Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 9. Dezember 2021, 60. Jahrgang, Nr. 49
Sicher durchs Netz Jugendliche nutzen soziale Medien zuhauf. Doch der Umgang damit will gelernt sein. Hilfestellung bietet ein neuer Workshop von Huawei Schweiz. Würenloser Schülerinnen und Schüler haben im Herbst einen solchen absolviert und erzählen von ihren Erfahrungen. (sib) S. 18/19
Was nach der Schulpflege kommt Ab kommendem Jahr werden die Volksschulen im Kanton Aargau ohne Schulpflegen auskommen müssen. Das hat das Stimmvolk so entschieden. Im Q&A verraten die Schulen der Limmatwelle-Gemeinden, wie das funktioniert. (rsz) S. 9/11
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Frauen in der Kommunalpolitik In Sachen Gleichstellung hat die Schweiz in den letzten Jahren und Jahrzehnten Fortschritte gemacht. Doch es gibt noch immer zu kämpfen. ROBIN SCHWARZ
Wie weit ist die Schweiz tatsächlich, wenn es um Gleichstellung geht? Gerade im politischen Betrieb auf lokaler Ebene ist augenfällig, dass es noch an Frauen in den politischen Gremien fehlt. Gemeinderätinnen, Einwohnerrätinnen und eine Politologin sagen, wieso das so ist. S. 4/5 Mehr Frauen ans Mikrofon! Nicht nur als Saalhelferinnen.
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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung Wettingen bleiben vom Freitag, 24. Dezember, bis und mit Sonntag, 2. Januar 2022, geschlossen. Informationen zum Pikettdienst des Bestattungsamtes sind über die Telefonnummer 056 437 71 11 erhältlich. Die Polizei ist über die Notrufnummer 117 erreichbar. Ab Montag, 3. Januar 2022, sind alle Abteilungen zu den normalen Öffnungszeiten wieder für die Anliegen aus der Bevölkerung erreichbar. Infolge der Coronasituation werden auch weiterhin viele Dienstleistungen per Mail oder Telefon angeboten. Einfach Kontakt aufnehmen, das Gemeindepersonal hilft gerne weiter, um die Schaltervorsprache zu vermeiden. Der Gemeinderat und das gesamte Gemeindepersonal wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern frohe Festtage, einen guten Rutsch ins neue Jahr und die allerbesten Wünsche sowie gute Gesundheit im neuen Jahr.
Baumverkauf vor dem Rathaus Ab Samstag wird es auf dem Rathausplatz wieder grün: 650 einheimische Tannenbäume werden zum Verkauf angeboten – für einen guten Zweck. Nordmanns-, Rot- und Blautannen aus Wettingen, Leuggern und Herznach stehen ab Samstag auf dem Rathausplatz zum Verkauf bereit, um an den Festtagen Weihnachtsstimmung in die Häuser zu bringen. Seit 47 Jahren werden die Bäume von Freiwilligen der KAB (Katholische Arbeitnehmerbewegung) Wettingen und Würenlos verkauft. Zuvor haben die Klostergärtner Laub, Gras und Farn entfernt und die Stämme abgelängt. Wie letztes Jahr rechnen die Organisatoren mit rund 650 verkauften Bäumen. Das ist rund die Hälfte weniger als in Rekordjahren. Der Grund des Verkaufsrückgangs vermutet KAB-Präsident Karl Spörri in der zunehmenden Konkurrenz, seit einigen Jahren finden auch Kunstbäume immer mehr Absatz. Damit möglichst wenig Bäume übrig blei-
Über 100 Familien angemeldet Der Samichlaus und seine Schmutzlis hatten viel zu tun. Über 100 Familien waren bei der Chlausgemeinschaft angemeldet. Entweder warteten die Kinder zuhause auf den Chlaus oder die Familien besuchten ihn an einem abgelegenen Ort. Etwas ängstlich, aber mit leuchtenden Augen erschien Mirjam zusammen mit ihrer Mutter beim Samichlaus im alten Friedhof. Dieser fragte freundlich, welche Geschichte sie denn hören wolle. «Wie der Sankt Nikolaus einen Gehilfen fand», sagte Mirjam aufgeregt und hörte dann aufmerksam zu. Im letzten Jahr konnte der Chlaus wegen der Pandemie nicht zu den Kindern nach Hause gehen. Deshalb entschied die Chlausgesellschaft, die Knirpse mit ihren Eltern auf dem Sulperg, in einer Scheune im Tägerhard oder beim alten Friedhof zu empfangen. Da die Rückmeldungen sehr positiv waren, nahm man diese Variante erneut auf. Heuer waren aber auch wieder Hausbesu-
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Bereit für den Weihnachtsbaumverkauf. ben, im Durchschnitt sind es etwa 40, werden so wenig wie möglich auf Vorrat geschnitten. «Bei Bedarf haben wir schnell zusätzliche Bäume aus den Weihnachtsbaumplantagen in der Region geholt», sagt Beni Egloff, Leiter der Klostergärtnerei. Unverkaufte Bäume werden an Schafe und Ziegen verfüttert. Doch so weit ist es noch nicht. Der Verkauf startet am Samstag, 11. Dezember, und dauert bis am 23.
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Dezember. Die rund 60 freiwilligen Helferinnen und Helfer der KAB hoffen, dass sie möglichst viele Bäume verkaufen, damit sie mit dem Erlös etwas Gutes tun können. Zwei Drittel des Reinerlöses gehen an das KAB Hilfswerk «Brücke Le pont», die Arwo-Stiftung Wettingen und weitere Institutionen. (bär) Verkauf auf dem Rathausplatz vom 11. bis 23. Dezember, Mo.–Fr., 9–12 und 13.30–18.30 Uhr, Sa., 9–17 Uhr.
LESERBRIEF Schlechte Lebensqualität an der Wettinger Schartenstrasse Seit der Inbetriebnahme der Lichtsignalanlage Schartenstrasse/ Wettingerstrasse staut sich der Verkehr allabendlich die Schartenstrasse rauf. Und Punkt 6 Uhr morgens, wenn das Fahrverbot bei der Badener Schartenstrasse aufgehoben wird, rollt eine motorisierte Lawine die Schartenstrasse
hoch. Die Situation hat sich massiv verschlechtert. Die Leidtragenden sind die Anwohner. Da der Verkehr und der Lärm generell deutlich zugenommen haben, braucht es endlich einschneidende Massnahmen zur Verbesserung der Situation. Der Kanton und die Gemeinde Wettingen stehen in der Verantwortung. Markus Krebs, Wettingen
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Der Samichlaus erzählt Mirjam eine Geschichte. Gaby Kost che möglich. «Die Leute waren sehr ideenreich, damit die Schutzmassnahmen eingehalten werden konnten», sagte Thomas Meier, hauptverantwortlicher Organisator der Chlausgemeinschaft. «Der Chlaus und seine Gehilfen wurden im Garten, auf Terrassen oder gar in Garagen empfangen», fügte er an. Beide Angebote wurden zu je 50 Prozent gewählt. Auch Kindergärten, Schulklassen und die Altersheime waren dabei. (Gaby Kost)
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Frauen und Gemeindepolitik: Wie steht es um die Gleichstellung im kommunalen Politikbetrieb? Das denken Politikerinnen und eine Politwissenschaftlerin. ROBIN SCHWARZ
Der politische Diskurs der letzten Jahre war von einigen progressiven Anliegen geprägt. Allen voran: die Themen Klima und Gleichstellung. Trotz grosser Fortschritte sind die Legislativ- und Exekutivgremien in der Schweiz gerade auf kommunaler Ebene tendenziell aber immer noch Männerclubs und Frauen sind stark unterrepräsentiert. Dasselbe gilt auch für die Limmatwelle-Gemeinden. Das wird auch in der neuen Legislatur grösstenteils so bleiben. So besetzen Frauen ab 2022 in den Limmatwelle-Gemeinden gerade einmal 5 Gemeinderatsposten. Demgegenüber stehen 22 Männer. Das entspricht einer Frauenquote von 18,5 Prozent. Auch separat betrachtet liegen die Gemeinden unter dem schweizweiten Schnitt von rund 25 Prozent – für Gemeinden mit unter 20 000 Einwohnern. Auffällig ist besonders der Kontrast auf Bundesebene: So liegt die Frauenquote im Nationalrat bei 42 Prozent. Abgesehen von Bisherigen haben bei den Gemeindewahlen im September aber
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Sechs Frauen: Judith Gähler, Petra Kuster, Kirsten Ernst, Barbara Gerster, Christa auch nur drei Frauen kandidiert: Lorena Oliveri (parteilos) in Spreitenbach und Ruth Jo Scheier (GLP) in Wettingen wurden beide nicht gewählt, Christine Gisler (Die Mitte) in Killwangen hingegen schon – allerdings ohne Gegenkandidatur. Sarah Bütikofer ist Politikwissenschaftlerin und Herausgeberin der Online-Plattform «DeFacto» der Schweizer Politikwissenschaft. Sie hat unter anderem zum Thema Frauen in der Politik geforscht. Für sie ist klar: Eine ausgeglichenere Geschlechterrepräsentation in der Politik ist wichtig, um die Gesellschaft besser abzubilden. Zwar gebe es keine eindeutigen Forschungsergebnisse zur Frage, ob diversere Gremien andere Entscheide träfen oder sich eine andere Debattenkultur entwickelt, aber «Diversität heisst vor allem, dass mehr unterschiedliche An-
sichten überhaupt Eingang in die Debatte finden. Sicherlich sähe die Welt anders aus, wenn bei allen politischen Entscheiden auch viel mehr Frauenstimmen gehört würden beziehungsweise Einlass in die Lösungsfindung fänden». Gerade auf Gemeindeebene könnten Frauen «durchaus viel bewegen». Zudem begännen viele politische Karrieren auf Gemeindeebene – gerade in nicht linken Parteien, das gelte auch für Frauenkarrieren. Ähnlich sieht das zum Beispiel die Würenloser Gemeinderätin Barbara Gerster (Die Mitte): «Frauen haben einen anderen Lebenshintergrund. Ich bin überzeugt, dass verschiedene Sichtweisen in einem gemeindepolitischen Gremium zu besseren Entscheidungen führen.» Zwar sei sie für die Debattenkultur im Gemeinderat dankbar, wünsche sich aber nichts-
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Die Verteilung von Exekutivplätzen über alle LiWe-Gemeinden …
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... und nach Gemeinde.
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Eine Bestandesaufnahme Dagegen steht die Neuenhofer Gemeinderätin Petra Kuster (SVP). Die Geschlechterfrage spiele in der SVP «keine Rolle». «Ich wehre mich gegen Quoten, für mich zählen Persönlichkeit, Kompetenz und Fachwissen, da ist mir das Geschlecht egal. Mehr Frauen in den Gremien ist noch kein Garant für bessere Politik.» Ausserdem sei «Politik keine Wohlfühloase, weder für Männer noch Frauen». Dass die Geschlechterfrage auf konservativer Seite eine kleinere Rolle spielt, bestätigt auch die Forschung. Sarah Bütikofer sagt, je mehr links eine Partei steht, desto höher der Frauenanteil. Das wiederum wirkt sich auf die Frauenvertretung in den Gemeinderäten aus. Dass auf kommunaler Ebene der Frauenanteil in der Exekutive so tief ist, liege häufig vor allem daran, dass die bürgerlichen Kräfte auf GemeinCamponovo, Ruth Jo Scheier (v.l.). Archiv deebene oft stärker vertreten sind als auf kantonaler oder nationaler destotrotz mehr weibliche Mitglie- Ebene. Das trifft auch für die Limder, «insbesondere in Arbeitsgrup- matwelle-Gemeinden zu. pen und Kommissionen». Auch SP-Gemeinderätin Kirsten Ernst aus Traditionen spielen eine Rolle Wettingen ist dieser Meinung: «Wir Auch das Wahlverfahren spielt eine harmonieren sehr gut im Gemein- Rolle: In Majorzwahlen – den meisderat und ich würde keinen meiner ten Gemeinderatswahlen – ist die Amtskollegen austauschen, den- Hürde, überhaupt nominiert zu noch sollte das Geschlechterver- werden, höher als bei Verhältnishältnis ausgeglichen sein», ausser- wahlen, wie zum Beispiel beim Wetdem «erleben viele Frauen in der tinger Einwohnerrat. «Auch gewisse Kommunalpolitik nach wie vor, Traditionen spielen eine Rolle und benachteiligt zu sein». dass eben auch in vielen und klei-
Sitzverteilung im Einwohnerrat über alle Parteien hinweg.
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nen Ortschaften in der Schweiz die Ämter etwas unter der Hand vergeben werden, das heisst in stillen Wahlen und unter sich. Wenn niemandem eine Frau in den Sinn kommt, die das Amt machen könnte oder möchte, dann wird auch keine für eine Kandidatur angefragt und folglich keine gewählt.» Das Milizsystem könnte dabei der Gleichstellung eigentlich zugutekommen. Eigentlich. «Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist immer mehr auch ein Thema, allerdings auch für Männer, sofern sie kein traditionelles Familienmodell leben. Die politische Arbeit eignet sich aber sehr gut, um sie in Teilzeit und flexibel auszuüben», sagt Bütikofer. Die Entschädigungen, die mancherorts nicht sehr attraktiv sind, und zunehmend auch die Reaktionen aus der Bevölkerung auf das politische Engagement sind weitere Gründe, die geeignete Personen davon abhalten können, ihre Zeit der Politik zu widmen. Dazu kämen Parteienstärken und bereits bestehende Netzwerke. Dazu eine Aussage der Wettinger Einwohnerrätin Christa Camponovo (SP). Sie spricht von einer «Selbstrekrutierung von Männerbünden», welche die Ungleichheit aufrechterhalten. Für Politikerinnen im Einzugsgebiet der Limmatwelle spielt die Vereinbarkeit aber doch auch eine grosse Rolle, so zum Beispiel auch für die Gemeinderätinnen Kirsten Ernst und Barbara Gerster, aber auch für Christa Camponovo oder Einwohnerrätin Judith Gähler (FDP). Letztere sagt: «In unserer Kultur ist die Rolle der Frau nach wie vor von Mustern aus dem letzten Jahrhundert geprägt. Die ‹CareArbeit› innerhalb der Familien übernehmen oft die weiblichen Familienangehörigen – teilweise freiwillig oder aber mangels Alternativen». Deshalb sei es schwierig, sich neben Beruf und Familie auch noch für die Gesellschaft engagieren zu können. «Das könnte vielen Frauen einfach zu viel werden», sagt Gähler. Hinzu kommt gemäss Gerster, Camponovo und Ernst eine weitere Dimension: Frauen trauen sich ein politisches Amt weniger zu als Männer, die auch gerne einmal vorpreschen, wenn sie im Grunde keine Expertise besitzen.
Frauen wie in der Legislatur 2022 waren im Wettinger Einwohnerrat noch nie vertreten. Es sind deren 21. Bei den letzten Wahlen waren es noch 18. Das Verdienst der höheren Frauenquote ist hier aber weniger den üblichen Gleichstellungsparteien zuzuordnen. So kommen bei der SP drei Frauen auf 9 Sitze und bei WettiGrüen kommt eine Frau auf 5 Sitze. Bei näherer Betrachtung widerspiegelt das aber zumindest die Listenstruktur der beiden Parteien, denn bei der SP sind nur 6 von 15 Listenplätzen mit Frauen besetzt, bei den Grünen nur 4 von 13. In der Tat kommt der tatsächliche Geschlechterausgleich eher aus der politischen Mitte. So ist die Hälfte der 6 FDP-Sitze mit Frauen besetzt, bei der 10 Sitze starken Mitte sind es ebenfalls 50 Prozent. Der grosse Frauenpush dürfte aber auf den Triumphzug der GLP zurückzuführen sein, die mit 6 von 8 Sitzen die mit Abstand beste Frauenquote im Einwohnerrat aufweist. Mitte und GLP machen vor, wie es geht: Sind die Listen ausgeglichen besetzt, klappt es auch mit der Wahl. Zwar bevorteilt die Mitte-Liste rein listenplatztechnisch immer noch Männer, ist aber insgesamt ausgeglichen, während die GLP ganze 21 Frauen auf einer 40 Plätze starken Liste ins Rennen geschickt hat. Auf den Erfolg angesprochen, sagt GLP-Fraktionspräsidentin Ruth Jo Scheier aber, für sie seien Mann und Frau gleichberechtigt, es gebe keinen Geschlechterkampf mehr zu führen. «Jedenfalls dann nicht, wenn man, wie in der GLP, Gleichberechtigung lebt, statt nur darüber zu sprechen», sagt Scheier.
Überraschung in Wettingen So stark die Ansichten der Einwohnerrätinnen auch sind, soll trotzdem festgehalten werden: So viele
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AUS DEM GEMEINDERAT
VERMISCHTES sich weiter zu verbreiten. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis für diesen Entscheid. Abfallkalender 2022 Der Abfallkalender 2022 wird in der Zeit vom 13. bis 17. Dezember in alle Neuenhofer Haushaltungen verteilt. Zusätzlich kann der Abfallkalender 2022 bereits von der Webseite der Gemeinde Neuenhof heruntergeladen werden. Es darf auch jederzeit beim Gemeindebüro ein neues Exemplar bezogen werden. Für die Mithilfe und den wertvollen Beitrag zur Abfallentsorgung dankt der Gemeinderat herzlich.
Neukonstituierung und Ressortverteilung Gemeinderat ab 1. Januar 2022 für die neue Amtsperiode 2022– 2025 Der Gemeinderat hat sich am Donnerstag, 2. Dezember, für die neue die Amtsperiode 2022–2025 neu konstituiert. Der am 28. November gewählte Gemeinderat Felix Mehmann übernimmt ab 1. Januar 2022 das Ressort Bildung und Kultur des per 31. Dezember abtretenden Gemeinderates Marco Hürsch. Die weiteren Ratsmitglieder behalten ihre bisherigen Ressorts. Die Ressortverteilung ab 1. Januar 2022 sieht somit wie folgt aus: Gemeindeammann Martin Uebelhart: Ressort Dienste/Finanzen; Vizeammann Petra Kuster Gerny: Ressort Werke/Sicherheit; Gemeinderat Fred Hofer: Ressort Bau und Planung; Gemeinderat Daniel Burger: Ressort Soziales/Gesundheit; Gemeinderat Felix Mehmann: Ressort Bildung/Kultur. Die erste Sitzung in der neuen Zusammensetzung findet am Montag, 10. Januar 2022, statt. Neujahrsapéro vom 1. Januar 2022 abgesagt Der Bundesrat hat am 3. Dezember die Covid-19-Massnahmen wiederum verschärft. Aufgrund dieser Verschärfung hat der Gemeinderat entschieden, diverse Gemeindeanlässe abzusagen. Darunter fällt auch der traditionelle Neujahrsapéro vom 1. Januar 2022 in der Aula. Der Gemeinderat bedauert die aktuelle Situation enorm. In der aktuellen Entwicklung mit wieder stark steigendenden Zahlen möchte er keinen Anlass veranstalten, welcher dem Virus die Gelegenheit gibt,
Öffnungszeiten der Verwaltung während Weihnachten und Neujahr Die Gemeindeverwaltung Neuenhof bleibt vom Donnerstag, 23. Dezember, 16 Uhr bis und mit Sonntag, 2. Januar 2022, geschlossen. Ab Montag, 3. Januar 2022, ist man gerne wieder für die Bevölkerung da. Die Pikettdienstnummern werden rechtzeitig in der Limmatwelle publiziert. Der Gemeinderat wünscht allen eine besinnliche Adventszeit.
Voice 5 in der kath. Kirche Neuenhof.
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Weihnachtskonzert Voice 5 – «Auf dem Berge, da weht der Wind» Das Vokalensemble Voice 5 (ehemals Voicesix) tritt nach einer zweijährigen coronabedingten Pause mit einem traditionellen Weihnachtsprogramm in der katholischen Kirche Neuenhof auf. Es singen Mirjam Koller Höhn, Renate Baschek, Dorothea Jäger, Peter Resch und Peter Aisslinger. Eintritt frei, Kollekte. Veranstaltungsbesuch nur mit Covid-Zertifikat und Ausweis möglich. Weitere Infos: www.voice5. Kath. Kirche Neuenhof, Zürcherstrasse 172, Sonntag 12. Dezember, 17 Uhr. (zVg)
sich jeweils am Mittwoch um 14 Uhr in der Turnhalle Zentrum (Oktober bis April) oder in der alten Turnhalle (April bis Oktober). Höchstleistungen werden nicht verlangt. Das Herz und der Kreislauf sollen angeregt werden, ebenso sollen Koordination, Ausdauer und Kraft erhalten oder gar verbessert werden. Das gemütliche Beisammensein nach der Turnstunde wird auch gepflegt mit einem Besuch im Restaurant. Gesucht werden noch Seniorinnen. Interessierte können einfach unverbindlich vorbeischauen und eine oder viele Stunden mit der Turngruppe geniessen. Weitere Damenturnverein Neuenhof Die Tur- Infos unter www.dtvneuenhof.ch, nerinnen der Light Gruppe des Da- E-Mail: info@dtvneuenhof.ch oder menturnvereins Neuenhof treffen Tel. 079 333 61 44. (zVg)
Neue Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung ab 1. Januar 2022 Ab 1. Januar 2022 bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung am Dienstagsowie am Donnerstagnachmittag jeweils geschlossen. Die weiteren Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung bleiben unverändert und sind auf der Webseite der Gemeinde Neuenhof unter www.neuenhof.ch zu finden. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für Der Damenturnverein sucht neue Seniorinnen, die gerne mitturnen möchten. das Verständnis. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Katrin Heuser, 1982, und Andreas Schaf, 1980, deutsche Staatsangehörige, Im Quer 4, Neuenhof, mit den Kindern, Amelia (2018) und Johanna (2021). Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Zufahrt Waldhaus Die Zufahrt zum Waldhaus bleibt bis zum Freitag, 24. Dezember, wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist signalisiert.
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LESERBRIEF Gedanken zur Gemeinderatswahl vom 28. November in Neuenhof Felix Mehmann hat mit seiner Wahl gerechnet. Warum? Unter anderem klingt halt sein Name nicht fremdländisch wie der des Gegenkandidaten Devay Mohaya Ismael Lehel und etwa 50 % der Einwohner von Neuenhof. Wir haben also wieder einen alt eingesessenen und wahrscheinlich konformen Gemeinderat. Er will, gemäss seiner eigenen Aussage, nur 1 Amtsperiode (4 Jahre) machen. Als Parteiloser hat er die Möglichkeit, einige seiner Ideen zu verwirklichen. Vielleicht holt er sich aber Rat von anderen Parteien. Demgegenüber hat Devay Mohaya ein beachtliches und sehr gut fundiertes Verständnis für parteipolitische Anliegen und ist in der Politlandschaft äusserst gut vernetzt. Die 530 Stimmen zu seinen Gunsten sind ein Achtungserfolg. Wenn wir aber die Stimmbeteiligung
von bedenklichen 37,9 % (1390,9 von 3670 Stimmberechtigten) mit 76 ungültigen und 90 leeren Stimmzetteln betrachten, ist klar, dass das Resultat durchaus anders hätte aussehen können. Meines Erachtens haben es die jungen Stimmberechtigten, aber vor allem die jungen, eingebürgerten Schweizer verpasst, ihre Pflicht zu erfüllen und an der Abstimmung teilzunehmen. Es hätte gutgetan, den Mitte-Rechts-Block mit einem «Links-Grünen»-Spektrum auszubalancieren. In 4 Jahren wird wieder gewählt. Dann werden sich wahrscheinlich Tim Voser (SVP), Christoph Meier (GLP) und hoffentlich auch Devay Mohaya (Grüne) zur Wahl stellen, um endlich die Anliegen der Jungen zu vertreten und endlich wieder eine aktive Parteilandschaft in Neuenhof aufzubauen. Maureen und Georg Ochsner, Neuenhof
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Die neue Schulführung im Q&A Per Anfang 2022 wird die Schulpflege im Kanton Aargau abgeschafft. Die Schulen der LimmatwelleGemeinden sagen, was sich nun alles ändern wird, womit man zufrieden ist und womit nicht. ROBIN SCHWARZ
Es war ein historischer Entscheid, als sich das Aargauer Stimmvolk 2020 mit 58 Prozent dazu entschieden hatte, die Schulpflege abzuschaffen und damit die Führungsstrukturen neu aufzurollen. Arbeitsgruppen haben in allen Gemeinden seither daran gearbeitet, Ressourcen neu zu verteilen, neue
Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten zu definieren. Denn neu wird ab 2022 direkt der Gemeinderat über schulische Belange entscheiden, da ihm die Aufgaben der Schulpflege zukommen. Gerade in kleineren Gemeinden – wie zum Beispiel Killwangen – kommt eine Ressourcenfrage auf, denn: Das Ressort Schule wird nun um einiges mehr Aufwand für den Gemeinderat generieren. Der Fahrplan für die Neuorganisation galt im Vorfeld als ambitioniert. Dies, weil die ursprünglich für Mai geplante Abstimmung wegen der Coronakrise nicht stattfinden konnte und auf den September verlegt wurde. Im Q&A verrät Gemeinderat Marco Hürsch (Die Mitte), wie die Neuorganisation in Neuenhof funktioniert. Die Schule in Neuenhof.
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Q&A: GEMEINDERAT MARCO HÜRSCH GIBT AUSKUNFT Was ist für den Gemeinderat die wichtigste Änderung? Bisher war der Gemeinderat lediglich für die Finanzen und die Infrastruktur der Schule zuständig. Neu übernimmt der Gemeinderat ab dem 1. Januar die volle Verantwortung und Zuständigkeit für die Schule vor Ort, natürlich in enger Zusammenarbeit mit der Schulleitung. In Neuenhof hat der Gemeinderat bereits seit dem 9. November die Gesamtverantwortung übernommen, um den Übergang möglichst reibungslos sicherzustellen. Die wichtigste Neuerung ist, dass die Schulleitung und somit die operative Führung der Schule in der Geschäftsleitung Einsitz nimmt. Die Schule ist damit eine gleichwertige Abteilung in der Gemeindeorganisation wie die Abteilungen Dienste, Finanzen oder Bau und Planung. In Neuenhof praktizieren wir diese enge Einbindung der Schule in die Gemeindeverwaltung schon seit mehreren Jahren erfolgreich. Was ist für die Eltern die zentralste Neuerung? Die Schulpflege als mögliche alternative und vermittelnde Anlaufstelle für Fragen zur Entwicklung eines Schülers oder einer Schülerin fällt weg. Somit müssen sich Eltern mit ihren Anliegen zwingend an die Schulleitung wenden. Im Rahmen eines klar geregelten Prozesses ist der Gemeinderat dann für rekursfähige Laufbahnentscheidungen schlussendlich zuständig.
Was ist die kontroverseste/schwierigste Entscheidung, die Sie treffen mussten? Wesentlich war der Grundsatzentscheid, ob eine Schulkommission eingerichtet werden soll. Die Arbeitsgruppe zur Vorbereitung der neuen Führungsstruktur hat dem Gemeinderat frühzeitig im Prozess vorgeschlagen, auf eine Schulkommission zu verzichten. Der Gemeinderat hat diesem Antrag zugestimmt. Offen bleibt natürlich die Möglichkeit, gegebenenfalls projektorientierte Kommissionen oder Arbeitsgruppen einzusetzen oder zum Beispiel einen Elternbeirat ins Leben zu rufen. Womit ist die Schule zufrieden? Womit nicht? Die Schulleitung hat zukünftig nur noch eine vorgesetzte Stelle, nämlich den Gemeinderat. Dies führt zu einer Klärung der Zuständigkeiten, was in vielen Gemeinden in der Vergangenheit zu Kompetenzfragen und Konflikten geführt hat. Wir in Neuenhof hatten in den vergangenen Jahren in dieser Hinsicht keine Probleme, da die zuständigen Personen (Schulleitung, Schulpflegepräsident, zuständiger Gemeinderat) eng und gut zusammengearbeitet haben und ein klares Rollenverständnis hatten. Wie verändert sich die Kommunikation zwischen Schule und Eltern? An der Kommunikation zwischen der Schule und den Eltern ändert sich im Normalfall eigentlich nichts. Die
Kommunikation findet weiterhin einerseits über die Lehrpersonen und andererseits unter anderem über einen digitalen Kommunikationskanal der Schulleitung statt. In besonderen Fällen richten sich die Eltern an die Schulleitung.
möglich ist. Und schlussendlich war es in der Vergangenheit das Bestreben der Schulpflege und wird es zukünftig das Bestreben des Gemeinderates sein, zusammen mit der Schulleitung für das Wohl der Schule Neuenhof und der Schülerinnen und Schüler besorgt zu Während der Abstimmung hatten die sein, ganz im Sinne des GrundsatGegner befürchtet, es könne zu einer zes: «Dem Kinde verpflichtet». Machtkonzentration auf einer Seite – Schulleitung oder Gemeinderat – Die strategische Leitung der Schule kommen. Wie haben Sie sicherge- gehört neu zu den Aufgaben des Gestellt, dass die Machtverteilung ge- meinderats. Das ist eine extrem reslingt? Die Arbeitsgruppe Führungs- sourcenintensive Aufgabe. Wie hat struktur hat sich sehr detailliert man das geschafft? Die strategische mit den Fragen rund um Aufga- Ausrichtung der Schule wird durch ben, Kompetenzen und Verantwort- die veränderte Führungsstruktur lichkeiten auseinandergesetzt und nicht tangiert. Die Grundlagen zur dies in einem Funktionendia- strategischen Ausrichtung hat die gramm klar geregelt. Dieses Funk- Schulpflege zusammen mit der tionendiagramm findet seinen Nie- Schulleitung in den vergangenen derschlag im gemeindeinternen Jahren kompetent gelegt. Mit den Kompetenzreglement und wurde grossen Infrastrukturinvestitionen vom Gemeinderat entsprechend ge- der letzten Jahre hat zudem die Einnehmigt. Damit sind die formellen wohnergemeinde optimale VorausVoraussetzungen für die Zusam- setzungen für eine auch in der menarbeit geregelt. Schlussendlich Zukunft gute, schüler- und zufindet aber die Zusammenarbeit im kunftsgerechte Schule Neuenhof Alltag bei der Klärung und Behand- geschaffen. In diesem Sinne gibt es lung konkreter Fragestellungen keinen dringenden Handlungsbestatt. Das hat viel mit den involvier- darf. Aber es stellen sich wichtige ten Menschen und mit Kommuni- Fragen wie der Lehrermangel und kation zu tun. Wir sind überzeugt, der Generationenwechsel in der dass in Neuenhof in der gesamten Schulleitung bzw. Schulverwaltung, Gemeindeorganisation dank wert- welche in der nächsten Zukunft die schätzender und sachlicher Kom- strategische Führung der Schule munikation auch zukünftig eine Neuenhof und damit auch den Gereibungslose Zusammenarbeit meinderat beschäftigen werden.
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WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021
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So funktioniert die neue Schule Per Anfang 2022 wird die Schulpflege im Kanton Aargau abgeschafft. Die Schulen der LimmatwelleGemeinden sagen, was sich nun alles ändern wird, womit man zufrieden ist und womit nicht. ROBIN SCHWARZ
Es war ein historischer Entscheid, als sich das Aargauer Stimmvolk 2020 mit 58 Prozent dazu entschieden hatte, die Schulpflege abzuschaffen und damit die Führungsstrukturen neu aufzurollen. Arbeitsgruppen haben in allen Gemeinden seither daran gearbeitet, Ressourcen neu zu verteilen, neue Prozessabläufe und Verantwortlichkeiten zu definieren. Denn neu wird ab 2022 direkt der Gemeinderat über schulische Belange entscheiden, da ihm die Aufgaben der Schulpflege zukommen. Gerade in kleineren Gemeinden – wie zum Beispiel Killwangen – kommt eine Ressourcenfrage auf, denn: Das
Ressort Schule wird nun um einiges mehr Aufwand für den Gemeinderat generieren. Der Fahrplan für die Neuorganisation galt im Vorfeld als ambitioniert. Dies, weil die ursprünglich für Mai geplante Abstimmung wegen der Coronakrise nicht stattfinden konnte und auf den September verlegt wurde. Bildungsdirektor Alex Hürzeler (SVP) gab sich nach der Abstimmung aber mit dem Resultat zufrieden. Das Thema sei schon seit 2006 im Raum gestanden, daher sei er zufrieden, dass man jetzt eine Antwort gefunden habe, wie es mit der Schule nun weitergehen solle. Überlassen hatte man den Gemeinden zum Beispiel die Entscheidung, ob man eine Schulkommission oder eine Delegation für beschwerdefähige Entscheide einführen wolle. Mehrere Limmatwelle-Gemeinden haben an den Gemeindeversammlungen ihre Schulpflegemitglieder verabschiedet. Im Q&A verrät Gemeinderat Markus Schmid (Die Mitte), wie die Neuorganisation in Killwangen funktioniert. Die Schule in Killwangen.
zVg
Q&A: GEMEINDERAT MARKUS SCHMID GIBT AUSKUNFT Was ist für den Gemeinderat die wichtigste Änderung? Der Gemeinderat übernimmt in der neuen Führungsstruktur die Gesamtverantwortung für die Schule, dies mit allen Kompetenzen und Aufgaben. Somit erfolgen die Führung, die Entwicklung/Strategie und die Führung der Finanzen zukünftig aus einer Hand. Das Ressort Bildung gewinnt im Gemeinderat sehr stark an Bedeutung und Wichtigkeit und muss daher mit Fokus und genügend Ressourcen betreut werden. Diesem Umstand wurde in der neuen Ressortverteilung Rechnung getragen. Was ist für die Eltern die zentralste Neuerung? Für Eltern ändert sich wenig. Die ersten Anlaufstellen werden wie bisher die verschiedenen Lehrpersonen sowie die Schulleitung sein. Ein Delegationsreglement regelt neu, auf welchen Stufen die wichtigsten schulischen Entscheide getroffen werden. Bei gewissen Entscheiden kann es sein, dass der Gemeinderat anstelle der Schulpflege in Kontakt mit den El-
tern tritt. Da für die Eltern die Anlaufstelle Schulpflege, welche sich nur um die Schulbelange gekümmert hat, entfällt, wird sich der Gemeinderat als neue schulverantwortliche Behörde bemühen, vermehrt mit den Eltern in den Austausch zu kommen. Was ist die kontroverseste/schwierigste Entscheidung, die Sie treffen mussten? Es gab zum Glück keine schwierigen Entscheidungen, weil alle Involvierten motiviert, sachlich, zielorientiert und professionell im Projekt und bei allen Entscheidungen mitgearbeitet und ihren Beitrag geleistet haben. Unsere Schule und die bisherige Schulpflege sind sehr gut organisiert. Es müssen wenig laufende Geschäfte/Pendenzen in die neue Organisation übertragen werden. Es kann aber durchaus eintreffen, dass mit den ersten Erfahrungen im Laufe des nächsten Jahres getroffene Entscheide oder Prozesse angepasst oder revidiert werden müssen. Flexibilität, Verständnis und die Bereitschaft zu Verände-
rungen werden auch dann wiede- wichtigsten Zuständigkeiten. Eltern und der ressortverantwortliche Gerum wichtig sein. meinderat oder sogar der GesamtWomit ist die Schule zufrieden? Wo- gemeinderat werden nur bei weitermit nicht? Die lokale Umsetzung, reichenden Entscheiden oder bei die getroffenen Entscheide und die Uneinigkeiten früherer Instanzen personellen Lösungen wurden zu- miteinander in Kontakt kommen. sammen erarbeitet und auf die Bedürfnisse der Schule abgestimmt Während der Abstimmung hatten die und gewährleisten somit einen Gegner befürchtet, es könne zu einer reibungslosen Übergang in die neu- Machtkonzentration auf einer Seite en Führungsstrukturen. Mit etwas – Schulleitung oder Gemeinderat – Skepsis wird nach wie vor die kommen. Wie haben Sie sichergeMachtkonzentration (infolge der stellt, dass die Machtverteilung gestrategischen und finanziellen lingt? Die Kompetenzen und deren Führung) beim Gemeinderat ange- Delegation wurden gemeinsam im sehen. Alle Involvierten stehen Projektteam besprochen und unter aber hinter dem Entscheid und set- Einhaltung der gesetzlichen Vorzen sich zum Wohle unserer Kin- gaben festgelegt. Damit wurde eine der für eine erfolgreiche Projekt- ausgewogene Verteilung der Aufumsetzung ein. gaben und Kompetenzen, unter Berücksichtigung der operativen Wie verändert sich die Kommunika- Schulabläufe, in der Schulleitung, tion zwischen Schule und Eltern? Es beim Ressortinhaber und im Gewird sich relativ wenig verändern. samtgemeinderat erreicht. Unter Die Schulleitung und die Lehrper- dem Strich bekommt die Schulleisonen werden nach wie vor in den tung etwas mehr Kompetenzen in allermeisten Fällen direkt mit den den Entscheidungen, diese vereinEltern kommunizieren. Das neue fachen aber vor allem das TagesDelegationsreglement klärt die geschäft.
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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT
Liberalisierung Kaminfegerwesen Das Kaminfegerwesen im Kanton Aargau wird per 1. Januar 2022 liberalisiert. Es wird neu nicht mehr durch die Gemeinden entschieden, wer die wärmetechnischen Anlagen prüft, reinigt und kontrolliert, sondern die Gebäudeeigentümerschaft kann ihren Kaminfeger/Kontrolleur gemäss Zulassungsliste der Aargauischen Gebäudeversicherung selbst wählen. Für die Unterhalts- und Reinigungspflicht ist die Eigentümerschaft selbst verantwortlich. Der Kanton Aargau sowie die Gebäudeversicherung halten an den Fristen der Reinigungspflicht fest. Die Anlagen müssen weiterhin nach Vorgaben des Herstellers und den Empfehlungen in zweckmässigen Abständen gereinigt und unterhalten werden. Wartungsarbeiten durch Servicefachfirmen ersetzen nicht die regelmässige Kontrolle durch den/die Aargauer Kaminfeger/-in. Wenn jemand im Schadenfall keinen Nachweis des Kaminfegers erbringen kann, kann die AGV (Aargauische Gebäudeversicherung) Kürzungen vornehmen oder den Schadenfall sogar ablehnen. Wer Sie
weiterhin die bis anhin von der Gemeinde Killwangen gewählte Kaminfeger Knöpfel GmbH beauftragen will, muss nichts unternehmen. Man erhält weiterhin wie gewohnt turnusgemäss einen Terminvorschlag für die fälligen Kaminfegerarbeiten und Feuerungs- und Abgaskontrollen direkt von der Kaminfeger Knöpfel GmbH. Voranzeige zur Erreichbarkeit der Gemeindeverwaltung über Weihnachten/ Neujahr Die Gemeindeverwaltung ist bis Donnerstag, 23. Dezember, 16 Uhr erreichbar und bleibt danach bis und mit Freitag, 31. Dezember, geschlossen. Für Todesfälle wird ein Pikettdienst eingerichtet. Ab Montag, 3. Januar 2022, ist die Gemeindeverwaltung wieder zu den üblichen Öffnungszeiten erreichbar. Ressortverteilung Gemeinderat Der Gemeinderat hat die Ressortzuteilung für die neue Amtsperiode 2022–2025 vorgenommen. Die zugeteilten Ressorts sind ab 1. Januar 2022 auf der Website der Gemeinde Killwangen unter «Politik/Gemeinderat» zu finden.
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Strahlende Kinderaugen beim Samichlaus Es windete, es regnete, es war kühl – und trotzdem liessen sich die Killwangener Familien nicht vom Anlass des Elternvereins abhalten. Rund 80 Kinder kamen am Samstagabend zum Schulhaus, um dem Samichlaus ihre Versli vorzutragen. Gespannt lauschten sie seiner Geschichte und nahmen anschliessend strahlend ein Säcklein in Empfang. Als der Samichlaus zum nächsten Besuch weiterziehen musste, genossen die Familien das Zusammensein noch bei Glühwein, Punsch und feinen Snacks. (zVg)
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Die Schulden sind Der Finanzplan der Gemeinde Spreitenbach sieht positiver aus als erwartet. Aus diesem Grund konnte auch der Steuerfuss wiederum gesenkt werden. DIETER MINDER
«Uns geht es finanziell nicht so schlecht», stellt der Spreitenbacher Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte) fest und ergänzt: «Dank guten Gewinnen und Sondereffekten in den letzten Jahren sind wir in der Lage, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken.» Die Zuversicht spiegelt sich im neuen Finanzplan wider. Dieser ist nicht, wie üblich, auf 5, sondern auf 10 Jahre ausgelegt. In diesen 10 Jahren plant der Im Gespräch: (v. l.) Gemeinderat Roger Mohr Gemeinderat von Spreitenbach In- Markus Mötteli. vestitionen von rund 40 Millionen welche Eingriffe in die Anlage nötig Franken. sein werden, um dort optimal Spatenstich erfolgt im Januar unterrichten zu können. Dabei soll Die Schwerpunkte im Finanzplan die Schule mitreden dürfen. Nach sind das neue Gemeindehaus, die den momentanen Prognosen dürfte Umnutzung des heutigen Gemein- es in der Schule ab 2025 zu Engdehauses zu einem Schulhaus, eine pässen kommen. Die steigenden neue Turnhalle und der Erhalt von Schülerzahlen erfordern zudem Strassen und Gebäuden. Zum Spa- eine weitere Turnhalle. «Wo sie reatenstich für das künftige Gemeinde- lisiert wird, ist noch in Abklärung», haus – es kostet rund 13 Millionen sagt Gemeinderat Roger Mohr (SVP). Franken – werden die Spreitenba- Er erwartet, dass die Halle rund 5 cher im kommenden Januar schrei- Millionen Franken kosten wird. ten. Danach werden auf dem Areal anderthalb Jahre lang Bauarbeite- Zentrumsstrasse wird aufgewertet rinnen und Bauarbeiter dafür sor- Die Haltestelle Tivoli Garden der gen, dass das Haus in die Höhe Limmattalbahn wird zur zentralen wächst. «Im Herbst 2023 soll es be- Verkehrsdrehscheibe in Spreitenbach. Der Gemeinderat will von zugsbereit sein», sagt Mötteli. Der Bezug des neuen Gemeinde- hier aus für die Fussgänger attrakhauses ist die Voraussetzung für das tive Verkehrsbeziehungen anbienächste grosse Projekt der Gemein- ten. «Wir haben die Vorhaben beim de. Das heutige Gemeindehaus soll Agglomerationsprogramm angekünftig der Schule zur Verfügung meldet», so Mötteli. Aus dem Prostehen. Die Gemeindeversammlung gramm des Bundes zur Förderung hatte im Sommer den Projektie- der Agglomerationen erhalten Gerungskredit von 550 000 Franken meinden Geld. Unter anderem ist bewilligt. Es soll abgeklärt werden, die Aufwertung der Zentrumsstras-
WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021
massiv gesunken
AUS DEM GEMEINDERAT Adventsfenster Seit dem 1. Dezember leuchtet jeden Tag ein neues Adventsfenster im Dorf. Die Route verläuft vom «Sprützehüsli» via Chilegass – Kirchstrasse – Wigartestrasse – Eichstrasse – Schmittegasse – Alte Bahnhofstrasse – Poststrasse – Althaustrasse – Althauweg bis zur Dorfstrasse. Die 23 Adventsfenster wurden mit viel Liebe und Geduld von verschiedenen Spreitenbacher Einwohnerinnen und Einwohnern gestaltet. Am Donnerstag, 23. Dezember, findet um 18 Uhr ein Rundgang mit anschliessendem Apéro auf dem Sternenplatz statt.
Nettoschuld [in CHF Mio.]
45 40 35 30 25 20 15 10 5 0
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028
Nettoschuld [in CHF Mio.]
(Ressort Finanzen) und Gemeindepräsident dm
se geplant. Davon sollen vor allem Fussgänger und Radfahrer profitieren. In den letzten Jahren hat die Gemeinde rund 20 Millionen Franken Schulden zurückbezahlt. Gleichzeitig hat sie das Schulhaus Hasel für fast 30 Millionen Franken saniert und ausgebaut. Momentan hat sie noch rund 8 Millionen Franken Schulden. «Das sind rund 600 Franken pro Einwohner», sagt Mohr. Der kantonale Richtwert für Gemeinden beträgt 2500 Franken. Im Finanzplan rechnet der Gemeinderat mit einem Zins von 0,75 Prozent. «Wir hoffen, dass diese tiefe Zinsbelastung noch einige Zeit anhält», sagt Mötteli. Die Gemeinden als sichere Schuldner geniessen in der Regel einen günstigeren Fremdkapitalzins als Privatpersonen oder Firmen. Steuerprozentpunkte purzeln Von der Situation soll nicht nur die Gemeinde als Ganzes profitieren, auch die Steuerzahler sollen etwas davon haben. «Dank der guten Finanzlage mussten wir 2019 den Steuerfuss nicht erhöhen», sagt Mohr. Auf dieses Jahr wurde der Steuerfuss von 108 auf 105 Prozent reduziert. «Per 1. Januar wird er auf 100 Prozent sinken», so Mohr. Die Gemeindeversammlung von vorletzter Woche hatte dies mit dem Budget 2022 beschlossen. Gemäss Budget werden die natürlichen Personen rund 17,6 Millionen Franken in den Gemeindehaushalt einbe-
45 40 35 30 25 20 15 10 5 0
2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028 Nettoschuld (effektiv; ab 2021 Prognose)
Nettoschuld (Prognose 2015)
Investitionen [in CHF Mio.]
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Kulturkommission Annamarie Maggio hat mit Wirkung per Ende 2021 aus der Kulturkommission demissioniert. Der Gemeinderat dankt ihr herzlich für die geleisteten Dienste. Die Neubesetzung erfolgt im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen. Anpassung von Reglementen Aufgrund des neuen Schulgesetzes wird bekanntlich die Schulpflege per Ende 2021 abgeschafft und die entsprechenden Aufgaben gehen an den Gemeinderat über. In diesem Zusammenhang sind zwischenzeitlich alle relevanten Reglemente mit Wirkung per Januar 2022 entsprechend angepasst worden. Die Aufschaltung der bereinigten Reglemente auf der Gemeindewebsite wird in der ersten Januarwoche 2022 erfolgen. Baubewilligungen sind erteilt worden an: Stockwerkeigentümergemeinschaft Tivoli, Spreitenbach, für einen befristeten Baustelleninstallationsplatz an der Industriestrasse; Augenpartner Limmattal AG, Dietikon, für eine neue Reklame an der Fassade, Dorfstrasse 36.
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2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026 2027 2028
zahlen. Ein wichtiger Faktor für Spreitenbach sind die Aktiensteuern. Im nächsten Jahr wird mit 6,2 Millionen Franken gerechnet. Die Summe ist seit Jahren relativ konstant, was Planungssicherheit vermittelt. «Wir sind im Aargau die Gemeinde mit den vierthöchsten Firmensteuereinnahmen», sagt Mohr. Die Unternehmen sind zudem nicht sehr konjunkturabhängig, ein weiteres Plus für die Finanzplanung. Neben den Steuern ist der Beitrag aus dem kantonalen Finanzausgleich ein wichtiges Element der Spreitenbacher Finanzplanung. Er liegt bei 5 Millionen Franken. Gemeinderat Mohr erwartet, dass er
Termine 13. Dezember, 17–18 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeinaufgrund der Finanzlage rund dehaus, Poststrasse 13; 23. Dezember, 500 000 Franken sinken dürfte. 18 Uhr: Adventsfensterrundgang, BeZurzeit zählt Spreitenbach zirka sammlung beim Sternenplatz. 12 000 Einwohner. In den nächsten 15 Jahren dürften etwa 3000 dazu- Öffnungszeiten der Gemeindeverwalkommen. «Momentan überarbeiten tung Die Schalter sind wie folgt gewir die Bau- und Nutzungsord- öffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und nung», sagt der Gemeindepräsident. 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Im Bau befindliche Wohnhäuser Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 sowie Erneuerungsbauten im Lang- Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 äckerquartier dürften eher zum 402 02 82. www.spreitenbach.ch. mittel- und hochpreisigen Segment gehören. «Das könnte uns möglicherweise bessere Steuerzahler bringen», sagt Mötteli. Der Finanzplan mit den sehr vielen Detailbeträgen ist auf der Homepage der Gemeinde zu sehen.
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Heimlicher Besuch des Samichlaus Als die Spreitenbacher Kindergartenkinder am Samichlaustag aus der Aussenpause wieder ins Zimmer kamen, war die Freude gross: Der Samichlaus musste wohl inzwischen heimlich da gewesen sein. In der Mitte vom Stuhlkreis lag ein grosser Sack mit einer Karte darauf und der Laptop auf dem Lehrerpult zeigte das Bild vom Samichlaus. Nachdem die Lehrperson von der Karte abgelesen hatte, dass der Samichlaus zwar leider nicht persönlich in den Kindergarten kommen könne, dafür aber einen Gruss per Internet geschickt habe, durften die Kinder um das Lehrerpult herum Platz nehmen. Und schon erschien der Samichlaus auf dem Bildschirm, schickte Grüsse und erklärte, dass er leider wegen der Coronalage nicht persönlich in den Kindergarten kommen könne. Er werde aber über den Bildschirm eine Geschichte erzählen. Die Kinder hörten gebannt zu und strahlten, die Grüsse und die
Lebkuchen, Schokolade, Nüsse und Mandarinen vom Samichlaus. Geschichte machten ihnen grosse Freude. Der Samichlaus war ja auf diese Weise doch noch zu ihnen «in den Kindergarten» gekommen. Der Samichlaus (bzw. seine Helferinnen und Helfer von der St.-Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach) hatten für jede Kindergartenklasse einen Sack mit Lebkuchen, Schokoladen, Nüssen und Mandarinen vorbereitet. Nach der Geschichte bastelten die Kinder eine Dankeskarte für den
zVg
Samichlaus, den Text diktierten die Kinder der Lehrerperson. Und weil die Kinder schon selbst Samichlauskarten gebastelt hatten, arrangierten sie diese Bastelarbeiten samt der Dankeskarte zu einer «SamichlausFamilie», die auf einem Foto festgehalten wurde. Zu Unterrichtsende durfte jedes Kind ein prall gefülltes Säckli mit den feinen Naschereien mit nach Hause nehmen. (zVg)
MUSIKSCHULE
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Anmeldetermin Bis zum 15. Dezember können Kinder und Jugendliche für den Musikunterricht an der Musikschule Spreitenbach angemeldet werden. Unterrichtsstart ist nach den Sportferien. Unter www.musikschule-spreitenbach.ch sind viele Videos zu finden, in denen die Musikschülerinnen und -schüler der Musik-
schule Spreitenbach ihre Instrumente präsentieren. Ebenso zu finden sind dort Informationen zum Angebot, zu den Tarifen sowie die Anmeldeformulare. Für Beratung und Fragen steht das Sekretariat der Musikschule zur Verfügung. Hier können auch Schnupperlektionen gebucht werden. Tel. 056 418 88 43. (zVg) Unterricht für Musikbegeisterte.
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Der «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und «Der Seetaler/der Lindenberg» berichten einmal wöchentlich über die lokalen Begebenheiten in der Region Lenzburg. Als amtliches Publikationsorgan generieren sie eine hundertprozentige Abdeckung in allen 28 Gemeinden.
Redaktor 60% (a) Der Frauenturnverein Spreitenbach und Benny Estermann, Abteilungsleiter Schibli AG Spreitenbach, in den neuen Oberteilen.
Die Schibli-Gruppe – alles aus einer Hand Dank der Zugehörigkeit zur SchibliGruppe profitieren die Limmattaler Kunden von der Erfahrung aus sechs Kompetenzbereichen – Elektrotechnik, erneuerbare Energie, Elektrosicherheit, Gebäudetechnik, Automatik und IT. Ein sehr breites Portfolio, welches sämtliche Anforderungen an moderne Gebäude und Infrastruktur abdeckt. Schibli AG Poststrasse 35, 8957 Spreitenbach Tel. +41 56 401 52 52 spreitenbach@schibli.com www.schibli.com
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• Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Raum Lenzburg/Seetal ist Ihre Welt. • Sie berichten über Neuigkeiten, welche die Menschen in der Region bewegen. • Sie pflegen Kontakt zu relevanten Ansprechpartnern. • Sie liefern redaktionelle Inputs und helfen mit bei der Planung. • Sie redigieren eingesandte Texte, layouten und übernehmen auch administrative Aufgaben.
• Sie verfügen über Erfahrung im Lokaljournalismus sowie über ein breit gefächertes journalistisches Interesse. • Sie besitzen ein gutes Netzwerk in der Region • Sie haben die Fähigkeit, die Themen lesernah aufzuarbeiten. • Ein hohes Mass an Eigeninitiative ist für Sie selbstverständlich. • Zeitliche Flexibilität, Freude am Neuen sowie Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab.
Warum bei uns ein (a) im Stellentitel steht? Weil bei uns die Bewerbungen aller Menschen willkommen sind, die Lust darauf haben, uns mit ihren vielfältigen Talenten weiterzubringen. Das allein zählt – und nicht Alter oder Geschlecht, Herkunft, Religion oder sexuelle Orientierung.
Arbeitsort Kronenplatz 2, Lenzburg, Schweiz
Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.chmedia.ch/jobs. Für fachliche Fragen steht Ihnen Fritz Thut, Redaktionsleiter, unter T: +41 58 200 58 12, gerne zur Verfügung. Alle offenen Stellen und Online-Bewerbung auf: chmedia.ch/jobs
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
WOCHE NR. 49 DONNERSTAG, 9. DEZEMBER 2021
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 11. Dezember, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli) – Adventsgottesdienst mit der Jungwacht St. Sebastian – mit CovidZertifikat. Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Dienstag, 14. Dezember, 19 Uhr, Adventsfeier der Arwo. Mittwoch, 15. Dezember, 6.30 Uhr, Roratefeier auf dem Sulperg – mit Covid-Zertifikat. 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 10. Dezember, 6.30 Uhr, Rorate-Gottesdienst in kroatischer Sprache; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier; 20 Uhr, Preghiera di Avvento. Samstag, 11. Dezember, 18 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana – mit Covid-Zertifikat; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 13. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Dienstag, 14. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 17.30 Uhr, Beichte und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Mittwoch, 15. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Eucharistiefeier; 18.30 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Donnerstag, 16. Dezember, 6 Uhr, RorateWortgottesdienst – mit Covid-Zertifikat; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 12. Dezember: 11 Uhr Eucharistiefeier, Hans Boog – mit Covid-Zertifikat.
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger-König). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 14. Dezember, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 11. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Krysztof Kilarski). Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Krysztof Kilarski und Gospelchor) – mit Covid-Zertifikat. Montag, 13. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 15. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 12. Dezember, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger-König). Anschliessend Kirchenkaffee – mit Covid-Zertifikat.
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 10. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, 11. Dezember, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Georges Pitsikas und Martha Isenegger. Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Krysztof Kilarski) – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 15. Dezember, 6 Uhr, 3. Rorate-Gottesdienst mit Zithergruppe und anschliessendem Zmorge – mit Covid-Zertifikat. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 10. Dezember, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst zum 3. Advent (Renate Bilinski). Der anschliessende Kirchenkaffee kann nur mit Zertifikat und Ausweis besucht werden. Donnerstag, 16. Dezember, 7.30 Uhr, Morgengebet.
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 10. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 12. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 11. Dezember, 6.30 Uhr, Erwachsene Rorate KAB – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 12. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Anton Schallberger und Mario Stöckli) – mit Covid-Zertifikat. Anschliessend Chilekafi; 17.30 Uhr, kein Rosenkranzgebet. Dienstag, 14. Dezember, 19 Uhr, Buss- und Versöhnungsfeier (Joseph Kalamba). Mittwoch, 15. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 11. Dezember, 19 Uhr, adventliches Abendlob. Sonntag, 12. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat; 16.30 Uhr, Adventsvesper – mit CovidZertifikat, Maskenpflicht und Anmeldung bis 6. Dezember an vereinpro@ kloster-fahr.ch (Name, Adresse, Anzahl Personen). Dienstag, 14. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 16. Dezember, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit CovidZertifikat.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Offenes Singen im Advent Dazu eingeladen sind alle, die Freude am Singen haben. Es werden ein- und mehrstimmige Advents- und Weihnachtslieder aus dem reformierten Gesangbuch unter der Leitung von Giulia Guarneri Giovanelli gesungen. An der Orgel: Jonas Hablützel. Im Anschluss gibt es Punsch und Tee, sofern Corona dies zulässt. Ref.
Kirche, Etzelstrasse 22, Wettingen, Mittwoch, 15. Dezember, 19.30 Sonntag, 12. Dezember, 17 bis 18 Uhr. Uhr – mit Covid-Zertifikat. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Zäme sii, Kirchgemeindehaus Ge- Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, meinschaftsraum, Gipfstr. 4, Würen- 16. Dezember, 14 Uhr. los, Dienstag, 14. Dezember, 14 Uhr. Bibel-Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Chorprobe der Bridge Singers, refor- Würenlos, Donnerstag, 16. Dezemmierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, ber, 19 Uhr.
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«MEIN GOTT»
Yvonne Keller, Sozialdiakonin Evangelische Kirchgemeinde WettingenNeuenhof
Am 30 November publizierte 20minuten.ch einen Artikel mit dem Titel «EU kippt ‹Weihnachten› und ‹Maria und Johannes› aus dem Vokabular». Eine «Schlagzeile», die mir als Christin an die Nieren geht! Meine Vernunft sagt mir indessen, dass dies aus dem Zusammenhang gerissene Worte sind, welche Aufmerksamkeit heischen sollen. Doch wer beim Titel stehen bleibt, weiss nicht, dass die eigentliche Absicht des EU-Leitfadens ist, unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen Rechnung zu tragen und niemanden in der politischen Diskussion zu übergehen. Hinter dieser Absicht kann ich als Mensch unter Menschen, die alle leben wollen, sehr wohl stehen. Ich möchte niemanden ausklammern! Genau dies bewirken solche Schlagzeilen leider. Kurze Zeit später höre ich, dass zu den geplanten Massnahmen des BAG auch eine Zertifikatspflicht für private Treffen ab 11 Personen gehört, vorerst bis am 24. Januar befristet. Wenn Letzteres Realität wird, betrifft dies meine Familie ganz direkt: Solange ich mich erinnere, fand jedes Jahr am 24., 25. oder 26. Dezember ein grosses Familientreffen statt: Grosseltern, Eltern, Kinder mit ihren Familien oder Partnerinnen und Partnern. Stets waren es mehr als 11 Personen. Nach dem Tod unserer Eltern wechselten wir Kinder uns ab mit der Organisation. In diesem Jahr ist meine Familie an der Reihe. Die Familie meiner Schwester ist nicht geimpft, diejenige meines Bruders schon … Sollen wir nun die gemeinsame Feier absagen? Oder getrennt mit den beiden Familien feiern? Was genau ist da der Unterschied? Ich glaube, dass Nächstenliebe ein Schlüssel ist, der in jedes Schloss passt. Und ich hoffe weiter auf Weihnachten – auch in diesem Jahr. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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WÜRENLOS
Sie übten
AUS DEM GEMEINDERAT Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 16. Dezember.
Als eine der ersten in der Schweiz absolvierten zwei Würenloser Sekundarklassen einen Workshop, der ihnen beim Umgang mit sozialen Medien hilft.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr.
VERMISCHTES Unterhaltsarbeiten im Würenloser Feuchtgebiet Bollen Die Feuchtgebiete sind wichtige Lebensräume für seltene Amphibien, Insekten und Vögel. Jährlich wird das Schilf im Feuchtgebiet Bollen durch das Forstamt geschnitten. Zudem werden die Sträucher ausgelichtet, damit der Lebensraum der Geburtshelferkröte («Glögglifrösch») besser besonnt wird. Das Schnittgut des Schilfes muss zu Haufen zusammengetragen werden. Mit den Ästen der Sträucher werden Harald-Hecken errichtet, um wertvollen Wohnraum und gute Verstecke für alle Bewohner des Feuchtbiotops zu schaffen. Wer hätte Zeit und Lust, bei diesen Arbeiten zu helfen? Der Naturund Vogelschutzverein Würenlos lädt alle kleinen und grossen Naturfreunde ein, die Unterhaltsarbeiten im Feuchtgebiet Bollen tatkräftig zu unterstützen. Die Arbeiten finden bei jedem Wetter statt. Eine allfällige Absage infolge Unwetterwarnungen erfolgt auf www.nvvw.ch. Treffpunkt: In Würenlos bei der Einmündung Lugibachstrasse in die Furttalstrasse, Samstag, 11. Dezember, 9 Uhr. Dauer des Einsatzes: ca. 3 Stunden. Kleidung: Gutes wasserfestes Schuhwerk (Wanderschuhe oder Gummistiefel), Arbeitshandschuhe, der Witterung entsprechende Kleidung. Verpflegung: Jeder Teilnehmer wird gebeten, selbst Getränke und Verpflegung mitzubringen. (zVg)
SIBYLLE EGLOFF
Visualisierung Haupteingang Alterszentrum.
Weiterer Meilenstein fürs Alterszentrum
Der Verein Alterszentrum Würenlos hat am Weihnachtsmarkt mit zahlreichen Visualisierungen über den aktuellen Stand informiert und viele positive Rückmeldungen erhalten.
Nach der Durchführung des Studienauftrags 2018, der Betreiberwahl 2019 und dem Entscheid der Gemeindeversammlung bezüglich des Baurechts auf der Zentrumswiese 2020 wurde Ende Oktober der nächste Meilenstein für die Realisierung des Alterszentrums erreicht: Das Baugesuch wurde der Bauverwaltung eingereicht. Die Publikation des Baugesuchs erfolgt Anfang Januar 2022,
dann werden auch die Bauprofile gestellt. Zeitgleich wird allen Würenloser Haushalten eine Informationsbroschüre zum Alterszentrum zugestellt werden. Aufgrund des Vorentscheidverfahrens 2019/2020 wurde das Projekt in diversen Punkten verändert und hat so an weiteren Stärken gewonnen. Es umfasst nun noch 32 «Wohnungen mit Dienstleistungen» (1,5 bis 3,5 Zimmer) und weiterhin 44 Pflegeplätze. Hinzu kommen übliche Angebote wie ein öffentliches Restaurant, ein Mehrzwecksaal, ein Raum der Stille und Räume für persönliche Dienstleistungen wie Coiffeur, Podologie oder Physiotherapie. Die Spitex Würenlos wird ebenfalls einziehen. Der Verein Alterszentrum Würenlos hofft weiterhin auf eine rasche Realisierung des Alterszentrums. (zVg)
Welche Rolle spielen
INSERATE
Hausgemacht – Genuss pur. Regionale, saisonale und marktfrische Küche im Herzen von Würenlos. www.gartenrestaurant-am-bach.ch
Saisonal – marktfrisch. Aus eigener Manufaktur. Teigwaren, Saucen, Konfitüren, aromatisierte Zucker, Kräutersalze und mehr. www.feinesvonandres.ch Landstrasse 78, 5436 Würenlos Der Natur- und Vogelschutzverein freut sich über Unterstützung. zVg
zVg
Viele Hände schnellen nach oben auf die Frage, wer alles soziale Medien nutzt. Die 15 Schülerinnen und Schüler der Sekklasse 2B im Schulhaus Feld in Würenlos bewegen sich mit ihrem Smartphone täglich in der digitalen Welt. Sie kommunizieren auf Instagram, schauen Videos auf Tiktok, senden sich Fotos auf Snapchat und recherchieren auf Google. Das wird nach einer Gesprächsrunde mit den Würenloser Jugendlichen schnell klar. Als «Digital Natives» ist auch nichts anderes von ihnen zu erwarten – sie wissen, wie die sozialen Netzwerke funktionieren und wo sie Inhalte und Informationen abrufen können. Und doch umfasst digitale Kompetenz mehr als nur technische Fähigkeiten. Daran knüpft das Pilotprojekt «Digital Ninja Bootcamp» an.
Öffnungszeiten: Di - Fr: 8.30 - 22 / So: 9.30 - 17 / Mo & Sa: Ruhetag
Dario, 14, Sekundarschüler Mir dienen die sozialen Medien zur Unterhaltung oder um Langeweile zu überbrücken. Ich nutze vor allem Whatsapp, Snapchat und Tiktok, jedoch nicht jeden Tag. Viele Dinge, die wir während des Workshops angeschaut haben, habe ich bereits gewusst. So zum Beispiel, wie man Fotos erstellen und bearbeiten kann. Meiner Meinung nach braucht es keinen speziellen Fokus in der Schule für den Umgang mit sozialen Medien. Es ist gut, darüber zu reden, aber vielfach werden Themen wiederholt. Wir wissen, auf was wir achten müssen. Auch zu Hause spreche ich nicht oft darüber, meine Eltern vertrauen mir. Ich fühle mich sicher im Umgang mit sozialen Medien.
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ihre digitalen Fertigkeiten cher Innovationsagentur artsnext unter Einbezug von kantonalen Bildungs- und Schulbehörden sowie Lehrkräften entwickelt. Ziel des Projekts ist es, bei jungen Menschen ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie sie sich im Netz darstellen und was sie von sich preisgeben, wie sie sich informieren und wie sie ihr kritisches Denken anhand der gewonnenen Informationen schulen können. Mobbing im Klassenchat «Unser Informatiklehrer Günter Neumann wurde auf das Projekt aufmerksam und leitete es an mich weiter, weil ihm die Idee, die Jugendlichen auf spielerische Art und Weise für das Thema Cyberspace und soziale Medien zu sensibilisieren, zusagte», erzählt Oberstufenschulleiterin Mirjam Frey. Da soziale Medien im Jugendalter hochaktuell seien, habe sie grünes Licht für die Teilnahme am Workshop gegeben. «In den letzten zwei Jahren gab es immer wieder MoSich in Szene setzen: Jugendliche lernen, wie sie Fotos fürs Netz machen. zVg mente, in denen wir uns mit Cybermobbing beispielsweise in KlassenDie Schülerinnen und Schüler der ten in der Schweiz am eintägigen chats auseinandersetzen mussten. Sekklasse 2B und ihre Parallelklasse Workshop teil. Das Programm wur- Es fand zwar nicht in der Schule nahmen im Herbst als eine der ers- de von Huawei Schweiz und der Zür- statt, jedoch hat es einen Einfluss
auf das Klassenklima», sagt Frey. Ihr sei es wichtig, dass der Umgang im Netz immer wieder thematisiert werde – auch von den Eltern zu Hause. «Der Workshop hat diesbezüglich gute Denkanstösse gegeben. Daher kann ich mir gut vorstellen, dass er wieder durchgeführt wird», so Frey. Zufrieden zeigt sich auch Lina Dönni, deren Sekklasse am «Digital Ninja Bootcamp» teilnahm. «Ich war überrascht, wie nahe der Workshop der Lebenswelt meiner Schülerinnen und Schüler war. Zudem fand ich die Inhalte lässig und jugendgerecht präsentiert», erzählt Dönni. In verschiedene Parcours aufgeteilt, wurden die Jugendlichen von fünf Personen betreut. Sie zeichneten, schossen Fotos, googelten sich selbst und ihre Eltern, entlarvten Fake News und sahen beim Erstellen von Tonspuren, wie einfach Aussagen im Netz manipuliert werden können. Die Würenloser Jugendlichen erhielten sogar Besuch von einem Influencer. «Das war sicher etwas Spezielles für die Schülerinnen und Schüler», sagt Dönni. Sie kriegten schliesslich nicht täglich Einblick in die Arbeit eines Social-Media-Profis.
soziale Medien in deinem Leben? Was nimmst du aus dem Workshop mit?
Nico, 14, Sekundarschüler
Chiara, 14, Sekundarschülerin
Nevio, 15, Sekundarschüler
Alma, 13, Sekundarschülerin
Die digitalen Netzwerke sind sehr wichtig für mich, ich informiere mich dort zum Beispiel über Fussballresultate und kommuniziere mit meinen Kollegen. Zudem habe ich so immer einen Beweis zur Hand. Wenn jemand behauptet, er habe etwas nicht gesagt, kann ich auf den Chatverlauf verweisen, der lügt nicht. Ich fühle mich sicher im Internet und wusste das meiste, was wir im Workshop besprochen haben. Dass man aufpassen muss, sollten langsam alle gecheckt haben. Gefallen hat mir, dass wir Tonspuren erstellt haben. Dass das Thema soziale Medien noch mehr im Schulunterricht behandelt werden sollte, finde ich aber nicht.
Ich bin viel am Handy, unterhalte mich so mit Freunden, vor allem mit solchen, die nicht in der Nähe wohnen. Meine Bildschirmzeit beträgt etwa 4 Stunden, am Wochenende manchmal sogar 8 bis 9 Stunden. Die Schule wird deshalb etwas vernachlässigt und die Familie kommt zu kurz. Das möchte ich im neuen Jahr ändern und meinen Handykonsum reduzieren. Ich habe im Workshop gelernt, dass man vorsichtig sein muss, was man im Internet von sich selbst preisgibt. Ich finde es gut, dass die Schule vor allem das Thema Cybermobbing anspricht. Ansonsten ist es aber etwas Privates, um das sich die Eltern kümmern sollten.
Die sozialen Medien bedeuten mir nicht so viel. Ich nutze sie, wenn ich runterfahren und chillen will. Gefallen hat mir am Workshop, dass wir Tonspuren aufnehmen und synchron sprechen konnten. Das ist gar nicht so einfach, wir haben sechs Anläufe gebraucht, bis es geklappt hat. Das Thema Medienkonsum gehört für mich nicht in die Schule, sondern sollte zu Hause diskutiert werden. Meine Eltern haben mir den Umgang im Internet erklärt, bevor ich ein Handy bekommen habe. Wichtig ist, dass die Eltern ihren Kindern vertrauen. Ich bin gegen Handysperren und Kontrollen. Denn wenn etwas verboten ist, dann macht man es sowieso.
Ich schreibe mit meinen Freundinnen auf Snapchat und nutze Tiktok, wenn ich gerade nichts anderes zu tun habe. Einen Instagram-Account habe ich nicht, das erlauben mir meine Eltern nicht, weil ich zu jung dafür bin. Ich habe deswegen aber nicht das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich freue mich sogar, dass sich meine Eltern um mich sorgen. Der Workshop hat mir noch deutlicher aufgezeigt, dass ich nicht mit fremden Personen schreiben und jede Freundschaftsanfrage annehmen soll. Wenn man sich zu stark in die Öffentlichkeit setzt, können schlimme Sachen passieren. Man kann gehackt werden. Deshalb sind alle meine SocialMedia-Konten privat.
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AGENDA
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IN EIGENER SACHE
«DAS LETZTE WORT»
Geschätzte Leserinnen und Leser Bei der täglichen redaktionellen Arbeit pflegen wir eine konstruktive Grundhaltung. Wir wollen aus den Gemeinden informieren, sachlich über lokalpolitische Abläufe berichten und die regionale Identität im aargauischen Limmattal fördern. In der Limmatwelle von vergangener Woche hat der Autor im Meinungsgefäss «Das letzte Wort» seine persönliche Sichtweise zu Weihnachten kundgetan. Die Reaktionen zeigen, dass dieser Text auch zu Empörung geführt hat. Uns ist es ein Anliegen, in unserer Berichterstattung respektvoll miteinander umzugehen. Die Verlags- und Redaktionsleitung entschuldigt sich deshalb, wenn für einige Leserinnen und Leser mit diesem Beitrag diese Grenze des Respekts ihnen respektive ihrer Tradition gegenüber überschritten worden ist. Wir wünschen Ihnen eine besinnliche Adventszeit und schöne Festtage. Stefan Biedermann, Leiter Wochenzeitungen Melanie Bär, Redaktionsleiterin
24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION: redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSTEAM: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk), Dieter Minder (dm), REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73 EIN PRODUKT DER
Sibylle Egloff, freie Mitarbeiterin
Soldat Kertész Erzählt wird von Einsamkeit, Empfindsamkeit und Freundschaft. Eine Geschichte von jungen Männern, die nicht ins System passen. Ein Spiel mit Robert Baranowski und Jonas Gygax im Theater im Kornhaus Baden am 15. und 16.12. um 20.15 Uhr. (zVg)
SPREITENBACH «Family Days» Das Programm beinhaltet eine Kinderführung zur «Wunderwelt der Kartoffel» mit faszinierenden Experimenten und einem Wettbewerb, mit einem Cowboy-Familientag als Hauptpreis. www.umweltarena. ch Umwelt-Arena, Mittwoch, 15.12., 10–17 Uhr. Buchstart Kurze Geschichten, Versli, Fingerspiele und Lieder mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Samstag, 11.12., 9.30–10 Uhr Geschichtenstunde Claudia Steiner erzählt eine Weihnachtsgeschichte mit dem Kamishibai (Koffertheater). Für Kinder ab 4 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Dienstag, 14.12., 16.30–17 Uhr
WETTINGEN seniOrient «Hiroshima, mon amour» von Alain Resnais aus dem Jahr 1959. Dauer: 90 Min. Covid-Zertifikat erforderlich. Keine Platzreservation. www. orientkino.ch Kino Orient, Donnerstag, 9.12., 15–17 Uhr. Film «Nemesis» von Thomas Imbach Filmvorführung im Rahmen der Ausstellung «Landschaft – erforscht, interpretiert, konstruiert» im Trudelhaus Baden. Der Film zeigt den Wandel einer urbanen Landschaft. Anschliessend Gespräch mit Thomas Imbach. www.orientkino.ch Kino Orient, Donnerstag, 9.12., 19–22 Uhr. Pro Senctute Sonntags-Treff Mittagessen mit anschliessendem Jass- und Spielnachmittag (Menü nach Wahl). An-/Abmel-
dung bis Freitag, 10.12., 19 Uhr, unter Tel. 079 612 28 00. Hotel Zwyssighof, Sonntag, 12.12.2021, ab 11.30 Uhr. «O Tannenbaum» Die neue Weihnachtsgeschichte über die Abenteuer dreier Weihnachtsbäume, von und mit Sven Mathiasen. Gespielt mit Objekten und Flachfiguren. Spiel und Idee: Sven Mathiasen. Regie: Eva Kaufmann. Ab 4 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, 10.12., 20.30– 21.15 Uhr, 11.12., 16–16.45 Uhr, 12.12., 11–11.45 Uhr. «Kunst Schau 5430» – 2021 Jahresausstellung der Wettinger Kunstschaffenden in der Galerie im Gluri-Suter-Huus und dem Museum Eduard Spörri. Freier Eintritt. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 12.12., 11–17 Uhr, 15.12., 15–18 Uhr 5. Wettinger Kammerkonzert – «Horn–Trio» Mitwirkende: Oliver Darbellay (Horn), Noëlle-Anne Darbellay (Violine), Silke Avenhaus (Klavier). Einlass nur mit Covid-Zertifikat und gültigem Ausweis. Schulhaus Margeläcker, Sonntag, 12.12., 16 Uhr.
NEUENHOF Weihnachtskonzert Das Vokalensemble Voice 5 tritt mit seinem traditionellen Weihnachtsprogramm «Auf dem Berge, da weht der Wind» auf. Katholische Kirche Neuenhof, Sonntag, 12.12., 17 Uhr
WÜRENLOS Gschicht bim Chuestall Das Publikum lauscht einer Geschichte «zum Staunen, Nachdenken oder Schmunzeln», dieses Jahr im Freien beim grossen Nussbaum. Beim ehemaligen Stall von Ernst Tschanz, Oetlikon, Sonntag, 12.12., 17 Uhr.
Weihnachten steht kurz bevor. Das wird einem nicht nur wegen des überfüllten und vor Kitsch strotzenden Shoppi bewusst, sondern auch weil viele Freunde auf Biegen und Brechen noch schnell ein Glühwein-Date oder einen Samichlausbrunch in den Terminkalender pressen wollen – damit man sich auch ganz sicher nochmals sieht, bevor man ins 2022 rutscht. Als wäre man nicht schon genug im Stress angesichts der Tatsache, dass bereits der zweite Advent verstrichen ist, man Mariah Careys «All I want for Christmas» schon zum gefühlt zehnten Mal im Radio gehört hat und man trotzdem immer noch keine selbst gemachten Weihnachtsguetzli auf dem Tisch stehen, geschweige denn Geschenke für den ebenfalls noch fehlenden Christbaum hat. Doch dieses Jahr will ich mich nicht beklagen und mich nicht hetzen lassen. Dieses Jahr ist anders. Ich werde es geniessen, auch wenn ich erst alles am vierten Advent bereit habe. Das bin ich 2021 schuldig. Hat es mir doch eines der schönsten Jahre meines Lebens beschert mit einem vier Monate verfrühten Weihnachtsgeschenk – meiner kleinen Tochter, die im August zur Welt gekommen ist. Sie ist der Grund, wieso ich mich auf dieses Fest besonders freue und ich es kaum erwarten kann, die Christbaumkugeln aus dem Keller zu holen und die Weihnachtssterne ans Fenster zu hängen. In den vergangenen Jahren ist meine Familie leider stetig geschrumpft, meine Grosseltern sind von uns gegangen. Für meine Eltern und mich war Weihnachten seitdem nicht mehr dasselbe. Das Festessen und der Tannenbaum erinnerten an die schmerzliche Lücke, die sie hinterliessen. Doch 2021 ist anders, mein kleines Christkind erwärmt dieses Jahr die Herzen der Familie und lässt uns trotz unsicherer Zeiten positiv ins neue Jahr blicken. Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch