Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 11. November 2021, 60. Jahrgang, Nr. 45
Abgabe gibt zu reden Am Infoanlass zur Entwicklung des Neuenhofer Areals Härdli gab es Lob. Der Umstand, dass der Kanton bei Nichteinhalten der Baupflicht mit einer Abgabe droht, führte allerdings auch zu Kritik. Man solle einen Teil des Areals wieder umzonen, wurde gefordert. (bär) S. 9
Blick in die Zukunft Lange in Arbeit, endlich vorgestellt: Das Räumliche Entwicklungsleitbild (REL) der Gemeinde Wettingen wurde am Montag im Tägi zum ersten Mal der breiten Bevölkerung vorgestellt. Mit dabei waren Podiumsgäste aus Politik und Wissenschaft. Ein wichtiges Thema: Dichte. (rsz) S. 3
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«Gemeindeammann für alle» «Ich bin offen und ehrlich: Gerne wäre ich im ersten Wahlgang bestätigt worden», schrieb Roland Kuster auf den sozialen Medien. MELANIE BÄR
Trotz diesem Dämpfer, das absolute Mehr im September verpasst zu haben, stellt sich der amtierende Wettinger Gemeindeammann diesen Monat nochmals zur Wahl. Nach dem gesundheitlich bedingten Rückzug seines Herausforderers Andrea Bova ist Kuster somit der einzige Kandidat, der zur Verfügung steht. Das grosse Interview auf S. 4/5 Seit fünf Tagen stehen die neuen Wahlplakate für den zweiten Wahlgang.
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Eröffnung der Versammlung Traktandenliste Jahresbericht der Kirchenpflege Kurzprotokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 30. November 2020 5. Rechnung Kirchgemeinde für das Jahr 2020 5.1 Anhang zur Rechnung 2020 5.2 Stellenplan der Kirchgemeinde Wettingen 6. Voranschlag Kirchgemeinde für das Jahr 2022 6.1 Finanzplan 2022 – 2027 7. Pastoralraum Aargauer Limmattal 8. Ehrungen und Verdankungen 9. Diverses und Umfrage Die ausführliche Vorstellung der traktandierten Geschäfte erfolgt in der Broschüre zur Kirchgemeindeversammlung, welche an Mitglieder, die an der letzten Kirchgemeindeversammlung teilgenommen haben sowie an die neuen Stimmberechtigten und an die Neuzuzüger versendet wird. Die Broschüre wird ab 12. November 2021 in allen unseren Kirchen, Sekretariaten und Pfarreizentren aufgelegt, sowie auf unserer Homepage www.kath-wettingen.ch einsehbar sein. Um einen reibungslosen Ablauf der Eingangskontrolle an der Kirchgemeindeversammlung zu gewährleisten, bitten wir Sie, Ihren Stimmrechtsausweis oder einen amtlichen Ausweis mitzubringen. Gerne können Sie die Broschüre, sowie den Stimmrechtsausweis, in der Kirchgemeindeverwaltung unter der Nummer 056 437 08 37 bestellen. Die Aktenauflage erfolgt ab 12. November 2021 in der Kirchgemeindeverwaltung, Klosterstrasse 12, Wettingen (Termine nach Voranmeldung 056 437 08 37). Römisch-Katholische Kirchenpflege Wettingen
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WETTINGEN
WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 11. NOVEMBER 2021
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Von Dichten, Städten und Gärten Am Montagabend hat die Gemeinde der Bevölkerung zum ersten Mal das Räumliche Entwicklungsleitbild (REL) vorgestellt. Dabei: diverse Podiumsgäste. ROBIN SCHWARZ
Das Tägi war am Montagabend gut gefüllt, als die Gemeinde Wettingen der breiten Bevölkerung zum ersten Mal das Räumliche Entwicklungsleitbild (REL) präsentiert hat, inklusive Podium mit Gästen aus
«Man neigt dazu, zu denken, nichts zu planen bedeute, es würde sich nichts verändern.» ROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN
Wissenschaft und Politik – selbstverständlich mit anschliessendem Apéro riche. Auch einige Einwohnerräte sassen im Publikum, um sich die Ausführungen der Gemeinde anzuhören. Zunächst führten Landammann Stephan Attiger und Gemeindeammann Roland Kuster INSERATE
Bauherrschaft:
Widmer Garten- und
(Die Mitte CVP) ins Thema REL ein und erklärten dem Publikum das Ziel: vorbereitet zu sein auf die Zukunft, denn «die nächste Generation braucht Handlungsspielraum», sagte Roland Kuster. Man neige dazu, zu denken, nichts zu planen würde bedeuten, dass sich nichts ändere. Dem sei aber nicht so. Denn man wolle, «wenn überhaupt, dann qualitativ wachsen – und Qualität braucht Planung». Raumplanerin Nelly Kick führte die Schwerpunkte des REL aus, so zum Beispiel die Bereiche der städtebaulichen Mitte, das Arbeitsgebiet Geisswies oder den Fokus Innenentwicklung. Dichte: Gut, schlecht, beides? Insbesondere der Begriff «Gartenstadt» und die städtebauliche Mitte gaben danach in der Podiumsdiskussion Anlass für Diskussionsstoff. So zeigte sich Michaela Türtscher, Mitglied der Ortsbildkommission und promovierte Architektin, irritiert darüber, dass der Begriff der Dichte, gerade im Zusammenhang mit dem Begriff der Gärten und Begrünung, im REL ihrer Ansicht nach stets negativ konnotiert war. «Das Grüne gilt fast als heilig und die Verdichtung als notwendiges Übel, das akzeptiert werden muss.» Dabei habe Dichte auch Vorteile, «sie ist nicht zwingend etwas Negatives». So bringe sie zum Beispiel urbane Begegnungsorte. In ähnlicher Weise äusserte sich auch SP-
Podium mit geladenen Gästen aus Wissenschaft und Politik. Einwohnerrätin und Co-Fraktionspräsidentin Christa Camponovo. «Wettingen ist keine Insel», sagte sie über das Bevölkerungswachs-
«Wettingen ist keine Insel. Wir müssen unseren eigenen Beitrag zur Verdichtung leisten.» CHRISTA CAMPONOVO, EINWOHNERRÄTIN (SP)
tum im ganzen Land. Man könne sich nicht diesen Entwicklungen verweigern, sondern müsse «seinen eigenen Beitrag zur Verdichtung leisten».
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In dem Zusammenhang reflektierte sie auch den «Dorf»-Begriff, der nicht dachartig für ganz Wettingen gelte. So werde sie auf der Landstrasse kaum gegrüsst, nach dem Abbiegen in die Fliederstrasse aber von fast jeder Person. Der aus Baden geladene Gast Stadtrat Benjamin Steiner (Team Baden) riet der Gemeinde Wettingen, auf die Bevölkerung zu hören: «Sie sind die Experten», sagte er. Dem pflichtete Michaela Türtscher bei («Der partizipatorische Ansatz des REL ist genial») und auch Roland Kuster befand, man müsse mehr aufeinander hören, «mehr in den Diskurs kommen». Hier habe der Gemeinderat «noch Luft nach oben», schloss Kuster selbstkritisch.
Landschaftsbau AG Seminarstrasse 79 5430 Wettingen Bauobjekt:
Projektänderung 19111, Arealüberbauung Florapark
Baustelle:
Seminarstrasse 77/79
Parzelle:
3509/6459/6460
Zusatzgesuche:
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Bauherrschaft:
Michèle Meier Bachstrasse 53 5436 Würenlos
Bauobjekt:
Velounterstand
Baustelle:
Blumenstrasse 10
Parzelle:
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Zusatzgesuche:
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Öffentliche Planauflage vom 12. November bis 11. Dezember 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www. wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
BILDNACHRICHT Am Donnerstag vor einer Woche besammelten sich rund 70 Kinder der Kita Erdmännli samt ihren Eltern und Lehrpersonen auf dem Vorplatz des Alterszentrums St. Bernhard. Das Zusammenkommen markierte das Ende ihres Räbeliechtliumzugs. Für die Seniorinnen und Senioren des Alterszentrums gab es deshalb ein lautkehliges Ständchen. Danach ging es für Hot Dogs und Tee ins Warme. (rsz)
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WETTINGEN
«Ich werde täglich gefragt, wieso Roland Kuster (Die Mitte CVP) stellt sich nochmals zur Wahl als Gemeindeammann. Warum er den zweiten Wahlgang alles andere als einfach findet und wo er Selbstkritik übt, sagt er im Interview. MELANIE BÄR
Aus gesundheitlichen Gründen hat sich Ihr Herausforderer Andrea Bova aus dem Wahlkampf zurückgezogen. Sie haben nun freies Feld. Wie beurteilen Sie die neue Ausgangslage? Roland Kuster: Sie ist alles andere als einfach. Ich bin nach wie vor erschüttert von der persönlichen Situation von Herrn Bova. Unter diesen Voraussetzungen den Wahlkampf zu starten, ist sehr schwierig. Hinzu kommt, dass auf dem Wahlzettel weiterhin beide Namen stehen. Es braucht viel Kommunikationsgeschick, dem Bürger zu vermitteln, dass er jetzt keine Auswahl mehr hat, sondern nur einen Vorschlag. Ich werde täglich gefragt, wieso trotzdem abgestimmt werden muss. Es stösst bei vielen auf Unverständnis, dass die Wahl von Gesetzes wegen trotzdem nötig ist. Ich würde mir das auch anders wünschen, doch das kantonale Gesetz über die politischen Rechte samt Verordnung schreibt es so vor. Im Gegensatz zum ersten Wahlkampf können jetzt auch die anderen Gemeinderäte nicht mehr gewählt werden, weil sie nicht kandidiert haben. Der erste Wahlgang verlief nicht so, wie Sie es sich gewünscht haben. Sie zogen mit der tiefsten Stimmenzahl in den Gemeinderat ein und verpassten als Gemeindeammann das absolute Mehr. Hat das wehgetan und ziehen Sie konkrete Konsequenzen daraus? Selbstverständlich tat das weh. Es ist ein menschlicher Zug, auf Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit zu hoffen und darauf, das Vertrauen für das künftige Schaffen zu spüren. Konkrete Konsequenzen aus diesem Wahlresultat zu ziehen, ist allerdings schwierig, weil ich nur mutmassen kann, was der Grund dafür war.
machen, was nicht gut funktioniert. Beispielsweise für das Scheitern der Bezirksschulhausvorlage oder dass der Gemeinderat die Coronademonstration nicht stattfinden liess. Bei Themen wie der Limmattalbahn oder dem räumlichen Entwicklungsleitbild kann man dafür oder dagegen sein. Persönlich bin ich nicht der Auffassung, dass wir eine grundlegende Richtungsänderung machen können oder sollen. Der Gemeinderat ist dem Einwohnerrat und der Bevölkerung verpflichtet. Ein Gemeindeammann ist ja auch kein Alleinherrscher, der alles selbst bestimmt und umsetzt, sondern ist Teil des politischen Systems. Er kann nicht Einzelwünsche in die Hand nehmen und umsetzen, sondern versuchen, ein Gemeindeammann für alle zu sein. Ich will für alle einstehen. Da die Balance zu finden, ist die grosse Herausforderung.
Die Verwaltung erbringt jeden Tag gute Leistung. Nach dem Prinzip «Tue Gutes und sprich darüber» müssen wir noch aktiver aus dem Rathaus berichten und unsere Beweggründe besser darlegen. Bei dieser Kommunikation haben wir noch Potenzial nach oben. Ein kleines Beispiel ist das Infobüchlein zur aktuellen Budgetabstimmung. Hier haben wir diesmal kürzere Texte abgedruckt. Zudem haben wir sie mit Grafiken aufgelockert und so hoffentlich die Lesbarkeit und das Verständnis verbessert. Weiter dürfen wir den Digitalisierungstrend nicht verschlafen. Der Zugang ins Rathaus muss für den Bürger vereinfacht werden.
Es gibt auch Stimmen, die Ihre Kommunikation kritisieren. Können Sie das nachvollziehen? Absolut. Ich bekomme manchmal die Rückmeldung, ich sei zu direkt, zu klar in der Meinung. Manche sagen auch, ich sei ein Militärkopf. Meine Militärzeit
In diesem Zusammenhang ist auch die Erreichbarkeit wichtig. Sie sagen, die Nähe zur A1 soll nicht Risiko, sondern Chance sein. Spricht das für die Limmattalbahn? Wenn wir davon ausgehen, dass das Limmattal im Jahr 2035 ein Drittel mehr Arbeitsplätze und ein Viertel mehr Einwohner hat, produziert das mehr Verkehr und die Autobahn wird voll sein. Deshalb braucht es einen Mobilitätsmix mit zusätzlichen öffentlichen Verkehrsmitteln. Ob dabei das Tram der Limmattalbahn sinnvoll ist, wird sich zeigen, wenn die Analyse gemacht ist. Jetzt geht es erst darum, das Trassee zu sichern. Wenn wir heute nicht daran denken, was morgen sein könnte, werden grosse Verkehrsinfrastrukturvorhaben nicht mehr realisierbar sein. Dazu werden auch Busvorläufe geprüft. Sollte in der oberen Geisswies die geforderte Gewerbezone realisiert werden, müssen die neuAuch was das Gemeindewachstum be- en Arbeitsplätze auch mit öffentlitrifft, scheiden sich die Geister. Haben chem Verkehr erschlossen werden. Sie dafür eine Lösung? Wir planen nicht für 27 000 Einwohner, sondern Der Verkehr hört wie viele andere Themüssen dem Kanton aufzeigen kön- men nicht an der Gemeindegrenze auf, nen, wie wir dieses Wachstum in der sondern muss auch regional gelöst Siedlung auffangen können, falls es werden. Wo soll oder muss Wettingen so kommt, wie der Kanton in seinen mit den Nachbarn zusammenarbeiten? Prognosen annimmt. Im kantonalen Wo ganz eigenständig bleiben? AufRichtplan wurde Wettingen als grund seiner Grösse muss sich WetWohnentwicklungsschwerpunkt de- tingen auf Verwaltungsebene nicht finiert. Wir müssen realistisch sein: mit anderen zusammenlegen. Das Wettingen ist keine Insel für sich, heisst aber nicht, dass wir gewisse sondern Teil der fünftgrössten Themen nicht miteinander angehen Wachstumsregion in der Schweiz. müssen. Die ganzen regionalen PlaWenn das Wachstum kommt, kön- nungen beispielsweise müssen abnen wir es nicht aufhalten, sondern gestimmt werden. Wenn Baden bei-
«Es ist weiss Gott nicht mein Wille, andere vor den Kopf zu stossen.» ist zwar schon lange her, hingegen ist es wahr, dass ich unternehmerisch orientiert bin, eine klare Haltung gewissen Dingen gegenüber habe und will, dass auch Entscheide gefällt werden. Dass ich mit dieser Art auch mal jemanden brüskiere, ist mir bewusst. Andererseits bekomme ich auch die positive Rückmeldung, dass man bei mir weiss, woran man ist. Ich weiss, dass ich Ecken und Kanten habe, doch ich kann nicht aus meiner Haut und will authentisch bleiben. Und ich überlege mir beim Entscheiden auch nicht, ob ich damit Wählerstimmen gewinne, sondern fälle sachliche und langfristige Entscheide. Ich werde den Leuten nicht nach dem Mund reden, nur um gewählt zu werden. Es wäre unglaubwürdig, von Wahl zu Wahl eine Kursanpassung zu machen.
Was mutmassen Sie? Ich vermute, dass ich für einen Teil der Wähler die Gemeindeverwaltung personifiziere Haben Sie, hat der Gemeinderat irgendund sie mich dafür verantwortlich wo Verbesserungspotenzial? Absolut.
Beim Thema Finanzen dürfte Herr Bova auch Wähler gewonnen haben. Braucht es auch da eine Richtungsänderung? Ich bin nicht der Auffassung, dass wir eine grundlegende Richtungsänderung machen können oder sollen. Die Verschuldungsthematik ist dem Gemeinderat bewusst und er nimmt sie nicht auf die leichte Schulter. Mit der angestrebten Steuerfusserhöhung wollten wir die Schulden reduzieren. Die Mehrheit des Stimmvolks hatte eine andere Meinung, weshalb wir nun Alternativen suchen. Mit reiner Kostenreduktion ist das nicht möglich. Wir müssen nun neue Schritte einleiten, um diese Verschuldung zu senken, damit sie nicht der nächsten Generation aufgebürdet wird. Dem Schuldenabbau gegenüber stehen Bürgeranliegen wie der Ausbau der Kinderbetreuung, Unterstützung von Verein-, Sport- und Kulturangeboten oder der Erhalt von Grünflächen. Die Anliegen zum Sparen und Investieren sind teilweise widersprüchlich, für die Umsetzung braucht es Mehrheiten.
lediglich vorsorgen, dass es ein qualitatives Wachstum sein wird. Wie? Indem wir das Wachstum steuern, damit Freiräume, Kulturland, Naturlandschaften und Grünflächen innerhalb der Siedlung erhalten bleiben. Deshalb planen wir nicht kurzfristig, sondern zwei bis drei Planungsgenerationen voraus. Wir haben das Regionale Entwicklungsleitbild (REL) erstellt, das wir am Montag der Bevölkerung präsentiert haben. Das REL zeigt auf, wie wir in den nächsten 15 Jahren dafür sorgen können, dass Wettingen qualitativ gestaltet wird. Dabei spielt die Allgemeine Nutzungsplanung zusammen mit der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) eine zentrale Rolle. Diese muss in der kommenden Legislatur zwingend unter Dach und Fach gebracht werden, damit die Grundeigentümer Sicherheit bekommen, was auf ihren Grundstücken möglich ist und was nicht.
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abgestimmt werden muss»
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LESERBRIEFE/PARTEINOTIZ Wahlen Wettingen befindet sich politisch in einer schwierigen Lage. Der Frustlevel ist hoch, die Unzufriedenheit vielschichtig: Steuern, Tägi, Ammannlohn … und dann auch noch die Pandemie. Als wäre das alles nicht schon genug, kommt es durch den krankheitsbedingten Rückzug von Andrea Bova zu einer schwierigen Situation beim zweiten Wahlgang der Ammannwahl. Trotz zweier Namen auf dem Wahlvorschlag ist klar, dass nur einer der beiden das Amt antreten würde. Eine schwierige, ja aussergewöhnliche Situation, nicht nur für uns Wählerinnen und Wähler, sondern auch für Roland Kuster. Ich habe ihn in den letzten Jahren als fleissigen und kompetenten Gemeindeammann wahrgenommen, der seine Erfolge nicht gut verkauft, aber die Leistung bringt, die wir erwarten dürfen. Seit vielen Jahren engagiert sich Roland Kuster mit Herzblut für Wettingen, für uns. Ich werde ihm am 28. November meine Stimme geben und lade Sie ein, dies ebenfalls zu tun. Er hat eine ehrenhafte Wahl verdient. Lutz Fischer-Lamprecht Wettingen
Roland Kuster (62), seit 2017 Gemeindeammann, zuvor 9 Jahre Gemeinderat, stellt sich nochmals zur Wahl. Im Bild an der Podiumsdiskussion anlässlich der Präsentation des Räumlichen Entwicklungsleitbilds (REL) am Montag im Tägi. AlexanderWagner spielsweise einen Tunnel als Umfahrung der Innenstadt realisiert, hat das auch eine Wirkung auf uns. Es geht gar nicht anders, als dass wir uns zusammensetzen und uns aufeinander abstimmen. Das betrifft nicht nur Verkehr und Bau, sondern auch Kultur, Sport, Schule, Polizei, Zivilschutz und andere Bereiche. Als grösste Gemeinde führen wir Kooperationen in den verschiedensten Bereichen mit den Nachbargemeinden. Fusionen sind in Wettingen hingegen nicht opportun. Sie nehmen neben dem Amt als Gemeindeammann zusätzlich zahlreiche weitere Funktionen wie etwa als Grossrat oder als Präsident der Baden Regio wahr. Haben Sie genügend Zeit für Ihr Hauptamt und kann es nicht zu Interessenskonflikten führen? Es gibt keine Interessenskonflikte, im Gegenteil. Das dadurch geschaffene Netzwerk hilft dabei, die Position und das Bedürfnis von Wettingen in wichtigen Gremien einzubringen. Es ist wichtig, unsere Stimme markant zu äussern. Die direkte Zugänglichkeit in die kantonale Verwaltung ist ebenso dringend notwendig. Dadurch ist es
möglich, Anliegen direkt zu deponie- Und am Schluss noch zwei persönliche ren, direkte Ansprechpartner zu ha- Fragen: Was ist Ihre grösste Schwäche? ben und sich abzustimmen. Ich kann nicht Nein sagen. (Überlegt) In meinem Kopf läuft bei der EntSie verfügen über langjährige Erfahrung scheidungsfindung ein Prozess wie in der Privatwirtschaft, als selbststän- bei einem Computerprogramm ab diger Berater, aber auch als Kadermit- und ich reagiere schnell. Damit überarbeiter der SBB und waren ein hoher fordere ich die Leute teilweise. Doch Milizoffizier der Schweizer Armee. Wel- es ist weiss Gott nicht mein Wille, che Erfahrungen waren für Sie prägend, andere vor den Kopf zu stossen, und die Sie heute in der Führung der Ge- ich höre auch gut zu und gehe auf meinde einbringen können? Das die Fragen und Bemerkungen der anunternehmerische Fachwissen. Da- deren ein, auch wenn das manchmal durch kann ich die richtigen Fragen nicht so rüberkommt. stellen und aufgrund der Antworten das Richtige tun. Das sind Fähigkei- Worauf sind Sie in Ihrem Leben besonten, die ich in der Armee und vor ders stolz? Auf meine Familie. Ich allem in der Führung von grossen bin dankbar für alles, was ich je maUnternehmen gelernt habe. Seit 40 chen durfte: die interessanten ProJahren führe ich Menschen. Dieser jekte, die ich mit der Nagra realisieErfahrungswert ist eminent wichtig. ren durfte, wo es um den Umgang Vor allem in einer Verwaltung mit mit radioaktiven Abfällen ging, die derart unterschiedlichen Funktio- niemand wollte. Stolz bin ich auch, nen. Jedes Gebiet in der Verwaltung am Schweizer Weltatlas mitgewirkt erfordert andere Fähigkeiten oder zu haben, den nun Schüler in der beruht auf anderen Methoden und ganzen Schweiz benützen. Oder bei Gesetzeslagen. Trotz dieser Menge der Sanierung von SBB Cargo mitzuund Vielfalt eine einheitliche Kultur helfen oder während der Unwetterzu schaffen, wäre ohne diese Erfah- katastrophe 2005 im Kantonalen rungen in der Privatwirtschaft für Führungsstab den Militäreinsatz mich nicht möglich. führen zu können.
Als Gemeindeammann von Wettingen braucht es jemanden mit Format, Empathie, Führungsfähigkeiten und politischer Erfahrung. Genau das vereint Roland Kuster. In den vergangenen Jahren setzte er sich mit viel Herzblut für die Belange der Gemeinde ein. Auch bei heiklen Dossiers kommunizierte er stets offen und transparent. Gegenüber der Bevölkerung, den Mitarbeitenden, aber auch gegenüber politischen Gegnerinnen und Gegnern tritt er immer auf Augenhöhe, fair und mit einer grossen Wertschätzung auf. Roland Kuster ist in der Region und im Kanton politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich äusserst gut vernetzt. Auch das ist ein wichtiger Vorteil. Wettingen nimmt mit seiner Grösse bedeutende Zentrumsfunktionen wahr. Deshalb braucht es einen Gemeindeammann, der vernetzt ist und seine Mitstreitenden kennt, um für Wettingen und die Region die besten Lösungen zu finden. Ich wähle Roland Kuster – tun Sie es mir gleich! Kurt «Kudi» Müller, Wettingen FDP Nach dem medial publizierten Rückzug von Andrea Bova, aufgrund seiner Erkrankung, hat sich die Ausgangslage komplett verändert. Die FDP bedauert die Erkrankung von Herrn Bova und wünscht ihm und seiner Familie viel Kraft. Die FDP stellt sich klar hinter die aktuelle Zusammensetzung der Exekutive. Der Sitzverlust von Markus Haas hat die FDP mit Bedauern zur Kenntnis genommen. Er hat über die Parteigrenzen hinaus ein hohes Ansehen für seine geleistete Arbeit erhalten. Die FDP ist bereit, bei den anstehenden Ersatzwahlen den verlorenen Sitz zurückzugewinnen. Als Erstes gilt es nun, das Amt des Gemeindeammanns zu besetzen. Die FDP ist überzeugt, dass Roland Kuster mit seiner Erfahrung und seinem Engagement, die komplexen Herausforderungen in Wettingen bewältigen wird. Deshalb empfiehlt die FDP ihn zur Wiederwahl und erwartet weiterhin in finanzpolitischen Belangen mehr nachhaltige Innovation der Exekutive. Sie wird ihn und den Gemeinderat, wie bis anhin, mit mehrheitsfähigen Vorstössen unterstützen. (fdp)
PUBLIREPORTAGE
Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag der Limmatwelle, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 079 798 17 86.
KARIN VILLIGER hat
schon als Kind Graffiti gemalt, brachte sich selbst Kalligrafie bei und entdeckte schliesslich das Handlettering. «Wenn ich kreativ bin, kann ich herunterfahren, es erdet mich», sagt sie. Sie gibt ihre Passion an Kursen weiter und hat die Sprüche für diesen Kalender gemalt.
MELANIE BÄR fragte sich als Kind jedes Jahr: «Bekomme ich wieder einen? Oder bin ich jetzt zu alt?» «Ist man nie», findet sie heute und hat ihren Beruf als Journalistin mit ihrer Kindheitserinnerung verbunden und die Texte für diesen Kalender geschrieben.
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Licht sorgt für mehr Sicherheit Am internationalen «Tag des Lichts» überraschte das Elternteam der Schule Zehntenhof die Schülerinnen und Schüler mit Leuchtstreifen, Regenponchos und Schoggistängeli. MELANIE BÄR
Es regnete und war neblig am vergangenen Donnerstag, dem internationalen Tag des Lichts. Eine Aufhellung gab es für die über 400 Fünft- und Sechstklässler trotzdem. Ein paar Mütter des Elternteams Zehntenhof beschenkten jedes Kind mit einer Faltkarte, einem Leuchtsticker, orangen Regenponchos und Schoggistängeli. «Mit dieser Aktion wollen wir die Kinder unterstützen, sich im Strassenverkehr sichtbar zu machen», begründet Yvonne Linge vom Elternteam die Aktion. Von 7 bis 8.30 Uhr verteilten die Mütter beim Schulhaus die Geschenke. Darüber freuen sich die Fünftklässlerinnen Shalini und Lucia und versichern, dass sie die Regenponchos auch tragen werden. Erfreut über die Aktion ist auch
Yvonne Linge vom Elternteam und Polizistin Sabine Richner empfangen einen vorbildlich gekleideten Schüler. Schulleiter Marco Hardmeier: «Viele Schülerinnen und Schüler legen den Schulweg in die Schule Zehntenhof zum ersten Mal mit einem Fahrzeug zurück.» Umso wichtiger sei es, dass sie als schwächste Verkehrsteilnehmer gut sichtbar seien. Beleuchtung sei deshalb im
Herbst auch im Unterricht immer wieder ein Thema. Auch während der Verkehrsinstruktion werden die Kinder auf die Wichtigkeit guter Beleuchtung aufmerksam gemacht. Sabine Richner von der Repol Wettingen-Limmattal nahm die Gelegenheit wahr, die Kin-
Melanie Bär
der erneut zu schulen. «Gerade bei schlechtem Wetter ist es während der Morgendämmerung wichtig, dass sie das Licht am Velo einschalten», sagt sie. An diesem Morgen kann sie viele Kinder loben und die anderen ermuntern, das angebrachte Licht auch einzuschalten.
Über 200 Personen am Umzug dabei Kleine Lichter erhellten am Samstagabend den Klosterpark. Familien zogen mit ihren Räbeliechtli-Kindern durch die Nacht. GABY KOST
Jedes Kind brachte sein eigenes Licht mit.
Gaby Kost
«Ich gah mit myner Laterne und myni Laterne mit miir.» Mit diesem Lied marschierte die Schar, die dem Aufruf des Vereins Familienstern Wettingen folgte, los. Bei kalten Temperaturen folgte der Tross den dunklen Wegrändern im Klosterpark, die gesäumt waren von vielen kleinen Laternen. Jeder Knirps brachte sein eigenes Liechtli mit, das stolz und mit leuchtenden Augen getragen wurde. Gregory hatte sein Räbeliechtli gar im Kinderwagen eingebettet, da er noch zu klein ist. «Es sind bestimmt über 200 Personen, die mitlaufen», sagte Angela Berchtold, die 100 Lieder-Flyer
Auch Gregory hat ein Räbeliechtli dabei. verteilte und damit nicht genug hatte. Zurück bei der Kirche versammelte sich die Menschenmenge, um weitere Lieder zu singen, begleitet von Akkordeon-Klängen. Zum Schluss gab es Schoggi-Brötli und Tee. Alles wie immer, nur, dass diesmal alle sehr dankbar waren, dass der Räbeliechtli-Umzug heuer wieder stattfinden konnte.
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Die beiden OK-Verantwortlichen: Julia Meier und Alexander Hollenstein.
113 Kinder erwecken die Geschichte rund um ein mysteriöses Brettspiel zum Leben. Mit dabei Leon, 11 Jahre, Joline, 15 Jahre, Laurin, 11 Jahre, und Nils, 11 Jahre (v. l.). Muriel Zweifel
Vorhang auf für «Jumanji» Zum 25. Mal spielten Kinder bei einem Theater von Jungwacht und Blauring Wettingen mit. Davor trafen sich Mitglieder des Ehemaligenvereins, ebenfalls im Pfarreiheim St. Sebastian, zum Apéro. MURIEL ZWEIFEL
Vor der Show bereiten sich die 113 jungen Schauspieler und Schauspielerinnen eifrig auf ihre Rollen vor. Schminke und Kostüm müssen sitzen, denn bald heisst es: ab auf die Bühne. Nach coronabedingtem Ausfall des Jungwacht- und Blauringtheaters im letzten Jahr öffnet das Pfarreiheim St. Sebastian am Wochenende die Türen für die Premiere. Es ist das 25. Mal, dass Kinder von Jungwacht und Blauring ein Theater inszenieren. Über die gelungene Vorbereitung freuen sich die beiden OK-Verantwortlichen Julia Meier und Alexander Hollenstein. Seinerzeit standen sie selbst im Rampenlicht. «Wir wurden damals geschminkt und verkleidet. Dadurch haben wir uns wie Stars gefühlt. Es ist schön, dass wir dieses Erlebnis weitergeben können», so die beiden Leiter. Die Aufführung ist jedoch nicht der einzige Pro-
grammpunkt an diesem Abend. Vor der Darstellung trifft sich der Ehemaligenverein zum Apéro. Bei den einstigen Jungwacht- und Blauringmitgliedern weckt das Theater Erinnerungen an ihre Zeit im Verein: So auch bei Manuela Bruggisser-Berchtold. Als Kind ergatterte sie die Hauptrolle des Jonathan im Stück «Nangijala – oder es nois Läbe» (1990). Kurz vor dem Auftakt zum aktuellen Bühnenspiel kommen ihr Bilder von früher in den Sinn. «Zu meiner Zeit gab es ein Casting in der Theaterwoche. Schätzungsweise 80 Kinder haben mitgespielt», so Bruggisser-Berchthold. Heute sind es ihre eigenen drei Kinder, die auf der Bühne stehen. An ihre Zeit in der Jungwacht erinnern sich auch Matthias Hunziker und Florian Müller gerne zurück. Die beiden waren als Freunde gemeinsam eingetreten und sind bis jetzt Freunde geblieben. Dies ist mitunter der Jungwacht zu verdanken, wie sie erklären: «Die Erfahrungen, die wir hier machten, haben uns zusammengeschweisst. Wenn wir uns nach langer Zeit wiedersehen, fühlt es sich an, als hätten wir uns am Abend zuvor erst verabschiedet.» Auch Barbara Wassmer-Biland redet vom starken Zusammenhalt mit ehemaligen Vereinsgspönli. Mit einigen von ihnen hat sie Gelegenheit sich am Apéro auszutauschen.
Erinnert sich gerne zurück: Manuela Sie ist in den 80er-Jahren als Grup- Bruggisser-Berchtold. penleiterin eingetreten und wurde später Scharleiterin. Unter den vielen Fixpunkten des Blauring-Lebens schätzte und schätzt sie das Theater besonders. Es ist der einzige Event, an dem die Mädchen- und die Bubenscharen zusammenarbeiteten. Heute ist sie mit ihrem Mann, der in der Jungwacht war, hier.
Aufregung vor der Show Nach reichlichem Austausch unter den Ehemaligen folgt die Erinnerung der Veranstalter: Schaulustige werden gebeten, sich vor der Bühne einzufinden. Nun heisst es Vorhang auf für «Jumanji – e reis ine anderi Welt». Für die vielen Leiter und Leiterinnen der Jungwacht und des Blaurings ist dies ein wichtiger Moment. Während der monatelangen Vorbereitungszeit haben sie das Stück mit selbst gemachten Kostümen, Bühnenbildern, Mundarttexten und einem eigens kreiertes Lied erarbeitet. Zum Leben erweckt wird die Geschichte rund um ein mysteriöses Brettspiel von 113 Kindern. Darunter sind auch Leon, Joline, Laurin und Nils. Ihnen ging es bei dem Anlass, neben der eigenen Performance, vor allem darum, mit tollen Leuten und Leitern zusammen zu sein. Gebührend gefeiert werde die Aufführung im Nachhinein mit einer Disco.
Schon in der Jungwacht Freunde: Florian Müller (l.) und Matthias Hunziker.
War früher mal Scharleiterin: Barbara Wassmer-Biland.
NEUENHOF
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AUS DEM GEMEINDERAT Betreibungsamt geschlossen – Dienstagnachmittag, 23. November Der Schalter des Betreibungsamtes bleibt am Dienstagnachmittag, 23. November, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten. Baugesuch Die Baubewilligung wurde erteilt an: Hans Voser, Dorfstrasse 17, Neuenhof, für den Umbau des Dachgeschosses und Vergrösserung Lukarne, auf der Parzelle Nr. 1895, Das umgezonte Areal Härdli muss entwickelt werden. Die Bevölkerung stimmt über einen Studienkredit ab. Dorfstrasse 17, in Neuenhof. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Blertina Sherifi, 2003, kosovarische Staatsangehörige, Kappelstrasse 14, Neuenhof; Aruddika Baskaran, 2004, srilankische Staatsangehörige, Zürcherstrasse 134, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.
LESERBRIEF Gemeinderatswahlen Jetzt hat man die Chance, den jungen und kompetenten Mohaya Devay am 28. November in den Gemeinderat Neuenhof zu wählen. Er ist Geschäftsführer der Grünen Aargau und im Vorstand der «Jungen Grünen» Schweiz. Er ist gut vernetzt und hat sich auf die Fahne geschrieben, die junge Generation zu vertreten. Es ist höchste Zeit, dass der Gemeinderat Neuenhof verjüngt wird und dass eine Partei Fuss fasst, die neuen Schwung in die leblose Parteilandschaft von Neuenhof bringt. Also junge, stimmberechtigte Einwohner von Neuenhof, packt diese einmalige Gelegenheit und wählt Mohaya Devay in den Gemeinderat. Maureen und Georg Ochsner, Neuenhof
Zuspruch und Widerstand
An der Infoveranstaltung zur Entwicklung auf dem Areal Härdli gab es lobende und kritische Stimmen. MELANIE BÄR
Am 22. November stimmt die Bevölkerung an der Gemeindeversammlung über den Kredit für einen Studienauftrag betreffend das Gebiet Härdli ab. Damit sollen die Grundlagen für die zukünftige Nutzung des Areals geschaffen werden (die Limmatwelle berichtete). Um die Bevölkerung darüber zu informieren, luden Gemeinderat und Fachleute vor einer Woche zu Informationsveranstaltungen ein. Rund 60 Personen liessen sich am Donnerstagabend und rund 30 Ortsbürger am Montagabend über die geplante Entwicklung im rund sechs Hektaren grossen Gebiet Härdli informieren. Nach der einstündigen Präsentation äusserten sich am Donnerstag zuerst die involvierten Gruppierungen und danach die Bevölkerung zu Wort. Als Erstes meldete sich Marco Voser im Namen der Ortsbürger zu Wort. Die Ortsbürger besitzen im Härdli mit 31 200 m² einen grossen Landanteil. «Wir stehen dem im Grundsatz nicht entgegen.» Den Ortsbürgern gehe es nicht um einen möglichst hohen Profit, die Bevölkerung solle dort etwas Gutes bekommen. Dem Kredit werden die Ortsbürger zustimmen. Die Logis Suisse AG liess ausrichten, dass ihr das Härdli am Herz liege und sie froh ist, bei den Planungen im Boot zu sein. Die Immobilienfirma
besitzt schweizweit 3000 Wohnungen, davon 400 in Neuenhof. Nicole Voser vom Tennisclub, dessen Plätze sich ebenfalls im Härdli befinden, zeigte sich erfreut, dass dem Tennisclub die Garantie der Existenz in Neuenhof zugesichert wurde. «Wir werden nun eine Nutzungsstrategie erstellen und überlegen, wo der Verein in 15 bis 20 Jahren stehen will», so Voser. Sie sei dankbar, dass der Tennisclub am Prozess teilnehmen dürfe. Aus Sicht des Gartenvereins sei keine Verlagerung notwendig. «Wir sind jedoch froh, dass wir miteinbezogen werden und auch in Zukunft existieren dürfen», so René Ambühler vom Gartenverein. Erneute Umzonung gefordert Danach meldeten sich Privatpersonen zu Wort. Margrit Pfister äusserte sich kritisch zum Vorhaben. Sie bemängelte, dass die vorgeschriebene zweiprozentige Abgabe, die bei Nichtbebauung ab 2035 in Kraft tritt, dazu führe, dass die Familiengärten, der Kinderspielplatz und der Tennisclub längerfristig nicht im Härdli bleiben können. «Doch gerade diese dienen der Erholung», so Pfister. Sie finde es stossend, dass anlässlich der Abstimmung über die Zonenplanänderung nicht über dieses Baugesetz vom Oktober 2016 informiert worden ist. Auf Nachfrage sagt sie: «In unseren Augen ist diese BNO-Abstimmung deswegen ungültig.» Sie will an der Gemeindeversammlung deshalb den Antrag stellen, dass das Land, auf dem sich die drei Bereiche befinden, wieder in die Zone für öffentliche Bauten und Anlagen umgezont werde. Toni Benz sprach sich ebenfalls für eine
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Rückzonung aus: «Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Kanton nicht Hand bietet.» Gemeindeammann Martin Uebelhart (Die Mitte) gab zu Bedenken, dass das Baugesetz vom Kanton erlassen worden sei und die Gemeinde diesbezüglich keinen Spielraum habe. Larissa Stüssi vom Gartenverein wollte wissen, wann die Bagger auffahren werden. «Nicht in den nächsten zwei, drei Jahren», so Uebelhart. Er wies darauf hin, dass nun der ein Jahr dauernde Wettbewerb stattfinden soll, danach der Gestaltungsplan gemacht werde und erst danach klar sei, wie es zeitlich weitergehe. «Der Druck, der mit der Mehrwertabgabe aufgebaut wird, ist völlig daneben», sagte Werner Füllemann. Er regte an, eine Standortanalyse zu machen, bevor eine Ideenstudie gemacht wird. Dem pflichtete Hanspeter Frischknecht, Leiter der Bauund Planungsabteilung, bei und wies darauf hin, dass diese Analyse Teil des Studienauftrags sei und in Form der Marktstudie abgedeckt werde. «Das ist elementar, damit wir überhaupt wissen, was in Neuenhof eine Chance hat.» Georg Ochsner regte an, zuerst einen akzeptablen Ersatz für die Familiengärten und den Tennisclub zu suchen und erst dann weiterzuplanen. Das werde parallel gemacht, antwortete Uebelhart. Ebenso wie sich der Tennisclub Gedanken über seine Zukunft mache. Nach der einstündigen Diskussionsrunde bedankte er sich bei der Bevölkerung: «Wir sind froh um das aktive Mitmachen, auch um kritische Voten. Das hilft uns, zu verstehen, in welche Richtung wir gehen sollen.»
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NEUENHOF/KILLWANGEN/SPREITENBACH
Symbol des
AUS DEM GEMEINDERAT Polit-Info Die Polit-Info findet am Montag, 15. November, 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Zelgli statt. Folgende Traktanden werden vorgestellt: Kreditantrag Werkleitungssanierung Rütirain; Kreditantrag Auslagerung Werkfakturierung; Kreditantrag Ersatz Strom- und Wasserzähler; Genehmigung Budget 2022 inkl. Steuerfuss 105 %. Interessierte können sich bis spätestens 12. November bei der Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@killwangen.ch oder Tel. 056 418 10 60) für die Polit-Info anmelden. Hinweis: Das Tragen einer Schutzmaske in der Mehrzweckhalle ist trotz Einhaltung des Abstandes Pflicht. Die Bevölkerung wird gebeten, wenn möglich ihre eigene Schutzmaske mitzubringen.
Für die neue Kunstausstellung im Gemeindehaus wurden am Wochenende die Werke von Gani Bytyçi und Aldo Lotti aufgehängt. Am 12. November lädt die Galerie zur Vernissage ein. MURIEL ZWEIFEL
Originelle Geschenke und Ideen findet man an der Weihnachtsausstellung «Adventshüsli» im Peterskeller in Neuenhof. zVg
PARTEINOTIZ SP NEUENHOF SP Neuenhof unterstützt Mohaya Devay Beim zweiten Wahlgang des Gemeinderats vom 28. November empfiehlt die SP Mohaya Devay. In einer freundlichen Atmosphäre diskutierte der Vorstand der SP Neuenhof mit dem grünen Gemeinderatskandidaten Mohaya Devay über kommunale Probleme und Begebenheiten von Neuenhof. Dabei erwies sich Mohaya als sympathischer junger Mann, welcher die notwendigen Fähigkeiten eines zukünftigen Gemeinderates besitzt. Trotz seiner «nur» 25 Jahre erwies er sich als begabter Jungpolitiker, der alle Einwohner, im Speziellen die junge Generation von Neuenhof, ansprechen kann. Wir hoffen, dass Links-Grün nach jahrelanger Abwesenheit im Gemeinderat endlich wieder vertreten sein wird. Unsere Empfehlung: Wählen Sie Mohaya Devay in den Gemeinderat von Neuenhof.
Weihnachtsstimmung im «Adventshüsli»
Vom 19. bis 21. November öffnet die stimmungsvolle Weihnachtsausstellung «Adventshüsli» mit Adventsbistro in Neuenhof wieder die Türen.
Hobbykünstlerinnen und Hobbykünstler tragen wieder dazu bei, dass diese Ausstellung in diesem Jahr bereits zum 20. Mal durchge-
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führt werden kann. Im «Adventshüsli» findet man viele originelle Geschenke und Ideen für die bevorstehende Weihnachtszeit. Das gemütliche Adventsbistro lädt alle zum Verweilen ein. Die Weihnachtsausstellung im Peterskeller ist wie folgt geöffnet: Freitag, 19. November, 16–22 Uhr, Samstag, 20. November, 10–22 Uhr und Sonntag, 21. November, 11–18 Uhr. Zutritt nur mit Zertifikat. Weitere Infos unter www.adventshüsli.ch. (zVg)
Samstagmorgen, 9 Uhr, im Gemeindehaus herrscht emsiges Treiben. Im Vorfeld der neuen Exhibition werden ausgewählte Werke der Künstler Gani Bytyçi und dem verstorbenen Aldo Lotti aufgehängt. Anwesend ist unter anderem Kurator Salvatore Mainardi. Auf diese Ausstellung hat er sich lange gefreut, wie er berichtet: «Es treffen zwei unterschiedliche Künstler aufeinander, von denen jeder eine qualitativ hohe Technik mitbringt. Beide schaffen es, ihre Emotionen eindrücklich auf der Leinwand umzusetzen. Das ist Kunst für mich.» Es ist das erste Mal, dass die Ölbilder von Aldo Lotti seit seinem Tod im Jahr 2000 öffentlich gezeigt werden. Seine zwei Söhne Osvaldo und Amerigo Lotti treffen stellvertretend für ihn eine Bildauswahl aus dem Familienbesitz. «Bevorzugt benutzte mein Vater kalte Farben, jedoch findet sich in den meisten Bildern ein Klacks Rot. Es symbolisierte für ihn das Gute in schweren Zeiten,» so Osvaldo. Im Gegensatz zu Amerigo, der die neue, mehr figurative Stilrichtung seines Vaters bevorzugt, mag Osvaldo die älteren, abstrakteren Bilder. Bewunderung
Mehr als 20 000 Franken erlaufen Knapp 40 Klassen der Schule Spreitenbach haben sich auf den Weg gemacht, um im Spreitenbacher Wald wandernd eine Strecke von 10 oder 15 km zurückzulegen. Mehr als 700 Kinder und Jugendliche haben mitgemacht und so die stattliche Summe von mehr als 20000 Franken «erlaufen». Als Dank und als Belohnung erhielten alle Schülerinnen und Schüler nach dem Marsch einen feinen Berliner, welcher das Alters- und Pflegeheim im Brühl Spreitenbach gespendet hat. Das Geld, das die Kinder mit diesem
Sponsorenlauf gesammelt haben, kommt vollumfänglich zusammen mit weiteren Spenden dem Verein für eine gerechtere Welt, Spreitenbach, für zwei ausgesuchte Projekte in Peru und in Burkina Faso zugute. In Peru wird mit der Unterstützung ein Schulhaus für Kinder aus den Slums gebaut und in Burkina Faso tragen die Spenden dazu bei, Frauen in einer Dorfgemeinschaft Mikrofinanzkredite zu ermöglichen. Dadurch können die Frauen unternehmerisch tätig werden, Einkommen generieren und somit den Nahrungsmittelbedarf ihrer Kinder decken. (zVg)
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s Guten in schweren Zeiten
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AUS DEM GEMEINDERAT 2022 mit Frühjahrsapéro Aktuell stehen die kälteren Herbst- und Wintermonate vor der Tür und damit verlagert sich auch das gesellschaftliche Leben wieder in die Innenräume. Zumal sich Grippeviren jeglicher Art dann wesentlich besser übertragen, hat der Gemeinderat eine Neuerung beschlossen. Der Neujahrsapéro 2022 wird zum Frühjahrsapéro von Januar auf April/Mai verschoben. Über die Details und das genaue Datum des Frühjahrsapéros wird zu gegebener Zeit informiert. Baubewilligung Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an Emil Frey AG, Spreitenbach, für ein neues Reklamekonzept, Landstrasse 148/Willestrasse 8. Termine 15. November, 17–18 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 16. November, 19.30 Uhr: Ortsbürger-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– Stolz auf die Ausstellung: Amerigo Lotti, Osvaldo Lotti, Salvatore Mainardi, Gani Bytyçi (v. l.) Muriel Zweifel 18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, hat Osvaldo auch für die zweite Lei- der Schweiz wohnhaft. Er hat be- Schmerz. Dies sei nicht nur auf Freitag, 8.30–15 Uhr. Telefon denschaft seines Vaters: das Rätsel- reits mehrere Expositionen in den Krieg bezogen, den er in sei- 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. lösen. Er selbst liess sich davon in- Schweizer Städten sowie im Aus- nem Land erlebt hat, sondern auf www.spreitenbach.ch. spirieren und erstellt seit mehreren land realisiert und stellt nun seine das universelle Leid. Für ihn ist Jahren Rätsel für Deutschschweizer Werke zum ersten Mail in der Ge- Kunst stets Reflexion über das Le- Schalteröffnungszeiten der RegionalZeitungen. So auch für die Limmat- meindegalerie Spreitenbach aus. ben, ein Dienst zur Emanzipation polizei an der Poststrasse 13 in SpreiDer Künstler und Journalist greift der Seele. tenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr welle während der Coronakrise. für seine Kunst auf moderne ÖlSeine und die Werke von Aldo und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, techniken zurück. Zum grossen Lotti können bis zum 28. Januar 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geDas Leid der Welt im Pinsel Gani Bytyçi kommt ursprünglich Teil abstrakt, zeugen die Werke 2022 im Gemeindehaus Spreiten- schlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; aus dem Kosovo und ist seit 1989 in dabei, wie er berichtet, von bach betrachtet werden. Freitag, 8.30–15 Uhr.
VERMISCHTES SPREITENBACH Buchstart Kurze Geschichten, Versli, Fingerspiele und Lieder mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, Samstag, 13. November, 9.30–10 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten und es gilt für Erwachsene die Zertifikatspflicht. (zVg)
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Spreitenbacher Weihnachtsmarkt Am Samstag, 20. November, findet von 12 bis 20 Uhr der Weihnachtsmarkt (Chilegass/Sternenplatz) statt. Die diesjährige Kaffeestube wird vom Frauenturnverein mit diversen Gleisquerungen im Knoten Rotzenbühlstrasse und im Knoten alte Ikea. zVg (zVg) Bücherpräsentation «Auswahl 2021» Köstlichkeiten geführt. Das Bibliotheksteam stellt seine perVerkehrsführung zweimal umge- Die Verkehrsteilnehmenden werden sönlichen Highlights des Jahres vor: Limmattalbahn – Verkehrsumstellun- stellt. Zudem werden von Ende No- gebeten, jeweils die Signalisation ob Krimi, Schweizer Autor(in) oder gen in Spreitenbach Von Mitte No- vember bis Anfang Februar 2022 die vor Ort zu beachten. Beim Start der historischer Roman, es hat für jeden vember bis Mitte Dezember werden Gleisquerungen im Knoten alte Ikea Bauarbeiten werden zu den HauptLesegeschmack etwas dabei. Mit an- die Gleisquerungen im Knoten Rotz- (Kreuzung Industriestrasse/Zürcher- verkehrszeiten an verschiedenen schliessendem Apéro. Gemeindebib- enbühlstrasse (Kreuzung Rotzen- strasse) ausgeführt. In diesem Zeit- Standorten Verkehrsdienstposten liothek Spreitenbach, Mittwoch, 17. No- bühlstrasse/Landstrasse) ausge- raum wird die Verkehrsführung platziert. Die Limmattalbahn AG bedankt sich für das Verständnis. (zVg) vember, 19 Uhr. Die Veranstaltung rich- führt. In diesem Zeitraum wird die zweimal umgestellt.
ZiiTREiS ... lautet das Motto der nächsten Spreitenbacher Fasnacht. Die fünfte und wohl schönste Jahresszeit beginnt heute am 11. 11. 2021 um 11. 11 Uhr und dauert in Spreitenbach bis zur Kinderfasnacht am Samstag, den 5. März 2022. Wir, von der Bräusi-Vögel Gugge freuen uns auf eine intensive und schöne Zeit. Seit Anfang Oktober sind wir am Proben, alte und neue Lieder werden geübt. Ausserdem nähen wir fleissig an den neuen Kostümen und die Grinde werden gestaltet.
KUNST
Wir hoffen, dass die Bevölkerung gespannt ist und uns gerne sehen und hören möchte. Dies kann im Rahmen der Spreitenbacher Fasnacht an folgenden Anlässen geschehen:
in
Spreitenbach GEMEINDEGALERIE Ausstellung:
12. Nov. 2021 - 28. Jan 2022
Aldo Lotti Wädenswil
Gani Bytyçi Zürich
Vernissage
Freitag 12. November 2021 19.00 bis 21.00 Uhr
• «s’ isch chalt worde verusse», genau die richtige Zeit für
METZGETE
Blut- und Leberwürste Schnörrli, Schwänzli, Gnagi gekochter Speck, Rippli und Sauerkraut Metzgerei Felder Bahnhofstrasse 4, Wettingen Tel. 056 426 70 48
• •
Schmutzige Donnstig am 24. Februar 2022, Regierungsübernahme Guggeparty am Freitag, 4. März 2022 Kinderfasnacht am Samstag, 5. März 2022 (Umzug und Ball)
Mehr Informationen zu den Veranstaltungen erfahren sie ab Anfang Januar 2022 auf der Webweite: www.braeusi-voegel.ch Bräusi-Vögel Gugge
Christbaumschmücken am Sternenplatz Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, liebe Kinder Die Kulturkommission ruft Sie in Zusammenarbeit mit der Bräusi-Vögel Gugge dazu auf, den Weihnachtsbaum mit Weihnachtskugeln zu schmücken. Es wäre toll, wenn ihr mit euren Kindern, Enkeln, Grossenkeln usw. grossen, bunten und vor allem wetterbeständigen Baumschmuck basteln würdet. Um unsere Tanne in einem einheitlichen Look zu präsentieren, setzten wir dieses Jahr das Thema auf runden Baumschmuck.
Am Freitag, 19. November zwischen 18.00 und 21.00 Uhr
kann der fertige Baumschmuck auf dem Sternenplatz abgegeben werden. Wir hoffen auf Ihr zahlreiches Erscheinen mit buntem, runden Weihnachtsschmuck und laden Sie zu Glühwein, Bier, feinen Würsten und Crêpes ein. Der von euch gebastelte Baumschmuck wird dann am Samstagmorgen aufgehängt um unsere schöne Tanne auf dem Sternenplatz zur aussergewöhnlichsten, im Kanton Aargau, werden lassen.
Kulrukommission Spreitenbach und Bräusi-Vögel Gugge Spreitenbach
SPREITENBACH
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Leseförderungsprojekt «Leselöwe» gestartet Mit vierzig Kindern ist die Gemeindebibliothek Spreitenbach in die LeselöwenClub-Zeit gestartet. Drei Teams kämpften beim Postenlauf um den Sieg. Büchsenschiessen, Bücherturm bauen und schätzen, wie viele Rollen Folien während eines Jahres wohl gebraucht werden. Auflösung: knapp ein halber Kilometer Folie wird benötigt, um alle Bücher einbinden zu können. Natürlich wurde auch eine spannende Geschichte erzählt. Danach gab es die verdienten Süssigkeiten und Bücher konnten gleich ausgeliehen werden. Denn jetzt heisst es: Lesen, lesen, lesen! Bis nächsten Februar werden alle Seiten gezählt, welche die Löwen lesen. Das Resultat wird in einem Diplom festgehalten und an der Abschlussfeier übergeben. Der Leselöwen-Club ist ein Leseförderungsprojekt der Gemeindebibliothek Spreitenbach. Ohne Lesekompetenz, also die Fähigkeit des
Der Leselöwen-Club in der Gemeindebibliothek Spreitenbach. sinnentnehmenden Lesens (geschriebene Texte verstehen, nutzen und über sie reflektieren), ist die Bewältigung des Alltags schwierig.
Eingeübte Sprach- und Lesekompetenzen sind in einer Informationsgesellschaft nicht mehr wegzudenken und öffnen viele Türen, sowohl
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in der Schule als auch im Beruf. Alle Zweit- bis Sechstklässler können daran teilnehmen. Eine Anmeldung ist jederzeit möglich. (zVg)
WANDERGRUPPE SPREITENBACH Zu Besuch im Weberei- und Heimatmuseum Ruedertal 26 Personen trafen sich am frühen Mittwochmorgen am Bahnhof Killwangen, um die Wanderung vom 20. Oktober in Angriff zu nehmen. Mit der SBB gings zum Ausgangspunkt der Wanderung, nach Unterkulm Nord. Von dort marschierte man, mit zwei kurzen happigen Steigungen, am Waldrand entlang in die Höhe. Oben angekommen, gings, begleitet von einem kräftigen, kalten Wind, dafür bei schönstem Sonnenschein, in Richtung Böhler und dann bergab nach Schlossrued, wo im Gasthaus zum Storchen das Mittagessen bestellt war. Nach dem Essen und dem obligaten Kaffee gings kurz nach 14 Uhr mit dem Postauto nach Schmiedrued zum Weberei- und Heimatmu-
werk und über die Bandweberei. In einem Raum standen drei Webstühle aus dem letzten Jahrhundert, welche, in Betrieb genommen, losratterten und zeigten, wie vor über hundert Jahren Bändeli gewoben wurden. Die Jahresausstellung widmete sich dem Thema «Internierte des Zweiten Weltkriegs» und auf Fotos, Zeitungsberichten und in Schaukästen gab es viel Wissenswertes über diese Zeit zu lesen und zu bestaunen. Nach der Führung gab es in der Kafistube des Museums Kaffee und Kuchen und es blieb noch etwas Zeit, um über das Gesehene zu disFührung durch das Weberei- und Heimatmuseum. zVg kutieren. Bald darauf kam das Postauto angefahren, welches die Wanseum, wo eine gut 90-minütige Füh- von kundigem Personal durch das derschar nach Schöftland brachte. rung auf dem Programm stand. Auf- Museum geführt und erfuhr Interes- Von dort fuhr man zurück nach geteilt in drei Gruppen wurde man santes über das Schuhmacherhand- Killwangen-Spreitenbach. (zVg)
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WOCHE NR. 45 DONNERSTAG, 11. NOVEMBER 2021
Samichlaus zu Besuch Auch dieses Jahr besucht der Samichlaus mit seinen zwei Schmutzlis vom Freitag, 3., bis Montag, 6. Dezember, viele Familien in Würenlos. Die Anmeldungen für den Besuch des Samichlaus können ab sofort bis spätestens 23. November online auf www.wuerenloser-samichlaus.ch gemacht werden. Wer lieber auf einen Besuch verzichten möchte, kann dem Samichlaus auch schreiben. Die Briefe können vom Mitt-
woch, 1., bis Montag, 6. Dezember, am Schalter, bei der Post in Würenlos, in den roten Santa-Briefkasten geworfen werden. Der Samichlaus schreibt garantiert zurück (Absender nicht vergessen!). Der Verein Würenloser Samichlaus hat dieses Jahr sein 20-JahrJubiläum gefeiert. Entstanden ist der Verein aus einer kleinen, leidenschaftlichen Gruppe von Samichläusen und Schmutzlis, welche das schöne Brauchtum schon seit Jahren in der Gemeinde pflegte. Heute zählt der Verein 34 Aktiv- und 1 Passivmitglied sowie einige freiwillige Helfer. (zVg) Vom 3. bis 6. Dezember unterwegs in Würenlos.
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AUS DEM GEMEINDERAT Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung Der Gemeinderat hat für die Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Dezember folgende Traktandenliste festgelegt: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Juni; 2. Budget 2022 mit Steuerfuss; 3. Einbürgerungen; 4. Kreditabrechnungen; 4.1 Belags- und Werkleitungserneuerung Landstrasse K275, Abschnitt Kreisel «Steinbruch» bis SBB-Niveauübergang; 4.2 Bau Werkhof «Tägerhard»; 5. Strassen- und Werkleitungssanierung Grimmistalstrasse; Verpflichtungskredit; 6. Strassen- und Werkleitungssanierung Ötlikon; Verpflichtungskredit; 7. Werkleitungssanierung Tannwiesenweg; Verpf lichtungskredit; 8. Sanierung Abwasserpumpwerk «Tägerhard»; Verpflichtungskredit; 9. Neubau Kanalisation Buechzelglistrasse 2. Etappe; Verpflichtungskredit; 10. Erschliessung «Gatterächer Ost»; Verpflichtungskredit; 11. Erschliessung «Kernzone Nord»; Verpflichtungskredit; 12. Verkauf Liegenschaft «Post»; 13. Umbau Gemeindehaus; Zusatzkredit; 14. Verschiedenes. Die Gemeindeversammlung beginnt aufgrund der vielen Traktanden bereits um 19.30 Uhr. Es werden besondere Corona-Schutzmassnahmen zu beachten sein. Diese werden dem Traktandenbericht zu entnehmen sein. Es wird kein Apéro stattfinden nach Schluss der Versammlung. Der Gemeinderat führt am Dienstag, 16. November, um 19.30 Uhr im Gmeindschäller einen Info-Abend durch, bei dem die wichtigsten Traktanden erklärt und Fragen beantwor-
tet werden. Anmeldungen sind bis Dienstag, 16. November, 12 Uhr an die Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@wuerenlos.ch oder Tel. 056 436 87 20) unter Bekanntgabe des Namens, des Vornamens, der E-Mail-Adresse und der Telefonnummer der teilnehmenden Person zu richten. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt. Der Info-Abend wird für diejenigen, die keinen Platz mehr haben oder die Veranstaltung lieber von zu Hause mitverfolgen möchten, live übertragen. Der Link für den Livestream wird rechtzeitig auf der Website www.wuerenlos.ch unter «Aktuelles» aufgeschaltet. Traktanden der Ortsbürgergemeindeversammlung Für die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. Dezember hat der Gemeinderat folgende Traktandenliste bestimmt: 1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni; 2. Budget 2022; 3. Kauf verschiedener Waldparzellen; 4. Aufnahmen ins Ortsbürgerrecht; 5. Wahl der Mitglieder der Finanzkommission für die Amtsperiode 2022–2025; 6. Wahl der Stimmenzähler für die Amtsperiode 2022–2025; 7. Verschiedenes. Es werden besondere CoronaSchutzmassnahmen zu beachten sein. Diese werden dem Traktandenbericht zu entnehmen sein. Die Versammlung findet wegen der Corona-Pandemie wiederum in der Mehrzweckhalle statt und beginnt bereits um 19.30 Uhr. Es wird kein Apéro stattfinden nach Schluss der Versammlung.
Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 18. November. Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Moira Epifanio und Marco Iaquinta, Seminarstrase 70, 5430 Wettingen, Neubau Einfamilienhaus mit Rückbau Stützmauer zur Strasse, Buechstrasse 35a; Hildegard Füglister-Koller, Mühlegasse 10, 5436 Würenlos, Aufdach-Photovoltaikanlage, Mühlegasse 10; Beat Huber, Trüebenbachweg 5, 8107 Buchs, Fassadenrenovation (ohne energetische Sanierung), Müliwiseweg 12; Ricardo Alves Freitas da Silva und Mariana Carvalho Miranda da Silva, Chilesteig 41, 5436 Würenlos, Sitzplatzüberdachung, Chilesteig 41; Shell (Switzerland) AG, Baarermatte, 6340 Baar, Erneuerung Reklamen und farbliche Neugestaltung Fassaden, Autobahnraststätte A1; Marché Restaurants Schweiz AG, Industriestrasse 28, 8305 Dietlikon, Neue Aussenterrasse, Autobahnraststätte A1. Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Jürgen und Petra Berger-Russi, Florastrasse 61, 5436 Würenlos, Aussengerät für Klimaanlage, Florastrasse 61; Christian Burger, Im Hof 13, 5420 Ehrendingen, Umnutzung Lager in Büro und Werkstatt, Bahnhofstrasse 10; Daniel Herzog, Kornstrasse 4, 5436 Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Kornstrasse 4;
Rafael Paravicini-Keller, Winzerstrasse 6, 5430 Wettingen, Innenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe mit neuem Schacht, Kornstrasse 6; Federico Scrugli, Altwiesenstrasse 49a, 5436 Würenlos, Innenaufgestellte Luft-WasserWärmepumpe mit neuem Schacht und Vergrösserung Schacht, Altwiesenstrasse 49a; Walter Moser, Buechzelglistrasse 36, 5436 Würenlos, Innenaufgestellte Luft-WasserWärmepumpe mit neuen Schächten, Buechzelglistrasse 36; Pascal Bonvin, Gartenweg 3, 5436 Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Gartenweg 3; Andreas Balazs, Erlenweg 17, 5436 Würenlos, Innenaufgestellte Luft-WasserWärmepumpe mit neuem Öffnungsgitter, Erlenweg 17; Bernahrd und Monica Meyer, Industriestrasse 1, 5436 Würenlos, Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe, Breitlenstrasse 8. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Stefan Kreuzmann, Flühstrasse 13b, 5436 Würenlos, Einbau Ofen und Kamin, Flühstrasse 13b; Jeemon Thoppi, Buechzelgliring 44, 5436 Würenlos, Ersatz Hecke durch Holzsichtschutz, Buechzelgliring 44; Ilona Biszkup, Erliacherweg 29, 5436 Würenlos, Ersatz Hecke durch Holzsichtschutz, Erliacherweg 29; Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos, Anbau Vordach, Haselstrasse 6; Igor und Sanela Galovic, Buechstrasse 43, 5436 Würenlos, Ersatz Sichtschutz, Buechstrasse 43; Velimir und Marija Mijatovic, Buechstrasse 45, 5436 Würenlos, Ersatz Sichtschutz, Buechstrasse 45.
WÜRENLOS
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Haselplatzfest ging in die 3. Runde Ein Glühweinduft lockte etliche Bewohner an die Kreuzung Dorf-/Haselstrasse, wo auch dieses Jahr am ersten Samstag im November der Begegnungsplatz gefeiert wurde. Der Gemeinderat lud die Bevölkerung ein. GABY KOST
Schön, zeigten sich bereits am Vormittag ein paar Sonnenstrahlen. Denn pünktlich um 10 Uhr waren die Gemeindeangestellten bereit, die Bevölkerung auf dem Haselplatz für ein ungezwungenes Treffen zu empfangen. Das Ziel dieses Anlasses sei, sagte Gemeindeammann Anton Möckel, dass der vor drei Jahren von der Ortsbürgergemeinde realisierte Freiraum einmal im Jahr ein niederschwelliges Treffen für alle zulässt. Der Haselbaum, ein Symbol dieses Platzes, der Mühlesteintisch, die Holzsitzbank sowie der vom Brunnenmeister Felix Brunner damals geschenkte MuschelkalksandsteinBrunnen dienen als optimale Kulisse für diesen Zweck. «Im Sommer vergnügen sich in diesem Brunnen die Kinder der nahe gelegenen Kindertagesstätten», sagte die Sozialarbeiterin Daniela Schlögl. Sie arbeitet in der Beratungsstelle Würenlos. Das besondere daran ist, dass dort auf Wunsch
Freuen sich, dass dieses Jahr der Anlass wieder durchgeführt werden konnte: Ammann Anton Möckel (l.) und Gemeindeschreiber Daniel Huggler.
Gaby Kost
Sozialarbeiterin Daniela Schlögl (r.) im Gespräch mit Bewohnern.
an der grossen Anwesenheit auch von älteren Personen. Bei einer kurzen Festrede sprach Möckel über die Geschichte des Platzes und bedankte sich bei allen Teil-
nehmenden. «Das Fest ist bis 13 Uhr angesagt oder bis es keinen Glühwein mehr hat», sagte er. Geplaudert wurde aber munter weiter, obwohl der Glühweintopf vorher leer war.
Der Platzbaum in symbolträchtiger Herbstlaune. auch Erwachsene unkompliziert vor Ort beraten werden. «Heute habe ich die Gelegenheit, auch in diesem Rahmen persönliche Gespräche zu führen», fügte sie an und freute sich
BILDNACHRICHT Nach einem Jahr coronabedingter Pause konnte der Räbeliechtli-Umzug wieder durchgeführt werden. Die Lehrpersonen berichteten, wie die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr besonders aufgeregt waren und sich sehr auf den Umzug freuten. Schon in den Tagen davor machte sich der Räbenduft im Schulhaus breit, als die Kinder ihre Lichter geschnitzt hatten. In den Kindergärten wurden bunte Laternen gebastelt und Melodien und Texte intensiv eingeübt. Es war ein stimmungsvoller Umzug. Unter dem Sternenhimmel spazierten fast 400 Kinder mit ihren Lehrpersonen durch das Quartier und erfreuten die Zuschauerinnen und (Text: zVg, Bilder: phn) Zuschauer.
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
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«MEIN GOTT»
Bei welchen Gottesdiensten gilt Zertifikatspflicht? Die Gottesdienste finden unter Einhaltung des Schutzkonzeptes statt: ohne Zertifikat, Maskenpflicht, Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln; max. 50 Personen. Gottesdienstbesuche, welche eine Zertifikatspflicht voraussetzen, sind jeweils im Text vermerkt.
WETTINGEN
NEUENHOF
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 13. November, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin) – mit Covid-Zertifikat; 11 Uhr, Eucharistiefeier in portugiesischer Sprache. Mittwoch, 17. November, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 13. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Montag, 15. November, 14.30 Uhr, begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 17. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier .
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii zum Thema Taufe (Stefan Siegrist und die 2. Klasse). Anschliessend Kirchenkaffee – nur mit Zertifikat und Ausweis möglich. Donnerstag, 18. November, 7.30 Uhr, Morgengebet.
KILLWANGEN
Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 14. November, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 12. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 14. November, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).
SPREITENBACH
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 14. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil); 10 Uhr, Kindergottesdienst «kreuz&quer» Alte Kirche; 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Dienstag, 16. November, 19.30 Uhr, Elisabethen-Gottesdienst in der Alten Kirche – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 17. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.
Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 14. November, 11 Uhr Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin) – mit Covid-Zertifikat.
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 12. November, 19 Uhr, Taizé-Gebet. Die Anbetung fällt aus. Samstag, 13. November, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev) – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 14. November, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Mittwoch, 17. November, 9.30 Uhr, Elisabethengottesdienst mit Mitwirkung des Frauenvereins (Bruna Schmucki hat den Gottesdienst zum Fest der hl. Elisabeth vorbereitet und Frauen vom Verein werden ihn gestalten. Dabei wird das traditionelle Elisabethenopfer eingezogen, mit dem das Elisabethenwerk des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes unterstützt wird). Anschliessend Pfarreikaffee – mit Covid-Zertifikat.
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 12. November, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier.
Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 12. November, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Samstag, 13. November, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil). Sonntag, 14. November, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 17. November, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche; 18.30 Uhr, Santa Messa in lingua italiana in der Kirche. Donnerstag, 18. November, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kirche.
Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Sonntag, 14. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat; 16 Uhr, vierstimmiges Abendgebet – mit Covid-Zertifikat. Dienstag, 16. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 18. November, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag – mit Covid-Zertifikat.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine Am Sonntag, 14. November, wird das letzte Fiire mit de Chliine in diesem Jahr gefeiert. Gestartet wird um 11 Uhr in der reformierten Kirche in Wettingen mit dem Thema «Ein Afrikaner wird getauft». Zielgruppe sind Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren mit ihrer Familie. Im Anschluss gibt es je nach Coronasituation ein kleines Zmittag oder Kaffee und Kuchen im
Kirchgemeindehaus. Für diese Ver- Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, Dienstag, 16. anstaltung gilt Zertifikatspflicht. November, 19.30 Uhr. Konzert «Serenade» à la Vocappella, kath. Kirche St. Anton, Antonius- Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstrasse 4, Würenlos, Donnersstrasse 12, Wettingen, Sonntag, 14. November, 17 Uhr – mit Covid- tag, 18. November, 14 Uhr. Zertifikat. Bibel Forum, Chilestübli, Gipfstrasse Kirchgemeindeversammlung, ev.-ref. 4, Würenlos, Donnerstag, 18. NoKirche Spreitenbach-Killwangen, vember, 19 Uhr.
Stefan Moll, Pfarrer der evangelischmethodistischen Kirche BadenWettingen
Da hat ein Wirt im Wallis die Hygienevorschriften missachtet. Nun: Das kommt vor. Es gibt Betriebe, in denen das Fleisch nicht richtig gekühlt wird, im Kühlschrank wächst der Schimmel oder die Zertifikatspflicht wird nicht beachtet. Dann wird kontrolliert und notfalls wird auch mal eine Betriebsschliessung verfügt. Damit die Gäste ohne Salmonellen und Covid-19 aus der Beiz kommen. Gewisse Medien bringen diese eine – an sich banale – Betriebsschliessung seit zwei Wochen in der Schlagzeile. Weil es sich um Impfskeptiker handeln soll. Um den Wilhelm Tell unter den Wirten. Doch das stimmt so nicht. Es ist nämlich nicht verboten, die Impfung anzuzweifeln. Aber die Hygiene muss eingehalten werden. Beim Käse, beim Fleisch und beim Zertifikat. Wer das nicht tut, bekommt Ärger. Wie das eben läuft, wenn man sich nicht an die Gesetze hält. Eigentlich wäre das ziemlich langweilig ohne diese mediale Hyperventilation. Ich sehne mich nach mehr Gelassenheit. Künstliche Aufgeregtheit braucht niemand. Was es dagegen braucht, ist mehr Raum zur Einkehr und Besinnung. Sich sammeln und sich so auf das wirklich Wichtige konzentrieren. Die kommende Adventszeit lädt genau dazu ein. In den Kirchen gibt es Konzerte, Adventandachten oder einfach Zeit für die Stille. Wir von den Methodisten in Baden beispielsweise werden jeweils am Mittwoch um 18.45 Uhr ein offenes Singen im Garten durchführen. Ein Kontrapunkt zur Aufgeregtheit. Ich wünsche Ihnen, dass Sie auf Ihre Weise in die Ruhe und Gelassenheit finden, die im Alltag manchmal verloren geht. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
LIMMATTAL
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Baden Regio will lernen Wie werden Ortszentren eigentlich attraktiv? Planungsverantwortliche von Baden Regio waren auf Weiterbildungsreise. Zahlreiche Vertreter der Mitgliedsgemeinden des Regionalplanungsverbands Baden Regio haben am Mittwoch, 27. Oktober, die Gelegenheit für einen fachlichen Austausch und einen praktischen Einblick in die Zukunft der Zentren wahrgenommen. Nach fachlichen Inputs seitens der Planungsleitung von Baden Regio, dem Kantonsplaner des Kantons Aargau und einer Vertreterin des Schweizer Verbands für Raumplanung und Umweltfragen EspaceSuisse zu den Trends, Herausforderungen und möglichen Handlungsfeldern bezüglich den Wandel der Ortszentren und Altstädte wurden den Anwesenden konkrete Ansätze aus der Praxis am Beispiel des Gesamtkonzepts Dorfzentrum Meisterschwanden, des Investitionskonzepts Laufenburg AG sowie des digitalen Dorfplatzes der Firma Crossiety vorgestellt.
Causa Landstrasse: Immer wieder städteplanerisches Thema. Nach dem anschliessenden Transfer von Wettingen nach Glarus bot sich den Teilnehmenden die Gelegenheit für einen spannenden Einblick in die konkreten Planungen und Entwicklungen der Stadt Glarus. Neben der Aktivierung der Innenstadt mittels enger Zusammenarbeit mit dem ansässigen Gewerbe wurde seitens der Vertreter der stark durch den Verkehr belasteten Stadt auch der Umgang
Sandra Ardizzone/Archiv
mit der örtlichen Parkierung thematisiert. Schlussfolgernd lässt sich feststellen, dass es durchaus möglich ist, die Attraktivität von Ortszentren positiv zu beeinflussen. Es gibt unterschiedliche Interessen zu berücksichtigen, weshalb auch unterschiedliche Ansätze erforderlich sind. Es braucht Mut, neue Wege zu gehen. Vor allem aber braucht es Offenheit, Engagement und das Zusammenwirken aller Akteure. (zVg)
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Meldung der Kantonspolizei Drei Motorradlenker vor Polizei geflüchtet Nach auffälligem Fahrverhalten wollte die Stadtpolizei Baden drei Motorradfahrer kontrollieren. Diesen gelang jedoch die Flucht: Am Samstag, 6. November, um ca. 15.45 Uhr fuhr ein Tross von ca. 30 bis 40 Motorrädern durch die Stadt Baden. Beim Erblicken der Polizeipatrouille rissen drei Motorradlenker aus der Gruppe aus. Mutmasslich, weil sie ohne Kontrollschilder unterwegs waren. In rasanter Fahrt fuhren die Motorräder die Burghaldenstrasse hoch. Beim Sportplatz Allmend bogen sie in den Wald, auf die Sonnenbergstrasse Richtung Baldegg, ein. Sie setzten die Flucht auf der Rotholzstrasse, trotz Sackgasse beim nahegelegenen Bauernhof, über das Feld fort. Beim Aussichtspunkt Wasserturm, in der Nähe vom Restaurant Baldegg, verlor sich danach die Spur. Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun Zeugen, welche Angaben zu den Motorradlenkern und zum Fahrverhalten im Bereich Baldegg in Baden machen können. Hinweise nimmt die Mobile Polizei in Schafisheim (Tel. 062 886 88 88) entgegen. (zVg)
Mystische Verbindung durch den Nebel
Am 3. November wurde das Kunstwerk «Nebula» beim Badener Merciersteg eingeweiht – als Vorbote des Bäderfests 2022.
Es hat etwas von einem psychedelischen Trip, wenn man abends über den Merciersteg läuft. Dafür verantwortlich: die neue Lichtinstallation der Künstlerin Antonia Businger. Das Werk ist entlang des Mercierstegs von November bis Januar zu sehen und beleuchtet die Verbindung zwischen Baden und Ennetbaden. Dabei reagiert die Installation mit Hilfe von Sensoren interaktiv auf Druck und Bewegungen des Publikums. «Nebula» kann bis Januar 2022 jeden Abend von 17 bis
22 Uhr, freitags und samstags bis 24 Uhr bestaunt werden. «Der Merciersteg wird ein zentraler Standort im Festgebiet des Bäderfests 2022 sein. Die künstlerische Gestaltung des Mercierstegs leitet den Countdown zu dieser lang ersehnten Veranstaltung ein, bei der im kommenden Jahr das Wiederaufleben des Bäderquartiers gefeiert wird», sagte Stadtammann Markus Schneider an der Vernissage auf der Terrasse des Hotels Limmathof. Die Künstlerin Antonia Businger ist Art Director mit derzeitigem Sitz in Zürich. Sie ist unter anderem für die künstlerische Gestaltung der Badenfahrt 2023 verantwortlich. Mit erst 30 Jahren ist sie die jüngste verantwortliche Festgestalterin der Geschichte der Badenfahrt. (LiWe/zVg) Nebulös: Die Lichtinstallation auf dem Merciersteg.
zVg
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AGENDA
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NEUENHOF 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Gaby Kost (gk), Philippe Neidhart (phn), Muriel Zweifel (mz) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
«Wohäre mitem Klunker Jack?» Unterhaltsame Krimikomödie in 3 Akten von Andreas Kessner. Kath. Pfarreiheim, 11. und 12.11., 20 Uhr, Türöffnung 19 Uhr.
SPREITENBACH Vernissage Mit Bildern von Aldo Lotti, Wädenswil, und Gani Bytyçi, Zürich, in der Gemeindegalerie Spreitenbach. Gemeindehaus, 12.11., 19–21 Uhr. Buchstart Kurze Geschichten, Versli, Fingerspiele und Lieder mit Sibylle Müller. Für Kinder von 0 bis 3 Jahren und ihre Begleitpersonen. Gemeindebibliothek Spreitenbach, 13.11., 9.30–10 Uhr Bücherpräsentation «Auswahl 2021» Das Bibliotheksteam stellt seine persönlichen Highlights des Jahres vor: ob Krimi, Schweizer Autor(in) oder historischer Roman, es hat für jeden Lesegeschmack etwas dabei. Mit anschliessendem Apéro. Gemeindebibliothek Spreitenbach, 17.11., 19 Uhr.
WETTINGEN Ausstellung Anton Egloff und Reto Steiner Der Wettinger Anton Egloff gehört zu den einflussreichsten Plastikern seiner Generation. Ihm gegenübergestellt wird das bildhauerische Werk von Reto Steiner aus Frutigen. Eintritt frei. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 11., 12., 13. und 17.11., 15–18 Uhr, 14.11., 11–17 Uhr. Theater von Blauring und Jungwacht Zum 25. Mal führen Blauring und Jungwacht St. Sebastian ihr Theater durch. Gespielt wird «Jumanji». Freitags und samstags mit Theaterbar ab 21 Uhr. Reservation: www. jwbr-sebastian.ch. Abendkasse nur offen, wenn es noch freie Plätze hat. Pfarreiheim St. Sebastian, 12. und 13.11., 20 Uhr. Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 12., 15. und 16.11., 8.45 Uhr. «Good News in Concert» Good-NewsChor, Oberuzwil. Hanspeter Nadler, Piano; Priska Bischof, Leitung. Eintritt frei. Kirche St. Anton, 12.11., 19.30–21 Uhr. 4. Wettinger Kammerkonzert – «Andalusien» Die musikalische «Tour d’Horizon» des Azahar Ensemble
führt im 4. Wettinger Kammerkonzert von Paris mit Debussy über London mit Holst bis nach Spanien und Argentinien. Einlass nur mit Covid-Zertifikat und gültigem Ausweis. Schulhaus Margeläcker, 14.11., 16 Uhr. «GschichteChischte» Die Primarlehrerin Carole Muggli zaubert Geschichten aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Anmeldung: www.eveeno. com/GschichteChischte. Bitte die Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren beachten. Gemeindebibliothek, 15.11., 16.30–17 Uhr. Montags-Jazz im Winkelried Konzert der Bridge Pipers Jazzband. Eintritt frei, Kollekte. Essen ist ab 18 Uhr möglich. Telefonische Voranmeldung erwünscht unter 056 426 76 14. Restaurant Winkelried, 15.11., 20–22 Uhr. Pro Senectute Mittagstisch Wettingen Hotel Zwyssighof, 16.11., 11.30 Uhr. Pro Senectute Schach Wettingen Informationen bei Jürg Greber, 079 565 66 75 oder bei Pro Senectute Baden. 056 203 40 80. In ungezwungener, freundlicher Atmosphäre Schach spielen. Hotel Zwyssighof, 16.11., 14–17 Uhr. Films for Future Die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit der Kantonsschule Wettingen organisiert einen 3-teiligen Satellitenevent des Films for Future Festivals. Teil 1: Der deutsche Science-Fiction-Film Ökozid. Als Expertin geladen: Dr. Christina Marchand, Präsidentin Films for Future. Kino Orient, 16.11., 17.30 Uhr.
KILLWANGEN Polit-Info Vorstellung mehrerer Traktanden der Gemeindeversammlung. Anmeldung bis 12.11. an gemeindekanzlei@killwangen. ch oder 056 418 10 60. Mehrzweckhalle Zelgli, 15.11., 19.30 Uhr.
WÜRENLOS Aktion Weihnachtspäckli Weihnachtsgeschenke abgeben, die eingepackt und gespendet werden. Coop, 13.11., ganztägig. Info-Abend Der Gemeinderat informiert über die wichtigsten Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 7. Dezember und beantwortet Fragen. Gmeindschäller, 16.11., 19.30 Uhr.
«DAS LETZTE WORT»
Robin Schwarz, Redaktor Limmatwelle
Wundersames hat sich zugetragen, letztes Wochenende, in meiner Stadt. Am Samstagabend wurden in Baden die vom Verein Bagni Popolari initiierten Thermalwasserbrunnen feierlich eröffnet. Bäder unter freiem Himmel, kostenlos zugänglich für alle. Das gab es seit 150 Jahren nicht mehr. Da sich aus meinem Freundeskreis niemand dafür begeistern konnte, bin ich also alleine ins Bäderquartier gepilgert. Ein ein paar Minuten stand ich etwas ratlos da. Ist es sonderbar, dass ich an so ein soziales Happening ganz alleine hingehe? Mich zwischen den Feiernden ausziehe und mich dann einfach zu den bereits Badenden hinzugeselle? Nur einen Augenblick später parlierte ich wie ein alter Römer mit allen, mit all diesen mir eigentlich unbekannten Menschen, trank Bier und war irgendwo zwischen Ehrfurcht und Ungläubigkeit darüber gefangen, dass so etwas tatsächlich möglich ist, so ein öffentliches Bad als Ort der Begegnung und Entspannung, getragen von Bevölkerung und Gemeinde. Drei Stunden später wurde uns Minestrone-Suppe ans Becken gereicht, jemand teilte seinen Wein mit uns und machte sich fröhlich schwankend mit dem Rest in der Flasche auf den Heimweg. Wäre ich konservativ, ich hätte mich inmitten eines kommunistischen Plots gewähnt. Es war faszinierend zu sehen, wie viele Menschen eine neue soziale Dimension der Körperlichkeit entdecken und sie zur Sprache bringen, den erstaunten Diskussionen darüber zu lauschen, dass es jetzt tatsächlich ein öffentliches Thermalfreibad gibt, ja, dass man jetzt tatsächlich hier drin sitze und das wirklich bleibe. Am Tag danach war ich tiefenentspannt, mein Körper so leicht wie lange nicht, so, wie sich wohl ein Gummibärchen fühlen muss. Selbstverständlich musste ich vor dem Wochenbeginn am Montag nochmals da hin. Dieses Mal mit Brot, Oliven und Käse. Und wenn Sie diese Kolumne lesen, war ich bestimmt nochmals dort. Feedback an: robin.schwarz@limmatwelle.ch