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Limmatwelle Woche 33

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 19. August 2021, 60. Jahrgang, Nr. 33

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Jugendfeste, Klimamassnahmen, Fitnessgeräte im Freien oder bessere Strassenbeleuchtungen: 12- bis 25-jäh- Täglich im Einsatz: Rund rige Wettinger haben im Rahmen des 70 Angestellte der Obrist Projekts engage.ch 60 Anliegen geäussert. Damit ist es jedoch nicht ge- Transport + Recycling AG tan. Die Jugendlichen sollen sich für halten in über 60 Gemeindie Umsetzung ihrer Anliegen engaden die Strassen sauber – gieren. Dabei werden sie von Politikern und Fachleuten unterstützt. auch in Neuenhof. Trotz Kampagnenende können sie ihre Anliegen weiterhin einbringen ROMI SCHMID und erhalten Support. (bär). S. 7 Gemeinsam mit seinen beiden Kol-

Killwangener Sagen Dritt- und Viertklässler der Schule Killwangen haben im Unterricht Sagen geschrieben – doch nicht nur das. Aus den geschriebenen Geschichten haben sie einen Sammelband gemacht und ihn der Gemeindebibliothek Spreitenbach zur Ausleihe übergeben. Schülerinnen und Schüler geben Auskunft, wie es dazu kam, und Lehrperson Céline Bernet erklärt, wie der Projektprozess funktionierte. (rsz) S. 11

legen ist Lukas Ondrisak jeden Montag ab sechs Uhr in Neuenhof unterwegs, um rund 35 Tonnen Müll zu entsorgen. Nach Veilchen riecht es dabei selten. Trotzdem mögen die drei Männer ihren mitunter anstrengenden Job – besonders dann, wenn sie, wie in Neuenhof, mit einem der sechs vollelektrischen Kehrichtfahrzeuge unterwegs sind. «Lastwagen mit Elektroantrieb zu fahren, macht einfach Spass», sagt Lukas Ondrisak, der seit zwei Monaten das Lastwagenbillet hat. «Sie fahren sich fast lautlos, schonen die Umwelt und sind zum Lenken so

Alles im Griff: Lukas Ondrisak auf Entsorgungstour in Neuenhof. geschmeidig wie ein normaler Personenwagen.» Und sie sind, zumindest wenn es nach Sabine Bärlocher, Inhaberin der Obrist Transport + Recycling AG, geht, die Zukunft:

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Instandsetzung Paul-Fischer-Brücke (Gwaggelibrugg) Wettingen / Neuenhof – Information Baustart Die historische Brückenverbindung Paul-Fischer-Brücke (Gwaggelibrugg) zwischen der Damsau und der Wettinger Klosterhalbinsel ist sanierungsbedürftig. Aufgrund zahlreicher Mängel an den Auflagerstützen sowie Lücken im Korrosionsschutz hat die historische Brückenverbindung grossen Instandsetzungsbedarf, welcher nicht mehr aufgeschoben werden kann. Die Tragkonstruktion des historischen Brückenteils verlangt bauliche Massnahmen, um den fortschreitenden Verfall zu stoppen.

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Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 23. August 2021 und dauern voraussichtlich bis Ende November 2021. Die Homepage https://www.wettingen.ch/bauprojekte/16237 gibt detaillierte Auskünfte zum Projekt. Bau- und Planungsabteilung

Gemeindewahlen vom 26. September 2021 Nachmeldefrist Für die Gesamterneuerungswahl vom 26. September 2021 des Ersatzmitglieds der Steuerkommission wurde folgender Kandidat angemeldet: – Wampfler Lukas, EVP, 1980, von Lenk BE, Casinoweg 13 (bisher) Da die Anzahl der Kandidierenden der Anzahl der zu vergebenden Sitze entspricht, ist gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und beim Gemeindebüro innert 5 Tagen seit Publikation (d.h. bis am 24. August 2021, 12.00 Uhr) einzureichen. Das erforderliche Formular kann beim Gemeindebüro oder auf der Internetseite www.wettingen.ch/wahlvorbereitung bezogen werden. Gehen innert der Frist von 5 Tagen keine neuen Anmeldungen ein, wird der Vorgeschlagene von der anordnenden Behörde bzw. vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a Abs. 2 GPR).

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Gesamterneuerungswahl der Steuerkommission (3 Mitglieder) vom 26. September 2021 für die Amtsperoide 2022/2025; 1. Wahlgang Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet: – Böhringer Beatrice, SP, 1960, von Rheinwald GR, Rosenauweg 10B (bisher) – Burkart Simon, FDP. Die Liberalen, 1983, von Schötz LU, Winkelriedstrasse 65 (bisher) – Marbach-Egloff Andrea, Die Mitte CVP, 1978, von Wettingen AG, Schulgartenstrasse 14 (bisher)

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Die unter «Marktnotiz» publizierte Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Tel. 058 200 53 73.

– Hug Marcel, glp, 1968, von Herisau AR, Aeschstrasse 30 (neu) Die Anzahl Kandidatinnen und Kandidaten übertrifft die Anzahl der zu vergebenden Sitze. Somit findet ein Urnengang statt. Im ersten Wahlgang kann jede wahlfähige, stimmberechtigte Person gültige Stimmen erhalten (§ 30 Abs.1 GPR).

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Das Nutzungsgesuch wird gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes vom 11. März 2008 (WnG) vom 20. August 2021 bis 18. September 2021 auf der Gemeindekanzlei Wettingen öffentlich aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse besitzt, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau Einwendungen erheben. Einwendungen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. DEPARTEMENT BAU, VERKEHR UND UMWELT, Abteilung für Umwelt

Gesamterneuerungswahl des Gemeinderats (7 Mitglieder) sowie des Gemeindeammanns und des Vizeammanns vom 26. September 2021 für die Amtsperiode 2022/2025; 1. Wahlgang Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet: Gemeinderat – Kuster Roland, Die Mitte CVP, 1959, von Altstätten SG, Rebbergstrasse 8 (bisher) – Maibach Markus, SP, 1959, von Dürrenroth BE, Alpenstrasse 8 (bisher) – Rey Philippe, parteilos, 1957, von Lupfig AG, Alb. Zwyssigstrasse 32 (bisher) – Ernst Kirsten, SP, 1964, von Wettingen AG, Muristrasse 6 (bisher) – Egloff Martin, FDP. Die Liberalen, 1965, von Wettingen AG, Winzerstrasse 13 (bisher) – Sozzi Sandro, Die Mitte CVP, 1982, von Poschiavo GR, Rebbergstrasse 21 (bisher) – Haas Markus, FDP. Die Liberalen, 1965, von Speicher AR, Dorfstrasse 32B (bisher) – Bader Markus, SVP, 1965, von Langenbruck BL, Sonnrainweg 5c (neu) – Bova Andrea, parteilos, 1980, von Eriswil BE, Aeschstrasse 57 (neu) – Scheier Ruth Jo., glp, 1976, von Engelberg OW, Neufeldstrasse 14 (neu) Gemeindeammann – Kuster Roland, Die Mitte CVP, 1959, von Altstätten SG, Rebbergstrasse 8 (bisher) – Bova Andrea, parteilos, 1980, von Eriswil BE, Aeschstrasse 57 (neu) Vizeammann – Maibach Markus, SP, 1959, von Dürrenroth BE, Alpenstrasse 8 (bisher) – Bader Markus, SVP, 1965, von Langenbruck BL, Sonnrainweg 5c (neu) Gestützt auf § 30b Gesetz über die politischen Rechte (GPR) findet für die Mitglieder des Gemeinderats, den Gemeindeammann sowie den Vizeammann im ersten Wahlgang in jedem Fall eine Urnenwahl statt.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

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Bez-Neubau wird konkreter Bald fällt der Einwohnerrat einen wichtigen Entscheid: Wie geht es weiter mit dem Schulraum Wettingen? Der Gemeinderat legt vor.

und umzustellen». Die Modularität des Baus bedeute auch, dass dieser «komplett zurückgebaut und an einem neuen Ort wieder errichtet» werden könne. Der Gemeinderat ist der Meinung, das gewählte Projekt würde mit mehreren Qualitäten «bestechen», so zum Beispiel mit der «kompakten Bauweise», dem «kleinen Fussabdruck» sowie der «schnörkellosen Architektur» und der «funktionalen Anordnung der Räume». Der Kreditantrag für den Bau der Bez-Erweiterung wird am 2. September vor den Einwohnerrat kommen.

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Der Schulraum Wettingen beschäftigt Gemeinderat und Einwohnerrat weiter. Erst noch Anfang März mussten die Parlamentarier über eine Vorlage zur Bereitstellung eines Provisoriums entscheiden. Nun geht es in Sachen Erweiterungsbau ans Eingemachte. Darüber hat der Gemeinderat am Montag an einer Medienkonferenz informiert. Der Lehrplan 21 verändert die Schule erheblich, mithin steigt auch die Anforderung an den Schulraum an sich. Damit die beflissenen Wettinger Bez-Schüler weiterhin Platz für den Unterricht haben, stellt der Gemeinderat nun einen Kreditantrag an den Einwohnerrat. Konkret: Es geht um 12 585 000 Franken. Der Antrag für das Provisorium vom März belief sich auf 1 310 000 Franken. Von eben diesem Provisorium aus sollen die Schülerinnen und Schüler dann in den Neubau umziehen. Da nicht mitten im Schuljahr gewechselt werden könne, verschiebt sich die ursprünglich geplante Fertigstellung vom Sommer 2022 um ein Jahr auf den Sommer 2023, erklärt Gemeinderat Martin Egloff (FDP).

Aktuelle Containerprovisorien der Bez Wettingen.

«sportlich», «ambitiös» oder gar «unrealistisch» bezeichnet hatte. Gleichwohl gehe man mit der Planung auch auf den Einwohnerrat und das Volk ein, indem man ihnen «mehr Luft» einräume. Teile des Einwohnerrats waren in den vergangenen Sitzungen immer wieder mit der straffen Planung der Exekutive unzufrieden, da es dem Einwohnerrat wenig Chancen gäbe, um zu reagieren. Die SVP schrieb in ihrem Fraktionsbericht vom März im Zusammenhang mit den Provisorien sogar, der Gemeinderat «erdreiste sich, den Einwohnerrat zu erpressen», die SP sprach von einer «HauRuck-Übung». Die Mehrkosten für die um ein Reaktion auf Kritik Das gibt dem Einwohnerrat ein Jahr zu verlängernden Provisorien Stück weit recht, der die gemeinde- sollen sich auf rund 100 000 Franken rätlichen Pläne da und dort als belaufen. INSERATE

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Robin Schwarz

Hybridbau gewählt Der Gemeinderat hat für die Schulraumerweiterung ein Projekt gewählt, das einer modularen Hybridbauweise entspricht. Das heisst: Der Bau wird aus verschiedenen Stoffen bestehen, namentlich Holz, Stahl und Beton. Zum Beispiel Lebensdauer und Raumklima solcher Bauten seien «vergleichbar» mit jenen von Massivbauten. Da die Erweiterung «überwiegend» aus Holz bestehen soll, sei der neue Bau auch nachhaltig. Das solle der Bau auch sonst sein, so werde auf dem Dach in Zusammenarbeit mit Energie Wettingen eine Photovoltaikanlage für das Auffangen von Sonnenenergie installiert. Die modulare Bauweise solle es ermöglichen, nicht tragende Trennwände «jederzeit rasch zu entfernen

Neues Energieleitbild Fürderhin informierte der Gemeinderat zum neuen Energieleitbild 2021. Da jüngsthin immer wieder Vorstösse zum Thema Energie eingereicht worden sind, habe sich der Gemeinderat dazu entschieden, das Leitbild aus dem Jahr 2011 zu aktualisieren. Als «Vorbild» für zukünftige Gemeindebauten würde das Schulhaus Zehntenhof dienen, das nach Minergie-P-Label gebaut worden ist, eine mechanische Lüftung und eine Photovoltaikanlage besitzt. «Wettingen betreibt eine aktive Energie- und Klimaschutzpolitik», schreibt die Gemeinde im Energieleitbild. Sie habe als «energiepolitische Stossrichtungen» Holzenergie, Erdwärme, Energieverbünde und Sonnenenergie gewählt. Eine wichtige Rolle bei der Umsetzung des Leitbilds werde auch Energie Wettingen spielen, hiess es an der Medienkonferenz.

AUS DEM GEMEINDERAT Bibliotheks.treff – Deutsch sprechen und üben! Menschen nichtdeutscher Muttersprache treffen sich in der Bibliothek, um gemeinsam mit anderen Deutsch zu sprechen. Die Teilnehmenden diskutieren mit Katharina Marinucci und Rosemarie Allemann vom Verein treff.punkt über verschiedene Themen und erlangen so Sicherheit in der deutschen Sprache. Es braucht keine Voranmeldung, der Anlass ist gratis. Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen statt. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 26. August, 17.30–18.30 Uhr.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.


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Remo Schmid veranstaltet am 22. August einen Wohltätigkeitsanlass im Wettinger Fussballstadion. Sogar berühmte Kicker wie Carlos Valderrama und Ronaldo sollen dabei sein.

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Öffentliche Planauflage vom 20. August bis 18. September 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www. wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Jungwacht/Blauring durchgeführt und findet statt am Samstag, 21. August 2021 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. Wir danken für Ihre Mithilfe.

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Freuen sich über neue Bewerber: (v. l.) Michael Voser, Berufsbildner, Sven Epprecht, 1. Lehrjahr, Nicola Baumann, 2. Lehrjahr, Augusto Nhimi, 2. Lehrjahr, Samuel Vögeli, Lehrabschluss 2021, Kirsten Ernst, Gemeinderätin und Ressortvorsteherin Umwelt, Verkehr und Tiefbau; nicht auf dem Bild Rémy Monney. zVg

Gemeinde sucht neue Teammitglieder Die Gemeinde Wettingen ist ein Lehrbetrieb. Zusammen mit den gemeindenahen Betrieben werden rund 20 junge Menschen in verschiedenen Berufen gefördert. Im Bereich des Werkhofs gibt es immer wieder nicht besetzte Lehrstellen.

Abwechslungsreich und interessant ist der Beruf als Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt ganz sicher. Vereint er doch verschiedene Tätigkeiten aus Hauswartung, Strassenbau sowie Gartenbau und Gartenunterhalt. All dies braucht es, um Wettingen gepflegt und sauber zu halten. Aktuell absolvieren drei junge Män-

ner die Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ oder Unterhaltspraktiker EBA. Sie alle brauchen ein gewisses Mass an Durchhaltevermögen, da ein grosser Teil der Arbeiten draussen bei Wind und Wetter stattfindet. Sie schätzen aber auch die vielseitigen Einsatzgebiete, die umfassende Ausbildung und die gute Zusammenarbeit im Team des Werkhofs. Neben Freude an praktischer Arbeit im Freien, tüchtiger körperlicher Verfassung und guter mündlicher Ausdrucksfähigkeit müssen Interessierte einen Realschul- oder Sekundarschulabschluss vorweisen. Das Team des Werkhofs freut sich sehr über hoffentlich zahlreiche Bewerbungen von potenziellen neuen Teammitgliedern (lehrstelle@wettingen.ch). (zVg)

Wettingen – Vom Bahnhofareal auf die Klosterhalbinsel Die KulTour «Vom Bahnhofareal auf die Klosterhalbinsel» führt zu den überregional bedeutenden Kultur- und Architekturschätzen. Im Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz ISOS finden sich sowohl das Bahnhofareal mit Bahnhofgebäude, Güter- und Lokschuppen mit der Lokdrehscheibe wie auch das Kloster Wettingen. Dieses gilt als besterhaltene Zisterzienserabtei der Schweiz. Wie ist deren Erhalt gesichert, können Eingriffe integriert und der

sensible Naturraum an der Limmat geschützt werden? Eine Spurensuche durch Topographie, Geschichte und Kultur, welche den Bogen vom Mittelalter bis in die nahe Zukunft spannt. Interessierte können sich für die Tour bei André Schär, E-Mail a_schaer@datacomm.ch, bis 21. August anmelden. (zVg) Treffpunkt: Güterschuppen beim Bahnhof Wettingen (Migrolino), Samstag, 28. August, 14 Uhr. Dauer je nach Gruppengrösse 1,5 bis 2 Stunden. Durchführung bei jedem Wetter. Nur kurze Abschnitte der Tour sind unter Dach.

VERMISCHTES SVP will zurück in den Gemeinderat Seit 14 Jahren gehört Markus Bader dem Wettinger Einwohnerrat an. Mit ihm auf dem Kandidatenblatt will die SVP zurück in den Gemeinderat – und zwar soll Bader gleich Vizeammann werden. Bei den letzten Erneuerungswahlen hatte die SVP ihren Sitz an die FDP verloren. Dabei trat Daniel Notter als Ersatz für Daniel Huser an und verlor gegen Markus Haas knapp. Mit Markus Bader kandidiert nun die zehnte Person für den Gemeinderat, der aus sieben Sitzen besteht. (rsz)

Der 22. August verspricht ein Tag zu werden, den man in Wettingen so schnell wohl nicht vergessen wird. An diesem Datum organisieren Remo Schmid und sein Team den zweiten «Play for Charity»-Anlass des gleichnamigen Vereins im Altenburg-Stadion. Schmid gewann 2017 den «Prix Courage» und rief 2020 «Play for Charity» ins Leben. Vergangenes Jahr fand der Event im Zürcher Letzigrund statt. Wer nun denkt, dass sich irgendwelche Cervelat-Prominenz auf dem Rasen der Wettinger Anlage in die Schienbeine kickt, täuscht sich. Schmid erwartet illustre Gäste aus der Fussballwelt. Angekündigt ist die brasilianische Fussballlegende Ronaldo oder der kolumbianische Starkicker Carlos Valderrama, der neben seinen Ballkünsten vor allem für seinen Wuschelkopf bekannt ist. «Bei Ronaldo bin ich mir erst 100 Prozent sicher, dass er dabei ist, wenn er in Zürich aus dem Flugzeug steigt», sagt Schmid. Doch wenn Ronaldo nicht erscheinen würde, wäre das Staraufgebot noch immer riesig. 40 Promis sollen auf dem Feld stehen Zugesagt haben nämlich zahlreiche Fussballpersönlichkeiten und Prominente. Darunter etwa Diego Benaglio, Stephan Lichtsteiner, Marco Streller, Benjamin Huggel, Daniel Gygax, Ike Shronumu, die deutsche Fussballerin Julia Simic, der brasilianische Fussballer André Santos, Johnny Fischer und Manuel Burkart vom Komikerduo Divertimento, ExMiss-Schweiz Nadine Vinzens, «Pegasus»-Frontmann Noah Veraguth, Bachelorette Dina Rossi oder FC-Zürich-Präsident Ancillo Canepa. «Nach heutigem Stand werden 40 Promis und Fussballlegenden im Trikot auf dem Feld stehen und aufgeteilt in die Teams ‹All Stars› und ‹Prominenz› gegeneinander spielen», sagt Schmid. Zu verdanken hat der 35-Jährige die namhaften Teilnahmen seinen guten Kontakten, aber auch seiner


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Ronaldo nach Wettingen?

LESERBRIEFE Zum Artikel «Weisst du noch, damals im ‹Winkelried›?» Mit Wehmut habe ich den Artikel zum «Winkelried» gelesen. Leider gibt es wirklich nicht mehr viele von diesen Quartierbeizen, in denen man, ohne Schnörkel, einfach zum Feierabendbier oder zu Hausmannskost verweilen kann. Schade auch, dass dieses Gebäude mit so viel Geschichte und seinem Giebeldach wohl schon bald einem dem heutigen Zeitgeist entsprechenden Klotz, dessen Charme in etwa einem Hochbunker ähnelt, weichen muss. Dabei könnte man dieses interessante Gebäude wieder herrichten und ein echtes Schmuckstück daraus machen. Vielleicht werde ich ja positiv überrascht, und der neue Eigentümer hat auch ein wenig Sinn für Ästhetik am Bau. Dem Wirtepaar «Hanni und Pepi» wünsche ich alles Gute und viel Glück. Eure Metzgerrösti fehlt mir schon jetzt ... Christian Vogelbacher. Wettingen

Läuft ins Stadion ein: Remo Schmid veranstaltet einen Wohltätigkeitsanlass im Altenburg in Wettingen. Hartnäckigkeit. «Ich habe stundenlang nachts nach E-Mail-Adressen gesucht und sehr viele Prominente angeschrieben, darunter auch Robbie Williams. Doch nur wenige haben sich gemeldet.» Er ist daher froh, dass er nun doch so viele Personen für den Anlass verpflichten konnte. «So erhalten wir mehr Aufmerksamkeit», findet Schmid. Denn neben all den klangvollen Namen gehe das eigentliche Ziel des Anlasses fast etwas unter. «Wir möchten anderen weniger bekannten Vereinen helfen und möglichst viele Spenden- und Sponsorengelder für sie sammeln», sagt Schmid. Unterstützt werden die Kinderspitex in Horn, der Verein vergewaltigt.ch von Cindy Kronenberg, die Swiss Football School und der Verein Save the Dogs. Erstmals wird mit der Stiftung Kinderheim Baphumelele in Kapstadt von Comedian Jonny Fischer auch eine Organisation im Ausland bedacht. Seitdem Schmid vor vier Jahren den «Prix Courage» von der Zeitschrift «Beobachter» erhielt, nachdem er eine Frau vor einem Gewalttäter und höchstwahrscheinlich vor einer Vergewaltigung rettete, setzt er sich gegen Gewalt und sexuelle Belästigung ein. «Als ich den Preis gewann, befand ich mich selbst in einer schwierigen Lebenssituation.

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Er gab mir Kraft, neu zu starten. getestet, genesen oder geimpft Deshalb will ich nun etwas zurück- sind», sagt Schmid. Für diejenigen, geben.» die keines dabeihaben, richtet man extra ein Testzentrum ein, um Schnelltests durchzuführen. Er spielte für den FC Neuenhof Wieso der Klotener den Event in Schmid freut sich auch über die Wettingen und nicht wie letztes lokale Beteiligung. «Viele Sponsoren Jahr in Zürich veranstaltet, hat sei- wie etwa das Autohaus Küng oder nen Grund. «Ich habe selbst eine der Coiffeursalon Beauty Level kurze Zeit lang in Wettingen ge- stammen aus Wettingen. Es ist wohnt und das Stadion Altenburg schön, dass der Anlass von der Rekennengelernt, als ich für den FC gion unterstützt wird.» Noch immer Neuenhof Fussball spielte», erzählt versucht er, weitere Sponsoren zu Schmid. Das altehrwürdige Stadion finden, damit möglichst viel Geld sei ein Bijou und verfüge zudem zusammenkommt. Tickets für 10 Franken pro Eintritt sind vor Ort erhältlich. Auch abseits des Fussballfeldes wird Zu«Ich habe stundenlang und Zuschauern am nachts nach E-Mail-Adres- schauerinnen Anlass etwas geboten. Neben Foodsen gesucht.» trucks, Verpflegungsständen von Vereinen und Sponsoren und einem REMO SCHMID, PLAY FOR CHARITY Bierzelt wartet auch ein Torwandschiesswettbewerb auf das Publiüber viel mehr Platz als das Letzi- kum. Überdies wird Sänger Pascal grund. «Es hat einfach gepasst und Camenzind auftreten. Schmid hat als FC-Wettingen-Präsident Pierluigi zudem noch eine weitere ÜberraGhitti sich ebenso begeistert zeigte, schung auf Lager: ein eigens für den war der Fall klar», sagt Schmid, der Anlass komponiertes Lied, das von mit über 1000 Zuschauerinnen und Vorstandsmitglied Sandra Lattore, Zuschauern am 22. August rechnet. der Zürcher Sängerin Tariah und Begrüsst hätten die Aktion auch die dem DJ Swissivory vorgestellt wird. Gemeinde Wettingen und der Kan- «Wir scheuen keine Mühen», sagt ton Aargau. Beide gaben dem Coro- Schmid. Schliesslich gehe es um naschutzkonzept grünes Licht. «Die einen guten Zweck. Zuschauer müssen ein Zertifikat Hinweis: Tickets an der Tageskasse, vorweisen, das attestiert, dass sie Einlass am 22. August ab 11 Uhr.

Zum Artikel «Festival trotz Regen ein Riesenerfolg» Was die Verantwortlichen dazu bewogen hat, eine Technoveranstaltung unter freiem Himmel in direkter Nähe zu einem Wohngebiet und einem Bauernhof mit Tieren zu bewilligen, ist mir völlig schleierhaft. Dass man meint, man müsste das Tägi aufpeppen und «Events» anbieten, ist ja an sich nachvollziehbar. Es kommen dann aber fragwürdigerweise unter anderem eine wochenlange Chilbi und Hüpfburg samt den dazugehörigen Lärmemissionen dabei heraus. Die Durchführung einer Technoparty ist dann aber doch eine ganz andere Geschichte, die man durchaus als Frechheit bezeichnen darf. Es kam zu Anrufen bei der Polizei und um Mitternacht war endgültig Schluss. Ich hoffe, es ist den Verantwortlichen eine Lehre, eine solche Veranstaltung nie wieder zu bewilligen. Ich persönlich warte eigentlich auf kreativere Ideen, zum Beispiel die Durchführung von Konzerten ohne Lautsprecherverstärkung, die nur auf Handmade-Musik Benno Albers, Wettingen setzen.

In eigener Sache Die Redaktion entscheidet über die Publikation von Leserbriefen. Sie behält sich vor, Kürzungen vorzunehmen. Leserbriefe zu den Gesamterneuerungswahlen werden nur abgedruckt, wenn sie von Einwohnern der jeweiligen Gemeinde stammen. Die Redaktion INSERATE

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Ideen und Engagement sind gefragt Die engage-Kampagne ist abgelaufen. Doch auch in Zukunft will die Gemeinde wissen, was die Jugendlichen bewegt, und sie unterstützen, ihre Ideen und Anliegen umzusetzen. MELANIE BÄR

«Die engage-Kampagne ist mit ein Grund, dass ich für den Einwohnerrat kandidiere», sagt Ema Savic. Die 18-jährige Kantischülerin hat sich im Herbst 2020 auf den Aufruf der Gemeinde gemeldet und mehrere Themen eingereicht. Ihr Anliegen: mehr Biodiversität und die Senkung des Fleischkonsums. Diese hat sie auch öffentlich vertreten, fand im Rahmen des Projekts Gleichgesinnte und wurde bei ihrem Engagement von Fachleuten aus der Gemeinde begleitet. Das blieb auch den Lokalparteien nicht verborgen. Nach einem öffentlichen Auftritt in den Medien nahm WettiGrün Kontakt mit ihr auf. Später wurde sie angefragt, ob sie als Einwohnerrätin kandidieren wolle. Savics Inputs gehören zu den 60 Meldungen, die auf der Plattform engage.ch von Wettinger Jugendlichen eingereicht worden waren. Im Januar konnten die Jugendlichen ihre Ideen an einem virtuellen Treffen mit Gleichaltrigen sowie mit Politikern und Fachleuten diskutieren, sich vernetzen und Ratschläge für die Umsetzung holen. Zumindest diejenigen Anliegen der 16 Jugendlichen, die an dieser Onlineveranstaltung teilgenommen hatten. «Denn

Auch wenn vor einer Woche der Abschluss der engage-Kampagne stattfand, sind die Ideen der Jugendlichen gefragt. Ziel ist nicht, Anliegen einfach zu deponieren und von anderen umsetzen zu lassen, sondern dass sich die Jugendlichen selbst für die Umsetzung engagieren. Die Gemeinde ist aber bereit, Unterstützung zu leisten», sagt Nina Eggenberger, Leiterin der Fachstelle Gesellschaft und Sport. Jugendliche erhalten Begleitung Einer, der die Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Anliegen begleitet hat, ist Einwohnerrat Damien Campino. Zwei Jugendliche wollen sich für mehr Schulwegsicherheit einsetzen. Sie planen, bei Gleichaltrigen auf den sozialen Medien eine Umfrage zu starten, um herauszufinden, welche Strassenquerungen sie als Kind gefährlich fanden. Campino machte die Jugendlichen auf den vorhandenen kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) aufmerksam und beriet sie beim Vorgehen. Sein Fazit: «Ich musste mir in meiner Rolle als Begleiter bewusst werden, dass ich nur meine Erfahrung weitergebe, jedoch nicht aktiv steuere.» Das Projekt will bewusst auch den Lernprozess der Jugendlichen fördern. Es geht nicht nur um das Resultat, son-

dern auch darum, dass junge Menschen lernen, was es für die Umsetzung einer Idee braucht. Jene Gruppe, die sich für den Bau eines Skaterparks auf dem Areal Kreuzzelg einsetzt, musste kürzlich lernen, dass Geduld gefragt ist und es Rückschläge gibt. Nach erfolgter Baueingabe im März gab es Einwendungen. «Wir unterstützen die Jugendlichen jetzt bei der Lösungssuche», sagt Eggenberger. Bei anderen Anliegen, etwa der gewünschten Buslinie am Lägernhang, zeigte sie den Jugendlichen auf, dass nicht die Gemeinde dafür zuständig ist, und an wen sie sich wenden sollen. «Wenn etwas nicht umsetzbar ist, wollen wir auch aufzeigen, wieso, und nicht einfach nur Nein sagen», so Eggenberger. Mit Standaktion sensibilisieren Erfolgreich war Ema Savic. Sie hat mit der dank engage entstandenen Gruppe eine Standaktion geplant. Die Jugendlichen wollen der Bevölkerung veganes Essen zum Probieren geben und sie so auf die Folgen von weniger Fleischkonsum für die Umwelt sensibilisieren.

Auch wenn das auf ein Jahr befristete engage-Projekt des Dachverbands Schweizerischer Jugendparlamente vor einer Woche offiziell beendet wurde, ist nicht Schluss mit der Unterstützung. Die Gemeinde hat einen digitalen Briefkasten lanciert. Auf der Webseite von engage.ch können Jugendliche ihre Anliegen auch künftig eingeben. Politiker und Fachleute stellen sich weiterhin zur Verfügung, Jugendliche bei der Umsetzung zu unterstützen. Auch Gemeindeammann Roland Kuster sagt: «Ich bin positiv überrascht und freue mich, dass als sichtbares Resultat von engage jetzt sogar mehrere Jugendliche für die Einwohnerratswahlen kandidieren.» Zusätzlich zu Ema Savic kandidiert auch der 19-jährige Gabriel Franz und begründet: «Durch das engage-Projekt kam ich zur Politik.» Eggenberger will die Jugendlichen weiterhin erreichen und postet auf der neu lancierten Instagram-Seite eingereichte Anliegen. Jugendliche sollen so mit Gleichgesinnten vernetzt werden. Weiterhin können Kinder und Jugendliche ihr Projekt beim «Ideentopf» eingeben und finanzielle Unterstützung anfordern.

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GEMEINDE NEUENHOF Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2022/2025 Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates (5 Mitglieder) sowie des Gemeindeammanns und des Vizeammanns vom 26. September 2021 für die Amtsperiode 2022/2025; 1. Wahlgang Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen vom 26. September 2021 wurden bis Freitag, 13. August 2021, 12.00 Uhr, folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet: Gemeinderat (5 Sitze) – Kuster Gerny, Petra, 1969, von Würenlos AG und Trimbach SO, Haldenweg 5a, SVP, bisher – Hofer, Fred Christian, 1968, von Signau BE, Ackerstrasse 16, FDP, bisher – Burger, Daniel, 1971, von Freienwil AG, Ackerstrasse 17, parteilos, bisher – Uebelhart, Martin, 1963, von Neuenhof AG und Welschenrohr SO, Höhenweg 2, Die Mitte, bisher – 1 vakanter Sitz Gemeindeammann – Uebelhart, Martin, 1963, von Neuenhof AG und Welschenrohr SO, Höhenweg 2, Die Mitte, bisher Vizeammann – Kuster Gerny, Petra, 1969, von Würenlos AG und Trimbach SO, Haldenweg 5a, SVP, bisher Für den Gemeinderat, Gemeindeammann und Vizeammann ist gestützt auf die gesetzlichen Bestimmungen im ersten Wahlgang in jedem Fall eine Urnenwahl durchzuführen; diese findet am Sonntag, 26. September 2021, statt (ohne Nachmeldefrist). Im ersten Wahlgang kann jede/r wahlfähige Stimmberechtigte der Gemeinde Neuenhof als Kandidat/in gültige Stimmen erhalten. Gesamterneuerungswahl von Finanz– und Geschäftsprüfungskommission, Steuerkommission und Ersatzmitglied Steuerkommission sowie Stimmenzählende Einwohnergemeinde; Nachmeldefrist Für die vorstehend erwähnten Gesamterneuerungswahlen vom 26. September 2021 wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet: Finanz– und Geschäftsprüfungskommission (7 Sitze) – Joller-Müller, Doris, 1961, von Untersiggenthal AG, Hafnerweg 11, Die Mitte, bisher – Voser, Tim, 1998, von Neuenhof AG, Rüslerstrasse 6, FDP, bisher – Stäuble-Frey, Gabriela, 1964, von Laufenburg AG und Gontenschwil AG, Albertstrasse 17, Die Mitte, bisher – Laube, Sascha Manuel, 1988, von Baldingen AG, Poststrasse 4, parteilos, neu – 3 vakante Sitze Steuerkommission (3 Sitze) – Gerny, Peter, 1951, von Trimbach SO, Haldenweg 5a, SVP, bisher – Schilliger, Guido Albert, 1950, von Malters LU, Stockrainstrasse 8, Die Mitte, bisher – Fessler, Bruno, 1953, von Altbüron LU, Hafnerweg 43, parteilos, bisher Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Sitz) – 1 vakanter Sitz

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NEUENHOF

Die Müllabfuhr wird Alle sind froh, wenn der Müll abgeholt wird. Dahinter stecken viel Aufwand und Muskelkraft. Rund 70 Angestellte der Obrist Transport + Recycling AG entsorgen in mehr als 60 Städten und Gemeinden, was andere wegwerfen – auch in Neuenhof. ROMI SCHMID

Es ist sechs Uhr morgens, als Lukas Ondrisak den Motor des E-Kehrichtfahrzeugs einschaltet. «Mit 255 Kilowattstunden pro Ladung können wir eine Strecke von rund 130 Kilometern zurücklegen, was für einen normalen Sammeltag vollkommen ausreicht», erklärt der Chauffeur. Es ist eines von insgesamt sechs vollelektrischen Autos der Obrist Transport + Recycling AG. Die übrigen 17 Lastwagen laufen mit Dieselmotoren, darunter ein Hybrid. «Unsere strombetriebenen Kehrichtfahrzeuge sind umweltfreundlich, leise und beziehen ihren Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Schweizer Energie», sagt Sabine Bärlocher, Inhaberin der Obrist Transport + Recycling AG, und ergänzt: «Wir stellen kontinuierlich auf Elektro um, denn wir sind überzeugt, dass das die Zukunft ist.»

Stimmenzählende Einwohnergemeinde (8 Sitze) – Bianchi, Kurt Ernst, 1953, von Oberglatt ZH, Hafnerweg 9a, Die Mitte, bisher – Voser, Marco, 1981, von Neuenhof AG, Bifangweg 2, parteilos, bisher – Mekik-Schilling, Stephanie, 1982, von Hornussen AG, Hardstrasse 99, parteilos, bisher – Burger-Weber, Claudia, 1973, von Freienwil AG und Eschenz TG, Ackerstrasse 17, parteilos, bisher – Emmenegger, Josef Johann, 1947, von Wettingen AG und Leuggern AG, Glärnischstrasse 17, Die Mitte, bisher – Trinkler-Berz, Verena, 1957, von Neuenhof AG und Menzingen ZG, Dorfstrasse 22, parteilos, bisher – Feuz, Viviane Maria, 1999, von Beatenberg BE, Im Bungert 1, Die Mitte, bisher – 1 vakanter Sitz Nachmeldefrist (gilt nicht für Gemeinderatswahlen) Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist gemäss § 30a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Die Nachmeldefrist gilt ab Publikation im amtlichen Publikationsorgan (Limmatwelle). Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bis am Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen werden. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro Neuenhof als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze wäre am 26. September 2021 eine Wahl an der Urne durchzuführen. Neuenhof, 19. August 2021

WAHLBÜRO NEUENHOF

Seit 4 Jahren dabei: Dominik Ondrisak.

Die Saubermänner (v. l.): Davide Siletta und die Säcke ohne Ende Montags fährt Lukas Ondrisak jeweils die Neuenhof-Tour. «Uns erwarten viele Einfamilienhäuser, Wohngebiete und Säcke ohne Ende», sagt er. Dann gehts auch schon los. Die ersten Säcke und Tonnen stehen an der Strasse. Die Belader, Dominik Ondrisak und Davide Siletta, schwingen sich von ihren Trittbrettern, die am Heck des Fahrzeugs befestigt sind. Die Säcke fliegen innert Sekunden in die Presse. «Immer schön aus der Drehung werfen», sagt Dominik und schmunzelt, «das ist das Geheimnis.» Das und der «Krakengriff»: drei Säcke in jeder Hand. «Mit der Zeit wird man schneller», sagt der Belader, der seit rund vier Jahren dabei ist. Immer wieder komme es vor, erzählt er, dass die Leute Sperrgut und Möbel mit dem Müll entsorgen oder keine Abfallmarke auf die Säcke kleben. «Das ist ärgerlich. Jeder sollte seinen Müll richtig entsorgen.» Bei Verstössen gegen die Entsorgungsregeln muss die Müllabfuhr den Abfall nicht mitnehmen. 35 Tonnen Müll Einer fährt, zwei laden auf – so die Aufgabenverteilung. Dazwischen wird immer wieder mal abgewechselt, und manchmal packt auch der Chauffeur mit an. «Ich fahre lieber, aber ich helfe auch mal mit oder bin auf einer Tour der Belader», sagt der junge Chauffeur, der jeweils die Montagstour durch Neuenhof fährt.


WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

elektrisch

AUS DEM GEMEINDERAT

Brüder Lukas und Dominik Ondrisak.

Romi Schmid

In Neuenhof wird der Müll mit einem E-Kehrichtfahrzeug entsorgt. Seit zwei Monaten habe er das Lastwagenbillet, erklärt er stolz. Seitdem arbeitet er als Chauffeur und nur noch aushilfsweise als Belader. «Als Belader ist man am Ende des Tages körperlich müde, als Chauffeur mental», erklärt Lukas Ondrisak, der gern am Steuer des E-Fahrzeugs sitzt. «Im Vergleich zum Dieselfahrzeug sind die Elektrolastwagen viel geschmeidiger zum Fahren», erklärt er und schaut auf die Uhr. Die Zeit läuft. Fünf Stunden haben die drei Männer noch für ihre Tour durch Neuenhof. Bis dahin gilt es, noch einige Ladungen Müll in die Presse zu werfen. Alles unter Kontrolle Behutsam lenkt Lukas Ondrisak das tonnenschwere Müllfahrzeug durch die Strassen. Schifft es um enge Kurven, manövriert rückwärts und behält seine Kollegen über eine Kame-

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ra und die Rückspiegel ständig im Auge. «Da soll mal einer sagen, Männer können kein Multitasking», sagt er lachend. Er fährt, funkt und behält die Uhr akribisch im Blick – denn: Alles ist genau getaktet. «Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen unseren Zeitplan einhalten, sonst stehen wir plötzlich irgendwo im Stau», sagt er. Nach knapp drei Stunden muss die erste Ladung entleert werden. Lukas Ondrisak lenkt den Müllwagen dazu nach Turgi in die Kehrichtverbrennungsanlage, wo der Abfall der Neuenhofer gesammelt wird. Nach dem Entladen gehts wieder auf die Strasse. Rund 35 Tonnen sammeln die drei so im Laufe eines Tages ein. «Es gibt noch viel zu tun», sagt der junge Chauffeur und steigt wieder auf seinen Sitz. Er drückt aufs Gas, und der orange Riese ruckelt leise davon.

Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof im kleinen Rahmen Die Hauptübung der Feuerwehr Neuenhof vom 3. September kann aufgrund der nach wie vor geltenden Abstands- und Hygienevorschriften auch dieses Jahr nur im kleinen Rahmen stattfinden. Der Anlass wird feuerwehrintern mit verschiedenen Verabschiedungen und Beförderungen durchgeführt. Feuerwehr und Gemeinderat bedauern, dass man der interessierten Bevölkerung von Neuenhof dieses Jahr erneut keine der unterschiedlichen Übungen wie die Rettungen von Personen und Tieren, den Einsatz bei Elementarereignissen und die Brandbekämpfung jeglicher Art usw. präsentieren kann. In Neuenhof leisten etwa 80 eingeteilte Männer und Frauen sehr engagiert ihren Feuerwehrdienst. Die Feuerwehr sorgt rund um die Uhr für die Sicherheit der Einwohnerinnen und Einwohner von Neuenhof und ist im Milizsystem organisiert. Pro Jahr finden jeweils an einem Dienstagabend ca. 10 zweistündige besoldete Übungen statt. Die Feuerwehr Neuenhof rückt etwa 25- bis 30-mal pro Jahr zu Ernstfällen aus.

Parkplatzes, auf der Parzelle Nr. 2243, Eichstrasse 25, in Neuenhof. Josef und Brigitta Höfler, Lagerstrasse 25, Neuenhof, für die Erstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, auf der Parzelle Nr. 494, Lagerstrasse 25, in Neuenhof; Magenta Blumen (Kishta), Zürcherstrasse 142, Neuenhof, für die Neubeschriftung der bestehenden Reklametafel, auf der Parzelle Nr. 507, Zürcherstrasse 142, in Neuenhof; Willi Egloff AG, Bankstrasse 11, Neuenhof, für die Errichtung einer Reklametafel, auf der Parzelle Nr. 580, Zürcherstrasse 156, in Neuenhof; Alexander Wenzinger, Hardstrasse 50, Neuenhof, für die Erstellung einer Luft-WasserWärmepumpe aussen, freistehend an Fassade, auf der Parzelle Nr. 1966, Lindenstrasse 8, in Neuenhof; Alexander Wenzinger, Hardstrasse 50, Neuenhof, für die Erstellung einer Luft-Wasser-Wärmepumpe aussen, freistehend an Fassade, auf der Parzelle Nr. 334, Hardstrasse 50, in Neuenhof. Beat Rölli, Badenerstrasse 16, 5442 Fislisbach, für die Erstellung eines Imbissstandes (Grillarena) mit Zelt, auf der Parzelle Nr. 2366, Industriestrasse 15, in Neuenhof; Salvatore und Dolores Brex, Ackerstrasse 10, Neuenhof, für die Erstellung eines SichtschutInstandsetzung historische Paul-Fi- zes, auf der Parzelle Nr. 128, Ackerscher-Brücke («Gwaggelibrugg») strasse 10, in Neuenhof. Wettingen/Neuenhof, Information Baustart/Einweihung Alte Holzbrücke Öffnungszeiten der GemeindeverwalDie historische Brückenverbindung tung Die Öffnungszeiten und ErPaul-Fischer-Brücke («Gwaggeli- reichbarkeit (Schalterdienst) sind brugg») zwischen der Damsau und wie folgt: Montag, 8–11.30 und der Wettinger Klosterhalbinsel ist 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, sanierungsbedürftig (siehe Artikel 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, Seite 18). Die Bauarbeiten beginnen 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, am 23. August und dauern voraus- E-Mail: gemeindekanzlei@neuensichtlich bis Ende November. Das hof.ch. geplante Einweihungsfest der Alten Holzbrücke wird auf das Frühjahr 2022 verschoben. Nach deren Sanie- INSERATE rung ist eine gemeinsame Einweihung der beiden verbindendenden Brücken zwischen Wettingen und Neuenhof vorgesehen. Das genaue Datum wird zu gegebener Zeit in den Gemeinderatsnachrichten und auch auf der gemeindeeigenen Webseite (www.neuenhof.ch) publiziert. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung wurde erteilt an: Heidi Zmilacher und Kurt Dietrich, Tannenhofstrasse 4, Neuenhof, für den Ersatz einer bestehenden Garage durch eine Grössere, auf der Parzelle Nr. 2120, Tannenhofstrasse 4, in Neuenhof; Peter Truniger, Eichstrasse 25, Neuenhof, für die Erstellung eines Besucher-

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GEMEINDE KILLWANGEN Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022 – 2025 Angemeldete Kandidaturen a) Urnenwahlen Gestützt auf § 29a Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass für die Gemeindewahlen vom 26. September 2021 innert gültiger Frist folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet wurden: Gemeinderat (5 Personen für 5 Sitze) – Hubmann Walter, 1956, von Zürich ZH, Killwangen AG und Fischingen TG, Mühlehaldenstrasse 1, parteilos, bisher – Schmid Hanspeter, 1956, von Killwangen AG und Emmen LU, Zelgliweg 1, parteilos, bisher – Schmid Markus, 1966, von Ehrendingen AG, Rütihaldenstrasse 7, Die Mitte, bisher – Gisler Christa, 1960, von Schattdorf UR und Spreitenbach AG, Birkenweg 2, parteilos, neu – Kreuzmann Martin, 1979, von Ruswil LU, Steinigstrasse 2, Die Mitte, neu Gemeindeammann (1 Person für 1 Sitz) – Schmid Markus, 1966, von Ehrendingen AG, Rütihaldenstrasse 7, Die Mitte, neu Vizeammann (1 Person für 1 Sitz) – Hubmann Walter, 1956, von Zürich ZH, Killwangen AG und Fischingen TG, Mühlehaldenstrasse 1, parteilos, bisher

Killwangen

Spreitenbach

Kauffrau/Kaufmann Lehrstellen auf August 2022 Auf den Gemeindeverwaltungen Killwangen und Spreitenbach sind per August 2022 noch Lehrstellen als Kauffrau oder Kaufmann zu besetzen. Killwangen bietet eine Spreitenbach zwei Lehrstellen an. Bist du Bezirks- oder Sekundarschüler/in, hast Freude am Umgang mit Leuten, liebst abwechslungsreiche Arbeiten, bist zuverlässig und arbeitest exakt? Dann bist du bei uns genau richtig. In der Gemeindeverwaltung erwartet dich eine Vielzahl interessanter und abwechslungsreicher Tätigkeiten. Du arbeitest während deiner 3-jährigen Lehrzeit in verschiedenen Verwaltungsabteilungen (beispielsweise Einwohnerdienste, Gemeindekanzlei, Finanzverwaltung, Steueramt usw.) und lernst so die zahlreichen Dienstleistungen einer öffentlichen Verwaltung kennen. Fühlst du dich angesprochen? Dann sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen an die jeweilige Gemeindeverwaltung. Bei Fragen steht für Auskünfte gerne zur Verfügung:

Für Gemeinderat, Gemeindeammann und Vizeammann ist im ersten Wahlgang eine stille Wahl nicht möglich, d.h. es findet zwingend eine Wahl an der Urne statt. Diese Urnenwahl findet am 26. September 2021 statt. Im ersten Wahlgang kann jede/r wahlfähige Stimmberechtigte der Gemeinde Killwangen als Kandidat/in gültige Stimmen erhalten.

Gemeinde Killwangen, Frau Nicole Lorgé, Schürweg 2, 8956 Killwangen

b) Nachnomination Gestützt auf § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass innert gültiger Frist folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet wurden:

Wir freuen uns auf deine Bewerbung.

Gemeinde Spreitenbach, Frau Tanja Peric, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach Gemeinderäte Killwangen und Spreitenbach

Finanzkommission (2 Personen für 3 Sitze) – Feller Christian, 1978, von Strättligen BE, Dorfstrasse 8, parteilos, bisher – Heymann Fredi, 1954, Bremgarten AG, Fadackerstrasse 5, parteilos, bisher – 1 vakanter Sitz Steuerkommission (3 Personen für 3 Sitze) – Gisler Christa, 1960, von Schattdorf UR und Spreitenbach AG, Birkenweg 2, parteilos, bisher – Tiesnes Isabella, 1968, von Gansingen AG, Mühlehaldenstrasse 1, parteilos, bisher – Rothenbühler Hans-Peter, 1955, von Killwangen AG, Schürweg 3, parteilos, neu Ersatzmitglied Steuerkommission (1 Person für 1 Sitz) – Fischer Manuel, 1964, von Triengen LU und Zürich ZH, Bollackerweg 14, SP Spreitenbach, bisher Stimmenzähler (3 Personen für 3 Sitze) – Schraner Herbert, 1948, von Zürich ZH und Laufenburg AG, Rütenenstrasse 11a, parteilos, bisher – Würsch Manya, 1961, von Killwangen AG und Zürich ZH, Dorfstrasse 2, Die Mitte, bisher – Frauchiger Heinz, 1945, von Wyssachen BE, Brühlstrasse 37, parteilos, neu Ersatzmitglieder Stimmenzähler (2 Personen für 2 Sitze) – Gross Katrin, 1961, von Ebnat-Kappel SG, Zürich ZH und Kirchberg SG, Ahornweg 2, parteilos, bisher – Walpen Rita, 1958, von Eschenbach SG und Goms VS, Ahornweg 14, Die Mitte, bisher Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, ist gemäss § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) eine Publikation der Namen mit Nachmeldefrist von fünf Tagen anzusetzen, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von zehn Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Killwangen bis am Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei Killwangen bezogen oder auf www.killwangen.ch heruntergeladen werden. Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro Killwangen als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze wäre am 26. September 2021 eine Wahl an der Urne durchzuführen. Killwangen, 13. August 2021

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KILLWANGEN

WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

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Mythisches aus Killwangen Schüler aus Killwangen haben ein Buch mit Sagen geschrieben und es der Gemeindebibliothek Spreitenbach übergeben. ROBIN SCHWARZ

Es waren einmal Schüler und Schülerinnen der dritten und vierten Klasse aus Killwangen. Lehrerin Céline Bernet nahm in ihrem Unterricht – ganz gemäss Lehrmittel «Die Sprachstarken» – mit ihren Schützlingen das Thema Sagen und Mythen durch. Man mag sich vielleicht selber noch an die eigene Schulzeit, zum Beispiel an die Geschichte der Teufelsbrücke. Oder an jene des Egelsees bei Bergdietikon, wo einst ein böser Raubritter sein Unwesen getrieben haben soll. Nach Wehklagen eines Opfers soll ein gewaltiger Sturm über der Burg des Unholds zusammengebrochen sein. Danach soll sich an der Stelle nur noch ein schwarzer See befunden haben: der Egelsee. Inspiriert von diesen und anderen Sagen war der Auftrag schnell klar: Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre eigene Sage schreiben. «Das Faszinierende war, dass man eine Geschichte schreiben kann, die zum Teil wahr und zum Teil erfunden ist», sagt Schüler Fabrice Schuler. So könne man auch Fantasiefiguren einbauen, zum Beispiel den Teufel oder Feen. Bei ihm komme der nordische Gott Thor vor, erzählt er. «Ich hatte von Anfang an Tausende Ideen im Kopf», sagt Fabrice. Oft würden ihm zuerst Titel einfallen, aus denen sich

Nach offizieller Übergabe: Lehrerin, Kinder, Bibliothekarinnen – und Buch. danach eine Geschichte ergibt. «So habe ich meine Geschichte entwickelt, bis sie vor den Ferien fertig geworden ist.» Der Titel seiner Geschichte: «Sierre, die magische Stadt». Ein anderer Titel, der ihm leider erst später eingefallen sei, war «Die Rache des Untoten», schildert Fabrice. Vielleicht werde er die Geschichte noch in der Freizeit schreiben, Schreiben mache ihm schon Freude, aber eigentlich möchte er nicht Schriftsteller werden, sondern eher Geologe, sagt der Schüler. Seine Geschichte sei mystisch geschrieben und etwas unheimlich, berichtet Lehrerin Bernet. Trotzdem sei es einigen Schülerinnen und Schülern schwergefallen, Sagen zu schreiben, manche wurden eher zu Abenteuergeschich-

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ten. Der Transfer von der Idee zum fertigen, verständlichen Text sei gar nicht so einfach gewesen. «Die Schüler haben mir ihre Geschichten erzählt, und ich habe geantwortet, ja, jetzt musst du es nur noch so aufschreiben», sagt Bernet lächelnd. Schreibtraining für Primarschüler «Die Geschichte, die man im Kopf hat, ist nicht unbedingt jene, die man schreibt, deshalb mussten sie auch überarbeitet werden.» Zusammen mit der Sprachförderung und Assistenz sei es ihnen aber gelungen, eine gute Sammlung an Geschichten zusammenzustellen. «Das Schöne für die Kinder war, dass sie, innerhalb gewisser Richtlinien, einmal schreiben durften, was sie wollten», erzählt Bernet weiter. Ein

Mädchen, Lidia, sagt Bernet, sei noch weiter gegangen und habe gar mit Kapiteln gearbeitet, andere Kinder wiederum hätten auch Illustrationen abgeliefert, «damit auch jene, die nicht so gut lesen können, sich die Geschichte gut vorstellen können», sagt eine Schülerin. Doch aus dem blossen Sagenschreiben wurde mehr, als die beiden Schülerinnen Amy Zurkinden und Lorena Esposito auf sie zugekommen seien, erzählt Céline Bernet. «Wir waren dabei, die Geschichte zu schreiben, als es uns langweilig wurde», sagt Lorena. Bernet lacht. «Dann hatten wir die Idee für das Buch», sagt Amy. «Aber unsere Geschichten waren zu kurz für jeweils ein Buch, deshalb fanden wir, es wäre cool, wenn die ganze Klasse zusammen ein Buch macht», sagt Lorena. Amy: «Und, dass wir es in der Bibliothek ausstellen könnten, damit andere es lesen können.» «Zunächst war ich überfragt, ob so etwas überhaupt geht. Bei der Gemeindebibliothek Spreitenbach fand man die Idee toll und so hat das dann langsam Form angenommen», sagt Bernet. «Damit wurde dann alles viel offizieller, als das ursprünglich gedacht war.» Vor acht Tagen hatten die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Céline Bernet die Sammlung offiziell der Bibliothek übergeben, wo sie jetzt an bester Lage darauf wartet, ausgeliehen zu werden. Als Dankeschön gab es für jeden eine Glace und eine Capri-Sonne, bevor die Klassen bei schönstem Sommerwetter wieder zurück an die Schule in Killwangen spazierten.

VEREINSNACHRICHT STV Killwangen in neuer Grösse am «Fuuschte» in Spreitenbach «Ein legendärer Event im Limmattal» schreibt der STV Killwangen über das Faustball-Dorfturnier in Spreitenbach, an welchem der STV Killwangen «schon immer sehr gut vertreten» gewesen sei. Dieses Jahr sogar besonders gut, denn die junge Garde stellte gleich zwei zusätzliche Mannschaften: «KILLwangenER Ladies» und «Killwangen jr.» Mit den traditionellen Teams «Killwangen 1 und 2» dazu, reisten die Killwangener mit insgesamt 4 Mannschaften nach Spreitenbach, um sich beim «Fuuschte» zu beweisen. «Das Wetter hätte nicht besser sein können», schwärmt der

STV: Auch, dass sich wiedermal Jung und Alt an einen Anlass treffen durfte, sei «einfach nur der Hammer» gewesen. «Killwangen jr.» räumte sogar gleich den 1. Platz in der Kategorie B ab. «Das motiviert und macht happy. Wir sind sehr stolz, auch auf unsere «Killer Ladies», die sich wacker geschlagen haben», so der STV. Auch «Killwangen 1» erreichte den 2. Platz in der Kategorie A, Hut ab. «Killwangen 2» schaffte es auf den 4. Platz der Kategorie B, und die «Ladies» auf den 9. Es sei viel gegangen in den letzten Monaten, schreibt der STV. «Unser Turnverein ist dabei, sich weiterzuentwickeln. Wir wollen für Killwangen das Sport- und Freizeitangebot

Fausten gut: Spieler und Spielerinnen des STV Killwangen. erweitern, bei welchem es für alle Altersgruppen was dabei haben soll», so der STV weiter. Bereits zwei neue Sektionen würden seit dem Frühjahr im Namen des STV Killwangen turnen. In diesen Sektionen sei «die junge Garde von Killwangen» vertreten,

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Frauen und Männer, die nach der Jugi weiterhin zusammen turnen. Jeden Dienstag und Mittwoch treffen sie sich für Sport und Spass in der Halle, auf dem Platz oder dem Rasen. «Jeder ist herzlich willkommen», lässt der STV verlauten. (zVg)


Öffentliche Auflage eines Nationalstrassenprojekts N01 – SABA Limmattal 1. Das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat gestützt auf Art. 27a bis 27c des Bundesgesetzes über die Nationalstrassen (NSG, SR 725.11), auf Art. 12 der Verordnung über die Nationalstrassen (NSV, SR 725.111) sowie auf Art. 27 ff des Bundesgesetzes über die Enteignung (EntG, SR 711) das ordentliche Plangenehmigungsverfahren inkl. Rodungsgesuch eingeleitet. 2. Öffentliche Planauflage Das Projekt (Neubau Strassenabwasserbehandlungsanlage inkl. Ableitung und Rodungsgesuch) liegt während der Auflagefrist (30 Tage) beim Kanton Zürich und der Stadt Dietikon sowie bei der Gemeinde Spreitenbach während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur öffentlichen Einsichtnahme auf: • Bauverwaltung Spreitenbach, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach • Kanton Zürich, Amt für Mobilität, Neumühlequai 10, 8090 Zürich, 3. Stock, Eingangsbereich • Stadtverwaltung Dietikon, Bausekretariat, Bremgartnerstrasse 22, 8953 Dietikon Die Auflagefrist läuft vom 23.08.2021 bis 21.09.2021. Das Bauvorhaben ist zur Veranschaulichung im Gelände ausgesteckt respektive profiliert. Ebenso sind die geänderten Grundstücksgrenzen gekennzeichnet. Einwände gegen die Aussteckung oder die Aufstellung von Profilen sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Kochergasse 10, 3003 Bern, vorzubringen (Art. 27a NSG). Wird durch die Enteignung in Miet- und Pachtverträge eingegriffen, die nicht im Grundbuch vorgemerkt sind, so haben die Vermieter und Verpächter davon ihren Mietern und Pächtern sofort nach Empfang der Anzeige Mitteilung zu machen und den Enteigner über solche Miet- und Pachtverhältnisse in Kenntnis zu setzen (Art. 32 EntG).

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3. Verfügungsbeschränkung Mit der Zustellung der persönlichen Anzeige oder des Enteignungsgesuchs an den zu Enteignenden dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen mehr getroffen werden. (Art 27b Abs. 3 NSG und Art. 42-44 EntG). 4. Anhörung betroffener Dritter Wer nach den Vorschriften des Eidgenössischen Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des Bundesgesetzes über die Enteignung Partei ist, kann gestützt auf Art. 27d NSG während der Auflagefrist gegen das Projekt beim Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), Kochergasse 10, 3003 Bern, schriftlich mit Antrag und Begründung Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Gemeinden wahren ihre Interessen mit Einsprache. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den strengen Voraussetzungen in den Artikeln 39 – 41 EntG sind beim UVEK einzureichen.

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WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT Gesamterneuerungswahlen Im Rahmen der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022–2025 kommt es beim Gemeinderat zu einer Kampfwahl. Für die 5 zu besetzenden Sitze haben sich 7 Personen angemeldet. Bei den Kommissionswahlen zeigt sich die Ausgangslage unterschiedlich mit gleicher Anzahl an Anmeldungen wie offene Sitze oder aber mit etwas weniger Kandidaten als Sitze. Weiterführende Informationen sind dem separaten Inserat zu entnehmen.

Sicherung Trinkwasserversorgung Die generelle Wasserversorgungsplanung 2020–2050 zeigt gestützt auf erfolgte Grosspumpversuche auf, dass in Spreitenbach die Wasserbeschaffung heute sowohl bei durchschnittlichem Verbrauch wie auch bei Maximalverbrauch keine Probleme darstellt. Allerdings verfügt Spreitenbach über weniger Trinkwasserreserven, als dies bisher angenommen wurde. Die zuständige Verwaltungskommission der Gemeindewerke hat dem Gemeinderat daher unter anderem empfohlen, ein zusätzliches Grundwasser- Festliche Ansprache: Markus Mötteli heisst die Neuzuzüger willkommen. rsz Viele infizierte Reiserückkehrer Die pumpwerk zur Absicherung der WasInfektionszahlen bei Reiserückkeh- serversorgung zu erstellen und das rern steigen im Kanton Aargau Bevölkerungswachstum langfristig stark an. Mutmasslich etwa 30 bis zu beschränken. Der Gemeinderat 40 Prozent der gesamten Infektions- hat die beantragte Strategie genehzahlen sind derzeit auf Reiserück- migt und entsprechende Schritte zur Die Gemeinde Spreitenbach sich unter dem Schatten des grossen Ahornbaumes gemütlich gemacht, kehrende zurückzuführen. Testka- Umsetzung in die Wege geleitet. hat neu Zugezogene zu während Kinder mit dem Brunnen pazitäten gibt es im Kanton Aargau spielten. Gemeindepräsident Margenug – insbesondere an den klei- Pilzkontrolle Die Pilzkontrolle findet einem sommerlichen Willfür die Gemeinde Spreitenbach in kommensfest eingeladen. kus Mötteli (Die Mitte) spazierte neren Spitälern. Alle Reiserückkehrenden sind Baden an der Mellingerstrasse 136 zwischen den Leuten hin und her, dringend aufgefordert, sich auch statt. Die Kontrollstelle ist wie folgt lud sie dazu ein, sich am Getränkeohne Symptome testen zu lassen. geöffnet: 21./22./28./29. August, 17 ROBIN SCHWARZ buffet gütlich zu tun. Als dann Mötteli zum Mikrofon Bei Symptomen sollen sich auf je- bis 18 Uhr; im September von Mon- «Neu» ist ein relativer Begriff – vor den Fall alle Personen testen lassen, tag bis Freitag zwischen 17 und 18 allem während der Pandemie. Tat- griff – mit kleineren technischen auch solche, die bereits zweimal ge- Uhr sowie am Wochenende jeweils sächlich von «Neuzuzügern» zu Schwierigkeiten – und die Wartenimpft sind. Wer Reiserückkehrende von 17 bis 19 Uhr; im Oktober mon- sprechen, wenn einige von ihnen den endlich formell willkommen kennt, ist aufgefordert, diese auf die tags bis sonntags von 17 bis 18 Uhr. seit bereits zwei Jahren in Spreiten- hiess, ging ein lauer Sommerwind. bach wohnen, ist also eher unge- Mötteli gab den Neuzuzügern Testmöglichkeit hinzuweisen. Damit lässt sich die Verbreitung des Termine 23. August: unentgeltliche nau. Da aber letztes Jahr der Neu- einen Crashkurs in Sachen SpreiVirus durch Reiserückkehrer ver- Rechtsauskunft, zwischen 17 und 18 zuzügeranlass ausfallen musste, tenbach, mimte den SpreitenbaUhr, Gemeindehaus Spreitenbach. entschied sich die Gemeinde, das cher Historiker, erklärte das Gehindern. dieses Jahr nachzuholen und somit meindewappen, die Herkunft des auch jene Spreitenbacher willkom- Namens, schwärmte vom WachsINSERATE men zu heissen, die das letzte Jahr tum und Aufstieg der Gemeinde, zwangsläufig zuhause bleiben vom Shoppi Tivoli, von der Ummussten. Ursprünglich war ge- weltarena und seinem Liebling, plant, den Anlass auf der Terrasse seinem lang gehegten grossen des Gemeindehauses durchzufüh- Traum: von den Kinos in SpreitenGEMEINDE SPREITENBACH ren, aufgrund der Coronabestim- bach. Das passte zur Eröffnung, denn mungen und vieler Anmeldungen mit typischem Mötteli-Humor beschwenkte man aber um. Infolge PERSONALAUSFLUG sind am Man traf sich also bei allerbestem antwortete dieser zu Beginn die Wetter mit schönem goldenem Frage, wieso wohl die Neuzuzüger Freitag, 27. August 2021 Sommerlicht am letzten Freitag auf Spreitenbach als ihre neue Heimat dem Platz vor dem Gemeindehaus gewählt hätten, gleich selbst: sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des an der Poststrasse. An rund 1000 «Spreitenbach ist die interessantesWerkhofes geschlossen. Haushaltungen seien Einladungen te, spannendste und schönste GeIn dringenden Fällen können erreicht werden: verschickt worden, berichtet Sach- meinde, ich kann mir keinen andebearbeiterin Ursula Beusch, die das ren Grund vorstellen.» Polizei: Tel. 117 Nach längerer Ansprache befand Gros des Neuzuzügeranlasses orgaMötteli dann, es sei nun genug genisiert hatte. Zum Anlass angemelBestattungsamt (Todesfälle): Tel. 079 369 39 92 det haben sich schliesslich rund 90 redet, schliesslich sei die Idee diePersonen, die sich tröpfelnd zwi- ses Anlasses, dass man miteinander Störungsdienst: schen 18 und 19 Uhr auf dem Platz spricht, neue Kontakte knüpft, sich – Elektrizitätsversorgung Tel. 056 402 00 55 eingefunden haben. Es war eine austauschen und kennenlernen bunte Mischung an Menschen von kann. Zum Schluss eröffnete er das – Wasserversorgung Tel. 056 402 01 77 gross bis klein und auch das für Snack-Buffet, das aus verschiedens– Kommunikationsnetz Tel. 056 410 21 20 Spreitenbach typische Kulturenge- ten kleinen Häppchen von Minimisch war gross. So waren bei den pizzas bis Pouletspiessen bestand. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinderat Gesprächen der Grüppchen ver- Dazu ein bisschen Wein, Bier oder Spreitenbach schiedenste Sprachen zu erlau- Cola. Und der Sommerabend konnschen. Einige Besucher hatten es te gut ausgeklungen werden.

Fest für Neuzuzüger


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SPREITENBACH

Gesamterneuerungswahlen Amtsperiode 2022 bis 2025 Anmeldungen für 1. Wahlgang, 26. September 2021 Nachmeldefrist Innert der gesetzlichen Frist wurden folgende Personen angemeldet (Auflistung gemäss § 21 VGPR: zuerst bisherige Kandidaten nach Anzahl Amtsjahren; alsdann neue Kandidaten gemäss Alphabet): Gemeinderat (7 Personen für 5 Sitze) – – – – – – –

Schmid-Hofer Doris, 1960, von Langnau i.E. BE und Lüsslingen-Nennigkofen SO, Eichtrasse 4, FDP, bisher Mötteli Markus, 1958, von Schlatt ZH, Poststrasse 98, Die Mitte, bisher Mohr Roger, 1955, von Buch am Irchel ZH, Poststrasse 89, SVP, bisher Benz Edgar, 1962, von Erstfeld UR, Untere Dorfstrasse 69, SVP, bisher Mayr Adrian, 1971, von Lüsslingen SO, Kirchstrasse 87, parteilos, bisher Oliveri Lorena, 1987, von Zürich ZH und Besenbüren AG, Boostockstrasse 8, parteilos, neu Schütz Patrick, 1983, von Dietikon ZH und Sumiswald BE, Boostockstrasse 8, parteilos, neu

Gemeindepräsident (1 Person für 1 Sitz) – Mötteli Markus, 1958, von Schlatt ZH, Poststrasse 98, Die Mitte, bisher Vizepräsident (1 Person für 1 Sitz) – Schmid-Hofer Doris, 1960, von Langnau i.E. BE und Lüsslingen-Nennigkofen SO, Eichtrasse 4, FDP, bisher Finanzkommission (7 Personen für 7 Sitze) – Betschart Alexander, 1967, von Muotathal SZ, Weiherstrasse 4, FDP, bisher – Fischer Daniel, 1971, von Stetten AG, Groppenackerstrasse 3, FDP, bisher – Bigger Mario, 1967, von Vilters SG, Bahnhofstrasse 73, SVP, bisher – Binder Patrick, 1974, von Baldingen AG und Zürich ZH, Rütilochstrasse 41, parteilos, bisher – Frei Beat, 1971, von Ehrendingen AG, Boostockstrasse 33, Die Mitte, bisher – Rohr-Müller Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 4, parteilos, bisher – Narayan Pierre, 1974, von Speitenbach AG, Poststrasse 54, Die Mitte, neu Geschäftsprüfungskommission (6 Personen für 7 Sitze) – Weber Guido, 1969, von Spreitenbach AG, Raiackerstrasse 5, Die Mitte, bisher – Suter Marcel, 1956, von Zürich ZH und Hildisrieden LU, Baumgartenstrasse 16, SVP, bisher – Graf Peter, 1957, von Zürich ZH, Althaustrasse 40, FDP, bisher – Lieb Johannes, 1984, von Spreitenbach AG, Poststrasse 4, parteilos, neu – Weber Marco, 1999, von Spreitenbach AG, Schmittegass 15, FDP, neu – Zani Flavio, 1973, von Spreitenbach AG, Rütilochstrasse 25, Die Mitte, neu Steuerkommission (3 Personen für 3 Sitze) – Meier Stephan,1964, von Tägerig AG, Grütstrasse 53, FDP, bisher – Salomon-Burri Claudia, 1965, von Ebikon LU und Sent GR, Groppenackerstrasse 27, parteilos, bisher – Rohr Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 14, parteilos, bisher Steuerkommission, Ersatzmitglied (1 Person für 1 Sitz) – Nipp Stefan, 1964, von Sargans SG, Flueweg 7, Die Mitte, bisher Stimmenzähler (6 Personen für 6 Sitze) – Weber Heidi, 1976, von Spreitenbach AG und Remetschwil AG, Raiackerstrasse 5, Die Mitte, bisher – Meier Janine, 1994, von Tägerig AG, Alte Bahnhofstrasse 12, parteilos, bisher – Cruz Guzman Luis, 1977, von Habkern BE und Riggenberg BE, Poststrasse 155, parteilos, bisher – Rohr Monika, 1961, von Hunzenschwil AG, Eichstrasse 14, parteilos, bisher – Fontana Michelle, 1997, von Spreitenbach AG, Flueweg 7, parteilos, bisher – Fischer Sharon, 1999, von Stetten AG, in Spreitenbach, Groppenackerstrasse 3, parteilos, bisher. Stimmenzähler, Ersatzmitglieder (1 Person für 2 Sitze) – Gehringer Petra, 1975, von Arth SZ und Gurtnellen UR, Poststrasse 29, parteilos, bisher Gesetzliche Bestimmungen § 30 (Wahl mit Urnengang) 1 Im ersten Wahlgang kann jede/r wahlfähige Stimmberechtigte (mit Wohnsitz Spreitenbach) als Kandidat gültige Stimmen erhalten. § 30a GPR 1 Sind weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. 2 Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde beziehungsweise vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. 3 Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen. § 30b GPR Bei der Wahl des Ständerates, des Regierungsrates und des Gemeinderates sowie des Gemeindepräsidenten und der Vizepräsidentin ist § 30a nicht anwendbar. Eine Urnenwahl findet in jedem Fall statt. Folgerung Da die Anzahl der Kandidierenden bei der Finanzkommission, der Geschäftsprüfungskommission, der Steuerkommission, dem Ersatzmitglied der Steuerkommission, den Stimmenzählern und den Ersatzstimmenzählern kleiner oder gleich der Anzahl der zu vergebenden Sitze ist, wird für diese Kommissionen/Funktionen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a GPR und § 21b VGPR von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Spreitenbach zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei, Poststrasse 13, Spreitenbach, bis spätestens am Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen oder auf www.spreitenbach.ch im Online-Schalter im Bereich der Gemeindekanzlei heruntergeladen werden. Weiterführende Informationen sind dem GPR, der zugehörigen Verordnung und dem Unvereinbarkeitsgesetz zu entnehmen. Die Gemeindekanzlei steht bei Fragen gerne zur Klärung zur Verfügung. 13. August 2021

Wahlbüro Spreitenbach

Neben der Raiffeisenbank-Fassade ein wenig Sonne auf einem alten Holztor.

zVg

Schlagzeile für einen Bildband

«Die Schweiz lesen» – diese Buchreihe wächst am 26. August um die Ausgabe «Spreitenbach». Zur Feier dieser Neurescheinung findet am Nachmittag unter der Leitung von Graziella Jämsä eine Führung durch die Gemeinde statt.

«Start ist um 15 Uhr an der Bushaltestelle Spreiti West», erklärt Journalistin Graziella Jämsä. «Das hat zwei Gründe. Zum einen trägt die Haltestelle, seit ich sie 1984 kennengelernt habe, schon den dritten Namen.» Zum anderen habe die Ikea 1973 das erste Möbelhaus ausserhalb Schwedens eröffnet. «Meine Familie hat genau auf der anderen Strassenseite gewohnt. Der Alltag des Unternehmens hat unser Leben mitgeprägt.» Was ihrer Meinung nach für viele Menschen in Spreitenbach gilt. «Aber Spreitenbach ist nicht nur gross und laut», betont Graziella Jämsä. Die Architektur im alten Ortskern sei dörflich geblieben. Im Schleipfe-Quartier seien Grünflächen wohl integriert, es gebe zahlreiche Eichhörnchen zu beobachten. «Die ‹Blick›-Schlagzeilen der frühen 80er Jahre beschreiben nicht

Direkt beim Start lässt sich auf fernöstliche Weise Ruhe tanken. das Miteinander der Nationen. Spreitenbach ist eine Reise wert.» Der Bildband von Herausgeber Ueli Suter dient an diesem Nachmittag als Reiseführer. Aber auch für eingefleischte Spreitenbacher und Spreitenbacherinnen kann es spannend sein, damit später einmal selbst auf Entdeckungstour zu gehen. «Sie können in Erinnerungen schwelgen, lachen, schmunzeln und nach ihren Spaziergängen die leeren Seiten am Ende des Buches mit persönlichen Geschichten füllen.» (zVg) Kostenlose Führung: Donnerstag, 26. August, 15 Uhr. Start ist an der Bushaltestelle Spreiti West. Dauer ca. 90 Minuten. Mitbringen: Busticket Zone 572.


WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT

Der Riesenbärenklau gilt als invasive Neophytenart. zVg Neophyten: Invasive gebietsfremde Pflanzen Was sind invasive Neophyten? Neophyten sind gebietsfremde Arten (meist aus anderen Kontinenten), welche vor allem als Zier- und Nutzpflanzen eingeführt oder unbeabsichtigt eingeschleppt wurden und die sich nun in der Natur erfolgreich vermehren. Invasive Neophyten breiten sich rasch und stark aus, haben keine natürlichen Feinde und verdrängen einheimische Arten. Sie können die Gesundheit schädigen (Allergien, Verbrennungen) oder Infrastrukturen destabilisieren, wie zum Beispiel Stützmauern und Bachböschungen, sodass Rutsch-/Erosionsgefahr besteht. Es ist davon auszugehen, dass invasive Neophyten langfristig grosse Kosten verursachen werden: Deshalb besteht dringender Handlungsbedarf. Das Bundesgesetz über den Umweltschutz (USG) und die Freisetzungsverordnung (FrSV) nehmen die Grundeigentümer grundsätzlich in die Pflicht, die Ausbreitung von gebietsfremden Arten zu verhindern.

Neophyten dürfen weder Mensch, Tier und Umwelt noch die biologische Vielfalt sowie die landwirtschaftliche oder forstwirtschaftliche Nutzung gefährden oder beeinträchtigen. Im Umgang mit Neophyten wird deshalb von allen Akteuren eine hohe Sorgfaltspflicht erwartet. Explizit verboten wird das Freisetzen gebietsfremder Arten in besonders empfindlichen oder schützenswerten Lebensräumen wie Naturschutzschutzgebieten, Wald und oberirdischen Gewässern (inkl. drei Meter breiten Pufferstreifen). Weshalb soll ein Grundeigentümer invasive Neophyten bekämpfen? Invasive Neophyten neigen dazu, sich schnell und stark auszubreiten. Je länger man mit einer Bekämpfung wartet, desto schwieriger wird sie. Jedes Neophytenvorkommen kann sich zu einer Quelle der Ausbreitung entwickeln. Grundeigentümer können für entstandene Schäden haftbar gemacht werden, wenn die Ausbreitung von ihrem Grundstück ausging. Grössere Vorkommen von invasiven Neophyten (vor allem bei den Asiatischen Staudenknöterichen und dem Beruf kraut) können den Wert eines Grundstücks – ähnlich wie bei einer Altlast – vermindern. Wichtig: Begrünte Flachdächer sind ein idealer Nährboden für Neophyten. Auch diese sind regelmässig zu kontrollierten und zu pflegen. Wie soll ein Grundeigentümer mit invasiven Neophyten umgehen? 1. Verbotene Neophyten mit angepassten Massnahmen zurückdrängen und bekämpfen. 2. Ein Grundstück ohne verbotene Neophyten ist anzustreben. 3. Das Risiko der unkontrollierten Ausbreitung aller invasiven Neophyten durch angepasste Pflege minimieren. 4. Bei Neuanpflanzungen konsequent auf invasive Neophyten verzichten und möglichst einheimische Arten einsetzen. Die Gemeinde bittet die Einwohnerinnen und Einwohner bei der Bekämpfung von Neophyten um ihre Mithilfe. Merkblätter unter www.wuerenlos.ch > aktuelles.

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Jedes Team zeigte vollen Einsatz im Kampf um den Sieg.

Muriel Zweifel

Volleyballaction im Schwümbi Würenlos Im Schwimmbad Würenlos kämpften am Samstag die Mannschaften der Profiund der Plauschklasse um den Sieg im diesjährigen Volleyballturnier. Wer mochte und gerade nicht spielte, wagte den Sprung ins Kühle.

MURIEL ZWEIFEL

Gespannt warten die Spieler und die Zuschauer auf das Signal zum Spielbeginn. Sie alle sind um oder auf den beiden Beachvolleyballfeldern im Schwimmbad Würenlos verteilt. Hier profilierten sich im Verlauf des Morgens die vier stärksten Teams der Profiklasse. Nun finden die Finalspiele um den ersten und den dritten Rang statt. Guy Mäder, OKVerantwortlicher des Volleyballturniers Würenlos, erteilt den Startpfiff: Zum letzten Mal haben die Mannschaften Zeit, unter der brennenden Sonne ihr Bestes zu geben. Für Mäder und sein siebenköpfiges Team ist es das zweite Mal, dass sie den Volleyballanlass organisieren. Vor zwei Jahren haben sie diesen von ihren Vereinskollegen aus dem Volleyballclub des Turnvereins Würenlos übernommen. Mit dem heutigen Turnier sind die Veranstalter bis anhin zufrieden. «Aufgrund der regnerischen Woche haben wir heute nicht mit so schönem Wetter gerechnet», sagt Mäder. Dass sich so viele Mannschaften innert kürzester Zeit für den Wettkampf angemeldet haben, überrascht ihn weniger. Es seien vor allem die Infrastruktur, das Niveau der Spieler und

Die Sieger der Profiklasse: Giancarlo Otero (l.) und Laurent Schmit. der familiäre Umgang miteinander, die den Anlass für Volleyballspieler aus der Region beliebt machen. Für die Finalisten der Profiklasse steht nach zwölf Minuten und viel Mühe und Schweiss fest, wer Sieger ist. Das Team «2 Brotschnitten ohne Kruste», bestehend aus den Spielern Laurent Schmit und Giancarlo Otero, gewinnt. Die beiden dürfen sich beim Gabentisch als Erste einen Preis aussuchen und entscheiden sich für die Thermosflaschen. Angetreten seien sie ohne grosse Erwartungen, so Schmit. Umso mehr freut sie der Sieg. Nächstes Jahr würden sie gerne wieder teilnehmen. Am Nachmittag geht es weiter mit den Plauschturnieren. Mit dabei sind auch die «Kernlis». Die vier jungen Frauen schätzen die Plauschturniere nicht zuletzt, weil das Niveau hier ebenfalls hoch ist. Nach einer gewonnenen Runde freuen sie sich auf eine Abkühlung im Schwimmbecken. Bereits erfolgreich gespielt haben auch die drei jungen Herren des Teams «Ananas Ingür». Für sie ist es der Spass, der im Vordergrund steht. Den Sieg lassen sie trotzdem nicht aus den Augen.


16 Gemeindewahlen für die Amtsperiode 2022/2025 Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates (5 Mitglieder) sowie des Gemeindeammanns und des Vizeammanns vom 26. September 2021; 1. Wahlgang / Bekanntgabe der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten Gestützt auf § 29a Abs. 3 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass innert gültiger Frist folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet wurden: Gemeinderat (5 Mitglieder) – Möckel Anton, 1963, von Würenlos AG und Baden AG, Buchenweg 6, parteilos, bisher – Kunz Nico, 1984, von Würenlos AG und Wald ZH, Alte Sagi 3, FDP.Die Liberalen, bisher – Wopmann Lukas, 1984, von Würenlos AG und Urdorf ZH, Altwiesenstrasse 31, Die Mitte, bisher – Gerster Rytz Barbara, 1965, von Rüti bei Büren BE, Egnach TG und Zürich, Buechzelgliring 55, Die Mitte, bisher – Rolli Hugo, 1962, von Oberbalm BE, Mattenstrasse 5, parteilos, neu – Schraner Steven, 1981, von Mettauertal AG, Alte Sagi 3, SVP, neu – Senn Consuelo, 1963, von Winterthur ZH, Oberwiesenweg 26, FDP.Die Liberalen, neu Gemeindeammann – Möckel Anton, 1963, von Würenlos AG und Baden AG, Buchenweg 6, parteilos, bisher Vizeammann – Kunz Nico, 1984, von Würenlos AG und Wald ZH, Alte Sagi 3, FDP.Die Liberalen, bisher Für den Gemeinderat, den Gemeindeammann und den Vizeammann ist im ersten Wahlgang eine stille Wahl nicht möglich, d. h. es findet auf jeden Fall eine Urnenwahl statt (§ 30b GPR). Diese Urnenwahl findet am 26. September 2021 statt. Hinweis: Es sind nicht nur die oben aufgeführten Personen wählbar. Im ersten Wahlgang kann jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder als Kandidat gültige Stimmen erhalten (§ 30 Abs. 1 GPR). Stimmen für den Gemeindeammann und den Vizeammann sind nur gültig, wenn diese auf demselben Wahlzettel auch die Stimme als Mitglied des Gemeinderates erhalten (§ 27a Abs. 1 GPR). Gesamterneuerungswahl Kommissionen, 1. Wahlgang / Bekanntgabe der angemeldeten Kandidatinnen und Kandidaten, Nachnomination Gestützt auf § 30a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird zur Kenntnis gebracht, dass innert gültiger Frist folgende Kandidatinnen und Kandidaten angemeldet wurden: Finanzkommission (5 Mitglieder) – Schorno Andreas, 1961, von Steinen SZ und Zürich, Bachstrasse 87, Die Mitte, bisher – Zollinger Thomas, 1976, von Zürich und Pfäffikon ZH, Haldeweg 6, SVP, bisher – Städler Markus, 1982, von Altstätten SG, Buechzelglistrasse 2b, FDP.Die Liberalen, bisher – Renaud-dit-Louis Pascal, 1964, von Neuchâtel und Rochefort NE, Buechzelgliring 59, FDP.Die Liberalen, neu Steuerkommission (3 Mitglieder) – Nötzli Robert, 1969, von Oetwil an der Limmat ZH, Landstrasse 86, SVP, bisher – Waller Roman, 1950, von Luzern, Buechzelglistrasse 2a, FDP.Die Liberalen, bisher – Doessegger-Villiger Bettina, 1975, von Seon AG und Oberrüti AG, Bickackerstrasse 8, Die Mitte, neu Steuerkommission-Ersatz (1 Mitglied) –Niggli Renaud-dit-Louis Ruth, 1965, von Neuchâtel, Rochefort NE und Drei Höfe SO, Buechzelgliring 59, Die Mitte, bisher Stimmenzähler (3 Mitglieder) – Karner-Näf Regula, 1964, von Würenlos AG und Wagenhausen TG, Flühwiesenweg 8, SVP, bisher – Städler-Merki Verena, 1959, von Altstätten SG, Roggenweg 1, parteilos, bisher – Willi-Schabrun Doris, 1971, von Ehrendingen AG und Rudolfstetten-Friedlisberg AG, Erliacherweg 31, Die Mitte, bisher Stimmenzähler-Ersatz (3 Mitglieder) – Rüegg-Meier Beatrice, 1964, von Dällikon ZH, Feldstrasse 37, SVP, bisher – Beusch Thomas, 1963, von Ittigen BE und Grabs SG, Bachwiesenstrasse 21a, parteilos, bisher – Müller Marion, 1972, von Würenlos AG und Hüttwilen TG, Lättenstrasse 14, parteilos, bisher Da die Anzahl der Kandidierenden für die Wahl der oben erwähnten Kommissionen der Anzahl der zu wählenden Mitglieder entspricht oder geringer ist, wird gemäss § 30a GPR eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der weitere Vorschläge eingereicht werden können. Wahlvorschläge sind von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei innert 5 Tagen seit Publikation, d. h. bis Dienstag, 24. August 2021, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann auf der Gemeindekanzlei bezogen oder im Internet unter www.wuerenlos.ch heruntergeladen werden.

WÜRENLOS

«Für viele ist die Elisabeth Gilliéron und Martin Streit sind in der Badi Wiemel die Schatzwächter. Ein Gespräch über die Parallelwelt Badi und die therapeutische Funktion der Kasse. ROBIN SCHWARZ

Wort, beide hören gern zu, aber beide sprechen auch gerne. Und zwar mehr als nur «Sechs Franken, bitte». Es gibt sie überall, diese Berufe, in denen eigentlich mehrere Berufe zusammengefasst sind. Barkeeperinnen oder Coiffeure oder Taxifahrerinnen kennen das zur Genüge. Jemand setzt sich hin und beginnt, aus dem Leben zu erzählen, und man selber hört zu, streut vielleicht eine kleine Lebensweisheit ein. So ergeht es auch der Badikasse. «Es gibt Leute, die kommen nur zum Reden hierher, nicht wegen der Badi. Sie schauen, wie viele Leute es hat, wie warm das Wasser ist, und dann kommen sie zu uns nach vorne, um eine Weile zu plaudern, und gehen dann wieder», erzählt Gilliéron. Es gibt viele Sprechpausen, in denen sich die beiden einfach nur angrinsen, um dann nach einer Weile einen Spruch zu reissen. «Wir wissen von manchen wohl mehr als ihr eigenes Umfeld.»

Sie sitzen nebeneinander in der Badibeiz, das Wetter ist, wie schon den ganzen Sommer bisher, höchst mittelmässig, es schickt erste Regentropfen darnieder und trotzdem strahlen sich beide an. Elisabeth Gilliéron, in Bluse mit Blumenmuster, lacht herzhaft, der Ausdruck der Stimme offen und warm. Neben ihr Martin Streit, mit wettergegerbtem Gesicht, schmunzelt, um die Augen Lachfalten, um den Hals eine recht massive Kette. Die beiden sind das Kassen-Duo am Eingang der Badi Wiemel in Würenlos. Duo nicht nur, weil sie zu Die Kunden vermissen sie Ganz unterschiedliche Menschen seien das, die da jeweils zum Plaudern kommen, «die Älteren kom«Es gibt Leute, die kommen eher zu mir», sagt Streit, «und men nur zum Reden hierdie Jüngeren eher zu mir», sagt Gilher, nicht wegen der Badi.» liéron. Warum sich das so aufteilt, wissen beide nicht. Gilliéron sagt, ELISABETH GILLIÉRON, KASSIERERIN man ziehe sowieso nur die Menschen an, mit denen man gut reden zweit an der Kasse arbeiten, son- kann, Streit sagt: «Wenn der eine dern auch, weil sie ein Team sind, mit dem Herzen kommt, kommt das es mehr als gut miteinander der andere auch so», und hält beide kann. Das merkt man schon nach Hände hohl vor sich hin. «Es gibt zwei Minuten Gespräch. Problemlos da auch keine Eifersucht», sagt spielen sie einander den Ball zu, Streit weiter und Gilliéron ergänzt: niemand fällt dem anderen ins «Wenn du im Gespräch bist, ziehe INSERATE

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Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt. Für allenfalls noch zu vergebende Sitze ist eine Wahl an der Urne durchzuführen (§ 30a GPR). Die Stimmberechtigten des Wahlkreises können die eingereichten Wahlvorschläge und die Namen der Unterzeichner auf der Gemeindekanzlei während der ordentlichen Bürozeiten einsehen (§ 21d Abs. 2 VGPR). Würenlos, 13. August 2021 Wahlbüro Würenlos

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WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

Badi das Ein und Alles» fünfte Saison. Eine ganze Weile. Eine kurze Pause, dann Gilliéron: «Ja, wir sind auch ein gutes Team.» Die beiden sehen sich wieder an. «Ich habe schon oft gesagt, wir sind die Besten», sagt Streit und lächelt. «Bessere als uns gibts hier vorne nicht», lacht Gilliéron, «wir sind auch die Einzigen.»

«Wir sind die Besten hier vorne» – «Wir sind auch die Einzigen», scherzen Streit und Gilliéron. Robin Schwarz ich mich zurück und umgekehrt.» Die Kunden würden sie manchmal sogar vermissen, wenn sie nicht hier seien, sagt Gilliéron. «Dann fragen sie zum Beispiel, wann kommt der Martin wieder? Ist er krank?» Und Streit, über seine Mehrfachrolle als Kassier, Therapeut und Pflästerliherausgeber: «Das isch das, wo fägt.» Hingegen sei die Zeit während der Coronakri-

«Es ist jedes Jahr so, dass im Frühling jemand nicht mehr kommt.» MARTIN STREIT, KASSIERER

se eher unangenehm gewesen. Der Kontakt habe gefehlt. Mit der Maskentragpflicht seien die Leute weniger redselig geworden, aber auch habe man gemerkt, dass die Gäste mehr Mühe mit dem Augenkontakt hatten. «Plötzlich wurde uns wieder bewusst, wie wichtig auch die Augen sind beim Gespräch.» «Wir fragen uns immer wieder, wer wiederkommt», sagt Gilliéron, «gerade auch bei den älteren Leuten.» Immerhin liege ein halbes Jahr zwischen Saisonende und -anfang. «Es ist jedes Jahr so, dass im Frühling jemand nicht mehr kommt», sagt Streit nachdenklich. Man merke das den Leuten manchmal an, man sehe, ob es ihnen gut oder schlecht gehe. Aber dasselbe gilt für

die Jungen und die Kleinen. «Ich habe schon oft gestaunt», sagt Streit, «den habe ich ja noch gesehen, als er so war», und hält die Hand etwas über Tischhöhe. Elisabeth Gilliéron pflichtet energisch bei und lacht. In der Badi sieht man ganz unmittelbar, wie die Generationen heranwachsen, sich ablösen, man spürt die Zeit. Im normalen Leben gibt einem die Zeit die Hand und nimmt einen mit, hier spürt man sie viel periodischer. «Es ist Sommer, dann ein halbes Jahr nichts. Dann fällt einem das mehr auf, als wenn man einander täglich begegnet», sagt Martin Streit bedächtig. Die Badi ist ein eigener Mikrokosmos, eine umzäunte heile Welt, in der manche Menschen von morgens bis abends leben. «Die Badi ist etwas, was sich nicht verändert. Sonst verändert sich in der heutigen Welt alles so schnell. Aber die Badi … Das Wasser ist dasselbe», sagt Gilliéron. «Für viele ist die Badi das Ein und Alles.

«Die Badi ist etwas, was sich nicht verändert. Sonst verändert sich in der heutigen Zeit alles so schnell.» ELISABETH GILLIÉRON, KASSIERERIN

Und am besten noch immer derselbe Parkplatz am Morgen», fügt Streit an. Seit 2009 arbeitet er hier im Wiemel, für Elisabeth Gilliéron ist es die

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VEREINSNACHRICHT Verschobene Jahresversammlung Wegen Corona musste der Verein Alterszentrum Würenlos seine Jahresversammlung vom Mai in den August verschieben. Die GV findet am 24. August um 19 Uhr und wie üblich in der Alten Kirche statt. Neben der Behandlung der statutarischen Traktanden wird auch über den aktuellen Stand des Alterszentrumsprojekts informiert. Vereinsmitglieder erhalten eine Einladung per Post. Informationen zum Verein sind unter www.alterszentrum-wuerenlos.ch zu finden. (zVg)

Trotz allem: Harte Arbeit So idyllisch das klingt, so hart ist die Arbeit trotzdem. «Irgendwann interessiert es einen nicht mehr, wie lange die Schlange ist.» Und wenn es heiss ist, kann besagte Schlange auch sehr lang sein. «Wir können das ja nicht beeinflussen», sagt Gilliéron schulterzuckend. Einmal habe sie eine Kundin gefragt, wie lange die Leute anstehen, worauf diese geantwortet habe: «Das wollen Sie gar nicht wissen.» Aber das sei ihre liebste Art zu arbeiten. Wenn Auch über den Stand des AlterszentArchiv etwas los ist, etwas passiert. Nicht, rumsprojekts wird informiert. wenn man ständig Pausen hat, in denen man sich eine Zigarette anzünden möchte und in dem Mo- INSERATE ment jeweils wieder ein Gast kommt. Als eingespieltes Team können die beiden fliegend zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln, Baugesuchspublikation etwa, wenn nach einer Stunde Ein- Einsicht nur nach telefonischer Vereinbakassieren die Zählkonzentration rung (056/436 87 50) möglich langsam nachlässt. Kundentypen Baugesuch Nr.: 202184 gibt es gemäss Gilliéron und Streit Bauherrschaft: Alves Freitas da Silva Ricardo und Carvalho zweierlei: jene, die ihrer Arbeit Miranda da Silva Mariana, Wertschätzung entgegenbringen, Chilesteig 41, 5436 Würenlos meist Stammkunden, und jene, die Bauvorhaben: Sitzplatzüberdachung drängeln, es eilig haben, motzen, Lage: Parzelle 4180 (Plan 71), Chilesteig 41 meist solche, die nur wenige Male Dorfzone D kommen. Die einen kennen den Zone: Betrieb, die anderen nicht. Also Baugesuch Nr.: 202184 alles fast wie überall, obwohl man Bauherrschaft: Biszkup Ilona, Erliacherweg 29, meinen könnte, auf dem Weg in 5436 Würenlos die Entspannung am SwimmingBauvorhaben: Ersatz Hecke durch pool würde es auf fünf Sekunden Holzsichtschutz mehr oder weniger Warten eigent- Lage: Parzelle 4026 (Plan 75), lich nicht ankommen. Der Lärm Erliacherweg 29 Wohnzone W2 und das Gewusel eines Freibads Zone: machen den beiden nicht viel aus, Baugesuch Nr.: 202186 obwohl «wenn nichts läuft und Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, dann eine Schulklasse kommt, gibt 5436 Würenlos das ein Rambazamba, dass man meinen könnte, die ganze Badi sei Bauvorhaben: Anbau Vordach Lage: Parzelle 434 (Plan 65), bumsvoll», erzählt Martin Streit. Haselstrasse 6 Nach Feierabend auch noch ins Zone: Zone für öffentliche Bauten Becken springen ist für die beiden und Anlagen ÖB kein Thema. «Dann will man auch Gesuchsauflage vom 20. August bis 20. einfach nur noch nach Hause.» September 2021 während der ordentlichen Bald aber sind sie wieder hier, am Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. nächsten Morgen, wenn die ersten Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Sonnenanbeter vor der Kasse ste- Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine hen. Begründung zu enthalten. Ausser, es ist schlechtes Wetter. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS Wie heute.


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LIMMATTAL/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

VERMISCHTES

WETTINGEN

Baden Masters WCT Curling-Turnier Vom 20. bis 22. August findet in der Curling-Halle des Curling-Clubs Baden Regio in Baden-Dättwil das 21. Baden Masters statt. Das Internationale Feld ist hochkarätig besetzt und als Premiere nehmen auch zwei Frauenteams an dieTeam Hasselborg. zVg sem traditionellen «Männer-Event» teil. Das eine, Team Hasselborg, repräsentiert die amtierenden Olympiasiegerinnen. Das andere stammt aus der Schweiz und wird von Skip Irene Schori angeführt. Die Vorrunden werden am Freitag, 20., und Samstag, 21. August, gespielt. Die Viertelfinals folgen am Samstagabend, die Halbfi- Die Bauarbeiten an der Brücke beginnen am Montag, 23. August. nals und der Final am Sonntag, 22. August. Das Turnier findet im Curling-Center Baden Regio statt. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Weitere Infos unter www.badenmasters.ch. (zVg)

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 21. August, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Die Vocappella singt die «missa a cappella in d», komponiert von ihrem Dirigenten Akira Tachikawa. Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog); 9.30 Uhr, Sternziit – «Glück». Mittwoch, 25. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 26. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

Online-Parkkartenbezug in der Stadt Baden Seit Freitag, 13. August, kann man einfach und schnell unter www.parkkarten.baden.ch Parkkarten beantragen und zugleich bezahlen. Eine schnelle und einfache Abwicklung ist garantiert und spart wertvolle Zeit bei der Beschaffung. Zukünftig werden die Parkkarten hinter der Frontscheibe entfallen, da die Bewilligungen direkt über die Kontrollschilder verglichen werden. (zVg)

zVg

Instandsetzung der «Gwagglibrugg»

Die historische Brückenverbindung «Paul-Fischer-Brücke» («Gwaggelibrugg») zwischen der Damsau und der Wettinger Klosterhalbinsel ist sanierungsbedürftig. Aufgrund zahlreicher Mängel an den Auflagerstützen sowie Lücken im Korrosionsschutz hat die historische Brückenverbindung grossen Instandsetzungsbedarf, welcher

nicht mehr aufgeschoben werden kann. Die Tragkonstruktion des historischen Brückenteils verlangt bauliche Massnahmen, um den fortschreitenden Verfall zu stoppen. Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 23. August, und dauern voraussichtlich bis Ende November. Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten unter www.wettingen.ch/bauprojekte und www.neuenhof.ch. (zVg)

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 20. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Samstag, 21. August, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog). Sonntag, 22. August, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 25. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Donnerstag, 26. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kirche. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Peter Hagmann); 11 Uhr, Festgottesdienst mit Kräutersegnung zum Patrozinium (Vinzenz Wohlwend und Markus Heil). Musikalisch wird der Gottesdienst vom Antonius-Chor und von Pamela Schefer (Orgel) begleitet. Anschliessend gibt es einen Apéro.

VERANSTALTUNG Kinderwoche Würenlos vom 2. bis 6. August Die reformierte Kirche Würenlos ist in einer komfortablen Lage bezüglich Kinder- und Jugendarbeit: Ein hoch motiviertes Team aus Erwachsenen und frisch Konfirmierten hat Kindern in der ersten Augustwoche ein abwechslungsreiches und lustiges Programm geboten. Und – als kirchliches Engagement natürlich – die Chance genutzt, biblische Aspekte des Lebens zur Sprache zu bringen. Das Thema «Kirchenmaus Benjamin reist um die Welt» wurde von den Minileitern super aufgefangen, indem sie Stewardessenkleider anhatten. Jeden Morgen wurden sie im «Flugzeug» begrüsst und gemeinsam flog man jeweils in ein anderes Land.

Jeden Morgen ging der «Flug» in ein Insgesamt 18 Kinder nahmen an der Kinderwoche in Würenlos teil. Nebst Spielen anderes Land. zVg machen, singen und Geschichten hören wurde auch gebastelt. Jedes Kind bekam einen Pass und jeden Tag einen anderen Stempel. Passend dazu gab es jeden Tag eine Bibelgeschichte. Die passende Bas-

telarbeit rundete jeweils den Morgen ab. Am letzten Tag war Waldtag. Da wurde man aber so von Mücken angegriffen, dass alle wieder zurück

zur Kirche laufen mussten. Es waren 18 Kinder dabei, reformierte, katholische und konfessionslose und Kinder aus Freikirchen. (zVg)


WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 20. August, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Donnerstag, 26. August, 7.15 Uhr, Morgengebet.

KILLWANGEN

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 24. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 21. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Montag, 23. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 25. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 20. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 22. August, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev).

Ev.-ref. Kirchgemeindehaus WÜRENLOS Lindenstrasse 11 Sonntag, 22. August, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht). Kath. Pfarrkirche St. Maria, Anschliessend Kirchenkaffee. Schulstrasse 21 Sonntag, 22. August, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Alterssiedlung Sonnmatt, (Mario Stöckli). Anschliessend Sonnmattweg 2 Chilekafi; 17.30 Uhr, RosenkranzFreitag, 20. August, 10.30 Uhr, gebet. Mittwoch, 25. August, Eucharistiefeier. 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Anschliessend SPREITENBACH Mittwochskaffee. Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Ref. Kirche Würenlos, Freitag, 20. August, 19 Uhr, Eucha- Gipfstrasse 4 Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, ristiefeier (Konrad Mair); 19.30 Gottesdienst mit der 1. und der 2. Uhr, Anbetung. Samstag, 21. Klasse (Timothy Cooke). August, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Konrad Mair). Jahrzeit für Ernst Seitz-Spiess. Dreissigster für Vitore Klosterkirche Fahr Gjugja-Noka. Sonntag, 22. August, Sonntag, 22. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 24. 10 Uhr, Eucharistiefeier (Konrad August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mair). Jahrzeit für Gigliola ColaDonnerstag, 26. August, 19.30 rossi. Mittwoch, 25. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Konrad Mair). Uhr, Gebet am Donnerstag.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN/HINWEISE Vereinsreise der Kath. Frauengemeinschaft St. Sebastian Höhepunkte der Reise vom 25. August sind das Emma-Kunz-Zentrum im Steinbruch Würenlos, ein gemütliches Mittagessen im Gasthof Steinhof und eine spannende Entdeckungsreise sowie Kaffee und Dessert im Maislabyrinth Wettingen. Dieses Jahr reist man nicht wie gewohnt mit dem Car, sondern bildet Fahrgemeinschaften oder fährt mit den Fahrrädern. Teilnehmen können alle interessierten Frauen. Die Kosten betragen 25 Franken für Mitglieder und 35 Franken für Nichtmitglieder. Anmeldung unter Tel. 056 426 30 13 (Sylvia Scherer) oder fg.sebastianwettingen@gmx.ch.

Weitere Angaben sind im Pfarrblatt «Horizonte» oder auf der Webseite der Kirchengemeinde Wettingen (Veranstaltungen) zu finden. Die Reise findet am Mittwoch, 25. August, von 9 bis ca. 16 Uhr statt.

Bibel-Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 26. August, 19 Uhr. Kolibri, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 20. August, 15.30 Uhr.

Chorprobe der Bridge Singers, refor- Ganztagesreise Kath. Frauenverein mierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Spreitenbach Wie vorangekündigt Mittwoch, 25. August, 19.30 Uhr. findet am Dienstag, 7. September ,die Ganztagesreise des kath. FrauSenioren: English Reading, Kirchge- envereins Spreitenbach statt. Start meindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, ist morgens um 7 Uhr wie üblich ab Gemeindehaus und Rotzenbühl. Donnerstag, 26. August, 10 Uhr. Anmeldungen nehmen Pia Weber, Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Tel. 056 401 15 30 oder Käthy StuGipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, derus, Tel. 056 401 28 56, bis Diens26. August, 14 Uhr. tag, 24. August, gerne entgegen.

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«MEIN GOTT»

Hanspeter Schüpfer, Theologe M.A., ref. Kirche Würenlos

«Mein Gott! Überschwemmungen. Katastrophen. Menschen haben alles verloren. Menschen sterben. Pandemie.» All das ist aktuell nicht zu übersehen. Warum geschieht das? Warum schaut Gott da zu? Vielleicht ist die Frage, welchen Weg die Menschheit geht, die bessere. Auf welchem Weg segnet uns Gott und auf welchem Weg sind wir selber der Schmied unseres Lebens und Glücks? Dass die Menschheit schon immer ihre eigenen Wege gegangen ist, sehen wir an der Geschichte. Freiheitsliebend. Stolz. Selbstherrlich. Autonom. Kriegerisch. Aber welche Freiheit leben wir, welchen Stolz pflegen wir? Sind wir so unabhängig von allem? Oder nehmen wir Rücksicht aufeinander? Das sind alles Fragen und Gedanken, die ich mir stelle und mache, wenn ich all das heutige Geschehen anschaue oder mir als Theologen entsprechende Fragen gestellt werden. Da sehe ich einen Polizisten, der am Fussgängerstreifen die Kinder in aller Geduld lehrt, links und rechts zu schauen, und dann erst, wenn kein Auto kommt oder eines anhält, zu gehen. Ebenso tun es fürsorgliche Eltern. Aber was ist, wenn ein Kind nicht schaut oder nicht beim Fussgängerstreifen über die Strasse geht? Oder ein eiliger und unachtsamer Autofahrer das alles richtig machende Kind auf der Strasse oder auf dem Fussgängerstreifen nicht sieht? Alle brauchen Gott: das Kind, der Autofahrer, die Eltern und selbst der Polizist. Statt Gott anklagen, alles Gott klagen. Zu Gott wieder neu beten. Für die Menschen beten. Beten, dass wir Menschen unseren Lebensgeber wieder neu in unser Leben lassen. Das habe ich mir vorgenommen. «Gott, hilf mir bitte und zeig mir den Weg, auf dem Du wieder mein Gott wirst.» Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 33 DONNERSTAG, 19. AUGUST 2021

«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Sibylle Egloff, freie Mitarbeiterin Limmatwelle

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Romi Schmid (rom), Muriel Zweifel (mz) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Histoires und andere Geschichten Musik-theatralische Szenen nach Molière, Shakespeare, Pasolini und anderen. Gespielt von Judith Rohr mit Viola d’Amore und Stimme unter der Regie von Herbert Fischer. Kontaktadresse: Judith Rohr, heibo@swissonline.ch. Sebastianskapelle Baden, Freitag, 20. August, 19.30 Uhr. zVg

SPREITENBACH «Family Days» Auch dieses Jahr finden während der Ferienzeit die kinderfreundlichen Family Days mit einem spannenden Programm inklusive eines grossen Wettbewerbs statt. Familien profitieren von stark reduzierten Eintrittspreisen. www.umweltarena.ch UmweltArena, 20–22. August, 10–17 Uhr. Führung durch Spreitenbach Anlässlich der Erscheinung der Ausgabe «Spreitenbach» der Buchreihe «Die Schweiz lesen». Mit Graziella Jämsä. Mitbringen: Busticket Zone 572. Treffpunkt: Haltestelle Spreiti West. Donnerstag, 26. August, 15 Uhr. Filmabend Der Natur- und Vogelschutzverein Spreitenbach-Killwangen führt einen Filmabend durch. Gezeigt wird «Das Leben der Vögel» mit David Attenborough. Eine eindrückliche Entdeckungsreise in das Verhalten und die Lebensweise der Vögel. Es gilt Maskenpflicht. Sprützehüsli, 20. August, 20 Uhr.

Tägerhard, 20., 21., 22.–25. August, 9–20 Uhr. Bibliotheks.treff Deutsch sprechen und üben! Die Teilnehmenden diskutieren mit Katharina Marinucci und Rosemarie Allemann vom Verein treff.punkt über verschiedene Themen und erlangen so Sicherheit in der deutschen Sprache. Es braucht keine Voranmeldung, der Anlass ist gratis. Gemeindebibliothek Wettingen, Donnerstag, 26. August, 17.30–18.30 Uhr. Konzert «Bach – ganz leise» Stefan Müller und Martin Pirktl spielen auf historischen Tasteninstrumenten und Gitarren Musik von Mozart und Bach (Sinfonie g-Moll, Cembalokonzert d-Moll). Mit Eintritt. Konzertdauer eine Stunde, beschränkte Platzzahl. Reservationen unter bachganzleise@gmail.com oder per SMS an 079 321 18 63. Klosterkirche, 20. August, 19–20 Uhr, 21–22 Uhr, 22. August, 17–18 Uhr

WETTINGEN

Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 20., 23., 24. August, 8.45 Uhr.

«Tägi Lesesommer» Auch diesen Sommer geht die Gemeindebibliothek Wettingen baden und stellt während der heissen Jahreszeit eine attraktive Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. Schwimmbad

Lego-Welt im Tägipark Das Einkaufszentrum verwandelt sich in eine bunte Themenwelt mit Kindheitshelden aus Lego-Steinen in Lebensgrösse. Dazu: Ein Wettbewerb von SWICA. Tägipark, 17.–26. August, gemäss Öffnungszeiten.

Wie viele andere werdende Eltern schlagen auch mein Partner und ich uns vor der Geburt unseres Kindes mit der Namensgebung herum. Als wäre der Prozess nicht schon genug anspruchsvoll, erschwert uns der Entscheid, das Geschlecht erst bei der Geburt zu erfahren, zusätzlich die Arbeit. Namen für Mädchen und Buben sind gefragt. Unsere Eltern haben genauere Vorstellungen als wir selbst. Mein Vater mag sie kurz, dem Schwiegervater in spe gefallen Namen bekannter Personen. Meine Mutter findet, dass sie gut zum Nachnamen passen müssen. Und da hätten wir schon die nächste Schwierigkeit. Soll das Kind den Nachnamen meines Partners oder meinen Familiennamen tragen? Mein Name verbindet mich mit meinem Heimatort. Egloff ist ein typisches Wettinger Geschlecht – man schlage nur mal im Wettinger Telefonbuch nach. Ein Egloff findet sich immer. Mein Partner hängt weniger an seinem Namen. Doch als einziger Mann neben sechs Schwestern würde der südländische Familiensegen schief hängen, wenn er den Familiennamen nicht weiterreichen würde. Hinzu kommt, dass ich dem Kind mehrere Rufnamen geben und gleichzeitig noch genug Optionen für die künftigen Geschwister übrig haben möchte. Uns stellen sich also beinahe unüberwindbare Hindernisse. Namenlos wird unser Baby aber nicht sein. Schliesslich habe ich mich mein halbes Leben lang auf diesen schöpferischen Akt vorbereitet. In der Kindheit wälzte ich fasziniert Namenratgeber. Noch heute kenne ich die Bedeutung der gängigsten Vornamen. Die Maturarbeit widmete ich dem psychologischen Aspekt der Namensgebung und an der Uni befasste ich mich mit Wettinger Flurnamen. Unmöglich also, dass wir mit diesem Vorwissen keine wohlklingende Buchstabenkombination auf die Reihe kriegen. Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch


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