Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 2. September 2021, 60. Jahrgang, Nr. 35
Flug der Modelle Die Modellfluggruppe Dietikon hat in Spreitenbach ihren neuen Flugplatz eröffnet. Es gab Wurst, Bier, Wein, künstlerische Flugeinlagen und Besuch von der Politprominenz. Und Diskussionen über die Nutzung von Landwirtschaftsland. Ein Besuch. (rsz) S. 27
Wahlauftakt
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Eine Regenbogenfamilie hofft In vier Wochen stimmt das Schweizer Volk über die «Ehe für alle» ab. Zeit, Farbe zu bekennen, findet die Wettinger Friedensrichterin Andrea Kleger. ROMI SCHMID
Diese Ausgabe der Limmatwelle markiert den Auftakt zu den kommunalen Gesamterneuerungswahlen im September. In dieser Ausgabe: Porträts der Wettinger Anwärter auf den Posten des Gemeindeammanns, Statements der Parteien und Fragenkataloge an Kandidierende aus mehreren Gemeinden. (LiWe)
Sie ist Friedensrichterin für den Bezirk Baden, hat drei Kinder und lebt seit zehn Jahren in einer eingetragenen Partnerschaft. «Wir sind eine Familie wie jede andere», sagt die Wettingerin und erklärt im Interview, warum die «Ehe für alle» längst überfällig ist und warum sie sich mehr Toleranz für Regenbogenfamilien wünscht. S. 4/5 Die Regenbogenfamilien mit dem Bimmelzug an der Pride.
Andrea Kleger
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Vorsorgen ist besser als heilen
Die Praxis von Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte in Wettingen ist die Adresse, wenn man die Beratung und Behandlung seiner Zähne Experten anvertrauen möchte. Man wird kompetent und einfühlsam zugleich betreut.
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ie grossen Sommerferien sind vorbei, der Alltag hat wieder Einzug gehalten. Häufig ist der Alltag mit viel Arbeit und Stress verbunden. Stress, der sich auf die Gesundheit – und damit auch die Zahngesundheit – auswirken kann. Umso wichtiger, sich schon bei kleinsten Auffälligkeiten einen Termin bei Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte geben zu lassen. Zähne sind so wichtig wie die Luft zum Atmen. Ganz allgemein gilt, mit regelmässigen Kontrollen kann grösseren Problemen entgegengewirkt werden. Damit aus Karies nicht grosse Löcher werden, kommen einfache, konservierende Füllungen zum Einsatz. Aber auch bei fortgeschrittener Karies ist man für eine Behandlung bei Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte in besten Händen. Mit festsitzenden Kronen, Brücken und Implantaten kann ein neues Lebensgefühl erzielt werden. Denn bei diesen Varianten darf der Patient Farbe, Form und Position mitbestimmen. Solche Behandlungen können minimalinvasiv, schmerzfrei und erst noch in kurzer Zeit durchgeführt werden. Denn die Zeiten, wo man lästige Abdrücke nehmen musste – mit entsprechenden Würgereizen –, sind Vergangen-
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WETTINGEN
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Über Hochs und Tiefs geschrieben Barbara Mayer hat ein autobiografisches Buch geschrieben. Darin hält sie auch das Wettiger Fäscht fest. MELANIE BÄR
«Hier sass ich, hier habe ich geschrieben», sagt Barbara Mayer und zeigt auf den Bürotisch in ihrer Wohnung. «Wenn die Türe geschlossen war, wusste ich, dass ich nicht stören darf», fügt ihr Mann, Urs Mayer, an und lacht. In nur dreieinhalb Monaten hat Barbara Mayer ihre Lebensgeschichte aufgeschrieben und dabei nicht nur Einblick in ihr eigenes Leben gegeben, sondern auch in das ihrer Eltern und Grosseltern und der Region Baden-Wettingen. Etwa im Kapitel übers Wettiger Fäscht, wo sie über ihre Erlebnisse als Ansagerin schreibt, von den zunehmenden technischen Anforderungen Stolz auf ihr Buch: Die frischgebackene Autorin Barbara Mayer. Melanie Bär und von den «tollen Auftritten wie dem Swiss Military Chaos Scho- ihren Laptop, um zu schreiben. In die eigene Autobiografie in den ckestra». 60 Kapiteln hat Mayer ihr Leben Händen zu halten. Mehr will sie beschrieben. Ein Leben, das zwar nicht und hat auch nicht vor, das Von der Langeweile zur Biografie nicht aussergewöhnlich ist, mit Buch dereinst öffentlich herauszuBarbara Mayer hatte nie geplant, dem sich der Leser aber vielleicht geben. ein Buch zu schreiben. Aufgrund gerade deshalb identifizieren kann. Im Schlusswort schreibt sie über der pandemiebedingten Reiseein- Immer wieder ist der Optimismus ihre Erfahrungen: «Immer wieder schränkungen sei ihr aber nach der Autorin spürbar, der das Glück kamen mir neue Geschichten in ihrer Pensionierung «furchtbar stets hold war und die das Buch den Sinn. Manchmal musste ich langweilig» gewesen. Als sie vom deshalb «das Glückskind» nennt. aber auch nachdenken. Die BeBuchprojekt von Edition Unik er- Als ihr grösstes Glück bezeichnet schäftigung mit meiner Vergangenfuhr, wo Menschen ihre persönli- sie ihre vier Kinder, für die sie das heit wühlte mich oftmals auf.» chen Texte schreiben und daraus Buch denn auch geschrieben hat. Manchmal habe sie gezweifelt, ob ein Buch gestalten, war sie begeis- «Damit sie noch mehr über ihre sie es schaffen würde, dieses Buch tert. Ab dem 25. Januar setzte sie Mutter erfahren», sagt sie lachend. fertig zu schreiben. Doch sie wusssich täglich ein paar Stunden an Und auch für sie selbst sei es schön, te: Mehr als 500 Personen haben es
AUS DEM GEMEINDERAT Glückwünsche zum Geburtstag Folgende Personen feiern ihren 90. Geburtstag: Am 3. September, Walter Serventi, Hardstrasse 55, Wettingen, und am 4. September, Irma Egloff, St. Bernhard, Rebbergstrasse 24, Wettingen. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr.
auch geschafft, mithilfe von Edition Unik eine Autobiografie zu verfassen. Der Verein stellt Interessierten seit sechs Jahren ein digitales Schreibprogramm und ein Handbuch zur Verfügung und organisiert mehrere Treffen mit Gleichgesinnten und Profis. «Dieser Austausch war hilfreich», resümiert die Wettingerin. Auch wenn die Treffen pandemiebedingt – mit Ausnahme der Buchübergabe – nur virtuell stattfanden. Und tatsächlich: Am 12. Mai war es so weit: «Jetzt ist es geschafft. Mein Buch ist fertig», schrieb Barbara Mayer auf Seite 330. Acht Tage später hielt sie ihr Buch dann in den Händen. «Das war ein schöner Moment», sagt die 65-Jährige. Erstaunliche Selbstreflexion Mayer zieht sehr positive Bilanz: «Beim Schreiben habe ich selbst gestaunt, was ich alles erlebt und überlebt habe.» Sie fühle tiefe Dankbarkeit und auch ein bisschen Stolz, dass sie es geschafft hat. Doch jetzt, nach getaner Arbeit, freut sie sich, wieder Neues zu erleben. Während des Sommers hilft sie als Freiwillige in der Gastronomie der Dampfbahn Furka-Bergstrecke im Wallis mit. Damit sie nicht ständig hin und her reisen muss, hat sie sich dort für ein paar Wochen eine Ein-Zimmer-Wohnung gemietet. «Und wer weiss, vielleicht schreibe ich im Winter dann mein nächstes Buch. Über die Erfahrungen, die ich diesen Sommer gemacht habe», sagt sie, kurz bevor sie in den Zug steigt, der sie von Wettingen ins Wallis fährt.
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VERMISCHTES Familienstern Wettingen – Rückblick Wasserplausch Am Freitag, 20. August, fand vom Verein Familienstern ein Wasserplausch in Wettingen statt. Bei schönstem Wetter wohnten ab 15 Uhr kleine und grosse Wasserratten bei. Nach einem gemeinsamen Spiel verteilten sich die Kinder auf verschiedene Attraktionen, um nach Herzenslust zu pflotschen. Für diesen rundum gelungenen Anlass wird allen Teilnehmenden und Helfern gedankt. (zVg) Glück und Unglück im Alter Das Glück? Diese unerhörte Freiheit; frei vom Erwerbsdruck, Jahre bei Kräften, weltinteressiert, unternehmungsfreudig. Das Unglück? Der Schwund der Perspektive; JenseitsHoffnungen vernebeln, Kräfte schwinden, die Zukunft schrumpft. Wie meidet man das Unglück? Ludwig Hasler meint dazu: «Durch Mitwirken an einer Zukunft, auch wenn sie nicht mehr meine sein wird. Durch Unterstützung der Jungen. Durch Teilnahme an dem Leben, das mich überdauern wird.» Am Freitag, 3. September, sind alle Interessierten zur nächsten Veranstaltung im Rahmen der Erwachsenenbildung der Katholischen Kirchgemeinde Wettingen in Zusammenarbeit mit den Pfarreien Baden-Ennetbaden eingeladen. Ludwig Hasler liest aus seinem philosophischen Bestseller «Für ein Alter, das noch was vorhat». Pfarreiheim St. Sebastian Wettingen, Freitag, 3. September, 19.30 Uhr. Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich. Es gilt Maskenpflicht, der Mindestsitzabstand von 1,5 Metern wird eingehalten. (zVg) Kamishibai Eine Bibliothekarin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt mit dem Kamishibai (japani-
sches Bildtheater) eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend wird eine Kleinigkeit gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Gemeindebibliothek, Samstag, 4. September, 10.30 Uhr – Dauer ca. 30 Minuten. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl beschränkt, eine Anmeldung über folgenden Link www.eveeno.com/Kamishibai ist obligatorisch. (zVg) Drei Konzerte in der Klosterkirche Vom 10. bis 12. September beginnt die neue Konzertsaison 2021/2022 mit drei Konzerten «Quartettabende» in der Klosterkirche Wettingen. Das Amani Quartett: Mikhail Yakovlev, Violine; Marina Yakovleva, Violine; Maria Clément-Opotskaya, Viola, und Lev Sivkov, Violoncello, spielen Werke von Nikolay Myaskovsky, Dmitri Shostakovich und Alexander Borodin. Freitag, 10. September, 19 Uhr. Das Hornquartett des Tonhalle-Orchesters Zürich: Mischa Greull, Robert Teutsch, Tobias Huber und Pauli Muñoz-Toledo spielen Werke von Kerry Turner, Paul Hindemith und Richard Wagner. Samstag, 11. September, 19 Uhr. Das Celloquartett des Tonhalle-Orchesters Zürich: Sasha Neustroev, Benjamin Nyffenegger, Paul Handschke, und Gabriele Ardizzone spielen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Samuel Barber, David Popper, Ernst Bloch, Wilhelm Fitzenhagen, Johann Sebastian Bach und Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Sonntag, 12. September, 17 Uhr. Billettreservation online unter www. korendfeld.ch/alle-konzerte oder Tel. 044 491 62 41 (Beantworter). Die Anzahl der Besucher ist beschränkt und Anmeldungen sind obligatorisch. (zVg)
«Wir sind eine Die «Ehe für alle» steht vor der Tür. Die Wettinger Friedensrichterin Andrea Kleger im Gespräch über Regenbogenfamilien, den Sinn der Ehe für alle – und ihre Hoffnungen für die Zukunft. ROMI SCHMID
Am 26. September stimmt das Schweizer Stimmvolk über die «Ehe für alle» ab. Wird die Abstimmungsvorlage angenommen, können gleichgeschlechtliche Paare zivil heiraten. «Gleichgeschlechtliche Paare und ihre Kinder sind heute weniger gut abgesichert. Diese Diskriminierung wird mit der ‹Ehe für alle› endlich beseitigt», sagt Andrea Kleger, Friedensrichterin Bezirk Baden. Gemeinsam mit ihrer Frau lebt die 42-Jährige seit fast zehn Jahren in einer eingetragenen Partnerschaft. Im Gespräch verrät die dreifache Mutter, warum die Ehe für alle schon längst überfällig ist und was sie sich für die Zukunft wünscht.
Andrea Kleger mit ihrem Sohn.
medizin. Mit einem Ja zur «Ehe für alle» würde Frauenpaaren der Zugang zur Samenspende in der Schweiz erlaubt und gleichgeschlechtliche Paare könnten neu gemeinsam Kinder adoptieren. Homo- und Bisexualität sind in der Schweiz gesellschaftlich weitgehend anerkannt. Deswegen sollen Warum ist die Abstimmung über die alle Paare endlich auch gleichge«Ehe für alle» längst überfällig? Bis- stellt werden. her ist es gleichgeschlechtlichen Paaren lediglich möglich, ihre Be- Laut aktuellen Erhebungen gibt es ziehung mit einer eingetragenen eine breite Unterstützung für die Partnerschaft anerkennen zu las- «Ehe für alle». Wie sehen Sie der Absen. Diese ist der Ehe zwar ähnlich, stimmung entgegen? Ich freue mich aber nicht gleichgestellt. Rechtliche über die Resultate der AbstimUnterschiede bestehen etwa bei der mungsumfragen. Es ist schön zu Einbürgerung, der Adoption von sehen, dass die «Ehe für alle» eine Kindern und in der Fortpflanzungs- breite Unterstützung in der Bevöl-
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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Familie wie jede andere» nen. Coronabedingt ist das dieses Jahr aber nicht möglich.
kerung findet. Aber es ist zentral, dass jede Person, die für die LGBTIQRechte einsteht, am 26. September auch wirklich ein Ja in die Urne legt.
Sie sind seit März dieses Jahres Friedensrichterin für den Kreis IV im Bezirk Baden, führen Ihre eigene Beratungsfirma und setzen sich mit Herzblut für die LGBTIQ-Bewegung ein. Woher rührt diese Tatkraft? Es ist mir ein Anliegen, mich in der Gesellschaft und dort, wo meine Familie lebt, zu engagieren. Wenn wir etwas in der Welt verändern wollen, müssen wir selbst für diese Veränderung einstehen. Deshalb gehe ich diesen Herbst noch einen Schritt weiter und stelle mich in Wettingen für die GLP als Einwohnerrätin zur Wahl.
Sie leben mit Ihrer Frau und Ihren drei Kindern in einer sogenannten Regenbogenfamilie. Erklären Sie bitte den Begriff. Regenbogenfamilien sind Familien, in denen mindestens ein Elternteil entweder gleichgeschlechtlich oder transgeschlechtlich lebt. Fachpersonen schätzen, dass in der Schweiz zwischen 6000 und 30000 Kinder in Regenbogenfamilien aufwachsen. Obwohl wir nicht in der klassischen Familienkonstellation leben, erleben wir dieselben Freuden und Sorgen mit unseren Kindern, wir sind eine Familie wie jede andere. Wo im Alltag fühlen Sie sich als Regenbogenfamilie diskriminiert? Was mich immer wieder stört, sind Formulare, in denen nach den Eltern gefragt wird und wo immer Mutter und Vater steht. Da merken wir, dass unsere Familienform noch nicht zum Mainstream gehört. Und wenn mich jemand fragt, wer denn jetzt die richtige Mutter sei, fühle ich mich doch sehr betroffen. Oft meinen es die Leute gar nicht böse, denn für viele ist es das erste Mal, dass sie auf eine Regenbogenfamilie treffen. Für uns ist es aber manchmal schwer, immer wieder das Lernobjekt des Gegenübers zu sein.
Der September wird bunt: Am 4. September findet die Zurich Pride statt. Vater sei. Wenn sie darauf antwortet, dass sie zwei Mütter hat, kommt es manchmal vor, dass die Fragenden ausfällig werden und strikt behaupten, dass dies doch nicht möglich sei. In solchen Situationen merke ich, dass Lebens- und Liebesformen abseits der «Norm» in vielen Familien kein Thema sind. Viele Kinder werden von ihren Eltern nicht darauf vorbereitet, dass sie auf Personen treffen könnten, die anders sind. Es wäre schön, wenn diese Themen in der Familie und der Schule stärker thematisiert würden.
wichtig, dass unsere Kinder Kontakt zu anderen Kindern aus Regenbogenfamilien haben. Deshalb haben wir 2015 den Regenbogenfamilientreff Baden gegründet, wo wir uns zum lockeren Austausch mit anderen Familien treffen. Nach langer Coronapause findet das nächste Treffen Anfang November statt. Nun freuen wir uns aber erst auf die Zurich Pride.
Sie sind also am 4. September an der Zurich Pride mit von der Partie? Ja, wir werden als Familie bei der Demonstration dabei sein. Normalerweise betreiben wir die «FamiWo wünschen Sie sich mehr Toleranz? Engagieren Sie sich deshalb im Dach- lienoase» an der Zurich Pride, wo Meine Tochter wird ab und zu von verband Regenbogenfamilien? Ja. Kinder und Erwachsene verweilen, Gleichaltrigen gefragt, wo denn ihr Meiner Frau und mir war es immer basteln und sich austauschen kön-
Wie erleben Sie und Ihre Frau als homosexuelles Paar Ihre Wahlheimat Wettingen? Wettingen und Baden sind gegenüber LGBTIQ-Themen aufgeschlossen. Die LGBTIQ-Community ist in den letzten 20 Jahren sehr weit gekommen, und die Gesellschaft ist gegenüber Homosexualität offener geworden. Viele betrachten Homosexualität heute als normal. Das ist wunderbar. Das Ja zur «Ehe für alle» wäre ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Bewegung. Bei einem Ja zur «Ehe für alle»: Geben auch Sie uns Ihre Frau sich das Ja-Wort? Möglicherweise, denn die rechtlichen Vorteile der Ehe gegenüber der eingetragenen Partnerschaft überwiegen klar. 2023 leben wir zehn Jahre in eingetragener Partnerschaft, das Timing wäre daher perfekt.
Kita-Flohmarkt
Samstag 4. September 2021 11.00 Uhr – 16.00 Uhr auf dem Lindenplatz Wettingen Die Kita Erdmännli am Lindenplatz betreut täglich 33 Kinder ab 3 Monate bis zum Kindergarteneintritt. Durch die hohe Auslastung und Nachfrage nach Kita-Plätzen, haben wir unsere Räume voll ausgeschöpft. Dies gab uns den Anlass, nach neuen Räumen Ausschau zu halten. Mit dem neuen Bau, welcher für das Alterszentrum St. Bernhard erstellt wird, geht auch für uns eine Tür auf. Im Frühling 2022 beginnt für Jung und Alt eine neue spannende Zeit mit der Kita Erdmännli. Anlässlich dieses Umzuges veranstalten wir einen Kita-Flohmarkt. Spielsachen, Mobiliar, Haushaltsgeräte und vieles mehr können erworben werden. Auch gibt es Stände für die kleinen Gäste zum Schminken oder Spielemachen. Auch mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnen wir Sie gerne. Der gesamte Erlös dient den neuen Räumlichkeiten, welche den Kindern zugutekommen! Covid-19-Massnahmen werden eingehalten.
Einwohnerratswahlen Wettingen 26. September 2021
je 2 x auf Ihre Liste
Waldumgang im Forstrevier Wettingen am 4. September 2021, 13.30 Uhr Der traditionelle, öffentliche Waldumgang für die Wettinger Bevölkerung findet am Samstag, 4. September 2021, 13.30 Uhr, statt. Auf dem rund zweistündigen Rundgang mit Förster Markus Byland vermittelt dieser viel Interessantes zu den Auswirkungen des Klimawandels im Forst. Der Waldumgang findet bei jeder Witterung statt. Treffpunkt ist beim Parkplatz im Eigi (nach Schützenhaus). Im Anschluss an den Waldumgang wird ein Zvieri im Forstwerkhof Eigi offeriert. Für Gehbehinderte besteht 15.15 Uhr ein Abholdienst ab Kirche St. Sebastian (Parkplatz Schartenstrasse). Wir laden Sie und Ihre Familien herzlich ein! Gemeinderat und Ortsbürgerkommission
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WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Bova will Veränderung Der parteilose Andrea Bova will Strukturen durchbrechen und Wettingen verändern. Als Einziger macht er dem bisherigen Gemeindeammann Konkurrenz und kandidiert als Gemeinderat und Ammann.
für eine einzelne Partei gut ist.» Bei Schul- oder Umweltthemen denke er eher linkslastig, bei Familien- und Vereinsthemen in der Mitte und bei den Finanzen eher liberal.
MELANIE BÄR
Andrea Bovas Büro liegt in einem Gewerbehaus an der Hardstrasse, wo mehrere Unternehmen ihren Sitz haben. Der eidgenössisch diplomierte Buchhalter hat zwei eigene Firmen gegründet. Er berät Unternehmungen und Privatpersonen bei Steuer-, Finanz- und Personalfragen und unterstützt sie bei Sanierungen und Umstrukturierungen. Auch wenn er als Finanzexperte weiss, wo es Steuerparadiese gibt, ist für ihn klar: «Ich habe meinen Firmensitz bewusst in Wettingen, auch wenn ich anderorts weniger Steuern zahlen müsste.» Andrea Bova kandidiert als Parteiloser für das Amt als Gemeindeammann und Gemeinderat. Das hätte er sich Anfang 2020 noch nicht vorstellen können. Damals gründete er mit zwei aktiven und einem ehemaligen Einwohnerrat die Interessengemeinschaft (IG) Attraktives Wettingen. Die IG setzte sich gegen eine Steuerfusserhöhung ein, die von der Bevölkerung schliesslich abgelehnt wurde. Ausschlaggebend für seine Meinungsänderung und die Kandidatur war jedoch nicht die IG, sondern ein Treffen mit einem Gemeinderatsmitglied. Bova habe ihm Sparvorschläge gemacht und sei danach von ihm ermutigt worden, sich politisch zu engagieren. «Wahrscheinlich meinte er das Amt als Einwohnerrat», sagt Bova. Nach einigen Überlegungen sei er jedoch zum Schluss gekommen, dass er als Gemeindeammann und als Gemeinderat kandidieren wolle, um die aus seiner Sicht festgefahrenen Strukturen zu lösen und so eine Veränderung in die Wege zu leiten. «Ein einzelner Gemeinderat kann nicht extrem viel verändern. Hierarchisch ist es sinnvoll, eine Veränderung von oben nach unten in die Wege zu leiten. Deshalb kandidiere ich gleichzeitig als Gemeindeammann.» Er sei der erste Kandidat mit Migrationshintergrund. Für ihn ist das ein Indiz dafür, «dass man sich stän-
Andrea Bova kandidiert als Parteiloser. dig in den gleichen Gedankengängen festfährt und keine Vogelperspektive der Themen hat». Bova will Veränderung Veränderung für Wettingen, das ist das Hauptanliegen des gebürtigen Italieners, der mit sechs Jahren nach Wettingen zog und seither in der Gemeinde lebt. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte er in Ehrendingen eine Banklehre. Der 41-Jährige lebt mit seiner Frau und seinen beiden Töchtern im Eigi, war aktiv in Wettinger Fussballvereinen, der Jungwacht und der Jugendmu-
«Die besten Lösungen kommen zusammen, wenn man auch untereinander streitet.» sik und hat einen Grossteil seines Freundeskreises in der Gemeinde. Sie hätten ihn bestärkt, sich für den Wandel einzusetzen: «In Wettingen gibt es kaum innovative Lösungsansätze. Gibt es ein Problem, wird als Erstes etwas Neues gebaut oder besser gesagt ‹verbaut›. Man versucht nicht, die vorhandene Infrastruktur zu nutzen und zu optimieren.» Sein Hauptanliegen sei, die Ressourcen Mensch, Natur und Umwelt nicht unnötig zu verbrauchen. Als parteiloser Aussenstehender wolle er im
10-Punkte-Programm Seine Familie ist das Wichtigste in seinem Leben. Sie kommt vor dem Job. Seit der Familiengründung hat er deshalb auch seine Arbeitszeiten der Familie angepasst: «Früher war es für mich normal, von 5 bis 20 Uhr zu arbeiten, jetzt ist es mir wichtig, dass ich die Töchter am Morgen und am Abend vor und nach der Arbeit noch sehe. Auch die Mittagspause mache ich wenn möglich zu Hause.» Würde er als Gemeindeammann gewählt, möchte er das beibehalten. Seine beiden Unternehmen würde er hingegen aufgeben. «Als Erstes würde ich den Antrag stellen, meinen eigenen Lohn als Gemeindeammann zu kürzen», sagt Bova. Mit der zVg IG hatte er sich für die Reduktion der Gemeinderats- und des GemeinGemeinderat eine andere Optik ein- deammannlohns eingesetzt. Die bringen und so zu neuen Lösungsansätzen anregen. «Ich bin erstaunt, dass bei politischen Debatten gewis- «Ich kann unterstützen, was se Ansätze gar nicht miteinbezogen für die Mehrheit für Wettinwerden», sagt er und führt als Beispiel den Minikreisel beim Volg an. gen und nicht für eine ein«Es wurde ein aufwändiges Ver- zelne Partei gut ist.» kehrskonzept gemacht und die Kosten mit der Sicherheit begründet. Wenn es aber wirklich nur um Si- erfolgte Senkung ist ihm jedoch zu cherheit gegangen wäre, hätte man wenig. Überhaupt will er die Ausauch mit zwei Stoppschildern die gaben senken. In seinem 10-PunkteHauptverkehrsachse beruhigen und Programm, das er auf seiner Webso für Sicherheit sorgen können, es site aufgeschaltet hat, zeigt er auf, hätte keinen teuren Kreisel dafür wie er das ohne Leistungskürzungebraucht.» Temperamentvoll und gen und Steuererhöhungen erreigestenreich fügt er an, dass er diese chen will: kreative und innovative These auch mit Verkehrsexperten Problemlösungen, Qualität vor Quantität, bodenständiges Investiediskutiert habe. Immer wieder betont Bova, dass er ren und Wachstum des Gewerbes sich nicht als Politiker sehe, sondern vor der Bevölkerung sind einige der sich in seiner Rolle als Parteiloser für aufgeführten Schlagwörter. Viele neue Lösungsansätze einsetzen kön- gebundene Ausgaben seien die Folne. «Als Gemeindeammann würde ge von Entscheidungen. Als Beispiel ich mich als Geschäftsleitungsmit- nennt er das Tägi. Es sei versproglied sehen.» Er würde im Gremium chen worden, dass das Tägi nach vor allem Sachpolitik vorantreiben dem Neubau die Bevölkerung nichts wollen. «Die besten Lösungen kom- mehr kosten würde. «Doch aktuell men zusammen, wenn man auch zahlen wir pro Jahr über drei Miluntereinander streitet – ansonsten lionen Franken Defizit im Tägi, was verliert man an Innovationskraft.» etwa sechs bis sieben Steuerprozent Die vergangenen anderthalb Jahre, in ausmacht.» denen er als IG-Mitglied und mittlerWie hoch schätzt er seine Wahlweile als deren Präsident Einblick in chancen selbst ein? «60:40 als Gedie Gemeindepolitik erhielt, haben meinderat und bei der Gemeindeihn bestärkt, parteilos zu bleiben. ammannwahl umgekehrt. Es ist «Ich kann unterstützen, was für die schwieriger, als ‹Aussenseiter› Mehrheit für Wettingen und nicht gegen Bisherige anzutreten.»
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FRAKTIONSBERICHTE/WETTINGEN
Die Fraktion empfiehlt Gabriela Keller zur Wahl als Mitglied der GPK. Sie ist stark in Wettingen verankert und engagiert sich seit Jahren als Mitglied des Wahlbüros und seit Anfang des Jahres als Einwohnerrätin in der Politik. Die Fraktion ist überzeugt, dass die GPK mit ihr ein gewissenhaftes, aktives Mitglied gewinnt und dass sie auch dank ihrer beruflichen Erfahrung eine gute Ergänzung zum bestehenden Team sein wird. Der Bedarf an Schulraum an der Bezirksschule ist in der Fraktion unbestritten, genau so wie der Umstand, dass die Bezirksschule sanierungsbedürftig ist. Sanierung und Ausbau zusammen würden gemäss einer Vorstudie zwischen 30 und 45 Millionen Franken kosten. Mit dem vorliegenden Vorschlag für die Erweiterung mittels einer modularen Hybridbauweise soll dieser Betrag um 5 Millionen gesenkt und die Erweiterung bis zum Start des Schuljahres 2023/2024 realisiert werden. Die Fraktion unterstützt grundsätzlich die Initiative des Gemeinderates, innovative und kostengünstige Alternativen zur herkömmlichen Bauweise in Betracht zu ziehen. Weniger zufrieden ist die Fraktion mit dem Planungs- und Ausschreibungsverfahren sowie mit dem Umstand, dass einmal mehr erkennbar wird, dass man der Entwicklung der Schülerzahlen hinterherhinkt. Um nicht die Schülerinnen und Schüler der Bezirksschule für diesen Umstand büssen zu lassen, stimmt die Fraktion dem Kredit mehrheitlich zu. Allerdings erwartet die Fraktion einstimmig, dass innert nützlicher Frist ein ganzheitliches Konzept für die längerfristige Schulraumplanung erstellt wird, welches neben dem Bedarf an Schulraum auch pädagogische, städteplanerische und finanzielle Aspekte berücksichtigt. Dem Kredit für die Ersatzanschaffung stimmt die Fraktion einstimmig zu. Sie ist überzeugt, dass das Zugfahrzeug die Feuerwehr bei ihrer wichtigen Arbeit optimal unterstützen wird. Die Fraktion beurteilt das Energieleitbild als modern, stimmig und vollständig und bedankt sich für die Ausarbeitung. Nun gilt es, das Leitbild mit Inhalt zu füllen. Die Fraktion ist auf die Umsetzung ihrer Vorstösse betreffend die Heizverbände und Photovoltaikanlagen gespannt, welche sowohl für die Umwelt als auch für die Wettinger Bevölkerung einen echten Mehrwert schaffen sollen.
Gute Schulbildung hat für alle gegenwärtig und in Zukunft einen hohen Stellenwert. Neben dem dafür qualifizierten Lehrerpersonal hat nach Auflösung der Schulpflege im Sommer die neue Schulleiterin (Stabsstelle) mit grosser Motivation die Arbeit aufgenommen. Einen herzlichen Dank gilt dem gesamten Schulpersonal und dem dafür verantwortlichen Gemeinderat, Sandro Sozzi. Mit der aktuellen Schulraumplanung wurde Klarheit geschaffen, dass der benötigte Schulraum für die Bezirksschule heute schon nicht mehr genügt. Übergangsweise wurden dafür nun auf dem Schulareal Containerprovisorien aufgebaut, welche bereits genutzt werden. Mit dem nun vorliegenden Kreditbegehren von 12,585 Mio. Franken soll auf dem Rasenplatz der Bezirksschule ein neues Schulhaus errichtet werden. Aus verschiedenen Punkten wie zu knappe Planungszeit, ein falsch gewähltes Evaluations- und Submissionsverfahren, Unklarheiten bei den Kosten- und Nutzungsverhältnissen haben dazu geführt, dass der Fraktion Die Mitte CVP Wettingen sprichwörtlich «der Glaube an diese Sache fehlt». Mit dem klaren «Nein» aus der Fiko lehnt die Fraktion den Antrag geschlossen ab und wünscht sich vom Gemeinderat einen neuen Antrag, welcher dann hinsichtlich Kosten und Nutzen unterstützt werden kann. Das für die Feuerwehr neu beantragte Zugkraftfahrzeug stellt eine günstige und wirtschaftliche Lösung dar. Diese überschaubare Investition ermöglicht es, den Dienst auch in Zukunft optimal zu verrichten. Die Fraktion stimmt dem Kreditbegehren klar zu und wünscht den Wettinger Feuerwehrfrauen und -männern heute schon viel Spass mit dem neuen Einsatzmittel. Sie bedankt sich beim Gemeinderat für das Ausarbeiten des Energieleitbilds 2021. In den Teilbereichen Bauten und Energie hätte man sich eine offenere Betrachtungsweise gewünscht, welche für zukünftige Projekte noch breiter abgestützte Möglichkeiten zugelassen hätte. Überrascht über die Ausführlichkeit, welche für das Prüfen von möglichen Hundeparkstandorten betrieben wurde, nimmt die Fraktion den leider negativen Bericht über das aus der eigenen Fraktion eingereichte Postulat zur Kenntnis.
Das drängendste Geschäft der ersten Sitzung des Wettinger Einwohnerrats nach der Sommerpause betrifft ein Kreditbegehren über rund 12,6 Millionen Franken für einen Schulhausbau. Der Gemeinderat möchte mit diesem Geld in modularer Hybridbauweise die Bezirksschule erweitern. Wegen der stark steigenden Schülerzahlen ist eine Erweiterung des Bezirksschulhauses grundsätzlich nicht bestritten. Leider schafft es aber der Wettinger Gemeinderat zum wiederholten Mal nicht, dem Einwohnerrat ein durchdacht geplantes und langfristig nachhaltiges Projekt vorzulegen. Nachdem sich der Einwohnerrat in der jüngeren Vergangenheit bereits mehrmals über das Vorgehen des Gemeinderats geärgert hat und sich aufgrund der Sachzwänge teilweise erpresst vorkam, zeigt das nun vorliegende Bezirksschulhausprojekt klar auf, dass keine Erpressung vorliegt. Nein, die Sachlage ist deutlich gravierender: Die Fiko zerzauste das Erweiterungsprojekt des Gemeinderats derart nach Strich und Faden, dass man von einer eigentlichen Bankrotterklärung sprechen muss. Und damit dies klar ist: Versagt haben nicht einfach nur die beiden für das Projekt federführenden gemeinderätlichen Ressortleiter aus den Parteien FDP und Die Mitte CVP, sondern der Gemeinderat insgesamt als Gremium – denn es ist immer das ganze Gremium, das einen Entscheid fällt. Zum Glück stehen Ende September Gesamterneuerungswahlen an. Nach vier Jahren Stillstand ist es höchste Zeit für einen Wechsel. Valable Neukandidierende stehen zur Verfügung. Die Wettinger Bevölkerung hat nun die Wahl und die Chance zu einem Wandel. Die SVP-Fraktion dankt dem Gemeinderat für die Entgegennahme der Motion ihres Mitglieds Daniel Notter (zusammen mit Adrian Knaup) zur Förderung der Vereinbarkeit zwischen Schule und sportlichem respektive musischem Engagement. Bei den weiteren Geschäften folgt die SVP-Fraktion grundsätzlich den Anträgen des Gemeinderats.
Ein Dilemma ist gemäss Duden eine Situation, in der sich jemand befindet, besonders wenn er oder sie zwischen zwei in gleicher Weise schwierigen oder unangenehmen Dingen wählen soll oder muss. Das Kreditbegehren für den Erweiterungsbau der Bezirksschule bringt wohl nicht bloss die Fraktion SP/ WettiGrüen in ein solches Dilemma. Wie konnte es so weit kommen? Der Gemeinderat legt eine Bauvorlage unter Zeitdruck und falsch eingeschätzten terminlichen Möglichkeiten vor. Das Auswahlverfahren und das Resultat beurteilt die Finanzkommission als ungenügend und unbefriedigend. Das günstigste Objekt hat gewonnen, aber es bietet auch weniger, es enthält zum Beispiel keine Reserveräume. Es passt zur «Pflästerlipolitik» von Wettingen, nur gerade das Nötigste bereitzustellen. Wo bleiben die Gesamtstrategie, die zukunftsorientierte Planung? Dieses Manko ist allerdings nicht allein dem Gemeinderat anzulasten. Wie sollen in diesem engen Finanzkorsett und dem ständig geforderten Abbaubegehren grosse Würfe möglich sein? Eine Ablehnung des Kredits hat allerdings eine grössere zeitliche Verzögerung zur Folge, leidtragend ist die Schule, weil der Unterricht noch länger in Containern stattfinden muss. Die Fraktion hat sich trotzdem durchgerungen, die Vorlage zugunsten einer besseren Lösung für die Schule und die Kinder von morgen und übermorgen abzulehnen. Es geht der Fraktion nicht darum, ein teureres Objekt zu bevorzugen, sondern zu verhindern, dass eine zu kurzfristige Planung am Ende teuer zu stehen kommt. Das Energieleitbild hingegen nimmt die Fraktion gerne zur Kenntnis. Es enthält nicht wenige Punkte, welche schon lange von SP/WettiGrüen gefordert wurden, wie etwa, dass nur noch 100 % erneuerbarer Strom angeboten oder bei jedem Projekt einer öffentlichen Liegenschaft ein Solarkraftwerk vorgesehen wird. Die Fraktion erachtet dies in der heutigen Klimasituation als selbstverständliches Minimum. Die Fraktion wird anregen, zwei weitere Massnahmen aufzunehmen.
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PARTEINOTIZEN
Die Fraktion EVP/Forum5430 ist bezüglich des Kreditbegehrens für den Erweiterungsbau der Bezirksschule Wettingen überrascht von der einstimmigen Ablehnung der Kreditvorlage durch die Finanzkommission. Das vorliegende Projekt erscheint uns als guter Kompromiss, mit dem die Bezirksschulanlage zeitnah durch einen qualitativ hochwertigen und günstigen Neubau erweitert werden könnte. Klar kann ein Kompromiss nicht alle Wünsche erfüllen. Es kann keine schnelle Realisierung in Kombination mit einer grossartigen Architektur zu einem Schnäppchenpreis geben. Dies wäre wohl der Traum, aber dieser bleibt unrealistisch. Grundsätzlich unterstützt die Fraktion ein gut durchdachtes Vorgehen mit Immobilienstrategie und langfristiger Planung. Ihr scheint aber der Grund für das Vorgehen des Gemeinderates in der bisherigen Politik des Einwohnerrates begründet. Bloss «nicht zu viel Schulraum auf Vorrat», möglichst «geringe Kosten» und «ja keine Steuererhöhung» sind häufig gehörte Aussagen. Es wäre an der Zeit, einen grundlegenden Beschluss zu fassen, der dem Gemeinderat Planungssicherheit gibt und vom Einwohnerrat dann auch konsequent mitgetragen wird. Die Fraktion befürchtet bei Ablehnung des Kreditbegehrens massive Mehrkosten und eine grosse Zeitverzögerung. Einerseits auf die Ausgabenbremse drücken, dann aber die Verantwortung für die Konsequenzen der Sparpolitik von sich weisen, das geht nicht. Der Kauf eines neuen oder gebrauchten Zugfahrzeugs für die Feuerwehr Wettingen wird von der Fraktion einstimmig befürwortet, damit die Sicherheit, unter anderem für abgelegene Gebäude, auch in Zukunft gewährleistet werden kann. Gegenüber dem alten Energieleitbild hat sich die neue Version im positiven Sinn verändert und entwickelt sich in die richtige Richtung. Für die gemeindeeigenen Liegenschaften hat sich Wettingen klare Auflagen gemacht, damit die Gebäude umweltfreundlicher werden. Das Leitbild dürfte aber konkreter ausfallen, was den privaten Verbrauch von Energie angeht. Dort sind die Ziele nur vage formuliert. Die Gemeinde ist aber auf dem richtigen Weg.
Die GLP-Fraktion nimmt die Kreditvorlage für die Erweiterung der Bezirksschulanlage Wettingen in modularer Hybridbauweise mit einigem Stirnrunzeln zur Kenntnis. Nachdem nun in letzter Zeit fast jede Kreditvorlage für Bauvorhaben nach der Beurteilung der Fraktion jeweils «unfertig», aber jeweils so terminiert war, dass der Einwohnerrat nicht mehr mit gutem Gewissen ablehnen konnte, ist die GLP-Fraktion leicht enttäuscht. Die GLP hätte sich wirklich gewünscht, dass man die in letzter Zeit geäusserte Kritik zur Kenntnis nimmt und entsprechend versucht, sich zu verbessern. Leider ist dies bei diesem Geschäft erneut nicht gelungen und – sogar die Fiko beurteilt das Geschäft sehr kritisch – der Einwohnerrat wird einmal mehr gezwungen, entweder den Gemeinderat mit Rückweisung zu rügen – und sich somit gegen diese neuen Schulbauten (die es unbestritten braucht, aber eben nicht so!) auszusprechen. Oder aber einen Kredit zu bewilligen, der in der vorgestellten Weise die Bedürfnisse nicht abdeckt und die nächsten Probleme schon vorprogrammiert. Die GLP möchte in diesem Zusammenhang nicht von Erpressung des Einwohnerrats sprechen. Aber es ist sicher nicht die erste «Friss oder Stirb»-Vorlage. Diese Arbeitsweise widerspricht in jeder Form dem Demokratieverständnis der GLP. Das Kreditbegehren für die Ersatzbeschaffung eines neuen Feuerwehrfahrzeugs wird von der GLP unterstützt. Die gefundene Lösung macht Sinn und ist angebracht. Die Feuerwehr macht einen wichtigen Job zum Nutzen von allen. Zeitgemässe Arbeitsmittel sind dabei das Wenigste, was die Gemeinde beitragen kann. Das neue Energieleitbild nimmt die GLP-Fraktion gerne zur Kenntnis. Darin wird die Richtung aufgezeigt, wie in Wettingen in Zukunft mit Energie umgegangen werden soll. Die Richtung stimmt für die GLP, gespannt ist die Fraktion auf die daraus folgenden konkreten Handlungen. Bei den nachfolgenden Vorstössen wird die GLP-Fraktion dem Antrag des Gemeinderats folgen. Diese wurden gut abgeklärt und die Antworten beziehungsweise die Bereitschaft zur Entgegennahme sind geeignet, die Anliegen sinnvoll umzusetzen.
SP Wettingen auf dem Zentrumsplatz und im Gluri-Suter-Huus Die Kandidierenden für den Gemeinde- und den Einwohnerrat Wettingen stellen sich am Samstag, 11. September, von 9 bis 13 Uhr beim Zentrumsplatz der Bevölkerung vor. Kirsten Ernst und Markus Maibach stellen sich für den Gemeinderat wieder zur Verfügung und diskutieren ihre politischen Ziele gerne mit den Anwesenden. Auch mit den Kandidierenden für den Einwohnerrat kann man sich austauschen. Wettingen als innovativer Wohnund Arbeitsort, bezahlbarer Wohnraum und Tagesstrukturen, eine integrative Schulform, sichere öffentliche Velowege, Sicherung und Förderung der kommunalen Leistungen für Sport, Kultur, Alter und Bildung sowie eine Zukunft mit erneuerbaren Energien sind einige der Hauptanliegen. Dazu gibt es Musik und feine Apfelringli von der Arwo. An der Sektionsveranstaltung von Ende August befasste sich die SP Wettingen für einmal nicht mit der Politik. 20 Mitglieder versammelten sich im GluriSuter-Huus, um sich der Kultur zu widmen. Die Leiterin der Galerie, Sarah Merten, hiess die Besucher herzlich willkommen und erklärte ihnen gleich den Werdegang des ehemaligen Bauernhauses an der Bifangstrasse. Die Führung begann im Obergeschoss des stattlichen Hauses, wo die Ausstellung «Leben am Wasser» mit zahlreichen Zeichnungen über das Wasser in Wettingen erzählt. In Wettingen ist nicht nur die Limmat, die vom Wasser dominiert ist, auch private Begegnungen mit dem Wasser, sei es im Friedhof oder im Garten, beschäftigten die Zeichner. Einen Stock tiefer zeigt eine Ausstellung mit mehrheitlich grossen Gemälden («Hand in Hand»), die jeweils immer zu zweit entstanden sind, wie gemeinsame Arbeiten entstehen. Eindrückliche, überraschende Kunstwerke, die es lohnt, gesehen zu haben. Beim gemütlichen Apéro im Freien dankte SP-Co-Präsidentin Pia Müller der Kuratorin Sarah Merten für die Führung. Anschliessend wurde noch eine ganze Weile über die erlebte
Kultur diskutiert. Die kürzlich lancierte Initiative «für ein lebendiges Wettingen» möchte zur Erhaltung solcher Schätze beitragen Gemeinderatswahlen – GLP unterstützt Andrea Bova Bei den Wettinger Gemeinderatswahlen treten für die sieben zu vergebenden Sitze zehn Kandidierende an. Nebst den Bisherigen kämpfen die GLP-Einwohnerrätin und -Fraktionspräsidentin Ruth Jo. Scheier, der SVP-Einwohnerrat Markus Bader und der parteilose Andrea Bova für den Einzug in den Gemeinderat. An der Sitzung vom 25. August erhielten Andrea Bova und Markus Bader die Gelegenheit, sich der Partei näher vorzustellen und ihre Motive und Vorhaben zu präsentieren. Bei den Hearings hatten die Kandidaten einige kritische Fragen zu beantworten. Die GLP könnte sich beide Kandidaten als Gemeinderäte vorstellen. Allerdings konnte Andrea Bova mit seinen Argumenten und Ideen, die schwerpunktmässig nahe bei den Anliegen der GLP sind, besser überzeugen. Die anwesenden Parteimitglieder sprachen sich dafür aus, Andrea Bovas Kandidatur als Gemeinderat und Gemeindeammann offiziell zu unterstützen. Die Wahlchancen unserer Kandidatin, Ruth Jo. Scheier, sollen dadurch nicht verringert werden. Beide können einen beeindruckenden Leistungsausweis vorlegen. Die GLP Wettingen hofft, dass durch die Neuwahlen auch in der Exekutive ein Wandel stattfinden wird. Gegenwärtig setzt sich der Gemeinderat aus sechs Männern und einer Frau zusammen. Die GLP ist überzeugt, dass gemischte Teams bessere Entscheidungen treffen. Auch ist die GLP der Meinung, dass die Wählerstärke im Einwohnerrat im Gemeinderat abgebildet werden soll. Um einen Wandel in der Exekutive herbeizuführen, muss auch strategisch gewählt werden. Die Grünliberalen empfehlen der Wettinger Stimmbevölkerung, nur Namen von den drei neuen Kandidierenden auf den Wahlzettel zu schreiben.
INITIATIVE «LEBENDIGES WETTINGEN» 2018 wurden von 100 Steuerfranken, welche die natürlichen Personen von Wettingen in den gemeinsamen Steuertopf einzahlten, noch 1.32 Franken zur Förderung der Kultur verwendet. Danach wurde empfindlich gekürzt: 2020 waren es bloss noch 1.18 Franken (10,6 Prozent weniger). Gegen diese Abbaupolitik haben die SP Wettingen, WettiGrüen, die EVP und das Forum 5430 die Initiative für ein lebendiges Wettingen gestartet. Sie fordert, dass Leistungen im Bereich Kultur und Sport nicht mehr über die Hintertüre des Budgets abgebaut werden dür-
fen. Inzwischen sind schon rund 800 Unterschriften beisammen. Am Samstag, 4. September, von 13.30 bis 13.45 Uhr und von 14.30 bis14.45 Uhr spielt die Harmonie Wettingen-Kloster vor dem Coop Pronto an der Landstrasse auf. Die Harmonie ist nur eine von mehreren Kulturinstitutionen, denen die Beiträge der Gemeinde Wettingen in den letzten Jahren empfindlich gekürzt worden sind. Das Initiativkomitee sammelt während des Konzerts Unterschriften. Die Initiative lädt ein, vorbeizukommen, die Musik zu geniessen und die Initiative zu unterschreiben.
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LESERBRIEFE Zur CVP Wettingen Der Einwohnerrat braucht engagierte Persönlichkeiten, die im Sinne der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger die Zukunft von Wettingen gestalten. Dafür braucht es Weitsicht, Durchhaltewillen und auch den Mut, Unangenehmes anzusprechen. Die Erfahrung zeigt, dass konsensfähige Lösungen dann erreicht werden, wenn Vor- und Nachteile abgewogen werden und letztlich die Sache und das Wohlergehen der Gemeinde Wettingen im Vordergrund stehen. Eine solche Politik hat Die Mitte CVP Wettingen während der letzten Jahre verfolgt. Persönlichkeiten haben engagiert und stets mit dem notwendigen Gspüri politisiert. Ich bin überzeugt, dass dies der richtige Weg ist. Die Kandidierenden für den Einwohnerrat der Mitte CVP Wettingen kommen aus den verschiedensten beruflichen Richtungen – ein guter Mix also, um fraktionsintern kontroverse Diskussionen zu führen und letztlich im Sinne der Sache im Einwohnerrat eine gute Meinung zu vertreten. Ich lege am 26. September die Liste 1 ein und schenke den Kandidierenden mein Vertrauen. Mit Überzeugung wähle ich auch Roland Kuster als Gemeindeammann und Sandro Sozzi als Gemeinderat wieder. Das Wirken dieser beiden Personen der letzten Jahre hat gezeigt, dass sie effizient arbeiten und über die notwendigen Fähigkeiten verfügen, ihre Ressorts zu führen. Ihre langjährige politische Erfahrung zeichnet ihr Wirken aus und sie agieren mit gesundem Menschenverstand für das Wohl von Wettingen. «Do weiss mer, was mer het!» Roland Kuster und Sandro Sozzi verdienen eine ehrenvolle Wiederwahl. Patrick Bürgi, Wettingen
Jetzt erst recht: Roli Kuster als Gemeindeammann! Von einigen Seiten wird suggeriert, dass der Gemeindeammann unseren Steuerfuss entscheidend beeinflussen kann. Dabei geht vergessen, dass genau dieser Steuerfuss vor allem das Produkt unser aller Bedürfnisse ist. Jung, Alt, Reich, Arm, Sport, Kultur, Vereine und 20 000 Einwohner – alle
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treten mit grösseren und kleineren Anliegen an die Gemeinde heran. Und nicht zuletzt stellt auch der Kanton immer zünftigere Rechnungen, welche wir als Gemeinde nur abnicken können. Die Gesundheitskosten haben zum Beispiel innert weniger Jahre um 3,7 Millionen Franken zugenommen. Entspricht in Wettingen über 7 Steuerprozenten, welche nicht mehr für sichtbare eigene, lokale Themen verwendet werden können. Es ist im Moment in vielerlei Hinsicht eine turbulente Zeit. Da bin ich sehr froh, dass wir mit Roli Kuster eine bestens vernetzte, sehr starke und äusserst belastbare Persönlichkeit an der Front haben. Eine erprobte Führungsperson, welche auch unangenehme Entscheide fällt und sehr gut wünschbare von zwingend nötigen Anliegen unterscheiden kann. Zum Glück vertritt er vehement Wettingens Interessen als Grossrat bei einem unserer grössten Rechnungssteller, dem Kanton! Roli Kuster ist der richtige Gemeindeammann für die aktuelle Situation in Wettingen und er wird seinen Teil zu einem trotz allem möglichst attraktiven Steuerfuss leisten. Thomas Benz, Wettingen
Andrea Bova als Ammann «Unter Beibehaltung eines günstigen Steuerfusses soll die Verschuldung klein gehalten werden.» Dieses Erfolgsrezept der Gemeindepolitik steht im Leitbild von 2001 in einem Satz. Attraktive Leistungen sind so für alle nachhaltig finanzierbar! Diese Tugend wurde seither über Bord geworfen. Eine verfehlte Ausgabenpolitik zog ein. Prestigedenken, unnötiger Luxus in Bauvorhaben und Fehlplanungen waren die Treiber, Spitzengehälter der Anspruch, rekordhohe Verschuldung und Steuererhöhungen (11 Prozent) die Folge. Für Andrea Bova ist ein solches Verhalten unverantwortlich und absolut unsozial! Es beschneidet die ohnehin knappen Mittel, zum Beispiel für Bildung, Sport und Kultur. Als besorgter Bürger griff er in die marode Finanzpolitik ein. Auf Anhieb überzeugte er 73 Prozent der Abstimmenden, sich gegen
das Budget 2020 zu stellen. Bovas Credo: zuerst endlich alle Ausgaben überprüfen. Nur ein politisch unabhängiger Ammann wie Andrea Bova wird die seit Jahren bestehende Blockpolitik der Parteien überwinden. Dabei hilft ihm sein Talent zur klugen Moderation und transparenten Kommunikation, welches eine offenere Debattenkultur ermöglicht. Andrea Bova bringt langjährige Führungskompetenz aus der Privatwirtschaft mit. Mit Kreativität und Tatkraft wird er das Amt als Gemeindeammann neu ausfüllen. Er wird sich mit Offenheit und Nachdruck für ein lebendiges Wettingen für alle einsetzen. Wir haben es mit Andrea Bova am 26. September in der Hand, dass sich in Wettingen endlich Wichtiges richtig bewegt! Dr. Hans Senn, Wettingen
Roland Kuster wieder als Gemeindeammann, Sandro Sozzi wieder als Gemeinderat Was es bedeutet, eine Gemeinde zu führen, weiss wohl niemand besser als Roland Kuster. Er hat in seiner Tätigkeit als Gemeindeammann bewiesen, dass er die richtige Besetzung für diese anspruchsvolle und allumfassende Position ist. Es geht leider immer wieder vergessen, dass das Amt des Gemeindeammanns mehr erfordert als nur das Verwalten der Finanzen oder das Optimieren von Steuergeldern. Es ist ein Job, der von morgens früh bis abends spät fordert und auch meistens an den Wochenenden andauert. Der Ammann repräsentiert Wettingen auch über die Grenzen hinaus und vertritt deren Interessen im Idealfall auch im Grossen Rat. Das Leiten einer Gemeinde ist nicht gleichzusetzen mit dem Führen eines Unternehmens. Es steht der Mensch und nicht das Produkt im Vordergrund. Wer sich dieses Amt zumutet, braucht Erfahrung im Zusammenhang mit den Abläufen innerhalb einer Gemeinde, im Politbetrieb und im Umgang mit Menschen und ihren Anliegen. All diese Kriterien erfüllt Roland Kuster dank seiner langjährigen Tätigkeiten in und für Wettingen. Sandro Sozzi hat als Ressortvorsteher des Bereichs Bildung bewiesen, dass
er die richtige Person als Gemeinderat ist. Er führte die Schule zusammen mit der Schulleitung durch die schwierige Coronazeit und konnte einen Digitalisierungsschub vorantreiben. Die Bildung ist ein wichtiges Gut, und dafür setzt sich Sandro Sozzi vollumfänglich ein. Deshalb wähle ich aus Überzeugung am 26. September Roland Kuster als Gemeindeammann und Sandro Sozzi als Gemeinderat. Markus Zoller, Vizepräsident Die Mitte CVP Wettingen
Zum Thema Littering Letzte Woche wurde die Thematik rund um das Littering im Radio SRF thematisiert. Mit grosser Freude lauschte ich den Ausführungen und Erfahrungsberichten der Polizistin Claudia Büttler und Beat Lüscher, die bei ihrer Arbeit auf Jugendpatrouille begleitet wurden. Besonders gespannt folgte ich den Schilderungen über die präventive Arbeit mit Infoveranstaltungen und Besuchen an Schulen, welche sie sehr gerne leisten. Diese Aktionen stossen bei den Schülerinnen und Schülern auf grosses Interesse. Auch das kann unsere gut ausgebildete Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Leider muss man auch hier eine Verschiebung von Wahrnehmung der Verantwortung vom Elternhaus zum Staat feststellen. Dieser Verschiebung muss man Rechnung tragen mit mehr Leistung, die bereitgestellt werden muss. Denken wir bei der nächsten Budgetabstimmung auch an unsere Verantwortung. Simon Bürgler, Wettingen
In eigener Sache Die Redaktion entscheidet über die Publikation von Leserbriefen. Sie behält sich vor, Kürzungen vorzunehmen oder Leserbriefe nicht abzudrucken. Leserbriefe zu den Gesamterneuerungswahlen vom 26. September werden nur abgedruckt, wenn sie von Einwohnern verfasst werden, die aus der jeweiligen Gemeinde der kandidierenDie Redaktion den Person stammen.
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Kuster will weitermachen Der bisherige Gemeindeammann Roland Kuster (Die Mitte) will führen und vermitteln. Er kandiert für eine weitere Amtsperiode als Gemeindeammann.
Vaters bei den SBB zogen sie vom Toggenburg über Leibstadt nach Wettingen, wo er als Jugendlicher in der Kanti Baden sein erstes politisches Amt übernahm: das Präsidium des Schülerparlaments. In Würenlos, wo er während seines Studiums einige Jahre wohnte, wurde er von einem Kollegen motiviert, der damaligen CVP beizutreten. Nach dem Tod seiner ersten Frau zog er mit 30 zurück nach Wettingen, wo er später seine zweite Frau kennenlernte, heiratete und eine Familie gründete. Wann immer möglich, verbringt er den Mittag daheim. Mit dem 15-jährigen Sohn geht er gerne im Wald «holzen», die 12-jährige Tochter begleitet er zum Reittraining. «Beim Zuschauen kann ich herunterfahren, muss mich nicht einbringen, sondern darf einfach loben», sagt er und strahlt.
MELANIE BÄR
Ab halb sieben brennt im Büro des Gemeindeammanns im Rathaus am Morgen meistens Licht, die Bürotür steht offen. Auf dem grossen Holztisch im Sitzungszimmer nebenan liegt ein Notizblock. «Ich möchte mein Büro noch nicht räumen, bin fit, munter und motiviert, den Job als Gemeindeammann für weitere vier Jahre auszuführen», sagt Roland Kuster (Die Mitte) zu Beginn des Interviews. Kuster trat 2017 die Nachfolge von Markus Dieth (Die Mitte) an, der damals in den Regierungsrat wechselte. Zuvor war Kuster neun Jahre lang Gemeinderat. Einiges konnte Kuster in dieser Zeit bereits umsetzen. Besonders freuen ihn die Tägisanierung, die Überführung des Elektrizitätswerks Wettingen in eine Aktiengesellschaft, die Sanierung der Trinkwasserpumpwerke und der Quellen sowie der Neubau des Reservoirs Birch, die Planung und Weiterentwicklung des Bahnhofareals und der Klosterhalbinsel oder der Abschluss des räumlichen Entwicklungsleitbildes. Als Rückschlag in seiner bisherigen Amtszeit bezeichnet er selbstkritisch die Ablehnung des letztjährigen Budgets durch das Stimmvolk. «Wir konnten den Stimmberechtigten nicht klarmachen, dass ein Teil der Steuererhöhung für den Schuldenabbau eingesetzt werden soll.» Trotz dieser Niederlage ist Kuster nach wie vor der Meinung, dass es längerfristig nicht möglich sein wird, die entstehenden Schulden durch das erwirtschaftete Geld der Vorjahre zu decken. Auch wenn er sich keine Freunde damit schafft, so sieht er eine Steuerfusserhöhung längerfristig als unumgänglich, um die Schulden zu reduzieren. Er möchte nicht, dass die nächste Generation damit belastet wird und Schulden angehäuft werden. Er ist bereit, auch selbst einen Beitrag zu leisten und schlug dem Einwohnerrat nach Vorstössen im Einwohnerrat eine Reduktion seines eigenen Salärs sowie desjenigen der Gemeinderäte vor. «Wir schauen durchaus fürs Geld
Roland Kuster ist motiviert und möchte den Job vier weitere Jahre ausführen. und unsere Verwaltung ist im Vergleich mit anderen 25 Prozent günstiger», so Kuster. Auch habe er den Anspruch, der Bürgerin und dem Bürger eine möglichst gute Leistung fürs Geld zu bieten: gute Schulen, Kinderbetreuungsangebote, beste Erreichbarkeiten mit Bahn und Strasse sowie ein breites Kultur- und Sportangebot mit den nötigen Infrastrukturen. Ihm sei durchaus bewusst, dass unterschiedlich bewertet wird, was nötig oder wünschbar ist, und die Ansprüche manchmal sogar im Widerspruch mit den Sparbemühungen stehen. «Doch die Be-
«Noch mehr zu sparen und gar auf diese Errungenschaften zu verzichten, sehe ich als nicht richtig.» völkerungsumfrage zeigt deutlich, dass diese Wettinger Leuchttürme geschätzt werden und viele deswegen gerne hier wohnen. Noch mehr zu sparen und gar auf diese Errungenschaften zu verzichten, sehe ich als nicht richtig. Es hat sich bei der Budgetdiskussion im Einwohnerrat gezeigt, dass die Zitrone schon ziemlich ausgepresst ist.» Als Beispiel nennt er den Fachkräftemangel im Verwaltungsbereich. Eine
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Lohnsenkung beim Personal würde zu Kündigungen und zu Kostenund Knowhow-Verlust führen, ist Kuster überzeugt. Gedankengut der Mitte «Ich setze mich sehr dafür ein, dass Wettingen auch für kommende Generationen lebendig und attraktiv bleibt», so Kuster. Zur Ausübung seines Amtes könne er seine breiten beruflichen Erfahrungen aus Wirtschaft und Politik einsetzen. Der 62-Jährige hat Geografie und Management studiert, war an der ETH und in der Privatwirtschaft tätig und hatte zuletzt ein eigenes Unternehmen geführt. «Ich lernte, schier unlösbare Probleme zu lösen, und vermittelte beispielsweise während eines Streiks bei den SBB in Bellinzona.» Dies komme ihm nun in seiner Rolle als Gemeindeammann zugute, wo er sowohl führen als auch vermitteln müsse. «Man braucht ein offenes Herz und muss aktiv zuhören können.» Als Vermittler fühlt er sich auch bei seiner Partei, der Mitte, wohl. Sie nehme keine extremen Positionen ein, sondern suche tragbare Lösungen. «Dank der Parteizugehörigkeit bin ich für die Bürgerinnen und Bürger auch fassbar. Sie wissen, welches Gedankengut ich vertrete.» Politisiert hat Kuster schon im Elternhaus. Durch den Job seines
Verbundsaufgaben lösen Viel Zeit bleibt ihm für die Familie nicht. Doch die Zeit, die er hat, verbringt er am liebsten mit ihr. Neben seinem 100-Prozent-Amt als Gemeindeammann ist er seit 2019 auch als Grossrat tätig und vertritt die Gemeinde Wettingen etwa als Präsident von Baden Regio. Diese Engagements werden immer mal wieder kritisiert. «Als grosse Gemeinde spielen wir in der Region eine Rolle, Verbundsaufgaben müssen wir gemeinsam lösen, deshalb ist dieses Engagement wichtig.» Auch über die Gemeindegrenze vernetzt zu sein und einen Fuss in Aarau zu haben, öffne der Gemeinde immer wieder Türen. Türen öffnen sich ihm auch als Gemeindeammann. Nach dem schönsten Erlebnis gefragt, muss Kuster nicht lange nachdenken: «Das war die Begegnung mit einer Jubilarin im Pflegheim.» Die 106-Jährige habe sich so sehr über seinen Besuch gefreut, dass sie trotz coronabedingtem Abstand aufgestanden sei, um ihn zu umarmen. «Das war ein herzzerreissendes Ereignis.» Nicht nur, aber auch wegen solcher Erlebnisse würde er gerne nochmals eine Amtsperiode als Gemeindeammann anhängen. Seine Chancen schätzt er als intakt ein. «Doch ich habe auch Respekt, denn wer sich zur Wahl stellt, kann auch verlieren. Das ist mir bewusst.» Sagt es, steht auf und arbeitet weiter im Rathaus, wo mittlerweile in fast allen Büros das Licht brennt.
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EINWOHNERRATSWAHLEN WETTINGEN
WAHLBERICHTERSTATTUNG Bald stehen die Gesamterneuerungswahlen an. Zu diesem Zwecke möchte die Limmatwelle Parteien und Kandidierenden ausführlich Plattform bieten, damit sich die Leserschaft ein ganzheitliches Bild machen kann. Das heisst: Porträts von Kandidierenden für die Position des Gemeindeammanns sowie Fragenkataloge für alle Gemeinderatskandidierenden. Dies ist aber bei den Kandidierenden für den Einwohnerrat aufgrund der schieren Anzahl an Personen nicht möglich. Damit aber auch der Einwohnerrat seinen Platz in der Berichterstattung findet, beziehen hier die Parteien für ihre Kandidierenden Stellung. (LiWe) INSERATE
Bauherrschaft:
Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:
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Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche:
Susanne und Reto Estermann Winkelriedstrasse 12 5430 Wettingen Eisspeicher mit Bachnutzung Winkelriedstrasse 12 3632 Kantonales Baugesuch Annemarie und Arno Bertozzi Isatzweg 4 5430 Wettingen Ersatz bestehende Wärmepumpe Isatzweg 4 3236 keine ATAI AG Poststrasse 30 6300 Zug Ersatzneubau und Umbau Murihof Dorfstrasse 67 1254 keine Sonja und Gerhard Schauer Hardstrasse 63f 5430 Wettingen Ersatz Sichtschutzwand, Gartengestaltung Hardstrasse 63f 6155 keine Gerhard Brönnimann Heimentalstrasse 51b 5430 Wettingen Heizungssanierung Öl zu Wärmepumpe Heimentalstrasse 51b 5456 keine
Öffentliche Planauflage vom 3. September bis 2. Oktober 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
In Bezug auf Freiheit, Solidarität und Verantwortung haben CVP und BDP schon immer sehr ähnliche Positionen vertreten. Um auch in Zukunft mehr bewegen zu können, haben BDP und CVP deshalb ihre politische Kraft gebündelt. Seit März bilden sie eine geeinte politische Kraft: Die Mitte. Als solche ist sie tief in der Mitte unserer Gesellschaft verwurzelt und gestaltet diese nachhaltig. Dabei schreibt sich Die Mitte Nachhaltigkeit nicht nur auf die Fahnen, sie lebt diese auch. Nachhaltigkeit zu leben, heisst für Die Mitte: Zukunft gestalten. Für uns, unsere Kinder, unsere Enkel und alle weiteren kommenden Generationen. Darum entwickelt sie politische Konzepte, die überzeugen – Mitbürger wie politische Mitstreiter. Sie agiert. Weil sie eine Idee, eine konkrete Vorstellung von der Zukunft hat. Bei der Digitalisierung, bei Gesellschaft und Sozialem sowie beim Umweltschutz. Dank ihrer konkreten Vorstellung von der Zukunft hat Die Mitte CVP Wettingen in den vergangen vier Jahren viel bewegt. Und sie ist noch lange nicht fertig. Zu ihren engagierten Kandidaten gehören: Thomas Benz, Christian Wassmer, Simona Nicodet, Fabian Käufeler, Marcel Aebi, Simon Bürgler, René Bosshard, Lara Rüfenacht, Markus Zoller, Ursi Depentor, Beat Brändli, Eveline Isler, Tim Schnoor, Georg Varadi, Goran Smitran, Reto Amherd-Bruggisser, Marie-Christine Andres, Martin Budinsky, Sophie Bürgler, Ariane Dieth, David Fellini, Knut Hirzel, Rosa Anna Mannarino, Nicolas Treyvaud.
Die SVP Wettingen engagiert sich für eine massvolle bürgerliche Sachpolitik, die allen Einwohnerinnen und Einwohnern von Wettingen zu Gute kommt. Konkret heisst das, dass sie sich für ein Masshalten bei Gebühren, Abgaben und Steuern einsetzt und gegen unnötige Verbote und Zwängereien: Für ein weiteres Aufblähen der Verwaltung ist die SVP nicht zu haben. Die Kandidierenden der SVP Wettingen auf der Einwohnerratsliste sowie Markus Bader als Vizeammann- und Gemeinderatskandidat reden nicht einfach von bürgerlicher Politik, wie das andere tun. Sie handeln auch konsequent bürgerlich. Darum empfiehlt die SVP allen Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die folgenden Personen immer zweimal auf ihren Wahlzettel zu schreiben: Michaela Huser; Daniel Notterl; Jürg Baumann, Sylvia Scherer; Markus Bader; Roger Scherer; Martin Fricker; Peter Lütolf; Martin Gilgen; Mario Häusermann; Martin Rufer; Dominique Scherer; Christian Mühldorfer; Maja Hrvatin; Anni Mittner; Marcel Hunziker und Robin Rast. Jede Stimme für die SVP Wettingen in Gemeinderat und Einwohnerrat ist eine Stimme für den Wandel und für den Aufbruch – hin zu einem masshaltenden, attraktiven Wettingen.
Die SP Wettingen will Wettingen als einen Lebensraum für alle Generationen und Ansprüche gestalten. Dies nicht nur in den nächsten vier Jahren, sondern als grundsätzliche Haltung. Die SP ist der Überzeugung, dass nicht der Steuerfuss die Attraktivität einer Gemeinde bestimmt, sondern die Leistungen der Gemeinde für die Bewohner. Deshalb ist die SP in folgenden Bereichen aktiv: In einer gesunden Umwelt fördert sie die erneuerbaren Energien. Ein überwiesenes Postulat ruft den Klimanotstand aus. Die SP erachtet es als ihre Aufgabe, sämtliche Geschäfte auf Klimaverträglichkeit zu prüfen. Dazu gehören zum Beispiel ein erleichterter Zugang zu und Förderung von erneuerbaren Energien, der Ausbau und der Schutz von Grünflächen im Siedlungsraum, ökologisches Bauen in der Gemeinde, sichere Velowege und autofreie Quartierstrassen. Durch das Minus in der Wettinger Haushaltskasse wurden mit Hilfe der bürgerlichen Fraktionen viele Leistungen gestrichen. Die SP setzt sich für deren Erhalt und Ausbau ein: Sie fordert das Anrecht aller Familien auf attraktive, kostengünstige Tagesstrukturen und Krippenplätze, neue Freizeitangebote und Begegnungsorte in der Gemeinde, Unterstützung regionaler Kulturangebote wie Gluri-Suter-Huus, Kurtheater, Royal und Zauberlaterne und ebenso Massnahmen im Rahmen des Unicef-Labels «kinderfreundliche Gemeinde». Mit einer vorausschauenden Finanzpolitik schafft die SP eine gute Grundlage für die kommenden Generationen. Dazu gehören auch Investitionen in Bildung, Infrastrukturen und Raumplanung: Bildung soll für alle erschwinglich und zugänglich bleiben: Volksschule, Schulsport, Musikschule. Wohnraum soll erschwinglich bleiben und die Initiative «Lebendiges Wettingen» fördert Sicherung und Förderung der kommunalen Leistungen für Sport, Kultur und Gesellschaft. Diese Ziele will die SP mit den folgenden Kandidierenden umsetzen: Alain Burger, Christa Camponovo, Christian Oberholzer, Katharina Urfer, Adrian Knaup, Mia Kicki Gujer, Heinrich Müller, Julien Gründisch, Annick Grand, Fabian Arns, Yvonne Linge, Jörg Pfistner, Pia Müller, Tiziano Rhinisperger, Marco Bonadei.
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
Die EVP betreibt eine Politik auf Grundlage des Evangeliums, das sich gut in unserem Leitsatz «Aus Leidenschaft für Mensch und Umwelt» zusammenfassen lässt. Konkret heisst das, dass die EVP für einen respektvollen Umgang miteinander einsteht, für attraktive Angebote für Familien, genug Platz für gute Bildung, eine solide Infrastruktur, die Unterstützung von Sport und Kultur, die Förderung des Langsamverkehrs und für den Erhalt und die Förderung der Gartenstadt, auch durch Dach- und Fassadenbegrünung mit einheimischen Pflanzen, die der Biodiversität zugutekommt. Die EVP will die hohe Qualität der Schule Wettingen erhalten und ausbauen. Kinder sollen zeitgemäss unterrichtet werden, was ausreichend Klassenräume, aber auch Gruppenräume, Sporthallen, Werkräume und Schulküchen notwendig macht. Eine vorausschauende Schulraumplanung ist für die EVP unerlässlich. Auch bei den weiteren gemeindeeigenen Liegenschaften und beim Strassenunterhalt stehen Sanierungen an, die teilweise schon mehrmals aufgeschoben wurden, um das Budget zu entlasten. Mittelfristig steigt dadurch das Risiko von Folgeschäden, die die Finanzen zusätzlich belasten. Die EVP ist überzeugt davon, dass eine Erhöhung des Steuerfusses unausweichlich ist, um die notwendigen Investitionen finanzieren zu können, insbesondere wenn wir zukünftigen Generationen keinen grossen Schuldenberg hinterlassen wollen. Der Steuerfuss ist nur einer von vielen Punkten, die eine Gemeinde attraktiv machen. Kultur, Sport, Musikschule und die Gemeindebibliothek sind für die EVP wichtige Pfeiler für ein gutes Miteinander und sollen weiterhin gefördert werden. Zudem stehen auch bei den gemeindeeigenen Gebäuden, Werkleitungen und Strassen Sanierungen an, die teilweise um mehrere Jahre verschoben wurden, um zu sparen. Arbeitslose, Sozialhilfebezüger, Flüchtlinge und Arbeitsmigranten gehören zu unserer Gesellschaft. Die EVP will diese fair behandeln und integrieren, sodass alle mit ihren individuellen Fähigkeiten einen Beitrag für die Gesellschaft leisten können. Wer diese Anliegen unterstützt, möge bei der Einwohnerratswahl die Liste 6 in die Urne oder im Falle der Briefwahl bereits vorher ins Stimmcouvert legen.
Mit den Grünliberalen «für den Wandel in Wettingen». Die Bevölkerung wurde mit dem Versprechen, dass alle Investitionen (inklusive Tägi) ohne Steuerfusserhöhungen bewältigt werden können, getäuscht. Leider führte die Politik der Gemeinderatsparteien in den letzten Jahren dazu, dass Wettingen ein strukturelles Finanzproblem bekam, das uns noch viele Jahre beschäftigen wird. Es braucht jetzt einen finanzpolitischen Wandel und mehr progressive Kräfte für grüne Themen. Die GLP tritt bei den Einwohnerratswahlen mit 4 Bisherigen und 36 weiteren Kandidierenden an. Es freut die Partei ausserordentlich, dass sich so viele engagierte Leute für ihre Anliegen einsetzen wollen. Mit ihrer Liste bildet die GLP den Querschnitt der Gesellschaft ab: 21 Frauen und 19 Männer im Alter zwischen 19 und 71 Jahren, Akademiker und Berufsleute mit Lehrabschluss aus den unterschiedlichsten Berufszweigen. Dies führt zu einer willkommenen Verbreiterung unserer Basis, was den Einbezug und die Vertretung der gesamten Bevölkerung garantiert. Die Kandidierenden in der Reihenfolge auf der Liste 5: Orun Palit, Manuela Ernst, Ruth Jo. Scheier, Yvonne Hiller, Hannes Streif, Sarah Steinmann, André Schär, Antonia Zumstein, Kay Buntschu, Emanuel Aegerter, Andrea Kleger, Gabriel Franz, Lena AllmarkHoltvik, Marcel Hug, Sonja BuntschuGreutert, Markus Krebs, Andrea Grünenfelder, Manuele Zanini, Renate Baschek, Horst Grüning, Thora Scheier, Fabian Mahnig, Miriam Häfeli, Marco Keller, Sabrina Hartusch, Hans Jakob Keller, Rita Andres, Stefano Olivito, Ronia Palit, Fabian Stauber, Pia Maiuolo-Montalto, Christopher Bergman, Ildiko Gyomlay, Simon Sommerhalder, Ayse Sen, Peter Hiller, Nicole Berger, Pascal Hasler, Renata Kleinalstede und Margrit Kamber. Marcel Hug kandidiert auch für die Steuerkommission. Die GLP setzt sich dafür ein, dass in Zukunft eine vorausschauende und nachhaltige Finanzpolitik betrieben wird. Familien sollen gestärkt werden durch mehr Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Umwelt ist zu schützen, Grünflächen und Naherholungsgebiete sind zu erhalten und der ÖV sowie der Langsamverkehr zu fördern. Wir wollen die Transparenz der Gemeindepolitik erhöhen und den Bildungsstandort Wettingen stärken.
WettiGrüen stellt bisher die mit Abstand erfahrenste Delegation im Wettinger Einwohnerrat. Leo Scherer Kleiner und Andreas Leuppi haben in der Vergangenheit die grünen Vorstellungen in den Bereichen Energie, Gesellschaft und gesunde Gemeindefinanzen mit Nachdruck vertreten. Beträchtlich ist auch der Anteil von Leo Scherer an der neuen, modernen und entschlackten Gemeindeordnung, welche im Juni von 82 Prozent der Stimmenden angenommen wurde. Leo Scherer ist auch der treibende Kopf hinter der kommunalen Initiative «für ein lebendiges Wettingen», welche verhindern will, dass die ungebundenen Ausgaben der Gemeinde für Musik, Kultur, Bibliothek, Sport, Freizeit und für Leistungen an das Alter ins Bodenlose fallen. Leo Scherer Kleiner und Andreas Leuppi haben eine Wiederwahl aufgrund ihres Leistungsausweises redlich verdient. WettiGrüen hat sich dieses Jahr zum Ziel gesetzt, die Vertretung im Einwohnerrat auszubauen. Dazu besetzen mit Ema Savic und Thomas Ruckli zwei Jungwählende die ersten Listenplätze. Ema Savic und Thomas Ruckli engagieren sich in der Klimabewegung und bringen ihre Ideen auch im Projekt engage.ch ein. Mit Basil Baumgartner und Valentin Egloff stehen weiter zwei in Turnverein und Jungwacht gut vernetzte Wettiger in den Startlöchern. Basil Baumgartner und Valentin Egloff werden ihre Berufserfahrung im Umweltund Planungsbereich mit Begeisterung auch in den Dienst der Gemeinde setzen. WettiGrüen will keine uferlose oder schwerpunktmässig verordnete Entwicklung im Osten der Gemeinde und unterstützt eine Landschaftsspange Sulperg-Rüsler ohne Abstriche. WettiGrüen hält nur eine Limmattalbahnverlängerung mit deutlicher Verlagerung des aktuell bestehenden motorisierten Verkehrs für sinnvoll und unterstützt für diesen Fall eine Linienwahl entlang der Zentralstrasse mit maximaler Umsteigewirkung und ohne Verlust von Langsamverkehrsflächen. WettiGrüen will ein aktives Angehen der Energiewende auf kommunaler Ebene, einerseits als Vorreiter bei den gemeindeeigenen Liegenschaften und Fahrzeugen sowie andererseits über entsprechende Informationsund Förderprogramme für die Wettinger Bevölkerung und das einheimische Gewerbe.
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Auf der Liste 4 für die Einwohnerratswahlen 2021 stehen 22 hoch motivierte Kandidierende der FDP Wettingen, welche sich (wieder) engagiert für die Gemeinde einsetzen wollen. Alle bisherigen FDP-Einwohnerrätinnen und -Einwohnerräte stellen sich zur Wiederwahl und möchten die bisherige wertvolle Arbeit der Fraktion FDP weiterführen. Die erzielten liberalen Erfolge beinhalten unter anderem erfolgreiche Vorstösse zu Themen wie: Heizverbände auf Basis erneuerbarer Energien, Glasfasernetz in Wettingen, Dachflächen für Investitionen in Photovoltaik, nicht beeinflussbare Spital- und Pflegefinanzierungskosten, «Mission eine Generation» gegen die hohe Verschuldung, Einführung einer wirkungsorientierten Verwaltungsführung, kantonale Subventionierung einer Sportkoordinationsstelle, volkswirtschaftlicher Nutzen der Investitionen in die Tagesstrukturen, Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege und mehr. Die kommende Legislatur stellt die Fraktion vor neue und nicht einfachere Herausforderungen, für welche die Einwohnerrätinnen und Einwohnerräte bereits dieses Jahr Ideen und Ziele definiert haben: Sicherstellung der Qualität der Schulorganisation ohne Schulpflege, Mitgestaltung eines ganzheitlichen Konzeptes zur Schulraumplanung, Einführung einer nachhaltigen Schulden- und Ausgabenbremse, Aufbau einer liberalen Bau- und Nutzungsordnung, Gesundheitskosten mit Innovationen bewirtschaften, Digitalisierung weiter vorantreiben, diverse Ideen zu blauer Ökologie umsetzen. Die Fraktion hat in der Vergangenheit gezeigt, dass mit überlegten, faktenbasierten und konkreten Vorstössen politisch am meisten erreicht werden kann, und wird auch weiterhin die politische Landschaft in Wettingen mit vernünftigen Argumenten und zukunftsorientierten Vorstössen prägen. Die FDP Wettingen steht insgesamt ein für mehr Fortschritt, mehr Gemeinsinn und mehr Eigenverantwortung, damit Wettingen auch für die nächste Generation attraktiv bleibt. more 4 you, Liste 4.
GEMEINDE NEUENHOF Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2022/2025 Gesamterneuerungswahl der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission, Steuerkommission, Stimmenzählende Einwohnergemeinde; stille Wahlen Innert der fünftägigen Nachmeldefrist (Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr) konnten – mit Ausnahme des Ersatzmitgliedes der Steuerkommission (1 Sitz) – sämtliche Behörden und Kommissionen vollständig besetzt werden. Das Wahlbüro Neuenhof hat gemäss § 30a Abs. 2 GPR für die Amtsperiode 2022/2025 folgende Kandidatinnen und Kandidaten als in stiller Wahl gewählt erklärt: Finanz- und Geschäftsprüfungskommission (7 Sitze) – Joller-Müller, Doris, 1961, von Untersiggenthal AG, Hafnerweg 11, Die Mitte, bisher – Voser, Tim, 1998, von Neuenhof AG, Rüslerstrasse 6, FDP, bisher – Stäuble-Frey, Gabriela, 1964, von Laufenburg AG und Gontenschwil AG, Albertstrasse 17, Die Mitte, bisher – Beglinger-Graber, Gabriela, 1970, von Sigriswil BE, Glarus Nord GL und Zürich ZH, Gassäckerweg 12, parteilos, neu – Feuz, Viviane Maria, 1999, von Beatenberg BE, Im Bungert 1, Die Mitte, neu – Laube, Sascha Manuel, 1988, von Baldingen AG, Poststrasse 4, parteilos, neu – Meier, Christoph Manuel, 1979, von Etziken SO, Letzistrasse 8, GLP, neu
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– Gerny, Peter, 1951, von Trimbach SO, Haldenweg 5a, SVP, bisher – Schilliger, Guido Albert, 1950, von Malters LU, Stockrainstrasse 8, Die Mitte, bisher – Fessler, Bruno, 1953, von Altbüron LU, Hafnerweg 43, parteilos, bisher
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Stimmenzählende Einwohnergemeinde (8 Sitze) – Bianchi, Kurt Ernst, 1953, von Oberglatt ZH, Hafnerweg 9a, Die Mitte, bisher – Voser, Marco, 1981, von Neuenhof AG, Bifangweg 2, parteilos, bisher – Mekik-Schilling, Stephanie, 1982, von Hornussen AG, Hardstrasse 99, parteilos, bisher – Burger-Weber, Claudia, 1973, von Freienwil AG und Eschenz TG, Ackerstrasse 17, parteilos, bisher – Emmenegger, Josef Johann, 1947, von Wettingen AG und Leuggern AG, Glärnischstrasse 17, Die Mitte, bisher – Trinkler-Berz, Verena, 1957, von Neuenhof AG und Menzingen ZG, Dorfstrasse 22, parteilos, bisher – Feuz, Viviane Maria, 1999, von Beatenberg BE, Im Bungert 1, Die Mitte, bisher – Däppen, Samuel, 1980, von Burgistein BE, Im Quer 13, parteilos, neu
Das bürgerliche Team: Fred Hofer, bisher, FDP Petra Kuster Gerny, bisher, SVP Grossrätin und Vizeammann Einladung zum Stammtisch-Gespräch am 2. September 2021, ab 18.30 Uhr im Restaurant Bahnhof Gemeinderatswahlen Neuenhof 26. September 2021
Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Wahl eines Ersatzmitgliedes der Steuerkommission (1 Sitz); Kein Wahlvorschlag eingegangen, 1. Wahlgang Da für den zu vergebenden Sitz des Ersatzmitgliedes der Steuerkommission auch während der gesetzlichen Nachmeldefrist keine Kandidatur angemeldet wurde, ist für den vakanten Sitz gemäss § 30a Abs. 3 GPR am 26. September 2021 eine Urnenwahl durchzuführen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden gebeten, allfällige Namen von Kandidatinnen und Kandidaten aus der Tagespresse bzw. von Flugblättern zu entnehmen. Im ersten Wahlgang können alle Stimmberechtigten der Gemeinde als Kandidatin/Kandidat gültige Stimmen erhalten. Neuenhof, 24. August 2021
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AUS DEM GEMEINDERAT
DANIEL BURGER
als Parteilosen wieder in den Gemeinderat Neuenhof, B-8060 Limmatsteg Chlosterschür Öff ffentliche Ausstellung des Projekt-wettbewerbs vom 8. September bis 19. September 2021 Der geplante Limmatübergang wird das Landschaftsbild des Limmatraums prägen und soll nicht nur zweckmässig, sondern gestalterisch ansprechend und mit seiner Umgebung verträglich realisiert werden. Dazu wurde durch das Departement Bau, Verkehr und Umwelt in Zusammenarbeit mit Baden Regio ein einstufiger Projektwettbewerb mit Präqualifikation durchgeführt. Das Preisgericht hat aus sechs Wettbewerbsbeiträgen das Projekt «ARDEIDAE» einstimmig zum Siegerprojekt erkoren. Im Zeitraum vom 8. September bis 19. September 2021 findet im Tägi in Wettingen während der Öffnungszeiten die öffentliche Ausstellung der sechs Wettbewerbsprojekte statt. Aarau, 1. September 2021 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Tiefbau
brigitte.gaehwiler@chmedia.ch
Betreibungsamt geschlossen – Mittwochnachmittag, 15. September Der Schalter des Betreibungsamtes bleibt am Mittwochnachmittag, 15. September, infolge Teilnahme an einer Weiterbildung geschlossen. Die restlichen Abteilungen der Gemeindeverwaltung haben normal geöffnet. Es wird um Verständnis gebeten. Baubewilligungen Die Baubewilligung wurde erteilt an: Marco Peter- Turner mit Auszeichnungen posieren für die Kamera. hans, Gartenstrasse 2, Neuenhof, für die Erstellung einer Luft-WasserWärmepumpe, auf der Parzelle Nr. 1964, Gartenstrasse 2, in Neuenhof.
Toller Saisonabschluss
LESERBRIEF Wiederwahl in die Steuerkommission Seit 2014 zählt Andrea Marbach-Egloff zu einer treuen Seele in der Steuerkommission. Sie übt ihr Amt gewissenhaft und mit viel Erfahrung aus, kennt die Zeilen, wo genau hingeschaut werden muss, und dies tut sie mit viel Begeisterung und absolutem Knowhow. Aus diesen Gründen empfehle ich Andrea Marbach-Egloff ganz klar zur Wiederwahl in die Steuerkommission in Wettingen am 26. September! Ursi Depentor, Ortsparteipräsidentin
Die letzten beiden Wochenenden waren die jüngeren Kinder der Geräteriege vom STV Neuenhof in GipfOberfrick und Kleindöttingen im Wettkampfeinsatz.
Vor rund zwei Wochen ging die Reise nach Gipf-Oberfrick, wo die Aargauer Mannschaftsmeisterschaften der Kategorien 1–3 stattfanden. Bei insgesamt fünf von sechs Rangverkündigungen stand ein Team des Die Mitte CVP Wettingen, Einwohnerrätin STV Neuenhof auf dem Podest. Eine tolle Leistung, welche «natürlich für viele strahlende Gesichter bei den In eigener Sache Turnenden, Eltern und Leitern sorgDie Redaktion entscheidet über die te», wie der STV schreibt. Bei den Publikation von Leserbriefen. Sie be- Knaben standen die Turner im K1 hält sich vor, Kürzungen vorzuneh- und K2 zuoberst auf dem Podest men. Leserbriefe zu den Gesamt- und im K3 auf dem Silbermedaillenerneuerungswahlen werden nur ab- platz. Die Mädchen erturnten sich gedruckt, wenn sie von Einwohnern im K1 Silber und im K2 Bronze und auch das K3-Team turnte in die Ausder jeweiligen Gemeinde stammen. zeichnungen. Am vergangenen WoDie Redaktion chenende konnte der STV nach
Kleindöttingen reisen. Dort fand der beliebte Mini-Argovia-Cup statt. Die Mädchen der Kategorien 1 und 4 waren am Samstag an der Reihe. Auch am letzten Wettkampf dieser Saison gaben die Mädchen nochmals alles. Die guten Leistungen wurden belohnt und alle Turnerinnen konnten eine der begehrten Auszeichnungen entgegennehmen. Am Sonntag konnten auch die Mädchen vom K2 an die Resultate der letzten Wettkämpfe anknüpfen. Alle konnten in die Auszeichnungen turnen und im K3 kamen noch zwei weitere Auszeichnungen dazu. An beiden Wettkämpfen durften pro Kind zwei Zuschauer dabei sein und mitfiebern. «Nun wird weiter fleissig an neuen Elementen gearbeitet», schreibt der STV. Für Jungen im Alter von 6 bis 8 Jahren bestehe die Möglichkeit für Schnuppertrainings. Das Schnuppern für Mädchen hingegen sei erst wieder im nächsten Sommer möglich, sagt der STV. (zVg)
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KILLWANGEN
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 2022–2025. Die Wahl findet am 26. September statt.
Walter Hubmann, 64, parteilos (bisher).
Hanspeter Schmid, 65, parteilos (bisher).
Markus Schmid, 54, Die Mitte (bisher).
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandidaten ab? man Sie an? sinnung.
Ich bin pensioniert, werde dieses Jahr 65 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter und drei Enkel. Ich bin geduldig, arbeite gerne zusammen und vertrete meine Meinung. Die tägliche Bewegung ist für meine Zufriedenheit sehr wichtig. Mich trifft man im Freien beim Wandern, E-Biken oder auf meiner Harley. Als Mitglied der Betriebskommission Forstrevier Heitersberg bin ich natürlich oft in unserem schönen Wald.
Ich bin parteilos, damit ich mich frei nach meiner Meinung und unabhängig von Parteiparolen einbringen kann. Ich bin eher im konservativen Lager zu finden. Vor allem in der Lokalpolitik muss es um die Sache gehen und nicht um eine Ideologie. Unser Wachstum sollte mehr qualitativ sein, die Globalisierung auch. Möglichst billig ist fast nie nachhaltig. Ich schätze unsere unabhängige Gemeinde. Zusammenarbeit lohnt sich.
Was mich von meinen Kollegen abhebt, kann ich selbst nicht beurteilen. Ich bin geduldig, stehe zu meiner Meinung und kann diese auch vertreten. Ich kenne die Regeln und die Gepflogenheiten der Lokalpolitik und habe ein gutes Netzwerk. Ich bin seit 13 Jahren im Gemeinderat.
Trotz des leicht vorgezogenen Eintrittes in den Ruhestand im vergangenen Oktober bin ich noch voller Energie, kann aber nun die Aufgaben etwas ruhiger angehen und mich noch intensiver mit ihnen befassen. In der Gemeinde besuche ich sehr gerne die Vereinsveranstaltungen oder sonstige Anlässe, um sie zu unterstützen und zu zeigen, dass wir sie brauchen. Aber auch im Bündnerland bin ich öfters anzutreffen.
Ich würde mich selbst als «bodenständig» bezeichnen, weshalb ich auch keiner Partei angehöre. Ich bin der Meinung, dass man im Gemeinderat in den meisten Fällen Sachgeschäfte entscheiden muss und daher die politische Gesinnung nicht zwingend im Vordergrund steht. Ich entscheide also eher nach Diskussionen mit verschiedenen Vertretern und Fachleuten.
Den Gemeinderat erachte ich als ein Team, welches zusammenarbeitet. Mich in irgendeiner Form von den anderen Ratsmitgliedern «abzuheben», liegt mir fern. Jeder im Gremium hat seine Stärken und Schwächen, man sollte diese nicht gegeneinander ausspielen, sondern konstruktiv miteinander umgehen.
Als in Killwangen aufgewachsene und verwurzelte Person bringe ich mit meiner kommunikativen Art und der Fähigkeit, offen auf Menschen zuzugehen, gute Voraussetzungen für die Exekutivarbeit auf Gemeindeebene mit. Zuverlässig- und Genauigkeit gehören neben dem Bestreben nach Teamarbeit zu meinen Fähigkeiten. In meiner beruflichen Arbeit als CFO in einem grossen KMU habe ich viel Erfahrung in Führung, Organisation und Projektmanagement gesammelt. Privat bin ich oft zu Hause, bei Aktivitäten mit der Familie oder beim Sport anzutreffen.
Als Mitglied der Mitte-Partei sind mir deren Themen wie Wirtschaft, Gesundheit/Soziales, Klima/Umwelt und Familie wichtig. Zuverlässigkeit, Freiheit, Solidarität und Verantwortung zählen zu meinen persönlichen Werten. Diese möchte ich in die Exekutivarbeit der Gemeindebehörde einbringen, wobei ich aber auch immer ein offenes Ohr und Verständnis für andere Meinungen, sei es von links oder rechts, habe.
Jeder Kandidat oder jedes Mitglied der Behörde hat unterschiedliche Stärken und Herausforderungen. Es geht nicht darum, sich abzuheben, sondern im Team an gemeinsamen Themen und Zielen zu arbeiten. Dabei sollen die Stärken Einzelner gefördert und Herausforderungen unterstützend miteinander angegangen werden. Aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen kann ich in Themen wie Finanzen, Organisation, Führung und Kommunikation dazu beitragen.
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Was macht die Gemeinde Killwangen Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturende als Gemeinderat/Gemeinderätin für Sie besonders? die Sie anpacken möchten? ren, wo investieren? erreicht haben?
Lange wusste ich nicht einmal genau, wo Killwangen liegt. Vor 34 Jahren kauften wir uns eine Wohnung in der Mühlehalde. Ich fand schnell Anschluss zu den Dorfbewohnern in der Feuerwehr, an Festen, im Alltag und auch im Turnverein. Killwangen ist seitdem mein Lebensmittelpunkt. Ein unabhängiges, lebenswertes Dorf mit allen Vorteilen einer Gross-Agglomeration. Die verkehrsmässige Erschliessung könnte kaum besser sein. Der schöne Wald ist vor der Haustür.
Das drängendste Projekt ist sicher die Übernahme der Verantwortung für die Schule, da die Schulpflege auf Ende 21 aufgelöst wird. Der Gemeinderat ist hier gefordert. Weitere Projekte sind die Sanierung des Gemeindehauses, das alte Schulhaus, Hochwasserschutz usw. Weitere Themen sind das Forstrevier, das mit der Rentabilität kämpft, die Repol, die nicht immer die nötige Kapazität hat, um alle Anliegen zu erfüllen.
Der Spielraum zum Sparen ist im Gemeindebudget leider sehr beschränkt. Nur ein Viertel der Ausgaben wird direkt durch den Gemeinderat vergeben. Bei der Sozialhilfe sollten wir unseren Spielraum ausschöpfen und vor allem diejenigen unterstützen, die sie wirklich brauchen und auch mitmachen. Investitionen in eine gute Infrastruktur lohnen sich immer! Hier lohnt sich nachhaltiges Investieren. Das kostet im Moment etwas mehr, ist auf die Dauer aber günstiger!
Dass wir unser Gemeindehaus saniert haben oder ein bewilligtes Projekt für ein Gemeindehaus in einer anderen Liegenschaft.
Ich lebe nun mit der Familie seit über 30 Jahren in Killwangen und für mich ist sie immer noch aufgrund ihrer Lage, der Naherholungsgebiete, der Menschen und der Dynamik eine besondere Gemeinde. Es ist ein Ort, in dem man noch wahrgenommen wird und den Kontakt zur Bevölkerung pflegen kann.
Grundsätzlich sind wir, was meine bis heute betreuten Ressorts anbetrifft, gut aufgestellt. Aufgrund der Weiterentwicklung der Gemeinde muss aber auch die Infrastruktur mitwachsen und angepasst werden. Dies sollte möglichst zeitnah geschehen, um nicht eines Tages hinter der Entwicklung herzurennen und «Schnellschüsse» produzieren zu müssen. Es ist also ein rollender Prozess, den es immer wieder anzupassen gilt.
Natürlich versuchen wir schon seit langer Zeit, im Gemeinderat Ausgaben zu vermeiden oder zu reduzieren, was aber nicht immer ganz einfach ist. Manchmal haben Sparübungen nur eine Kurzzeitwirkung und rächen sich später. Es gilt hier also, bei jedem Geschäft wachsam zu sein und den Stimmbürgern von Fall zu Fall die richtigen Anträge zu stellen. Investitionen werden in naher Zukunft aber zwangsläufig im Hochwasserschutz nötig sein.
Die anstehenden Geschäfte müssen, soweit möglich, abgeschlossen oder so weit vorbereitet sein, dass die Nachfolgerin oder der Nachfolger Dossiers ohne Unterbruch übernehmen kann. Es ist ein erklärtes Ziel, keine «Leichen im Keller» zu hinterlassen. Die Gemeinde selbst soll aber auch solide aufgestellt sein und die Finanzen im Lot sein.
Killwangen ist eine attraktive, ruhige Wohngemeinde mit einem intakten Vereins- und Freizeitangebot, einer guten Verkehrserschliessung in alle Richtungen und schönen Naherholungsgebieten. Aufgrund der Grösse und als langjähriger Einwohner «kennt man sich», was immer wieder zu interessanten Dialogen und Begegnungen führt.
Nach der Neukonstituierung und der Sicherstellung des Knowhow-Transfers müssen vor allem die Sachgeschäfte professionell betreut werden. Die Gemeindefinanzen sind ein Dauerthema – es gilt, die Verschuldung mit Einsparungen und einer genauen Finanzplanung im Griff zu haben. Mit den neuen Führungsstrukturen der Volksschule übernimmt der Gemeinderat eine grosse Verantwortung und Herausforderung. Killwangen wächst bevölkerungsmässig, was in Planungen und Organisation berücksichtigt werden muss.
Aufgrund der konstant steigenden «gebundenen» Ausgaben und des unter Druck gekommenen Steuerertrags wird das Sparen immer wichtiger. Sparen heisst aber nicht, sich nichts mehr zu leisten. Unser Dorf muss trotzdem leben – Veranstaltungen, Projekte, etc. für Jung und Alt müssen trotzdem Platz haben. Investitionen sollen aufgrund der Finanzlage geplant, sinnvoll und zielgerichtet eingesetzt werden – vor allem in die Bildung und den Erhalt der bereits heute guten Infrastruktur.
Am Ende der Legislatur soll die Bevölkerung denken, dass das neue Gemeinderatteam die Aufgaben gut und zum Wohle von Killwangen gelöst hat. Persönlich hoffe ich auf die weitere Stabilisierung der Finanzlage, um auch in der Zukunft, mit dem Wachstum der Bevölkerung, investitionsfähig zu sein. Und zuletzt soll eine spürbare, regelmässige Kommunikation nach aussen und zu den verschiedenen Parteien und Interessensgruppen stattfinden.
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KILLWANGEN
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 22/25. Die Wahl findet am 26. September statt.
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandidaten ab? man Sie an? sinnung.
61-jährig, verheiratet, 2 erwachsene Kinder, 1 Hund. Kreativ, innovativ, pragmatisch, direkt und kontaktfreudig, aber auch bodenständig und traditionsverbunden. Bei Spaziergängen mit dem Hund, draussen vor unserem Haus beim Dekorieren anlässlich von Feiertagen, ab und zu im Restaurant Meierhof und zukünftig sicher im neuen Dorfladen in Killwangen.
Bürgerlich, moderates Wachstum, umweltbewusst, für Gendergerechtigkeit, Zusammenhalt, mit guten Argumenten überzeugen, Erhalt von Traditionen.
Kann ich nicht beantworten, da ich die anderen Kandidaten nicht oder nicht gut kenne. Ich würde die Frage eher mit – was unterscheidet Sie – stellen.
Ich bin ein umgänglicher Teamplayer, welcher die Gesellschaft geniesst, aber gerne auch mal die Ruhe für mich nutze. Durch meine ruhige und pragmatische Art finde ich schnell einen guten Draht zu Menschen. In Killwangen trifft man mich mit meinen beiden Kindern im Meierbädli an oder auf dem Sportplatz beim Fussballspielen mit meinem Sohn. Gerne besuche ich Fussballspiele, Konzerte und Kulturveranstaltungen in der Freizeit.
Ich positioniere mich in der politischen Mitte. Ein haushälterischer Umgang mit natürlichen und finanziellen Ressourcen ist mir ein sehr wichtiges Anliegen. Bei Finanzthemen bin ich konservativ und bei Energie- und Umweltthemen eher Mitte-links eingestellt. In gesellschaftlichen Fragen habe ich eine liberale Grundeinstellung mit grösstmöglicher Eigenverantwortung und Freiheit für jeden Einzelnen.
Trotz des jüngsten Alters aller Kandidatinnen und Kandidaten habe ich schon einige Jahre Führungserfahrung sammeln können in der Privatwirtschaft. Ich pflege einen umgänglichen, sachlichen und lösungsorientierten Stil. In der Gemeinde dürfen Parteizugehörigkeit und persönliche Interessen absolut keine Rolle spielen, sondern die Sache steht im Zentrum.
Christine Gisler, 61, parteilos.
Martin Kreuzmann, 41, Die Mitte.
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Was macht die Gemeinde Killwangen Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturende als Gemeinderat/Gemeinderätin für Sie besonders? die Sie anpacken möchten? ren, wo investieren? erreicht haben?
Killwangen ist klein, aber fein. Zu Man muss immer erst verstehen, diesem Dorf muss man Sorge tra- warum etwas so läuft, wie es läuft, gen. wenn man dann sieht, dass Veränderungen positiv wären, kann man sich darum kümmern. Herausfinden, was die Anliegen der Bevölkerung sind. Unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit zu einem Resultat kommen, das von der Mehrheit getragen wird.
Wenn man die Mittel qualitativ und Keine Antwort. überlegt einsetzt, kann man mittelbis langfristig profitieren. Einen Return on Investment zu erhalten, sollte bei allen Investitionen das Ziel sein. Dieser kann aber auch immateriell sein und somit die Gesellschaft stärken.
Die Gemeinde Killwangen ist für mich wie eine «Perle» im Limmattal, welcher Sorge getragen werden muss. Die überschaubare Grösse gegenüber den grossen Nachbarn ist unsere grosse Chance und Stärke. Der Zusammenhalt sowie das aktive Vereinsleben (Turnverein, Elternverein, Pétanqueverein, Landfrauenverein etc.) müssen weiter gestärkt und unterstützt werden.
Killwangen muss investieren, um zukunftsfähig und attraktiv zu bleiben. Wir dürfen uns nicht zu Tode sparen, aber auch keine Luxusinvestitionen tätigen, sondern sinnvoll und zweckmässig die Ausgaben tätigen. Bei den beeinflussbaren Ausgaben ist mir eine genaue und kritische Begutachtung bei jeder Ausgabe von Steuergeldern wichtig. Sparpotenzial sehe ich bei weiteren Synergienutzungen mit anderen Gemeinden sowie einem strikten Projekt-Controlling.
Für mich ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Gemeinderat und den Einwohnern von Killwangen ein wichtiges Anliegen. Ich möchte gerne strategisch tätig sein und die Zukunft der Gemeinde aktiv mitgestalten. Hier möchte ich Akzente setzen und mein Wissen einbringen. Ein zentrales und wichtiges Thema für mich ist die zukünftige Ausrichtung der Schule nach der Abschaffung der Schulpflege ab 2022.
1) Stabile Finanzlage der Gemeinde 2) Durchführung eines Killwangener Fäschts analog 2016 3) Etablierte und lösungsorientierte Kommunikation zwischen dem Gemeinderat und den Einwohnern 4) Beibehaltung und Ausbau der Vereinskultur in Killwangen
GEMEINDE KILLWANGEN Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2022 – 2025 Gesamterneuerungswahl der Finanzkommission, Steuerkommission und -ersatz, Stimmenzähler und -ersatz; stille Wahlen Innert der fünftägigen Nachmeldefrist (Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr) konnten – mit Ausnahme eines Mitglieds der Finanzkommission – sämtliche Behörden und Kommissionen vollständig besetzt werden. Das Wahlbüro Killwangen hat gemäss § 30a Abs. 2 GPR für die Amtsperiode 2022/2025 folgende Kandidatinnen und Kandidaten als in stiller Wahl gewählt erklärt: Finanzkommission (3 Sitze) – Feller Christian, 1978, von Strättligen BE, Dorfstrasse 8, parteilos, bisher – Heymann Fredi, 1954, Bremgarten AG, Fadackerstrasse 5, parteilos, bisher Steuerkommission (3 Sitze) – Gisler Christa, 1960, von Schattdorf UR und Spreitenbach AG, Birkenweg 2, parteilos, bisher – Tiesnes Isabella, 1968, von Gansingen AG, Mühlehaldenstrasse 1, parteilos, bisher – Rothenbühler Hans-Peter, 1955, von Killwangen AG, Schürweg 3, parteilos, neu Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Sitz) – Fischer Manuel, 1964, von Triengen LU und Zürich ZH, Bollackerweg 14, SP Spreitenbach, bisher
Die Stiftung Joël Kinderspitex Schweiz pflegt kranke und pflegebedürftige Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit einer Beeinträchtigung in ihrem vertrauten Umfeld. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung in Dietikon und Spreitenbach verantwortungsbewusste
Diplomierte Pflegefachpersonen 10–20% und für stundenweise Einsätze (FH, HF, DNI, DNII, KJFF, KWS) Es erwartet Sie eine vielseitige und herausfordernde Tätigkeit in einem motivierten Team. Wir bieten Ihnen fortschrittliche, familienfreundliche Anstellungsbedingungen und engagieren uns für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Wiedereinsteiger/-innen sind herzlich willkommen. Interessiert? Auskünfte gibt Ihnen gerne Annette Menkhorst, 079 203 31 78. Senden Sie bitte Ihre Bewerbung an: Stiftung Joël Kinderspitex Schweiz, Personal, Gönhardweg 6, 5000 Aarau personal@joel-kinderspitex.ch www.joel-kinderspitex.ch
Stimmenzähler (3 Sitze) – Schraner Herbert, 1948, von Zürich ZH und Laufenburg AG, Rütenenstrasse 11a, parteilos, bisher – Würsch Manya, 1961, von Killwangen AG und Zürich ZH, Dorfstrasse 2, Die Mitte, bisher – Frauchiger Heinz, 1945, von Wyssachen BE, Brühlstrasse 37, parteilos, neu Ersatzmitglieder Stimmenzähler (2 Sitze) – Gross Katrin, 1961, von Ebnat-Kappel SG, Zürich ZH und Kirchberg SG, Ahornweg 2, parteilos, bisher – Walpen Rita, 1958, von Eschenbach SG und Goms VS, Ahornweg 14, Die Mitte, bisher Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR).
Ab Sommer 2022 vergeben wir eine Lehrstelle als
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Wahl eines Mitglieds der Finanzkommission; Kein Wahlvorschlag eingegangen, 1. Wahlgang Da für den noch zu vergebenden Sitz eines Mitglieds der Finanzkommission auch während der gesetzlichen Nachmeldefrist keine Kandidatur angemeldet wurde, ist für den vakanten Sitz gemäss § 30a Abs. 3 GPR am 26. September 2021 eine Urnenwahl durchzuführen. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger werden gebeten, allfällige Namen von Kandidatinnen und Kandidaten aus der Tagespresse bzw. von Flugblättern zu entnehmen. Im ersten Wahlgang können alle Stimmberechtigten der Gemeinde als Kandidatin/Kandidat gültige Stimmen erhalten. Killwangen, 24. August 2021
Wahlbüro Killwangen
Die Grillsaison ist bald vorbei, darum geniessen Sie noch einmal unsere feinen
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SPREITENBACH
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
AUS DEM GEMEINDERAT Einbürgerungen Im 2. Quartal sind bei der Gemeindekanzlei 19 neue Einbürgerungsgesuche eingegangen. Im gleichen Zeitraum sicherte der Gemeinderat bei 5 Gesuchen das Gemeindebürgerrecht zu. 3 Gesuche mussten abgewiesen werden. Per 30. Juni waren total 37 Gesuche hängig. 15 Personen haben sich neu für den Test angemeldet, bei welchem die staatsbürgerlichen Kenntnisse über die Schweiz und den Kanton Aargau vor der Gesuchseinreichung durch die Gemeinden geprüft werden. Unter Berücksichtigung der bereits aus dem 1. Quartal bestehenden Anmeldungen haben im 2. Quartal 15 Personen den Test bestanden.
VERMISCHTES Infotag Spitex-Verein SpreitenbachKillwangen Am nationalen Spitex-Tag vom 4. September wird der SpitexVerein auf den Fachkräftemangel hinweisen und der Bevölkerung diese Problematik aufzeigen. Der Verein bietet interessante und abwechslungsreiche Arbeitsmöglichkeiten an. Ein hohes Mass an Selbstständigkeit und Verantwortung, klare Strukturen, attraktive Anstellungsbedingungen, flexible (Teilzeit-)Pensen, spannende und vielseitige Tätigkeiten, auch für Wiedereinsteigerinnen und Wiedereinsteiger. Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und gute Karrierechancen. Alle Interessierten sind eingeladen, am SpitexTag vorbeizuschauen und sich zu informieren. Sternenplatz, Samstag, 4. September, 10–11 Uhr. (zVg)
Baubewilligungen sind erteilt worden an Beatrice und Hansruedi Schnitzeljagd Familientreff SpreitenKolb, Spreitenbach, für zusätzliche bach Die Schnitzeljagd führt durch Spreitenbach. Dabei müssen AufParkplätze, im Grund 11. gaben und Rätsel gelöst werden, um Personelles Als Hauswartin Gemein- den nächsten Posten zu finden. dehaus und Badmeister-Stv. Hallen- Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Mittwoch, bad ist Denise Prinz mit Wirkung ab 1. Dezember angestellt worden. Gemeinderat und Gemeindeperso- INSERATE nal heissen sie bereits heute herzlich willkommen. Termine 6. September: unentgeltliche Rechtsauskunft, zwischen 17 und 18 Uhr, Gemeindehaus Spreitenbach; 22. September, 14 Uhr, Seniorennachmittag im kath. Pfarreiheim, Anmeldung erforderlich bis 17. September, Tel. 056 418 85 50 oder Mail gemeindekanzlei@spreitenbach.ch.
Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:
3275 Sayarh Anas, Wigartestrasse 81, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Ersatz Maschendrahtzaun durch Sichtschutz Baustelle: Wigartestrasse 81 Parzelle: 3444 Zusatzbew.: Keine BG Nr: Bauherr:
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
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3276 Fontana Franco, Groppenackerstrasse 35, 8957 Spreitenbach Fontana-Weijland, Catharine, Groppenackerstrasse 35, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Anbau Schopf und Dacheinschnitt mit Terrasse Baustelle: Groppenackerstrasse 35 Parzelle: 2590 Zusatzbew.: Keine
Die öffentliche Auflage erfolgt vom 6. September 2021 bis 5. Oktober 2021 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Am Herbstfest gibt es unter anderem diverse Spielmöglichkeiten für Kinder. zVg 8. September, 14–17 Uhr. Kosten: 5 Franken inkl. Zvieri. Anmeldung bei Esin Catania unter 076 332 82 69. (zVg) Herbstfest der CaféBAR im Quartierzentrum Langäcker Der Treffpunkt CaféBAR im Quartierzentrum Langäcker lädt am Samstag, 11. September, alle herzlich zum Herbstfest
ein. Unter dem Motto Spass haben, zusammensitzen und plaudern, Kontakte knüpfen, spielen, essen und trinken möchte man Gross und Klein aus dem Quartier und dem Dorf für das Fest begeistern. Für die Unterhaltung spielt ab 12 Uhr Otto Fröhlich, der immer gut gelaunte «Musik Man Otto». Mit seinem Repertoire von Oldies bis aktuellen Charts ist er ein Garant für ein gelungenes Fest. Für die Kinder gibt es einen Spielparcours mit diversen Spielmöglichkeiten. Um 13.30 Uhr erzählt dann Meral Eser den interessierten Kindern eine Geschichte auf Türkisch und Sirma Avdi eine auf Albanisch. Die Bibliothek von nebenan feiert mit und ist an diesem Samstag bis 15 Uhr geöffnet. Sie unterstützen das Fest mit einem Wettbewerb. In der kleinen Festwirtschaft gibts Bratwürste, Cervelats und Hamburger vom Grill und zum Dessert Kaffee und Kuchen. Quartierzentrum Langäcker, Langäckerstrasse 11, Samstag, 11. September, 11 bis 20 Uhr. (zVg)
Gemeindewahlen Amtsperiode 2022 – 2025, Urnengang Innert der gesetzlichen bzw. der Nachmeldefrist wurden folgende Personen angemeldet und es ist gemäss dem Gesetz über die Politischen Rechte eine Urnenwahl notwendig (Auflistung gemäss § 21 VGPR: zuerst bisherige Kandidaten nach Anzahl Amtsjahren; alsdann neue Kandidaten gemäss Alphabet): Geschäftsprüfungskommission (9 Personen für 7 Sitze) – Weber Guido, 1969, von Spreitenbach AG, Raiackerstrasse 5, Die Mitte, bisher – Suter Marcel, 1956, von Zürich ZH und Hildisrieden LU, Baumgartenstrasse 16, SVP, bisher – Graf Peter, 1957, von Zürich ZH, Althaustrasse 40, FDP, bisher – Heggli, Mike, 1994, von Hitzkirch LU, Boostockstrasse 7, parteilos, bisher – Kalt Stefan, 1960, von Leuggern AG, Groppenackerstrasse 49, parteilos, neu – Lieb Johannes, 1984, von Spreitenbach AG, Althaustrasse 15, parteilos, neu – Salomon-Burri Claudia, 1965, von Ebikon LU und Scuol GR, Groppenackerstrasse 27, parteilos, neu – Weber Marco, 1999, von Spreitenbach AG, Schmittegass 15, FDP, neu – Zani Flavio, 1973, von Spreitenbach AG, Rütilochstrasse 25, Die Mitte, neu Stimmenzähler, Ersatzmitglieder (1 Person für 2. Sitz) – ohne Anmeldung für den 2. Sitz Für die Wahl des Gemeinderates, des Gemeindepräsidiums und des Vizepräsidiums sowie für 7 Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission und 1 Sitz für 1 Stimmenzähler-Ersatzmitglied findet am 26. September 2021 eine Urnenwahl statt. 26. August 2021
Gemeindewahlbüro Spreitenbach
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SPREITENBACH
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 2022–2025. Die Wahl findet am 26. September statt.
Markus Mötteli, 62, Die Mitte (bisher).
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandiman Sie an? daten ab? sinnung.
Grundsätzlich denke ich positiv und gehe so auch auf alle zu. Ich versuche, ausgeglichen zu sein und Emotionen dort zuzulassen, wo sie angebracht sind. Ich bin aber auch offen für Neues. Neue Ideen oder Anregungen anderer beurteile ich gern auf ihre Zweckmässigkeit und den Nutzen. Neben meinem beruflichen Engagement für Spreitenbach finde ich Ausgleich in der Familie, bei Spaziergängen mit unserem Hund und beim Reisen mit Camper oder Motorrad.
Mein Suchen nach Konsens widerspiegelt sich in meinen politischen Ansichten und meiner Arbeit. Ich bin immer auf der Suche nach Lösungen, welche alle weiterbringen. So widerstreben mir Extrempositionen, welche vor allem Interessen Einzelner bevorzugen. Ich bin überzeugt davon, dass nur Kompromisslösungen zum Ziel führen, bei denen jeder auf den anderen zugeht. Aus diesen Gründen politisiere ich in der Mitte-Partei, wo all die vielfältigen Aspekte unseres Zusammenlebens Raum finden.
Mit meiner bisherigen Arbeit in verschiedenen Kommissionen und im Gemeinderat habe ich bewiesen, wie sehr mir Spreitenbach am Herzen liegt. Meine Erfahrung, mein lösungsorientiertes Vorgehen, aber auch mein Suchen nach neuen Ansätzen setze ich gern für Spreitenbach ein. Diese Arbeit macht mir nach wie vor sehr viel Freude und deshalb möchte ich sie auch in den nächsten vier Jahren weiterführen.
Mich trifft man im Gemeindehaus als Vizegemeindepräsidentin, in der Schule als Schulpflegepräsidentin, im Hallenbad als Schwimmlehrerin und auf der Strasse als einfache Bürgerin an. Ich bin gesellig, weltoffen und tausche mich gerne mit den Spreitenbacherinnen und Spreitenbachern aus.
Ich stehe ein für eine liberale, wirtschaftsfreundliche, bürgernahe, lösungsorientierte, selbstbewusste und aufgeschlossene Politik. Gemeinsam kommen wir weiter.
Als volksnahe und wirtschaftlich orientierte Politikerin vertrete ich die Gemeinde Spreitenbach gegen aussen transparent, mit Stolz und viel Engagement. Durch meine 12-jährige Erfahrung kenne ich das Handwerk und bringe den nötigen Durchhaltewillen mit.
Ich bin eine zielstrebige, zuverlässige und engagierte Person und kann mich gut auf mein Gegenüber einstellen. Ich verbringe sehr gerne Zeit mit meiner Familie und Freunden. Da ich gerne unter Menschen bin, nehme ich oft an verschiedenen Anlässen und Events der Gemeinde Spreitenbach teil.
Politisch bin ich grundsätzlich auf der rechten Seite. Es ist jedoch auch immer sehr abhängig von der Sache und den Argumentationen, die bei einer Entscheidung mitspielen. Ich bin sehr offen für Meinungen anderer Personen. Auf kommunaler Ebene spielt jedoch die politische Gesinnung eine untergeordnete Rolle. Wir müssen uns in erster Linie für die Bevölkerung und die anstehenden Geschäfte nach bestem Wissen und Gewissen einsetzen. Ich bin der Meinung, das hat in den letzten vier Jahren bestens funktioniert.
Ich bin der Meinung, dass ich mich nicht von den anderen Kandidaten abheben muss. Alle Kandidaten haben Stärken und natürlich auch Schwächen. Was für mich sprechen könnte, wäre meine vierjährige Erfahrung, meine Bereitschaft, mich für die Gemeinde einzusetzen, und mein Wille, auch nach dieser ersten Legislatur Neues dazuzulernen. Ich bin auch bereits in vielen Projekten eingebunden und mein Ziel wäre es, diese auch beenden zu können. Eine Wiederwahl und ein erneutes Vertrauen würden mich sehr freuen.
Den ersten Teil der Frage sollten eigentlich meine Mitmenschen beantworten, denn jeder hat eine andere Wahrnehmung, eine Person zu beurteilen. Treffen kann man mich an vielen Orten in Spreitenbach. Ich bin Mitglied in Vereinen, nehme gerne an hiesigen Veranstaltungen teil und lebe seit 1968 in Spreitenbach auf demselben Fleck Erde wie einst.
Die meisten Parallelen finde ich bei der SVP – bilde mir aber immer eine eigene Meinung. Ich differenziere zwischen Kommunal-, Regional-, Landes- oder gar Globalpolitik. Als Gemeinderat ist mir Spreitenbach mit all seinen Facetten am wichtigsten und dafür möchte ich mich einsetzen.
Als selbstständiger, finanziell unabhängiger Bürger von Spreitenbach kann ich meine Meinung unabhängig vertreten. Ich erlaube mir, auch einmal unkonventionelle Meinungen auszusprechen, und möchte die «Staatsquote» so gering wie möglich halten. Die Bürger sollen nicht bevormundet werden.
Doris Schmid-Hofer, 61, FDP (bisher).
Roger Mohr, 65, SVP (bisher).
Edgar Benz, 59, SVP (bisher).
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Was macht die Gemeinde Spreiten- Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturende als Gemeinderat/Gemeinderätin die Sie anpacken möchten? bach für Sie besonders? ren, wo investieren? erreicht haben?
In Spreitenbach lebt es sich super. Ich bin hier aufgewachsen und mir gefällt an unserer dynamischen Gemeinde einfach alles. Besonders ist unsere Vielfältigkeit: die ländlichen und die urbanen Quartiere, Spreitenbach als Dorf und Stadt, eine komplette Versorgung und attraktive Naherholungsgebiete, das aktive Vereins- und Kulturleben, das Zusammenleben der Kulturen und so weiter. Spreitenbach ist trotz 12 000 Einwohnern eine kompakte Gemeinde der kurzen Wege. Kurzum: Was sollte ich hier vermissen?
Spreitenbach leidet an einer Aussenwahrnehmung, welche nicht unseren Qualitäten entspricht. Wir sind nicht nur Einkaufen, Hochhäuser und hoher Ausländeranteil. Wir müssen all das nach aussen tragen, was Spreitenbach im positiven Sinn ausmacht – was wir Einwohner so sehr an Spreitenbach schätzen. Diese Daueraufgabe fordert uns auch künftig und muss aktiver angegangen werden. Für diesen Weg braucht es aber nicht nur einen gut funktionierenden Gemeinderat, sondern alle Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher.
Spreitenbach hat in den letzten Jahren viel investiert. Beispiele sind Schulhausbauten oder die Sanierung des Hallenbads. Wichtig ist mir, den Wert dieser und der bestehenden Bauten nachhaltig zu erhalten. Wir können uns nicht leisten, diese Infrastrukturen zu vernachlässigen. Anstatt konsequent zu sparen, ist es wichtiger, unsere Aufgaben auf den Nutzen zur Erreichung unserer Ziele zu beurteilen – auch wenn dieser oft indirekt der Imagepflege dient und nicht direkt monetär fassbar ist.
Durch die angestrebte Imagepflege wird Spreitenbach als dynamische und vielfältigste Gemeinde weitherum bekannt sein. Die konsequente Einführung weiterer Digitalisierungsschritte führt Spreitenbach in ein moderneres Zeitalter. Für die Anliegen unsere Einwohnerinnen und Einwohner stehen damit neue Kommunikationswege zur Verfügung, welche den Zugang zu Gemeinderat und Verwaltung vereinfachen und den Dialog verstärken.
Die Vielfältigkeit der Einwohnerinnen und Einwohner von Spreitenbach und die Dynamik in der Gemeinde sind einzigartig und spannend. Auch unser wunderschönes Naherholungsgebiet ist unvergleichlich.
Mit der Limmattalbahn sind wir auf bestem Weg dazu, die Attraktivität unserer Region nachhaltig zu stärken, und damit wird sich auch die Aussenwahrnehmung von Spreitenbach automatisch verbessern. Zusammen mit den Erneuerungen von innen und dem dazu verbundenen gesunden Wachstum haben wir hervorragende Chancen, Spreitenbach immer wieder in ein positives Bild zu rücken. Aber ich will an dieser Stelle klar erwähnen, dass ich schon heute stolz auf Spreitenbach bin!
Wir investieren da, wo es nötig und nachhaltig ist. Eine gute Bildung gilt es zu fördern und auch unserer Umwelt ist Sorge zu tragen. Wir fördern den Wirtschaftsstandort, den Wohnort und die Arbeitsplätze vor Ort. Jeder gut investierte Franken kommt doppelt zurück. Auch das ist sparen.
Auch in der kommenden Legislaturperiode werde ich für die Menschen in Spreitenbach nahbar sein. Die Schule wird eine neue Führungsstruktur erhalten, welche professionell implementiert werden muss. Die demografische Entwicklung von Spreitenbach ist ein grosser, weiterer Meilenstein, welchen ich behutsam begleiten werde. Und ich freue mich sehr, das kommende grosse Dorffest 2024 im OK mitzugestalten.
Es ist meine Heimat, denn ich lebe jetzt seit 35 Jahren in Spreitenbach. Mir gefällt es hier. In dieser Zeit habe ich die Entwicklung von Spreitenbach natürlich miterlebt. Spreitenbach ist landschaftlich sehr schön eingebettet und mit seinen vielen Grünräumen und Naherholungsgebieten sehr attraktiv. Wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Arbeitsplätze und ein stark verwurzeltes Vereinsleben. Auch die Mischung zwischen städtischen und ländlichen Gebieten ist speziell.
Bei uns in Spreitenbach sind viele Projekte in Entstehung (Bau), in Vorbereitung oder stehen in naher Zukunft bevor. Ich denke an den Neubau des Gemeindehauses und die BNO-Revision, wo ich aktiv involviert bin. Danach wird der Umbau des aktuellen Gemeindehauses in ein neues Schulhaus erfolgen. Nach Abschluss dieser Projekte sind wir sehr gut für das zukünftige Wachstum auf 14 000 bis15 000 Einwohner bis ins Jahr 2030 in unserer Gemeinde vorbereitet.
Seit ich im Gemeinderat bin, liegt der finanzielle Fokus eher beim Sparen. Wir haben zum Beispiel im Vergleich zu anderen Gemeinden sehr tiefe Verwaltungskosten. Durch unseren vorsichtigen Umgang mit den Finanzen ist es uns gelungen, in den letzten Jahren die Schulden massiv abzubauen. Für die Zukunft kann ich mir sehr gut vorstellen, etwas der Bevölkerung zurückzugeben. Zum Beispiel könnte ich mir vorstellen, in eine Eiskunstbahn oder in ein Freibad zu investieren.
Ein erstes Ziel für die neue Legislatur ist das Abschliessen angefangener Projekte, nämlich der Neubau des Gemeindehauses und die Revision der BNO. Für mich als Ressortverantwortlichen der Finanzen muss im Fokus stehen, dass unser Finanzhaushalt im Gleichgewicht bleibt. In den letzten Jahren haben wir jeweils grosse Überschüsse ausgewiesen und eine erneute Reduktion des Steuerfusses ist für mich ein grosses Ziel. Davon kann unsere Bevölkerung profitieren.
Spreitenbach ist meine Heimat. Ich bin hier aufgewachsen und liebe die Eigenheiten, Schönheiten oder Traditionen unseres Dorfes. Diese gilt es, trotz raschem (eventuell zu schnellem) Wachstum zu erhalten und zu leben.
In Spreitenbach stehen einige Veränderungen an. So wird ein Verwaltungsleiter eingestellt, ein neuer Werkleiter tritt seine Stelle an und eine Überarbeitung der BNO liegt auf dem Tisch. Auch die langfristige Planung der Versorgung mit Trinkwasser, Energie oder der Umbau unseres Kommunikationsnetzes steht auf der Agenda. Doch all diese Aufgaben sind im Gemeinderat, in der Verwaltung und der Bevölkerung als Team gemeinsam zu lösen.
Ich möchte nicht sparen, sondern nicht mehr ausgeben, als notwendig ist. Wir müssen die zur Verfügung stehenden Mittel sinnvoll und effizient einsetzen. Ich möchte keine Luxuslösungen – aber eine gesunde, qualitativ gute Infrastruktur ist wichtig und auf Dauer günstiger. Ich wünschte mir wieder etwas mehr Selbstverantwortung der Menschen, so dass nicht immer der «Staat» für Aufgaben wie zum Beispiel die Kindererziehung aufkommen müsste. Das käme einiges günstiger.
Ich würde einige Gesetze streichen, um der Gemeinde mehr Autonomie zu verschaffen. Wir werden zu stark von «oben» reglementiert. Das Raumplanungsgesetz sieht eine Einwohnerzahl für Spreitenbach bis 30 000 Personen bis im 2050. Nach der Ablehnung des Neumattprojektes kommt dies bei den heute 12 500 Einwohnern nicht gut an. Doch dies sind Wünsche. Ich bemühe mich, meine Arbeit gewissenhaft und zum Vorteil von Spreitenbach zu machen.
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SPREITENBACH
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 2022–2025. Die Wahl findet am 26. September statt.
Adrian Mayr, 50, parteilos (bisher).
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandiman Sie an? daten ab? sinnung.
Familienvater (4 Kinder, 12–27 Jahre), Ingenieur (Elektro/Wirtschaft), Bereichsleiter (Marketing und Produkt-Management) und seit April 2021 Gemeinderat (Ressort Soziales/ Verkehr) – dies einige Stichworte zu mir. Ich habe eine umgängliche, sachliche, lösungsorientierte und humorvolle Art. In meiner Freizeit verwirkliche ich gerne Projekte in Haus und Garten. Nebst der Familie gehören (Hochsee-)Segeln, Velofahren, Reisen und Skifahren zu meinen Leidenschaften.
Ich positioniere mich in der politischen Mitte, wobei ich bei Finanzund Sozialthemen eher Mitte-rechts und bei Umwelt- und Migrationsthemen eher Mitte-links eingestellt bin. In gesellschaftlichen Fragen habe ich eine liberale Einstellung – basierend auf grösstmöglicher individueller Freiheit und Selbstverantwortung. Nachhaltigkeit sowie ein haushälterischer Umgang mit natürlichen wie auch finanziellen Ressourcen sind mir wichtige Anliegen, für welche ich mich im Gemeinderat einsetze.
Jedes Mitglied im aktuellen Gemeinderat bringt seine individuellen Erfahrungen und Stärken ein. Daraus resultiert ein Team mit einer offenen und konstruktiven Diskussionskultur, in dem ich sehr gerne mitarbeite. Hervorzuheben ist bei mir die Ausbildung als Ingenieur und meine analytischen Fähigkeiten, welche mir helfen, für komplexe Problemstellungen Lösungen zu finden. Als Leiter Marketing und Produkt-Management in einer grossen Firma habe ich auch Erfahrung im Kommunikations- und Marketingbereich.
Ich bin ein sportbegeisterter Familienvater. Gesellschaftliche Werte wie Ehrlichkeit, Verantwortung und Freundlichkeit erachte ich als sehr wichtig. Beruflich arbeite ich seit Corona hauptsächlich aus dem Homeoffice. In der Freizeit bin ich häufig auf dem Vitaparcours oder mit meiner Tochter auf den diversen Spreitenbacher Spielplätzen anzutreffen.
Ich bin parteilos, somit kann ich mich zu 100 Prozent auf das Wohl der Gemeinde konzentrieren. Ich muss keine Rücksicht auf eine Partei nehmen und stelle die Sache in den Fokus.
Im Vergleich zu den amtierenden Gemeinderäten gehöre ich einer jüngeren Generation an. Dabei vertrete ich durch meine Schweizer und meine südamerikanischen Wurzeln die gemischte Schweiz. Ich repräsentiere somit voll und ganz unseren Gemeindemix und kenne die gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit.
Ich bin eine Frau in den 30ern. Ich arbeite Teilzeit und bin Mutter einer Tochter. Ich stehe mitten im Leben zwischen Familie und Beruf. Mich trifft man an verschiedenen Orten an: sei es im Büro physisch in Zürich oder im Homeoffice, auf Kinderspielplätzen oder sonst wo unterwegs. Am liebsten bin ich mit meiner Familie in und um Spreitenbach einfach draussen in der Natur.
Als parteilose Gemeinderatskandidatin beschreibe ich meine politische Gesinnung mehr in der Sachpolitik als in der Parteipolitik. Ich fand keine Übereinstimmung von über 75 Prozent mit einer Partei, darum habe ich mich entschieden, parteilos ins Rennen zu steigen.
Wir sind sieben Kandidierende und wir bringen sieben unterschiedliche Persönlichkeiten mit. Von den Fakten ableitend hebe ich mich ab, indem ich die Generation Y repräsentiere und somit an einem anderen Punkt im Leben stehe als die meisten anderen Kandidierenden. Mich beschäftigen beispielsweise Herausforderungen wie: Existiert die AHV, bis ich mal pensioniert bin? Welche sozial- und wirtschaftlichen Langzeitfolgen wird die Pandemie weiter mit sich bringen? Was für weitere Folgen erwarten uns durch den Klimawandel?
Patrick Schütz, 37, parteilos.
Lorena Oliveri, 33, parteilos.
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Was macht die Gemeinde Spreiten- Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturren, wo investieren? ende als Gemeinderat/Gemeinderätin die Sie anpacken möchten? bach für Sie besonders? erreicht haben?
Spreitenbach ist alles andere als 08/15. Die Gemeinde hebt sich ab durch den spannenden Gegensatz zwischen städtischer Agglomerationsgemeinde und dörflichem Umfeld. Wir haben eine sehr zentrale Lage und trotzdem sehr schöne Natur in unmittelbarer Nähe mit Heitersberg, Franzosenweiher und Limmat. Ich lernte in meinen inzwischen knapp 20 Jahren in Spreitenbach das lebendige Dorfleben kennen und schätzen und durfte hier viele tolle Menschen kennen lernen.
1) Ich möchte bei zukünftigem Wachstum mehr die Aspekte Qualität und Nachhaltigkeit berücksichtigen – wozu wir mit der neuen BNO wichtige Weichen stellen können. 2) Das friedliche Zusammenleben – und zwar als «Miteinander», nicht nur «Nebeneinander» – und die Integration unterschiedlicher Menschen und Kulturen fördern. 3) Die Aussenwahrnehmung Spreitenbachs verbessern. 4) Digitalisierung in der Verwaltung, um möglichst effizient möglichst gute Dienstleistungen zu erbringen.
Die Gemeinde muss investieren, um zukunftsfähig zu sein – und eine gute Infrastruktur ist ein zentraler Standortfaktor. Investitionen sollen primär dort erfolgen, wo das Zusammenleben der Menschen gefördert und die Lebensqualität in Spreitenbach positiv beeinflusst wird. Bei den beeinflussbaren Ausgaben ist mir wichtig, dass die Steuerfranken der Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher haushälterisch eingesetzt werden. Ein langfristig ausgeglichener Finanzhaushalt ist mir ein wichtiges Anliegen.
Ich will einen nachhaltigen Kurs in Spreitenbach stärken, wo eine qualitative Entwicklung vor kurzfristigem quantitativem Wachstum steht. Der Ortsbus soll etabliert, optimiert und von der Bevölkerung geschätzt sein und genutzt werden. Bei der Sozialhilfe will ich den aktuellen Weg weiterführen: genau hinschauen, «fordern und fördern» und die Ausgaben im Griff haben. Im Bereich Verkehr sollen Optimierungen beim Fussgänger- und Veloverkehr innerhalb der Gemeinde umgesetzt sein.
Ich stamme aus Dietikon und bin familiär sehr mit dem Limmattal verbunden. Spreitenbach ist seit knapp einem Jahr meine neue Heimat und ich fühle mich hier nach vielen Jahren in der Stadt Zürich sehr wohl. Ich schätze das aktive Dorfleben und die tolle Infrastruktur. Der spannende Mix zwischen Natur und Stadt bietet mir als jungem Familienvater viel Lebensqualität.
Spreitenbach in der breiten Öffentlichkeit als offene und moderne Gemeinde zu etablieren. Ich möchte das erreichen, indem Spreitenbach beispielsweise attraktiver für junge Familien wird, das heisst bezahlbaren Wohnraum fördern.
Das vorhandene Budget soll und muss effizient eingesetzt werden. Ich habe keinen spezifischen Budgetposten gesehen, der das nicht macht. Mir sind Investitionen in nachhaltige und soziale Projekte ein grosses Anliegen.
Um Spreitenbach attraktiver für Familien zu gestalten, stelle ich mir vor, ein Gemeinschaftszentrum mit Kleintieren, geschlossenem Spielplatz und Sport-/Freizeitaktivitäten zu schaffen. Ähnlich den Vorbildern aus den Städten Zürich/Dietikon. Dabei sollen die gesellschaftlichen Werte des Zusammenseins gefördert werden.
Spreitenbach verfügt über so viel mehr als die gängigen Klischees. Als Zuzügerin aus der Stadt Zürich habe ich die Gemeinde für ihre Diversität und Offenheit schätzen gelernt. Man grüsst sich und man lernt immer wieder neue Familien auf den Spielplätzen kennen.
Wie wir Spreitenbach weiter vereinen und dabei unsere Gemeinde nachhaltig entwickeln können. Angefangen beim Thema Littering. Wie schaffen wir es, dass Jung und Alt ihr Zuhause vor der Türe nicht verschmutzen?
Ich habe die Devise: Wenn wir richtig investieren, sparen wir langfristig. Es ist von mir vermessen, zu sagen, dass dort oder hier gespart werden soll. Das heisst aber nicht, dass man Prozesse nicht kritisch hinterfragen und auf Effizienz überprüfen soll. Nur weil etwas schon immer so war, muss es nicht nochmals 10 Jahre so gemacht werden.
Die Gemeindeverwaltung einen Schritt weiter in die digitale Transformation begleiten. Ein aktueller Cyberangriff auf eine Gemeinde in der Westschweiz hat die Sicherheitslücken der IT-Infrastruktur auf Gemeindeebene offengelegt. Die Daten der Bürgerinnen und Bürger müssen geschützt werden.
Gemeindewahlen Amtsperiode 2022 – 2025, stille Wahl
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Nachdem auch innert der 5-tägigen Nachmeldefrist für die nachstehenden Funktionen nicht mehr Personen angemeldet worden sind als offene Funktionssitze bestehen, sind vom Wahlbüro gemäss § 30 a GPR in stiller Wahl gewählt worden: Finanzkommission – Betschart Alexander, 1967, von Muotathal SZ, Weiherstrasse 4, FDP, bisher – Fischer Daniel, 1971, von Stetten AG, Groppenackerstrasse 3, FDP, bisher – Bigger Mario, 1967, von Vilters SG, Bahnhofstrasse 73, SVP, bisher – Binder Patrick, 1974, von Baldingen AG und Zürich ZH, Rütilochstrasse 41, parteilos, bisher – Frei Beat, 1971, von Ehrendingen AG, Boostockstrasse 33, Die Mitte, bisher – Rohr Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 14, parteilos, bisher – Narayan Pierre, 1974, von Speitenbach AG, Poststrasse 54, Die Mitte, neu Steuerkommission – Meier Stephan,1964, von Tägerig AG, Grütstrasse 53, FDP, bisher – Salomon-Burri Claudia, 1965, von Ebikon LU und Scuol GR, Groppenackerstrasse 27, parteilos, bisher – Rohr Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 14, parteilos, bisher Steuerkommission, Ersatzmitglied – Nipp Stefan, 1964, von Sargans SG, Flueweg 7, Die Mitte, bisher Stimmenzähler – Weber Heidi, 1976, von Spreitenbach AG und Remetschwil AG, Raiackerstrasse 5, Die Mitte, bisher – Meier Janine, 1994, von Tägerig AG, Alte Bahnhofstrasse 12, parteilos, bisher – Cruz Guzmán Luis, 1977, von Habkern BE und Ringgenberg BE, Poststrasse 155, parteilos, bisher – Rohr Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 14, parteilos, bisher – Fontana Michelle, 1997, von Spreitenbach AG, Flueweg 7, parteilos, bisher – Fischer Sharon, 1999, von Stetten AG, Groppenackerstrasse 3, parteilos, bisher Stimmenzähler, Ersatzmitglieder (1 Person für 2 Sitze) – Gehringer Petra, 1975, von Arth SZ und Gurtnellen UR, Poststrasse 29, parteilos, bisher Gegen diese Wahl kann gemäss § 66 ff GPR bis spätestens am 3. Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau beim Departement des Innern, Frey-Herosé-Strasse 12, 5000 Aarau, Beschwerde erhoben werden. 26. August 2021 Gemeindewahlbüro Spreitenbach
SPREITENBACH
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Nicht ganz über den Wolken Die Modellfluggruppe Dietikon weiht die neue Piste in Spreitenbach ein. Auch dabei: die lokale Politprominenz. ROBIN SCHWARZ
Ist es ein Vogel? Ein Superman? Nein, es ist ein Modellflugzeug! Am Samstag feierte die Modellfluggruppe Dietikon in Spreitenbach die Eröffnung ihres neuen Flugplatzes an der Hardackerstrasse. Schon von weitem sieht man an diesem wechselhaften Nachmittag die Modellflugzeuge am Himmel umherschwirren und Tricks vollführen. Bei der Ankunft am Platz stehen die diversen Flugzeuge – und sogar Helikopter – wie am Flughafen aneinandergereiht, wartend auf den Einsatz. Daneben Pavillons, Tische und Bänke, ein Grill, Kuchen, Bier, Wein – schliesslich gibt es ja etwas zu feiern. «Es ist ein sehr umfangreiches Hobby», erklärt einer der Besucher an der Eröffnung die Faszination am Modellfliegen. Man müsse viel wissen, über Technik und Thermik etwa, erklärt er, und auch das feinmotorische Gefühl müsse trainiert werden. Vor allem aber sei es ein Hobby, das das ganze Jahr über beschäftigen kann: im Winter mit zusammenbauen, üben am PC mit dem Flugsimulator, während im Sommer dann Flugsaison ist. Damit hier an der Hardackerstrasse geflogen und gelandet werden kann, wird der Rasen nicht nur gemäht, sondern sogar mit einer Walze geebnet. Auf dem Kiesweg in der Nähe ein oranges Warnschild, auf dem «Flugzeuge» steht. Der Flugplatz ist politisch Doch am Ende ist die Eröffnungsfeier weniger eine Eröffnungsfeier, sondern eher ein Lobbyanlass, klärt Walter Schärer, Präsident der Modellfluggruppe, auf. Denn auch die Gemeinderäte Adrian Mayr (parteilos) und Edgar Benz (SVP) sowie Gemeindepräsident Markus Mötteli (CVP) lassen sich blicken. Das Ziel von MG-Dietikon-Präsident Walter Schärer: die Politiker auf seine Seite zu ziehen. Der Aufbau des Modellflugplatzes war ein zweijähriges kaf kaeskes Unterfangen, das genau genommen noch immer andauert: Während alles, wobei das Bauamt und Gesuche involviert sind, naturgemäss büro-
Der Meister am Werk mit einem kontrollierten Flug mit seinem Benzinflugzeug. kratisch diffizil und tendenziell langwierig ist, funkte im Falle der MG Dietikon zusätzlich das Coronavirus in den Prozess. Wenig später kam trotz Bewilligung des Kantons eine Absage der Gemeinde im Bezug auf die gewünschten Parkplätze. Als das dann – nicht zur Zufriedenheit der MG – geregelt war, starb der Bauer, der das Land pachtet, auf dem der Modellflugplatz sich befindet. Da das Land der Ortsbürgergemeinde gehört und sich in der Landwirtschaftszone befindet, muss der Gemeinderat die im Normalfall landwirtschaftliche Nutzung einer anderen vorziehen. Bei der Entscheidung, ob die MG Dietikon auch in Zukunft den eben eröffneten Modellflugplatz nutzen kann, hat aber auch die Erbengemeinschaft des Bauern ein Wörtchen mitzureden. Man sieht: Es ist kompliziert. Dass der Gemeinderat der Landwirtschaft den Vorzug gibt, ist für den MG-Präsidenten unverständlich, schliesslich würde der MG mehr Pacht zahlen, als der Bauer mit dem Land erwirtschaften könnte. Zum Zweiten hat er den Eindruck, Modellflug werde nicht so ernst genommen, wie er es verdient hätte: «Modellflug ist kein Hobby», sagt Schärer, «es ist ein Sport.» Tatsächlich werden auf der ganzen Welt Modellflugmeisterschaften ausgetragen. Einer, der hier auch auf dem Platz fliegt, einen grossen benzinbetriebenen Flieger, war schon an den Welt- und den Europameisterschaften weit vorne mit dabei. Der Pilot vollführt auf beeindruckend kontrollierte Art Kunststücke aus. Am Ende klatschen die anderen Anwesenden Beifall. «Dafür muss man lange fliegen», sagt einer der Klatschenden anerkennend. Für Schärer Grund genug, ernster ge-
Robin Schwarz
Gebannte Blicke beim Flug des Benziners. nommen zu werden: «Fussballclubs haben auch ihre Felder, Reiter auch ihre Reitwege, Biker ihre Trails.» Für Gemeindepräsident Markus Mötteli geht es dabei aber um etwas anderes, nämlich ums Gesetz, und daran müsse man sich halten. Gemeinderat Adrian Mayr sagt, die Gleichbehandlung sei wichtig, würde man nicht alle gleich behandeln, schüfe man damit einen Präzedenzfall, mit dem schwierig umzugehen wäre. Im Gemeinderat sei man aber zum Dialog bereit, erklärt Mötteli, und wenn es gute und neue Argumente gebe, könne man das in Betracht ziehen. Versprechen konnte er aber nichts.
Überrascht aber waren er und Edgar Benz, als es um die Lautstärke ging: Gerade die akkubetriebenen Flieger waren bis auf ein Surren kaum zu hören und selbst der grosse Benziner knatterte vergleichsweise leise. Auch die Limmatwelle durfte einen Flugversuch wagen. Wie im Fahrunterricht konnte dabei einer der erfahrenen Piloten jederzeit mit seiner Fernbedienung den Flieger übernehmen, um damit in prekären Situationen einen Absturz zu verhindern. Um die womöglich besorgte Leserschaft zu beruhigen: Beim Flug der Limmatwelle gab es keine Verletzten.
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Marktnotiz
Lägern Classic Treffen und Cruise Am Sonntag, 5. September, treffen sich auf dem Gelände der Huba Control in Würenlos nach dem grossen Erfolg der letzten Jahre nun zum vierten Mal zwei- bis vierrädrige Klassiker. Auch ein Cruise wird Teil des Programms sein. Die Lägern Classic dauert von 9 bis 17 Uhr. Alte Fahrzeuge erfreuen sich einer grossen Beliebtheit – bei Besitzerinnen und Besitzern genauso wie auch bei einer breiten Öffentlichkeit. Das haben die ersten Austragungen der Lägern Classic eindrücklich gezeigt: Rund 1000 Autos und Motorräder trafen sich vor Corona in Würenlos. 2020 fand aufgrund der CoronaEinschränkungen «nur» ein Cruise – eine Rundfahrt rund um die Lägern – statt.2021nunwillderveranstaltende Verein Lägern Classic die beiden Formen, Treffen und Cruise, zusammenbringen. Einerseits wird es am gewohnten Ort auf dem Gelände der Huba Control AG in Würenlos ein Treffen geben, andererseits gibt es ebenfalls ein Cruise mit einer Fotopirsch, bei der es attraktive Preise zu gewinnen gibt.
Egal, ob kerniger Britenroadster oder klassischer Porsche, am 5. September sind alle herzlich willkommen.
Los geht’s um 9 Uhr. Dann können die Fach- und Benzingespräche beginnen. Entweder gleich beim Oldie oder auch im gedeckten Gastrobereich, der ein abwechslungsreiches Getränke- und Verpflegungsangebot bietet. Hinweis: Die Industriestrasse 17 ist am Sonntag, 5. September, nur im Einbahnregime von Würenlos her nach Wettingen befahrbar.
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Die unter «Marktnotiz» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.
Wir machen den Weg frei
FDP, Die Liberalen – Rätsel über Würenlos zu den Gesamterneuerungswahlen vom 26.09.2021 1. Preis: Nachtessen mit Getränken für zwei Personen im Restaurant Steinhof, Würenlos 2. Preis: 6 Fl. Rotwein; 3. Preis: 3 Fl. Rotwein vom Weingut Bick, Würenlos Nr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 31
Frage Grossverteiler 2x abgesagter Dorfanlass Würenloser Fussballclub Im Schlüssel des Wappens Wein vom Bickgut Physiotherapie-Praxis Arzt Ältester Dorfname Kindertagesstätte Wird jetzt neu gebaut Optiker Initialien Gemeinderat Unser Dorf liegt darin Industrieunternehmen Abwasserreinigungsanlage *= 2 Worte mit Abstand
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Frage Wartezeit über 40 Jahre Soll sehr heilsam sein Bäckerei / Kaffee Bach und Tal gutes Speiserestaurant Gemeinderat Gemütliche Dorfbeiz ** Pizzeria Gärtnerei Priorin Kloster Fahr Künstlerin Heilerin * Kloster Würenloser Geschlecht Versammlungslokal * Landläufig A1 Raststätte Fahrzeugkennzeichen ** = Umlaut 1 Buchstabe
Teilnahmeberechtigt sind alle stimm- und wahlberechtigten EinwohnerInnen von Würenlos; ausgenommen die FDPVorstandsmitglieder und FDP-Kandidaten.
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Lösungstext mit Adresse bis spätestens 10.09.2021 senden - per E-Mail an fdpwuerenlos@tbwnet.ch oder - per Post an FDP Würenlos, Postlagernd, 5436 Würenlos. Die GewinnerInnen werden direkt benachrichtigt und in der Limmatwelle vom 16. September 2021 publiziert.
WÜRENLOS
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
AUS DEM GEMEINDERAT
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Alterszentrum Würenlos: Vorprojekt abgeschlossen
An der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos informierte der Vorstand über den aktuellen Stand der Planung des Alterszentrums Würenlos. ROMI SCHMID
Im neu gedruckten Ortsplan sind nun auch die Standorte der Defibrillatoren verzeichnet. zVg Neuer Ortsplan erhältlich Die rege Bautätigkeit in der Gemeinde Würenlos verändert laufend das Quartierbild, neue Strassen und Gebäude entstehen und die öffentliche Infrastruktur erweitert sich. Dies wirkt sich alles auch auf den Ortsplan aus. Die Bauverwaltung hat den Ortsplan der Gemeinde Würenlos neu drucken lassen. Er ist nun nachgeführt bis Mai 2021 und enthält ein Register aller Strassennamen sowie der wichtigen öffentlichen Gebäude, Plätze und Sammelund Bushaltestellen. Neu sind auch die Standorte der Defibrillatoren verzeichnet. Der Ortsplan im Massstab 1:5000 ist ab sofort auf der Bauverwaltung oder der Gemeindekanzlei zum Preis von 10 Franken erhältlich. Er kann auch im OnlineSchalter (> Bauverwaltung) auf der Website www.wuerenlos.ch bestellt werden. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.
Ein weiterer Meilenstein im Hinblick auf die Realisierung des Alterszentrums Würenlos wurde Anfang August erreicht. Das Vorprojekt ist abgeschlossen, darauf basierend wird das Baugesuch erstellt. «Wir sind auf Kurs und zuversichtlich, dass wir die Baueingabe fürs neue Alterszentrum bis Ende Oktober einreichen können», informierte Vorstandsmitglied Matthias Rufer anlässlich der Jahresversammlung des Vereins Alterszentrum Würenlos und zeigte den rund 30 Anwesenden in der Alten Kirche Würenlos verschiedene Visualisierungen und Ansichten des geplanten Alterszentrums am Standort Zentrumswiese im Würenloser Dorf kern. Die Innenund die Aussenansichten stiessen auf reges Interesse und positives Feedback. Einige Anwesende wollten gar wissen, wann die Wohnungen ein-
Aussenansicht des geplanten Neubaus.
zVg
zugsbereit und ob sie bereits reservierbar seien. «Dafür ist es noch zu früh», sagte Rufer und ergänzte: «Wir machen einen Schritt nach dem anderen, aber wir freuen uns natürlich über das tolle Feedback.» Dieses ist nicht selbstverständlich, denn im Bauvorhaben gab es bereits einige Unterbrüche und Einwendungen. Nun, so hofft der Vorstand, geht es planmässig und ohne weitere Verzögerungen voran. Im Gespräch sagt das Vorstandsmitglied: «Es ist toll, dass das Vorpro-
jekt nun abgeschlossen ist und wir das Baugesuch schon bald einreichen können.» Und er ergänzt: «Wir hoffen, dass es nun zügig und ohne Einsprachen weitergehen wird.» Neben der Information rund ums Projekt Margerite wurden an der Jahresversammlung alle traktandierten Geschäfte gutgeheissen und der fünfköpfige Vorstand für weitere zwei Jahre bestätigt. Wiedergewählt wurden Präsident Alain Cornuz, Monika Ender, Matthias Rufer, Andrea Vogt und Sigi Zihlmann.
tränke- und Verpflegungsangebot bietet. Oder man bestaunt eine der Sonderausstellungen, welche vom OK organisiert werden. Der Eintritt kostet fünf Franken pro Fahrzeug, teilnahmeberechtigt sind Fahrzeuge bis Jahrgang 2001. Für Besucherinnen und Besucher ist der Eintritt frei. Hinweis: Die Industriestrasse ist am Sonntag, 5. September, nur im Einbahnregime von Würenlos her nach Wettingen befahrbar. Gelände der Huba Control AG, Sonntag, 5. September, 9–16 Uhr. (zVg)
rung herumfliegenden Tiere zu erzählen: über die verschiedenen Arten, ihre Lebensweisen, Bedrohungen Spannendes über und die mögliFledermäuse er- chen Schutzmassnahmen. fahren. zVg Der Natur- und Vogelschutzverein Würenlos lädt alle interessierten kleinen und grossen Naturfreunde zu einem Fledermausspaziergang in Würenlos ein und freut sich auf zahlreiches Erscheinen. Auch Gäste sind herzlich willkommen. Zentrumsscheune in Würenlos, Donnerstag, 9. September (Verschiebedatum: 16. September), 20 Uhr. Dauer der Exkursion: ca. 90 Minuten. Mitnehmen: Der Abendkühle angepasste Kleidung. Achtung: Die Exkursion findet nur bei trockenem Wetter statt. Die Verschiebung oder die Absage der Exkursion wird rechtzeitig auf der Homepage www. nvvw.ch bekannt gegeben. (zVg)
VERMISCHTES Lägern Classic Treffen und Cruise Am Sonntag, 5. September, treffen sich auf dem Gelände der Huba Control in Würenlos zum vierten Mal zwei-, drei- und vierrädrige Klassiker. Neu wird die geschätzte Cruise rund um die Lägern Teil des Programms sein. Los gehts um 9 Uhr, wenn das Festgelände rund um die Huba Control AG an der Industriestrasse 17 geöffnet wird. Dann können die Fachund Benzingespräche beginnen. Entweder gleich beim Oldie oder auch im gedeckten Gastrobereich, der ein abwechslungsreiches Ge-
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Natur- und Vogelschutzverein – Fledermaus-Spaziergang in Würenlos Fledermäuse sind faszinierende Bewohner des Dorfes Würenlos. An Sommerabenden sind sie oft zwischen den Häusern und Gärten, am Furtbach und entlang der Limmat zu beobachten. Doch wer kennt die Fledermäuse wirklich? Andreas Beck, Fledermausschutzbeauftragter des Kantons Aargau, weiss viel über diese lautlos in der Dämme-
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WÜRENLOS
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 2022–2025. Die Wahl findet am 26. September statt.
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandiman Sie an? daten ab? sinnung.
Als Familienmensch bin ich gerne zu Hause und mache gerne Arbeiten an Haus und Garten. Zusammen mit meiner Frau realisiere ich viele Arbeiten gemeinsam. Gerne bewegen wir uns im Dorf für Einkauf, Besuch von Anlässen und Treffen mit Freunden und Bekannten. Bei Spaziergängen erleben wir die nahen Erholungsräume in und um Würenlos. Zur Erholung von den Alltagsstrapazen engagieren wir uns im Camping-Verein Heliosport.
Als Unternehmer liegen mir die gewerblichen Anliegen am Herzen. Soziales Engagement erbringe ich täglich auch in meinem Gartenbaubetrieb. Rechts-aussen-Haltungen widersprechen meinen politischen Ansichten. Als Partei-ungebundener Mensch vernetze ich mich frei mit allen dazwischenliegenden Interessensvertretern.
Meine Vielseitigkeit ist eine meiner Stärken, deshalb engagiere ich mich sehr gerne für unsere Gesellschaft. Sehr viele Würenloserinnen und Würenloser kenne ich entweder seit meiner Kindheit oder auch Neuzuzüger aus meiner beruf lichen Arbeit. Die generationenübergreifende Zusammenarbeit fällt mir daher leicht und ich habe gute Vernetzung mit allen Altersklassen.
Ich bin eine transparente, ehrliche und motivierte Person, welche verheiratet ist und zwei Töchter hat. Ursprünglich habe ich eine kaufmännische Ausbildung absolviert. Im Anschluss habe ich mich betriebswirtschaftlich an der ZHAW und der Universität Fribourg weitergebildet. Beruflich bin ich in unserer Unternehmensgruppe anzutreffen, ab November mit Hauptdomizil in Würenlos. Privat war ich bis vor kurzem Spitexpräsident. Ebenfalls bin ich in der Feuerwehr.
Ich bin der Überzeugung, dass unser Schweizer Politiksystem auf der Stufe Gemeindepolitik beginnt. Die Gemeindepolitik ist das Fundament unseres Systems. Ich stehe für liberale, wirtschaftliche und soziale Werte. Stehe ein für eine hohe Lebensqualität, attraktive Bildungsund Betreuungsangebote, eine transparente Finanzpolitik mit moderatem Steuersatz, vielfältige Vereinsangebote, sichere Verkehrswege und eine Beruhigung des Durchgangsverkehrs.
In Würenlos bin ich aufgewachsen, es ist meine Heimat. Ich engagiere mich deshalb seit 8 Jahren im Gemeinderat, davon seit 4 Jahren als Vizeammann. Entsprechend verfüge ich über einige Erfahrung in der Kommunalpolitik. Ich möchte auch in der kommenden Legislatur meine Erfahrungen als Familienvater, Unternehmer und als in der Gemeinde aufgewachsene Person einbringen und mich für alle Bürger:innen von Würenlos einsetzen. Meine motivierende, teamorientierte und engagierte Handlungsweise möchte ich besonders hervorheben.
Ich bin 56 Jahre alt, verheiratet und wir leben seit der Geburt unserer heute 20-jährigen Tochter in Würenlos. Ich bin von Beruf Juristin und arbeite in Teilzeit bei der Suva als Haftpflicht- und Sozialversicherungsspezialistin. Mein Erstberuf ist Physiotherapeutin. Mir ist Sport sehr wichtig. Mich trifft man daher beim Velofahren, Walken und Schwimmen.
Ich bin eine lösungsorientierte Mitte-Politikerin und setze mich für tragfähige Lösungen ein. Ich teile die Werte meiner Partei Die Mitte, welche den Menschen und die Gemeinschaft ins Zentrum stellt. Freiheit, Solidarität und Verantwortung sind auch für mich zentrale Werte. Dazu gehören Respekt, Chancengerechtigkeit und soziale Verantwortung.
Meine vielfältigen Erfahrungen in der Gemeinde: 4 Jahre im Gemeinderat, 10 Jahre in der Finanzkommission, 4 Jahre als Ersatzmitglied in der Steuerkommission und als langjähriges Mitglied des Vorstandes Die Mitte. Weiter habe ich als Juristin einen vielfältigen beruflichen Background. Mir ist es auch sehr wichtig, die Sicht als Frau – unter anderem als berufstätige Mutter – im Gemeinderat zu vertreten.
In Würenlos aufgewachsen, bin ich gerne im Dorf unterwegs. Man trifft mich beim Joggen oder Einkaufen. Ich bin offen und jederzeit für einen Austausch zu haben, freue mich, Zeit mit Menschen zu verbringen, bin vom Fliegen fasziniert und geniesse Meisterwerke der Filmbranche. Sobald es die Situation wieder zulässt, werde ich auch wieder auf Reisen gehen und die Welt entdecken.
Ich sehe mich gesellschaftspolitisch liberal und auf einer Links-rechtsSkala Mitte-rechts. Ich stehe ein für Freiheit, Ordnung und eine stabile Gesellschaft, welche auch für die Zukunft gewappnet ist. Ich bin bereit für Neues und wage es auch, Vergangenes zu hinterfragen und einen neuen Blick zu werfen. In moderatem Wachstum sehe ich eine Chance, sofern es unter den richtigen Rahmenbedingungen vollzogen wird.
Ich kenne den Spagat zwischen dem Amt Gemeinderat und der «normalen» Arbeitswelt als Angestellter. Mir ist es wichtig, dass in der Politik viele Berufsgruppen vertreten sind, um so die verschiedensten Wahrnehmungen abzubilden. Zudem weise ich nun 2 Legislaturen an Erfahrung aus, stehe mit beiden Füssen im Amt und kann als jüngster Kandidat auch diese Bevölkerung vertreten.
Anton Möckel, 58, parteilos (bisher).
Nico Kunz, 36, FDP (bisher).
Barbara Gerster Rytz, 56, Die Mitte (bisher).
Lukas Wopmann, 36, Die Mitte (bisher).
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
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Was macht die Gemeinde Würenlos Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturende als Gemeinderat/Gemeinderätin die Sie anpacken möchten? für Sie besonders? ren, wo investieren? erreicht haben?
Die Lage im Limmattal und im Furttal ist einzigartig. Die stabile politische Lage hilft uns, die Aufgaben bestmöglich für die Bevölkerung zu erfüllen. Die umliegenden Naherholungszonen sind in wenigen Minuten aus dem Dorfzentrum zu erreichen. Die Lebensqualität ist sehr hoch und der urbane Dichtestress ist nicht vorhanden. Wir haben stabile Finanzen und ein gutes Steuersubstrat mit genügend Freiraum für Unerwartetes.
Das Alterszentrum ist ein zentrales Anliegen, welches unsere Bevölkerung mit Sehnsucht erwartet. Es braucht eine gemeinsame Haltung für die Baubewilligungs- und Realisierungsphase. Wir möchten uns nicht in lange Rechtsstreitigkeiten verwickeln. Die Alterszentrum AG ist nicht irgendein Investor, sondern die gemeindeeigene Aktiengesellschaft, welche ein grosses Ziel für unsere Gesellschaft realisieren wird. Die Zentrumswiese wird zum Begegnungsort für Jung und Alt und stärkt unser Dorfzentrum.
Mit Wünschen will ich zurückhaltend sein, um notwendige Investitionen realisieren zu können. Die Planung auf Jahre ermöglicht eine bessere Verteilung der Finanzlasten, um Steuerfusssprünge zu verhindern. Die Schulden sollen tragbar und moderat sein und die Gebühren für unsere Dienstleistungen und Produkte sollen die Investitionen in den Werken mittelfristig decken. Wir brauchen zur Erfüllung der Aufgaben auch eine gut aufgestellte Verwaltung mit Gespür für unsere Bewohnerinnen und Bewohner.
Möglichst hohe Zufriedenheit der Bevölkerung mit unseren Aktivitäten erreichen, zusammen mit dem Gemeinderat die neuen Legislaturziele definieren und erreichen. Persönlich will ich das Alterszentrum im Bau sehen und der Eröffnung entgegenfiebern. Trotz hohen Belastungen gesund bleiben und sich nicht vom politischen Druck zermürben lassen. Ganz besonders möchte ich die Freude am Gemeinderat behalten und damit meine GR-Kollegin und Kollegen motivieren und unterstützen.
Für mich macht der noch immer beibehaltene Dorfcharakter Würenlos besonders. Dieser soll beibehalten werden und nicht in städtische Wohnformen, sowohl von den Bauten her als auch von der Bevölkerung her, übersiedeln. Unser Dorf ist, auch wenn im Vergleich zu früher etwas anders, sehr lebendig. Wir haben aktive und engagierte Vereine, sind mitten in der Naherholungszone und haben eine intakte Landschaft mit verschiedensten Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten und ausgiebige Spaziergänge.
Wir haben einige Herausforderungen zu meistern. Sei es, öffentliche Einrichtungen wie das Alterszentrum zu realisieren, sei es, die Finanzen im Lot zu halten und einen moderaten Steuerfuss zu realisieren, die Verkehrssituation zu verbessern oder die Bildungsund Betreuungsangebote attraktiv zu halten. Auch die Unterstützung der Vereine, welche einen enormen Beitrag für unser Dorf leisten, sollen angemessen unterstützt werden.
Wo noch zusätzlich gespart respektive investiert werden soll, sind Fragen, um welche sich der neu zusammengesetzte Gemeinderat beraten muss. Es gilt abzuwägen. Es gibt Möglichkeiten, mehr Einsparungen zu machen, nicht jedoch ohne auch auf etwas verzichten zu müssen. Gerne möchte ich platzieren, dass in den vergangenen zwei Legislaturperioden die Verschuldung unserer Gemeinde massiv reduziert werden konnte und im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden der Steuerfuss zweimal gesenkt wurde.
Als bereits ins Amt gewählter Gemeinderat stehe ich derzeit den Ressorts Technische Betriebe TBW (Elektrizität, Wasser und Kommunikation), dem Tiefbau (Strassen und Abwasser), der Entsorgung sowie der Landwirtschaft vor. In allen Ressorts gibt es noch einige begonnene Projekte, welche ich in der nächsten Legislaturperiode gerne zu einem Abschluss bringen möchte. So beispielsweise die nachhaltige Strategie 2030 der TBW, die Sanierung und Aufwertung der Schulstrasse oder der Abschluss der modernen Melioration.
Würenlos ist mein Zuhause und ich bin hier mit meiner Familie verwurzelt und vernetzt. Würenlos ist ein attraktives Dorf mit intakter Natur. Hervorragend ist auch die Verkehrslage, vor allem der öffentliche Verkehr mit guter Verbindung nach Zürich und Baden. Mir gefällt der dörfliche Charakter und wir haben eine hohe Lebensqualität.
Das Wachstum von Würenlos stellt uns vor grosse Herausforderungen. Ziel ist ein moderateres Wachstum. Weiter haben wir noch immer kein Alterszentrum; ich setze mich für die Realisierung des geplanten Alterszentrums im Herzen unseres Dorfes ein. Die Änderung der neuen Führungsstruktur Schule ohne Schulpflege ist zugunsten einer starken, modernen Schule umzusetzen. Ich setze mich weiter für sichere Verkehrswege und die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmenden ein.
Es muss jede Investition und jede Ausgabe weiterhin auf ihre Notwendigkeit überprüft werden. Dies erfolgt sowohl im Gemeinderatsgremium als auch an der Gemeindeversammlung. Sparen, wo möglich und sinnvoll, investieren, wo notwendig. Gesunden Finanzen ist weiterhin mit anhaltendem Kostenbewusstsein Rechnung zu tragen, insbesondere, damit wir auch zukünftigen Generationen Gestaltungsmöglichkeiten offen lassen. Es müssen nachhaltige Lösungen gefunden werden.
Die Ziele für die neue Legislatur werden im neuen Gemeinderatsgremium am Anfang der Legislatur festgelegt. Basis dazu ist das Leitbild zur Gemeindeentwicklung. Ein persönliches Ziel ist die Eröffnung des Alterszentrums. Gerne würde ich das Ressort Bildung behalten und die gut aufgegleiste neue Führungsstruktur für eine starke Schule Würenlos umsetzen. Als Vorsitzende der Arbeitsgruppe Verkehr liegt es mir am Herzen, die geplanten Massnahmen des Kommunalen Gesamtplans Verkehr Schritt für Schritt voranzutreiben.
Würenlos liegt gut umgeben von grossen Zentren der Schweiz. Mit guten Anschlüssen ist es möglich, schnell dort zu sein. Trotzdem bleibt der Dorfcharakter stark spürbar, man kennt und grüsst sich, spricht miteinander und verschwindet nicht in der Anonymität. Die Natur bietet hervorragende Entspannungsmöglichkeiten, die vielen Vereine haben Angebote für jedermann und jedefrau. Dies trifft wohl auch auf andere Gemeinden zu ... Was Würenlos für mich besonders macht? Würenlos ist Heimat!
Der Abschluss der BNO-Revision ist die Grundlage für die weitere Entwicklung der Gemeinde. Je genauer wir hier arbeiten, desto klarer können wir die Zukunft von Würenlos abschätzen. Viel Arbeit wurde hier bereits erledigt, doch bis sie vom Souverän bestätigt wird, vergeht noch etwas Zeit. Weiterhin möchte ich die finanzielle Situation in Würenlos im Auge behalten. Wir konnten die Verschuldung deutlich reduzieren, müssen aber immer dranbleiben.
Um attraktiv zu bleiben, sind Investitionen unerlässlich. Unsere Liegenschaften müssen weiterhin in gutem Zustand sein, das Strassennetz muss sicher und ausgebaut sein. Sparen will ich dort, wo ich keinen Bedarf mehr sehe. Ich vermeide es, grossflächig zu sparen, und versuche, Unangenehmes so zu verteilen, dass niemand vom Sparen benachteiligt wird.
In vier Jahren gilt die neue BNO und wir haben hoffentlich den Spatenstich am Bau des Alterszentrums hinter uns. Zudem kämpfe ich dafür, dass wir eine tiefere Verschuldung ausweisen als heute bei maximal dem gleichen Steuersatz wie heute. Noch besser wäre es, wenn wir den Steuersatz ebenfalls reduzieren könnten.
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WÜRENLOS
Gesamterneuerungswahlen Kurzinterviews der Gemeinderatskandidaten für die Amtsperiode 2022–2025. Die Wahl findet am 26. September statt.
Consuelo Senn, 58, FDP.
Wer sind Sie als Mensch und wo trifft Beschreiben Sie Ihre politische Ge- Was hebt Sie von den anderen Kandidaten ab? man Sie an? sinnung.
Ich bin viel in Bewegung. Anzutreffen bin ich auf dem Tennisplatz, im Wald, auf Baustellen, am Computer, an Teamsitzungen, auf dem Velo, beim Einkaufen im Dorf, hinter einem Buch und im Garten. Als Ausdauersportler weise ich ein hohes Stehvermögen aus. Dieses befähigt mich, Projekte auch in schwierigen Phasen zielführend zu Ende zu führen. Ich bin ein teamorientierter Player, auch weil ich überzeugt bin, dass die Resultate von Teams die besseren sind als diejenigen von Einzelkämpfern.
Als FDP-Mitglied vertrete ich eine liberale Haltung. Dazu geniesse ich auch die grossen Freiheiten, die wir in unserem Land haben. Auf Gemeindeebene hingegen sind Parteiprogramme sekundär. Hier gilt es, bei Sachgeschäften eine weitsichtige und nachhaltige Haltung einzunehmen und die besten Argumente dafür zu haben. Um Sachgeschäfte erfolgreich zu machen, benötigt man Mehrheiten. Als Vater zweier Töchter wird die Enkeltauglichkeit unserer Handlungen und Entscheidungen für mich immer wichtiger.
Durch meine langjährige Tätigkeit als Bauingenieur in der Planungsbranche kann ich meine grosse Erfahrung ins Gemeinderatsgremium einbringen. Ich kenne ebenso die Ansprüche unseres Kantons in Sachen Planungsvorgaben an unsere Gemeinde. Hier scheint mir sehr wichtig, dass wir gegenüber dem Kanton auch unsere Bedürfnisse klar adressieren. Ich bin seit 2006 Mitglied der Planungskommission und bin somit mit den aktuellen und zukünftigen Projekten bestens vertraut.
Ich bin verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Ich habe ein Master in Banking und Finance und arbeite bei einem Zürcher Vermögensverwalter in der Kundenbetreuung. In meiner Freizeit spiele ich gerne Gitarre, ich koche leidenschaftlich gerne und man findet mich oft auf dem Velo, auf dem Tennisplatz hier im Tennisclub Würenlos oder einfach bei einem Spaziergang im Dorf.
Ich stehe ein für eine geradlinige, motivierte und engagierte Politik und möchte Positives für Würenlos und die Bevölkerung bewirken. Die Anliegen und die Bedürfnisse der Bevölkerung liegen mir am Herzen und es ist die Aufgabe der Politik, diese aufzunehmen und lösungsorientiert zu arbeiten. Ich setze mich ein für eine nachhaltige Finanzpolitik, kontrolliertes Wachstum und die Vereine, die unser Dorf prägen.
Ich möchte mich in keiner Art und Weise von anderen Kandidaten abheben. Ich bin überzeugt, dass alle eigentlich das Beste für Würenlos möchten. Es braucht aber neue Impulse und dazu braucht es neue Gesichter. Ich setze mich aus Überzeugung und mit Herzblut ein, dabei geht es mir aber immer um die Sache und nicht um mich. Und wer mich kennt, weiss, dass ich weit über Parteigrenzen hinaus Brücken bauen kann.
Als Mensch bin ich – da ich beruflich viel international unterwegs bin als Unternehmer –, wenn ich in der Schweiz bin, zuhause bei meiner Familie und meinem Hund und geniesse meinen Garten und den Badeteich.
Ich bin weltoffen, international denkend und geprägt von meinen vielen Einsätzen weltweit, auch in Ländern im Krieg oder kriegsähnlichem Zustand. Ich glaube daran, dass wir wieder unsere Schweizer Grundsätze leben sollten, denn dies hat dieses Land zu dem gemacht, was es heute ist. Wenn wir da weitermachen, wo wir jetzt sind, werden wir uns bald nicht mehr unterscheiden von anderen Ländern. Jeder Bürger sollte mehr Verantwortung für sich und die Gemeinschaft übernehmen und weniger Verwaltung und Gesetze.
Was mich abhebt von den anderen Kandidaten, ist mit Sicherheit die internationale Erfahrung und der Umgang mit Menschen verschiedener Kulturen und die damit verbundene Sensibilität für ihre Anliegen und Bedürfnisse.
Steven Schraner, 40, SVP.
Hugo Rolli, 59, parteilos.
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Was macht die Gemeinde Würenlos Was sind die drängendsten Anliegen, Wo möchten Sie in der Gemeinde spa- Was wollen Sie bis zum Legislaturende als Gemeinderat/Gemeinderätin die Sie anpacken möchten? für Sie besonders? ren, wo investieren? erreicht haben?
Würenlos hat es bis heute geschafft, seinen ländlichen und dörflichen Charakter zu bewahren. Ich bin überzeugt, dass Letzterer auch mit den vielen engagierten Menschen zu tun hat. Wir haben eine hohe Wohn- und Lebensqualität. Hervorheben möchte ich die gute Verkehrsanbindung, ob mit Zug, Bus oder Auto. Unser Gewerbe mit ca. 2000 Arbeitsplätzen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Dorfes. Auch erwähnen möchte ich unsere guten öffentlichen Schulen, ebenso die Bezirks- und die Kantonsschule in unmittelbarer Nähe.
Auf unserer Land- und unserer Schulstrasse nimmt der Verkehr stetig zu. Der Kanton hat das Ziel, einen flüssigen Verkehr sicherzustellen. Würenlos hat weitere Bedürfnisse, welche wir gegenüber dem Kanton vertreten müssen. Darüber hinaus müssen wir uns bereits heute mit der Inbetriebnahme der dritten Gubriströhre befassen, sonst droht Mehrverkehr durch unser Dorf. Und klar, das Alterszentrum muss unbedingt weiter an Fahrt gewinnen. Wir sollten unseren Fokus wechseln, vom quantitativem hin zum qualitativen Wachstum.
Für mich ist das Velo das beste Nahverkehrsmittel. Aus diesem Grund und mit Blick auf unsere beiden Bahnhöfe sollten wir in eine zeitgemässe Parkierung investieren, damit die Kombination Velo/Zug noch attraktiver wird. Zudem sollten wir in ein grösseres Engagement gegenüber dem Kanton investieren, so dass zum Beispiel beim Projekt Bachsanierung Furtbach auch unsere Bedürfnisse berücksichtigt werden. Mit Blick auf unseren Investitionsplan sollten wir dort sparen, wo wir das Wünschbare vom Notwendigen trennen können.
Im Gemeinderat für ein zukunftsfähiges Würenlos einstehen. Unsere zahlreichen laufenden Projekte zielgerichtet und mit voller Energie zu Ende führen. Ein massvoller Umgang mit unseren finanziellen Ressourcen.
Würenlos hat viele schöne Flecken. In erster Linie sind es aber die Menschen, die hier leben und sich täglich für ein wohlwollendes Miteinander einsetzen. Es liegt am Einzelnen, Verantwortung zu übernehmen. Persönlich gefällt mir auch die Nähe zum Bach und dass ich zu Fuss oder mit dem Velo überall rasch hinkomme, wie beispielsweise ins Schwimmbad oder auf den Tennisplatz. Zudem gefällt es mir, dass man sich kennt und grüsst.
Eines der drängendsten Anliegen ist die laufende Gesamtrevision Allgemeine Nutzungsplanung. Ich wehre mich gegen übermässiges Wachstum und stehe dafür ein, dass die Gemeinde nachhaltig mit ihren Finanzen umgeht, so dass die Bevölkerung nicht mit zusätzlichen Steuern belastet wird. Zudem generiert Wachstum mehr Verkehr, obwohl wir bereits jetzt massiv am Limit sind. Herausfordernd für den Gemeinderat ist natürlich auch die Neuorganisation des Schulbereichs weg von der Schulpflege hin zum Gemeinderat.
Würenlos bietet sehr viel für seine Grösse und man sollte sich auf die wesentlichen und dringenden Aufgaben des Gemeindewesens fokussieren und nicht sorglos Geld für Wünschbares ausgeben. Eine nachhaltige Finanzpolitik ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder, damit diese später notwendige Investitionen tätigen können und nicht in einem Schuldensumpf ertrinken, wenn wir weiterhin Geld mit der Giesskanne verteilen.
Die Rechtssetzung der Nutzungsplanung geniesst oberste Priorität. Ich möchte dies erfolgreich und zeitig durch die Gemeindeversammlung bringen und somit die Genehmigung der kantonalen Behörde erreichen. Ebenso wichtig sind mir nachhaltige Finanzen und ein weiterer Abbau der Nettoschuld, damit wir anstehende Infrastrukturprojekte ohne zusätzliche Steuerbelastung für die Bevölkerung durchführen können. Dann wird es die erste Legislatur, in der sich die neue Führungsstruktur der Schule beweisen muss.
Würenlos ist eine sehr gute Gemeinde mit einer Top-Infrastruktur wie zum Beispiel Schwimmbad etc. Trotz dem schnellen Wachsen der Gemeinde gibt es gute Vereine und es herrschen auch eine gewisse Sicherheit und ein Zusammengehörigkeitsgefühl im Dorf.
Die Gemeindekasse ist sehr strapaziert, die Gemeinde sollte weniger Leerläufe mit Projekten machen, welche teilweise schon bald 20 Jahre immer wieder angegangen werden und immer wieder ins Leere laufen. Ich glaube auch, dass das Wachstum der Gemeinde verlangsamt werden sollte, denn Wachstum bedeutet Kosten und nicht unbedingt Steuereinnahmen. Es sollte auch versucht werden, neue Betriebe anzusiedeln, um dadurch Steuern zu generieren und nicht einfach Geld über Mehrsteuern bei der Wohnbevölkerung einzufordern.
Sparen klar bei den Verwaltungskosten und Projektleerläufen. Weiterhin die Gemeinde mit einer guten Infrastruktur und guten Schulen attraktiv behalten.
Ich denke, es sollte machbar sein, nun endlich das Alters- und Pflegeheim in Würenlos zu verwirklichen. Als Zweites einen klaren Fussabdruck in Sachen Umgang mit Energie und Energieversorgung der Gemeinde Würenlos nachhaltig aufzugleisen und die Gemeinde fit zu machen für die Zukunft.
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WÜRENLOS
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LESERBRIEFE ZU DEN GEMEINDERATSWAHLEN Eine Lanze für die «Bisherigen» Der Wahlkampf um fünf Gemeinderatssitze in Würenlos ist lanciert. Unübersehbar. Vier «Bisherige» mit gutem Job als Startkapital und drei «Neue» treten an. Ich gebe den «Wahlbonus» überzeugt an die «Bisherigen». Weil erstens: Die Entwicklung einer 6500-Seelen-Gemeinde mit ungebrochener Nachfrage nach Wohnraum zu steuern, gleicht dem Navigieren eines grossen Schiffes. Ans Ziel zu gelangen, verlangt stetige, kontinuierliche Kurschecks und -korrekturen. Die Fähigkeit einer Exekutive, den Kurs in ruhiger und in rauer See zu halten, wächst mit der Zahl an Amtsjahren. Zweitens: Um voranzukommen, muss der Gemeinderat als Team funktionieren. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigen unschöne Beispiele, welche zwar die Kolumnen, jedoch nicht die Kommune beleben. Die amtierenden Gemeinderäte bilden ein gut funktionierendes Team. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv, im Interesse der Sache und am Gemeinwohl orientiert. Für Würenlos ist dies eine positive Ausgangslage für die nächste Legislatur. Never change a … ist man geneigt zu denken. Ich wünsche folglich den vier «Bisherigen» eine erfolgreiche Wiederwahl und die Kontinuität des
guten Teams. Ganz besonders gilt dies den beiden Kandidierenden von Die Mitte Würenlos Barbara Gerster Rytz und Lukas Wopmann. Denn ihren Einsatz zum Wohle von Würenlos kenne und schätze ich bestens. Andreas Schorno, Präsident Die Mitte Würenlos
Gegen Schraner, für Rolli Robert Blarer von der IG «Nein Aushubdeponie Steindler» hatte mit einer Abwahlempfehlung gegen den Gemeinderat gedroht, wenn er nicht per 20. Mai das Projekt endgültig abschreibt. Jetzt macht Herr Blarer eine Wahlempfehlung für Steven Schraner als Gemeinderat. Die SVP-Vorstände Steven Schraner und Pascal Pfeffer sind klare Befürworter der Deponie, sie halten die Deponie für eine gute Sache. Woher die Wendung? Der Gemeinderatsbewerber Hugo Rolli ist klar gegen das Projekt. Er ist zwar in der gleichen Partei, ist aber bewusst als Parteiloser angetreten. Er ist bekannt als jemand, der der Verwaltung auf die Finger schaut. Mit guten Kenntnissen im Genehmigungsrecht wäre das Projekt ein Plus für die Umwelt durch kürzere Verkehrswege und weniger Verkehr, dann aber wenig Einnahmen. Kann Herr Schraner das? Er bestreitet die Pandemie, da Kran-
kenhäuser geschlossen werden, und weiss nicht, dass es um Intensivstationen geht. Der Kanton Aargau wollte mit Spucktests an Schulen Coronamassnahmen entschärfen, wogegen Schraner in seiner Facebookgruppe IGMaskenfrei kämpfte. Diese ist seit einem kritischen Leserbrief in der Limmatwelle vom 3. Juni nicht mehr sichtbar. Marcus Meyer, Würenlos
Für Consuelo Senn Consuelo Senn hat sich ohne Umschweife als Nachfolger für den zurücktretenden Markus Hugi gemeldet. Seine Motivation ist der Umstand, dass das Ressort Hochbau frei wird. Dort kann er sein grosses Wissen und seine Erfahrung in der Leitung komplexer Bauprojekte einbringen. Ich kenne ihn als teamorientierten Player, der im Gemeinderat sich für zukunftsfähige Lösungen bestens einbringen wird. Diese klare Linie entspricht auch seinem Werdegang als Bauingenieur HTL. Er ist seit vielen Jahren im Hochbau und in der Projektleitung im Kraftwerksbau tätig und eng mit den Anforderungen der zukünftigen Energieerzeugung vertraut. Verdienste hat er sich vor allem in seinen ehrenamtlichen Einsätzen in der Planungskommission und als Präsi-
dent der FDP Würenlos erworben. Consuelo Senn hat sich seit langer Zeit bei der Lösung von Aufgaben in verschiedenen Bereichen bewährt. Er bevorzugt nachhaltige Lösungen und einen wirtschaftlichen Umgang mit den Steuereinnahmen. Er setzt sich für ein starkes Vereinsleben und das Gewerbe ein. Consuelo Senn denkt fortschrittlich und das Wohl von Würenlos liegt ihm am Herzen, er verdient unsere Stimme. Bernhard Meyer, ehem. Präsident der reformierten Kirchenpflege Würenlos
In eigener Sache Die Redaktion entscheidet über die Publikation von Leserbriefen. Sie behält sich vor, Kürzungen vorzunehmen oder Leserbriefe nicht abzudrucken. Leserbriefe zu den Gesamterneuerungswahlen vom 26. September werden nur abgedruckt, wenn sie von Einwohnern verfasst werden, die aus der jeweiligen Gemeinde der kandidierenden Person stammen. Die Redaktion
INSERATE
Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022/2025 Stille Wahl von Finanzkommission, Steuerkommission, Steuerkommission-Ersatz, Stimmenzähler und Stimmenzähler-Ersatz Nachdem innert der angesetzten Nachmeldefrist (Ablauf: 24. August 2021, 12.00 Uhr) bei der Gemeindekanzlei nur ein weiterer Wahlvorschlag für die Finanzkommission und keine weiteren Wahlvorschläge für Steuerkommission, Steuerkommission-Ersatz, Stimmenzähler und Stimmenzähler-Ersatz eingegangen sind, hat die anordnende Behörde bzw. das Wahlbüro die Vorgeschlagenen gestützt auf § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) als in stiller Wahl gewählt erklärt. Eine Urnenwahl findet somit nicht statt. Gewählt wurden: Finanzkommission (5 Mitglieder) – Schorno Andreas, 1961, von Steinen SZ und Zürich, Bachstrasse 87, Die Mitte, bisher – Zollinger Thomas, 1976, von Zürich und Pfäffikon ZH, Haldeweg 6, SVP, bisher – Meyer Marcus, 1973, von Würenlos AG, Feldstrasse 12, parteilos, neu – Städler Markus, 1982, von Altstätten SG, Buechzelglistrasse 2b, FDP.Die Liberalen, bisher – Renaud-dit-Louis Pascal, 1964, von Neuchâtel und Rochefort NE, Buechzelgliring 59, FDP.Die Liberalen, neu Steuerkommission (3 Mitglieder) – Nötzli Robert, 1969, von Oetwil an der Limmat ZH, Landstrasse 86, SVP, bisher – Waller Roman, 1950, von Luzern, Buechzelglistrasse 2a, FDP.Die Liberalen, bisher – Doessegger-Villiger Bettina, 1975, von Seon AG und Oberrüti AG, Bickackerstrasse 8, Die Mitte, neu Steuerkommission-Ersatz (1 Mitglied) – Niggli Renaud-dit-Louis Ruth, 1965, von Neuchâtel, Rochefort NE und Drei Höfe SO, Buechzelgliring 59, Die Mitte, bisher Stimmenzähler (3 Mitglieder) – Karner-Näf Regula, 1964, von Würenlos AG und Wagenhausen TG, Flühwiesenweg 8, SVP, bisher – Städler-Merki Verena, 1959, von Altstätten SG, Roggenweg 1, parteilos, bisher – Willi-Schabrun Doris, 1971, von Ehrendingen AG und Rudolfstetten-Friedlisberg AG, Erliacherweg 31, Die Mitte, bisher Stimmenzähler-Ersatz (3 Mitglieder) – Rüegg-Meier Beatrice, 1964, von Dällikon ZH, Feldstrasse 37, SVP, bisher – Beusch Thomas, 1963, von Ittigen BE und Grabs SG, Bachwiesenstrasse 21a, parteilos, bisher – Müller Marion, 1972, von Würenlos AG und Hüttwilen TG, Lättenstrasse 14, parteilos, bisher Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. Gesetz über die politischen Rechte) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau eingeschrieben an den Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Würenlos, 30. August 2021 Gemeinderat / Wahlbüro Würenlos
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 202189 Bauherrschaft: Scrugli Federico, Altwiesenstrasse 49a, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Innenaufgestellte LuftWasser-Wärmepumpe mit neuem Schacht und Vergrösserung Schacht Lage: Parzelle 4720 (Plan 76), Altwiesenstrasse 49a Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202190 Bauherrschaft: Moser Walter, Buechzelglistrasse 36, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Innenaufgestellte LuftWasser-Wärmepumpe mit neuen Schächten Lage: Parzelle 3807 (Plan 75), Buechzelglistrasse 36 Zone: Wohnzone E2
Welcome back! Muscat ab 2880.– pro Person 7 Nächte im Al Bustan Palace***** Doppelzimmer Deluxe mit Frühstück inkl. Direktflug Buchbar ab sofort – Oktober 2021
Baugesuch Nr.: 202193 Bauherrschaft: Marché Restaurants Schweiz AG, Industriestrasse 28, 8305 Dietlikon Bauvorhaben: Neue Aussenterrasse Lage: Parzelle 3966 (Plan 79), Autobahnraststätte A1 Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 3. September bis 4. Oktober 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
Tel. +41 44 521 51 99 www.one-travel.ch info@one-travel.ch
KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 4. September, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Anschliessend Honigverkauf der KAB. Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Anschliessend Honigverkauf der KAB. Mittwoch, 8. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 9. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 3. September, 18 Uhr, Anbetung; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog); anschliessend Honigverkauf der KAB; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 6. September, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 8. September, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 9. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 5. September, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog); anschliessend Honigverkauf der KAB. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 7. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst.
Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 3. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion Das Sunnebärgchörli gestaltet die Messe (Petre Karmazichev). am 5. September in Neuenhof mit. zVg Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 NEUENHOF Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski). Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 KILLWANGEN Samstag, 4. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Kirchstrasse 9 Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, Freitag, 3. September, 19 Uhr, Jodlermesse (Basil Okeke), mitgeEucharistiefeier. Sonntag, 5. staltet vom Sunnebärgchörli September, 11 Uhr, EucharistieMöhlin; 18 Uhr, Santa Messa in feier (Laurentius Bayer). lingua italiana. Montag, 6. September, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 8. September, 19 Uhr, WÜRENLOS Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 4. September, 18 Uhr, Alterssiedlung Sonnmatt, Eucharistiefeier (Hans Boog). Sonnmattweg 2 Sonntag, 5. September, 10 Uhr, Freitag, 3. September, 10.30 Uhr, Kindergottesdienst «kreuz&quer»; Eucharistiefeier. 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 8. September, 10 Uhr, WortSPREITENBACH gottesdienst mit Kommunionfeier. Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Ref. Kirche Würenlos, Freitag, 3. September, 19 Uhr, Gipfstrasse 4 Eucharistiefeier (Basil Okeke); Sonntag, 5. September, 9.30 Uhr, 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, Gottesdienst, Musikgesellschaft, 4. September, 18 Uhr, Eucharistie- Matinee (Timothy Cooke). feier (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Marie Elisabeth Gürber-Mogg Klosterkirche Fahr und Martin Gürber-Mogg, EngelSonntag, 5. September, 9.30 Uhr, bert Widmer-Wiederkehr und Eucharistiefeier. Dienstag, 7. Anna Widmer-Wiederkehr / Olga September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. und Emil Röösli. Sonntag, 5. Mittwoch, 8. September, 8 Uhr, September, 10 Uhr, SchulbeginnEucharistiefeier H. Maria Geburt. Gottesdienst (Petre Karmazichev). Donnerstag, 9. September, 19.30 Mittwoch, 8. September, 9.30 Uhr, Uhr, Gebet am Donnerstag.
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Schulbeginn-Gottesdienst in Spreitenbach Alle Kindergarten- und Schulkinder sind herzlich eingeladen, am Schulbeginn-Gottesdienst vom 5. September um 10 Uhr, in der katholischen Pfarrkirche Spreitenbach teilzunehmen. Die Kinder werden gebeten, ihr Kindergartentäschli oder den Schulthek mitzunehmen, damit diese gesegnet werden können. Es wird dafür gebetet, dass die Kinder in Gottes Segen das neue Schuljahr beginnen und Gott sie in ihrem Leben stets begleitet.
mit ihrer Familie. Kommen darf aber jeder, der mag. Thema: «Mose teilt das Meer». Im Anschluss gibt es, je nach Coronasituation, ein kleines Zmittag oder Kaffee und Kuchen im Kirchgemeindehaus. Reformierte Kirche Wettingen, Sonntag, 5. September, 11 Uhr.
Seniorenspielnachmittag, Pfarreiheim Neuenhof Alle Senioren, die gerne jassen oder andere Spiele spielen, sind herzlich zum Spielnachmittag im Pfarreiheim eingeladen. Für Getränke und einen Fiire mit de Chliine in Wettingen Für feinen Zvieri ist gesorgt. Eine AnKinder im Alter von 0 bis 6 Jahren meldung ist nicht notwendig. Pfar-
reiheim Neuenhof, Mittwoch, 8. September, 14 Uhr. Die weiteren Termine sind 13. Oktober und 10. November. Chorprobe der Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 8. September, 19.30 Uhr. Senioren: English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 9. September, 10 Uhr. Bibel Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 9. September, 19 Uhr.
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«MEIN GOTT»
Stefan Moll, Pfarrer der evangelisch-methodistischen Kirche BadenWettingen
Auf Facebook oder WhatsApp sind viele Lebensregeln zu lesen. Es lohnt sich, sie anzusehen: «Zufriedenheit bedeutet, dankbar durchs Leben zu gehen.» Oder: «Gib nie auf, manchmal öffnet der letzte Schlüssel die Tür.» Ich beobachte, dass viele dieser Sprüche von der Enttäuschung den Menschen gegenüber handeln: «Ein Hund ist oft ein besserer Freund als ein Mensch!» Oder: «Vertraue nur deinem Arsch, der steht wenigstens hinter dir.» «In der heutigen Gesellschaft vergisst der Mensch die Menschlichkeit.» Menschen warnen sich vor anderen Menschen. Wenn das stimmt, kann man niemandem trauen. Dabei können wir gar nicht leben, ohne einander zu vertrauen. Ich habe für mich eine etwas zufällige Liste von Lebensweisheiten zusammengestellt. Es ist meine persönliche Auswahl: – Wenn ihr euch untereinander beisst und fresst, so seht zu, dass ihr nicht vom andern aufgefressen werdet. – Trinke ein Gläschen Wein für deinen Magen. – Mach dir keine Sorgen! – Glücklich sind die Sanftmütigen, ihnen gehört am Schluss alles. – Geben macht glücklicher als nehmen. – Behandle die anderen so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest. – Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Es sind Maximen aus der Bibel. Manche sind zum Schmunzeln. Bei einigen ist die Zeit abgelaufen. Aber viele der biblischen Lebenshinweise machen glücklich. Sie sprengen den Rahmen und erzählen von einer neuen und erlösten Welt. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 35 DONNERSTAG, 2. SEPTEMBER 2021
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Graziella Jämsä, freie Mitarbeiterin
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Graziella Jämsä (gjä), Romi Schmid (rom) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
EIN PRODUKT DER
VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
Saisoneröffnungsfest Theater im Kornhaus Nach der Vorstellung von «Empire of Fools» feiert das Theater im Kornhaus die Saisoneröffnung mit der Band Otrava, die «einen eigenwillig klezmerisch-balkanösen Eintopf mit einer Prise Pavarotti» spielt. Limmatau beim Limmatsteg in Ennetbaden, ab 21.30 Uhr. (zVg)
SPREITENBACH «Welt des Essens – inklusive essbare Insekten» Entdeckungsreise rund um das Thema «Nachhaltige, ausgewogene und gesunde Ernährung». www.umweltarena.ch. Umwelt-Arena, Freitag bis Sonntag, 3.–5. und Mittwoch, 8. September, 10–17 Uhr.
ber, 15–18. Uhr, 5. September 11–17 Uhr. LägereBräu Live: Hautle&Friends Brauhaus Lägerebräu, Freitag, 3. September, 19–23.30 Uhr.
Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, Freitag, 3., Montag, 6., und Dienstag, 7. September, 08.45 Uhr.
«Glück und Unglück im Alter» Ludwig Hasler, Philosoph und Physiker, Publizist, liest aus seinem philosophischen Bestseller «Für ein Alter, das noch was vorhat». Vortrag, Diskussion, Büchertisch. Pfarreiheim St. Sebastian, Freitag, 3. September, 19.30–21.30 Uhr.
«Tägi Lesesommer» Auch diesen Sommer geht die Gemeindebibliothek Wettingen baden und stellt während der heissen Jahreszeit eine attraktive Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. Schwimmbad Tägerhard, Freitag, 3. September, 9–20 Uhr.
Pro Senectute Schach Wettingen Informationen bei Jürg Greber, 079 565 66 75, oder bei Pro Senectute Baden, 056 203 40 80. In ungezwungener, freundlicher Atmosphäre Schach spielen. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 7. September, 14–17 Uhr.
«Hand in Hand» Die Ausstellung präsentiert die Arbeiten von zwei in der Region Baden-Wettingen verankerten Künstler(innen)-Duos Lorenz Boskovic und Vincent Scarth und Miriam Rutherfoord und Joke Schmidt. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 3., 4. und 8. September, 15–18. Uhr, 5. September 11–17 Uhr.
Kamishibai Eine Bibliothekarin der Gemeindebibliothek Wettingen erzählt mit dem Kamishibai (japanisches Bildtheater) eine Bilderbuchgeschichte. Anschliessend wird eine Kleinigkeit gebastelt. Für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Gemeindebibliothek Wettingen, Samstag, 4. September, 10.30–11 Uhr
«Urban Sketchers: Wettingen – Stern an der Limmat, Leben am Wasser» Urban Sketchers sind eine weltweite Gemeinschaft von Zeichner(innen). Zeichnungen von Lieblingsplätzen am Wasser, die während dieses Sommers in Wettingen entstanden sind. Galerie im Gluri-Suter-Huus, 3., 4. und 8. Septem-
KILLWANGEN
WETTINGEN
Infotag Spitex-Verein SpreitenbachKillwangen Am nationalen SpitexTag wird der Spitex-Verein auf den Fachkräftemangel hinweisen und der Bevölkerung diese Problematik aufzeigen. Sternenplatz, Samstag, 4. September, 10–11 Uhr..
Bilder wecken Emotionen. Emotionen sind die Basis guter Geschichten. Und Geschichten wollen erzählt werden. Diese Verknüpfung von Fakten ist die Grundlage einer Buchreihe. Jedes Exemplar von «Die Schweiz lesen» zeigt Fotos einer Gemeinde. Ansichten von oben, historische Aufnahmen oder Häuserfronten. Durch deren Betrachtung sollen, so der Wunsch von Herausgeber Ueli Suter, Gespräche angeregt werden. Den 25. Band widmet er, der auch Leiter des Seetaler Poesiesommers ist, «Spreitenbach». Zu Recht, wie ich persönlich finde. Denn meine Heimatgemeinde ist von multikultureller Lebensfreude geprägt. Zur Feier des neuen Buches durfte ich vergangene Woche im Rahmen einer Führung «meine Spreitenbacher Geschichten» zu Gehör bringen. Es war wundervoll! Aus aufmerksamen Zuhörerinnen und Zuhörern sprudelten plötzlich die eigenen Erinnerungen. Seien es unfreiwillige Bäder im Dorfbach, das Milchholen in der Chäsi oder der Bau neuer Schulen. Auch als die Teilnehmenden sich längst verabschiedet hatten und ich zu Hause im Bett lag, lief das Kopfkino noch. Ich sah mich die Blumen am Schulwegrand pflücken und heimtragen. Ein anderer hätte es Unkraut genannt. Die Hochhäuser an der Hauptstrasse waren meine Normalität. Andere nannten sie Ghettotürme. Der Hang, Dinge zu bewerten, kann uns im Wege stehen. Im Weg zu anderen Menschen. Dabei ist es die Begegnung, die dem Grau Farbe verleiht. Der Mann am Kebabstand, der weiss, welches Brot wir mögen. Der Buschauffeur, den wir täglich auf dem Weg zur Schule grüssten. Ich habe in Spreitenbach viele wunderbare Menschen kennengelernt und unzählige Gespräche geführt. Während der Führung sind wieder neue dazugekommen. Dafür bin ich dankbar. Begegnen Sie sich – in Spreitenbach und an jedem anderen Ort. Dann hat Grau keine Chance. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch