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Expo Grenchen

17. März 2016 | Nr. 11 | 77. Jahrgang

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Walter Faber arbeitet als Ingenieur im Auftrag der UNESCO. Seine Weltsicht ist von grosser Nüchternheit. Umso irritierender sind für ihn die Ereignisse einer Reise, die ihn zunächst von New York nach Mittelamerika führt: Flugzeug-Notlandung und Tod seines Jugendfreundes im Dschungel. Zurück in New York trennt er sich von seiner Freundin Ivy und bricht zu einer Schiffsreise nach Europa auf. An Bord lernt er eine junge Frau kennen und verliebt sich. Dass Sabeth rund 30 Jahre jünger ist als er, hält ihn nicht davon ab, sie in Paris wiederzutreffen und ihr seine Hilfe anzubieten. Ihr Ziel ist Athen. Bei der Autoreise kommen sich die beiden immer näher. Doch als Sabeth am Strand von einer giftigen Schlange gebissen wird, nimmt die Tragödie ihren Lauf . . .

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WOCHENTHEMA

Der sportive Unternehmer HEINI VOLLENWEIDER betrieb aktiven Skisport, war im Sommer Leichtathletik-Mehrkämpfer und wechselte später zum Automobilsport. Und: 1950, mit 24 Jahren, trat er als junger Geschäftsmann in den elterlichen Betrieb an der Tunnelstrasse ein und führte zusammen mit seinem Schwager Hansruedi Spielmann bis 1989 erfolgreich einen Betrieb, der in drei verschiedene Unternehmenszweige aufgeteilt wurde. Heuer wird Heini Vollenweider 90 Jahre alt.

In der Garage von Heini Vollenweider hängen wertvolle Erinnerungen aus seiner aktiven Rallye-Zeit.

JOSEPH WEIBEL (TEXT, FOTOS)

Verschworene Truppe

I

m stattlichen Wohnhaus an der Schöneggstrasse steht ein lachender Heini Vollenweider an der Eingangstüre. Seine positive Ausstrahlung überträgt sich schnell auf die Besucher. Er führt uns in das Haus und präsentiert Bilder und Pokale aus seiner sportlichen Vergangenheit. Mit seinen Eltern und zwei weiteren Familien verbrachte er im Winter fast jeden Sonntag auf dem Ober-Grenchenberg, um auf dem so genannten «Idiotenhügel» Ski zu fahren. Wenn der Schnee dort langsam zu schmelzen begann, reisten die Familien ins Berner Oberland. «Ich bin auf den Skis aufgewachsen», sagt Vollenweider.

Später fuhr er Regionalrennen, vor allem auf den Abfahrtspisten im Berner Oberland. Er trainierte auch für die damalige Viererkombinationen mit Abfahrt, Slalom, Langlauf und Skisprung. Nach neun Sportunfällen entschieden sich sein Vater und Herr Dr. Bürgi gegen eine Weiterführung seiner Skikarriere. Doch die Katze lässt das mausen nicht und so entschloss sich Heini Vollenweider die Kurse des Interverbandes für Skilauf zu absolvieren um am Geburtstag seiner Braut, mit nur 23 ½ Jahren die Prüfungen als eidg. dipl. Skilehrer mit Erfolg zu bestehen. Er engagierte sich aber auch im Vorstand des Nordwestschweizerischen Skiverbands und im Skiclub Grenchen als Ressortleiter Jugendorganisation.«Wir waren eine ver-

schworene Truppe», schmunzelt er. Und nennt Namen wie Otto Krebs, Kuno Fluri, Hans Habegger,, Walter Bürgi, Willi Wälti sowie die junge Generation Gebrüder Flury u.a. Die Skischuhe hatte er auch später nie ganz an den Nagel gehängt. Noch bis vor vier Jahren stand der aktive Senior noch auf den Alpinskis. Die starke Naturverbundenheit des Vaters infizierte auch den Sohn, der im Sommer Leichtathletik betrieb und im SechsKampf Zweitbester am Kantonalturnfest 1946 gewesen war. Seine Leidenschaft für schnelle Fahrten entwickelte er nicht nur auf der Skipiste, sondern später im Auto auch an Bergrennen, Autoslaloms und Rallies zwischen 1950 und 1961. Besonders freute ihn als er Sieger der Solothurner Automobilmeisterschaft wurde.

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Donnerstag, 17. M채rz 2016 | Nr. 11


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Nr. 11 | Donnerstag, 17. März 2016

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MARKTHOF LENGNAU Jungfraustrasse 2, 2543 Lengnau Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 7.00–19.00 Uhr | Samstag: 7.00–17.00 Uhr

KIRCHEN GOTTESDIENSTE

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BAUDIREKTION GRENCHEN

Amtliche Publikation STEUERBEZUGSRATEN 2016 Die zuständige Behörde hat die Steuerbezugsraten sowie deren Zahlungstermine für 2016 wie folgt festgelegt: Alle Steuerpflichtigen erhalten per Ende März 2016 vier Steuerbezugsraten (Einzahlungsscheine) zahlbar jeweils bis 30. April, 30. Juni, 31. August und 31. Oktober 2016. Die Raten betragen je 25% der letzten definitiven Veranlagung. Ist die Bezugsbasis kleiner als Fr. 200.–, werden keine Bezugsraten erhoben. Haben Sie Fragen oder wünschen Sie zusätzliche Einzahlungsscheine, so teilen Sie dies bitte der Stadtkasse mit. E-Mail: stadtkasse@grenchen.ch / Tel. 032 655 66 66. Nach Ablauf der Zahlungsfrist wird ein Verzugszins von 3% erhoben. Auf Zahlungen vor Verfall wird kein Vergütungszins gewährt. Wir bitten Sie, nur die vorgedruckten Einzahlungsscheine zu verwenden. Wir danken für die termingerechten Überweisungen. FINANZVERWALTUNG STEUERREGISTERAMT / STADTKASSE 2540 GRENCHEN

REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 20. März 2016 10.00 Uhr Palmsonntag. Goldene Konfirmation. Gottesdienst mit Abendmahl. Lukas 19, 29–40. Pfarrer Donald Hasler. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. 10.00– 11.00 Uhr KIK – Kinder-Kirche.

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Markuskirche Bettlach Sonntag, 20. März 2016 10.00 Uhr Palmsonntag. Gottesdienst mit Feier der Goldenen Konfirmation. Mitwirkung des MarkusCHORs. Pfarrer Roland Stach. Anschliessend herzliche Einladung zum Apéro. Freitag, 18. März 2016 16.00 Uhr Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Uhr Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus.

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RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 19. März 9.00 Rosenkranz in der Kapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Palmsonntag, 20. März 10.00 Eucharistiefeier mit Kindergottesdienst KiGo und Jugendband. 10.00 Eucharistiefeier in spanischer Sprache in der Kapelle. 11.15 Eucharistiefeier in italienischer Sprache. Dienstag, 22. März 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob in der Kapelle. Mittwoch, 23. März 18.30 Eucharistiefeier entfällt. Hoher Donnerstag, 24. März 19.30 Feierlicher Gottesdienst. Karfreitag, 25. März 15.00 Karfreitagsliturgie für Erwachsene in der Kirche, mitgestaltet vom Kirchenchor. 15.00 Jüngere Kinder treffen sich im Foyer des Eusebiushofes. 19.00 Kreuzwegandacht in spanischer Sprache in der Kirche. 20.00 Trauermette in der Kirche.

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CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 20. März 9.30 Eucharistiefeier mit Palmensegnung, Pfr. Dr. Klaus Wloemer, anschliessend Kirchenkaffee. 11.00 Syrisch-orthodoxer Gottesdienst, Pfr. Kerim G. Asmar.

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AKTUELL Flüchtlinge 0800 11 8811

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Dieses Thema beschäftigt uns alle. Wir hören vom Leid in den Kriegsgebieten, wir sehen die Bilder der Bootsflüchtlinge und der Menschen an den Grenzen und wir erleben Asylbewerber bei uns. Es ist schwierig, sich eine Meinung zu bilden, da echte Fakten häufig fehlen. Unsere Veranstaltungen sollen sachlich über das Thema Migration und Flucht informieren. Es soll aber auch sichtbar werden, dass es sich um Menschen handelt, die unterwegs sind.

Fakten zu Migration und Rückkehr Vortrag von Urs von Arb, Vizedirektor des Staatsekretariats Migration im Zwinglihaus – 17. März 2016 – 19.00 Uhr

Gottesdienst zum Flüchtlingstag, 19. Juni Zwinglikirche Grenchen – 10.00 Uhr Ökum. Gottesdienst in der Klemenzkirche Bettlach – 10.00 Uhr

La Pirogue Ein Spielfilm über eine Gruppe Afrikaner, die mit dem Boot nach Spanien übersetzen will. Zwinglihaus – 26. August 2016 – 19.00 Uhr


Grenchen

Nr. 11 | Donnerstag, 17. März 2016

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«Wer Respekt verlangt, muss auch Respekt zeigen» 2. Liga interregional - Gruppe 5 FC Red Star ZH - FC Grenchen SC Zofingen - FC Lenzburg 1 FC Rothrist 1 - NK Pajde FC Dulliken - Team Aargau U-21 SC YF Juventus 2 - FC Kilchberg-R. FC Wohlen 2 - SV Höngg FC Subingen – FC Olten Tabelle 2. Liga interregional - Gruppe 5 1. FC Red Star ZH 15 12 0 3 2. FC Dulliken 14 8 2 4 3. NK Pajde 14 8 2 4 4. SC Zofingen 14 7 4 3 5. FC Subingen 15 7 4 4 6. SV Höngg 15 6 5 4 7. Team Aargau U-21 15 7 1 7 8. FC Olten 14 6 3 5 9. FC Lenzburg 1 14 6 1 7 10. FC Wohlen 2 14 5 1 8 11. FC Rothrist 1 14 4 3 7 12. SC YF Juventus 2 14 4 3 7 13. FC Klichberg-R. 14 3 4 7 14. FC Grenchen 14 0 1 13

2. Liga - Interregional Sa 19.03.2016 FC Grenchen - FC Wohlen 2

4:0 1:2 1:0 4:1 0:0 1:2 0:1

34:17 36 36:21 26 27:16 26 37:21 25 26:18 25 26:20 23 33:36 22 21:23 21 28:25 19 23:28 16 29:36 15 19:29 15 23:29 13 10:53 1

17:00

3. Liga Gruppe 2 (Trainingsspiel) Sa 19.03.2016 (Trainingsspiel) FC Bern - FC Grenchen

16:30

Do 24.03.2016 (Trainingsspiel) FC Grenchen - FC Hägendorf

20:00

GRENCHEN Er war noch ein richtiger Patron. Ein Unternehmer, der sich seiner Mitarbeitenden annahm und ihre Sorgen mittrug, wenn es sein musste. So wird Heini Vollenweider auch immer wieder umschrieben. Dieses Jahr wird er 90 Jahre alt. Er ist noch in erstaunlicher physischer und psychischer Verfassung und wirkt nach einem knapp dreistündigen Gespräch nicht müde. JOSEPH WEIBEL (TEXT)

A

uf dem Tisch liegen zahlreiche Dokumente. Kein Zufall. Heini Vollenweider dokumentiert gerne. Früher waren es mehr Papiere von unternehmerischen Schritten, die er sorgsam zusammentrug und in Ordnern fein säuberlich verstaute. Heute sind eher Zeitdokumente von Familienfeiern. Er überlässt selbst beim Fernsehen nichts dem Zufall und markiert vorgängig Programme, die er unbedingt anschauen will. Der bekannte Grenchner Unternehmer wollte eigentlich Pfarrer werden. Das sei ihm als einziger Sohn verwehrt worden. Seine soziale Ader, seine gute Art, die er heute unvermindert ausstrahlt, hat er im Familienbetrieb eingesetzt und war so bis zu seinem offiziellen Austritt aus der Firma ein geschätzter Firmenchef.

«Ich rede ihr nicht ins Geschäft» Junioren B Promotion Sa 19.03.2016 (Trainingsspiel) FC Grenchen a - Team Jurasüdfuss

14:00

Do 24.03.2016 (Trainingsspiel) FC Grenchen - FC Bettlach

19:00

Junioren E1 (Stärkeklasse 2) Di 22.03.2016 (Testspiel) FC Grenchen a- FC Grenchen b

18:00

Mi 23.03.2016 (Trainingsspiel) FC Grenchen a - FC Subingen

18:30

Ein wöchentlicher Service des

Herr Vollenweider, wann haben Sie die Firma nun genau verlassen. Er schmunzelt in seiner unverkennbaren Art und zieht leicht den Mundwinkel nach hinten: «Gestern», sagt er. Am Tisch sitzt auch seine jüngste Tochter Barbara. Sie führt die Vollenweider Immobilien AG, «und werde von meinem Vater unterstützt», ergänzt sie. Er winkt ab. «Nein, nein. Ich rede ihr nicht ins Geschäft. Aber ich mag es, mit ihr über die aktuellen Dossiers zu sprechen». Wie würden Sie sich selbst umschreiben? «Ich bin ein Kämpfer und will gewinnen. Ich kann aber auch verlieren, mich in ein Team einordnen und immer wieder über mich selber lachen». Er sei so gut durchs Leben gekommen.

Dem Zeitgeist immer gefolgt Ganz so einfach ist es nicht, das überaus interessante Leben dieses

NEWS

Barbara Geiser-Vollenweider, Geschäftsführerin der Vollenweider Immobilien AG.(Bild: zVg)

Heini Vollenweider, ehemaliger Patron der Vollenweider-Unternehmen (Bild: zVg)

Yvonne achtfache Grosseltern und seit kurzer Zeit haben sie auch einen Urenkel. Letztes Jahr feierten er und seine Frau die Eiserne Hochzeit (65 Jahre). «Halt», sagt er. «Wir haben die Eiserne Hochzeit auf Blüemli-Hochzeit umgetauft. Eisen ist für mich Synonym für Rost. Und wir sind nicht verrostet», sagt er schmunzelnd. Er spricht von «seiner Frau Gemahlin». Er zollt seinen Mitmenschen Respekt. Das war nie anders. Gelernt habe er das schon in Boudry im Institut. «Wir wurden auch mit den Benimm-Regeln vertraut gemacht «Wer Respekt verlangt, muss auch Respekt zeigen.»

Mannes zu dokumentieren. Er schweift immer mal wieder vom Thema ab, weil ihm gerade eine interessante Episode oder lustige Anekdote in den Sinn kommt. Beginnen wir also von vorne. Er besuchte nach der obligatorischen Schulzeit die Handelsschule in Neuenburg, arbeitete auf einer Bank im Volontariat um einen Einblick in die Finanzwelt zu bekommen, während den verlängerten Sommerferien war er in der Lehrwerkstatt sowie der Lastwagenmontag bei Saurer Arbon und später war er in der Ölimportbranche tätig, ehe es ihn zu einem Turngeräteproduzent verschlug. Zuletzt habe er in England noch Englisch verbessert und in Rekordzeit das Dolmetscherdiplom für Deutsch, Französisch und Englisch erreicht. Nach dem Eintritt in den elterlichen Betrieb besuchte er immer wieder Weiterbildungskurse: Zum Beispiel ein dreitägiger Kurs an der ETH für schnelles Lesen. Ihn interessierte aber auch wie man gegenüber seinen Geschäftspartnern geschickt handelt. Sein Drang, der Zeit und dem Zeitgeist zu folgen, ist bei ihm unvermindert vorhanden. Er arbeitet auf dem Computer, nutzt das Internet und schreibt Mails. Sein Handy habe er immer dabei. «Es ist aber kein iPhone», schmunzelt er.

Verwurzelt mit Grenchen Zeit seines Lebens verbrachte Heini Vollenweider in Grenchen. Was bedeutet Ihnen Ihre Heimatstadt? «Immer wenn ich von einer Reise zurück nach Grenchen gekommen bin, war das für mich ‹nach Hause ge●

Wochenthema

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hen›». Er sei stolz auf seine Stadt, und das sage er Jedem, der es wissen wolle. Er zeigt auf die Witi, zum Berg und in die Stadt. «Was ist hier nicht gut?», fragt er den Gast. Wie halten Sie sich derart fit? Er überlegt kurz und sagt: «Bis vor einigen Jahren absolvierte ich auf dem Hometrainer täglich einige Kilometer, marschierte mit meiner Frau vier Kilometer am Tag und im Sommer schwamm

Er zollt seinen Mitmenschen Respekt Mit 24 Jahren heiratete er seine Studienkollegin Yvonne, die dem Kanton Zug entstammte. Dem glücklichen Paar wurden vier Kinder geschenkt: Heiner, Yvonne, Brigitte und Barbara. Zwischenzeitlich sind Heini und

Morgen im Briefkasten

Oster-Apéro Am Gründonnerstag, 24. März lädt der Gewerbeverband Grenchen während dem Markt von 11 bis 12 Uhr zum Oster-Apéro mit ‹Eiertütschen› unter dem Stadtdach ein. Bei einem Glas Wein können da schöne Ostereier – von den Marktfahrern gefärbt – genossen werden.

GRENCHEN

Suppentag Morgen Freitag gibt es um 11.30 Uhr im Zwinglihaus hausgemachte Suppe zu Wienerli und Brot, ausserdem Kaffee, Tee und feinen Kuchen. Mit dem Essen in dieser Gemeinschaft unterstützten Besucherinnen und Besucher gleichzeitig die Projekte von ‹Brot für alle›.

Gegenseitige Achtung Wie ist das jetzt genau mit dem Arbeiten im Geschäft? Er blättert in der Broschüre «100 Jahre Vollenweider – eine lange Zeit». «Es war 1990, als wir die Mineralölbranche mit dem Verkauf an Shell verlassen und nur noch die Vollenweider Immobilien AG weiterführen.» Nach einer Babypause sei Tochter Barbara dann 1991 als Geschäftsführerin eingestiegen. «Sie ist die Chefin», sagt er bestimmt. Er unterstütze sie gerne, wenn sie das wünsche. «Unsere geschäftliche Beziehung ist von gegenseitiger Achtung bestimmt». Ehrenhalber sitzen Heini & Yvonne Vollenweider noch im Verwaltungsrat, welcher durch ihre vier Kinder als neue Besitzer ergänzt wurde. Es ist bald 13 Uhr. Wir sitzen immer noch am Tisch und parlieren über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sind ein Geniesser? Er lacht: «Ich bin kein Gourmand in dem Sinne. Ich schätze eine gut bürgerliche Küche und mit meiner Frau gehe ich so ein Mal die Woche auswärts essen. Heute geniessen Heini und Yvonne Vollenweider den Lebensabend im Wissen dass «ihr Lebenswerk» in guten Händen in der 4. Generation weitergeführt wird.

NEWS

GRENCHEN Der Verein Granges MELANGES verschickt morgen das neue Jahresprogramm in alle Grenchner Haushalte und fördert mit verschiedenen Anlässen durchs Jahr hindurch das friedliche Miteinander unterschiedlicher Kulturen. GRENCHEN

ich einen Kilometer.» Dann vor sechs Jahren habe er diese Leistung etwas zurückgeschraubt. Gibt es Gebresten, die ihn plagen? «Man nimmt halt die Medikamente, die man nehmen muss». Und wieder schmunzelt dieser Mann, dem man eigentlich stundenlang zuhören könnte.

GRENCHEN/BETTLACH

Farbenfroh

SABINE BORN (TEXT, BILD)

Der Verein Granges MELANGES greift während dem Jahr immer wieder Themen rund um das Fremd- und Heimischsein in Grenchen auf. Unterschiedliche Anlässe bieten die Möglichkeit, sich mit Vertrautem und Ungewohntem auseinanderzusetzen. Die Veranstaltungen zeigen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Kulturen auf und fördern den Dialog untereinander. Granges MELANGES will damit einen Beitrag zur Erhaltung des sozialen und religiösen Friedens leisten und auch Akzente setzen gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. «Gerade in Zeiten wie jetzt, wo auch in kleineren Städten wie Grenchen die Zusammensetzung der Wohnbevölkerung immer internationaler wird, spielen solche Angebote, insbesondere auch die Mög-

Immer wieder auf der Agenda von Granges MELANGES: das interkulturelle Sprachcafé. des Vereins Granges MELANGES. Weitere Informationen auf: www.granges-melanges.ch

lichkeiten zu persönlichen Begegnungen zwischen Neuzugezogenen und Alteingesessenen, eine wichtige Rolle», sagt Elisabeth Egli, Präsidentin ●

AKTUELL

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Ihr erster Roman «Tauben fliegen auf» wurde mit dem «Deutschen Buchpreis 2010» und dem «Schweizer Buchpreis 2010» ausgezeichnet. Heute Abend, 19 Uhr, Kunsthaus Grenchen. Freier Eintritt. Im Anschluss an die Lesung offeriert Granges MELANGES einen Apéro. Alle sind herzlich eingeladen.

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Nachdem der Januaranlass wegen Erkrankung abgesagt werden musste, konnte mit Melinda Nadj Abonji ein neues Datum für die Lesung «Tauben fliegen auf» gefunden werden.

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Der Maler und Gipser bringt Farbe ins Leben. Was spricht also dagegen, eine Verbandsfeier farbenfroh zu gestalten? Eigentlich nichts. Farbenfroh war der Lehrlingswettbewerb des Maler- und Gipserunternehmerverbands des Kanton Solothurn drum, weil das humoristische Ensemble Ruedi und Heinz von StrohmannKauz im Theaterstudio Olten Eltern, Lehrmeister und Lernende in den schönsten Farben mit ihrem neusten Programm «Milchbüechlirächnig» unterhalten und auch gleich die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner des Lehrlingswettbewerbs überreicht haben. In den Top Ten der ausgezeichneten Erst-Jahr-»Stiften» waren auch zwei Lernende aus Grenchen und Bettlach: Rang 6 belegte Alpha Barry (Weder Maler GmbH, Bettlach) und Rang 10 Noel Wüthrich (Hetzel Maler + Gipser AG, Grenchen). Bei den Lernenden aus dem zweiten Lehrjahr schaffte es Sophia Stingelin (Hetzel Maler + Gipser AG, Grenchen) sogar auf den sehr guten zweiten Rang.( siehe Bild)


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Nr. 11 | Donnerstag, 17. März 2016

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Im Streiflicht: Schnuppertag Pfadi Johanniter Grenchen

Auf der Suche nach Zeus' Götterblitzen

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ie Grenchner Pfadi-Abteilung Johanniter beteiligte sich am Wochenende am nationalen Pfadi-Schnuppertag und konnte bei der Holzerhütte ein gutes Dutzend interessierte Kinder begrüssen. Nach einem informativen Postenlauf, einer Jagd auf Halbgötter und der Suche nach Zeus' Götterblitzen liessen die Kinder den Nachmittag bei einem gemütlichen Zvieri am Lagerfeuer ausklingen.

Für Sie unterwegs Stefan Kaiser

Führen durch den Pfadialltag (vlnr): Pfadistufenleiter Sebastian Stalder, v/o Sinus, Abteilungsleiter-Supporter Michael Brunner, v/o Focus, und Abteilungsleiter Tobias Neuhaus, v/o Candesco.

Die Pfadfinder Benjamin Kohli, v/o Joshi aus Grenchen, und Kilian Stalder, v/o Taz aus Lengnau.

Halbgott sein (vlnr): Nadja Stampfli, v/o Alegra, Dominic Feremutsch, v/o Malakei, Yanik Stampfli, v/o Feivel, und Nadja Graf, v/o Merida.

Gruppenleiter am Schnuppertag: Josephine Rickli, v/o Ricola, und Noah Erard, v/o Fawkes.

Schnupperten Pfadiluft: Noël Grolimund, Janne Wiesenthal und Leyla Grünig, alle aus Grenchen.

Nevia Dellsperger, v/o Scrivosa, Angel Demecillo, v/o Kurkuma, Vivienne Hauri,, v/o Jarita, und Nicolas Ammeter, v/o Thumper.

Maja Ammeter, v/o Bubble, Sophie Ammeter, v/o Gada, Mattea Raschle, v/o Felice, Moana Casagrande und Melanie Blaser

(Hinten vlnr): Nadja Grünig, v/o Mjuki, Shayenne Amez-Droz, v/o Blaze, Jérôme Amez-Droz, Zoé Grolimund, und Colin Güggi, v/o Emoji.

Einblicke ins Alterszentrum Kastels, Teil 2, Küchenchef: Cristian Dauner

«Der Speisesaal ist meine Bühne» GRENCHEN Der Grenchner Christoph Feremutsch hat gesagt: «Altersheime sind besser als ihr Ruf». Mit einem Portrait über seinen Vater Rolf haben wir dieses Vorurteil dementiert. Mit Küchenchef Cristian Dauner fahren wir weiter und gewähren in einer losen Serie Einblicke ins Alterszentrum Kastels.

der und eine zehnjährige Tochter aus zweiter Ehe. Der Alltag im Alterszentrum hat natürlich auch seine Vorteile. Die Woche ist planbar, der Dienst regelmässig. Zwei freie Wochenenden im Monat – für einen ehemaligen Wirt ist das ein Segen. Und Cristian Dauner mag es, wenn Speisesaal und Restaurant voll sind, wenn also nebst den obligaten 100 Mittagessen 40 spontane Esser hinzukommen. Im Kastels kann nämlich jeder reinkommen und das Menu oder etwas von der kleinen Karte bestellen. Siehe weitere Infos in dieser Ausgabe (Sudoku-Sonderseite, Seite 4).

SABINE BORN (TEXT, BILD)

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iebe geht durch den Magen, so sagt man, und in dem Sinn trägt ein Küchenchef viel zum Wohlergehen seiner Gäste bei. Das ist sich Cristian Dauner durchaus bewusst. Seit anderthalb Jahren ist er Chefkoch im Alterszentrum Kastels, serviert mit seinem achtköpfigen Team jeden Tag rund 100 Mittag- und 80 Abendessen. Auch für das Frühstück der Bewohnerinnen und Bewohner ist er besorgt, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr. Cristian Dauner hat jahrelang selber ein Restaurant geführt und sagt: «Es ist ganz anders, wie ich heute arbeite. Man kocht da, wo die Gäste wohnen.» Und er spricht nicht von alten Menschen, sondern von seinen Gästen, die er täglich mit viel Herzblut bekocht. «Der Speisesaal ist meine Bühne», sagt Dauner auch, der es liebt aus der Küche hinaus zu gehen, mit den Leuten zu sprechen, zu fragen, wie das Essen schmeckt, so wie das ein Chefkoch eben tut. «Ich gehe auch hinauf auf die Stati-

Püriertes in Form gebracht

Cristian Dauner, Chefkoch im Alterszentrum Kastels: «Mit Silikonformen bringt man heute Püriertes wieder in Form.» onen», sagt Cristian Dauner. Denn nicht alle Bewohnerinnen und Bewohner kommen zum Essen in den Speisesaal. Cristian Dauner freut sich über Rückmeldungen, brutzelt auch gerne Extrawürste. «Man kann Sonderwünsche als Last empfinden – ich tue es nicht, was möglich ist, tun wir gerne. Dazu sind wir da.»

Aus Grossmutters Küche «Unsere Gäste sind in der Regel unkompliziert.» Peperoni sind nicht sehr beliebt, Kartoffeln in allen Variationen dafür umso mehr, am liebsten mit einer feinen Sauce. Gerichte aus Grossmutters Küche werden geschätzt, und da lasse er sich von den Bewohnerinnen und Bewohnern auch mal inspirieren, interpretiere alte Rezepte neu. «Und

wenn ich Apfelküchlein mit Vanillesauce serviere, dann bin ich ein König», lacht Cristian Dauner. Mit dem Alter intensiviere sich das Geschmackserlebnis für Süsses, während jenes für Salziges und Saures eher abnehme. Süsse Abendessen sind nebst alten Klassikern also beliebt, was Cristian Dauner nicht davon abhält, auch Neues auszuprobieren, eine mediterrane, auch mal asiatisch Note in die Gerichte hinein zu zaubern. «Es darf einfach nicht zu extrem auch nicht zu scharf sein», weiss er. Wenn er aber einer ‹Reüblisuppe› mit ein bisschen Ingwer eine asiatische Note verleihe, komme das durchaus gut an. Er animiere seine Gäste auch, immer wieder etwas Neues auszuprobieren. Nach anderthalb Jahren im Kastels

sagt er: «Ich fühle mich wohl hier. Das Team ist toll.» Man unterstütze sich gegenseitig, arbeite mit- und nicht gegeneinander. Wie es einen ehemaligen Beizer in ein Alterszentrum verschlägt, ist schnell erzählt. «Ich habe jahrelang gewirtet». Als dann ein Pachtvertrag gekündigt wurde, hat Cristian Dauner als Übergangslösung im ehemaligen Berner Bürgerspital gearbeitet. Und aus geplanten drei Monaten wurden zwölf Jahre. Die neue, andere Herausforderung hat ihm gefallen, und so hat es ihn schliesslich nach Grenchen ins Kastels verschlagen. Wohnhaft ist er in Meikirch und in der Freizeit geniesst er es, draussen zu sein, rund ums Haus zu werkeln. Er freut sich auf die bevorstehende Grillsaison. Cristian Dauner ist verheiratet, hat zwei erwachsende Kin-

Eine Bewohnerin leidet unter Laktoseintoleranz, andere Gäste erhalten ihre Kost püriert. Das gehört in einem Alterszentrum natürlich auch dazu. «Mit Silikonformen bringt man heute Püriertes wieder in Form», erklärt Cristian Dauner. Es gibt eine Form für Ragoutstücke oder eine für Bratwürste zum Beispiel. Das Auge isst mit. Und es habe auch einen sozialen Faktor. «Dass nämlich der Gast mit der pürierten Kost das gleiche auf dem Teller hat wie die anderen auch.» Und jetzt steht der Frühling vor der Türe und mit ihm eine leichte, feine Frühlingskost. Spargeln, Erdbeeren, Bärlauch – das bringt wieder Farbe in den Teller. Er achte immer auf saisonale und regionale Kost. Jeden Tag gibt es einen Dreigänger mit Suppe, Hauptgang und Dessert. Weitere Gerichte können von der kleinen Karte bestellt werden. Heute wird im Kastels folgendes serviert: Suppe nach Hausfrauenart, Brätschnitzel, Pommes Rissolées, Tomaten ‹Provençale› und zum Dessert Sacher-Schnitten. En Güete.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 17. März 2016 | Nr. 11

Foto: zvg. Die scharfzüngige Siegerin des Swiss Comedy Award 2013, Lisa Catena, löst an der Kulturnacht ihr «Wahlversprechen» ein und bringt Sie mit ihrem Politikabarett zum Schreien, Lachen und Erröten. Politik ist bei ihr wie Rockmusik, gespielt von einem Ein-Frau-Orchester.

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Melden Sie Ihren Anlass! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Fotos oder umfangreicheres Zusatzmaterial schicken Sie direkt an die Redaktion des Grenchner Stadtanzeigers: event@grenchnerstadtanzeiger.ch Einsendungen bis 14 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 17. MÄRZ 14.00–16.30 Uhr: Reto Stampfli liest aus «Heimatland Wasseramt». Alterszentrum Kastels, Kastelsstrasse 31. 18.30–22.00 Uhr: Nationales Donnerstagabendrennen. Mit dem Battle of Legends zwischen Miguel Indurain und Tony Rominger. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Türöffnung: 17.30 Uhr. Velodrome Suisse, Neumattstrasse 25. 19.00 Uhr: Lesung mit Melinda Nadj Abonji. Die Autorin liest aus ihrem Roman «Tauben fliegen auf». Anschliessend Apéro und Büchertisch. Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse 53.

20.15–22.15 Uhr: Valsecchi & Nater. Schulhaus IV (Aula), Schulstrasse 35.

14.00–17.00 Uhr: ModelleisenbahnTage. Kultur-Historisches Museum.

SAMSTAG, 19. MÄRZ

17.00–22.15 Uhr: «Ladykillers». Schopfbühne, Schützengasse 4.

10.00–20.00 Uhr: Autoausstellung Auto-Expo. Tennishalle, Flughafenstrasse 38.

MITTWOCH, 23. MÄRZ

15.00–16.45 Uhr: Märlitheater Fidibus: «Dornröschen». www.maerchentheater.ch Parktheater, Lindenstrasse 41. 20.00–22.15 Uhr: «Ladykillers». Schopfbühne, Schützengasse 4.

20.00 Uhr: «Eimool nit uffbasst!». Lustige Komödie / Häbse Theater Basel. Parktheater, Lindenstrasse 41.

20.30–23.30 Uhr: «Midnight Sports & Music». www.midnightschweiz.ch Doppelturnhalle Zentrum.

FREITAG, 18. MÄRZ

SONNTAG, 20. MÄRZ

11.30 Uhr: Suppentag für «Brot für alle». Schmackhafte Suppe für guten Zweck. Eine Suppe, mit Brot und Wienerli, schmeckt zu jeder Jahreszeit. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9.

10.00–17.00 Uhr: Autoausstellung Auto-Expo. Tennishalle, Flughafenstrasse 38.

17.00–20.00 Uhr: Autoausstellung Auto-Expo. Tennishalle, Flughafenstrasse 38. 19.00 Uhr: Die Musikschule Grenchen lädt zur Musizierstunde ein. Aula Schulhaus IV, Schulstr. 35.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Eusebiushof, Schulstrasse: «Das Turiner Grabtuch». Bis 20. März. Eintritt fei. Fr 9–11/Sa 15–17 Uhr/ So 11–13/15–17 Uhr Kultur-Historisches Museum, Absyte: «100 Jahre Grenchenbergtunnel». Neue zweisprachige Sonderausstellung «Grenchen–Moutier retour». Bis 22. Juni. www.museumgrenchen.ch Öffnungszeiten: Mi/Fr–So 14–17 Uhr Kunsthaus Grenchen, Bahnhofstrasse: Andreas hofer – «Treibhaus». www.kunsthausgrenchen.ch Do–Sa 14–17 Uhr/So 11–17 Uhr

DEMNÄCHST

STADTFÜHRUNG TUNNEL 2. April, 10.00–11.30 Uhr: Stadtführung zum Thema 100 Jahre Grenchenbergtunnel, Vom Bahnhof Nord zur Alpenstrasse. www.museumgrenchen.ch Treffpunkt Bahnhof Nord.

INT. ZAUBERKONGRESS 20.00–22.15 Uhr: «Ladykillers». Ein Stück von Peter E. Wüthrich. Schopfbühne, Schützengasse 4.

Kaiser, nimmt Sie zusammen mit seinem musikalischen Kompagnon Enrico Lenzin mit auf eine turbulente Reise durch sein Programm «INTEGRATIONAL – ein Abend für Schweizer, Deutsche, Ostschweizer, Löwenzähne und andere Randgruppen» . MUSIKFETE IM PARKTHEATER: Der Solothurner Blueshexenmeister Phippu «Bluedög» Gerber holt für die Kulturnacht seine Freunde nach Grenchen. Dabei handelt es sich nicht um irgendwen, sondern um das «Who is Who» der Schweizer Blues- und Rockszene. Lassen Sie sich von diesem einmaligen Allstar-Blueshighlight im Parktheater überraschen! AB SOFORT IST DER VORVERKAUF FÜR DIE 4. BLAUE GRENCHNER KULTURNACHT VOM SAMSTAG, 30. APRIL 2016, ERÖFFNET. DIE TICKETS KÖNNEN PER SOFORT ZUM VORZUGSPREIS VON 15 FRANKEN (ABENDKASSE 18 FRANKEN) UNTER SMKS@GRENCHEN.CH BESTELLT WERDEN. MIT EINEM TICKET KÖNNEN ALLE VERANSTALTUNGEN DER KULTURNACHT BESUCHT WERDEN. KINDER UND JUGENDLICHE BIS 16 JAHRE KÖNNEN DIE KULTURNACHT GRATIS BESUCHEN. WWW.KULTURNACHT-GRENCHEN.CH.

19.00 Uhr: Szenenspiel «Adolf Gschwind – Ein Uhrenarbeiter erzählt». Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

14.00–17.00 Uhr: ModelleisenbahnTage. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

19.00–21.00 Uhr: Fakten zu Migration und Rückkehr. Vortrag von Urs von Arb, Vizedirektion des Staatssekretariats für Migration. Zwinglihaus.

14.00–17.00 Uhr: ModelleisenbahnTage. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

Rund hundert Künstler werden am 30. April in Grenchen an zehn Schauplätzen in rund 30 Programmpunkten die Besucherinnen und Besucher nach allen Regeln der Kunst unterhalten. Das angebotene KulturMenu der vierten Blauen Nacht ist reichhaltig und reicht von Musik, Theater und darstellender Kunst über Literatur bis zu Geschichte und Geschichten und vielem mehr. Kulturvergnügen pur u.a. mit einem Poetry Slam-Schweizermeister, der Siegerin des Swiss Comedy Awards, Grenchner Kulturpreisträgern, einer Revolution des Dia-Abends, Schlangenfrauen, Molekularküche, blauen Menüs und einer grossen Bluesfete. Hier nur drei der Highlights des Abends: REETO VON GUNTEN: SRF3Moderator, Schriftsteller und Werbetexter Reeto von Gunten ist «etwas vom hippsten» (NZZ), was man derzeit auf Kleinkunstbühnen erleben kann. Der Tausendsassa gehört zu den gefragtesten Autoren der Schweiz und verspricht an der Kulturnacht die «Revolution eines Dia-Abends»! KAISER & LENZIN: Der Poetry Slam Schweizermeister 2012, Renato

22.–24. April: Vorverkauf eröffnet! Sichern Sie sich Ihre Tickets jetzt an der

BGU-Infostelle! Zauberei auf höchstem internationalen Niveau mit zwei aktuellen Zauberweltmeistern. Spektakuläre Shows der Sonderklasse garantiert. www.magic-grenchen.ch. Parktheater.

STARS & DINNER 5. Mai, 18.00 Uhr: Sascha Ruefer präsentiert einen «Abend mit Freunden» mit Francine Jordi, Markus Wolfahrt, den jungen Zillertalern und den Ländlergiele Hubustei. www.starsanddinner.ch. Tennishalle.

Foto: Toni Suter/ T+T Fotografie. Es spielen: Nicolas Batthyany, Katharina von Bock, Stefan Lahr, Anna Schinz, Andreas Storm und Miriam Wagner.

Homo Faber im Parktheater Walter Faber ist ein Ingenieur, der im Auftrag der UNESCO arbeitet. Seine Weltsicht ist von grosser Nüchternheit und dem Glauben an den technischen Fortschritt geprägt. Er ist ein Macher und Rationalist. Umso irritierender sind für ihn die Ereignisse einer Reise, die ihn zunächst von New York nach Mittelamerika führt. Sein Flugzeug muss notlanden, dann findet er seinen Jugendfreund tot im Dschungel vor. Nach New York zurückgekehrt, trennt sich Faber von seiner Freundin Ivy und bricht zu einer Schiffsreise nach Europa auf. An Bord lernt er eine junge Frau kennen, in die er sich schon bald verliebt. Dass Sabeth rund 30 Jahre jünger ist als er, hält Faber nicht davon ab, sie in Paris wiederzutreffen und ihr seine Hilfe anzubieten. Ihr Ziel ist Athen. Bei der Autoreise durch Südeuropa

kommen sich die beiden immer näher. Doch als Sabeth am Strand von einer giftigen Schlange gebissen wird, nimmt die Tragödie ihren Lauf… Die Produktion besteht aus einer Vielzahl meist kurzer Szenen. Die stetig wechselnden Schauplätze werden nicht mit Veränderungen auf der Bühne angedeutet, sondern dadurch, dass eine knappe Beschreibung – in der Schrift einer «Hermes Baby» Schreibmaschine - auf den Hintergrund projiziert wird. Vorverkauf: www.ticketino.com/ Sämtliche Poststellen/BGU Büro Grenchen Eröffnung der Abendkasse: 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn/079 631 54 87 PARKTHEATER GRENCHEN, MITTWOCH, 23. MÄRZ 2016, 20:00 UHR, WWW.PARKTHEATER-GRENCHEN.CH

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Grenchner Stadt-Anzeiger 11/2016