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28. November 2019, 58. Jahrgang, Nr. 48

Nach dem Burnout eine Weltreise Robin Bauer, ehemaliger Geschäftsinhaber vom Wettinger Bauer Sport, hat die Mehrheit der Aktien verkauft und will sich neu orientieren. Vorerst ging er aber mit seiner Familie auf Weltreise. Ein Burnout liess ihn umdenken. (bär) S. 4/5

Abstimmung über Neumatt vertagt Das gabs in Spreitenbach noch nie: Die Gemeindeversammlung vom Dienstagabend musste abgesagt werden, weil zu viele Stimmberechtigte teilnehmen wollten. Nun wird im Januar übers Projekt Neumatt abgestimmt. (bär) S. 12/13 INSERATE

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Voser tritt per Ende Woche zurück Susanne Voser gab bekannt, dass sie per Ende Woche als Gemeindeammann zurücktritt. MELANIE BÄR

Am Montagabend stimmten die Neuenhofer der Verselbstständigung der Gemeindewerke deutlich zu. Am Schluss der knapp dreistündigen Gemeindeversammlung (GV) teilte Susanne Voser überraschend mit, dass sie am 30. November ihr Amt als Gemeindeammann abgibt. Sie und Andreas Muff, der noch bis zu den Neuwahlen im Februar im Amt bleibt, wurden an der GV verabschiedet. Das Volk dankte ihnen Susanne Voser und Andreas Muff wurden am Montag an der Gemeindevermit Standing Ovations. S. 11 sammlung verabschiedet. Melanie Bär


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WETTINGEN

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Neujahrskonzert Das Wettinger Neujahrskonzert des argovia philharmonic findet am 2. Januar 2020 in der Kirche St. Anton statt. Es beginnt um 17 Uhr. Am Pult steht dem Orchester mit Marc Kissóczy ein langjähriger Freund vor. Solisten sind die Mezzosopranistin Josy Santos und der Bariton Eugene Villanueva. Im Anschluss an das Konzert offeriert der Gemeinderat einen Apéro. Die regierungsrätlichen Neujahrsgrüsse überbringt Landammann Markus Dieth. Ab Montag, 2. Dezember, können unter www.wettingen.ch Tickets bestellt werden. Während der Schalteröffnungszeiten des Rathauses ist auch noch eine telefonische Reservation unter 056 Schöpften Suppe: Rolf Baschnagel, Roland Kuster und Markus Haas (v. l.) 437 71 11 möglich. Ersatzwahl Schulpflege Das Wettinger Stimmvolk wählte am vergangenen Sonntag Nicole Meier Doka in die Schulpflege. Sie erhielt 2575 Stimmen. Total wurden 4324 gültige Stimmen abgegeben. Die Stimmbeteiligung betrug 36,5 Prozent.

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16, Besammlung ab 16.45 Uhr zum gemeinsamen Fensteröffnen mit Getränk und Gebäck; 2. Cafe Forum, Zentralstrasse 59; 3. Vini Sacripanti mit Apéro, Lägernstrasse 17; 4. Familie Maria Frey Albertstrasse 18; 5. Jasmin Frutschy mit Punsch und Adventsgebäck, Mattenstrasse 22; 6. Familie Linge mit Umtrunk, Zederstrasse 4; 7. Baptistengemeinde, Karin Gellert Neustrasse 57; 8. Gabrielle und Beat Suter Gerber, Austrasse 20; 9. Familie Obertüfer-Meier Zederstrasse 9; 10. Melanie Rumpold und Manuel Schoop, Schönaustrasse 37; 11. Familie Piukovic Hil, Schönaustrasse 57a; 12. Monika Käufeler, Altenburgstrasse 45; 13. Familie Vogel-Roth mit Umtrunk, Utostrasse 48; 14. Familie Schnoor mit Umtrunk, Schönaustrasse 58; 15. Neuapostolische Kirchengemeinde mit Umtrunk, Altenburgstrasse 19; 16. Kindergarten Altenburg 1 – Frau Bieril, Eröffnung des Adventsfenster 18 Uhr, Winkelriedstrasse 54; 17. Familie Barbara und Patrick Egloff, Damianstrasse 4; 18. Familie Meisel, Schwimmbadstrasse 10; 19. Sabine Schoop, Damianstrasse 1; 20. Susanne Karpf, Seminarstrasse 54; 21. Dominique Girod mit ChaiTee und Adventsgebäck, Feldstrasse 11; 22. Familie Vreni Neukomm mit Martina, Damianstrasse 5; 23. Familie Zgraggen mit Punsch/Glühwein und Lebkuchen, Feldstrasse 12; 24. Jugendarbeit, Reformierte Kirche, Etzelstrasse 22.

Melanie Bär

André Aubry beim Spendentopf.

Rekord am Suppentag 350 Liter Suppen schöpften die Mitglieder des Rotary-Clubs vor einer Woche auf dem Zentrumsplatz aus. MELANIE BÄR

800 Portionen wurden am Donnerstag in Wettingen für einen guten Zweck verspeist. Das entspricht 100 Portionen mehr als im Vorjahr. Die gesammelte Kollekte von 11 000 Franken, 500 Franken mehr als im 2018, geht an die Schweizer Tafel. Die Stiftung verteilt Lebensmittel, die sonst weggeworfen würden. Der Suppentag

ist eine nationale Aktion, die zum 16. Mal und an 18 Standorten durchgeführt wurde. Gesamthaft wurden 4500 Liter Suppe geschöpft und so über 160 000 Franken Spenden gesammelt. Rolf Baschnagel vom RotaryClub Wettingen war erstmals für den Suppentag in Wettingen verantwortlich und zieht positive Bilanz: «Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen bereit sind, anderen zu helfen. Wunderschön.» Fünf Suppen, von der BananenCurry-Kokosmilch-Suppe bis zur Minestrone, wurden in fünf Wettinger Restaurants gekocht und kostenlos zur Verfügung gestellt.

SCHWEIZER TAFEL Die Stiftung Schweizer Tafel sammelt in 12 Regionen mit 36 Kühlfahrzeugen pro Jahr 4000 Tonnen Lebensmittel im Wert von 26 Mio. Franken bei nahezu 600 Spendern ein. Das entspricht täglich rund 16 Tonnen. Diese werden an rund 500 soziale Institutionen und Abgabestellen verteilt. Eine davon ist «Tischlein deck dich». Der Verein hat auch an der Landstrasse in Wettingen eine Abgabestelle. Wöchentlich werden dort 30 Familien und Einzelpersonen bedient, die für ungefähr 90 Personen in ihren Haushalten verantwortlich sind. Bezugskarten werden (bär) über Sozialhilfestellen verteilt.

VERMISCHTES ten Kerzen ihrer selbstgemachten Laternen. Die jüngeren Kinder hielten ihre Kunstwerke in den Händen, während die Kindergartenkinder und die Schüler ihre geschnitzten Kürbisköpfe auf dem Leiterwagen durch Wettingen zogen. Als der letzte Schlag der Glo146 Kinder und Erwachsene waren cke verklungen war, sangen die Kinder und die Erwachsenen die am Lichterfest dabei. geübten Lieder. CHINDERCHUUS SPATZENÄSCHT Mitte November veranstaltete das RAIFFEISENBANK LÄGERN-BAREGG Chinderhuus sein alljährliches Roland Inderwildi wird am 1. JaLichterfest. 146 Teilnehmende nuar 2020 neues Mitglied der waren dabei. Das ist ein neuer Re- Bankleitung der Raiffeisenbank kord. Mit dem Eindunkeln ver- Lägern-Baregg. Er wird neu die sammelten sich die Kinder und beiden Bereiche Credit Office und die Eltern im Garten des Chinde- Kreditadministration verantworrhuus und entflammten die ers- ten. Inderwildi wird der Nachfol-

ger von René Wilhelm. Wilhelm ist ein langjähriges Mitglied der Bankleitung der Raiffeisenbank Lägern-Baregg und tritt per Ende März 2020 in den Ruhestand. ADVENTSKONZERT Der Männerchor Liederkranz veranstaltet am Sonntag, 1 Dezember, um 17 Uhr ein Adventskonzert. Zur Aufführung gelangen vielfältige weihnachtliche Werke aus unterschiedlichen Zeitepochen. Am Piano werden die Sänger durch Elizaveta Parfentyeva begleitet. Der Eintritt ist frei. Es gibt eine Kollekte zur Deckung der Kosten. Das Konzert findet in der reformierten Kirche statt. Türöffnung ist um 16.30 Uhr.


WETTINGEN Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi durchgeführt und findet statt am Samstag, 30. November 2019 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 07.00 Uhr entlang den üblichen, Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung

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Befreiungsschlag Robin Bauer war Profieishockeyspieler und führte ein Sportunternehmen. Nun hat er die Aktienmehrheit verkauft und ist auf Weltreise. Ein Burnout liess ihn umdenken.

MELANIE BÄR

Beim Interview Ende Oktober steht Robin Bauer im ersten Stock zwischen Hockeyschlägern, Helmen und Schutzausrüstung und spricht mit einer Mitarbeiterin. Es ist sein letzter Arbeitstag als Geschäftsinhaber von Bauer Sport. Eine ruhige Kugel schieben kann der 45-Jährige aber nicht, das Inventar muss noch gemacht werden, bevor er dem neuen Geschäftsinhaber übergibt. Ganz weg ist er allerdings auch nachher nicht. Er behält 49 Prozent der Aktien, wird seinen Nachfolger in strategischen Belangen weiterhin unterstützen und auch ab und zu im Laden stehen. Doch nicht sofort. Zuerst nimmt sich Robin Bauer eine Auszeit und geht mit seiner Frau und den 8- und 10-jährigen Söhnen auf Weltreise. Am vergangenen Sonntag sind sie nach Costa Rica geflogen und werden dort herumreisen und einen Sozialeinsatz machen. Danach gehts weiter nach Australien und nach Asien, wo die Reise nach etwas mehr als sieben Monaten schliesslich endet. Die Familie will langsam reisen. «Uns geht es nicht darum, alle Sehenswürdigkeiten zu besichtigen, sondern als Familie eine intensive Zeit zu geniessen, die Kinder zu unterrichten und Zeit zu haben, um Leute und Land zu erleben», sagt Bauer. DIE REISE IST EIN WENDEPUNKT in seinem Leben. Ein weiterer Wendepunkt, um es genau zu nehmen. Robin Bauer hat ein bewegtes Leben hinter sich. Als 12-Jähriger spielte er bereits beim Eishockeyclub Kloten, schaffte den Sprung in die Nationalliga A und holte mit der Mannschaft den Schweizer-Meister-Titel. Zehn Jahre lang spielte er als Profi und beendete seine Karriere mit 26 Jah-

Robin Bauer von Bauer Sport verkauft ren wieder als Schweizer Meister, diesmal mit den ZSC Lions. Bauer war aber nicht nur Spitzensportler, sondern wurde als 17-Jähriger auch Jungunternehmer. Noch während seiner Lehre als Fahrradmechaniker stieg er bei Bauer Sport, dem Geschäft seiner Mutter an der Landstrasse, ein. Im 2011 übernahm Robin das Geschäft, das von anfänglich 100 auf 700 Quadratmeter gewachsen war. Aus dem einstigen Mechani-

«Das Burnout war ein Befreiungsschlag, ich habe eine neue Lebenseinstellung gewonnen.» ROBIN BAUER

ker, der Velos verkaufte, wurde ein «Bürohengst», wie er es nennt. Er habe den halben Tag am Computer verbracht, «anstatt an der Front zu sein, was früher meine Passion war», fügt der Familienvater an. Vor drei Jahren dann das Burnout. «Vielleicht habe ich zu viel gemacht, vielleicht die Prioritäten falsch gelegt», sagt er und schaut


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durch ein Burnout Die Adventshäuschen werden aufgebaut.

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Das Adventsdörfli wird aufgebaut Auf dem Zentrumsplatz schmücken heute Mittag Primarschüler und Feuerwehrleute den Weihnachtsbaum. Am Samstag zieht der Chlaus ein und das Adventsdörfli wird zum Leben erweckt. MELANIE BÄR

die Mehrheit seiner Aktien.

Seit einer Woche herrscht auf dem Zentrumsplatz Hochbetrieb. Mit einem Skyworker wurde am Freitag durch das OK die Beleuchtung der Bäume angebracht. Ausserdem wurde das Barhüsli aufgebaut. Heute Morgen werden nun die Markthäuschen und der Weihnachtsbaum aufgestellt. Am MitMelanie Bär tag kommen dann die 4. Klässler damit etwas entstehen kann.» Er aus dem Dorf. Zusammen mit habe auch nicht die Erwartung, Feuerwehrleuten werden sie den acht Meter hohen Tannenbaum schmücken. Ein grosser Teil des Baumschmucks stammt von der «Ich begebe mich beBevölkerung. «Es wurden schon wusst auf den Weg der 25 Säcke oder Kisten bei uns abgeUnsicherheit, der Leere, geben und wer möchte, kann weidamit etwas entstehen teres Material heute Mittag direkt auf den Zentrumsplatz bringen», kann.» sagt Denise Zumsteg. Sie ist CoROBIN BAUER Präsidentin des Handels- und Ge-

nachdenklich in die Ferne. Ein Jahr lang brauchte er, um sich zu erholen, auch ein Klinikaufenthalt gehörte dazu. Heute ist er dankbar für diese Zeit. «Das Burnout war ein Befreiungsschlag, ich habe eine neue Lebenseinstellung gewonnen.» Erfolg ist für ihn heute, wenn er einer Tägigkeit nachgehen kann, die er mit Leidenschaft und Freude ausführt. Er habe gelernt, nein zu sagen, auch wenn ihn der Ehrgeiz packt. «Ich nahm mir viele Freiheiten nicht, weil ich nicht bereit war, den dass er während der Reise die zünPreis dafür zu bezahlen.» dende Geschäftsidee für die Zeit nach seiner Rückkehr habe. Er NACH DEM BURNOUT sah er das Le- hofft hingegen, dass er und seine ben mit anderen Augen. Er ge- Familie nach der gut siebenmonastand sich ein: «Nach einer Stunde tigen Auszeit nicht wieder im im Geschäft war die Energie und «Standardalltag» landen, sondern die Power von früher weg.» Er ent- besser merken, was ihnen guttut schloss sich, die Mehrheit der Ak- und was nicht. tien seinem Geschäftspartner SeDas Geschäft zu verkaufen, auf veren Trösch zu verkaufen, der Reisen zu gehen und trotz Ungeseit 13 Jahren im Betrieb arbeitet. wissheit zu vertrauen, dass alles «Lieber 15 Jahre zu früh als 10 zu gut komme, habe Mut gebraucht. spät», begründet er den Entscheid Es habe auch Phasen gegeben, wo auf seiner Website. sie alles in Frage gestellt haben. Wie er sich nach seiner langen «Aber jetzt, kurz vor dem Abflug, Familienreise beruflich weiterori- fühlt es sich für alle richtig und entiert, lässt er absichtlich offen. gut an», sagt Robin Bauer, als er «Ich begebe mich bewusst auf den knapp einen Monat vor Abreise Weg der Unsicherheit, der Leere, das Inventar abschliesst.

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werbevereins (HGV) Wettingen und OK-Mitglied des Anlasses. Am Samstag gehts dann zwischen 16 und 17 Uhr mit dem Chlauseinzug los. Die Weihnachtsbeleuchtung wird angeschaltet und das Adventsdörfli auf dem Zentrumsplatz eingeweiht. Am 30. November wird auch die Landstrasse miteinbezogen und zur Flaniermeile mit Marktständen. Mehr als 40 Geschäfte haben bis um 22 Uhr geöffnet oder präsentieren sich auf der Strasse an einem Stand. Höhepunkte des Night-Shoppings sind der Kidscorner mit Ponyreiten und Kino, die Kunstausstellung von Chlaus Born und Esthi Birchmeier im Vitalhaus, der Päckliservice bei der Kantonalbank, Kutschenfahrten und vieles mehr. Ein Rahmenprogramm gibt es auch in der Adventszeit. Geschichtenerzählungen von Brita Holthuizen, Musik der Fassbodechlopfer, eine Buchpräsentation oder Kinderbasteln. Chlauseinzug auf dem Zentrumsplatz und Lichteranzünden am Samstag, 30. November, ab 16.30 Uhr, www.advaentsdoerfli-wettingen.ch.


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WETTINGEN

Budget Nummer zwei Nachdem der Einwohnerrat das Budget 2020 zurückwies, wurde es vom Gemeinderat nochmals überarbeitet. Die zweite Version liegt vor.

MELANIE BÄR

Im ersten Budget hat der Gemeinderat geplant, die zusätzlichen 2,5 Millionen Franken aus der Steuerfusserhöhung von 95 auf 100 Steuerfussprozent für den Schuldenabbau (1 Mio. Franken), den Nachholbedarf (0,5 Mio. Franken) und die Finanzierung der nicht beeinflussbaren Zusatzkosten (1 Mio. Franken) zu verwenden. Der Einwohnerrat wies das Budget im Oktober aber zurück. Er wollte, dass 2 der 2,5 Millionen Franken Mehreinnahmen in die Schuldenamortisation fliessen. «Wir haben das ganze Budget nochmals überarbeitet», sagte Gemeindeammann Roland Kuster (CVP) am Montag an der Medienkonferenz. Bei zehn Ressorts wurden Einsparungen vorgenommen, beim Ressort Gesundheit wurden Anpassungen gemacht, die zu Mehrkosten führen. Gesamthaft führen die Budgetkorrekturen des Gemeinderats zu Einsparungen ANZEIGE

Karte mit Spielplätzen.

zVg

Wettingen bleibt kinderfreundlich Pressekonferenz mit Gemeindeammann Roland Kuster, Vizeammann Mar- Vor zwei Jahren wurde Wettingen von der Unicef als kinderfreundliMelanie Bär kus Maibach und Finanzverwalter Martin Frey. che Gemeinde ausgezeichnet. Von von 991 880 Franken. Im Dezem- die 370 Stellenprozent um 20 Pro- den 17 geplanten Projekten sind 11 ber wird das zweite Budget dem zent kürzen will. Verzichten müs- bereits umgesetzt worden. Mehr als Einwohnerrat nochmals vorgelegt. sen die Jugendlichen nächstes üblich, wie Gemeinderat Philippe Wie von ihm gewünscht, fliessen Jahr auch auf das Jugendfest. Die Rey (parteilos) sagt und das Engagedank der Einsparungen nun 2 Mil- Löhne der Gemeindeangestellten ment begründet: «Kinder und Julionen Franken in den Schuldenab- steigen nicht wie geplant um 1 gendliche sind ein wichtiger Teil bau und 0,5 Millionen Franken Prozent, sondern lediglich um 0,8 unserer Gesellschaft. Sie sollen anwerden für die Finanzierung der Prozent. Zu Reduktionen und Ver- gehört, ernst genommen und zur nicht beeinflussbaren Zusatzkos- schiebungen kommt es auch bei Partizipation motiviert werden.» Zu ten verwendet. Das letzte Wort hat Unterhaltkosten von Liegenschaf- den bereits umgesetzten Projekten ten. Bei der Regionalpolizei wird gehört zum Beispiel die offene das Stimmvolk. doch kein Aspirant ausgebildet Turnhalle am «Open Sunday», eine MIT 330 000 FRANKEN wird beim und die Zivilschutzorganisation Spielplatzkarte (Bild) und KinderRessort Soziales am meisten ein- kann ihr Pensum nicht aufsto- animation. Noch umgesetzt wergespart. Dies aufgrund stabilerer cken. Gespart wird auch bei der den soll der Aufbau eines KinderFallzahlen und der Auswirkungen humanitären Hilfe, wo der Betrag und Jugendparlaments oder eine der Stellenaufstockungen, die vor von 40 000 Franken auf 10 000 Sprechstunde. Trotz Sparbudget zwei Jahren vorgenommen wur- Franken gesenkt wird. Mehrkos- will sich Wettingen auch künftig den. «Das Controlling ist seither ten fallen im Ressort Gesundheit für Kinder engagieren und ist «kreabesser und durch engere Beglei- an. «Wir können die Pflegekosten tiv», wie Rey sagt. Als Beispiel nennt tung finden Betroffene teilweise genauer abschätzen und müssen er die Umsetzung eines mobilen schneller aus der Sozialhilfe her- 200 000 Franken mehr veran- Pumptracks, die im Jahr 2020 geaus», so Kuster. Gespart wird auch schlagen», so Markus Maibach plant ist und die durch einen privabei der Schulsozialarbeit, wo man (SP). ten Spender finanziert wird. (bär)


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WETTINGEN

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Post schliesst alle drei Filialen Sie plant jedoch einen neuen Standort im Gebiet um die Staffelstrasse.

Mitte Januar schliesst die Postfiliale an der Bahnhofstrasse 92. Die Dienstleistungen werden ab dem 20. Januar im Volg an der Lägernstrasse 19 angeboten. Dies gibt die Post in einer Medienmitteilung bekannt. In der Volg-Filiale könne die Bevölkerung künftig Briefe ANZEIGE

Baugesuche Bauherrschaft:

Jeannette und Ewald Berz-Zuber Säntisstrasse 21 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Einfamilienhaus, Neubau Dreifamilienhaus Baustelle: Säntisstrasse 21 Parzelle: 4417 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Ilse und Daniel Weiersmüller Dianastrasse 24 5430 Wettingen Bauobjekt: Anbau Wintergarten und Töffgarage Baustelle: Dianastrasse 24 Parzelle: 1790 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

HUG Baustoffe AG Ernst Lagler Grossrietstrasse 12 8606 Nänikon Bauobjekt: Ersatz bestehender Zaun Baustelle: Tägerhardstrasse 111 Parzelle: 6438 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft:

Inter Grund AG c/o Martin Schoop Im Grund 15 5405 Dättwil Bauobjekt: Projektänderung Ersatzneubau Mehrfamilienhaus, Dachflächenfenster Baustelle: Märzengasse 38 Parzelle: 1108/3848 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 30. November 2019 bis 6. Januar 2020. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

und Pakete aufgeben, Sendungen entgegennehmen oder Briefmarken kaufen. Ausserdem gibt es ab Anfang 2020 eine neue Geschäftskundenstelle an der Seminarstrasse 114. Dort können Gewerbetreibende ihre Sendungen aufgeben. DIE BAHNHOFSFILIALE ist nicht die

einzige, die von den Umstrukturierungen betroffen ist: Der gelbe Riese will auch die beiden anderen Filialen im «Dorf» und im «Langenstein» ersetzen. Dafür soll es eine neue, moderne Filiale im

Zentrum von Wettingen, im Gebiet rund um die Staffelstrasse, geben. «Das Quartier ist zentral gelegen und gut erschlossen. Zudem finden sich entlang der Landstrasse zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten und Banken», so die Post. Deshalb wolle sie weiterhin im Zentrum präsent sein. Sie begründet die Schliessungen mit den rückläufigen Schalterbesuchen in den vergangenen Jahren. «Zudem sind die drei Wettinger Filialen in älteren Gebäuden untergebracht, und die

Räumlichkeiten entsprechen an allen drei Standorten nicht mehr den heutigen Anforderungen», schreibt der Staatsbetrieb weiter. Wettingens Gemeindeammann Roland Kuster zeigte gegenüber der «Aargauer Zeitung» Verständnis für die Herausforderungen der Post. Die Verantwortlichen hätten im Vorfeld das Gespräch mit der Gemeinde gesucht. «Das jetzt kommunizierte geplante Postangebot zeigt, dass unsere Anliegen ernst genommen wurden», sagt er. (rb)

Viele Besucher an der Degustation Am Wochenende feierte der Weinkeller Josef und Meinrad Steimer sein 60-jähriges Bestehen.

Über 240 Weinliebhaber des Wettinger Weins kamen am Freitag, 22., und Samstag, 23. November, an die Adventsdegustation von Meinrad Steimer Weinbau und dem WeinStern Wettingen. Das Fest zum Jubiläum «60 Jahre zVg Weinkeller Josef und Meinrad Über 240 Personen besuchten die Adventsdegustation. Steimer und 60. Einkellerung» lieren. Die Besucher brauchten zeit- rat Markus Dieth zu Besuch. Er stand an. weise etwas Geduld, so gross war überbrachte die besten Wünsche der Andrang an der Degustations- und gratulierte Meinrad Steimer AM FREITAG erschienen die ersten bar an beiden Tagen. Auch die Plät- zum Jubiläum und zu seinen WetBesucher bereits eine halbe Stunde ze in der Festbeiz waren begehrt tinger Weinen. Die Auszeichnunvor Türöffnung, um Meinrad Stei- und beliebt. Am Samstag kam gen seien der Erfolg für den Wettinmer zu seinem Jubiläum zu gratu- Landstatthalter und Regierungs- ger Wein. (zVg) ANZEIGE


NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT meinderat wünscht der Bevölkerung eine besinnliche Adventszeit. An den restlichen Tagen ist die Gemeindekanzlei zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Diese sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Wahlvorschläge Ersatzwahlen Ge- Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 meinderat/Gemeindeammann und 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzErsatzmitglied Stimmenzähler, lei@neuenhof.ch. Empfehlung Abgabe Die Wahlvorschläge für das Anmeldeverfah- 975 Jahre Wettingen – «Schnägren der Ersatzwahlen können so- ge-Beiz» 2.0, Bändeli-Vorverkauf mit bis Freitag, 20. Dezember, und Webseiten-Auftritt Die Ge14.30 Uhr, am Schalter abgege- meinde Neuenhof, vertreten durch ben oder bis spätestens Freitag, verschiedene Vereine und viele frei27. Dezember, 12 Uhr, in den Ge- willige Helfer(innen) sowie mit der meindebriefkasten (44. Tag vor Unterstützung der Gemeindeverdem Urnengang) vor dem Ge- waltung, wird mit der «Schnäggemeindehaus geworfen werden. Beiz 2.0» ebenfalls am Wettiger JubiDas Wahlbüro Neuenhof emp- läumsfest vertreten sein. Aktuell läuft beim Gemeindefiehlt, den Wahlvorschlag persönlich am Schalter während büro Neuenhof der Vorverkauf der ordentlichen Öffnungszeiten der 10-Tages-Festpässe für das grosse Wettiger Jubiläum «Atmoabzugeben. sphäre». Bis Ende Jahr kann der Öffnungszeiten der Verwaltung Festpass zum Spezialpreis von 35 während Weihnachten und Neujahr Franken gekauft werden. Ab 2020 Die Gemeindeverwaltung Neuen- kostet der 10-Tages-Pass 40 Franhof bleibt vom Freitag, 20. Dezem- ken. Die «Atmosphäre»-Box – als ber, 14.30 Uhr, bis und mit Sonn- ideales Weihnachtsgeschenk mit tag, 5. Januar, geschlossen. Ab starkem Erinnerungswert – ist Montag, 6. Januar, ist die Verwal- ebenfalls beim Gemeindebüro ertung gerne wieder für die Bevöl- hältlich. Darin enthalten sind 10 kerung da. Die Pikettdienstnum- Tagespässe (für jeden Tag einen mern werden rechtzeitig in der Pass) sowie ein 10-Tages-Festpass. Auf der Gemeindewebseite Limmatwelle publiziert. Der Ge(www.neuenhof.ch) sind die Informationen zum Vorverkauf sowie ANZEIGE laufend zur «Schnägge-Beiz 2.0» ebenfalls aufgeschaltet. Auch GEMEINDE NEUENHOF die «Schnägge-Beiz 2.0» ist online. Zusätzlich bietet die Webseite An der Einwohnergemeindeversammlung die Möglichkeit, die Festpässe onvom 25. November 2019 wurden folgende line über den Shop, www.schnaegge-beiz.ch, www.facebook.com/ Beschlüsse gefasst: Schnaeggebeiz oder www.instag-

Rücktritt Susanne Voser Susanne Voser hat beim Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau ihren Rücktritt als Gemeindeammann und Gemeinderätin von Neuenhof eingereicht. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat ihre Demission mit dem Tag der Ersetzung bewilligt. Mit Eingabe vom 25. November hat sie beim Departement Volkswirtschaft und Inneres um Entlassung aus dem Amt auf den 30. November ersucht. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat die Demission als Gemeindeammann und Gemeinderätin von Neuenhof genehmigt. Frau Gemeindeammann Susanne Voser legt somit ihr Amt per 30. November nieder. An der gestrigen Einwohnergemeindeversammlung wurden die beiden demissionierenden Gemeinderäte vom Gemeinderat verabschiedet. Im Anschluss an die Verabschiedung orientierte Frau Gemeindeammann Susanne Voser die Versammlung über den persönlichen Entscheid. Gemeinderat und Gemeindepersonal danken Frau Gemeindeammann Susanne Voser an dieser Stelle nochmals herzlich für die wertvollen Dienste in den vergangenen Jahren und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Mit Wirkung ab 1. Dezember übernimmt Frau Vizeammann Petra Kuster Gerny, mit Unterstützung des Gemeinderates, die entsprechenden Dossiers bis zu den Ersatzwahlen vom 9. Februar 2020.

Traktandenliste

Der Chlausgesellschaft Neuenhof wurden folgende Bewilligungen erteilt: Samichlauseinzug am Sonntag, 1. Dezember (mit Wirtebewilligung); Christbaumverbrennen am Samstag, 11. Januar, ab 17 Uhr (mit Wirtebewilligung). Das Christbaumverbrennen findet wie gewohnt auf dem Land am Fahrweg Richtung Schützenhaus, Abzweigung Hafnerweg, statt; Kinderball (von 14 Uhr bis zirka 17 Uhr) und Chläusliball (anschliessend) am Samstag, 22. Februar, in der Turnhalle Zürcherstrasse (mit Wirtebewilligung). Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Personen haben bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Diana Markovic, 1991, serbische Staatsangehörige, Hardstrasse 104, Neuenhof, mit der Tochter Andrija (2019); Liridon Veseli, 1992, kosovarischer Staatsangehöriger, Hardstrasse 77, Neuenhof, Thapusija Ganeswaran, 2002, srilankische Staatsangehörige, Zürcherstrasse 148, Neuenhof; Thanuja Vasanthakumaran, 2003, srilankische Staatsangehörige, Eichstrasse 5, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen.

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1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni 2019 2. Genehmigung der Verselbstständigung Gemeindewerke 3. Genehmigung des Voranschlages 2020 4. Rückweisung Dorfstrasse, Strassen- und Werkleitungserneuerung Mit Ausnahme von Traktandum 4 (Rückweisung) unterstehen sämtliche Beschlüsse gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden.

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NEUENHOF

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

Neuenhof verselbstständigt Werke An der Gemeindeversammlung stand die Verselbstständigung der Werke im Zentrum. Emotional wurde es bei den Verabschiedungen.

MELANIE BÄR

Die Überraschung kam ganz am Schluss: Frau Gemeindeammann Susanne Voser (CVP) teilte kurz vor zehn Uhr mit, dass sie an diesem Montag beim Kanton den Rücktritt per Ende Woche eingereicht hatte und dieser bewilligt worden sei. Sie wird deshalb nicht wie ursprünglich vorgesehen bis zu den Ersatzwahlen am 9. Februar im Amt bleiben, sondern nur noch bis Samstag. Am Dienstagmorgen informierte der Gemeinderat, dass bis zu diesem Zeitpunkt Frau Vizeammann Petra Kuster Gerny (SVP), mit Unterstützung des Gemeinderates, die entsprechenden Dossiers übernehmen werde. Zuvor waren Susanne Voser und Andreas Muff (parteilos) offiziell verabschiedet worden. Muff bedankte sich bei der Bevölkerung fürs Vertrauen, bei der Verwaltung für die Unterstützung und bei den umliegenden Gemeinden für die «tolle» Zusammenarbeit. Sein Ziel sei und bleibe, das Beste für Neuenhof herauszuholen. Während der ersten vier Amtsjahre sei viel bewegt und umgesetzt worden, danach sei die Zusammenarbeit schwierig ANZEIGE

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Bauherrschaft: Martin und Brigitte Übelhart Lage: Parzelle 2075, Höhenweg 2, 5432 Neuenhof Bauvorhaben: Anbau Einfamilienhaus Gestütztauf§60Abs.2BauGund§54Abs.3BauVliegen die Pläne während der Zeit vom 28. November 2019 bis 10. Januar 2020 (verlängerte Auflagefrist infolge geschlossener Bürozeiten während der Weihnachtszeit) im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.

Abteilung Bau und Planung

geworden: «Sie war geprägt von Emotionen und persönlichen Vorwürfen. Deshalb ist es mir nicht mehr möglich, mich konstruktiv für Neuenhof einzusetzen.» Auch Vosers Abschiedsworte waren emotional: «Heute ist ein schwerer Tag für mich. Nach acht Jahren das Amt niederzulegen, das mir am Herzen liegt, ist nicht, was ich mir vorgestellt habe.» Auch sie bedankte sich bei der Bevölkerung fürs Vertrauen. Kuster überreichte den beiden Blumen, nannte die Meilensteine, die «euch und uns begleitet haben» und erwähnte dabei den Finanz- und Lastenausgleich, die neue Bau- und Nutzungsordnung und die Renovation und Erweiterung der Schulanlage. Am Schluss zitierte sie Künstlerin Crista Krt, die über Positives und Negatives, Licht und Schatten schrieb und schloss mit den Worten: «Um etwas empfinden zu können, brauchen wir positive und negative Gefühle, ohne diese beiden bliebe uns nur Gleichgültigkeit.»

Adolf Heldmann verabschiedete sich nach 45 Jahren als Stimmenzähler und erhielt eine Zählmaschine aus Schokolade. Melanie Bär

sung der Kredite bezahlt werden könne. Bedenken äusserte auch GPK-Mitglied Klaus Amrein, etwa zum Darlehen. Armin Poznicek von der Ortspartei LdU kritisierte HAUPTTRAKTANDUM war die Ver- den Bürokratismus. Kuster widerselbstständigung der Werke in ei- sprach und sagte, dass heute ne selbstständige öffentlich-rechtliche Gemeindeanstalt. Petra Kuster sagte, eine Reduktion der Ver- «Mit der heutigen Form schuldung der Gemeinde sei nur ist es nicht möglich, möglich, wenn zusätzliche Massnahmen ergriffen würden. «Mit dass die Einwohnergeder heutigen Form ist es nicht meinde die finanziellen möglich, dass die Einwohnerge- Mittel der Werke vermeinde finanzielle Mittel der wenden kann.» Werke verwenden kann.» Auch der Handlungsbedarf auf der or- PETRA KUSTER GERNY, VIZE-GEMEINDEAMMANN ganisatorischen Seite könne mit der Verselbstständigung angegangen werden. Weil die Anstalt dem schon so gearbeitet werde. Trotz öffentlichen Recht untersteht, kritischer Stimmen wurde der bleibt sie unter dem Dach der Ein- Verselbstständigung deutlich zuwohnergemeinde. Auch Peter Kel- gestimmt. Lediglich sieben Persoler, Präsident der Finanz- und Ge- nen waren dagegen. schäftsprüfungskommission (FiKo, GPK), sprach sich für die Ver- DAS BUDGET wurde nach kurzer selbstständigung aus: «Ein beacht- Erläuterung des Finanzverwalters licher Teil der Verschuldung ist Hanspeter Frischknecht einstimauf Investitionen der Werke zu- mig genehmigt. Dank der Verrückzuführen. Mit der Auslage- selbstständigung der Werke sei rung können die Werke etwas zur davon auszugehen, dass die RechReduktion der Verschuldung bei- nung mit einem leichten Plus tragen.» Im Anschluss wurde eine schliesse. Langfristiges Ziel sei die halbe Stunde darüber diskutiert. Senkung der Verschuldung von Eine Votantin wollte dazu ver- 5000 Franken pro Kopf auf die pflichten, dass 1,1 Millionen Fran- Hälfte. «Die nächste Generation ken aus der Kasse der Werke für soll auch die Möglichkeit haben, die Schuldentilgung verwendet wieder zu investieren», so Frischwerden. Gemeinderat Marco knecht. Zu Diskussionen führte der KreHürsch (CVP) sagte, dass nicht dieser Betrag, sondern die Verzin- ditantrag von 2,1 Millionen Fran-

ken für die Sanierung der Dorfstrasse. Die Strassenbeläge seien in einem schlechten Zustand, die geplante Lebensdauer sei überschritten worden und der Aufwand für Reparaturen nehme kontinuierlich zu, hiess es in den Versammlungsunterlagen. Ein Anwesender kritisierte die Vorlage und sagte, der Umgang mit gestalterischen Belangen sei unsensibel und der Kreditantrag zu hoch. Petra Kuster sagte, sie habe ein anderes Empfinden und empfehle, die Sanierung zu machen. Das Traktandum sei grundsätzlich unbestritten, sagte Martin Uebelhart, Präsident der CVP. Fraglich sei aber, ob die Pflastersteine mit Pflastersteinen ersetzt werden müssten, warum in der Vorlage der Dorfbach nicht erwähnt sei, was mit den Strassenlampen und den Parkplätzen passiere und ob beim Spycher und dem Feuerwehrweiher eine Aufwertung vorgenommen werde. Trotz diesen Fragen stimme die CVP einer 1:1-Sanierung zu. Als Privatperson war Uebelhart hingegen dagegen und stellte einen Rückweisungsantrag. «Die Dorfstrasse ist unser Aushängeschild. Und dazu gehört eine ganzheitliche Betrachtung», begründete er und forderte den Gemeinderat auf, diese Fragen im Vorfeld zu klären. Architekt Martin Thalmann pflichtete ihm bei: «Nehmt es zurück und bringt es besser ausgearbeitet wieder.» Mit 138 zu 46 Stimmen fand der Rückweisungsantrag eine klare Mehrheit.


KILLWANGEN/SPREITENBACH

Chilegass

LESERFOTO

Ab Samstagmittag wurden der Sternenplatz und die Chilegass zur Flaniermeile mit einem Weihnachtsmarkt. MELANIE BÄR

«Samichlausehüsli uf em Heitersberg isch no gschlosse», schreibt Leserin Beatrice Rothenbühler aus Killwangen. Die Hütte der Jagdgesellschaft auf dem Heitersberg (Bild) wird auch nicht vom Samichlaus bewohnt. Wer den Samichlaus treffen will, findet ihn jedoch in der Waldhütte Spreitenbach.

Am Sonntag, 8. Dezember, von 11 bis 16 Uhr öffnet er seine Türen für Besucher. Haben auch Sie ein schönes Sujet in ihrer Gemeinde bildlich festgehalten? Dann mailen Sie uns dieses im jpg-Format an redaktion@limmatwelle.ch.

«Traditionell und klein» – so beschreibt die Kulturkommission als Organisatorin ihren Weihnachtsmarkt und schreibt weiter: «Seine Schönheit besteht eben gerade darin, einen Gegenpart zum lauten Einkaufstreiben zu setzen und so die Adventsstimmung zu entzünden.» Der Markt zog zahlreiche Besucher an, was die Standbetreiber freute. Einer der Jüngsten dürfte der 12-jährige Sven gewesen sein, der am Stand der Eltern und Grosseltern Schlüsselanhänger und Schwemmholzdeko anbot, die er selber hergestellt hat.

AUS DEM GEMEINDERAT Holzschlag Häuli Der Borkenkäfer hat auch im Wald von Killwangen gewirkt. Im vom Dorf her einsehbaren Gebiet Häuli wurden zahlreiche Rottannen vom Käfer befallen und sind nun am Absterben. Diese Bäume müssen zur Sicherheit der darunterliegenden Waldstrasse über kurz oder lang gefällt werden. Mit ihnen ebenfalls der restliche Baumbestand. Es ist jedoch nicht nur der Borkenkäfer, welcher das Fällen nötig macht, die Bäume sind auch vom Alter her schlagreif. Auf der entstehenANZEIGE

GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft:

Grundeigent.: Bauobjekt:

Bauvorhaben:

Sadi Krasniqi, Poststrasse 141, 8957 Spreitenbach do. Rütenenstrasse 20, 8956 Killwangen (Parz. Nr. 1060) Umbau und Aufstockung Wohngebäude

Das Baugesuch liegt vom 28. November 2019 bis 13. Januar 2020 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

den Fläche ist natürlich Baumverjüngung zu erwarten. Allfällige Lücken werden im Frühjahr ausgepflanzt. Grünabfuhr; Fremdstoffe Im vergangenen halben Jahr wurde durch die Entsorgungsfirma Obrist festgestellt, dass sich in der Grünabfuhr der Gemeinde Killwangen eine vermehrte Anzahl von Fremdstoffen befindet. Darunter befinden sich unter anderem Aludosen, halbe Möbelteile, Holzlatten, Nespressokapseln, haufenweise Plastiksäcke so-

wie Blumentöpfe (Liste nicht abschliessend). Die Bevölkerung wird angehalten, sich an die geltenden Entsorgungsbestimmungen zu halten. Welche Abfälle mit der Grünabfuhr mitgegeben werden dürfen, kann auf dem Entsorgungskalender nachgeschlagen oder bei der Gemeindeverwaltung angefragt werden. Sonder-Sortierstunden durch die Entsorgungsfirma würden zukünftig kostenpflichtig der Gemeinde auferlegt, was unter anderem eine kostenlose Grünsammlung gefährden könnte. Viel Handgemachtes an den Ständen.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, wurden oder werden im Dezember 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich und wünscht alles Gute. Bernhard Scherer-Moser Noeleen Blaich-Hogg Werner Oklé-Fässler Silvia Bernet-Senn Josef Rohner-Knecht Vitus Nauer-Meier Irmgard Roffler-Tischhauser Therese Scherrer-Voser Liselotte Nöthiger-Spreng Johannes Probst Herbert Schraner-Mattmann Elvira Alispach-Uehlinger Ursula Hüsler-Gall

12. / 100 Jahre 25. / 80 Jahre 18. / 79 Jahre 20. / 79 Jahre 21. / 79 Jahre 30. / 78 Jahre 25. / 75 Jahre 26. / 75 Jahre 28. / 73 Jahre 13. / 72 Jahre 19. / 71 Jahre 15. / 70 Jahre 17. / 70 Jahre

Gemeindevers

Knapp 700 Stimmberechtigte sowie zahlreiche Gäste erschienen am Dienstagabend zur Gemeindeversammlung. Zu viele, als dass sie hätte ordentlich durchgeführt werden können. Sie wird nun im Januar in einer grösseren Lokalität nachgeholt. MELANIE BÄR

Vor der Turnhalle Boostock bildeten sich am Dienstagabend Warteschlangen. Eine Viertelstunde vor Versammlungsbeginn waren auch die letzten Stühle in der oberen


WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

bekam Weihnachtsmarkt

13

AUS DEM GEMEINDERAT Demissionen aus Forstrevierkommission Daniela Bumbacher hat nach 14 Amtsjahren ihren Rücktritt aus der Forstrevierkommission Heitersberg erklärt. Der Gemeinderat dankt für den langjährigen Einsatz im Dienste der Öffentlichkeit ganz herzlich. Termine 2. Dezember, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Di., 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Do., 8.30–11 Uhr; Fr., 8.30–15 Uhr.

Die Chilegass wurde mit Marktständen gesäumt.

Der Samichlaus war mit seiner Helferin und seinem Helfer unterwegs.

Melanie Bär

SAMICHLAUS

Getränke zum Aufwärmen.

Am 1. Dezember um 16.45 Uhr bekommt der Samichlaus in der katholischen Kirche den Segen vom Pfarrer. Um 17 Uhr läuft er mit seinen Gehilfen los Richtung Schule Seefeld, von dort gehts zum Kreisel an der Brüelstrasse. Neu wird er die Brüelstrasse entlang und dann in die untere Dorfstrasse gehen. Von der Dorfstrasse geht er direkt zum Sternenplatz, wo der Samichlaus beim grossen Christbaum seine Geschichte erzählt und die Versli von den Kindern hört und seine Chlaussäckli verteilt. Ebenso verteilt Beat Frei dort warmen Tee und heisse Würste.

sammlung wegen Grossaufmarsch vertagt Turnhalle besetzt. Um 19.51 Uhr, also 21 Minuten nachdem die Gemeindeversammlung hätte starten sollen, wandte sich Gemeindepräsident Valentin Schmid (FDP) an die Bevölkerung. 693 Stimmberechtigte waren anwesend, rund vier Fünftel in der oberen und ein Fünftel in der unteren Halle. Sie alle hätten über die Teiländerung der Bau- und Nutzungsordnung (BNO) abstimmen wollen, von dem das Projekt Neumatt mit dem Bau von 600 Wohnungen beim Shoppi Tivoli abhängt. Der Gemeinderat hat zwar mit grossem Interesse gerechnet

und sich auf 600 Gäste vorbereitet. Das sind etwas mehr als dreimal so viel Besucher wie die 180 Personen, die an einer gut besuchten Gemeindeversammlung (GV) normalerweise erscheinen. Weil aber schliesslich noch fast hundert Spreitenbacher mehr kamen, hatten nicht alle in einem Saal Platz und die Versammlung hätte nicht ordentlich durchgeführt werden können. «Deshalb müssen wir die Gemeindeversammlung heute Abend leider absagen», sagte Schmid. Nach dem lautstarken Protest aus der Versammlung fügte Schmid an:

«Ich verstehe sie, ich hätte sie auch gerne durchgeführt.» Der Gemeinderat sucht nun eine grössere Räumlichkeit und prüft die Durchführung in der Umweltarena oder der Dreifachturnhalle Seefeld im Januar. «Wir hoffen, dass dann noch mehr Leute kommen, denn grundsätzlich ist dieses grosse Interesse sehr schön. Bedauerlich ist nur, dass die Versammlung deshalb heute nicht durchgeführt werden konnte.» Sagen Sie uns Ihre Meinung zum Projekt Neumatt und senden Sie eine E-Mail an Valentin Schmid musste die Gemeinredaktion@limmatwelle.ch deversammlung vertagen. Sandra Ardizzone


SPREITENBACH

Ablesung Strom- und Wasserverbrauch Im Dezember 2019 findet die halbjährliche Ablesung des Strom- und Wasserverbrauchs durch die Elektrizitätsversorgung Spreitenbach statt. Damit dies speditiv erledigt werden kann, bitten wir die Kunden, den Mitarbeitern Zugang zu den entsprechenden Geräten zu gewähren. Unsere Ableser verfügen über einen Personalausweis der Elektrizitätsversorgung Spreitenbach, welcher auf Verlangen vorgewiesen wird.

ADVENTSFENSTER Das OK Adventsfenster Spreitenbach freut sich, dass auch dieses Jahr 23 fleissige Bastlerinnen und Bastler die hölzernen Adventsfenster gestaltet haben. Mit viel Mühe und Geduld wurden sie dekoriert. Am 1. Dezember wird das erste Adventsfenster beim «Sprützehüsli» leuchten. Der Weg verläuft wie in den letzten Jahren via Chilegass – Kirchstrasse – Wiegartenstrasse – Eichstrasse – Schmittegasse – Alte Bahnhofstrasse – Boostockstrasse – Poststrasse – Althaustrasse – Althauweg – Dorfstrasse. Die Adventsfenster wurden gestaltet von: 1. Nadia Mannino; 2. Levi Sigrist; 3. Nicole Wegmann; 4. Spitex Spreitenbach; 5. Familientreff Spreitenbach; 6. Maria Mariani; 7. Sandy Wägli; 8. Rolf Kern und Reto Kuenzler; 9. Kindergarten Engel; 10. Gaby De Marinis; 11. Familie Wertli; 12. Manuela Fenner und Jolanda Keller; 13. Damenturnverein; 14. KiTa MiMo; 15. Spielgruppe Zauberwält; 16. Familie Graf; 17. Bea Isenschmidi und Sandra Schöni; 18. Familie Tobler; 19. Claudia und Helga Widmer; 20. Jacqueline Huber; 21. Pfadi Spreitenbach; 22. Nicole Huber und Doris Menghini; 23. Loredana Amendolara. Am Montag, 23. Dezember, wird traditionellerweise ein Rundgang mit anschliessendem Apéro organisiert. Treffpunkt: 18 Uhr, Sternenplatz. Das OK Adventsfenster freut sich auf zahlreiches Erscheinen und dankt der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, die diesen Anlass finanziert.

Besten Dank für Ihre Mitarbeit. Gemeinde Spreitenbach

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. November 2019 hat folgende Beschlüsse abschliessend und damit rechtskräftig gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 11. Juni 2019 2. Ablehnung des Verzichts auf den Bau eine Holzschnitzelheizung 3. Genehmigung der Voranschläge 2020 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg Gemeinderat Spreitenbach

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WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

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Derzeit trainieren die C-Junioren des FC Spreitenbach zweimal in der Woche in der Halle. Im März 2020 beginnt die Rückrunde in der ersten Stärkeklasse.

Eine Vorrunde sondergleichen Im Sommer standen die C-Junioren des FC Spreitenbach vor der Auflösung. Mit neuem Trainer und neuen Spielern steigen sie im März in die 1. Stärkeklasse auf.

RAHEL BÜHLER

Vor etwas mehr als einem Monat, genau genommen am 19. Oktober, standen die C-Junioren des FC Spreitenbach zum vorerst letzten Mal in einem Ernstkampf. Zu diesem Zeitpunkt lag Spreitenbach auf Platz eins der Tabelle. Der Gegner, der FC Mutschellen, auf dem letzten. Gewinnt Spreitenbach, würden sie von der zweiten Stärkeklasse in die erste Aufsteigen. Zum ersten Mal überhaupt. Das Spiel endete 8:0 für den Favoriten. Und Spreitenbachs C-Junioren werden ab kommendem März eine Liga höher spielen. NOCH IM FRÜHLING dieses Jahres

sah die Zukunft des Teams eher düster aus. Gerade noch sechs Spieler gehörten zur Mannschaft.

Spreitenbach mitgebracht. Und zudem elf Spieler aus Regensdorf. «Sie wollten nicht mehr in Regensdorf spielen, sondern mit mir nach Spreitenbach wechseln», sagt Zöllig. Mit wenig Vorbereitungszeit stieg das neu zusammengewürfelte Team Mitte August in die Saison 2019/2020. Die Erwartungen seien aufgrund der neuen Mannschaft nicht allzu gross gewesen, blickt der Trainer zurück. Doch es kam anders: Die Spreitenbacher C-Ju«Wir sind gut, aber es warten schwierige Geg- nioren gewannen, ausser dem Cup-Spiel, jeden einzelnen Match. ner auf uns.» Deshalb stehen sie nun, in der Winterpause, auf dem ersten TaJOEL NKOYOK, C-JUNIOR DES FC SPREITENBACH bellenplatz und steigen auf. Die Hinrunde dauerte bis Ende Oktoten. In der Saison 2018/2019 wur- ber. Die Rückrunde startet Ende de er mit seinen damaligen C-Ju- März 2020. nioren Cupsieger und VizeSchweizer-Meister in der Halle. JETZT, IN DER Winterpause, trainieIn diesem Sommer verliessen ren die Jugendlichen zweimal pro zehn diplomierte Trainer den FC Woche in der Halle. Alessandro Regensdorf. Auch Zöllig. Wechsel Pierro ist der Captain des Teams im Vorstand, Eifersucht und Vet- und hat schon in Regensdorf unternwirtschaft habe zu den Ab- ter Zöllig gespielt: «Ich habe mich gängen geführt, so Zöllig. Also trotz dem Erfolg, den wir vorher wechselte der Boppelsener zum mit Regensdorf schon hatten, FC Spreitenbach und übernahm über den Aufstieg gefreut.» Er die C-Junioren. Er hat nicht nur spielt als Innenverteidiger. «Dort seine Erfahrung, sondern auch je- habe ich den Überblick über das ne seiner zwei Assistenten nach Spiel, kann die Leute einteilen Alle anderen Spieler wechselten eine Stufe nach oben, zu den B-Junioren. Dem Verein blieb eigentlich nichts anderes übrig, als die Mannschaft aufzulösen. Eigentlich. Dann kam Thomas Zöllig ins Spiel. Der 40-Jährige gehörte seit seinem 14. Lebensjahr dem FC Regensdorf an. Er spielte selbst Fussball und trainierte später verschiedene Juniorenmannschaf-

rb

und sie motivieren», sagt der 13Jährige. Auch Zöllig habe sich über den Aufstieg gefreut. Jene elf Spieler, die er aus Regensdorf nach Spreitenbach mitgenommen habe, seien sich etwas an den Erfolg gewohnt. Daher hätten sich vor allem die, bisher weniger erfolgreichen, Spreitenbacher wahnsinnig gefreut. Das bestätigt Goalie Andy Lam: «Es ist das erste Mal für mich. Ich bin sehr glücklich über den Aufstieg.» Nun geht es an die Vorbereitung für die Rückrunde. «Ich habe keine Veränderungen für die erste Stärkeklasse geplant», sagt Zöllig. «Wir müssen weiter zusammenarbeiten und uns unterstützen.» Vor allem das Umschalten von der Offensive in die Defensive sei in der höheren Liga wichtig. «Unser Ziel ist das Erreichen der Top drei. Realistisch ist ein Platz in den Top fünf», sagt Zöllig. Der 14-jährige Joel Nkoyok ist gleicher Meinung wie sein Trainer: «Wir sind gut, aber es warten schwierige Gegner auf uns.» Nkoyok spielt auf der Position des linken Flügels. Der Spreitenbacher sagt: «Wir müssen so weitermachen wie bisher und weiterhin Freude am Fussball haben.»


GEMEINDE

WÜRENLOS

Gestaltungsplan «Chilematt»; Genehmigung Der Gemeinderat hat am 14. Oktober 2019 den Gestaltungsplan «Chilematt» gemäss § 25 Abs. 3 BauG mit folgenden Änderungen gegenüber der öffentlichen Auflage beschlossen: – –

Abmessungen Laubengang infolge des Planungsfortschritts. Verschiebung des Gebäudes in südwestlicher und nordwestlicher Richtung um je 10 cm infolge des inzwischen detaillierten Fassadenaufbaus.

Gartenrestaurant am Bach Landstrasse 78 5436 Würenlos 056 424 18 44 www.gartenrestaurant-am-bach.ch

Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Entscheid innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Bei der Berechnung der Beschwerdefrist wird der Tag der Publikation nicht mitgezählt. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Vertretung zu verfassen, welche die Voraussetzungen gemäss § 14 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200) erfüllt. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist anzugeben, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheides ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist auf der Bauverwaltung eingesehen werden. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans «Chilematt» wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Würenlos, 20. November 2019 Gemeinderat

GEMEINDE

WÜRENLOS

Hausgemachte Apfelchuechli mit Vanillesauce (Samstag und Sonntag von 11 – 16 Uhr) Frischer Apfel-Orangen-Punsch GEMEINDE

WÜRENLOS

Baugesuchspublikation Baugesuch Nr.: 201989 Bauherrschaft: Meyer Roman und Nicole, Ländliweg 30, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aufstockung Dachgeschoss, Einbau Lukarne und 3 Dachflächenfenster, An- und Umbau Erdgeschoss Lage: Parzelle 1544 (Plan 70), Ländliweg 30 Zone: Wohnzone E2

Baugesuch Nr.: 201991

Aufhebung Erschliessungsplan «Tägerhard»; Genehmigung Der Gemeinderat hat am 4. November 2019 die Aufhebung des Erschliessungsplans »Tägerhard» gemäss § 25 Abs. 3 BauG in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage beschlossen. Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann gegen diesen Entscheid innert einer nicht erstreckbaren Frist von 30 Tagen seit der amtlichen Publikation im Amtsblatt bei der Rechtsabteilung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, Beschwerde führen. Bei der Berechnung der Beschwerdefrist wird der Tag der Publikation nicht mitgezählt. Die Beschwerdeschrift ist von der Partei selbst oder von einer Vertretung zu verfassen, welche die Voraussetzungen gemäss § 14 des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Dezember 2007 (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRPG; SAR 271.200) erfüllt. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten, das heisst, es ist anzugeben, wie die Rechtsabteilung entscheiden soll, und darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. Auf eine Beschwerde, welche diesen Anforderungen nicht entspricht, wird nicht eingetreten. Eine Kopie des angefochtenen Entscheides ist der Beschwerdeschrift beizulegen. Allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich einzureichen. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen. Die Beschlüsse und die einschlägigen Akten können während der Beschwerdefrist auf der Bauverwaltung eingesehen werden. Mit der Aufhebung des Erschliessungsplans «Tägerhard» wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Würenlos, 19. November 2019 Gemeinderat

Bauherrschaft: Bächli Beatrix und Rolf, Tägerhardweg 42, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-WasserWärmepumpe Lage: Parzelle 4411 (Plan 56), Tägerhardweg 42 Zone: Wohnzone W2

Baugesuch Nr.: 201992 Bauherrschaft: Römisch Katholische Kirchgemeinde Würenlos, Schulstrasse 21, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch «Chilemetzg», Neubau Mehrfamilienhaus mit Gewerbe und Tiefgarage, Schulstrasse 17 sowie Parkplätze Dorfstrasse Lage: Parzelle 516 und 518 (Plan 71), Schulstrasse 17 Zone: Dorfzone D / Gestaltungsplan «Chilematt» Zusatzgesuche: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Baugesuch Nr.: 201993 Bauherrschaft: Scherer Michael und Franziska, Flühstrasse 34, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Sichtschutz aus Holz (anstelle Hecke) Lage: Parzelle 5006 (Plan 56), Flühstrasse 34 Zone: Wohnzone E2 Gesuchsauflage vom 29. November bis 30. Dezember 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

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WÜRENLOS

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Senioren-Mittagstisch Der beliebte Senioren-Mittagstisch findet jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 5. Dezember, ausnahmsweise bereits um 12 Uhr im Restaurant Alpenrösli in Würenlos statt. Dies wird der letzte Senioren-Mittagstisch unter der Leitung von Rosmarie Cattaneo sein. Nach 18 Jahren wird sie die Führung an Hedy Koller übergeben. Der Gemeinderat wird Rosmarie Cattaneo bei dieser Gelegenheit offiziell verabschieden und ihren Einsatz verdanken. Beförderung bei der Feuerwehr Folgender Feuerwehrangehöriger wird auf Antrag der Feuerwehrkommission per 1. Januar 2020 be-

fördert: Korporal Tobias Ellenberger wird zum Leutnant befördert. Die Beförderung erfolgt jeweils aufgrund des benötigten Mannschaftsbestandes infolge von Austritten von Chargierten, des Dienstalters und der bestandenen Kurse. Der Gemeinderat gratuliert dem Beförderten und wünscht ihm weiterhin viel Freude und Erfolg beim Feuerwehrdienst. Würenloser Christbaumverkauf Der diesjährige Christbaumverkauf findet statt am: Freitag, 13. Dezember, 17 bis 18.30 Uhr, Samstag, 14. Dezember, 9.30 bis 11 Uhr. Der Verkauf findet im Provisorium des Reitvereins im «Tägerhard» (Zelt hinter dem Werkhof «Tägerhard») statt. Es sind frisch

BERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG CVP Zur Parteiversammlung durften ein Geldfluss: ein explosiver Cocktail. Der

gutes Dutzend Mitglieder begrüsst werden. Erfreulicherweise waren darunter auch Mitglieder oder Sympathisanten, die das erste Mal teilnahmen. Im offiziellen Teil wurden die Traktanden der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember eingehend diskutiert. Durch die Traktanden führte Gemeinderätin Barbara Gerster Rytz. Die vielen von ihr weiterführend beantwortenden Fragen zeugten vom regen Interesse an den Vorlagen. Schwerpunkte der Diskussionen bildeten Lehrplan 21, Auswirkungen auf zusätzliche Stunden sowie die Kredite Sanierung des roten Platzes mit Nebenanlagen, Umbau Gemeindehaus und Kauf Liegenschaft Landi. Die Versammelten sprachen sich für die Unterstützung dieser Traktanden aus. Ebenso befürworten sie das präsentierte Budget 2020 mit einem Steuerfuss von neu 103 Prozent. Nach Informationen zum öffentlichen Anlass vom 24. März 2020 in der Alten Kirche zum Thema Energieeffizienz bei Neubauten und Sanierungen folgten Informationen zur Teilnahme am Dorffest.

FINANZKOMMISSION

Die Nettoverschuldung von Würenlos konnte in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesenkt werden. Dazu beigetragen haben ein disziplinierter Umgang mit Finanzen, zeitliche Verschiebungen von Investitionen, ausserordentliche Einnahmen und die Neubewertung von Liegenschaften. Im Verhältnis zur momentanen Ertragskraft kann die aktuelle Nettoverschuldung als moderat bezeichnet werden. Der Blick in den Finanzplan bereitet allerdings Sorge: Die Summe aller dort erfassten Investitionen und die Summe des im gleichen Zeitraum hochgerechneten Geldflusses liegen beachtlich auseinander. Die Planzahlen verheissen einen erheblichen Anstieg der Schulden. Hohe Investitionen bei abnehmendem

Gemeinderat und die Finanzkommission sind also weiterhin gefordert. Dies umso mehr, als sich der Gemeinderat zu einer Senkung des Steuerfusses bekennt. Dieses finanzpolitische Signal muss selbstredend einhergehen mit einer Fortführung einer strengen Disziplin im Umfang mit Finanzen. Mit Blick auf den Geldfluss gilt es ein Augenmerk zu richten auf die Dienststellen soziale Sicherheit und Gesundheit. Lagen die Ausgaben im Sozialbereich 2009 noch bei 1,8 Millionen Franken oder 11,5 Prozent der Gemeindesteuern, sind es 2020 3,7 Millionen Franken oder 18,5 Prozent. Diese Entwicklung ist geprägt von der Alterung der Bevölkerung und wird sich weiter zusätzlich massiv verschärfen, wenn es nicht gelingt, die Probleme rund um den Asylbereich zu lösen. Im Weiteren zeigt sich die Kehrseite eines hohen Bevölkerungswachstums: Der Ausbau der Infrastruktur ist spürbar bei gleichzeitig steigendem Abschreibungsbedarf und sinkenden Steuererträgen pro Kopf. Die mit der Finanzkommission erarbeitete und vom Gemeinderat 2013 beschlossene Schuldenbremse wird im vorgelegten Finanzplan nicht einbezogen. Dies erweckt den Anschein, dass der Finanzplan zur Wunschliste verkommt. Eine Trennung zwischen zwingenden und wünschbaren Infrastrukturprojekten würde dem Aspekt der Finanzplanung das nötige Gewicht geben. Mit einer solchen Trennung könnte gleichzeitig all dem Wünschbaren ein Preisschild in Form einer Steuererhöhung angehängt werden. Kurzum: Der Finanzplan bedarf noch einer eingehenden Überarbeitung. Er soll als rollendes Führungsinstrument in Einklang mit der Schuldenbremse und der vorsichtig geschätzten künftigen Finanzkraft der Gemeinde gebracht werden.

geschnittene Tannen aus dem Wald der Ortsbürgergemeinde Würenlos im Angebot. Brennholz-Angebot Aus der Holzernte 2019/2020 verkauft die Ortsbürgergemeinde Würenlos Brennholz. Der Bezug ist ab Frühjahr 2020 möglich. Das Holz wird im Wald zur Abholung bereitgestellt. Ein Ster Laub-Mischholz kostet 87 Franken (inklusive Mehrwertsteuer), ein Ster Nadelholz kostet 60 Franken (inklusive Mehrwertsteuer). Bestellungen nimmt gerne die Finanzverwaltung bis 31. Januar 2020 (056 436 87 31/finanzverwaltung@wuerenlos.ch) entgegen. Bestellungen sind auch via Online-Schalter möglich.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Dezember feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. Franz Notter, Juchstrasse 3 Eduard Nussbaumer, Chileweg 7 Mathilde Notter-Bossard, Juchstrasse 3 Ernst Tschanz, Otelfingerstrasse 7 Stefan Silberstein, Lättenstrasse 4 Ursula Heilinger, Birkenweg 1 Sonia Vionnet-Garzoni, Glarnerweg 5 Josefina Sieber-Brunner, Baumschulweg 3 Eva Hakkaart-Werner, Wiesenweg 8b Anton Sekinger, Gmeumerigasse 14 Marianne Detreköy-Mensen, Hürdlistrasse 5 Josef Rüegg, Büntenstrasse 12 Juliana Gebhardt-Hinteregger, Eichenweg 3 Hans Guldener, Chilesteig 1 Walter Wohler, Kornstrasse 16 Heidi Zimmermann-Obrist, Regionales Pflegezentrum Baden Paul Gallmann, Buechzelglistrasse 64 Bruno Brader, Gartenweg 1 Bernhard Meyer, Industriestrasse 1 Hans Beutler, Mattenstrasse 11 Gertraud Heid-Süss, Bachwiesenstrasse 13 Ida Gräni-Widmer, Büntenstrasse 6 Verena Brader-Nydegger, Gartenweg 1 Anton Martin, Büntenstrasse 4 Ulrich Schenk, Kornstrasse 9 Lore Grabensberger-Stucki, Juchstrasse 16 Margrit Roppel-Markwalder, Brunnenweg 4 Elfriede Dätwyler-Sommer, Buechzelglistrasse 2a Berta Brunner-Bissig, Hürdlistrasse 7 Françoise Ayre-Stämpfli, Florastrasse 32 Elisabeth Rossini-Wittwer, Roggenweg 8 Erich Markwalder, Lättenstrasse 33 Hermina Schlegel-Kneringer, Birkenweg 8 Franz Fedier, Büntenstrasse 35 Christine Wälti-Guggisberg, Bachstrasse 95 Gerda Siegrist-Wey, Huebacherstrasse 2 Rosa Maria Isler-Tomaschett, Gerstenweg 2 Thomas Gyger, Haselhalde 4

23./94 Jahre 25./92 Jahre 30./92 Jahre 08./91 Jahre 18./91 Jahre 23./88 Jahre 04./87 Jahre 15./84 Jahre 26./84 Jahre 01./82 Jahre 15./82 Jahre 22./82 Jahre 27./82 Jahre 13./81 Jahre 23./81 Jahre 30./81 Jahre 02./80 Jahre 05./80 Jahre 12./80 Jahre 19./80 Jahre 02./79 Jahre 24./79 Jahre 26./79 Jahre 09./78 Jahre 16./78 Jahre 11./77 Jahre 14./77 Jahre 17./77 Jahre 02./76 Jahre 07./76 Jahre 09./76 Jahre 10./76 Jahre 14./76 Jahre 22./76 Jahre 24./76 Jahre 24./76 Jahre 10./75 Jahre 29./75 Jahre


WÜRENLOS ADVENTSFENSTERRUNDGANG

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Abwechslungsreiches Konzert

Patrick Purtschert, Monica Angelini, Eric Maier und Michele Ploner traten in der katholischen Kirche auf.

Eine gut gefüllte Kirche liess ahnen, dass ein etwas spezielles Kirchenkonzert zu erwarten war: Die Konzertbesucher lauschten gespannt den Worten von Sprecherin Fabienne Speckert. Patrick Purtschert (PiccoloTrompete in B & A) , Monica Angelini (Gesang) und Eric Maier (Orgel) sind bekannt für ihr jährliches Kirchenkonzert. Dieses Jahr verstärkte Michelle Ploner das Trio. Die 16-Jährige besucht das Gymnasium in Wettingen. Besonders das Tanzen hat es ihr angetan, im Speziellen das Ballett. So durfte man gespannt sein, denn Speckert versprach ein Konzert «zum Gnüsse, Lose und Luege». Der Adventsfensterrundgang in den Quartieren Kempfhof, Oetlikon und Alti Sagi findet dieses Jahr statt: 1. Fam. Gregorics-Giessler, Bachstrasse 95; 2. Fam. KüngAebli, Bachstrasse 93; 3. Fam. Huber-Jacomet, Kempfhofstrasse 25; 4. Fam. Moser-Hänggli, Kempfhofstrasse 30; 5. Fam. Egloff-Fischer, Bachstrasse 65; 6. Isidor Moser und Sandra Klaus, Kempfhofstrasse 42, mit Apéro, 7. Fam. Berninger-Städler, Alti Sagi 1, 8. Fam. Neuer-Koch, Bachstrasse 69, 9. Fam. Schumacher-Frei, Quellenweg 9, unten rechts mit Apéro; 10. Fam. Haas, Oberwiesenweg 10; 11. Fam. Ernst-Bühler, Kempfhofstrasse 29; 12. Fam. Meier-Enderli, Breitlenstrasse 2; 13. Fam. Unternährer-Marty, Oberwiesenweg 20; 14. Fam. Marchesi/Suter, Oberwiesenweg 4, mit Apéro, 15. Coiffeur am Bach, Silvia und Michelle Neiger, Bachstrasse 2, mit Apéro; 16. Familie Rocchetti-Moser, Kempfhofstrasse 28; 17. Fam. Stocker-Lienberger, Oberwiesenweg 18; 18. Fredi Baumgartner,Frieda Moser,Ernst Tschanz (Linde kleiner Bahnübergang), mit Apéro, 19. Familie Zuidema-Kölla, Oberwiesenweg 28; 20. Familie SpeckertVogt, Quellenweg 12; 21. Fam. Landolt-Clavadetscher, Oberwiesenweg 24; 22. Fam. Völker-De Angelis, Quellenweg 9, mit Apéro. Die Fenster sind beleuchtet von 17.30 bis 22 Uhr. Der Apéro beginnt um 18.30 Uhr. Der Rundgang ist bis 6. Januar geöffnet.

VON JOHANN SEBASTIAN Bach und

Alessandro Scarlatti bis hin zu Georg Philipp Telemann waren verschiedene Stücke zu hören und mit Balletteinlagen zu bestaunen. Eric Maier und Patrick Purtschert spielten, Michele Ploner tanzte im

Michele Ploner setzte das Konzert tänzerisch um. schwarzen filigranen Kleid. Fröhlich und fast leicht folgte das Solo an der Orgel, allein vorgetragen von Eric Maier. Die Triosonate BDur von Georg Philip Telemann trugen die Instrumentalisten in beeindruckender Perfektion vor. Von Michelle Ploner im zartrosa knielangen Tutu tänzerisch interpretiert. Die Konzertbesucher waren begeistert und spendeten lang anhaltenden Applaus. Eine Zugabe war unumgänglich.

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Vor Abschluss stellte Speckert die Kollekte vor. Dieses Jahr soll die Theodora-Stiftung unterstützt werden. Das Ziel dieser gemeinnützigen Stiftung ist, den Alltag von Kindern im Spital durch einen Besuch eines Clowndoktors aufzuheitern. 62 pädagogisch ausgebildete Profi-Artisten bringen in 35 Spitälern und 29 Institutionen für Kinder mit Behinderung in der ganzen Schweiz Freude und Momente des Glücks. Jährlich sind es über 100 000 Kinderbesuche. (zVg)

Winterkonzert der Musikschule Würenlos Das Konzert war auch durch schöne Einzelvorträge, Duette und Trios geprägt. Am Sonntagabend, 17. November, um 17 Uhr begrüssten Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrpersonen das Publikum mit einem abwechslungsreichen Programm zum diesjährigen Winterkonzert. Das Konzert wurde vom Oberstufen-Streicherensemble eröffnet. Sie spielten «Palladio» von Karl Jenkins. Das Ensemble setzte sich aus sechs Violinistinnen, zwei Cellistinnen und einer Kontrabassistin zusammen. Von vier Pianistinnen und einem Pianisten war ein breites Repertoire zu hören, darunter bekannte Melodien wie «Comptine d’un autre été» und «River flows in you». Eine Akkordeonistin überzeugte mit der weltberühmten Melodie «La Paloma». Eine ganz junge Akkordeonistin spielte, nach nur drei Monaten Unterricht, bereits ihre ersten vier kleinen Volkslieder. Ein Gitarrist bot zwei bekannte Lieder von

Die beiden Schwestern spielten «Imagine» von John Lennon. Joep Wanders dar und ein Geschwisterpaar auf der Violine und der Gitarre erfreute das Publikum mit dem bekannten «Imagine» von John Lennon». Auch Blasinstrumente waren am Konzert vertreten. Eine junge Saxophonistin spielte «Let it go» aus Frozen. Von zwei Klarinettistinnen waren ein schönes Volkslied aus der Türkei und das bekannte Weihnachtslied «Jingle bells», als Einstimmung auf die be-

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vorstehende Adventszeit, zu hören. Die Querflötistinnen beeindruckten das Publikum mit «Preludio» aus einer Triosonate von Joachim Quantz. Zum Abschluss des Konzertes durften die zahlreich erschienen Gäste mit «Harvest Moon» nochmals einen Beitrag des Streicherensembles geniessen. Alle Musikschülerinnen und -schüler wurden mit einem kräftigen Applaus vom begeisterten Publikum belohnt. (zVg)


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Ein nicht alltäglicher Schultag Zum zehnten Mal gibt es an der Schule einen Spezialtag zu den Kinderrechten. Heuer mit einem besonderen Programm.

RAHEL BÜHLER

«Recht auf Kleidung», «Recht auf Gesundheit» oder «Recht auf Schule». Diese Wörter stehen mit Kreide geschrieben auf dem Pausenplatz der Schule Würenlos. Es ist ein besonderer Tag: Am 20. November ist der Tag des Kindes. Seit zehn Jahren findet an der Würenloser Schule an diesem Tag kein gewöhnlicher Unterricht statt. Er steht jeweils ganz im Zeichen der Kinderrechte. «Jedes Jahr konnten die Kinder ein Recht auswählen. Dann haben die einzelnen Klassen ein Spezialprogramm dazu gemacht», erklärt Schulleiter Lukas Müller. 2019 ist das etwas anders: Die Kinderrechte feiern ihr 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Grund gab es an der Würenloser Schule quasi eine Sonderausgabe des Spezialtags: Am Vormittag fanden 30 Workshops statt. Jeder Schüler und jede Schülerin besuchte zwei. Mit einer Ausnahme: Die Teilnehmenden des Fussballturniers sind den ganzen Morgen in der Mehrzweckhalle. «WIR MÖCHTEN die Kinderrechte erlebbar machen», erklärt Schulsozialarbeiterin Nina Forte. Zusammen mit ihrer Kollegin Karin Hitz hat sie die Kurse auf die Beine gestellt. Total gibt es zehn Kinderrechte. In den 30 Kursen werden sie behandelt. Die Workshops sind auf dem ganzen Schulareal verteilt, wie ein Rundgang zeigt. Es sind auch alle Stufen, vom Kindergarten bis zur Oberstufe, involviert. Total sind das etwa 600 Kinder und Jugendliche. Die meisten Kurse sind stufenübergreifend. Einige finden nur für eine Stufe statt. So konnten die Oberstüfler dem Gemeindeammann Anton Möckel Fragen stellen. Die Fragerunde soll das Recht auf Information darstellen. «Wir haben zum Beispiel gefragt, warum in Würenlos so viele Häuser gebaut werden», sagt Tim Möckel. An die Antwort des Am-

In der grossen Pause verteilen Lehrpersonen ein gesundes Znüni für die rund 600 Kinder und Jugendlichen.

Rahel Bühler

manns könne er sich allerdings nicht mehr erinnern. Das Fussballturnier in der Mehrzweckhalle soll das Recht auf Freizeit symbolisieren. Tim Mathys ist der Regieleiter des Turniers. Der 16-jährige Sekschüler gibt den ganzen Morgen Resultate und die nächsten Spiele bekannt. «Ich mag den Tag der Kinderrechte. Es ist etwas anderes. Und wir können die Kleider anziehen, die wir wollen.» An der Schule Würenlos sind an normalen Schultagen Jogginghosen, bauchfreie Tops oder Leggings verboten. Von der Spezialregel machten die Schüler am Tag der Kinderrechte auffallend oft Gebrauch. Sabrina Zobrist (l.) und Lena Funk gestalten mit iPads ein Rezeptbuch. AN DIESEM Tag produzieren einige

Schüler ihre eigene Schülerzeitung. Ziel des Tages: Sie besuchen andere Kurse, schreiben Texte und schiessen Fotos. Auhc in Alltag hinenbringen Auch hier geht es um die Rechte Freizeit und Information. Auf dem Pausenplatz steht eine Stellwand, beklebt mit Papier: die Klagemauer. Dort können die Schüler ihre Anliegen deponieren. Die Schüler können an diesem Mittwoch auch in den Wald gehen, Musik machen oder ein Rezeptbuch gestalten. Das Ziel des Tages ist es, den Schülern ihre eigenen Rechte näherzubringen. Der Schulleiter sagt: «Wir versuchen auch, die Kinderrechte in den gewöhnlichen Unterricht einzubauen.» In der Redaktion der Schülerzeitung schiessen die Schüler auch Fotos.


WÜRENLOS

Für die Vorstellung extra ein Radio ins Die Musikgesellschaft wird klassische und moderne Melodien spielen.

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Das Konzert ist seit 1976 Tradition

Das Kirchenkonzert der Musikgesellschaft Würenlos findet am 8. Dezember statt.

Die Musikgesellschaft Würenlos verzaubert die Vorweihnachtszeit heuer zum 44. Mal mit Musik. Die Gesellschaft wird vor allem bekannte klassische Melodien spielen. Aber auch moderne Titel haben ihren Platz. Eröffnet wird das

Konzert durch das Oberstufenensemble der Musikschule Würenlos, abgeschlossen wird der Anlass mit Glühwein und Punsch, offeriert von den Freunden der Musikgesellschaft Würenlos. Das Konzert findet am 8. Dezember um 17 Uhr in der katholischen Kirche in Würenlos statt. Der Eintritt ist frei, am Schluss wird eine Kollek(zVg) te durchgeführt.

MARKTNOTIZEN

Weihnächtliche Atmosphäre am Würenloser Christchindlimärt.

9. Würenloser Christchindlimärt Am 30. November von 11 bis 20 Uhr verzaubert der stimmungsvolle Würenloser Weihnachtsmarkt rund um die Zentrumsscheune und die Mühlegasse bis hinauf zur alten katholischen Kirche bereits zum 9. Mal seine Besucherinnen und Besucher und bringt die Augen von Gross und Klein zum Leuchten. An über 50 Ständen wird ein vielseitiges und kreatives Warenangebot präsentiert, welches die Gäste in eine weihnächtliche Atmosphäre eintauchen lässt.

Das Karussell bimmelt, die Weihnachtskerzen werden gezogen und das Eseli kommt zu Besuch. Alle wärmen sich die Hände an einer heissen Tasse Punsch, essen ein feines Raclette und lauschen den Geschichten des Samichlaus – so schön ist der Advent in Würenlos! Weitere Infos finden Sie unter: www.christchindlimärt-würenlos.ch. Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.

400 Mitglieder des Turnvereins stellten ein Programm mit 17 Nummern auf die Beine.

JESSICA MITTNER

Nicht viele Besucher kennen den Radiosender 543.6 FM, der in der Mehrzweckhalle Würenlos sein Radiostudio betreibt. Kein Wunder: Der Sender wurde extra für die Turnervorstellung des TV Würenlos ins Leben gerufen. Viele neugierige Gesichter bestaunen das grosse rosafarbene Radio, das am Rande einer Bühne steht. Die Halle ist pumpenvoll, 550 Besucher haben den Weg gefunden. Pünktlich um 13.30 Uhr geht es los. In Begleitung eines Kindes tritt ein Mann ans Radio und dreht an den Knöpfen, bis Musik erklingt. Er tanzt wild zum Sound, jedoch passt der alte Klassiker dem Mädchen nicht, woraufhin Auch total verhüllt wurde getanzt. Es wurden es den Kanal wechselt. Plötzlich beginnen die beiden Radiomoderatoren Adi und Karin mit einer Begrüssung. Nun wird den Gästen klar, dass das Programm wohl mit viel Tanz, Musik und News bestückt ist. Die erste Show wird von den Kindern der ersten und zweiten Klasse der Mädchenriege vorgeführt. Sie verwandeln die Bühne in ein kleines Klassenzimmer und zeigen ihr Können am Barren vor. DIE SHOW geht mit Zambo im Rüebliland weiter. Die Teilnehmer des Kinderturnens haben sich in Rüebli verwandelt und machen die Bühne mit Charme und Tanz unsicher. Nachdem das Aerobic zu Schreibmaschinengeräusch tanzt, erscheinen die Kleinen der Jugi und präsentieren auf der Bühne drei verschiedene Musikgeschmäcker. Kleine Rocker und Hip-Hopper sowie Sportfans der 90er machen die Bühne unsicher und tanzen zur passenden Musik. Auch die Frauen der Kategorie «50plus» dürfen nicht fehlen. Sie tanzen zu Elvis Presley und reissen das Publikum regelrecht mit. Ein Highlight der Show sind die

Die ganz Kleinen durften als Pflänzli auf die Bühne. Kleinen aus der Eltern-Kind-Riege, die mit ihren Müttern und Vätern eine Gartenshow präsentieren. Abgeschlossen wurde die Vorstellung mit einem Bärchen- und Hasi-Quiz. Knifflige Partnerfragen werden gestellt und zur Antwort jeweils eine kleine Show präsentiert. Insgesamt 17 Nummern werden vorgezeigt. Bepackt mit guter


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hat der Turnverein Leben gerufen Der Alpenclub Würenlos traf sich im zweiten Halbjahr zu Wanderungen.

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Der Alpenclub war unterwegs

Die Ausflüge führten die Wanderfreunde unter anderem in den Thurgau.

17 Nummern gezeigt. 400 Mitglieder des Turnvereins waren involviert.

Jessica Mittner

Auch im zweiten Semester des laufenden Jahres waren die Wanderfreunde des Alpenclubs unterwegs. Im Juli führte ihre Wanderung nach Baden. Bei angenehmem Wanderwetter trafen sich 20 Teilnehmende am Bahnhof in Baden. Über die Ruine Stein und die Niklaus-Stiege erreichte die Gruppe die Gartenwirtschaft vor dem Restaurant Schwyzerhüsli. Eine zufriedene Wanderschar genoss die von unbekannter Seite gespendete Erfrischung. Im August brachen 18 Wanderer in Richtung Küsnachter Tobel auf. Dort erfolgten drei Kurzreferate zu den Themen Überschwemmungen, Geologie und der Legende des Drachens. Nach dem Zmittag gings zur Hochwacht Pfannenstiel, wo einige Wanderer auf den alten Bachtelturm stiegen, um die herrliche Aussicht zu geniessen. Nach der Kaffeepause gings zum Weiler Toggwil. Anfang September versammelten sich acht Teilnehmer zur

Wanderung in den Thurgau. In Bischofszell Stadt verliess die Gruppe den Zug und erreichte nach einem kurzen Aufstieg die Waldschenke Bischofszell. Nach der kurzen Rast ging es weiter nach Hauptwil hinunter und dann den Hauptwiler-Weihern entlang nach Gertau. Dort brachte eine Frau mit der Fähre die Wanderer sicher über die Sitter. Danach wanderte die Gruppe über Wiesen- und leider auch Teerwege zum Wasserschloss Hagenwil. Mitte September reisten 14 Wanderfreunde erwartungsvoll nach Burgdorf. Der Aufstieg zum Aussichtsplatz beim Soldatendenkmal, das an die Opfer der Spanischen Grippe im Ersten Weltkrieg erinnert, war steil und heftig. Mitte Oktober starteten 18 Wanderer ihre Wanderung um den Greifensee. Nach einer kurzen Strecke über Hartbelag erreichten sie den Uferweg. Die schöne Landschaft rund um den See war eine Augenweide. Ein bisschen müde, aber glücklich liess man sich von der SBB dieses Mal pannenfrei nach Würenlos zurückbringen. (zVg)

VERMISCHTES ZENTRUMSSCHÜR Eine Gruppe von Ideen sowie die Bereitschaft zur

Würenloserinnen und WürenloFür viel Sport- und Körpereinsatz Die Radiomoderatoren Adi und Ka- sern setzt sich für eine hohe Lebensqualität im Dorf ein. Auf der sorgten die aktiven Männer. rin führten durchs Programm. Zentrumswiese steht die ZenMusik, Charme, Tanz, Kunst und «Die Vorbereitungen haben dieses trumsschür. Sie ist ein geschichtsviel Witz. Kein Auge im Publikum Jahr eher später als sonst begon- trächtiges und ehrwürdiges Gebleibt trocken und nach jeder nen», meint Marco Harling, Präsi- bäude mit viel Charakter, dem Nummer wird herzlichst applau- dent des Turnvereins Würenlos. Im neues Leben eingehaucht werden diert. Juli starteten die Ideenumsetzun- soll. Die Bewohnerinnen und Begen sowie die Erstellung des Pro- wohner von Würenlos sind aufgeINSGESAMT haben 400 Mitglieder gramms. Ab August folgten dann rufen, ihre Ideen für eine künftige an der Turnervorstellung mitge- die Riegen mit ihren Ideen und Pla- Nutzung der Scheune kundzutun. wirkt. Das gelungene Thema Ra- nungen. Trotz kleiner Hektik und Gefragt sind Anregungen für eidio 543.6 FM wurde aus drei ver- Stress gegen den Schluss verlief die nen sozial und kulturell geprägschiedenen Ideen ausgewählt. Vorstellung reibungslos. ten Ort. Interessierte können ihre

Mitwirkung am 30. November von 9 bis 16 Uhr am Stand Zentrumsschür vor dem Coop in Würenlos mitteilen. «GSCHICHT IM CHUESTALL» Für Kin-

der ab 4 Jahren und ihre Eltern. Der Stall ist nicht geheizt. Die Geschichte dauert etwa 20 Minuten. Der Eintritt ist frei. Es gibt keine Parkplätze in Oetlikon. Der Anlass findet im ehemaligen Stall der Familie Tschanz in Oetlikon am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr statt.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN KATHOLISCHER FRAUENVEREIN AKTION LICHT ANZÜNDEN Anfang

Im Bibliothekszimmer des kath. Pfarreiheims Neuenhof können die verschiedenen Krippen besichtigt werden.

Krippenausstellung in Neuenhof heims Neuenhof ist wie folgt geöffnet: Mittwoch, 4. Dezember, 7–8 Uhr (nach dem Morgenrorate) und 14–16 Uhr mit Kaffee und Kuchen; Donnerstag, 5. Dezember, 17–18 Uhr (nach dem Seniorenchlaus); Samstag, 7. Dezember, 19.30–20.30 Die Krippenausstellung im Biblio- Uhr (nach dem Gottesdienst), mit thekszimmer des kath. Pfarrei- Glühwein und Kuchen; Sonntag, 8.

Vom 4. bis 11. Dezember können im Bibliothekszimmer des kath. Pfarreiheims Neuenhof verschiedene Krippen besichtigt werden. Alle sind herzlich dazu eingeladen.

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Dezember, 10.30–11.30 Uhr (nach dem Gottesdienst) mit Kaffee und Kuchen; Mittwoch, 11. Dezember, 20–21 Uhr (nach dem Abendrorate), mit Glühwein und Grillieren (das Grillgut muss selbst gebracht werden). Für die Ausstellung wurden verschiedene Krippen zur Verfügung gestellt. (zVg)

KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG

Der Samichlaus kommt mit seinen Schmutzli ins kath. Pfarreiheim. zVg

Senioren-Samichlausfeier in Neuenhof Auch dieses Jahr sind alle herzlich zum ökumenischen Seniorennachmittag ins kath. Pfarreiheim Neuenhof eingeladen. Der Samichlaus mit seinen Schmutzli kommt zu Besuch. Bringt er wieder ein Geschenk mit? Freuen darf man sich jedenfalls auf ein feines Zvieri und stimmungsvolle Unterhaltung. Für den Fahrdienst melden sich Interessierte bitte am Veranstaltungstag zwischen 11 und 12 Uhr bei Rita Fellmann, Tel. 079 289 21 79, oder Theres Huser, Tel. 056 406 10 64, an. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 5. Dezember, 14 Uhr. (zVg)

Ev.-Ref. Kirchgemeinde Würenlos Werner Sekinger, Kirchenpflegepräsident, begrüsste am 12. November 37 Stimmberechtigte zur Versammlung. Die Kirchgemeindeversammlung konnte drei Wahlen vornehmen: Werner Sekinger zum Kirchenpflegepräsidenten, Angelika Diebold zur Kirchenpflegerin und Tom Sommer zum Kirchenpfleger. Die neue Ressortverteilung wurde erläutert und ist auf der Homepage www.ref-wuerenlos.ch abrufbar. Auch ein Rücktritt wurde bekannt gegeben: Corinne Jakob Egger wird leider per Ende 2019 als Kirchenpflegerin zurücktreten. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte den Finanzplan und den Voranschlag 2020. Insbesondere wegen des Wegfalls von Mieterträgen resultiert im Voranschlag 2020 bei einem unveränderten Steuerfuss von 17 Prozent ein Aufwandüberschuss von rund 40 000 Franken. Die Kirchgemeinde stimmt dem Voranschlag 2020 wie auch dem Antrag, das Pfarrwegli an die Einwohnergemeinde zu übertragen, einstimmig zu. Hanspeter Schüpfer, theologischer Mitarbeiter, stellte das neue Logo vor: Im November 2017 beschloss die Synode der Reformierten Landeskirche Aargau, ein neues Erscheinungsbild einzuführen. Diese Erneuerung betrifft nicht nur die grafische Erscheinung, sondern auch

den Namen. Die «Reformierte Landeskirche Aargau» tritt neu als «Reformierte Kirche Aargau» auf. Die «Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Würenlos» tritt nun als «Reformierte Kirche Würenlos» auf. Da in allen Kirchgemeinden nur noch die Farben Schwarz und Blau erlaubt sind, bleibt der Kamm des Würenloser Güggels schwarz. Die Einführung und die Änderung aller Geschäftsdrucksachen hat die Kirchenpflege auf den 1. Januar 2020 festgelegt. Weiter informierte Hanspeter Schüpfer über die gut laufende Kinder- und Jugendarbeit. Insbesondere das Konfirmationslager in Vaumarcus wurde positiv hervorgehoben. Daraus entstanden bereits Ideen zur Gestaltung des Konfirmations-Gottesdienstes im März 2020. Corinne Jakob Egger stellte die neue Audioanlage vor, deren Installation kurz vor dem Abschluss steht. Timothy Cooke, Pfarrer, nahm Stellung zur Auswirkung des Lehrplans 21 auf den kirchlichen Religionsunterricht. Es bestünde eine gute Zusammenarbeit auf ökumenischer Ebene. Zusammen mit dem Gemeinderat, der Schulpflege und der Schulleitung wird eine Lösung gesucht, damit der kirchliche Religionsunterricht weiterhin im Stundenplan eingeplant werden kann. Die Versammlung schloss mit einem feinen Apéro. (zVg)

Dezember will der kath. Frauenverein Spreitenbach wieder zusammen mit den Pensionären im Altersheim im Brühl einen frohen Nachmittag im Advent verbringen. Zu Beginn wird allen Anwesenden ein feines Dessert serviert. Gemeinsam mit dem Trachtenchor singt man anschliessend bekannte Lieder, hört eine Geschichte und zum Abschluss kommt St. Nikolaus mit Schmutzli und Dienerin zu Besuch. Der Anlass findet am Mittwoch 4. Dezember, um 14.30 Uhr statt. Der Vorstand freut sich sehr, wenn viele Vereinsmitglieder und alle, die mögen, kommen und mitfeiern. Im Laufe des Monats Dezember werden die Frauen der Besuchergruppe im Rahmen der Aktion Licht anzünden auch im Dorf den älteren Mitmenschen eine vorweihnachtliche Freude bereiten. NEUE VEREINSMITGLIEDER Im kath.

Frauenverein Spreitenbach sind neue Vereinsmitglieder jederzeit herzlich willkommen! Die Kontaktpersonen Bernadette Tobler, Tel. 056 401 21 77, oder Pia Weber, Tel. 056 401 15 30, stehen gerne für Auskünfte zur Verfügung.

Elektronischer Adventskalender Auch dieses Jahr wird am 1. Dezember wieder ein elektronischer Adventskalender der kath. Pfarreien Neuenhof und Killwangen aufgeschaltet. Diverse Gruppierungen haben ein Türchen gestaltet. www.pfarrei-neuenhof.ch resp. www.pfarrei-killwangen.ch. (zVg)

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Fiire mit de Chliine, Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Freitag, 29. November, 15.30 Uhr. Mittagstisch für alle. Erwachsene bezahlen 8, schulpflichtige Kinder 3 Franken, Kleinkinder sind gratis. Anmeldungen nimmt das Pfarramt Neuenhof unter Tel. 056 416 00 90 entgegen. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 3. Dezember, 12 Uhr. Rorate und Adventszmorge Die drei feierlichen Rorate-Gottesdienste finden frühmorgens um


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WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 30. November, 17.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Christina Fuhrmann). Sonntag, 1. Dezember, Eucharistiefeier (Hans Boog); 17 Uhr, Adventsandacht in der Kreuzkapelle. Mittwoch, 4. Dezember, 6.30 Uhr, Roratefeier der 1.–3. Klasse. Donnerstag, 5. Dezember, 8 Uhr, Eucharistiefeier.

11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Hans Boog). Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 1. Dezember, – 1. Advent, 9.30 Uhr, Familiengottesdienst (Lutz Fischer-Lamprecht). Anschliessend Brunch.

NEUENHOF

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 30. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Wortgottesdienst mit KommuniFreitag, 29. November, 18.30 Uhr, onfeier (Jacqueline Meier). 1. AdFamilien-Wortgottesdienst mit ventssonntag, 1. Dezember; 9.30 Kommunionfeier zum 1. Advent Uhr, Wortgottesdienst mit Kom(Mario Stöckli), gestaltet von den munionfeier (Jacqueline Meier), Schülerinnen und Schülern der musikalisch begleitet vom Kir1.–3. Klasse; anschliessend Eröffchenchor; 18 Uhr, Santa Messa nung des Adventsfensters beim in lingua italiana. Montag, 2. DeCafé Forum. Samstag, 30. Novem- zember, 17 Uhr, Rosenkranzgeber, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Hans bet. Mittwoch, 4. Dezember – Boog). Sonntag, 1. Dezember – 1. Rorate, 6.15 Uhr, Roratefeier, Advent, 11 Uhr, Santa Messa in mitgestaltet von den Kindern lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottes- der 6. Klasse und musikalisch dienst in kroatischer Sprache. begleitet vom Flötenchor NeuenMontag, 2. Dezember, 8 Uhr, Preg- hof. Anschliessend Frühstück hiera delle Lodi; 20 Uhr, Santa im Pfarreiheim. Donnerstag, 5. Messa in lingua italiana. Dienstag, Dezember, 17 Uhr, Rosenkranz3. Dezember, 8 Uhr, Preghiera del- gebet. le Lodi. Mittwoch, 4. Dezember, 8 Uhr, Preghiera delle Lodi; 9 Uhr, SPREITENBACH Eucharistiefeier in der Kapelle. Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 5. Dezember, 6 Uhr, St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Rorate-Wortgottesdienst mit Freitag, 29. November, 19 Uhr, EuKommunionfeier für die 4.–6. charistiefeier; 19.30 Uhr, AnbeKlasse (Mario Stöckli), anschliestungsstunde. Samstag, 30. Nosend Zmorge; 8 Uhr, Preghiera vember, 18 Uhr, Eucharistiefeier delle Lodi; 18.30 Uhr, Gebet am (Abbé Zacharie). Sonntag, 1. DeDonnerstag in der Kapelle; 19.30 zember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Uhr, Rosenkranzgebet mit Eucha- (Abbé Zacharie); 16.45 Uhr, Nikoristiefeier und Anbetung in kroalausaussendung mit Erteilung des tischer Sprache in der Kapelle; Segens in der kath. Kirche (Abbé 20 Uhr, Preghiera in avvento pres- Zacharie und Petre Karmazichev). so la chiesa. Mittwoch, 4. Dezember, 6 Uhr, 1. Rorategottesdienst mit den kath. Schulkindern aller Stufen; Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 anschliessend Zmorge im kath. Sonntag, 1. Dezember – 1. Advent, Pfarreiheim.

6 Uhr in der kath. Kirche in Spreitenbach statt. Jedermann ist herzlich eingeladen, jeweils am Mittwoch, 4., 11., und 18. Dezember daran teilzunehmen. Anschliessend können alle im Pfarreiheim einen feinen Adventszmorge geniessen, der von Frauen des kath. Frauenvereins vorbereitet wird. Ökumenischer Senioren-Spielnachmittag, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen und kath. Kirche Spreitenbach, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3, Spreiten-

Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 29. November, 10 Uhr, Eucharistiefeier

«MEIN GOTT»

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 29. November, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Freitag, 29. November, 18.40 Uhr, «Zwänzg vor sibni»-Abendgottesdienst (Dominique Siegrist). Anschliessend Apéro. Donnerstag, 5. Dezember, 19 Uhr, liturgische Adventsfeier (Dominique Siegrist, Stefan Siegrist). Musik: Boyan Kolarov, Orgel.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 29. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier. 1. Adventssonntag, 1. Dezember, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Jacqueline Meier).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 1. Dezember, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil); 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 4. Dezember, 6 Uhr, Lichtfeier OS; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 1. Dezember, 9.30 Uhr, Gottesdienst zum 1. Advent, Taufe (Timothy Cooke). Klosterkirche Fahr Samstag, 30. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 1. Dezember, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 5. Dezember, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

bach, am Mittwoch, 4. Dezember, 14–17 Uhr.

Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 4. Dezember, 19 Uhr.

Offenes Adventssingen In adventlicher Stimmung werden gemeinsam Weihnachtslieder gesungen, ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Mittwoch, 4. Dezember, 15.15–16 Uhr.

Bibel lesen – Bibel ergründen – Lebendige Kirche Joh 12,12 – 19. Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 4. Dezember, 19.45–21.15 Uhr.

Adventssingen mit den Bridge Singers, Gemeinsam werden Advents- und Weihnachtslieder gesungen. Anschliessend gemütliches Beisammensein mit Lebkuchen und Glühwein. Kirche,

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Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 5. Dezember, 14 Uhr. Bibelforum zum Advent mit Jesaja, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 5. Dezember, 19 Uhr.

Lutz Fischer-Lamprecht, Pfarrer reformierte Kirche WettingenNeuenhof. Eine Kollegin hat vergangene Woche über «alte weisse Männer» geschimpft. Obwohl ich erst 52 bin, was nicht aus jeder Perspektive als «alt» gilt, hat es mich getroffen. Auch wenn ich noch nicht alt bin, habe ich im Sinn, es zu werden, nicht vorzeitig abzutreten. Meine Hautfarbe, die habe ich in die Wiege gelegt bekommen, kann nichts daran ändern. Ich werde also auch einmal ein alter weisser Mann. Die Kollegin meinte, ich würde da ja nicht zu diesen Männern gehören. Das hoffe ich sehr, meine ich doch, keinen Unterschied zu machen zwischen Mann und Frau, sondern die Fähigkeiten in einem Menschen zu sehen, das Potenzial, das in jemandem steckt. Ich meine, sogar Frauen gezielt zu fördern, zu ermutigen, wenn sie selbst zurückhaltend sind, egal ob in der Kirche, der Politik oder in einem anderen Lebenszusammenhang. Deshalb stört es mich, wenn eine bestimmte Art Männer so genannt wird, dass ich begrifflich dazugehöre. Aber ich kenne sie, die Männer, die Frauen nicht zuhören, Frauen nicht ernst nehmen, über Frauen hinweggehen, wenn sie sich zu Wort melden. Ich kenne Männer, die abfällig über Frauen reden, sie sexualisieren, abwerten, einfach weil sie Frauen sind. Das stört mich. Solche Männer machen mich wütend. Ich habe mich gefragt, wie ich reagiere, wenn ich das erlebe. Was unternehme ich, wenn ein bestimmter Typ Mann abfällig mit Frauen umgeht? Komme ich zu Hilfe? Können sie auf meine Unterstützung zählen? Wenn ich selbstkritisch bin, dann muss ich sagen: nicht immer. Vielleicht viel zu selten. Zu oft schweige ich. Ich habe mir vorgenommen, in Zukunft mehr darauf zu achten. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 48 DONNERSTAG, 28. NOVEMBER 2019

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KILLWANGEN Adventszmorge Organisiert von den Landfrauen. Es werden zudem Adventskränze, Gestecke, Türkränze, Weihnachtsguetsli und Konfitüre verkauft. Mehrzweckhalle, Schulhaus Killwangen, Samstag, 30. November, 9–13 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

«Weihnachtsmärt» Im Gschänkstübli von Rose Schori, Blumenweg 3, Samstag, 30. November, 10–15 Uhr, Mittwoch, 4. Dezember, 13–19 Uhr.

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10

NEUENHOF Chlauseinzug Organisiert von der Chlausgesellschaft 18 Uhr: Abmarsch des Chlauseinzugs beim Spycher im alten Dorfkern. 19 Uhr: Eintreffen des Chlauseinzugs bei der Turnhalle Zürcherstrasse. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An-/Abmeldung spätestens zwei Tage im Voraus an Elisabeth Berger: Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 2. Dezember, 11.45 Uhr.

SPREITENBACH Vernissage mit Apéro: Kunst in Spreitenbach Beatrice Gugliotta, Killwangen (Bilder), und Markus Gilomen, Wabern (Bilder und Objekte). Einführungsworte: Salvatore Mainardi, Kurator. Musikalische Umrahmung: Renato Minamisawa und Band. Gemeindehaus, Freitag, 29. November, 19–21 Uhr. Chlauseinzug . Nach dem Segen in der katholischen Kirche läuft der Samichlaus mit seinen Gehilfen los Richtung Schule Seefeld, von dort zum Kreisel an der Brüelstrasse. Neu geht der Samichlaus die Brüelstrasse und die untere Dorfstrasse entlang, dann via Dorfstrasse zum Sternenplatz. Dort erzählt der Samichlaus eine Geschichte, hört Versli und verteilt Chlaussäckli. Sonntag, 1. Dezember, ab 16.45 Uhr: Segen in der katholischen Kirche. Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen Spitex-Stützpunkt, Montag, 2. Dezember, 13.30–14.30 Uhr.

WETTINGEN «Treberwurst und Wein» Musikalische Umrahmung am Freitag mit Dominique und Guy. Lindenplatz, Freitag, 29. November, 18–22 Uhr: Weindegustation, Festwirtschaft ab 18 Uhr. Samstag, 30. November, Weindegustation 16–22 Uhr, Festwirtschaft ab

REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

Wettingen: Der Film «Freaks» von Tod Browning aus dem Jahr 1932 wird gezeigt. Kino Orient, Wettingen, Donnerstag, 5. Dezember, 17.30 Uhr. 16 Uhr. Sonntag, 1. Dezember, 11–17 Uhr.

«Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Bezirksschule (Turnhalle), Sonntag, 1. Dezember, Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 13.30–16.30 Uhr. Wettingen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sän- Adventsfensterstart Die Musikschule Wettingen eröffnet die ger ab 60 Jahren sind willkomAdventsfenster im Lägernquarmen. Auskunft: Christine Neutier. Es gibt eine Verpflegung. Bluhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, menstrasse 8, Sonntag, 1. Dezember, Freitag, 29. November, 14.30–15.45 18 Uhr. Uhr. Valentin Magaro – «Das Letzte Abendmahl» Galerie im Gluri-SuterHuus, Freitag, 29. November, Samstag, 30. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 1. Dezember, 11–17 Uhr.

Blutdruck- und Blutzuckermessen Organisiert vom Spitexverein Spreitenbach-Killwangen. SpitexStützpunkt, Kirchstrasse 12, Montag, 2. Dezember, 13.30–14.30 Uhr.

Victorine Müller Galerie im Gluri-Su- «Kafi treff.punkt» Menschen aus alter-Huus, Freitag, 29. November, Sams- ler Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 2. Dezember, 17–20 Uhr. tag, 30. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 1. Dezember, 11–17 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen Für alle ab 60. In geselliger Runde mit Atelier Walter Huser geöffnet Die deutschen Karten jassen. Auseinzigartige Atelierausstellung durch die Arbeitsstätte des Künst- kunft: Beratungsstelle Baden, Tel. 056 203 40 80. Ref. Kirche, Montag, 2. lers. Atelier Walter Huser, Samstag, 30. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 1. Dezember, 13.45–17 Uhr. Dezember, 11–17 Uhr. Ausstellung «Im Fluss» Museum Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 30. November, Sonntag, 1. Dezember, 14–17 Uhr. Adventsdörfli Zentrumsplatz, Samstag, 30. November, 16.30 Uhr: Chlauseinzug, 17 Uhr: Eröffnungsanlass, anschliessend Night-Shopping an der Landstrasse, bis 22 Uhr: Adventsdörfli Zentrumsplatz. Sonntag, 1. Dezember, 11–18 Uhr: Adventsdörfli Zentrumsplatz, , 11.30 Uhr: Buchpräsentation mit Corina Burkhardt, 14 Uhr: Auftritt Fassbodechlopfer.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73

DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56

EIN PRODUKT DER

WÜRENLOS

The Sparkling Diamonds: «Swingin’ Christmas» Evangelisch-reformierte Kirche, Sonntag, 1. Dezember, 17–19.30 Uhr. «Würenloser Christchindlimärt» Zentrumswiese und Mühlegasse, Samstag, 30. November, 11–20 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für alle ab 60. Auskunft: Rosmarie Cattaneo, Tel. 056 424 16 45, oder Hedy Koller, Tel. 056 424 17 34. Restaurant Alpenrösli, Donnerstag, 5. Dezember, 12 Uhr.

VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.


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