DIE GENERATION WECHSELT – DER ANSPRUCH BLEIBT: Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 17. Juni 2021, 60. Jahrgang, Nr. 24
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Spatenstich beim Mühli-Hof
Der Sommer kann kommen
Der Bau kann beginnen: Bei der neuen Überbauung in Killwangen wurde der erste Spatenstich getätigt. Es warten: 50 Millionen Franken Investition, drei neue Häuser – und Ökologie. (LiWe) S. 12/13
Das heisse Wetter kam der Jugendarbeit Wettingen gelegen: Sie feierten in der Badi ein Sommerfest.
Gründe für die Kostenabnahme
Das heisse Wetter lockte die Menschen ans Wasser und in die Natur. Im Tägi erwartete die Gäste am Samstag jedoch nicht nur die ersehnte Abkühlung, sondern auch ein SurfSimulator, Zumbalektionen oder eine Fotobox. In zwei Wochen steht im Tägi mit dem Summer-Festival bereits der nächste Anlass an. «Es gibt Freizeitangebote für all jene, die dieses Jahr nicht verreisen», so Pascal Schelbert vom Tägi. (LiWe) S. 5 Die Jugendarbeiter haben fürs Sommerfest im Tägi eine Fotobox aufgestellt. rom
Besseres Controlling und Integrationsmassnahmen: Gemäss Spreitenbachs Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte) sind das die Gründe, die unter anderem zur Senkung der Sozialhilfekosten führten. (bär) S. 14/15. INSERATE
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WETTINGEN AUS DEM GEMEINDERAT
Gemeindeordnung-Volksabstimmung Die Stimmberechtigten von Wettingen haben die neue Gemeindeordnung mit 82,1 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Resultat im Detail: Stimmberechtigte 12526; gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 7336; eingelangte Stimmzettel 6315, leer und ungültig 270; in Betracht fallende Stimmzettel 6045; Ja-Stimmen 4962; Nein-Stimmen 1063. Wahl- und Abstimmungsbeschwerden sind innert dreier Tage nach der Publikation an den Regierungsrat des Kantons Aargau einzureichen. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Wettingen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Samiullah Schinwari, geb. 1982, Samir Schinwari, geb. 2015, Sara Schinwari, geb. 2017, Sahel Schinwari, geb. 2020, alle afghanische Staatsangehörige, J.-J. Ryffel-Strasse 7; Samer Ismail, geb. 1982, ägyptischer Staatsangehöriger, Bahnhofstrasse 92; Emanuell Buqaj, geb. 2002, kosovarischer Staatsangehöriger, Lindenhof 17; Emanuela Buqaj, geb. 2004, kosovarische Staatsangehörige, Lindenhof 17; Leonel Buqaj, geb. 2010, kosovarischer Staatsangehöriger, Lindenhof 17; Maria Currenti, geb. 1967, italienische Staatsangehörige, Hardstrasse 34. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. INSERATE
Darüber diskutiert bald der Bibliotheksmodernisierung, Arwo, Sanierung Schartenstrasse 42. Diese Themen beschäftigen den Einwohnerrat nächste Woche. DIETER MINDER
Was in Warenhäusern schon längst Standard ist, soll nun auch in der Wettinger Bibliothek eingeführt werden: die Selbstdeklaration oder Selbstverbuchung, wie es in der Vorlage an den Einwohnerrat heisst. Das wird sich direkt auf die Angebotsqualität auswirken, denn, so Gemeinderat Philippe Rey, «das Personal gewinnt Zeit, um die Besucherinnen und Besucher noch besser zu beraten». Insgesamt bietet die Gemeindebibliothek Wettingen über 31 000 Medien zum Verleih an. Rund 3200 Kundinnen und Kunden leihen sich jährlich durchschnittlich davon 7 Medien aus. Bisher haben die Mitarbeiterinnen der Bibliothek die Buchungsvorgänge gemacht. Neu sollen auch die Kunden diese durchführen können. Voraussetzung dafür ist eine angepasste Ausleihe im Erdgeschoss und die entsprechende Elektronik. Geplant ist, das bereits in vielen Bibliotheken verwendete RFID (Radio Frequency Identification) einzuführen. Dazu wird jedes Medium der Bibliothek mit einem RFID-Label ausgestattet. An der Ausleihstation muss der Kunde den Bibliotheksausweis mittels Barcode einlesen und sein Kundenkonto eröffnen. Dann legt er das Buch auf die Ausleihstation, wo mittels kontakt-
losen Datenaustauschs dessen Angaben eingelesen und auf das Kundenkonto gebucht werden. «Die Bibliothek wird auch immer mehr zum Treffpunkt», sagt Rey. Weiter hat das Fach Medien und Informatik im Lehrplan 21 einen hohen Stellenwert. Ganze Schulklassen kommen deshalb in die Bibliothek. Die Konsequenz von beidem: Der Platzbedarf steigt. Vergleiche mit ähnlichen Bibliotheken zeigen, dass in diesen wesentlich mehr Flächen zur Verfügung stehen. Um die Situation zu verbessern, war auch eine Verlegung an den Zentrumsplatz im Gespräch. Mangels konkreter Pläne für dessen Neugestaltung wurde entschieden, die Bibliothek in den nächsten 10 Jahren am heutigen Standort zu belassen, schreibt der Gemeinderat in der Kreditvorlage. Vorerst soll der Platzmangel mit einem Umbau im Erdgeschoss behoben werden. Diese erste Umbauetappe, mit der neuen Ausleihung, wird 180 000 Franken kosten. Sofern der Einwohnerrat den Kredit am 24. Juni bewilligt, sollen die Arbeiten noch dieses Jahr beginnen. In einer zweiten Umbauetappe soll Bald moderne RFID-Technologie das Untergeschoss umgestaltet werden. Rechtlich kann ein Baurecht den. maximal 99 Jahre dauern. Die GeArwo soll bleiben dürfen meinde als Baurechtsgeberin und Im Zentrum des historischen Dor- die Arwo als Baurechtsnehmerin fes, an der Kirchstrasse 18, steht das sind sich jedoch einig, dass 50 Jahre Werkstattgebäude der Arwo. 1973, die zweckmässige Dauer sind. Das damals noch als Stiftung für Behin- Areal hat eine Fläche von 1962 Quaderte Wettingen, übernahm sie das dratmetern. Der für den BaurechtsGrundstück im Baurecht von der zins massgebliche Baulandpreis Gemeinde. Nun soll das Baurecht wird neu auf 1200 Franken pro Quaum weitere 50 Jahre verlängert wer- dratmeter festgelegt. Das sind 100
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Sonnenenergie gewinnt an Bedeutung. Wie beeinflusst der Bund die Produktion von Solarstrom und wo steht Wettingen? Trotz mehr Sonne als in Nachbargemeinden ist Wettingen bezüglich der Produktion von Solarstrom kein Spitzenreiter. Schweizweit wird das Potenzial von Dachflächen für die Stromproduktion mit Photovoltaik-Anlagen (PV) mit 4,8 Prozent genutzt. Mit 3,4 Prozent liegt Wettingen immerhin vor Würenlos (2,4 Prozent) oder Baden (2,2 Prozent). In der Vergütung von Solarstrom liegt Wettingen unter dem Landesdurchschnitt. Die Einwohnerratsfraktion der GLP reichte am 5. September 2019 ein Postulat ein: «Die Statuten des EWW seien zu prüfen und anzupassen, sodass in Wettingen produzierter und ins Netz eingespeister Solarstrom zusätzlich zum Standard-
stromtarif mit einem Mehrwert für ökologische und lokale Produktion vergütet werden kann.» Dies überwies der Einwohnerrat mit 26 zu 18 Stimmen an den Gemeinderat. Eine Umsetzung des Postulates läge genauso im Trend der Zeit wie die Förderung von Bezugsorten für Solarstrom. Etwa für Ladestationen für E-Fahrzeuge. In Wettingen werden wenig Gesuche zur Installation von PV-Anlagen eingereicht. Deren Amortisationszeit dauert bei einer tiefen Vergütung von Solarstrom länger. Daran ändert auch die Förderung des Bundes für PhotovoltaikAnlagen nichts: Diese sollen primär die Anzahl der Anlagen erhöhen bei etwa gleichbleibender Subvention pro Quadratmeter. 2021 stehen dafür 470 Millionen Franken zur Verfügung. So viel wie André Schär, GLP Wettingen nie zuvor.
Bis zum 26. Juli können sich Interessierte für
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Einwohnerrat
LESERFOTOS Leser Erich Neurauter hat in Wettingen an der Kraftwerkstrasse dieses Bild aufgenommen.
gen mit der Gemeinnützigen Gesellschaft Wettingen (GGW), der Pro Familie Baden und der St. Bernhard AG abgeschlossen. Der Einwohnerrat muss an seiner nächsten Sitzung über den Baurechtsvertrag entscheiden.
in der Bibliothek?
Archiv/Sandra Ardizzone
Franken mehr als bisher, wie Gemeinderat Martin Egloff an einer Medienorientierung vom 7. Juni sagt. Alle 3 Jahre soll der Baurechtszins anhand des Landesindexes für Konsumentenpreise angepasst werden. Der Gemeinderat rechnet mit Beginn des neuen Baurechtsvertrages ab Dezember 2023 mit einem Ertrag von 29 430 Franken pro Jahr. Der Vertrag wurde analog derjeni-
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Links steht das ehemalige Doktorhaus und rechts das «Fährihaus» mit der – unten ersichtlich – in Stein gemeisselten Jahreszahl.
Nach zwei Jahren fertig machen Ein weiterer Kreditantrag: Für 350 000 Franken soll das Haus Schartenstrasse 42 energetisch saniert werden. Das 1907 erstellte Wohnhaus gehört seit über 50 Jahren der Gemeinde. Sie stellte es für Schulen, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen zugunsten der Jugend zur Verfügung. Als 2020 ein Anbau realisiert wurde, verzichtete die Gemeinde wegen der zu erwartenden Kosten auf die Sanierung des fast 120 Jahre alten Hauses. Das soll nun nachgeholt werden. Der Gemeinderat unterbreitet dem Einwohnerrat einen Kreditantrag über 350 000 Franken. Beim Betrag handelt es sich um eine Grobkostenschätzung. Mit dem Geld werden primär die Aussenwände und die Dachsparren sowie die Kellerdecke isoliert und neue Fenster eingebaut. Mit der Sanierung erfüllt die Gemeinde endlich auch eine Forderung ihres Energieleitbildes. Dieses verlangt, «bei eigenen Bauten und Anlagen energetisch vorbildliche und wirtschaftlich tragbare Lösungen zu planen und umzusetzen». Nach positivem Beschluss des Einwohnerrates soll das Bauprojekt ausgearbeitet und im Juli das Baugesuch eingereicht werden. Der Gemeinderat hofft, die Arbeiten im Herbst ausführen zu können.
Blume an der Halbartenstrasse in Wettingen, fotografiert von Leserin Connie Roffler.
Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch
Gemeinsam mit Asterix und Obelix auf den Spuren der grössten Helden Wer hat sich schon mal gefragt, wer der grösste Held überhaupt ist? Das möchten Asterix und Obelix auch herausfinden und alle sind herzlich eingeladen, sie dabei zu begleiten!
die Kidswoche anmelden.
zVg
Vom 3. bis 7. August, jeweils von 14 bis 17.30 Uhr, findet in den Räumlichkeiten der Freien Evangelischen Gemeinde (FEG) Baden-Wettingen die Kidswoche statt. Es werden abenteuerliche Spiele gespielt, spannende Geschichten gehört und eine
tolle Gemeinschaft genossen. Gemeinsam wird man dabei mit Asterix und Obelix die Helden der Bibel besser kennenlernen und herausfinden, wer der grösste aller Helden ist. Alle Kinder, die die 1. bis 6. Klasse besuchen, sind herzlich zu der Kidswoche eingeladen. Durchgeführt wird diese Woche von der FEG. Um alle Kosten zu decken, kostet die Kidswoche pro Tag 5 Franken. Weitere Infos und der Anmeldelink unter www.chruezpunkt.ch/Angebote/Kinder/Kidswoche. Anmeldeschluss: 26. Juli. (zVg)
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WETTINGEN
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Öffentliche Planauflage vom 18. Juni bis 17. Juli 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
brigitte.gaehwiler@chmedia.ch
Die Rennstrecke ist sein zweites Zuhause: Marc Müller fährt seit drei Jahren Rennkart.
Er liebt es, Gas zu geben Der achtjährige Marc Müller aus Wettingen ist leidenschaftlicher Kartfahrer. Bald will er an den Schweizer Meisterschaften teilnehmen. SIBYLLE EGLOFF
In jeder Kurve heulen die Rennkarts auf. Der Duft von Benzin schwebt in der Luft. Marc steht am Zaun und verfolgt, wie die schnellen Gefährte ihre Runden drehen, während sein Vater Daniel Müller den Luftdruck seines Karts überprüft. In ein paar Minuten kann auch der Achtjährige Gas geben und durch die Kartbahn Wohlen flitzen. Hierher kommt der Wettinger Nachwuchsfahrer oft mit seinem Vater zum Trainieren. Marc ist begeisterter Kartfahrer, und das schon seit er fünf Jahre alt ist. Zu verdanken hat er die Passion seinem Vater. Dieser stiess beim Surfen im Internet auf einen Kinderrennkart in einem Online-Auktionshaus. Nach dem ersten Probesitzen packte ihn das Rennfieber «Als Teenager war ich selbst auf der Rennstrecke unterwegs. Damals gab es aber noch keine Wagen für Kinder. Ich war neugierig und so liessen wir uns den Kart zeigen», erzählt Daniel Müller und fügt an: «Als Marc sich reingesetzt hat, hat es ihn sofort gepackt.» Seit diesem Tag dreht sich vieles bei Familie Müller
um den Rennsport. Gefahren wird nicht nur auf der Rennstrecke in Wohlen, sondern auch im Ausland wie zum Beispiel in Frankreich. Mit von der Partie sind vielfach auch Mutter Tina und Schwester Milena. «Wir unterstützen ihn bei seiner Leidenschaft», sagt Müller. Das Hobby seines Sohnes bedeutet nämlich nicht nur zeitlich einen grossen Aufwand, sondern auch finanziell. Das Zubehör, die Reparaturen, die Schutzbekleidung, die Übernachtungen: Alles kostet. «Doch wir machen das gerne», sagt der stolze Vater. Und die Mühe zahlt sich aus. Marc hat bereits an zehn Rennen in der Kategorie Mini teilgenommen. Vor zwei Wochen landete er einmal auf dem ersten und einmal auf dem zweiten Platz an der Rennserie Vega Tropheo im französischen Mirecourt. Nichtsdestotrotz sucht die Familie längerfristig nach Gönnern, die sie unterstützen. «Pro Jahr geben wir rund 15 000 Franken dafür aus und liegen damit im Vergleich zu anderen preislich eher im unteren Bereich», so Müller. Kürzlich hat sich die Familie sogar einen Wohnwagen beschafft, damit sie für Trainings und Rennen im Ausland nicht immer im Hotel übernachten muss. Marc setzt derweil seinen Helm auf, welcher demjenigen der brasilianischen Formel-1-Legende Ayrton Senna nachempfunden ist. «Den Helm hat mir mein Grossvater geschenkt, als es mir zum ersten Mal gelang, eine Runde auf der Kart-
Sibylle Egloff
bahn Wohlen unter 45 Sekunden zu fahren», erzählt Marc. Mittlerweile braucht er dafür nur noch 43 Sekunden. Der Name Ayrton Senna steht auch auf seinem T-Shirt. «Er ist mein grosses Vorbild», verrät der Wettinger Schüler, bevor er mit seinem Kart losdüst. Ein kleiner Unfall vor drei Jahren ist ihm bis heute eine Lehre Bis zu 90 km/h schnell fährt Marc teilweise. «Wenn er auf der Rennstrecke ist, freue mich, wenn er möglichst schnell fährt», sagt sein Vater. Doch natürlich schwinge auch immer etwas Angst mit. Vor drei Jahren erlebten die Müllers eine Schrecksekunde. «Marc hat gemerkt, dass andere Fahrer ihren Kopf in den Kurven zur Seite neigen, um schneller zu fahren. Er hat sie imitiert und dabei aber nicht mehr auf die Bahn geschaut und ist in einen Pneuhaufen gefahren», erinnert sich sein Vater. Verletzt hat sich Marc dabei nicht. «Es war ihm eine Lehre. Diesen Fehler wird er nicht wieder machen», sagt Müller. «Mir gefallen die Geschwindigkeit und das schnelle Tempo beim Fahren», sagt Marc, als er nach fünf Runden die Bahn verlässt. Als nächstes Ziel hat er die Schweizer Meisterschaften in der nächstgrösseren Kategorie Supermini 2022 vor Augen. Dafür trainiert der ehrgeizige Wettinger nun fleissig. Er ist sich sicher: «Ich schaffe das!» www.marcmueller5.ch
WETTINGEN
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MEDIENTIPP Made to Camp – So gelingt der Ausund Umbau von Campingbus, Wohnwagen & Co. Wer träumt nicht davon, mit dem selbst umgebauten Campingbus die Welt neu zu entdecken? Ferien im Camper sind im Trend und dieser Ratgeber bietet kostenbewusste und professionelle HandwerksHacks, um einen Bus in ein rollendes Zuhause zu verwandeln! Auf rund 150 Seiten werden in einfachen Schritten mit Fotos, Bauzeichnungen und Materiallisten die unterschiedlichsten Projekte präsentiert, welche die Autorin und ihr Weggefährte bereits umgesetzt haben. In einer Raumtour führen die Blogger (www.meincamperausbau.de) durch ihren ausgebauten VW T5. Im Handumdrehen ist ein flexibles Solarpaneel auf das Aufstelldach montiert. Alle Einbauten sind platzsparend konzipiert, beispielsweise ein Ausziehtisch zur Erweiterung der Liegefläche. Weitere Kapitel gehen auf Isolation, Elektrik, Verkleidung sowie Küche und Sanitäranlagen ein. Die Ideen zum Nachbauen eignen sich für handwerkliche Talente, die sich an ein Vanlife-Abenteuer wagen. Im Anhang finden sich Kostenbeispiele und nützliche Praxistipps zu rechtlichen Fragen und zur Sicherheit unterwegs. Als Schlusswort gibt das Paar drei Weisheiten auf den Weg mit: 1. Weniger ist mehr. 2. Langsam reisen, Zeit nehmen. 3. Gesunde Mahlzeiten saisonal auf Wochenmärkten erstehen. Der Medientipp der Gemeindebibliotheken erscheint in loser Folge.
Zumba-Lektion animierte viele Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen.
Sommergefühle im Tägi Ob Surf-Simulator, Fotoautomat oder Zumba: Beim Sommerfest der Jugendarbeit kamen die Teenager im Tägi auf ihre Kosten. ROMI SCHMID
tenbad im Tägi ist riesig, da freuen wir uns immer, wenn wir den vielen Platz mit Spiel und Spass füllen können.» Weitere Veranstaltungen geplant Spiel und Spass ziehen im Tägi Wettigen auch weiterhin ein: An jeweils fünf Mittwochnachmittagen bietet die Jugendarbeit Wettingen in Zusammenarbeit mit dem Tägi weitere «Sommer-Treffs» an. «Zwar ohne Surf-Simulator und Fotostation, dafür mit Animation, anderen tollen Angeboten und Begegnung», verrät Mahr. Mit diesen holt die Jugendarbeit Wettingen, so Mahr, die Kinder und Jugendlichen direkt in ihrem Lebensraum ab und schafft ein ergänzendes Angebot im Sommer. Angebote gibt’s auch vom Tägi Wettingen selbst. Schelbert erklärt:
Romi Schmid
«Wir haben für den Sommer viele tolle Veranstaltungen geplant, darunter die beliebten Zeltnächte und die After-Work-Events. Damit möchten wir ein Freizeitangebot für jene schaffen, die dieses Jahr nicht verreisen können.» Mittlerweile hat sich beim Surf-Simulator eine lange Schlange gebildet. «Der Surf-Simulator kommt bei den Jugendlichen sehr gut an», erklärt Mahr und feuert gemeinsam mit den anderen Zuschauern einen jungen Mann an, der es gerade zum nächsten Surf-Level geschafft hat. Am Ende wirft das Brett den jungen Mann dann doch ab, aber das ist dem Publikum nicht so wichtig. Freude, Spiel und Gelächter erfüllen die Luft und das Tägi, die Jugendlichen sind «happy, und nur darauf kommt es an», sagt Mahr zufrieden.
Unter dem Motto «Chömet au verbii!» lud die Jugendarbeit Wettingen vergangenen Samstag im Tägi Wettingen zum Sommerfest. Unter strahlendem Sonnenschein begeisterten ein Surf-Simulator, ein Fotoautomat mit Kostümen, gemütliche Sitzgelegenheiten, Spiele und Zumba die Jugendlichen und zahlreichen Badi-Besucher. Der grosse Andrang freut die Organisatoren. Sandra Mahr, pädagogische Leitung Jugendarbeit Wettingen: «Es ist das erste Mal, dass wir eine solche Veranstaltung im Tägi durchführen. Wir erhalten tolles Feedback von den Jugendlichen – wir werden ein solches Sommerfest wohl in den kommenden Jahren wieder anbieten.» Darüber würden sich auch Chiara und Marjam (beide 16) freuen. Sie sind zwei von sechs Jugendlichen, die am Sommerfest mithelfen. «Die Jugendarbeit ist eine wichtige Anlaufstelle für uns. Das Event ist eine gute Gelegenheit, um die Jugendarbeit bekannter zu machen. Man trifft sich hier und hat eine gute Zeit», sagen sie. Pascal Schelbert, Verantwortlicher Gastro & Events Tägi Wettingen, erklärt: «Die Jugendarbeit Wettingen ist mit der Idee eines Sommerfests vor einiger Zeit auf uns zugekommen. Das Konzept passt perfekt zu uns. Das Gar- Surft im Glück: Saverio Spina hatte im Surf-Simulator viel Spass.
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WETTINGEN/NEUENHOF
Ein junges Blesshuhn am Ufer der Limmat. INSERATE
gk
Am Limmatufer gibt es viele (Wasser-)Vögel zu entdecken.
Junge sind geschlüpft
Wer die Augen offen hält, entdeckt zurzeit viele Vögel mit ihren Jungtieren. MELANIE BÄR
«Schau mal, ein Vogel fliegt in deinen Nistkasten», sagte meine Kollegin, als wir am 2. Juni im Garten sassen. Tatsächlich landete gerade ein Spatz vor dem Häuschen, das ich im Herbst am Ast einer Weide im Garten aufgehängt hatte. Ein Blick nach links und rechts und schon verschwand er im Kasteninneren. Das Häuschen begann bedrohlich zu wackeln, lautes Gezwitscher ertönte: Der Vogel fütterte ganz offensichtlich seine Jungen. Seit diesem Abend schenkte ich dem Treiben bewusst meine Aufmerksamkeit. Ich bedauerte, nicht ins Innere sehen zu können, und hoffte, wenigstens den Moment des Erstausflugs zu erleben. Das taten ganz offensichtlich auch meine beiden Katzen, denen das Schauspiel ebenfalls nicht entgangen war. Immer häufiger lagen sie ganz unauffällig schlafend unter dem Baum, waren aber plötzlich ganz wach, wenn wieder ein Vogel zur Fütterung anflog. Als ich am letzten Sonntag mit der Kamera meinen Beobachtungsposten im Garten bezog, flog kein
einziges Mal mehr ein Vogel zum Häuschen. Stattdessen entdeckte ich auf einem Ast über dem Teich im Garten einen kleinen Spatz. «Das ist vielleicht eines der Jungen», freute ich mich und montierte das Teleobjektiv an die Kamera, um den Spatz aus sicherer Distanz wenigstens fotografisch festzuhalten. Zwar weiss ich nicht, ob es wirklich das Küken aus meinem Nistkasten ist, gefreut über das Naturschauspiel habe ich mich aber sowieso. Wasservögel am Ufer der Limmat Das tat auch Fotografin Gaby Kost. Ebenfalls mit einem Teleobjektiv ausgerüstet war sie am Samstag mit ihrem Mann in einem kleinen Boot auf der Limmat in Wettingen und Neuenhof unterwegs. Dabei entdeckte sie eine Haubentauchermutter mit auf ihrem Federrücken sitzenden Küken und ein Blesshuhn, das ihr Küken fütterte. Vom Boot aus fotografierte sie die Vögel am Ufer. «Die flinke Bachstelze war eine fotografische Herausforderung», sagt sie. Ich finde, der Aufwand hat sich gelohnt, und hoffe, dass sich auch die Leserinnen und Leser über die nebenstehenden Bilder freuen. Und wer weiss, vielleicht entdecken sie ja auch in ihrer Umgebung ein paar Jungvögel.
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 17. JUNI 2021
Gaby Kost
Die Bachstelze zwitschert vor sich hin.
Ist es der junge Spatz aus dem Nistkasten?
gk
Melanie Bär
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Eine Haubentauchermutter mit ihren Küken.
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Ein Fischreiher auf Beobachtungsposten.
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Ein Kolbenenterich im Anflug.
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NEUENHOF
Abschied mit einem
KULTURWEG LIMMAT
Für Jugendarbeiter Franz Kohler beginnt nach seiner Pensionierung Ende Juni ein neuer Lebensabschnitt. Er blickt auf eine bewegte Karriere zurück. ROMI SCHMID
Die Neuenhofer Schüler Dino Huynh und Namo Hussein haben das Kunstwerk «Lichtung» von Gillian White im Rahmen des Wettbewerbs der Kulturwegstiftung neu interpretiert und dieses Bild unter dem Namen «The Ring» davon gemacht. Baden, Wettingen und Neuenhof realisierten anlässlich des 700. Geburtstag der Schweizerischen Eidgenossenschaft den Kulturweg entlang der Limmat. Knapp 30 Freiluftskulpturen sind auf den beiden Flussufern ausgestellt. Die Stiftung Kulturweg kümmert sich um die Vermittlung der ausgestellten Werke. Sie lancierte den Gestaltungswettbewerb «Reaktionen». Schülerinnen und Schüler haben die Werke neu interpretiert und auf Fotos und Videos festgehalten. Die Limmatwelle hat alle Beiträge aus Neuenhof in loser Folge abgedruckt. Dies ist der letzte Teil der Serie.
PARTEINOTIZ SVP Die Meinung der SVP zu den GmeindsTraktanden Dass die Erfolgsrechnung 2020 unserer Einwohnergemeinde mit rund 930 000 Franken abschliesst, ist leider nicht unser Verdienst. Der Mehraufwand bei den Personalkosten, beim Sachaufwand und bei der Gesundheit konnte nur durch den erfreulichen Mehreingang von Steuern der natürlichen Personen gedeckt werden. Dass der abgetretenen Frau Gemeindeammann eine Abfindung gemäss unserem Personalreglement entrichtet wurde, versteht ein grosser Teil der Bevölkerung nicht und auch wir sind der Meinung, da wurde mit unseren Steuergeldern sehr grosszügig umgegangen. Der Gemeinderat muss uns das an der Versammlung genau erklären! Und wenn dieser Griff in die Gemeindekasse nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, so muss durch eine sofortige Änderung des Personalreglements mindestens verhindert werden, dass wir
nochmals in eine solche Falle treten. Die Änderungen der Gemeindeordnung sehen wir als richtig und zeitgemäss an. Das Arbeitspensum des Gemeindeammanns sollte unseres Erachten für die kommenden vier Jahre definitiv auf 80 Prozent festgelegt werden. Darum hätten wir gerne den Antrag auch dementsprechend formuliert: Gemeindeammann (80 Prozent): 151 100 Franken. Zur Kulturarbeit in Neuenhof nach dem neuen Konzept haben wir grosse Bedenken und lehnen daher diesen Kredit ab. Vor einigen Jahren hat die bestehende Kulturkommission ihre Arbeit eingestellt. Es fehlte an personellen Ressourcen, auch an Geld und vor allem an der Motivation. Das alles soll jetzt mit der Vorgabe von grossen Aufgaben und einer gut besoldeten professionellen Fachstelle Kultur funktionieren. Unsere Bedenken sind zu gross für die Bewilligung von total 400 000 Franken für die kommenden vier Jahre!
Zwischen Flipchart und Leiterwagen sitzt Franz Kohler an seinem Arbeitsplatz im Büro der Jugendarbeit Neuenhof und brütet über einer PowerPoint-Präsentation. Was auffällt, wenn man mit Franz Kohler ins Gespräch kommt, sind seine Ruhe und Gelassenheit. Von den Anstrengungen, die 40 Jahre Sozialarbeit, darunter auch mit harten Jungs, bei vielen seines Fachs hinterlassen, ist bei ihm nichts zu merken. Kohler ist entspannt und blickt zufrieden auf seine berufliche Laufbahn zurück. Fertig sei er aber noch lange nicht, sagt er. Im Gespräch erzählt Kohler von seinen beruflichen Anfängen. Er erinnert sich: «Als junger Erwachsener legte man mir eine Ausbildung zum Ingenieur oder Sozialarbeiter nahe.» Tatsächlich wird Kohler diplomierter Sozialarbeiter und sammelt erste Berufserfahrung als Jugendseelsorger in seinem Heimatkanton Baselland. Es folgen Anstellungen in einem Aufnahmeheim für Kriminelle und einem Jugendtreffpunkt in Basel. Später wechselt Kohler in die Jugend- und Schulsozialarbeit, erst in Olten, dann in Neuenhof, wo er nach neun Jahren Schulsozialarbeit zurück in die Jugendarbeit wechselte und das letzte Jahr vor seiner Pensionierung verbrachte. «So schliesst sich der Kreis wieder», sagt Kohler, der neben seiner beruflichen Tätigkeit immer wieder auch handwerklich tätig war – sei es als Aushilfsmechaniker für einen Taxibetrieb, bei der Mithilfe im Bau von Seilbahnen Jugendarbeiter Franz Kohler geht Ende Juni in oder zuhause im eigenen Haushalt. schule an. «Der Zeitpunkt für neue Jugendarbeiter ist ideal», erklärt Doppelter Wechsel in der Kohler und ergänzt: «Die BeteiliJugendarbeit Die letzten Wochen vor der Pensio- gung der Jugendlichen war nie grösnierung kann Franz Kohler kaum ser, und der neue Jugendraum, für geniessen. Einiges muss noch erle- den wir uns so lange Zeit eingesetzt digt werden, denn neben Kohler haben, wird nach den Sommerfeverlässt auch Kollegin Nathalie Ja- rien eröffnet. Unsere Nachfolger worski die Jugendarbeit Neuenhof können sich ins gemachte Nest setper Ende Juli. Nach fünf Jahren in zen.» Mit seiner Neugier, seinem der Jugendarbeit Neuenhof nimmt Wissensdurst und seiner langjährisie per August eine neue berufliche gen Erfahrung will er auch nach der Herausforderung an einer Sonder- Pensionierung aktiv bleiben, bei-
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m Schuss Wehmut ben kann», sagt er und ergänzt: «Die Lösung eines Problems liegt oft bei den Ratsuchenden selber, wir Jugendarbeiter können nur helfen, draufzukommen, und mentale Anstösse geben.» Stets Freude an der Arbeit gehabt Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen habe ihm immer Freude bereitet, da seien keine Frustrationen aufgekommen. Das Wertvollste sei gewesen, dass er dank der vielen Herausforderungen nie Gefahr gelaufen sei, festzufahren. Obwohl er bei seiner Arbeit auch Trauriges und Unangenehmes erlebt hat, überwiegen für ihn die schönen Momente. «Im Fernsehen erzählte ein Jugendlicher einmal, dass die Begegnung mit mir – ich war damals
«Natürlich gehe ich mit ein bisschen Wehmut. Ich hinterlasse viel Vertrautes.» Schulsozialarbeiter – der wichtigste Moment für ihn in seinem Leben gewesen sei», erinnert sich Kohler. Das, so Kohler, habe ihn tief berührt. Seiner Pensionierung sieht er mit gemischten Gefühlen entgegen. Er sagt: «Natürlich gehe ich mit ein bisschen Wehmut. Ich hinterlasse viel Vertrautes, vieles, was mich ausmacht. Aber genauso viel nehme ich mit, mitunter all die schönen Momente und Begegnungen, die ich erleben durfte.»
n Pension.
Romi Schmid
spielsweise im sozialen Projekt «Jugendliche helfen Senioren», das Kohler an seinem Wohnort Möhlin aufziehen möchte. Für die beiden neuen Jugendarbeiter, die bereits feststehen, wünscht er sich, dass sie gerne zur Arbeit kommen, sich gegenseitig unterstützen, miteinander reden und Freude an der Arbeit haben. «Ein guter Jugendarbeiter ist nicht einer, der ständig etwas macht, sondern einer, der gut zuhören, beobachten und Impulse ge-
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AUS DEM GEMEINDERAT Rückbau der Bauten Pavillon 1 und 2 sowie Kindergarten Hard Im Auftrag der Gemeinde Neuenhof, werden die Bauten Pavillon 1 und 2 auf dem Schulgelände sowie der Kindergarten Hard an der Hardstrasse in Neuenhof durch eine zertifizierte und anerkannte Fachfirma rückgebaut. Die entsprechenden Bewilligungen sind erteilt. Das Baumaterial wird gemäss minutiös erarbeitetem Entsorgungskonzept fachgerecht entsorgt. Die Rückbauarbeiten erfolgen mit höchsten Schutz- und Sicherheitsvorkehrungen, da die Materialien verschiedenste nicht unproblematische Stoffe enthalten. Das durch den Rückbau entstandene Loch im Baugrund wird wieder aufgefüllt, humusiert und im Anschluss angesät. Der Rückbau findet unter fachlicher Begleitung eines Umweltingenieurs vor allem während der Sommerferien statt, damit der Schulbetrieb von allfälligen Lärmeinflüssen durch die Baustelle nicht gestört wird. Bei allfälligen Fragen oder auch bei übermässigen Beeinträchtigungen durch die Baustelle steht die Abteilung Bau und Planung, Neuenhof,
Harald Harrer, Tel. 056 416 21 22 oder harald.harrer@neuenhof.ch, gerne zur Verfügung. Wahlen und Abstimmungen: Gemeindehaus als öffentliches und neutrales Gebäude Im Zusammenhang mit den Abstimmungen vom vergangenen Sonntag, 13. Juni, wurde ein Plakat einer Abstimmungskampagne ohne Bewilligung am Aussengeländer des Gemeindehauses angebracht. Das Gemeindehaus als öffentliches Gebäude sowie die dazugehörigen Aussenbereiche gelten als neutrales Gelände und stehen für Wahl- und Abstimmungswerbung nicht zur Verfügung. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis. Grundsätzliches Fahrverbot über den Rüsler, Zufahrt bis zum Restaurant Rüsler gestattet Der Gemeinderat möchte auf das grundsätzliche Fahrverbot über den Rüsler in Richtung Oberrohrdorf aufmerksam machen. Die öffentliche Zufahrt auf Neuenhofer Seite entlang der Dorfüber die Rüslerstrasse auf «unsere Alp» bis zum Restaurant Rüsler ist gestattet. Der Gemeinderat dankt für die Einhaltung der Fahrverbote.
Mehr Zeit zum Laufen, Fotografieren Hinweise zum Fahrverbot über den Rüsler. zVg und Kochen Kohler läuft, fotografiert und kocht fürs Leben gern. Diesen Leiden- INSERATE schaften möchte er nach seiner GEMEINDE NEUENHOF GEMEINDE NEUENHOF Pensionierung vermehrt nachgeBaugesuchshen. Im November plant er gemein- Baugesuchspublikation sam mit Lebensgefährtin Greti publikation einen längeren Aufenthalt auf den Baugesuch 2021-0032 Baugesuch 2021-0040 Bauherrschaft: Mario Widmer und Andreas Kanarischen Inseln. «Dort», so Koh- Bauherrschaft: Sinnathurai Ganeshalingam, Grossmann, Carrosserie Neuenhof Fabrikstrasse 15A, 8180 Bülach ler, «kann ich kilometerweit laufen Immobilien AG, Ringstrasse 2, Parzelle 1936, Zürcherstrasse 108, und meinen Blick in die Ferne Lage: 5432 Neuenhof 5432 Neuenhof schweifen lassen.» Etwas, das er Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus Lage: Parzelle 294, Ringstrasse 2, 5432 Neuenhof auch zuhause in Möhlin gerne Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 Bauvorhaben: Sanierung und Einbau Waschanlage macht. «Ob mit oder gegen den BauV liegen die Pläne während der Zeit vom Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 Strom», erklärt er, «dem Rhein ent- 18. Juni 2021 bis 19. Juli 2021 im Gemeindehaus, BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 18. Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. lang ist es einfach sensationell Juni 2021 bis 19. Juli 2021 im Gemeindehaus, Einwendungen können während der gesetzlichen Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. schön.» Dass er nun bald Rentner Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben Einwendungen können während der gesetzlichen ist, fühlt sich für Kohler noch ko- werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben misch an. «Die erste Zeit wird sich sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Bewerden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung noch wie Ferien anfühlen. Was da- weismittel sind beizuziehen und soweit möglich sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweisbeizulegen. mittel sind beizuziehen und soweit möglich beizunach kommt, werde ich auf mich Abteilung Bau und Planung legen. Abteilung Bau und Planung zukommen lassen», sagt er.
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KILLWANGEN/SPREITENBACH
HINWEIS Mittagstisch Killwangen Das Schuljahr 2020/2021 neigt sich langsam dem Ende zu und bereits wurden die neuen Anmeldungen für den Mittagstisch für das kommende Schuljahr ab August verteilt. Es werden wiederum die Tage Montag, Dienstag und Donnerstag angeboten. Die Kinder werden während der Mittagszeit betreut und können ein feines Mittagessen, bestehend aus Salat, Hauptspeise und Dessert, mit anderen Schulkameradinnen und -kameraden geniessen. Die Anmeldefrist läuft noch bis 24. Juni. Weitere Infos und Anmeldeformulare: info@mittagstisch-killwangen.ch oder Tel. 079 452 03 25. Das Mittagstisch-Team freut sich über zahlreiche Anmeldungen.
GENERALVERSAMMLUNG Spitex Spreitenbach/Killwangen Leider musste die Mitgliedergeneralversammlung 2021 des Spitex-Vereins Spreitenbach-Killwangen erneut in schriftlicher Form abgehalten werden. Es war aus bekannten Gründen nicht möglich, die Versammlung am 26. Mai im Altersund Pflegeheim «im Brühl» Spreitenbach abzuhalten. Nach Versenden von 317 Couverts für die Stimmberechtigten liegen nun die Resultate von 170 Antworten vor: Traktandum 1: Genehmigung des Protokolls der schriftlichen GV vom 31. Juli 2020, einstimmig angenommen; Traktandum 2: Abnahme der Jahresrechnung 2020/ Decharge-Erteilung, einstimmig angenommen; Traktandum 3: Festsetzung Mitgliederbeitrag, einstimmig angenommen. Die nächste ordentliche GV findet am 18. Mai 2022 im APH Spreitenbach statt. Der Vorstand dankt allen Mitgliedern für die Teilnahme an der brieflichen Abstimmung. (zVg) INSERATE
GEMEINDE KILLWANGEN
Baugesuch Bauherrschaft: Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:
Leys Junior Francisque Fadackerstrasse 2 8956 Killwangen Roger Krieg Eigerstrasse 8 5453 Remetschwil Schulstrasse 1 8956 Killwangen (Parz. Nr. 188) Nutzungsänderung in Lebensmittelladen
Das Baugesuch liegt vom 17. Juni 2021 bis 19. Juli 2021 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
Wildes Parkieren hat ein Ende Das Stimmvolk gab dem Parkierungsreglement an der Urne grünes Licht. Genehmigt wurden auch alle anderen Geschäfte.
SIBYLLE EGLOFF
In Killwangen sollen Fahrzeuge künftig geordnet abgestellt werden. Das haben die Stimmberechtigten am Abstimmungssonntag entschieden. Das Parkierungsreglement wurde mit 367 Ja- zu 218 Nein-Stimmen bewilligt. Das entspricht einem Ja-Stimmen-Anteil von 62,7 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 49,9 Prozent. Der Entscheid folgte auf eine emotionale Debatte über das Parkieren im Dorf an der vergangenen Politinfo, an der Traktanden für die Urnenabstimmung vorgestellt wurden, weil die Gemeindeversammlung aufgrund der Pandemie abgesagt wurde. Der zuständige Gemeinderat Hanspeter Schmid (parteilos) zeigt sich erfreut über das Ja: «Es ist schön, dass die Mehrheit der Stimmenden den Sinn und die Wirkung des Parkierungsreglements nachvollziehen kann.» Der Entscheid führe zu mehr Ordnung auf Killwangener Strassen, ist sich Schmid sicher. «Zudem wird so auch die Sicherheit für Fussgänger, Velofahrer sowie für Schülerinnen und Schüler verbessert.» Letztere hätten wegen der wild parkierten Fahrzeuge an nicht optimaler Lage am meisten Schwierigkeiten gehabt. Im Herbst soll das neue Reglement eingeführt werden Schmid rechnet damit, dass die notwendigen Signale und Markierungen im Herbst dieses Jahres umgesetzt werden können. «Wir benötigen Zeit für die Realisierung. So müssen wir unter anderem Offerten einholen, die Markierungsaufträge vergeben und die Signalisationen bestellen.» Bei der Umsetzung werden zudem auch Anregungen von Stimmbürgern aus der hitzigen Diskussion an der Politinfo berücksichtigt. «Bei der Markierung werden wir zum Beispiel sicherstellen, dass die Durchfahrtswege auch für breitere Gefährte wie landwirtschaftliche Fahrzeuge sowie Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge gegeben sind, so wie dies jemand aus
der Bevölkerung wünschte», sagt Schmid. Bisher herrschte in Killwangen kein einheitliches System, was das Parkieren auf öffentlichem Grund anbelangt. Ein grosser Teil des Gemeindegebiets befindet sich in der Tempo-30-Zone. An der Steinbruchstrasse, Fadackerstrasse, Rütihalden- und Kirchstrasse sowie am Schürweg wurden bereits bauliche und gestalterische Massnahmen dieses Verkehrsregimes realisiert. Längsparkplätze wurden auf der Steinbruch- und der Fadackerstrasse markiert. Die öffentlichen Parkplätze sind heute an einigen Standorten wie etwa beim Gemeindehausparkplatz signalisiert, andernorts wie etwa beim Friedhof fehlen sie. Der Spatenstich beim Mühli-Hof Künftig darf nur noch auf markierten Feldern parkiert werden Die bestehenden Signalisationen der Tempo-30-Zonen sollen nun mit der Signalisation «Parkieren verboten, ausgenommen in markierten Feldern» ergänzt werden. Somit wird künftig nur noch das Parkieren auf markierten Parkfeldern erlaubt sein. An folgenden Orten werden Parkplätze gekennzeichnet: beim Friedhof, Gemeindehaus, Schulhaus, Bahnhof, Bushof, beim Meierbädli, bei der Kirche, an der Mühlehaldenstrasse, der Zelgmattstrasse und der Bahnhofstrasse. Zusätzlich führt die Gemeinde Dauerparkkarten für Anwohner, Beschäftigte und Tagesbesucher ein. Diese können bei den Einwohnerdiensten auf der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Beim Bahnhof Killwangen entstehen nach der Fertigstellung der Limmattalbahn gebührenpflichtige Parkplätze. Bewilligt wurde mit 532 Ja- zu 15 Nein-Stimmen auch die Jahresrechnung 2020, die mit einem Plus von 280 000 Franken um 175 000 Franken besser abschliesst als budgetiert. Die Kreditabrechnung «Knoten Fadacker» wurde mit 477 Ja- zu 63 Nein-Stimmen genehmigt. Die Vorlage für die Gemeinderatsbesoldung für die neue Amtsperiode 2022 bis 2025 wurde mit 500 Ja- zu 51 Nein-Stimmen gutgeheissen. Das Stimmvolk bewilligte zudem den Verpflichtungskredit von 1,1 Millionen Franken für die Sanierung der Zufahrt SBB zur Abwasserreinigungsanlage (ARA) mit 375 Ja- zu 156 Nein-Stimmen.
Der Bau 50 Millionen Franken, drei neue Häuser. Der Spatenstich für die neue Überbauung Mühli-Hof ist vollbracht. Nun geht es los. DIETER MINDER
«In den 3 neuen Häusern entstehen 84 Wohnungen und im Bauernhaus 5 Wohnungen und 1 Gewerberaum», sagte Marcel Schödler. Im Namen der Bauherrin der Basler Leben AG, sie ist Teil des Baloise-Konzerns, begrüsste er über 20 Personen zum Spatenstich in Killwangen. Rund 50 Millionen Franken investiert die Versicherung in die neue Überbauung Mühli-Hof. Sie liegt talseitig der Zürcherstrasse im westlichen Teil des Dorfes. Basierend auf der seit 2014 geltenden Bauordnung der Gemeinde Killwangen begannen 2015 die ersten Studien für das Areal. «6 Jahre dauerte die Planung, es gab Änderungen und Einsprachen, was zu Verzögerungen führte», sagte Schödler. Das jetzt vor der Realisierung stehende Projekt überzeugte die Bauherrschaft. Für Architekt Martin Hsu vom Architekturbüro Fröhlich & Hsu, Brugg und Zürich, war der Anlass auf dem Baugrundstück ein besonderer Moment: «Die gezeichneten Teile erblicken das
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AUS DEM GEMEINDERAT Aufruf zur Impfregistrierung Die kantonale Impfkampagne ruft die gesamte Aargauer Bevölkerung auf, sich unter www.ag.ch/covid-impfanmeldung für die Covid-19-Impfung zu registrieren. Registrieren sollen sich alle Personen ab 16, unabhängig von Alter und allfälligen Vorerkrankungen.
ist vollbracht.
hat begonnen
Dieter Minder
Licht der Welt.» Während der langen Planungsphase wurden die ursprünglichen Vorstellungen mehrfach überarbeitet. «Wir sind froh, dass es endlich so weit ist», sagte Gemeindeammann Werner Scherer (SVP). Für die Gemeinde bedeutet Wachstum zugleich Anpassungsdruck für die Infrastruktur. Positiv erwähnte Scherer, dass die Gemeinde von Anfang an in die Planung miteinbe- Das denkmalgeschützte Bauernhaus zogen worden sei. Am 6. Januar bleibt erhalten. 2020 hatte der Gemeinderat die Baubewilligung erteilt. basiere auf dem Familienunternehmen: «Bei uns gilt der Handschlag.» Er sieht die Siedlung auch als ReMit begrünten Flachdächern Ökologisch brachte die lange Pla- ferenzprojekt seines Unternehnungszeit einen Vorteil. Ursprüng- mens im Limmattal. lich war eine Kombination von GasDas markanteste Objekt der und Solarenergie vorgesehen. Basie- Siedlung wird das historische, über rend auf einem Beschluss des 200 Jahre alte Bauernhaus sein. Baloise-Konzerns wurde 2020 auf Sein Dachgiebel liegt quer zur Kaneine Kombination von Erdsonden tonsstrasse, was ein deutlicher mit Wärmepumpen umgestellt. Unterschied zu den anderen ehe«Damit können wir im Sommer die maligen Bauernhäusern an der Wohnungen auch kühlen», sagte Zürcherstrasse in Killwangen ist. Schödler. Die Flachdächer werden Es steht unter Denkmalschutz und begrünt, was das Mikroklima posi- entsprechend sorgfältig muss die tiv beeinflusst. Eine gemeinsame Bauherrschaft damit umgehen. Tiefgarage verbindet die Gebäude Noch steht es, mit verschiedenen Anbauten, mitten auf der Baustelunterirdisch. Markus Birchmeier, Inhaber der le. In einem Jahr wird es den DorfBirchmeier-Gruppe aus Döttingen, charakter an der Zürcherstrasse schätzt, dass seine Firma als Total- unterstreichen. Die drei Neubauunternehmer beteiligt ist. Sie kann ten werden es ähnlich einem Hufdie meisten Arbeiten aus einer eisen umfassen, was zu einer HofHand anbieten. Die Firmenkultur situation führt.
Bundesfeier findet statt Der offizielle Teil der Bundesfeier vom 1. August wird in diesem Jahr im ordentlichen Rahmen am Vormittag auf dem Gemeindehausplatz durchgeführt, wobei auf den Apéro verzichtet wird. Als Festredner konnte Sandro Brotz, Moderator beim Schweizer Fernsehen und Journalist, gewonnen werden. Massgeblich für die Durchführung sind die positive Entwicklung in der Pandemiebekämpfung mit relevant sinkenden Zahlen in den letzten sechs Wochen und die mittlerweile gut angelaufene und etablierte Impfstrategie. Auf das Volksfest am Abend wird jedoch verzichtet. Positiver Revisionsbericht zur Jahresrechnung Die durch eine externe Revisionsfirma durchgeführte Prüfung der Jahresrechnungen 2020 von Einwohner- und Ortsbürgergemeinde kommt zum Schluss, dass die Buchhaltungen ordnungsgemäss und sauber geführt sind und
den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Der Finanzverwaltung wird für die gute Arbeitsleistung herzlich gedankt. Termine 22. Juni, 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeindeversammlung, Turnhalle Seefeld; 28. Juni, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, nur telefonisch möglich zwischen 17 und 18 Uhr. Die Telefonnummer wechselt jeweils, daher bitte die aktuelle Telefonnummer beachten unter www.spreitenbach.ch.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
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SPREITENBACH
Besser
Doris Schmid ist die neue Vizepräsidentin Am Sonntag haben die Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher Doris Schmid (FDP) als Vizepräsidentin gewählt. Nötig gewesen wären 531 Stimmen, erhalten hat sie 956. «Ich bin sehr zufrieden und freue mich ausserordentlich über dieses Superresultat», sagt Doris Schmid nach der
Wahl. «Die Aufgaben, die nun auf mich zukommen, nehme ich mit viel Engagement an.» Im engsten Kreis hat sie «auf die vielen Stimmen und das grosse Vertrauen» angestossen. Die 61-Jährige ist seit elf Jahren Gemeinderätin in Spreitenbach und unter anderem für den Bereich Schule, Kultur und Vereine zuständig. (bär) Doris Schmid, Vizepräsidentin.
Archiv
PARTEIEN
Die General- und Parteiversammlung fand unter Einhaltung der aktuellen Covid19-Richtlinien im Restaurant Sternen statt. Es war dem Vorstand ein grosses Anliegen, trotz der momentanen Einschränkungen die Generalversammlung ordentlich durchzuführen. Dabei konnte ein Austausch mit den Mitgliedern unter herkömmlichen Bedingungen und damit auch eine breit abgestützte politische Diskussion in der Partei geführt werden. Der Vorstand hat sich sehr über die grosse Teilnahme an dieser ersten Versammlung im Jahr 2021 gefreut. Die statutarischen Geschäfte wurden speditiv behandelt, sodass FDPPräsident Josi Bütler zeitnah zu den anstehenden Nominationen für die Gesamterneuerungswahlen schreiten konnte. Wie bereits bekannt, darf die FDP mit Doris Schmid eine profilierte Gemeinderätin wieder ins Rennen schicken. Sie wird auch für das Vizepräsidentinnenamt kandidieren. Für die FIKO stellen sich die langjährigen Kommissionsmitglieder Alex Betschart und Daniel Fischer zur Wiederwahl. Für die GPK wird sich Peter Graf zur Wiederwahl stellen. Mark Plapp hat sich nach 10-jährigem Einsitz in der GPK entschieden, nicht weiter zu kandidieren. Die FDP dankt Mark für sein grosses Engagement in unserer Gemeinde und damit die Einbringung der liberalen Werte in die Gemeindegeschäfte. Stefan Meier als profiliertes langjähriges Mitglied und Präsident der Steuerkommission stellt sich auch für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung. Alle Kandidaten/-innen wurden mit grosser Akklamation zur Wahl nominiert. Der Ertragsüberschuss von 7,364 Mio. wird wohlwollend zur Kenntnis genommen. Dieser wiederum ausgezeichnet gute Abschluss wird rege diskutiert. Wie aus der zuständigen Kommission zu erfahren ist, haben die nun über mehrere Jahre überdurchschnittlich guten Abschlüsse dazu geführt, dass Spreitenbach praktisch schuldenfrei ist. Es zeigt sich, dass über Jahre die Einnahmen viel zu pessimistisch veranschlagt wurden. Die Erklärung, dass es sich um ausserordentliche Steuereinnahmen handle, wird nach der fünften Wiederholung
unglaubwürdig. Positiv zu erwähnen ist die Budgetdisziplin in der Verwaltung, diese Budgetverlässlichkeit ist die Grundlage für gute Abschlüsse. Jedoch ist in der aktuellen Pandemisituation mit dieser Finanzsituation klar, dass die Bevölkerung zu entlasten ist, deshalb erwartet die FDP vom Gemeinderat im nächsten Budget die erneute Überprüfung des Steuerfusses. Die Partei stellt sich die Frage: Wie sieht die Strategie des Gemeinderats aus, dies nach der Abstrafung der Entwicklung im Neumatt? Wie will Spreitenbach die unweigerlich anfallende Entwicklung proaktiv steuern? In den letzten Jahren wurden sehr gute Grundlagen für eine attraktive Entwicklung von Spreitenbach erarbeitet. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, diese verstaubten Konzepte aus der Schublade zu holen und der Bevölkerung von Spreitenbach mit aufwertenden Projekten etwas zurückzugeben. So hat Spreitenbach die Chance, für neue Zuzüger an Attraktivität zu gewinnen, weg vom hässlichen Entlein-Dasein! Gemeindehaus, Umbau in Schulhaus, Kreditantrag für Gesamtleistungswettbewerb Die seit langem bekannte Investition für ein weiteres Schulhaus muss nun umgesetzt werden. Der zur Abstimmung stehende Gesamtleistungswettbewerb muss zwingend auch die Möglichkeit beinhalten, das bestehende Gemeindehaus abzubrechen und einen Neubau zu erstellen. Wer das Objekt kennt, weiss, dass die Tiefgarage viel zu klein bemessen ist und die Kubatur im Neubau und in der Wohnung bestimmt nur mit exorbitanten Kosten sinnvoll in ein zweckmässiges Schulhaus umgebaut werden kann. Die Frage stellt sich mit der aktuell sehr guten Finanzlage unserer Gemeinde, ob es nun nicht angezeigt ist, hier eine gute Lösung mit Abbruch und Neubau mit optimaler und funktionaler Kubatur zu prüfen. Die Abschaffung der Geschäftsprüfungskommission ist nach den einstimmigen Vernehmlassungsantworten vom Tisch. Richtig so. Zu diskutieren gab die Kurtaxe, Spreitenbach, der dritte Kurort im Kanton? Wer genau liest, stellt fest, dass es sich um eine Ortstaxe handelt, welche vor der Einführung mit einem klaren Konzept vom Gemeinderat dem Stimmbürger zur Annahme vorgelegt werden muss. In der Gemeindeordnung werden dafür die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen. Wie bekannt ist, wird bereits heute eine Kurtaxe von den Hotels eingefordert. Wieso soll dieses
Geld nicht in die Kasse fliessen, welche dem Kunden suggeriert wird? Die weiteren Anpassungen sind zeitgemäss und finden so Zustimmung. Den weiteren Geschäften wurde allen zugestimmt.
Aufgrund der nach wie vor im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie vorherrschenden Restriktionen hat sich die Parteileitung der Mitte Spreitenbach dazu entschlossen, keine physische Parteiversammlung vor der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. Juni durchzuführen. Der Vorstand hatte die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung anlässlich der Vorstandssitzung vom 2. Juni besprochen und empfiehlt diese den Mitgliedern zur Annahme. Aus finanzieller Sicht sind die Traktanden bezüglich Sanierung des Flachdachs des Schulhauses Seefeld, der Ersatzanschaffung eines Strassenunterhaltsfahrzeuges sowie des Kreditantrags für einen Gesamtleistungswettbewerb für den Umbau des bisherigen Gemeindehauses in ein Schulhaus von Bedeutung. Insbesondere in Bezug auf den Umbau des Gemeindehauses begrüsst die Parteileitung das strukturierte Vorgehen im Rahmen eines Gesamtleistungswettbewerbs. Als positiv aufgefallen ist, dass Themen wie Schadstoffe – ein wesentlicher Punkt, welcher beim Bau des Schulhauses Hasel zu Mehrkosten geführt hatte – im Zusammenhang mit diesem Gesamtleistungswettbewerb abschliessend geklärt sein müssen. Der Parteileitung ist es zudem wichtig, dass aus dem Bau des Schulhauses Hasel gelernt wurde und dass bezüglich Qualität der Arbeiten bei diesem Projekt ein deutlich besseres Resultat erzielt werden muss. Nicht zuletzt setzt sich die Parteileitung dafür ein, dass die anstehenden Investitionen – hier ist der Umbau des Gemeindehauses in ein Schulhaus eines der grösseren Investitionsvorhaben unserer Gemeinde – möglichst bald in Angriff genommen werden. Die Einwohnergemeinde weist seit ein paar Jahren deutliche Haushaltsüberschüsse auf. Diesen stehen umfangreiche Investitionen gegenüber, welche nicht unnötig hinausgezögert werden sollen.
Gemeindepräsident Markus Mötteli (Die Mitte) nennt Gründe, die dazu geführt haben, dass sich in Spreitenbach Sozialhilfefälle und Sozialhilfekosten massiv reduziert haben. MELANIE BÄR
Die Verwaltungsrechnung 2020 schloss mit einem Ertragsüberschuss von 7,3 Mio. Franken. Der grösste Posten, der zu diesem guten Ergebnis führte, sind 2,9 Mio. Franken Minderkosten gegenüber dem Budget im Bereich Sozialhilfe. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Aufwendungen um 1,5 Mio. Franken gesunken. Wieso konnte die Gemeinde die Sozialhilfekosten um einen derart grossen Betrag senken? Vielleicht hatten wir auch Glück. In den umliegenden Gemeinden sind die Kosten ebenfalls gesunken. Bereits im Rechnungsjahr 2019 reduzierten sich die budgetierten 8 Mio. auf rund 6,5 Mio. Franken. Aufgrund der vorherigen Entwicklung haben wir eigentlich mit einer Zunahme gerechnet. Die Ausgaben stehen im Zusammenhang mit der Anzahl Sozialhilfefälle. Diese stiegen bis 2017 kontinuierlich und sanken erstmals im Jahr 2018 von 270 Fällen auf 230 Fälle und nun im Jahr 2020 sind es noch 150 Fälle. Als die Zahl in den Vorjahren zunahm, haben wir Massnahmen gesucht und ergriffen, die der steigenden Tendenz entgegenwirken. Seit rund fünf Jahren setzen wir diese Massnahmen nun um und das scheint nun ebenfalls Wirkung zu zeigen. Aber es ist schwierig abzuschätzen, ob es daran oder an der allgemeinen Entwicklung liegt. Welche Massnahmen haben Sie ergriffen? Mit verstärkten Integrationsmassnahmen, das heisst mit Massnahmen zur Wiederintegration ins Berufsleben. Wir arbeiten seit 2017 mit einer Spreitenbacher Firma im Bereich Arbeitscoaching zusammen. Sie begleitet einen Teil der Sozialhilfebezüger mit Unterstützung im Bereich Sprache, Mithilfe beim Erstellen des Bewerbungsdossiers, der Suche nach geeigneten Jobs, dem Üben von Bewerbungsgesprächen etc. Wer profitiert davon? Sozialhilfebezüger, bei denen die Sozialkommis-
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hinschauen und integrieren hilft zialdiensts nicht einverstanden ist? Die Unterstützungsentscheide werden von der Sozialkommission gefällt. Wer mit dem Entscheid nicht einverstanden ist, kann sich innerhalb von zehn Tagen an den Gemeinderat als erste Beschwerdestelle wenden. Wir prüfen die Sachlage neu.
der Armen gespart wird ... Grundsätzlich kann man diese Gefahr nicht wegdiskutieren, sie besteht. Wir sind aber der Meinung, dass wir es in Spreitenbach im Griff haben und nicht auf Kosten der wirklich Bedürftigen sparen. Mit all den erwähnten Massnahmen versuchen wir, die Balance zwischen den steigenden Sozialhilfekosten und der Wurde dieses Mittel im Vergleich zum Anspruchsberechtigung zu finden. Vorjahr öfters ergriffen? Die Tendenz ist steigend. Etwa alle zwei Monate Die Sozialen Dienste geraten vielerkommt es vor. In der Regel stützt orts immer mal wieder in die Kritik. der Gemeinderat den Entscheid der Ist das in Spreitenbach gerechtferSozialkommission. Das meiste ist tigt? Grundsätzlich steht der Sozialklar geregelt, nur bei Spezialfällen dienst wie auch das Finanz-, Betreibungs- oder Steueramt schnell in haben wir Handlungsspielraum. der Kritik. Das ist in Spreitenbach Zum Beispiel? Wenn jemand zusätz- nicht anders als in anderen Gemeinliche Auslagen geltend machen will, den. Es hat damit zu tun, dass in wie Anschaffungen, Unterstüt- diesen Abteilungen einschneidende zungsmassnahmen etc., die die So- Massnahmen ergriffen werden. zialkommission als nicht notwendig Wird die materielle Hilfe gekürzt, erachtet.
Markus Mötteli, Gemeindepräsident. sion bei der Jobsuche Erfolgsaussichten sieht. Jährlich sind das durchschnittlich zwischen 8 und 15 Personen. Rund ein Drittel findet so wieder eine Arbeit. Solange die Personen noch beim RAV angemeldet sind und Arbeitslosengelder bezie-
Britta Gut/Archiv
haben die Mitarbeiter der Sozialen Dienste mehr Ressourcen für Revisionsgespräche und ein strafferes Controlling.
Im März haben Sie in einem Interview gesagt, dass es Aufgabe der materiellen Sozialhilfe ist, in finanzielle Not geratenen Einwohnern zu helfen, und es viel Fingerspitzengefühl braucht, um im Einzelfall die wirkliche Bedürftigkeit herauszufinden. Doch wie Sie sagen, lässt der gesetzliche Rahmen wenig Spielraum zu ... Vieles wie beispielsweise die Höhe der Lebenserhaltungskosten ist tatsächlich klar geregelt. Wenn jemand ein spezielles Bedürfnis nachweisen kann, besteht jedoch Spielraum. Die Kosten für ein Auto werden beispielsweise grundsätzlich nicht bezahlt. Wenn jemand nachweisen kann, dass er es für die Ausübung einer Erwerbstätigkeit braucht, wird überprüft, ob die Kosten übernommen werden.
hen, werden sie von diesem Amt unterstützt. Diese Integrationsmassnahme hat die Gemeinde letztes Jahr rund 200 000 Franken gekostet. Wir sind der Meinung, dass sich diese Investition aber lohnt.
Hat denn Spreitenbach zuvor nicht gut genug hingeschaut? Es gab Phasen mit grossem Personalwechsel, wo kaum Zeit fürs Controlling blieb. Wenn die Leute merken, dass nicht hingeschaut wird, kommt es eher zu Missbrauch. Durch die verbesserte Kontrolle konnten unterlassene – auch unbeabsichtigte – Meldungen aufgedeckt und korrigiert werden. Beispielsweise, wenn Änderungen in der Lebenssituation oder dem Einkommen nicht gemeldet werden. Bei einem Versehen gibt es eine Ermahnung. Bei regelmässigem oder absichtlichem Versäumen erfolgt eine Anzeige.
Gab es weitere Massnahmen? Bei den Sozialen Diensten gab es einige Umstrukturierungen. Neben einer neuen Führung haben wir vor zwei Jahren den Bereich Kindes- und Erwachsenenschutz an den Gemeindeverband Bezirk Baden ausgelagert und konnten uns auf die materielle Sozialhilfe konzentrieren. Seither
Gab es im letzten Jahr mehr Anzeigen? Wir führen keine Statistik darüber, pro Jahr sind es drei, vier Fälle. Wichtig ist die Signalwirkung, wenn die Leute merken, dass hinWenn man bedenkt, dass fast drei geschaut und verzeigt wird. Millionen Franken weniger für SozialWelche Möglichkeiten hat jemand, hilfe ausgegeben wurden, könnte man wenn er mit einem Entscheid des So- trotzdem befürchten, dass auf Kosten
«Wenn die Leute merken, dass nicht hingeschaut wird, kommt es eher zu Missbrauch.»
Sie sagten auch, dass neben der menschlichen Pflicht, zu helfen, auch die finanzielle Belastung als Steuerzahler nicht vernachlässigt werden darf. Wie lösen Sie diesen Interessenskonflikt? Indem eben gut hingeschaut wird und die Mitarbeitenden im Gespräch mit den Betroffenen eine faire Beurteilung der Sachlage vornehmen. Dabei ist eine geringe Personalfluktuation zielführend, weil sie die Personen und Situationen kennen.
«Wir sind der Meinung, dass wir in Spreitenbach nicht auf Kosten der wirklich Bedürftigen sparen.» kann das bei Betroffenen das Gefühl auslösen, dass man unfair behandelt wird. Solche Kritik darf und soll dem Gemeinderat gemeldet werden. Dann prüfen wir den Fall. Schwierig ist hingegen, wenn allgemeine Vorwürfe oder anonyme Schreiben gemacht werden. Letztes und dieses Jahr haben wir ein solches anonymes Schreiben erhalten. Darin wurden allgemeine Vorwürfe ohne nähere Angaben gemacht. Grundsätzlich behandelt der Gemeinderat keine anonymen Vorwürfe und da nichts Konkretes genannt wurde, kann der Gemeinderat auch keine Beurteilung oder Überprüfung in die Wege leiten. Mein Wunsch wäre, dass sich die Leute bekennen und uns melden, was geschehen ist. Dann können wir konkret hinschauen. Wer nicht öffentlich hinstehen will, kann sich auch bei einer Vertrauensperson seiner Wahl aus dem Gemeinderat oder der Verwaltung melden. Wir behandeln das vertraulich und können auf der entsprechenden Abteilung auch Abklärungen vornehmen, ohne den Melder zu nennen. Ich kann nachvollziehen, dass man nicht in die Abteilung gehen will, mit der man uneinig ist.
Projektauflage Gemeinden: Würenlos Strecke: K 275, Landstrasse (Höhe Bahnhofstrasse) Die Projektpläne, der Landerwerbsplan und die Landerwerbstabelle liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 21. Juni bis 20. Juli 2021, in der Gemeindeverwaltung Würenlos öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Zudem sind die Unterlagen auch auf der Internetseite www.ag.ch/auflage-strassenprojekte abrufbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt.
Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2020 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2020; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2020; Genehmigung 3. Rechnung 2021; Genehmigung 4. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Galovic, Igor – Galovic geb. Šušnja, Sanela – Galovic, Marina – Galovic, Noa – Spiridonow, Alexander Petkow – Strohmeier, Martin Rolf – Oepke, Maren – Oepke, Annegret – Oepke, Marlena – Zivkovic, Selena
Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG).
5. Fuss- und Velowegverbindung «Bahnhof – Hürdlistrasse»; Verpflichtungskredit; Genehmigung
Aarau, 17. Juni 2021 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung
7. Darlehen an Reitverein Würenlos und Umgebung; Genehmigung
Baugesuch Nr.: 202161 Bauherrschaft: Schaniel Benno, Tägerhardweg 6, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 4443 (Plan 56), Tägerhardweg 6 Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202155 Bauherrschaft: Römisch-Katholische Kirchgemeinde Würenlos, Schulstrasse 21, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Montage Bautafel und Mockup Neubau «Chilematt», Mehrfamilienhaus mit Gewerbe und Tiefgarage Lage: Parzelle 518 (Plan 71), Schulstrasse 17 Zone: Dorfzone D Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 18. Juni bis 19. Juli 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
8. Darlehen an Sportverein Würenlos; Genehmigung 9. Bestattungs- und Friedhofreglement; Änderung, Gemeinschaftsurnengrab auf dem römisch-katholischen Friedhof; Genehmigung
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich
6. Baurecht auf Parzelle 4883 zu Gunsten Einwohnergemeinde Würenlos für Sportplatz «Tägerhard»; Erweiterung Baurecht auf Begegnungsplatz / Änderung Baurechtsdauer; Genehmigung
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Mit Ausnahme des Traktandums 4 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 19. Juli 2021 Würenlos, 9. Juni 2021 Der Gemeinderat
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WÜRENLOS
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 17. JUNI 2021
AUS DEM GEMEINDERAT Kanalisationsumlegung Juchstrasse Um die Arbeiten der Kanalisationsumlegung abzuschliessen, ist es vorgesehen, den Belag zwischen der Juchstrasse 14 und der Juchstrasse 16 einzubauen. Für den Belagseinbau wird die Juchstrasse in diesem Abschnitt für jeglichen motorisierten Verkehr gesperrt. Die Strassensperrung ist vorgesehen am Freitag,
18. Juni, von 7 bis 17 Uhr. Der motorisierte Verkehr wird durch die Lättenstrasse umgeleitet. Rad- und Fussgängerverkehr bleiben gewährleistet. Für Auskünfte steht die Bauverwaltung gerne telefonisch unter 056 436 87 50 oder per E-Mail bauverwaltung@wuerenlos.ch zur Verfügung. Der Gemeinderat dankt für das Verständnis.
Wegen Belagseinbau ist der rot markierte Strassenabschnitt gesperrt.
zVg
LESERBRIEFE Finanzpolitik der Gemeinde Im Nachklang der Gemeindeversammlung vom 8. Juni möchte ich gerne einen Appell an uns Würenloser richten. Die aktuelle Strategie des Gemeinderats sieht vor, dass unser Dorf in zirka 10 Jahren etwa 7300 Einwohner haben wird. Auf dem Weg dahin, und auch wenn wir diese Grösse erreichen, werden wir signifikante zusätzliche Investitionen in unsere Infrastruktur tätigen müssen wie zum Beispiel das Alterszentrum, die Umgestaltung des Bahnhofareals oder den per Dekret zu erwartenden Hochwasserschutz. Dazu kommt die Instandhaltung dieser Infrastruktur. Mit der aktuellen Investitionsfreudigkeit der Gemeinde wird es schwierig, dies finanziell zu stemmen. Daher ist es unabdingbar, dass unsere Gemeinde eine nachhaltige Finanzpolitik benötigt. Bei sämtlichen Investitionen und politischen Entscheiden muss konsequent und gründlich eine Kosten-Nutzen-Rechnung durchgeführt werden. Diese darf aber nicht isoliert betrachtet werden, sondern zwingend im Gesamtkontext aller geplanten Investitionen und der damit verbundenen langfristigen Finanzplanung. Eine nachhaltige Finanzpolitik ist eine Investition in die Zukunft – in die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder. Damit auch diese später notwendige Investitionen tätigen können und nicht in einem Schuldensumpf ertrinken, der ihnen unsere Generationen hinterlassen werden, wenn wir weiterhin das Geld mit der Giesskanne verteilen. Steven Schraner, Würenlos
Schwab-Beck schliesst Seit Jahren holte ich beim Schwab-Beck in Würenlos einmal wöchentlich mein Mittagessen. Stets wurde ich freundlich, kompetent und mit dem «gewissen Etwas» bedient. Dies war nebst dem schmackhaften Essen vor allem der Grund meines Besuches. Nun musste der Betrieb aufgrund der Coronakrise schliessen. Ich danke dem SchwabTeam herzlich für all die Jahre, in denen sie mir den Tag verschönert haben. Ich wünsche und hoffe, dass die «Schwabs» mit ihrer Innovation, Zuverlässigkeit und Offenheit bald wieder einen guten Ort finden, damit ihre Qualitäten erneut zum Tragen kommen können. Danke und viel Glück! Renate Baschek, Wettingen Schwab-Beck und Corona Mit Enttäuschung habe ich den Artikel über die Schliessung des Schwab-Becks gelesen. Da ich meine Kindheit in Würenlos verbringen durfte, ist diese Schliessung umso tragischer. Was in diesem Artikel an Framing betrieben wird, ist einfach unglaublich. «Corona» wird als «Naturgewalt» angenommen und bei dieser Schliessung heisst es «wegen Corona muss der BeckSchwab schliessen». Tatsache ist, dass die total übertriebenen Massnahmen des Bundesrates viele Kleinbetriebe in die Schulden oder in die Schliessung getrieben haben. Länder wie Schweden haben dies nicht so gemacht. Ein Trauerspiel unserer inkompetenten und im Panikmodus operierenden Regierung. Silvan Karrer, Wettingen
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Es braucht ein zweites Gemeinschaftsgrab
An der knapp zweistündigen Gemeindeversammlung gab es keine Überraschungen. Allen Traktanden wurde zugestimmt.
Die Nettoschuld pro Einwohner liegt bei 1591 Franken und sei damit gemäss Kanton «okay», wie Wopmann sagte. Schliesslich wurde die Rechnung 2020 von den Stimmberechtigten mit grossem Mehr ohne Gegenstimme genehmigt.
MELANIE BÄR
Zweites Gemeinschaftsurnengrab Ebenfalls ohne Gegenstimme wurden die Anpassungen im Bestattungs- und Friedhofreglement angenommen. «Der Platz im Gemeinschaftsgrab wird knapp», sagte Gemeinderätin Barbara Gerster Rytz. Weil immer mehr Urnenbeisetzungen und weniger Erdbestattungen gemacht werden, gibt es Handlungsbedarf. Zusätzlich zum bestehenden Gemeinschaftsurnengrab auf dem evangelisch-reformierten Friedhof, in dem bereits 230 Urnen liegen, soll auf dem römisch-katholischen Friedhof ein zusätzliches entstehen. Es steht allen Personen, unabhängig der Konfessionszugehörigkeit, zur Verfügung. Die Kosten für die Erstellung sind mit 16 000 Franken budgetiert. Unter Verschiedenes wurde das Thema Vandalismus angesprochen. SVP-Mitglieder waren mit einem Brief an den Gemeinderat gelangt und hatten ein Konzept für die öffentliche Sicherheit gefordert. Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos) informierte darüber, dass ein privater Sicherheitsdienst eingesetzt werden soll, um Abhilfe zu schaffen. Mehrere Anwesende regten an, mit den Jugendlichen zusätzlich das Gespräch zu suchen.
«Aus finanzieller Sicht war das Jahr 2020 für Würenlos ein gutes Jahr», schickte Gemeinderat Lukas Wopmann (Die Mitte) der Diskussion voraus. Die Rechnung wies einen Ertragsüberschuss von rund drei Millionen Franken aus. Zu diesem guten Ergebnis geführt haben unter anderem Mehrerträge aus den Aktienund Grundstückgewinnsteuern (je rund 200 000 Franken) sowie Minderaufwände in der allgemeinen Verwaltung und der sozialen Sicherheit (387 000 Franken). Die Nettoinvestitionen betragen 4,72 Mio. Franken, budgetiert waren 6,2 Mio. Franken. Der Präsident der Finanzkommission, Thomas Zollinger (SVP), sprach von einem «unerwarteten, soliden Jahresergebnis». Trotzdem liess er es sich nicht nehmen, etwas zur Verschuldungssituation zu sagen: «Wir haben immer noch Nettoschulden von 10,4 Millionen Franken. Diese Schulden treiben wir vor uns her.» Im Finanzplan gebe es Aufwendungen, bei denen man sich fragen müsse, ob diese überhaupt noch zu stemmen seien. Zollinger gab zu bedenken, dass bei der Wasserversorgung eine Gebührenerhöhung in Betracht zu ziehen sei. INSERATE
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WÜRENLOS/KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 19. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier zur Erstkommunion Gr. 1 (Joseph Kalamba und Christina Wunderlin); 11 Uhr, Eucharistiefeier zur Erstkommunion Gr. 2 (Joseph Kalamba und Christina Wunderlin); 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Sonntag, 20. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil). Mittwoch, 23. Juni, Beim Grillplatz: (v. l.) Anton Möckel (Gemeindeammann Würenlos), Patrick Binkert 9 Uhr, Eucharistiefeier, Donnerstag, NEUENHOF (Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Würenlos) und Beat Frei (Komman- 24. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. dant Zivilschutz Unteres Furttal). zVg Kath. Pfarrkirche St. Josef, Kath. Kirche St. Anton, Glärnischstrasse 12 Antoniusstrasse 12 Freitag, 18. Juni, 18 Uhr, Anbetung Samstag, 19. Juni, 17 Uhr, Rosenin der Kirche; 18.30 Uhr, Eucharis- kranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottiefeier in der Kirche. Sonntag, tesdienst mit Kommunionfeier 20. Juni, 9.30 Uhr Eucharistiefeier (Benjamin Meier). Sonntag, 20. (Joseph Kalamba); 11 Uhr, Santa Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier); 18 Uhr, Santa Messa in zum Anlass genommen, in den fol- Gottesdienst in kroatischer SpraAnfang Mai hat die Zivillingua italiana. Montag, 21. Juni, genden acht Jahren in jeder ihrer che; 13.30 Uhr, Gottesdienst in schutzorganisation Unte17 Uhr, Rosenkranzgebet. MittGeschäftskreisgemeinden einen kroatischer Sprache. Mittwoch, res Furttal den bestehenGrillplatz zu erstellen oder zu er- 23. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in woch, 23. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. den Grillplatz im Gmeumeri neuern und der Bevölkerung zu der Kirche. Donnerstag, 24. Juni, Donnerstag, 24. Juni, 17 Uhr, übergeben. Aufgrund der Corona- 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet mit Würenlos erneuert. Rosenkranzgebet. pandemie konnte der Grillplatz Wü- Eucharistiefeier in kroatischer renlos statt 2020 erst jetzt realisiert Sprache in der Kirche. Nach dem Rückbau des alten Grill- werden. Alterssiedlung Sonnmatt, platzes wurden aus Eichenstämmen Das Projekt wurde wiederum Kloster Wettingen, Sonnmattweg 2 ein massiver Tisch und vier robuste vom Zivilschutz geplant und um- Klosterstrasse 12 Freitag, 18. Juni, 9.30 Uhr, WortBänke gezimmert, ein Grill in den gesetzt: 12 Zivilschützer durften Sonntag, 20. Juni, 9.30 Uhr, christ- gottesdienst mit Kommunionfeier; Boden eingelassen und ein Abfallhai nach einer anstrengenden Woche katholische Eucharistiefeier (Wolf- 10.30 Uhr, Wortgottesdienst mit installiert. Dank dieser massiven stolz sein auf das Ergebnis. Zusam- gang Kunicki); 11 Uhr, Wortgottes- Kommunionfeier (je nach Anzahl Bauweise wurde dieser Teil von den men mit Vertretern der Gemeinde dienst mit Kommunionfeier (MarGottesdienstbesucher). Vandalen (die Limmatwelle berichtete) Würenlos und der Raiffeisenbank kus Heil). vermutlich nicht heimgesucht. Würenlos wurde der neue Grillplatz SPREITENBACH Der Grillplatz in Würenlos ist das im kleinen Rahmen eingeweiht. Die Ref. Kirche, achte Projekt nach den Grillplätzen Einweihung des Grillplatzes für die Etzelstrasse 22 Kath. Pfarrkirche in Killwangen, Spreitenbach, Neu- Dorfbevölkerung von Würenlos fin- Sonntag, 20. Juni, 9.30 Uhr, GotSt. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 enhof, Hüttikon, Boppelsen, Otel- det am Samstag, 21. August, statt. tesdienst (Renate Bolliger-König). Freitag, 18. Juni, 19 Uhr, Eucharisfingen und Dänikon. Begonnen hat Am selben Tag wird der Waldumtiefeier (Laurentius Bayer); 19.30 die Serie im Jubiläumsjahr 2013 des gang im Gmeumeri Würenlos Alterszentrum St. Bernhard, Uhr, Anbetung. Samstag, 19. Juni, Aargauer Verbandes der Raiffeisen- durchgeführt. Die beiden Anlässe Rebbergstrasse 24 18 Uhr, Wortgottesdienst mit banken. Dieses 100-Jahr-Jubiläum können kombiniert besucht werden Dienstag, 22. Juni, 9.30 Uhr, Wort- Kommunion (Jacqueline Meier). hat die Raiffeisenbank Würenlos – weitere Infos folgen. Mitgestaltung des kath. Frauenver(zVg) gottesdienst mit Kommunionfeier.
Grillplatz erstrahlt im neuen Glanz
HINWEIS Letzte-Hilfe-Kurs für Angehörige Fragen rund um schwere Krankheiten und Sterben verunsichern einen. Der Letzte-Hilfe-Kurs, welcher am 29. Mai erstmals von Prosenio & Rosenau, Bethesda Alterszentren durchgeführt wurde, will genau diese Unsicherheiten ansprechen, Hilfestellungen bieten und unter den Kursteilnehmenden einen Austausch anregen. Die Themen, die angesprochen wurden, sind: Sterben ist ein Teil des Lebens, vorsorgen und entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen vom Leben.
KIRCHLICHE HINWEISE/VERANSTALTUNGEN Die Mischung zwischen vermitteltem Wissen und dem offenen Austausch wurde als sehr wertvoll erlebt. Die Teilnehmenden haben nicht nur viel Neues über den Umgang mit ihren Angehörigen gelernt und wie sie sie hilfreich begleiten können, sondern auch, woran man praktisch denken muss beim Thema Vorsorge und Bestattung. Prosenio & Rosenau wird diesen Kurs künftig einmal pro Jahr anbieten. Der Kurs wird nicht nur für betroffene Angehörige, sondern auch öffentlich ausgeschrieben.
Chöre in Neuenhof Die Chöre in Neuenhof proben wieder. Wer gerne singt und sich einem Chor anschliessen möchten, schaue doch einfach mal vorbei. Kirchenchor: Leitung: Alberto Rinaldi; Kontakt: Bruno Ilg, jbilg@ bluewin.ch. Proben jeweils am Donnerstag von 19.30 bis 21 Uhr. Gospelchor: Leitung: Gordana Kekenovska; Kontakt: Patrick Meier, patrick@ thecolourofgos-pel.ch; www.thecolourofgospel.ch. Proben jeweils am Montag von 20 bis 22 Uhr. Probeort
für alle: Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstrasse 12, Neuenhof, respektive zurzeit in der kath. Pfarrkirche St. Josef. Kolibri, Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 18. Juni, 15.30 Uhr. Gottesdienst gestaltet vom kath. Frauenverein Spreitenbach Alle sind herzlich eingeladen zum Samstagsgottesdienst am 19. Juni um 18 Uhr in der kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3, Spreitenbach.
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 17. JUNI 2021
eins. Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie und Petre Karmazichev) mit Ministrantenaufnahme und Mitwirkung des kath. Kinder- und Jugendchors. Mittwoch, 23. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Benjamin Meier).
«MEIN GOTT»
Verena Lang, pensionierte ref. Spitalpfarrerin und Lyrikerin, Wettingen
Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 18. Juni, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion mit Petre Karmazichev. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 20. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bilinski).
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 18. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 20. Juni, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, Familiengottesdienst (Karin Egloff und Veronika Huber); 17.30 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 23. Juni, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 20. Juni, 10 Uhr, Konfirmationsgottesdienst (Arnold Bilinski). Klosterkirche Fahr Sonntag, 20. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 22. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 24. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Frauen des kath. Frauenvereins werden die von Bruna Schmucki vorbereitete Feier wie gewohnt mitgestalten. Maske tragen und Abstand halten sind obligatorisch. Kirchgemeindeversammlung Würenlos, Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 22. Juni, 20 Uhr. Kirchgemeindeversammlung ref. Kirche Wettingen/Neuenhof Dienstag, 22. Juni, 19.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettingen.
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Firmung – ein Fest mit Feuer, Wind und Erdung Am Sonntag, 30. Mai, durften 12 Firmanden aus den Pfarreien Neuenhof und Killwangen das Sakrament der Firmung durch Bischof Kiro Stojanov empfangen. Bei schönstem, wolkenlosem Wetter konnte dies in zwei Gottesdiensten gefeiert werden. Mitgestaltet wurde die Feier musikalisch durch Andrea Cattel und Ginaluca Felzani (Piano und Gesang). Weitere Bilder, darunter auch das Gruppenbild der zweiten Firmung, sind auf der Webseite der Kirchgemeinde unter Impressionen zu finden. (zVg)
Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Team mit allen gemeinsam das letzGipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 23. te Fiire mit de Chliine in diesem Schuljahr feiern. Eingeladen sind Juni, 14 Uhr. alle Kinder von 0 bis 6 Jahren mit Chorprobe der Bridge Singers, refor- Eltern, Grosseltern, Götti, Gotti mierte Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, oder Tagesmutter, unabhängig ihrer Konfession. Am Abend sind Mittwoch, 23. Juni, 19.30 Uhr. alle zu einem Znachtessen eingelaSenioren: English Reading, Kirchge- den. Die Feier findet am Freitag, 25. meindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Juni, um 15.30 Uhr bis open End Donnerstag, 24. Juni, 8.50/10 Uhr. statt. Anmeldung online unter www.ref-wuerenlos.ch, beim SekreFiire-Fest in der ref. Kirche Würenlos tariat: E-Mail sekretariat@ref-wueMit einem Fest möchte das Fiire- renlos.ch oder Tel. 056 424 36 76.
Der Countdown für den längsten Tag läuft. Bald werden die Tage wieder kürzer, zuerst nur langsam ungefähr eine Minute pro Tag, gegen Herbstbeginn dann schneller. Wieder einmal wird mir bewusst, wie die Zeit vergeht. Bis jetzt war kaum Gelegenheit, die hellen Abende draussen zu geniessen. Und jetzt soll es wieder bergab gehen mit dem Licht? Wehmut steigt auf. Mir fehlt eine Zeitspanne, die ich besonders liebe. Ein Spruch aus Kindertagen stellt sich ein: «Trüeb Wätter dusse häb Geduld, trüeb Wätter dinne bisch sälber dschuld.» Wie es mit allgemeinen Lebensweisheiten so ist, sie stimmen und stimmen doch nicht ganz und vor allem sollte man sie nur auf sich selber anwenden. Beim zweiten Teil des Satzes bleibe ich hängen. «Selber schuld.» Wie schnell wir dieses Urteil auf der Zunge haben, auch in weit schwerwiegenderen Zusammenhängen, zum Beispiel, wenn jemand raucht und eine Lungenkrankheit bekommt. Nur, wem hilft das weiter, wenn ich einen Schutzschild ums Herz lege, damit ich mich nicht mit der Not und dem Leid anderer abgeben muss? Wenn ich so denke, merke ich, wie ich mich innerlich verhärte und verschliesse. Jemand, der selber schuld ist, verdient schliesslich auch weniger Mitgefühl und Unterstützung. Mir scheint, es gäbe da vielleicht eine Alternative im Umgang mit Schuldzuweisungen, für mich selber und für andere. Sie steht in der Bergpredigt: «Glücklich sind die Barmherzigen, denn sie werden Erbarmen finden» oder anders ausgedrückt: Die Weite des Herzens, die wir anderen schenken, wirkt auf uns selber zurück. So manches Gespräch würde entspannter enden, wenn wir statt «selber schuld» sagen würden: Lass mich verstehen, wie es dazu kommen konnte. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 17. JUNI 2021
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Melanie Bär, Redaktionsleiterin Limmatwelle
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch
Sommerkonzert der Musikschule Würenlos Nach einer langen Konzertpause findet am Sonntag, 20. Juni, um 14 Uhr das Sommerkonzert der Musikschule Würenlos in der Mehrzweckhalle statt. Es ist das erste Konzert zum 50-JahrJubiläum der Musikschule. Das mitreissende Programm beinhaltet Vorträge aus dem gesamten Angebot der Musikschule. Es sind Einzelvorträge, aber auch Gruppen und Ensembles zu hören. (zVg)
REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk), Dieter Minder (dm), Romi Schmid (rom) REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73
DRUCK CH Media Print AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG Die Post ABO SERVICE E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon 058 200 55 55, Telefax 058 200 55 56
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VERLEGER Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
GschichteChischte Wettingen Kinder entdecken die Welt in Geschichten. Die Gemeindebibliothek Wettingen begleitet die Jüngsten auf ihrer Entdeckungsreise und öffnet darum die GschichteChischte. Dabei zaubert die Primarlehrerin Carole Muggli Geschichten aus der Kiste. Eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Dauer ca. 20 Minuten. Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmerzahl beschränkt und eine E-Anmeldung über www.eveeno.com/GschichteChischte ist obligatorisch. Gemeindebibliothek Wettingen, Montag, 21. Juni, 16.30 Uhr. (zVg)
SPREITENBACH «SonnenTrail» – limitierte Sonderführung Interessierte lernen die Nutzungsmöglichkeiten von Solarthermie und Photovoltaik kennen. www.umweltarena.ch. Umwelt-Arena, 18., 19., 20., 23., und 24. Juni, jeweils von 10 bis17 Uhr. Morgenspaziergang Der Natur- und Vogelschutzverein SpreitenbachKillwangen lädt zum Morgenspa-
ziergang ein. Gemeinsam macht man sich auf den Weg und bestaunt, was alles blüht und wie schön sich die Natur nach den wunderbaren Regengüssen entwickelt hat. Treffpunkt: beim Sprützehüsli, Sternenplatz, Freitag, 18. Juni, 9 Uhr.
WETTINGEN Turnen für jedefrau/jedermann Turnhalle Zehntenhof, Montag, 21. Juni, 18.30–20 Uhr.
Anonyme Schreiben mit Vorwürfen ohne konkrete Fakten; angriffige, ja teilweise sogar beleidigende Worte an politischen Veranstaltungen; Briefe, in denen Forderungen gestellt und bei Nichteinhalten mit der Abwahl gedroht wird; Beleidigungen in den sozialen Medien, adressiert an Andersdenkende. Das alles erlebe ich bei meiner Arbeit als Journalistin immer häufiger. Grundsätzlich ist es gut, wenn kritisch hinterfragt wird, und es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn sich «besorgte Bürger» zusammentun und ihre Anliegen vertreten. Doch die Art und Weise, wie die Forderungen vorgebracht werden, ist eine bedauernswerte Entwicklung. Druck erzeugt Gegendruck, Angriff löst Verteidigung aus. Solche Einschüchterungstaktiken helfen sicher nicht dabei, eine konstruktive Lösung auf Augenhöhe zu finden. Hand aufs Herz: Sind Sie gesprächs- und kompromissbereit, wenn Sie auf persönlicher Ebene beleidigend oder drohend angegriffen werden? Können Sie einen Missstand in Ihrem Umfeld aufdecken, wenn Sie mit unkonkreten Schuldzuweisungen ohne Absender konfrontiert werden und keine Möglichkeit haben, nachzufragen und zu überprüfen? Zum Glück erlebe ich auch, dass es anders geht. Beispielsweise bei der Diskussion um die künftige Nutzung der beiden Kirchen in Spreitenbach. Einige Mitglieder formierten Widerstand und verlangten, dass ausser dem Verkauf weitere alternative Nutzungsmöglichkeiten geprüft werden. Sie bekannten Farbe, stellten ihre Forderungen rechtzeitig und helfen jetzt bei der Suche nach Alternativen mit. Die Kirchenpflege nahm die Kritik ernst und zeigt sich gesprächsbereit. Beide Seiten sagten mir im Nachgang, dass die Versammlung sachlich, gut und respektvoll war. Das beweist, dass Respekt statt Einschüchterung möglich ist. Feedback an: melanie.baer@chmedia.ch