13. Juni 2019, 58. Jahrgang, Nr. 24
4 statt 2 Mio. Franken
Die Stimmberechtigten haben vergangene Woche dem Zusatzkredit für die Erschliessung des Würenloser Gewerbegebiets Tägerhard zugestimmt. Der Kredit wurde von 2 auf mehr als 4 Mio. Franken erhöht. Damit mehr Betriebe angesiedelt werden können, wird eine Ringstrasse gebaut. (bär) S. 17
Sie setzt sich für Arbeitslose ein Helene Hartmann leitet in Wettingen eine Firma, die Langzeitarbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt integriert. Oft geschieht dies durch bezahlte Praktika. Hartmann weiss: «Jeder kann seinen Job verlieren.» (rb) S. 5 INSERATE
PP 5432 Neuenhof Post CH AG
60 Kinder essen pro Woche hier Trotz höheren Beiträgen pro Mahlzeit: Der Mittagstisch in Neuenhof kommt gut an.
RAHEL BÜHLER
Vor sechs Jahren weitete Neuenhof den Mittagstisch aus. Seither können die Schulkinder an jedem Werktag in der Aula mittagessen gehen. Von 2013 bis 2016 erhielt der Mittagstisch einen finanziellen Zustupf des Bundes. Mittlerweile steht das Angebot auf eigenen Beinen – auch durch Spenden. Denn: «Der Mittagstisch ist nicht selbsttragend.» Bei den Kindern ist er beliebt: 60 Schüler besuchen ihn. S. 8 Warten auf das Mittagessen: Marcelina, Marta, Nicolas und Sonia.
rb
Wir wünschen uns ein freistehendes EHF ab 4 Zimmer mit Garten für unsere 4-köpfige Familie.
Gemeinde Wettingen
Baugesuche
Die nächste Altpapiersammlung wird von der Pfadi Burghorn durchgeführt und findet statt am Samstag, 15. Juni 2019.
Bauherrschaft: Ricklin AG Seminarstrasse 53 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Dreifamilienhaus Baustelle: Mittelstrasse 13 Parzelle: 3992 Zusatzgesuche: keine
Altpapiersammlung
In letzter Zeit musste vermehrt festgestellt werden, dass artfremdes Material der Altpapiersammlung mitgegeben wird. Bei der Abgabe an den Papierabnehmer entstehen Folgekosten, die der Gemeinde belastet werden. Deshalb bitten wir bei der Bereitstellung auf folgende, wichtige Punkte zu achten: – Der Altpapiersammlung ist nur Altpapier und Karton mitzugeben. – Papier und Karton sind getrennt zu bündeln. – Die Papierbündel sind gut zu verschnüren und sollen ein Gewicht von 5 kg nicht überschreiten. Zur Verschnürung dürfen nur die üblichen Hanfschnüre verwendet werden. Auf Plastik-, Draht- und Klebebandverschnürung ist zu verzichten. – Die Bereitstellung von Altpapier in Tragtaschen (Plastik oder Papier) und Kartonschachteln (offen oder geschlossen) ist nicht erlaubt. Weiterführende Informationen stehen auf unserer Homepage www.wettingen.ch/Entsorgung zur Verfügung. Gerne stehen wir auch telefonisch (056 437 73 00) bei Rückfragen zur Verfügung.
Bauherrschaft: Andrea und Nadia Bova Aeschstrasse 57 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Pool Baustelle: Aeschstrasse 57 Parzelle: 3462 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 15. Juni bis 15. Juli 2019.
Wir sind auf Ihre Unterstützung angewiesen und danken für Ihre Mithilfe.
Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.
Werkhof und Entsorgung
Bau- und Planungsabteilung
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Idealerweise in den Bezirken Baden, Brugg, Bad Zurzach oder angrenzend. Ich freue mich auf Ihren Anruf: 079 250 66 66
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WETTINGEN
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
AUS DEM GEMEINDERAT Vertragsregelung zur Holzbrücke Die Gemeinderäte von Wettingen und Neuenhof haben eine Vereinbarung betreffend Eigentum, Betrieb, Unterhalt und Überwachung der historischen Holz- und Eisenbrücken über die Limmat beim Kloster Wettingen nach deren Sanierung unterzeichnet. Demnächst soll die Brückenverbindung instand gestellt werden. Dazu ist zwischen den beiden Gemeinden und dem Kanton Aargau ein Sanierungskredit von 2,6 Millionen Franken bewilligt worden. Das Bauprogramm sieht vor, dass mit den effektiven Sanierungsarbeiten im vierten Quartal 2019 begonnen werden kann. Der Bauabschluss wird im zweiten Quartal 2020 erfolgen. Für Mia Gujer ist Politik eine Herzensangelegenheit, für die sie sich stark engagiert. Mit dem Kanton Aargau ist ebenfalls eine Vereinbarung getroffen worden, dass nach der Sanierung, an der sich der Kanton zu 75 % beteiligt, die Brücken ins Eigentum der Gemeinden fallen.
INSERAT
Rahel Bühler
«Es kommt auf Hautfarbe und Geschlecht an» Mia Gujer wird am Frauenstreik mit zwei Reden auf die Gleichberechtigung in der Schweiz aufmerksam machen.
RAHEL BÜHLER
Mia Gujer ist viel beschäftigt: Sie studiert, arbeitet im Casino Baden, ist Mitglied der SP-Geschäftsleitung des Kantons Aargau. Bis 2017 hat sie die Juso Aargau präsidiert. Für die SP steht sie auf der Nationalratsliste für die kommenden Wahlen im Herbst. Mia Gujer ist nicht nur viel beschäftigt, sondern auch engagiert. Selbst beim Interview für diesen Artikel liegen Smartphone und Laptop in Griffweite. «Mit zwölf
«Meine Rede wird feministisch und kämpferisch sein.» MIA GUJER
Jahren habe ich meine erste Spendenorganisation für den WWF organisiert», blickt die heute 24-Jährige zurück. Sie möchte eine le-
ten auf und übergeben es um 11 Uhr dem Stadtammann.» Im Anschluss hält die Studentin zwei Reden. Eine in Wohlen, eine in Bad Zurzach. Gujer: «Sie wird feministisch und kämpferisch sein.» Es sind nicht ihre ersten Reden. Am 1. Mai hat Gujer etwa in Zofingen gesprochen. Am Abend des IHR AKTUELLSTES Projekt: der Frau- Streiktags läuft sie an der Kundgeenstreik. «Frauen und Männer bung in Aarau mit. sind auch in der Schweiz noch lange nicht gleichberechtigt», be- VOR DEM 14. JUNI beschäftigen Gugründet die Wettingerin ihr Enga- jer vor allem administrative Fragement für den morgigen Anlass. gen: Funktioniert der Ablauf ? Es sei nach wie vor so, dass Frauen Wird er genügend Leute anziein manchen Positionen weniger hen? Sie würde beide Fragen mit verdienen als Männer. «Auch be- einem Ja beantworten. Aber: «Ich züglich Armut oder AHV hat sich bewege mich in einer politischen seit dem letzten Frauenstreik Bubble, ich kann es nicht recht 1991 nicht viel geändert», sagt Gu- abschätzen.» Das Ziel des Streiks jer. Eine Männerhasserin sei sie je- ist es laut Gujer, auf die Frauendoch nicht. Sie wolle nur, dass rechte und die GleichberechtiFrauen gleich wie Männer behan- gung aufmerksam zu machen delt werden. So plädiert sie etwa und das Bewusstsein dafür zu für eine Frauenquote in Wirt- schärfen. Für die 24-Jährige ist schaft und Politik. «Frauen ma- ganz klar: Nach dem Streik muss chen 50 Prozent der Weltbevölke- der Kampf für die Gleichberechtirung aus. Also die Hälfte. Deshalb gung in der Schweiz weitergehen. wollen wir auch gleich viel Lohn, Mit einem Tag sei es nicht erleRespekt und Unterstützung wie digt. Eine Chance dafür seien die Männer.» Am Frauenstreiktag Nationalratswahlen vom komselbst wird Gujer an verschiede- menden Herbst. Auch für sie selbst hört das sozinen Orten anzutreffen sein. Am Morgen macht sie beim Sternlauf ale und politische Engagement in Baden mit. «Wir hängen das mit dem Streik nicht auf: «Politik Streik-Manifest an wichtigen Or- ist eine Herzensangelegenheit.» benswerte Welt für alle und ist überzeugt: «Es kommt noch immer auf die Hautfarbe, den Geburtsort, den Status der Eltern, das Geld und das Geschlecht an.» Wer nicht in ein vorgefertigtes Schema passe, bekomme dies zu spüren.
WETTINGEN LESERBRIEF Postulat zur Ausrufung des Klimanotstands im Einwohnerrat Wettingen Wir wissen es schon lange: Wenn wir nicht sofort Massnahmen zur Bekämpfung der Klimakrise umsetzen, dann werden in knapp elf Jahren die ersten irreparablen Schäden eintreten. Aus diesem Grund reichte die Fraktion SP/WettiGrüen am 7. Mai ein Postulat zur Ausrufung des Klimanotstandes im Einwohnerrat Wettingen ein. Mit der Ausrufung des Klimanotstandes würde Wettingen die Klimakrise als menschengemachte Krise anerkennen und bestmöglich zur Erreichung des Pariser Klimaabkommens, welches die Schweiz 2015 unterzeichnet hat, beitragen. Auch würden bei neuen Geschäften, wenn immer möglich, die klimafreundlichsten gewählt werden. Die Gemeinde Wettingen könnte auf diese Weise als gutes Beispiel in der Klimapolitik vorangehen. Doch das Postulat wurde für die kommende Einwohnerratssitzung am 13. Juni nicht auf die Traktandenliste genommen. Dies lassen wir uns als Klimastreik Aargau nicht gefallen. Daher rufen wir alle Bewohnerinnen und Bewohner Wettingens und der Umgebung dazu auf, heute Donnerstag um 18.30 Uhr vor das Rathaus Wettingen zu kommen, um dem Einwohnerrat zu zeigen, dass wir endlich vorwärts machen müssen in unserer Klimapolitik. Thomas Ruckli, Wettinger Kantischüler
VERMISCHTES GEMEINDEBIBLIOTHEK Die Gemein-
debibliothek schliesst am 19. Juni um 18 Uhr und bleibt am 20. Juni (Fronleichnam) geschlossen. SCHOLA CANTORUM WETTINGENSIS
Erstmals erarbeiten die Schola Cantorum Wettingensis und die Sinfonia Baden ein Programm. Es wird morgen, 14. Juni, um 20 Uhr in der Stadtkirche Baden aufgeführt. Das Konzert in der Kirche St. Anton in Wettingen findet am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr statt. Die Tickets kosten 25 bis 45 Franken. Für Schüler und Studierende kostet das Konzert 10 Franken. Tickets gibt es bei Musik Egloff, Tel. 056 426 72 09, www.schola.ch, oder an der Abendkasse. SONNTAGS-MITTAGESSEN PRO SENECTUTE Der nächste Treff findet
am 16. Juni um 11.30 Uhr im Restaurant Birkenhof statt. Im Anschluss an das Essen besteht die Möglichkeit, bei einem Jass oder Spiel beisammenzusitzen oder miteinander einen Spaziergang zu machen. Die Kosten variieren je nach Menü. Anmeldung (bis Freitag, 19 Uhr) und Auskunft bei Ruth Schürpf unter der Telefonnummer 056 426 67 18.
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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
KLOSTERFEST
Eine geheimnisvolle Höhle, der Abtsitz oder die Mariendistel: Am diesjährigen Klosterfest konnten die Besucher das Kloster und den Garten selbstständig auf spielerische Art entdecken. An 13 Schauplätzen wurden sie von mittelalterlich verkleideten Personen, Weberinnen, Gärtnern, Lehrpersonen und einem Imker, empfangen und in alte Handwerke eingeführt. Doch nicht nur. In zwei Treibhäusern konnten sich die Besucher davon überzeugen, wie sich heisses, trockenes Wetter aufs Gedeihen von Pflanzen auswirkt. Zum ersten Mal wurden am Klosterfest nicht klassische Führungen, sondern ein Erlebnisparcours durch die ganze Anlage durchgeführt. «Mir hat besonders das Gewächshaus gefallen, wo ich unter dem Mikroskop ein Blatt
anschauen konnte», sagt die neunjährige Sophie. Besucherin Mele Marsha hat es das Weben angetan. In der Aula setzte sie sich selber hinter einen Webstuhl. Für Vizeammann Markus Maibach ist es die Atmosphäre, die ihn immer wieder ans Klosterfest zieht. «Man trifft an diesem wunderschönen Ort immer viele Leute.» Der Quartierverein Wettingen Kloster sorgte in der Festbeiz fürs leibliche Wohl der Gäste. «Die neue Art, das Kloster auf diesem Erlebnisparcours kennenzulernen, hat sich bewährt», zieht Thomas Renold von der Kantonsschule positive Bilanz. Er hat den alljährlich stattfindenden Anlass zusammen mit der Klostergärtnerei, Baer-Events und dem Quartierverein Wettingen Kloster organisiert. Melanie Bär
Gewerbler besuchten Baustelle
Die Gewerbevereine Citycom Baden und der HGV Wettingen luden zur Baustellenbesichtigung ins Tägi ein. STEFAN BIEDERMANN
Rund 60 Vertreterinnen und Vertreter des Gewerbes machten sich am 6. Juni vor Ort ein Bild über den Fortschritt auf der Grossbaustelle der Tägi AG. Die Gewerbevereine Citycom Baden und HGV Wettingen organisieren jährlich einen gemeinsamen Anlass. Gemeindeammann und Verwaltungsratspräsident der Tägi AG, Roland Kuster, führte eine der drei Gruppen über die Baustelle. Er hielt fest, dass man auf Kurs sei und die Eisanlage wie geplant Mitte November eröffnet werden kann. Die Gewerbler zeigten sich beeindruckt von der Grösse und Komplexität der Anlage. Die Mitglieder auf der Baustelle des Tägis.
Stefan Biedermann
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WETTINGEN
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
Helene Hartmann in ihrem Büro in Wettingen: Erfolgsgeschichten wie eine bestandene Lehre oder ein fixer Arbeitsvertrag spornen sie an.
Rahel Bühler
«Arbeitgeber sollten offener sein» Helene Hartmann betreut Arbeitssuchende aus zwölf Gemeinden. Nicht immer ein leichtes Unterfangen.
Hartmann: «Viele der Generation Ü50 finden keine Stelle mehr. Angst und fehlendes Selbstwertgefühl sind die Folgen», sagt Hartmann und fordert: «Arbeitgeber sollten offener sein.» Gegenüber älteren Mitarbeitenden und Sozialhilfeempfängern.
RAHEL BÜHLER
den Franco Foschi und Marlies Widmer betreuen zwölf Aargauer Gemeinden. Diese buchen die Coaches tage- oder halbtageweise. In dieser Zeit ist ein Teammitglied vor Ort und führt Gespräche mit den Arbeitssuchenden. «Im Erstgespräch sprechen wir etwa über den Lebenslauf oder Gründe für die aktuelle Situation. In den Folgegesprächen fördern wir die Klienten mit individuellen Lösungen», sagt die Geschäftsführerin. Auch familiäre und gesundheitliche Belastungen würden dabei angegangen. Sie weiss: «Damit sich jemand auf den Job konzentrieren kann, muss er mit dem privaten Umfeld im Reinen sein.» In den Gesprächen werden laut Hartmann Fähigkeiten sowie Interessen herausgearbeitet und das Selbstbewusstsein gestärkt. Vieles funktioniere über Vertrauen: «Je
Einen typischen Klienten hat Helene Hartmann nicht. Sie betreut vom 18-Jährigen bis zur 60-Jährigen. Manche sind gut ausgebildet, andere weniger. Viele schon lange arbeitslos, ausgesteuert, sozialhilfeabhängig. Sie arbeitet seit 20 Jahren in der Arbeitsintegration und weiss: «Jeder könnte seinen Job verlieren.» Seit 2016 leitet sie ihre eigene Firma. Was ist Arbeitsintegration? «Wir machen die Leute fit für den ersten Arbeitsmarkt. Durch Praktika verdienen Langzeitarbeitslose ihr eigenes Geld. Ziel ist, eine Festanstellung zu erhalten und weg vom Sozialamt zu kommen», erklärt Hartmann. Fehlende Praktikumsstellen im kaufmännischen Bereich und immer mehr Arbeitslose über 50 Jahre sind aktuelle Problemfelder.
HARTMANN und ihre Mitarbeiten-
besser wir die Klienten kennen, desto einfacher ist es, eine Strategie für ihre berufliche Zukunft auszuarbeiten.» Dir Firma arbeitet mit bezahlten Praktika. Manchmal würden die Klienten umgeschult. Bei der Stellensuche hilft das Netzwerk: «Ich rufe potenzielle Arbeitgeber an, beschreibe den Arbeitssuchenden. Je nachdem kann sich die Firma vorstellen, mit der Person zusammenzuarbeiten. Dann kommt es zu einem Vorstellungsgespräch.» Wenn beide Parteien einverstanden sind, komme das Praktikum zustande. «Vielfach resultiert daraus eine Festanstellung oder befristete Jobs.» Die Wettinger Firma begleitet die Arbeitssuchenden bis dahin. «Die Lernenden betreuen wir während der gesamten Ausbildung», so die Fachfrau. Dabei seien sie Drehscheibe zwischen Gemeinde, Arbeitgeber und Schule. Ihre Vermittlungsquote liege bei 40 bis 45 Prozent pro Jahr. Hartmann streut in ihren Ausführungen immer wieder Beispiele ein: Etwa von einem jungen Mann, der im Hotelzimmer wohnte, mehrere Jahre nicht arbeitete, ein Praktikum absolvierte
und nun am gleichen Ort ein Team von zehn Mitarbeitenden führt. Oder von einer Frau mittleren Alters, die immer in einem Lager gearbeitet hatte. Aus gesundheitlichen Gründen wünschte sie sich eine leichte Arbeit mit Kundenkontakt. Bei einem Praktikum an einer Kasse eines Detailhandelsgeschäfts überzeugte sie, sodass sie jetzt fest angestellt ist. Das sind die Erfolgsgeschichten, die Hartmann antreiben. AUCH MISSERFOLGE gibt es: Klienten, die nicht zu Terminen auftauchen oder ihre Aufgaben nicht erledigen, müssten sie der Gemeinde abgeben. «Wir merken schnell, ob jemand arbeiten will.» Der Job ist herausfordernd: Viele Arbeitssuchende seien frustriert und fühlten sich nicht als Teil der Gesellschaft. Dann gelte es, sie anzuspornen. Dass es Arbeitsintegration braucht, liegt laut der Geschäftsführerin am Arbeitsmarkt: «Die Wirtschaftsvertreter müssen wieder mehr gesellschaftspolitische Verantwortung übernehmen. Die Angestellten müssen für Weiterbildungen und die rasante Entwicklung bereit sein.»
FRAKTIONSBERICHTE / WETTINGEN
Die Fraktion der FDP Wettingen hat den Bericht zur Sanierung der Sozialen Dienste kritisch geprüft und festgestellt, dass das Umfeld anspruchsvoll und herausfordernd bleibt und die Arbeit nicht ausgehen wird. Die Fraktion konnte sich vergewissern, dass die Effizienz durch die notwendige Stellenaufstockung wie erwartet gesteigert werden konnte, die Flexibilität innerhalb der Sozialen Dienste gewachsen ist und zu einer personellen Entlastung geführt hat. Der Bericht ist ausführlich und es stimmt erfreulich, dass die angestrebte positive Entwicklung in Gang gesetzt werden konnte. Die Fraktion ist sich bewusst, dass die geforderten Massnahmen nicht so schnell wirken können wie erhofft. Dennoch anerkennt die Fraktion, dass alle Beteiligten, insbesondere der zuständige Gemeinderat, die Leitung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialen Dienste, einen grossen Effort geleistet haben. Sie werden nun mit einem guten Zwischenresultat belohnt. Die Sozialen Dienste haben den Neustart geschafft. Das Postulat zur Prüfung eines neuen Führungsmodells für die Gemeinde Wettingen wird vom Gemeinderat entgegengenommen. Das entspricht voll und ganz der Meinung der Fraktion. Zukunftsorientierte Ideen und Entwicklungen sollen in Wettingen Platz haben. Die Fraktion ist gespannt, zu erfahren, wie sich der Gemeinderat die Organisation der Gemeinde Wettingen in Zukunft vorstellt. Sie ist davon überzeugt, dass es sich lohnt, bestehende Strukturen zu hinterfragen und neue Modelle zu prüfen.
Den Bericht zur Sanierung der Sozialen Dienste – Teilprojekt Personal zeigt auf, dass die getroffenen Massnahmen greifen. In der Abteilung ist Ruhe eingekehrt. Die personelle Fluktuation ist jedoch nach wie vor hoch. Die Motion zur Gemeindemitgliedschaft bei Fussverkehr Schweiz lehnen wir ab. Die Fraktion sieht den Mehrwert dieser Mitgliedschaft nicht. Die gebotenen Dienstleistungen können teilweise bereits über andere Wege in der Gemeinde genutzt werden und werden auch genutzt. Es soll nicht einseitig eine Gruppierung bevorzugt werden, sondern alle Verkehrsteilnehmenden sollen im Gesamtkontext berücksichtigt werden. Zudem hat die Erfahrung gezeigt, dass derartige Mitgliedschaften Folgekosten nach sich ziehen. Die Fraktion lehnt die Motion Förderungsmöglichkeiten von höherwertigen Energieträgern über die Konzessionsgebühr ab. Jedoch begrüsst die CVP das Fördern von erneuerbaren Energieträgern und ist der Meinung, dass dafür mit anderen Massnahmen der nötige Anreiz in der Gemeinde geschaffen werden kann. Die CVP ist erfreut über die beantragte Entgegennahme des Postulats zur Prüfung eines neuen Führungsmodells für die Gemeinde Wettingen. Die Gemeindeammännervereinigung des Kantons Aargau hat einen Leitfaden für fünf mögliche Modelle ausgearbeitet. Insbesondere das Geschäftsleitungsmodell, das den Abteilungsleitern mehr Verantwortung und Denken im Gesamtinteresse der Gemeinde auferlegt, erscheint prüfenswert. Einen Verwaltungsleiter wie in Baden lehnen wir ab. Die bestehenden Führungsabläufe sollen überprüft und mögliche Optimierungen erkannt und eingeführt werden. Die Beantwortung der Interpellation betreffend «Wie viel Wertschöpfung blieb bei den Wettinger Firmen bei der Vergabe von Gemeindeaufträgen in den Ressorts: Hochbau, Tiefbau & Umwelt und Finanzen & Steuern zwischen 2014 und 2017 hängen?» sowie «Verkehr bewegt» nimmt die Fraktion zur Kenntnis. Ebenfalls die rasche Beantwortung der Interpellation Verkehrskommission – «Verkehr bewegt».
Die SVP-Fraktion hat sich intensiv mit dem Bericht zur Wirkung der Massnahmen bei der Sanierung der Sozialen Dienste (Teilprojekt Personal) beschäftigt. 2017 bewilligte der Einwohnerrat rund 570 Stellenprozente, um die seit Jahren verfuhrwerkte Situation im Wettinger Sozialwesen endlich in den Griff zu bekommen. Im gleichen Jahr forderten Jürg Meier (WettiGrüen) und Thomas Wolf (SVP) in einer Motion ein finanzielles Monitoring über die Auswirkungen dieser Stellenerhöhungen für das Sozialwesen unserer Gemeinde. Nun nimmt der Gemeinderat in einem Bericht Stellung zur Motion. Der Bericht ist für die Fraktion SVP eine Enttäuschung. Er strotzt vor Allgemeinplätzen und ist für die Fraktion nicht konkret genug. Warum der Gemeinderat kein Finanzmonitoring der Sozialen Dienste will, bleibt für die Fraktion SVP schleierhaft. Gerade wenn es in einem Bereich nicht gut läuft, beobachtet man die Situation doch umso intensiver. Zudem würde die SVP-Fraktion gerne wissen, welche Kontrollen überhaupt installiert wurden. Die Fraktion würde es darum einstimmig begrüssen, wenn die Motionäre an ihrer Motion festhielten. Die Fraktion SVP bedankt sich beim Gemeinderat für die Beantwortung ihrer Interpellation vom 14. März betreffend Sanierung der Sozialen Dienste. Dazu hat die Fraktion zwei Bemerkungen: Erstens stellt sie fest, dass die Antworten auf unsere wichtigen und sehr relevanten Fragen unvollständig, ja ausgesprochen mager ausgefallen sind. Zweitens weisen die mageren Antworten des Gemeinderats auf alarmierende Resultate hin. Im Wettinger Sozialwesen haben die Fallzahlen per 31. März bereits die Vorjahreshöhe erreicht und die Fluktuation unter den Mitarbeitenden der Sozialen Dienste hat von einem bereits sehr hohen Niveau sogar noch weiter zugenommen.
Über 300 Städte weltweit HABEN den Klimanotstand ausgerufen. Wettingen nicht. Die Fraktion SP/WettiGrüen ist überrascht, dass das entsprechende Postulat nicht für diese Sitzung traktandiert wurde. Es ist bedauerlich, dass der Gemeinderat damit die Kritik bestätigt, die Politik sei nicht gewillt, genügend Massnahmen anzugehen. Die Fraktion verlangt, dass die Politik bei jeder Entscheidung die Auswirkung auf das Klima berücksichtigt. Das Postulat betreffend Förderung von höherwertigen Energieträgern über die Konzessionsgebühren wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Leider wird es aus finanziellen Gründen vom Gemeinderat abgelehnt. Erfreut ist die Fraktion über die Entgegennahme der Motion von Dacfey Dzung. Darin fordert er die Gemeinde auf, dem Fachverband Fussverkehr Schweiz beizutreten. Die Aufwertung der Fuss- und Velowege ist eine Schlüsselmassnahme im Legislaturprogramm. Der Verband bietet Beratungen zum Thema Fussverkehr und vermittelt geeignete Planungsfachleute. Er kann damit die Umsetzung der Massnahmen in Wettingen zur Aufwertung des Fussverkehrs auf effiziente Art unterstützen. Die Fraktion SP/WettiGrüen nimmt den Bericht zur Stellenerhöhung zur Kenntnis. Der Bericht zeigt auf, dass die Stellenaufstockung notwendig und sinnvoll war, wobei nicht nur finanzielle Aspekte ausschlaggebend für die Beurteilung sein sollten. Beim Postulat betreffend Prüfung eines neuen Führungsmodells für die Gemeinde Wettingen ist die Fraktion auf die Begründung des Gemeinderats für die Entgegennahme gespannt. Ebenso, ob alle Unterzeichnenden bereit sind, die Kosten der Überprüfung zu berappen. Bei der Interpellation betreffend Wertschöpfung für Wettinger Firmen bei Gemeinde-Aufträgen würde es die Fraktion interessieren, wie viel die Beantwortung kostete und ob der Betrag nicht direkt dem Handels- und Gewerbeverein hätte überwiesen werden können.
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Die Fraktion EVP/Forum 5430 teilt die Freude mit dem Gemeinderat, dass die Sanierung der Sozialen Dienste auf gutem Weg ist. Nur mit genügenden Ressourcen können Menschen, die Hilfe beanspruchen, gut und wertschätzend begleitet werden. Ein Monitoring ist in diesem Fachbereich nicht zielführend. Die Argumentation des Gemeinderates zur Ablehnung der Förderungsmöglichkeiten von höherwertigen Energieträgern ist nachvollziehbar, ist die Nachfrage der Bevölkerung doch sehr klein. Sympathisch wäre es jedoch, wenn der Gemeinderat bereit wäre, andere Massnahmen aufzuzeigen. Der Weg über die Konzessionsgebühr ist ja nur eine von mehreren Möglichkeiten, höherwertige Energieträger zu fördern. Dem Postulat zur Prüfung eines neuen Führungsmodells steht die Fraktion ambivalent gegenüber. Vor- und Nachteile halten sich die Waage. Daher unterstützt sie die Prüfung eines neuen Führungsmodells mit Trennung von strategischem und operativem Handeln, um konkretere Grundlagen zur Entscheidung zu erhalten. Massgebend ist, dass die Verwaltung sinnvoll arbeiten und sich in den Dienst der Bevölkerung stellen kann. Die Fraktion EVP/Forum 5430 verabschiedet sich von ihrer weitsichtigen und wertschätzenden Kollegin und Fraktionspräsidentin Marie Louise Reinert. Mit grossem Engagement, mit Liebe zum Detail, mit konzentriertem Blick auf die räumliche Gestaltung setzte sie sich viele Jahre auf eindrückliche Weise als Einwohnerrätin für ein lebenswertes Wettingen ein. Nun scheidet sie, mit unseren besten Wünschen, aus dem Einwohnerrat. Ihre Spuren sind und bleiben in Wettingen sichtbar. Ihre Anliegen werden den Rat auch in Zukunft beschäftigen.
Die GLP-Fraktion nimmt den Bericht zur Sanierung der Sozialen Dienste zur Kenntnis. Es ist nachvollziehbar, dass ein umfassendes Monitoring nicht sach- und finanzgerecht ist. Der Gemeinderat hat einen sinnvollen Mittelweg gewählt. Das Postulat zur Förderung von höherwertigen Energieträgern über die Konzessionsgebühr wird die GLP-Fraktion unterstützen, entgegen der ablehnenden Haltung des Gemeinderats. Die ablehnende Haltung des Gemeinderats erstaunt dabei ein wenig, zumal er an der letzten Sitzung die Ausrufung des Klimanotstands entgegennehmen wollte, nun aber den ersten Vorstoss in diese Richtung ablehnen will. Die GLP-Fraktion bedankt sich beim Gemeinderat für die Beantwortung ihrer Interpellation betreffend «Wie viel Wertschöpfung blieb bei den Wettinger Firmen bei der Vergabe von Gemeindeaufträgen in den Ressorts: Hochbau, Tiefbau & Umwelt und Finanzen & Steuern zwischen 2014 und 2017 hängen?». Die Beantwortung dauerte mit fast auf den Tag genau zwei Jahre lang und die GLP dankt für die aufwändigen Abklärungsarbeiten. In der Einwohnerratssitzung wird detaillierter dazu Stellung genommen. Die weiteren Traktanden wird die GLP-Fraktion im Sinne der Anträge unterstützen. Da es die letzte Sitzung vor der Sommerpause ist, wünscht die GLP Wettingen allen eine schöne Sommerzeit.
TRAKTANDEN 1. Sanierung der Sozialen Dienste; Teilprojekt Personal; Bericht zur Wirkung der Massnahmen. 2. Interpellation betreffend Sanierung der Sozialen Dienste. 3. Motion betreffend Gemeindemitgliedschaft bei Fussverkehr Schweiz. 4. Postulat betreffend Förderungsmöglichkeiten von höherwertigen Energieträgern über die Konzessionsgebühr. 5. Postulat betreffend Prüfung eines neuen Führungsmodells für die Gemeinde Wettingen. 6. Interpellation betreffend «Wie viel Wertschöpfung blieb bei den Wettinger Firmen bei der Vergabe von Gemeindeaufträgen in den Ressorts: Hochbau. Tiefbau & Umwelt und Finanzen & Steuern zwischen 2014 und 2017 hängen?». 7. Interpellation betreffend Verkehrskommission – «Verkehr bewegt».
Rotweiss Wettingen organisierte das Turnier und wurde Dritter.
Alexander Wagner
Rotweiss überzeugte Die Landhockeyaner von Rotweiss Wettingen erreichten beim Europacupturnier den dritten Rang.
drei von vier Partien und musste sich nur einmal ganz knapp geschlagen geben. «Insgesamt war es ein gutes Turnier», bilanzierte Cheftrainer Peter Fischbach.
ALEXANDER WAGNER
dern der ganze Verein überzeugte: Das OK organisierte das viertägige Turnier reibungslos. Einzig das Wetter spielte nicht mit, aber dies können selbst die Rotweissen nicht organisieren. Für die OKMitglieder und die Helfer dauerte der Einsatz teilweise sogar sechs Tage, weil die Teams vor dem Turnier anreisten und fast alle Offiziellen, Schiedsrichter und Delegierten des europäischen Hockeyverbandes noch einen Tag länger blieben. Alleine schon alle Fahrten zu organisieren, ist eine logistische Meisterleistung. «Es war ein toller Event von und für Rotweiss», meinte Captain Keller.
Mit den beiden Siegen gegen die Teams aus Lissabon und Dublin haben die Rotweissen bereits das Minimalziel erreicht und den Ligaerhalt geschafft. Im letzten Gruppenspiel gegen Stroitel Brest aus Weissrussland hätte ein Unentschieden gereicht, um gar in den Final einzuziehen. Doch die Wettinger unterlagen mit 1:2. Die Rotweissen zeigten aber eine starke Reaktion, bezwangen Vinnitsa aus der Ukraine mit 4:3 und erreichten den dritten Rang. «Ich bin stolz auf die Mannschaft», erklärte Captain Manuel Keller. Die junge Mannschaft gewann INSERAT
NICHT nur das Fanionteam, son-
NEUENHOF
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AUS DEM GEMEINDERAT Fronleichnam – Gemeindeverwaltung geschlossen Die Türen der Gemeindeverwaltung bleiben am Donnerstag, 20. Juni (Fronleichnam), den ganzen Tag geschlossen. Die Pikettdienstnummern können wie gewohnt der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch entnommen werden. An den restlichen Tagen ist die Verwaltung wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch.
LESERBRIEF Einführung von Tempo 30, Kreditbegehren an die Gemeindeversammlung Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung vom 24. Juni einen Kredit von 128 500 Franken zur Einführung von Tempo 30 in Neuenhof. Davon ausgenommen werden nur die Zürcherund die Industriestrasse. Es ist fraglich, ob es mehr Sicherheit bringt, wenn sich die Fahrzeugführer in erster Linie auf die gefahrene Geschwindigkeit am Tachometer statt auf die Fussgänger konzentrieren müssen. Ferner werden alle Fahrzeugführer ab Einführung von Tempo 30 vermehrt kriminalisiert. Ab dem 1. Januar 2005 wurden schärfere Verkehrsstrafbestimmungen in Kraft gesetzt. Damit wird zwischen leichten, mittleren und schweren Vergehen unterschieden. Zum Beispiel ist eine Tempoüberschreitung innerorts von 25 Stundenkilometern ein schweres Delikt und kann in einer 30er-Zone mit einer kurzen Unachtsamkeit leicht geschehen. Im Wiederholungsfall innert zehn Jahren kann dies einen Führerausweisentzug auf unbestimmte Zeit (bis zu 60 Monaten) zur Folge haben. Für Berufstätige kann dies eventuell einen Stellenverlust und Arbeitslosigkeit bedeuten. Dazu kommen massive Geldbussen und Gebühren. Ferner werden wir in der 30-Tempo-Zone mit zufällig 58 gefahrenen Stundenkilometern neu zum «Raser» abgestempelt. Auch die längeren Zeiten für Verkehrswege der Handwerker und Unternehmer verteuern unsere Produkte, Reparaturen und Dienstleistungen. Mit neuen Limiten und Vorschriften schaffen wir lediglich unnötig mehr straffällige Menschen. Ein weiterer Nachteil von Tempo 30: Fussgängerstreifen sind unzulässig, ausser wenn besondere Vortrittsbedürfnisse für den Fussverkehr dies erfordern. Für Neuenhof würde eine Tempolimite 30 für Strassen bei Schulanlagen und Kindergärten – Hardstrasse, Eichstrasse, Bifangstrasse und Dorfstrasse – genügen. Deshalb ist die geplante generelle Tempolimite von 30 in Neuenhof abzulehnen. Paul Marquart, Neuenhof
Sandra Marsicovetere (hinten Mitte), umringt von Kindern, die heuer den Mittagstisch besuchen.
Rahel Bühler
Mittagstisch ist trotz höheren Beiträgen beliebt Vor sechs Jahren erhielt der Mittagstisch finanzielle Hilfe des Bundes. Wie sieht es heute aus? RAHEL BÜHLER
Um 12 Uhr steigt der Lärmpegel in der Aula in Neuenhof schlagartig an: Die ersten Kinder trudeln ein und setzen sich an die Tische. 60 Schüler verköstigt das Team pro Woche. Am Montag ist er mit 34 Anmeldungen am besten besucht. Der Mittagstisch läuft gut. Sandra Marsicovetere leitet ihn. «Er ist ein echtes Bedürfnis», sagt sie. Der Grund sind die vielen berufstätigen Eltern. Diesem Bedürfnis wollten die Gemeinde Neuenhof und die Schule vor sechs Jahren Rechnung tragen: Sie weiteten das Angebot von bisher einem auf fünf Tage pro Woche aus. DAFÜR BRAUCHTE die Gemeinde
Geld. Jedes Kind bezahlt 15 Franken pro Mahlzeit. Darin sind eine Vorspeise – entweder Suppe oder Salat –, ein Hauptgang, ein Dessert und die Kinderbetreuung enthalten. Trotzdem: «Der Mittagstisch ist nicht selbsttragend», sagt Marsicovetere. Für den Rest kommt die Gemeinde auf. Von 2013 bis 2016 erhielt der Mittagstisch Fördergelder des Bundes:
«Es waren 10 000 bis 15 000 Franken pro Jahr», erklärt der für die Bildung zuständige Gemeinderat Marco Hürsch. Damit die Gemeinde diesen Betrag erhielt, musste sie dem Bund das Projekt vorstellen und die Zahlen offenle-
«Der Mittagstisch ist ein echtes Bedürfnis.» SANDRA MARSICOVETERE, MITTAGSTISCH
gen. 2016 ist das Geld zum letzten Mal geflossen. Das hat Konsequenzen für den Mittagstisch: «Wir sind mit einem Beitrag von acht Franken pro Kind gestartet», so Hürsch. Jetzt kostet die Mahlzeit fast doppelt so viel. Ganz ohne Spenden musste der Mittagstisch in den vergangenen zwei Jahren nicht auskommen. Mehrmals wurde er von Dorfvereinen oder Privatpersonen mit Materialspenden versorgt. Im Dezember 2017 und 2018 erhielt er einen Zustupf der Immobilienfirma Voser und Partner AG aus Neuenhof. «Damit haben wir Spiel- und Bastelmaterialien angeschafft», sagt die 47-Jährige. Bis zum Schuljahr 2018/2019 hat sich ein zweiköpfiges Team, bestehend aus einer Köchin und
einer Hilfskraft, um das Essen gekümmert. Seit einem personellen Wechsel liefert die Wettinger Stiftung Arwo das Essen. Insgesamt umfasst das Team sieben Personen: Sechs betreuen die Kinder, eine kümmert sich um das Essen. Zweimal pro Woche helfen zwei Seniorinnen aus. Dreimal kommt jemand von der Jugendarbeit und der Schulsozialarbeit vorbei.
MARSICOVETERE und ihre Co-Leiterin Kristina Herger sind je zweimal pro Woche präsent. Total investieren sie je sechs Stunden. «Neben der Präsenzzeit kommen Menübestellungen oder Abrechnungen dazu», erklärt Marsicovetere. Beide Frauen sind seit mehreren Jahren dabei. «Wir schätzen den Umgang mit den Kindern», sagen sie. Als Herausforderung sehen sie die verschiedenen Altersstufen der Kinder. «Manchmal sind die Kleinen etwas übermütig», sagt Marsicovetere. Im Altersunterschied sieht sie auch Vorteile: «Wir haben 9.-Klässler, die seit der ersten Klasse zu uns essen kommen. Sie ziehen die jüngeren Kinder mit.» Mittlerweile ist der Raum in der Aula fast voll. Um die 20 Kinder erwartet das Team an diesem Donnerstagmittag.
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NEUENHOF
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
Mit Comic und Magneten gegen Elterntaxis vorgehen Kinder sollen wieder öfter zu Fuss in den Kindergarten gehen. Das ist das Ziel der neuen Kampagne von Badenmobil.
RAHEL BÜHLER
«Elterntaxis sind ein ernst zu nehmendes Problem in unserer Region», hält Karin Fleischer zu Beginn der Medienkonferenz fest. Sie ist bei Badenmobil für das Mobilitätsmanagement zuständig. Der Organisation gehören 26 Gemeinden an. Darunter auch jene des Publikationsgebiets der Limmatwelle. Um ihre Aussage zu untermauern, präsentiert Fleischer Zahlen des TCS: «In der Deutschschweiz werden elf Prozent der Kinder mit dem Auto in den Kindergarten oder die Schule gefahren.» Dem will Badenmobil mit der neuen Kampagne «Ich kann das. Ich gehe zu Fuss» entgegenwirken. Anders als Bussen oder Mahnbriefe setzt diese nicht bei den Eltern, sondern bei den Kindern im Kindergartenalter an. Denn: Diese Massnahmen brächten langfristig mehr. Fleischer: «Der Schulweg liegt in der Kompetenz der Eltern. Niemand will sein Kind Gefahren aussetzen.» Trotzdem: «Wir möchten die Kinder dazu motivieren, den Schulweg selbst unter die Füsse zu nehmen», sagt sie. DER SCHULWEG sei ein prägendes
Element des Lebens. Dort könnten Kinder alle Facetten des späteren Lebens kennenlernen: selbstständig sein, sich in der Gruppe verhalten, etwas Neues lernen. Laut Fleischer sollen die Kinder an diesem Prozess wachsen – gemeinsam mit ihren Eltern: «Sie können die Kinder auf dem Weg begleiten und sich Schritt für Schritt zurückziehen.» Dazu hat Badenmobil Unterlagen erarbeitet, die zukünftigen Kindergärtlern mit ihrem Stundenplan verschickt werden. Heuer an 3500 Kinder. Die Unterlagen umfassen einen Comic, der einen Schulweg in verschiedenen Etap-
pen aufzeigt. In Sprechblasen stehen Sätze wie «Am Anfang begleiten uns unsere Eltern» oder «Die Bewegung und die frische Luft machen uns wach und fit für den Unterricht». Jede Seite hat eine Überschrift. Sie sind als Botschaften für die Eltern gedacht. Auch in den Unterricht mit dem Verkehrspolizisten werden die Elemente miteinbezogen: «Nach der Instruktion erhält jedes Kind einen Magnetorden», erklärt Markus Gilgen, Verkehrspolizist der Stadtpolizei Baden. Diese Orden sollen als zusätzliche Motivation für die Kinder fungieren. Sätze wie «Mama, sogar der Polizist hat gesagt, ich kann zu Fuss in den Kindergarten gehen» wünscht sich Fleischer als Antwort auf den Magnet. Er soll die Eltern zudem davon abhalten, den Kindern diese Kompetenz wieder zu nehmen. VERTRETER AUS Politik und Bildung unterstützen die Kampagne: «So lernen Kinder: Kurze Strecken kann man gut zu Fuss
«Das Ziel ist es, die Selbstkompetenz der Kinder zu fördern.» KARIN FLEISCHER, BADENMOBIL
machen», sagt etwa Badens Stadträtin Ruth Müri. Neuenhofs Schulleitern Renate Baschek meint: «Es geht auch um das Loslassen der Kinder.» Fleischer betont, die Badenmobil-Kampagne sei keine Konkurrenz zu bereits bestehenden Bemühungen, etwa der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU), sondern eine Ergänzung. Bauliche Massnahmen sieht die KamINSERAT
Stadtpolizist Martin Gilgen (mit dem Magnetorden) und Karin Fleischer von Badenmobil. Rahel Bühler pagne hingegen nicht vor: «Das Ziel ist es, die Selbstkompetenz der Kinder zu fördern», so Fleischer. Bauliche Massnahmen lägen im Hoheitsgebiet der Gemeinden. Die Kampagne würde aber im Idealfall die Schwächen der Schulwege in der Region Baden aufzeigen.
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KILLWANGEN / SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT
Die Gemeindeverwaltung bleibt an Fronleichnam geschlossen Am Donnerstag, 20. Juni, und Freitag, 21. Juni, bleibt die Gemeindeverwaltung Killwangen geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 684 03 37 erreichbar. An den restlichen Tagen gelten die gewohnten Öffnungszeiten. Diese sind wie folgt: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch. Der Bevölkerung wird für das Verständnis gedankt. Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Killwangen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Tong Qiurui, 2001, weiblich, China, wohnhaft in Killwangen, im Steinig 4. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seiner Beurteilung einfliessen lassen. INSERAT
FRAKTIONSBERICHTE ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 18. JUNI
CVP Beim wie immer informativen und ausgewogenen Rechenschaftsbericht 2018 fällt auf, dass zurzeit sehr viele Planungen in Spreitenbach in Bearbeitung sind. Der Bericht wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der gute Rechnungsabschluss 2018 mit einem Überschuss von beinahe 3,5 Mio. Franken ist gegenüber dem budgetierten Verlust überraschend. Das gute Ergebnis kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die finanzielle Lage noch immer prekär ist: Das operative Ergebnis ist negativ und angesichts der hohen Investitionen werden auch die jährlichen Abschreibungen weiter anwachsen. Die Rechnung wird einstimmig gutgeheissen. Von den drei vorgelegten Kreditabrechnungen gab vor allem die Überschreitung von 1,5 Mio. Franken für das Schulhaus Hasel viel zu diskutieren. Wurden hier im Vorfeld der Schulhausplanung wirklich alle Abklärungen seriös durchgeführt? Die ausführlichen Begründungen für die Mehrkosten konnten letztlich aber überzeugen. Diese, wie auch die beiden anderen Kreditabrechnungen, wurden einstimmig gutgeheissen. Beim Anbau an das Schulhaus Boostock zeigt sich ein höherer Investitionsbedarf, als beim Antrag zum Projektierungskredit kommuniziert wurde: Statt rund einer Million Franken kostet der Anbau nun 1,5 Mio. Franken. Eini-
ges wurde bei der Kostenschätzung schlicht vergessen. Die CVP hofft stark, dass der Gemeinderat daraus seine Lehren zieht und bei künftigen Vorlagen solidere Berechnungen vorlegt. Die dennoch immer noch tiefen Kosten pro Klassenzimmer von rund 300 000 Franken bewogen die Anwesenden dazu, dem Kreditantrag einstimmig zuzustimmen. Der Antrag «Beitritt zum Gemeindeverband KESD» und die Investitionen in Zusammenhang mit dem Bau der Limmattalbahn können die CVP überzeugen. Auch diese beiden Vorlagen werden einstimmig unterstützt. Soll das Wettinger Sport- und Erholungszentrum Tägerhard mit fast 250 000 Franken unterstützt werden? Die finanzielle Lage hat sich seit 2012 verschlechtert. Letztendlich wurde aber berücksichtigt, dass das Tägi auch den Spreitenbachern von grossem Nutzen ist. Auch diesem Antrag wurde nach grossen Diskussionen mehrheitlich zugestimmt.
SVP 1. Beim Protokoll folgt die SVP dem Vorschlag der Geschäftsprüfungskommission (GPK), vertreten durch Marcel Suter, und stimmt diesem zu, nachdem einige Korrekturen gemacht wurden. 2. Der vorliegende Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Für die nächste Ausgabe wurden durch die GPK kleine Änderungswünsche bei eini-
gen Vergleichszahlen/Diagrammen gewünscht. Beim Vergleich der Einwohnerzahl ist auffällig, dass trotz der grossen Zahl an erbauten «Neuwohnungen» nur ein Bevölkerungswachstum von 86 Einwohnern erzielt wurde: Das heisst, dass die meisten Umzüge innerhalb Spreitenbachs erfolgten und somit auf das Steuersubstrat keine positiven Auswirkungen zu erwarten sind. Erfreulich hat sich die Zahl der zu bearbeitenden Sozialfälle entwickelt. Dies ist zum einen einer etwas «härteren» Gangart (Kontrollen und Auflagen) zu verdanken sowie der guten Quote an Wiedereingliederungen in den Arbeitsmarkt durch die Zusammenarbeit mit der Firma «stärker gmbh». Bei den Vergleichszahlen im Polizeiwesen könnte der Eindruck entstehen, dass es eventuell ratsamer wäre, zugunsten von mehr PatrouillenPräsenz auf einige Geschwindigkeitskontrollen zu verzichten. 3. Die Erfolgsrechnung der Gemeinde sieht auf den ersten Blick verlockend aus. Immerhin wurde ein Überschuss von knapp 3,5 Mio. Franken erzielt. Leider werden aber diese Zahlen durch einige Faktoren getrübt – aus der betrieblichen Tätigkeit der Gemeinde entstand ein Ausgabenüberschuss von beinahe 1,7 Mio. Franken. Dieses Ergebnis sollte «eigentlich» ausgeglichen sein. Die durchschnittlichen Steuereinnahmen durch natürliche Personen sanken um einige Franken. Trotzdem konnte dank Finanzerträgen, ausserordentlichen Eingängen und Entnahme aus der Aufwertungsreserve ein positives Resultat für das Jahr 2018 gebucht werden. Zusätzlich erzielte die Gemeinde mit den Aktiensteuern ein sehr gutes Resultat, das sich auch im kantonalen Vergleich sehen lässt. Die Finanzlage ist aber angespannt und sollte im Hinblick auf die kommenden Investitionen nicht strapaziert werden. 4. Bei den drei Kreditabrechnungen folgten die Parteimitglieder den Empfehlungen der Finanzkommission, welche diese Geschäfte eingehend geprüft hat (vertreten durch Mario Bigger und Edgar Benz). Die Abrechnung des Schulhauses Hasel ist buchhalterisch zu genehmigen, gilt aber nicht als Meisterstück im Zustandekommen der Gesamtausgaben mit einer Kreditüberschreitung von knapp 1,5 Mio. Franken. Störend ist vor allem, dass vor den
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ersten «Ur-Abstimmungen» zum Projekt mit wesentlich tieferen Zahlen geworben wurde und nachträglich mit «Salamitechnik» Zusatzkredite gesprochen werden mussten. 5. Der Anbau für das Schulhaus Boostock sorgte aus formellen Gründen für Gesprächsstoff. Gemäss dem Abstimmungsbüchlein soll der Anbau eine Übergangslösung sein, der wieder abgerissen wird. Unter diesen Umständen käme eine temporäre Lösung mit Mietcontainern deutlich günstiger. Gemäss Gemeinderat Roger Mohr soll aber dieser Anbau definitiv stehen bleiben. Wir werden nötigenfalls je nach Situation einen Antrag stellen. 6. Dem Vorschlag zum Beitritt der Gemeinde zur Stelle Kindesund Erwachsenenschutz des Bezirks Baden wird zugestimmt. 7. Trotz unübersichtlicher Kostenaufstellung für die Änderungen beim Bau der Limmattalbahn wird diesem Antrag zugestimmt. Die Bahn wirkt sich positiv auf die Entwicklung aus. 8. Die SVP empfiehlt, den gesprochenen, bereits abgelaufenen Kredit fürs Wettinger «Tägerhard» den reellen günstigeren Baukosten anzupassen und auf pauschal 150 000 Franken festzusetzen. Die SVP hat seinerzeit bereits einen Antrag gestellt, die Höhe der Beteiligung erst nach Abschluss der Bauarbeiten festzulegen. 9. Unter Verschiedenem wurden noch die Projekte HGO und Neumatt bei Speis und Trank besprochen.
FDP Die Rechnung 2018 wird zur Annahme empfohlen: Erfreut wird zur Kenntnis genommen, dass ein Ertragsüberschuss erzielt wurde. Erfreulich sind auch die Kosten des Verwaltungsbetriebs, die gegenüber den umliegenden Gemeinden tief sind. Ein Blick in die Zukunft zeigt, dass Investitionen ausstehend sind, die schwer zu finanzieren sein werden. Die finanzielle Lage bleibt aus Sicht der FDP angespannt und es ist wichtig, mit den Mitteln bedacht sowie sinnvoll umzugehen. Kreditabrechnungen: Beim Schulhaus Hasel/Buebühl sind die
Mehrkosten gegenüber dem letzten Budget gering. Beim Start der Projektierung im 2010 wurde jedoch von wesentlich geringeren Kosten ausgegangen. In Zukunft soll das Kostenausmass beim Start des Projektes besser abgeklärt werden, damit die Bevölkerung aufgrund treffender Planung entscheiden kann. Anbau Schulhaus Boostock mit Kreditantrag über 1,5 Mio. Franken: Gegenüber der ersten Berechnung ist der Antrag höher. Die näheren Abklärungen haben gezeigt, dass diese Mehrkosten gegenüber der ersten Projektierung nicht zu verhindern sind. Es werden fünf neue Schulräume geschaffen. Gesamthaft wird mit diesem Anbau vergleichsweise günstig zusätzlicher Schulraum geschaffen, weshalb der Antrag zur Annahme empfohlen wird. Kindes- und Erwachsenenschutz, Beitritt zum Gemeindeverband: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen ist es sinnvoll, diese Arbeit von spezialisierten Teams durchführen zu lassen. Die Ausgliederung hilft, auf der Gemeinde Konzentrationsprozesse zu stärken und Aufgaben an professionelle Stellen auszugliedern. Der Antrag wird zur Annahme empfohlen. Limmattalbahn, Anpassung und Erneuerung gemeindeeigener Anlagen mit Kreditantrag über 2,058 Mio. Franken: Der Kreditantrag muss für den gesamten Betrag gestellt werden, obwohl die gesamten Nettokosten für Spreitenbach rund 1,3 Mio. Franken betragen. Der Verwendungszweck dieser Investitionen ist sinnvoll und vom Zeitpunkt her richtig. Die Grössenordnung stimmt auch mit den Aussagen der Vergangenheit überein. Der Mehrwert ist gegeben, weshalb diesem Antrag zugestimmt werden kann. Sport- und Erholungszentrum Tägerhard, Wettingen, mit Kreditantrag über 237 507 Franken: Das Thema führte zu Diskussionen, weil die Meinung vertreten wurde, dass der grösste Teil dieser Kosten verursachergerecht über die Eintritte zu finanzieren sei. In diesem konkreten Fall wurde von der Bevölkerung die Unterstützung bereits einmal zugesprochen. Aufgrund der Bauverzögerungen muss dieser Kredit erneut vorgelegt werden und wird mehrheitlich zur Annahme empfohlen.
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Die Wechselausstellung «Klimaschutz und Katastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» zu Gast in der Umwelt-Arena. zVg
Klimaschutz und Katastrophen
Bis zum 24. November macht die Wechselausstellung «Klimaschutz und Katastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» Halt in der UmweltArena Schweiz in Spreitenbach.
Die neue Wechselausstellung führt Besucherinnen und Besucher interaktiv in die Themen Katastrophenvorsorge, Klimawandel und Gesundheit ein und gibt Einblick in die Arbeit des Schweizerischen Roten Kreuzes. Die Reise führt nach Äthiopien, Haiti und auf die Philippinen. Sie gibt Einblicke zu Land und Leuten und zeigt, was hinter den Schlagzeilen steht.
Die Ausstellung «Klimaschutz und Katastrophenvorsorge – Weltreise Rotes Kreuz» wurde zum 150-Jahre-Jubiläum des Schweizerischen Roten Kreuzes in Zusammenarbeit mit der Agentur Expoforum konzipiert und umgesetzt. Sie trägt dem Sensibilisierungsauftrag Rechnung und wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA finanziell unterstützt. (zVg) Öffnungszeiten Umwelt-Arena Schweiz: Mittwoch bis Sonntag, 10–17 Uhr. Events/Führungen: täglich, nach Vereinbarung. Aktuelle Öffnungszeiten und Daten Indoor-Parcours siehe www.umweltarena.ch.
AUS DEM GEMEINDERAT Baubewilligung ist erteilt worden an Bouygues E&S Management AG, Spreitenbach, für den Ersatz der Reklameträger «Alpiq» zu «Bouygues», Industriestrasse 163. Personelles Meriton Shala hat seine Anstellung als Netzelektriker der Gemeindewerke per 30. Juni gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihm für die geleisteten Dienste. Die Stelle ist zur Neubesetzung ausgeschrieben. Matthias Keiser hat seine Anstellung als Saxophonlehrer der Musikschule per 31. Juli gekündigt. Der Gemeinderat dankt ihm für die geleisteten Dienste. Als Nachfolger ist Jochen Baldes, Zürich, mit Stellenantritt per 1. August gewählt worden. Als Sozialarbeiterin der Sozialen Dienste mit Stellenantritt per 1. Juni ist Irina Niedermann, Stäfa, gewählt worden. Als Sachbearbeiterin des Steueramtes mit Stellenantritt per 1. September ist Saiti Hajrije, Sprei-
tenbach, gewählt worden. Gemeinderat und Personal heissen die neuen Mitarbeiter herzlich willkommen. Termine 17. Juni, 17 Uhr: Unentgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 18. Juni, 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock, Poststrasse 20. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di.–Do., 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr., 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr.
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Das Schleipfequartier unter der Lupe!
Pikettdienst während Fronleichnam Informationsveranstaltung zum Quartierleitbild für alle Bewohner/-innen und Grundeigentümer/-innen des Schleipfequartiers Im vergangenen Halbjahr haben interessierte Bewohnerinnen und Bewohner, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer sowie Vertretungen der Verwaltungen der Schleipfe die Gelegenheit genutzt und sich gemeinsam Gedanken über die Zukunft des Quartiers gemacht. Die Ergebnisse zweier Workshops wurden in einem Quartierleitbild festgehalten, welches anlässlich einer Informationsveranstaltung vorgestellt und den Akteuren im Quartier zur Vernehmlassung unterbreitetet wird.
Donnerstag, 20. Juni 2019 (Fronleichnam) sowie am Freitag, 21. Juni 2019 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Polizei: Tel. 117 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.
Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat und Personal
Die Informationsveranstaltung zum Quartierleitbild Schleipfe findet statt am:
Dienstag, 25. Juni 2019 von 19.30 bis 20.45 Uhr in der Turnhalle Boostock, Spreitenbach Melden Sie sich noch heute und bis spätestens 16. Juni 2019 an. Vorzugsweise per E-Mail bei daniel.schluep@spreitenbach.ch; Tel. 056 418 86 30. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Herr Daniel Schluep, Bauverwaltung Spreitenbach, gerne zur Verfügung.
Alle Bewohner/-innen, Grundeigentümer/ -innen und Vertretungen der Verwaltungen der Schleipfe sind herzlich willkommen!
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3113 Furegati Renato Weinrebe 1 8953 Dietikon Bauobjekt: Umbau Pferdestall zu Wohnzwecken, Neubau Tiefgarage 10 PP, Neubau Betriebsgebäude Bruno Weber Park Baustelle: Weinrebe 1 Parzelle: 2242 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Aargauische Gebäudeversicherung Ausnahmegesuch: Wohnbaute in der Reithofzone Baute ausserhalb des zulässigen Bereichs 3122 Pensionskasse D & A Gruppe Dinkelbergstrasse 15 4127 Birsfelden Bauobjekt: Flachdachsanierung Tiefgarage Bahnhofstrasse 60–62 8957 Spreitenbach Baustelle: Bahnhofstrasse 60–62 Parzelle: 2671 Zusatzbew.: Keine
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WÜRENLOS
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
AUS DEM GEMEINDERAT Bauwesen – Baubewilligungen Der Gemeinderat hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Christina Hertig-Möckli, Haselhalde 1, 5436 Würenlos, Erweiterung Wohnraum, Anbau Garage und Terrasse, Haselhalde 1, 5436 Würenlos; Reitverein Würenlos und Umgebung, c/o Katja Hasani-Rosen, Haagwiesenstrasse 4, 8155 Niederhasli; Esther Meier, Feldstrasse 33, 5436 Würenlos, Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Einbau Terrassenschiebetüre, Feldstrasse 33, 5436 Würenlos; Landi Furt- und Limmattal Genossenschaft, Breitestrasse 15, 8106 Adlikon, Teilumnutzung des bestehenden Lagers (AGV Nr. 712) in provisorischen Laden, Grosszelgstrasse 16, 5436 Würenlos; Deborah Schmeddeshagen, Lindenweg 16, 5436 Würenlos, Verkaufsstand im Schwimmbad «Wiemel», Büntenstrasse 39, 5436 Würenlos. Die Baukommission hat die Bewilligungen für folgende Bauvorhaben erteilt: Martin und Franziska Rellstab, Buechstrasse 27, 5436 Würenlos, Aussengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe, Buechstrasse 27, 5436 Würenlos; Robert und Klara Regensburger, Landstrasse 104, 5436 Würenlos, Erstellung Wintergarten und Sitzplatzüber-
dachung, Landstrasse 104, 5436 Würenlos; Michael Schärli-Engeli, Erlenweg 38, 5436 Würenlos, Innengerät für Luft-Wasser-Wärmepumpe und Lichtschacht, Erlenweg 38, 5436 Würenlos; SGI Schweizerische Gesellschaft für Immobilien AG, Giessereistrasse 18, 8031 Zürich, Ersatz Überdachung Aussentreppe, Erstellung Infotafeln, Landstrasse 2, 5436 Würenlos; Marcel und Jolanda Burgherr-Franz, Lättenstrasse 47, 5436 Würenlos, Vergrösserung Parkplatz und Ersatz Gartenmauern, Lättenstrasse 47, 5436 Würenlos. Mahngebühren im Steuerwesen: Bei Nichteinreichen der Steuererklärung und bei Nichtbezahlen der Steuern Der Grosse Rat hat die Einführung von Gebühren für Mahnungen und Betreibungen im Steuerwesen beschlossen. Die Gesetzesänderung wurde vom Regierungsrat auf den 1. Januar in Kraft gesetzt. Mahngebühren im Veranlagungsverfahren Im Veranlagungsverfahren der natürlichen Personen werden erstmals für die Steuerperiode 2018, für welche im Kalenderjahr 2019 die Steuererklärung einzureichen ist, Gebühren erhoben. Bei nicht rechtzeitig eingereich-
ten Steuererklärungen 2018 werden neu Mahngebühren erhoben. Für die erste Mahnung wird eine Mahngebühr von 35 Franken verlangt. Falls eine zweite Mahnung nötig ist, kostet diese 50 Franken. Die Steuererklärung natürlicher Personen ist bis 31. März einzureichen. Erste gebührenpflichtige Mahnungen für die Abgabe der ordentlichen Steuererklärung 2018 erfolgen ab dem 1. Juli. Sofern die Abgabefrist der Steuererklärung nicht eingehalten werden kann, ist beim Gemeindesteueramt Würenlos oder direkt über die Website www.wuerenlos.ch › Online-Schalter › Steueramt ein Gesuch um Fristerstreckung einzureichen. Bis zum 30. Juni müssen keine Fristerstreckungsgesuche gestellt werden. Mahngebühren im Bezugsverfahren Im Bezugsverfahren werden erstmals im Kalenderjahr 2019 ab dem Steuerjahr 2019 Gebühren erhoben (Mahngebühren und Gebühren für die Umtriebe bei der Betreibung). Die Gebühr von 35 Franken wird bei Mahnungen für provisorische und für definitive Steuerausstände sowie für Verzugszinsen erhoben. Im Schuldbetreibungsverfahren wird zudem eine Gebühr für die Umtriebe bei jeder einzelnen Betreibung
erhoben. Die Gebühr beträgt 100 Franken. Die Rechnungstellung der Gebühren wird sofort mit der Mahnung oder der Betreibung von definitiven oder provisorischen Steuerbeträgen sowie von Verzugszinsen erfolgen. Bei Zahlungsschwierigkeiten ist vor dem Fälligkeitsdatum mit der Finanzverwaltung Würenlos Kontakt aufzunehmen. Ohne Reaktion wird das ordentliche Mahn- bzw. Betreibungsverfahren eingeleitet. Bei Fragen steht das Gemeindesteueramt (Telefon 056 436 87 40) oder die Finanzverwaltung (Tel. 056 486 87 30) gerne zur Verfügung. Ökumenischer Gottesdienst im Kloster Fahr Seit Jahren stossen die ökumenischen Gottesdienste im Kloster Fahr bei der Bevölkerung auf ein sehr positives Echo. Deshalb führen die Römisch-katholische und die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Würenlos zusammen mit der Einwohnergemeinde auch dieses Jahr einen ökumenischen Gottesdienst in der Klosterkirche Fahr durch, und zwar am Sonntag, 23. Juni, 10 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst findet ein Apéro statt, der bei schönem Wetter im Klostergarten abgehalten wird.
Tennisclub blickt auf erfolgreiche Saison
zeigt hervorragende Leistungen in der 3. Liga und der Aufstieg ist zum Greifen nah. Mit nur vier Niederlagen aus 27 Partien kam die 2. Liga Mannschaft 35+, mit Captain Ronny Castelmur, in die Aufstiegsspiele. Dort konnte das Team das erste Spiel in Basel für sich entscheiden. Die entscheidende Partie um den Aufstieg gegen Esp Fislisbach bestreitet die Mannschaft am Samstag, 15. Juni, ab 13 Uhr zu Hause im Wiemel.
Seit Anfang Mai nehmen die sechs Teams des TC Würenlos an der Interclub-Meisterschaft teil.
Das Damen-Team 30+ in der 3. Liga konnte sich im vorderen Teil der Tabelle festsetzen. Es hat nun sogar noch die Chance, um den Aufstieg mitzuspielen. Die letzte Begegnung findet am 15. Juni um 9 Uhr im Wiemel statt. Das etwas neu aufgestellte Aktiv-Team um Captain Marco Biasca musste Lehrgeld bezahlen. Die Gruppe zeigte tolle Spiele, am Schluss musste sie aber deutlich aus der 1. Liga Abschied nehmen. Ebenfalls abgestiegen ist das Team der Herren 45+, das zum ersten Mal Luft in der 2. Liga schnupperte. Trotz heroischen Kampfes im Abstiegsspiel wird die Mannschaft kommendes Jahr wieder in der 3. Liga antreten. Die
NACH DER Interclub-Saison werden
Die neu formierte Mannschaft Herren 35+ spielt in der 2. Liga. Herren 45+ um Captain Andy Benz, die auch dieses Jahr in der 1. Liga spielten, kamen souverän in die Aufstiegsspiele. Dort mussten sie sich allerdings dem sehr star-
zVg
ken Gegner aus Wohlen beugen. Neu hat der Tennisclub Würenlos seit dieser Saison zwei Teams in der Alterskategorie 35+. Das eine Team, mit Captain Dino Schmidt,
diverse Spieler an den kantonalen Meisterschaften in Wohlen antreten, bevor es während der Sommerferien etwas ruhiger wird. Nach den Sommerferien stehen dann die sehr beliebten Clubmeisterschaften auf dem Programm. Da darf man sich während zweier Wochen über spannende und unterhaltsame Spiele in sämtlichen Konkurrenzen freuen. (zVg)
WÜRENLOS Gemeinde Würenlos Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 4. Juni 2019 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 4. Dezember 2018; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2018; Genehmigung 3. Rechnung 2018; Genehmigung 4. Kreditabrechnungen 4.1 Bau Naturrasensportplatz «Tägerhard» 4.2 Quellensanierung «Moos» 4.3 Beitrag an Gebäudesanierung Kloster Fahr 5. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Bodor, Bernadett – Bodor, Dávid 6. Baurecht auf Parzelle 937 zugunsten Einwohnergemeinde Würenlos für Klubhaus mit Garderobengebäude; Genehmigung 7. Erschliessung Gewerbegebiet «Tägerhard», Zusatzkredit; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 5 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 15. Juli 2019 Würenlos, 5. Juni 2019 Der Gemeinderat
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Träff 55 plus mit Anton Möckel Der Verein Alterszentrum Würenlos lud zu einem Filmvortrag von alt Gärtnermeister Anton Möckel ein. Ein Film über die Entwicklungsgeschichte der Gartenkunst, den Möckel über viele Jahre mit Sorgfalt und Fachwissen auf seinen Reisen mit seiner Familie nahezu rund um die Welt gedreht hat. Er beinhaltet eine besondere Auswahl von den schönsten Anlagen aus der Gartenkunstgeschichte aus verschiedenen Epochen. Die Zuschauer werden durch die Gärten geführt mit informativen gesprochenen Erläuterungen und passender Musik. Beginnend mit Kunstbildern vom Paradies, geht es weiter zu den Hängenden Gärten von Babylon, den Ägyptischen und Persischen Gärten, den prunkvollen, sich gegenseitig übertreffenden Gärten der Schlösser in Europa in Barock und Rokoko, den Klostergärten und fernöstlichen Gärten, dem Landschafts-
Alt Gärtnermeister Anton Möckel zeigt in seinem Film die Entwicklungsgeschichte der Gartenkunst. zVg garten bis hin zum Bauern- und Naturgarten. Die Sehnsucht nach einem paradiesischen Garten ist über alle Jahrhunderte geblieben. Beim anschliessenden Apéro wurde wie gewohnt frohe Geselligkeit gepflegt und rege Gedanken ausgetauscht. (zVg)
INSERAT
Die Limmatwelle erscheint in der Fronleichnamswoche am Freitag, 21. Juni 2019 Der Inserate- und Redaktionsschluss bleibt unverändert am Montag, 17. Juni, 9 Uhr. Besten Dank! Verlag und Redaktion Limmatwelle Inserate: brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Redaktion: redaktion@limmatwelle.ch
Gemeinde Würenlos Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 6. Juni 2019 veröffentlicht: 1. Protokoll der ausserordentlichen Ortsbürgergemeindeversammlung vom 16. April 2019; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2018; Genehmigung 3. Rechnung 2018; Genehmigung 4. Baurecht auf Parzelle 937 zugunsten Einwohnergemeinde Würenlos für Clubhaus mit Garderobengebäude; Genehmigung 5. Beitrag aus Landschafts- und Heimatschutzfonds an Umbau und Sanierung Liegenschaft Dorfstrasse 1; Genehmigung Alle Beschlüsse unterstehen dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse im Amtsblatt verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 15. Juli 2019 Würenlos, 7. Juni 2019 Gemeinderat
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WÜRENLOS
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Souverän genehmigt Mehrkosten An der Sommergmeind gaben Rechnung und Zusatzkredit für die Erschliessung des «Tägerhards» zu reden.
MELANIE BÄR
2,3 Millionen Franken mehr als ursprünglich geplant kostet die Erschliessung des Gewerbegebiets Tägerhard. Der Grund ist simpel: Es sollen mehr Gewerbebetriebe auf dem Areal angesiedelt werden. «Denn wir wollen nicht, dass im ‹Tägerhard› eine einzige Lagerhalle mit grosser Arbeitsfläche und wenig Arbeitsplätzen entsteht», setzte sich Gemeindeammann Anton Möckel (parteilos) für die Krediterhöhung ein. Zur Erschliessung muss deshalb eine zusätzliche Ringstrasse gebaut und das Land
«Denn wir wollen nicht, dass im ‹Tägerhard› eine einzige Lagerhalle mit grosser Arbeitsfläche und wenig Arbeitsplätzen entsteht.» ANTON MÖCKEL, GEMEINDEAMMANN
über drei verschiedene Systeme entwässert werden. Das führt zu den Mehrkosten. Der Präsident der Finanzkommission (Fiko), Thomas Zollinger (SVP), bezeichnete die Verdoppelung des Kredits zwar als «un-
Der Antrag der Geschwister Dávid und Bernadett Bodor um Einbürgerung wurde einstimmig gutgeheissen, Gemeinderat Markus Hugi und Gemeinderätin Barbara Gerster Rytz gratulieren und überreichen den beiden Fähnlein. Melanie Bär schön», die Kosten seien aber verkraftbar: «Ein grosser Teil der Kosten fällt für die Werke an.» Von den 2,3 Mio. Franken muss die Gemeinde mit 673 000 Franken nur knapp einen Viertel tragen. Der Hauptteil fällt beim Werkleitungsbau an: 1,38 Mio. Franken für die Kanalisation, 173 400 Franken für Elektrizität und 92 400 für Wasser. Dennoch gab der Kredit im Anschluss zu reden. Ein Stimmberechtigter wollte wissen, wie sich diese Mehrkosten zurückzahlen würden. «Gar nicht», antwortete Möckel und wies darauf hin, dass die Investitionen, die in einem Quartier gemacht werden, auch nicht zurückfliessen. Zudem habe der Grundeigentümer das Recht, dass die Gemeinde eingezontes Land erschliesst. Damit waren die Ortsbürger angesprochen, denen das Land gehört.
INSERAT
Baugesuchspublikation
Lägernhang Wettingen in Zweifamilienhaus Wohnung zur Erstvermietung
Baugesuch-Nr.: 201942 Bauherrschaft: Reusser Dominik und Doris Lättenstrasse 6 5436 Würenlos Bauvorhaben: Abbruch EFH (AGV Nr. 802) und Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage Lage: Parzellen 8, 4231 und 4232 (Plan 57), Zelglirain 4 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 14. Juni bis 15. Juli 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS
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Marcel Voser, Präsident der Ortsbürger-Fiko, sagte: «Das Projekt wurde vor allem zum Wohle der Einwohnergemeinde abgeändert. Es ist für sie besser, wenn dort einheimisches, vielfältiges Gewerbe angesiedelt wird.» Deshalb hätten die Ortsbürger das Land nicht an den Meistbietenden, sondern an Lokale verkauft. Mit 64 Ja- und 7 Nein-Stimmen wurde die Krediterhöhung schliesslich deutlich angenommen. DIE RECHNUNG 2018 schliesst mit ei-
nem Ertragsüberschuss von 2,6 Mio. Franken. «Wir hatten ein
«Wir hatten ein sehr gutes Jahr.» LUKAS WOPMANN, GEMEINDERAT
sehr gutes Jahr», sagte Gemeinderat und Finanzvorsteher Lukas Wopmann (BDP) zur Rechnung, fügte aber an: «In Zukunft erwarten wir einen Anstieg der Investitionen und der Verschuldung.» Vergangenes Jahr hatte man weniger investiert als budgetiert. Zudem liegt eine Rechnung noch nicht vor und auch die Arbeiten zur Erschliessung im «Tägerhard» sind in Verzug. Die Pro-Kopf-Steuereinnahmen liegen mit über 3000 Franken hoch und die Pro-Kopf-Verschuldung mit unter 2000 Franken tief. «Das ist schön und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Aber es wird wahrscheinlich nicht so weitergehen», so Wopmann. Das sieht auch Zollinger so: «Ausseror-
dentliche Faktoren haben zum diesjährigen Ergebnis geführt.» Man dürfe sich nicht davon täuschen lassen. «Die Investitionen werden ansteigen und können nicht über den Ertrag gedeckt werden.» ZU KEINEN DISKUSSIONEN führten
die Kreditabrechnungen für die Quellsanierung «Moos», den Beitrag an die Sanierung im Kloster Fahr und den Bau des Naturrasensportplatzes Tägerhard. Aufgrund schlechter Baugrundverhältnisse kam es beim Sportplatz zu einer Kreditüberschreitung von 280 000 Franken. Diese Kosten führten nicht bei der Abrechnung des Kredits, jedoch beim Traktandum sechs zu Diskussionen. Damit die Sportvereine im «Tägerhard» zusätzlich zum Clubhaus ein Garderobengebäude erstellen können, musste der Gemeinderat von den Stimmbürgern ermächtigt werden, einen Baurechtsvertrag abzuschliessen. Grundsätzlich hinterfragte niemand den Bedarf. Zu reden gab aber die Stabilisierung des Baugrunds, die durch die Baurechtsgeberin, also durch die Gemeinde, getragen und entsprechend abgerechnet wurde. Ein Anwesender bat die Ortsbürger, als Ausgleich den Baurechtszins zu erlassen. Eine andere Person wollte wissen, ob die Sportvereine finanziell in Pflicht genommen würden. Möckel antwortete, dass sich die finanzielle Unterstützung auf das rückzahlbare Darlehen beschränke und die Sportvereine in den nächsten fünf Jahren an der 1.-August-Feier mithelfen.
WÜRENLOS / MARKTNOTIZEN / KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN
VERMISCHTES WÜRENLOS
Zum Konzert am 16. Juni in der Mehrweckhalle Würenlos sind alle herzlich Hör- und Genusserlebnis der besoneingeladen. zVg deren Art. zVg SOMMERKONZERT DER MUSIKSCHULE und Vogelschutzverein Würenlos WEIN HÖREN – MUSIK SCHMECKEN
Am Sonntag, 16. Juni, um 17 Uhr findet das traditionelle Sommerkonzert der Musikschule Würenlos in der Mehrzweckhalle statt. Das mitreissende Programm beinhaltet Vorträge von Keyboard-, Gitarren-, Trompeten-, Saxophonund Klarinetten- sowie Gesangsschülerinnen und -schülern. Auch das Oberstufen- und das Oberstufenstreicher-Ensemble werden mit von der Partie sein. Nach dem Konzert sind das Publikum und die Mitwirkenden zu einem von der Raiffeisenbank gesponserten Apéro eingeladen. EXKURSION
ACHENBERG/KÜTTIGEN
Auf einem Rundwanderweg am Südhang des Achenbergs können auf der Exkursion mit dem Natur-
Meldung der Kantonspolizei
Sechs Schnellfahrer gestoppt.
zVg
Die Kantonspolizei setzte ihr Lasermessgerät am Dienstag, 4. Juni, in Merenschwand und Würenlos ein. Anstatt sich an die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zu halten, fuhr ein 59-jähriger Zürcher in Würenlos 122 km/h schnell. Die Kantonspolizei hielt ihn sofort an und verzeigte ihn. Danach nahm sie ihm den Führerausweis auf der Stelle ab. Nach der Verzeigung weiterfahren durften zwei Lieferwagenfahrer und drei Autofahrer, die mit Tempo 115 bis 118 km/h gefahren waren.
nicht nur die Vogelwelt, sondern auch Magerwiesen, Hecken, Obstbäume und Rebberge erkundet werden. Inmitten des Küttiger Rebberges wird ein Picknickhalt eingelegt. Der Vorstand des Vereins lädt alle auf den Streifzug durch die Natur ein. Gäste sind herzlich willkommen! Bahnhof Würenlos, Samstag, 15. Juni, 7.15 Uhr. Abfahrt der S6 nach Baden: 7.29 Uhr. Ankunft Küttigen/Kreuz: 8.24 Uhr. Dauer der Exkursion: mit Picknick zirka 4 Stunden. Rückfahrt: Küttigen/Kreuz ab 12.29 Uhr. Ankunft in Würenlos: 13.27 Uhr. Wichtig: Bitte Ticket Küttigen retour selber lösen. Mitnehmen: Picknick, Feldstecher und der Witterung angepasste Kleider. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt.
Wie schmeckt ein guter Rotwein, wenn man dazu Mozart hört? Anders, als wenn Schostakowitsch erklingt? Bei diesem aussergewöhnlichen Sinnesexperiment testen die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Wein- und Musikkombinationen im Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin und Kuratorin Lisa Stepf, dem Sommelier Lukas Leuenberger und Christian Weidmann, dem Intendanten des Argovia Philharmonic. Weingut Bick, Landstrasse 124, Würenlos, Samstag, 22. Juni, Einlass, 17.40 Uhr, Beginn, 18 Uhr. Weitere Informationen und Tickets unter https://www.argoviaphil.ch/konzerte-und-angebote/serie-surprise/weinhören-musik-schmecken/
MARKTNOTIZEN
Gewichtskontrolle beginnt im Kopf Gesunde Ernährung ist wichtig, aber nicht zwingend nährstoffreich. Katharina Keller ist Wellness-Coach und bietet Bodyscans an, die sinnvoll für Jung und Alt sind. Die Körperanalyse informiert über Wasser-, Fett- und Muskelanteil im Körper. Ausserdem zeigt die Analyse den durchschnittlichen Kalorienverbrauch, das biologische Alter, Fett um die inneren Organe und den Zustand des Körpers an. Viel Fett presst die inneren Organe zusammen und belastet die Herzmuskulatur. Was aber tun, wenn die Werte schlecht sind? Es ist wichtig, am Morgen zu essen, doch bewirken einfache Kohlenhydrate wie Müesli und Brot einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, der sich negativ auf den Energiehaushalt auswirkt. Ich zeige Ihnen in meiner Praxis, wie Sie gesünder essen einfach in Ihren Alltag einbauen können und dadurch zu mehr Energie kommen. Reservieren Sie sich 45 Minuten
Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 15. Juni, 17.30 Uhr, kein Gottesdienst in St. Sebastian. Sonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache. Dienstag, 18. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 19. Juni, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier; 19 Uhr, Rosenkranzgebet in polnischer Sprache. Donnerstag – Fronleichnam, 20. Juni, 8.30 Uhr, Glockengeläute mit allen Glocken; 9 Uhr, Gottesdienst beider Pfarreien St. Sebastian und St. Anton. Verabschiedung: Ulrike Zimmermann, Maria Flamm und Rita-Maria Amschler. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst um 9 Uhr in der Kirche St. Sebastian statt. Ab 8 Uhr gibt Tel. 1600 Auskunft. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 14. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 15. Juni, Festgottesdienst zum Patrozinium für Gross und Klein mit Ministranten-Aufnahme (Thomas Odalil, Maria Flamm, Ulrike Zimmermann), musikalisch begleitet vom Antonius-Chor. Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache; 17 Uhr, Jubiläumskonzert «Schola Cantorum Wettingensis». Mittwoch, 19. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Donnerstag – Fronleichnam, 20. Juni, 9 Uhr,
KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kolibri, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos Freitag, 14. Juni, 15.30 Uhr.
Wellness-Coach Katharina Keller. für einen kostenlosen Erstkontakt mit Körperanalyse. Anmeldung: Praxis für Lebens-Energie und Zellernährung Fahrbachweg 21 5444 Künten www.nubolife.ch 079 298 90 92 kathy.bonvin@bluewin.ch Die unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» publizierten Texte stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung. Meldungen von KMU sind buchbar unter brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Tel. 079 798 17 86.
Ohne 1 kein 2. Mir etwas Gutes tun Der Wellnessabend für die Seele findet in leicht veränderter Form statt. Beginn ist um 18.30 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kirche, 19.15 Uhr Bierprobe und Imbiss im Pfarreiheim, 20 Uhr Ateliers, 21 Uhr Abschluss. Wer möchte, kann auch ohne Anmeldung dazukommen. Kath. Kirche/Pfarreiheim Neuenhof, Samstag, 15. Juni, ab 18.30 Uhr. Senioren: Zäme sii, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 18. Juni, 14 Uhr. Konzert Musikschule, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Dienstag, 18. Juni, 19 Uhr.
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
Gottesdienst der beiden Pfarreien St. Sebastian und St. Anton in St. Sebastian, bei schönem Wetter auf dem «Alten Friedhof», bei schlechtem Wetter in der Kirche, anschliessend Apéro. Tel. 1600 gibt ab 8 Uhr Auskunft; 19.30 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache.
Mittwoch, 19. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 20. Juni – Fronleichnam, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 19 Uhr, Gottesdienst, siehe Killwangen.
SPREITENBACH
KILLWANGEN
Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 16. Juni, 10 Uhr, Abschiedsgottesdienst für Yvonne von Arx und Peter Zürn ( Gabi Pollinger und Abbé Zacharie). Anschliessend offeriert die Kirchenpflege Killwangen einen Apéro. Donnerstag, 20. Juni – Fronleichnam, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit allen Erstkommunikanten und der Musikgesellschaft Spreitenbach.
Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 14. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier; 19.30 Uhr, AnbetungsKloster Wettingen, Klosterstrasse 12 stunde. Samstag, 15. Juni, 18 Uhr, Sonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, christ- Wortgottesdienst mit Kommunikatholische Eucharistiefeier on (Petre Karmazichev). Sonntag, (Wolfgang Kunicki); 11 Uhr, rö16. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesmisch-katholische Eucharistiedienst mit Kommunion (Petre feier (Kaplan Gregor Tolusso). Karmazichev). Mittwoch, 19. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Donnerstag, 20. Juni, Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 8 Uhr, Glockenläuten, wenn der Sonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst auf dem Spielplatz Gottesdienst (Lutz Fischer-Lampgegenüber der Bibliothek (mit recht). Prozession) stattfindet; 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie, Petre Karmazichev und GeraldiAlterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 na Curiale), Mitwirkung: ErstSonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, Eucha- kommunionkinder, musikaliristiefeier. sche Mitwirkung: Peter Rey, Trompete, und Alexander Wied, Organist. NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Samstag, 15. Juni, 17 Uhr, Rosenuntere Dorfstrasse 10 kranzgebet; 18.30 Uhr, WortgotFreitag, 14. Juni, 10.15 Uhr, Euchatesdienst mit Kommunionfeier ristiefeier. (Yvonne von Arx und Peter Zürn). Sonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, die Ev.-ref. Dorfkirche, Messe entfällt (siehe Killwangen); Chilegass 18 18 Uhr, Santa Messa in lingua itaFreitag, 14. Juni, 18.40 Uhr, liana. Montag, 17. Juni, 14.30 Uhr, «Zwänzg vor sibni»-Abendgottesbegleitete Andacht. Kommen und dienst (Stefan Siegrist). AnschliesGehen nach eigenen Möglichkei- send Apéro vor der Kirche oder in ten. Durch die Zeit führt Elisabeth der Bullingerstube, je nach WitteSeiler; 17 Uhr, Rosenkranzgebet. rung.
Klosterkirche Fahr Samstag, 15. Juni, 17.30 Uhr, Vesper zum Sonntag. Dreifaltigkeitssonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 20. Juni, Fronleichnam, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier / Prozession; 16 Uhr, festlicher Vesper; 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.
Würenlos, Donnerstag, 20. Juni, 19 Uhr.
Kirche Bruder Klaus (bei schlechtem Wetter).
Fronleichnam in Killwangen Zum Fronleichnamsfest am 20. Juni sind alle herzlich eingeladen, insbesondere die Erstkommunionkinder der beiden Pfarreien Neuenhof und Killwangen. Bei schönem Wetter beginnt die Feier um 19 Uhr auf dem Platz beim Werkgebäude in Killwangen und schliesst mit einer Prozession zur Kirche und einem feierlichen Segen ab. Bei schlechtem Wetter findet der ganze Gottesdienst in der Kirche Killwangen statt. Mitgestaltet wird der Gottesdienst durch die Musikgesellschaft Spreitenbach. Danach offeriert die Kirchenpflege einen Apéro. Donnerstag, 20. Juni, 19 Uhr, Werkhof Killwangen (bei schönem Wetter),
Öffnungszeiten Pfarramt Am Freitag, 21. Juni, bleibt das Pfarramt Neuenhof/Killwangen den ganzen Tag geschlossen. Für das Verständnis wird gedankt.
Gemütlicher Spielenachmittag mit Jassen, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Restaurant Bethanien in der SteiacherSiedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 19. Juni, 14–16 Uhr. Es werden noch neue Jass-Partner gesucht. Filmabend Gezeigt wird «Das Ende ist mein Anfang» (D 2010, 98 Min.) mit Bruno Ganz und Erika Pluhar. Der Eintritt ist frei, anschliessend gibt es einen Apéro. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Mittwoch, 19. Juni, 20 Uhr. English Reading / Englische Lektüre, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 20. Juni, 8.50/10 Uhr. Lesekreis zum Galaterbrief, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4,
WÜRENLOS
Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 16. Juni, 9.45 Uhr, Zwergligottesdienst (Sigristenhaus); 10 Uhr, Eucharistiefeier ( Thomas Odalil), anschliessend Chilekafi; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 19. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Donnerstag, 20. Juni, Fronleichnam, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit 1. Kommunikanten (Anton Schönbächler). Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 16. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst, Fenster zur Welt.
Eucharistiefeier, gestaltet vom kath. Frauenverein Spreitenbach Als Abschluss des ersten Halbjahresprogrammes lädt der kath. Frauenverein Spreitenbach alle herzlich zum Gottesdienst am Samstag 22. Juni, in die kath. Pfarrkirche St. Kosmas und Damian, Spreitenbach, ein. Die von Bruna Schmucki vorbereitete Feier beginnt um 18 Uhr und wird wie gewohnt von weiteren Frauen des kath. Frauenvereins mitgestaltet. Zu diesem Gottesdienst sind alle herzlich eingeladen.
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«MEIN GOTT»
Peter Zürn, Pastoralassistent Neuenhof, Theologe und zVg Sozialpädagoge. Morgen ist Frauenstreik. Ich gehe zur Demonstration. Warum – als Mann? Ich gehe für die Frauen in meinem Leben. Dass sie ungerecht behandelt werden, lässt mich nicht kalt. Ich gehe auch für mich und andere Männer. Ich habe lange Teilzeit gearbeitet und viel Familienzeit gehabt. Meine Frau hat den grösseren Teil des Einkommens verdient. Die Kirche ist bei Teilzeit und gerechten Löhnen eine gute Arbeitgeberin. Ich wünsche meinem Sohn und allen Männern, dass sie Wahlmöglichkeiten in der Lebensgestaltung haben. Das geht gleichberechtigt und mit gerechten Löhnen viel besser. Ich gehe als Seelsorger, weil ich weiss, wie wichtig es ist, dass wir füreinander sorgen. Und wie erfüllend es sein kann. Frauen leisten den Grossteil dieser Arbeit, die viel zu wenig anerkannt und bezahlt ist. Da wünsche ich mir die grosse gesellschaftliche Umverteilung. Ich gehe als Theologe in der Römisch-katholischen Kirche. Frauen meiner Kirche fordern: «Gleichberechtigung. Punkt. Amen.» Ja, genau. Ich wünsche mir, dass die vielen Frauen, die zur Priesterin berufen und dafür begnadet sind, von unserer Kirchenleitung wahrgenommen, gewürdigt und beauftragt werden. Zur grösseren Ehre Gottes. Eines noch: Es herrscht Ungerechtigkeit. Es wird Gewalt ausgeübt. Wie zu Zeiten von Sklaverei und Hexenverfolgung. Ich setze das nicht eins zu eins mit heute gleich. Aber ich bin froh, dass auch Menschen, die keine direkten Opfer der Sklaverei waren, dagegen eingetreten sind. Und dass einige Männer, auch Männer der Kirche, gegen den Hexenwahn aufgetreten sind. Dass sie es nicht einfach als normal und unveränderbar hingenommen haben. Gott sei Dank. Mit all diesen Gedanken gehe ich morgen zum Frauenstreik. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch
AGENDA
WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 13. JUNI 2019
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KILLWANGEN Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. An-/Abmeldung spätestens zwei Tage im Voraus bei Elisabeth Berger. Alters- und Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, Montag, 17. Juni, 12 Uhr.
NEUENHOF Pro Senectute Aargau: Handharmonika- und Akkordeon-Gruppe Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auch für Wiedereinsteiger. Auskunft: Ueli Jundt, Tel. 056 222 88 50, junba@gmx.ch. Ref. Kirche, Montag, 17. Juni, 14.30 Uhr.
SPREITENBACH «Mensch, Natur und Objekt». Gemeindegalerie, Freitag, 14. Juni, 8.30–15 Uhr, Montag, 17. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag, 18., Mittwoch, 19., und Donnerstag, 20. Juni, 8.30–11.30 Uhr, 13.30–16 Uhr.
Fliegende Jäger am Wasser bei Tag und bei Nacht Naturkundliche Abendexkursion des Vogel- und Naturschutzvereins Wettingen entlang der Limmat. Bei einem gemütlichen Spaziergang um die Flussschlaufe beim Kloster Wettingen erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viel Wissenswertes über die Fischtreppe beim Kraftwerk, über die Wasseramseln und Eisvögel, die an diesem Flussabschnitt leben, und über die Fledermäuse, die über dem Wasser nach Insekten jagen. Bis es einnachtet und die Fledermäuse losfliegen, gibt es eine Pause im Lägerebräu-Biergarten. Danach geht es mit dem Fledermaus-Spezialisten Andres Beck auf die Pirsch in der Dämmerung. Jedermann ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Treffpunkt: bei der Fussgängerunterführung neben der Drehscheibe und Lokremise, Ecke Bahnhofstrasse–Tägerhardstrasse, Wettingen, Samstag, 15. Juni, 19 Uhr. Dauer bis zirka. 22 Uhr. «70 Jahre Schola Cantorum Wettingensis» Jubiläumskonzerte in Zusammenarbeit mit sinfonia.baden. Kirche St. Anton, Sonntag, 16. Juni, 17 Uhr.
Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Hedy Fitsche, Tel. 056 426 24 61. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 18. Juni, 11.30 Uhr.
WETTINGEN
Männerchor Liederkranz Soirée Gemeinsam mit André Desponds auf der Bühne, Türöffnung, 16.30 Uhr, Eintritt 28 Franken. Aula Schulhaus Margeläcker, Sonntag, 16. Juni, 17 Uhr.
Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 18. Juni, 14–17 Uhr.
Chorkonzert Der Chor der ersten Klassen der Kantonsschule Wettingen lädt ein zu einem Konzert voller musikalischer Überraschungen. Veranstalter: Renato Botti und Anne Heffner. Kontakt: BoR@kswe.ch. Eintritt frei, Kollekte. Kantonsschule Wettingen, Freitag, 14. Juni, 19–20 Uhr.
Pro Senectute Sonntags-Mittagessen. Nach dem Essen besteht die Möglichkeit, bei einem Jass oder Spiel gemütlich beisammenzusitzen oder einen Spaziergang zu machen. Anmeldung bis Freitag, 19 Uhr, an Ruth Schürpf, Tel. 056 426 67 18. Restaurant Birkenhof, Sonntag, 16. Juni, 11.30 Uhr,
Einwohnergemeindeversammlung, organisiert durch den Gemeinderat Spreitenbach. Turnhalle Boostock, Dienstag, 18. Juni, 19.30 Uhr. Musikalische Unterhaltung mit den 3 Oldie, organisiert durch den Altersheimverein. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 19. Juni, 14.30–15.30 Uhr.
SRRB Seniorenrat Region Baden Senioren-Arena. Thema «Wie bleibt Mann und Frau im Alter aktiv?». Ref. Kirchgemeindehaus (Parkplatz Lägernstrasse), Dienstag, 18. Juni, 14 Uhr.
«Schenk mir eine Geschichte» – in Albanisch Die Leseanimatorin Sadete Bojaj Musliu erzählt Geschichten in Albanisch und basPro Senectute Aargau: Seniorenchor «Kafi treff.punkt» Menschen aus al- telt mit den Kindern. Für Eltern Wettingen Volkslieder aus nah und ler Welt treffen. Villa Fluck, Montag, mit Kleinkindern. Gemeindebibliothek, Mittwoch, 19. Juni, 16–17 Uhr. fern. Neue Sängerinnen und Sän- 17. Juni, 17–20 Uhr. ger ab 60 Jahren sind willkomVitaswiss-Vereinsreise Hallau im Pro Senectute Aargau: Jassen Für men. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Rathaus, schönen Klettgau. Einstiegsorte: Seniorinnen und Senioren ab 60. Freitag, 14. Juni, 14.30–15.45 Uhr. In geselliger Runde mit deutschen Rütihof Twerenbold 11.45 Uhr; Wettingen Rathaus: 12.15 Uhr, Karten jassen. Auskunft: BeraAusstellung «Im Fluss» Eintritt frei. tungsstelle Baden, Tel. 056 203 40 retour zirka 20 Uhr. Anmeldung: Museum Eduard Spörri, Samstag, 15., 80. Ref. Kirche, Montag, 17. Juni, Therese Nyfeler, Tel. 056 406 33 89, 079 336 24 11. Rathaus, Mitt13.45–17 Uhr. und Sonntag, 16. Juni, 14–17 Uhr. woch, 19. Juni, 12.15 Uhr. 19. Sammeltag für Rumänien. Velos, Valentin Hauri und Tashi Brauen Skis und andere Sportartikel wer- «Zustimmen und widersprechen». WÜRENLOS Führung durch die Ausstellung den an das Selbsthilfeprojekt Vemit Rudolf Velhagen. Galerie im los für Rumänien gespendet. Natur- und Vogelschutzverein WürenGluri-Suter-Huus, Montag, 17. Juni, Werkhof Kirchzelg, Samstag, 15. Juni, los Exkursion Achenberg/Küttigen. 11 Uhr. 9.30–12.30 Uhr. Bahnhof, Samstag, 15. Juni, 7.15 Uhr.
24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20 REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER
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