LENZBURGER WOCHE
DONNERSTAG, 9. JULI 2020
Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzende Gemeinden.
PP 5600 Lenzburg · Nummer 28 · Post CH AG
SALZKORN Jugendfest «light»
Kleiner Käfer – grosse Zerstörung Fritz Wirz, Präsident der Forst- und Ortsbürgerkommission (2. von links), Matthias Ott, Stadtoberförster, und Forstwart Beat Ineichen, der die wuchtige Fichte gefällt hat. Foto: Carolin Frei
«Borki» bodigt Baumriesen
Reparaturen, die sich lohnen
Othmarsingen Die dickste Rottanne im Forstrevier Lenzia musste gefällt werden, weil sie vom Borkenkäfer befallen war. Fünf Nachbarbäume sind ebenfalls betroffen. Sie erwartet das gleiche Schicksal. ■
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Wir sind wieder für Sie da. Reduzierte Öffnungszeiten: MO. + DI. Ruhetag MI., DO. und FR. 9.00 – 14.00 17.00 – 22.00 SA. 10.00 – 14.00 17.00 – 22.00 SO. 10.00 – 22.00
CAROLIN FREI
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in gutes Dutzend Schaulustige liess es sich nicht nehmen, der Fällung der dicksten Rottanne auf Othmarsinger Gebiet beizuwohnen. Unter ihnen auch Fritz Wirz, Präsident der Forst- und Ortsbürgerkommission Othmarsingen. «Wir werden uns ein paar Scheiben des Stamms sichern, als Andenken. Und damit die historische Rottanne nicht in Vergessenheit gerät, soll bei ihrem Baumstrunk eine Art Gedenkstätte entstehen», sagt Wirz. Zudem könne man sich vorstellen, die Krone als Kletterbaum beim Römerstein zu platzieren. Das Ereignis werde auch gefilmt und Sequenzen davon in den bestehenden Film über die Waldbe-
wirtschaftung und das Naherholungsgebiet integriert, betont Wirz. Wie alt die Fichte ist, die 44 Meter hoch sowie einen Umfang von 5 Meter 40 und einen Durchmesser von 1 Meter 60 aufweist, wird sich nach der Fällung zeigen.
«20 Zentimeter Abweichung»
In der Zwischenzeit haben sich die Forstwarte Beat Ineichen und Roger Studer sowie der Lernende Silas Sommer bereit gemacht. Die Tanne wird mit einem Seil versehen, das am Forsttraktor befestigt und in Fallrichtung gespannt wird. Dann macht sich Ineichen daran, beim Stamm die letzten Spickel herauszufräsen, bevor es der Tanne endgültig an den Kragen geht. Sie fällt so, wie sie fallen soll. Nur einer ist nicht ganz zufrieden. «20 Zentimeter Abweichung», sagt Ineichen, der Perfektionist. Vor 46 Jahren hat er seine Ausbildung zum Forstwart begonnen und ist diesem Beruf bis heute treu geblieben. Deshalb sei es nur recht, dass ihm die Ehre zuteilwerde, den Baum zu fällen, sagt Matthias Ott, Stadtoberförster. Und – nach der Fällung zeigt sich, die Rottanne ist 150 Jahren alt. Noch vor wenigen Wochen sei es dem Baumriesen,
der im Waldstück der Ortsbürgergemeinde Othmarsingen steht, gut gegangen, erinnert sich Ott. «Doch vor ein paar Tagen haben wir bemerkt, dass die Fichte ihre Nadeln verliert», sagt er. Ein untrügliches Zeichen, dass ein Borkenkäferbefall vorliegt. Will man ein Ausbreiten auf weitere Fichten verhindern, muss schnell gehandelt werden. «Sobald aus den Larven Käfer werden, schwärmen diese aus und lassen sich auf Nachbarbäumen nieder, was leider passiert ist», bedauert der Stadtoberförster. Mindestens fünf weitere Rottannen haben die Schädlinge bereits befallen. Auch diese Bäume müssen in den nächsten Tagen gefällt werden.
Viel Arbeit – kein Ertrag
Die geschlagenen Bäume werden geschält, die Rinde verbrannt und die Stämme im Boll gelagert. Einem Waldgebiet, in dem es praktisch keine Rottannen mehr gibt und der Borkenkäfer nicht weiteres Unheil anrichten kann. Im Herbst werden die Stämme dann zu Schnitzeln verarbeitet. «Verkaufen lässt sich solches Holz schwer – leider ein defizitäres Geschäft», betont Ott.
Als die Basler Fasnacht coronabedingt abgesagt wurde, stand die Frage im Raum, ob dies Schicksal auch späteren Festen blühen würde. Ich Helene Basler fragte eine befreundete «Vollblut»Lenzburgerin, ob auch das Lenzburger «Fest der Feste» ins Wasser falle. Sie nickte, erstaunlich gefasst. Aber das war im Vorfrühling. Bis zum zweiten Freitag im Juli würde noch viel Wasser den Aabach hinunterfliessen, hoffte man. Man hoffte umsonst. Das Jugendfest wurde abgesagt: Weder Festumzug noch farbenfrohes Landschaftstheater mit dem «Kampf um die Holz- und Kartonburg» auf der Schützenmatte. Keine Karussells und Bahnen. Kein sommernächtlicher Tanz unter den Bäumen, was in Lenzburg allerdings leider nur noch wenige praktizieren. Viele geniessen den Abend lieber sitzend in Restaurants, im Garten oder auf dem Balkon. Wenigstens dies ist trotz Corona möglich. Soll man nun in Trübsinn verfallen? Keineswegs, schreibt die Jugendfestpräsidentin im Jugendfest-Extrablatt: «Das diesjährige Jugendfest bietet die Möglichkeit, den Tag aus einer anderen Perspektive zu erleben.» Die Stadt werde beflaggt sein. Originell: Der Zapfenstreich werde dezentral von Ad-hoc- und Profimusikern gespielt. Die Brunnen würden für Brunnenführungen geschmückt und gemäss Zitat «wie Felsen in der Brandung sein». Ob mit der «Brandung» vielleicht einige doch noch hochgehende Wogen der Festfreude gemeint sind? (Gott behüte uns vor anderen Wellen.) Auch das Feuerwerk werde durchgeführt. Angesichts der Zustände in anderen Ländern und im Rückblick auf den Lockdown ist es ein Privileg, in bescheidenem Rahmen ein wenig feiern zu können. Es ist schön, an diesem «Minifesttag» anderen Menschen zu begegnen und sich – vermutlich mit Abstand – austauschen zu können. Im Sinne, wie das einst Frau Merkel sagte: «Wir schaffen das.» Helene Basler-Märchy
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AMTLICHES
Donnerstag, 9. Juli 2020
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■
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Baugesuch
Bauherrschaft:
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Schumacher Eduard, Kornweg 4, 5606 Dintikon
Grundeigentümer: Schumacher Eduard, Kornweg 4, 5606 Dintikon Projektverfasser: Holz-Bau Team GmbH, Ober Fure 3, 6170 Schüpfheim Bauobjekt:
Anbau Carport an bestehenden Holzschopf
Standort:
Kornweg 4, Parz. Nr. 121
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Der Gemeinderat
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Sommeröffnungszeiten 2020
In der Zeit vom 13. Juli 2020 bis 9. August 2020 bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung Staufen nachmittags jeweils geschlossen.
Baugesuche
Bauherr:
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Büchler Roland und Kamber Janine Hiltiwaldweg 6 5443 Niederrohrdorf
Baugesuch
Bauherrschaft:
Meier Adrian, Wolfgalgenstrasse 25, 5727 Oberkulm
Bauobjekt:
Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Umgebungsgestaltung
Grundeigentümer: Meier Adrian, Wolfgalgenstrasse 25, 5727 Oberkulm
Standort:
Parz. 822 / Steinmüristrasse
Bauvorhaben:
Bauherr:
Phougat Rupinder Höhestrasse 29 5724 Dürrenäsch
Einbau 2½-ZimmerWohnung im OG, freistehende Werbetafel
Bauplatz:
Breiten 80, Parzelle Nr. 943, Gebäude Nr. 80
Grundeigentümer:
Phougat Rupinder und Nitu Höhestrasse 29 5724 Dürrenäsch
Zone:
Dorfkernzone D
Auflagefrist:
10. Juli 2020 – 10. August 2020
Bauobjekt:
Ersatz Ölheizung durch Luft-Wasser-Wärmepumpe
Standort:
Parz. 631 / Höhestrasse 29
Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden.
Bauherr:
Kryeziu Bujar Lindhübelstrasse 10a 5724 Dürrenäsch
Grundeigentümer:
Kryeziu Islam und Bujar Lindhübelstrasse 10a 5724 Dürrenäsch
Bauobjekt:
Projektänderung Neubau Einfamilienhaus A mit Umgebungsgestaltung / Grundriss-, Fassadenänderung und Kamin im Attikageschoss und Änderungen der Böschungen (bereits ausgeführt)
Terminvereinbarungen ausserhalb der Öffnungszeiten sind auch in diesem Zeitraum weiterhin möglich. Gemeindekanzlei Staufen
Standort:
Parz. 942 / Lindhübelstrasse 10a
Öffentliche Auflage in der Gemeindekanzlei: 10. Juli 2020 – 10. August 2020 Einwendungen gegen ein Bauvorhaben sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat 5724 Dürrenäsch zu richten. Sie müssen persönlich oder von einer bevollmächtigten Person verfasst und unterzeichnet sein. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht entsprechen, kann nicht eingetreten werden. Dürrenäsch, 7. Juli 2020 Gemeinderat
Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. 8. Juli 2020 Gemeinderat Hallwil
Publikation eines Gesuchs um ordentliche Einbürgerung
Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positiv wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Hunzenschwil, 9. Juli 2020 Gemeinderat Hunzenschwil
Baugesuche
Bauobjekt:
Ortslage:
Erweiterung PferdeDoppelbox durch Anbau Futterlager und Vergrösserung Allwetterauslauf Bettwilerstrasse / Parzelle Nr. 1349
Zus. Bewilligung: Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen, Aarau Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 10. Juli bis 10. August 2020 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen einzureichen.
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Projektverfasser Dedic Edis Winkelmattstrasse 9, 5726 Unterkulm Bauobjekt
Heizungsersatz, Luft / Wasser-Wärmepumpe (aussen) und Parkplatz
Ortslage
Rosenweg 7 Parzelle Nr. 516
Bauherr
Carbogen Amcis AG Hauptstrasse 171, 4416 Bubendorf
Projektverfasser Burckhardt + Partner AG Dornacherstrasse 210, 4002 Basel Bauobjekt
Baugrubenaushub und Pfählung
Ortslage
Neulandweg 5, 7, 9, 11 Parzellen Nrn. 1041, 1974, 1006, 1975, 1005
Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil nach telefonischer Voranmeldung.
Baugesuch
Bauherr:
Roger Genoud Kleemattweg 27 5702 Niederlenz
Bauobjekt:
Neubau Sichtschutzwand
Objektadresse:
Kleemattweg 27 Parzelle 1952 Gebäude Nr. 1626
Weitere Bewilligung:
Hotic Ferid und Ramiza Lägernstrasse 5, 8953 Dietikon
keine
Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 10. Juli 2020 bis Montag, 10. August 2020 bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz.
Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind innert der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat Hunzenschwil zu richten. Gemeinderat Hunzenschwil
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Bundesfeier abgesagt
Infolge der wider Erwarten ansteigenden Corona-Fallzahlen wird die Bundesfeier auf dem Schulhausplatz abgesagt. Es würde uns freuen, wenn die Häuser zum Nationalfeiertag trotzdem beflaggt und geschmückt würden! Gemeinderat
Baugesuch
Bauherrschaft:
Wilener Urs, Bölli 9, 5600 Lenzburg
Bauvorhaben:
Rückbau bestehender Balkon, Anbau Balkonvorbau aus Metall, Einbau Fenstertüre 2. OG
Baugrundstück: Parzelle 1282, Aarauerstrasse 47 Öffentl. Auflage: 10. Juli bis 10. August 2020
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Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Folgende Person hat in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Keshini Tharmapalan, 2004, von Sri Lanka, weiblich, Talstrasse 8, 5103 Wildegg Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen.
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Gesuche um ordentliche Einbürgerung
• Seyit Gölgeli, 1982, türkischer Staatsangehöriger, männlich, Bruggerstrasse 9F, 5103 Wildegg • Fatma Gölgeli-Atilgan, 1983, türkische Staatsangehörige, weiblich, Bruggerstrasse 9F, 5103 Wildegg • Emir Gölgeli, 2006, türkischer Staatsangehöriger, männlich, Bruggerstrasse 9F, 5103 Wildegg • Erkin Gölgeli, 2008, türkischer Staatsangehöriger, männlich, Bruggerstrasse 9F, 5103 Wildegg
Baugesuch Hubert Keller, Bettwilerstrasse 14, 5615 Fahrwangen
Gemeinderat
Natale Vito, Jg. 1963, männlich Natale-Maccarelli Milva, Jg. 1962, weiblich italienische Staatsangehörige, wohnhaft Höhenweg 18A
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Termine können in Einzelfällen für den Nachmittag vereinbart werden.
Folgende Personen haben in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Bauherr
Bauherrschaft:
Während den Sommerferien von 13. Juli 2020 bis 9. August 2020 bleibt die Gemeindeverwaltung nachmittags geschlossen. Morgens sind die Büros der Verwaltung von 8.00 bis 11.30 Uhr geöffnet.
Folgende Personen haben bei der Gemeinde Hunzenschwil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
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Öffnungszeiten der Verwaltung während den Sommerferien
Möriken, 3. Juli 2020 Gemeindekanzlei ■
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Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen.
Das Baugesuch kann bei der Gemeindekanzlei während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Der Gemeinderat ■
Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen. Diese sind grösstenteils völlig harmlos. Einige dieser Pflanzen verhalten sich jedoch invasiv, d.h. sie verwildern, breiten sich stark aus und verdrängen dabei die einheimische Flora. Um der Ausbreitung von solchen schädlichen, invasiven Pflanzen entgegen zu wirken, organisiert das Forstamt wiederum die Aktion «Neophytenbekämpfung» unter der Mithilfe verschiedener Vereine und Interessenvertreter. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Rupperswil sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Interessierte treffen sich am Samstag, 11. Juli 2020 um 8.00 Uhr beim Parkplatz Martilooschachen. Mitzubringen sind Arbeitshandschuhe. Allen Teilnehmenden wird ein Znüni und ein Mittagessen offeriert. Eine Anmeldung unter forst.rupperswil@bluewin.ch ist nicht erforderlich, aber hilfreich. Gemeinderat und Forstamt danken für eine rege Beteiligung an der diesjährigen Neophytenbekämpfungsaktion. Gemeinderat Forstamt
Möriken, 3. Juli 2020 Gemeindekanzlei ■
Rupperswil, Kantonsstrasse K 244 Ab Kreisel Rotholz nach Rupperswil bis zum Fliederweg
Gesuch um ordentliche Einbürgerung
Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten
Folgende Person hat in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt:
Die Kantonsstrasse K 244 Aarauerstrasse wird vom Sonntag, 12. Juli 2020, 6.00 Uhr bis Montag, 13. Juli 2020, 5.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Der Zweiradverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger können den Baustellenbereich zu Fuss passieren. Die Sperrung der Kantonsstrasse K 244 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den 19./20. Juli 2020. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis.
• Sorubini Tharmapalan, 2008, von Sri Lanka, weiblich, Talstrasse 8, 5103 Wildegg Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Möriken, 3. Juli 2020 Gemeindekanzlei ■
Gesuche um ordentliche Einbürgerung
Folgende Personen haben in der Gemeinde Möriken-Wildegg ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Karl-Ludwig Brentrup, 1960, deutscher Staatsangehöriger, männlich, Birchweg 10, 5103 Möriken • Sabine Maria Brentrup-Körner, 1963, deutsche Staatsangehörige, weiblich, Birchweg 10, 5103 Möriken Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Möriken, 3. Juli 2020 Gemeindekanzlei
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Absage der Seniorenreise 2020
Aufgrund der aktuellen Ereignisse und Vorschriften des BAG im Zusammenhang mit dem Coronavirus (COVID-19) kann die Seniorenreise dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Wir bedauern, diesen Entscheid fällen zu müssen und hoffen, Sie im kommenden Jahr wieder für einen tollen Ausflugstag begrüssen zu dürfen. Othmarsingen, 7. Juli 2020 Stiftungsrat Max Marti-Stiftung
Einladung zur Neophytenbekämpfung
Aarau, 9. Juli 2020 Der Kantonsingenieur ■
Baugesuch
Bauherrschaft:
Vibach AG, Buchenweg 9, 5102 Rupperswil
Bauvorhaben:
Neubau 6 Mehrfamilienhäuser mit Tiefgarage
Baugrundstück: Parzelle 721, Langackerstrasse/Heidenackerweg Zus. Bewillig.:
Departement Bau, Verkehr und Umwelt
Öffentl. Auflage: 10. Juli bis 10. August 2020 Das Baugesuch kann bei der Gemeindekanzlei während den Büroöffnungszeiten eingesehen werden. Einwendungen sind dem Gemeinderat Rupperswil während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Der Gemeinderat
AMTLICHES
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■
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Baugesuch
Bauherrschaft:
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Höller Dieter Grubenweg 24 5614 Sarmenstorf Keller-Trüeb Judith Grubenweg 26 5614 Sarmenstorf Schütte Kerstin Grubenweg 28 5614 Sarmenstorf Widmer Beat Grubenweg 30 5614 Sarmenstorf
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Baugesuch
Bauherrschaft:
Sedi Jaberansari-Baltsch, Tieftalweg 78, 6405 Immensee
Vorhaben:
Rückbau Gebäude Nr. 380, Neubau 4 Einfamilienhäuser mit Tiefgarage
Ortslage:
Parzelle Nr. 1760, Gebäude 380, Brestenbergstrasse 43
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen zu richten.
Bauobjekt:
Umgebungsgestaltung (nachträgliches Baugesuch)
Bauplatz:
Grubenweg 24/26/28/30
Zone:
Landwirtschaftszone I
Parzelle:
299, 301
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Weitere Bewilligungen:
Departement Bau Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Bauherrschaft:
Baukonsortium Hinterdorf, c/o Spaeti Konzept AG, Roosweg 55, 5707 Seengen
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020 auf der Gemeindekanzlei.
Vorhaben:
Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden.
Projektänderung zu BG 2020-36 (8 MFH): Erweiterung Einstellhalle
Ortslage:
Parzellen Nrn. 1218/2906/3667, Bündtlistrasse/Hinterdorfstrasse
Der Gemeinderat ■
Baugesuch
Bauherrschaft:
Jonuzi Jetmir Fahrwangerstrasse 6 5614 Sarmenstorf
Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt:
Umbau Wohnhaus mit nachträglichem Einbau 3½-Zimmerwohnung in ehemalige Garagen, Velo-/ Kinderwagenraum
Bauplatz:
Fahrwangerstrasse 6
Zone:
Dorfzone
Parzelle:
780
Weitere Bewilligungen:
Departement Bau Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen
Öffentliche Auflage vom 10. Juli bis 10. August 2020 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Der Gemeinderat
Bauherrschaft:
Frank Fehlmann, Chrüzweg 14, 5603 Staufen
Vorhaben:
Änderungsgesuch EFH Neubau zu Bewilligung 2019-0056
Tobias Cervinka und Sabrina Peterhans Kirchbergstrasse 80a 5023 Biberstein
Bauobjekt:
Einfamilienhaus mit Garage
Ortslage:
Bergmattstrasse Parz. Nr. 3382
Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat
Baugesuch
Bauherrschaft:
Andreas und Daniela Deubelbeiss, Hauptstrasse 11, 5726 Unterkulm
Bauobjekt:
Sanierung Einfamilienhaus
Ortslage:
Zelgliweg 11 Parz. Nr. 2887
Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat ■
Baugesuch
Bauherrschaft:
Sothis Immobilien GmbH Bruckfeldstrasse 9a 4142 Münchenstein
Ortslage:
Parzelle Nr. 1771, Rebenweg 12
Bauherrschaft:
Landi Hallwilersee, 5707 Seengen
Bauobjekt:
Zwei 3-er Einfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle
Vorhaben:
Provisorische Parkplätze
Ortslage:
Ortslage:
Parzellen Nrn. 1299/1300, Unterdorfstrasse
Webereistrasse Parz. Nr. 1644
Bauherrschaft:
Stockwerkeigentümergemeinschaft Bündtli, 5707 Seengen, vertreten durch UTA Treuhand AG, 5737 Menziken
Vorhaben:
Ortslage:
Umnutzung der nicht mehr erforderlichen Freizeiträume zu Hobbyräumen Parzellen Nrn. 3546/2516, Gebäude Nrn. 1374/1513, Bündtlistrasse 2 und 5
Öffentliche Auflage vom 10. Juli 2020 bis 10. August 2020 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen zu richten.
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Absage Waldumgang
Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus hat die Forstkommission des Forstbetriebs Rietenberg entschieden, den Waldumgang vom 5. September 2020 in Hendschiken abzusagen. Sobald das Datum für den Waldumgang 2021 bekannt ist, werden Sie informiert. Forstbetrieb Rietenberg Gemeinderat Seengen Marktnotiz
Stolz und erleichtert über den Berufsabschluss Das Berufsbildungsheim Neuhof freut sich über acht erfolgreiche Lehrabgänger. Schulleiter Beat Thomé hat eine kleine Feier im engen Rahmen organisiert. Anstelle von Eltern und Bezugspersonen waren die Betriebsleiter, Ausbildner und Sozialpädagogen anwesend. Für die acht Jugendlichen geht mit der Berufsausbildung ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende. Die Lehrabgänger erhielten am 2. Juli im grossen Saal auf dem Neuhof ihre Fähigkeitsausweise. Diese wurden von der/dem jeweiligen Betriebsleiter/-in übergeben und gingen an: 1 Schreinerpraktiker EBA (eidg. Berufsattest) und 1 Schreiner EFZ (eidg. Fähigkeitszeugnis), 1 Maler EFZ, 1 Landwirt EFZ, 2 Gärtner EBA mit Fachrichtung Gartenbau und 2 Küchenangestellte EBA. Drei Jugendliche hängen nun gleich die EFZ-Lehre an. Gesamtleiter Daniel Büchi gratuliert den jungen Berufsleuten zu ihrem Erfolg und lobt die erbrachte Leistung. Beim reichhaltigen Apéro der hauseigenen Gastronomie erhielten die Lehrabgänger Geschenke der Lehrbetriebe, lobende Worte und Gratulationen. Das Fähigkeitszeugnis ist das Resultat von viel Engagement und Bemühung der Jugendlichen sowie aller Mitarbeitenden des Neuhofs, die einen wichtigen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss geleistet haben.
Bauherrschaft:
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Baugesuche
Baugesuch
Öffentliche Auflage bei der Bauverwaltung auf der Gemeinde Seon von 10. Juli 2020 bis 10. August 2020. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Der Gemeinderat ■
Gemeinderat Seon; Ressortverteilung Rest der Amtsperiode 2018/2021; und Nachfolgeplanung (Amtsperiode 2022/2025)
Der Gemeinderat hat sich Anfang Juni 2020 in Klausur begeben um die Ressortverteilung 2018/2021, die Ressortpakete 2022/2025 sowie die Nachfolgeplanung zu erörtern. Folgendes Ergebnis ging aus der Klausurtagung hervor: Ressortverteilung Rest der Amtsperiode 2018/2021 Präsidiales, Finanzen, Personal, Landwirtschaft, Naturschutz, Forst- und Ortsbürgerwesen Dössegger Hans Peter, Gemeindeammann Stellvertreter: Lüdi Erich, Vizeammann Strassen, Versorgung, Entsorgung und Hallenbad Lüdi Erich, Gemeinderat Stellvertreter: Dössegger Hans Peter, Gemeindeammann Bildung, Sicherheit und Bürgerrecht Rohr Edwin, Gemeinderat Stellvertreter: Rihner Markus, Gemeinderat Planung, Bau und Verkehr Rihner Markus, Gemeinderat Stellvertreter: Iten Christine, Gemeinderätin Öffentliche Bauten und Anlagen, Soziales und Kultur Iten Christine, Gemeinderätin Stellvertreter: Rohr Edwin, Gemeinderat Im Rahmen der Nachfolgeplanung bekundeten, mit Ausnahme von Gemeinderatsmitglied Edwin Rohr, sämtliche Ratsmitglieder ihr Interesse sich anlässlich der im 2021 stattfindenden Gesamterneuerungswahlen 2022/2025, in den angestammten Funktionen erneut zur Wahl zu stellen. Edwin Rohr hat indes bekannt gegeben, dass er bei den Gesamterneuerungswahlen 2022/2025 nicht mehr antreten wird. Der Gemeinderat dankt der Bevölkerung für die Kenntnisnahme bestens. Seon, 9. Juli 2020 Gemeinderat Seon
Auf die Lehrabgänge folgen neue Lernende Das Berufsvorbereitungsjahr haben 12 Jugendliche besucht und sich für eine Berufsausbildung in einem der Betriebe entschieden. Ziel des Berufsbildungsheims ist es, dass die Jugendlichen den Neuhof mit einer abgeschlossenen Lehre verlassen.
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KIRCHENZETTEL
Donnerstag, 9. Juli 2020
Ref. Kirchgemeinde Lenzburg Hendschiken Bereitschaftsdienst vom 11. bis 17. Juli 2020: Pfrn. Susanne Ziegler
Lenzburg
Freitag, 10. Juli 2020 12.05–12.25 Uhr Stille am Mittag in der Stadtkirche Samstag, 11. Juli 2020 17.15 Uhr Orgelkonzert zum Wochenende in der Stadtkirche Anastasia Kovbyk, Lenzburg, spielt in ihrem Antrittskonzert als unsere neue Organistin Werke von Bach, Reger, Prokofjew, Laurin und Vierne. Programme liegen auf; Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 12. Juli 2020 10.00 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler Thema: 2. Kor. 4,7ff Der «neue Mensch» Lieder: 535 / 829 / 194 / 842 / 828 Musik: Anastasia Kovbyk, Orgel Kollekte: Kirchliche Jugendarbeit in eigener Gemeinde
Hendschiken
Sonntag, 12. Juli 2020 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg
Kath. Pastoralraum Region Lenzburg Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch
Lenzburg Samstag, 11. Juli 2020 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 12. Juli 2020 9.30 Uhr Feierliches Amt Diese Feier wird zusätzlich live auf die Homepage übertragen. Mittwoch, 15. Juli 2020 16.30 Uhr Rosenkranzgebet Donnerstag, 16. Juli 2020 9.00 Uhr Hl. Messe Diese Feier wird zusätzlich live auf die Homepage übertragen. 19.00 Uhr Donnerstagsgebet
www.ref-suhr-hunzenschwil.ch
Ref. Kirchgemeinde Meisterschwanden - Fahrwangen Sonntag, 12. Juli 10.00 Gottesdienst unter Einhaltung des Schutzkonzepts mit Pfr. F. Holderegger Bitte bringen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Telefonnummer mit. Anschliessend Chilecafé. Herzlich willkommen! www.kirchweg5.ch
Kath. Pfarrei Fahrwangen Meisterschwanden - Seengen Sonntag, 12. Juli 2020 – 15. Sonntag im Jahreskreis 10.00 Gottesdienst mit Markus Leutenegger; Fahrdienst ab Seengen Donnerstag, 16. Juli 2020 Kein Rosenkranzgebet (Ferienzeit) www.pfarreibruderklaus.ch
Ref. Kirchgemeinde Niederlenz Sonntag, 12. Juli 2020 9.45 Uhr Gesprächsgottesdienst mit Pfrn. Christina Soland Predigtthema: Was notwendig ist? Predigttext: Markus 6, 30 – 44 Lektor: Bram van Egmond Organistin: Elisabeth Frey Kollekte: Kinderheim Brugg Mittwoch, 15. Juli 2020 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfrn. Christina Soland, Tel. 062 891 33 80
Ref. Kirchgemeinde Othmarsingen Sonntag, 12. Juli 2020 9.30 Uhr Gottesdienst mit Laienprediger Hans-Martin Wüster
Ref. Kirchgemeinde Rupperswil Sonntag, 12. Juli 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfr. Martin Hess
Freitag, 10. Juli 2020 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes
Dienstag, 14. Juli 14.30 Uhr Seniorennachmittag in der Kirche
18.30 Uhr Eucharistiefeier
Donnerstag, 16. Juli 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus, Pfr. Andreas Ladner
Sonntag, 12. Juli 2020 9.30 Uhr Wortgottesfeier 17.30 Uhr Wortgottesfeier Freitag, 17. Juli 2020 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes 18.30 Uhr Wortgottesfeier
Ref. Kirchgemeinde Ammerswil Amtswoche für Abdankungen bis 12. Juli 2020: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 ab 13. Juli 2020: Pfarrerin Annemarie Kirchhofer, Tel. 079 633 76 89 Sonntag, 12. Juli 2020 10.00 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo und Organistin Johanna Bossert, Kollekte: Brot für alle
Ref. Kirchgemeinde Birr Birr
Sonntag, 12. Juli 2020 10.10 Gottesdienst, Pfrn. E. Graf Weitere Infos: www.ref-kirche-birr.ch
Ref. Kirchgemeinde Holderbank Möriken - Wildegg Bereitschaft 12.– 18. Juli: Pfrn Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Sonntag, 12. Juli 10.00 Holderbank, Gottesdienst, «maskiert». Pfrn Ursula Vock, Musik: Tabea Plattner Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis am Vorabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. Der Gottesdienst kann über die Homepage ab dem folgenden Tag nachgehört werden. www.ref-hmw.org
Ref. Kirchgemeinde Leutwil Dürrenäsch Sonntag, 12. Juli 2020 9.45 Uhr Gottesdienst in Dürrenäsch mit Pfr. Michael Freiburghaus. «Die Macht der Worte. »
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Sonntag, 12. Juli 2020 9.30 Uhr Gottesdienst Pfr. U. Bauer. Thema: Biblisches «heute». Kollekte: Diaconia, Dorf der Hoffnung
Seon
Samstag, 11. Juli 2020 19.00 Uhr Eucharistiefeier in italienischer Sprache
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Ref. Kirchgemeinde SuhrHunzenschwil
Wildegg Sonntag, 12. Juli 11.00 Uhr Heilige Messe
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg
www.ref-kirche-rupperswil.ch
Ref. Kirchgemeinde Boniswil Egliswil - Hallwil - Seengen Sonntag, 12. Juli 10.00 Uhr Egliswil, bei Schönwetter Open Air bei der Kirche, Gottesdienst mit Taufe von Andri Dietiker, anschliessend Apéro, Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.ch
Ref. Kirchgemeinde Seon Sonntag, 12. Juli 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Will Text: Johannes 1,35-42 Thema: «Der Glaube als Lebensgemeinschaft» Wahlen Die Kirchenpflege gibt folgende Wahlergebnisse der ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom 5. Juli 2020 bekannt: 1. Ersatzwahl Kirchenpflege: Gewählt sind: Sandra Geissbühler-Burri, Seon Nicole Trachsel-Häfliger, Seon Wahlen können mit Beschwerde beim Kirchenrat angefochten werden. Die Beschwerdefrist beträgt 3 Tage seit der Bekanntgabe (§ 146 Kirchenordnung, SRLA 151.100). Seon, 7. Juli 2020 Präsidium: Eva Savoy-Bertschi Aktuariat: Andrea Gloor www.ref-kirche-seon.ch
Ref. Kirchgemeinde Staufberg
Staufen
Sonntag, 12. Juli 2020 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche; Karin Rätzer, Religionspädagogin i.A. Fahrdienst: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Schulhaus. Wir bitten Sie, eine Schutzmaske zu tragen. www.ref-staufberg.ch
Traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied
Joseph Simsa 10. März 1930 – 1. Juli 2020 Sepp war über mehrere Jahre im Vorstand des TV Lenzburg und Kassier der Männerriege. Für seine geleisteten Verdienste wurde er 2010 zum Ehrenmitglied ernannt.
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Für sein grosses Engagement im Turnen werden wir ihn in dankbarer Erinnerung behalten und sprechen den Angehörigen unser tiefstes Beileid aus. Die Trauerfeier findet am Freitag, 10. Juli 2020 um 14.00 Uhr in der Stadtkirche Lenzburg statt.
Turnverein Lenzburg
Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein, ruhig sein in dir. Psalm 31
In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, von unserem Grosi und Urgrosi, Schwester und Tante
Verena Elisabeth Berner-Hiltebrand geboren am 11. 12. 1932
Unsere Mutter ist nach einem intensiven und bewegten Leben am 2. Juli 2020 still und ruhig eingeschlafen. Wir sind dankbar für die schöne Zeit, die wir in den letzten Wochen mit dir, liebe Mutter, noch erleben durften. Die Trauerfamilie: Heinz Berner und Ruth Meier, Lorgues, Frankreich Arvo Meier, Lorgues, Frankreich Katharina Humbel Nwankwor und Johnson Nwankwor Salome und Thomas Baumann-Humbel mit Hanna und Andrin Michael und Sujatha Humbel Rahel und Christian Sperb-Humbel mit Nico und Timo Nadja Berner Corinne Berner und Claude Zimmerli Erhard Hiltebrand Judith Schönauer Walter Hiltebrand Am 14. Juli 2020, um 12.45 Uhr, findet im engsten Familienkreis die Beisetzung auf dem Friedhof in Schafisheim statt. Die Abdankung, zu der wir alle herzlich einladen, ist um 13.00 Uhr in der Kirche Schafisheim. Traueradresse: Katharina Humbel Nwankwor, Finkenweg 6, 5726 Unterkulm
Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserem lieben HANS STAUFER-LINDENMANN entgegennehmen durften. Speziell danken wir Herrn Pfarrer Jan Niemeyer für die einfühlsame Abschiedsfeier und der Musikgesellschaft Egliswil für die musikalische Umrahmung der Feier. Ebenso danken wir dem Personal des Alters- und Pflegeheims Unteres Seetal für die liebevolle Pflege in den letzten beiden Jahren. Wir danken für die vielen trostvollen Karten, die Blumen- und Geldspenden an wohltätige Institutionen und allen, die uns an der Trauerfeier begleitet haben. Ein besonderer Dank geht an alle Verwandten, Nachbarn, Freunde und Bekannte, die den Verstorbenen in irgendeiner Weise im Leben begleitet und geschätzt haben. Wir werden Hans in liebevoller Erinnerung behalten. Egliswil/Seon im Juli 2020
Die Trauerfamilie
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Stadt Lenzburg
Spitex-Region schreibt die Erfolgsgeschichte fort Spitex Die Mitgliederversammlung der Spitex Region Lenzburg fand coronabedingt ohne Mitglieder statt. Auf dem Korrespondenzweg konnten sie jedoch von einem weiteren erfolgreichen Jahr Kenntnis nehmen. ■
FRITZ THUT
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onst findet die Versammlung der Spitex-Mitglieder in einem geselligen Rahmen statt, doch diesmal beschränkte sich die Zusammenkunft auf ein Trio: Vorstandspräsident Martin Imhof, Geschäftsleiter Daniel Lukic und die neue Aktuarin Susanne Wegmann. 259 der total rund 2200 Mitglieder hatten auf brieflichem Weg ihr Einverständnis zu den Anträgen des Vorstandes kundgetan. Wie bei andern Organisationen, die in Coronazeiten auf eine Korrespondenz-GV hatten umstellen müssen, lag auch hier die Beteiligung höher als bei physischen Versammlungen. Wie alle vier Jahre wurde diesmal der Vorstand bestellt: Martin Imhof (Präsident), Fabienne Senn-Kaufmann (Vizepräsidentin), Andreas Schmid (Gemeindevertreter), Anita Berger und Heidi Berner wurden bestätigt. Neu gewählt wurden Martin Dambach (Villmergen/Finanzen) und Susanne Wegmann (Lenzburg/ Aktuariat) für die ausscheidenden Urs Schibli und Martina Steiner.
Mehr Leistung für weniger Geld
In den Versammlungsunterlagen und dem informativen «Jahresbericht 2019» konnten die Mitglieder zur Kenntnis nehmen, dass die positiven Entwicklungen im letzten Jahr fortgeführt wurden. Geschäftsleiter Lukic konnte 2019 fast 44 000 Dienstleistungsstunden verbuchen, was einer Steigerung von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Umsatz stieg dabei um fast eine halbe Million Franken. Mit einem Kosten-
Der Verein familie+ plant Nachfolge im Vorstand Familienzentrum Nach langjähriger Arbeit beabsichtigen die Präsidentin Sabine Sutter-Suter, die Co-Präsidentin Barbara Portmann und die Vorstandsmitglieder Beatrice Taubert und Jennifer Erpen Oberle, ihre Vorstandsarbeit beim Verein familie+ im Verlauf des nächsten Jahres nach der Findung und Einarbeitung von neuen Vorstandsmitgliedern abzugeben und den gut aufgestellten Verein in neue Hände zu übergeben. Der «harte Kern» des Vorstands ist bereits seit Beginn des Familienzentrums im Jahr 2010 aktiv und unverändert geblieben. Nach nunmehr 10 Jahren intensiver Aufbauarbeit von null zu einem gut funktionierenden KMU mit 20 Mitarbeitenden wird ein geordneter Rücktritt angestrebt. Dieser soll auch ermöglichen, dass wieder neue Personen und Eltern von Schul- und Vorschulkindern im Vorstand Einsitz nehmen und damit die für ein erfolgreiches Wirken nötige Vernetzung beim Zielpublikum aufrechterhalten werden kann.
Vorstand kann viel bewegen
Erfolgreiche Bilanz: Martin Imhof (Präsident der Spitex Region Lenzburg) und Geschäftsleiter Daniel Lukic. Foto: Fritz Thut deckungsgrad von 70 Prozent sank das Defizit für die zehn Primärgemeinden um 4 auf 39 Franken pro Einwohner. Im kantonalen Vergleich nimmt sich dieser Wert sehr gut aus.
Innovative Angebote als Schlüssel
«Wir fühlen uns von den Gemeinden, mit denen wir einen regelmässigen Dialog führen, sehr gut unterstützt», so Präsident Imhof. Innovative Angebote wie
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Donnerstag, 9. Juli 2020
Die Planung für die Nachfolge hat der Vorstand schon im letzten Jahr in Angriff genommen und an einer Retraite im Februar das Vorgehen für die Suche nach neuen Vorstandsmitgliedern an die Hand genommen. Wer sich im Vorstand engagiert, kann für Familien in Lenzburg und Umgebung vieles bewegen und mitgestalten. Das Familienzentrum familie+ als Begegnungsort für Erwachsene und Kinder über alle Generationen hinweg bietet viele kreative Angebote und ein reichhaltiges Programm. Das Angebot ist breit abgestützt und gesellschaftlich verankert.
Soll erneuert werden: Der Vorstand des Vereins familie+. Foto: zvg Als Teil dieser Organisation können neue Vorstandsmitglieder eigene Kenntnisse und Erfahrungen einbringen und erweitern. Je nach Interesse und Neigung können sie auch im operativen Betrieb tätig sein und das Angebot mitbestimmen. Heute sind die austretenden Vorstandsmitglieder für das Präsidium, das Aktuariat und die Ressorts Gesamtleitung, Personal, Spielgruppen, Veranstaltungen, Gebäude, Grafisches und Bühne zuständig. Die Organisation von familie+ lässt aber auch andere Möglichkeiten der Ressortaufteilung und der operativen Tätigkeiten zu. Der Vorstand wünscht sich, an der Mitgliederversammlung 2021 die Geschicke des Zentrums in neue Hände legen zu können. Wer sich für die Mitarbeit im Vorstand interessiert, kann sich bei Sabine Sutter-Suter, Präsidentin Trägerverein familie+, Telefon 0793954783, melden. (sss)
Familienhilfe oder Palliative Spitex, seien der «Weg zu höherer Rentabilität», ergänzt Lukic: «Unser Mix macht aus, dass wir derart gut unterwegs sind.» Im letzten Jahr wurden gemäss dem Geschäftsleiter 720 Personen mit total 80 000 Einsätzen in bis zu 36 verschiedenen Gemeinden versorgt. Die Dienstleistungen erbrachten total 89 Mitarbeitende, deren Pensen in etwa 45 bis 50 Vollstellen entsprechen.
Jedes Bild eine kleine Meditation Ausstellung Das «feine Kleine» zeigt Wäscheleinen-Bilder und Zeichnungen von Marianne Neuhaus. ■
STEFANIE OSSWALD
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as Leben kehrt allmählich zurück in die Lenzburger Altstadt. Die Menschen sitzen in den zahlreichen Cafés und Bistros auf der Strasse, geniessen die Sonne und das Miteinander. Im Café feines Kleines wirkt zurzeit eine ganz besondere optische Inspirationsquelle. Im Rahmen einer bildreichen Ausstellung der Lebenskünstlerin Marianne Neuhaus werden ganz beiläufig Zeichnungen gezeigt, die subtil ihre Wirkung tun, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Im Gegenteil: Neuhaus’ Zeichnungen wirken stets bewegend, unerwartet und atmosphärisch auf den Raum und seine Besucher. Fein schraffiert, bunt, formenreich und ganz einfach auf einen Block Papier gezeichnet und an einer Wäscheleine befestigt, geben die Zeichnungen von Marianne Neuhaus Einblicke in ihr Schaffen als Maltherapeutin und Lebenskünstlerin.
Hilfestellungen in Lebensfragen
Seit September letzten Jahres betreibt die ausgebildete Physiotherapeutin aus Schafisheim den «MalRaum+» im hellen, lichtdurchfluteten Ambiente des Dachgeschosses am Sandweg 7 in der Lenzburger Altstadt. Das Angebot umfasst therapeutisch und prozessbegleitende Hilfestellungen in Lebensfragen mittels Kunsttherapie (EMR), Supervision, Selbstcoaching so-
Therapeutin und Künstlerin: Marianne Neuhaus vom «MalRaum+». Foto: zvg wie Biografie- und Körperarbeit/Embodiment. Das Angebot richtet sich an Menschen in Krisen- oder Umbruchsituationen, an Interessierte und Neugierige, an Alt und Jung und an alle diejenigen, welche neue Blickwinkel auf ihnen scheinbar bekannte Lebenslagen werfen, lösungsorientierte Erkenntnisse im Umgang mit Lebenssituationen und neue Denkweisen bei der Problemlösung erlangen mögen. Zudem arbeitet Marianne Neuhaus seit über zwanzig Jahren mit der «Metamorphic Technique», der Metamorphischen Methode. In der Praxis berührt die Anwenderin der «Metamorphic Technique» mit feinen Bewegungen bestimmte Orte an Füssen, Händen und Kopf, während sie gleichzeitig ein Umfeld zur Verfügung stellt, welches frei ist von Vorstellungen eines bestimmten Resultates. Im deutschsprachigen Raum ist Neuhaus die als einzige von der «Metamorphic Assoziation» anerkannte Praktikerin
und bewegte sich lange im Vorstand der karitativen Einrichtung. Marianne Neuhaus hält Seminare zu dem Thema im In- und Ausland, bei denen alle Interessierten Einblicke in die Methoden und Praktiken erhalten. Regelmässig finden Seminare auch im «MalRaum+» in Lenzburg statt. «Es geht darum Wege zu finden, sich wohlzufühlen, auch wenn nicht immer alle Probleme gelöst sind. Und darum Lebenssituationen anzunehmen», erklärt Neuhaus. Dabei helfe es ganz neue Perspektiven einzunehmen und nicht alles als absolut zu sehen. Die Welt, die Menschen und das Leben seien immer im Wandel. Oft stehe man sich selbst dabei im Weg, das eigene Entwicklungspotenzial voll auszuschöpfen. Der «MalRaum+» bietet Raum, um Prozesse zu durchlaufen und die eigenen Potenziale zu erkennen und ausschöpfen zu lernen.
Bewegte Bilder
Bei Marianne Neuhaus ist nichts in Stein gemeisselt. Sie ist stets in Bewegung und dies strahlen auch ihre Bilder aus. «Jedes Bild ist eine kleine Meditation», beschreibt Neuhaus ihren Arbeitsprozess. Was heraus kommt, ist bloss das Ergebnis eines schon im Vorab intensiv begangenen Weges auf der Reise zu sich selbst. Derweil sind ihre Bilder weniger Produkt eines kreativen Aktes, als vielmehr Resultat behutsamer Enthüllungsarbeit. Bei dieser Arbeit wird der Künstler mehr zum Mäeutiker, also ein hämmernder und polierender Geburtshelfer, der aus Material das herausholt, was längst in ihm ist. «Es müssen nicht immer die grossen Ereignisse sein, die das Leben bereichern. Es darf auch etwas Einfaches sein», schliesst Neuhaus.
Versammlung vor dem Werk: Die Lenzburger S2a mit Graffitikünstler Raphael Fahrni.
Foto: zvg
Gesellschaftskommission ermöglicht Sprayen gegen Rassismus Schule Was tun, wenn der Höhepunkt des Schuljahres, das Lenzburger Jugendfest ausfällt? Den Kopf hängen lassen? Trübsal blasen? Von wegen. Die Klasse S2a des Lenzhardschulhauses beschloss, den Frust in Kreativität umzuwandeln und sich anlässlich ihres Klassentages lustvoll mit dem Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Für die Umsetzung des Vorhabens konnte der Freiämter Graffitikünstler Raphael Fahrni gewonnen werden. Völlig frei von Berührungsängsten gewährte er den Jugendlichen Einblicke in seine eigene Sprayer-Biografie, bevor er sie gefühlvoll in die Thematik der Graffitikunst einführte. An eindrücklichen Beispielen zeigte er die Problematik des illegalen Sprayens auf, das leider oftmals als Vandalismus oder gar Sachbeschädigung in Erscheinung tritt. Ein Ausweg aus diesem Dilemma bietet das legale Anbringen von Graffitikunst. An speziell dafür zur Verfügung stehenden Wänden des öffentlichen Raumes kann so die eigene Kreativität ausgelebt werden, ohne gleichzeitig mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten.
Umsetzung beim «Tommasini»
Nach dem ausführlichen Theorieteil ging es zügig an die ersten praktischen Schritte. Das überspannende Thema für die geplanten Graffitiwerke war schnell gefunden. Die Klasse beschloss, sich mit dem an Aktualität kaum zu überbieten-
den Thema Rassismus auseinanderzusetzen. Ideen wurden gesammelt, Skizzen wurden erstellt und schon bald nahmen die Gedanken konkrete Formen an. Die Umsetzung fand schliesslich an der Aussenwand des Jugendhauses Tommasini statt, wo die Klasse in Teams organisiert in unglaublich kurzer Zeit fünf spektakuläre Kunstwerke zu schaffen verstand. Die S2a vergass zum Abschied nicht, der Lenzburger Gesellschaftskommission ein grosses Dankeschön auszusprechen, denn ohne deren grosszügigen Zustupf wäre dieses Projekt nie möglich geworden. (jhö) INSERAT
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Stadt Lenzburg
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
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Donnerstag, 9. Juli 2020
Enges Ringen um Sanierung der Bahnhofstrasse Einwohnerrat Hauchdünn, mit 18 zu 17 Stimmen, wurden 2,2 Millionen Franken für die Sanierung der maroden Bahnhofstrasse bewilligt. Mit Stichentscheid des Präsidenten wurde beschlossen, die Bushaltestelle aufzuheben. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. ■
(K)eine Premiere Tagungsort Zum ersten Mal tagte das Lenzburger Stadtparlament vorgestern Abend während einer Jugendfestwoche. Weil die allermeisten Programmpunkte des Jahreshöhepunktes wegen der Coronaeinschränkungen abgesagt sind, wurde die Zusatzsitzung in der Vorferienwoche überhaupt erst möglich. Weil die Aula Lenzhard durch eine Schulschlussfeier belegt war, musste nach einem alternativen Tagungsort Ausschau gehalten werden. Man wählte den Grossen Rittersaal auf dem Schloss. Es war eine Premiere in diesem Saal, aber nicht die erste Einwohnerratssitzung auf dem Schloss. Am 1. Dezember 1983 hat das Stadtparlament im Stapferhaus auf dem Schloss getagt. Diesmal herrschte trotz coronabedingten grossen Abständen zwischen den einzelnen Sitzen eine spezielle Atmosphäre. Viele Redner beschworen auch die historische Umgebung und erinnerten an Entscheide, die früher gefällt wurden. Um die spezielle Ambiance des Tagungsortes zu würdigen, gab es anschliessend im Schlosshof einen Apéro. Hier hatten die Einwohnerräte eine erste Gelegenheit, die knappen Entscheide zu analysieren. (tf )
FRITZ THUT
E
s war eine denkwürdige Zusammenkunft, diese 276. Sitzung des Lenzburger Einwohnerrats. Nicht nur wegen des Sitzungsorts im Rittersaal auf Schloss Lenzburg (vgl. Kasten rechts), sondern wegen des Ringens zweier gleich grosser Lager um Details der eigentlich unbestrittenen Sanierung der Bahnhofstrasse. Der aktuelle Belag der 1872 erstellten Verbindung zwischen dem inzwischen vom täglichen Pendlerstrom überforderten Bahnhof und der manchmal fast zu idyllischen Altstadt ist im Bereich zwischen Bahnhofkreisel und Seetalplatz mit unzähligen Flicken versehen. Die Holperpiste ist der Stadt unwürdig. Mit einer Umgestaltung und Sanierung für 2,25 Millionen Franken will die Stadt aus der Bahnhofstrasse wieder «eine attraktive Achse und eine neue Visitenkarte» machen, wie Daniel Blaser (CVP) als Sprecher der Geschäftsprüfungs- und Finanzkommission (GPFK) ausführte.
Keine Ideallösung
In der sachlichen Diskussion prallten die verschiedenen Ansichten aufeinander. Es wurde offensichtlich, was die Planer schon vorgängig einräumen mussten: Auf dem beschränkten Perimeter liessen sich nicht alle Wünsche umsetzen. Julia Mosimann (SP) «begrüsst die Umstellung auf Tempo 30 sehr», hielt aber fest, dass «die Velos immer noch zu wenig berücksichtigt» seien.
Löste grosse Diskussionen aus: Die Lenzburger Bahnhofstrasse zwischen Seetalplatz und Bahnhof wird saniert. Adrian Höhn (GLP) stellte gar einen Rückweisungsantrag; mit einer neuen Vorlage sollte die Bahnhofstrasse als Begegnungszone (Tempo 20, Vortritt für Fussgänger) ausgestaltet werden. Mit 31 zu 3 Stimmen wurde dieses Ansinnen versenkt.
Bushaltestelle als Sicherheitsrisiko
Namens der SVP- und der FDP-Fraktion stellte Brigitte Vogel (SVP) den Antrag, die Bushaltestelle Angelrain aus Sicherheitsgründen zu streichen und auf der ganzen Länge einen stärkeren Belag einzusetzen, was das ganze Projekt 50 000
Franken billiger machen würde. Als Nebeneffekt könnte dann der Fussgängerstreifen wieder «an den richtigen Ort» gerückt werden. Thomas Schär (SP) wehrte sich vehement für den Erhalt; er fürchtete unter anderem eine Zunahme der Elterntaxis in der nahen Schule Angelrain. In der Haltestellenfrage war der Rat geteilt. Der Änderungsantrag ergab beim zweiten Auszählen ein Patt von 18 zu 18 Stimmen. Gemäss Paragraf 24 des Geschäftsreglements gibt in solchen Situationen der Ratspräsident den Ausschlag. Sven Ammann (FDP) war gegen die Hal-
Foto: Fritz Thut
testelle. Der darauf eingereichte neue Rückweisungsantrag der SP wurde mit 18 zu 17 Stimmen abgelehnt. Das gleiche Ergebnis (also eine Enthaltung auf linker Seite) gab es in der Schlussabstimmung. Deutlich klarer wurde beschlossen, dem Stimmvolk die endgültige Entscheidung zu überlassen. Mit 26 zu 8 Stimmen wurde für das Geschäft eine Urnenabstimmung anberaumt.
Gute Zahlen, bunter Bericht
Neben der Bahnhofstrasse war der Jahresabschluss der Einwohnergemeinde das Hauptgeschäft. Corin Ballhaus (SVP)
als GPFK-Präsidentin freute sich über das gute Ergebnis der Rechnung, bemängelte aber wie noch viel vehementer ihr Parteikollege Michael Häusermann die Aufmachung des Jahresberichts, der eigentlich Rechenschaftsbericht heissen müsste. Ballhaus: «Wir brauchen kein 87-seitiges Hochglanz-Bilderbuch.» Häusermann: «Das sieht eher aus wie eine Tourismusbroschüre für Neuzuzüger.» Andernorts freut man sich über die Bestandesaufnahme. Annette Sikyr (SP): «Sehr schön gestaltet und aufgelockert mit schönen Fotos.» Einstimmig wurden Rechnung und Bericht gutgeheissen.
Musikalische Begegnungen mit dem Motto Hausmusik finden statt
Anstossen am früheren Ausbildungsplatz: Die jungen Berufsleute beim Fachsimpeln.
Foto: mta
36 «iisige Sieche» erhielten ihr Diplom Berufsbildung In der Berufsschule Lenzburg fand die Feier zum Abschluss des Qualifikationverfahrens (QV, früher Lehrabschlussfeier) von Metaltec Aargau statt. Der Fachverband diplomierte dabei 36 Absolventen, welche die Ausbildungen zum Metallbaukonstrukteur, Metallbaupraktiker EBA und Metallbauer EFZ erfolgreich abgeschlossen haben. Eigentlich hatten die Verantwortlichen von Metaltec Aargau die traditionelle QV-Feier bereits abgesagt. Doch dann ging es plötzlich schnell mit den Lockerungen im Kampf gegen den Coronavirus. «Wir haben uns daher kurzfristig entschieden, die Feier trotzdem zu organisieren», sagt Bruno Stocker von Metaltec Aargau. «Wir sind sehr froh, dass wir die Feier durchführen und so unsere frisch ausgebildeten Berufsleute würdevoll ins Berufsleben entlassen konnten.» Die Diplomfeier fand in der Berufsschule Lenzburg (BSL) statt. «Die erste und einzige in diesem Jahr», wie BSL-Rektor Tobias Widmer bei seiner kurzen Begrüssungsansprache festhielt. «Ich gratuliere dem Vorstand von Metaltec Aargau, dass sie sich entschieden ha-
ben, diese Feier durchzuführen. Das haben sich die Lernenden verdient.»
Achtmal Note 5 oder höher
Nach einem Apéro im Kurslokal, wo die Abschlussarbeiten der Absolventen ausgestellt waren, fand die Diplomübergabe in der Aula statt. 9 Metallbaukonstrukteure, 11 Metallbaupraktiker EBA und 16 Metallbauer EFZ wurden für ihren erfolgreichen Lehrabschluss ausgezeichnet. Acht Absolventen schlossen ihre Ausbildung gar mit einer Note von 5,0 oder höher ab. Den vier Metallbauern EFZ, die diesen tollen Abschluss erreicht haben, bietet sich nun die Chance, an den Swiss Skills Championships teilzunehmen. Die frisch ausgebildeten Berufsleute liessen die Feier bei einem Abendessen ausklingen. Für die humorvolle Unterhaltung war «Gögi Hofmann» besorgt, der in seiner Rolle als holländischer Hauswart durch den Abend führte. «Gögi» liess es sich nicht nehmen, den «iisige Sieche», wie er die Metallbauer, Metallpraktiker und Metallbaukonstrukteure nannte, zu ihrem Abschluss zu gratulieren und für die gute Arbeit zu loben. (rha)
Festival Das Programm der 37. Musikalischen Begegnungen Lenzburg (MBL) interpretiert vom 21. August bis zum 6. September Hausmusik auf originelle Art und Weise. Mit sechs spannenden Konzerten werden dem Publikum unterschiedlichste Arten von Musik und einmalige musikalische Begegnungen präsentiert. Ob Küche, Schlafzimmer, Garten, Treppenhaus, Salon oder Entrée: Spielerisch wurden den Räumen eines Hauses Konzerte, Werke und Formationen zugewiesen. Entstanden ist ein innovatives Festivalprogramm mit erlesener Hausmusik!
Bernstein in der Küche
Mit jugendlichem Elan eröffnet das Studentenorchester Astor die MBL 2020. International bekannte Musikgrössen wie der Cellist David Riniker oder das Barockensemble Les Passions de l’Ame sind auf Schloss Lenzburg und in der Stadtkirche zu bewundern, während das heimische Harter-Locher-Duo groovy Jazz-Sound ins Stapferhaus bringt. Bachs berühmte «Goldberg-Variationen» – für einmal in erfrischendem Wechselspiel – stehen für hochstehende Kammermusik, und Leonard Bernstein tischt mit seinen vertonten Rezepten «La bonne cuisine» musikalisch-kulinarische Leckerbissen auf. Der Vorverkauf startet am 4. August. Aufgrund der aktuellen Situation bitten die Organisatoren, sich die Tickets rechtzeitig im Vorverkauf zu sichern.
Die Konzertdaten
Freitag, 21. August. 20.15 Uhr (Apéro für alle ab 19.15 Uhr), Schloss Lenzburg: Entrée – Eröffnungskonzert. «My Home is my Castle» macht den Auftakt und lädt zu einem musikalisch wunderbar viel-
Spielt am 4. September in Lenzburg: David Riniker, Cellist der Berliner Philharmoniker. seitigen Abend. Mit dem Aarauer Studentenorchester Astor, Ramin Abbassi (Leitung). Dienstag, 25. August. 20.15 Uhr, Stapferhaus: Treppenhaus – Jazzkonzert. «Jazz up the Stairs» ist Programm beim Harter-Locher-Duo. Mit ihrem groovy Sound sorgen die beiden für gute Stimmung im Stapferhaus! Mit Mathias Harter (Gitarre) und Martin Locher (Saxophon). Samstag, 29. August. 20.15 Uhr, Alter Gemeindesaal: Schlafzimmer – Kammermusik. Bachs berühmte «Goldberg-Variationen» einmal anders: In raffiniertem Wechselspiel ziehen Trio und Pianist die Zuhörer in ihren Bann. Mit dem Moa-Trio und Andreas Jud (Klavier). Sonntag, 30. August. 17 Uhr, Alter Gemeindesaal: Küche – Liederabend. Bernsteins Rezeptvertonungen «La bonne Cuisine» dürfen zuerst musikalisch und
Foto: zvg
anschliessend kulinarisch genossen werden. Mit den Pro Argovia Artists 2020 Viviane Hasler (Sopran) und Maren Gamper (Klavier) sowie Katrin Gygax (Kulinarik). Freitag, 4. September. 20.15 Uhr, Schloss Lenzburg: Garten – Meisterkonzert. «Dans le Jardin» entführt uns mit romantischen Klängen und träumerischen Melodien in einen bezaubernden Musikgarten. Mit dem renommierten Aargauer Cellisten der Berliner Philharmoniker David Riniker, Daniel Schaerer (Cello) und Judith Flury (Klavier). Sonntag, 6. September. 17 Uhr, Stadtkirche: Salon – Schlusskonzert. Das hochkarätige Ensemble Les Passions de l’Ame präsentiert mit «Salon Beethoven» zu dessen 250. Geburtstag zwei seiner grossartigen Sinfonien in einer kammermusikalischen Fassung. (mbl)
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Die Trutzburg der Arbeiter am See
Tennwil In der neuen Sommerserie macht das 1935 eröffnete und letztes Jahr grundsanierte Arbeiterstrandbad den Anfang. Nach der gestaffelten Öffnung aller Angebote sind Betriebsleiter Daniel Leuenberger und sein Team bereit für die Herausforderungen dieses Sommers. ■
RUEDI BURKART
E
s sei nichts weniger als «das geschichtsträchtigste Strandbad der Schweiz». Mit diesen Worten preist der Trägerverein Arbeiterstrandbad Tennwil auf der eigenen Homepage sein vor 85 Jahren eröffnetes Bijou an den Ufern des Hallwilersees an. Ob der Superlativ gerechtfertigt ist, sei an dieser Stelle offen gelassen. Fakt ist: Die Geschichte hinter dem Arbeiterstrandbad ist äusserst interessant. Gebaut wurde es noch vor dem Zweiten Weltkrieg mit dem Ziel, den einfachen
Arbeiterstrandbad Tennwil Eröffnungsjahr: 1935 Trägerschaft: Stiftung Arbeiterstrandbad Tennwil; Präsident Jürg Lienhard (Suhr). Leitung: Daniel Leuenberger (seit 1999). Öffnungszeiten: Restaurant Montag bis Sonntag von 11 bis 20 Uhr. Kiosk/ Laden Montag bis Sonntag 8 bis 19 Uhr. Badiwiese Montag bis Sonntag 8 bis 22 Uhr. Bei schlechtem Wetter frühere Schliessung möglich. Eintrittspreise: Erwachsene 6 Franken. Lehrlinge und Studenten 5 Franken. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 2,50 Franken. Mit KulturLegi: 50 Prozent Rabatt, nach 18 Uhr 1 Franken auf reguläre Preise. Parkgebühren: Saisonkarte Auto 140 Franken. Spezielles: Jeden Mittwoch bis zum 5. August um 9 Uhr Yoga auf der Badiwiese. Weiteres Sommerprogramm auf der Homepage ersichtlich. Homepage: www.tennwil.ch (rubu)
Arbeitern den Zugang zum Hallwilersee zu sichern. Dies, weil zu jener Zeit die Gutbetuchten das Ufer des Sees mehr und mehr in Besitz genommen hatten. Wer das vor einem Jahr für 3,7 Millionen Franken generalüberholte Arbeiterstrandbad besucht, kann den damaligen Pionieren nur dankbar sein. Die «Badi» ist ein wunderbarer Ort zum Verweilen. Und dies auf gänzlich unterschiedliche Arten. Wer auf der Liegewiese «sünnele» möchte, ist ebenso am richtigen Ort wie Familien mit Kindern, die gerne «tschutten» oder Tischtennis spielen. Der integrierte Campingplatz und das Lagerhaus vermitteln auf eine unaufgeregte Art ein ganz spezielles Urlaubsgefühl. Man wähnt sich nicht im Mittelland an einem See, sondern eher am Mittelmeer in den Ferien.
Der Sommerbetrieb läuft
Daniel Leuenberger hält als Betriebsleiter die Fäden in den Händen. Der 61-jäh-
rige gebürtige Berner Oberländer ist seit 1999 verantwortlich für das Arbeiterstrandbad und hat in diesen über 20 Jahren einiges erlebt. «Die Renovation vor einem Jahr war nötig, jetzt sind wir bereit für die Zukunft», sagt er, der vor seiner Zeit am Hallwilersee während 12 Jahren auf dem verschneiten Jaunpass einen Winter-Campingplatz geleitet hatte. Nach der Coronakrise läuft der Betrieb im Arbeiterstrandbad seit dem 6. Juni wieder so weit normal, wie es die geltenden Hygienevorschriften zulassen. «Wir haben die Liegewiese abgetrennt
«Die moderne Optik gefällt» Interview Drei Fragen an Betriebsleiter Daniel Leuenberger: Was macht einen Besuch im Arbeiterstrandbad Tennwil einzigartig? Daniel Leuenberger: Es ist der Ort an sich. Ich persönlich finde, dass eine Badi nicht schöner liegen kann als unsere. Zudem bieten wir Sonnenanbetern und Familien alles, um einen angenehmen Tag zu verbringen. Es gibt hier einiges zu tun: Tischtennis spielen, Pedalo fahren, an der Sonne liegen, im Restaurant etwas Feines essen – und noch vieles mehr. Alle sind herzlich willkommen bei uns! Ein schöner Werbespot. Letztes Jahr wurde die Anlage für 3,7 Millionen Franken renoviert. Wie waren die Reaktionen der Gäste nach dem Umbau? Mehrheitlich sehr positiv, vor allem die moderne Optik gefällt den meisten Besuchern. Natürlich gibt es auch jene, die bedauern, dass vieles nicht mehr so ist, wie es einmal war. Aber ich glaube sagen zu dürfen, dass wir so bestens für die Zukunft gerüstet sind.
«Alles für einen angenehmen Tag»: Betriebsleiter Daniel Leuenberger. Foto: Ruedi Burkart Wo verbringt eigentlich jemand im Winter seine Ferien, der wie Sie in einem Strandbad arbeitet? Auf jeden Fall nicht im Süden (lacht). Im Ernst: Nach Saisonschluss reiste ich früher unter anderem nach Kanada, zuletzt verbrachte ich die kalte Jahreszeit in Schweden. Das gefällt mir, ich muss nicht der Hitze nachfliegen. (rubu)
und lassen pro Tag maximal 1000 Personen ins Bad», sagt Leuenberger. Mit anderen Worten: Wenn die 1000 erreicht sind, bleibt die Tageskasse zu. Zum Vergleich: In normalen Zeiten bevölkern bis zu 2000 Sonnenhungrige die Badiwiese. Jammern wolle er aber keinesfalls, so Leuenberger weiter, vielmehr freue er sich mit seinem Team darüber, dass in den schwierigen zurückliegenden Monaten niemand entlassen werden musste. Und dann blickt der Betriebsleiter auch schon wieder hoffnungsvoll nach vorne: «Bis zum Ende der Sommerferien am 8. August sind alle 36 Zeltplätze sowie die drei Wohnwagen-Stellplätze komplett ausgebucht.» Und ab dem 9. August sei das Lagerhaus für drei Wochen ebenfalls voll. Wer einen Jahresplatz für seinen Wohnwagen sucht, muss sich gedulden. «Alle Plätze sind besetzt. Interessenten müssen wir vertrösten und auf eine Warteliste setzen», erklärt Leuenberger. Ebendiese Liste umfasst aktuell rund 20 Namen.
Waldführung und Flohmarkt
Kein Zweifel, das Arbeiterstrandbad ist weit über die Region hinaus beliebt. Das mag auch an den zahlreichen Freizeitangeboten liegen. Neben der Vermietung von Pedalos, Ruderbooten und Standup-Paddles bieten die Verantwortlichen beispielsweise auch einmal wöchentlich «Yoga am See» an. Am kommenden Dienstag, 14. Juli, lädt Revierförster Urs Meyer zu einer Waldführung ein, tags darauf findet ein Flohmarkt für Camping- und Badeartikel statt. Frei nach dem Motto: Alles ausser gewöhnlich. Voller Vorfreude auf den Sommer ist auch Renato Mazzocco von der Betriebskommission. «Der Sprung in den See ist bei uns besonders genussvoll, da hier der Zugang zum Wasser angenehm flach ist. Ein Handlauf erleichtert zudem den Seeeinstieg, der neu mit einer Gummimatte ausgelegt ist», macht der Kassier des Stiftungsrats Werbung in eigener Sache. Dass der Sommer 2020 zumindest witterungsmässig kein Reinfall werden wird, könne er zwar nicht versprechen, so Mazzocco mit einem Schmunzeln, «aber ich habe einen guten Draht zum Petrus.» Dann kann ja nicht mehr viel schiefgehen.
Am besten schneiden Sie die Blumen am Morgen, solange es noch kühl ist, so halten sie am längsten. Blumen mit einem harten Stiel schneidet man schräg an und solche mit einem weichen Stiel gerade. Verholzte Äste können Sie mit einem Hämmerchen aus Holz leicht klopfen, dann nehmen sie das Wasser am besten auf. Wer einen Blumenstrauss geschenkt bekommt und ein Päckchen Dünger für ins Wasser dazu, sollte dieses unbedingt verwenden. Diese Mischungen enthalten nicht nur Dünger, sondern wirken auch gegen Pilze und Bakterien, die sich in den Vasen ansammeln. Deshalb ist es auch wichtig, die Vase vor dem Einstellen der Blumen gründlich zu reinigen. Damit Sie am Blumenstrauss lange Freude haben, stellen Sie ihn am besten ans Licht, aber nicht direkt in die Sonne. Halten Sie ihn von der Früchteschale fern, denn das Reifegas, das die Früchte absondern, bringt die Blumen schneller zum Verblühen. Schnittblumen mögen eine kühle Umgebung und so kann es sich lohnen, den Strauss über Nacht in einem kühlen Raum abzustellen. Wer selbst einen Schnittblumengarten anlegen möchte, hat jetzt noch die Gelegenheit dazu. Zweijährige Pflanzen wie die Bartnelke, den Fingerhut oder das Vergissmeinnicht kann man auch im Juli noch aussäen. Einjährige Pflanzen hingegen sät man im Frühling. Hier auf dem Schloss blühen derzeit besonders schön der Sonnenhut, das Schleierkraut, Verbena und die ersten Dahlien. Besucherinnen und Besucher sind im Schnittblumengarten herzlich willkommen! Tanya van der Laan, Gärtnerin im Schlossgarten Wildegg INSERAT
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Abschluss mit Ertragsüberschuss Hendschiken Die Jahresrechnung der Einwohnergemeinde exklusiv gebührenfinanzierte Bereiche schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 292 000 Franken ab. Im Budget 2019 war ein Aufwandüberschuss (Verlust) von 344 500 Franken prognostiziert. Somit resultierte ein um 636 600 Franken besseres Ergebnis. Die höheren Steuereinnahmen bei den natürlichen Personen sowie bei der Sonder-, Aktien- und Quellensteuer führten zu einem um rund 500 000 Franken besseren Rechnungsabschluss. Die finanziellen Herausforderungen bleiben trotz positivem Rechnungsabschluss bestehen. Der Gemeinderat muss weiterhin an einer straffen finanziellen Führung festhalten, damit zukünftige Investitionen finanziert oder aber auch Schulden abgebaut werden können. Der betriebliche Aufwand ohne Abschreibungen schliesst mit rund 3,75 Millionen Franken um knapp 51 000 Franken tiefer als budgetiert ab. Minderaufwendungen resultierten in erster Linie durch die gesenkten Wertberichtigungen auf Steuerforderungen und die tieferen Aufwendungen bei den Gemeindeliegenschaften. Aber auch die Verluste auf Steuern, die Besoldungsanteile und Schulgelder an die Oberstufe und den Kindergarten, das allgemeine Rechtswesen, die Löhne auf der Abteilung Finanzen und der Strassenunterhalt fielen tiefer aus. In der Rechnung 2019 finden sich jedoch in verschiedenen Bereichen auch Mehraufwendungen, so zum Beispiel beim externen Personal auf der Finanz-
abteilung, bei der Pflegefinanzierung und der Spitex, bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe, bei den Restkosten Sonderschulung und Heime inklusive Krankenkassenverlusten, den Zinsen und der Entschädigung an das Steueramt. Ertragsseitig schliesst die Rechnung mit knapp 4,17 Millionen Franken um 17 Prozent besser ab. Für die höheren Erträge sind vor allem die Steuereinnahmen der natürlichen Personen aus dem Rechnungsjahr (+ 190 000 Franken) und den früheren Jahren (+ 39 000 Franken) verantwortlich. Auch die Sondersteuern (+ 165 900 Franken), die Aktiensteuern (+ 59 500 Franken) sowie die Quellensteuern (+ 19 900 Franken) liegen höher als im Budget prognostiziert. Ausserdem konnten höhere Rückerstattungen bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe und den Alimenten verzeichnet werden. Die Rechnung der Ortsbürgergemeinde schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 18 400 Franken ab und somit knapp 16 200 über dem Budget 2019. Das bessere Jahresergebnis resultiert in erster Linie, weil der Jahresgewinn des Forstbetriebs Rietenberg (Anteil Hendschiken rund 4800 Franken) nicht budgetiert war. Bis anhin mussten lediglich Jahresverluste des Forstbetriebes Rietenberg in den Jahresrechnungen der Vertragsgemeinden verbucht werden. Die neue Regelung musste erstmalig in der Jahresrechnung 2018 vorgenommen werden und resultiert aus Abklärungen, die 2018 mit der Gemeindeabteilung des Kantons vorgenommen wurden. (gkh)
Neuer, erschwinglicher Wohnraum entsteht am Lenzhardweg: Visualisierung der Überbauung Obstgarten.
Aufs Wesentliche reduziert Niederlenz Der Baustart für die Überbauung Obstgarten ist erfolgt. Am Lenzhardweg werden sechs Eigentumswohnungen realisiert, die für preiswerten Wohnraum und nachhaltiges Wohnen stehen. ■
CAROLIN FREI
P
reiswertes Wohnen wird durch Reduktion und nicht etwa durch Qualitätseinbussen umgesetzt», sagt Tim Baumgartner von Reve Immobilien AG. So wird etwa auf eine Unterkellerung verzichtet. «Ein Kellergeschoss ist energieaufwendig, da es aus Beton gebaut wird – was nicht nachhaltig ist. Zudem wird dieses Geschoss erfahrungsgemäss wenig genutzt», betont Baumgartner. Im «Obstgarten» werden die Technik und der Veloraum in einem Teil des Erdgeschosses untergebracht. Bewusst wird auch auf eine Tiefgarage verzichtet, um die Kosten tief zu halten. Parkplätze sind
«Time to say goodbye»: Stefan Allemann in luftiger Höhe.
Foto: zvg
Verabschiedung Stefan Allemann Niederlenz Der beliebte langjährige Schulleiter und Sekundarlehrer Stefan Allemann wurde an seinem letzten Arbeitstag im Rahmen einer grossartigen schulinternen «Feuerwehraktion»
evakuiert und unter frenetischem Applaus von allen Schulangehörigen verabschiedet. Natürlich mit den besten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt. (jeg)
Assistenzsysteme ausgeschaltet Staufen Ein 21-jähriger Autolenker fuhr von Lenzburg in Richtung Hunzenschwil. Kurz vor dem Kreisverkehr schaltete er alle Assistenzsysteme an seinem über 500 PS starken Auto aus, worauf er im Kreisverkehr die Beherrschung über sein Fahrzeug verlor und verunfallte. Verletzt wurde niemand. Am Fahrzeug sowie an der Strasseneinrichtung entstand Sachschaden. Den Führerausweis musste der Lenker zu Handen der Entzugsbehörde abgegeben. Sein Fahrzeug wurde polizeilich sichergestellt. (pd)
Beherrschung über Fahrzeug verloren: Die 500-PS-Bolide eines 21-Jährigen. Foto: zvg
Fussgängerquerung an der Grütstrasse Schafisheim Am 27. Juni 2018 hat der Gemeinderat mit grossem Rückhalt aus der Bevölkerung eine Einwendung gegen das Strassenbauprojekt K379, Teilprojekt 3 wegen des wegfallenden Fussgängerstreifens bei der Grütstrasse eingereicht. Das Verwaltungsgericht hat die Beschwerde insofern gutgeheissen, als dass das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) die Situation neu zu prüfen hat. Anlässlich einer Sitzung im Juni mit Vertretern des BVU und der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) wurde das weitere Vorgehen beraten. Der Bericht des BfU zur Situation Lenzburgerstrasse stellt fest, dass ein zusätzliches Angebot für die Fussgängerquerung bei der Grütstrasse geschaffen werden muss. Nun liegt es beim Kanton, Vorschläge auszuarbeiten und der Gemeinde vorzustellen. (gks)
unter der Auskragung des Holzbaus vorgesehen – was Carports nahekommt. Eine Reduktion findet auch bei den Wohnflächen statt und kleinere Wohnungen verfügen nur über eine Nasszelle.
Tiefer Energieverbrauch
«Ein Drittel der Umweltbelastung wird durch Wohnraum produziert und nicht etwa durch die Mobilität. Umso wichtiger, mit eher kleinen Wohnflächen, gut isolierenden Fenstern und einer alternativen Heizung, in diesem Fall eine Erdsonde, den Energieverbrauch möglichst tief zu halten», betont Baumgartner. Die Erdsonde liefert ausserdem im Sommer – unter minimalem Energieaufwand – zwei bis vier Grad Kühlung. Eine intelligente Steuerung ermöglicht es via Smartphone oder Tablet, Raumklima, Beschattung und LED-Beleuchtung zu bedienen. Die dazu notwendige WLAN-Basisstation ist bereits vorinstalliert. Ebenfalls eingeplant sind Leerrohre für eine zukünftige Photovoltaikanlage. All dies mache den «Obstgarten», ein Holzrahmenbau mit 24 Zenti-
Auenstein Der Gemeinderat hat Karsten Bormann, 1983, in Rupperswil, als neuen Hauswart und stellvertretenden Leiter der Technischen Dienste gewählt. Er wird seine Stelle am 1. September antreten. (gka)
Leiter Technische Betriebe geht
Rupperswil Der Gemeinderat hat das Anstellungsverhältnis mit Andreas Messerli, Leiter der Technischen Betriebe, aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die Unternehmens- und Betriebsführung per Ende September aufgelöst und ihn mit sofortiger Wirkung freigestellt. Die Stelle wird zur Neubesetzung ausgeschrieben. Der Gemeinderat bittet um Verständnis, dass aufgrund dieser
meter starker Dämmung, der aus heimischen Hölzern umgesetzt wird, besonders nachhaltig.
Wohnen inmitten von Obstbäumen
«Um auch der Biodiversität gerecht zu werden, wird wo immer möglich der Umschwung begrünt. Die Aussenparkplätze werden nicht asphaltiert, sondern mit Kies und Wiese gestaltet», betont Baumgartner. Die bestehenden Obstbäume bleiben erhalten und werden mit neuen ergänzt. Das Obst darf von den künftigen Bewohnern gepflückt werden. Gewollt sei auch die Nähe zum Bahnhof, um eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr zu garantieren. Schulen und Einkaufsmöglichkeiten sind ebenfalls in Fussdistanz erreichbar. Ein Auto braucht es somit nicht zwingend. Am Infoanlass kann man sich persönlich ein Bild davon machen. ■
Samstag, 18. Juli, 10 bis 12 Uhr, Infoanlass beim Bauplatz Überbauung Obstgarten, Lenzhardweg 13, Niederlenz. Keine Parkiermöglichkeiten – Parkplätze im Dorfkern benutzen.
Neuer Verein gegründet Möriken-Wildegg An der Generalversammlung des Trägervereins Voliere Schloss Wildegg wurde beschlossen, seinen Aufgaben- und Wirkungskreis zu erweitern. Der Verein passte seinen Namen entsprechend an und heisst jetzt neu Verein Freunde Schloss Wildegg. Susi Arnold, Präsidentin des vormaligen Vereins Voliere Schloss Wildegg konnte auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken. Die Pflege der Voliere wird künftig durch Margarete Sandmeier von der Tierarztpraxis Sandmeier wahrgenommen. Susi Arnold übergibt zudem die Leitung des neuen Vereins an Matthias Betsche aus Möriken. Susi Arnold und Matthias Betsche sind erfreut darüber, dass die Zusammenarbeit mit der Stiftung Schlossdomäne Wildegg und Museum Aargau ausgebaut werden konnte. Aufgrund dieser neuen Zusammenarbeit sind die Mitglieder des Vereins Freunde
Schloss Wildegg neu zum Gratiseintritt ins Schloss Wildegg berechtigt. Ziel ist, das Schlossareal als Ganzes als Ausflugsziel attraktiv zu gestalten. Mit der Stiftung Schlossdomäne Wildegg konnte eine neue Vereinbarung getroffen werden. Die Deckung eines mit dem Betrieb der Voliere zusammenhängenden Defizits wird im Rahmen von Kostendächern durch die Stiftung übernommen. Museum Aargau bietet den Mitgliedern des Vereins Freunde Schlossdomäne Wildegg zudem pro Jahr eine Mitgliederveranstaltung an. Die Generalversammlung stimmte sämtlichen Neuerungen des Vereins zu und bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und den neuen Mitgliedern des Vorstands (Matthias Betsche, Sonja Greter, Sonja Burger und Thomas Lüscher) für ihr Engagement für den Verein. (mcb)
INSERATE
STEUERERKLÄRUNG 2019
GEMEINDENOTIZEN Neuer Hausabwart
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Vakanz Verzögerungen bei der Bearbeitung von Sachgeschäften und Projekten entstehen können. Die zwischenzeitliche operative Führung der Energieversorgung Rupperswil wird von den Regionalen Technischen Betrieben Wildegg übernommen. (gkr)
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Veltheim In der Woche vom 6. bis 10. Juli wird bei Familie Setz im Vorerli der Kurvenradius saniert. Das Durchkommen ist in dieser Zeit erschwert, teilweise nicht möglich. Vom 6. bis 17. Juli wird beim Grundwasserpumpwerk Niedermatt der Belag mit einer Oberflächenbehandlung saniert. In dieser Zeit ist das Durchkommen erschwert und vom 16. bis 18. Juli ist der Abschnitt gesperrt. (gkv)
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findung offenbar niemand gestellt. Die Lernenden der Eventbranche wurden schlicht und einfach vergessen. Dies hat dazu geführt, dass KMU in diesen Tagen darüber nachdenken, Lehrverhältnisse zu kündigen. Es darf schlicht nicht passieren, dass in unserem Kanton ein KMU seine Lernenden entlassen muss, weil die Branche ein Berufsverbot hat und man sich die Kosten für seine Lernenden schlicht nicht mehr leisten kann. Das wäre ein No-Go.
Medien-Partner:
Diese Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.
«Unsere KMU sind das Rückgrat der Wirtschaft», sie brauchen jetzt unsere Unterstützung und Solidarität. Und tatsächlich ist in den vergangenen Wochen ein grosser Ruck durch unsere Gesellschaft gegangen. Die KMUWirtschaft hat seit Beginn der CoronaKrise viel Wertschätzung und viel Unterstützung erfahren. Dies hat vielen Unternehmerinnen und Unternehmern gutgetan. Im Kanton Aargau hat man in dieser Hinsicht ebenfalls Bemerkenswertes geleistet – aber man darf das gute Augenmass dabei nicht ganz verlieren.
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Im Alltag zählen nur Werte, die sich lohnen. Daher lohnt es sich, Mitglied im Gewerbeverein Lenzburg & Umgebung zu werden. Wir würden uns freuen, Sie schon bald in unserem Netzwerk von über 300 Mitgliedern begrüssen zu dürfen. Herzlichst, bleiben Sie gesund!
Alles wird anders Experten überbieten sich zurzeit mit unterschiedlichen Prognosen und Weis- Erich Renfer, Präsident sagungen zur Zukunft unseres Mobili- Gewerbeverein Lenzburg & Umgebung
Wichtige Informationen und Hinweise zur Corona-Krise finden Sie auch unter: www.ag.ch / www.bag.admin.ch / www.agv.ch
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Die vergessenen Jugendlichen Die Kurzarbeit für Lernende wurde am 31. Mai 2020 aufgehoben. «Im Vordergrund steht hier eine möglichst rasche Fortsetzung der Ausbildung», hat der Bundesrat in seiner Mitteilung geschrieben und dabei ausser Acht gelassen, dass es nach wie vor Branchen gibt, die praktisch ein Berufsverbot haben. Wie lange kann ein Unternehmen in der Eventbranche Lernende beschäftigen, wenn der Auftragseingang null ist? Diese Frage hat sich bei der Entscheidungs-
Die Mobilität der Zukunft braucht einen Plan Die Corona-Krise beeinflusst das Mobilitätsverhalten der Bevölkerung. Auf Kosten von Bus und Zug legen Velos, E-Bikes, Motorräder und Autos zu. Die Verkehrsplanung wird so noch wichtiger. Die Mobilität der Zukunft braucht einen Plan. Mit dem Ausbruch von Covid-19 hat sich das Mobilitätsverhalten auch in unserer Region sehr verändert. Eine Studie des Beratungsunternehmens Deloitte bestätigt, was man auf der Strasse beobachten konnte: Der Individualverkehr gewinnt an Bedeutung, während vor allem der öffentliche Verkehr mit weniger Passagieren rechnen muss. Velos und E-Bikes tragen schon seit Längerem zu diesem Trend bei. In der Coronakrise hat nun das Auto ein Comeback hingelegt und bleibt als Transport- und Verkehrsmittel unverwüstlich.
tätsverhaltens. Anders unterwegs sein. Nachhaltiger fahren. Weniger reisen dank «Homeoffice» und Videokonferenzen. Einig ist man sich einzig darin, dass alles anders wird. Die Dinge verändern sich also derzeit rasant und es stellt sich die Frage, wie die Mobilität der Zukunft aussehen soll und wie es eigentlich um unsere Verkehrsplanung bestellt ist. Die Kantonsregierung hat ihre Bilanz zur Corona-Krise gezogen, seit dem 19. Juni 2020 ist die ausserordentliche Lage beendet. Es geht also langsam vorwärts, wir rappeln uns auf – das ist das Gefühl, das man vermittelt bekommt. Leider stimmt das nicht für alle. Es gibt nach wie vor keine Messen, keine Konzerte, keine Fussballspiele, keinen Stadtlauf. Die Eventbranche kann de facto nach wie vor nicht arbeiten, auch wenn seit dem 6. Juni 2020 Veranstaltungen bis 300 Personen nun erlaubt sind. Für die vielen KMU in der Branche gibt es de facto auch keine Aufträge. Praktisch alle Veranstaltungen des laufenden Jahres wurden abgesagt.
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Nächstes Erscheinungsdatum: 6. August 2020 Inserateverkauf: CH Media Lenzburger Bezirks-Anzeiger, T. 058 200 53 53 Susanne Basler, T. 058 200 58 28
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Seetal / Lindenberg
Donnerstag, 9. Juli 2020
Lenzburger Bezirks-Anzeiger ■ Der Seetaler ■ Der Lindenberg
Diesen Sommer werden Drachengeschichten geschrieben Seetal Das Drachental Seetal eröffnet die Sommersaison mit einer drachenstarken Aktion: Ab heute sind alle Kinder aufgefordert, im Rahmen eines Drachenschreibwettbewerbs bis Ende August ihre persönliche Seetaler Drachengeschichte zu verfassen.
Kreativität ohne Grenzen
Der Titel der Geschichte lautet «Die Drachen im Seetal». Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wer lieber ein Bild malen oder ein Video drehen möchte, kann dies auch sehr gerne einsenden. Gefragt sind Ideenreichtum, drachenmässige Spannung und überraschende Wendungen. Alle weiteren Informationen zur Teilnahme sind im Infokasten ersichtlich.
Beste Storys im LBA
Die schönsten Geschichten werden zum Schluss von einer Jury ausgewählt und
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«Ein zu langer
Einsendung: 9. Juli bis 30. August Per Post: S e e t a l To u r i s m u s , Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg Per Mail: seetaltourismus@lenzburg.ch Umfang: Die Geschichte sollte maximal 500 Wörter umfassen. Ein Video sollte maximal 2,5 Minuten lang sein. Angaben: Name, Adresse und Telefonnummer, Alter und Schulstufe Kategorien: Unterstufe (Kindergarten bis 2. Primarschule); Mittelstufe (3. bis 6. Primarschule). Weitere Infos: www.drakologie.ch/ schreibwettbewerb (fmu)
Schnell zur Feder greifen: Gibt es bald Geschichten mit dem Lampendrachen?
Foto: zvg
es gibt schöne Preise zu gewinnen. Es locken ein Familieneintritt in den Seilpark auf dem Drachenberg Pilatus, eine Schifffahrt auf dem Hallwilersee, ein Familieneintritt ins Schloss Heidegg oder Eintritte ins Schongiland. Ausserdem besteht die Chance, dass die eigene Geschichte im Lenzburger Bezirks-Anzeiger erscheint.
land. Danach empfiehlt sich eine Reise entlang der Hörstationen mit unterschiedlichen Drachengeschichten, die in der ganzen Region sowie in den Filialen der Hypothekarbank Lenzburg zu finden sind. Alle Tipps für weitere Orte im Drachental gibt es im Internet oder auf der Erlebniskarte bei Seetal Tourismus.
Ideen sammeln
Seetaler Drachengeschichten
Die Forschungsorte und Aktivitäten im Drachental eignen sich bestens als Inspirationsquelle für drachenstarke Geschichten. Als Startpunkt der individuellen Drachenreise lohnt sich ein Ausflug auf die Drachenschaukel im Schongi-
Seetal Tourismus möchte mit dem Drachenschreibwettbewerb interessierte junge Drachenforscher zu einer spannenden Freizeitbeschäftigung für diesen besonderen Sommer, den viele zu Hause verbringen, anregen.
Die Aktion soll das Drachental weiterhin stärken. Das Projekt Drachental vernetzt die Familienangebote im Seetal über die Geschichte der «Seetaler Drachensaga». Das Geschichtenschreiben passt also seit jeher zum Drachental Seetal. (fmu)
Sucht neue Drachenforscher: Professor Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels. Foto: zvg
Ewige Ruhe unter Eiche kostet 10100 Franken Fahrwangen Die Gemeinde bietet jetzt auch Waldbestattungen an: Im Wangenhölzli kann man seine Asche beim Stamm von 31 «stolzen Bäumen» verstreuen lassen. ■
FRITZ THUT
M
it einem Informationsanlass für Involvierte wurde der Waldfriedhof quasi in Betrieb genommen. Im Gebiet Wangenhölzli, visà-vis der Schongauerstrasse, am Hang über dem Dorfbach wurden 31 Bäume mit schwarzen Nummern in einem blauen Kreis versehen. Unter diesen «stolzen Bäumen», wie sie Urs Meyer, der Leiter des Forstbetriebs Rietenberg, bezeichnete, kann man seine Asche verstreuen lassen. Immer mehr Leute würden für die ewige Ruhe nach Alternativen zur üblichen Friedhofbestattung suchen, so der zuständige Fahrwanger Gemeinderat André Lauper an der Orientierung.
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Bertschi-Gruppe ist für die Zukunft gerüstet Dürrenäsch Covid-19 macht vor der weltweit in der Chemielogistik tätigen Bertschi-Gruppe nicht halt. An der Generalversammlung wurden die Aktionäre über die aktuelle Entwicklung informiert. Die Firma hat die erste Coronawelle gut gemeistert, auch dank der fortgeschrittenen digitalen Transformation. Diese soll beschleunigt werden. Zudem will die Firma Chancen der Krise proaktiv wahrnehmen und weiter in innovative Kundenlösungen investieren. Der Verwaltungsrat der Bertschi-Gruppe wurde um den Chinakenner Kurt Haerri und Jörg Berner, den ersten Vertreter der 3. Generation, erweitert. (pd/bag)
Angepasstes Reglement für die Kinderbetreuung Beinwil am See Seit Beginn des Schuljahres 2018/2019 ist das Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung (Kinderbetreuungsreglement, KBR) in Kraft. Erziehungsberechtigte können gestützt auf dieses Reglement finanzielle Unterstützung an die Kosten der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung (zum Beispiel Kita und Tagesstrukturen) beantragen. Die Unterstützungsbeiträge richten sich nach dem Einkommen. Gemäss dem Kinderbetreuungsreglement kann der Gemeinderat die anwendbaren Tarife unter Berücksichtigung der gemäss Budget zur Verfügung stehenden Mittel und der zu erwartenden Unterstützungsanträge jederzeit anpassen. Der Gemeinderat hat gestützt auf diese Bestimmung wegen Budgetüberschreitungen in den Jahren 2019 und 2020 eine Tarifanpassung vorgenommen, die per 1. August in Kraft tritt. Informationen zur familienergänzenden Kinderbetreuung und das aktualisierte Beitragsreglement findet man auf der Homepage der Gemeinde unter Soziales, Jugend/Familie. (gkb)
GEMEINDENOTIZEN Neuer Termin für Altersheim-GV
Kein Grabschmuck
Mit dem Waldfriedhof kommt man diesen Wünschen entgegen. Das Gebiet der Friedbäume wird seit einigen Jahren bewusst nicht intensiv bewirtschaftet. Hier kann man die Asche von Verstorbenen einbringen, wie es im entsprechenden Merkblatt der Gemeinde heisst. 20 Jahre dauert in der Regel die Vertragsdauer.
Verkaufszeitraumdrückt auf den Preis.
Drachenschreibwettbewerb
I
nspiration für den von Seetal Tourismus initiierten Drachenschreibwettbewerb finden die jugendlichen Autoren und Familien auf einem Ausflug ins Drachental und entdecken dabei die Region mit anderen Augen. Aus dem Forscherzimmer der Hochschule für Drakologie auf Schloss Heidegg ruft Professor Ambrosius Ferdinand Sigismund Maria von und zu Drachenfels alle Drachenfans auf, auf Drachenforschung zu gehen und eine Geschichte zu schreiben.
NEU vertreten in der Region Aargau-Süd/Seetal:
Bieten alternative Bestattungsart: Gemeinderat André Lauper und Förster Urs Meyer bei der Grosseiche im Waldfriedhof. Die Kosten pro Baum und Erstbestattung (Familienbäume sind möglich) variieren zwischen 4000 Franken für zwei mit Efeu behangene Bergahorn und 10 100 Franken für eine 105 Zentimeter
dicke Eiche. Sie ist nach Schätzung von Urs Meyer 150 bis 200 Jahre alt: «Das ist für mich der eindrücklichste Baum hier.» Gemäss dem Förster war vor Jahren ein erster Anlauf für den Waldfriedhof
Foto: Fritz Thut
noch am Veto des Kantons gescheitert; man hatte Gewässerschutzbedenken angemeldet. Doch inzwischen hat bei den entsprechenden Stellen offensichtlich ein Umdenken stattgefunden.
Sarmenstorf Nachdem aufgrund der Lockerungen der Coronaeinschränkungen wieder Veranstaltungen mit mehr Personen möglich sind, hat die Heimkommission einen Ersatztermin für die Durchführung der verschobenen Generalversammlung beschlossen. Die Generalversammlung des Altersheimvereins Altersheim Eichireben findet am Mittwoch, 23. September, um 19.30 Uhr im Altersheim Eichireben statt. (pwü)
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SZENE / HINWEISE / AGENDA
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■
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Donnerstag, 9. Juli 2020
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Debüt-Konzert der neuen Organistin
Lenzburg Organistenwechsel – nach sechseinhalb Jahren gibt Hauptorganist Andreas Jud sein Amt an der reformierten Stadtkirche Lenzburg ab. Seine Nachfolgerin Anastasia Kovbyk gibt Lenzburg internationale künstlerische Strahlkraft. ■
und Klavier in ihrem Heimatland Russland, bevor sie zur Vertiefung ihrer Studien an die Hochschule für Musik Detmold (D) wechselte. Zurzeit studiert sie an der Musik-Akademie Basel weiterhin ihr Hauptinstrument Orgel. Die Musik führte sie rund um die Welt: Sie ist Preisträgerin internationaler Wettbewerbe unter anderem in Dunelange, Shanghai, Opava und Vaduz.
«Stelle passt perfekt zu mir»
STEFANIE OSSWALD
D
as ist nichts Neues: Lenzburg ist eine Kulturhochburg mit internationaler Ausstrahlung. Zu verdanken ist das auch dem Engagement des Hauptorganisten an der reformierten Kirche Andreas Jud, der sich nebst seinen Aufgaben als Organist als Projektleiter für erstklassige Konzerte in der Stadtkirche einsetzt. Rund vier Konzerte im Jahr mit international renommierten Musikern organisiert Jud seit seinem Stellenantritt 2014. Jud wurde 1986 geboren, studierte Orgel an der Musikhochschule Basel bei diversen Professoren und ist Preisträger internationaler Musikwettbewerbe. Konzertreisen führten ihn in den gesamten deutschsprachigen Raum sowie nach Paris und Los Angeles.
Weiterer Karriereschritt
Nach sechseinhalb Jahren verlässt Jud die reformierte Kirche Lenzburg, um als neu gewählter Hauptorganist am Münster Allerheiligen und der Kirche St. Johann in Schaffhausen weitere Stufen auf der Karriereleiter zu erklimmen. Dort wird der Musiker für die vier Orgeln verantwortlich sein, die Gottesdienste begleiten sowie die Schaffhauser Orgelkonzerte und kulturelle Angebote betreuen. «Eine würdige Nachfolge für Andreas Jud zu finden, war zugegeben keine leichte Aufgabe», bestätigt der Präsident
Strahlende Gesichter – würdige Nachfolge gefunden: Johannes Burger, Kirchenpflegepräsident, Anastasia Kovbyk, neue Organistin, und Andreas Jud, scheidender Organist. Foto: Martin Domann der Kirchenpflege Johannes Burger. Doch die Suche hat sich gelohnt: Mit nicht weniger repräsentativer Strahlkraft übernimmt die junge Organistin und Pianistin Anastasia Kovbyk in der Funktion der Hauptorganistin den Hauptteil der musikalischen Gestaltung in der Gemeinde. Sie ist dabei solistisch oder begleitend an den Instrumenten Orgel oder Klavier tätig und übernimmt ebenso die Organisation der Konzertreihe mit vier Konzerten im Jahr. Die Kirche ist bei einem gros-
sen Teil dieser Konzerte selbst Veranstalter. Dies betrifft insbesondere die «Orgelkonzerte zum Wochenende», das «Karfreitags-» und das «Stefanstagskonzert». Anastasia Kovbyk ist als Organisatorin oder Konzertorganistin tätig.
Grosse Musikerfahrung
Kovbyk ist eine Musikerin mit Charakter, Ausstrahlung und bringt trotz ihres jungen Alters eine Menge Lebens- und Musikerfahrung mit. Kovbyk studierte Orgel
Kovbyk ist in Lenzburg angekommen. «Ich fühle mich sehr wohl hier. Die Stelle an der reformierten Kirche Lenzburg passt ganz perfekt zu mir. Es ist ein kleiner Traum», strahlt Kovbyk, die zurzeit in Däniken wohnt. «Ich freue mich sehr, diese besondere Orgelstelle in Gottesdiensten und Konzerten weiterprägen zu dürfen. Mich reizt das ganze «Rund-umPaket» – das gut eingespielte Kirchenteam mit ihrer spürbaren Wertschätzung; die ehrwürdige Stadtkirche mit der historischen Altstadt und der Burg und nicht zuletzt natürlich die tolle Orgel. Am meisten freue ich mich darauf, die Gemeinde kennenzulernen, und hoffe, dass ich mit meinem Orgelspiel vielen eine Freude bereiten kann.» Ihr Debüt als Organistin an der reformierten Kirche gibt Anastasia Kovbyk im Rahmen eines solistischen Willkommenskonzertes. Kovbyk spielt Werke von Bach, Reger, Prokofjew, Laurin und Vierne. Doch auch Andreas Jud verlässt Lenzburg natürlich nicht einfach sang- und klanglos. Mit einem Abschiedskonzert am 1. August verabschiedet er sich ein letztes Mal bei der Gemeinde und den Lenzburgern. ■
Samstag, 11. Juli, 17.15 Uhr, reformierte Stadtkirche Lenzburg. Orgelkonzert mit Anastasia Kovbyk. Werke von Bach, Reger, Prokofjew, Laurin und Vierne.
Erleben, wie es früher war: Etwa das Jagen mit Pfeil und Bogen. Foto: zvg
Steinzeittage im Museum Burghalde Lenzburg Wer wollte schon immer einmal lernen, wie man mit Pfeil und Bogen umgeht oder mit Feuerstein und Zunder ein Feuer entfacht? Gemeinsam mit anderen Interessierten wird gejagt, Feuer gemacht und ein jungsteinzeitliches Menu in der Feuergrube gekocht. Wer Lust hat, sollte sich sofort anmelden. Ideal für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Alle Informationen unter www.museumburghalde.ch/agenda.html. Kosten 35 Franken pro Kind und Tag, inklusive Mittagessen. ■
Samstag, 18. Juli, 10 bis 15 Uhr. Steinzeittage, Museum Burghalde, Lenzburg. Weitere Termine: 25., 26. und 30. Juli sowie 2. und 6. August, immer von 10 bis 15 Uhr. Anmeldung über Telefon 062891 6670 oder burghalde@lenzburg. ch. Bitte alle möglichen Termine anmelden, man bekommt Bescheid, an welchen Tagen noch Plätze frei sind.
Agenda vom 10. bis 16. Juli seumsfreiwilligen. Schauplatz erleben.
DIES & DAS Freitag, 10. Juli
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Samstag, 11. Juli Beinwil am See, See 10.30 bis 14.30 Uhr: Gemütliche Kanutour mit Bräteln. Für Familien geeignet. Anmeldung: info@momo-erlebnisse.ch oder unter 076 338 13 86.
Sonntag, 12. Juli. 13 bis 16 Uhr: «Zu Gast bei ...», historische Figuren und Museumsführer stellen das Schloss vor.
Lenzburg, reformierte Stadtkirche 17.15 Uhr: Debüt-Orgelkonzert mit Anastasia Kovbyk.
Seengen, Schloss Hallwyl
Kultur- und Naturerlebnis in einem der schönsten Wasserschlösser der Schweiz. – Internet: www.museumaargau.ch/ schloss-hallwyl. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr.
Dienstag, 14. Juli Lenzburg, Rathausgasse 7.30 bis 11 Uhr: Traditioneller Wochenmarkt.
Sonntag, 12. Juli. 13 bis 16 Uhr: «Zu Gast bei ...», historische Figuren und Museumsführer stellen das Schloss vor. Sonntag, 12. Juli. 14.30 bis 16.30 Uhr: Zigarren drehen.
Rupperswil: Lenzhardstrasse 18 19.30 bis 21 Uhr: Tanzkreis – Kreistanz.
Mittwoch, 15. Juli Beinwil am See, See 10.30 bis 14.30 Uhr: Gemütliche Kanutour mit Bräteln. Für Familien geeignet. Anmeldung: info@momo-erlebnisse.ch oder unter 076 338 13 86.
Dienstag, 14. Juli Lenzburg, Restaurant Echt 11.30 Uhr: Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute, An-/Abmeldungen an das Restaurant Echt, 062 888 87 87.
AUSSTELLUNGEN Lenzburg, Café feines Kleines
Wäscheleinen-Bilder von Marianne Neuhaus. – Adresse: Rathausgasse 18. Öffnungszeiten: Café-Öffnungszeiten.
Lenzburg, Hauptsitz Hypi
Fotos, Skulpturen und Bilder von Urs Becker. Ausstellung bis 28. August. – Adresse: Bahnhofstrasse 2.
am
Möriken-Wildegg, Schloss Wildegg
Lenzburg, Rathausgasse 13 bis 17 Uhr: Wochenmarkt.
SENIOREN
Geschichte
Seon, Dorfmuseum Sonntag, 12. Juli. 14 bis 16 Uhr. Montag, 13. Juli. 19 bis 21 Uhr. Museum geöffnet.
Wie entsteht eine Zigarre?: Antworten darauf gibts am Sonntag, 12. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr auf Schloss Hallwyl. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr.
Seengen, Cupnet
Photo-Art-Galerie mit Fotos von Peter Mettler, Metallskulpturen von Alois Eberli (Altwis). – Adresse: Schulstrasse 14. – Internet: www.cupnet.ch. Öffnungszeiten: Samstag, 10 bis 16.30 Uhr oder auf Voranmeldung.
MUSEEN Lenzburg, Museum Burghalde
Dauerausstellung «Unterwegs durch Zeiten und Kulturen». – Adresse: Schlossgasse 23. – Internet www.burghalde.ch.
Sonderausstellung «Saubere Sache. Über die faszinierende Welt der Seifen». – Internet: www.seifi.ch. – Dauer: Bis 31. Oktober 2021. Pop-up-Ausstellung «sau...ber – Reinwaschen mit und ganz ohne Seife». Diese Pop-up-Ausstellung als Fenster zur Hauptausstellung «Saubere Sache» in der ehemaligen Savonnerie Lenzbourg zeigt Objekte aus der eigenen Sammlung – ergänzt mit Bildmaterial des Swiss Nanoscience Institutes. Ausstellung bis 11. Oktober. Pop-up-Ausstellung Juri Gagarin – Ikone der russischen Raumfahrt (Ikonenmuseum). – Ausstellungsdauer bis zum 9. August.
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Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 14 bis 17 Uhr; Sonntag, 11 bis 17 Uhr.
Lenzburg, Schloss Ritter- und Drachenschloss. Eine der bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. – Internet: www.museumaargau.ch/ schloss-lenzburg. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr. Sonntag, 12. Juli. 13 bis 16 Uhr: «Zu Gast bei ...», historische Figuren und Museumsführer stellen das Schloss vor. Sonntag, 12. Juli. 13 und 15 Uhr: Eine Frau setzt sich durch. Theater mit Mu-
Agenda-Einträge Auf der Seite «Agenda» werden Angaben zu öffentlichen Veranstaltungen von Vereinen, Gemeinden und weiteren Organisationen publiziert. Damit der Anlass sicher hier erscheint, sollten die Daten mindestens 14 Tage vor der Veranstaltung durch die Organisatoren auf der Eventdatenbank von CH Media erfasst werden unter: https://event.chmedia.ch/evi/ Für die Seite «Szene/Hinweise» können ausführlichere Beschreibungen und Fotos ebenfalls mindestens 14 Tage vor dem Anlass gemailt werden an: redaktionLBA@chmedia.ch
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Donnerstag, 9. Juli 2020
Lenzburger Bezirks-Anzeiger Der Seetaler Der Lindenberg ■
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«Gewicht reduziert – Tschüss Problemzonen!» Interview mit Frau Angela Peterhans aus Staufen über ihre Erfahrungen mit ParaMediForm.
Wie hat Ihr Umfeld auf Ihre neue Figur reagiert? Sehr gut. Alle haben gemerkt, dass ich abgenommen habe und sind interessiert, wie ich das gemacht habe.
Frau Peterhans, warum wollten Sie abnehmen, was war Ihre Motivation? Ich fühlte mich nicht mehr wohl im Ganzen – mit meiner Figur, wie auch mit der Gesundheit. Ich hatte wirklich mein Höchstgewicht erreicht, denn so schwer war ich noch nie. Das war nicht mehr Ich. Zudem hatte ich Probleme mit der Ernährung, bzw. mit meinem Magen. Was hat Sie bewogen, um mit ParaMediForm Gewicht zu reduzieren? Ich hatte an den Oberschenkeln ein Lipodem. Obwohl ich immer sportlich unterwegs war und bin, konnte ich an meinen Problemzonen, trotz Sport, kein Gewicht reduzieren. So habe ich mich informiert, wie ich die Ernährung, auf meinen Körper angepasst, umstellen kann. Haben Sie zuvor schon Diäten ausprobiert? Nein, davon halte ich nicht viel. Was war Ihnen am Wichtigsten? Die Gesundheit und mein Wohlbefinden.
Wie hat sich Ihr Gewicht während der Stabilisierungsphase nach Ernährungsprofil verhalten? Sehr gut. Ich weiss heute, auf was ich achten muss und kann mir trotzdem etwas gönnen und dies auch geniessen. Wie wichtig war der Einfluss Ihrer Beraterin? Sehr wichtig. Ich habe die Kontrolle auch gebraucht, um mich wirklich zu motiveren. Wie fühlen Sie sich heute, nach Beendigung des Programms? Sehr gut. Ich habe zwar Respekt davor, wieder ins alte Muster zurückzufallen, denke aber, dass mich mein heutiges Wohlbefinden und meine Gesundheit motiviert, auch zukünftig dran zu bleiben.
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Angela Peterhans, Staufen Wie haben Sie sich während dem Abnehmen gefühlt? Sehr gut. Es hat sich vieles geändert, wie dass ich mich fitter fühle, besser schlafe und auch tagsüber weniger müde bin.
Was hat sich für Sie verändert? Der ganze Alltag und die Lebensfreude.
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