Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 22. April 2021, 60. Jahrgang, Nr. 16
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Machbarkeit des günstigeren Passes Eine Motion aus den Reihen der Fraktion SP/Wettigrüen will die Einbürgerungsgebühren für Junge abschaffen. Die Hauptargumente: Gerechtigkeit und Partizipation. Das Problem: Das Anliegen wird schwer umsetzbar sein. Einerseits fehle dem Einwohnerrat wohl der politische Wille – andererseits hat der Kanton in der Sache ein Wörtchen mitzureden. (rsz) S. 4/5
Eingriff in die Meinungsfreiheit?
Nachdem eine Vereinigung von Kritikern der Corona-Massnahmen des Bundes eine Grossdemonstration in Wettingen angekündigt hatte, reagierte der Gemeinderat umgehend mit einem Verbot der Veranstaltung. Die Gruppierung erhebt Vorwürfe gegen die Politik – und der Gemeinderat verteidigt sich vehement dagegen. (rsz) S. 2/3
Im Dezember übergaben Vertreter des Gemeinderats Otelfingen sowie Mitglieder der Interessengemeinschaft «Nein zur Aushubdeponie Steindler/Teuermoos» aus Würenlos und Otelfingen 1837 Unterschriften gegen die Aushub-Deponie «Steindler». Britta Gut
Marschhalt bei Deponie «Steindler» im Dezember gemacht. Nur gerade 13 äusserten sich positiv dazu. Das hat den Würenloser Gemeinderat dazu bewogen, einen Marschhalt einzulegen. Trotzdem wollen die ProjektentÜber 3000 Eingaben hat die Bevölkerung im Mitwirkungsverfahren wickler nun eine Mediation einbe-
Kehrtwende: Der Würenloser Gemeinderat sistiert den Antrag auf Richtplananpassung auf unbestimmte Zeit.
rufen. Sollte dadurch daraus ein mehrheitsfähiges Vorhaben resultieren, ist für den Gemeinderat eine Fortsetzung des Verfahrens denkbar. Ansonsten will er sich endgültig gegen das Vorhaben entscheiden. (bär) S. 12/13
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Öffentliche Planauflage vom 24. April bis 24. Mai 2021. Die öffentliche Auflage der Pläne erfolgt ausschliesslich online über www.wettingen.ch. Eine Einsichtnahme vor Ort kann nur in begründeten Fällen und nach vorheriger Absprache zugestanden werden. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
Generationenwechsel bei Germann & Gfeller
Gratulationen Der Gemeinderat gratuliert folgenden Personen herzlich zum 90. Geburtstag: 24. April, Rosmarie Keller-Landolf, Hardstrasse 53; 27. April, Margaretha Baumgartner, Langäcker 11/301. Der Gemeinderat wünscht alles Gute, Zuversicht sowie gute Gesundheit.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Infolge der Coronasituation werden weiterhin Dienstleistungen der Gemeindeverwaltung per Mail oder Telefon angeboten. Es wird gebeten, die Schaltervorsprache zu vermeiden.
HARMONIE WETTINGEN-KLOSTER Die 140-jährige Vereinsgeschichte der Harmonie ist um ein Novum reicher: Am Sonntag, 11. April, fand die erste virtuelle GV statt. Nachdem die für den 23. Januar angesetzte Versammlung in der gewohnten Form nicht stattfinden konnte, entschied der Vorstand, dieselbe auf den 11. April zu verschieben, und zwar im Anschluss an den Auftritt anlässlich der Erstkommunion. Bekannterweise fiel auch dieses Ständchen ins Wasser – am GV-Datum wurde aber festgehalten. So trafen sich 27 Aktiv- und Ehrenmitglieder um 16 Uhr online und Präsidentin Natalie Lussi konnte die GV pünktlich eröffnen. Ihr Jahresbericht fiel aufgrund der wenigen Proben- und Auftrittsaktivitäten entsprechend kurz aus. Was für die Vereinsmitglieder weniger Aufwand bedeutete, war für den Vorstand und die Musikkommission umso mehr. Allein der Vorstand traf sich zu sechs Sitzungen – immer und immer wieder galt es, die über den Haufen geworfenen Pläne und Konzepte neu aufzugleisen. Dank der finanziellen Unterstützung des Kantons mussten die Reserven des Vereins im vergangenen Jahr nicht angezapft werden. Dies ist insofern umso wichtiger, weil die Gemeinde Wettingen die Subventionen für das laufende Jahr leider erneut kürzte. Somit bleibt dem Verein nun noch ein Drittel der ursprünglichen Unterstützung. Aufgrund dieser neuen Ausgangslage mussten neue mögliche Einnahmequellen evaluiert werden. So wird der Verein am 8. Mai erstmals bei einer Papiersammlung mitwirken. Zu-
Kuster Eine coronakritische Vereinigung will das Demoverbot in Wettingen anfechten. Roland Kuster verteidigt den Entscheid des Gemeinderats. ROBIN SCHWARZ
dem wurde mit grosser Mehrheit beschlossen, den Mitgliederbeitrag um 50% zu erhöhen. Trotz des Engagements der Mitglieder muss leider ein grosses Minus budgetiert werden. Dies ist unter anderem auf den erneuten Ausfall des Wettiger Fäschts beziehungsweise die daher fehlenden Einnahmen des Wurststandes und der Wy-Bar zurückzuführen. Leider musste der Verein im vergangenen Jahr von aussergewöhnlich vielen Ehrenmitgliedern und dem Verein nahestehenden Personen Abschied nehmen. Ihrer wurde in einer Schweigeminute gedacht. Erfreulicherweise konnte mit Lovisa Kleinferchner (E-Bass) ein neues Mitglied in den Reihen der Harmonie willkommen geheissen werden. Ausgezeichnet für 10 Jahre Mitgliedschaft im Verein wurde Patrick Walther (Querflöte). Aufgrund seiner 20-jährigen Vereinszugehörigkeit wurde Pascal Gruber zum Aktiv-Ehrenmitglied ernannt. Nach 12 Jahren Mitgliedschaft in der Musikkommission und 8-jähriger Tätigkeit als Vizedirigent gab er diese beiden Ämter ab. Erfreulicherweise hat sich Patrick Walther zur Verfügung gestellt, beide Jobs zu übernehmen. Die Vizepräsidentin Manuela Ostermünchner zeichnete für die Abstimmungen und Wahlen, welche mittels QR-Code erfolgten, verantwortlich. Auch dies wurde bis ins Detail vorbereitet und die Mitglieder entwickelten sich bis zum Ende der Versammlung zu richtiggehenden Abstimmungs-Junkies. zVg
Das «Aktionsbündis Aargau-Zürich (ABAZ) wollte in Wettingen zur Grossdemo gegen die Corona-Politik des Bundes aufrufen. Der Gemeinderat reagierte rasch und lehnte das Gesuch ab. Der Entscheid des Gemeinderats wird im Wettinger Einwohnerrat breit unterstützt, von der SP über die FDP bis hin zur SVP. Genau wie der Gemeinderat halten es auch die Politiker und Politikerinnen für unmöglich, dass die bestehenden Hygienemassnahmen eingehalten werden können. Ausserdem wird die Zustimmung mit der Furcht vor einer Gegendemo und der für eine solche Grossdemo mangelhaften Infrastruktur Wettingens begründet. Der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster (CVP/Die Mitte) ist über die Äusserungen des Einwohnerrats erfreut: «Ich bin sehr froh, dass die politischen Vertreter im Einwohnerrat die Sache genau gleich sehen wie der Gemeinderat.» Gruppierung will Entscheid des Gemeinderats anfechten Das ABAZ wartete mit einer Reaktion bis am späten letzten Mittwochabend. Auf ihren Social-Media-Kanälen kündigte die Gruppierung an, den Entscheid anzufechten. Es könnte
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Immer noch gleich – und doch ein bisschen anders: Mit Daniel Gfeller und Michael Käufeler in der Geschäftsleitung und Heinz Germann im Teilruhestand.
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verteidigt Demonstrations-Verbot also sein, dass der Regierungsrat entscheiden muss. Am vergangenen Donnerstag nahm die Gruppe in einem Communiqué Stellung. Sie fragt in Bezug auf den Entscheid des Gemeinderats rhetorisch: «Das Ende von Versammlungsfreiheit, Meinungsfreiheit und Demokratie?» Kuster hält von solchen Anschuldigungen nichts: «Es geht nicht um eine Einschränkung der Demokratie, sondern darum, dass die Veranstalter die Schutzvorschriften gemäss eigenen Angaben nicht einhalten können.» Auf vergangenen Kundgebungen gegen die Corona-Massnahmen, zum Beispiel in Liestal oder Altdorf, wurden die Vorschriften in den meisten Fällen ignoriert. In der Sendung «Talk Täglich» auf Tele M1 erklärte Markus Häni, Sprecher des ABAZ, die Ratio dahinter: Wer ein Attest habe, müsse keine Maske tragen. Wiederum hätten weder die Veranstalter, noch die Behörden das Recht, Attests zu überprüfen. Heisst: So drücken sich viele Demoteilneh-
«Es geht nicht um eine Einschränkung der Demokratie.» ROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN
mende vor den Vorschriften. «Es gibt aktuell keine Möglichkeit, dass 6500 bis 8000 Menschen zusammenkommen können. Es gibt keine solchen Veranstaltungen, keine Sportveranstaltungen mit Publikum und keine Open Airs», sagt Roland Kuster wei-
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ter. «Es geht ganz konkret um die Gesundheit der Menschen.» Dem ABAZ reicht das offenbar nicht. Es klagt, die Demo sei «ohne plausiblen Grund abgelehnt» worden. «Die Ablehnung wurde mehrseitig begründet», sagt hingegen Kuster. «Die Verfassung ist gewährleistet» Weiterhin wirft das Aktionsbündnis dem Wettinger Gemeinderat – wie bereits in Altdorf – vor, die Verfassung zu missachten. Dazu Kuster: «Die Verfassung ist gewährleistet, politische Kundgebungen sind jederzeit möglich, wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind.» Die Voraussetzung gemäss Kuster: «Es stellt sich einzig die Frage, ob die Organisatoren die Schutz-
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massnahmen wie Maskenpflicht und Abstände einhalten können.» Kuster stärkt dabei dem Bund und den Kantonen den Rücken, beide seien daran, eine Pandemie zu
«Die Ablehnung wurde mehrseitig begründet.» ROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN
bekämpfen und es würden immer noch einschneidende Massnahmen gelten. «Bund und Kantone sind in der Pflicht», sagt Kuster – und damit auch die Gemeinden. Die Kundgebung in Altdorf wurde nur zwei Tage vor der geplanten
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Solche Szenen will Wettingen vermeiden: Corona-Skeptiker vor dem Tell-Denkmal in Altdorf.
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Durchführung abgesagt. Die Demo in Wettingen hingegen war erst für den 8. Mai angedacht. Genügend Zeit, um mit einer Beschwerde eventuell durchzukommen. Hätte der Gemeinderat die Absage deshalb hinauszögern sollen? «Auf keinen Fall», sagt Kuster. «Wenn wir einen Antrag auf die Durchführung einer Veranstaltung erhalten, wird das nicht taktisch hinausgezögert, um eine Ergreifung der Rechtsmittel zu verunmöglichen. Das wäre unlauter.» Man habe das Gesuch rechtzeitig erhalten und korrekt und rasch bearbeitet. «Alle haben dieselben demokratischen Rechte.» Eine Anfrage der Limmatwelle an das Aktionsbündnis blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.
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WETTINGEN
Ist der günstigere Die Idee: keine Einbürgerungsgebühren auf Gemeindeebene für Menschen unter 25. Die Umsetzung: schwierig. ROBIN SCHWARZ
Sichtlich stolz: v.l. Tägi-CEO Marco Baumann, Tägi-VR-Präsident Roland Kuster, EWW-VR-Präsident Markus Maibach, EWW-CEO Guido Hüni. zVG
Neue E-Ladestation im Tägi mit Solarstrom Wer mit dem Elektrofahrzeug unterwegs ist, kann neu sein Auto im Tägi mit Solarstrom aufladen.
Zukünftig können Besucherinnen und Besucher des Freizeit-, Sportund Eventzentrums Tägi ihr Fahrzeug direkt mit Strom von der Photovoltaikanlage vom Dach des Tägi laden. Die Doppelladesäule steht zentral zwischen zwei grün markierten Parkfeldern an der Ecke des überdachten Eisfelds. In 60 Minuten kann das Auto so Solarstrom für bis zu 100 km nachladen. In den letzten Tagen sei die neue Ladestation ausgiebig getestet worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Seit dem 9. April stehe sie den Kundinnen und Kunden zur Verfügung. Die Ladestation ist ins schweizweite Ladenetz integriert und somit einfach zugänglich. «Mit der neuen Ladestation kommt die EWW AG dem stark steigenden Bedürfnis nach EMobilität entgegen», heisst es in der Mitteilung. Kuster: «Attraktiver Mehrwert» Auch das Tägi freut sich über die ersten beiden Ladestationen. Gemeinde-
ammann und Verwaltungsratspräsident der Tägi AG Roland Kuster sagt: «Dass unsere Besucherinnen und Besucher nun ihre Elektrofahrzeuge während ihres Aufenthaltes im Tägi aufladen können, ist ein attraktiver Mehrwert und ein zeitgemässes Angebot.» Für die EWW AG sei die Förderung einer ressourcenschonenden Mobilität für Wettingen wichtig, wie Verwaltungsratspräsident Markus Maibach betont: «Der E-Mobilität gehört die Zukunft und diese Entwicklung werden wir als Unternehmen unterstützen.» Die EWW AG plane deshalb auch Ladestationen an weiteren öffentlichen Standorten in Wettingen und erfülle damit eine wichtige politische Forderung. Gleichzeitig erhält die E-Mobilität auch im privaten Bereich immer mehr Aufmerksamkeit. Die EWW AG biete individuelle Ladelösungen für Hausbesitzer, Stockwerkeigentümer, Vermieter und Mieter und begleite den Prozess von der Beratung bis zur Inbetriebnahme und Wartung. «Die EWW AG ist überzeugt, mit Dienstleistungen im Bereich der Elektromobilität, gepaart mit nachhaltigen, lokal produzierten Energiequellen, einen Mehrwert zu schaffen.» (zVg)
Wer unter 25 ist und sich in Wettingen einbürgern möchte, soll den Schweizer Pass in Zukunft günstiger erhalten. Das ist die Vision von Mia Gujer (SP) und Andreas Leuppi (Wettigrüen), die im Einwohnerrat eine entsprechende Motion eingereicht haben. Mit einer Annahme würde Wettingen in die Fussstapfen der Stadt Zürich oder Luzern treten, die die Einbürgerungsgebühren für junge Menschen ganz abgeschafft haben. Im Kanton Aargau dürfte dieses Anliegen nicht so einfach umsetzbar sein. Dazu ein Blick auf die Bürokratie hinter der Einbürgerung: In der Schweiz gilt ein dreistufiges Bürgerrecht: Man ist Bürger oder Bürgerin der Schweiz, des Kantons und der Gemeinde – auf all diesen Ebenen fallen Einbürgerungsgebühren an. Der Bund überlässt dem Kanton die Höhe der kantonalen Gebühren sowie die Entscheidung, wie dieser das auf kommunaler Ebene regeln möchte. Im Kanton Zürich etwa ist die Höhe der Gebühren an die einzelnen Gemeinden delegiert. Das heisst: Je nach Gemeinde fallen unterschiedliche Gebühren an. Im Kanton Aargau wiederum ist das anders geregelt. Der Regierungsrat hat entschieden, dass in allen Gemeinden der gleiche Betrag zu entrichten ist: 1500 Franken. Das gilt also auch für Wettingen. «Erhebliche Schwierigkeiten» bei der Umsetzung möglich Es stellt sich deshalb die Frage, ob ein Gebührenerlass per Motion überhaupt juristisch möglich ist. Andreas Bamert-Rizzo, Leiter Abteilung Register und Personenstand des Kantons Aargau, antwortet mit Skepsis. Man würde bei diesem Unterfangen wohl auf «erhebliche Schwierigkeiten» stossen. Ein Gebührenerlass sei nur in Einzelfällen möglich, zum Beispiel bei Menschen in schwierigen finanziellen Verhältnissen. Da es in der Natur des Einzelfalls liegt, einzeln überprüft werden zu müssen, sei es auch nicht möglich, Einzelfälle zu generalisieren.
Günstiger Schweizer-Pass für Junge: Mia Gujer (SP) hält trotz dieser juristischen Schwierigkeit an ihrer Motion fest, man habe das bereits diskutiert. Die Gemeinde könne die Gebühren zwar vielleicht nicht erlassen, sie könne aber beschliessen, sie zu übernehmen. Statt mit Gebührenausfällen zu rechnen, wäre also ein eigener Budgetposten dafür nötig. Das heisst, die Gemeinde würde sich die Gebühren selber zahlen. «Vom Inhalt her spielt das eigentlich keine Rolle», sagt Gujer, am Ende käme man zum selben Ergebnis. «Wir haben in der Motion nicht
«Wir haben in der Motion nicht festgeschrieben, wie das genau ablaufen soll.» MIA GUJER, SP-EINWOHNERRÄTIN
festgeschrieben, wie das genau ablaufen, sondern nur, dass der Gemeindebetrag am Ende wegfallen soll. Weil Wettingen eine Gemeinde sein soll, die es begrüsst, dass man sich einbürgern und Teil des politischen Geschehens sein möchte.»
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Pass für Junge machbar? ständig gegen Massnahmen wie die Steuerfusserhöhung wehre und gleichzeitig jede «sinnvolle, nachhaltige und zukunftsorientierte Idee» ablehne. Es sei schade, dass man alleine wegen des Finanzarguments im Rat gar nicht mehr arbeiten könne. «Es geht nicht, dass sich der Einwohnerrat selber handlungsunfähig macht», sagt Gujer.
«Die Anzahl der Gesuche kann nicht verlässlich geplant werden.» URS BLICKENSTORFER, GEMEINDESCHREIBER
Die Vision von Mia Gujer (SP) und Andreas Leuppi (Wettigrüen). Gujer weiter: «Diese Motion würde den Jungen in der Gemeinde etwas bringen und wäre ein Zeichen. Viele Ortsparteien beschweren sich
«Viele Ortsparteien beschweren sich darüber, dass sich Junge nicht für Politik engagieren.» MIA GUJER, SP-EINWOHNERRÄTIN
darüber, dass sich Junge nicht für Politik engagieren. Dabei gibt es Leute, die das gerne würden, aber nicht können.» Gujer: Keine Aushebelung des kantonalen Gesetzes Mia Gujer sagt, es sei immer noch Sache der Gemeinde, wie und wofür sie ihr Geld ausgeben wolle. Sie sieht in ihrer Idee keine Aushebelung oder Umgehung des kantonalen Gesetzes. Bamert-Rizzo sieht die Sachlage weniger klar: Da es bisher keinen wirklich vergleichbaren Fall mit entsprechendem Gerichtsurteil gegeben
Anthony Anex/Keystone
Ob die Gemeinde Wettingen sich einen Gebührenausfall leisten kann, möchte die Verwaltung nicht kategorisch beantworten. «Es ist nicht eine Frage, ob verzichtbar, vernachlässigbar oder unverzichtbar», schreibt Gemeindeschreiber Urs Blickenstorfer. «Selbstverständlich ist die Einnahme nicht unerheblich und damit für den Rechnungsabschluss massgebend», sie könne aber nur auf der Grundlage von Vorjahreszahlen berücksichtigt werden. «Aber die Anzahl der Gesuche kann nicht verlässlich geplant werden», sagt Blickenstorfer. Gujer sieht den Budgetposten für Einbürgerungen als «kleinen Betrag». Im Jahr 2020 wurden in Wettingen total 38 Einbürgerungsgesuche eingereicht, die insgesamt 50 Personen umfassen. Von der Motion betroffen wären davon 16 Einzelpersonen sowie 6 Kinder über 10 Jahre, die im Gesuch ihrer Eltern einbezogen seien. Die Kosten für ein Gesuch einer Einzelperson belaufen sich auf 1500 Franken, jene für einbezogene Kinder über 10 Jahren auf 750 Franken. Damit wären Wettingen im vergangenen Jahr 28 500 Franken Reingebühren entgangen.
habe, könne er weder bejahen noch verneinen, ob die Idee von Gujer bei allfälliger Annahme ein juristisches Nachspiel haben könnte. In der Botschaft des Regierungsrats 2006 wurde festgehalten, dass die fixen Einbürgerungsgebühren pro Gemeinde «die Gefahr von willkürlich festgesetzten, hohen und gewinnorientierten Gebühren» ausräumen würde. Ein Erlass stünde damit der Vereinheitlichung zugrunde liegenden Idee nicht diametral gegenüber. Bedenken, die Motion würde zu Ungleichheiten führen, räumt Gujer aus: «Das ist ein Anfang. Andere Gemeinden können nachziehen, das ist ja nicht verboten. Wettingen ist die zweitgrösste Gemeinde des Kantons. Wir haben die Möglichkeit, eine Pionierrolle zu spielen.» Bei Konfrontation mit den Schwierigkeiten dieser Motion sagt Mia Gujer lachend: «Man findet immer eine Ausrede, um etwas nicht zu tun, da mache ich mir in Wettingen keine Sorgen.» Ihr sei klar, dass man sich in einer schiefen Finanzlage befinde, es könne aber nicht sein, dass sich die bürgerliche Seite Mia Gujer, Einwohnerrätin (SP).
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Schwimmtraining im Tägi.
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Trainingslager zu Hause Wegen der Corona-Krise hat der Schwimmclub Tägi Wettingen das Trainingslager nicht auswärts, sondern im heimischen Tägi. In der Woche vom 12. bis 16. April absolvierten 29 Schwimmerinnen und Schwimmer des Schwimmclubs Tägi Wettingen ihr Trainingslager coronabedingt im Heimbad in Wettingen, meldet der Club in einer Mitteilung. «Wir hatten grosses Glück, trotz Corona das Trainingslager durchführen zu können. Dazu kam, dass wir die ganze Anlage für uns hatten, da die Öffentlichkeit noch keinen Zugang zum Hallenbad hatte, was für uns eine grosse Freiheit bedeutete», berichtet der Club. «So konnten wir den Morgen jeweils mit einer Einheit im Wasser, anschliessend einem Theorieblock in der Halle und darauf einem Krafttraining unter dem Dach der Eisbahn ausnutzen.» Der Tag ging nach der Mittagspause mit einem Schwimmtraining für die Jüngeren und einem Krafttraining für die Älteren weiter.» Danach seien die Kleineren in den wohlverdienten Feierabend entlassen worden und die Grossen nochmals für ein letztes Training ins Wasser gesprungen. Insgesamt verbrachten die Teilnehmer des Lagers 15 Stunden im Wasser und rund 8 Stunden mit Krafttraining. «Es war eine erfolgreiche Woche, in der jeder Schwimmer zwischen 20 und etwas mehr als 30 Kilometer zurücklegte. Unser ganzes Wettkampfteam profitierte enorm von der gemeinsam verbrachten Zeit, die sowohl den Teamgeist als auch die individuellen Leistungen verbesserte.» (zVg)
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NEUENHOF
KULTURWEG LIMMAT Die Neuenhofer Schülerinnen Sofija Stevanovic und Nadja Antic haben das Kunstwerk «Steinskulptur» von Albert Schilling im Rahmen des Wettbewerbs der Kulturwegstiftung neu interpretiert und dieses Bild unter dem Namen «Die gotischen Stützen» davon gemacht.
Freie Plätze in der Der Elternverein Neuenhof bietet rund 89 Spielgruppenplätze in sieben Spielgruppen an. Für das kommende Spielgruppenjahr 2021/2022 hat es noch freie Plätze. ROMI SCHMID
Einmal die Woche spaziert eine kleine, plappernde Truppe in Richtung Waldspielplatz. An diesem Dienstagvormittag sind fünf Kinder mit von der Partie. Nach rund zehn Minuten erreichen sie gemeinsam mit den beiden Leiterinnen der Waldspielgruppe «Wirbelwind» den Spielgruppenplatz am Waldrand von Neuenhof. Dort angekommen, sitzen die Waldspielgruppenkinder erst mal zur Begrüssung aufs Waldsofa. Danach dürfen die Kinder im Wald spielen und sich austoben. Lautes Kinderlachen hallt quer durch den Wald, es wird getanzt, gesungen und geklettert. Die beiden erfahrenen Spielgruppenleiterinnen Sandra Marsicovetere und Sabina Wiederkehr geniessen die Zeit im Wald genauso wie die Kinder selbst. «Die Kinder sollen lernen, die Materialien aus der Natur zu schätzen und spielerisch erfahren, warum der Umwelt Sorge getragen werden muss», sagt Marsicovetere und ergänzt: «Die grössten Schätze der Natur befinden sich vor unserer Haustür.» Wiederkehr fügt hinzu: «Ich war selbst schon immer gerne draussen und mir ist es wichtig, den Kindern zu zeigen, dass man auch mit wenig Spielzeug Spass haben kann.»
Die Neuenhofer Schülerinnen Deborah Edhere und Alba Gargallo haben das Kunstwerk «Grosses Weib» von Rudolf Blättler im Rahmen des Wettbewerbs der Kulturwegstiftung neu interpretiert und dieses Bild unter dem Namen «Superwoman» davon gemacht. Der Kulturweg Limmat wurde von der Stadt Baden sowie von den Gemeinden Wettingen und Neuenhof anlässlich des 700. Geburtstag der Schweizerischen Eidgenossenschaft entlang der Limmat realisiert. Knapp 30 Freiluftskulpturen sind auf beiden Flussuferseiten ausgestellt. Die Stiftung Kulturweg kümmert sich um die Vermittlung der ausgestellten Werke. Sie lancierte den Gestaltungswettbewerb «Reaktionen». Schülerinnen und Schüler haben die Werke neu interpretiert und auf Fotos und Videos festgehalten. In der Limmatwelle werden die Bilder in loser Folge abgedruckt. Infos und Standort des Kulturwegs unter www.kulturweg-limmat.ch. Die Redaktion
Kinder ab drei Jahren In der Waldspielgruppe «Wirbelwind» werden Kinder ab drei Jahren betreut und gefördert. Neben der Waldspielgruppe bietet der Elternverein Neuenhof in zwei Doppelund vier Einzelgruppen die Innenspielgruppe «Wunderchischte» für Kinder ab zweieinhalb Jahren in einer Wohnung im Schulareal an. Dazu gehört ein eingezäunter Garten mit einem Spielturm. «In der Spielgruppe haben die Kinder die Möglichkeit, erstmals ausserfamiliäre Erfahrungen zu machen. Sie lernen, sich durchzusetzen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Den Eltern wiederum ermöglicht die Spielgruppe ein bisschen Freiraum
Malen, Basteln, Spielen: In der Spielgruppe im Alltag», erklärt Coni Gianola, Präsidentin Elternverein Neuenhof, und ergänzt: «Die Selbstständigkeit und das Selbstvertrauen der Kinder wird spielerisch gestärkt. Zudem erhalten fremdsprachige Kinder die Gelegenheit, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern.» Betreut werden die Kinder in der Spielgruppe «Wunderchischte» von drei ausgebildeten und langjährigen Leiterinnen und einer Praktikantin. Gianola erklärt: «Bei uns werden die Kinder liebevoll betreut, gefördert und begleitet. Die Spielgruppe ist die ideale Vorbereitung für den Kindergarten.» Wenig Anmeldungen Trotz geburtenstarker Jahrgänge und einem breit gefächerten Angebot gibt es fürs Spielgruppenjahr 2021/22 noch viele freie Plätze. «Normalerweise sind die Spielgruppenplätze um diese Jahreszeit schon vergeben. Dieses Jahr kommen die Anmeldungen jedoch nur schleppend herein.» Wie lässt sich das erklären? Etwa mit der Harmonisierung der Volksschulen, mit der im Aargau seit 2019 der 31. Juli und nicht mehr der 30. April als Stichtag für den Schuleintritt gilt? «Den Wechsel des Stichdatums haben wir in der Spielgruppe kaum gespürt»,
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Spielgruppe
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AUS DEM GEMEINDERAT
Auswirkungen auf die Gemeindeverwaltung und deren Dienstleistungen ab 26. März Die Anpassungen der Covid-Massnahmen des Bundesrates vom 14. April haben Änderungen auf die Gemeindeverwaltung und deren Dienstleistung zur Folge. Die Schalter der Gemeindeverwaltung werden nach den Frühlingsferien, ab Montag, 26. April, 8 Uhr, unter Berücksichtigung der entsprechenden Verhaltens-, Hygiene- sowie Schutzmassnahmen (Plexiglas, Maskentragepflicht usw.) wieder teilgeöffnet. Ab diesem Zeitpunkt erhalten die Kunden Einlass in das ganze Gemeindehaus. Das prioritäre und oberste Ziel ist nach wie vor die Gesundheit und der Schutz aller Mitarbeitenden und der Bevölkerung. Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung sehen ab diesem Zeitpunkt wie folgt aus: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18 Uhr; Dienstag, Mittwoch und Donnerstag, 8– 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen; Freitag, 7.30 Uhr durchgehend bis 14.30 Uhr. Die reduzierten Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung sind ebenfalls auf der Webseite zu finden. Selbstverständlich ist – unter vor«Wunderchischte» sammeln Kinder ab 2,5 Jahren neue Erfahrungen. Romi Schmid gängiger Kontaktnahme – auch während der eingeschränkten Öffnungszeiten jederzeit eine individuelle Terminvereinbarung möglich. Die Bevölkerung wird jedoch weiterhin gebeten, den persönlichen Kontakt mit der Gemeindeverwaltung auf ein Minimum zu beschränken und Anliegen hauptsächlich via Telefon, E-Mail oder per Post abzuwickeln. Für Abgaben von Unterlagen (zum Beispiel Steuererklärungen, Einbürgerungsgesuche usw.) ist der Briefkasten beim Haupteingang zu benützen. Wird die Gemeindeverwaltung betreten, ist man ersucht, sich an die entsprechenden Verhaltens- und Hygiene- sowie Schutzmassnahmen der Gemeinde Neuenhof zu halten. Vermietung der Räumlichkeiten der Gemeinde Neuenhof – ab 26. April SämtZur Spielgruppe «Wunderchischte» ge- In der Waldspielgruppe «Wirbelwind» liche Räumlichkeiten der Gemeinde hört ein grosser Garten mit Kletterturm. können sich die Kleinen austoben. Neuenhof (Aula, Peterskeller, Waldhaus, Spycher, usw.) können – unter sagt Gianola. Wohl aber die Auswir- bedauerlich. Hoffentlich melden kungen der Corona-Pandemie. Die noch einige Eltern ihre Kinder fürs Präsidentin des Elternvereins Neu- nächste Schuljahr an», sagt Gianola. LESERBRIEF enhof erklärt: «Möglicherweise mel- Weitere Schliessungen könnten den viele Eltern ihre Kinder auf- sonst nicht ausgeschlossen werden. Limmatsteg Ist immer noch Geld im grund der Pandemie und des unAnmeldung und weitere Informatio- Überfluss vorhanden? Wie viele Übergewissen Verlaufs zurzeit nur nen unter www.elternverein-neuenhof.ch gänge für Wanderer und Velofahrer zögerlich an», sagt Gianola. Bereits Dort sind alle Angebote aufgeschaltet. braucht es noch von Wettingen nach eine Spielgruppe musste letztes Jahr Anmeldungen und Anfragen werden Neuenhof ? Es bestehen bereits 6 Überaufgrund zu weniger Anmeldungen unter info@elternverein-neuenhof.ch ent- gänge auf kurzer Distanz: Webermühle mit Liftanschluss, Gwagglibrücke, Holzgeschlossen werden. «Das ist sehr gegengenommen.
Einhaltung der geltenden Schutzbestimmungen – ab dem 26. April (nach den Frühlingsferien) wieder gemietet werden. Sport- und Freizeitanlagen (Innen- als auch Aussenbereiche) – ab 19. April Sämtliche Sport- und Freizeitanlagen wie Tennis- und Fussballplätze, Turnhallen etc. sind ab Montag, 19. April, für alle Alterskategorien wieder geöffnet. Für Wettkämpfe und Gruppentrainings sind die bundesweiten Einschränkungen jederzeit strikte einzuhalten. Der Gemeinderat dankt für die Einhaltung der Bestimmungen und wünscht allen gute Gesundheit. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Baubewilligung erteilt an: Patrick und Carolle von Briel, Hafnerweg 6, Neuenhof, für die Sanierung des Wohnhauses, auf der Parzelle Nr. 3234, Hafnerweg 6, in Neuenhof.
brücke, Brücke Wettingen-Neuenhof, Staumauer und die Autobahnbrücke. Wir werden in Zukunft viele Probleme bewältigen müssen. Solche Luxusprojekte kann man bauen, wenn Geld im Überfluss vorhanden ist. Martin Attiger, Wettingen
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KILLWANGEN/SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT
GEMEINDE KILLWANGEN
Baugesuch Bauherrschaft: Grundeigent.: Bauobjekt: Bauvorhaben:
Shell (Switzerland) AG Baarermatte 6340 Baar do. Bahnhofstrasse 8956 Killwangen (Parz. Nr. 109) Neuerstellung gewerbliches Kälteaggregat auf Dach
Das Baugesuch liegt vom 22. April 2021 bis 24. Mai 2021 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
Der Gemeinderat hat Baubewilligungen erteilt an Irhan Bedzeti, Buechbühlstr. 15a, Killwangen, Aussenpool mit Umgebungsanpassungen (nachträgliches Baugesuch), Buechbühlstr. 15a; Felix und Marianne Schaufelberger, Dorfstr. 6, Killwangen, Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Lindenweg 6; Isuf und Bujar Mehmeti, Brühlhaldenweg 2, Killwangen, Ersatz Stützmauer und Erstellung Balkonerweiterung, Fassadenisolierung und Aussenparkplatz, Brühlhaldenweg 2; Bürki & Moser GmbH, Schwimmbadweg 41, Wettingen, Temporäre Baureklametafel, Sennenbergstrasse-Bollackerweg. INSERATE
GEMEINDE KILLWANGEN Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2022 bis 2025 1. Wahlgang: 26. September 2021 Wahl von – – – – – –
5 Mitgliedern des Gemeinderates, des Gemeindeammanns und des Vizeammanns 3 Mitglieder der Finanzkommission 3 Mitglieder der Steuerkommission 1 Ersatzmitglied der Steuerkommission 3 Mitglieder des Wahlbüros 2 Ersatzmitglieder des Wahlbüros
2. Wahlgang: 28. November 2021 Dieser Termin wird eingesetzt, wenn im ersten Wahlgang nicht alle Behörden und Kommissionen vollständig besetzt werden können. Anmeldeverfahren Für die Wahl in die genannten Behörden und Kommissionen kann jede in Killwangen stimmberechtigte Person vorgeschlagen werden (§ 30 des Gesetzes über die politischen Rechte, GPR). Als Gemeindeammann oder Vizeammann kann eine Person nur vorgeschlagen werden, wenn sie gleichzeitig als Gemeinderat/Gemeinderätin vorgeschlagen wird (§ 27a GPR). Wahlvorschläge sind gemäss § 29a GPR und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Killwangen zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens Freitag, 13. August 2021, 12.00 Uhr (44. Tag vor dem Wahltag), einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen oder unter www.killwangen.ch heruntergeladen werden. Werden bis zum 44. Vortag nicht mehr wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht und damit eine Urnenwahl erwirkt werden kann. Werden innert dieser Nachmeldefrist keine weiteren Kandidatinnen oder Kandidaten angemeldet, findet eine stille Wahl statt. Diese Regelung gilt nicht für die Erneuerungswahl des Gemeinderates inkl. Gemeindeammann und Vizeammann. Hierfür muss in jedem Fall eine Urnenwahl durchgeführt werden.
Auf dem Waldlehrpfa Sowohl in Killwangen wie auch in Spreitenbach gibt es einen Waldlehrpfad. Unterwegs mit dem Forstwart-Lernenden Leandro Righetti, der für den Unterhalt in Spreitenbach sorgt. MELANIE BÄR
«Die Birke ist ein Pionierbaum, sehr genügsam und bis zur arktischen Baumgrenze verbreitet», steht auf dem Schild, das am Ufer des Franzosenweihers auf einem Holzpfahl angebracht ist. 44 solcher Informationstafeln stehen auf dem 2,7 Kilometer langen Waldlehrpfad, der beim Waldeingang bei der Spreitenbacher Rütilochstrasse beginnt und beim Franzosenweiher endet. Nicht nur über den Namen des Baums oder Strauchs wird informiert, sondern auch über dessen Verwendung: «Die Rinde wird für Gefässe, Kleidung, Schuhe und zur Abdichtung von Rasendächern verwendet. Aus den Birkenblättern wird Tee gemacht, der blutreinigend und harntreibend wirkt. Der Saft wird schliesslich als Haar- und Hautpflegemittel verwendet.» Hinter dem Informationsschild sollte die beschriebene Hänge-Birke stehen, damit die Spaziergänger sich in der Natur ein Bild davon machen können. Doch dort ist nur ihr abgebrochener Wurzelstock zu sehen. Der starke Schneefall hat im Winter den Rest des Baumes abgeknickt. «Manchmal habe ich Glück und finde den gleichen Baum in der Nähe,
Forstwart-Lernender Leandro Righetti entfern sodass ich nur das Schild umplatzieren muss», sagt Leandro Righetti. Vom Tiefbauzeichner zum Forstwart-Lernenden Der 22-Jährige ist Forstwart-Lernender im Forstrevier Heitersberg und für den Waldlehrpfad verantwortlich. Nicht immer steht wie bei der Birke die gleiche Baumart in unmit-
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Weiterführende Informationen sind dem GPR, der zugehörigen Verordnung und dem Unvereinbarkeitsgesetz zu entnehmen. Die Gemeindekanzlei steht bei Fragen gerne zur Verfügung.
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GEMEINDERAT KILLWANGEN
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ad Natur entdecken Waldlehrpfad Killwangen 2,5 Kilometer lang, Start beim Waldeingang im Oberdorf, das Bild zeigt die Abzweigung der Rütenenstrasse, kurz nach dem Start. Unterhalt des Waldlehrpfads eine schöne Abwechslung. Stolz zeigt er auf die 12 Baumstämme, die er an die Wand des Schnitzelschopfs gehängt hat. Zusammen mit den Abbildungen der Knospe und des Blatts lernen die Spaziergänger so die Merkmale der Bäume kennen. «Anhand dieser Eigenschaften kann man sie unterscheiden», sagt der junge Mann, der in Zufikon wohnt.
nt vor dem Franzosenweiher eine Informationstafel des Waldlehrpfads. telbarer Nähe. «Manchmal steht der Baum auch am falschen Standort und wächst deshalb nicht. Dann pflanze ich an einem anderen Ort einen neuen Baum.» Im Moment ist er allerdings froh, wenn er nicht zu viel ändern muss. Vor sechs Wochen hat er sich beim Biken den Oberschenkel gebrochen und ist noch nicht voll einsatzfähig.
Melanie Bär
Trotzdem ist er froh, dass er zumindest ein paar Stunden im Wald verbringen kann. «Mir gefällt die Arbeit in der Natur.» Das ist auch der Grund, weshalb er nach seinem Lehrabschluss als Tiefbauzeichner und dem Erwerb der Berufsmatur jetzt noch eine zweite Lehre als Forstwart macht. Neben dem Holzen und der Waldpflege sei der
Auch in Killwangen gibt es einen Waldlehrpfad Seit Anfang 2000 bilden die Gemeinden Spreitenbach, Killwangen und Oberrohrdorf-Staretschwil das Forstrevier Heitersberg, das deren Waldflächen bewirtschaftet. Im September 2003 kamen die Gemeinden Bellikon und Remetschwil dazu. Seit August im letzten Jahr gibt es auch in Killwangen einen Waldlehrpfad. Initiiert haben ihn die beiden Killwangener Ortsbürger Markus Regensburger und Felix Schaufelberger. Im Gegensatz zum über 40 Jahre alten Spreitenbacher Waldlehrpfad stehen auf den Tafeln ausser dem Namen des Baums keine weiteren Informationen darauf.
Waldlehrpfad Spreitenbach Start beim Waldeingang Lütilochstrasse. «Heute kann man sich die Infos über eine App holen», begründet Regensberger. Was die Pfade gleich haben: Beide führen an Feuerstellen vorbei. Hilfe beim Baumerkennen braucht Leandro Righetti mittlerweile keine mehr. Er freut sich jedoch, wenn er dazu beitragen kann, dass sich auch andere für den Wald interessieren und auf dem Waldlehrpfad ihre Kenntnisse erweitern können.
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SPREITENBACH/WÜRENLOS
ABSAGEN Spitex Killwangen Spreitenbach Die Generalversammlung vom 26. Mai hat der Vorstand aufgrund Corona abgesagt. Wie bereits vergangenes Jahr können die Mitglieder schriftlich abstimmen.
AUS DEM GEMEINDERAT
«Fressbalken» bald
Rücksichtnahme Langsam, aber sicher kommt der Frühling mit wärmeren Temperaturen, die wieder In einer kleinen Ausstelzum Verweilen im Freien einladen. lung in der Umwelt Arena Grillieren oder unter Einhaltung Neophytentag Aufgrund der Corona-EinSpreitenbach präsentiert der COVID-19-Schutzmassnahmen schränkungen sagt die Natur- und Umweltkommission (NUK) Spreitenbach einfach nur mit Freunden etwas die Autobahnraststätte trinken – es wird sicher etwas lauter den Einsatz vom 8. Mai erneut ab. Würenlos ihre Bemühungen werden als in der Winterzeit. Wird dabei auf die Nachbarschaft Rück- in Sachen Nachhaltigkeit. INSERATE sicht genommen, fördert das den Dabei geht es um SchnellGoodwill und das Zusammenleben. ladestationen, LED-BeErfolgt der Grillplausch an einer Feuerstelle im Wald, sind spätere leuchtung und eine PhotoBesucher, Tiere und Umwelt dank- voltaik-Anlage. bar dafür, wenn der Abfall mit nach Bauausschreibungen Hause genommen und dort korrekt BG Nr: 3242 SIBYLLE EGLOFF entsorgt wird. CS Anlagestiftung Real Bauherr: Autos, Lieferwagen und LKWs bahEstate Schweiz, Hallenbad wieder nen sich ihren Weg unter dem längHerr Butruce Andrea, c/o Credit Suisse AG geöffnet Mit lichen Gebäude durch. «Mövenpick» Sihlcity, Kalandergasse 4, Wirkung ab 26. steht in roten Lettern über dem 8045 Zürich April wird das markanten Bauwerk. Die unverBauobjekt: Erweiterung und Hallenbad Sprei- kennbare Raststätte in Würenlos an Umplatzierung Parkplatz, Ersatz Treppenhaus und tenbach wieder der A1, die im Volksmund auch Abbruch Vordach für Besucher ge- «Fressbalken» genannt wird, ist Baustelle: Rotzenbühlstrasse 24/26 öffnet. Dabei wohl jedem, der schon mal mit dem Parzelle: 2642 müssen die CO- Auto in der Schweiz unterwegs war, Zusatzbew.: Keine VID-19-Schutz- bekannt. Seit ihrer Eröffnung 1972 BG Nr: 3185 Bald wieder für Be- m a s s n a h m e n spannt sich die Shopping-Raststätte Bauherr: Aldomo AG, sucher geöffnet. zVg gemäss den Be- über den meistbefahrenen AutoThunerstrasse 22, 3506 Grosshöchstetten s t i m m u n g e n bahnabschnitt des Landes. Bauobjekt: Neubau Tiefgarage, des Bundesamtes für Gesundheit In der Umwelt Arena SpreitenProjektänderung bach, einen Katzensprung vom immer eingehalten werden. Die geBaustelle: Härdlistrasse 14 nauen Öffnungszeiten sind auf eigentlichen Standort entfernt, Parzelle: 3576 www.spreitenbach.ch / Bereich Frei- kann das Miniatur-Modell des Zusatzbew.: Procap Schweizerischer Invaliden-Verband «Fressbalkens» im Massstab 1:100 zeit/Hallenbad ersichtlich. ganz ohne Stau und Verkehrslärm BG Nr: 3244 Baubewilligung ist erteilt worden an betrachtet werden. Die kleine AusBauherr: Visico GmbH, Thomas Oberlin, 7even Living AG, Zug, für Neubau stellung «Die nachhaltige Raststätte In der Luberzen 19, Mehrfamilienhaus, Abstellplätze, in der Schweiz» mit Filmaufnahmen 8902 Urdorf Gartengestaltung mit Sitzplatz, und Plakaten ist seit Anfang März Bauobjekt: Umnutzung Fabrikation, Handel und Service Stützmauer sowie ContainerstandBaustelle: Aspstrasse 8 und Veloabstellplatz, Spycherweg 2. Parzelle: 3636 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Procap Schweizerischer Invaliden-Verband
BG Nr: Bauherr:
3246 Emil Frey AG, Landstrasse 148, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Neues Reklamekonzept Baustelle: Landstrasse 148 / Willestrasse 8 Parzelle: 3273 / 3022 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 26. April 2021 bis 25. Mai 2021 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
«Die Autobahnraststätte
Verkehr mit Gemeindeverwaltung und in Würenlos hat Werken Die Bevölkerung wird angehalten, nach wie vor zur Bekämp- Vorbildcharakter.» fung der Pandemie Sachgeschäfte MARC CHOPARD, UMWELT ARENA mit der Gemeindeverwaltung und den Gemeindewerken ausschliesslich per E-Mail, Briefpost oder Tele- im Spreitenbacher Ausflugsziel vertreten und soll rund drei Jahre lang fon zu klären. dort gastieren. Termine 26. April, 17 Uhr: unentgeltDoch was hat das Wahrzeichen liche Rechtsauskunft, nur telefonisch des Limmattaler Individualverkehrs möglich zwischen 17 und 18 Uhr. Die mit Umwelt und Nachhaltigkeit zu Telefonnummer wechselt jeweils, tun? «Bei der Erneuerung der Rastdaher bitte aktuelle Telefonnummer stätte im Herbst 2019 wurde der auf der Homepage beachten. Fokus bewusst auf das Thema Nachhaltigkeit gesetzt, um ein Teil der Schalteröffnungszeiten der Regional- Mobilität der Zukunft zu werden», polizei an der Poststrasse 13 in Sprei- erklärt Max Chopard, Projektleiter tenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr Ausstellungen und Besucherinforund 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, mation der Umwelt Arena, während 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten ge- eines Rundgangs. Dass das Gebäude schlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; aus den 70er-Jahren nicht nur aufgefrischt, sondern energieeffizienFreitag, 8.30–15 Uhr.
Projektleiter Marc Chopard erklärt Besucher ter gestaltet wurde, freut ihn. «Die Raststätte hat Vorbildcharakter und zeigt, dass es wichtig ist, in die Zukunft und in nachhaltige Lösungen zu investieren. Dies nicht nur bei Neubauten, sondern auch bei älteren Gebäuden.» Zu den konkreten Massnahmen gehört etwa die Umstellung der Beleuchtung auf LED im Innenund Aussenbereich der Raststätte. «Damit konnte die Betreiberin, die Bovida Real Estate AG, eine Stromersparnis von 85 Prozent erzielen», so Chopard. Im Zuge der nachhaltigen Sanierung wurden überdies 20 Schnellladestationen, die sich auf beiden Seiten der Raststätte verteilen, errichtet. Im Modell sind die Parkfelder blau hervorgehoben. «Vielleicht sehen Sie, dass das vorderste gelbe Auto mit ‹Elektro› angeschrieben ist», sagt Chopard und zeigt mit dem Finger auf eines der Fahrzeuge. Er ist von der Idee, aber auch von den liebevollen Details des Mini-«Fressbalkens» begeistert. «Vor 80 Jahren wurde die Schiene elektrifiziert. Es ist höchste Zeit, dass das nun auch auf der Strasse passiert», sagt Chopard. Wenn man für einen Zwischen-
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mit eigenem Solarstrom Das gibt es in anderen Museen in der Region zu sehen
Sven Degenhardt die nachhaltigen Neuerungen der Autobahnraststätte.
20 Schnellladestationen sollen die Elektromobilität fördern. stopp, eine Toilettenpause oder einen Einkaufsbummel anhalte, könne man diese Zeit nutzen, um die Reichweite des Elektrofahrzeugs zu erweitern. Dafür sei die Raststätte der ideale Ort.
Der Bruno Weber Park in Spreitenbach eröffnete Anfang März bereits einen Monat früher als üblich seine Tore, und das mit gleich zwei Neuerungen. Erstens sind die Eintrittspreise gesunken, für Erwachsene beispielsweise um einen Drittel von 18 auf 12 Franken. Zweitens kriegen die Besucherinnen und Besucher des Skulpturenparks des vor knapp zehn Jahren verstorbenen Künstlers Bruno Weber, der dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiern würde, für ihr Geld mehr zu sehen. Zum ersten Mal seit vielen Jahren steht der Essraum im Wohnhaus von Witwe Maria Anna Weber wieder offen und kann besichtigt werden. Die Galerie im Gluri-Suter-Huus in Wettingen ist derzeit für den Umbau zu den Ausstellungen von Simone Holliger und Markus Weggenmann geschlossen. Ab Sonntag, 9. Mai, um 11 Uhr sind die grossformatigen Skulpturen aus bemaltem Papier von Holliger und die Malereien von Weggenmann zu
sehen. Am Eröffnungstag sind die beiden Kunstschaffenden von 13 bis 15 Uhr anwesend und können Interessierten Auskunft zu ihren Werken geben. Ab dem 9. Mai erwartet Besucherinnen und Besucher des Eduard Spörri Museums in Wettingen ebenso Neues. Gleich zwei Ausstellungen gibt es zu besichtigen. «Freidimensional ’21» zeigt kleinformatige Skulpturen von sieben Schweizer Kunstschaffenden. «Stille Früchte – laute Formen» präsentiert unter anderem eine raumfüllende Installation des Aargauer Künstlerduos Philipp Hänger und Marc Hartmann. Die beiden Eröffnungstage am Muttertag des Eduard Spörri Museums und des Gluri-Suter-Huus finden in Kooperation mit dem Atelier Walter Huser in Wettingen und dem Historischen Museum Baden statt. Auch diese beiden Museen sind an diesem Tag zugänglich. (sib)
nen mit Schweizer Ökostrom betrieben. Bald will die Raststätte selber Energie produzieren. «Geplant ist, dass demnächst eine PhotovoltaikAnlage auf dem Dach der Raststätte gebaut wird», sagt Chopard. Das Gesuch dazu sei im Dezember 2020 bei der Gemeinde Würenlos eingereicht worden. Das Vorhaben bedeutet in Zahlen: 230 Solarpanels auf einer Fläche von rund 436 Quadratmetern. Zum Vergleich: Damit kann der jährliche Strombedarf von 26 Haushalten gedeckt werden. Mit der Energie vom Dach soll der «Fressbalken» sich übers ganze Jahr hinaus selbst mit Strom versorgen und auch einen Teil der Schnellladestationen damit speisen können. Gerechnet wird, dass damit 48 Tonnen Co2 pro Jahr eingespart werden können. Die Bovida Real Estate AG freut sich, dass sie den Besucherinnen und Besuchern der Umwelt Arena ihre Bemühungen in Sachen Nachhaltigkeit in Form dieser Ausstellung präsentieren kann. «Normalerweise wird eine Autobahnraststätte nicht mit dem Thema Nachhaltigkeit assoziiert. Wir wollen zeigen, dass durch Investitionen in die Infrastruktur ein umweltschonender
Betrieb möglich ist und wir damit einen Beitrag zur klimafreundlichen Zukunft der Schweiz leisten», sagt Carmen Hodel von der Bovida Real Estate AG. Auch seitens Umwelt Arena ist man froh, dass man das Engagement unterstützen kann. «Das auch, weil wir die gleiche Philosophie haben und Besuchern ebenso insgesamt 16 Parkplätze mit Elektro-Ladestationen bieten», sagt Chopard. Die Ausstellung findet bei Besucher Sven Degenhardt aus Romanshorn Gefallen. «Es bietet sich an, auf dem Raststätten-Dach, das stets von der Sonne beschienen wird, eine Solaranlage zu erstellen», sagt der Familienvater. Er sei davon ausgegangen, dass die Raststätte über ein nachhaltiges Konzept mit Schnellladestationen für die Elektromobilität verfüge. «Ich habe eine gewisse Erwartungshaltung, dass solche Angebote in Zeiten des Klimawandels vorhanden sein müssen», sagt Degenhardt. Er selbst spielt mit dem Gedanken, eine Photovoltaik-Anlage auf dem Eigenheimdach zu installieren. «Ich wollte mich in der Umwelt Arena etwas darüber informieren und auch meinen Kindern das Thema Nachhaltigkeit näherbringen.»
Sibylle Egloff
Sibylle Egloff
230 Solarpanels sollen auf dem Dach installiert werden Die Anlage macht die Würenloser Raststätte zum schweizweit grössten Standort von Elektroladestationen. Derzeit werden die 20 Statio-
Baugesuchspublikation
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Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056/436 87 50) möglich Baugesuch Nr.: 202130 Bauherrschaft: Senn Consuelo Oberwiesenweg 26 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe und Aufdach-Photovoltaikanlage Lage: Parzelle 4471 (Plan 62), Oberwiesenweg 26 Zone: Dorfzone D Baugesuch Nr.: 202131 Bauherrschaft: Kölla Zuidema Elisabeth und Zuidema Pieter Oberwiesenweg 28 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe und Aufdach-Photovoltaikanlage Lage: Parzelle 4472 (Plan 62), Oberwiesenweg 28 Zone: Dorfzone D Baugesuch Nr.: 202133 Bauherrschaft: Brunner-Bolliger Felix und Sabine Ländliweg 26 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 3730 (Plan 70), Ländliweg 26 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 23. April bis 25. Mai 2021 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT
Vorhaben Aushubdeponie «Steindler» auf unbestimmte Zeit sistiert Aufgrund der deutlichen Ablehnung, die sich im kantonalen Mitwirkungsverfahren gegen die vorgesehene Aushubdeponie «Steindler» zeigte, hat der Gemeinderat Würenlos am 12. April entschieden, den Antrag auf Richtplananpassung auf unbestimmte Zeit zu sistieren. Der Betreibergesellschaft Dereba AG wird – auf ihr Ersuchen hin – die Möglichkeit einer Mediation eingeräumt. Der Gemeinderat respektiert damit einerseits die Anliegen der Gegner und er gewährt der Gesuchstellerin andererseits nochmals eine Chance, das Vorhaben zu verbessern. Die Regionale Planungsgruppe Baden Regio und der Gemeinderat Würenlos hatten dem Kanton Mitte 2018 beantragt, dass der Standort «Steindler» im kantonalen Richtplan als Standort für eine regionale Aushubdeponie festgelegt wird. Vorgesehen ist die Ablagerung von sauberem Aushubmaterial. Von September bis Dezember 2020 führte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau das Mitwirkungsverfahren zur Richtplananpassung durch. Insgesamt wurden beachtliche 3161 Eingaben gemacht. Nur gerade 13 äussern sich zustimmend. Ablehnend haben sich unter anderen 1159 Personen aus dem Kanton Aargau (hauptsächlich Würenlos) und 1904 aus dem Kanton Zürich (hauptsächlich Otelfingen) geäussert. Hauptkritikpunkte sind u. a., dass die Standortevaluation nicht vollständig offengelegt worden und der regionale Bedarf an Deponievolumen nicht gegeben sei, dass sich INSERATE
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die geplante Deponie nicht harmonisch in die Landschaft eingliedern lasse, dass Mehrverkehr auf der Furttalstrasse entstehen könne und dass der Deponieperimeter zu nahe am Siedlungsgebiet von Otelfingen liege. Die starke Ablehnung hat den Gemeinderat dazu bewogen, die Situation neu zu beurteilen. Aus einem rein ökologischen Standpunkt heraus erachtet es der Gemeinderat nach wie vor als sinnvoll, wenn sauberer Aushub aus der Region auch in der Region abgelagert wird und damit lange Lastwagenfahrten vermieden werden. Es macht aber keinen Sinn, das Verfahren für den Standort «Steindler» in der heute geplanten Form weiterzuführen. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass die erforderliche Zonenplanänderung von der Gemeindeversammlung abgelehnt würde. Deshalb hat der Gemeinderat seinen Antrag auf Richtplananpassung bis auf weiteres sistiert. Der Dereba AG wird es überlassen, eine Mediation durchzuführen, um mit allen relevanten Beteiligten, namentlich auch mit der heutigen Gegnerschaft des Vorhabens, eine konsensfähige Lösung herbeizuführen. Gelingt es der Dereba AG, die Kritiker des Standorts «Steindler» zu einem Mediationsverfahren zu bewegen, um so ihre Anliegen abzuholen und in der Folge das Vorhaben derart anzupassen, dass es mehrheitsfähig ist, dann ist für den Gemeinderat eine Fortsetzung des Verfahrens denkbar. Andernfalls würde er endgültig gegen das Vorhaben entscheiden. Eine Alternative zum Standort «Steindler» wäre für den Gemeinderat nach wie vor das bereits früher thematisierte Gebiet «Gchütt». Allerdings müsste der Kanton dazu das Lägernschutzdekret anpassen. Erfolgreiche Weiterbildung Ramona De Martin, Mitarbeiterin der Gemeindekanzlei, und Alexandra Indermühle, Mitarbeiterin des Gemeindesteueramtes, haben den Zertifikatslehrgang Öffentliches Gemeinwesen Grundlagen absolviert und erfolgreich abgeschlossen. Sie durften am Zertifikatsanlass vom 8. April das Certificate of Advanced Studies FHNW «Öffentliches Gemeinwesen Grundlagen» entgegennehmen. Gemeinderat und Personal gratulieren den beiden herzlich zu diesem Erfolg.
Projekt Der Gemeinderat legt bei der Realisierung der Aushubdeponie «Steindler» einen Marschhalt ein. Nun wird ein Mediationsverfahren eingeleitet. MELANIE BÄR
Würenlos zieht die Notbremse und stoppt die Weiterarbeit im Projekt Deponie «Steindler». Damit das Vorhaben zustande kommen könnte, wäre eine Anpassung des kantonalen Richtplans und später auch eine Zonenplanänderung nötig. Diese müssen von der Gemeindeversammlung genehmigt werden. Dies, weil sich das Gebiet der geplanten Deponie in der Landwirtschaftszone befindet und in eine Spezialzone umgeändert werden müsste. Nach der Zonenplanänderung hätte auch gegen die Baubewilligung Einspruch erhoben werden können. Aufgrund der grossen Kritik im Rahmen des Mitwirkungsverfahrens erachtet der Würenloser Gemeinderat das Vorhaben als nicht mehrheitsfähig (siehe nebenstehende Gemeinderatsnachrichten, Anm. der Red.). Tatsächlich sprechen die Zahlen des von Mitte September bis Dezember 2020 durchgeführten Mitwirkungsverfahrens für sich: Über 3000 Eingaben aus der Bevölkerung gingen ein. Nur gerade 13 davon waren positiv. Der Würenloser Gemeinderat entschied deshalb vergangene Woche, den Antrag auf Richtplananpassung auf unbestimmte Zeit zu sistieren. Nach wie vor sieht er als Alternative den Standort «Gchütt». Mediation soll verhärtete Fronten erweichen Die potenzielle Betreiberin der Aushubdeponie, die Dereba AG, will nun eine Mediation einberufen und mit den Gegnern der Deponie das Gespräch suchen. Der Verwaltungsratspräsident der AG, Urs Meier von der Eduard Meier AG in Wettingen, rechnet trotz der vielen negativen Eingaben mit guten Chancen, so eine konsensfähige Lösung zu finden. Meier sagt auf Anfrage, dass sie bereit wären, Kompromisse einzugehen. Sollte ein mehrheitsfähiges Vorhaben draus resultieren, wäre auch für den Gemeinderat eine Fortset-
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Deponie «Steindler» wird gestoppt
Deponie «Steindler» Ursprünglich war geplant, 1,6 Millionen Kubikmeter unverschmutzten Aushub auf 17 Hektaren abzulagern. zung des Verfahrens denkbar. Andernfalls würde er endgültig gegen das Vorhaben entscheiden, schreibt der Gemeinderat in nebenstehender Mitteilung weiter. Auch der Verband Baden Regio, der sich bei der Suche von Aushubdeponieplätzen einsetzt, begrüsst das Mediationsverfahren. Verbandspräsident Roland Kuster: «Ich finde es gut, wenn die Projektentwickler und Gegner aufeinander zugehen, zusammensitzen und einander zuhören.» Die ersten Planungen wurden vor neun Jahren gemacht Der Blick in die Vergangenheit zeigt: Bereits im Jahr 2012 schlossen sich sechs im Aushubgeschäft in der Region tätige Firmen zusammen. Dies, nachdem der Kanton sie über den immer knapper werdenden Platz in den Kiesgruben informiert hatte. Zu den beteiligten Firmen gehören auch die beiden im LimmatwelleGebiet tätigen Unternehmen Tägerhard Kies AG Wettingen und Viktor Weber AG aus Spreitenbach. Die sechs Unternehmen gründeten vor knapp neun Jahren die Dereba AG. Ihr Ziel: Geeignete Standorte für
Aushubdeponien zu finden, diese zu planen, zu erwerben und zu betreiben. Die AG übernimmt auch die Koordination mit öffentlichen Ämtern und Institutionen. Bildung von Arbeitsgruppen mit Planungsverbänden Weil die regionale Aushubentsorgung von öffentlichem Interesse ist, bildete sich im 2013 eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus dem Planungsverband Baden Regio, der Fachstelle des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau sowie der Dereba AG. Auf der Suche nach einem geeigneten Standort östlich des Bareggtunnels prüften sie das Gebiet «Steindler/Teuermoos» in Würenlos, das an der Furttalstrasse, an der Grenze zu Zürich, liegt. Genauso wie die ebenfalls auf Würenloser Boden gelegenen Gebiete «Gchütt» und «Pfaffebüel». Der Würenloser Gemeinderat als Vertreter der betroffenen Standortgemeinde wurden im 2015, sowie die betroffenen Grundeigentümer etwas später, von der Arbeitsgruppe darüber informiert. Aufgrund der Vertraulichkeit des laufenden Verfahrens wurde die breite Öffentlichkeit hin-
gegen nicht involviert. Eine Kehrtwende machte drei Jahre später die Fachstelle des Kantons Aargau: Sie definierte den Standort «Gchütt» als ungeeignet, weil er in der Lägernschutzzone liegt. Daraufhin wurde nur noch der Standort «Steindler/Teuermoos» weiterverfolgt. Behörden waren nicht alle gleicher Meinung Im 2019 äusserten sich die vom Projekt betroffenen Behörden dazu. Während sich der Kanton Aargau, der Verband Baden Regio und die Gemeinde Würenlos für den Standort «Steindler» aussprachen, wurde er vom Kanton Zürich, der Planungsgruppe Furttal und der Gemeinde Otelfingen kritisiert. Insbesondere der Mehrverkehr und der Eingriff in die Landschaft gefielen ihnen nicht. Daraufhin wurde die Deponie um 12 Prozent verkleinert. Der Kanton Zürich zeigte sich versöhnlich. Otelfingens Gemeindepräsidentin kritisiert hingegen nach wie vor die Landschaftsverträglichkeit, den Mehrverkehr und die mangelnde Kommunikation. Auch in der Bevölkerung begann sich Widerstand zu regen. Es wur-
Archiv
de eine IG «Nein zur Aushubdeponie Steindler/Teuermoos» gebildet. Im November 2020 stellte sie mit roten Ballonen die Grösse der Deponie auf dem geplanten Gelände dar. Die IG stört sich an der Höhe des Aushubbergs, die nicht in die Natur eingepasst sei. Als Alternative schlug sie vor, die umliegenden, bereits bestehenden Kiesgruben zu füllen. Noch im November sahen sie als weitere Option den Standort im Gebiet Lugibach. «Mittlerweile sehen wir aber überhaupt keinen Bedarf mehr für überirdischen Deponieplatz im Kanton Aargau», sagt Roger Moser von der IG. Entsprechend begrüsse die IG sehr, dass der Gemeinderat eine Kehrtwende mache. Mitwirkungsverfahren verdeutlicht kritische Haltung der Bevölkerung Ganz anders schätzen das die Initianten ein: Gemäss einem im Juni 2020 veröffentlichten Planungsbericht der Region Baden-Brugg ist nur noch kurzfristig genügend Auffüllvolumen für unverschmutztes Aushubmaterial vorhanden. Ab dem Jahr 2025 seien zusätzliche Standorte für Ablagerungsmöglichkeiten in Baden-Brugg erforderlich.
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WÜRENLOS
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Brandstiftung in Pferdeanlage?
VERMISCHTES
Der Brand in der Würenloser Pferdeanlage letzte Woche wurde womöglich absichtlich gelegt. Wurde geehrt: Kurt Sollberger.
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Dienst-Jubiläum Am 13. April durfte Kurt Sollberger sein 40-Jahr-Jubiläum bei der Firma Felix Brunner, Sanitär-Installationen in Würenlos, feiern. Nach einer kurzen Laudatio durch Adrian Brunner (im Namen von Felix Brunner) wurde Kurt Sollberger mit einem Präsent und einem feinen Apéro herzlichst für die Jahre der Treue geehrt und verdankt. Sichtlich erfreut stiess er sodann mit Chef und Belegschaft auf sein Jubiläum an. Besonders erfreulich: Die Firma Felix Brunner darf weiterhin auf die Dienste von Kurt Sollberger zählen.
Beim Brandfall in der Würenloser Pferdeanlage am 12. April hat mittlerweile die Kriminalpolizei der Kantonspolizei die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Eine technische Ursache könne beim Brand im Strohlager ausgeschlossen werden. Darum stünden entweder Brandstiftung oder «eine fahrlässige Verursachung» des Feuers im Vordergrund, heisst es in einer Mitteilung der Kantonspolizei. Sie sucht nach Zeugen, die allenfalls verdächtige Beobachtungen gemacht hätten, heisst es weiter. Beim Brand vom Montag letzter Woche entstand ein grosser Sachschaden. Die 32 in der Anlage untergestellten Pferde konnten
FRÜHLINGSFOTO
Feuersbrunst in einem Strohlager im Bereich der Reithalle. durch die Regionalpolizei, Kantonspolizei sowie Ersthelfer unversehrt auf die Weide gebracht werden. Die Feuerwehr Würenlos ist mit einem Grossaufgebot ausgerückt
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und hatte gar eine Nachalarmierung der Feuerwehr SpreitenbachKillwangen verlangt. Für eine Stellungnahme der Pferdeanlage zum Brand war vor Redaktionsschluss niemand erreichbar. (LiWe)
Ferienspass für Würenloser Kinder Unter Einhaltung der geltenden BAG-Schutzmassnahmen hat die Elternmitwirkung Würenlos ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für die Würenloser Kinder zusammengestellt. Am Samstag, 10. April, fand erstmals ein FotoOrientierungslauf statt.
Fotografin Gaby Kost war am Limmatufer zwischen Wettingen und Würenlos unterwegs und hat dabei ein Blesshuhn beobachtet, wie es auf seinem Nest sitzt. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Ausgerüstet mit Antwortblatt, Smartphone und einem Snack für unterwegs machten sich rund 15 Kindergruppen und Familien bei optimalen Wetterbedingungen auf die Suche nach den Bildhinweisen. Voller Tatendrang und motiviert marschierten sie auf dem rund anderthalbstündigen Spaziergang von Posten zu Posten. Der Weg führte vom Schulhausplatz über den Gipf, ins Ländli-Quartier bis ins Zentrum und wieder zurück. Dabei mussten sie zum Teil knifflige Aufgaben lö-
Auf der Suche nach Bildhinweisen.
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sen und ihr Wissen über Würenlos und andere vielfältige Sachgebiete unter Beweis stellen. Nach dem Lauf genoss Gross und Klein eine kleine Stärkung und durfte an der Hauptverlosung – einem reich gefüllten Zmorge-Paket aus Markwalder’s Hoflädeli – teilnehmen. Ein rundum gelungener Anlass, der viel Anklang fand. (zVg)
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WOCHE NR. 16 DONNERSTAG, 22. APRIL 2021
kranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Petre Karmazichev). Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie). Montag, 26. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. April, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 29. April, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.
«MEIN GOTT»
SPREITENBACH
Nicht zu wissen, was man will, macht unzufrieden. Sassen Sie auch schon mal im Restaurant und wussten nicht so genau, ob Sie nun Fondue oder doch lieber die Spareribs nehmen sollen? Umso schöner, wenn man bewusst Ja zu etwas sagen kann. Denn wer immer nur faule Kompromisse eingeht, so glaube ich, wird auf Dauer nicht glücklich. Ein beherztes Ja hingegen schenkt Freude. Klar ist aber auch, dass mein heutiges Ja mir morgen nicht mehr sinnvoll erscheinen kann. Wenn ich mich fürs Käsefondue entscheide, in der Nacht aber von furchtbaren Bauchschmerzen heimgesucht werde, bereue ich meine Entscheidung. Im Nachhinein ist es dann leicht zu sagen «Hätte ich mal besser …». Bei einem Käsefondue mag das Reuegefühl schnell wieder verfliegen. Was aber, wenn nach 20 Jahren die Ehe auseinandergeht? Niemand kann in die Zukunft sehen, und Garantien gibt es im Leben nicht. Trotzdem beglückwünsche ich alle, die ein beherztes Ja wagen – zu einem anderen Menschen, zu sich selbst oder zu sonst etwas, denn das ist Mut zum Leben! Es ist das Wagnis, die Türklinke des Notausgangs loszulassen und faule Kompromisse auf den Kompost zu bringen. Ich selbst entscheide mich mit dem Ausbildungsende für ein Ja zum dauerhaften Dienst im Bistum Basel. Lange habe ich mit mir gerungen, denn für «meine» Kirche einzustehen, ist nicht selten eine Herausforderung. Aber es ist wie mit einer Ehe: Ich schätze und liebe die guten Seiten der Beziehung, die mir Halt geben und die mich wachsen lassen. Es gibt aber auch die schlechten Seiten, die genauso zur Realität gehören. Beides gibt ein Ganzes. Mein beherztes Ja und mein Versprechen, mein Bestes zu geben, stehen und ich weiss mich von Gott getragen. Das macht mich froh!
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 23. April, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka); 19.30 Uhr, Anbetung. Samstag, 24. April, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Zacharie Wasuka). Dreissigster für Dan Birchmeier-Szeto; Jahrzeit für Paul Bernhard und Eliane Schneider sowie für Karl Hermann Haas und Maria Unger. Sonntag, 25. April, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev); 18 Uhr, Santa Messa. Mittwoch, 28. April, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Benjamin Meier). Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag 23. April, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Walter Mäder).
WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 24. April, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Joseph Kalamba. Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier, Mario Stöckli. Montag, 26., bis Freitag, 30. April, jeweils 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 29. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 23. April, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Joseph Kalamba); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 13.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 28. April, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Donnerstag, 29. April, 19.30 Uhr,
Rosenkranzgebet mit Eucharistiefeier in kroatischer Sprache in der Kirche. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Joseph Kalamba). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.
NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 24. April, 17 Uhr, Rosen-
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KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 23. April, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 25. April, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 24. April, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Mario Stöckli). Mittwoch, 28. April, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Hans Maurer). Klosterkirche Fahr Sonntag, 25. April, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 27. April, 8 Uhr, Eucharistiefeier.
Christina Wunderlin katholische Pfarreiseelsorgerin i.A. St. Anton und St. Sebastian Wettingen
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AGENDA
WOCHE NR. 16 DONNERSTAG, 22. APRIL 2021
«DAS LETZTE WORT» 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos.
Robin Schwarz, Redaktor Limmatwelle
HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch Robin Schwarz, robin.schwarz@chmedia.ch FREIE MITARBEITER DIESER AUSGABE Sibylle Egloff (sib), Gaby Kost (gk), Romi Schmid (rom)
Etwas für die Hirnwindungen Uta Köbernick tritt in Würenlos auf.
REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch,
Zum Glück ist sie noch nicht fertig
Die Kabarettistin Uta Köbernick tritt in der Alten Kirche Würenlos auf.
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zVg
Die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Liedermacherin Uta Köbernick – die für die Schweiz mit dem Salzburger Stier einen der bedeutendsten Kleinkunstpreise gewonnen hat – kommt nach Würenlos. Seit Herbst konnte sie nicht mehr auf der Bühne stehen, darum werde der Auftritt in Würenlos mit ihrem Programm «Ich bin noch nicht fertig» für sie «beinahe wie eine Premiere sein», schreibt der Kulturkreis Würenlos in der Veranstaltungsankündigung. Die Kabarettistin rege nicht nur zum Nachdenken an – das Nachdenken werde notwendig für das Verständnis ihrer Pointen sein. «Sie
hinterfragt feinsinnig und nimmt Stellung – zugegeben, manchmal mit bewusst erzeugter Verwirrung und überrascht mit dem Schlusspunkt», schreibt der Kulturkreis. Der Auftritt von Köbernick wird am Freitag, 30. April, in der Alten Kirche Würenlos stattfinden. Man sei «sehr glücklich», nach dem Entscheid des Bundesrats die Saison wieder aufnehmen zu können, sagt Roman Würsch vom Kulturkreis Würenlos. Trotzdem würden aufgrund der Corona-Situation die üblichen Sicherheitsmassnahmen getroffen – so wird es nur Einlass für 50 Personen geben (LiWe) Alte Kirche Würenlos, Freitag, 30. April, 20.15 Uhr. Preis: 25/15 Franken (mit Legi). Vorverkauf: www.kulturwuerenlos.ch. Sicherheitskonzept: Maskenpflicht, beschränkt auf 50 Personen, Registrierungspflicht.
Letzte Woche ging ich wegen anhaltender Bauchschmerzen zum Allgemeinmediziner. Ich bin bei einem grossen Ärztezentrum. Zuerst Labor, professionelle Blutentnahme, soweit alles üblich. Dann beginnt der Arzt, mich durch ein Lineal hindurch – wie durch eine Lupe – zu beaugapfeln und mit einem Stift meinen Körper entlangzufahren. «Wissen Sie, die Chinesen können das mit blossen Händen», sagt er bedeutungsschwanger und macht Magierhandbewegungen. Dann beginnt er, etwas von meinem schwachen Chi-Energiefeld, meinem Herzund meinem Sakralchakra zu faseln, ah ja, er merke an meinen Händen, dass ich erschöpft sei, sein Stift schlage aus. Ich bin komplett baff und froh, eine Maske zu tragen, weil ich knapp davor bin, laut loszulachen. Ich fühle mich eigentlich fit, abgesehen von den Bauchschmerzen, natürlich. Schliesslich fragt er mich, ob ich Aspirin zu Hause habe. Das hätten ja «die Indianer erfunden, sonst hätten wir das heute natürlich nicht». Er wedelt mit einer Packung vor meinem Körper rum, um zu testen, ob «das Medikament angibt». Die MPA schaut verdutzt. Er fragt: «Haben Sie noch nie gesehen, wie jemand ein Medikament testet?» Sie weiss nicht so recht. Er meint dann, Kohletabletten würden auch nützen. Damit könne man meine Energieströme aufladen. Die Packung hat allerdings einen Zusatzstoff, das will der Arzt nicht. Sie gibt beim «Test» darum natürlich auch nicht an. Schliesslich zückt er seine Akupunkturnadeln. Auch nach der vierten Nadel bemerke ich, immer noch halb verdutzt, halb amüsiert, keine Verbesserung. Das dauere eine Weile. Aber er habe auf jeden Fall meine Energien umgeleitet. Verdattert, immer noch mit fünf Nadeln in Kopf und Ohren, trotte ich nach Hause. Ich habe immer noch Bauchschmerzen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch