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12. Dezember 2019, 58. Jahrgang, Nr. 50

Budget bewilligt

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Einstimmung auf Weihnachten

Der Wettinger Einwohnerrat genehmigte an einer ausserordentlichen Sitzung am Montag das revi- Vorweihnacht: Fast dierte Budget 2020 samt der Steuerfusserhöhung um 5 Prozent- überall finden Adventspunkte. Alle Fraktionen ausser die anlässe statt. SVP unterstützen den neuen Voranschlag. Nichtsdestotrotz gab es Der Adventsmarkt in Baden am hitzige Diskussionen. (se) S 4/5 Samstag, der Christchindlimärt in Würenlos Anfang Dezember und der Weihnachtsmarkt in Spreitenbach am ersten Advent: An diversen Märkten wurde Handgemachtes angeboten. Das Adventsdörfli auf An der Gemeindeversammlung dem Wettinger Zentrumsplatz lädt stimmte der Souverän dem Kauf auch dieses Wochenende noch zum der alten Landi in Würenlos zu. Flanieren ein, am 15. Dezember erDie Gemeinde wird die Liegen- zählt die Würenloserin Barbara Buschaft für 1,2 Millionen Franken cher Senn eine «Geschicht im Chuekaufen und für 250 000 Franken stall» in Oetlikon und eine Woche umbauen. Später sollen darin später sind die Wettinger SternsinAsylsuchende wohnen. (LiWe) S. 20 ger wieder unterwegs. (bär) S. 24 Adventsstimmung am Samstag am Badener Adventsmarkt.

Gemeinde kauft alte Landi in Würenlos

INSERATE

Melanie Bär


Gemeinde Wettingen

Beschluss des Einwohnerrats; Rechtskraft Nach Ablauf der Referendumsfrist ist der vom Einwohnerrat am 17. Oktober 2019 gefasste und in der Limmatwelle vom 24. Oktober 2019 publizierte Beschluss in Rechtskraft erwachsen. Wettingen, 12. Dezember 2019

Der Gemeinderat

Gemeinde Wettingen

Öffentliche Ausschreibung Die nachstehenden Planungs- und Bauleitungsaufgaben werden gemäss SubmD vom 26. November 1996 öffentlich ausgeschrieben: Ingenieurleistungen – Werkleitungs- und Strassenoberbausanierung; Tägerhardstrasse, Abschnitt Bahnhofstrasse bis Fohrhölzlistrasse, Neubau Regenbecken; Aufhebung Regenauslass;

– Wasserenthärtung – Reparaturen

– Boilerentkalkung – Badumbauten

Die Ausschreibung ist ab dem 13. Dezember 2019 im SIMAP (www.simap.ch) publiziert. Der Bezug der Ausschreibungsunterlagen erfolgt elektronisch im SIMAP unter dem Titel «Klosterfeld 3, Wettingen».

Cristofero Callerame Hürdlistrasse 7 5436 Würenlos

Telefon 056 610 16 13 Mobile 076 365 46 56 cris.sanitaer@gmail.com

Gemeinderat Wettingen


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WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Glückwunsch zum 90. Geburtstag Am Donnerstag, 12. Dezember, feiert Branko Galovic, Tödistrasse 14, Wettingen, seinen 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Bibliotheksschliessung Die Gemeindebibliothek schliesst am Freitag, 13. Dezember, um 18 Uhr (Personalfeier). Auf die Ausleihe von E-Medien muss man trotzdem nicht verzichten. Die Bibliothek ist unter www.ebookplus.ch und https://wettingen.freegalmusic.com rund um die Uhr da. Weitere Informationen: www.wettingen.ch/bibliothek. KAB-Präsident Karl Spörri (v.) in der Klostergärtnerei, wo die Bäume für den Verkauf auf dem Rathausplatz bereit gemacht werden. Melanie Bär Neujahrsapéro Am Mittwoch, 1. Januar, findet um 17 Uhr der traditionelle Neujahrsapéro der Gemeinde Wettingen vor der Kirche St. Anton statt. Der Gemeinderat lädt die Wettinger Bevölkerung Baum mehr in der Stube oder ei- chen zu helfen, manche nehmen ein, gemeinsam auf das neue Jahr Ab Morgen ist der Ratnen Kunstbaum.» Für ihn käme sich eine halbe Stunde Zeit dafür.» anzustossen. Man lasse sich von hausplatz voller NordDie Bäume werden immer wiedas nicht in Frage. Er feiert den der besonderen NeujahrsanspraHeiligabend traditionell – mit fei- der frisch geschnitten, auf einen che überraschen und geniesse das manns-, Rot- und Blaunem Essen, Weihnachtsbaum und grossen Vorrat wird bewusst vergemütliche Beisammensein. tannen. Bis am HeiligSingen. «Mit Wachskerzen am zichtet. Vor fünf Jahren hatten sie abend werden dort nur zwei Bäume übrig, im Schnitt echten Baum», fügt Spörri an. Öffnungszeiten der GemeindeverAuf die Weihnachtszeit einstim- bleiben 40 unverkauft. Sie werden waltung Es gelten für alle Abtei- Weihnachtsbäume vermen tut er sich beim Verkauf der gehäckselt und als Kompost weilungen der Gemeindeverwaltung kauft. Bäume auf dem Rathausplatz. Die terverwendet, Tieren verfüttert. folgende Öffnungszeiten (Schalter Motivation sei, durch das Spenden Zweimal wurden einige Bäume und Telefon): Mo.: 8.30–12/ MELANIE BÄR 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ Seit 1974 Jahren gehören die des Erlöses etwas Gutes zu tun: auch in die Limmat versenkt, wo 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Diens- Weihnachtsbäume auf dem Rat- «Für Leute, die etwas brauchen.» sie als Laichplätze dienen. Verkauf te Wettingen sind am Dienstag- hausplatz zur Vorweihnachtstra- Beschenkt werde er während der auf dem Rathausplatz vom 13. bis nachmittag und am Donnerstag- dition. Jedes Jahr verkaufen Frei- Verkaufstage selber auch. «Es ist 24. Dezember, Mo.–Fr., 9–12 und nachmittag telefonisch nicht er- willige der KAB (Katholische Ar- schön, den Leuten beim Aussu- 13.30–18.30 Uhr, Sa., 8.30–17 Uhr. reichbar. Die Mitarbeitenden der beitnehmerbewegung) Wettingen Gemeindeverwaltung sind gerne und Würenlos hunderte WeihWEIHNACHTSBAUM AUF DEM RATHAUSPLATZ bereit, telefonisch auch Termine nachtsbäume. Heuer stehen rund ausserhalb der Öffnungszeiten zu 60 Helfer dafür im Einsatz. Jedes Jahr steht auf dem vereinbaren. Die Tannen stammen aus WeihRathausplatz ein riesiger nachtsbaumplantagen in WettinTannenbaum. Die Bäume gen, Leuggern und Herznach. Die stammen immer von PriANZEIGE Klostergärtner entfernen Laub, vatpersonen, die anfraGras und Farn, längen sie ab, die gen, ob sie ihren Baum KAB-Helfer bringen Preisschilder spenden können. Dieses an und schliesslich werden die Jahr stammt der Baum Tannenbäume auf den Rathausvom Flurweg 11 in Wettinplatz gebracht. Im Durchschnitt gen. Andrea Hardkorn hat die Tanne als «Lebenskosten sie zwischen 40 und 80 baum» vor 36 Jahren, als Franken. Ein Drittel des Erlöses sie noch am Flurweg 11 geht an die KAB, der Rest wird gewohnte, für ihr Gottemeitspendet. In all den Jahren waren li gepflanzt. Während der das gesamthaft Spenden in der ganzen Jahre hat sich Höhe von rund 40 000 Franken. Hardkorn um den Baum

Wo ist der schönste Baum?

ZU REKORDZEITEN wurden jährlich

1400 Weihnachtsbäume verkauft, heute ist es noch etwa die Hälfte. KAB-Präsident Karl Spörri begründet den Rückgang mit dem Konkurrenzangebot, «und immer mehr Leute haben gar keinen

gekümmert und ihn beispielsweise an Weihnachten auch geschmückt. «Jetzt können auch noch andere Menschen Freude an unserem Baum haben», sagt sie. (rb)


WETTINGEN Bauherrschaft: Ali Pehlivan Uitikonerstrasse 30 8952 Schlieren Bauobjekt: Materiallager Baustelle: Landstrasse 264 Parzelle: 750 Zusatzgesuche: kantonales Baugesuch Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 14. Dezember 2019 bis 20. Januar 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Budget im zweiten Der Einwohnerrat genehmigte das revidierte Budget 2020 samt Steuerfusserhöhung von 5 Prozent nach einer hitzigen Debatte.

SIBYLLE EGLOFF

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Wettingen hat für 2020 ein Budget. Der Einwohnerrat bewilligte den revidierten Voranschlag an einer ausserordentlichen Sitzung am Montagabend mit 35 Ja- zu 12 Nein-Stimmen. Diese wurde nötig, weil der Einwohnerrat das erste vom Gemeinderat vorgelegte Budget an der regulären Versammlung im Oktober zurückgewiesen hatte. Beanstandet wurde dabei nicht etwa die Steuerfusserhöhung um 5 Prozentpunkte von 95 auf 100 Prozent, sondern wie der dadurch entstehende Steuerertrag von 2,5 Millionen Franken eingesetzt werden soll. Im ersten Budget plante der Gemeinderat, den Betrag für den Schuldenabbau (1 Million Franken), Personalaufstockungen (0,5 Millionen Franken) und die Finanzierung der nicht beeinflussbaren Zusatzkosten (1 Million Franken) zu verwenden. Zu wenig Schuldenabbau für die Mehrheit der Parlamentarier – Wettingen zählt zu den am höchsten verschuldeten Gemeinden im Aargau. Das Parlament wies den Gemeinderat an, mindestens 4 Steuerprozente (2 Millionen Franken) für die Schuldentilgung zu investieren. Diesem Wunsch entsprach der Gemeinderat. Im überarbeiteten Budget fliessen nun 2 Millionen Franken in den Schuldenabbau und 0,5 Millionen Franken werden für die Finanzierung der nicht beeinflussbaren Zusatzkosten genutzt. Dazu musste der Gemeinderat jedoch an anderen Stellen den Rotstift ansetzen und hat 70 Budgetkorrekturen vorgenommen. Dies sorgte vor allem bei den linken Fraktionen für Unmut, standen sie im Oktober doch grösstenteils hinter dem ersten Budget. Mittels 15 Anträgen versuchte die Fraktion SP/WettiGrüen, den vielen Kürzungen vor allem im Personalbereich entgegenzuwirken. Es sei wahnsinnig, dass

An der ausserordentlichen Sitzung einigten dieses Jahr genau die bürgerlichen Parteien, die jahrelang eine so abenteuerliche Finanz- und Steuerpolitik gemacht und Steuerfusserhöhungen in der Vergangenheit bekämpft hätten, nun den Schuldenabbau als ganz dringend empfänden, sagte Leo Scherer (WettiGrüen). «Eine vernünftige Finanzpolitik sieht anders aus. Es ist Realität, dass wir Schulden abbauen müssen. Man muss aber

«Es sollte nicht dort gespart werden, wo es schädlich ist.» ADRIAN KNAUP, SP

auch anerkennen, dass es noch andere Ziele und Aspekte gibt, die vielleicht sogar höher zu werten sind», sagte Scherer. DIE FRAKTION SP/WETTIGRÜEN for-

derte zum Beispiel, dass die Pensumskürzung der Schulsozialarbeit um 20 Prozent rückgängig gemacht wird und die 23 000 Franken wieder ins Budget aufgenommen werden. «Es sollte nicht dort gespart werden, wo es schädlich ist. Ohne Schulsozialarbeit hätten schon viele Lehrpersonen ihren Beruf an den Nagel gehängt», sagte Adrian Knaup (SP). Die Digitalisierung bringe neue Brennpunkte in die Schule. Die Schulsozialarbeit müsse den Lehrpersonen zur Verfügung stehen. Es gelte, Konflikte vorzubeugen, sagte Knaup. Schulpflegepräsident Thomas Sig-


WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

Anlauf genehmigt

VERMISCHTES

Gemeinsame Proben für den Auftritt am Samstag, 14. Dezember. zVg ZWEI WETTINGER VEREINE – EINE SHOW! Unter dem Motto «Harmo-

sich die Einwohnerräte über das Budget. rist (parteilos) wies ebenso auf die Bedeutung der Schulsozialarbeit hin: «Gemäss der Pisa-Studie werden nirgends so viele Schüler gemobbt wie in der Schweiz, die Anzahl körperlicher Übergriffe hat sich verdoppelt. Wer in der Schule gemobbt wird, hat ein dreimal höheres Selbstmordrisiko», argumentierte er. Auch die FDP-Fraktion stellte sich hinter Knaups Antrag. «Vor einem Jahr hat man das Pensum um 60 Prozent erhöht und nun will man wieder 20 Prozent kürzen. Das entzieht sich unserer Logik», sagte Judith Gähler (FDP). Schliesslich unterstützten 28 Einwohnerräte den Antrag bei 17 Gegenstimmen und 2 Enthaltungen. WENIGER ERFOLG hatten die ande-

ren Anträge der Fraktion SP/WettiGrüen. So wurde die Wiederaufnahme einer Polizeiaspirantenstelle oder die Stellenaufstockung für den Zivilschutz abgelehnt. Heiss diskutiert wurde auch die Schaffung einer Sportkoordinationsstelle mit einem 50-ProzentPensum. «Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere Vereine viel Freiwilligenarbeit leisten und viel für die Jugend und die Integrationsförderung tun. Wir sind es ihnen schuldig, so eine Stelle zu bieten», sagte Manuela Ernst (GLP). Ganz knapp wurde der Antrag mit 22 Nein zu 21 Ja-Stimmen bei 4 Enthaltungen abgelehnt. Mehr Erfolg hatte die Finanzkommission (Fiko) mit ihren fünf Anträgen. Alle wurden von einer Mehrheit des Einwohnerrats be-

Archiv/Oliver Menge

willigt. So werden die Lohnkosten in der Fachstelle Gesellschaft um 10 000 Franken reduziert. Überdies erreichte die Fiko, dass die Kompensation aus der Senkung des Umwandlungssatzes in der Höhe von 180 000 Franken aus dem Budget gestrichen wird. Zusätzlich schaffte die Fiko es, den Budgetkredit für das Themengrab aus der Investitionsrechnung zu streichen. Die Strassenbeleuchtung der Gemeindestrassen wird von 1 bis 4 Uhr morgens ausgeschaltet, was zu einer Ersparnis

«Das Budget ist von Unehrlichkeit geprägt.» MICHAELA HUSER, FRAKTIONSPRÄSIDENTIN SVP

von 20 000 Franken führt. Dieser Antrag der Fiko fand mit 45 Ja- zu 1 Nein-Stimme bei 1 Enthaltung eine grosse Mehrheit im Rat. Das Resultat der dreieinhalbstündigen Beratung: Das Ergebnis verbessert sich um 187 000 Franken, was neu zu einem Plus von 2,21 Millionen Franken im Budget 2020 führt. Nicht zufrieden zeigte sich die SVP, sie war die einzige Fraktion, die das neue Budget ablehnte. «Das Budget ist von Unehrlichkeit geprägt, es sind noch zu wenig Verbesserungen zu erkennen», sagte Fraktionspräsidentin Michaela Huser. Das letzte Wort zum revidierten Budget 2020 hat das Stimmvolk am 9. Februar. Dann wird es an der Urne darüber befinden.

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nize – Musik in Bewegung» präsentieren der Turnverein STV Wettingen und die Musikgesellschaft Harmonie Wettingen-Kloster am Samstag, 14. Dezember, in der Dreifachturnhalle der Kantonsschule Wettingen ein einzigartiges Spektakel – garantiert beste Unterhaltung für Alt und Jung. Während einer Nachmittagsvorstellung um 15 Uhr und einer Abendvorstellung um 20 Uhr bietet sich die Möglichkeit, diese spezielle Darbietung von Klang und Turnkunst zu bestaunen. Neben der Show sorgen Festwirtschaft und Barbetrieb am Abend für das leibliche Wohl der Zuschauer. Tickets online auf https://eventfrog.ch/harmonize2019.

te Aschenbrödel im Haus seiner raffgierigen und habsüchtigen Stiefmutter und führt das Leben einer einfachen Magd. Eines Tages trifft das Mädchen im Wald einen Prinzen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. An ein Wiedersehen wäre für Aschenbrödel dabei natürlich eigentlich nicht zu denken, doch zum Glück ist sie im Besitz von drei magischen Haselnüssen. Alter: ab 6 Jahren. Kino Orient, Landstrasse 2, Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr. Die Tickets gelten an diesem Sonntag sowohl für das Kino als auch für das Kindermuseum am Ländliweg 7 in Baden. ADVENTSKONZERTE «A TRUE STORY»

Das Programm, das das Ensemble Callia Blu präsentiert, heisst «A True Story» und ist eine musikalische Annäherung an die Weihnachtsgeschichte. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein Gesamtkunstwerk, bestehend aus weihnachtlicher Musik, aussagekräftigen Texten und einer ausdrucksvollen Bühnenperformance. Ref. Kirche, Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr. Vorverkauf: www.calliablu.ch.

HEISSI OHRE Die «Heisse Ohre» im

Figurentheater Wettingen will man nicht mehr missen und so heisst es nun auch in der Adventszeit um 18 Uhr ins Gluri-Suter-Huus kommen und sich verzaubern lassen. Dort wird an vier Abenden jeweils eine neue, schöne und spannende weihnachtliche Geschichte vorgelesen. Die Bilder auf der grossen Leinwand sind mit der passenden Musik unterlegt. Vorgelesen von Sven Mathiasen wird das Bilderbuchkino zu einem wahren Erlebnis und verkürzt das Warten auf das Christkind. Ab 5 Jahren. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Bifangstrasse 1, Dienstag, 17., bis Freitag, 20. Dezember, jeweils 18 Uhr. Eintritt frei/ Kollekte.

WEIHNACHTSFILM: DREI HASELNÜSSE FÜR ASCHENBRÖDEL Anlässlich der

Weihnachtsausstellung «Weihnachten in Tschechien» zeigt das Schweizer Kindermuseum Baden in Zusammenarbeit mit dem Kino Orient Wettingen den Weihnachtsfilm-Klassiker «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel». Zum Inhalt: Seit dem Tod ihres Vaters lebt das hübsche und liebenswer-

«WinterWunder» mit Alma Jongerius. zVg

WINTERWUNDER Eine kalte Winter-

nacht, ein Stern am Himmel, dreiunddreissig übermütige Schafe und ein hungriger Bär. Was ist eigentlich los in Benis Stall? Wieder einmal ist Alma Jongerius zu Gast im Figurentheater Wettingen und lädt die Kinder im Publikum ein, bei bestimmten Sequenzen spontan mitzuspielen. So werden sie zu übermütigen Schafen, zu tanzenden Schneemännern, oder sie hantieren mit imaginären Weihnachtsgeschenken. Kinder, die nicht mitspielen wollen, übernehmen mit den anwesenden Erwachsenen die Rolle des Publikums. Ab 3 Jahren. Figurentheater im Gluri Suter Huus, Bifangstrasse 1, Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr. Vorverkauf unter www.eventfrog.ch; Reservation: Librium Baden, Tel. 056 222 46 66.


FRAKTIONSBERICHTE / WETTINGEN

Die Fraktion FDP Wettingen muss sich heute schweren Herzens von Yvonne Vogel verabschieden. Die Fraktion hat von ihrer langjährigen Erfahrung und ihrer grossen Nähe zur Basis stets profitiert und wird ihre zuverlässige, pragmatische und freundliche Art sehr vermissen. Die Fraktion bedankt sich bei Yvonne für ihre äusserst geschätzte Arbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg bei allem, was noch kommt. Die Fraktion freut sich, für die nächsten zwei Jahre den Einwohnerratspräsidenten stellen zu dürfen, und empfiehlt Christian Pauli zur Wahl. Er engagiert sich seit Jahren für die Gemeinde Wettingen, aktuell als Mitglied des Einwohnerrates und Vizepräsident, früher in der Finanzkommission und als Mitglied mehrerer Kommissionen. Als Inhaber und Geschäftsführer eines erfolgreichen KMU kennt er die Anliegen des Gewerbes aus erster Hand und setzt sich besonders dafür ein. Dank seiner zahlreichen sportlichen Aktivitäten und seiner Familie ist er auch privat stark in Wettingen verankert. Die Fraktion ist davon überzeugt, dass er als Präsident des Einwohnerrates wertvolle Dienste für die Wettinger Bevölkerung leisten kann, und wünscht ihm dabei die nötige Ruhe, Einfühlungsvermögen und natürlich auch viel Freude. Die Fraktion folgt in sämtlichen Geschäften den Anträgen des Gemeinderates. Insbesondere begrüsst sie die Entgegennahme des Postulates betreffend Gewässerschutz dank 4. Reinigungsstufe in der ARA Laufäcker. Die Qualität des Wassers beeinflusst das Leben und die Gesundheit von allen. Daher ist es absolut prüfenswert, ob es Mittel und Wege gibt, diese zu bewahren oder eben gar zu verbessern. Die in den drei übrigen Postulaten thematisierten Ideen enthalten aus der Sicht der Fraktion interessante und wichtige Anliegen, welche als Empfehlung für private Eigentümer durchaus sinnvoll sind. Es liegt der Fraktion aber fern, solche Themen in der BNO zu verankern, da dieses Regelwerk schon komplex genug ist und eine Überregulierung abzulehnen ist.

Den Bericht über die Kreditabrechnung für «Little Wettige» nimmt die Fraktion CVP zur Kenntnis. Die CVP unterstützt die Entgegennahme des Postulates betreffend «Verbesserter Gewässerschutz durch eine vierte Reinigungsstufe in der ARA Laufäcker». Damit kann ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden. Die aus dem Postulat «Biodiversität» resultierende Eigentumsbeschränkung von Grundstückeigentümern ist für die Fraktion CVP nicht vertretbar, aus diesem Grunde wird der vorliegende Bericht zur Kenntnis genommen und die beantragte Ablehnung einstimmig unterstützt. Ebenfalls nimmt die Fraktion CVP die beiden Postulate «Gartenwissen und -können weitergeben» sowie «Ökologischer Ausgleich» zur Kenntnis und unterstützt die Anträge auf Ablehnung. Die CVP bedankt sich beim Gemeinderat für die rasche Beantwortung der von der CVP eingereichten Interpellation betreffend «E-Mobilität», welche zufriedenstellend beantwortet wurde. Die Fraktionsmitglieder sind gespannt auf die künftigen Fahrzeugbeschaffungen und erwarten, dass der Gemeinderat die EMobilität gezielt fördert. Die Fraktion CVP unterstützt die Dringlichkeit des Postulates «Ohne Klima keine Atmosphäre». Das 975-Jahre-OK befasst sich bereits aktiv mit dieser Thematik und sieht es als eine Selbstverständlichkeit an. Anlässlich der letzten Einwohnerratssitzung im Jahr wird Fraktionsmitglied Serafino Mannarino verabschiedet. Seit dem März 2017 hat er sich in der CVP-Fraktion eingesetzt und sich stets auch ausserhalb des Rathauses tatkräftig für Parteiprojekte engagiert.

Die SVP bedankt sich herzlich beim geschätzten Einwohnerratspräsidenten Gögi Huser. Seine pointierten, trockenen, durchwegs humorvollen Beiträge in den Fraktionssitzungen und nicht zuletzt auch bei der Führung der Einwohnerratssitzungen werden fehlen. Er hat den Ratsbetrieb in den letzten beiden Jahren geprägt: Für uns ein wunderbares Beispiel, wie gut es dem politischen Alltag tut, wenn dieser auch mit Grundsätzen der Privatwirtschaft konfrontiert wird. Er war stets sehr gut auf die Sitzungen vorbereitet und es war ihm ein Anliegen, diese effizient durchzuführen. Die SVP-Fraktion und die SVPOrtspartei sind besonders stolz darauf, mit Hansjörg Huser in den vergangenen beiden Jahren einen Ratspräsidenten gestellt zu haben, der den Wettiger Ratsbetrieb so positiv geprägt hat! Herzlichen Dank, Gögi! Zum leidigen Thema Chropfchrötte an der letzten Badenfahrt stellt die SVP-Fraktion fest, dass der Regierungsrat dem Gemeinderat keinen Blankoschein ausgestellt hat. Störend bleibt, dass ein gewinnorientierter Verein am Schluss noch zusätzlich Geld erhält. Die Fraktion erwartet nun vom Verein Chropfchrötte, dass dieser am 975-Jahr-Jubiläum Wettingens im 2020 ebenfalls mitmachen wird als kleines Dankeschön für das reichlich fliessende Finanz-Manna der Gemeinde – und zwar gratis und franko. Ein schönes Beispiel für politischen Leerlauf ist das Postulat der Fraktion SP/WettiGrüen. Alle gestellten Fragen sind bereits im kantonalen Bericht «Elimination von Mikroverunreinigungen auf Abwasserreinigungsanlagen» vom Oktober 2018 vollumfänglich abgehandelt. Hätte die Fraktion SP/WettiGruen diesen Bericht gelesen, so hätte sie auf diese das Budget der Gemeinde zusätzlich belastende politische Problembewirtschaftung verzichten können. Die SVP-Fraktion erwartet Entgegennahme und gleichzeitige Abschreibung des Postulats, um der Gemeinde zusätzlichen Mehraufwand und unnötige Folgekosten zu ersparen.

Mit einem dringlichen Postulat «Ohne Klima keine Atmosphäre» möchte die Fraktion SP/WettiGrüen den Gemeinderat beauftragen, zusammen mit dem Organisationskomitee wirksame Massnahmen zu ergreifen, damit das Jubiläumsfest 975 Jahre Wettingen klimaneutral durchgeführt werden kann. Die Fraktion bedankt sich beim Gemeinderat für die Entgegennahme des Postulats betreffend Gewässerschutz. Damit soll die politische und finanzielle Machbarkeit einer Ausrüstung der Abwasserreinigungsanlage Laufäcker mit einer vierten Reinigungsstufe geprüft werden. Von einer Reinigung der Abwässer, die in die Gewässer einfliessen, profitiert das ganze Ökosystem. Enttäuscht ist die Fraktion hingegen über die Ablehnung der Postulate von Marie Louise Reinert und Leo Scherer betreffend Biodiversität, Gartenwissen und -können sowie zur Schaffung von ökologischen Ausgleichsflächen innerhalb des Baugebiets. Nach über zehn Jahren wird Dacfey Dzung den Einwohnerrat auf Ende Jahr verlassen. Die Fraktion bedankt sich für sein Engagement zugunsten der Fussgängerinnen und Velofahrer der Gemeinde Wettingen. Seinen Platz im Einwohnerrat wird Andreas Leuppi übernehmen. Ebenfalls dankt die Fraktion dem Einwohnerratspräsidenten Hansjörg Huser für die Ratsführung in den vergangenen zwei Jahren und wünscht ihm alles Gute für das Leben nach der Politik. Seinem Nachfolger Christian Pauli wünscht die Fraktion viel Erfolg als höchster Wettinger.

TRAKTANDEN 1. Protokoll, 2. Kreditabrechnung «Little Wettige», 3. Postulat Gewässerschutz, 4. Postulat Biodiversität, 5. Postulat Gartenwissen und -können weitergeben, 6. Postulat ökologischer Ausgleich, 7. Interpellation E-Mobilität. Donnerstag, 12. Dezember, 19 Uhr, Rathaussaal, www.wettingen.ch.


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Zum letzten Mal wird Hansjörg Huser als Einwohnerpräsident die Sitzung leiten. Die Fraktion EVP/Forum 5430 bedankt sich bei ihm für die ruhige und besonnene Führung in den vergangenen zwei Jahren. Die Entgegennahme des Postulats der Fraktion SP/WettiGrüen betreffend «Gewässerschutz dank vierter Reinigungsstufe der ARA Laufäcker» freut die Fraktion. Der Gemeinderat ist bereit, vorausschauend zu handeln, hoffentlich nicht nur aus finanziellem Aspekt, sondern ebenso aus Sorge um das Ökosystems und die Qualität des Trinkwassers. Die Anliegen der Postulate mit dem Aspekt Gartenstadt und Qualität der Grünflächen bei Verdichtungen versteht die Fraktion. Die Begründungen des Gemeinderates zur Ablehnung sind jedoch sehr schlüssig. Es gibt viele kompetente Anlaufstellen für interessierte Haus- und Gartenbesitzer. Aus rechtlicher Sicht ist eine Einflussnahme in die private Gartengestaltung nicht gegeben. Die Fraktion wünscht Kreativität in den Gärten. Eine Gartenstadt lebt von der Vielfalt und der Gestaltungsfreude der Gartenbesitzenden. Allfällige Projekte und Wettbewerbe könnten dazu förderlich sein. Die Erarbeitung eines E-Mobilität-Konzeptes hat der Gemeinderat wegen mangelnder Personalressourcen zurückgestellt. Wichtige Anliegen können mit den bewilligten Stelleprozenten kaum mehr erarbeitet werden. Die Fraktion unterstützt die Wahl von Christian Pauli zum Ratspräsidenten. Als Vizepräsident erwies er sich als gewissenhaft und umsichtig, seine Leitungskompetenz zeigte er, als er kurzfristig den Präsidenten ersetzen musste. Die Fraktion EVP /Forum 5430 freut sich, als seinen Nachfolger Lutz Fischer-Lamprecht zur Wahl vorzuschlagen. Er hat in kurzer Zeit bewiesen, dass er seine politischen Ämter mit Freude, Können und Engagement ausführt und alle Kompetenzen für diese Aufgabe mitbringt.

Butterbrot oder Peitsche zum Jahresende? Die GLP-Fraktion vergibt dieses Jahr beides: Die Peitsche geht an den Gemeinderat für die unrühmliche Umsetzung der Kreditabrechnung für «Little Wettige» an der Badenfahrt. Nachdem der Einwohnerrat diese zweimal zurückgewiesen hatte, wurde sie dem Regierungsrat zur Prüfung vorgelegt. Der Regierungsrat kommt in seinem Entscheid vom 18. September zum Schluss, dass es hier eine Rüge gebe, diese jedoch keine weiteren rechtlichen Folgen haben werde. Mit der Kenntnisnahme des Berichts vom Regierungsrat wird dem Gemeinderat jedoch nachträglich keine Décharge erteilt, es bleibt ein «Tolggen» im Reinheft. Hinzu kommen nun aber noch die Fragen, warum der (Original-) Bericht des Regierungsrats nicht veröffentlicht wird und warum die Einwohnerräte diesen erst deutlich nach Ablauf der Einsprachefrist von 30 Tagen vorgelegt bekamen. Irgendwie scheinen sich die Fauxpas zu verschlimmbessern statt sich endlich in Transparenz aufzulösen. Die GLP-Fraktion bedauert sehr, dass sich der Gemeinderat über den politischen Willen und Entscheid des Einwohnerrats hinweggesetzt hat und die Abrechnung in nicht gewolltem Sinne vorgenommen hat. Es ist daher zu hoffen, dass der Gemeinderat in Zukunft bei ähnlichen Geschäften mehr Sorgfalt walten lässt – und besser auf den Willen des Parlaments achtet. Bei den weiteren traktandierten Geschäften wird die GLP-Fraktion den Anträgen des Gemeinderats folgen – ausser beim Postulat betreffend Biodiversität. Hier ist klar noch vermehrter Handlungsbedarf angezeigt. Nun aber noch zum Butterbrot: Dieses geht dieses Jahr eindeutig an den abtretenden Einwohnerratspräsidenten Gögi! Seine gut strukturierte und konstante Sitzungsleitung hat viel zum reibungslosen Ratsbetrieb beigetragen. Herzlichen Dank und alles Gute! Die GLP-Fraktion bedankt sich aber auch bei der Wettinger Bevölkerung für das Wohlwollen und für die Inputs.

Am 11. Januar wird der TV Wettingen an der Gymotion auftreten.

TV Wettingen live im Hallenstadion Zürich

Was haben Céline Dion, Queen, Die Toten Hosen, Elton John und der TV Wettingen gemeinsam? Sie alle werden im Jahr 2020 das Hallenstadion Zürich rocken.

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zVg

Die fast schon «alten Hasen» an der Gymotion zeigen auch demnächst wieder top Sprünge auf hohem Niveau, dies mit 38 Turnerinnen und Turnern im Mittelpunkt des Hallenstadions Zürich. Mit total 23 Schweizer-Meister-Titeln ist Den Auftakt werden die Turnerin- der TV Wettingen seit 1988 ein nen und Turner des TV Wettingen Spezialist an diesem Gerät. machen. An der Gymotion vom 11. Januar 2020, der grossen Turn- AN DER GYMOTION begeistern die show des Schweizerischen Turn- besten Schweizer Turnvereine, verbandes, präsentieren sie eine mittendrin der TV Wettingen, das Showvorführung mit Höchst- Publikum zu faszinierender Livemusik. Die Gymotion bietet die schwierigkeiten am Sprung. Der Aargauer Spitzenverein einmalige Möglichkeit, die Natiokonnte den Schweizerischen nalkader Kunstturnen mit Giulia Turnverband wohl mit seinem Steingruber, Pablo Brägger und Auftritt an den Schweizer Meis- Oliver Hegi zusammen mit den terschaften im Vereinsgerätetur- besten Turnvereinen der Schweiz nen 2018 überzeugen. Sie holten live in Aktion zu sehen. Tickets sich damals den Schweizer-Meis- für die Gymotion 2020 gibt es un(zVg) ter-Titel in der Sparte Sprünge. ter www.ticketcorner.ch.

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NEUENHOF

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WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Mitteilung des Gemeinderates Mit Schreiben vom 29. Oktober wurde der Gemeinderat über den Doppelrücktritt von Gemeindeammann Susanne Voser und Gemeinderat Andreas Muff auf den 9. Februar 2020 informiert. Nach dieser unerwarteten Ankündigung haben der Gemeinderat und die Gemeindekanzlei die notwendigen Massnahmen zur Sicherstellung der Ersatzwahlen eingeleitet. Am 25. November fand die ordentliche Einwohnergemeindeversammlung statt. Dem Gemeinderat war es wichtig, dass die traktandierten Geschäfte trotz der politischen Situation korrekt und in Ruhe behandelt werden. Dies konnte gewährleistet werden. Anlässlich der Einwohnergemeindeversammlung erklärte Gemeindeammann Susanne Voser überraschend, dass sie bereits per Ende dieses Monats ihr Amt niederlegen werde, wobei der Gemeinderat gleichentags kurz vor Mittag per E-Mail orientiert wurANZEIGE

de. Am 30. November, also innert kürzester Zeit, übernahmen Vizeammann Petra Kuster und die verbliebenen Gemeinderäte die Geschäfte und die Verantwortung des Gemeindeammanns. Die vorgezogene Rochade hat die Gemeindeorganisation zusätzlich herausgefordert und eine grosse Mehrbelastung ausgelöst. Dies vor dem Hintergrund, dass wichtige Gemeindegeschäfte (Verselbstständigung der Werke, Stellungnahme zu den Verkehrsprojekten Oase und Limmattalbahn) in Arbeit sind und die involvierten Stellen stark gefordert sind. Der Gemeinderat und die Geschäftsleitung nehmen auch in dieser aktuellen Situation ihre Aufgaben und Pflichten mit den bestehenden Ressourcen wahr. Es geht in dieser Phase vor den Ersatzwahlen am 9. Februar 2020 darum, den ordentlichen Betrieb sicherzustellen. Gleichzeitig werden der Gemeinderat und die ganze Gemeinde mit verschiedenen Kommunikationsmassnahmen durch die abtretenden Gemeinderäte konfrontiert. Dem Gemeinderat ist es in dieser Situation wichtig, dass er seinerseits auf unbedachte Äusserungen verzichtet, um die angespannte Lage nicht zu verschärfen und die Kräfte auf die Sicherstellung der Aufgaben und Pflichten im ordentlichen Betrieb zu konzentrieren. Der Gemeinderat setzt alles daran, möglichst rasch wieder in den Normalbetrieb zurückzufinden, und dankt insbesondere den Mitarbeitenden für ihre Loyalität und Professionalität im Umgang mit dieser Situation. Den Einwohnerinnen und Einwohnern wünscht der Gemeinde-

rat eine ruhige und besinnliche – Oase sowie zur Limmattalbahn Advents- und Weihnachtszeit und statt. Oase Alle Dokumente sind seit freut sich auf einen guten Start dem 18. Oktober digital auf der ins neue Jahr 2020. Website www.ag.ch zu finden. AlÖffnungszeiten der Verwaltung le Dokumente des Dossiers sind während Weihnachten und Neujahr während der öffentlichen AnhöDie Gemeindeverwaltung Neuen- rung im BVU (Buchenhof, Aarau) hof bleibt vom Freitag, 20. Dezem- und zusätzlich an den drei Beber, 14.30 Uhr bis und mit Sonn- zirkshauptorten Baden, Brugg tag, 5. Januar, geschlossen. Ab und Bad Zurzach auch in PapierMontag, 6. Januar, ist man gerne form aufgelegt. Limmattalbahn Alle Dokumente wieder für die Bevölkerung da. Die Pikettdienstnummern wer- sind seit dem 18. Oktober digital den rechtzeitig in der Limmatwel- auf der Website www.ag.ch zu le publiziert. In der restlichen Zeit finden. Ein vollständiges und umgelten die gewohnten Öffnungs- fassendes Papierdossier zu den zeiten. Diese sind: Montag, Vorhaben liegt in Aarau auf. Es 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag kann während der Bürozeiten bei bis Donnerstag, 8–11.30 und der Abteilung Raumentwicklung, 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Departement Bau, Verkehr und Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: ge- Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau (Buchenhof, Turm D, meindekanzlei@neuenhof.ch. Stock 2, Vorzone) eingesehen Wahlvorschläge Ersatzwahlen Ge- werden. Die Verlinkungen sind ebenfalls meinderat/Gemeindeammann und Ersatzmitglied Stimmenzähler, auf der Webseite www.neuenEmpfehlung Abgabe Die Wahlvor- hof.ch unter News zu finden. Die schläge für das Anmeldeverfah- Fragebögen zu den entsprechenren der Ersatzwahlen können so- den Vernehmlassungen können mit bis Freitag, 20. Dezember, ebenfalls kostenlos und auf Vor14.30 Uhr am Schalter abgegeben anmeldung bei der Gemeindeoder bis spätestens Freitag, 27. De- kanzlei Neuenhof am Schalter bezember, 12 Uhr in den Gemeinde- zogen werden. briefkasten (44. Tag vor dem Urnengang) vor dem Gemeindehaus Abfallkalender 2020 Der Abfallkageworfen werden. Das Wahlbüro lender 2020 wird in der Zeit vom Neuenhof empfiehlt, den Wahl- 16. bis 20. Dezember in alle Neuvorschlag persönlich am Schalter enhofer Haushaltungen verteilt. während der ordentlichen Öff- Zusätzlich kann der Abfallkalennungszeiten abzugeben. Es wird der 2020 bereits von der Webseite der Gemeinde Neuenhof herunum Kenntnisnahme gebeten. tergeladen werden. Es darf auch Öffentliche Mitwirkung Oase/Lim- jederzeit beim Gemeindebüro ein mattal Seit 18. Oktober bis 17. Ja- neues Exemplar bezogen werden. Für die Mithilfe und den wertnuar 2020 findet die öffentliche Anhörung zum regionalen Ge- vollen Beitrag zur Abfallentsorsamtverkehrskonzept Ostaargau gung wird herzlich gedankt.

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NEUENHOF

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

PARTEINOTIZ FDP Die FDP Neuenhof tritt mit einem 21jährigen Kandidaten zu den Gemeinderatswahlen an Nach internem Nominationsverfahren wird Tim Voser einstimmig zur Wahl in den Gemeinderat vorgeTim Voser. zVg schlagen. Er kennt die Abläufe und die Strukturen innerhalb der Gemeinde durch sein intensives Engagement als Mitglied und Aktuar der Finanz- und Geschäftsprüfungskommission bereits sehr gut. Als Präsident der Jungfreisinnigen Bezirk Baden, Mitglied der Geschäftsleitung der FDP Bezirk Baden und als Leiter von diversen Kampagnenteams konnte er seine Führungserfahrungen bereits unter Beweis stellen. Die FDP Neuenhof ist davon überzeugt, dass sich Tim Voser als teamfähige, bodenständige und kompetente Person für den Gemeinderat eignet. Sein Studium an der Hochschule St. Gallen in Wirtschaft und Recht gibt ihm die notwendigen Grundlagen und die Zeit, sich in das Amt hineinzuknien. Im Falle seiner Wahl in den Gemeinderat würde er sich voll und ganz für Neuenhof einsetzen. Tim Voser verfügt über viel politische Erfahrung und ist aufgrund seiner Tätigkeiten mit den Belangen von Neuenhof bestens vertraut. Als junger Erwachsener steht er für eine zukunftsgerichtete Politik, für die Menschen in Neuenhof und geniesst das Vertrauen des Gewerbes. Als Ortsbürger ist er in Neuenhof bestens vernetzt und bereit, sich für Neuenhof einzusetzen. Die FDP ist überzeugt, mit Tim Voser einen bestens ausgewiesenen Kandidaten als Gemeinderat zu stellen. Die Ersatzwahlen finden am 9. Februar 2020 statt.

KITA+HORT MEISTER PETZ

Die glückliche 90-Jährige Györgyi Holzer hat am Montag ihren 90. Geburtstag gefeiert und sagt: «Ich hatte Glück im Leben.» MELANIE BÄR

Das Telefon ist bei Györgyi Holzer am Montagmorgen dauerbesetzt, am Nachmittag erwartet sie Besuch. Trotzdem nimmt sie sich an ihrem Geburtstag Zeit, um ein Interview zu geben und zurückzublicken. Sie hatte Glück im Leben, sagt die sympathische Rentnerin und doppelt nach: «Ich hatte es sehr, sehr schön.» Wegen des Ungarn-Aufstands ist Györgyi Holzer mit 27 Jahren aus ihrer Heimat Ungarn geflüchtet. Zusammen mit drei anderen Frauen, eingeschlossen in einem Wagen. Nach einem Stopp in Wien endete die Flucht am 1. März 1957 in Bern. Bei einer Familie fand sie Unterschlupf. «Ich wurde sehr gut aufgenommen und habe heute noch Kontakt zu dieser Familie.» Einzig die Sprache habe ihr Mühe bereitet, sagt sie in fehlerfreiem Hochdeutsch und fügt an: «Berndeutsch habe ich nie gelernt.» Sie heiratete einen Schweizer und arbeitete bis zu ihrer Pension in der Buchhaltung einer Bank in Bern. «Gezählt habe ich bis am Schluss in Ungarisch, so wie ich es als Kind in der Schule gelernt habe.»

Györgyi Holzer an ihrem Geburtstag in ihrer Wohnung in Neuenhof. AUF EMPFEHLUNG einer Bekannten

zog sie aus finanziellen Überlegungen vor 17 Jahren nach Neuenhof. Ohne ihren Mann, der vor mehr als 40 Jahren starb. Nun wohnt sie alleine in einer Wohnung im Zentrum. Den Haushalt bewältigt sie selber und hofft, dass das noch lange so bleibt. «Meine Sachen selber zu erledigen und selbstbestimmt zu leben, ist mir wichtig», sagt sie. Einmal wöchentlich bekommt sie Besuch von der Spitex. Sie höre nur noch schlecht, das Bein schmerze und auch die Sehkraft lasse nach. So sei es halt im Alter, man baue ab, fügt sie ohne Verbitterung an. Deshalb besucht sie nicht mehr so oft wie früher ein Konzert, sondern sei viel daheim und lese oder schaue fern.

Melanie Bär

Hat die Jubilarin einen Wunsch? «Nein, nein», winkt sie ab und fügt ein bisschen später hinzu: «Ab und zu mit netten Leuten ein bisschen plaudern und dass die Welt besser wird.» Sie bedauere die jungen Leute, die in einer unsicheren Zeit aufwachsen müssen. «Ich wurde von meinem Arbeitgeber wertgeschätzt und wusste, dass ich auch am nächsten Morgen noch Arbeit habe.» Heute sei das anders und das tue ihr weh für all die jungen Leute. Es klingelt an der Haustüre. Ein kleiner Junge steht mit einem Bund roter Rosen vor dem Eingang. Es ist der Nachbarsbub, der Györgyi Holzer gratuliert. Sie ist gerührt, bedankt sich und freut sich über ihr erneutes Glück.

800 Franken für den Elternverein Die Garage Kieser GmbH überreichte dem Elternverein einen Check im Wert von 800 Franken.

Die Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen vom November in den Räumlichkeiten der Garage Kieser GmbH, Neuenhof, gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Der Reinerlös von stolzen 800 Franken aus Kaffeestube und Kerzenziehen wurde dem ElternverDer Samichlaus-Event ist bei den Besucherinnen und Besuchern beliebt. zVg ein Neuenhof überreicht. Mit dieser Spende wird der Spielgruppe SAMICHLAUS ZU BESUCH Am ver- Meister Petz seinen jährlichen Sa- ermöglicht, den Werterhalt der gangenen Freitag, 6. Dezember, michlaus-Event. Der Anlass war Spielgeräte zu gewährleisten, Neu- Checkübergabe durch Markus Kieser feierte der Verein Ort für Kinder ein voller Erfolg mit zahlreichen anschaffungen zu tätigen und/oder der Garage Kieser GmbH (r.) an Coni (zVg) Gianola vom Elternverein Neuenhof. zVg in Neuenhof mit der Kita+Hort Besuchern. (zVg) Bastelmaterial zu ergänzen.


NEUENHOF

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

Der Stimmenzähler tritt ab Adolf Heldmann zählte 45 Jahre die Stimmen in Neuenhof – und hat dabei viele Veränderungen miterlebt.

RAHEL BÜHLER

«Hoi Dölf, geht’s dir gut? Es ist kalt geworden, gell?» Adolf Heldmann, genannt Dölf, sitzt im Restaurant Bahnhof in Neuenhof. Vor ihm ein Kaffee crème. Am Stammtisch nebenan sitzen vier ältere Damen. Man kennt sich im Dorf. Dölf ganz besonders: Der 81-Jährige war 45 Jahre lang Stimmenzähler in Neuenhof. 1973 hat ihn der Einwohnerrat gewählt. Sein Amt angetreten hat er 1974. Damals, so erzählt er, lief das Wählen noch etwas anders ab: «Früher gab es Urnen an verschiedenen Orten im Dorf.» Die Stimmenzähler hätten jeweils am Freitag vor der Abstimmung die Urne in der Alterssiedlung aufgestellt. Nachdem alle abgestimmt hatten, zogen die Stimmenzähler weiter ins Restaurant Waldeck. Die letzten Wähler seien schliesslich am Abstimmungssonntag nach der Kirche an die Urne gegangen. «Damals mussten ja alle an der Urne abstimmen», so der Neuenhofer.

führung der brieflichen Stimmabgabe 1994. «Damals reduzierte man die Stimmenzähler von 16 auf 8 Personen» sagt Heldmann. Fortan gab es auch nur noch eine Urne in Neuenhof, jene im Gemeindehaus. Mehr brauchte es nicht mehr. Früher habe man Mitglied einer Partei sein müssen, um Stimmenzähler werden zu können. Er selber gehört der CVP-Ortspartei an. «Ich wollte immer wissen, was im Dorf so abläuft.» AUCH AN den Gemeindeversamm-

lungen war Heldmann im Einsatz. «Einmal hat die Verwaltung im Vorfeld einer GV eine Drohung erhalten. Dann wurde ein Polizist für den Abend aufgeboten. Passiert ist aber nichts», erinnert er sich. Wie gross der Aufwand für die Stimmenzähler war, sei abhängig von der Wahl oder der Abstimmung gewesen. Die Wahl des Einwohnerrats, der von 1966 bis 1997 existierte, habe viel Zeit in An-

«Wenn du etwas gerne machst, ist es egal, wie lange du dafür brauchst.» ADOLF HELDMANN

ZU BEGINN seiner Amtszeit haben

die Zähler alle Stimmen von Hand ausgezählt, sie in Bögen eingetragen und das Ganze mehrmals kontrolliert. Im Laufe der Zeit sei dann eine Zählmaschine eingeführt worden. «Sie hat die Zettel gezählt, wie eine Geldmaschine Noten zählt», erklärt Heldmann. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihm jene Wahlen, bei denen das Resultat knapp ausfiel: «Da mussten wir das Ergebnis besonders sorgfältig überprüfen», sagt der gelernte Bäcker, der später 20 Jahre im Innen- und Aus-

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Adolf Heldmann, genannt Dölf, auf einer Bank neben dem Restaurant Bahnhof in Neuenhof: «Ich wollte immer wissen, was im Dorf so abläuft.» Rahel Bühler sendienst für die Swisscom gearbeitet hat. Sie hätten die Resultate versiegelt aufbewahren müssen, falls noch jemand Einsprache erheben wollte. Vorgekommen ist dies laut Heldmann allerdings nie. Auch gut erinnern kann er sich an die Wahlen von 1991: Damals setzte der Bund das Wahlalter von

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Frohe ge! Festta

20 auf 18 Jahre herunter. «Wir waren gespannt, wie viele Junge sich dafür interessierten», sagt der 81Jährige, der seit 1962 in Neuenhof wohnt. Am Anfang hätte sich das Interesse der Jungen in Grenzen gehalten. Der Wahl- und Abstimmungsvorgang änderte sich mit der Ein-

spruch genommen. Stunden zählen? Das habe er nie getan. «Wenn du etwas gerne machst, ist es egal, wie lange du dafür brauchst.» Er sei immer gerne Stimmenzähler gewesen: «Es war immer interessant und es gab viel Neues. Und wir waren ein super Team.» Ende 2019 tritt Heldmann ab. Bei den National- und Ständeratswahlen Ende Oktober hatte er seinen letzten Einsatz. «Nach 45 Jahren ist für mich die Zeit zum Aufhören gekommen.» Sagt es und nimmt den letzten Schluck von seinem Kaffee crème.


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KILLWANGEN

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

Samichlaus aufdemSpielplatzZelgli Erstmals seit mehreren Jahren fand der Chlausbesuch wieder im Zentrum, nicht am Waldrand statt.

RAHEL BÜHLER

Es ist Samstag, kurz nach 17 Uhr auf dem Spielplatz beim Schulhaus Zelgli. Es weht ein frischer Wind, langsam wird es dunkel. Vier Finnenkerzen erhellen den Spielplatz. Die Besucher, total sind es etwa 50 Kinder mit ihren Eltern sowie mehrere Mitglieder des Elternvereins, warten gespannt auf ihren Gast. Wenige Minuten später ist es so weit: Der Samichlaus, in Begleitung eines Schmutzli und einer Messdiene- Etwa 50 Kinder und ihre Eltern empfingen den Chlaus auf dem Spielplatz. rin, kommt auf den Platz. Die vielen Kinderaugen haben ihn schon von Weitem entdeckt.

rb

IN DEN VERGANGENEN zwei Jahren

hat der Samichlaus-Besuch beim Waldeingang stattgefunden. Mit rückläufigen Besucherzahlen. «Deshalb haben wir entschieden, den Chlausbesuch dieses Jahr wieder im Zentrum durchzuführen», sagte Stefanie Neukom, Vizepräsidentin des Elternvereins. Der Rest des Programms ist gleich geblieben: Zuerst erzählt der Samichlaus eine Geschichte. Heuer ist es jene von Stefan, der lernte, wie es ist, Reue zu zeigen. Im Anschluss hatten die Kinder die Möglichkeit, dem Samichlaus ein Versli vorzutragen. Dafür verteilte der Schmutzli dann «Chlausesäckli». Die Besucher hörten dem Chlaus gebannt zu.

AUS DEM GEMEINDERAT Christbaumverkauf Der diesjährige Christbaumverkauf findet am Samstag, 14. Dezember, von 9 bis 12 Uhr beim Werkgebäude in Killwangen statt. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat folgende Baubewilligungen erteilt: Matthias und Céline Schaub, Steinigstrasse 8, Killwangen, für den Umbau eines Einfamilienhauses, Parz. Nr. 440, Rebäckerstrasse 8; Bernadette Würsch, Im Wygarte 7, 4314 Zeiningen, für die Projektänderung Um- und Anbau Einfamilienhaus, Parz. Nr. 264, Brühlhaldenweg 3.

REFERENDUM Eine Gruppierung von «besorgten und kritischen Einwohnern von Killwangen» ergreift im Nachgang zur Gemeindeversammlung das Referendum gegen Traktandum 2 und 8, schreibt der Killwangener Walter Käppeli. Es geht um die Anpassung des Leistungspensums und die im Budget vorgesehene Lohnerhöhung. Diese Ausgaben seien in der jetzigen finanziellen Situation nicht tragbar und nicht berechtigt. Damit das Referendum zustande kommt, müssen bis am 6. Januar 121 gültige Unterschriften eingereicht werden. Die Limmatwelle berichtet nächste Woche darüber. (bär)

Die Kinder konnten ihre gelernten Versli vortragen.

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Pikettdienst Gemeindeverwaltung während Feiertagen Vom Montag, 23. Dezember 2019 bis und mit Freitag, 3. Januar 2020 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Regionalpolizei: Bestattungsamt:

Tel. 117 Tel. 079 369 39 92

Störungsdienst: - Elektrizitätsversorgung - Wasserversorgung - Kommunikationsnetz

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage und ein glückliches neues Jahr! Gemeinderat und Personal

Einladung zum Neujahrskonzert und zum Apéro am Mittwoch, 1. Januar 2020 16.00 Uhr Neujahrskonzert in der Kath. Kirche Spreitenbach Filmvorführung und Improvisationen an der Orgel zum Stummfilmklassiker „Steamboat Bill Jr.“ von Buster Keaton (1928) mit Benjamin Guélat, Domorganist der St.-Ursen-Kathedrale Solothurn

17.15 Uhr

Apéro im Kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3

Wir freuen uns, mit Ihnen auf das neue Jahr anzustossen. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

GEMEINDERAT SPREITENBACH sowie KATH. KIRCHGEMEINDE SPREITENBACH

Grabräumung Die Ruhezeit der Gräber der Bestattungsjahre 1993 und 1994 ist abgelaufen. Gestützt auf Art. 23 des Bestattungs- und Friedhofreglements werden die Angehörigen der in den genannten Gräbern beigesetzten Verstorbenen ersucht, die vorhandenen Grabmäler und Pflanzen bis spätestens 27. März 2020 zu räumen. Nach dieser Frist wird die Räumung durch die Gemeinde vorgenommen. Gemeinderat

Altpapier-/ Kartonsammlung Die Altpapier- und Kartonsammlung vom Samstag, 14. Dezember 2019, wird von der Pfadi Riko, Spreitenbach durchgeführt. Das angefallene Altpapier sowie der Karton sind zwingend zu trennen, zu bündeln und an den Kehrichtsammelstellen bis spätestens 8.00 Uhr separat zu deponieren. Couverts und beschichtetes Papier gehören zum Karton. Alles was nicht gebündelt, in Tragtaschen oder anderen Behältnissen ist, wird nicht mitgenommen! Gemeindewerke Spreitenbach

Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

Turnhallen und Schulhäuser ab 23. Dezember 2019 bis und mit 5. Januar 2020 Bauverwaltung


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SPREITENBACH

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

LESERBRIEFE Neumatt NEIN Welche Verblendung zu glauben, Neumatt bringe nur Vorteile für Spreitenbach. Wenn es tatsächlich Personen gibt, welche die steuerzahlende Bevölkerung, die das Projekt Neumatt kritisch betrachtet, als «Stammtisch-Plauderi» oder «ewig Gestrige» bezeichnen, ist das einerseits anmassend, und andererseits darf man sich schon fragen, ob genau diese Personen sich im Dornröschenschlaf befinden oder in einem Schneckenhaus wohnen. Dass die Investoren wohlwissend auf Anliegen eingehen, um gute Stimmung für ihr Projekt zu schaffen, ist selbstredend. Wo sind denn die Vorteile für Spreitenbach, wenn über zehn Jahre gebaut wird, unzählige Transporte von Baustoff stattfinden, welche einen Vorgeschmack auf die zukünftige Verkehrssituation liefern und abgesehen davon massive Emissionen verursachen? Wie wird das Konsum- und Freizeitverhalten der neuen, sehr gut Steuern zahlenden (?) Bevölkerung sein? Sind diese wirklich nur zu Fuss oder per Fahrrad unterwegs? Wo heute noch landwirtschaftliche Produkte angebaut werden, wird morgen der Park dieser neuen Einwohner sein. Ist es wirklich ökologischer,

Nahrungsmittel im Ausland anzubauen und zu importieren? Wie sehen der Mietermix und die Steuerkraft der «Neumättler» in 40 Jahren aus? Wie viel Infrastruktur muss gebaut werden – selbstverständlich ohne neue Strassen? Welcher Investor schaut für das einheimische Gewerbe mit kürzesten Arbeitswegen, oder wäre das Milchhüsli nicht doch naturnäher? Die Geschichte wiederholt sich in Spreitenbach. Anstatt für ein lebenswertes und kultiviertes Spreitenbach zu sorgen soll geklotzt werden – Nein! Daniel Bodenmann, Spreitenbach

Neumatt JA Vor 5 Jahren hat das Stimmvolk dem Raumplanungsgesetz in der Schweiz mit 63 Prozent und in Spreitenbach sogar mit über 65 Prozent (!) zugestimmt. Ziele: Die Zersiedelung der Schweiz eindämmen, das Kulturland besser schützen und Pendlerströme minimieren. Erreicht werden soll dies durch eine Innenverdichtung von bestehenden Zonen in gut erschlossenen Gebieten. Spreitenbach, im wirtschaftlich starken Limmattal, zwischen Zürich und Baden gelegen, bietet dabei die idealen Voraussetzungen: bestens erschlossen durch

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und dem tollen Projekt Neumatt, das komplett privat finanziert wird, um einiges grösser sind als mögliche Risiken und Bedenken. Daniel Gfeller, Spreitenbach

Milchkühe der Regionalpolizei Innerhalb eines Monats wurden in Spreitenbach zwölfmal Radarkontrollen auf der Hauptstrasse gemacht. Auf der Landstrasse war 50 Jahre lang Tempo 60. Jetzt hat man auf Tempo 50 reduziert und sofort den Blitzkasten hingestellt. Die Positionen, an denen der Radarkasten stand, haben nichts mit Sicherheitsaspekten zu tun. Auch bei der Firma Miele Richtung Autobahneinfahrt ist es sehr gut, um die Sicherheit der Fussgänger mittels Blitzkasten zu kontrollieren. Hier ging es nur darum, die Kasse zu füllen. War das Budget noch nicht erreicht für dieses Jahr? Hier fragt sich der Verkehrsteilnehmer, wer diesen Unsinn angeordnet hat. Auf fremdem Gemeindegebiet die Autofahrer abzuzocken und nichts in die Kasse von Spreitenbach abzugeben. Was sagen die Gemeindeverantwortlichen dazu? Urs Weber, Spreitenbach

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AUS DEM GEMEINDERAT Pensionierungen Kurt Pauli trat Ende November als Brunnenmeister, Fritz Scheiwiller tritt als Materialverwalter der Feuerwehr Spreitenbach-Killwangen und als Sicherheitsbeauftragter per Ende Jahr und Walter Maurer tritt als Strassenmeister-Stv. auf Ende Februar 2020 in den wohlverdienten Ruhestand. Der Gemeinderat dankt ihnen für den unermüdlichen Einsatz sowie die guten und langjährigen Dienste für die Gemeinde Spreitenbach und wünscht ihnen bereits heute im neuen Lebensabschnitt alles Gute.

den Privatverkehr und öV. Einkaufen, Dienstleistungen, Arbeiten usw. befinden sich fast vor der Haustüre. Eine solche Umzonung macht in ländlichen Gebieten überhaupt keinen Sinn und würde dem Gedanken des Raumplanungsgesetzes widersprechen. Beim Projekt Neumatt, welchem viele öffentliche Informationsveranstaltungen und ein Mitwirkungsprozess der Bevölkerung vorausgegangen sind, geht kein Quadratmeter Kulturland verloren. Die bisherigen Parkflächen werden bebaut und/oder aufgewertet. Ich bin vor 52 Jahren, 1967, als 5000. Spreitenbacher zur Welt gekommen und seither immer in dieser Gemeinde wohnhaft und aktiv gewesen. Die geplanten Hochhäuser weisen in Bezug auf die Grundrissgestaltung, den Komfort, den Ausbau und die Umgebungsgestaltung deutliche Unterschiede zu Hochausbauten aus den 60er und 70er Jahren auf. In den vergangenen 45 bis 50 Jahren hat sich sehr vieles ins Positive verändert. Die Gleichung «Hochhaus = Ghetto», welche sich in einigen Köpfen eingebrannt hat, stimmt so sicher nicht. Ich bin überzeugt, dass die Chancen für unsere Gemeinde mit dieser Umzonung

Termine 16. Dezember, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus; 21. Dezember bis 5. Januar: Weihnachtsschulferien; 23. Dezember bis 5. Januar; die Gemeindeverwaltung bleibt geschlossen, Pikettdienste sind auf www.spreitenbach.ch einsehbar. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalter): Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Tel. 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

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WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

SPREITENBACH

Im Wald zuBesuchbeim Samichlaus Zum siebten Mal lud der Samichlaus Kinder in die Waldhütte Spreitenbach. Für Klein und Gross ein freudiger Anlass.

SIBYLLE EGLOFF

«Weisst du den Spruch noch?», fragt Jayden seinen Freund Yuma. Beide fahren sich etwas verlegen durch die Haare und blicken zu Boden. «Bald, bald ist Weihnacht», beginnen die Achtjährigen den Vers und treten näher zum Samichlaus, zum Schmutzli und zur Dienerin. «Ich habe den Spruch in der Schule gelernt, bin jetzt aber schon etwas nervös, wenn ich vor dem Samichlaus stehe, weil ich ihn ja nur selten sehe», sagt Jayden. Er besuchte am vergangenen Sonntag mit sei- Die dreijährige Marianna aus Spreitenbach hat keine Angst vor dem Samichlaus. Sibylle Egloff nem Schulkameraden Yuma, seinem kleinen Bruder Jermayn und seiner Mutter Jennifer Marti den Samichlaus in der Waldhütte Spreitenbach. Zum siebten Mal fand der von der St.-Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach organisierte Anlass statt. «Wir haben gemerkt, dass die Tradition, den Samichlaus nach Hause einzuladen, abnimmt, da immer weniger Leute den Brauch kennen. Deshalb wollen wir mit dieser Veranstaltung die Gelegenheit bieten, dass Kinder und Familien in einem ungezwungenen Rahmen den Samichlaus treffen können», sagte Patrick Geissmann, Präsident der St.-Nikolaus-Gesellschaft Spreitenbach. Die Schulkameraden Jayden und Yuma (v.l.), beide 8 Jahre Dienerin, Samichlaus und Schmutzli mit den GeschwisZAHLREICHE KINDER und ihre Fami- alt, sagen dem Samichlaus ein Versli auf. tern Elena und Danilo. lien nahmen den Weg zum Waldhüsli auf sich, um dem Bärtigen auch Barbara Di Natale, die mit ih- ten. Zum ersten Mal waren die Tie- leider Schmutzli-Fan» kriege er nur und seinen Helfern die Hand zu ren Töchtern Marianna und Valen- re vom Stall Markwalder in Wü- allzu oft zu hören. Das sei aber auch schütteln, ein Versli aufzusagen tina dem Samichlaus einen Besuch renlos am Anlass mit dabei. Der gut so. Gegen den schlechten Ruf und ein Erinnerungsfoto zu schies- abstattete. «Es ist mir wichtig, dass Chlausvater, wie Präsident Patrick des Schmutzli würden sie ankämpsen. Einige Knirpse begrüssten den meine Kinder in dieser modernen, Geissmann vereinsintern genannt fen. «Wir erklären den Kindern, Chlaus selbstbewusst und voller technischen Welt Traditionen le- wird, zeigte sich zufrieden. «Der dass der Schmutzli die Rute hat, um Neugier, andere versteckten sich ben und wie ich vor 30 Jahren Man- Event ist sehr gut besucht, das hat die Schuhe abzuputzen.» Vor dem hinter den Eltern und mussten zu- darinen und Nüssli vom Sami- wohl auch mit dem schönen Wet- Samichlaus und dem Schmutzli solerst eine Bratwurst vom Grill essen chlaus erhalten», sagte Di Natale. ter zu tun», sagte er. Auch der Sa- le niemand mehr Angst haben. und in der Waldhütte eine Zeich- Ihre Töchter hätten grosse Freude. michlaus war erfreut. «Bis zum nung malen, bevor sie dem Mann «Das hängt vielleicht auch mit un- Mittag waren schon über 20 Kin- OB DIE ST.-NIKOLAUS-GESELLSCHAFT, mit dem Bischofsstab entgegentre- serem Familiennamen zusammen. der bei uns», sagte er. Seit sieben die dieses Jahr ihr 50-jähriges Beten konnten. «Wir kommen jedes Wir heissen Di Natale, das kommt Jahren mimt er den Chlaus. «Ich stehen feiern kann, kommendes Jahr hierher. Solange unsere Kin- aus dem Italienischen und heisst bin immer wieder erstaunt über Jahr wieder einen Chlausbesuchsdie erfinderischen und kreativen tag auf die Beine stellen wird, ist der daran glauben, wollen wir die- ‹von Weihnachten›.» Sprüche der Kinder.» Dass sie ihn noch offen. Sicher ist, dass er nicht se Tradition feiern», sagte Filip Dimitri aus Spreitenbach, der mit sei- DIE FREUDE ALLER KINDER wurde am liebsten hätten, wagt er aber zu in der Waldhütte stattfinden wird. ner Frau und seinen Kindern Elena noch grösser, als kurz vor 14 Uhr bezweifeln. Den Spruch «Sami- Dies, weil die Hütte dann mitten und Danilo erschien. So sah es zwei Eselchen im Wald auftauch- chlaus, ich ha di gern, aber ich bin im Umbau steht.


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WÜRENLOS

WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Rosmarie Cattaneo gibt Leitung Senioren-Mittagstisch ab Zum letzten Mal hat Rosmarie Cattaneo den beliebten Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren organisiert. Am Mittagstisch vom 5. Dezember im Restaurant Alpenrösli wurde sie von Gemeindeammann Anton Möckel im Namen des Gemeinderates verabschiedet. Während 18 Jahren – von 2002 bis 2019 – organisierte und leitete Rosmarie Cattaneo mit viel Herzblut, Umsicht und Freude den Senioren-Mittagstisch. Ausserdem kümmert sie sich seit 2002 auch um die Organisation der Altersnachmittage. Beide Angebote sind heute aus der Gemeinde kaum mehr wegzudenken. Rosmarie Cattaneo hat sie durch ihr Wirken nachhaltig positiv geprägt. Der Gemeinderat dankt ihr für den langjährigen unermüdlichen Einsatz zum Wohl der älteren Dorfgemeinschaft und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Leitung

TRÄFF 55 PLUS des Mittagstisches für Seniorinnen und Senioren haben neu Hedy Koller und Verena Sieber übernommen. Am Mittagstisch, der üblicherweise jeweils am 1. Donnerstag im Monat stattfindet, dürfen alle Würenloser Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren teilnehmen. Der Kostenbeitrag für ein Mittagessen inkl. Suppe und Dessert beläuft sich auf 19 Franken. Anmeldungen nehmen entgegen: Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34, oder Verena Sieber, Tel. 056 424 26 45. Würenloser Christbaumverkauf Der diesjährige Würenloser Christbaumverkauf findet statt am: Freitag, 13. Dezember, 17–18.30 Uhr; Samstag, 14. Dezember, 9.30–11 Uhr im Provisorium des Reitvereins im Tägerhard (Zelt hinter dem Werkhof Tägerhard). Es sind frisch geschnittene Tannen aus dem Wald der Ortsbürgergemeinde Würenlos im Angebot.

INSERATE

GEMEINDE

WÜRENLOS

Gemeinde Würenlos Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 5. Dezember 2019 veröffentlicht: 1.

Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 4. Juni 2019; Genehmigung

2.

Budget 2020 mit Steuerfuss; Genehmigung

3.

Strassen- und Werkleitungssanierung Feldstrasse, Verpflichtungskredit; Genehmigung

4.

Beitritt der Technischen Betriebe Würenlos zur e-sy AG; Genehmigung

5.

Sanierung Roter Platz und Neubau Nebenanlagen, Verpflichtungskredit; Genehmigung

6.

Einführung Lehrplan 21; Auswirkungen auf zusätzliche Stunden

7.

Kauf Liegenschaft Alte LANDI, Landstrasse 40 (Parzelle 3353) sowie Umbau, Verpflichtungskredit; Genehmigung

8.

Umbau Gemeindehaus, Verpflichtungskredit; Genehmigung

Der Gemeinderat hat das Trakandum 6 von der Traktandenliste abgesetzt. Sämtliche Beschlüsse unterliegen dem fakultativen Referendum, d. h. sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 13. Januar 2020 Würenlos, 6. Dezember 2019 Gemeinderat

REFERENT CHARLY SCHMID AM TRÄFF 55 PLUS Der Verein Alterszentrum

Würenlos lockte viele Seniorinnen und Senioren in die Alte Kirche mit dem Referenten Charly Schmid. Geboren 1955, wuchs er mit seiner Schwester in RütihofBaden auf. In der Kadettenschule lernte und liebte er die Disziplin und nach einer Lehre als Maschinenschlosser bei der BBC rückte er in die Polizeischule Zürich ein. Als junger Polizist musste er bald die ersten Todesfälle verarbeiten, damals noch ohne psychologische Betreuung. In den 70er und 80er Jahren sorgten die AlfaBande und die Rote-Armee-Fraktion für Schlagzeilen. Bei einer Schiesserei im Shop-Ville Zürich wurde ein Polizist und Klassenkamerad sehr schwer verletzt und konnte erst nach langer Zeit den Dienst wieder aufnehmen. Als Sicherheitsbeamter bei der Swissair flog Schmid in gefährdete Gebiete. Die Opernhauskrawalle, die Drogenhölle beim Platz-

spitz und später beim Bahnhof Letten erforderten hohe Polizeipräsenz. 2008 erhielt die Stapo Zürich eine hochmoderne EinsatzCharly Schmid zentrale. Schmid erzählte aus sei- arbeitete als Chef nem Leben. zVg Einsatzleiter mit einer SuperMannschaft bis zur Pensionierung dort. An einen Berufswechsel habe er nie gedacht, auch unter den widrigsten Umständen nicht. Schmid heiratete 1982 und unternahm mit seiner Frau viele schöne Reisen, bis sie vor vier Jahren nach schwerer Krankheit leider verstarb. Heute geniesse er den Ruhestand mit seiner lieben Partnerin und seinen Angehörigen im Haus am Buechzelgliring. Nach einem kräftigen Applaus für den äusserst interessanten Lebensbericht wurden beim Apéro noch Gedanken ausgetauscht. (zVg)


WÜRENLOS

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Würenlos kauft die alte Landi

Allen Anträgen wurde vor einer Woche zugestimmt. Das Traktandum 6, zum Lehrplan 21, zog der Gemeinderat in Absprache mit dem Kanton zurück. DIETER MINDER

«Mit dem Budget halten wir den Cashflow von 3 Millionen Franken ein», sagte Gemeinderat Lukas Wopmann (BDP) bei der Präsentation des Budgets 2020. Der Gemeinderat und die Finanzkommission hatten diese Kennzahl festgelegt. «Drei Faktoren beeinflussen das Budget», sagte Wopmann und wies auf die Steuerfussreduktion um 3 Prozentpunkte auf 103 Prozent hin sowie auf ausserordentliche Einnahmen: «Ein Einwohner hat sich selber angezeigt. Daraus werden der Gemeinde rund 1,3 Millionen Franken zufliessen.» Der Gemeinderat will künftig einen flexibleren Steuerfuss, der wie jetzt gesenkt, aber bei Bedarf auch wieder erhöht werden kann. Das Budget 2020 weist einen Ertragsüberschuss von 2,33 Millionen Franken bei einem Umsatz von 36,1 Million Franken aus. MIT DEN WORTEN «Ich werde das

Budget noch ein wenig erläutern» verkündete Präsident Thomas Zollinger (SVP) die Sicht der Finanzkommission (Fiko). Er wies auf steigende Kosten hin, stellte jedoch fest, dass die Finanzen ge-

«Mit dem Budget halten wir den Cashflow von 3 Millionen Franken ein.» LUKAS WOPMANN, GEMEINDERAT (BDP)

sund sind. Zollinger prognostizierte, dass der Steuerfuss in drei Jahren wieder erhöht werden müsse. Das Budget 2020 ist nach Ansicht der Fiko zu optimistisch, stimmt ihm aber trotzdem zu. Sie will deshalb die kommunale Schuldenbremse überarbeiten und stärker in den Budgetprozess des Gemeinderates eingebunden werden. «Die FDP unterstützt das Budget», sagte Parteipräsident Consuelo Senn. Er stellte den Antrag, dass die Selbstfinanzierung auf

208 der 4215 Stimmberechtigten nahmen an der Gemeindeversammlung teil. 100 Prozent anzuheben sei. Der Antrag wurde mit 112 zu 49 Stimmen abgelehnt. Für Versammlungsteilnehmer Franz Müller ist die Sicht der Fiko zu ängstlich. Er begrüsst die Steuerfusssenkung und möchte zusätzlich die Gebühren der Werke senken. Schliesslich wurde das Budget mit grossem Mehr bei 6 Enthaltungen und 20 Gegenstimmen genehmigt. DIE ALTE LANDI steht im Bereich

Franken kaufen und für 250 000 Franken umbauen. Mit grossem Mehr gegen 14 Nein und 7 Enthaltungen wurde der Kredit bewilligt. Die SVP unterlag mit ihrem Antrag, auf den Umbau zu verzichten. Die Gemeinde will im Haus Asylsuchende unterbringen und weitere Räume vermieten. Für den Antrag des Gemeinderates machte sich Peter Früh stark. Sehr engagiert wurde der Gemeinderat von weiteren Versammlungsteilnehmern unterstützt. Eine Frau bezeichnete die heutige Unterkunft in der ZSO als menschenunwürdig.

der Einmündung der Bahnhofstrasse in die Landstrasse. «Für uns ist der Kauf der alten Landi eine Chance», sagte Gemeindeammann Möckel (parteilos) und er- DER GESETZGEBER hat in der Stromgänzte: «Der Kanton begrüsst den versorgungsverordnung die EinKauf im Hinblick auf den Ausbau führung intelligenter Mess- und Steuersysteme bis ins Jahr 2027 mit mindestens 80 Prozent Abdeckung vorgeschrieben. Zu diesem «Für uns ist der Kauf Zweck wird Würenlos der «e-sy der alten Landi eine AG» beitreten. Die Versammlung Chance.» bewilligte 16 000 Franken für den ANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMAN (PARTEILOS) Kauf von Aktien sowie 24 000 Franken für ein Darlehen an die «e-sy AG». Ausführlich erläuterte Gemeinder Einmündung.» Für die Landi spielt der Verkauf im Zusammen- deammann Möckel die Planung hang mit der Finanzierung des ge- im Bereich der Verwaltung und planten Neubaus beim Bahnhof der Schule. Ein Teilprojekt davon eine Rolle. Die Gemeinde wird die ist die Sanierung des roten Platzes Liegenschaft für 1,2 Millionen sowie einiger Nebenanlagen. Die

Dieter Minder

Versammlung genehmigte dafür mit grossem Mehr und einer Enthaltung 900 000 Franken. Für den Umbau des Gemeindehauses bewilligte die Versammlung mit grossem Mehr gegen 21 Nein 1,9 Millionen Franken. Das von Gemeinderat Markus Hugi ausführlich vorgestellte Projekt soll in den beiden kommenden Jahren ausgeführt werden. 978 000 Franken wurden für die Sanierung der Feldstrasse und die darin verlegten Werkleitungen bewilligt. ANZEIGE


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LIMMATTAL

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«Es steckt Herzblut drin» 3000 Personen stimmten sich am Adventsmarkt auf Weihnachten ein.

MELANIE BÄR

Es riecht nach Raclette und Glühwein. Vor den Ständen werden Dörrfrüchte und Gebäck zum Probieren verteilt. In der Stadtkirche wird musiziert und in der Kapelle ein weihnachtliches Figurentheater gezeigt. Der Badener Kirchplatz verwandelte sich am Samstag zum Adventsmarkt mit 90 Ständen, an denen Schweizer Sozialinstitutionen ihre handgefertigten Produkte anboten. Gemäss Die Stiftung Gärtnerhaus verkaufte Zwerge und Frösche aus Beton. Melanie Bär dem Organisator, der Wettinger Arwo-Stiftung, kamen rund 3000 Besucher an den «etwas anderen» Weihnachtsmarkt, wie Geschäftsführer Roland Meier sagt: «Anders, weil alle Produkte von Menschen mit einer Beeinträchtigung hergestellt oder bearbeitet wurden, es steckt viel Herzblut drin.» Die Stiftung hatte zuvor bekannt gegeben, dass sie aufgrund des administrativen und finanziellen Aufwands nach einem neuen Organisator oder Sponsor sucht. «Wir haben heute viel Solidarität gespürt und hoffen, dass wir eine Lösung finden und der Markt wei- Rico Hürsch verteilt Dörrfrüchte zum 90 Marktstände boten auf dem terbesteht», so Meier. (LiWe) Probieren. Kirchplatz Produkte an.

Neuer NAB-Bancomat am Cordula-Platz Die Neue Aargauer Bank (NAB) hat aufgrund der steigenden Nachfrage nach Bancomat- und Karten-Dienstleistungen ihr Angebot in der Stadt Baden erweitert und am Cordula-Platz einen weiteren Bancomaten in Betrieb genommen. «Wir haben die Kapazitäten in Baden ausgebaut. Die Bevölkerung kann nun am Cordula-Platz an einem zusätzlichen Bancomaten Schweizer Franken und Euro beziehen», freut sich Reto Wanner, Leiter der Geschäftsstelle Baden. Die NAB betreibt am Bahnhofplatz 1 gleich mehrere Bancomaten und bietet am Regionensitz umfassende Dienstleistungen an. (zVg)

AUS DER REGIONALPOLIZEI Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Schalteröffnungszeiten an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.

Siegerpokal bleibt in Baden Spannendes Rennen über eine Distanz von 6,5 km am Samstagvormittag auf der Limmat: 17 Achter-Boote sind am 17. Baden-Achter-Cup gestartet. Der Baden-Achter-Cup ist in der Regel die letzte Regatta der Ruderinnen und Ruderer vor Weihnachten mit Teilnehmenden aus den Ruderclubs Aarburg, Baden, Hallwilersee, Waldshut, Zug und Zürich. In drei Serien rudern die Mannschaften zuerst vom Bootssteg des Ruderclubs Baden beim Kraftwerk Wettingen bis zur Oetwiler Brücke. Wie bei Flussregatten üblich, erfolgt der Start «fliegend». Die Boote legen los und steigern ihr Tempo. Bei der Brückendurchfahrt wird die Startzeit erfasst. Dann wird auf einer Distanz von 6,5 km gekämpft. Die

Kurven der Limmat müssen vom Cox (Steuermann/Steuerfrau) optimal angefahren werden. Beim Zieleinlauf am Steg des Ruderclubs Baden wird angefeuert und applaudiert. Die Siegerinnen und Sieger stehen erst nach der Auswertung aller Fahrten fest. Dazwischen geniessen die Athletinnen und Athleten den Brunch und wärmen die kalten Füsse im Clubhaus. Die beste Zeit mit 21:23 Minuten fuhren die Badener «Herren» in der Altersgruppe von zirka 20 bis 30 Jahren. Die Badener «Masters 1» (Männer in der Altersklasse Ü27) erreichten mit 23:17 Minuten die beste Zeit ihrer Kategorie. Das beste Boot «Masters Mixed» (4 Damen, 4 Herren) waren die Ruderinnen und Ruderer vom Club Polytechniker, Zürich, mit einer Zeit von 25:05. In der Kategorie «Masters Damen» siegten diesmal

Die Badener freuen sich über den Pokal. die Ruderinnen des WSV aus Waldshut mit der Zeit von 26:27 Minuten. Beim Nachwuchs siegte der Achter des neu gebildeten Teams der Kanti Wettingen in der Kategorie Junioren.

zVg

Der Baden-Achter-Cup ist nicht nur eine herausfordernde Regatta, sondern auch ein Treffen mit Ruderfreunden. Alle freuen sich jetzt schon auf das 8er-Rennen im Dezember 2020. (zVg)


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 14. Dezember, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 18. Dezember, 6.30 Uhr, Roratefeier auf dem Sulperg; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 19. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 13. Dezember, 6.30 Uhr, Rorate-Gottesdienst in kroatischer Sprache in der Kapelle; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 15. Dezember – 3. Advent, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog), musikalisch begleitet von der Choral-Schola; Jury und Geehrte: Anita Capaul, Präsidentin Jury; Fotograf Christoph Hammer; Priorin Irene Gassmann; Autorin Su- 9.30 Uhr, Kinderliturgie in der sann Bosshard-Kälin; Abt Urban Federer, Klöster Einsiedeln/Fahr; Medienbischof Alain de Raemy (v. l.). zVg Kapelle; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Montag, 16. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi. Dienstag, 17. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi. Mittwoch, 18. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 9 Das Buch, in dem die Uhr, Eucharistiefeier in der KaBenediktinerinnen des pelle, musikalisch begleitet vom Klosters Fahr porträtiert Blockflöten-Trio. Donnerstag, sind, wurde mit dem Ka19. Dezember, 6 Uhr Rorate-Eucharistiefeier (Joshy Puthussery), tholischen Medienpreis musikalisch begleitet von Vocapausgezeichnet. pella, anschliessend Zmorge; 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 19.30 Autorin Susann Bosshard-Kälin Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache im Clubraum Found Fotograf Christoph Hammer wurden Anfang Dezember für ihr Buch «Im Fahr – die Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben» ausgezeichnet. KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Der Preis wird seit 1993 von den Schweizer Bischöfen jedes Jahr Kolibri-Weihnachten, ev.-ref. Kirvergeben. «Als Wertschätzung verche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, antwortungsvoller Medienarbeit, 13. Dezember, 15.30 Uhr. die durch verschiedenste Formate Das Buch «Im Fahr – die Klosterfrauen erzählen aus ihrem Leben» wurde ausden Verkündigungsauftrag der gezeichnet. Männer-Stamm, ev.-ref. Kirche Kirche vermittelt», sagte JurypräSpreitenbach-Killwangen, im sidentin Anita Capaul in ihrer Be- tatsächlich ohne Angst über sich, bei der Autorin und dem Fotogra- Pfarrhaus bei der Dorfkirche, grüssungsrede. Es sei das erste vielleicht oder sicher zum ersten fen, die durch das Buch etwas Chilegass 20, Spreitenbach, FreiMal, dass ein Buch mit dem Medi- Mal so öffentlich über ihr persön- Dauerhaftes geschafft hätten. tag, 13. Dezember, ab 19 Uhr. enpreis ausgezeichnet wurde. liches Empfinden und Erleben im «Dank dem demütigen und effizi«Das Buch, das die Klosterfrauen eigenen Lebenslauf.» Schon bei enten Savoir-faire, einem Savoir- Friedenslichtfeier Neuenhof, vom Fahr in ihrem Alltag porträfaire mit Menschen und Themen, kath. Kirche St. Josef, Neuenhof, mit Darstellen und Vorstellen von Sonntag, 15. Dezember, 18.45 tiert, ist eine gelungene und einfühlsame Publikation», so Capaul. «Es sind reelle ZustänSusann Bosshard-Kälin und Chris- Uhr. Gabi Pollinger wird mit toph Hammer.» Schülern der Oberstufe in Zürich de, keine Facebook-FasDER MEDIENBISCHOF Alain de Raedas Friedenslicht abholen. Am AUTORIN Susann Bosshard-Kälin be- Abend, im Anschluss an die Mesmy sagte in seiner Laudatio, dass sade!» es nicht um eine Profilierung ei- ALAIN DE RAEMY, BISCHOF dankte sich vor der Preisübergabe sa italiana, wird eine Friedensschliesslich mit den Worten: «Die lichtfeier zelebriert. Das Licht ner Ordensgemeinschaft in der Lebensgeschichten scheinen die wird dort verteilt. Die Kerze wird Schweiz gehe, sondern um Profile von Ordensschwestern, die es ge- den ersten Gesprächen erfahre Herzen der Menschen zu berühren anschliessend beim Eingang des wagt haben, ganz persönlich auf der Leser, dass es im Kloster nicht und zu bewegen. Und genau das ist kath. Pfarramtes Neuenhof deFragen ihres Lebensweges Ant- wie in einem Märchen laufe. «Es es, was Christoph Hammer und poniert und das Licht kann von wort zu geben. «Jede der siebzehn sind reelle Zustände, keine Face- ich mit diesem Zeitdokument er- dort aus nach Hause getragen (LiWe) interviewten Schwestern spricht book-Fassade!» Er bedankte sich reichen wollten.» werden. An den Gottesdiensten

Fahr-Buch ausgezeichnet


WOCHE NR. 50 DONNERSTAG, 12. DEZEMBER 2019

rum St. Anton; 20 Uhr, Liturgia penitenziale presso la capella. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 15. Dezember – 3. Advent, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki, Klaus W. Neugeboren); 11 Uhr, Eucharistiefeier (Hans Boog), musikalisch begleitet von der ChoralSchola. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Renate Bolliger König).

charistiefeier (Franz Anton Schallberger). 3. Adventssonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Franz Anton Schallberger), musikalisch begleitet vom Gospelchor; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 18.45 Uhr, Friedenslichtfeier (Fra Martino, Gabi Pollinger und Oberstufenschüler). Montag, 16. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 18. Dezember, 19 Uhr, Versöhnungsfeier. Donnerstag, 19. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

chenkaffee. Donnerstag, 19. Dezember, 19 Uhr, liturgische Adventsfeier (Dominique Siegrist, Stefan Siegrist). Musik: Boyan Kolarov, Orgel.

SPREITENBACH

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 13. Dezember, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 14. Dezember, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Petre Karmazichev). Mittwoch, 18. Dezember, 6 Uhr, 3. Rorate-Feier mit musikalischer Mitwirkung einer Zithergruppe, anschliessend Zmorge im kath. Pfarreiheim. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 13. Dezember, 10.15 Uhr, Versöhnungsfeier.

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 14. Dezember, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eu-

NEUENHOF

Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst zum 3. Advent (Stefan Siegrist). Anschliessend Kir-

vom 24. Dezember wird das Friedenslicht beim Eingang der Kirchen Neuenhof und Killwangen aufgestellt. Es können eigene Kerzen daran entzündet werden oder Friedenslichtkerzen gekauft werden. Der Erlös geht an die Stiftung Denk an mich.

Stimmung, bei Kerzenlicht und Mandarinliduft, werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, in der ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Mittwoch, 18. Dezember, 15.15–16 Uhr.

Mittagstisch für alle, kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 17. Dezember, 12 Uhr. Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90.

Chorprobe der Bridge Singers, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 18. Dezember, 19.30 Uhr.

Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 17. Dezember, 14 Uhr. Bibel lesen, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 18. Dezember, 14 Uhr. Offenes Adventssingen für GROSS&chlii, in adventlicher

Filmgruppe Die Filmgruppe lädt zum letzten Film von diesem Jahr ein. Geschaut wird «Der kleine Lord». Es wird ein Imbiss offeriert. Eintritt frei. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 18. Dezember, 20 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.ref. Dorfkirche, Chilegass 18,

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«MEIN GOTT»

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 13. Dezember, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. 3. Adventssonntag, 15. Dezember, 11 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer), musikalisch begleitet vom Gospelchor. Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Samstag, 14. Dezember, 6.30 Uhr, Rorate für Erwachsene mit anschliessendem Zmorge. Sonntag, 15. Dezember, 10 Uhr, Wortgottesfeier (Christina Fuhrmann); 18 Uhr, kein Rosenkranzgebet; 18.45 Uhr, Ankunft des Friedenslichts. Mittwoch, 18. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Heiner Studer). Klosterkirche Fahr Samstag, 14. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, adventliches Abendlob. Sonntag, 15. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 16.30 Uhr, Adventsvesper. Donnerstag, 19. Dezember, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Spreitenbach, Donnerstag, 19. Dezember, 7 Uhr. English Reading, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 19. Dezember, 8.50 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 19. Dezember, 9–11 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 19. Dezember, 14 Uhr. Bibelforum zum Advent mit Jesaja, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 19. Dezember, 19 Uhr.

Verena Lang, pensionierte ref. Spitalpfarrerin/Lyriker, Wettingen. Im Advent neige ich dazu, zur Moraltante zu werden. Vieles am vorweihnachtlichen Rummel passt mir nicht. Ich rege mich auf über Prospekte und Reklamen, die mit Sehnsüchten spielen und uns umgarnen wie eine Spinne ihre Beute. Warum lassen wir uns so von der Werbung einwickeln und kaufen, was wir nicht brauchen, und verschenken, was im Überfluss da ist? Was bliebe vom Advent übrig, wenn wir das hektische Treiben vor Weihnachten weglassen würden, wenn wir auf die aufwendigen Vorbereitungen für die Inszenierung des Festes der Liebe verzichten könnten? Bliebe vielleicht nichts als Leere? Würden wir spüren, was uns fehlt und wonach wir uns sehnen und was wir uns nie werden kaufen können? Zuwendung, Anerkennung und Liebe. Wenn ich mir beim adventlichen Sinnieren über die Schultern schaue, merke ich, dass ich so dem Geheimnis von Weihnachten keine Spur näherkomme. Wenn es eine Geschichte in der Bibel gibt, die ganz ohne Moral auskommt, dann die Weihnachtsgeschichte. Da wird eine ledige Frau zur Mutter Gottes auserwählt. Ihr Kind wird in Armut geboren, und es bricht helle Freude aus. Die Hirten, die Engel, die Könige machen sich auf, um seine Geburt zu feiern. Ein Vertreter des Universums, ein Stern, feiert mit. Myrrhe, Weihrauch und Gold werden dem Neugeborenen geschenkt, obwohl warme Fellfinkli das sinnvollere Geschenk gewesen wären. Je länger ich mich in diese Geschichte vertiefe, umso wärmer wird mir ums Herz. Wie viel Zuspruch und Verheissung liegen da in der Luft. Vielleicht ist es besser, mich von dieser Geschichte anstecken zu lassen, als mich mit den abartigen Adventsauswüchsen zu beschäftigen und über die Konsumgesellschaft zu klagen. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

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24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch

Adventskonzert von Callia Blu in Wettingen Das Ensemble bringt «A True Story» auf die Bühne. Dirigent und künstlerischer Leiter ist Richard Geppert. Reformierte Kirche Wettingen, Sonntag, 15. Dezember, 17 Uhr.

KILLWANGEN «Weihnachtsmärt» Gschänkstübli von Rose Schori, Blumenweg 3, Donnerstag, 19. Dezember, 13–19 Uhr.

SPREITENBACH «Umwelt-Arena fördert Artenvielfalt» Die Stiftung Umwelt-Arena hat die Grünanlagen rund um das Gebäude naturnah gestaltet und mit beschrifteten Naturmodulen ergänzt. So soll das Erleben, Beobachten und Verstehen der Biodiversität gefördert werden. Umwelt-Arena, Freitag, 13., Samstag, 14., Sonntag, 15., Mittwoch, 18., und Donnerstag, 19. Dezember, jeweils 10–17 Uhr.

Skandinavische Gemütlichkeit im Tägipark Magisches Kinderprogramm im Dezember. Coop Tägipark, Freitag, 13., Samstag, 14., Sonntag, 15., Montag, 16., Dienstag, 17., Mittwoch, 18., und Donnerstag, 19. Dezember, jeweils 8–20 Uhr.

Adventsdörfli auf dem Zentrumsplatz, Freitag, 13. Dezember, Adventsdörfli, 16–22 Uhr; 16–18 Uhr, Lebkuchen verzieren mit der Kita Chlostergarte für die Kinder; 18 und 20 Uhr, Gschichte-Chischte mit Brita Holthuizen. Samstag, 14. Dezember, Adventsdörfli, 11–22 Uhr; 10–15 Uhr, Krippenfiguren basteln mit Puppentheater Wettingen; 12.15 Uhr, Weihnachtssingen mit den Gesangsklassen der Musikschule Wettingen; 13–16 Uhr, Drehorgel am Markt; 16 und 18 Uhr, Gschichte-Chischte mit Brita Holthuizen. SonnMittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab tag, 15. Dezember, 11–18 Uhr, Ad60 Jahren. An- und Abmeldung bis ventsdörfli; 14 und 16 Uhr, Gschichtespätestens zwei Tage im Voraus an Chischte mit Brita Holthuizen. Priska Kretz unter der Telefonnummer 056 401 50 08. Alters- und «Harmonize – Musik in Bewegung» Pflegeheim im Brühl, Montag, 16. DeTurnshow mit Livemusik. Kantonszember, 12 Uhr. schule Wettingen, Samstag, 14. Dezember, 15–18 Uhr und 20 Uhr. 2312 «Winter Family Days» An den Winter Family Days in der Um«Schenk mir eine Geschichte» – in welt-Arena können unter andeItalienisch Barbara De Angelis errem Kühe gemolken werden. Um- zählt Geschichten in Italienisch welt-Arena, Mittwoch, 18., und Donund bastelt mit den Kindern. Eine nerstag, 19. Dezember, jeweils 10–17 Veranstaltung für Eltern mit Uhr. Kleinkindern. Eintritt frei. Gemeindebibliothek, Samstag, 14. Dezember, 10–11 Uhr. WETTINGEN

Familienkino: «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» Der wunderbare Weihnachtsfilm auf Grossleinwand. Kino Orient, Sonntag, 15. Dezember, 11 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 16. Dezember, 17–20 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft bei der Beratungsstelle Baden unter der Telefonnummer 056 203 40 80. Reformierte Kirche, Montag, 16. Dezember, 13.45–17 Uhr. Zu Gast im Orient: «Midnight Traveler» Eine Familie dokumentiert ihre Flucht. Film und Gespräch mit Hassan Fazili. Kino Orient, Montag, 16. Dezember, 20 Uhr. KantiKino: «Edward Scissorhands» Im Reich der Fantasy. Kino Orient, Dienstag, 17. Dezember, 17.30 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft bei Hedy Fitsche unter der Telefonnummer 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. Dezember, 11.30 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren. Auskunft erteilt Jürg Greber unter der Telefonnummer 079 Pro Senectute Aargau: Seniorenchor Winter-Wunder Mit Alma Jongerius. 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 17. Dezember, 14–17 Uhr. Wettingen Volkslieder aus nah und Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, fern. Neue Sängerinnen und Sän- Samstag, 14. Dezember, 16 Uhr. «Heissi Ohre» im Figurentheater An ger ab 60 Jahren sind willkomvier Abenden liest Sven Mathiasen men. Auskunft bei Christine Neu- «Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschu- eine Weihnachtsgeschichte vor. haus unter der Telefonnummer le (Turnhalle), Sonntag, 15. Dezember, Die Bilder auf der Leinwand sind 056 493 47 85. Rathaus, Freitag, 13. mit Musik unterlegt. Figurentheater 13.30–16.30 Uhr. Dezember, 14.30–15.45 Uhr.

REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

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im Gluri-Suter-Huus, Dienstag, 17., Mittwoch, 18., Donnerstag, 19., und Freitag, 20. Dezember, jeweils 18 Uhr. Cinema italiano: «Ma cosa ci dice il cervello» Eine augenzwinkernde James-Bond-Parodie. Kino Orient, Donnerstag, 19. Dezember, 20 Uhr.

WÜRENLOS «Gschicht im Chuestall» Der spezielle Geschichtenabend für Erwachsene. Ehemaliger Stall der Familie Tschanz, im Weiler Oetlikon, Sonntag, 15. Dezember, 20–21.30 Uhr.


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