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Limmatwelle Woche 32

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 12. August 2021, 60. Jahrgang, Nr. 32

Geister des «Winkelrieds»

Das Hotel Winkelried gilt als Kultbeiz in Wettingen. Doch dereinst wird das Lokal schliessen. Die Limmatwelle geht deshalb auf Schatzsuche nach kuriosen Anekdoten aus wilderen Zeiten. (rsz) S. 4/5

Zuhause für Hunde Edith Bruhin setzt sich seit 25 Jahren für herrenlose Hunde in Südspanien ein. Dort und in Würenlos leitet sie gemeinsam mit anderen Tierfreunden die Tierstation Esperanza. Bruhin vermittelt die Tiere an Schweizer Familien. Gegen 3000 Hunde haben so schon ein neues Zuhause erhalten. (sib) S. 16/17

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Hoher Besuch bei den 6.-Klässlern Zum Schulstart standen die Neuenhofer Schülerinnen und Schüler im Fokus von Regierung und Medien. MELANIE BÄR

14 400 Kindergärtler, 43 400 Primarschulkinder, 21 300 Lernende an der Oberstufe, 17 006 an der Berufs- und 5234 an der Kantonsschule sowie 8950 Lehr- und 467 Schulleitungspersonen. Sie alle starteten am Montag ins neue Schuljahr. Anlässlich der Medienkonferenz zum Schuljahresbeginn besuchte Regierungsrat Alex Hürzeler eine sechste Klasse in Neuenhof. S. 10/11 Ariadna und ihre 6.-Klasse-Kameraden erhielten zum Schulstart Besuch.

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Öffentliche Planauflage vom 13. August bis 11. September 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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Lotsendienst sichert den Schulweg Auf das Schuljahr 2021/2022 konnten nicht alle Kinder aus dem Einzugsgebiet Dorf im Schulkreis Dorf eingeteilt werden. Einige Kinder beginnen die erste Klasse im Schulkreis Margeläcker, dazu müssen sie die Landstrasse überqueren. Um deren Sicherheit zu gewährleisten, hat der Gemeinderat beim Schulwegübergang Märzengasse/Landstrasse einen Lotsendienst für das sichere Queren der Landstrasse eingerichtet. Der Schulweg ist Teil des Schulalltags. Er ist auch ein wichtiges Element in der Entwicklung eines Kindes. Der Schulweg fällt in den Verantwortungsbereich der Erziehungsberechtigten. Die Gemeinde unterstützt sie in dieser Aufgabe. Aus diesem Grund ist bis zu den Herbstferien am Übergang Märzengasse/Landstrasse ein Lotsendienst mit der Firma Alphasecurity eingerichtet worden. Viermal täglich zu Beginn und Ende der Blockzeiten werden die Schülerinnen und Schüler sicher über die Landstrasse begleitet. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. INSERATE

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Sein Buch ist voller Wettingen ist für Hubert Spörri der Dreh- und Angelpunkt seiner Lebensgeschichte. Diese fasste er nun im Buch «Wettinger Bettmümpfeli» zusammen. Unterstützt wurde er dabei von seinem Enkel. SIBYLLE EGLOFF

Immer mehr Menschen wollen ihrer Familiengeschichte auf den Grund gehen. Dazu werden nicht nur Archivbücher gewälzt, sondern auch Genanalysen vorgenommen. Hubert Spörri wandelte ebenso auf den Spuren der Vergangenheit, jedoch bediente er sich nicht an neumodischen Methoden, sondern arbeitete mit dem Nachlass seines Vaters Oskar Spörri und verliess sich zusätzlich auf seine Erinnerungen. Entstanden ist Ende vergangenes Jahr das Buch «Wettinger Bettmümpfeli», in dem der Wettinger Musiker, Komponist, Chorleiter und pensionierte Lehrer seine Lebensgeschichte beleuchtet. Auf 412 Seiten, in 318 Kapiteln und mithilfe von 329 Abbildungen, schildert Spörri Anekdoten und Erzählungen, die in den 1920er-Jahren starten. Er würdigt mit dem Buch das Leben seiner Eltern Sie handeln unter anderem von Hochzeiten und Seitensprüngen, Brandstiftungen, Flugzeugunglücken, abgewiesenen Ministranten, musikalischen Sensationen, Aktmodellen, Dorforiginalen und südamerikanischen Weihnachten. Das Buch widmet sich zudem dem Werdegang und Wirken seiner Eltern,

Die Entstehung des Zwyssig-Engels im Kloster dem Wettinger Arzt Oskar Spörri und seiner Frau Sylvia, sowie dem Leben seines Grossvaters, des Wettinger alt Gemeindeammanns Josef Spörri. Es ist nicht das erste Mal, dass sich Spörri als Autor versucht. Im März 2020 veröffentlichte er das geschichtliche Lesebuch «Klosterfest», das sich mit Alberik Zwyssig und dem Kloster Wettingen beschäftigt (die Limmatwelle berichtete). Als Quelle für die «Wettinger Bettmümpfeli» diente Spörri, der in Oberrohrdorf wohnt, eine 700-seitige Familienchronik, die er mithilfe des Nachlasses seines Vaters zusammengestellt hatte. Nach seiner Pensionierung im Jahre 2000 begann er damit, diesen zu ordnen. «Das neue Buch handelt zu 90 Prozent von Wettingen, daneben beleuchtet es auch ein

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Ruth Jo. Scheier in den Gemeinderat Nachdem die GLP bei den letzten Einwohnerratswahlen markant zulegen konnte, sieht sie den Zeitpunkt gekommen, Zur Wahl: Ruth Jo. mehr VerantworScheier. zVg tung gegenüber der Einwohnergemeinde zu übernehmen. Der Wettinger Gemeinderat setzt sich aus Vertretern von Die Mitte CVP (2), SP (2), FDP (2) und einem Parteilosen zusammen. Keine der

anderen Ortsparteien ist gegenwärtig in der Regierung vertreten. Nach Meinung der GLP ist es Zeit für eine ausgewogenere Verteilung der Gemeinderatssitze, auch in Bezug auf die Vertretung der Frauen. Deswegen freut es die Partei sehr, dass sie die Kandidatur von Einwohnerrätin und Fraktionspräsidentin Ruth Jo. Scheier als Gemeinderätin bekannt geben darf. Ruth Jo. Scheier (45) ist seit 2014 Einwohnerrätin in Wettingen und war bis 2019 Grossrätin. Im Grossen Rat war sie Mitglied der Kommissionen Gesundheit und Soziales, Volkswirtschaft und Abgaben und in der Geschäftsprüfungs-


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Erinnerungen die Bildredaktion übernehmen und mich dadurch mit der Familienchronik meines Grossvaters vertraut machen durfte», schreibt Hummel.

Wettingen wird in Spörris Buch beleuchtet.

Archiv

wenig meine Mittelschulzeit im vorarlbergischen Feldkirch», schreibt Spörri im Vorwort. Dort besuchte er ab 1954 das Jesuitengymnasium «Stella matutina» bis zum Abschluss seiner Matura im Jahr 1962. Für Spörri ist das Projekt eine Herzensangelegenheit. «Obwohl mein Hauptwohnsitz in Oberrohrdorf ist, bin ich mit Wettingen noch immer sehr verbunden, schliesslich hüten wir drei Tage die Woche unsere dreijährige Enkelin, die mit ihren Eltern in unserer ehemaligen Wohnung in Wettingen lebt», schreibt er. Besonders ist auch, dass er für die Erstellung seines Buches Unterstützung aus der eigenen Familie erhalten hat. Spörris Enkel Christoph Hummel kümmerte sich um die Abbildungen. «Ich freue mich, dass ich

Neuer Kriminalroman spielt 1933 in Wettingen Auch in der Zwischenzeit war Autor Spörri nicht untätig. Er verfasste den Kriminalroman «Goldrausch», der im Frühling erschienen ist. Die Handlung spielt, wie könnte es anders sein, 1933 in Wettingen. Spörri betont, dass die Personen und die Geschichte weitgehend erfunden sind. «Der Roman enthält aber erinnerungswürdige Anekdoten aus dem alten Wettingen und seiner Umgebung.» Im Mittelpunkt steht eine Gruppe rivalisierender Schatzgräber, welche die Hoffnung schöpfen, einen legendären russischen Goldschatz zu bergen, der seit der Invasion napoleonischer Truppen und Kämpfen österreichischer und russischer Heereseinheiten auf einer Wettinger Waldwiese vergraben ist. Einzig der Dorfpfarrer weiss, wo der Schatz liegt. Durch die knapp 100 Seiten Krimi führen ein junger Wettinger Wachtmeister und ein pensionierter Badener Kommissar. Auch mit diesem Werk möchte Spörri vor allem Wettinger Leserinnen und Lesern eine Freude bereiten. «Es geht mir darum, für Wettingen einen originellen, fantasievollen, spannenden und süffig geschriebenen Roman geschaffen zu haben, der zudem ein paar kultur- und sozialpolitische Aspekte der 1930er-Jahre aufweist.» Die «Wettinger Bettmümpfeli» und der Kriminalroman «Goldrausch» können per E-Mail unter hubertspoerri@hotmail.com bestellt werden.

Ladestation in Betrieb genommen: (v. l.) Jlko Müller, Leiter Bau und Planung, Kirsten Ernst, Gemeinderätin, Markus Maibach, Vizeammann und VRP Energie Wettingen, und Guido Hüni, CEO Energie Wettingen. zVg

E-Ladestation beim Rathaus eingerichtet Die Gemeinde Wettingen hat gemeinsam mit Energie Wettingen zwei E-Ladestationen beim Rathaus erstellt und in Betrieb genommen.

Für Energie Wettingen wie auch für die Gemeinde Wettingen ist die Förderung einer ressourcenschonenden Mobilität in Wettingen wichtig. Energie Wettingen hat in Zusammenarbeit mit der Bau- und Planungsabteilung die Förderung der Elektromobilität anhand von E-Ladestationen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen angestossen und dem Gemeinderat einen Umsetzungs- und Finanzierungsvorschlag unterbreitet. Energie Wettingen ist auch gleich Betreiberin der neuen Ladestation bei den beiden Parkplätzen auf der Ostseite des Rathauses. Mit einem DC-Schnellladeanschluss

und einem AC-Normalladeanschluss können gleichzeitig zwei Fahrzeuge mit elektrischem Strom versorgt werden. Die Ladestationen werden in das europaweite Netz der Ladestationen aufgenommen und in alle grossen Ladenetzwerke integriert. Es werden keine Abo- oder Grundgebühren gezahlt, sondern nur die effektiven Ladevorgänge. Die neue E-Ladestation ist für alle Elektrofahrzeugtypen geeignet. Die Investitionskosten werden zwischen Energie Wettingen und Einwohnergemeinde geteilt. Energie Wettingen ist für den Betrieb und den Unterhalt sowie für die Bewirtschaftung der Ladestationen verantwortlich. Die während des Ladevorgangs anfallenden Parkgebühren werden der Einwohnergemeinde gutgeschrieben. In naher Zukunft ist geplant, nach dem gleichen Modell eine weitere E-Ladestation in Wettingen bereitzustellen. (zVg)

VEREINSNACHRICHT kommission. In Wettingen vertritt sie die GLP in der Geschäftsprüfungskommission und war bis 2020 in der Begleitkommission Gemeindeordnung. Seit Langem engagiert sie sich in vielen verschiedenen Organisationen und konnte dadurch wertvolle Erfahrungen sammeln. Sie ist eine lösungsorientierte Teamplayerin, die die Anliegen der Bevölkerung ernst nimmt. Sie wählt aus Überzeugung den goldenen Mittelweg, der in die richtige Richtung führt. Ihre Ziele für Wettingen sind das Erreichen von mehr politischer Vielfalt, mehr Transparenz und Weitsicht. Ruth Jo. Scheiers berufliche Karriere lässt darauf

schliessen, dass sie sehr gute Managementkompetenzen gebündelt mit viel Erfahrung mitbringt. Weitere Informationen und Details sind hier zu finden: www.wettingen.grunliberale.ch/RuthJo.-Scheier.htm. Die GLP ist überzeugt, dass die Wahl von Ruth Jo. Scheier in den Gemeinderat dazu beitragen wird, dass der nötige Wandel in der Wettinger Politik auch in der Exekutive stattfindet. Insbesondere erhofft sich die Partei, dass die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit dem Einwohnerrat deutlich verbessert werden.

Schweizer-Meister-Titel und Bronzemedaille für TC Wettingen An den nationalen Titelkämpfen der Senioren hat die Aargauer Delegation überzeugt und total sieben Medaillen gewonnen. Für Sandra Hopfner geht das Goldmedaillensammeln an den Schweizer Meisterschaften weiter. Die R2-Spielerin des TC Wettingen liess in der Kategorie der Seniorinnen 50+ rein gar nichts anbrennen. Sie lieferte eine Machtdemonstration par exellence ab und gab auf dem Weg zum Titel in zwei Partien nur gerade ein einziges Game ab.

Damit sichert sich Hopfner bereits den 27. Schweizer-Meister-Titel. Weiterhin erreichte Sibylle Graf (R3, TC Wettingen) die Halbfinals und errang so eine Bronzemedaille. Auch Martin Gloor (R3, TC Teufenthal) durfte sich in Bern als Sieger feiern lassen. Er spielte sich auf äusserst überzeugende Art und Weise zum Titel. Gloor war in der Altersklasse 60+ als Nummer zwei gesetzt. Bis ins Halbfinale gab er lediglich vier Games ab und blieb auch in den letzten beiden Partien des Turniers ohne Satzverlust. (zVg)


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WETTINGEN

Kannst du dich erinnern,

VERANSTALTUNG

Spektakulär: Die Musizierenden.

zVg

Erneut fand ein Konzert im Reservoir Scharten II statt. Die Komposition, eigens für diesen Klangraum komponiert, widmete Komponist Walter Luginbühl dem Verein Klangwelt Lägern. Die drei Aufführungen am letzten Julisonntagnachmittag boten den Zuhörenden ein eindrückliches Erlebnis. Anfang und Ende des Werkes gehörten der Stille, welche der Cellist Michael Luginbühl mit dem tiefen Fis intonierend gleichsam in die Musik einfliessen liess. In der Folge zitierte Luginbühl im Wechsel schweizerisches und japanisches Liedgut und machte so den Wildhuser Naturjodel und das Wiegenlied aus Kumamoto gleichermassen zu Höhepunkten dieses Konzertes. Die Violine und die Pauke erfüllten den Raum zusätzlich in seiner grossen akustischen Dimension. Ein Erlebnis war es auch, die Koordination unter den Musikern zu sehen: in ungewohnter Dichte mit Blick und Bewegung, in ungewohnter Nähe für die Zuschauer. Michael Luginbühl liess jedes Konzert mit Pablo Casals katalanischem «Lied der Vögel» ausklingen und schloss so in einer Botschaft für den Frieden den Bogen zu den Anfangstakten der Stille und der Ehrfurcht. Ein weiteres Konzert der Reihe findet am 29. August statt. INSERATE

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Das «Winkelried» an der Landstrasse gilt als Kultbeiz. In absehbarer Zeit verschwindet es. Ein Blick in die Vergangenheit und ein Resümee des Jetzt. ROBIN SCHWARZ

Die Fassade des legendären Spuntens ist schmutzig-grün, die Lettern, die an ihr prangen, vergilbt. Draussen ein kleines Schaufenster, das eine mit Blumen und Schmetterlingen verzierte Menükarte zeigt. Hier gibt es Währschaftes. Rösti mit Spiegeleiern. Wurstsalat. Paniertes Schweinsschnitzel. Der Platz im Glaskasten neben den Menükarten ist fast gänzlich leer. Ein anderes, schmuckloses Blatt Papier informiert über die verschiedenen Röstivariationen. Daneben ein angelaufenes Schild «Liederkranz Wettingen». Darunter: Nichts. Wer das «Winkelried» betritt, wird sofort mit dem typischen Beizengeruch konfrontiert. Gewaschene Tischtücher, der Zigarettenrauch der letzten Dekaden in den Tapeten, ein bisschen Bier, ein bisschen Küche. Das Interieur ist aus der Zeit gefallen, aber zu sagen, die Zeit sei im «Winkelried» stehen geblieben, wäre falsch, im Gegenteil. Nichts ist so spürbar im «Winkelried» wie das Vergehen der Zeit. Am Nachmittag um 16 Uhr ist das «Winkelried» fast leer. Nur ein paar wenige treue, tapfere Stammgäste sitzen an ihren Tischen. An den Wänden hängen Bilder, die an alte Tage erinnern. Ein Kupferstich von Carl Arnold Gonzenbach, der Winkelried in Sempach zeigt. Ein Panorama von Wettingen anno 1902, damals ein Dorf mit kaum mehr als 3000 Einwohnern. Auf den Fluren wandeln die Geister Im Stübli sitzt niemand, Stühle sind zusammengestellt, als wäre hier eine Vorstellung zu Ende gegangen, als wäre nicht Nachmittag, sondern Nacht. Düster genug wäre es dafür. Und würde aus dem Schankraum nicht leise schweizerische Volksmusik durch die leeren Gänge schallen, könnte man sich fast vorstellen, wie hier Tom Waits ein Konzert beendet, während «Closing Time» läuft. Im Saal, der sogar eine Theaterbühne beherbergt, stehen lange Tische ohne Kundschaft. Schon lange sei

An bester Lage direkt an der Landstrasse findet man das «Winkelried». das so, erklärt Wirt Josef Willi-Müller. «Viele der Kunden sind inzwischen gestorben», erzählt seine Frau und Wirtin Johanna. «An diesem Tisch sassen die Österreicher mit etwa 15 Leuten», sagt sie, «ganz oft waren sie hier.» Wie gross das «Winkelried» ist mit seinem Schankraum, Stübli,

«Viele Kunden sind inzwischen gestorben.» JOHANNA WILLI-MÜLLER, WIRTIN

mit seinem Saal und sogar zwei Kegelbahnen, eine davon kaputt, ist kaum zu erahnen. Dass es überhaupt geöffnet hat, ebenfalls. Früher hat man hier die Mittelaargauer Kegelmeisterschaften ausgetragen. Und verschiedenste Vereine hatten hier gefestet und getrunken, zum Beispiel der Wettinger Liederkranz. In mehreren Glasvitrinen stehen noch Pokale, Medaillen und Bilder von früher, von Menschen, die inzwischen vielleicht gestorben sind, von Vereinen und Clubs, die es nicht mehr gibt, sodass man meinen könnte, mit jedem Knarzen des Holzbodens und mit jedem Glänzen einer Medaille würden Geister sprechen. Ja, früher. Früher war hier viel los, erzählt Josef Willi-Müller, und die schiere Grösse des «Winkel-

rieds» und all die Memorabilien bezeugen das. Sogar Hotelzimmer hat der Spunten. 42 Jahre haben er und seine Frau das «Winkelried» geführt. Doch damit ist in absehbarer Zeit Schluss. Das «Winkelried» wurde verkauft, wann die neuen Eigentümer gedenken, das Haus abzureissen, ist nicht bekannt. Die Gefühle, die die beiden gegenüber dem Ende der «Winkelried»-Ära haben, sind komplex. «Ein lachendes und ein weinendes Auge», sagt der Wirt. Lachend, weil man nun frei sei, ein weinendes, weil das «Winkelried» ihr Lebensinhalt war für lange Zeit und einem Veränderung nie leichtfällt. Johanna Willi-Müller sagt, die Stammgäste seien über die Zeit zu Freunden geworden. Warum

«Die Coronakrise hat uns den letzten Stoss versetzt.» JOSEF WILLI-MÜLLER, WIRT

eigentlich in den Ruhestand treten und zuhause im Wohnzimmer sitzen, wenn man zusammen mit Freunden in der Beiz sitzen kann? Doch das «Winkelried» läuft nicht mehr. «Die Coronakrise hat uns den letzten Stoss versetzt», sagt er. Aber schon zuvor sei es schwierig gewesen. Wie noch eine Beiz betreiben, wenn doch die Jun-


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damals im «Winkelried»? gerade draussen aufhielt, geschossen und ihn in den Fuss getroffen. Ein Streit zwischen Serben, Kroaten und Kosovo-Albanern sei das wohl gewesen, erinnert er sich und lacht. «Das Kügelchen hatte aus dem Fuss rausgeguckt, also haben wir den Ausbeiner genommen, ihm die Kugel herausgeschnitten und ihm gesagt, los ab ins Spital!» Vom Herausschneiden zum Schnitter: «Früher hatten wir Senioren bei uns am 24. Dezember. Einmal brachten sie ein Mütterchen nach vorne, und ich dachte noch, die hat es doch schon geputzt. Sie setzten sie auf einen Stuhl und ich fragte: ‹Was macht ihr eigentlich hier? Die ist doch schon tot!›» – «War sie wirklich tot?» – «Natürlich! Sogar das Was-

Robin Schwarz

Führen das «Winkelried» seit 42 Jahren: Josef und Johanna Willi-Müller.

«Ich fragte: Was macht ihr eigentlich hier? Die ist doch schon tot!» JOSEF WILLI-MÜLLER, WIRT

ser hatte sie noch gelassen! Dann haben wir das Mütterchen hier zur Ecke gebracht, den Teppich darüber und ein paar Stühle ringsum, damit niemand drüberstolpert!». WilliMüller muss eine Pause machen und gluckst. Das sei gar nicht so einfach gewesen, schliesslich «muss man am 24. Dezember auch zuerst noch jemanden finden, der sie einsargt!» Geschichten der Vergänglichkeit für eine Zukunft, in der das «Winkelried» bald Vergangenheit sein wird. Und zum Ende hört man Tom Waits beinahe singen: «And a solitary sailor who spends the facts of his life like small change on strangers ...». («Und ein einsamer Matrose, der Fremden die Fakten seines Lebens wie Kleingeld gibt.»)

Der fast gänzlich leere Glaskasten mit Menükarte und ein einsames Fahrrad vor dem Eingang des «Winkelrieds». gen nicht mehr in die Beiz gehen und die Alten langsam verschwinden? Wenn er so erzählt, wirkt er wie ein Cowboy, der den Untergang des Wilden Westens betrauert. «Die Jungen essen heute nicht mehr, was wir hier kochen, sie essen Pizza und Kebab.» Der Zahn der Zeit nagt nicht nur am Schweinssteak. Man habe hier oft einen Jass geklopft, aber auch das interessiere heute ja nie-

manden mehr. Heute habe man Handys, man müsse nicht mehr am Abend zusammen im Spunten sitzen. Und wenn, dann gingen die Jungen heute oft mit Bier aus dem Denner oder Coop auf die Gasse. «Das wäre früher keinem in den Sinn gekommen», sagt Josef Willi-Müller. Auch Goldlotto habe man hier früher gespielt, dafür seien Leute sogar aus Zürich oder Bern angereist.

Leben und Sterben im «Winkelried» Eine Kultbeiz war es, das «Winkelried». Wenn es um die Gegenwart geht, wird das Gespräch melancholisch, wenn es um die Vergangenheit geht, nostalgisch. Verrückte Dinge seien hier passiert. «Einmal haben die einen angeschossen», erzählt der Wirt. Ein Auto sei vorbeigefahren und jemand habe auf einen Gast, der sich

Schauspiel übers «Winkelried» Der Verein «Theater Winkelritt» will dem «Winkelried» einen würdigen Abschied spendieren. Zusammen mit dem Autor Jens Nielsen und der Regisseurin Martha Zürcher soll ein hochkarätiges Schauspiel über eine fiktionalisierte Historie des «Winkelrieds» entstehen. Die Initianten organisieren ein Crowdfunding. Das Stück wird ab 10. September 12-mal aufgeführt. Mehr auf www.theater-winkelritt.ch.


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WETTINGEN

Süsse Früchte: Zwei Besucherinnen versprühen im Erdbeerkostüm gute Laune.

Heitere Stimmung auf dem Schlammfeld.

Festival trotz Regen Tanz durch den Schlamm: Trotz Regen und Corona lockte das Fragaria-Festival am Wochenende rund 1300 Besucherinnen und Besucher aufs Wettinger Erdbeerfeld. Das OK zieht ein positives Fazit. ROMI SCHMID

Zwei Durstige vor der Saftbar.

Gummistiefel gegen den Schlamm, Zelte gegen den Regen und Hunderte glückliche Festivalbesucher: So sieht die Bilanz des Fragaria-Festivals aus, das am Wochenende auf dem Wettinger Erdbeerfeld neben dem Tägi stattfand. Die Gäste zogen sich Regenpelerinen an und hatten Spass, so Mitorganisator Elias Grü-

ter. Einige tanzten sogar mit nackten Füssen wild durch den Schlamm, weil sie so glücklich waren, dass endlich wieder zu Livemusik gefeiert werden konnte. Testmöglichkeit vor Ort Auch wenn so manches Open Air diesen Sommer über die Klinge springen musste: Die erste Ausgabe des Techno-Festivals «Fragaria – Tanz am Erdbeerfeld» kam am Wochenende trotz Starkregen und Corona zustande. Wie Elias Grüter erklärt, habe sich das OK erst vor wenigen Monaten dazu entschieden, die Sache durchzuziehen. «Wir haben uns intensiv mit unserem Schutzkonzept auseinandergesetzt und sehr viel vorbereitet, dass auch alles reibungslos läuft. Tatsächlich hat alles sogar besser


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Festgelände: Das Festival fand auf dem Wettinger Erdbeerfeld statt.

Gaby Kost

ein Riesenerfolg funktioniert als erwartet.» Zutritt zum Festivalgelände gabs nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene mit Covid-Zertifikat. «Es gab kaum Diskussionen, dass jemand kein Zertifikat hatte oder es nicht vorzeigen wollte», erklärt er. Geholfen habe auch die Möglichkeit, so Grüter, sich direkt auf dem Gelände im mobilen Testcenter testen zu lassen. Die Testmöglichkeit vor Ort sei vom Publikum gut genutzt worden. Die Gäste hätten Geduld und Verständnis gezeigt. OK zieht positives Fazit Wie schon viele andere Veranstaltungen zuvor wurde auch das Fragaria-Festival nicht vom Regen verschont. Trotz strömendem Regen und Schlamm hätten sich die Besucher, so Grüter, nicht vom Feiern

und Tanzen abhalten lassen. «Die Stimmung war extrem gut und friedlich. Alle haben sich gefreut, «Unten ohne»: Barfüssiger Besucher. dass endlich wieder etwas los ist, und bis Mitternacht gefeiert.» Besonders in Erinnerung geblieben sei der Moment, wo alles aufgebaut war und die Besucher trotz Regen freudig am Tanzen waren. «Das haben wir vom Organisationskomitee gespürt, dass sich der ganze Aufwand und die viele Mühe gelohnt haben», sagt Grüter, der gemeinsam mit Lukas Jost vor rund einem Jahr den Verein Tanzmat gegründet hat. Auch nächstes Jahr sei geplant, wieder ein Festival in ähnlichem Stil durchzuführen. «Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Über eine weitere Ausgabe im nächsten Jahr würden sich die Besucher siTrotz gutem Schuhwerk: Am Fragaria-Festival blieb kein Schuh sauber. cherlich riesig freuen», sagt er.

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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT

Räumung von Grabfeldern im Herbst 2021 – Erinnerung Infolge Ablauf der Grabesruhe werden auf dem Friedhof Papprich, Neuenhof, folgende Gräber aufgehoben: Urnengräber: F2/64 bis F2/74 (Januar 1995 bis Januar 1996); F3/1 bis F3/15 (Februar 1996 bis Januar 1997); F4/16 bis F4/18 (November 1995 bis Januar 1996). Erdreihengräber: D1/68 bis D1/82 (März 1995 bis Januar 1997). Kindergräber: D4/3 bis D4/4 (Juli 1991 bis August 1995). Gemeinschaftsgrab: Grabfeld H (Dezember 1981 bis Dezember 1995). Als Grabräumung ist das Entfernen von Grabsteinen oder -platten und der Bepflanzung zu verstehen. Erdbewegungen (Ausgrabungen) erfolgen keine. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass sich die Dauer der Grabesruhe nach der Erstbestattung richtet. Private Räumungen sind bis Ende August vorzunehmen. Vor der Wegnahme des Grabsteins ist das Bestattungsamt Neuenhof zu informieren. Angehörige, die den Grabstein durch Dritte entfernen lassen, haben diesen einen schriftlichen Auftrag zu erteilen, welcher vor der Entfernung dem Bestattungsamt Neuenhof vorzuweisen ist. Nach Ablauf dieser Frist (ab September) wird die Gemeinde über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen/Gegenstände verfügen und die Räumung zu Lasten der Gemeinde veranlassen. Zur vorgesehenen Grabräumung sind bei den Eingängen zum Friedhof Papprich sowie bei den Räumungsreihen Hinweistafeln angebracht. Für weitere Auskünfte steht das Bestattungsamt Neuenhof (Telefon 056 416 21 70) gerne zur Verfügung. INSERATE

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Die nächste Papiersammlung findet am Samstag, 14. August, statt und wird durch den Ski- und Snow- Seit sieben Jahren steigt boardclub Rüsler durchgeführt die Schülerzahl. Der Unter(Kontakttelefon 079 404 03 17). Sammelware bitte immer bündeln richt kann teilweise nur und verschnüren. Nur korrekt be- dank Überbrückungslösunreitgestelltes Papier bzw. korrekt gen sichergestellt werden. bereitgestellter Karton wird übernommen. Grössere Mengen oder Ein neues WeiterbildungsDimensionen von Karton, insbeson- angebot soll Quereinsteiger dere aus Gewerbebetrieben, sind für den Beruf gewinnen. weiterhin gebührenpflichtig der Kehrichtabfuhr oder direkt einem MELANIE BÄR Altstoffhändler zu übergeben. Als «freudigen Tag» bezeichnete ReEngagement am Clean-up-Day 2021 gierungsrat Alex Hürzeler den Littering beschäftigt alle Regionen Schulstart am Montagmorgen im der Schweiz. Die getroffenen Mass- Aargau und fügte an: «Vor allem für nahmen reichen vom Aufstellen die Tausenden von neuen Kinderzusätzlicher Abfalleimer bis hin zu gärtlern ist es sehr aufregend.» Die Bussen. Für eine nachhaltig saubere neuen Kindergärtler, die kurz vor Schweiz braucht es mehr Respekt zehn hinter der Aula auf Einlass gegenüber Umwelt und Mitmen- warteten, schienen tatsächlich aufschen. Abfall gehört in den Eimer geregt. Die einen strahlten, die an– was recycelt werden kann, wird deren versteckten sich hinter dem recycelt! Die «IG saubere Umwelt Vater oder der Mutter und andere (IGSU)» veranstaltet deshalb am ergriffen die Hand ihres Gspänlis 17./18. September den Clean-up-Day und liessen sie nicht mehr los. «Die2021. Dann räumen Gemeinden, ses Jahr ist der Aargau der einzige Schulklassen, Vereine und Unter- Kanton, der bereits heute startet», nehmen etc. aus allen Landesteilen sagte Hürzeler. Alle anderen Kantogemeinsam auf. Informationen ne starten erst in einer oder in zwei dazu unter www.clean-up-day.ch. Wochen. Trotz anhaltendem Mangel an Die Gemeinde Neuenhof hat sich entschieden, dieses sinnvolle Pro- Lehrkräften stand im Aargau am jekt erneut entsprechend zu unter- Montag vor allen Klassen eine Lehrstützen. Am Freitag, 17. September, person. Auch in Neuenhof, wie findet deshalb ein lokaler «Clean- Schulleiterin Renate Baschek bestäup-Day» in Neuenhof statt. Freiwil- tigte. Der Lehrermangel sei jedoch lige Helferinnen und Helfer, die sich nicht gelöst, die Gründe, die dazu ebenfalls für dieses Projekt engagie- führten vielfältig. «Nebst dem Lohn, ren möchten, können sich noch bis der zum Glück angepasst wird, sind spätestens am Donnerstag, 26. Au- die veränderten Herausforderungen gust, bei Sven Neukom (sven.neu- mitverantwortlich», so Baschek. kom@neuenhof.ch oder Tel. 079 Lehrpersonen müssten auffangen, wenn daheim der Erziehungsauf126 44 16) anmelden.

Regierungsrat Alex Hürzeler besuchte zum Sch trag ungenügend erfüllt, wenn gesellschaftliche Probleme nicht gelöst werden. Der Unterricht sei seit Jahrzehnten ähnlich geblieben, es brauche eine Entwicklung. «Auf neue Fragestellungen braucht es Antworten», ist Baschek überzeugt. Quereinsteiger können sich zur Lehrperson weiterbilden lassen Mit einem neu geschaffenen Weiterbildungsangebot haben mehrere Kantone bereits eine Antwort auf den Mangel an Lehrpersonen gegeben. Ab Herbst werden 78 Querein-

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um Lehrer wird

Roko, 11, 6. Klasse

hulstart die sechste Klasse von Sven Böhringer in Neuenhof steigende, die zwischen 30 und 59 Jahre alt sind, an der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz einen neu geschaffenen Studiengang absolvieren. Das Studium dauert zwischen sechs und neun Semestern. Nach einem Jahr Vollzeitstudium können die angehenden Lehrpersonen Praxis an den Schulen sammeln. Bereits vor zehn Jahren gab es ein Weiterbildungsangebot für Quereinsteiger. Im Gegensatz zum neu geschaffenen Angebot ist das Diplom nun nicht mehr nur kantonal,

bär

Oriana, 11, 6. Klasse

bär

«Ich war in Kroatien in den Ferien, habe mich heute aber gefreut, wieder in die Schule zu kommen, vor allem wegen der Kollegen. Deutsch ist mein Lieblingsfach. Ich möchte einmal Autodesigner werden.»

«Ich mag Ferien lieber als Schule und trotzdem habe ich mich auf den ersten Schultag gefreut. Mein Lieblingsfach ist Mathe, doch ich mache alles gerne. Entweder möchte ich nach der Schule eine KV-Lehre machen oder Architektur studieren.»

Lorena, 4, erster Kindergarten

Gioia, 4, erster Kindergarten

Chris Iseli

sondern in der ganzen Schweiz anerkannt. Einer dieser Quereinsteiger ist Sven Böhringer. Der einstige Maurer, der im Baugewerbe Karriere machte und Personalfachmann wurde, arbeitet seit neun Jahren als Primarschullehrer in Neuenhof. «Ich könnte mir nichts anderes mehr vorstellen», zieht er Bilanz. Er werde zwar an jedem Schultag physisch und psychisch herausgefordert, bekomme aber ganz viel retour. «Ich finde, es hat viel zu wenige Quereinsteiger», resümiert er.

bär

«Mir geht es gut, ich habe mich auf heute gefreut. Meinen Kindergarten-Rucksack habe ich von meiner Freundin Alea erhalten, die auch in den Kindergarten geht.»

GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch 2021-0047 Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Neuenhof Zürcherstrasse 107 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 1931, Seestrasse / Sportplatz Stausee, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Ersatz Beleuchtung Sportplatz Stausee Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 13. August 2021 bis 13. September 2021 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung

bär

«Ich habe mich auf meinen ersten Kindergartentag gefreut und habe Apfel und Salami zum Znüni dabei. Ich freue mich, neue Freunde zu finden.»

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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT mindestens 1 Woche ohne Zugabe von Chlor sein, damit es der ARA zugeführt werden darf. Aus diesem Grund bleibt das Meierbädli bis mindestens 16. August geschlossen. Es wird das Bestmögliche unternommen, um das Bädli so rasch wie möglich wieder zu öffnen. Die Bevölkerung wird gebeten, allfällige Hinweise zu diesem Vorfall der Gemeindeverwaltung zu melden (Tel. 056 418 10 60).

Verschiebung Poolparty Die durch den Elternverein organisierte Poolparty muss aus vorherig genannten Gründen verschoben werden. Die Party findet nun am Freitag, 20. August, statt. Vorausgesetzt sind eine Das Meierbädli musste vorübergehend gute Witterung sowie die sichere geschlossen werden. Geplante Poolparty Benutzung des Meierbädlis. wurde auf 20. August verschoben. Archiv Mittagstisch Killwangen Der MittagsSchliessung Meierbädli aufgrund von tisch Killwangen sucht per sofort Vandalen Bislang unbekannte Perso- neue Helferinnen für die Tage Monnen haben Glas ins Meierbädli ge- tag und Donnerstag und Springerinworfen, welches am Dienstag, 3. nen für sämtliche angebotenen August, durch das Reinigungsper- Tage (Mo., Di. und Do.). Bei Interessonal entdeckt worden ist. Auf- se bitte bei Monica Schmid melden grund der Glassplitter im Wasser unter Tel. 079 452 03 25 oder E-Mail: musste das Bädli geschlossen wer- info@mittagstisch-killwangen.ch. den. Der Reinigungsroboter war mehrere Tage im Einsatz, es sind Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei jedoch immer wieder Glassplitter Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14– zum Vorschein gekommen. Aus Si- 18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 cherheitsgründen muss deshalb das Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, Wasser komplett abgelassen, das 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geBecken gereinigt und erneut gefüllt schlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 werden. Das Wasser darf jedoch erst Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30– abgelassen werden, wenn das Aktiv- 14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 chlor abgebaut ist. Gemäss gesetz- 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@ lichen Vorgaben muss das Wasser killwangen.ch. www.killwangen.ch.

LESERBRIEF Fehlende Baukommission Die Gemeinde Killwangen wurde über die letzten Jahre zunehmend als attraktive Wohnlage entdeckt. Kein Wunder, denn sie hat da und dort ihren ländlichen Charakter bewahrt und liegt dennoch in Reichweite der Grossstadt Zürich. Allerdings gelingt es der kleinen Gemeinde gerade noch so knapp, interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger in Kommissionen zu entsenden. Diese haben unter anderem die Funktion, der Exekutive auf die Finger zu schauen, konstruktiv Abläufe und Entscheide zu hinterfragen. Geradezu stossend ist es, dass es keine Baukommission (mehr) gibt. Denn es stehen momentan Baugesuche an, die durchaus eine kritische Begleitung verdienen. Die fehlt aber. So lässt man ein grosses Bauvorhaben für dreigeschossige Mehrfamilienhäuser an der Sennenbergstrasse durch die an ein Architekturbüro outgesourcte Bauver-

waltung formal prüfen und lässt es damit bewenden. Gemäss Bau- und Nutzungsordnung soll dieses Vorhaben in der Wohnzone W2 entstehen, die für freistehende Ein- und Doppeleinfamilienhäuser bestimmt ist. Alle Eigenschaften dieses Bauprojekts weisen auf eine Arealüberbauung hin, ablesbar am Typus der Mehrfamilienhäuser, an der Anzahl Wohnungen pro MFH, der unterirdische Einstellhalle, der Bruttogeschossfläche. Die Bauherrschaft will dieses offenbar nicht als Arealüberbauung deklarieren, wohlwissend, dass diese in der W2 gemäss BNO der Gemeinde nicht zulässig wäre. Über den Sinn verdichteten Bauens und Wohnens kann man ja, muss man diskutieren – mit allenfalls Auswirkungen aufs Baurecht. Das Erstellen baulicher Tatsachen unter Vermeidung einer solchen Diskussion ist unaufrichtig, ja unseriös. Manuel Fischer, Killwangen

Eigentlich gehören für die Natur einsetzt», sind sich die Am 21. August lädt die Männer einig. «Am NeophyNatur- und Umweltkommis- beiden tentag greifen die Teilnehmenden sion (NUK) Spreitenbach unter Anleitung ins Geschehen ein», zum Neophyten-Workshop. schildert Bernhard Gerig. «Und der Welches Konzept dahintersteckt und für wen der «Diese Wachstumskünstler Anlass sich eignet, verrät wollen zu hoch hinaus.» Präsident Werner HauenWERNER HAUENSTEIN, NUK-PRÄSIDENT stein. GRAZIELLA JÄMSÄ

Neophyten heisst wörtlich übersetzt «neue Pflanzen». «Das klingt erst einmal nicht beeindruckend», ist sich NUK-Präsident und Experte für Naturgartenbau Werner Hauenstein bewusst. «Aber studiert man einen Blütenkopf des Einjährigen Berufkrauts, sieht man die unzähligen kleinen Samen. Damit ist das Pflanzenwachstum exponentiell. Diese Wachstumskünstler wollen zu hoch hinaus.» Als Tierfutter eigne sie sich nicht. «Stattdessen wird der Boden unter dicht gewachsenem Beruf kraut zu dunkel für Blütenpflanzen (Lichtkeimer). Die Vielfalt ist gefährdet.» Dieses Beispiel macht klar, warum man Neophyten nicht einfach sich selbst überlassen sollte. Aber was genau zu tun ist, an dieser Herausforderung scheiden sich die Geister. Abschneiden, ausreissen, in Sondermüllsäcken zur Verbrennung fahren, mit Handschuhen arbeiten oder ohne – Werner Hauenstein kennt diese Fragen. «Im Falle des Einjährigen Beruf krauts muss man wissen, dass es, trotz seines Namens, zwei Jahre braucht, um zu wachsen.» Im ersten Jahr bilde sich knapp über dem Boden eine unauffällige Blattrosette, im zweiten Jahr schiesst die Pflanze in die Höhe. «Dann lässt sie sich besser identifizieren und nach einem Regentag leicht samt Wurzel aus dem Boden ziehen.» In Spreitenbach sind neben dem Einjährigen Berufkraut auch Sommerflieder, Nachtkerze und das Kanadische Berufkraut vertreten. «Leider musste unser jährlicher Anlass zur Bekämpfung der Neophyten diesen Frühling zum zweiten Mal coronabedingt ausfallen», sagt NUK-Mitglied Bernhard Gerig. «Umso begeisterter waren wir von Werner Hauensteins Vorschlag für den Workshop.» An wen genau richtet sich der Anlass? «An jeden, der etwas über die Natur lernen möchte und sich damit

Workshop, für den uns Beatrice Weber freundlicherweise ihren Garten zur Verfügung stellt, ist eine gemeinsame Entdeckungsreise», fügt Werner Hauenstein hinzu. Er gebe anhand der Pflanzen vor Ort Informationen. «Dann kann jeder und jede ausprobieren, ob er die Neophyten grundsätzlich und in verschiedenen Wachstumsstadien erkennt. Man testet, wie viel Kraft es braucht, die Pflanze auszureissen, oder betrachtet sich die Wurzeln genauer.» Werner Hauenstein und Bernhard Gerig ist die Vorfreude auf den Workshop am 21.August anzusehen. Treffpunkt ist der Steinackerplatz um 8.30 Uhr. «Wir freuen uns auf viele Neugierige, die übrigens auch gerne ihre Handys mitbringen können.» Werner Hauenstein hält einen Moment inne, bevor er die Erklärung zu dieser seltsam anmutenden Aussage liefert. «Die persönlichen Eindrücke bildhaft festzuhalten, könnte der Natur in diesem Fall zugutekommen.» Neophyten-Workshop: Samstag, 21. August, um 8.30 Uhr. Treffpunkt Steinackerplatz Spreitenbach.

Die zahllosen Köpfchen in der Blüte zeigen, wie


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sie hier nicht hin

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AUS DEM GEMEINDERAT Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind alle Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni in Rechtskraft erwachsen. Termine 13. August, 12 Uhr: Anmeldeschluss für Kandidaturen für die Gesamterneuerungswahlen von Gemeindebehörden und Kommissionen (Gemeindepräsidium, Vizepräsidium, Gemeinderat, Finanzkommission, Geschäftsprüfungskommission, Steuerkommission und Ersatzmitglied, Wahlbüro und Ersatzmitglieder); 19. bis 21. August, jeweils von 10 bis 19 Uhr: Mobile Corona-Impfstation im Shoppi Tivoli.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Gemeinsam machen Werner Hauenstein (l.) und Bernhard Gerig einen Beobachtungsgang auf der Workshop-Wiese.

Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.

VERANSTALTUNG

schnell sich das einjährige Berufkraut vermehrt. Die Rosette im ersten Jahr ist eher unauffällig.

Graziella Jämsä

Ferienspass im Herbst Neues entdecken, Spannendes erleben und gemeinsam etwas unternehmen. Der Ferienspass ist eine Erlebniswoche in den Herbstferien für alle Schülerinnen und Schüler der Gemeinden Spreitenbach und Killwangen. Vom 4. bis 8. Oktober werden über 40 verschiedene tolle Aktivitäten angeboten wie zum Beispiel Badeplausch, Cocktails mixen, Fotosafari, Ponyreiten, Kinospass, Lasertag, Tanzkurse, Bowling-Plausch, Falkenerlebnis und noch vieles mehr. Die Ferienaktivitäten können online gebucht werden unter www. spreitenbach.feriennet.projuventute.ch/. Anmeldestart: Montag, 16. August, Anmeldeschluss: Sonntag. 5. September. (zVg)


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Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die dazugehörige Signalisationsverordnung vom 5. September 1979 sowie das Gesetz über den Vollzug des Strassenverkehrsrechtes vom 6. März 1984 wird folgende Verkehrsanordnung verfügt: Neusignalisation Haldenstrasse Parzelle 2953, ab Haldenstrasse 40 bis Wendeplatz Haldenstrasse 48, «Parkieren verboten», Signal 2.50 mit Zusatztext: «Ganzer Platz», resp. «beidseitig». Die Akten- und Planauflage erfolgt auf www.spreitenbach.ch im Bereich Aktuelles/Amtliche Publikationen oder bei der Gemeindekanzlei, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 13. August bis 13. September 2021 beim Gemeinderat Spreitenbach einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeinderat Spreitenbach

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vom Samstag, 14. August 2021 wird von den Junioren FC Spreitenbach durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 08.00 Uhr separat zu deponieren. Couverts und beschichtetes Papier gehören zum Karton. Alles was nicht gebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Gemeindewerke Spreitenbach

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In dieser verantwortungsvollen Fachposition arbeiten Sie selbstständig im Friedhof. Unterstützt werden Sie vom Personal und der Leitung des Bauamts, in welchem Sie bei Bedarf und je nach Stellenprozent im Gegenzug arbeiten. Ihre Hauptaufgaben − Durchführen von Bestattungen. Dazu gehörten auch das in Empfang nehmen von Särgen und Urnen, das termingerechte Vorbereiten und Fertigstellen der Gräber und das Eindecken. − Kontakt mit Angehörigen, Pfarrer und Kanzlei − Nachführen Grabkataster − Allgemeine Gärtnerarbeiten − Unterhalt an Gebäuden, Einrichtungen, Maschinen sowie an Grabflächen und Grünanlagen. − Entsorgung und Reinigung − Winterdienst − Allgemeine Bauamtsarbeiten Anforderungen − Landschaftsgärtner Fachfrau/Fachmann Betriebsunterhalt − Führerschein Kat. B mit Anhänger − Bedienung Kleinbagger − Fachbewilligung für die Verwendung von Pflanzenschutzmittel − Gute körperliche Konstitution und Gesundheit − Flexibilität, Einsatzwille, Teamfähigkeit und gute Umgangsformen − Fachlehrgang Friedhofunterhalt Jardin Swiss, oder diesen zu erlangen Unser Angebot − Wir übergeben Ihnen die fachliche und organisatorische Verantwortung des Friedhofbetriebs. Gleichzeitig erhalten Sie Anschluss als Teamplayer im Bauamt − Es erwartet Sie eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit − Wir bieten Ihnen gleitende Arbeitszeit, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie einen gut erschlossenen Arbeitsort Sind Sie interessiert und fühlen Sie sich den Anforderungen gewachsen? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung mit Foto und den üblichen Unterlagen an die Gemeindewerke Spreitenbach, Zentrumsstrasse 11, 8957 Spreitenbach. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Viktor Ott, Bereichsleiter Tiefbau und Entsorgung (056 / 418 87 42), gerne zur Verfügung.


SPREITENBACH

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Faustball-Dorfturnier 2021 findet statt Am 14./15. August findet das traditionelle FaustballDorfturnier statt. Der STV Spreitenbach freut sich riesig, diesen Event durchführen zu können. Das Programm sieht folgendermassen aus: Samstag Faustball-Dorfturnier mit Festwirtschaft und Fest am Abend, Sonntagmorgen wird ein Gottesdienst mit Dominique Sigrist auf dem Festareal stattfinden. Im Anschluss findet das Twin-Turnier statt. Auch die Kinder dürfen sich beim Kinderrennen messen. Unter www.faustball-dorfturnier.ch sind laufend neue Infos zu finden sowie auch das Anmeldeformular für das Turnier. Auch der genaue Ablauf ist auf der Homepage zu finden. Wichtig: Für das Kinderrennen kann man sich nur am Samstag und Sonntag vor Ort anmelden. (zVg) Das OK freut sich, wenn wieder viele Sportbegeisterte den Weg auf die Ziegelei finden würden. INSERATE

Neu, Neu, Neu…. im Hallenbad Spreitenbach ab sofort: Samstagnachmittag Kinderschwimmkurse ab b Oktober, Okttob b Donnerstag- und Freitagabend Aqu Aquafitkurse für Erwachsene w weitere Infos per Telefon oder übe untenstehende Homepage über Anmeldungen A nm melldungen nehmen wir gerne ab sofort entgegen unter:

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zVg


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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT accone, geb. 1986, in Winterthur, wurde als neue Schulsozialarbeiterin gewählt. Sie trat am 28. Juni die Nachfolge von Karin Hitz an, die die Gemeinde Würenlos Ende Juli verlassen hat. Luana Giaccone bildet inskünftig zusammen mit Nina Forte das Team der Schulsozialarbeit. Der Gemeinderat und die ganze Schule heissen Luana Giaccone willkommen und wünschen ihr viel Freude und Erfolg in der neuen Tätigkeit.

Luana Giaccone als neue Schulsozialarbeiterin gewählt. zVg Neue Schulsozialarbeiterin Der Gemeinderat konnte die auf das neue Schuljahr 2021/2022 frei gewordene Stelle als Schulsozialarbeiterin (50-%-Pensum) besetzen. Luana GiINSERATE

von der Raiffeisenbank Würenlos gesponsert. Grillplausch: 11.30 bis 14 Uhr. Würste und Getränke offeriert von der Raiffeisenbank Würenlos Waldumgang: Start um 13.30 Uhr beim Grillplatz «Gmeumeri». Ende ca. 15.30 Uhr bei der Kreuzung Bernerweg/Gmeumerigasse. Thema: Holznutzung – von der Planung bis zur Nutzung. Der Anlass findet auch bei Regen und aufgrund der Coronapandemie unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes statt. Der Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Flyer wird in den nächsten Tagen Beratungen finden jeweils am 3. an alle Haushaltungen verteilt. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Pilzkontrolle in Baden Für verschieBauverwaltung, Erdgeschoss, Ge- dene Gemeinden im Bezirk Baden, meindehaus, statt. Nächste Bera- unter anderem auch für die Gemeinde Würenlos, wird die Pilzkontung: Donnerstag, 19. August. trolle in Baden durchgeführt. Die Einladung zur Einweihung Grillplatz Pilzkontrollstelle ist wie folgt ge«Gmeumeri» und Waldumgang Die öffnet: 14./15./21./22. und 28./29. Würenloser Bevölkerung ist am August, 17 bis 18 Uhr; im SeptemSamstag, 21. August, herzlich zur ber von Montag bis Freitag, 17 bis Einweihung des Grillplatzes «Gmeu- 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag, meri» und zum anschliessenden 17 bis 19 Uhr; im Oktober von MonWaldumgang eingeladen. Der Grill- tag bis Sonntag, 17 bis 18 Uhr. Ort: platz wurde durch den Zivilschutz Mellingerstrasse 136, Baden (Zuim Rahmen eines Wiederholungs- fahrt und Parkmöglichkeit via kurses erneuert und das Material Stadtbachstrasse nutzen).

Sie gibt Edith Bruhin leitet seit 25 Jahren die Tierstation Esperanza in Würenlos. Für bis zu 3000 Tiere hat sie bereits ein neues Zuhause gefunden. SIBYLLE EGLOFF

Edith Bruhin hat ein Herz für Hunde. Die Würenloserin ist nicht nur stolze Halterin von fünf Mischlingshunden, sondern betreibt seit 25 Jahren die Tierstation Esperanza in Würenlos. Esperanza ist das spanische Wort für Hoffnung. In all den Jahren hat sie so manchem spanischen Vierbeiner Hoffnung in einer Schweizer Familie geschenkt. «Es müssen wohl an die 2500 bis 3000 Hunde und früher auch Katzen sein, die ich hierzulande platziert habe», sagt Bruhin. Die Mit-

«Das Interesse an Hunden ist gross und seit der Krise sogar gestiegen.»

Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 202178 Bauherrschaft: Steimer-Roppel Sebastian und Esther, Jurastrasse 13, 5430 Wettingen Bauvorhaben: Umbau und Dachaufstockung Einfamilienhaus, Montage Indach-Photovoltaikanlage und innenaufgestellte Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 3954 (Plan 63), Brunnenweg 4 Zone: Dorfzone D Baugesuch Nr.: 202179 Bauherrschaft: Kreuzmann Stefan, Flühstrasse 13b, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Einbau Ofen und Kamin (Aussenrohr) Lage: Parzelle 4802 (Plan 56), Flühstrasse 13b Zone: Wohnzone E2 Baugesuch Nr.: 202181 Bauherrschaft: Thoppil Jeemon, Buechzelgliring 44, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Ersatz Hecke durch Holzsichtschutz Lage: Parzelle 4479 (Plan 72), Buechzelgliring 44 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 13. August bis 13. September 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

gründerin des Vereins Tierstation Esperanza arbeitet mit Kollegen und Kolleginnen in Südspanien zusammen. Dort, unweit von Malaga entfernt, befindet sich die spanische Niederlassung der Tierstation. Hunde werden vor der Reise in die Schweiz geimpft «Da wir in Spanien nicht nur das Symptom, also zu viele unerwünschte Tiere, bekämpfen, sondern auch die Ursache angehen, ist es uns ein Anliegen, möglichst viele Tiere zu kastrieren. Das gehört vor Ort zu unseren Hauptaufgaben», sagt die 68-Jährige. Der andere Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung der Hunde. «Meine Kollegen lesen gut sozialisierte Hunde Die Bevölkerung ist zur Einweihung des Grillplatzes «Gmeumeri» herzlich ein- aus Tierheimen aus und bereiten geladen. zVg sie für den Transport in die Schweiz INSERATE

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spanischen Hunden Hoffnung mit zur Arbeit nehmen kann. Ein Hund ist ein Rudeltier, er ist nicht glücklich, wenn er den ganzen Tag allein daheim sitzt. Auch wenn der Besitzer für einen Mittagsspaziergang nach Hause kommt», sagt Bruhin. Zurückhaltend ist sie auch, wenn die Familie sehr kleine Kinder hat. «Die Frage stellt sich dann, ob die Leute überhaupt genug Zeit haben, den Hund zu betreuen.»

Edith Bruhin lässt ältere Hunde vor der Platzierung behandeln.

Die Würenloserin hält selbst insgesamt fünf Mischlingshunde. zVg gute Hände kommen. «In einem persönlichen Gespräch finde ich heraus, was die Vorstellungen und Wünsche der Leute sind und ob sie sich als Hundehalter eignen.» Ob die Menschen die Richtigen für die Hunde seien, könne man nie zu 100 Prozent sagen. Doch in all den Jahren habe sie ein Gespür bekommen, was passe und was nicht. «Ich würde einen Hund zum Beispiel niemals jemandem überlassen, der voll berufstätig ist und den Hund nicht

JAH E JAHRE

vor. Dazu gehört das Kastrieren, Entwurmen und Impfen», erklärt Bruhin. Sie ist in Würenlos, am zweiten Standort, für die Platzierung der Hunde zuständig. Auslöser für ihren Einsatz war ein deutscher Fernsehbericht über die Situation von Tierheimen in Südspanien vor 30 Jahren. «Die katastrophalen Zustände haben mich als Hundenärrin schockiert. Ich meldete mich beim deutschen Sender, um die Tierheime zu unterstützen. Ich habe Spenden geschickt und in den Ferien dort gearbeitet», erinnert sie sich. Das habe ihr Leben verändert. «Als ich zurückkam, wusste ich, dass die Sache für mich damit nicht abgehakt ist und ich längerfristig etwas aufbauen will.» Bruhin vernetzte sich mit Tierärzten und Gleichgesinnten und rief vor 25 Jahren das Projekt gemeinsam mit anderen Tierfreunden ins Leben. Die Idee findet bis heute Anklang. «Das Interesse an Hunden ist gross und seit dem Ausbruch der Pandemie sogar noch gestiegen», sagt Bruhin. Ihr ist es wichtig, dass die Tiere in

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Ältere Hunde lassen sich besser vermitteln Gute Erfahrungen habe sie mit älteren Hunden gemacht. «Ich kann sie besser platzieren als jüngere Tiere. Sie haben ihre Sturm-und-DrangZeit hinter sich und sind mehr im Leben angekommen als jüngere Artgenossen.» Um den künftigen Hund kennen zu lernen, besuchen Interessierte die Würenloser Tierstation. Wenn alles stimmt, bringt Bruhin das Tier schliesslich bei den neuen Besitzern vorbei. Sie zahlen dafür einen Unkostenbeitrag von 650 Franken. «Die Hunde sind geimpft, kastriert und gechipt. Bei älteren Tieren behandeln wir auch die Zähne oder sonstige Verletzungen. Den Preis dafür finde ich daher absolut gerechtfertigt.» Dass nach der Aufhebung der Homeofficepflicht und in der Sommerferienzeit wieder mehr Hunde in Tierheimen landen, kann Bruhin nicht ausschliessen. Tierschutzorganisationen und Tierheime seien trotz massiv erhöhter Anfragen seit der Pandemie jedoch äusserst vorsichtig mit der Platzierung von Tieren gewesen. «Ich kann mir aber vorstellen, dass Leute, welche Hunde illegal übers Internet im Ausland gekauft haben, nun die Tiere abgeben, weil sie keine Zeit mehr haben. Die Verkäufer interessiert das nicht.» Sie selbst habe in den eineinhalb Jahren Krise nie einen Hund zurückbekommen. Einen herben Rückschlag mussten Bruhin und der Verein 2016 hinnehmen, als der Leiter des spani-

schen Standorts, Ronny Steinhauser, unerwartet verstarb. «Das war ein riesiger Verlust für uns. Er hat die Station mit viel Herz und Verstand geführt. Sein langjähriger Helfer Mike Thillen sowie Ronnys Frau Paqui Rodriguez und die Schweizerin Mena Huonder kümmern sich nun

«Die Belohnung für meine Arbeit sind die glücklichen Familien und Hunde.» um die Arbeit in Spanien. Doch gesundheitlich sind Letztere angeschlagen», so Bruhin. Es sei schwierig, zuverlässige Helferinnen und Helfer zu finden. «In der Schweiz machen wir das ehrenamtlich. In Spanien muss man bereit sein, für wenig Geld viel Arbeit zu leisten. Zudem müsste man für die Leitung des spanischen Standorts nach Malaga auswandern», sagt Bruhin. Familien suchen dieses Jahr zum zweiten Mal einen Vierbeiner Aufhören ist für die 68-Jährige keine Option. Sie will den Tieren weiterhin ein schönes Zuhause in der Schweiz ermöglichen. «Die Belohnung für meine Arbeit sind die glücklichen Familien und die zufriedenen Hunde», sagt Bruhin. Dieses Jahr hätten viele Hundehalter, die bereits einmal ein Tier der Tierstation aufnahmen, erneut Hilfe bei ihr gesucht. «Der erste Hund ist altershalber gestorben und die Familien wünschen sich wieder so einen tollen Begleiter. Manchmal sind es auch die unterdessen erwachsenen Kinder, die sich nach einem Hund für die eigene Familie erkundigen.» Schön sei überdies, dass der Verein auch in Spanien ein Umdenken bewirken konnte. «Die Leute kommen auf uns zu, wenn sie streunende Hunde sehen, damit wir sie kastrieren können. Das wäre ihnen vor 25 Jahren nie in den Sinn gekommen.»

Röm.-kath. Kirchgemeinde Würenlos Gesucht wird auf Oktober

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WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN VEREINSNACHRICHT

Vom 16. bis 22. August haben Interessierte die Gelegenheit, etwas Turnerluft zu schnuppern. zVg

Schnupperwoche im TV Würenlos In der zweiten Woche nach den Sommerferien gibt es im TV Würenlos eine Schnupperwoche und sowohl Jung als auch Alt ist herzlich eingeladen, neue oder altbekannte Sportarten zu entdecken und auszuprobieren.

Zu Beginn des neuen Schuljahres veranstaltet der TV Würenlos eine Schnupperwoche vom 16. bis zum 22. August und lädt alle interessierten und sportbegeisterten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen ein, neue Sportarten auszuprobieren und etwas Turnerluft zu schnuppern. Für frischgebackene Erstklässlerinnen und Erstklässler und alle anderen Schulkinder ist die Mädchenriege oder die Jugi am Dienstag- bzw. Freitagabend die Gelegenheit, sich auszutoben und neue Sportarten kennen zu lernen. Noch

jüngere können im Kinderturnen oder im Elki/Muki-Turnen bereits erste Erfahrungen in der Turnhalle sammeln. Daneben bietet der TV Würenlos aber auch Geräteturnen, Leichtathletik und Unihockey für alle Kinder im Schulalter an. Neben den Trainings stehen zudem regelmässig Wettkämpfe oder Ausflüge wie eine Jugendreise oder ein Sportlager auf dem Programm. Für die Erwachsenen gibt es mit Polysportriegen für alle Altersklassen, Spielen wie Unihockey, Volleyball, Schnurball, Faustball und Netzball sowie auch Vereinsgeräteturnen, Aerobic und Lauftreff ebenfalls ein breites Angebot, das gerne ausprobiert werden darf. Interessierte dürfen die einzelnen Trainings gerne in der Woche vom 16. bis zum 22. August oder auch zu einem anderen Zeitpunkt ausprobieren. Detaillierte Infos zu den einzelnen Trainingsangeboten und der Schnupperwoche sind auf der Website unter www. tvwuerenlos.ch/ schnupperwoche zu finden. (zVg)

VEREINSNACHRICHT Sommerfest im Buechwald Der Quartierverein Buech lädt zum gemeinsamen Sommerfest ein am Samstag, 21. August, um 11 Uhr beim oberen Grillplatz im Buechwald in Würenlos. Attraktionen: Baumklettern, Spielmöglichkeiten für Kinder, gemeinsames Essen und gemütliches

Beisammensein. Mitnehmen: Grilladen für das eigene Mittagessen und eventuell einen Beitrag zum gemeinsamen Buffet. Die Kosten pro Familie betragen 20 Franken, für Vereinsmitglieder ist der Anlass kostenlos. Anmeldung an qv.buech@gmail.com oder Tel. 056 430 15 00 (abends). (zVg)

Ganztagesreise Am Dienstag, 7. September, findet die Ganztagesreise des kath. Frauenvereins Spreitenbach statt. Start ist morgens um 7 Uhr ab Gemeindehaus und Rotzenbühl. Via Autobahn geht die Fahrt über Winterthur bis Gossau zum Kaffeehalt. Kaffee und Gipfeli werden vom Verein offeriert. Um 9.15 Uhr ist Weiterfahrt nach St. Gallen zum Textilmuseum. An einer ca. 1-stündigen Führung wird viel Interessantes berichtet. Danach geht die Fahrt um 11.30 Uhr weiter nach Appenzell zum Mittagessen im Hotel Säntis. Bis zur Weiterfahrt um 15 Uhr kann der freie Aufenthalt in Appenzell genossen werden. Dann geht es über Sankt Peterzell – Wasserfluh – Wattwil bis auf den Ricken. Eintreffen um 16 Uhr. Im Restaurant Bildhuus gibt es einen Trinkhalt, bevor um 17.15 Uhr die Heimfahrt angetreten wird. Dem Zürichsee entlang geht die Fahrt wieder zurück nach Spreitenbach. Ankunft um ca. 18 Uhr. Die Kosten pro Person betragen 58 Franken. Inbegriffen sind die Carfahrt, Trinkgeld für den Chauffeur, die Führung im Textilmuseum und ein Kaffee und Gipfeli beim Kaffeehalt. Das Essen und die Getränke zahlt jedes selbst. Pia Weber Tel. 056 401 15 30 oder Käthy Studerus Tel. 056 401 28 56 nehmen Anmeldungen bis Dienstag, 24. August, gerne entgegen. (zVg)

Kath. Kriche St. Sebastian – Marienfeier auf dem Sulperg mit Kräutersegnung. Die Feier findet am Sonntag, 15. August, um 15 Uhr statt. (Sandra Ardizzone/Archiv)

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 14. August, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Mittwoch, 18. August, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 19. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE HINWEISE/VERANSTALTUNGEN Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 13. August, 19.30– 21.15 Uhr. Gottesdienst am Faustballturnier in Spreitenbach mit Dominique Siegrist. Sportplatz Ziegelei SpreitenRund 30 Personen trafen sich in Neu- bach, Festzelt, Sonntag, 15. August, enhof zum Pfarrhausgrill. zVg 9.30 Uhr. Pfarrhausgrill Neuenhof Am 5. August fand in Neuenhof der Pfarrhausgrill statt. Das Pfarramtteam hatte verschiedene Salate vorbereitet, es war aufgetischt und der Grill war bereit. Nun fehlten nur noch die Gäste. Um 18 Uhr kamen die ersten und kurz darauf waren es rund 30 Personen, welche ihre gegrillten Köstlichkeiten bei angeregten Gesprächen und Gelächter verzehrten. Ein feines Dessertbuffet rundete den gelungenen Abend ab.

Schulanfangsgottesdienst Killwangen/ Neuenhof Zum Beginn des neuen Schuljahres wird um die Begleitung Gottes und seinen Segen für das Lernen und Leben gebeten. Alle Schulkinder sind dazu eingeladen und dürfen ihre Schultheks oder das Kindergartentäschli mitbringen. Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Killwangen, Sonntag, 15. August, 11 Uhr. Begleitete Andacht in Neuenhof Miteinander singen und beten. Die Ge-


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Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 13. August, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 14. August, 17 Uhr, Eucharistiefeier zur Eröffnung des neu renovierten Forums St. Anton (Joseph Kalamba, Markus Heil, Marcel Mehlem und Mario Stöckli); musikalisch begleitet vom Antonius-Chor; anschliessend Eröffnungsfest auf dem Kirchenplatz. Sonntag, 15. August, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 18. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 19. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Hans Metzger); 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst zur Verabschiedung von Pfarrerin Kornelia Baumberger-Dängeli. Musik: Ueli Angstmann (Saxofon) und Jonas Hablützel (Orgel). Anschliessend Apéro. Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 17. August, 9.30 Uhr,

Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 14. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 16. August, 14.30 Uhr, begleitete Andacht; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 18. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 13. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer). Sonntag, 15. August, 11 Uhr, Schulanfangsgottesdienst (Gabi Pollinger und Laurentius Bayer).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 15. August – Patrozinium, 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst im Sigristenhaus; 10 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Mario Stöckli), musikalische SPREITENBACH Begleitung durch den Kirchenchor St. Maria, Kräutersegnung; Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 17.30 Uhr. Rosenkranzgebet. Mittwoch, 18. August, 10 Uhr, Freitag, 13. August, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit KommuEucharistiefeier (Basil Okeke); nionfeier. 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, 14. August, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Ref. Kirche Würenlos, Karmazichev). Sonntag, 15. AuGipfstrasse 4 gust, 10 Uhr, Wortgottesdienst Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, mit Kommunion (Petre KarmaziGottesdienst (Timothy Cooke). chev). Mittwoch, 18. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Konrad Klosterkirche Fahr Mair). Samstag, 14. August, 10 Uhr, Goldene Profess – Sr. Beatrice. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Sonntag, 15. August, 9.30 Uhr, untere Dorfstrasse 10 Eucharistiefeier. Dienstag, 17. Freitag, 13. August, 10.15 Uhr, August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Wortgottesdienst mit Kommunion Donnerstag, 19. August, 19.30 (Petre Karmazichev). Uhr, Gebet am Donnerstag.

NACHRUF WERNER STEGMANN betsschätze der katholischen Tradition lebendig erhalten. Sich im Gebet verbinden und gegenseitig stärken. Kommen und Gehen nach eigenen Möglichkeiten. Begleitung der Andacht durch Elisabeth Seiler. Kath. Pfarrkirche St. Josef in Neuenhof, Montag, 16. August, 14.30– 17 Uhr. Senioren-Yoga, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Montag, 16. August, 16 Uhr. Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 18. August, 14 Uhr. Chorprobe der Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 18. August, 19.30 Uhr. Bibel-Forum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 19. August, 19 Uhr.

Er liebte die Kirche, ja seine römischkatholische Kirche. Viel Zeit, freilich einen grossen Teil seines irdischen Lebens, stellte er in den Dienst der Kirche. Denn bereits als junger Erwachsener machte er sich auf den Weg in die Ewige Stadt, wo er Schweizergardist wurde. Dort erlebte er hautnah den Erneuerungswind, der Anfang der 60er Jahre in der Kirche wehte und durch das 2. Vatikanische Konzil besiegelt wurde; dort stellte er sich in den Dienst von Papst Johannes XXIII. und dessen Nachfolger Paul VI. Die Präsenz und das Wirken im Zentrum der Katholizität sollen seinen Glauben und seine Einstellung zur Welt massiv geprägt haben, sodass Werner selbst nach Beendigung seiner Amtszeit im Vatikan sehr stark kirchverbunden blieb, die Welt mit veränderten Augen sah und den Mitmenschen dezidiert als den von Schöpfergott in die Welt gestellten Weggefährten betrachtete. In seiner Wohnpfarrei war er ein aktives und engagiertes Mitglied. Mit

Leib und Seele diente er unserer Kirchgemeinde in der Kirchenpflege, wo er das Ressort Finanzen innehatte und dieses mit Bravour, Leidenschaft und herausragendem Pflichtbewusstsein führte. In seiner Kirchenpflegezeit durften wir in Spreitenbach für einen Abend der kleine Vatikan sein. Denn Werner hatte die Generalversammlung der Altgardisten zu uns gebracht, sodass die Messe mit vatikanischen Farben unter dem Schutz von offiziell bekleideten Altgardisten gefeiert wurde. Werner wanderte gerne; er gründete eine Wandergruppe mit. Nun hat er seine letzte Wanderung angetreten, die ihn bis hin in die himmlische Heimat führen wird. Gott, dem er hier auf Erden so gerne gedient hat, beschenke ihn mit Ewigem Leben. In voller Dankbarkeit für all das, was er seiner Kirche gegeben hat, gedenken wir seiner. Katholische Kirchenpflege und Pfarramt Spreitenbach

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«MEIN GOTT»

Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos

Endlich geht die Schule wieder los. Fünf Wochen Sommerferien, ohne verreist zu sein, waren lang und von endlosen Diskussionen zum Handyverhalten meiner Kinder geprägt. Ich stellte mich unerschrocken jeder noch so heiklen Diskussion, jedem starken Gefühl und jedem Bedürfnis meiner Kinder Tag für Tag. Ich kämpfte gegen Müdigkeit, graue Haare, Langeweile und für Gerechtigkeit und ein starkes Selbstwertgefühl der Kinder. Da haben es die Väter bei weitem besser. Sie glänzen durch häufige Abwesenheit, mangelnde Anteilnahme bei Haushaltsarbeit, die Unkenntnis von Namen bester Freunde oder die Ratlosigkeit darüber, was es zum Abendessen gibt. Zugegeben, das sind keine rühmlichen Handlungen oder imponierendes Wissen, aber sie prägen den Alltag. Was hat sich Gott da nur gedacht. Ist das sein Bild einer Familie? Denke ich in der Familie nur an meine eigenen Bedürfnisse, ende ich in einer Ego-Schlaufe, die kaum zu durchbrechen ist. Sehe ich aber die Ergänzung, das Miteinander und die Bereitschaft, ein gemeinsames Ziel zu erreichen, komme ich dem Bild Familie, wie Gott sie geschaffen hat, ein grosses Stück näher. Wie wäre es, wenn wir uns als Familie vornehmen, zum Beispiel gastfreundlicher zu sein? Gemeinsam Vergebung einüben, Konflikte austragen und anderen eine zweite Chance geben, in den Dankbarkeitsmodus wechseln, sich der Wahrheit stellen oder Unterstützung feiern … Familie ist der Ort, wo Helden geschmiedet werden und Kinder zu gemeinschaftsfähigen Menschen heranwachsen. Es gibt keinen besseren Ort, um Vorbilder zu (er)leben. Werten wir die Familie wieder auf. Das Gute ist, wir müssen das nicht alleine durchziehen. Gott verspricht uns: Ich bin mit dir und ich will dich behüten. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

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«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Graziella Jämsä (gjä), Gaby Kost (gk), Romi Schmid (rom) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Saisoneröffnung der Wettinger Kunstorte An mehreren Standorten wird die Kunstsaison 2021 eröffnet. So feiert die Ausstellung «Hand in Hand» der beiden Künstlerduos Boskovic-Scarth und Miriam Rutherfoord & Joke Schmidt ihre Vernissage im Gluri-Suter-Huus. Mehr Informationen zum Programm unter www. glurisuterhuus.ch/saisoneroeffnung. Sonntag, 15. August, ab 11 Uhr. (zVg)

SPREITENBACH «Family Days» Auch dieses Jahr finden während der Ferienzeit die kinderfreundlichen Family Days mit einem spannenden Programm inklusive eines grossen Wettbewerbs statt. Familien profitieren von stark reduzierten Eintrittspreisen. www.umweltarena.ch Umwelt-Arena, 13., 14., 15., und 18. August, 10–17 Uhr. Faustball-Dorfturnier Der STV Spreitenbach organisiert wieder ein Faustballturnier «für alle». Dazu: familiäre Dorffestatmosphäre. Kategorien A und B am Samstag, Twin-Turnier und Schülerrennen am Sonntag. Sportplatz Ziegelei, 14. und 15. August, ab 8 Uhr. Morgenspaziergang des Natur- und Vogelschutzvereins SpreitenbachKillwangen mit dem Thema «Bäche, Mühlen und etwas Geschichte». Sprützehüsli Sternenplatz, 9 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 13., 16., und 17. August, 8.45 Uhr. Pro Senectute Mittagstisch Wettingen Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. August, 11.30 Uhr. Sonntagstreff mit Mittagessen und Spiel- und Jassnachmittag Anmeldung bis 13. August via 056 426 67 18, Hotel Zwyssighof, Sonntag, 15. August, 11.30 Uhr.

«Tägi-Lesesommer» Auch diesen Sommer geht die Gemeindebibliothek Wettingen baden und stellt während der heissen Jahreszeit eine attraktive Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. Schwimmbad Tägerhard, 13.–18. August, 9–20 Uhr. Die Bläsersolisten Aargau spielen Barock Ein aussergewöhnliches Barockprogramm soll den Zuhörern die Musik des 18. Jahrhunderts durch verschiedene Klangfarben näherbringen. Abendkasse 1 Std. vor Beginn. Klosterkirche, Sonntag, 15. August, 17 Uhr. Konzert «Bach – ganz leise» Stefan Müller und Martin Pirktl spielen auf historischen Tasteninstrumenten und Gitarren Musik von Mozart und Bach (Sinfonie gMoll, Cembalokonzert d-Moll). Mit Eintritt. Konzertdauer eine Stunde, beschränkte Platzzahl. Reservationen unter bachganzleise@gmail.com oder per SMS an 079 321 18 63. Klosterkirche, 15. August, 18.30–19.30 Uhr und 18. August, 19.30–20.30 Uhr.

KILLWANGEN Pro Senectute Mittagstisch Anmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus via 044 932 66 35. Restaurant Meierhof Victoria, Montag, 16. August, 12 Uhr. Open-Air-Ausstellung Leo Dittli Acryl- und Aquarellbilder im Garten ausgestellt. Föhrenweg 2, 13.–15. August, ab 16 Uhr.

«Und wie geht es Ihnen?», fragte ich die Mutter, die heute Morgen mit ihrer Tochter vor dem Kindergarten in Neuenhof stand. Die Mutter zögerte, ehe sie mir antwortete. Ich sehe ihrem Gesicht an, dass sie kämpft, und ich fühle mich inmitten dieses Gewusels von Kindern, Müttern, Vätern und Einhornrucksäcken um Jahre zurückversetzt. Ich sehe das Kindergartentäschli noch genau vor mir: Ein Tigermotiv hatte sich meine Tochter damals gewünscht und hatte in ihrer Fantasie auch eine ganz genaue Vorstellung davon, wie es aussehen musste. Doch ein solches gab es selbstverständlich in keinem Laden zu kaufen. Ohne viel zu überlegen, lieh ich mir die Nähmaschine meiner Mutter aus – und bereute es kurz später. Ich kämpfte mit abgebrochenen Nadeln, gerissenen Nähten und schämte mich, als ich Stunden später einen schief geratenen Tigerkopf mit wackelndem Auge in den Händen hielt. Ich war nicht sicher, wie meine Tochter auf meinen Nähversuch reagieren würde. Zu meinem Erstaunen war sie hell begeistert, kindlicher Fantasie sei Dank! So sehr, dass sie ihren Znüni am liebsten gleich eingepackt hätte und losgelaufen wäre. Als es dann kurz später tatsächlich so weit war, blieb ich ein bisschen verlassen und traurig zurück. Zuerst vollen Einsatz geben und dann loslassen, das musste ich als Mutter nicht nur am ersten Kindergartentag. Mittlerweile ist meine Tochter erwachsen. Doch wenn sie etwas braucht, so setze ich auch heute noch alle Hebel in Bewegung, um sie zu unterstützen. Es wunderte mich deshalb nicht, als mir die Mutter schliesslich doch noch antwortete und sagte: «Es ist eine Achterbahn der Gefühle. Doch ich freue mich für sie.» Da sein, wenn sie jemanden brauchen, und loslassen und sich für sie freuen, wenn sie selbstbewusst weiterziehen, das lernt man spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch


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