DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 23. Dezember 2021, 60. Jahrgang, Nr. 51/52
Scherer übergibt an Schmid
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Ein lokaler Christbaum fürs Fest
Nach zwölf Jahren Kommunalpolitik Die Tannen von Christbaum tritt Werner Scherer (SVP) als GeWidmer in Spreitenbach meindeammann von Killwangen ab. Von der Polit-Bühne wird der 57-Jäh- sind bei Limmattaler rige jedoch nicht ganz verschwinden. Familien sehr beliebt. Er bleibt weiterhin als Grossrat tätig. Scherer übergibt an Markus Schmid (Mitte-Partei). Er blickt auf eine in- SIBYLLE EGLOFF tensive Amtszeit zurück, in der er Neva und Markus Müller bahnen Lob und Kritik erhielt. (bär) S. 9 sich mit ihren drei Söhnen den Weg durch den dichten Tannenwald auf der Suche nach dem passenden Christbaum. Sie kaufen ihn jedes Jahr bei der Familie Widmer in Weil es seit Herbst vermehrt zu Van- Spreitenbach. Es ist aber das erste dalenakten auf der Schulanlage Mal, dass sie den Baum auf der PlanZentrum gekommen ist, hat der tage selbst auswählen und schneiSpreitenbacher Gemeinderat nun den. Die Widmers bieten ihrer Kundeinen externen Sicherheitsdienst schaft diese Möglichkeit seit Ausengagiert. Dieser soll mit Kontrollen bruch der Pandemie. Sie wird rege vor allem an den Abenden ums Wo- genutzt. «Wenn man wegen Corona chenende bei den Brennpunkten für schon zu Hause bleibt, will man Ruhe und Ordnung sorgen. Der Ge- einen rechten Baum in der Stube hameinderat erhofft sich dadurch eine ben», sagt Franz Widmer. Er setzte Entschärfung der Situation. Die vor 50 Jahren die ersten Tännchen Massnahme wird drei Monate lang und startete so die langjährige FaS. 12/13 Baum gefunden: Neva und Markus Müller mit Marlon, Maleo und Nelio. getestet. (sib) S. 11 milientradition.
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WETTINGEN
WOCHE NR. 51/52 DONNERSTAG, 23. DEZEMBER 2021
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AUS DEM GEMEINDERAT
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben vom Freitag, 24. Dezember, bis und mit Sonntag, 2. Januar, geschlossen. Informationen zum Pikettdienst des Bestattungsamtes sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist über die Notrufnummer 117 erreichbar. Ab Montag, 3. Januar 2022, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Anliegen aus der Bevölkerung erreichbar. Infolge der Coronasituation werden auch weiterhin viele Dienstleistungen per Mail oder Telefon angeboten. Einfach Kontakt aufnehmen, das Gemeindepersonal hilft gerne weiter, um die Schaltervorsprache zu vermeiden. Der Gemeinderat und das gesamte Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und die allerbesten Wünsche sowie gute Gesundheit im neuen Jahr. Neujahrsapéro 2022 In Anbetracht der aktuellen Lage hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, den Neujahrsapéro 2022 abzusagen. Er dankt für das Verständnis der Bevölkerung. INSERATE
Standing Ovation zum Schluss für ER-Präsident Pauli.
Robin Schwarz
Zum Schluss gehts schnell In der letzten Sitzung der laufenden Legislatur ging es speditiv vorwärts – und es gab ein paar Tränchen. ROBIN SCHWARZ
Knapp 50 Minuten dauerte es, bis das letzte der sechs Traktanden an der letzten Einwohnerratssitzung in Wettingen abgeschlossen war. Das letzte, inoffizielle Traktandum war: raus zu den Tägi-Eisfeldern, zu Wurst vom Grill und Glühwein. Aber das Geschäftliche zuerst. EVP/Forum 5430 und SP eröffneten den Abend mit einer Fraktionserklärung. Für das Forum 5430 stellten sich Fränzi Widmer und
Thomas Egloff an zwei Rednerpulte und gaben einen weihnachtlichen Vers zum Besten – mindestens für die nächsten vier Jahre ist das Forum nämlich nicht mehr im Einwohnerrat vertreten. Dafür gab es – aber erst am Schluss – symbolisch Schoggigold für die beiden. «Ihr Goldstückli werdet uns fehlen», sagte Lutz Fischer-Lamprecht (EVP). Danach ging es vor allem um Umweltanliegen. So ging es der Mitte beispielsweise darum, dass die Gemeinde in Zukunft Fahrzeuge mit Elektroantrieb bei der Beschaffung in die Evaluation miteinbeziehen muss. Man einigte sich dann schliesslich ohne Gegenantrag, das Wort «Elektrofahrzeug» in die Beschaffungsrichtlinien auf-
zunehmen – das hatte der Mitte gefehlt. Weiterhin ging es – wiederum der Mitte – um ein Postulat, das sicherstellen sollte, dass schnellstmöglich Ladestationen für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Ausserdem: ein Postulat, das dafür sorgen soll, dass Bushäuschen in Zukunft begrünt werden. Ebenfalls entgegengenommen wurde ein Postulat der FDP zum Thema Photovoltaik. Zuletzt gab es allerlei Glückwünsche und Verabschiedungen, so zum Beispiel von ER-Präsident Christian Pauli (FDP), der bei seiner Danksagung – seine Eltern befanden sich auf der Tribüne – so emotional wurde, dass er ein paar Momente pausieren musste.
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Weihnachten 2021 / Neujahr 2022 Die Gemeindebibliothek Wettingen bleibt von Freitag, 24., bis Sonntag, 26. Dezember, sowie von Freitag, 31. Dezember, bis Montag, 3. Januar, geschlossen. An den anderen Tagen ist die Bibliothek zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Auf die Ausleihe von E-Medien muss trotzdem nicht verzichtet werden. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch und www.wettingen.freegalmusic.com rund um die Uhr erreichbar. Weitere Informationen auch online unter www.wettingen.ch/bibliothek. Das ganze Team der Gemeindebibliothek wünscht frohe Festtage und freut sich über einen Besuch. (zVg)
Kinderfasnacht findet 2022 nicht statt Der Kinderfasnachtumzug sowie der anschliessende Kinderball vom 26. Februar sind abgesagt. Nach den aktuellen Entwicklungen der Pandemie und den Beschlüssen des Bundesrates wurde klar, dass unter diesen Umständen kein Anlass in dieser Grösse und mit so vielen beteiligten Kindern durchgeführt werden kann. Deswegen beschloss das OK schweren Herzens, den Umzug sowie den Kinderball abzusagen. Leider kam es schon für die Kinderfasnacht 2021 zur Absage. Die Fachstelle Gesellschaft und Sport arbeitet an einem Alternativprogramm und wird sobald als mög- Auch dieses Jahr findet in Wettingen lich darüber berichten. (zVg) keine Kinderfasnacht statt. Archiv
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WETTINGEN
Einwohnerrat, Beschlüsse vom 16. Dezember 2021 1. Die Motion Fraktion CVP vom 28. Januar 2021 betreffend Anschaffung von Elektrofahrzeugen wird überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. 2. Das Postulat der Fraktion CVP vom 28. Januar 2021 betreffend Erstellung von Ladestationen für Elektroautos in der Gemeinde Wettingen wird überwiesen. 3. Das Postulat Fraktion FDP vom 20. Mai 2021 betreffend Photovoltaikanlagen wird überwiesen. 4. Das Postulat Fraktion FDP vom 20. Mai 2021 betreffend Information an die Steuerzahler bezüglich Finanzen wird überwiesen. 5. Das Postulat Ursula Depentor, Die Mitte CVP, vom 24. Juni 2021 betreffend «Grün-Nutzungsfläche in Miniatur» wird überwiesen und gleichzeitig abgeschrieben. 6. Von der Beantwortung der Interpellation Scherer Kleiner Leo, WettiGrüen, vom 20. Mai 2021 betreffend Depressionen und Suizidgedanken unter Jugendlichen wird Kenntnis genommen. Gegen die vorgenannten Beschlüsse kann kein Referendum ergriffen werden. Einwohnerrat
Wettinger Neujahrskonzert Sonntag, 2. Januar 2022, 17.00 Uhr, Eventsaal Tägerhard, Wettingen argovia philharmonic – Leitung: Marc Kissóczy Solist: Srdjan Vukasinovic, Akkordeon Programm: Leroy Anderson, Georges Antheil, Felix Mendelssohn Bartholdy, Astor Piazzolla, Ottorino Respighi, Bedřich Smetana, Nicolai Rimski-Korsakow und Johann Strauss. Neujahrsansprache: Landammann Alex Hürzeler Vorv r erkauf: www.wettingen.ch Eintrittskarten: Fr. 50.– / 60.– / 70.– / 80.– Einlass nur mit gültigem Covid-Zertifikat
«Uns war klar, wir Judith Gähler, Nicole Meier und Désirée Mollet stemmten die Aufgaben der Schulpflege Wettingen 15 Monate als Trio. Zum Abschied sprechen sie über ihren Ansporn und ihre Wünsche für die Schule. SIBYLLE EGLOFF
Dass die Schulpflegen im Kanton Aargau abgeschafft werden, damit haben die Wettinger Schulpflegerinnen Judith Gähler (FDP), Désirée Mollet (FDP) und Nicole Meier (Die Mitte) bereits vor der Volksabstimmung im Herbst 2020 gerechnet. Dass sie die Behörde aber 15 Monate lang bis Ende 2021 nur noch zu dritt leiten werden, das kam jedoch überraschend. Thomas Sigrist (Präsident, parteilos) und Marcel Aebi (Vizepräsident, Die Mitte) traten bereits im Herbst 2020 aus dem Gremium zurück. Seitdem stemmen Gähler, Mollet und Meier die Aufgaben, die sonst fünf Personen erledigen. Im Abschiedsgespräch erzählen sie von Bis zum Schluss engagierten sich Nicole Meier, ihrer Motivation weiterzumachen, intensiven Monaten und was sie sich lich das Okay bekamen, die Schulfür die Schule Wettingen wünschen. pflege zu dritt führen zu können, ohne dass es noch Ersatzwahlen gibt.
«Ich bin überzeugt, dass der Übergang gut klappt, ich kann beruhigt loslassen.»
DÉSIRÉE MOLLET, SCHULPFLEGERIN
Hauptsponsorin
Coronavirus, Ausfall der Schulgeschäftsleitung und die Übergabe Ihrer Aufgaben an den Gemeinderat und die Schulleitungen: 2021 war ein anstrengendes Jahr für die Schulpflege Wettingen. Haben Sie nie ans Aufgeben gedacht? Judith Gähler: Nein, wir waren stets motiviert, unser Amt weiterzuführen trotz widrigen Umständen. Wir sind davon ausgegangen, dass die Schulpflegen abgeschafft werden, weil dies bereits früher ein Thema war. Als ich mich für die Legislatur 2018 bis 2021 wieder zur Verfügung stellte, war mir klar, dass das wohl die letzte Amtsperiode sein wird. Einschneidend war für uns nicht das Resultat der Volksabstimmung, sondern der Rücktritt des Präsidenten und des Vizepräsidenten. Wir waren erleichtert, dass wir vom Kanton schliess-
Nicole Meier: Die überraschenden Rücktritte haben uns einen zusätzlichen Kick gegeben. Uns war von Anfang an klar, wir packen das zu dritt. Wir wollten uns nicht im Selbstmitleid suhlen, sondern pragmatisch vorwärtsschauen und das Beste aus der Situation machen. Stark unterstützt haben uns dabei alle Schulleitenden. Désirée Mollet: Ich glaube, das ist uns rückblickend auch gelungen. Wir sind die fünf Ressorts durchgegangen, haben gestrichen, neu verteilt und geschaut, was Priorität hat und was wir bereits an die Schulleitungen delegieren können. Der Vorteil zu dritt war, dass wir uns über spontane Anrufe auf Whatsapp sehr schnell kurzschliessen und Entscheidungen treffen konnten. Ein Glück war auch, dass Judith gerade eine achtmonatige Pause ihrer dreijährigen Ausbildung zum Coach und zur Organisationsberaterin hatte und sich so noch mehr engagieren konnte.
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packen das zu dritt» war es mir wichtig, Verantwortung für die Gemeinde zu übernehmen. Ich bin nicht in Wettingen aufgewachsen und auf diese Art und Weise war es für mich einfacher, Fuss zu fassen. Mollet: Mir ging es ähnlich. Ich bin in meiner Schulzeit viel umgezogen und habe verschiedene Schulen erlebt. Mich reizte es zu sehen, wie eine Schule organisiert ist. Ich fühle mich dank meinem Engagement als Schulpflegerin mehr zu Hause in Wettingen, weil ich die Schule aktiv mitgestalten kann. Schön ist auch, dass ich viele Leute kenne, wenn ich durchs Dorf gehe. Meier: Die Schule ist Dreh- und Angelpunkt für die künftige Gesellschaft. Kinder werden darin zu jungen Menschen ausgebildet, Werte werden vermittelt. Dieses System braucht viel Unterstützung, damit es funktioniert. Dazu wollte ich einen Beitrag leisten.
Désriée Mollet und Judith Gähler als Schulpflegerinnen für die Schule Wettingen. Sind Sie nicht traurig, dass diese Zeit nun zu Ende ist? Gähler: Ich habe mich in den letzten Wochen einige Male mit dem Loslassen beschäftigt. Es ist ein persönlicher Prozess. Ich werde den Austausch mit den Menschen und im Gremium vermissen. Es war für uns schön, Visionen zu schaffen. Ich war zwölf Jahre lang in der Schulpflege und vor allem der Schluss war sehr intensiv. Aber ich bin guter Dinge. Alles ist gut aufgegleist. Die Schule ist parat für den Wechsel. Meier: Gemeinderat Sandro Sozzi (Die Mitte) ist sehr motiviert und vermittelt, dass er Freude an seiner Aufgabe hat. Er weiss, dass viel auf ihn zukommt. Die Schule Wettingen ist eine sehr tolle Schule. Es wird sicher immer wieder Herausforderungen geben, die sie bewältigen muss. Doch es gibt keine Baustellen, die unlösbar sind. Die Schule steht auf einem guten Fundament. Mollet: Ich bin überzeugt, dass der Übergang gut klappt, daher kann ich beruhigt loslassen, auch wenn mir besonders die strategische und konzeptionelle Arbeit mit so vielen Fachpersonen fehlen wird. Sandro
zVg
Sozzi hat ein gutes Team, auf das er sich verlassen kann. Und auch er ist gut vorbereitet. Seit vier Jahren kümmert er sich um das Ressort Bildung. Zudem ist er seit eineinhalb Jahren an allen Schulpflegesitzungen dabei. Sie engagierten sich zwölf, acht und zwei Jahre lang für die Schulpflege. Was reizte Sie an diesem Amt? Gähler: Ich bin ursprünglich Lehrperson und mich hat es schon immer interessiert, die andere Seite zu sehen und die Schule mitzugestalten. Zudem
den ist auch die Coronasituation, die bei Kindern und Jugendlichen ihre Spuren hinterlässt. Was wünschen Sie sich für die Schule Wettingen? Meier: Sie soll lebendig und offen bleiben. Ich wünsche dem Schulleitungsgremium weiterhin Lust, die Schule zusammen weiterzuentwickeln und sie vorwärtszubringen. Ich hoffe, man schafft unter den verschiedenen Schulkreisen den Balanceakt von Individualität und Einheit.
«Wir wollten uns nicht im Selbstmitleid suhlen, sondern vorwärtsschauen.» NICOLE MEIER, SCHULPFLEGERIN
Mollet: Die Schule braucht Raum und Ressourcen. Die letzten zwei Jahre waren durch die Pandemie, den neuen Aargauer Lehrplan, eine neue Ressourcenverteilung und ein neues Lohnsystem geprägt. Ich wür«Ich hoffe, dass die Schule de mir wünschen, dass die Schule nicht so stark auf äussere Umstände ihren Innovationsgeist reagieren muss, sondern dass sie bewahrt.» Veränderungen auch wieder vermehrt selbst von sich aus initiieren JUDITH GÄHLER, SCHULPFLEGERIN kann. Geduld und gegenseitiges Verständnis sollen helfen, die unterWas wird denn künftig auf die Schule schiedlichen Denkweisen zu verzukommen? Mollet: Neue Schulbau- einen. ten und der Lehrplan 21 werden die Schule auf Trab halten. Gähler: Ich hoffe, dass die Schule ihren Innovationsgeist bewahrt und Meier: Die Schule wird permanent entwicklungsfreudig bleibt. Ich von Entwicklungen und Systeman- wünsche dem Gemeinderat und den passungen verändert. Gesellschaft- Mitarbeitenden der Schule ein gutes liche Themen wie Jugendkriminali- Händchen bei Entscheidungen und tät und Gewalt, die in den letzten Mut zu unkonventionellen LösunJahren ständig zunahm, werden die gen. Ich bin sicher, dass die Schule Schule beschäftigen. Damit verbun- so unter einem guten Stern steht.
ZU DEN PERSONEN Nicole Meier ist 46 Jahre alt und engagiert sich seit zwei Jahren in der Schulpflege Wettingen. Sie amtete als Co-Vizepräsidentin und betreute die Ressorts Laufbahn, Infrastruktur und Finanzen. Die Politikerin (Die Mitte) war von 1997 bis 2012 Aargauer Grossrätin. Seit Oktober unterstützt die Public-Affairs-Spezialistin den Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (parteilos). Meier ist verheiratet und hat drei Kinder.
Désirée Mollet ist 39 Jahre alt und setzte sich während acht Jahren für die Schulpflege Wettingen ein. Zuletzt kümmerte sie sich als Co-Vizepräsidentin um die Ressorts Personal und Eltern. Die Rechtsanwältin politisiert seit dem 1. Januar 2015 im Wettinger Einwohnerrat für die FDP. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder.
Judith Gähler amtete zwölf Jahre lang als Schulpflegerin, in den letzten 15 Monaten kümmerte sie sich um das Präsidium, die Qualität der Schule und die Schulentwicklung. Gähler ist ausgebildete Lehrperson und absolviert derzeit eine Ausbildung zum Coach, zur Supervisorin und Organisationsberaterin. Die 45-Jährige sitzt zudem seit dem 16. März 2017 für die FDP im Wettinger Einwohnerrat. Gähler ist verheiratet und hat zwei Kinder.
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WETTINGEN/NEUENHOF
Wer den François François Chapuis (Die Mitte) war 12 Jahre in der Kommunalpolitik, 4 davon als Präsident der Fiko. Ein Abschiedsporträt. ROBIN SCHWARZ
Erteilt das Wort: Einwohnerratspräsident Christian Pauli.
Robin Schwarz
Definitiv kein Freund der langen Worte
Christian Pauli (FDP) beendet seine Amtszeit als höchster Wettinger. Ein – ganz im Sinne des Zurücktretenden– kurzer Blick zurück. ROBIN SCHWARZ
Es dauerte nur knapp 50 Minuten, bis Christian Pauli an seiner letzten Sitzung als Einwohnerratspräsident das Glöckchen läutete. Vorbei. Damit fallen, so sagt es Pauli selber, die wohl kürzeste und die längste Sitzung, die es je im Wettinger Einwohnerrat gab, unter seine Ägide. Einleitend zu seinem Schlussvotum sagte er: «Ich bin nicht ein Freund langer Voten.» Damals, an seiner ersten Sitzung als Präsident 2020, sagte er, ebenfalls einleitend: «Ich bin ein Freund der kurzen Statements.» Und wie in seiner ersten Sitzung trug er auch an der letzten Fliege und Einstecktuch. Sie gehörten zu seinen Markenzeichen. Auch als höchster Wettinger ist Pauli also Pauli geblieben, wie auch FDP-Fraktionspräsidentin Judith Gähler in den Abschiedsworten an ihren Parteikollegen sagte. Als Pauli schliesslich wirklich seine letzten Worte aussprach, wurde es emotional: «Ich möchte danken. Meinen Eltern», Paulis Stimme bricht, er blickt zur Seite, muss einen Moment pausieren. Seine Eltern sitzen auf der Zuschauertribüne, «meinen Kindern, allen, die verzichten mussten in diesen zehn Jahren», die er nicht nur als Einwohnerratspräsident, sondern auch als normaler Einwohnerrat, Frak-
tionspräsident und in diversen Kommissionen verbrachte. Zwar wurde Pauli bei den Gesamterneuerungswahlen wiedergewählt, hatte sich aber danach entschieden, sich ganz aus der Ratstätigkeit zurückzuziehen. Darum: Am Schluss gibt es Standing Ovations für den Einwohnerratspräsidenten. Nicht immer war der Ton im Einwohnerrat harmonisch, im Gegenteil, aber Pauli schaffte es stets – das machte er auch an seinem letzten Abend immer wieder klar –, mit seinem nonchalanten Humor Brücken zu bauen. Man mochte Pauli und man nahm ihn stets wahr, egal wie kurz und trocken seine Voten waren. Lange Voten und Rivalen Doch auch Pauli hatte seine Feinde. Er mochte sie nicht und sie ihn nicht. Zum Beispiel gerieten er und Einwohnerrätin Ruth Jo Scheier (GLP) im Mai aneinander, als es um die rauer werdende Debattenkultur im Rat ging. «Zu oft missbraucht er leider sein Amt, um seine persönliche Meinung kundzutun und unerwünschte Statements zu diskreditieren», sagte Scheier damals über Pauli. «Absolut haltlos», «eine Farçe», kommentierte Pauli den Vorwurf. Ein Ärgernis war es Pauli jeweils, wenn sich Voten (aus den Reihen der GLP und der SVP) und Vorstösse wiederholten oder vereinzelte Politikerinnen oder Politiker schlecht vorbereitet gewesen waren und noch kurz vor der Sitzung ganze Anträge in die ohnehin meist schon gut ausstaffierte Traktandenliste einbauen wollten.
Es mag im ersten Moment verwundern, dass der Präsident einer Finanzkommission Sätze sagt wie «Man sollte die Sache nicht immer nur vom Franken her denken». Schliesslich, so möchte man meinen, ist doch genau das die Aufgabe der Finanzkommission. Den Franken umdrehen. In der finanziellen Situation von Wettingen sogar lieber mehr als dreimal. Im Gespräch mit François Chapuis (Die Mitte) wird aber schnell verblüffend klar: Spräche ein Finanzkommissionär nur vom Franken, käme das einer Déformation professionnelle gleich. Doch davon kann im Falle von Chapuis nicht die Rede sein, im Gegenteil. Die eingehende Beschäftigung mit dem Franken macht wahrscheinlich auch dessen Limiten klar, zeigt, dass im Zentrum des Gedankens auch das Wie und das Warum stehen müssen. Und sowieso denkt Chapuis über die Grenzen seiner Aufgabe hinaus oder anders: Er verschiebt die Grenzen, weil er die Dinge ganzheitlicher sehen und in grösseren Zusammenhängen denken möchte. «Eigentlich müsste ich jetzt bleiben», sagt Chapuis auf die Frage, ob sein Rücktritt aus der Finanzkommission per Ende Legislatur der aktuellen politischen Situation in Wettingen geschuldet ist. Denn irgendwie ist da etwas noch nicht ganz abgeschlossen, die letzte Zeit hallt noch nach, die Zeit mit dem abgelehnten Budget, der immer noch nicht vollzogenen, gemäss Chapuis unausweichlichen Steuererhöhung. Wettingen steht an einem Scheidepunkt. Das weiss auch Chapuis und man merkt, dass die Wettinger Politik noch ganz präsent ist, dass ihm einiges unter den Fingernägeln brennt und die Zeit danach noch nicht die grösste Rolle spielt. Er spricht viel über Politik, wenig über Privates. Aber: «12 Jahre Politik sind genug», sagt Chapuis. Vor 12 Jahren stieg Chapuis in die Kommunalpolitik ein und verbrachte zuerst einige davon in der Planungskommission, bevor er 2014 in den Wettinger Einwohnerrat nachrutschte und dort 7,5 Jahre verbrachte, davon 6 in der Finanzkommission, 4 als deren Präsi-
Ein Lächeln zum Abschied: François dent. Jetzt ist Chapuis 55 Jahre alt. Im Leben verschieben sich die Prioritäten. Ein Kollege habe ihm, dem ehemaligen Kantonsbaumeister, gesagt: «Schau, das Leben ist ein 80 Zentimeter langer Zollstock, überleg dir, wie viele Zentimeter du schon hinter dir und wie viel du noch vor
«Man sollte die Sache nicht immer vom Franken her denken.» dir hast.» Das sei eine schöne Metapher, sagt Chapuis, und «die Zeit wird immer kürzer». Er suche nun die Freiheit, seine Zeit anders nutzen zu können, «nicht immer nur liefern zu müssen». Einige Dinge seien zu kurz gekommen in den letzten Jahren, die Zeit mit der Familie, die persönlichen Interessen. Und fremdbestimmt sei er oft gewesen. Satte 64 Abende habe er 2019 mit Sitzungen verbracht. Chapuis hat aber keine Scheu vor der Leere, denn «ich bin nicht wie Merkel, die sich zuerst überlegen muss, was ihr Spass macht». Darstellende Kunst findet er «hervorragend», «Museen liebe ich», aber auch Theater, Konzerte, «Jazz, nein, eigentlich alles, ausser Ländler». Chapuis lacht. Auch Teil der Entscheidung: Seit Ende 2018 ist Chapuis nicht mehr Kantonsbaumeister mit Sitz in Aarau, sondern Direktor Immobilien und Betrieb der Universität Zürich und sitzt
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nicht ehrt ... Gesellschaft», sagt Chapuis. In den letzten Jahren habe man aber die Diskussion um den Nutzen immer mehr ausgeblendet, obwohl sie immens wichtig sei. Stattdessen würde man mit Halbwahrheiten debattieren und das, findet Chapuis, sei emblematisch für den gesellschaftlichen Diskurs, der immer polarisierter werde. «Ich habe eine Aversion gegen Polemik», sagt Chapuis und schielt dabei auf den Ratsbetrieb in Wettingen, der oft vergesse, konstruktiv zu sein, und sich einige Exponenten in den Mittelpunkt stellen wollten. «Eine kontroverse Diskussion ist wichtig, aber Kontroverse ist nicht gleich Stammtisch.» Man müsse wieder mehr miteinander reden, aufrichtig miteinander reden, mehr kommunizieren. Das gelte auch für die Gemeinde. Ja, der
Chapuis nach der ER-Sitzung. Robin Schwarz
«Ein Franken ist messbar, aber der Nutzen ist eine subjektive Wahrnehmung.»
auch in der Universitätsleitung. «Der Kosmos der Uni hat mich voll reingezogen», sagt Chapuis, und somit habe sich sein Leben auch immer mehr in Richtung Zürich orientiert. Alleine schon an der Uni gebe es unzählige spannende Angebote, in die man sich reinsetzen könne, und ausgerechnet er, der sogar an der Uni arbeite, mit all diesen jungen Leuten, habe keine Zeit dafür. Jetzt, wo er richtig in Zürich angekommen sei, habe er gemerkt, wie gross das kulturelle Angebot dort sei, als «gigantisch» beschreibt er es. «Ich könnte jeden Abend irgendwohin gehen und ich fände etwas, was mich interessiert», sagt Chapuis. «Davor habe ich das ein bisschen ausgeblendet.» Kein Wunder in einer Gemeinde, in der das kulturelle Leben immer stärker der Sparschere zum Opfer fällt.
Diskurs soll besser werden, und man solle die Bevölkerung wieder mehr miteinbeziehen. Dafür brauche es vielleicht mehr öffentliche Veranstaltungen werweisst Chapuis. «Wir müssen die Politik so an die Bevölkerung bringen, dass sie sie versteht, und dazu müssen wir faktenbasiert kommunizieren.» Das habe er an der Fiko immer geschätzt. Man habe Sachpolitik gemacht, habe sich wirklich mit den Dingen befasst, sei kollegial gewesen. «Ich habe es als Privileg empfunden, so tief in Themen eintauchen zu können, ernst genommen zu werden, gehört zu werden.»
Eine Aversion gegen Polemik Da kommt Chapuis wieder auf Politik, auf «den Franken» zu sprechen. «Ich habe – gerade als Fiko-Präsident – Mühe damit, wenn man nur Teilaspekte betrachtet, sie mit Finanzen verbindet und den Nutzen ausblendet», sagt Chapuis. Ausgerechnet – oder gerade – ihm, der so viel mit Zahlen hantiert, ist klar, dass nicht alles quantifizierbar ist. «Ein Franken ist messbar, aber der Nutzen ist eine subjektive Wahrnehmung.» Zum Beispiel beim Thema Kunst und Kultur. «Manche finden, das hat keinen Nutzen. Dem würde ich jedoch vehement widersprechen, das ist der Kitt der
Zum Tod von Ernst Schaffner Der Männerchor Neuenhof trauert um seinen Sängerkameraden Ernst Schaffner, der am 2. Dezember, kurz vor Ernst Schaffner. zVg seinem 90. Geburtstag, verstorben ist. Ernst Schaffner trat 1975 in den Männerchor Neuenhof ein. Mit seiner guten, starken, sicheren Tenorstimme war er ein guter Sänger. Darüber hinaus hatte er das Talent, sich mit vorbildlichen Einsätzen in das Vereinsleben einzubringen.
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AUS DEM GEMEINDERAT Covid-19, Auswirkungen auf die Gemeindeverwaltung und deren Dienstleistungen, vorübergehend bis 21. Januar Aufgrund der neuerlichen Informationen des Bundesrates vom 17. Dezember hat die Gemeinde Neuenhof wiederum Vorkehrungen getroffen, um die geltenden Bestimmungen (insbesondere auch die Home-Office-Verpflichtung) umzusetzen und um die Gesundheit der Mitarbeitenden und der Bevölkerung von Neuenhof möglichst zu schützen. Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind seit Montagnachmittag, 20. Dezember, vorübergehend bis 21. Januar geschlossen. Die Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung stehen der Bevölkerung auch in der aktuellen Situation zur Verfügung, jedoch nur auf Voranmeldung. Die Bevölkerung wird gebeten, den persönlichen Kontakt mit der Gemeindeverwaltung möglichst zu vermeiden. Zwingend notwendige und nicht aufschiebbare Besuche bei der Gemeindeverwaltung (beispielsweise Todesfallgespräche, Lebensbescheinigungen) sind am Notschalter weiterhin möglich, jedoch nur auf Voranmeldung beziehungsweise nach Vereinbarung eines Termins. Es wird gebeten, sich während der ordentlichen Öffnungszeiten vorgängig direkt per E-Mail oder Telefon bei der zuständigen Abteilung zu melden: Abteilung Bau und Planung: Tel. 056 416 21 20, bauverwaltung@neuenhof.ch; Betreibungsamt: Tel. 056 416 21 30, betreibungsamt@neuenhof.ch; Gemeindebüro: Tel. 056 416 21 40, gemeindebuero@neuenhof.ch; Finanzverwaltung: Tel. 056 416 21 50, finanzverwaltung@neuenhof.ch;
Gemeindekanzlei: Tel. 056 416 21 70, gemeindekanzlei@neuenhof.ch; Soziale Dienste / Gemeindezweigstelle SVA: Tel. 056 416 21 80, sozialdienst@neuenhof.ch; Gemeindesteueramt: Tel. 056 416 21 90, steueramt@neuenhof.ch. Die Verwaltungsabteilungen sind während der ordentlichen Öffnungszeiten per E-Mail oder über die jeweiligen Hauptnummern der Abteilungen erreichbar. Die Gemeindeverwaltung bleibt vom Donnerstag, 23. Dezember, 16 Uhr, bis und mit Sonntag, 2. Januar, geschlossen. Die Bevölkerung wird ersucht, die geltenden Bestimmungen des Bundesrates sowie des Kantons Aargau einzuhalten. Laufend aktualisierte Informationen sind auf der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch zu finden. Der Gemeinderat bittet um Verständnis und wünscht allen gute Gesundheit.
1993 wurde er zum Präsidenten gewählt. Unter seiner guten Führung gedieh der Chor und festigte das gute Ansehen in der Dorfgemeinschaft. Für seine Verdienste wählte ihn der Männerchor Neuenhof, nach seiner Demission 2007, zum Ehrenpräsidenten. Nicht nur das. Ernst Schaffner wurde auch zum Initianten einer guten und bleibenden Partnerschaft zum Gesangverein Frohsinn aus Neuenhofs Partnergemeinde Holzgerlingen. Man besucht sich gegenseitig, nimmt an Anlässen in Chorstärke oder mit Delegationen teil, tritt miteinander auf, unternimmt gemeinsame Reisen. Man darf sagen, der Männerchor lebt diese guten Beziehungen. 2007, am 60. Holzgerlinger Dorfabend, würdigte der Gesangverein Froh-
sinn diese Verdienste und ernannte Ernst Schaffner zum Ehrenmitglied. In 46 Jahren treuer Mitgliedschaft hat Ernst Schaffner viel bewegt. Bekannte Anlässe wie der Unterhaltungsabend, die Metzgete oder der Spaghetti-Plausch sind unter seiner Regie gediehen und haben sich gefestigt. Speziell den Unterhaltungsabend hat er mit seinen Sketchen bereichert, und seine Parodien, die er mit seiner Frau, Freunden, Sängerkameraden einstudiert hat, bleiben in unvergesslicher Erinnerung. Wir verneigen uns vor unserem Sängerkameraden und Ehrenpräsidenten Ernst Schaffner und trauern mit seiner Familie um einen grossartigen Menschen. Armin Poznicek
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Wiederum ist ein bewegtes Jahr vergangen. Die aktuelle Situation lehrt einen, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein, füreinander da zu sein und gleichzeitig agil zu handeln, um die herausfordernden Situationen und deren Einflüsse auf das gewohnte Leben zu meistern. Der Gemeinderat dankt allen, die sich im vergangenen Jahr zum Wohle der Gemeinde und der Bevölkerung eingesetzt und verdient gemacht haben. Gleichzeitig wünscht er frohe und erholsame Festtage sowie ein glückliches und vor allem gesundes Jahr 2022. Man geniesse die Zeit mit der Familie – jedoch abermals unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygiene- und Verhaltensmassnahmen.
NACHRUF
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Redaktionsteam: Etzelstrasse 22 Pfr. S. Burkhard 5430 Wettingen Pfr. L. Fischer-Lamprecht 056 437 30 30 Sekretariat: N. Bischof www.ref-wett-nhf.ch
•) Für alle Veranstaltungen gilt die Zertifikatspflicht •)!
Bei den Gottesdiensten gilt die Zertifikatspflicht, wenn wir aufgrund langjähriger Erfahrung mehr als 50 Personen erwarten.
Ökumenische Gottesdienste für die Einheit der Christen •) «Wir haben seinen Stern im Osten gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten.» (Mt 2, 2)
G ot tesdiens te
Fraue-Träff Jeweils am Donnerstag, von 14.00 bis 16.00 Uhr, 13. und 27. Januar, 24. Februar, 10. und 24. März, 7. und 28. April
Sie sind herzlich willkommen im reformierten Kirchgemeindehaus Wettingen.
Abendmahlseinführung am 30. Januar •)
Samstag, 1. Januar, Neujahr 10.30 Wettingen Pfrn. Renate Bolliger König •), Kollekte: Kinderspitex Nordwestschweiz
Seit einigen Jahren feiern wir die Einführung ins Abendmahl in einem gemeinsamen Sonntagsgottesdienst mit allen Schülerinnen und Schülern. Nachdem dieser Gottesdienst in den beiden letzten Jahren hat ausfallen müssen, hoffen wir, dass es 2022 klappt.
Sonntag, 2. Januar 10.30 Neuenhof Pfrn. Renate Bolliger König Kollekte: Bibelverbreitung
Die Schülerinnen und Schüler werden gemeinsam mit ihren Katechetinnen und Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht diesen Gottesdienst gestalten, und im Anschluss wird es einen Apéro geben. Alle sind herzlich eingeladen. Es besteht Zertifikatspflicht.
«Genussrunde» feierte Jubiläum
Sonntag, 9. Januar 9.30 Wettingen Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht Kollekte: Blaues Kreuz Sonntag, 16. Januar 9.30 Wettingen Ökumenischer Gottesdienst St. Anton •) Claudine Friderich, Gemeindeleiter Markus Heil und Pfr. Arnold Bilinski, anschliessend Apéro Sonntag, 23. Januar 9.30 Wettingen Pfr. Stefan Burkhard Kollekte: Stiftung Schürmatt 10.00 Neuenhof Ökumenischer Gottesdienst im ref. Kirchgemeindehaus •) Don Lorenzo Bayer und Pfr. Arnold Bilinski, anschliessend Apéro Sonntag, 30. Januar 9.30 Wettingen mit Abendmahlseinführung der 4.-Klässler •) Pfr. Lutz Fischer-Lamprecht, anschliessend Apéro Gottesdienst im Alterszentrum St. Bernhard: Dienstag, 11. Januar, 9.30 Uhr Gottesdienst in der Alterssiedlung Sonnmatt: Dienstag, 11. Januar, 14.30 Uhr Ökumenischer Seniorenmittagstisch im Regionalen Pflegezentrum Baden: Dienstag, 11. und 25. Januar, um 11.15 Uhr
Die «Genussrunde zum Feierabend – nur für Männer» wurde vor 10 Jahren aus der Taufe gehoben. Das war ein Anlass zum Feiern.
Für die Gebetswoche 2022 wählten die Christen des Nahen Ostens das Thema des Sterns, der im Osten aufgeht. Die Christen im Westen feiern Weihnachten, aber das ältere und für viele Christen des Ostens wichtigste Fest ist das Fest der Erscheinung des Herrn, an dem Gottes Heil den Völkern in Bethlehem und am Jordan offenbart wird. Diese Konzentration auf die Theophanie (= die Erscheinung des Herrn) ist in einem gewissen Sinne ein Schatz, den die Christen des Nahen Ostens mit ihren Brüdern und Schwestern auf der ganzen Welt teilen können. Die Christen im Nahen Osten möchten mit dem von ihnen ausgearbeiteten Gottesdienst bewusst machen, dass viele ihrer Probleme auch in anderen Teilen der Welt zu erfahren sind und dass die Welt sich noch immer nach einem Licht sehnt, das alle Finsternis überwindet. Gerade die Pandemie macht uns eine neue Form der Finsternis bewusst und zeigt auf, dass vielerorts die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Strukturen, die dem Schutz der Schwächsten dienen, an ihre Grenzen stossen. Die Welt braucht also noch immer ein Licht, das in der Finsternis leuchtet. Der Stern, der vor zweitausend Jahren im Nahen Osten erschien, ruft uns zur Krippe, wo Christus geboren wird. Er führt uns dorthin, wo der Geist Gottes lebendig ist und wirkt und unsere Herzen verwandelt.
Wir feiern den ökumenischen Gottesdienst: In Wettingen in der katholischen Kirche St. Anton •) Sonntag, 16. Januar 2022, 9.30 Uhr
Gemeindeleiter Markus Heil (römisch-katholisch), Claudine Friderich (christkatholisch) und Pfr. Arnold Bilinski (reformiert)
In Neuenhof im reformierten Kirchgemeindehaus •) Sonntag, 23. Januar 2022, 10.00 Uhr
Don Lorenzo Bayer (römisch-katholisch) und Pfr. Arnold Bilinski (reformiert)
Vor ungefähr 11 Jahren trafen sich im Auftrag der Kirchenpflege Männer verschiedener Altersgruppen, um sich Gedanken zu einer Veranstaltung für Männer zu machen. Dabei ist die «Genussrunde» entstanden. Die Idee war, das Zusammensein zu geniessen, das Evangelium zu leben, hat doch Jesus auch gerne mit anderen am Tisch gesessen, um zu essen und zu trinken. In den ersten Jahren hat Pfarrer Lutz Fischer-Lamprecht zweimal im Winterhalbjahr zu einer «Genussrunde» eingeladen. Auf Initiative von Reto Estermann und Markus Haas wurde dann auch jährlich ein Sommeranlass organisiert, sodass meist dreimal im Jahr ein Treffen stattfindet. Zum Jubiläumsanlass hatten sich 29 Männer angemeldet, die nach Apéro und Film ein feines Raclette geniessen konnten.
sie örtern wir örtern gott vergeblich mit wörtern doch er ist der geist und lässt sich nicht örtern er ist das wort und lässt sich nicht wörtern Kurt Marti
KILLWANGEN
WOCHE NR. 51/52 DONNERSTAG, 23. DEZEMBER 2021
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In Himmel und Hölle befördert Nach zwölf Jahren im Gemeinderat, davon acht Jahre als Ammann, zieht Werner Scherer (SVP) kurz vor Amtsende Bilanz. Er spricht über Freud und Leid und sagt, was er heute anders machen würde. MELANIE BÄR
«60 Danksagungen für meine Dienste als Gemeindeammann habe ich seit Bekanntgabe meines Rücktritts per E-Mail, per Post oder persönlich erhalten», sagt Gemeindeammann Werner Scherer (SVP) sichtlich erfreut. Eine Frau habe ihm sogar einen Kuchen gebacken und in den Briefkasten gelegt. «Diese positiven Rückmeldungen sind die schönen Momente, die man als Gemeindeammann erlebt.» In seiner zwölfjährigen Amtszeit als Gemeinderat – seit 2014 als Ammann – gab es auch andere. Als er nach mehrmaligem Hin und Her über seine erneute Kandidatur diesen Juni bekannt gab, sich definitiv nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung zu stellen, begründete er dies mit Drohungen und Nötigun-
AUS DEM GEMEINDERAT Gemeindeverwaltung über Weihnachten/Neujahr geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt über Weihnachten/Neujahr vom Freitag, 24. Dezember, bis und mit Freitag, 31. Dezember, geschlossen. Das Bestattungsamt (Pikettdienst) ist für die Meldung von Todesfällen unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar. Ab Montag, 3. Januar, gelten wieder die normalen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Killwangen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Abweisung Baugesuch Der Gemeinderat hat folgende Baueingabe abgewiesen: ImmoZins AG, Dreikönigsstrasse 34, 8002 Zürich, für den Abbruch der bestehenden Gebäude sowie den Neubau von 4 Wohngebäuden, Parz.-Nrn. 1002, 1014, 1045, 564, Bollackerweg/Sennenbergstrasse.
gen, die er und der gesamte Gemeinderat erhalten hätten. «Und dies nur, weil die eine oder andere Bewilligung nicht erteilt wird», sagte er damals. Kritik und Lob erhalten Aufgrund der Schweigepflicht nicht immer informieren zu können, empfindet er im Nachhinein als eine der schwierigsten Aufgaben, die man als Politiker habe. Den Vorwurf, im eigenen Interesse zu handeln, musste sich auch schon sein Vorgänger Alois Greber gefallen und dies stehen lassen. Doch es gebe auch die anderen, meistens leiseren Stimmen aus der Bevölkerung, die solche Kritik nicht goutieren würden und ihm den Rücken stärkten. «Als Politiker muss man damit leben, von den einen in den Himmel hinauf und von den anderen in die Hölle hinunter befördert zu werden», sagt Scherer gefasst. Dann wird er dennoch emotional und fügt an: «Aber als auch das Vertrauensverhältnis selbst im Gemeinderat für mich nicht mehr stimmte und ich befürchtete, dass darunter meine Gesundheit leiden könnte, habe ich mich definitiv entschieden, nicht mehr anzutreten.» Auch jetzt, beim Revue-Passieren seiner Amtszeit, wenige Tage vor dem letzten Tag als Ammann, bereut er diesen Entschluss nicht. Warum das Vertrauensverhältnis nicht mehr stimmte, will Scherer nicht ausführen, sondern sagt nur: «Coronabedingt hat die Kommunikation innerhalb des Gemeinderats gelitten.»
SVP-Politiker Werner Scherer tritt als Ammann ab.
bewirbt, trotzdem würde ich die Bevölkerung heute von Anfang an darüber informieren.» Als erfreuliches Kapitel seiner Amtszeit bezeichnet er hingegen die Einführung der Schulsozialarbeit Anfang 2016. «Es hat sich bestätigt, dass dies ein Bedürfnis der Bevölkerung ist und der richtige Schritt war. Gerade Mobbing wird Schnellere Kommunikation Einige Sachen würde er im Nachhi- in der Schule immer mehr zum Thenein anders machen. «Gerade was ma.» Als Teil des gesamten Gemeindie Kommunikation betrifft, lege derates sei er als Ammann auch bei ich meinem Nachfolger ans Herzen, die Bevölkerung wenn immer möglich schnell zu informieren.» Er «Ich würde die Bevölkehabe beispielsweise unterschätzt, was seine Kandidatur als Gemeinde- rung heute von Anfang an präsident und Geschäftsführer der informieren.» technischen Betriebe im thurgauischen Märstetten vor drei Jahren in der Bevölkerung auslöste. Damals vielen anderen interessanten und hatte ein empörter Bürger an der wichtigen Projekten beteiligt gewePolitinfo die Kandidatur an die Öf- sen. Als Beispiel nennt er den Umfentlichkeit gebracht. Diese führte und Ausbau des Schulhauses Zelgli zu Kritik an Scherer. Doch als grad- und des Doppelkindergartens, die liniger und ehrlicher Mensch, wie Limmattalbahn oder den Limmatsich Scherer selbst bezeichnet, steht steg mit den beteiligten Gemeinden er dazu und sagt heute: «Es ist Pri- Neuenhof, Würenlos, Wettingen vatsache, wenn sich ein Gemeinde- und Killwangen. ammann, der im Nebenamt angeAuch wenn er mit seinem Amtsstellt ist, für eine zusätzliche Stelle ende nicht mehr so stark in solche
Melanie Bär
Projekte involviert sein wird, so bleibt Werner Scherer nebenamtlich politisch aktiv und führt seine zweite Amtsperiode als Grossrat zu Ende. «Ob ich danach meine politische Karriere beende, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.» Entschieden hat er indes schon, dass er im nächsten Herbst nochmals als Präsident der Kirchenpflege antreten wird. «Ansonsten würden auch die anderen drei Mitglieder nicht mehr antreten und es gäbe eine Zwangsverwaltung.» Kein politischer Rückzug Im Gegensatz zu seinem Vorgänger will er sich nach seinem Abgang auf lokaler Ebene nicht ganz zurückziehen. «Ich werde mich nach wie vor zu politischen Geschäften äussern, wenn ich es für wichtig halte. Aber immer konstruktiv und sachlich sowie mit dem nötigen Anstand. Das ist mir wichtig.» Beruflich ist Scherer seit diesem Jahr als Delegierter des Verwaltungsratspräsidenten und Beirat bei der MCI Holding AG tätig und diesbezüglich für die Marktentwicklung und die Akquisition zuständig. Er freut sich, diesen Aufgaben nun noch mehr Zeit widmen zu können.
GEMEINDE NEUENHOF Pikettdienstnummern über Weihnachten/Neujahr Die Büros der Gemeindeverwaltung Neuenhof bleiben ab Donnerstagnachmittag, 23. Dezember 2021, 16.00 Uhr, bis und mit Sonntag, 2. Januar 2022, geschlossen. In dringenden Fällen sind folgende Pikettdienstnummern erreichbar: Polizei Feuerwehr Regionalwerke AG Baden Bauamt Bestattungsamt
Notruf Notruf Störungsdienst Notruf Todesfälle
117 118 056 200 94 00 056 416 23 33 056 416 21 76
Die Pikettdienstnummern sind ebenfalls auf unserer Webseite (www.neuenhof.ch) aufgeschaltet. Die Gemeinde Neuenhof wünscht Ihnen frohe Festtage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr!
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SPREITENBACH
WOCHE NR. 51/52 DONNERSTAG, 23. DEZEMBER 2021
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Sicherheitsdienst gegen Vandalen Nach Sachbeschädigungen und bedrohlichen Situationen auf der Schulanlage Zentrum setzt der Gemeinderat nun auf einen externen Sicherheitsdienst. SIBYLLE EGLOFF
Sachbeschädigungen und Littering haben in Spreitenbach zugenommen. Seit Herbst wird vor allem die Schulanlage Zentrum mit den Schulhäusern Boostock, Rebenägertli, Haufländi, Glattler sowie dem sich darin befindenden Jugendtreff Peli von Vandalen heimgesucht. Fassaden und Fenster wurden beschädigt, Jugendliche drangen unerlaubt in Schulgebäude ein. «Zudem ist es aufgrund von Ansammlungen von Jugendlichen auch zu Bedrohungssituationen gekommen. Insbesondere Frauen und Lehrpersonen fühlten sich unwohl, INSERATE
Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:
3304 basefit.ch Grabenwisstrasse 5 8604 Volketswil Bauobjekt: Abbruch Reklame «basefit.ch» und neuer Schriftzug «PUREGYM» (beleuchtet) Baustelle: Bahnhofstrasse 134 Parzelle: 664 Zusatzbew.: keine BG Nr: Bauherr:
3311 Post Immobilien Management und Service AG Wankdorfallee 4 3030 Bern Bauobjekt: Neubau My Post 24 Anlage Baustelle: Shopping-Center 15 Parzelle: 2744 Zusatzbew.: keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 3. Januar 2022 bis 1. Februar 2022 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
nachts auf dem Schulareal unterwegs zu sein», so Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte). Diese Vorfälle haben den Gemeinderat nun zum Handeln bewogen. Er will mithilfe eines externen Sicherheitsdiensts das Problem in den Griff bekommen. Jugendliche auf Regeln hinweisen «Kurzfristig haben wir die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal (Repol) avisiert, die uns daraufhin mit mehr Kontrollen unterstützt hat. Sie bedient jedoch auch andere Gemeinden und kann nicht nur in Spreitenbach patrouillieren. Daher haben wir uns für diese Massnahme entschieden», sagt Mötteli. Dem Gemeinderat sei es wichtig, jetzt etwas zu unternehmen. «Wir wollen nicht zuwarten, bis sich die Situation verschärft und es gar noch zu Gewalt kommt.» Ziel sei, präventiv vorzugehen und die Jugendlichen auf die Regeln aufmerksam zu machen. Bei Gesetzesverstössen werde aber auch Anzeige erstattet. Die Jugendarbeit Spreitenbach mit zwei Mitarbeitenden und einem Praktikanten einzuspannen, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen, wollte der Gemeinderat nicht. «Es ist nicht die Aufgabe der Jugendarbeit, Kontrollen durchzuführen. Sie veranstalten Anlässe für die Jugendlichen und versuchen mit ihnen durch persönlichen Kontakt, eine Beziehung aufzubauen», so Mötteli.
Damit Ordnung einkehrt: Spreitenbacher Schulhäuser werden kontrolliert. SeverinBigler Spreitenbach setzt auf den gleichen Sicherheitsdienst wie Würenlos. «Da die Gemeinde sehr gute Erfahrungen mit dieser Firma gemacht hat, haben wir uns entschlossen, sie auch zu engagieren», sagt Mötteli. Am Wochenende Präsenz zeigen Der Sicherheitsdienst wird vor allem an den Abenden rund ums Wochenende an den Brennpunkten präsent sein. «Jedoch werden auch unregelmässige Kontrollen durchgeführt und diese je nach Rückmeldung der Sicherheitsmitarbeitenden intensiviert», so Mötteli. Drei Monate lang wird die Massnahme getestet. «Danach müssen wir den Erfolg oder Misserfolg anhand der Schadensent-
wicklung evaluieren und schauen, wie es weitergeht.» Falls der Sicherheitsdienst die Situation nicht verbessere, werde man sich über weitere Massnahmen Gedanken machen müssen. Eine wäre zum Beispiel die Installation von Überwachungskameras. Ein Entwurf für ein Videoreglement liege bereits vor. Dieses müsse aber noch genehmigt werden. Mötteli hofft aber, dass es gar nicht so weit kommt und der Sicherheitsdienst bereits Linderung schafft. «Wir wollen die Jugendlichen nicht vertreiben. Uns ist bewusst, dass sie die Schulanlage Zentrum als Treffpunkt nutzen. Doch sie sollen einsehen, dass sie sich an die Regeln halten müssen.»
AUS DEM GEMEINDERAT Adventsfenster – Absage Rundgang In der Limmatwelle vom 9. Dezember ist zum Rundgang am 23. Dezember eingeladen worden, um die 23 hübsch gestalteten Adventsfenster im Dorf zu bestaunen. Aufgrund der aktuellen Pandemie-Situation muss dieser Anlass leider abgesagt werden. Selbstverständlich ist es möglich, individuell einen Rundgang zu machen. Die Route verläuft vom «Sprützehüsli» via Chilegass – Kirchstrasse – Wigartestrasse – Eichstrasse – Schmittegasse – Alte Bahnhofstrasse – Poststrasse – Althaustrasse – Althauweg bis zur Dorfstrasse. Die Fenster werden bis ca. 6. Januar zu sehen sein. Besten Dank für das Verständnis. Betreibungsamt Gemäss Inspektionsbericht der Gerichte des Kantons Aargau wird das Betreibungsamt Spreitenbach-Killwangen sehr gut
geführt und gibt zu keinen Beanstandungen Anlass. Der Gemeinderat dankt dem Personal des Betreibungsamtes für die sehr gute Arbeit.
Termine bis 9. Januar: Weihnachtsschulferien; 24. Dezember bis 2. Januar; die Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen, Pikettdienste sind auf www.spreitenbach.ch einGesamterneuerungswahlen / Ge- sehbar; 10. Januar, 17 Uhr: Unentmeinderätliche Kommissionen Der geltliche Rechtsauskunft, GemeinGemeinderat hat die Mitglieder sei- dehaus. ner beratenden Kommissionen gewählt. In folgenden Kommissionen Zum Jahresende Ein anspruchsvolles sind noch Sitze zu vergeben: Ener- und intensives Jahr geht zu Ende giekommission (2) und Kulturkom- – bereits das zweite in der Pandemission (1). Interessierte Personen, mie. Der Gemeinderat dankt allen welche sich in diesen Bereichen Personen, die sich trotz diesen engagieren möchten und über aus- schwierigen Umständen am Gegewiesene Kenntnisse darin verfü- meindegeschehen aktiv beteiligt gen, werden gebeten, sich schrift- und ihre Dienste der Öffentlichkeit lich bei der Gemeindekanzlei, zur Verfügung gestellt haben. Für info@spreitenbach.ch, anzumel- die kommenden Festtage wünschen den. Weitere Auskünfte zur Tätig- Gemeinderat und Gemeindepersokeit und zum Arbeitsumfang bei der nal erholsame Stunden im FamilienMitwirkung in den Kommissionen und Freundeskreis und einen guten erteilen die zuständigen Ressortlei- Rutsch in ein hoffentlich entspannter des Gemeinderates. teres und glückliches Jahr 2022.
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SPREITENBACH
Bei ihnen wird die Auf der Plantage der Familie Widmer kann man seinen Christbaum selbst schneiden. Besonders Familien schätzen das Angebot. SIBYLLE EGLOFF
Fündig geworden: Robert Alther und Pascale Meier aus Oberengstringen.
Familienbande: Franz Widmer mit Tochter Patricia.
Kinder und ihre Eltern stapfen durch den Tannenwald. Er ist so gross, dass die Menschen innert Kürze zwischen den grünen Nadeln verschwinden. Die Kleinen folgen den goldigen Lamettafäden, die vereinzelt an den Ästen hängen. Wenn sie Glück haben, finden sie den Schatz, der die Familie Widmer für sie versteckt hat. Die Eltern hingegen sind auf der Suche nach dem geeigneten Christbaum. Unzählige Nordmanntannen in jeder Grösse und Form warten auf dem 500 Aren grossen Feld neben der Autobahn nahe der Ikea Spreitenbach auf Weihnachtsfreudige. Bei den Widmers kann man nicht nur den Baum fürs Fest abholen, man kann ihn selbst aussuchen und wenn man genug Musse und Kraft hat, so- Ruckzuck verpackt: Patricia Widmer und ihr gar selbst schneiden. den, zu viele Bäume abzuhauen, daTannenbaum schneiden dank Corona her haben wir 2020 auf unserer Web«Es ist das zweite Jahr, in welchem site Termine zum Selberschneiden unsere Kundinnen und Kunden die- angeboten. Die Leute haben uns die se Möglichkeit haben. Es ist ein Er- Bude eingerannt», erzählt die 23-Jählebnis für die Familie und so weiss rige. «Seit Ausbruch der Pandemie man auch, woher der Tannenbaum sind die Leute vermehrt zuhause. Sie kommt», sagt Patricia Widmer. Das gehen wegen der Reisebeschränkunneue Angebot ist Corona geschuldet. gen über Weihnacht–Neujahr weni«Wir konnten nicht abschätzen, wie ger ins Ausland. Wenn man schon zu viele Leute in der Krise vorbeikom- Hause bleibt, will man einen rechten men würden. Wir wollten vermei- Christbaum in der Stube», erklärt
Was gefällt, wird gefällt: Simon Schiffer übernimmt das Schneiden für manche Kunden.
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Christbaumsuche zum Erlebnis Eingespannt ist die ganze Familie. Seine Frau Margrith, Tochter Patricia und ihr Partner Simon Schiffer sowie Sohn Michael und dessen Ehefrau Nicole helfen mit.
Partner Simon Schiffer packen fleissig mit an.
Sibylle Egloff
sich ihr Vater Franz Widmer den An- dieser Tradition aufgewachsen. sturm. Der 67-Jährige feiert dieses «Mein Vater hat schon Christbäume Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum. verkauft. Als ich von ihm ein Stück Land im Buchbühl beim Spreitenbacher Pfadiheim erhielt, setzte ich Er startete vor 50 Jahren Vor einem halben Jahrhundert 300 Pflänzchen.» Die Plantagen pflanzte er als Jugendlicher die ers- wurden über die Jahre grösser. Heuten Tännchen. «Ich habe hobbymäs- te besitzt Franz Widmer zwei sig begonnen. Damals absolvierte Christbaumkulturen, eine gleich ich eine Ausbildung zum Forstwart. neben der Autobahn, die andere Das passte irgendwie», erinnert sich beim Heitersberg. Verkauft wird in Widmer. Zudem sei er bereits mit Spreitenbach und in Bergdietikon.
Arbeit gibt es das ganze Jahr Arbeit hat Franz Widmer aber nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr. Er pflegt die Pflanzen. «Ich muss zum Beispiel immer wieder die Rinde leicht verletzen, damit der Gipfeltrieb nicht zu lang wird», erklärt Widmer. Er blickt auf ein zwanzig Zentimeter hohes Tännchen. «Dieses Pflänzchen ist knapp fünf Jahre alt. Vom Samen bis zu dieser Grösse dauert es lange.» Neben Kirchen, Altersheimen, Geschäften und Restaurants beziehen besonders viele Familien ihren Christbaum bei den Widmers. So etwa Familie Müller aus Spreitenbach. Mutter Neva Müller bahnt sich ausgerüstet mit einem Meter den Weg durch die Christbaumplantage. Ihre Söhne Marlon und Maleo sind ihr immer einen Schritt voraus, während ihr Mann Markus mit Nesthäkchen Nelio auf den Schultern folgt. «Letztes Jahr mussten wir den Spitz abschneiden, weil wir uns bei der Grösse vertan haben, daher habe ich nun den Meter mitgenommen», verrät Neva Müller. Die Familie kauft jedes Jahr ihren Baum bei den Widmers. «Uns ist wichtig, dass wir lokale Produzenten aus unserem Dorf unterstützen», sagt die dreifache Mutter. Es sei ein tolles Erlebnis, den Baum selbst auszuwählen und zu schneiden. Sie wünscht sich ein
möglichst grosses Exemplar, ihren Kindern ist es wichtiger, dass viele Geschenke drunterliegen. Nach zehn Minuten hat die Familie ihren Christbaum ausgesucht. Im Nu ist er ins Netz gehüllt und im Auto verstaut. Auch Robert Alther und Pascale Meier aus Oberengstringen werden an diesem Vormittag fündig. Das Paar aus Oberengstringen weiss schon genau, wie es seinen Weihnachtsbaum dekorieren will. «Unsere Kugeln sind pink-violett. Sie stammen aus dem 3D-Drucker», verrät Robert Alther. Sie wollen den Hässlichsten Reserviert ist auch bereits ein Baum für Familie Widmer. Die Auswahlkriterien sind etwas anders. «Ich habe die Devise, immer den hässlichsten auszuwählen, der braucht auch ein Zuhause», sagt Patricia Widmer und lacht. Wie lange Vater Franz Widmer sich noch um die Christbäume kümmern will, weiss er nicht. «Ich habe mich mit 60 pensionieren lassen und habe seitdem genug Zeit. Mir macht die Arbeit immer noch Spass, daher denke ich nicht ans Aufhören.» Und seine Tochter fügt an: «Und wenn er doch irgendwann keine Lust mehr hat, dann werden wir übernehmen. Der Nachwuchs ist zudem gesichert. Mein Bruder ist dieses Jahr Vater geworden. Die Tradition geht also sicher weiter.» Christbaum Widmer bei den Familiengärten in Spreitenbach: Verkauf am Donnerstag, 23. Dezember, von 13 bis 17 Uhr.
Schatzsuche im Tannenwald: Marlon und Maleo haben eine süsse Überraschung gefunden.
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Grabräumung Die Ruhezeit der Gräber der Bestattungsjahre 1995 und 1996 ist abgelaufen. Gestützt auf Art. 23 des Bestattungs- und Friedhofreglements werden die Angehörigen der in den genannten Gräbern beigesetzten Verstorbenen ersucht, die vorhandenen Grabmäler und Pflanzen bis spätestens 31. März 2022 zu räumen. Nach dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde vorgenommen. Gemeinderat
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WOCHE NR. 51/52 DONNERSTAG, 23. DEZEMBER 2021
Der Ruderclub Baden hat am letzten Samstag den 19. Baden Achter-Cup mit 144 Ruderinnen und Ruderern durchgeführt.
Sie sind um die Wette gerudert
Am vergangenen Samstag, 18. Dezember, paddelten 16 Mannschaften aus diversen Regionen in der Ruderregatta Baden Achter-Cup um den Sieg. Ab 7 Uhr morgens wurden bereits die ersten Achter-Boote abgeladen und aufgeriggert. 16 Mannschaften waren gemeldet und mussten zuerst Covid-3G bestätigen. Vor einem Jahr musste der Anlass wegen Covid
abgesagt werden. Jetzt waren wieder alle Ruderfreunde aus den Regionen Aarburg, Olten, Hallwilersee, Waldshut, Zürich und Baden dabei. Nach 8 Uhr gingen die 8 Boote der ersten Serie aufs Wasser zum Einrudern und Aufwärmen. Punkt 9 Uhr startete das erste Boot und dann die weiteren mit einem Abstand von 30 Sekunden. Erstmals in der Geschichte dieser Regatta wurde die Strecke von 8,5 km mit einer Wende oberhalb der Brücke Killwangen gerudert. Fast alle schafften die Wende souverän, einige mussten mehrfach
ansetzen, was Zeit kostete. Vor 10.30 Uhr wurden Boote gewechselt und die übrigen 8 Teams starteten in der zweiten Serie. Der Himmel hatte sich bereits aufgehellt. Nach einem wegen Covid vereinfachten Brunch begann die Rangverkündigung bei strahlendem Winterwetter. Strahlen taten auch die Gesichter der Kategoriesiegerinnen und -sieger. In der Kategorie Damen waren es die 8 Ruderinnen mit Steuerfrau vom Polytechniker Ruderclub Zürich (Zeit: 35:18 Minuten). Die Kategorie Mixed (4+4) ge-
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Urs Sigg/zVg
wann der Hochschulachter des Ruderclubs Baden (32:13). Bei der Kategorie Masters (Ü27) waren es die Ruderer im legendären Holz-Achter «Henley on Limmat» des Ruderclubs Baden (31:21). Dann folgten die Junioren des Ruderclubs Aarburg (30:32). Den grossen Siegerpokal gewann erneut die Elite (Herren) des Ruderclubs Baden mit der Zeit von 29:33 Minuten. Rechnerisch ergibt das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 17 km/h. Das Rennen hat allen Spass gemacht. Wiedersehen am 17. Dezember 2022. (zVg)
BILDNACHRICHT
Die historische Holz- und Eisenbrücke, die Wettingen mit Neuenhof verbindet, ist ab Weihnachten wieder begehbar. Die Hauptarbeiten der grossen Renovation sind abgeschlossen. Für die Restarbeiten ist keine Sperrung der Brücke mehr erforderlich. Deshalb wird die Brücke beim Zollhaus auf der Wettinger Klosterhalbinsel für Fussgänger freigegeben. Aufgrund der niedrigen Aussentemperaturen konnten ein kleiner Teil der Malerarbeiten am Portal der Holzbrücke und die Belagsarbeiten auf der Eisenbrücke noch nicht ausgeführt werden. Die verbleibenden Malerarbeiten und der Asphaltbelag werden, je nach Witterung, bis Mitte April 2022 ausgeführt. Bis dahin kann die Brücke jedoch gefahrlos auf der bereits erstellten Betonschicht begangen werden. (Gaby Kost/zVg)
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WÜRENLOS
Referendum gegen
ADVENTSKALENDER
Die SVP wehrt sich gegen den Zusatzkredit für das Gemeindehaus. Der Gemeinderat erachtet ihn als nötig. SIBYLLE EGLOFF
In der Fensterfront der Schulbibliothek beim Schulhaus Ländli 2 ist in diesem Jahr wieder ein aussergewöhnlicher Adventskalender zu bewundern. Viele Arbeitsstunden wurden in verschiedenen Klassen eingesetzt, um 24 kreative und bezaubernde Adventsboxen zu gestalten. Jeden Tag wird frühmorgens ein Türchen geöffnet. Viele Schülerinnen, Schüler und Erwachsene verweilen immer wieder vor den erleuchteten Fenstern und erfreuen sich an den adventlichen Motiven. Ein Spaziergang zum Schulhaus lohnt sich bis am 10. Januar. (zVg)
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INSERATE
Die SVP Würenlos hat keine Freude an den weiteren Umbauplänen des Gemeinderats für das Gemeindehaus. Das wurde an der Gmeind vom 7. Dezember deutlich. «Hier geht es um Wünschbares und nicht um Notwendiges», sagte Finanzkommissionspräsident und SVP-Ortsparteipräsident Thomas Zollinger. Dieser Ansicht waren nicht nur die Finanzkommission (Fiko) und die SVP, sondern auch fast die Hälfte der erschienenen 159 Stimmberechtigten. Der Nachtragskredit von 870 000 Franken, zusätzlich zum bereits gesprochenen Kredit von 1,9 Millionen Franken, mit dem das angepasste Umbauprogramm des Gemeindehauses realisiert werden soll, wurde mit 68 Ja- zu 67 NeinStimmen äusserst knapp bewilligt. Das Zünglein an der Waage spielte dabei Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos). Nach einem Unentschieden von 67 zu 67 Stimmen fällte er den Stichentscheid. Dass der Gemeinderat nun das weitere Vorhaben wie etwa neue Arbeitsund Besprechungsräume für die Einwohnerdienste, die Jugend- und Familienberatung, das Archiv sowie einen Gemeinschaftsraum als Ersatz für den heutigen Pausenraum verwirklichen kann, ist noch ungewiss. Denn die SVP lanciert ein
Die erste Etappe des Gemeindehausumbaus Referendum gegen den weiteren Ausbau des Gemeindehauses. Knapp 420 Unterschriften nötig Letzten Freitag wurden Unterschriftenbögen in die Briefkästen verteilt. Thomas Zollinger kündigte die Aktion in einem Leserbrief in der Limmatwelle an: «Der Ausbau für weitere 870 000 Franken ist unnötig, deckt sich nicht mit dem Grundsatz einer nachhaltigen Finanzpolitik und erhöht die Schulden laufend weiter. Daher hat die SVP gegen dieses Vorhaben das Referendum ergriffen.» Damit dieses zustande kommt und eine Urnenabstimmung stattfindet, werden knapp 420 Unterschriften von Würenloser Stimmberechtigten benötigt. Die Abstimmung könnte frühestens im Zuge nationaler oder kantonaler Wahlen im Mai 2022 erfolgen. Gemeindeam-
SCHULE WÜRENLOS Solidaritätsanlass zum Tag des Kindes 2021 Die Drittweltgruppe und die Schule Würenlos unterstützen das Projekt Bethsaida in Südindien von Freundschaft mit Indien mit dem diesjährigen Solidaritätsanlass. Ende Oktober fand ein Informationstag in der Schule statt. Fast 500 Schüler und ihre Lehrer erhielten Einblick in die schwierige Lebenssituation benachteiligter Familien in den Küstenregionen Südindiens. Sie lernten das einheimische Bildungsund Sozialwerk Bethsaida und dessen gute Lösungsansätze zur Unterstützung der Menschen kennen. Unter dem Thema Gerechtigkeit wurden die grossen Unterschiede der Lebenssituationen von Kindern und Erwachsenen hier in Würenlos
und in einem Fischerdorf im Küstengebiet vor Augen geführt. Den daraus erwachsenen Wunsch, zu helfen, konnten die Schulkinder in die Tat umsetzen. Sie sammelten Geld, gaben etwas vom Taschengeld ab, machten kleine Aktionen in den Klassen. Es kam der schöne Betrag von 6000 Franken zusammen. Weil Bildung der beste Weg aus der Armut ist, werden mit dem Geld Familien unterstützt für den Kauf von Schuhen und Schulmaterial. Nach einem Jahr Online-Unterricht konnten die Schulen von Bethsaida Mitte November endlich wieder öffnen. Mit dem Geld sollen auch die älteren Schüler Unterricht in Abfallbewirtschaftung und Kompostierung im biologischen Landbau erhalten. (zVg)
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neue Umbaupläne Wir können diese tragen», so Möckel. Er könne die Gründe für die Ablehnung des Zusatzkredits nachvollziehen. Für den Gemeinderat stünden jedoch der Betrieb der Verwaltung und die Bevölkerung im Vordergrund und nicht nur die finanzielle Betrachtung.
ist durch. Ob die zweite folgt, ist ungewiss. Archiv mann Möckel stört sich nicht an einer Urnenabstimmung. «Ich begrüsse es, dass die direkte Demokratie gelebt wird. Jedoch fände ich es schade, wenn der Zusatzkredit an der Urne scheitern würde, die geleistete Vorarbeit umsonst gewesen wäre und wir wieder bei null anfangen müssten.» Denn eines ist für Möckel klar: «Die Gemeindeverwaltung braucht Platz, um sich zu entwickeln. Wir wollen nicht kurzfristig Kredite beantragen oder mit Provisorien arbeiten müssen, sondern das Ganze nun an die Hand nehmen und nicht in fünf Jahren bereits wieder über Umbauprojekte nachdenken müssen.» «Wünschbares und Notwendiges» sei eine Frage der Blickrichtung. «Für uns ist es wünschbar, keine Schulden zu haben, aber es ist nicht etwas Notwendiges, keine Schulden zu haben.
Alle könnten im Pausenraum essen «Die Jugend- und Familienberatungsstelle ist eine der am stärksten frequentierten Abteilungen. Häusliche Gewalt, finanzielle Armut und Sorgen von Jugendlichen haben in der Pandemie zugenommen. Es braucht nicht nur mehr materielle, sondern auch immaterielle Sozialhilfe. Dazu gehören Beratungsgespräche. Für diese müssen wir Platz haben. Ein zerstrittenes Ehepaar setzt sich nicht mit einem sperrigen Kinderwagen in ein 5 mal 3 Quadratmeter grosses Büro», so Möckel. Und auch die Coronasituation erfordere Anpassungen. «Mit dem geplanten Gemeinschaftsraum hätten wir mehr Fläche zur Verfügung. So könnten wieder alle 30 Verwaltungsangestellten im Pausenraum essen. Heute ist das aufgrund der Coronavorschriften nur für sechs Personen möglich. Das Virus werden wir so schnell leider nicht los.» Wichtig ist Möckel, dass die Reaktion des Gemeinderats auf das angekündigte Referendum der SVP nicht zu einem Konflikt führt. «Wir wollen nicht gegen die Fiko oder die SVP kämpfen, uns geht es um die Sache. Es ist uns ein Anliegen, auch künftig mit ihnen zusammenarbeiten und diskutieren zu können.»
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Januar feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Renato Gardoni Werner Meier Gertrud Rüegg Anita Hausherr Hans Gebhardt Katharina Blickenstorfer Mario Ulber Albert Freuler Hans Rudolf Rufer Kurt Rohner Sabato Fusco
05.01./84 Jahre 06.01./82 Jahre 07.01./82 Jahre 10.01./81 Jahre 17.01./82 Jahre 21.01./88 Jahre 21.01./83 Jahre 26.01./80 Jahre 27.01./81 Jahre 28.01./88 Jahre 30.01./82 Jahre
Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.
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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und Pikettdienst während der Feiertage Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben zwischen Weihnachten und Neujahr, das heisst vom Freitag, 24. Dezember, 11.30 Uhr bis und mit Freitag, 31. Dezember, geschlossen. Ab Montag, 3. Januar, ist die Gemeindeverwaltung gerne wieder für die Bevölkerung da. Für Notfälle können erreicht werden: Bestattungsamt: Tel. 079 380 94 60; Technische Betriebe: Tel. 056 436 87 60; regionalpolizei wettingen-limmattal / Polizei: Tel. 056 437 77 77 oder Notruf 117. Gemeinderat und Gemeindepersonal wünschen allen Würenloserinnen und Würenlosern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Aufhebung Kaminfegermonopol per 1. Januar 2022 Das Kaminfegermonopol wird im Kanton Aargau per 1. Januar 2022 aufgehoben. Das bedeutet, dass durch den Gemeinderat keine Kaminfegerkonzession mehr vergeben werden muss. Der bisher zuständige Kaminfeger wird folglich auch nicht mehr von der Gemeinde periodisch gewählt. Die Kaminfegermeister sind zukünftig im freien Markt tätig. Aargauische und auch auswärtige Fachpersonen für Kaminfegerarbeiten können ab 2022 im gesamten Kantonsgebiet tätig sein, sofern sie in der von der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) geführten öffentlichen Liste eingetragen sind. Der kantonale Höchsttarif für Kaminfegerarbeiten sowie die kommunalen Tarife für Kaminfegerarbeiten werden aufgehoben. Wichtig: Die Kontroll- und Reinigungspflicht von Feuerungsanlagen bleibt gemäss AGV unverändert bestehen. Für die Unterhalts- und Reinigungspflicht sind die Liegenschaftseigentümerinnen und -eigentümer selbst verantwortlich. Wartungsarbeiten durch Servicefachfirmen ersetzen nicht die regelmässige Kontrolle durch den Kaminfeger. Wenn die Eigentümerschaft im Schadenfall keinen Nachweis der Kontrolle durch einen anerkannten Kaminfeger erbringen kann, könnte dies zur Folge haben, dass die Gebäudeversicherung Kürzungen vornimmt oder den Schadenfall sogar ablehnt. Wer seine Anlage auch zukünftig durch den bisher für die Gemeinde Würenlos zuständigen Kaminfeger Roland Frei, Müliwiseweg 1a, Würenlos, beaufsichtigen lassen möchte, muss nichts unternehmen. Diese Liegenschaftseigenümerinnen und -eigentümer erhalten weiterhin wie
gewohnt turnusgemäss einen Terminvorschlag für die fälligen Kaminfegerarbeiten und Feuerungsund Abgaskontrollen direkt von Kaminfeger Roland Frei. Wer hingegen den Kaminfeger wechseln möchte, hat dies dem Kaminfeger Roland Frei schriftlich mitzuteilen. Der amtliche Feuerungskontrolleur sowie der kommunale Brandschutzbeauftragte werden weiterhin jeweils durch den Gemeinderat gewählt. Der Gemeinderat Würenlos hat beschlossen, diese Aufträge wie bisher Roland Frei zu erteilen. Bei Fragen steht die Bauverwaltung oder der Kaminfegermeister zur Verfügung. Publikation Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Leonora Ajroja, geb. 31. März 2000, nordmazedonische Staatsangehörige, Grimmistalstrasse 25; Matthew Peter Gane, geb. 22. März 1973, Sharon Gane, geb. 31. März 1972 und Charlotte Pepper Gane, geb. 18. Januar 2007, alle britische Staatsangehörige, Rütenenweg 2. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. INSERATE
Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 201992-1 Bauherrschaft: Römisch Katholische Kirchgemeinde Würenlos, Schulstrasse 21, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau «Chilematt» Mehrfamilienhaus mit Gewerbe und Tiefgarage, Schulstrasse 17 sowie Parkplätze Dorfstrasse Projektänderung: Parkplätze Dorfstrasse Lage:
Parzellen 516 und 518 (Plan 71), Dorfstrasse
Zone:
Dorfzone D / Gestaltungsplan «Chilematt»
Gesuchsauflage vom 24. Dezember 2021 bis 24. Januar 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
WETTINGEN
kroatischer Sprache in der Kirche. Freitag, 31. Dezember, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 1. Kath. Kirche St. Sebastian, Januar, 12.30 Uhr, Eucharistiefeier Schartenstrasse 155 Donnerstag, 23. Dezember, 8 Uhr, in kroatischer Sprache; 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Trompete. Eucharistiefeier. Freitag, 24. Sonntag, 2. Januar, 11 Uhr, Santa Dezember, Heiligabend, 17 Uhr, Messa in lingua italiana – mit Familiengottesdienst (Christina Covid-Zertifikat; 12.30 Uhr, GottesWunderlin); Walter Luginbühl (Oboe) – mit Covid-Zertifikat; 21 Uhr, dienst in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, GottesWortgottesdienst mit Kommudienst in kroatischer Sprache – mit nionfeier (Markus Heil); 23 Uhr, Covid-Zertifikat. Mittwoch, 5. JanuEucharistiefeier (Hans Boog und ar, 9 Uhr, Eucharistiefeier. DonMarkus Heil); Scarlette Stocker nerstag, 6. Januar, 18.30 Uhr, (Geige) – mit Covid-Zertifikat. SamsGebet am Donnerstag in der tag, 25. Dezember, Weihnachten, Kirche; 19.30 Uhr, Eucharistiefeier 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph in kroatischer Sprache. Kalamba und Markus Heil) – mit Covid-Zertifikat. Der Chor St. Sebastian singt die Missa S.P. Kloster Wettingen, Benedicti von Johann Valentin Klosterstrasse 12 Rathgeber und wird begleitet von Freitag, 24. Dezember, Heiligeinem Instrumentalensemble; abend, 17 Uhr, Christbaumfeier. 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Samstag, 25. Dezember, 11.30 Uhr, Kommunionfeier (Markus Heil). Eucharistiefeier mit Trompete Sonntag, 26. Dezember, Stephans- – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 2. tag, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst Januar, 11 Uhr, Eucharistiefeier mit Kommunionfeier (Christina – mit Covid-Zertifikat. Wunderlin) – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 29. Dezember, 9 Uhr, Ref. Kirche, Eucharistiefeier. Donnerstag, Etzelstrasse 22 30. Dezember, 8 Uhr, Eucharistie- Freitag, 24. Dezember, Heiligfeier. Samstag, 1. Januar, Neujahr, abend, 16.30 Uhr, Familiengottes9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph dienst mit Krippenspiel (Lutz Kalamba und Markus Heil); Fischer-Lamprecht); 22 Uhr, Thomas Räber (Trompete). SonnChristnachtgottesdienst (Arnold tag, 2. Januar, Berchtoldstag, 9.30 Bilinski) – mit Covid-Zertifikat, Uhr, Eucharistiefeier (Joseph mitwirkend: Gian-Andri Cuonz, Kalamba) – mit Covid-Zertifikat. Violoncello, und Jonas Hablützel, Mittwoch, 5. Januar, 9. Uhr, Orgel. Samstag, 25. Dezember, Wortgottesdienst mit KommuWeihnachten, 9.30 Uhr, Gottesnionfeier. Donnerstag, 6. Januar, dienst (Stefan Burkhard) – mit 8 Uhr, Eucharistiefeier. Covid-Zertifikat, mitwirkend: GianAndri Cuonz, Violoncello, und Kath. Kirche St. Anton, Jonas Hablützel, Orgel. Samstag, Antoniusstrasse 12 1. Januar, Neujahr, 10.30 Uhr, Freitag, 24. Dezember, 17 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger Familiengottesdienst mit Krippen- König) – mit Covid-Zertifikat. spiel; 20.30 Uhr, Eucharistiefeier in kroatischer Sprache; 23 Uhr, Alterszentrum St. Bernhard, Mitternachtsmesse – mit Covid-Zer- Rebbergstrasse 24 tifikat. Samstag, 25. Dezember, Dienstag, 28. Dezember, 9.30 Uhr, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Eucharistiefeier. Trompete; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana, 12.30 Uhr, EuchaNEUENHOF ristiefeier in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat, 13.30 Uhr, Kath. Pfarrkirche St. Josef, Eucharistiefeier in kroatischer Glärnischstrasse 12 Sprache. Sonntag, 26. Dezember, Freitag, 24. Dezember, 16 Uhr, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Weihnachts-Familiengottesdienst Weinsegnung; 11 Uhr, Santa Messa mit Krippenspiel (Kornelius Politzin lingua italiana – mit Covid-Zertiky). Leitung Krippenspiel: Franzisfikat; 12.30 Uhr, Gottesdienst in ka Voser; Musik: Flötenchor (ohne kroatischer Sprache – mit CovidZertifikatspflicht, jedoch mit VoranmelZertifikat; 13.30 Uhr, Gottesdienst dung); 17.15 Uhr, Weihnachts-Fain kroatischer Sprache. Mittwoch, miliengottesdienst mit Krippen29. Dezember, 9 Uhr, Eucharistiespiel (Kornelius Politzky); Leitung feier; 18.30 Uhr, Santa Messa in Krippenspiel: Franziska Voser; lingua italiana. Donnerstag, 30. Musik: Flötenchor – mit Covid-ZertiDezember, 19.30 Uhr, Rosenkranz- fikat; 22 Uhr, Christmette (Kornegebet und Eucharistiefeier in lius Politzky) mit dem Kirchen-
chor (mit Covid-Zertifikat); 23.45 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Samstag, 25. Dezember, 10 Uhr, Hochamt zu Weihnachten (Abbé Zacharie); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Sonntag, 26. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Kornelius Politzky). Mittwoch, 29. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 2. Januar, 10 Uhr, Begrüssungsgottesdienst für Pater George Okorie – mit Covid-Zertifikat; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 5. Januar, 19 Uhr, Eucharistiefeier.
– mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 29. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 1. Januar, 10 Uhr, Neujahrsgottesdienst (Abbé Zacharie). Sonntag, 2. Januar, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Isaac Osei-Tutu). – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 5. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.
Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 26. Dezember, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Sonntag, 2. Januar, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König).
Alters- und Pflegeheim «Senevita», Tuerliackerstrasse 9 Freitag, 24. Dezember, 10 Uhr, Weihnachtsgottesdienst (Eucharistiefeier).
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 24. Dezember, 10.15 Uhr, Weihnachtsgottesdienst (Wortgottesdienst mit Kommunion). Freitag, 31. Dezember, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 SPREITENBACH Freitag, 24. Dezember, 16.30 Uhr, Heiligabend-Gottesdienst für Kath. Pfarrkirche GROSS&chlii (Dominique Siegrist); St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 22.30 Uhr, Christnachtfeier (Stefan Freitag, 24. Dezember, 16 Uhr, Siegrist), Musik: Gordana KekeWortgottesdienst mit Kommunovska-Kolarova (Sopran) und nion, mit Krippenspiel und KinBoyan Kolarov (Orgel) – mit Covidder- und Jugendchor – mit CovidZertifikat. Samstag, 25. Dezember, Zertifikat;18 Uhr, Wortgottesdienst 10 Uhr, Weihnachtsgottesdienst mit Kommunion, mit Krippenfilm mit Abendmahl (Stefan Siegrist). (ohne Zertifikatspflicht, jedoch mit Freitag, 31. Dezember, 17 Uhr, Voranmeldung); 20 Uhr, Eucharistie- ökumenischer Silvestergottesfeier (ohne Zertifikatspflicht, jedoch dienst (Abbé Zacharie und Stefan mit Voranmeldung); 22.30 Uhr, Siegrist). Sonntag, 2. Januar, 9.30 Eucharistiefeier mit Kirchenchor Uhr, Gottesdienst mit Pfr. Arnold und Instrumentalisten – mit Bilinski. Keine Zertifikatspflicht, Covid-Zertifikat. Samstag, 25. Deaber max. nur 50 Teilnehmende. zember, 10 Uhr, Weihnachtshoch- Donnerstag, 6. Januar, 16.30 Uhr, amt (Kornelius Politzky), mit Drü-Königs-Zvieri mit Pfrn. DomiFlötensolistin – mit Covid-Zertifikat. nique Siegrist. Keine ZertifikatsSonntag, 26. Dezember, 10 Uhr, pflicht, aber max. nur 50 TeilnehEucharistiefeier (Abbé Zacharie) mende.
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Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Samstag, 1. Januar, 10 Uhr, Neujahrsgottesdienst (Laurentius Bayer) – mit Covid-Zertifikat.
WÜRENLOS
Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Freitag, 24. Dezember, 16.30 Uhr, Heiligabend-Gottesdienst für GROSS&chlii (Stefan Siegrist).
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Freitag, 24. Dezember Heiligabend, 17 Uhr, Familiengottesdienst (Karin Egloff, Veronika Huber und Mario Stöckli) – mit Covid-Zertifikat; 22.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli und Kirchenchor St. Maria) – mit Covid-Zertifikat. Samstag, 25. Dezember, Weihnachten, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Mario Stöckli) – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 26. Dezember, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 29. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 2. Januar, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 5. Januar, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 16.30 Uhr, Aussendung Sternsinger.
KILLWANGEN
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Freitag, 24. Dezember, 22.30 Uhr, Kirchstrasse 9 Christnachtgottesdienst, (Timothy Freitag, 24. Dezember, 22 Uhr, Cooke). Samstag, 25. Dezember, Christmette (Laurentius Bayer); 9.30 Uhr, Weihnachtsgottesdienst, Musik: Erwin Heusser-Angelini Abendmahl, Bridge Singers (Timound Monica Angelini Heusser (ohne thy Cooke) – mit Covid-Zertifikat. Zertifikatspflicht, jedoch mit Voranmel- Sonntag, 26. Dezember, kein dung). Samstag, 25. Dezember, Gottesdienst. Samstag, 1. Januar, 10 Uhr, Hochamt zu Weihnachten Neujahr, 15 Uhr, ökumenischer (Laurentius Bayer); Musik: Irati Neujahrsgottesdienst (Timothy Berraondo und Giulia Guarneri. Cooke und Markus Heil) – mit Sonntag, 26. Dezember, 11 Uhr, Covid-Zertifikat.
Klosterkirche Fahr Freitag, 24. Dezember, Heiligabend, 17.30 Uhr, Vesper; 19.30 Uhr, Weihnachtsmette (Wortgottesfeier) – mit Covid-Zertifikat. Samstag, 25. Dezember, Weihnachten, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 26. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat; 11 Uhr, Mittagshore mit Weinsegnung. Dienstag, 28. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 30. Dezember, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit CovidZertifikat. Freitag, 31. Dezember, 19.30 Uhr, Abendgottesdienst zum Jahresschluss – mit Covid-Zertifikat. Samstag, 1. Januar, Neujahr, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit CovidZertifikat. Sonntag, 2. Januar, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit CovidZertifikat. Dienstag, 4. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 5. Januar, 19.30 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. Donnerstag, 6. Januar, 8 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit CovidZertifikat.
Bei welchen Gottesdiensten gilt Zertifikatspflicht? Die Gottesdienste finden unter Einhaltung des Schutzkonzeptes statt: ohne Zertifikat, Maskenpflicht, Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln; max. 50 Personen. Gottesdienstbesuche, welche eine Zertifikatspflicht voraussetzen, sind jeweils im Text vermerkt.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Wettingen-Neuenhof Vom 24. Dezember bis 2. Januar 2022 bleibt das Sekretariat geschlossen. Fiire mit de Chliine Weihnachtsfeier mit Zertifikat, Gipfstr. 4, Würenlos, Der Antonius-Chor Wettingen während Freitag, 24. Dezember, 17 Uhr. der Probe. zVg Antonius-Chor – Mitternachtsaufführung Am Heiligen Abend singt der tett, Harfe und Orgel. Das WeihAntonius-Chor Wettingen in der nachtsoratorium ist ein JugendMitternachtsmesse das Oratorio de werk des 1835 geborenen französiNoël von Camille Saint-Saëns. Dem schen Komponisten. Es entstand Werk liegen biblische Texte des Al- Ende der 1850er Jahre, war 1860 ten und des Neuen Testaments zu- vollendet und wurde am 15. Dezemgrunde, die sich auf das Ereignis der ber 1869 in der Pariser Kirche La Geburt Christi beziehen. Die Texte Madeleine uraufgeführt, wo Sainterklingen in lateinischer Sprache. Saëns als Organist wirkte. Die MitDas aus zehn Sätzen bestehende wirkenden sind: Antonius-Chor mit Oratorium verlangt eine Besetzung Gästen; Vokalsolisten, Streichquinfür Chor, fünf Solisten, Streichquin- tett, Orgel und Harfe. Leitung: Giu-
seppe Raccuglia. Infos zum Chor: www.antonius-chor-wettingen.ch. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Freitag, 24. Dezember, 23 Uhr – mit Covid-Zertifikat. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche SpreitenbachKillwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreitenbach, Mittwoch, 5. Januar, 14–17 Uhr – mit Covid-Zertifikat. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 6. Januar, 14 Uhr. Bibelforum, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 6. Januar, 19 Uhr.
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«MEIN GOTT»
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen
Die Festtage stehen vor der Tür – und geht es nach dem Bundesrat, wird es dieses Jahr eine wirklich ruhige Zeit. Wegen der Pandemie liefert er Vorgaben: Man darf sich nur in kleinen Gruppen treffen, auch in der Familie. Keine Partys, nicht mal zum Jahreswechsel. Und wenn, dann mit x Gs belegt. «Ich habe keine Angst vor Corona», sagen manche. «Diese Einschränkungen interessieren mich nicht. Meine Familie, meine Party, mein Leben. Das geht den Bundesrat nichts an.» «Eure Welt, eure Leben, eure Kriege, eure Sorgen, eure Ängste, eure Kinder», könnte Gott sagen. «Geht mich nichts an. Schaut selber, wie ihr über die Runden kommt.» Doch genau das sagt Gott nicht. Gott möchte uns gewinnen für sein Projekt des Friedens, für ein Leben aus Vertrauen, für ein gutes Zusammenleben. Gott selber braucht das nicht. Aber wir brauchen es. Und um unser Leben zu schützen und zu retten, wird Gott Mensch. Er kommt uns im Kinde nahe. Später führt sein Weg zum Tod am Kreuz. An Weihnachten feiern wir, dass Gott sich nicht nur um seine eigenen Angelegenheiten kümmert, sondern sich für uns hingibt. Wenn du so gar keine Angst hast vor Corona, dann freue ich mich mit dir. Wenn du trotzdem Rücksicht nimmst – nicht wegen dir, wenn du das partout nicht willst, sondern wegen der anderen –, dann hast du wenigstens etwas von Weihnachten verstanden und dich davon anstecken lassen. Du tust es für die anderen, und lässt dich vielleicht sogar impfen. Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern gute Festtage und ein gesegnetes neues Jahr. Ich wünsche Ihnen, dass Sie gesund bleiben und viele beglückende Momente erleben. Auch wenn es eine stille Nacht wird. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 51/52 DONNERSTAG, 23. DEZEMBER 2021
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Melanie Bär, Redaktionsleiterin Limmatwelle
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
In der Galerie im Gwölb in Baden werden Werke von Ruth Rietmann, Josef Briechle und Sibylle Bolliger ausgestellt. «Diese Ausstellung besticht in jeder Hinsicht in Farbe, Form und Ästhetik», wirbt die Galerie. Öffnnungszeiten: 24. und 31.12., 17–22 Uhr, 26. und 28.12. sowie 2.1., 14–17 Uhr. (Bild: zVg)
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Ferienworkshops im Figurenatelier wie zum Beispiel Figuren und Objekte aus Recyclingmaterial gestalten am 5.1. von 14.30 bis 16.30 sowie am 6. und 7. 1. von 9 bis 11.30 (Bild: zVg) Uhr. Mehr Infos, Daten und Anmeldung auf figurenatelier-wettingen.ch.
SPREITENBACH «Family Days» Das Programm beinhaltet eine Kinderführung zur «Wunderwelt der Kartoffel» mit faszinierendem Experimentieren und einem Wettbewerb mit einem Cowboy-Familientag als Hauptpreis. www.umweltarena.ch Umwelt-Arena, 23. und 24., 26–28., 30. und 31.12., 2.–5.1., 10–17 Uhr.
WETTINGEN «Kunst Schau 5430» – 2021 Jahresausstellung der Wettinger Kunstschaffenden in der Galerie im Gluri-Suter-Huus und im Museum Eduard Spörri. Freier Eintritt. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 23.12. und 5.1., 15–18 Uhr, 2.1., 11–17 Uhr. «Heissi Ohre im Advent» Sven Mathiasen liest jeweils eine neue, schöne und spannende weihnachtliche Geschichte vor. Ab 5 Jahren. Eintritt frei. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Donnerstag, 23.12., 18–18.30 Uhr. Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 27., 28., und 31.12., 8.45 Uhr.
Neujahrskonzert Unter Leitung von Marc Kissóczy spielt Argovia Philharmonic Melodien von Mendelssohn, Smetana, Strauss und anderen. Solist ist Akkordeonist Srdjan Vukasinovic. Tägi, Sonntag, 2.1., 17–19 Uhr. Pro Senectute Schach Wettingen Informationen bei Jürg Greber, 079 565 66 75, oder bei Pro Senectute Baden, 056 203 40 80. In ungezwungener, freundlicher Atmosphäre Schach spielen. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 4.1., 14–17 Uhr.
BADEN Silvesterkonzert Werke von Seiffert, Vierne, Händel, Albinoni, Bach und Stanley. Dazwischen spricht Pfarrer Josef Stübi besinnliche Worte zum Jahreswechsel. Kollekte zugunsten der Stiftung «ToGo opening eyes». Katholische Stadtkirche Baden, Freitag, 31.12., 23 Uhr. Weihnachtsmusical «D Legände vom vierte König» Was wäre, wenn sich nicht drei, sondern vier Könige auf den Weg nach Bethlehem gemacht hätten? Ev.-ref. Kirche Baden, Freitag, 24.12., 14–15 Uhr.
Ich bin ungeduldig, mag Schnelligkeit und warte nicht gerne. Deshalb ziehe ich das Auto den öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Nach einer Augenoperation bin ich nun aber seit Mitte November zu Fuss, mit Zug und Bus unterwegs. Sie können sich meine Meinung dazu denken: mühsame Zeitverschwendung. Das fängt schon beim Pünktlichsein an. Ich kann auf dem Weg nicht mehr kurz die Post aus dem Briefkasten holen und den Abfallsack in die Mülltonne werfen. Denn anders als das Auto wartet der Zug nicht. Mehr als einmal rannte ich zum Bahnhof. Auch die SBB scheinen an Pünktlichkeit eingebüsst zu haben. Wegen Verspätungen habe ich mehrmals den Anschluss verpasst. Bei nur einer stündlichen Zugverbindung konnte ich dann wählen: eine Stunde warten oder in den Bus steigen und zweimal umsteigen – ohne Gewähr, dass diese Verbindung klappt. Mein Effizienzdenken wurde arg strapaziert. Ich ärgerte mich öfters. Doch irgendwann gab ich auf. Akzeptierte, dass ich nicht mehr so schnell unterwegs bin, und begann, das Positive zu suchen. Ich fand es tatsächlich. Beim Warten am Bahnhof in Killwangen hatte ich Zeit, mir ein Bild über den Stand der Bauarbeiten für die entstehende Limmattalbahn zu machen. Im Bus nach Wettingen begegnete ich einem alten Bekannten, den ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Und letzte Woche teilte mir meine App mit, wie viel CO2 ich dank ÖV-Fahren eingespart habe. Ein geduldiger Mensch bin ich deswegen nicht geworden. Doch die Einschränkung hat mich erinnert, wie gut es ist, zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann, und den Fokus aufs Positive zu legen. Damit Freude statt Wut wächst. Um diese Erfahrung auch meinen Liebsten zu ermöglichen, bekommen sie an Weihnachten ein besonderes Geschenk. Ja, genau, es schont die Umwelt und ich muss nicht mehr alleine warten. ÖV, wir kommen. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch