Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 1. Juli 2021, 60. Jahrgang, Nr. 26
Kurtaxe für Spreitenbach
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Er spielt Dudelsack, um zu helfen
Für Markus Mötteli war es die erste Der Würenloser Roger Gemeindeversammlung seit seiner Speckert setzt seine Wahl zum Gemeindepräsidenten – eine Art Zwischenbilanz vor den Passion für einen guten Gesamterneuerungswahlen im Zweck ein und unterstützt Herbst. Die 11 Traktanden waren krebskranke Kinder. schnell abgearbeitet. Gegenwehr gab es keine. Die Nachricht des Abends: Die Gemeindeversammlung heisst SIBYLLE EGLOFF die Kurtaxe gut. Als erst zweite Ge- Die Klänge des schottischen Dudelmeinde des Kantons. (rsz) S. 14/15 sacks begeisterten Roger Speckert bereits als Kind. Vor zehn Jahren fasste er sich ein Herz und begann, sich zum Dudelsackspieler auszubilden. Seither tritt er mit Bands in Im Interview sagt die ehemalige der ganzen Schweiz auf. Neuenhofer Frau GemeindeamSeit April ist der Würenloser zumann Susanne Voser (Die Mitte), dem auch als Solist an Festen unterwarum sie nach ihrem Rücktritt wegs. Dabei setzt er nicht nur mueinen Juristen eingeschaltet hat, sikalische, sondern auch visuelle Geld forderte und was sie damit be- Akzente. Speckert begeistert Zuhözweckte. Sie habe nicht erwartet, rerinnen und Zuhörer mit einer dass der Gemeinderat den Betrag schottischen Uniform samt Kilt. zahle, sondern dass es zu einem Ge- Wichtig an seiner Musik ist dem richtsverfahren führe. «Mir ging es 52-Jährigen auch, dass er damit helnie ums Geld, sondern darum, dass fen kann. Mit seinen Auftrittsgagen der Gemeinderat seine Schuld an- will er krebskranken Kindern eine S. 16/17 Kilt und Dudelsack: Roger Speckert ist ein grosser Schottland-Fan. erkennt.» (bär) S. 10/11 Freude machen.
Voser äussert sich
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Einwohnerrat, Beschlüsse vom 24. Juni 2021
Gemeinde Wettingen
1. Inpflichtnahme von Brändli Beat, Die Mitte CVP (anstelle des zurückgetretenen Benz Andreas, Die Mitte CVP) 2. Kenntnisnahme Schulraumplanung 2016 – 2030; Monitoring 2021 3. Das Kreditbegehren von Fr. 350'000.00 (inkl. MwSt.) zur Sanierung Altbau Schartenstrasse 42 wird genehmigt. 4. Das Kreditbegehren von Fr. 180'000.00 (inkl. MwSt.) zur Erneuerung der Ausleihe in der Gemeindebibliothek Wettingen wird genehmigt. 5. Die Kreditabrechnung von Fr. 12'618'062.50 (inkl. MwSt.) betreffend Neubau eines Turnhallentrakts mit Dreifachturnhalle Margeläcker wird genehmigt. 6. Die Kreditabrechnung von Fr. 1'140'505.60 (inkl. MwSt.) für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Freistrasse wird genehmigt. 7. Die Kreditabrechnung von Fr. 3'936'580.40 (inkl. MwSt.) für die Werkleitungs- und Oberbausanierung der Zentralstrasse von Staffelstrasse bis Schönaustrasse wird genehmigt. 8. Die Kreditabrechnungen Projektierung von Fr. 87'335.40 (inkl. MwSt.) sowie Ausführung von Fr. 1'620'718.20 für die Verbreiterung der Fuss- und Radwegverbindung «Untere SBB-Limmatbrücke» wird genehmigt.
Beschlüsse des Einwohnerrats; Rechtskraft
Die Beschlüsse vom 24. Juni 2021 unter Ziffer 3 – 8 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (1. Juli 2021) an gerechnet, rechtskräftig, wenn das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwohnerrat
Nach Ablauf der Referendumsfrist sind die vom Einwohnerrat am 20. Mai 2021 gefassten und in der Limmatwelle vom 27. Mai 2021 publizierten Beschlüsse in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 26. Juni 2021
Der Gemeinderat
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung sind während den Sommerferien vom 5. Juli bis 6. August 2021 wie folgt erreichbar: Montag 08.30 – 12.00 / 13.30 – 18.30 Uhr Dienstag – Freitag 08.30 – 12.00 Uhr 13.30 – 16.00 Uhr nur telefonisch erreichbar
GEISSMANN UND KÜNG RECHTSANWÄLTE UND NOTARE BÜNDELN IHRE KOMPETENZEN Simon Häfeli, Inhaber von Küng Rechtsanwälte, Notariat, Mediation, und Patricia Geissmann sind neue Partner von Geissmann Rechtsanwälte.
Im Zuge einer Nachfolgeregelung verstärken Geissmann Rechtsanwälte in Baden und Küng Rechtsanwälte, Notariat, Mediation in Wettingen ihre bisherige Zusammenarbeit. Die beiden Kanzleien werden neu gemeinsam geführt und treten am Markt weiterhin eigenständig auf. geissmannlegal.ch | notariat-kueng.ch
Bauherrschaft:
Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche: Bauherrschaft:
Bauobjekt: Baustelle: Parzelle: Zusatzgesuche:
Beat Kappeler Zentralstrasse 69 5430 Wettingen Bruno Kappeler Maistrasse 6 5430 Wettingen Abbruch Zweifamilienhaus, Neubau Mehrfamilienhaus Maistrasse 6 499 keine Milica und Misa Antic Neufeldstrasse 13a 5430 Wettingen Abbruch und Neubau Einfamilienhaus Bernaustrasse 9 4570 keine
Öffentliche Planauflage vom 2. Juli bis 31. Juli 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
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WETTINGEN
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AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren. Öffnungszeiten der Gemeindebibliothek Die Gemeindebibliothek Wettingen hat während der Sommerferien am Samstag reduziert geöffnet, das heisst vom 10. Juli bis 7. August, von 10–14 Uhr. Von Montag bis Frei- Beat Brändli (Die Mitte) nach seiner Inpflichtnahme im Rat. tag gelten die gewohnten Zeiten.
LESERBRIEF Andrea Bova als Gemeinderat und -ammann Ein Sprichwort sagt: «Um einen Menschen kennen zu lernen, muss man ihn handeln sehen.» Ich konnte Andrea Bova in über 20 Jahren bei seiner Arbeit für die PlanzerGruppe handeln sehen. In dieser langen Zeitspanne leitete Andrea Bova in meiner Unternehmung mit rund 5000 Mitarbeitenden etliche Projekte und nahm verschiedene Führungspositionen ein. Dabei habe ich Andrea Bova als überlegten Macher kennen gelernt; als jemand, der sich nicht davor scheut, komplexe Probleme anzugehen. Seine innovative und lösungsorientierte Vorgehensweise hat mich dabei nicht weniger beeindruckt als seine strategischen Fähigkeiten, die es ihm ermöglichten, auch in Schieflage geratene Projekte rasch auf den richtigen Weg zurückzuführen. Seine Auffassungsgabe, seine Loyalität und seine Gabe, sich für ein Thema voll und ganz einzusetzen, runden sein Profil ab. Darum kann ich allen Einwohnern mit gutem Gewissen empfehlen, Andrea Bova zum Gemeinderat und Gemeindeammann zu wählen.
Der Schulraum ist knapp Vor einer Woche befasste sich der Einwohnerrat mit der Schulraumplanung 2016–2030 und diversen Kreditanträgen und -abrechnungen.
fliessen, nicht dass wir die Infrastrukturkosten übernehmen müssen.» Sozzi erwiderte, dass der Gemeinderat mit den beiden Gemeinden eine Schulgeldvereinbarung mache, um eine langfristige Zusicherung zu erhalten. Lukas Rechsteiner (EVP) forderte einen klaren Plan vom Gemeinderat, «damit wir MELANIE BÄR der Bevölkerungsentwicklung vor«Handlungsbedarf bei der Schaf- aus sind und genug Raum für Refung von Schulraum», so das Fazit serve einplanen können». des Gemeinderats und der Schulpflege im Bericht zur Schulraum- Auch der Altbau wird saniert planung bis 2030 und zum Monito- Vergangenes Jahr war die Liegenring 2021. Als Gründe werden darin schaft an der Schartenstrasse 42 mit das Bevölkerungswachstum, die einem Anbau erweitert worden. Aus Siedlungsentwicklung und die Um- Kostengründen und aufgrund der setzung des Lehrplans 21 genannt. Priorisierung sei im Zuge des Anbau«Diese Effekte zusammen führen zu projekts auf eine Energiesanierung diesem Bedarf», sagte Gemeinderat des Altbaus verzichtet worden, Sandro Sozzi (Die Mitte). Gabriela heisst es im Bericht. Das negative Nils Planzer, Dietikon Keller (FDP) fand, dass der Bericht Ausmass des energetischen Zukeine neuen Erkenntnisse gebe: stands des Altbaus werde durch den «Der Schulraum ist und bleibt neuen Erweiterungsbau nun umso INSERATE knapp.» Sylvia Scherer regte im Na- deutlicher. Diesen will der Gemeinmen der SVP an, die Bezirksschule derat nun mit einer Sanierung beabzureissen und stattdessen ein heben. Mit grosser Mehrheit stimmOberstufenzentrum zu bauen. «Das te der Einwohnerrat dem Kredit von ist ein spannender Input», so Sozzi 350 000 Franken für diese Sanierung und versprach, diese Vision aufzu- zu. Nicht jedoch, ohne vorher gewisse nehmen. Alain Burger (SP) gab zu sem Unmut Raum zu geben. Ursi Kostenlo ung -Berat Experten bedenken: «Dies alles wird es nicht Depentor (Die Mitte) erwartet, dass sBestprei kostenneutral geben.» Lara Rüfen- mehr in die Zukunft geschaut werde, e ti Garan acht (Die Mitte) kritisierte das späte anstatt nur an morgen oder überReagieren: «Es ist absolut sträflich, morgen zu denken. Auch die SVP dass die Schülerzahlen von Wettin- zeigte sich von der «Salamitaktik» gen und Neuenhof zum wiederhol- enttäuscht, wie Peter Lütolf das Vorten Mal von der Schulraumplanung gehen nannte: «Die baulichen MassKreuzfahrten – Europas Norden – ausgeklammert worden sind.» Zum nahmen hätten mit vernünftiger Individualreisen weltweit gleichen Thema regte Orun Palit Planung des Alt- und des Neubaus www.digareisen.ch (GLP) an, dass eine Leistungsverein- gemeinsam realisiert werden könbarung mit diesen Nachbargemein- nen.» Auch Manuela Ernst (GLP) ist 5430 Wettingen | Tel. 0848 735 735 den zu treffen sei: «Das Schulgeld der Meinung, dass die Arbeiten «in muss weiterhin nach Wettingen einem Wisch» hätten gemacht wer-
TRAUMFERIEN
Melanie Bär
den können. Diese Gratisratschläge ärgerten Leo Scherer (WettiGrüen): «Diejenigen, die jetzt reden, haben damals gesagt, es müsse weniger kosten.» Sie hätten systematisch bekämpft, dass der Gemeinderat weitsichtig und währschaft planen und das Projekt überarbeiten konnte. Bibliotheksausleihe wird modernisiert Zustimmung fand auch der Kreditantrag von 180 000 Franken für die Erneuerung der Ausleihe in der Gemeindebibliothek. Mit dem Geld soll die Ausleihe im Erdgeschoss erneuert werden. Künftig sollen die Besucherinnen und Besucher ihre Medien selbst verbuchen können. Das Personal soll stattdessen vermehrt in die Beratung und die Intensivierung des Service am Kunden investieren. Christa Camponovo (SP) begrüsste diesen Schritt, der mehr Kapazität zur Leseförderung als Kerngeschäft ermögliche: «Es ist mehr Vermittlung und Beratung nötig.» Auch alle anderen Wortmeldungen waren im Sinne der Kreditsprechung. Die SVP stellte einzig den Antrag, den Betrag von 9000 Franken für Unvorhergesehenes zu streichen. Mit 13 Ja- und 31 NeinStimmen wurde dieser Antrag aber deutlich abgelehnt. Unbestritten waren auch die Kreditabrechnungen für den Neubau eines Turnhallentrakts mit Dreifachturnhalle im Margeläcker. Dort gab einzig die vergessene Photovoltaikanlage zu reden. Man war sich einig: Nie wieder soll ein derart grosses Dach ohne eine solche Anlage gebaut werden. «Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche», sagte Gemeinderat Martin Egloff (FDP).
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WETTINGEN
Die Fraktion heisst Daniel Brüllmann in ihrer Runde herzlich willkommen und wünscht ihm für seine Ratstätigkeit viel Freude und Erfolg. Bereits im September 2019 hat die Fraktion FDP Wettingen mittels Postulat beantragt, dass eine Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen sei, welche die künftigen Führungsstrukturen der Schule Wettingen ab 2022 ausarbeiten soll. Das Resultat dieser Arbeitsgruppe liegt nun vor. Die Schulleitungen, welche das Modell zusammen mit der neuen Geschäftsleiterin leben werden, wurden in den Erarbeitungsprozess einbezogen und stehen dahinter. Dies ist in den Augen der Fraktion eine wichtige Voraussetzung, dass das Modell funktionieren wird und der Wegfall der Schulpflege gut abgefedert werden kann. Der Entscheid, eine Stabstelle zu schaffen und auf eine Kommission zu verzichten, ist die konsequente Umsetzung des Volksentscheids, die Abläufe der Schule zu verschlanken, und wird von der Fraktion unterstützt. Auch die Höhe des Pensums erachtet die Fraktion als korrekt. Zum einen, weil die Schulleitungen hoch belastet und auch die Geschäftsleitungsstelle sehr komplex ist, zum anderen, weil die Schulpflege heute viele weitere Aufgaben als nur die gesetzlichen wahrnimmt und das System dadurch stark entlastet. Der Wert und die Bedeutung der Arwo für Wettingen und die ganze Region sind in der Fraktion unbestritten. Umso mehr freut es die Fraktion, dass sich die Stiftung mit der Verlängerung des Baurechtsvertrages zum Standort Wettingen bekennt. Dass die Konditionen im Sinne der Gleichbehandlung an die aktuellen Gegebenheiten angepasst werden, unterstützt die Fraktion, da ihr versichert wurde, dass dies vom Stiftungsrat ebenfalls mitgetragen wird. Die Spitalund Pf legefinanzierungskosten steigen seit einigen Jahren rasant an, ohne dass sie durch die Gemeinde direkt beeinflusst werden können. Die Fraktion ist der Meinung, dass hier etwas passieren muss, und hat daher ein entsprechendes Postulat eingereicht. Die Fraktion bedankt sich beim Gemeinderat, dass er hier ebenfalls den Handlungsbedarf erkannt hat und bereit ist, sich beim Kanton für eine Lösung auf kantonaler Ebene einzusetzen.
In Folge Abschaffung der Schulpflege benötigt die Schule Wettingen eine neue Führungsstruktur. Mit einer Schul-Geschäftsleitung hat Wettingen schon früh die Basis dazu gelegt. Diese soll nun mit einer Stabsstelle ergänzt werden. Die Fraktion Die Mitte CVP begrüsst, dass der Gemeinderat keine ständige fachliche oder politische Kommission einsetzen will. Das ist folgerichtig nach dem Volksentscheid zur Abschaffung der Schulpflegebehörde. Die frei werdenden Mittel werden für die neue Stabsstelle eingesetzt. Es hätte auch ein geringerer Einsatz sein dürfen, denn es resultieren schliesslich Effizienzgewinne. Die Mitte bedankt sich für die Ausarbeitung der neuen Führungsstruktur. Die Arwo als Wohngemeinschaft und zugleich starkes Wettinger Unternehmen bietet wertvolle Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung. Einer der Produktionsstandorte befindet sich im Dorfkern hinter dem GluriSuter-Huus. Hierfür liegt nun dem Einwohnerrat das Geschäft zur Verlängerung des Baurechtsvertrages vor, welcher Die Mitte als faire Lösung einstimmig befürwortet. Die Fraktion zeigt sich sehr erfreut, dass der Gemeinderat das Mitte-Postulat betreffend «Tägi-Jahres-Abo für Wettinger Schüler und Schülerinnen – Mehrwert fürs gleiche Geld» positiv aufgefasst und zeitnah bearbeitet hat. Die nun vorliegende Lösung soll bereits ab Sommer umgesetzt werden. Sport – ein Leuchtturm von Wettingen, ein weiteres Mitte-Postulat für die Sportlerlehre im Rathaus bearbeitet der Gemeinderat überaus rasch, herzlichen Dank dafür. In der Gemeindeverwaltung sowie den gemeindeeigenen Betrieben EWW und Tägi können Ausbildungsplätze für Leistungssportler(innen) angeboten werden. Die Fraktion wünscht, dass die nicht beeinflussbaren Spital- und Pflegekosten auch von den Wettinger Grossräten und Grossrätinnen beim Kanton beanstandet werden. Diese Kosten belasten das Gemeindebudget jedes Jahr mit einem zusätzlichen Steuerprozent – es besteht dringender Handlungsbedarf. Die Fraktion wünscht allen Wettingern und Wettingerinnen auch ohne das traditionelle Wettiger Fäscht eine erholsame Sommerferienzeit und lädt alle herzlich ein, am Samstag, 3. Juli, zum Tag der offenen Tür ins Tägi zu kommen.
In seinen Empfehlungen zu den «Neuen Führungsstrukturen» schlägt der Kanton Aargau den Gemeinden vor, sie sollten die durch die Abschaffung der Schulpflegen eingesparten Gelder (in Wettingen rund 75 000 Franken) in Zukunft in die Führungsstrukturen ihrer Schulen investieren. Dieser Empfehlung folgt Wettingen, so wie im Übrigen fast alle Gemeinden. Der Gemeinderat möchte mit diesem Geld eine neue 80-ProzentStabstelle finanzieren. Diese Stelle steht schon seit einigen Jahren auf dem Wunschzettel der Schule. Jetzt ist die Gelegenheit günstig und der Gemeinderat beantragt dem Einwohnerrat eine solche Stelle, die den Schulleitungen unter anderem auch für «Coaching»-Aufgaben zur Verfügung stehen soll. Die Fraktion SVP sieht einen gewissen Bedarf für diese neue Stabstelle. Eine 80-ProzentStelle erachtet die Fraktion aber als übertrieben. Dies umso mehr, als den Schulleitungen für «Coachings» vom Kanton separat finanzierte Coaches zur Verfügung stehen. Die SVP-Fraktion ist überzeugt, dass die neuen Aufgaben der Schulleitungen effizienter umgesetzt werden könnten, wenn die Stabstelle bloss mit 50 Prozent alimentiert würde und daneben die Schulsekretariate gestärkt würden. Hierzu muss man wissen, dass die Gemeinde Wettingen für das Schuljahr 2021/2022 vom Kanton zusätzlich noch rund 60 Stellenprozente für Schulleitungen zugesprochen erhält. Diese Stellenprozente könnten sehr viel effektiver in eine effiziente Schulverwaltung investiert werden als in eine aufgeblasene Stabstelle, findet die Fraktion SVP. Sie wird im Einwohnerrat einen entsprechenden Antrag einbringen. Die Arwo leistet als soziales Unternehmen einen wichtigen Beitrag für die Integration von Menschen mit Beeinträchtigung. Sie ist zudem identitätsstiftend und gehört zu Wettingen. Darum unterstützt die SVP-Fraktion die Verlängerung des Baurechtsvertrags mit der Stiftung. Die SVP-Fraktion dankt dem Gemeinderat für die Beantwortung der Interpellation ihres Mitglieds Roger Scherer (zusammen mit Manuela Ernst) rund um die Sozialen Dienste. Bei den weiteren Geschäften folgt die SVP-Fraktion mehrheitlich den Anträgen des Gemeinderats.
Nach der Abschaffung der Schulpflege zeichnet der Gemeinderat nun das Bild, wie die Schulführung neu aussehen soll. Die Fraktion begrüsst die Bildung der Stabstelle für die Bildung. So kann sichergestellt werden, dass die bisherige Arbeit der Schulpflege gut weitergeführt werden kann und weder beim Gemeinderat noch bei Schulleitung oder Sekretariaten eine Überlastung bildet. Die Verlängerung des Baurechtvertrags mit der Arwo-Stiftung für weitere 50 Jahre begrüsst die Fraktion. Allerdings ist sie der Meinung, dass mit einem Landpreis von 1200 Franken pro Quadratmeter die Arwo benachteiligt wird – gemessen an der effektiven Nutzung des Standorts. Die Fraktion wird deshalb beantragen, im Vertrag von einem Landpreis von 600 Franken pro Quadratmeter auszugehen. Im Sinne des sorgfältigen Umgangs mit Ressourcen hatte die Fraktion ein Postulat zur Anschaffung eines Geschirrmobils für Anlässe zur Vermeidung von Einweggeschirr eingereicht. In anderen Gemeinden ist ein solches bereits im Einsatz. Der Gemeinderat lehnt den Vorstoss dennoch ab, zwar nachvollziehbar, wenn auch etwas fantasielos. SP/WettiGrüen geht jedoch mit der Exekutive einig, dass der Hebel zur Vermeidung von Einweggeschirr bei einem Gesetz liegt, und wird entsprechend das nötige Verbot von Wegwerfgeschirr separat in die Wege leiten. Die Motion betreffend Erlass der Einbürgerungsgebühr für Kinder und Jugendliche wird zurückgezogen werden. Der Gemeinderat argumentiert, dass die Gebühren vom Kanton festgelegt sind. Einmal mehr wäre es auch hier möglich gewesen, eine Wettinger Lösung zu finden. Aber wo kein Wille ist, ist auch kein Weg. Das Anliegen wird folglich auf kantonaler Ebene angegangen. Gleich vier Postulate werden vom Gemeinderat entgegengenommen: Tägi-Jahresabo für Wettinger Schüler, Postulat betreffend Spitalund Pf legefinanzierungskosten, Sportlerlehre im Rathaus, Livestream der Einwohnerratssitzungen. Die Fraktion ist gespannt auf die Umsetzung und freut sich, dass bei den vergünstigten Abos für Schüler endlich einmal eine bürgerliche Partei einen Vorschlag macht, der nicht immer nur weniger kosten darf.
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PARTEINOTIZEN
Die neue Führungsstruktur der Schule hat in der Faktion zu angeregten Diskussionen geführt. Dass der Gemeinderat die Schaffung einer Stabstelle anstrebt, welche nahe bei der Geschäftsleitung Schule positioniert ist, betrachtet die Fraktion grossmehrheitlich äusserst positiv. Eine Fachperson mit schulischem Knowhow kann bei der Aufgleisung neuer Projekte wertvolle Arbeit leisten und im Bedarfsfall rasch und flexibel dort eingesetzt werden, wo sie gebraucht wird. Obwohl eine Kommission den Vorteil multipler Ideengeber mit sich bringt, überwiegt der Nachteil, dass sie weniger agil und für das sich rasch ändernde Schulumfeld zu träge und zu wenig nah am Geschehen wäre. Als etablierte und wertgeschätzte Stiftung ist die Arwo eine Perle Wettingens, deren Klienten das Leben im Dorf vielfältiger werden lassen. Dass der Baurechtsvertrag nun um 50 Jahre verlängert wird, steht für die Fraktion daher ausser Frage. Die Anpassung des Baurechtszinses an heutige Verhältnisse ist legitim. So wird Fairness geschaffen gegenüber der GGW, Pro Familia Baden und der St. Bernhard AG, welche bei ihren Bauprojekten mit den gleichen Ellen bemessen wurden, die nun bei der Arwo angewendet werden. Die Begründungen des Gemeinderates der zur Ablehnung beantragten Postulate erscheinen der Fraktion schlüssig. Obwohl die Idee des Geschirrmobils bestechend ist, bringt dieses in der Praxis für die Gemeinde administrative Umtriebe mit sich. Zudem erachtet es die Fraktion als unschön, Mitarbeiter, deren Lohnsumme für 5 Jahre eingefroren wurde, im Gegenzug mit mehr Aufgaben einzudecken. Dass allerdings als weiterer hindernder Grund die fehlenden gesetzlichen Grundlagen angegeben werden, ist enttäuschend. Hier böte sich die Gelegenheit, in Umweltbelangen freiwillig Verantwortung zu übernehmen und mit positivem Beispiel voranzugehen. Weiterhin unterstützt die Fraktion die entgegengenommenen Postulate grundsätzlich. Ob die erfreulicherweise stark vergünstigten Tägi-Jahres-Abos für Wettinger Schüler schlussendlich für alle Beteiligten eine befriedigende Lösung bieten, wird sich in der Praxis noch weisen müssen.
Die Fraktion GLP begrüsst den Vorschlag des Gemeinderats zur neuen Führungsstruktur der Schule Wettingen nach Abschaffung der Schulpflege. Da – wie bei fast allen Aargauer Gemeinden – dadurch Neuland beschritten wird, fehlen Erfahrungswerte mit der Wahl und Umsetzung des «richtigen» Modells. Die Vorlage des Gemeinderates scheint daher vernünftig und die GLP wünscht dem Gemeinderat viel Erfolg bei der Umsetzung. Gerne bietet die Fraktion auch Unterstützung, sofern die Erfahrung Anpassungsbedarf zu Tage bringt. Der Verlängerung des Baurechtsvertrags für die Arwo stimmt die GLP-Fraktion ebenfalls zu, diese steht alle paar Jahrzehnte aus formalen Gründen an. Bei den nachfolgenden Vorstössen folgt die GLP-Fraktion mehrheitlich den Vorschlägen des Gemeinderats. Die GLP begrüsst auch den Vorstoss der FDP, der das von der GLP letztmals angesprochene Thema der stetig steigenden und nicht beeinflussbaren Spital- und Pflegefinanzierungskosten anspricht. Etwas schade dabei ist jedoch, dass damit kein konkreter Ansatz präsentiert wird. Die GLP wird daher, wie hoffentlich noch andere Fraktionen, einen konkreteren Vorstoss dazu einreichen. Ideen sind gefragt, da dieses Thema mit zunehmender Entwicklung der Altersstruktur sich weiter und langfristig verschärfen wird. Besonders erfreut ist die GLPFraktion, dass der Gemeinderat das GLP-Postulat betreffend Livestream der Einwohnerratssitzungen der Gemeinde Wettingen entgegennehmen will. Aus Sicht der GLP ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Transparenz und damit mehr Demokratie. Die Bürgerinnen und Bürger von Wettingen sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, die Ratssitzungen online zu verfolgen. So könnten die Wählerinnen und Wähler in Zukunft sehen, ob die von ihnen gewählten Volksvertreter auch nach ihrem Willen handeln. Schliesslich bedankt sich die GLPFraktion für die Beantwortung der Interpellation betreffend Fragen zu den Sozialen Diensten.
Generalversammlung FDP Zum ersten Mal seit Langem durften sich die Mitglieder der FDP Wettingen wieder physisch treffen. Bei heissen Temperaturen durfte der Vorstand am 19. Juni die Anwesenden im Forsthaus Muntel für die jährliche Generalversammlung begrüssen. Wichtiger Teil der GV waren die Nominationen für die im Herbst anstehenden Gesamterneuerungswahlen. Die FDP Wettingen kann für den Wahlherbst eine breite Auswahl an Kandidatinnen und Kandidaten zur Verfügung stellen. So wurden die bisherigen Gemeinderäte Markus Haas und Martin Egloff, das bisherige Steuerkommissionsmitglied Simon Burkart und aktuell 18 Kandidatinnen und Kandidaten für den Einwohnerrat nominiert. Nachdem die letzte GV nur auf schriftlichem Wege durchgeführt werden konnte, wurde alt Grossrätin Antoinette Eckert gebührend verabschiedet. Sie hat für die FDP viel erreicht und die Partei dankt ihr für ihren jahrelangen liberalen Einsatz und ihr Engagement. Nach der GV war auch Platz für den gemütlichen Teil und die Mitglieder genossen den physischen Austausch untereinander. Die FDP freut sich auf den anstehenden Wahlkampf und die Unterstützung der Wählerschaft. (zVg) EVP nominiert Kandidaten Lukas Wampfler kandidiert wieder als Ersatzmitglied der Steuerkommission und auch die drei bisherigen Einwohnerräte der EVP treten an. Ergänzt wird die Liste für die Wahlen zum Einwohnerrat durch drei Frauen und vier Männer. Am 26. September finden in Wettingen die kommunalen Wahlen statt. Neben dem Gemeinderat werden auch der Einwohnerrat und die Steuerkommission neu gewählt. Die EVP konnte bei der Nominationsversammlung für die Wahl des Einwohnerrates zehn Kandidatinnen und Kandidaten nominieren. Neben den Bisherigen Lutz Fischer-Lamprecht (Einwohnerratsvizepräsident), Lukas Rechsteiner (Mitglied der Geschäftsprüfungskommission) und Christoph Fäs treten auch zwei alt Einwohnerrätinnen an: Margrit Wahrstätter, die
bisher einzige Präsidentin des Wettinger Einwohnerrats, und Helen Suter, die zudem politische Erfahrung aus ihrer Zeit in der Schulpflege mitbringt. Ergänzt wird die Liste der EVP durch Daniel Anner, Bernd Gellert, Marco Muntwyler, Christine Niesen und Jay Padiyath, Menschen, die einen reichen Erfahrungsschatz aus Beruf und gesellschaftlichem Engagement mitbringen. Alle zehn wurden in der durch alt Vizeammann Heiner Studer geleiteten Wahl einstimmig nominiert. Zudem genehmigte die Versammlung allfällige Nachnominationen durch den Vorstand der Regionalpartei. Insbesondere aufgrund des Rückzugs des Forums 5430 hat sich die Partei ein hohes Ziel gesetzt. «Wir wollen einen vierten Sitz, um eine eigene Fraktion bilden zu können», so Parteipräsident Lutz Fischer-Lamprecht zu den anwesenden Kandidierenden und Parteimitgliedern: «Ich bin überzeugt, dass dieses Ziel mit viel Engagement im Wahlkampf erreicht werden kann.» Als Ersatzmitglied der Steuerkommission wurde Lukas Wampfler, der dieses Amt bereits seit vier Jahren innehat, ebenfalls einstimmig nominiert. (zVg) SP lanciert Wahlkampf Mit dem traditionellen Workshop zur Strategie für den Wahlkampf hat die SP Wettingen am Samstag, 19. Juni, die heisse Phase des Wahljahres gestartet. Alle Kandidierenden haben unter der Leitung und Moderation von Vizeammann Markus Maibach rege diskutiert: Wo steht Wettingen? Wo steht die Fraktion? Und was sind die wichtigen Themen? Im Zentrum stehen drei Themen: 1. Gesunde Umwelt 2. Wettingen kann mehr 3. Zukunft aktiv gestalten. Die Kandidierenden haben konkrete Vorschläge erarbeitet, wie sich Wettingen weiterentwickeln kann. Daneben haben sich alle näher kennen gelernt, zum Beispiel auch, was der individuelle Lieblingsort in Wettingen ist. Nicht überraschend: Für viele ist es das Naherholungsgebiet, das Eigi. Damit ist die SP Wettingen parat für das Wahljahr und freut sich auf den Austausch mit der Bevölkerung. (zVg)
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Wir ziehen um! Herzlich willkommen in der neuen AKB
Ab Montag, 5. Juli 2021 empfangen wir Sie gerne an der Landstrasse 87– gleich vis à vis der bestehenden Geschäftsstelle.
Neue Adresse: Aargauische Kantonalbank Landstrasse 87 (vorher 88) 5430 Wettingen
WETTINGEN
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Neue Geschäftsleitung an der Schule
VERMISCHTES
Der Gemeinderat hat Brigitte Warth als Geschäftsleiterin Bildung gewählt.
Konzert wie in einer Kathedrale.
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Paul Giger musiziert im Reservoir Für den längsten Tag im Jahre 2020 war das Junikonzert im Reservoir Scharten 2 in Wettingen vorgesehen. Nun fand es – verschoben um ein Jahr – am 20. Juni statt. Paul Giger, der seine Karriere als Geiger im Kanton Aargau begonnen hat und immer wieder grosse Kathedralen mit seinem Instrument füllte, erschuf mit seinem Instrument «ein Meisterwerk von Differenziertheit, Leichtigkeit und Transparenz», wie die Veranstalter schreiben. «Man hörte es tropfen, rinnen, rauschen, man hörte Klänge und darüber tausend filigrane Formen, Rhythmen entstanden aus Reibung, und das lange Verklingen machte die Stille hörbar und präsent», schwärmen die Veranstalter im Rückblick. Zuhörerinnen und Zuhörer ebenso wie der Musiker hätten ein «musikalisches Universum», erlebt. Weitere Konzerte der Reihe «Wo Wasser war – wird Klang» finden am 25. Juli, 29. August, 12. und 26. September statt. Mehr Information sind zu finden unter: www.klangweltlaegern.ch. Unterstützung für Organisation ROKJ «Kein Kind im Abseits» 2000 Franken Hilfe gibt es für die Organisation der Region Baden/Wettingen aus den Taschen der Hächler-Gruppe, die jedes Jahr Hilfe für Hilfsorganisationen spricht, wie es in einer Mitteilung heisst. Annick Grand, Präsidentin der unterstützten Organisation, drückt ihre Freude über die Spende aus und erklärt: «Kinder und Jugendliche aus armutsbetroffenen Familien sind in vielen Bereichen bereits zum Vornherein benachteiligt. Chancengleichheit ist uns ein grosses Anliegen.» Das Ziel sei nicht nur die Unterstützung in Zeiten akuter Not, sondern «vor allem auch eine präventive, nachhaltige Wirkung durch die Förderung von Potenzialen und Talenten».
Die 56-jährige Brigitte Warth ist ausgebildete Kindergärtnerin. Sie absolvierte anschliessend ein Grundstudium in Heilpädagogik. Es folgten weitere Ausbildungen zur Supervisorin, in psychosozialem Management, Projektmanagement sowie in Neurowissenschaften und Sonderpädagogik. Die neue Stelleninhaberin verfügt über mehrjährige Erfahrung als Schulleiterin. Aktuell ist sie in dieser Funktion in Schlieren tätig. An der Schule Wettingen werden 2500 Kinder und Jugendliche vom Kindergarten bis zur Oberstufe inklusive Heilpädagogischer Schule und Musikschule unterrichtet. Die Geschäftsleiterin Bildung ist für die Führung der 14 Schul-
Hat neu die operative Führung der Schule inne: Brigitte Warth. leitenden und über 400 Mitarbeitenden, inklusive Schulsozialarbeit und Schulsekretariate, verantwortlich. Zuvor hatte die Geschäftsleitung Andreas Bösch inne – und das
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erst seit 2020. Die Gemeinde schreibt, trotzdem sei es Bösch gelungen, «Schwerpunkte zu setzen» und sich «mit Herzblut» für die Schule einzusetzen. (zVg)
SCHNAPPSCHUSS
Im Rahmen der Aktion «bike to work» fuhr der Aargauer Regierungsrat und Alt-Gemeindeammann Markus Dieth (Die Mitte) vor einer Woche mit seiner Tochter Ariane Dieth von Aarau nach Wettingen. Just als die beiden kurz nach vier Uhr im Aarauer Telli losfuhren, setzte vielerorts Regen ein. «Wir haben es trotzdem durchgezogen», sagte der durchnässte Markus Dieth stolz. Die Mitmach-Aktion zur Fahrrad- und Gesundheitsförderung in Unternehmen hat zum Ziel, dass Pendler auf dem Arbeitsweg vermehrt das Fahrrad einsetzen. Dieths fuhren die rund 34 Kilometer mit dem normalen Strassenvelo – Markus Dieth mit einer leeren Weinkiste aus Holz auf dem Gepäckträger anstelle eines Velokorbs. In zwei Stunden und fünf Minuten legten sie die Strecke zurück. Während Ariane Dieth mehrmals mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr, war es für ihren Vater das einzige Mal, dass er die gesamte Strecke so zurücklegte. Vorerst wird es für Ariane Dieth das letzte Mal sein. Sie hat ihr Geografie-Studium abgeschlossen und beginnt ein Praktikum bei der Eigenössichen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL). (Melanie Bär)
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NEUENHOF AUS DEM GEMEINDERAT
Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. Juni Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom Dienstag, 22. Juni, sollte geplanterweise auf dem Vorplatz beim Waldhaus «Juxital» stattfinden. Aufgrund der unsicheren Wetterlage wurde entschieden, die Versammlung unter Einhaltung des Schutzkonzepts wiederum in der Aula durchzuführen. Gemeindeammann Martin Uebelhart durfte 24 Ortsbürgerinnen und Ortsbürger von total 125 Stimmberechtigte an der Versammlung begrüssen. Die Ortsbürgerinnen und Ortsbürger genehmigten mit der Einladung zur Versammlung das letzte Protokoll, die Verwaltungsrechnung 2020 sowie den Geschäftsbericht 2020 und erteilten für die Geschwister Damian und Dario Kohler die Zustimmung für die Aufnahme ins Ortsbürgerrecht von Neuenhof AG. Gleichzeitig nutzte Gemeindeammann Martin Uebelhart die Gelegenheit, die Versammlung über einige aktuelle Themenbereiche zu informieren, und konnte die Versammlung im Eilzugstempo nach rund 35 Minuten schliessen. Leider musste wiederum auf den Apéro im Anschluss an die Versammlung verzichtet werden. Aufgrund dessen, dass das Beschlussquorum von 25 Personen knapp nicht erreicht wurde, unterstehen sämtliche Beschlüsse dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller stimmberechtigten Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse bis Montag, 2. August, ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Covid-19 – Informationen zu den Massnahmen Maskenpflicht: Die Maskenpflicht in Aussenbereichen von öffentlich zugänglichen Einrichtungen, Freizeitbetrieben und Restaurantterrassen wurde per 26. Juni aufgehoben. Im Innern des Gemeindehauses Neuenhof gilt weiterhin eine Maskentragepflicht. Öffnungszeiten bis zu den Sommerferien – Freitag, 2. Juli Die Lockerungen des Bundesrates vom 23. Juni haben keine Änderungen auf die Schalteröffnungszeiten bzw. die telefonische Erreichbarkeit zur Folge. Die bereits bestehenden, eingeschränkten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung sowie die geltenden
Verhaltens-, Hygiene- sowie Schutzmassnahmen sind ebenfalls auf der gemeindeeigenen Webseite unter www.neuenhof.ch zu finden. Öffnungszeiten während der Sommerferien (Sommeröffnungszeiten) 5. Juli bis 6. August Die Sommeröffnungszeiten der Gemeindeverwaltung lauten wie folgt: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18 Uhr; Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 8–11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen; Freitag, 7.30 Uhr durchgehend bis 14.30 Uhr. Allgemein gilt: Selbstverständlich ist – unter vorgängiger Kontaktaufnahme – auch während der eingeschränkten bzw. Sommeröffnungszeiten eine individuelle Terminvereinbarung möglich. Öffnungszeiten nach den Sommerferien – Montag, 9. August Aus heutiger Sicht gelten ab Ende der Schulsommerferien (Montag, 9. August) die normalen und gewohnten Öffnungszeiten der Gemeinde Neuenhof. Bei einer allfälligen Verlängerung der eingeschränkten Öffnungszeiten werden diese noch während der Sommerferien kommuniziert. Vermietung der Räumlichkeiten der Gemeinde Neuenhof – ab 28. Juni Die Schutzkonzepte werden in Bezug auf die maximal erlaubte Anzahl Zuschauer sowie Kapazitätsbeschränkungen entsprechend angepasst. Die Organisatorinnen und Organisatoren werden zusätzlich gebeten, sich an die kantonalen sowie bundesweiten Vorgaben zu halten. Sport- und Freizeitanlagen (Innen- als auch Aussenbereiche) – ab 28. Juni Sämtliche Sport- und Freizeitanlagen wie Tennis- und Fussballplätze, Turnhallen etc. bleiben geöffnet. Für Trainings und Wettkämpfe (mit und ohne Publikum) im Amateursport gelten die kantonalen sowie die bundesweiten Vorschriften. Die gültigen Schutzkonzepte der Gemeinde Neuenhof sind auf der Webseite www.neuenhhof.ch zu finden. Der Gemeinderat dankt für die Einhaltung der Bestimmungen und wünscht allen gute Gesundheit. Füchse im Siedlungsgebiet Mitten unter uns leben derzeit auch einige Fuchsfamilien. Während gerade die tapsigen Jungtiere vielen Anwohnern ein Lächeln auf die Lippen zaubern, gelten ihrer Gesundheit und Sicherheit zuliebe einige Verhaltensregeln. In der Gemeinde Neuenhof gab es in den letzten 30 Jahren schon regelmässig Fuchsfähen, welche ihre Jungen im Gebiet Härdli oder
Richtiges Verhalten gegenüber Füchsen ist wichtig. zVg in einem anderen Quartier des Dorfes unter einem Schuppen oder unter einem Balkon zur Welt gebracht und aufgezogen haben. Der Bau befindet sich dabei mitten im Wohngebiet und die umliegenden Gärten sind das Revier der Fuchsfamilie. Viele Anwohner freuen sich über den Anblick der drolligen und noch tapsigen Jungtiere. Es bleiben aber auch Fragen nach dem richtigen Verhalten sowie Fragen nach Krankheiten, die durch Füchse übertragen werden können, oder möglicherweise durch sie verursachte Schäden oder Lärm. Während der letzten, zahlreichen Kontrollgänge im Gemeindegebiet konnte kein «handzahmer Fuchs» gesichtet werden. Zudem zeigen die von den Anwohnern übermittelten Fotos bis dato ausschliesslich starke und gesunde Tiere. Warum leben Füchse im Wohngebiet? Der Fuchsbestand ist in der Schweiz nach Ausrottung der Tollwut (Mitte 80er-Jahre) angestiegen. Aus diesem Grund sowie durch die Tatsache, dass die Menschen ihre Siedlungsgebiete stark ausdehnten, überlappen die Wohngebiete von Fuchs und Mensch zunehmend. Die Füchse scheint dies allerdings nicht zu stören: Sie kommen mit den neuen Lebensbedingungen bestens zurecht. Die reichlich vorhandene Nahrung dürfte ein weiterer Grund sein, weshalb sich Füchse in unseren Siedlungsgebieten aufhalten. Welche Schäden richten Füchse an? Füchse sind Raubtiere und vor allem junge und geschwächte Haustiere können von ihnen erbeutet werden. Geflügel und kleinere Haustiere wie Meerschweinchen und Kaninchen können im sicheren Gehege bedenkenlos ins Freie gelassen werden. Die häufigsten Fuchsschäden sind aber aufgerissene Abfallsäcke, umgegrabene Blumenbeete oder entwendete Gartenutensilien und Spielzeuge. Sollte die Anwesenheit der Füchse ein Ärgernis sein, so hilft oft auch ein Katzenschreck. Wie verhalte ich mich richtig? Bei Begegnungen mit Füchsen gelten fol-
gende Regeln: • Füchse niemals füttern, sondern ignorieren oder mit lauter Stimme verjagen; • Mit Jungfüchsen, und seien sie noch so zutraulich, niemals spielen! • Bauten mit Jungfüchsen dem Wildhüter melden; • Hunde sofort an die Leine nehmen – grosse Hunde können Füchsen gefährlich werden und Hunde könnten sich mit der Räude anstecken! • Aufdringlichen Füchsen mit dem Gartenschlauch oder einem Eimer Wasser auflauern und sie mit lauter Stimme und Wassergrüssen verjagen; • Kranke oder verletzte Füchse unverzüglich dem Wildhüter bzw. der Polizei melden; • Bissverletzungen durch Füchse, sollten sie tatsächlich einmal vorkommen, unverzüglich einem Arzt zeigen. Die Schweiz gilt als tollwutfrei Die weltweit gefürchtete tödliche Viruskrankheit wird in Europa vor allem durch den Fuchs übertragen. Dank ausgedehnten Impfaktionen ist es gelungen, die Seuche erfolgreich zu bekämpfen. Die Schweiz gilt seit 1999 als tollwutfrei. Die Tollwut ist deshalb im Zusammenhang mit Füchsen derzeit keine Gefahr mehr. Fuchsbandwurm In der Schweiz werden jährlich acht bis zehn Personen durch den «Kleinen Fuchsbandwurm» infiziert. Die Ansteckungsgefahr ist also äusserst gering. Wird die Krankheit frühzeitig entdeckt, kann sie medikamentös in Schach gehalten werden. Erst im späten Stadium, acht bis zehn Jahre nach der Ansteckung, entwickelt sich bei einem Bruchteil der tatsächlich infizierten Personen eine tumorartige Veränderung der Leber. Trotzdem sollten folgende Grundsätze beachtet werden: • Fuchskot aus dem Garten mit einem Plastiksäcklein entfernen und in den Hauskehricht werfen; • Beeren, Gemüse, Salat und Fallobst vor dem Verzehr waschen, auch gekaufte Lebensmittel, denn diese wachsen ebenfalls draussen auf dem Feld; • Gekochte Nahrungsmittel sind bedenkenlos. Gefriertemperaturen von –20 Grad töten die Erreger aber nicht ab. Tipps und Infos vom Wildhüter Tiere mit einer guten Nase riechen den Braten im Abfallsack – Füchse und Marder wie Katzen oder Hunde. Deshalb den Abfallsack erst am Morgen vor der Abfuhr bereitstellen und auch andere Gegenstände (zum Beispiel Schuhe, Gartenhandschuhe) allabendlich wegräumen. Die Kontaktdaten der Jagdaufsicht / des Wildhüters sind auf der gemeindeeigenen Webseite unter www.neuenhof.ch zu finden.
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Wasser bleibt Wasser, Elektrizität bleibt Elektrizität In Neuenhof ist eine neue Energie-Ära angebrochen. Künftig liefert nicht mehr die Gemeinde Strom und Wasser, sondern die «ewn». DIETER MINDER
Rein physikalisch hat sich in Neuenhof nichts geändert. Wenn man den Hahn aufdreht, fliesst Wasser, wenn man den Schalter betätigt, fliesst Elektrizität. Doch organisatorisch hat vor einem Jahr eine neue Ära begonnen. Lieferant ist nicht mehr die Gemeinde, sondern die selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt «Elektrizität Wasser Neuenhof» («ewn»). Das Unternehmen ist eine Pionierorganisation; es ist die erste selbstständige öffentlichrechtliche Anstalt auf Gemeinde-
«Die Verselbstständigung war schwierig.» ebene, die im Aargau gegründet wurde. Obwohl der Kanton die Möglichkeit juristisch geregelt hatte, stellt Vizeammann Petra Kuster Gerny fest: «Die Verselbstständigung war schwierig.» Kuster betreut in der Exekutive die Gemeindeanstalt sowie den Bereich Sicherheit (Feuerwehr, Zivilschutz). Vieles war auch für die kantonalen Instanzen Neuland. «Es dauerte einige Zeit, bis wir die «ewn» ins Handelsregister eintragen konnten», sagt Kuster. Der Eintrag ist aber Voraussetzung, um ein Bank- und ein Postkonto eröffnen zu können. Deshalb war es im April 2020 nicht möglich gewesen, Akontorechnungen zu versenden. Entsprechend hoch waren dann die Rechnungen im Juli nach dem Ablesen der Zähler. Das führte zu einigen Reklamationen, die aber schnell ausgeräumt werden konnten. «Die ‹ewn› kann nun wie ein Unternehmen arbeiten», sagt Kuster. Sie ist flexibler, um auf Marktveränderungen zu reagieren. Besonders im Hinblick auf den liberalisierten Strommarkt ist das ein wichtiger Aspekt. Unternehmen mit grossem Elektrizitätsverbrauch müssen diesen bereits heute nicht
Hat mit der «ewn» keinen einfachen Prozess hinter sich: Vizeammann Petra Kuster Gerny mehr beim Gemeindewerk kaufen, sondern können sich einen anderen Anbieter suchen. Durch geschickten Stromkauf kann die «ewn» ihrerseits günstig einkaufen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Ein Teil der in Neuenhof verbrauchten Elektrizität wird im Kraftwerk des Wettinger Stausees fabriziert. Diese Versorgungsleitung wurde mit der neuen Kraftwerkskonzession im Jahr 2000 für Wettingen und Neuenhof eingerichtet. Im Aargau noch einzigartig Die «ewn» hat selber kein Personal. Die gesamte Betreuung liegt bei der Regionalwerke AG Baden. Deren Spezialisten (Strom, Wasser, Finanzen) bilden, zusammen mit Daniel Lötscher, dem Leiter Tiefbau der Gemeinde Neuenhof, die Geschäftsleitung. Der Geschäftsleitung übergeordnet ist die vom Gemeinderat gewählte Werkkommission. Sie wird von Vizeammann Kuster präsidiert:
«Als Werkkommission werden wir durch die Geschäftsleitung regelmässig informiert und legen die strategische Ausrichtung fest.» Die Werkkommission entspricht einem Verwaltungsrat in einer AG. So frei wie ein Verwaltungsrat ist sie aber nicht. «Der Gemeinderat verabschiedet die Anstaltsordnung und formuliert darin die Eigentümerstrategie», präzisiert Kuster. Mit den Erfahrungen des ersten Jahres stellt Kuster fest: «Für uns ist diese Regelung ein absoluter Gewinn, wir können wie eine Aktiengesellschaft agieren und sind doch bei der Gemeinde angesiedelt.» Ob das Beispiel der selbstständigen öffentlich-rechtlichen Anstalt Schule machen wird, ist offen. Die Zahlen stehen im Internet Mit der Gründung der «ewn» sind die Infrastrukturanlagen der Werke ins Eigentum der «ewn» übergegangen. Deren Wert liegt bei rund 24 Millionen Franken. Die Gemeinde
Dieter Minder
gewährt der «ewn» ein Darlehen, welches diese verzinst und somit der Gemeinde neben Gewinnausschüttung und Konzessionsabgabe einen regelmässigen Ertrag sichert. In ihrem ersten Geschäftsjahr hat die «ewn» bei einem Betriebsertrag von 6,7 Millionen Franken einen Gewinn von rund 1 Million Franken erwirtschaftet. An ihre Kundinnen und Kunden lieferte sie 28 Gigawattstunden elektrischen Strom und 609 000 Kubikmeter Wasser. Diese und weitere Details sind im Geschäftsbericht 2020 enthalten. «Es macht keinen Sinn, den Geschäftsbericht zu drucken und zu versenden», sagt Kuster. Erfahrungsgemäss landen solche Schriftstücke im Altpapier: «Wir können uns diese Kosten sparen.» Der Geschäftsbericht kann im Internet gelesen oder heruntergeladen werden: www.ewn-neuenhof.ch. Wer dazu keine Gelegenheit hat, kann bei der «ewn» einen Ausdruck bestellen.
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Neuenhof
Spreitenbach
Würenlos
Kauffrau/Kaufmann Lehrstellen auf August 2022
Auf den Gemeindeverwaltungen Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach und Würenlos sind per August 2022 Lehrstellen als Kauffrau oder Kaufmann zu besetzen. Killwangen bietet eine Lehrstelle, Neuenhof, Spreitenbach und Würenlos je zwei an. Bist du Bezirks- oder Sekundarschüler/in, hast Freude am Umgang mit Leuten, liebst abwechslungsreiche Arbeiten, bist zuverlässig und arbeitest exakt? Dann bist du bei uns genau richtig. In der Gemeindeverwaltung erwartet dich eine Vielzahl interessanter und abwechslungsreicher Tätigkeiten. Du arbeitest während deiner 3-jährigen Lehrzeit in verschiedenen Verwaltungsabteilungen (beispielsweise Einwohnerdienste, Gemeindekanzlei, Finanzverwaltung, Steueramt usw.) und lernst so die zahlreichen Dienstleistungen einer öffentlichen Verwaltung kennen. Fühlst du dich angesprochen? Dann sende deine vollständigen Bewerbungsunterlagen an die jeweilige Gemeindeverwaltung. Bei Fragen stehen für Auskünfte gerne zur Verfügung: Gemeinde Killwangen, Frau Nicole Lorgé, Schürweg 2, 8956 Killwangen Gemeinde Neuenhof, Frau Sandra Wirth, Zürcherstrasse 107, 5432 Neuenhof Gemeinde Spreitenbach, Frau Tanja Peric, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach Gemeinde Würenlos, Frau Andrea Altorfer, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Wir freuen uns auf deine Bewerbung. Gemeinderäte Killwangen, Neuenhof, Spreitenbach und Würenlos GEMEINDE NEUENHOF
GEMEINDE NEUENHOF
Baugesuchspublikation
Baugesuchspublikation
Baugesuch 2021-0038 Bauherrschaft: Massimo und Susi Montesi Gartenstrasse 12, 5432 Neuenhof Lage: Parzelle 1985, Ackerstrasse 7 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Abbruch EFH, Neubau MFH mit Tiefgarage
Baugesuch 2021-0039 Bauherrschaft: Beatrice Senn-Hartl Ankengasse 5, 8902 Urdorf Lage: Parzelle 3037, Im Tal 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Ersatz zerstörtes Bienenhaus
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 2. Juli bis 2. August 2021 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung
Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 2. Juli bis 2. August 2021 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung
NEUENHOF/KILLWANGEN
«Mir ging es nie um Nachdem an der Gemeindeversammlung darüber informiert wurde, dass Susanne Voser nach ihrem Rücktritt als Gemeindeammann Geld erhielt, wurde Kritik laut. Im Interview äussert sich Voser dazu. MELANIE BÄR
Im Rahmen der Rechnungspräsentation wurde die Bevölkerung vergangene Woche darüber informiert, dass im vergangenen Jahr 166 000 Franken an die Ende November 2019 als Gemeindeammann zurückgetretene Susanne Voser (Die Mitte) bezahlt wurden. Gemeindeammann Martin Uebelhart (Die Mitte) begründete die Zahlung damit, dass juristische Abklärungen ergeben haben, dass ein ImAmt-Bleiben nicht mehr zumutbar gewesen ist und ihr die Summe gemäss Personalreglement zusteht. Mehrere Einwohner meldeten sich daraufhin an der Gemeindeversammlung zu Wort und taten ihren Unmut darüber kund. In einem Leserbrief schrieb jemand, die Zahlung grenze an Frechheit.
Susanne Voser äussert sich zu den Vorwürfen. August 2018 und November 2019 im Gemeinderat und mir gegenüber als Gemeindeammann herrschten und mich dazu geführt haben, zurückzutreten. Dieser Entscheid zu fällen, war sehr schwer. Trotz meines Rücktrittes kam es zu weiteren Vorkommnissen, die mich veranlasst haben, einen Juristen aufzusuchen. Die Vorfälle waren so gravierend, dass der Anwalt eine Klage
Können Sie diesen Unmut nachvollziehen? Susanne Voser: Ich verstehe den Unmut ganz gut. Ich weiss, «Für mich ist es keine Abwie viele Leute aus der Bevölke- findung, sondern ein Zeirung für diese Summe hart arbeiten gehen müssen. Ich habe nicht chen für die Wiederguterwartet, dass der Gemeinderat machung.» meine Klage akzeptiert und den SUSANNE VOSER, EX-GEMEINDEAMMANN Betrag zahlt, ich habe einen Gerichtsfall erwartet. gegen den Gemeinderat Neuenhof Warum haben Sie das Geld dann über- als notwendigen Schritt sah. Bei haupt eingefordert? Mir ging es nie dieser Klage ging es mir darum, ums Geld, sondern darum, dass der meine Ehre wiederherzustellen. Um Gemeinderat seine Schuld an- die Unzumutbarkeit zu beziffern, erkennt und öffentlich wird, welche muss in einer Klage ein Betrag einunzumutbaren Zustände zwischen gesetzt werden. Im Personalregle-
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LESERBRIEFE Zur Zahlung an Susanne Voser Ich kenne Susanne von unserer gemeinsamen Zeit an der Bezirksschule. Unsere Wege kreuzten sich seit dieser Zeit regelmässig. Ich schätze sie als engagierte Person, welche sich stets für das Wohl der Menschen einsetzt. Die einseitige Berichterstattung über ihre Abfindung wird ihrem grossen Einsatz für die Gemeinde Neuenhof in keiner Art gerecht und macht mich wütend. Das hat Susanne nicht verdient! Wenn die Ausführung des Amts «aus zwingenden Gründen
nicht mehr zumutbar ist», die Gemeinde dies juristisch geprüft hat und die Beratungen ergeben haben, dass ein ImAmt-Bleiben tatsächlich nicht mehr zumutbar ist und ihr deshalb die Abfindung zusteht, darf man nicht Susanne Voser kritisieren. Vielmehr sollte gefragt werden, weshalb das Im-AmtBleiben nicht mehr zumutbar war und wer dafür verantwortlich ist. Die Verantwortlichen könnten dann den Betrag von rund 166 000 Franken wieder in die Gemeindekasse einspeisen. Ursula Oeschger, Wettingen
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ms Geld» tiert, sonst hätten sie ja nicht bezahlt. Doch ich hätte mir gewünscht, dass der Gemeinderat an der Gemeindeversammlung transparenter informiert hätte: Es handelte sich nämlich nicht um einen Antrag auf Abfindung, sondern es war eine Klage auf Unzumutbarkeit. Für mich ist es keine Abfindung, sondern ein Zeichen für die Wiedergutmachung. Dafür, dass ich auf Grund dieser Unzumutbarkeiten meinen Lieblingsjob als Gemeindeammann trotz vieler Versuche nach Bald kann wieder gebadet werden. einer Lösung aufgeben musste.
Alex Spichale/Archiv
ment ist festgehalten, was jemandem zusteht, wenn ein Verbleiben im Amt aus zwingenden Gründen nicht mehr zumutbar ist. Diesen Betrag hat der Anwalt als Forderungssumme gestellt. Doch jetzt wurde ich an der Gemeindeversammlung so dargestellt, als hätte ich einfach das Reglement genommen und geschaut, welchen Betrag ich fordern kann. Dies entspricht nicht den Tatsachen. Wieso glauben Sie, dass die Öffentlichkeit davon erfahren hätte, wenn es zu einem Gerichtsverfahren gekommen wäre? Ich meinte, über ein Gerichtsverfahren würde die Neuenhofer Bevölkerung informiert werden, was Unzumutbares in ihrer Exekutive vorgefallen war. Der Gemeinderat akzeptierte jedoch Ihre Forderung mit der Begründung, dass die Amtweiterführung unzumutbar war – reicht Ihnen das nicht? Die Zahlung werte ich als Bestätigung dafür, dass er meine Klage akzep-
Die aus freien Stücken als Gemeindeammann zurückgetretene Susanne Voser forderte und erhielt 166 000 Franken Abfindung. Warum, ist schleierhaft, es kann nur spekuliert werden. Gemäss kursierender Gerüchte dürfte Voser wohl ihre Forderung via Anwalt gestellt haben. Da für eine Abfindung ein Verbleib zwingend unzumutbar sein muss, kann dabei wohl nur Fehlverhalten der übrigen drei Gemeinderäte als Grund angeführt worden sein. Fehlverhalten von Voser selbst dürfte dabei kaum Thema gewesen sein.
Die Empörung wäre vielleicht anders ausgefallen, wenn Sie auf das Ihnen zustehende Geld verzichtet hätten … Mir ging es in erster Linie darum, dass mein Ruf, meine Ehre eine Wiedergutmachung erfahren und der Gemeinderat öffentlich zu dem mir zugefügten Schaden steht. Meine ersten Gedanken waren, das Geld zu spenden, doch dies führte mich nicht aus der Zwickmühle, weil ich trotzdem nicht sagen kann, was vorgefallen ist. Das Geld zu spenden, würde die Sache einfach sympathischer machen. Verzichten? Ich hätte gern auf die Unzumutbarkeit verzichtet. Auf Anfrage sagt Gemeindeammann Martin Uebelhart (Die Mitte), dass von Susanne Voser ein Antrag um Auszahlung einer Abfindung gemäss § 23 des Personalreglements einging. Der Gemeinderat habe diesen Antrag rechtlich geprüft und sei zum Schluss gekommen, dass Susanne Voser eine Abfindung gemäss § 23 zusteht. Uebelhart wies ausdrücklich darauf hin, dass der gefasste Beschluss des Gemeinderates keinerlei Schuldeingeständnis eines Fehlverhaltens von Mitgliedern des Gemeinderates darstelle. Weiter verwies er auf die aussergerichtliche Einigung, die mit Ausnahme der gesetzlichen Offenlegungspflicht eine Stillschweigepflicht enthält.
Wollte der Gemeinderat mit seinem Entscheid, die fragwürdige Forderung nicht gerichtlich klären zu lassen, sich zu Lasten der Steuerzahler selbst schützen? Das Volk wird über den wahren Grund im Unklaren gelassen. Dies ist nicht überraschend, entspricht es doch der Limmattalbahn-Taktik des Gemeinderates: Infos so spät und so wenig wie möglich, anstatt überzeugende Argumente zu liefern. Wahrscheinlich fehlen solche in beiden Fällen! Bruno Fessler, Neuenhof
Archiv
Öffnung Meierbädli Am Montag, 12. Juli, wird das Meierbädli für die Bevölkerung von Killwangen wieder geöffnet. Zurzeit sind noch Abschlussarbeiten im Gange. Nachdem der Bund die Massnahmen gegen das Coronavirus gelockert hat, kann das Meierbädli wieder geöffnet werden. Es gilt ab sofort keine Beschränkung der Anzahl Personen
mehr, womit die Voraussetzungen für die Öffnung gegeben sind. Aufgrund der im vergangenen Jahr getätigten Sanierungsarbeiten sind noch Abschlussarbeiten durch eine externe Firma notwendig. Diese Arbeiten konnten nicht vorgängig ausgeführt werden, da sie kurz vor bzw. während des Auffüllens des Schwimmbeckens geschehen müssen. Das Meierbädli wird am Montag, 12. Juli, für die Bevölkerung von Killwangen geöffnet. (zVg)
INSERATE
GEMEINDE KILLWANGEN Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 18. Juni 2021 Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes bzw. § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 18. Juni 2021 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. November 2020 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2020 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 4. Genehmigung der unentgeltlichen Landabtretung des 225 m2 grossen Abschnitts des Rütirains Parz.-Nr. 839 an die Einwohnergemeinde 5. Genehmigung des Budgets 2022 Sämtliche Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 2. August 2021 Killwangen, 1. Juli 2021
Gemeinderat Killwangen
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KILLWANGEN/SPREITENBACH
Neue Schilder für
AUS DEM GEMEINDERAT
Der Waldlehrpfad Killwangen wurde um acht neue Beschriftungen erweitert.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung in den Sommerferien Während der Sommerferien, das heisst vom 5. Juli bis 6. August, gelten für die Gemeindeverwaltung folgende reduzierte Öffnungszeiten: Montagbis Donnerstagvormittag: 8.30 bis 11.30; Montagnachmittag: 14 bis 18.30 Uhr; Freitag: 7.30 bis 11.30 Uhr. Am Dienstag-, Mittwoch- und Donnerstagnachmittag bleibt die Gemeindeverwaltung geschlossen. Publikation Gesuche um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Angelina Zhang Yu Yuan, 2006, deutsche Staatsangehörige, Im Steinig 4, Killwangen; Saphir Zhang Yixing, 2010, deutscher Staatsangehöriger, Im Steinig 4, Killwangen. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einrei-
chen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Beat und Andrea Meier, Sennenbergstrasse 3a, 8956 Killwangen, für die Renovation der Fassade, Parzelle Nr. 1020, Sennenbergstrasse 10; Irhan Bedzeti, Buechbühlstrasse 15a, 8956 Killwangen, für eine Sitzplatzverglasung, Parzelle Nr. 1148, Buechbühlstrasse 15a; Zita MerliniWitta, Rütenenstrasse 42, 8956 Killwangen, für die Anpassung (Erweiterung) der bestehenden Garage, Parzelle Nr. 1066, Rütenenstrasse 42; MCO Real Estate AG, Landstrasse 140, 8957 Spreitenbach, Verkehrsrechtliche Zustimmung für das Aufstellen von 5 Fahnen mit Logo und Reklametafel, Parzelle Nr. 291 (neu 1373), Brühlstrasse.
Es sind nun insgesamt 35 Bäume auf dem Killwangener Waldlehrpfad, die mit Schildern beschriftet sind. Deren acht sind neu dazugekommen. So sind neu auch der Wollige Schneeball, der Gemeine Schneeball, der Mammutbaum, die Hasel, der Tulpenbaum, die Eiche, die Erle und die Douglasie beschriftet und bereit für neugierige Waldentdecker. Seit August 2020 gibt es in Killwangen einen Waldlehrpfad, der initiiert wurde von den beiden Ortsbürgern Markus Regensburger und Mathias Schaub. Anders als in Spreitenbach, das bereits seit 40 Jahren einen Waldlehrpfad hat, sind in Killwangen die Schilder nur namentlich angeschrieben. Die Informationen könne man sich heute über eine App holen, begründen die Initianten. Der Waldlehrpfad führt über eine Strecke von rund 2,6 Kilometer und einer Höhendifferenz von 110 Meter. Die 35 Schilder sind aus unbehandeltem Holz gemacht, den Initianten sei Nachhaltigkeit sehr Fascht e Familie: Markus Regensburger mit wichtig gewesen.
PARTEINOTIZ
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Juli 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Hansruedi Zürcher-Meixner Assunta Campigotto-Marchetti Elisabetha Neukomm Josef Käufeler-Rodel Jakob Dvorsak Josephina Spring-Wiedemeier Erich Schaffhauser-Stänz Draga Nikolic Astrid Reidy
26. / 81 Jahre 01. / 79 Jahre 13. / 79 Jahre 13. / 79 Jahre 15. / 78 Jahre 21. / 77 Jahre 24. / 75 Jahre 09. / 72 Jahre 12. / 72 Jahre
Nominiert: Markus Schmid und Martin Kreuzmann. zVg Die Mitte Killwangen nominiert Kandidaten Anlässlich der ordentlichen Generalversammlung und der gleichzeitigen Nominationsveranstaltung hat die Mitte Killwangen Markus Schmid und Martin Kreuzmann für den Gemeinderat und Markus Schmid als Gemeindeammann einstimmig nominiert. Damit schlägt die Mitte Killwangen zwei eigene Personen aus der Partei für die Gemeindewahlen vom Herbst vor.
Markus Schmid ist seit dieser Amtsperiode Gemeinderat und Vorsteher des Finanz- und Bildungsbereichs. Nun ist er bereit, noch mehr Verantwortung für die Gemeinde Killwangen und deren Einwohnerinnen und Einwohner zu übernehmen, und steigt ins Rennen als Gemeindeammann ein. Die Mitte freut sich, in der Person von Martin Kreuzmann einen weiteren geeigneten Kandidaten für die Gemeinderatswahl vorschlagen zu können. Martin Kreuzmann ist 41 Jahre alt und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Er ist gelernter Elektromonteur und hat sich kontinuierlich an der Fachhochschule in den Bereichen Marketing, Mitarbeiter- und Unternehmensführung sowie Projektmanagement weitergebildet. Seit 2018 leitet Martin Kreuzmann die Abteilung Billing und Abwicklung der AEW Energie AG. Martin Kreuzmann hat sich genau wie Markus Schmid in verschiedenen Tätigkeiten immer wieder für die Gemeinde Killwangen eingesetzt. (zVg)
WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 1. JULI 2021
den Waldlehrpfad
seinen zwei Söhnen Yanis (l.) und Robin (r.) und Mitinitiant Mathias Schaub (r.)
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AUS DEM GEMEINDERAT Bau- und Nutzungsordnung, Revision Die Planungskommission zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) hat Anfang 2020 ihre Arbeit an den neuen Entwürfen zur Nutzungsplanung aufgenommen. Infolge der Pandemie kam es zu Verzögerungen, da Gruppenworkshops nicht wie geplant durchgeführt werden konnten. Zwischenzeitlich trifft sich die Planungskommission wieder monatlich zu Beratungen. Die revidierten Instrumente der BNO sollen bis Ende Jahr im Entwurf vorliegen. Im Vorfeld der öffentlichen Mitwirkung werden die Entwürfe mit einer Begleitgruppe (Echoraum) diskutiert und auf deren Tragfähigkeit hin überprüft. Dazu sucht der Gemeinderat Bevölkerungsvertreter, die bereit sind, sich im Vorfeld mit den Entwürfen der Nutzungsplanung auseinanderzusetzen und diese an zwei Veranstaltungen voraussichtlich im 4. Quartal zu diskutieren. Interessierte Einwohnerinnen und Einwohner von Spreitenbach sind daher aufgerufen, sich bis Dienstag, 31. August, beim Gemeinderat(gemeinderat@spreitenbach. ch) oder beim Bereichsleiter Raumplanung, Daniel Schluep (daniel. schluep@spreitenbach.ch), zu melden. Für die Begleitgruppe werden eine vielfältige Zusammensetzung
sowie eine Grösse von 25 Personen angestrebt. Besten Dank für das Engagement. Gratulationen Nicola Monn, Forstwart EFZ, und Esra Muharemi, Kauffrau EFZ, haben ihre Ausbildungen mit gutem Erfolg bestanden. Zudem hat auch der kaufmännische Praktikant Giorgis Yacoub sein Praktikum erfolgreich abgeschlossen. Gemeinderat und Verwaltung gratulieren dazu ganz herzlich und wünschen den jungen Fachkräften für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Termine 12. Juli, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, nur telefonisch möglich zwischen 17 und 18 Uhr. Die Telefonnummer wechselt jeweils, daher bitte aktuelle Telefonnummer auf www.spreitenbach.ch beachten. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30– 16 Uhr, Freitag, 8.30–15 Uhr. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
INSERATE
Kesselstrasse 15 8957 Spreitenbach Kesselstrasse 15 Spreitenbach
056 410 13 50
www.fwsanierungen.ch
Hundephysiotherapie
e rass w r nd Marisa Steiger te Un ufba Poststrasse 12 - 8957 Spreitenbach la 079 480 24 09 info@animalsinbalance.ch www.animalsinbalance.ch Individuell - Einfühlsam - Persönlich
Die Schilder wurden nachhaltig aus unbehandeltem Holz hergestellt.
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14 Beschlüsse der Einwohner-Gemeindeversammlung Die Einwohner-Gemeindeversammlung vom 22. Juni 2021 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der EinwohnerGemeindeversammlung vom 15. Dezember 2020 2. Kenntnisnahme Rechenschaftsbericht 2020 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2020 4. Genehmigung der Kreditabrechnungen Elektrizitätsversorgung Spreitenbach a) Limmat- und Furttalstrasse, Ausbau Kreisel b) Netzleitsystem, Erneuerung c) Transformatorenstationen, Erneuerung d) Versorgungsnetz, Ausbau e) Mittelspannungsanlagen, Erneuerung f) Unterwerk, Kabelersatz 5. Kreditgenehmigung Sanierung Flachdach Schulhaus Seefeld über CHF 1,2 Mio. 6. Kreditgenehmigung Gesamtleistungswettbewerb Umbau Gemeindehaus in Schulhaus über CHF 550'000.00 7. Kreditgenehmigung Ersatzanschaffung Strassenunterhaltsfahrzeug über CHF 240'000.00 8. Kreditgenehmigung Erschliessung Gebiet Willenacher über CHF 90'000.00 9. Zustimmung Anpassung Gemeindeordnung 10. Zustimmung Schaffung Stelle Friedhofsgärtner Die vorstehend gefassten Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum. Dieses kann gemäss § 14 der Gemeindeordnung von 1/5 der Stimmberechtigten bis zum 2. August 2021 ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann der Wortlaut des Begehrens zur Vorprüfung eingereicht werden. Gemeinderat Spreitenbach
SPREITENBACH
Spreitenbach soll 82 Stimmberechtigte fanden sich zur Gemeindeversammlung ein. Dabei ging es zum Beispiel um eine mögliche Kurtaxe. ROBIN SCHWARZ
Es ist eine Premiere: Zum ersten Mal seit den Ersatzwahlen in Spreitenbach tagt die Gmeind – und somit sitzt zum ersten Mal in gewählter Kapazität Gemeindepräsident Markus Mötteli als Zeremonienmeister auf dem Podest. Obwohl noch nicht viel Zeit seit den Wahlen vergangen ist, stellte die Gmeind so etwas wie eine Zwischenbilanz vor den Gesamterneuerungswahlen im Herbst dar. Auf dem Plan für die Gemeindeversammlung: zum Beispiel die im Vorfeld in den Medien ausführlich diskutierte Kurtaxe – das SRF titelte dazu beispielsweise: «Ferien in der Agglo?» Die Idee dahinter: In Zukunft soll pro Übernachtung ein zusätzlicher Betrag als Kurtaxe entrichtet werden. Die Räson dahinter: Immer mehr Auswärtige – und somit nicht in Spreitenbach Steuerpflichtige – würden das Naherholungsgebiet beanspruchen und gleichzeitig nicht für die Instandhaltung von Wanderwegen oder «die Säuberung und Pflege des Naherholungsgebiets» zahlen. Das soll die Kurtaxe ändern. Die lokale Hotellerie hatte dafür wenig Verständnis. Sie machte deutlich, dass ihre meisten Gäste keineswegs Ferien-, sondern Businessgäste seien, die vom Naherholungsgebiet keinerlei Gebrauch machen würden. Spreiten-
Die Turnhalle Seefeld war an diesem bach wäre damit neben Rheinfelden und Bad Zurzach erst die dritte Gemeinde, die eine klassische Kurtaxe erhebt, wie das «Badener Tagblatt» berichtet hat. Da dieser Punkt aber zur Abstimmung über eine neue Gemeindeordnung geht, wird darüber so oder so noch an der Urne in einem obligatorischen Referendum abgestimmt. Übrigens: Auch Teil der neuen Gemeindeordnung ist die Limmatwelle. Es wurde über eine Vereinfachung abgestimmt. In Zukunft sollen die öffentlichen Publikationen nur noch in der Limmatwelle und nicht mehr im Amtsblatt des Kantons erfolgen, ausser, wenn rechtlich zwingend. Zudem bekannte sich der
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eine Kurtaxe kriegen
Abend weder besonders gut noch besonders schlecht besucht. Gemeinderat auch auf die nächsten Jahre hinaus zum Printmedium Limmatwelle im Gegensatz zu einer rein digitalen Publikation, die rechtlich auch möglich wäre. Auch undichtes Dach thematisiert Weiterhin auf der Traktandenliste: die Sanierung des Flachdachs des Schulhauses Seefeld. In der Turnhalle tröpfelte es vom Dach, was «mit dem Aufhängen eines Eimers provisorisch gelöst» wurde. Der Eimer hing auch an diesem Abend noch dort. Später habe man festgestellt, dass insgesamt 1200 Quadratmeter der Isolation im Dach nass sind. 1,2 Millionen Franken will der
Nachweis
Gemeinderat darum ausgeben, um dieses Problem zu beheben. Auch das Thema Umbau des Gemeindehauses in ein Schulhaus war wieder Thema. Eine erste Machbarkeitsstudie stammt aus dem Jahr 2015 und die Gemeindeversammlung hatte im Januar 2020 einen Verpflichtungskredit genehmigt. Jetzt ging es um einen Kreditantrag für den Gesamtleistungswettbewerb. Dabei soll ein Totalunternehmen einen Gesamtauftrag erhalten. Das heisst, es organisiert am Ende beispielsweise die einzelnen Handwerker. Es führt eben am Ende den gesamten Auftrag durch. Der Kreditantrag belief sich auf
Bauausschreibungen
550 000 Franken, der ganze Umbau aber soll am Ende 14,8 Millionen Franken kosten. Weiterhin wurde über die Erschliessung des Gebiet Willenacher, die Reorganisation des Friedhof- und Bestattungswesens oder auch die Ersatzanschaffung eines neuen Strassenunterhaltsfahrzeugs abgestimmt. Für Letzteres setzte sich SVP-Gemeinderat Edgar Benz leidenschaftlich ein und gab im Detail über das anzuschaffende Fahrzeug Auskunft und erinnerte die anwesenden Spreitenbacher und Spreitenbacherinnen an den Schnee vom Januar, der vom bestehenden Fahrzeug kaum hatte bewältigt werden können. Trotz dieser konsequenzenreichen Entscheidungen war die Turnhalle des Schulhauses Seefeld – wieder aufgrund der Pandemie im Einsatz – an diesem Abend bei weitem nicht voll, aber auch nicht schlecht besucht: 82 Stimmberechtigte hatten ihren Weg nach Spreitenbach gefunden. Als Markus Mötteli zu sprechen beginnt, ist es mucksmäuschenstill. Und es bleibt auch still. Bei immerhin elf Traktanden gab es insgesamt nur drei einzelne Gegenstimmen. Auch wagte sich niemand der 82 Stimmberechtigten ans Mikrofon zu einer Wortmeldung. Das entging selbstverständlich auch nicht Gemeindepräsident Markus Mötteli, der die Versammlung mit den Worten «Ich danke für die angeregt geführte Diskussion» schloss und dafür einiges Gelächter erntete. «Vielleicht wollen Sie den nächsten EM-Match schauen gehen», werweisst Mötteli. Es ist 20.40 Uhr. Um 21 Uhr beginnt das nächste Spiel.
FAMILIENGARTENVEREIN SPREITENBACH IKEA Spreitenbach beschenkt Familiengartenverein Seit 1988 ist der Familiengartenverein Spreitenbach im Gartenareal Hardrütenen an der Limmat zuhause. Zum Gartenareal gehört auch eine Gartenstube, die für alle Pächter und auch für deren Freunde offen ist. In den mehr als 30 Jahren seither ist die Möblierung der Gartenstube in die Jahre gekommen und etwas wacklig geworden. Der Vorstand vom Verein hat erfahren, dass IKEA Spreitenbach örtliche Vereine oder Institutionen gerne unterstützt. Deshalb hat er bei IKEA Spreitenbach angefragt um eine neue Möblierung für die Gartenstube. Die Antwort ist rasch ge-
BG Nr:
3261
Bauherr:
BG Baudienstleistungs GmbH Seestrasse 233 8820 Wädenswil
Bauobjekt:
Abbruch Gebäude Nr. 289, Neubau MFH mit Tiefgarage
Baustelle:
Seefeldweg 15
Parzelle:
2445
Zusatzbew.: Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Aargauische Gebäudeversicherung Departement Gesundheit und Soziales BG Nr:
3260
Bauherr:
Ikea AG c/o Ikea AG Real Estate Müslistrasse 16 8957 Spreitenbach
Bauobjekt:
Umbau Restaurant 1. OG und Anbau Tiefkühlräume EG
Baustelle:
Müslistrasse 16
Parzelle:
3196
Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres Procap Schweizerischer Invaliden-Verband BG Nr:
3259
Bauherr:
Greenstar GmbH Fegistrasse 18 8957 Spreitenbach
Bauobjekt:
Umnutzung Lager in Hanfanlage 1. OG
Baustelle:
Fegistrasse 18
Parzelle:
2550
Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Amt für Wirtschaft und Arbeit Procap Schweizerischer Invaliden-Verband Die öffentliche Auflage erfolgt vom 5. Juli 2021 bis 3. August 2021 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
Die Gartenstube mit der neuen Möblierung. kommen, IKEA Spreitenbach schenkt dem Familiengartenverein die ganze Möblierung, bestehend aus 4 Tischen und 18 Stühlen dazu.
zVg
Die neue Möblierung sieht wunderschön aus. Der Familiengartenverein ist dankbar für das grosszügige Geschenk. (zVg)
brigitte.gaehwiler@chmedia.ch
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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT
Gemeinderat unterstützt Standort des Alterszentrumsprojekts Margerite Anlässlich einer ausserordentlichen Sitzung vom 14. Juni hat der Gemeinderat alternative Anordnungen der Gebäude für das in Planung befindliche Alterszentrum auf der Zentrumswiese geprüft und beurteilt. Als Beurteilungsgrundlage dienten verschiedene städtebauliche Varianten, die das Architekturbüro Fiechter & Salzmann ausgehend von ihrem Siegerprojekt «Margerite» im Auftrag des Verwaltungsrates der Alterszentrum Würenlos AG und der gemeinderätlichen Baukommission entwickelt hat. Geprüft wurden insbesondere Gebäudestandorte im nordwestlichen Teil der Zentrumswiese – also in vergrössertem Abstand zum Furtbach. Dabei hat sich dem Gemeinderat unmissverständlich gezeigt, dass sich eine Änderung des vorgeschlagenen Standorts sowohl aus städtebaulicher Sicht als auch aus betrieblichen Überlegungen nachteilig auf das vorgesehene Alterszentrum inklusive seiner Umgebung auswirken würde. Im Ergebnis unterstützt der Gemeinderat Würenlos vorbehaltslos die bestehende Absicht des Verwaltungsrates, für das inzwischen hinsichtlich Gebäudevolumen und Gebäudehöhe angepasste Projekt Margerite am ursprüngINSERATE
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Verein-
lich vorgesehenen Standort entlang des Furtbachs per Ende 2021 ein Baubewilligungsgesuch einzureichen. Sicherheitsdienst mit Kontrollgängen beauftragt Die nicht abreissenden Meldungen über Verunreinigungen von Kindergarten-Spielplätzen und anderen öffentlichen Arealen, über Lärmbelästigungen sowie die anhaltenden Sachbeschädigungen durch Vandalenakte haben dazu geführt, dass der Gemeinderat nun einen Sicherheitsdienst mit Kontrollgängen in der Gemeinde beauftragt hat. Seit zwei Wochen ist die Alpha Security Sicherheitsdienst AG im Gemeindegebiet unterwegs und kontrolliert verschiedene Plätze und Orte, die auch als Hotspots Jugendlicher bekannt sind. Der Sicherheitsdienst arbeitet eng mit der Regionalpolizei zusammen. Dieser Auftrag wurde mit dem Kommando der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal Anfang Mai vorbesprochen. Er dient als Ergänzung zur polizeilichen Tätigkeit, deren Ressourcen nicht ausreichen, um all die Hotspots regelmässig aufzusuchen. Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen, dass der Einsatz eines Sicherheitsdienstes positive Auswirkungen hat. Die Kosten für die Gemeinde halten sich dabei im Rahmen. Wichtig für die Bevölkerung: Beobachtungen über negative Vorkommnisse sind weiterhin – und möglichst umgehend – entweder der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal oder dem Polizei-Notruf 117 zu melden.
Er hilft mit Klängen Als «Argoviapiper» versprüht der Würenloser Roger Speckert mit seinem Dudelsack schottisches Lebensgefühl. Seine Auftrittsgagen spendet er krebskranken Kindern. SIBYLLE EGLOFF
Roger Speckert ist Schottland-Fan. Das verrät die blaue Flagge mit dem Andreaskreuz, welche vor seinem Haus in Würenlos weht. Bereits einige Male hat er den Norden von Grossbritannien besucht. Seine Freude für die Region bringt er aber auch musikalisch zum Ausdruck. Seit mehr als zehn Jahren spielt der 52-Jährige leidenschaftlich schottischen Dudelsack. «Als ich als Kind in einer Abendunterhaltungssendung zum ersten Mal die Royal Scots Dragoon Guards mit ihren Dudelsäcken spielen hörte, war ich sofort begeistert. 2010 fasste ich mir dann endlich ein Herz und begann, Unterricht zu nehmen», erzählt Speckert. Bald darauf trat er verschiedenen Dudelsackbands in der Schweiz bei. Dudelsack spielen ist wie Ausdauersport Sein Repertoire konnte er in den letzten zehn Jahren stark ausbauen. Doch die meisten Zuhörer würden sich stets die gleichen Stücke wünschen, so Speckert. «‹Amazing Grace› und ‹Highland Cathedral› sind am beliebtesten», sagt er.
Diese Lieder würden beim Publikum und auch bei ihm selbst Emotionen auslösen. Das Instrument gefällt Speckert. «Es ist brachial und doch sehr speziell. Bei anderen Blasinstrumenten erzeugt man nur beim Blasen einen Ton. Der Dudelsack spielt, solange er Luft hat. Deshalb kann man keine Pausen einlegen, sondern muss mit Verzierungsnoten arbeiten.» Atemnot verspürt der Würenloser während des Spielens nicht. «Es ist reine Übungssache. Man kann es mit Ausdauersport vergleichen. Daher ist es wichtig, dass man täglich oder zumindest drei-, viermal pro Woche eine halbe Stunde musiziert.» Zum Dudelsack gehört auch eine feierliche Uniform Das schottische Lebensgefühl vermittelt Speckert an Auftritten nicht nur akustisch, sondern auch visuell. Traditionell spielt er in einer schottischen Uniform samt Kilt. «Den bekanntesten nennt man ‹full dress no. 1›, der an den militärischen Stil anlehnt und sehr festlich daherkommt», sagt der Musiker. Seit April tritt er auch als Solist unter dem Namen «Argoviapiper» an Hochzeiten, Geburtstagsfeiern, Beerdigungen und anderen Festen auf. Das hat seinen Grund. «Ich habe mich dazu entschlossen, einen grossen Teil meiner Gagen einem guten Zweck zu spenden», sagt Speckert. Der Dudelsackspieler unterstützt mit seiner Passion das Projekt Mutperlen. Dabei werden krebskranke Kinder und Jugendliche mit Mutperlen auf ihrem schweren Weg beglei-
barung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 202158 Bauherrschaft: Lorenzana Beatrix Lättenstrasse 54 5436 Würenlos Bauvorhaben: Einbau Dachfenster Lage:
Parzelle 4103 (Plan 67) Lättenstrasse 54
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Wohnzone E2
Gesuchsauflage vom 2. Juli bis 2. August 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
MUSIKSCHULE WÜRENLOS Sommerkonzert 50 Jahre Musikschule Am Sonntag, 20. Juni, durfte die Musikschule Würenlos das erste Konzert seit eineinhalb Jahren durchführen. Um 14 Uhr war die coronakonform mit 100 Stühlen bestückte Mehrzweckhalle gut besetzt. 40 Musikschülerinnen und Musikschüler sowie die Lehrpersonen warteten gespannt auf ihren lang ersehnten Auftritt. Pünktlich startete das Oberstufenensemble das Konzert auf der Bühne mit dem Eröffnungsstück «Young Fanfare», gefolgt von einer Rocknummer von den Deep Purple und zwei Stücken aus der Sparte Filmmusik «Pirates of the Caribbean» und «My heart will go on» aus Titanic. Swingig ging es weiter auf der
Oboe und eine Blockflötengruppe entführte das Publikum nach Südamerika und ins Berner Oberland. Eine junge Akkordeonistin spielte gekonnt das berühmte «Freude schöner Götterfunken» aus der neunten Sinfonie von Beethoven sowie traditionelle amerikanische Folksongs. Die musikalische Reise der Gitarristinnen und Gitarristen führte von England, von den Beatles und dem bekannten Stück «Streets of London» von Ralph McTell in die Niederlande mit einem Tanz von Hans Neusiedler, «Home run» von Joep Wanders und «Amarillo» von Cees Hartog. Nach Südfrankreich entführten die Querflötistinnen das Publikum mit der «Love story» von Francis Lai. Ein wei-
Die Jugend musiziert.
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teres Ensemble, bestehend aus zehn Violinisten und Violinistinnen, spielte traditionelle irische Folkmusik, zudem waren hervorragende Einzelvorträge von zwei Violinistinnen zu hören. Ihre musikalische Reise ging weiter zum klassischen Komponisten
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aus Schottland
Roger Speckert tritt seit April auch alleine an Festen auf.
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PARTEINOTIZEN
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Die FDP portiert Nico Kunz und Consuelo Senn für die Gemeinderatswahlen Die FDP Würenlos hat an der gut besuchten GV vom 24. Juni einstimmig beschlossen, für die Gemeinderatswahlen zwei Kandidaten aufzustellen. Nico Kunz, Gemeinderat seit 2014, Vizeammann seit 2018, Ressort Tiefbau und technische Betriebe, wird einstimmig für eine weitere Amtszeit nominiert. Für Würenlos ist es ein Glücksfall, dass sich der junge Vater zweier Töchter und Geschäftsführer des Familienunternehmens Ortec Management AG weiterhin als bewährter Gemeinderat und Vizeammann zur Verfügung stellt. Die FDP Würenlos freut sich sehr, mit dem 58-jährigen Consuelo Senn einen fähigen Kandidaten als Nachfolger für den zurücktretenden Markus Hugi ins Rennen zu schicken. Consuelo Senn ist als engagierter Bürger bekannt und geschätzt. Als Parteipräsident der FDP befasst er sich schon seit einiger Zeit mit der Dorfpolitik und ist bestens vernetzt. Zudem hat er als Ausdauersportler einen langen Atem und will anstehende Probleme guten Lösungen zuführen. Als langjähriges Mitglied der Planungskommission ist er mit den aktuellen und kommenden Vorhaben und Projekten vertraut. Darüber hinaus kennt er auch die Ansprüche des Kantons in Sachen Planungen an die Gemeinde. Consuelo Senn ist als Bauingenieur HTL in der Planungsbranche tätig. Aus seiner beruflichen Tätigkeit bringt er viel Erfahrung in der Leitung komplexer Projekte und dazugehörender Planungsprozesse mit. «Meine Motivation zur Kandidatur ist einerseits der Umstand, dass das Ressort Hochbau frei wird. Dort kann ich mein grosses Wissen und meine Erfahrung einbringen und demzufolge für unsere Gemeinde wichtige Vorteile erwirken. Andererseits möchte ich mich als teamorientierter Player im Gemeinderat für zukunftsfähige Lösungen einsetzen.» Er ist verheiratet mit Barbara Bucher Senn. Die Familie mit zwei erwachsenen Töchtern wohnt seit 30 Jahren in Würenlos.
Steven Schraner soll in den Gemeinderat vordringen. zVg SVP geht mit Steven Schraner ins Gemeinderatsrennen An der Nominationsversammlung vom 23. Juni wurden folgende Kandidaturen für den Gemeinderat sowie die Kommissionen beschlossen: Für den Gemeinderat wird Steven Schraner portiert. Der 40-jährige Bankfachmann ist verheiratet und Vater zweier schulpflichtiger Kinder. Er engagiert sich vielseitig in Würenlos, sei es im Tennis-Club oder auch für Freizeitprojekte für Kinder. Sein Hintergrund in der Finanzwelt, aber auch das Eingebundensein in der Gemeinde sowie der Realitätscheck durch seine schulpflichtigen Kinder ermöglichen einen breiten Blick auf die Herausforderungen in der Gemeinde. Das notwendige Zeitbudget für ein Amt als Gemeinderat ist vorhanden. Für die Finanzkommission wird Thomas Zollinger für eine vierte Amtszeit nominiert. Thomas Zollinger fungiert seit 2018 als Präsident der Kommission und führte diese erfolgreich mit grossem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein. Robert Nötzli wird für eine weitere Amtsperiode in der Steuerkommission nominiert. Für das Wahlbüro stellen sich mit Bea Rüegg und Regula Karner zwei weitere bewährte Kräfte zur Wiederwahl.
tet. «Die Kinder bekommen je nach Therapie und Behandlung unterschiedliche Perlen, die sie in einer Schnur einfädeln können. Diese dienen als Belohnung, Kommunikationsmittel und Erinnerung», er-
klärt Speckert. Er hofft nun, dass er fleissig auftreten und so ganz vielen Kindern eine Freude bereiten kann. «Das Dudelsackspielen ist mehr als ein Hobby. Es bedeutet für mich, anderen zu helfen.»
Otto Rieding und zur jungen Komponistin und Violinistin Lindsey Stirling. Die Celloklasse blieb in Amerika und spielte mit ihrem imposanten Klang Filmmusik aus «James Bond» und der Filmserie «Avengers». An einem Musikschulkonzert dürfen auch die Sänger nicht fehlen. Zehn Sologesangsschüler(innen) formierten sich zu einem Chor, bestückten sich mit je einem Cajon und sangen das inzwischen auf Platz 1 der Charts gelandete Lied «The Wellerman» des schottischen Sängers Nathan Evans. Alle Musikschülerinnen und -schüler wurden mit dem warmen Applaus des Publikums für ihre durchwegs überzeugenden Vorträge und ihre grossen Leistungen belohnt. Den
Schluss- und Höhepunkt des 50-JahrJubiläumkonzertes machte die eigens für diesen Anlass neu entstandene Lehrerband. Die sechsköpfige Band, bestehend aus einem Sänger und fünf Instrumentalisten, begeisterte das Publikum mit einigen Popund Swingnummern. Mit «Master Blaster» von Stevie Wonder, «Fly me to the moon» und «Feeling good» beendete die musikalische Reise in Mexiko mit «Sway» von Dementrio und Ruiz. Auch sie durften den tosenden Applaus aller anwesenden Musikschülerinnen und -schüler sowie des ganzen Publikums geniessen. Weitere Impressionen auf der Website Consuelo Senn soll den abtretenden Nico Kunz wird für eine weitere Amtszeit www.schulewuerenlos.ch/Musikschule. Markus Hugi ersetzen. zVg nominiert. zVg
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WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNG
Berichtigte Fassung Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Juni 2021 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2020; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2020; Genehmigung 3. Rechnung 2020; Genehmigung 4. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Galovic, Igor – Galovic geb. Šušnja, Sanela – Galovic, Marina – Galovic, Noa – Spiridonow, Alexander Petkow – Strohmeier, Martin Rolf – Oepke, Maren – Oepke, Annegret – Oepke, Marlena 5. Fuss- und Velowegverbindung «Bahnhof – Hürdlistrasse»; Verpflichtungskredit; Genehmigung 6. Baurecht auf Parzelle 4883 zu Gunsten Einwohnergemeinde Würenlos für Sportplatz «Tägerhard»; Erweiterung Baurecht auf Begegnungsplatz / Änderung Baurechtsdauer; Genehmigung 7. Darlehen an Reitverein Würenlos und Umgebung; Genehmigung 8. Darlehen an Sportverein Würenlos; Genehmigung 9. Bestattungs- und Friedhofreglement; Änderung, Gemeinschaftsurnengrab auf dem römisch-katholischen Friedhof; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 4 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 19. Juli 2021 Würenlos, 9. Juni 2021 (berichtigt: 23. Juni 2021) Der Gemeinderat Würenloser Infokanal • Aktuelle Beiträge, spannende Berichte • Im Kabel-TV auf Sendplatz 30 •
www.tbwnet.ch
brigitte.gaehwiler@chmedia.ch
GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 80 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat Würenlos zum Geburtstag, den sie im Monat Juli feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Bernadette Meier Arie Schoor Coenraad van Bouwelen Claude Gaillard Anita Popp Verena Anna Felder Meinrada Bernet Nirupama Meier Frieda Moser Peter Sieber Paul Hofmann Leo Moser
06.07./92 Jahre 08.07./85 Jahre 08.07./86 Jahre 10.07./91 Jahre 11.07./86 Jahre 12.07./80 Jahre 21.07./80 Jahre 22.07./81 Jahre 24.07./88 Jahre 27.07./80 Jahre 29.07./83 Jahre 30.07./84 Jahre
Personen, welche keine Publikation ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.
KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG Ref. Kirchgemeinde Würenlos Werner Sekinger, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 22 Stimmberechtigte zur Versammlung am 22. Juni, zu der 1163 stimmberechtigte Mitglieder eingeladen wurden. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte die Kirchengutsrechnung. Die Kirchengutsrechnung 2020 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 56 847.68 ab (im Vorjahr resultierte ein Ertragsüberschuss von 0 Franken). Das Ergebnis ist im Vergleich zum Voranschlag 2020 mit einem Negativsaldo von 39 246 Franken aufgrund eines einmalig grossen Nachsteuerfalls sowie wegen Corona ausgefallenen Anlässen wesentlich besser ausgefallen. Bezüglich Abschreibungen wurde im Voranschlag mit 0 Franken gerechnet. Effektiv konnten zusätzliche Abschreibungen von Fr. 13 015.40 vorgenommen und die Rückstellung für zukünftige Renovationen um Fr. 27 228.58 erhöht werden. Die Steuereinnahmen für 2020 sind mit Fr. 856 015.55 im Vergleich zum Budget (Fr. 784 000 Franken) wegen eines einmaligen Nachsteuerfalls (Fr. 92 685.25) trotz
tieferen Steuereinnahmen für das laufende Jahr auch gegenüber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Ohne die Sondersteuereinnahmen und die Minderausgaben wegen Corona hätte ein deutlicher Verlust resultiert. Die Kreditabrechnung der neuen Audio-Anlage wurde einstimmig inklusive der Kreditüberschreitung von rund 3700 Franken genehmigt. Tom Sommer, Ressortleiter Pädagogik, stellte eine europäische Untersuchung zum Thema «Ist die Kirche noch zukunftsfähig?» vor. Präsident Werner Sekinger informierte über kürzliche Entwicklungen in der Aargauer Landeskirche und wie die Kirchenpflege Sparmassnahmen eingeleitet hat. Der stellvertretende Pfarrer Arnold Bilinski konnte nach seiner Corona-Erkrankung am 15. Mai sein Amt antreten und wird bis Ende Juli bleiben. Hanspeter Schüpfer und Irina Rindlisbacher stellten das neu organisierte Programm für Konfirmanden und junge Erwachsene vor, das trotz Sparmassnahmen attraktiv gestaltet ist. Die Versammlung endete um 21.45 Uhr, leider immer noch ohne Apéro. zVg
KIRCHLICHE HINWEISE Arbeiten in Kirche und Pfarreiheim Neuenhof Wie sicherlich bemerkt wurde, wird im Pfarreiheim emNeue Fenster. zVg sig gearbeitet. Das Wechseln der Fenster ist im Gange. So wird das Pfarreiheim energetisch auf den neusten Stand gebracht. Zudem erhalten zurzeit die Kirchentüren einen neuen Anstrich.
Schöne Ferien Das Pfarramt ist im Juli und August besetzt, aber mit den Vakanzen im Seelsorgebereich kann es vorkommen, dass das Telefon zwischendurch nicht sofort beantwortet werden kann. Der Telefonbeantworter wird aber abgehört und man wird zurückrufen. Besten Dank für das Verständnis. Das Pfarramt Neuenhof/Killwangen wünscht allen jetzt schon schöne Sommerferien und eine gute Erholung.
GEN
WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 1. JULI 2021
Santa Messa in lingua italiana. Montag, 5. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 7. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 8. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 2. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 10.30 Uhr, Eucharistiefeier (je nach Anzahl Gottesdienstbesucher).
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 2. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, 3. Juli, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Jahrzeit für Rosa Wiedemeier und Augustin Georg Feldmann. Dreissigster für Agnes «Rosa» Weber-Weber. Sonntag, 4. Juli, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Mittwoch, 7. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).
Ministrantenaufnahme Neuenhof/Killwangen Im Gottesdienst vom 13. Juni konnten in einer feierlichen Zeremonie 9 neue Ministranten aufgenommen werden. Als Minis dienen sie in den Gottesdiensten und als Gruppe sind sie auch immer wieder ausserhalb der Kirchenmauern gemeinsam unterwegs. Ein Ausflug im September ist schon geplant. Neu in die Gruppe aufgenommen wurden: Aus Killwangen: Adelja Weissen, Alessia Feller, Dennis Cammisa und Lorena Esposito; Aus Neuenhof: Antonio Amato, Diego Chavez-Gumkowski, Mina Müller, Simona Frei und Vivien Zimmermann. (zVg)
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 2. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 3. Juli, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Sonntag, 4. Juli, 9.40 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba und Marcel Mehlem); 11 Uhr, Eucharistiefeier in portugiesischer Sprache. Mittwoch, 7. Juli, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 8. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 2. Juli, 18 Uhr, Anbetung in der Kirche; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 7. Juli, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche.
Donnerstag, 8. Juli, 19.30 Uhr, KEIN Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Joan Jebelean); 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Kornelia Baumberger-Dängeli).
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 1. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 3. Juli, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie); 18 Uhr,
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 2. Juli, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion mit Petre Karmazichev Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Walter Mäder).
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 2. Juli, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 4. Juli, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 3. Juli, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 4. Juli, 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 7. Juli, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Klosterkirche Fahr Sonntag, 4. Juli, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 6. Juli, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 8. Juli, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
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«MEIN GOTT»
Stefan Burkhard, Pfarrer evangelisch-reformierte Kirche WettingenNeuenhof
«Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!» Diesen Spruch kann man jeweils sagen, wenn jemand eine «dumme» Frage stellt, deren Antwort gleich schriftlich danebensteht. So ähnlich ist es auch mit der Religion: Wer sich ernsthaft – und nicht nur an der Oberfläche! – mit «Religion» befasst, ist ebenfalls klar im Vorteil gegenüber all den Wutbürgern, die derzeit wie kleine Kinder «täubbeln» und «trötzeln» und besonders anfällig sind für alle Arten des Aberglaubens, der sich aktuell in Form von Verschwörungstheorien zeigt. Wutbürger können im Kern als «religionslos» gewordene Menschen verstanden werden. Was also ist der Vorteil der Religion? Ganz einfach: Sie will den Menschen dazu anleiten, eine Lebenskompetenz zu erlangen, die ihm einen inneren Halt und eine Lebenszuversicht auch in schwierigen Situationen bietet und die ihm hilft, auf die Widerborstigkeiten des Lebens anders zu reagieren als nur mit «Täubbele» und «Trötzele». Kommen Sie also wieder einmal in einen Gottesdienst – oder lesen Sie zum Beispiel eine meiner Predigten auf der Homepage der reformierten Kirche Wettingen-Neuenhof, die ich für all die Menschen geschrieben habe, die diese Kolumne lesen. Also genau für Sie! Gute Religion ist nämlich keine Gehirnwäsche, wie manche meinen; im Gegenteil, sie ist darum besorgt, dass es im Kopf oben hell und klar wird. Halten wir es deshalb so: Ich gebe mir Mühe, möglichst gute und aktuelle Predigten zu schreiben – und Sie lesen dafür mal eine und denken darüber nach! Es gilt auch in der Religion stets der Satz: «Lesen gefährdet die Dummheit!» Kritische und gesellschaftskritische Theologie will jeweils gedankliche Bausteine liefern, um die eigene Lebenskompetenz zu erweitern. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 26 DONNERSTAG, 1. JULI 2021
«LETZTES WORT»
PRO SENECTUTE Ausflugsbus Der Ausflugsbus Pro Senectute bietet wieder seine Tagesfahrten an. Es geht ins 1350-SeeleDorf Trub im Emmental. Dieses wurde 2019 zum schönsten Dorf der Schweiz gekürt. Mittagessen im Restaurant Löwen. Abfahrt ist wie üblich ab 9.30 Uhr. Einsteigemöglichkeiten in Untersiggenthal, Kirchdorf, Nussbaumen, Baden, Neuenhof und Wettingen. Heimkehr wird zwischen 16.30 und 17.30 Uhr sein. Anmeldung bitte bis Montag, 12. Juli, 16 Uhr unter Telefon 056 298 11 10. Die Kosten pro Person (ohne Essen und Trinkgeld) betragen 31 Franken. Das Programm für den Ausflugsbus 2021 ist erhältlich bei: Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, Bahnhofstrasse 40, Tel. 056 203 40 80.
Sibylle Egloff, freie Mitarbeiterin Limmatwelle
Ein Blick hinter die Klostermauern Auf der öffentlichen Führung am Sonntag, 4. Juli, ab 14.30 Uhr stehen das reich geschnitzte, barocke Chorgestühl und der romanisch-gotische Kreuzgang mit Glasmalereien aus dem 13. bis 17. Jahrhundert im Mittelpunkt. Der Rundgang durch die gesamte Wettinger Klosteranlage bis zur Abtresidenz lässt die Vergangenheit lebendig werden. (zVg)
24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN: CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär,
Zeltnacht i de Badi Es ist eine Sommerferienfantasie für Kinder: übernachten in der Badi. Genau das können die Gäste des Tägi-Gartenbads Wettingen tun. Am Samstag, 3. Juli, können sie ihre Zelte in der Badi aufschlagen und bis um Mitternacht im Becken schwimmen. (zVg)
melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Dieter Minder (dm) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73 EIN PRODUKT DER
SPREITENBACH «Family Days» Auch dieses Jahr finden während der Ferienzeit die kinderfreundlichen Family Days mit einem spannenden Programm inklusive eines grossen Wettbewerbs statt. www.umweltarena.ch Umwelt-Arena, Mittwoch, 7., und Donnerstag, 8. Juli, 10–17 Uhr.
WETTINGEN Pro Senectute Walking / Nordic Walking Wettingen Parkplatz Huba Control, Würenlos, Freitag, 2., Monatag, 5., Dienstag, 6. Juli, 8.45 Uhr. «Tägi Lesesommer» Auch diesen Sommer geht die Gemeindebibliothek Wettingen baden und stellt eine attraktive Auswahl an Bü-
chern zum Lesen und Mitnehmen gratis zur Verfügung. Schwimmbad Tägerhard, 2.–8. Juli, 09–20 Uhr. Summer-Festival Ein Lunapark mit Riesenrad, Karussell und Autoscooter sowie verschiedene Foodstände und Livemusik. Mehr unter www.tägi.ch/sommerprogramm Tägi Outdoor-Eventarena, 2.–18 Juli. Montag bis Donnerstag, 16–24 Uhr, Freitag und Samstag, 16–2 Uhr, Sonntag 16–23 Uhr. Tag der offenen Tür Nach zweimaliger Absage der Eröffnungsfeierlichkeiten soll das sanierte Tägi zum ersten Mal der breiten Bevölkerung vorgestellt werden – mit Einblicken hinter die Kulissen. Mehr unter www.tägi.ch/sommerprogramm Tägi, Samstag, 3. Juli, ab 10 Uhr.
Sassen Sie am Montagabend auch so baff und aufgeregt vor dem Fernseher wie ich? Dass uns die Schweizer Nati so ein Fussballspektakel bescheren würde, damit hätte wohl niemand gerechnet – und dass das Team von Vladimir Petković auch noch im Penaltyschiessen gewinnt und ins Viertelfinale einzieht, das grenzt beinahe an ein Wunder. Zwischendurch fragte ich mich, ob ich nicht auf dem Sofa eingeschlafen war. Das konnte doch nur ein Traum sein. Seferović, Sommer, Shaqiri und Co. konnten uns eigentlich nur verblüffen, schliesslich erwartete niemand von ihnen, dass sie den amtierenden Weltmeister schlagen würden. Ein Kampf wie David gegen Goliath – auf das war ich eingestellt, als ich um 21 Uhr den Fernseher anmachte. Und nachdem Rodriguez den Penalty verschossen und die Schweiz daraufhin innert weniger Minuten zwei Goals kassiert hatte, war ich drauf und dran, ins Bett zu gehen. Gut, dass ich das Spiel bis Mitternacht verfolgt habe, denn sonst hätte ich nicht nur den grandiosen Sieg, sondern auch den Telefonanruf aus Angola verpasst. Die Schwester meines Verlobten gratulierte aus Luanda zum tollen Resultat der Schweiz. Sie und ihre Familie hatten 10 000 Kilometer entfernt mitgefiebert. Der Schwager, ein angefressener Fussballfan, zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Schweizer Nati. Einzig der zweitjüngste Neffe meines Verlobten konnte sich wenig für den Sieg der Schweizer freuen. Er war enttäuscht von seinem Idol Mbappé, der den Elfmeter für Frankreich nicht zustande brachte. Er heisst übrigens Neymar – zu Ehren des gleichnamigen brasilianischen Fussballspielers. Und der jüngste Spross, Nilton, trägt ebenso den Namen eines Kickers. Ich bin schon gespannt, ob es bald einen Haris, Xherdan oder Breel in der Familie geben wird. Feedback an: sibylle.egloff@chmedia.ch