversorgung eine Verbindung zur Wasserversorgung Dietikon vorgeschlagen. Vorarbeiten dafür wurden im Bereich der Mutschellenstrasse bereits ausgeführt. Machbar wäre auch ein befristeter Wasserbezug
Dieter Minder
von den Quellen am Heitersberg. Sie gehören der Stadt Baden. «Für die Versorgungssicherheit spielt immer mehr auch der Klimawandel eine wichtige Rolle», sagt Betschart. Gibt es längere Trockenzeiten, kann sich der Grundwasserstrom nicht mehr
«Wir haben genügend Wasser, aber teilweise nicht am richtigen Ort.» EDGAR BENZ, KOMMISSIONSPRÄSIDENT
erholen. Das Wasser muss anderweitig beschafft werden. Dass die Ressource Trinkwasser nur beschränkt vorhanden ist, wird immer mehr bewusst. «Bereits fand eine Sitzung zur Wasserbeschaffung mit anderen Gemeinden des Aargauer Limmattals statt», so Benz. Dabei zeigte sich: «Wir haben noch genügend Wasser, aber teilweise nicht mehr am richtigen Ort.» Behandelt wurde auch die Frage der Notwasserversorgung. So sei eine Leitung von Würenlos nach Otelfingen im Gespräch, womit die Wasserversorgung im Furttal mit derjenigen im Limmattal verbunden werden könnte.
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WÜRENLOS
WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
AUS DEM GEMEINDERAT Baugesuchsauflage für Alterszentrum endet indessen am 7. Februar 2022. Noch bis zum 7. Februar 2022 können auf der Bauverwaltung während der üblichen Öffnungszeiten die Unterlagen zum Baugesuch für das auf der Zentrumswiese geplante Alterszentrum eingesehen werden. Die Unterlagen können auch auf der Website der Gemeinde Würenlos eingesehen werden. Die Unterlagen bleiben dort auch über das Ende der öffentlichen Auflage auf- Projekt Alterszentrum auf der Zentgeschaltet. Die Frist für Einsprachen rumswiese. zVg
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Februar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Anna Maria Hegglin Max Vetter Rolf Blickenstorfer Rosa Moser Martha Müller Willy Huber Frieda Seiler Josef Moser Anna Maria Dauwalder Heidy Wernli Rolf Wernli
04.02./84 Jahre 06.02./84 Jahre 09.02./88 Jahre 16.02./86 Jahre 16.02./80 Jahre 17.02./80 Jahre 19.02./80 Jahre 20.02./91 Jahre 21.02./81 Jahre 26.02./81 Jahre 27.02./81 Jahre
Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.
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Biber im Furtbach. Ein Biber fällte im Furtbach, nahe der Holzbrücke, mehrere Bäume. Die Tiere schaffen bis zu 50 Zentimeter pro Nacht. Corinne Bürki
Biber los in Würenlos Ein Leser der Limmatwelle spaziert gerne den Furtbach entlang. Bei einem dieser Spaziergänge stösst er auf verschiedene abgenagte Baumstämme. CORINNE BÜRKI
Wenn man bei der Kläranlage Otelfingen parkiert und Richtung Würenlos am Furtbach entlang läuft, sieht man nach der Holzbrücke verschiedene Baumstämme, die abgenagt wurden. Felix Küng aus Würenlos stiess bei einem Spaziergang darauf: «Ich wohne seit 25 Jahren in Würenlos und habe so etwas am Furtbach noch nie gesehen!» Wenn man die Baumstämme betrachtet, wird einem schnell klar, dass dies ein oder mehrere Biber sein mussten. «Da hatte wohl jemand grossen Hunger», meint Küng. Ein Biber frisst am Tag um die 900 Gramm Rinde. Im Sommer ergänzt sich das Buffet durch Gräser, Knospen und Kräuter. Mithilfe der sogenannten Sanduhrtechnik
fällt er Bäume und kann bis zu 50 Zentimeter in einer Nacht schaffen. Das ist ein Baum mit einem halben Meter Durchmesser. Abklärungen sind im Gange Der Biber ist das zweitgrösste lebende Nagetier auf dieser Welt. Sein Lebensraum umfasst stehende und fliessende Gewässer sowie deren Uferbereiche. Er lebt monogam, ist dämmerungs- und nachtaktiv und markiert sein Revier. Sein Zuhause baut er aus abgenagten Baumstämmen, Ästen, Zweigen, Schlamm und Steinen. Dass es in der Umgebung (vor allem an der Limmat) Biber gibt, ist kein Geheimnis. Am Furtbach ist das Vorkommen allerdings eher neu. Christian Tesini, Fachspezialist Jagd und Fischerei des Kantons Aargau, weiss vom Biber am Furtbach: «Im Moment laufen Abklärungen der Biberfachstelle Schweiz zu diesem Fall.» Dort werden alle Bibervorkommnisse dokumentiert. Bis März wird nun geschaut, ob nur einer oder mehrere Biber am Furtbach leben.
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Die Technik, mit der die Bäume gefällt Ein Biber frisst bis zu 900 Gramm Rinwerden, nennt sich Sanduhrtechnik. crb de pro Tag. – Er ist ein Vegetarier. crb
KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
WETTINGEN
«MEIN GOTT»
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 4. Februar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – anschliessend Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 5. Februar, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier und Brotsegnung (Christina Wunderlin). Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Blasiussegen erteilt. Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Brotsegnung (Joseph Kalamba und Mario Stöckli). Im Anschluss an den Gottesdienst wird der Blasiussegen erteilt – mit CovidZertifikat. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 4. Februar, 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Blasiussegen und Agathabrötchen – mit CovidZertifikat; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana – mit Covid-Zertifikat; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache – mit CovidZertifikat; 13.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Montag, 7. Februar, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 9. Februar, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 10. Februar, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache.
Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos
Mit Blasiussegen und Kerzenweihe; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 7. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 9. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 4. Februar, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 8. Februar, 14.30 Uhr, Gottesdienst.
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 5. Februar, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli) – mit Covid-Zertifikat. Blasiussegen und Brotsegnung. Mittwoch, 9. Februar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Mittwochskollekte.
SPREITENBACH
NEUENHOF
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Gottesdienst (Renate Bilinski). Freitag, 4. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Klosterkirche Fahr Anbetung. Samstag, 5. Februar, Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, 18 Uhr, Eucharistiefeier (LaurenEucharistiefeier – mit Covid-Zertifitius Bayer). Dreissigster für Giokat. Dienstag, 8. Februar, 8 Uhr, vanni Titaro, Gedächtnis für Josef Eucharistiefeier. Gedächtnis aller Brescianini; 21 Uhr, Anbetung. Nonnen vom Fahr. Mittwoch, Sonntag, 6. Februar, 11 Uhr, 9. Februar, 19.30 Uhr, Abendlob, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer) Vigil im Zugehen auf das Hoch– mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, fest. Donnerstag, 10. Februar, 9. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistie8 Uhr, Eucharistiefeier. 19.30 Uhr, feier. Gebet am Donnerstag – mit CovidZertifikat. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 4. Februar, 10.15 Uhr, KIRCHLICHE HINWEISE Wortgottesdienst mit Kommunion. Kolibri Tage. Neben einer Schatzsuche werden spannende GeEv.-ref. Dorfkirche, schichten aus der Bibel erzählt Chilegass 18 Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, und gemeinsam entdeckt. ReforGottesdienst (Walter Mäder). mierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, 19. bis 22. und 24. Februar.
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 5. Februar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Mit Blasiussegen und Kerzenweihe. Sonntag, 6. Februar, 11 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie).
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 4. Februar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Mit Blasiussegen und Kerzenweihe.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier und Kerzensegnung (Harald Rein); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier mit Blasiussegen und Agathabrötchen. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 6. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 8. Februar, 9.30 Uhr, Gottesdienst.
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KILLWANGEN
Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 10. Februar, 14 Uhr. Bibelforum, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 10. Februar, 19 Uhr.
Das mit der Wahrnehmung ist so eine Sache. Kennen Sie das, verschiedene Menschen erleben die gleiche Geschichte, aber jeder erzählt sie anders? Und jeder meint, er hat recht? Gerade bei optischen Täuschungen spielt uns die Wahrnehmung einen Streich: Wenn man zum Beispiel auf eine Karte einen Pfeil aufzeichnet, der nach rechts zeigt, und dann ein mit Wasser gefülltes Glas davorstellt, geschieht etwas Erstaunliches: Blickt man durch das Wasserglas hindurch, zeigt der Pfeil genau in die andere Richtung, nämlich nach links. Das und noch viel mehr haben alle Täuschungen gemeinsam: Auf unsere menschliche Wahrnehmung ist nicht zu 100 Prozent Verlass. Wir neigen dazu, die Meinung der Mehrheit zu übernehmen. Wenn alle sagen, dass Zitrone schlank macht, dann glauben wir das auch. Wir akzeptieren auf Facebook Freunde, die behaupten, uns zu kennen – aber wissen wir wirklich, wer hinter dem nett lächelnden Teenagergesicht sitzt? Nicht nur die Milchverpackungen wandeln sich im Lauf der Jahre, sondern auch unsere Werte. Interessanterweise gilt das nicht für den Glauben. Ungeprüft wird kategorisch alles verneint, abgestritten oder zumindest belächelt, was mit der Bibel zu tun hat. Menschen wollen nichts von Gott und Jesus wissen. Das sind Märchen, sagen sie, allesamt erfunden. Spielt uns da unsere Wahrnehmung einen Streich? Stellt man ein Wasserglas vor seine Wahrnehmung, kann man erkennen, dass es zum Beispiel über 5000 beglaubigte Dokumente über das Leben von Jesus gibt. Über Cäsar gibt es keine 10. Doch wann sind genug Beweise – genug? Es ist die selbstlose Liebe eines Gottes, der zum Mensch wurde, die mich überzeugt hat, ein Teil des Guten in dieser Welt zu sein. Jedenfalls ist das meine Wahrnehmung. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 5 DONNERSTAG, 3. FEBRUAR 2022
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Melanie Bär, Redaktionsleiterin
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär (bär), melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Corinne Bürki (crb), corinne.buerki@chmedia.ch Manuela Page (mpa), manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz (rsz), robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Graziella Jämsä (gjä), Dieter Minder (dm), Alexander Wagner (awa) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 079 643 81 66
Evelyne Binsack. Ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gelangte Evelyne Binsack 1999 mit der TV-Produktion Eiger Live. Ein Millionenpublikum verfolgte die Eigerbesteigung. Das war vermutlich ein Nasenwasser gegen ihre erste Besteigung des Eigers im Winter und vor allem bezogen auf das, was sie sonst alles getan hat; nämlich die Extreme der Erde erreicht und bezwungen: den Nordpol, den Südpol und natürlich den Everest. Die 25 000 km von der Schweiz bis zum Südpol legte sie zu Fuss, mit dem Velo und auf Skiern zurück. Dazu kommen noch 11 Erstbesteigungen im Karakorum. Dass diese Frau etwas zu erzählen hat, versteht sich von selbst – sie ist zu Gast beim Kulturkreis Würenlos. Freitag, 4. Februar, 19.30 Uhr, reformierte Kirche Würenlos.
SPREITENBACH DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Ausstellung Silvia Mende, Männedorf (ZH); Aurelio Celestri, Oberrohrdorf (AG); Sandra Hägler, Attiswil (BE). Gemeindehaus, Donnerstag, 3. Februar, 08.30–11.30 Uhr, 13.30–16 Uhr und Freitag, 4. Februar, 8.30–15 Uhr. «Wunderwelt Kartoffel» Eine interaktive Sonderausstellung des Schweizer Bauernverbandes. www.umweltarena.ch Umwelt Arena, 3./4./5./6. und 9. Februar, 10–17 Uhr. Vernissage Silvia Mende, Männedorf (ZH); Aurelio Celestri, Oberrohrdorf (AG); Sandra Hägler, Attiswil (BE). Vernissage mit Apéro. Ausstellung vom 4. Februar bis 1. April.
Öffnungszeiten: Montag: 8.30– 11.30 und 13.30-18.30 Uhr; Dienstag bis Donnerstag: 8.30–11.30 und 13.30–16 Uhr; Freitag, 8.30– 15 Uhr. Gemeindehaus, Freitag, 4. Februar, 19–21 Uhr.
WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 4./7. und 8. Februar, 08.45–10 Uhr. 7. Wettinger Kammerkonzert – «Rasumowsky» Mitwirkende: Belenus Quartett: Seraina Pfenninger, Anne Battegay (Violine), Esther Fritzsche (Viola), Jonas Vischi (Violoncello). Einlass nur mit Covid-Zertifikat und gültigem Ausweis. Schulhaus Margeläcker, Sonntag, 6. Februar, 16 Uhr.
Mit Glaube, Macht und Wissen können sich die Besucherinnen und Besucher ab April im neuen Museumsteil im Wettinger Kloster auseinandersetzen. «Museum Aargau» wird zu diesem Thema seinen elften Standort bespielen. Das passt. Schliesslich lebten von 1227 bis zur Klosteraufhebung im Jahr 1841 Zisterzienser-Mönche im historischen Gebäude. Ihr Motto: «ora et labora». Nicht nur das Gebet war den Mönchen also wichtig, sondern auch die Arbeit. Tatsächlich haben wir den Klöstern viel Wissen zu verdanken: Die Gotteshäuser waren auch Bildungsstätte, Mönche die Wissenschaftler ihrer Zeit. Und wo viel Wissen ist, ist bekanntlich auch viel Macht. Mit ihren positiven und leider auch negativen Facetten. Seit 1847 wird der Fokus im Wettinger Kloster auf Wissen gesetzt. Nach der Klosteraufhebung wurden darin zuerst Lehrer ausgebildet, seit 1976 Kantonsschülerinnen und -schüler. In den vergangenen Monaten haben sich einige von ihnen vermehrt mit Glaubensfragen auseinandergesetzt. Denn die Besucher sollen im neuen Kulturangebot nicht nur Vergangenes erfahren, sondern auch, was Jugendliche heute denken und glauben. «Wann weiss ich genug?», fragt etwa Kantischülerin Noa Ringgenberg. Für Mitschülerin Chelsea Merlini steht der Glaube im Mittelpunkt: «Was ich meine zu wissen, muss nicht der Wahrheit entsprechen.» Ich frage mich, schliesst das eine das andere aus? Liegt das Potenzial nicht gerade darin, Wissen und Glaube, Kopf und Herz zu verbinden? Wissen hilft, zu verstehen und einzuordnen. Doch es zeigt auch Grenzen auf: Trotz Wissen, ist der Verstand begrenzt. Ich kann nicht alles verstehen und schon gar nicht steuern. Manchmal sogar weniger, als mir lieb ist. Wie gut deshalb, nicht nur auf den Kopf, sondern auch aufs Herz zu hören, glauben und vertrauen können. Das eine geht nicht ohne das andere, so wie das Leben meistens nicht schwarz und weiss, sondern farbig ist. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch