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Limmatwellle Woche 48

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 2. Dezember 2021, 60. Jahrgang, Nr. 48

Mehmann holt sich Gemeinderatssitz

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Kuster gewinnt im zweiten Anlauf

Neuenhof hat einen neuen Gemein- Roland Kuster entscheidet derat. Er heisst: Felix Mehmann. Der das Rennen um das Parteilose hat sich gegen den Grünen Mohaya Devay durchgesetzt und Wettinger Gemeindeamfolgt auf Marco Hürsch (Die Mitte). mannamt für sich. Nach Der 66-Jährige verrät, wie er seinen schwierigem Wahlkampf Triumph gefeiert hat und was bei ihm jetzt als Nächstes auf dem Ter- zeigt er sich erleichtert. minkalender steht. Eines seiner zentralen Anliegen: die ältere Bevölke- SIBYLLE EGLOFF rung unterstützen. (rsz) S. 7 Es waren keine einfachen Wochen für Gemeindeammann Roland Kuster (Die Mitte). Nach der Wahlschlappe Ende September bei den Erneuerungswahlen des Gemeinderats – er verpasste das absolute Mehr als Gemeindeammann und Gemeindeschreiber Jürg Müller feier- schaffte es mit der tiefsten Stimte im November sein 35-Jahr-Jubilä- menzahl in den Gemeinderat – um auf der Verwaltung. 1986 starte- wähnte sich der 62-Jährige bis zum te der heute 56-Jährige seine Karriere Ausgang des zweiten Wahlgangs in Spreitenbach, damals noch auf der letzten Sonntag in Ungewissheit. Schreibmaschine. Eigentlich wollte Und dies, obwohl sich HerausfordeMüller nur ein paar Jahre bleiben. rer Andrea Bova (parteilos) aufWieso er Spreitenbach bis heute nicht grund einer Krebsdiagnose Ende den Rücken gekehrt hat, erzählte er Oktober aus dem Wahlkampf zuder Limmatwelle. (LiWe) S. 11 rückgezogen hatte. Dieser erhielt

35 Jahre im Dienste Spreitenbachs

Er bleibt Wettingen weitere vier Jahre als Ammann erhalten. dennoch beachtliche 2539 Stimmen, Kuster vereinte jedoch 3840 auf sich und entschied so das Rennen für sich. Erleichtert zeigte er sich daher nach Bekanntwerden des Resultats. «Es ist ein emotionaler Moment für mich und ich bin sehr

Stefan Biedermann

froh, dass das Ergebnis so gut und deutlich ausfällt», sagte er am Sonntagabend im Festzelt von Christian Steimer auf dem Lindenplatz. Dort bedankte er sich bei den Anwesenden, die ihn in dieser unsicheren Zeit unterstützt hatten. S. 2/3

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WETTINGEN

Roland Kuster wird Nach einem schwierigen Wahlkampf schafft Roland Kuster im zweiten Anlauf die Wahl zum Gemeindeammann und ebnet so Gemeinderat Markus Haas (FDP) den Weg zur Wiederwahl.

Klimaschonende Energie für Wettingen.

Archiv/Alex Spichale

Wärmeverbund geplant Energie Wettingen und EWZ haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen und beginnen mit einer Machbarkeitsstudie für einen grossen Wärmeverbund in Wettingen. Ziel ist es, den CO2-Ausstoss der Heizungen in der Gemeinde auf ein Minimum zu reduzieren. Welche Gebiete angeschlossen werden und welche erneuerbare Energie zum Einsatz kommen soll, ist Teil der Studie. Die Ergebnisse werden im Frühling 2022 erwartet, heisst es in einer Medienmitteilung von Energie Wettingen und EWZ. Das Bedürfnis nach Wärme aus erneuerbarer Energie sei in Wettingen gross und werde in Zukunft

stetig wachsen. Auch werde der Einsatz klimaschonender Energieträger für die Standortattraktivität von Wettingen und Umgebung immer wichtiger. Energie Wettingen und EWZ haben deshalb einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, um gemeinsam die Realisierung eines umweltfreundlichen Wärmeverbunds im Versorgungsgebiet Wettingen verstärkt voranzutreiben. In den nächsten Monaten will man die Planung in Form einer Machbarkeitsstudie vertiefen. Im Fokus der weiteren Abklärungen steht als Energieträger eine Kombination von Holz und Tiefengrundwasser. Zudem soll ein möglicher Versorgungsperimeter konkretisiert werden. Potenzielle Ankerkunden haben bereits Interesse an einem Anschluss geäussert. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie werden im Frühling 2022 erwartet. (zVg)

sondere meiner Familie, die mir stets Kraft gibt», sagte Kuster. Es sei eine schwierige Zeit gewesen, weil im Vorfeld alles andere als klar gewesen sei, wie der zweite Wahlgang ausgehen würde. Und trotzdem habe er immer gespürt, dass er von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen werde. Zur Erinnerung: Kuster schaffte es beim ersten Wahlgang im September mit der tiefsten Stimmenzahl in den Gemeinderat und SIBYLLE EGLOFF verpasste als Gemeindeammann das Im zweiten Anlauf ist Roland Kuster absolute Mehr. (Die Mitte) die Wahl geglückt. Er wird weitere vier Jahre als Gemein- Erfahrung und Nahbarkeit deammann die Geschicke Wettin- verhalfen zum Sieg gens leiten. Das haben die Stimm- Der amtierende Gemeindeammann berechtigten vergangenen Sonntag zog nach diesem enttäuschenden entschieden. Kuster vereinte bei Resultat Konsequenzen. «Ich habe einer Stimmbeteiligung von 55,8 gemerkt, dass ich als Person greifProzent 3840 Stimmen auf sich, barer werden muss. Viele Stimmwährend sein Kontrahent Andrea berechtigte haben zu wenig über Bova (parteilos) 2539 Stimmen er- mich gewusst, deshalb habe ich hielt. Eine beachtliche Zahl, wenn mich in einem öffentlichen Brief an man bedenkt, dass sich Bova auf- die Wählenden gewandt. Ich glaube grund einer Krebsdiagnose Ende das hat einige überzeugt.» ZuguteOktober aus dem Wahlkampf zu- gekommen sei ihm aber sicherlich rückzogen hatte. Ob ihm dies zu auch seine politische Erfahrung. denken gibt, wollte Kuster am «Diese steht für Kontinuität, die es braucht, um künftige HerausfordeWahlsonntag nicht sagen. Der 62-Jährige genoss viel mehr rungen in Wettingen anzupacken», den erfolgreichen Abschluss eines sagte Kuster. Und davon gibt es einige. Kuster aufreibenden Wahlkampfs im Festzelt von Winzer Christian Steimer verwies insbesondere auf die Siedauf dem Lindenplatz in Wettingen lungsplanung, das Bereitstellen und bedankte sich bei Wein und einer guten Schulinfrastruktur und flambierter Treberwurst bei seinen gesunde Finanzen. «Ich würde mich Unterstützerinnen und Unterstüt- freuen, wenn ich bis zum Ende der zern. «Es ist ein emotionaler Mo- nächsten Legislatur diese Themen ment für mich und ich bin sehr lösen und erledigen könnte.» Erfreut über das Wahlergebnis froh, dass das Ergebnis so gut und deutlich ausfällt. Ich danke allen, zeigte sich auch Markus Haas (FDP), die mich unterstützt haben, insbe- der Kuster im Festzelt gratulierte.

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WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 2. DEZEMBER 2021

als Ammann bestätigt

Ersatzwahl für Gemeinderatssitz erfolgt am 13. Februar «Es dauert eine ganze Legislatur, um die Abläufe zu kennen und die Dossiers zu beherrschen, das kenne ich aus eigener Erfahrung», so Haas. Und auch für ihn persönlich spielt

das Wahlergebnis eine bedeutende Rolle. «Ich habe aufgrund der positiven Rückmeldungen und der breiten Unterstützung entschieden, dass ich nochmals für den frei gewordenen Gemeinderatssitz kandidiere. In meinem Ressort Soziales und Gesundheit steht noch einiges an Arbeit an, die ich zu Ende führen möchte. Eine Bedingung war jedoch auch, dass Roland Kuster wieder zum Gemeindeammann gewählt wird», verriet er. Im September musste Haas eine Schlappe hinnehmen. Der parteilose Andrea Bova

AUS DEM GEMEINDERAT Resultate Abstimmungen vom 28. November Stimmberechtigte: 12 554; gültig eingereichte Stimmrechtsausweise: 8727. Budget 2022 Gemeinde Wettingen: eingelangte Stimmzettel: 7604; davon leer und ungültig: 108; in Betracht fallende Stimmzettel: 7496; Ja-Stimmen: 6742; Nein-Stimmen: 754. Gemeindeammannwahl, 2. Wahlgang: eingelangte Stimmzettel: 7007; davon leer und ungültig: 628; in Betracht fallende Stimmzettel: 6379; Bova Andrea: 2539; Kuster Roland: 3840 Wahl- und Abstimmungsbeschwerden sind innert 3 Tagen nach der Publikation an den Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen.

Stefan Biedermann

Glückwünsche zum Geburtstag: Folgende Personen feiern im Dezember ihren 90. Geburtstag: Am 5. Dezember, Sebastian Keller, Bahnhofstrasse 107, Wettingen, und am 6. Dezember, Katharina Reich, Büntstrasse 8, Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit.

schaffte es als Newcomer in den Gemeinderat auf Kosten von Haas. Er schied nach vier Jahren als Überzähliger aus dem Gremium aus. Doch mit dem Rückzug des krebskranken Bovas werden die Karten nun nochmals neu gemischt. Die Ersatzwahl für den frei gewordenen Gemeinderatssitz findet am 13. Februar 2022 statt. Kandidatinnen und Kandidaten – auch solche, die nicht bereits im ersten Wahlgang angetreten sind – können sich bis am 31. Dezember um 12 Uhr mittags zur Wahl anmelden.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Freuen sich über den Wahlsieg: Gemeindeammann Roland Kuster und Gemeinderat Markus Haas (v. l.). «Es ist wichtig für Wettingen, dass Roli bleibt», sagte der Wettinger Gemeinderat. Kuster bringe viel Erfahrung mit und engagiere sich mit Herzblut für die Gemeinde. Ein neuer Ammann müsse sich wieder einarbeiten, das brauche Zeit.

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mittels eines Holztheaters. Mit grossen Bildkarten wird ein Bilderbuch erzählt, dabei können die Kinder in die Bilder und die Geschichte eintauchen. So werden Sprache und Kunst auf spielerische Weise den kleinen Zuhörern vermittelt und ihre Lust fürs spätere Lesen geweckt. Anschliessend wird eine Kleinigkeit gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um Anmeldung unter www. eveeno.com/Kamishibai wird gebeten. Es gilt Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 4. Dezember, 10.30 Uhr. Dauer ca. 45 Minuten. (zVg)

Es wird fleissig gebastelt.

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Adventsverkauf Primarschule Margeläcker Nachdem das Elternteam nach einem Weihnachtsmarkt gefragt wurde, hat man sich aufgrund der unsicheren Coronasituation für einen Standverkauf bei der Migros und dem Tägipark entschieden. Rund 300

Schüler und ihre Lehrpersonen arbeiten auf Hochtouren. Mit dem Verkauf möchte man diesmal Geld für Kinderwünsche sammeln. Zum einen für die Wünsche der Schüler, welche sie im Schulhausrat gesammelt haben für eine bessere Pausenplatzgestaltung, und zum anderen für die Stiftung Sternschnuppe, welche man sehr gerne beim Erfüllen von Kinderwünschen unterstützen möchte. Die Primarschüler werden am Mittwoch, 8. Dezember, von 14 bis 19 Uhr bei der Migros Wettingen sein, am Samstag, 11. Dezember, von 10 bis 18 Uhr bei der Migros und im Tägipark sowie am Mittwoch, 15. Dezember, von 14 bis (zVg) 19 Uhr im Tägipark.

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Verkehrsbeschränkungen Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Gemeinderat Wettingen Gemeinde Wettingen Sulzbergstrasse, Bifangstrasse bis Herternstrasse – ZONE Parkieren verboten

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Märzengasse, Landstrasse bis Schulgartenstrasse – Halten verboten beidseits Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt vom 2. Dezember 2021 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Wettingen, 2. Dezember 2021

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Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats für den Rest der Amtsperiode 2022/2025 Andrea Bova hat aus gesundheitlichen Gründen den Rücktritt als Mitglied des Gemeinderats per 31. Dezember 2021 erklärt.

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Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2022/2025 wurde auf den 13. Februar 2022 festgelegt. Der Wahlvorschlag für Kandidaturen muss spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d. h. bis spätestens Freitag, 31. Dezember 2021, 12.00 Uhr, beim Gemeindebüro Wettingen eingereicht werden. Die Büros der Gemeindeverwaltung sind bis und mit Donnerstag, 23. Dezember 2021, geöffnet. Vom 24. Dezember 2021 bis 2. Januar 2022 bleibt die Verwaltung geschlossen. Der Briefkasten wird am 31. Dezember 2021, 12.00 Uhr, geleert. Im ersten Wahlgang kann jede in der Gemeinde wahlfähige Person gültige Stimmen erhalten (§ 30 Abs. 1 GPR).

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Das Formular für den Wahlvorschlag kann auf www.wettingen.ch/wahlvorbereitung oder beim Gemeindebüro Wettingen bezogen werden.

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WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 2. DEZEMBER 2021

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AUS DEM GEMEINDERAT Schritte aufgegleist und die rechtlichen Grundlagen erarbeitet. Die Aufgaben, Verantwortungen und Kompetenzen für eine Zukunft ohne Schulpflege sind geklärt und in einem Kompetenz- und Delegationsreglement verankert. Am 9. November hat die offizielle Amtsund Aktenübergabe zwischen der Schulpflege Neuenhof und dem Gemeinderat stattgefunden. Somit ist die Schulpflege frühzeitig von ihrem Amt und sämtlichen Verpflichtungen entbunden. WC-Anlage am Bahnhof ist betriebsbereit. Der Gemeinderat hat die Schulpflege anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November offiziell verabschiedet. Er dankt der Schulpflege Neuenhof für die stets gute Zusammenarbeit und den unermüdlichen Einsatz zu Gunsten der Schule Neuenhof und der Schülerinnen und Schüler – ganz nach dem Motto «Dem Kinde verpflichtet».

Die Arbeiten zur Sanierung der Holzbrücke werden bald abgeschlossen. Informationen Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November WC Bahnhof Die Sanierung der WC-Anlage am Bahnhof ist grossmehrheitlich beendet und das WC ist betriebsbereit. Es fehlt noch die Inbetriebnahme der Videoüberwachung. Die WC-Anlage ist täglich von 6 bis 22 Uhr offen. In den Nachtstunden ist das WC geschlossen. Sanierung Holzbrücke und Paul-Fischer-Brücke Die Arbeiten zur Sanierung der Holzbrücke können in den kommenden Wochen abgeschlossen werden. Ebenfalls geht die Sanierung der Paul-Fischer-Brücke zu Ende. Die Brücken werden noch vor Weihnachten für den Fussgängerverkehr geöffnet. Im neuen Jahr erfolgen noch einzelne Abschlussarbeiten. Die Einweihungsfeier für Holzbrücke und Paul-Fischer-Brücke findet am 30. April 2022 statt und wird gemeinsam mit der Gemeinde Wettingen organisiert. Akten- und Amtsübergabe zwischen Schulpflege und Gemeinderat Aufgrund der Abstimmung über die «Neuen Führungsstrukturen an Aargauer Volksschulen» im Herbst 2020 endet nach 186 Jahren nun per Ende Jahr die Ära der Schulpflegen im Kanton Aargau. Eine interne Arbeitsgruppe hat die notwendigen

Die Schulpflege wurde anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November offiziell verabschiedet. das Traktandum. Es wurden einige Voten vorgetragen sowie diverse Fragen gestellt, welche während der Versammlung beantwortet wurden. Schliesslich wurde der Kreditantrag mit 16 Ja-Stimmen gegen 7 NeinStimmen angenommen. Weiter wurden die wichtigsten Termine für das Jahr 2022 bekannt gegeben und es erfolgten diverse Verabschiedungen von austretenden Behörden- und Kommissionsmitgliedern per Ende Jahr. Gleichzeitig nutzte Gemeindeammann Martin Uebelhart die Gelegenheit, den Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern eine besinnliche Adventszeit und beste Gesundheit zu wünschen. Die Ortsbürgergemeindeversammlung konnte um 21.10 Uhr geschlossen werden. Im Anschluss an die Versammlung konnte aufgrund der aktuellen Situation leider kein Nachtessen stattfinden. Die Beschlüsse – mit Ausnahme des Traktandums 3, Kreditgenehmigung Entwicklung «Härdli» – sind rechtskräftig und unterstehen nicht dem fakultativen Referendum. Da der Beschluss über die Kreditgenehmigung Entwicklung «Härdli» mit weniger als 25 Stimmen gefasst wurde, untersteht dieses Geschäft dem fakultativen Referendum. Die

Referendumsfrist läuft am Montag, 3. Januar 2022, ab. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung – Personalinformation Infolge einer Personalinformation schliessen die Türen der Gemeindeverwaltung am Donnerstag, 9. Dezember, bereits um 16 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten.

Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. November Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. Chlauseinzug – etwas anders als gewohnt Am 1. Adventsonntag fand November konnte – unter Einhaltung des Schutzkonzepts – durchder traditionelle Chlauseinzug statt. Nachdem dieser im Dezember 2020 geführt werden. Trotz der aktuelinfolge der Covid-19-Pandemie ablen Situation fanden 30 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger den Weg gesagt werden musste, konnte er in die Aula Neuenhof. Das Protodieses Jahr in einem etwas anderen Rahmen als üblich durchgeführt koll der letzten Versammlung sowerden. Die Eltern kamen mit ihren wie das Budget 2022 wurden vom Kindern direkt auf den SchulhausSouverän einstimmig genehmigt. Weiter standen die Wahlen der platz und sangen für den SamiMitglieder der Finanzkommissiochlaus tolle Lieder. Der Samichlaus nen sowie der beiden Stimmenwandte sich mit einer kleinen Rede zähler für die kommende Amtsan die Kinder und zum Schluss bekam jedes Kind ein liebevoll zusamperiode 2022–2025 sowie ein Kremengestelltes «Chlaussäckli». ditantrag für den Studienauftrag Der Anlass war von der Chlausfür die Entwicklung «Härdli» auf gesellschaft Neuenhof, in enger Zuder Traktandenliste. Nadia Voser, als Mitglied der Fisammenarbeit mit der Schule, organanzkommission der Ortsbürgergenisiert. Für die musikalische Ummeinde, und Vreni Trinkler, als Stimrahmung sorgte eine Lehrerband. menzählerin der OrtsbürgergemeinDer leichte Schneeregen sorgte für vorweihnachtliche Stimmung. de, wurden für die kommende Amtsperiode 2022–2025 einstimmig wiedergewählt. Die beiden Vakanzen in der Finanzkommission und auch die Vakanz eines weiteren Stimmenzählers konnten noch nicht wieder besetzt werden, da sich anlässlich der Versammlung keine stimmberechtigte Person für die freien Ämter zur Verfügung stellte. Interessierte Ortsbürgerinnen und Ortsbürger können sich bei der Gemeindekanzlei Neuenhof melden. Nach ausführlichen Erläuterungen und Detailinformationen zum Kreditantrag Entwicklung «Härdli» eröffnete Gemeindeammann Martin Uebelhart die Diskussion über Dieses Jahr fand der Chlauseinzug etwas anders als gewohnt statt.


GEMEINDE NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Reglement über die Videoüberwachung öffentlicher Gebäude und Anlagen der Gemeinde Neuenhof

Gemeindewahlen vom 28. November 2021 (Amtsperiode 2022/2025), Wahlresultate 2. Wahlgang

Der Gemeinderat hat anlässlich seiner Sitzung vom 22. November 2021 eine Ergänzung des Anhangs zum Reglement über die Videoüberwachung öffentlicher Gebäude und Anlagen der Gemeinde Neuenhof vom 1. August 2020 beschlossen. Der Gemeinderatsbeschluss sowie der ergänzte Anhang zum Reglement über die Videoüberwachung werden im Sinne von § 105 Abs. 1 des Gemeindegesetzes und § 27 Abs. 3 Verwaltungsrechtspflegegesetz in der Gemeindeverwaltung Neuenhof, Abteilung Bau und Planung, während der Öffnungszeiten zur Einsicht aufgelegt. Gegen diesen Beschluss des Gemeinderats kann innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle an gerechnet, Verwaltungsbeschwerde beim Departement Volkswirtschaft und Inneres, FreyHerosé-Strasse 12, 5001 Aarau, erhoben werden. Diese ist schriftlich bei der Beschwerdeinstanz einzureichen und hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der angefochtene Beschluss ist anzugeben. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Neuenhof, 2. Dezember 2021

Schon bald ist Saisonende für:

GEMEINDERAT NEUENHOF

gewählt nicht gewählt

ERSATZMITGLIED STEUERKOMMISSION (1 Sitz) Stimmbeteiligung 36,1 % Thalmann, Felix Peter, bisher

parteilos

835 Stimmen

gewählt

Ferrazza, Sabrina Darja, neu

parteilos

406 Stimmen

nicht gewählt

Wahl- und Abstimmungsbeschwerden gemäss §§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Eine Beschwerde hat nur aufschiebende Wirkung, wenn diese von der Beschwerdeinstanz angeordnet wird. Neuenhof, 28. November 2021

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GEMEINDERAT (1 Mitglied) Stimmbeteiligung 37,9 % Mehmann, Felix, neu parteilos 757 Stimmen Devay, Mohaya Ismael Lehel, neu Grüne 530 Stimmen

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Mehmann wird Gemeinderat Im Rennen um den letzten vakanten Platz im Neuenhofer Gemeinderat setzt sich der parteilose Felix Mehmann gegen den Grünen Mohaya Devay durch. ROBIN SCHWARZ

«Ich kann nur zufrieden sein», sagte der designierte Gemeinderat Felix Mehmann (parteilos) am Montag nach seiner Wahl. «Ich bin eigentlich ohne Erwartungen in diese Wahl gegangen und war dann aber überrascht vom deutlichen Ergebnis.» Der 66-Jährige erreichte am letzten Wochenende bei den Neuenhofer Gemeinderatswahlen 757 Stimmen und gewann mit einem deutlichen Vorsprung gegenüber seinem Kontrahenten Mohaya Devay (Grüne), der es auf 530 Stim-

men brachte. Dass er besonders die Anliegen der älteren Bevölkerung vertreten möchte, während Devay die jungen Stimmen abholen wollte, habe ihm wohl geholfen, analysiert Mehmann seinen eigenen Wahlsieg. Aber auch die hohe Stimmbeteiligung bei den nationalen Wahlen wertete er als Vorteil. Gefeiert habe er seinen Wahlsieg in seinem Garten bei einem Aperitif, sagt Mehmann. Dort habe er auch bereits den Neuenhofer Gemeindeammann Martin Uebelhart (Die Mitte) begrüssen dürfen, der auf eine persönliche Gratulation vorbeigekommen sei. Auch der unterlegene Mohaya Devay habe beim Apéro kurz vorbeigeschaut und gratuliert, sagte Mehmann weiter. Für Mehmann ging es danach am Dienstag weiter mit der vom Kanton durchgeführten Einführung ins Amt und heute Donnerstag sitze

Politisches Trio: Mohaya Devay, Felix Mehmann und Martin Uebelhart. man zum ersten Mal mit dem Gemeinderat zusammen, um über die Verteilung der Ressorts zu diskutieren. Bis zu seinem Amtsantritt werde er sich in die diversen Problemstellungen der Gemeinde einlesen,

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um sich vorzubereiten. Devay seinerseits habe angeboten, sein Netzwerk anzuzapfen, um die Jungen in die Gemeindepolitik einzubringen. «Das ist gut, wir werden alle nicht jünger», so Mehmann humorvoll.

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Killwangener Bauverwaltung wurde kr Die Stimmberechtigten hiessen das Budget 2022, Kreditanträge und die neue Gemeindeordnung gut. Für Unmut sorgte die Baupolitik. DIETER MINDER

Nach rund zwei Jahren coronabedingtem Unterbruch wurde am 23. November wieder eine Killwangener Gemeindeversammlung abgehalten. Da das Virus jedoch immer noch nicht gebannt ist und die Covid-Schutzvorgaben erfüllt werden müssen, wurde der Anlass in die Dreifachturnhalle Zentrum in Neuenhof verlegt. Die eigene Halle ist zu klein. Für Vizeammann Walter Hubmann (parteilos) war die Versammlung eine Premiere, denn Gemeindeammann Werner Scherer (SVP) war in Quarantäne und musste ihr fernbleiben – es wäre seine Abschiedsgmeind gewesen, da er Ende Jahr zurücktritt. 61 von 1192 Stimmberechtigten befanden neben diversen Kreditabrechnungen auch über die Gemeindeordnung. «Wir wollen eine Geschäftsprüfungskommission (GPK) einsetzen», eröffnete Gemeinderat

Killwangener Gemeinderatstisch erstrahlte in Neuenhofer Farben. Markus Schmid dieses Traktandum. Die GPK soll künftig zu den Geschäften des Gemeinderates Stellung nehmen. Aus der neuen Gemeindeordnung wird auch die nicht mehr nötige Schulpflege gestrichen. Die Vorlage wurde grossmehrheitlich angenommen. Im Februar soll die Gemeindeordnung definitiv an der Urne verabschiedet werden. Anschliessend werden die Mitglieder der GPK nominiert und dann an der Urne gewählt. Für die Werkleitungssanierung Rütirain beantragte der Gemeinderat 369 000 Franken. Ein kleines künftiges Strassenstück liegt auf

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Dieter Minder

Land der Ortsbürger. «Der Gemeinderat hat den Ortsbürgern vorgeschlagen, das Landstück der Einwohnergemeinde zu geben», sagte der zuständige Gemeinderat Hanspeter Schmid (parteilos). Der Kredit wurde ebenso angenommen. Mit 48 Ja- gegen 7 Nein-Stimmen wurde überdies beschlossen, die Werkfakturierung künftig durch die Regionalwerke Baden ausführen zu lassen. Dazu wurden ein einmaliger Kredit von 111 000 Franken und jährlich wiederkehrende Kosten von 34 000 Franken gutgeheissen. Eng damit verbunden ist die Installation von Smart-

metern. Sie ersetzen die klassischen Stromzähler und erlauben detailliertere Abrechnung des Elektrizitätsverbrauchs. Zur Vorbereitung hatte die Gemeindeversammlung im November 2019 den Beitritt zur e-sy AG beschlossen. Diese beschafft die Smartmeter und wird die Datenkommunikation betreiben. Auch die Wasseruhren sollen durch solche ersetzt werden, die den Verbrauch elektronisch erfassen. Die Zeit der Zählerableser geht somit zu Ende. Die Versammlung hiess den Kredit von 670 000 Franken für den Ersatz von Strom- und Wasserzählern mit 47 zu 7 Stimmen gut. Mit 57 Ja-Stimmen und ohne Gegenstimme wurde das Budget 2022 verabschiedet. «Wir hatten 2019 und 2020 sehr gute Abschlüsse», stellte Gemeinderat Markus Schmid (Die Mitte) eingangs der Budgetdebatte fest. Das Budget ist ausgeglichen mit einem Aufwand und einem Ertrag von rund 6,46 Millionen Franken. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 105 Prozent rechnet die Gemeinde mit rund 5 Millionen Franken Steuereinnahmen. Mehrmals betonte Schmid, dass Corona die Situation jedoch schnell verändern könne.

AUS DEM GEMEINDERAT

GEMEINDE KILLWANGEN Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende

Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. November 2021 veröffentlicht: 1. Genehmigung Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November 2019 2. Genehmigung Rechenschaftsberichte 2019 und 2020 3. Genehmigung Kreditabrechnungen 4. Genehmigung Gemeindeordnung, Änderungen per 1. März 2022 5. Kreditgenehmigung Werkleitungssanierung Rütirain 6. Kreditgenehmigung Auslagerung Werkfakturierung 7. Kreditgenehmigung Ersatz Strom- und Wasserzähler (Rollout Smart Metering) 8. Genehmigung Budget 2022 mit gleichbleibendem Steuerfuss von 105% Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung (ausser dem Traktandum 4) unterstehen gemäss § 8 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens zur Vorprüfung eingereicht werden. Das Traktandum 4 untersteht dem obligatorischen Referendum (Urnenabstimmung). Die Urnenabstimmung findet am 13. Februar 2022 statt. Ablauf der Referendumsfrist: 3. Januar 2022 Killwangen, 2. Dezember 2021

Gemeinderat Killwangen

Baubewilligung wurde erteilt an: Nicole und Alex Böhler, Rütihaldenstrasse 28d, 8956 Killwangen, für den Anbau eines Wintergartens und eine Sichtschutzwand, Parz.-Nr. 911, Rütihaldenstrasse 28d. Reduzierter Winterdienst Ein reduzierter Winterdienst bedeutet, dass folgende Strassen und Wege schwarz geräumt werden, das heisst Entfernung von Schnee und Eis durch Pflügen und Salzen: • Hauptverkehrsstrasse, d. h. Zürcherstrasse (erfolgt durch den Kanton); • Steilstrecken; • Strassen mit öffentlichen Verkehrsmitteln (samt Haltestellen des öffentlichen Verkehrs); • Strassen zum Bahnhof, zu den öffentlichen Gebäuden (Gemeindehaus, Schulhaus, Kindergarten und Kirche) sowie Industrieanlagen mit starkem Verkehr; • wichtige Fussgängerverbindungen, Treppenanlagen und Radwege. Die übrigen Strassen und Wege werden nur bei Bedarf und nach Situation geräumt. Bei allfälligen Fragen oder Reklamationen wende

man sich bitte an die Gemeindekanzlei, Tel. 056 418 10 60, gemeindekanzlei@killwangen.ch. Der Bevölkerung wird bereits jetzt für ihr Verständnis gedankt, dass nicht alle Strassen und Wege gleichzeitig geräumt werden können. Autoparkierung im Winter Im Hinblick auf die Schneeräumungsarbeiten werden die Motorfahrzeughalterinnen und -halter aufgefordert, ihre Fahrzeuge nicht entlang von öffentlichen Strassen, Gehwegen und Plätzen zu parkieren, weil dadurch die Winterdienstarbeiten erheblich erschwert werden. Auch besteht die Gefahr, dass solche Fahrzeuge durch den Schneepflug oder durch beiseitegeschobene Schneemassen beschädigt werden. Die Gemeinde lehnt jede Haftung für solche Schäden vollumfänglich ab. Der Gemeinderat und die mit den Winterdienstarbeiten Beauftragten danken der Bevölkerung für ihre Mithilfe durch gebührende Beachtung dieser Weisungen.


WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 2. DEZEMBER 2021

ritisiert Die Versammlung genehmigte weiter die Rechenschaftsberichte 2019 und 2020 sowie die Kreditabrechnungen für den Allwetterspielplatz und die Sanierung Meierbädli. Baukommission soll es richten Während die traktandierten Geschäfte ruhig erledigt wurden, kam es unter dem Traktandum Verschiedenes zu heftigen Voten. Mit der Baupolitik und der Bauverwaltung zeigten sich einige Votanten unzufrieden. «Das ist eine Larifari-Wirtschaft», sagte einer. Deshalb wurde der Gemeinderat aufgefordert, den Auftrag für die Bauverwaltung neu auszuschreiben. Killwangen hat keine eigene Bauverwaltung – die Arbeiten führt ein Ingenieurbüro aus. Vizeammann Hubmann bestätigte: «Wir haben gewisse Mängel festgestellt.» Aus diesem Grund laufe eine Testphase. Regelmässig sei ein Mitarbeiter des Ingenieurbüros im Gemeindehaus: «Wer Fragen hat, soll mit ihm sprechen.» Der Mann berate auch den Gemeinderat. «Wir sind keine Fachleute», sagte Hubmann. Ein anderer Votant übte ebenso Kritik an der Bauverwaltung: Es herrsche Chaos. Er habe vor eineinhalb Jahren einige Fragen gestellt und bis heute keine Antwort erhalten, monierte er. Es werde auch keine Baukontrolle gemacht, er kenne mindestens vier Orte, wo ohne Baubewilligung gebaut werde. Der Gemeinderat entgegnete, dass aufgrund von früher erfolgter Kritik im kommenden Jahr eine Baukommission gebildet werde. Der entsprechende Betrag sei im Budget 2022 enthalten.

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AUS DEM GEMEINDERAT Ortsmuseum Das Ortsmuseum Spreitenbach liegt seit längerer Zeit aus verschiedenen Gründen brach. Um dies zu ändern, hat der Gemeinderat auf Antrag der Ortsbürgerkommission die Erstellung eines neuen Konzeptes angeordnet. Dieses Konzept soll aufzeigen, wie das Ortsmuseum wiederbelebt und in das heutige Zeitalter überführt werden kann. Dabei sollen verschiedene Optionen geprüft werden – zum Beispiel auch die Schaffung eines regionalen Ortsmuseums zusammen mit Nachbargemeinden. Wünschenswert erscheint auch, 93 Stimmberechtigte fanden sich an der Gemeindeversammlung ein. dass sich die Neuausrichtung an den heutigen Standards an ein Museum ausrichtet. Es sollen nicht nur Gegenstände ausgestellt und von Besuchern begutachtet werden, das Museum darf auch eine Erlebniswelt sein, die immer wieder Besucher anlockt.

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Tiefere Steuern wurden beschlossen

Termine 13. Dezember, 17–18 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13.

An der Gemeindeversammlung in Spreitenbach blieb es ruhig. Sämtliche Traktanden wurden angenommen, Kritik gab es lediglich an einem Punkt.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 93 Stimmberechtigte haben es am Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 23. November in die Turnhalle See0564020282. www.spreitenbach.ch. feld zur Wintergmeind geschafft – damit unterliegen die beschlossenen Geschäfte einmal mehr dem fakultativen Referendum. Im Vorfeld der Versammlung gab es kaum Lärm um einzelne Traktanden und so wurde der Abend speditiv durchgestimmt. Erst als es um 140 000 Franken Kredit für den Ersatz der Storen im Schulhaus Hasel ging, regte sich etwas. So äusserte sich die Geschäftsprüfungskommission kritisch und verlangte vom Gemeinderat, in ZuINSERATE kunft eine bessere Qualitätsprüfung durchzuführen. Schliesslich war es gerade einmal 5 Jahre her, dass der Gemeinde Killwangen Neubau in Betrieb genommen wurde. «Ein für uns alle unerfreuliches Geschäft», kommentierte Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte). Um eine positive Nachricht hingegen ging es beim letzten Traktandum. Die Stimmbevölkerung sprach sich zum zweiten Mal hintereinander für Samstag, 18. Dezember 2021 eine Steuersenkung aus. Hatte man per 2021 den Steuerfuss von 108 auf 105 Prozent gesenkt, ging man dievon 9.00 bis 11.30 Uhr beim Werkgebäude Killwangen ses Mal weitere 5 Punkte zurück auf 100 Prozent. Die Steuersenkung verKillwangen, im Dezember 2021 anlasste die FDP dazu, zu neuen Projekten aufzurufen. Eine genannte GEMEINDERAT KILLWANGEN Idee war etwa «ein cooler Skaterpark» wie in Dättwil. (rsz)

Christbaumverkauf

So hat die Gemeindeversammlung abgestimmt: Kreditantrag über 6,55 Millionen Franken für die Erschliessung des Kreuzäcker: angenommen. Teilrevision BNO Kreuzäcker: angenommen. Kreditantrag über 901 000 Franken für die Sanierung der Lichtsignalanlagen Zentrums- und Zentrums-/ Landstrasse: angenommen. Kreditantrag über 243 000 Franken für die Sanierung des Treppenaufgangs Gyrhaldenstrasse: angenommen. Kreditantrag über 1,17 Millionen Franken für die Sanierung von Transformatorenstationen: angenommen. Kreditantrag über 485 000 Franken für neue Transformatorenstation: angenommen. Kreditantrag über 140 000 Franken für den Ersatz der Storen Schulanlage Hasel: angenommen. Schaffung einer zusätzlichen Vollzeitstelle (Bauamt): angenommen. Schaffung einer zusätzlichen Vollzeitstelle (EDV): angenommen. Pensenaufstockung in der Schulverwaltung: angenommen. Stellenplan, Steuerfuss und Budget 2022: angenommen.


Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung

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Die Einwohner-Gemeindeversammlung vom 23. November 2021 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Kenntnisnahme Schutzkonzept (COVID19) 2. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2021 3. Genehmigung Kredit über CHF 6.55 Mio. für die Erschliessung des Gebietes A1 (Kreuzäcker) 4. Genehmigung Bau- und Nutzungsordnung, Teilrevision Gebiet A1 (Kreuzäcker) 5. Genehmigung Kredit über CHF 907'000 für die Sanierung der Lichtsignalanlagen Zentrum- und Zentrums-/Landstrasse 6. Genehmigung Kredit über CHF 243'000 für die Sanierung des Treppenaufganges Gyrhaldenstrasse 7. Genehmigung Kredit über CHF 1.17 Mio. für die Sanierungen der Transformatorenstationen 2022/23 8. Genehmigung Kredit über CHF 485'000 für neue Transformatorenstation 9. Genehmigung Kredit über CHF 140'000 für den Ersatz der Storen in der Schulanlage Hasel 10. Genehmigung Schaffung zusätzlicher Vollzeitstelle im Bauamt 11. Genehmigung Schaffung zusätzlicher Vollzeitstelle im Bereich EDV 12. Genehmigung Pensenaufstockung der Schulverwaltung 13. Genehmigung Budget 2022

Die vorstehend gefassten Beschlüsse unterstehen, mit Ausnahme des Traktandums 1, dem fakultativen Referendum. Dieses kann gemäss § 14 der Gemeindeordnung von 1/5 der Stimmberechtigten bis zum 3. Januar 2022 ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens zur Vorprüfung eingereicht werden. Gemeinderat Spreitenbach

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SPREITENBACH

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«Wichtig ist die gegenseitige Wertschätzung» Seit 35 Jahren ist Jürg Müller das juristische Gewissen in Spreitenbach. Als der Gemeindeschreiber damals mit der Arbeit begann, arbeitete die Verwaltung noch mit der Schreibmaschine – nun folgt die Transformation zum papierlosen Büro. PHILIPPE NEIDHART

An den Wänden des Büros im ersten Stock des Spreitenbacher Gemeindehauses hängen Naturfotografien – Jürg Müller hat die Sujets selbst in den USA, Irland und Schottland geknipst. Wenn der Gemeindeschreiber nicht gerade bei der Arbeit ist, sei er viel draussen unterwegs: «Das Leben in der Natur ist etwas Grossartiges – wir sind uns dessen teilweise viel zu wenig bewusst.» Und dafür muss man nicht mal in ferne Länder reisen, so Müller: «Trotz des urbanen Charakters von Spreitenbach ist man in fünf Minuten im Grünen und kann Energie tanken, das macht auch die Gemeinde Spreitenbach lebenswert.» Er selbst ist zwar in Bergdietikon aufgewachsen, besuchte allerdings in Spreitenbach die Bezirksschule und ist seither mit der Gemeinde stark verbunden: «Wenn man die Stunden zusammenrechnet, war ich wohl den überwiegenden Anteil meines LeINSERATE

Ablesung Strom- und Wasserverbrauch Im Dezember 2021 findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Gemeindewerke Spreitenbach

Noch immer voll im Schuss: Gemeindeschreiber Jürg Müller. bens hier in Spreitenbach.» Und wer so viel Zeit in einer Ortschaft verbringe, wachse bewusst oder unbewusst mit ihr zusammen: «Für mich ist die Gemeinde klar ein Lebensmittelpunkt», sagt der 56-Jährige. Er schätze dabei die Vielfältigkeit: «Spreitenbach ist liebenswürdig und schön», so Müller, «wir haben verschiedene Ortsteile mit jeweils eigenem Charakter und Charme.» Die Fusion aus Altem und Neuem, der historische Dorf kern mit dem Dorfbach, die Naherholungsgebiete wie der Heitersberg, das Wilental, das Sandbühl oder die Limmat. Es gibt nichts, was es nicht gibt Sein Engagement in der Gemeinde Spreitenbach begann Müller im Jahr 1986 beim Steueramt – nach einem Jahr wurde er gefragt, ob er nicht als Zivilstandsbeamter und als stellvertretender Gemeindeschreiber arbeiten würde, und er sagte zu. Im Jahr 2003 übernahm er dann die Leitung der Verwaltung. Bei seinem Vorstellungsgespräch bei der Gemeinde wurde ihm die Frage gestellt, ob er es sich vorstellen könnte, länger hier zu bleiben, erinnert sich Müller. Seine Antwort darauf: «Wenn das Klima stimmt, könnte ich es mir vorstellen, vier, fünf Jahre hier zu bleiben – nun sind 35 Jahre daraus geworden.» Gerade die Menschen seien es, die den gebürti-

gen Bergdietiker so lange in Spreitenbach gehalten haben. Er schätze den Dialog innerhalb der Gemeinde, die Sachlichkeit bei den Diskussionen: «Wir haben einen konstruktiven sowie lösungsorientierten Ansatz und eine gute Gesprächskultur in der Politik und in den Kommissionen.» So finde man immer einen Weg trotz allfälligen Meinungsverschiedenheiten: «Wichtig dabei ist die gegenseitige Wertschätzung.» Auch werde es ihm hier bei der Arbeit nie langweilig: «Spreitenbach ist eine unheimlich spannende Gemeinde», so Müller, «hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt – kein Tag ist wie der andere.» Auch wenn er nach rund 35 Jahren Arbeit in der Verwaltung einen enormen Erfahrungsschatz mitbringe, sei jeder Sachverhalt wieder aufs Neue zu beurteilen: «Jede und jeder hat den Anspruch auf Rechtsgleichheit – das ist mir extrem wichtig, und teilweise besteht auch im Rahmen des Gesetzes beziehungsweise dessen Anwendung ein beschränkter Ermessensspielraum, da ist gesunder Menschenverstand gefragt.» Vom Briefstapel zum vollen Mail-Fach Als Müller seine Arbeit vor 35 Jahren begann, arbeitete die Verwaltung noch mit der Schreibmaschine oder von Hand – heute läuft fast alles digital: «Das ist ganz klar das

Philippe Neidhart

A und O – wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, ist schnell weg vom Fenster.» So stelle die Gemeinde auf Anfang 2022 auf ein papierloses Büro um, wie der Gemeindeschreiber erzählt, «wir befinden uns mitten in einem Wandlungsprozess». Mit der Digitalisierung würden bei ihm offene Türen eingerannt. Es müsse aber immer zuerst abgeklärt werden, was die Vor- und Nachteile seien und ob es betriebswirtschaftlich Sinn ergebe, sagt Müller. So sei es ein Trugschluss, wenn man vermuten würde, dass durch technische Neuerungen die Arbeit weniger werde: «Früher erhielt man einen Stapel Briefe, heute hat man ein volles Mail-Fach. Die Technik hat sich gewandelt und die Arbeitsmittel haben sich geändert, aber die Sachverhalte sind noch immer vergleichbar, zudem ist die Komplexität enorm gestiegen.» So sei es wichtig, stetig am Ball zu bleiben, denn die Entwicklung wird laufend weitergehen: «Bis zum Schluss haben wir nicht ausgelernt und müssen uns immer aufs Neue selbst reflektieren.» Und auch mit 56 Jahren sprüht der Gemeindeschreiber dabei noch sichtlich vor Energie: «Ich fühle mich nach wie vor jung und dynamisch, auch wenn ich mittlerweile ein paar Fältchen im Gesicht habe», sagt Müller schmunzelnd.


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Zählerablesung 2021 / Corona Massnahmen

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WÜRENLOS

Christchindlimärt Adventliche Stimmung im alten Dorfkern: Ein vielseitiges Angebot an Marktund Food-Ständen lockte am Samstag viele Besucherinnen und Besucher an den 10. Christchindlimärt. GABY KOST

Der Jubiläumsanlass liess auf sich warten, denn im letzten Jahr konnte der 10. Würenloser Christchindlimärt coronabedingt nicht stattfinden. Umso mehr freuten sich die Marktaussteller, ihre Handwerkskunst letzten Samstag wieder zu präsentieren. Otti Schumacher war bereits das siebte Mal dabei mit selbstgeschreinerten Sternen und Tannenbäumen aus Holz. «Seit wir die Holzdekorationen mit Spitzen verzieren, ist der Absatz noch grösser», bemerkte seine Frau Silvia sichtlich zufrieden mit dem Besucheraufmarsch. Die Würenloserin Natalie Lussi besuchte den Christchindlimärt das erste Mal. «Ich habe soeben einen Gin 47° gekauft», sagte sie, währenddem sie ein Öpfelchüechli ass. Mit dabei war ihre Familie in drei Generatio-

Der Gin 47° am Stand von Karin Wild lockte viele nen. Jedes Jahr trifft man Noah Pozzi an, heuer mit dem Grossvater und einem Kollegen. Die adventliche Stimmung, das Aufeinandertreffen von bekannten Leuten und die daraus resultierenden Gespräche gefallen ihm besonders. Für eine musikalische Weihnachtsstimmung sorgten die Turmbläser vom Mutschellen. Die Kleinsten durften Eseli reiten, auf dem Karussell Runden drehen oder dem Samichlaus ein Versli auf-

Vom 01. Dezember 2021 bis Ende Januar 2022 erfolgt die Jahresablesung der Strom- und Wasserzähler durch die Technischen Betriebe Würenlos. Bei der Ablesung werden sämtliche Massnahmen des BAG eingehalten. Falls Sie Ihre Zählerstände vorab melden möchten, können Sie dies gerne auf unserer Homepage www.tbwnet.ch tun. Die Ableserinnen verfügen über einen Personalausweis, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird. Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Technische Betriebe Würenlos, Geschäftsleitung

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Gegrillte Würste und Bier vom Fass gab Michael Spühler (r.), Präsident des Gees bei den Bikern. werbevereins, schöpfte Glühwein aus. INSERATE


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feiert Jubiläum

Die Kleinsten beim Eselreiten ...

Interessierte an.

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sagen. An über 45 Ständen wurde Handgefertigtes angeboten. «Es sind weniger Aussteller als sonst», sagte Nicole Barblan vom OK. Ein Grund sei der erneute Anstieg der Covid-19-Zahlen. «Das erleichtert uns, die Anordnung der Stände mit einem bestimmten Abstand zu halten.» Sie freute sich, dass trotz dieser Situation so viele Besucher den Weg zum Chileweg und zur Mühlegasse fanden. ...und Karussellfahren.

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AUS DEM GEMEINDERAT Christbaumverkauf Der diesjährige Christbaumverkauf findet statt am: Freitag, 17. Dezember, 17–18.30 Uhr, Samstag, 18. Dezember, 9.30–11 Uhr beim Werkhof «Tägerhard» (Hallenseite). Es sind frisch geschnittene Tannen aus dem Wald der Ortsbürgergemeinde Würenlos im Angebot. Brennholzangebot Aus der Holzernte 2021/2022 verkauft die Ortsbürgergemeinde Würenlos Brennholz. Der Bezug ist ab Frühjahr 2022 möglich. Das Holz wird im Wald zur Abholung bereitgestellt. 1 Ster Laub-Mischholz kostet 87 Franken (inkl. MWST); 1 Ster Nadelholz kostet 60 Franken (inkl. MWST). Bestellungen nimmt gerne die Finanzverwaltung bis 31. Januar 2022 unter Tel. 056 436 87 31 oder E-Mail finanzverwaltung@wuerenlos.ch entgegen. Bestellungen sind auch via Online-Schalter möglich. Glückwünsche zum Geburtstag Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Dezember feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Bruno Brader Ernst Tschanz Anton Martin Bernhard Meyer Hans Beutler Josef Rüegg Franz Notter Ida Gräni

05.12./82 Jahre 08.12./93 Jahre 09.12./80 Jahre 12.12./82 Jahre 19.12./82 Jahre 22.12./84 Jahre 23.12./96 Jahre 24.12./81 Jahre

Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Am Stand von Otti und Silvia Schumacher wurden weihnachtliche Holzdekora- Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr tionen angeboten. und 14–16 Uhr.

Gesuch für die Nutzung von Grundwasser für Heiz- und Kühlzwecke Nr.: 201983-1 Bauherrschaft: Immo Puls AG, Bahnhofstrasse 8, 5436 Würenlos Anlagen: 1 Grundwasserfassung und 1 Versickerungsanlage mit einem GrundwasserZwischenspeicher Förderleistung: 12.50 l/s (750 l/min) Heizen / Kühlen (aus dem Zwischenspeicher) PumpenPumpe 1: 9.72 l/s (583 l/min) leistung: (aus der Grundwasserfassung) Lage: Parzelle 4987 (Plan 65), Hürdlistrasse Zone: Wohn- und Gewerbezone WG Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Das Nutzungsgesuch wird gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes vom 11. März 2008 (WnG) vom 3. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 bei der Gemeinde Würenlos (Bauverwaltung) öffentlich aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Baugesuch Nr.: 202116 Bauherrschaft: Usejni Albion, Eichenweg 7, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch EFH (AGV Nr. 391), Neubau Dreifamilienhaus mit Tiefgarage Lage: Parzelle 3447 (Plan 77), Eichenweg 7 Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 2021118 Bauherrschaft: Meier Daniel, Allewindestrasse 14, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Rückbau gedeckter Sitzplatz und Wiederaufbau zu Wohnraum Lage: Parzelle 562 (Plan 72), Lärchenweg 1 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 3. Dezember 2021 bis 3. Januar 2022 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

LESERBRIEFE ZUR POST

PARTEINOTIZEN

Der Gemeinderat stellt fest, dass für die Post und das Rössli eine Gesamtplanung unverzichtbar sei. Die Erstellung dieses Gestaltungs- und Erschliessungsplanes wird mindestens 2 Jahre in Anspruch nehmen. Ein Verkauf der Post-Liegenschaft sollte daher erst erfolgen, wenn die Gestaltungs- und Erschliessungspläne rechtskräftig sind. Nur so ist gesichert, dass der Gemeinderat gebührend in die anspruchsvolle Planung im Zentrum von Würenlos einwirken kann und muss. So bleibt auch Zeit, die Eckwerte, welche in den Kaufvertrag geschrieben werden sollen, nochmals zu überdenken. Der Verkaufspreis ist zu niedrig angesetzt. Dem Steuerzahler entgehen damit Einnahmen von 435 000 Franken (Differenz zwischen Marktwert und Verkaufspreis). Die Verknüpfung des Kaufpreises mit der gleichzeitigen Erhöhung der Ausnützungsziffer von heute 0,55 auf maximal 0,80 im Kaufvertrag ist verwirrend. Änderungen von Ausnützungsziffern können nur mit der laufenden Revision der BNO geregelt werden. Hier wird dem Stimmbürger eine Mogelpackung präsentiert.

Die Mitte befasste sich an der Versammlung vom 23. November eingehend mit dem Budget 2022 und den Kreditvorlagen zur Wintergmeind. Für die Anwesenden war der Voranschlag ausgewogen. Dies trotz eines moderaten Anstieges der Nettoschulden zufolge diverser Nettoinvestitionen. Aber diese zeigten sich gemessen an der Wachstum- und Entwicklungsphase als durchaus sinnvoll. Viele Voten und gute Impulse gab es zu den Vorlagen betreffend Kaufrecht Liegenschaft Post sowie zum Zusatzkredit Umbau im Westteil Gemeindehaus. Beide Geschäfte fanden letztlich eine solide positive Zustimmung bei den Versammelten. Insbesondere stuften sie die mittels Kaufrecht strukturierte Veräusserung der Post als wichtigen Beitrag ein zur Lösung der baurechtlich und gestalterisch komplexen Situation im Zentrum. Auch beim Zusatzkredit von 870000 Franken überwog der lösungsorientierte Blick auf das Ganze: einerseits der herausfordernde Umbau eines über 60-jährigen Verwaltungsgebäudes ohne Veränderung des Baukubus für insgesamt knapp 2,8 Millionen Franken (über alle Etappen), anderseits der nachhaltige Nutzen eines auf heutige und künftigen Anforderungen fit getrimmten Gebäudes. Denn dieses repräsentiert ein wichtiges Bindeglied zwischen Gemeinde und Bevölkerung. Unter Varia verdankt Die Mitte Würenlos die langjährige und verdiente Tätigkeit von Andrea Keller in der Steuerkommission mit beherztem Applaus und farbiger Blumenpracht. Die Mitte Würenlos dankt dem Centrum 68 und seiner Crew für das Gastrecht und die gute Bewirtung.

Alois Wiedemeier, Würenlos

Die Gemeinde hat das Postareal erworben, damit sie die Entwicklung des künftigen Dorfzentrums hin zu einem hochwertigen Ensemble beeinflussen kann. Hinter den Kulissen verhandelt aber der Gemeinderat mit Investoren den Verkauf dieser strategisch gelegenen Liegenschaft zu einem Freundschaftspreis und verzichtet auf wichtige Steuereinnahmen. Dies, bevor mit der Gesamtplanung des Zentrums begonnen wird. Die Bevölkerung wird erst kurz vor der Gemeindeversammlung orientiert und soll dieses undurchsichtige Geschäft genehmigen. Offenbar hat das Stimmvolk die unselige Strategie des Gemeinderates durchschaut und wird dem Verkauf des Postareals nicht zustimmen.

Niklaus Sekinger, Mitglied der Ortsbildschutzkommission

Dem Vorschlag zur Erstellung eines Gestaltungsplans für Rössli, Post, inklusive Erschliessung Zentrumswiese, kann man nur zustimmen. Ein solcher Plan bringt für alle beteiligten Parteien Klarheit in Bezug auf Zone, Ausnützung, Ortsbild usw. Aus diesem Grund sollte man vorerst den Verkauf der Post oder den Vorvertrag noch nicht abschliessen. Wird die Planungsphase erfolgreich beendet, kann ein definitiver Entscheid besser beurteilt werden. Sollte es sich abzeichnen, dass ein Verkauf sinnvoll wäre und die Gemeinde keinen Nachteil hätte (Preis marktgerecht!), könnte einem Verkauf zugestimmt werden. Willi und Marlis Günter, Würenlos

Es erstaunt doch sehr, was für ein Weihnachtsgeschenk die Gemeinde im Namen der Bevölkerung macht, will sie doch die Liegenschaft Post für 1,85 Millionen Franken an ein Konsortium verhökern! Ich bin der Meinung, dass der erwähnte Marktwert von 2,285 Millionen Franken absolut gerechtfertigt ist und beantrage Rückweisung des Geschäfts infolge zu tiefen Kaufpreises! Gerhard Güller, Würenlos

WETTINGEN Die SVP hat an ihrer Parteiversammlung beschlossen, die beiden Traktanden «Verkauf Liegenschaft Post» sowie «Umbau Gemeindehaus; Zusatzkredit» abzulehnen. Es erstaunt, dass die Liegenschaft, wie eigentlich üblich, nicht über den Markt angeboten wird. Offenbar handelt es sich um einen Schnellschuss, dass diese auf die erste Offerte hin veräussert werden soll. Der vorgesehene Verkaufswert liegt zudem unter den Marktschätzungen, vor allem aber unterhalb des Bilanzwerts und würde die Nettoverschuldung der Gemeinde durch den Verkauf daher um rund 350 000 Franken erhöhen. Ausserdem besteht kein Zeitdruck: die Liegenschaft generiert aktuell Mieteinnahmen von 127 000 Franken pro Jahr, was einer Rendite von fast 7 % entspricht. Erst letztes Jahr wurde der Werkhof für rund 5 Millionen Franken fertiggestellt. Die ganze Belegschaft der Technischen Betriebe (5 Büro, 4 Bauamt), welche bisher im Gemeindehaus untergebracht war, ist nun im Tägerhard angesiedelt. Die Platzverhältnisse im Gemeindehaus sind nach der ersten Umbauetappe auch in Anbetracht der künftigen Gemeindeentwicklung insgesamt absolut ausreichend, die Büros mindestens komfortabel. Der Umbau, wie er ursprünglich geplant war, kann mit dem bestehenden Kredit fertiggestellt werden. Ein Luxusausbau für noch mehr Sitzungszimmer (Verdoppelung zum heutigen Stand), Pausen- und Ruhezonen für zusätzliche 870 000 Franken sind komplett unverhältnismässig.

KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Ref. Kirchgemeinde Würenlos Werner Sekinger, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 28 Stimmberechtigte zur Versammlung am 23. November. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte den Finanzplan 2023– 2025 und den Voranschlag 2022. Basierend auf den abnehmenden Steuereinnahmen über die letzten Jahre wurde für die Planjahre eine jährliche Reduktion von 2 % unterstellt. Der Finanzplan geht davon aus, dass die von der Kirchenpflege vorgeschlagenen, einschneidenden Kürzungen für das Jahr 2022 von rund 7 % des Gesamtaufwandes auch in den Folgejahren beibehalten werden können. Dazu gehören insbesondere die signifikanten Einsparungen im Bereich Katechetik sowie bei den Beiträgen und Zuwendungen. Basierend auf diesen Annahmen resultiert über den Planungszeitraum trotzdem ein zunehmend negatives Ergebnis, das zwar vorerst durch das gut dotierte Eigenkapital gedeckt werden kann, jedoch bereits kurzfristig (ab 2023/2024) zu einem höheren Steuerfuss führen wird, falls keine zusätzlichen Einnahmen generiert werden können

oder weitere einschneidende Kürzungen des Angebots und der Ausgaben vorgenommen werden. Zu diskutieren gab im Anschluss, ob und in welchem Umfang noch weitere Sparmassnahmen umgesetzt werden sollen. Es wurde jedoch auch hervorgehoben, dass bei allen Sparbemühungen die guten und beliebten Angebote der Kirchgemeinde nicht zerstört werden dürfen. Die Kirchenpflege wird dies weiter analysieren und die Kirchgemeinde wieder informieren. Der Voranschlag 2022 mit einem Verlust von rund 35 000 Franken wurde ohne Änderung bei nur einer Gegenstimme genehmigt. Werner Sekinger machte die Kirchgemeindeversammlung auf die neue Amtsperiode ab 2023 aufmerksam. Da werden noch Kirchenpflegerinnen und -pfleger gesucht. Mit stehendem Applaus wurde die Sozialdiakonin Irina Rindlisbacher verabschiedet. Ressortleiter Tom Sommer würdigte sie herzlich und sprach ein grosses Dankeschön für die wertvolle Mitarbeit aus. (zVg)

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 3. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 4. Dezember, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem). Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und ChoralSchola ) – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 8. Dezember, 6.30 Uhr, Roratefeier der 4.- bis 6.-Klässler – mit Covid-Zertifikat. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 3. Dezember, 6.30 Uhr, Rorate-Gottesdienst in kroatischer Sprache in der Kirche; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 18 Uhr, Anbetung in der Kirche; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche; 20 Uhr, Preghiera di Avvento in der Kirche. Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana – mit Covid-Zertifikat; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 15.30 Uhr, Adventssingen in der Kapelle – mit Covid-Zertifikat. Montag, 6. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Dienstag, 7. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle. Mittwoch, 8. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche; 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana in der Kirche. Donnerstag, 9. Dezember, 6 Uhr, Rorate-Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi in der Kapelle; 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache in der Kirche.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN «aufbrechen 2021» – Good News Die Gruppe Erwachsenenbildung kath. Kirchgemeinde Wettingen in Zusammenarbeit mit den Pfarreien Baden-Ennetbaden laden herzlich zu der letzten Veranstaltung dieses Jahres ein. Die Basis des Abends bilden der Gospel «Good News» und der Film «Wie im Himmel». Gemeinsam wird nach dem Sinn und nach Wichtigkeiten im Leben gesucht, die einem aufbauen und Kraft und Halt geben. Dabei lassen sich die Teilnehmenden von den vorgetragenen Geschichten, Zita-


WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 2. DEZEMBER 2021

Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 6. Dezember, 14.30 Uhr, begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 3. Dezember, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 7. Dezember, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

SPREITENBACH

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier; 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem) – mit Covid-Zertifikat.

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 3. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Anbetung. Samstag, 4. Dezember, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Lina Meyer-Asara – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 5. Dezember, 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst im Hasel (Petre Karmazichev und Stefan Siegrist). Mittwoch, 8. Dezember, 6 Uhr, 2. Rorate-Gottesdienst mit gregorianischem Gesang.

adventlichen Kirchenkaffees am Cheminéefeuer aber nur mit Zertifikat und Ausweis möglich.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 3. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 5. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Mittwoch, 8. Dezember, 6.15 Uhr, Roratefeier.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 4. Dezember, 18 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat (Joseph Kalamba und Veronika Huber). Anschliessend «zäme am Füür» im Pfarrgarten. Sonntag, 5. Dezember, 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst im Sigristenhaus; 17.30 Uhr, kein Rosenkranzgebet.Dienstag, 7. Dezember, 17 Uhr, Lichtfeier 1.und 2. Klasse – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 8. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 9. Dezember, 7.30 Uhr, Lichtfeier 3. und 4. Klasse – mit Covid-Zertifikat.

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 4. Dezember, 17 Uhr,

ten und musikalischen Stücken inspirieren, um so den Himmel in sich selbst zu finden. «Ich will eine Musik machen, die die Herzen der Menschen öffnet! Ihr müsst gar nichts machen, es ist alles schon da.» Zitat Daniel Daréus, Dirigent und Hauptperson im Film «Wie im Himmel». Alte Kirche Würenlos, Freitag, 3. Dezember, 19.30 Uhr. Mit Peter Zürn, Theologe, Dättwil; Monica Angelini, Katechetin, Sängerin, Würenlos, und Erwin Heusser, Pianist, Sänger, Würenlos. Eintritt frei, keine Anmeldung

erforderlich. Veranstaltung mit Kapelle St. Anton in Wettingen, Zertifikatspflicht. Sonntag, 5. Dezember, 15.30 Uhr. Dauer ca. 1 Stunde. Gruppe Menschen «Mit» – Menschen – Offenes Adventssingen Wettingen Chorprobe der Bridge Singers, ref. Herzlich dazu eingeladen sind alle, Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwelche Freude am Singen haben woch, 8. Dezember, 19.30 Uhr. oder einfach nur zuhören möchten. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, English Reading, Kirchgemeindeeinfach vorbeikommen und Freun- haus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donde und Bekannte mitbringen. Ge- nerstag, 9. Dezember, 10 Uhr. sungen wird unter der Leitung von Tabea Herzog. Eintritt frei – mit Bibel-Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Covid-Zertifikat. Im Anschluss gibt Würenlos, Donnerstag, 9. Dezemes Punsch und Lebkuchen für alle. ber, 19 Uhr.

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 7. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF

«MEIN GOTT»

KILLWANGEN

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 3. Dezember, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, Ev.-ref. Dorfkirche, Gottesdienst (Timothy Cooke). Chilegass 18 Donnerstag, 9. Dezember, 7.30 Uhr, Morgengebet; 19 Uhr, liturgi- Klosterkirche Fahr Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, sche Adventsfeier (Dominique Eucharistiefeier – mit Covid-ZertifiSiegrist). Mit Organist Boyan kat. Dienstag, 7. Dezember, 8 Uhr, Kolarov. Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Vigil vom folgenden Hochfest. MittEv.-ref. Kreuzkirche Hasel, woch, 8. Dezember, 9.30 Uhr, Poststrasse 219 Eucharistiefeier – mit Covid-ZertifiSonntag, 5. Dezember, 10 Uhr, kat. Donnerstag, 9. Dezember, 7 ökumenischer Gottesdienst zum 2. Advent (Petre Karmazichev und Uhr, Rorate-Gottesdienst; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit Stefan Siegrist). Keine ZertifikatsCovid-Zertifikat. pflicht. Anschliessender Besuch des

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 5. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski).

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Verena Lang, pensionierte ref. Spitalpfarrerin und Lyrikerin, Wettingen

Die Adventszeit hat mir durch all die Jahre hindurch verschiedene Gesichter gezeigt. Strahlende, heitere, betrübte, ernste und auch missmutige. Mal stand das Adventsbarometer höher, mal tiefer. Vom Ausbruch kindlicher Freude, wenn sich endlich die Türe in die Weihnachtsstube öffnete, bis hin zu Abneigung und Überdruss am Adventskarussell mit seinen ewig gleichen Runden. Auch der Impuls, mich dem Adventsgeschehen zu verweigern, einfach nicht mehr mitzumachen, brach ab und zu durch. An solchen Tagen verwünschte ich den ganzen Adventszauber. Wenn ich mir aber konkret ausmalte, es gäbe keine Lichter, keinen Duft von Weihnachtsgebäck, keine besinnliche Adventsmusik, all das gäbe es nicht, wurde ich unsicher. Spätestens bei der Vorstellung, der Dezember wäre ein ganz gewöhnlicher Monat, noch kälter und dunkler als der November, ging ich in mich. Nein, dann doch lieber Advent als ein weiterer kalter Wintermonat ohne etwas Abwechslung. Obwohl ich bis heute immer wieder eine merkwürdige Ambivalenz gegenüber der Vorweihnachtszeit spüre, möchte ich einiges davon nicht missen. So bleibt die Adventszeit für mich ein Warteraum, in dem ich versuche, ein Gleichgewicht zwischen zu viel und zu wenig zu finden. Ich wünsche mir, aufs Neue zu entdecken, was denn wirklich wichtig ist. Ich möchte innerlich einen Raum offen halten und mich überraschen lassen, so wie es im Adventslied «Macht hoch die Tür, die Tor macht weit» steht. Wie schön schwingt in den alten Worten etwas vom Wesentlichen der Adventszeit mit: sich offen halten für das, was kommen und werden will, und im Bewusstsein behalten, dass im Advent sich auf ganz besondere Art Himmel und Erde, Gott und Mensch nahekommen wollen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 2. DEZEMBER 2021

«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Robin Schwarz, Redaktor Limmatwelle

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk), Dieter Minder (dm), Philippe Neidhart (phn) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Ausstellung «Der Beamte sagte» Das Museum Langmatt in Baden zeigt Collagen der Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Hauptthema sind die furchtbaren Erlebnisse während der kommunistischen Diktatur in Rumänien. Am 5. Dezember hat die Ausstellung zum letzten Mal geöffnet und Museumsdirektor Markus Stegman gibt eine Führung von 11 bis 12 Uhr. (zVg)

WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 3., 6., und 7.12., 8.45 Uhr. Kamishibai Eine Bibliothekarin erzählt für etwa 45 Minuten in der Gemeindebibliothek Wettingen mit dem Kamishibai eine Bilderbuchgeschichte. Das Kamishibai stammt aus dem Japanischen (wortwörtlich «Papiertheater») und ist eine alte Bilder- und Erzähltradition mittels eines Holztheaters. Mit grossen Bildkarten wird ein Bilderbuch erzählt, dabei können die Kinder in die Bilder und Geschichte eintauchen. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 4.12., 10.30 Uhr. Teilnehmerzahl begrenzt, Anmeldung unter www.eveeno.com/Kamishibai. Es gilt Zertifikatspflicht ab 16 Jahren. Weihnachtskonzert Schülerinnen und Schüler der Kanti Baden laden ein zum Weihnachtskonzert. Das Vokalensemble singt stimmungsvolle Weihnachtslieder von nah und fern und der Kantichor bringt zusammen mit einem Solistenquintett und einem Orchester das Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns zur Aufführung. Kollekte. Wettingen, St. Anton, Samstag, 4.12., 19.30–21 Uhr. Pro Senectute Schach Wettingen Informationen bei Jürg Greber, 079 565 66 75, oder bei Pro Senectute Baden, 056 203 40 80. In ungezwungener, freundlicher Atmosphäre Schach spielen. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 7.12., 14–17 Uhr.

Adventsverkauf Primarschule Margeläcker Rund 300 Schüler und ihre Lehrpersonen arbeiten auf Hochtouren. Mit dem Verkauf wird Geld für Kinderwünsche gesammelt. Zum einen für die Wünsche der Schüler für eine bessere Pausenplatzgestaltung und zum anderen für die Stiftung Sternschnuppe, welche man beim Erfüllen von Kinderwünschen unterstützen möchte. Der Standverkauf am Mittwoch, 8.12., 14–19 Uhr bei der Migros Wettingen, am Samstag, 11.12., 10–18 Uhr, bei der Migros und im Tägipark sowie am Mittwoch, 15.12., 14–19 Uhr im Tägipark.

WÜRENLOS «Der Himmel in mir» Texte: Peter Zürn, Theologe, Dättwil. Musik: Monica Angelini, Katechetin, Sängerin, Würenlos; Erwin Heusser, Pianist, Sänger, Würenlos. Eintritt frei. Alte Kirche, Freitag, 3.12., 19.30–21.30 Uhr. Kirchenkonzert Die Musikgesellschaft Würenlos und der Kirchenchor St. Maria machen zusammen Musik. Unter anderem Lieder von Leonard Cohen und Queen. Sonntag, 5.12., Türöffnung 16.30 Uhr, Beginn 17 Uhr.

SPREITENBACH Weihnachtsbasteln Der Familientreff lädt ein zum Gestalten einer eigenen Teebox, den Tee dazu dürfen die Kinder selber befüllen. Anmeldung an Esin Catania, 079 332 82 69. Schutzengelhaus, Mittwoch, 8.12., ab 14.30 bis ca. 16.30 Uhr.

«Fuck Christmas / It’s a waste of fucking time», sang Monty-PythonMitglied Eric Idle einst. Er hatte damit Recht! Weihnachten ist ein Fest der Niedertracht. Es gibt nichts, was an Weihnachten nicht widerwärtig wäre. Wer Weihnachten gut findet, hat das Leben fundamental missverstanden. Schimpfen Sie mich jetzt nicht Nietzsche, aber wer Nächstenliebe und Harmonie dergestalt zelebrieren muss, dessen Herz und Seele sind von Ressentiment zerfleddert. Es ist auf dieselbe Weise ein Gelübde zu mehr Liebe, wie Raucher schwören, das sei jetzt aber die letzte Zigarette, sprich: Eigentlich will man gar nicht, man meint aber, man müsse. Eine eigenartig dialektische Hirnakrobatik bringt dann dieselben Menschen auf die Idee, wenn der Zwang bei ihnen nicht funktioniert habe, müsse er wenigstens bei den eigenen Kindern etwas bewirken – und so setzt sich der Weihnachtsfluch Generation um Generation fort. Nein, ich will nicht die weihnachtliche Materialschlacht anprangern, ich finde Konsumkritik meist sehr klassistisch. Es geht auch nicht um Weihnachtsmusik – obgleich diese natürlich ekelerregend ist und dieser Umstand eine eigene Kolumne verdienen würde – oder um lästige Familienbesuche beim sexistischen Onkel und der rassistischen Grossmutter. Nein, es geht um das blosse Konzept Weihnachten, in ähnlicher Weise, wie der Philosoph Emil Cioran zum Konzept seiner eigenen Geburt stand: Er wäre lieber nie geboren worden, hätte sich das aber nicht verzeihen können, weil er sich ja nie hätte wünschen können, nicht geboren worden zu sein, wenn er nie geboren worden wäre. Das heisst: Ich bin froh, existiert Weihnachten, so kann ich sie verabscheuen. Sie glauben jetzt bestimmt, mir einen Schritt voraus zu sein, und bedauern mich für meine Griesgrämigkeit, aber ich sage Ihnen: Einmal völlig frei und schadlos zu hassen, ist wundervoll. Besinnlichkeit? Eher besinnungslos betrinken. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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