Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 4. November 2021, 60. Jahrgang, Nr. 44
Wahl trotz Rückzug Vor einer Woche erfuhr der Wettinger Ammannanwärter Andrea Bova (parteilos) von seiner Darmkrebserkrankung. Daraufhin gab er sofort bekannt, dass er der Politik nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Auch wenn damit nur noch Roland Kuster (Die Mitte CVP) Ammann werden will, muss er an der Urne gewählt werden. Offiziell zurückziehen kann Bova seine Kandidatur nämlich nicht. Deshalb kann es keine stille Wahl geben. (bär) S. 3
Dorfladen öffnet «Wir haben viel Herzblut reingesteckt und wir freuen uns, dass die Vision nun real wird», sagen die zukünftigen Betreiber des Dorfladens in Killwangen. Die Eröffnung verzögerte sich wegen Brandschutzauflagen der Gemeinde etwas, bald aber ist es so weit. Der Dorfladen soll aber nicht nur zum Einkaufen einladen, sondern auch zum Gespräch. Darum habe man eine Kaffee-Ecke eingerichtet. Und: Ein Apéro ruft. (LiWe) S. 8
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Mit 18 Jahren im Einwohnerrat Ema Savic wird im Januar die jüngste Einwohnerrätin Wettingens. Die Kantischülerin im Gespräch über Umweltschutz, die neue Generation und ihre politische Zukunft. ROBIN SCHWARZ
Von 2 auf 5 Sitze im Einwohnerrat – mit diesem Ergebnis ist WettiGrüen zusammen mit der GLP die grosse Wahlsiegerin. Teil des Triumphs: die 18-jährige Kantischülerin Ema Savic. Sie wird im Januar für ihre Partei in den Einwohnerrat einziehen und die jüngste Parlamentarierin Wettingens werden. Sie verrät der Limmatwelle, wie sie sich auf ihr Amt vorbereitet, was hinter ihrem Wahlsieg steckt und wie sie sich als junge Frau im Einwohnerrat durchsetzen will. So klingt die neue Generation der Wettinger Politik. S. 4/5 Will sich durchsetzen: Ema Savic auf der grossen Wiese hinter der Kanti Baden.
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Schöne, gesunde Zähne zeigt man gerne Das Fachgebiet Ästhetik spielt in der Zahnmedizin keine unerhebliche Rolle. Es ist jedoch ganz der Patientin oder dem Patienten überlassen, was er alles machen möchte.
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iele Menschen legen nicht nur grossen Wert auf Funktionalität, die natürlich Priorität hat, sondern auch auf eine gute Ästhetik. Eine Ästhetik kann schon bei einer Zahnreinigung liegen oder einem Bleaching, um die Zähne heller zu machen. Andere Menschen wiederum möchten ihre Zähne begradigen und dadurch ästhetischer machen. Dies kann mit unsichtbaren Schienen gelöst werden. Wiederum andere legen Wert auf ein «Hollywood Smile» – was bei gesunden Zähnen am besten mit Veneers (Schalen aus Keramik) erreicht werden kann, die auf die Zähne platziert werden. Damit können leichte Fehlstellungen und Verfärbungen korrigiert werden. Das Schöne am Ganzen – zu einem «Hollywood»-Lächeln kommt man absolut schmerzfrei und es sind nur zwei Sitzungen nötig. Aber auch komplexere Zahnfehlstellungen oder Lücken lassen sich mit Kronen, Brücken, Implantaten oder Prothesen wunderbar beheben. Die Zeiten, wo man lästige Abdrücke nehmen musste – mit entsprechenden Würgereizen –, sind Vergangenheit. Mit dem 3D-Scanner lässt
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Öffentliche Planauflage vom 5. November bis 4. Dezember 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www. wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
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WETTINGEN
WOCHE NR. 44 DONNERSTAG, 4. NOVEMBER 2021
AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.– Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Es ist möglich, telefonisch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
HGV-Podium ist abgesagt Der Handels- und Gewerbeverein sagt das für den 4. November geplante Podium im Tägi ab. Dies, nachdem Herausforderer Andrea Bova seine Kandidatur aus gesundheitlichen Gründen zurückzog und so ein persönliches Kennenlernen beider Kandidaten nicht möglich ist. (zVg)
LESERBRIEF In der neusten Ausgabe der Zeitschrift «Beobachter» kommen einige Aargauer Gemeinden, darunter auch Wettingen, gar nicht gut weg. Da wird berichtet, dass Sozialhilfebezüger das bezogene Geld nach oder schon vor der Pension mit ihren Pensionsgeldern wieder zurückzuzahlen haben und so wieder armengenössig werden. Ein Vorgehen, das nur im Kanton Aargau erlaubt ist. Als in den Aargau zugezogener Sozialdemokrat hat mich dieser Bericht des «Beobachters» erstaunt und erschüttert. Jetzt ist für mich auch klar, dass ich den bisherigen Gemeindeammann nicht mehr wählen werde, denn auch er stand und steht anscheinend hinter der fragwürdigen Praxis. Warum die beantragte Steuererhöhung im Wettinger Parlament abgelehnt wurde, hat vermutlich damit zu tun, weil noch genügend Geld vorhanden ist oder erwartet wird von ehemaligen Sozialhilfebezügern. Der «Beobachter» unterstützt nun einen Wettinger Sozialhilfebezüger, der das bezogene Geld zurückzahlen muss, und wird bis vor Bundesgericht deswegen prozessieren, sodass hoffentlich der Kanton Aargau endlich zurückgepfiffen wird. Max Bürgis Wettingen
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«Ausserordentliche» Situation Nach einer Krebsdiagnose zieht sich Andrea Bova (parteilos) sofort aus dem Wahlkampf zurück. Trotzdem muss die Gemeindeammannwahl durchgeführt werden. MELANIE BÄR
Nachdem Andrea Bova (parteilos) vor einer Woche die Diagnose bösartiger Dickdarmkrebs erhalten hatte, teilte er noch am gleichen Morgen seinen politischen Rückzug mit. Auf Facebook schrieb er: «Ich benötige die gesamte Kraft für meine Familie und stehe deshalb der Wettinger Politik ab 1.1.2022 nicht zur Verfügung.» Somit stellt sich de facto nur noch Roland Kuster als Ammann zur Verfügung. Von Gesetzes wegen kann er trotzdem nicht in stiller Wahl gewählt werden, die Urnenabstimmung muss trotz dieser Wendung am 28. November normal durchgeführt werden, wie Martin Süess, Leiter des Rechtsdiensts der Gemeindeabteilung beim Kanton Aargau, erklärt. «Ein Kandidat, der sich für die Wahl angemeldet hat, kann seine Kandidatur nach Ablauf der Anmeldefrist nicht mehr zurückziehen.» Somit stünden für diese Wahl offiziell zwei Kandidaten zur Verfügung, weshalb eine stille Wahl nicht möglich sei. Er fügt an: «Als das Gesetz formuliert wurde, hat man nicht an einen solchen Fall gedacht, sondern wollte damit für Verbindlichkeit sorgen.» Der Fall in Wettingen sei zwar nicht einmalig, aber dennoch ausserordentlich und das Recht nicht darauf ausgelegt. Sollte Bova trotz seiner Ankündigung, nicht mehr zur Wahl zu stehen, mehr Stimmen als Roland Kuster erhalten, wäre Bova gewählt. «Dann müsste er beim Kanton ein formelles Demissionsgesuch einreichen und es würde zu einer Ersatzwahl kommen», so Süess. Es sei jedoch kaum davon auszugehen, dass jemand die Mehrheit der Stimmen erhalten werde, der nicht gewählt werden wolle. Und trotzdem wäre rechtlich auch für diesen Fall vorgesorgt: Der Zweitplatzierte würde nicht nachrutschen, sondern müsste sich erneut zur Wahl stellen. In der Nachmeldefrist könnten auch die bisherigen Gemeinderäte wieder
Andrea Bova steht nicht mehr zur Wahl. Roland Kuster will bleiben. kandieren. Nur wenn sich dann gleich viele Kandidaten bewerben, wie Sitze zu vergeben sind, könnte nach der Nachmeldefrist eine stille Wahl vollzogen werden. Frei werdender Gemeinderatssitz muss wieder besetzt werden Weil Andrea Bova im ersten Wahlgang als Gemeinderat gewählt wurde, musste er beim Kanton bereits ein solches Demissionsgesuch für sein Nichtantreten als Gemenderat einreichen. Auf Anfrage bestätigt Süess, dass dieses beim Kanton eingegangen ist. Die Wettinger Gemeindeschreiberin Barbara Wiedmer informierte zudem, dass es vom Kanton genehmigt wurde und der Gemeinderat den Termin für die Ersatzwahl heute beschliessen wird. «Voraussichtlich ist im Februar realistisch», so Wiedmer. Auch hier kommt das Majorzsystem zur Anwendung: Markus Haas, der das absolute Mehr im ersten Wahlgang ebenfalls erreichte, als Überzähliger aber aus dem Gremium ausschied, kann nicht nachrutschen. Der freie Sitz muss erneut ausgeschrieben werden. Somit stellt sich die Frage, ob Haas sowie die beiden Kandidierenden des ersten Wahlgangs, Ruth Jo. Scheier (GLP) und Markus Bader (SVP), nochmals zur Wahl antreten würden. «Ich werde den Wahlgang vom 28. November abwarten, mich danach mit der Familie, Partei und Fraktion absprechen und dann entscheiden», sagt Haas auf Anfrage. Auch Scheier hat sich noch nicht entschieden: «Im Moment denke ich, eher nicht, lasse es aber noch offen. Definitiv entscheide ich mich erst, wenn ich mich auch mit der Partei abgesprochen habe.» Bader: «Ob wir wieder antreten, müssen Parteivorstand und Fraktion ent-
Archiv
scheiden.» Persönlich gehe er davon aus, dass die SVP auch bei der Ersatzwahl eine Kandidatin oder einen Kandidaten stellen werde. Faire Ausmarchung gewünscht Für den amtierenden Gemeindeammann Roland Kuster hat sich nach Bovas Rückzug inhaltlich für den Wahlkampf nichts geändert: «Ich will nach wie vor Gemeindeammann von Wettingen bleiben», sagt er auf Anfrage. Allerdings sei die neue Ausgangslage emotional aufwühlend. «Wir sind erschüttert von der persönlichen Situation rund um Andrea Bova und finden es gerade sehr schwierig, in solch einer Situation den Wahlkampf starten zu müssen», schrieb Kuster am Dienstag auf Facebook. Eigentlich hatte er geplant, am vergangenen Samstag die ersten Wahlplakate aufzuhängen. Nachdem er von Andrea Bovas Rückzug erfahren hatte, verschob er diese Aktion und wird erst am kommenden Samstag mit dem Aufhängen der Wahlplakate beginnen. «Ich hätte mir viel lieber eine faire Ausmarchung gewünscht.» Auch Bova hatte sich die Zukunft anders vorgestellt. Der politische Newcomer engagierte sich als Präsident in der im 2020 gegründeten IG Attraktives Wettingen. Zusammen mit amtierenden und ehemaligen Einwohnerräten bekämpfte er letztes Jahr die Steuerfusserhöhung. Motiviert durch diese politische Erfahrung, stellte sich der Parteilose für die kommenden Legislatur als Gemeinderat und Gemeindeammann zur Wahl. Im ersten Wahlgang verdrängte er Markus Haas (FDP) aus dem Gemeinderat. Als Ammann lag er nur 156 Stimmen hinter dem amtierenden Ammann Roland Kuster.
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WETTINGEN
INITIATIVE Endspurt für die Unterschriftensammlung zur Initiative «Lebendiges Wettingen» In überraschend kurzer Zeit konnten weit über 1000 Unterschriften für die Initiative «Für ein lebendiges Wettingen» gesammelt werden. Das parteienübergreifende Initiativkomitee freut sich über die grosse Zustimmung in der Bevölkerung und ist zuversichtlich, die restlichen 400 Unterschriften noch vor Weihnachten zusammenzubringen. Damit wären die für eine Volksinitiative nötigen 10 Prozent aller stimmberechtigten Personen in Wettingen in rund acht Monaten mobilisiert worden. Einige zugesagte Unterschriften sind noch zu erwarten, viele angeschriebene Vereine und Institutionen aus Kultur und Sport sind noch am Sammeln. Die notwendige Anzahl der Unterschriften für eine kommunale Initiative wurde vom Grossen Rat vor einigen Wochen auf 5 Prozent gekürzt, weil erkannt wurde, welch grosse Arbeit hinter einer solchen realen Unterschriftensammlung steht im Gegensatz zu den populären Online-Befragungen. Die Wettingerinnen und Wettinger werden also als Letzte eine Volksinitiative in dieser Grössenordnung auf die Beine stellen. Die Initiative will eine verbindliche gesetzliche Grundlage schaffen für wichtige Leistungen in sechs verschiedenen Bereichen der Gemeinde. Die Initiative erklärt diese sechs Bereiche zu Gemeindeaufgaben: die Musikschule, die Gemeindebibliothek, die Förderung kultureller Aktivitäten und Vereine, die Förderung sportlicher Aktivitäten und Vereine, Freizeitangebote und Leistungen an das Alter. Diese Leistungen tragen wesentlich zur Qualität einer Gemeinde bei und sollen deshalb mit Minimalbeträgen gesichert werden, die eines Ortes in der Grössenordnung von Wettingen würdig sind. Da die Mindestbeträge an die Steuererträge gekoppelt sind, ist sichergestellt, dass immer nur das Geld ausgegeben wird, das auch da ist. Wer sich genauer informieren will oder selbst Unterschriftenbogen ausdrucken will, kann auf www.lebendigeswettingen.ch alles finden. (zVg) INSERATE
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Von der Klimajugend in den Ema Savic ist 18. Für die Grünen wird sie ab Januar im Einwohnerrat sitzen. Ein Gespräch mit der Stimme einer neuen Generation. ROBIN SCHWARZ
Zu laut sind sie! Unverschämt! Den Kopf in den Wolken! Komplett utopistisch und naiv! Anspruchsdenken allenthalben! Gleichzeitig bei den kleinsten Dingen sofort übertrieben emotional! Wer mit 18 nicht links ist, hat kein Herz, wer es mit 40 noch ist, hat kein Hirn! So tönt es, wenn, so würde sie Ema Savics Generation nennen, Boomer über die Jungen zetern, wenn sie an Klimaaktivistinnen und -aktivisten herumnörgeln, wenn sie maulen, wenn jemand, der noch viel Lebenszeit vor sich hat, erpicht radikale Lösungen fordert als Teil einer Generation, die keine Nerven mehr hat für inkrementelles Rumgetrödel – und das wissenschaftlich begründen kann. Würden aber eben jene Zänker mit diesen Vorurteilen Ema Savic begegnen, müssten sie ihr Bild dieser Generation revidieren und dann einfach einmal zuhören, anstatt es immer bereits besser zu wissen. Ema Savic ist gerade einmal 18 und trotzdem in den Einwohnerrat gewählt worden. Somit wird sie im Januar die jüngste Parlamentarierin Wettingens werden. Doch der von konservativeren Kräften zusammenfantasierten Karikatur der Jugend entspricht die Kantischülerin keineswegs. Wenn, dann ist sie vielleicht sogar deren Antithese. Jungtalent Ema Savic auf der grossen Wiese hinter der Kanti Baden. Nervosität und Verantwortung Es ist ein goldener Herbstnachmittag, die Schule ist gerade zu Ende gegangen. Ema Savic sitzt auf einer Steinbank vor der Kanti Baden. Hin und wieder grüsst sie Mitschüler, die vorbeilaufen. Sie spricht überlegt, fast vorsichtig, mit einem Hauch Schüchternheit. Es fallen, typisch für eine multikulturelle und digitalisierte Generation, viele englische Wörter und Phrasen mit makellosem amerikanischem Akzent. «Es ist ein schönes Gefühl, zu wissen, dass ich jetzt aktiv etwas verändern und mitreden kann, darauf freue ich mich sehr», sagt Ema Savic über ihren Wahlerfolg, aber auch eine grosse Verantwor-
Robin Schwarz
tung sei es. Damit gerechnet hat war ziemlich nervös, so exponiert sie – trotz Listenplatz 1 – nicht, war ich noch nie», sagt Savic. «das war wirklich eine ÜberraZum ersten Mal im Einwohnerrat schung, ich bin ja nicht so bekannt sass sie im September anlässlich der Mündigkeitsfeier – sie wurde erst Ende Juli 18 –, das Hauptthema war «Ich war ziemlich nervös, so der abgeschmetterte Bez-Neubau, interessant» habe sie das exponiert war ich noch nie.» «ehrlich gefunden. Mittlerweile wurde sie EMA SAVIC, EINWOHNERRÄTIN IN SPE offiziell zu den Sitzungen der Fraktion SP/WettiGrüen eingeladen und erhält so einen ersten Einblick in in Wettingen». Die Idee, sie und ihre zukünftige Tätigkeit – «eher ihren Kollegen Thomas Ruckli als ein Job, kein Hobby», wie sie dazu Speerspitzen auf die vordersten sagt. Auch trifft sie sich mit andeListenplätze zu setzen, war jene ren jungen Parlamentariern ihrer von WettiGrüen-Einwohnerrat Leo kantonalen Sektion und man helfe Scherer, «weil wir die Klimajugend sich gegenseitig. Konkrete Anlierepräsentieren», sagt Savic. «Ich gen, die sie mit einem Vorstoss an-
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Einwohnerrat
nichts zu bringen. Es gilt Zertifikatspflicht. (zVg)
gehen will, hat Ema Savic noch keine, aber sie erwähnt zum Beispiel das Abstellen der Strassenlampen nach zwei Uhr nachts – ein Anliegen, über das der Einwohnerrat vor ein paar Jahren schon einmal debattiert hat. Sie aber er-
Im Altherrenclub Der Einwohnerrat ist tendenziell immer noch ein Club älterer Männer und oft geht es nicht besonders harmonisch zu und her. Darauf angesprochen, wie sie dem entgegenblickt, sagt Ema Savic: «Es wird bestimmt nicht 100 Prozent ‹smooth› sein. Ich weiss nicht, wie die Leute darauf reagieren, dass ich jung, links und, ja», sie pausiert für einen kleinen Moment, «weiblich bin», setzt sie fort. «Ich werde mich einfach durchsetzen können müssen, ich muss zeigen, dass ich diese Rol-
«Es wird bestimmt nicht 100 Prozent ‹smooth› sein.» EMA SAVIC, EINWOHNERRÄTIN IN SPE
le wirklich ernst nehme.» Auf Streitereien habe sie keine Lust, «ich bin pazifistisch, kompromissbereit und suche gerne Lösungen, ich mag keinen grundlosen Konflikt». Aber auch da habe sie ihre Grenzen, mit Rassisten und «Climate-Change-Deniers» zu reden, müsse beispielsweise nicht sein. «Mental strength» brauche sie dann bestimmt. Eltern vegan, sie «nur» vegetarisch Einen präzisen Moment, indem sie politisiert worden ist, gebe es nicht, sagt Ema Savic. Aber sie ist in einer grün orientierten Familie aufgewachsen – ihr Vater ist Gründer einer Firma von erneuerbaren Energiesystemen, beide Eltern vegan, sie
mit meinen Freunden für etwas zu demonstrieren, das uns wichtig ist.» EMA SAVIC, EINWOHNERRÄTIN IN SPE
Kritik an jungen Aktivisten habe sie indes nur wenig übrig, «schliesslich geht es um uns, um unsere Zukunft, da darf man auch mal laut sein». Aber: «Nicht alle Jungen sind links», sagt Savic über ein weiteres Vorurteil gegenüber der Gen Z, das mancherorts reproduziert wird. «Wir haben auch in der Klasse politische Diskussionen und Meinungsunterschiede. Darüber zu reden, hilft einem, sich persönlich weiterzuentwickeln.» Grundsätzlich gehe sie gerne in die Schule, die dritte Bez habe sie übersprungen und habe an die Kanti gewechselt. «Ich habe sehr gerne Naturwissenschaften, aber auch Fächer, in denen wir viele Diskussionen führen.» Chemie und Biologie sind ihre Schwerpunktfächer, Mathematik das Ergänzungsfach. Sie will einmal Medizin studieren oder vielleicht Physik oder Mathematik. Harte Fächer. Savic lacht. «Ich bin nicht der klassische Strebertyp, der stundenlang lernt», viel mache sie noch neben der Schule, Sport – Tennis, Ski – zum Beispiel. «Das, was ich lerne, interessiert mich und ich mache viel im Unterricht, dann braucht es zuhause nicht mehr so viel Zeit.» Bei mehreren Einwohnerratssitzungen pro Jahr, die manchmal Stunden dauern, ist das wohl eine gute Voraussetzung.
Samichlaus und Schmutzli können wieder besucht werden. zVg Besuch beim Samichlaus Im letzten Jahr besuchte der Samichlaus die Wettinger Familien nicht in der warmen Stube, sondern die Familien besuchten ihn an einem stimmungsvollen Ort in der Natur rund um ein knisterndes Feuer. «Diese Besuche sind uns allen in bester Erinnerung, und so werden wir dies auch 2021 wieder durchführen», sagen die Organisierenden. Der Samichlaus und seine Schmutzlis können am Samstag, 4. Dezember, Sonntag, 5. Dezember, oder am Montagabend, 6. Dezember, besucht werden. Zusätzlich werden auch wieder Besuche zuhause angeboten. Bei diesen Besuchen bitten die Organisierenden um die Einhaltung von angemessenen Schutzmassnahmen. Der Samichlaus werde weiterhin genügend Abstand wahren. Fragen und Infos: samichlaus@kathwettingen.ch. Anmeldung: bit.ly/samichlaus2021. (zVg) Fit durch den Winter In der Gemeindebibliothek wird am 10. November, 10.15 Uhr kostenlos Rückengymnastik angeboten. Denise Zumsteg, Geschäftsführerin vom Physioflex Wettingen, führt durch den Anlass. Ausser bequemer Sportkleidung sei
Mörderische Musik Am Samstag, 20. November, um 20 Uhr findet im Tägisaal das Jahreskonzert der Harmonie Wettingen-Kloster unter dem Motto «Tatort Tägi» statt. Durch das Unterhaltungskonzert führen zwei Akteure der ImproTheatergruppe «anundpfirsich». Weiter gibt es in der Pause und nach dem Konzert eine grosse Tombola mit vielen tollen Preisen. Ebenfalls wieder mit dabei ist die Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung, welche nach der Pause das Publikum mit Tambourenklängen unterhält. Reservationen bis am 14. November via Mail an reservationen@hwk.ch. (zVg) Kaufmann & Co. im Figurentheater Vom 5. bis 7. November gastiert das renommierte Theater Kaufmann & Co. aus Berlin im Figurentheater Wettingen mit den beiden neuen Produktionen «Die Deathcleaner» und «Opas Engel». Beide Stücke entstanden in enger Zusammenarbeit mit Sven Mathiasen, dem Leiter des Figurentheaters Wettingen. Es gibt 1000 Gründe, Ordnung in sein Leben zu bringen, aber oft endet das Aufräumen in Verzweiflung, Streit oder gar Tod. Das muss nicht sein. Die DeathCleaner helfen, wo man nicht weiterkommt. Was aber heisst das für die Dinge, die entsorgt werden? Der Weg in die Mülltonne bedeutet für sie nicht nur den sicheren Tod, mit ihnen verschwinden auch ihre Geschichten und Erinnerungen. «Die DeathCleaner» ist ein tragikomisches Stück über den Tod der Dinge und den Optimierungswahnsinn. (zVg)
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JAH E JAHRE
hingegen «nur» Vegetarierin. Ein Umfeld, offen für politische Diskussion. «Zum Beispiel über die BrexitAbstimmung haben wir damals diskutiert», erinnert sich Savic. Das war 2016, sie somit erst 12, 13 Jahre jung. Dann kamen der Klimastreik und das Engagement bei den jungen Grünen. Über das Projekt «engage», «Das klassische unnachbei dem Junge ihre Anliegen für die haltige Billigproduzieren Gemeinde einbringen können, habe ist halt nicht linke Politik.» die Ortspartei sie schliesslich entdeckt und für eine Kandidatur anEMA SAVIC, EINWOHNERRÄTIN IN SPE gefragt. «Es ist ein tolles Gefühl, mit meiwähnt Bewegungssensoren als Um- nen Freunden für etwas zu demonssetzungsmöglichkeit. Dass das trieren, das uns wichtig ist», sagt kostet und Wettingen notorisch für Savic über ihr Engagement. Für die Sparpolitik ist, weiss Savic, sagt aber nonchalant: «Das klassische unnachhaltige Billigproduzieren ist «Es ist ein tolles Gefühl, halt nicht linke Politik.»
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Einwohnergemeindeversammlung Neuenhof vom 22. November 2021 Mit der Umsetzung der notwendigen Schutzmassnahmen und der Einhaltung der Verhaltensregeln kann die bevorstehende Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2021 stattfinden. Um den Personenabstand möglichst wahren zu können, hat der Gemeinderat entschieden, die Einwohnergemeindeversammlung wiederum in der Dreifachturnhalle Zentrum durchzuführen. Wir freuen uns, Sie zur Einwohnergemeindeversammlung einladen zu dürfen. 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. Juni 2021, Genehmigung 2. Voranschlag 2022, Genehmigung 3. Entwicklung «Härdli», Studienauftrag, Kreditgenehmigung 4. Investition Erweiterung und Erneuerung Schulinformatik, Kreditgenehmigung 5. Schulliegenschaften, Unterhalts- und Ersatzinvestitionen, Kreditgenehmigung 6. Gemeindeliegenschaften, Unterhalts- und Ersatzinvestitionen, Kreditgenehmigung 7. Überarbeitung des Generellen Entwässerungsplans (GEP) 2. Generation, Kreditgenehmigung 8. Gemeindeammannamt, Antrag auf Festlegung des Vollamtes auf ein Pensum von maximal 80%, Zustimmung 9. Verschiedenes
Aktenauflage Die Akten können während den ordentlichen Büroöffnungszeiten der Gemeindeverwaltung vom 8. November 2021 bis 22. November 2021, bei der Gemeindekanzlei Neuenhof, Gemeindehaus, eingesehen werden. Am 22. November 2021 ist die Aktenauflage bis 11.30 Uhr möglich. Schutzkonzept Das Schutzkonzept zur Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2021 ist auf der Webseite der Gemeinde Neuenhof (www.neuenhof.ch) einsehbar. Die Bevölkerung wird gebeten, dieses vor der Versammlung zur Kenntnis zu nehmen und sich entsprechend an die darin enthaltenen Vorgaben zu halten. Besten Dank im Voraus. Neuenhof, 4. November 2021
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Ein Bilderbuch als Aarthiga Arulmukavarathan hat als Maturaarbeit ein Bilderbuch über das Thema Flucht gestaltet. Darin erfährt der kleine Akim Ausgrenzung, aber auch Respekt und Freundschaft. ROMI SCHMID
Aarthiga Arulmukavarathan blättert in ihrem Bilderbuch. Hauptperson darin ist ein kleiner Junge namens Akim, ein süsses dunkelhaariges Kind mit braunen Augen und treuherzigem Blick. Akim ist, gemeinsam mit seiner Mutter, auf der Flucht. Die beiden gelangen über viele Umwege in die Schweiz, wo sie ihr neues Zuhause und neue Freunde finden. Sie lernen die Schweizer Kultur und Besonderheiten kennen, erfahren aber auch Ausgrenzung und begegnen Herausforderungen. Immer dabei: Akims kleiner Teddybär. «Auf der Flucht kann man nur das Nötigste mitnehmen. Für Akim ist der Teddy das Nötigste. Er erinnert ihn an seine Heimat», erklärt die junge Autorin. Liebevoll illustriertes Bilderbuch Wie versteht ein Kind, was ein Flüchtling ist? Was bedeutet das Thema Flucht? Und warum ist Integration so wichtig? Antworten darauf gibt die 21-Jährige in dem von ihr illustrierten Bilderbuch «Akims grosse Reise». «Ich wollte, inspiriert durch die Flüchtlingswelle 2015, ein einfaches und leicht verständliches Bilderbuch zum Thema Flüchtlinge zu gestalten», sagt die junge Schweizerin, die das Bilderbuch vor rund einem Jahr als Maturaarbeit an der Schule Neuenhof eingereicht hat. Ihr Ziel sei es gewesen, mit einer fesselnden Geschichte und eindrücklichen Bildern das Verständnis für andere Kulturen und das Thema Flucht schon bei Kindern zu wecken. Obwohl für Kinder von 6 bis 10 Jahren konzipiert, merkte sie noch während des Entstehungsprozesses, dass die Geschichte alle Altersstufen und Nationalitäten ansprechen kann, denn sie spricht durch die Bilder.
Aarthiga Arulmukavarathan hat ein Bilderbuch
ches anzunehmen? «Ich zeichne gerne, und die Maturaarbeit bildete die ideale Gelegenheit, mich vertieft eines persönlichen Projekts anzunehmen», antwortet sie prompt. Obwohl sie von Anfang an «Vollgas» gegeben habe, die Skizzen innert kürzester Zeit angefertigt waren und das Konzept parat gewesen sei, sei die Erstellung des Bilderbuchs trotzdem eine «emotionale Achterbahnfahrt» gewesen. «Ich hätte nie gedacht, dass ich mir mit meiner Maturaarbeit so viel Arbeit aufhalsen würde», blickt sie zurück. Gelohnt hat sich die Arbeit allemal: Ein hartes Stück Arbeit Sie erhielt für ihre Maturaarbeit die Doch wie kommt man überhaupt Note «5,5» und grosses Lob. «Das auf die Idee, sich des Schreibens Buch ist deshalb so bemerkensund der Illustration eines Bilderbu- wert, weil es sehr anschaulich
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Maturaarbeit
AUS DEM GEMEINDERAT Durchführung der Gemeindeversammlungen im November 2021 Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Neuenhof wurden mittlerweile mit den Abstimmungsunterlagen zur Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November und zur Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. November bedient. Die Gemeindeversammlungen können – unter Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen und den notwendigen Schutzkonzepten – durchgeführt werden. Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November, 19 Uhr, Dreifachturnhalle Zentrum: Die Versammlung findet anstatt in der Aula in der Dreifachturnhalle Zentrum Neuenhof statt. Der Einlass erfolgt über zwei separate Eingänge: Eingang via Familienzentrum (für Sektor 1 und Presse) und via Haupteingang bei der Rampe beim Parkplatz an der Hardstrasse (für Sektor 2 und Gäste). An der Versammlung gilt eine Maskenpflicht. Auf den anschliessenden Apéro wird wiederum verzichtet. Ortsbürgergemeindeversammlung vom 23. November, 19.30 Uhr, Aula: Die Versammlung findet anstatt im Restaurant der Alterssiedlung Sonnmatt in der Aula Neuenhof statt. Auf das anschliessende Nachtessen wird ebenfalls wieder verzichtet. INSERATE
zum Thema Flucht illustriert. zeigt, wie ein Flüchtlingskind den Schulalltag erlebt. Das Thema Flucht ist nicht nur sehr einfühlsam beschrieben, sondern auch liebevoll und detailtreu illustriert», sagt Renate Baschek, Gesamtschulleiterin Schule Neuenhof. Keine rosarote Brille Aarthiga Arulmukavarathan ist in der Schweiz geboren. Ihre Eltern, die Tamilen sind, stammen aus dem Norden Sri Lankas, wo über 25 Jahre ein unerbittlicher Bürgerkrieg wütete. «Sie kamen in den 90er Jahren in die Schweiz. Ihre eindrücklichen Erlebnisse und Erzählungen vom Krieg haben auch meine Kindheit geprägt», erklärt sie. Veröffentlicht hat die junge
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Romi Schmid
Autorin ihr erstes Werk bisher noch nicht – ausgestellt ist das Bilderbuch bisher lediglich in der Bibliothek der Schule Neuenhof, ein weiteres Exemplar bewahrt Arulmukavarathan bei sich zuhause auf. «Ich würde mich freuen, wenn ich das Buch irgendwann herausbringen und noch viel mehr Kindern zugänglich machen könnte», sagt sie. Ein Bilderbuch in der Hand zu halten und sich Zeit zu nehmen, mit Leichtigkeit in eine ernste Geschichte einzutauchen oder jemandem vorzulesen und sich dabei von aussagestarken Bildern inspirieren zu lassen – das wäre ein guter Grund für die Publikation des Bilderbuches, antwortet die Studentin.
Für die Versammlung gilt eine Maskenpflicht. Schutzkonzepte: Die Schutzkonzepte zu den Gemeindeversammlungen sind bereits auf der Webseite der Gemeinde Neuenhof (www.neuenhof.ch) einsehbar. Die Stimmberechtigten sind gebeten, diese im Vorfeld zu den Versammlungen zu lesen und die entsprechenden Bestimmungen einzuhalten. Der Gemeinderat wünscht allen weiterhin gute Gesundheit und dankt für die Einhaltung der geltenden Bestimmungen. Bauarbeiten Veloweg Zürcherstrasse Die Firma Gas&Com AG plant ein neues Glasfasernetz im Raum AG/ ZH. Dafür sind ebenfalls bauliche Massnahmen auf dem Fuss- und Radweg zwischen den Gebieten «Chrüzstei» und «Chlosterrüti» erforderlich. Auf einer Länge von ca. 120 Metern wird ein neuer Rohrblock erstellt. Die Bauarbeiten beginnen am 8. November und dauern voraussichtlich bis am 19. November. Der Durchgang für Velos und Zufussgehende ist während der Bauzeit möglich. Jedoch muss das Fahrrad im Baustellenbereich geschoben werden. Weiter können kurze Wartezeiten entstehen. Die Bauarbeiten werden durch die Firma Baumann Koelliker AG, Zürich, ausgeführt.
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KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT
Baubewilligung Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligung erteilt: MCO Real Estate AG, Landstrasse 140, 8957 Spreitenbach, für den Neubau von 2 ReihenEinfamilienhäuser mit je 4 Wohneinheiten und Tiefgarage, Parz.-Nr. 1373, Brühlstrasse.
WOCHE NR. 44 DONNERSTAG, 4. NOVEMBER 2021
Dorfladen geht endlich auf Rebecca Probst und Leys Francisque mussten die Eröffnung ihres Geschäfts in Killwangen wegen Brandschutzauflagen verschieben. Nun soll es am Samstag losgehen.
Glückwünsche zum Geburtstag Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im November 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich SIBYLLE EGLOFF «Dorfladen Killwangen» steht in und wünscht alles Gute. grossen Lettern gleich dreimal an Herbert Walpen 25. / 89 Jahre der Fassade des Gebäudes an der Schulstrasse 1 in Killwangen. Die Rosa Patane-Stagnitta 24. / 82 Jahre Fenster sind beklebt mit Bildern von Maria Pia Rizzo-Trono Lebensmitteln. «Langsam sieht es 22. / 80 Jahre nach etwas aus», sagt Rebecca Probst mit einem zufriedenen Lächeln. Die Peter Metzler-Kuster 11. / 76 Jahre 40-Jährige eröffnet am Samstag mit ihrem Partner Leys Francisque einen Ernst Nöthiger-Spreng 30. / 76 Jahre Dorfladen. Eigentlich wollte das KillElisabeth Berger 21. / 75 Jahre wangener Paar das Geschäft bereits Horst Intrup 06. / 74 Jahre Anfang September aufmachen (die Limmatwelle berichtete). Doch der Start Marcela Werner-Nydrle 07. / 74 Jahre verzögerte sich. «Wir erhielten von Jürg Lienberger 14. / 74 Jahre der Gemeinde Ende August ein Schreiben mit BrandschutzauflaMargrit Guertner-Mathys 17. / 74 Jahre gen», sagt Francisque. Die Abklärungen sowie die Gewährleistung des Doris Lienberger-Wiedemeier 23. / 71 Jahre Brandschutzes hätten viel Zeit beansprucht. «Es war etwas mühsam, dass es so lange gedauert hat. Die Menschen im Dorf haben sich immer wieder erkundigt, wann es losgeht. Sie zeigten zum Glück Verständnis für die Verzögerung», erzählt Probst. Sie ist froh, dass sie der Killwangener Bevölkerung nun bald das bieten können, was sie braucht. «Dem Dorf fehlt es an einer Einkaufsmöglichkeit, um die Grundbedürfnisse abzudecken. Wenn man etwas besorgen Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei will, muss man aktuell nach SpreiMontag, 8.30–11.30 Uhr und 14– tenbach oder Neuenhof. Schnell zu 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Fuss eine Zutat zu kaufen, ist nicht Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, möglich», ergänzt Francisque. 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geDas soll mit dem Dorfladen ein schlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Ende haben. Das neue Geschäft soll Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– aber auch als Treffpunkt dienen. 14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 «Wir haben eine Kaffeeecke einge10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ richtet, wo die Leute zusammenkillwangen.ch. www.killwangen.ch. kommen können», sagt Probst. Auch INSERATE
Dorfladen wird nach Verzögerung nun am 6. November eröffnet. das gebe es heute im Dorf nicht. «Bisher hat man sich auf dem Trottoir ausgetauscht, weil es sonst einfach nichts gibt.» Francisque wird als Ansprechperson im Laden vor Ort und für die Kundinnen und Kunden ab dem 6. November da sein. «Im Moment füllen wir die Regale und beschriften alles, damit wir für den grossen Tag bereit sind», sagt der 40-Jährige. Die Kundinnen und Kunden erwartet am Eröffnungstag ein kleiner Apéro. «Wir heissen sie willkommen, sie können sich im Laden umschauen und auch gleich einkaufen», sagt Francisque. «Die Leute sollen sich wohlfühlen, wir werden sie gut beraten.» Bei der Kasse wird das Paar einen Fragebogen bereitlegen, welchen die Kundinnen und Kunden, wenn sie wollen, in den nächsten Wochen ausfüllen können. «Wir wollen wissen, wie das Angebot ankommt und was sich die Kundschaft wünscht, zum Beispiel welche Lebensmittel wir noch ins Sortiment aufnehmen sollen», sagt Probst. Sie und ihr Partner können es kaum erwarten, die Tore des Ladens zu öff-
zVg
Leys Francisque und Rebecca Probst freuen sich, dass es nun endlich losgeht. Sibylle Egloff
nen. «Wir haben viel Herzblut reingesteckt und wir freuen uns, dass die Vision nun real wird», sagt Francisque. Gespannt sei man zudem, was die Bevölkerung von ihrem Projekt halte, so Probst «Wir hoffen auf einen guten Start und dass die Leute Freude am Dorfladen haben.» Öffnungszeiten Dorfladen Killwangen ab 6. November: Montag bis Freitag 7 bis 12.30 Uhr und 14 bis 18.30 Uhr, Samstag 8 bis 18 Uhr, Sonntag 8.30 bis 11.30 Uhr.
VERMISCHTES Kasperli zu Besuch in Killwangen Der Elternverein Killwangen lädt am Sonntag, 7. November, um 15 Uhr ins Werkgebäude von Killwangen ein. Manuela Steiner vom Theater Gwundernäsli zeigt das Stück «De Chasperli of Wältreis». Türöffnung ist um 14.30 Uhr. Die Aufführung
dauert ca. 50 Minuten und eignet sich für Kinder ab 3 Jahren. Für alle Personen ab 16 Jahren ist ein gültiges Zertifikat (mit Ausweis) notwendig. Eintritt inklusiv Zvieri: 15 Franken für Mitglieder und 20 Franken für Nichtmitglieder. Weitere Infos: www.elternverein-killwangen.ch. (zVg)
SPREITENBACH
WOCHE NR. 44 DONNERSTAG, 4. NOVEMBER 2021
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Vorfreude auf unverplante Zeit 20 Jahre hat die Spreitenbacherin Linda Rohrer als Haushelferin bei der Spitex Spreitenbach-Killwangen gearbeitet. Ende Oktober ist sie in Pension gegangen. GRAZIELLA JÄMSÄ
Zur Spitex gekommen ist die gelernte Kleinkinderzieherin 2001 durch eine Freundin. «Sie hat mich gefragt, ob ich mir vorstellen könne, wieder zu arbeiten, da die Kinder etwas grösser seien.» Linda Rohrer nickt unwillkürlich, während sie erzählt. Genau so, wie sie vor 20 Jahren genickt hatte. «Ein paar Tage später kam der Anruf von der Spit- Stossen auf die Pensionierung an: Bernhard Gerig (Vizepräsident Spitex-Verein), Graziella Jämsä ex. Ich bin zum Probearbeiten ein- Linda Rohrer und Martina Studerus (Geschäftsleitung). geladen worden. Es dauerte nicht für den anderen faltenfreie Bettwä- nach aussen.» Wenn man Linda lang und ich war eingestellt.» sche elementar sei. «Aber wir wer- Rohrer zuhört, spürt man ihre Beden auch zu Ansprechpartnern, geisterung. Sie erklärt deren HinterWas macht eine Haushelferin der wenn die Menschen Mühe mit Ad- grund: «Kein Tag ist wie der andere. Spitex eigentlich genau? «Das zusammenzufassen, ist schwie- ministration und Finanzen bekom- Neue Klienten – andere Bedürfnisse, rig.» Zum einen beinhalte es Reini- men.» Dann sorge man beispielswei- neue Gegebenheiten in den Arbeitsgungsarbeiten, Kleiderpflege, Unter- se für die richtigen Kontakte zu In- abläufen der Spitex.» Geschäftsleistützung beim Einkaufen und Ko- stitutionen wie der Pro Senectute. terin Martina Studerus fügt hinzu: chen. «Aber das sind Oberbegriffe, «Aktuell fühlen sich ausserdem «Und du hast dir immer deine gute die individuell auf Klientinnen und viele Menschen einsam. Das Bedürf- Laune bewahrt, bist engagiert auf Klienten abgestimmt werden.» Bei- nis nach Gesprächen beeinflusst alle Herausforderungen zugeganspielsweise wolle der eine nur die unsere Arbeit, denn wir bilden oft gen – du weisst gar nicht, wie sehr Hemden gebügelt haben, während eine der wenigen Schnittstellen wir dich vermissen werden.» Fragt
INSERATE
AUS DEM GEMEINDERAT Neubau Gemeindehaus Der Baustart für das neue Gemeindehaus beim Feuerwehrmagazin steht kurz bevor. Gross Generalunternehmung AG, Brugg, wurde als Totalunternehmerin mit dem Bau beauftragt und hat die direkt angrenzenden Einwohner über die ersten Schritte bereits schriftlich informiert. Ab Mitte November sind Rodungsarbeiten vorgesehen und im Januar wird das Wohngebäude Bahnhofstrasse 28 abgebrochen. Mit den eigentlichen Bauarbeiten für den Neubau wird im Februar 2022 begonnen. Die Bauarbeiten werden bis ca. Juli 2023 dauern. Pausenplatz Schulhaus Boostock, Neugestaltung Die Schulleitung konnte mit der Roger Federer Foundation und der Stiftung RADIX des Naturamas Institutionen finden, welche ausgewählte Schulen finanziell und mit Know-how unterstützen, um naturnahe Spiel- und Pau-
man die beiden Frauen, was es für den Job braucht, antworten sie unisono: «Flexibilität und Empathie. Man muss die Fähigkeit haben, Klienten und Klientinnen in den Mittelpunkt zu stellen.» Linda Rohrer hat sich auf der Grundlage dieser Fakten ein persönliches Ziel gesetzt: «Die Menschen sollen sich in ihrem Zuhause wohlfühlen. Ich will sie unterstützen, glücklich leben zu können.» Sie habe während der vergangenen 20 Jahre grosse Dankbarkeit für ihren Einsatz erfahren und empfinde diese auch anderen gegenüber. «Ich habe so viele spannende Menschen getroffen, die ich sonst eventuell nie kennen gelernt hätte. Das Getragensein und die Wertschätzung im Spitex-Team, ich bin für so vieles dankbar.» Was plant die fröhliche Frau für die kommenden Wochen? «Nichts! Ich freue mich auf unverplante Zeit. Die Möglichkeit, mit meinem Mann kleine Reisen zu unternehmen, mit den Kindern und Enkeln zusammen sein, Freunde treffen – spontan.» «Und genau das wünscht dir das ganze Spitex-Team», sagt Martina Studerus. «Freie Zeit für dich und deine Liebsten, Gesundheit, Glück und dass du mit deinem Mann das ‹Pensioniert-Sein› voll geniessen kannst.»
senplätze zu erstellen. Mit dem zugesprochenen Betrag soll nun ein neuer, naturnaher Spiel- und Pausenplatz beim Schulhaus Boostock realisiert werden. Die Umsetzung ist im Frühling 2022 vorgesehen und die Eröffnung ist für den kommenden Mai geplant. Einbürgerungen Im 3. Quartal sind bei der Gemeindekanzlei Spreitenbach 11 neue Einbürgerungsgesuche eingegangen. Im gleichen Zeitraum sicherte der Gemeinderat bei 6 früher eingereichten Gesuchen das Gemeindebürgerrecht zu. 1 Gesuch musste abgewiesen werden. Per 30. September waren total 37 Gesuche hängig. 7 Personen haben sich neu für den Test angemeldet, bei welchem die staatsbürgerlichen Kenntnisse über die Schweiz und den Kanton Aargau geprüft werden. Im 3. Quartal haben 4 Personen den Test bestanden.
Termine 15. November, 17–18 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 16. November, 19.30 Uhr: Ortsbürger-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
Bauausschreibung BG Nr:
3279
Bauherr:
Berger Liegenschaften AG Riehenstrasse 41 4005 Basel
Bauobjekt:
Stele als Mieterspiegel
Baustelle:
Rotzenbühlstrasse 55
Parzelle:
862
Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 08.11.2021 bis 07.12.2021 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
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Weitere Infos zur Gemeinde Spreitenbach finden Sie unter www.spreitenbach.ch Gerne erteilt Gemeindeschreiber-Stv. Tanja Peric, Tel. 056 / 418 85 52, tanja.peric@spreitenbach.ch, weitere Auskünfte. Bewerbungen richten Sie bitte an: Gemeindekanzlei, Postfach, 8957 Spreitenbach.
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SPREITENBACH
WOCHE NR. 44 DONNERSTAG, 4. NOVEMBER 2021
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Politapéro gibt neue Einblicke Am Politapéro in Spreitenbach wurde die Bevölkerung über einige aktuelle Themen informiert. Die Halle war nur mässig gefüllt. Immer noch unter Coronabedingungen fand der Politapéro am letzten Freitagabend in Spreitenbach statt, der Politteil ganz ohne Apéro, der erst danach draussen stattfand. Rund 30 Spreitenbacher und Spreitenbacherinnen hatten es an diesem Abend in die Turnhalle Boostock geschafft. Thematisiert wurden die Neuorganisation der Schule, die Wasserversorgung und der Ortsbus, der im Rahmen der neuen Limmattalbahn zum Zuge kommen soll. Zunächst führte Stefan Wagner ins Thema Schule ein. Wagner, der bereits in der Vergangenheit andernorts als Schulleiter zum Einsatz kam, ist Mitglied eines sechsköpfigen Teams, das die Schule in Zukunft führen wird. Er über-
nimmt den Fachbereich Administration und ist seit August Teil des Teams, das seit Januar die neue Führungsstruktur der Schule erarbeitet. Die Änderung in der Führung der Schule kommt, nachdem das Stimmvolk des Kantons Aargau sich entschieden hat, die Schulpflege abzuschaffen. Der Gemeinderat wird die Schule künftig strategisch und finanziell leiten. Zudem wird sie als Anstellungsbehörde fungieren. Der Gemeinde-
rat wird dabei einzelne Aufgaben delegieren – dazu gehören rund 200 Entscheidungsprozesse. Themen wie Personaltrennungen aber bleiben beim Gemeinderat. Das dürfte Skeptikern den Wind aus den Segeln nehmen – es wurde nämlich befürchtet, dass die Schulleitungen im neuen System zu mächtig werden könnten. Die Trennung könne man sich in etwa vorstellen wie beim Modell Verwaltungsleiter in der Gemeinde.
Wasserversorgung und Ortsbus Alex Betschard von der Finanzkommission führte ein ins Thema Wasserversorgung. Über die letzten drei Jahre habe man am Wasserversorgungsplan gearbeitet, der als Planungsinstrument für die Zukunft dienen soll. Man habe damit etwa herausgefunden, dass die Wasserversorgung in Spreitenbach bei einem Bevölkerungszuwachs auf 18 000 Einwohnende nicht mehr gewährleistet wäre, bei 14 500 nur knapp. Zudem müssten in Zukunft wohl bald die Grundwasserpumpwerke Mittelzelt und Willenäcker saniert werden. Auch in der Sache Ortsbus hat sich einiges getan, wie Gemeinderat Adrian Mayr (parteilos) berichtete. So habe man sich nach Evaluation für eine Linienführung entschieden. Der Ortsbus wird für drei Jahre lang testbetrieben. Drei Jahre, weil es ein Jahr brauche, bis das Angebot angenommen würde, danach wolle man ein Jahr Erfahrungen sammeln und anschliessend ein Jahr optimieren, bevor abschliessend bewertet werde. (rsz)
stets bedacht, allen etwas Lebenswichtiges mit auf den Weg zu geben. Seit 1992 war er im Samariterverein Spreitenbach tätig und von 1995 bis 2016 unterrichtete er als Samariterlehrer mit grosser Freude und grossem Engagement. Von 2000 bis 2016 hatte er zudem das Amt des Vizepräsidenten inne und war während 18 Jahren als Instruktor des KVAS
tätig und 16 Jahre als Abgeordneter. An den Abgeordnetenversammlungen vertrat er stets die Meinung des Kantons. Ebenfalls organisierte er während einiger Jahre für unseren Verein unvergessliche Samariterreisen. Im Jahre 2016 trat er nach 21 Jahren aus dem Vorstand aus. Er unterstützte unseren Verein aber weiterhin mit grossem Engagement
und war stets bis zuletzt an den Sanitätsdiensten anzutreffen. Rolf war ein Samariter mit Leib und Seele. Seine grosse Hilfsbereitschaft, sein Können und die Leidenschaft für die Samaritersache sowie seine liebenswerte Art werden uns sehr fehlen. Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tief empfundenes Beileid aus. Samariterverein Spreitenbach
Interessiertes Publikum lauscht den Ausführungen.
rsz
ZUM GEDENKEN Rolf Rösli (19. Juli 1952 bis 14. Oktober 2021) Fassungslos und bestürzt müssen wir Abschied nehmen von unserem langjährigen Samaritermitglied und Freund Rolf Rösli. Er ist am 14. Oktober in den Ferien an einem Hirnschlag verstorben. Rolf war seit seinen jungen Jahren ein engagierter Samariter, Samariterlehrer, Instruktor, und er war INSERATE
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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT
Monika Hermann-Urech.
kann, wurde als Lösung beschlossen, die Gemeindeschreiber-Stellvertreterstelle inskünftig im Jobsharing zu besetzen. Der Gemeinderat hat nun Monika Hermann-Urech, geb. 1974, in Boniswil, als Gemeindeschreiber-Stv. II gewählt. Sie tritt die Stelle per 1. November an. Gemeinderat und Gemeindepersonal heissen Monika Hermann herzlich willkommen und wünschen ihr viel Erfolg, Freude und Befriedigung in ihrer neuen Aufgabe. Der Gemeinderat freut sich ausserdem, weiterhin auf Andrea Altorfer als Gemeindeschreiber-Stv. I zählen zu dürfen. zVg
Gemeindeschreiber-Stellvertreterin II Gegen Ende Februar 2022 erwartet Gemeindeschreiber-Stv. Andrea Altorfer ihr erstes Kind. Sie wird nach dem Mutterschaftsurlaub mit einem reduzierten Pensum arbeitstätig sein. Damit die Stellvertreterfunktion weiterhin voll besetzt werden INSERATE
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 2021110 Bauherrschaft: Henkel Kristin und Oliver Neunbrunnenstrasse 51 8050 Zürich Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Sitzplatzüberdachung Lage: Parzelle 3657 (Plan 75) Buechzelglistrasse 40b Zone: Wohnzone E2 Baugesuch Nr.: 2021111 Bauherrschaft: Käppeli Isabelle und Medaglia Giuseppe Oberdorfrain 2 5436 Würenlos Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Sitzplatzüberdachung Lage: Parzelle 3657 (Neu: 5120) (Plan 75) Buechzelglistrasse 40a Zone: Wohnzone E2 Baugesuch Nr.: 2021112 Bauherrschaft: Brantschen Sylvia, Altwiesenstrasse 2 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe Lage: Parzelle 3508 (Plan 75) Altwiesenstrasse 2 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 5. November bis 6. Dezember 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
Info-Abend für die Bevölkerung – Teilnahme mit vorgängiger Anmeldung Der Gemeinderat führt am Dienstag, 16. November, um 19.30 Uhr im Gmeindschäller einen Info-Abend für Bevölkerung, Parteien und Kommissionen durch. Die Durchführung von solchen Informationsveranstaltungen zur politischen Meinungsbildung sind gemäss Covid-19-Verordnung erlaubt. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschränkt. Die bekannten Schutzmassnahmen (Maskentragpflicht, Abstand halten, Erhebung der Kontaktdaten) müssen eingehalten werden. Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, Interessierte über die wichtigsten Traktanden der kommenden Einwohnergemeindeversammlung vom 7. Dezember zu informieren und dazu Fragen beantworten zu können. Ferner wird über den Stand einzelner Projekte informiert, so unter anderem über den Stand der Planungen und der Arbeiten betreffend die Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung.
Der Info-Abend wird wie folgt organisiert: • Durchführung im Gmeindschäller mit maximal 50 Personen unter Einhaltung der Corona-Schutzmassnahmen; • Für die Teilnahme vor Ort ist zwingend eine Anmeldung erforderlich; • Anmeldungen sind bis Dienstag, 16. November, 12 Uhr an die Gemeindekanzlei (gemeindekanzlei@wuerenlos.ch oder 056 436 87 20) unter Bekanntgabe des Namens, des Vornamens, der E-MailAdresse und der Telefonnummer der teilnehmenden Person zu richten. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Einganges berücksichtigt; • Der Info-Abend wird für diejenigen, die keinen Platz mehr haben oder die Veranstaltung lieber von zu Hause mitverfolgen möchten, live übertra- Sogar der Regierungsrat in Form von gen. Der Link für den Livestream wird rechtzeitig auf der Website www.wuerenlos.ch unter «Aktuelles» aufgeschaltet. Bei Fragen steht die Gemeindekanzlei gerne zur Verfügung.
Heimat
Das Emma-Kunz-Zentrum
Haselplatzfest – Strassensperrung erhält den Aargauer HeiAm Samstag, 6. November, von 9.30 matschutzpreis. Am letzten bis ca. 14 Uhr ist die Dorfstrasse ab Rössliweg bis Kohlgrubenweg infol- Wochenende fand die Zerege des Haselplatzfestes für den momonie statt. torisierten Verkehr gesperrt. Der Kohlgrubenweg ist von der Landstrasse her zugänglich. Besten Dank ROBIN SCHWARZ «Als ich vor vielen Jahren meine Stelfür das Verständnis. le im Emma-Kunz-Zentrum antrat, Öffnungszeiten der Gemeindeverwal- hätte ich nie daran gedacht, dass wir tung Der Schalter der Gemeindever- für unsere geleistete Arbeit eine solwaltung Würenlos ist wie folgt ge- che grosse Anerkennung erhalten öffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und würden», sagte Karin Kägi, Präsiden14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, tin der Emma-Kunz-Stiftung, in ihrer 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon Dankesrede. Das Wetter an diesem Samstag056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. nachmittag war nass und kalt, die Werkhalle des Emma-Kunz-Zentrums, wo die Preisverleihung stattfand, nahezu ungeheizt. Dafür war GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL) die Stimmung warm. Musikalisch Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der begleitet wurde der Nachmittag von Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat November feiern kön- Gitarristin und Sängerin Erica Arnen, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest nold, die primär Oldies von Creedence Clearwater Revival bis Janis Joplin und weiterhin gute Gesundheit. zum Besten gab – auch wenn man Moritz Caviezel 11.11./90 Jahre angesichts der Preisträgerin Emma Schwester Franziska Bernhardsgrütter 11.11./85 Jahre Kunz vielleicht eher experimentelleHermina Schmeddeshagen 18.11./88 Jahre re Musik mit Theremin oder singenMarianne Ulber 18.11./81 Jahre der Säge erwartet hätte. Dennoch: Erich Reisenbauer 19.11./82 Jahre Eine ungewöhnliche Preisverleihung Margrit Güller 21.11./80 Jahre und eine ungewöhnliche PreisträgeBernadette Müller 27.11./92 Jahre rin waren es. Oder wie es Christoph Brun, Präsident des Aargauer HeiPersonen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums im Rahmen dieser Gra- matschutzes, humorvoll formuliertulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würen- te: Die Preisträgerin sei «doch keine los mitteilen. prototypische Vertreterin unseres Tätigkeitsfelds». Beim Aargauer Hei-
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30 Fledermauskästen sind entstanden.
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Erfolgreicher Arbeitseinsatz für die einheimischen Fledermäuse
Dieter Egli (SP) hielt an der Feier eine Rede.
und Heilgestein matschutz beschäftige man sich üblicherweise eher mit Fragen wie, ob ein Haus erhalten oder abgebrochen werden soll, und setze sich weniger ein für «den Schutz und die Pflege von Kräuteressenzen, Heilgestein oder von radiästhetischen Resonanzmodellen». Emma Kunz repräsentiere «kein Alltagsthema». Wohl wahr, denn Emma Kunz trat als Naturheilerin auf, so soll sie Anton C. Meier, den Gründer der Stiftung, von der Kinderlähmung geheilt haben, eben mit dem Heilgestein «Aion A» aus dem Steinbruch, wo heute das Emma-Kunz-Zentrum steht. Gleichermassen war Emma Kunz aber auch Dichterin und Künstlerin, auch wenn sie sich selber nie als solche bezeichnete. Vielleicht werde sie deshalb international ausgestellt und als Künstlerin anerkannt, theoretisierte SP-Regierungsrat Dieter Egli in seiner Rede. «Mich beeindruckte, wie vielseitig sie war», «eine selbstbewusste, moderne Frau» sei Emma Kunz gewesen. Und mit ihr habe der Kanton Aargau einen Ort erhalten, der für viele Menschen aus der Umgebung identitätsstiftend sei, der «sogar von Menschen aus aller Welt besucht wird». Das entspricht tatsächlich dem von Emma Kunz geäusserten Wunsch, der Steinbruch möge eine Begegnungsstätte werden. Manche Menschen bezeichnen den Ort heute als «Kraftort» und noch immer wird «Aion A» als Naturheilprodukt dort abgebaut.
Robin Schwarz
Viele der einheimischen Fledermausarten sind aufgrund der Lichtverschmutzung, des Insektenrückgangs und der Wohnungsnot in ihrem Bestand bedroht. Der Wohnungsnot wollte der Naturund Vogelschutzverein Würenlos (NVVW) mit einem Arbeitseinsatz entgegenwirken.
fertig montierten Fledermauswohnungen mit einer Fledermaus und beschrifteten sie mit ihrem Namen. Nach einem feinen Zvieri durfte jedes Kind einen seiner Fledermauskästen mit nach Hause tragen, um ihn in der näheren Umgebung seines Zuhauses im Dorf aufzuhängen. Die 18 restlichen Fledermauskästen werden die Kinder im kommenden Winter im Wald aufhängen. Damit sie ihren Kasten jederzeit in den vielen Bäumen wiederfinden können, wird er registriert. Nun hoffen alle Kinder und die Helfer des Natur- und Vogelschutzvereins Würenlos, dass die Fledermäuse im nächsten Frühling mit viel Freude in die neugebauten Fledermauskästen einziehen werden. (zVg)
Bei herrlichem Herbstwetter schraubten 12 Kinder auf dem Bauernhof der Familie Markwalder in Würenlos mit enormem Eifer und bewundernswerter Ausdauer unter kundiger Leitung In Richtung sichere Zukunft von Martin Strohmeier und vielen Dass sich Emma Kunz, der Stein- engagierten Helfern 30 Fledermausbruch, das Zentrum so etabliert kästen zusammen. Mit grosser Behaben, zu einer festen kulturellen geisterung verzierten die Kinder ihre Grösse in der Region geworden sind, war nicht immer selbstverständlich, wie der Kunsthistoriker Guido Magnaguagno in seiner persönlichen Laudatio erklärte und von Erinnerungen erzählte: Es habe «schwierige Zeiten» gegeben, als das Geld knapp gewesen sei. Er habe sich schon damals für das Gelände eingesetzt: «Ich hatte als damaliger Direktor des Basler Museums Tinguely, das vollständig von der Roche getragen wird, eine Erbin, die sich mit Fussreflex-Massage beschäftigt, in die Grotte gebeten. Sie war beeindruckt – aber es hat sich nichts daraus ergeben», schilderte Magnaguagno. Das Publikum lacht ob dieser einigermassen grotesken Anekdote. Die Auszeichnung aber sei nun «ein Zeichen für eine gesicherte Zukunft des Orts und seines Geistes». Der Aargauer Heimatschutz- Mit viel Eifer wurden die Fledermauskästen zusammengeschraubt. preis ist mit 10 000 Franken dotiert und wird von der Credit Suisse geINSERATE stiftet. Das Preisgeld, so erklärte EmWürenloser Infokanal ma-Kunz-Stiftung-Präsidentin KaAktuelle Beiträge, spannende Berichte rin Kägi, fliesse in das geplante Im Kabel-TV auf Sendplatz 30 Online-Werkverzeichnis. In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft wolle man das Werkverzeichnis in dessen Rechercheportal www.tbwnet.ch zur Schweizer Kunst anbinden.
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LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
Interaktives Theater für die Kleinen Nach zwei Jahren Pause kommt mit dem Stück «ZwergenSafari» wieder das Theaterkarussell ins Familienzentrum Karussell. Die renommierte holländische Zwergenforscherin Iris Waldvogel weiss genau, wann ein schöner Stein oder ein vermeintliches Stückchen Abfall auf Zwerge hinweist. Gewappnet mit ihrem «Zwergograph» durchstreift sie Städte, Dörfer und Wälder, um die Zwergenbestände zu zählen und die besondere Lebensweise und Philosophie dieser mysteriösen Wesen zu erforschen. Auf der Expedition lernen Kinder die Zwergensprache und helfen der Wissenschaftlerin beim Sammeln von Beweisen. «Zwerge sind ein Teil unseres uralten europäischen Kulturguts», schreiben die Veranstalter in einer entsprechenden Medienmitteilung. «‹ZwergenSafari› frischt diesen Mythos auf und spinnt ihn weiter.» Das Theater richtet sich an Kinder ab 3 Jahren. Das Theaterkarussell findet dieses Jahr bereits in der fünften Saison statt, die Vorstellungen sind oft gut besucht. Alma Jongerius wählt pro Saison jeweils drei Stücke für Kinder im Vorschulalter aus. «Ich habe das Theaterkarussell initiiert, weil es in Baden kein regelmässiges Angebot gab für ganz klei-
Zwergenforscherin spielt für die Kleinsten. ne Kinder. Im Familienzentrum Karussell hat man eine passende Umgebung für diese Art von Veranstaltungen: sehr kinderfreundlich, niederschwellig und tiefe Eintrittspreise.» Die «ZwergenSafari» im Familienzentrum Karussell Region Baden findet am Sonntag, 7. November, um 10.30 und um 15 Uhr statt.
zVg
Es dauert etwa 60 Minuten. Treffpunkt ist im Innenhof. Gemeinsam macht man sich auf Zwergensuche in den Kurpark. Anmeldeschluss: Donnerstag, 4. November. Wichtig: Das Treffpunktcafé Kardamom ist an diesem Tag nicht für die Zuschauer offen. Dafür darf der Anlass ohne Zertifikats- und ohne Maskenpflicht durchgeführt werden. (zVg)
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Freitag, 5. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 6. November, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem). Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Stübi) – Das Turnerchörli SV Lägern gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 10. November, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 5. November, 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache – mit Covid-Zertifikat; 13.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 10. November, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 18.30 Uhr, keine Santa Messa in lingua italiana. Donnerstag, 11. November, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 7. November, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcus Hüttner); musi-
HINWEISE/VERANSTALTUNGEN
VERMISCHTES Weiten Gasse in Baden statt. Der Erlös aus dem Verkauf von Äpfeln des Biohofs Suter in Münzlishausen kommt auch in diesem Jahr der Notschlafstelle des Kantons Aargau in Baden zugute. Die Notschlafstelle bietet Obdachlosen eine geschützte Übernachtungsmöglichkeit, was besonders in der kalten Jahreszeit eine Notwendigkeit ist. Soroptimist International ist Äpfel essen, Gutes tun: Frauen des So- mit über 3000 Clubs und 80 000 Mitroptimist-Club an ihrem Stand. zVg gliedern in 125 der weltweit grösste Gesellschaftsclub von berufstätigen Mit Äpfeln gegen die Obdachlosigkeit Frauen. Im Club Brugg-Baden engaIn der Weiten Gasse in Baden gibt es gieren sich 15 Frauen. (zVg) am kommenden Wochenende einen Apfelverkauf, mit dem die Notschlaf- Elternbildungstag in Baden Der Elternstelle unterstützt werden soll. «Der bildungstag Region Baden 2021 steht Apfelverkauf am ersten Wochen- unter dem Motto «Erziehung heute markttag im November ist zu einer – Die Balance zwischen Grenzen und Tradition geworden», berichtet der Freiraum». Er findet am Samstag, 13. Soroptimist-Club Brugg-Baden. Dieses November, in Baden statt. Urs EisenJahr findet er am Samstag, 6. Novem- bart hält das Einstiegsreferat zum ber, zwischen 8 und 11.45 Uhr in der Thema «Leitwölfe sein – Kinder wol-
WETTINGEN
len und brauchen Erwachsene, die Führung übernehmen, klare Entscheidungen treffen und dabei auch Unpopuläres durchsetzen», heisst es. Das Referat zeige auf, was Führung in der heutigen Zeit genau bedeute. Mehr Informationen: www.elternbildungstag.ch. (zVg) Gemeinsame Brunnenfüllung Am 6. November um 14 Uhr werden die beiden vom Verein Bagni Popolari konzipierten öffentlichen Brunnen in Betrieb genommen. Zur Einweihung füllen Stadt und Ortsbürgergemeinde Baden, Gemeinde Ennetbaden und Bagni Popolari gemeinsam mit der Bevölkerung die Brunnen. Die Bevölkerung sei dazu aufgefordert, ihr «Kesseli» mitzubringen. Treffpunkt ist bei der Limmatquelle, anschliessend gibt es Barbetrieb bei den Brunnen bis 24 Uhr. (zVg)
Adventskalender kath. Frauenbund Würenlos Zum 24. Mal waren die einfallsreichen Frauen des kath. Frauenbunds Würenlos tüchtig. Die traditionellen und selbstgestalteten Adventskalender können nun bei Vreni Städler, Roggenweg 1, Tel. 056 424 15 84, bestellt werden. Der Kalender kostet 25 Franken. Am Montag, 22. November, sollte der bestellte Kalender bei ihr abgeholt werden. Der Reinerlös geht dieses Jahr je zur Hälfte an den AKF Aargauischer Frauenbund «Muttertagsfonds» und die Winterhilfe Aargau. Firmkurs für Erwachsene im Kloster Fahr In diesem Kurs wollen die Kursleiterinnen und Kursleiter allen Interessierten eine Einführung in den christlichen Glauben geben und zugleich einen Zugang zum Leben und Feiern in der römisch-
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kalisch begleitet vom Klosterchor Wettingen – mit Covid-Zertifikat. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 7. November, Reformationssonntag, 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl (Renate Bolliger-König) – mit Covid-Zertifikat.
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 6. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski). Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Christoph Kilarski ); 9.30 Uhr, Sunntigsfiir (Gabi Pollinger); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 8. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch,
10. November, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier.
November, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 5. November, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier.
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 6. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier mit Jahrzeiten SPREITENBACH (Josef Stübi) – mit Covid-Zertifikat. Sonntag, 7. November, 14 Uhr, Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Totengedenkfeier (Mario Stöckli) – mit Covid-Zertifikat; 17.30 Uhr, Freitag, 5. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbe- Rosenkranzgebet. Mittwoch, 10. November, 10 Uhr, Wortgottestung. Samstag, 6. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacha- dienst mit Kommunionfeier. rie). Sonntag, 7. November, 10 Uhr, Ref. Kirche Würenlos, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie) Gipfstrasse 4 – mit Covid-Zertifikat. Mittwoch, 10. November, 9.30 Uhr, Eucharis- Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, – mit Covid-Zertifikat, Abendmahl, tiefeier. Reformationssonntag, Bridge Singers (Timothy Cooke). Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 5. November, 10.15 Uhr, Klosterkirche Fahr Wortgottesdienst mit Kommunion. Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier – mit Covid-Zertifikat. Dienstag, 9. November, 8 Uhr, Ev.-ref. Dorfkirche, Eucharistiefeier. Donnerstag, 11. Chilegass 18 November, 19.30 Uhr, Gebet am Sonntag, 7. November, 9.30 Uhr, Donnerstag– mit Covid-Zertifikat. Abendmahl-Gottesdienst zum Reformationssonntag (Renate Bilinski). Anschliessend KirchenBei welchen Gottesdiensten kaffee – nur mit Covid-Zertifikat und Ausweis möglich. Donnerstag, 11. gilt Zertifikatspflicht? November, 7.30 Uhr, Morgengebet. Die Gottesdienste finden unter Einhaltung des Schutzkonzeptes statt: ohne KILLWANGEN Zertifikat, Maskenpflicht, Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln; max. Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, 50 Personen. Gottesdienstbesuche, Kirchstrasse 9 welche eine Zertifikatspflicht vorausFreitag, 5. November, 19 Uhr, setzen, sind jeweils im Text vermerkt. Eucharistiefeier. Sonntag, 7.
katholischen Kirche eröffnen. Am Ende des Kurses besteht die Möglichkeit, das Sakrament der Firmung (und allenfalls die Taufe) zu empfangen. Der Firmkurs findet in sechs Einheiten jeweils am Samstagnachmittag von 14 bis 17 Uhr im Kloster Fahr statt, und zwar wie folgt: 4. Dezember, 15. Januar, 26. Februar, 26. März, 30. April und 21. Mai. Firmung durch Bischof Felix Gmür am 6. Juni. Anmeldeunterlagen können im Pfarreisekretariat angefordert werden: Pfarrei Würenlos, Schulstrasse 21, 5436 Würen- Stummfilmklassiker von und mit Buslos, Tel. 056 426 20 20, sekretariat@ ter Keaton. zVg kath-wuerenlos.ch. Anmeldediesem aussergewöhnlichen Filmschluss ist der 12. November. abend bei freiem Eintritt herzlich Filmvorführung «The General» Ben- eingeladen. Es gilt die Zertifikatsjamin Guélat improvisiert an der pflicht. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22, Orgel zum Stummfilmklassiker von Wettingen, Sonntag, 7. November, Buster Keaton. Jung und Alt ist zu 18 Uhr.
Zäme sii, Kirchgemeindehaus Gemeinschaftsraum, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 9. November, 14 Uhr. Konzert des St. Petersburger Kosaken-Vocalensembles «Russische Seele», kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12, Wettingen, Dienstag, 9. November, 19 Uhr – mit CovidZertifikat. Chorprobe der Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 10. November, 19.30 Uhr. English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 11. November, 10 Uhr. Bibel Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 11. November, 19 Uhr.
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«MEIN GOTT»
Christina Wunderlin, katholische Pfarreiseelsorgerin, St. Anton und St. Sebastian Wettingen
Seitdem ich kürzlich bei einer Beerdigung den Song «You’ll never walk alone» gespielt habe, lassen mich zwei Textzeilen daraus nicht mehr los: «At the end of a storm / There’s a golden sky». Goldener Himmel – was ist das? Der Begriff bedeutet für mich mehr als nur ein gefärbter Himmel wie bei einem schönen Sonnenuntergang. Als ich damals am Grab der Verstorbenen stand, richtete ich meinen Blick zum Himmel und schweifte dabei an der herbstlichen Blätterpracht vorbei. Goldener Herbst – goldener Himmel. Der Herbst hat etwas ähnlich Mystisches wie meine Vorstellung eines goldenen Himmels. Wenn das Leben wie ein Sturm ist, auf den die Ruhe und der Friede des Himmels folgen, dann macht es durchaus Sinn, dass es einen goldenen Übergang gibt, so wie auch der Herbst von goldiger Schönheit ist. Vom wilden Sturm zum friedlichen Himmel braucht es aber Zeit. Eine Übergangszeit, so wie sich auch der Herbst oft Zeit lässt. Das hat für mich etwas Tröstliches. Während die einen Bäume schon bunte Blätter tragen, sind andere noch grün. Wenn die ersten von ihnen kahl werden, zeigen sich die zögerlichen noch in prächtigen Farben. Die düstere Nebelwand am Morgen wird oft abgelöst von beinahe sommerlichen Temperaturen oder herrlicher Sonne, ehe sich am Abend alles wieder bereit macht für die ersten Frostnächte. Der Herbst ist wie das Himmelreich eine Zeit des «schon da» und gleichzeitig des «noch nicht ganz da». Eine Übergangszeit eben. So bewahre ich mir die Hoffnung, dass ich eines Tages behutsam von den Stürmen des irdischen Lebens durch eine goldene Zeit des Übergangs in Gottes vollkommenes Himmelreich geschleust werde und dass ich diesen Weg nicht alleine gehen muss. You’ll never walk alone. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
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Organisator: Familienstern. Kiesplatz vor der Klosterkirche, Samstag, 6.11., 17.30 Uhr.
24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag.
Öffentlicher Singtag 2021 – Schola Cantorum Wettingensis Aula, Sonntag, 7.11., 9–17 Uhr.
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
«Piedra Sola» – Premiere mit Gast Der argentinische Filmemacher Alejandro Telémaco Tarraf lädt ein zu einem mystischen Austausch zwischen Mensch und Natur. Kino Orient, Sonntag, 7.11., 19–21.30 Uhr.
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
Podiumsveranstaltung zum Räumlichen Entwicklungsleitbild Mit Landammann Stephan Attiger, Badener Stadtrat Benjamin Meier, Gemeindeammann Roland Kuster, Einwohnerrätin Christa Camponovo und Michaela Türtscher von der Ortsbildkommission. Anmeldung bis 6.11. unter www.wettingen.ch. Tägi, Montag, 8.11., 20 Uhr.
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Graziella Jämsä, (gjä), Romi Schmid (rom) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
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VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
«DAS LETZTE WORT»
«Die DeathCleaner» Kaufmann & Co. spielen ein tragikomisches Stück über den Tod der Dinge, mit Handpuppen und Objekten. Schweizer Erstaufführung. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 5.11., 20.30–21.30 Uhr. (zVg)
WETTINGEN Ausstellung Anton Egloff und Reto Steiner Der Wettinger Anton Egloff gehört zu den einflussreichsten Plastikern seiner Generation. Ihm gegenübergestellt wird das bildhauerische Werk von Reto Steiner aus Frutigen. Eintritt frei. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 4., 5., 6., und 10.11., 15–18 Uhr, 7.11., 11–17 Uhr. Theater von Blauring und Jungwacht Zum 25. Mal führen Blauring und Jungwacht St. Sebastian ihr Theater durch. Gespielt wird «Jumanji». Freitags und samstags mit Theaterbar ab 21 Uhr. Reservation: www. jwbr-sebastian.ch. Abendkasse nur offen, wenn es noch freie Plätze hat. Pfarreiheim St. Sebastian, 5. und 6.11., 20 Uhr, 7.11., 15 Uhr. «Opas Engel» Kaufmann & Co. spielen eine berührende Schutzengelgeschichte frei nach dem Buch von Jutta Bauer. Ab 5 Jahren. Figurentheater im Gluri-SuterHuus, Samstag, 6.11., 16–16.45 Uhr, Sonntag, 7.11., 11–11.45 Uhr. Räbeliechtliumzug durch den Klosterpark. Jedes Kind darf sein eigenes Räbeliechtli mitbringen. Es werden Lieder gesungen und am Schluss gibt es Brötli und Tee.
NEUENHOF Metzgete in der Sonnmatt Unter anderem werden Blut- und Leberwürste mit Sauerkraut serviert. Alterssiedlung Sonnmatt, Samstag, 6.11., 11.30–16 Uhr. Feuerwehr-Infoabend Eine Gelegenheit, verschiedene Abteilungen der Feuerwehr kennenzulernen. Feuerwehrgebäude, Donnerstag, 11.11., 20 Uhr.
KILLWANGEN Kasperlitheater Manuela Steiner vom Theater «Gwundernäsli» spielt «De Chasperli of Wältreis». Türöffnung 14.30 Uhr, Organisator: Elternverein. Werkgebäude Killwangen, Sonntag, 7.11., 15–15.50 Uhr.
SPREITENBACH Adventsbasteln Familientreff Es werden eine flauschige, vorweihnachtliche Türdekoration für zu Hause sowie Dekoration für das Adventsfenster der Gemeinde Spreitenbach kreiert. Anmeldung unter 076 332 82 69. Schutzengelhaus, Mittwoch, 10.11., 14.30–16.30 Uhr.
WÜRENLOS Haselplatzfest Das jährliche Fest an der Kreuzung Dorfstrasse–Haselstrasse. Es gibt einen Imbiss. Haselplatz, Samstag, 6.11., ab 10 Uhr. Aktion Weihnachtspäckli Weihnachtsgeschenke abgeben, die eingepackt und gespendet werden. Coop, 6. und 13.11., ganztägig.
Melanie Bär, Redaktionsleiterin
Vergangene Woche verriet Redaktorin Sibylle Egloff an dieser Stelle den Namen ihrer neugeborenen Tochter, der aus der Mythologie stammt. «Die griechische Sagenwelt in Ehren, aber haben Sie auch an das Umfeld gedacht, in dem Ihre Klio aufwächst?», reagierte eine Leserin postwendend. Diese Überlegungen sind wichtig, auch wenn es schwierig abzuschätzen ist, wie ein Name beim betroffenen Kind und im Umfeld ankommt. Das habe auch ich zu spüren bekommen. Die erste Herausforderung begann vor der Geburt meiner Tochter: Mein Mann und ich mussten uns einigen. Schliesslich fanden wir ihn, den perfekten Namen. Dachten wir zumindest, bis wir nach ihrer Geburt immer wieder gefragt wurden: «Wie heisst sie? Wie schreibt man das?» Für uns blieb es dennoch der schönste Mädchenname der Welt, der auch auf der Liste der beliebtesten Vornamen hierzulande immer weiter nach oben stieg. Dass er vor allem die Bubenliste anführte, ignorierten wir. Bis unsere Tochter ins Schulalter kam und sich störte, dass andere ihren Namen in männlicher Form und ohne Trema schrieben. Noch mehr ärgerte sie, dass sie regelmässig Post an Herrn Bär zugeschickt bekam. So sehr, dass wir uns überlegten, ihr einen zweiten, typischen Mädchenvornamen zu geben. Meine Tochter fand schliesslich eine einfachere Lösung: Wenn sie bei Starbucks für die Beschriftung des Bechers nach ihrem Namen gefragt wurde, gab sie Alisha an. Zalando liefert die Pakete auch heute noch mit diesem Zweitnamen. Dafür liebt sie ihren Nachnamen. So sehr, dass sie schon als Kind klarstellte, dass sie ihn auch bei einer allfälligen Heirat behalten wolle. Als ich sie kurz vor der Geburt meines Sohnes fragte, welcher Name ihr für ihren Bruder gefallen würde, antwortete sie «Samichlaus.» Auch wenn ihr Vorschlag gut zum Geburtsmonat im Dezember und zu ihrem eigenen Vornamen gepasst hätte, entschieden mein Mann und ich dagegen. Unsere Kinder heissen Noëlle und Nick. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch