Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 4. Juni 2020, 59. Jahrgang, Nr. 23
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Sportclubs trainieren mit Abstand
Die Badis öffnen ihre Tore
Seit 11. Mai dürfen Breitensportvereine offiziell wieder trainieren. Aber nur mit Schutzkonzept. Der Turnverein, der Badmintonclub und der Tischtennisclub aus Spreitenbach zeigen, wie das geht. (rb) S. 11
Im «Wiemel» in Würenlos laufen die letzten Vorbereitungen für die verspätete Saisoneröffnung.
Fischessen sind alle abgesagt Trotz der Lockerungen der Coronamassnahmen: Die Vereine führen dieses Jahr keine Fischessen am Wasser durch. Zu stark wären die Einschränkungen und finanziellen Einbussen gewesen. Die Natur geniessen kann man trotzdem. (bär) S. 15
RAHEL BÜHLER
Damit das Schwimmbad Wiemel in Würenlos am Samstag seine braunen Metalltore öffnen kann, gibt es für Badmeister Simon Studer noch einiges zu tun. Denn auch für Freibäder gelten spezielle Vorschriften. Ins «Wiemel» dürfen nur noch 1000 Gäste aufs Mal. Auch das Gartenbad in Wettingen öffnet wieder. Das Meierbädli in Killwangen bleibt hin- Ab Samstag kann man im «Wiemel» in Würenlos wieder schwimmen. Allerdings gegen geschlossen. S. 12/13 mit Vorschriften. Längen schwimmen muss man etwa im Kreisverkehr. Rahel Bühler
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WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 4. JUNI 2020
WETTINGEN
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Tägi öffnet am Samstag Am Samstag öffnet das Tägi nach zweijähriger Umbauphase und zweimonatiger Coronaverzögerung. MELANIE BÄR
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Tägi-Chef Marco Baumann ist erleichtert, dass nicht nur das Hallenund das Gartenbad, sondern auch der Sauna- und der Gastrobereich sowie die Eventhalle wieder öffnen dürfen. Auch wenn Anlässe von mehr als 300 Personen nicht durchgeführt werden dürfen, so hofft Baumann, dass die Säle von Firmen für Sitzungen oder Versammlungen genutzt werden (die Limmatwelle berichtete). Innerhalb der Sportfläche, also im Wasser, ist am Freitag der Mindestabstand von zwei Metern aufgehoben worden. Die Flächenregelung für das Berechnen der gesamten Anzahl Personen im Wasser und auf dem Gelände beträgt hingegen weiterhin 10 m2 pro Person. Dank der Gesamtfläche von fast 35 000 m2 stellt die Anzahl Besucher deshalb selbst an einem Rekordtag kein Problem dar: Es könnten sich theoretisch 3500 Besucher miteinander im Tägi aufhalten. Eine Herausforderung sieht Baumann hingegen in engen Zonen wie der Gastronomie, den Toiletten und dem Beckenbereich. «Wir werden uns mit den Besucherzahlen langsam herantasten, um herauszufinden, wie viele Gäste vertretbar sind. Schlussendlich geht es um ihre Gesundheit und die der Mitarbeiter», so Baumann. Die grösste Einschränkung ist für Baumann der Bereich des Hallen-
Fürs Tägi produziertes, überdimensionales Badetuch, damit sich die Besucher auf der Rasenfläche einfacher an den vorgeschriebenen Abstand halten. Ab Samstag wird das Badetuch im Tägi verkauft. zVg bades. Bei Schlechtwetter dürfen sich aufgrund der Wasserfläche nur rund 100 Personen gleichzeitig im Hallenbad aufhalten. Ob sich die Öffnung unter Einhaltung dieser Einschränkungen und der Umsetzung des Schutzkonzepts finanziell lohnen wird, hänge massgeblich vom Konsumverhalten der Besucher ab. Klar ist, dass die Umsetzung des Schutzkonzepts, das in Abstimmung mit dem Verband Hallen- und Freibäder (VHF) zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch in Erarbeitung war, Geld kostet. Beispielsweise für den Mehraufwand bei der Reinigung oder die doppelte Personenkontrolle sowohl beim Ein- und Ausgang als auch bei den Wasserbecken. Trotzdem war für Baumann klar, dass man öffnen wird, sobald es erlaubt ist, und: «Ich freue mich auf den Ansturm.» www.taegi.ch
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AUS DEM GEMEINDERAT Gratulationen Am 7. Juni feiert Hilde Pfau, wohnhaft an der Rebbergstrasse 24 in Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Zwei Tage später, am 9. Juni, feiert Max Hofer, wohnhaft an der Landstrasse 82 in Wettingen, ebenfalls seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert beiden Jubilaren recht herzlich und wünscht alles Gute. Gemeindebibliothek Die Gemeindebibliothek schliesst am Mittwoch, 10. Juni, um 18 Uhr und bleibt am Donnerstag, 11. Juni (Fronleichnam), geschlossen. Auf die Ausleihe von E-Medien muss trotzdem nicht verzichtet werden: Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch und https://wettingen.freegalmusic.com/ erreichbar. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.
Das Gluri-Suter-Huus ist seit 27. Mai wieder offen Die aktuelle Ausstellung in der Wettinger Kunstgalerie, jene von Marc Elsener und Klodin Erb, endet nun neu am 5. Juli.
Die Kunstgalerie im Gluri-SuterHuus ist seit dem 27. Mai wieder geöffnet. Dies gibt die Galerie in einer Medienmitteilung bekannt. Die Galerie sei zu den gewohnten Öffnungszeiten offen. «Im Zuge der aktuellen Situation haben wir unser Ausstellungsprogramm angepasst», heisst es in der Medienmitteilung ausserdem. Das heisst, die Ausstellung mit Marc Elsener und Klodin Erb findet nun länger als geplant statt. Sie endet neu am 5. Juli. Auch das Projekt «UrbanSketchers@home» läuft weiter. Zeichner und Zeichnerinnen des schweizweiten Netzwerks Urban Sketchers Switzerland halten fest, was sie während der Coronapandemie entdecken. Über 100 Zeichnungen sind auf der Website des Gluri-SuterHuus einsehbar.
Tempo 30 an Märzengasse gefordert Der Wettinger Bruno Hunziker möchte im alten Wettinger Dorfkern eine Geschwindigkeitsreduktion. Er hat eine Petition lanciert. In einer Petition auf der Onlineplattform petitio.ch fordert der Wettinger Bruno Hunziker die Einführung von Tempo 30 auf der Märzengasse. «Der Verkehr hat in den letzten Jahren massiv zugenommen, nicht zuletzt wegen des Schleichverkehrs zwischen Ennetbaden und der Autobahn A1 via Schartenstrasse», schreibt er auf der Onlineplattform. Das habe viele negative Auswirkungen: etwa Sicherheitsrisiken für Schulkinder und Velofahren oder Lärmbelastungen für die Bewohner. Die Petition ist seit 21. Mai aufgeschaltet. Bei Redaktionsschluss der Limmatwelle am Dienstagabend hatte sie 389 Unterstützer. Das Ziel waren 200. Der Quartierverein Wettingen Dorf, der Elternrat der Primarschule Dorf und die lokale Schulleitung unterstützen die Peti-
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Märzengasse in Wettingen. CH Media/Archiv tion. Man erhoffe sich, dass die Märzengasse wieder eine Gasse wird. Der Petition vorausgegangen ist eine Interpellation der GLP-Fraktion im Einwohnerrat. Die Antworten des Gemeinderats seien für Hunziker und seine Mitstreiter nicht befriedigend gewesen, schreibt das «Badener Tagblatt». «So kann es einfach nicht mehr weitergehen», wird Hunziker zitiert. (LiWe)
Die Galerie im Gluri-Suter-Huus in Wettingen ist seit 27. Mai wieder offen. Auch die Wettinger Kunstgalerie habe eine Reihe von Schutzmassnahmen umgesetzt, wie es in der Medienmitteilung weiter heisst.
zVg
Welche genau, steht nicht. Zudem finden bis auf weiteres keine Veranstaltungen oder Vermittlungsangebote für Schulklassen statt. (LiWe)
PARTEINOTIZ SP/WETTIGRÜEN Was kann Wettingen tun, um den Kulturschaffenden, dem Kleingewerbe und anderen, speziell von den Coronamassnahmen Betroffenen, unter die Arme zu greifen? SP/WettiGrüen hätte ein paar Vorschläge: Das laufende Budget lässt kaum mehr Spielraum zu und schon sind für das nächste Jahr wieder Abbaumassnahmen angekündigt worden. Den grössten Teil der Ausgaben kann man nicht beeinflussen, weil hinter diesen Budgetposten verbindliche Aufträge stehen. Die Gemeinde ist verpflichtet, zum Beispiel Musikunterricht anzubieten, eine Bibliothek zu unterhalten und in die Kultur zu investieren. Angesichts der voraussichtlich stark steigenden Kosten im Pflichtteil bleibt kaum mehr Spielraum für Abbauübungen bei der Kür. Die Fraktion SP/WettiGrüen macht sich angesichts der finanziellen Situation der Gemeinde Sorgen, da diese sich direkt auf Attraktivität und Ruf der Gemeinde auswirkt. Die Gleichung «niedriger Steuerfuss gleich attraktive Gemeinde» mag für sehr Vermögende aufgehen, greift für alle Einwohner aber zu kurz. Was nützt es, wenn die Gemeinde die Infrastrukturen vernachlässigt, Gemeindeangestellte wegen schlechter Bedingungen kündigt oder mit dem Erlöschen
der «Zauberlaterne» ein Angebot weniger für die Kinder da ist? Das Dach beim Bahnhof darf nicht glänzen, Kultur soll anderswo und ohne die solidarische finanzielle Beteiligung von Wettingen stattfinden. Um Massnahmen gegen den Klimawandel sollen sich andere kümmern und mit der Privatisierung des Gluri-Suter-Huus riskiert man dessen Schliessung. Die Unterstützung und Förderung Freiwilliger darf auch nichts kosten – gerade in einem Jahr, in dem viele Wettinger Vereine auf geplante Einnahmen durch das Jubiläumsfest verzichten müssen – und die Landstrasse soll möglichst unattraktiv bleiben. Was nützt der nächsten Generation ein schuldenfreies Haus, das unbewohnbar ist? Die Fraktion SP/WettiGrüen will sich nicht am Abbauwettbewerb beteiligen und Wettingen damit unattraktiv machen. Sie ist aber bereit, sich mit anderen Fraktionen zusammen einzusetzen, damit Wettingen seinen Verpflichtungen nachkommen kann und es dennoch vieles gibt, worauf man als Wettinger stolz sein kann. Die Fraktion hält folgerichtig an der Forderung nach einer Steuerfusserhöhung fest. Denn ohne Steuerfusserhöhung kein attraktives Wettingen für alle.
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WETTINGEN/NEUENHOF
Klassenzimmer werden nur zu einem Am 8. Juni kehren Kantischüler zurück ins Kloster Wettingen. Rektor Paul Zübli erklärt, wie der Unterricht nach dem Lockdown aussieht. SIBYLLE EGLOFF
Neun Tische und Stühle stehen mit zwei Metern Abstand zueinander im Raum. So werden die Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen ihre Klassenzimmer ab dem 8. Juni vorfinden. Die Rückkehr zum Präsenzunterricht nach dem Coronalockdown bringt Veränderungen mit sich. Wo sonst rund 25 Schüler die Schulbank drücken, wird künftig nur noch ein Drittel davon vor Ort sein. «Damit wir die Abstandsregeln einhalten können, darf nur ein Drittel der Klasse im Schulzimmer anwesend sein», sagt Rektor Paul Zübli. Die Einteilung überliessen die Klassenlehrpersonen den Schülern. «Sie wissen am besten, welche sozialen Beziehungen und bereits bestehenden Projektgruppen sie zu berücksichtigen haben», sagt Zübli. Im Wochenturnus besuchen die Gruppen die Schule. Die, die zuhause bleiben müssen, haben aber nicht schulfrei. «Die Lehrperson stellt alle
Unterlagen auf der internen Schulplattform zur Verfügung», erklärt Zübli. Es gebe verschiedene Möglichkeiten, die Zuhausegebliebenen in den Unterricht einzubinden. «Die anwesenden Schüler können beispielsweise ein Abteilungsjournal führen. Experimente im Chemieunterricht können von Mitschülern gefilmt und via Whatsapp oder Microsoft Teams an den Rest der Klasse verschickt werden.» Zübli zählt auf die Schülerschaft, um die Lehrkräfte von diesem zusätzlichen Aufwand zu entlasten. Diese könnten nicht Präsenz- und Fernunterricht gleichzeitig betreiben.
Die Schulmensa bietet neu Take-away-Menüs an So wird der Schulbetrieb bis zu den Sommerferien aussehen. Die letzte Woche vor dem Schuljahresende dient Lehrkräften und Schülern zudem zur Reflexion. «Es ist wichtig, dass wir Lehren daraus ziehen und schauen, was gut funktioniert hat und was nicht», sagt Zübli. Der Rektor betrachtet die vierwöchige Phase als Test. «Wir wissen nicht, wie lange der Virus uns noch beschäftigen wird. Deshalb ist es gut, wenn wir möglichst viel ausprobieren, damit wir auf künftige Herausforderungen vorbereitet sind.» Auch der Fernunterricht soll Revue pas-
Rektor Paul Zübli zeigt eines der Schulzimmer an der Kanti Wettingen, in denen künftig siert werden. «Es ist nicht alles perfekt gelaufen und doch kann man aufgrund des Engagements der Lehrkräfte und Schüler mit positiven Gefühlen auf den Fernunterricht zurückblicken.» Die Analyse helfe, die Didaktik weiterzuentwickeln. Auch die Cafeteria und die Mensa werden sich wandeln. Die
Sitzgelegenheiten werden reduziert, um das Social Distancing sicherstellen zu können. «Zudem werden bei der Essensausgabe Plexiglasscheiben montiert. Neu werden überdies Take-away-Menüs angeboten», sagt Zübli. Einschneidende Auswirkungen hat die Coronasituation auf den Abschlussjahrgang. Das traditionel-
So erlebten Schüler und Lehrpersonen der Kanti Wettingen den Fernunterricht
Jens Flück, 16, Wettingen
Eva Sarrafan, 48, Baden
Jil Hug, 16, Ennetbaden
Uwe Kersten, 56, Untersiggenthal
Die Zeit des Lockdowns war für mich positiv und negativ. Ich fand es schwierig, mich während Onlinelektionen auf die Schule zu konzentrieren, weil man ja nicht kontrolliert werden kann. Dafür hatte ich viel mehr Freizeit, weil ich nicht für Tests lernen konnte. Gut war, dass ich die Aufträge in meiner Geschwindigkeit lösen konnte. Im Newskanal unserer Schule auf Youtube versuchten meine Mitschüler und ich zu zeigen, wie die Lehrer und Schüler den Lockdown überstehen. Ich freue mich, am 8. Juni meine Freunde wiederzusehen,
Der Anfang war happig. Übers Wochenende mussten sich die Lehrkräfte überlegen, wie sie sich den Fernunterricht vorstellen, und ihn dann gleich umsetzen. Zugleich hatte ich plötzlich meine zwei Kinder daheim, denen ich eine Tagesstruktur bieten musste. Einzelne Klassen wollten selbstständig arbeiten, andere konnten sich selber nicht motivieren, wieder andere vermissten die Diskussion. Es ging eine Weile, bis man für alle Klassen einen guten Mix gefunden hatte. Dann funktionierte es aber, sehr befriedigend war es jedoch nicht.
Der Fernunterricht verlief für mich grösstenteils gut. Ich genoss die gemeinsame Zeit mit meiner Familie. Eine Herausforderung für mich war die Selbstdisziplin. Anfangs klappte es noch recht gut. Mit der Zeit verlor man aber etwas an Motivation. Der gemeinsame Schulalltag mit meinen Kolleginnen und Kollegen fehlt mir, ich freue mich auf die Rückkehr. Jedoch finde ich es schade, dass wir nur in Drittelklassen zur Schule gehen können. Es wird kompliziert, wenn ein Teil vor Ort ist und der Rest zuhause selbst den Stoff erarbeitet.
Die Umstellung auf den Fernunterricht musste schnell erfolgen, Materialien und Unterrichtsorganisation mussten angepasst oder neu entwickelt werden. Das war vor allem in der ersten Zeit sehr arbeitsintensiv und belastend. Gefehlt haben mir die spontanen Äusserungen der Schülerinnen und Schüler, das oft humorvolle Nebenbei, das doch das Unterrichtsklima stark mitprägt. Eine Videokonferenz kann nie die Dynamik des Präsenzunterrichts ersetzen. Herausfordernd war es, alle Schülerinnen und Schüler bei der Stange zu halten.
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Drittel gefüllt
AUS DEM GEMEINDERAT zent) ausüben wird. Über die Höhe des Pensums ab Januar 2021 wird der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt neu entscheiden.
Lehrpersonen, die einer Risikogruppe angehören», sagt Zübli. Klassenlager im Herbst sowie das jährlich stattfindende Schultheater hat die Schulleitung abgesagt. «Auch wenn es von der Personenzahl her möglich wäre, es aber noch viele offene Fragen und Unsicherheiten gibt, haben wir uns aufgrund der Planungssicherheit dazu entschlossen.» Auch das Sommernachtsfest Anfang September, das jeweils bis zu 3000 Besucher auf die Kloster-
«Die zweite Welle beginnt nicht in Wettingen, dafür sorgen wir.»
nur ein Drittel der Klasse sitzen wird.
Sibylle Egloff
le Uselütete, an der die Abschlussklassen ihren letzten Schultag feiern, konnte nicht stattfinden. Durchgeführt wird hingegen die Maturfeier – jedoch ohne Gäste. «Wir können die Sicherheit für alle nicht garantieren und verzichten darauf aus Solidarität zu den Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie INSERATE
halbinsel lockt, fällt der Krise zum Opfer. «Durch all die Absagen wird uns der Wert der Traditionen vor Augen geführt. Doch wir müssen leider konsequent bleiben und haben uns präventiv dagegen entschieden», sagt Zübli. «Die zweite Welle beginnt nicht in Wettingen, dafür sorgen wir.» Trotz der Umstellung ist Zübli froh, dass bald wieder Leben ins Kloster einkehrt. «Ich freue mich, das Schuljahr auch unter diesen speziellen Bedingungen mit persönlichen Begegnungen zu einem guten Abschluss zu bringen.»
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Fronleichnam – Gemeindeverwaltung geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 11. Juni (Fronleichnam), den ganzen Tag geschlossen. Die Pikettdienstnummern können wie gewohnt der Gemeindewebseite unter www.neuenhof.ch entnommen werden. Besten Dank für das Verständnis. Gemeindeammann Martin Uebelhart ab 1. Juni im Vollamt (100 Prozent) Das Arbeitsverhältnis zwischen Gemeindeammann Martin Uebelhart und seinem bisherigen Arbeitgeber endete per 31. Mai. Der Gemeinderat hat an der letzten Sitzung entschieden, dass Martin Uebelhart ab 1. Juni bis Ende Jahr sein Gemeindeammannamt im Vollamt (100 Pro-
1.-August-Abzeichen – Verkauf trotz Festabsage Wie in den Gemeinderatsnachrichten vom 11. Mai bereits kommuniziert, musste die diesjährige Bundesfeier aufgrund der Auswirkungen rund um den Coronavirus abgesagt werden. Trotzdem können die traditionellen 1.-August-Abzeichen der Stiftung Pro Patria ab sofort beim Gemeindebüro Neuenhof für 5 Franken bezogen werden. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Zlatko Kovačević, 1955, kroatischer Staatsangehöriger, Hofmattstrasse 5, Neuenhof; Abeera Prabakaran, 2003, sri-lankische Staatsangehörige, alte Zürcherstrasse 49, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.
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NEUENHOF/KILLWANGEN
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AUS DEM GEMEINDERAT Leserin Bettina Schmid kamen beim Spaziergang mit ihrem 4-jährigen Sohn an der Limmat bei der Webermühle in Neuenhof ein paar faszinierende Tiere vor die Linse. Vor allem der Flusskrebs liess sich nicht stören und zog nach einigen Minuten seelenruhig weiter. Haben auch Sie ein tolles Sujet in der Region mit Ihrer Kamera oder Ihrem Handy aufgenommen? Dann schicken Sie uns das Foto (im JPG-Format und in der Grösse von mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
Gemeindeverwaltung an Fronleichnam geschlossen Am Donnerstag, 11., und Freitag, 12. Juni, bleibt die Gemeindeverwaltung Killwangen geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 erreichbar. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Selvete Krye-
ziu, 1989, Albanien, Liridon Kryeziu, 1988, Albanien, sowie Jara Kryeziu, 2015, Albanien, alle drei wohnhaft in Killwangen an der Mühlehaldenstrasse 7. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einf liessen lassen.
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GEMEINDE NEUENHOF
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Baugesuchspublikation
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Baugesuch
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Nr. 2020-0015
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5432 Neuenhof Bauvorhaben: Nutzungsänderung Erhöhung Waschraum Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 5. Juni 2020 bis 6. Juli 2020 im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau und Planung
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Sanierung wegen Feuchtigkeit Derzeit wird das Regenbecken neben der Kläranlage in Killwangen saniert. Neu arbeiten Killwangen, Spreitenbach und Würenlos beim Abwasser noch enger zusammen. RAHEL BÜHLER
Roger Scherer steht vor dem Regenbecken neben der Abwasserreinigungsanlage (ARA) in Killwangen. Ein strenger Geruch liegt in der Luft. Aus dem Inneren des Regenbeckens sind Geräusche hörbar: Die Lüftungen arbeiten. Bereits am Telefon sagte Scherer, der Betriebsleiter, das Regenbecken werde zwar saniert, derzeit gebe es aber davon nicht viel zu sehen. Ein Rundgang soll Klarheit verschaffen. Was steckt hinter dem Bauprojekt, das auf der gemeindeeigenen Website mit «Sanierung Regenbecken ARA Killwangen» umschrieben wird? Einiges, wie der Rundgang bald zeigt. «Ja, Umwelttechnik ist kompliziert», sagt Scherer schmunzelnd. Das Wort Regenbecken ist streng genommen der Oberbegriff für die ganze Anlage: Das Regenbecken ist ein längliches Gebäude. Links ist das Regenklärbecken. Rechts das Regenfangbecken. In der Mitte der Zulauf kanal. Die Becken sorgen dafür, dass die Kläranlage nebenan bei Regen nicht überläuft. Das funktioniert so: Durch den Zulaufkanal fliesst das Abwasser von Spreitenbach und Killwangen hindurch zur Kläranlage. Die Becken werden erst gefüllt, wenn mehr als 280 Liter Wasser pro Sekunde zufliessen. Ein Regler sorgt dann dafür, dass nur 280 Liter Wasser pro Sekunde zur Kläranlage herüberfliessen. Der Rest wird im Kanal zurückgestaut und schwappt in die beiden Regenbecken über. Das Regenbecken neben der ARA gehörte bis zur derzeit laufenden Sanierung den Gemeinden Spreitenbach und Killwangen. Ein Blechschild neben der Eingangstür weist darauf hin. Killwangen leitet neu sein ganzes, Spreitenbach einen Teil seines Regenwassers dorthin. Spreitenbach verfügt noch über weitere solche Becken. Killwangen konnte eines auflösen. Egal, in welches Becken das Regenwasser fliesst: Anschliessend entleeren Pumpen das Becken und leiten das Regenwasser
Betriebsleiter Roger Scherer (links) und Gemeinderat Hanspeter Schmid vor dem Regenbecken in Killwangen. in die Kläranlage. Sie klärt es in mehreren Stufen und leitet es zum Teil in die Limmat. Das restliche Wasser wird in der Anlage für Reinigungsarbeiten genutzt. Auch in Würenlos ist ein Regenbecken sanierungsbedürftig Das Regenbecken stammt von 1986 und ist sanierungsbedürftig. Es gibt Sicherheitsmängel und keine Ersatzteile für die elektronischen Anlagen mehr. Das geht aus Unterlagen der Gemeinden hervor. Scherer bestätigt: «Es gab zum Beispiel keine Lüftung. Das verursachte Feuchtigkeit. Gerade an den elektronischen Anlagen ist das ungünstig.» Würenlos hat ein ähnliches Problem: Die Gemeinde leitet ihr Regenwasser unter anderem ins Regenbecken «Täntsch» ab. Auch das ist zu klein und in einem schlechten Zustand. 2005 sah die Gemeinde vor, das Becken zu vergrössern und zu sanieren. Diese Idee ist mittlerweile überholt. Neu ist der Plan, Würenlos an das Regenbecken in Killwangen anzuschliessen. Ein Teil des Würenloser Regenwassers soll also in Zukunft nach Killwangen fliessen. So muss die Gemeinde das «Täntsch» nur sanieren und nicht zusätzlich ausbauen. Ausserdem können sich Killwangen und Spreitenbach die Kosten für das Regenwasserbecken in Killwangen neu auch mit Würenlos teilen.
Das Projekt gliedert sich daher in vier Teile: Damit Würenlos sein Regenwasser nach Killwangen leiten kann, muss sich die Gemeinde als Erstes in das Regenbecken einkaufen. Bisher gehörte es nur Killwangen und Spreitenbach. «Das ist bereits geschehen», sagt Hanspeter Schmid. Nebst dem Amt als Gemeinderat in Killwangen ist er auch Präsident des Abwasserschutzverbands Killwangen-Spreitenbach-Würenlos. Zweitens wird das Regenbecken in Killwangen saniert. Drittens entsteht eine Leitung zwischen Würenlos und dem Regenbecken in Killwangen. Viertens wird das Regenbecken «Täntsch» in Würenlos saniert. Im Inneren des Regenbeckens in Killwangen ist es laut und stickig. Weil es schon einige Tage nicht mehr geregnet hat, sind die beiden Becken im Inneren des Gebäudes leer. Nur das Abwasser von Killwangen und Spreitenbach fliesst durch den Zulauf kanal hinüber zur Kläranlage. Die Sanierungsarbeiten haben im Herbst 2019 angefangen. Anzeichen davon sind keine zu sehen. «Der Grossteil der Arbeiten ist fertig», erklärt Scherer. Die Betonwände sind saniert, die neuen Pumpen installiert, die Strom- und Wasserleitungen verlegt. Nun fehlen nur noch die Schlosserarbeiten. Der Schlosser muss noch sogenannte schwimmende
Rahel Bühler
Treppen einbauen. Das sind Treppen, mit denen die Mitarbeitenden der Anlage in die Regenbecken steigen können, um zum Beispiel Holzstämme aus dem Wasser zu fischen. «Zudem müssen die Handwerker noch einige Mängel beheben», so Scherer. Gemeinderat Schmid rechnet damit, dass die Sanierung gegen
«Es gab zum Beispiel keine Lüftung. Das verursachte Feuchtigkeit.» ROGER SCHERER, BETRIEBSLEITER ARA
Ende diesen Jahres fertig sein wird. Der Coronavirus hat die Arbeiten etwa um zwei Monate nach hinten verlagert. «Es waren zu viele Handwerker auf zu engem Raum», so Scherer. Deshalb habe das Ingenieurbüro, das für den Umbau verantwortlich ist, die Arbeiten umverteilen müssen. Durch die Abstandsvorschriften mussten die Handwerker ihre Arbeiten nacheinander, nicht mehr parallel ausführen. Total kostet die Sanierung des Regenbeckens 1,1 Millionen Franken. Weil nun auch Würenlos dazugehört, teilen sich die drei Gemeinden die Kosten. Killwangen bezahlt 200 000 Franken, Spreitenbach 440 000 und Würenlos 270 000 Franken.
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Öffentliche Auflage, Strassenlärmsanierungsprojekt Gemeindestrassen, Spreitenbach
SPREITENBACH
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LESERFOTO Fette Beute – Diesen Schnappschuss hat Leser Fredy Nüesch am Franzosenweiher in Spreitenbach aufgenommen.
Gestützt auf die Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) hat die Gemeinde das Strassenlärmsanierungsprojekt über die Gemeindestrassen erstellt.
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Das Strassenlärmsanierungsprojekt (LSP) gibt Aufschluss über die Lärmbelastung sowie Art und Wirksamkeit der geplanten Sanierungsmassnahmen. Es enthält Anträge um Erteilung von Erleichterungen nach Art. 14 der Lärmschutzverordnung des Bundes (LSV) bei insgesamt 9 Liegenschaften. Das LSP umfasst folgenden Bericht und Pläne: – Bericht Strassenlärm Sanierungsprojekt (LSP), Grolimund und Partner, 25. März 2020 – Erleichterungsanträge (bei 9 Liegenschaften) Das Strassenlärmsanierungsprojekt mit ausführlicher Aufforderung zur Rechtsanmeldung liegt gemäss § 95 Abs. 2 und 3 des Gesetzes über Raumentwicklung und Bauwesen (Baugesetz, BauG) während 30 Tagen, vom 8. Juni bis 7. Juli 2020 am Schalter der Bauverwaltung im 2. Obergeschosses des Gemeindehauses öffentlich auf und kann während der ordentlichen Bürozeit eingesehen werden. Einwendungen gegen das Strassenlärmsanierungsprojekt sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach, einzureichen. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Im Einwendungsverfahren wird keine Parteientschädigung ausgerichtet. Gemeinde Spreitenbach
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Bauausschreibung BG Nr: Bauherr:
3185 Aldomo AG, Thunerstrasse 22, 3506 Grosshöchstetten Bauobjekt: Erweiterungsneubau Baustelle: Härdlistrasse 14 Parzelle: 3576 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtschaft und Inneres BG Nr: Bauherr:
3186 Patrimonium Anlagestiftung, Zugerstrasse 74, 6340 Baar Bauobjekt: Innensanierung Mehrfamilienhaus (Hochhaus) Baustelle: Poststrasse 180 Parzelle: 3209 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Procap Schweizerischer Invaliden-Verband
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Die öffentliche Auflage erfolgt vom 8. Juni 2020 bis 7. Juli 2020 auf der Homepage der Gemeinde und auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
VERMISCHTES Morgenspaziergänge Das diesjährige Programm des Natur- und Vogelschutzvereins Spreitenbach-Killwangen startet am 12. Juni um 9 Uhr auf dem Sternenplatz in Spreitenbach mit dem ersten Morgenspaziergang. Das Thema ist besondere Sprossformen. Neu wird ab diesem Jahr ein Abendspaziergang angeboten. Das Thema ist dasselbe wie am Morgen. Start ist jeweils um 19 Uhr auf dem Sternenplatz. Der Verein hofft, dass er damit Interessierten eine Alternative zum Morgenanlass anbieten kann. An den Spaziergängen wird in ungezwungener Art Wissen über die Natur vermittelt. Es ergeben sich immer wieder spontane Diskussionen und Fragen. Infos: www.nvsk.ch Sozialhilfe Die Zahl der Sozialhilfeempfänger ist laut eines Artikels des «Badener Tagblatts» im Jahr 2019 markant zurückgegangen. «Spreitenbach gehörte in den letzten Jahren zu den Gemeinden mit einer der höchsten Sozialhilfequoten im Kanton Aargau», heisst es darin. Nun sei die Anzahl Sozialhilfefälle um 29 Prozent gesunken: von 229 Ende 2018 auf 163 Ende 2019. «Ein wichtiger Punkt ist sicher, dass wir die sozialen Dienste reorganisiert haben», begründet Gemeindepräsident Marcel Lang gegenüber der Tageszeitung. Spreitenbach arbeitet seit Anfang 2020 offiziell mit dem Kinder- und Erwachsenenschutzdienst (KESD) zusammen. Dadurch habe man die Beistandschaften auslagern können. Auch die gute Wirtschaftslage und die tiefen Arbeitslosenzahlen in den vergangenen Jahren hätten zu diesem Ergebnis geführt.
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Pikettdienst während Fronleichnam Donnerstag, 11. Juni 2020 (Fronleichnam) sowie am Freitag, 12. Juni 2020 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Tel. 117 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz
Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20
Wir danken für Ihr Verständnis.
Gemeinderat und Personal
Spreitenbach ist eine kontinuierlich wachsende dynamische Agglomerationsgemeinde im Limmattal und zählt rund 12’000 Einwohner. Wir suchen auf 1.10.2020 oder nach Vereinbarung eine/n
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SPREITENBACH
WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 4. JUNI 2020
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Training mit Hindernissen Wie gehen Breitensportclubs mit den coronabedingten Schutzkonzepten um? Drei Vereine aus Spreitenbach geben Einblick in ihren Trainingsalltag. RAHEL BÜHLER
Es ist wenige Minuten vor acht Uhr an einem Freitagabend in Spreitenbach. Die Mitglieder des Badmintonclubs Spreitenbach (BCS) betreten nach und nach die Seefeldhalle. Alle einzeln und in Sportklamotten. So sieht der Trainingsalltag seit 11. Mai aus. «Wir hatten Glück. Unsere Sportart kann man gut mit Abstand ausüben», sagt BCS-Präsident Thomas Krüger. Der Verein zählt 29 aktive Mitglieder. Davon kämen meist um die 15 ins Training. Zum ersten Mal hätten sie am 11. Mai wieder trainiert. Zuvor hatte Krüger das Konzept von Swiss Badminton an das Spreitenbacher Vereinskartell geschickt. «Unser vereinseigenes Schutzkonzept befand sich damals in Arbeit. Wir haben es aber nachgereicht.» Auf Basis des Verbandskonzepts habe die Gemeinde der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs zugestimmt. Die definitive Bewilligung erreichte den Verein am 13. Mai. Wieder trainieren zu können, habe bei ihm und seinen Mitgliedern pure Begeisterung ausgelöst. Die Mitglieder des BCS dürfen im Moment nur Einzel spielen. Im Doppel wären sich die Spieler zu nahe. «Pro Hallenteil dürfen sich höchstens neun Spieler aufhalten», so Krüger. Und: «Nach dem Training müssen sie sofort wieder nach Hause gehen.» Beim Training am Freitagabend sind elf Spielende anwesend. Verteilt auf zwei Hallen. Sie spielen alle einzeln gegeneinander. Dieser eingeschränkte Trainingsbetrieb ist nur noch diese Woche nötig. Ab Samstag sind wieder 30 Personen pro Training erlaubt. Auch Körperkontakt ist wieder okay. Dies aber nur, wenn in «beständigen Teams» trainiert und Präsenzlisten geführt werden. Dies gab der Bundesrat an der Medienkonferenz von vergangener Woche bekannt. Was bedeutet das für den Badmintonverein? «Wir können nun wieder ziemlich normal trainieren», ist Krüger sicher. Ab Montag könnten sie auch wieder Doppel spielen.
Die Mitglieder des Badmintonclubs Spreitenbach dürfen im Moment nur Einzel trainieren. Jeder Verein braucht drei Schutzkonzepte Bisher durften nur die Vereine trainieren, deren Sportverbände ein detailliertes Schutzkonzept vorlegen konnten. So schreibt es das Bundesamt für Sport (Baspo) vor. Willi Häusler hat die Spreitenbacher Vereine darüber informiert. Er ist Vorstandsmitglied des Tischtennisclubs Spreitenbach und Ad-interim-Präsident des lokalen Vereinskartells. «Zum Konzept des jeweiligen Sportverbands kommen zwei dazu: Jeder Verein muss ein eigenes erstellen. Jenes der Gemeinde gilt für alle Vereine im Dorf.» Wenn dem Gemeinderat die Konzepte vorliegen, entscheidet er. Dabei halte er sich an die Vorgaben vom Bund, sagt Gemeindepräsident Marcel Lang. «Ich erachte es als Aufgabe der Gemeinde, zu überprüfen, was auf den Sportplätzen und in den Turnhallen passiert.» Bei der Beurteilung habe der Rat zudem darauf geachtet, ob die Vereine plausibel erklären können, wie sie die Vorgaben einhalten wollen. Häusler selbst hat am 8. Mai das Gesuch für den Tischtennisclub bei der Gemeinde eingereicht. Am 11. Mai durfte der Verein die angestammte Turnhalle im Schulhaus Hasel zum ersten Mal wieder benutzen: «Das Baspo hat das Schutzkonzept des Tischtennisverbands bereits bewilligt», erklärt er. Deshalb hätten sie gewusst, die Gemeinde werde ihrem Konzept ebenfalls zu-
stimmen. Denn: «Wir können die Abstandsregeln problemlos einhalten.» Im Moment funktioniert der Trainingsbetrieb noch so: Die Halle ist in der Mitte mit Absperrungen getrennt. In jeder Hälfte stehen zwei Tische. Zwischen den beiden Tischen bestehen zwei Meter Abstand. Ein Tischtennistisch ist 2,7 Meter lang. Pro Trainingseinheit können so maximal acht Personen in der Halle trainieren. Allerdings nur im Einzel. Im Doppel wären sich die Mitglieder ebenfalls zu nahe. Auch hier gilt: Die Mitglieder müssen umgezogen in der Halle erscheinen. Die Garderoben sind geschlossen. Die Toiletten sind wiederum offen. Zudem müssen die Spieler eigene Tischtennisbälle mitnehmen. Seine Leute hätten Verständnis gezeigt für die Schutzmassnahmen: «Wir sind froh, können wir uns wieder sportlich betätigen», sagt Häusler. Ab dem 6. Juni kann auch der TSC Spreitenbach wieder mit mehr Leuten pro Training trainieren. Auch der Turnverein nimmt seinen Trainingsbetrieb wieder auf Ab Montag dürfen auch die Sektionen des Spreitenbacher Turnvereins (STV) wieder trainieren. Bisher ging das nicht, weil die Sportler die Abstandsregeln beim Unihockey, Faustball und Geräteturnen nicht hätten einhalten können. Nun ist bekanntlich Körperkontakt wieder
Rahel Bühler
erlaubt. Die Untergruppen des STV nehmen ihre Trainings daher wieder auf. STV-Präsident Pascal Schori erklärt: «Der Bundesrat hat die Fünferregel aufgehoben. Das war ausschlaggebend.» Nun sei es vernünftig, wieder zu trainieren. Jeder Verein, der das Training jetzt wiederaufnimmt, muss ebenfalls ein Schutzkonzept erstellen. Die bisherigen müssen laut Baspo überarbeitet werden. Der STV Spreitenbach hat derzeit 155 aktive Mit-
«Wir empfehlen den Unihockeyanern zudem, aufs Spielen zu verzichten.» PASCAL SCHORI, PRÄSIDENT TURNVEREIN
glieder. Nach dem Entscheid des Bundesrats hat der STV-Vorstand ein Schutzkonzept ausgearbeitet. «Es orientiert sich an den Vorgaben des Verbands und der Gemeinde Spreitenbach», so Schori. Beim Turnverein gelten die gleichen Regeln wie bei den anderen Vereinen. «Wir empfehlen den Unihockeyanern zudem, aufs Spielen zu verzichten und nur Ausdauer- oder Schussübungen zu machen.» Ihn persönlich freut es, die Trainings wieder aufzunehmen. Von den Mitgliedern habe er verschiedene Rückmeldungen erhalten: «Einige fanden, man könnte doch trainieren. Andere lobten uns.»
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WÜRENLOS
LESERBRIEF Gemeinden geben Okay meistens (Artikel vom 22.5.20) In Würenlos sind meines Wissens 7 Einsprachen gegen den 5G-Ausbau der Mobilfunkantenne auf dem Geschäftshaus an der Grundstrasse 1 eingegangen. Obschon nur im Einspracheperimeter im Umkreis von 629 Meter gesammelt wurde, sind die Einsprachen in kürzester Zeit mit 192 Begleitunterschriften bekräftigt worden. Angesichts der verbreiteten Vorbehalte gegen einen vorschnellen Ausbau des Mobilfunks in unserem Wohngebiet sollte der Gemeinderat – wie Neuenhof – ein generelles Bewilligungsmoratorium aussprechen. Ausserdem besteht offensichtlich ein Bedürfnis in der Bevölkerung, den Ausbaustandard der bereits bestehenden Mobilfunkantennen sowie geplanten weiteren Antennen im Detail zu kennen. Der Bundesrat hat im April entschieden, dass zunächst Testmessungen notwendig sind, um Transparenz für die Bevölkerung zu schaffen, wie stark adaptive Antennen den Menschen tatsächlich belasten. Umso mehr wäre es folgerichtig, dass die Gemeinde Würenlos zugunsten der Gemeindebevölkerung mit einem Bewilligungsmoratorium reagiert, bis die Gesetzeslage klar ist und eine demokratisch legitimierte Gesamtplanung für die mobile Grundversorgung in der Gemeinde vorhanden ist. Das Thema wird uns weiter beschäftigen und deshalb sind die Initiantinnen und Initianten der Unterschriftensammlung bestrebt, baldmöglichst eine fachliche Informationsveranstaltung für die Bevölkerung organisieren zu können, um damit Sachverhalte und viele offene Fragen zu klären. Désirée Eberle, Würenlos INSERATE
Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung (056 436 87 50) möglich! Baugesuch Nr.: 202006 Bauherrschaft: Ziba Mifti, Säntisstrasse 11, 8153 Rümlang Bekiri Aljbert, Schliffenenweg 13, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage Lage: Parzelle 3471 (Plan 67), Juchstrasse 14 Zone: Wohnzone W3 Baugesuch Nr.: 202045
Bauherrschaft: Sibilio Aldo, Buechstrasse 39, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Klimaanlage Lage: Parzelle 3593 (Plan 74), Buechstrasse 39 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 5. Juni bis 6. Juli 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
AUS DEM GEMEINDERAT Fronleichnam: Gesetzlicher Feiertag Gemäss kantonaler Vollziehungsverordnung zum Arbeitsgesetz gilt Fronleichnam für die Gemeinden im Bezirk Baden (mit Ausnahme der Gemeinde Bergdietikon), also auch für Würenlos, als gesetzlicher Feiertag. Er ist im Sinne von Art. 20a des Arbeitsgesetzes dem Sonntag gleichgestellt. Die Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe werden ausdrücklich auf diese Bestimmungen hin-
Bald geht
gewiesen und gebeten, den Ruhetag am 11. Juni einzuhalten. Die Büros der Gemeindeverwal- Das Schwimmbad Wiemel tung bleiben am Donnerstag, 11. in Würenlos öffnet am 6. Juni, den ganzen Tag geschlossen. Für Notfälle können erreicht wer- Juni seine Tore – mit einem den: Bestattungsamt: 079 779 66 08 Monat Verspätung. Im Mooder 079 380 94 60; Technische Bement laufen die letzten triebe: 056 436 87 60; Regionalpolizei Wettingen-Limmattal/Polizei: Vorbereitungen dafür. 056 437 77 77 oder Notruf 117. BesRAHEL BÜHLER ten Dank für das Verständnis. Noch sind die braunen Metalltore im Schwimmbad Wiemel in Würenlos geschlossen. Im Inneren laufen GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2.TEIL) die letzten Vorbereitungen für die Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Saisoneröffnung auf Hochtouren. Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Juni feiern können, Mit einer coronabedingten Verspärecht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und tung von einem Monat kann Badmeister Simon Studer die Badi am weiterhin gute Gesundheit. Samstag eröffnen. «Ich bin unheimArnold Ernst, Buechstrasse 13 06./94 Jahre lich froh, ist es nun so weit», sagt Hans Flückiger, proSenio, Lättenstrasse 4 08./88 Jahre er beim Rundgang durch das FreiWilli Bleuer, Parkhotel, Bad Zurzach 14./88 Jahre bad. Auch im «Wiemel» dreht sich bei Jeanick Honegger, Buechzelglistrasse 43 06./86 Jahre Johann Schildknecht, Gatterächerstrasse 14 23./86 Jahre den Vorbereitungen auf den SaisonOthmar Betschart, Lättenstrasse 4 10./85 Jahre start alles um das Wort SchutzkonErika Wizemann-Schwyn, Roggenweg 22 16./84 Jahre zept. «Wir müssen die Vorgaben Bernadette Meier, Kloster Fahr 17./84 Jahre vom Verband der Hallen- und FreiAnna Maria Sahli-Widmer, Bachstrasse 40 20./84 Jahre bäder auf unsere Anlage ummünMargrit Arnold-Spiess, Haselstrasse 5 14./83 Jahre zen», so Studer. Während des RundWalter Märki, Landstrasse 78a 12./80 Jahre gangs zeigt er an verschiedenen Hans Kaufmann, Haferweg 5 16./79 Jahre Orten, was das heisst. Die grösste Klara Regensburger-Brandl, Landstrasse 104 10./78 Jahre Änderung ist die Besucherzahl: Konstantinos Papadopoulos, Aspenweg 3 11./78 Jahre «Statt 2000 dürfen wir noch 1000 Albin Moser, Mattenstrasse 1 13./78 Jahre Gäste auf einmal im Bad haben», so Helene Guldener-Luchsinger, Chilesteig 1 21./78 Jahre der Badmeister. Gemäss VerbandsRudolf Markwalder-Bopp, Kempfhofstrasse 57 13./77 Jahre konzept muss jeder Gast zehn QuaChristian Clavadetscher, Kempfhofstrasse 55 11./76 Jahre dratmeter Fläche haben. Vom Eingang zum SchwimmerMaria Bigler-Varrone, Roggenweg 3 20./76 Jahre Gilberte Denner-Bosshard, Altwiesenstrasse 17 07./75 Jahre becken gelangt man über einen neu gepflasterten Weg. «Wir haben die Personen, welche keine Publikationen ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Steine ersetzt. Das ist eine der ArbeiRahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Ge- ten, die wir im Herbst machen wollmeindekanzlei Würenlos mitteilen. ten, nun aber wegen des Virus vorgezogen haben», berichtet Studer
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Altpapier- und Kartonsammlung Aufgrund der ausserordentlichen Lage und nach Absage von drei Sammlungen, findet die nächste Altpapier- und Kartonsammlung am Samstag 13. Juni 2020 statt. Die Sammlung wird durch die Lopatex AG, Dällikon durchgeführt. Papier und Karton getrennt gebündelt und mit Schnüren versehen, zu max. 5 kg am Abfuhrtag vor 7 Uhr am Strassenrand, gleicher Ort wie Kehricht bereitstellen. Besten Dank für Ihre Mithilfe BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
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das Plantschen in der Badi wieder los
Hier gehts lang. Vor dem Schwimmerbecken signalisieren gelbe Pfeile, wo der Ein- und Ausgang zum Becken ist. Rahel Bühler Badmeister Simon Studer. beim Entlanggehen. Am Boden vor dem Duschbecken ist ein gelber Pfeil angebracht. Auf dem Weg zum Schwimmerbecken zwei weitere. Sie signalisieren den Eingang. Die Pfeile daneben weisen den Ausgang. Neu muss jederzeit klar sein, wie viele Menschen sich im Schwimmbecken aufhalten. Deshalb braucht es pro Bassin, in Würenlos gibt es eines für Schwimmer und eines für Nichtschwimmer, einen «Zähler». Auch das steht im Schutzkonzept des Verbands. Das bedeutet mehr Personal. Wie viel, ist noch unklar. Mehr Personal bedeutet mehr Kosten. «Das Defizit des Schwimmbads betrug in den vergangenen zwei Jahren je 300 000 Franken. Dieser Betrag wird heuer höher sein», ist sich Studer sicher. Der 36-Jährige arbeitet in der vierten Saison im «Wiemel». Neu gibt es auch pro Bassin nur einen Ein- und Ausgang.
Auch müssen die Gäste im Kreisverkehr schwimmen: auf der einen Seite hinauf, auf der anderen hinunter. «Dafür haben sie zwei Bahnen Platz», sagt Studer und zeigt ins Wasser. Dort sind drei Bereiche à je zwei Bahnen mit Seilen abgetrennt. So kann es maximal drei Kreise geben. Gemeindeammann und Badmeister appellieren an Selbstdisziplin Nebst dem neuen Weg gibt es im «Wiemel» neue Holzbänke beim Schwimmerbassin, diverse neue Handläufe und Geländer. Eine wichtige Änderung sei zudem das bargeldlose Zahlen, sagt Studer. «Nun können die Gäste mit Karte bezahlen.» Im Umkleidebereich gibt es bei den Damen und den Herren drei neue Duschen. Wegen der Abstandsregeln darf aber nur je eine davon
in Betrieb sein. Zudem dürfen nicht alle Garderobenkästchen geöffnet sein. Zum Zeitpunkt des Besuchs waren sie noch nicht abgesperrt. «Das müssen wir noch machen», so Studer. Neben dem Eingang befindet sich das Badirestaurant. Pächter Eric Schmeddeshagen ist gerade damit beschäftigt, die Preislisten für Speis und Trank aufzuhängen. Für das Selbstbedienungsrestaurant gibt es einen Ein- und einen Ausgang. «Damit die Leute nicht kreuz und quer dazwischen laufen können, haben wir Plexiglasscheiben montiert», erklärt er. Eigentümerin und Betreiberin vom «Wiemel» ist die Gemeinde Würenlos. «Die Lockerung ist ein positives Signal», sagt Gemeindeammann Anton Möckel am Telefon. Die Gäste werden ins Bad zurückkehren, ist er überzeugt. «Die Men-
schen möchten sich wieder freier bewegen». Wichtig beim Badibesuch sei es, die speziellen Regeln zu akzeptieren, betont Möckel. Zurück im Bad steht Studer wieder vor dem Eingang des Bads. «Wenn sich im Bad 1000 Personen befinden, lassen wir niemanden mehr rein», erklärt er. Auch nicht jemand mit einer Saisonkarte. «Voll ist voll.» Damit alles reibungslos klappt, appelliert er an die Selbstdisziplin der Gäste. «Wir können sie nur auf die Regeln hinweisen. Daran halten müssen sie sich selbst.» Er könne sich schon vorstellen, dass jemand frustriert sei, wenn er keinen Einlass erhalte. «Die Regeln stammen nicht von uns, aber wir müssen uns daran halten», betont Studer. Trotzdem freut er sich auf die Saisoneröffnung. «Wir erhalten ein Stück Normalität zurück.»
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LIMMATTAL
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DiesesJahr gibts keinen Fisch zu essen Zwar dürfen ab nächstem Samstag wieder Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen durchgeführt werden. Dennoch haben die Vereine ihre Fischessen abgesagt. MELANIE BÄR
Seit über 40 Jahren lädt der Fischerclub Wettingen die Bevölkerung im Sommer zum Fischessen ans Wasser ein. Nicht so dieses Jahr. Auch wenn der Bundesrat vergangene Woche erneute Lockerungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus bekannt gab. Schon vor Bekanntgabe der Lockerungen haben die Fischervereine in der Region ihre Festwirtschaft abgesagt. Nach wie vor überzeugt, dass dies die richtige Entscheidung war, die der gesamte Vorstand und die Mitglieder getroffen haben, ist Peter Ehrbar, Präsident des Wettinger Fi-
«Etwa die Hälfte aller Sitzplätze wäre weggefallen.» PETER EHRBAR, PRÄSIDENT FISCHERCLUB
scherclubs: «Abstandsregeln, Hygienemassnahmen oder Schutzkonzepte müssen ja trotzdem eingehalten werden. An Anlässen wie dem Fischessen gelten die Weisungen für die Gastrobranche. Das bedeutet, dass wir Anzahl Tische und Anzahl Personen pro Tisch reduzieren müssten
Abgesagte Tage am Wasser Limmat kann trotzdem genossen werden. und etwa die Hälfte der Sitzplätze wegfallen würde. Es wäre deshalb mit einem negativen Festergebnis zu rechnen.» Das wolle man nicht, schliesslich sei der Anlass neben dem geselligen Aspekt seinerzeit ins Leben gerufen worden, um das Gegenteil zu bewirken: Geld zu verdienen, um damit die Vereinsaktivitäten zu finanzieren. «Ich glaube auch nicht, dass unter diesen Umständen die für den Tag am Wasser gewohnte lockere Atmosphäre aufkommen würde.» Um keine unnötigen Risiken einzugehen, hat der Club den Anlass deshalb bereits Mitte Mai abgesagt. Auch andere vereinsinterne Anlässe finden nicht statt. «Um keine Ausgaben zu verursachen, weil wir dieses Jahr ja auch keine Einnahmen haben», so Ehrbar. Finanziell sei der Ausfall ein Jahr verkraftbar. Und die Arbeit geht dem Vorstand auch ohne
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Gaby Kost
Fischessen nicht aus. «Wir kümmern uns stattdessen um liegengebliebene administrative Arbeiten.» Für die Abgabe der Fischerlizenzen ist die Pachtvereinigung Stausee Wettingen (PSW) zuständig. Die Jahreskarten wurden auch während der Pandemie verkauft, Tages- und Wochenkarten werden hingegen erst seit letzter Woche wieder vergeben. «Auch weil der Bedarf an frischem Fisch der lokalen Restaurantbetreiber während der Pandemie nahezu stillstand», so Ehrbar. Finanziell Einbussen für die Fischervereine Auch am Stausee in Killwangen gibt es heuer kein Fischessen. Wie die anderen Vereine planen auch die Fischer in Killwangen keinen Ersatzanlass. «Wir versuchen, einen Teil der Fische, die wir schon frühzeitig
bestellen mussten, intern und in der Gastronomie zu verkaufen», so Charles Huber, der am Fischessen jeweils für den Küchenbereich zuständig ist. Weil der Vorplatz des Fischerhauses in Würenlos am Abrutschen ist, führen die Fischer aus Würenlos seit 2017 keinen Tag am Wasser mehr durch. Dieses Jahr wollten sie stattdessen am Dorffest in einer Beiz Fischknusperli verkaufen. Der Würenloser Jubiläumsanlass wurde jedoch Anfang Mai verschoben. Bereits stattgefunden hätte das Fischessen des Bootsclubs Neuenhof. «Wir haben es bereits am 24. März abgesagt», schreibt deren Präsident Bruno Mittner auf Anfrage. Am Anfang habe er damit gehadert, nun habe sich aber gezeigt, dass es richtig war. Er glaubt, dass es auch jetzt trotz Lockerungen eher schwierig sei, genügend «mutige» Fischliebhaber für solche Anlässe mit Menschansammlungen zu begeistern. Auch wenn er bedauert, dass der beliebte Anlass für die Bevölkerung nicht stattfand und so auch der Zustupf in die Vereinskasse fehlt. «Dadurch sieht das Vereinsjahr finanziell nicht allzu rosig aus.» Man gehe jedoch davon aus, dass heuer ein Ausnahmejahr sei: «Wir hoffen aufs 2021.» Statt des Fischessens haben fünf Clubmitglieder den Hafen auf Sommerbetrieb umgebaut. Die Fischer und Bootsbesitzer geniessen nun statt Jubel und Trubel die Ruhe in der Natur am Wasser. «Allerdings ist mittlerweile auch auf dem Wasser wieder gleich viel los wie in anderen Jahren um diese Zeit», resümiert Peter Ehrbar.
Polizeibegleitung für eine Entenfamilie Vergangene Woche chauffierte die Stadtpolizei Baden eine Entenfamilie zum Dättwiler Weiher. Es war ein Notruf der besonderen Art, den die Stadtpolizei vor acht Tagen erhielt: Eine Entenfamilie wollte die Autobahn A1 überqueren. «Mit gutem Zureden und viel Streicheleinheiten» stieg die Entenfamilie ins Dienstfahrzeug der Stadtpolizei, schreibt diese in einer Medienmitteilung. Die polizeiliche Taxifahrt endete beim Dättwiler Weiher, wo die Entenmutter und ihre fünf Jungen sich eine Schwimmrunde gönnten. (zVg) Entenfamilie von Polizei gerettet.
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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN
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ristiefeier mit Anbetung in der Kirche. Sonntag – Dreifaltigkeitssonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog); 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 8. Juni, 20 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Mittwoch, 10. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kirche. Donnerstag – Fronleichnam, 11. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Markus Heil); 19.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag – Dreifaltigkeitssonntag, 7. Juni, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog).
NEUENHOF WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Herz-Jesu-Freitag, 5. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier – stille Anbetung bis 9 Uhr. Samstag, 6. Juni, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Dreifaltigkeitssonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Mittwoch, 10. Juni, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Fronleichnam-Donnerstag, 11. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Wunderlin). Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 5. Juni, 18.30 Uhr, Eucha-
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 6. Juni, 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Sonntag, 7. Juni, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Donnerstag, 11. Juni – Fronleichnam, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Jacqueline Meier und Abbé Zacharie).
SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Samstag, 6. Juni, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 7. Juni, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev).
Donnerstag, 11. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst in der Kirche – ohne Prozession (Abbé Zacharie und Petre Karmazichev). Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Siegrist).
KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Donnerstag, 11. Juni – Fronleichnam, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Jacqueline Meier und Abbé Zacharie).
WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 6. Juni, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler), ohne Dreissigste, Gedächtnisse und Jahrzeiten. Sonntag, 7. Juni, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 10. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 11. Juni, Fronleichnam, 19 Uhr, Eucharistiefeier (Anton Schönbächler). Ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Es finden noch keine Gottesdienste in der Klosterkirche statt. Die St.-Anna-Kapelle ist jeweils von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
KIRCHLICHE HINWEISE/VERANSTALTUNGEN Kath. Pfarreiheim Neuenhof Ab dem 8. Juni ist das Pfarreiheim Neuenhof wieder geöffnet. Die Kirchenpflege wird direkt mit allen betroffenen Vereinen Kontakt aufnehmen und die Sicherheitsvorkehrungen besprechen. Kein Senioren-Spielnachmittag Der Senioren-Spielenachmittag im Pfarreiheim Neuenhof vom Mittwoch, 10. Juni, um 14 Uhr ist abgesagt. Das nächste Treffen ist am 9. September. Fronleichnam (Neuenhof/Killwangen) Normalerweise wird an Fronleichnam ein festlicher Gottesdienst im Gelände des Werkhofs Killwangen gefeiert. Dieses Jahr ist alles ein
bisschen anders. Es wird direkt in den Pfarrkirchen eine einfache, feierliche Messe gefeiert. Aufgrund der (coronabedingt) beschränkten Kapazität gibt es am Donnerstag, 11. Juni, zwei Gottesdienste. Einen in Neuenhof um 11 Uhr und einen in Killwangen um 19 Uhr. Es wird empfohlen, den Gottesdienst in der eigenen Pfarrkirche zu besuchen. Trotz diesen Einschränkungen freut man sich, gemeinsam dieses Fest der Eucharistie zu feiern. Jahrzeiten lesen (Neuenhof/Killwangen) Da die Werktagsgottesdienste bis auf weiteres ausfallen, werden in Neuenhof alle kommenden Jahrzeiten am Samstag verlesen. In Killwangen werden die Jahrzeiten aus-
nahmsweise am Sonntag verlesen. Die Jahrzeiten, welche vom 18. März bis 7. Juni ausfielen, werden nachgefeiert. Neuenhof, Samstag, 8. August, 18.30 Uhr; Killwangen, Sonntag, 9. August, 9.30 Uhr. Wer einen anderen Termin wünscht, melde sich bitte im Pfarramt unter Tel. 056 416 00 90. Katholischer Frauenverein Spreitenbach – Absage Ganztagesreise Leider muss auch die Reise vom 23. Juni, die in die Ostschweiz geführt hätte, abgesagt werden. Mit den geltenden Abstandsregeln ist eine Carfahrt nicht möglich. Der Vorstand hofft sehr, dass bald wieder «normale Zeiten» kommen, und wünscht allen weiterhin alles Gute.
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«MEIN GOTT»
Benjamin Meier, katholischer Pfarreiseelsorger Pfarreieinheit NeuenhofKillwangenSpreitenbach
Der Theologieprofessor und Priester Tomáš Halík beschreibt in einem kürzlich erschienenen Artikel, dass viele von uns gedacht haben, dass man nach dieser störenden und ausbremsenden Coronazeit einfach wieder zur «Normalität» zurückkehrt. Tatsache ist: Dies wird nicht geschehen. Wenn es wieder eine sogenannte Normalität geben sollte, wird es eine andere sein. Das Normale für die Menschen in der Schweiz war: Man hatte alles, konnte alles und man bekam alles. Und auf einen Schlag war dem nicht mehr so. Kulturelle Gepflogenheiten sind von heute auf morgen aufgehoben worden. Soziale Distanz ist angesagt und wird uns wohl noch längere Zeit begleiten. Was aber ist eigentlich Normalität oder normal? Es ist das Selbstverständliche in einer Gesellschaft. All das, worüber man nicht mehr entscheiden und was nicht mehr erklärt werden muss. Für mich ist dieses Anstehen mit zwei Metern Abstand schon irgendwie «normal». Der Bundesrat spricht seit neuestem von «neuer Normalität». Was bedeutet dies für uns Christen und für alle anderen religiösen Gemeinschaften? Welche Normalität hätten wir gerne? Wollen wir einfach zurück zu dem, was wir hatten? Oder gibt es Dinge, die wir gerne zurücklassen würden? Was ist das, was nebst diesen wandelbaren Normalitäten bestehen bleibt oder bestehen bleiben soll? Diese Zeit lädt uns ein, darüber nachzudenken, was das Unwandelbare, Wegweisende und Halt Schenkende in unserem Leben ist. Für uns Christen ist es explizit das Liebesgebot «Liebe Gott aus ganzem Herzen und deinen Nächsten wie dich selbst». Dieses gilt, ob Coronazeit ist oder nicht. Unabhängig davon, wie sich gesellschaftliche und kirchliche Normalität gestalten. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
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AGENDA
WOCHE NR. 23 DONNERSTAG, 4. JUNI 2020
KREUZWORTRÄTSEL 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
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