Nr. 06 22. Jahrgang Donnerstag, 6. Februar 2020
NEUER FORD PUMA
Porträts Zeichnen lernen AZ ANZEIGER AG
REDAKTION.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 29 00
Region Liestal
Neue Ausstellung im Dichter- und Stadtmuseum: Jonas Breitenstein und Johann Peter Hebel. Seite 5
INSERATE.OBZ@CHMEDIA.CH 061 927 26 70
Region Gelterkinden
Region Waldenburg
In einem Sissacher Schaufenster steht eine mongolische Jurte: ein Weg zur Achtsamkeit.
Der Musikverein Reigoldswil verwandelte sich an seinem Unterhaltungskonzert in ein Radiostudio. Seite 13
Seite 9
Lehrgang I: 04.03.-06.05.2020 Zeichnerische Grundlagen, Einstieg in das Porträtieren.
Zeichnen & malen mit Tusche Kurs: 04.03.-29.04.2020. Kolorieren mit Tusche, Feder und Pinsel.
www.mal-zeichenschule.ch Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, Schild Areal Liestal 061 903 00 88 master@agir.ch
GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG
Klein und sehr fein
Kolumne
Nie wieder!?
Liestal Im Stedtli fand zum zweiten Mal an unterschiedlichen Spielorten das Musikfestival Hear&Now statt ALEXANDER JEGGE
Dem zum zweiten Mal stattfindenden Musikfestival Hear&Now standen fünf Spielorte zur Verfügung: die katholische Kirche, die Klavierwerkstatt, das Kulturhotel Guggenheim, die Kulturscheune und die Boulderhalle Hebdi. Und so unterschiedlich die Aufführungsorte waren, so unterschiedlich auch das Programm (siehe Box). Am Freitagabend hofften wir, von Marcelo Nisinman in die etwas melancholische Welt des Tangos entführt zu werden. Der in Buenos Aires geborene Bandoneonista ist ein gefragter Solist und Komponist, der mit Orchestern auf Festivals der ganzen Welt spielt. Nisinman und seine beiden Mitmusiker, der Deutsche Wilfried Holzenkamp am Bass und der Italiener Alberto Mesirca an der klassischen und E-Gitarre spielten Musik, die sich zwar um den Tango drehte, aber nicht retrospektiv war. Der Bandleader ist überzeugt, dass der Tango nur deshalb populär ist, weil er ständig weiterentwickelt wird. Alle seine Tango-Stücke waren neu bearbeitet und erklangen in einem manchmal ungewohnt harten Ton. Eine weitere Spezialität der Gruppe ist ihre Auseinandersetzung mit der Musik des Barock. Höhepunkt war eine Interpretation von Dietrich Buxtehudes «Danket dem Herrn, denn er ist sehr freundlich». Entgegen ihrem sonstigen Vorgehen spielten die Musiker die vorhandenen Noten, mit den neuen Instrumenten, sodass das geistliche Werk fast ein bisschen wie Tango klang.
(mind. 20 Liter), erhalt n Sie gegen Abgabe dieses Gutscheins ein
06 / 2
Peter Schärli Peace Now Am Freitag war zuerst Jazz angesagt: Peter Schärli Peace Now. Mit seinen vertrauten Weggefährten Silke Eberhard (Altsaxofon), Jean-Jacques Pedretti
GRATIS
AUFFALLEND MEHR… BALKONE WINTERGÄRTEN TREPPEN SCHRAUBFUNDAMENTE
✃
Öffnungszeiten Montag – Samstag 06.00 – 22.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Sonntag TopShop – 365 Tage geöffnet 07.00 – 21.00 Uhr
Lausenerstrasse 20 4410 Liestal
T 061 926 90 20 www.wahl-ag.ch
FOTOS: A. JEGGE
Das Duduk entführt die Zuhörer in einen imaginären Orient.
(Posaune), Christian Weber (Bass) und Norbert Pfammatter (Schlagzeug) hat der Trompeter Peter Schärli eine Musik entwickelt, die den Frieden jetzt fordert. Allesamt sind die Musikerin und die Musiker hervorragende Solisten. Die Rhythmusgruppe bildet einen satten Teppich, auf dem die drei Bläser frisch von der Seele weg improvisieren und musizieren konnten. Idylle wurde nicht zugelassen, höchstens ironisch.
en or
Gültig bis am 15. März 2020, solange Vorrat.
(nicht kumulierbar mit anderen Gutscheinen)
Peter Schärlis Projekt baute ganz schön Druck auf.
LANDI Gelterkinden Sissacherstrasse 40 4460 Gelterkinden
Fasnachtschüechli
Einlösbar im TopShop Aesch, Bubendorf und Gelterkinden.
Alberto Mesirca (v. l.), Marcelo Nisinman und Wilfried Holzenkamp.
Duo Hovanissian Gültekin Eine ganz andere Welt eröffnete sich im anschliessenden Konzert. Das heute in Belgien lebende Duo Vardan Hovanissian und Emre Gültekin musizieren in zwei Kulturen, die sich in ihrer Geschichte immer wieder feindlich gegenüberstanden: Armenien und Türkei. Hovanisssian spielt die armenische Duduk und Gültekin singt und spielt die türkische Langhalslaute Saz. Ergänzt wurden sie vom armenischen Perkussionisten Gor Ghalmukhyan. Der melancholische Ton des Duduk mischt sich mit der Laute zu fast ewig wirkenden Melodiebögen. Variiert wird meist im Tempo, das heisst, ein Stück beginnt langsam und sehr getragen, steigert sich aber zu einem wahren Veitstanz.
In Liestal entwickelt sich, fast im Dunkeln ein kleines, aber feines Festival, das grossartige Klangwelten mit Musikerinnen und Musikern von Weltformat ins Stedtli holt. Es hätte mehr Besucherinnen und Besucher verdient. Zum Nisinman-Konzert fand sich gerade mal ein gutes Dutzend ein. Welche Wertschätzung dieser Musiker international geniesst, zeigte sich im Besuch der französischen Botschafterin in Rumänien am Festival. Nisinman, der es gewohnt ist, in grossen Sälen aufzutreten, mag aber die kleinen Räume, weil er die Emotionen direkt zu spüren bekomme.
Weitere Konzerte
Neben den drei beschriebenen Konzerten fanden noch andere statt. • Die Baselbieter Projektband Boxitos • Das Duo Troller & Sartorius • Der finnische Pianist Tuomas A. Turunen • Der Pianist Lukas Rickli mit Solo V • Das Jazztrio Vein • Das Duo Stefan Aeby (Kirchenorgel) und Matthieu Michel (Trompete) • Ein Kinderprogramm mit Anna Gosteli • Ein Septett um die Basler Saxofonistin Sarah Chaksad.
Am 27. Januar war der 75. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch die Rote Armee. Bei der Feier im Todeslager Auschwitz-Birkenau, die von den Politikern teilweise zur Profilierung missbraucht wurde, sagte Polens Präsident Duda: «Wir verneigen uns vor mehr als sechs Millionen Juden.» Sich vor Toten zu verneigen ist um einiges einfacher als Lebende zu schützen. Auch das oft gehörte «Nie wieder!» ist eine wohlfeile Worthülse. «Nie wieder – ich kann es nicht mehr hören. Zwei Worte, die nichts kosten», schreibt die Journalistin Esther Schapira. Der Holocaust-Überlebende Marian Turski erklärte bei der Feier, dass Auschwitz nicht vom Himmel gefallen, sondern mit kleinen Schritten dahergetrampelt gekommen sei und sich die Menschen langsam daran gewöhnten, anderen ihre Würde zu rauben. Schon ab 1941 wusste man in England Bescheid über die Vernichtungsmethoden der Nazis. 1942 veröffentlichte die «Polish Fortnightly Review» die ersten Berichte. Den Informationen des Jüdischen Weltkongresses in Genf schenkten Washington und London keinen Glauben. Dass die Staaten, die jetzt in Auschwitz ihre Aufwartung machten, von Anfang an informiert waren, will man heute keiner mehr so genau wissen. Im Herbst 1943 informierte die BBC die Weltöffentlichkeit. Nicht nur die Alliierten wussten Bescheid, sondern auch neutrale Länder wie Schweden und die Schweiz sowie der Vatikan und damit auch Papst Pius XII., der in dieser Frage eine nicht gerade rühmliche Rolle spielte. Vom amerikanischen Stützpunkt in Foggia in Italien hätte Auschwitz in Reichweite gelegen. Luftaufnahmen waren vorhanden, sogar von den rauchenden Krematorien. Man hätte unzähligen Juden das Leben retten können. Das US-Verteidigungsministerium verweigerte die Bombardierung der Tötungsanlagen. Auch die Gleise dahin wurden nicht zerstört, obwohl Raffinerien in der Nähe von Auschwitz mehrfach bombardiert wurden. Warum blieb eine Intervention aus? Der Verdacht bleibt, dass kein Staat ein Interesse hatte, die Juden zu retten, weil keiner sie aufnehmen wollte. Die Holocaust-Überlebenden müssen heute noch mit ihrem Trauma leben – und teils mit materiellen Sorgen. Selbst in Israel, wo man jedes Jahr zwei Minuten innehält, um der Shoa zu gedenken, lebt ein Viertel der Überlebenden in Armut. Sie fühlen sich von der Gesellschaft alleingelassen. Marian Turski sagte illusionslos: «Es könnte wieder passieren.» Wer wachsam auf die Entwicklungen schaut, sieht, dass nicht Juden allein wieder ausgegrenzt werden, sondern weltweit auch andere gesellschaftliche Minderheiten. Darum rief Turski der Jugend zu, es gebe das 11. Gebot: «Seid nicht gleichgülTHOMAS BRUNNSCHWEILER tig!»
Baselland
ObZ 6. Februar 2020
Landrat – mittendrin
Landrat live
Erfolgreich Kompromisse geschmiedet
Nach dem Ja braucht es ein Nein
Geschätzte Leserinnen und Leser Zu Beginn der letzten Sitzung hatten wir über 15 Einbürgerungen zu befinden. Die Regierung und die vorberatende PetitionskommisAndrea Heger sion beantragten bei zweien eine Nichterteilung des Kantonsbürgerrechtes. Dies ist selten der Fall. Doch lag bei einem Gesuch eine grobe Verletzung der Verkehrsregeln und beim anderen ebenso eine Missachtung unserer Gesetze vor. Auch der Landrat kam zu klaren Ablehnungsentscheiden. Einzig in Bezug auf die Gebühren gab es Enthaltungen. Doch aus meiner Sicht ist klar, dass die Gebühren trotz negativem Entscheid fällig sind. Der Abklärungsaufwand bestand ja trotzdem. Zudem wurden beide Personen auf die Hinderungsgründe und die Möglichkeit des Rückzugs des Gesuchs
aufmerksam gemacht. Beinahe zwei Stunden berieten wir über die Vorlage zum Energieförderprogramm «Baselbieter Energiepaket». Doch die sachliche Diskussion hat sich gelohnt. Wesentlichen Einfluss auf das positive Schlussresultat hatte ein aus unserer Grüne/EVP-Fraktion mit der FDP erarbeiteter Kompromiss. Ebenso die anlässlich der ersten Lesung des Gesetzes von unserer Fraktion vorgebrachte Offenheit gegenüber einem SVP-Anliegen. Die Vorlage hatte zwei Hauptpunkte: Eine Anpassung des Baselbieter Energiegesetzes und eine Ausgabenbewilligung zur Finanzierung der vorgesehenen Förderbeiträge. Das Gesetz listet die geförderten Massnahmen auf. Die schlug Regierung eine Anpassung vor, damit in Kombination mit den bis 2025 vom Bund gesprochenen Geldern ein Optimum an Effekt erzielt wird. Die SVP hatte in der ersten Lesung vorgebracht, die Unterstützung von grösseren Holzfeuerungsanlagen mit Verwen-
dung von Schweizer Holz fehle ihr. Unsere Fraktion animierte sie, zuhanden der zweiten Lesung einen Vorschlag zu bringen und im Gegenzug auf eine Kürzung der beantragten Förderbeiträge zu verzichten. So sei eine Einigung sicher erreichbar. Denn die Kredithöhe war umstritten. Regierung und vorberatende Kommission hatten den ursprünglichen Betrag in zwei Schritten erhöht. War dies einigen immer noch zu wenig, zweifelten andere über den Bedarf. Hier setzte der Vorschlag von FDP und Grüne/EVP an. Spätestens in der Hälfte der Laufzeit soll eine Zwischenbilanz über die Inanspruchnahme der Kreditgelder gezogen werden. Somit besteht immer noch Handlungsspielraum, falls die Förderbeiträge wenig oder sehr stark gefragt sind. Am Ende wurde das Gesetz einstimmig verabschiedet und dem Kreditbetrag von 30 Millionen bis 2025 ohne Gegenstimmen bei einigen Enthaltungen zugestimmt. AND REA HEGER, LANDRÄTIN EVP, HÖLSTEIN
FDP im Landrot
Das Energiepaket wird fortgesetzt
Drei Minuten vor zwölf war die Debatte um die Fortsetzung um das Baselbieter Energiepaket beendet. Als Traktandum 7 von geplanten 46 Traktanden war das aus Stefan Degen quantitativer Sicht nicht ein wirklicher Fortschritt. Sieht man den Inhalt an, so darf man sagen, dass sich doch etwas bewegt hat. Worum geht es? Mit dem Energiepaket sollen Anreize geschaffen werden, dass Hauseigentümer ihre Gebäude mit nachhaltigen Energiequellen versorgen. Die Vorgängerversion war stark freisinnig geprägt. Man wollte auf jeden Fall Verbote vermeiden und mit geschickten Anreizen die Ziele zu möglichst günstigen Preisen erreichen. Man ist sich über
Parteigrenzen hinaus einig, das Energiepaket ist eine Erfolgsgeschichte und soll fortgeführt werden. Der Hauptteil der Diskussion bezog sich auf die Höhe der jährlichen Förderbeiträge in den nächsten sechs Jahre. Die Regierung beantragte jährlich vier Millionen, die vorberatende Umweltund Energiekommission sechs Millionen. Die SP beharrte ungesehen bei den sechs Millionen, frei nach dem Motto, dass eine Million mehr auch proportional mehr Leistung entfaltet. Es ist die naive Sicht, die oft in diesen Themen vorherrscht, dass mit mehr Ausgaben auch immer proportional mehr Wirkung erzielt wird. Die Praxis zeigt aber, dass ab einer bestimmten Höhe die Wirkung nachlässt, weil in diesem konkreten Fall irgendwann alle potenziellen Fördergeldempfänger ihre Projekte umsetzen und dies unabhängig von der
Höhe der Fördergelder umsetzen. Sie überschiessenden Fördergelder werden somit zur Umverteilung. Die bürgerlichen Parteien unter Führung der FDP sahen diese Grenze bei fünf Millionen Franken pro Jahr und konnten sich durchsetzen. Zusätzlich wird in der Hälfte der Laufzeit Bilanz gezogen und dem Parlament die Möglichkeit für eine Anpassung gegeben. Daneben gab es auch inhaltliche Diskussionen. So forderte die SVP, dass auch einheimisches Holz (bevorzugt aus der Region, mindestens jedoch aus der Schweiz) gefördert werde. Weiter gab es auch Voten und Anträge in Bezug auf Fernwärmesysteme. Mit dem Energiepaket wird eine liberale Erfolgsgeschichte fortgesetzt, die statt auf Verbote auf Anreize setzt. STEFAN D EGEN, LAND RAT FDP, GELTERKIND EN
What’s up im Landrat
Grosses Kino im Landratssaal
EE: Heute steht das Baselbieter Energiepaket auf der Traktandenliste. Dabei geht es im Kern um ein «energiepolitisches Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuE. Eichenberger erbare Energien mit Schwerpunkt Gebäudesanierung» – spannend. Doch wieviel Fördergelder sind genug? MF: Bevor wir über Geld reden, muss das Energiegesetz beschlossen werden. Damit alle Fraktionen dahinterstehen können, wird diskutiert und verhandelt, an Worten gefeilt und Anträge gegeneinander ausgemarcht und gefeilscht. Neu werden nebst Wärmedämmung, Wärmepumpen oder Solarkollektoranlagen auch Holzfeuerungsanlagen mit einer Fernwärmeleistung in den Förderkatalog aufgenommen. Das Energieholz soll unbedingt aus der Region stammen.
EE: Ein weiterer Kompromiss besteht darin, dass der Regierungsrat die Einzelbeiträge erhöhen kann, damit die Förderung eine grössere Wirkung hat. Weil wir nicht wissen, ob das Geld überhaupt reicht oder ob es gar nicht abgeholt wird, beschliessen wir einstimmig, dass der Regierungsrat in drei Jahren berichtet. So können, wenn nötig, Anpassungen vorgenommen werden. Zusammen mit der FDP konnten wir Grünen/EVP damit eine wirklich gute Lösung finden. MF: Einzelbeiträge müssen hoch sein, damit die Leute wirklich auf erneuerbare Energie und effizientere Gebäudesanierungen umsteigen. Und jetzt geht es ans Eingemachte – das Geld. Vom Regierungsrat wurden vier Millionen, von Links sechs Millionen und von Rechts fünf Millionen Franken beantragt. In der Schlussabstimmung unterliegen wir letztendlich und beschlossen werden fünf Millionen Franken pro Jahr für die nächsten sechs Jahre. EE: Immerhin, aber leider noch zu
wenig, um die Klimaziele von Paris zu erreichen. Ich möchte noch betonen: Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, bei Gebäudesanierungen auf Fördergelder für eine energieeffizien- Meret Franke tere Sanierung zurückzugreifen. Auf Energiepaket-bl.ch finden Sie alle nötigen Informationen dazu. MF: Hoffen wir, dass die Massnahmen die gewünschte Wirkung zeigen. Wir sollten so schnell wie möglich ganz wegkommen von fossilen Heizungen. Aber nicht nur in der Gebäudesanierung müssen wir etwas fürs Klima tun. Wir Grünen werden weitere Vorstösse einreichen, um dem Klimaziel von Paris mit weiteren Massnahmen näher zu kommen. MERET FRANKE (MF) ERIKA EIC HENB ERGER (EE)
Am letzten Donnerstag stand der Entscheid zu einem wichtigen Geschäft an; zum «Baselbieter Energiepaket». Inhalt ist die Fortsetzung des pionierhaften Baselbieter UnterstütMarkus Meier zungsmodells von energetischen Gebäudesanierungen in Ergänzung zum nationalen Gebäudeprogramm. In den letzten zehn Jahren konnten mit dem per Ende 2019 ausgelaufenen Förderprogramm im Baselbieter Gebäudepark ansehnliche EnergieEinsparungen erzielt werden. Im jährlichen Durchschnitt lösten Förderbeiträge von gegen zwölf Millionen Franken jeweils Gesamtinvestitionen von 80 Millionen Franken aus. Der Löwenanteil von 68 Millionen Franken stammte dabei also von den Immobilieneigentümern. Eindrückliches Resultat: jährliche Einsparung von rund 247 000 Megawattstunden Energie bei Vermeidung von jeweils 50 000 Tonnen CO2 – Chapeau zum Ersten. Bei der ersten Lesung der Vorlage Mitte Januar zeichnete sich noch keine gemeinsame Lösung ab. Die zentrale Differenz lag in der Höhe des finanziellen Rahmens. In der Vernehmlassung schlug der Regierungsrat jährlich 3 Mio. Franken vor, erhöhte dann aber aufgrund der Vernehmlassungsergebnisse auf vier Millionen. Das war Rot-Grün immer noch nicht genug, dort lagen die Forderungen bei sechs bis zehn Millionen. Dank der
2
Zustimmung zum SVP-Kompromissantrag von fünf Millionen und auch zur gleichzeitig beantragten Integration grosser Holzfeuerungsanlagen (mit einem gewichtigen Anteil «Pflichtkonsum» an Brennholz aus einheimischen Wäldern!) kam ein einstimmiger Landratsbeschluss zur Gesetzesänderung und auch zur Ausgabenbewilligung von sechs Jahren à fünf Millionen Franken zustande – Chapeau zum Zweiten! Völlig quer in der Landschaft dazu steht die am kommenden Wochenende zur Abstimmung gelangende, von RotGrün unterstützte Mieterverbandsinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». Förderbeiträge können logischerweise schon heute nicht auf die Mieten überwälzt werden. Die Initiative fordert aber nun, dass nach energetischen Sanierungen die Mieten künftig kaum mehr angepasst werden dürfen. Damit bliebe der Vermieter ohne Mehrertrag auf seinen Mehr-Investitionen sitzen. Unter diesen Bedingungen würden es solche Sanierungen deshalb mit Sicherheit sehr schwer haben – trotz Förderprogramm. Das Fundament für die erfolgreiche Fortsetzung des bewährten Baselbieter Energiepakets ist gelegt. Damit es seine umweltschonende Wirkung fortsetzen und mit dem beschlossenen Anschlussprogramm weiter steigern kann, braucht es nun noch ein Chapeau zum Dritten: nämlich am 9. Februar ein Nein zur Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen». MARKUS MEIER, LANDRAT SVP, ORMALINGEN
Land-Rot us erschter Hand
Vom tragfähigen Kompromiss zum Cabaret Nach der letzten Landratssitzung war viel über den vorbildlichen Kompromiss zu lesen. Bei der Debatte zum Baselbieter Energiepaket haben sich alle Fraktionen konTania Cucè struktiv eingebracht, so dass am Ende der Landrat der Vorlage nach langer Diskussion deutlich zustimmen konnte. So konnte erreicht werden, dass nach der Hälfte der Laufzeit eine Evaluation stattzufinden hat und entsprechend die Förderbeiträge bei Bedarf erhöht werden können. Auch wurde die Vorlage damit ergänzt, dass es Förderbeiträge für Holzfeuerungsanlagen und für Anschlüsse an damit versorgte Wärmenetze geben soll unter der Bedingung, dass das verfeuerte Holz zu mindestens 80 Prozent aus regionaler Produktion oder mindestens aus der Schweiz stammt. Persönlich hätte ich es zwar bevorzugt, die von der Kommission beantragten 36 Millionen zu sprechen, anstatt die beschlossenen 30 Millionen. Es wäre ein klares Zeichen gesetzt worden, dass wir die Klimaziele erreichen wollen. Das Geld wird sowieso nur ausgegeben, wenn es dann auch beantragt wird, sodass es bei fehlender Nachfrage in der Staatskasse bleiben würde. Dennoch: Es war eine konstruktive und respektvolle Diskussion zu beobachten, in der alle Schritte aufein-
ander zumachten und somit alle hinter der Vorlage stehen konnten. Ganz anders sah dies bei der Debatte zum Postulat zur Prüfung von Lärmblitzern aus. Inhaltlich ging es beim Vorstoss um einen allfälligen Kauf von automatischen Lärmmess-Stationen. Dabei sollte die Regierung dies vorerst nur prüfen. Die Debatte entwickelte sich jedoch in eine Grundsatzdiskussion über Verbotskultur. In schon fast humoristischer Art wurde der Vorstoss von der rechts-bürgerlichen Seite belächelt und als Verneinung der Lebensfreude dargestellt. Dass der Vorstoss in dieser Art ins lächerliche gezogen wurde, zeigt, dass die Anliegen der Bevölkerung nicht von allen gleich gehört werden. Es hätte kein Verbot von Motorrad-Exkursionen und von Lebensfreude gegeben. Jedoch hätte geprüft werden können, ob die übermässigen Lärmemissionen, die von einigen Verkehrsteilnehmenden verursacht werden, auch geahndet werden könnten. Den Bürgern in vielen Oberbaselbieter Gemeinden ist dies ein Anliegen, denn sie sind diejenigen, die unter den Lärmemissionen zu leiden haben. So wurden auch viele Landräte direkt von Betroffenen kontaktiert und über die belastende Situation informiert. Als gewählte Vertretung der Bevölkerung wäre es unsere Aufgabe, diese Stimmen zu hören und ernst zu nehmen oder zumindest nicht ins Lächerliche zu ziehen. TANIA CUCÈ, LAND RÄTIN S P, LAUSEN
LANDRÄTINNEN D ER GRÜNEN
Todesfälle
Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons BaselLandschaft Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
Herausgeberin
CH Regionalmedien AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)
Adresse/Sekretariat Oberbaselbieter Zeitung, Rheinstrasse 3, Postfach 436, 4410 Liestal Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@ chmedia.ch, Tel. 061 927 29 02
Druck CH Media Print AG Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 29 29 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von
www.chmedia.ch
Gelterkinden Bertha (Bea) Buser-Schaub, geb. 28. Dezember 1926, von Diegten BL, Zunzgen BL (wohnhaft gewesen Zentrum Ergolz in Ormalingen). Die Urne wird im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Gelterkinden beigesetzt. Niederdorf Heidy Grauwiler-Jauslin, geb. 31. August 1943, gest. 29. Januar 2020, von Eptingen BL (wohnhaft gewesen Dorfgasse 22).
Die Abdankung findet statt am Freitag, 7. Februar 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche St. Peter in Oberdorf BL. Rothenfluh René Madörin, geb. 3. September 1935, von Zunzgen BL (wohnhaft gewesen Rothenfluh, mit Aufenthalt im Zentrum Ergolz Ormalingen). Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauergottesdienst am Freitag, 7. Februar 2020, um 14.00 Uhr in der Kirche Rothenfluh. Besammlung in der Kirche.
Baselland
ObZ 6. Februar 2020
Baugesuche
3
Betrachtung zur Woche
Auflagefrist: 10. Februar 2020 Arisdorf. Nr. 0177/2020. Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Arisdorf, Mitteldorf 4, 4422 Arisdorf. Projekt: Bushaltestelle, Parzelle Nr. 4310, 5324BR, Hauptstrasse. Bubendorf. Nr. 1249/2018. Bauherrschaft: Schwarz Angela, Reinacherstrasse 60, 4053 Basel. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: zusätzliche Stützmauer, Parzelle Nr. 1316, 1322, Langgarbenstrasse. Diegten. Nr. 0179/2020. Bauherrschaft: Jenni-Holz AG, Jenni Samuel, Dürmetweg 4, 4457 Diegten. Projekt: Betriebsgebäude, Parzelle Nr. 2901, Dürmetweg. Eptingen. Nr. 0460/2019. Bauherrschaft: Dettwiler-Weber T. und M., Bielweg 4, 4458 Eptingen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1226, Mühleweg. Frenkendorf. Nr. 0157/2020. Bauherrschaft: Koch Nicole u. Gerhard, Aspgraben 3, 4402 Frenkendorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung mit seitlicher Wind- und Wetterschutzverglasung, Parzelle Nr. 446, Aspgraben 3. Gelterkinden. Nr. 0167/2020. Bauherrschaft: fenaco Genossenschaft, Erlachstrasse 5, 3012 Bern. Projekt: Fassadenänderung / Toreinbau, Parzelle Nr. 1981, Bahnhofstrasse 24a. Nr. 0180/2020. Bauherrschaft: HilberHandschin Christina u. Franz, Hofmattweg 10, 4460 Gelterkinden. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus / Kamin für CheminéeOfen - Vordach, Parzelle Nr. 3386, Hofmattweg 10. Häfelfingen. Nr. 1506/2018. Bauherrschaft:
Strub Eugen und Susanne, Mattenhof 33, 4445 Häfelfingen. Projekt: Erweiterung Lagerung Schopf. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 326, Mattenhof 33. Hölstein. Nr. 0162/2020. Bauherrschaft: Verein Frequenzwechsel, Huber Cornelia, Holdenweidweg 16, 4434 Hölstein. Projekt: Zweckänderung: alt Psychiatrie in neu Heimstätte, Seminarhotel und Kulturwerkstätte / Dachaufbauten / Aussentreppen, Parzelle Nr. 639, Holdenweidweg 17. Lausen. Nr. 0171/2020. Bauherrschaft: Mangione Rosario, Hasenackerstrasse 64, 4415 Lausen. Projekt: Schwimmbad / Sauna / Whirlpool, Parzelle Nr. 2511, Hasenackerstrasse 64. Lauwil. Nr. 0174/2020. Bauherrschaft: Wenger Hans, Dorfstrasse 13, 4426 Lauwil. Projekt: 2 Dachaufbauten, Parzelle Nr. 57, Dorfstrasse 13. Liestal. Nr. 0158/2020. Bauherrschaft: Kurt-Wohlgensinger Corinne u. Kurt Andreas, Tiergartenstrasse 51, 4410 Liestal. Projekt: Carport, Parzelle Nr. 5090, Tiergartenstrasse. Nr. 0169/2020. Bauherrschaft: werner sutter architekt ag, Lutzertstrasse 33, 4132 Muttenz. Projekt: Wohnüberbauung mit Autoeinstellhalle / 3 Velounterstände, Parzelle Nr. 250, Tiergartenstrasse / Dornacherstrasse. Nr. 0173/2020. Bauherrschaft: Sparta Giuseppina, Erzenbergstrasse 54, 4410 Liestal. Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 1105, Erzenbergstrasse 54. Nr. 0176/2020. Bauherrschaft: Riesen Johannes u. Marianne, Murrenbergstrasse 5,
4416 Bubendorf. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 2949, Langhagstrasse 29. Nr. 0981/2019. Bauherrschaft: Csizy Botond Lucien, Unterer Burghaldenweg 25, 4410 Liestal. Projekt: Dachausbau / Wintergarten / Wind- und Wetterschutzverglasung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 4000, Unterer Burghaldenweg 25. Lupsingen. Nr. 0156/2020. Bauherrschaft: Tschudin Melinda u. Hamann Thomas, Am Rain 40, 4419 Lupsingen. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 882, Am Rain 40. Sissach. Nr. 0159/2020. Bauherrschaft: Abt Samuel, Allmendweg 36, 4450 Sissach. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 3583, Allmendweg 36. Zeglingen. Nr. 0181/2020. Bauherrschaft: Bürgergemeinde Zeglingen, Wenslingerstrasse 2, 4495 Zeglingen. Projekt: Erweiterung Waldhütte, Parzelle Nr. 1, Kesselmatt 113a. Zunzgen. Nr. 1219/2017. Bauherrschaft: Nöthiger-Piazza Renata, Hardstrasse 15, 4455 Zunzgen. Projekt: Stützmauer und Terrainveränderung. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1123, 2420, Hardstrasse 15. Nr. 1352/2014. Bauherrschaft: Nöthiger-Piazza Renata, Hardstrasse 15, 4455 Zunzgen. Projekt: Doppel-EFH. Neuauflage: zusätzlicher gedeckter Sitzplatz, Parzelle Nr. 1123, Hardstrasse 15. Nr. 1501/2019. Bauherrschaft: Mujaj Gani u. Brahimi Bukurije, Holdenweg 23, 4455 Zunzgen. Projekt: Einfamilienhaus. Neuauflage: UG-Vergrösserung, Parzelle Nr. 1239, Holdenweg.
Ordnung muss sein Die Synode der reformierten Kirche Baselland hat im November 2019 eine neue Kirchenverfassung verabschiedet. Diese wird im Mai 2020 den stimmberechtigten reformierten Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern unterbreitet. Sie bildet – wie die Bundes- oder Kantonsverfassung – die Grundlage. Wie sich das kirchliche Leben ausgestalten soll, also Gottesdienst, Seelsorge und Unterricht, um nur drei Stichworte zu nennen, das wird in einer Ordnung, der sogenannten Kirchenordnung, festgehalten, welche die Synode zu verabschieden hat. Was ist nun das Wesen solch kirchlicher Ordnung? Schon der frühere Tenniker Pfarrer Max Geiger hat dazu 1954 festgehalten: «Nach dem Zeugnis des Neuen Testamentes ist die Kirche als Leib Christi sichtbare und darum stets auch geordnete Kirche.» Für ihn hat jede Ordnung dienenden Charakter, wenn er schreibt: «Die Ordnung dient der Kirche, indem sie uns erinnert, dass wir berufen sind, als Gemeinde Christi zu leben.» Die Ordnung hat aber immer auch geistlichen Charakter: «Der geistliche Charakter kirchlicher Ordnung hat sich in dreifacher Hinsicht besonders zu bewähren: in der Regelung des Verhältnisses zwischen Einzelgemeinde und Gesamtkirche, im Vorgehen gegen fehlbare Die-
ner der Kirche und in der Ordnung der kirchlichen Verwaltung.» Aufgrund der von ihm erwähnten Reihenfolge geht kirchliche Ordnung von der Einzelgemeinde aus; die Gesamtheit der Gemeinden bilden eine Kantonalkirche. Die Gemeinde steht also im Zentrum, in ihr ereignet sich kirchliches Leben. Sodann warnt Geiger vor einer «Bürokratisierung, ja Technisierung in der Bewältigung der an sie [die Kirche] gestellten Aufgabe». Dem gilt es auch heute Beachtung zu schenken. Darum muss sich kirchliche Ordnung bewusst sein, dass sie «nicht als weltliches Recht verstanden» wird. Zur neuen Kirchenordnung wird es eine breite Vernehmlassung geben. Dort hat man die Gelegenheit, an solch grundsätzliche Überlegungen zu denken. Der Staat und auch die Kirche stehen in der Gefahr, alles und jedes bis ins kleinste Detail zu regeln und sich einer übermässigen Bürokratie zu verschreiben. Dazu soll kirchliche Ordnung nicht beitragen. Ihre Grundlage ist das Evangelium, die frohmachende Botschaft. Das muss auch in jeder Ordnung deutlich werden. Sie ist ein Zeichen für die sichtbare Kirche. Und für sie gilt unumwunden: Ordnung muss sein – aber immer mit einem Blick für das richtige Mass! PFR. MARKUS B. CHRIST, SISSACH
Altersvereine: «Wir sind die Lobby der älteren Mitmenschen»
Gemäss dem neuen kantonalen Altersbetreuungs- und Pflegegesetz müssen sich die Baselbieter Gemeinden zu Versorgungsregionen zusammenschliessen, um das Angebot für die Seniorinnen und Senioren zu koordinieren. Die Umsetzung ist zurzeit im Gang. Diese
Woche hat sich der Kantonalverband der Altersvereine Baselland (KVAV-BL) in die Diskussion eingeschaltet: «Die Altersvereine sind die eigentliche Lobby der älteren Mitmenschen in unserem Kanton und deshalb müssen sie für die regionale Gestaltung des Lebens im Al-
ter angehört und einbezogen werden», schreibt der Verband in einer Medienmitteilung. Der KVAV-BL, der sich als Vertreter der Interessen der Seniorinnen und Senioren sieht, möchte schon in der frühen Phase mitreden – und nicht erst
dann, «wenn die Altersversorgungsregionen und deren Organisation, das Konzept, die Rechtsform und die Leistungsvereinbarungen bereits festgelegt sind.» Das Gesetz sieht unter anderem Informations- und Beratungsstellen in den Versorgungsregion vor. Die Anlaufstel-
len und Dienstleistungen sollten für die älteren Mitmenschen mit dem öffentlichen und Privatverkehr gut erreichbar und zentral gelegen sein, fordert der KVAV-BL. Auch ist bei den Öffnungsund Beratungszeiten sei die Bedürfnisse der Zielgruppe zu achten. OBZ
Anzeige
Aus Liebe zum Dorf und zum Portemonnaie.
COQDORÉ POULETGESCHNETZELTES
Montag, 3.2. bis Samstag, 8.2.20
–32%
100 g
–22% LINDT LINDOR
statt 18.80
div. Sorten, z.B. Kugeln Milch, 200 g
statt 19.20
statt 3.60
14.80
statt 10.20
12.90
2.50
–21%
7.95
MÉDAILLE D’OR KAFFEE
div. Sorten, z.B. Bohnen, 2 x 500 g
– 38%
2.40 statt 3.90
GRANINI FRUCHTSÄFTE div. Sorten, z.B. Orange, 6 x 1 l
TAROCCO-ORANGEN
Italien, per kg
–21%
–20%
–20%
10.90
6.35
9.50
statt 13.90
statt 7.95
statt 11.90
FAMILIA MÜESLI
UNCLE BEN’S REIS
div. Sorten, z.B. c.m.plus original, 2 x 600 g
div. Sorten, z.B. Langkornreis, 20 Min., 2 x 1 kg
– 30%
HERO FLEISCHKONSERVEN
div. Sorten, z.B. Delikatess-Fleischkäse, 3 x 115 g
–20%
–.60 statt –.75
CRISTALLINA JOGURT
–27%
1.60
statt 2.20
EISBERGSALAT Spanien, Stück
–21%
12.50 statt 15.95
GERBER FONDUE div. Sorten, z.B. L’Original, 800 g
(Jahrgangsänderung vorbehalten)
div. Sorten, z.B. Heidelbeer, 175 g
–20%
– 41%
statt 10.50
statt 27.–
8.40
– 33%
15.90
L‘AMORINO
Negroamaro IGT Puglia, Italien, 75 cl, 2018
4.20 statt 6.30
GOURMET
KLEENEX
div. Sorten, z.B. Gold, Pastete, 24 x 85 g
3 x 80 Stück
– 33%
6.80
–23%
–28%
statt 2.55
statt 5.50
1.95
statt 10.20
SIGNAL ZAHNPASTA
div. Sorten, z.B. Anti-Caries, 3 x 125 ml
AGRI NATURA AUFSCHNITT 100 g
LINDT LINDOR SCHOKOLADE GRANINI FRUCHTSÄFTE
div. Sorten, z.B. Fruchtcocktail, 6 x 33 cl
7.20 statt
BASLER LÄCKERLI div. Sorten, z.B. Original, 350 g
7.95
9.90 statt
ALWAYS
4.95 statt
8.55
12.60
div. Sorten, z.B. ultra normal mit Flügeln, 36 Stück
BUITONI PICCOLINIS PROSCIUTTO FORMAGGIO 270 g
Druck- und Satzfehler vorbehalten.
Folgende Wochenhits sind in kleineren Volg-Läden evtl. nicht erhältlich:
div. Sorten, z.B. Milch, 3 x 100 g
3.95
6.30
DR. OETKER BACKMISCHUNG
5.25 statt
NUTELLA
OMO
19.90 statt
WC ENTE
div. Sorten, z.B. Schoko Cake, 485 g
div. Sorten, z.B. Active, Pulver, Box, 2 x 35 WG
630 g
6.20
39.60
4.40 statt 5.20
div. Sorten, z.B. WC-Einhänger Active, Marine, Kombi, 3 x 50 g
Alle Standorte und Öffnungszeiten finden Sie unter volg.ch. Dort können Sie auch unseren wöchentlichen Aktions-Newsletter abonnieren. Versand jeden Sonntag per E-Mail.
5.50 statt 6.90
Der Verkauf von Immobilien funktioniert seit Jahrzehnten gleich. Mit einem neuen Maklermodell bringt das erfolgreiche Unternehmen Neho nun frischen Wind in die Schweizer Immobilienbranche.
Sparen beim Immobilienverkauf: Neho-Makler arbeiten zum Fixpreis von 9500 Franken
E
ric Corradin, CEO von Neho, stellte sich oft die Frage «Warum sollten wir hohe und nicht zeitgemässe Provisionen für den Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung zahlen?» Die Immobilienpreise sind in den letzten Jahrzehnten massiv gestiegen. Mit wachsenden Verkaufsrenditen erhöhten sich jedoch gleichzeitig auch die Provisionen an Makler – zum Nachteil der Eigentümer. Gegen die bisherige Intransparenz und Ineffizienz wollte Corradin etwas unternehmen. Er machte sich Gedanken darüber, wie wieder Fairness gegenüber Eigentümern hergestellt werden kann. Gemeinsam mit drei Mitgründern startete er 2017 Neho mit dem Ziel, den Schweizer Immobilienmarkt umzukrempeln.
Wer ist Neho?
Gegründet: 2017 Niederlassungen: ZH, LU, BE, BS/BL, VD, GE etc. Mitarbeiter: 32 Personen Sektor: Immobilien, Technologie Partner: Investis, Credit Suisse, WüstPartner, PriceHubble, Groupe Delarive
Neues Maklermodell Der Service von Neho ist modern und leicht zu verstehen – ohne altmodische Gewohnheiten. Die Immobilienagentur arbeitet als erste Firma in der Schweiz mit dem weltweit etablierten Festpreismodell, statt mit flexiblen Provisionen. Wer mit Neho eine Immobilie verkauft, zahlt 9500 Franken – unabhängig vom Verkaufspreis und dem Wert. Traditionelle Immobiliengesellschaften verrechnen für die gleichen Leistungen durchschnittlich 3 Prozent. Bei einem Haus- oder Wohnungspreis von 900’000 Franken liegt die Provision demnach bei 27’000 Franken.
Kompromissloser Service Trotz fixem Preis bietet Neho die gleiche Dienstleistung wie traditionelle Agenturen. Die Makler erstellen detaillierte, von Banken anerkannte Schätzungsberichte und inserieren die Immobilien auf 16 Online-Plattformen, die 98 Prozent des Marktes abdecken. Die Neho-Berater machen vorgängig Fotos und erstellen mithilfe modernster Technik virtuelle Rundgänge der Häuser und Wohnungen. Im gesamten Verkaufsprozess wird jeweils eng mit
Die Verleihung des Swiss Real Estate Awards, Kategorie PropTech in Zürich, 2018 mit (v.l.): Heiko Packeiser, Geschäftsleiter Deutschschweiz; Eric Corradin, CEO; Vincent Privet, COO.
Eigentümern und Käufern zusammengearbeitet. Geht man also erneut vom Preis von 900’000 Franken aus, bietet Neho seinen Kundinnen und Kunden ein Sparpotenzial von rund 20’000 Franken – ohne Kompromisse beim Service eingehen zu müssen.
Neho Neumühlequai 6 8001 Zürich Tel. BS/BL 061 588 05 00 Tel. AG 056 588 04 00 Tel. LU 041 588 08 00 Tel. ZH 043 588 01 00
Lokale Makler in Zürich, Winterthur, St. Gallen, Basel, Luzern, Bern, Zug und in der Romandie
Weitere Direktwahlen auf www.neho.ch
Bewerten Sie jetzt Ihre Immobilie kostenlos auf www.neho.ch!
Mehr Effizienz Beratung
und
bessere
Ein weiterer grosser Unterschied des überarbeiteten Verkaufsprozesses ist, dassdielokal-verankertenMaklervieleffizienter arbeiten und sich dadurch mehr auf ihre Kunden konzentrieren können. Hierzu setzt Neho im Hintergrund auf einen digitalen Ansatz, der die Makler bei der täglichen Arbeit unterstützt und Abläufe zusätzlich beschleunigt.
Das heisst allerdings nicht, dass alles automatisiert abläuft und Maschinen die Immobilien verkaufen. Dem Kunden Christian G. zufolge, klappte die Kommunikation mit Neho problemlos und half dabei, seine Immobilie innerhalb von kurzer Zeit zu verkaufen (siehe Erfahrungsberichte unten). Für Neho sprechen nicht nur zufriedene Kunden und erfolgreiche Verkaufszahlen, sondern auch die Verleihung des Real Estate Awards 2018. Die Auszeichnung, die jährlich von Marktexperten vergeben wird, ist eine grosse Anerkennung. Aber schliesslich hat Neho auch grosse Ambitionen – und zwar den veralteten und teuren Immobilienmarkt zu revolutionieren.
Mehr als 250 Immobilien verkauft Gegründet wurde die Firma im Jahr 2017 von Eric Corradin und drei weiteren ambitionierten Unternehmern. Zum Ziel steckten sie sich, die nicht mehr zeitgemässen Prozesse in der Immobilienbranche umzukrempeln. Aktuell arbeiten 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma. Seit der Gründung half Neho Hauseigentümern dabei, schweizweit mehr als 250 Immobilien zu verkaufen. Im Jahr 2020 sollen schliesslich rund 600 Objekte über das Unternehmen zum Verkauf stehen. Zitat vom CEO von Neho, Eric Corradin: «Die heutigen Provisionen sind ungerechtfertigt und nicht zeitgemäss.»
Professionelle Beratung - Kunden sprechen über ihre Erfahrungen mit den lokalen Maklern.
«Er informierte mich regelmässig über den aktuellen Verkaufsprozess» B ei Neho sind alle Makler lokal verwurzelt. Sie kennen die einzelnen Regionen mit ihren unterschiedlichen Gegebenheiten sowie die rechtlichen Vorgaben eines Immobilienverkaufs. So können sie Eigentümer nicht nur über die Grundlagen einer Liegenschaft und den jeweiligen Markt beraten, sondern auch bei Finanzierungsfragen und rechtlichen oder steuerlichen Verfahren weiterhelfen. Mehrere Kundinnen und Kunden waren bereit, über ihre persönlichen Erfahrungen mit Neho zu sprechen.
Unschlagbarer Preis Max und Joséphine G. aus Oberwil haben Neho folgende Rückmeldung zu den Preisen gegeben: «Kurzum: Solide, effizient und verlässlich – zu einem Bruchteil des Honorars der traditionellen, überteuerten und verschlafenen Immobilienmakler.»
Professionell und kommunikativ Fiona K. aus der Region Bern berichtet: «Der lokale Makler war sehr kompetent und kannte sich gut aus. Die Erfahrung war spürbar und wurde meinerseits sehr geschätzt. Der Dank schlanker Prozesse und lokalem Know-how arbeiten die Makler effizienter und sparen den Immobilienverkäufern zehntausende Franken an unnötiger Provision.
lokale Neho-Makler war ausserdem sehr professionell und kommunikativ. Er informierte mich regelmässig über den aktuellen Verkaufsprozess.»
Dies ist einer der grossen Vorteile des neuen Modells. Die lokalen Makler haben wesentlich mehr Zeit, um sich um die Anfragen der Kundinnen und Kunden sowie das Käufermanagement zu kümmern.
Proaktives Herangehen Zu weiteren Erfahrungen mit Neho sagt Gerard G. aus Luzern: «Ich bin sehr zufrieden mit der Begleitung durch den Verkaufsprozess. Unser lokaler Neho-Makler betreute mich gut, zuvorkommend und kompetent und hat mich immer auf dem Laufenden gehalten. Die vereinbarten Termine wurden eingehalten. Ich habe die proaktive Herangehensweise beim Ausarbeiten der Reservationsvereinbarung, die Organisation des Kaufvertrags und die Abwicklung beim Notar sehr geschätzt.»
Umfassende Beratung Karl V. aus Brütten berichtet über die zusätzlichen Dienste und Fachgebiete
der lokalen Neho-Makler: «Der Makler von Neho hat ganze Arbeit geleistet und uns viel Ärger mit der Hypothek erspart. In acht Wochen hatten wir zahlreiche Interessenten und vier Angebote, von denen wir eines akzeptiert haben.» Zudem bedankt sich der zufriedene Kunde für die ausgezeichnete Beratung.
Von A bis Z extrem zufrieden Und zuletzt erklärt Christian G. aus Burgdorf, der von einer traditionellen Immobilienagentur zu Neho gewechselt hatte: «Nach zwei erfolglosen Jahren wechselte ich vom traditionellen Makler zu Neho. Und siehe da – nach zwei Monaten war mein Haus verkauft! Mit dem Verkauf war ich von A bis Z extrem zufrieden und der lokale Makler hat einen professionellen Job gemacht. Preis-Leistungs-Verhältnis: Einfach top! Bilder und Homepage: Ebenfalls top! So werden heute Immobilien verkauft.»
ObZ
6. Februar 2020 Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch
Region Liestal Der Mundart-Literat und sein Idol
Vo dr Gschichtehäx
Liestal Ausstellung zu Jonas Breitenstein und Johann Peter Hebel im Dichter- und Stadtmuseum MARC S CHAFFNER
Auf Mundart zu schreiben ist heute nicht nur selbstverständlich, sondern auch «cool». Junge und Ältere tun es, zum Beispiel in ihren Whatsapp-Nachrichten, auf Facebook und auf Twitter. In früheren Zeiten war das alles ganz anders: Selbst in persönlichen Briefen hielt man sich an die Schriftsprache, in literarischen Formen wie Gedichten und Erzählungen sowieso. Der erste Baselbieter, der Literatur auf Mundart veröffentlichte, war Jonas Breitenstein (1828–1877), der in Ziefen geborene «Dichterpfarrer». Er nimmt daher eine bedeutende Vorreiterrolle ein: «Denken Sie an Volkstheater oder Schnitzelbänke – er war der Vater dieser ganzen Bewegung», sagt Stefan Hess, Leiter des Dichter- und Stadtmuseums Liestal. Dabei war Jonas Breitenstein bisher noch kaum bekannt. Auch Hess selber war nicht gross vertraut mit ihm, als er 2012 zum Dichtermuseum kam. Erst als ihn Maja Samimi vom Ortsmuseum Binningen kontaktierte – Jonas Breitenstein war Pfarrer in Binningen, sein Nachlass befindet sich aber in Liestal –, befasste er sich näher mit dem Baselbieter Dichter. Aus der Zusammenarbeit entstand in den folgenden sechs Jahren eine vierbändige Werkausgabe mit drei literarischen Bänden und einem 800seitigen Briefband. Stefan Hess war schnell von den literarischen Qualitäten von Jonas Breitenstein überzeugt: «Er ist einer der beachtlichsten, einer der besten Schriftsteller, die das Baselbiet hervorgebracht hat.» Mittlerweile habe Jonas Breitenstein «eine kleine Fangemeinde» bekommen, stellt Stefan Hess fest. Eine Doppelausstellung Seit Erscheinen der Gesamtedition werden Vorträge zu Jonas Breitenstein gehalten, ein Verein wurde gegründet, in Ziefen wurde eine Gedenktafel installiert, ein Jonas-Breitenstein-Film ist in Planung – und seit dieser Woche gibt das Dichter- und Stadtmuseum Liestal erstmals einen etwas grösseren Einblick in seinen Breitenstein-Bestand.
Schützenstube
Die Schützenstube in Liestal ist ab sofort nur noch für Gruppenreservationen geöffnet und schliesst nach der Fasnacht ganz. Das Wirtepaar Regula Nyffeler Birkenmeier und Sascha Birkenmeier will sich auf das Catering-Geschäft konzentrieren und hat weitere Pläne in Richtung «Pop-up Restaurant» oder «Landbeiz», wie der Schützenstube-Webseite zu entnehmen ist. Der Mietvertrag mit dem Hauseigentümer werde per Ende März 2020 aufgehoben. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt, ausserdem stehen Renovationen an. Das Wirtepaar hat die Traditionsbeiz 16 Jahre lang geführt. Ein letztes Mal öffnet die Schützenstube zum Schnitzelbanksingen. Die Stedtli Bar ist OBZ während der Fasnacht geöffnet.
17. Kinderfasnacht in Lupsingen Am Samstag 15. Februar, um 13 Uhr startet bei der Mehrzweckhalle der traditionelle 17. Kinderumzug in Lupsingen. Angeführt von den Lupuruechä, in der Mitte ein kunterbunter Fasnachtshaufen und als Schlussbouquet die treue Kinder-Gäste-Guggä der Düsefäger der RML Liestal. Anschliessend findet ein kleines Guggäkonzert mit kleiner Festwirtschaft im Freien statt («es het so langs het»). Neue «Guggä», welche noch ein Lauftraining benötigen und auch kostümierte Gäste, sowie natürlich auch Besucher sind spontan willkommen. Achtung, keine Parkplätze vorhanden OBZ
Die Neuedition hat in den letzten Jahren einen kleinen Breitenstein-Boom ausgelöst. Eigentlich handelt es sich bei «Zeitzeugen und Pioniere der Mundartdichtung. Jonas Breitenstein und sein Vorbild Johann Peter Hebel» um eine Doppelausstellung. Die Wände im ersten Stock sind mit informativen Panels zu Johann Peter Hebel bestückt; in einer Glasvitrine sind Originalschriften, Zeichnungen und andere Dokumente zu Jonas Breitenstein ausgestellt. So kann man etwa handgeschriebe Seiten von «Der Her Ehrli» (1863) und «’S Vreneli us der Bluemmatt» (1864) lesen. Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann es sich auf zwei Sofas gemütlich machen und einen Band aus der aktuellen Edition zur Hand nehmen oder Breitenstein- und Hebel-Texte an Hörstationen entdecken. Und wenn man sowieso schon da ist: Im zweiten Stock, gleich links nach dem Treppenaufgang, befindet sich die kleine Breitenstein-Nische der Dauerausstellung des Dichtermuseums mit weiteren Infos und Schriftstücken. Der – viel bekanntere – Johann Peter Hebel (geboren 1760 in Basel, gestor-
ben 1826 in Schwetzingen/BadenWürttemberg) nimmt in der Ausstellung jedoch den meisten Raum ein. Damit hat es folgende Bewandtnis: Vor eineinhalb Jahren zeigte das Dreiländermuseum in Lörrach die Ausstellung «Schweizerreise – Johann Peter Hebel als Aufklärer». Als Stefan Hess erfuhr, dass diese als Wanderausstellung «zu haben» ist, dachte er sofort an die Verbindung der beiden Schriftsteller. Hebel ist zwar zwei Jahre vor der Geburt von Breitenstein gestorben, aber es gibt enge Verknüpfungen: «Literarisch bewegt sich Breitenstein in den Fussstapfen von Hebel», erklärt Stefan Hess. Eine Doppelausstellung sei ausserdem eine gute Gelegenheit, den aufgearbeiteten Nachlass von Breitenstein in Liestal zu präsentieren. Breitenstein war Hebel-Fan Von Johann Peter Hebels Schweiz-Reisebericht lassen sich zahlreiche Parallelen zu Jonas Breitenstein ziehen, der seinerseits Deutschland bereist hat. Bei-
TVB wächst weiter Gross gefeiert wurde der Titel anlässlich der 139. Jahresversammlung des Turnvereins Bubendorf nicht mehr. Aber aus dem Jahresbericht des Sportchefs ist dies doch das herausragende Resultat und eine besondere Leistung, konnte doch der TVB im 2019 den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen. Die Bubendörfer B-Junioren des Trainergespanns Christoph Blank und Simon Wahl mussten allerdings im Final gegen White Horse Lengnau leiden, lagen sie doch bis kurz vor dem Ende noch im Rückstand. Doch dem TVB gelingt der Ausgleich. Und in der Verlängerung erzielt der TVB den entscheidenden Treffer zum Titelgewinn CHMeister Ost. Das Besondere: Auch im Jahr zuvor schaffte der TVB im Final gegen UHC Kappelen erst wenige Sekun-
5
den vor Schluss den Ausgleich – und auch im April 2018 gelingt dem TVB in der Verlängerung der Siegtreffer. Über 70 Vereinsmitglieder – so viele wie schon lange nicht mehr – nahmen an der Versammlung Kenntnis vom erneuten Wachstum des Vereins, der neu 298 Mitglieder zählt. TVB-Präsident Walter Rudin kann auch im 2020 mit einem motivierten Vorstand neue Ziele anpacken. Als erste Herausforderung ist wohl das Publikumsvoting für den Sport-Förderpreis der BLKB zu nennen. Fünf Sportvereine aus dem Kanton sind in dieser finalen Phase noch dabei. Darunter überraschend auch die Unihockeyabteilung des TVB, die mit ihren sportlichen Erfolgen aber auch mit der Zahl von 93 Juniorinnen und Junioren in der Nordwestschweiz zu den grössTVB ten Ausbildungsvereinen gehört.
FOTO: M. SCHAFFNER
de lästern über Wirtsleute oder beschreiben die rustikalen Schweizer auf ähnliche Weise. «Breitenstein war wirklich ein Verehrer von Hebel», betont Stefan Hess. Er habe nie von «Baselbieter Mundart» geredet, sondern von «Alemannisch» – eine deutliche, damals klar erkennbare Anspielung auf Hebels «Alemannische Gedichte». Wobei auch die Schweizer Dialekte zum «Alemannischen» gehörren, wie Stefan Hess bemerkt. Im 19. Jahrhundert sei Hebel ein absoluter «Kultautor» gewesen, viele Menschen hätten dutzende seiner Gedichte auswendig gekonnt – wie etwa Jonas Breitensteins Vater, der in einen Brief an seinen Sohn, zu sehen in der Vitrine in Liestal, ein Hebel-Zitat einschob. «Das hat er sicher nicht abgeschrieben», ist Stefan Hess überzeugt. Die Ausstellung dauert bis zum 14. Juni 2020 und wird von einem vielseitigen Rahmenprogramm begleitet. www.dichtermuseum.ch
Hannes und der Bürgermeister, eine Sendung, die ich mir gerne ansehe. Es sind kurze, etwa halbstündige Sketche, die vor allem durch die Naivität vom Hannes getragen werden. Wenn er dann doch mal etwas Gescheites sagt, erwähnt er, er habe dies an einem Kurs der Volkshochschule gelernt. Auch ich besuche Kurse an der Volkshochschule. Man sagt dazu auch die Senioren-Uni. Schreibkurse habe ich schon besucht, Bastelkurse im Ebenrain und letzthin einen Kurs zur Herstellung von Naturkosmetik. Alles, was mit Selbermachen zu tun hat, gefällt mir. Da war ich also mit ein paar Frauen bei einer Apothekerin, die uns in die Geheimnisse der Herstellung von Duschpeeling, Crème und Lippenpomade eingeweiht hat. Es war sehr spannend. Für mich war das bis anhin ein Buch mit sieben Siegeln. Ich hatte keine Ahnung, wie man Lippenpomade in die kleinen Röhrchen bringt. Respekt hatte ich vor der Wichtigkeit der Hygiene, damit die «Sälbeli» nicht zu schimmeln beginnen und auch das exakte Abwägen mit der Grammwaage machte mir etwas Angst. Da köchelten wir also in Zweierteams unsere Öle und mischten sie selbstverständlich auch noch mit Lavendel- und Orangenduft, sodass es in unserem Zimmer schon bald sehr gut zu riechen begann. Nach vier Stunden hatte jede von uns zwei Pomadenstifte, Peeling und Hautcrème, die wir nach Hause nehmen durften. Der Kopf war voll mit Theorie gefüllt und alle dufteten wir schon sehr fein, weil wir natürlich gleich alles ausprobiert hatten. Ja, ich liebe diese Kurse, wobei ich etwas selber herstellen darf. Mich hat es so begeistert, dass ich selbstredend zu Hause gleich alle Zutaten im Internet bestellte. Nun dürfen sich meine Lieben und Liebsten an Geburtstagen und zu Weihnachten auf ein selbstgemachtes Mitbringsel freuen. URS ULA MORAND
Einwohnerrat Liestal Der Einwohnerrat Liestal hat an seiner Sitzung vom 29.Januar unter anderem Folgendes beschlossen: Das Postulat «Schliessung der Büchelistrasse für den motorisierten Verkehr» wurde mit 18 Ja-Stimmen gegen 15 Nein-Stimmen bei drei Enthaltungen an den Stadtrat überwiesen. (Nr. 2019/169) Die Interpellation «Der 83er Bus hält nicht mehr auf dem Wasserturmplatz» wurde nun vom Stadtrat beantwortet
und hat sich somit erledigt. (Nr. 2019/173) Das Postulat «Bereitstellen von öffentlichen Toiletten in Liestal» wurde mit 35 Ja-Stimmen bei einer Enthaltung an den Stadtrat überwiesen. (Nr. 2019/174) Das Postulat «Gemeinde-App Liestal« wurde mit 27 Ja-Stimmen gegen 9 Nein-Stimmen an den Stadtrat überwiesen. (Nr. 2019/176)
SONDERVERKAUF bis 8 .F Fe b r u a r 2 0 2 0 ..
V E R R UC
PR E
TVB-Präsident Walter Rudin hat alles im Griff.
K
mit bi s z u 6 0 I % S E
Möbel Kamber & Co. | Hintere Gasse 15 | 4717 Mümliswil | 062 391 41 37
FOTO: Z VG
EINWOHNERRAT LIESTAL
Region Liestal
ObZ 6. Februar 2020
6
Kinderbetreuung zahlt sich aus
Rätselspass mit der ObZ
Seit Jahren werden in Liestal die budgetierten Mittel für die Kinderbetreuung im Vorschulalter nicht ausgeschöpft. Nicht etwa, weil keine Nachfrage besteht, sondern weil die bürokratischen Hürden für Eltern, die nur eine sehr kleine Unterstützung benötigen, sehr hoch sind. Die SP Liestal hat am Dienstag eine Petition eingereicht, um die unnötigen bürokratischen Hürden abzuschaffen. Darüber hinaus fordert die Petition, dass die Mittel für die Kinderbetreuung verdoppelt werden. Sparen bei der Kinderbetreuung sei Sparen am falschen Ort, argumentiert die SP: «Würde nämlich die Stadt für die Kinderbetreuung mehr Geld in die Hand nehmen, wäre nicht nur sehr vielen Familien geholfen, sondern auch der Stadt.» Gute Betreuung trage dazu bei, spätere Entwicklungsprobleme zu vermeiden. OBZ
FasnachtsGottesdienst Dieses Werbefeld wird beachtet!
Auflösung der letzten Woche
Sichern Sie sich heute noch diesen exklusiven Platz für Ihre Werbebotschaft zum interessanten Preis von Fr. 230.– Interessiert? Wir beraten Sie gerne Telefon 061 927 26 39 Inserate.obz@chmedia.ch
LÖSUNG 04/2020: MEINUNG
Auch dieses Jahr werden wieder Trommler und Pfeifer aus verschiedenen Cliquen mit ihren fasnächtlichen Klängen für Gänsehaut in der Stadtkirche sorgen. Der Liestaler Zeedeldichter «Stedtli-Gloon» wird wieder seine humorvollen Zeedel-Verse zum Thema «Mir zeige Flagge», inspiriert vom diesjährigen Liestaler Fasnachts-Sujet, zum Besten geben. Lassen doch auch Sie sich von diesen ganz besonderen Klängen in der Kirche berühren und so die Vorfreude auf Frau Fasnacht steigern! 9. Februar, 9.30 Uhr, Stadtkirche Liestal, Gestaltung: Pfr. Andreas Stooss, mitwirkende aus folgenden Cliquen: Goldbrunne-Clique, Liestal; Pfyfferling-Clique, Liestal; Trotzchöpf-Clique, Liestal; dazu Mitwirkende aus verschiedenen Basler Cliquen, mit Kindermaltischli, anschliessend Apéro im Martinshof, www.ref-liestal-seltisberg.ch REF. KIRC HGEMEINDE LIESTAL-SELTIS BERG
Küchen Badezimmer Renovationen
Klassisch und heimelig
Seit
40
Jahren
Stellenanzeigen
Kein Küchen- und Badumbau ohne Fust-Offerte! Angebote gültig bis 22. Februar 2020
Jetzt 50% und mehr sparen mit neuwertigen Ausstellküchen!
Zur Ergänzung unseres Teams wünschen wir uns eine oder einen
Brunnenmeister/in
Liebenswert und zeitlos
Ihre Aufgaben Als ausgebildete/r oder angehende/r Brunnenmeister/in sind Sie in mehreren Gemeinden des oberen Baselbiets für die einwandfreie Wasserqualität verantwortlich und stellen den Unterhalt und den Betrieb des Leitungsnetzes und der Reservoirs sicher.
Sonderverkaufs-Hit Netto nur Fr. 13’860.–
Nur Fr. 14’800.– Vorher: Fr. 25’700.– Sie sparen: Fr. 10’900.–
Das bringen Sie mit Brunnenmeister/in mit eidg. Fachausweis oder in Ausbildung. Abgeschlossene Ausbildung im Bereich der Rohrleitungstechnik oder Sanitärinstallationen mit fundierten Kenntnissen in der Wasserversorgung. Hohes Qualitätsbewusstsein, selbstständige und exakte Arbeitsweise, Identifikation mit der Aufgabe und dem Arbeitgeber. Hohes Mass an Eigenverantwortung, Flexibilität, Eigeninitiative und Belastbarkeit. Exakte, speditive und zuverlässige Arbeitsweise. Bereitschaft für Pikettdienst, Nacht- und Wochenendeinsätze, Teamfähigkeit, angenehme Umgangsformen und Durchsetzungsvermögen.
Sonderverkaufs-Hit Netto nur Fr. 14’830.–
LINO
COSIMA Inklusive Markengeräte von • Hochbackofen • Geschirrspüler • Kühl-/Gefrier-Kombination • Glaskeramik-Kochfeld • Dunstabzug
Inklusive Markengeräte von • Kühl-/Gefrier-Kombination • Glaskeramik-Kochfeld • Geschirrspüler • Hochbackofen • Deckenhaube
Individuell planbar, preisgleich lieferbar in 6 verschiedenen Frontfarben.
Das bieten wir Ihnen Abwechslungsreiche, verantwortungsvolle und selbstständige Tätigkeit zu fortschrittlichen Anstellungsbedingungen und Sozialleistungen. Modernen EDV-gestützten Anlagestandard und Infrastruktur. Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Rahmen des Aufgabenbereichs.
Nur Fr. 18’900.– Vorher: Fr. 43’314.– Sie sparen: Fr. 24’414.–
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung und darauf, Sie persönlich kennenzulernen!
Exklusive Dienstleistungen für Ihren Umbau: Umbauen und Renovieren. Alles aus einer Hand – Dank FUST Baumanagement. Unser Bauleiter organisiert auf Wunsch Ihren Umbau von A – Z termingerecht. Alle erforderlichen Handwerker, wie Plättlileger, Sanitär, Elektriker, usw. werden durch ihn beauftragt. Sie haben mit FUST einen Ansprechpartner, der auch die Gesamtgarantie übernimmt.
Badmöbel mit hoher Raf@nesse in über 100 Varianten, z.B. Modell 4ever
Lebenslange Qualitätsgarantie Nur Möbel, welche die Qualifizierungstests im Prüflabor bestanden haben, werden in die Kollektion aufgenommen.
Ausstellbadmöbel zu Traumpreisen Jetzt 50% und mehr sparen!
12 Jahre Garantie auf alle Einbaugeräte Mit der FUST-Garantieverlängerung sind Sie auf der sicheren Seite. Unsere Servicetechniker reparieren das defekte Gerät kostenlos.
Heimberatung: Kostenlos und unverbindlich.
Wir kommen zu Ihnen nach Hause und planen Ihr Bad dort, wo es später auch stehen soll. So können Sie sicher sein, dass auch alles genau passt.
Spiegelschrank mit 4 Steckdosen, USB-Anschluss und Öffnungen für Kabel, Fön, Zahnbürsten usw.
Nur Fr. 3’800.– Vorher: Fr. 9’959.– Sie sparen: Fr. 6’159.–
Nur Fr. 4’800.– Vorher: Fr. 10’659.– Sie sparen: Fr. 5’859.–
Jetzt Heimberatung anfordern: Tel. 0848 844 100 oder Mail an: kuechen-baeder@fust.ch
Füllinsdorf, Schneckelerstrasse 1, 061 906 95 10 • Suhr, im Möbel Pfister, Bernstrasse Ost 49, 062 855 05 40 • Oberwil, Mühlemattstrasse 23, 061 406 90 20
17
John Haustechnik AG Sanitär – Spenglerei Kollmattweg 7, 4450 Sissach 061 971 13 29 www.john-haustechnik.ch
Region Liestal
ObZ 6. Februar 2020
7
Dribblings à la Lionel Messi
Als kleine und feine Kunden-Genossenschaft setzen wir seit 1874 auf solides Versicherungshandwerk in den ländlichen Gebieten der Schweiz. Das Versicherungsgeschäft betrachten wir als Beziehungsgeschäft. Zahlreiche Mitarbeitende geben der emmental versicherung ihr Gesicht. Mit den rund 220 BeraterInnen betreuen wir unsere Kunden vor Ort und sind für sie da – in der Beratung und im Schadenfall.
Liestal EBL Binggis Cup 2020
Langfristiges Denken – nachhaltiges Wachstum (Prämieneinnahmen in Mio. CHF)
Kat. F3, Gruppe 2: FC Oberdorf; Kat. F3, Gruppe 3: FC-Möhlin Riburg c; Kat. G, Gruppe 1: FC Allschwil 1; Kat. G, Gruppe 2: FC Reinach rot; Kat. G, Gruppe 3: FC Kaiseraugst; Kat. G, Gruppe 4: FC Liestal rot
79,991
74,624
71,071
67,316
59,806
30
0 2012
2013
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Der nachhaltige Erfolg beim Kunden ist unser Ziel. Die Prämieneinnahmen stiegen 2019 um weitere zwei Millionen Franken bzw. drei Prozent an.
Schadenfälle – dafür sind wir da (Anzahl Schäden)
2011
14 080
2010
2014
2015
2016
19 237
10000
14 658
15000
19 590
18 241
20000
16 708
ge richtig zu proportionieren und in lockeren Freihandzeichnungen die Gesichter in allen Seitenansichten anzugehen. Um die Porträts in der Linienzeich-
2011
16 533
Porträts zeichnen lernen
2010
15 775
Choreografie: höchste Konzentration und Freude an der Probe der Singing Souls FOTO: R. VAN DER LINDEN martinVoice.
Martin von Rütte engagiert, bestreitet die Backingvocals, bringt den tragenden Klatschrhythmus zum Grooven und öffnet durch das Singen in allererster Linie das Herz und bringt die Emotionen des jeweiligen Songs zum Ausdruck. Das Programm umfasst Songs von Alicia Keys, Bob Dylan, Mimi und Josy, aus dem Jazz-Bereich und andere. Farbig, berührend, herausfordernd und einfach schön. Die Inszenierung bereichert die Darbietung mit treffenden Choreografien. Zusammen mit der Live-Band (Leitung Yves de Groot) der Profi-Mischer sowie die Licht-Regie ermöglichen ein lebendiges Setting, das einfach glutschtig macht und den Singing Souls einen super Boden bereitet, um das Bestmögliche zu geben. Basel: Samstag, 15. Februar, 19 Uhr Launchlabs, Gundeldingerfeld. Liestal: Sonntag, 16. Februar, 17 Uhr, Mandiram, Hanro Areal. VVK für Liestal zu empfehlen: www.martinvoice.com.
12 663
me!». Die Sängerinnen und Sänger laden voller Freude ein, die Show 2020 zu besuchen, in Liestal (So) oder Basel (Sa). Das generationenübergreifende Ensemble tanzt unter der Leitung von
Diverse Porträts mit Grafitstift.
40
10
Singing Souls Martinvoice Die neue Show 2020
In diesem Lehrgang werden Sie in die zeichnerischen Grundlagen des Porträtierens eingeführt. Sie lernen mit einfachen Aufbaumethoden, die Gesichtszü-
50
20
This is me – Das bin ich
pr. Hinstehen und einstehen, für das, was ich denke, fühle und für das, was gerecht ist. Wer den Song aus dem Film «The Greatest Showman» kennt, weiss um die Wirkung des Titelsongs «This is
60 57,356
EBL Binggis Cup 2020 Gruppensieger Kat. F2, Gruppe 1: FC Bubendorf gelb; Kat. F2, Gruppe 2: FC Rheinfelden gelb; Kat. F2, Gruppe 3: FC Lausen rot; Kat. F3, Gruppe 1: FC Aesch rot;
FOTOS: ZVG
55,117
Herrliche Fussball-Aktionen in den Rundum-Banden-Spielfeldern.
63,616
70
77,687
80
82,559
90
12 453
Am 1. und 2. Februar wurde unter dem Patronatssponsor EBL der 17. EBL Binggis Cup in Liestal ausgetragen. Dieses Jahr war das Turnier mit 60 Mannschaften und rund 600 Spielerinnen und Spieler in der Frenkenbündtenhalle restlos ausgebucht. In den bereits traditionellen Rundum-Banden-Spielfeldern der EBL war Fussball mit vielen herrlichen Toren und Aktionen zu sehen. Dribblings à la Lionel Messi, Paraden von Yann Sommer oder Torjubel nachgestellt von Ronaldo. Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert und staunten immer wieder. Das OK dankt der gesamten FC-Liestal-Familie und allen Helferinnen und Helfer, dem kompletten OK-Team, welches über das ganze Wochenende durch eine unglaublich hohe Präsenzzeit vertreten war, sowie dem Patronatssponsor EBL. OBZ /FC LIESTAL
Schritt für Schritt.
2018
2019
5 000
0
nung «lebendig» wirken zu lassen, benötigt es letztendlich noch die Schraffuren in Licht- und Schattentonwerten. Das Porträtzeichnen ist von Grund auf Schritt für Schritt lernbar. Dies erfordert jedoch ein wenig Geduld und die Liebe zum Detail. Ausgerüstet mit diesen Eigenschaften steht Ihnen nichts mehr im Wege, gute Resultate zu erzielen. Nach diesem Lehrgang biete ich weitere Aufbaulehrgänge im Porträtzeichnen an. Dieser Einstiegslehrgang dauert vom 04. März bis zum 06. Mai 2020 und umfasst 8 Lektionen à 3 h. Anmeldeschluss: 20. Februar 2020. Weitere Infos unter www.mal-zeichenschule.ch. Mal- und Zeichenschule Martine Rhyner, 4410 Liestal, Tel. 061 903 00 88, master@agir.ch
2012
2013
2017
Beweisen können wir uns im Schadenfall – der Stunde der Wahrheit. Pro Jahr ist ungefähr jeder dritte Kunde betroffen. Die Fälle sind so vielseitig wie das Leben selbst. Wir freuen uns, wenn wir in jedem Fall zur Seite stehen können. Insgesamt rund 19 200 Mal lösten wir 2019 unser Versicherungsversprechen ein: rasch, persönlich, vertragstreu und kundenorientiert.
Unsere Versicherten – die Kunden-Genossenschafter (Anzahl Kunden) 60000 50 000 40 000 59 373
30 000 51 537
FOTO: Z VG 20 000
Sport
Erfolgreiche Judoka
Mit dem Kantonalkader Judo beider Basel nahmen auch ein paar Athleten vom Judo Sport Liestal an das internationales Judoturnier «17. Trofeo città di Como 2020» teil. Die beider Zwillingsschwestern Maria und Celina Carraça aus Lausen dominieren ihre jeweilige Kategorie und platzieren sich beide auf dem 1. Rang. Vereinskollegin Sina Flubacher wird in der Kategorie bis 63kg gute dritte und Simon Krause bis 42kg verpasst ganz knapp das Podest. Simon verliert das kleine Finale um Bronze und platziert sich auf den guten aber undankbaren fünften Rang. JUDO SPORT LIESTAL
Celina Carraça 1. Rang, Maria Carraça 1. Rang, Sina Flubacher 3. Rang. FOTO: Z VG
Fall für Detektiv Wanze Muldoon Seit einiger Zeit verschwinden Insekten. Keiner weiss wohin und warum? Und jeder kann der Nächste sein … Ein Fall für Privatdetektiv Wanze Muldoon. Der freiberufliche Schauspieler Gabriel Stohler Mauch spielt in seinem Einmann-Theater einen Insektenkrimi. Gabriel Stohler Mauch wurde in Bubendorf geboren und ist in Ziefen aufgewachsen. Mit 22 Jahren bewarb er sich an der Schauspielschule Charlottenburg. Heute ist er ein gefragter Schauspieler und Regisseur in Berlin. Die quirlige Stadt ist seine zweite Heimat geworden, die er nicht mehr missen möchte. 6. Februar, Gemeindesaal Lausen, 19.30 Uhr, freier Eintritt LAUSEN KULTURELL
10000 0 2010
2019
Die emmental versicherung wächst stetig Schritt für Schritt. Immer mehr Private, KMU und Landwirte entscheiden sich für die emmental versicherung zur Abdeckung ihrer Risiken. Die hohe Kundentreue freut uns. Sie bildet einen tragenden Grundpfeiler des Erfolges und wird entsprechend gepflegt. Herzlichen Dank für das Vertrauen, das Sie uns im vergangenen Jahr entgegengebracht haben. Wir freuen uns, auch im Jahr 2020 persönlich für Sie da zu sein. Emmentalstrasse 23 3510 Konolfingen T 031 790 31 11 emmental-versicherung.ch
Hauptstrasse 31 4417 Ziefen Telefon 061 931 18 10 Fax 061 931 12 00 www.garage-schlumpf.ch garage.schlumpf@gmx.net
Hauptstrasse 3, Te e on 061 971 26 26 4455 Zunzgen www.stauffeneggerag.ch
Ihre Servicestelle im Oberbaselbiet
ObZ
6. Februar 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Gelterkinden Eine Jurte im Schaufenster
Academia neu in Sissach
Sissach Eine traditionsreiche mongolische Behausung bei Wohntip AG
Die academia Sissach hat am 24. Januar, an der Bahnhofstrasse 23, direkt beim Bahnhof Sissach, eine neue Schule eröffnet. Hier bietet sie ein erweitertes Bildungsangebot mit Sprachkursen und Integrationsprogrammen auf einer grossen Ausbildungsfläche an. OBZ
URS ULA ROTH
Was den mongolischen Nomaden als mobile Unterkunft dient, kann derzeit bis Ende Februar in der Firma Wohntip AG in Sissach bestaunt werden. Die Tradition der Jurte reicht in die Zeit von Dschingis Khan zurück. Der berühmt berüchtigte Führer hatte so eine Jurte auf seinen Feldzügen dabei. Die ausgestellte Jurte in Sissach ist gut zwei Jahre alt. Sie gehört Myriam Bargetze aus Gelterkinden. Sie hat die Jurte selber hergestellt. Den Holzrahmen einer mongolischen Jurte nennt man Scherengitter. Oben in der Mitte befindet sich die Krone, auch Dachrad genannt, eine Öffnung für den Rauchabzug der Feuerstelle. In der ganzen Behausung werden keine Nägel oder Schrauben verwendet. Die Scherengitter werden mit Schnüren zu einem Kreis zusammengebunden. Das Holzgitter wird mit Tüchern bespannt und mit zwei bis drei Wollfilzlagen zur Isolierung abgedeckt.
Leser schreiben
Kai Knöpfli in den Gemeinderat
Willkommen in der Jurte … Myriam Bargetze Besitzerin der Jurte und Erika Wirz von der Firma Wohntip AG.
Im Innern der Jurte lässt es sich gemütlich plaudern.
9
Andrea Weibel, die Gründerin des Jurten-Dorfes Luthern Bad, half Myriam Bargetze beim Bauen der Jurte. Die Tücher, um die Jurte einzuhüllen, nähte Myriam Bargetze zu Hause in Gelterkinden. Im Juli 2019 durfte sie ihre Jurte bei Familie von Arx im «Weidli» in Tenniken aufstellen und so ihr Traumprojekt in die Realität umsetzen. Die Firma Wohntip AG bot der Jurte ein königliches Winterquartier. In vier Stunden wurde das Mongolenzelt, nach
Schweizer Bauweise mit isoliertem Boden, von drei Personen im Schaufenster aufgebaut. Wohntip AG benutzt das Innere der Jurte vorübergehend als Ausstellungsraum für Leuchten, mit perfekter Technologie und zeitloser Formsprache, der Firma Baltensweiler aus Luzern. Lebensqualität und Achtsamkeit … zwei Dinge, die Myriam Bargetze sehr wichtig sind. Die 1963 geborene
FOTOS: U. ROTH
und in Liechtenstein aufgewachsene Künstlerin hat eine Lehre als Bildhauerin absolviert und sich mit diversen Arbeiten bekannt gemacht. Sie arbeitet als freischaffende Künstlerin und gibt seit vierzehn Jahren Unterricht als Werklehrerin im Kanton Aargau. Mit ihrer Jurte, für die sie noch einen festen Standplatz sucht, möchte sie sich selber und auch interessierten Menschen, den Weg zur Achtsamkeit und zur Natur näher bringen.
Am 9. Februar 2020 wird der Gemeinderat Gelterkinden neu zusammengesetzt – unsere Einwohnerinnen und Einwohner wählen ihre Behörde, die in den nächsten vier Jahren unsere Gemeinde prägen wird. Kai Knöpfli stellt sich zur Wahl. Als Familienvater weiss er wie wichtig gute Bildungsmöglichkeiten für unsere Kinder sind, weshalb er sich seit vielen Jahren als Vizepräsident im Schulrat der Primarstufe engagiert. Bei der Komplexität der Geschäfte im Gemeinderat ist eine Vielfalt an Fachrichtungen notwendig. Als Jurist ist sich Kai Knöpfli bewusst, dass hartes Ringen um zukunftsorientierte Entscheide ebenso wichtig ist, wie die korrekte Vertretung von Mehrheitsbeschlüssen in der Öffentlichkeit. Ich kenne Kai Knöpfli und weiss, dass ihm die gute Entwicklung von Gelterkinden ein Anliegen ist. Er ist bereit, sich in den Dienst unserer Gemeinde zu stellen und wird sich dafür stark machen, dass Gelterkinden sich seiner Zentrumsfunktion im Oberbaselbiet bewusst ist. Das ist auch mir wichtig – darum gebe ich Kai Knöpfli meine Stimme. CHRISTINE MANGOLD, GELTERKINDEN
Finaler Exploit verhilft EBL zum Sieg
Wie Essen glücklich macht
Am vergangenen Donnerstagabend erkämpfte sich das EBL Powerteam in ihrem jährlichen Freundschaftsspiel gegen den HC Landrat BL auf der Kunsteisbahn Sissach mit einem furiosen Finale einen 3:2-Sieg. Der HC Landrat startete gut in das traditionelle Derby gegen das EBL Powerteam und schoss gleich in der dritten Minute ein Tor. Das EBL Powerteam versuchte daraufhin den Druck vor dem landrätlichen Tor zu verstärken, aber es fehlte der Mannschaft einfach am nötigen Biss zum Abschluss. In Folge kam der HC Landrat zu zwei weiteren guten Chancen. Der Puck prallte jeweils an der Latte ab und so mussten die sonst so Tor verwöhnten Fans bis auf die 10. Minute im zweiten Drittel warten, bevor es wieder zu einer spannenden Szene kam und das EBL Powerteam den Ausgleich zum 1:1 schoss. Zu ausgeglichen waren die beiden Mannschaften gestern, zu brav vielleicht. Das alles änderte sich ab der neunten
«Pflanz & Pflück» lautet das Motto der «Gmüeserei» in Sissach – nett hört sich dies an. In der «Gmüeserei» wird gemeinschaftlich Gemüse produziert: lokal, biologisch, ökologisch, fair und solidarisch – das tönt noch «netter». Aber reicht dies schon? Wird die Ernte dann gleich kompostiert, auch wieder mit diesen «netten» Adjektiven…? Dazwischen kommt aber noch, was zu unserem täglichen Leben gehört und uns am Leben erhält: das Essen. Mit dem Thema «Wie macht Essen glücklich?» stellen sich die GenossenschafterInnen in einem öffentlichen Forum einem allgegenwärtigen Thema, sie schauen sozusagen über den Gemüsetellerrand. Hier sollen neue Gedanken Platz finden, die im Kopf mit nach Hause genommen und später im Bauch eingenommen werden. Wie Essen glücklich macht, diskutieren: • Urs Aebi, ehemaliger CEO der Le Patron Orior Menu AG/Böckten mit langjähriger Erfahrung in der Lebensmittelindustrie, leidenschaftlicher Jäger und Geniesser.
Sissach EBL Powerteam gewinnt 3:2 gegen den HC Landrat
Heisse Action auf dem Eis. Minute des dritten Drittels. In den Zuschauerrängen wurde bereits über eine mögliche Verlängerung mit Penaltyschiessen diskutiert, da erzielte der HC
Alle Jahre wieder: zwei Mannschaften im freundschaftlichen Wettstreit.
FOTOS: ZVG
Landrat das Führungstor zum 2:1. Das war der Stromstoss, den das EBL Powerteam brauchte. Von da an verschärften sie das Tempo. Die Zweikämpfe wurden härter geführt. Der Wille, den Rückstand aufzuholen, war deutlich zu spüren. Das Spiel nahm an Fahrt auf, die Fans beider Mannschaften lebten wieder mit. Der volle Einsatz des EBL Powerteams wurde schliesslich belohnt: In der 12. Minute schossen sie den Ausgleich und sechs Minuten vor Schluss das Siegertor zum 2:3. EBL
Die EBL-Fans machen Stimmung auf der Tribüne.
Sissach Podiumsdiskussion in der Oberen Fabrik
• Sandra Knecht, Künstlerin und Gastronomin, die das Kochen als zentralen Bestandteil ihrer Arbeit einsetzt und darauf abzielt, ein erweitertes Verständnis von «zu Hause» und «Identität» zu formulieren und zu erforschen. • Simon Aeberhard, Veganer und Aktivist, welcher aus Träumen Wirklichkeit macht und das Essverhalten mit Wissen und Disziplin verändern will. • Die Aussage, dass der wichtigste Lerninhalt das Kochen war, kommt von Fred Frohofer. Er boykottiert Grossverteiler und ist genügsam, ausreichend und massvoll im Umgang mit Lebensmitteln, aber auch in anderen Lebensbereichen. • Mit viel Wissen als ehemaliger Tierarzt, Bioproduzent und Geschäftsführer von Bio Suisse wird Matthias Scheurer das Forum leiten. Forum Gmüeserei: «Wie macht Essen glücklich?» Öffentliche Podiumsdiskussion am Donnerstag, 13. Februar, 19 Uhr, Türöffnung 18 Uhr, Obere Fabrik, Gerbegässlein 1, Sissach, www.gmueserei.ch GENOSSENSCHAFT GMÜESEREI S ISSACH
Leser schreiben
Vielseitig engagiert Peter Gröflin, Gemeinderatskandidat EVP für Gelterkinden, kennen wir als kompetenten, gradlinigen und engagierten Menschen. Als Ingenieur und Informatiker ist er es gewohnt, sachlich zu argumentieren und pragmatisch umzusetzen. Zusätzlich engagiert er sich seit langem für die Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden. Bei Bedarf kann er auf seine langjährige politische Erfahrung auf kantonaler und kommunaler Ebene zurückgreifen. Dabei zeichnen Peter Gröflin vor allem seine Fähig-
keit zum Dialog über die Grenzen hinweg und für die Sache aus. Als musisch und kulturell interessierter Mensch versteht er es, auch Zwischentöne zu einem stimmigen Ganzen zu verbinden. Als passionierter Tuba-Spieler bringt er sich in seiner Freizeit – prägend aber nicht dominierend – in die Musik ein. Eine Persönlichkeit wie Peter Gröflin als Gemeinderat – zusammen mit Roland Laube und Martin Rüegg – wäre ein echter Gewinn für Gelterkinden. LUKAS UND RAMONA Z EMP, GELTERKIND EN
Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 7. Februar 14.00 Altersnachmittag Im Kirchgemeindezentrum. Flötenensemble Samstag, 8. Februar 9.00 Mädelsclub im Unterrichtshüsli 14.00 Jungschi im Unterrichtshüsli Sonntag, 9. Februar 15.00 KIRCHE IM KINO MARABU. Film «Evan allmächtig» – ein Film für Gross und Klein. Eintritt frei, Kollekte Ab 16.30 Café offen 17.00 SUNNTIG.L.OBE «PLUGGED». Gottesdienst mit Band und Pfr. Eric Hub. Thema sind «die Stürme des Lebens». Mitwirkung der Sonntagschule. Parallel Kinderhüäti für kleine Kinder im Marabu. Kollekte zu Gunsten des Jahresspendenprojektes Ab 18.00 Foodtruck «Frankys BBQ» steht bereit für gemütliches Beisammensein und Geniessen der preisgekrönten Burger – Die Bar im Marabu ist geöffnet Montag, 10. Februar 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 11. Februar 11.00 Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 12. Februar 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.00 Kiddis Träff im Pfarrhaus Allmend 19.10 Taizé Feier – Stille-Lieder-Gebet Freitag, 14. Februar 19.00 Orgelkonzertreihe MOSAIK – Filmmusik 20.00 Living Room für Junge Menschen in unserer Gemeinde, im Unterrichtshüüsli: Lieder singen, Gemeinschaft pflegen, beten, döggele, Chips und Schokoladenkuchen teilen Samstag, 15. Februar 9.00 7.-Klassprojekt im KGZ 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche
Katholische Kirche Sissach
Oltingen–Wenslingen–Anwil
Sonntag, 9. Februar 9.00 Eucharistiefeier in portugiesischer Sprache 11.00 Eucharistiefeier 18.00 Santa Messa
Sonntag, 9. Februar 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Gabriela Schneider
Mittwoch, 12. Februar 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Kommunionfeier dt. / ital. 19.30 Elternabend zur Erstkommunion im Centro Freitag, 14. Februar 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen 18.00 Jugendgottesdienst, anschliessend Pizzaessen Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Samstag, 8. Februar Ab 11.30 Samschtigs-Buffet Sonntag, 9. Februar 10.15 Gottesdienst (Philippe Schaerer) und Metro Dienstag, 11. Februar 14.30 60 Plus Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Samstag, 8. Februar 14.00 Jungschar für Kinder ab 8 Jahren, Treffpunkt in Wenslingen, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Samstag, 8. Februar 18.00 mitti (Teenietreff), Treffpunkt im Lindenhof, Gelterkinden, Anmeldung unter www.jungscharwenslingen.ch Sonntag, 9. Februar 10.00 Gottesdienst «Gott allein die Ehre» im Lindenhof, mit Steve Oppliger, KinderGottesdienst parallel, anschl. Apéro
Amtswochen 3. bis 16. Februar: Eric Hub 17. Februar bis 1. März: Samuel Maurer
www.fmg-gelterkinden.ch
Donnerstag, 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof
Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Danke für die Kollekten Für das HEKS (Kantonal: BAS) am 5.1. CHF 300.– Stiftung Bruder Klaus: aus dem APH CHF 103.00, vom 12.1. CHF 396.00 Ocean Cleanup: Vom 26.1. Tecknau 143.00; Gelterkinden CHF 517.00
Sonntag, 9. Februar 10.00 Gottesdienst in Buus, geleitet von Pfarrer Daniel Hanselmann
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 9. Februar 10.15 Eucharistiefeier Dienstag, 11. Februar 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Donnerstag, 13. Februar 14.00 Jass- und Spielnachmittag im Pfarreisaal Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: − Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: − Donnerstag, 10.00
Dienstag, 11. Februar 14.00 bis 17.00 Silbergarten-Nachmittag im Gemeindezentrum Buus. Wir spielen Lotto. Es erwartet Sie ein Lottomatch der etwas anders Art (humorvoll und abwechslungsreich) sowie eine kleine Überraschung www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 9. Februar 11.00 Zäme fiire-Gottesdienst mit Pfrn. Regina Degen-Ballmer und zäme fiire-Team. Gottesdienst für Menschen mit einer Behinderung und andere Menschen mit offenem Gemüt. Anschliessend gemeinsames Mittagessen in der Pfarrscheune (Fr. 15.00 inkl. Getränke, Kaffee und Dessert). Anmeldung ans Pfarramt bis 7. Februar erwünscht Voranzeige Sonntag, 16. Februar, 11.00, Brot für alle Gottesdienst in der Turnhalle Rünenberg mit anschliessendem Mittagessen
SONNTAGSSCHULE Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. 9. Februar, 9.30 bis 10.30 während des Gottesdienstes in Oltingen im Unterrichtszimmer. Leitung: Silvia Eschbach und Ramona Vargas Jungschi Waislige Samstag, 8. Februar. 14.00 bis 17.00. Unser Thema: Versuchung. «Mitti» 18.00 bis 21.00. Info: Wir sind draussen. Bitte entsprechende Kleider Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Samstag, 8. Februar Ab 16.00 Konf-Cup in Muttenz Sonntag, 9. Februar 19.00 Gottesdienst in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Daniel Hanselmann (Buus) Donnerstag, 13. Februar Ab 14.00 «MITENAND im Pfarrhauskeller. MITENAND sitzen, plaudern, zuhören, Kaffee trinken, austauschen über das, was einem bewegt. Keine Anmeldung notwendig. Es lädt ein: Rosmarie Flüeler Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 13. Februar 10.00 Gottesdienst, Diakon Christoph Wiederkehr (Gelterkinden) Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen
Hansjürg Bürgin wird 90 Die älteren Oberbaselbieterinnen und –baselbieter erinnern sich sicher an den bekannten Schulinspektor Jakob Bürgin-Spitteler, der 1910 in Gelterkinden Primarlehrer und 1924 Bezirkslehrer in Böckten war. Seine beiden Nachkommen Lislott und Hansjürg blieben Gelterkinden nicht treu: Tochter Lislott zog nach Ermatingen, war mit dem verstorbenen bekannten Nationalrat Ernst Mühlemann verheiratet und führte ein Reisebüro, der Sohn Hansjürg, Artillerieoffizier und ETH-Elektroingenieur, emigrierte in den 60er Jahren mit seiner Ehefrau Ulrike geborene Wyss, einer Basler Marinbiologin, nach La Jolla bei San Diego. Er war bei der Nasa angestellt und durfte selbst zu Hause nichts von seinen Forschungen und Aufgaben erzählen. Am 13. Februar hat er
Ulrike und Hansjürg Bürgin mit Begleitung bei ihrem letzten Schweizbesuch auf der Sissacherflue. FOTO: Z VG Geburtstag. Happy birthday to you. Das Bild zeigt ihn bei seinem letzten Baselbieter Besuch vor einigen Jahren auf der Sissacherfluh. HANS PETER STRAUMANN
Kirche im Kino Gottesdienst einmal anders
Am 9. Februar ist die Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-RickenbachTecknau bereits zum dritten Mal Gast im Kino Marabu. Und zwar für Film, Gottesdienst und Burger! Um 15 Uhr startet der Anlass mit dem Film «Evan allmächtig», geeignet für Gross und Klein. Anschliessend an eine kurze Kaffeepause nach dem Film wird um 17 Uhr der «Sunntig.L.Obe» Gottesdienst beginnen. Ein Gottesdienst mit moderner Musik, diesmal mit rockiger (plugged) Band. Nachdem es im Film um den
Umgang mit der Schöpfung und sintflutartigen Wassermassen ging, wird es im Gottesdienst um die Stürme des Lebens gehen. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. Im Anschluss an den Gottesdienst steht der Foodtruck «Frankys BBQ» mit seinen preisgekrönten Burger bereit und die Bar des Marabus ist geöffnet. Dies ist ein Anlass für die ganze Familie, weitere Infos dazu finden Sie auf www.ref-gelterkinden.ch. REF. KIRCHE GELTERKINDEN RICKENBACH TECKNAU
Konfcup Samstag, 8. Februar, Nachmittag in Muttenz Sonntag, 9. Februar 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrer Christoph Albrecht. Kammermusik von Girolamo Frescobaldi, Louise Farrenc und Philippe Gaubert. Reina Abe, Querflöte, Florian Mall, Cello, Yvonne Yiu, Klavier, Orgel. Kollekte für das Heks Sonntag, 16. Februar 10.30 (Einläuten 10.15) Suppentag: Familiengottesdienst mit den 7. Klässlern, Pfarrer Markus Enz, anschliessend Suppenessen in der Turnhalle Rümlingen. Orgel Susanne Müller. Kollekte «Brot für alle» Montagskino Montag, 17. Februar, 19.30. «RBG, Ruth Bader Ginsburg, Ein Leben für die Gerechtigkeit» von Betsy West und Julie Cohen. (2018) Kochkurs auf pflanzlicher Basis Johanna Oehler lehrt kochen ohne tierische Produkte. 3 Abende: Donnerstag, 20. Februar und Mittwoch, 11. März, 18.00 bis 21.00, Samstag, 28. März, 16.00 bis 21.00. Kosten: Fr. 200.–. Infos und Anmeldung bei: Markus Enz, enzruem@bluewin.ch, 062 299 12 33 Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
Region Gelterkinden
Mailänderli und Glühwein
Vergangenen Samstag waren die Stechpalme-Kandidatinnen und -Kandidaten für Gemeinderat und Gemeindekommission erneut in der Begegnungszone Sissach anzutreffen. Mailänderli und Glühwein aus Gemeindepräsident Busers Küche fanden auch dieses Mal reissenden Absatz. Und während gegenüber der Wunschbrunnen des bürgerlichen Teams sprudelte, konnte man diesseits der Strasse am warmen Feuer die Hände wärmen und dazu passend zündende Ideen austauschen und flammende Diskussionen führen. Die Stechpalmen bedanken sich herzlich für die spannenden, schönen Begegnungen – und natürlich für Ihre Stimme am 9. Februar. STECHPALME
10
ObZ 6. Februar 2020
Gottesdienst mit rockiger Musik im Marabu.
FOTO: Z VG
Der Tod ist die Grenze des Lebens, nicht aber der Liebe.
Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Freundin
Heidi Grauwiler-Jauslin 31. 8. 1943 – 29. 1. 2020
Nach schwerer, mit Tapferkeit ertragener Krankheit wurde sie von ihren Schmerzen erlöst und durfte im Altersheim Eibach in Gelterkinden friedlich einschlafen. In liebvoller Erinnerung: Marlies Grauwiler Cortiula und Mauro Cortiula Marlen Erny-Grauwiler Erich Erny Geschwister mit Familien Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Abdankung in der ref. Kirche St. Peter, Oberdorf am 7. Februar 2020 um 14.00 Uhr. Wir bitten anstelle von Blumen der Krebsliga beider Basel zu gedenken. Spendenkonto: PK 40-28150-6 / IBAN Nr.: CH11 0900 0000 4002 8150 6 Vermerk: Heidi Grauwiler Traueradressen: Marlies Grauwiler Cortiula, Laufrainweg 182, 4469 Anwil Marlen Erny-Grauwiler, Untere Etzmatten 28, 4467 Rothenfluh Es werden keine Leidkarten versandt.
Peter Buser, Thomas Schmelzer, Roland Nyfeler, Laura Grazioli, Urs Gysin, Robert Bösiger (v. l.). FOTO: Z VG
Gelterkinder
Nachrichten
Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeinderat
ObZ 6. Februar 2020
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Leitbild 2020 des Gemeinderates Gelterkinden Gelterkinden will’s wissen! Für die Erarbeitung des Leitbilds 2020 setzen der Gemeinderat und die Finanzplanungs- und Leitbildkommission auf die Meinung der Bevölkerung. Die Einwohnerinnen und Einwohner sind dementsprechend ab sofort dazu eingeladen, sich zu ihrer Gemeinde und deren Entwicklung zu äussern. Für die Teilnahme an der Umfrage begeben Sie sich bis spätestens 27. März 2020 auf die Gemeinde-Website www.gelterkinden.ch und wählen auf der Startseite den Link zur Umfrage. Unter allen Teilnehmenden werden drei 10er-Abonnements für die Badi verlost. Mitte der 1970er-Jahre präsentierte die Gemeinde Gelterkinden zum ersten Mal ein umfassendes Leitbild und brachte dieses in regelmässigen Abständen auf einen aktuellen Stand – zum letzten Mal im Jahr 2007. Nach dreizehn Jahren erachtet es der Gemeinderat nun wieder an der Zeit, die Zukunft der Gemeinde neu zu überdenken – und dies im Leitbild 2020 festzuhalten. Dementsprechend hat der Gemeinderat die Finanzplanungs- und Leitbildkommission damit beauftragt, die Ausgangslage, Ziele und möglichen Massnahmen neu zu erfassen, wobei das bestehende Leitbild aus dem Jahr 2007 als Grundlage dient. Zurzeit werden nun örtliche und regionale Behörden, Gremien, Vereine etc. kontaktiert und dazu motiviert, eine Rückmeldung einzureichen. Zeitgleich sind die Einwohnerinnen und Einwohner dazu aufgerufen, sich mithilfe eines unkomplizierten Online-Fragebogens zu ihrer Wohngemeinde und deren Entwicklung zu äussern.
Winterdienst auf öffentlichen Verkehrsflächen Die Gemeinde führt während des Winterdienstes auf den öffentlichen Verkehrsflächen, welche sich im Eigentum der Einwohnergemeinde Gelterkinden befinden und dem Fahrzeug- und Fussgängerverkehr dienen, die Schneeräumung und Glatteisbekämpfung durch. Der Winterdienst wird dabei von den Werkhofangestellten und Dritten auf den verschiedenen Strassen nach einem Kategorien- und Dringlichkeitsplan durchgeführt. Zum Schutz der Umwelt und der Belagsflächen erfolgt der Salzeinsatz nach dem Grundsatz eines differenzierten Winterdienstes: „So viel wie nötig – So wenig wie möglich“. Eine Schwarzräumung wird nur auf bestimmten Strassenabschnitten angestrebt. Der Winterdienst auf den Kantonsstrassen erfolgt durch den Kanton. Damit der Winterdienst möglichst rationell und gefahrlos durchgeführt werden kann, sind Fahrzeuge von öffentlichen Strassen und Parkplätzen zu entfernen, wenn sie eine bevorstehende Schneeräumung behindern könnten (Strassenreglement Art. 16). Damit können auch allfällige Beschädigungen an den Fahrzeugen verhindert werden. Mit dem Winterdienst wird keine ständige Betriebsbereitschaft aller öffentlichen Verkehrsflächen angestrebt. Er erfolgt unter Berücksichtigung der zur Verfügung stehenden personellen und technischen Mittel. Besonders wichtig sind auch die Eigenverantwortung und die Geduld der Nutzerinnen und Nutzer (inkl. Fussgängerinnen und Fussgänger) der Verkehrsflächen. Diese haben ihr Verkehrsverhalten jederzeit den Witterungs- und Verkehrsflächenverhältnissen anzupassen (VRV Art. 4) (SVG Art. 32 Abs. 1) und auch für ihre Reisen genügend Zeit einzuplanen.
Was trägt dazu bei, dass man gerne in Gelterkinden zu Hause ist? Auf was möchte man nicht verzichten? Was bereitet am meisten Zukunftssorgen und was fehlt Gelterkinden am meisten? Das sind jene Fragen, die der Gemeinderat von der Bevölkerung bis am 27. März 2020 beantworten haben möchte.
Auf folgendem Strassenabschnitt erfolgt kein Winterdienst: Rössliweg (zwischen Lättenweg und Oberer Chürziweg/Langacherweg)
Und auch ein kreativer Teil fehlt nicht: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, einen Vorschlag für einen «Slogan» für Gelterkinden zu formulieren. Unter allen Einsendungen des Fragebogens werden drei 10er-Abonnements für das Hallen- und Freibad Gelterkinden verlost.
Einwohnergemeinde Gelterkinden Gemeindeverwaltung
Aus Gründen der Effizienz und der Nachhaltigkeit findet die Umfrage in erster Linie online statt. Es besteht allerdings auch die Möglichkeit, sich zu den üblichen Öffnungszeiten auf der Gemeindeverwaltung einen gedruckten Fragebogen zu organisieren und dort auch wieder ausgefüllt zu retournieren.
In den Gemeinderat gehören Personen, welche das Dorf repräsentieren und gegen aussen angemessen vertreten. Martin Rüegg ist in Gelterkinden stark verankert: Er ist an diversen Anlässen anzutreffen, unterstützt die Vereine und ist sehr interessiert am Dorfgeschehen. Seine kommunikative und offene Art bringt ihn in Kontakt mit einer Vielzahl von Menschen und sein grosses Engagement zeigt sich beispielsweise am neuen Hallenbad in Gelterkinden. Meiner Meinung nach ist er bestens geeignet für die Wahl in den Gemeinderat, denn einerseits setzt er sich sehr für das Bildungswesen in unserem Dorf ein und andererseits bringt er viel politisches Wissen mit. Während seiner Zeit im
Die Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer werden gebeten, ihre Fahrzeuge primär auf dem eigenen oder auf privatem Areal zu parkieren. In Gelterkinden stellt das regelmässige Parkieren von Motorfahrzeugen über Nacht auf öffentlichem Areal einen bewilligungspflichtigen gesteigerten Gemeingebrauch dar. Dies gilt auch dann, wenn nur teilweise öffentliches Areal beansprucht wird. Unter Motorfahrzeuge werden motorisierte Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 3.5 Tonnen verstanden. Das nächtliche Abstellen von Motorfahrzeugen mit einer Nutzlast von mehr als 1 Tonne, Anhängern jeder Art sowie Autos ohne Kontrollschilder ist auf öffentlichem Areal generell untersagt.
Keine Bewilligung benötigen Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer, die den Nachweis erbringen, dass sie ihr Motorfahrzeug in der Woche während höchstens einer Nacht in Gelterkinden abstellen, sowie Monteure, Gelegenheitsarbeitende oder Feriengäste, die weniger als 30 Tage pro Jahr dauernden Aufenthalt in Gelterkinden haben.
Landrat konnte er viel an politischer Erfahrung gewinnen und ein weitreichendes Netzwerk aufbauen, was für unsere Gemeinde sehr hilfreich sein kann. Als Sport unterrichtender Gymnasiallehrer hat er nicht nur den Bezug zum Bildungswesen, sondern auch zu Bewegung und Sport, was sich in seiner Verantwortlichkeit für den Betrieb des Hallenbades widerspiegelt. Somit hat er zu beiden Sparten, die er im Gemeinderat betreut einen direkten Bezug und ist deshalb bestens geeignet für die erneute Wahl in den Gemeinderat in Gelterkinden – zusammen mit Roland Laube und Peter Gröflin. BARBARA SCHOBEL, GELTERKIND EN
Eine mutige Frau mit Weitwinkelobjektiv Die 35-Jährige Martina lernten wir vor wenigen Jahren kennen. Uns gefiel ihre klare und gerade Art, Fragen zu stellen oder ihre Meinung auszudrücken. Während des «Suppentreffs» der SP, anlässlich von Katrin Schweizers Wahltournée in der Allee, erzählte sie uns etwas mehr über sich: Als «Tschamauchin» lebe sie mit ihren drei Kindern in der «Bleichi» und arbeite als Pflegefachfrau/Psychiatrie. Über sich selber sagt sie: «Ich interessiere und engagiere mich am näheren und weiteren Geschehen, im Dorf oder
in der Welt. Beruf und Familie sind mir sehr wichtig. Ich denke gerne mit, liebe es, in ganz verschiedenen Bereichen dazuzulernen. Und ja – ich bin eine Teamplayerin, auch im Fussball». Für uns ist sie authentisch und zupackend, was uns sehr freut. – Dies durften wir auch bei der Gründung unseres Lokal-Komitees Gelterkinden zur Konzernverantwortungs-Initiative erleben, wie Martina von Null an kräftig mitwirkte. Sie ist wirklich eine wunderbare Teamplayerin. HEIDI & UELI P FISTER, GELTERKINDEN
Samstag, 15. Februar 2020 durchgeführt vom Turnverein Gelterkinden Die Einwohnerschaft wird gebeten, das Altpapier gebündelt und für die Einsammelnden gut sichtbar bis um 08.00 Uhr an den Strassenrand zu stellen. Bei liegengebliebenem Papier bitte Frau Lea Hasler benachrichtigen: Tel. 079 602 80 98 Auflagen des Altpapierwerks: • In die Sammlung gehören Zeitungen, Zeitschriften, Prospekte und Schreibpapiere. • Papier immer bündeln. • Keine Tragtaschen, keine Säcke, keine Schachteln. Sie bergen die Gefahr der Durchmischung mit Materialien, die in den Kehricht oder in eine andere Entsorgungskette gehören. • Ins Altpapier dürfen weder Karton noch Verpackungen eingesteckt werden. Diese Materialien können für die Herstellung von Zeitungspapier nicht verwendet werden. Sie beeinflussen die Qualitätsbewertung des Sammelgutes negativ.
Nächtliches Dauerparkieren auf öffentlichem Areal («Laternenparking»)
Auch das regelmässige Parkieren während der Nacht in blauen Zonen ist kostenpflichtig und im Nachtparkingreglement unter Art. 1 Absatz 2 festgehalten.
Idealer Kandidat für in den Gemeinderat
Altpapiersammlung
Korrektes Altpapiersammeln ist sinnvolles Recycling. Besten Dank.
In der Gemeinde wohnhafte Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer mit Motorfahrzeugen bis zu einem Gesamtgewicht von 3.5 Tonnen, die keine Parkiermöglichkeit auf privatem Areal haben, können bei der Bauabteilung eine Bewilligung für das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Grund beantragen. Die Bewilligungsgebühr beträgt CHF 40.– pro Monat und Fahrzeug. Grundsätzlich gilt eine Selbstdeklarationspflicht der Fahrzeugbesitzerinnen und -besitzer. Die Gemeinde führt periodische Kontrollen durch.
Leserschreiben
11
Das Reglement über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal (Laternenparkingreglement) und das Gesuchsformular können auf der Website www.gelterkinden.ch heruntergeladen oder auch bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Für Auskünfte steht die Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung Gelterkinden, Telefon 061 985 22 55, zur Verfügung.
2,2 Millionen Franken für Kultur im Oberbaselbiet
Weitere Informationen zum Projekt Marabu 2020 finden Sie unter folgendem Link: www.marabu2020.ch REGIERUNGSRAT BASEL-LANDSCHAFT
Besuchen Sie unsere Fragestunde in der Bibliothek. Schülerinnen und Schüler geben älteren Personen kompetent Auskunft bei Fragen und Problemen mit Handy, Tablet und E-Reader. Die Beratung ist kostenlos, für freiwillige Spenden steht ein Kässeli bereit. Kommen Sie einfach vorbei, wir freuen uns auf Ihren Besuch! Datum: Dienstag, 18. Februar 2020 (Die Fragestunde findet weiterhin 1x im Monat immer dienstags statt.) Zeit: 16.30 – 17.30 Uhr Wo: Gemeinde- und Schulbibliothek Areal am Bahnhof Sissacherstrasse 20 Daten 2020: 31.3. / 28.4. / 26.5. / 23.6. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit «Senioren Gelterkinden und Umgebung» statt.
«MÄRLI und GSCHICHTE» Jeden Mittwoch von 14.00 bis 14.45 Uhr vom 8. Januar 2020 bis 19. Februar 2020 Kinder ab vier Jahren kommen in den Genuss von erzählten Märchen und spannenden Geschichten. Unsere Erzählerinnen und Erzähler Yolanda Spross, Andi Grossmann, Ramona Zemp und Cindy Thommen freuen sich, die Kinder ins Reich der Fantasie zu entführen.
Baselland
Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft bewilligt für die Sanierung der Liegenschaft des Kulturraums Marabu in Gelterkinden einen einmaligen Investitionsbeitrag aus dem kantonalen Swisslos-Fonds in der Höhe von 2,2 Millionen Franken. Zusammen mit den bereits gesprochenen Beiträgen anderer Geldgeber – besonders erwähnt sei die Standortgemeinde Gelterkinden, welche sich mit 1,85 Millionen Franken am Projekt beteiligt – sichert dieser Betrag 80 Prozent der benötigten finanziellen Mittel. Er ermöglicht damit das Zustandekommen des Projekts «Marabu 2020» und sichert den Fortbestand eines der wichtigsten kulturellen Zentren im Baselbiet.
Probleme mit Handy, Tablet oder E-Reader?
Hallenbad wegen Revision geschlossen Das Hallenbad bleibt aufgrund der jährlichen Revisionsarbeiten vom 22. Februar bis 8. März 2020 geschlossen. Ab Montag, 9. März 2020, hat das Hallenbad wieder wie gewohnt geöffnet.
Begleitpersonen sind willkommen, entweder zum Mithören oder Verweilen in der Lese-Ecke, wo neben dem Schmöckern in Zeitschriften, Zeitungen oder Büchern auch ein Tee oder Kaffee getrunken werden kann. Kommt und lasst euch überraschen. Wir freuen uns auf euch! Gemeinde- und Schulbibliothek Sissacherstrasse 20 4460 Gelterkinden Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
Ihr Badi-Team
Musizierstunde Hallen-Freibad Gelterkinden Lachmattstrasse 22, Telefon 061 981 28 85 hallen-freibad@gelterkinden.ch www.gelterkinden.ch
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Querflötenklasse Isabelle Papirer, Klavierklasse Christine Seiffert-Kappus Montag, 10. Februar 2020, 19.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden
Region Gelterkinden
12
ObZ 6. Februar 2020
Leidenschaft und Seele für Karate
Buus Kevin Wagner an den EKF Karate Europameisterschaften Jugend/Junioren und U21 Aus dem kleinen Buus im Baselbiet startet Kevin jeweils an seine Wettkämpfe, die ihn als Mitglied des National-SKFKaders auch in die grosse weite Welt führen. Nächste Woche ist es wieder soweit und Kevin reist an die 47. EKF Junior und Cadet EM nach Budapest. Kevin Wagner darf mit seiner laufenden Saison mehr als zufrieden sein. Es ist etwa ein Jahr her, dass Kevin Wagner nach seiner verletzungsbedingten Pause von acht Monaten wieder im Wettkampfgeschehen voll im Einsatz ist und zu seiner alten Form gefunden hat. Die Saison startete letztes Jahr im September. Dort hat er sich vier Wochen nach seinem Trainingsbeginn, am letzten möglichen Qualifikationstournier im September 2018 für die Schweizermeisterschaften in der Kategorie U21 und bei der Elite qualifiziert. Er griff ohne Vorbereitungstrainings in die laufende Saison ein und zeigte eine TopLeistung in seiner Kategorie. Nur zwei Monate später im November 2018 holte er sich dann in der U21 und der Elite den Doppelsieg zum Schweizermeister. In seiner jungen Karriere als Karatekämpfer hat Kevin bereits 9 x den Schweizermeistertitel in Serie erkämpft. Widerstände werden überwunden Nach der Verletzungspause stürzte sich Kevin in das Training. Mit dem Trainingsbeginn ging es national und international auch gleich wieder mit dem
Turnieren los. Nachdem es am Anfang eher harzig angelaufen ist, zeigte die Formkurve Kevin bald wieder aufwärts und er hat an fast jedem internationalen Turnier mindestens einen Podest erkämpfen können. Eine grossartige Leistung, wenn man bedenkt, dass bei den ausländischen Teams sehr viele Athleten dieser Altersklasse U21 und Elite schon Vollprofis sind. Leidenschaft für den Sport Kevin Wagner trainiert Karate seit dem 5. Lebensjahr und ist Mitglied des Nationalen SKF Kaders. Heute ist 20 Jahre alt und sieht Karate mehr als nur ein Sport. Das körperliche und mentale Training hat ihn in den vergangenen Jahren auch als Mensch weitergebracht. Nach dem verletzungsbedingten Unterbruch kam er mit neuer Kraft zurück und noch mehr mentalen Stärke zurück. Sein Trainer Guiseppe Puglisi, welcher während der gesamten Verletzungspause der stille Begleiter an seiner Seite war, hat dies möglich gemacht. Wagner zitiert: er verdanke seinem Trainer alles, was er bis heute erreicht hat. Er kennt mich, treibt mich an und glaubt an mich. Wagner ist top motiviert, voller Kraft und kennt seine nächsten Ziele. Die 47 EKF Junior und Cadet EM in Budapest 2020 steht kommende Woche vor der Türe. Die Trainingseinheiten sind durch Giuseppe Puglisi speziell auf Kevin angepasst worden, damit er weiter auf diesem Wettkampfniveau bleiben kann.
Dank seiner Erfolge wurde Kevin Wagner für die Karate-EM selektioniert.
Rückschlag für TTCG
3.Liga: Dass Gelterkinden 1 bei Basel 3 keine Punkte holen konnte war vorauszusehen. Das klare 0:10 wiederspiegelte die Stärkeverhältnisse jedoch nicht. Fast alle Sätze gingen sehr knapp aus, leider fast immer zu Ungunsten der Oberbaselbieter. Dreimal beendeten die Basler zudem ein Match mit einem Netzroller. Der direkte Konkurrent im Abstiegskampf – Copains Birsfelden 2 – konnte zudem bei Oberwil 1 einen unerwarteten 7:3-Auswärtssieg feiern, vor allem weil die Oberwiler ohne ihre beiden besten Spieler antraten. Damit fiel Gelterkinden wieder einen Punkt hinter Birsfelden zurück und liegt drei Runden vor Schluss wieder auf einem
Ein Leben neben dem Karate Obwohl der Sport sein Leben bestimmt, verfolgt Kevin auch noch andere Ziele. Er absolviert eine Ausbildung als technischer Zeichner mit Fachrichtung Ingenieurbau in Muttenz. Dank einer integrierten Sportausbildung und eines engagierten Arbeitgebers Jauslin und Stebler AG hat Kevin die einzigartige Möglichkeit, eine Berufslehre zu absolvieren und trotzdem genügend Zeit für die Trainingseinheiten und den Sport zu haben. Im letzten Lehrjahr angekommen, absolvierte Wagner nach dem Comeback die sechstägige Jugend- und Sportgrundausbildung zum J+S Leiter Karate und möchte nun seine Erfahrungen auch an die nächst jüngere Generation im Karatesport weitergeben. Was die Zukunft bringt Kevin Wagner blickt sehr positiv in die Zukunft und hofft, gesund zu bleiben, um im Sport seine Formstärke ausspielen zu können. Neben dem Sport wird
Kevin Wagner an seinem Wohnort Buus. er sich weiterhin auf seinen Beruf konzentrieren und schielt mit einem Auge schon darauf, sein Wissen dem Nach-
FOTO: Z VG
wuchs zu vermitteln und mit seiner sympathischen Energie Jüngere anzustecken. OBZ
Es braucht beides: Top-Form und Wettkampfglück
ObZ: Was geht einem durch den Kopf, wenn man weiss, dass man in einigen Tagen an einer Europameisterschaft kämpfen wird? Kevin Wagner: Das sind sehr unterschiedliche Gedanken. Da ist einmal die Freude, dass man für die Schweiz überhaupt an so einem grossen Anlass starten darf. Man fokussiert sich darauf und bereitet sich darauf vor. Andererseits darf man im Vorfeld auch nicht zu viel darüber nachdenken und sich Sorgen machen. Sonst besteht die Gefahr, dass man den Fokus verliert und sich über Sachen den Kopf zerbricht, die unwichtig sind. Ich durfte in meiner Karriere schon an mehreren Europameisterschaften und an einer Weltmeisterschaft starten und bin dadurch sicher auch reifer und erfahrener geworden. Man lernt mit der Zeit, was einen guttut und weiter bringt und was einem eher blockiert.
Wie stehen Ihre Erfolgschancen? Meine Erfolgschancen sind sicher gut. Ich fühle mich fit und sehr gut in Form. Ich hatte letztes Jahr eine sehr gute Saison, was mir zeigt, dass ich auf dem internationalen Niveau mithalten kann. Für den grossen Erfolg braucht es natürlich noch an diesem Tag eine Top-Form und etwas Wettkampfglück kann auch nicht schaden.
Wie haben Sie sich auf diese EM vorbereitet? Der grösste Teil der Vorbereitungen war im Budo Sport Center Liestal bei meinem Trainer Giuseppe Puglisi, der mich jetzt vor der Europameisterschaft zusätzlich gefordert hat. Auch wurden die wöchentlichen Trainings im nationalen Sportzentrum Magglingen mit der Nationalmannschaft intensiviert.
Wie bringen Sie Ausbildung, Beruf und Sport unter einen Hut? Das Ganze ist zurzeit nicht sehr einfach für mich. Einerseits laufen die Vorbereitungen für die EM in Budapest und gleichzeitig muss ich mich auf meine Lehrabschlussprüfung als Bauzeicher Fachrichtung Ingenieurbau konzentrieren. Das Gefühl zur Zeit, wenn ich beim Sport oder im Betrieb bei der einen Sache bin, dass ich etwas für den anderen Teil machen sollte. Es ist zurzeit sehr anspruchsvoll für mich – den Fokus angemessen zu setzten. Es würde alles nicht gehen, wenn ich nicht so einen toleranten Arbeitgeber wie Jauslin + Stebler AG in Muttenz hätte. Ebenfalls werde ich in der Berufsschule von meinen Lehrern sehr unterstützt. Zurzeit ist es sicher für alle nicht optimal. Auch hier ist es mir zentral – nach vorne zu Blicken und eins nach dem anderen zu absolvieren. INTERVIEW: OBZ
FOTOS: ZVG
Leser schreiben
Abstiegsplatz. Am 10.2. kommt es in Gelterkinden zum vorentscheidenden Direktduell der beiden Teams. 4.Liga: Gelterkinden 2 musste bei Münchenstein-City 2 ein 2:8 hinnehmen und blieb ebenfalls ohne Punktgewinn. Einzig R.Hasler konnte zwei Spiele gewinnen. Die jungen T.Buess und M.Jordi konnten ihre Leistung nicht abrufen. Damit rutschte auch Gelterkinden 2 wieder auf einen Abstiegsplatz und muss sich in den letzten drei Spielen wieder steigern. 5.Liga: Gelterkinden 3 konnte gegen Rio-Star Muttenz 5 einen 6:4 Erfolg feiern. Kopilovi gewann alle Einzel, Pantaleo musste sich für einmal mit zwei Siegen begnügen. Den entschei-
denden Punkt holten die beiden im Doppel, das sie im Entscheidungssatz gewinnen konnten. Dank den drei Punkten konnte das Team den Vorsprung auf die Abstiegsplätze etwas vergrössern. Am kommenden Wochenende findet in Montreux das grösste Turnier in der Schweiz statt. Beim Europe Top16 treten bei Männern und Frauen jeweils 16 Topcracks aus Europa an, so auch Legenden wie Timo Boll oder Vladimir Samsonov. Der TTCG besucht mit einer Delegation das Turnier. www.top16montreux.com www.ttcgelterkinden.ch www.click-tt.ch SIMON S ENN
Sabina Erny Körner Ich empfehle Sabina Erny Körner für die Wahl in die Gemeindekommission, weil ich überzeugt bin, dass sie viel Engagement und Weitblick mitbringt, um Gelterkinden weiterzuentwickeln! Als Berufsfrau mit langjähriger Erfahrung im Bereich Arealentwicklung und Mutter von zwei schulpflichtigen Kindern liegt es Sabina Erny Körner besonders am Herzen, in der Gemeinde familienfreundliche und nachhaltige Lösungen für die Entwicklung von Quartieren mit ausreichenden Grünanteilen und Begegnungsorten zu finden. Zudem möchte sie sich für sichere Schulwege,
eine attraktive Schule, für die genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, sowie für eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr einsetzen. Sabina Erny Körner bringt ideale Voraussetzungen für die GK mit: Sie übernimmt gerne Verantwortung und liebt es, über den Tellerrand hinauszudenken, fachliche Auseinandersetzungen zu führen und konsensfähige Lösungen zu finden. Ihre Naturverbundenheit passt zudem bestens ins ländliche Oberbaselbiet. MONIQUE STEINMETZ, GELTERKINDEN
Anzeige
IN DEN GEMEINDERAT
9. Februar 2020 Gemeindewahlen Gelterkinden
IN DIE GEMEINDEKOMMISSION
GRÜNE
GRÜNE
GELTERKINDEN
GELTERKINDEN
CHRISTOPH BELSER
ROLAND PETER MARTIN LAUBE GRÖFLIN RÜEGG BISHER
BISHER
BISHER
MONICA KÖPFERHANDSCHIN
XAVER BOLLIGER
NADJA SCHMIDTVASILIEVIC
BISHER
SABINA ERNY KÖRNER
MATTHIAS SCHÜRCH
GRÜNE
GELTERKINDEN
BISHER TOBIAS SANDRA GROSSMANNHILBER OLDANI
BISHER
NOEL STEINER
MARTINA WALDNER
RAMONA ZEMP-TRUFFER
ObZ
6. Februar 2020 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch
Region Waldenburg Radiowellen mit Ohrwürmern
Polizei holte Mann aus Wohnung
Reigoldswil Unterhaltungskonzert des Musikvereins Reigoldswil
Am Montag, 3. Februar, kurz vor 16 Uhr, wurde der Polizei Basel-Landschaft gemeldet, dass sich ein 33-jähriger Mann, nach einer tätlichen Auseinandersetzung mit seiner Lebenspartnerin, in seiner Wohnung am Dorfplatz in Reigoldswil verbarrikadiert habe. Nach mehreren erfolglosen Versuchen mit dem Mann in Kontakt zu treten, sei es schliesslich gelungen, in die Wohnung einzudringen und den Mann anzuhalten. Dieser sei in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. OBZ
HANSPETER THOMMEN
Es gibt eine neue Radiostation, Radio MVR1. Diese unkonventionelle Station sendet von zuhinterst im Föiflybertal. Jedenfalls sendete sie am vergangenen Samstag. Die Reichweite beschränkte sich lediglich auf die Mehrzweckhalle, aber immerhin. Sozusagen als Eröffnungsfanfare spielte live aus dem KKL (Kleiner Konzertsaal Baselland) das Radiounterhaltungsorchester MV Reigoldswil den traditionellen «Wettsteinmarsch». Dafür wurde eigens den Tambour Etienne Näf aus dem Appenzellerland eingeflogen. Tief in die Mottenkiste griff das Orchester unter der Leitung von Reto Vogt für die Ouverture zu «Orpheus in der Unterwelt» inklusive abschliessendem «CanCan». Ruhiger war danach das Solostück «Air Nostalgique», einfühlsam gespielt von der Solististin Judith Meier auf dem Altosaxofon. Als nächstes sagte der Radiomoderator Andreas Olbrich «To A New Dawn» an. Dieses Stück wird der Musikverein Reigoldswil als Selbstwahlstück am diesjährigen Kantonalen Musikfest in Bubendorf vortragen. Danach folgte ein Abstecher nach Hollywood mit «You’ll Be In My Heart» aus dem Trickfilm «Tarzan. Zu was schon die Jüngsten nach nicht einmal einem halben Jahr des Zusammenspiels fähig sind, bewies die elfköpfige Beginnersband Föiflybertal, ebenfalls unter der Leitung von Reto Vogt. Mit sechs Stücken plus einer Zugabe begeisterten sie das Publikum.
13
Musik zum Abtanzen im bm1
Das Radiounterhaltungsorchester MV Reigoldswil in vollem Einsatz. Reto Vogt hatte auch die Jugendband Föiflybertal gut unter Kontrolle. Sie begann mit «Into The Cloud» und «Bilder einer Ausstellung». Der Solist Linus Wassmer brillierte mit dem «Euphonium-Ragtime». Danach folgten «Monsters», «The Final Countdown» und als Zugabe «The Crazy Train». Geheimnisvoll und mit Lichteffekten untermalt startete der Musikverein mit
FOTOS: DORIS THOMMEN
«Also sprach Zarathustra» in den zweiten Programmteil. Danach begrüsste Olbrich als Interviewgast «Chris von Rohr». Allerdings vertrieb er diesen kurz darauf, indem er «Im weissen Rössl» ansagte. Auch für die Jungen hatte das Radioprogramm etwas auf Lager. Gleich ein ganzes Medley aus Stücken von Ed Sheeran wurde gespielt. Die begeisterten Radiozuhörer verlang-
ten eine Zugabe. Diese erhielten sie mit dem «Bundesrat Gnägi-Marsch». Wer als zweite Zugabe den traditionsgemäss gespielten Baselbieter Marsch erwartete, wurde getäuscht aber nicht enttäuscht. Denn der 70er-Hit «YMCA» brachte erneut gute Laune ins Publikum. Doch der Musikverein Reigoldswil blieb sich treu. Denn zu guter Letzt kam er doch noch, der «Baselbieter Marsch».
pr. Die sechsköpfige Live-Combo Grooveline spielt leidenschaftlich gerne druckvolle und knackige Covers aus dem Funk- und Soulbereich. Ihre Musik versprüht gute Laune und lädt zum Abtanzen ein. Grooveline sind: Ruth Imholz Strinati – Leadvocals and percussions, Karl Weber – Keyboards and vocals, Christian Bolliger – Guitar and backing vocals, René Etterli – Bass, Joe Mahoe – Drums, Jeremy Callner – Sax. Niederdorf bm1: Türöffnung 19:30 Uhr, Konzertbeginn: 20 Uhr
Grooveline stehen für groovigen Funk und Soul. FOTO: Z VG
Leser schreiben
Staatliche Geisterstädte verhindern
Die Jugendband Föiflybertal überzeugte mit dem neuen Programm.
www.dichtermuseum.ch, beglückt das Radiopublikum mit markigen Sprüchen.
Die Qualität der Langsamkeit
Waldenburg Christoph Simon war im Pfarrhauskeller EDI GYS IN
Er würde auch hinter einem Bankschalter eine gute Falle machen und als Sachbearbeiter in der Immobilienbranche wäre er völlig unauffällig das ist Christoph Simon. Am vergangenen Freitagabend stand er auf der kleinen Bühne im Waldenburger Pfarrhauskeller. Mehr als eine kleine Bühne benötigt Simon nicht, das macht es dem Publikum auch leichter den Faden zu behalten, denn seine Geschichten sind ziemlich aberwitzig. Unterwegs ist er mit seinem Kumpel «Fäbu», einem Hippie, standesgemäss im Hippiebus, ja doch ein VW. Die beiden reiben sich in der Regel freundschaftlich aneinander. Sie gehören zu zwei Generationen. Gegen den Willen von «Junior», das ist Simon der Erzähler selbst, nimmt Fäbu eine Autostopperin mit, eine junge Ärztin. Fäbu nimmt Autostopper immer mit, Junior grundsätzlich nicht. An dieser Frage offenbart sich eigentlich das ganze Dilemma in dem die beiden leben. Da heute niemand, oder fast niemand mehr Autostopp macht, kann man auch keinen mehr aufladen.
Der alte Hippie ist deutlich ein Kind des gemächlichen 20. Jahrhunderts, während Junior in der rasanteren Neuzeit sozialisiert wurde. Der Alte will nichts mehr erreichen, er hat, was er braucht. Der Junge hingegen weiss noch gar nicht, was er wirklich braucht und verrennt sich daher häufig. Manchmal nervt der Alte, wirkt
wie eine Provokation. Aber die Beziehung hält, wenigstens bis zum Ende des Programms. Was macht eigentlich der Wind, wenn er nicht weht? Diese Frage sei bis jetzt unbeantwortet geblieben, niemand habe es für nötig befunden dazu ein Forschungsprojekt aufzugleisen. Der Wind war bloss ein Einstreusel in diesem lan-
Aus dem Emmental auf die Pfarrhausbühne, Christoph Simon.
FOTO: E.GYS IN
gen Programm, das nie an Spannung verlor. Volle zwei Stunden hat Simon das Publikum bestens unterhalten, mit Witz und Tiefgang zugleich. Unterbrochen von einer kurzen Pause, jede Stimme braucht mal ein Glas Wasser. Salzburger Stier Vor allem für seinen Wortwitz ist Simon bekannt, dafür wurde er mit dem Salzburger Stier ausgezeichnet. Den Preis bekommen Kabarettisten, Simon passt hingegen nicht so einfach in diese Schublade. Er ist eher ein Geschichtenerzähler, einer wie wir ihn noch nicht kannten. Schliesslich kommt der Emmentaler zu einem Ende und bedankt sich bei den Waldenburger Veranstaltern für den Mut, ihn engagiert zuhaben. Denn sein eben zu Ende gegangenes Programm ist nagelneu, das hier war eine Vorpremiere. Eine ausgesprochen gelungene fand das gut 50-köpfige Publikum, die Wertschätzung in Form von Applaus fiel ausgiebig aus. Eine Schlussbemerkung in Richtung des alten Hippies konnte sich der Junge dann doch nicht verkneifen: «Der hätte lieber freie Liebe als Grosskinder zu hüten!»
Am 9. Februar steht die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» zur Abstimmung. Laut der Initiative soll der Bund dafür sorgen, dass gesamtschweizerisch mindestens 10 Prozent der neu gebauten Wohnungen im Eigentum von Trägern des gemeinnützigen Wohnungsbaus sind. Diese Quote ist starr und könnte somit nicht flexibel auf die sich zeitlich und regional unterschiedlich entwickelnden Immobilienmärkte angepasst werden. Um die geforderten 10%-Quoten zu erreichen müssen jährlich drei Mal mehr gemeinnützige Wohnungen erstellt werden. Das bedeutet, dass der Bund auch bei rückläufiger Nachfrage in den Bau von gemeinnützigen Wohnungen investieren müsste. Dazu kommt, dass seit zwanzig Jahren die Leerstände nie mehr so hoch waren wie heute: So standen am 1. Juli des letzten Jahren 75 323 Wohnungen leer. Wollen wir eine Vielzahl von mit unseren Steuern finanzierten Geistersiedlungen, so wie wir dies aus anderen Ländern kennen? Nein, das können wir nicht wollen. Und daher bitte ich auch Sie, ein Nein in die Urne zu werfen! AND REA KAUFMANN, LANDRÄTIN/ GEMEINDEPRÄSIDENTIN, WALDENBURG
Anzeige
Praxis Waldenburg Dr. med. Anne Maertens Fachärztin FMH für Allg. Innere Medizin Tel. 061 961 84 85 www.medsite.ch/praxis.waldenburg Talweg 6, 4437 Waldenburg Die Praxis ist geschlossen vom 22. 2. 2020 bis 8.3. 2020. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit!
Kirchen Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch
Gottesdienste Fiire mit de Chliine Samstag, 8. Februar 15.30 St. Peter, ein Gottesdienst für kleine und grosse Leute, aber speziell gemacht für die Jüngsten unter uns. Wir erzählen die Geschichte von Heinrich, singen und beten miteinander, basteln etwas dazu und geniessen zum Schluss ein feines Zvieri bei gemütlichem Beisammensein. Das Fiire mit de Chliine Team, Pfarrer Hanspeter Schürch und Organist Martin Wiget freuen sich auf Kinder und Eltern aller Konfessionen Sonntag, 9. Februar 9.30 St. Peter, Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard Anlässe Vokalensemble Waldenburg Probe jeden Dienstag um 20.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02 lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, im 1. Stock, Eingang Turm. Die Öffnungszeiten sind wie folgt: Jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00, jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch
Tischreden Waldenburg Freitag, 7. Februar, 20.15. Saal, Restaurant Leuen Waldenburg. Das Klima ist in aller Munde. Journalisten, Historiker, Soziologen, Kabarettisten, Gymnasiasten, Pfarrer, Bürokraten, Moralisten … schwingen sich zu Experten auf. Die Meinungen gehen auseinander, Fakten arg verkürzt, denn schliesslich sollen wir in Panik geraten. Radolf von Salis, in Hölstein zuhause, Physiker, ETH, ehemaliger Gymnasiallehrer in Liestal, forscht seit Jahren zum Klima: «Ich versuche an dieser Stelle einige physikalische Grundkenntnisse zum Verständnis dieser komplexen Materie zu vermitteln». Das ist sein Anliegen und unsere Chance. Im Rahmen der «Tischreden Waldenburg» gibt er Interessierten Einblick in seine Erkenntnisse, verständlich, kompakt, Nachfragen erlaubt. Wie immer: Eingangsreferat, anschliessend munterer Disput über den Tisch, dazu Tranksame und Essen ab kleiner Leuen-Karten. Eintritt frei, Konsumation auf eigene Kosten Irrwisch 45 Jahre Konzert Sonntag, 9. Februar, 17.00, Kirche Waldenburg. Das Ambiente und die wunderschönen Irrwisch-Klänge – verbunden mit der fantastischen Akustik dieser Kirche – werden uns auf eine traumhafte musikalische Reise zwischen Himmel und Erde schicken. Tickets 24 Franken im Vorkauf (Papeterie Weber) oder per E-Mail an
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
kulturvereindreamteam@gmx.ch; 29 Franken an der Abendkasse Krabbelgruppe Die Krabbelgruppe trifft sich am Mittwoch, 12. Februar von 9.00 bis 11.00: Ort Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Alle interessierten Mütter und Väter mit ihren Kleinkindern sind herzlich dazu eingeladen. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 14. Februar, 19.00 bis 19.45 in der kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott Tra, Tra, Trallala Samstag, 15. Februar, 15.00 Pfarrhauskeller Waldenburg. Das Kasperli-Team präsentiert das Kasperlistück, « D’Indiander-Zaubermedizin». Eintritt 1 Franken. Er kommt vollumfänglich der Stiftung «Sternschnuppe» zu Gute Mitteilungen Amtswoche Bis 14. Februar: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 15. Februar: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Homepage www.kirche-waldenburg.ch
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste Sonntag, 9. Februar 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfrn. Rosina Christ und Rosemary Phillips. An der Orgel spielt Karin Jauslin, Kollekte: Lazarus Trust Freitag, 14. Februar 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Für Kinder und Jugendliche Samstag, 8. Februar 9.00 bis 13.00 MBG Hölstein, Schlittschuhlaufen, Treffpunkt beim Holdenschulhaus, mitnehmen: Schlittschuhe wer hat, warme Kleidung, Velohelm, gefüllte Trinkflasche. Anmeldung bei Jonas Rubitschung, 079 241 07 83! Montag, 10. Februar 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Anzeigen Glauben im Alltag Montag, 10. Februar von 19.30 bis 21.00 im
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ein Austauschabend zum Thema «Beten um Heilung» mit Pfarrerin Rosina Christ und Rosemary Phillips aus England. Die Heilung von Verletzungen jeglicher Art ist immer wieder ein menschliches Bedürfnis. In der Bibel haben Menschen oft direkt von Gott Heilung erfahren. Rosemary Phillips engagiert sich seit mehr als zwanzig Jahren dafür, diese Dimension des Glaubens lehrmässig und praktisch weiterzugeben. An diesem Abend gibt Rosemary Phillips Einblick in ihr Beten und Tun, steht Rede und Antwort und zeigt, wie sie um Heilung betet. Sie lebt in England, wird aber mit uns Schweizerdeutsch sprechen. Herzliche Einladung! Mittagstisch für Alt und Jung Mittwoch, 12. Februar um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Das Kochteam der Kirchgemeinde lädt herzlich zu einem feinen Mittagessen ein. Ausserordentliche An- oder Abmeldungen bitte bis spätestens am Sonntag zuvor an Doris Heinimann, 061 951 18 88. Fahrdienst: Peter Fischer, 061 951 21 06
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
Voranzeigen Suppentag Sonntag, 16. Februar im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Anschliessend an den Gottesdienst (der ausnahmsweise um 11.00 stattfindet) wechseln wir in das Kirchgemeindehaus Sunnewirbel wo feine Suppe und Würstli mit frischgebackenem Bauernbrot serviert wird. Für das Essen wird kein Preis festgelegt - wer will, kann eine Spende ins Körbli legen. Herzliche Einladung!
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste
Mitteilungen
Freitag, 7. Februar 18.00 Dankesessen
Herzlich willkommen Wir begrüssen Bernhard Schibli, er wird mit uns am Sonntag, 9. Februar den Gottesdienst feiern
Sonntag, 9. Februar 10.00 Eucharistiefeier. Jahrzeit: Johann Müller-Schneider. Kollekte: Kollegium St.-Charles in Pruntrut 11.00 Eucharistiefeier Langenbruck Montag, 10. Februar 10.00 Gritt Ökum. Gottesdienst Mittwoch, 12. Februar 9.15 Rosenkranzgebet 14.00 EK Unterricht 14.30 Ü60 Nachmittag im Saal 20.00 Probe Projektchor Freitag, 14. Februar 19.00 Taizé Gebet in der kath. Kapelle Hölstein 19.00 Spielabend Frauenverein Oberdorf im Pfarreisaal
Stühle zum Vergeben In der Kapelle Hölstein sind nun die alten Stühle aus Oberdorf. Darum vergeben wir die «alten» Stühle aus der Kapelle. Wer gerne einen, zwei oder mehrere Stühle hätte, melde sich bitte Eine Stunde Stille Kraft aus der Tiefe. Stille erlernen, erfahren, erleben. Jeden Donnerstagmorgen in der Fastenzeit von 6.00 bis 7.00! Herzlich Willkommen Mit viel Zeit füreiander! Am Samstag dem 1. Februar traf sich die kleine Minigruppe mit ihren BegleiterInnen schon sehr früh in Oberdorf um miteinander ins Weekend zu fahren. Das Wetter hat versprochen vor allem am Samstagmorgen mitzumachen und die Gruppe mit Sonnenschein zu verwöhnen. Dem war auch so. Mit viel Freude und ein bisschen Herzklopfen, da es für einige das erste Mal Schlittenfahren war, ging es auf
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 9. Februar 11.00 Pfarrer Torsten Amling und Organist Niggi Hublard
Donnerstag, 6. Februar 14.00 bis 17.00 Pfarrhaus Diegten, Seniorennachmittag Sunneblätz
Seniorenferien Es hat noch einige Plätze frei. Vom 8. bis 13. Juni, im Tessin, Hotel Bellavista in Vira, direkt am Lago Maggiore. Alle Zimmer haben Seeblick. Kosten pro Person im Einzelzimmer 920 Franken und im Doppelzimmer 870 Franken (Übernachtungen, Reise mit Bus, Frühstücksbuffett, 4-Gang Menü am Abend, Ausflüge vor Ort, Kurtaxe). Informationen beim Sekretariat 061 961 02 32 oder auf der Homepage
Sonntag, 9. Februar 10.00 Kirche Eptingen, Gottesdienst, Pfr. G. Oehlrichs
www.kirche-langenbruck.ch
Ein Nachmittag voller Überraschungen Verschiedene Welten, mehrere Levels, eine verloren geglaubte Prinzessin und vieles mehr gab es an der Turngala vom Jugend- und Sportverein Niederdorf am vergangenen Sonntag in der Mehrzweckhalle Niederdorf zu sehen. Neun Programmteile vom MuKi bis zu den Aktiven standen unter dem Motto «Level Up» auf dem Programm. Nach zwei Jahren war es wieder soweit, der Jugend- und Sportverein Niederdorf lud zum Brunch mit anschliessender Turngala ein. Trotz des stürmischen Wetters fanden viele Zuschauer den Weg in die Turnhalle. Nach einem gelungenen Feuerwehreinsatz der Spielgruppe Summervogel, entführte das KiTu in eine Unterwasserwelt, in welcher ein grosser Hai besiegt werden musste. Sportlich ging es an der Olympiade der Jugi 1/Meitli 1 weiter. Kurzes durchatmen, bevor uns das Studio 1 den Lösungsweg für ein komplexes Tanzlevel aufzeigte und alle Fussballfans bei der Darbietung der Jugi 2/ Meitli 2 auf ihre Kosten kamen. Auf der Suche nach der verloren geglaubten Prinzessin Peach führten Ste-
phanie Walliser alias Luigi und Christoph Hitz alias Mario vom Jungen Theater Niederdorf durch das nachmittägliche Programm. Wer nach dem reichhaltigen Brunch vom Vormittag schon wieder hungrig war oder Lust auf Süsses hatte, konnte sich in der Pause am gluschtigen Kuchenbüffet verköstigen. Angelockt vom Kuchen kam nach der Pause PacMan auf die Bühne. Die MuKi-Geister konnten ihn jedoch erfolgreich fernhalten. Das Mix Aerobic zeigte dann wie man das Spiel Himmel und Hölle auch interpretieren kann. Anschliessend entführte uns die Showgruppe der Tanzschule Move in Arts in die Welt des Tetris. Abgerundet wurde das Ganze durch eine Telegym-Einheit des Team Aerobic. Souverän meisterte die Wettkampfgruppe ihren Auftritt und das, obwohl Mario sich einen Spass daraus machte, diesen durch das Stibitzen von Requisiten zu erschweren. Nach einem fulminanten Finale endete ein toller Anlass bei gemütlichem Zusammensein. KATHARINA HUBER JUGEND- UND SPORTVEREIN NIEDERD ORF
Café complet Dienstag, 18. Februar von 18.30 bis 19.30 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Lust und Zeit für ein bisschen Gemeinschaft im Alltag? Herzliche Einladung zum gemeinsamen Abendessen. Mitteilungen Amtswoche vom 25. Januar bis 7. Februar: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Amtswoche vom 8. bis 21. Februar: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen, 8.00 bis 11.00 Website: www.ref-behoela.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Samstag, 8. Februar Together 15.30 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche St. Peter
14
ObZ 6. Februar 2020
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
die Schlittelpiste. Nach dreimal Schlitteln war nichts mehr von Anfänger oder so zu spüren. Die Minis sausten den Hang runter wie Profis. Nach dem feinen Mittagessen gab es nochmals eine, zweite und für andere sogar noch die dritte und vierte Abfahrt. Zufrieden doch langsam nass und durchgefroren fuhr die Gruppe von Lenk ins Diemtigtal wo das Lagerhaus war. Ein feines Znacht und viel schöne gemeinsame verbrachte Zeit wurde sehr genossen. Eins zwei Wort zum Weekend: «Im Minischlittelweekend zweitausenundzwanzig hatten wir eine tolle Gruppe. Die Zusammensetzung von Schlitteln, einfach Zusammensein und Spiele spielen machten das Ganze sehr lebhaft und spassig.» «Anreise gut, haben es genossen zu Schlitteln, habe Neues gelernt. Und es war sehr lustig!» «Wir haben ein Töggeli- und PingPongTounier gemacht. Es war cool.» «Ich fand das Schlitteln toll, für mich war es das ersten Mal. Am Abend sassen wir lang zusammen und haben geredet, das war schön.» «Das Lagerhaus ist super und wir haben schon Ideen für weitere Lager. Für mich war das Zusammensein am Abend wertvoll.» Das alles wäre ohne Claudia Ulrich und den Begleitpersonen nicht möglich gewesen. Vielen lieben Dank.
«Level Up»: Die Turngala des Jugend- und Sportvereins Niederdorf.
FOTO: ZVG
Drei Podestplätze für Skiclub Reigoldswil Skisport Basler Schülerskirennen in Sörenberg
Der Skiclub Reigoldswil konnte am vergangenen Wochenende am Basler Schülerskirennen drei Podestplätze feiern: Bei den Knaben fuhren Niklas Plattner (Reigoldswil) auf den zweiten und Nadir Lais (Nuglar) auf den dritten Rang. Ebenfalls Dritte wurde Maria Ballmer (Arboldswil) bei den Mädchen. Insgesamt waren beinahe 20 Nachwuchs-Skifahrer des Skiclubs Reigoldswil am Start. Das Basler Schüler-Skirennen wird jeweils anlässlich des sogenannten Europa-Park Cups – einem regionalen Punkterennen – in Sörenberg ausgetragen und vom Skiclub Basel organisiert. Dabei hatten die Organisatoren in diesem Jahr mit miserablen Wetterbedingungen zu kämpfen. So musste das Rennen aufgrund der dünnen Schneedecke bereits im Vorfeld von der eigentlich geplanten Rennpiste «Rischli» auf die Alternativpiste «Ochsenweid» verlegt werden. Zudem sorgte Dauerregen am Renntag für eine schwierige Ausgangslage. Die Kinder und Jugendlichen liessen sich davon aber nicht abhalten: «Das Rennen war trotz widrigsten Bedingungen top organisiert», sagte Podestfahrer Niklas Plattner nach dem Rennen. Und Maria Ballmer zeigte ihre Freude über
die Preise, die es am Traditionsanlass zu gewinnen gibt: Den Besten winken Gutscheine für einen Eintritt im EuropaPark in Rust (D). Nach dem Skiclub Basel wird in rund einem Monat auch der Skiclub Reigoldswil in Sörenberg ein Rennwochenende durchführen: Am Wochenende vom 7./8. März wird das WasserfallenDerby und die Vereinsmeisterschaft der Reigoldswiler, die in diesem Jahr das 75-Jahr-Jubiläum feiern, ausgetragen. Es bleibt zu hoffen, dass die Petrus dann besser mitspielt. SKICLUB R EIGOLDSWIL
Siegerehrung in Sörenberg: Niklas Plattner (l.) und Nadir Lais (r.) freuen sich über ihr gutes Resultat. FOTO: ZVG
Region Waldenburg Hölstein
WB-Erneuerungsprojekt nimmt weiter an Fahrt auf Die BLT informiert in periodischen Abständen mit ihren Broschüren über den Stand der Projektierung zur WB Erneuerung und über laufende und nächste Schritte, bevor es dann mit den Bauarbeiten in etwas mehr als einem Jahr so richtig los geht. Auch die Gemeinde ist an verschiedenen Stellen betroffen und muss handeln. Strassen- und Trottoirausbauten, wie am Stutzweg, sind ein Beispiel dafür, aber auch die Erneuerung von Wasserleitungen, wenn sie im Bereich der künftigen WB Baustelle liegen. In Diskussion steht unter anderem der Ersatz der alten Gussleitung in der Hauptstrasse ab Oris südwärts in Richtung Niederdorf sowie neue Querungen ins Quartier Oberfeld. Auch rund um die Haltestelle «HölsteinStation» wird es Veränderungen geben. Die Bushaltestelle wird verlegt und für Fussgänger sind sichere Gehbereiche geplant. Im Hintergrund laufen also bereits jetzt schon ganz viele Teilprojekte auf Hochtouren und beschäftigen den Gemeinderat intensiv. Ein wichtiger Aspekt ist auch die teilweise Veränderung des gewohnten Landschaftsbildes zwischen Dorf und Gewerbegebiet. Der geplante Doppelspurausbau auf diesem Abschnitt hat Auswirkungen auf den Verlauf von Schiene, Strasse und Bachbett und wirkt sich so direkt auf das benachbarte Landwirtschaftsgebiet sowie den Wald und damit auf Umwelt und Land-schaft aus. Warme Witterung wirkt sich günstig auf Gemeindebaustellen aus Die Bauarbeiten beim Gemeindewerkhof laufen zügig. Der Rohbau im Erdgeschoss ist praktisch bereits fertig. Bilder vom bisherigen Bauverlauf sind auf der Gemeindehomepage zu finden. Auch bei der Ribigasse ist Positives zu vermelden. Dank der Strassensperrung und der guten Witterungsverhältnisse kommen die Arbeiten auf dem letzten Abschnitt der Grossbaustelle gut voran. Auch dazu publiziert die Gemeinde in ihrer Homepage regelmässig Bilder.
Attraktives Programm für Freizeitkurse Das neue Programm für Freizeitkurse für die Zeit von März bis Juni 2020 wird in den nächsten Tagen in alle Haushaltungen der drei Trägergemeinden Bennwil, Hölstein und Lampenberg gelangen. Das Kursprogramm ist auch in den Homepages der Gemeinden aufgeschaltet. Die organisierende Kommission, zusammengesetzt aus
ObZ 6. Februar 2020
engagierten Personen aus allen drei Gemeinden, freut sich über ein wiederum breites Kursangebot und hofft, auf ein reges Interesse zu stossen. Nach wie vor ist übrigens ein Platz frei in diesem Gremium, wofür eine möglichst innovative Person, Mann oder Frau, aus Hölstein gesucht wird. Gemeinde Hölstein
Frauenkleiderbörse Am Samstag, 15. Februar, organisiert der Frauenverein Hölstein nach den Erfolgen der letzten Jahre bereits zum achten Mal in der Rübmatthalle eine Frauenkleiderbörse. Das Motto lautet wie jedes Jahr: «Für einmal ohne Kinder und Männer bei toller Atmosphäre in aller Ruhe Kleiderständer durchstöbern, etwas anprobieren, ein Schnäppchen ergattern und sich bei einem «Cüpli» und feinen Leckereien stärken.» Darum gilt: Eintritt nur für Frauen, ab 14 Jahren. Start ist um 19.00 Uhr mit Open End. Der Verkauf funktioniert so: Verkaufsstücke (max. 30), d. h. der Mode entsprechende Frauenkleider, Modeschmuck, Handtaschen, Schals, Hüte, Schuhe und Bücher, alles in einwandfreiem und sauberem Zustand, jedes Stück gekennzeichnet mit einer Schnuretikette mit Preis in ganzen Franken, Kleidergrösse und eingekreister Kennnummer. Diese Kennnummer ist erhältlich unter www.frauenvereinhoelstein.ch oder 079 815 99 36. Die Nummer vom letzten Jahr ist nicht mehr gültig. Sie muss in jedem Fall neu angefordert werden. Aus organisatorischen Gründen bitte alle Artikel in Schachteln oder Wäschekörben verpacken, diese ebenfalls auf der Aussenseite mit der Kennnummer vermerken. Es werden keine Waren in Taschen verpackt entgegengenommen. Preise: Annahmegebühr 5 Franken und 25% des Verkaufspreises. Daten: Annahme der Waren am Freitag, 14. Februar, zwischen 19.00 und 20.30 Uhr; Kleiderbörse am Samstag, 15. Februar ab 19.00 Uhr; Abholen am Sonntag, 16. Februar, zwischen 13.00 und 13.30 Uhr.
Niederdorf
Einladung zur 120. Jahressitzung des MVN Am Freitag, 14. Februar 2020, 20.15 Uhr, Probelokal (Primarschule/Kantonnement). Ehren-, Frei- und Passivmitglieder sind herzlich eingeladen. Musikverein Niederdorf
Bald hat Hölstein sein Café
Seit dem 16. Jahrhundert gibt es die Zehntenscheune in Hölstein und gefühlt fast ebenso lang wartet die Bevölkerung des «Gwaagendorfes» auf ein Café. Doch dieses Warten ist bald vorbei, und es dürfte sich gelohnt haben. Denn am sonntäglichen 1. März zieht in jenes Gebäude, das zuletzt als Lager eines lokalen Gipsergeschäftes diente, ein Mieter mit regionalem Rang und Namen ein, die Bangerter Bäckerei-Konditorei AG mit ihrem Hauptsitz in Lausen. Freuen darf sich Hölstein, ja das ganze Tal jedoch nicht allein auf das Café mit Restaurationsbetrieb und Verkaufslokal, sondern auch auf die Cluster-Wohnungen, in denen künftig betreutes Wohnen für jung und älter angeboten wird. Und als eigentliches i-Tüpfchen hat sich die dorfeigene Uhrenfabrik entschieden, im Verkaufsraum eine «Oris-
Die Zehntenscheune im Umbau.
Lounge» einzurichten, in der unter anderem Uhren von Weltformat zu bestaunen und auf Nachfrage auch zu kaufen sein werden.
Bäckereiladen mit Café Am 1. März ist es also so weit. Der «Bangibeck» fügt seinen vier bestehenden Standorten ein fünftes dazu: die Zehntenscheune in Hölstein. Der Betrieb umfasst neben dem Verkaufsladen ein Café/Restaurant, praktisch während 365 Tagen im Jahr geöffnet, also auch an Sonntagen. Freuen dürfen sich die Gäste laut Käppeli neben den preiswerten Mittagsmenüs auch auf den legendären Sonntagsbrunch, wie er in Lausen für viele nicht mehr wegzudenken ist. «Da wir mit unserem Projekt auch ein Wagnis eingehen, testen wir mit dem «Bangimobil»
Gemeinde Oberdorf
Stelleninserat Auf den 1. 5. 2020 sucht die Gemeindeverwaltung Oberdorf eine / einen Verwaltungsangestellte / Verwaltungsangestellten 40% (Montag bis Donnerstag jeweils nachmittags und Ferienvertretung) Weitere Informationen finden Sie unter www.oberdorf.bl.ch / Informationen / Stellenausschreibungen
Oberdorf
Gemeindewahlen • Gemeindepräsident • Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission • Schulrat Kreisprimarschule • Schulrat Sekundarschule Waldenburgertal Die laufende Amtsperiode des Gemeindepräsidenten und der Geschäftsund Rechnungsprüfungskommission endet am 30. Juni 2020, die des Kreisprimarschulrates der Kreisprimarschule Oberdorf/Liedertswil und des Schulrates der Sekundarschule Waldenburgertal am 31. Juli 2020. Die entsprechenden Erneuerungswahlen finden am 17. Mai 2020, eine allfällige Nachwahl am 14. Juni 2020 statt. Gemäss § 84 Abs. 1 des Gemeindegesetzes sind die Mitglieder des Gemeinderates als Gemeindepräsident/-in wählbar. Für die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission sind in Oberdorf 5 Mitglieder zu wählen. Für den Kreisprimarschulrat der Kreisprimarschule Oberdorf/Liedertswil sind in Oberdorf 3 Mitglieder zu wählen. (1 weiteres Mitglied wählt die Gemeinde Liedertswil und 1 weiteres Mitglied wird vom Gemeinderat Oberdorf delegiert). Für den Schulrat der Sekundarschule Waldenburgertal sind in Oberdorf 2 Mitglieder zu wählen (1 weiteres Mitglied wird vom Gemeinderat Oberdorf delegiert). Gemäss unserer Gemeindeordnung bestehen für diese Wahlen die Möglichkeit der Stillen Wahl. Zur Ermöglichung der Stillen Wahl können bis spätestens zum 48. Tag vor dem Wahltag (30. März 2020, 17.00 Uhr) Wahlvorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden.
in Hölstein seit ein paar Wochen, ob unsere Produkte im Tal ankommen», so Philipp Käppeli, Verwaltungsratspräsident der Bangerter Bäckerei-Konditorei AG. Nimmt man den Grosserfolg des mobilen Verkaufsstandes als Grundlage, dürfte sich das Risiko eines Misserfolgs in engen Grenzen halten. Betreutes Wohnen Längerfristig vermietet sind neben den Räumlichkeiten im Parterre auch die sechs Einzimmer- und zwei Zweizimmer-Clusterwohnungen im Ober- und Dachgeschoss, und zwar an die Spitex Seeblick aus Zürich. Sie wird hier betreutes Wohnen für jüngere und ältere Bewohnerinnen und Bewohner anbieten. Jede Wohnung hat eine eigene Nasszelle, die zentrale Küche mit Essraum sowie der grosse Gemeinschaftsraum bieten eine gute Möglichkeit für zwischenmenschliche Kontakte. Lathan Suntharalingam spricht als Geschäftsführer der Spitex Seeblick von einem eigentlichen Pilotprojekt für intermediäres Wohnen. «Es handelt sich um eine Art Zwischenstufe zwischen der Betreuung zu Hause und einem Aufenthalt in einem Pflegeheim. Ziel ist es, dass unsere Bewohner nach dem Auskurieren wieder in ihr gewohntes Umfeld zurückkehren können.» Tag der offenen Tür: 29. Februar Wer das Interieur vor seiner Eröffnung besichtigen möchte, hat am Samstag, 29. Februar, dazu Gelegenheit. Dann nämlich öffnet die Zehntenscheune seine Türen für die Öffentlichkeit.
FOTO: Z VG
OBZ /SCHMID IMMOBILIEN AG ORIS
Wenn am 34. Tag vor dem Wahltag die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross ist wie die die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die Vorgeschlagenen als gewählt und veröffentlicht die Namen der Gewählten mit dem Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit. Findet eine Nachwahl statt, sind Wahlvorschläge bis zum 25. Mai 2020, 17.00 Uhr auf der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die benötigten Formulare können unter www.oberdorf.bl.ch/sites/default/ files/2018-12/Formulare alle Majorz Wahlverfahren.pdf oder www.baselland.ch/themen/p/politische-rechte/ wahlen/wahlvorbereitungen heruntergeladen oder auf der Verwaltung bezogen werden. Es gelten die §§30, 33 Abs. 3–5 und §33a des Gesetzes über die politischen Recht. Gemeindeverwaltung Frau Sandra Hänggi hat ihr Arbeitsverhältnis mit der Gemeinde Oberdorf auf den 30.04.2020 gekündigt. Wir danken Frau Hänggi für die geleistete Arbeit und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Gemeinde Oberdorf
Was ist los in Oberdorf? 7.–9. Februar 7. Februar, ab 18.30 Uhr, 8. und 9. Februar, ab 8 Uhr: Turnverein, Bezirksmeisterschaft 20. Unihockeyturnier (Dreifachturnhalle) 12. Februar 13.30–17 Uhr: Frauenverein, Theater für Senioren Titel: «Glatti Hut» (Mehrzweckhalle)
Waldenburg
Ville des Arts – Skulpturenweg in Waldenburg Eine Gruppe innovativer Künstler hat sich vorgenommen, Waldenburg und insbesondere das Stedtli kulturell zu beleben. Innert kürzester Zeit konnten nationale Künstler für das Projekt «Ville des Arts» gewonnen werden. Vom Juni bis Oktober 2020 werden vom Bahnhof Waldenburg her durchs Stedtli bis zum alten Feuerwehrmagazin Kunstobjekte aufgestellt, Installationen in engen Gassen hängen und Plätze mit Skulpturen bespielt. Dazu ist es nötig, dass sowohl die öffentliche Hand wie private Grundeigentümer ihre Zustimmung geben. Der Gemeinderat Waldenburg freut sich sehr, dass die Realisierung dieses Skulpturenweges in Waldenburg realisiert werden kann. Er dankt den innovativen Künstlern für die Idee, die geleistete Arbeit und den Enthusiasmus, welcher für ein solches Projekt benötigt wird. Weiter bedankt sich der Gemeinderat vor allem bei den privaten Grundeigentümern, welche ihren Grund und Boden für das Projekt zur Verfügung stellen. Die Skulpturen können käuflich erworben werden. Ville des Arts 6. Juni 2020, ab 18 Uhr Vernissage 7. Juni bis 30. Oktober 2020, Skulpturenweg mit monatlichen Führungen 31. Oktober 2020, ab 18 Uhr Finissage Merken Sie sich die Daten vor und besuchen Sie unser Stedtli während dieser Zeit und staunen Sie. Weitere Details folgen. Obstbaumschnittkurs Am Samstag, 8. Februar 2020 – es hat noch Plätze frei! Im Rahmen des Waldenburger Hochstammprojektes wird auch dieses Jahr wieder ein Baumschnittkurs für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner des Waldenburgertals an-geboten. Die Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmer lernen Kernobstbäume (Birne, Apfel) zu schneiden und deren Entwicklung zu beurteilen. Der Kurs richtet sich auch an Interessierte, die im eigenen Garten Niederstammbäume selber pflegen wollen. Kursdatum und Zeit: Samstag, 8. Februar 2020, 9–16 Uhr. Leitung: Heiko Kundlacz. Kurskosten Fr. 60.–. Mitbringen: Baumsäge und Astschere, evt. Klappleiter. Anmeldung per Mail an baum-schnitt@birnbub.ch. Projekt Hochstamm Waldenburg Natur-, Umwelt- und Landschafts-
15
schutzkommission (NULS) Waldenburg Wanderweg gesperrt Aufgrund von ökologischen Aufwertungsmassnahmen im Gebiet Sennhaus bleibt der Wanderweg in Richtung Schlossruine und Gerstel vorübergehend gesperrt. Ein Betreten des Wanderweges ist strikte untersagt und bedeutet Lebensgefahr. Bitte beachten Sie die Absperrungen und benützen Sie die eingezeichnete Umleitung via Sennhöchi und Burgmattstrasse. Der Zugang zur Schlossruine ist via Burgmattstrasse möglich. Orientieren Sie sich bitte unter waldenburg.ch anhand des dort aufgeschalteten Planes. Besten Dank für Ihr Verständnis Forstrevier Oberer Hauenstein Philipp Zehntner, Projektförster Tel. 079 413 69 86 Gemeinde Waldenburg
Tischreden Waldenburg Freitag, 7. Februar, 20.15 Uhr Im Gasthof zum Leuen, organisiert von Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter. Thema: Klimawandel? Fragen und Antworten des Physikers Radolf von Salis. Gemeinde Waldenburg
Was isch los z’Waldeburg? 8. Februar 9–16 Uhr: Obstbaumschnittkurs Richtacker 13. Februar 16 Uhr: Metall-/EPS-Sammlung
Langenbruck
Start in die neue Grünabfuhr-Saison Bald werden Sie die Rechnung für die neue Grünabfuhr-Saison erhalten. Wir werden Ihnen nach Zahlungseingang, jeweils in der Folgewoche die Containermarke zustellen. Den Start der kommenden Grünsaison werden wir in der OBZ, auf der Homepage und via APP publizieren. Wenn Sie noch keinen Container haben, können Sie sich auf der Verwaltung melden. Wenn Sie das Angebot der Grüngutabfuhr nicht mehr nutzen möchten und noch im Besitz eines Containers sind, bitten wir Sie um entsprechende Abmeldung. Achtung: Es werden keine Container ohne gültige Containermarke geleert. Gemeinde-News-App Der Gemeinderat hat sich für die Anschaffung der Gemeinde-News-App entschieden. Seit einer Woche können Sie die neusten Informationen direkt via Smartphone empfangen. Gehen Sie einfach auf www.gemeinde-news.com oder klicken Sie auf das Symbol auf unserer Homepage (www.langenbruck.ch). Nach der Installation der App wählen Sie einfach die gewünschte Gemeinde aus und schon erhalten Sie bei einer Publikation eine Meldung auf Ihr Gerät. Bei Fragen zur Installation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Mittwoch, 12. Februar Spielnachmittag für Jung und Alt, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr Donnerstag, 13. Februar Metzgete, Restaurant Dürstel Freitag, 14. Februar Metzgete, Restaurant Dürstel
16 ObZ
Veranstaltungen
6. Februar 2020
Vermieten Hölstein BL
Per 1. April oder nach Vereinbarung
3-Zimmer-Wohnung, 2. OG
Miete p. Mt. Fr. 995.–, NK 205.– Interesse? Tel. Nr. 061 933 04 20
JÜDISCHES AUS ALLER WELT
Von Donnerstag bis Sonntag 6. bis 9. Februar 2020
Hausmattstrasse 4 (Nähe WB-Station) 79 m², Wohnzimmer 27 m², Keller, üblicher Komfort (GK, TK, Dusche, etc.). Sonnig, ruhig – Garten auf Wunsch.
Metzgete * in laufenden Gruppenkursen
JOHANNA LAMPRECHT, BRATSCHE JUDITH FLURY, KLAVIER JAKOB BERGSMA, LEITUNG
Mit höflicher Empfehlung Patrick Thommen und Personal Telefon 061 951 10 51 www.reblaube-lampenberg.ch
FR,7. FEBRUAR 2020, 20 H PFARREI DREIKÖNIG FÜLLINSDORF SO, 9. FEBRUAR 2020, 11H RESTAURANT ZUR MÄGD BASEL
Lebe den Augenblick –
Soul of Gym
Wie wir durch die Sprache des Tages lernen, unser Leben zu verstehen. Buch, 112 S., Fr. 17.90, portofrei www.vita-vera.ch, 056 631 48 60
NKL-Turngala zu Livemusik mit dem JugendSinfonieorchester Oberbaselbiet
Und du siehst und erkennst dich
Trachtengruppe Liestal
7
Öffentliche Stadtführung Unter dem Titel: «LIESTALER BRAUCHTUM» findet am Mittwoch, 12. Februar 2020 eine hochinteressante Stadtführung statt. Sie erfahren alles Wissenswerte vom Chienbäse bis zum Santichlaus-Yylüte Referent: Markus Meyer Treffpunkt: 17.30 Uhr beim «Törli», Oberes Tor Liestal Dauer ca. 75 Min. Kosten: Fr. 10.00 p.P. Anmeldung nicht erforderlich www.myliestal.ch
5
Villa Kunterbunt
q
r f d 9
Unterhaltungsabend t Samstag, 8. Februar 2020 19.00 Uhr 4 Neuer Ort: Aula Mühlematt, Unterdorfstrasse 11, Lausen a
mit dem Gesangsensemble I Mosaici, der Oberbaselbieter Ländlerkapelle und dem Duo Skätsch Türö3nung und Essen 18.00 Uhr Beginn 19.00 Uhr
o
Tickets an der Abendkasse erhältlich
Autoankauf zu Höchstpreisen Alle Marken, auch Toyota und Unfallauto. Barzahlung, täglich 7 bis 21 Uhr 079 584 55 55/076 783 08 06
☎
Freitag / Samstag, 7. / 8. Februar jeweils um 19.00 Uhr Familienvorstellung Samstag, 14.30 Uhr Türöffnung jeweils 30 Min. vor Beginn
Suche/kaufe Mofas aller Marken Zustand egal
Sportzentrum Rosen, Liestal
079 880 66 03 076 414 90 92
auto.ade@gmail.com
Tickets: vor Ort an der Tageskasse
Glauben im Alltag
Thema: Beten um Heilung mit Rosemary Phillips GB Montag, 10. Febuar 2020, 19.30 – 21.00 Uhr im
Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Hölstein
Suche Räumlichkeiten/ Gebäude für Sozialprojekt, Grossraum Sissach/Liestal. 0615994565 ab 18.00 Uhr
herzlich - freundlich - unkompliziert
Wintersport Sonntag, 9. Februar
Wintersport im Flumserberg
Abf. 06.30h
Fahrt+Tageskarte CHF 77 Jugendliche (12-18 J.), CHF 96 (Erw.), CHF 61 Kinder (6-12 J.)
WinterSchlussverkauf
Sonntag, 16. Februar
Wintersport in Saanenmöser
Abf. 07.00h
Fahrt mit Tageskarte CHF 77 (Einheitspreis)
Tagesfahrten Mittwoch, 12. Februar
Abf. 10.30h
Mittagsfahrt (vom halbölfi-halbfoifi)
17. 1. bis 8. 2. 2020
Fahrt ins Blaue mit Tagesteller für NUR CHF 52 Montag, 9. und Freitag, 13. März
Autosalon Genf
Abf. 07.15h
Fahrt im Golden Class inkl. Kaffee & Gipfeli an Bord CHF 66, Rückkehr ca. 20.30h
JETZT
Sonntag, 15. März
Abf. 10.00h
Sonntagsfahrt nach La Neuveville
50%
Wir wählen eine schöne Route aus und Sie ein feines Fisch– oder Fleischmenu. CHF 82.00
Erlebnisreisen v 28.-29.3. Shopping Como & Cannobio
Rabatt
Saisoneröffnung mit den Silver Birds im Bregenzerwald v 15.-21.5. Korsika – Insel der Schönheit v 4.-5.4.
wegen Geschäftsaufgabe auf das ganze Sortiment
Blühende Macchia, tiefblaues Meer! Diese Reise lohnt sich besonders im Frühling.
(Kinder / Damen / Herren)
v 24.-31.5. England
Letzter Verkaufstag 29. Februar 2020
Eine neu zusammengestellte Reise ins Herz von England mit hübschen historischen Dörfern in den Cotswolds, Cambridge, Oxford und London.
Sägesser Reisen Wintersingen www.saegesser-reisen.ch
Tel. 061 975 80 90
ab
• Eine starre 10-Prozent-Quote berücksichtigt regionale Unterschiede nicht und widerspricht dem Föderalismus.
t n! tz e Je m m i st
Die Mieterverbandsinitiative verspricht «mehr bezahlbare Wohnungen», bewirkt aber das Gegenteil! Nationalrätin Petra Gössi Parteipräsidentin FDP
Nationalrat Gerhard Pfister Parteipräsident CVP
Nationalrat Albert Rösti Parteipräsident SVP
Nationalrat Jürg Grossen Parteipräsident GLP
Nationalrat Martin Landolt Parteipräsident BDP
Nationalrätin Marianne Streiff-Feller Parteipräsidentin EVP
• Kantone und Gemeinden werden zu teuren Wohnbauprogrammen gezwungen – am Bedarf vorbei. • Nach einem Nein erhält der gemeinnützige Wohnungsbau dank dem Gegenvorschlag eine Viertelmilliarde Franken, bei einem Ja drohen endlose Verzögerungen. • Eine undurchdachte Vorschrift bezüglich Förderprogrammen für Sanierungen hat negative Auswirkungen auf die Umwelt und auf die Höhe der Mieten.
Bundesrat und Parlament lehnen die unausgegorene Initiative ab. Auch wir fordern Sie auf: Stimmen Sie am 9. Februar NEIN!