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Lenzburger Bezirks-Anzeiger

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LENZBURGER WOCHE

DONNERSTAG, 27. JANUAR 2022

Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.

PP 5600 Lenzburg · Nummer 4 · Post CH AG

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für nächste 7 Tage exklusiv bei Spannen zusammen: Lega-22-OK-Präsident Markus Fisler und Jörg Kyburz als Verantwortlicher der ICT-Berufsmesse «go for ICT».

Foto: Fritz Thut

Zwei Messen unter einem Dach Lenzburg Mit zwei Jahren Verzögerung findet Mitte September die Gewerbeausstellung Lega 22 statt. Diesmal kombiniert mit einer Messe für ICT-Berufe. ■

FRITZ THUT

Z

war seien noch «weniger Anmeldungen als sonst um diese Zeit» eingegangen und trotzdem ist Markus Fisler zuversichtlich, dass die Lega 22 im September ein Erfolg wird. Die Anmeldefrist läuft noch bis Ende Mai. Vielleicht lösen sich die Gewerbler erst langsam aus der coronabedingten Lethargie. Der Optimismus greift immer mehr um sich: «Ich gehe davon aus, dass die Lega heuer stattfindet», sagt OKPräsident Fisler mit Nachdruck.

Seetal als Gastregion

2020 war die Leistungsschau der Mitglieder des Gewerbevereins Lenzburg und Umgebung wegen der Pandemieeinschränkungen abgesagt worden. Mit

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Gewerbeschau: Logo der Lega 22.

Fotos: zvg

zweijähriger Verzögerung wird der Traditionsanlass nun vom 16. bis 18. September durchgeführt. Als Besonderheit hofft Markus Fisler, im Herbst das Seetal als Gastregion präsentieren zu können. Angedacht ist, dass die Seetaler Gewerbler ihr Angebot in einem eigenen Zelt mit eigenem Eingang und eigener Bodenfarbe präsentieren werden. Als Zukunftsvision träumt Fisler von einer echten Regionalschau, bei der die Gewerbevereine des Bezirks in eigenen Hallen rund ums Zentrum drapiert werden: «Die Ausstellung soll sich wie eine Sonne mit Strahlen präsentieren.»

bracht. Initiiert worden war diese Messe, die bereits am 15. September beginnt, aus Kreisen des Gemeindeverbandes Lebensraum Lenzburg-Seetal. Inzwischen wurde mit ICT Argovia ein eigener Trägerverein gegründet. Verantwortlich ist der frühere «Lebensraum»-Geschäftsführer Jörg Kyburz. «In dieser Branche herrscht grosser Fachkräftemangel», schildert er die Ausgangslage: «Hier sollen vor allem Firmen motiviert werden, mehr Lehrstellen anzubieten. Zudem haben wir mögliche Quereinsteiger als Zielgruppe im Visier.» Die beiden Ausstellungen sollen voneinander profitieren. Markus Fisler: «Wir sind gerne Geburtshelfer für die ICT-Berufsmesse und können von zusätzlichem Publikum profitieren.» «Eine klassische Win-win-Situation», ergänzt Jörg Kyburz.

Starthilfe für ICT-Berufsmesse

Als zusätzliche Attraktion wird die Lega diesmal ergänzt durch die Berufsmesse «go for ICT». Hier werden vorab Schülern die Berufe im Bereich Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) näherge-

Berufsmesse: Logo der ICT-Berufe Argovia.

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Zwei Stunden vor Landfall, am 16. Dezember, wurde Rai/Odette als Super-Taifun, Stärke 5, klassifiziert. Mein Herz sank. Wir luden Kinder, Tiere und Melanie Solloso Notfallrucksack ins Auto und fuhren Richtung Evakuationszentrum. Kaum waren wir angekommen, erreichten uns panische Textmeldungen von Zurückgebliebenen: «Alle Bäume fallen.» Wir merkten noch nichts vom Ende der Welt. Um zirka 13 Uhr hatte sich der Himmel verdunkelt, übers Stadiumfeld fegten Winde mit bis zu 195 Kilometer pro Stunde. Ganze Dächer, Holz, Fensterund Stahlteile wirbelten durch die Luft und wir mussten zuschauen, wie bei der Sporthalle gegenüber zuerst das Dach wegflog und dann die Metallkonstruktion kollabierte. Die Schreie hunderter Menschen gingen durch Mark und Bein und vermischten sich mit dem erschreckend lauten Brüllen des Windes. «Wo ist das Monster?» Mein Jüngster lugte unter der Wolldecke hervor. Wir standen knöcheltief im Wasser, patschnass. Der Regen peitschte durch die kaputten Fenster von allen Seiten auf uns ein. Nach unendlich langen drei Stunden war Odette vorübergezogen. Ein Feld der Zerstörung blieb zurück. Kein Baum, kein Strauch hatte noch ein Blatt, die Palmbäume, die noch standen, waren zusammengeklappt wie Regenschirme und überall lagen Teile von Häusern. In den Gesichtern aller las ich die gleiche Frage: Habe ich noch ein Daheim? Die Tage nach Odette verbrachten mein Mann und ich mit der Suche nach Trinkwasser, Reis und Benzin. Die Zerstörung überall war überwältigend, fast alle Häuser hatten die Dächer verloren, viele hatten gar kein Haus mehr. Für Siargao standen traurige Weihnachten bevor. Seit Odette ist nun ein Monat vergangen. Langsam weicht das Chaos, man sieht wieder Dächer im Dorf. Die verbliebenen Bäume haben neue Blätter. Und immer wieder hört man die aufmunternden Worte: «Haltet zusammen! Siargao, steh auf!» Melanie Solloso Siargao Island, Philippinen

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AMTLICHES

Donnerstag, 27. Januar 2022

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Baugesuche

Bauherrschaft:

Planverfasser:

Bauobjekt:

Bauplatz: Zus. Bewillig.:

Hero AG, Christian Schenk Karl Roth-Strasse 8 5600 Lenzburg Richnerstutz AG Marco Gauch, Durisolstrasse 1, 5612 Villmergen Fassadenposter für Eigenwerbung / Produktewerbung Hero Produkte Karl Roth-Strasse 8 Parzelle 694 Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau

Bauherrschaft:

Urs Bucher, Schlossgasse 32 5600 Lenzburg

Planverfasser:

Architekten Bucher & Kehl AG, Bahnhofstrasse 10 5600 Lenzburg

Bauobjekt:

Erweiterung bestehendes Attika Einfamilienhaus

Bauplatz:

Schlossgasse 32 Parzelle 2922

Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg vom 28. Januar bis 28. Februar 2022. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Stadtrat

Impressum

lfllJBllfßff@Bf!ilk5-!nttißf! Gegründet 1901

JJet .Sttfolet ♦ J:tre�bmberg Gegründet 1866

Gegründet 1922

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden: Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holder­ bank, Hunzenschwil, Lenzburg, Meister­ schwanden, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon und Staufen. Zusatzverteilung: Beinwil am See, Birrwil, Leutwil und Veltheim. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Lenzburger Bezirks-Anzeiger/ Der Seetaler/ Lindenberg Adresse

Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

Erscheinungsweise

1 x wöchentlich, jeweils Donnerstag

Amtliche Publikation der Stadt Lenzburg

Eidgenössische Volksabstimmung vom 13. Februar 2022 Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag 12. Februar 2022, 11.00 – 12.00 Uhr im Rathaus Sonntag 13. Februar 2022, 09.00 – 10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 14. Januar 2022 Stadtrat

Generelle Entwässerungsplanung (GEP 2), Start der Arbeiten

Jede Gemeinde verfügt über eine Generelle Entwässerungsplanung der ersten Generation (GEP 1). Sie zeigt den Ist-Zustand, den Handlungsbedarf sowie die entsprechend notwendigen Massnahmen inkl. Kosten und Prioritäten auf. Die GEP-Checks haben gezeigt, dass in Boniswil eine neue GEP der 2. Generation ausgearbeitet werden muss. Im Vergleich zur GEP 1 wird der Umfang der zukünftigen Entwässerungsplanung massiv erweitert. Die Gemeindeversammlung vom 17. November 2020 hat den dazu benötigten Kredit von Fr. 350'000.00 bewilligt. Der Gemeinderat hat den Auftrag der Flury Planer und Ingenieure AG, Lenzburg, erteilt. Mit den Arbeiten ist bereits begonnen worden. Ab dem 31. Januar 2022 bis voraussichtlich Ende April 2022 werden sämtliche Sammelleitungen gespült und mittels KanalTV aufgenommen. Damit diese Arbeiten reibungslos ausgeführt werden können, wird die Bevölkerung gebeten, den Zugang zu den Abwasserschächten der Kanalisationsleitungen auch auf den privaten Arealen zu gewährleisten. Der Gemeinderat und die Mitarbeiter des Ingenieurbüros Flury danken der Bevölkerung, insbesondere den betroffenen Grundeigentümern, für ihr Verständnis bei den kurzzeitigen Behinderungen auf den Gemeindestrassen. Boniswil, 27. Januar 2022 Gemeinderat Boniswil

Auflage

35 327 Ex. (Wemf-beglaubigt 2018) 36 471 Ex. Streuung aktuell Verlagsleitung

Stefan Biedermann stefan.biedermann@chmedia.ch Telefon 058 200 58 10 Redaktion

E-Mail: redaktionLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@chmedia.ch Redaktorin: Carolin Frei (cfr) carolin.frei@chmedia.ch Freie Mitarbeiter: Ruedi Burkart (rubu), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (Stü), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Montag, 12 Uhr Eingesandtes: Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandte Unterlagen und Beiträge Inserateabteilung

E-Mail: inseratLBA@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Telefax 058 200 58 21 Regionalleitung Aargau West, Olten, Solothurn: Michael Kraft michael.kraft@chmedia.ch Telefon 058 200 58 67 Kundenberaterin: Susanne Basler susanne.basler@chmedia.ch Telefon 058 200 58 28 Verkaufsmitarbeiterin: Dominique Althaus dominique.althaus@chmedia.ch Telefon 058 200 58 27 Inserateannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr (Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr)

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Sirenentest 2022

Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Grundeigentümer:

Katica Muamer und Sanela, Lärchenweg 1, 5606 Dintikon Katica Muamer und Sanela, Lärchenweg 1, 5606 Dintikon

Einladung

Der Gemeinderat hat den Nahwärmeverbund Lindhübel analysieren und von der Fachhochschule Nordwestschweiz eine Studie erarbeiten lassen. Es wurden die Bereiche «Technik», «Finanzen» und «Kunden (Wärmebezüger)» seit der Inbetriebnahme analysiert. Über die Ergebnisse und Erkenntnisse möchten wir Sie informieren. Deshalb laden wir Sie zur Informationsveranstaltung Nahwärmeverbund

Projektverfasser: Chantal Meier Architektur GmbH, Aavorstadt 1, 5600 Lenzburg Bauobjekt:

Neubau Carport, Gerätehaus, Sichtschutz und Whirlpool

Standort:

Lärchenweg 1, Parz. Nr. 770

Öffentliche Auflage vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

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Baugesuch

Bauherrschaft:

Grundeigentümer:

Keller Patrik und Martina Hintermattenstrasse 23 5606 Dintikon Keller Patrik, Hintermattenstrasse 23, 5606 Dintikon

Projektverfasser: Xaver Meyer AG, Winteristrasse 20, 5612 Villmergen Bauobjekt:

Ersatz Thuja-Hecke

Standort:

Hintermattenstrasse 23 Parz. Nr. 982

Bemerkungen:

Ohne Profilierung

Öffentliche Auflage vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der Gemeinderat

am Mittwoch, 23. Februar 2022, 19.00 Uhr ein. Der zuständige Gemeinderat, Ressortvorsteher Nahwärmeverbund, wird die Ergebnisse der Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz präsentieren und über das vom Gemeinderat aus den Schlussfolgerungen erarbeitete Massnahmenpaket informieren. Um die geltenden Massnahmen im Zusammenhang mit Corona einzuhalten (Maskenpflicht, Abstand, Registrierung Teilnehmer) und um den Ort der Durchführung festlegen zu können, benötigen wir für die Teilnahme eine verbindliche Anmeldung. Wir bitten Sie daher, um Anmeldung per Mail an gemeindekanzlei@duerrenaesch.ch bis spätestens 15. Februar 2022. Je nach Teilnehmerzahl findet die Veranstaltung im Kirchgemeindehaus oder im Gemeindehaus statt. Die angemeldeten Personen werden rechtzeitig über den Austragungsort informiert. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und freuen uns auf eine rege Informationsveranstaltung. 5724 Dürrenäsch, 25. Januar 2022 Gemeinderat Dürrenäsch

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Teiländerung Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland, Einzonung Liegenschaft Aescherstrasse 38; Öffentliche Auflage

Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die öffentliche Auflage findet elektronisch statt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 auf der Homepage der Gemeinde Fahrwangen (www.fahrwangen. ch/amtlichepublikationen) öffentlich auf.

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Baugesuch

Gesuchsteller: Schweizerisches Weisses Kreuz, Laurenzenvorstadt 85, 5000 Aarau Bauobjekt:

Standort:

Neubau von 9 Doppeleinfamilienhäusern mit Einstellhalle und Umgebungsgestaltung, Rückbau Gebäude Nr. 45; Projektänderung Umgebungsgestaltung Parz. 131 / Lindhübelstrasse, Sedelstrasse

Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022

Der Sirenentest dient neben der technischen Funktionskontrolle der Sireneninfrastruktur auch der Information und Sensibilisierung der Bevölkerung bezüglich Verhalten bei einem Sirenenalarm.

Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.

Boniswil, 27. Januar 2022 Gemeinderat Boniswil

Dürrenäsch, 25. Januar 2022 Gemeinderat

Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie auf Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch.

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Abo-Service und Zustellung

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat Fahrwangen einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

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Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.

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Baugesuch

Bauherr:

Steinblick AG, Mellingerstrasse 20, 5400 Baden

Bauobjekt:

Abbruch Geb. Nrn. 641 + 642 / Neubau 5 ReihenEFH

Ortslage:

Unterfeldweg 7 A / B / C / D / E, Parzelle Nr. 262

Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten.

Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

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Der Gemeinderat hat an der Sitzung vom 10. Januar 2022 den Erschliessungsplan Fabrikgässli Nord – West mit folgender unwesentlichen Änderung gegenüber der öffentlichen Auflage genehmigt: – Verbreiterung direkter Anstoss Parzelle 897 an neue Erschliessungsstrasse von 3.26 m (öffentliche Auflage) auf 4.00 m (neu). Die Änderung hat eine Anpassung der Strassenfläche von ca. 0.80 m2 zur Folge. – Nachführung der zwischenzeitlich abgeschlossenen Strassen- und Werkleitungssanierung Fabrikgässli – Hüetliareal. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§ 4 Abs. 2 BauG). Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist a) aufzuzeigen, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist auf der Gemeindekanzlei zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Mit der Genehmigung des Erschliessungsplans Fabrikgässli Nord – West wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 Baugesetz, BauG). Gemeinderat Meisterschwanden

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24. Januar 2022 Gemeinderat Hallwil Feuerwehrkommando Boniswil-Hallwil

Druck

•:• eh media

Genehmigung Erschliessungsplan Fabrikgässli Nord – West

Feuerwehrprobealarm Gemäss Mitteilung des Feuerwehrkommandos findet gleichzeitig auch der Probealarm der stationären Sirene auf dem Kommunalbau (cis-gis-Horn) statt. Die Bevölkerung wird gebeten, von diesem Kontrollalarm (welcher nach dem Allgemeinen Alarm der Zivilschutzsirene erfolgt), Kenntnis zu nehmen.

Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil.

Ein Produkt der

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Sirenentest

Am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, findet von 13.30 Uhr bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.

E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort LBA Telefon 058 200 55 55 Telefax 058 200 55 56 Zustellung: Die Post Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

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Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner n

Am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltensund Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer.

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Der Gemeinderat

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg

Gemeinderat Hunzenschwil

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AMTLICHES

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■

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Baugesuch

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Bauherrschaft:

Philipp Hugo Mankowski Alte Bernstrasse 7 5603 Staufen

Bauobjekt:

Neubau Stützmauern und Pool

Bauplatz:

Parz. 1844 Geb. Nr. 1025 Sandhübelweg 27

Weitere Bewilligung:

keine

Öffentliche Auflage der Baugesuche vom Freitag, 28. Januar 2022 bis Montag, 28. Februar 2022 in der Gemeindekanzlei bzw. während der Corona-Krise auf der Website. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich und im Doppel an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken zu richten (mit Antrag und Begründung sowie vollständigen Adressangaben und E-Mail-Adresse).

Bibliothek

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Die Bibliothek ist während den Sportferien an folgenden Samstagen für Sie geöffnet: 29. Januar 2022 sowie 5. und 12. Februar 2022 Ab Dienstag, 15. Februar 2022 sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Das Bibliotheksteam wünscht Ihnen schöne Sportferien.

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Baugesuch – Korrektur

Bauherrschaft:

Einwohnergemeinde Unterer Gerbiweg 6 5707 Seengen

Vorhaben:

Werkleitungs- und Strassensanierung Eichbergstrasse und Werkleitungssanierung Rötlenweg

Ortslage:

div. Parzellen, Eichbergstrasse / Rötlenweg

Öffentliche Auflage vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. n

Baugesuch

Bauherr:

Peter Schmid, Lochackerweg 9, 5702 Niederlenz

Bauobjekt:

Neubau Luft/Wasser-Wärmepumpe Aussenaufstellung

Objektadresse: Weitere Bewilligung:

Lochackerweg 9, Parzelle 1488, Gebäude Nr. 249 keine

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 28. Januar bis Montag, 28. Februar 2022 bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.

Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen zu richten.

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Am Mittwoch, 2. Februar 2022, findet von 13.30 bis 14.00 Uhr die gesamtschweizerische Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Gemeinderat und Zivilschutzorganisation bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme. Gemeinderat

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Sirenenprobealarm 2022

Baugesuch

Bauherrschaft:

D. und S. Rölli, Sarmenstorferstrasse 10, 5707 Seengen

Vorhaben:

Fassadensanierung (Neuanstrich/Ersatz Fensterläden und Balkongeländer) und Ersatz Velounterstand (bereits erstellt)

Ortslage:

Parzellen Nr. 1353 Sarmenstorferstrasse 10

Baugesuch

Bauherrschaft:

Koch Immobilien AG Büelisackerstrasse 3 5619 Büttikon

Projektverfasser: Koch AG Architektur Büelisackerstrasse 3 5619 Büttikon Bauobjekt:

Pergolas Überbauung Eichireben (nachträglich)

Bauplatz:

Eichirebenweg 7a, 13a/b

Zone:

EF Einfamilienhauszone

Parzelle:

1539, 1548, 1549

Öffentliche Auflage vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 bei der Bauverwaltung Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen zu richten.

Donnerstag, 27. Januar 2022

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Gesuch um ordentliche Einbürgerung

Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Pischel Franziska, 1987, weiblich, Deutschland, 5703 Seon, Webereistrasse 28 – Pischel Klara Charlotte, 2019, weiblich, Deutschland, 5703 Seon, Webereistrasse 28 – Pischel Emil Andri, 2021, männlich, Deutschland, 5703 Seon, Webereistrasse 28 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 21. Januar 2022 Gemeinderat Seon

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Amtliche Publikation

Sirenentest 2022 Am Mittwochnachmittag, 2. Februar 2022, findet ab 13.30 in der ganzen Schweiz – also auch in unserer Gemeinde – die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei der Sirenenkontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen- und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Ausgelöst wird das Zeichen «Allgemeiner Alarm»: Ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» jedoch ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren. Hinweise und Verhaltensregeln finden Sie auf Seite 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter www.sirenentest.ch. Weitere wichtige Informationen: Informieren Sie sich auch über ALERTSWISS und laden Sie die App auf Ihr Smartphone. www.alert.swiss

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Zeugenaufruf – Sprayereien

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Zwischen 28. Dezember 2021 und 3. Januar 2022 sowie zwischen 13. und 17. Januar 2022 wurden durch eine unbekannte Täterschaft auf dem Gemeindegebiet von Seon an unterschiedlichen Gebäuden und Gegenständen Sprayereien angebracht. Es wurde Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Sachbeschädigungen belaufen sich aktuell auf ca. CHF 10'000.00. Der Gemeinderat hat beschlossen, die polizeiliche Verfolgung dieser Sachbeschädigungen zu unterstützen und setzt daher für Hinweise, welche zur Ermittlung der Täter führen, eine Belohnung von CHF 1000.– aus. Sollten Sie also in der Gemeinde entsprechende Beobachtungen gemacht haben, bitten wir Sie, mit der Regionalpolizei Lenzburg, Tel. 062 886 45 55 / lenzburg. posten@repol.ag.ch oder der Gemeindekanzlei Seon, Tel. 062 769 85 00 / kanzlei@ seon.ch in Kontakt zu treten. Ihre Hinweise werden vertraulich behandelt.

Baugesuch

Bauherrschaft:

Grundeigentümerin:

MRT Immobilien AG Bannhaldenweg 25 5600 Lenzburg do.

Bauvorhaben:

Photovoltaik-Anlage zu Mehrfamilienhaus (AGV-Nr. 73)

Standort:

Parzelle Nr. 165, Gässli 5 und 7

Öffentliche Auflage vom 28. Januar 2022 bis 28. Februar 2022 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 27. Januar 2022 Gemeinderat

NOTFALLTREFFPUNKTE (NTP) In jeder Aargauer Gemeinde sind Notfalltreffpunkte vorhanden, an denen Sie z.B. bei einem länger andauernden Ausfall von Strom und Telefonie, aber auch Evakuierungen Unterstützung erhalten können. Unter www.notfalltreffpunkt.ch können Sie sich über die Lage der Notfalltreffpunkte informieren. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten. Seon, 27. Januar 2022 Gemeinderat Seon

Öffentliche Auflage vom 28. Januar bis 28. Februar 2022 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat

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Donnerstag, 27. Januar 2022

Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 29. Januar bis 4. Februar 2022: Pfr. Martin Domann

Lenzburg

Freitag, 28. Januar 2022 6.45 – 7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus Sonntag, 30. Januar 2022 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler Predigt: «Gott ist mit uns» Johannes 3,3ff Lieder: 570, 697, 281, 76 Musik: Anastasia Stahl, Orgel Kollekte: Cevi Arbeit Region mit Kinderhüte Im Gottesdienst gilt Maskenpflicht (kein Covid-Zertifikat notwendig). Dienstag, 1. Februar 2022 12.00 Uhr Seniorenessen im Kirchgemeindehaus 2G-Zertifikatspflicht

Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen Pfarrer Arnold Bilinski, Tel.-Nr. 076 247 12 50 Sonntag, 30. Januar 2022 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst mit Abendmahl; Gestaltung: Pfarrer Arnold Bilinski und Organistin Johanna Bossert; Kollekte: Tischlein deck dich Dienstag, 01. Februar 2022 Kafi 12 14.00 Uhr in der Remise, Ammerswil; Achtung: hier gilt die Covid-Zertifikatspflicht (2G)

Ref. Kirchgemeinde Birr

Birr

Sonntag, 30. Januar 2022 10.10 Uhr Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch

www.kirche-lenzburg.ch

Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@kathlenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg

Samstag, 29. Januar 2022 16.30 Uhr Gelegenheit zur Beichte 17.15 Uhr Heilige Messe Mit Zertifikat (2G), Live-Übertragung auf die Homepage Sonntag, 30. Januar 2022 8.45 Uhr Gelegenheit zur Beichte 9.30 Uhr Feierliches Amt Mit Zertifikat (2G), Live-Übertragung auf die Homepage Dienstag, 1. Februar 2022 10.00 Uhr Heilige Messe im Alterszentrum Masken- und Zertifikatspflicht (2G) Mittwoch, 2. Februar 2022 16.30 Uhr Rosenkranzgebet, ohne Zertifikat Donnerstag, 3. Februar 2022 9.00 Uhr Heilige Messe Ohne Zertifikat, Live-Übertragung auf die Homepage Anschliessend Kaffee, mit Zertifikat (2G) 19.00 Uhr Donnerstagsgebet, ohne Zertifikat

Wildegg

Sonntag, 30. Januar 2022 11.00 Heilige Messe mit Zertifikat (2G)

Seon

Sonntag, 30. Januar 2022 9.30 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, ohne Zertifikat Freitag, 4. Februar 2022 18.00 Uhr Rosenkranzgebet, ohne Zertifikat 18.30 Uhr Heilige Messe, ohne Zertifikat 19.30 Uhr Christliches Abendgebet in der ref. Kirche

Sonntag, 30. Januar 2022 9.45 Uhr Gottesdienst (ohne Zertifikatspflicht) in Leutwil mit Martin Brunner.

Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Donnerstag, 27. Januar 14.00 Erzählcafé mit Überraschungsgast Anlass ohne Anmeldung, mit Zertifikatspflicht

Bitte melden Sie sich an: Telefon 056 670 18 01 (bis Freitag, 11.30 Uhr) online https://kirchweg5.ch (bis Samstag, 11.00 Uhr)

Sonntag, 30. Januar 10.00 Kirche Holderbank: Familiengottesdienst, Pfrn. Christine Nöthiger, Musik: Christina Ischi, es wird während der Predigt ein Programm für Kinder angeboten, nebenan im Pfarrhaus Holderbank. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos.

Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Donnerstag, 27. Januar 2022 19.00 Uhr «Bibelhören für alle», ab 4. Mose 23,13 und ab Markus 1

Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Donnerstag, 27. Januar 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche

Donnerstag, 3. Februar 2022 19.00 Uhr «Bibelhören für alle» und 19.40 Uhr «Gebet für Othmarsingen» im Kirchgemeindehaus * Fahr- oder Abholdienst bitte anmelden unter Tel. 062 896 11 74. www.kirche5504.ch

Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Sonntag, 30. Januar 2022 17.00 Uhr Abendgottesdienst, Pfr. Stefan Huber

Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 30. Januar 10.00 Uhr, Gemeindesaal Boniswil Gottesdienst (ohne Zertifikat) Pfarrerin Ruth Kremer

pfarreibruderklaus.ch

www.kirche-seengen.ch

www.ref-hmw.org

Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil Sonntag, 30. Januar 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfrn. N. Spreng. Kollekte: Dargebotene Hand. Keine Zertifikatspflicht www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

Sonntag, 30. Januar 2022 9.45 Uhr Gottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Verabschiedung unseres Sigristen Ronald Reinboth Lektorin: Maja Guetg Kollekte: Diakonierappen

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Sonntag, 30. Januar 9.30 Gottesdienst mit Pater Uwe Vielhaber; mit Zertifikat

Ref. Kirchgemeinde Niederlenz

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Sonntag, 30. Januar 2022 09.30 Uhr Gottesdienst in der Kirche Othmarsingen*, mit Pfr. Lukas Michel

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Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 30. Januar – 05. Februar: Pfrn. Christine Nöthiger (Stv.), Tel. 062 824 73 56

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Sonntag, 30. Januar 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Frédéric Légeret Anlass mit Anmeldung, ohne Zertifikatspflicht, mit Schutzkonzept

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Hendschiken

Sonntag, 30. Januar 2022 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg

Ref. Kirchgemeinde Staufberg

Beratung auf Voranmeldung. Danke für Ihr Verständnis!

Ref. Kirchgemeinde Seon Freitag, 28. Januar 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst 19.30 Uhr: Christl. Abendgebet in der kath. Kirche (ohne Zertifikatspflicht) Sonntag, 30. Januar 19.00 Uhr: Impuls-Gottesdienst um 7 (ohne Zertifikatspflicht) Vortrags-Predigt von Wolfgang Neumann (Gideons Schweiz) Thema: «In einer Sinnkrise Jesus persönlich begegnen» Moderation und Liturgie: Pfr. Jürgen Will Musik, Gestaltung: Georgij Modestov (Klavier) und Jürgen Will (Kontrabass) Falls Sie unseren Fahrdienst benötigen, melden Sie sich bitte bis am Freitagmorgen (11.00 Uhr) im Sekretariat unter Tel. 062 769 10 95 www.ref-kirche-seon.ch

Staufen

Sonntag, 30. Januar 2022, 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche, Pfr. Astrid Köning. Ohne Zertifikat.

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Im Glauben gehen wir unseren Weg, nicht im Schauen. . 2. Korinther 5, 7


Stadt Lenzburg

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Donnerstag, 27. Januar 2022

5

Die Aktionäre profitieren vom guten Ergebnis Hypothekarbank Die «Hypi» hat Corona im zweiten Jahr gut getrotzt. An einer Online-Medienkonferenz wurde bekannt gegeben, dass 2021 der Reingewinn auf 18,3 Millionen Franken gestiegen ist. Davon sollen auch die Aktionäre mit einer um 5 Franken höheren Dividende profitieren. ■

FRITZ THUT

Z

war hat sich die Hypothekarbank Lenzburg («Hypi») schon vor einigen Jahren den Ruf als «digitalste Bank der Schweiz» erworben, doch dass die Medienkonferenz zur Bekanntgabe des Jahresabschlusses lediglich via die Kommunikationssoftware MS Teams abgehalten werden konnte, betrübte die Verantwortlichen sichtlich. Verwaltungsratspräsident Gerhard Hanhart ging in seiner Begrüssung nochmals darauf ein, dass die Coronapandemie das Leben und das Geschäften der «Hypi» immer noch beeinflusst. Auch 2021 sei das «Homeoffice nicht wegzudenken» gewesen.

«Es steht den Aktionären zu, am Erfolg teilzuhaben.» Gerhard Hanhart, Verwaltungsratspräsident der Hypothekarbank Lenzburg

Online statt physisch: Die Medienkonferenz zur Bekanntgabe des Jahresergebnisses 2021 der Hypothekarbank Lenzburg über das Kommunikationsprogramm MS Teams.

Neon bringt mehr Kundengelder

Trotz den Einschränkungen hat die «Hypi» im letzten Jahr sehr gut gewirtschaftet. Der Erfolg im hart umkämpften, vom Tiefzinsumfeld geprägten Zinsengeschäft stieg um 1,2 auf 58 Millionen Franken. Die Summe der Kundengelder stieg um einen Zehntel auf 4,8 Milliarden Franken, wobei die Kooperation mit der Neon-Bank mit 420 Mio. bereits 8,7 Prozent des Totals ausmacht. Der «Hypi»-Geschäftsertrag stieg um fast 7 Prozent auf rund 91 Millionen Franken. Der Geschäftsaufwand stieg noch mehr (plus 7,5 Prozent). Gemäss Marianne Wildi, der Vorsitzenden der Geschäftsleitung, widerspiegle diese Zunahme «die fortschreitende Digitalisierung, die damit verbundene Transformation und den weiteren Ausbau der OpenBanking-Strategie». Nach den ebenfalls höheren Abschreibungen auf den Investitionen, vorab in die eigene Bankensoftware-Plattform Finstar, und höheren Steuern verbleibt ein Gewinn von 18,3 Millionen Franken, was einer bescheidenen Steigerung von einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. «Dies liegt im Rahmen der Erwartungen», so CEO Wildi.

Höhere Dividende, keine Volks-GV

Der höhere Reingewinn und die Tatsache, dass in den wichtigen drei Geschäftsbereichen der Erfolg habe gestei-

Screenshot: tf/lba

Ziegler aus Teufen AR, bisher UBS, vorgeschlagen. Unter dem neudeutschen Titel «inspire – innovate – navigate» startet die «Hypi» 2022 eine neue Fünf-Jahres-Strategie. «Wir wollen unsere Kunden auf verschiedenen Kanälen begeistern», brachte Marianne Wilde die dahinter verborgenen Überlegungen auf einen einfachen Punkt.

Grafiken und Daten: CEO Marianne Wildi erklärt Aufteilung der Kundengelder. gert werden können, haben den Verwaltungsrat bewogen, einen Antrag auf eine Erhöhung der Dividende zu stellen: Statt wie bisher 110 sollen neu 115 Franken pro Aktie ausbezahlt werden: «Es steht den Aktionären zu, am Erfolg teilzuhaben», so Präsident Hanhart. Man sei sich bewusst, dass dies «kein Riesengump» sei. Man habe innerhalb des Verwaltungsrats auch eine höhere Anhebung diskutiert, doch bei der «Hypi» habe «Konstanz eine hohe Bedeutung», erklärt er auf Nachfrage des LBA. Hanhart: «Wir wollen grosse Schwankungen vermeiden,

Screenshot: tf/lba

schliesslich ist die ‹Hypi›-Aktie kein Spekulationstitel.» Falsch spekuliert haben jene Aktionäre, die darauf gesetzt, haben, heuer wieder in der «Schützenmatt» eine GV erleben zu können. Dieses gesellschaftliche Ereignis mit anschliessendem Znacht in Lenzburger Gaststätten wird auch dieses Jahr auf den Korrespondenzweg verwiesen. So können die Teilhaber Stellung zur Ergänzung des Verwaltungsrats nehmen. Als neues Mitglied wird die 55-jährige Risikomanagementspezialistin Susanne

««Wir wollen unsere Kunden auf verschiedenen Kanälen begeistern.» Marianne Wildi, CEO Hypothekarbank Lenzburg

Alte Eiche beim Schulhaus Angelrain muss gefällt werden Massnahme Seit über hundertzwanzig Jahren stehen sie dort: die alten Eichen auf dem Schulhausareal Angelrain. Nun gefährdet eine davon die Schüler und die Passanten und muss gefällt werden. Für Ersatz ist bereits gesorgt.

stolzen Durchmesser von 130 Zentimetern – ist krank. Schon in den letzten vier Jahren wurde sie kontinuierlich untersucht und immer wieder mussten dürre Äste entfernt werden. Die Gründe dafür sind vielfältig: Zu viel oder zu wenig Wasser, Bodenverdichtung oder Pilzbefall können mögliche Ursachen sein.

S

Da die Eiche zunehmend ein Sicherheitsrisiko für die Schüler wie auch alle Passanten des Areals darstellt, wird sie Anfang Februar durch die Forstdienste Lenzia gefällt. Sobald es die Temperaturen zulassen, wird an derselben Stelle eine neue Eiche gepflanzt. (pdsl/mgä)

ie gehören zum Stadtbild wie viele historische Gebäude: die alten Bäume der Stadt Lenzburg, wie beispielsweise die Eichen auf dem Schulareal Angelrain. Eine davon – sie soll etwa 125 Jahre alt sein und hat einen

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TODESANZEIGEN

Donnerstag, 27. Januar 2022

Du hast gelebt für deine Lieben, all deine Müh und Arbeit war für sie. Liebe Mutter ruh’ in Frieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■

Veltheim, im Januar 2022

Abschied und Dank Nach einem erfüllten, arbeitsreichen Leben, das in den letzten Jahren durch ihre Altersbeschwerden zunehmend schwieriger wurde, durfte unsere Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwiegermutter friedlich einschlafen.

Rosmarie Weber-Wälchli 19. Februar 1931 - 19. Januar 2022

Aus dem Leben bis du gegangen, in unseren Herzen bleibst du. Judith & Anders Molvik, Kleppestø, Norwegen mit Kindern und Enkeln Peter Weber & Barbara Bossinger, Veltheim Renate Wyss-Weber & Gaudenz Lüchinger, Birrhard mit Kindern und Enkelin Urs Schaller, Kapstadt Wir bedanken uns herzlich bei der ganzen Belegschaft des Alterszentrums «Am Hungeligraben» in Niederlenz für die liebevolle Betreuung. Ebenso danken wir allen, die Rosmarie während des Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet coronabedingt im engsten Familienkreis statt. Wer im Sinne von Rosmarie etwas spenden möchte, berücksichtige bitte die Stiftung Tierlignadenhof, Leimgrund 4, 5082 Kaisten, IBAN: CH94 8080 8001 3986 9592 6, Vermerk: Rosmarie Weber-Wälchli. Traueradresse: Peter Weber, Erlibachweg 24, 5106 Veltheim

Möriken, Januar 2022 Erschüttert und traurig nahmen wir Abschied von unserem geliebten Ehemann, Vater und Freund

René Herrmann 03.04.1946 - 09.01.2022

Er fehlt uns, doch überall sind die Spuren seines Lebens und Bilder, die uns an ihn erinnern. Für die gemeinsame Zeit mit ihm sind wir sehr dankbar. Er wird in unseren Gedanken und Herzen weiterleben und uns, wie er es immer tat, Liebe und Geborgenheit schenken. Annelies Herrmann-Dietiker Claudia Herrmann und Patrick Nollmann Christoph Herrmann und Anja Lüssi Verwandte und Freunde Seinem Wunsch nach Abschied im engsten Familienkreis und ohne Abdankung kamen wir gerne nach. Wir bitten von Blumen und Spenden abzusehen. Traueradresse: Familie Herrmann, Eichliweg 45, 5103 Möriken

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Stadt Lenzburg

Donnerstag, 27. Januar 2022

«Ich möchte die Lenzburger Lebensqualität schützen und pflegen» Stadtrat In loser Folge werden hier die neu in den Stadtrat gewählten Personen einen Fragenkatalog beantworten. Heute ist Sven Ammann an der Reihe. ■

FRITZ THUT

V

on der Position des «höchsten Lenzburgers» wechselte Sven Ammann übergangslos in die Stadtexekutive. Wie viele Vorgänger als Präsident des Einwohnerrats nutzte der 42-jährige Gastronomieunternehmer die Popularität des Amts als Sprungbrett in den Stadtrat. Obwohl in seinen zwei Präsidialjahren pandemiebedingt die öffentlichen Auftritte deutlich seltener waren, ja gar gegen null tendierten, belegte der FDPMann bei den Stadtratswahlen mit sieben valablen Kandidaten den vierten Platz und schaffte damit die Wahl. Weshalb haben Sie sich für das Amt zur Verfügung gestellt? Sven Ammann: Nach über 10 Jahren im Einwohnerrat reizte mich die Möglichkeit, noch aktiver an der Lenzburger Zukunft mitzuarbeiten.

War Politik schon früher am Familientisch ein Thema oder kamen Sie erst später «auf den Geschmack»? Früher am Familientisch war Politik kein grosses Thema. Erst als ich meine Schwiegereltern kennenlernte, hatte ich meine ersten Berührungspunkte. Mein Schwiegervater war bis Ende 2021 leiden-

14 Fragen an neue Amtsträger schaftlicher Gemeindeammann von Hirschthal. Durch ihn sah ich das erste Mal die Herausforderungen, aber auch die schönen Seiten dieses Amtes. Wie geht Ihr Umfeld damit um, dass Sie künftig zeitlich mehr verplant sind? Wie oben erwähnt, wuchs meine Frau bereits in solch einem Haushalt auf. Sie unterstützte meinen Wunsch von der ersten Sekunde an. Mit 15 Jahren selbstständiger Gastroerfahrung sind ständige Verfügbarkeit sowie Arbeitszeiten am Abend und am Wochenende nichts Neues für mein Umfeld. Was war Ihre erste Amtshandlung als neuer Stadtrat? Klingt doof, ist aber so: Wegen Corona habe ich einige Sitzungen verschoben. Für mich ist es wichtig, meine neuen Amtskollegen persönlich kennen zu lernen.

«Werben für Lenzburg ist nicht schwierig»: Der neue FDP-Stadtrat Sven Ammann vor dem Rathauseingang. Als Stadtrat steht man im Schaufenster der Bürger und der Öffentlichkeit. Wie stellen Sie sich darauf ein? Durch meine berufliche Tätigkeit sowie mein Engagement im Einwohnerrat war ich immer im regen Kontakt mit der Öffentlichkeit. Für mich ist Lenzburg keine anonyme Stadt, man kennt sich gegenseitig. Durch meine Wahl gehe ich davon aus, dass ich gesellschaftlich verträglich bin. Ich werde mich nicht verstellen; ich bin, wie ich bin. Wie machen Sie potenziellen Interessenten die Stadt Lenzburg schmackhaft? Als Wohnsitz. Werben für Lenzburg ist nicht schwierig. Wir bieten viel: Bildung, Tradition, Kultur und optimale Verkehrsanbindung für Freizeit und Beruf. Dass viele Menschen das schon wissen, ist an unserem knappen Wohnungsmarkt gut ersichtlich. ... als Firmensitz. Sicherlich mit der zentralen Lage im Schweizer Mittelland und den guten Verkehrsanschlüssen. Welche Projekte wollen Sie zuerst anpacken? Ich freue mich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Persönlichkeiten, welche sich seit Jahren

Foto: Fritz Thut

in meinem Ressort für die Sicherheit und kulturelle Vielfalt in Lenzburg einsetzen. Konkret stehen bei der Regionalpolizei in den nächsten Jahren Pensionierungen an. Hier müssen wir die Nachfolgen regeln. Weiter werde ich mir in den Bereichen Zivilschutz, Feuerwehr und Kultur einen vertieften Einblick verschaffen.

Freunde müsst ihr sein!»

Was möchten Sie während Ihrer Amtszeit erreichen? Als Unternehmer habe ich viel Fantasie. Manche Ideen werde ich als Stadtrat natürlich nicht so umsetzen können wie in der Privatwirtschaft. Mein Ressort Sicherheit und Kultur steht für Lebensqualität in Lenzburg. Diese Lebensqualität möchte ich, in einer Zeit, wo grosse Investitionen bevorstehen, schützen und pflegen.

Ein Gedankenspiel: Die Stadt Lenzburg erbt 20 Millionen Franken. Was soll damit realisiert werden? Infrastrukturen für Bildung und Sport realisieren.

Wie soll der Teamgeist im Stadtrat gefördert werden? Seit dem ersten Wahlkampftag herrschte unter den Kandidatinnen und Kandidaten eine gute und respektvolle Stimmung. Von fünf Mitgliedern sind bekanntlich drei neue – das Team wird sich erst finden müssen. Ich bin aber überzeugt, wenn es um die Zukunft von Lenzburg geht, werden wir als geschlossenes Team auftreten. Oder frei nach einer alten Fussballweisheit abgewandelt: «Fünf

Wie präsentiert sich Lenzburg im Jahr 2050? Ich würde gerne an meinem 71. Geburtstag in einer von der gesamten Region getragenen Badi meinen Enkelkindern im warmen Wasser beim Schwimmunterricht zuschauen. Danach in die weiterhin belebte Rathausgassen zum Mittagessen, dann mit dem Lift auf das Schloss und unsere nach wie vor existierenden Naherholungsgebiete voller Freude bewundern.

Wie bezeichnen Sie das Verhältnis der Stadt Lenzburg zum Kanton? Wo drückt der Schuh? Das kann ich im Detail noch nicht beantworten. Aber das Thema Infrastruktur ist sicher ein Dauerbrenner.

Welches sind Ihre Lieblingsplätze in der Stadt? In der Stadt ist es die Rathausgasse. Auf und hinter dem Gofi sind meine anderen Lieblingsplätze.

Nicoletta Cimmino übernimmt «Geschlechterfragen»-Gespräche Stapferhaus Sie ehemalige SRF-Moderatorin Nicoletta Cimmino («Echo der Zeit») moderiert neu die Veranstaltungsund Podcast-Reihe «Geschlechterfragen», welche im Rahmen der Ausstellung «Geschlecht. Jetzt entdecken» einmal monatlich im Stapferhaus stattfindet – noch bis zur Finissage am 22. Mai. In der Beziehung und im Büro, auf dem Sportplatz und bei der Berufswahl – das Thema Geschlecht hat viele Facetten: Sind Profifussballerinnen zu schlecht bezahlt oder Profifussballer zu gut? Warum werden Frauen selten CEO? Was hat das Geschlecht mit Liebe zu tun? Und was mit dem Beruf? In der Verlängerung der Ausstellung «Geschlecht. Jetzt entdecken» geht Nicoletta Cimmino einmal monatlich am Sonntagmorgen im Stapferhaus zusammen mit Gästen diesen Themen auf den Grund. Die Gespräche werden in Zusammenarbeit mit Radio Argovia als Podcast produziert.

Die erste Folge am nächsten Sonntag, 30. Januar, widmet sich dem Thema Sport und der Frage, wie geschlechtergerecht die Sportwelt heute eigentlich ist. Zu Gast ist die SP-Politikerin und Fussballerin Sarah Akanji. Die Veranstaltung im Stapferhaus findet statt von 11.15 bis 12.15 Uhr. Die weiteren Themen bei «Geschlechterfragen»: Liebe und Beziehungen mit Philosoph Imre Hofmann und Coach Lea Maag am 20. Februar; Wirtschaft und Karriere mit GetDiversity-CEO Esther Mirjam de Boer und Arbeitgeberverbands-Präsident Valentin Vogt am 20. März; Bildung und Berufswahl mit Vizepräsident Dachverband Lehrerinnen und Lehrer Samuel Zingg und ausserordentliche ETH-Professorin Elsbeth Stern am 24. April. (pd/shl) Verzeichnis der bisherigen Podcasts: www. stapferhaus.ch/geschlecht/podcast

LESERBRIEF Erinnerungen an früher: Skilager sind wichtig für Kinder

«Absage Schneesportlager ...», Ausgabe vom 6. Januar: «Hoi min Skilehrer Theres in der Lenzburger Rathausgasse, Sali Gigi Marietherese in der Aarauer Rathausgasse.» Nach über 35 Jahren treffe ich immer noch auf begeisterte Skilagerteilnehmer von früher. Heute fallen die Skilager leider aus; schade werden sie der Jugend vorenthalten. Da werden Erinnerungen wach: Meinerseits erstmals als Fünftklässler in Bürchen. Das Skirennen gewann ich noch nicht. Die Kissenschlacht am Polterabend ist aber noch in bester Erinnerung. Dann in der Oberstufe, in Ftan. Mitten in der Nacht sassen wir begeistert vor dem Fernsehapparat, Winterolympiade in Sapporo 1972. Ogi hat den Wunderwachs auf den Schnee von Japan kreiert; da räumten Russi, Nadig, Tresch und Co. die Medaillen ab. Etwas übel vom Mohrenkopfwettessen (war damals noch üblich, so zu sagen) waren wir megastolz, eine bedeutende Skifahrernation zu sein, und eiferten unserem Skilehrer nach. Letztes Schullager in Scuol: super Pisten, wunderbarste Tiefschneeschwünge, Skiwachsen mit dem Glätteisen, abends Ten Years After ab der mitgebrachten Langspielplatte und auf der Rückreise in der Bahn der längste Kuss mit Anna. Als Mitorganisator und Skilehrer in Schwefelbergbad: Nachtabfahrt mit selber gemachten Fackeln, den Liftheini hatten wir im Boot, er liess den Bügellift um 20 Uhr nochmals für uns an. Und dann in Mürren. Da ging die Post voll und ganz ab. Wunderbarster Tiefschnee am Schilthorn, so gesund mit viel frischer Luft und Sonne. Die kecken Viertbezler liessen wir von der Suppenalp selbstständig zur Hütte runterfahren. Da wurde vor dem Nachtessen der LeiterTeamgeist bei Schümlipflümli und Pokerspiel gepflegt. Nach dem Nachtessen die lagerüblichen Spiele und Disco mit dem obligaten Besentanz. Ohne Grippe und Beinbrüche sind wir ganz glücklich und gesund nach Hause gekommen. Pflegen wir doch die Sozialkompetenz der Jugend, pflegen wir unsere Zukunft. Beat Ullmann, Lenzburg

Gaudis AG fusioniert mit Fromagerie Amstutz SA Gewerbe Nach erfolgreicher Zusammenarbeit haben sich die Lenzburger MitteEinwohnerrätin Christina BachmannRoth als Geschäftsführerin der Käsehandelsfirma Gaudis AG und Menno Amstutz von der Geschäftsführung Fromagerie Amstutz SA dazu entschieden, zukünftig gemeinsame Wege zu gehen. Per 1. Januar 2022 übernimmt die Fromagerie Amstutz die Gaudis AG. GaudisGründerin Bachmann-Roth wird Mitglied des Verwaltungsrats und der Direktion der Fromagerie Amstutz. In einem ersten Schritt bleiben die Strukturen der beiden Firmen erhalten. Die Fusion wird im Verlaufe des Jahres vollständig umgesetzt und die Organisationsstruktur angepasst werden. (pd/gag) INSERAT

KMU stärken. Arbeitsplätze sichern.

Frauenfussballerin zum Auftakt

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Thierry Burkart Ständerat FDP

JA

13. Februar

Änderung Stempelabgaben-Gesetz

Moderiert Stapferhaus-«Geschlechterfragen»: Nicoletta Cimmino.

Foto: Stapferhaus/Marco Leisi

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Im Gespräch

Donnerstag, 27. Januar 2022

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TIPP ZUM ALLTAG

Weitblick gibt gute Kraft.

Illustration: mky

In die Weite blicken ■

Können es kaum erwarten, mit ihrem Lustspiel «De Chuestall-Adonis» für gute Unterhaltung zu sorgen: Die Theatergruppe Brunegg bei einer der letzten Proben.

Fotos: Carolin Frei

Lachmuskeln kommen auf ihre Kosten Brunegg Am 9. Februar feiert die Theatergruppe mit dem amüsanten Stück «De Chuestall-Adonis» Premiere. Der Vorverkauf lief erfreulich gut. An der Abendkasse gibt es aber noch Billette. ■

CAROLIN FREI

I

m Jahr 2020 mussten wir die Proben zur Komödie «De Chuestall-Adonis» coronabedingt einstellen. Wir alle hofften damals, im Herbst 2021 wieder am Stück feilen zu können. Denn einfach nur zuhause hocken, Trübsal blasen, das wollte keiner aus unserer Theatergruppe. Und so fassten wir an unserem Kickoff-Wochenende im letzten September in Engelberg den Entschluss, alles daran zu setzen, um ‹De Chuestall-Adonis› 2022 auf die Bühne zu bringen», sagt Regisseur Roland Christen. Dem kann seine Tochter und Präsidentin der Theatergruppe, Nicole Spiess, nur zustimmen. «Dieser Entscheid hat sich gelohnt. Beim Vorverkauf war immer wieder zu hören, wie sehr die Menschen es schätzen, dass wir – trotz all der Auflagen – einen Theaterbesuch möglich machen», sagt sie. Um einen reibungslosen Ablauf bei den Proben zu ermöglichen, haben sich alle Theaterleute impfen und boostern lassen. Und um die Aufführungen möglichst risikolos geniessen zu können, gilt an den drei Aufführungen am 9., 11. und 12. Februar die 2G-Regel. Mit 2G kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Alles auf Kurs

Bei den Vorbereitungen zum Stück war auch Improvisieren ein Thema. Der Hauptdarsteller musste nach einem Auslandaufenthalt erst in Quarantäne und, kaum ausgestanden, sich erneut zurückziehen, weil er Kontakt zu einer infizierten Person hatte. «Wir haben ihn dann einfach über Facetime zugeschaltet. So stand den regelmässigen Proben nichts mehr im Weg», sagt Christen. Gut so. Denn beim Lustspiel in drei Akten kommen die Lachmuskeln der Theaterbesucher definitiv auf ihre Kosten. Die Familie Bürli möchte ihren Hof Bio-zertifizieren, doch die Nachbarin mit ihrem ungesunden Lebensstil bringt die Bürlis in die Bredouille. Dazu kommt, dass die Bäuerin ihren Adonis für das Magazin «Bio-Farmer heute» ablichten lassen möchte. Ein Fotograf erscheint auf dem Hof, der bei den Vorbereitungen vom Knecht tatkräftig unterstützt wird. Delikate Verwechslungen lassen nicht lange auf sich warten.

Geht auch auf die unsanfte Art: Knecht Lunzi wird von der Magd Vreni mit Wasserspritzern aus dem Schlaf geholt. Inzwischen kann wieder in gewohnter Manier geprobt werden. Unter anderem traf man sich am Samstagmorgen zur 33. Probe. Alle erscheinen, wie es sich gehört, pünktlich. Und alle sind, wie es sich gehört, textmässig bestens vorbereitet. So braucht es denn nur noch kleine Zurufe von der Souffleuse Renate Christen, der Ehefrau von Christen. Auch der Regisseur muss nur noch da und dort etwas an der Schauspielleistung feilen. Ansonsten lief alles wunschgemäss, so dass sich alle zum wohlverdienten Mittagessen mit Spaghetti bolognese hinsetzen konnten.

Ich wohne in Oberdorf bei Solothurn. Am Fusse des Weissensteins. Ungefähr zweimal in der Woche ziehe ich meine Bergschuhe an und steige auf den Berg. Wenn ich zügig unterwegs bin, dann bin ich in einer guten Stunde oben. Und meistens bin ich zügig unterwegs. Es ist schön, den Rhythmus der Schritte und des Atems zu spüren. Und jedes Mal bin ich Thomas Jenelten dankbar, dass das noch geht. Dass ich meine Muskeln und Gelenke koordinieren kann, dass meine Lungen noch genügend Kapazität haben. Ich steige zu jeder Jahreszeit auf den Berg. Oft auch am Abend, wenn ich von meinem Dienst bei der Polizei oder im Pflegezentrum heimkehre. Im Winter mache ich meine Wege mit der Stirnlampe. Auch das ist schön. Vor allem wenn der Schnee alles hell macht. Oder wenn die Bäume im Schein der Lampe glitzern. «Wieso tust du dir das an?», werde ich oft gefragt. «Was suchst du dort oben?» Ich suche die Begegnung mit der Weite und der Freiheit. Das tut mir gut. Es ist schön, in den Sternenhimmel zu gucken. Oder übers Nebelmeer zu schauen. In der Ferne grüsst das Licht auf dem Stockhorn. In der Nähe leuchten die Fenster des Kurhauses Weissenstein. Ich gehe nie allein auf den Berg. In meinem Herzen sind sie immer dabei – meine Familie, meine Freundinnen und Freunde. Und auch die Menschen, die mir in meiner Arbeit anvertraut sind. Ich hoffe, sie spüren die Weite auch – und auch meine Zuneigung. Und wenn ich nicht physisch auf den Berg gehen kann, dann schliesse ich für ein paar Atemzüge meine Augen. Ich reise an einen meiner Lieblingsorte und gucke von dort aus in die Weite. Auch das wirkt und erfrischt. Versuchen Sie das doch auch – vor allem wenn die Gedanken zu drehen beginnen. Oder wenn Ihnen die Decke auf den Kopf fällt. Weite, Freiheit und eine gute Kraft – das wünsche ich Ihnen von Herzen fürs angebrochene Jahr 2022. ■

«Tipp zum Alltag». Hier schreiben Dozenten des CAS-Studienlehrgangs Achtsamkeit in Lenzburg jeweils in der letzten Ausgabe des Monats über psychologische Aspekte im Alltag. Die Autoren Horst Hablitz, Thomas Jenelten, Jörg Kyburz und Volker Schulte wechseln sich ab.

BLICKPUNKT

Mit Leidenschaft am Proben

«Das gehört bei uns dazu, das Gemütliche, Gesellige», sagt Christen. Am Sonntag standen dann Wienerli und Kartoffelsalat im Anschluss an die Probe auf dem Menü. «Eine gewisse Unsicherheit, dass uns Corona doch noch einen Strich durch die Rechnung machen könnte, bestand immer. Doch dadurch, dass sich unsere Auslagen in einem bescheidenen Rahmen halten, wäre dies verkraftbar», sagt Christen. Man habe deshalb die eigene Kulisse aus dem Estrich geholt und auch sonst auf unnötige Investitionen verzichtet. Zudem sei allen bewusst, dass die Aufführung im letzten Moment abgesagt werden könnte. «Wir sind mit Herzblut Laienschauspieler, haben uns gefreut, wieder aktiv sein zu können. Auch auf die Gefahr hin, dann doch nicht vor Publikum spielen zu können», sagt Spiess.

THOMAS JENELTEN

Wie es wohl zu dieser zerrissenen Hose kommt?: Das fragen sich auch die Magd Vreni und die Bäuerin Annemiggi Bürli. Die Theatergruppe Brunegg wurde 2016 ins Leben gerufen. Zuvor waren vor allem Mitglieder des Männerchors zugleich als Laienschauspieler tätig. «Damals wurde das Männerchorkonzert jeweils von einer kurzen Theatereinlage umrahmt», sagt Spiess. Den Männerchor gibt es nicht mehr, doch noch immer ist ein ehemaliges Mitglied als Laienschauspieler aktiv. Zur Theatergruppe gehören zwölf Schauspieler sowie ein Team, das sich um Licht, Ton und das Outfit kümmert. «Wir alle können es kaum erwarten, unseren Gästen

eine amüsante Unterhaltung bieten zu können, bei der man die Seele baumeln und alles andere einfach wunderbar vergessen kann», betonen Christen und Spiess. ■

«De Chuestall-Adonis», Premiere am Mittwoch, 9. Februar, 20 Uhr, Mehrzweckhalle Brunegg. Weitere Daten: Freitag, 11. Februar, und Samstag, 12. Februar, jeweils um 20 Uhr (mit Tombola). Türöffnung ab 17 Uhr. Platzreservation nur noch am 27. Januar, von 17 bis 20 Uhr, unter Telefon 079 769 45 31 möglich, übrige Billette an der Abendkasse.

Sirenentest Am nächsten Mittwoch, 2. Februar, findet von 13.30 bis 14 Uhr in der ganzen Schweiz die jährliche Kontrolle der Alarmsirenen statt. Dabei sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Bei dieser Kontrolle wird die Funktionstüchtigkeit der stationären und Alarmsirene der mobilen Sirenen getestet, mit denen die Einwohner bei Katastrophen und Notlagen oder im Falle eines bewaffneten Konfliktes alarmiert werden. Hinweise und Verhaltensregeln findet man auf Seiten 680 und 681 im Teletext sowie im Internet unter der Adresse www.sirenentest.ch. (lba)


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Region

Donnerstag, 27. Januar 2022

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

«Die Bevölkerung hat die

Bodenhaftung nicht verloren» Dintikon André Meyer ist sich bewusst, dass er in seiner neuen Funktion als Gemeindeammann bei Sachgeschäften immer wieder einen Spagat hinkriegen sollte – zur Zufriedenheit aller Beteiligten. Bald eine Baustelle: Der Kornweg wird als Personenunterführung unter der Dottikerstrasse ausgebildet. Foto: Alfred Gassmann

■

CAROLIN FREI

Frohe Kunde fürs Dorf E Othmarsingen An der Gemeindeversammlung im Herbst 2019 wurde dem Projekt Personenunterführung Kornweg samt Gemeindeanteil zugestimmt. Nun hat der Kanton das Bauvorhaben in das Bauprogramm aufgenommen. ■

ALFRED GASSMANN

S

owohl dem Kanton Aargau als auch Othmarsingen und insbesondere dem Gemeinderat ist die gefährliche Fussgängerverbindung über die sehr stark befahrene Dottikerstrasse im Bereich des Kornweges hinlänglich bekannt. Der Kornweg bildet eine wichtige Querverbindung für Fussgänger vom und ins Naherholungsgebiet «Berg-Maiengrün». Auch die Schüler würden an diesem Punkt einen besseren Schutz verdienen. Die nachhaltige Lösung liegt darin, den Kornweg als Personenunterführung unter der Dottikerstrasse auszubilden. Diese Absicht hat zur Folge, dass die in diesem Bereich an die Dottikerstrasse angrenzenden Liegenschaften

neu rückwärtig erschlossen werden müssen. Die rückwärtige Erschliessung dient auch der landwirtschaftlichen Nutzung und nicht nur der verkehrsmässigen Erschliessung der bestehenden Liegenschaften.

Baubeginn dieses Jahr

Der Kanton Aargau sieht vor, im laufenden Jahr rund 220 Millionen Franken in die Kantonsstrasseninfrastruktur zu stecken. Darunter befindet sich auch der Bau der Personenunterführung Kornweg. Diese Tatsache freut Gemeindeammann Hans Rätzer sehr. Er zeigt sich dankbar, dass das optimierte Bauvorhaben, das massgeblich der Verkehrssicherheit dient, realisiert wird. Die Bauweise der Personenunterführung mit Betonfertigelementen hilft, die Bauzeit zu verkürzen und wirtschaftlicher zu bauen. Die Unterführung und die rückwärtige Erschliessung kommen auf total 1,92 Millionen Franken zu stehen. Othmarsingen muss 845 000 Franken beisteuern und die Kosten von 398 000 Franken für die Werkleitungen wie Wasser, Abwasser, Strom und Multimedianetz tragen. Bei optimalem weiterem Projektablauf ist der Baubeginn im Herbst realistisch.

Ehrenamtlicher Retter zu Gast Rupperswil Die Teilnehmer erlebten einen Seniorennachmittag, der etwas unter die Haut ging. Daniel Aeschbach aus Freienwil engagiert sich ehrenamtlich als Retter bei «@fire» und berichtete von seinem Einsatz im Unwetter-Katastrophengebiet im deutschen Ahrweiler. Die Bilder und die Erzählungen vom letzten Sommer machten alle sehr betroffen. Es ist unvorstellbar, wie viele Menschen innert weniger Stunden vor dem totalen Nichts standen. Und es muss für die Helfer grausam gewesen sein, in eine überflutete Garage zu steigen und nicht zu wissen, was man dort findet. Ein besonderes Bild war auch, wie die Rettungskräfte aus einem überschwemmten Geschäft Lebensmittel bargen. Die betroffenen Menschen waren ja auf Nahrung angewiesen. Der Referent schilderte auch, wie gross die Hilfsbereitschaft anderer Leute war. Noch heute stehen sehr viele Menschen mit leeren Händen da. Fairerweise muss hier aber erwähnt werden, dass viele der Einwohner das Geld

in entscheidendes Anliegen für den neuen Gemeindeammann ist, dass sich die Gemeinde in den wichtigen Bereichen umsichtig weiterentwickeln kann, sodass Dintikon als Wohn- und auch als Arbeitsort attraktiv bleibt. Weshalb haben Sie sich für das Amt zur Verfügung gestellt? André Meyer: Wichtig ist, dass es im ganzen Gemeinderat funktioniert. Der Ammann hat sich auf Grund der Konstellation so ergeben. Grundsätzlich finde ich es spannend, in welcher Funktion auch immer, ein Thema zu bearbeiten und weiterzuentwickeln. War Politik schon früher am Familientisch ein Thema oder kamen Sie erst später «auf den Geschmack»? Wir waren immer interessiert am Geschehen, insbesondere am regionalen Geschehen. Auch eine gewisse Neugier spielte da sicher eine Rolle. Zur Politik kam ich aber eher zufällig im Erwachsenenalter. Wie geht Ihr Umfeld damit um, dass Sie künftig zeitlich mehr verplant sind? Das wurde selbstverständlich im Vorfeld abgesprochen. Ohne tragendes Umfeld ginge es meines Erachtens unter keinen Umständen. Dafür möchte ich mich auch bei allen bedanken. Was war Ihre erste Amtshandlung als neuer Gemeindeammann? Ich habe den Gemeindemitarbeitern per Mail ein gutes neues Jahr gewünscht und habe mit den Verwaltungsangestellten eine Znünipause verbracht und ein paar Worte gewechselt. Als Ammann steht man im Schaufenster der Bürger und der Öffentlichkeit. Wie stellen Sie sich darauf ein? Das war mir vor der Wahl bewusst. Es ist auch nicht immer einfach, den Spagat zwischen den Fronten für alle zur Zufriedenheit hinzukriegen, aber auch das weiss man.

Erzählte vom Einsatz im Unwetter-Katastrophengebiet: Daniel Aeschbach. Foto: zvg für eine Versicherung gespart haben und deshalb nun auf die Unterstützung des Staates angewiesen sind. Daniel Aeschbach hat mit seinem Vortrag aufgezeigt, wie gut wir es hier trotz allen Einschränkungen haben. (mawe)

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Was ist das Besondere/Alleinstellungsmerkmal Ihrer Gemeinde? Wir sind ein überschaubares, ländlich geprägtes Dorf mit grossmehrheitlich tollen Bürgern und einer optimalen Verkehrsanbindung. Unser Vereinsleben ist intakt und viele sind so auch eingebunden. Man kennt sich quasi noch. Wie machen Sie potenziellen Interessenten ihre Gemeinde schmackhaft? Als Wohnsitz. Ruhiges, überschaubares Dorf, gute geografische Lage. Die Bevölkerung hat die Bodenhaftung nicht verloren und bis zur Oberstufe haben wir die Schule wie auch eine Einkaufsmöglichkeit für den täglichen Bedarf und eine gute ÖV-Anbindung im Dorf. Finanziell sind wir recht gut aufgestellt, daher haben wir im Vergleich auch noch (?) einen attraktiven Steuerfuss (Stand heute, man weiss ja nie). ... und als Firmensitz? ... gleiche Argumente wie oben. Unternehmerfreundlich denkend und handelnd, lösungsorientiert, optimale Verkehrsanbindung (ÖV und Individualverkehr). Welche Projekte wollen Sie zuerst anpacken? Da ich bereits einige Jahre Erfahrung als Gemeinderat habe, kann ich die angegangenen Projekte weiterführen. Es gibt

Könnte sich vorstellen, dass die Gemeinde bis 2050 noch moderat wächst: Der neu gewählte Gemeindeammann André Meyer von Dintikon. Foto: zvg

15 Fragen an neue Amtsträger kein herausragendes Projekt. Sicher sind die steigenden Bedürfnisse der Gesellschaft sowie Infrastrukturerneuerungen und -erweiterungen im Moment ein grosses Thema. Was möchten Sie während Ihrer Amtszeit erreichen? Ein Ziel ist es, die Gemeinde in den nötigen Bereichen umsichtig weiterzuentwickeln und so zu gestalten, dass alle hier gerne wohnen und auch arbeiten können. Erhalt und Ausbau der Arbeitsplätze sind wichtige Faktoren. Wie wollen Sie den Teamgeist im Gemeinderat fördern? Unser Teamgeist war bisher ausgezeichnet. Das möchte ich selbstverständlich auch weiterführen und punktuell noch ausbauen. Der Gemeindeammann ist nicht eine Einzelmaske, da braucht es immer ein starkes Team als Gemeinderat. Auch die Angestellten bei den Werken, der Verwaltung, im Forst und in der Schule tragen Wesentliches dazu bei. Wie bezeichnen Sie das Verhältnis Ihrer Gemeinde zum Kanton? Wo drückt hier der Schuh?

Das Verhältnis ist grundsätzlich offen und kollegial. Man hört auch auf unsere Meinung. Als kleine Gemeinde spürt man allerdings manchmal schon, dass die Fülle der Aufgaben und Vorgaben das Milizsystem an den Anschlag bringen können. Ein Gedankenspiel: Ihre Gemeinde erbt 5 Millionen Franken. Was machen Sie damit? Wir würden es treuhänderisch verwalten und dann würde ich mich dafür einsetzen, dass es gezielt so investiert wird, dass alle Bürger davon längerfristig profitieren könnten. Welches sind Ihre Lieblingsplätze in der Gemeinde? Eine schöne Gegend ist oberhalb des Wohngebietes. Von dort sieht man unser Dorf und auch in die Ebene des Bünztals und in die Weite bis zu den Alpen. Ein Traum! Wie präsentiert sich Ihre Gemeinde im Jahr 2050? 2050 finde ich sehr weit weg für eine Prognose. So oder so glaube ich, dass im Bereich der öffentlichen Infrastruktur für Verkehr, Gemeindebauten und Werke noch einiges erneuert und erweitert oder verbessert wird. Auch denke ich, dass die Gemeinde auf Grund des allgemeinen Bevölkerungswachstums noch moderat wachsen wird.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Seetal / Lindenberg

Donnerstag, 27. Januar 2022

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Handlungsbedarf bei den Jungen und bei den Senioren geortet Meisterschwanden In einer umfangreichen Bevölkerungsumfrage erhält die Gemeinde 83 von 100 möglichen Punkten und liegt deutlich über dem Durchschnitt. Gemeindepräsident Ueli Haller analysiert die Befragung und steckt mögliche Handlungsfelder ab. ■

Wurden überprüft: Panzer und Militaria in den Depots des «Brestenbergs». Archivfoto: Fritz Thut

«Brestenberg» auf scharfe Munition überprüft

FRITZ THUT

N

icht zuletzt im Dialog mit der Finanzkommission habe sich das Bedürfnis ergeben, wieder einmal eine detaillierten Umfrage über die Zufriedenheit der Einwohner zu machen. «Gerade zu Beginn einer neuen Legislatur ist es gut, bei der Bevölkerung zu spüren, ob der Gemeinderat auf dem richtigen Kurs ist», schildert Gemeindepräsident Ueli Haller die Ausgangslage. Das beauftragte Institut ist mit dem Rücklauf der anonym eingereichten Online-Fragebogen sehr zufrieden und wertet die erhobenen Daten als «in hohem Mass repräsentativ». Die Gesamtzufriedenheit erreicht 83 Punkte, was einem «sehr gut» entspricht; der Landesdurchschnitt liegt bei 79 Punkten. Weil 8 der 13 analysierten Themenbereiche ebenfalls gute Bewertungen erhielten, sieht sich der Gemeinderat in seinen Hauptstossrichtungen bestätigt: «Das meiste stimme, das meiste ist im Lot», so Haller.

«Keine Überraschungen»

Um Meisterschwanden weiterzubringen, hat der Gemeinderat nun ein spezielles Augenmerk auf jene «Themen mit Verbesserungsvorschlägen», wie sich der Gemeindepräsident ausdrückt. Diese im Bericht zur Umfrage erwähnten Bereiche seien laut Haller «keine grosse Überraschung». Das Unterhaltungsangebot, Familienfreundlichkeit und Leben im Alter sind die drei Punkte, die im Vergleich mit andern Gemeinden am schlechtesten abschneiden.

«Es ist gut, die Bevölkerung zu spüren»: Der Meisterschwander Gemeindepräsident Ueli Haller im Gemeinderatszimmer. Gerade weil man in letzter Zeit vermehrt Zuzüge von jüngeren Familien beobachtet habe, nehme man den Vorwurf ernst, die Spielplätze der Gemeinde seien «ungenügend». Dies sei ein Problem, das zu beheben ist, so Ueli Haller: «Die Spielplätze machen uns kein Kopfweh; da findet man sicher eine Lösung.»

Ein Sport- und Kulturzentrum

Mehr Sorgen bereitet dem Präsidenten, dass die Gemeinde bei der Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen vergleichsweise schlecht abschneidet. «Ich kenne das Problem», sagt Haller. Für die Jüngsten in diesem Segment habe Meisterschwanden bisher nichts zu bieten, gibt er sich selbstkritisch. Immerhin: «Ich erhoffe mir hier etwas vom Pilotprojekt für eine offene Jugendarbeit.» Die Bevölkerungs-

umfrage erfolgte noch vor dem entsprechenden Entscheid an der Gemeindeversammlung. Die Befragung umfasste auch konkrete Fragen zu verschiedenen Visionen des Gemeinderates. Eine davon betrifft auch die jüngeren Generationen: Beim Sportplatz Obermoos soll ein neues Sportzentrum entstehen. Die Halle soll nicht nur Sportvereinen zur Verfügung stehen, sondern auch der Kultur dienen. Ueli Haller: «Angedacht ist ein Zentrum, das während des ganzen Jahrs rege benutzt wird.» Diese Idee finden 77 Prozent der Umfrageteilnehmer gut und weiter verfolgenswert.

Alterswohnung statt Kindergarten

Noch grösser ist der Zustimmungswert bei der Frage, ob der Gemeinderat ein

Foto: Fritz Thut

eigenes Projekt zum Thema «Wohnen im Alter» initiieren soll. 90 Prozent der Teilnehmer haben hier mit einem «Ja» geantwortet. Drei Viertel haben den konkreten Vorschlag, Alterswohnungen auf dem Areal des ehemaligen Kindergartens Hinterdorf zu prüfen, begrüsst. «‹Wohnen im Alter› ist für den Gemeinderat stets ein Thema», so Ueli Haller: «In diesem Bereich machen wir in den nächsten Jahren sicher etwas.» Ganz generell werden die Ergebnisse der Umfrage in den Legislatur-PlanungsWorkshop des Gemeinderates von Mitte Februar einfliessen. Gemeindepräsident Ueli Haller: «Da werden die grossen Ziele festgelegt. Dies ergibt dann ein Grobgerüst, das jedoch laufend den Anforderungen angepasst wird.»

Die Naturoase Geissmatt wird aufgewertet Seon In der Geissmatt sind aus Sicherheitsgründen und im Interesse der Natur forstliche Eingriffe angepackt worden. Der bestehende Tümpel wurde ausgebaggert und angelegt werden drei neue Kleingewässer sowie eine Blumenwiese. ■

Fasnachtsgesellschaft Variété sagt das 65-Jahr-Jubiläum ab

ALFRED GASSMANN

D

ie Geissmatt in Seon, begrenzt vom Aabach und vom Kanal, ist beliebt, wird gerne aufgesucht und begangen. Nun wird ihre Attraktivität noch gesteigert. Für Marcel Hablützel, Betriebsleiter der Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon, ist die Zeit gekommen, um vor allem aus Sicherheitsgründen gezielt zu holzen. Hablützel will, dass die Bevölkerung die Massnahmen versteht. Auf der Website der Gemeinde findet sich die Begründung der Massnahmen, begleitet von einem Übersichtsplan mit dem eingetragenen Perimeter. An den Zugängen zur Geissmatt ab der Reussgasse und ab der Egliswilerstrasse können die hilfreichen Informationen ebenso eingesehen werden. Vor zwei Wochen sind die Arbeiten aufgenommen worden. Die Uferbestockung und die Waldpartien sind ausgelichtet und damit wurde der Lichteinfall auf die Gewässer verbessert.

Bewusst wird kein Park geschaffen

Spürbar gefördert wird die Artenvielfalt. Das vorhandene Gewässer als grosser

Seengen Im Schloss Brestenberg in Seengen lagerte über Jahre hinweg Militärmaterial aller Art. Fachleute von Armee und Kantonspolizei überprüften den Bestand und sonderten riskante Objekte aus. Das seit Jahrzehnten leerstehende Schloss gehört der Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG). Darin befinden sich riesige unterirdische Depoträume, vom früheren Eigentümer Bruno Stefanini erbaut, worin ursprünglich ein Museum geplant war. In dieser Kaverne lagerten Kunstobjekte, aber auch Militärfahrzeuge und Kriegsmaterial aller Art. Weil unklar war, ob sich darunter noch scharfe Munition befinden könnte, wandte sich die Stiftung im Herbst 2021 an die Schweizer Armee. In einer gemeinsamen Aktion überprüften militärische Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung sowie Fachleute der Kantonspolizei Aargau die umfangreiche Sammlung. Unter den Relikten aus den beiden Weltkriegen sowie der Nachkriegszeit befanden sich keine Gegenstände, von denen eine unmittelbare Gefahr ausging. So handelte es sich mehrheitlich um die leeren Stahlmäntel von Fliegerbomben und Granaten sowie um verrostete Bestandteile von Infanteriewaffen. Bei ihren vertieften Untersuchungen fanden die Experten bei einigen Objekten dennoch Reste von Sprengstoff und Munition. Diese wurden ausgesondert und fachgerecht vernichtet. Was die übrigen Munitionskörper betrifft, erhielt die Stiftung die Auflage, diese als ungefährlich kennzeichnen zu lassen. Widerhandlungen gegen einschlägige Vorschriften stellte die Kantonspolizei nicht fest. (pd/kpa)

Ausgelichtet und heller: Die Geissmatt in Seon ist auf dem Weg zu einem Naturparadies. Tümpel ist bereits ausgebaggert worden. Vorgesehen sind zusätzlich drei neue Kleingewässer für Amphibien. Das Totholz wird bewusst liegen oder stehen gelassen. «Wir wollen die Geissmatt eben nicht in einen Park ummodeln,

sie bleibt eine Naturoase», erklärt Marcel Hablützel. Eine artenreiche Blumenwiese dürfte das Sahnehäubchen bilden. Die Geissmatt ist planungsrechtlich der Grünzone zugeordnet. Alle Massnahmen stehen im Einklang mit den Vor-

Foto: Alfred Gassmann

schriften der Grünzone. Finanziert wird die Aufwertung von der Abteilung Landschaft und Gewässer des Kantons Aargau, der Einwohnergemeinde Seon und der Stiftung Kultur Landschaft Aare–Seetal (Klas).

Sarmenstorf «Dann beginnt das Leben halt mit 66 Jahren», hat sich die Fasnachtsgesellschaft Variété in Sarmenstorf gesagt und das geplante Jubiläum zum 65-jährigen Bestehen um ein Jahr verschoben. Am Fasnachtssamstag, 26. Februar, hätte ein kompakter Nachtumzug über den abgesperrten Lindenplatz stattfinden sollen mit einem Konzept, von dem man glaubte, die Coronabestimmungen einhalten zu können. Jetzt hat der Vereinsvorstand in Absprache mit dem Organisationskomitee, das unter der Führung von Präsident Hansjörg (Hausi) Köchli steht, die Notbremse gezogen. Vorgesehen ist nun, am Fasnachtssamstag, 18. Februar 2023, einen grossen Nachtumzug durchzuführen und danach in der Mehrzweckhalle statt den 65. Geburtstag halt den 66. zu feiern. Noch offen ist, was an der Sarmenstorfer Fasnacht 2022 überhaupt noch läuft. Noch vor der Variété haben die Heuröpfel-Zunft und die Guggenmusik Opus 5614 ihre Anlässe abgesagt. Ob die Variétéler das traditionelle Scheesewagerönne vom Fasnachtssonntag und/oder die Mehlsuppentradition vom Fasnachtsdienstag durchführen, ist noch offen. «Wir planen kurzfristig und schauen ein paar Tage vorher, was es für mögliche Alternativen gibt», sagte Köchli. (to)


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Unternehmerisches Know-how in die Politik Jeder ausgegebenen Franken muss zuerst verdient werden. KMU-Unternehmerinnen und -Unternehmer sind sich dessen

Diese Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

bewusst. Sie handeln entsprechend. Sie gehen verantwortungsvoll mit den finanziellen Mitteln um. Ihnen ist klar: Von nichts kommt nichts. Sie agieren dynamisch, orientieren sich am Machbaren, arbeiten hartnäckig an tragfähigen Lösungen und müssen immer wieder grosse Flexibilität an den Tag legen. Deshalb ist es wichtig, dass ein deutliches JA in die Urne gelegt wird am 13. Februar 2022! Am 22. Februar 2022 hätte die alljährliche Generalver-

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sammlung des Gewerbevereins Lenzburg & Umgebung

Weniger Bürokratie

stattfinden sollen, nun zwingt uns aber Corona gewisse Auf-

Die Regulierungskosten der Unternehmen müssen sinken,

lagen auf, die einen normalen GV-Ablauf nicht mehr möglich

auch nach der letzten «KMU-Barometer»-Umfrage des Aar-

gemacht hätten. Daher haben wir uns im Vorstand entschie-

gauischen Gewerbeverbandes bleibt der hohe administrative

den, die Generalversammlung auf den 24. Mai 2022 zu ver-

Aufwand eine der Hauptsorgen der KMU. Und wenn ich dann

schieben.

noch in der Presse lesen muss, dass für das Ersetzen einer

Es ist absolut wichtig, an einer Generalversammlung einen

bestehenden Strassenlampe noch ein Baugesuch verlangt

Apéro durchführen zu können, der einen Austausch ermög-

wird, dann ist es wirklich mehr als an der Zeit und notwendig,

licht. Nur so funktioniert ein aktives Netzwerk unter Unter-

dass die Bürokratie in den Verwaltungen eingeschränkt wer-

nehmerinnen und Unternehmern.

den muss.

Bei Lebewesen gilt die sogenannte Desoxyribonukleinsäure

Eine Regierung ist nur so weit handlungsfähig, wie dies das

(DNS, auf Englisch DNA) als Trägerin der Erbinformation. Sie

Parlament zulässt.

bestimmt, in welche Richtung sich eine Pflanze, ein Tier oder

Ich persönlich wünsche mir Politiker, welche die KMU tatkräf-

auch ein Mensch entwickeln. Sie macht den Kern aus – ge-

tig unterstützen und sich konsequent dafür einsetzen, dass

nauso ist es bei Organisationen wie die des Gewerbevereins

diese nicht ständig mit neuen Regulierungen belastet wer-

Lenzburg & Umgebung.

den. Vielmehr sollten Vorschriften abgebaut und Spielräume

Auch wir haben eine DNS, zu dieser gehört der stetige Ein-

geschaffen werden, damit sich das Unternehmertum wieder

satz für ein gutes Netzwerk.

etwas mehr frei entwickeln kann.

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Im Alltag zählen nur Werte, die sich lohnen. Daher lohnt es

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31. UMFRAGE «KMU-BAROMETER» DES AARG. GEWERBEVERBAND Frage 1: Wie beurteilen Sie die aktuelle Auftragslage? 1. Sem. 2020

2. Sem. 2020

1. Sem. 2021

2. Sem. 2021

sehr gut

4.6 4.3

4.1

gut genügend

3.9

ungenügend schl

Frage 2: Wie beurteilen Sie die aktuelle Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr? 1. Sem. 2020

2. Sem. 2020

1. Sem. 2021

2. Sem. 2021

sehr gut gut

4.3 3.3

3.5

3.5

genügend ungenügend

Die KMU haben dieses Jahr einmal mehr bewiesen, dass sie das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft sind. Mit viel Innovationskraft und Resilienz haben auch jene Unternehmen der Krise getrotzt, welche mit harten Pandemie-Massnahmen konfrontiert wurden. Der halbjährlich stattfindende KMU-Barometer unter den Mitgliedern des AGV zeigt die Details.

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Lieferketten und Energiekosten sind die Herausforderungen der Zukunft. Die Pandemie hat die internationalen Warenlieferungen durchgeschüttelt. Hohe Rohstoffpreise und Frachtraten waren die Folge. Auch das Aargauer Gewerbe spürt diese Verwerfungen. Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, derzeit von Verzögerungen betroffen zu sein. Dies ist ein erschreckend hoher Anteil, führen doch Verzögerungen zu weniger Umsatz und damit auch zu einem Gewinneinbruch. Dass sich der Knoten in den Beschaffungsengpässen löst, glauben nur wenige; 72% gehen davon aus, dass sie auch im 2022 von den Schwierigkeiten betroffen sind. 58% der Teilnehmer rechnen damit, dass die steigenden Energiekosten eine Preiserhöhung der Produkte oder Dienstleistungen erforderlich machen wird. Sehr erfreulich ist die Teilnahme der Mitglieder des Gewerbevereins Lenzburg & Umgebung – klar die Nr. 1 im Aargau! Quelle: Aargauer Wirtschaft, Aarg. Gewerbeverband

schlech

Frage 3: Wie beurteilen Sie die Auftragslage im nächsten Jahr? 1. Sem. 2020

2. Sem. 2020

1. Sem. 2021

2. Sem. 2021

DIE VOLLELEKTRISCHEN

OPEL NUTZFAHRZEUGE

sehr gut gut

4.4

genügen

Zusatzfragen «Sorgenbarometer»: Häufigste Nennungen 1. Sem. 2020

2. Sem. 2020

1. Sem. 2021

79 %

75 %

67 %

68 %

1

22 %

13 %

7%

7%

10

OPEL VIVAR RO-

2. Sem. 2021 Rang

OPEL COMBO-

zu viel administrativer Aufw f and / Vorschriften

OPEL MOVANO-

r nachteil zu hoher Standort

61 %

33 %

33%

49 %

2

zu wenig Fachpersonal

39 %

50 %

18 %

19 %

5

r e) Lernende zu wenig (qualifiziert

26 %

17 %

21 %

25 %

3

f ungskosten (Einkauf) im Vergleich zur zu hohe Beschaff ausländischen Konkurrenz

22 %

29 %

11 %

15 %

6

4%

8%

2%

4%

13

17 %

13 %

11%

14 %

7

zu viel Scheinselbständigkeit (w / Personenfreizügigkeit) und Schwarzarbeit

39 %

38 %

22 %

22 %

4

zunehmender Internethandel

30 %

17 %

4%

6%

11

zu tiefer EURO-Wechselkurs (leiden unter Einkaufstourismus)

17 %

8%

12 %

10 %

9

zunehmende Digitalisierung

17 %

21 %

5%

6%

11

zu viele Probleme mit der Nachfolgeregelung

4%

4%

17 %

11 %

8

andere Ursachen

zu hohe Löhne im Vergleich zur ausländischen Konkurrenz zu wenig (günstige) Bankkredite

making places collaborative

Energie schaff f t Sicherheit Ohne Strom kein Licht. Durch die Beleuchtung der öff f entlichen Bereiche und die Instandhaltung des Stromnetzes leistet die SWL Energie AG einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bevölkerung in Lenzburg. Mehr Infos: ww www.swl.ch

usm.com

Ringstrasse Nord 41 - Lenzburg www.buerokonzept.ch


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STELLEN

Donnerstag, 27. Januar 2022

Für die familienergänzenden Tagesstrukturen Brunegg suchen wir per Mitte Februar 2022 oder nach Vereinbarung

1 – 2 flexible, zuverlässige Betreuungspersonen Das Arbeitspensum ist variabel und Einsätze sind jeweils am Mittagstisch und/oder in der Randstundenbetreuung (am Morgen vor der Schule bzw. am Nachmittag nach der Schule) möglich. Sie betreuen, beaufsichtigen und unterstützen die Kinder während ihrem Aufenthalt in den Tagesstrukturen und nehmen gemeinsam mit ihnen das Mittagessen ein.

WIR SUCHEN IM AUFTRAG:

Key Account Manager - Schweiz/Italien (m/w/d) 100% PENSUM: 100% ARBEITSORT: Niederlenz - Schweiz/Norditalien

Unsere Manda d n n, di d e Hü Hüls lsen enfa fabr brik ik Lenzhard AG mit Sit itzz in n Nie iede derl rlen enzz (A ( G) G, ist einee tradi onsr srei eich chee He Hers rste telllleerin in von Karton-H - ülsen, wel elch c e fü ch ühr hren end d au auff de dem Schweize z r Markt isst. Das zur Kun uner ertt Gr G up u pe Deu utschland geh ehör ö en ör ende de Unt n erneehmen, eine der wich ch gs gste ten n He Hers rsttellllerrinnen in der Papierrverrar arbe beit itun ungs gsin ind dusttrie Europaas, bedient ihre na Eu namh mhaa en Ku K nd den in ver ersc schi hied eden entlich hsten, n, ans nspr pruc uch hsvo ollen Branchen Br e . Für die schw wei eizw zweite und norzw dita di talilien enische Betreeuungg vo on laanggjä jährrig igen n A-Ku Kund nden, sowie derer Ex Exp pans n ion n, succhen wiir eine ne beratungssstarkee Per ersönlicchkei eit in n eineer Scchlüsselfunkk on. IHRE AUFGA ABEN:: Sie siind di direekt dem m Verkauffs- un nd Gesschä sllei eite t r un ntersstelllt und übeerneehmen n nach einer gezi ziel elte lten e Einarbeitu tung ng die Betreuung ng von bes e tete henden Gro oss s kund den in de derr Sc Schw hwei eiz iz un und d Norditalieen.. Sie erh halte ten n ei ein n in intteressan ntess Por olio vo on meisst laangjä jähr h igen Top-Kun un nden und akkqu q irierren neue ue Key Accou untss dazu, um so den we w itereen Ausba b u der Ak vitäten zu sichern n. Sie siind n diee erste Ansprechpers rson o besteheend nder er Kun nden in übergeordnet eten e Themen un und d ersc errs hliessen neue Ges eschä e dur u ch Erkkenneen von poten ellen n Märkten. Sie erreich hen langfris ge Kund denzufried denheit durch Ihre Lösungs- und d Beratun ngskompeten enzeen. n Die Reisetä gkeitt beträgt gt in etwa 40% Ihrer Arbeitszeit.

IH PROFILL: Siee verfügen über eine techIHR n sche ode ni derr ka kauf ufmä m nnische Grrun ndausbild ngg und du d hab aben en idealerweisee eine verkäuferische od kä oder er bet etri rieb ebsw swir irts tsch chaa licche W iterbildun We ung ab bsolviert. Wenn n Let e zteres (n noch) nicht der Fall ist, werden n Siee daabe bei u terstützt. Viell wi un w ch h ger ist,, das a s Sie be be-reits bewiesen hab re aben n, da d ss Sie im Um Umga g ng m t Kund mi n en ein Profi fi sin nd. d Sie sind d ko k mm muni mu nika ka v, die iens n tleiist ns stungsor o ien n ert und nd abschlussstark. Da ab D zu u sind Si Siee versiert rt im m Umgang mit MS Offi Office (insb sbesonde s ere mitt Excel) und hab Ex aben en bereitss mit CRM-SSys y teem n ge me gearbe b itet.. Ei Ein n Spraach hta tallent sol ollt lten en Sie ebenfalls seein Si n. Fliesssen endess De Deut utsc sch h und Italienisch isst ein Mu uss, weiter e e Spra-ch hen wie Englisc sch h un nd Fr Französisch sind vo on Vorteil.

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■

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Stadtplanung & Hochbau Die Stadt Lenzburg mit seinen über 11'000 Einwohnerinnen und Einwohnern nimmt als Bezirkshauptort eine Zentrumsfunktion wahr; verbindet Tradition mit Fortschritt und vereint Modernes mit liebevoll geförderter Kultur. Die Abteilung Stadtplanung & Hochbau ist zusammen mit der Abteilung Tiefbau & Verkehr zuständig für sämtliche Anliegen in den Bereichen Bau, Planung, Verkehr und Umwelt der Stadt Lenzburg und nimmt Bauverwaltungsarbeiten für umliegende Gemeinden wahr. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n

Wir erwarten einen vertrauensvollen Umgang mit Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren und freuen uns, wenn Sie Erfahrung oder eine Ausbildung im Umgang mit Kindern mitbringen.

Fachspezialist/in Hochbau (Bauverwaltung) (100%)

Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin Tagesstrukturen Silvia Reinhard unter 079 508 94 78 oder sl.brunegg@ks-chestenberg.ch gerne zur Verfügung. Fühlen Sie sich angesprochen, dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre Aufgaben In der Funktion als Fachspezialist/in Hochbau sind Sie Ansprechperson für sämtliche Baufragen in den Bereichen Hochbau und Umwelt und führen selbständig einzelne Bauverwaltungsmandate für Drittgemeinden. Die Prüfung sowie Bearbeitung von Baugesuchen, Bau- und Vollzugskontrollen wie auch die Erarbeitung von Bauentscheiden zu Händen des Stadtrats, zählen ebenso in Ihren Aufgabenbereich wie auch allgemeine Verwaltungsaufgaben in den Bereichen Gebäudestatistik (GWR), Objektwesen, Gebührenerhebung und Protokollführung.

Gemeinderat Brunegg

Ihre Stärken Sie haben idealerweise die Weiterbildung zum DAS öffentliches Gemeinwesen, Fachkompetenz Bauverwalter/in erfolgreich abgeschlossen, sind mit der Aargauischen Verwaltungsrechtspflege vertraut und konnten bereits Berufserfahrung in einer vergleichbaren Tätigkeit sammeln. Zudem sind Sie versiert im Umgang mit den gängigsten Informatikanwendungen und verfügen vorzugsweise über fundierte Kenntnisse der Geschäftsverwaltungssoftware CMI AXIOMA. Sie haben eine stilsichere Ausdrucksweise in Wort und Schrift, bringen eine hohe Eigeninitiative sowie Verhandlungsgeschick mit und überzeugen durch eine selbständige und dienstleistungsorientierte Arbeitsweise. Unser Angebot Wir bieten Ihnen eine vielseitige Tätigkeit mit abwechslungsreichen Aufgaben und spannenden Projekten. Auf Sie wartet ein kleines sowie engagiertes Team, Weiterbildungsmöglichkeiten und ein Arbeitsplatz inmitten der schönen Schlossstadt Lenzburg.

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Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte via OnlineBewerbungsformular auf www.lenzburg.ch zuhanden von Frau Andrea Kreis, HR-Fachfrau, Stadt Lenzburg. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Für stellenspezifische Fragen und weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Christoph Schnegg, Leiter Stadtplanung & Hochbau, gerne telefonisch unter 062 886 45 26 zur Verfügung.

Übrigens: Quereinsteiger willkommen!

JOBMANAGEMENT GMBH | ALLMENDSTRASSE 26 | CH-4658 DÄNIKEN TEL +41 (0)32 628 20 20 | contactus@jobmanagement.ch

Stellenausschreibung In der knapp 5800 Einwohner zählenden Gemeinde Rupperswil ist per 1. März 2022 oder nach Vereinbarung eine Stelle als

Reinigungshilfe

GEMEINDE DÜRRENÄSCH Sedelstrasse 1 5724 Dürrenäsch

im Teilzeitpensum (ca. 25 Prozent) zur Ergänzung unseres Reinigungsteams des Hauswartdienstes zu besetzen. Ihr Aufgabenkreis umfasst die Mithilfe bei der Reinigung der Schul- und Verwaltungsliegenschaften.

Tel. 062 767 71 11 – Fax 062 767 71 15 gemeindekanzlei@duerrenaesch.ch www.duerrenaesch.ch

Stellenausschreibung Sachbearbeiter/in Steuern Unsere ländlich geprägte Gemeinde mit rund 1300 Einwohnern und verschiedenen Gewerbe- sowie Industriebetrieben liegt im Bezirk Kulm, auf der Wasserscheide zwischen See- und Wynental. Das Regio Steueramt Dürrenäsch hat im letzten Herbst zusätzlich die Führung des Steueramtes Zetzwil übernommen. Daher suchen wir zur Ergänzung des bestehenden Teams per sofort oder nach Vereinbarung eine engagierte, pflichtbewusste und flexible Persönlichkeit mit einer kaufmännischen Grundausbildung und allfälliger Erfahrung im Bereich Steuern als

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Steuern (Pensum ca. 40 bis 60 %) Aufgabenschwerpunkte – Telefonische und persönliche Betreuung der Kundenanliegen – Administrative Arbeiten – Veranlagen von unselbständig Erwerbenden – Mithilfe bei der Ausbildung der Lernenden – Übernahme weiterer Spezialgebiete nach Eignung Ihr Profil – Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung (Branche öffentliche Verwaltung), vorzugsweise mit Erfahrung im aargauischen Steuerwesen – Gute EDV-Kenntnisse im Anwendungsbereich (Verana, Digitax, STAR und STAG) – Eigeninitiative, selbständige und speditive Arbeitsweise – Zuverlässiges Arbeiten mit Qualitätsbewusstsein – Bereitschaft zu flexibler Arbeitszeitgestaltung (Sicherstellung Schalteröffnungszeiten) – Angenehme Umgangsformen Wir bieten Ihnen – ein interessantes, herausforderndes und vielfältiges Arbeitsgebiet – Zeitgemässe Infrastrukturen und Anstellungsbedingungen Sollten wir Ihr Interesse, eine solche Herausforderung anzunehmen, geweckt haben, richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den vollständigen Unterlagen bitte bis Freitag, 18. Februar 2022 an den Gemeinderat Dürrenäsch, Sedelstrasse 1, 5724 Dürrenäsch oder per E-Mail an gemeindekanzlei@duerrenaesch.ch. Für nähere Auskünfte stehen Ihnen Gemeindeammann Josef Willi (062 767 71 16 / gemeindeammann@duerrenaesch.ch) oder die Leiterin der Abteilung Steuern Nicole Graber (062 767 71 14 / nicole.graber@duerrenaesch.ch) zur Verfügung. Dürrenäsch, 18. Januar 2022

GEMEINDERAT

Wir suchen per 1. April 2022 oder nach Vereinbarung

Sigristin / Sigrist 20 % für die Reformierte Kirche Seengen

Aufgabengebiet • Sigristendienst bei Gottesdiensten, Abdankungen, Trauungen und weiteren kirchlichen Anlässen • Sicherstellung reibungsloser Betrieb, Reinigung und Unterhalt der Kirche und deren Anlagen • Mithilfe bei verschiedenen kirchlichen Anlässen Wir erwarten • Selbstständige und mitdenkende Arbeitshaltung • Flair für Gastfreundschaft und einfache technische und handwerkliche Aufgaben • Zeitliche Flexibilität, Lernbereitschaft und Kollegialität • Angenehme Umgangsformen • Verbundenheit mit der reformierten Kirche Wir bieten • Offene und fortschrittliche Kirchgemeinde • Historische, gut unterhaltene Kirche • Zeitgemässe Entlöhnung gemäss Dienst- und Lohnreglement der Landeskirche • 20% mit Erhöhungsmöglichkeit im Sommer 2023 Auskunft: T 062 777 02 50 (Verwaltung). Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung an Frau Denise Lämmli, Hubpüntstr. 11A, 5707 Seengen (Kirchenpflegerin Ressort Personal).

Sie sind eine zuverlässige und teamorientierte Person mit ausreichenden Deutschkenntnissen und verfügen über eine selbständige und exakte Arbeitsweise. Sie bringen Erfahrungen aus der Reinigungsbranche und die Bereitschaft für Einsätze am früheren Abend und gelegentlich am Wochenende mit und sind gewillt, Stellvertretungseinsätzen zu übernehmen. Der freundliche und zuvorkommende Umgang mit Vorgesetzten, Lehrpersonen und Jugendlichen ist für Sie selbstverständlich. Die Anstellung erfolgt gemäss Personalreglement der Gemeinde Rupperswil im Stundenlohn. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen. Diese richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen an den Gemeinderat Rupperswil, Poststrasse 4, 5102 Rupperswil. Für Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte direkt an Herrn Andreas Kündig, Leiter Hauswartdienst (062 889 23 59 / andreas.kuendig@ rupperswil.ch). 27. Januar 2022 Gemeinderat Rupperswil

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Agenda / Szene / Hinweise

Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg

Donnerstag, 27. Januar 2022

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Agenda vom 28. Januar bis 3. Februar DIES & DAS Samstag, 29. Januar Lenzburg, Mooshof 8.30 bis 12 Uhr: Direktverkauf von Brot und Zopf, eigenem Saisongemüse und eigenem Rindfleisch.

Dienstag, 1. Februar Egliswil, Sammlungszentrum Museum Aargau 18.30 bis 20 Uhr: Bei diesem geführten Rundgang können die Glanzlichter der Sammlung Museum Aargau entdeckt werden. Die rund 55 000 Raritäten von der Antike bis zur Gegenwart decken die unterschiedlichsten Sammlungsgebiete ab. Jedes Objekt erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Führung für Jung und Alt, gespickt mit Geschichten. Lenzburg, Unter den Arkaden 7.30 bis 11 Uhr: Wochenmarkt.

MUSIK Samstag, 29. Januar Lenzburg, Wisa-Bar 18 bis 24 Uhr: Open-Air-Doppelkonzert mit Mom Blues Rock Jam und Dani Bischoff & Band. 16.30 Uhr: Türöffnung und Barbetrieb. 18 Uhr: Konzert mit Dani Bischoff & Band. 19.30 Uhr: Konzert mit Mom Blues Rock Jam. Ein Open-Air-Konzert für alle, kein Zertifikat notwendig. Mit viel Feuer, warmen Speisen und Getränken trotzt man jedem Wetter. Eintritt: Abendkasse.

SENIOREN Dienstag, 1. Februar Lenzburg, Bahnhof 9.45 Uhr: Besammlung zur Wanderung der Wandergruppe der Pro Senectute von Oberrüti zum Klosterdorf Eschenbach. Anmeldung 062 891 76 33. Schutzkonzept. Meisterschwanden, Restaurant Löwen 11.30 Uhr: Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung an Lina Haller, 0566671479.

Mittwoch, 2. Februar Ammerswil, Mülikafi, Alterszentrum Obere Mühle 11.30 Uhr: Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung an Brigitte Maurer, 0628916341.

Donnerstag, 3. Februar Boniswil, Restaurant Hallwyl Seengen 11.30 Uhr: Mittagstisch der Pro Senec-

Geführter Rundgang durch das Sammlungszentrum Museum Aargau in Egliswil am Dienstag, 1. Februar, von 18.30 bis 20 Uhr: Es gibt viel zu entdecken. tute, An-/Abmeldung an Alexandra Weiersmüller, 0627770441. Hendschiken, Restaurant Jägerstübli 11.15 Uhr: Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung an Marlis Moser, 0628924066.

AUSSTELLUNGEN Lenzburg, Hypi Ausstellung von Betonfiguren von Lotti Umiker und bunt bewegten Bildern von Laurence Favre. Ausstellungsdauer bis 25. Februar. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr.

Lenzburg, Stapferhaus Ausstellung «Geschlecht. Jetzt entde-

cken». – Ausstellungsdauer wurde verlängert bis 22. Mai. – Internet: www. stapferhaus.ch. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 17 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr.

Seengen, CuPNet photo-art Galerie

Ausstellung: Neue Bilder von Peter Mettler, attraktive Grusskarten, Skulpturen von Alois Eberli, Taschen von KoKoTé. Öffnungszeiten: Jeweils am Freitag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 16.30 Uhr.

MUSEEN Lenzburg, Museum Burghalde

Urgeschichte, Stadtgeschichte, Industriekultur. Mit Kinderspur. Schlossgasse 23. www.museumburghalde.ch.

Ikonenmuseum Helden und Propheten. Die Ausstellung ist bis zum 15. Maiverlängert worden. Ausstellung mit Bildthemen zum 150-Jahr-Jubiläum des Lenzburger Künstlers Werner Büchly (1871–1942). Alle Infos unter www.museumburghalde.ch/ausstellung/heldenund-propheten.

Foto: Archiv/Fritz Thut

Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: events.aargauerzeitung.ch

Samstag, 29. Januar. 14 bis 16 Uhr: 11. Lenzburger Philosophicum. Aktuelles Thema: Unruhe, ein diffuser Begriff und doch ein starkes Gefühl! Willkommen sind alle, die Freude am Denken und Debattieren haben. Der Anlass findet im Barocksaal des Museums Burghalde statt. Mit Kollekte. Anmeldung und weitere Informationen direkt über den Gastgeber und Dozenten für Philosophie Jean-Philippe Goetz: jean.goetz@ bluewin.ch.

Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch

Kursangebote der Pro Senectute laden zum Ausprobieren ein Schnupperlektion Feldenkrais Sich entspannt bewegen zu können, ist für die Lebensqualität entscheidend, denn angemessene Bewegung hält Körper und Geist in Schwung. Die mündlich angeleiteten Gruppenlektionen eignen sich speziell, um Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht zu verbessern. Bei der Feldenkrais-Methode steht nicht die Leistung, sondern Wohlbefinden und Lust an der Bewegung im Vordergrund. ■

Schauplatz des 11. Lenzburger Philosophicums: Das Museum Burghalde in Lenzburg.

Foto: Archiv

Diskussionsthema «Unruhe – ein diffuser Begriff» Lenzburg Am Samstag, 29. Januar, findet das 11. Lenzburger Philosophicum im Museum Burghalde statt. Aktuelles Thema: Unruhe, ein diffuser Begriff und doch ein starkes Gefühl! Willkommen sind alle, die Freude am Denken und Debattieren haben.

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Samstag, 29. Januar, 14 bis 16 Uhr, Museum Burghalde, Lenzburg, Barocksaal. Anmeldung und weitere Informationen direkt über den Gastgeber und Dozenten für Philosophie Jean-Philippe Goetz: jean.goetz@bluewin. ch. Der Anlass ist kostenlos, es wird um eine Kollekte gebeten.

Die Schnupperlektion findet am Dienstag, 1. März, von 15 bis 15.45 Uhr statt. Kursort: Yoga Lenzburg, Bahnhofstrasse 20, Lenzburg, Anmeldeschluss: 19. Februar.

Yoga auf Stuhl Dieser Kurs bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, Yoga im Sitzen wie auch im Stehen mit Unterstützung des Stuhls zu üben. Durch einfache Bewegungen, Haltungen und die Achtsamkeit auf den Atemfluss werden die Beweglichkeit und die Konzentrationsfähigkeit gefördert. Der Blutkreislauf wird sanft aktiviert, Verspannungen lösen sich und die Organe werden zu einer guten Funktion angeregt. Diese Yoga-Form ist auch sehr geeignet für Menschen mit leichten gesundheitlichen Beschwerden. Die Vitalität wird geweckt und das Immunsystem gezielt gestärkt. Stille Meditationen ergänzen die Körperübungen.

Den Klettersport kennen lernen: Im Kraftreaktor in Lenzburg. ■

Die Schnupperlektion findet am Montag, 14. Februar, von 16 bis 16.45 Uhr statt. Kursort: Pro Senectute Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg, Anmeldeschluss: 4. Februar.

Klettern im Kraftreaktor Klettern übt eine ganz besondere Faszination aus. In den Vertikalen lassen sich Haltemuskulatur, Konzentrationsfähigkeit und Vertrauen stärken. Auf unkomplizierte und sichere Art lernen man den Klettersport kennen.

Foto: Britta Gut

Die Kletterausrüstung wird zur Verfügung gestellt und ist inbegriffen. ■

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Start am Dienstag, 15. Februar, von 9.30 bis 11 Uhr, 5 Kurstage. Letztmals am 15. März. Kursort: Kraftreaktor, Hammermattenstrasse 18, Lenzburg, Anmeldeschluss: 5. Februar. Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg, 0628917766 oder unter www.ag.prosenectute.ch.


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Donnerstag, 27. Januar 2022

DIVERSES / IMMOBILIEN

Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■

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Bäcker-Tipp

Gastronomie Gerne stellen wir Ihnen unser Angebot vor: • • • • •

Kafi Sonneblueme Mittagstisch Mahlzeitenbox (Selbstabholer) Mahlzeitendienst Anlässe

Kafi Sonneblueme Besuchen Sie uns im Kafi Sonneblueme und erfreuen Sie sich an feinen hausgemachten Patisserie zu Ihrem Getränk. Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag

10.00 – 17.00 Uhr

Mittagstisch Gerne laden wir Sie ein, Ihr Mittagessen bei uns zu geniessen. Für Senioren und andere Besucher, nach Voranmeldung im Kafi Sonneblueme - täglich ab 11.00 Uhr. Mahlzeitenbox (Selbstabholer) Sie möchten Ihr Mittagessen bei Ihnen zu Hause konsumieren ohne viel Aufwand? Unsere Küchencrew bereitet Ihnen auf Voranmeldung eine köstliche frische Mahlzeit vor. Für Selbstabholer ab 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst – neu An 365 Tagen im Jahr liefern wir Ihnen zwischen 11.00 und 12.00 Uhr eine warme Mahlzeit nach Hause. Ideal für Seniorinnen und Senioren, alleinstehende Personen oder nach einem Reha-/Spitalaufenthalt. Dieses Angebot gilt für die Gemeinden Boniswil, Hallwil, Seon, Seengen, Egliswil, Dürrenäsch und Leutwil. Anlässe Für spezielle Anlässe und Feierlichkeiten wie Geburtstage, Klassentreffen, Tagungen, Sitzungen, Apéro und viele weitere, bereiten wir Ihnen gerne ein passendes und geschmackvolles Menü vor.

Welcher Mehltyp sind Sie? Vorneweg: Dieser Artikel wird eine trockene Sache. Denn es geht um die Typenzahl von Mehl. Vielleicht haben Sie sich schon einmal oder mehrmals gefragt, was ein Mehltyp ist. Tönt irgendwie nach Horoskop: Was bedeutet zum Beispiel Weissmehl Typ 550? Diese Bezeichnungen sind nicht willkürlich gewählt, sondern die Typenzahl gibt Auskunft über die enthaltene Mineralstoffmenge, welche in den Randschichten vom Getreidekorn zunimmt. Und da bei einem Ruch- und Vollkornmehl immer mehr Randschichten vom Getreidekorn enthalten sind, ist auch die Typenzahl immer höher als bei einem Weiss- oder Halbweissmehl. Nun aber zur Zahl: Eine Typenzahl von 550 sagt aus, dass bei der Verbrennung von 100 g Mehl bei 600°C über 14 Stunden 550 mg Asche zurückbleibt (im Fachjargon Veraschung genannt). Dann gibt es noch den Ausmahlungsgrad. Also die Angabe, wie viele und welche Anteile vom Korn für das entsprechende Mehl verwendet wurden. Die Angabe 30 – 75% bedeutet beispielsweise, dass die innersten 30% und die äussersten 25% des Korns NICHT für das Mehl verwendet wurden. Wenn man nun berücksichtig, dass die Mineralstoffe in den Randschichten des Korns zunehmen, ist es von Vorteil, wenn die obere Prozentangabe möglichst nah bei 100% liegt. Also die wertvollen Mineralstoffe im Brot noch enthalten sind. Dies ist vor allem bei Vollkornmehl der Fall. Das Gegenteil liegt beim reinen Weissmehl vor. Hier ist die Angabe 0 – 65% und bedeutet, dass das Mehl zum allergrössten Teil aus Stärke besteht, da die ganzen Randschichten fehlen. Das

ist natürlich leichter zum Verdauen, enthält aber so gut wie keine Vitamine und Mineralstoffe mehr. Dafür ist es aber wiederum viel voluminöser als Brot mit hohem Ruchmehloder Vollkornmehlanteil. Pi mal Daumen kann man sagen, je heller das Brot, desto mehr Volumen ist möglich, desto mehr Stärkeanteil und weniger Protein- und Mineralstoffanteil enthält es. Oder anders gesagt: Es ist normal, dass dunkles oder gar Vollkornbrot kleiner ist, obwohl es dasselbe Gewicht haben kann. Dafür enthält es mehr Vitamine, Proteine und Mineralstoffe. Und für Mehlprofis: Mit zunehmendem Ausmahlungsgrad und zunehmender Typenzahl nimmt der Proteingehalt zu und das Gebäckvolumen ab.

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Alles klar? Nun wünsche ich Ihnen eine angenehme Zeit und bis bald. Herzlichst, Tamara Lehmann

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betet für die Schweiz, dass die Impfzwänge in Österreich und anderswo aufgehoben werden.

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