Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 6. Januar 2022, 61. Jahrgang, Nr. 1
Haas gegen Bader Nun ist klar, wer am 13. Februar für den letzten Sitz im Gemeinderat um die Gunst des Wahlvolks buhlen wird: Die SVP portiert erneut ihren Kandidaten Markus Bader, während die FDP mit Markus Haas den im September verlorenen Sitz zurückerobern will. GLP-Kandidatin Ruth Jo Scheier indes tritt nicht mehr an. Die Parteien verraten, welchen Kandidaten sie weshalb unterstützen. (rsz) S. 3
Baugesuch liegt auf Noch nie war man in Würenlos so weit, was den Bau des Alterszentrums betrifft: Das Gespann auf der Zentrumswiese steht und das Gesuch liegt auf der Bauverwaltung auf. Mit einem Informationsschreiben wird die Bevölkerung in diesen Tagen umfassend über den Bau informiert. Doch nicht nur: Die Broschüre enthält auch Details zum Betreiber und zum Wohn- und Pflegeangebot, das in Würenlos entstehen könnte. (bär) S. 10/11
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
«Firefighter» suchen Verstärkung Die Feuerwehrangehörigen in Neuenhof rekrutieren auf unkonventionelle Art. «Wanted Firefighter» steht auf dem Plakat, das an der Türe des Feuerwehrmagazins in Neuenhof hängt. Mit «Feuer-Kämpfer»-Plakaten wie diesem suchen die Neuenhofer Feuerwehrleute Verstärkung. Diese ist nötig: Letztes Jahr unterschritt die Feuerwehr erstmals den Mindestbestand von 73 Personen. Mit den Plakaten wirbt Kommandant Marcel Gerny für den Einsatz im Korps. Ein Einsatz, der sich doppelt lohnt, wie er findet: «Wir machen etwas für die Bevölkerung und haben ein schönes Hobby.» Eines bei dem die Feuerwehrleute viel dazu lernen und Kameraden gewinnen würden. Als junger Mann habe er von der Jungwacht zur Feuerwehr gewechselt. «Ich habe diesen Schritt nie bereut.» (LiWe) S. 6 Marcel Gerny vor dem Magazin der Feuerwehr Neuenhof.
Tanja Isler
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Jeder Gang ein wahres Gedicht
Wer sich gerne kulinarisch verwöhnen lässt, sollte sich auf keinen Fall das 12-Gang-Menü von Rafael «el niño» Martinez entgehen lassen. Ein Höhenflug für sämtliche Geschmacksknospen.
Es gibt wohl nicht viele Köche, die ihr Handwerk so gut verstehen wie der 33-jährige Spanier Rafael Martinez, liebevoll «el niño» (Wirbelwind) genannt. «Kein Wunder, steht er doch seit seinem zwölften Lebensjahr regelmässig in der Küche, hat seine Sporen in Betrieben verdient, die mit zwei oder gar drei MichelinSternen ausgezeichnet wurden. Zudem war er in seiner Heimat fünfmal Jungkoch des Jahres», sagt «Sternen»-Pächter Walter J. Erni. Vor acht Jahren kam Martinez in die Schweiz, verzauberte unter anderem die Gäste im Hotel Montana in Luzern, das von Ernis Bruder Fritz geführt wird. Seit Juni ist der Starkoch nun im «Sternen» in Wettingen tätig. «Wenn ich mit Rafa übers Kochen rede, habe ich das Gefühl, mit einem Physiker zu reden», sagt Erni, der selber 32 Jahre lang Küchenchef war, schmunzelnd. Kein Wunder, zaubert der Starkoch doch beim 12-Gang-Tapas-Menü Gerichte aus dem Ärmel, die ihresgleichen suchen und die Gäste zu kulinarischen Höhenflügen führen. Etwa mit
der Dorade, die mit einem Hauch von Banane und Limette serviert wird. Oder aber der Thunfisch, leicht angefroren, mit Kokos, Lauch und ein paar Tropfen Balsamico. Ganz zu schweigen vom Dessert, das mit einem Gurken-MinzeJoghurt und Schokoladenstreuseln höchste Gaumenfreuden beschert. Letzteres durch die sogenannte Sphärifikation. Beim ersten Bissen platzt die mit Flüssigkeit gefüllte Kugel im Mund und löst ein intensives Kribbeln aus. Wo holt sich Martinez nur die Ideen für seine kreativen Gerichte? «Mein Kopf spielt einfach verrückt, alles kommt automatisch», sagt der Ausnahmekoch. So erstaunt nicht wirklich, dass die mediterrane Fusionsküche des Tüftlers, die mit ständig wechselnden Gerichten für immer wieder neue Geschmackserlebnisse sorgt, bei den Gästen äusserst gut ankommt. Ermöglichen ihren Gästen Gaumenfreuden vom Feinsten: Starkoch Rafael Martinez sowie Andrea Foto: cfr und Walter J. Erni.
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Gemeinde Wettingen
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Öffentliche Planauflage vom 7. Januar bis 5. Februar 2022. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www. wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
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WETTINGEN
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
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Haas tritt gegen Bader an Nach dem Rückzug von Andrea Bova treten sowohl Markus Bader (SVP) als auch Markus Haas (FDP) nochmals an. ROBIN SCHWARZ
Eigentlich war Andrea Bova (parteilos) bereits gewählt, als er wegen einer Krebsdiagnose kurz nach den Wahlen bereits wieder seinen Rücktritt bekanntgab. Nun ist nach Ablauf der Anmeldefrist für die Ersatzwahl um den letzten freien Platz im Gemeinderat klar, wer darum kämpfen will: Der zugunsten von Bova abgewählte Gemeinderat Markus Haas (FDP) tritt erwartungsgemäss nochmals an, ebenso Markus Bader (SVP), der mit 1789 Stimmen im ersten Wahlgang als Schlusslicht hinter den anderen Kandidierenden blieb. Ruth Jo Scheier (GLP) indes tritt nicht wieder an. Sie habe sich mittlerweile beruflich anders orientiert und eine erneute Kandidatur wäre deshalb nur schwer organisierbar gewesen, «auch wenn ich es gerne gemacht hätte», sagt Scheier. GLPParteipräsident Orun Palit sagt weiter, auf der anderen Seite habe sich die Ausgangslage mit dem Rückzug von Andrea Bova grundlegend ge-
Markus Haas (FDP).
Stefan Biedermann
ändert. Bova sei für den Wandel gestanden, während man nun in ein «eingefleischtes Team» gewählt würde und man deshalb «sowieso nicht viel verändern kann», so Palit. «Es wird ähnlich bleiben», sagt der GLP-Präsident. Wen man nun unterstütze, entscheide die GLP erst am 19. Januar am Stammtisch, man habe aber vor, Markus Haas zu einem Hearing einzuladen. Bader hingegen habe man bereits vor den Wahlen im September angehört. Ebenfalls noch nicht offiziell entschieden hat sich Die Mitte, wie Parteipräsidentin Ursula Depentor auf Anfrage erklärt.
AUS DEM GEMEINDERAT Covid-19: Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung Aufgrund der neuerlichen Informationen des Bundesrates vom 17. Dezember 2021 hat die Gemeinde Wettingen wiederum Vorkehrungen getroffen, um die geltenden Bestimmungen (insbesondere auch die Home-Office-Verpflichtung) umzusetzen und um die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Bevölkerung von Wettingen möglichst zu schützen. Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag bis Freitag, Vormittag: 8.30 –12 Uhr, Schalter geöffnet; Montagnachmittag: 13.30–18.30 Uhr, nur telefonisch erreichbar; Dienstag bis Freitag, Nachmittag: 13.30–16 Uhr, nur telefonisch erreichbar. Die meisten Dienstleistungen können sehr gut telefonisch bzw. via E-Mail erledigt werden oder sind online verfügbar. Der Online-Schalter bietet diverse Dienstleistungen
Markus Bader (SVP).
zVg
Unterstützung erhält Haas von WettiGrüen, EVP und SP. So sagt beispielsweise WettiGrüen-Präsident Jürg Meier, Haas habe in seinem Ressort «grossen Einsatz» gezeigt und er solle es darum «durchaus noch weiterführen». Ähnlich klingt es bei der EVP. Man habe sich bei den Wahlen im September für alle bisherigen Gemeinderatsmitglieder ausgesprochen, «also auch für Markus Haas» und er «ist auch nach wie vor unser Favorit», schreibt Parteipräsident Lutz Fischer-Lamprecht. Er habe in den vergangenen vier Jahren «gute Arbeit geleistet» und man sei «überzeugt, dass er das mit
demselben Elan auch in den kommenden vier Jahren machen wird». SP-Parteipräsident Christian Oberholzer sagt, man spreche sich, wie schon im letzten Herbst, für Haas aus. «Markus Haas hat in seinem Ressort einen guten Job gemacht und der Gemeinderat arbeitet gut zusammen, es braucht jetzt Kontinuität», begründet er den SP-Entscheid. Die FDP ihrerseits spricht über ihren Kandidaten in ähnlicher Weise wie die SP: «Mit der Nomination von Markus Haas setzt die FDP Wettingen auf Kompetenz, Kontinuität und Stabilität», ausserdem habe Haas in den letzten vier Jahren «mit seiner ruhigen und besonnenen Art» einen «hervorragenden Job» gemacht, schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Die SVP ihrerseits pocht auf ihren Kandidaten, einerseits wegen seiner langjährigen Politerfahrung im Einwohnerrat, andererseits, weil sie – zusammen mit der SP – zweitgrösste Partei ist und darum ein «Anrecht» auf einen Sitz im Gemeinderat geltend machen will, wie sie in einer Mitteilung schreibt. Auf die Nachfrage, warum die Partei nach dem eher schwachen Resultat vom ersten Wahlgang keinen anderen Kandidaten aufstellt, erfolgte keine Antwort.
NEUJAHRSKONZERT (Bestellung Hauptwohnsitzbescheinigung, Baugesuchformulare usw.) an. Zudem sind auch alle Informationen für die Bestellung eines Betreibungsregisterauszuges aufgeschaltet. Weiter können beispielsweise auch An-/Um- und Abmeldungen via eUmzug erfolgen oder die Steuererklärungen in den Gemeindebriefkasten geworfen werden. Man nutze diese Möglichkeiten! Der Gemeinderat bittet um Verständnis und wünscht allen gute Gesundheit. Korrigendum: Neue Infotheke und Umstellung Ausleihsystem Die Erneuerung der Infotheke und die Umstellung des Ausleihsystems kann aufgrund baulicher Engpässe nicht wie angekündigt in den Winterferien stattfinden. Die Bibliothek wird voraussichtlich in den Sommerferien für zwei Wochen die Türen schliessen. Der genaue Zeitraum wird rechtzeitig kommuniziert.
Am Sonntag, 2. Januar, fand im Eventsaal Tägerhard das Neujahrskonzert mit Solist und Akkordeonist Srdjan Vukasinovic statt. Unter bewährter Leitung von Marc Kissóczy spielte Argovia Philharmonic unter anderem Melodien von Bedřich Smetana, Nicolai Rimski-Korsakow, Felix Mendelssohn Bartholdy und Johann Strauss. Ein musikalisches und humorvolles Feuerwerk zum neuen Jahr. (Bild: Alex Spichale)
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WETTINGEN
Gemeinde Wettingen Ordentliches Plangenehmigungsverfahren nach Elektrizitätsgesetz (EleG) Vorlage Nr. S-0177036.1 Neubau Transformatorenstation Tägerhardstrasse 119 Betroffene Gemeinde
5430 Wettingen
Gesuchstellerin
Energie Wettingen AG, Fohrhölzistrasse 11, 5430 Wettingen
Ort
Parzelle Nr. 576
Gegenstand
Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Verfahren
Das Verfahren richtet sich nach Art. 16 ff des Elektrizitätsgesetzes (EleG; SR 734.0), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für elektrische Anlagen (VPeA; SR 734.25) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde ist das Eidgenössische Starkstrominspektorat (ESTI).
Öffentliche Auflage
Die Gesuchsunterlagen können vom 10. Januar 2022 bis 8. Februar 2022 zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten bei folgender Stelle eingesehen werden: • Bauverwaltung und Planung, Alberich Zwyssigstrasse 76, 5430 Wettingen
Einsprachen
Enteignung
Wer nach den Vorschriften des Bundesgesetzes über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann während der Auflagefrist beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen (Art. 16f Abs. 1 EleG). Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Art. 42 bis 44 EntG zur Folge. Wird durch die Enteignung in Mietund Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der persönlichen Anzeige davon Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 Abs. 1 EntG). Innerhalb der Auflagefrist kann, wer nach den Vorschriften des EntG Partei ist, sämtliche Begehren nach Artikel 33 EntG geltend machen. Diese sind im Wesentlichen: a) Einsprachen gegen die Enteignung; b) Begehren nach den Art. 7–10 EntG; c) Begehren um Sachleistung (Art. 18 EntG); d) Begehren um Ausdehnung der Enteignung (Art. 12 EntG); e) die geforderte Enteignungsentschädigung. Zur Anmeldung von Forderungen innerhalb der Einsprachefrist sind auch die Mieter und Pächter sowie die Dienstbarkeitsberechtigten und die Gläubiger aus vorgemerkten persönlichen Rechten verpflichtet. Pfandrechte und Grundlasten, die auf einem in Anspruch genommenen Grundstück haften, sind nicht anzumelden, Nutzniessungsrechte nur, soweit behauptet wird, aus dem Entzuge des Nutzniessungsgegenstandes entstehe Schaden.
Aarau, 3. Januar 2022 Namens des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) Kanton Aargau, Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Verabschiedet: Roland Kuster (l.) dankt Marco Baumann.
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Baumann geht Marco Baumann wurde von seinem Posten als CEO der Tägi AG verabschiedet. Roland Kuster (Die Mitte) fand lobende – und bewegte – Worte. Zum Abschied nahm Roland Kuster, Präsident des Verwaltungsrates der Tägi AG die Anwesenden mit auf eine Zeitreise der letzten dreieinhalb Jahre Tägi. Er rekapitulierte, wie Marco Baumann bereits am Spatenstich der Grossbaustelle vom 8. März 2018 dabei war und anschliessend am 1. Juni 2018 seine Tätigkeit als CEO angetreten hat. Während der zweijährigen Bauzeit habe kein Tag dem anderen geglichen und nicht zuletzt dank dem unermüdlichen Einsatz von Baumann sei das Tägi zu dem Freizeit-, Sport- und Eventzentrum geworden, das es heute ist. «Mit Marco verlieren wir nicht nur einen erfahrenen, lernfähigen und bodenständigen CEO, sondern auch einen geschätzten und kreativen Mann, der über die Jahre zu einem Freund geworden ist», so Kuster bewegt. Für die immer wertschätzende Zusammenarbeit bedankte er sich herzlich und überreichte Baumann als Erinnerung ein grosses Fotobuch mit 1001 Impressionen aus der zweijährigen Bauzeit des Tägi. Für seine neue Tätigkeit wünschte Kuster Baumann spannende Erfahrungen und alles Gute. Eine Entscheidung zwischen sehr gut und sehr gut Sichtlich gerührt von der ganzen Situation fiel es auch Marco Baumann nicht leicht, sich vom Tägi zu verabschieden. Für Baumann geht
die Zeit im Tägi früher als geplant zu Ende. «Die Entscheidung fiel mir alles andere als leicht», liess er das Publikum wissen. Mit seinen herzlichen und emotionalen Worten dankte er seiner Frau und seinen zwei Kindern für die Unterstützung und Inspiration, dem Verwaltungsrat, dem Gemeinderat und den Gemeindemitarbeitenden, den anwesenden Sponsoren und Eventpartnern, den Vereinen, welche im Tägi trainieren, seinen Kollegen aus dem Wettingen975-OK sowie dem Präsidenten und dem Geschäftsführer des Verbandes Hallen- und Freibäder und der Gesellschaft Schweizerischer Kunsteisbahnen für die partnerschaftliche Zusammenarbeit und grosse Unterstützung über all die Jahre. Dank an Tägi-Mitarbeitende und Geschäftsleitung Einen speziellen Dank richtete Baumann an seine Mitarbeitenden und die Geschäftsleitung der Tägi AG für ihren unermüdlichen Einsatz während der Bauzeit und die Ausdauer in der herausfordernden CoronaZeit. Allen Personen, welche am Erfolg des Tägi beteiligt sind, wünscht Baumann weiterhin viel Elan und Motivation bei der Arbeit und hofft, dass es auf allen Anlagenteilen des neuen Tägi bald ohne Einschränkungen so richtig «tschädere» kann. «Freunden sagt man nicht ‹Adieu› – ich sage ‹uf wiederluege› und freue mich auf ein Wiedersehen im Tägi». Die Besetzung der Nachfolge steht kurz vor Abschluss und werde bald kommuniziert. Baumann wünscht seiner Nachfolge viel Freude, Erfolg und Erfüllung bei der neuen Tätigkeit als CEO im Tägi. (zVg)
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
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Auf dem Eis fühlt sie sich frei Marica Catalanos Passion ist der Eiskunstlauf. Die 13-jährige Wettingerin will es dieses Jahr aufs Podest schaffen.
ein lokales Unternehmen aus Wettingen. «Meine Schlittschuhe kosten 1000 Franken und auch die Wettkampf- und Trainingskleider sind teuer, deshalb bestellen wir sie in den USA», sagt Marica. Auf weniger Verständnis für ihre Leidenschaft stösst Marica in der Schule. «Viele Lehrpersonen finden meine Liebe zum Eiskunstlauf übertrieben. Vielfach war es
SIBYLLE EGLOFF
Stolz hält Marica Catalano ihre neuste Trophäe in der Hand. «2. Rang» steht auf dem Schild geschrieben. «Das war im Dezember an der Flimser Trophy im SIS Cup», erzählt die 13-jährige Eiskunstläuferin aus Wettingen. In ihrem Zimmer gesellt sich der Pokal zu zahlreichen weiteren Auszeichnungen. Anfang Dezember hat die Sekundarschülerin auch den Intergold-Test bestanden und ein Diplom erhalten. «Dafür musste ich sieben Sprünge, drei Pirouetten und einen Schritt innerhalb von dreieinhalb Minuten vorführen», sagt Marica. Die Schülerin ist leidenschaftliche Eiskunstläuferin und verbringt jede freie Minute auf dem Eis. «Ich fühle mich frei und kann Stress und schlechte Gedanken hinter mir lassen, wenn ich auf dem Eis tanze. Es ist schön, wenn ich mit einer Kür und der passenden Musik meine Gefühle ausdrücken kann», sagt Mari-
«Es ist schön, wenn ich mit einer Kür meine Gefühle ausdrücken kann.» ca. Am liebsten probiert sie neue Sprünge aus. «Wenn mir einer gelingt, ist das so ein cooles Gefühl.» Früher sei sie auf dem Eis oft hingefallen und habe sich weh getan. «Doch mit der Zeit hat man mehr Erfahrung und fällt weniger. Zudem habe ich mehr Selbstvertrauen und weiss, dass ich neue Sprünge irgendwann einmal beherrsche, auch wenn es manchmal ein halbes Jahr dauert, bis es endlich klappt.» Sie steht früh auf, um alles unter einen Hut zu bringen Pro Woche trainiert Marica 15 Stunden – dazu gehört nicht nur das Eiskunstlaufen an sich, sondern auch Kraft- und Konditionstraining. Gleichzeitig geht Marica normal zur Schule. Um alles unter einen Hut zu bringen, steht sie jeweils morgens um halb 6 Uhr auf, um ihre Hausaufgaben zu erledigen und zu ler-
«Viele Lehrpersonen finden meine Liebe zum Eiskunstlauf übertrieben.»
Marica Catalano feilt manchmal ein halbes Jahr, bis ein Sprung richtig sitzt.
zVg
nen. «So kann ich nach der Schule gleich ins Training gehen», erklärt Marica. Zeit für Freundschaften und Freizeit bleibt da nur noch sehr wenig – zumal die 13-Jährige auch noch Klavier spielt. Und das ebenso erfolgreich. Regelmässig nimmt sie an Aargauer Musikwettbewerben und nationalen Wettkämpfen teil. Dieses Jahr landete sie auf dem dritten Platz, vor zwei Jahren sogar auf dem ersten. Manchmal fährt sie fürs Training bis nach Wetzikon Marica ist Mitglied im Bülacher Eislaufclub. Aufwendig ist daher auch der Weg zum Training. «Ich kann dort am Nachmittag üben. Auf dem Wettinger Eisfeld geht das nur abends. Dann kann mich meine Mutter aber nicht begleiten, weil sie arbeitet. Deshalb weichen wir auf Bülach aus», erzählt sie. Zudem habe sie in Wettingen nicht die Möglichkeit, das ganze Jahr hindurch eiszulaufen, weil das Feld nur im Winter existiert. «Manchmal fahren wir auch bis nach Wetzikon oder Bäretswil, weil dort die Eishalle das ganze Jahr offen ist», sagt Marica. Und im Sommer besucht sie überdies Eislaufcamps in Deutschland, um noch intensiver zu üben. «Ich gebe immer das Beste. Ich kann nicht ein gutes Resultat erwarten, wenn ich mich nicht an-
Die neuste Trophäe hat Marica Catalano im Dezember in Flims erhalten. zVg
sehr schwierig, für gewisse Wettkämpfe frei zu bekommen oder den verpassten Unterrichtsstoff zu erhalten.» Wichtig sei ihr, dass die Schule nicht unter dem Eiskunstlauf leide. Der Unterricht habe Priorität. Nichtsdestotrotz würde sie sich mehr Unterstützung seitens der Schule wünschen, so wie das in anderen Ländern wie etwa in den USA, Japan oder Russland der Fall sei. Aufgrund des Widerstands habe sie schon einige Male mit dem Gedanken gespielt, mit dem Eiskunstlaufen aufzuhören. Doch sie habe sich immer wieder von Neuem motivieren können und sich entschieden, weiterzumachen, so Marica. Als Dreijährige stand sie das erste Mal auf dem Eisfeld Zum ersten Mal auf dem Eis stand die Wettingerin im zarten Alter von drei Jahren. «Meine ältere Schwester Melissa war früher im Eislaufclub Wettingen und als meine Mutter und ich sie vom Training abholten und auf sie warten mussten, vertrieben wir uns die Zeit auf dem Eisfeld», erzählt Marica. Bald folgten die ersten Eislauflektionen und mit sieben Jahren nahm sie an ihrem ersten Wettkampf teil. Begleitet wird sie seit Beginn von ihrer Trainerin Ekaterina Zanta. Mittlerweile zählt Marica in ihrer Kategorie zu den fünf Besten von insgesamt 60 Mädchen. Die harte Arbeit scheint sich auszuzahlen. Im Februar startet Marica zum dritten Mal an den Schweizer Meisterschaften. Für sie ist klar: «Mein Ziel ist, dass ich es aufs Podest schaffe.»
strenge und auf anderes verzichte.» Mutter Miriam Catalano unterstützt die Passion ihrer Tochter. «Ich bin stolz auf sie, dass sie so fleissig und ehrgeizig ist. Viele denken, dass das mein und nicht Maricas Wunsch ist. Doch das stimmt nicht. Ich verzichte auf vieles für das Hobby meiner Tochter», sagt die 45-Jährige. Das Eiskunstlaufen erfordert ein hohes zeitliches und finanzielles Engagement der ganzen Familie. «Ohne meine Mutter und meinen Vater würde ich das nicht schaffen», weiss auch Marica. Um ihre Eltern etwas zu entlasten, sucht die 13-Jährige nun nach Hinweis: Interessierte Sponsoren melden Sponsoren – am liebsten wäre ihr sich bei caramiamiriam@gmail.com
NEUENHOF
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
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Feuerwehr sucht Nachwuchs Nur sechs neue Personen traten zum Jahreswechsel der Feuerwehr Neuenhof bei. Das ist deutlich weniger als in vergangenen Jahren. Kommandant Marcel Gerny sucht nach den Gründen.
fälligen Sujets im ganzen Dorf sollte im Herbst bei der Neuenhofer Bevölkerung für den aktiven Dienst in der Feuerwehr werben. In grossen Buchstaben steht «Wanted Firefighter» vor einer Feuerwand und Feuerwehrangehörigen in kompletter Schutzausrüstung. Dies sei auch nötig, um zwischen den vielen anderen Vereinen auf die Feuerwehr aufmerksam zu machen. Die Gründe für das mangelnde Interesse sind Gerny ein Rätsel: «Vielleicht ist es ein schwacher Jahrgang. Vielleicht haben auch einige während der Pandemie gemerkt, dass die Abende auf dem Sofa doch sehr gemütlich sind.»
TANJA ISLER
In vergangenen Jahren sind durchschnittlich 10 bis 15 Personen pro Jahr der Feuerwehr Neuenhof beigetreten, sagt Kommandant Marcel Gerny. Dass es per Anfang Jahr nur deren sechs sein werden, stellt ihn vor Herausforderungen. 73 Personen müssen der Feuerwehr Neuenhof angehören, das ist der Sollbestand für eine Gemeinde in der Grösse von Neuenhof. Die letzten Jahre konnte diese Zahl immer knapp erfüllt werden. Mit den Austritten am Jahresende wurde diese Grenze im Jahr 2021 erstmals unterschritten. Dank der Neueintritte zählt die Feuerwehr per Anfang 2022 nun wieder 78 Personen. Die kurzfristige Unterschreitung zieht auch keine Konsequenzen nach sich. «Würden wir den SollBestand aber mehrmals unterschreiten, würde sich vermutlich die Aargauische Gebäudeversicherung einschalten», so Gerny.
Plakate als Werbung Nicht nur die mangelnden Neuzugänge machen der Feuerwehr zu schaffen. «Wir kämpfen damit, dass wir junge, motivierte Feuerwehrleute ausbilden und diese dann nach kurzer Zeit wieder wegziehen», so Gerny. Das ist für ihn das grösste Problem. Deshalb hat er kräftig die Werbetrommel gerührt. Eine gross angelegte Plakatkampagne mit auf-
Positives Fazit Marcel Gerny übernahm die Feuerwehr Neuenhof im September 2020. Trotz den Rekrutierungsschwierigkeiten zieht er ein positives Fazit: «Ich spüre viel Freude in der Mannschaft und der Umbau des Magazins bringt uns einen Schritt nach vorne.» Unter anderem wurden der Atemschutz-Raum modernisiert, die Garderoben vergrössert und geschlechtergetrennte Duschen gebaut. Und auch für das nächste Jahr hat Gerny viel geplant: «Leider konnten wir pandemiebedingt nicht alle Übungen abhalten, deshalb wollen wir im nächsten Jahr wieder Vollgas geben bei den Übungen.» Und auch finanziell hat Gerny Umbrüche angestossen. Ab 2022 erhalten alle Angehörigen der Feuerwehr Neuenhof mehr Sold als bisher. «Vielleicht motiviert das ja doch noch den ein oder anderen, sich bei uns zu melden», hofft Gerny.
den. Zwingend notwendige und nicht aufschiebbare Besuche bei der Gemeindeverwaltung (beispielsweise Todesfallgespräche, Lebensbescheinigungen) sind am Notschalter weiterhin möglich, jedoch nur auf Voranmeldung beziehungsweise nach Vereinbarung eines Termins. Es wird gebeten, sich während der ordentlichen Öffnungszeiten vorgängig direkt per E-Mail oder Telefon bei der zuständigen Abteilung zu melden: Abteilung Bau und Planung: Tel. 056 416 21 20, bauverwaltung@neuenhof.ch; Betreibungsamt: Tel. 056 416 21 30, betreibungsamt@neuenhof.ch; Gemeindebüro: Tel. 056 416 21 40,
gemeindebuero@neuenhof.ch; Finanzverwaltung: Tel. 056 416 21 50, finanzverwaltung@neuenhof.ch; Gemeindekanzlei: Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch; Soziale Dienste / Gemeindezweigstelle SVA: Tel. 056 416 21 80, sozialdienst@neuenhof.ch; Gemeindesteueramt: Tel. 056 416 21 90, steueramt@neuenhof.ch. Die Verwaltungsabteilungen sind während der ordentlichen Öffnungszeiten per E-Mail oder über die jeweiligen Hauptnummern der Abteilungen erreichbar. Laufend aktualisierte Informationen sind auf der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch zu finden.
Marcel Gerny vor dem jüngsten Fahrzeug, dem Tanklöschfahrzeug. Schon bald soll ein Atemschutzfahrzeug den Fahrzeugpark erweitern. Tanja Isler
Jahrgang 1999 und Neuzuzüger bis maximal Jahrgang 1988 erhielten eine persönliche Einladung per Post für die zwei Informationsabende. Von den 200 angeschriebenen Personen sind schlussendlich rund 30 erschienen. «Wir können leider viele Leute nicht dazu animieren, am Infoabend teilzunehmen», so Gerny. Im Aargau gilt die Feuerwehrpflicht. Gemäss dem Feuerwehrgesetz (FwG) sind Männer und Frauen in ihrer Wohnsitzgemeinde feuerwehrpflichtig. Diese Pflicht wird Freiwilligkeit statt Zwang Die Feuerwehr versucht nun, neue erfüllt durch den aktiven Dienst Freiwillige zu rekrutieren. Alle Neu- oder durch die Leistung des jährlienhofer und Neuenhoferinnen mit chen Pflichtersatzes. Doch Einwoh-
nerinnen und Einwohner zum Dienst zu zwingen, ist laut Gerny die allerletzte Option: «Wer nicht freiwillig beitritt, dem fehlt es schlussendlich an der Motivation.»
AUS DEM GEMEINDERAT «Guets Nois» und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr Mit dem Jahreswechsel hat auch die neue Amtsperiode 2022/2025 begonnen. Gemeinderat und Personal wünschen allen Neuenhoferinnen und Neuenhofern einen guten und erfolgreichen Start ins neue Jahr 2022, bei bester Gesundheit. Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2021 sowie der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. November 2021 Sämtliche Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2021 sowie auch der Ortsbürgergemeindeversammlung
vom 23. November 2021, die unter einer Referendumsfrist standen, sind nach unbenutztem Ablauf dieser Frist in Rechtskraft erwachsen. Covid-19, Auswirkungen auf die Gemeindeverwaltung und deren Dienstleistungen, vorübergehend bis 21. Januar Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind vorübergehend bis 21. Januar geschlossen. Die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung stehen der Bevölkerung auch in der aktuellen Situation zur Verfügung, jedoch nur auf Voranmeldung. Die Bevölkerung wird gebeten, den persönlichen Kontakt mit der Gemeindeverwaltung möglichst zu vermei-
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Neukonstituierung und Ressortverteilung Der Gemeinderat hat sich für die neue Amtsperiode 2022– 2025 neu konstituiert. Die Ressortverteilung ab 1. Januar 2022 sieht wie folgt aus: Gemeindeammann Markus Schmid: Gemeindeammannamt, Gemeindeorganisation, Finanzen, Information, Regionale Planung; Vizeammann Walter Hubmann: öffentliche Sicherheit, öffentlicher Verkehr, Einbürgerungen, Forst- und Landwirtschaft, Wahlen- und Abstimmungen, Natur- und Umweltschutz, Gewässerverbauungen,
Feuerpolizei; Gemeinderat Hanspeter Schmid: Hoch- und Tiefbau, Strassenverkehr, Bauamt, Elektrizitätsversorgung, ARA, Abfallwirtschaft, Friedhofund Bestattungswesen, Ortsbürger; Gemeinderätin Christine Gisler: Sozialwesen, Asylwesen, Familie und Jugend, Kultur, Sport und Freizeit, Gesundheit, Alter, Spitex; Gemeinderat Martin Kreuzmann: Bildung, Gemeindeliegenschaften inkl. Hauswartungen Die erste Sitzung in der neuen Zusammensetzung findet am Montag, 10. Januar, statt.
VEREINSNACHRICHTEN Jugi und STV Killwangen Viermal pro Jahr sammeln Jugi und STV Würenlos in Killwangen Altpapier und -karton ein. Pro Sammlung erhalten sie rund 900 Franken in die Vereinskasse. Die Sportlerinnen und Sportler sind nicht nur dankbar für das sauber gebündelte Material, das eine spedi-
tive Sammlungen ermöglicht, sondern auch um den finanziellen Zustupf in die Vereinskasse. «Wir bedanken uns bei der Bevölkerung, der Gemeinde und allen, die uns unterstützen, und wünschen allen einen guten Start ins 2022, bleiben Sie gesund», schreibt Thomi Telle im Namen der Vereine. (zVg)
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GEMEINDE KILLWANGEN
Baugesuch Bauherrschaft:
Grundeigent.: Bauobjekt:
Bauvorhaben:
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Ferdinando Cortesi, Brühlstrasse 33, 8956 Killwangen do. Brühlstrasse 33, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 1257) Ersatz bestehende Reklametafel
Das Baugesuch liegt vom 6. Januar 2022 bis 7. Februar 2022 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
GEMEINDE KILLWANGEN Gestaltungsplan «Zürcherstrasse West» Killwangen Öffentliches Mitwirkungsverfahren Gemäss Art. 4 des Raumplanungsgesetzes und § 3 BauG ist der Entwurf Gestaltungsplan «Zürcherstrasse West» mit Situationsplan, Sondernutzungsvorschriften und Planungsbericht öffentlich bekannt zu machen. Das Mitwirkungsverfahren für die Entwürfe Gestaltungsplan «Zürcherstrasse West» findet vom 6. Januar 2022 bis 7. Februar 2022 statt. Während dieser Zeit können die Entwürfe zu den ordentlichen Bürozeiten auf der Gemeindekanzlei Killwangen eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person während der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden. Die Mitwirkung ist nicht zu verwechseln mit dem erst später, nach der Vorprüfung der Entwürfe durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt und deren Bereinigung, stattfindenden öffentlichen Auflage- bzw. Einwendungsverfahren. Killwangen, 6. Januar 2022
Gemeinderat Killwangen
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WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
KILLWANGEN/SPREITENBACH
Kein Grund zum Aufgeben Er war der dienstälteste Gemeinderat und hat in seiner Amtszeit einige Turbulenzen erlebt: Nun hat Jürg Lienberger (parteilos) sein Amt weitergegeben. MELANIE BÄR
Der Rücktritt des gesamten Gemeinderats nach Konflikten um Gemeindeammann Cornelia Biasca vor elf Jahren; der Rücktritt aus der SVP im Jahr 2019, deren Ortspartei Sie im 2007 mitgegründet haben; der abgelehnte Zusammenschluss mit Spreitenbach: Was war im Nachhinein die grösste Herausforderung während Ihrer Amtszeit? Jürg Lienberger: Rückblickend gesehen waren die erwähnten Ereignisse herausfordernd bei der Lösungsfindung. Im Nachhinein muss ich eingestehen, dass der abgelehnte Zusammenschluss mit Spreitenbach, basierend auf einem Steuer- Jürg Lienberger war von 2007 bis 2021 Gemeinderat in Killwangen Melanie Bär/Archiv fussentscheid, nicht glücklich war. Der Steuerfuss war über all die nicht beurteilen, ob der Gemeinde- ben? Eine Niederlage war für mich rat einen schlechteren Job im Ver- nie ein Grund aufzugeben, die ZuAmtsjahre eine heilige Kuh. gleich zu den Nachbargemeinden sammenarbeit im Gemeinderat Würden Sie den Zusammenschluss im macht. Referenden sind ein Mittel war stets konstruktiv und kolleNachhinein begrüssen? Rückbli- von demokratischen Prozessen, so- gial. ckend denke ich, dass bei der rasan- mit wäre im Umkehrschluss der ten Entwicklung des Limmattales Stimmbürgerschaft eine höhere Be- Sie kämpften in Ihrer letzten Amtszeit ein Zusammengehen mit unserem teiligung am Gemeindegeschehen auch mit gesundheitlichen Problemen – geht es Ihnen mittlerweile wieder Nachbarn Spreitenbach von Vorteil auszustellen. wäre: Bevölkerungsentwicklung, gut? Danke für die Nachfrage: ja, es Verkehr, Schulen etc. Einst hatte die SVP drei, seit diesem geht mir mittlerweile wieder gut. Jahr gar keinen Vertreter mehr im Ge- Mein Stellvertreter Hanspeter Denken Sie, dass der Zusammen- meinderat. Gibt Ihnen das als Partei- Schmid hat in Zusammenarbeit mit schluss irgendwann noch kommt? Mitgründer zu denken, insbesondere der Verwaltung meine Absenz besDas müssen die Stimmbürger von weil Sie selbst auch ausgetreten sind? tens vertreten. Killwangen und Spreitenbach zu- Die Ortspartei hat ihren Job gemacht. Mein Austritt aus der SVP Was war Ihr persönlicher Lohn, den künftig entscheiden. erfolgte aufgrund der Wahlunter- Sie für Ihren Einsatz erhalten haben? Zurück zu Ihren Herausforderungen stützung von Bundesanwalt Mi- Der Kontakt zur Bevölkerung. als Gemeinderat: Wie haben Sie diese chael Lauber, der nur mit der Untergemeistert? In gemeinsamer Zusam- stützung der SVP Schweiz seine Was war Ihr persönliches Highlight? menarbeit mit dem Gesamtgemein- Wiederwahl geschafft hat. Damit Die Verleihung des Ortsbürgerderat haben wir immer eine Lösung hat für mich die SVP als Partei ihre rechts. gefunden. Eine Herausforderung Glaubwürdigkeit verloren. war das Referendum gegen die Was werden Sie vermissen? Die geMehrwertabgabe in der BNO, wel- Welche Projekte oder Themen be- meinsame Zeit mit den Ratskolleche von den Initianten des Referen- zeichnen Sie im Nachhinein als prä- gen. dum erfolgreich abgelehnt wurde. gend für Killwangen? Der Kindergartenneubau sowie die Schulraumpla- Was wünschen Sie der Bevölkerung Es gab in Killwangen sowieso mehr nung, welche dem rasanten von Killwangen für die Zukunft der Referenden als in anderen Gemein- Bevölkerungswachstum erfolgreich Gemeinde und was Ihrem Nachfolger? den. Ist das ein Zeichen dafür, dass Rechnung trugen. Einen stabilen Steuerfuss und, dass der Gemeinderat einen schlechten sich die neuen Ratsmitglieder ins Job macht oder wie begründen Sie Auch wenn nicht alles rund lief, blie- Team einfügen. Killwangen steht diese Auffälligkeit? Da keine statis- ben Sie 14 Jahre lang Gemeinderat. vor grossen Herausforderungen: tischen Zahlen bezüglich Referen- Was ist der Grund, dass Sie sich so Sanierung von Altliegenschaften dumsbegehren vorliegen, kann ich lange für Killwangen eingesetzt ha- und Bevölkerungswachstum.
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AUS DEM GEMEINDERAT Gesamterneuerungswahlen/Gemeinderätliche Kommissionen Der Gemeinderat hat die Mitglieder seiner beratenden Kommissionen gewählt. In folgenden Kommissionen sind noch Sitze zu vergeben: Energiekommission (2) und Kulturkommission (1). Interessierte Personen, welche sich in diesen Bereichen engagieren möchten und über ausgewiesene Kenntnisse darin verfügen, werden gebeten, sich schriftlich bei der Gemeindekanzlei, info@spreitenbach.ch, anzumelden. Weitere Auskünfte zur Tätigkeit und zum Arbeitsumfang bei der Mitwirkung in den Kommissionen erteilen die zuständigen Ressortleiter des Gemeinderates. Baubewilligungen sind erteilt worden an: Ikea AG, Spreitenbach, für Umbau Restaurant 1. OG und Anbau Tiefkühlraum EG, Müslistrasse 16; Gotthard FASTcharge AG, Zürich, für Umnutzung Parkplätze in E-Schnellladestation und Reklame, Wigartestrasse 4; Alfred Müller AG, Baar, für Ausbau und Erweiterung Büroräumlichkeiten, Bodenäckerstrasse 1; Coco Trading AG, c/o ATP ReviFird, Biel, für Innenausbau Ladenlokal und Neubau Reklame, Pfadackerstrasse 6. Termine bis 9. Januar: Weihnachtsschulferien; 10. Januar, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus.
VERMISCHTES Coronavirus (Covid-19) – Impfung für Kinder ab sofort möglich Seit dem 3. Januar können sich auch Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren mit dem Einverständnis der Eltern oder der erziehungsberechtigten Person gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Kinderimpfung findet in Zusammenarbeit mit den Kinderkliniken der beiden Kantonsspitäler Aarau (KSA) und Baden (KSB) statt und wird vorerst nur dort und im Impfzentrum des KSB im Tivoli in Spreitenbach möglich sein. Die nötige Anmeldung ist online unter www.ag.ch/covid-impfanmeldung ab sofort möglich. Die eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF) empfiehlt die Impfung besonders für alle Kinder mit Vorerkrankungen oder für Kinder im Haushalt mit besonders gefährdeten Personen. Eine Begleitung durch eine erziehungsberechtigte Person ist zwingend. (zVg)
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SPREITENBACH/WÜRENLOS
Spitex wechselt
Gesuch
VERMISCHTES
Seit Jahresbeginn gehört Bergdietikon zur Spitex Spreitenbach-Killwangen. Die Gemeinde spart so 100 000 Franken pro Jahr. Bergdietikon wird seit Anfang Jahr von der Spitex Spreitenbach-Killwangen betreut. Die Bergdietiker Stimmberechtigten haben das Ende November an der Gemeindeversammlung entschieden. Mit grossem Mehr bei sechs Gegenstimmen hat das Stimmvolk der Leistungsvereinbarung mit der Spitex Spreitenbach-Killwangen zugestimmt, wie die «Limmattaler Zeitung» berichtete. Zuvor kümmerte sich die Spitex Mutschellen um die Klientinnen und Klientinnen aus Bergdietikon. Diese schloss sich nun per 1. Januar 2022 mit diversen anderen Spitexorganisationen aus dem Bezirk Bremgarten zur Spitex Mutschellen-Reusstal zusammen. Angesichts dieser Veränderungen suchte Bergdietikon eine neue Lösung. Finanzielle Überlegungen spielten auch eine Rolle. Dank der Zusammenarbeit mit der Spitex Spreitenbach-Killwangen lassen sich jährlich 100 000 Franken einsparen. Überdies hat die Gemeinde wegen des kleineren Betriebs ein grösseres Mitspracherecht. Zum Vergleich: Die neue Spitex Mutschellen-Reusstal umfasst ein Gebiet mit 43 000 Einwohnern, die Spitex Spreitenbach-KillwangenBergdietikon zählt hingegen rund 18 000 Einwohner. Die Spitex Spreitenbach-Killwangen ist indes für die neuen Klientinnen und Klienten gewappnet. Sie hat ihre Stellenprozente um 180 Prozent erhöht und Personal rekrutiert. (sib) INSERATE
Walkerinnen und Walker aus Zufikon unterwegs in Spreitenbach. Weihnachtsgäste aus Zufikon Mitte Dezember war eine Zufiker Gruppe der Pro Senectute, Nordic Walken Emaus, auf ihrer monatliche Auswärts-Tour in Spreitenbach unterwegs. Die 29 Nordic Walkerinnen und Walker marschierten zum Franzosenweiher, wo es Kaffee und Gebäck gab. Weiter ging es via Alte Badi hoch nach Weinberg und entlang der Bruno-Weber-Skulpturen zum Restaurant Central in Spreitenbach. «Es war ein Traumtag mit der aufgehenden Sonne beim Weiher und Sicht ins Limmattal», schreibt Roland Müller aus Berikon, der auf der Wanderung das abgedruckte Foto machte. (zVg) Wandergruppe Spreitenbach Eine gut gelaunte Wanderschar traf sich am Mittwoch, 15. Dezember, auf dem Sternenplatz für die letzte Morgenwanderung im alten Jahr. Während die Wanderinnen und Wanderer Richtung Würenlos marschierten, waren einige Mitglieder bereits im Pfarreisaal, um die Tische zu decken und ein kleines Mittagessen vorzubereiten. Kurz vor zwölf Uhr traf die Wandergruppe im Pfarreisaal ein, wo das Küchenteam bereits fleissig am Kochen war. Inzwischen waren wei-
zVg
tere Gäste, die nicht an der Wanderung mitmachten, eingetroffen und man genehmigte sich den Apéro. Danach standen zwei köstliche Saucen zu Spaghetti à discrétion zur Auswahl. Anschliessend konnte man sich am Dessertbuffet bedienen. Es gab ein vielseitiges Angebot an Kuchen zu probieren, die einige Mitglieder der Wandergruppe selbst gebacken hatten. Mit Applaus bedankte man sich für die Arbeit des Leiterteams und beim Küchenteam für das grossartige Mittagessen. Das Wanderjahr 2021 war mit Einschränkungen durch Corona verbunden. Die erste ganztägige Wanderung fand nach neun Monaten Pause am 25. August statt. Zur ersten Mittwochwanderung konnte nach fünf Monaten Pause am 21. April gestartet werden. Total war man für vier Monatswanderungen und 31 Mittwochwanderungen unterwegs. Alle waren sich einig, dass es trotzdem ein tolles Wanderjahr war. Seniorinnen und Senioren, die noch nie an einer solchen Wanderung dabei waren, sind herzlich eingeladen, sich einmal an einem Mittwochmorgen um neun Uhr auf dem Sternenplatz einzufinden. (zVg)
Dem Ziel noch nie so nah: Heute wird das Baugesuch für den Neubau des Alterszentrums Würenlos aufgeschaltet. In einer Infobroschüre, die in alle Haushaltungen ging, wird das Projekt vorgestellt. MELANIE BÄR
«Alterszentrum Würenlos AG Information» steht auf der 24-seitigen Broschüre, die in diesen Tagen in den Briefkästen der Würenloserinnen und Würenloser liegt. Es ist die erste Herausgabe eines offiziellen Informationsschreibens zum Neubau des Alterszentrums. Verfasserin ist die Alterszentrum Würenlos AG. Es ist kein Zufall, dass sie die Bevölkerung gerade jetzt informiert. Ende Oktober hat sie nämlich das Baugesuch für den Neubau des Alterszentrums bei der Bauverwaltung eingegeben. Seit einem Monat ist die formelle Überprüfung abgeschlossen. Um zu verhindern, dass sich die 30-tägige Auflagefrist über die Festtage erstreckt, wenn Verwaltung und andere Auskunftspersonen teilweise nicht erreichbar sind, wurde die öffentliche Auflage bewusst in den Januar verlegt. Baugesuch und Pläne liegen in den nächsten 30 Tagen auf der Bauverwaltung auf und sind auch auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet. «Wir hatten und haben nichts zu verstecken», begründet Anton Möckel in seiner Rolle als Verwaltungsratspräsident der Aktiengesellschaft die offene und aktive Kommunikation.
Gesuch liegt auf, Gespann steht Die Bevölkerung kann sich nicht nur anhand der Pläne, sondern auch vor Ort ein Bild über den geplanten Neubau machen. Um die Dimensionen des Neubaus abzubilden, werden zur Visualisierung auf der Zentrumswiese Baugespanne aufgestellt. Informationstafeln ergänzen die Bauprofile. Wer eine Einsprache gegen den Bau machen will, muss dies innerhalb der 30-tägigen Frist tun und die Beanstandung baurechtlich begründen. «Ich wäre nicht überrascht, wenn es Einsprachen geben würde», sagt Möckel und fügt an: Am Dessertbuffet gab es ein vielsei- «Allerdings rechne ich nicht mit tiges Angebot an Kuchen. zVg einer grossen Anzahl.»
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für das Alterszentrum liegt auf
Die Bauprofile stehen seit Montag auf der Zentrumswiese. daran fest, obwohl diese Platzierung im Masterplan plus nicht so vorgesehen ist. Möckel sieht kein rechtliches Problem dabei: Der Masterplan plus wurde für das Projekt Ikarus geschaffen, dem zweiten Versuch, in Würenlos ein Alterszentrum zu realisieren, das im Jahr 2010 aber gescheitert ist. «Es wurde immer kommuniziert, dass dieser Masterplan plus bei Vorliegen eines neuen Projekts angepasst werden muss», sagt Möckel. Sobald das Baugesuch auf erfolgreichem Weg sei, werde der Gemeinderat den Masterplan entsprechend anpassen. Damit ihm in der Doppelrolle als Verwaltungs«Wir hatten und haben präsident der Alterszentrum AG nichts zu verstecken.» und als Gemeindeammann keine ANTON MÖCKEL, VR-PRÄSIDENT Befangenheit vorgeworfen werden kann, wird er bei dieser Abstimmung im Gemeinderat in den Ausgeprüft», so Möckel «es würde aber stand treten. den Wohn- und Pflegebetrieb auseinanderreissen und uns gefällt die Geschosshöhe wurde reduziert Arrondierung am Bach besser, wo Andere Anliegen aus der Bevölkedie freie Zentrumswiese nicht im rung wurden hingegen im vorlieüberschwemmbaren Bereich ange- genden Baugesuch berücksichtigt. siedelt ist, sondern leicht erhöht als So wurde beispielsweise auf ein ganzjährig verfügbare Begegnungs- integriertes Ärztezentrum verzichfläche platziert ist.» Deshalb hält tet, die Geschosshöhe reduziert die Alterszentrum Würenlos AG und das Erdgeschoss zugunsten
Bereits im Vorfeld hat das Bauvorhaben zu Debatten geführt. Immer wieder keimte die Diskussion um den Standort auf. Dies obwohl sich das Volk an der Gemeindeversammlung im Jahr 2013 für die Zentrumswiese entschieden hatte. Im vergangenen Frühjahr wandte sich eine Gruppierung mit einem Flugblatt an die Bevölkerung. Sie kritisierten, die Lage entspreche nicht den Vorgaben des Masterplans Plus und schlugen eine Verschiebung in den nordwestlichen Teil der Wiese vor. «Das haben wir
Gaby Kost
des Aussenraums innen nicht ver- nung, dass im Jahr 2025 die ersten Senioren ins Würenloser Altersbunden. zentrum einziehen könnten. Bleibt es bei der jetzigen Planung, werden Verbreiterung der Poststrasse Ein Thema war und ist auch die Zu- 44 Pflegezimmer in 4 Wohnungen fahrt. Die Poststrasse inklusive Kur- sowie 32 Alterswohnungen mit ve müssen verbreitert werden, da- Dienstleistungen in verschiedenen mit sich der Verkehr kreuzen kann Grössen zur Verfügung stehen. und die Anlieferung für das Alters- Auch die Bevölkerung, die noch zentrum normgerecht ausgebaut nicht im Seniorenalter ist, wird werden kann. «Mit dem Verkauf der einen Teil des Alterszentrums bePost an die Immoplus AG hätten wir anspruchen können. Das Gebäude einen Investor gehabt, der Landflä- wird ein öffentliches Restaurant che für die Verbreiterung der Zu- und einen grosser Mehrzwecksaal fahrtsstrasse abgetreten hätte und erhalten. Schliesslich soll das Alsich am Gestaltungsplan des Areals terszentrum nicht nur den Seniobeteiligt hätte», sagt Möckel. An der ren dienen, sondern «ein TreffGemeindeversammlung Mitte De- punkt für alle Generationen sein», zember wies das Stimmvolk den so Möckel und fügt an: «Alle GeneVerkauf jedoch zurück. Nun befin- rationen werden sich auf dem gandet sich das Projekt zur Bearbeitung zen Areal treffen und die Wege und Plätze laden zum Spazieren, bei der Bauverwaltung. Zwar sind noch nicht alle Fragen Flanieren und Sitzen ein.» geklärt und auch der Terminplan Mit Illustrationen und Plänen wurde immer wieder nach hinten gibt das Informationsschreiben ein verschoben. Trotzdem ist man Bild, was bald in Würenlos entstemehr als dreissig Jahre nach dem hen könnte. Bei der Erstausgabe soll ersten Planungsauftrag dem Ziel es nicht bleiben. «Wir haben vor, die noch nie so nahe gekommen, in Bevölkerung auf dem Laufenden zu Würenlos ein Alterszentrum zu halten», sagt Möckel, der hofft, dass bauen. Auf einen Einzugstermin er in der nächsten Ausgabe über die will sich Möckel aber nicht mehr erfolgte Baubewilligung informiefestlegen, er äussert nur die Hoff- ren kann.
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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT eine Belohnung von 1000 Franken aus für Hinweise, die zur Ermittlung der Täterschaft führen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Gemeindekanzlei unter Telefon 056 436 87 20 oder gemeindekanzlei@ wuerenlos.ch gerne entgegen. Die Hinweise werden vertraulich behandelt.
Zum wiederholten Mal wurden beim Annexgebäude zwei Scheiben der Eingangstür eingeschlagen. zVg Vandalismus beim Annexbau reformiertes Pfarrhaus – Belohnung ausgesetzt In der Zeit zwischen dem 28. Dezember 2021 und dem 2. Januar 2022 wurden beim Annexgebäude neben dem reformierten Pfarrhaus zwei Scheiben der Eingangstüre eingeschlagen. Dies zum wiederholten Mal. Bereits am Wochenende des 11./12. Dezembers wurden zwei Scheiben eingeschlagen. In diesem Gebäude sind die Spielgruppe und die Mütter- und Väterberatung untergebracht. Der sinnlose Vandalismus trifft entsprechend die Kleinsten! Die neuerlichen Schäden wurden am 2. Januar um 11 Uhr entdeckt. Die Schadenssumme beläuft sich auf gut zweitausend Franken. Die Gemeinde hat Anzeige bei der Polizei erstattet. Der Gemeinderat setzt
Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Shell (Switzerland) AG, Baarermatte, 6340 Baar, Teilumnutzung Technikraum in Vorbereitungsraum mit neuer Tür und neuem Fenster, Autobahnraststätte A1; Alterszentrum Würenlos AG c/o Forensis Treuhand AG, Grosszelgstrasse 24, 5436 Würenlos, Informationstafel zum Baugesuch Alterszentrum Würenlos, Zentrumswiese; Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Marty Häuser AG, Sirnacherstrasse 6, 9501 Wil, Abbuch Einfamilienhaus (AGV Nr. 642) mit Nebengebäude, Buechzelglistrasse 40; Beat und Tamara Hirt, Buechmatt 4, 5436 Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Buechmatt 4; Sylvia Brantschen, Altwiesenstrasse 2, 5436 Würenlos, Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe, Altwiesenstrasse 2; Elektro Güller AG, Juchstrasse 1, 5436 Würenlos, Aussengerät Klimaanlage, Florastrasse 24. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Heinz Weber, Dollisesteig 1, 5436 Würenlos, Aufstellung Zelt auf neuem Kiesplatz, Breitlenstrasse 2; Peter und Esther Ciprian-Blau, Juchrain 6, 5436 Würenlos, Ersatz Hecke durch Sichtschutz, Juchrain 6.
INSERATE
Markus Hugi ist Nach sechseinhalb Jahren tritt Markus Hugi (FDP) als Gemeinderat zurück. Auch wenn sowohl die Gesamtrevision der allgemeinen Nutzungsplanung als auch das Baugesuch des Alterszentrums noch nicht bewilligt sind, zieht er dennoch positive Bilanz.
der öffentlichen Mitwirkung eingegangenen Kommentare aus der Bevölkerung werden nun in den Mitwirkungsbericht einfliessen. Zudem warten wir auf die provisorische Vorprüfung des Kantons. Das Projekt ist somit noch nicht abgeschlossen, es wird voraussichtlich bis ins Jahr 2023 dauern. Doch ich bin extrem zufrieden mit dieser Arbeit. Ein anderes wichtiges Projekt ist selbstverständlich das Alterszentrum. Auch hier ist die letzte Hürde noch nicht genommen, aber WürenMELANIE BÄR los war noch nie so weit wie jetzt. Ich Sie wurden Gemeinderat, weil Sie Wü- finde es ein extrem gutes, schönes renlos mitgestalten wollten. Haben Sie und zweckmässiges Projekt, das die dieses Ziel erreicht? Markus Hugi: Es Unterstützung von allen verdient. gibt keine einfache Antwort darauf. Ich habe als Gemeinderat viel ge- Allerdings haben Sie sich schon vor lernt. Auch, dass es eine idealisti- Ende Ihrer Gemeinderatsamtszeit aus sche Vorstellung war, Projekte lies- dem Verwaltungsrat zurückgezogen. sen sich genauso umsetzen, wie ich Was waren die Gründe? Ich habe gemir das am Anfang vorstellte. Man merkt, dass es aufgrund der Doppelist als Gemeinderat ein Gremium, funktion als Verwaltungsrat und diskutiert Ansichten miteinander, mitverantwortliches Gemeinderatssucht einen Konsens. Dieser weicht mitglied, und somit Mitglied der oftmals von der Idealvorstellung ab Bewilligungsbehörde, Konflikte gibt. und die Umsetzung braucht Zeit. Ich Deshalb entschied ich mich, das durfte viele Projekte begleiten und Amt abzugeben und begleitete das konnte Würenlos so mitgestalten. Projekt nur noch als Gemeinderat. Viele Vorhaben sind jedoch noch nicht abgeschlossen, ich übergebe Gibt es noch andere Projekte, die Sie sie jetzt meinem Nachfolger. massgeblich mitgestalten konnten? Ja, das Betriebs- und GestaltungsWelche Projekte sprechen Sie an? Bei- konzept (BGK) für die Schul- und spielsweise die Gesamtrevision der Landstrasse. Beide werden die allgemeinen Nutzungsplanung, die Siedlungsqualität unseres Dorfes ungefähr in jeder vierten Amtspe- eindeutig aufwerten, und dies riode ansteht. Meinem persönli- nicht nur, was den Verkehr bechen Empfinden nach haben wir trifft. Für das BGK Landstrasse in den Arbeitsgruppen extrem gut stehen allerdings noch weitere zusammengearbeitet. Die während Diskussionen mit dem Kanton Aar-
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Unterhaltsarbeiten im Würenloser Feuchtgebiet Bollen Nachdem der Arbeitseinsatz im Feuchtgebiet Bollen wegen Schneefall verschoben werden musste, lädt der Natur- und Vogelschutzverein Würenlos erneut alle kleinen und grossen Naturfreunde ein, die Unterhaltsarbeiten im Feuchtgebiet Bollen tatkräftig zu unterstützen. Treffpunkt: In Würenlos bei der Einmündung Lugibachstrasse in die Furttalstrasse, am Samstag, 15. Januar, um 13 Uhr. Dauer des Einsatzes: etwa 3 Stunden. Kleidung: Gutes, wasserfestes Schuhwerk, Arbeitshandschuhe, der Witterung entsprechende Klei-
dung. Verpflegung: Jeder Teilnehmer wird gebeten, selbst Getränke und Verpflegung mitzubringen. Die Arbeiten finden bei jedem Wetter statt. Eine allfällige Absage infolge Unwetterwarnungen erfolgt auf www.nvvw.ch. Die Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume für seltene Amphibien, Insekten und Vögel. Jährlich wird das Schilf im Feuchtgebiet Bollen durch das Forstamt geschnitten. Zudem werden die Sträucher ausgelichtet, damit der Lebensraum der Geburtshelferkröte («Glögglifrösch») besser besonnt wird. Das Schnittgut des Schilfes muss zu Haufen zusammengetragen werden. (zVg)
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
«ganz zufrieden»
PARTEINOTIZ SVP WÜRENLOS
Haben Sie weitere Pläne für anstehende Zeit? Ich habe mir vorerst nicht viel vorgenommen. Ich freue mich darauf, wieder mal ein Buch zu lesen, das ich frei wählen kann. Bisher war ich vor allem mit dem Lesen von Akten eingedeckt. Als pensionierter Kernphysiker interessiert mich zudem die Kosmologie. Gerne würde ich mich auf den neusten Stand bringen, was die Entstehung unseres Universums betrifft. Und meine Partnerin, eine ehemalige Air-Hostess der Swiss, und ich würden gerne reisen gehen. Im momentanen Pandemiezeitalter ist die Reiselust allerdings nicht besonders ausgeprägt.
Markus Hugi (FDP) trat im Sommer 2015 die Nachfolge von Karin Funk (FDP) an und gab das Amt Anfang Jahr an Consuelo Senn (FDP) weiter. Archiv gau an. Das Revitalisierungsprojekt Furtbach war mir stets eine Herzensangelegenheit. Ich habe mir auf etlichen Sonntagspaziergängen jeweils ein Bild davon machen können. Im Rückblick bin ich ganz zufrieden, wie weit wir mit all diesen Projekten gekommen sind, auch wenn keines von ihnen in meiner Amtszeit abgeschlossen werden konnte.
Hatten Sie nie den Wunsch, sich nochmals als Gemeinderat zur Verfügung zu stellen, um die Projekte beenden zu können? Nein. Ich bin im November 70 Jahre alt geworden und finde das einen guten Zeitpunkt, um die Verantwortung weiterzugeben. Seit zwei Jahren bin ich Grossvater und hüte meinen Enkel einen Tag pro Woche. Diese Zeit, nur wir zwei, ist ein grosser Segen für mich.
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Und zu guter Letzt: Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich wünschte mir, dass wir die Pandemie hinter uns lassen und zum «courant normal» zurückkehren. Wahrscheinlich ist das nur mit dem Virus zusammen möglich. Und es ist wichtig, dass wir einander trotz unterschiedlichen Ansichten diesbezüglich anständig begegnen. Ferner erhoffe ich mir, dass das Interesse der Würenloser Bevölkerung an unserem attraktiven Dorf erhalten bleibt. Für meinen Nachfolger wünsche ich mir, dass er genauso viel Freude und Genugtuung hat als Gemeinderat, wie ich es erlebte. Ich wünsche ihm eine gute Zusammenarbeit im Gremium ohne viele Nebengeräusche. Und dass er für dieses Amt genügend Zeit zur Verfügung hat. Job und Gemeinderatsamt zeitlich nebeneinander gestalten zu können ist eine Herausforderung. Ich war froh, dass der Grossteil meiner Amtszeit in meine Pension fiel.
Referendum Gemeindehaus Nach zwei Wochen Sammelfrist waren die notwendigen Unterschriften für das Referendum gegen den Zusatzkredit Umbau Gemeindehaus bereits beisammen. Diese werden in der ersten Januarwoche bei der Gemeindekanzlei eingereicht. Die SVP Würenlos dankt an dieser Stelle allen, welche das Begehren mit ihrer Unterschrift unterstützt oder sogar noch weitere Unterschriften eingeholt haben. Die SVP ist überzeugt, mit diesem Referendum ein wichtiges Zeichen für einen umsichtigen Umgang mit den Steuergeldern zu setzen und ist zuversichtlich, dass ihr die grosse Mehrheit bei der Abstimmung folgen wird. Thomas Zollinger, Präsident SVP Würenlos
INSERATE
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 2021115 Bauherrschaft: Alterszentrum Würenlos AG c/o Forensis Treuhand AG, Grosszelgstrasse 24, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau Alterszentrum Würenlos, Aufwertung Zentrumswiese und Revitalisierung Furtbach Lage: Parzellen 4621, 4729, 3704, 495, 4240, 494, 481 (Plan 68), Zentrumswiese/ Rössliweg Zone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ÖB, Kernzone K und Dorfzone D Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Nachträgliches Baugesuch Nr.: 2021123 Bauherrschaft: Manieri Claudio, Eschenweg 2, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Sitzplatzverglasung einseitig und Rückbau zweite verglaste Seite Lage: Parzelle 4764 (Plan 76), Eschenweg 2 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 7. Januar bis 7. Februar 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Gross und Klein hilft dem Natur- und Vogelschutzverein Würenlos.
zVg
BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN/ LIMMATTAL
«MEIN GOTT»
Bei welchen Gottesdiensten gilt Zertifikatspflicht? Sämtliche unten aufgeführten Gottesdienste finden unter Einhaltung des Schutzkonzeptes statt. Das bedeutet, ohne Zertifikat, Maskenpflicht, Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln; max. 50 Personen. Gottesdienstbesuche, welche eine Zertifikatspflicht voraussetzen, sind jeweils im Text vermerkt. Stefan Burkhard, Pfarrer evangelischreformierte Kirche WettingenNeuenhof
Es gibt eine jüdische Legende, die den gegenwärtigen Religionsverlust wie folgt in Worte fasst: Ein Rabbiner durchquerte ein Dorf, ging in den Wald und dort am Fusse eines Baumes betete er. – Und Gott hörte ihn! Auch sein Sohn durchquerte dieses Dorf. Er wusste nicht mehr, wo der Baum war, und betete also an irgendeinem Baum im Wald. – Und Gott hörte ihn! Der Enkel des Rabbiners wusste weder, wo der Baum war noch wo der ganze Wald war. Er ging zum Beten in das Dorf. – Und Gott hörte ihn! Der Urenkel wusste weder, wo der Baum war noch der Wald noch das Dorf. Aber er kannte noch das alte Gebet. So betete er zuhause. – Und Gott hörte ihn! Der Ururenkel schliesslich kannte weder den Baum noch den Wald noch das Dorf noch das alte Gebet. Er kannte aber noch die Geschichte und erzählte sie seinen Kindern. – Und Gott hörte ihn! Damit endet diese Legende. Indes, was wird sein, wenn der Urururenkel sich nicht einmal mehr an diese Geschichte erinnert? Aus diesem Grund habe ich noch eine weitere Strophe hinzugefügt: Der Urururenkel allerdings kannte weder den Baum noch den Wald noch das Dorf noch das alte Gebet und er erinnerte sich auch nicht einmal mehr an die Geschichte, die er seinen Kindern hätte weitergeben können. – Und Gott hörte ihn! Die Frage ist für mich nämlich gar nicht, ob Gott den Urururenkel hört, sondern die gegenwärtig viel dringlichere Frage ist für mich die, ob der Urururenkel überhaupt noch in der Lage ist, Gott – die Stimme des Lebens – zu hören, wenn er nicht einmal mehr die Geschichte kennt, die hinter allen Geschichten steht. Aus diesem Grund also ist es so wichtig, sich mit der «Religion» und ihren Geschichten zu befassen! Auch und gerade in der jetzigen Zeit! Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 7. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier, anschliessend stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 8. Januar, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem). Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog) – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 12. Januar, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 7. Januar, 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst. Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache; 17 Uhr, Neujahrskonzert der Kirchgemeinde. Montag, 10. Januar, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 12. Januar, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 9. Januar, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog) – mit CovidZertifikat. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr,
Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 11. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst.
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 8. Januar, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 9. Januar, 11 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie). Montag, 10. Januar, 14.30 Uhr, begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 12. Januar, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 7. Januar, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 11. Januar, 14.30 Uhr, Gottesdienst.
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 7. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Anbetung. Samstag, 8. Januar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer) – mit Covid-Zertifikat. Dreissigster für Domenico Arricale. Sonntag, 9. Januar,10 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 18 Uhr Santa Messa. Mittwoch, 12. Januar, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 7. Januar, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist).
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 7. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (George Okorie).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 8. Januar, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog) – mit CovidZertifikat; 19 Uhr, zämestoh am Füür im Pfarrhausgarten. Sonntag, 9. Januar, 17.30 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 12. Januar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, FestGottesdienst, Bridge Singers, (Timothy Cooke) – mit Covid-Zertifikat. Klosterkirche Fahr Sonntag, 9. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat. Dienstag, 11. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 13. Januar, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit Covid-Zertifikat.
KIRCHLICHE HINWEISE/VERANSTALTUNGEN fonds Aarau und an die Winterhilfe Aargau überwiesen werden. Ein herzliches Dankeschön an alle, die zu diesem Betrag beigetragen haben.
Zum 24. Mal waren die Frauen des kath. Frauenbundes Würenlos tüchtig. zVg
folgenden Daten: 13. und 27. Januar, 24. Februar, 10. und 24. März sowie am 7. und 28. April. Alle sind herzlich willkommen.
Chorprobe der Bridge Singers, refor- Bibelforum, reformierte Kirche, mierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, Mittwoch, 12. Januar, 19.30 Uhr. 13. Januar, 19 Uhr.
English Reading, Kirchgemeinde- Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirchhaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Don- gemeinde Spreitenbach-KillwanKath. Frauenbund Würenlos – Advents- nerstag, 13. Januar, 10 Uhr. gen, Treffen im Cheminéeraum des kalender Mit Freude konnte von den Kirchenzentrums Hasel, Poststrasselbstgestalteten Adventskalendern Fraue-Träff Jeweils am Donnerstag, se 219, Spreitenbach, Donnerstag, ein Gesamterlös von Fr. 6541.60 je von 14 bis 16 Uhr im reformierten 13. Januar, 19.30 Uhr (zertifikatszur Hälfte an den AKF Muttertags- Kirchgemeindehaus Wettingen an pflichtig).
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
Die Hoffnung auf viele Begegnungen im 2022 Die Limmatwelle hat nachgefragt: Zwei neue Gemeinderäte, eine Lernende, eine Ortsbürgerverwalterin und
Consuelo Senn Neuer Gemeinderat Würenlos
die Priorin nennen ihre Wünsche fürs 2022. In einem Punkt sie sich einig: dem Wunsch nach Begegnungen.
schäfte an, welche von der Bevölkerung getragen werden sollen, beispielsweise das Alterszentrum oder die Revision unserer Bau- und Nutzungsordnung. Ich hoffe für uns, dass wir als Gesellschaft die richtigen Entscheide tätigen. Im Weiteren wünsche ich insbesondere für unsere junge Bevölkerung, dass sie sich in unserem «neuen Normal» zurechtfindet und sie mit grosser Selbstbestimmung ihren Lebensweg geht.
Was wünschen Sie sich persönlich im neuen Jahr? Für mich persönlich ist es sehr wichtig, dass wir als Familie weiterhin ein gesundes und freies Leben haben. Ich hoffe sehr, dass ich bald wieder Gelegen- Worauf freuen Sie sich im 2022? Ich heit habe, meinen Aktionsradius freue mich auf viele interessante Begegnungen. Im Zusammenhang zu erweitern. mit unseren bevorstehenden ProWas wünschen Sie sich für die Ge- jekten bin ich zuversichtlich, dass meinde Würenlos und deren Bevöl- ich durch nachvollziehbare und kerung? Es stehen wichtige Ge- klare Argumente überzeugen kann.
Ursula Voser, Ortsbürgerverwalterin Neuenhof
Was wünschen Sie sich persönlich im neuen Jahr? Wie alle anderen wünsche ich mir, dass endlich ein bisschen Ruhe einkehren würde, was die Pandemie betrifft. Dass wir uns alle wieder freier bewegen könnten. Ein Highlight wäre für mich, wenn ich lange Reisen im öffentlichen Verkehr wieder ohne Maske angehen könnte. Eine genüssliche Fahrt mit dem Zug von zu Hause ins Tessin oder Welschland kam für mich leider nicht in Frage. Was wünschen Sie sich für die Gemeinde Neuenhof und deren Bevölkerung? Zum einen wünsche ich mir mit der neuen Formation des Gemeinderates in allen Ressorts ein gutes Vorankommen. Das wird
sich bestimmt auf die Bevölkerung positiv auswirken. Es wäre schön, wenn das Ziel beim Projekt Härdli ein produktives Weiterkommen für alle beteiligten Eigentümer wäre. Ich denke da vor allem an die Zukunft des Tennisclubs. Die Zukunft der Familiengärten dürfte das kleinere Problem sein. Ich wünsche mir von allen Einwohnerinnen und Einwohnern ganz viel Respekt und Rücksicht im Umgang mit Jung und Alt. Worauf freuen Sie sich im 2022? Bezüglich Ortsbürgergemeinde hoffe ich auf ein gutes Vorankommen bei den paar Projekten in den Liegenschaften an der Dorfstrasse 15 (Balkonanbauten) und an der Ringstrasse 14 mit ausstehenden Reparaturarbeiten am Dach und an Elektroinstallationen. Ganz persönlich wünsche ich mir natürlich für die ganze Familie gute Gesundheit und viel Freude in der Natur, beim Sport und ein paar gesellschaftliche Treffen.
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Killwangen wünsche ich mir ehrliche und offene Debatten, auch wenn manchmal Interessen und Werte aufeinanderprallen. Die Generationen in Killwangen sollen Martin solidarisch miteinander sein und Kreuzmann Jung und Alt offen und ohne VorNeuer Gemeindeurteile aufeinander zugehen könrat Killwangen nen. Bestimmen wir unsere geWas wünschen Sie sich persönlich meinsame Zukunft in Killwangen im neuen Jahr? Ich wünsche mir in einem offenen und fairen Diaund meinen Liebsten gute Gesund- log. heit, einen interessanten Start in das neue Amt als Gemeinderat so- Worauf freuen Sie sich im 2022? wie noch genügend Zeit für meine Ich freue mich auf den persönliKinder, meine Freundin und mein chen Austausch mit der Bevölkerung der Gemeinde Killwangen. persönliches Umfeld zu haben. Ebenfalls freue ich mich, die Was wünschen Sie sich für die Ge- Schule Killwangen als verantwortmeinde Killwangen und deren Bevöl- licher Gemeinderat zu führen kerung? Den Einwohnerinnen und und die Schule weiterzuentwiEinwohnern wünsche ich einen ckeln sowie strategisch bereit zu guten und schwungvollen Start ins machen für die anstehenden Heneue Jahr und «es guets Nöis». Für rausforderungen.
Amra Kamberi Lernende Gemeinde Neuenhof
Was wünschen Sie sich persönlich im neuen Jahr? Für das neue Jahr wünsche ich mir viel Gesundheit und Glück für mich und meine Mitmenschen sowie ganz viel Zeit mit meiner Familie und Freunden. Ich wünsche mir ebenfalls, dass ich meine schulischen sowie privaten Ziele erreiche. Was wünschen Sie sich für die Gemeinde Neuenhof und deren Bevölkerung? Alles, was ich mir selber wünsche, wünsche ich auch unseren Mitarbeitern und Einwohnern. Ich wünsche ihnen Gesundheit und Glück, sowie dass die gute Zusammenarbeit und Stimmung zwischen den Mitarbeitenden und Einwohnern weiterhin bestehen bleibt. Worauf freuen Sie sich im 2022? Im 2022 freue ich mich auf ein coronafreies Jahr, gute Stimmung und dass ich mich unter die Leute mischen kann ohne Coronabeschränkungen. Ebenfalls freue ich mich auf viele neue Abenteuer, die ich noch entdecken sowie unternehmen werde.
Irene Gassmann Priorin Kloster Fahr, Würenlos
Was wünschen Sie sich persönlich im neuen Jahr? Seit bald zwei Jahren bestimmt Covid-19 unseren Alltag. Leben mit all den Schutzmassnahmen und Einschränkungen ist anspruchsvoll und ermüdend. Menschen fühlen sich isoliert und einsam. Es besteht die Gefahr, dass wir uns einigeln und den Blick für das Ganze verlieren. So wünsche ich mir und uns allen für das neue Jahr eine Kultur der Begegnung: Eine Offenheit und Wertschätzung füreinander – auch wenn wir verschieden sind und unterschiedliche Meinungen haben. Wir alle sind Teil dieser Erde, dieser Menschheit. Was wünschen Sie sich für die Gemeinde Würenlos und deren Bevölkerung? Ich wünsche mir einen Weitblick und offene Augen für all das Gute und Schöne, das in der näheren und weiteren Umgebung geschieht. Worauf freuen Sie sich im 2022? Und so freue ich mich auf bereichernde Begegnungen mit neuen und auch bekannten Gesichtern!
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AGENDA
WOCHE NR. 1 DONNERSTAG, 6. JANUAR 2022
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Sibylle Egloff, Freie Mitarbeiterin
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch
Valentinos Traumtheater lädt ein zum Dinner-Spektakel «Hotel, Hotel» am Freitag, 7. Januar, von 19–23 Uhr im Theaterzelt auf der Zirkuswiese in Wettingen. Es erwartet Sie eine Show voller Akrobatik, poetischem Black Light Theatre und witzigen Geschichten. Dazu gibt es ein hausgemachtes 3- oder 4-Gänge-Menü und ausge(Bild: zVg) wählte Weine sowie Cocktails. Tickets via 076 587 00 15.
FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Tanja Isler (ti), Gaby Kost (gk) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
Franz Hohler – «Das Lebenswerk» Franz Hohler schöpft aus einem gewaltigen Fundus. Er führt das Publikum am 12. 1. um 20.15 Uhr in der Alten Kirche Würenlos durch sein reichhaltiges literarisches Gesamtwerk und damit auch durch die letzten 50 Jahre Schweizer Literatur und Politik. Informationen und Programm unter www.kulturwuerenlos.ch. (Bild: Chris iseli/Archiv)
SPREITENBACH «Family Days» Das Programm beinhaltet eine Kinderführung zur «Wunderwelt der Kartoffel» mit faszinierendem Experimentieren und einem Wettbewerb mit einem Cowboy-Familientag als Hauptpreis. www.umweltarena.ch Umwelt Arena, 6.–9.1., 10–17 Uhr.
VERLEGER Peter Wanner
WETTINGEN
www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
«Kunst Schau 5430» – 2021 Jahresausstellung der Wettinger Kunstschaffenden in der Galerie im Gluri Suter Huus und dem Museum
Eduard Spörri. Freier Eintritt. Galerie im Gluri Suter Huus, 6.–8.1., 15–18 Uhr, 9.1., 11–17 Uhr, 11.1., 14–17 Uhr
BADEN PhiloThiK – Wissen, nicht zu wissen Das Saisonthema von PhiloThik ist «Wissen». Im Gespräch mit Ruth Wiederkehr ist Roland Reichenbach, Professor für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Uni Zürich. Tickets online unter www.thik. ch Theater im Kornhaus, Sonntag, 9.1., 11–12.30 Uhr.
Neues Jahr, neue Hoffnung, neue Corona-Varianten? Zum Jahresbeginn wünscht man sich, in die Kristallkugel blicken zu können und die Zukunft vorherzusehen. Wird die Pandemie dieses Jahr endlich zu Ende gehen? Werden wir wieder normal reisen und uns frei und ohne Maske bewegen können? Fragen, die sich viele Leute in diesen Tagen stellen. Eine klare Antwort darauf gibt es nicht. Experten können Vermutungen anstellen und uns beruhigen oder verängstigen. Auch wenn die Redewendung «Kommt Zeit, kommt Rat» etwas abgedroschen klingen mag, so finde ich doch, dass sie uns als Leitsatz helfen kann. Erinnern wir uns doch mal an all die schwierigen Momente in unserem Leben, die wir dank Geduld und Disziplin durchgestanden haben: Krankheiten, Lehrabschlussprüfungen, Masterarbeiten, Trennungen, Verluste. Und machten Sie auch die Erfahrung, dass sich zum Schluss alles zuspitzte und die Situation noch mühsamer wurde, bevor sich Besserung abzeichnete? So war es jedenfalls bei mir der Fall. Ich führte drei Jahre lang eine Fernbeziehung. Zu Beginn waren die monatlichen Reisen nach London aufregend. Doch nach etlichen Flugausfällen und wegen der grossen Sehnsucht nach meinem Partner wünschte ich mir, dass die Distanz ein Ende nimmt. Doch weder ich noch er fanden einen Job im jeweilig anderen Land. Unsere Liebe litt. Zweifel kamen auf, ob wir an dieser Beziehung festhalten sollen. Dann kam Corona und mit dem Virus schlossen sich die Grenzen für dreieinhalb Monate. Wir hielten durch, sprachen uns Mut zu und wurden für unsere Geduld belohnt. Mein Partner lebt mittlerweile seit eineinhalb Jahren in der Schweiz. Im August sind wir Eltern geworden und diesen Sommer werden wir heiraten. Ich rate Ihnen also, bitte halten Sie durch! Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch