14. November 2019, 58. Jahrgang, Nr. 46
Bauten in Killwangen
«Wir sind im Gespräch mit Investoren, die entlang der Bahnhofstrasse bauen wollen», sagte der Killwangener Gemeindeammann Werner Scherer an der Polit-Info am Montagabend. Der Gemeinderat informierte unter anderem auch über den Stand der Sanierungen des Kindergartens. (bär) S. 14/15
Einwohner konnten Fragen stellen Am Montag haben der Gemeinderat und der Finanzverwalter die Neuenhofer Bevölkerung über die Verselbstständigung der Elektrizitäts- und Wasserwerke informiert. Am 25. November stimmt die Gemeinde darüber ab. (LiWe) S. 13 INSERATE
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
Eisfeld im Tägi wieder geöffnet Die erste Sanierungsetappe im Wettinger Sportzentrum ist fertig. Besucher können am Sonntag kostenlos Schlittschuh laufen.
MELANIE BÄR
Pünktlich zur Eröffnung der Eissaison werden die beiden sanierten Eisfelder im Tägi eröffnet. Daneben wird weiter gebaut, damit im Mai die gesamte Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann. Zur Eröffnungsfeier stehen am Sonntag auch Spieler des EV Zug und der ZSC Lions sowie gela- Am Sonntag werden Tägi-CEO Marco Baumann (r.) und der Wettinger GeMelanie Bär dene Gäste auf dem Eis. (bär) S. 4/5 meindeammann Roland Kuster die sanierten Eisfelder eröffnen.
Baugesuche Bauherrschaft: Prins AG Früebergstrasse 48 6340 Baar Bauobjekt: Umbau bestehende Wohn- und Gewerbeliegenschaft Baustelle: Märzengasse 19/21 Parzelle: 5313 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Eveline und Bazeer Cassim-Morell Bernaustrasse 2 5430 Wettingen Anbau Einfamilienhaus Bauobjekt: Baustelle: Bernaustrasse 2 Parzelle: 4636 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 16. November bis 16. Dezember 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Bau- und Planungsabteilung
Das Betreibungsamt Wettingen bleibt am Mittwoch, 20. November 2019 infolge einer Weiterbildungsveranstaltung geschlossen.
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WETTINGEN
AUS DEM GEMEINDERAT Glückwünsche Am 14. November feiert Emma Eisele-Kohler, Rankstrasse 15, Wettingen, ihren 90. Geburtstag. Der Gemeinderat gratuliert recht herzlich und wünscht alles Gute. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öff- 80 Feuerwehrleute halfen an der Hauptübung vom vergangenen Freitagabend in Wettingen mit. nungszeiten zu vereinbaren.
HINWEIS
Explosive Angelegenheit
Muriel Zweifel
Bei der Feuerwehrübung in Wettingen ging es am vergangenen Freitagabend um ein Gasleck. MURIEL ZWEIFEL
Verslispiele für Kleinkinder in der Gemeindebibliothek. zVg LIRUM LARUM VERSLISPIEL – BUCHSTARTTREFF Eine Leseanimatorin
zeigt, wie man sein Kleinkind mit Versen, Fingerspielen und Geschichten auf Mundart in seinem Spracherwerb unterstützen kann. Väter, Mütter, Grosseltern und ihre Kinder im Alter zwischen 9 Monaten und 3 Jahren sind herzlich willkommen. Gemeindebibliothek, Samstag, 16. November, 9.30–10 Uhr. ANZEIGE
Über 100 Zuschauer und Zuschauerinnen blicken am vergangenen Freitagabend gespannt auf die andere Seite der Seminarstrasse. Noch ist dort, beim Gebäudekomplex Debrunner, alles ruhig. Plötzlich ertönt ein Knall. Direkt vor der Fassade des Baus brennt es. Der Grund: ein Gasleck. Für die rund 80 Feuerwehrleute bei der diesjährigen Hauptübung in Wettingen heisst es nun ausrücken Michael Voser, Claudio Madaschi, Oliver Gross und Martin Spichale (v.l.). und dem Publikum zeigen, wie sie im Ernstfall arbeiten. plosion überrascht auch der zweite Knall die Menge. Über LautspreZUERST TRIFFT das Tanklöschfahr- cher erklärt Stabschef Martin Spizeug vor Ort ein, gefolgt vom Pio- chale, restliches Gas habe sich im nier- und Atemschutzfahrzeug. Treppenhaus angesammelt und Schnell sind die Einsatzkräfte da- sei mit einer Zündquelle in Verbei, den simulierten Brand beim bindung gekommen. VerantwortGasleck und am Gebäude zu lö- lich für die zwei explosiven schen. Zusätzlich müssen mehre- Übungsszenarien sind Claudio re Zivilpersonen mit der Leiter aus Madaschi und Michael Voser. Die dem zweiten und dritten Stock ge- beiden Pyrotechniker arbeiten darettet werden. Eine weitere Per- bei mit normaler Bühnentechnik. son wird mit dem Hubrettungs- «Das Simulieren der Explosionen fahrzeug vom Dach auf den siche- bereitet uns viel Spass. Beachtet ren Boden gebracht. Mitten im man die Regeln, ist das Ganze Geschehen ist auch Nadine Gian- kaum gefährlich», so Madaschi im nini. Als Lagekartenführerin liegt Anschluss an den Einsatz. Auch es an ihr, das Ereignis genau zu für den Kommandanten der Feuskizzieren. «Im Nachhinein kön- erwehr Wettingen, Oliver Gross, nen wir so den Ablauf bespre- lief alles nach Plan. Er kümmerte chen. Auch aus versicherungs- sich während des Abends im Innetechnischen Gründen ist die Do- ren des Brandobjekts um die Kokumentation wichtig», so Gianni- ordination und den reibungslosen Gabor Koppanyi mit seinen Söhnen ni. Gleich wie bei der ersten Ex- Ablauf der Übung. Jan (links) und Tim.
WETTINGEN
Das neue gedeckte Eisfeld ist fertig und wird am Sonntag unter die Kufen genommen.
Schlittschuh laufen Am Sonntag werden die neuen Eisfelder im Tägi eröffnet. Zur Feier des Tages geben Spieler des EV Zug und der ZSC Lions Autogramme.
MELANIE BÄR
«Ende Oktober haben wir mit dem Eisaufbau begonnen», sagt Tägi-CEO Marco Baumann vergangene Woche und zeigt aufs Eisfeld unter der Tribüne mit den 300 Sitzplätzen. Dort sitzt Eismeister Markus Ernst im neuen Eisfahrzeug und dreht Runde um Runde. Er baut so eine Eisschicht nach der anderen auf, bis sie zwischen drei und vier Zentimeter dick ist. «Ein Elektrofahrzeug», fügt Roland Kuster sichtlich stolz an. «Das Fahrzeug ist genial, fast wie ein Ferrari», sagt Ernst lachend und fährt weiter. Er muss noch ein paar Runden drehen, damit am Sonntag alles parat ist für die Bevölkerung. Sie musste letztes Jahr auf die Eisfelder verzichten. Seit März 2018 laufen die Sanierung und der Umbau im Tägi, die rund 51 Millionen Franken kosten. Mit der Eröffnung der Eisfelder ist die erste Etappe abgeschlossen. Die restliche Anlage wird bis im Mai fertiggestellt. «Es gibt keine Überraschungen mehr», sagt Kuster auf dem Rundgang durch die Baustel-
le. Der am Anfang nicht vorgesehene Ersatz der Platten im Hallenbad sowie Mehrkosten für Garderoben und Saal hatten im Mai zu zusätzlichen Kosten von knapp fünf Millionen Franken geführt.
AB SONNTAG UM 10 UHR kann die Bevölkerung in Wettingen wieder Schlittschuh laufen. Der Wettinger Eislaufclub und die Argovia Stars zeigen am Eröffnungstag eine Show, anschliessend gibt es ein Einweihungsspiel. Unter den Spielern ist auch Regierungsrat Markus Dieth, der den Erweiterungsbau seinerzeit als Wettinger Gemeindeammann mitaufgegleist hat. Um halb drei geben Eishockeyspieler des EV Zug und der ZSC Lions Autogramme. Ab 17 Uhr öffnet auch das Fondue-Chalet, das bis Ende Februar zwischen den Eisfeldern steht und bis zur Eröffnung der gesamten Anlage im Mai als Gastroangebot dient. AM EINWEIHUNGSTAG erhalten alle
Besucher freien Eintritt, rund 600 Besucher werden erwartet. «Es wird ein grosser Tag», sagt Marco Baumann. Ihm und Roland Kuster ist die Vorfreude anzusehen. «Es ist ein Meilenstein», sagt der Gemeindeammann denn auch und fügt an: «Die Bevölkerung und vor allem die Kinder sollen Spass auf der neuen Anlage haben.» Eröffnung Eisfelder, Tägi Wettingen, Sonntag, 17. November, ab 10 Uhr.
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VERMISCHTES stände und Sorgen in Bezug auf das Verfassen eines Vorsorgeauftrages aufgegriffen und thematisiert. Ziel des Vortrages ist es, Interessierten das Rüstzeug zu vermitteln, damit sie ihren persönlichen Vorsorgeauftrag selbstbestimmt verfassen können. Anmeldung bitte bis 18. November an rachel.mendez@gmx.ch. Clubraum ref. Kirche, Etzelstrasse 22, Donnerstag, 21. November, 18–19.30 Uhr. DIE MUSIKSCHULE WETTINGEN HAT
Colin Frei
auf dem neuen Eis
Jetzt den Besuch vom Samichlaus NOCH FREIE PLÄTZE Als projektorianmelden. zVg entierte Schule mit weit über 750 Fachbelegungen im Einzel-, Grup«DE SAMICHLAUS CHUNNT» Der Sa- pen- und Ensembleunterricht biemichlaus und seine Schmutzli tet die Musikschule Wettingen ein freuen sich, in Wettingen bald spannendes und stilistisch fast wieder viele Familien, Schulen grenzenloses Musikerlebnis an. und Vereine besuchen zu dürfen. Wer Anfänger oder bereits fortgeDamit sie genügend Nüssli und schritten, im Kindergarten oder Mandarinen bereit haben, wird noch nicht älter als 20 Jahre ist, um rechtzeitige Anmeldung gebe- kann sich bis zum 1. Dezember ten. Anmeldeformulare liegen in für den Instrumentalunterricht den Kirchen St. Sebastian und St. anmelden. Der Unterricht startet Anton sowie im Rathaus auf. An- ab Montag, 17. Februar 2020. Alle meldungen sind auch online un- wichtigen Infos dazu findet man ter www.kath-wettingen.ch mög- unter https://musikschule.schulelich oder per Mail an samich- wettingen.ch. Dort können auch laus@kath-wettingen.ch. Der Sa- die Meldeformulare heruntergelamichlaus und seine Schmutzli den werden. sind am Samstag und Sonntag, 30. November, 1., 5. und 6. Dezember, unterwegs. Anmeldeschluss ist der 22. November. Bei Fragen Tel. 077 456 95 99 oder per Mail. DER VORSORGEAUFTRAG: JURISTISCHE GRUNDLAGEN UND PSYCHOLOGISCHE AUSWIRKUNGEN Ein Vorsor-
Bad- und Eismeister Markus Ernst in der neuen Eismaschine.
Melanie Bär
geauftrag erlaubt einem, existenzielle Entscheidungen betreffend einer möglichen Urteilsunfähigkeit selber zu fällen. Neben juristischen Grundlagen werden in die- Breites Fächerangebot an der Musem Vortrag auch innere Wider- sikschule Wettingen. zVg
LESERBRIEFE WAHLEN
Tägi-CEO Marco Baumann im Fondue-Chalet zwischen den Eisfeldern.
bär
Sylvia Scherer in die Schulpflege Sylvia Scherer engagiert sich seit Jahren für die Einwohnerinnen und Einwohner von Wettingen, u.a. als Einwohnerrätin, als Präsidentin der katholischen Frauengemeinschaft St. Sebastian oder Mitglied des Wahlbüros. Über viele Jahre war sie in der Gesundheits- und der Kulturkommission aktiv und setzt sich als Mitglied der Arbeitsgruppe Fremdbetreuung bis heute für die vielfältigen Betreuungsformen in Wettingen ein. Die Wettinger Schulpflege wird durch die konsequente, glaubwürdige Sachpolitik von Sylvia Scherer gestärkt. Zudem ist Sylvia Scherer auch gegen die vom Kanton Aargau geplante Abschaffung der Volksschulpflegen. Ich empfehle deshalb aus Über-
zeugung allen Wettinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, Sylvia Scherer am 24. November in die Schulpflege zu wählen. Martin Fricker, Wettingen Yvonne Feri: Teamfähig und kollegial Yvonne Feri kenne ich aus acht Jahren gemeinsamer Arbeit im Gemeinderat von Wettingen. Da habe ich sie engagiert in der Sache, führungserfahren und vor allem als teamfähig und kollegial erlebt. Mit ihr gelangt man auch bei unterschiedlichen Standpunkten zu Lösungen, welche dem Ganzen dienen. Ich empfehle deshalb Yvonne Feri zur Wahl in den Regierungsrat. Heiner Studer, ehemaliger Vizeammann und Nationalrat EVP, Wettingen
WETTINGEN / FRAKTIONSBERICHTE
Die Fraktion FDP sieht in Instrumenten wie der Liste der Schutzobjekte vor allem eine unverhältnismässige Beschneidung des Eigentums und steht solchen kritisch gegenüber. Für den durchschnittlichen Betrachter ist es denn auch schwer nachvollziehbar, weshalb das eine oder andere Objekt Eingang auf diese Liste gefunden hat. Die Fraktion nimmt aber wohlwollend zur Kenntnis, dass der Gemeinderat die Änderungsspielräume an den inventarisierten Objekten grosszügiger absteckt, als der Kanton dies gerne sehen würde. Die Fraktion befürchtet, dass im Falle einer Ablehnung schlussendlich durch den Druck des Kantons eine noch strengere Erfassung der schützenswerten Objekte resultieren könnte. Deshalb und um Rechtssicherheit für die Eigentümer zu schaffen, stimmt die Fraktion der Vorlage zähneknirschend zu. Im Hinblick auf die neue BNO würde es die Fraktion begrüssen, wenn man Möglichkeiten prüfen würde, die betroffenen Eigentümer auf kostenneutrale Art und Weise für die Einschränkung ihrer Rechte zu kompensieren. Zu denken wäre da zum Beispiel an ein Entgegenkommen bezüglich der Ausnützungsziffer, wenn es um den Ausbau von Dachstockwerken geht. Die Fraktion begrüsst, dass das Personalreglement überarbeitet und modernisiert wurde, und hofft natürlich auch, dass Wettingen damit weiterhin als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen wird. Der Fraktion ist es aber ein Anliegen, dass der Gemeinderat seine Personalpolitik möglichst autonom bestimmen kann und hinterfragt daher das Recht der Mitarbeitenden, die vorzeitige Pensionierung zu verlangen. Die Fraktion freut sich, dass der Gemeinderat ihr Postulat betreffend Heizverbände auf Basis erneuerbarer Energien entgegennehmen will, und ist gespannt auf seine Überlegungen dazu. Sie ist davon überzeugt, dass Wettingen von individuellen Lösungen, insbesondere von Ölheizungen in Einfamilienhäusern, wegkommen und auf zentralisierte Systeme auf Basis von umweltverträglichen Technologien wie Holzschnitzelanlagen oder Grundwasserwärmepumpen setzen muss.
Die über mehrere Jahre von Grund auf erarbeitete Vorlage zur Teiländerung der Nutzungsplanung im Ortsbild 1+2 beinhaltet Objekte und Bauensembles, die zwei Kategorien zugeteilt wurden. Dazu hat man in einem gut strukturierten Prozess verschiedene Fachgremien und die Planungskommission miteinbezogen. Die nun vorliegende Teiländerung stösst bei den betroffenen Objekt- und Ensembleeigentümern grossmehrheitlich auf Zustimmung. Des Weiteren gibt diese Änderung der Nutzungsplanung eine Sicherheit für die anstehende und zukunftsgerichtete Entwicklung. Die Fraktion CVP stimmt der Teiländerung zu. Das aktuelle Personalreglement der Gemeinde stammt von 1997. Es ist in verschiedenen Punkten nicht mehr zeitgemäss. Die Totalrevision wurde bezüglich dieser Missstände überarbeitet und zeigt in der angespannten Finanzlage der Gemeinde die grösstmögliche Planbarkeit, Transparenz und Kostenneutralität im Personalmanagement auf. Die Fraktion CVP zeigt sich erfreut, dass der Gemeinderat die Probleme bezüglich Lärmimmissionen durch Fahrzeuge und Littering in der Gemeinde angeht. Der Gemeinderat begrüsst das Postulat beziehungsweise die Motion der CVP. Die Beantwortung des Postulates betreffend «bauliche Sofortmassnahmen an den Sporthallen der Bezirksschule Wettingen zur Verhinderung von Folgeschäden (vorgezogene Dachsanierung) und gleichzeitiger Realisierung einer Photovoltaikanlage» nimmt die Fraktion zur Kenntnis und versteht unter den genannten Gründen die Ablehnung. Die Rückmeldungen zu den Fragen aus der Interpellation «Dreifachturnhalle Margeläcker – ein Desaster!» ist für die Fraktion CVP nicht in allen Punkten zufriedenstellend. Sie ist der Ansicht, dass nach wie vor gewisse Missstände nicht geklärt sind und diese bearbeitet werden müssen. Die Fraktion bedankt sich für die ehrlichen Antworten zur Interpellation betreffend «Aufgestauten baulichen Unterhalt im Immobilienbestand der Einwohnergemeinde Wettingen» und hält fest, dass noch mehrere Defizite bestehen.
Mantramässig hört man vom Wettinger Gemeinderat, dass die Mitarbeitenden der Gemeinde höchstes Gut seien. Das wichtigste Reglement für den Umgang mit diesen Mitarbeitenden ist das Personalreglement. Dieses wurde nun einer sogenannten «Totalrevision» unterzogen. Eine Totalrevision ist es aber nicht, was dem Einwohnerrat vorgelegt wird. Effektiv handelt es sich um eine um ein paar Zückerchen ergänzte Entstaubungsaktion. Doch dies ist nicht das wirkliche Problem. Das eigentliche Problem ist, dass der Prozess, der zu diesem neuen Personalreglement führte, falsch aufgegleist ist. Und dies ist symptomatisch dafür, wie der aktuelle Gemeinderat die Gemeinde führt: Weder wurde die Personalkommission in den Prozess der Überarbeitung involviert, noch wurde der Anlass der Totalrevision als Ausgangspunkt genommen, sich grundsätzlich mit dem Thema Mitarbeitende in der öffentlichen Verwaltung auseinanderzusetzen und daraus eine langfristige HRStrategie zu entwickeln. Eine verpasste Chance, findet die SVPFraktion. Die Fraktion SVP stimmt der Teiländerung der Nutzungsplanung zu. Die Fraktion ist auch einverstanden mit der Ablehnung des Postulats von François Chapuis betreffend bauliche Sofortmassnahmen an den Sporthallen der Bezirksschule Wettingen. Beim Bezirksschulhaus stehen in den nächsten Jahren sowieso umfassende bauliche Veränderungen an. Dann wäre eine teure Rundum-Sanierung jetzt effektiv zum Fenster hinausgeworfenes Geld. Die SVP-Fraktion versteht nicht, dass der Gemeinderat das Postulat der Fraktion FDP betreffend Heizverbände auf Basis erneuerbarer Energien entgegennehmen will. Die Fraktion ist der Ansicht, dass die Gemeinde der falsche Adressat für dieses Anliegen ist. Dafür zuständig wäre das Elektrizitätswerk EWW. Überdies ist fraglich, ob in der Gemeinde ein Heizverband überhaupt sinnvoll ist: In Wettingen gibt es keine Kehrichtverbrennungsanlage oder Kläranlage, die einen Heizverband erlaubte. Und schliesslich stellt sich auch die Frage, ob sich die Bevölkerung überhaupt eine zentrale Beheizung wünscht.
Was tun Fraktionsmitglieder des Einwohnerrats angesichts eines umfangreichen Inventars von schützenswerten Bauwerken in der Gemeinde? Sie stellen grundsätzliche Fragen und ringen um eine Stellungnahme. Kann eine zu strenge Unterschutzstellung notwendige (ökologische) Entwicklungen verhindern? Müsste nicht die Instanz, die Schutzmassnahmen anordnet, auch berappen? Wäre es nicht wichtiger, ein geeignetes Instrument zu haben, um «Tränen der Architektur» verhindern zu können, als die in Wettingen ohnehin raren Perlen zu schützen? Eine Mehrheit der Fraktion stimmt der Teiländerung der Nutzungsplanung zu. Die Totalrevision des Personalreglements für die Gemeinde Wettingen stösst in der Fraktion auf Zustimmung. Die geänderten gesetzlichen Grundlagen und die «Erfordernisse der Zeit» sind mit den Neuerungen berücksichtigt worden und kommen auch dem Personal zugute. Ebenso unterstützt die Fraktion die Vorstösse zu den Themen Lärmbelästigungen und Littering. Betreffend Littering hat die Gemeinde bereits einiges unternommen und weitere Aktionen sind geplant. Ganz nach bürgerlicher Manier appelliert die Fraktion aber auch an die Verantwortung der Einzelnen, sei es im Verhalten selber oder im notwendigen zivilcouragierten Eingreifen. Die Fraktion befürwortet eine Überprüfung, inwieweit Heizverbände auf der Basis erneuerbarer Energien gegründet und gefördert werden können, wie dies ein Postulat der FDP fordert. Die gemeinderätliche Antwort auf die Interpellation betreffs aufgestauten baulichen Unterhaltsbedarfs zeigt leider in erschreckender Weise, wohin eine kurzsichtige Sparpolitik führen kann. Es ist keine neue Erkenntnis, dass aufgeschobene notwendige Massnahmen sehr teuer werden können. Der Bedarf ist erkannt, aber nun fehlen die Mittel. Für die Fraktion ein weiterer Hinweis, dass sie mit ihrer Finanzpolitik richtig liegt.
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LESERFOTO
Die Teiländerung Nutzungsplanung Schutzobjekte wird von der Fraktion gutgeheissen. Das Resultat beinhaltet nicht nur eine Ergänzung der ortsbildprägenden Gebäude, die zwischen 1920 und 1980 entstanden sind, sondern sorgt bei den Eigentümern auch für Planungs- und Rechtssicherheit im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung ihrer Liegenschaften. Der Totalrevision des Personalreglements wird zugestimmt. Für die Umsetzung braucht es ein zeitgemässes Reglement. Das neue Personalreglement ist modern und ausgewogen. So sorgt das neue Treueprämien-System etwa für ausgeglichene Bedingungen unter den Angestellten. Auch der Fraktion EVP/Forum 5430 ist die Lärmbelästigung von Autos ein Dorn im Auge und sie ist erfreut über die Entgegennahme der Motion. Gegen diesen Lärm muss vorgegangen werden. Gespannt ist die Fraktion auf die Begründung der Abschreibung des Postulates «Littering muss in Wettingen vermehrt kontrolliert und reduziert werden». Littering ist ein ernst zu nehmendes Thema. Die Fraktion findet die Idee von Heizverbänden auf Basis erneuerbarer Energien, wie sie im Postulat von der FDP gefordert werden, sinnvoll. Bei Neubauten oder grösseren Überbauungen ist die Idee vermutlich problemlos umzusetzen. Bei der «Umrüstung» bestehender Gebäude ist die Fraktion gespannt, wie dies bezüglich sachlichem Aufwand und zu erwartenden Kosten vernünftig abgewickelt werden kann. Ebenfalls nimmt die Fraktion die Beantwortung der Interpellation der Fraktion CVP betreffend aufgestauten baulichen Unterhalt im Immobilienbestand der Einwohnergemeinde Wettingen zur Kenntnis. Das Resultat erstaunt sie nicht. Sie ist besorgt darüber, denn die von der bürgerlichen Seite über Jahre hinweg auf einen tiefen Steuerfuss fokussierte und nicht langfristig geplante Steuerpolitik zeigt nun ihre negativen Auswirkungen.
Die GLP-Fraktion nimmt die Teiländerung Nutzungsplanung Schutzobjekte wohlwollend zur Kenntnis und bedankt sich beim Gemeinderat für die mit Mitwirkungsverfahren gut abgestützte Planung. Wie bei den meisten Vorlagen von grosser Komplexität geht es auch diesmal den einen zu wenig weit, einigen jedoch zu weit. Dies ist ein Hinweis, dass ein guter Kompromiss gefunden wurde. Die GLP-Fraktion wird der Nutzungsplanung zustimmen. Die Totalrevision des Personalreglements war ebenfalls angezeigt, da das geltende Reglement von 1997 stammt. Der vorliegende Entwurf beinhaltet zeitgemässe Anpassungen und schafft gute Rahmenbedingungen für die Mitarbeitenden und bietet der Gemeinde bessere Planbarkeit. Der vorliegende Entwurf beinhaltet nach Ansicht der GLP Fraktion alle nötigen Komponenten und schafft Klarheit. Etwas zu diskutieren gab der Hinweis, dass auch mit der «Privatwirtschaft» verglichen wurde. Einerseits gibt es «die Privatwirtschaft» als solche nicht, womit also hat man da verglichen? Andererseits kann man ja gar nicht wirklich vergleichen, da im Gegensatz zur «Privatwirtschaft» das Einkommen auf einer Gemeinde nicht selber erwirtschaftet werden muss. Die GLPFraktion wird dem neuen Personalreglement zustimmen. Bei den zur Diskussion stehenden Postulaten wird die GLP-Fraktion mehrheitlich den Anträgen des Gemeinderats folgen. Besonders begrüsst werden die Bemühungen gegen Lärmemissionen. Dass betreffend Littering nicht viel mehr unternommen werden kann, als bereits vorgesehen, ist nachvollziehbar. Dennoch macht die GLP-Fraktion einen Vorschlag: Aus Studien ist bekannt, dass die Menschen viel eher Müll dort wegwerfen, wo bereits Müll liegt. Eine saubere Umgebung kann daher also Littering verhindern. Da in Wettingen an vielen Ecken jedoch Privatgrundstücke betroffen sind, welche den Müll im Garten auf eigene Rechnung entsorgen müssen, schlägt die GLP-Fraktion vor, als symbolische Geste den betroffenen Privateigentümern jeweils einen Gebührensack abzugeben, als Dank, dass sie für eine saubere Umgebung sorgen.
Leserin Luisa Allevato hat dieses stimmungsvolle Herbstfoto in den Wettinger Rebbergen aufgenommen. Haben auch Sie ein schönes Sujet in Ihrer Gemeinde bildlich festgehalten? Schicken Sie es uns im jpg-Format (Grösse mind. 1 MB) an redaktion@limmatwelle.ch.
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NEUENHOF
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AUS DEM GEMEINDERAT Januar 2020 diskutieren und gleichzeitig beschliessen, welche Folgemassnahmen ergriffen werden. Die Ergebnisse des Berichts sowie der Beschlussfassungen werden Gegenstand einer öffentlichen Informationsveranstaltung sein. Das Datum der öffentlichen Informationsveranstaltung im Frühjahr 2020 wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.
Berat Rexhepi hat die Berufsprüfung Hauswarte bestanden. zVg Personalwesen Berat Rexhepi, Leiter des technischen Dienstes, hat die Berufsprüfung Hauswarte mit eidgenössischem Fähigkeitsausweis sehr erfolgreich absolviert. Gemeinderat und Verwaltung der Gemeinde Neuenhof gratulieren Berat Rexhepi zu diesem sehr guten Abschluss und wünschen ihm in seiner Funktion als Leiter des technischen Dienstes weiterhin viel Erfolg. Wettbewerb: Clean-up-Day Als Initiator und Organisator des nationalen Clean-up-Days führt die IG saubere Umwelt (IGSU) einen Wettbewerb zwischen allen teilnehmenden Gemeinden durch, wobei die IGSU die kreativste Clean-up-Aktion einer Gemeinde mit einem Recyclingausflug im Wert von 500 Franken belohnt. Die Gemeinde Neuenhof hat Ende Oktober die erfreuliche Nachricht erhalten, dass sie einer der drei Gewinner des Clean-up-Days ist und diesen Recycling- und Umweltausflug gewonnen hat. Der Einsatz der Gemeinde Neuenhof hat sich in verschiedener Hinsicht gelohnt und zeigt auf, dass sich das Engagement bewährt hat. Die Gemeinde Neuenhof dankt allen nochmals für den Einsatz. Der nächste Clean-up-Day findet am Freitag, 11. September 2020, statt. Arbeitsgruppe «Analyse Altersarbeit Neuenhof» Die Arbeitsgruppe hat ihre Arbeit mit ihrer letzten Sitzung am 30. Oktober abgeschlossen. Der Schlussbericht wird nun dem Gemeinderat übergeben. Der Gemeinderat wird die Ergebnisse an seiner Sitzung im
Tempo-30-Zonen in Neuenhof An der Einwohnergemeindeversammlung vom 25. Juni hat der Souverän der Einführung von Tempo-30-Zonen in Neuenhof zugestimmt. Das Geschäft ist mittlerweile in Rechtskraft erwachsen und wurde durch die Abteilung Bau und Planung, Neuenhof, weiterbearbeitet. Seit vergangenem Donnerstag, 7. November, liegt gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV das entsprechende Baugesuch zusammen mit den von der Einwohnergemeindeversammlung genehmigten Plänen bis 9. Dezember im Gemeindehaus, Abteilung Bau und Planung, 2. Stock, öffentlich auf. Die Umsetzung der Massnahmen erfolgt im Anschluss an die Publikation. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen.
Die Schülerinnen und Schüler spielen auch Stücke von Mozart.
zVg
MusikschülerspielenFolkundRock
menten und in unterschiedlichen Am 20. November spielen Schüler der Musikschule Wet- Formationen wird Musik aus Klastingen in der Aula in Neuenhof. sik, Folk, Pop und Rock präsenMit einem abwechslungsreichen Musikprogramm laden Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wettingen in Neuenhof zu einem kurzweiligen Musikschulkonzert ein. Auf verschiedenen Instru-
VERMISCHTES CHLAUSGESELLSCHAFT Die Chlaus-
tiert. Zu hören sind Werke von François Devienne, Klaus Langer, Oskar Rieding, Wolfgang Amade(zVg) us Mozart. Mittwoch, 20. November, Aula Schule Neuenhof, 19 Uhr.
Meldung der Kantonspolizei
gesellschaft Neuenhof führt am Sonntag, 1. Dezember, um 18 Uhr den Chlauseinzug durch. Er startet beim Spycher im Dorfkern. Ab dem 23. November ist die Weihnachtskrippe auf der Wiese neben der Zürcherstrasse zu bewundern. Pünktlich zum ersten Advent werden vor dem Chlauseinzug die Papiersammlung im November Die Krippenfiguren hineingestellt. nächste Papiersammlung findet Auch zwei Schafe werden bis zum Der Lenker schlief wohl ein. zVg am Samstag, 16. November, statt Dreikönigstag dort wohnen. und wird durch den STV NeuenEin Autolenker verursachte in hof durchgeführt (Kontakttelefon Neuenhof einen Selbstunfall. 075 434 30 21). Sammelware bitte Mutmasslich dürfte er am Steuer immer bündeln und verschnüren. eingeschlafen sein. Der FührerNur korrekt bereitgestelltes Paausweis wurde ihm abgenompier bzw. korrekt bereitgestellter men. Der Unfall ereignete sich am Karton wird übernommen. GrösMontag, 11. November, auf der sere Mengen oder Dimensionen Zürcherstrasse in Neuenhof. Ein von Karton, insbesondere aus Ge29-jähriger Kroate fuhr mit seiwerbebetrieben, sind weiterhin nem Auto von Dietikon Richtung gebührenpflichtig der KehrichtNeuenhof, als dieser kontinuierabfuhr oder direkt einem Altstofflich von der Fahrbahn abkam. Auf händler zu übergeben. Ausstellung im Peterskeller. zVg Höhe Hinterhagweg kollidierte der Autolenker mit einem FelsÖffnungszeiten der Gemeindever- ADVENTSHÜSLI IM PETERSKELLER brocken und im Anschluss frontal waltung Die Öffnungszeiten und Vom 22. bis 24. November findet mit einem Gartenzaun. Gegendie Erreichbarkeit (Schalter- zum 17. Mal die Weihnachtsaus- über der Polizeipatrouille gab der dienst) sind wie folgt: Montag, stellung Adventshüsli im Peters- Lenker an, kurz eingeschlafen zu 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag keller statt. Am Freitag gibt es ein sein, worauf er die Kontrolle über bis Donnerstag, 8–11.30 und Adventssingen mit dem Schüler- das Fahrzeug verloren habe. 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 chor Neuenhof. Am Samstag gibt Am Fahrzeug entstand ein Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: ge- es ein Bastelangebot für Kinder Sachschaden in der Höhe von meindekanzlei@neuenhof.ch. 20 000 Franken. und Erwachsene.
NEUENHOF
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LESERBRIEF Limmattalbahn mehr Fluch als Segen für Neuenhof Anlässlich der Information des Kantons über die Oase und die Limmattalbahn (LTB) wurden Wachstumsprognosen bis 2040 abgegeben. Bevölkerungswachstum plus 30 Prozent, Arbeitsplätze plus 20 Prozent. Heute hat Neuenhof 8700 und Wettingen etwa 21 000 Einwohner. Für einen wirtschaftlichen Betrieb einer Bahn sind nicht Prozentzahlen, sondern die Anzahl zusätzlicher Fahrgäste massgebend. Mit dem gewünschten Wachstum für Spreitenbach, Killwangen und Neuenhof ist die RVBW längstens in der Lage, diesen Zuwachs aufzunehmen. Das Verkehrsprojekt Oase ist sehr stark auf die unnötige LTB fixiert. Die geplante Linienführung in Neuenhof durch die Zürcher-, Limmat- und Industriestrasse,
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FC NEUENHOF über die Limmat mit einer neuen Brücke und Tunnel Richtung Tägerhard ist unrealistisch. Grosse Teile der intakten Infrastruktur müssten zerstört werden, da unter dem Trassee keine Leitungen vorhanden sein dürfen. Zudem müssten Kulturland, Vorplätze und Bäume geopfert werden. Betroffen wäre vor allem das Neuenhofer Gewerbe an der Zürcherstrasse und speziell im Industriegebiet. Auch die Seepromenade würde verschandelt. Wo gehen die Spaziergänger dann durch? Es ist auch nicht klar, was man im Tägerhard entwickeln möchte. Führt doch das Trassee durch hochwertiges Landwirtschaftsland und gefährdet womöglich die Existenz der Bauernbetriebe. Eine neue Bahn, so sagen die Fachleute, muss durch Gebiete geführt werden, wo ein grosses Ent-
wicklungspotenzial vorhanden ist, nicht durch gebaute Dörfer. Für die Situation in Neuenhof ist der Bus das beste Transportmittel. So kann man das Gleiche noch besser erreichen als mit einer starren Bahn. Aber eines ist klar: Wenn das Verkehrsaufkommen weiterhin so zunimmt, wird es in fünf bis zehn Jahren unumgänglich sein, zusätzliche Busspuren zu erstellen oder mit intelligenten Steuerungen dem Bus staufreie Fahrt zu gewähren. Verglichen mit der LTB würden die Investitionen einen Bruchteil betragen und die bestehende Infrastruktur könnte man erhalten. Gehen wir mit unseren Ressourcen vernünftig um und setzen auf den Bus. Das Oberdorf in Spreitenbach würde erst noch profitieren. Toni Benz, Neuenhof
Generalversammlung Am Mittwoch, 30. Oktober, führte der FC Neuenhof seine 58. Generalversammlung durch. Präsident Domenico Raosa begrüsste 110 Mitglieder, was mehr als einem Drittel der gesamten Anzahl unseres Dorfvereins entspricht. Nach den Jahreszusammenfassungen des Juniorenobmanns und des Finanzchefs folgten die Wahlen für das Amt des Präsidenten. Beide Kandidaten erhielten jeweils fünf Minuten, um ihre Ideen, ihr Konzept und ihre Philosophie für den FC Neuenhof vorzustellen. Der Herausforderer stellte sich nur kurz vor und reichte dann das Mikrofon an seine rechte Hand weiter. Sein Konzept war die Fokussierung auf die 1. Mannschaft und der schnellstmögliche Aufstieg in höhere Ligen. Dann erhielt der amtierende Präsident Domenico Raosa das Wort und überzeugte die Mitglieder vor allem durch seine Leidenschaft für den Verein und die Juniorenabteilung. Das Resultat der anschliessenden Abstimmung war eindeutig: Mit einer deutlichen Anzahl Stimmen über dem absoluten Mehr wurde Domenico Raosa im Amt bestätigt.
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NEUENHOF
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An der Gemeindeversammlung vom 25. November stimmt Neuenhof über die Verselbstständigung der Wasser- und Elektrizitätswerke ab. An der Infoveranstaltung vom vergangenen Montag konnten die Einwohner Fragen zum Projekt stellen. Im Bild das Grundwasserpumpwerk Tägerhardwald. zVg/Archiv
Noch sind nicht alle Fragen geklärt Der Gemeinderat informierte die Bevölkerung über die Zukunft der Werke in Neuenhof.
künftig auch Budget und Rechnung. Im Laufe der Arbeit am Projekt zeigte sich, dass eine solche selbstständig öffentlich-rechtliche Anstalt besser auf Neuenhof zugeschnitten ist als etwa eine Auslagerung an eine Aktiengesellschaft, wie dies Wettingen geDIETER MINDER macht hat. «Die Anstalt ist nicht Am 25. November wird die Ge- verkäuflich», betonte Kuster. meindeversammlung Neuenhof über die neue Rechtsform der 2017 LAGEN die Schulden der GeElektrizitäts- und Wasserwerke meinde bei 5000 Franken pro EinNeuenhof entscheiden (die Lim- wohner. «Deshalb beschloss der matwelle berichtete). «Wir informie- Gemeinderat einen Abbau der ren Sie nach über einem Jahr in- Schulden», sagte Finanzverwalter tensivster Arbeit», begrüsste Vize- Hanspeter Frischknecht. Weil die ammann Petra Kuster rund 80 Amortisationsrate zu gering war, Personen am Informationsanlass suchte der Rat neue Varianten, vom vergangenen Montag. Vertre- um die Verschuldung zu reduzieter des Gemeinderats informier- ren. Er setzte als Ziel, die Schulten über die künftige selbstständi- den pro Einwohner bis Ende der ge Anstalt «elektrizität wasser Finanzplanperiode 2028 zu halneuenhof», kurz «ewn». Die neue bieren. Die Verselbstständigung Rechtsform bedeutet eine Ver- der Werke ist dabei ein wichtiger Schritt. selbstständigung dieser Werke. Ausführlich erläuterte FrischEin siebenköpfiger Projektausschuss unter Leitung von Petra knecht die Rahmenbedingungen. Kuster und Gemeinderat Marco Für die Bürgerinnen und Bürger Hürsch hat die Grundlagen dafür war dies nicht immer einfach erarbeitet. Eine ebenfalls sieben- nachvollziehbar, wie die Fragen köpfige Begleitgruppe hat ihn un- aus dem Publikum zeigten. Unselbstständige Anstalten dürfen terstützt. Der Gemeinderat beaufsichtigt keinen Gewinn an die Gemeinde die neue Anstalt. Er genehmigt ausrichten. Das ist bei selbststän-
digen Anstalten möglich. «So können wir dank den Überschüssen aus den Werken die Schulden bedienen», sagte Frischknecht. Die Anstalt wird per 1. Januar 2020 gegründet. Die Eröffnungsbilanz kann aber erst im Frühjahr erstellt werden, wenn der Rechnungsabschluss 2019 vorliegt. Bisher mussten die Werke ihre Anlagen selber finanzieren. Ein Versammlungsteilnehmer befürchtet, dass dies nicht mehr möglich ist, wenn die Gemeinde Gewinn abschöpft. Er erwartet Gebührenerhöhungen. Frischknecht wies auf die Vorgaben der Elektrizitätskommission des Bundes für die Berechnung der Tarife hin. Solange nur der kalkulatorische Teil für den Investor entnommen werde, passiere nichts, erklärte Frischknecht. Er warnte die Finanzverantwortlichen davor, mehr Geld aus der Anstalt hinauszunehmen, um die Gemeindeschulden zu reduzieren: «Die Einwohnergemeinde ist Hüter der Finanzen.» EIN TEILNEHMER wollte wissen, ob
die Gemeinde beabsichtige, das Limmatkraftwerk der Elektrizitätswerke Zürich (EWZ) zu kaufen. Der Gemeinde liege kein An-
gebot vor, antwortete Gemeinderat Marco Hürsch. Gegen den Gemeindeversammlungsbeschluss vom 25. November könnte das Referendum ergriffen werden. Trotzdem wird die Gemeinde die Gründung der «ewn» weiter vorbereiten. «Wir haben einen ehrgeizigen Fahrplan», sagte Kuster. Je nach Ausgang der Unterschriftensammlung müsste der Gründungstag der «ewn» allerdings um ein Jahr verschoben werden. ANZEIGE
KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch.
Meierbädli muss saniert
Am Montagabend informierte der Gemeinderat über die Weiterentwicklung beim Bahnhof und über die Traktanden der Gemeindeversammlung. MELANIE BÄR
PARTEINOTIZ SVP KILLWANGEN Mitgliederversammlung Die SVP Killwangen führte im Hinblick auf die Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November eine Orientierung durch. Präsident Jules Rutishauser konnte unter den Anwesenden auch Grossrat und Gemeindeammann Werner Scherer willkommen heissen. Der Präsident orientierte zuerst über die Ständerats- und die Regierungsratswahlen vom 24. November. Für die SVP kandidieren Hansjörg Knecht für den Ständerat und Jean-Pierre Gallati für den Regierungsrat. Da beide im ersten Wahlgang das absolute Mehr verpassten, ist nun ein 2. Wahlgang nötig. Der Präsident rief alle Mitglieder auf, diesen beiden Kandidaten die Stimme zu geben. Anschliessend informierte Gemeindeammann Werner Scherer über die Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 27. November, unter anderem über die Sanierung des Meierbädli, die Anpassung Leistungspensum Abteilung Finanzen, Smart Metering, Budget 2020 sowie über verschiedene Verpflichtungskredite. ANZEIGE
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Gemeindeammann Werner Scherer (SVP) brachte die gute Nachricht gleich am Anfang der PolitInfo: «Wir sind mit den Investoren der Bauten beim Bahnhof im Gespräch. Sie wären bereit, den Lift zur Erschliessung zwischen Bahnhof und Ankegässli auf ihre Kosten zu bauen.» Noch diese Woche will er mit den Investoren zusammensitzen und eine entsprechende Vereinbarung aufsetzen. Die geplanten 50 bis 60 Wohnungen im Bereich Bahnhof sind nicht die einzigen Bauvorhaben. Auch an der Zürcherstrasse (Mühlihof) Ost und West und im Nächstäcker sind Objekte ge-
«Die Investoren wären bereit, den Lift auf ihre Kosten zu bauen.» WERNER SCHERER, GEMEINDEAMMANN
plant. Der Gemeinderat geht von gesamthaft 350 Wohnungen aus. Gemäss kantonalen Prognosen könnte die Bevölkerung langfristig auf bis 3000 Einwohner ansteigen, der Gemeinderat rechnet in den nächsten fünf Jahren mit einem Anstieg auf 2500 bis 2600 Einwohner. «Wir können es nicht ANZEIGE
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Das Baugesuch liegt vom 14. November 2019 bis 16. Dezember 2019 während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf.
Spreitenbach
Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.
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Gut besuchte Polit-Info am Montagabend in der Aula der Schulanlage Zelgli. verhindern, denn wir sind im Einzugsgebiet von Zürich», sagte Gemeinderat Jürg Lienberger (parteilos) und leitete zum Thema Renovation des Gemeindehauses und des Alten Schulhauses über. Mit dem Bevölkerungswachstum verändert sich auch der Raumbedarf und es gelte jetzt zu hinterfragen, ob die Aufgaben in den jetzigen Räumlichkeiten zu stemmen seien. Lienberger präsentierte die Analyse und Ergebnisse der Projektgruppe, die eine sanfte Sanierung der beiden Gebäude sowie einen Modulbau, integriert im Schulareal, als Kindertagesstätte (Kita) empfiehlt. Eine Anwesende wollte wissen, wieso man überhaupt 320 000 Franken in die Sanierung des Alten Schulhauses investiert, wenn das Haus danach trotzdem nur eingeschränkt genutzt werden kann. Um den Zerfall zu verhindern, gab Lienberger zur Antwort.
wissen, ob in Killwangen eine solche überhaupt gewünscht wird, und macht eine Umfrage. Sollte der Wunsch bestehen, wird der Gemeinderat das Geschäft an einer Gemeindeversammlung vorlegen. «Meine Generation steht Kitas nicht positiv gegenüber. Aber die Gesellschaft ändert sich», sagte Lienberger und fügte an, dass es für die Gemeinde ein Standortvorteil wäre. Eine Besucherin der Polit-Info regte an, in der Umfrage zu erklären, was Kitas sind. AUCH DAS MEIERBÄDLI, das in den
50er Jahren erstellt und 1987 letztmals saniert worden ist, war Thema an der Polit-Info. Für einen Lacher sorgten die Baderegeln aus dem Jahr 1952, die eine Strafe für «Spähen über den Zaun» vorsahen. Daran stört sich heute niemand mehr, kritisiert wurde jedoch von einigen Anwesenden, «dass es zu zwei Drittel von Nicht-Killwangenern benutzt wird.» «Das Problem BEVOR DER GEMEINDERAT Geld für ist bekannt und wir werden etwas die Projektierung einer Kita aus- dagegen machen», antwortete Gegibt, will er von der Bevölkerung meinderat Hanspeter Schmid (par-
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werden
KINDERGARTEN ZELGLI
Melanie Bär
teilos). Er informierte auch über die Sanierung, die aufgrund diverser Abnutzungserscheinungen nötig werde. Der Gemeinderat schlägt vor, das Schwimmbecken mit einer Folie auszulegen. An der Gemeindeversammlung wird über den dafür notwendigen Kredit von 68 050 Franken abgestimmt. Geld war auch beim letzten Traktandum das Thema: Gemeinderat Markus Schmid (CVP) stellte das Budget 2020 und den Finanzplan vor. Es ist ein Ertragsüberschuss von 334 176 Franken budgetiert, bei gleichbleibendem Steuerfuss von 105 Prozent. Markus Schmid stellte der Bevölkerung die Finanzplanung mit vier verschiedenen Szenarien vor: mit gleichbleibendem Steuerfuss einmal mit und einmal ohne Kita-Investition sowie einmal mit einer Steuerfusserhöhung auf 108 Prozent ohne Kita-Investition und einmal mit Steuerfusserhöhung auf 110 Prozent mit Kita-Investition. Der Gemeinderat bevorzugt die letzten beiden Varianten. Denn das Ziel sei ein Abbau der Schulden. ANZEIGE
Öffnungszeiten Montag – Samstag 8.00 – 18.00 Uhr Freitag 8.00 – 20.00 Uhr Aspstrasse 3, Spreitenbach
«Die Sanierung verlief erfolgreich», informierte François Liaudet von der «ebc energie- und bauchoachin GmbH» an der PolitInfo. Aufs neue Jahr hin sollen die Kindergärtler ihre vorübergehende Bleibe im Alten Schulhaus wieder verlassen und in den Doppelkindergarten Zelgli (Bild) zurückziehen. Vorletztes Jahr sammelte sich unter der Bodenplatte Wasser im 2014 eröffneten Kindergarten an, worauf sich Schimmelpilz bildete. Deshalb musste der Kindergarten saniert werden. Liaudet informierte, dass nach der Sanierung nun testweise Wasser ins Gebäude geflutet worden sei, um sicherzugehen, dass nun alles dicht ist. «Es wurde auch kein Schimmelpilz mehr festgestellt», so Liaudet. Die Kosten beliefen sich im Rahmen der zurückgestellten 500000 Franken. Ein Anwesender wollte wissen, ob die Baufirma zur Rechenschaft gezogen werden könne, ein anderer, ob mit dem Generalunternehmen bereits verhandelt wurde. Gemeinderat Hanspeter Schmid sagte: «Wir warten nun das Resultat ab und schauen, woran es lag.» (bär)
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AUS DEM GEMEINDERAT Christbaumschmücken Am Freitag, 22. November, findet ab 18 Uhr das Christbaumschmücken auf dem Sternenplatz statt. Die Kulturkommission und die Bräusi-Vögel Gugge rufen alle interessierten Spreitenbacherinnen und Spreitenbacher zur Zusammenarbeit auf. Einfach vorbeikommen und grossen und wetterfesten Baumschmuck mitbringen. Mithilfe der Feuerwehr wird der Weihnachtsbaum geschmückt. Nach getaner Arbeit sind alle Mitwirkenden zu Glühwein, Bier und feinen Würsten eingeladen.
entzünden. Zwischen 14.30 und 17.30 Uhr trifft man auf den Samichlaus mit seinen Gefährten. Baubewilligungen sind erteilt worden an Privera AG, Immobilien und Verwaltungen, Baden, für die bereits bestehenden Fahnen, Limmatstrasse 8–12; Einwohnergemeinde Spreitenbach, für die Baureklametafel Anbau Schulhaus Boostock, Poststrasse 16. Termine 18. November, 17 Uhr: unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, 19. November, 19.30 Uhr: Ortsbürgergemeindeversammlung, kath. Pfarreiheim, Ratzengasse 3; 26. November, 19.30 Uhr: Einwohnergemeindeversammlung, Turnhalle Boostock, Poststrasse, gegenüber Gemeindehaus.
Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–.Do, 8.30– Weihnachtsmarkt Der Weihnachts- 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., markt findet am Samstag, 23. No- 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 vember, von 12 Uhr bis 20 Uhr 11, Fax 056 402 02 82. statt. Der Spreitenbacher Weihnachtsmarkt ist traditionell klein, Schalteröffnungszeiten der Regioaber fein. Die Stände schlängeln nalpolizei an der Poststrasse 13 in sich um den Sternenplatz und die Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Chilegass. Seine Schönheit be- Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienssteht darin, einen Gegenpart zum tag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Poslauten Einkaufstreiben zu setzen ten geschlossen; Donnerstag, und so die Adventsstimmung zu 8.30–11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
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3155 Turbocoating SpA, Limmatstrasse 2, 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Innovationszentrum TAIC mit Installation neuer Anlagen Baustelle: Limmatstrasse 2 Parzelle: 2677 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Die öffentliche Auflage erfolgt vom 18. November 2019 bis 17. Dezember 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach eingereicht werden. Zustelladresse: Bauverwaltung, Poststrasse 13, 8957 Spreitenbach. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach
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ÂŤNeumattÂť Beklag Dich nicht, wenn Du an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2019 nicht abgestimmt hast!
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SPREITENBACH
WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
Ihr Herz schlägt für Burundi Anna Nipp engagiert sich mit einer Patenschaft und dem Verkauf von Schmuck für Kinder im ostafrikanischen Land.
SIBYLLE EGLOFF
Anna Nipps Augen leuchten, als sie durch das Fotoalbum ihres Smartphones scrollt. Lachende Kinder blicken ihr entgegen. Auf einigen Bildern ist die Spreitenbacherin selbst zu sehen. «Da war ich diesen Juli in Burundi bei den Kindern. Wir haben einen Ausflug ins Schwimmbad gemacht. Nur die wenigsten von ihnen waren schon einmal dort», sagt die 54Jährige. Seit sie 2014 zum ersten Mal im ostafrikanischen Land war, setzt sie sich für Waisenkinder und alleinerziehende Mütter in der ehemaligen Hauptstadt Bujumbura ein. Die gebürtige Italienerin ist in der Reisebranche tätig. So erfuhr sie zum ersten Mal von den Nöten des Landes und dessen Menschen. «Ich habe eine Reise nach Burundi für einen Pater gebucht. Er hat mich auf die dortigen Missionsprojekte der Saverianischen Kongregation aufmerksam gemacht», erinnert sich Nipp. Das christliche Hilfswerk hat im immer noch vom Bürgerkrieg gezeichneten Land Schulen, einfache Ausbildungsstätten und Kooperativen aufgebaut. «Der Pater fragte meinen Mann und mich damals, ob wir eine Patenschaft für ein Kind übernehmen wollen», sagt Nipp. Das Paar zögerte nicht lange. Mittlerweile begleiten sie den elfjährigen Nestor seit sieben Jahren. «Wir wollten mehr über unser Patenkind erfahren und haben via Internet Kontakt zur Kongregation aufgenommen.» Irgendwann reichte das Nipp nicht mehr und sie reiste 2014 mit ihren beiden Töchtern nach Burundi. Spätestens seit diesem Besuch ist sie mit dem Land und mit den Kindern fest verbunden. NIPPS EINSATZ beschränkt sich aber nicht nur auf ihre Patenschaft und die Aufenthalte in Burundi. Auch zu Hause engagiert sie sich für das Land. Am 23. November zum Beispiel. Dann findet der Weihnachtsmarkt im Sprei-
Anna Nipp will den selbst gemachten Glasperlenschmuck am Spreitenbacher Weihnachtsmarkt verkaufen. tenbacher Dorfkern statt. Nipp betreibt bereits zum dritten Mal einen Stand und verkauft selbst gemachten Glasperlenschmuck, Konfitüre und Sirup. Der Erlös fliesst zu 100 Prozent nach Burundi. «Ich habe ein Projekt für alleinerziehende Frauen gestartet und ihnen gezeigt, wie sie Schmuck herstellen können», erzählt Nipp. Einige Ketten, Ohrringe und Armbänder hat sie aus Afrika zum Verkauf mitgenommen. Den Rest hat sie selbst gefertigt. «Wenn ich mal dransitze, vergesse ich die Zeit. Manchmal ist es plötzlich zwei Uhr morgens», sagt sie und lacht. Ihr Esstisch ist über und über be-
legt mit Schmuck. «Ein Herz für Burundi» steht auf kleinen Papierkarten. «Ich muss noch einiges einpacken und für den Markt vorbereiten», sagt Nipp. Mit dem Erlös will sie aber nicht nur das Projekt für die Mütter vorantreiben. Das Geld kommt auch Waisenkindern zugute. «Damit die Kinder in den Sommerferien nicht auf der Strasse sitzen, kriminell werden, sondern etwas Sinnvolles unternehmen können, unterstütze ich ein Aktivitätenprogramm, das bereits seit einigen Jahren läuft», sagt Nipp. «Die Kinder haben beispielsweise die Möglichkeit, an einem halben Tag den
Sibylle Egloff
Schulstoff zu repetieren und zu vertiefen. Während des normalen Unterrichts ist das mit 60 bis 80 Schülern pro Klasse nicht einfach.» Seit dem laufenden Jahr werde in den Schulferien zudem eine Aufgabenhilfe für schwächere Kinder angeboten. Nipp startete das Projekt mit weiteren Gönnern dank dem Erlös des Verkaufs am Spreitenbacher Weihnachtsmarkt vor einem Jahr. Die Kinder sollen aber auch die Gelegenheit haben, zu basteln, Handarbeiten zu fertigen, zu spielen und sich sportlich zu betätigen. Zudem will Nipp dafür sorgen, dass die Kinder einmal wöchentlich eine kostenlose Mahlzeit erhalten.
«MAN KANN nicht die ganze Welt verändern, doch die Welt einiger Menschen kann man verändern. Das versuche ich», sagt Nipp. Auch wenn es viel Arbeit sei, bereite ihr der Einsatz viel Freude. «Die Leute sind mir ans Herz gewachsen.» Vor allem die Kinder sind Nipp wichtig. «Sie sind die Zukunft einer Nation. Wenn sie zu guten Erwachsenen werden, können sie in ihrem Land auch etwas bewirken.» Der Spreitenbacher Weihnachtsmarkt findet am 23. November im Dorfkern Auf Besuch in Ostafrika: Anna Nipp (hinten in der Mitte) mit den Kindern in am Sternenplatz und bei der Chilegass zVg von 12 bis 20 Uhr statt. Burundi.
SPREITENBACH
WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
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VERMISCHTES MYTHEN & SAGEN lautet das Motto der nächsten Spreitenbacher Fasnacht. Die fünfte und wohl schönste Jahreszeit hatte am Montag, 11.11., begonnen und dauert in Spreitenbach bis zum 29. Februar 2020. Die Bräusi-Vögel-Gugge freut sich auf eine intensive und schöne Zeit. Seit Anfang Oktober haben die musikalischen Proben begonnen. Ausserdem wird fleissig an den neuen Kostümen genäht und die Grinde (Masken) werden gestaltet. Man hofft, dass die Bevölkerung gespannt ist und die Bräusi-Vögel-Gugge gerne sehen und hören möchte. Dies kann im Rahmen der Spreitenbacher Fasnacht an folgenden Anlässen sein: Schmutzige Donnstig, 20. Februar 2020, Regierungsübernahme; Konzert und Übergabe Spende an den Gemeinderat am 24. Februar 2020; Guggeparty am Freitag, 28. Februar 2020; Kinderfasnacht am Samstag, 29. Februar 2020 (Umzug und Ball). Mehr Informationen zu den VeranstaltunANZEIGE
gen ab Anfang Januar auf der Webweite www.braeusi-voegel.ch DIE LESELÖWEN SIND LOS! Mit einem
Postenlauf wurde der Start zum neuen Leselöwenclub 2019/2020 in der Gemeindebibliothek Spreitenbach eingeläutet. Mehr als dreissig Kinder von der zweiten bis zur sechsten Klasse machten begeistert mit. Sie tauchten in die Geschichte der Bartfrau ein, welche nicht die Kinder «optimiert», sondern deren Eltern. Beim Stafettenlauf um den höchsten Bücherturm ging dann die Post ab. Natürlich wurde am Schluss die Gewinnergruppe erkoren, die süsse Stärkung erhielten selbstverständlich alle Kinder. Zum Schluss blieb noch Zeit für das Ausleihen von Büchern, denn nun heisst es: lesen, lesen und nochmals lesen. Der Leselöwenclub endet erst Ende Februar 2020. Deshalb können sich auch jetzt noch Kinder für den Club in der Gemeindebibliothek Spreitenbach anmelden.
Die 2. Damenmannschaft des STV Spreitenbach am diesjährigen Surseecup.
Damen 2 an der Tabellenspitze
zVg
nes der beiden Teams im Direktduell bezwingen können. Auf den anderen hartnäckigen Verfolger – Würenlos – trifft man in der nächsten Runde, am 24. November um 15.25 Uhr in Endingen. Die Damen würden sich natürlich über jede Unterstützung Der Vorsprung auf die nächsten freuen. Die Tabellenspitze soll beiden Verfolger beträgt nur ei- nun bis Ende Saison verteidigt nen Punkt – jedoch hat man ei- werden. (zVg)
Die 2. Damenmannschaft des STV Spreitenbach unter Coach Elsener steht nach 6 Spielen an der Tabellenspitze der Gruppe 5, 3. Liga KF. Dies mit 10 Punkten und einem Torverhältnis von 34:9 (+25).
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WÜRENLOS
WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
400 Lichter erhellten das Quartier Am Dienstag, 5. November fand der Räbeliechterumzug der Schule Würenlos statt. 400 magische Lichter erhellten den dunklen Weg durchs Dorf.
GABY KOST
Aus allen Richtungen erscheinen aufgeregte Kinder beim Eindunkeln in der Schulanlage. Sie können es kaum erwarten, am Räbeliechterumzug mitzulaufen. 400 Kinder nehmen teil. Dabei werden die Kindergartensprösslinge und die Erst- bis Drittklässler von Oberstufenschülern unterstützt. Die «Grossen» backen auch 55 Zöpfe für den Anlass, denn am Ende erhalten alle Mitwirkenden ein Stück Zopf mit einem Schoggistängeli. «Die zentrale Lage der Schulhäuser erlaubt eine schulstufenübergreifende Gelegenheit für einen Anlass wie diesen», sagt die Schulleiterin Bea Märki und ergänzt: «So trägt praktisch die ganze Schule dazu bei, diesen stimmungsvollen Anlass durchführen zu können.» Nebst geschnitzten Räben werden vielfältige Laternen gebastelt. Einige erinnern gar an Halloween. Schüler Alex hält einen leuchten-
Der Umzug führt durch die dunklen Gassen.
Gaby Kost
den Geist an der Stange und erklärt: «Die Geister haben wir mit Ballonen gemacht. Im Bildnerischen Gestalten haben wir dann die Gesichter entworfen.» Die Strassenleuchten sind ausgeschaltet. Die Kinder laufen in Reih und Glied und verzaubern mit ihren Lichtern das Quartier sowie die am Wegrand stehenden Besucher. «Ich han es Räbeliechtli gmacht» singen die Kleinen. «Ein Lied, das von Musiklehrerin Barbara Bucher Senn komponiert und veröffentlicht wurde», berichtet Märki. Geister erleuchten den Schulhausplatz.
AUS DEM GEMEINDERAT Informationsveranstaltung «Revitalisierung Furtbach» Der Furtbach oberhalb des Siedlungsgebiets Würenlos soll revitalisiert werden. Der Bach soll wieder Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen bieten. Die Bevölkerung soll den Bach als attraktives Naherholungsgebiet erleben können und die Hochwassersicherheit der angrenzenden Siedlungen soll sichergestellt werden. Der Abschnitt beginnt ab der Brücke Kempfhofstrasse und reicht über die Kantonsgrenze hinaus bis zur Brücke Hüttikerstrasse/Otelfingerstrasse in Hüttikon. Gerne informiert die Abteilung Landschaft und Gewässer an der Informationsveranstaltung über das Projekt «Revitalisierung Furtbach»: Freitag, 15. November, 18 Uhr, im Gmeindschäller Würenlos. Der Gemeinderat und die Abteilung
Landschaft und Gewässer freuen zur e-sy AG; 5. Sanierung Roter Platz und Neubau Nebenanlagen; sich auf eine rege Teilnahme. Verpflichtungskredit; 6. EinfühUnentgeltliche Rechtsauskunft Die rung Lehrplan 21; Auswirkungen Beratungen finden jeweils am 3. auf zusätzliche Stunden; 7. Kauf Donnerstag im Monat von 18.30 Liegenschaft Alte Landi, Landbis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer strasse 40 (Parzelle 3353) sowie der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Umbau; Verpflichtungskredit; 8. Gemeindehaus statt. Nächste Be- Umbau Gemeindehaus; Verpflichratung: Donnerstag, 21. Novem- tungskredit; 9. Verschiedenes. Der ber. Traktandenbericht kann auf der Website www.wuerenlos.ch › AkTraktanden der Einwohnergemein- tuelles heruntergeladen werden. deversammlung Der Gemeinderat hat für die Einwohnergemeinde- Traktanden der Ortsbürgergemeinversammlung vom 5. Dezember deversammlung Für die Ortsbürfolgende Traktandenliste festge- gergemeindeversammlung vom legt: 1. Protokoll der Einwohner- 10. Dezember hat der Gemeindegemeindeversammlung vom 4. rat folgende Traktandenliste beJuni; 2. Budget 2020 mit Steuer- stimmt: 1. Protokoll der Ortsbürfuss; 3. Strassen- und Werklei- gergemeindeversammlung vom tungssanierung Feldstrasse: Ver- 6. Juni; 2. Budget 2020; 3. Baurecht pflichtungskredit; 4. Beitritt der auf Parzelle 937 zugunsten GeTechnischen Betriebe Würenlos werbetreibende; 3.1 Baurecht zu-
gunsten Beat und Gabriela Kunz, Würenlos; 3.2 Baurecht zugunsten Stefan Ernst, Würenlos; Änderung Baurechtsnehmer, Baurechtsdauer; 3.3 Baurecht zugunsten Daniel und Barbara Schiebler, Endingen; Änderung Baurechtsdauer; 3.4 Baurecht zugunsten Hausherr Bedachungen AG, Würenlos; Änderung Baurechtsdauer 3.5 Baurecht zugunsten Cris Sanitär GmbH, Würenlos; Änderung Baurechtsdauer; 4. Aufnahme ins Ortsbürgerrecht; 5. Verschiedenes. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.
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Baugesuch Nr.: 201969 Bauherrschaft: Reitverein Würenlos und Umgebung, c/o Katja Hasani-Rosen, Haagwiesenstrasse 4, 8155 Niederhasli Bauvorhaben: Neubau Reithalle und Aussenreitplatz Lage: Parzelle 937 (5084+5086) (Plan 25), Sportanlage Tägerhard Zone: Gewerbezone GE und Spezialzone Sportanlagen Tägerhard SPTH Zusatzgesuch: Departement BVU Baugesuch Nr.: 201986 Bauherrschaft: Bommer Mathias und Bommer-Notter Esther, Weizenstrasse 14, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe Lage: Parzelle 4000 (Plan 73), Weizenstrasse 14 Zone: Wohnzone W2 Nachträgliches Baugesuch Nr.: 201984 Bauherrschaft: Wirth Markus und Susanne, Florastrasse 63, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Terrassenüberdachung Lage: Parzelle 4683 (Plan 57), Florastrasse 63 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 15. November bis 16. Dezember 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
Der Würenloser Werkhof von oben: Hier entsteht die Werkhalle, die als Lager für das
Der Werkhof nimmt Im April war der Spatenstich für die neue Bleibe des Bauamts und der technischen Betriebe. Nun ist Halbzeit. Ein Besuch auf der Baustelle.
RAHEL BÜHLER
Die Baustelle im Tägerhard in Würenlos ist von Weitem zu erkennen. Imposante Gerüste umrahmen sie. Ein riesiger roter Kran erhebt sich darüber. Mittendrin: der Werkhof von Würenlos. Im vergangenen April war der Spatenstich. Jetzt ist Halbzeit. «Man sieht langsam etwas», sagt Richard Weber, Leiter der technischen Betriebe Würenlos (TBW), zu Beginn des Rundgangs. Zusammen mit Projektplaner Gregor Schluep und Bauleiter Fredi Baumgartner führt er über die Baustelle. Trotz Regen herrscht Betrieb. Die Holzbauer bauen die vorgefertigten Holzelemente ein. Präzisionsarbeit ist gefragt. Der Kranführer hebt jedes Element mit dem Kran an und platziert es an die richtige Stelle.
So sieht das Gebäude von aussen aus. Es ist
aus Beton. Zwischen Treppe und Waschstrasse erstreckt sich über zwei Stöcke die Werkhalle. Der neue Werkhof hat vier Stockwerke. «Im Keller gibt es einen Lagerraum für die Fahrzeuge und das Material der technischen Betriebe», erklärt Schluep beim Eingang der zukünftigen Garage. Im Erdgeschoss wird das Bauamt beheimatet sein. Es besteht aus Büros und der besagten Werkhalle. Sie dient als Lager für das Bauamt. DAS UNTERGESCHOSS, das Treppen- «Dort werden auch Lastwagen haus und die Waschstrasse im ebenerdig zu- und wegfahren hinteren Teil des Gebäudes sind können», sagt Schluep. Oberhalb
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WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
VERMISCHTES
Einstimmung in die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit.
zVg
WINTERKONZERT DER MUSIKSCHULE Schülerrat durfte sogar 2017 am
Bauamt dienen soll. Im Hintergrund liegt die Waschstrasse.
Formen an
Rahel Bühler
die Arbeiten weiterhin nach Plan, sollten die Holzbauer Mitte November fertig sein. «Das kommt aufs Wetter drauf an», sagt Bauleiter Baumgartner. Die Holzbauer haben am Montag vor einer Woche angefangen «Wäre es in den vergangenen Tagen trockener gewesen, wären sie jetzt schon viel weiter.»
primär Holz und Beton gebaut. der Büros wird das erste Obergeschoss sein. Es ist als Zwischenstock konzipiert, da sich die Werkhalle über zwei Stöcke erstreckt. Dort werden die WCs, Duschen und Garderoben untergebracht. «Genau in der Mitte der Stockwerke, damit sie sowohl das Bauamt als auch die technischen Betriebe nutzen können», erläutert Schluep. Der oberste Stock ist beim Baustellenrundgang noch nicht zu erkennen. Er wird erst noch gebaut. Dort werden in Zukunft die Büros der technischen Betriebe untergebracht. Gehen
NACH DEN Holzbauarbeiten folgen die Fenster, die Fassaden und schliesslich der Innenausbau. Er nimmt einen Grossteil der Bauzeit in Anspruch. «Es kommt auch eine Menge in den Werkhof hinein», sagt Schluep. Damit meint er die Bodenheizung, die Lüftung oder die Zentrale des Würenloser Kommunikationsnetzwerks. Als Herausforderung sehen die drei den Umzug an. «Schliesslich müssen wir eine Wasser- und Stormversorgung ohne Unterbruch gewährleisten», so Weber. Dies werde aber funktionieren. Mit dem Werkhof werden die sechs Standorte von den TBW und dem Bauamt zu einem vereint. «Das ist der grösste Vorteil», sagt Weber. Total kostet der Werkhof über fünf Millionen Franken. Man sei sowohl im Zeitplan als auch im Budget drin, sind sich Schluep, Baumgartner und Weber sicher. Der Bau sollte Ende Mai 2020 fertig sein.
Am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr findet das Winterkonzert der Musikschule Würenlos in der reformierten Kirche statt. Mit einem besinnlichen Programm möchten die Musikschülerinnen und -schüler und ihre Lehrpersonen auf die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit einstimmen. Querflöten-, Klarinetten-, Akkordeon-, Violin-, Gitarren-, Klavierschülerinnen und -schüler und das Streicherensemble freuen sich, die Zuhörerinnen und Zuhörer musikalisch verwöhnen zu dürfen. Im Anschluss an das Konzert gibts Punsch und Weihnachtsgebäck.
TAG DES KINDES Am Mittwoch, 20.
November, findet der internationale Tag des Kindes statt. In diesem Jahr wird das 30-jährige Bestehen der Kinderrechte gefeiert. Die Schule Würenlos begeht diesen Tag seit bereits mehr als 10 Jahren. Jedes Jahr wird eines der Kinderrechte eingehender behandelt. (Dieses Projekt und der daraus resultierende Klassen- und
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internationalen Menschenrechtsforum in Luzern vorgestellt werden.) Das Programm, welches in diesem Jahr durch die beiden neuen Schulsozialarbeiterinnen organisiert wird, sieht wie folgt aus: 8.20–9.10 Uhr, jede Klasse führt einen Klassenrat; 9.15–11.50 Uhr, Workshops. «DE CHLAUS CHONT»
Der Samichlaus und seine Schmutzli freuen sich, in Würenlos bald wieder viele Familien besuchen zu dürfen. Damit der Samichlaus weiss, wo er vorbeigehen Samichlaus zu muss, müssen sich Besuch. Archiv die Kinder rechtzeitig anmelden. Anmeldungen sind ab sofort unter www.wuerenloser-samichlaus.ch möglich. Der Samichlaus und seine Schmutzli sind vom Donnerstag, 5., bis Sonntag, 8. Dezember, unterwegs. Anmeldeschluss ist am Mittwoch, 21. November.
WÜRENLOS WETTINGEN
HINWEISE
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 16. November, Eucharistiefeier (Thomas Odalil) und Neuministrantenaufnahme. Das Turnerchörli Wettingen gestaltet den Gottesdienst musikalisch mit. Sonntag, 17. November, 9.30 Eucharistiefeier (Joshy Puthussery); 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Mittwoch, 20. November, 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache.
FRIEDHOFFAHRTEN Die Gemeinde
Neuenhof bietet jeweils wöchentlich am Freitagnachmittag einen kostenlosen Fahrdienst für Besucherinnen und Besucher des Friedhofs Papprich an. Die Route führt vom Parkplatz Zentrum 5 der Schulanlage (Hardstrasse) um 13.20 Uhr via Alterssiedlung Sonnmatt, Abfahrt um 13.30 Uhr. Es können auch individuelle Einstiegsorte vereinbart werden. Sollte dies gewünscht werden, ist mit dem Gruppenleiter Werkhof, Max Caironi, Tel. 056 416 23 30, frühzeitig Kontakt aufzunehmen. Das Wochenende vom 28./29. September stand beim Gemischten Chor Otel- Kath. Kirche St. Anton, fingen im Zeichen des Singens. zVg Antoniusstrasse 12 Freitag, 15. November, 18.30 Uhr, GOTTESDIENST MIT ELISABETHENEucharistiefeier in der Kapelle. OPFER IN DER KATH. KIRCHE SPREITENBACH Seit über 60 Jahren gibt Samstag, 16. November, 18 Uhr, es das Elisabethenwerk vom SKF, Am Sonntag, 17. November, nerin zwei Tage mit dem Chor ge- Eucharistiefeier (Joshy Puthussery). dem Werk der Entwicklungszu- führt der Gemischte Chor arbeitet. Schwierige Rhythmen Sonntag, 17. November, 11 Uhr, sammenarbeit des Schweizeri- Otelfingen (GCO) in Wettinwurden intensiv geübt, an Intona- Santa Messa in lingua italiana; schen Katholischen Frauenbundes gen ein Konzert unter dem tion, Dynamik und Aussprache 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatiMotto «Classics» aus Film von Frauen – für Frauen. gefeilt – Registerproben wechsel- scher Sprache. Mittwoch, 20. NoAlle sind herzlich am Mittwoch, und Musical auf. ten sich ab mit Proben des Ge- vember, 9 Uhr, Eucharistiefeier in 20. November, um 9.30 Uhr zu samtchors. Pianist Urs Vonesch der Kapelle. Donnerstag, 21. Nodieser besonderen Feier in der Der Gemischte Chor Otelfingen trug mit seiner einfühlsamen Be- vember, 19.30 Uhr, Rosenkranzgekath. Pfarrkirche Spreitenbach bereitet sich vor grösseren Kon- gleitung und seiner Geduld das bet mit Eucharistiefeier in kroatieingeladen. Frauen vom Verein zerten jeweils mit einem Singwo- Seine bei zum Erfolg dieser bei- scher Sprache in der Kapelle. werden den von Bruna Schmucki chenende auf diese Anlässe vor. den lehrreichen Tage. Nun freut vorbereiteten Gottesdienst zum Dies fand nun am Wochenende sich der GCO, die Konzertbesu- Kloster Wettingen, Fest der hl. Elisabeth gestalten. vom 28./29. September in Appen- cher am 17. November mit «Clas- Klosterstrasse 12 Dabei wird das sogenannte Elisa- berg im Emmental statt. sics» aus Film und Musical zu Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, bethenopfer eingezogen. Mit die(zVg) christkatholische Eucharistiefeier Mit grossem Engagement, Kön- begeistern. Reformierte Kirche Wettingen, Et- (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, röser Kollekte unterstützt das Elisa- nen und Humor haben Dirigent bethenwerk kleine und nachhalti- Albert Hartkamp und Altistin Isa- zelstrasse 22, Sonntag, 17. Novem- misch-katholische Eucharistiege Projekte für armutsbetroffene belle Gichtbrock als Stimmbild- ber, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. feier (Joshy Puthussery). Frauen. Dank den gemeinsamen Anstrengungen und der Stärkung der Frauennetzwerke machen KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN sich die Frauen auf in eine bessere Zukunft, gemeinsam mit ihren Frauengruppe Prisma: Gemeinsa- Musikschulkonzert, Evang.-ref. Kirder schönsten Werke von Pjotr Familien. Iljitsch Tschaikowsky, angeordmer Besuch des ökumenischen che, Gipfstr. 4, Würenlos, SonnAnschliessend sind alle zu Kaf- Frauengottesdienstes in Baden. tag, 17. November, 17 Uhr. net für Klavierduo: «Nussknafee und Hefestollen im Pfarrei- Treffpunkt: 19 Uhr bei der ref. cker-Suite» op. 71A; «Schwanenheim eingeladen. see-Suite» op. 20; «Capriccio ItaliKirche, Ölrainstrasse in Baden, en» op. 45; «Slawischer Marsch» ev.-ref. Kirche Spreitenbach-KillKAFFEESTUBE AM WEIHNACHTSMARKT wangen, Freitag, 15. November, op. 31 und Fantasie-Ouvertüre Auch in diesem Jahr wird der 19 Uhr. «Romeo und Julia». Reformierte kath. Frauenverein Spreitenbach Kreuzkirche Hasel, Spreitenam Weihnachtsmarkt vom 23. Fiire mit de Chliine Eingeladen bach, Sonntag 17. November, 18 November die Kaffeestube im sind alle Familien, die mindesUhr. kath. Pfarreiheim führen. Besu- tens ein Kind im Alter von einem cherinnen und Besucher können halben bis zu vier Jahren haben, Filmgruppe Neuenhof/Killwangen feine Kuchen und Torten, Kaffee selbstverständlich mit grösseren Zusammen wird am Montag, 11. und Getränke geniessen. Zudem und kleineren Geschwistern. November, im Kino der Film findet um 14 und 16 Uhr ein offe- Man wird die Geschichte «Jona über Bruno Manser geschaut. nes Singen mit Andrea Cattel und der grosse Fisch» hören, sin«1984 reist der Schweizer Bruno statt. Den Reinerlös gibt der kath. gen und beten. Im Anschluss Manser in den Regenwald von Frauenverein Spreitenbach je zur gibt es ein Zmittag im Kirchge- Duo Boyan Kolarov und Ilia Tcher- Borneo, um zu erfahren, wie die Hälfte an «Tel. 143, Die dargebote- meindehaus. Für Letzteres ist ei- naev zu Gast in der ref. Kreuzkirche Menschen ausserhalb der mone Hand» und an die «Schweizer ne Anmeldung bei Lutz Fischer- Hasel in Spreitenbach. dernen Zivilisation leben. Er zVg Berghilfe» weiter. schliesst sich einer Sippe nomaLamprecht (E-Mail lutz.fischerWer noch Lust hat, einen Ku- lamprecht@ref-wett-nhf.ch oder Vierhändiges Klavierkonzert Das disierender Penan an und wähnt chen oder eine Torte zu backen Tel. 056 437 30 51) erwünscht, Klavierduo Ilia Tchernaev und sich im Paradies. Doch 1987 gibt oder gerne mithelfen möchte, der aber nicht zwingend erforderdie Regierung grosse Teile des Boyan Kolarov werden ein viermelde sich bitte bei Käthy Stude- lich. Ref. Kirche Wettingen, händiges Klavierkonzert auffüh- Regenwaldes zur Rodung frei, rus, Tel. 056 401 28 56. Sonntag, 17. November, 11 Uhr. ren. Das Programm umfasst eine und die Penan sind in ihrer ur-
«Classics» aus Film und Musical
WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
tag, 17. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier); 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 18. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. November, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Donnerstag, 21. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.
SPREITENBACH
Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard).
NEUENHOF
Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 16. November, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier). Sonn-
tümlichen Lebensweise plötzlich bedroht. Manser beginnt sich zusammen mit ihnen zu wehren und wandelt sich dabei immer mehr zu einem der vehementesten und glaubwürdigsten Umwelt- und Menschenrechtsschützer seiner Zeit.» Die Zeit und welches Kino wird ab dem 11. November auf der Website www.pfarrei-neuenhof.ch veröffentlicht. Mittagstisch Neuenhof Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 19. November, ab 12 Uhr. Computeria Frauenverein, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 19. November, 14 Uhr. Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 19. November, 14 Uhr.
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 15. November, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 16. November, 18 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer), Jahrzeit für Robert Eugen Engeler; Elisabeth und Livio Garzetti; Agnes Widmer-Sedelberger; Cäcilia Widmer; Verena Widmer-Henseler; Elisabeth Wohler-Frei. Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Laurentius Bayer); 17 Uhr, TaizéGebet (Petre Karmazichev). Musikalische Mitwirkung: Ursula Beusch, Gitarre, und Alexander Wied, Klavier. Im Anschluss: Apéro im kath. Pfarreiheim. Mittwoch, 20. November, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion (Elisabethengottesdienst) mit Mitwirkung des kath. Frauenvereins; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 15. November, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion.
Frauenbund Würenlos – Elisabethenfeier Am Dienstag, 19. November, lädt der Frauenbund Würenlos herzlich zur Elisabethenfeier ein. Durch die Feier führt Theresa Hlavka. Es wird das Elisabethenopfer zu Gunsten des Elisabethenwerkes des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes «von Frauen für Frauen» aufgenommen. Anschliessend an die Feier geniessen die Teilnehmer gemeinsam eine Teilete. Alte Kirche Würenlos, Dienstag, 19. November, 20 Uhr. Adventliches Kerzenziehen für Kinder mit einer Geschichte, Liedern und einem feinen Zvieri, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.-ref. Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, Mittwoch, 20. November, 1. Gruppe: 13.30–16 Uhr; 2. Gruppe: 15.15–17.45 Uhr. Kosten: 4 Franken (Bienenwachs 5 Franken) pro 100g, max. 15
Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 17. November, 09.30 Uhr, Gottesdienst mit Predigerin Renate Bilinski. Anschliessend Kirchenkaffee.
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«MEIN GOTT»
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 15. November, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 17. November, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Benjamin Meier).
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 17. November, 10 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil); 10 Uhr, KiGo Kreuz und Quer, Alte Kirche; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 20. November, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 17. November, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Walter Mäder). Klosterkirche Fahr Samstag, 16. November, 8 Uhr, Eucharistiefeier; 17 Uhr, Generalprobe Radiogottesdienst. Sonntag, 17. November, 10 Uhr, Eucharistiefeier Radiogottesdienst. Donnerstag, 21. November, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Franken pro Kind. Teilnehmerzahl beschränkt. Anmeldung unter Angabe, in welche Gruppe man lieber möchte, bis 16. November an: sekretariat@spreitenbach-killwangen.ch oder unter Tel. 056 401 29 30. Chorprobe der Bridge Singers, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 20. November, 19.30 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 21. November, 14 Uhr. JuBla Neuenhof – HerbstlagerRückblick Die Jungwacht und der Blauring Neuenhof laden alle Interessierten zum Lagerrückblick ein. Man lasse sich entführen ins spannende Lagerleben mit all den Festen, welche durch die Woche zelebriert wurden. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Donnerstag, 21. November, 19 Uhr.
Christina Fuhrmann, Pastoralassistentin i. A. der Pfarreien St. Anton und St. Sebastian Wettingen und St. Maria Würenlos. Wissen Sie, was ich derzeit gerne machen würde? Mich wie ein Igel in ein Loch verkriechen und Winterschlaf halten. Das würde mir viele Sorgen ersparen: Ich könnte die kalten und dunklen Wintermonate umgehen und müsste mich mit so manchem Problem nicht auseinandersetzen. Dass Vergraben und Erstarren kein guter Weg ist, daran erinnerten mich in den letzten Tagen permanent Radio und Fernsehen, denn am 9. November jährte sich der Berliner Mauerfall zum 30. Mal. Im Geschichtsunterricht kam ich mit diesem Datum immer durcheinander, denn der 9.11. ging schon 51 Jahre vor dem Mauerfall als Reichspogromnacht in die Bücher ein. Als Auftakt zur systematischen Judenverfolgung und als Ende eines Regimes der Unfreiheit steht der 9.11. für zwei Unrechtssysteme, die (Gott sei Dank) gescheitert sind. Doch wer die Augen aufmacht, findet sie heute noch. Der 9.11. erinnert mich daran, dass ich keine Zeit habe, mich einzuigeln. Nicht nur vor 30 und 81 Jahren hatten Menschen mit politischen (Unrechts-)Systemen zu kämpfen. Ungerechtigkeit, Menschenrechtsverletzungen, Rassismus und Unterdrückung Andersdenkender. Das alles gibt es auch heute in Politik, Kirche und Familie. Darum will ich keinen Winterschlaf machen, sondern mein Wort erheben, unbequem sein und anderen auf die Nerven gehen. Die Kraft dazu gibt mir mein Glaube. Er hilft mir, die Ungerechtigkeit dieser Welt zu ertragen, aber er gibt mir auch Mut, für meine Meinung einzustehen. Schliesslich war Jesus einer der grössten Aufrührer seines Volkes, der die übliche Gesellschaftsordnung auf den Kopf stellte und für seine Überzeugungen bis ans Kreuz ging. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
AGENDA
WOCHE NR. 46 DONNERSTAG, 14. NOVEMBER 2019
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NEUENHOF Ausstellung «Licht und Glanz» Ausdrucksstarke Bilder (Acryl/Aquarell/Druck) von Lorena Wildberger und Schmuckkollektion (Perlen) von Anna Nipp. Spycher, Freitag, 15. November, 14–19 Uhr, Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November, 13–18 Uhr.
24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg
Weihnachtsausstellung mit Kerzenziehen, Genuss und Ponyreiten Organisiert vom Elternverein. An der Ausstellung können Kerzen gezogen werden. Es gibt ein Ponyreiten. Garage Kieser, Ringstrasse 16, Samstag, 16. November, und Sonntag, 17. November, 11–17 Uhr.
GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10
REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20
Konzert der Musikschule Wettingen Aula Schule Neuenhof, Mittwoch, 20. November, 19 Uhr.
SPREITENBACH «Buchstart 2019 mit Sibylle Müller» Gemeindebibliothek, Freitag, 15. November, 9.30–10.30 Uhr. «Neue Malerei» – Kunst im Gemeindehaus Gemeindehaus, Freitag, 15. November, 8.30–15 Uhr, Montag, 18. November, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag, 19. November, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Mittwoch, 20. November, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Donnerstag, 21. November, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Vierhändiges Klavierkonzert des Klavierduos Ilia Tchernaev und Boyan Kolarov . Das Programm umfasst Werke von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky. Eintritt frei, Kollekte. Kreuzkirche Hasel, Sonntag, 17. November, 18 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An- oder Abmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus an Priska Kretz, 056 401 50 08. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 18. November, 12 Uhr.
WETTINGEN «Tanznacht40» Die Party für alle ab 40 Jahren. www.tanznacht40.ch. Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 15. November, 21 Uhr.
REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch
Multivision-Fotoreportage über Island Der Schweizer Fotograf Corrado Filipponi reiste für diese Reportage sechs Monate durch Island. Aula BBB Martinsberg, Baden, Freitag, 15. November, 20 Uhr. Valentin Magaro – «Das Letzte Abendmahl» Galerie im Gluri-SuterHuus, Freitag, 15. November, und Samstag, 16. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 17. November, 11–17 Uhr, Mittwoch, 20. November, und Donnerstag, 21. November, 15–18 Uhr.
«Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 18. November, 17–20 Uhr. Pro Senectute Aargau: Jassen Für Seniorinnen und Senioren ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen. Auskunft: Beratungsstelle Baden, 056 203 40 80. Ref. Kirche, Montag, 18. November, 13.45–17 Uhr.
Victorine Müller Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 15. November, und Samstag, 16. November, 15–18 Uhr, Sonntag, 17. November, 11–17 Uhr, Mittwoch, 20. November, und Donners- Mittagstisch Pro Senectute Aargau tag, 21. November, 15–18 Uhr. Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, DiensLirum Larum Verslispiel – Buchtag, 19. November, 11.30 Uhr. starttreff Gemeindebibliothek, Samstag 16. November, 9.30–10 Uhr. Pro Senectute Aargau: Schach Für Adventsausstellungen der Wettinger Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, 079 565 66 Blumengeschäfte Einstimmung 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 19. Noauf die kommende Adventszeit. vember, 14–17 Uhr. Lägere Blueme + Pflanze. Blumenhaus Erni, Toscanini, Lägere Blueme + Pflanze, Blumenwerkstatt Vera, Winterführung auf der KlosterhalbSamstag, 16. November, 10–19 Uhr, insel Wettingen «Dunkel war’s der Sonntag, 17. November, 10–16 Uhr. Mond schien helle». Anmeldung: 079 381 08 57. Klosterhalbinsel, Mittwoch, 20. November, 18.30–20 Uhr. Ausstellung «Im Fluss» Museum Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 16. NoCinema italiano: «Un Giorno al Improvviso» Kino Orient, Donnerstag, vember, 14–17 Uhr, Sonntag, 17. No21. November, 20 Uhr. vember, 14–17 Uhr.
«Open Sunday» Offene Turnhalle für Primarschulkinder. Gast: KletPro Senectute Aargau: Seniorenchor terin Petra Klingler. Turnhalle der Wettingen Volkslieder aus nah und Bezirksschule , Sonntag, 17. November, fern. Neue Sängerinnen und Sän- 13.30–16.30 Uhr. ger ab 60 Jahren sind willkommen. Auskunft: Christine NeuKonzert vom Gemischten Chor Otelhaus, 056 493 47 85. Rathaus, fingen Der Chor singt Klassiker aus Filmen und Musicals. Reformierte Freitag, 15. November, 14.30–15.45 Kirche, Sonntag, 17. November, 17 Uhr. Uhr.
REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73
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VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
WÜRENLOS «Aktion Weihnachtspäckli» Würenlos sammelt für Osteuropa. Beim Coop, Samstag, 16. November, 9–15 Uhr. Winterkonzert der Musikschule Würenlos Ev.-Ref. Kirche, Sonntag, 17. November, 17 Uhr.
EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Montag, 8 Uhr, entgegen.