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Donnerstag, 18. Februar 2021 | Nr. 7 | 82. Jahrgang
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GRÜNLIBERALE UND JUNGE GRÜNLIBERALE IN DEN KANTONSRAT
LISTE
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KANTON SOLOTHURN
Nicole Hirt, 1964, Grenchen
Patrick Zberg, 1987, Grenchen
Enrico Colaci, 2002, Grenchen
Nadine Fluri, 1977, Grenchen
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Schluss mit lustig
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An der Fasnacht ist es gewöhnlich am schlimmsten: Die Stadtsolothurner finden dann die Grenchner ganz besonders lustig. Die träfen Sprüche sind aber manchmal alles andere als lustig. Die Grenchnerinnen und Grenchner fühlen sich – auch ausserhalb der närrischen Zeit – nicht immer ernst genommen, auch politisch nicht. Und mancheine oder mancheiner denkt sich: Nun ist Schluss mit lustig. JOSEPH WEIBEL
Ist das lustig? Die fasnächtliche Cliqué der Heiri-Post aus Solothurn hat eine Petition lanciert. Sie fordert darin die Stadt Solothurn auf, dem ihrer Meinung nach desolat gestalteten Postplatz im Westen der Stadt wenigstens einen würdigen Namen zu geben. Ihr Vorschlag wäre: Grenchenplatz. Sehr lustig ist das nicht. Auch zu fasnächtlichen Zeiten. Was denkt sich dabei Solothurns Stadtpräsident Kurt Fluri? «Ausserhalb der Fasnacht erlebe ich keine Attacken gegen Grenchen, weder aus Solothurn noch aus einer anderen Gegend unseres Kantons.» Er habe übrigens durchaus Verständnis, sagt Kurt Fluri, dass Grenchen aufgrund seiner geographischen Lage sich immer wieder in Erinnerung rufe. «Und das zu Recht, denn diese Stadt ist unter allen Titeln wichtig für unseren Kanton.»
stelle für Postauto sowie eine Bushaltestelle für drei Buslinien, unmittelbar daneben, gut abgedeckt. Stimmt. Allerdings, dass die zweitgrösste Stadt im Kanton einen Anspruch erheben muss, auch. Und doch haben wir irgendwie das Gefühl, dass Grenchen das eine oder andere Mal bei Begehren auf taube Ohren stösst oder noch schlimmer: nicht ernst genommen wird. Dem Solothurner Stadtpräsidenten ist keine Reise in die westliche Nachbarstadt zuwider. Ihn verbinden durchaus sehr schöne und positive Erinnerungen und ErlebGefällt den Solothurnern nicht, der Postplatz nisse mit der Uhrenstadt. «Schon als im Westen der Hauptstadt. Lustige Narren Schüler fuhr ich ab und zu mit dem Velo möchten ihn deshalb Grenchenplatz an einem Samstagnachmittag an einen nennen. So was von nicht lustig. Bild: Archiv Fussballmatch im Brühl und an den Uhrencup.» Später habe er mit seinen Kollegen nach dem Match den «RebDas denken wir uns auch und vermis- stock» mit einer Auswahl von 30 Biersen dann wieder diese Wichtigkeit, sorten, oder das «Schirmflicker-Casino», wenn die Kantonsregierung COVID19- eine Spunte an der Löwen-Kreuzung, Impfzentren verteilt. Da ging Grenchen im Visier gehabt. In der Kantizeit habe bekanntlich (bisher) leer aus. Was er viele gleichaltrige Grenchner kenmeint Stadtpräsident Fluri dazu: «Dass nengelernt, mit denen ihn heute noch Grenchen und seine Agglomeration mit freundschaftliche Bande verbinden ihrer grossen Bevölkerung ein Impfzen- würden. trum fordern, kann ich verstehen. Sie Beim Solothurner Stadtpräsidenten möchten ihren Mitmenschen einen sind jedenfalls keine Antipathie-Geoptimalen Service bieten, das ist ihre fühle gegenüber der Stadt Grenchen Aufgabe.» Als Stadtsolothurner wolle er zu spüren. Nach wie vor nicht lustig aber die monierte schlechte Erreichbar- finden wir die Petition des Post-Heiri. keit der Reithalle in Solothurn relativie- Oder doch? Im Gegensatz zur Petition ren. Immerhin sei neben der guten für ein Impfzentrum in Grenchen verStrassenanbindung für den Individual- läuft die digitale Unterschriftensammverkehr auch der öffentliche Verkehr lung recht harzig. Das wiederum finmit einer Bahnhaltestelle, eine Halte- den wir lustig!
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REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 21. Februar 2021 10.00 Gottesdienst zur Eröffnung der Fastenzeit. Pfarrer Peter von Siebenthal. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Freitag, 19. Februar 18.00 Meditative Andacht, Josefskapelle Samstag, 20. Februar 9.00 Rosenkranz, Kirche Sonntag, 21. Februar 10.00 Wortgottesfeier, Kirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch entfällt 11.30 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche 16.00 Lichtblick zur Woche, Niklauskapelle Staad Dienstag, 23. Februar 9.00 Wortgottesdienst, Kirche 19.00 Ökum. Friedensgebet, Josefskapelle Donnerstag, 25. Februar 9.00 Eucharistiefeier, Kirche Die Besucherzahl in Gottesdiensten ist auf 50 Personen beschränkt. Vor Ort werden die Kontaktdaten aufgenommen. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 21. Februar 2021 9.30 Wortgottesdienst, Renata Schreiber und René Meier zum ersten Fastensonntag und zum ehemaligen Kloster Moutier-Grandval, mit Philipp Ackermann, Flöte Für seelsorgerische Dienste, für Informationen und bei Bedarf an Unterstützung wenden Sie sich bitte an das Pfarramt,Tel. 032 652 63 33. Wir entbieten Ihnen unsere besten Wünsche für Gesundheit und Wohlergehen. EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag 19.00 Gottesdienst Information und Livestream auf www.emk-grenchen.ch
KANTON SOLOTHURN
wieder Komitee Remo Bill in den Kantonsrat Claude Barbey Präsident Visarte Solothurn, Biel • Baumeisterverband des Kantons Solothurn Solothurn • Ueli Blaser Dipl. Architekt FH, Solothurn • Michael Benker Direktor Höhere Fachschule für Technik Mittelland hftm, Grenchen • Fabian Borner Dipl. Architekt FH, Solothurn • Bruno Breiter Typograf, Langendorf • Anna Bürkli Kunsthistorikerin, Rüttenen • Heini Bürkli Kunstschaffender, Rüttenen • Renato Delfini Präsident Spitex Grenchen, Grenchen • Pius Flury Dipl. Architekt ETH/SIA, Solothurn • Dr. Armand Fürst Dipl. Bauingenieur ETH/SIA, Wolfwil • Sonya Friedrich Kunstschaffende, Solothurn • Daniele Grambone Präsident Architekturforum Solothurn, Architekt MSc ETH, Solothurn • Philipp Hadorn Alt Nationalrat & Gewerkschafter, Gerlafingen • Dr. Patrick Henseler Präsident OLG Biberist SO, Dipl. Masch.-Ing. ETH, Hubersdorf • Daniel Hirt Präsident Unia Kanton Solothurn, Grenchen • Ronald Huber Dipl. Architekt FH/SIA, Solothurn • Angela Kummer Präsidentin SP Grenchen, Historikerin, Grenchen • Marc Lippuner Mikrotechnikingenieur EPFL, Selzach • Ivano Marraffino Leiter Unia Sektion Kanton Solothurn, Solothurn • Adrian Meichtry Projektleiter, Solothurn • Beat Julius Müller Kunstschaffender, Solothurn • Christian Müller Dipl. Architekt & Bauingenieur ETH/ Liste 2 SIA, Solothurn • Ernest Oggier Direktor Airport Grenchen, Grenchen • Franziska Roth Heilpädagogin l Nationalrätin, Solothurn • Stefan Rudolph Dipl. Architekt ETH/SIA, Solothurn • Ueli Studer Kunstschaffender, Rüttenen • Christof Remo Bill wieder Tscharland Raumplaner, Dipl. Ing. SIA SWB in den REG A, Solothurn • Lukas Walter Präsident
wieder
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Kantonsrat MUESOL Museumsverband Kanton SO, Grenchen • René Walter Kunstschaffender, Grenchen • Toni Weber Dipl. Landschaftsarchitekt HTL/BSLA/ SIA, Solothurn • Peter Widmer Dipl. Architekt ETH/SIA, Solothurn • Urs Wirth Schulleiter Heilpädagogisches Schulzentrum Kanton Solothurn HPSZ, Grenchen www.remobill.ch • Roberto Zanetti Ständerat, Gerlafingen
Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 2
LISTE 5
Kantons- und Regierungsratswahlen 2021
IHRE NOTARIN
IN DEN KANTONSRAT IMPRESSUM
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Nr. 7 | Donnerstag, 18. Februar 2021
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amtlicher Anzeiger für die Stadt Grenchen, www.grenchnerstadtanzeiger.ch Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach, Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a. A., Rüti b. B., Arch, Leuzigen Erscheinungsweise: wöchentlich, Donnerstag Herausgeber: CH Regionalmedien AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen Geschäftsführerin: Lara Näf, 032 654 10 66, lara.naef@chmedia.ch Redaktion: Grenchner Stadt-Anzeiger Dejo Press GmbH J. Weibel, 032 652 66 65 redaktion@grenchnerstadtanzeiger.ch lnseratenverkauf: AZ Anzeiger AG, Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, 032 654 10 60 inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Druckerei: Mittelland Zeitungs Druck AG Neumattstr. 1, 5001 Aarau lnserateschluss: Mittwoch, 10.30 Uhr lnseratepreis: mm sw CHF –.85 / mm farbig CHF 1.21 alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt: 23 785 Ex. (WEMF 2020) Copyright: AZ Anzeiger AG Der Grenchner Stadt-Anzeiger ist Mitglied des Bieler Regie-Kombis Plus Ein Produkt der
Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG
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achtsam. naturverbunden. leidenschaftlich. Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 2
«AKWs geh6ren schon lange zur 11181ko• gnappe, nicht tar sich, aber tar unsl»
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Freiheit statt Bevormundung JETZT! Verhindern wir gemeinsam Lockdown-Langzeitschäden! • Diese Woche hat die SVP eine Petition mit weit über 200’000 Unterschriften eingereicht, um den Lockdown und die damit verbundenen Langzeitschäden für Menschen und Wirtschaft sofort zu beenden. • Wählen Sie bei den Kantons- und Regierungsratswahlen Personen, die sich für die Zurückgewinnung der Freiheit einsetzen.
Wir fordern: • Restaurants, Fitnesscenter und Läden sind mit den bewährten Schutzkonzepten sofort wieder zu öffnen! • Aufhebung der Homeoffice-Pflicht, damit die Menschen wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren können! • Vollgas beim Impfen! • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss aufhören, die Schweizer Bevölkerung mit permanent wechselnden und fadenscheinigen Informationen zu manipulieren!
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Nr. 7 | Donnerstag, 18. Februar 2021
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Verena Stuber – eine Pionierin in der Frauenpolitik
Sie wäre vielleicht auch prädestiniert gewesen für einen Sitz im Nationalrat oder im Solothurner Regierungsrat? Wer weiss. Sicher ist: Will man die engagierte Grenchnerin Verena Stuber porträtieren, so führt kein Weg an der Politik vorbei. Als «zugewanderte» Ostschweizerin fand sich die ausgebildete Pädagogin in ihrer neuen Heimat schnell einmal in der Politik – spätestens ab 1971, als das Frauenstimmrecht hierzulande eingeführt wurde. gesetzten hatten Bedenken, dass die Kinder in diesem Alter wohl kaum ihren Ostschweizer Dialekt verstehen würden – Dritt- und Viertklässler hingegen schon. Also wurde ihr eine Stelle auf dieser Stufe zugeteilt. Verena Stuber wurde heimisch in Grenchen, verliebte sich in einen Bucheggberger, heiratete ihn und schenkte ihm drei Söhne. Die St. Gallerin Verena Stuber war längst zur Grenchnerin mutiert.
JOSEPH WEIBEL
Ist das ein Traum! Wir stehen vor einem umgebauten Bauernhaus in Lüterswil, 584 Meter über Meer, mit ungetrübtem Blick auf den Jura. Verena Stuber kennt solche emotionalen Ausbrüche von Besuchern. Zusammen mit ihrem Mann Kurt wohnt sie seit 21 Jahren hier oben. Sie zeigt mit dem Finger Richtung Norden: «Da liegt Grenchen!» Da lebte die gebürtige St. Gallerin, die noch keine Silbe von ihrem ursprünglichen Dialekt abgerückt ist, noch einige Jahre länger als im beschaulichen Bucheggberger Dorf. Wenn ihre Gedanken um Grenchen schweifen, so schwebt ein bisschen Wehmut mit. Sie erinnert sich an eine sehr schöne Zeit, die sie in dieser Stadt erlebt hat. Einkäufe tätigt sie noch heute in Grenchen und besucht Bekannte. Einer der drei Söhne lebt mit seiner Familie in der Stadt.
Verena Stuber lebt heute zusammen mit ihrem Mann Kurt in einem umgebauten Bauernhaus in Lüterswil.
Karriere mit Pioniercharakter
Als dann das Frauenstimmrecht kam, war sie bereit für politische Arbeit. Als das Frauenstimmrecht Tatsache war, engagierte sie sich sogleich bei der örtlichen FDP und nahm die Arbeit in einer Kommission wahr. Nur zehn Jahre später, 1981, wurde sie als eine von vier Frauen und mit 26 Männern in den Grenchner Gemeinderat gewählt. Damit bahnte sich eine politische Karriere an, die in vielerlei Hinsicht Pioniercharakter haben sollte. 1984 wurde sie als erste und bisher einzige Frau in die Gemeinderatskommission (GRK) berufen. Ein Jahr später folgte die Wahl in den Kantonsrat und weitere zehn Jahre danach war sie die erste Grenchnerin, die das Kantonsratspräsidium übernahm. Das war die Zeit des Kantonalbank-Debakels und des Kampfs um die Gynäkologie im Spital Grenchen. Sie gehörte zu den engagierten Mitkämpferinnen für die so wichtige Abteilung. Ihre politische Stimme wurde immer gehört, manchmal auch erhört.
Bild: Joseph Weibel
Politik – eine wichtige Welt
Verena und Kurt Stuber bewohnen die Hälfte des umgebauten Bauernhofs. Ihr Mann, Bürger von Lüterswil, erbte mit seinen Geschwistern die baufällige Liegenschaft. Sie hätten sich damals entschlossen, das Haus zu übernehmen und umzubauen. Einer der Söhne hatte zu dieser Zeit sein Architekturstudium abgeschlossen und fand in dieser Liegenschaft ein erstes praktisches Übungsprojekt. Entstanden ist ein Bijou – eine Symbiose zwischen Tradition und Moderne. «Schliesslich hat der Denkmalschutz noch mitgeredet», schmunzelt Verena Stuber. Jedenfalls gefällt es ihnen hier oben. Sie und ihr Mann würden noch heute das Gemeindegeschehen aktiv verfolgen und begleiten – was so viel heisst, dass sie, wenn immer möglich, an Gemeindeversammlungen teilnehmen, an Wahlen und Abstimmungen sowieso. Im Moment hegen die beiden zusammengeschlossenen Gemeinden Lüterswil und Gächliwil eine Fusion mit dem Ort Buchegg oder Schnottwil. Wenn Verena Stuber über politische Gänge und Vorhaben spricht, leuchten ihre Augen. Das ist eine wichtige Welt für sie – noch heute.
Die Violinistin
Rechte und Pflichten wahrnehmen
Wir sprechen kurz über den Film «Die göttliche Ordnung» – ein reales Zeitdokument, das die Hürden des vor 50 Jahren eingeführten Frauenstimmrechts aufzeigte. Gehörte sie damals zu den Frauen, die für dieses Stimmrecht auf die Strasse gingen? «Es störte mich damals nicht, als nur die Männer in der Politik das Sagen hatten. Das war einfach so.» Spätestens als es anders geworden war, wurde Verena Stuber aktiv. Immer mit der Prämisse: «Wer seine Rechte wahr nehmen will, der muss
auch die Pflichten sehen!» Was sie damit meint? Ganz einfach. Wer Ja sagt zur Politik, muss sie mittragen, nicht als begrenzte Laune, sondern mit nachhaltigem Engagement. Sie hat ihr Credo eindrücklich gelebt.
Sie war schnell heimisch
1960 kam sie als in St. Gallen patentierte Lehrerin nach Grenchen. Sie hatte sich auf eine Lehrerstelle gemeldet und wurde gewählt. So wie damals für Frauen üblich, wäre sie für eine erste/zweite Klasse vorgesehen gewesen. Ihre Vor-
Es gab natürlich anderes als die Politik im Leben von Verena Stuber. Wenngleich sie dominierend war und viele Stunden in der Freizeit dafür geopfert wurden. Noch in den Anfängen in Grenchen klopfte ein gewisser Wilhelm Steinbeck, Musikschulleiter und Orchesterleiter, an ihrer Klassenzimmertüre. Sie spiele doch Violine, sagte er ihr, und müsse deshalb im Stadtorchester Einsitz nehmen. Das tat sie, und bereut es bis heute nicht. Eine Zeitlang spielte sie in einem Quartett. Sie war aktiv in der Spitex, in der Altersbetreuung, sogar im Zivilschutz war sie tätig, und in einigen anderen Organisationen. Und schon gleiten wir wieder in
die Politik ab. Sie erinnert sich an die sehr aktive Zeit der Ortspartei. Damals habe es noch Quartierpräsidenten gegeben. In der Stadt betreute sie einen Monatsstamm der FDP-Frauen im «Löwen». Sie blättert immer wieder in Zeitungsartikeln von damals. Die habe sie aufbehalten und schaue immer mal wieder gerne hinein. In einem der Ausschnitte steht zum Beispiel, dass 1993 50 Frauen im 144-köpfigen Solothurner Kantonsrat Einsitz nehmen. «Das ist ein Anteil von 35 Prozent. Kein anderer Kanton konnte eine solche Quote aufweisen.» Verena Stuber lächelt. Sie gehörte damals auch dazu.
Es gibt noch eine andere Welt
In der «Göttlichen Ordnung», dem Spielfilm zum Frauenstimmrecht, war die Abneigung gegenüber Frauen in der Politik von Männerseite deutlich spürbar. Sie selber, sagt Verena Stuber, habe diese Abneigung während ihrer ganzen politischen Tätigkeit nie gespürt – vielmehr Akzeptanz, und Anerkennung für gute Arbeit. Sie muss man nicht fragen, ob sie noch einmal alles gleich machen würde. Sie hatte sich sogar einmal für den Nationalrat aufstellen lassen. Ohne Erfolg. Aber es sei ein guter Gradmesser gewesen für die Kantonsratswahlen. Auch wenn es Verena Stuber zwischenzeitlich ruhiger nimmt, so bleibt ihr waches Auge auf dem Geschehen im Ort, im Kanton, natürlich in Grenchen und auf der ganzen Welt. Sie geniesst jeden Tag; sie freut sich auf ihre sieben Enkelkinder – zwei wohnen in Grenchen, die anderen in Olten und Zürich. Sie verbringt im Frühling bis Herbst gerne Zeit in ihrem Gemüsegarten hinter dem Haus. Süssmost wird ebenfalls selber gepresst. Im gegenüberliegenden «Stöckli» gibt es sogar noch einen Holzbackofen, wo früher die Frauen im Ort ihr Brot gebacken haben. – Es ist wirklich sehr schön hier oben. Vor ihrer Zeit in Lüterswil haben die Stubers am Bachtelenrain gewohnt. Da sei es ebenso schön gewesen, sagt sie. Und hakt gleich nach: «Grenchen hat sehr schöne Wohnlagen. Das vergisst man gerne immer wieder.» Sie ist halt doch eine richtige Grenchnerin!
Häppchenweise etwas Fasnacht Coronabedingt musste die Fasnacht in Grenchen abgesagt werden. Und trotzdem: Einige Zünfte haben es sich nicht nehmen lassen, Stimmung in den ungewöhnlichen Fasnachtsalltag zu bringen. DANIEL MARTINY
Eigentlich wäre Sheena Ettlin am Schmutzigen Donnerstag vor mehreren hundert Chesslerinnen und Chesslern lärmend durch die Quartiere der Stadt zum Postplatz gelaufen. Dort hätte sie mit ihrer Frauen-Zunft Amedisli und allen anderen weiss gekleideten Frühaufstehern die Monsterchesslete zelebriert und anschliessend in einer der diversen Fasnachtsbeizen eine Mehlsuppe gegessen. Daraus wurde nichts – aber: «Natürlich war ich auf den Beinen», sagt die Grenchner Oberchesslerin. Sie habe mit-
geholfen, am Bahnhof allen Pendlern ein «Schenkeli» zu übergeben. Immerhin etwas. Und die Chesslete morgens um 5 Uhr habe, in beschränktem Rahmen, ja ebenfalls stattgefunden.
Aktivitäten auf dem Balkon
Die Amedisli Frauenzunft durfte an der letzten Fasnacht ihr 40-Jahr-Jubiläum feiern. «Wer hätte gedacht, dass in diesem Jahr fast alle Aktivitäten ins Wasser fallen würden?» Oberechesslerin Sheena Ettlin und ihre Mitstreitenden haben schliesslich eine Lösung gefunden und dazu aufgerufen, am Schmutzigen Don-
nerstag Instrumente und Krachutensilien auf den Balkonen ertönen zu lassen. «Häppchenweise durften wir also doch etwas Fasnachts-Stimmung geniessen. Viele Grenchner haben mitgemacht und für ein spezielles Feeling gesorgt», erzählt die Zunftmeisterin. Um nicht noch mehr in Wehmut zu verfallen, entschied sich Sheena Ettlin mit ihrer Familie dann, das Wochenende auf den Skipisten zu verbringen. «Wir durften ja nicht einmal in der Metzgerhalle zusammen feiern, obschon nur sechs Frauen und ein Kind zu den Amedisli gehören.»
Die Frauen-Fasnachts-Zunft Amedisli mit Sheena Ettlin (links) in ihrer Fasnachts-Beiz in der Metzgerhalle. Bild: zvg
Digitale CVP-Generalversammlung In gut zwei Wochen werden die Kantons- und Regierungsräte gewählt. Am 25. April 2021 sind die Gemeinderatswahlen. Die CVP Grenchen will an einer Parteiversammlung seine Kandidatinnen und Kandidaten nominieren. Im Moment ist das bekanntlich gar nicht so einfach.
JOSEPH WEIBEL
Freude haben die Verantwortlichen der CVP Grenchen nicht. Leider könne aufgrund der aktuellen COVID19-Situation die Generalversammlung inkl. Nominationsversammlung nicht wie geplant abgehalten werden, schreibt sie an ihre Mitglieder. «Dies bedauern wir umso mehr, da dieser Anlass zugleich auch als Einstimmung in die Gemeinderatswah-
len 2021 und als Wahlauftakt dienen sollte.» Die Generalversammlung soll trotzdem durchgeführt werden und findet als Hybride-Veranstaltung statt, bei welchem der Vorstand im Parktheater vor dem Laptop sitze und die GV abhält. Das Ganze wird via Zoom direkt in die Wohnstuben der CVP-Familie übertragen, heisst es weiter im Rundbrief. Man könne mitschauen, abstimmen und auch
das Wort verlangen. Diejenigen, welche keine Möglichkeit hätten, digital mit dabei zu sein, seien eingeladen sich am Termin im Parktheater einzufinden. Die Generalversammlung findet am Donnerstag, 25. Februar 2021 um 19 Uhr statt. Wer digital mit dabei sein will, muss sich über das Programm Zoom VideoKommunikation einloggen. Den Meeting-ID und der Kenncode wurde den
Mitgliedern mit dem Einladungsbrief bekannt gegeben. Ebenso eine SOS-Telefonnummer bei technischen Problemen. Die letzte Generalversammlung der CVP Grenchen erfolgte übrigens erfolgreich auf dem schriftlichen Weg. Trotzdem dürften sich wohl die Verantwortlichen wie auch die Mitglieder freuen, wenn Versammlungen bald wieder auf dem viel persönlicheren physischem Weg stattfinden können!
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Region
Donnerstag, 18. Februar 2021 | Nr. 7
Grossandrang für die Skischule auf dem Grenchenberg Neuer Teilnehmerrekord für die Sportwochen-Skischule auf dem verschneiten Grenchenberg. Organisator und Skischulleiter Urs Brotschi durfte in den vergangenen vierzehn Tagen fast doppelt so viele Skifahrerinnen und Skifahrer begrüssen wie bis anhin. Die Sportler reisten nicht nur aus der Region an, sondern auch aus dem Baselbiet und sogar aus dem angrenzenden Ausland. Sie bewältigen den Ansturm problemlos: Pascale Ris, die Vizepräsidentin der Skilift Grenchenberg AG und SkischulChef Urs Brotschi.
DANIEL MARTINY (TEXT UND BILDER)
«Piste gut, Skilift gut – alles gut.» Mit dieser Aussage hat Urs Brotschi, der Organisator der Sportwochen auf dem Grenchenberg, ins Schwarze getroffen. Zum Start in die zweite Skischul-Woche seien über 50 Anmeldungen eingegangen. «Total nutzten nun fast 100 Skisportler unser Angebot», sagt Pascale Ris. Die Vizepräsidentin der Skilifte Grenchenberg AG hilft mit, die Flut der Neuankömmlinge zu bewältigen und die nötigen Skilift- und Skischulpässe zu verkaufen. Mit der Inbetriebnahme des neuen Kinderskilifts wurde auch das Ticketingsystem erneuert, das die Arbeit in einigen Punkten erleichtert. Unter anderem werden Mehrweg-Tickets herausgegeben. Wer ohne Skiausrüstung kam, hatte Pech. Eine komplette Ausrüstung wäre mietbar, wie der Organisator Urs Brotschi in der Anmeldung vermerkte. «Das hätte aber im Vorfeld geschehen müssen.» Glücklicherweise waren es nur ganz wenige, die unverrichteter Dinge wieder nach Hause mussten.
Bereit für die erste Bergfahrt mit dem neuen Tellerlilift.
Jederzeit hilfsbereit: Urs Brotschi hilft seinen Schülern bei allen Problemen.
Der absolute Mehrwert
Die guten Teilnehmerzahlen kommen nicht von ungefähr. Schon lange hat sich die gute Organisation der Sportwoche herumgesprochen. Nicht weniger als zwölf Skilehrer sorgen in dieser Woche dafür, dass noch weniger erfahrene Skinovizen am Schluss die Piste problemlos auf zwei Brettern bewältigen können. Schon in den vergangenen Jahren gab es auch Teilnehmer aus dem angrenzenden Ausland – selbst dieses Jahr kam ein Paar aus Weil am Rhein. Vor allem hätten viele Baselbieter den Weg auf den Grenchenberg gefunden, freut sich Organisator Urs Brotschi. Auch weil die Anlagen in Langenbruck und auch auf dem solothurnischen Balmberg wegen Schneemangel den Betrieb nicht mehr haben aufnehmen können. Urs Brotschi ist derweil beschäftigt, die rund 25 Anfänger an die Skis an den Füssen zu gewöhnen. Der Selzacher Sporthändler macht dies mit Bravour. Mittlerweile gehen die Sportwochen auf dem Grenchenberg in ihre zwölfte Austragung. «Ein schöner Mehrwert ist für uns der neue Skilift. Auf einem Tellerlift ist die Bergfahrt – vor allem für Anfänger – etwas einfacher als auf einem Bügellift.» Auch wenn die Corona-Pandemie in vielerlei Hinsicht den Alltag einschränkt, zeigt sich Urs Brotschi glücklich, dass die zwei Sportwochen auf dem Grenchenberg haben durchgeführt werden können. Schnee hatte es bis kurz vor Sportferien genug. Dann kam die Wärme und damit viel Regen. Gerade zum richtigen Zeitpunkt wurde es wieder kälter, und Frau Holle liess zudem noch einmal die Kissen schütteln. Ende gut – alles gut!
Gutgelaut den Berg hinauf: Die mit blauen Jacken ausgestatteten Skilehrer.
Blick aus dem neuen Kassenhäuschen mit dem digitalen Ticketsystem und den Kontrollbildschirmen von der Bergstation und den Pisten.
Auch für die Snowboarder ist ein Skilehrer anwesend, der seine Tipps und Tricks verrät.
Ein Skilift-Angestellter erklärt die Funktionen des Pistenbocks, der zur Gaudi aller gemietet werden kann.
Vreni Schneider, Pächterin des Gasthofes auf dem Grenchenberg, freut sich immer noch über die Blumenpracht, die sie zum Valentinstag erhalten hat.
Urs Brotschi (Zweiter von links), führt seine Skischüler souverän an.
Daumen hoch: Die erste Abfahrt ist sturzfrei gemeistert.
Die Erwachsenen können nur staunen, wie ihre Kinder zu Tal flitzen.
Region
Nr. 7 | Donnerstag, 18. Februar 2021
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«Meinisberg: das schönste Dorf im Seeland!»
Sie liegen unweit von der Solothurner Grenze entfernt; gehören politisch zum Kanton Bern und fühlen sich in der Regel gleichermassen den beiden Kantonen zugetan: sowohl in gesellschaftlicher wie auch wirtschaftlicher Beziehung. Wir sprechen von Leuzigen, Arch, Rüti bei Büren, Büren an der Aare, Meinisberg, Lengnau und Pieterlen. Wir setzen die Serie mit der Befragung der Gemeindepräsidentinnen und -präsidenten fort, und fragen, was sie im Moment bewegt und was ihre Gemeinde ganz besonders auszeichnet. Heute der abschliessende Teil dieser Serie mit Daniel Kruse, Gemeindepräsident von Meinisberg. JOSEPH WEIBEL
> STECKBRI EF
Herr Kruse, seit wann sind Sie in der Politik aktiv und was war einst Ihre Motivation, in die Politik einzusteigen? Daniel Kruse: Ich bin seit rund 30 Jahren aktiv in der Politik, meine Motivation seinerzeit war mich am politischen Geschehen zu beteiligen und damit natürlich auch meinen Beitrag an unserem System zu leisten.
Geburtsdatum: 22. Juli 1966 Zivilstand: Verheiratet Beruf: Stellvertretender Leiter Sicherheit Im Amt seit: Gemeinderat seit 2010; Gemeindepräsident seit 2014 Parteizugehörigkeit: SVP Hobbies: Wandern
Was war kürzlich Ihr Aufsteller? Unser langjähriger Gemeindeschreiber durfte in seinen wohlverdienten Ruhestand, und wir konnten für ihn noch während seiner Anstellung eine sehr gute Gemeindeschreiberin als Nachfolge finden. Das war für mich ein grosser Aufsteller. Was beschäftigt die Gemeinde derzeit (ausser der Corona-Krise)? Meinisberg hat zwei grosse, anstehende Projekte: Die Erweiterung Schulhaus mit Kindergarten und dem damit verbundenen neuen Standort der Gemeindeverwaltung sowie die geplante Erweiterung der Kiesgrube auf dem Büttenberg in Richtung Meinisberg. Welche erschwerten Arbeitsbedingungen herrschen auf der Verwaltung wegen der Corona-Krise? Die Gemeindeverwaltung kämpft seit Jahren mit sehr engen Platzverhältnis-
Handelsregister Quelle: Schweizerisches Handelsamtsblatt Handelsregister 03.02.2021 – 16.02.2021 Grenchen Rhawi Industries, in Grenchen, CHE-263.036.097, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 210 vom 28.10.2020, Publ. 1005009850). Das Einzelunternehmen ist infolge Geschäftsaufgabe erloschen. Tagesregister-Nr. 603 vom 02.02.2021 S. + B. Yigit, in Grenchen, CHE-101.957.094, Kollektivgesellschaft (SHAB Nr. 111 vom 12.06.2015, S.0, Publ. 2203933). Die Gesellschaft hat sich aufgelöst. Die Liquidation ist durchgeführt. Die Gesellschaft wird gelöscht. Tagesregister-Nr. 636 vom 03.02.2021 W. Siegrist AG, in Grenchen, CHE-105.745.958, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 138 vom 20.07.2020, Publ. 1004940693). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Fluri, Roger, von Mümliswil-Ramiswil, in Riedholz, mit Kollektivunterschrift zu zweien. Tagesregister-Nr. 665 vom 04.02.2021 Automaten-Technik AG in Liquidation, in Grenchen, CHE-106.218.058, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 192 vom 04.10.2019, Publ. 1004730486). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Schwab, Nataliana, italienische Staatsangehörige, in Grenchen, mit Kollektivprokura zu zweien. Tagesregister-Nr. 683 vom 05.02.2021 Kinesiologie Haas, in Biberist, CHE-299.710.525, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 27 vom 09.02.2021, Publ. 1005095695). Sitz neu: Grenchen. Domizil neu: bei Alexandra Haas, Freytagstrasse 12, 2540 Grenchen. Tagesregister-Nr. 715 vom 08.02.2021 Save time with Schild, in Grenchen, CHE320.547.160, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 166 vom 29.08.2019, Publ. 1004705140). Firma neu: Schild‘s Fahrzeugaufbereitung. Tagesregister-Nr. 746 vom 09.02.2021 True Finanz AG, in Grenchen, CHE-108.146.754, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 110 vom 09.06.2017, Publ. 3570291). Statutenänderung: 08.02.2021. Zweck neu: Finanzierung, Vermittlung und Übernahme von Speditionsgeschäften sowie Erwerb und Verwaltung von Beteiligungen. Kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen errichten, sich bei anderen Unternehmungen des In- und Auslandes beteiligen, Liegenschaften erwerben und veräussern, gleichartige oder verwandte Unternehmungen erwerben oder errichten sowie alle Geschäfte eingehen und Verträge abschliessen, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern oder die direkt oder indirekt damit im Zusammenhang stehen, ferner ihren direkt oder indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften sowie mit ihr wirtschaftlich verbundenen Personen und Gesellschaften (einschliesslich ihren direkten oder indirekten Aktionären sowie durch deren direkt oder indirekt beherrschten Gesellschaften) direkte oder indirekte Finanzierungen gewähren und für Verbindlichkeiten von solchen anderen Gesellschaften oder Personen Sicherheiten aller Art
«Meinisberg – das schönste Dorf im Seeland!» Meinisberg hat sehr viele Vorzüge, vor allem entlang der alte Aare im sogenannten «Häftli», welches ein weitbekanntes Naturschutzgebiet ist. Auch unser Büttenberg hat einiges zu bieten mit einer wunderbaren Aussicht. Meinisberg ist verkehrstechnisch sehr gut erschlossen, mit dem Autobahnanschluss in Richtung Zürich und auch Bern und mit der Anbindung an den öffentlichen Verkehr in Richtung Biel. Gibt es einen USP, der Meinisberg auf irgendeine Weise einzigartig macht? Meinisberg hat mit dem Büttenberg und der alten Aare ein Naherholungsgebiet, welches in seiner Art einzigartig ist. Fühlen sich die Meinisberger mehr dem Solothurnischen zugetan, oder mehr dem Bernischen? Ich denke dem Solothurnischen und Bernischen hält sich die Waage ausgeglichen. Beide Seiten haben ihre Reize.
Daniel Kruse, Gemeindepräsident von Meinisberg. Bild: zvg sen. Somit ist es auch sehr schwer die Abstandsregelungen einzuhalten. In einem Raum darf lediglich eine Person tätig sein. Werden Sie von Teilen der Bevölkerung kontaktiert, die bei Ihnen Rat suchen, um mit der momentan schwierigen Zeit klarzukommen?
stellen, einschliesslich mittels Pfandrechten an oder der fiduziarischen Übereignungen von Aktien der Gesellschaften oder Schuldbeitritten oder Garantien irgendwelcher Art, ob entgeltlich oder nicht, dies auch zu Vorzugskonditionen, z.B. ohne Zins oder andere direkte oder indirekte Gegenleistung, unter Ausschluss der Gewinnstrebigkeit der Gesellschaft und unter Eingehung von Klumpenrisiken. Aktien neu: 1'000 Namenaktien zu CHF 100.00 [bisher: 1'000 Inhaberaktien zu CHF 100.00]. Mitteilungen neu: Die Mitteilungen der Gesellschaft an die Aktionäre erfolgen durch schriftliche Mitteilung, in elektronischer Form oder durch Veröffentlichung im Publikationsorgan. Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Hämmerli, Dr. Heinz, von Vinelz, in Muri bei Bern, Präsident des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Schmid, Toni, deutscher Staatsangehöriger, in Taunusstein (DE), Präsident des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift [bisher: Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift]. Tagesregister-Nr. 749 vom 09.02.2021 ProVision Group AG (ProVision Group SA) (ProVision Group Ltd.), in Grenchen, CHE203.110.985, bei Wadsack Solothurn AG Zweigniederlassung Grenchen, Centralstrasse 8, 2540 Grenchen, Aktiengesellschaft (Neueintragung). Statutendatum: 08.02.2021. Zweck: Erwerb, Verwaltung, Vermietung, Verpachtung und Finanzierung sowie Verkauf von Immobilien und Grundstücken aller Art im In- und Ausland (unter Ausschluss der Geschäfte, welche dem BewG unterstehen) sowie sämtliche damit zusammenhängende Dienstleistungen. Kann im In- und Ausland Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften errichten, sich an anderen Unternehmen beteiligen oder sich mit diesen zusammenschliessen, Lizenzen im Franchisesystem vergeben, kann, auch ohne angemessene Gegenleistung, Geschäfte mit oder zugunsten von nahestehenden Personen, insbesondere ihren Aktionären sowie anderen Konzerngesellschaften, tätigen, namentlich Darlehen an diese Personen ausrichten oder Garantien, Bürgschaften, Pfandrechte oder andere Sicherheiten zur Sicherstellung ihrer Verbindlichkeiten stellen sowie alle Geschäfte tätigen, Verpflichtungen eingehen und Verträge abschliessen, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck und die Entwicklung des Unternehmens zu fördern, oder die direkt oder indirekt damit im Zusammenhang stehen. Aktienkapital: CHF 100'000.00. Liberierung Aktienkapital: CHF 100'000.00. Aktien: 100 Namenaktien zu CHF 1'000.00. Publikationsorgan: SHAB. Mitteilungen der Gesellschaft erfolgen schriftlich per Brief, E-Mail oder Fax an die im Aktienbuch eingetragenen Adressen der Aktionäre und Nutzniesser. Sofern das Gesetz nicht zwingend etwas anderes bestimmt, kann der Verwaltungsrat Mitteilungen auch durch einmalige Publikation im SHAB vornehmen. Mit Erklärung vom 08.02.2021 wurde auf die eingeschränkte Revision verzichtet. Eingetragene Personen: Rüfenacht, Mark, von Grenchen, in Solothurn, Präsident des Verwaltungsrates, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Tièche, Raphael Eric, von Movelier, in Bettlach, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Kollektivunterschrift zu zweien; Zumbach, Daniel, von Toffen, in Grenchen, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Kollektivunterschrift zu zweien. Tagesregister-Nr. 773 vom 11.02.2021 Bettlach Sunway Communication AB, Kista (SE), Zweigniederlassung Bettlach, in Bettlach, CHE315.326.481, Bischmattstrasse 7, 2544 Bettlach,
Vereinzelt gibt es dies. Wir versuchen, soweit es uns möglich ist, die entsprechenden Personen mit «Rat und Tat» zu unterstützen oder Ihnen weitere Kontaktstellen bekannt zu geben. Wenn Sie in einem Kurzreferat Werbung machen müssten für die Gemeinde Meinisberg Welche Vorzüge würden Sie Ihrem Referat voranstellen?
ausländische Zweigniederlassung (Neueintragung). Identifikationsnummer Hauptsitz: 556888-5023. Firma Hauptsitz: Sunway Communication AB. Rechtsform Hauptsitz: Aktiebolag nach schwedischem Recht. Hauptsitz: Kista, Stockholm (SE). Registrierung Hauptsitz: Bolagsverket, Swedish Companies Registration Office, in Sundsvall (SE). Kapital Hauptsitz: SEK 550'000.00; Liberierung: SEK 550'000.00. Angaben zur Zweigniederlassung: Zweck: Im Interesse der Muttergesellschaft (Sunway Communication AB) auf dem Schweizer Markt (sowie auf anderen Märkten) im Rahmen der Geschäftstätigkeit des Mutterunternehmens zu handeln, dies umfasst Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb von Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Telekommunikation, lT und Elektronik, einschliesslich Komponenten und Lösungen für die drahtlose Kommunikation. Eingetragene Personen: Bachnak, Nouhad, deutscher Staatsangehöriger, in Bettlach, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 565 vom 01.02.2021 von Büren AG, in Bettlach, CHE-400.085.211, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 182 vom 20.09.2019, Publ. 1004720544). Eingetragene Personen neu oder mutierend: von Büren, Yves, von Bellach, in Bellach, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 630 vom 03.02.2021 Barnes Group Switzerland GmbH, in Bettlach, CHE-112.444.634, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 11 vom 17.01.2018, Publ. 3995809). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Stephens, Christopher J. Jr., amerikanischer Staatsangehöriger, in Wilton (US), Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 684 vom 05.02.2021 41Hemiverse AG, in Bettlach, CHE-388.736.751, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 179 vom 17.09.2018, Publ. 1004456631). Statutenänderung: 15.01.2021. 29.01.2021. Aktienkapital neu: CHF 225'000.00 [bisher: CHF 100'000.00]. Liberierung Aktienkapital neu: CHF 225'000.00 [bisher: CHF 100'000.00]. Aktien neu: 191'665 Namenaktien zu CHF 1.00, 333'349 Namenaktien zu CHF 0.10 (Stimmrechtsaktien) und 1 Namenaktien zu CHF 0.10 (Stimmrechtsaktie) (Vorzugsaktie) [bisher: 1 Namenaktien zu CHF 0.10 (Stimmrechtsaktie) (Vorzugsaktie), 66'665 Namenaktien zu CHF 1.00 und 333'349 Namenaktien zu CHF 0.10 (Stimmrechtsaktien)]. Ordentliche Kapitalerhöhung. Die Generalversammlung hat mit Beschluss vom 15.01.2021 eine genehmigte Kapitalerhöhung gemäss näherer Umschreibung in den Statuten eingeführt. Tagesregister-Nr. 706 vom 08.02.2021 Supper GmbH (Supper Sàrl) (Supper Sagl) (Supper Ltd liab Co), in Bettlach, CHE-273.946.084, St. Klemenzstrasse 10, 2544 Bettlach, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Neueintragung). Statutendatum: 04.02.2021. Zweck: Handel mit Waren aller Art sowie Produktion und Vertrieb von E-Zigaretten und E-Dampfprodukten. Kann Zweigniederlassungen in der Schweiz und im Ausland errichten, sich an anderen Unternehmungen des In- und des Auslandes beteiligen, gleichartige oder verwandte Unternehmen erwerben oder sich mit solchen zusammenschliessen, alle Geschäfte eingehen und Verträge abschliessen, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft zu fördern oder die direkt oder indirekt damit im Zusammenhang stehen, ferner Grundstücke, Immaterialgüterrechte und Lizenzen aller Art erwerben, verwalten, belasten und veräussern. Stammkapital: CHF 20'000.00. Nebenleistungspflichten, Vorhand-, Vorkaufs- oder Kaufsrechte: gemäss näherer Umschreibung in den Statuten. Publikationsorgan: SHAB. Mitteilungen der Geschäftsführung an die Gesellschafter erfol-
Hat Meinisberg Ihrer Meinung nach ein gut funktionierendes Gewerbe? Ja, Meinisberg hat ein gut funktionierendes Gewerbe, dieses ist mit fast 60 Unternehmen sehr breit gefächert. Gilt das auch für die Abdeckung des täglichen Bedarfs (Detailhandelsgeschäfte)?
Glücklicherweise ja, was in der heutigen Zeit nicht mehr selbstverständlich ist. So haben wir in unserem Dorf einen Dorfladen «Üsä Ladä» in welchem auch die Postagentur integriert ist. Alles was man für den täglichen Bedarf braucht, ist dort erhältlich. Was halten Sie vom Online-Handel? Alles hat zwei Seiten, so auch der OnlineHandel. Gerade in der jetzigen Zeit mit Corona hilft der Online-Handel vielen, sich über Wasser zu halten. Andererseits muss man sich aber schon überlegen, ob es ökologisch sinnvoll ist, in China Ware zu bestellen, für die in vielen Fällen nicht mal Portokosten anfallen. Nennen Sie zum Abschluss drei Wünsche, die Sie von der guten Fee für die Gemeinde erfüllt haben möchten, und ganz persönlich für Sie? – Ich wünsche mir, dass wir ein gutes Projekt für Meinisberg in Bezug auf die Erweiterung Schulhaus mit Kindergarten und dem damit verbundenen neuen Standort der Gemeindeverwaltung finden werden, welches auch mehrheitsfähig ist. – Dass Meinisberg auch in Zukunft autonom bleibt, und wir damit auch unser Selbstentscheidungsrecht behalten können. – Das wichtigste, das ich mir für Meinisberg wünsche ist, dass alle Gemeindebürgerinnen und -bürger gesund bleiben oder es wieder werden.
gen schriftlich oder per E-Mail. Mit Erklärung vom 04.02.2021 wurde auf die eingeschränkte Revision verzichtet. Eingetragene Personen: Supper, Gregor, von Grenchen, in Bettlach, Gesellschafter und Vorsitzender der Geschäftsführung, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 100 Stammanteilen zu je CHF 100.00; Pertoldi, Alessio, von Derendingen, in Halten, Gesellschafter und Geschäftsführer, mit Kollektivunterschrift zu zweien, mit 100 Stammanteilen zu je CHF 100.00.
Telefax. Gemäss Erklärung vom 20.01.2021 wurde auf die eingeschränkte Revision verzichtet. Eingetragene Personen: ST Baumanagement GmbH (CHE-240.251.360), in Galmiz, Gesellschafterin, mit 20 Stammanteilen zu je CHF 1'000.00; Stooss, Martin, von Wileroltigen, in Galmiz, Vorsitzender der Geschäftsführung, mit Einzelunterschrift; Bratschi, Yves, von Safnern, in Safnern, Geschäftsführer, mit Kollektivunterschrift zu zweien.
Tagesregister-Nr. 774 vom 11.02.2021
Renas Hussein STER Transporte, in Lengnau (BE), CHE-413.666.469, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 110 vom 10.06.2020, Publ. 1004906966). Firma neu: Studen Garage Hussein. Sitz neu: Studen (BE). Domizil neu: Büetigenstrasse 72a, 2557 Studen BE. Weitere Adressen: [gestrichen: Büetigenstrasse 72a, 2557 Studen BE].
Selzach Stryker GmbH, in Selzach, CHE-101.496.638, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (SHAB Nr. 54 vom 18.03.2020, Publ. 1004855384). Ausgeschiedene Personen und erloschene Unterschriften: Berling, Xavier Marie Christian, französischer Staatsangehöriger, in Amsterdam (NL), Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Borkenhagen, Markus, von UrtenenSchönbühl, in Urtenen-Schönbühl, Geschäftsführer, mit Einzelunterschrift [bisher: ohne eingetragene Funktion, mit Kollektivunterschrift zu zweien]; Hisch, Dr. Elisabeth, österreichische Staatsangehörige, in Perchtoldsdorf (AT), mit Kollektivunterschrift zu zweien [bisher: in Solothurn]. Tagesregister-Nr. 575 vom 01.02.2021 R. Schäli, in Selzach, CHE-107.283.354, Einzelunternehmen (SHAB Nr. 63 vom 01.04.2016, Publ. 2754079). Domizil neu: Das Einzelunternehmen hat sein Domizil eingebüsst. Das Einzelunternehmen wird in Anwendung von Art. 153b aHRegV von Amtes wegen gelöscht, weil die dem Inhaber angesetzte Frist zur Herstellung des rechtmässigen Zustandes in Bezug auf das Rechtsdomizil am Sitz des Unternehmens unbenutzt abgelaufen ist. Eingetragene Personen neu oder mutierend: Schäli, Rolf, von Suhr, in Val Terbi, Inhaber, mit Einzelunterschrift [bisher: in Selzach]. Tagesregister-Nr. 675 vom 04.02.2021 Stryker-Osteonics AG, in Selzach, CHE108.369.320, Aktiengesellschaft (SHAB Nr. 123 vom 29.06.2020, Publ. 1004922824). Eingetragene Personen neu oder mutierend: Thum, Anja, von Benken (SG), in Stansstad, Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift; Hisch, Dr. Elisabeth, österreichische Staatsangehörige, in Feldbrunnen-St. Niklaus, mit Einzelprokura [bisher: Mitglied des Verwaltungsrates, mit Einzelunterschrift].
Tagesregister-Nr. 1888 vom 04.02.2021
Tagesregister-Nr. 1537 vom 29.01.2021 Büren an der Aare Roni Coiffeur Inh. A. Abdulkarim, in Büren an der Aare, CHE-305.250.480, Kreuzgasse 14, 3294 Büren an der Aare, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Betrieb eines Herrencoiffeursalons. Eingetragene Personen: Abdulkarim, Avin Sabah Abdulkarim, irakische Staatsangehörige, in Lengnau BE, Inhaberin, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 1493 vom 29.01.2021 Autohilfe Schildt, in Büren an der Aare, CHE497.474.237, Scheurenrainweg 6, 3294 Büren an der Aare, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Anbieten von Pannenhilfe, Abschleppund Bergungsdienst sowie Fahrzeugtransporte. Eingetragene Personen: Schildt, Björn, deutscher Staatsangehöriger, in Meinisberg, Inhaber, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 1559 vom 01.02.2021 FLORAL WERK Bettina Tschopp, in Büren an der Aare, CHE-387.064.989, Hauptgasse 24, 3294 Büren an der Aare, Einzelunternehmen (Neueintragung). Zweck: Blumengeschäft. Handel und Verkauf von Blumen und Deco-Artikeln. Eingetragene Personen: Tschopp, Bettina, von Leukerbad, in Leuzigen, Inhaberin, mit Einzelunterschrift. Tagesregister-Nr. 2439 vom 11.02.2021 Inserat
Tagesregister-Nr. 721 vom 08.02.2021 Lengnau BE ST Baumanagement Jurasüdfuss GmbH, in Lengnau (BE), CHE-417.662.677, Bielstrasse 1, 2543 Lengnau BE, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Neueintragung). Statutendatum: 02.02.2021. Zweck: Die Gesellschaft bezweckt die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Architektur und Baumanagement. Sie kann mit Waren dieser Art handeln und kann als Total- oder Generalunternehmerin auftreten. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen und Tochtergesellschaften im In- und Ausland errichten und sich an anderen Unternehmen im In- und Ausland beteiligen sowie alle Geschäfte tätigen, die direkt oder indirekt mit ihrem Zweck in Zusammenhang stehen. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland Grundeigentum erwerben, belasten, veräussern und verwalten. Sie kann auch Finanzierungen für eigene oder fremde Rechnung vornehmen sowie Garantien und Bürgschaften für Tochtergesellschaften und Dritte eingehen. Stammkapital: CHF 20'000.00. Publikationsorgan: SHAB. Mitteilungen an die Gesellschafter: per Brief, E-Mail oder
Grenchen / Solothurn www.gruetter-schwarz.ch Telefon 032 654 24 24
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Grenchen
Donnerstag, 18. Februar 2021 | Nr. 7
Die Grüne Grenchen stellen sich vor Als Grüne sind wir der Nachhaltigkeit verpflichtet, sei es beim Klima, der Wirtschafts- und Finanzpolitik oder gesellschaftlichen Fragen. Uns ist die Produktion von lokalen und biologisch produzierten Lebensmitteln, der Schutz von Gewässern und auch das Stoppen der Zersiedelung wichtig. Auch kommende Generationen sollen in einer lebenswerten Welt aufwachsen können. Eine sichere Energieversorgung ohne fossile Brennstoffe bedingt konsequentes Handeln bei den Gebäudesanierungen, der Mobilität und generell dem Ressourcenverbrauch. Als Technologiestadt darf Grenchen durchaus Spitzenpositionen anstreben. Eine gerechte Sozialpolitik, die Gleichstellung aller Menschen und ein breites Kulturangebot für alle sind für die Grünen in Grenchen wichtige Themen. Ebenso liegt uns die Förderung der politischen Partizipation und des gesellschaftlichen Zusammenhalts am Herzen, beispielsweise durch die Pflege des öffentlichen Raums. Als Stadt, die auf eine hohe Wohnqualität setzen will, möchten wir insbesondere die Naherholungsgebiete und zeitgemässe Angebote für Kinder und Familien in den Fokus rücken.
Kurzporträt Partei: Grüne Grenchen In Grenchen aktiv seit: 2019 Anzahl Mitglieder: 15 Parteipräsidium: David Horisberger und Xenia Hediger im Co-Präsidium Mitglieder im Gemeinderat: Keine Mitglieder im Kantonsrat: Keine Website: https://gruene-so.ch/gruene-grenchen
Kandidatinnen und Kandidaten für den Kantons- und Regierungsrat – Horisberger, David, 1978, Lehrer und Mitglied Schulleitung, verheiratet, drei Kinder, kandidiert für den Kantonsrat. «Der Siedlungsdruck auf die Natur bewirkt eine zunehmende Verarmung der Arten. Die Naturräume werden immer kleiner und isolierter. Umso wichtiger ist die Förderung der Artenvielfalt auch im Siedlungsraum. Sowohl der öffentliche wie auch der private Raum sollen vermehrt der Förderung der Artenvielfalt dienen.» – Hediger, Xenia, 1986, Geschäftsführerin, verheiratet, zwei Kinder, kandidiert für den Kantonsrat. «Als leidenschaftliche Velofahrerin in der Velodrome-Stadt Grenchen wünsche ich mir, dass sich alle Verkehrsteilnehmenden auf der Strasse wohl und sicher fühlen. Wenn wir flexibel die beste Transportmöglichkeit für jede Gelegenheit wählen, leben wir effizienter, gesünder und ökologischer.» – Schild, Georges, 1950, Rentner, kandidiert für den Kantonsrat. «Klima- und Umweltschutz sind kein Selbstzweck. Es geht darum, die Bedingungen zu erhalten, unter denen wir Menschen leben können. Dazu brauchen wir eine Natur mit hoher Biodiversität und eine klimaneutrale Umwandlung der Energie zum Beispiel durch Windkraft.» – Remund, Ursula, 1969, Schulleiterin, Qualitätsentwicklung, zwei Kinder, kandidiert für den Kantonsrat. «Die Grundlage für einen respektvollen Umgang mit der Umwelt und den Mitmenschen ist ein vielfältiges Bildungssystem, welches allen Kindern gerecht wird.» – Röösli, Magdalena, 1989, Lehrerin, Hobby-Bierbrauerin, Katzenbesitzerin, in frei getrauter Partnerschaft. «Gut ausgebaute und sichere Velowege sowie ein attraktives Angebot im öffentlichen Nah- und Fernverkehr sind die Bausteine für eine zukunftsgerichtete und nachhaltige Mobilität.»
Interview mit der Parteipräsidentin (Xenia Hediger) bzw. dem Parteipräsidenten (David Horisberger)
«Der Online-Handel wurde durch die Corona-Krise weiter befeuert» Die Corona-Krise hat in den letzten Monaten den Alltag auf allen Ebenen verändert oder vieles auch verhindert. Wie stark beeinflusst dieser Umstand Ihre Parteiaktivitäten? David Horisberger/Xenia Hediger: Unseren Trinkwasser-Infoanlass im Juni mussten wir absagen, ansonsten führten wir viele Treffen lediglich virtuell durch. Bei Standaktionen ist durch die CoronaSituation das Publikumsaufkommen geringer, und durch die Maske ist es schwieriger, mit den Leuten ins Gespräch zu kommen. Hat die Krise die Menschen für die Aktivitäten einer Partei oder die Anliegen der öffentlichen Hand Ihrer Meinung nach sensibilisiert? Die Rolle des Staates und des Gesundheitswesens wird kontrovers diskutiert, und das schärft das Bewusstsein für unsere demokratischen Rechte. Wir hoffen darauf, dass sich die Menschen insgesamt wieder verstärkt für gesellschaftliche Anliegen engagieren, zum Beispiel indem sie wieder vermehrt an die Urne gehen.
David Horisberger und Xenia Hediger. Bild: zvg
War es in den vergangenen Wochen und Monaten schwierig, Kandidatinnen und Kandidaten für eine Kantons- oder gar Regierungsratskandidatur zu begeistern? Wir sind sehr erfreut darüber, wie vielen Menschen Grüne Anliegen wichtig sind. Die Grünen Grenchen stellen fünf Kandidierende für den Kantonsrat, so viele wie noch nie. Wenn man Sie fragen würde: Gibt es noch so etwas wie Parteitreue bei Wahlen und Abstimmungen. Wie wäre Ihre Antwort? Die Parteizugehörigkeit oder Sympathie zu einer Partei spielen sicherlich auch heute noch eine wichtige Rolle. Je lokaler die Wahlen, desto mehr spielen auch die einzelnen Kandidierenden und persönliche Kontakte eine wichtige Rolle. Sind die Menschen Ihrer Meinung nach politisch müde geworden oder lassen sie sich eher wieder für eine aktive Teilnahme begeistern?
Leider ist die Tendenz eines immer geringeren politischen Interesses gerade in Grenchen durchaus messbar und auch spürbar. Wir hoffen, mit der Reaktivierung der Grünen Grenchen dazu beizutragen, dass sich wieder eine grössere Zahl an Menschen in der Politik vertreten fühlt und ihre politischen Mitbestimmungsrechte nutzt.
Es braucht in Grenchen einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs, damit die erste Wahl nicht weiterhin das Auto ist; das gilt insbesondere auch für die Fahrt auf den Grenchenberg. Das Angebot an Kunst, Kultur und Sport soll immer auch den Zusammenhalt zwischen verschiedenen Gesellschaftsgruppen in Grenchen fördern.
Welche Chancen rechnen Sie sich an den kommenden Wahlen aus: Wird Ihre Partei im Ort, im Bezirk oder im Kanton eher an Stimmen gewinnen, verlieren oder in etwa gleich bleiben? Grüne Anliegen sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Menschen sind sich heute bewusst, dass wir zu unserem Planeten Sorge tragen müssen. Wir haben berechtigte Hoffnungen, dass Grüne Anliegen auch mit Grenchner Stimmen in die politischen Gremien getragen werden.
Was vermissen Sie im Herzen des Zentrums ganz besonders? Die autofreie Bettlachstrasse! Viele Begegnungen fanden im Sommer genau dort statt, wo heute wieder Autos fahren. Ausserdem vermissen wir ein grösseres und gemischteres Ladenangebot mit nachhaltigen Produkten. Immer wie mehr braucht es eine klimaangepasste Stadtbegrünung mit grossen Bäumen, die in heissen Sommern vor Hitze schützen.
Was fehlt Ihrer Meinung nach in Grenchen für ein gut ausgewogenes Angebot von Kunst, Kultur, Sport und Freizeitaktivitäten?
Gehen Sie mit der Meinung einig, dass aus der einstigen Uhrenstadt ein Zentrum der Hightech-Industrie geworden ist? Es ist für Grenchen wichtig, dass das Know-How aus der Uhrenfertigung in den Bereich der Medizinal- und Mikrotechnik geflossen ist. Für die weitere Entwicklung des Wirtschaftsstandorts ist es wichtig, möglichst breit aufgestellt zu sein. Welche Lehren haben Sie persönlich und auch Ihre Partei aus der CoronaKrise gewonnen? Die sich öffnende Schere zwischen Arm und Reich wurde durch die Coronakrise stärker aufgerissen. Es hat sich gezeigt, wie wichtig es ist, dass eine Umverteilung stattfindet und ärmere Menschen nicht einfach ihrem Schicksal überlassen werden. Eine weitere Einsicht ist, dass Gesundheit und Menschenleben nicht gegen wirtschaftliche Existenz ausgespielt werden dürfen. Der Kanton Solothurn wird als Steuerhölle tituliert und ist im Ranking der teuren Steuerkantone tatsächlich ganz weit oben. Wäre da nicht (endlich) Handlungsbedarf angesagt? Das Hauptproblem liegt im sogenannten Steuerwettbewerb. Mal ist es der Kanton Solothurn, mal ein anderer Kanton, der als «Steuerhölle» gilt. Die staatlichen Aufgaben wie Bildung, Gesundheit, soziale Sicherheit sowie eine sichere Infrastruktur müssen letztendlich zum Wohle aller erfüllt werden können. Wenn es Kantone gibt, welche Steuern senken können, dann sollen über den
Nationalen Finanzausgleich (NFA) die wirtschaftlich schwächeren Kantone besser gestützt werden. Der Begriff «Steuerhölle» entspringt dem Fehlkonstrukt des sogenannten Steuerwettbewerbs. Der Detailhandel erleidet hat aufgrund von zeitweiligen Betriebsschliessungen während der CoronaKrise zum Teil massive Verluste, während der Online-Handel besonders in den letzten Monaten stark zugenommen hat. Vergessen wird dabei, dass der Onlinehandel, unter anderem, viel versteckte Energie verursacht. Warum thematisieren vor allem umweltnahe Parteien diese Problematik nicht oder zu wenig? Der Online-Handel wurde durch die Corona-Krise weiter befeuert, eine neue Entwicklung ist das jedoch nicht. Dass es vor allem kleinere Geschäfte zunehmend schwer haben, mit den Grosshändlern und dem Online-Markt mitzuhalten, ist eine Tatsache, der wir ins Auge schauen müssen. Die Frage lautet auch: wollen wir, dass das Gewerbe im Zentrum ausstirbt? Die Gewinne des Grosshandels beruhen oftmals auf Profiten auf Kosten der Umwelt, da in der globalen Logistik keine Kostenwahrheit herrscht. Dieser Entwicklung entgegenzutreten ist auch die Sache jedes Einzelnen. Daher fordern die Grünen schon seit Jahrzehnten: Kauft so lokal und regional wie möglich, um das Kleingewerbe zu stützen – und durch kurze Transportwege wird auch die Umwelt viel geringer belastet. Noch eine Frage zu Umwelt und Energie: Die Solothurner Regierung hat 2018 ein zu scharfes kantonales Energiegesetz aufgesetzt und ist damit beim Wähler massiv abgeblitzt. Was ist für Sie eine realistisch umsetzbare Energiestrategie? Die Energiestrategie 2050 des Bundes gibt grundsätzlich die Richtung vor. Leider haben wir es in Solothurn verpasst, diese Ziele entschlossen zu verfolgen. Wenn die Gesetzgebung weniger mit Zwang arbeiten soll, dann müssen die Anreize für nachhaltige Investitionen im privaten Bereich so ausgestaltet sein, dass sie auch wirklich attraktiv sind und entsprechend wirken. Für den Kanton und die Gemeinden ist es ohnehin ein Gebot der Stunde, im Bereich der Energieeffizienz eine Vorreiterrolle einzunehmen. Redaktionelle Bearbeitung: Joseph Weibel