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Limmatwelle Woche 31

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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 5. August 2021, 60. Jahrgang, Nr. 31

Gute Freunde Neuenhof und die deutsche Stadt Holzgerlingen sind seit rund 37 Jahren Partnerstädte. Geknüpft wurde das freundschaftliche Band aber schon viel früher, nämlich im Jahr 1958, über die Musikgesellschaften der beiden Gemeinden. (rom) S. 7

Die Männer im Wald Seit über drei Jahrzehnten pflegen und hegen Marcel Weber, Martin Bürgisser und Marcel Wegmann das Waldgebiet Heitersberg. Die Arbeit in der Natur, bei Regen und Sonne, verlangt ihnen viel ab. Und trotzdem ziehen sie nach über dreissig Jahren im Job eine positive Bilanz. Sie sind sich einig: Sie würden den Beruf wieder wählen. (bär) S. 8/9

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Sie rudern auf den neunten Platz Für den Würenloser Ruderer Scott Bärlocher waren die Olympischen Spiele in Tokio ein spezielles Erlebnis. Die Schweizer Ruderer schafften es an den Olympischen Spielen im «Vierer ohne» auf den neunten Platz. Mit dabei war auch der Würenloser Scott Bärlocher. Er reiste als Ersatzmann nach Tokio, um das Schweizer Team zu unterstützen. Der Aargauer Sportler des Jahres 2020 berichtet von Eisbädern, olympischem Geist und Vorbildern. (LiWe) S. 10/11 Scott Bärlocher (links sitzend) und die Schweizer Rudermannschaft in Tokio. zvg

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Einwohnerratswahlen vom 26. September 2021

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Innert der gesetzlichen Frist sind folgende Listen zu den Einwohnerratswahlen angemeldet worden:

Bauobjekt:

01 Die Mitte CVP (24 Kandidierende) 02 Schweizerische Volkspartei SVP (18 Kandidierende)

Baustelle:

03 Sozialdemokratische Partei SP (15 Kandidierende)

Parzelle: Zusatzgesuche:

04 FDP Die Liberalen (22 Kandidierende) 05 Grünliberale Partei glp (40 Kandidierende) 06 Evangelische Volkspartei EVP (10 Kandidierende) 07 WettiGrüen (13 Kandidierende) Die Kandidatinnen und Kandidaten der einzelnen Listen können auf www.wettingen.ch/wahlvorbereitung oder auf der Gemeindekanzlei Wettingen eingesehen werden.

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Öffentliche Planauflage vom 6. August bis 4. September 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 31 DONNERSTAG, 5. AUGUST 2021

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AUS DEM GEMEINDERAT Regionalpolizei stellt auf QR-Code um Seit dem 1. August stellt die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Ordnungsbussen nur noch mit QR-Code aus. Im Zuge der Digitalisierung fallen die herkömmlichen Bussenbescheinigungen mit Einzahlungsschein und entsprechendem Hinweis auf die Übertretung weg. Die administrativen Abläufe werden dadurch vereinfacht. Den gebüssten Personen wird ein QR-Code ausgehändigt. Über diesen Code gelangt man direkt zum Online-Bussenportal der Regionalpolizei. Alternativ kann der Zugang auch via Internet unter bussen.repol-wettingen-limmattal.ch erfolgen. Über das Bussenportal können die Details zur Busse abgefragt werden. Die Bezahlung ist beispielsweise mittels Mastercard, Visa, Twint möglich. Eine Zahlungserinnerung wird mit QR-Einzahlungsschein verschickt. Sollte die gebüsste Person nicht mit dem Fahrzeughalter oder der Fahrzeughalterin übereinstimmen, können die Daten der betroffenen Person direkt via Online-Bussenportal gemeldet werden. Wer mit der ausgesprochenen Busse nicht einverstanden ist, hat wie bis anhin die Möglichkeit, eine Einsprache zu erheben. Personen, die nicht über die technischen Hilfsmittel zur Bezahlung der Busse mittels QR-Code verfügen, erhalten nach 30 Tagen automatisch eine Mitteilung zur begangenen Übertretung, die mittels QR-Einzahlungsschein beglichen werden kann. Schweizweit sind bereits rund 40 Polizeikorps im Ordnungsbussenbereich digital unterwegs und verwenden den QR-Code-Bussenzettel. Lehrabschlüsse In diesen Tagen geht für drei Lernende und zwei Praktikantinnen die Berufsausbildung bei der Gemeinde Wettingen zu Ende. Das eidgenössische Fähigkeitszeugnis durften in Empfang nehmen: Jasmin Arndt, Kauffrau, Ayat Lafta, Kauffrau, Albion Veliu, Kaufmann, Samuel Vögeli, Fachmann Betriebsunterhalt, und Yasemin Yilmaz, Kauffrau. Yasemin Yilmaz und Albion Veliu haben zusätzlich noch die Berufsmaturität erlangt. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden gratulieren den jungen Berufsleuten herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünschen ihnen viel Glück und Erfolg für den weiteren Lebensweg.

Sie integrieren: Judith Bühler (l.) und Luzia Capanni (r.) von der Fachstelle Integration Baden.

Von null auf tausend Die Fachstelle Integration Region Baden zieht nach einem Jahr Zwischenbilanz: Das Anfragevolumen war höher als erwartet und der Bedarf an Information hoch. Seit Januar 2020 ist die Integrationsfachstelle Region Baden Anlaufstelle für Fragen zu Integration, Migration, Vielfalt und Zusammenleben der Gemeinden Wettingen, Ennetbaden, Neuenhof, Würenlos und Baden. Die Fachstelle bietet Information und Beratung rund um Integrationsthemen und das Zusammenleben in Vielfalt für Verwaltungen, Organisationen und Institutionen sowie die Zivilbevölkerung an. Das Fundament für die Dienstleistungen der Fachstelle bildet dabei die regionale Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit. Denn nur mit einem aufgebauten Netzwerk und einem Bekanntheitsgrad kann effizient und effektiv gearbeitet werden. Geprägt von der Pandemiesituation in der Schweiz war der Start für die Fachstelle alles andere als

einfach. Glücklicherweise gelang es, in den zwei Monaten vor dem Lockdown die Website fertigzustellen. Diese konnte während der Pandemie direkt genutzt werden, um Informationen im Zusammenhang mit der Pandemie zu sammeln und in verschiedenen Sprachen zu verbreiten. Zeitgleich wurde eine Facebookseite ebenfalls zur Informationsverbreitung aufgebaut. Trotz erschwerten Bedingungen gelang der Netzwerkaufbau. Schnell passte sich die Fachstelle der veränderten Situation an und das erste Vernetzungstreffen mit über 30 Organisationen respektive Personen fand online im April statt. In den Sommermonaten konnten dann endlich die Beratungstermine in den eigenen Räumlichkeiten durchgeführt werden. Sehr hohe Nachfrage zum Start Geplant waren für das erste Betriebsjahr 100 Beratungskontakte. Im Sommer stiegen diese sprunghaft an und Ende Jahr konnten über 1000 Beratungsanfragen ausgewiesen werden. Es wurde somit nicht von null auf hundert, sondern direkt von null auf tausend gestartet. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde das Zeitfenster

Severin Bigler / Archiv

für Beratungen pro Woche ausgeweitet und so auf die veränderten Bedürfnisse angepasst. Etwas mehr als die Hälfte dieser Beratungen fanden über das Telefon statt. Zivilpersonen sind, gefolgt von Gemeindeverwaltungen und Behörden, die grösste Zielgruppe. Viele Beratungen beinhalten die Themen Erstinformation, soziale Integration und Deutsch/Sprache oder Übersetzungen. Grundsätzlich werden von der Fachstelle Kurzberatungen bis zu 15 Minuten angeboten, für längere Beratungen oder längere Begleitungen werden die Rat suchenden Personen an die zuständigen Stellen triagiert. Die Problemlagen der Klientinnen und Klienten gestalten sich jedoch meistens komplex und so zeichnet sich eine Tendenz zu mehr und längerem Beratungsbedarf bei Zivilpersonen ab. Es zeigt sich ein immenser Bedarf an Information und Beratung bei allen Zielgruppen. Die Fachstelle Integration Region Baden ist trotz der Pandemie-Situation erfolgreich gestartet. Dank den laufend reduzierten Einschränkungen können für das bereits angebrochene Jahr vermehrt auch wieder Veranstaltungen geplant und durchgeführt werden.


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WETTINGEN

Rassige Märsche in Rassige Tambourenklänge in der Stadt der Superlative: Vom 6. bis 10. Februar 2022 entführen 12 Wettinger Tambouren die Besucher der Expo Dubai in die Welt der Schweizer Volksmusik. zVg ROMI SCHMID Wolkenkratzer, Sommerwetter und Freizeitparks locken jährlich zahlreiche Besucher in die Glitzermetropole Dubai. Dieses Jahr wartet die Stadt der Superlative mit einer weiwerdendem Wetter belohnt. Nach teren Attraktion auf: Vom 1. Oktodem klangvollen Einzug der Trych- ber 2021 bis 1. März 2022 findet – ler vom Burghorn begrüsste Ge- zum ersten Mal in einem arabischen meindeammann Roland Kuster die und muslimischen Land – die Expo Anwesenden. Ausgerüstet mit Dubai statt. Ursprünglich sollte diese bereits Schürze und Grillzange brutzelten die Mitglieder des Gemeinderats vor einem Jahr eröffnen, wurde jeschliesslich feine Würste für die Be- doch in Folge der Corona-Pandemie völkerung. Selbstverständlich gab verschoben. An der Expo Dubai, die es zu den offerierten Würsten auch unter dem Motto «Gedanken vereinen Schluck Wettinger Ratswein binden, die Zukunft gestalten» oder Bier und Mineralwasser. Zur steht, sind erstmals in der langen Auflockerung zeigte die Tambou- Geschichte der Expo mehr als 190 renvereinigung Wettingen und Um- Teilnehmerländer mit einem eigegebung ihr rhythmisches Können. nen Pavillon vertreten – darunter auch die Schweiz.

Sandro Sozzi und Martin Egloff grillierten für die Bevölkerung.

Vereintes Brutzeln Anlässlich der 1.-AugustFeier stand der Wettinger Gemeinderat hinter dem Grill und brutzelte feine Bratwürste.

Eine Bundesfeier wie in der Vergangenheit war unter den aktuellen Umständen auch in diesem Jahr nicht möglich. In Wettingen wurde der Ehrentag der Schweiz im Rahmen der Möglichkeiten trotzdem gebührend gefeiert. Dicke Regenwolken zogen am Vormittag über Wettingen, sodass man fast befürchten musste, es wage sich niemand bei Wind und Regen hinaus. Doch weit gefehlt – rund 500 Wettingerinnen und Wettinger fanden den Weg auf den Rathausplatz und wurden im Laufe der Veranstaltung mit immer besser Auftritt der Wettinger Tambouren.

LESERBRIEF Die letzten 18 Monate haben es uns wieder vor Augen geführt: Das lokale Gewerbe in unserer Gemeinde spielt eine wichtige Rolle im täglichen Leben. Keiner von uns möchte sich auf Dauer geschlossene Geschäfte entlang der Landstrasse vorstellen. Viele Läden konnten sich dank einer treuen Stammkundschaft und innovativen Ideen durch die Corona-Zeit retten. Was mich sehr nachdenklich stimmt: Kaum waren die Grenzen wieder offen, zog es Heerscharen von Kaufwütigen ins nahe Ausland, um die Einkaufswagen zu füllen. Es scheint, dass den Leuten die wöchentliche Pilgerreise über den Rhein gefehlt hat. Wäre es denn nicht vernünftiger, das Fleisch vor Ort zu besorgen? Die Schuhe im Geschäft zu kaufen, wo vielleicht jemand aus dem Bekanntenkreis eine Berufslehre absolviert? Das Gemüse in einem der vielen Hofläden oder auf dem Wo-

chenmarkt zu beziehen? Die Rechnung – der verbrauchte Sprit, die aufgewendete Zeit und der fehlende Schwatz mit einem Bekannten vor dem Laden – macht kaum einer der Einkaufspilger. Eine weitere Unsitte, die uns Corona ungeschönt vor Augen geführt hat, sind die abertausenden von Paketen von globalen Onlinehändlern, die kreuz und quer über den Globus geschickt werden. Übrigens: Auch ein lokales Fachgeschäft kann einem das gewünschte Kleid bestellen, dann aber gleich in der richtigen Grösse und der passenden Farbe. Die Rücksendung und im schlechtesten Falle die Vernichtung der Retourware entfällt damit. Unterstützen wir also nach Kräften unser lokales Gewerbe und tragen dazu bei, dass Wettingen ein attraktiver Ort bleibt. Ein kleiner Aufpreis ist mir das auf jeden Fall Wert. Markus Zoller, Wettingen

Wanderung durch die Schweiz Der rund 2000 Quadratmeter grosse Schweizer Pavillon, der von Präsenz Schweiz, einer Organisationseinheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) betrieben wird, ist dem Thema «Reflections» gewidmet. Der Pavillon, der als interaktiver Rundgang aufgebaut ist, nimmt die Besucher mit auf eine spannende Reise durch die Schweiz und zeigt viel über ein Land, das stolz auf seine Kultur, Tradition und Innovationskraft ist. Neben atemberaubenden Landschaften und High-Tech-Spielereien kommen dabei auch immer wieder verschiedene Highlights zum Zuge – wie etwa der Auftritt der Wettinger Tambouren, die während rund drei Tagen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm zum Besten geben werden. «Wir sind sehr stolz», sagt Brigitta Vogt-Schmid, Vizepräsidentin der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU). Spontan hat sich der Verein für die Teilnahme an der Expo beim EDA beworben. Vogt-Schmid begründet: «Die Faszination, etwas Besonderes

Freuen sich: Die Wettinger Tambouren. zu leisten, motiviert uns.» Mit ihrem Auftritt wollen sie die Werte und die Kultur der Schweiz hinaustragen. Suche nach Sponsoren Als der Verein die Zusage für die Teilnahme an der Expo erhalten habe, seien alle ausser sich vor Freude gewesen, erzählt Vogt-Schmid. «Es ist eine grosse Ehre für unseren kleinen Verein, einen repräsentativen Beitrag für unsere Heimat zu leisten.» Zwölf aktive Tambouren mit Anhang sowie einige Gönnerund Passivmitglieder und Freunde der TVWU werden im Februar nach Dubai reisen, um während rund drei Tagen an der Expo im Schweizer Pavillon aufzutreten. Bis dahin, so Vogt-Schmid, gibt es noch einiges zu tun: Es muss ein massgeschneidertes Konzertpro-

«Die Faszination, etwas Besonderes zu leisten, motiviert uns.» BRIGITTA VOGT-SCHMID, VIZEPRÄSIDENTIN

gramm einstudiert und Sponsoren müssen gefunden werden. «Wir hoffen, noch einige Unternehmen als Sponsoren zu gewinnen, da wir coronabedingt in den letzten 15 Monaten keine Einkünfte erwirtschaften konnten», erklärt die Kassierin. Die Jugendlichen brauchen beispielsweise neue Uniformen; weil die meisten Mitglieder gewachsen sind, passen die alten nicht mehr. «Und wir wollen bei unseren Auf-


WOCHE NR. 31 DONNERSTAG, 5. AUGUST 2021

Dubai

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BILD IM FOKUS

zVg

tritten hier zu Hause wie auch an der Expo anständig gekleidet auftreten.» Vogt-Schmid, die die Reise bis ins kleinste Detail geplant hat, ist voller Vorfreude – und ein bisschen im Stress. «Die Teilnahme an der Weltausstellung ist für uns alle etwas Besonderes. Zwar haben wir auch schon auf dem Petersplatz in Rom vor rund 25 000 Menschen konzertiert, aber dennoch verlangt der Auftritt an der Weltausstellung einiges von uns ab. Es bleibt auf jeden Fall spannend.» Gespannt auf den Auftritt «seines» Vereins ist auch Wettingens Gemeindeammann Roland Kuster: «Ich bin begeistert vom grossen Engagement des kleinen, aber feinen Tambourenvereins.» Er wünsche den Tambouren an der Weltausstellung in Dubai fulminante Auftritte mit vielen Erlebnissen. «Ich freue mich und bin stolz, dass Wettingen durch sie an der Expo in Dubai vertreten ist.»

Auf der Suche nach Sponsoren: Brigitta Vogt-Schmid.

Beim feuchtfröhlichen «Oropax»-Spektakel am Freitag, 23. Juli, im Gartenbad Tägi blieb kein Auge trocken: Das Komiker-Duo begeisterte mit seinem «WASSER-FEST» Gross und Klein. Farbenfrohe Kostüme, unzählige Wasserfontänen und jede Menge Wortwitz und schwarzer Humor füllten in der einbrechenden Dämmerung das Becken des beliebten Wettinger Erlebnisbads mit Lachtränen aus dem Publikum. (Gaby Kost)

PARTEINOTIZ Bei den Einwohnerratswahlen im Herbst tritt die Grünliberale Partei (glp) Wettingen mit ihren vier Bisherigen und 36 weiteren Kandidierenden an. Es freut die Partei ausserordentlich, dass sich so viele engagierte Leute für ihre Anliegen einsetzen wollen. Mit ihrer Liste bildet die Partei den Querschnitt der Gesellschaft ab: 21 Frauen und 19 Männer im Alter zwischen 19 und 71 Jahren, Akademiker und Berufsleute mit Lehrabschluss aus den unterschiedlichsten Berufszweigen. Dies führt zu einer willkommenen Verbreiterung der Basis, was den Einbezug und die Vertretung der gesamten Bevölkerung garantiert. Orun Palit, Manuela Ernst, Ruth Jo. Scheier, Yvonne Hiller, Hannes Streif, Sarah Steinmann, André Schär, Antonia Zumstein, Kay Buntschu, Emanuel Aegerter, Andrea Kleger, Gabriel Franz, Lena Allmark-Holtvik, Marcel Hug, Sonja Buntschu-Greutert, Markus Krebs, Andrea Grünenfelder, Manuele Zanini, Renate Baschek, Horst Grüning, Thora Scheier, Fabian Mahnig, Miriam Häfeli, Marco Keller, Sabrina Hartusch, Hans Jakob Keller, Rita Andres, Stefano Olivito, Ronia Palit, Fabian Stauber, Pia

Wollen für die glp in den Einwohnerrat: Die Kandidierenden der Liste 5. Maiuolo-Montalto, Christopher Bergman, Ildiko Gyomlay, Simon Sommerhalder, Ayse Sen, Peter Hiller, Nicole Berger, Pascal Hasler, Renata Kleinalstede und Margrit Kamber. Die glp setzt sich dafür ein, dass eine vorausschauende und nachhaltige Finanzpolitik betrieben wird. Familien sollen durch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestärkt werden. Die

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Umwelt ist zu schützen und der öffentliche Verkehr sowie der Langsamverkehr sind zu fördern. Für diese und viele weitere Anliegen kämpft die Partei in der nächsten Legislatur. Marcel Hug wird nochmals für die Steuerkommission antreten. Vor vier Jahren hatte er bereits das absolute Mehr erreicht, musste jedoch als Überzähliger ausscheiden.


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WOCHE NR. 31 DONNERSTAG, 5. AUGUST 2021

NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT Die Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 21. Juni, die unter einer Referendumsfrist standen, sind nach unbenutztem Ablauf dieser Frist in Rechtskraft erwachsen. Die obligatorische Urnenabstimmung für die neue Gemeindeordnung ab 1. Januar 2022 findet mit dem Urnengang vom 26. September statt. Die Geschäfte der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. Juni, die unter einer Referendumsfrist standen, sind nach unbenutztem Ablauf dieser Frist in Rechtskraft erwachsen. Gesamterneuerungswahlen Amtspe- Zeichen der Verbundenheit: Die Neuenhofer Straße in Holzgerlingen, hier im Bild mit Bürgermeister Ioannis Delakos. zVg riode 2022/2025: Reminder der Anmeldefrist Am Sonntag, 26. September, findet der erste Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022/2025 statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass am Freitag, 13. August, 12 Uhr, die Anmeldefrist für den 1. Wahlgang endet. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die entsprechenden Wahlvorschläge, unterzeichnet 150 Kilometer trennen sie, heute noch die besondere Verbin- ums Rathaus mehrere Partnerder beiden Gemeinden aus: schaftsurkunden sowie eine Schweidurch 10 Stimmberechtigte der Geund doch sind sie sich seit dung «Die Holzgerlinger kennen und zer Fahne an die Partnerschaft mit meinde Neuenhof, bei der GemeinNeuenhof. Auch eine Strasse im Ort dekanzlei einzureichen. Die erfor- 37 Jahren nah: Die Gemein- schätzen die Neuenhofer sehr.» derlichen Formulare können bei der de Neuenhof und ihre deutist der Schweizer Partnerstadt geGemeindekanzlei Neuenhof, Tel. Über 300 Städtepartnerschaften widmet: die Neuenhofer Straße. In sche Partnerstadt Holzger- Fast 300 Schweizer Gemeinden sind Neuenhof weisen das Ortseingangs056 416 21 70, gemeindekanzlei@ mit Partnergemeinden, mehrheit- schild sowie die in der Gemeindeneuenhof.ch oder unter www.neu- lingen. In diesen Jahren lich aus Ost- und Westeuropa, durch verwaltung ausgestellten Urkunden enhof.ch bezogen werden. sind zwischen den beiden eine Partnerschaftsurkunde bzw. auf die freundschaftliche VerbandeGemeinden und vielen Unentgeltliche Rechtsauskunft Im ZuVerschwisterungsurkunde verbun- lung der beiden Kommunen hin. sammenhang mit den nach wie vor Menschen herzliche Bezie- den. Während diese früher oft mit Vereine wie die Feuerwehr und Mugeltenden Abstands- und Hygiene- hungen entstanden. dem Fokus auf wirtschaftliche sikgesellschaften sowie auch die Unterstützung eingegangen wur- Mitglieder der beiden Stadtregieregeln rund um Covid-19 wurde die unentgeltliche Rechtsauskunft bisden, liegt der Fokus heute gemäss rungen treffen sich regelmässig her telefonisch erteilt. Ab Montag, ROMI SCHMID Bundesamt für Statistik immer zum gesellschaftlichen Austausch 9. August, 17 Uhr, werden wieder Während Spreitenbach mit der ita- mehr auf Innovation und Inspira- und pf legen teils langjährige persönliche Auskunftstermine im lienischen Stadt Bra freundschaft- tion mit dem Ziel, sich kulturell Freundschaften. «Wir blicken immer wieder gerne Gemeindehaus Neuenhof angeboten. lich verbandelt ist, pflegen Neuen- und wirtschaftlich auszutauschen. Während Schweizer Gemeinden auf die verschiedenen Austausche Weitere Termine finden Sie auf hof und die deutsche Stadt Holzwww.neuenhof.ch unter Aktuelles/ gerlingen seit vielen Jahren eine mehrheitlich (wenn überhaupt) und Anlässe der letzten Jahre zuUnentgeltliche Rechtsauskunft. enge Partnerschaft. Entstanden und eine bis zwei Städtepartnerschaften rück», sagt Uebelhart und weist beurkundet ist diese seit rund 37 pflegen, ist es in Deutschland üb- darauf hin, dass der letzte persönBaubewilligungen wurde erteilt an: Jahren. «Die Kontakte zwischen den lich, mehrere Partnerschaften zu liche Austausch, coronabedingt, Stiftung Kulturweg Baden-Wettin- beiden Gemeinden wurden aber unterhalten. So auch in Holzgerlin- bereits drei Jahre zurückliegt. «Urgen-Neuenhof, Rathaus, 5430 Wet- bereits viel früher, vor über 60 Jah- gen: «Gemeinde-Partnerschaften sprünglich wollten wir deshalb letztingen, für das Kunstwerk «Raum- ren, über die Musikgesellschaften tragen zur Völkerverständigung bei tes Jahr mit der Verwaltung einen knoten», komplexe Raumstruktur der beiden Städte geknüpft», weiss und helfen, über den eigenen Tel- Personalausflug nach Holzgerlingen 2, auf der Parzelle Nr. 1931, Limmat- Martin Uebelhart, Gemeindeam- lerrand hinauszublicken. Neben unternehmen», erklärt Uebelhart mann Neuenhof. Ioannis Delakos, Neuenhof pflegen wir Partnerschaf- und ergänzt «leider hat uns Couferweg, in Neuenhof. Bürgermeister Holzgerlingen, er- ten mit der sächsischen Stadt Nies- vid-19 einen Strich durch die RechÖffnungszeiten der Gemeindeverwal- gänzt: «Bereits seit 1958 besteht ky, der Bergstadt Jilové u Prahy in nung gemacht. Sobald es die Situatung während der Sommerferien Die zwischen dem Musikverein Stadt- Tschechien und der nordwestlich tion aber wieder zulässt, werden wir Büros der Gemeindeverwaltung kapelle Holzgerlingen e.V. und der von Chicago gelegenen Stadt Crys- den Ausflug nachholen.» Auf ein sind während der Sommerferien Musikgesellschaft Neuenhof eine tal Lake in Amerika», erklärt Dela- baldiges Wiedersehen bangt auch (bis 6. August) wie folgt geöffnet: enge Verbindung. kos. Delakos: «Ob wir es in diesem Jahr Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18 Durch die langjährige Freundnoch schaffen, bleibt abzuwarten. Aber eins ist sicher: Wir werden uns Uhr; Dienstag, Mittwoch und Don- schaft zwischen den beiden Ver- Langjährige Freundschaft nerstag, 8–11.30 Uhr, Nachmittag einen kam es 1984 schliesslich zur Im schwäbischen Holzgerlingen, so bald als möglich wieder treffen geschlossen; Freitag, 7.30 Uhr Partnerschaft unserer beiden Städ- rund 25 Kilometer südwestlich von und unsere Partnerschaft weiter te.» Dies, so Delakos, mache auch Stuttgart gelegen, erinnern rund vertiefen.» durchgehend bis 14.30 Uhr.

Freundschaft über die Landesgrenze hinaus


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KILLWANGEN/SPREITENBACH

INSERATE

AUS DEM GEMEINDERAT

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuche Bauherrschaft:

Grundeigent.:

Bauobjekt: Bauvorhaben:

LIMMATTAL IMMOBILIEN, Rebackerstrasse 2c, 8955 Oetwil a.d.L. Arben Zekjri und Kefsere Sulejmani Zekjiri, Schürweg 8, 8956 Killwangen Schürweg 8, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 370) Erstellung Carport und Geräteraum

Bauherrschaft:

Andrea und Ursula Indelicato, Brühlstrasse 37, 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Projektverfasser: Thermogreen AG, Kaiserstuhlstrasse 2, 8154 Oberglatt Bauobjekt: Brühlstrasse 37, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 286) Bauvorhaben: Anbau Lammellendach Die Baugesuche liegen vom 5. August 2021 bis 6. September 2021 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

GEMEINDE KILLWANGEN

Altpapiersammlung

Die nächste Altpapiersammlung findet am Samstag, 7. August 2021, statt (bitte vormittags ab 7.00 Uhr bereitstellen). Damit die Sammlung reibungslos durchgeführt werden kann, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte beachten Sie die folgenden Punkte: • Altpapier und Karton getrennt und ohne Fremdstoffe bündeln und fest verschnüren (keine Papiertragtaschen und Kartonschachteln verwenden); • Bitte keine allzu schweren Bündel machen (Sammlung erfolgt durch Jugendliche); • Altpapier und Karton, welche Fremdmaterial aufweisen, werden stehen gelassen und nicht mitgenommen. Killwangen, 5. August 2021 Gemeindekanzlei Killwangen

Publikation Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Familie hat bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Sabrina Krank, 1981; Matthias Alexander Mast, 1982; Juliana Sari Mast, 2014; Leonhard Henri Mast, 2017; Frederik Aaron Mast, 2021; alle deutsche Staatsangehörige und wohnhaft an der Dorfstrasse 12 in Killwangen. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Poolparty Der Gemeinderat hat dem Elternverein die Bewilligung zur Durchführung einer Poolparty im Meierbädli erteilt. Die Poolparty findet am Freitag, 13. August (Verschiebedatum: 20. August), von 17 bis 21.30 Uhr statt. Eingeladen werden alle ehemaligen 4.- bis 6.-Klässler (Kinder die nach den Sommerferien die 5. bis 7. Klasse besuchen) aus Killwangen. Das Meierbädli ist am Durchführungstag ab 13 Uhr für alle Besucher geschlossen. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Stephan und Evelyne Lüchinger, Haselrain 8, Killwangen, für die Erstellung einer Stützmauer und Sichtschutzwand sowie die Vergrösserung der Sitzplatzüberdachung und den Ersatz des Terrassenbodens, Parzelle Nr. 1279, Haselrain 8; Ortsbürgergemeinde Killwangen, Schürweg 2, Killwangen, für die Sanierung des Spychers, Parzelle Nr. 392, Schürweg. INSERATE

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Seit über drei Jahrze Seit 35 Jahren ist Marcel Weber und seit 31 sind Marcel Wegmann und Martin Bürgisser als Forstwarte tätig. Schon fast zwei Jahrzente sind sie im Forstamt Heitersberg ein eingespieltes Team. Was ihnen an ihrem Beruf so gut gefällt und was sie an ihren Kollegen schätzen, sagen sie im Interview.

kann, in guten und in schweren Zeiten. Und zu guter Letzt, dass man zusammen lachen kann auch schon am Morgen früh. Martin Bürgisser: Wir können uns zu 100 Prozent auf jeden verlassen.

Hätten Sie je gedacht, so lange in Ihrem angestammten Beruf als Forstwart tätig zu bleiben? Marcel Wegmann: Da ich ein sehr beständiger Mensch bin, konnte ich mir schon immer gut vorstellen, lange im selben Beruf und auch für denselben Arbeitgeber zu arbeiten. Marcel Weber: Hätte mir jemand MELANIE BÄR gesagt, ich sei in 35 Jahren immer Der 51-jährige Marcel Wegmann hat noch im selben Wald tätig, ich hätbereits seine Lehre als Forstwart im Spreitenbacher Wald absolviert. Und auch der 58-jährige Marcel Weber und «In der Natur und an der der 51-jährige Martin Bürgisser arbeiten schon ihr Berufsleben lang im Wald. frischen Luft zu arbeiten Seit 18 Jahren sind die drei Forstwarte gibt mir Zufriedenheit.» ein Team. Bürgisser war anfangs in Ober- MARTIN BÜRGISSER, FORSTWART rohrdorf und Killwangen tätig, die sich im Jahr 2000 mit Spreitenbach zum Forstrevier Heitersberg zusammenschlos- te ihn wohl als Spinner betitelt... sen. Weber kam hinzu, als sich drei Jahre Martin Bürgisser: Mein Vater war später auch die Gemeinden Bellikon und Waldarbeiter und ich durfte ihn Remetschwil dem Forstamt anschlossen. schon als Kindergärtler begleiten. Die Männer sind ein eingespieltes Daher interessierte ich mich schon Team. Alle drei sind sich einig: Die Arbeit sehr früh für den Beruf als Forstgefällt ihnen auch nach so vielen Jahren wart. Für mich war schnell klar, noch immer sehr gut und ihre Kolleg- dass mir dieser Beruf gefällt und ich konnte mir gut vorstellen, sehr lanschaft ist ihnen wichtig. ge darauf zu arbeiten. Nach meiner Sie arbeiten seit vielen Jahren zusam- Ausbildung liess ich mich weitermen und scheinen es noch immer gut bilden und absolvierte den Lehrmiteinander zu haben. Was macht die gang Forstwartvorarbeiter. gute Zusammenarbeit aus? Marcel Weber: Die Zusammenarbeit funk- Was gefällt Ihnen am Beruf besonders tioniert dann, wenn jeder im Team gut? Martin Bürgisser: Die vielen sein Bestes gibt. Läuft es einmal verschiedenen Arbeiten, die von den nicht rund, wird daraus nieman- Jahreszeiten dominiert sind: holzen dem ein Strick gedreht. Bei unserem im Winter, pflegen im Frühling und Beruf kommt es darauf an, dass Waldwege sauberhalten im Somman sich hundertprozentig auf die mer. In der Natur und an der frianderen verlassen kann. schen Luft zu arbeiten gibt mir Zufriedenheit – auch wenn das Wetter nicht immer schön ist. «Bei unserem Beruf kommt Marcel Weber: Mir gefällt die sehr abwechslungsreiche, intereses darauf an, dass man sante und auch mit «Action» gesich hunderprozentig auf spickte Arbeit in der Natur. die anderen verlassen Marcel Wegmann: Es ist schön zu sehen, wie wir mit unserer täglikann.» chen Arbeit die Zukunft des WaldMARCEL WEBER, FORSTWART bestandes beeinflussen und diese Entwicklung beobachten können. Marcel Wegmann: Für mich ist Die Arbeit ist abwechslungsreich wichtig, dass man Stärken und und körperlich so anstrengend, Schwächen voneinander kennt und dass wir uns den Gang ins Fitnesssie annehmen kann. Und dass man studio sparen können. Am Abend sich auf die Mitarbeiter verlassen nach der Arbeit völlig erledigt nach


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zehnten im Wald als Forstwarte tätig

Feiern Dienst-Jubiläen: Marcel Weber, Marcel Wegmann und Martin Bürgisser (v. l.) aus dem Forstamt Heitersberg. Hause zu kommen, gibt mir ein Was ist das schönste Erlebnis im Berufsalltag? Marcel Weber: Es gibt sehr grosses Glücksgefühl. in 35 Jahren unzählige «schönste Also würden Sie diesen Beruf wieder Erlebnisse», die man so nicht einwählen? Marcel Weber: Ja, aus diesen Gründen würde ich ihn wieder wählen. Und weil ich als «Bürogum- «Am Abend nach der Arbeit mi» wohl eine Katastrophe wäre ... völlig erledigt nach Hause Martin Bürgisser: Für mich ist es zu kommen, gibt mir ein der schönste, abwechslungsreichste und interessanteste Beruf, auch wenn sehr grosses Glücksgefühl.» er zu den gefährlichsten gehört. Marcel Wegmann: Auch wenn die MARCEL WEGMANN, FORSTWART körperliche Abnützung aufgrund der täglichen Arbeit bei Regen und Kälte gross ist, überwiegen die posi- fach auflisten oder erzählen kann. tiven Aspekte, sich in der Natur be- Ein eindrückliches Erlebnis ist beiwegen zu können und sie zu beob- spielsweise, einen besonders wertvollen Baum zu fällen oder einen achten.

besonders kniffligen Fall zu lösen, wenn zum Beispiel ein Baum sehr schwierig steht. Marcel Wegmann: Zu den schönsten Erlebnissen gehört es, wenn man ein Bauwerk errichten und danach bei einem Bierchen einweihen kann. Beispielsweise die Errichtung des Aussichtsturmes Kapf an der Mühlebachstrasse, diverse Feuerstellen und Ruhebänke im Wald oder die Erstellung eines neuen Postens am Vita Parcours. Martin Bürgisser: Auch bei mir gibt es viele schöne Erlebnisse: Einen grossen Baum zu fällen, einem Rehkitz oder jungen Füchsen zu begegnen beispielsweise.

Melanie Bär

Und welches Erlebnis als Forstwart gehört zu den negativen? Marcel Weber: Jeder Unfall gehört in diese Kategorie. Und natürlich die beiden Stürme «Vivian» und «Lothar». Martin Bürgisser: Der schwere Arbeitsunfall vor zwei Monaten, als ich einen Baum fällte. Das Glück war trotzdem auf meiner Seite. Marcel Wegmann: Als mir mein Arzt mitteilte, dass mein rechtes oberes Sprunggelenk aufgrund der Arthrose im Gelenk versteift werden und ich mir über kurz oder lang einen anderen Beruf suchen müsse. Ich konnte diese Aussage so nicht akzeptieren und habe mich in meinen Beruf zurückgekämpft.


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SPREITENBACH/WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Ersatz Mittelspannungsleitung Am 29. Mai ist es zu einem Kurzschluss auf einem 950 Meter langen Mittelspannungskabel der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach gekommen, was zu einem grösseren Stromausfall führte. Die Überprüfungen haben ergeben, dass am betroffenen Mittelspannungskabel keine Reparatur vorgenommen werden kann und das Kabel ersetzt werden muss. In diesem Zusammenhang hat der Gemeinderat einen Nachtragskredit in der Höhe von 175 000 gesprochen. Mobile Corona-Impfstation Mit der Einführung der «beweglichen Impfstationen» hat sich der Kanton Aargau zum Ziel gesetzt, einen möglichst unkomplizierten, zeitnahen und einfachen Zugang zur Covid19-Impfung zu ermöglichen. Bei den beweglichen Impfstationen kann man sich bequem, spontan und ohne Voranmeldung impfen lassen. Gleichzeitig können sich Unschlüssige bei den Impfstationen

informieren. Kompetente Fachpersonen beantworten Fragen im persönlichen Gespräch. Vom 19. bis 21. August von 10–19 Uhr ist die Impfstation im Einkaufszentrum Shoppi Tivoli (im Tivoli) vor Ort. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende in Spreitenbach wohnhafte Personen haben bei der Gemeinde Spreitenbach ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Arbene Bardhi geb. Miftari, 1990; Diar Bardhi, 2017, Ajra Bardhi, 2019; alle kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft Poststrasse 139. Irem Camkerten, 2003, türkische Staatsangehörige, wohnhaft Willestrasse 5. Hamide Daku geb. Sula, geb. 1959, kosovarische Staatsangehörige, wohnhaft Poststrasse 94. Bleart Hoxhaj, 2004, kosovarischer Staatsangehöriger, wohnhaft Bahnhofstrasse 53. Diego Laureiro, geb. 1985, Samanta Laureiro geb. Amoroso, geb. 1986, Alejandro Laureiro, geb. 2015, Ainoa Laureiro, geb. 2019, alle spanische

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Bundesfeier Die 1.-August-Feier ging erfolgreich über die Bühne. Dazu kam ein spezieller Gast als Festredner: ArenaModerator Sandro Brotz In Spreitenbach wurde die Bundesfeier durchgeführt. Weder Corona noch das Regenwetter konnten diesen erfreulichen Anlass verhindern. Pünktlich um 10.30 Uhr wurde die Feier im Festzelt auf dem Boostock-Areal mit Alphornklängen der Alphorngruppe Reussblick eröffnet. Gemeindepräsident Markus Mötteli begrüsste anschliessend die rund 100 Besucherinnen und Besucher, die trotz kühler Witterung den Weg ins Festzelt fanden. Nach der musikalischen Unterhaltung durch die Niederwiler Stubetehöckler folgte die Festansprache von Sandro Brotz, Moderator der Arena beim Schweizer Fernsehen SRF. Da seine Grosseltern aus dem Aargau stammten, sei er früher öfters in der Gegend gewesen, berichtete er. In Oerlikon aufgewachsen, erlebte er auch den Mix zwischen Land und Stadt wie in Spreitenbach. Das Zusammenleben verschiedenster Kulturen mache die Schweiz aus. In seiner Rede war seine persönliche Bedeutung des Begriffs Gemeinschaft wichtig. Einer Gemeinschaft gehörten auch Menschen mit Behinderungen an. Er zeigte auf, wie diese Barrieren abgebaut werden können, eine Aufgabe, welche selbstverständlich wie unsere Demokratie sein sollte. Die Zuhörerin-


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mit Sandro Brotz

Scott Bärlocher (links) mit dem «Vierer ohne»-Team samt Trainerin.

zVg

Ehrgeiz ist geweckt Der Würenloser Ruderer und Aargauer Sportler des Jahres 2020 Scott Bärlocher erlebte als Ersatzmann die Olympischen Spiele in Tokio und träumt bereits von den nächsten in Paris. Fesselnde Festrede mit Arena-Moderator Brotz. nen und Zuhörer bedankten sich bei Sandro Brotz für die fesselnde Festrede, bei der Alphorngruppe Reussblick sowie den Niederwiler Stubetehöcklern für die festliche, musikalische Umrahmung mit grossem Applaus. Zum Abschluss stimmten die Besucherinnen und Besucher ein in

zVg

die Nationalhymne. Es war rundum eine frohe Feier, auch wenn auf den traditionellen Apéro verzichtet werden mussten. Der Gemeinderat dankte Sandro Brotz, den Musikern, dem Frauenturnverein und allen Helfern, die zum guten Gelingen dieses Festes beigetragen haben. (zVg)

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Am Freitag, den 23. Juli, ist mit der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele die längste Olympiade der Geschichte zu Ende gegangen. Viele Sportlerinnen und Sportler haben auf diesen Moment gewartet, so auch wir, die Athleten der schweizerischen Rudernationalmannschaft. Am Montag vor den Spielen sind wir von unserem Trainingslager 600 Kilometer westlich von Tokio ins Olympische Dorf gereist. Der erste Eindruck des Dorfs war überwältigend. Auf einer Fläche von 44 Hektaren leben die besten Athletinnen und Athleten der Welt. Man ist den Weltstars der Sportwelt und seinen grössten Vorbildern gleichgestellt. Hier halten sich Athleten aus 206 Nationen auf, die miteinander wohnen und essen. Alle haben das gleiche Ziel und den gleichen Traum. Sich mit Eisbädern vor der Hitze schützen Nach den ersten drei Tagen beruhigt man sich etwas und kann sich besser auf seinen eigenen Sport fokussieren. Man kommt in einen strukturierten Tagesablauf. Täglich

wurden wir mit Bussen vom Dorf zum Trainingsgelände gefahren, wo wir auf einer abgegrenzten Strecke des Meeres ruderten. Nach unseren Trainings beziehungsweise den Rennen gingen wir zurück ins Dorf. Die Erholung stand dabei im Zentrum. Wir erhielten Physiotherapie und nahmen Eisbäder, um uns von der immensen Hitze abzukühlen. 48 Stunden nach dem Rennen mussten sie abreisen Am selben Tag, wie die Eröffnungsfeier stattfand, hat die olympische Ruderregatta begonnen. Der Wettkampf dauert eine Woche. Nach einem Vorlauf, einem Hoffnungslauf und dann schliesslich dem Final hat der «Vierer ohne», für den ich als Ersatzmann eingeteilt war, den neunten Rang erreicht. Aufgrund der Corona-Regelungen mussten wir Japan innerhalb von 48 Stunden nach unserem letzten Rennen verlassen. So befanden wir uns einen Tag nach dem Final bereits im Flugzeug auf dem Weg nach Hause. Trotz der zahlreichen Restriktionen an den Olympischen Spielen war das Erlebnis für mich grossartig. Obwohl es keine Zuschauerinnen und Zuschauer gab und wir andere Sportarten nicht mitverfolgen durften, war der olympische Geist überall präsent. Die Spiele sind etwas wirklich Spezielles. Für mich ist ganz klar, warum ich wöchentlich 25 Stunden trainiere. In drei Jahren möchte ich und werde ich an den Olympischen Spielen in Paris teilnehmen. Der Traum von olympischem Gold ist grösser als je zuvor.


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Baugesuch Nr.: 202111/Projektänderung Bauherrschaft: Einsele-Aazami Alex und Farshideh, Weizenstrasse 22, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Umbau Einfamilienhaus in Dreifamilienhaus mit aussenliegender Treppe. Einbau von zwei Lukarnen und Erstellung Parkplätze. Zusätzlich: Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe und Aussengerät Klimaanlage Lage: Parzelle 4021 (Plan 73), Weizenstrasse 22 Zone: Wohnzone W2

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Fest für Nach fast 10 Jahren Planung wurde der Neubau der Reitanlage während den Dressurtagen eingeweiht. GABY KOST

«Ich bin so stolz, erfreut und erleichtert, steht die Anlage endlich da» sagt Katja Hasani sichtlich gerührt bei der Einweihung. Die Präsidentin des Reitvereins Würenlos und Umgebung investierte viele Arbeitsstunden, lange Telefonate und schlaflose Nächte während der Planungs- und Bauphase. «Diskussionen, Lösungssuche, Terminplanung und Koordination gehörten meist bis spät in die Nacht zu meinem Alltag» führt sie aus. Vor beinahe 10 Jahren begann die Planung der neuen Reitanlage. Der Spatenstich war Ende Juli 2020 und am 1. März in diesem Jahr durfte Hasani – nach 7 Jahren Reitpause – die ersten Runden auf der neuen

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In der Angelegenheit Deponie Steindler hat sich etwas bewegt: Der Würenloser Gemeindeammann Anton Möckel hat sich mit Vertretern der IG Deponie Nein zur Aushubdeponie Steindler an einen Tisch gesetzt Dabei konnten Missverständnisse ausgeräumt werden – die unterschiedlichen Meinungen zur Sache bleiben im Grundsatz bestehen. Dabei sagte IG-Mitglied Roger Moser, es sei «ein Anliegen, der Bevölkerung zu zeigen, dass wir


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neue Reitanlage

Eröffnen symbolisch die Anlage: Katja Hasani mit ihren beiden Kindern. Anlage drehen. Bei der Durchführung der diesjährigen Dressurtage nutzte der Verein die Gelegenheit, am Sonntag, 25. Juli die Neubauanlage bei einem offiziellen Fest zu eröffnen. Sponsoren, Gönner, Unternehmer und freiwillige Helfer waren

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AUS DEM GEMEINDERAT

Gaby Kost

zu einem ausgiebigen Brunch eingeladen. Nach der Ansprache der Präsidentin wurde die Anlage mit einer kleinen Zeremonie symbolisch eröffnet. Hasani schnitt zusammen mit ihren Kindern Leon und Alina ein rotes Band durch.

Anlage ausgiebig getestet, selbstverständlich per Pferd.

Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Euplio und Maria Basci, Ländliweg 27, Würenlos, Aufstockung des bestehenden Anbaus des Doppeleinfamilienhauses, Ländliweg 27; Michael und Sabrina Haberthür, Feldstrasse 18b, Würenlos, Erstellung Sichtschutz aus Schotterkörben und Pflanzen, Feldstrasse 18b; Shell (Switzerland) AG, Baarermatte, 6340 Baar, Erneuerung Reklamen und farbliche Neugestaltung Fassaden, Autobahnraststätte A1; Consuelo Senn, Oberwiesenweg 26, Würenlos, Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe und Aufdach-Photovoltaikanlage, Oberwiesenweg 26; Elisabeth Kölla Zuidema und Pieter Zuidema, Oberwiesenweg 28, Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe und Aufdach-Photovoltaikanlage, Oberwiesenweg 28; Felix Markwalder, Kempfhofstrasse 57, Würenlos, mobiler Hühnerstall mit Wintergarten, Bodenhag/Birch; Albrik Dürsteler, Hardstrasse 76b, Würenlos Aufstockung Einfamilienhaus, Vergrösserung Sitzplatz, neue Fenster und innenaufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpe, Grimmistalstrasse 19; Simon und Emöke Büttgenbach, Altwiesenstrasse 90, Würenlos Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe und Vordach über Eingangsbereich (bereits erstellt), Altwiesenstrasse 90. Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bau-

vorhaben erteilt: Sasa Vlajic, Altwiesenstrasse 86, Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Altwiesenstrasse 86; Dalibor Cuca und Rada Cuca Kovacevic, Altwiesenstrasse 88, Würenlos, Aussengerät LuftWasser-Wärmepumpe, Altwiesenstrasse 88; Felix und Sabine BrunnerBolliger, Ländliweg 26, Würenlos, Aussengerät Luft-Wasser-Wärmepumpe, Ländliweg 26; Birgit und Kurt Bachofen, Juchstrasse 28a, Würenlos, Fassadensanierungen und energetische Dachsanierungen sowie Montage Indach-Photovoltaikanlagen, Juchstrasse 28a und 28b; Matthias und Barbara Moser, Ländliweg 19, Würenlos, Energetische Fassadenund Dachsanierung, Ländliweg 19. Die Bauverwaltung hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Matthäus Meier, Lättenstrasse 40, 5436 Würenlos, Erstellung Pergola; Lättenstrasse 40, Marco Roduner, Zelglirain 9, Würenlos, Erstellung Pergola, Zelglirain 9; Oliver Kielmayer, Altwiesenstrasse 23, Würenlos, Ersatz WC-Fenster und Einbau einer zusätzlichen Festverglasung im Bad, Altwiesenstrasse 23; Hans Rudolf Loosli, Bickackerstrasse 7, Würenlos, Energetische Dachsanierung, Bickackerstrasse 7; Charles Huber, Schliffenenweg 10, Würenlos, Erstellung Gartenhaus mit Velounterstand, Schliffenenweg 10; Roland und Eveline Inauen, Erliacherweg 12, Würenlos, Ersatz Einganstüre, Ersatz Terrassentüre, Verschliessen von zwei Fenstern, Erliacherweg 12; Sandra und Achim Lück, Flurweg 5, Würenlos, Fassadensanierung (ohne energetische Sanierung), Flurweg 5. Rechtskräftige Beschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Juni sowie der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 17. Juni in Rechtskraft erwachsen.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL) eine verbale Eskalation vermeiden wollen». Gleichzeitig macht die IG in einem Schreiben an die Adresse der Deponie-Betreiberin Dereba AG, das der Limmatwelle vorliegt, ihre Absichten deutlich: Anscheinend sei die Dereba AG der Auffassung, mit der Möglichkeit zu einer Mediation sei sie nicht mehr an zeitliche Limiten gebunden. Die IG aber möchte «innerhalb einer vertretbaren Frist von drei bis vier Monaten» ein Resultat erhalten. Mit oder ohne

Mediation», wie die IG schreibt. Dazu müsse «keine neue Auslegeordnung zusammengebastelt werden, denn die Fakten liegen verhandlungsbereit auf dem Tisch». Die IG wirft der Dereba AG vor, «die Sache bewusst zu verzögern und allenfalls mit Täuschungsmanövern zu operieren, sowie vielleicht die bestehenden Rechtsgrundlagen auszuhebeln». Die IG verlangt eine Einladung zum Mediationsgespräch bis spätestens am 6. August.

Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat August feiern können, recht herzlich und wünscht weiterhin gute Gesundheit. Eugen Müller Günter Eberle Johann Strässle Schwester Gabriela Balmer

25.08./82 Jahre 26.08./80 Jahre 27.08./82 Jahre 29.08./86 Jahre

Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.


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WÜRENLOS

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Vom Mythos der Badi-Pommes Deborah Schmeddeshagen schmeisst mit ihrem Mann zusammen die Badibeiz. Das ist eine Siebentagewoche. Vier Monate lang. Ein Sommerporträt. ROBIN SCHWARZ

Bei kaum einer Sache wird sich die zerrissene Menschheit so einig sein wie bei ihnen. Sie haben seit Anbeginn ihrer Existenz anno Fritteuse längst Legendenstatus erreicht: BadiPommes. Nirgends sind Pommes frites so gut wie in der Badi. Dabei sind es doch eigentlich nur Pommes wie alle anderen. Nein, klärt Deborah Schmeddeshagen auf. Das Geheimnis: «Wir haben spezielle Pommes frites», sagt sie verschmitzt. «Sie haben einen Knuspermantel», lüftet sie das Geheimnis, «sie kosten ein bisschen mehr, dafür bleiben sie länger warm und knusprig, nicht wie bei McDonald’s, deren Pommes schnell labbrig werden.» Deborah Schmeddeshagen pachtet zusammen mit ihrem Mann Eric seit der Saison 2019 die Beiz in der Badi Wiemel in Würenlos. Schmeddeshagen, die in Wettingen Hotelfachassistentin gelernt hat, kennt die Gastrobranche gut und sagt über den Betrieb in der Badi: «Die Leute sind anders. Zufriedener, dünkt es mich.» Es gebe zwar auch Tage, an denen es hektisch werde, «wenn es zu heiss ist». Dann wird auch mal gedrängelt und reklamiert, wenn es nicht schnell genug geht, obwohl doch die Leute eigentlich zur Entspannung hier sind. Genau das sage sie den Niezufriedenen dann: «Sie sind doch in der Badi, dann haben Sie doch auch fünf Minuten länger Zeit.» Die Kunden und Kundinnen würden das auch annehmen, ein bisschen so, als würde man sie zu-

Strahlendes Lachen und harte Arbeit: Deborah Schmeddeshagen in ihrer Domäne, dem Kiosk. rück in die Realität holen. «Einfach easy», sagt Schmeddeshagen und lacht. «Viele Leute schätzen, was wir hier leisten und tun. Und das sogar mehr und öfter als in einem Restaurant», sagt sie. Verantwortlich dafür

Robin Schwarz

den.» Sie steht vor allem am Kiosk und ihr Mann an der Kasse. Und dann ist da noch das Küchenpersonal. «Wir haben jemanden, der den ganzen Tag, 12 Stunden, an der Fritteuse steht und Pommes, Chicken Nuggets, Fischknusperli macht.» Harte Arbeit. Der Kiosk ist die Front, dort wo süsskrambegierige Kinder ihr Taschengeld ausgeben, rumhampeln, rumschreien. «Ich habe diese Nerven», sagt Schmeddeshagen und lacht, «ich finde das noch schön. Ich arbeite gerne mit Kindern, mir macht das nichts aus.» Dieser Satz «mir macht das nichts aus» ist einer, den Schmeddeshagen oft sagt. Auch über ihre Arbeitszeiten beispielsweise. «Ich arbeite einfach gern», betont sie. «Bei normalem Wetter hat man wirklich etwas zu tun und man weiss am Abend, was man gemacht hat.» Das beginnt bereits früh am Morgen beim Salatrüsten, beim Misen-place, bei der ganzen Vorarbeit. Obwohl die meisten die Arbeit der Badi-Beiz schätzen, sehen das viele

nicht, sagt Schmeddeshagen. «Wir kommen nicht erst um 12 und fangen dann mal an.» Die Badi schliesst um halb neun, wenn der Tag viel zu tun gab, komme man manchmal erst um halb 10 oder 10 raus. «Jeden Tag, viereinhalb Monate lang.» Das gehe gut, schliesslich seien es ja «nur» viereinhalb Monate. Und man gewöhne sich da auch dran. Ferien im Sommer gibt es keine, dafür im Herbst. Dann geht es zum Beispiel mal auf eine Kreuzfahrt. «Im Sommer gehen ja alle anderen auch in die Ferien und hier ist es schliesslich auch warm.» Wäre es das ganze Jahr über Sommer, gut möglich, dass sie dann das Geschäft aufgeben würde, um nur noch die Badi-Beiz zu betreiben. Während der Rest der Welt scheinbar immer unzufriedener wird, bleibt Schmeddeshagen ausgeglichen. «Das ist doch schön!» ruft sie lachend. «Wunschlos glücklich?» – «Ja.» Noch einmal ein letztes Lachen zum Ende des Gesprächs.

Heimatschutzes hat entschieden, der Emma Kunz Stiftung, Würenlos, den Aargauer HeimatschutzPreis 2021 zu verleihen. Der Preis ist mit 10’000 Franken dotiert. Den Aargauer Heimatschutzpreis erhält die Emma Kunz Stiftung für «den vorbildlichen, sorgsamen und verantwortungsvollen Umgang mit dem künstlerischen Erbe der ForHeimatschutzpreis für Emma Kunz scherin, Naturheilärztin und Zentrum Die Preisjury des Aargauer Künstlerin Emma Kunz, um dieses

für die Nachwelt zu erhalten und der Bevölkerung zugänglich zu machen.» Die Stiftung trage wesentlich dazu bei, dass Emma Kunz und ihre Werke heute auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt seien und ihr Schaffen bereits in über 500 Museen weltweit ausgestellt wurde. Der Preis wird offiziell am Samstag, 30. Oktober, verliehen. Die Auszeichnung folgt mit einer Urkunde.

«Die Leute sind anders. Zufriedener, dünkt es mich.» könnte eine paradoxe Wechselwirkung sein: «In einem Restaurant ist es vielleicht halt einfach so, man wird bedient – hier müssen die Leute ihr Essen selber holen und abräumen, sie müssen eigentlich mehr selber tun.» Eigentlich wunschlos glücklich «Im Grossen und Ganzen haben wir es hier wirklich gut», sagt Schmeddeshagen. «Das Klima ist super, ob mit der Kasse, den Bademeistern oder unseren Angestellten.» Schmeddeshagen wirkt bescheiden und genügsam. «Wenn die Leute zufrieden sind, bin ich auch zufrie-

VERMISCHTES Grillenzirpen «In milden Sommernächten erklingt in den Rebbergen sanfter mediterraner Gesang.» Er stammt von einer Heuschrecke: dem Weinhähnchen. Der Vorstand des Natur- und Vogelschutzvereins Würenlos (NVVW) lädt Naturinteressierte zu einer Exkursion in die Wettinger Rebberge ein, um dort «der typischen Nachtmusik zu lauschen», wie der NVVW schreibt. Die Exkursion findet am 14. August (mit Ver-

schiebedatum 21. August) um 21.30 Uhr statt. Entomologiefreunde sollen sich mit Stirn- oder Taschenlampe im Fährlilee in Wettingen (Kreuzung Lehweg und Mooshaldenstrasse) besammeln. Die Exkursion findet nur bei geeignetem Wetter statt, das heisst in einer milden Sommernacht ohne Wind.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 31 DONNERSTAG, 5. AUGUST 2021

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 6. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 7. August, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem). Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Montag, 9. August, 8.15 Uhr, Gottesdienst zum Schuljahres-Anfang. Mittwoch, 11. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 6. August, 18 Uhr, Anbetung in der Kirche; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 9. August, 8.30 Uhr, ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahres-Anfang in der Aula Schulhaus Altenburg. Mittwoch, 11. August, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Donnerstag, 12. August, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kirche. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 8. August, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Marcel Mehlem). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 10. August, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 12. August, 7.15 Uhr, Morgengebet.

NEUENHOF

Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Schulanfangsgottesdienst für GROSS&chlii (Stefan Siegrist). Anschliessend Kirchenkaffe.

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 7. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke). Montag, 9. August, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 12. August 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 6. August, 10.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 10. August, 14.30 Uhr, Gottesdienst.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 6. August, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 8. August, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Okeke).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 7. August, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). SPREITENBACH Sonntag, 8. August, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 11. Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 August, 10 Uhr, Wortgottesdienst Freitag, 6. August, 19 Uhr, Eucha- mit Kommunionfeier. ristiefeier (Basil Okeke); 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, 7. AuRef. Kirche Würenlos, gust, 18 Uhr, Eucharistiefeier Gipfstrasse 4 (Laurentius Bayer). Jahrzeit für Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Auguste Richard Ekounga, Eva Gottesdienst mit Taufe (Timothy Maria Grylka, Bruno Wiederkehr- Cooke). Montag, 9. August, 8.15 Voser und Bernadette WiederUhr, ökumenischer Gottesdienst kehr-Voser. Sonntag, 8. August, zum Schulanfang (Katechetinnen 11 Uhr, Eucharistiefeier (Basil Würenlos). Okeke). Mittwoch, 11. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Lauren- Klosterkirche Fahr tius Bayer). Samstag, 7. August, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 8. August, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16 Uhr, Alters- und Pflegeheim Im Brühl, vierstimmiges Abendgebet. Diensuntere Dorfstrasse 10 tag, 10. August, 8 Uhr, EucharisFreitag, 06. Aug., 10.15 Uhr, tiefeier. Donnerstag, 12. August, Eucharistiefeier (Laurentius 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag. Bayer).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 10. August, 14 Uhr. Chorprobe der Bridge Singers, reformierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 11. August, 19.30 Uhr. Filmgruppe Alle sind herzlich zum Kinoabend eingeladen. Gemeinsam wird der Film «Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand» geschaut. Der Film handelt von Allan Karlsson, der dem Rummel um seinen hundertsten Geburtstag entfliehen will und kurzerhand aus dem Fenster steigt und mit dem nächsten Bus wegfährt. Es Allan Karlsson flieht aus dem Fenster. zVg

entwickelt sich eine Kriminalgeschichte um einen Koffer mit Geld und gleichzeitig wird man in die Vergangenheit von Allan zurückversetzt, in welcher er mit vielen geschichtsträchtigen Personen zusammenkam. Eine Geschichte zum Nachdenken und Schmunzeln. Der Eintritt ist frei. Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 11. August, 20 Uhr. English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. August, 10 Uhr. Bibelforum, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 12. August, 19 Uhr.

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«MEIN GOTT»

Johanna Machguth, Bridge Singers Würenlos

Es regnet heute, wie so oft in diesem Sommer 2021. Wie gut, trage ich im Herzen die strahlenden, tiefblauen Blüten des ersten Frühlingsenzians im Gebiet Ibergeregg (SZ). Nach einem Arbeitseinsatz in einer Clubhütte wanderte ich gegen Ende Mai mit einem Kollegen von der Ibergeregg hinunter nach Oberiberg. Der Himmel war grau, verhangen, es nieselte. Die Wiesen waren noch nicht alle grün. In diesem Gebiet hält sich der Winter hartnäckig; oft schneit es bis in den Mai hinein. Auch auf den ersten paar Metern zu unserer Hütte stapften wir durch tiefen Schnee. Dann auf der Wanderung: Ein paar wenige rosarote Blümchen streckten neben dem Wanderweg ihre Köpfe aus dem teilweise frischen, aber auch vertrockneten, grauen Gras. Ich verwies meinen Kollegen auf diese Frühlingsboten, während er gleichzeitig den tiefblau blühenden Frühlingsenzian entdeckte. Wir empfanden eine grosse Freude, an diesem tristen Tag die erwachende Natur zu spüren; und wir staunten, wie sie sich im Frühling in regelmässigem Rhythmus zurückmeldet. Schon Goethe hat für uns geschrieben: «Auch das ist Kunst, ist von Gottes Gaben, aus ein paar sonnenhellen Tagen sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass, wenn die Sonne längst verweht, das Leuchten immer noch besteht.» Für Ihre Entdeckung unterwegs: Der Frühlingsenzian mit seinen kleinen Blütenblättchen kann mit den prächtigen grossen Glockenblüten der stengellosen Art nicht ganz mithalten. Im Herzen leuchten sie ohnehin. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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AGENDA

WOCHE NR. 31 DONNERSTAG, 5. AUGUST 2021

«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.

Romi Schmid, Freie Mitarbeiterin

HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Gaby Kost (gk), Romi Schmid (rom) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

Techno, Bässe und Tanzen Am Wochenende bebt die Erde auf dem Wettinger Erdbeerfeld neben dem Tägi. Rund 1000 Personen kommen am Samstag zusammen, um gemeinsam bis tief in die Nacht zu elektronischer Musik und tiefen Bässen zu feiern. Zutritt gibts laut Veranstalter Elias Grüter und Lukas Jost vom Verein Tantmat nur für Geimpfte, Getestete oder Genesene mit Covid-Zertifikat. «Dank Schutzkonzept und der Tatsache, dass das Festival unter freiem Himmel stattfindet, können wir das Event wie geplant durchführen. Wir freuen uns sehr und hoffen auf gutes Wetter.» «Fragaria – Tanz am Erdbeerfeld», Samstag, 7. August (12 bis 24 Uhr), beim Tägi Wettingen. Bild: zVg

SPREITENBACH «Family Days» Auch dieses Jahr finden während der Ferienzeit die kinderfreundlichen Family Days mit einem spannenden Programm inklusive einem grossen Wettbewerb statt. Familien profitieren von stark reduzierten Eintrittspreisen. www.umweltarena.ch Umwelt Arena, , 6., 7., 8., 11. und 12. August, 10–17 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, 6., 9. und 10. August, 08.45 Uhr. «Tägi Lesesommer» Auch diesen Sommer geht die Gemeindebibliothek Wettingen baden und stellt während der heissen Jahreszeit eine attraktive Auswahl an Büchern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. Schwimmbad Tägerhard, 6., 7., 8., 9., 10., 11. und 12. August, 09–20 Uhr. «After Work» im Tägi Nach einem strengen Arbeitstag die Seele baumeln und den Tag in der Ankerbar ausklingen lassen. Man geniesst die gemütliche Atmosphäre mit Barbetrieb, Musik sowie entspannte Gespräche unter den lauschigen Bäumen

des Gartenbads. Tägi, Donnerstag, 12. August, 17–21 Uhr. «Bounce Circus» – die grösste Hüpfburg der Schweiz Der «Bounce Circus» bietet 1000 m2 Hüpfvergnügen. Die Eintritte (Jetons) können direkt in der Eventarena an der Bar gekauft und während der gesamten Dauer eingelöst werden. Tägi, 6., 7. und 8. August, 14–22 Uhr.

WÜRENLOS Historischer Rundgang Im Vorprogramm des Kino-Open-Airs. Maximal 25 Personen pro Gruppe. Interessierte melden sich an der Abendkasse. Dauer der Führung: ca. 1 Std. Gratis für Inhaber eines Open-Air-Kino-Tickets, ohne Ticket mit Unkostenbeitrag. Informationen und Programm unter www. kulturwuerenlos.ch und wanderkino.ch Wanderkino, 6. und 7. August, 17.45 Uhr, 19 Uhr. Kino-Open-Air 2021 Gezeigt werden «Moonlight» am Freitag und «The Peanut Butter Falcon» am Samstag. Ab 18 Uhr ist das Bistro geöffnet. Es wird ein zum Film passendes Essen angeboten. Die Filme beginnen um 21.15 Uhr. Informationen und Programm unter www.kulturwuerenlos.ch.und wanderkino.ch Wanderkino, 6. und 7. August, 18–24 Uhr.

Mein Rasen macht mich rasend. Draussen vor der Tür, da wartet er. Darauf, dass ich an ihm arbeite. Aber ich arbeite nicht, ich kämpfe. Denn: Mein Rasen macht, was er will. Unsere Beziehung war von Anfang an schwierig. Als wir vor zwei Jahren in unser neues Zuhause, ein freistehendes Einfamilienhaus am Waldrand, zogen, wuchs er wild und frei ums Haus herum und war mehr Unkrautwiese als Rasen. Beim ersten Rasenmähen, eine Tätigkeit, die in unserem Haushalt in fester Frauenhand ist, kam der Rasenmäher schnell tuckernd und ratternd an seine Grenzen. Eine gefährlich aussehende Maschine mit Doppelmesser-Mähbalken musste ran. Laut, benzingetrieben und mit maximaler Schnittgeschwindigkeit. Jeder Halm fiel der Teufelsmaschine zum Opfer. Dennoch: Nach einigen Wochen sah der Rasen wieder aus wie zu Beginn unserer Beziehung. Kahle Stellen hier, grüne Büschel dort, mit Unkraut überwuchert. Darüber hinaus verbündete sich der Rasen mit Wühlmäusen, welche die gesamte Grünfläche innert kürzester Zeit in einen Acker mit unterirdischen Gängen verwandelten. Nichts half: Weder sanfte, traditionelle Hausmittel, um die ungebetenen Gäste wieder loszuwerden, noch Balkenmäher, Dünger oder Neuaussaat, um den Rasen zu zähmen. Ich lasse jetzt alles und schicke die Kinder regelmässig raus ins ungezähmte Grün. Sie lieben es, aus Gräsern, Blüten und Wasser eine Suppe zu matschen und damit zu spielen. Manchmal sehe ich sie kaum im hüfthohen Urwald. Der Rasen wächst frei und wild und bietet nach den letzten Regenfällen nicht nur Wühlmäusen, sondern auch Fröschen und Libellen einen Lebensraum. Herrlich, so ein Biotop im hauseigenen Garten. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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