Skip to main content

20150219 woz lbaanz

Page 1

Donnerstag, 19. Februar 2015

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

Lenzburger Woche

INHALT Amtliche 2/3 Im Gespräch 11 Stadt Lenzburg 4–6 Immobilien 14 Kirchenzettel 8•/9 Region 7/12/13 Stellen 9/10 Agenda/Szene 18/19 Prospektbeilage: Möbel Arredo, Niederlenz

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 8, 116. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

SEITE 4

SEITE 11

Industrieschnee

880 Tonnen schwer

Vergangene Woche hat es in Lenzburg gleich an zwei Tagen geschneit, ohne dass die Region auch davon betroffen war. Das Stadtbauamt war gefordert.

Einbau der Passerelle auf der Coop-Baustelle: Etwa 1000 Personen schauten zu, wie die gigantische Stahlkonstruktion zur Brücke wurde.

«Mein Album soll die Leute bewegen» Sarah Canzani aus Dintikon stellt am 27. Februar ihre erste CD vor. «Soul» ist nicht nur der Titel, Soul ist auch der Stil, welcher sie am meisten zum Singen bewegt. Beatrice Strässle

S

ie sei noch nie zuvor so lange so nervös gewesen wie auf die CD-Taufe vom 27. Februar hin, erklärt die Sängerin Sarah Canzani freimütig. Auf die Frage, wie lange sie denn auf diesen ersten Wurf hingearbeitet habe, meint sie lachend: «Ich habe als Kind schon Songs geschrieben und habe das Gefühl, bereits mein ganzen Leben darauf hingearbeitet zu haben.» Bevor das Album seine heutige Gestalt annahm, produzierte sie zusammen mit ihrem Partner, Produzenten und CoSongwriter Andreas Canzani Songs in jeder Stilrichtung. «Ich hatte jedoch irgendwann das Gefühl, dass wir uns verzetteln. Von da an konzentrierten wir uns ganz auf die Musik, welche mich am meisten zum Singen bewegt, den Soul», erzählt die Sängerin weiter. Ausser einer Coverversion sind auf «Soul» nur selbst getextete und komponierte Songs zu hören. Sarah Canzani hat beim Einspielen des Albums in ihrem Studio in Lenzburg bewusst darauf verzichtet, dass die einzelnen Instrumente aufgenommen und dann zu einem Ganzen zusammengefügt werden. «Die Aufnahmen wurden mit der ganzen Band zusammen gemacht, kleine Fehler sind da durchaus gewollt», erzählt sie weiter. Wer nun meint, Canzani habe sich auf den Soul festgelegt, ist auf der falschen Fährte, sie schafft spielend den Spagat zwischen den verschiedenen Stilrichtungen. «Meine erste Aufnahme in einem Studio war im House-Stil», erinnert sie sich. Daraus folgte später die Street-Parade-Hymne.

Für ihre erste CD hat Sarah Canzani die Titel getextet und mitkomponiert. Schritt für Schritt in die Unabhängigkeit Trotzdem Musik das eigentliche Lebenselixier von Sarah Canzani ist, blieb sie stets der Vernunft verpflichtet. Sie studierte Publizistik und Sinologie und arbeitete neben ihren musikalischen Engagements in Teilzeitjobs. «Heute kann ich von meiner musikalischen Tätigkeit leben», freut sie sich. Das beschränkt sich beileibe nicht aufs Singen allein, daneben gibt die quirlige Frau Gesangsunterricht, textet und ist bei «Shee» die Dritte im Bunde. Im vergangenen Jahr hat sie 100 Konzerte gegeben, zusammen mit früheren Auftritten mit Grössen wie beispielsweise Fabienne Louves, Tinkabelle oder Bligg hat sie eine veritable Bühnenerfahrung. Sie hat auch das gewisse Gespür fürs Publikum und tritt leichtfüssig mit ihm in den Dialog. Unterstützt wurde sie auf ihrem Weg auch von ihrer Familie, wobei: «Ausser dass wir viel zu Hause gesungen haben, ist niemand in diesem Business tätig.» Keine Träumereien Die Frage nach den Visionen liegt natürlich nahe. Da ist aber von keinen Höhenflügen zu hören, zu fest steht sie mit

beiden Beinen im Leben. «Jetzt stelle ich zuerst einmal meine CD vor, und im Herbst haben wir eine kleine Tour durch die Schweiz geplant», meint sie eher bescheiden. An der CD-Taufe im Salzhaus in Brugg werden von Sarah Canzani nicht nur Songs von der neuen CD zu hören sein. «Wir haben bereits wieder viele neue Songs zusammengestellt, und die Gäste dürfen sich auf eine neunköpfige Band freuen. Es liegt auf der Hand, dass bei so viel Engagement im Leben von Sarah Canzani nicht mehr viel anderes als Musik Platz hat. «Ja, das ist so. Und wenn wir uns mal vornehmen, ein paar Tage nicht im Studio zu verbringen, dann sind unsere Gedanken und Gespräche so oder so wieder bei der Musik. Es ist schlicht mein Leben», schliesst sie.

HINWEIS CD-Taufe «Soul» Freitag, 27. Februar, 20.30 Uhr, im Salzhaus in Brugg. Vorverkauf: Starticket, Poststellen, Manor, Müller&Spring, Brugg.

Wir ziehen bald um! Neugierig? kita-seon.ch, kitaplus-seon.ch Tankrevisionen

Hauswartungen Entfeuchtungen

Erismann AG 5616 Meisterschwanden Tel. 056 667 19 65 www.erismannag.ch

Die-KüchenProfis.ch Staufen/Lenzburg, Tel. 062 891 91 91

Salzkorn Reden wir über Grosslenzburg Als im August 2012 der heutige Stadtrat Martin Steinmann die Idee äusserte, mit der Bevölkerung eine Stadtdebatte über die stürmische Entwicklung von LenzPeter Buri burg zu führen, stiess er beim politischen Establishment noch auf Skepsis. Im Wahlkampf wurde ihm damals schicksalsergeben beschieden, das bringe nichts, man müsse sich wohl damit abfinden, zu einer Vorortsgemeinde von Zürich zu verkommen; zudem habe man ja mit dem Einwohnerrat eine Volksvertretung, die mitreden könne. Zwischenzeitlich sind der Baudruck und seine spürbaren und absehbaren Auswirkungen so stark geworden, dass die Stadt nun doch der Bevölkerung einen Dialog als Ventil offeriert. Natürlich kann auch der heute Abend lancierte Mitwirkungsprozess keine Patentrezepte für all unsere Wachstumsprobleme liefern. Die Stadtdebatte ist trotzdem wichtig und richtig. Die politischen Weichenstellungen für das heutige, von Rasanz und Ausmass her kaum verkraftbare Wachstum erfolgten grösstenteils vor Jahrzehnten; und die aktuellen Raum- und Richtplanungsrevisionen werden als Korrektiv erst in ferner Zukunft richtig greifen. Den Bürgerinnen und Bürgern stehen somit keine institutionalisierten Instrumente wie Initiativen oder Referenden zur Verfügung, um Einfluss nehmen zu können. Die Stadtdebatte bietet nun wenigstens die Chance, sich zu äussern. Und Fragen zu stellen – zum Beispiel: Existiert ein lokal-regional vernetztes Gesamtverkehrskonzept? Wie und wann wird den SBB Feuer unter dem Hintern gemacht wegen des Bahnhofdebakels? Wie gross soll Grosslenzburg noch werden? Wie soll das gemeinschaftliche Zusammenleben in Grosslenzburg aussehen? Haben wir wirklich genug Schulraum oder Freizeitangebote für die zusätzlichen Tausendschaften geplant? Die Stadt lädt zum Dialog ein, gehen wir hin: Auf Wiedersehen heute um 19 Uhr in der Aula der Berufsschule Lenzburg. Peter Buri, Lenzburg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

2

Amtliches Musikschule – Info-Morgen

BONISWIL www.boniswil.ch

Baugesuch Bauherrschaft: Michael und Debora Baumann Kappelen 12, Boniswil Projektverf.: Ulrich Roth, Architekturbüro Tal 34, Hallwil Bauvorhaben: Abriss Wohnhaus, Geb. Vers. 149, Neubau Einfamilienhaus Ortslage: Parzelle 822, Kappelen 12 Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 20. Februar bis und mit 23. März 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Baugesuch

No all-Apotheke Region Lenzburg Nach Geschä sschluss bis 22.00 Uhr sowie an Sonn-, Fest- und Feiertagen: Bahnhof-Apotheke Aarau: 062 824 44 44 (geöffnet von 7.00 bis 22.00 Uhr) Während der Nacht von 22.00 bis 7.00 Uhr: Regionale Dienstapotheke Tel. 0800 300 001

116. Jahrgang

161. Jahrgang 93. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim. Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Kennzahlen: Gesamtauflage: 31 939 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Rahel Stauffer (RSt), Alexander Studer (Ast), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Manushaqe Kastrati manu.kastrati@azmedien.ch Telefon 058 200 58 27 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Marketing Nino Russo nino.russo@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2014 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Bauherrschaft: Rebe Immobilien AG Dorfstrasse 9, Tennwil Projektverf.: Chantal Meier, Architektur GmbH, Aavorstadt 1, Lenzburg Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus Ortslage: Parzelle 1328, Bachstrasse Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 20. Februar bis und mit 23. März 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Sirio und Christina Burger-Baumann, Kappelen 14, Boniswil Projektverf.: Ulrich Roth, Architekturbüro Tal 34, Hallwil Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus mit Ökonomieteil Geb. Vers. 173 Ortslage: Parzelle 821, Kappelen 14 Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 20. Februar bis und mit 23. März 2015. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Cécile und Oliver Sperisen Alte Bettwilerstrasse 17 Fahrwangen Projektverf.: Xandi Sperisen dipl. Architekt Erlenweg 5, Kriens Grundeigent.: Cécile und Oliver Sperisen Alte Bettwilerstrasse 17 Fahrwangen Bauobjekt: Ergänzung mit Neubau Pferdestall/Auslauf (in Bauzone) und Weide (in Kulturlandzone) Lage: Parzellennr. 1583 Alte Bettwilerstrasse 17 Fahrwangen Dieses Baugesuch liegt vom 20. Februar bis 23. März 2015 in der Gemeindekanzlei während der ordentlichen Bürostunden zur Einsichtnahme auf. Eventuelle Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Fahrwangen, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft: Hans-Hermann Janknecht Wiesenstrasse 5, Fahrwangen Projektverf.: Rupp Metalltrend, Fahrwangen Grundeigent.: Hans-Hermann Janknecht Wiesenstrasse 5, Fahrwangen Bauobjekt: Sonnenschutz Lage: Parzellennr. 1906 Wiesenstrasse 5, Fahrwangen Dieses Baugesuch liegt vom 20. Februar bis 23. März 2015 in der Gemeindekanzlei während der ordentlichen Bürostunden zur Einsichtnahme auf. Eventuelle Einwendungen sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet im Doppel einzureichen. Fahrwangen, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Papiersammlung Am Mittwoch, 25. März 2015, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton. Letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch. Hunzenschwil, 18. Februar 2015 Schule Hunzenschwil

Samstag, 21. Februar 2015, 10.00 Uhr im Gemeindesaal Niederlenz Der Musikschulleiter und die Musiklehrpersonen informieren und beraten Sie gerne bei der Wahl eines Instrumentes. Interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Bitte beachten Sie das neue An- und Abmeldeverfahren, welches seit 27. Dezember 2010 rechtskräftig ist. Voranzeige: Sonntag, 8. März 2015, 17.00 Uhr Musikschulkonzert in der kath. Kirche, Wildegg Möriken-Wildegg, 17. Februar 2015 Musikschulleitung

Gesuchsteller: Einwohnergemeinde Möriken-Wildegg Dorfstrasse 5115 Möriken-Wildegg, vertreten durch den Gemeinderat Anlage: Grundwasserfassung Schwimmbad Parzelle Nr. 369 Möriken-Wildegg Fördermenge: wie bisher 720 Minutenliter Das Nutzungsgesuch kann gemäss § 28 des Wassernutzungsgesetzes (WnG) vom 11. März 2008 während 30 Tagen vom 23. Februar bis 23. März 2015 beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, nach Voranmeldung eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse geltend macht, kann innerhalb der Auflagefrist beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Umwelt, Buchenhof, Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau, gegen das Nutzungsgesuch Einsprache erheben. Einsprachen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Aarau, 13. Februar 2015 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung für Umwelt

Baugesuch Bauherrschaft Bruno Rey Zehntengasse 10, Möriken Bauobjekt Umnutzung Werkstatt/Garage in Ladenlokal Bauplatz Parz. 258, Geb. Nr. 92 Zehntengasse 10 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 20. Februar bis 23. März 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherrschaft Humard-Rohr Michel und Erika Gehrenweg 21, Möriken Bauobjekt Balkonverglasung Bauplatz Parz. 2388, Geb. Nr. 1686 Gehrenweg 21 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 20. Februar bis 23. März 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Möriken-Wildegg, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

age T zte Let

Bauherr

Eitelbuss-Hediger Martin und Julia, Alter Schulweg 36 Rupperswil Bauobjekt Liftanbau bei best. Gebäude 1376 Bauplatz Parzelle 1444, Alter Schulweg Auflage 20. Februar bis 23. März 2015 Einsprachen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Rupperswil, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

NIEDERLENZ

Infomorgen Musikschule Niederlenz Samstag, 21. Februar 2015, 10.00 Uhr im Gemeindesaal Niederlenz Der Musikschulleiter und die Musiklehrpersonen informieren und beraten bei der Auswahl eines Instrumentes. Interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern sind zu diesem Anlass herzlich eingeladen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Niederlenz, 18. Februar 2015 Musikschulleitung

Gesuch für die Nutzung von Grundwasser

Baugesuch

Publikation eines Gesuches um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Gashi-Cikaqi, Blenda, 1996, aus dem Kosovo, in Niederlenz, Neugrabenweg 8 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Niederlenz, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Seit dem 1. Januar 2014 ist das neue Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht in Kraft. Dieses sieht in § 21 Abs. 2 vor, dass – wenn die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind – die Gesuche im amtlichen Publikationsorgan publiziert werden müssen. Folgende Personen haben in der Gemeinde Rupperswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Schneiders Ilja, geb. 1978, männlich, niederländischer Staatsangehöriger, und Mendes Schneiders Tatiana, geb. 1978, brasilianische Staatsangehörige, mit dem gemeinsamen Kind Schneiders Raimundo, geb. 2011, niederländischer Staatsangehöriger, allesamt wohnhaft in 5102 Rupperswil, Amselweg 24 • Kanberi Merve, geb. 1992, weiblich, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Schweizistrasse 21 • Yalçin Ümmügülsüm, geb. 1977, weiblich, türkische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Im Fahrthag 12 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Rupperswil eine schriftliche Eingabe zu den vorliegenden Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Rupperswil, 18. Februar 2015 Gemeinderat

OTHMARSINGEN

Baugesuche Bauherr: Objekt: Ortslage:

Disch AG, Bahnhofstrasse 21 Othmarsingen Aufstockung Lagerhalle Nord Gebäude Nr. 254 Bahnhofstrasse 21, Parzelle 253

Bauherr:

Disch AG, Bahnhofstrasse 21 Othmarsingen Objekt: Aufstockung Lagerhalle Süd Gebäude Nr. 254 Ortslage: Bahnhofstrasse 21, Parzelle 253 Öffentliche Auflage vom 20. Februar 2015 bis 23. März 2015 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Seon Bauamt Seon Oberdorfstrasse 11, Seon Bauobjekt: Sammelstelle Talstrasse (ohne Profilierung) Ortslage: Talstrasse, Parz. Nr. 1067 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 20. Februar bis 23. März 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Musikschule Seon Baugesuch Bauherr:

Hubschmid Peter, Niesenbergstrasse 16, Sarmenstorf Projektverf.: Hubschmid Peter, Niesenbergstrasse 16, Sarmenstorf Bauobjekt: Anbau Wohnraumerweiterung Bauplatz: Niesenbergstrasse 16 Gebäude Nr. 943 Zone: D Parzelle: 1320 Öffentliche Auflage vom 20. Februar 2015 bis 23. März 2015 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Sarmenstorf, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Instrumentenparcours Am Samstag, 21. Februar 2015, stellen die Musiklehrpersonen interessierten Eltern und ihren Kindern die Instrumente des Unterrichtsangebots vor. Die Veranstaltung beginnt um 10.00 Uhr im Foyer des Schulhauses Hertimatt II mit einem musikalischen Auftakt. Konzert Am Samstag, 7. März 2015, um 18.30 Uhr lädt eine Elite der Instrumentalschülerinnen und -schüler zu einem klassischen Konzert in der ref. Kirche Seon ein. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten wird eine Kollekte erhoben. Die Instrumentallehrpersonen und die Musikschulleitung freuen sich auf Ihren Besuch. Für allfällige Fragen wenden Sie sich bitte an den Musikschulleiter, Daniel Jent, Telefon 062 769 66 83, oder an das Sekretariat, Nicole Dössegger, Telefon 062 769 66 85 oder per EMail an nicole.doessegger@schuleseon.ch. Seon, 11. Februar 2015 Musikschule

2. Januar bis 21. Februar 2015

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

20% Sonderrabatt auf Euro-Produkte HAMMERANGEBOTE . . . unsere Preise stehen Kopf!


3

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches / Diverses Wahl eines Mitglieds der Regionalschulpflege Lenzburg-Ammerswil-Staufen für den Rest der Amtsdauer 2014/2017 vom 14. Juni 2015; Anmeldeverfahren

Sicherheitsholzerei «Musterplatz» Im Februar/März 2015 wird die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon beim «Musterplatz» eine Sicherheitsholzerei durchführen. Die drei erkrankten Bäume sind ein Risiko für Personen und Liegenschaften. Eine neue Bepflanzung wird folgen. Wir danken der Bevölkerung für Ihr Verständnis. Seon, 18. Februar 2015 Werkhof

S TA U F E N

Baugesuch Bauherrschaft: Stiftung für Behinderte AarauLenzburg, Tiliastrasse 23 Lenzburg Grundeigent.: do. Bauvorhaben: Dachsanierung am Gemeinschaftshaus Nr. 740 Standort: Parzelle Nr. 944 am Juraweg 23 Öffentliche Auflage vom 20. Februar bis 23. März 2015 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 18. Februar 2015 Gemeinderat

Papiersammlung der Schule Staufen Mittwoch, 25. Februar 2015 Wichtig: – Bitte stellen Sie das Papier vor 7.30 Uhr bereit. – Binden Sie das Papier zu kleinen, handlichen Bündeln. – Der Karton muss separat zusammengebunden werden. Vielen Dank für Ihre Mithilfe. Staufen, 18. Februar 2015 Gemeindekanzlei

Urs Schmid hat als Mitglied der Regionalschulpflege Lenzburg-Ammerswil-Staufen nach langjähriger Tätigkeit per Ende Schuljahr 2014/2015 demissioniert. Die dadurch erforderliche Ersatzwahl für den Rest der Amtsdauer 2014/2017 findet infolge der gesetzlichen Fristen am offiziellen Abstimmungstag vom Sonntag, 14. Juni 2015, statt, sofern keine stille Wahl zustande kommt. Anmeldeverfahren Gemäss § 21b der Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (VGPR) sind Anmeldungen bei der Gemeindekanzlei Staufen einzureichen. Die Anmeldung muss den Familien- und Vornamen, das Geburtsjahr und den Heimatort sowie Angaben über Strasse und Hausnummer des/der Kandidaten/Kandidatin enthalten. Ferner ist die Partei oder die Gruppierung, welche einen Kandidaten vorschlägt, anzugeben. Die Anmeldung muss zudem im Sinne von § 29a Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) von mindestens zehn stimmberechtigten Einwohnern unterzeichnet sein. Entsprechende Listen können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Dem Wahlvorschlag sind ein Wahlfähigkeitsausweis und eine schriftliche Wahlannahmeerklärung beizulegen. Die Wahlvorschläge für Kandidaturen müssen mit sämtlichen formellen Erfordernissen spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d. h. bis spätestens Donnerstag, 30. April 2015, 12.00 Uhr, bei der Gemeindekanzlei Staufen eingereicht werden. Nur die bis zu diesem Datum korrekt angemeldeten Kandidaturen können für das Informationsblatt berücksichtigt werden, welches zusammen mit dem Wahlzettel den Stimmberechtigten zugestellt wird. Diese Anmeldung ist jedoch keine Wählbarkeitsvoraussetzung. Weitere Kandidaturen sind bis zum Wahltag möglich. Diese werden den Stimmberechtigten vom Wahlbüro nicht mehr offiziell bekannt gegeben. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Sind nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a Abs. 1 und 2 GPR). Staufen, 11. Februar 2015 Wahlbüro

VE L T H E I M

Senioren-Mittagessen Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Tel. 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Tel. 062 777 06 88, entgegen. Seengen, 18. Februar 2015 Pro Senectute

SCHAFISHEIM

Waldwege eingeschränkt begehbar Die Quellfassungen Lotten werden saniert und die Reservoire Binzen und Lotten erweitert. Die dazu notwendigen Rodungen finden ab sofort bis Ende März statt. Die Waldwege sind während dieser Zeit nur eingeschränkt begehbar. Bitte die Hinweise des Forstamtes beachten. Danke für das Verständnis. Schafisheim, 18. Februar 2015 Gemeinderat

– 5702 Niederlenz

Tel. 062 891 36 23 E-Mail: n.gjini@bluewin.ch,


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

4

Stadt Lenzburg

Wenn es nur in Lenzburg schneit und eisig ist Vergangene Woche hat es in Lenzburg gleich an zwei Tagen geschneit, ohne dass die Region auch davon betroffen war. Ein Szenario, bei welchem das Stadtbauamt stark gefordert ist. Rahel Stauffer vor ihrem Lieblingsbild.

Foto: SB

Die Schönheit der Natur festgehalten Am letzten Freitag hörte man aus dem Alterszentrum Obere Mühle viele Stimmen und Musik. Rahel Stauffer lud zur Vernissage ihrer Ausstellung ein, bei der sie Fotos ihrer vielen Reisen zeigt. Selina Berner

N

ormalerweise jongliert Rahel Stauffer vor allem mit Worten. Sie tut dies in Artikeln hier im Bezirks-Anzeiger oder in den Reiseberichten, die sie aus aller Welt an ihre Freunde und Verwandten schickt. Doch sie hat ihr kreatives Schaffen schon lange um ein Medium erweitert: das Bild. Denn von Reisen nach Afrika, Indien oder in die USA hat sie zig Schnappschüsse gemacht. 28 Bilder dürfen Besucher des Alterszentrums Obere Mühle in Lenzburg nun bewundern. Wildtiere, magi-

Aus dem Stadtrat Ausbildungserfolg bei den Forstdiensten Lenzia Mit einem sehr guten Erfolg hat Marcel Zurbuchen, Revierleiter der Forstdienste Lenzia, das Handelsdiplom an der Handelsschule KV Aarau abgeschlossen. Sein Lehrgang umfasste drei Semester und vermittelt Marcel Zurbuchen eine fundierte kaufmännische Ausbildung. Schwerpunkte waren Wirtschaft und Gesellschaft, Informatik und Sprache. Der Stadtrat gratuliert Marcel Zurbuchen herzlich. Fünflinden soll die neue Bushaltestelle heissen Ab Fahrplanwechsel Dezember 2015 wird an der Aarauerstrasse eine neue Haltestelle der Linie 394, Lenzburg Bahnhof bis Rupperswil Bahnhof, in Betrieb genommen. Für die neue Haltestelle ist bereits jetzt ein Name festzulegen, damit dieser vom Bundesamt für Verkehr (BAV) genehmigt und in den neuen Fahrplanentwurf aufgenommen werden kann. Die Verantwortlichen der Regionalbus Lenzburg AG und des Stadtbauamts erachten aufgrund der Lage der neuen Haltestelle den Namen «Fünflinden» als sehr gut geeignet. Dieser Flurname bezeichnet ein Gebiet in diesem Teil von Lenzburg. Der Name ist bereits durch die Bezeichnung der historischen Richtstätte und als Flurname sehr bekannt. Auch der Gemeinderat Staufen unterstützt diese Benennung der Bushaltestelle. Die Regionalbus Lenzburg AG wird dem zuständigen Bundesamt für Verkehr diese Namensgebung beantragen. Betreuung des Burghaldenhauses Als Nachfolge von Urs Niederhauser, der zusammen mit seiner Gattin Brigitte zahlreiche Anlässe, vor allem im Burghaldenhaus, betreut hat, wurde Andrea Bühler verpflichtet. Sie und ihre Helferinnen und Helfer sind jeweils für den Ausschank von offiziellen Aperitifen und die Unterstützung von speziellen städtischen Veranstaltungen verantwortlich. Ausserdem betreut Andrea Bühler selbstständig den Stadtkeller. Der Stadtrat dankt der Familie Niederhauser für ihren langjährigen Einsatz zugunsten der Einwohner- und Ortbürgergemeinde und wünscht Andrea Bühler viel Erfolg und Genugtuung bei dieser neuen Aufgabe. (dh)

sche Landschaften und farbenfrohe Blumen blicken von den auf Leinwand gedruckten Fotos. Zu jedem Bild hat die 32-Jährige ausserdem ein Gedicht geschrieben. Genau das mache ihre Kunstwerke so besonders, erklärt sie: «Natürlich gibt es viele Menschen, die besser fotografieren können als ich, aber die Kombination mit einem Gedicht macht die Werke speziell.» Michael Hunziker, Leiter des Alterszentrums, findet es toll, dass die weissen Wände nun farbiger daherkommen. Auch er fotografiert privat gerne. «Aber meine Frau kritisiert meine Fotos immer», meint er schmunzelnd und fügt hinzu: «Wenn ich nun die Bilder von Frau Stauffer anschaue, sehe ich, wie man es richtig machen müsste. Die Fotos sind eine Augenweide!» Wer sich selbst davon überzeugen möchte: Noch bis am 27. März schmücken die Kunstwerke die Wände des Provisoriums des Alterszentrums Obere Mühle.

Beatrice Strässle

D

em einen oder anderen Verkehrsteilnehmer ist es sicherlich schon aufgefallen. Nichts Böses ahnend fährt man in Lenzburg ein und sieht sich unversehens mit Glatteis oder Schneefall konfrontiert. «Das ist ganz einfach Industrieschnee, der da fällt», weiss Peter Ulmann, Leiter-Stv. vom Werkhof/Bauamt. Industrieschnee, so gibt Wikipedia Auskunft, ist Schnee, der durch Emissionen (vor allem von Wasserdampf und Kondensationskernen) von Industrieanlagen hervorgerufen wird. In Lenzburg kann dies von der Messer AG oder der ABB kommen. Für die Verantwortlichen des Bauamtes ruft diese Tatsache stets ein etwas mulmiges Gefühl hervor. «Wir können bei bestimmten Wetterlagen nie sicher sein, ob nicht plötzlich in Lenzburg Probleme auftreten», erzählt Peter Ulmann weiter. So auch in der vergangenen Woche, in welcher es am Morgen früh in der Stadt munter flöckelte und sich die von auswärts Kommenden erstaunt die Augen rieben. Doch die Equipe des Bauamtes ist gerüstet. Wenn Werkhofleiter Heinz Stettler oder Peter Ulmann zum Streuen oder Räumen aufbieten, sind die Männer innerhalb einer halben Stunde unterwegs. Beim Industrieschnee ist die Lage etwas perfide, denn es können nur Teile von Lenzburg betroffen sein.

Wenn der Industrieschnee für prekäre Verhältnisse sorgt. Die Anspannung ist hoch Für Ulmann ist die Zeit des winterlichen Pikettdienstes immer etwas Besonderes. Alle zwei Wochen heisst es, die Wetterstation am Steinbrüchliweg im Auge behalten, die allgemeinen Wettermeldungen beachten und zusätzlich mit Kontrollfahrten den Strassenzustand begutachten. Dies notabene in der Nacht – wenn es sein muss, mehrere Male. «Da schläft es sich nicht so gut, die Anspannung ist sehr hoch», bringt es Ulmann auf den Punkt. Die Wetterstation steht nicht von ungefähr am Steinbrüchliweg, bei der Weide am Ellsworthweg soll sich der kälteste Punkt von Lenzburg befinden. Im Winter kommt dort kaum Sonne hin. Sie liefert zuverlässige Daten, nur bei Industrieschnee kann sich Ulmann nicht darauf verlassen.

Foto: ST

Und wenn dann Schnee liegt oder Glatteis herrscht, dann muss der erste «Angriff» vor dem Morgenverkehr stattfinden, «sonst gibt es für uns fast kein Durchkommen mehr», weiss Ulmann. Viel zu tun im Winter 2012/13 Man ist ja der einhelligen Meinung, die Winter wären früher härter gewesen. Schaut man ins Rapportbuch des Bauamtes, wird man eines anderen belehrt. «In den rund 24 Jahren, in welchen ich schon hier arbeite, ist der Winter 2012/13 der schlimmste gewesen, da mussten wir bereits im Oktober zu Räumarbeiten ausrücken», erinnert sich Ulmann. Und im 2011/12 bangte man im ganzen Kanton um die sich zu Ende neigenden Salzreserven. Nun, im aktuellen Winter hat man in Lenzburg noch genügend Salz, egal von woher der Schnee kommt.

Männerriege schnallte die Schneeschuhe an Erstmals veranstaltete die Männerriege des STV Lenzburg eine von Werner Stocker geleitete Schneeschuhtour im Gebiet Hochstuckli SZ. Die eigentliche Tour begann – nach der Anfahrt mit SBB, SOB und Gondelbahn – bei der Bergstation Mostelberg, wo sogleich der Hauptanstieg von etwa 300 Höhenmetern unter die Füsse resp. Schneeschuhe zu nehmen war. Auch Anfänger kamen mit den ungewohnt «grossen Füssen» problemlos zurecht. Nach etwa zwei Stunden Marschzeit im herrlichen Schnee, bei schönstem Bergwetter und angenehmen Temperaturen, erreichte die Gruppe das Gasthaus

Haggenegg, wo die Mittagsverpflegung und Stärkung für den in etwa gleich langen Rückmarsch eingenommen wurde. Die mutigeren Teilnehmer rannten im Schnellzugstempo die Tiefschnee-Hänge runter, was einiges akrobatisches Können erfordert und mindestens so warm gab wie der Aufstieg. Einige schwindelfreie Mitwanderer liessen sich auch den kleinen Umweg über die spektakuläre Hängebrücke «Skywalk» nicht nehmen. Zufrieden und leicht erschöpft erreichte die Gruppe gegen Abend Lenzburg und alle freuen sich schon heute auf die nächste Schneeschuhtour. (Eing.)

US-Trommelmeister auf Besuch

Man freut sich auf die nächste Tour.

Foto: zvg

Der 28-jährige US-amerikanische Trommelvirtuose Peter Mason (aus Connecticut) besuchte auf seiner Schweizer Tournee den Tambourenverein Lenzburg. Er ist der aktuelle US-Meister im traditionellen Trommeln. Die von ihm besuchte Probe des Tambourenvereins Lenzburg ermöglichte ihm einen noch tieferen Blick in das

schweizerische Trommeln. Die Probe hat eine Basis gelegt für künftige Projekte. Als Geschenk überreichte er dem Verein eine Eigenkomposition mit dem Namen «Fasnachts-Chüechli». Der Tambourenverein Lenzburg fühlt sich sehr geehrt über diesen kulturellen Austausch. (Bild: Peter Mason li. in einer gemeinsamen Probe). (Eing.)

INSERATE

Gratis-Hörtest • • • •

Individuelle Hörgeräteanpassung Hörgerätezubehöre Gehörschutz Hausbesuche Müli-Märt / 1. Obergeschoss Bahnhofstrasse 5 5600 Lenzburg Telefon 062 891 62 72 info@hoergut-ronchetti.ch


5

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg

Guter Start für Tagesstrukturen Seit August 2014 bietet der Verein Tagesstrukturen Lenzburg schulergänzend Früh- und Nachmittagsbetreuung an und trifft mit dem neuen Angebot einen Nerv der Zeit. Melanie Solloso

Bibliothekspräsident Kurt Frischknecht verabschiedet Lotti Brauen und begrüsst Foto: HH Barbara Hediger.

Das Buch bleibt der «Bestseller» Auf die Generalversammlung hin hat Lotti Brauen ihren Rücktritt als Bibliotheksleiterin erklärt, die Nachfolge übernimmt Barbara Hediger. Heiner Halder

S

chon seit rund 30 Jahren hat sie aktiv und prägend im Team mitgewirkt, dann als Leiterin während acht Jahren der Stadtbücherei ihren Stempel aufgedrückt. Im Verein mit der Bibliothekskommission und dem motivierten Personal ist es Lotti Brauen gelungen, nicht nur die neuen technischen Errungenschaften umzusetzen, sondern der Stadtbibliothek ein offenes, freundliches Gesicht zu geben. Hier sind nicht nur eingefleischte Leseratten und Bücherwürmer willkommen, sondern auch ganze Familien und gelegentliche Leserinnen und Leser. Beim Kafi in Zeitungen und Zeitschriften zu blättern und gute Gespräche zu führen, ist eine der Möglichkeiten im «niederschwelligen», doch nach wie vor anspruchsvollen, breit gefächerten Angebot. Und der Erfolg ist statistisch ausgewiesen: Im vergangenen Jahr haben rund 33 000 Personen die modernisierten Räumlichkeiten besucht, neu haben sich 250 Mitglieder eingeschrieben, die Rekordzahl von 2650 Benutzern (Vorjahr 2426) lässt sich unter Einbezug der Familien verdoppeln. Von den 108 488

(107 000) ausgeliehenen Medien bezogen die Erwachsenen 28 707, Jugendliche und junge Erwachsene 14 853, Kinder 22 187, insgesamt sind es 65 747 Bücher. Nonbooks wurden 40 625 abgegeben, die Digitale Bibliothek nutzten 2116. In ihrem letzten Jahresbericht weist Lotti Brauen, welche weiterhin für die Erwachsenenbiblitohek zuständig ist, auf zahlreiche neue und bewährte Aktionen hin, wie das «Flohmärtwägeli» mit Buchoccasionen, die Leseförderungsprojekte «Bookstar» und «Prix Chronos», die Gutscheine für ein Schnupperabonnement via Elternberatungsstelle und Buchstartveranstaltungen für Kinder, die Besuche von Schulklassen und Kindergärten, das fremdsprachige Bilderbuchangebot Bibliomedia, die Aktion Leseplatz mit dem Aargauer Literaturhaus für gute Jugendliteratur. Langweilig wird es den Lenzburger Leserfreudigen jedenfalls nie. Und das wird garantiert so bleiben, wenn Barbara Hediger die Leitung übernimmt. Im Rahmen des Leitungskurses für Bibliothekarinnen hat sie ein neues Konzept für Lenzburg erarbeitet, welches die diversen Zusammenarbeiten institutionalisiert. Die erstmals von Sascha Jungi präsentierte Rechnung schliesst mit einem Gewinn von 5500 Franken, das Budget 2015 rechnet mit Aufwand von 250 500 Franken und Ertrag von 238 000 Franken. Unterstützt wird die Bibliothek mit Mitgliederbeiträgen von 49 000 Franken, von Lenzburg mit 165 000 Franken, Staufen mit 15 000 Franken und Schafisheim mit 7000 Franken.

Frauen dominieren die Volkshochschule

D

as neue Programm der Volkshochschule Lenzburg ist bereits voll am Laufen. An der 44. Generalversammlung wurde schon relativ weit, auf die Semester Herbst 2013 und Frühjahr 2014 zurückgeblickt. Von den 28 Kursen konnten 20 durchgeführt werden, die Teilnahme war mit 563 Besuchenden etwas höher als in den Vorjahren. Mit 75 Prozent dominierten wie immer die Frauen. Die best belegten Veranstaltungen waren der Vortrag der China-Korrespondentin Barbara Lüthi, Vreni Bollmanns Kulturreisen nach Südindien und Armenien, die Besichtigung der DurchmesserlinieBaustelle im Hauptbahnhof Zürich, der Besuch beim Lenzburger Geigenbauer Michael Rhonheimer in Baden und das Referat von Pfarrer und Physiker H.R.

Stadelmann. Auf Interesse stiessen auch Wolfgang Schnekenburgers Literatur-/ Konversationskurs, Timo Ullmanns Fotografie-Workshops, der Abend über den Troubadour Mani Matter, die Exkursion ins Geotop Schümel in Holderbank, ein Shiatsu-Workshop, das Referat über Nanotechnologie und ein Besuch bei der Wasserwirbelkraftwerk-Pilotanlage in Schöftland. Mangels Interesse wurden die Kulturreisen nach London und Dublin, Erfolgreich lernen und Körpersprache, Schweizerdeutsch 2, Physik im Fussballmatch und ein Konzert in der Villa Boveri abgesagt. Die Versammlung bestätigte das Co-Präsidium von Barbara Brennwald und Marie-Claire Bitz, Christian Messerli ist aus dem Vorstand zurückgetreten. HH

Kreisturnverband auf der Piste

B

ei besten äusseren Bedingungen fand am 15. Februar der 31. Ski- und Snowboardtag des Kreisturnverbands Lenzburg auf den Flumserbergen statt. Die Turnerinnen und Turner aus den Kreisturnverbänden Lenzburg und Aarau-Kulm konnten sich in den Disziplinen Telemark, Ski alpin, Snowboard und Langlauf messen. Bei den drei ersten Disziplinen hatten die Wettkämpfer einen Riesenslalom zu bewältigen, die Langläufer massen sich in einem Rundkurs über 3 resp. 2 Runden. Kreismeisterin Ski alpin: Nadine Hunziker, Gontenschwil; Kreismeister Ski alpin: Alex Hintermann, Beinwil am See; Kreismeisterin Snowboard: Michelle Siegrist, Meisterschwanden; Kreismeister Snowboard: Christian Mischler, Meisterschwanden; Kreismeister Langlauf: René Leder, Holderbank; Kreismeister Telemark: Thomas Siegrist, Meisterschwanden. Im Medaillenspiegel lag am Schluss Egliswil mit 5 Gold-, 2 Silber- und 3 Bron-

Langläufer nach dem Start. zemedaillen vor Holderbank und Meisterschwanden. Den «Schnäggli-Pokal» durfte dieses Jahr Ladina Siegenthaler (Jahrgang 2006) mit nach Hause nehmen. Die komplette Rangliste und alle Fotos von diesem Anlass finden Interessierte unter: www.ktvl.ch (Eing.)

D

as Angebot und die Nachfrage nach familien- und schulergänzender Kinderbetreuung haben sich in den letzten Jahren stark verändert, auch in der Stadt Lenzburg. «Eine Tagesstruktur muss für die Stadt Lenzburg mehr sein als nur ein Mittagstisch», sagte sich eine Gruppe Einwohnerräte im März 2012 und gelangte mit einer Motion an den Stadtrat, in dieser Sache tätig zu werden. Gut zwei Jahre später, im August 2014, startete der Verein Tagesstrukturen mit einem konkreten Konzept in die Praxis. Seither ist gut ein halbes Jahr vergangen und der Verein blickt zuversichtlich in die Zukunft. Keine Selbstverständlichkeit, denn am Anfang war für alle Beteiligten unklar, wie gross das Bedürfnis nach Tagesstrukturen konkret überhaupt ist. Betreuungszahlen fast verdoppelt Am Anfang sei es denn auch relativ schleppend angelaufen, erinnert sich Susanne Buri, Schulpflegepräsidentin Regionalschule Lenzburg. «Wir konnten die Anmeldeformulare aufgrund der Stundenplanung der einzelnen Klassen erst Mitte Juni 2014 herausgeben», erklärt Buri. Für viele Eltern sei das bereits zu spät gewesen, um allfällige Kündigungsfristen in Kinderkrippen einzuhalten. «Bei der Nachmittagsbetreuung beispielsweise startete der Verein mit 15 regelmässigen kleinen Gästen», konkretisiert Anna-Caterina Iuliano, Betriebsleiterin Tagesstrukturen Lenzburg. Mittlerweile sind es fast doppelt so viele: Rund 25 Kinder besuchen die Nachmittagsbetreuung.

Der Countdown für Neu-Anmeldungen läuft: Die Tagesstrukturen der Schu(MS) len Lenzburg sind gut besucht. Seit rund acht Jahren gibt es für die Stadt Lenzburg einen Mittagstisch. Mit den Tagesstrukturen ist für berufstätige Eltern neu die Möglichkeit für Frühbetreuung der Kinder von 6.30 bis 8.15 Uhr dazugekommen und die Möglichkeit für Nachmittagsbetreuung in zwei Blöcken von 13.15 bis 15.30 und 15.30 bis 18 Uhr. Ausserdem werden die Kinder auf Wunsch auch während der Schulferien betreut. Das Betreuungsangebot selbst soll für die Eltern bezahlbar sein. Deshalb sind die Beiträge subventioniert. Ein ganzer Nachmittag beispielsweise kostet maximal 35 Franken. Der Verein Tagesstrukturen wird finanziell von der Stadt unterstützt, für Ausflüge mit den Kindern sei man aber auf Spendengelder angewiesen. Dafür, dass die Kinder gut aufgehoben sind, sorgen drei Betreuerinnen und mit Anna-Caterina Iuliano eine ausgebildete Fachfrau. Die schulergänzende Betreuung sei nicht nur ein Kinderhütedienst, so Buri. «Wenn die Kinder heimkommen, sind die Hausaufgaben erledigt.» Die betreuten Kinder

erwartet ein geregelter Tagesablauf. «Sie sollen mithelfen und eigene Erfahrungen in betreutem Rahmen machen können», führt Iuliano aus. «Auch sollen sie lernen, Konflikte zu lösen, und selbstständiger werden. Das ist uns wichtig.» Aber auch genügend Zeit für freies Spiel, wenn möglich draussen, dürfe sein. Ausbaupläne sind vorhanden Mittlerweile seien der Tagesbetrieb und die Abläufe für die Tagesstrukturen gut eingespielt», fasst Buri zusammen. Für das neue Schuljahr sind die Anmeldungen beispielsweise bereits ab Mitte Februar möglich. Ein Bedürfnis nach einem schulergänzenden Betreuungsangebot sei klar vorhanden und «es ist am Wachsen». Ausbaupläne hat der Verein bereits: Für das neue Schuljahr 2015/16 werden die Plätze vom Mittagstisch von 45 auf etwa 60 Plätze erhöht. Und für die Betreuung am Nachmittag sind neu 25 statt 20 Plätze vorgesehen. Das Anmeldeformular Tagesstrukturen können Interessierte ab Mitte Februar auf www.lenzburg.ch herunterladen.

Neuer Präsident des STV Lenzburg Daniel Taubert heisst der neue Präsident des Stadtturnvereins Lenzburg. Er wurde an der Generalversammlung mit Applaus als Nachfolger von Michael Oswald gewählt. Oswald übernahm das Amt 2012 in einer schwierigen Zeit, als sich niemand bereit erklärte, die Verantwortung für den Verein zu übernehmen. Der abtretende Präsident wurde für all seine Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt. Daniel Taubert, voller Elan und Zuversicht, ist mit seinem jungen Vorstand gewillt, wacker am Karren zu ziehen.

INSERATE

Der Verein zählt 517 Mitglieder. Was 2014 geleistet wurde, darf sich wirklich sehen lassen. Das Team Aerobic erreichte an der Schweizer Meisterschaft den 3. Rang. Hinzu kommen diverse Spitzenplatzierungen von Riegen und Gruppen. Sehr erfreulich ist, dass der Verein mit der SWL Energie AG und der Hypi Lenzburg neue Hauptsponsoren gefunden hat. Herausgefordert ist der Verein mit der Organisation der Schweizer Meisterschaft im Mannschaftskunstturnen am 19./20. September in der Neuhofturnhalle. AG

Von Michael Oswald zu Daniel Taubert (re.).


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

6

Stadt Lenzburg

Klein, aber fein, die Kinderfasnacht Auf dem Hünerwadelplatz konnten sich die Kinder vor dem Umzug an der Lenzburger Kinderfasnacht zum ersten Mal auch schminken lassen. Das Angebot wurde gern genutzt. Pia Weber

I

m schönsten Sonnenschein leuchteten die Gwändli der rund 350 Kinder, welche, angeführt von den Schlossgeischt-Schränzern Lenzburg und den Wyberg-Schränzern Aarau, die Altstadt mit Farbe und ausgelassener Stimmung füllten, begleitet von so manchem Konfettiregen. Käfer, Sommervögel, Prinzessinnen, Punker, Indianer und immer wieder Dinos bewarfen sich und die Zuschauer übermütig mit Konfetti, marschierten staunend an der Hand der Eltern mit oder blickten von deren Schultern auf das bunte Treiben hinunter. Auch einige Eltern hatten es sich nicht nehmen lassen, sich selbst ins

Fasnacht macht hungrig und durstig.

INSERATE

Gross und Klein rüstet sich für den Umzug. Gwändli zu stürzen. Als spontane Gäste bereicherten die Lindberg-Hexen aus Winterthur das farbige Bild. Auf dem Metzgplatz hielten die Organisatoren, die Schlossgeicht-Schränzer Lenzburg, mit tatkräftiger Unterstützung vom Elternverein Lenzburg Wienerli und Brot und etwas zu trinken bereit für die verkleideten Kinder. Nach dem Zvieri wie immer das Konzert der beiden Gug-

Fotos: PW

gen im Zelt auf dem Metzgplatz. Auch hier haben sich die Schlossgeicht-Schränzer etwas Neues einfallen lassen: Drei Kleinkindererzieherinnen aus den eigenen Reihen tanzten mit den Kindern zu den mitreissenden kakofonischen Klängen. Das kam sehr gut an bei den kleinen Fasnächtlern und auch die Zuschauerinnen und Zuschauer waren angetan von dem Spektakel.

Das grosse Staunen über das fasnächtliche Treiben.

Auf der Schulter ist es am sichersten.

Die Konfetti mit dabei.

Der Stadtrat informierte über RES Am 16. Februar informierte der Stadtrat Lenzburg die Gemeinderäte der umliegenden Gemeinden über ihre Räumliche Entwicklungsstrategie Lenzburg (RES). Diese zeigt die planerischen Perspektiven für die Stadt Lenzburg von rund 15 bis 20 Jahren auf und gibt den Rahmen für die anstehenden Planungen, insbesondere für die Revision der Nutzungsplanung. Auf einen kurzen Nenner gebracht, will man sich in Lenzburg mit Qualität nach innen entwickeln. «Für mich ist die Information der Nachbargemeinden sehr wichtig, stehen wir doch in einer räumlichen Abhängigkeit zueinander», war eingangs von Stadtammann Daniel Mosimann zu hören. Zudem ergänzt die räumliche Entwicklungsstrategie den kommunalen Gestaltungsplan Verkehr (KGV) mit Staufen und Niederlenz. Bei der Entwicklung der Strategie ging der Stadtrat von einer künftigen Einwohnerzahl von 11 000 bis 12 000 aus. Dabei lässt man auch das gleichzeitig moderate Wachstum der Arbeitsplatzzonen nicht aus den Augen. «Dieses Gleichgewicht müssen wir für die Attraktivität von Lenzburg im Auge behalten, wir dürfen aus Lenzburg keine Schlafstadt machen», ist von Stadtrat Martin Steinmann zu hören. Nach der Skizzierung der regionalen Entwicklungsstrategie, welche sowohl die städtebauliche wie auch die Siedlungsentwicklung innerhalb der beschränkten Zonen vorsieht – also keine weiteren Einzonungen ins Auge fasst –, wurde das Thema für das Plenum freigegeben, die Diskussion aber nicht benutzt. Heute Donnerstag wird der Stadtrat die Lenzburger Bevölkerung über die Regionale Entwicklungsstrategie informieren. Diese Information findet um 19 Uhr in der Aula der Berufsschule in Lenzburg statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Ab dem 20. Februar sind die Broschüre und das Anmeldeformular für die Mitwirkung an den Workshops auf der Seite www.lenzburg.ch/res. bereit. ST


7

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

Schneevergnügen auf der Bettmeralp A

nfang Februar fuhr eine muntere Schar Schülerinnen und Schüler mit dem Zug von Wildegg ins Wallis mit Ziel Bettmeralp. Schon kurz nach dem Bezug des Lagerhauses ging es auf die Piste. In verschiedenen Stärkegruppen erkundeten die Snowboard- und Skigruppen die Pisten des Aletschgebietes. Abends bastelten die Teilnehmer als Dekoration auf die Helme ganz individuelle Schneckenaugen, die anschliessend prämiert wurden. Die Siegerin durfte die ganze Woche als Erste ihr Essen fassen. Während des ganzen Lagers wurden die Teilnehmer hervorragend durch das Küchenteam verköstigt. Unter fachkundiger Anleitung von Jugend- und Sportleitern verbrachten die Jugendlichen spannende und abwechslungsreiche Tage auf der Piste. Der gefallene Neuschnee verhalf auch zur einen oder anderen Fahrt im pistennahen Tiefschnee. Einzelne Teilnehmer hatten auch intensiveren und erfrischenden Kontakt mit dem Neuschnee und werden sich noch länger daran erinnern. Auch diejenigen, die am Sonntag ihre ersten Versuche auf dem Snowboard wagten, meisterten am Freitag eine erfolgreiche Abfahrt ab dem Bettmerhorn. Die Abendprogramme wurden durch das Leiterteam abwechslungsreich gestaltet; neben einem Kino-Abend gab es einen Spieleabend unter dem Motto

«Wer wird Millionär?», ein Geländespiel und sehr beliebt war auch das Nachtskifahren. Nicht fehlen durfte natürlich der bunte Abend zum Abschluss mit diversen Darbietungen und einem filmischen und fotografischen Rückblick auf die Lagerwoche. Einmal mehr organisierte das unabhängige Leiterteam, erstmals unter der Hauptleitung von Simon Grütter und Gregor Fischer, eine unvergessliche Wintersportwoche auf der Bettmeralp. (Eing.)

Die guten Verkehrsverbindungen sind eines der Kriterien, warum es den Hunzenschwilern in ihrem Dorf gefällt. Foto: archiv

Die Hunzenschwiler hatten das Wort Zum ersten Mal wurde in Hunzenschwil die Bevölkerung zu ihrer Zufriedenheit befragt. Der Gemeinderat nimmt das Resultat freudig zur Kenntnis.

Traumhafte Verhältnisse.

Beatrice Strässle

E

Ein Gruss aus dem Skilager.

Fotos: zvg

RUPPERSWIL Reformierte Kirchgemeinde Rupperswil: Seniorennachmittag Dienstag, 24. Februar, 14.30 Uhr, im Kirchgemeindehaus. Thema: «Natur, Oldtimer, Tiere, Blumen», Referent: Urs Wildi, Schafisheim. In der heutigen hektischen Zeit lohnt es sich, besinnliche Augenblicke im Bild festzuhalten. Mit einer Dia-Präsentation entführt der Referent die Anwesenden in die schöne Welt der Natur.

Dazu gehören natürlich auch diverse Blumen und Tiere, betrachtet aus interessanten Perspektiven. Nicht zu verachten sind von Menschenhand geschaffene Schönheiten wie Oldtimer-Autos und -Motorräder. Eine gute Gelegenheit, sich doch von deren heute verloren gegangenen Ästhetik positiv berühren zu lassen. Kostenloser Fahrdienst zu allen kirchlichen Anlässen, Telefon 062 897 28 71 (Eing.)

s sind gute Neuigkeiten, welche aus Hunzenschwil kommen, die Bevölkerung ist laut einer Umfrage grossmehrheitlich mit ihrer Wohngemeinde zufrieden und fühlt sich wohl. Auslöser der Studie war die Weiterbildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Management öffentliches Gemeinwesen von Roger Zimmerli, seit Oktober 2013 Leiter Finanzen Stv. in Hunzenschwil. Als Abschlussarbeit wählte er eine Umfrage zu den Dienstleistungen und den Lebensbedingungen in Hunzenschwil. Der Gemeinderat wollte wissen, wie die Dienstleistungen der Gemeinde von der Bevölkerung beurteilt werden. Auch interessierte es, wie zufrieden die Hunzenschwilerinnen und Hunzenschwiler mit den Lebensbedingungen in der Gemeinde sind. «Die Befragung wurde als Vollerhebung durchgeführt, dazu wurde ein Fragebogen in alle Haushalte der Gemeinde verschickt», führt Roger Zimmerli aus. Grosse Rücklaufquote Der Rücklauf der Fragebogen war sehr erfreulich und deren Auswertung gab Anlass zu noch grösserer Freude. «Wir sind sehr zufrieden und glücklich über das Resultat», ist von Gemeindeammann

Silvana Richner zu hören. Neben den Fragen mit verschiedenen Antwortmöglichkeiten beinhaltete der Fragebogen auch zwei sogenannt offene Fragen, bei welchen die Bevölkerung über das «Was gefällt» und «Was nicht gefällt» Auskunft geben konnten. Besonders gut im Dorf gefällt die zentrale Lage die gute verkehrstechnische Anbindung, das Naherholungsgebiet und, dass es gelungen ist, den Dorfcharakter zu erhalten. Etwas kritischer werden die grosse Bautätigkeit und das damit einhergehende starke Wachstum beurteilt. Der Durchgangsverkehr und eine fehlende Busverbindung ins Migros Wynencenter in Buchs wurde von 30 Personen bemängelt. Rund 19 Befragte würden sich über eine Coop- oder eine Migros-Filiale freuen. 46 Befragte störten sich daran, dass eine Apotheke fehlt. Man darf sich freuen, in absehbarer Zeit wird Hunzenschwil seine eigene Apotheke haben. Auf die rege Bautätigkeit angesprochen, meint Silvana Richner: «Unsere Baulandreserven sind in absehbarer Zeit erschöpft, man kann von einer Stagnation ausgehen.» Für den Gemeinderat ist es zudem ein positives Ergebnis, da sich die erwähnten Punkte mit den vor einem Jahr definierten Legislaturzielen decken. «Wir werden die Anregungen in unsere Ziele einfliessen lassen und denken auch darüber nach, in fünf Jahren wiederum eine Befragung durchführen zu lassen», hält Silvana Richner fest. Nur so könne man verlässliche Werte und Vergleichsmöglichkeiten erhalten. Ein gutes Zeugnis auch für die Gemeindeverwaltung, da sind 57,4 % der Bevölkerung sehr und 32,7 % zufrieden mit der hilfsbereiten und freundlichen Arbeit. In diesem Bereich wird das Gemeindepersonal immer wieder geschult.

Roger Zimmerli legte mit seiner Arbeit den Grundstein für weitere BefraFoto: ST gungen. Auch sonst setzt der Gemeinderat ein hohes Augenmerk auf die berufliche Weiterbildung seines Personals. Wieder Zeit für die Familie Für Roger Zimmerli war diese Umfrage ein enormer Aufwand, rund 150 Stunden bezifferte er diesen. «Uns macht nicht nur stolz, dass wir eine so aussagekräftige Umfrage in Händen haben, sondern auch, dass mit dieser Arbeit Roger Zimmerli mit einer Note von 5,5 ein ausserordentlich gutes Resultat in seiner Ausbildung erzielt hat», freut sich Silvana Richner. Für den 37-jährigen Roger Zimmerli ging mit dieser Weiterbildung eine anstrengende Zeit zu Ende, vor allem auch darum, weil er während dieser Zeit zum zweiten Mal Vater wurde. «Meiner Frau muss ich ein Kränzchen winden, sie musste auf vieles verzichten, nun habe ich wieder mehr Zeit für meine Familie», schliesst er schmunzelnd.

INSERAT

Der Zaubergarten – ein Paradies für Elfen und Wichtel G

eschäftiges Treiben herrscht im Elfenland der Kinderkrippe Zaubergarten am Holunderweg in Rupperswil. Schuhe werden angezogen, Jacken zugeknöpft, Kappen aufgestülpt – jetzt sind die kleinen Knirpse bereit, um nach draussen zu gehen. «Die Kinder halten sich je nach Witterung sehr viel im Freien auf, ob spielend im grossen Aussenbereich oder auf einem kleinen Ausflug», weiss Krippenleiterin Fabienne Nussbaum. Drinnen wird in kleinen, überschaubaren Gruppen gespielt oder Vorbereitungen für den feinen Zvieri getroffen. «Häxezwieback» steht auf dem Plan, da ist schon die Vorfreude auf die süsse Versuchung gross. «Zum täglichen Ablauf hinzu haben wir regelmässige Themenwochen, welche sich nach den Bedürfnissen der Kinder richten», erzählt Fabienne Nussbaum weiter. So wird die Fasnacht im Zaubergarten Einzug halten, beliebt ist auch die «Zeigewoche». Da können die Kinder Dinge von daheim mitbringen. Beeindruckend nicht nur, mit wie viel Aufmerksamkeit und Zunei-

gung die Betreuerinnen auf die Kinder eingehen, grosszügig dabei die Räumlichkeiten, die viel Individualität zulassen. Das Wichtelhus wächst Ein Blick aus dem Zaubergarten fällt auf einen Neubau, auf gleichem Grund entsteht das «Wichtelhus». Die grosse Nachfrage hat Geschäftsleiter Giuseppe Di Pietro dazu bewogen, einen zweiten Standort zu erstellen. «Wir hatten das Glück, dass dieser am gleichen Ort wie das Elfenland erstellt werden kann», erklärt er. Man ist mit den Bauarbeiten im Zeitplan, am 25. April soll Tag der offenen Türe sein. Mit der Aufteilung ins «Elfenland» und «Wichtelhus» erreicht man, dass trotz der Grösse eine individuelle Betreuung in kleinen Gruppen stattfinden kann. «Die kleinen, überschaubaren Strukturen sind für mich eines der wichtigsten Kriterien in der Kinderkrippe», hält Di Pietro fest. Mit dem grosszügigen Ausbau werde es beispielsweise möglich sein, mit den Kindern noch mehr gemeinsam zu kochen, freut sich Fabienne Nussbaum. Die gross-

zügige Raumaufteilung setzt sich im Aussenbereich fort, hier stehen den Kindern 10 Aren feinste Spielfläche zur Verfügung. Auch hier wurde auf Rückzugsmöglichkeiten und die Gestaltung von Nischen geachtet. Interessierte müssen sich nicht bis zum Tag der offenen Tür gedulden, das «Elfenland» der Kinderkrippe Zaubergarten kann jederzeit besichtigt werden. Anmeldungen für das «Wichtelhus» werden gerne ab sofort entgegengenommen. Die Nachfrage ist gross, aber es hat noch freie Plätze. Für weitere Informationen oder Terminvereinbarungen steht Fabienne Nussbaum unter Telefon 062 897 28 90 zur Verfügung. Ob Elfenland oder Wichtelhus, es ist für die Kleinen ein zauberhafter Spielgarten. Kinderkrippe Zaubergarten Holunderweg 2 5102 Rupperswil Telefon 062 897 28 90 info@kinderkrippe-zaubergarten.ch www.kinderkrippe-zaubergarten.ch

Gut betreut: Damit das gemeinsame Spiel im Kreis auch allen Freude macht, wird im Zaubergarten der individuellen Betreuung viel Bedeutung zugemessen.


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

8

Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 21. bis 27. Februar: Pfr. Olaf Wittchen

Lenzburg Samstag, 21. Februar 2015 19 Uhr Taizé-Feier mit anschliessender Teilete in der Stadtkirche, Pfr. Bruno Wiher und Team Sonntag, 22. Februar 2015 10 Uhr Gottesdienst in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Markus 6, 30 ff. «Fastenzeit – Auszeit»; Lieder: 581 / 690 / 675 / 281 / 834; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Stiftung Feriengestaltung für Kinder

Hendschiken Freitag, 20. Februar 2015 19 Uhr Jass- und Spieleabend im Kirchenzentrum – organisiert von kultur plus+ Hendschiken Samstag, 21. Februar 2015 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff (ehemals Sonntagsschule) im Kirchenzentrum Sonntag, 22. Februar 2015 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Markus 6, 30 ff. «Fastenzeit – Auszeit»; Lieder: 581 / 690 / 834; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Stiftung Feriengestaltung für Kinder

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg

Herzlichen Dank In den schweren Tagen des Abschieds von

Brigitte Gallati-Häfliger 1929 bis 2015 durften wir eine grosse Anteilnahme und Verbundenheit von Verwandten, Freunden und Bekannten erfahren. Herzlichen Dank für euer Dasein beim Abschiednehmen für tröstende Worte, gesprochen und geschrieben für einen Händedruck, wenn die Worte fehlten für die Blumen und Spenden für alle Zeichen der Liebe und der Freundschaft Niederlenz, im Februar 2015

Samstag, 21. Februar 2015 – 17.15 Uhr Hl. Messe mit Krankensalbung Sonntag, 22. Februar 2015 – 9.30 Uhr Feierliches Amt – 9.30 Chinderchile im Pfarreizentrum Dienstag, 24. Februar 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 26. Februar 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 22. Februar 2015 – 11.00 Uhr Heilige Messe mit Krankensalbung – 11.00 Uhr Chinderchile im Pfarrhaus Dienstag, 24. Februar 2015 – 9.00 Uhr Heilige Kommunionfeier anschliessend Kaffee

Seon

Die Trauerfamilien

Freitag, 20. Februar 2015 – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Sonntag, 22. Februar 2015 – 9.45 Uhr Eucharistiefeier mit Krankensalbung und Salbung Angehöriger Kranker; Kirchenchor – 11.00 Uhr Taufe Mittwoch, 25. Februar 2015 – 19.30 Uhr Vesper mit musikalischer Gestaltung

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 22. Februar 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Pfrn. Mária Dóka ➢ Im Pavillon der Kirchgemeinde Predigttext: Markus 4, 26–29 Lieder: 570, 1–4 / 11, 1–3 / 526, 1–3 / 347, 1–3 Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kollekte: Evangelische Frauenhilfe Montag, 23. Februar 2015 – 20.00 Uhr: Singkreisprobe im Pavillon Mittwoch, 25. Februar 2015 – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg Freitag, 27. Februar 2015 – 18.00 Uhr: Nachtessen mit der Pfarrerin im Bistro der Chrischona-Gemeinde (ehem. Haschigebäude hinter dem Bahnhof) Anmeldung bei Pfrn. Mária Dóka Mobil: 079 786 76 53 E-Mail: maria.doka@ref-beinwil.ch Sonntag, 1. März 2015 – 10.00 Uhr: Taufgottesdienst ➢ kath. Kirche Beinwil am See Mitwirkung: 3. Klasse mit Birgit Hunkeler-Müller, Katechetin i. A. Pfrn. Mária Dóka Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kollekte: Evangelische Frauenhilfe – 10 bis 11 Uhr: Sonntagsschule mit Andrea Kwiring-Suter, Sozialdiakonin im Spielgruppenraum vom Pavillon

AMMERSWIL Amtswochen für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52 Sonntag, 22. Februar 2015 9.30 Uhr Ammerswil: Gottesdienst; Pfarrer Christian Landis; Predigttext: Mt 10, 5–8; Lieder: 572, 1–3 / 18, 1–5 / 682, 1, 2, 4 + 7 / 346, 1 + 4; Kollekte zugunsten mission 21 Montag, 23. Februar 2015 Schweigemeditation 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon (über dem Coop); Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 22. bis 28. Februar: Pfr. Martin Kuse, Tel. 062 893 34 62 Samstag 21. Februar – 10.00 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag 22. Februar – 10.00 Holderbank, Musik-Gottesdienst «Mit Trompeten und Cymbeln jubilieren» zum Orgeljubiläum 50 Jahre, Pfr. Martin Kuse, Christina Ischi, Orgel, Apéro Fahrdienst erwünscht? Tel. 062 893 17 31 (Sekretariat) Mittwoch 25. Februar – 10.00 Möriken, Fiire mit de Chliine Pfr. Martin Kuse Donnerstag 26. Februar – 20.00 «ElternAlltag», eine Kursreihe vom Muki-Treff zu Erziehungsfragen von 0- bis 5-jährigen Kindern, Kirchgemeindehaus Möriken www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

Dreissigster: Samstag, 7. März 2015, um 17.15 Uhr in der katholischen Kirche Herz Jesu, Lenzburg. Dintikon, 13. Februar 2015 Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil der Herr dir nahm die Kraft. Was du im Leben uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was du an Liebe uns gegeben, das wissen nur wir ganz allein.

Dintikon, 16. Februar 2015 TO D E S A N Z E I G E Mit grosser Betroffenheit mussten wir Kenntnis nehmen vom Hinschied unseres ehemaligen Försters

Kurt Härdi

Fassungslos und voller Schmerz müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, unserem herzensguten Vater, Schwiegervater und Grossvater

Kurt Härdi-Ulmann 10. Mai 1948 bis 13. Februar 2015 Auf einer Skitourenwanderung hat sich dein Lebenskreis viel zu früh und unerwartet geschlossen.

Er verstarb völlig unerwartet auf einer seiner geliebten Skitouren in den Bergen.

Mit viel Liebe und Fürsorge hast du dich um uns gekümmert. Jede vergangene Stunde mit dir erfüllt uns mit grosser Dankbarkeit.

Wir verlieren mit Kurt einen tatkräftigen Menschen und vor allem einen lieben Kollegen. Seine Herzlichkeit und sein Engagement für Mensch, Wald und Natur werden uns in ewiger Erinnerung bleiben. Für seinen Verdienst zum Wohle unserer Gemeinde gebührt ihm ein grosses Dankeschön. Seinen Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme und wünschen Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit.

Forstbetrieb und Forstkommission Rietenberg Gemeinderat Dintikon sowie Mitarbeitende Die Abdankung findet am Freitag, 20. Februar 2015, um 10.30 Uhr im Abdankungslokal der Gemeinde Dintikon (Mehrzweckhalle) statt.

Birr/Lupfig Donnerstag, 19. Februar 2015 – 14.15 Seniorennachmittag, Pfrundhaus «En Filmriss», Seniorentheatergruppe Herbstrose Autodienst: 13.30 ab Werkhof Schinznach-Bad 13.35 ab Landi Scherz 13.45 ab Volg Brunegg Fahrdienst für Birr, Birrhard und Lupfig: Anmeldung Sekretariat, 056 444 90 16 Samstag, 21. Februar 2015 – 14.00 Jungschar, Pfrundhaus Sonntag, 22. Februar 2015 – 10.00 Sonntagschule, Pfrundhaus – 10.10 Gottesdienst, Pfr. M. Ziegler Predigtreihe, anschl. 11.11 Kollekte: Lemuel Haiti Montag, 23. Februar 2015 – 18.00. Streetdance Gruppe 1, Pfrundhaus – 19.30 Streetdance Gruppe 2, Pfrundhaus Donnerstag, 26. Februar 2015 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

Birrhard Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

Brunegg Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

Scherz Sonntag, 22. Februar 2015 – 9.30 Sonntagsschule, Begegnungsraum Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

Schinznach-Bad Freitag, 20. Februar 2015 – 9.00 Liturg. Morgengebet, Friedhofskapelle Dienstag, 24. Februar 2015 – 11.45 Seniorenmittagstisch «zäme ässe» Bistro Amag Anmeldung: 056 443 22 23 (K. Rose) Amtswoche: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59

A U E N S TE I N Donnerstag, 19. Februar – 14.00 Uhr: Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus; «Von Prag nach Hamburg» – Das Ehepaar Ruth und Rainer Vonder Mühll nimmt uns mit auf eine Veloreise entlang der Elbe. Sonntag, 22. Februar – 9.45 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürgen Dittrich Sonntagsschule Dienstag, 24. Februar – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein Mittwoch, 25. Februar – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche

HUNZENSCHWIL

10. Mai 1948 bis 13. Februar 2015

Kurt Härdi stand von November 1972 bis Mai 2011 als Förster im Dienste der Gemeinde Dintikon.

BIRR

Wir vermissen dich unendlich: Rita Härdi-Ulmann Daniela und Franz Hotz-Härdi mit Lars und Nils Geri und Eveline Härdi-Heggli mit Timo und Livio Verwandte und Freunde Die Abschiedsfeier findet statt am Freitag, dem 20. Februar 2015, um 10.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Dintikon. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Krebsforschung Schweiz, Postkonto 01-85037-0. Traueradresse: Rita Härdi-Ulmann, Ammerswilerstrasse 33, 5606 Dintikon

Sonntag, 22. Februar – 10 Uhr Taufgottesdienst, Pfr. U. Bauer Joh. 3, 1–8 Taufe von Lea Hartmann, Nina Holliger und Mercy Njambi Mitwirkung: 2. Klasse mit Katechetin Y. Pierer Kollekte: Kiriat Yearim Kinderheim, Israel anschl. Apéro Amtswoche 23.– 27. 2.: Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 22. Februar 2015 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Martin Brunner, Abendmahl Kantonalkollekte: Frauensolidaritätsfonds

NIEDERLENZ Sonntag, 22. Februar – 9.45 Uhr Vorstellungs-Gottesdienst von Pfrn. Christina Soland Taufe von Joleen Pfister mit Pfrn. Christine Nöthiger-Strahm Gottesdienstthema: Eine paradoxe Intervention Gottesdiensttext: Johannes 8, 1–11 Lektorin: Christine Hasler Organistin: Christina Heuking Baumann Kollekte: OeME-Projekt Anschliessend Chelekaffi Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 – 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Donnerstag, 26. Februar – 9.30 Uhr Shibashi im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32


9

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Kirchenzettel / Stellen R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 20. Februar – 18.30 Jugendtreff Zündschnur Sonntag, 22. Februar – 9.25 Gebet – 10.00 Gottesdienst mit Kindersegnung zur Predigtreihe «Nahe bei Gott, nahe bei den Menschen» mit Pfrn. Nica Spreng Thema: Suppe, Seife, Seelenheil – das Ehepaar Booth Kollekte: Stiftung Salz, international Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes – 18.30 Youth Church im KGH Donnerstag, 25. Februar – 14.30 Erzählcafé im KGH www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Samstag, 21. Februar – 14.00 Spielnachmittag für Kinder ab der 1. Klasse Sonntag, 22. Februar – 10.00 Gottesdienst mit Pater J. Töppel Austeilen der geweihten Asche als Zeichen der Umkehr und des Neubeginns Donnerstag, 26. Februar – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

OTHMARSINGEN Donnerstag, 19. Februar 2015 – 14.00 Uhr: Treffen der AlleinStehenden im Kirchgemeindehaus Sonntag, 22. Februar 2015 – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Schattenspiel von Jugendlichen, Sozialdiakon Rolf Friderich Organistin: Simone Steinmann Kollekte: Elternnotruf Dienstag, 24. Februar 2015 – 13.30 Uhr: Mitenand gahts besser im Kirchgemeindehaus

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Brot für alle Sonntag, 22. Februar 10.00 Uhr, Seengen Mit dem Ensemble Issa Kouyaté (Kora, westafrikanische Stegharfe) und Guillaume «Diamrek» Girbig (Gitarre), Hansjakob Bruderer (Orgel), Pfarrer Jan Niemeier. Während des Gottesdienstes Sonntigsgschicht im Kirchgemeindehaus (Arenaraum) für Kinder im Alter von 2 bis 7 Jahren, anschliessend Suppenessen im Kirchgemeindehaus (Hobbyköche Seengen). Laudes Mittwoch, 25. Februar 6.30 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 20. Februar – 9.00 Uhr: Strickgruppe im Bullinger Herzliche Einladung R. Bolliger, Tel. 062 775 17 58 – 18.00 Uhr: Jugendgottesdienst mit Anschlussprogramm bis ca. 20.45 Uhr Pfr. Jürg von Niederhäusern Sonntag, 22. Februar – 10.00 Uhr: Familiengottesdienst mit Taufe von Emely Meyer Mitwirkung: RU3 mit ihrer Katechetin Edith Sterchi Pfr. Jürg von Niederhäusern Text: Prediger 1, 7 und Galater 5, 22 Thema: «Wasser und Wachstum» Kollekte: TearFund: Wasserprojekt Uganda Anschliessend Kirchenkaffee Wegen CD-Aufnahmen in der Kirche: Von Montag, 23., bis und mit Freitag, 27. Februar 2015 KEIN Glockenschlag und KEIN Geläute Montag, 23. Februar – 14.00 Uhr: Basararbeitsgruppe: Rückblick 2014 und Ausblick Basargeschehen 2015 – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe Dienstag, 24. Februar – 7.00 Uhr:Frühgebet – 9.30 Uhr: Fiire mit de Chliine kath. Pfarreizentrum – 14.00 Uhr: Seener Männerstamm: Jassen im Rest. Frohsinn, Seon Mittwoch, 25. Februar – 19.30 Uhr: Singkreis Donnerstag, 26. Februar – 9.00 Uhr: Wochengebet Freitag, 27. Februar – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Jürg von Niederhäusern und Pfr. Hans-Ulrich Müller www.ref-kirche-seon.ch

RUPPERSWIL Amtswoche vom 19. bis 28. 2. 2015: Pfrn. Christine Bürk, 062 897 11 57 Sonntag, 22. Februar – 17.00 Uhr: Abendgottesdienst Pfrn. Christine Bürk Kollekte: HEKS, Dorfhebammen Senegal Dienstag, 24. Februar – 14.30 Uhr: Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus: Natur, Oldtimer, Tiere, Blumen, Referent: Urs Wildi, Schafisheim Fahrdienst, 062 897 28 71 Donnerstag, 26. Februar – 10.00 Uhr: Andacht im Länzerthus Pfr. Uwe Bauer

Für die Ergänzung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine

Gruppenleiterin (60–70%) sowie eine Aushilfe für spontane Einsätze. Bedingung: pädagogische Ausbildung Ab Sommer 2015 eine Praktikantin. Auf Ihre Bewerbung freut sich Chinderhuus Rössli, D. Specker Lenzburgerstrasse 7, 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 00 36

S TA U F B E R G

Schafisheim Freitag, 20. Februar 2015 – 16.30 Uhr: KiK-Träff im Schlössli Sonntag, 22. Februar 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfrn. Astrid Köning Nach dem Gottesdienst sind Sie herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. Wer gerne die Fahrgelegenheit zur Kirche benützen möchte, melde sich bitte am 22. Februar zwischen 8.30 und 9.00 Uhr unter der Nr. 062 891 51 36. Donnerstag, 26. Februar 2015 – 8.45 Uhr: Kurzandacht im Schlössli

Staufen Freitag, 20. Februar 2015 – 16.15 Uhr: KiK-Träff im Zopfhuus Donnerstag, 26. Februar 2015 – 9.00 Uhr: Kurzandacht im Zopfhuus Weitere Anlässe: Dienstag, 24. Februar 2015 – 20.00 Uhr: Probe des Kirchenchors im Pfarreisaal, Suhr www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil; Telefon 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Pfarradministrator: Varghese Eerecheril, Telefon 056 667 20 40 E-Mail: eracheril@gmail.com Kirchenpflege, Präsident: Felix Furrer, Natel 079 196 64 33 Telefon 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Sekretariat: Luzia Joho, Telefon 056 667 36 39 Freitag, 20. Februar – 16.30 Rosenkranz – 17.00 Eucharistiefeier Samstag, 21. Februar Vorabendmesse zum 1. Fastensonntag – 19.30 Eucharistiefeier mit Aschesegnung Kollekte: Aarg. Blindenfürsorgeverein Jahrzeiten für: Franz Moos-Stocker Elisabeth Wyss, Cyrill Wyss-Platzer Alfons Wyss, Marie Wyss Johann Wyss, Sr. Martha Wyss

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Sonntag, 22. Februar 1. Fastensonntag – 10.15 Ökumenischer Gottesdienst (Piotr Palczynski, Fritz Holderegger) anschl. Suppenzmittag im Pfarreiheim – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 26. Februar – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 21. Februar – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 25. Februar – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

F R E I E C H R I S TE N G E M E I N D E LENZBURG Freitag, 20. Februar – 19.30 Uhr: Start Check Point für Teens – 19.45 Uhr: Jugi Sonntag, 22. Februar – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Taufe Mittwoch, 25. Februar – 19.30 Uhr: Seminar «Heiliger Geist und Geistesgaben» Donnerstag, 26. Februar – 15.30 Uhr: Seniorennachmittag www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!

Frühstücks-Mitarbeiterin 50%-Pensum von 5.30 bis 10.00 Uhr an 5 Tagen Interessiert? *Wir suchen Sie auf den Frühling 2015* Sie haben bereits Erfahrung im Frühstücksservice für Hotelgäste und sind es gewohnt, selbstständig zu arbeiten. Sie sind die 1. Kontaktperson am Morgen und verwöhnen unsere internationalen Hotelgäste aufgestellt und mit viel Flair und ermöglichen Ihnen einen perfekten Start in den Tag! Dann sind Sie die richtige Person für uns, wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Madeleine und Chris Schatzmann hotel ochsen lenzburg | burghaldenstrasse 33 | ch-5600 lenzburg telefon 062 886 40 80 | www.ochsen-lenzburg.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 .........................................................................................................................................................................................................................................

10

Stellen / Diverses

Gesucht motivierte Raumpflegerin in Niederlenz f端r B端ro und 2 Haushalte. Sind Sie interessiert, zuverl辰ssig und gr端ndlich, dann freuen wir uns auf Ihren Anruf. Telefon 079 208 59 30, 14 bis 16 Uhr


11

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Im Gespräch

Blickpunkt D

ie ASF, die anonymen Schnitzelbänkler Sarmenstorf, konnten es durchs ganze Jahr im Dorf nicht lassen, spitzten die Ohren, grübelten, fragten nach, notierten, zeichneten und formulierten Reime. Gemeindeammann im Ruhestand Roman Lindenmann, Brigitta Huppenbauer, Yvonne Köchli, Barbara Moos und Regula Schuler bilden ein eingeschworenes Team. Sie erhielten an den fünf Auftritten am Güdismontag im Dorf mit den kunstvollen Helgen zu Recht viel Applaus. Den letzten Schliff brachten sie in der Stube von Ottilia und Toni Köchli an. Bis zu den Aufritten blieben die 18 Schnitzelbänke bestens gehütet. Alle Versuche, an die Helgen und Bänke heranzukommen, konnten erfolgreich abgewehrt werden . . . «Ei du schöne, ei du schöne, ei du schöne Schnitzelbank . . . »

Teil um Teil heben die Spezialkrane zu einem Ganzen.

Fotos: SB

Ein Bau neuer Dimensionen Am letzten Samstag wurde die Öffentlichkeit eingeladen, beim Einbau der Passerelle auf der Coop-Baustelle dabei zu sein. Etwa 1000 Personen schauten zu, wie die gigantische Stahlkonstruktion zur Brücke wurde. Selina Berner

D

ie Zahlen sind eindrücklich: 162 Meter lang, 7,5 Meter breit, 9 Meter hoch sowie 880 Tonnen schwer. Das sind die Masse der Passerelle, die am letzten Wochenende auf der Coop-Baustelle in Schafisheim montiert wurde. Sie verbindet das bestehende Verteilzentrum mit dem Neubau, indem die grösste Bäckerei der Schweiz am Entstehen ist. Die Passerelle ist im Grunde eine riesige zweistöckige Brücke über die Kantonsstrasse. Im unteren Teil werden Personen durchlaufen können und im oberen Teil sollen dereinst Waren automatisiert befördert werden. Doch die Brücke, deren Gewicht rund zehn SBBLokomotiven entspricht, wurde nicht als Ganzes nach Schafisheim gebracht, sondern in vielen Einzelteilen. In einer sogenannten «Feldwerkstatt» wurden die Teile vor Ort in mehreren Wochen Stück für Stück zusammengeschweisst. Es entstanden vier Brückenteile, die über zwei Tage hinweg eingebaut wurden. Dazu waren die beiden grössten Raupenkräne der Schweiz im Einsatz. Der Praxistest Am Samstag um etwa 9.45 Uhr wurde dann aus der monatelangen, minuziösen

Planung Ernst: Das erste Brückenteil, 55 Meter lang und 250 Tonnen schwer, wurde angehoben und langsam in die richtige Position gebracht, damit es am bestehenden Verteilzentrum angeschraubt werden konnte. Die Menschenmasse auf dem Areal schaute gebannt zu, während sie sich mit Wienerli und Brot verköstigte. Ein Element schwebte in der Luft, als sein «kleiner Bruder», 38 Meter lang und 220 Tonnen schwer, von der leichten Schieflage in die Waagrechte gebracht wurde. Oberbauleiter Daniel Rüttimann erklärte dazwischen immer wieder, was genau geschieht und worauf die Kranführer achten müssen. Auch für ihn war es ein besonderer Tag: «So etwas kann man nur einmal im Leben verwirklichen. Wir haben so lange geplant und berechnet, aber erst der Praxistest jetzt zeigt, ob unsere Berechnungen stimmen und die Teile zusammenpassen.» Das haben sie. Um 11.45 Uhr begann das Zusammenschweissen der beiden Teile. Die erste Hälfte der Stahlfachwerk-Brücke konnte bewundert werden. Am Sonntag folgte erfolgreich der zweite Teil. Auch Gemeindeammann Adolf Egli aus Schafisheim sah sich das Spektakel an. Er ist stolz, dass die Coop-Verteilzentrale in Schafisheim entsteht: «Das hat natürlich auch eine grosse Bedeutung für unsere Region.» Dann fügt er schmunzelnd hinzu: «Jetzt haben wir hier in der Region Lenzburg die Arbeitsplätze und im Seetal die Sonntigsstobe – passt doch, oder?» Swissness garantieren Voraussichtlich bis Ende 2016 wird in Schafisheim an der Coop-Verteilzentrale gebaut. Künftig werden von dort aus die Coop-Verkaufsregionen Nordwestschweiz–Zentralschweiz–Zürich dreimal wöchentlich beliefert. 1100 neue Arbeitsplätze kommen zu den bestehenden 800 dazu. Ab dem Spätherbst 2015 soll die Logistik in Betrieb genommen werden

Daniel Rüttimann erklärt die geplanten Arbeitsschritte.

Millimeterarbeit. und im Frühjahr 2016 folgen nach und nach die Bäckerei, Konditorei sowie das Tiefkühllager. Leo Ebneter, Leiter Direktion Logistik bei Coop, ist sich sicher, dass die Verteilzentrale mit europäischen Standards mithalten kann: «In der EU

sind solche Dimensionen gang und gäbe und wir sind überzeugt, dass durch die Automatisierung der Produktionsprozesse die Swissness auch in Zukunft garantiert werden kann, trotz des hohen Lohnniveaus der Schweiz.»

Eindrücklich, interessant . . .

Micha Baumann, Niederlenz, und Daniel Minnig, Lenzburg: «Wir studieren beide Bauingenieurwesen, weswegen uns das Ganze natürlich sehr interessiert und wir es mitverfolgen wollten.»

A de Gmeindsversammlig ehrt mer en Herr, als ehemalige Bestattigsfunktionär. Au bim Wiehnachtsbaumverkauf, häd s Siegriste Märtel eine drauf. Nur bim Baumfälle häd er weniger Säge, de Baum isch am Schluss uf em Auto gläge. D Post got zue, de Volg übernimmt dä Lade, für oises Dorf esch das en Schade. Näbe abpaktem Fleisch und de Chäsvitrine, legged Briefmarke und Izahligsschine. D Rosmarie Köchli freut sich, im Alter «werd ich sogar no – Frau Poschthalter». Im Keller näbem alte Wy, chönntids vellecht au no si. Oder im Tresor näbem Geld em schwarze, oises Gedächtnis dued eifach harze. Was mir wieder finde wette, wäre die cheibe Jodtablette.

UMFRAGE

Roland Berner, Staufen: «Einfach eindrücklich, wie man mit den beiden schweren Kränen Millimeterarbeit leistet. Dass man dabei zuschauen kann, ist einmalig.»

Well de Schnyderlitönel kei Unfall wot, warnt er zwe Fraue vor em Glattis flott. Si chönnd die Warnig chumm rächt ghöre, lid de Tönel selber uf de Schnöre. De Huet flügt furt, d Hand isch verstucht, er hät jo gseit, das’s zum Umgheie nid vell brucht.

Sandra Stettler, Rupperswil: «Ich finde die Dimensionen faszinierend. Dass schon nur 100 Lastwagen benötigt wurden für den Transport der Kräne – unvorstellbar so etwas, nicht?»

Ei die Blottere, ei die Blottere, ei die Blottere, die tüend so weh. Er god go wandere, d Füess tüend ihm weh, erscht deheime hed er s gseh, dass er gsetzt hed ufs falsche Ross, de Roman Lindema, oise Boss. Wanderschueh vo de Frau hed er treid, und sech grad selber es Ei demit gleid. (Hinter dem Rücken ihres Chefs schreiben und zeichnen die Schnitzelbankfrauen einen Reim auf Romans Missgeschick). AG

INSERATE

Familie Vogel, Seon: «Toll, dass der Einbau am Wochenende ist, sodass man zuschauen kann. Wir finden es sehr spannend, weil es natürlich nichts Alltägliches ist.»


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

12

Region

Der Repol-Vertrag wurde unterzeichnet Was seit Anfang Jahr bereits gelebt wird, wurde am vergangenen Freitag von den 22 Gemeinden feierlich unterzeichnet, nämlich der «Gemeindevertrag über die Gewährleistung der lokalen Sicherheit durch die Regionalpolizei Lenzburg». Alfred Gassmann

A

nsprachen, 44 Unterschriften, 22 Gemeindestempel, ein Gelöbnis, Gratulationen, Händedrucke und ein Apéro. Der 13. Februar 2015 geht in die lokale Geschichte ein als eine würdige Feier und mit dem Burghaldenhaus an einem würdigen Ort. «Unterzeichnet wurde, was wegweisend ist für unsere Sicherheit», brachte es Stadtrat Martin Stücheli gleich auf den Punkt. Die Repol Seetal war zu klein und stiess an ihre Kapazitätsgrenzen. Gespräche untereinander mündeten in der Fusion Repol Lenzburg mit der Repol Seetal. Regierungsrat Urs Hofmann wählte staatsmännische Worte, doch Bonmots fehlten nicht. Die Fusion sei innovativ und vorausschauend. «Vier Jahre lebten die beiden Repols im Konkubinat», meinte Hofmann verschmitzt. In der Tat besteht seit 2010 ein Zusammenarbeitsvertrag. «Heute wird geheiratet, vorbei das Singleleben, traute Zweisamkeit steht nun an.»

Leutwil mittendrin In Leutwil wurden die Polizei-Aufgaben bislang von der Kantonspolizei wahrgenommen. Doch im November stimmte die Gemeindeversammlung einem Beitritt zur Repol zu. Am Unterzeichnungsanlass wurde eine ausserordentliche Repol-Sitzung eingebaut. Und Leutwil wurde wie ein verlorenes Schaf mit sichtlicher Freude und Akklamation aufgenommen. Gemeindeammann Walter Scheurer und Gemeindeschreiberin Susanne Rölli-Lindenmann setzten als Letzte ihre Unterschriften unter das Vertragswerk. Der Kreis ist komplett und eine Arbeit abgeschlossen. 22 Gemeinden bilden fortan, rechtlich abgesichert, die Regionalpolizei Lenzburg für rund 54 000 Einwohner. Inpflichtnahme von sechs Polizisten Die Mannschaft des Seetaler Corps wurde für die Repol Lenzburg in Pflicht genommen und musste vor Stadtschreiber Christoph Hofstetter geloben. Ein Händedruck und Gratulationen: Stadtammann Daniel Mosimann und RepolChef Ferdinand Bürgi blicken den in Pflicht Genommenen in die Augen. Das Corps fühle sich motiviert, noch mehr zu leisten, und spüre die politische Unterstützung, sagte der Repol-Chef. Er sprach gar von einem unvergesslichen Abend. Da kam ein Gläschen Wein mit Zopf gerade recht. Wenn 22 Gemeindeammänner und 22 Kanzlerinnen und Kanzler zusammenkommen, fehlt es nicht an Gesprächsstoff.

Die Kantonsstrasse K 112 durch Holderbank ist durch den Individual- und Schwerverkehr sehr stark belastet – Tendenz steigend.

Rund 500 Holderbanker sollen ruhiger schlafen Der Verkehr auf der Kantonsstrasse K 112 durch Holderbank wird für die direkten Anwohner immer mehr zur Plage. Und das Verkehrsaufkommen nimmt immer noch zu. Neue Massnahmen sollen Abhilfe schaffen. Peter Winkelmann

V Wacker am Unterschreiben: 44 Unterschriften und 22 Stempel besiegeln den GeFoto: AG meindevertrag.

INSERATE

or rund 10 Jahren wurden in Holderbank die ersten Lärmschutzsanierungen realisiert. Und neue Gesetzesvorlagen, welche sich zugunsten Betroffener auswirken, traten zusätzlich in Kraft. Auch sind die Geldschatullen beim Bund bis ins Jahr 2018 weit offen, und so will der Kanton möglichst viele Strassenlärmsanierungen fertigstellen.

Weil innerorts Schallwände oder -dämme das Ortsbild verwüsten, gibt es nur eine Variante, den Lärm aus dem Wohnund Schlafzimmer zu verbannen: der Einbau von Schallfenstern und Schalldämmlüftern. Holderbank ist eine der Gemeinden, die vom Kanton bevorzugt werden. Am vergangenen Donnerstag, 12. Februar, informierten die Verantwortlichen die Bevölkerung. Daniel Gysin als Gesamtprojektleiter sowie Alexander Schmid und Alexander Veit als Projektverantwortliche informierten die Bevölkerung über die geplanten Massnahmen. Wurden vor zehn Jahren nur Liegenschaften saniert, bei welchen der Alarmwert von 70 dB(A) überschritten wurde, können nun Liegenschaftsbesitzer von Subventionen profitieren, welche den Immissionsgrenzwert von 60 dB(A) erreicht haben. Für den Einbau von Dreifachverglasungsfenstern und Schalldämmlüftern (nur in Schlafzimmern) übernimmt der Kanton 50 Prozent der

Kosten. Messungen und voraussichtliche Belastungen in 20 Jahren haben ergeben, dass in Holderbank rund 100 Gebäude betroffen sind. Bei 40 Liegenschaften wird aber spätestens in 20 Jahren der Alarmwert erreicht, hier ist der Einbau von neuen Fenstern und Lüftern zwingend und die Kosten werden zu 100 Prozent durch die öffentliche Hand übernommen. Die Gesamtkosten für diese Sanierungen belaufen sich auf rund 750 000 Franken, wovon Bund und Kanton etwa 550 000 Franken übernehmen. Die Gemeinde Holderbank muss mit Kosten von 200 000 Franken rechnen, und die Eigentümer stehen mit rund 340 000 Franken zu Buche. Die öffentliche Projektauflage dauert noch bis zum 10. März 2015, an der Versammlung wollten aber vor allem die direkt Betroffenen diverse Fragen und Unklarheiten durch die Projektleiter beantworten lassen, was auch rege genutzt wurde.

RUPPERSWIL Die Abteilung Steuern Rupperswil führt Digitax ein Ab der Steuerperiode 2014 arbeitet die Abteilung Steuern Rupperswil mit Digitax. Damit kann noch effizienter veranlagt werden, vor allem aber werden die Unterlagen elektronisch archiviert. Für die Steuerpflichtigen hat dies nur geringfügige Änderungen zur Folge. Anstelle der Originalformulare sind nur noch Belegkopien einzureichen. In den vergangenen Tagen wurde die Steuererklärung 2014 verschickt, dabei gilt es, Folgendes zu beachten: Es werden vom Kantonalen Steueramt keine CDs der Steuererklärungssoftware EasyTax mehr geliefert, diese kann unter www.ag.ch/steuern heruntergeladen werden. Damit zu viel bezahlte Steuern zurückerstattet werden können, ist in der Steuererklärung 2014 eine gültige Bankoder Postkontoverbindung (IBAN-Nummer) anzugeben. Falls man die Steuererklärung mit EasyTax oder einem anderen Programm ausfüllt, so muss darauf geachtet werden, dass die erfasste Adressnummer mit derjenigen auf dem Steuererklärungsbogen übereinstimmt. Elektronische Übermittlung mit EasyTax Es besteht die Möglichkeit, die mit EasyTax ausgefüllte Steuererklärung samt Beilagen (PDF-Format) in elektronischer Form zu übermitteln. Nach erfolgter elektronischer Übermittlung (mit oder ohne Belege) erhält man, ebenfalls elektronisch, eine Quittung mit den wesentlichen Faktoren als Bestätigung. Dieses Dokument muss aus-

gedruckt und unterschrieben werden. •Sofern die Belege ebenfalls elektronisch im PDF-Format übermittelt werden, muss nur noch die unterschriebene Quittung (bei verheirateten Personen und eingetragenen Partnerschaften von beiden Personen unterzeichnet) im Steuererklärungsbogen eingereicht werden. Sofern Sie die Belege nicht elektronisch übermittelt wurden, ist die unterschriebene Quittung zusammen mit den Belegkopien im Steuererklärungsbogen einzureichen. Provisorische Steuerrechnung 2015 In den kommenden Tagen wird die provisorische Steuerrechnung für 2015 veschickt. Sollte diese zu hoch oder zu tief ausfallen, kann bei der Abteilung Steuern (steuern@rupperswil.ch bzw. Telefon 062 889 23 08) eine Anpassung der provisorischen Rechnung verlangt werden. Unter www.rupperswil.ch steht in der Rubrik «Einkommens- und Vermögensveränderung» ein Formular zur Verfügung, welches hilft, die neuen steuerbaren Faktoren zu bestimmen. Die provisorische Steuerrechnung 2015 ist bis zum 31. Oktober 2015 zahlbar, die geleisteten Vorauszahlungen werden dabei bis zum 31. Oktober 2015 mit 0,5 % verzinst. Steuererklärungen werden eingescannt Mit Digitax, einer Dienstleistung des Kantonalen Steueramts, wird ein weiterer Schritt zur Effizienzsteigerung des Veranlagungsverfahrens unternommen. Die eingereichten Steuererklärun-

gen und alle Belege werden durch eine spezialisierte Firma eingescannt und dem Steueramt digital zur Verfügung gestellt. Für die Steuerpflichtigen ändert sich nicht viel. Immerhin müssen zur Erleichterung keine Originalbelege mehr eingereicht werden. Die Unterlagen werden nach dem Scanning nicht mehr zurückgesandt. Veranlagungen und Rechnungen werden aber wie bisher per Post ins Haus geschickt. Die Steuerdaten werden elektronisch archiviert. Sobald eine Steuerveranlagung rechtskräftig ist, werden die dazugehörenden Papierakten vernichtet. Langfristig wird die Umstellung auf das digitale Veranlagungsverfahren Effizienzsteigerungen zur Folge haben. Nichtsdestotrotz bringt die Systemumstellung Änderungen in den Verarbeitungsabläufen mit sich, weshalb es zunächst zu Verzögerungen kommen könnte. Das Gemeindesteueramt bittet deshalb um Verständnis. Fristerstreckung übers Internet beantragen Unter www.ag.ch/steuern können Fristerstreckungen zur Abgabe der Steuererklärung neu auch über das Internet beantragt werden. Zur Sicherheit und zur Identifikation wird ein persönlicher Code benötigt. Dieser ist auf Seite 1 der Steuererklärung am linken Rand aufgedruckt. Steuerinfos für Jugendliche Unter www.steuern-easy.ch finden Jugendliche eine Seite mit wertvollen Informationen und vielen Tipps zum Thema Steuern. Reinklicken lohnt sich! (Eing.)


13

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Region

Kurze Beine, tolle Spielzüge, wendige Spieler und viele Tore Während in Seon das Turnier von der kleinen, feinen Art war, messen sich am grössten Hallenfussballturnier der Schweiz in der Vianco Arena, Brunegg, über drei Wochen lang die Clubs beim Spiel. Peter Winkelmann / Beatrice Strässle

D

ie Fussballprofis in der Schweiz und im Ausland sind Dauergäste im TV und in den Zeitungen. Nur kurze Zeit ist kein Fussball zu sehen. Aber auch in der Region bieten Fussballclubs Fussball pur. So organisiert der FC Niederlenz seit Jahren das wohl grösste Fussballturnier der Schweiz, aber auch der FC Seon gibt seit mehreren Jahren den jüngsten Fussballern Gelegenheit, sich mit Gleichgesinnten zu messen. Übers letzte Wochenende spielten in 4 Kategorien in Seon junge Mädchen und Buben aus 33 Mannschaften in den Kategorien F und E um die begehrten Pokale, die bereits zum 8. Mal vergeben wurden. Mannschaften, hergereist aus dem ganzen Kanton, aber auch aus Basel, Langenthal und Kappel am Albis massen sich in unterhaltenden Spielen mit vielen Toren, eintrainierten Spielzügen und tollen Zweikämpfen. Gerade bei den Jüngsten, den F-Junioren (Jahrgang 2007), gab es nebst lustigen Szenen auch viel Einsatz um jeden Ball, und jedes Tor wurde genauso bejubelt wie bei ihren Vorbildern aus der Profiszene. Vizepräsident Marc Würgler brachte es auf den Punkt: «Diese jungen Spieler sind noch nicht so ehrgeizig, für sie ist das Einleben in eine Gemeinschaft wichtig. Dementsprechend werden auch die Trainer geschult.» Auch beim FC Seon wird das Thema Kameradschaft in den Vordergrund gestellt – Begeisterung und Freude sollen auf dem Platz herrschen. So wird auch das alljährliche Fussballturnier aufgebaut: Die Müt-

Der Pokal ist gewonnen: Freude in Seon. ter der Seoner Nachwuchskicker sorgen für das leibliche Wohl der Teilnehmer und Besucher, der Samariterverein Seon ist präsent, auch das kleinste Wehwehchen wird professionell behandelt, und rund 50 Helfer aus den Junioren- und Aktivmannschaften sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Turniers, der gute Ruf des FC Seon wird in die grosse weite Fussballwelt getragen.

auch noch die Mädchen (die beiden Kategorien F und E sind noch gemischte Teams), die mutig hinten reinstehen, unüberwindlich, kompromisslos und genauso begeistert, wenn vorne schon wieder ein Tor fällt. Und am Schluss gab es nicht nur die vier Kategoriensieger – nein, an solchen Turnieren gewinnt immer der Fussball und die Begeisterung der Nachwuchsfussballerinnern und -fussballer.

Mutige und Zögerer Den jüngsten Fussballstars zuzuschauen, machte riesig Spass. Hier der noch etwas ängstliche Fussballzwerg, der abwartend und staunend mit grossen Augen dem Ball folgt, dort der Mutige, der hemmungslos auf den Gegner zugeht und ihm den Ball kurzerhand vor der Nase wegschiesst. Aber auch die kleinen Stars sind schon gut erkennbar: Mit raffinierten Hebern überlisten sie Gegner und Torwart, um dann gleich in einen grossen Jubelschrei auszubrechen, sich beim Mitspieler bedanken oder ihn ganz einfach heftig umarmen. Und dann sind ja

Harmlose Scharmützel In Brunegg ist der FC Niederlenz über drei Wochen lang Gastgeber und Organisator des Turniers. Neben den Junioren messen sich auch die 4.- und 5.-Ligisten. «Hier sind die Schiedsrichter, Trainer und wir mehr als sonst gefordert, denn da geht schon beim einen oder anderen Spieler das Temperament durch», weiss OK Präsident Patrick Braun aus Erfahrung. Bis jetzt ist es jedoch bei ein paar harmlosen Scharmützeln geblieben. Bei den Junioren ist die Stimmung kollegial und bei einem Engpass hilft dann schon mal die eine oder andere Mannschaft

LESERBRIEF JA für die Bushaltestelle Bösenrain in Möriken-Wildegg ! Jetzt JA stimmen für die BHS Bösenrain im dichtest besiedelten Gebiet im Dorfteil Möriken als Zubringer für die Bahnhöfe Wildegg und Lenzburg sowie Mägenwil! Die Reisemöglichkeiten werden durch die bis 2018 entstehenden neuen S-Bahn-Linien in Wildegg und Mägenwil entscheidend erweitert. Unser Dorf tut gut daran, den öffentlichen Verkehr öV adäquat zu verbessern, nicht nur im Bösenrain, auch am Bahnhof Wildegg. Der Aargau ist ein Pendlerkanton – eine gute Anbindung ans übergeordnete Netz beginnt mit den BHS vor dem Haus!

kehrsteilnehmer gewinnbringend ist – auch für den MIV, den motorisierten Individualverkehr – den braucht es auch! Die Automobilisten sind doch froh, wenn möglichst viele Pendler mit dem öV reisen. 3. Die Bushäuschen sind bei einigen Bürgern umstritten – eine Luxuslösung sei das im Vergleich zu den andern BHS im Dorf. Man erhielt eben dafür auch nicht überall Land, die Bevölkerung ist massiv gewachsen, das öV-Angebot auch – denken wir doch grosszügig!

Was gewinnt unser Dorf mit der BHS? 1. Das 15-jährige Provisorium kann endlich durch Landerwerb als eine beidseitig gut und gefahrlos erreichbare BHS gestaltet werden. Durch technische Einsteigehilfen in den Bus wird sie benutzerfreundlich: Es geht selbstständig und rasch mit Akten- und Koffertrolleys, Kinderwagen, Rollatoren und Rollstühlen.

Eine gute Lösung kostet Sie wurde von Gemeindervertretern mit dem Kanton in enger Zusammenarbeit in langer Vorbereitungszeit nun endlich zur Hälfte des ursprünglich vorgeschlagenen Preises gefunden. Sie muss die stärksten und schwächsten Verkehrsteilnehmer berücksichtigen – das verursacht Kosten, die der Preis für die von uns allen gewünschte Mobilität sind. Es braucht viele JA in der Urne für ein «mobiles» Möriken-Wildegg!

2. Es ist eine auf Jahrzehnte hinaus weitsichtige Lösung, die für alle Ver-

Esther Gebhard-Schöni, Grossrätin EVP, und Alois Heini, CVP; Möriken-Wildegg

INSERATE

Foto: PWI

VELTHEIM Kunst in der Pflanzenwelt Die Kulturvereinigung «Välte läbt» lädt zur bereits siebten Kunstausstellung in der Gärtnerei ein. Vom Freitag, 20. Februar, bis Sonntag, 1. März, findet in der Gärtnerei Aareblumen in Au-Veltheim die bei Kunstfreunden beliebte Ausstellung mit Werken von Aargauer Kunstschaffenden statt. Dieser Anlass, welcher von der Kulturvereinigung «Välte läbt» zusammen mit der Gärtnerei organisiert wird, hat Tradition. Bereits zum siebten Mal vereinen sich Kunst- und Pflanzenwelt und laden den Besucher zum Staunen und Geniessen ein. Passend zur Gärtnerei haben die Werke der diesjährigen Ausstellung vorwiegend die Natur zum Thema. Ob Kunst aus Schwemmholz, Schmuck aus Aaresteinen, Mandelas aus Kräutern oder Fotos von romantischen Landschaften – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Vernissage Die Vernissage in der Gärtnerei findet am Freitag, 20. Februar, um 18 Uhr, statt. Die Ausstellung kann von Montag bis Samstag während der Ladenöffnungszeiten und am Sonntag von 10 bis 16 Uhr besucht werden. An den Wochenenden lädt eine Kaffeestube zum Verweilen inmitten der Kunstwerke ein. Am 22. Februar und 1. März findet jeweils ein gemütlicher Sonntagsbrunch statt. Die Anmeldungen dafür werden bis am vorhergehenden Freitag (20. Februar und 27. Februar) unter der Nummer 062 893 12 74 entgegengenommen. (Eing.)

Die Junioren des FC Niederlenz (gelbes Shirt) im Einsatz.

Kurze Beine, lange Hosen . . .

Was gewonnen an der Tombola in Brunegg?

aus. Unter der Woche sind auch spontane Gäste auf dem Kunstrasen, Vereine, welche sich kurzfristig für ein Training oder ein Spiel entschliessen, konnten sich kurzfristig einmieten. Das Turnier in Brunegg verlangt den Mitgliedern des FC Niederlenz viel ab, für die Vereinskasse ist vor allem der

Restaurantbetrieb interessant. «Dass sich hier in Brunegg alles so unproblematisch gestaltet, ist auch dank den Verantwortlichen der Vianco Arena möglich, es herrscht ein gegenseitiges Vertrauen», meint Braun anerkennend. Das Turnier in Brunegg dauert noch bis Sonntag, 22. Februar.

22. Hypi-Hockeyturnier in Möriken-Wildegg Am nächsten Wochenende, den 21. und 22. Februar, findet in Möriken-Wildegg das 22. Hypi-Hockeyturnier statt. Während der beiden Tage messen sich rund 350 Mädchen und Jungs – aufgeteilt in 55 Mannschaften – in drei verschiedenen Kategorien. Die Gruppen werden von 51 Betreuern gecoacht. Damit die Spiele kontrolliert ablaufen, benötigt es 28 Schiedsrichter.

Unihockey

INSERATE

Im Vergleich zum letzten Jahr ist die Teilnehmerzahl leicht rückläufig. Wie bereits im vergangenen Jahr beginnt das Turnier am Samstagmorgen mit der Kategorie U13. Abends kämpfen die Jugendlichen der Kategorie U16 um Siege und am Sonntag spielen die Jüngsten, die Kategorie U10. Die beiden erstplatzierten Mannschaften pro Kategorie qualifizieren sich automatisch für das Kantonale Unihockeyturnier des Aargauer Turnverbandes. Dieses findet am 14./15. März in Laufenburg statt. Spielzeiten Samstag, 21. Februar: Kategorie U13, 10 bis 16.30 Uhr; Kategorie U16, 17.30 bis 21.30 Uhr. Sonntag, 22. Februar: Kategorie U10, 9 bis 14.30 Uhr. Der STV Möriken-Wildegg und die JUKO des Kreisturnverbandes Lenzburg freuen sich auf zahlreiche Besucher an den Spieltagen. (Eing.)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

14

Immobilien von A bis Z. Vermieten

Rombach, Bibersteinerstrasse 26 왘 4½-Zi.-Wohnung, 3. OG, nach Renovation Wohnzimmer mit Essecke dir. vor Küche, GK, GS, Bodenbeläge neuer Vinyl. Bad mit Wanne, sep. Gäste-WC. Wohnfläche ca. 84 m². Grosser Balkon mit Reduit gegen SW (Abendsonne). Kellerabteil. Kein Lift. Nähe öV und Einkaufsmöglichkeiten. Haustiere nicht erlaubt. Miete Fr. 1200.–, NK Fr. 220.–, Garage Fr. 110.– Bezug ab 15. 4. 2015 oder nach Vereinbarung. Wohnungsplan auf homegate.ch, Inserat Nr. 105015505 Küttigen, Gräbacherweg 1b 왘 4½-Zi.-Gartenwohnung, nach Renovation Wohnzimmer mit Essecke dir. vor Küche, GK, GS. Bodenbeläge Platten/neuer Parkett. Bad mit Wanne, sep. Gäste-WC. Wohnfläche ca. 97 m². Sitzplatz gegen SW (Abendsonne). Kellerabteil mit Stromanschluss. Kein Lift. Haustiere nicht erlaubt. Miete Fr. 1462.–, NK Fr. 205.–, PPL in Tiefgarage Fr. 120.– Bezug ab 15. 4. 2015 oder nach Vereinbarung. Wohnungsplan auf homegate.ch, Inserat Nr.105015453

ZUBAU GmbH Fritz Zubler 5022 Rombach Tel. 062 839 90 91 E-Mail Zubler@zubau.ch

왘 Vermietungen und Verwaltungen 왘 Planung von Neu- und Umbauten 왘 An- und Verkauf von Immobilien im Auftrag

Zu vermieten in Othmarsingen zentral gelegene, helle 4-Zimmer-Wohnung im 2. OG (Altbau, renoviert) per sofort oder nach Vereinbarung. Grosse Wohnküche, Glaskeramik, GS, Zimmerböden Laminat. Eigene Waschmaschine. Grosser, gedeckter Balkon. Eig. Gemüsegarten. Benützung von Umschwung. Miete inkl. NK Fr. 1400.–/Mt. Auf Wunsch grosse Einzelgarage Fr. 120.–/Mt. Telefon 044 950 48 34

Zu vermieten in Staufen, im 1. OG, Juraweg 18, ab sofort

3½-Zimmer-Wohnung Küche, Laminatboden, Bad, Balkon, Abstellplatz. Miete Fr. 1250.–, NK Fr. 150.– Garage Fr. 100.– Tel. 062 891 91 91

Verkauf

Zu vermieten in Brunegg schöne, helle

3½-Zimmer-Wohnung in ländlicher Umgebung. Standard-Eigentumswohnung und Minergie zertifiziert. Mit grossem Balkon und Aussicht. Haustiere erlaubt. Monatsmiete Fr. 1580.–, zusätzlich NK Fr. 200.–. Garagenplatz vorhanden zu Fr. 120.– zusätzlich. Anfragen an rocschmid@bluewin.ch

Zu vermieten in Rupperswil, Amselweg 22, per 1. April 2015 schöne und helle

4½-Zimmer-Wohnung mit netten Nachbarn. (2. Obergeschoss = oberste Wohnung) Die Wohnung verfügt über 2 grosszügige Balkone. Mietzins Fr. 1350.– exkl. NK Telefon 079 319 48 80

Kaufgesuche Aargau/Luzern Zu kaufen gesucht

Ein-/ Zweifamilienhaus Finanzierung gesichert Telefon 079 432 67 37*


15

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015

Instrumentenparcours Kreisschule Seengen Die Kreismusikschule Seengen stellt am Samstag, 28. Februar, alle an der Kreismusikschule Seengen unterrichteten Instrumente vor. Interessierte aus dem Einzugsgebiet der Gemeinden Seengen, Boniswil, Egliswil, Hallwil und Leutwil können an diesem Anlass die Instrumente kennenlernen und ausprobieren. Die Instrumentallehrpersonen und die Musikschulleitung stehen für Fragen zur Verfügung. Die Kreismusikschule Seengen bietet einen ganzheitlichen Fächerkatalog im Einzel-, Ensemble- und Projekt-Unterricht für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an. Instrumentenparcours, Schule 28. Februar, 10 bis 12 Uhr.

Seengen, (eing.)

HALLWIL Erteilte Baubewilligungen Eine Baubewilligung ist erteilt worden an Patrik Gutmann und Esther Fink für den Neubau von zwei Doppelgaragen und zwei Pferdeställen sowie das Erstellen einer gedeckten Mistmulde. Neue Leiterin Finanzen Der Gemeinderat hat Andrea Seiler als neue Leiterin Finanzen gewählt. Sie wird ihre Arbeitsstelle per 1. April antreten. Andrea Seiler ist 34-jährig und wohnhaft in Bremgarten. Steuererklärungen 2014 Im Februar 2015 werden die Steuererklärungen 2014 zugestellt. Die Steuererklärungen mit sämtlichen Unterlagen werden vollständig eingescannt und anschliessend am Computer bearbeitet, die eingereichten Unterlagen werden vernichtet, das Steueramt bittet deshalb, keine Original-Belege mehr einzureichen. Ausserdem sollte man die Belegkopien möglichst ohne Bostitchklammern der Steuererklärung beilegen. (eing.)

Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt: Wespen auf Rädern oder die Kelly Family trieben in Sarmenstorf den Winter aus.

Kata-Pumm und die wilden Wespen Die Volg-Post, Tüüf Flüger, wilde Luusmeitli und die Kelly Family waren zusammen mit weiteren 18 Gruppen am Wochenende am Scheesewage-Rönne in Sarmenstorf unterwegs. Pia Weber

W

ie immer lockten Verpflegung und Preise, das Wichtigste jedoch war das Mitmachen. Der Fantasie waren auch in diesem Jahr am Schneesewage-Rönne in Sarmenstorf, organisiert von der Fas-

nachtsgesellschaft Variété, keine Grenzen gesetzt. Da war ein Schwarm Wespen, der nicht flog, sondern wie es vorgeschrieben war, rollte. Per Rollbrett, Kickbord, Rollerblades und natürlich per Vespa waren sie unterwegs. Frustrierte Wetterfrösche und Co. Der «Ochsen» war auf der «letzten Runde» und lud in einer andern Gruppe zur Ustrinkete. Natürlich war auch der «Volg» unterwegs, neu sogar mit Poststelle. Man sah auch frustrierte Wetterfrösche und ’s neue Füürwehrauto. «KataPumm» war nicht so schnell, wie der Name vermuten liess. Sie hielten nichts von Beeilung und landeten mit 8 Minuten 25 auf dem letzten Platz. Die Schnellsten waren Erna’s Babys 1 (44 Sekunden) und

Musikgesellschaft Sarmenstorf: Zukunftsmusik oder Stille? In wenigen Wochen wird entschieden Seit August 2014 hat die Musikgesellschaft Sarmenstorf keinen Ton mehr zusammen gespielt. Einige Mitglieder haben aufgegeben, andere kämpfen noch um den Fortbestand des über hundertjährigen Vereins. Melanie Solloso

U

m die Musikgesellschaft Sarmenstorf ist es still geworden. Das traditionelle Jahreskonzert im November 2014 fand nicht statt. Ein Geburtstagsständchen im August war der letzte Anlass, an dem die Mitglieder für ein gemeinsames Spiel zusammengekommen waren. Die wöchentlichen Proben sind seit längerem eingestellt. Es habe einfach zu wenige aktive Mitglieder dafür, begründet Anja Köchli, Präsidentin des

(Fotos: PW)

Vereins. Besonders die junge Generation scheint sich mit den regelmässigen Verpflichtungen schwerzutun. «Mal sind einige in der Rekrutenschule, andere sind an einer Weiterbildung oder arbeiten unregelmässig», erklärt Köchli. «So kann man nicht gut üben.» Zeit für einen Neuanfang? Um neue Mitglieder habe sich die Musikgesellschaft letztes Jahr bemüht. Mit zwei Aufrufen in der Zeitung, Flugblättern und Rundmails erhoffte sich der Verein ein Wachstum der Mitgliederzahlen. Das Resultat war ernüchternd. Neue Mitglieder blieben aus. «Es ist nichts passiert», sagt Präsidentin Köchli. Im Moment zähle der Verein 18 Mitglieder. In wenigen Wochen, am 13. März, wird an der 136. Generalversammlung entschieden, wie es mit der Musikgesellschaft weitergeht. Für Köchli ist klar, die Tage des über hundertjährigen, traditionsreichen Vereins sind gezählt. Zu zahlreich seien die Verpflich-

tungen, die eine Mitgliedschaft mit sich bringe. Oft hätten sie sich bis zu viermal pro Woche treffen müssen, um zu proben. «Heutzutage ist niemand mehr bereit, sich in diesem Umfang zu verpflichten. Man sollte alles begraben und etwas Neues anfangen.» Anders sieht es Arthur Baur. 60 Jahre hat er bei der Musikgesellschaft gespielt. «Da hängt das Herz mit dran», sagt er. Er wehrt sich dagegen, dass es fertig sein soll. Es sei schon so, dass man immer nach Leuten suchen musste, wenn ein Fest anstand. «Mal fehlte ein Bass, mal ein Trompeter, dann wieder ein Hornist», erinnert er sich. Trotzdem möchte er weitermachen: «Für das Dorf». Fünf bis sechs Leute seien es derzeit noch, die spielen möchten. «Wenn wir fünf mehr hätten, könnten wir im kleinen Rahmen weiterfahren.» Vorläufig kämpft Arthur Baur noch. Aber: «Wenn sich niemand meldet, muss ich dann halt auch aufgeben.»

INSERATE

Lotto im Seenger «Rebstock» Der Volleyball-Club Seengen veranstaltet traditionell am letzten Wochenende im Februar ein Vereinslotto. In diesem Jahr findet der Anlass am Samstag, 28. Februar, und Sonntag, 1. März, im Restaurant Rebstock in Seengen statt. Als Preise locken wie jedes Jahr Goldvreneli, prächtige Früchtekörbe, Hammen, Käseplatten und weitere schöne Fleischstücke. Das Lotto beginnt am Samstag um 20 Uhr und am Sonntag um 15.15 Uhr. (eing.)

GV Frauenverein Sarmenstorf Am Freitag, 27. Februar, um 20 Uhr findet die 88. Generalversammlung des Frauenvereins Sarmenstorf im Pfarreitreff Sarmenstorf statt. Anschliessend gibt es einen kleinen Imbiss. Willkommen sind alle Mitglieder, aber auch Interessierte. (eing.)

2 (49 Sekunden), gefolgt von «Pizza Sarmi» mit 1 Minute 10. Natürlich war auch die ihr 40-Jahr-Jubiläum feiernde Guggemusik Opus 5614 mit von der Partie. Ebenso wie die A-Welle, der Regionalbus im Original, als unfreiwilliger Teilnehmer des Umzugs. Regelmässig tauchte er entweder von oben oder von unten an der Marktstrasse auf. Speaker Hausi hatte es im Griff. «Mached Platz für d’ AWälle», rief er jeweils und animierte die Zuschauer: «Mached e Wälle für de Bus.» Hausis Stimme war gefragt von A bis Z, was ihm bestimmt einen anständigen Durst bescherte. Zum Schluss gabs in der Mehrzweckhalle Zvieri und die Rangverkündigung und Opus schränzte, was das Zeug hielt, und sorgte für eine Top-Stimmung.

Sidi-Barrani-Jass im Restaurant Bauernhof Nicht zu Unrecht gilt der «Sidi-BarraniJass» als der hitzigste Jass. Am Samstag, 7. März, findet im Restaurant Bauernhof in Bettwil ein Plauschjassen und anschliessend ein Turnier statt. Der Einsatz (inklusive Zobig) beträgt 20 Franken. Anmeldeschluss ist der 28. Februar. Anmeldeformulare und Jassreglemente liegen im Restaurant Bauernhof in Bettwil auf. Den Anlass organisiert die Kulturkommission. Samstag, 7. März, Plauschjassen ab 14 Uhr, Turnier ab 16 Uhr. Restaurant Bauernhof, Bettwil (eing.)

INSERATE

Gross und Klein war dabei.

FAHRWANGEN Die Steuererklärung für das Jahr 2014 ist per 31. März beim Regionalen Steueramt Sarmenstorf-Fahrwangen in Sarmenstorf einzureichen. Bei selbstständig Erwerbenden ist der Abgabetermin der 30. Juni 2015. Zu beachten ist, dass mit der Steuererklärung 2014 keine EasyTax-CD und keine Wegleitung mehr mitgeschickt werden. Beides kann bei Bedarf beim Steueramt in Sarmenstorf oder bei der Finanzverwaltung in Fahrwangen bezogen werden. Das Programm EasyTax ist auch online auf der Internetseite www.ag.ch/steuern verfügbar. (eing.)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

16

Veranstaltungen

Bedrückt Sie Ihre

Steuererklärung? Für 110.– Pauschale (mit einer Liegenschaft für 140.–) nehmen wir Ihren Druck weg! Sie sparen Nerven, Zeit und Geld! Inkl. Gratis-Steuerberatung

zuverlässig – korrekt – termingerecht

Steuererklärungen 2014 Auszubildende Fr. 40.–, Einzelpersonen Fr. 60.–, Familien Fr. 80.– mit Liegenschaft Fr. 120.– Genios GmbH, R. Steiger Bruggerstrasse 11A, 5103 Wildegg Breitestrasse 58, 5734 Reinach Tel. 056 443 17 80 oder 0840 436 467

Porto sparen? JURA Service-Annahmestelle Lenzburg Telefon 062 876 14 14

Steuererklärung ausfüllen! Professionell, preiswert, prompt durch Christoph Urech Rufen Sie an: Tel. 062 891 84 15

Aktuell: Winterschnitt

ll Urs Willener Gartenbau AG Gartenpflege / Gartenplanung 5600 Lenzburg, Bifang 9 Tel. 062 891 05 00

Mit meinem bewährten Team würde ich für Sie gerne sämtliche Gartenarbeiten ausführen und empfehle mich aktuell für: • Sträucherschnitt,

Baumschnitt

Aus-/Weiterbildung


17

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Lindenberg / Unteres Seetal BEINWIL AM SEE Neue Urnenöffnungszeiten Der Gemeinderat hat entschieden, künftig auf eine Urnenöffnung am Samstag zu verzichten und nur noch die Öffnung am Sonntag von 8.30– 9.30 Uhr beizubehalten. Diese Regelung gilt bereits für die Abstimmung vom 8. März 2015. Belastete Standorte In rund 180 Aargauer Gemeinden existieren ehemalige Kehrichtdeponien. Ein Teil dieser Altdeponien gefährdet möglicherweise das Grundwasser oder ein Oberflächengewässer. In der Gemeinde Beinwil am See gibt es fünf ehemalige Ablagerungsstandorte. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) hat für drei Standorte Handlungsbedarf festgestellt. Der Gemeinderat hat 2014 für diese drei Standorte – Deponie Waldhölzli, Kehrichtdeponie im Tobel, Kehrichtdeponie Rüti – durch ein Fachbüro historische Untersuchungen durchführen lassen. Gestützt auf die entsprechenden Untersuchungsberichte verlangt das BVU nun auch technische Untersuchungen, vor allem in Form von Gewässerproben. Der Gemeinderat evaluiert zurzeit die zu erwartenden Kosten und wird anschliessend über das weitere Vorgehen entscheiden. Neuer Bademeister Als neuen Bademeister und Leiter des Strandbads hat der Gemeinderat Silvan Suter, Hohenrain, angestellt. Er wird die Stelle per 1. Mai antreten und zusammen mit seinen Eltern, die bis Ende 2014 im Kanton Luzern ein Restaurant führten, auch die Restauration des Strandbads betreiben. Silvan Suter ist 25 Jahre alt und gelernter Zimmermann. Seit 2012 arbeitet Silvan Suter als Zivilschutzinstruktor in der Zivilschutzorganisation Kanton Zug. In seiner Freizeit engagiert sich Silvan Suter unter anderem in der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) Sektion Hallwilersee. Er ist Vorstandsmitglied und Technischer Leiter / Ausbildungsverantwortlicher der SLRG Hallwilersee. (eing.)

Stabübergabe im «Gärtnerhaus» Ein neuer Abschnitt im Bestehen der Stiftung Gärtnerhaus in Fahrwangen hat begonnen. Seit Anfang Jahr halten Markus Künz, Stiftungsleiter, und Matthias Lämmli, Leiter Finanzen, die Fäden in der Hand. Pia Weber

M

it verschiedenen Verkaufsgeschäften, Ateliers und Werkstätten, Blumenladen, Schreinerei, Kreativatelier, Gourmet-Oase, Wohnaccessoires, Les Ateliers, Gartenpflege und Restaurant Seetal und dem Hausdienst und der Wäscherei ermöglicht die Stiftung Gärtnerhaus ihren Klientinnen und Klienten die Integration in die Gesellschaft im Sinne des selbstständigen Wohnens, der finanziellen Selbstständigkeit mit IV-Rente und Entgelt aus einem geschützten Arbeitsplatz, gestützt mit einem gesicherten Kontakt zu einer Bezugsperson. Mit der Wahl der neuen Geschäftsleitung, mit einer Anpassung des Organigramms und der Einsetzung von Teamleitern konnte eine solide Basis für das weitere Bestehen der Stiftung geschaffen werden. Stiftungsgründer tritt zurück Dem jetzt als Stiftungsleiter zurückgetretenen Stiftungsgründer Beny Stutz ist es gelungen, für Menschen mit psychischen Problemen ein Zuhause zu schaffen. Seit der Gründung 1997 ist aus dem kleinen Gärtnerhaus mit dem verwilderten Garten, mit dem Büro in der alten Sattelkammer und dann dem Blumenladen im ehemaligen Stall entstanden, was es heute ist, nämlich das zweitgrösste Integrationszentrum im Kanton Aargau für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Aber immer geblieben ist der Grundgedanke, alkohol- und drogenentzogenen Menschen zu helfen, sie zu fördern und zu betreuen; später kamen auch im-

Langlauf: 59 Teilnehmer am zweiten Abendrennen in Leutwil Das zweite Abendrennen auf der Moos-Loipe in Leutwil geht doppelt in die Geschichte ein: Die Teilnehmerzahl war letztmals vor 30 Jahren so hoch und René Leder wurde nach 13 Siegen in Serie geschlagen.

D

as Herz von Loipenmeister und Startchef Beni Gloor hüpfte vor Freude. Vor neun Jahren hatte er das Amt von seinem verstorbenen Vater Franz übernommen, aber noch nie einen solchen Aufmarsch im Moos erlebt. Da die meisten Teilnehmer mit Stirnlampe auf die Strecke gingen, eilten zur Stosszeit beeindruckend viele «Glühwürmchen» über die Hochebene zwischen Seetal und Wynental. Die meisten freuten sich an der eisig-harten Spur, die ein hohes Lauftempo ermöglichte. Dass nur wenige auf den heiklen Abfahrten stürzten, spricht für das technische Können der Teilnehmer. Um den Tagessieg bei den Männern lieferten sich die beiden Favoriten Christian Wittensöldner und Martin Dätwyler, die beiden zurzeit stärksten Langläufer im Aargau, ein packendes Fernduell. Am Schluss entschied eine Zufallssekunde für Wittensöldner. René Leder blieb mit 51 Sekunden Rück-

INSERATE

stand Rang 3. «Gegen diese beiden Topläufer musste ich damit rechnen», trauerte der polysportive Holderbanker dem Ende seiner Serie nicht gross nach. Seit 2003 war er 13-mal unbesiegt geblieben. Jetzt fand der «MoosKönig» gleich zwei Meister. Schnelle Triathletin Bei den Frauen dominierte Claudia Jaus. Die 38-jährige Zofingerin, eine ehemalige Spitzenhandballerin, gewann mit über eineinhalb Minuten Vorsprung auf die Gränicher Altmeisterin Fränzi Heim. Diese wiederum behauptete sich deutlich vor der jüngsten Teilnehmerin des Abends, der 15-jährigen Fiona Eichenberger. Die Siegerin des ersten Abendrennens, Jacqueline Keller, fühlte sich auf dem gefrorenen Schnee deutlich weniger wohl als vor Wochenfrist auf dem Pulverschnee. Trotz besserer Zeit musste sie sich mit Rang 4 begnügen. (eing.) Rangliste Männer: 1. Christian Wittensöldner aus Zofingen, 2. Martin Dätwyler aus Gontenschwil, 3. René Leder aus Holderbank. Frauen: 1. Claudia Jaus aus Zofingen, 2. Fränzi Heim aus Gränichen, 3. Fiona Eichenberger aus Gränichen. Schüler/Newcomer: 1. Manuel Aeschbach aus Dürrenäsch. Auskünfte über den Loipenzustand sind im Internet unter www.loipeleutwil.ch zu finden.

Feierliche Stabübergabe: Markus Künz (links) und Matthias Lämmli haben einen symbolischen Schlüssel erhalten. Er soll Zusammenarbeit symbolisieren. (PW) mer mehr psychisch kranke Menschen dazu. Für Ehrenpräsidentin Katharina Heyer hat der Name «Gärtnerhaus» etwas Symbolisches. «Was gibt es Schöneres, als in einem Garten das Wachsen und Gedeihen zu beobachten?», fragte sie in die grosse Gästerunde an der feierlichen Stabübergabe, welcher vom Ensemble «Schaber Brass» ein würdiger musikalischer Rahmen verliehen wurde. Stiftungsratspräsident Ernst Wiedermeier freute sich, der neuen Geschäftsleitung einen von Niki de Saint Phalle inspirierten symbolischen Schlüssel

überreichen zu können. Der Schlüssel wurde in der Stiftung hergestellt und trägt damit die Handschrift vieler Klienten. Er soll Zusammenarbeit symbolisieren. Wohl der Klienten im Vordergrund Das Interesse und das Wohl der Klienten standen stets im Mittelpunkt. Dass dies so weitergeht, ist ein grosses Anliegen des neuen Stiftungsleiters. Seit seiner Einarbeitung im Gärtnerhaus im vergangenen September fühlt sich Markus Künz angekommen. Wenn er von seiner neuen Aufgabe spricht, ste-

hen ihm Freude und Begeisterung ins Gesicht geschrieben. «Es gibt nichts Schöneres, als Freude und Begeisterung zu schenken, auszustrahlen und die anderen damit anzustecken, vor allem Menschen, die krank sind oder es schwer haben», erklärt er. Überschattet wurde der Anlass einzig durch den unerwarteten Tod des bisherigen Leiters Finanzen und Administration, Gustav Humbel, einige Tage vor seiner Pensionierung. Dies stellt die Geschäftsleitung vor grosse Probleme, hatte er doch über ein enormes Wissen über die Finanzen der Stiftung verfügt.

Verdichteter bauen in Boniswil Beim Restaurant Seeblick schlummert das Potenzial, verdichteter zu bauen. Zurzeit liegt ein Gestaltungsplan öffentlich auf. Alfred Gassmann

S

tatt immer wieder Bauland einzuzonen, heisst gesamtschweizerisch das Gebot der Stunde «Bauzonen verdichten». Die Raumplaner definieren die Aufgabe komplizierter und sprechen von qualitativer und quantitativer innerer Siedlungsentwicklung. Boniswil lebt die Herausforderung, und zwar talseitig im Abschnitt vom Restaurant Seeblick, 320 Meter in Richtung Dorf Boniswil. Ohne das bekannte Restaurant lassen sich in diesem Abschnitt heute lediglich vier Wohnbauten zählen. Und ein Blick auf den Situationsplan genügt, um festzustellen, dass hier ein Potenzial für verdichtetes Bauen besteht. Flachdachbauten vorgesehen Zurzeit liegt auf der Gemeindekanzlei der Gestaltungsplan «Buchhübel/Bubenacker» des Büros Arcoplan, Ennetbaden, im Mitwirkungsverfahren öffentlich auf. Er dokumentiert, wie die bestehenden und neuen Bauten verkehrsmässig erschlossen und wie sie gestaltet werden

Restaurant Seeblick: Wird für den Bau von drei Terrassenhäusern abgebro(AG) chen. sollen. Der Gemeinderat Boniswil und die kantonale Abteilung Raumentwicklung haben klare Vorgaben definiert: Das Quartier mit Sicht auf den Hallwilersee und die geschützte Tallandschaft sollen ruhig wirken und sich mit Flachdachbauten vorteilhaft in die Hanglage einfügen. Auf einzelnen zusammengefassten Parzellen soll ein Mehrfamilienhaus, ein sogenannter Zeilenbau, realisiert werden und anstelle des Restaurants Seeblick, das abgebrochen wird, drei Terrassenhäuser. Wie die restlichen Grundstücke überbaut werden können, zeigen Ent-

würfe als Richtprojekte auf. Von der Kantonsstrasse aus gesehen erscheinen alle Neubauten nur zweigeschossig. Mit den Grundrissen reagieren sie auf den Strassenlärm. Für einmal müssen private Grundeigentümer für die Kantonsstrasse nicht Land abtreten, sondern der Kanton ist bereit, von der überbreit ausgemarchten Kantonsstrassenparzelle Land zu veräussern. Dieser Streifen kann bei der knappen Bautiefe die Erschliessung lösen. Zudem wird die Chance gepackt, um das eingedolte Wydenbodenbächli teilweise zu öffnen.


18

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Agenda

Agenda vom 20. bis 26. Februar Freitag, 20. Februar Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Holger Paetz mit «Auch Veganer verwelken». Kabarett. Meisterschwanden: Hotel Delphin 19 Uhr. «Konfusionen! Wie bitte?». Theateraberbitte gibt Antwort in dieser Komödie. Othmarsingen: Mehrzweckhalle 20 Uhr. Theaterlüüt Othmarsingen mit «Barfuess im Schnee». Komödie in drei Akten von Bernd Spehling. Ab 18 Uhr Abendkasse. 18.30 Uhr Türöffnung.

Usfahrt Oerlike Wenn Hans zurückblickt, muss er sagen: Das war ein gutes Leben! Er hat die Welt gesehen, sein Martheli geliebt und ja, zwei, drei Dinge sind schiefgelaufen. Hans ist müde. Eigentlich mag er nicht mehr. Er möchte sterben. Aber darüber spricht man nicht. Oder bestenfalls mit Willi, seinem Freund. Ihm vertraut er, er soll ihm helfen, seinen Plan umzusetzen. Willi, der wahre Freund, der zu ihm hält bis zum Schluss . . . Kino Urban Fr/Sa/So je 17 Uhr. CH, 8 J.

Samstag, 21. Februar

Sonntag, 22. Februar Lenzburg: Familie+ 11–11.45 Uhr. «De Räuber Firlefanz». Kasperli zeigt mit seinem Freund Fritzli eine Sondervorstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum Burghalde zur aktuellen Ausstellung «Leben im Fünfstern». Figurenspiel: Marlise Graf und Ursula Steinmann. Zirka 45 Min. Lenzburg: Familie+ 14–14.45 Uhr. «De Räuber Firlefanz». Kasperli zeigt mit seinem Freund Fritzli eine Sondervorstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum Burghalde zur aktuellen Ausstellung «Leben im Fünfstern». Figurenspiel: Marlise Graf und Ursula Steinmann. Vorstellungsdauer zirka 45 Min.

LITERATUR

Familiensonntag: Alles rund ums Thema Geld erfahren Eltern und Kinder in der Ausstellung «Geld, Jenseits von Gut Foto: MS und Böse» am Sonntag, 22. Februar, im Zeughaus.

SOUNDS

Freitag, 20. Februar Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Bluegrass-Songs und American Folk mit Misty Blue. Bar geöffnet ab 19 Uhr.

VORTRÄGE

Donnerstag, 26. Februar Lenzburg: Gleis 1 19.30–21 Uhr. Datengier und Elektrosmog. «Mobile Kommunikation ausser Rand und Band». Vortrag von Hansueli Stettler, St. Gallen.

DIES & DAS

Freitag, 20. Februar Lenzburg: Bezirksschule 20 Uhr. CH-Dok-Filme: «Thule Tuvalu» von Matthias von Gunten. CH 2014, 96 Min. Englisch/Inuktitut. Der Regisseur ist eingeladen. CinéBar offen ab 19 Uhr und im Anschluss an das Gespräch. Veranstalter: Kulturkommission Lenzburg. Fahrwangen: Läsi-Huus 14–16 Uhr oder abends ab 19.30 Uhr. Spielplausch für Erwachsene. Organisiert von den Landfrauen Oberes Seetal und der Ludothek Fahrwangen.

Dienstag, 24. Februar

Samstag, 21. Februar

Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. Literatur und Musik: «Meistertrauffer».

Meisterschwanden: Mehrzweckhalle 17–22 Uhr. Damenturnverein Meisterschwanden: Chäs-Plausch.

INSERATE

Fifty Shades of Grey Der grösste globale Bestseller der letzten Jahre erzählt die Geschichte der 21-jährigen Studentin Anastasia Steele (Dakota Johnson), die für ihre Universitätszeitung ein Interview mit dem 27-jährigen Milliardär Christian Grey (Jamie Dornan) führt. Anastasia wird in Greys Bann gezogen, der ihr eine ungeahnte Welt eröffnet. Kino Urban täglich je 20 Uhr. D/16 J.

THEATER

Lenzburg: Familie+ 14–14.45 Uhr. «De Räuber Firlefanz». Kasperli zeigt mit seinem Freund Fritzli eine Sondervorstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum Burghalde zur aktuellen Ausstellung «Leben im Fünfstern». Figurenspiel: Marlise Graf und Ursula Steinmann. Vorstellungsdauer zirka 45 Min. Lenzburg: Alter Gemeindesaal 13.30–16 Uhr. Märlitheater Fidibus gastiert mit «Aladin und die Wunderlampe». Vorverkauf: Papeterie Kromer, Kirchgasse 23, Lenzburg, oder am Spieltag an der Theaterkasse. Meisterschwanden: Hotel Delphin 19 Uhr. «Konfusionen! Wie bitte?». Theateraberbitte gibt Antwort in dieser Komödie. Othmarsingen: Mehrzweckhalle 20 Uhr. Theaterlüüt Othmarsingen mit «Barfuess im Schnee». Komödie in drei Akten von Bernd Spehling. Ab 18 Uhr Abendkasse. 18.30 Uhr Türöffnung.

Filmtipp

Sonntag, 22. Februar

Dienstag, 24. Februar

Lenzburg: Zeughaus 10–17 Uhr. Familiensonntag in der Ausstellung «Geld, Jenseits von Gut und Böse». Für Kinder Spiel und Spass, für Eltern Tipps und Tricks. Infos unter www.stapferhaus.ch Meisterschwanden: Mehrzweckhalle 11–14 Uhr. Damenturnverein Meisterschwanden: Chäs-Plausch.

Bettwil: Mehrzweckhalle 9.15 Uhr. Seniorenturngruppe. Für Frauen und Männer und Ehepaare ab 60 Jahren.

Montag, 23. Februar Beinwil am See: Kath. Kirche 19.30–21.30 Uhr. Gemeinsames Singen von Mantras und Kraftliedern aus verschiedenen Kulturen. Begleitet von diversen Naturinstrumenten. Infos: Tel. 062 771 77 22 und www.sternenklang.ch.

Dienstag, 24. Februar Lenzburg: Familie+ 9.30–11 Uhr. Sprachtreff «Türen öffnen». Treffpunkt für fremdsprachige Frauen im Bezirk Lenzburg. Lenzburg: Alter Gemeindesaal 7.30–11 Uhr. Lenzburger Wochenmarkt.

Mittwoch, 25. Februar Lenzburg: Familie+ 14–15.30 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte». Erzählung von Kindergeschichten auf Türkisch für Kinder und Eltern.

SENIOREN

Freitag, 20. Februar Seengen: Gasthof Rebstock 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch.

Rupperswil: Reformierte Kirchgemeindehaus 14.30 Uhr. Seniorennachmittag: «Natur, Oldtimer, Tiere, Blumen». Vortrag von Urs Wildi, Schafisheim. Organisiert von der Reformierten Kirchgemeinde Rupperswil. Kostenloser Fahrdienst: Telefon 062 897 28 71.

VEREINE

Staufen Alpenclub Staufberg Sonntag, 22. Februar. Skitour Silberen. Kurt Härdi, Anmeldung und Informationen unter Telefon 056 624 23 21. Pistolensektion Samstag, 21. Februar. Luftpistolenschiessen im Keller der Turnhalle. Vorherige Absprache mit Obmann beziehungsweise Vorstand.

AUSSTELLUNGEN Lenzburg: Zeughaus Di/Mi/Fr–So, 10–17 Uhr, Do 10–20 Uhr. Ausstellung: «Geld, Jenseits von Gut und Böse». Bis 29. November 2015. Seon: Seetalstrasse 61 21. Februar, ab 15 Uhr. Vernissage, abstrakte Acrylbilder von Judith Russo. Weitere Informationen unter www.galerie-r4l.ch.

Paddington Da er eine Schwäche für alles Britische hat, nimmt der Bär Paddington die Reise aus dem «finstersten Peru» bis nach London auf sich. Als er sich aber mutterseelenallein an der U-Bahn-Station Paddington wiederfindet, wird ihm bewusst, dass das Stadtleben doch nicht so ist, wie er es sich vorgestellt hat. Kino Urban So, 14.30 Uhr. D, 6/8 J.

Honig im Kopf «Honig im Kopf» erzählt die Geschichte der ganz besonderen Liebe zwischen der elfjährigen Tilda (Emma Schweiger) und ihrem Grossvater Amandus (Dieter Hallervorden). Tilda entführt ihren Grossvater auf eine chaotische und spannende Reise, um ihm seinen grössten Wunsch zu erfüllen: Noch einmal Venedig sehen! Kino Löwen täglich je 20 Uhr, So auch 14 Uhr. D, 8/10 J.

Monsieur Claude und seine Töchter Claude und Marie Verneuil (Christian Clavier und Chantal Lauby) sind ein wohlhabendes, leicht konservatives, katholisches Ehepaar in der französischen Provinz und haben vier attraktive, junge Töchter. Die Verneuils können sich nichts Schöneres für ihre Töchter vorstellen, als dass diese von ebenso attraktiven, französischen, christlichen Männern geehelicht werden. Als drei ihrer Töchter sich aber mit einem Chinesen, einem Muslim und einem Juden verloben, hängt der Haussegen schief. Kino Löwen Sa u. So 17.15 Uhr. D, 8/6 J. Weitere Filme und Infos unter: www.kinolenzburg.ch www.rex-wohlen.ch


19

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Szene

Aladin kommt mit seiner Wunderlampe nach Lenzburg Das Märlitheater Fidibus gastiert am Samstag, 21. Februar, im Alten Gemeindesaal.

N

icht nur Kinder werden sich gerne in dieses zauberhafte Märchenland entführen lassen, auch Erwachsene dürfen sich auf ein ganz besonderes Erlebnis freuen. Humorvoll und poetisch ist das Märchen in Dialekt gefasst. Ein exotisches Bühnenbild verzaubert den ganzen Saal und nimmt mit in eine geheimnisvolle arabische Wunderwelt. Aladin mit seiner Wunderlampe und seinem unstillbaren Wunsch, der Prinzessin näher zu kommen, hat es schwer. Da ist ein Zauberer, der mithilfe der Zauberlampe alle Macht der Erde an sich reissen möchte, ein Sultan, der sich von einer Unmenge Edelsteinen blenden lässt, ein Grosswesir, der alles hintertreiben möchte, und ein Geist, der selbst das Unmögliche möglich macht. Die Aufführung dauert rund 1 Stunde und 45 Minuten und ist für Kinder ab vier Jahren geeignet. Tickets mit nummerierten Plätzen sind im Vorverkauf, Papeterie Kromer, Kirchgasse 23, Lenzburg, erhältlich oder am Spieltag, eine halbe Stunde vor Aufführung, an der Theaterkasse.

Die Zürcher Vokalisten geben in der katholischen Kirche Lenzburg Sergei Rachmaninovs Op. 37 zum Besten. 1001 Nacht: Wunderlampe.

Aladin

mit

seiner (zvg)

Alter Gemeindesaal Lenzburg, Samstag, 21. Februar, 13.30 bis 16 Uhr, www.maerchentheater.ch

«Meiereien» im Gemeindesaal Ammerswil – das Beste aus tausendundeiner «Meierei»

J

eden Tag erscheint eine neue Folge «Meiereien» in der Aargauer Zeitung. Jörg Meier erzählt vermeintlich lapidare Geschichten aus der Provinz, die immer wieder die Tiefen des Lebens eröffnen: das Wunderbare, das Tragische, das Lächerliche. Jörg Meier liest und erzählt – begleitet von Saxofonist Markus Kühne – das

Beste aus tausendundeiner «Meierei», aktuell, massgeschneidert und voller Überraschungen. Gemeindesaal Ammerswil, Freitag, 6. März, 20 Uhr, Veranstalter ammerswil kultur, Erwachsene 25 Franken, Kinder und Jugendliche 15 Franken. Reservationen unter www.ammerswilkultur.ch

(zvg)

«Das grosse Abend- und Morgenlob» Am Sonntag, 1. März, kommen Liebhaber der klassischen Musik auf ihre Kosten.

D

ie Zürcher Vokalisten kommen mit Sergei Rachmaninoffs Vesper Op. 37 «Das grosse Abend- und Morgenlob» in die katholische Kirche Lenzburg. Mit dem Werk führen sie eines der anspruchsvollen Chorwerke auf, das nicht nur den musikalischen Verstand, sondern auch das Herz der Zuhörer anspricht. Die Vespern stellen eine auskomponierte Form des aus der Tiefe aufsteigenden Danks und Lobs in der äusseren Form der orthodoxen Liturgie dar.

Sergej Rachmaninoff selbst bezeichnete die Uraufführung der «Ganznächtlichen Vigilien» im Jahr 1915 als eine «Stunde der glücklichsten Befriedigung». Als Kind schon war er von den orthodoxen Gesängen in den Kirchen von St. Petersburg und Nowgorod derart überwältigt, dass er sie zu Hause auf dem Klavier nachzuspielen versuchte. Dreissig Jahre später setzte er seine Eindrücke zu einem Chorzyklus um, der zum Tiefsten und Ausdrucksvollsten gehört, was die russische geistliche Vokaltradition in ihrer tausendjährigen Geschichte hervorgebracht hat. Wie sehr dieses Werk Rachmaninoff am Herzen lag, zeigt sich an seinem

Wunsch, man möge die fünfte der insgesamt fünfzehn Vigilien als Trauermusik zu seiner eigenen Beerdigung singen. Besucherinnen und Besucher dürfen sich am Sonntag auf klangvolle Chormusik a cappella freuen. Die Zürcher Vokalisten sind ein klassischer, konzertanter Kammerchor, der unter der Leitung von Christian Dillig anspruchsvolle Chormusik verschiedenster Epochen und Stilrichtungen auf gehobenem stimmlichem und musikalischem Niveau einstudiert und aufführt. Sonntag, 1. März 2015, um 17 Uhr in der kath. Kirche Lenzburg.

Holger Paetz textet haarspalterisch «Leben im Fünfstern» für Kinder: Sondervorstellung abstrus über Alltag und Politik mit Kasperli und dem Räuber Firlefanz Kasperli zeigt mit seinem Freund Fritzli eine Sondervorstellung zur aktuellen Ausstellung «Leben im Fünfstern».

D

ie Sondervorstellung «Der Räuber Firlefanz» ist für Kinder ab vier Jahren und wird im Familienzentrum familie+ in Lenzburg aufgeführt. Das Figurenspiel wird gespielt vom Figurentheater Grafenstein aus Lenzburg. Am Sonntag nach der 11-Uhr-Vorstellung verkauft das «caffè e latte» Räubersuppe und Käfigbrot. Die Vorstellung dauert zirka 45 Minuten. Preise für Kinder 8 Franken, Erwachsene 12 Franken. Samstag, 21. Februar, 14 Uhr, und Sonntag, 22. Februar, 11 Uhr und 14 Uhr, Walkeweg 19 in Lenzburg. Reservationen unter www.familie-plus.ch. Oder Vorverkauf eine Stunde vor Vorstellungsbeginn an der Puppenbühnenkasse. (eing.)

Puppentheater: Kasperli stellt den Räuber Firlefanz.

(zvg)

Abstrakte Acrylbilder von Judith Russo «Auch Veganer verwelken!» Holger Paetz’ neues Programm in der Baronessa.

Mit Holger Paetz ist am Freitag einer der profiliertesten deutschen Kabarettisten in der Baronessa zu Gast: Ein Sprachvirtuose der Extraklasse.

H

olger Paetz ist der «Buster Keaton des Wortes». Er textet haarspalterisch abstrus, reibt sich an bildreichen Formulierungen und unterlegt das Ganze mit einer misanthropisch-melancholischen Grundstimmung. Trocken, mit Anflügen von schwarzem Humor räsoniert Paetz über Politisches und Alltägliches, defloriert Tabus und zerstückelt brisante Themen nachhaltig. Fragen, die sonst keiner stellt Er stellt sein aktuelles Programm «Auch Veganer verwelken!» vor. «Die Vernunft ist nicht aufzuhalten», sagt er zu seinem

neuen Programm. «Ein Leben ohne Fleisch heisst Zukunft, Vitalität, Gesundheit, Sex, Frauen, Geld. Da will jeder hin. Überhaupt keine Frage. Also raspeln, schälen, hacken und jedes Blatt einzeln veredeln. Aber wirklich ohne? Also ganz ohne? Allein, dass man sich immer rechtfertigen muss, warum man kein Fleisch mehr isst. Weil einem Tiere leid tun? Ach ja? Und Pflanzen tun dir nicht leid? Auch Bäume wollen leben und du wohnst in Holzmöbeln? Das stresst. Beim Essen. Kann das gesund sein? Ist denn ein pures Blätterfresser-Leben überhaupt noch lebenswert?» Diesen und anderen drängenden Fragen, die sonst keiner stellt, widmet sich der sprachvirtuose Kaberett-Literat Holger Paetz. Freitag, 20. Februar 2015, 21 Uhr, Türöffnung 20 Uhr, www.holger-paetz.de

A

m Anfang eines jeden künstlerischen Werkes von Judith Russo steht die Inspiration durch die Farben. Ohne bestimmte Themen entstehen auf der Leinwand spontan abstrakte Werke. Diese sind ab Samstag, 21. Februar, in der Galerie R 4 L in Seon zu bestaunen. Die Bilder von Judith Russo entwickeln sich manchmal durch mehrfache Überarbeitung. Kreativität und Spontanität sind die Begleiter während des schöpferischen Prozesses. So entwickelt sich eine Arbeit von selbst bis zur Vollendung. Einzelne Strukturen und Farbpartien erinnern bei genauem Betrachten an den Ursprung und geben eine interessante Basis für die Kunstwerke. In verschiedenen Kursen hat sich Judith Russo in den letzten 15 Jahren diverse Maltechniken zeigen lassen und so auch den eigenen Malstil weiter entwickelt. In mehreren Ausstellungen hat sie ihre Werke gezeigt. Vernissage am Samstag, 21. Februar, ab 15 Uhr. Seetalstrasse 61, Seon, www.galerie-r4l.ch (eing.)

Inspiration durch Farben: Die Werke von Judith Russo.

(zvg)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 19. Februar 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

20

Veranstaltungen Theateraufführung im Aarehaus

«Rouetuusch» Komödie von Hans Schimmel Freitag, 27. Februar 2015, 20.00 Uhr Samstag, 28. Februar 2015, 20.00 Uhr (ausverkauft) Sonntag, 1. März 2015, Brunch ab 10.30 Uhr Theaterbeginn 13.15 Uhr Freitag, 6. März 2015, 20.00 Uhr Samstag, 7. März 2015, 20.00 Uhr Telefonische Reservationen: 076 650 43 91 Montag, 9.30–11.00 Uhr, Mittwoch/Freitag, 18.00–19.30 Uhr Theatergemeinschaft Tangram, Rupperswil

Täglich 20 Uhr D, ab 16 Jahren:

FIFTY SHADES OF GREY FR/SA/SO je 17 Uhr CH, ab 8 Jahren:

USFAHRT OERLIKE Sonntag 14.30 Uhr D, ab 8/6 Jahren:

PADDINGTON

Täglich 20 Uhr Sonntag auch 14 Uhr D, ab 8/6 Jahren:

HONIG IM KOPF Samstag und Sonntag je 17.15 Uhr D, ab 8/6 Jahren:

MONSIEUR CLAUDE UND SEINE TÖCHTER Wüsse, was lauft! www.kinolenzburg.ch

Fit und Kickpower Für Erwachsene, die sich gerne zu Musik bewegen möchten.

Der Kaufmännische Verein Lenzburg-Reinach lädt Sie ein zum Referat «Volkswirtschaftliche Perspektiven und Finanzmarktprognosen» von Marcel Koller, Chefökonom Aargauische Kantonalbank Montag, 2. März 2015, 19.30 Uhr, KV Schulhaus Lenzburg Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.kfmv.ch/lenzburg-reinach.

Gratis Probelektion Gratis

Erfahren Sie mehr zur aktuellen SNB-Geldpolitik und zu den Auswirkungen auf Sie als Konsument, Bürger oder Mieter.

Fördert Motorik und Beweglichkeit Aikido- und Judoschule Rathausgässli 14 (hinter dem Rathaus) 5600 Lenzburg

Start: Donnerstag, 26. Februar 2015 19.15 – 20.15 Uhr Auskunft: Tanja Kleiner

062 892 39 70

Leitung: Tanja Kleiner www.okami.ch


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
20150219 woz lbaanz by AZ-Anzeiger - Issuu