LENZBURGER WOCHE
DONNERSTAG, 24. SEPTEMBER 2020
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
PP 5600 Lenzburg · Nummer 39 · Post CH AG
SALZKORN Plakate da, Schilder dort www.doebeli-sport.ch
Die Welt gehört dem, der sie geniesst.
Wohl zur grossen Freude von Gross und Klein: Die Gartenbahn nimmt am 27. September wieder den Fahrbetrieb auf.
Wo sich Gottfried nicht über den Stutz ärgert, bin ich
am richtigen Ort.
Gartenbahn mit neuem Einund Ausstiegsbahnhof Staufen Am 27. September fährt die Gartenbahn nach dem Lockdown erstmals wieder für ein breites Publikum. Neu sind der Ein- und der Ausstiegsbahnhof an unterschiedlichen Orten platziert. Zudem gilt eine Maskenpflicht auf dem Areal. ■
Susi
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Kreativität bei Schnitt und Farbe
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Damen und Herren Susi und Mario Birrer Lenzburgerstr. 2, 5103 Wildegg Rufen Sie uns an
Fotos: zvg
Uhr mit Verpflegungsmöglichkeiten. Es besteht ein Schutzkonzept und die Betreiber sind dafür besorgt, dass auch Desinfektionen und Reinigungen regelmässig erledigt werden.
Fahrt durch idyllisches Gebiet
CAROLIN FREI
A
ber ansonsten kann man die Fahrt mit der Gartenbahn wie gewohnt in vollen Zügen geniessen», sagt Jean-Marie Berdat, Präsident des Gartenbahnvereins. Am Sonntag, 27. September, werden fünf bis sechs Zugskombinationen die Besucher von 13 bis 16 Uhr durchs Areal «kutschieren». «Ob fünf oder sechs, hängt davon ab, wie viele unserer Mitglieder Zeit haben, um als Lokführer zu walten», sagt Berdat. Die Loks gehören den Mitgliedern und haben unterschiedliche Grössen. Je
Auch mit Dampf unterwegs: Vereinsmitglieder beim Testen der Dampflok. nachdem können so zwei oder mehrere Wagen angehängt werden. «Eine Fahrt dauert rund zehn Minuten und ist kostenlos. Man darf jedoch gerne das Spendenkässeli berücksichtigen», betont Berdat. Die Anlage öffnet bereits um 12.30
SANITÄR-PROFI
Das Gelände der Gartenbahn mit zwei Teichen, Brücken und einem Tunnel ist rund 10 000 Quadratmeter gross. Die Streckenlänge beträgt 1235 Meter, besteht aus 14 Weichen und verfügt sogar über eine Kreuzung. Der Verein Gartenbahn Staufen wurde 2001 gegründet und zählt aktuell 50 Aktive und 15 Jungmitglieder. Die Mitglieder bauen für die Spuren 5 und 7¼ Zoll laufend neue Loks. Im Moment stehen etwa 20 Dampf- und 25 Elektroloks zu Verfügung. Für auswärtige Anlässe steht sogar ein transportables Gleis mit 350 Metern bereit. ■
Sonntag, 27. September, 13 bis 16 Uhr, Grill ab 12.30 Uhr, «Unteri Buechrüti», Holzgasse, Staufen. Zusätzliche Fahr-Sonntage am 11. und 25. Oktober. www.gartenbahn-staufen.ch.
Seit Wochen «zieren» sie wieder Wiesen, Strassenkandelaber und anderes mehr – die Plakate. Für die Volksabstimmung vom 27. September Carolin Frei und die Wahlen von Grossem Rat und Regierungsrat am 18. Oktober wird um Stimmen geworben. Ein grosses Ja da, ein grosses Nein dort. Und überall Köpfe, die ihr bestes Lächeln zeigen, mal inmitten der Landschaft, mal vor neutralem Hintergrund. Die Kandidaten lassen sich denn auch einiges einfallen, um im Heer der Wahlfreudigen nicht unterzugehen. Immer mit dem Ziel, zu überzeugen. Überzeugen sollen auch die Plakate und Schilder, die mir per Whatsapp zugespielt wurden. Zugleich schaffen sie es aber auch, dem einen oder andern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern – wegen eines Tippfehlers oder aber einer missverständlichen Formulierung, was bekanntlich schnell passieren kann. Wer etwa auf der Suche nach einem Kurs ist, bei dem man lernt, Enttäuschungen wegzustecken, hat bestimmt keine Freude an einem Plakat mit folgender Information: «Der Kurs Umgehen lernen mit Enttäuschungen findet heute nicht statt.» Eine hübsche Zweideutigkeit bietet etwa dieser Hinweis: «Für den Vortrag Alarm im Darm bitte Hintereingang benutzen.» Der Aufruf auf einem Polizeiposten dürfte da und dort ein «Uiuiui» auslösen. Wird doch dort Folgendes an der Eingangstüre zu Papier gebracht: «Polizei - Eigunungstest.» Für kompetenten Nachwuchs dürfte damit nicht wirklich gesorgt werden. Spannend auch diese Einladung: «Die Polizei bietet im Rahmen der Drogenberatung zum Thema Kokain einen Schnupperkurs an.» Und zu guter Letzt ist auf dem Briefkasten einer Verwaltung zu lesen: «Einwurf Online-Formulare.» Tja. Solche Plakate und Schilder dürften wohl einigen ein Schmunzeln entlocken. Mir ist dann wieder zum Schmunzeln zumute, wenn unsere Wiesen wieder Wiesen und unsere Strassenkandelaber wieder ihrem eigentlichen Zweck dienen. Carolin Frei, Redaktorin
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AMTLICHES
Donnerstag, 24. September 2020
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Baugesuche
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Bauherrschaft, Sandro Werder, Planverfasser: Brestenbergstrasse 50, 5707 Seengen
«NEIN zum neuen Energiegesetz, denn es verursacht Bürokratie, verteuert das Wohnen und hat kaum einen Nutzen für Umwelt und Klima. Zurück an den Absender damit!» Rolf Jäggi, Grossrat SVP, Egliswil
Am 27. September 2020
zum bürokratischen Energiegesetz
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energiegesetz-aargau-nein.ch
Bauobjekt:
Innenausbau 1. Obergeschoss, Umnutzung Büro in Wohnung
Bauplatz:
Rathausgasse 21, Parzelle 118
Bauherrschaft: Rolf und Christin Furter-Hilfiker, Mattenweg 7, 5600 Lenzburg Planverfasser:
Baumann Waser Partner AG, Waschhausgraben 4, 5600 Lenzburg
Bauobjekt:
Neubau Gartenmauer
Bauplatz:
Gärtnerweg 10, Parzelle 578
Öffentliche Auflage im Försterhaus am Kronenplatz 24 in Lenzburg vom 25. September bis 26. Oktober 2020. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Stadtrat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mailadresse) einzureichen.
Amtliche Publikation der Stadt Lenzburg
Eidgenössische, kantonale und kommunale Volksabstimmungen sowie Gesamterneuerungswahlen der Bezirks- und Kreisbehörden vom 27. September 2020 Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag, 26. September 2020, 11.00–12.00 Uhr im Rathaus Sonntag, 27. September 2020, 09.00–10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 10. August 2020 Stadtrat
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Gesamterneuerungswahlen des Grossen Rats und des Regierungsrats vom 18. Oktober 2020
Die Urnen sind wie folgt aufgestellt: Samstag, 17. Oktober 2020, 11.00 - 12.00 Uhr im Rathaus Sonntag, 18. Oktober 2020, 09.00 - 10.00 Uhr im Rathaus Bitte achten Sie bei der brieflichen Stimmabgabe darauf, • dass die Adresse des Wahlbüros im Kuvertfenster erscheint; • dass der Stimmrechtsausweis unterschrieben ist. Eine Anleitung für das korrekte Vorgehen bei der brieflichen Stimmabgabe enthält der Stimmrechtsausweis. Lenzburg, 10. September 2020 Der Stadtrat
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Öffnungszeiten Bibliothek während den Herbstferien
Während den Herbstferien ist die Bibliothek wie folgt geöffnet: Samstag, Samstag, Samstag,
26. September 2020 3. Oktober 2020 10. Oktober 2020
jeweils von 9.00 – 12.00 Uhr Ab Dienstag, 13. Oktober 2020, sind wir wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten für Sie da. Wir wünschen Ihnen schöne Ferien. Bibliotheksteam
Veröffentlichung von Gemeindeversammlungsbeschlüssen
Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes und § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 4. September 2020 veröffentlicht.
Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Beschluss innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 24. September 2020 bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen.
1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 22. November 2019 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichtes 2019 3. Genehmigung der Kreditabrechnung Gestaltungsplanung im Gebiet Chilchmatt 4.Genehmigung der Kreditabrechnung ARA Hallwilersee, Massnahmenplan 2012 bis 2017 5. Genehmigung der Erfolgs- und Investitionsrechnung und der Bilanz 2019 der Einwohnergemeinde 6.Genehmigung eines Verpflichtungskredites über CHF 1'355'000 für den Ausbau der Birrwilerstrasse inkl. aller Werkleitungen
Die nicht erstreckbare Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau zu laufen. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 Baugesetz (BauG) sind ebenfalls berechtigt, Beschwerde zu führen. Wer es unterlassen hat, im Einwendungsverfahren Einwendungen zu erheben, obwohl Anlass dazu bestanden hätte, kann den vorliegenden Entscheid nicht mehr anfechten (§4 Abs.2 BauG). Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist a) anzugeben, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird.
Einwohnergemeinde
Ortsbürgergemeinde 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 22. November 2019 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichtes 2019 3. Genehmigung Kreditabrechnung Sanierung Liegenschaft Nr. 19, Dürrenäscherstrasse 2 (Wagner-Haus) 4.Genehmigung der Erfolgsrechnung und Bilanz 2019 der Ortsbürgergemeinde 5. Genehmigung eines Verpflichtungskredites über CHF 350'000 zur Sanierung der Liegenschaft Sahlistrasse in Bern Alle Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum. Dieses kann von einem Fünftel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, ergriffen werden. Zwecks Einreichung eines Referendumsbegehrens kann bei der Gemeindekanzlei eine Unterschriftenliste unentgeltlich bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Leutwil, 24. September 2020 Gemeinderat
Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheids ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist bei der Bauverwaltung Seengen eingesehen werden.
Projektauflage Gemeinde: Birrwil IO, K 339 Strecke: S-13217 Stützmauer untere Wanne Die Projektpläne liegen gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020, in der Gemeindeverwaltung Birrwil öffentlich auf und sind während der Öffnungszeiten einsehbar. Zudem sind die Unterlagen auch auf der Internetseite www.ag.ch/auflage-strassenprojekte abrufbar. Einwendungen gegen das Bauprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an das Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Allfällige Verkehrsanordnungen werden separat nach Strassenverkehrsrecht verfügt. Der Entscheid über das Bauprojekt (§ 95 BauG) gilt als Enteignungstitel. Dieser berechtigt zur Enteignung für Massnahmen, die darin mit genügender Bestimmtheit festgelegt sind. Rechte, die in der Landerwerbstabelle nicht aufgeführt sind und durch das Bauprojekt betroffen werden, sind ebenfalls innert der Auflagefrist schriftlich anzumelden. Über den Erwerb der in der Landerwerbstabelle aufgeführten Rechte wird in einem späteren Verfahren entschieden (§ 151 BauG). Anträge, die bereits jetzt mit Einwendung gegen das Bauprojekt hätten gestellt werden können, sind dann unzulässig (§ 152 BauG).
Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans «Rain» wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§132 Abs. 1 Baugesetz). Gemeinderat Seengen
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Baugesuch
Bauherrschaft:
Feldgarage Seengen, 5707 Seengen
Vorhaben:
Betriebserweiterung Nord/UG
Ortslage:
Parzelle Nr. 467/469, Gebäude 664, Egliswilerstrasse 35
Öffentliche Auflage vom 25. September bis 26. Oktober 2020 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen zu richten.
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Birnel-Aktion
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1,0 kg 5,0 kg 12,5 kg
Aarau, 24. September 2020 Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Tiefbau, Unterabteilung Realisierung
Fr. 11.– Fr. 46.– Fr. 105.–
Bestellungen sind bis 30. September 2020 an die Gemeindekanzlei Seengen, Telefon 062 767 63 10 oder E-Mail gemeindekanzlei@seengen.ch, zu richten. ■
Die gewünschte Menge kann nach Eingang der Lieferung gegen Bezahlung bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Gemeindekanzlei
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Rechtskraft Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind sämtliche Beschlüsse der Einwohnerund Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. August 2020 in Rechtskraft erwachsen. Seengen, 24. September 2020 Gemeinderat Seengen
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Baugesuch
Bauherrschaft:
Bossert Susanna und Hansruedi, Bärenmattweg 4, 5606 Dintikon
Grundeigentümer:
Bossert Susanna und Hansruedi, Bärenmattweg 4, 5606 Dintikon
Bauobjekt:
Schwimm- und Koiteich
Standort:
Bärenmattweg 4, Parz. Nr. 864
Bemerkung:
Ohne Profilierung
Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der Gemeinderat
fassadenbau
gebäudespezialist
dachfenster
kranarbeiten
kilian-friederich.ch
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Einladung zur Informationsveranstaltung First Responder
In einem medizinischen Notfall entscheiden oftmals die ersten Minuten. Insbesondere im Falle eines Kreislaufstillstandes sinkt die Überlebenschance mit jeder Minute, in der keine Hilfe geleistet wird, um rund 10%. Leider gehören auch in der Schweiz HerzKreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. In einem solchen Fall ist es folglich eminent wichtig, keine Zeit zu verlieren und so schnell als möglich Hilfe zu leisten. In den letzten zehn Jahren haben sich deshalb in der Schweiz und in vielen Ländern Europas First Responder-Gruppen etabliert, welche die Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Hilfe durch den Rettungsdienst überbrücken. Die Feuerwehr Oberes Seetal mit den angeschlossenen Gemeinden Bettwil, Fahrwangen und Meisterschwanden möchte ein First-Responder-System aufbauen und betreiben. Deshalb wird dieses Thema den Gemeindeversammlungen der drei angeschlossenen Gemeinden im November 2020 zur Genehmigung unterbreitet. Gerne laden wir die gesamte Bevölkerung sowie weitere Interessierte zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14.10.2020, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Fahrwangen, ein. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Anmeldung Aufgrund der Massnahmen zum Coronavirus bitten wir Sie, sich zu diesem Anlass auf der Homepage der Gemeinde Meisterschwanden, www.meisterschwanden.ch/ firstresponder, anzumelden. Kurzfristige Anmeldungen können auch vor der Informationsveranstaltung vor Ort entgegengenommen werden. Fahrwangen, 21. September 2020 Gemeinderat Fahrwangen ■
Baugesuch
Bauherrschaft:
Luigi und Francesca Picone Stöcklergasse 2 5615 Fahrwangen
Bauobjekt:
Ersatz bestehende Oelheizung durch Luft-Wasser Innen-Wärmepumpe
Ortslage:
Stöcklergasse 2/ Parzelle Nr. 1000
Das Baugesuch liegt gemäss §60 Abs. 2 BauG vom 25. September bis 26. Oktober 2020 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen einzureichen.
Projektverfasser: Bossert Susanna und Hansruedi, Bärenmattweg 4, 5606 Dintikon
Öffentliche Auflage vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020 in der Gemeindekanzlei Dintikon.
schafisheim und u m g e b u n g
bedachungen
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Der Gemeinderat hat am 14. September 2020 den Gestaltungsplan «Rain» in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage beschlossen.
Der Stadtrat
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Gestaltungsplan „Rain“
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg
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Zentrumsentwicklung Kernzone Ost «Planungszone» – Mitwirkungsverfahren
Der Gemeinderat führt parallel zur kantonalen Vorprüfung über die Zentrumsentwicklung Kernzone Ost «Planungszone» das Mitwirkungsverfahren durch. Die vollständigen Entwürfe werden zur Mitwirkung der Bevölkerung öffentlich aufgelegt und sie sind auf der Gemeindehomepage einsehbar. Die Unterlagen liegen vom 25. September bis 26. Oktober 2020 während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Gemeindekanzlei auf. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen. Gemeinderat Niederlenz
AMTLICHES
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg
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Einladung zur Informationsveranstaltung First Responder
In einem medizinischen Notfall entscheiden oftmals die ersten Minuten. Insbesondere im Falle eines Kreislaufstillstandes sinkt die Überlebenschance mit jeder Minute, in der keine Hilfe geleistet wird, um rund 10%. Leider gehören auch in der Schweiz HerzKreislauferkrankungen zu den häufigsten Todesursachen. In einem solchen Fall ist es folglich eminent wichtig keine Zeit zu verlieren und so schnell als möglich Hilfe zu leisten. In den letzten zehn Jahren haben sich deshalb in der Schweiz und in vielen Ländern Europas First Responder-Gruppen etabliert, welche die Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Hilfe durch den Rettungsdienst überbrücken. Die Feuerwehr Oberes Seetal mit den angeschlossenen Gemeinden Bettwil, Fahrwangen und Meisterschwanden möchte ein First-Responder-System aufbauen und betreiben. Deshalb wird dieses Thema den Gemeindeversammlungen der drei angeschlossenen Gemeinden im November 2020 zur Genehmigung unterbreitet. Gerne laden wir die gesamte Bevölkerung sowie weitere Interessierte zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 14.10.2020, 19.30 Uhr, Mehrzweckhalle Fahrwangen, ein. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Anmeldung Aufgrund der Massnahmen zum Coronavirus bitten wir Sie, sich zu diesem Anlass auf der Homepage der Gemeinde Meisterschwanden, www.meisterschwanden.ch/ firstresponder, anzumelden. Kurzfristige Anmeldungen können auch vor der Informationsveranstaltung vor Ort entgegengenommen werden. Fahrwangen, 21. September 2020 Gemeinderat Fahrwangen
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Schlüsselfertige Solaranlagee für nur CHF 12'756.–
Baugesuch
Bauherrschaft:
Bauobjekt:
Ortslage:
Swisscom AG Frohburgstrasse 17 4600 Olten Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage mit neuem Mast und neuen Antennen
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Markus Dieth wieder in den Regierungsrat
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Die Mitte
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• Tafaj Orges, 2007, männlich, Kosovo, 5703 Seon, Kirchtalstrasse 22 • Tafaj Ajan, 2010, männlich, Kosovo, 5703 Seon, Kirchtalstrasse 22 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 18. September 2020 Gemeinderat Seon
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Baugesuch
Bauherrschaft:
bis
Thomas & Sandra Geissbühler Weinhalde 3 5703 Seon
Bauobjekt:
Neues Dachflächenfenster
Bauplatz:
Parzelle Nr. 1819 Höhenweg 8 5616 Meisterschwanden
Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020.
Abteilung Bau und Umwelt
B IS H E
CHF 20
Folgende Personen haben bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Aussenkaminanlage
Im Zusammenhang mit einem Neubau muss die Seefeldstrasse im Bereich der Liegenschaften Seefeldstrasse 59 und 61 am Dienstag, 29. September von 6.30 Uhr bis 13.00 Uhr gesperrt werden. Die Anstösser werden daher gebeten, temporär den Rütiweg zu benützen.
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Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Weinhalde 3 Parz. Nr. 2318
Seefeldstrasse; Temporäre Sperrung im Bereich Rütiweg bis Seerosenstrasse
sAktioantt Rab 00.–
Liste
Der Gemeinderat
Ortslage:
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auf Ih
Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.
Bauobjekt:
Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.
2×re
Jetzt
Aarauerstrasse 4 Parz. Nr. 1663
Ruth und Kurt Zwahlen Höhenweg 8 5616 Meisterschwanden
Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020 bei der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10. 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf.
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Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020.
Baugesuch
Bauherrschaft:
Donnerstag, 24. September 2020
von Mensch zu Mensch.
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Fr. 600.-
Lieferung und Entsorgung gratis
Am 18. Oktober in den Grossen Rat Degerfeldstrasse 7
Industrie Dägerfeld
Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.
DIETER
Der Gemeinderat
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Baugesuch
Bauherrschaft:
Christian Urech Breitacherstrasse 4 5724 Dürrenäsch
Bauobjekt:
Garagenboxen
Ortslage:
Ziertalstrasse Parz. Nr. 2563
Pascal Furer
1971, Staufen, bisher
René Fiechter 1970, Hunzenschwil
Der Gemeinderat
IN DEN REGIERUNGSRAT
«Ich wähle Dieter Egli in den Regierungsrat, weil er sich fundiert und lösungsorientiert für einen lebenswerten Aargau einsetzt.» Gabi Lauper Richner Grossrätin, Niederlenz
Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon von 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen.
EGLI
Renate Häusermann Manuel (Doël) Silva 1976, Seengen
1973, Lenzburg
www.svp-bezirk-lenzburg.ch Liste 1 ■
Gemeinde Sarmenstorf
Öffentliches Mitwirkungs- und Einwendungsverfahren «Teiländerung Nutzungsplanung, Schutzentlassung Gebäude Nr. 168» Nach Abschluss der kantonalen Vorprüfung wird der Entwurf gemäss § 24 BauG öffentlich aufgelegt. Gleichzeitig wird das Mitwirkungsverfahren durchgeführt (§ 3 BauG). Die Teiländerung mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 25. September bis 26. Oktober 2020 bei der Gemeindeverwaltung auf und können während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zum Entwurf können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG).
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Baugesuch
Bauherr:
Einwohnergemeinde Dürrenäsch, vertreten durch den Gemeinderat Dürrenäsch, Sedelstrasse 1, 5724 Dürrenäsch
Bauobjekt:
Schulraum-Provisorium, Versetzen des bestehenden Containers (wird in KW 40 ausgeführt)
Standort:
Parz. 93 / Leutwilerstrasse 4
Peter Spuhler
nicht die bestehen«denBevor Sozialwerke wie AHV und
Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 25. September 2020 – 26. Oktober 2020
Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.
Einwendungen gegen ein Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden.
Sarmenstorf, 24. September 2020 Gemeinderat Sarmenstorf
Dürrenäsch, 22. September 2020 Gemeinderat
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AMTLICHES
Donnerstag, 24. September 2020
Baugesuch
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Bauherrschaft:
Marcel Richner, Nordweg 2, 5503 Schafisheim
Planverfasser:
Kilian Friederich GmbH, Tannenweg 4, 5503 Schafisheim
Bauobjekt:
Bauplatz:
Energetische Sanierung, neue Dachflächenfenster, Photovoltaikanlage, Änderung Fassadenöffnungen Nordweg 2, Parzelle 21
Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 25. September bis 26. Oktober 2020. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung sowie mit vollständigen Adressangaben und möglichst mit E-Mail-Adresse) einzureichen. Der Gemeinderat
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■
Bewertung Erstvermietung Verkauf
Häckseldienst
Für diejenigen Einwohner von Möriken-Wildegg, die das Baum- und Strauchschnittmaterial im eigenen Garten wiederverwenden möchten, stellt die Gemeinde einen Häckseldienst zur Verfügung. Das Häckselgut muss in jedem Fall zurückgenommen werden. Es sind dafür genügend grosse Behälter bereitzustellen.
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Erneuerungswahlen Bezirksgericht Lenzburg Breit abgestützt & erfahren Ihre bisherigen Bezirksrichter/innen
062 558 75 00 reveag.ch
Der Häckseldienst findet statt am Donnerstag, 29.10.2020, ab 7.30 Uhr. Anmeldungen für diesen Häckseldienst sind bis Dienstag, 27.10.2020, 12.00 Uhr an die Regionalen Technischen Betriebe, Hardring 12, 5103 Wildegg, Telefon 062 887 80 60 zu richten.
IHR IMMOBILIENMAKLER IM AARGAU
Bitterli Marianne
Das Häckselgut ist an einem für die Maschine gut zugänglichen Platz an der Strasse zu deponieren. Nach Möglichkeit ist das Material nach der Dicke der Äste aufzuteilen, da dies die Arbeit erleichtert. Bei regnerischem Wetter ist das Material etwas abzudecken. Die Bevölkerung wird eingeladen, von dieser Dienstleistung regen Gebrauch zu machen.
SVP Seon
Müller René
SVP Hunzenschwil
Eichenberger Bryner Katharina SP Möriken-Wildegg
Kyburz-Bucher Regula EVP Lenzburg
Möriken, 9. August 2020 Regionale Technische Betriebe ■
Anpassung Verkehrssignalisation Seetalstrasse
Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten ist die Geschwindigkeit auf der Seetalstrasse den Begebenheiten sicherheitstechnisch angepasst worden. Der Innerortsbereich mit der Signalisation Tempo 50 beginnt direkt nach dem Kreisel Schoren. Schafisheim, 24. September 2020 Gemeinderat Schafisheim
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Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse
Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstellten Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 18. August 2020 in Rechtskraft erwachsen. Schafisheim, 24. September 2020 Der Gemeinderat
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Baugesuch
Bauherr:
LIDL Schweiz AG Dunantstrasse 15 8570 Weinfelden
Projektverfasser: ALUBA AG Salenwegstrasse 4 8459 Volker Bauobjekt:
Anbau Backraum mit Kühlzelle
Ortslage:
Hauptstrasse 2 Parzelle Nr. 794
Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 25. September 2020 bis 26. Oktober 2020 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten.
BISHER
Gemeinderat Hunzenschwil
Ursula Wetli-Bill als Friedensrichterin Kreis XII
5614 Sarmenstorf, im September 2020 Und nichts ist mehr, wie es war.
WIR SAGEN DANKE
Mit z n e t e p m o K d n Erfahrung u r e t m ä r e t h ic R ie in d ber hörden am 27. Septem
für die Anteilnahme in Wort und Schrift in den schweren Tagen des Abschieds von
«Moni» Monika Hess 18. Dezember 1959 – 21. August 2020
Besonders danken wir Herrn Pfarrer Marco Vonarburg für die persönliche, schöne und feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes dem Spital Baden, Team Onkologie, für die medizinische Betreuung und liebevolle Pflege
nd Kreisbe Wahlen der Bezirks- u
der Spitex oberes Seetal und Spitex Lenzburg für die wertvolle Unterstützung für die schönen Blumen, zahlreichen Spenden an wohltätige Institutionen und sonstigen Gaben. Wir danken allen, die Moni während ihres Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind.
Kurt Stutz und Angehörige
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Stadt Lenzburg
Donnerstag, 24. September 2020
In zehn Jahren zu einem «stabilen Unternehmen» gewachsen Familie+ Aus der Erkenntnis, dass im sozialen Bereich Bedarf für eine Organisation besteht, wurde 2010 der Verein Familie+ gegründet. Zum 10-Jahr-Jubiläum präsentiert Präsidentin Sabine Sutter-Suter nun ein «stabiles Unternehmen». ■
len Angeboten organisch gewachsen, so die Präsidentin. Sabine Sutter erwähnt etwa die Spielgruppen, die man vor zwei Jahren vom Elternverein übernommen habe. Man will hier ergänzend wirken zum bestehenden Angebot in der Stadt. Zudem beteiligt man sich am kantonalen Pilotprojekt, mit dem bereits Zweijährige soziales Verhalten vermittelt bekommen sollen: «Sie sollen lernen, sich durchzusetzen und auch zu teilen.» Ein anderer Bereich ist der Treffpunkt für Frauen. Niederschwellig soll hier die Integration gefördert werden. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch.
FRITZ THUT
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mmer wieder habe es glückliche Fügungen in der zehnjährigen Geschichte des Vereins gegeben, sagt Sabine Sutter-Suter im Rückblick. Etwa als man am Anfang auf das frühere Gebäude der Chrischona-Gemeinde Lenzburg am Walkeweg 19 aufmerksam wurde, das seit Beginn Sitz von Familie+ ist.
Seit Beginn dabei: Präsidentin Sabine Sutter-Suter vor dem Familie+-Haus. Hier gibt es inzwischen eine ganze Fülle von Institutionen, die ihre Dienste anbieten. In den Bereichen Betreuung, Begegnung, Bewegung, Beratung, Bil-
Foto: Fritz Thut
dung, Blickpunkt und Buntgemischt finden von den Ungeborenen während der Schwangerschaft bis zu den Senioren alle irgendetwas Passendes. Man sei bei vie-
Sabine Sutter-Suter und andere Vorstandsmitglieder suchen Nachfolgelösungen: «Wir haben bereits zwei bis fünf Interessentinnen für die GV 2021», gibt sie sich zuversichtlich. Sie selbst habe menschlich viel profitiert von ihrer Familie+-Zeit. «Wir sind getragen von zahlreichen andern Organisationen und unsere Angebote sind von den Lenzburger Familien hoch geschätzt.» Trotz vorhandener Betriebsleitung müssten die Vorstandsmitglieder auch «viel Operatives leisten». In der aktuellen Coronazeit gab es weniger Vermietungen der Räumlichkeiten: «Dieses Jahr kann es knapp werden.» Die Finanzen sind auch sonst die grösste Herausforderung: «Geldbeschaffung ist Knochenarbeit», gibt die Präsidentin ihren Nachfolgerinnen auf den Weg. Familie+ ist nicht mehr der Zusammenschluss einiger Enthusiasten, sondern mittlerweile ein kleines KMU mit einem Jahresumsatz von 300 000 Franken und 20 Angestellten geworden. Sabine Sutter-Suter: «Ich hinterlasse ein stabiles Unternehmen, in das ich viel Herzblut gesteckt habe.»
«Lebensraum»-Budget wurde einstimmig angenommen Gemeindeverband Bei einem gleichbleibenden Beitrag von fünf Franken pro Einwohner und einem erwarteten Verlust von rund 35 000 Franken genehmigte der Vorstand des Gemeindeverbandes «Lebensraum Lenzburg-Seetal» (LLS) an seiner jüngsten Sitzung in Lenzburg das Budget 2021. Bereits zum zweiten Mal in Folge trafen sich die Vertreter der 26 LLS-Gemeinden im Alten Gemeindesaal in Lenzburg zu einer Vorstandssitzung. Hier können die Corona geschuldeten Abstandsregeln eingehalten werden. Vorgängig trafen sich die Gemeindeammänner des Bezirks Lenzburg – in der Regel identisch mit dem LLS-Vorstandsmitglied – hinter verschlossenen Türen mit dem Gesamtre-
gierungsrat zum periodischen Gedankenaustausch über aktuell anstehende Probleme. Die «Lebensraum»-Vorstandssitzung warf auch keine hohen Wellen. Das formell wichtigste Geschäfte, der Voranschlag für das nächste Jahr, ging diskussionslos über die Bühne. Gemäss Präsident Daniel Mosimann (Lenzburg) habe man «die Erträge vorsichtiger budgetiert». Bei gleich bleibendem Mitgliederbeitrag von fünf Franken pro Einwohner wird mit einem Verlust von 35 000 Franken gerechnet, was sich laut Vizepräsident Jörg Bruder (Seengen) dank den vorhandenen Mitteln verkraften lässt. Ohne Gegenstimme und Enthaltungen wurde das Budget genehmigt. (tf )
Generalversammlung im Kronensaal Musikverein Die Mitglieder des Musikvereins Lenzburg trafen sich, um die im Frühling verschobene Generalversammlung durchzuführen. 81 Mitglieder versammelten sich nach den Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit im grossen Kronensaal, um die Geschicke des Vereins wieder aktiv mitzugestalten. Co-Präsidentin Esther Gerhard hielt einen Rückblick auf die Anlässe des vergangenen Jahres, wobei es für das laufende Jahr nichts zu berichten gab. Protokoll, Jahresbericht, Rechnung und Revisorenbericht, die Mitgliederbeiträge und das Jahresbudget 2020 wurden alle einstimmig genehmigt. Mit Applaus wurden auch der gesamte Vorstand und die Rechnungsrevisoren für weitere zwei Jahre wiedergewählt.
Seit 55 Jahren im Chor aktiv
Nun führten Katrin Messerli und Carsten Simon die Ehrungen durch. Die Geehrten durften nach der Versammlung wunderbare Blumensträusse abholen. Ein Blu-
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Nachfolge gesucht
Hauskauf mit 100 Franken
«Wir haben das Haus für 100 Franken gekauft; das war unser damaliges Eigenkapital», so Sutter. Geholfen hat eine Bürgschaft von 800 000 Franken der Stadt und ein Darlehen von 200 000 Franken. Vorangegangen war intensive Lobbyarbeit auf kommunaler Ebene: «Wir haben vor zehn Jahren gemerkt, dass in Lenzburg ein Bedürfnis für Vereine im sozialen Bereich besteht», erinnert sich die Präsidentin. Man startete eine politische Offensive, schrieb ein Konzept und bekam im Einwohnerrat Unterstützung für das geplante Familienzentrum. Seit Anbeginn gab es «viele Arbeitsgruppen mit Leuten aus verschiedenen Parteien», so Sutter. Im Oktober 2010 wurde der Verein Familie+ gegründet und seither amtet die engagierte CVP-Politikerin als Präsidentin. Präsent ist ihr noch das Prinzessinnenfest, der erste Anlass im neuen Haus.
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menstrauss wurde jedoch überreicht, nämlich der für Co-Präsidentin Anita Egger. Sie singt unglaubliche 55 Jahre im Chor mit und leitet den Verein seit 20 Jahren als Co-Präsidentin. Ihr dankten alle für dieses enorme Engagement. Esther Gerhard gab das stark reduzierte Jahresprogramm 2020 und die Termine des Jahres 2021 bekannt. In dieser ausserordentlichen Pandemiezeit hoffen die Vereinsmitglieder, zumindest die Bachkantate am 29. November in reduziertem Rahmen (Orchester, Solisten) aufführen zu können. Schliesslich wurde diskutiert, wie es nun mit der musikalischen Arbeit des Musikvereins weitergeht. Das Orchester probt seit den Sommerferien wieder regelmässig. Vielen Chormitgliedern ist es ein Bedürfnis, auch wieder gemeinsam zu singen. Deshalb wurde an der Generalversammlung beschlossen, dass bis auf weiteres die Chorproben in einem reduzierten Rahmen wieder beginnen (immer nur die Hälfte des Chores). (hnc)
Diesmal in Lenzburg unterwegs: Teilnehmer an der SVP-Wählerwanderung.
Foto: zvg
SVP-Wählerwanderung im Hauptort Wahlkampf Die dritte SVP-Wählerwanderung im Bezirk Lenzburg fand im Bezirkshauptort, in der Stadt Lenzburg, statt. Bei sommerlichem Herbstwetter und angenehmen Temperaturen durfte der Bezirksparteipräsident und Grossrat Rolf Jäggi (Egliswil) gegen 50 Personen beim Bahnhof Lenzburg beziehungsweise vis-à-vis beim Stapferhaus begrüssen. Die Wanderung wurde von der Stadtpartei Lenzburg professionell organisiert und durchgeführt. Die erste Etappe führte zum Aabach. Ortsparteipräsidentin Brigitte Vogel erläuterte der Wandergruppe Interessantes über den Biber und seine Gewohnheiten. Der zweite Halt war bei der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg, auch «Fünfstern» genannt. Corin Ballhaus führte aus, was das Gefängnis für die Stadt Lenzburg bedeutet. Zum Schluss ging es zum Schloss Lenzburg. Manuel Silva ging auf die spannende Geschichte der «Lenzburg» ein. Mit der Gewissheit, etwas Historisches aus dem Bezirk Lenzburg dazugelernt zu haben, ging es zum Alten Gemeindesaal. Bei Wurst und Brot und einem Glas Wein von der Ortsbürger-Rebbauern-Vereinigung (Lenzburger Schlossberg) und vie-
len Gesprächen fand die Wanderung ihren Ausklang. Am Wahlsonntag, 18. Oktober, um 19 Uhr lädt die SVP Bezirk Lenzburg zum Apéro in die Besenbeiz Roos in Seengen ein. (rjä)
Verabschiedung: Andreas Jakob flankiert von Stefan Müller und Philippe Gehrig. Foto: zvg
Pensionierung bei der D + J Treuhand AG Pensionierung Nach fast 40 Jahren wird Andreas Jakob, Mitinhaber und Geschäftsführer der Firma D + J Treuhand AG, pensioniert. Andreas Jakob erinnert sich: «Als ich neu nach Lenzburg kam, gab es noch keine Kernumfahrung, durch die Altstadt fuhren die Autos, die Bahnlinie nach Wildegg war noch in Betrieb und die Migros war grad neu gebaut worden. Im Büro gab es noch viel Hand- und Kopfarbeit. Computer für den Kleinbetrieb waren damals nicht finanzierbar. Man führte die Buchhaltungen teilweise von Hand oder mit speziellen Buchhaltungsautomaten. Ja, das waren noch Zeiten.» Vieles hat sich verändert in der Treuhandbranche. So fallen etwa die Einführung des BVG-Obligatoriums sowie der Wechsel von der Warenumsatzsteuer zur Mehrwertsteuer in die Berufszeit von Andreas Jakob. Die Haupttätigkeit des Treuhänders hat sich hin zur Beratung verlagert. Gleich geblieben sind jedoch die Ziele: gute Betreuung, hohe fachliche Kompetenz und Qualität, kundenorientierte Dienstleistungen sowie persönliche Beziehungen zu den Mandanten. Für Andreas Jakob waren dies stets die Grundsätze seines Handelns. Vor bald zwei Jahren ist Philippe Gehrig als Mitinhaber zur D + J Treuhand AG gestossen und hat sich in dieser Zeit bestens eingearbeitet. Viele Mandate hat er bereits von Andreas Jakob übernommen und führt die Firma zusammen mit Stefan Müller, welcher seit 30 Jahren als Mitinhaber in der Firma tätig ist, mit viel Engagement und Fachwissen weiter. Andreas Jakob wird der Firma weiterhin zur Verfügung stehen, damit die langjährige Erfahrung und das spezifische Wissen über Geschichte und Entwicklung der Kunden erhalten bleiben. (pd)
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Jugendrat-Einsatz für saubere Stadt Bestens instruiert, dann eifrig am Werken: Schüler bepflanzen am Waldtag die ausgediente Baupiste .
Foto: Alfred Gassmann
«Ein megalässiger Waldtag»
Schule Die Fünft- und Sechstklässler von Lenzburg, Staufen, Ammerswil, Othmarsingen und Niederlenz mussten sich für einmal nicht im Schulzimmer einfinden. Auf dem Programm stand der Waldtag 2020, diesmal im Lenzburger Lind. ■
ALFRED GASSMANN
D
ie Forstdienste Lenzia hatten wieder spannende Arbeits- und Ausbildungsposten sowie Erlebnisse für die Schüler am Waldtag ausgeheckt. Wer hat schon Gelegenheit, aus nächster Nähe zuzuschauen, wenn das Fällen einer hohen Weisstanne professionell vorbereitet wird und sie dann genau in der vorgegebenen Richtung krachend zu Boden fällt? Verständlich, dass das Erlebnis mit beherztem Applaus der Schülerschaft be-
gleitet wurde. Das Mitansehen, wie die Weisstanne fachmännisch und ohne Unfallgefahr gefällt wurde, bildete für Schüler Lars Goetz den Höhepunkt des Tages. «Ich glaubte bis heute, dass die Jäger nur Wild schiessen, nun verstehe ich, welch vielfältige Aufgaben die Jäger haben», erklärte Lars Wicki. Wohl nicht nur diese beiden Niederlenzer Sechstklässler sind vom Waldtag begeistert und fanden ihn megainteressant und lehrreich.
Regeln sind zu beachten
Thomas Waltenspühl, Revierleiter-Stellvertreter, verstand es, die Waldfunktionen vom Holznutzen bis zum Erholungsraum lebendig zu schildern. Den Wald erleben ist für jedermann gratis, doppelte Polizist Martin Trachsel nach und bat umso mehr, die im Wald geltenden Regeln respektvoll zu befolgen sowie keine Abfälle liegen zu lassen. Die Jagdgesellschaft Birch-Lind versorgte den Lernanhänger der «Jagd Aargau» mit Präparaten vom Feldhasen,
Wildschwein, Hermelin bis zum Mäusebussard. Jäger und Revierpächter Daniel Schatzmann attestierte den Schülern grosses Wissen über die Wildtiere.
Schüler als willkommene Hilfe
Für die Forstdienste Lenzia kam der Waldtag mit den Schülern gerade recht. Seit dem kürzlich fertiggestellten Bau des A1-Zubringers präsentiert sich die Baupiste entlang der Fahrbahn auf einer Länge von 660 Metern noch unbepflanzt. 300 Sträucher wie Berberitze, Pfaffenhütchen, Schwarzdorn oder Traubenkirsche standen zum Einpflanzen durch die Schüler bereit. Da wurde eifrig gegraben, der Strauch in das Loch gesteckt, das Erdreich festgetreten und mit Wasser begossen. Dass die Baupiste nicht mit Waldbäumen angepflanzt wird, kann Stadtoberförster Matthias Ott leicht begründen. Entlang von Nationalstrassen wird die Bestockung aus Sicherheitsgründen bewusst niedrig gehalten.
Musikalisches Finale im Teegarten Widmi Der Teegarten im Widmipark schloss für dieses Jahr seine Bauwagentüre. Zum Abschluss bot die Lenzburger Schülerband «The Cheap Jeans» ein feuriges musikalisches Bouquet. ■
STEFANIE OSSWALD
S
eit 2017 öffnet der durch Bürgerinitiative entstandene Teegarten im Widmipark seine Bauwagentüren für alle, die zwischen August und September ein friedvolles Plätzchen inmitten von Lenzburg suchen.
Stimmungsvoller Abschluss: «The Cheap Jeans» vor dem Widmi-Teegarten. Foto: zvg Am letzten Abend für dieses Jahr boten die sechs jungen Musiker der mittlerweile überregional erfolgreichen Lenzburger Schülerband «The Cheap Jeans»
unter Leitung von Gitarrist und Musikschullehrer an der Musikschule Lenzburg Helmuth Waldis ein vielseitiges musikalisches Programm. Rockröhre Giulia Isidori glänzte derweil auch unplugged mit Selbstbewusstsein und starker stimmlicher Klangfülle. «Grade in heutigen Zeiten erhält der soziale Raum eine besondere Bedeutung. Der Teegarten im Widmipark lädt ohne Anmeldung ein, an einem ungezwungenen Ort zu verweilen», erklärt Mitinitiantin Prisca Keel. Heute kümmert sich der Verein Teegarten im Widmipark um den Erhalt und die Fortführung des Projekts und setzt sich dafür ein, dass der Teegarten auch im nächsten Jahr wieder öffnen kann.
Jugendarbeit Nach einer längeren coronoabedingten Pause meldet sich der Jugendrat Lenzburg zurück und hat Grosses vor: Voller Tatendrang sind die Mitglieder wieder gestartet und engagieren sich mit viel Eifer und Innovation für ihre Anliegen. Der Hauptfokus liegt aktuell auf der Thematik Umwelt und Abfall. Am nationalen Clean-up-Day hat auch der Jugendrat Lenzburg angepackt: Sieben Mitglieder waren einen Nachmittag lang in Lenzburg unterwegs, ausgerüstet mit verschiedenen Abfallsäcken, Handschuhen und Greifzangen. Die zahlreichen Fundstücke bei diesem Engagement zeigten eindrücklich auf, dass das Thema aktuell und eine Sensibilisierung der Bevölkerung sowie eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik wichtig ist. Der Jugendrat verfolgt diesbezüglich ein erstes grösseres Projekt, welches eine effizientere und umweltschonendere Abfalltrennung in Lenzburg anstrebt. In Absprache mit der Regionalschule und den Hauswarten sollen mittels Prototypen erste Erkenntnisse gewonnen und ausgewertet werden.
Abfall gesammelt: Mitglieder des Jugendrats beim Clean-up-Day in Lenzburg. Foto: zvg
Eine Stimme der Jugend
Der Jugendrat Lenzburg wurde im Mai 2019 von der Jugendarbeit Lenzburg lanciert. Die Jugend in Lenzburg soll dadurch eine Stimme erhalten, Anliegen und Bedürfnisse aktiv einbringen und ihr Umfeld mitgestalten können. Aktuell beteiligen sich sieben Jugendliche und junge Erwachsene am Projekt und setzen sich so für eine lebendige und generationenübergreifende Politik ein. (eze) ■
Informationen zum Jugendrat: Eveline Zeder, Jugendarbeit Lenzburg, Telefon 079 514 41 04.
Nikin-Team sammelte 11 000 Stummel Clean-up-Day Am World-Clean-up-Day sammelten über die sozialen Medien motivierte Kunden sowie sechs Mitarbeitende der Nikin AG in Lenzburg Abfall und entsorgten ihn fachgerecht. Die Community der für ihre nachhaltigen Textil- und Lifestyleprodukte bekannten Firma sammelten 75,5 Kilogramm Abfall, darunter 304 Aludosen, 434 PET-Flaschen und fast 11 000 Zigarettenstummel. Gerade die achtlos weggeworfenen und vor allem vor Rotlichtern gefundenen Stummel richten in der Natur grossen Schaden an: Pro Kippe werden 40 Liter Grundwasser verseucht, womit die Nikin-Leute in nur drei Stunden fast 3000 mit Wasser gefüllte Badewannen vor der Verseuchung gerettet haben.
Firmengründer ebenfalls im Einsatz
Mitgesammelt haben auch die beiden Nikin-Gründer Robin Gnehm und Nicholas Hänny – und zeigten sich nach der Aktion von den ungewohnten Bewegun-
Abfall gesammelt: Die Nikin-Community am Clean-up-Day mit Ausbeute. Foto: Fritz Thut gen körperlich ziemlich geschafft. Und die gewonnene Erkenntnis machte zusätzlich Sorgen: «Es gibt immer noch viele Leute, die unsensibel gegenüber der Natur handeln und ihren Abfall gedankenlos fortwerfen», so Gnehm. «Wir hoffen, dass unsere Aktion für viele Leute inspirierend war», ergänzte Hänny, der sich freute, dass viele Kinder an diesem Clean-up-Day mitmachten und so zu Vorbildern wurden. (tf )
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Donnerstag, 24. September 2020
Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 26. September bis 2. Oktober 2020 Pfrin. Elisabeth Weymann
Lenzburg
Freitag, 25. September 2020 6.45 – 7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Samstag, 26. September 2020 9.45 Uhr KiK-Treff im Kirchgemeindehaus. Sonntag, 27. September 2020 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrin. Susanne Ziegler Thema: 1. Teil der Predigtreihe «Unterwegs mit Rut» Predigttext: Rut 1,1-22 Lieder: 531 / 314 / 530 / 535 Musik: Markus Fankhauser, Alphorn und Anastasia Kovbyk, Orgel Kollekte: MS Gruppe Lenzburg/Freiamt mit Kinderhüte Das Abendmahl ist freiwillig und wird unter Einhaltung eines Corona-Schutzkonzeptes gefeiert. 17 Uhr Konzert mit «così fan quattro & piano forte» – vielsaitige Romantik im Kirchgemeindehaus – organisiert durch das ök. Forum Kultur
Hendschiken
Sonntag, 27. September 2020 10 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Abendmahl im Kirchenzentrum, Pfrin. Elisabeth Weymann Thema: 1. Teil der Predigtreihe «Unterwegs mit Rut» Predigttext: Rut 1,1-22 Lieder: 98 / 723 / 829 / 320 / 540 Musik: Bodo Meier, Trompete und Johanna Bossert, Orgel Kollekte: MS Gruppe Lenzburg/Freiamt Das Abendmahl ist freiwillig und wird unter Einhaltung eines Corona-Schutzkonzeptes gefeiert.
Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen bis 25. September 2020: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 ab 26. September 2020: Pfarrer Steffen Gröhl, Tel. 079 536 55 26 Sonntag, 27. September 2020 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Steffen Gröhl und Organistin Christina Ischi; Kollekte: Krebsliga Aargau
Ref. Kirchgemeinde Birr
Birr
Sonntag, 27. September 2020 10.10 Gottesdienst, Pfr. H. Maurer Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch
Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 27. September bis 3. Oktober: Pfr. Burkhard Kremer (Stv.), Tel. 062 752 81 67 Donnerstag, 24. September 2020 14.30 Jubilarenfeier in der Kirche Möriken (für geladene Gäste). Als Vorsichtsmassnahme wegen Corona findet die ganze Feier in der Kirche statt ohne anschliessenden Zvieri. Es gibt dafür ein kleines Mitnehmsel zum Essen. Sonntag, 27. September 2020 9.30 Othmarsingen: Regional-Gottesdienst, Pfrin Bettina Kitzel (Stv.), Musik: Simone Steinmann, Anschliessend Apéro. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Bitte melden Sie sich an bei Regula Flury (Tel. 062 893 38 53) Einsteigeorte: Holderbank Trotte (9.00), Wildegg Post (9.05), Möriken Volg (9.10)
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Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 27. September 9.30 Uhr Regional-Gottesdienst in Othmarsingen mit Pfrn. Bettina Kitzel Anschliessend Apéro Falls Sie zu Hause abgeholt werden möchten, melden Sie sich bis Sonntagmorgen um 8.00 Uhr bei Rolf Deubelbeiss, Tel. 079 915 11 53. In Niederlenz findet kein Gottesdienst statt. Amtswoche: Pfr. Burkhard Kremer, Tel. 062 752 81 67
Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Samstag, 26. September 2020 9.00 Uhr Walk and Pray, Anmeldung an walkandpray@ref-kirche-rupperswil.ch oder Sekretariat Sonntag, 27. September 2020 10.00 Gottesdienst, Pfrin. Helene Widmer Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 17. September 2020: 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 14. 11. 2019: genehmigt 3. Rechnung 2019: genehmigt 4. Ersatzwahl Revisorin: gewählt ist: Lea Wernli 5. 20% Stellenpensum Kirchengutsverwaltung, Stellvertretung Sekretariat: genehmigt Die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung unterstehen dem Referendum, das Vorgehen richtet sich nach §§ 152 & 154 der Kirchenordnung. WAHLVORSCHLÄGE PFARRAMT Gemäss § 73 Abs. 1 Kirchenordnung (SRLA 151.100) gibt die Kirchenpflege der Kirchgemeinde Rupperswil folgende Wahlvorschläge zuhanden der Kirchgemeindeversammlung vom 17. November 2020 für den Rest der Amtsperiode 1. 1. 2019 – 31. 12. 2022 bekannt: Pfarramt (30%): Dr. Stefan Huber, 1976, von Thalheim AG Heimatort: Elgg ZH Pfarramt (70%): Jürg Steiner, 1969, von Brüttisellen ZH Heimatort: Uster ZH
Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 27. September 2020 9.30 Uhr Regionalgottesdienst* in Othmarsingen mit Pfarrerin Bettina Kitzel, anschliessend Chilekafi *Sofern Sie einen Abholdienst benötigen, bitten wir Sie, sich bis spätestens zwei Tage vor dem Gottesdienst unter Tel. 062 896 11 74 anzumelden.
Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 27. September 10.00 Uhr, Kirche Egliswil Gottesdienst, anschl. Kirchenkaffee Pfarrer Matthias Fuchs www.kirche-seengen.ch
Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 27. September 2020 9.45 Uhr Erntedank-Gottesdienst in der MZH Leutwil mit der Musikgesellschaft Leutwil und Pfr. Michael Freiburghaus. Anschl. Apéro im Freien. Abgabe der Naturalien für die Erntedankkollekte: Samstag, 26.9.2020, 16.00–17.00 Uhr in der MZH.
Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 27. September 2020 10.00 LoGo: Miteinander der Generationen, N.Spreng + Team Anschliessend sind alle zum Z’Mittag (mit Abstand) eingeladen. www.kirchweg5.ch
Anita (Mimi) Berbet-Korter Nach einer langen Leidenszeit durfte sie friedlich im Kreis der Familie einschlafen. Liebes Mimi, wir danken dir von ganzem Herzen für alles, was du uns gegeben hast, für deine Liebe, deine Herzlichkeit, deine Fürsorge, Wärme und Geborgenheit. Wir alle vermissen dich: Rudolf Berbet-Korter Diana und Bruno Marchesin-Berbet mit Daniele und Fabio Beatrice Berbet und Munnu Peerbhoy Manfred Berbet und Edith Landi Marc-André Berbet Olesya Berbet mit Elisa Beatrix Berbet Die Trauerfeier findet aufgrund der Corona-Situation im engsten Familienkreis statt.
Anstelle von Blumenspenden gedenke man Alzheimer Schweiz, Bern - Postkonto 05198-3 IBAN CH49 0900 0000 3000 5198 3 - Vermerk: Anita Berbet Lenzburg. Traueradresse: Rudolf Berbet, Langsamstig 13, 5600 Lenzburg
Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 27. September 19.00 Uhr Abendgottesdienst mit Gospelchor Pfr. Jürgen Will Text: Lukas 17,11–19 Thema: «Der dankbare Samaritaner – oder: Wie Dank uns heil macht» Anschliessend Express-Kafi www.ref-kirche-seon.ch
Einschlafen dürfen, wenn man das Leben nicht mehr selber gestalten kann, ist der Weg zur Freiheit und Trost für alle.
Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, Mutter, Grosi, Schwiegermutter und Schwägerin
Agnes Stöckli-Hämmerli 3. August 1933 – 18. September 2020
Ref. Kirchgemeinde Staufberg
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Freitag, 25. September 2020 17.00 Uhr KiK-Träff im Schlössli
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Bis spätestens fünf Wochen vor der Wahl können der Kirchenpflege freie Wahlvorschläge schriftlich eingereicht werden. Diese müssen von mindestens 20 Stimmberechtigten unterzeichnet und von einer Zustimmungserklärung der oder des Vorzuschlagenden sowie den Ausweisen über die Wahlfähigkeit begleitet sein, (§ 73 Abs. 3 Kirchenordnung). Rupperswil, 24. September 2020, Die Kirchenpflege
Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. Wir bitten Sie, eine Schutzmaske zu tragen.
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Sonntag, 27. September 2020 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Taufe von Zoë Wilhelm; Pfrn. Astrid Köning
Dankbar sind wir für die vielen schönen und glücklichen Jahre, die wir mit ihr verbringen durften. Ihre Herzlichkeit und Güte erfüllten unsere Herzen mit Freude. Daran werden wir uns ewig erinnern.
In Dankbarkeit und Liebe Lukas Stöckli-Hämmerli Hansruedi Stöckli und Margret Käser Esther Stöckli Gerry Stöckli Geschwister, Verwandte und Freunde Trauergottesdienst in der Herz-Jesu-Kirche, Lenzburg, Bahnhofstrasse, am Freitag, 2. Oktober 2020, 13.30 Uhr. Anschliessend Beisetzung im Gemeinschaftsgrab im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen freute sich Agnes sicher über eine Spende an das Alters- und Pflegeheim Schenkenbergertal AG, IBAN CH55 0588 1007 2837 0100 0, Vermerk: Agnes Stöckli. Traueradresse: Lukas Stöckli, Paradiesweg 13, 5702 Niederlenz
Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil
www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Traurig, aber in grosser Liebe verbunden nehmen wir Abschied von meiner geliebten Frau, unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter und Schwägerin, Nonna und Babuschka.
11.3.1940 bis 16.9.2020
www.ref-hmw.org
Sonntag, 27. September 2020 9.30 Gottesdienst zum Erntedank, Pfr. U. Bauer Dekoration der Landfrauen. Kollekte: Brot für alle
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Was man tief im Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren.
Donnerstag, 1. Oktober 2020 19.00 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche
Samstag, 3. Oktober 2020 18.30 Gottesdienst mit Claudia Nothelfer in der Kapelle Seengen
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Äntli guet schlofe!
Sonntag, 27. September 2020 – Patrozinium Hl. Bruder Klaus 10.00 Gottesdienst mit Anita Wagner und Feier unseres Kirchenpatrons Hl. Bruder Klaus Mitgestaltet durch das Jugendorchester der Musikschule Oberes Seetal Fahrdienst ab Seengen auf Voranmeldung bis Freitagabend
Freitag, 2. Oktober 2020 8.30 Rosenkranzgebet in der Pfarrkirche 9.00 Gottesdienst mit Dorothea Wey
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg
19. September 2020
Dreissigster wird beim Trauergottesdienst verkündet.
Gott hilft uns nicht immer am Leiden vorbei, aber er hilft uns hindurch.
Nach einem erfüllten Leben nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Grossmutter und Urgrossmutter
Margrith Fischer-Burkhardt 17. Januar 1927 – 19. September 2020
Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt.
In Liebe und Dankbarkeit: Werner Fischer und Familie Marcel und Rita Fischer-Baumann und Familie Käthi Schillig-Fischer und Familie Doris und Bruno Wyss-Fischer und Familie Ruth Fischer Traueradresse: Ruth Fischer, Rössligasse 5, 5103 Möriken
Nach langer Krankheit verstarb in aller Stille mein lieber Mann und Vater unserer Kinder
Rolf Hediger-Warken 3. 1. 1935 – 14. 9. 2020
Wir werden Dich nicht vergessen Ursula Maria Hediger-Warken Markus Hediger, Cornelia Wäspi, Fabian, David und Laura Roland Hediger, Silvana De Giorgi Familie Schreier Herzlichen Dank den Ärzten und dem Pflegepersonal des KSB für die liebevolle Unterstützung.
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Im Gespräch
Donnerstag, 24. September 2020
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TIPP ZUM ALLTAG
Das Grübeln stoppen
Für einen Laien schwierig zu erkennen: James Gurtner und Ruedi Hurni mit Exemplaren, die geniessbar respektive ungeniessbar sind.
Fotos: Alexander Studer
2020 ist kein gewöhnliches Pilzjahr
Meisterschwanden Seit September finden im Schuelhüsli Tennwil wieder Pilzkontrollen statt. Dieses Jahr ist die Situation eine andere. Nicht coronabedingt, sondern des warmen Wetters wegen fallen die Funde entsprechend karger aus. ■
ALEXANDER STUDER
Z
wei der fünf Kontrolleure, Ruedi Hurni und James Gurtner, die für die Gemeinden Fahrwangen, Seengen, Hallwil, Egliswil, Sarmenstorf und Meisterschwanden zuständig sind, hatten somit alle Zeit, erschöpfend Auskunft über Pilze zu geben. Zudem präsentierten die beiden Herren dem freien Mitarbeiter der Zeitung essbare und ungeniessbare Pilze und wiesen auch auf die giftigen hin. Die Pilzkontrollen finden noch bis etwa Mitte November statt (erster Frost), doch es ist nicht anzunehmen, dass sich in dieser Zeit die Lage markant verbessern sollte, wie die beiden Experten meinten. Auf die Frage, welche Pilze gesammelt werden, waren Täublinge, Steinpilze, Maronenröhrlinge, Rotfussröhrling, Parasol, Ziegenlippe die Arten, die genannt wurden und die mehr oder weniger am meisten vorkommen. Natürlich werden auch noch andere Sorten gefunden, es würde jedoch den Rahmen sprengen, diese alle aufzuzeigen.
Radio Nonstop-Denken ist für einen Augenblick nicht auf Sendung. Gedankenlos geniessen zu können, ist wertvoller als bis anhin vermutet. Genau dies führt nämlich zu mehr körperlichem und physischem Wohlbefinden in unserem Leben. Freude, Vergnügen, Lust und Genuss finden in unserer Jörg Kyburz Selbstoptimierungsgesellschaft wenig Zuspruch. Vielgelobt werden Selbstkontrolle und Disziplin. Eine Studie der Universität Zürich (UZH) und der Radboud-Universität im niederländischen Nijmegen bestätigt, was Genussmenschen schon lange wussten. Ein zufriedenes Leben basiert ebenso auf Vergnügen und kurzfristigem Genuss wie auf Selbstkontrolle und dem Erreichen langfristiger Ziele. Wer sich vorbehaltlos dem Genuss hingibt, ohne dabei mit seinen Gedanken immer an einem anderen Ort zu sein, erreicht langfristig eine höhere Lebenszufriedenheit und leidet seltener an Depressionen. Beim Geniessen oft ins Grübeln zu verfallen und darüber nachzudenken, was noch alles erledigt werden müsste, ist wenig hilfreich. Entspannung und uneingeschränkter Genuss sind so nicht möglich. Ist es nicht toll, mit den Söhnen ein paar Stunden in vorbehaltloser Versunkenheit am Coffee-Racer zu schrauben oder an einem Abend alles stehen und liegen zu lassen, um gemeinsam ein Holzgestell für die Balkonpflanzen zu zimmern? Beides könnte man kaufen, doch der Genuss währt nur kurz und der emotionale Wert ist sehr vergänglich. «Selbst im Himmel ist man manchmal eifersüchtig auf das, was wir Menschen auf Erden erleben können», schreibt der persische Dichter Hafiz. Lust und Genuss mit Mass konsumiert und bewusst wahrgenommen ist gesund und erhält fit. Manchmal gilt es, mutig das Denken auszuschalten, um einfach zu tun, was uns wirklich guttut. Tipp: Weniger Grübeln, mehr einfach leben, Attribute für einen farbigen Alltag und inspirierende Lösungen. Alles zu hinterfragen führt selten zu einem optimalen Ergebnis, Spontaneität und Kreativität kommen zu kurz. Jörg Kyburz ■
Sehen spannend, fast schon verlockend aus: Doch von diesen Pilzen sollte man die Finger lassen. Corona machte den Pilzlern einen Strich durch Rechnung. Dass Corona trotz allem Einfluss auf das Pilzjahr hatte, zeigte sich in der Absage der jeweils beliebten Pilzausstellung mit anschliessendem Pilzessen. Hurni hatte sich für die Ausstellung noch die Mühe gemacht, auf nicht essbare Pilze wie Knollenblätter, Pantherpilz, Trichterling und Fliegenpilz aufmerksam zu machen, die zum Teil sehr stark giftig sind oder einen Rauschzustand zur Folge haben können.
Strenge Auflagen und stetes Weiterbilden sind für Kontrolleure ein Muss. Bis jemand die Befähigung zum Pilzkontrolleur in der Tasche hat, sind umfangreiche Kurse notwendig. Die Vorgaben der Vapko (Vereinigung amtlicher Pilzkontrollorgane der Schweiz) sind sehr anspruchsvoll und verlangen ein solides Wissen auf verschiedenen Gebieten. Kenntnisse über die Gesetzgebung, Mykologie und Toxikologie, Artenerkennung und Kontrolltechnik sind nur eini-
Unter «Tipp zum Alltag» schreiben Jörg Kyburz und Volker Schulte jeweils in der letzten Ausgabe des Monats an dieser Stelle über psychologische Aspekte im Alltag. Die beiden Autoren leiten den CAS-Studienlehrgang Achtsamkeit in Lenzburg.
: ge der Gebiete, die an der Prüfung verlangt werden. In Weiterbildungskursen wird das Wissen über die Pilze noch vertieft. Ein schönes Hobby, das mit viel Arbeit und enormer Verantwortung verbunden ist, dem jedoch mit viel Freude und Enthusiasmus nachgegangen wird. ■
Pilzkontrolle für Fahrwangen, Seengen, Hallwil, Egliswil, Sarmenstorf und Meisterschwanden täglich von 18 bis 19 Uhr, bis etwa Mitte November (erster Frost), altes Schuelhüsli Tennwil,
Gedankenlos geniessen INSERAT
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Nachgefragt bei Pilzkontrolleur Hansueli Dietiker, Niederlenz
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Die Mitte
Auch Hansueli Dietiker spürt bei der Kontrolle, dass viel weniger Pilzsammler vorbeischauen als normalerweise. «Das liegt am trockenen Wetter. Aber aufs Wochenende hin soll es ja wieder regnen», betont er. Was die Pilze wohl wieder spriessen lässt. Hansueli Dietiker ist seit 46 Jahren als Pilzkontrolleur tätig. Er. bietet die Kontrolle für Auenstein, Lenzburg und Staufen an. Sein Kollege Wolfgang Wernli ist unter anderem für Niederlenz und weitere Gemeinden zuständig. Am Starttag, dem 4. September, gab es für Dietiker noch einiges zu kontrollieren, etwa Röhrlinge, Eierschwämme und so-
gar Steinpilze. Danach ist die Anzahl Pilze, die es zu begutachten gab, jäh eingebrochen. «Deshalb habe ich im Moment keine offiziellen Öffnungszeiten. Nach telefonischer Vereinbarung kann man jederzeit vorbeikommen», sagt er. Die Sammler würden sich meist gut auskennen. Ab und zu müsse er auch eigentlich geniessbare Exemplare aussortieren, weil sie verdorben sind. Dietiker ist ebenfalls hin und wieder am Pilzeln und hofft, dass sie doch noch spriessen werden. Besonders gefreut hat ihn, dass er an einer Ausstellung auch mal ein ganz seltenes Exemplar angetroffen hat – einen Birkensteinpilz. Carolin Frei
Äusserst selten: Der Birkensteinpilz.
Foto: zvg
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Donnerstag, 24. September 2020
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Donnerstag, 24. September 2020
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Rolf Jäggi
Grossrat, Egliswil Präsident SVP Bezirk Lenzburg www.rolf-jaeggi.ch «Ich wähle Rolf Jäggi am 18. Oktober 2020 wieder in den Grossen Rat des Kantons Aargau, weil er Erfahrung, Kompetenz und Weitsicht hat sowie für weniger Bürokratie einsteht!» Ueli Haller, Gemeindepräsident Meisterschwanden Rolf Jäggi 2 x auf jede Liste Jean-Pierre Gallati und Alex Hürzeler wieder in den Regierungsrat
... richtig anpacken ist kein Zufall!
Unterschiedliche Meinungen: Soll etwa das Tanner-Haus an der Oberdorfstrasse durch die neue Dintiker BNO geschützt bleiben?
Foto: Fritz Thut
An Urne über BNO abstimmen Dintikon Am 18. Oktober kommt es zu einer kantonalen Novität: Die Dintiker Stimmberechtigten stimmen an der Urne über die neue Bau- und Nutzungsordnung (BNO) ab. ■
FRITZ THUT
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as Geschäft, das gemeinhin als BNO-Revision bezeichnet wird, heisst hier «Gesamtrevision Nutzungsplanung, Siedlung und Kulturland der Gemeinde Dintikon». Mit der Anpassung dieser Unterlagen wird periodisch über die Planungsgrundlagen für die weitere Entwicklung eines Dorfes entschieden. Die alte Dintiker BNO stammt aus dem Jahr 1997 und muss nur schon deshalb angepasst werden, weil inzwischen verschiedene übergeordnete Rahmengesetze angepasst wurden. Im November 2015 wurde an der Gmeind der Startschuss zur Überarbeitung gegeben, in-
dem der entsprechende Kredit gesprochen wurde. Zur Unterstützung und breiteren Abstützung setzte der Gemeinderat eine Kommission ein. Im Herbst 2017 fand das öffentliche Mitwirkungsverfahren statt. Nach der kantonalen Vorprüfung erfolgte im Mai und Juni 2019 die öffentliche Auflage. Wegen diverser Einwendungen zum Thema Dorfbild- und Objektschutz im Zentrum fand im Februar 2020 ein öffentliches Forum statt. Nach einer zweiten Auflage der angepassten Vorlage gingen keine Einwendungen mehr ein.
Keine Gmeind möglich
Die BNO schien nun mehrheitlich akzeptiert und abstimmungsreif. Geplant war dafür eine ausserordentliche Gemeindeversammlung am Dienstag dieser Woche. Wegen der Coronaauflagen und des zu erwartenden Interesses musste die Gmeind abgesagt werden. «Wir haben auch andere Hallen geprüft. Doch wir haben keine Alternativen», so Gemeindeammann Ruedi Würgler an einer Medienorientierung.
So wählte der Gemeinderat den ungewöhnlichen, aber dank einer Coronaspezialverordnung der Aargauer Regierung möglich gewordenen Weg: Über die neue BNO soll am 18. Oktober an der Urne abgestimmt werden. Dass dies auch bei einem solch komplexen Geschäft möglich sei, liess man sich in Dintikon vom Rechtsdienst der kantonalen Gemeindeabteilung bestätigen.
Beschwerde ist hängig
Gegen die geplante Urnenabstimmung ist beim Rechtsdienst des Regierungsrats eine von 42 Personen unterzeichnete Beschwerde eingegangen. Es wird da eine superprovisorische Verfügung verlangt, die den Urnengang unterbindet. An seiner Sitzung vom Montag dieser Woche hat der Gemeinderat «lang und intensiv diskutiert», wie er verfahren will. «Obwohl wir wissen, dass es im Kanton noch kein entsprechendes Präjudiz gibt, haben wir entschieden, dass wir die Urnenabstimmung durchziehen», so Würgler. Die Unterlagen sind inzwischen eingepackt und zum Versand bereit.
Krisen mit Hilfe bewältigen
Rupperswil Lucia Brügger bietet seit vier Jahren verschiedene Dienstleistungen bei Alltagsschwierigkeiten, Krisenbewältigung und schwierigen Übergangssituationen an. ■
CAROLIN FREI
M
ich dieser Themen anzunehmen, hat damit zu tun, dass ich einst selbst froh gewesen wäre um Unterstützung», sagt Lucia Brügger. Ein für sie passendes Angebot sei nicht wirklich vorhanden gewesen. So sei der Wunsch gereift, genau solche Lücken zu füllen. «Ermutigt durch Menschen, die meine Hilfe schon in Anspruch genommen haben, wagte ich 2016 diesen Schritt in die Teilselbstständigkeit. Nun möchte ich mich jedoch noch intensiver engagieren», sagt die Sozialbegleiterin und Ritualfachfrau. Ihr Wissen hat sie sich als Familienfrau, in Seminaren und Workshops angeeignet. Unter anderem in Validation, Palliative Care, sozialer Familien- und Personenbegleitung, Haushaltcoaching, Messiebegleitung und anderem mehr. Zudem leistete sie für einige Jahre Einsätze als landwirtschaftliche Betriebshelferin. Um ihr Dienstleistungsangebot einem breiteren Publikum vorstellen zu können, lädt Lucia Brügger am Montag, 28. September, zu einem Vortrag ins Hotel Lenzburg ein. Unter anderem wird sie aufzeigen, dass man etwa für Lebensübergänge auf ihre Unterstützung zählen
kann. Sie bietet auch eine temporäre Überbrückung bei akuten Notsituationen an. Etwa in der Kinderbetreuung, im Haushalt, Garten und anderem mehr. Sie ist zudem die Ansprechperson als Entlastung bei der Betreuung von Angehörigen mit Demenz. Auch Besuchs- und Fahrdienste gehören zu ihrer Angebotspalette. Durch ihre Ausbildung als Ritualfachfrau kann sie zudem individuelle Rituale bei Abschieden, Übergängen in die Pension oder bei Trennungen ausführen. ■
Montag, 28. September, 19 Uhr, Hotel Lenzburg. Anmeldung erwünscht unter 062 543 00 00, lucia.bruegger@gmail.com oder unter der Homepage begleiten.ch. Platzzahl ist beschränkt.
Bietet ihre Unterstützung an: Lucia Brügger aus Rupperswil. Foto: zvg
Interesse war gross: Die zahlreichen Besucher liessen sich den Festakt mit musikalischer Umrahmung fürs «Musighus» nicht entgehen. Foto: zvg
«Musighus» auf neu gestaltetem Dorfplatz feierlich eingeweiht Schafisheim Rund 150 Personen versammelten sich coronakonform auf dem neu gestalteten Dorfplatz, um dem Einweihungsakt für das «Musighus» sowie den Schülerdarbietungen zu lauschen. Gemeinderätin Simonetta Cator machte den Anfang und begrüsste alle Anwesenden, erzählte Wissenswertes über die Geschichte des «Musighus» (vom Gemeindehaus zur Post zum «Musighus»). Sie selber hat sich in der Baukommission sehr für das Gelingen des Umbaus eingesetzt. Danach konnte man groovige Klänge von vier Lehrpersonen hören, die «Isn’t she lovely» und eine Improvisation zum Besten brachten. Tiago Barros (Saxofon), Daniele Caminiti (akustische Gitarren), Peter Aebersold (E-Gitarre) und Martin Dürrenmatt (Cajón) zauberten eine fröhliche Stimmung auf den Gemeindeplatz. Anschliessend zeigten Kinder des Perkussions-Ensembles ihr Können. Sarah Fischer, die Musikschulleiterin, betonte in ihrer kurzen Rede, wie sehr sie sich freute, dass endlich – nach dem Adventskonzert – wieder ein öffentlicher Anlass der Musikschule LottenSchlüssel stattfinden konnte. Am Ende des Einweihungsaktes schnitten Simonetta Cator und Sarah Fischer gemeinsam das Ein-
weihungsband durch – natürlich absolut coronakonform mit zwei Scheren an zwei verschiedenen Orten. Nun standen die Besichtigung des «Musighus» sowie vielfältige Stücke der Kinder und Jugendlichen auf dem Programm. Auf zwei verschiedenen Musikinseln konnte man diversen Beiträgen lauschen, wie etwa vielfältiger Klaviermusik (sogar von drei Geschwistern sechshändig vorgetragen), romantischen und poppigen Gitarrentönen, kecken Geigen- und Flötenduetten, Eigenkompositionen auf dem Saxofon, einem Sologesangbeitrag mit Band, weiteren Perkussions- und Schlagzeugvorträgen sowie dem krönenden Abschluss der Geigenlehrerin Lenka Bonaventurová als Soloviolinistin. Die Gemeinde offerierte allen Besuchern Würste und Röstirollen. Somit war nicht nur für Augen und Ohren, sondern auch für den Magen gesorgt. Nach knapp zwei Stunden zog die Schofiser Gemeinde wieder vom Gemeindeplatz ab, die Veloständer leerten sich, die Instrumente wurden versorgt, die Stromkabel aufgewickelt – nur die Musik und die wunderbare Stimmung, die an jenem lauen Spätsommerabend geherrscht hatte, klingen in allen noch nach. (sfi)
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«Ich fühle mich gesünder, fitter, attraktiver und irgendwie auch jünger!» Interview mit Herrn Oliver Hun nziiah ker aus Lenzburg über seine Erfa hrungen mit ParaMediForm.
Wie hat sich Ihr Gewicht wähW re end der Stabilisierungsphase nach Ernährungsprofil verhalten? n Sehr gut. Ich halte mein Gewicht bereits ein ganzes Jahr und habe keib nerlei Bedenken, es auch zukünftig n halten zu können. h
Warum wollten Sie abnehmen, was war Ihre Motivation? Ich fühlte mich nicht mehr gesund, spürte meine Gelenke und über mir hing di de Drohung des Arztes, dass ich demnäch hsst Blutdrucksenker benötigen würde. Dazu kam, dass ich ganz einfach diesen n zusätzlichen Ballast nicht mehr wollte e.
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Haben Sie zuvor schon Diäten ausprobiert? Nein. Was war Ihnen am Wichtigsten? Ich wollte einen gangbaren Weg ohne Zusatzstoffe, ohne Nahrungsergänzung und ohne restriktive Verbote. Etwas, was mit meinem Alltag vereinbar ist und trotzdem Resultate erbringt. Wie haben Sie sich während dem Abnehmen gefühlt? Ich habe mich hervorragend gefühlt. Es ist herrlich, zu sehen, wie sich das Gewicht entwickelt. Man erbringt eine Leistung indem man seine Ernährung kontrolliert, und man erhält fast sofort eine Bestätigung auf der Waage.
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Oliver Hunziker aus Lenzburg ist 20 kg leichter
Was hat sich für Sie verändert? Die Kleidergrösse. Und natürlich das Lebensgefühl. Ich fühle mich gesünder, fitter, attraktiver und irgendwie auch jünger. Ich bin stolz, das geschafft zu haben. Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre neue Figur reagiert? Durchwegs positiv. Die Veränderungen waren so stark, dass manche Menschen in meinem Umfeld Angst hatten, ich wäre krank. Wenn ich aber bestätigte, dass die Abnahme gewollt sei, haben sich alle für mich gefreut.
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Die Turnerinnen gingen auf Turnfahrt Staufen 31 Frauen des Frauenturnvereins nahmen an der zweitägigen Turnfahrt nach Savognin teil. Während der Zugfahrt über Zürich, Chur und Tiefencastel wurde schon mal ein Znüni genossen. Von Tiefencastel ging es dann mit dem Bus bis nach Savognin und weiter bis Sur. Dort stiegen die Teilnehmerinnen in einen Kleinbus und fuhren bis auf die Alp Flix. Nach einer Erfrischung teilte sich die Turnschar in drei Gruppen. Die erste Gruppe wanderte über Alp Surnegn in Richtung Tinizong bis nach Savognin. Auf schönen Pfaden und leicht kupiert war dies eine sehr schöne Höhenwanderung. Mit Pilz- und Blumenkunde wurde auch das Allgemeinwissen erweitert. Die zweite Gruppe marschierte bis zu den Seen der Alp Flix und dann nach Sur hinunter. Von dort ging es mit dem Bus zurück nach Savognin. Die dritte Gruppe umrundete die Seen der Alp Flix und fuhr mit dem Kleinbus und Postauto zurück nach Savognin. Das Wetter zeigte sich von der besten Seite. Am Sonntag teilten sich die Turnerinnen in zwei Gruppen. Die erste Gruppe fuhr mit der Gondel bis Tigignas und kletterte weiter bis Somtgant. Anschliessend fuhren einige mit der Gondel bis nach Savognin zurück und die anderen gingen zu Fuss noch ein Teilstück hinunter. Die zweite Gruppe liess sich bis nach Somtgant mit der Gondel fahren und wanderte dem Blumenweg entlang. Anschliessend ging es wieder mit der Bahn und zum Teil zu Fuss zurück. Am Schluss traf sich die ganze Turnschar wieder am Badesee in Savognin. Nach einem letzten Kaffee und genüsslichem Ausklang und Entspannung machten sich die Turnerinnen wieder auf die Heimreise. (hhu)
Donnerstag, 24. September 2020
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2023 feiert Rupperswil 850 Jahre – das soll gebührend gefeiert werden Rupperswil Für die Gestaltung der Feierlichkeiten zum hohen Geburtstag liegen seitens der Gemeinde bereits Ideen vor. Anlässlich des ersten Workshops, zu dem die Dorfbevölkerung geladen war, wurden die Vorschläge diskutiert, ergänzt und weiterentwickelt. ■
CAROLIN FREI
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ls Erstes gilt es, Ideen zu sammeln, das weitere Vorgehen zu bestimmen und einen Projektauftrag zu formulieren», skizziert Gemeindeammann Rudolf Hediger den Ablauf am ersten Workshop im Stapfenackerhaus. So ein Fest auf die Beine zu stellen, koste. «Wir haben deshalb einen namhaften Betrag ins Budget aufgenommen», betont Hediger. Ziel sei, die Bevölkerung für den Stellenwert der Dorfgemeinschaft mit deren reichhaltiger Geschichte und Kultur zu sensibilisieren. Zudem soll die Dorfbevölkerung mit allen Altersschichten zum aktiven Mitmachen motiviert werden. Geplant sei denn auch die Durchführung von zeitlich abgestuften Anlässen sowie eines dreitägigen Hauptfestes unter Berücksichtigung historischer, kultureller und gesellschaftlicher Themen. Wünschenswert wäre dafür ein gemeinsames Engagement aller Vereine und Institutionen. Auch die Aufbereitung
Austauschen, Ideen sammeln und zu Papier bringen: Gemeinderätin Jasmin Hofer mit Workshopteilnehmern. der Dorfgeschichte und die Förderung des Standortmarketings aus verschiedener Optik gälte es anzugehen.
Anlässe übers Jahr verteilt
Dem Aufruf zum Workshop waren verschiedene Vereinsvertreter, ein Mitglied der Schulpflege und Privatpersonen gefolgt. Ihre Aufgabe bestand darin, sich gruppenweise Gedanken zur Gestaltung des Jubiläumsjahres zu machen und dies anschliessend dem Plenum vorzutragen.
Dabei kristallisierte sich heraus, dass alle Gruppen einen speziellen Neujahrsapéro und eine Ausstellung im Museum zur Dorfgeschichte begrüssen würden. Auch ein grosses Dorffest mit Beizli, Käterlispiel, Talentwettbewerb und Vereinsvorführungen sowie ein Schlussfest etwa mit Dorfrundgang wären willkommen. Und man könnte sich gut vorstellen, dass Schach- und Grümpelturniere, ein Foxtrail oder Mondscheinschwimmen attraktiv sein könnten.
Foto: Carolin Frei
Als Nächstes wird nun ein Kern-OKTeam zusammengestellt. Wer sich gerne in dieser Funktion einbringen wollte, konnte sich am Workshopabend melden. Sowie auch für alle anderen «Posten», die es zu besetzen galt. Schön zu sehen, dass sich auch Privatpersonen meldeten, um sich aktiv am guten Gelingen der Jubiläumsveranstaltungen zu beteiligen. Wann das Projekt in eine zweite Runde geht, ist noch offen. Erst werden die Ergebnisse des Workshops ausgewertet.
«Coronatuch» aus 50 Stoffstücken kreiert Staufen Anlässlich eines Familiengottesdienstes wurde an Situationen im Leben gedacht, bei denen Menschen vor einen Neuanfang gestellt werden. Rosi Graf erinnerte die Besucher in ihrer Geschichte daran, dass alle einzigartig und wertvoll sind und man gemeinsam vieles bewirken kann. Während des Coronalockdowns haben die 6.- bis 8.-Klässler und weitere Personen ein Stoffstück zu dieser speziellen Zeit gestaltet. Die über 50 Stoffstücke bilden nun ein grosses Tuch, das auf eindrückliche Art zeigt, dass viele einzelne Teile ein Ganzes ergeben können und dass dies nur gemeinsam möglich ist. Das Coronatuch kann täglich von 9 bis 17 Uhr in der Kirche Staufberg besichtigt werden. (kra)
Gemeinsam etwas bewirken: Etwa aus einzelnen Stoffstücken ein Tuch machen.
Foto: zvg
INSERAT Foto: zvg
Achtung – fertig – JuKuTa Möriken-Wildegg Zum sechsten Mal in Folge fand der regionale Jugendkulturtag (JuKuTa) statt. Die Veranstalter, die Jugendarbeitsstellen aus der Region (Möriken-Wildegg, Lenzburg, Lotten, Seon und Beinwil-Birrwil), liessen sich nicht von der Coronasituation entmutigen, den Anlass durchzuführen. Mit entsprechenden Massnahmen und Schutzkonzept konnte so erneut ein wunderbarer Tag gemeinsam mit rund 50 Jugendlichen aus der ganzen Region verbracht werden. Sechs Workshops boten den Teilnehmern die Möglichkeit, etwas Neues zu lernen oder zu vertiefen. So wurden mit viel Fantasie eigene Mangas gezeichnet, während nebenan die Tanzgruppe ins Schwitzen kam und zu frechen Beats eine Choreografie einstudierte. Beats wurden auch in der Disco produziert. Im Beatbox-Workshop konnten die Jugendlichen unter Anleitung eines erfahrenen Beatboxers die Grundtechniken lernen und mit technischen Geräten experimentieren. Doch nicht nur fürs Gehör wurde Neues kreiert: Im Kleider-UpcyclingWorkshop konnten die Teilnehmer ihre eigenen Kleider mit unterschiedlichen Methoden bearbeiten. Abändern, besticken, bedrucken – die Ergebnisse sind
ein Augenschmaus und werden von den Besitzern stolz zur Schau getragen. Nicht nur beim Tanzen wurde geschwitzt. Im Parkour-Workshop lernten die Jugendlichen, wie alltägliche Hindernisse schneidig überwunden werden können. Für die nötige Erfrischung sorgte der Drink-Workshop. Mit vielen bunten Zutaten entstanden leckere alkoholfreie Drinks, welche gerne als Durstlöscher entgegengenommen wurden. Nach einem spannenden Workshoptag brachte selbst das geplante gemeinsame Abendessen einiges an Spannung mit sich. Plötzlich ging das Licht aus. Wegen eines Stomausfalls mussten die Jugendarbeitenden nun auch etwas kreativ werden. Sie haben in Kürze eine gute Lösung gefunden, sodass weiter gekocht werden konnte. Die Veranstalter blickten auf einen durchweg gelungenen und wertvollen JuKuTa zurück. Auch die Rückmeldungen der Jugendlichen sind superpositiv und es konnten viele neue Ideen für den nächsten JuKuTa 2021 gesammelt werden. So beginnen nach dem Abschluss des diesjährigen JuKuTa bereits die Vorbereitungen für den nächsten. Die Vorfreude ist riesig und die Organisatoren hoffen auch 2021 wieder auf ein grosses Interesse und coole Workshops. (fabi)
markus-dieth.ch
Kam trotz Schutzkonzept gut an: Die Kinderartikelbörse im Gemeindehaus. Foto: zvg
Börse war ein Erfolg Möriken-Wildegg Bereits zum 16. Mal fand die Kinderartikelbörse im Gemeindehaus statt. Mit Hilfe vieler freiwilliger Helferinnen wurden die Kleider, Spielsachen, Kinderwagen und andere Kinderartikel sortiert und bereitgestellt. Auch dieses Mal war die Börse trotz des Coronaschutzkonzeptes ein voller Erfolg. Mehr als 1500 Artikel wurden verkauft. 20 Prozent des Verkaufserlöses wurden einer gemeinnützigen Organisation im Dorf gespendet. Gut 50 Helferinnen leisteten rund 170 Arbeitsstunden. Als Dankeschön konnten die Helferinnen vor dem Verkaufsstart ihre Wunschartikel kaufen. Die nächste Börse findet am 31. März 2021 statt. Weitere Infos für weitere Helferinnen unter ki-boerse-moewi@gmx.ch. (bsc)
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Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Seetal / Lindenberg
Forderung nach Gesetz für Kampf gegen Quagga-Muschel Hallwilersee Grossräte aus der Region mit Gabi Lauper Richner als Sprecherin haben eine Motion eingereicht, in der sie die gesetzlichen Grundlagen für den wirkungsvollen Kampf gegen die invasive QuaggaMuschel fordern.
G
abi Lauper Richner (SP, Niederlenz, Sprecherin), Gérald Strub (FDP, Boniswil), Jacqueline Felder (SVP, Boniswil), Maurus Kaufmann (Grüne, Seon), Rolf Jäggi (SVP, Egliswil) und Daniel Mosimann (SP, Lenzburg) haben letzte Woche eine Motion betreffend Schutz des Hallwilersees und anderer Gewässer vor der Einschleppung invasiver Arten, insbesondere der Quagga-Muschel, eingereicht.
Gesetzliche Grundlage fehlt
«Der Regierungsrat soll die gesetzliche Grundlage schaffen für die notwendigen Massnahmen zur Verhinderung der Einschleppung invasiver Arten in den Hallwilersee, insbesondere der Quagga-Muschel», beginnt die Motion. Für den Hallwilersee soll ein Bootsreinigungsgebot für einwassernde Boote mit entsprechenden Kontrollen festgelegt werden. Die Motionäre begründen ihre Eingabe wie folgt: «Gemäss Medienberichten
Können in Leitungen grosse Schäden anrichten: Quagga-Muscheln. breitet sich die Quagga-Muschel explosionsartig in den Schweizer Seen aus. Die Quagga-Muschel reist meist als blinder Passagier am Rumpf von Booten oder im Kühlwasser mit. Dadurch gelangt sie von einem Gewässer zum anderen. Auch andere Muscheln könnten auf diese Weise quer durch die Schweiz transportiert werden, warnt das Schweizer Wasserforschungsinstitut Eawag. Deshalb rät das Institut, die Boote vor jedem Transport zu reinigen oder mehrere Tage trocknen zu lassen. Auch die Einschleppung mit Wassersport- und Freizeitgeräten (zum Beispiel Stand-upPaddle-Boards) kann nicht ausgeschlossen werden. Der Kanton Aargau hat im Juni 2020 reagiert und eine breit angelegte Informationskampagne gestartet. Dies wird begrüsst, reicht aber unseres Erachtens nicht aus. Zusätzlich zu dieser Sensibili-
Foto: Andrea Stalder
sierungskampagne und zu den Empfehlungen für Bootsbesitzer müssen griffige Massnahmen festgelegt werden. Ein Bootsreinigungsgebot mit entsprechenden Kontrollen ist notwendig, will man die Verbreitung der Muschel stoppen. Dafür fehlt aber im Kanton Aargau eine gesetzliche Grundlage. Diese ist dringend zu erarbeiten. Denn – wie auf der Webseite des Kantons Aargau zu lesen ist – hat sich die Muschel einmal angesiedelt, könne man sie nicht mehr tilgen und es entstünden laufend Kosten zur Schadensbegrenzung. Davon betroffen wäre das wertvolle Ökosystem des Hallwilersees, des Aabachs und weiterer Gewässer flussabwärts, ebenso betroffen wären Infrastrukturanlagen wie das geplante Seewasserwerk in Meisterschwanden, bestehende Wasserkraftwerke oder die Felchenaufzuchtanlagen.» (lba)
Foto: Fritz Thut
Gnade für Bernhard Matter am «Schlossgericht»
GEMEINDENOTIZEN Herbstmarkt abgesagt Seengen Aufgrund der Coronaproblematik wurde der Herbstmarkt vom 3. November abgesagt. Der Gemeinderat bedauert diesen Entscheid sehr. Die Sicherheit der Bevölkerung geht aber in jedem Fall vor. Ob der Frühlingsmarkt 2021 durchgeführt werden kann, entscheidet der Gemeinderat Ende Jahr. (gks)
Kindergartenkommission
Seengen Für die Projektierung des neuen Kindergartens an der Hinterdorfstrasse hat der Gemeinderat eine Kommission eingesetzt. Als Mitglieder wurden gewählt: Thomas Lindenmann, Vizeammann; Regula Hechler, Gemeinderätin; Daniel Fankhauser, Mitglied Schulpflege; Marina Heusi, Stufenleiterin Kindergarten/Primarschule; Vital Köchli, Bauverwalter; Hans Schlatter, Gemeindeschreiber. Präsidiert wird die Kommission von Thomas Lindenmann. Mit den Arbeiten wird demnächst begonnen. (gks)
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Verhandlung im Schlosshof: Zweites «Schlossgericht» der Gesellschaft zum Falken und Fisch, diesmal zu Bernhard Matter.
Schloss Hallwyl Bereits zum zweiten Mal führte die Gesellschaft zum Falken und Fisch, der Förderverein von Schloss Hallwyl, ein «Schlossgericht» durch. Coronabedingt wurde die Veranstaltung, bei der historischen Kriminellen nach heutigen Gesetzen der Prozess gemacht wird, mit den gebotenen Vorsichtsregeln in den Herbst verschoben. Diesmal wohnten rund 50 Gäste als Ge-
15
Donnerstag, 24. September 2020
schworene der Verhandlung der Missetaten von Ausbrecherkönig Bernhard Matter bei. Unter der Leitung von alt Bundesrichter Ruedi Ursprung kämpften alt Oberstaatsanwalt Peter Heuberger und Verteidiger Guido Fischer um die Gunst der Zuschauer. Die drei ehemaligen Studienkollegen boten wiederum ein Spektakel an feurigen Plädoyers. Heuberger forderte eine Freiheits-
strafe von drei Jahren unbedingt; Fischer machte verschiedene mildernde Umstände geltend und fand 15 Monate teilbedingt angemessen. Das Gericht traf sich etwa in der Mitte bei 24 Monaten teilbedingt. Der richtige Matter war 1854 in Lenzburg geköpft worden. Das «Schlossgericht» wurde seiner doppelten Bedeutung gerecht, indem dazwischen Lasagne gereicht wurde. (tf )
Schlagzeugschule im Dorf Hallwil Seit gut eineinhalb Jahren erfreut sich die Gemeinde Hallwil am Kulturangebot der TimeToGroove-Schlagzeugschule. Die Schule bietet Unterricht für Schlagzeug, Cajon und Djembe. Die Einwohner und besonders die Schüler haben die Möglichkeit, im eigenen Dorf die verschiedenen Rhythmusinstrumente zu erlernen. Der Schlagzeuger und Perkussionist Michael Büchi bringt ihnen die Welt der Schlaginstrumente näher. Das positive Feedback und Aussagen wie «Sehr schön, dass es in unserem Dorf nun ein solches Angebot gibt» zeigen, dass Freizeitaktivitäten in der eigenen Gemeinde gewünscht sind. Die Schlagzeugschule unterrichtet von Kindern im Vorschulalter bis zum Pensionierten durch alle Altersgruppen. Ob Anfänger oder Fortgeschritten spielt dabei keine Rolle – der Unterricht wird
den Bedürfnissen des Schülers angepasst. Es ist der perfekte Alltagsausgleich, welcher Musik und Bewegung in einem vereint. Schlagzeugspielen hält körperlich und geistig fit. Diverse Studien belegen, dass Musikmachen und insbesondere Schlagzeugspielen positive Effekte auf die Gesundheit des Hirnes haben. Die Koordinationsübungen helfen den Jungen, den Körper besser zu beherrschen, und den Älteren, agil und fit zu bleiben. Mit dem Standort an der Seetalstrasse ist die Schule gut zu erreichen. Die Schule bietet flexible Unterrichtszeiten. So kann man beispielsweise auf dem Rückweg von der Arbeit noch in den Schlagzeugunterricht. Weitere Infos zum Angebot und die aktuellen Öffnungszeiten finden sich in den sozialen Medien und auf der Website www.timetogroove.ch. (pd/ttg)
Information im Wald: Förster Urs Meyer am Werktagsgottesdienst.
Foto: Philipp Nanz
Werktagsgottesdienst im Wald Meisterschwanden-Fahrwangen «Der Wald hat heute viele Funktionen zu erfüllen», erzählte Urs Meyer, Leiter des Forstbetriebs Lindenberg, im Rahmen eines Werktagsgottesdienstes der reformierten Kirche Meisterschwanden-Fahrwangen, der beim Waldeingang Rietenberg durchgeführt wurde. Er zählte eine lange Liste auf, von Holzproduktion über Naherholungsgebiet zum Garant fürs Trinkwasser. Er verglich die 30 Jahre, die er als Förster im Einsatz ist, mit der Lebensdauer von Bäumen und schlug bescheidene Töne an. Nach einem persönlichen Interview führte er mit seinem Team die zahlreichen Besucher zu zwei Posten im Wald und erläuterte vor Ort, dass Bäume nur gefällt werden, wenn ein langfristiges Ziel vor Augen ist, und dass Bäume, die über Jahre weitergepflegt werden, speziell markiert sind. Zum Beispiel eine etwa 200-jährige Eiche, die noch 50 weitere Jahre gepflegt wird, bis sie die Zielgrösse erreicht hat. Die grossen Holzstapel, die gegen zwei Jahre im Wald stehen, dienen der Produktion von Holzschnitzel für die Gemeinden Sarmenstorf, Bettwil und Fahrwangen. Eine unterhaltsame Kabarettnummer bot Sozialdiakon Andreas Müller, bevor Pfarrerin Nica Spreng, angeleitet von einer Beispielsgeschichte von Jesus, darauf hinwies, dass aus Kleinem Grosses
werden kann – wie bei einem Buchennüssli. Weiter zitierte sie Luther: «Auch wenn morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen». In diesem Zusammenhang stellte sie die Frage, was andere von unserem Lebenseinsatz ernten und was wir der nächsten Generation mitgeben. Ein Alphornquartett umrahmte den Anlass mit erfrischenden Klängen. Würste vom Grill luden zum Verweilen und Geniessen der grossartigen Aussicht ein.
Blick hinter die Kulissen
Beim Werktagsgottesdienst sind Unternehmer Gastgeber und die Bevölkerung ist eingeladen, hinter die Kulissen der jeweiligen Betriebe zu schauen und deren Mitarbeitende besser kennen zu lernen. Diese Form von Gottesdiensten ist für Berufstätige und andere Interessierte gedacht, sie bietet Raum für Begegnungen, einen thematisch abgestimmten Impuls, Musik und einen Apéro. Der Werktagsgottesdienst trägt dazu bei, wechselseitige Kontakte zwischen Betrieben, Institutionen, den politischen Gemeinden, Vereinen und der Kirche in der Region zu stärken und ein inspirierendes Miteinander zu gestalten. Die Reformierte Kirchgemeinde Meisterschwanden-Fahrwangen bietet zweimal im Jahr einen solchen Gottesdienst an. (phn)
Firmung auf zwei Gottesdienste aufgeteilt Sarmenstorf Bei herrlichem Spätsommerwetter feierten 20 Jugendliche aus Sarmenstorf und Uezwil mit ihren Firmpaten in der Pfarrei Heilig Kreuz ihre Firmung. Aufgrund der aktuellen Lage wurde die Firmung in zwei Gottesdienste aufgeteilt. Vorgängig wurde fleissig gearbeitet. Am Firmandenwochenende auf dem Erushof in Sarmenstorf wurden alle Themen rund um das heilige Sakrament der Firmung nochmals vertieft. Zusammen mit Gotti und Götti wurde unter anderem die Dekoration für das Firmfest zum Thema «Miteinander auf dem Weg» vorbereitet.
Der diesjährige Firmspender, Agnell Rickenmann, Regens, verstand es hervorragend, auf die Jugendlichen einzugehen. Eine grosse Bereicherung war wiederum die musikalische Umrahmung der «Sarmi Singers» unter der Leitung von Karin Meier. Das mit den Firmanden einstudierte Lied «We are the world» wurde nach der Firmspende gesungen. Als Andenken erhielten alle gefirmten Jugendlichen das «Jugendbuch zur Firmung» sowie ein persönliches Fotoalbum, in welchem viele Erlebnisse des Firmjahres 2019/2020 festgehalten sind. So wird diese Zeit noch lange in guter Erinnerung bleiben. (kme)
In zwei Gruppen: Die Sarmenstorfer Firmanden 2020.
Foto: zvg
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Agenda
Donnerstag, 24. September 2020
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Agenda vom 25. September bis 1. Oktober setzt sich durch» – mit Museumsfreiwilligen.
DIES & DAS Freitag, 25. September
Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg
Lenzburg, altes Amtshaus 19 bis 20 Uhr: Tanzshow zu Politthemen im Stadtpark. Diskutiert wird über die Abstimmungsvorlagen am 27. September. Mit Tanzeinlage.
Barockes Schloss- und Gartenerlebnis mit einem Hauch adligem Lebensstil. – Internet: www.museumaargau.ch/ schloss-wildegg. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Lenzburg, Rathausgasse 13 bis 17 Uhr: Wochenmarkt.
Seengen, Schloss Hallwyl
Samstag, 26. September Lenzburg, altes Amtshaus 12 bis 15 Uhr: Picknick im Stadtpark Lenzburg. Wer noch nicht abgestimmt hat, hat hier die ideale Gelegenheit. Lenzburg, Metzgplatz 9 bis 16 Uhr. Flohmarkt mit 20 Ständen. Möriken-Wildegg, Schloss 10 bis 17 Uhr: Tulpenzwiebel- und Genussmarkt.
Sonntag, 27. September Möriken-Wildegg, Schloss 10 bis 17 Uhr: Tulpenzwiebel- und Genussmarkt.
Montag, 28. September Beinwil am See, katholische Kirche 19.30 bis 21.30 Uhr: Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern, begleitet von Naturinstrumenten. Infos unter 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch.
Tauchen nach der Kreativpause wieder auf: The Clients am Freitag, 25. September, um 20.15 Uhr in der Konservi Seon. aus zehn Jahren. Bei Schlechtwetter 18 Uhr Konzert Sektor A, 20 Uhr Konzert Sektor B im Rittersaal. Vorverkauf: www. ticketcorner.ch. Info 078 804 41 61.
VORTRAG
Donnerstag, 1. Oktober
Lenzburg, Rathausgasse 7.30 bis 11 Uhr: Wochenmarkt.
Boniswil, Restaurant Hallwyl Seengen 11.30 Uhr: Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldung an Rita Sagarra, 041 917 48 22.
Lenzburg, Literaturhaus 19.15 Uhr: Klaus Merz wird 75. Aus diesem Anlass wird sein vielfältiges literarisches Schaffen im Zentrum stehen.
CLUB
Sonntag, 27. September Lenzburg, reformiertes Kirchgemeindehaus 17 bis 18.30 Uhr: «Vielsaitige Romantik». Così fan quattro & piano-forte, Streichquartett aus Winterthur mit Jacqueline Stoop, Klavier. Abendkasse. Lenzburg, Schlosshof 18 Uhr: Konzert mit I Quattro. Das Beste
Freitag, 25. September Sarmenstorf: Schreinerei Ruepp 18 Uhr: Fachvorträge Küche & Bad. Inspirationen und Ideen für Um- oder Neubau durch Fachvorträge.
Samstag, 26. September
Freitag, 25. September Lenzburg, Baronessa 21 Uhr: «Tanz&Gloria». Disco mit DJ. Musik aus den 70ern bis heute.
KONZERT
Niederlenz, Cholechäller 20.15 Uhr: «Was würde Elvis sagen?». Spiel, Texte von Bänz Friedli.
SENIOREN
Dienstag, 29. September
Donnerstag, 1. Oktober
Samstag, 26. September
Lenzburg, Chlistadt-Kafi 18 bis 2 Uhr: Dave’s Country Night. Feines Essen vom Grill, super Countrymix und tolle Atmosphäre. Seon, Konservi 20.15 bis 23 Uhr: The Clients. Wie ein Phönix aus der Asche stellen die Clients nach intensiver Kreativphase ihr neues Programm vor.
Sarmenstorf: Schreinerei Ruepp 14 Uhr: Fachvorträge Küche & Bad. Inspirationen und Ideen für Um- oder Neubau durch Fachvorträge.
MUSEEN Lenzburg: Museum Burghalde
Dauerausstellung «Unterwegs durch Zeiten und Kulturen». – Adresse: Schlossgasse 23. – Internet www.burghalde.ch. Sonderausstellung «Saubere Sache. Über die faszinierende Welt der Seifen». – Internet: www.seifi.ch. – Bis 31. Oktober 2021.
Foto: zvg
Pop-up-Ausstellung «sau...ber – Reinwaschen mit und ganz ohne Seife». Diese Pop-up-Ausstellung als Fenster zur Hauptausstellung «Saubere Sache» in der ehemaligen Savonnerie Lenzbourg zeigt Objekte aus der eigenen Sammlung – ergänzt mit Bildmaterial des Swiss Nanoscience Institutes. – Ausstellungsdauer: bis 11. Oktober. Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 11 bis 17 Uhr. Ikonenmuseum: Pop-up-Ausstellung Stahlskulpturen von James Licini, der seit den 70er-Jahren zu den wichtigsten Schweizer Eisenplastikern zählt. – Bis 14. März 2021.
Lenzburg: Schloss
Ritter- und Drachenschloss. Eine der bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. – Internet: www.museumaargau.ch/ schloss-lenzburg. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Sonntag, 27. September. 10 bis 17 Uhr: Die Gruppe Sonnwendlig ist zu Gast auf dem Schloss. Diese hat sich der Rekonstruktion und Vermittlung von mittelalterlichen Schwerttechniken verschrieben. – 13 und 15 Uhr: «Eine Frau
Kultur- und Naturerlebnis in einem der schönsten Wasserschlösser der Schweiz. – Internet: www.museumaargau.ch/ schloss-hallwyl. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Sonntag, 27. September. 14 bis 14.20 Uhr: «Kurz und bündig». Kurzführung im Hof. – 15 bis 16 Uhr: «Schloss Hallwyl durch Raum und Zeit». Schlossführung. Textil-Oktober. Spinnen, weben, drucken: Vom 1. Oktober bis 1. November dreht sich auf dem Schloss alles um die frühere Textilindustrie im Aargau Donnerstag, 1. Oktober. 17 und 19 Uhr: Historische Modeschau. Erzählt werden zehn Kostümgeschichten vom 1. bis ins 20. Jahrhundert. Tickets nur im Onlineshop erhältlich.
AUSSTELLUNGEN Lenzburg, Aavorstadt 15
Aquarelle von Trudi Zuber bei Coiffeur/ Galerie LifeStyle. Bis 31. Dezember. Öffnungszeiten: Salon-Öffnungszeiten.
Lenzburg, Fotofestival
Vom 12. September bis 25. Oktober mit fünf permanenten Ausstellungen. – Internet: www.fotofestivallenzburg.ch/ agenda. Stapferhaus: «Divided we stand»: Fotoausstellung vom Aargauer Fotografenpaar Braschler/Fischer. Alte Bleiche: Vier Künstler (darunter Lea Meienberg) stellen aus. Geschäfte Altstadt: Open-Air-Ausstellung herausragender Einzelbilder. Seetalplatz: «InsideOut»: Riesige Kinderporträts. Aabach: «Warning Signs»: Open-Air-Ausstellung zum Klimawandel.
Seengen, MeditopCenter, Alesa
«Weiss in allen Farben». Bilder von Adrian Spiegel. Ausstellung bis Dezember.
Veranstaltungen und Kurse der Pro Senectute Wandergruppe Route Flüelen, Reussdelta, Isleten, Bauen. Vom Bahnhof Flüelen begibt sich die Gruppe direkt auf einen Teil des «Weges der Schweiz». Das Naturund Erholungsgebiet Reussdelta wird genossen. Die Route führt während der ganzen Wanderung dem See entlang. In Isleten wird die Mittagspause in einem Park am See gemacht. Der letzte Teil der Wanderung führt entlang der Felswand, zum Teil in Tunnels und Galerien gut geschützt durch Netze über dem Weg. In Bauen gibt es eine Kaffeepause, bevor es mit dem Schiff zurück nach Flüelen geht. Wanderzeit zweieinhalb Stunden. ■
Dienstag, 6. Oktober, Besammlung Bahnhof Lenzburg 8.15 Uhr, Anmeldungen an Bea Burger, 062 775 40 40.
Radsportgruppe Route: Schlusstour. Ab dem Startort Staufen führt die Tour über Schafisheim und Seon nach Seengen. Nach einem kurzen Halt bei der Schlossmühle und beim Findling in der Nähe vom Schloss Hallwyl fährt die Gruppe via Oberschlatt, Egliswil und Birren nach Staufen zurück. Am Ziel kehrt die Gruppe ein zum Schlusshock und Kaffee. Alle Radler, ab 60 Jahren, mit oder ohne E-Bike sind herzlich willkommen. Dauer rund eindreiviertel Stunden. Keine Anmeldung notwendig. Bei unsicherer Wetterlage gibt die Tourenleitung, Daniel Kury, Auskunft über die Durchführung. Telefon 079 198 09 38 ■
Donnerstag, 8. Oktober, Besammlung 13.20 Uhr, Lenzo Park, Staufen.
Schnupperlektion Das Gehirn tanzen lassen. Hände und Füsse in Bewegung setzen ist für das Gehirn ein wirkungsvolleres Kraftfutter als Sudoku und Kreuzworträtsel. Dieser Kurs zeigt, warum das so ist und wie mit Hilfe von Jonglierbällen die koordinativen Fähigkeiten gesteigert und dadurch Verschaltungen im Gehirn aktiviert und sogar neu vernetzt werden. Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewichtsfähigkeit gehören mit ins Programm für den Alltag; Lust am spontanen Bewegen ist aber wichtiger als Schwerarbeit. Der effektive Kurs beginnt dann am 22. Oktober (6 Veranstaltungstage), 14 bis 15 Uhr und wird im Swingmotion, Industriestrasse 26, Lenzburg, durchgeführt werden.
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Donnerstag, 15. Oktober, 14 bis 14.45 Uhr. Kurslokal: Beratungsstelle Lenzburg, Burghaldenstrasse 19. Anmeldeschluss: 5. Oktober.
Bridge Bridge ist das «Königsspiel» unter den Kartenspielen, vergleichbar mit Schach, doch statt mit Figuren spielt man mit den 52 traditionellen Karten. Bridge hat einen grossen Unterhaltungswert und ist eine intellektuelle Herausforderung: kurzweilige Geselligkeit, das Gedächtnis trainieren, die Konzentrationsfähigkeit erhalten und steigern. Die Grundregeln werden vertieft und erweitert.
zember). Kurslokal: Beratungsstelle Lenzburg, Burghaldenstrasse 19, Lenzburg.
Wandergruppe Route: Lützelflüh–Biglen. Die Wanderung von Lützelflüh nach Biglen vermittelt fantastische Aussichten auf das hügelige Land. Insbesondere auf der Aspiegg, dem höchsten Punkt der Tour, hat man einen schönen Ausblick auf das Högerland. Bei guter Sicht leuchten im Süden die Hochalpen, im Norden ist die Jurakette zu erkennen. Am nordöstlichen Horizont erscheinen Schloss Trachselwald und Sumiswald. Wanderzeit dreidreiviertel Stunden. ■
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Dienstag, 20. Oktober, 13.30 bis 15.45 Uhr. (8 Veranstaltungstage/letzter Kurstag 8. De-
Donnerstag, 15. Oktober, Besammlung Bahnhof Lenzburg 7.45 Uhr, Anmeldungen an Anita Ineichen, 062 891 76 33.
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Niederlenz
Szene / Hinweise
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Donnerstag, 24. September 2020
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17850 Tulpen und kulinarische Genüsse auf dem Schloss Möriken-Wildegg Am Tulpenzwiebelund Genussmarkt auf Schloss Wildegg finden Tulpenfreunde alte und rare Tulpenzwiebeln, die beliebten Klassiker der Gruppen Triumph, Darwin und Viridiflora, mehrblütige Wildtulpen und Bio-Tulpen in rund 70 verschiedenen Sorten. Zudem haben Besucher die Gelegenheit, sich von Fachpersonen die Vielfalt an Tulpen zeigen zu lassen und ihr Wissen rund um die Pflege von Tulpen zu erweitern. Gleichzeitig findet ein Markt mit fair produzierten Produkten statt. Etwa Mürbel, Obst, Wein vom Wildegger Schlossberg oder Alpenhirt-Spezialitäten. Diese und noch viel mehr ausgewählte handwerklich hergestellte Köstlichkeiten können Besucher am Genussmarkt entdecken. Dabei liegt der Fokus auf einem nachhaltigen Umgang mit der Natur und authentischen Lebensmitteln. Für diese Werte bürgen die Partner Slow Food Schweiz und ProSpecieRara. Auf einer Exkursion zeigt Pius Bodenmann mit seiner Hündin Bagihra, wie die Trüffelsuche funktioniert und wo
man Trüffel auch im Schlosswald finden kann. Zusätzlich gibt der Pilzverein Tipps zum Sammeln. Angebot im Überblick: Seltene und schöne Tulpenzwiebeln in allen Formen und Farben; Genussstände: AlpenhirtSpezialitäten, Trüffel, Kräuter, Käse, Backwaren, Wurst, ProSpecieRara-Obst, Honig, Most, Mürbel, Gewürze, Sirup, Pilze, Kaffee, Eingemachtes, Wein, Sauser, Met, Craft Beer und vieles andere mehr; Trüffel-Exkursionen mit dem Experten (täglich um 11 und 15 Uhr, Plätze beschränkt, Anmeldung vor Ort oder vorab unter schlosswildegg@ag.ch); Pilzund Trüffelexperten informieren vor Ort; Info-Stand Slow Food; Gartenausstellung zum Thema Super-Food. Der Besuch von Markt, Schloss und Garten ist am Marktwochenende kostenlos (ausser einer Parkgebühr). Wegen der Coronasituation muss mit eventuellen Wartezeiten gerechnet werden. ■
Samstag, 26. September, und Sonntag, 27. September, jeweils von 10 bis 17 Uhr, Schloss Wildegg.
Stimmgewaltig und experimentierfreudig: Damian Meier, Simon Jäger, Daniel Camille Bentz und Matthias Aeberhard.
Foto: zvg
Das Beste aus zehn Jahren der vier Tenöre von I Quattro Lenzburg I Quattro gastieren am 27. September im Schloss. Sie sind zwar keine Schlossherren, aber als Ritter des hohen Cs in allen Konzertpalästen willkommen. Treten zusammen mit dem Trio Tacchi Alti auf: Die Jungen Zürcher Harmoniker.
Foto: zvg
Welturaufführung von Tiefenrausch Möriken-Wildegg Der Coronavirus hat auch die Jungen Zürcher Harmoniker hart getroffen. Ein Konzert konnten sie durchführen, der Rest der Tournee musste abgesagt werden. Dass ein Bedürfnis nach diesem Talentorchester unter der Leitung des 24-jährigen Dirigenten Jonas Bürgin besteht, haben die Zuschauer eindrücklich bewiesen: In weniger als einer Woche wurde das Ziel der Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der Herbsttournee erreicht. Ende September stehen die Jungen Zürcher Harmoniker nun wieder auf der Bühne, unter anderem in Möriken. Die Idee hinter dem Orchester: die talentiertesten jungen Musiker der Region zu einem Klangkörper zu vereinen. Vor fünf Jahren hat der mehrfache Preisträger und Jungdirigent Bürgin dieses Projekt gestartet. Nach über zehn Tourneen ist es zu einer festen und namhaften Grösse in der Schweizer Welt der klassischen Musik geworden.
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Sonntag, 4. Oktober, 11 bis 12.30 Uhr, begrenzte Platzzahl, Kosten 30 Franken, um Anmeldung wird gebeten: burghalde@lenzburg.ch.
«Saubere Sache» Öffentliche Sonntagsführung Sonderausstellung «Saubere Sache». Die Teilnehmer begeben sich auf einen der vielseitigen Rundgänge durch die aktuelle Sonderausstellung «Saubere
aus der zehnjährigen Bühnenkarriere spannen den Bogen von Hazy-Osterwald-Evergreens über Volkslieder wie «Du fragsch mi wär i bi», bis zu Popsongs von Stephan Eicher, Patent Ochsner, Sina, George und Gotthard zu den grössten Filmhits aller Zeiten.
Schlosshof oder Rittersaal
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Bei schönem Wetter im lauschigen Schlosshof (bei regnerischer Witterung im prunkvollen Rittersaal) schaffen I Quattro eine Symbiose aus Klassik, Pop, Filmmusik und Musicals. Glanzlichter
Konzert: Sonntag, 27. September, 18 Uhr im Schlosshof auf Schloss Lenzburg. Bei Schlechtwetter 18 Uhr Konzert Sektor A/20 Uhr Konzert Sektor B im Rittersaal. Infohotline 078 804 41 61. Vorverkauf: www.ticketcorner. ch / 0900 800 800.
Mit dem bekannten Trio Tacchi Alti spielt dieses Orchester nun eine Welturaufführung. Der Schweizer Komponist Martin Wettstein hat für Kammerorchester und Trio das Werk «Tiefenrausch» geschrieben. Ambivalenz zeichnet das Werk aus. «Diese Versenkung, der Weg vom Sturm an der Oberfläche in tiefere Schichten und die Visionen, der Rausch, das Erlebnis, das entstehen kann – das ist immer in meiner Musik drin», so Wettstein. «Mit jeder Komposition versuche ich, darin ein wenig besser zu werden.» Aber auch Gustav Mahlers Adagietto, eine Liebeserklärung an seine Frau Alma, oder Bela Bartóks Divertimento, kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges verfasst, trägt das Kammerorchester vor. ■
Samstag, 3. Oktober, 19.30 Uhr, reformierte Kirche, Möriken. Eintritt 40 Franken, 15 Franken für Studenten, Lehrlinge, 10 Franken für Kinder. Vorverkauf www.zuercherharmoniker. ch/tickets.
Anlässe im Museum Burghalde Sonntagsmatinee Zum Thema Angst spricht Psychoanalytikerin Jeannette Fischer mit Helen Schüngel-Straumann, emeritierte Professorin für katholische Theologie. Helen Schüngel-Straumann hat als erste Frau in katholischer Theologie promoviert, nachdem die Weiheklausel aufgehoben wurde. 1987 bis 2001 war sie Professorin an der Universität in Kassel, vorher Dozentin in Köln. Sie ist Autorin vieler Bücher. Ihr letztes heisst: «Eva – die erste Frau der Bibel: Ursache allen Übels?»
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or zehn Jahren eroberten vier Schweizer Tenöre die Musikszene, nannten sich I Quattro und begeisterten mit ihrem Mix aus Klassik, Pop und Volksmusik. Nun gastieren I
Quattro am Sonntag, 27. September, auf Schloss Lenzburg. Stimmgewaltig und experimentierfreudig präsentieren Matthias Aeberhard, Daniel Camille Bentz, Simon Jäger und Damian Meier ihr neues Programm: Das Beste aus einem Jahrzehnt.
Sache». Kosten 10 Franken. Keine Anmeldung erforderlich. ■
Sonntag, 4. Oktober, 11 bis 12 Uhr. Die Führung findet in der Dépendence «Seifi», Burghaldenstrasse 57, statt. Infos unter www.museumburghalde.ch.
Führung Hünerwadel Am 4. Oktober bietet das Museum Burghalde einen weiteren Leckerbissen: Im Museum sind Glanzstücke aus Familiengeschichte und Textilproduktion der Hünerwadels ausgestellt. Die Führung beleuchtet die Hintergründe für den Aufstieg der Familie Hünerwadel, sowohl lokalgeschichtlich als auch im europäischen Kontext. Kosten: 10 Franken (der Museumseintritt ist kostenlos). ■
Sonntag, 4. Oktober, 14 Uhr, öffentliche Führung, Anmeldung: burghalde@lenzburg.ch oder 062 891 66 70.
Gruselig und spannend zugleich: Die Besucher dürfen im Schloss Hallwyl einen Blick ins Gefängnis werfen .
Foto:zvg
5. Schlössertag unter dem Motto «Hereinspaziert!» Schlösser Der Verein «Die Schweizer Schlösser» lädt zum fünften Mal zum schweizweiten Besuch ein. Auf den Aargauer Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Wildegg werden am 4. Oktober sonst verschlossene Türen geöffnet.
I
n der rund 1000-jährigen Geschichte der Schlösser finden sich spannende Geschichten und viele Objekte, die sonst den Besuchern verborgen bleiben. Am Schweizer Schlössertag werden die-
se exklusiv geöffnet. «Der Schweizer Schlössertag lädt zu einem kulturhistorischen Abenteuer in die Vergangenheit ein», freut sich Marco Castellaneta, Präsident des Verbands «Die Schweizer Schlösser» und Direktor des Museums Aargau.
Blick hinter verschlossene Türen
Schloss Lenzburg: Besucher dürfen einen Blick hinter verschlossene Türen werfen und entdecken ehemalige Wohnräume. Schloss Hallwyl: Das Augenmerk liegt auf verschwundenem Gewerbe wie Mühle, Ziegelei, Tabak, Stroh und Textil. Schloss Wildegg: Es werden geheime
Kästen und verschlossene Schränke für die Besucher geöffnet. Staunen ist erlaubt.
Führungen
In Kleingruppen finden auf den Schlössern Führungen zwischen 11 und 16 Uhr statt. Die Anmeldung findet vor Ort mit Contact Tracing statt. Auf Schloss Lenzburg wird während der Führung das Tragen einer Maske empfohlen, da die Räume klein sind. Sonntag, 4. Oktober, von 10 bis 17 Uhr, Blick hinter verschlossene Türen auf den Schlössern Lenzburg, Hallwyl und Wildegg.
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VERANSTALTUNGEN
Donnerstag, 24. September 2020
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Violine Violine Viola Violoncello Klavier
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2. Butter, Ei, Milch und Halbrahm unterrühren, mit Gewürzen abschmecken. 3. In eine gefettete Gratinform füllen, Speck gleichmässig verteilt in den Kartoffelstock stecken. Im Backofen bei 200 °C Oberhitze goldbraun überbacken. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/
Zubereitung: 45 Min.
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