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Offiz. Amtliches Publikationsorgan des Kreis 2 Limmattal für die Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos Donnerstag, 9. April 2020, 59. Jahrgang, Nr. 15

Eine Coronaetage

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Ein Hase für Nana

Vor vier Wochen hat das Regionale Pflegezentrum Baden einen Stock im Sonnenblick in Wettingen in eine Coronastation umfunktioniert. Nicht nur erkrankte Bewohner, sondern auch Coronapatienten des Kan- Die neunjährige Marie wünscht tonsspitals Baden werden dort ge- ihrer Oma mit dem Osterhasen pflegt. (sib) S. 14 (Bild rechts) gute Besserung.

Am 20. April startet Betrieb im Werkhof Knapp ein Jahr dauerte die Bauzeit des neuen Werkhofs «Tägerhard» in Würenlos. Nun befinden sich die Bauarbeiten im Endspurt. Ab 20. April arbeiten die Mitarbeitenden der technischen Betriebe Würenlos von dort aus. (rb) S. 13

«Ich wünsche mir, dass Nana den Corona rasch besiegt und sie bald wieder nach Hause zu Nonno kann», schrieb Marie Monnerat letzte Woche im E-Mail mit diesem Bild an die Redaktion. Ihre Grossmutter Heidi Monnerat hatte sich mit dem Virus infiziert und kam mit einer Lungenentzündung ins Spital. Nun ist die Wettingerin wieder daheim und sagt: «Es geht mir wieder besser. Ich hatte nie Angst, sondern vertraute darauf, dass es schon gut kommt.» (bär) Das Bild der neunjährigen Marie an ihre Grossmutter in Wettingen.

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WETTINGEN

WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

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Regierungsrat legt das Budget fest Der Kanton stellt sich hinter die Wettinger Stimmberechtigten und belässt den Steuerfuss bei 95 Prozent. SIBYLLE EGLOFF

Der Aargauer Regierungsrat schafft klare Verhältnisse und gibt Wettingen wieder ein rechtskräftiges Budget für das laufende Jahr. Nötig wurde das Eingreifen des Kantons, weil das Wettinger Stimmvolk das überarbeitete Budget mit einem Steuerfuss von 100 Prozent am 9. Februar an der Urne ablehnte. Die erste Version des Budgets mit einer Steuerfusserhöhung um 5 Prozentpunkte auf 100 Prozent wies der Einwohnerrat am 17. Oktober 2019 zurück. Grund dafür war, dass nur 2 der 5 Prozentpunkte in den Schuldenabbau hätten fliessen sollen. Nach der Überarbeitung durch den Gemeinderat waren es 4 Prozentpunkte, was die Mehrheit des Einwohnerrats guthiess. Doch das Volk hatte das letzte Wort und übertrug mit seinem Nein den Entscheid dem Regierungsrat. Das Haushaltsgleichgewicht ist mittelfristig erfüllt Dieser betont in einer Medienmitteilung, dass er den Volksentscheid respektiere. Zur Wahrung der Gemeindeautonomie und des Verhältnismässigkeitsprinzips entscheide der Regierungsrat nur dann gegen die Mehrheit der Stimmenden, wenn sich andernfalls ein gesetzeswidriger Zustand ergeben würde. Das sei in Wettingen nicht der Fall. «Mit einem Steuerfuss von 95 Prozent resultiert im Budget 2020 ein – wenn auch geringer – Überschuss. Damit ist das Kriterium der Ausgabendeckung erfüllt», schreibt der Regierungsrat. Bei Anwendung dieses Steuerfusses im Budgetjahr und in den Planjahren 2021 bis 2023 resultiere in der massgebenden Periode von 2017 bis 2023 ein kumulierter Überschuss von rund 4,5 Millionen Franken. Damit sei auch das Kriterium des mittelfristigen Haushaltsgleichgewichts erfüllt. Der Regierungsrat teilt aber die Ansicht des Gemeinderats, dass die Finanzlage der Gemeinde trotz ausgeglichenem Budget 2020 Anlass zur Sorge gibt – vor allem mit Blick auf die über einen langen Zeitraum tiefe Selbstfinanzierung der Inves-

Wettingen hat ein rechtskräftiges Budget. Dem Schuldenabbau wird darin aber keine Rechnung getragen. titionen und dem daraus resultierenden starken Anstieg der Verschuldung. Es sei jedoch nicht Sache des Regierungsrats, bereits bei der Ablehnung einer Steuererhöhung gestützt auf finanzplanerische Überlegungen des Gemeinderats und des Einwohnerrats auf dem Weg der Ersatzvornahme einen erhöhten Steuerfuss anzuordnen, heisst es in der Medienmitteilung des Regierungsrats. Man werde sich nicht über den Entscheid der Stimmberechtigten hinwegsetzen, solange dies für das Budgetjahr aufgrund der gesetzlichen Grundlagen nicht notwendig sei. Bei einer erneut notwendigen Ersatzvornahme für das Budget und den Steuerfuss 2021 würde der Regierungsrat jedoch die Finanz- und Aufgabenplanung mitberücksichtigen und seinen Entscheid aufgrund längerfristiger finanzplanerischer Überlegungen treffen, schreibt er. So weit soll es aber gar nicht erst kommen. «Wir wollen das Heft künftig wieder selber in der Hand halten», sagt Gemeindeammann Roland Kuster (CVP). Er ist froh, dass Wettingen wieder ein rechtskräftiges Budget hat und handlungsfähig ist. Der Regierungsrat attestiere der Behörde eine nachhaltige Finanzpolitik. Man habe sich bezüglich des Finanzprozesses und -haushalts nichts zu Schulden kommen lassen. «Wir wurden in unserer Arbeit bestätigt, das freut uns.» Enttäuscht ist Kuster jedoch darüber, dass der vom Gemeinderat geplante und vom Einwohnerrat gewünschte Schuldenabbau vom Re-

gierungsrat ignoriert wurde. Dies, obwohl der Kanton feststelle, dass ab 2021 mit Defiziten bei gleichbleibendem Steuerfuss zu rechnen ist. «Unser Ziel war, eine Finanzpolitik einzuleiten, die für die nächsten Generationen verträglich ist.» Durch den festgesetzten gleichbleibenden Steuerfuss könne man den Schuldenabbau dieses Jahr nicht vorantreiben. Das werde Folgen für den neuen Finanzplan haben. Das Budget 2021 birgt aufgrund der Coronakrise überdies weitere ungeahnte Schwierigkeiten. «Es ist für uns alle eine neue Situation und wir wissen noch nicht, was uns erwartet», sagt Kuster. Der Gemeinderat wird dem Einwohnerrat nach den Sommerferien bereits das Budget 2021 vorlegen müssen. «Wir hoffen, dass er uns unterstützt, die Volksmeinung zu antizipieren, damit wir die Stimmberechtigten nächstes Mal besser abholen können», sagt Kuster. IG «Attraktives Wettingen» und SVP fühlen sich bestätigt Die IG «Attraktives Wettingen», die sich im Januar gebildet hatte, um die geplante Steuererhöhung zu verhindern, nimmt den Entscheid des Regierungsrats mit Genugtuung zur Kenntnis. «Es zeigt sich, dass die IG mit ihrer Kritik an Gemeinderat und der Mehrheit des Einwohnerrats richtig lag und die Stimmung in der Bevölkerung erkannte», sagt Orun Palit (GLP), Sprecher der IG und Wettinger Einwohnerrat. Ein massvoller Steuerfuss sei gerade zu Coronazeiten sehr wichtig für das

Gaby Kost

Gewerbe und die Bevölkerung in Wettingen. Der Gemeinderat sei nun gefordert, anstelle des stetigen Ausgabenwachstums endlich eine seriöse Finanzplanung zu starten und unnötige Ausgaben zu streichen. «Die IG versteht den Entscheid des Regierungsrats auch als Auftrag, dem Wettinger Politestablishment hier weiter genau auf die Finger zu schauen», sagt Palit. Zufrieden zeigt sich auch die SVP-Fraktion. Es sei ein starkes Zeichen, dass der Regierungsrat den Volkswillen hervorhebe. «Der Entscheid bestätigt die Haltung und den Einsatz der Fraktion SVP: Ein massvoller Steuerfuss ist sehr wichtig für das Gewerbe und die Bevölkerung in Wettingen», schreibt die Fraktion in einer Mitteilung. Weniger glücklich ist Einwohnerrat Thomas Benz (CVP). Er richtete sich in einem Facebook-Post an die Bevölkerung. «Dass der Regierungsrat mit 95 Prozent ein operatives Minus in einer der höchstverschuldeten Gemeinden in Kauf nimmt, ist für mich unverständlich und kurzsichtig.» Um nur eine einigermassen zukunftsgerichtete Finanzpolitik zu gestalten, müsste Wettingen bei den laufenden und vor allem beeinflussbaren Kosten rund 2 Millionen Franken sparen. «Da kann man nicht an einzelnen Stellschrauben justieren, dazu brauchts den Abbruchhammer», so Benz. Er hoffe sehr, dass sich in der Bevölkerung eine Mehrheit finde, die eine moderate Lösung unterstütze, bei welcher der Steuerfuss mittelfristig zwischen 96 und 99 Prozent liege.


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WETTINGEN

Unternehmer sind

Erfolgreicher Abschluss des Projekts «OpenSunday»

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Primarschüler nutzten die offene Turnhalle Rund 1000 Kinder und Jugendliche bewegten sich in den Wintermonaten am Sonntag in der offenen Turnhalle.

Während der Wintermonate standen in der ganzen Schweiz verschiedene Turnhallen zur sportlichen Betätigung offen. Zum zweiten Mal beteiligte sich auch die Gemeinde Wettingen am Projekt, das sich «OpenSunday» nennt. Das Angebot wurde rege genutzt: Rund 1000 Kinder bewegten sich über die ganze Saison verteilt in der offenen Turnhalle, wie die Gemeinde in einer Medienmitteilung bekannt gibt. Durchschnittlich besuchten 70 Kinder während 15 Veranstaltungen das «OpenSunday». Es wurden verschiedene Spielformen für Klein und Gross in den beiden Hallen der Bezirksschule Wettingen angeboten. Die erfahrenen Projektleiterinnen Melina Zimmerli und Céline Demierre leiteten das Projekt. Dabei unterstützte sie ein Team von Bezirks- und Kantonsschülerinnen und -schülern, die von der Stiftung Idée-Sport für diesen Einsatz gut geschult wurden. Die Stiftung hat den Anlass ins Leben gerufen. «Uns war es wichtig, die jugendlichen Coachs zu fördern und dazu beizutragen, dass sie über ihre Grenzen hinauswachsen», berichteten die Projektleiterinnen und ergänzen: «Mit einem Team, das offen und neugierig ist, können auch die teilnehmenden Kinder besser animiert werden.»

Das Ziel dieser Saison war es, die lokalen Sportvereine einzubinden und den Teilnehmenden eine spannende Abwechslung zu bieten. Für den Jubiläumsanlass der Stiftung IdéeSport im letzten November konnte die angehende Olympiateilnehmerin Petra Klingler gewonnen werden. «Ob die Kinder sich fürs Klettern interessieren, war uns nicht bekannt. Umso grösser war die Freude, als sich der Erfolg dieser Spezialveranstaltung abzeichnete und sich auch Kinder, die noch keine Erfahrungen in dieser Sportart hatten, dafür begeisterten», berichtet Zimmerli. Neben dem Klettern hätten die Kinder weitere Sportarten kennengelernt. Ausgefallene Programmpunkte werden nächste Saison nachgeholt Der Coronavirus machte dem Projektteam jedoch einen Strich durch die Rechnung: Das Lacrosse-Team von Wettingen sowie auch das Touchrugby-Team aus Baden waren für die beiden letzten Veranstaltungen im März geplant gewesen. Die beiden Vereine hätten sich sehr gefreut, den Kindern ihre Sportart näherzubringen. Wegen des Veranstaltungsverbots werden die beiden Angebote Lacrosse und Touchrugby auf die nächste Saison verschoben. Der Wettinger Gemeinderat Philippe Rey ist Initiant des Projektes. Er äussert sich positiv über das Interesse am Projekt: «Für die Vereine ist es eine Möglichkeit, den Kindern in unverbindlicher Atmosphäre ihr Angebot vorzustellen und damit den Sport allen Kindern der Gemeinde zu ermöglichen.» (zVg/LiWe)

Normalerweise herrscht im März und April Hochbetrieb bei Bauer Sport. Nun ist der Laden geschlossen. Untätig sind Geschäftsinhaber Severen Trösch und sein Team aber keineswegs. Wie viele andere Betriebsinhaber ist er kreativ, um das Geschäft trotzdem aufrechtzuerhalten. MELANIE BÄR

Die Flyer für die Frühlingsausstellung Ende März waren gedruckt, die neuen Fahrräder, Sportbekleidung und das Zubehör im Laden parat. Doch der Start der Hochsaison muss warten. Seit dem Lockdown bleibt die Ladentür auch bei Bauer Sport geschlossen. Nur die Werkstatt ist offen. «Für uns kommt die Schliessung zum schlimmsten Zeitpunkt. Die dreitägige Ausstellung und der Verkauf in den darauffolgenden Wochen sind im Bike-Geschäft die wichtigste Zeit und machen einen grossen Teil der Einnahmen aus», sagt Severen Trösch. Der 29-Jährige hat vergangenes Jahr das Geschäft von Robin Bauer übernommen. Bauer ist seit Herbst mit seiner Familie auf Weltreise. Aufgrund der Krise hat er sein Abenteuer knapp drei Monate früher als geplant abgebrochen und kehrt in diesen Tagen von Australien nach Wettingen heim. Kurzarbeit statt Frühlingsausstellung und Firmenjubiläum Statt dieses Jahr mit der Frühlingsausstellung das 40-Jahr-Jubiläum des Wettinger Familienunternehmens zu feiern, muss Geschäftsinhaber Severen Trösch nun sogar für einen Teil der zehn Mitarbeiter Kurzarbeit einreichen. Und trotzdem sei er dankbar, dass zumindest die Werkstatt offen bleiben dürfe – Fahrräder gelten als wichtiges Fortbewegungsmittel. Statt den Kopf hängen zu lassen, greifen Trösch und sein Team jetzt zu ungewöhnlichen Mitteln. Die Verkäufer, die sonst Kunden im Laden beraten, holen die Fahrräder bei Kunden daheim ab und bringen sie nach dem Service in der Werkstatt wieder zurück. Der Werkstatttermin kann online oder telefonisch gebucht werden. Seit ein paar Tagen läuft zudem eine Gutscheinaktion:

Severen Trösch bei Bauer Sport, wo nur die Wer für 90 Franken einen Gutschein bezieht, bekommt einen 100-Franken-Gutschein zugestellt. Über die Website des Importeurs können Kunden Produkte im Moment auch online bestellen und von Bauer Sport abwickeln lassen. «Wir müssen flexibel sein», sagt Trösch und fügt an: «Aber ich hoffe natürlich, dass die Kunden mit dem Kauf warten und es dann nachholen, wenn wir wieder offen haben.» Hofft, dass Schweizer ihr Geld später im eigenen Land ausgeben Sollte sich der Verkauf nur verzögern und nicht minimieren, wäre der Schaden verkraftbar, sagt Trösch, der auf die Solidarität seiner Kundschaft hofft. Statt dem persönlichen Kontakt im Laden kommuniziert er im Moment telefonisch oder per Mail mit ihr. Die Mitarbeiter in


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kreativ

AUS DEM GEMEINDERAT Digitale Akteneinsicht In die öffentlich aufliegenden Akten im Bereich des Bau-, Planungs- und Umweltrechts kann ab sofort nur noch digital Einsicht genommen werden. Der Regierungsrat hat am 1. April die Sonderverordnung 1 zur Begegnung von Störungen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sowie sozialen Notständen infolge des Coronavirus (SonderV 20-1) erlassen. Gestützt darauf hat der Gemeinderat beschlossen, dass während der Geltungsdauer der Sonderverordnung 1 (SonderV 20-1) digital in die öffentlich aufzulegenden Akten Einsicht genommen werden muss und eine Einsichtnahme vor Ort nur in begründeten Fällen nach

«IN EIGENER SACHE» vorheriger Absprache zugestanden werden kann. Die Dokumente findet man unter www.wettingen.ch/ Neuigkeiten. Erreichbarkeit Gemeindeverwaltung Die Dienstleistungen werden auch in der aktuellen Situation erbracht. Aufgrund der aktuellen Einschränkungen wird der Zutritt zu den Verwaltungsgebäuden jedoch nur gewährt, wenn vorgängig ein Termin vereinbart wurde. Sämtliche Verwaltungsstellen sind über die Zentrale 056 437 71 11 (Mo.–Fr., 8.30–12 und 13.30–16 Uhr) und www.wettingen.ch erreichbar. Über die Feiertage bleiben die Büros von Karfreitag bis Ostermontag geschlossen.

PARTEINOTIZEN GLP Orun Palit ist aus zeitlichen Gründen als Präsident der GLP Bezirk Baden zurückgetreten. Marianne Stein hat das Amt als Bezirkspräsidentin interimistisch übernommen und leitet die Partei bis mindestens im März 2021. Palit bleibt weiterhin Mitglied des Vorstandes der GLP Bezirk Baden und Ortsparteipräsident in Wettingen. Er hat die Bezirkspartei seit 2015 geleitet und will sich jetzt voll und ganz auf den Grossratswahlkampf konzentrieren, wie es in der Medienmitteilung heisst. SVP Die Fraktion SVP Wettingen nimmt den Entscheid des Aargauer Regierungsrats zufrieden zur Kenntnis. Es ist ein starkes Zeichen, dass der Aargauer Regierungsrat den Volkswillen hervorhebt.

Werkstatt geöffnet ist.

Melanie Bär

der Werkstatt arbeiten auf Hochtouren und auch er selber sei wegen des administrativen Aufwands gefordert. Erholung findet er beim Biken. «Halt nicht wie vorher in der Gruppe, sondern alleine.» Er hofft, dass das dieses Jahr auch viele andere tun. «Und wer weiss, vielleicht verbringen dieses Jahr vielleicht auch mehr Leute ihre Sommerferien daheim und investieren das gesparte Feriengeld für Aktivitäten in der Schweiz oder sogar in ein neues Fahrrad, um damit die Schweiz zu erkunden.» Er hofft es. Ebenso, dass er die verpasste Frühlingsausstellung ein paar Wochen verspätet nachholen darf. «Es hängt von den Weisungen des Bundesrats ab, die wir vollumfänglich unterstützen – auch wenn es unsere Branche hart trifft», sagt der Jungunternehmer.

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Der Entscheid bestätigt die Haltung und den Einsatz der Fraktion SVP: Ein massvoller Steuerfuss ist sehr wichtig für das Gewerbe und die Bevölkerung in Wettingen. Mit den Steuergeldern gilt es haushälterisch und vorausschauend umzugehen – Steuern auf Vorrat ist keine Lösung. Nun sind der Gemeinderat und der Einwohnerrat gefordert: Die Verabschiedung eines Budgets gehört zur zentralen Aufgabe der kommunalen Behörden. So ist es zu hoffen, dass beim Gemeinderat und beim Einwohnerrat nun ein Umdenken stattfindet, das Ausgabenwachstum endlich gestoppt wird und Verzichtsdiskussionen geführt werden. Die Gemeinde soll mit dem Geld wirtschaften, das zur Verfügung steht.

LESERZEICHNUNG

Der sechsjährige Thiago aus Kirchdorf war kreativ und hat eine Zeichnung von seinem neuen Spielplatz gemalt. Auf die Frage seiner Mutter Nicole Küng, warum er einen Helikopter dazugezeichnet hat, antwortete er: «Die ganze Familie ist da, nur Omi und Dodo aus Wettingen fehlen, so können sie ihn trotzdem sehen.» Wir freuen uns über weitere Kinderzeichnungen oder Fotos: redaktion@limmatwelle.ch.

Melanie Bär, Redaktionsleiterin

Liebe Leserinnen und Leser Haben Sie das schöne Wetter am Wochenende auch genossen? Auf dem Balkon, im Garten? Nicht alle haben ihre eigene Grünfläche – verständlich, dass es bei diesem Wetter viele ins Naherholungsgebiet zieht. Unter Einhaltung der zurzeit geltenden Vorschriften ist das zum Glück ja (noch) erlaubt. Der Spreitenbacher Förster Peter Muntwyler freut sich über das neuerdings zunehmende Interesse an der Natur, sagte er am Montagmorgen. Er rief mich an, kurz nachdem er mit seinen Mitarbeitern im Wald den am Wochenende liegengebliebenen Abfall eingesammelt hatte. Sie füllten damit – ja Sie lesen richtig – sieben Kehrrichtsäcke. «Es ist schön, dass ihr jetzt in den Wald kommt, doch tragt Sorge zu ihm und entsorgt euren Abfall daheim», appelliert er an die Bevölkerung. Ähnlich die Worte von Debora Würsch. Die Studentin bewohnt mit ihren Eltern in Killwangen einen Bauernhof, wo sie ebenfalls eine Zunahme von Spaziergängern und leider auch Abfall feststellt. Was passiert, wenn er auf der Weide landet, schreibt sie auf Seite 8 in der neu geschaffenen Rubrik «persönlich». In diesen Beiträgen geben Ihnen ab sofort verschiedene Personen Einblick in ihren Alltag in dieser speziellen Zeit. Hoffentlich berichten Sie bald von Erfreulichem statt von liegengebliebenem Abfall. Denn ich frage mich: Können sich Menschen, die eine so einfache Regel wie den Abfall daheim zu entsorgen nicht befolgen, an einschneidende Pandemievorschriften halten? Wenn nicht, riskieren sie, dass uns allen nicht nur der Wald als Naherholungsgebiet bald verwehrt wird. Das wäre dann für all jene Menschen besonders einschneidend, die keinen Balkon oder Garten haben. Deshalb meine Bitte: Halten Sie sich an die Vorschriften, sowohl beim Abfall als auch bei den Massnahmen des Bundesrats. Feedback an: melanie.baer@limmatwelle.ch


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WETTINGEN/NEUENHOF

Hier entsteht eine

PERSÖNLICH

«Sie verstehen nicht, was gerade passiert»

Am nächsten Dienstag beginnen Bauarbeiter, eine 70 Meter lange Lärmschutzwand entlang der Alten Zürcherstrasse in Neuenhof aufzustellen.

Unter der Rubrik «persönlich» geben in der Limmatwelle verschiedene Personen Einblick in ihren Alltag in Zeiten der Coronapandemie. Im nachfolgenden Beitrag die Sicht von John Green*, Sozialpädagoge und Leiter Stabstelle Agogik in der Arwo-Stiftung. «Viele Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung verstehen nicht, was gerade um sie herum passiert. Sie wissen nicht, dass ein gefährlicher Virus im Umlauf ist. Sie spüren aber, dass es sich um eine aussergewöhnliche Situation handelt. Und sie sind von den Folgen betroffen. Damit es keine Durchmischung von intern und extern wohnenden Klienten gibt, haben wir zum Beispiel die Gruppen beim Arbeiten neu zusammengesetzt. Normalerweise reagieren gerade autistisch veranlagte Klienten stark auf solche Veränderungen, manchmal sogar mit aggressivem Verhalten. Im Moment gehen sie relativ gelassen damit um und akzeptieren sie. Das zeigt mir, dass sie den Ernst der Lage durchaus wahrnehmen. Auch wenn sie die Situation nicht wie wir über den Intellekt einordnen können. Dies ist nur möglich, weil die Angestellten in doppelter Hinsicht einen Sondereinsatz leisten. Einerseits sind sie selber von der Krise betroffen. Sie sind wie alle anderen auch unsicher und machen sich Sorgen. Andererseits müssen sie diese Gefühle am Arbeitsplatz zurückstellen und stattdessen Ruhe und Zuversicht bewahren. Nur so können sie den Klienten die Sicherheit und Stabilität vermitteln, die sie gerade in diesem Moment besonders brauchen. Erschwerend ist, dass gerade in der Begleitung und Pflege von schwerstbehinderten Menschen eine Einhaltung der Abstandsregeln nicht möglich ist. Die Angestellten tragen in diesen Situationen deshalb Schutzmaterial. Seit Ende Februar ist der Krisenstab der Arwo im Einsatz und trifft vorsorglich Massnahmen. So haben wir Anfang März beispielsweise schon entschieden, dass Angestellte mit Erkältungssymptomen nicht mehr arbeiten, und haben eine Qua-

John Green, Sozialpädagoge.

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rantänestation eingerichtet. Erfreulicherweise haben sich viele Angestellte freiwillig zur Verfügung gestellt, im Ernstfall dort die erkrankten Bewohner zu begleiten. Das ist nicht selbstverständlich und zeigt, dass die Arbeit mit Menschen mit einer Beeinträchtigung auch eine Herzensangelegenheit ist. Bis jetzt hatten wir in der Arwo auch das dafür notwendige Glück und noch keinen Coronafall. Aber auch wir müssen jederzeit damit rechnen. Ebenso damit, dass es vermehrt zu Ausfällen bei den Angestellten kommen kann. Es braucht in diesen Tagen und Wochen eine gehörige Portion Flexibilität von allen Beteiligten. Nur rund ein Zehntel der 120 Bewohner hält sich momentan bei Angehörigen auf. Für alle anderen ist die Arwo da. Wichtig ist uns, dass wir auch eine Tagesstruktur und damit so viel Normalität wie aktuell möglich bieten können. Dies gilt auch für die Klienten, die ausserhalb der Arwo leben. Niemand muss, aber wer dies möchte, kann wieder zur Arbeit kommen. Letztendlich geht es darum, dass die Menschen, die in der Arwo leben und arbeiten, die Unterstützung bekommen, die sie individuell brauchen. Dieser Grundsatz gilt immer und erst recht während des Coronavirus.» (LiWe) * John Green (52) ist Sozialpädagoge und Leiter Stabstelle Agogik in der Arwo-Stiftung und seit 30 Jahren in Stiftungen für Behinderte tätig. Hauptsitz der Arwo-Stiftung ist Wettingen.

An der Alten Zürcherstrasse beginnen am kommenden Dienstag, 14. April, die Bauarbeiten für eine Lärmschutzwand. Dies gibt das Department Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau in einer Medienmitteilung bekannt. Nötig ist diese Schutzwand, weil die Liegenschaften an der Alten Zürcherstrasse 36 bis 40 «zu hohen Lärmimmissionen» ausgesetzt seien, wie das Departement schreibt. Und weiter: «Um die Häuser vor Strassenlärm zu schützen, wurde ein Projekt ausgearbeitet.» Dieses Projekt sieht Folgendes vor: Die Lärmschutzwand wird 70 Meter lang und 2,6 Meter hoch sein. «Die Lärmschutzwand wird mit beidseitig schallabsorbierenden Holzelementen ausgeführt», heisst es zudem in der Medienmitteilung. Auf den ersten fünf Metern der Passerelle, die über die Zürcherstrasse führt, sollen Glaselemente montiert werden. Die Vorderkante der Schutzwand wird gemäss Kanton parallel zur Alten Zürcherstrasse verlaufen.

An der Alten Zürcherstrasse in Neuenhof

aus erfolgen. Das heisst, die weiter unten liegende Zürcherstrasse, eine Kantonsstrasse, wird von den Bauarbeiten nicht tangiert werden. Auf der Alten Zürcherstrasse wird es jedoch zu Einschränkungen Zürcherstrasse ist von den Baukommen: «Je nach Bauphase muss arbeiten nicht tangiert Die Bauarbeiten, die am kommen- die Strasse im Baustellenbereich den Dienstag starten werden, wer- vollständig gesperrt werden oder den von der Alten Zürcherstrasse die Durchfahrt ist nur im Einbahn-

BASTELTIPP Osterdekoration gefällig? Aus einem herumliegenden Ast Ohren anspitzen, Gesicht anmalen und Schlaufe um den Hasenhals binden. Und schon kann die Osterdeko in die Erde gesteckt werden. (bär) Haben auch Sie einen Basteltipp? Senden Sie ihn an: redaktion@limmatwelle.ch


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Lärmschutzwand

entsteht ab Dienstag eine 70 Meter lange Lärmschutzwand. verkehr möglich», schreibt das Departement in seiner Medienmitteilung. Es sei aber eine Umleitung des Quartierverkehrs signalisiert: Sie soll über die Klosterrütistrasse führen. Die Einschränkungen gelten für Fussgänger nicht: Der Gehweg und die Verbindung zur Passerelle, die über die Zürcherstrasse führt, würden die ganze Zeit offen

Sibylle Egloff

bleiben, so der Kanton. Auch der Zugang zu den Liegenschaften sei stets gewährleistet. Verläuft alles plangemäss, werden die Bauarbeiten voraussichtlich bis Ende Juli diesen Jahres dauern. Im kommenden Herbst soll die neue Lärmschutzwand ausserdem begrünt und bepflanzt werden. (LiWe)

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AUS DEM GEMEINDERAT Öffentliche Aktenauflage Baugesuche während Covid-19 Gestützt auf die Sonderverordnung 20-01 des Regierungsrates vom 1. April (Stand 2. April) hat die Gemeinde Neuenhof folgendes Verfahren definiert: Das Einreichen der Baugesuchsunterlagen in Papierform ist weiterhin möglich, wird in elektronischer Form bevorzugt. Das Gesuch wird bei einem ordentlichen Bewilligungsverfahren in der Limmatwelle publiziert bzw. die direkten Anwohner werden mit einer Baugesuchsanzeige über das Vorhaben informiert. Die Frist der öffentlichen Auflage beträgt 30 Tage, mit der Option, in begründeten Fällen vor deren Ablauf diese nochmals um höchstens 30 Tage zu erstrecken. Bei fehlender zeitlicher Dringlichkeit kann die Abteilung Bau und Planung während der Geltungsdauer der Sonderverordnung 20-01 die öffentliche Auflage für einen späteren Zeitpunkt vorsehen. Anstelle einer öffentlichen Auflage (infolge der geschlossenen Schalter nicht möglich) sollen sich Personen, die Interesse an einer Einsichtnahme haben, an 056 416 21 20 oder an bauverwaltung@neuenhof.ch wenden. Die Abteilung Bau und Planung prüft das Gesuch um Akteneinsicht und würde in der Folge alle Unterlagen zur Einsicht per E-Mail oder per Post zustellen. Baugesuche, die aktuell aufliegen, sind auch auf neuenhof.ch ersichtlich. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist von 30 Tagen schriftlich beim Gemeinderat erhoben werden. Sie müssen einen Antrag, eine Begründung und ein Begehren enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.

Hundekontrolle 2020 Für das Halten eines mehr als drei Monate alten Hundes ist jährlich eine Hundetaxe zu entrichten. Die Gebühr beträgt 120 Franken. Die Hundetaxe wird im Mai in Rechnung gestellt. Um unnötige Rechnungen zu vermeiden, werden die Hundehaltenden gebeten, allfällige Änderungen (das heisst Neuanschaffungen, Tod des Hundes oder Halterwechsel) dem Gemeindebüro Neuenhof bis 30. April zu melden (telefonisch unter 056 416 21 40 oder per E-Mail an gemeindebuero@neuenhof.ch). Gleichzeitig weist die Gemeinde alle Hundehaltenden auf die vom 1. April bis 31. Juli geltende Leinenpflicht im Wald und am Waldrand hin. Diese Leinenpflicht dient den frei lebenden Tieren zum ungestörten Brüten, Setzen (Gebären) und Aufziehen ihrer Nachkommen. Alle Hundehaltenden sind somit verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ihre Hunde nicht streunen oder wildern. Nicht nur das Jagen oder Hetzen, sondern bereits das Hochscheuchen kann bei Wildtieren erheblichen Stress auslösen und sie in Gefahr bringen. In der übrigen Zeit können Hunde auf Waldstrassen unter direkter Aufsicht ohne Leine geführt werden. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung Neuenhof schliessen am Gründonnerstag, 9. April, bereits um 16 Uhr und bleiben am Karfreitag, 10. April, sowie am Ostermontag, 13. April, den ganzen Tag geschlossen. Die Pikettdienstnummern sind auf der Website www.neuenhof.ch ersichtlich.

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KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT

Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Shala & Incardona, Rebackerstrasse 2c, 8955 Oetwil an der Limmat, für eine Projektänderung der Fassaden, Parz. Nr. 370, Schürweg 6; Sadi Krasniqi, Poststrasse 141, 8957 Spreitenbach, für den Umbau und Aufstockung des Einfamilienhauses, Parz. Nr. 1060, Rütenenstrasse 20.

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PERSÖNLICH

«Wir sollten auch der Natur Sorge tragen»

Weil das Gemeinschaftsgrab auf dem Killwangener Friedhof an seine Grenzen stösst, soll es neben dem Friedhofsgebäude erweitert werden. Derzeit liegt das Baugesuch auf.

Unter der Rubrik «persönlich» geben in der Limmatwelle verschiedene Personen Einblick in ihren Alltag in Zeiten der Coronapandemie. Im nachfolgenden Beitrag die Sicht von Debora Würsch*, Studentin und wohnhaft auf einem Bauernhof in Killwangen.

Pikettdienst über Ostern Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben von Karfreitag, 10. April, bis und mit Ostermontag, 13. April, geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt via Pikettdienst unter der Nummer 079 559 73 00 Die aussergewöhnliche Lage, in der auch über die Feiertage erreichbar. wir uns befinden, hat auch positive Seiten: So finden viele Leute wieder den Weg in die Natur. Ein Spaziergang durch Wald und Wiesen bringt GLÜCKWÜNSCHE Erholung und tut – vor allem bei Folgende Personen, welche in Kill- strahlendem Sonnenschein – der Seewangen wohnhaft sind, wurden le gut. Gerade in den vergangenen oder werden im April 70 Jahre Tagen sind auch bei uns in Killwanund mehr (2. Teil). Der Gemeinde- gen deutlich mehr Menschen unterrat gratuliert recht herzlich und wegs: Sie spazieren vom Dorf in Richtung Felder oder umgekehrt. Viele wünscht alles Gute. fahren mit dem Velo oder den Inlineskates umher. Das bringt eine weniHans Caldara-Stüssi, ger schöne Seite zum Vorschein. 30. / 87 Jahre Links und rechts jedes noch so kleiMarlise Rohner-Knecht, nen Pfades findet sich Abfall: Ziga11. / 81 Jahre rettenstummel, Papiertüchlein und Gerold Käppeli-Käppeli, sonstiger Unrat. Dass sich das Sugus14. / 81 Jahre papier nicht einfach in Luft auflöst, Lothar Lengler-Jenner, scheint den meisten nicht bewusst 30. / 81 Jahre zu sein. Diese verunstalten nicht nur Jürgen Blaich-Hogg, die Umgebung, sondern landen meist 26. / 80 Jahre im Futter von Tieren, für die viele Walter Schaub-Mattle, von uns doch sonst ein Herz zeigen. 24. / 78 Jahre Unsere Tiere leben auf dem BauKurt Noser-Bürgin, 30. / 78 Jahre ernhof an der Dorfstrasse 2. Jedes Jahr im Frühling bekommen wir ein Ida Orban-Sütheö, paar herzige Kälber, die von vielen 22. / 77 Jahre Spaziergängern bestaunt werden. Pia Sancassani-Haas, Bevor diese auf die Weide vor dem 22. / 77 Jahre Haus zum Spielen gehen dürfen, Giovanni Ladurner-Huber, 16. / 74 Jahre gehe ich jeweils den Abfall einsamAndrzej Wladyslaw Swiatkowski, meln. Dabei habe ich unter ande21. / 74 Jahre rem alle Arten von Dosen und Flaschen, Fastfoodkartons und ZigaretWerner Epprecht-Trüb, tenpackungen und -stummel sowie 25. / 70 Jahre abgebrannte Feuerwerkskörper

RAHEL BÜHLER

Debora Würsch aus Killwangen.

zVg

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof in Killwangen ist fast voll. Laut Gemeinderat Hanspeter Schmid reicht der Platz nur noch für zwei weitere Beisetzungen. Aus diesem Grund handelt der Gemeinderat: Er möchte das Gemeinschaftsgrab erweitern. Seit 26. März liegt das Baugesuch öffentlich auf. Darin steht «Erweiterung Gemeinschaftsgrab (neuer Standort)». Das Grab erhält also einen neuen Standort: «Die Erweiterung soll auf der Südwestseite des Friedhofs Richtung Sennenberg erfolgen, unmittelbar vor dem Friedhofsgebäude», schreibt Schmid. Dort soll der bestehende Platz leicht eingeebnet werden. Als Abgrenzung gegen Südwesten soll eine Natursteinmauer gebaut und ein Baum gepflanzt werden. Vor dem Friedhofsgebäude gibt es zusätzlich eine Grünhecke. Die Namenstafel auf dem bisherigen Gemeinschaftsgrab führt alle Namen auf einer Platte auf. Sie muss bei jeder Bestattung demontiert, ergänzt und wieder montiert werden. Neu sollen die Verstorbenen mit einzelnen Schildern auf der Natursteinmauer aufgeführt werden. Die Fläche oberhalb der Mauer werde mit einem Immergrün bepflanzt, so Schmid.

eingesammelt. Wir haben auch schon miterleben müssen, wie eines unserer Kälber ein grosses Stück Alufolie runtergeschluckt hat. Auch heuer war ich unterwegs: Auf den Wegen im Naherholungsgebiet zwischen Killwangen und Neuenhof habe ich vor ein paar Tagen einen ganzen Robidogsack mit weggeworfenen Zigarettenstummeln und Papiertüchern gefüllt. Wir Menschen sind zurzeit besonders darauf bedacht, unsere Hände nach allen möglichen Aktivitäten zu waschen, damit wir gesund bleiben. Wer aber schaut dafür, dass unsere Natur gesund bleibt? Gerade jetzt, wo die meisten Kinder daheim sind und zu den Erwachsenen als Ratgeber schauen, sollten wir unsere Vorbildfunktion ernst nehmen. Nebst Händewaschen und Abstandhalten gehört dazu auch, der Natur Sorge zu tragen und seinen Abfall richtig zu entsorgen. (LiWe) Wann mit den Bauarbeiten angefangen wird, ist noch unklar * Debora Würsch (28) studiert Kommu- Der Killwangener Max Ritter benikation an der Universität Zürich und grüsst das Vorhaben der Gemeinde. bewohnt mit ihren Eltern und ihrem Bru- «Das jetzige Gemeinschaftsgrab der den Bauernhof an der Dorfstrasse 2 wirkt etwas düster und nicht so einin Killwangen. ladend.» Eine Auffrischung würde

INSERATE

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WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

ndort für Gemeinschaftsgrab

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PERSÖNLICH

Rahel Bühler Stagiaire Limmatwelle

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof ist fast voll. Deshalb wird es an einem neuen Standort erweitert. er gut finden. Dieses Anliegen hat er bereits vergangene Woche in einem Leserbrief in der Limmatwelle zum Ausdruck gebracht. Mittlerweile hat er die Unterlagen elektronisch erhalten. Ritter wohnt seit über 60 Jahren in Killwangen. Um das Gemeinschaftsgrab aufzufrischen, würde er die Sträucher schneiden lassen und einen Gärtner zu Rate ziehen. Ob es Einsprachen geben wird, ist laut Schmid noch unklar: Der Friedhof sei ein Ort mit vielen Emotionen, der Würde und der Ruhe. «So vielfältig wie die Trauernden sind, sind auch die Vorstellungen über die letzte Ruhestätte», sagt Schmid. Er versichert aber, der Gemeinderat habe sich viele Gedanken über die Erweiterung des Grabs gemacht, und ist der Meinung, die optimale Lösung gefunden zu haben. Für Schmid steht zudem fest: «Die Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes an dieser Stelle bietet den Vorteil,

dass sie in Sichtdistanz zum bestehenden Grab liegt und genügend Platz für die Trauernden bei einer Beerdigung bietet.» Die Gemeinde hat die Regeln zum Friedhof im Friedhofsreglement nie-

«Die Erweiterung des Gemeinschaftsgrabes an dieser Stelle bietet den Vorteil, dass sie in Sichtdistanz zum bestehenden Grab liegt.» HANSPETER SCHMID, GEMEINDERAT

dergeschrieben: Die Ruhezeit für Reihengräber beträgt 25 Jahre, für Familiengräber 50 Jahre. Das Gemeinschaftsgrab ist im Reglement nicht erwähnt. «Deshalb kann es nicht nach Ablauf einer bestimmten Frist geräumt werden», so Schmid.

Melanie Bär

Wann die Erweiterung umgesetzt wird, ist noch unklar: Killwangen hat nach wie vor kein rechtskräftiges Budget. Es sei aber «unumgänglich, nach der Rechtskraft des Baugesuchs zumindest mit den minimalsten Arbeiten zu beginnen», schreibt Schmid. So hole der Gemeinderat derzeit Offerten ein und suche Sponsoren. Auf Grabschmuck müsse zurzeit allerdings verzichtet werden. Zudem ist vorgesehen, das bestehende Gemeinschaftsgrab dereinst etwas aufzufrischen. Das Baugesuch für das Gemeinschaftsgrab liegt noch bis 27. April auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Wegen des Coronavirus kann das Gesuch nur anschauen, wer sich vorher telefonisch bei der Gemeindeverwaltung anmeldet. Zudem gibt es die Möglichkeit, die Unterlagen in digitaler Form von der Killwangener Gemeindeverwaltung zu erhalten.

Sonderverordnung ermöglicht Budgetabstimmung an Urne am 15. Juni für die Abstimmung über das abgelehnte Budget. Darin stand auch, dass der Kanton Alternativen zur Beschlussfassung an der Gemeindeversammlung prüft. Das hat er nun Vergangene Woche berichtete die getan und erliess am 2. April eine Limmatwelle über die durch den Kan- Sonderverordnung: «Zur Sicherstelton stattgegebe Fristerstreckung bis lung politischer Entscheide können

Der Gemeinderat entscheidet nächste Woche, ob er die Sonderverordnung nutzt und an der Urne übers Budget abstimmen lässt.

die Gemeinden für Geschäfte, die keinen Aufschub dulden, eine direkte Urnenabstimmung anordnen.» Der Gemeinderat will an seiner nächsten Sitzung am 14. April über das weitere Vorgehen entscheiden, sagte Gemeindeammann Werner Scherer auf Anfrage der Limmatwelle. (bär)

Es war am Samstagabend, 14. März, als mich die Whatsappnachricht meiner Redaktionskollegin Melanie Bär erreichte. «Wir machen ab Montag Home-Office», schrieb sie. Ich rechnete halbwegs mit dieser Nachricht, starrte aber dennoch etwas ungläubig in mein Handy. «Nun ist es also auch bei uns so weit», dachte ich. Am nächsten Morgen fuhr ich nach Lenzburg in die Redaktion und packte meine Sachen zusammen: Laptop, Bildschirm, Tastatur. «Für wie lange Zeit muss ich packen?» «Funktioniert arbeiten im HomeOffice über eine lange Zeit überhaupt?» «Wird mir zuhause nicht die Decke auf den Kopf fallen?» Auf all diese Fragen hatte ich keine Antwort. Jetzt bin ich seit vier Wochen im Home-Office. Ich habe meinen Esstisch zu meinem provisorischen Newsdesk umfunktioniert. Statt mit Messer und Gabeln decke ich ihn jetzt mit Post-its ein. Von dort aus mache ich Redaktionskonferenzen via Skype, Interviews via Telefon und tausche Bilder via Mail aus. Essen tue ich seither auf dem Sofa oder dem Balkontisch. Jetzt bin ich seit vier Wochen im Home-Office. Und muss sagen: Es funktioniert. Natürlich ist es einsam. Natürlich vermisse ich den direkten Kontakt mit Redaktionskollegen und Interviewpartnern. Aber die Decke ist mir bislang nicht auf den Kopf gefallen. Dank technischem Fortschritt klappt das Arbeiten einwandfrei. Auch konzentrieren kann ich mich zuhause ganz gut. Klar, ab und an kommen Gedanken wie: «Ich könnte noch die Küche putzen» oder «Die Wäsche müsste ich noch waschen». Aber meine neugefundene Selbstdisziplin hindert mich daran. Ausser mein Lieblingssong läuft im Onlineradio. Dann schweifen meine Gedanken etwas ab. Der Song zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht und ich denke: «Home-Office ist ganz okay.» Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


10 Verkehrsbeschränkung Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember

SPREITENBACH/WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisationen vom 5. September 1979 wird folgende Verkehrsbeschränkung verfügt: Neusignalisation Parkierungsanlage Limmatstrasse (11 Parkfelder, von der Sandäckerbrücke kommend linker Hand): Parkieren mit Parkscheibe, Montag – Freitag, 7.00 – 22.00 Uhr, max. 3 h. Die Akten- und Planauflage erfolgt auf www.spreitenbach.ch im Bereich Aktuelles/Amtliche Publikationen oder nach telefonischer Voranmeldung bei der Gemeindekanzlei, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Rechtsmittelbelehrung Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt des Kantons Aargau vom 9. April bis 11. Mai 2020 beim Gemeinderat Spreitenbach einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Gemeinderat Spreitenbach

Ersatzwahlen Rest Amtsperiode 2018 bis 2021 Anmeldungen für 1. Wahlgang vom 17. Mai 2020 Innert der gesetzlichen Frist wurden folgende Personen angemeldet: Gemeinderat (2 Personen für 1 Sitz) – Benz Edgar, 1962, von Erstfeld UR, Untere Dorfstrasse 69, SVP – Fricker Erhard, 1950, von Füllinsdorf BL, Brüelstrasse 53, parteilos Gemeindepräsident (2 Personen für 1 Sitz) – Lang Marcel, 1975, von Knutwil LU, Boostockstrasse 13, parteilos – Mötteli Markus, 1958, von Schlatt ZH, Poststrasse 98, CVP Geschäftsprüfungskommission (2 Personen für 1 Sitz) – Heggli Mike, 1994, von Hitzkirch LU, Boostockstrasse 7, parteilos – Waldvogel Stefan, 1989, von Vitznau LU, Grabäckerstrasse 12, FDP Im ersten Wahlgang kann jede/r wahlfähige Stimmberechtigte (mit Wohnsitz Spreitenbach) als Kandidat/in gültige Stimmen erhalten. Gemeinderat Spreitenbach

Ersatzwahl von Gemeindebehörden Die Anmeldefrist für die Ersatzwahlen eines Mitglieds des Gemeinderates, des Gemeindepräsidenten und eines Mitglieds der Geschäftsprüfungskommission ist abgelaufen. Für alle drei Funktionen sind jeweils zwei Anmeldungen eingegangen. Es sind dies für den Gemeinderat Edgar Benz und Erhard Fricker; für das Amt des Gemeindepräsidenten Marcel Lang und Markus Mötteli; für die Geschäftsprüfungskommission Mike Heggli und Stefan Waldvogel. Die Ersatzwahlen finden wie geplant am 17. Mai statt. Spesenreglement Schulen Spreitenbach Gemäss neuer Rechtsprechung haben ausschliesslich die Gemeinden die Kosten von Spesen, Sitzungsgeldern und Entschädigungen für Lehrpersonen und Schulleitungen zu tragen. Dies muss, gemäss Weisung des Departements Bildung, Kultur und Sport, für jede Gemeinde separat in einem entsprechenden Reglement festgehalten werden. Gestützt auf einen Antrag der Schulpflege unterbreitet der Gemeinderat der Einwohnergemeindeversammlung vom 23. Juni das neue Reglement, welches als Anhang zum Personalreglement der Gemeinde Spreitenbach definiert ist.

Sachbearbeiterin des Betreibungsamtes Spreitenbach-Killwangen, infolge vorzeitiger Pensionierung per 30. Juni in den Ruhestand treten. Der Gemeinderat dankt Beatrix Zimmermann für den unermüdlichen Einsatz sowie die guten und langjährigen Dienste für die Gemeinden Spreitenbach und Killwangen und wünscht ihr bereits heute im neuen Lebensabschnitt alles Gute. Philipp Müller, Spreitenbach, ist mit Wirkung per 1. Mai neu zum Gruppenleiter des Bauamtes befördert worden. Des Weiteren ist Dario Kalt, Spreitenbach, ebenfalls mit Wirkung ab 1. Mai zum Bauamtsarbeiter gewählt worden. Gemeinderat und Personal gratulieren herzlich. Per Ende Juni verlässt Marc Rüdisühli, Leiter Netze der Stromversorgung, nach gut siebenjähriger Tätigkeit den Betrieb, um sich einer neuen Herausforderung anzunehmen. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben.

Verkehr mit Gemeindeverwaltung und Werken Die Schalter von Gemeindeverwaltung und Gemeindewerken Spreitenbach sind noch bis zum 19. April geschlossen. Wichtige Sachgeschäfte sind per E-Mail, Briefpost oder Telefon zu klären. Persönliche Personelles Nach gut 20-jährigem Gespräche sind nur nach VereinbaWirken wird Beatrix Zimmermann, rung per E-Mail oder Telefon möglich. Auf www.spreitenbach.ch sind INSERATE alle relevanten Kontaktdaten ersichtlich. Personen ohne InternetBetet für die Schweiz anschluss können sich an folgende zentrale Telefonnummer der Geund das Elsass meindeverwaltung wenden: 056 um Rückgang und 418 85 11. Für das Verständnis wird Beendigung der gedankt.

Corona-Ansteckungen und Todesfälle.

INSERATE

! Wir ziehen um ! Geschätzte Kunden/innen bald ist es soweit und wir können unseren neuen Werkhof beziehen. Wir bitten Sie daher, die Anschrift wie folgt anzupassen: Technische Betriebe Würenlos Tägerhardstrasse 1 5436 Würenlos Wir freuen uns, Sie am neuen Standort begrüssen zu dürfen. Technische Betriebe Würenlos 056 436 87 60


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«Ich stehe gerne vor der Klasse» Christine Stäger ist Klassenlehrerin einer ersten Sekundarklasse im Schulhaus Glattler. Die dreifache Mutter erzählt, wie sie die Herausforderung Homeschooling meistert. MELANIE BORTER

«Mir fehlen die Schülerinnen und Schüler sehr», sagt Christine Stäger. Sie unterrichtet an der Sekundarschule Spreitenbach im Schulhaus Glattler und ist zusammen mit ihrer Stellenpartnerin Stephanie Faye Klassenlehrerin einer ersten Sekundarklasse. «Ich stehe sehr gerne vor der Klasse. Das geniesse ich an meinem Beruf», erzählt die 46-Jährige. Nun ist sie halt mit den Schülern per SMS, Telefon, E-Mail, mit Klapp oder Teams und wie die verschiedenen Unterrichts- und schulischen Kommunikationsplattformen alle heissen in Kontakt. Der Arbeitsplan bis zu den Frühlingsferien war schwerpunktmässig auf die Fächer Mathematik, Deutsch, Französisch und Englisch ausgerichtet. «Ich habe aber auch Aufgaben erteilt, die das Familienleben bereichern oder erleichtern sollten, wie etwa das WC putzen oder ein Gericht für die ganze Familie kochen», sagt Stäger. Trotzdem in Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern Sie ist selbst Mutter von drei schulpflichtigen Kindern. «An eineinhalb

noch nicht genau. Die Schulen und Lehrpersonen werden jeweils gleichzeitig wie die Öffentlichkeit vom Bund oder vom Kanton informiert. Fest steht, nach den Frühlingsferien muss den Schülern neues Material vermittelt und nicht bloss der bereits erarbeitete Stoff gefestigt werden. Auch wenn Stäger hofft, dass nach den Ferien bald wieder normaler Unterricht stattfinden kann, so bereitet sie sich – wie die Schulen insgesamt – auf den Fall vor, via Fernunterricht den Schülern neuen Stoff zu vermitteln. «Wir müssen uns alle den neuen Medien öffnen. Ich mache da momentan sehr viele Erfahrungen. Für mich ist das wie eine Schulung», sagt Stäger Christine Stäger im leeren Schulzimmer. zVg und ist überzeugt, die Nutzung der neuen Medien könne sie auch späTagen in der Woche übernimmt speziellen Zeit des Homeschoolings ter brauchen. Trotzdem, hat die mein Mann zuhause den Job mit die Kinder viel motivierter zur Schu- Klassenlehrerin denn keine Angst, den eigenen Kindern.» Dann könne le gehen. dass bei den Schülern Rückstände sie nach Spreitenbach fahren und entstehen? «Wir wissen ja noch in der Schule ungestört Aufträge Das Hoffen auf normalen nicht, wie lange es geht. Aber im erarbeiten und sich bei den Schü- Schulunterricht lern melden. «Wir hören uns pro «Ich glaube, die Schülerinnen und Schüler werden den Klassenverband «Mir fehlen die SchülerinWoche sicher ein- bis zweimal. Ihnen geht es allen recht gut», noch mehr schätzen. Und die Eltern nen und Schüler sehr.» erzählt Stäger. Dass sie die Arbeits- sehen nun, was es braucht, die Kinzeit frei einteilen können, geniessen der zu motivieren. Auch das wird CHRISTINE STÄGER, SEKUNDARLEHRERIN die Schüler – und natürlich das Aus- wohl noch etwas nachhallen», sagt schlafen. Das sei einer der Vorteile, Stäger. Jeweils am Ende jeder Woche sagt Stäger, dass die Jugendlichen schreibt sie den Eltern einen Brief, Moment ist es einfach wichtig, dass nun nicht so früh mit dem Arbeiten bedankt sich bei ihnen, dass sie mit- die Kinder eine Struktur haben. Und beginnen müssen. «Man weiss ja, arbeiten und sich Zeit für ihre Kin- die muss nicht morgens um halb dass das frühe Aufstehen überhaupt der nehmen. «Einige haben zurück- sieben beginnen. Wichtig ist, dass nicht dem Biorhythmus von Teen- geschrieben», sagt Stäger. Sie spüre die Kinder lesen, rechnen, schreiben agern entspricht.» Ein weiterer in- bei den Eltern keine Panik, auch und dass die Fremdsprachen gefesdirekter Vorteil: Auch die Schüler wenn die Situation für sie ebenfalls tigt werden. Und was alle Kinder vermissen den Unterricht, wie sie eine Herausforderung sei. momentan lernen, ist, sich selbst zu ihrer Lehrerin verraten haben. Es Wie es nach den Ferien mit dem motivieren. Ich habe keine Angst, kann also gut sein, dass nach dieser Unterricht weitergeht, weiss Stäger dass da Rückstände entstehen.»

LESERFOTO Ein Limmatwelle-Leser, der anonym bleiben möchte, hat der Redaktion nebenstehendes Foto zugeschickt. An den Wochenenden seien er und seine Familie normalerweise mit dem VW-Bus unterwegs. Jetzt bleiben sie wegen der Pandemie daheim. Um seinen Kindern trotzdem ein bisschen Abwechslung zu bieten, hat er den Bus kurzerhand vor dem Haus parkiert. «Die Kids finden es mega toll, spielen und werden auch darin übernachten», freut sich der Vater. Seine Botschaft vor Ostern, «stay at home», hat er für alle Spaziergänger gut ersichtlich auf gelbe Zettel gedruckt und an die Busscheiben gehängt. Schicken Sie uns Ihre Bilder an: redaktion@limmatwelle.ch.


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WÜRENLOS AUS DEM GEMEINDERAT

Coronavirus – Verkehr mit Gemeindeverwaltung Die öffentliche Verwaltung der Gemeinde Würenlos hält ihren Betrieb in angepasstem Rahmen aufrecht. Das Gemeindehaus und die Schule (Schulverwaltung) sind grundsätzlich nicht öffentlich zugänglich. Die Verwaltung ist während der normalen Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail oder per Brief erreichbar. Es können in dringenden Fällen resp. in Fällen, die einen Besuch am Schalter zwingend erfordern, Termine vereinbart werden. Dabei sollen die Besuche wenn möglich auf 15 Minuten Dauer beschränkt werden und es sind die Abstandsregeln (2 Meter) einzuhalten. Wer das Gemeindehaus/Schulhaus betritt, ist aufgefordert, seine Hände zu desinfizieren. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Diensten sind auf der Website der Gemeinde auffindbar. Siehe auch Limmatwelle vom 26. März.

zwei aussergewöhnliche Faktoren dafür verantwortlich: Zum einen bewirkte der Besitzerwechsel bei der Autobahnraststätte AG einen zusätzlichen Ertrag von rund 1 Mio. Franken bei den Steuern der juristischen Personen. Zum anderen ergaben die geänderten Zinssätze beim hypothekarischen Referenzzinssatz und bei den Bewirtschaftungskosten eine Aufwertung der Liegenschaften im Finanzvermögen von 874 500 Franken. Minderaufwände in den Funktionen der Allgemeinen Verwaltung (rund 124 000 Franken), der Öffentlichen Ordnung und Sicherheit (rund 100 000 Franken) und der Bildung (rund 169 000 Franken) beeinflussten das Ergebnis ebenfalls positiv. Den Netto-Investitionen von 4 528 822 Franken (Budget 5 894 000 Franken) steht eine Selbstfinanzierung von 5,8 Millionen Franken gegenüber, was zu einem Finanzierungsüberschuss von 1 315 476 Franken führt. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 129 Prozent.

Hilfe beim Einkauf? Wer Hilfe beim Einkauf braucht, kann sich bei der Gemeinde Würenlos unter Tel. 078 803 55 51 (Fabienne Roth, wenn keine Antwort unter Tel. 056 436 87 20) melden. Die Gemeinde wird jemanden vermitteln. Für Personen, die zur Risikogruppe zählen und deshalb ihr Zuhause nicht verlassen sollten (insbesondere Personen über 65 Jahren) und die auf Hilfe beim Einkaufen angewiesen sind, gibt es u. a. folgende private Angebote für Würenlos: Internet-Plattform www.hilf-jetzt.ch (> Gruppe finden > Suchen in Würenlos) und/oder das App «Five up». Personen, die ihre Hilfe anbieten möchten, können diese beiden Angebote Nach wie vor hohes Steuersubstrat verwenden oder sich bei der Gemein- Die Steuereinnahmen belaufen de (siehe oben) melden. sich insgesamt auf 21,8 Millionen Franken. Das gesteckte Budgetziel Jahresrechnung schliesst mit Über- bei den natürlichen Personen wurschuss von 4,235 Mio. Franken ab Mit de knapp übertroffen; die Abweieinem Ertragsüberschuss von chung von 0,51 Prozent entspricht 1 573 000 Franken hat die Gemeinde einer Punktlandung. Würenlos für das Jahr 2019 gerechnet, ein Plus von 4 235 390 Franken Guter Stand bei den Eigenwirtschaftskann sie jetzt ausweisen. Das sind betrieben Die Erfolgsrechnungen 2 662 290 Franken mehr, als budge- der Gemeindewerke schliessen – tiert wurde. Hauptsächlich waren mit Ausnahme der Abwasserbesei-

pro Einwohner konnte mit dem Abschluss 2019 auf 1511 Franken gesenkt werden. Die noch nicht realisierten bzw. abgerechneten Investitionen (Erschliessung «Tägerhard», Bau Werkhof im «Tägerhard», Sanierung Landstrasse K275) und die neu anstehenden Investitionen in Millionenhöhe (Umbau Gemeindehaus, Sanierung der Schulanlagen, Kauf/Sanierung Alte Landi, diverse Strassensanierungen) lassen darauf schliessen, dass die Schulden in absehbarer Zeit wieder tigung – mit positiven Ergebnissen steigen werden. ab. Die Wasserversorgung weist einen Ertragsüberschuss von Fr. Leinenpflicht für Hunde Die kantona400 196.45 aus (Budget 270 400 le Jagdverordnung schreibt vor, Franken); bei der Elektrizitätsver- dass Hunde vom 1. April bis zum sorgung konnte ein solcher von Fr. 31. Juli im Wald (auch auf den We902 539.62 (561 600 Franken) ver- gen) sowie am Waldrand an der bucht werden. Das Kommunika- Leine geführt werden müssen. Dietionsnetz schliesst ebenfalls mit se Leinenpflicht dient den frei leeinem positiven Ergebnis von Fr. benden Tieren zum ungestörten 172 821.45 (97 000 Franken) ab. Brüten, Setzen (Gebären) und AufAuch die Abfallbewirtschaftung ziehen ihrer Nachkommen. Alle zeigt ein erfreuliches Bild mit Fr. Hundehalter sind verpflichtet, da43 196.74 (Budget = Aufwandüber- für zu sorgen, dass ihre Hunde schuss von 24 500 Franken). Die nicht streunen oder wildern. Nicht Abwasserbeseitigung rechnet mit nur das Jagen oder Hetzen, sondern einem Defizit von Fr. 184 203.47 bereits das Hochscheuchen kann (261 500 Franken) ab, welcher je- bei Wildtieren erheblichen Stress doch problemlos aus dem Eigen- auslösen und sie in Gefahr bringen. Zur Vermeidung von Kulturlandkapital gedeckt werden kann. schäden sollten Hunde auch nicht Perspektiven Das Rechnungsergeb- frei über Landwirtschaftsland launis 2019 darf als ausgezeichnet be- fen gelassen werden. Besten Dank zeichnet werden. Die Nettoschuld für die Rücksichtnahme.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2.TEIL) Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat April feiern können, recht herzlich und wünscht weiterhin gute Gesundheit. Karl Frutiger, Chileweg 7 Walter Moser, Buechzelglistrasse 36 Margrith Häuptli-Peier, Buechzelglistrasse 24 Samuel Schnyder, Bifigweg 8 Gilberte Sieber-Stulz, Altwiesenstrasse 14

15./94 Jahre 11./89 Jahre 16./82 Jahre 10./80 Jahre 11./78 Jahre

Personen, welche keine Publikationen ihres Geburtsdatums und ihrer Adresse im Rahmen dieser Gratulationswünsche möchten, können dies frühzeitig der Gemeindekanzlei Würenlos mitteilen.

INSERATE

Telefon 056 424 11 31 info@schwab-beck.ch schwab-beck.ch

Handgefertigte Schoggi-Hasen von der Bäckerei Schwab

Landstrasse 56 5436 Würenlos


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WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

Baugesuchspublikation Einsicht nur nach telefonischer Vereinbarung möglich! Bauverwaltung Würenlos 056 436 87 50 Baugesuch Nr.: 202012 Bauherrschaft: Glaus Anton, Tägerhardweg 46, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Anbau Erker (Ostfassade) und Erstellung Sitzplatzüberdachung mit 2-seitiger Verglasung (Südfassade) Lage: Parzelle 4413 (Plan 56), Tägerhardweg 46 Zone: Wohnzone W2 Baugesuch Nr.: 202014

So sieht der neue Werkhof «Tägerhard» von aussen aus. Der Bau ist laut Bauleiter zu 95 Prozent fertig.

Rahel Bühler

Ab Mitte April gilt es ernst Nach fast einjähriger Bauzeit ist es so weit: Ab 20. April arbeiten die ersten Mitarbeiter im neuen Werkhof in Würenlos.

Baugesuch Nr.: 202023 Bauherrschaft: Moser Katrina und Müller Pasqual, Buechstrasse 15, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch EFH (AGV Nr. 540) und Neubau Einfamilienhaus Lage: Parzelle 3577 (Plan 72), Buechstrasse 15 Zone: Wohnzone E2 Baugesuch Nr.: 202024 Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Würenlos, Schulstrasse 26, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Dachsanierung Gemeindehaus, Einbau zusätzliches Dachflächenfenster. Umnutzung Lager in Büro, zwei neue Fenster und Vergrösserung bestehende Fenster Lage: Parzelle 527 (Plan 64), Schulstrasse 26 Zone: Zone für öffentliche Bauten und Anlagen ÖB Zusatzgesuch: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

RAHEL BÜHLER

Die Bauarbeiten am neuen Würenloser Werkhof «Tägerhard» gehen dem Ende zu. «Wir sind zu 95 Prozent fertig», erklärt Bauleiter Fredi Baumgartner beim Baustellenrundgang. Dieser findet wegen des Coronavirus mit dem nötigen Abstand zu den Arbeitern auf der Baustelle statt. Mittlerweile sind der Innenausbau, die Installationen von Strom und Wasser fertig. «Es fehlen nur noch Fertigstellungsarbeiten», ergänzt Baumgartner. Der Bau sei gut vorangegangen. «Nur beim Aufrichten nach Weihnachten hatten wir nicht so gutes Wetter», blickt Architekt Gregor Schluep zurück. Mittlerweile stimme der Zeitplan aber wieder. Bald schon folgt der nächste Schritt: «Am 18. April ziehen die technischen Betriebe um. Ab 20. April arbeiten wir im neuen Werkhof», sagt Richard Weber, Leiter der technischen Betriebe Würenlos. Im Mai wird auch das Bauamt seine bisherigen Standorte verlassen und in den neuen Werkhof ziehen. Elf Personen werden dort arbeiten. Änderungen am Bauvorhaben hat es keine gegeben: Im Untergeschoss liegen die Garage und das Lager der technischen Betriebe. Im Erdgeschoss die Werkhalle für das Bauamt und im Obergeschoss die

Bauherrschaft: Lütolf Daniel und Ruzzini Daniela, Zelglistrasse 7, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Energetische Dachsanierung mit Indach-PV-Anlage, Lukarnenerweiterung, Einbau 2 Dachflächenfenster und Erstellung Dachterrasse auf Anbau Lage: Parzelle 3378 (Plan 57), Zelglistrasse 7 Zone: Wohnzone W2

Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich die Werkhalle des Bauamts. Büros der technischen Betriebe sowie eine Küche. Der Coronavirus beeinflusse das Geschehen auf der Baustelle etwas: «Wir halten uns an die Vorschriften vom Bund», erklärt Baumgartner. Einige Hersteller seien mit ihren Lieferungen in Verzug. So fehlen etwa noch Gläser für die Türen im Innenraum. Weber: «Wir haben alle Arbeitsschritte geplant» Rückblick: An der Sommergmeind 2018 bewilligen die Würenloser Stimmberechtigten den Kredit von fünf Millionen zum Bau des neuen Werkhofs. Zuvor hatte das Stimmvolk einen neuen Werkhof mehrmals abgelehnt. Im Mai 2019 erfolgte schliesslich der Baustart. «Es ist ein Grund zur Freude – nach langem Warten», sagte Gemeinde-

ammann Anton Möckel damals. Im November 2019, bei Halbzeit der Bauarbeiten, waren bereits die Holzkonstruktion, die Garage sowie das Treppenhaus aus Beton zu erkennen. Weber freut sich auf das Beziehen des neuen Baus: «Wir werden vor allem Synergien zwischen den technischen Betrieben und dem Bauamt nutzen können.» Derzeit sind die beiden Abteilungen auf sechs Standorte und zwei Aussenlager im ganzen Dorf verteilt. «Ich habe aber auch Respekt vor dem grossen Umzug», meint Weber. Bis alle Installationen, etwa die Überwachung des Würenloser Stromund Wassernetzes, funktionieren, brauche es noch einiges an Arbeit. Weber gibt sich aber auch hier zuversichtlich: «Wir haben alle Arbeitsschritte geplant.»

Baugesuch Nr.: 202025 Bauherrschaft: Markwalder-Mettauer Marcel, Gatterächerstrasse 15, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Ersatz Hecke durch Sichtschutz aus Holzelementen und Hecken Lage: Parzelle 431 (Plan 58), Gatterächerstrasse 15 Zone: Wohnzone E2 Baugesuch Nr.: 202026 Bauherrschaft: Goutziomitros Nikolaos und Irini, Ländliweg 16, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Erstellung Velo- und Gerätehaus, Sichtschutzwand und Lamellendach (Pergola) Lage: Parzelle 3820 (Plan 70), Ländliweg 16 Zone: Wohnzone W3 Gesuchsauflage vom 10. April bis 11. Mai 2020 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


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LIMMATTAL

WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

Coronapatienten genesen im Sonnenblick Das Regionale Pflegezentrum Baden entlastet das Kantonsspital Baden und stellt im Wettinger Standort Zimmer für Coronapatienten zur Verfügung. SIBYLLE EGLOFF

In der ehemaligen Privatklinik Sonnenblick am Fusse der Lägern in Wettingen führt das Regionale Pflegezentrum Baden (RPB) seit 2012 eine Palliativabteilung, eine Abteilung für Patienten auf höchster Pflegestufe und eine Abteilung für Akut- und Übergangspflege. Seit rund vier Wochen nutzt das RPB den Standort zudem für die Betreuung von Bewohnerinnen und Bewohnern, die an Covid-19 erkrankt sind. «Wir haben den zweiten Stock im Sonnenblick zu einer Isolationsstation ausgebaut», sagt RPB-Direktor Hans Schwendeler. Diese Etage sei bis anhin unbelegt gewesen und so sei es auf der Hand gelegen, sie dafür herzurichten. Insgesamt ste-

«Wir haben den zweiten Stock im Sonnenblick zu einer Isolationsstation ausgebaut.» HANS SCHWENDELER, RPB-DIREKTOR

hen zwölf Einzelzimmer bereit. «Da diese aktuell Gott sei Dank nicht von unseren Bewohnerinnen und Bewohnern belegt werden, stellen wir dem

Im Sonnenblick werden Coronapatienten aus dem Kantonsspital Baden bis zur Genesung gepflegt. Kantonsspital Baden (KSB) Zimmer für ihre Coronapatienten zur Verfügung», sagt Schwendeler. Dabei handle es sich aber nicht um Personen, die eine Intensivpflege bräuchten und beatmet werden müssten. «Wir entlasten das KSB, indem wir genesende Coronapatienten übernehmen, die nur noch leicht gepflegt werden müssen.» Das schaffe wieder mehr Platz und Kapazität im Spital. Zusammen gegen den Coronavirus kämpfen Die Unterstützung des KSB durch das RPB steht für Schwendeler ausser Frage. In Sachen Patientenmanagement pflege man seit Jahren eine gute Zusammenarbeit. «Wir sind ein Pflegezentrum. Kaum einer unserer Bewohner kommt direkt von zuhause zu uns, sondern immer übers Spital», sagt Schwendeler. Es mache also Sinn, dass man auch bei der Bewältigung des Coronavirus am selben Strang ziehe.

Der Alltag im Pflegezentrum und im Sonnenblick hat sich durch die Pandemie nicht gross verändert. «Wir wissen aufgrund unserer Arbeit mit älteren und pflegebedürftigen Personen, wie wir mit ansteckenden Krankheiten umgehen müssen», sagt Schwendeler. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner seien deutlich über 80 Jahre alt und würden oft an mehreren Krankheiten leiden. «Es braucht nicht viel und sie sterben. Wir verlieren jedes Jahr Bewohner durch die normale Grippe oder den Norovirus.» Deshalb gehöre es zum Standard, dass man vorsichtig sei und die Hygienemassnahmen befolge. Besuchsverbot schlägt Bewohnern aufs Gemüt Dass alle Mitarbeitenden nun aber zusätzlich Atemschutzmasken tragen und sich auf den Virus testen lassen müssten, habe es noch nie gegeben. Neu ist auch das Besuchs-

Chris Iseli

verbot. «Es ist schon speziell, dass man das ganze Leben runterfahren muss», sagt Schwendeler. Diese Massnahme schlage vielen Bewohnerinnen und Bewohnern aufs Gemüt. «Die Coronakrise ist eine belastende Zeit für sie. Nicht nur ihre Liebsten dürfen sie nicht mehr besuchen, sondern auch alle Veranstaltungen fallen aus. Wir versuchen, uns deshalb noch intensiver um sie zu kümmern.» Natürlich gebe es spezielle Ausnahmen für das Besuchsverbot, so beispielsweise, wenn jemand im Sterben liege. Auf etwas will man im RPB aber auch in Coronazeiten nicht verzichten. «Zu Ostern erfreuen Bibeli unsere Bewohner in einem Gehege in der Eingangshalle. Die Tiere werden dieses Mal einfach im Schichtbetrieb besucht, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig im Raum aufhalten», so Schwendeler. Kleine Freuden seien in diesen Krisenzeiten besonders wichtig.

DIESE HILFSANGEBOTE HABEN SICH IN DER REGION BEREITS FORMIERT «FiveUp»: In der App vom Schweizerischen Roten Kreuz können Menschen Hilfe anbieten oder suchen. Gibt es neu auch als Website. hilf-jetzt.ch: Auf der Website kann man selbst eine Gruppe gründen oder einer beitreten. Gibt man den Ort im Suchfeld ein, findet man die Kontakte zu den Whatsapp-Gruppen «Support Wettingen», «Spreiti und Co. hälfet» und «Würenlos hilft». Elsa hilft: Hotline der Gemeinden Baden, Wettingen, Ennetbaden und Turgi. Freiwillige gehen einkaufen: 056 200 81 85.

Gemeinsam stark: Das Seelsorgeteam, die Katechetinnen und Katecheten aus Neuenhof, Killwangen und Spreitenbach bieten unter gemeinsamstark.parishnet.ch verDie Pfadi Burghorn Wettingen geht schiedene Angebote, Impulse und einkaufen, geht zur Post, besorgt Gedanken für Jung und Alt an. Medikamente. Kontakt: yuma@ Die Evangelisch-Reformierte Kirchburghorn.ch oder 079 398 98 63. gemeinde Spreitenbach-Killwangen Facebook-Gruppe «Gern gscheh – geht einkaufen. Kontakt: Patricia Wettige hilft»: Mitglieder bieten ent- Huggenberger unter 078 761 46 56. weder ihre Unterstützung an oder Der Rugbyclub Würenlos bietet seine suchen nach Hilfe. Unterstützung für alle an, die in Die Gemeinde Neuenhof bietet unter Würenlos und Umgebung wohnen. Kontakt: youarenotalone@gmx.ch. Tel. 056 416 21 76 Hilfe an.

Die Apps «Wettingen Info» und «Würenlos Info» wurden mit den Rubriken Nachbarschaftshilfe und Coronasolidarität ergänzt.

Die Jungwacht-Blauring (Jubla) Würenlos geht ebenfalls einkaufen, Medikamente in der Apotheke besorgen oder bringt Pakete auf die Post. Kontakt: Sarina Willi unter der Handynummer 079 822 86 40 oder per E-Mail an sarina.willi@jublawuerenlos.ch. Beim Christlichen Sozialwerk Hope an der Stadtturmstrasse 16 in Baden können Lebensmittelsäcke abgeholt werden. Diese Liste ist nicht abschliessend und wird jede Woche ergänzt. Hinweise an: redaktion@limmatwelle.ch.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

«Karfreitag ist einzigartig» Gedanken vom reformierten Pfarrer Timothy Cooke* zum Karfreitag. Die erschütternde Ausbreitung der Coronaviruspandemie und ihre Auswirkung auf menschliche Schicksale, auf das Gemeinschaftsleben und auf die Wirtschaft haben tiefe Spuren rund um die Welt hinterlassen. Nun stehen wir vor dem Karfreitag und merken vielleicht, dass eine Frage im Raum steht: Warum tun wir uns das an? Warum feiern wir einen Gedenktag, der dem unrühmlichen Prozess der Folter und der Hinrichtung eines unschuldigen Mannes gewidmet ist, der auf einem anderen Kontinent in einer längst vergangenen Epoche gelebt hat? Das Geschehen des Karfreitags bleibt einzigartig, weil darin offenbart wird, wie Gott ewiges Leben aus dem Tod herausholen kann und wie Gottes Liebe und nicht das Böse das letzte Wort hat. Gott lässt uns immer die Freiheit, eigene Wege zu wählen. Er lässt uns auch in die entgegengesetzte Richtung laufen, weg von ihm. Wer aber die Schritte auf dem Weg mit Gott wagt, entdeckt die Grundlage des Glaubens, den sicheren Boden unter den Füssen durch das Fundament der Vergebung Gottes. Gott vertieft und verändert dadurch die Beziehung zu uns. Wer Christus zuhört, wird von dieser Entscheidung zur Liebe geprägt, welche der Gekreuzigte von Gott her in die Welt gebracht hat. Er hat uns Hei-

matrecht im Hause des Herrn ermöglicht. Dieses göttliche Handeln ist am Karfreitag geschehen, an dem der Tod überwunden wurde. Viele Menschen kennen diese Glaubenswahrheit nicht mehr. Weil wir alle einmal sterben müssen, ist es von grosser Bedeutung, ob wir im Sterben im tiefsten Inneren wissen, dass wir – dank dem, was Jesus für uns am Karfreitag getan hat – Heimatrecht in Gottes Haus haben. Die-

se Gewissheit im Glauben nimmt uns Angst und Verzweiflung. Was uns im Leben und Sterben tröstet, ist das Wissen, dass Gott uns vergeben will und von ganzem Herzen liebt, ob wir grossen, kleinen oder keinen Glauben haben. Der deutsche Theologe und Märtyrer, Dietrich Bonhoeffer, nahm den mittelalterlichen Spruch auf: «Mitten im Leben sind wir vom Tod umgeben.» Dies wird uns während dieser Covid-19-Pandemie ganz besonders bewusst. Bonhoeffer schrieb zu diesem Spruch die christliche Sicht, die verspricht: «Mitten im Tod sind wir vom Leben umgeben.» Der Karfreitag ermöglicht uns einen Neuanfang in unserer Beziehung zu Gott und zueinander. Die letzten Worte Bonhoeffers vor seiner Hinrichtung enthüllen das Geheimnis des Glaubens am Karfreitag. «Das ist das Ende. Es ist für mich der Beginn des Lebens.» Das ist die Kraft der Versöhnung und Vergebung, die vom Kreuz her strahlt und hin zum ewigen Leben leuchtet. Gott liebt und vergibt. Er ist nahe im Leben und im Sterben. Er lebt und wirkt und verändert und tröstet uns durch seine Liebe. Mögen Sie ihn in dieser schweren Zeit neu entdecken und ihm begegnen in Ihrem Leben und mit ihm sprechen über alles, was Sie beschäftigt. Er hört Ihnen zu. Sie sind ihm noch nie egal gewesen. Ganz im Gegenteil. Er sucht Sie und möchte, dass Sie in seiner vergebenden Liebe geborgen sind, was auch geschieht.

die Kirchenglocken wie folgt läuten: Hoher Donnerstag, 9. April, 20 Uhr; Karsamstag, 11. April, 21 Uhr (Osternacht) und Ostersonntag, 12. April, 10 Uhr. Es sind dann alle eingeladen, eine Kerze zu entzünden und vor das Fenster zu stellen. Dies in Erinnerung an die Kraft des Osterfeuers als Zeichen der Hoffnung, dass das Licht stärker ist als die Dunkelheit. Eine gedruckte Anleitung für eine kleine Hausandacht liegt in begrenzter Anzahl in den Kirchen Neuenhof und Killwangen auf. Weitere Impulse zur Gestaltung einer österlichen Hausandacht sind ab Palmsonntag auf der Homepage www.gemeinsamstark.parishnet.ch zu finden.

Fastenopfer – jetzt erst recht Auch die Fastenopfer-Sammelaktion fällt in die Zeit der Coronakrise. Alle sind eingeladen, das Fastenopfer der Schweizer Katholiken trotzdem kräftig zu unterstützen. Damit zeigt man die Solidarität mit den Schwachen, all den Menschen in benachteiligten Gebieten der Welt. Es werden die guten Projekte, die ihre Situation verbessern, gefördert. Die Spende kann direkt ans Fastenopfer mit dem Einzahlungsschein in der Fastenagenda (Postkonto 60-19 191-7) oder per E-Banking (IBAN CH16 0900 0000 6001 9191 7), Twint, Kreditkarte oder Paypal überwiesen werden. Siehe auch im Web unter www.fastenopfer.ch.

Info-Box

* Timothy Cooke ist Pfarrer der reformierten Kirche Würenlos. Er wohnt ebenfalls in Würenlos und ist mit Pfarrerin Karin Tschanz verheiratet. Da zurzeit keine Gottesdienste stattfinden, bietet die Limmatwelle den Kirchgemeinden an, dass verschiedene Kirchenvertreter hier ein persönliches Wort an ihre Gemeinde und die Leserinnen und Leser der Limmatwelle richten können. Den dritten Teil macht Timothy Cooke von der reformierten Kirche Würenlos.

KIRCHLICHE MITTEILUNG Palmzweige, Heimosterkerzen und Kar- und Ostertage in Neuenhof und Killwangen Die gesegneten Palmzweige und die gesegneten neuen Heimosterkerzen sind zum Mitnehmen in den Kirchen in Killwangen und Neuenhof bereit. Den Betrag von 8 Franken für die Heimosterkerze bitte direkt in die Kerzenkasse bezahlen. Wer die Heimosterkerze und die Palmzweige nicht selbst abholen kann, melde sich auf dem Pfarramt Neuenhof-Killwangen. Dann werden diese gerne in den Briefkasten gelegt. Glockengeläute Neuenhof/Killwangen Obwohl man sich über die Karund Ostertage nicht zum Gottesdienst versammeln darf, werden

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«MEIN GOTT»

Evelyn Windisch, Mitglied Frauenverein Würenlos

«Hört zu», sagte Lehrerin Hauser. «Ich möchte, dass ihr ein Ei morgen mitbringt – mit etwas darin, was neues Leben zeigt.» So beginnt die Geschichte, die ich kürzlich gefunden habe. Sie diente als Einstieg in die Osterzeit. Alle hatten die Aufgabe verstanden, nur Angelo nicht. Er war leicht behindert und hätte in eine Sonderschule gehen müssen. Am nächsten Tag zeigten alle die Eier. Im ersten Ei befand sich eine Blume. «Eine Blume ist ein Zeichen des neuen Lebens. Wenn die ersten grünen Spitzen aus der Erde ragen, wissen wir, dass es Frühling wird», sagte Frau Hauser. Alle Kinder hatten etwas in die Eier eingepackt. Nur jenes von Angelo war leer. «Natürlich hat er nicht verstanden, was er damit machen sollte. Hätte ich bloss nicht vergessen, seine Eltern anzurufen», dachte sich Frau Hauser. Weil sie ihn nicht in Verlegenheit bringen wollte, legte sie das Ei beiseite. Da meldete sich Angelo: «Wollen Sie denn nicht über mein Ei sprechen?», fragte er. Verwirrt gab sie zurück: «Aber Angelo – dein Ei ist leer.» Er sah ihr in die Augen und meinte: «Ja, aber das Grab Jesu war auch leer.» Eine Weile sprach niemand ein Wort. Als die Lehrerin sich wieder gefangen hatte, fragte sie: «Angelo, weisst du denn, warum das Grab leer war?» «O ja», gab er zur Antwort. «Jesus wurde getötet und ins Grab gelegt. Dann hat ihn sein Vater wieder lebendig gemacht.» Während die Kinder aufgeregt nach draussen auf den Schulhof stürmten, sass Frau Hauser wie betäubt da, hatte Tränen in den Augen. Das Ei, das sich noch in ihrem Herzen befand, begann zu schmelzen. Dieser Junge hatte die Auferstehung besser verstanden als die anderen Kinder. Drei Monate später war Angelo tot. Die Leute, die in die Kirche kamen, um von dem Entschlafenen Abschied zu nehmen, wunderten sich nicht wenig: Oben auf dem Sarg waren 15 leere Eierschalen zu sehen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


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RÄTSEL

WOCHE NR. 15 DONNERSTAG, 9. APRIL 2020

KREUZWORTRÄTSEL 24 300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos. HERAUSGEBERIN CH Regionalmedien AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch, Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

BINOLOGIC

SUDOKU

REDAKTIONSTEAM Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material. INSERATE Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch, Telefon 058 200 53 73

In jeder Zeile oder Spalte, aber auch in jedem der neun Quadrate, müssen Zahlen von 1 bis 9 stehen. Jede Zahl darf in jeder Zeile oder Spalte sowie in jedem Quadrat nur einmal vorkommen.

Es dürfen nicht mehr als zwei aufeinanderfolgende X oder O in jeder Zeile oder Spalte vorkommen und in jeder Zeile und jeder Spalte stehen gleich viele X und O. Alle Zeilen und alle Spalten sind einzigartig.

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