Nr. 6 23. Jahrgang Donnerstag, 11. Februar 2021
�le�trisiert in �ie �u�un�... �.�. Inhaber Ralph Tschopp & Team Tel 061 951 22 66 | info@auto-recher.ch Obere Hauensteinstrasse 21b | Bubendorf
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Region Liestal
Die Psychiatrie Baselland legte den Grundstein für zwei neue Klinikgebäude. Seite 7
Region Gelterkinden
Ihr Team für den Immobilien-Verkauf im Oberbaselbiet Einfamilienhäuser, Luxusvillen, Grundstücke, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser, Neubauprojekte.
Region Waldenburg
Trotz Corona wurde dieses Jahr in Sissach und Gelterkinden das Dorf geschmückt.
Bennwil plant Ende August unter dem Motto «832 Joor Bämbel – mir fiire glich» ein grosses Dorffest. Seite 11
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Fasnachtsgeist weht durch die Strassen Oberbaselbiet Schaufenster, Strassen und Häuser zeigen sich in den nächsten Wochen im fasnächtlichen Schmuck MARC SCHAFFNER
Es wäre undenkbar, dass ein tief im Jahreslauf verwurzelter Brauch wie die Fasnacht einfach stillschweigend ausgesetzt würde. Auch wenn dieses Jahr keine Fasnächtler durch die Gassen ziehen, macht sich der Geist dieser besonderen Jahreszeit im öffentlichen Raum bemerkbar. Waggis-Puppen, stellvertretend für Aktive aus Fleisch und Blut, bevölkern die Dörfer, und Geschäfte dekorieren ihre Schaufenster im Fasnachtslook. Wenn schon keine Umzüge stattfinden, dann soll wenigstens symbolisch dafür gesorgt werden, dass die Fasnacht nicht in Vergessenheit gerät. In einigen Gemeinden sind diese Ideen bereits umgesetzt (siehe Seite 8), in anderen wird das in den nächsten Tagen geschehen. Das Fasnachtskomitee Oberdorf (Fako) beispielsweise hat die Cliquen aufgefordert, wieder «Fasnachts-Chluri» aufzuhängen, die ausgestopften Figuren, die schon in den Vorjahren im Waldenburgertal zu sehen gewesen waren. Laut Präsidentin Tamara Binggeli habe sich das Fako lange Gedanken über Fasnachtsaktivitäten als Alternative gemacht, natürlich mit den entsprechenden Auflagen. Aber angesichts der aktuellen Corona-Zahlen sei dies nicht möglich. Fasnachtsplaketten werden an verschiedenen Orten zum Kauf angeboten, zum Teil wurden sie aber in reduzierter Stückzahl hergestellt oder sind, wie in Oberdorf, nur für die Cliquen gedacht. In Liestal wurde etwa die Hälfte der normalen Plakettenauflage in Auftrag gegeben. «Wir haben noch und sind froh, wenn sie gekauft werden», betont Martin Klaus, bisheriger Vize- und zukünftiger Präsident des Fasnachtskomitees Liestal (FKL). Mit dem Gewinn, der letztes Jahr gleichmässig pro Kopf an die Cliquen verteilt worden sei, würden dieses Jahr diejenigen Fasnachtstreibenden unterstützt, die am meisten getroffen seien. Der Verteilschlüssel sei aber noch nicht genau definiert. Das OK der Liestaler Fasnacht 2021, zu dem nebst FKL auch der Cherus Liestal und die Stadt als Veranstalterin gehören, probierte anfänglich, eine Basis für eine grössere Aktion zu schaffen. Es zeigte sich aber, dass aufgrund der Pandemie praktisch keine der üblichen Aktivitäten möglich sind. Theoretisch wäre es möglich, Schnitzelbänke – wie in Basel – als Livestream übers Internet zu verbreiten. Martin
In Liestal schauen die Larven auf die Strasse herunter. Klaus ist sich aber bewusst, dass der Aufwand angesichts der geltenden Vorschriften im Vergleich zum «Ertrag» zu hoch wäre. Von verschiedenen Seiten habe er gehört, dass die Motivation, vor einem leeren Saal und ohne Applaus Bänke vorzutragen, schwierig aufzubringen sei. Höhenfeuer statt Chienbäse Auch auf den Chienbäse-Umzug muss erneut verzichtet werden. Als Ersatz wird am Chienbäse-Sonntag (21. Februar) ein Höhenfeuer angezündet. Wo genau, wird nicht bekannt gegeben, damit es nicht zu einer ungewollten Menschenansammlung kommt. «Aber es wird vom Stedtli aus sichtbar sein», verrät Klaus. Ausserdem läuft eine SchaufensterDeko-Aktion der Liestaler Geschäfte, verbunden mit einem Wettbewerb (siehe Infobox links unten). Seit Mittwoch gibt es im und ums Stedtli rund 40 Beispiele zu entdecken, wie Fasnachtsstimmung auf kreative Art verbreitet werden kann. Auch Private dürfen natürlich beim Dekorieren mitmachen: «Dekorieret Fänschter, Balkon, Huus und Garte, das vereifacht allne s Warte», rät das FKL in einem Video auf der Website www.fasnacht-liestal.ch.
Fasnacht 2021 in der Mühlegasse Liestal.
Post CH AG
Kolumne
Glückliche Lebern
Die Fasnacht ist offiziell abgesagt. Das bunte Treiben wird dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge nicht stattfinden. Tausende Fasnächtler sind tieftraurig. Tausende Lebern überglücklich. Keine Fasnacht, das bedeutet kein Konfetti- und Orangenregen. Keine Rosen und Mimöschen, die feierlich überreicht werden. Keine Täfeli für die Kleinen. Und ganz besonders kein Alkohol. Ich kann schon verstehen, dass das manche Menschen hart trifft. Für wen die Fasnacht die fünfte Jahreszeit darstellt, ist das Ausfallen ebenjener natürlich ein herber Schlag. Doch schauen wir doch einmal auf die positiven Aspekte. Statt Überstunden und Überforderung gibt es für die Leber dieses Jahr Ferien und Erholung. Für einmal keine Kleinen Feiglinge und Grünen Frösche. Kein Bier, kein Schnaps, keine ekligen Mischgetränke. Das hat doch was Gutes. Und auch die Zahnärzte werden dieses Jahr nicht überrannt. Keine lästigen Löcher dank Colafröschen und Sugus, stattdessen strahlend weisse Beisserchen. Die Abfallabfuhr kann sich eine Pause gönnen, wenn keine Berge von Konfetti und sonstigem Müll weggewischt werden müssen. Wer im Stedtli wohnt, kann zur gewohnten Uhrzeit schlafen gehen, ohne nachts dreizehn Mal von betrunkenem Geschrei geweckt zu werden. Und an die Hauswand pinkelt auch keiner. Aber bei all den Vorteilen werde ich das bunte Treiben vielleicht doch ein bisschen vermissen. Wer weiss, vielleicht ist es nächstes Jahr wieder soweit. Und bis dann sind immerhin die Lebern glücklich. SINA AEBISCHER
Schaufenster im Stedtli Liestal.
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Fasnachtsfenster
Liestal sucht das schönste FasnachtsSchaufenster: Vom 15. bis 27. Februar kann auf www.fasnachtsfenster.ch abgestimmt werden. Am 4. März wird bekannt gegeben, welche Geschäfte gewonnen haben. Die ersten drei Plätze unter den Schaufenstern werden von der Stadt Liestal mit einer Siegesprämie von insgesamt 2000 Franken belohnt. Diese Siegesprämie wird in Form von Gutscheinen à 20 bis 50 Franken unter allen verlost, die sich OBZ an der Abstimmung beteiligt haben.
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Baselland
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Baugesuche Auflagefrist: 15. Februar 2021 Arboldswil. Nr. 0288/2021. Bauherrschaft: Brück Melanie u. Schweizer Benjamin, Ziefnerstrasse 5, 4424 Arboldswil. Projekt: Einfamilienhaus / Carport, Parzelle Nr. 678, Hinderdorf 21. Arisdorf. Nr. 0250/2021. Bauherrschaft: Cofitrading Services AG, Kirchackerstrasse 18, 4422 Arisdorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 4341, 5351BR, Kirchackerstrasse 18. Böckten. Nr. 0291/2021. Bauherrschaft: Fritschi Ivo, Mitteldorf 7, 4422 Arisdorf. Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 38, Hauptstrasse 61. Bubendorf. Nr. 0253/2021. Bauherrschaft: Crescenti Domenico u. Michelle, Langgarbenstrasse 5, 4416 Bubendorf. Projekt: Garage / Schwimmbad, Parzelle Nr. 2249, Langgarbenstrasse 5. Nr. 0278/2021. Bauherrschaft: Sopi AG, Gstaltenstrasse 12, 4416 Bubendorf. Projekt: Erweiterung Untergeschoss / Schwimmbad / Aussentreppe / Stützmauer, Parzelle Nr. 1613, Gstaltenstrasse 12. Nr. 1787/2018. Bauherrschaft: Carbogen Amcis AG, Hauptstrasse 171, 4416 Bubendorf. Projekt: Einbau Kühlzellen / Kühlaggregat / Kamin für Abluft. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2238, Hauptstrasse 173. Diepflingen. Nr. 1343/2018. Bauherrschaft: Itin Simone und Knupp Alex, Vordermattweg 10, 4442 Diepflingen. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 416, Vordermattweg. Frenkendorf. Nr. 0270/2021. Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Frenkendorf, Bächliackerstrasse 2, 4402 Frenkendorf. Projekt: Doppelkindergarten / Um- und Anbau Kindergarten, Parzelle Nr. 192, Neufeldstrasse 17, 17a. Nr. 0290/2021. Bauherrschaft: Meier Damaris u. Marius, Gellertstrasse 13, 4052 Basel. Projekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus, Parzelle Nr. 1224, Kirschgartenstrasse 23. Füllinsdorf. Nr. 0255/2021. Bauherrschaft:
Thommen Rahel u. Sascha, Liestalerstrasse 9, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Anbau Carport / Erweiterung Terrasse, Parzelle Nr. 1171, Liestalerstrasse 9. Gelterkinden. Nr. 0265/2021. Bauherrschaft: Wirz-Gysin Hans, Ormalingerstrasse 25, 4460 Gelterkinden. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 2126, Ormalingerstrasse 25. Häfelfingen. Nr. 0059/2017. Bauherrschaft: Fiechter Marco, Obermattweg 103, 4445 Häfelfingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 406, Obermattweg. Hölstein. Nr. 0266/2021. Bauherrschaft: Biedert Erich, Hauptstrasse 52, 4437 Waldenburg. Projekt: Doppelgarage, Parzelle Nr. 753, Tiefenmattstrasse 4. Itingen. Nr. 0280/2021. Bauherrschaft: Bosch-Nyffenegger Peter u. Silvia, Schulstrasse 12, 4452 Itingen. Projekt: Aussentreppe, Parzelle Nr. 635, Schulstrasse 12. Nr. 0283/2021. Bauherrschaft: Gisler Ruth, Weiermattweg 49, 4452 Itingen. Projekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Parzelle Nr. 1420, Weiermattweg 49. Läufelfingen. Nr. 0262/2021. Bauherrschaft: Schaub-Recher Elisabeth u. Ulrich, Hauptstrasse 15, 4448 Läufelfingen. Projekt: Wintergarten, Parzelle Nr. 140, Hauptstrasse 13. Nr. 1568/2017. Bauherrschaft: Hegibau Liegenschaften AG, Rössliweg 29b, 4852 Rothrist. Projekt: 6 Mehrfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle / Gewerbe / Praxis. Neuauflage: zusätzliche Kamine und Fassadenänderungen/Balkonverglasungen, Parzelle Nr. 1140, 136, 212, 213, Hauptstrasse / Bahnhofstrasse / Hüslimattweg. Nr. 1795/2015. Bauherrschaft: FrechSchmutz Sascha und Denise, Sonnenweg 1, 4448 Läufelfingen. Projekt: Autounterstand / Fassadenänderung und Kamin für Cheminée-Ofen. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 235, Sonnenweg 1. Lupsingen. Nr. 0287/2021. Bauherrschaft: Tschopp Caroline u. Michael, Höhenweg 27,
4419 Lupsingen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 1311, Höhenweg 27. Oberdorf. Nr. 0273/2021. Bauherrschaft: Basellandschaftliche Kantonalbank Bauprojekte, Rheinstrasse 7, 4410 Liestal. Projekt: Befristete Zweckänderung: alt Wohnung in neu Büro, Parzelle Nr. 150, Hauptstrasse 45. Ormalingen. Nr. 0268/2021. Bauherrschaft: Schmutz + Hartmann AG, Hemmikerstrasse 59, 4466 Ormalingen. Projekt: Umbau Flachdach in Satteldach, Parzelle Nr. 2020, Hemmikerstrasse 59. Nr. 1973/2020. Bauherrschaft: Wüthrich Nadine u. Hans-Ulrich, Eggweg 2, 4466 Ormalingen. Projekt: Dachaufstockung. Neuauflage: Änderung der Dachaufbauten, Parzelle Nr. 323, Eggweg 2. Ramlinsburg. Nr. 1881/2020. Bauherrschaft: Quarré Irene u. Christel, Grundstrasse 12, 4433 Ramlinsburg. Projekt: Schwimmbad. Neuauflage: geänderter Standort, Parzelle Nr. 162, 776, Grundstrasse 12. Reigoldswil. Nr. 1789/2020. Bauherrschaft: Scherzinger Ellen u. Patrik, Haldenweg 8, 4422 Arisdorf. Projekt: 4 Einfamilienhäuser mit Garagen / Schwimmbad / Whirlpool. Neuauflage: zusätzliches Wohnhaus, Parzelle Nr. 867, Fürstenbergweg, Chläberenweg. Seltisberg. Nr. 0276/2021. Bauherrschaft: Schumacher Jacqueline u. Ralf, Liestalerstrasse 16, 4411 Seltisberg. Projekt: Anbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 1096, Liestalerstrasse 16. Nr. 0289/2021. Bauherrschaft: R. und M. Martin / Th. und B. Martin, v.d. Martin R. u. M., Kirschgartenstrasse 8, 4402 Frenkendorf. Projekt: Zweifamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 904, Bölchenstrasse 2. Nr. 0293/2021. Bauherrschaft: Pachlatko Adriana u. Tobias, Jurastrasse 2, 4411 Seltisberg. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 922, Jurastrasse 2 Zunzgen. Nr. 0249/2021. Bauherrschaft: Rocca Daniele Luigi, Dägermattweg 7, 4455 Zunzgen. Projekt: Terrassenüberdachung mit Wind- und Wetterschutzverglasung, Parzelle Nr. 1470, Dägermattweg 7.
Geschäftsnotizen
K’Werk Baselland
pr. Seit drei Jahren bietet das K’Werk Baselland Kindern und Jugendlichen Kurse in Kunst und Gestaltung an. Dazu gehören Malen, Graffiti, Fotografieren sowie Gestalten mit 3D-Druck. Neben Semesterkursen gibt es eintägige und einwöchentliche Ferienkurse. Über 500 Kinder vor allem aus dem Oberbaselbiet haben bereits Kurse besucht. Etwa 300 davon besuchten Semesterkurse. Das neue Semester hat soeben begonnen. Neue Kinder und Jugendliche können aber jederzeit dazu stossen. Das K’Werk füllt mit seinem Angebot eine grosse Lücke in der Bildung und Förderung der Kinder. Dank der Musikschulen ist die musikalische Bildung längst zur Selbstverständlichkeit gewor-
den. Für eine ganzheitliche Bildung braucht es aber auch das kreative Gestalten. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder aufleben und ihr oft grosses gestalterisches Potenzial in den Kursen des K’Werk ausleben und damit Energie für ihren ganz persönlichen Alltag tanken. Sie lernen an individuellen Themen zu arbeiten, entwickeln Projekte, lernen spielerisch und experimentell eigene Projekte umzusetzen und stärken dadurch ihren Wahrnehmungsprozess und damit ihre Persönlichkeit. Die Bildschule Baselland richtet sich an Kinder und Jugendliche von 6 bis 16 Jahren. Sie vermittelt eine breite Ausbildung
F O T O S: Z V G
CH Regionalmedien AG
Druck CH Media Print AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch
Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft
www.oberbaselbieterzeitung.ch
Adresse/Sekretariat
Peter Paul Würger 19. 5. 1926 - 31. 1. 2021
In stiller Trauer und Dankbarkeit Hedy Würger-Gisin Hansjörg und Ruth Würger-Mülethaler Marianne und Eduard Baumann-Würger Margreth Würger Grosskinder und Urgrosskinder Verwandte Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Wir versenden keine Karten.
Todesfälle Langenbruck Paul Würger, geb. 19. Mai 1926, von Bottmingen BL (wohnhaft gewesen Erikaweg 21). Wird im engsten Familienkreis bestattet. Lausen Ernst Sommer, geb. 13. Februar 1963, gest. 26. Januar 2021, von Embrach ZH (wohnhaft
Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
gewesen Hauptstrasse 73). Wurde im engsten Familienkreis beigesetzt. Waldenburg Graziella Maria Mangold-Erspan, geb. 3. Mai 1928, von Böckten (mit Aufenthalt im Gritt Seniorenzentrum, Grittweg 25, 4435 Niederdorf. Wurde bestattet.
Geschäftsnotizen
Moris – Mietwohnungen mit viel Lebensqualität
Die letzten freien Mietwohnungen «Rund 80 % aller Wohnungen sind bereits vermietet. Die Nachfrage nach den Wohnungen im ist unglaublich», so Gabriella Acquaviva, Projektleiterin bei der Tend AG. Aktuell besteht das Angebot nur noch aus grosszügigen 3½- und 4½Zimmer-Wohnungen. Bei gleicher Nachfrage werden auch die letzten Wohnun-
gen in Kürze eine glückliche Mieterin oder glücklichen Mieter gefunden haben. Moris befindet sich an verkehrstechnisch hervorragender Lage an der Oristalstrasse in Liestal. Eingebettet in eine grüne und naturnahe Umgebung, profitiert der Standort von zahlreichen Grundrissvarianten, harmonisch ausgewählten Materialien, den Balkons mit viel Privatsphäre sowie der Infrastruktur einer attraktiven Kleinstadt. Preiswerte Wohnungen, eine moderne Ausstattung, den Bahnhof in Gehdistanz und den Volg vor der Tür – einfach alles was das Mieterherz begehrt. Weitere Infos findet man unter www. moris-liestal.ch oder per Telefon an Gabriella Acquaviva, 031 310 98 10.
Moris befindet sich an verkehrstechnisch hervorragender Lage an der Oristalstrasse in F O T O: Z V G Liestal.
STIF TUNGSRATSPRÄSIDENTIN K’WERK BASELL AND
Herausgeberin
Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich
im gestalterischen Bereich. Die Lehrpersonen sind ausgebildete Künstler oder Designer. Das K’Werk Baselland ist Mitglied der Bildschulen Schweiz. Es befindet sich in den Hanro-Gebäuden am Benzburweg in Liestal. Getragen wird es von einer Stiftung. Dank Spenden, unter anderem von Swisslos, konnte der Betrieb bisher aufrechterhalten werden. Die künftige Finanzierung ist allerdings noch unsicher. Im Landrat wurde eine Motion eingereicht, welche die Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für die Finanzierung des K’Werk analog der Musikschulen verlangt. Bis dahin ist die Stiftung auf Spenden angewiesen. Damit sich alle Eltern den Semesterbeitrag leisten können, steht ihnen der Förderverein des K’Werks zur Seite. Weitere Informationen sind erhältlich unter www.kwerk-baselland.ch. REGUL A MESCHBERGER
Auch ein Graffiti-Kurs wird angeboten.
Impressum
Im K’Werk können Kinder ihr kreatives Potenzial ausleben.
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Er ist friedlich von uns gegangen.
pr. Wer wünscht sich das nicht: eine moderne Mietwohnung als Erstbezüger/-in. Aber bitte komfortabel, ruhig, im Grünen gelegen und trotzdem stadtnah. Am besten mit vielen Freizeitmöglichkeiten, ÖV in der Nähe und einer hervorragenden Infrastruktur. Was sich wie ein unerfüllbarer Wunsch anhört, verwirklicht das Um- und Neubauprojekt Moris in Liestal.
Kreativwerkstatt in Liestal
Donnerstag, 11. Februar 2021
Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch
Ja-Komitee für Verhüllungsverbot
Fahnenaktion des Bauernverbands
Im Kanton Baselland hat sich ein überparteiliches Komitee «Ja zum Verhüllungsverbot» gebildet. Diesem gehören Politikerinnen und Politiker der CVP, FDP, GLP und SVP an. Das Komitee engagiert sich «aus Gründen der Freiheit, der Gleichberechtigung und der Sicherheit» für ein Verbot der Gesichtsverhüllung im öffentlichen Raum.
Der Vorstand des Bauernverbands beider Basel (BVBB) hat einstimmig die Nein-Parolen gegen die Agrar-Initiativen gefasst, die am 13. Juni zur Abstimmung kommen. Mit einer Fahnenaktion wirbt der BVBB gegen die Trinkwasser-Initiative («Mogelpackung») und den Pestizid-Initiative («Preistreiber»). Die Initiativen seien «extrem» und würden falsche Erwartungen wecken. OBZ
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Sport
Team Swiss Emotions: Das Maximum aus dem Covid-Jahr Das Team Swiss Emotions kann mit Stolz auf ein sehr erfolgreiches aber massiv eingeschränktes Sportjahr 2020 zurückblicken. So konnte in der Schweiz nur ein einziges Duathlon-Rennen und wenige Lauf- und Radveranstaltungen im Sommer durchgeführt werden. Gerade der Leistungssportler war enorm gefordert, da viele Saisonhöhepunkte kurzfristig verschoben oder abgesagt wurden. Trotzdem lief das Training auf Hochtouren, in der Hoffnung, dass die geplanten Wettkämpfe doch noch stattfinden. Gemeinsam mit vielen anderen Athleten nutzte auch das Team Swiss Emotions die neuen Möglichkeiten von virtuellen Laufrennen an der frischen Luft wie auch auf dem Rad indoor und konnten so zusammen mit vielen begeisterten Sportler auch neue Erfahrungen sammeln. Es wurde um virtuelle Siege und Segmentkronen national und inter-
national gekämpft. Auch live Streams von virtuellen Rennen erzeugten hohe Spannung bei den Zuschauern. Die beiden Swiss Emotions-Athleten konnten unter den erschwerten Bedingungen trotzdem hervorragende Resultate für die Schweiz und das Baselbiet erzielen. Erreichte doch Anita Appius von insgesamt 14 Lauf- und Duathlon-Rennen 12 Podestplatzierungen mit einem Duathlon Schweizer-Meistertitel W55 sowie einem fünften Rang an der Duathlon Sprint Europameisterschaft in Punta Umbria, Spanien kurz vor dem europäischen Lockdown Mitte März. Aeneas Appius konnte sogar 18-mal starten und erreichte 17 Podestplätzen davon 14 Siege an Lauf-, Duathlon- und Strassenradrennen. Sein Saisonhöhepunkt war der Doppel-EuropameisterTitel M60 im Sprint und Standard Du-
athlon innert 24 Stunden. Eine muskulär und mental grenzwertig Leistung mit Happy End. Ab August bereitete er sich mit sieben schnellen AKBrun Kurzstrecken-Läufen auf die 5000 m Schweizer
Anita und Aeneas Appius nach der DuathF O T O: Z V G lon SM 2020.
Meisterschaft auf der Bahn in Bellinzona vor. Er lief dabei 7x M60 Streckenrekord und an der Meisterschaft holte er in einem taktischen Rennen Gold mit einer Zeit von 18:11. Der Angriff auf den 3. Duathlon Sprint Weltmeistertitel exakt an seinem 60. Geburtstag fiel leider Covid zum Opfer. Seine DuathlonFreunde trösteten ihn aber mit einer einmaligen 110 km Baselbieterrundfahrt im Schweizer Nationaldress. Mit der grossen Wettkampfeinschränkung wurden im 2020 auch neue sportliche Herausforderungen gesucht. So fuhr Anita mit dem Rad einmal auf den legendären Mont Ventoux, Provence und Aeneas gleich dreimal von allen Seiten an einem Tag und liess sich ins legendäre Buch der «les Cinglés du Ventoux» eintragen. Für mehr Laufspeed über eine höhere Trittfrequenz (190 bis 200 Anschläge/Min) wurde gemeinsam
mit Nico Brina, mehrfach ausgezeichneter Schweizer Boogie-Woogie-Pianist der «Run Boogie»-Song komponiert. Die Single begeistert heute bereits die Laufszene und ist mit einer Dauer von 24 Min. ideal für einen unheimlichen Boggie Push über fünf Kilometer. Das Team Swiss Emotions dankt allen Sponsoren, Gönner und Freunde für die Unterstützung und Treue im 2020. Seit Monaten organisiert das Team Swiss Emotions regelmässig auf zwift.com Radrennen für die Duathlon Community und fördert auf diese Weise die nationale und international Sportlerkameradschaft und den Winning Spirit. Sie sind zuversichtlich, dass sie schon bald wieder an realen Wettkämpfen und Schweizer-, Europaund Weltmeisterschaften starten können und werden dafür bereit sein. ANITA APPIUS
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Binnen fünf Jahren werden 60% der Eigentümer keine Maklerprovision mehr bezahlen !
Laut Prognosen der provisionsfreien Immobilienagentur Neho, werden in Zukunft drei von fünf Verkäufer ihre Immobilie verkaufen, ohne dabei die von den meisten Maklern geforderte hohe Maklerprovision bezahlen zu müssen. In vielen Ländern etablieren sich Immobilienagenturen mit einem Festpreisangebot zu bedeutenden Akteuren. So auch in der Schweiz: Mit ihrem Konzept hat die Agentur Neho bereits mehr als 1’200 Eigentümer von sich überzeugt. Statt einer Provision, bezahlen Nehos Kunden eine fixe Gebühr von CHF 9’500 für dieselben Dienstleistungen. Da immer mehr Kunden ihre Zufriedenheit über ihre Entscheidung zum Ausdruck bringen, lässt der neue Player traditionelle Agenturen gleichzeitig alt aussehen. Christoph S. äussert sich folgendermassen dazu: «Waren wir früher wirklich gewillt, eine Provision zu bezahlen? Das ist nun das zweite Mal, dass ich mein Haus verkauft habe. Das erste Mal, vor ein paar
Jahren, beauftragte ich eine Agentur in meiner Nachbarschaft und es kostete mich Zehntausende von Franken. Dieses Mal habe ich mich für Neho entschieden. Ich hatte einen ähnlichen Service, wenn nicht sogar einen noch engagierteren und reaktiveren Makler an meiner Seite; ich habe mein Haus schneller verkauft als beim ersten Mal und es hat mich fünf Mal weniger gekostet.» Die Immobilienprovision ist die goldene Gans in der Immobilienbranche und entspricht in der Regel einem Betrag zwischen CHF 30’000 und CHF 50’000. Dies ist für die Eigentümer immer schmerzhaft, für manche von ihnen könnte damit aber bald Schluss sein: «Wir erleben eine rasante Veränderung auf dem Immobilienmarkt,
Prognostizierte Entwicklung der Anzahl Immobilientransaktionen in der Schweiz Provisionsfreie Agenturen
Traditionelle Agenturen
immer mehr Kunden zeigen Interesse an der von unserer Agentur angebotenen Alternative und den damit einhergehenden erheblichen Einsparungen.», erläutert Gründer Eric Corradin. Die Agentur, die ein exponentielles Wachstum ihrer Kundschaft verzeichnet, erwartet, dass bis 2025 nahezu 60% der ca. 27’000 jährlich von Immobilienmaklern abgewickelten Transaktionen in der Schweiz über ein Festpreisangebot realisiert werden. Dies würde für Verkäufer eine Ersparnis von nahezu 350 Millionen Franken bedeuten! Neho erbringt mit einem Festpreis von CHF 9’500 dieselben, laut Kundenfeedback sogar noch besseren Leistungen als traditionelle Anbieter. Die Immobilienagentur automatisiert einen Grossteil wiederkehrender administrativer Aufgaben und verschafft den lokalen Maklern so mehr Zeit für die Betreuung ihrer Kunden. Dies vereinfacht den Verkaufsprozess und der Makler kann sich auf die Suche nach einem geeigneten Käufer für das Objekt fokussieren. Neho verbindet somit das Beste aus digital und lokal: Eine leistungsstarke digitale Plattform und lokal verankerte Makler mit einem fundierten Verständnis der Marktgegebenheiten in Ihrer jeweiligen Region. Dank dieses attraktiven Modells hat die Agentur ihren Kunden bereits über 23 Millionen
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Franken eingespart. Aber auch das schnelle Wachstum und die für die Branche überdurchschnittlich hohe Kundenzufriedenheit haben schnell die Aufmerksamkeit der traditionellen Agenturen auf sich gezogen. Dank der Innovationskraft und des Mehrwerts, der das Angebot von Neho für Kunden und die gesamte Immobilienbranche bietet, hat die Agentur bei den Swiss Real Estate Awards 2018 den Preis in der Kategorie “PropTech” gewonnen. Auch bedeutende Immobilienkonzerne wie Investis und Delarive haben sich frühzeitig dem Abenteuer angeschlossen, um die Entwicklung dieses dynamischen Players zu begleiten. Heute zählt Neho 28 regionale Niederlassungen, mehr als 1’200 Kunden und
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Region Waldenburg Wander-Reportage
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Donnerstag, 11. Februar 2021
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Warum nicht einmal Stadtwandern FRITZ KAMMERMANN, LAUSEN
Wer meint, Wandern sei nur etwas für die warme Jahreszeit und nur in der Landschaft und den Bergen schön, der liegt falsch. Wanderreporter Fritz Kammermann ist auch bei kalter Witterung gut gerüstet unterwegs und das durchaus auch einmal in städtischer Umgebung. «Von Schönebuech bis …», diese Verszeile animierte mich zu einer Wanderung von Basel nach Schönenbuch und wieder zurück. Die etwas mehr als zwanzig Kilometer sind je nach Kondition in rund vier bis fünf Stunden zu machen. Dank dem ÖV können weniger Geübte auch nur Teilstrecken der Route absolvieren. Stadtwandern Vom Bahnhof Basel über die Wettsteinbrücke gelangt man zum Rheinuferweg auf der Kleinbasler-Seite, wo einem der bekannte Blick auf das Münster und die Pfalz gefangen nimmt. Wandern in der Stadt ist möglich. Das Wanderwegnetz ist auch hier gut ausgeschildert und führt dem Rhein entlang, durch Stadtpärke und kleine Oasen. Man begegnet vertrauten Orten wie zum Beispiel der Mittleren Brücke oder dem Totentanz beim Kantonsspital beim Wandern auf einmal aber ganz anders, nimmt Fassaden von alten Bürgerhäusern oder die Brunnenfiguren anders wahr als sonst. Eine Erfahrung der anderen Art. Kurz vor der Johanniterbrücke zweigt die links des Rheins verlaufende Route ins Quartier St. Johann ab. Hier reiht sich ein Mehrfamilienhaus an das andere. Es entsteht so ein überwiegend monotones Quartierbild. Viele Fassaden tragen unfreiwillige Dekorationen. Der Staat, die Polizei, Despoten in anderen Staaten sind seit jeher immer wieder Ziel kritischer Wandmalereien. Auch nicht neu sind Vorwürfe gegen Klimasünden. Erstmals ist mir aber die plakative Kritik über den Fleischkonsum aufgefallen. Was wohl in einem Menschen vorgeht, dass er seine Gefühle auf diese Weise anonym ausdrücken will, und vor allem, wie fühlt er sich hinterher, wenn seine Überzeugung auf der Wand steht? Der Kannenfeldpark überrascht Beim Durchschreiten des schmiedeisernen Tores zum Kannenfeldpark öffnet sich der Blick auf den angeblich grössten
Stadtpark Basels. Neun Hektaren gross soll er und erst 1951 angelegt worden sein. Zuvor sei hier ausserhalb der alten Stadtmauer Ackerland gewesen und es habe dort einen Friedhof gegeben. Grosszügige Grünflächen und alten Baumbestand hat es heute hier und einen grossen Kinderspielplatz. Der Weg quert jetzt den verkehrsreichen äusseren Ring und führt von nun an dem schmalen Bachgraben entlang. Der Übergang vom Stadtgebiet in die Vorortgemeinde Allschwil ist in keinster Weise wahrnehmbar. Links liegen die auf Massenwohnen ausgerichteten fast etwas überfüllt wirkenden Wohnquartiere, rechts sind die Sport- und Freizeiteinrichtungen für all die vielen Bewohner hier. Dahinter befinden sich Industriebauten. Dazwischen fliesst der kleine Bach und an seinen beiden Ufern verläuft unter Bäumen je ein Spazierweg. Auch an diesem Samstagmorgen ist hier bereits einiges los. Jogger, Spaziergänger, Hundebesitzer, Väter mit Kinderwagen, ältere Damen sind unterwegs und dazwischen ein einzelner Wanderer. Plötzlich ist der Weg versperrt. Ein bisher für mich unbekanntes Warnschild «Achtung Drohne» macht darauf aufmerksam, dass ein Himmelsgefährt mit Greifarmen in den Baumwipfeln Vogelnester entfernt. Es sind wohl Krähennester. Man konnte lesen, dass sich die Krähenpopulationen in den Wohngebieten dank gutem Futterangebot immer wohler fühlen, sehr zum Leidwesen der Quartierbewohner, die sich über Lärm und Schmutz der Vögel beklagen. Mir kommt in diesem Moment der Spitzname von Hölstein, meinem Arbeitsort, in den Sinn. In «Gwaagestei» gehören Krähen auch von jeher zum Dorfbild. Nur wenige stören sich an den Vögeln. Die Allschwiler Paradefront Die Kalenderansicht des Dorfes Allschwil, also dem ursprünglichen Dorfkern mit den berühmten Sundgauer Häusern, besticht tatsächlich, wenn man vor den schön restaurierten Häusern steht. Allschwil, die heute mit über zwanzigtausend Einwohnern grösste Gemeinde des Baselbiets, war einst Teil des Elsass, später kam es zum Fürstbistum Basel, dann wieder zu Frankreich. Mit dem Wiener Kongress 1815 kam es zum Kanton Basel und 1832 zum Kanton BaselLandschaft (Quelle: Wikipedia).
Blick auf Münster und Pfalz. Noch ist der Himmel graublau. Es kam im Verlauf des Tages noch ganz anders. Die schmucke Häuserzeile rund um den Dorfplatz hat meinen Eindruck über die vielen grossen Wohnquartiere Allschwils, wie sie in den letzten Jahrzehnten nach und nach entstanden sein müssen, stark gemildert. Für mich ist der Allschwiler Dorfkern absolut sehenswert. Unter anderem mit dem SechserTram kommt man hin und kann so die Strecke durch die Vorstadtquartiere überspringen. Dem Lützelbach entlang geht es endlich aus den dichten Wohngebieten hinaus ins offene Land. Durch Wiesen und Felder, aber auch durch Wälder führt der Weg. Er ist hier gut vier Meter breit und auf weiten Strecken geteert oder zumindest befestigt. So sind sie halt die Wanderwege in der Stadt oder im stadtnahen Gebiet. Mittlerweile hat sich der Himmel über mir immer stärker gelbrötlich verfärbt. Die Dorfkirche von Schönenbuch mit ihrem roten Turm bekommt dadurch einen äusserst ungewöhnlichen Kontrast. In wenigen Schritten bin ich an der Landesgrenze. Ungehindert überschreite ich sie. Nur ein alter rotweisser Schlagbaum weist darauf hin. Zu Corona-Zeiten bekommt ein solcher Grenzübertritt plötzlich eine neue Bedeutung. Ansonsten ist kein Unterschied zwischen hüben und drüben zu spüren, einzig die Autokennzeichen wechseln. Bewusst wandere ich von hier aus
über Feld, immer der Staatengrenze entlang. Schönenbuch ist flächenmässig die zweitkleinste Gemeinde des Baselbiets und grenzt auf drei Seiten an Frankreich. Wald als Naherholungsgebiet für die Bewohner von Stadt und Agglo Durch den Allschwiler Wald geht der Weg zurück. Der Wald ist hier irgendwie anders, irgendwie aufgeräumter, mit vielen breit angelegten Wegen und zahlreichen Grillplätzen. Rauchschwaden ziehen denn auch durch den Wald, Kindergeschrei und Hundegebell ist zu hören. Kurz vor dem ehemaligen Schiessstand beim Allschwiler Weiher begegnen mir ganze Völkerscharen, die in Richtung Wald unterwegs sind. Mit Kind und Kegel, Hund und Velo, Einkaufstasche und Einmalgrill wird so der Corona-Eintönigkeit entflohen. Der Wald ist gerade jetzt wichtige Naherholungsmöglichkeit. Hier irgendwo entspringt der Dorenbach. Ihm folge ich und komme schon bald wieder in dicht bebautes Wohngebiet. Der Bach bildet grösstenteils die Kantonsgrenze zwischen Stadt und Landschaft, hier Binningen. Auffällig viele Grenzsteine markieren diese Grenze. Sie sind neuzeitlich. In der Landschaft selbst ist kein Unterschied zwischen Stadt und Land zu erkennen. Links wie rechts hat es viele Wohnhäuser, meist Mehrfamilienhäuser, viele
Wo einst die Noblen von Allschwil wohnten?
Allschwiler Dorfkern mit den berühmten Sundgauer Häusern.
Die Sonne durch den Saharastaub am letzten Samstag. Aufgenommen im Allschwiler Wald.
Die Kirche St. Margarethen.
F O T O S: F. K A MMERM A NN
von ihnen teilweise bereits saniert und aufgewertet, andere aber noch in ihrem Originalzustand und erkennbar als günstiger Wohnraum. Das Bild wird immer städtischer, der Dorenbach ist längst in einen Betonkanal eingezwängt. Am Ende des Weges stehe ich am grossen Kreisel, von wo der Dorenbachviadukt Bahn und Strasse ins Leimental überquert. Der Bach fliesst hier in den Birsig. Seinen Name soll der Dorenbach übrigens vom Dornengestrüpp am Bachufer bekommen haben. Davon war die letzten Kilometer aber nichts zu sehen. Ein letzter kurzer Aufstieg führt mich auf den Margrethen-Hügel. Vom Platz vor der Kirche hat man einen schönen Rundblick auf Basel und die Vorstadtgebiete. Von hier ist es nicht mehr weit durch das Gundeldingerquartier zum Bahnhof SBB. St. Margarethen Auch hier im Saharastaub, liegt auf Gemeindegebiet von Binningen, ist aber im Besitz der Stadt Basel. Der Legende nach soll St. Margarethen auf die drei Schwestern Ottilie, Chrischona und Margarethe zurückgehen, von denen jede auf einem der drei Hügel in der Umgebung von Basel, in Sichtweite der anderen, eine Kirche baute. Von St. Margarethen sind daher die Kirchen St. Ottilien im deutschen Ort Tüllingen und St. Chrischona oberhalb Bettingen zu sehen.
Kirche von Schönenbuch im Saharastaub.
Baselland
ObZ
Die Offene Jugendarbeit bleibt mehrheitlich offen Der Kanton Baselland stuft die Jugendangebote von Kind.Jugend.Familie KJF als pädagogisch relevant ein. Das erlaubt der Offenen Jugendarbeit, weiterhin für die Jugendlichen vor Ort im Einsatz zu sein – selbstverständlich unter Einhaltung der BAG-Massnahmen und in Absprache mit den auftraggebenden Gemeinden. Aktuelle Öffnungszeiten Jugendcafé Gelterkinden: Das Jugendcafé bleibt bis mindestens Ende Februar geschlossen. Im öffentlichen Raum finden Outdoor-Aktivitäten statt, beispielsweise eine Schnitzeljagd. Club Underground Sissach: Mittwoch 14 bis 19 Uhr, Freitag 16 bis 19 Uhr. Jugendzentrum Liestal: Mittwoch 16
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Maskenpflicht an der Landratssitzung Es ist schon beschämend zu lesen, dass der Landratspräsident, während einer Sitzung gewisse Landräte (dürfte man doch von vorbildhaften Politikerinnen und Politikern erwarten) auf die Maskenpflicht hinweisen muss. Grundsätzlich sollten diese Personen namentlich erwähnt werden (es ist mir bewusst, Datenschutz!), aber es würde vielleicht einigen Wählerinnen und Wählern bei den nächsten Landratswahlen in Erinnerung bleiben. WALTER MOSER, ZIEFEN
bis 19 Uhr, Donnerstag 16 bis 19 Uhr, Freitag 16 bis 19 Uhr. Jeder vierte Samstag im Monat 16 bis 19 Uhr. Jugendraum Lausen: Der Jugendraum ist für Gruppen bis auf Weiteres geschlossen. Es finden mobile Einsätze statt. Jeweils am Donnerstag bieten die Jugendarbeitenden ein offenes Fenster im Jugendraum an mit Beratung und Hausaufgabenhilfe. Jugendraum Bubendorf: Mittwoch 14 bis 19 Uhr, Freitag 16 bis 19 Uhr. Jugendraum Lupsingen: Der Jugendraum ist geschlossen. Die Jugendarbeitenden bieten aber Outdoor-Games am Donnerstag von 14.30 bis 16.30 Uhr an. Jugendzentrum Laufen: Mittwoch 15 bis 19 Uhr, Freitag 15 bis 19 Uhr. Die Familien- und Jugendberatung
STIF TUNG JUGENDSOZIALWERK BL AUES KREUZ BL
Die Geschäftsleitung des Landrats hat eine Vorlage zur Änderung des Landratsgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Das Landratsgesetz soll um eine Bestimmung ergänzt werden, die es erlaubt, in Krisensituationen unter gewissen Umständen das Abstimmen in Abwesenheit für Landratsmitglieder zuzulassen. Die Hürden dafür sind allerdings recht hoch anzusetzen, da die
Ratsmitglieder wenn immer möglich physisch an den Parlamentssitzungen teilnehmen sollten. Nur wenn eine Krisensituation vorliegt, das Risiko von vielen Abwesenheiten besteht und das Stärkenverhältnis der Fraktionen deutlich gefährdet ist, soll die virtuelle Abstimmung ermöglicht werden. Die verkürzte Vernehmlassungsfrist läuft bis am 26. Februar 2021. L ANDESK ANZLEI
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Erfreuliche Zukunftsperspektiven Dank freiem und nachhaltigem Handel
Parolen der Grünen Umfassenden Wirtschaftspartnerschaftsabkommens zwischen den EFTAStaaten und Indonesien. Auch die kantonalen Vorlagen (Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen, Gesetz über die Bekämpfung von Schwarzarbeit, Arbeitsmarktaufsichtsgesetz) lehnen die Grünen durchgehend ab. OBZ
Härtefallhilfen ausgezahlt Der Regierungsrat hält beim Umgang mit den Härtefallhilfen im Baselbiet das Tempo hoch. Vergangenen Freitag, am ersten Tag nach dem Ablauf der Referen-
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Landrats-Abstimmung in Abwesenheit
Helpnet ist rund um die Uhr erreichbar: Telefon 0840 22 44 66 (8 Rp./Minute, sieben Tage/24 Stunden erreichbar); Whatsapp 076 315 31 34, E-Mail mail@ helpnet-online.ch, Facebook www. fb.com/jugend.familienberatung.helpnet; weitere Informationen, Adressen und Telefonnummern finden sich auf www.kjf.swiss. Kind.Jugend.Familie KJF ist eine Abteilung der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration
An ihrer Online-Mitgliederversammlung haben die Grünen Baselland die Parolen für die kommenden Abstimmungen gefasst: nein zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot», nein zum Bundesgesetz über elektronische Identifizierungsdienste («E-ID»), nein zum Bundesbeschluss über die Genehmigung des
Donnerstag, 11. Februar 2021
dumsfrist zum Landrats, erfolgten die ersten Auszahlungen im Umfang von rund 830 000 Franken. Im Wochenrhythmus folgen weitere Tranchen. OBZ
Mit der Abstimmung über das Freihandelsabkommen mit Indonesien haben wir die Chance, frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Handelszukunft der Lucio Sansano Schweiz zu stellen. Indonesien mag heute noch ein wenig bedeutender Geschäftspartner für uns sein – in den nächsten Jahren könnte sich dies jedoch ändern: Experten rechnen damit, dass das Land mit seinen knapp 270 Millionen Einwohnern bis 2050 zur viertgrössten Volkswirtschaft aufsteigen wird. Das Abkommen ist aber nicht nur aufgrund des wirtschaftlichen Potenzials unterstützenswert. Wie kein anderes
Freihandelsabkommen zuvor sehen die erarbeiteten Verträge weitreichende und verbindliche Nachhaltigkeitsbestimmungen vor – dies zum Beispiel beim Palmöl. Die Regeln gehen so weit, dass das Abkommen eine breite politische Unterstützung von links bis rechts erfährt. Das FHA sorgt also nicht nur für freien, sondern vor allem auch für fairen und nachhaltigen Handel. Als Jungpolitiker liegt mir die Zukunft unseres Landes am Herzen. Und genau deshalb ist es mir ein Anliegen, dass wir auch wirtschaftspolitisch in die Märkte der Zukunft investieren. Indonesien gehört hier zweifellos dazu. Das Freihandelsabkommen verdient ein klares Ja. LUCIO SANSANO, PRÄSIDENT JUNGFREISINNIGE BASELL AND, EINWOHNERRAT FDP REINACH
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Region Liestal
ObZ
Grundstein für Klinikneubauten gesetzt Psychiatrie Baselland Start des Rohbaus des Klinikgebäudes für die Alterspsychiatrie Eine schwere Eisenkiste wird in ein Loch in der Bodenplatte einbetoniert. Im Behälter sind Baupläne, eine Tageszeitung, etwas Geld, Geschäftspublikationen, ein Foto von 1860 mit einer früheren Baustelle, ein Buch von 1953 zur Traumdeutung und ein Kreuz. Die Kiste wird so zur Zeitkapsel mit Zeugnissen der Psychiatrie Baselland (PBL) des Jahres 2021, die dereinst von späteren Generationen vielleicht einmal wieder ausgegraben werden. Die Kiste symbolisiert den Grundstein für die Neubauten der beiden Klinikgebäude, die auf dem Campus Liestal der PBL derzeit gebaut werden. Mit der feierlichen Grundsteinlegung wünschen sich die Beteiligten traditionsgemäss einen unfallfreien Bauverlauf und eine möglichst lange Nutzung der entstehenden Liegenschaften. Die Zeremonie war gemäss Covid-19-Schutzkonzept kurz und nur mit wenigen Teilnehmenden besetzt. Erster Rohbau Ende Sommer abgeschlossen Die Bauarbeiten starteten am 19. Oktober 2020. Sie seien bis jetzt sehr gut gelaufen und innerhalb des Zeitplans, sagte Fabian Keller, Leiter der Unternehmenseinheit Betrieb und stellvertretender CEO. Bis Anfang September 2021 soll der Rohbau für das erste Gebäude – jenes für die Alterspsychiatrie und die Privatklinik – abgeschlossen sein. Das zweite Klinikgebäude entsteht gleich gegenüber der Alterspsychiatrie und wird an das bestehende Klinikge-
Sie legen den Grundstein für die zwei neuen Klinikgebäude der Psychiatrie Baselland (v. l.): Matthias Jäger, Direktor Erwachsenenpsychiatrie; Elena Seidel, Direktorin Pflege; Fabian Keller, Leiter Unternehmensbereich Betrieb und stv. CEO; CEO Barbara Schunk; F O T O: Z V G Domenico Mozzillo, Sicherheitsbeauftragter und Michael Hug, Leiter Bau und Instandhaltung. bäude Haus B angebaut. Die Baugrube ist bald fertig ausgebaggert, so dass auch hier die Rohbauarbeiten im März starten können. Sie dauern etwa bis Oktober 2021. Investition in moderne Psychiatrie Die Schwerpunkte Alterspsychiatrie und Krisenintervention sind derzeit noch in alten, teils sanierungsbedürftigen Liegenschaften untergebracht. «Wir brau-
chen die neuen Gebäude, wenn wir die hohe Qualität von Therapien und Betreuung langfristig sichern und neue Angebote mit neuen Behandlungskonzepten etablieren wollen», sagt PBL-CEO Barbara Schunk. Die PBL investiert in die neuen Bauten 66 Millionen Franken. Alles an einem Standort Die PBL will zudem Synergien nutzen, wenn alle Betriebseinheiten an einem Standort zusammengelegt werden mit
zentraler Infrastruktur wie Küche, Restaurants oder Mehrzweckräumen sowie einer guten Verkehrserschliessung. Das Unternehmen zieht sich in den nächsten Jahren schrittweise aus der Liegenschaft des ehemaligen kantonalen Altersheims an der Rheinstrasse 43 zurück. Dort sind aktuell die Alterspsychiatrie, ein Ambulatorium, Tageskliniken sowie zwei Wohnheime domiziliert. PSYCHIATRIE BASELL AND
Leser-Foto
Gelb statt grau: Saharastaub am Himmel
Donnerstag, 11. Februar 2021
Ruths Augenblicke Seit Monaten – na ja, ihr wisst schon – hält uns das immer gleiche, leidige Kronenthema umschlungen. Es bringt aber auch manches zu Tage, das sonst nie ausgesprochen worden wäre. Es deckt möglicherweise gar unangenehme Themen auf. So kam es, dass Heiri, ein alter Bauer, seit drei Jahren verwitwet, am Küchentisch seiner Jungen plötzlich aufs Thema Sterben und Beerdigen zu reden kam. Das tat Heiri sonst nie. Sentimentale Themen waren nicht gerade seine Stärke, und sterben taten eh nur die anderen. Aber heutzutage, bei dem Virenmist ... Man kann ja nie wissen, ob es einen nicht erwischt! So wetterte Heiri aus heiterem Himmel los, dass – im Falle, wenn es ihn «putzen» sollte – er also nicht wie seine Elsi selig unter dem Nussbaum hinter dem Haus liegen wolle. Elsi liegt dort zwar nicht direkt, bloss ihre Asche. Seine Jungen schauten verwundert auf und wollten wissen, wo er denn einmal bestattet werden wolle. Auf dem Gottesacker? «Nein, dort will ich grad gar nicht liegen, denn das Bodenpersonal der nahen Kirche nervt mich, Herrgott nomol! Und im Friedewald liegt mein geiziger Bruder, mit dem bin ich noch immer zerstritten, also will ich auch nicht dort sein!» Die Jungen waren wirklich erstaunt. Es war ihnen neu, dass der Alte sich so sehr mit seiner letzten Ruhestätte auseinandersetzt. Corona hat ihm offenbar sehr zugesetzt! «Also, was willst du denn? Wo willst du, dass wir dereinst deine Asche bestatten, he?», fragte ihn seine Tochter. Der Alte starrte grimmig auf die Pouletknochen auf seinem Teller und schwieg erst mal. Dann, wie aus dem Kanonenrohr, polterte er: «Also gheiet mi doch am eifachschte diräkt ins Gülleloch. Mir isch bald alles gliich ...!» Die Enkel krähten: «Pfui, igitt, gruusig, bäääh ...!» Die Enkelin begann zu heulen, der Jungbauer lachte, der Hund unter dem Tisch begann aufgeschreckt zu bellen, die Katze rannte hinaus aus der Küche ... Und dann, als wieder etwas Ruhe eingekehrt war, sprach die Tochter zum alten Heiri: «Das ist ja gar keine so üble Idee, Ätti. Die Gülle wird über all deinen Feldern ausgebracht, und so wird deine Asche selber zum Dünger für das keimende neue Saatgut. Was meinsch?» Was er meint, schreibe ich hier nicht, aber, wer weiss ... RUTH PETITJEAN-PL AT TNER
Gymnasium Liestal mit Saharastaubhimmel letzten Sonntag und tags darauf, fotografiert von Hans Peter Straumann, Liestal.
F O T O: Z V G
S Gwärb vo Lieschtel und Umgäbig
Korrigenda
Schlüssel, die weibliche Kraft aktivieren
Litauen, nicht Polen
pr. Die Probleme der heutigen Frau ist vielschichtig. Sie leben nicht Ihr eigenes Leben, sondern das, was von Ihnen erwartet wird. Sie haben kaum Zeit für sich und für Ihre Träume. Sie haben nicht die Beziehung, dass Sie sich wünschen. Wollen Ihren Kinderwunsch erfüllen und Ihre Karriere stolpert. Sie wirken manchmal zu männlich. Sie erreichen Ihre Ziele nur schwer, da Sie noch nicht mit Ihrer weiblichen Kraft verbunden sind. Sie tun häufig Dinge, um anderen zu gefallen. Sie empfinden kaum noch echte Freude im Leben und Ihr Selbstwert und das Selbstbewusstsein sind im Keller. Mein Ziel für Sie: Ihre magische Super-Power aktivieren. Sie lassen alte «typisch-Frau-Programmierungen» los, gewinnen Ihr Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein zurück und erfahren, welche Magie in Ihnen wirklich steckt, wenn Sie sich mit der Quelle der Weiblichkeit verbinden, um sich ganz als Frau anzunehmen.
Im Artikel «Hier war doch nichts – oder doch?» in der letzten Ausgabe der ObZ stand fälschlicherweise, dass der aus Waldkirch (Partnerstadt von Liestal im Südschwarzwald) stammende Karl Jäger im Zweiten Weltkrieg den Massenmord an Juden und anderen Bevölkerungsgruppen in Polen geleitet hatte. Diese Ereignisse spielten sich aber nicht in Polen ab, sondern in Litauen. Der Historiker Wolfram Wette veranstaltete im Jahre 2001 zusammen mit dem Gymnasiallehrer Detlev Hoffmann eine wissenschaftliche Exkursion nach Litauen, an der sich 35 Studierende und Schüler aus Freiburg beteiligten. Motto der Reise: «Auf den Spuren des SS-Massenmörders Karl Jäger». Mehrfach lud das Waldkircher Geschwister SchollGymnasium (GSG) betagte HolocaustÜberlebende aus Litauen in das Schwarzwaldstädtchen ein. Sie berichteten dort über ihre Verfolgungsgeschichte. Überlebende aus Vilnius und Kaunas nahmen im Jahre 2017 an der feierlichen Enthüllung des Waldkircher Mahnmals für die ermordeten Juden
Leidenbeenden.ch, Liestal
Die wichtigste Voraussetzung für eine erfüllte Partnerschaft, Glück, Ziele und
Alles im Leben ist möglich!
F O T O: Z V G
gutes Einkommen ist Ihre Selbstliebe. Sobald Sie Ihre Selbstliebe entwickeln, verstehen Sie, dass Sie zuerst kommen. Dass Sie voll Liebe sein müssen, wenn Sie Liebe geben. Bevor Sie die Welt verbessern, zuerst Sie dran sind und Ihre eigenen Akkus als erstes aufladen müssen. Sie werden sich selbst bewusst sein, wer Sie wirklich sind. Sie bringen Körper, Geist und Seele in Einklang. Und Sie lernen mehr Risiko einzugehen, mehr Konfrontation zu wagen und weniger zu vermeiden. So werden Sie Ihre magische SuperPower annehmen. Ab dann erleben Sie: Alles im Leben ist möglich! Sie können alles erreichen, auch leicht! Sie können sich besser durchsetzen! Sie können Ihren Herzensweg gehen! Sie sind voll und ganz glücklich! Sie erkennen Ihren wahren Wert! Entfachen Sie Ihre Magie und nehmen Sie Ihre Ziele an. Hilda Molnar, Liestal, www.leidenbeenden.ch, 079 942 18 22
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Litauens teil, ebenso der litauische Botschafter in Deutschland. Eine Gruppe von Waldkircherinnen und Waldkirchern zwischen 15 und 80 Jahren reiste ein Jahr später zu den Mordstätten nach Litauen und besuchte Mitglieder der heutigen jüdischen Gemeinde. Daraus entstand der Film «Karl Jäger und wir» Von Jürgen Dettling, der über die Kleinstadt Waldkirch hinaus auf grosses Interesse stiess. OBZ Anzeige
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Region Gelterkinden
ObZ
Donnerstag, 11. Februar 2021
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Närrische Stimmung mit Puppen und Flaggen Sissach/Gelterkinden Trotz Corona wurde auch dieses Jahr das Dorf geschmückt
SANDER VAN RIEMSDIJK
Fasnacht muss einfach sein! Nachdem die GEFA (Gelterkinder Fasnacht) bereits am 30. Januar unter dem Motto «Quaran-Träne» das Dorf mit Puppen und Flaggen geschmückt hatte, waren die Sissacher eine Woche später mit den gleichen Absichten unterwegs. Die Coronapandemie hatte auch die Fasnachtgesellschaft Sissach zu vielen Absagen von Veranstaltungen gezwungen. Die traditionelle Fasnachtsdekorationen mit den vielen bunten Flaggen und farbig gekleideten Fasnachtspuppen verschönern auch dieses Jahr trotz allen epidemischen Widrigkeiten die Häuser, Beleuchtungskandelaber und Strassenlaternen im Sissacher Dorfkern. Mehrere Dekorationsspezialisten in Gruppen zu zweit – damit wurden Ansammlungen von zu vielen Personen am gleichen Ort verhindert – zogen am letzten Samstag unter dem Motto «Mir blyybe draa» durch die Strassen und Gassen um die rund 65 Puppen und die viele Flaggen an allen denkbaren und undenkbaren Orten im «Strichcode» und in der Bahnhofstrasse aufzuhängen. Fabio Fedriga, Präsident der Fasnachtsgesellschaft, hatte die Sissacher Bevölkerung aufgerufen ihre Häuser, Balkone, Schaufenster, Gärten und Strassen fasnächtlich zu dekorieren. Ein farbiges Meer an Dekorationen auf dem «Strichcode» und in den Seitenstrassen liess so ein wenig fasnächtliche Stimmung aufkommen, ein kleiner Trost für die dieses Jahr wieder stornierte «Fünfte Jahreszeit». Nicht weniger als 1500 Säckchen mit einer kulinarischen Überraschung und einem Informationsflyer wurden am frühen Samstagmorgen an die Passanten auf dem Strichcode verteilt und dem Alters-
Ein ausgestopfter «Fasnächtler» wacht über das Fasnachtsgeschehen in Gelterkinden. heim, den Alterswohnungen und der Spitex überreicht. Als Zeichen der Solidarität waren in den vergangenen Tagen schon viele Fasnachtsplaketten gekauft worden. Die insgesamt 2500 Exemplare, entworfen vom Zunzger Steinbildhauer Flavian Naber, zeigen «den Vehdockter und Leibarzt des Hutzgüri», ausgerüstet mit einem Stethoskop. Damit nimmt dieser der Zeit den Puls ab und verschreibt für die fünf Fasnachtstage in Sissach die richtige Medizin: «Luege – loose – lauffe». Auch der «Glöggeliwagen» wird dieses Jahr nicht fehlen und sogar einen Tag früher als gewohnt in den öffentlichen Verkauf gelangen. Der Vorstand der Fasnachtsgesellschaft hat sich für die fasnächtlichen Tage vom 21. bis 25. Februar einige Aktionen ausgedacht, mit denen diese sowohl die Aktiven als auch die Bevölkerung überraschen wird. Auch wenn die Absagen in den letzten zwei Jahren für die Fasnächtler ein harter
Schlag und eine kaum zumutbare Durststrecke bedeuten, ein kleiner Trost ist der Anblick des geschmückten Dorfs immerhin.
In Sissach herrscht ausgelassene Fasnachtsstimmung trotz Corona: Rebecca Badella und F O T O S: S . VA N RIEMSDI JK Präsident Fabio Fedriga. Die Gelterkinder Fasnächtler haben sich einen Gag der besonderen Art einfallen lassen und werden ab heute den Rosenegg-Kreisel mit dem diesjährigen Sujet
aus Holz verschönern. Die beiden Gemeinden zeigen so einen kleinen Vorgeschmack auf die Fasnacht 2022, die so richtig explodieren wird.
Die Fasnachtspuppen in Gelterkinden sind teilweise in grosser Höhe angebracht worden.
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Gelterkinder
Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Sonderabfälle aus Privathaushalten – wohin damit? Sonderabfälle aus Privathaushalten wie Farben, Lacke, Lösungsmittel, Chemikalien, Pflanzenschutzmittel, Dünger, Medikamente oder Quecksilberthermometer sind problematisch für Mensch und Umwelt und müssen separat entsorgt und verwertet werden. Sie gehören nicht in den Kehrichtsack oder in die Kanalisation. Grundsätzlich gibt es im Kanton Basel-Landschaft drei Wege um Sonderabfälle kostenlos zu entsorgen: • Rückgabe in den Verkaufsstellen: Hersteller und Handel sind zur Rücknahme von Sonderabfällen von privaten Endverbrauchern verpflichtet • Abgabe an den kommunalen Sonderabfall-Sammeltagen • Abgabe in Apotheken und Drogerien (beispielsweise Kleinmengen von Medikamenten) Bei grösseren Mengen Sonderabfälle aus Privathaushalten, beispielsweise aus Hausräumungen, kontaktieren Sie das Amt für Umweltschutz und Energie in Liestal (061 552 51 11). Sicherer Umgang mit Sonderabfällen im Haushalt • Nicht via Kehricht oder Kanalisation entsorgen • Vermischen Sie nie Produkte, die sich in unterschiedlichen Behältern befinden. Es können chemische Reaktionen auftreten. • Lagern Sie alle Sonderabfälle in der Originalverpackung • Lagern Sie alle Sonderabfälle an einem trockenen und sicheren Ort sowie ausserhalb der Reichweite von Kindern • Lagern Sie alle Sonderabfälle in einem auslaufsicheren Behälter mit deutlicher Bezeichnung des Inhalts Die beste Lösung Problematische Produkte bereits beim Einkauf vermeiden und nur so viel kaufen, wie wirklich benötigt wird. Heute gibt es für viele Anwendungen gute Alternativen, die unnötige Sonderabfälle zu vermeiden helfen und meist auch weniger Gefahren mit sich bringen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten.
ObZ
Donnerstag, 11. Februar 2021
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Einwohnergemeinde Gelterkinden Hallen-Freibad Stellenausschreibung Gelterkinden verfügt über ein Hallen-Freibad. Wir suchen per 1. Mai 2021 oder nach Vereinbarung
1 Badangestellte/r (Pensum 40 – 50%) Aufgabenbereiche: – Sicherheit des Badebetriebes und Einhaltung der Sicherheitsvorschriften sicherstellen – Mithilfe bei Reinigungsarbeiten und der jährlichen Revision – Unterhalt der technischen Anlagen sowie der Grün- und Freizeitanlagen – Administrative Arbeiten – Mithilfe bei der Gestaltung eines attraktiven Bades mit kundenfreundlicher Atmosphäre Anforderungen: – Diplom für Badangestellte erwünscht, oder die Bereitschaft dies nachzuholen – Brevet igba PRO – Vorzugsweise abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung – Technische Kenntnisse (Wasseraufbereitung, Heizung, Lüftung) – Bereitschaft zu unregelmässigen Arbeitszeiten, Abend- und Wochenenddiensten – Möglichkeit zu kurzfristigen Arbeitseinsätzen auf Abruf – Initiative und Durchsetzungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein – Angenehme Umgangsformen, kundenfreundlich – Teamorientierte Arbeitsweise Wir bieten Ihnen: – Selbständige und vielseitige Arbeit in einem neuen Hallenbad/Sauna mit Freibad – Zeitgemässe Besoldung und Sozialleistungen Haben wir Ihr Interesse geweckt? Falls ja, so senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen mit Foto bis 28. Februar 2021 bevorzugt an gemeinde@gelterkinden.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung, Bewerbung Badangestellte/r HFG, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden. Für ergänzende Auskünfte steht Heiko Hofmann, Betriebsleiter Hallen-Freibad Gelterkinden, Telefon 061 985 15 20, gerne zur Verfügung.
Wir sind auch während der Fasnachtsschulferien vom 15. – 28. Februar 2021 jeweils am Mittwoch von 15 – 19 Uhr für Sie da Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Corona-Hotline des kantonsärztlichen Dienstes Seit Kurzem ist die Corona-Hotline des kantonsärztlichen Dienstes in Betrieb. Die Nummer lautet 061 552 25 25. Die Hotline übernimmt Fragen zu Isolation, Quarantäne, Reisequarantäne und weiteres. Einwohnergemeinde Gelterkinden
Absage Gemeindeversammlung Die geplante Gemeindeversammlung vom 25. März 2021 (Reservetermin) findet nicht statt. Die nächste Gemeindeversammlung ist für Mittwoch, 23. Juni 2021
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Covid-19 – Reduzierte Öffnungszeiten Soziale Dienste ab 8. Februar 2021
Winterdienst auf öffentlichen Verkehrsflächen
Die Abteilung Soziale Dienste hat ab 8. Februar 2021 bis auf weiteres die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit via die Abteilungstelefonnummer 061 985 22 66 wie folgt reduziert: Dienstag
09.30 – 11.30 Uhr
Donnerstag
09.30 – 11.30 Uhr
Gerne vereinbaren die Mitarbeitenden bei Bedarf einen individuellen Termin ausserhalb dieser Öffnungszeiten. Die Erreichbarkeit via die direkten Telefonnummern der Mitarbeitenden oder die Mail sozialedienste@gelterkinden.ch ist je nach Anwesenheit und Pensum in der Regel gewährleistet.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Nächtliches Dauerparkieren auf öffentlichem Areal («Laternenparking») Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren. In Gelterkinden stellt das regelmässige Parkieren von Motorfahrzeugen über Nacht auf öffentlichem Areal einen bewilligungspflichtigen gesteigerten Gemeingebrauch dar. Dies gilt auch dann, wenn nur teilweise öffentliches Areal beansprucht wird. Unter Motorfahrzeuge werden motorisierte Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.5 Tonnen verstanden. Das nächtliche Abstellen von Motorfahrzeugen mit einer Nutzlast von mehr als 1 Tonne, Anhängern jeder Art sowie Autos ohne Kontrollschilder ist auf öffentlichem Areal generell untersagt. In der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, können bei der Bauabteilung eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Grund beantragen. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 40.– pro Monat und Fahrzeug. Grundsätzlich gilt eine Selbstdeklarationspflicht der Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer. Die Gemeinde führt periodische Kontrollen durch. Auch das regelmässige Parkieren während der Nacht in blauen Zonen ist kostenpflichtig und im Nachtparkingreglement unter Art. 1 Absatz 2 festgehalten. Keine Bewilligung benötigen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer, die den Nachweis erbringen, dass sie ihr Motorfahrzeug in der Woche während höchstens einer Nacht in Gelterkinden abstellen, sowie Monteure, Gelegenheitsarbeitende oder Feriengäste, die weniger als 30 Tage pro Jahr dauernden Aufenthalt in Gelterkinden haben. Das Reglement über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal (Laternenparkingreglement) und das Gesuchsformular können auf der Website www.gelterkinden.ch heruntergeladen oder auch bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für Auskünfte steht die Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung Gelterkinden, Telefon 061 985 22 55, zur Verfügung.
Die Gemeinde führt während des Winterdienstes auf den öffentlichen Verkehrsflächen, welche sich im Eigentum der Einwohnergemeinde Gelterkinden befinden und dem Fahrzeug- und Fussgängerverkehr dienen, die Schneeräumung und Glatteisbekämpfung durch. Der Winterdienst wird dabei von den Werkhofangestellten und Dritten auf den verschiedenen Strassen nach einem Kategorien- und Dringlichkeitsplan durchgeführt. Zum Schutz der Umwelt und der Belagsflächen erfolgt der Salzeinsatz nach dem Grundsatz eines differenzierten Winterdienstes: «So viel wie nötig – So wenig wie möglich». Eine Schwarzräumung wird nur auf bestimmten Strassenabschnitten angestrebt. Der Winterdienst auf den Kantonsstrassen erfolgt durch den Kanton. Damit der Winterdienst möglichst rationell und gefahrlos durchgeführt werden kann, sind Fahrzeuge von öffentlichen Strassen und Parkplätzen zu entfernen, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten (Strassenreglement Art. 16). Damit können auch allfällige Beschädigungen an den Fahrzeugen verhindert werden. Mit dem Winterdienst wird keine ständige Betriebsbereitschaft aller öffentlichen Verkehrsflächen angestrebt. Er erfolgt unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden personellen und technischen Mittel. Besonders wichtig sind auch die Eigenverantwortung und die Geduld der Nutzerinnen und Nutzer (inkl. Fussgängerinnen und Fussgängern) der Verkehrsflächen. Diese haben ihr Verkehrsverhalten jederzeit den Witterungs- und Verkehrsflächenverhältnissen anzupassen (VRV Art. 4) (SVG Art.32 Abs. 1) und auch für ihre Reisen genügend Zeit einzuplanen. Auf folgendem Strassenabschnitt erfolgt kein Winterdienst: • Rössliweg (zwischen Lättenweg und Oberer Chürziweg/Langacherweg)
vorgesehen. Einwohnergemeinde Gelterkinden
Suchen Sie einen Einstellhallenplatz? Wir vermieten in der Einstellhalle Gemeindehaus ab sofort zwei nicht zugewiesene Einstellhallen-Parkplätze Mietkosten: CHF 90.– pro Monat Interessenten melden sich bitte bei der Einwohnergemeinde Gelterkinden Abteilung Bauverwaltung Frau Susanne Wanzenried susanne.wanzenried@gelterkinden.ch 061 985 22 53 Voraussetzung für die Vermietung von Parkplätzen: Wohnhaft im Ortskern, Arbeitsplatz bzw. Geschäft im Ortskern oder Eigentümer/in bzw. Mieter/in einer Liegenschaft für welche Parkplatzersatzabgabe geleistet wurde (siehe Reglement Ersatzabgabe für Parkplätze).
Einwohnergemeinde Gelterkinden Einwohnergemeinde Gelterkinden
Rechtskraft GV-Beschlüsse vom 9. Dez. 2020 Innert der 30-tägigen Referendumsfrist gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2020 wurde erfolgreich das Referendum gegen den Beschluss zu Traktandum 3 «Investitionskredit «Tempo 30»» eingereicht. Die entsprechende Urnenabstimmung wird am 13. Juni 2021 stattfinden. Gegen die anderen Beschlüsse wurde kein Referendum eingereicht. Diese sind demnach in Rechtskraft erwachsen.
Konstituierung Gemeinderat
Neue Delegationen und Kommissionsvertretungen Nachdem im Gemeinderat per anfangs Jahr die Departementsverteilungen definitiv festgelegt worden sind, wurden auch die Delegationen und Kommissionsvertretungen angepasst: Vorsorgekommission BLPK Neu: Peter Gröflin (vorher Manuela Schällibaum) Pandemieteam Neu: Peter Gröflin (vorher Stefan Degen) Details zur Departementsverteilung sind auf gelterkinden.ch einsehbar.
Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau «Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie – auch am Telefon! Bitte lassen Sie uns wissen, wenn Sie Kontakt zu einem Seelsorgenden wünschen oder von einer Person in unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Zeichen der Zuwendung braucht.» – Pfarrer Samuel Maurer, 061 981 34 90 – Pfarrer Eric Hub, 061 981 14 24 Bitte allfällige kurzfristige Änderungen auf der Homepage beachten! Donnerstag, 11. Februar 19.00 TC - Online – K. Maier, 077 525 88 52 18.30 Sonnenhof – Eucharistiefeier (bitte anmelden) Sonntag, 14. Februar 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Max. 50 Gottesdienstbesucher. Leider ist die geplante Livestreamübertragung nicht möglich! Pfarrer Samuel Maurer. Predigttext: Lukas 16,1–11. Thema: Das Gleichnis des ungerechten Verwalters. Lobt ihn der Herr wirklich für sein Verhalten? Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: WWF. Fahrdienst: Regin Polsini, 079 352 75 58
Abbate; Jahrzeit für Othmar und Hedwig Hilber Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Nehmen Sie an unserer online-Umfrage teil: www.katholische-kirche-gelterkinden.ch Katholische Kirche Sissach Sonntag, 14. Februar 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen 11.00 Kommunionfeier Mittwoch, 17. Februar 18.00 Eucharistiefeier dt./ital. zum Aschermittwoch Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 14. Februar 10.15 Gottesdienst mit Christine Preis Thema: «Wir und das Paradies – Zwischen Vision und Erleben» Bitte informieren sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch
ObZ
Sonntagsschule Während den Sportferien findet keine Sonntagsschule statt Jungschi Wäisligä Anlässe und Programm findest du unter www.jungscharwenslingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Sonntag, 14. Februar 17.30 Valentins-Gottesdienst gemeinsam mit der Kirchgemeinde Buus-Maisprach in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Detlef Noffke Zentrum Ergolz, Ormalingen Die Gottesdienste im Zentrum Ergolz entfallen bis voraussichtlich zum 18. Februar 2021 Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen
Amtswochen bis 21.2.: Pfarrer Samuel Maurer
Je nach Corona-Situation ändern sich die Gottesdienstzeiten
Vom 13.-21.2 hat Pfarrer Eric Hub Ferien.
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Sonntag, 14. Februar 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen, Pfarrer Markus Enz. Orgel Susanne Müller. Kollekte für das Heks
Sonntag, 14. Februar 17.30 gemeinsamer Gottesdienst in Ormalingen mit der Kirchgemeinde Ormalingen Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke. Für den Fahrdienst zuständig ist das Sekretariat Tel. 061 843 71 22
Sonntag, 21. Februar 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen, Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen
Fiire mit de Chliine bis 13. Februar Sie können mit Ihren Kleinsten einen kindsgerechten Gottesdienst zu Hause feiern. Sie benötigen auf Ihrem Smartphone die kostenlose App «Actionbound», Internet und einen QR-Code. Dieser kann per Mail bei Katja Maier angefordert werden: k.maier. refk4460@bluewin.ch. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne an Katja Maier (077 525 88 52) wenden Danke für die Kollekten Vom 3.1. (kantonal) für das HEKS-Komitee BL, CHF 308.00 Vom 10.1. für das Blueworld, Blaues Kreuz, aus Tecknau 111.00 und Gk 142.00 Vom 24.1. für die Schweizer Tafel, Ausgabestelle aus Gk 321.00 und Riba 120.00 Vom 31.1. für das Jahresspendenprojekt Südsudan (inkl. Livestream) CHF 533.50 Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 14. Februar 10.15 Eucharistiefeier mit Padre Francesco
www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 14. Februar Kein Gottesdienst. Sie haben aber die Möglichkeit, den Gottesdienst von Gelterkinden online mitzuverfolgen. www.ref-gelterkinden.ch/live-streamgottesdienste oder den Gottesdienst in Oltingen zu besuchen. Fahrdienst: Marianne Wolfsberger (bitte bis Samstag 14.00 unter 079 307 12 41 melden). Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 14. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christian Bühler
Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92
Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92 Kontakt Pfarramt 062 299 12 33, 079 501 29 36 enzruem@bluewin.ch
Donnerstag, 11. Februar 2021
Blutspende in Gelterkinden 121 Menschen – diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Gelterkinden und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Dafür dankt die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel ihnen und dem freiwilligen Helfer-
team des Samaritervereins Gelterkinden herzlich. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 1. 6. 2021 in Gelterkinden. www.blutspende-basel.ch STIFTUNG BLUTSPENDEZENTRUM SRK BD. BASEL
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Die neue Visa-Debit-Karte Geschätzte Kundinnen und Kunden des lokalen Gewerbes Die neuen Visa/Mastercard-Debit-Karten werden von den Banken als gute Nachricht für Sie angekündigt. Haben Sie auf diese Karte gewartet? Wussten Sie, welche Folgen diese Karte für den stationären Detailhandel hat? Wussten Sie, dass Ihr Coiffeur, Ihre Metzgerei, Ihr Blumenladen, Ihr Restaurant etc. mit hohen Gebühren belastet wird, wenn Sie mit dieser Karte bezahlen? Wohl eher nicht, sonst würden Sie diese Karte gar nicht erst einsetzen. Entweder würden Sie bar bezahlen oder eine Bank berücksichtigen, welche die herkömmliche Maestro-Karte noch anbietet. Wie kann der regionale Händler reagieren? Soll er die Ware teurer verkaufen? Dies ist sicher nicht im Sinne der Kundenfreundlichkeit und der Wettbewerbsfähigkeit. Mit den Anbietern der Zahlterminals zu verhandeln, wie es Frau Schwarz von der BLKB im Volksstimme-
Artikel vom 5. 2. 21 empfiehlt, ist eine Utopie. Neben Kauf oder Miete des Kartenlesegerätes plus einer Servicegebühr sind auch die Höhe der Gebühren nicht verhandelbar für die «kleinen» Detailhändler. Solche Möglichkeiten haben nur die Grossen im Detailhandel wie z.B. Coop oder Migros. Wer Druck auf die Finanzdienstleistungsunternehmen wie SIX ausüben kann, sind allenfalls die Banken selbst, so würden sie sich für alle ihre Kunden einsetzen. Denn nicht nur der einkaufende Kunde ist Bankkunde, sondern auch der örtliche Händler selbst. Die hohen Gebühren belasten die hiesigen Gewerbetreibenden enorm, ohne jeglichen Mehrwert zu generieren. Vielen Dank für Ihre Treue und Unterstützung des stationären Handels anstelle des Kaufs im Internet mit der neuen Visa Debit-Karte! CHRISTINE TSCHAN, PRÄSIDENTIN GEWERBEVEREIN SISSACH UND UMGEBUNG GESCHÄFTSFÜHRERIN CTPLAN GMBH
Ja zum Verhüllungsverbot
Homepage www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen. Im Zweifelsfall bleiben Radio- oder Fernsehpredigten eine gute Option.
In einem Monat stimmen wir über das Verhüllungsverbot ab. Ich werde ein überzeugtes Ja in die Urne werfen! Leider wird oft vergessen, dass es dabei nicht nur um die «Burka» geht, es geht um ein generelles Verhüllungsverbot! Nur Menschen, welche was verbergen, zerstören und nicht erkannt werden wollen, müssen sich anscheinend vermummen! Schluss mit der Kuscheljustiz und dem ewigen Suchen der linken
Chaoten und Hooligans, die alles zerstören und andere dafür aufkommen müssen! Ohne Schweizweitem Verhüllungsverbot wird es weiterhin vermummte 1. Mai Krawalle und Auseinandersetzungen nach Fussballspielen geben! Sagen auch Sie, Ja für die öffentliche Sicherheit – und damit ein klares Ja zum Verhüllungsverbot! JESSICA SUMI PRÄSIDENTIN SVP GELTERKINDEN U. U.
Ref. Kirchgemeine Rümlingen
Baselland
Suppentag trotz allem! – Eine Herausforderung
Fasnachtsaktivitäten
Unter der Covid-19-Verordnung «Besondere Lage»
Für das Recht auf Nahrung einzustehen und für Menschen in Not Geld zusammenzulegen, diese Tradition wollte die Kirchgemeinde Rümlingen sich trotz Corona nicht nehmen lassen. Nach reiflichem Überlegen lud Kirchenpflege dazu ein, die traditionelle Suppe wie gewohnt in der Rümlinger Turnhalle anzubieten, sie dann aber zuhause in kleinen Tischgemeinschaften zu teilen. Auf das angeregte Turnhallengespräch an den langen, dicht besetzten Tischreihen musste halt ebenso verzichtet werden wie auf die lebhafte Kinderspielecke neben dem Dessertbuffet. Gross war natürlich die Unsicherheit beim Kochteam: Wie viel Suppe würde es wohl brauchen für ein solches Takeaway-System samt Hausliefer-Angebot? Ein Viertel weniger oder halb soviel wie üblich? Eingekauft wurden drei Viertel der üblichen Menge Gemüse, das eine Fünfergruppe am Samstag vor dem Suppentag rüstete. Das Gespräch beim Rüsten drehte sich erneut um die richtige Menge, zumal das Bestelltelefon für Hauslieferwünsche stumm blieb. Kleine Abhol- und private Essgemeinschaften Am Sonntag dann die Überraschung: Die Mengenplanung war falsch. Mit der ganzen, gewohnten Menge wären sie richtig gelegen. Es hatte schliesslich zuwenig Suppe! Offenbar hatten sich spontan kleine Abhol- und private Essgemeinschaften gebildet. So leerte sich der grosse Suppentopf schnell. Die Suppe war einmal mehr ein Gaumenschmaus und erst noch gesund. Ein herzliches Merci dem Rüst- und Kochteam!
Take-away-Suppenausgabe in der Turnhallenküche. Aufbau-Projekt von Mission 21 Die Dankbarkeit für unsere Nahrungssicherheit hier und die Sorge um Menschen, die die nötige Nahrung entbehren, zeigten auch dieses Jahr wieder die gefüllten Dankesbüchsen aus verschiedenen Haushalten, die am Suppentag zusammengeschüttet wurden für ein Aufbau-Projekt von Mission 21, dieses
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F O T O: Z V G
Jahr für Südsudan. Im vorausgehenden Familiengottesdienst feierte die Gemeinde die Einsicht, dass Gott die nötige Nahrung ausreichend schenkt, dass es aber entscheidend ist, dass wir Menschen sie nicht horten, sondern teilen und mutig dafür sorgen, dass sie allen zugänglich wird. PETER ERNST BERNOULLI
Während der kommenden zwei Wochen, in denen üblicherweise Fasnachtsaktivitäten stattfinden, gelten die Vorschriften gemäss der Verordnung des Bundesrats über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie weiterhin. Der Regierungsrat verzichtet auf zusätzliche Einschränkungen und ruft hiermit die geltenden Regeln erneut in Erinnerung. Die Durchführung von Veranstaltungen ist zurzeit grundsätzlich verboten. Als Veranstaltung gilt ein zeitlich begrenzter, in einem definierten Raum oder Perimeter stattfindender und geplanter öffentlicher Anlass. In aller Regel gibt es dazu einen definierten Zweck und eine Programmfolge mit thematischer, inhaltlicher Bindung. Sie sind dadurch charakterisiert, dass es zumeist eine Darbietung vor Zuschauerinnen und Zuschauern gibt oder sich Besucherinnen und Besucher während längerer Zeit am gleichen Ort aufhalten oder sich als Teilnehmende aktiv beteiligen. Zulässig sind Treffen im Familien- und Freundeskreis (private Veranstaltungen) mit höchstens fünf teilnehmenden Personen. In der ganzen Schweiz gelten die Vorschriften gemäss der Verordnung des Bundesrats über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie. Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft verzichtet auf zusätzliche Einschränkungen. In Umsetzung der Verordnung des Bundes gelten folgende Regeln: Jegliche Veranstaltungen in den Gemeinden für und mit Publikum, wie zum Beispiel Umzüge, Platzkonzerte, Brauchtum, Fasnachtsfeuer etc. sind verboten. Ausstellungen von Fasnachtsobjekten im öffentlichen Raum, wie zum Beispiel Laternen oder Skulpturen, sind erlaubt, sofern dafür gesorgt wird, dass es im Umfeld nicht
zu Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen kommt und die erforderlichen Abstands- und Maskentragpflichten (Hygienemasken) im öffentlichen Raum eingehalten werden. Fasnächtliche Aktivitäten von Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren, von Einzelpersonen und Gruppen bis zu fünf Personen sind zulässig, sofern der erforderliche Abstand eingehalten ist und die Vorschriften zur Maskentragpflicht (Hygienemasken) im öffentlichen Raum befolgt werden. Fasnachtsmusik, wie Trommeln, Pfeifen und Guggenmusik, ist in diesem beschränkten Rahmen erlaubt. Die unmittelbare öffentliche Darbietung von Schnitzelbänken ist auch im Freien nicht zulässig. Restaurations-, Bar- und Clubbetriebe dürfen Speisen und Getränke im Take-away in der Zeit zwischen 6.00 und 23.00 Uhr anbieten. Es dürfen keine Steh- oder Sitzgelegenheiten zur Konsumation zur Verfügung gestellt werden und es darf nicht zu Menschenansammlungen vor diesen Betrieben kommen. Die Betreiber müssen für die Einhaltung der Abstandregeln und der Maskentragpflicht (Hygienemasken) sorgen. Menschenansammlungen von mehr als fünf Personen im öffentlichen Raum, namentlich auf öffentlichen Strassen und Plätzen, Spazierwegen und in Parkanlagen, sind verboten. In belebten Bereichen ist eine Schutzmaske zu tragen. Der Regierungsrat bittet die Bevölkerung, sich an die geltenden Vorschriften zu halten und damit aktiv mitzuhelfen, dass die Ausbreitung des Coronavirus weiter eingedämmt werden kann. Freuen wir uns alle doch auf die Fasnacht 2022, an der hoffentlich wieder ohne Einschränkungen die närrische Zeit zelebriert und genossen werden kann. REGIERUNGSR AT BL
Region Waldenburg
ObZ
Donnerstag, 11. Februar 2021
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Bämbler Zeichen stehen auf Feiern
Bennwil Grosses Dorffest auf Ende August 2021 geplant SANDER VAN RIEMSDIJK
Man erlebt nicht alle Jahre, dass eine Gemeinde ein Dorffest begehen möchte, auch wenn es keinen runden Geburtstag zu feiern gibt. Für die Einwohnenden aus dem 600-Seelen-Dorf Bennwil jedoch kein Hindernis. Warum auch, man muss die Feste ja feiern, wie sie fallen oder diese schlicht einfach durchführen. So etwa müssen die Bämbeler im Jahr 2018 gedacht haben, als der Gemeinderat dazumal die Idee lancierte, drei Jahre später, also im Jahre 2021, ein Dorffest auf die Beine zu stellen. Aber was gibt es denn zu feiern? Eigentlich gar nichts. Also musste ein Grund her. Wie wäre es mit der Einweihung der Turnhalle vor genau 50 Jahren? Spitzfindig zwar, aber eine warme Beifallsbekundung wird man damit nicht unbedingt ernten. Und 50 Jahre Dorfmuseumskommission oder vor 50 Jahren das letzte Dorffest? Die Vorschläge erscheinen zwar gar nicht so gespenstisch, sind jedoch mit einem zu grossen Erfindergeist ausgestattet, dass diese als Grund herhalten könnten. Sonst noch Vorschläge? Nein, braucht es auch nicht, dachte sich das Organisationskomitee. Der Satz wird zum beflügelten Wort. Auch ohne Aufhänger lässt es sich nämlich gut in die Vergangenheit hinabsteigen. Jetzt heisst es einfach «832 Joor Bämbel – mir fiire glich». Also ein ungerader Geburtstag. Das soll einer mal erklären.
den wirkt er damit nicht. Er möchte festhalten, dass das Motto «mir fiire glich» nichts mit der Corona-Pandemie am Festhut hat. Die Begeisterung im Dorf für dieses Projekt war schnell entfacht, sagt er. Das OK, das sich mit Marco Heinimann aus acht Personen formiert, wollte sich seine Begeisterung und sein Engagement nicht von Unvernunft leiten lassen. Ein Fahrplan wurde ausgearbeitet, welcher bei der Umsetzung in der Bevölkerung und insbesondere bei den Vereinen breit unterstützt wurde.
Begeisterung im Dorf schnell entfacht Wer auf Spurensuche geht, um diesen Leitspruch zu verstehen, der landet im organisatorischen Epizentrum bei Marco Heinimann, seines Zeichens OK-Präsident: «Wir wollten einfach mal wieder ein Dorffest auf die Beine stellen» ist die einfache Erklärung und richtig unzufrie-
Ein vielfältiges Programm Ein vernünftiges Budget wurde erstellt, dazu eine Gemeindegarantie. Marco Heinimann zeigt sich mit stolzem Unterton zufrieden wie die Vorbereitungen laufen. «Für uns im OK ist es sehr wichtig, dass die Festivitäten regional fokussiert sind», sagt er und hebt ein wenig den Vorhang, auf was sich die Festbesu-
Bennwil feiert Ende August, auch ohne Aufhänger. chenden am Wochenende vom Freitag 27. bis und mit Sonntag 29. August 2021 freuen können: eine Oldtimer-Tour, eine Ausstellung vom Gewerbe, ein Karussell, mehrere kleine Beizen in den alten Scheunen, ein Helikopterrundflug, Stände mit kulinarischen Angeboten, drei Tage lang Musikauftritte und Songgruppen mit Haupttribüne auf dem Dorfplatz und noch vieles, vieles mehr. Ein vielfältiges Programm, das die Fähigkeit der Bämbler, ein solches Dorffest kreativ umzusetzen, unter Beweis stellt. Eine Schwierigkeit in der Vorbereitung ist die Suche nach Sponsoren. Fünf Hauptpersonen sind immerhin schon gefunden worden. Eine Bestimmung für einen allfälligen Erlös ist bewusst nicht festgelegt worden. Dazu sagt Marco Heinimann: «Wir wollten uns damit nicht unter Druck setzten lassen», und fügt an, dass über die Bestimmung des Ertrags in Absprache mit den mitorganisierenden
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Einfach feiern, heisst es beim OK-Präsidenten Marco Heinimann. F O T O S: S .VA N RIEMSDI JK Vereinen entschieden wird. Es soll ein grosses Fest werden. Ja, aber war da nicht noch etwas? Das Corona-Virus frisst sich ja in das gesellschaftliche Leben hinein und könnte den Festanlass am letzten Wochenende im August, Stand jetzt, zum Superspreading-Event machen. Und dies wäre der Stimmung im Sinne der Vorfreude gar nicht zuträglich. Wie soll das denn gehen? Dazu Marco Heinimann: «Wir wollen ein sicheres Fest machen. Ein Schutzkonzept mit unter anderem einem Einbahnsystem auf dem Festgelände und der Verteilung der Gäste auf viele kleine Beizen soll dafür sorgen, dass nirgendwo ein Corona-Hotspot entstehen kann.» Die Stimmung im Dorf schätzt er als gut ein, die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Ob das Dorffest überhaupt durchgeführt werden kann, hängt stark von der Entwicklung der Pandemie und dem Voranschreiten der Impfungen ab. Anfang Juni wird das OK de-
finitiv über die Durchführung entscheiden. Kann das Fest nicht stattfinden, wird es um ein Jahr verschoben. www.dorffest-bennwil2021.ch
Die Bämbler feiern ein grosses Dorffest.
Region Waldenburg
ObZ
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch
Gottesdienste Weltgebetstag, Donnerstag, 11. Februar 19.00 Ref. Kirche Hölstein, ökumenischer Weltgebetstag der Frauen aus Vanuatu zum Thema «Auf festem Grund». Auch dieses Jahr feiern die Kirchen vom Waldenburgertal zusammen. Frauen aus Vanuatu erzählen mit der Liturgie aus ihrem Leben. Musikalisch werden wir von Rolf Jörin begleitet. Die Kollekte ist für Projekte in Vanuatu und anderen Ländern bestimmt. Die Frauen des ökumenischen Vorbereitungsteams Waldenburgertal heissen alle herzlich willkommen. Sonntag, 14. Februar 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling und Martin Wiget mit etwas spezieller Orgelmusik passend zur ausgefallenen Fasnacht Anlässe Tag der Einkehr Jeden Samstag ist die Kirche Waldenburg zwischen 10.00 und 18.00 geöffnet. Alle sind eingeladen zu einem Atemschöpfen in der Stille der Kirche. Der Beamer wirft Texte und eine Bildbetrachtung an die Wand: Anregungen, kleine Stubser, die unserem Denken, unserm Sorgen und Hoffen Raum geben.
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch
Alle übrigen Veranstaltungen dürfen zurzeit nicht durchgeführt werden. Sobald diese wieder möglich sind, werden wir dies hier und auf unserer Homepage publizieren. Mitteilungen Such wer da will ein ander Ziel Neulich kam mir ein Gesangbuchvers in den Sinn: «Such wer da will, ein ander Ziel, die Seligkeit zu finden …». Zunächst habe ich gedacht, wie sieht es überhaupt aus mit meinen Zielen? Welche Ziele habe ich? Habe ich überhaupt welche? Unterscheiden sie sich von denen, die ich früher hatte? Könnte man nicht einfach auch sagen, ich bin zufrieden mit meinem Leben, ich habe alles, was ich brauche, wozu neue Ziele? Mit Zielen meine ich dabei nicht irgendwelche Anschaffungen. Vielmehr denke ich an dass, wofür man seine Lebenskraft investiert. Das, was dem Leben einen Sinn gibt. Wofür es sich lohnt, zu leben. Was es wertvoll macht. Ich meine, wer in diesem Sinn keine Ziele mehr finden kann, der verabschiedet sich langsam vom Leben. Verliert den Lebensmut und die Lebenskraft. In der zweiten Strophe des Liedes heisst es: «Such wer da will, Nothelfer viel, die uns doch nichts erworben, hier ist der Mann, der helfen kann …» – mit dem Mann ist Jesus Christus gemeint, auf ihn läuft das ganze
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
Lied hinaus. Er ist das Ziel, an dem man sich orientieren soll. Das sagt sich leicht dahin, jedoch ist es gar nicht so leicht zu beschreiben, wenn es nicht nur eine Formel oder Worthülse bleiben soll. Dennoch denke ich, es liegt eine Wahrheit darin. Die Geschichten, die uns die Bibel von Jesus erzählt, schlüsseln sie uns auf. Sie erzählen davon, wie er die Menschen aufrichtet, wie er ihnen die Lebensangst nimmt. Wie die Seelen der Menschen in seiner Gegenwart zur Ruhe kommen. So lässt er die Menschen die Liebe Gottes spüren. Wer ihn in der Folge davon als Christus, als Retter bekennt, lebt sein Leben aus diesem Grundvertrauen, aus dieser Liebe zum Leben heraus. Einem Vertrauen auf Gott und auf sich selbst und damit auch voller Liebe zum Leben. Das ist doch eine schöne Grundlage für alle unsere anderen grösseren und kleineren Lebensziele. Pfr. T. Amling Amtswoche Bis 12. Februar Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 13. bis 20. Februar Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 21. Februar Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Homepage: www.kirche-waldenburg.ch
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Donnerstag, 11. Februar 19.00 Ökumenische Weltgebetstagsfeier in der ref. Kirche Hölstein «Auf festen Grund bauen» Sonntag, 14. Februar 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfr. Roland Bressan. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Waldenser Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet. Für Kinder und Jugendliche Kindersommerlager In dieser Woche werden in den Primarschulen die neuen Lagerheftli von unseren Religionslehrpersonen verteilt. Darin finden Sie viele tolle Lagerangebote von Gruppen aus dem ganzen Waldenburgertal. Alle Infos stehen auch auf unserer Website www.ref-behoela.ch Eine schnelle Anmeldung ist von Vorteil,
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
einige Lager sind erfahrungsgemäss schnell ausgebucht! Anzeige Weltgebetstag Donnerstag, 11. Februar um 19.00 in der reformierten Kirche Hölstein. Wir feiern zusammen: Ein Team von Frauen verschiedener Konfessionen aus dem ganzen Waldenburgertal hat für Sie eine interessante Weltgebetstagfeier vorbereitet. Die Liturgie des Weltgebetstags 2021 kommt aus dem pazifischen Inselstaat Vanuatu. Die Feier wird musikalisch umrahmt durch Rolf Jörin. Herzlich willkommen! Mitteilungen Konfirmationen verschoben Im Baselbiet kennen wir zwei Konfirmationstermine – den Palmsonntag und dann jeweils noch einen Sonntag im Mai. In unserer Kirchgemeinde finden die Konfirmationen üblicherweise am oder manchmal auch eine Woche vor dem Palmsonntag statt. Wegen Corona mussten diese Termine bereits im letzten Jahr verschoben werden. Nun waren wir leider erneut gezwungen, darüber nachzudenken. So hat die Kirchenpflege entschieden, die Konfirmationstermine vom 28. März
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
wegen der aktuell sehr unsicheren Situation auf den Frühsommer zu verschieben. Neu finden die Gottesdienste mit den Konfirmationen an folgenden Daten statt: am Sonntag, 13. Juni in der Kirche Hölstein mit Pfr. Roland Bressan und am Sonntag, 20. Juni in der Kirche Bennwil mit Pfrn. Rosina Christ. Auch der Konfirmationsunterricht wurde seit Mitte Januar unterbrochen. Zurzeit erlaubt das BAG zwar ausserschulischen religiösen Unterricht (und andere Freizeitaktivitäten) für unter 16jährige. Die Kantonalkirche empfiehlt aber den Konfirmandenunterricht und Veranstaltungen für Kinder bis auf weiteres nicht physisch durchzuführen, da die kantonalen Schutzkonzepte der Schule von einer Durchmischung der Klassen abraten. Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 5. bis 12. Februar: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Amtswoche vom 13. bis 26. Februar: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Alle detaillierten Informationen finden Sie auch auf www.ref-behoela.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste Donnerstag, 11. Februar 19.00 Weltgebetstag Erwachsene in der reformierten Kirche in Hölstein Freitag, 12. Februar 19.00 Sternengebet in der kath. Kirche Oberdorf mit Musik von Reto B. Müller, Texte Sabine Brantschen Sonntag, 14. Februar 10.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Kollekte: Unterstützung d. Seelsorge durch die Diözesankurie in Solothurn. Gedächtnis: Peter Besserer 11.00 Eucharistiefeier Langenbruck 14.00 Zoomsitzug SOLA Vorbereitungsteam Montag, 15. Februar 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 17. Februar 9.15 Rosenkranzgebet MITTEILUNGEN Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag, 14. Februar den Gottesdienst feiern.
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
Wir haben Abschied genommen von Graziella Maria Mangold-Erspan aus Waldenburg verstorben am 31. Januar im 92. Lebensjahr. Gott schenke der Verstorbenen den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Klimagerechtigkeit – jetzt! Alle zwei Jahre gibt es ein neues Hungertuch. Dieses Jahr ist es wieder soweit. «Du stellst meine Füsse auf weitem Raum» Ps 31.9 ist der Titel des neuen Tuches. Als Grundlage dient ein Röntgenbild von zum Teil gebrochenen und verdrehten Knochen eines Fusses. Es stammt von einem Menschen, der bei einer Demonstration im Oktober 2019 in Santiago de Chile verletzt wurde. Besonders junge Demonstrantinnen wehren sich dort gegen die steigenden Lebenskosten und die dadurch zunehmende soziale Ungerechtigkeit. Weiten Raum und damit die Erfüllung der Psalmverheissung fordern Menschen auch an anderen Orten in der Welt. Sei es gegen soziale Ausgrenzung oder für eine Klimapolitik, die den weiten Raum auch künftigen Generationen offenhält. Die neuen Fastenagenden, Fastensäckchen
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
und weiteres Material zur Fastenzeit und dem diesjährigen Thema liegen ab Mittwoch 17. Februar in der Kirche auf. Bitte bedienen Sie sich. Lagerbroschüre 2021 Die neuen Lager- und Jugendangebote 2021 sind da. Es freut uns, wenn Sie ein passendes Angebot finden und Ihr Kind oder Sie als Familie in den Sommerferien eine tolle Zeit mit uns verbringen können. Für unsere Anlässe sind alle Kinder, Jugendliche und Familien, egal aus welchem Dorf, welcher Schule und welcher Kirchgemeinde eingeladen. Schmökern Sie in den interessanten Angeboten und melden Sie sich mit dem Anmeldezettel an. Momentan rechnen wir damit, dass wir die Angebote durchführen können. Näheres erfahren Sie nach Ihrer Anmeldung von ihrem Lagerteam. Danke für Ihr Vertrauen. Wir freuen uns auf eine gute Zeit! Die Lagerbroschüre mit allen Lagern vom Tal wird in der letzten Woche vor den Ferien in den Schulen verteilt. Weitere Exemplare liegen in der Kirche auf.
Donnerstag, 11. Februar 2021
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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 14. Februar 11.00 Pfarrer Torsten Amling und Organist Martin Wiget mit etwas spezieller Orgelmusik passend zur ausgefallenen Fasnacht
Sonntag, 14. Februar 10.00 Kirche Diegten, Gottesdienst zum Valentinstag, Pfrn. M. Muhmenthaler und Pfr. U. Dällenbach
Vorschau: Freitag, 5. März, 19 Uhr, ökumenische Feier zum Weltgebetstag www.kirche-langenbruck.ch
Baselland
Neue Leitung für Orthopädische Klinik Der Verwaltungsrat des Kantonsspitals Baselland (KSBL) wählt auf den 1. Februar 2021 Prof. Dr. med. Michael Hirschmann und PD Dr. med. Dr. phil. Andrej Nowakowski zu Chefärzten in Co-Leitung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates. Während seiner Zeit als Chefarzt a.i. der Orthopädie konnte Prof. Dr. Michael Hirschmann im Mai 2020 PD Dr. Dr. Andrej Nowakowski als Co-Leiter der Klinik und als Leiter des Teams «Hüftchirurgie, Tumor und Infektorthopädie» für das KSBL gewinnen. Die beiden Orthopäden konnten den Verwaltungsrat vom innovativen Modell des «Jobpairings» überzeugen: Sie teilen sich die Chefarztposition und üben gemeinsam die Führungsaufgaben der Klinikleitung aus. «Die positiven Erfahrungen, die wir in der Co-Leitung der Klinik im letzten Jahr zusammen machen durften, bestätigen die Überlegenheit dieses Führungsmodells gegenüber traditionellen Führungsmodellen», geben sich die beiden überzeugt. Michael Hirschmanns Weiterbildung führte ihn an Spitäler in Deutschland, in den USA und in Australien und ist gefolgt von beruflichen Stationen in ganz Europa, in Australien, Neuseeland und Asien. Entsprechend ist er weltweit vernetzt. Er ist als Knieexperte im Vorstand von zahlreichen Fachorganisationen und geniesst hohe nationale und internationale Anerkennung für seine klinische Tätigkeit wie auch für seine Forschung, was sich in über 250 Publi-
kationen, mehreren Büchern und einer Vielzahl von hochrangigen nationalen und internationalen Auszeichnungen widerspiegelt. Ein wichtiger klinischer Schwerpunkt ist die komplexe Kniechirurgie von der Sportorthopädie bis zur Wechselendoprothetik und die Behandlung von Patient/-innen mit Problemen nach Knieprothesen-Operationen. Andrej Nowakowskis Karriere begann mit einer Offizierslaufbahn einschliesslich eines Studiums für Maschinenbau, bevor er sich für die Humanmedizin und die Orthopädie entschied. Klinisch und wissenschaftlich hat er sich insbesondere dem Gelenkersatz im Hüft- und Kniebereich sowie minimalinvasiven Operationsverfahren und gelenkserhaltenden Operationen verschrieben, zahlreiche Patente zeugen von seinen innovativen Tätigkeiten. Auch in Bezug auf seine Fachkompetenz in komplexen Wechseloperationen bis hin zu aufwendigen Rekonstruktionen eilt ihm sein Ruf weit voraus. CEO Norbert Schnitzler freut sich, mit der Wahl der beiden Chefärzte als CoLeitung der Klinik für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates sowohl personell wie organisatorisch eine neue Ära am KSBL einläuten zu können: «Die beiden visionären, engagierten und teamfähigen Chefärzte werden gemeinsam mit ihrem LeitungsTeam das ‹Zentrum für den Bewegungsapparat› etablieren und weiterentwickeln.» KSBL
Region Waldenburg Dachzeile Übergabe Fachstelle für Altersfragen an Pro Senectute bd. Basel Die Führung der Fachstelle für Altersfragen des Waldenburgertals mit bisherigem Standort im Gritt Seniorenzentrum wurde infolge Kündigung der Stellenleiterin per 1. 2. 2021 durch die Versorgungsregion Waldenburgertal plus an Pro Senectute beider Basel übergeben. Die bekannte Non-Profit-Organisation setzt sich in den Kantonen BaselStadt und Basel-Landschaft seit jeher und mit umfangreichen Dienstleistungen für das Wohl älterer Personen ein und dafür, dass diese so lange wie möglich aktiv und selbstbestimmt daheim leben können. Umfassend informiert und kompetent beraten werden Sie ab sofort durch Regula Jaeger von Pro Senectute beider Basel. Die Beratungen finden – je nach individuellem Bedürfnis – telefonisch, elektronisch, an verschiedenen Standorten innerhalb der Versorgungsregion Waldenburgertal plus (auch am bisherigen Standort möglich) oder direkt an Ihrem Wohnort statt. Möchten Sie ein persönliches Gespräch vereinbaren? Pro Senectute beider Basel steht Ihnen von Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr zur Verfügung und freut sich über Ihre Kontaktaufnahme. Pro Senectute beider Basel, Regula Jaeger, Beratungsstelle Bahnhofstrasse 4, 4410 Liestal, 061 206 44 44, regula.jaeger@bb.prosenectute.ch
Oberdorf Verwaltungs- und Organisationsreglement Die Finanz- und Kirchendirektion BL hat mit Beschluss vom 1. Februar 2021 die von der Einwohnergemeindeversammlung am 14. Dezember 2020 beschlossenen Änderungen im
Verwaltungs- und Organisationsreglement genehmigt. Das Reglement wird rückwirkend auf den 1. Januar 2021 in Kraft gesetzt.
Hölstein Temporäres Fahrverbot Tiefenmattstrasse In Vorbereitung zum Projekt der WB-Erneuerung ist in den letzten Wochen der Installationsplatz «Hölstein Nord», unmittelbar anschliessend an das Wohnquartier Tiefenmatt, erstellt worden. Aufgrund der fehlenden Übersicht bei der Ausfahrt in die Hauensteinstrasse wird auf dringende Empfehlung der Polizei auf dem Abzweiger ab letzter Liegenschaft Nr. 55 bis zur Einfahrt in die Kantonsstrasse ein temporäres allgemeines Fahrverbot erlassen. Das Fahrverbot gilt bis zur Aufhebung des Installationsplatzes Ende 2022. Mit dieser Signalisation ist während der Zeit der WB-Bauarbeiten eine Ein- und Ausfahrt ab Hauensteinstrasse nur in Verbindung mit dem WB-Installationsplatz erlaubt jedoch keine Durch-fahrt in die Tiefenmattstrasse bzw. umgekehrt. Sperrung Buechring verlängert Die seit August 2020 geltende Sperrung des Buechrings auf der Höhe der im Bau befindlichen Mehrfamilienhausüberbauung zwischen Buechring und Holenweg wird wegen Verzögerungen im Baubetrieb bis 31. März verlängert. Neues Erscheinungsbild Gemeinde App 2021 Die aktuellen Verhältnisse zeigen, wie wichtig eine schnelle und verlässliche Information von Gemeinde zur Bevölkerung und zu den ansässigen Betrieben ist. Neben den wöchentlichen Gemeindenachrichten in den Medien sind die Homepage der Gemeinde, vor allem aber die Gemeinde App, schnelle Informationskanäle. Seit dem 1. Februar 2021 hat die Gemeinde App ein neues Erscheinungsbild. Dazu muss die App neu im App-Store heruntergeladen wer-
ObZ
den. Grüngutannahme im Gemeindewerkhof Bei der Grüngutentsorgungsstelle im Werkhof wurde vermehrt festgestellt, dass Küchenabfälle zusammen mit dem Grüngut entsorgt wurden. Wir bitten Sie darauf zu achten, dass mit dem Grüngut keine Küchenabfälle entsorgt werden dürfen.
Langenbruck Dorfzytig Die Redaktionsschlüsse und Erscheinungsdaten der Dorfzytig 2021sind wie folgt: 19.02.2021 / 12.03.2021 21. 5. 2021/11. 6. 2021 27. 8. 2021/17. 9. 2021 12. 11. 2021/3. 12. 2021 Allfällige Beiträge für die Dorfzytig müssen bis zum jeweiligen Redaktionsschluss auf der Gemeindeverwaltung eingetroffen sein. Bitte senden Sie Text und Fotos als Originaldateien (Text in Word-, Fotos in jpg-Format, mind. 1 Mb gross) an lukas.baumgartner@langenbruck.ch. Wir freuen uns auf Ihre Beiträge. Gemeinde-News-App Bitte beachten Sie, dass im App-Store und auf Google Play Updates zum Gemeinde-News App bereitstehen. Ende Februar wird die Pushup-Funktion auf der alten Version der App abgestellt. Das neue Layout soll eine bessere Übersicht und mehr Funktionen beinhalten. Wir bedanken und bei den über 240 bestehenden Abonnenten und freuen uns auf weitere Gemeinde-News-Interessierte. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck (Abgesagt) Dienstag 16. Februar Krabbelgruppe, Vereinslokal
Waldenburg Sanierung Burgmattstrasse Nach dem letzten grossen Schneefall konnte endlich mit den Bauarbeiten begonnen werden. Alle Beteiligten hoffen, dass die Bauarbeiten nun planmässig fortschreiten können und es keine grossen wetterund kältebedingten Unterbrüche mehr geben wird. Der Gemeinderat dankt allen Anwohnern und Grundeigentümern für ihr Verständnis und ihre Zusammenarbeit ganz herzlich. Corona-Hotline Der Kantonsärztliche Dienst hat die Corona-Hotline aufgeschaltet unter folgender Telefonnummer: 061 552 25 25. Die Hotline übernimmt Fragen zu Isolation, Quarantäne, Reisequarantäne und Weiteres. Kleinbaugesuch Mosermattstrasse 25, Gewächshaus
Donnerstag, 11. Februar 2021
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Der Gemeinderat hat das Kleinbaugesuch der Familie Schumann für den Bau eines Gewächshauses an der Mosermattstrasse 25 bewilligt. Gemeinde Waldenburg
Verwaltung/ Sozialdienst geschlossen Die Gemeindeverwaltung bleibt coronabedingt bis auf Weiteres geschlossen. Unter der E-Mailadresse gemeinde@ waldenburg.ch sind wir erreichbar. Bitte teilen Sie uns Ihr Anliegen und Ihre Kontaktdaten mit, wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Im Notfall sind wir während den normalen Telefonzeiten unter der Telefonnummer 061 965 96 14 erreichbar.
Wechsel im Amt des Gemeindeverwalters Am 1. Februar ist Pascal Liederer bei der Gemeindeverwaltung Hölstein eingetreten. Er übernimmt schrittweise von seinem Vorgänger alle Aufgaben und Funktionen als Verwaltungsleiter und Personalverantwortlicher und wird per 1. März offiziell im Amt sein. Pascal Liederer, 27, wohnt in Münchenstein. Er hat eine kaufmännische Lehre bei der Gemeinde Muttenz absolviert. Von 2013 bis 2019 war er bei der Gemeinde Füllinsdorf im Bereich Einwohnerdienste und IT tätig. Er hat im Frühjahr 2020 einen Masterabschluss als Wirtschaftsinformatiker absolviert. Er ist aktiver Handballer beim TV Muttenz Handball. Der heutige Gemeindeverwalter Fritz Kammermann steht der Gemeinde, seinem Nachfolger und seinen Mitarbeitenden noch bis zum 31. März zur Verfügung. Er soll an der Gemeindever-
Rätselspass mit der ObZ
Auflösung der letzten Woche
LÖSUNG 5/2021: FAIRNESS
sammlung vom 22. März offiziell verabschiedet werden.
Pascal Liederer ist bei der Gemeindeverwaltung Hölstein eingetreten. F O T O: Z V G
Diverses
ObZ Donnerstag, 11. Februar 2021
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