Freitag, 14. Mai 2021
113. Jahrgang Nr. 19
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Ganz Zwingen in fünfzehn Minuten Wetterglück für die Orientierungsläufer und -läuferinnen. Sowohl die Trainingsläufe am Samstag in Laufen als auch die EGKSprint-Schweizer-Meisterschaft am Sonntag in Zwingen waren begleitet von sonnigem Traumwetter.
6 ºC 16 ºC
8 ºC 16 ºC
Samstag, 15. Mai 2021 Weiterhin wechselhaft mit veränderlicher Bewölkung und gelegentlichen Regengüssen. Sonntag, 16. Mai 2021 Regnerisch, dazwischen aber auch trockene Phasen.
10 ºC 18 ºC
Martin Staub Für André Schoepfer erfüllte sich der Traum vom strahlenden Sonnenschein. Den hatte er sich für die diesjährige Sprint-Schweizer-Meisterschaft im Orientierungslauf gewünscht, als er sich als Laufleiter dieses Grossanlasses vor zwei Wochen den Fragen des «Wochenblatts» stellte. Noch einiges war damals nicht besiegelt. So wurde am vergangenen Samstag in Laufen relativ kurzfristig ein Trainingsstaffellauf für gemischte Viererteams mit internationaler Beteiligung organisiert. Dieser kam bei den angereisten Orientierungsläuferinnen und -läufern aus Ostund Nordeuropa sowie bei vielen mitteleuropäischen Teams und natürlich auch bei den Schweizer Athletinnen und Athleten bestens an. Die ersten Saisongäste im Schwimmbad Laufen waren ebenfalls begeistert von den vorbeirennenden Männern und Frauen, welche die sechs in der Badi positionierten Posten quittierten.
Vorbereitung auf EM
Am Sonntag galt es dann Ernst. Die Schweizermeisterschaft 2021 im Sprint ging vor Zwingner Kulisse über die Bühne. Dazu gab es einen zahlenmässig limitierten Wettbewerb für Kinder, Jugendliche und deren Begleitung. Die
Laufen
Sags mit Blumen: Die drei Schnellsten: Elena Roos, Simona Aebersold und Martina Ruch (v.l.). Öffentlichkeit war aus bekannten Gründen leider ausgeschlossen. Dafür rannten den Läuferinnen und Läufern stramme Kameramänner voraus oder hinterher und lieferten Bilder in Echtzeit, die über die Internetplattform www.spm2021.ch direkt kommentiert wurden. Immerhin — auch ein SRF-Kamerateam war in Zwingen vor Ort und berichtete kurz über diesen internationalen Wettbewerb. Nebst den Schweizer Eliteläuferinnen und -läufern waren rund 90 Topathletinnen und -athleten aus Norwegen, Russland, dem Baltikum und vielen mitteleuropäischen Staaten in Zwingen,
erkundeten den Laufentaler Ort im Eilzugstempo, quittierten innert rund fünfzehn Minuten 19 (Frauen), respektive 25 Posten und liefen auf dem idyllisch gelegenen Sportplatz mit Vollgas ins Ziel ein. Grund für dieses internationale Beteiligungsfeld waren die anstehenden Europameisterschaften im Orientierungslauf, die bereits gestern in Neuenburg starteten. Schweizer Meisterin im Sprint 2021 wurde Simona Aebersold vor Elena Roos und Martina Ruch. Bei den Herren gewann Joey Hadorn vor Matthias Kyburz und Riccardo Rancan den Schweizer
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Freitag, 14. Mai 2021 Anhaltend wechselhaft. Gelegentliche Regengüsse und Sonne wechseln sich ab.
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Der Veranstalter der Sprint Schweizermeisterschaft im Orientierungslauf (OL) die OLV Baselland bedankt sich beim GR und den Anwohnern von Zwingen für die Gastfreundschaft, auch im Namen der über 10 teilnehmenden Nationen.
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Meistertitel. (Eine etwas detailliertere internationale Rangliste befindet sich auf der Sportseite.) André Schoepfer, der als Laufleiter alle Hände voll zu tun hatte, zeigte sich am Sonntagabend überglücklich: «Ich bin begeistert vom wunderbaren Wetter, den fairen Wettkämpfen, den glücklichen Athletinnen und Athleten und der – wie gewohnt – guten Stimmung. Und wir freuen uns mächtig auf das nächste Highlight in der Region: Die Schweizer Meisterschaften in der Sprint-Mixed-Staffel und im Sprint in zwei Jahren hier in Zwingen und in Laufen.»
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Zweites Standbein wegen Corona
Thomas Immoos Die Corona-Massnahmen haben zahlreiche Berufsgruppen, vor allem Selbstständige, hart getroffen. Auch nach dem vorsichtigen Öffnen der Betriebe nach dem Lockdown wirkt sich die Schliessung noch aus. «Die Kundengewohnheiten haben sich gewandelt», stellt Christian Hamann fest, der seit 37 Jahren, davon 17 Jahre mitten im Stedtli, einen Coiffeursalon betreibt. Ein Teil der Kundinnen und Kunden würden inzwischen weniger häufig zum Coiffeur gehen. Frauen liessen sich die Haare seltener kürzen oder färben, so Hamann. Im Jahre 2020 sei sein Umsatz massiv eingebrochen. Zwar habe sein Betrieb Soforthilfe von Bund und Kanton erhalten. Trotzdem sei das Kundenaufkommen tiefer geblieben. Hamann vermutet, dass er als Coiffeur nicht mehr auf die gleich hohen Umsätze kommen wird wie vor der Pandemie. Bis sich die Wirtschaft und das Kleingewerbe erholen würden, könne es Jahre dauern. «Deshalb musste ich mir die Frage stellen, wie es mit meinem Betrieb weitergeht.» Denn Christian Hamann wollte keine seiner zum Teil langjährigen Mitarbeiterinnen entlassen. Auch wollte er die Ausbildungsplätze seiner drei Auszubildenden sicherstellen. Deshalb hat er sich dazu entschieden, ein zweites Standbein aufzubauen. Seinem Entscheid kam entgegen, dass sein Sohn Marcio ausgebildeter Weinakademiker ist. Der vor-
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Der Stedtlicoiffeur trotzt den Folgen der Corona-Pandemie. Wegen veränderter Kundengewohnheiten integriert Christian Hamann eine Weinhandlung in sein Coiffeurgeschäft.
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dere, zum Stedtli hin orientierte Teil des Geschäfts wird nun zu einem Weinladen umgebaut. Im hinteren Teil, zur Viehmarktgasse hin, bleibt der Coiffeursalon erhalten. Der Umbau soll in den nächsten Wochen erfolgen. Die Eröffnung des Weinladens ist für 24./25. September geplant. Dabei arbeitet Hamann mit Gerstl Weinselektionen zusammen. Sein Sohn Marcio coacht den Betrieb. Im neuen Weinladen sollen rund 110 Weinsorten, hauptsächlich aus Europa, verkauft werden. Ausserdem könne man auf 2500 weitere Weinsorten zurückgreifen. Auch sollen die Weine nicht vornehmlich aus dem Hochpreissegment stammen: «Es wird auch sehr gute Weine unter 20 Franken zu kaufen geben.» Im Vordergrund stünden Beratung und Verkauf. Auch sollen Degustationsanlässe durchgeführt werden, und «Wine and Dine» mit Gastrobetrieben der Region, also gediegene Dinners, deren Gänge von verschiedenen Weinen begleitet werden. Im Fokus des Sortiments stehen vor allem kleine und mittlere Winzereien. Der Weinverkauf habe sich als krisenresistent erwiesen, begründet Hamann seinen Entscheid. Das Réception-Personal und er als Geschäftsleiter lassen sich in Weinkunde schulen. Hamann stellt auch klar: «Es wird weder eine Vinothek noch eine Weinbar werden», sondern eine kleine, aber feine Weinhandlung. Der Coiffeurbetrieb werde von der Weinhandlung auch nicht beeinträchtigt, sind doch die beiden Bereiche klar getrennt. Christian Hamann ist überzeugt, mit diesem zusätzlichen Standbein nach dem corona-bedingten Stillstand seinen Laden mit neuem Leben füllen und seinen Betrieb, vor allem natürlich seinen geliebten Coiffeursalon, erhalten zu können.
Neue Wege: Christian Hamann wird ab September einen Teil seines Geschäfts als Weinhandlung nutzen.
Laufen wird weiter gestärkt Es sieht gut aus, sehr gut sogar für die Keramische samt dem Armaturenhersteller Similor. Die Firmen investieren in die Produktion und in die Marke «LAUFEN». Gini Minonzio Satte 2,2 Millionen Franken investieren die Keramik Laufen AG und die Similor AG in die Fabrikation in Laufen. Im Augenblick wird eine neue Beschichtungsanlage für Armaturen installiert. Damit können mit einem PVD-Verfahren (siehe Kasten) Armaturen in verschiedenen Farben beschichtet werden. Die Firmen investieren aber auch massiv in ihren Auftritt. Ab nächstem Januar sollen im Bereich Armaturen die Similormarken Arwa, Sanimatic und Similor Kugler verschwinden. Sie werden neu den Namen «LAUFEN» tragen, erklärte der Geschäftsführer Klaus Schneider letzte Woche an einer Medienkonferenz. Die Eigentümerin, der spanische RocaKonzern, besitzt 30 Marken. «Nur zwei davon haben einen internationalen Auftritt, nämlich Roca und LAUFEN», erklär-
PVD-Beschichtung gin. PVD bedeutet «Physical Vapor Deposition». Mit diesem Verfahren werden die verchromten Oberflächen der Armaturen mit einer hauchdünnen kristallinen Schicht versehen. Dadurch verändern sich die Eigenschaften. Man kann den Armaturen verschiedene Farben verpassen, die je nach Lichtverhältnisse anders wirken. Zudem werden sie etwa doppelt so kratzbeständig wie herkömmliche verchromte Armaturen. Die Farbschichten sind lichtbeständig, da der Farbeffekt auf Interferenz beruht — ähnlich wie die Lichtbrechung in einem Kristall. Die Armaturen werden hochglänzend, matt oder gebürstet und in verschiedenen Farben angeboten.
FOTO: THOMAS IMMOOS
Poliert Armaturen: Eine neue Anlage wird neue Farben möglich machen. Die Marke «Similor» wird verschwinden. FOTO: ARCHIV GINI MINONZIO
te Schneider. Die Straffung der Markenauftritte ist die logische Folge davon, dass Keramik Laufen immer stärker auf durchdesignte Badezimmer aus einer Hand setzt und dafür auch namhafte Designer beauftragt. Das erste Komplettbad wurde 1990 unter dem Namen «Porsche» lanciert und war laut Schneider nicht sehr erfolgreich. Offensichtlich mussten sich die Konsumenten erst daran gewöhnen, dass es erstrebenswert ist, ein designtes Badezimmer zu haben. Den nächsten Versuch startete Keramik Laufen 2002 mit der Linie «ILBAGNOALESSI one». Diesmal hatte sie Erfolg. Seither hat sie mehrere international renommierte Designer mit der Gestaltung von Komplettbädern beauftragt. Auch die Küchenarmaturen, die bisher unter den Markennamen Arwa und Similor Kugler hergestellt wurden, werden zukünftig unter dem Namen LAUFEN vertrieben. Überhaupt sind die Küchen ein interessanter Markt, in den es sich zu
investieren lohnt, betonte Schneider. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die beiden Firmen Keramik Laufen AG und Similor AG auch rechtlich fusionieren. Gemäss Schneider ist die Marke LAUFEN weltweit sehr bekannt. Jährlich macht sie einen Umsatz von 250 Millionen Franken. Der Umsatz stieg in den letzten zehn Jahren laufend.
Rosige Zukunft
Mit der Investition in die PVD-Anlage und der Stärkung der Marke LAUFEN scheint die Zukunft des Standortes gestärkt zu werden. Allgemein sind die Spanier dafür bekannt, ein Faible für Traditionen und Geschichte zu haben. Dies zeigte auch Schneiders Vortrag. Er betonte mehrmals, dass es die Keramik Laufen seit 130 Jahren gibt und die heutige Similor AG als erster Schweizer Armaturenhersteller auf über 165 Jahre Erfahrung zurückblicken kann.
LOK ALHISTORISCHES
Freude herrschte bei der Brückenweihe Die beiden Regionalblätter, der liberale «Volksfreund» und die kath.-konservative «Nordschweiz», beglückten ihre Leserschaft am 4. Oktober 1929 mit einer Festnummer, dies im Hinblick auf die zwei Tage darauf stattfindenden Feierlichkeiten rund um die Einweihung der neuen Birsbrücke in Laufen.
eiserne Brücke wurde mit 25 000 Franken veranschlagt (mit 19 000 Franken vom Kanton Bern subventioniert). Das Holz der alten gedeckten Brücke wurde öffentlich versteigert. Leider kam ein Brückenbauer im November 1886 in den Fluten der Birs um. Die eiserne Brücke tat ihren Dienst nur gerade zweiundvierzig Jahre.
Die Rede des Gemeindepräsidenten Dr. J. Gerster (Ausschnitte)
Linard Candreia Die armierte Betonbrücke, mit einheimischem Kalkstein verkleidet, ersetzte die eiserne aus dem Jahre 1887. Der Kostenvoranschlag ohne die vorgesehenen weiteren Arbeiten wie die Birskorrektion und Modernisierung der Bahnhofstrasse: 270 000 Franken (mit 115 000 Franken vom Kanton Bern subventioniert). Der zunehmende Verkehr zum Bahnhof auf der rechten Seite der Birs, die «Fabriketablissements» ebenfalls rechtsseitig und die immer grösser werdenden «Lastfuhrwerke» und «Camions» verlangten eine adäquate moderne Brücke. Der Berner Ingenieur Ryser und der Laufner Architekt Alban Gerster machten sich ans Planen.
Eine würdige Brückenfeier
Die Vorfreude aufs Volksfest mit Umzug, Musik, Gesang, turnerischen Vorführun-
Früher: So präsentierte sich die wacklige Brücke im Jahre 1640. gen, Reden, Gratismost und Bankett für die geladenen Gäste inspirierte den «Schultheiss» und die «Räte der Stadt Laufen» sogar zu poetischen Zeilen: «So hat es über ein Jahr gedauert, bis fertig war die Brücke gemauert, bis endlich einmal nach Jahr und Tag sich zeigt, was Geduld und Arbeit vermag.» Während der rund einjährigen Bauzeit wurden in der Bevölkerung auch kritische Einwände laut, insbesondere was die Durchflusshöhe der Brücke bei Hochwasser anbelangte. «Es gab Leute, die kaum einen Tag den Gang nach dem interessanten Werkplatz versäumten und so jede Etappe
FOTO: NORDSCHWEIZ, 7.10.1929
förmlich miterlebten, und siehe, eines Tages spannte sich der massive Betonbogen über die rauschende Birs.»
Laufner Brückengeschichte
Ein längerer Artikel im Volksfreund widmete sich den alten Laufner Brücken. Im 17. Jahrhundert stand eine primitive Holzbrücke ohne Dach und später wurde diese durch eine gedeckte ersetzt. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde heftig über eine neue Birsquerung oberhalb des Wasserfalls, und somit näher beim Bahnhof, diskutiert. Der alte, bewährte Standort obsiegte, die neue
«Der Birsbote» (8.10.1929): «Laufen hat sich wirtschaftlich entwickelt, dank einem gesunden Unternehmergeist, dank aber auch der Arbeitsamkeit und Tüchtigkeit seiner Bevölkerung. Die neue Brücke ist ein Zeichen dieser Entwicklung, ein Zeichen dieses Erfolges. Sie ist aber auch eine Leistung für sich, die Anerkennung verdient. (…) Wir freuen uns umso mehr, als fast nur einheimische Kräfte beim Bau mitbewirkt und als das Werk grösstenteils aus Produkten des Birstales hergestellt wurde. Besonders stolz sind wir, dass unser Laufener Stein der Brücke das vornehme Kleid geliefert hat. (…) Jeder Stand muss dem andern die Hand reichen, wir müssen uns zu verstehen suchen. Denn was nützt es, wenn die Menschen durch die Brücke einander näher gebracht werden, wenn sie sich aber innerlich entfremden? Wie die Brücke nur dann die grossen Lasten zu tragen vermag, wenn der Zement gut bindet und alle Steine ineinander greifen, so
kann auch das Gemeindewesen nur blühen, wenn alle Glieder einträchtig zusammenhalten. So mögen auf die Brücke die Worte gelten: Das Werk sei Mahnung stets zu neuem Arbeitssinn, zu frischer Tat, zu frohem Tagbeginn, ein Zeichen für ein brüderliches Wandeln, für ein getreues, friedgesinntes Handeln, es wirke so als Segenshort, für unser Städtchen fort und fort.» Weiterführende Literatur: «Volksfreund» und «Nordschweiz», 4.10.1929 und 8.10.1929. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs «Wochenblatt».
Heute: Die Birsbrücke in Laufen stammt aus dem Jahre 1929. FOTO: LINARD CANDREIA)
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 16. Mai, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag mit Kinderprogramm: Gottesdienst Startschuss Bibelabschreiben 2021/2022, Pfarrer Michael Brunner, Pfarrer Günter Hulin und Evelyne Standke. Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht! Donnerstag, 13. Mai, 10.00 Uhr, grosser Saal im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Auffahrtsgottesdienst nur für die Hausbewohnerinnen und – bewohner, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 16. Mai, kein Gottesdienst. Mittwoch, 19. Mai, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Pfr. Stéphane Barth und Helferinnenteam. Thema: Der kleine Dachs rettet Frösche. Über Freundschaft, Mut und den Wert des Wassers. Sonntag, 23. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth Strickkreis: Montag, 17. Mai, 14.00–16.00 Uhr, Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Max. 10 Pers. Anmeld. bei: Susanne Rodella, Tel. 079 548 18 90. Konfirmandenunterricht: jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Kein Konf. am Do., 13. Mai = Auffahrtstag. Gruppe 1: 20. Mai und 3. Juni. – Gruppe 2: 27 Mai und 10. Juni. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch
Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie. Liebste – ruh in Frieden, vergessen werden wir Dich nie!
Du hast viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen. Die Erinnerung an all das Schöne mit dir wird stets in uns lebendig sein.
Traurig und schmerzerfüllt, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer Mutter und Oma
Alice Zeugin-Zeugin 10. September 1933 bis 4. Mai 2021
Eduard Zeugin-Zeugin Meinrad Zeugin Margrit Zeugin mit Urs Abschied im engsten Familienkreis. Allfällige Spenden zugunsten von Coop Patenschaft für Berggebiete, Postfinance IBAN CH98 0900 0000 4000 0843 7, Postkonto 40-843-7. Traueradresse: Eduard Zeugin-Zeugin, Bergmatten 9, 4202 Duggingen Gilt als Leidzirkular.
Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir. Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir! Hl. Bruder Klaus
Wir trauern um meine liebe Ehefrau, unser fürsorgliches Mutti, Gross- und Urgrossmutti, unsere Schwiegermutter und Schwester
Hedi Thalmann-Studer 1. Februar 1933 - 5. Mai 2021
Sie durfte friedlich im Kreis der Familie zu ihrem Schöpfer zurückkehren. Wir sind dankbar für die Zeit, welche wir mit ihr verbringen durften. Ihr Wesen werden wir in bleibender Erinnerung behalten. In stiller Trauer:
Samstag, 15. Mai, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendmusiken-Gottesdienst mit Reina Abe, Querflöte und Tatjana Fuog, Klavier. U. a. Sonate in DDur von J.N. Hummel, Opus 50. Text und Liturgie: Pfarrerin Regine Kokontis.
Cornel Thalmann-Studer Antonia und Daniel Allemann-Thalmann Raphael Thalmann und Karin Thalmann-Müller Silvia und Christian Bieli-Thalmann Liliane Thalmann und Christian Kessler Christian Thalmann Céline und Fabian Steiner-Allemann und Henrik Jonas Allemann und Vanessa Kübler Chantal Bieli, Caroline Bieli Karl und Verena Studer-Meyer
Donnerstag, 20. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag in der ref. Kirche Laufen. Thema «Hawaii». An diesem Nachmittag entführt uns Bethli Fringeli auf die pazifische Insel, die uns träumen lässt. Sie berichtet von ihrer Reise mit Film und Wort. Donnerstag, 20. Mai, 18.00 Uhr, Gespräch Offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Präsenz für Gespräche. Offen für alle.
Lina Wenger-Kilcher 2. 2. 1933 – 6. 5. 2021
Nach einem reich erfüllten Leben ist unser Mutti friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar für all die vielen schönen Jahre, die wir mit ihm erleben durften. Kurt Wenger und Margot Schafer Ruth und Beat Brodmann-Wenger mit Jasmine und Patrick Monika und Lukas Jeker-Wenger mit Jannik Paul und Sabine Wenger-Schellenberg mit Carina und Seraina Taufik Wenger und Sandra Lack Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbestattung findet aufgrund der Pandemie im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Monika Jeker-Wenger, Kirchweg 446, 4204 Himmelried
Kleinlützel, den 6. 5. 2021 Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
TODESANZEIGE Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von meiner Frau, Mutter, Schwieger- und Grossmutter und Schwester.
Anna Flury-Altermatt s’Mutti
11. 4. 1937 – 6. 5. 2021 In unseren Herzen lebst Du weiter.
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Montag, 17. Mai, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00 – 19.00 Uhr «Händeauflegen mit Musik», mit Gisela Schnell Kocher und Tatjana Fuog, bitte um Anmeldung via 076 582 37 24 bis zum Mittag an dem Tag.
In Trauer und tiefer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti
Der Trauergottesdienst mit Beisetzung hat bereits stattgefunden.
Franz Flury Anita und Olivier Keller-Flury Aline Keller und Samuel Jenny Keller und Audran Margret Altermatt Die Bestattung findet aufgrund der aktuellen Situation im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Anita Keller-Flury, Rue de la Courtine 27, 2807 Pleigne Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Cornel Thalmann-Studer, Breitgartenstrasse 18, 4226 Breitenbach
Schweren Herzens nehmen wir Abschied.
Cornel Henz-Czerwinski 20. Oktober 1932 – 6. Mai 2021
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
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In unseren Herzen lebst Du weiter.
Ursula Henz-Czerwinski Cornelia und Martin Hasenfratz-Henz Andreas und Leandra Henz-Triches Klemens Henz und Ines Schmidlin-Hugonnet Albert Henz und Conny Wagner Wolfgang und Klara Henz-Dilger mit Enkel und Urenkeln Die Trauerfeier fand im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Cornelia Hasenfratz, Im Wygärtli 62, 4114 Hofstetten
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 10. Mai 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
• Der Jahresrechnung 2020 der Stiftung
Seniorenzentrum Rosengarten und den Risikominderungsmassnahmen wurde zugestimmt. • Die Abrechnung 2020 der Kinder- und Jugendzahnpflege wurde genehmigt. • Der Jahresrechnung 2020 des Zentrums Passwang wurde zugestimmt.
• Die Standaktion der SP Laufen vom
29. Mai 2021 von 09.00-12.00 Uhr am Rathausplatz betr. Unterschriftensammlung für die Initiative für gebührenfreie Kitas für alle Familien wurde bewilligt.
Öffnungszeiten über Auffahrt Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 16.00 Uhr geschlossen Donnerstag, 13. Mai 2021, ganzer Tag geschlossen
Freitag, 14. Mai 2021, ganzer Tag geschlossen
Verschiebung der Hauskehricht-Abfuhr an Auffahrt
Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54.
Wir weisen Sie darauf hin, dass wegen Auffahrt der Hauskehricht nicht am Donnerstag, 13. Mai 2021, sondern erst am Samstag, 15. Mai 2021 durch den Kehrichtwagen der KELSAG AG eingesammelt wird.
Wir sind am Montag, 17. Mai 2021 wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!
Da es sich um ein Verschiebedatum handelt, ist der Hauskehricht bereits um 06:00 Uhr am Sammeltag oder frühestens am Vorabend bereitzustellen.
Himmlische Rastmöglichkeiten In Laufen wurden in den vergangenen Tagen mehrere Himmelsliegen aufgestellt – weitere sollen folgen. Entstanden sei die Idee bereits beim Erstellen des neuen Planetenwegs im Jahr 2019, sagt Marcel Jermann, Präsident der Burgergemeinde Laufen-Stadt. Es bestand die Absicht, beim Eingang Stürmenwald und in Richtung Bärschwil (entlang der Bahnlinie) je eine solche Himmelsliege zu platzieren. Die Burgergemeinde Laufen-Stadt erklärte sich damals dazu bereit, diese zu finanzieren. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Laufen fand aber schliesslich eigene Sponsoren. Seither bieten sich die Liegen an den genannten Standorten als Rastplatz an. Der Wunsch, noch mehr solcher Himmelsliegen aufzustellen, blieb jedoch bestehen. Nach einigen Vorabklärungen der Burgergemeinde wurden in Absprache mit der Stadt Laufen die Standorte für die Installation der fünf Liegestellen für das Jahr 2021 definiert: Zwei im Schwimmbad Laufen, eine bei der Pétanque-Bahn beim Amthausparkplatz sowie eine beim Reservoir Reben und eine auf dem Rebenwanderweg. Im Verlaufe des Junis sollten alle Liegen montiert sein. Das Aufstellen der fünf Himmelsliegen betrachtet Marcel Jermann als Pilotprojekt. Man wolle sehen, ob die Liegen gut ankommen und ob sie von Vandalen verschont bleiben. Zum Verschmieren und für den unsorgfältigen Umgang sind sie
Den Blick nach oben gerichtet: Auf den neu erstellten Himmelsliegen kann man unter anderem im Schwimmbad Laufen eine gemütliche Pause einlegen. FOTO: STL nämlich zu teuer, belaufen sich die Kosten für die Burgergemeinde doch auf über 1000 Franken pro Himmelsliege. Die Montage- und künftigen Unterhaltsarbeiten werden vom Werkhof der Stadt ausgeführt. Himmelsliegen heissen die Holzliegen darum, weil die Rastsuchenden nicht wie sonst auf gewöhnlichen Bänken sitzen, sondern liegen, und der Blick somit in
Richtung Himmel gerichtet ist. Dieses Jahr will man bezüglich den Liegegrössen, der Konstruktion und Ausführung noch Erfahrungen sammeln und sich für die nächstjährigen Lieferungen auf maximal zwei Modelle entscheiden. Sollten die Himmelsliegen gut ankommen und den Härtetest bestehen, plant die Burgergemeinde Laufen-Stadt, weitere Himmelsliegen zu spenden. So bietet
es sich an, im Zuge der Hochwasserschutzmassnahmen entlang der Birs, bei öffentlichen Plätzen, entlang von Wander- und Spazierwegen sowie an geeigneten Aussichtspunkten weitere Himmelsliegen aufzustellen. Vorschläge für weitere Standorte können bei den Technischen Diensten der Stadt Laufen (bau@laufen-bl.ch, Tel. 061 766 33 40) eingegeben werden. (stl)
Geschwindigkeitskontrollen
Für die Primarstufe Laufen suchen wir ab dem 16. August 2021 bis 2. Juli 2022 oder vom 16. August 2021 bis 23. Januar 2022
drei Praktikantinnen/Praktikanten mit einem Pensum von je 50% (5 Vormittage) Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung routinierter Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu sammeln. Auf unserer Website www.primarlaufen.ch finden Sie weitere Informationen zu unserer Schule. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen von der Schulleitung Dominique Baeriswyl und Juliana Fraga unter der Telefonnummer 061 761 86 26/27 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail bis spätestens 15. Mai 2021: Kindergarten und Primarschule Schulleitung, Baselstrasse 5, 4242 Laufen, E-Mail sekretariat@primarlaufen.ch
Datum
Messort
9.04.2021 10.04.2021 13.04.2021 15.04.2021 16.04.2021 16.04.2021 17.04.2021 20.04.2021 22.04.2021 23.04.2021
Amthausgasse Brislachstrasse Hauptstrasse Lochbruggstrasse Hinterfeldstrasse Schliffweg Schützenweg Brislachstrasse Lochbruggstrasse Schützenweg
V max (km/h)
20 30 20 30 30 30 30 30 30 30
Kontrolle von – bis
13.50 – 15.20 13.35 – 15.05 9.10 – 10.40 15.30 – 17.10 9.30 – 11.00 14.00 – 15.30 13.00 – 14.00 7.10 – 8.40 14.45 – 16.15 15.30 – 16.40
Gemessene Fahrzeuge
117 133 231 89 83 77 70 80 112 34
Anzahl Übertretungen und in %
14 resp. 11.97% 24 resp. 18.05% 18 resp. 7.79% 7 resp. 7.87% 6 resp. 7.23% 15 resp. 19.48% 13 resp. 18.57% 14 resp. 17.50% 3 resp. 2.68% 2 resp. 5.88%
Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat April 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen
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Die Jungen an die Macht
SIMON FELIX, STADTRAT
Es sind die Jungen, welche die Welt gestalten, und die Alten, die sie verwalten. Wenn wir jung sind, wollen wir lernen, ausprobieren, explorieren; im Alter wollen wir nichts verlernen, eher bewahren und beschützen. Diese Aussage stammt aus der GDI-Studie «Nie zu alt?», die erforschte, wofür wir in welchem Alter offen sind. Natürlich keine Regel ohne Ausnahme. Sollten wir mit dieser Erkenntnis nicht den Jungen die Macht überlassen? Nein, ich finde, eine gute Durchmischung von Alter und Geschlecht bereichert ein Gremium. Im Laufner Stadtrat haben wir dank der Amtszeitbeschränkung ein Instrument, das den Jungen Chancen bietet und dafür sorgt, dass der Rat nicht überaltert. Wichtig ist, den Jungen Werte und Verantwortung zu vermitteln. Das beginnt bereits bei den Kindern auf dem Schulweg, wo sie lernen, selbstständig zu sein und für sich Verantwortung zu übernehmen. Ich habe keine Zweifel, dass die Jungen regieren können. Vielleicht gar besser. Seien wir doch ehrlich, wir sind ein Land ohne Vision und ohne Ziel. Wir rasten im Wohlstand und merken nicht, wie uns die Welt überholt. Unsere einst beschworenen Werte wie Freiheit und Unabhängigkeit verschwinden immer mehr. Fakt ist doch, dass viele Traditionsunternehmen ins Ausland verkauft wurden und wir in vielen systemrelevanten Bereichen vom Ausland abhängig sind. Ich ärgere mich, wenn ich mit meinen Heizkosten Zar Putin noch reicher mache und seine Macht weiter stärke. Die Generation «Silent» hat mit viel Fleiss und Sparsamkeit den Grundstein für unseren Wohlstand gelegt. Die Generationen Boomer und X, zu der auch ich gehöre, haben optimiert und ausgepresst. Die Schattenseiten sind ein übermässiges Wachstum auf Kosten der Natur, der Abbau von Dienstleistungen im öffentlichen Bereich, Millionengehälter für einen erlauchten Kreis und Schuldenberge bei der öffentlichen Hand. Darauf dürfen wir nicht stolz sein. Wir brauchen für unser Land eine Vision. Nach der Pandemie ist der ideale Zeitpunkt für Schumpeter’s schöpferische Zerstörung. Lasst uns über die Bücher gehen, die Fehler der Vergangenheit eliminieren und das Land neu gestalten. Wir müssen wieder lernen, dass Infrastruktur und Service Public etwas kosten dürfen, dass wir Probleme nicht mit Zusatzsteuern lösen können, dass wir nicht die ganze Welt retten können, dass die Fläche unseres Landes beschränkt und eine 10-Millionen-Schweiz nicht erstrebenswert ist. Unsere Wirtschaft muss nachhaltiger und vor allem im systemrelevanten Bereich regionaler werden. Lasst uns die «Ölbarone» des 21. Jahrhundert werden, indem wir Technologieführer bei den erneuerbaren Energien werden.
Sperrung Tunnel Schliffweg Am Dienstag 18. Mai 2021 ist der Tunnel Schliffweg für den motorisierten Verkehr gesperrt. Die BKW führt Arbeiten an der öffentlichen Beleuchtung durch. Der Durchgang für die Fussgänger ist gewährleistet. Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie sich gerne an Laurent Schüpbach von der BKW wenden, Tel. 058 477 32 84 oder per E-Mail: laurent. schuepbach@bkw.ch. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Stadt Laufen, Bau und Planung
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Marius Borer, Käselstrasse 8, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Marius Borer, Käselstrasse 8, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Marius Borer, Käselstrasse 8, 4228 Erschwil Bauprojekt: Geräteschuppen Bauplatz: Käselstrasse 8 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. Mai 2021 – 28. Mai 2021
Bärschwil
Baupublikation
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Papi
Francisco Ramal Aguirre 9. April 1929 bis 9. Mai 2021 Nach kurzem Aufenthalt im Zentrum Passwang, Breitenbach, durfte er friedlich einschlafen.
Alex Ramal Nando Ramal und Familie Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet aufgrund der Pandemie im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation
Bauherrschaft: Familie Fejzulahovic und Shala, Leimweg 6, 4226 Breitenbach Verantwortlicher: planbude GmbH, Alte Strasse 27A, 4243 Dittingen Grundeigentümer: Familie Fejzulahovic und Shala, Leimweg 6, 4226 Breitenbach Bauprojekt: Neubau EFH mit Einliegerwohnung Bauplatz: Kirchhölleliweg Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. Mai 2021 – 28. Mai 2021
Blauen, 11. Mai 2021
Bleibt mit mir vereint, dann werde auch ich mit euch vereint bleiben. Johannes 15,4
Baupublikation
Bauherrschaft: Altermatt Christoph und Tarja, Käselstrasse 5, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Stegmüller Fabian, Hauptstrasse 235, 4252 Bärschwil Grundeigentümer: Altermatt Christoph und Tarja, Käselstrasse 5, 4228 Erschwil Bauprojekt: Ersatz undichtes Dach durch Dachterrasse Bauplatz: Käselstrasse 5 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14.5.2021 – 28.5.2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Bologna-Wohlgemuth Jean-Claude und Ruth, Fehrenstrasse 42, 4226 Breitenbach Verantwortlicher: Wohlgemuth Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Wohlgemuth Friedrich, Schmelzistrasse 37, 4228 Erschwil Bauprojekt: Projektänderung Wohnraumerweiterung, teilw. Abbruch best. Hausteil, Ersatz Ölheizung durch aussen aufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Schmelzistrasse 37 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. 5. 2021 – 28. 5. 2021
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Marco Borer, Hofackerrain 254, 4247 Grindel Bauobjekt: Gartenhaus Calais Bauplatz: Hofackerrain 254 Bauparzelle: GB-Nr. 519 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Wir trauern um
Margaretha Ida Schmidlin-Tschan 14. Oktober 1940 – 11. Mai 2021
Nach langer Krankheit ist meine liebe Frau, unser Mami, Grossmami und Urgrossmami, unsere Schwester, Tante, Gotti und Freundin im Beisein der Familie zu Hause friedlich eingeschlafen. Wir sind sehr dankbar für die wunderschöne Zeit, die wir gemeinsam mit ihr verbringen durften. Wir behalten dich im Herzen Albert Schmidlin Gerda und Jürg Vögtlin-Schmidlin Yves und Nadia mit Janosch, Raphael und Laureline Cédric Denise und Reto Meier-Schmidlin Anne-Léonie, Pauline, Thibault und Noé Harald Schmidlin Sina und Jannes Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am 18. Mai 2021, um 14.30 Uhr in der St. Martinskirche in Blauen im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Förderverein SEOP BL Postkonto: 40-207390-3, IBAN CH47 0900 0000 4020 7390 3 Traueradresse: Albert Schmidlin, Sodackerweg 15, 4223 Blauen
Baupublikation
Bauherrschaft: Verena Scolari-Borer, Chilmetweg 100, 4247 Grindel Bauobjekt: Neubau Carport und Vordach Nord-Seite Bauplatz: Chilmetweg 100 Bauparzelle: GB-Nr. 307 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Lofthome GmbH, Breitenbachstrasse 17, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau 2 EFH mit Carport Grundeigentümer: Georges Meister, Hollenstrasse 23, 4247 Grindel Bauplatz: Bifang Bauparzelle: GB-Nr. 770 Haus 1 Bauparzelle: GB-Nr. 1088 Haus 2 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Bauherr: Rogier und Loes Rutten Holle 30, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Plan-Werk.ch GmbH Wahlenstrasse 72, 4242 Laufen Bauobjekt: Ausbau Erd- und Obergeschoss, sowie 1. + 2. Dachgeschoss zu Wohnraum Bauplatz: Holle 30 Bauparzelle: GB Nr. 1365 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Vielemeyer Thomas Im Eichacker 23, 4112 Bättwil Projektverfasser: Moret-Brodmann AG 4114 Hofstetten Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-017 Ausseneinheit Wärmepumpe Bauplatz: Im Eichacker 23 Bauparzelle: GB Nr. 951 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 27. Mai 2021
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Gemeinde Fehren, Kirchstrasse 215 Bauparzelle: GB-Nr. 369 Bauobjekt: Kinderspielplatz Planauflage: Gemeindeverwaltung Planverfasser: Eibe AG Einsprachefrist: 27. Mai 2021
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherr: Stefan Schaffter, Hauptstrasse 5, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Mobile Gartenterrasse für den saisonalen Betrieb Bauort: Hauptstrasse 5, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1670 (Kernzone) Projektverfasser: Markus Lisser, Obere Grabenstrasse 23, 4227 Büsserach Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Gemeinde MetzerlenMariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Schulumbau Gemeindezentrum Bauort: Hauptstrasse 4, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2072 (Kernzone) Projektverfasser: Atelier für Bau & Design, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: STWE Renz, Burgstrasse 11, 4116 Metzerlen Bauobjekt: Neubau Gartenhaus und Pool Bauort: Burgstrasse 11, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1679 (Kernzone) Projektverfasser: STWE Renz, Burgstrasse 11, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Tobias Hänggi, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen Projektverfasser/-in: Tobias Hänggi, Bahnhofstrasse 2, 4242 Laufen Bauvorhaben: Doppeleinfamilienhaus mit Autounterstand, Wärmepumpe Bauplatz: Striffenweg / Riedenweg Parzelle: GB-Nr. 2972 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 28. Mai 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-020 Carport-Anbau Grundbuch-Nr. 2586 Adresse: Oberdorfstr. 62, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Liliane Frei und Björn Bürgin Oberer Burghaldenweg 26b, 4410 Liestal Grundeigentümer: Margrit Frei Oberdorfstrasse 62, 4412 Nuglar Planverfasser: archicafe GmbH Hauptstrasse 22, 4416 Bubendorf Datum Baugesuch: 14. Mai 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 28. Mai 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Baupublikation
Bauobjekt: 21-022 Parkplatz Grundbuch-Nr.: neu 3450 (alt 3429) Adresse: Oberdorfstrasse, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Liliane Frei und Björn Bürgin, Oberer Burghaldenweg 26b, 4410 Liestal Grundeigentümer: Im Gesamteigentum von: Margrit Frei, Eveline Koller, Petra Thürkauf, Liliane Frei Planverfasser: archicafe GmbH, Hauptstrasse 22, 4416 Bubendorf Datum Baugesuch: 14. Mai 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 28. Mai 2021, Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen Rechnungsadresse: Bauverwaltung Nuglar-St. Pantaleon
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Brodard Nadine und Patrick, St. Annaweg 4, 4112 Flüh Projektverfasser: Brodard Nadine und Patrick, St. Annaweg 4, 4112 Flüh Bauobjekt: Sichtschutzzaun Bauplatz: St. Annaweg 4, 4112 Flüh Bauparzelle: GB-Nr. 3592 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17. Mai 2021 – 31. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: Beryll Immobilien AG, Birkenstrasse 2, 4118 Rodersdorf Projektverfasser: Beryll Immobilien AG, Birkenstrasse 2, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Einfamilienhaus und Carport Ausnahmegesuch: Unterschreitung des gesetzlichen Gebäudeabstandes Bauplatz: Auf den Felsen 28a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3597 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17. Mai 2021 – 31. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: Gschwind-Gschwind Cécile und Leo, Ob den Reben 6, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gschwind-Gschwind Cécile und Leo, Ob den Reben 6, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Storenüberdeckung Sitzplatz und Sichtschutz Bauplatz: Ob den Reben 6, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3350 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 17. Mai 2021 – 31. Mai 2021
THIERSTEIN
Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
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FEHREN
Mit dem «Sägesemandli» zurück in die Vergangenheit Das Mähen mit der Sense ist ein besonderes Handwerk. «picus — Natur- und Vogelschutzverein Breitenbach, Fehren, Himmelried» hatte zum Sensekurs eingeladen.
Naturbad – Eröffnung am 15. Mai!
Benildis Bentolila
Zumindest während der ersten Monate des Betriebs wird aufgrund COVID-19 ein Schutzkonzept zum Tragen kommen. Wir bedanken uns bei allen Gästen für die Einhaltung der Regeln. Wie im vergangenen Jahr ist es möglich, Ihr Abonnement direkt über die Homepage der Gemeinde (Online-Schalter) zu beziehen und zu bezahlen. Wir wünschen von Herzen einen sonnigen und warmen Badesommer! Ihre Gemeindeverwaltung
Gli isch Pfingschtmärt!
Welch perfekter Frühlingstag, als sich am letzten Samstag auf dem Lämmlismatthof von Familie Häner in Fehren 20 Frauen und Männer trafen, um sich in die Geheimnisse eines alten Handwerks einweihen zu lassen! Auf dem Hofplatz war die Freude darüber, draussen zu sein, Leute zu treffen — wenn auch weiterhin mit Abstand — und Neues zu erfahren, förmlich spürbar. «picus — Natur- und Vogelschutzverein Breitenbach, Fehren, Himmelried» hatte zum Sensekurs eingeladen, die Organisation oblag dem Vorstandsmitglied Georgette Stebler. Nach der kurzen Begrüssung gab sie dem «Sägesemandli» die Bühne frei. «Beim Mähen dürfen wir nicht ‹hauderen›, denn von Hand zu mähen gibt uns ein Hochgefühl, das wir geniessen wollen», erklärt Hansjörg von Känel aus Gunzwil LU. Während sieben Stunden beantwortet er ruhig und geduldig Fragen, zeigt immer wieder den gleichen Handgriff und spricht über Sensen, als wären sie Wesen. Er redet langsam, geht besonnen auf die unmöglichsten Fragen ein und platziert da und dort ein Bonmot. Es scheint, er sei zurückgegangen in die «gute alte Zeit», als noch alle von Hand mähten. Interessanterweise schliessen sich die Teilnehmenden seinem Rhythmus an, es gibt keine Hetze, keine Smartphones, keine belastenden Diskussionen. Auf die Frage, weshalb die Finanzfachfrau Manja Gautschi aus Zwingen diesen Kurs besuche, antwortet sie: «Primär aus Neugier und Freude an traditionellem Handwerk. Zudem hoffe ich, dass ich nun
Viel Erfahrung: «Beim Mähen mit der Sense dürfen wir nicht ‹hauderen›», schärft Hansjörg von Känel als Erstes den Kursteilnehmenden ein. Und man müsse stets in Mährichtung schauen. FOTO: BENILDIS BENTOLILA als Vorstandsmitglied des Pistolenclubs Zwingen rund ums Schützenhaus von Hand mähen kann.» Die Fülle an Wissen, die Hansjörg — er will am liebsten nur mit Vornamen angesprochen werden — übermittelt, ist enorm. Gelassen erläutert er, welche Körperhaltung beim Mähen einzunehmen ist, damit alle Muskeln gebraucht werden und am nächsten Tag kein Kater plagt. Er zeigt, wie eine Sense zusammengesetzt ist und wie sie zu pflegen ist, damit sie ein Leben lang hält. Er macht eine Tour de Suisse und nennt Unterschiede beim Werkzeug oder in der Behandlung in einzelnen Kantonen. Ein wichtiges Thema ist die Sicherheit. So schärft Hansjörg den Teilnehmenden
ein, beim Mähen stets dorthin zu schauen, wohin sich die Sense bewegen soll: «Schaut nicht, was rechts und links passiert, sondern nur geradeaus.» In der Pause erzählt er aus seinem farbenreichen Leben und schmunzelt: «Ich ging in Roggenburg zur Schule, zu Madame Jacquemai. Vielleicht erinnert sich jemand aus der Gegend an sie und an unsere Streiche, die wir ihr spielten.» Das Kursende war für 15 bis 16 Uhr angesagt. Aber kaum jemand drängte darauf, pünktlich nach Hause zu gehen. Es war offensichtlich: Alle wollten die längst vergangene Zeit, die zurückgeholt worden war, möglichst lange ausdehnen. https://sensen-werkstatt.ch/
ZULLWIL
Die etwas anderen Steingärten Anlässe 24. Mai 28. Mai 31. Mai
Pfingstmarkt, Einwohnergemeinde Papiersammlung (Tour) Kartonsammlung (Tour)
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Gini MInonzio
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
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Nun legt auch der Kanton Steinstreifen an. Doch diese Kiesstreifen entlang der Strassen sollen sich mit der Zeit zu ganz wertvollen Trockenstandorten mit seltenen Wildblumen entwickeln.
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«Hier entsteht eine Biodiversitätsfläche», kündet der Kanton Solothurn auf einem Schild in Zullwil an. Das steckt am Strassenrand in einem Kiesstreifen. Von «Biodiversität» ist weit nichts zu sehen. Ausser, man zählt ein paar klitzekleine Grasbüschel dazu. Kann’s das sein? Urs Kissling, Abteilungsleiter beim Solothurner Strasseninspektorat, beruhigt: «Am Anfang braucht es Geduld. Es geht etwa ein Jahr, bis sich die Fläche entwickelt.» Dabei überlässt der Kanton wenig dem Zufall. Bei bestehenden Grünstreifen wird die oberste Erdschicht 30 Zentimeter tief ausgehoben und mit Kies wiederaufgefüllt. Dabei wird auch eine spezielle Samenmischung ausgebracht, so Kissling. Laut Herstellerangaben besteht sie aus Samen von 44 verschiedenen einheimischen Wildblumen und Gräsern, welche nur in der Schweiz gesammelt und vermehrt werden. Insgesamt sind im ganzen Kanton bereits 70 Einzelflächen angelegt, die total 14 300 Quadratmeter gross sind. Das entspricht ungefähr der Fläche von zwei Fussballfeldern, erklärt Kissling. «Der Kanton will mit diesen artenreichen Grünstreifen mit gutem Beispiel vorangehen und die Gemeinden sensibilisie-
Neue Pionierfläche: Ende Sommer sollten zwischen den Steinen seltene Wildblumen blühen und Falter anziehen. FOTO: GINI MINONZIO ren.» Wenn sie an diesen Beispielen sehen, wie gut es funktioniert, so legen sie vielleicht auch welche an. Das Gute daran ist, dass die neuen Biodiversitätsflächen nicht teurer sind als die herkömmlichen Grünstreifen. Das Saatgut ist zwar sehr teuer, auch muss man das Schnittgut abführen. Im Gegenzug reicht es, wenn die Biodiversitätsflächen nur einmal statt zweimal gemäht werden. Schlussendlich würden sich die Kosten für die herkömmlichen Grünflächen und für die Biodiversitätsflächen die Waage halten, sagt Kissling.
Überleben das die Sommervögel?
Aber was geht denn mit den Schmetterlingen und Käfern, wenn sie zu den Wild-
kräutern fliegen wollen? Werden sie nicht von den Autos zerquetscht? Bringen denn diese Biodiversitätsstreifen etwas? «Ja, bestimmt. Wir haben das ganze Vorgehen mit Pro Natura abgesprochen», sagt Kissling. Urs Chrétien, Projektleiter beim Ökoverein Pro Natura, bestätigt die Einschätzung. Im Kanton Baselland habe man schon länger Erfahrung mit dieser Art Grünstreifen. Als Pionierstandort sind sie sehr wertvoll, auch wenn mal ein Falter in eine Windschutzscheibe fliege. «Mit der Zeit können auch sehr seltene Pflanzenarten wild aus der Umgebung dazukommen» Was an diese Standorte hingehört, etabliert sich, erklärt Chrétien.
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
Breitenbach
Nuglar-St. Pantaleon GEMEINDE NUGLAR-ST. PANTALEON 4412 NUGLAR
Römisch – katholische Kirchengemeinde Breitenbach – Fehren – Schindelboden Bodenackerstrasse 3, 4226 Breitenbach
Publikation stiller Wahlen Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Röm.-kath. Kirchgemeinderat Breitenbach-Fehren-Schindelboden für die Amtsperiode 2021 –2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR). Als Mitglied des Kirchgemeinderates sind gewählt: Altermatt Daniel, 1954, Breitenbach, bisher Brunner-Lekschas Bianca, 1977, Breitenbach, neu Brunner Guido, 1955, Breitenbach, bisher Schmid-Jeger Silvia, 1955, Breitenbach, bisher Sutter Kaspar, 1953, Breitenbach, bisher Als Präsident und Vizepräsident sind gewählt: Sutter Kaspar, 1953, Breitenbach, bisher Brunner Guido, 1955, Breitenbach, bisher Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission sind gewählt: Brunner Franz, Präsident, 1964, Breitenbach, bisher Kilcher Rita, 1967, Fehren, bisher Wyss Alban, 1966, Breitenbach, bisher
Teilzonen- und Erschliessungsplan Zacherweg – öffentliche Mitwirkung Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom Montag, 10. Mai 2021 den Teilzonen- und Erschliessungsplan Zacherweg für die öffentliche Mitwirkung freigegeben. Im Rahmen des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens gemäss Art. 4 des eidgenössischen Raumplanungsgesetzes (RPG) sowie gemäss § 3 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) liegen folgende Unterlagen vom Montag, 17. Mai 2021 bis Montag, 14. Juni 2021 zur öffentlichen Mitwirkung auf: – Teilzonen- und Erschliessungsplan Zacherweg – Raumplanungsbericht Die Unterlagen zum Mitwirkungsverfahren können zu den ordentlichen Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung sowie auf der Gemeindehomepage eingesehen werden. Allfällige Mitwirkungseingaben sind bis am Montag, 14. Juni 2021 schriftlich beim Gemeinderat einzureichen. Zudem findet am Montag, 7. Juni 2021 um 19.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Nuglar eine Informationsveranstaltung statt, bei welcher Planer und Gemeinderat über die Planung informieren. Der Gemeinderat
Breitenbach, 6. Mai 2021 Röm.-kath. Kirchgemeinde Breitenbach-Fehren-Schindelboden
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THIERSTEIN
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT
«Weibliche Vorbilder sind ganz wichtig» Seit acht Jahren herrscht im Erschwiler Gemeinderat eine Frauenmehrheit. Massgeblich verantwortlich für diesen Erfolg ist Susanne Koch, Kantonsrätin und seit 23 Jahren Gemeindepräsidentin. Gaby Walther Bereits zum siebten Mal wurde Susanne Koch letzte Woche als Gemeindepräsidentin in Erschwil wiedergewählt. Seit 2009 ist sie Kantonsrätin, seit 2017 Präsidentin der Finanzkommission. Daneben ist die Mutter zweier erwachsener Kinder in zahlreichen weiteren Ämtern aktiv, so unter anderem als Präsidentin im Schulvorstand der Kreisschule Thierstein West, als Präsidentin der «Freundinnen und Freunde Brosy-Orgel Erschwil» und als Mitglied der Geschäftsleitung vom neuestheater.ch. Wochenblatt: Frau Koch, was treibt Sie an? Es macht mir Freude, Menschen kennen zu lernen. Ich bin neugierig, interessiert, offen für Neues und erhalte durch die vielen Begegnungen viel zurück. Sie wurden 1960 in Graubünden geboren und verbrachten Ihre Kindheit und Jugend in Oberwil. Erinnern Sie sich noch an die Abstimmung zum Frauenstimmrecht? Ich bin in einer Familie aufgewachsen, die von Anfang an für das Frauenstimmrecht war. Dominanter und einschneidender als die Abstimmung zum Frauenstimmrecht war nach meinem Empfinden damals die Erdölkrise. Politisch in Erinnerung ist mir auch die Anti-AKWBewegung Kaiseraugst, bei welcher sich meine Eltern engagierten.
Als erste Frau, als Auswärtige, als politisch Unerfahrene und dann noch für die CVP, wurden sie 1998 zur Gemeindepräsidentin von Erschwil gewählt. Wie kam es dazu? Ich zog 1989 zusammen mit meinem Mann nach Erschwil ins Haus seiner Grosseltern. 1998 herrschten in Erschwil politisch schwierige Zeiten. Nach dem Rücktritt des Gemeindepräsidenten liess ich mich auf die Liste stellen, damit überhaupt eine Wahl stattfand. Es war aber ganz klar, dass die CVP keine Chance haben würde. Doch überraschenderweise zog sich der FDP-Kandidat zurück und ich wurde gewählt. Das hatte ich nicht erwartet und es bereitete mir anfangs ein paar schlaflose Nächte. Da auch noch eine neue Gemeindeschreiberin und eine neue Verwalterin gewählt wurden, hiess es in am Stammtisch im Dorf: «Die Weiber machen das nicht lange.» Womit diese Männer falsch lagen. Lange Zeit waren mindestens zwei Frauen im Gemeinderat Erschwil. Seit sieben Jahren herrscht Frauenmehrheit. Für die kommende Amtsperiode wurden wiederum fünf Frauen und zwei Männer in stiller Wahl bestätigt. Das gibt es in keinem anderen Ort im Schwarzbubenland. Was ist das Erfolgsrezept? Einerseits fragte ich immer wieder Frauen an, anderseits sind wir im Gemeinderat schon lange ein stabiles Team. Ganz wichtig sind weibliche Vorbilder. Denn die Ansprüche der Frauen an sich selbst sind meist hoch und eine Mehrheit von Frauen trauen sich – immer noch – weniger zu als die Männer. Wenn Vorbilder zeigen, dass politische Ämter auch für Frauen machbar sind, wagen die Frauen sich eher daran. Zudem braucht es ein unterstützendes Umfeld, das bereit ist, uns Frauen zu unterstützen. Wie hat sich Ihre Rolle in der Gemeinde verändert und wie gehen Sie mit Kritik um?
Fördert Frauen: Für Susanne Koch ist es wichtig, dass beide Geschlechter in der Politik gut vertreten sind. Ich musste mir eine dicke Haut zulegen und mich politisch behaupten. Ich politisiere aber sachbezogen und bin nicht eine, die Kritik persönlich nimmt. Nach 20 Jahren als Gemeindepräsidentin wurde ich zur Ehrenbürgerin ernannt und heute merke ich, dass die Leute im Dorf stolz auf ihre Frau Ammann sind. Sie sehen, dass die Wunden von damals zugewachsen sind, dass ich das Schiff auf Kurs halte und die Dorfpolitik gut funktioniert. Gibt es Unterschiede, wie Frauen und Männer politisieren? Ja, ganz klar. Deshalb ist es so wichtig, dass beide Geschlechter vertreten sind. Die Mischung macht es aus. Am Anfang meiner Zeit als Gemeindepräsidentin nahmen keine Frauen an Gemeindeversammlungen teil. Ich musste sie dazu ermuntern. Seither herrscht in meiner
Wahrnehmung eine andere Stimmung im Gemeindesaal. Eine Frauenminderheit herrscht in der Solothurner Finanzkommission. Weshalb? Tatsächlich sind wir nur zwei Frauen neben 13 Männern. Es ist vielleicht ein Bereich, wo Männer sich nach vorne drängen, da man in der Finanzkommission Einfluss auf fast jedes Geschäft hat. Diese Kommission ist zeitaufwendig, aber spannend. Auch hier wäre eine gute Mischung der Geschlechter wichtig. Frauen entscheiden anders als Männer, sie haben einen offeneren, umfassenderen Blickwinkel.
FOTO: GABY WALTHER
Betreuungsmöglichkeiten ist nicht vorhanden. Wahrscheinlich deshalb, weil viele Frauen mit Kindern im privaten Umfeld Unterstützung erhalten. Gerade für das Selbstbewusstsein finde ich es aber wichtig, dass Frauen im Beruf bleiben, daran Freude haben und nicht nur den Haushalt als ihre Aufgabe sehen. Wobei ich es genoss, dass ich meine politische Arbeit mit der Kinderbetreuung vereinbaren konnte.
Wo gibt es noch Handlungsbedarf betreffend Gleichstellung? Wir haben eine Bedürfnisabklärung im Dorf gemacht. Der Wunsch nach mehr
Zum Schluss: Wie sehen Ihre politischen Zukunftspläne aus? Im 2023 übernehme ich das Kantonsratspräsidium, bin dann also höchste Solothurnerin. Auf Gemeindeebene plane ich vier weitere Jahre Präsidentin zu bleiben. Danach freue ich mich darauf, dass eine andere Person mit Lust und Sorgfalt das Präsidium übernimmt und ich mich auf neue Projekte konzentrieren kann.
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DORNECK/LEIMENTAL
Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
HOFSTET TEN - FLÜH
SEEWEN
Offener Gedankenaustausch
Swiss-Moto-Bike läuft trotz Corona ordentlich
Die Gäste erhielten an der Gemeinderatssitzung ein Mitspracherecht: HofstettenFlüh setzt im Rahmen der Ortsplanungsrevision beim Öffentlichkeitsprinzip neue Massstäbe. Bea Asper «Wir haben ein umfassendes Mitwirkungsverfahren angekündigt und sind dieser Ansage voll und ganz nachgekommen — auch wenn es aufwendig und anstrengend ist», sagte der zuständige Gemeinderat Domenik Schuppli an der Gemeinderatssitzung vom Dienstagabend. Die Gemeinde Hofstetten-Flüh setzte im Rahmen der Ortsplanungsrevision beim Öffentlichkeitsprinzip neue Massstäbe. Dies begann damit, dass alle Grundeigentümer — auch die im Ausland lebenden — mit einem persönlichen Schreiben dazu aufgefordert worden waren, Stellung zur Ortsplanungsrevision zu beziehen. Verschickt wurden 1950 Briefe — bis nach Neuseeland. Weiter lud der Gemeinderat zu mehreren Orientierungsversammlungen und Sprechstunden, an denen die Pläne im Detail erläutert wurden, ein. Und er räumte den Grundeigentümern für die Gemeinderatssitzung zur Ortsplanung sogar ein Rederecht ein. Diese Sitzung war gut besucht, die Wortmeldungen hielten sich in Grenzen, stiessen aber auf offene Ohren. Der Gemeinderat machte das Zugeständnis, beim Naturinventar nochmals über die Bücher zu gehen. Vertreter der Landwirtschaft zeigten auf, dass die geplanten Schutzmassnahmen verheerende Auswirkungen auf die Produktivität hätten. Es geht dabei um Waldrandabstände, die mehr als verdoppelt werden sollen. «Ausserdem sollten aus besten Landstücken für die Lebensmittelproduktion unberührte Wiesen werden, wobei die Ausfälle nicht einmal abgegolten würden», gab ein Landwirt zu
bedenken. So sollen einige Bäume, aber auch ganze Landstreifen unter Naturschutz gestellt werden. Empfohlen wurde dies vom Fachgremium, das im Auftrag des Gemeinderates das Naturinventar erstellt hatte. Dieses habe offenbar die Sichtweise der Landwirtschaft zu wenig berücksichtigt. Schuppli bestätigte, dass der Kanton beim Naturinventar von den Gemeinden zwar wirksame Naturschutzmassnahmen erwarte, diese aber nicht gegen den Willen der betroffenen Landeigentümer durchsetzen wolle. «Das Ziel muss das Einvernehmen sein», betonte Schuppli. Er möchte, dass ein Ausschuss aus Naturschützern und Landwirten die Pläne nochmals im Detail prüft. Die anwesenden Landwirte unterstrichen ihre Bereitschaft, Leistungen für den Naturschutz zu erbringen, doch nicht ausserhalb der Direktzahlungen vom Bund. Die Naturschützer wiederum befürchten, dass das Naturinventar so zur Farce werden könnte. Nebst der Kritik seitens der Landwirte muss sich der Gemeinderat bei der Auswertung der Mitwirkung mit dem Wunsch nach Ausdehnung beim Wohnen auseinandersetzen. Schuppli gab zu bedenken, dass der Kanton keine weiteren Einzonungen zulasse. Ein möglicher Lösungsansatz wäre die Aufwertung zu Bauland für Wohnen und Gewerbe auf der grünen Wiese Eingangs Flüh. Dies befinde sich aber erst in Abklärung. Insgesamt gab es im Mitwirkungsverfahren zur Ortsplanungsrevision rund 100 Eingaben, die der Gemeinderat in einem öffentlichen Bericht beantworten will. Schuppli kündigte an, dass es möglicherweise ein zweites Mitwirkungsverfahren geben werde, bevor die revidierten Zonenpläne und Vorschriften zur Genehmigung aufgelegt werden. Gegen diese können die Grundeigentümer dann noch Einsprache erheben und die Entscheidungen dazu beim Kanton anfechten. «Soweit sollte es aber nicht kommen. Das erklärte Ziel ist, im Rahmen der Mitwirkung Lösungen zu finden, mit denen alle leben können», führte Schuppli aus.
Mitspracherecht: In Hofstetten-Flüh durften sich die Einwohnerinnen und Einwohner letzten Dienstagabend einbringen. FOTO: BEA ASPER
Grosse Vielfalt: In der Swiss-Moto-Bike AG finden Töffliebhaberinnen und -liebhaber eine grosse Auswahl an Motorrädern – auch FOTO: WILLI WENGER Elektrofahrzeuge gehören zum Sortiment.
Die vor Jahresfrist gestartete Swiss-Moto-Bike AG in Seewen hat ein anspruchsvolles erstes Geschäftsjahr hinter sich. Willi Wenger Heute funktioniere der Betrieb ordentlich, meint Inhaber Andreas Giger. Er sagt dem «Wochenblatt» aber auch, dass der Start im vergangenen März 2020 alles andere als erfreulich war. «Infolge Corona brachen uns die erwarteten Neu- und Servicekunden im Frühsommer des vergangenen Jahres regelrecht weg.» Das Motorradgeschäft Swiss-Moto-Bike hatte sich den Start als junges Start-up in vielerlei Beziehungen anders vorgestellt. Im März 2020 gestartet, musste es nach bereits zwei Wochen seine Tore wieder schliessen. «Für rund zehn Wochen bremste uns Corona aus», sagt Giger, der als Chef der Firma eine sechsköpfige Mannschaft, darunter ein Lehrling, führt. Dies habe geschmerzt, blickt der Unternehmer zurück. Jetzt habe sich die Lage jedoch stabilisiert, und er sei zuversichtlich, dass das Jahr 2021 «am Ende des Tages» ein sehr gutes werden wird. Giger sagt das nicht einfach ohne Grund.
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Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Friedrich Hänggi «Jeden Tag ein Stück Natur den Menschen näher bringen, um dieses wichtige Gut zu erhalten», ist die Motivation von Friedrich Hänggi. Seit zwei Jahren ist das Fotografieren seine neue Leidenschaft. Unterwegs ist er mit seiner Canon Eos 6D Mark 2 Spiegelreflexkamera. Aufgewachsen in Zwingen, lebt der Vater eines erwachsenen Sohnes mit seiner Frau heute in Grindel. Der 56-Jährige ist gelernter Zimmermann und arbeitet als Haustechniker in Laufen. Seit 2017 unterrichtet er Airbrush und Fluid Painting an der Migros Klubschule in Basel. Weitere Hobbys sind Mountainbiking, Kunst, Wandern, Natur und Kultur. Homepage: www.dieandereart.ch
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«Im Moment verkaufen wir pro Monat über dreissig Fahrzeuge, darunter die 125er-Klasse, welche ab diesem Jahr ab 16 Jahren zugänglich ist und deren Neuzulassungen grundsätzlich überall durch die Decke schiessen.» Giger hält zudem fest, dass er und sein Team in Bezug auf Elektrofahrzeuge sehr gut aufgestellt seien. Die Palette in den lichtdurchfluteten Verkaufsräumen mit einer Fläche von 600 Quadratmetern umfasst die beliebten Scooter, Roller und natürlich Motorräder. Bei den Verbrennungsmotoren nehmen die chinesische Marke Zontes und die italienische Marke Fantic Spitzenplätze ein. Selbstverständlich sind auch Neufahrzeuge oder Occasionen von Yamaha, Honda, BMW oder Suzuki im Schwarzbubenland vertreten.
Ersatzteile für Condor-Maschinen
Im Neubau mit einer Gesamtfläche von 2500 Quadratmetern in drei Hallen, beziehungsweise in den Ausstellungsräumen, sind gut 120 Motorräder ausgestellt. Die Jahrgänge reichen von 1917 bis heute. Mit dabei sind viele CondorMotorräder inklusive deren zum Teil raren Ersatzteile. «Wir möchten nämlich dabei mithelfen, die Schweizer Marke Condor am Leben zu erhalten», sagt Giger. «Ersatzteile, die es nicht mehr gibt,
versuchen wir deshalb anzufertigen, so dass die weltweit noch gut zirka 8000 treuen Condor-Fahrer auch in Zukunft viel Spass an ihren Maschinen haben können.» Swiss-Moto-Bike liefert in diesem Sinne unter anderem Teile nach Österreich, Deutschland, Polen oder in die Niederlande. Die zehnwöchige Schliessung infolge Corona fehlen der neu gegründeten Firma, macht sie doch fast zwei Drittel ihres Umsatzes im Verkauf. Dieses Minus aufzuholen, sei nicht mehr möglich. Dennoch versprühen die Mitarbeiter inklusive ihres Chefs Zuversicht. Die Kundschaft wachse zunehmend und rasant. Giger hält dazu bescheiden fest, dass das Unternehmen zu den grössten in der Nordwestschweiz gehöre. Geld in die Firmenkasse spülen zudem die Mieterinnen und Mieter von Wohnmobilund Motorradeinstellplätzen. Diese finden in den Räumlichkeiten in Seewen optimale Bedingungen, um ihre Fahrzeuge, vornehmlich in den Wintermonaten, einzulagern. Und: Die Attraktivität wird laufend gesteigert. In Kürze wird am Gebäude eine Aussentreppe gebaut, damit die Kundinnen und Kunden auch nach Ladenschluss die gesamte Ausstellung bewundern können. «Wir arbeiten mit Vollgas daran, immer besser zu werden», freut sich Giger auf die Zukunft.
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SPORT
Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
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LEICHTATHLETIK
Eine Anlage, die vieles möglich macht In Breitenbach entsteht auf der Sportanlage Grien mit dem Ausbau der Leichtathletik-Anlage ein regionales Gemeinschaftswerk, das nicht nur für den Sport zukunftsweisend sein dürfte. Edgar Hänggi LZT-Präsident Tobias Holliger sitzt derzeit wie auf Nadeln. Jeden Tag konsultiert er die Wetter-Apps auf seinem Smartphone. «Das Wetter macht nicht mit. Der Asphaltbelag ist fertig aufgezogen. Jetzt warten wir darauf, dass die Maschinen auffahren können und den roten Kunststoffbelag einsetzen. Doch dafür braucht es drei trockene Tage.» Am vergangenen Wochenende war das Wetter ideal, aber, und Holliger lacht, «die Firma hat uns schon erklärt, dass am Wochenende nicht gearbeitet werde.» Sobald der Wetterbericht gut sei, gebe es grünes Licht und dann gehe es schnell. Doch auch diese Woche steht auf wackligen Füssen, was das Wetter betrifft, und wegen Auffahrt droht eine weitere Verzögerung. Es ist jedoch nicht die einzige Sorgenfalte auf Holligers Stirn: «Momentan sind wir beim Fertigstellen der Bauarbeiten wegen der Pandemie im Rückstand. Viele benötigte Teile haben deutlich längere Lieferfristen als üblich. So etwa bei der Zeitmessung, wo für die Gesamtsteue-
Vorfreude: Auch wenn sie noch nicht fertig ist – für viele ist die Vorfreude auf die schmucke Anlage bereits gross. rung der Anlage wichtige Teile fehlen.» Es bringe jedoch nichts, in Hektik zu verfallen, meint der Präsident, aber er gibt auch zu, dass mit jedem Tag das Zeitfenster kleiner werde. «Am 3. Juli wird die Anlage eingeweiht und das mit den ersten Nordwestschweizer Staffelmeisterschaften. Die Fachstelle für Wettkampfanlagen von Swiss Athletics wird die Anlage Mitte Juni abnehmen, was entscheidend ist: Denn sollte auf der
Anlage ein Rekord gelaufen werden, gilt er nur, wenn diese offiziell homologiert ist.» Dass Breitenbach eine derart schmucke Leichtathletik-Anlage erhält, ist der Beharrlichkeit und dem unermüdlichen Einsatz von Tobias Holliger zu verdanken. Er glaubte immer daran, dass es in dieser Region möglich sei, gemeinsam etwas Grosses zu realisieren. Dank dem finanziellen Mitmachen der Gemeinden aus dem Laufental und Thier-
FOTO: JANIS BORER
stein wurde die Realisation der Anlage erst möglich.
Mit Trainingsplänen durch Corona
Die Pandemie beeinträchtige den Leichtathletik-Verein ansonsten nicht gross. Dies, weil man sich laufend an die Lage anpasse und mit Weitsicht vorgehe. «Im letzten Jahr mussten auch wir komplett schliessen», sagt Urgestein Andreas Saladin. Er ist für die älteren Athletinnen und
Athleten zuständig, musste sich seinem Alter wegen aber ebenfalls zurücknehmen. «Wir haben trainiert, so lange es möglich war, dann bekamen die Mitglieder Trainingspläne. Als draussen wieder Training möglich war, mussten wir kreativ sein. So hatten wir auch eine mobile Scheinwerferanlage im Einsatz und machten Treppentraining.» Hier hakt Holliger ein. «Auch neue Arten von Trainings können toll sein. Auf jeden Fall hatten alle Spass daran, auf dem Vitaparcours im tiefen Schnee zu laufen.» Dass jeder Kanton lange seinen eigenen Weg ging, habe sich gerade in unserer Region bemerkbar gemacht. «Der Kanton Solothurn etwa schloss die Hallen komplett, während in Laufen mit Auflagen trainiert werden konnte. Dann waren auch die Jahrgänge, was die Trainingsfreigabe betraf, nicht gleich. Das forderte uns. Aber ich denke, wir haben den Weg gefunden.» Holliger erklärt, dass grosser Wert auf Eigenverantwortung gelegt wurde. «Rund zwei Drittel aller Mitglieder kamen unter Einhaltung unseres Schutzkonzeptes ins Training. Dass wir Trainings anboten, kam bei den Eltern sehr gut an. Uns ist es wichtig, dass man sich in dieser Zeit das Vertrauen erarbeitet.» Der in Laufen tätige Sport- und Physiklehrer versteht, dass viele Kinder und Jugendliche oft etwas Mühe haben, zu verstehen, weshalb in der Schule auch im Sportunterricht Maskenpflicht herrscht und sie im Klub dann, gemäss BAG, all das dürfen, was in der Schule nicht erlaubt ist. Aber es sei toll, ermöglichen die Sportvereine doch eine gewisse Normalität.
OL
SCHWINGEN
Rangliste OLSchweizermeisterschaft
Die Zwilchhosen liegen für ihren Einsatz bereit
WoS. Am vergangenen Sonntag ging in Zwingen bei perfekten Bedingungen die EGK-Sprint-Schweizermeisterschaft über die Bühne. Hier die Ranglisten des Anlasses:
Rangliste Herren Elite 3.8 km, 30 m, 25 Posten
1. Yannick Michiels, Belgien: 13:49; 2. Joey Hadorn, Fahrni b. Thun, ol norska: 13:55; 3. Kasper Harlem Fosser, Norwegen: 13:56; 4. Matthias Kyburz, Liebefeld, OLK Fricktal: 14:08; 5. Riccardo Rancan, Uster, OLG Pfäffikon: 14:16; 6. Martin Hubmann, Eschlikon TG, OL Regio Wil: 14:17; 7. Daniel Hubmann, Bremgarten b. Bern, OL Regio Wil: 14:18; 8. Christoph Meier, Bern, OLV Baselland: 14:22; 9. Eskil Kinneberg, Norwegen: 14:23; 10. Florian Ho-
wald, Zürich, OLG Herzogenbuchsee: 14:24.
Rangliste Damen Elite 3.1 km, 30 m, 19 Posten
1. Simona Aebersold, Brügg BE, ol.biel. seeland: 12:39; 2. Elena Roos, Cugnasco, O-92 Piano di Magad: 12:42; 3. Martina Ruch, Eggiwil, OLG Skandia / ol no: 13:22; 4. Paula Gross, Richterswil, OL Zimmerberg: 13:28; 5. Sarina Kyburz, Liebefeld, ol norska/OLG Hut: 13:35; 6. Sandra Grosberga, Litauen: 13:38; 7. Inka Nurminen Finnland: 13:39; 8. Sabine Hauswirth, Kirchenthurnen, ol norska: 13:43; 9. Victoria Haestad Bjorn, Norwegen: 13:52; 10. Eline Gemperle, Boniswil, OLK Argus: 13:53. Gesamtrangliste unter o-l.ch
Vager Blick in die Zukunft: Der Verband hofft, dass dereinst wieder Feste mit Publikum stattfinden können.
Historische Kulisse: Ricardo Rancan (vorne) gewann die Bronzemedaille, gefolgt von Noah Zbinden. FOTOS: MARTIN STAUB
Zieleinlauf der Eliteläuferinnen: Elena Roos (vorne) wird Vizeschweizermeisterin, Sabine Hauswirth beendet als Achte.
Der vom Schwarzbubenland aus geleitete Basellandschaftlich-kantonale Schwingerverband ist wieder aktiv. Seine Klubs haben primär im Jugendbereich die Trainings wieder aufgenommen. Auch die Aktiven haben bereits die Zwilchhosen angezogen. Willi Wenger Seit gut zwei Wochen herrscht im Basellandschaftlich-kantonalen Schwingerverband Aufbruchstimmung. Der Grund ist erfreulich: Seit dem 26. April können wieder alle Schwinger zumindest trainieren. Seit Mitte März war dies nur Jungrespektive Nachwuchsschwingern vorbehalten, die vereinzelt sogar schon Ernstkämpfe bestritten haben. «Wir sind sehr erfreut, dass dies so ist», kommentiert der Technische Leiter Matthias Graber. Er schränkt allerdings ein, dass die nunmehr durchgeführten Trainings der Aktivschwinger mit Regeln (unter anderem Maskenpflicht) verbunden sind. «Diese Übungseinheiten dürfen nur draussen, auf genügend grossen Säge-
mehlringen, stattfinden und es dürfen maximal 15 Personen, inklusive Betreuer und Trainingsleiter, anwesend sein.» Der Verband muss, wie alle andern Sportler auch, die pandemiebedingten Vorgaben einhalten. Das gelinge gut, sagt Kantonalpräsident Patrick Waldner: «Wir müssen ganz einfach das Beste aus der jetzigen Situation machen und das Optimum herausholen», sagt der in Büren/SO wohnhafte Chef aller Baselbieter Schwinger. Er sei, so Waldner, zuversichtlich, dass das Kantonale Schwingfest vom 22. August in Muttenz und der Jungschwingertag in Gelterkinden eine Woche vorher wie geplant stattfinden können. «Ziel des Vorstands ist es, in jedem Fall schwingen zu können.» Graber ergänzt, dass «im schlimmsten Fall» die Feste halt ohne Publikum durchgeführt werden müssten. «Dann aber wie vor zehn Tagen in Arlesheim bei den Jungschwingern mit einem Livestream in die Wohnstuben der Fans und Schwingerfreunde.»
Eidgenössisches im Baselbiet noch ungewiss
Auf Stufe Kanton finden in Muttenz, auch auf weiteren Aussenplätzen, Kantonaltrainings statt. Diese seien rege besucht, kommentiert Graber, welcher wie alle
FOTO: WILLI WENGER
Funktionäre im Verband natürlich nicht weiss, wie die Saison letztlich genau aussehen wird. Der Läufelfinger wagt auch keinen Ausblick auf das nächste Eidgenössische, das 2022 erstmals im Baselbiet stattfinden soll. Der Entscheid über die Durchführung sei noch nicht gefallen, so Graber. Bestätigt hat dies gegenüber dem «Wochenblatt» auch OK-Präsident und Regierungsrat Thomas Weber. «Wir treiben die Planung zum ESAF in Pratteln weiter voran, werden im Sommer dieses Jahres gemeinsam mit dem Eidgenössischen Schwingerverband eine vertiefte Lagebeurteilung vornehmen und dann über das weitere Vorgehen gemeinsam entscheiden.» Alles im allem herrscht beim Baselbieter Schwingerverband also Aufbruchstimmung. Der Weg zur Normalität ist beschritten worden. Auch in Bezug auf die Kameradschaft, welche in den vergangenen Monaten wenig gepflegt werden konnte. Diese wie auch die Geselligkeit seien ein wichtiges Element im Schwingsport, ist Waldner überzeugt. Im Hinblick auf die «grossen Feste» sei diese «Vorlaufzeit» für die Vereine auch nicht unerheblich, blickt der Versicherungsfachmann aus dem Schwarzbubenland in die Zukunft.
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
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Klares Ergebnis der schriftlichen Abstimmung
Steuern bezahlt man da, wo man den Wohnsitz hat. Dieser Ort wird als Hauptsteuerdomizil bezeichnet. Wer an einem anderen Ort noch eine Immobilie hat, zum Beispiel eine Ferienwohnung, hat an diesem Ort ein Nebensteuerdomizil. Das Hauptsteuerdomizil ist an dem Ort, zu welchem eine Person die stärksten Beziehungen aufweist, also der Ort des Mittelpunkts ihrer Lebensinteressen. Es gibt stets nur ein Hauptsteuerdomizil und die Bundesverfassung verbietet es den Kantonen, eine Person doppelt zu besteuern. Zuweilen kommt es zur Auseinandersetzung zwischen zwei Kantonen um einen guten Steuerzahler, wie der folgende Fall illustriert. Ein Mann aus Zürich zieht nach seiner Frühpensionierung in sein Ferienhaus im Kanton Graubünden und verbringt da die meiste Zeit. Nur noch an einigen Tagen kommt er in seine Wohnung nach Zürich. Der Kanton Zürich will diese Verlegung des Lebensmittelpunkts nicht akzeptieren und besteuert weiterhin sein Einkommen und sein Vermögen von immerhin stattlichen vier Millionen Franken. Der Mann ist gar nicht einverstanden, denn die Steuern in Graubünden sind einiges erträglicher als diejenigen in Zürich. Es gelingt ihm, das Zürcher Verwaltungsgericht zu überzeugen. Seine Zulassung des Autos in Graubünden, seine Mitgliedschaft im Bünder Golfclub, sein Jahresabonnement der Bergbahnen und — ganz wichtig — seine Coiffeurbesuche in Graubünden geben den Ausschlag. Sein Lebensmittelpunkt ist definitiv nicht mehr in Zürich, so das Verwaltungsgericht. Also seien Sie nett zu Ihrer Friseurin, sie schneidet Ihnen nicht nur die Haare, sondern stutzt auch Ihre Steuerrechnung. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.
Lieferdienst: Lebensmittel, für Menschen, die wegen Corona finanziell belastet sind. FOTO: ZVG
Die Coronapandemie bringt viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen an ihre finanziellen Grenzen. Während es für Sozialhilfebezüger und -bezügerinnen mit dem «Tischlein Deck Dich» bereits seit Langem eine Lebensmittelabgabestelle gibt, fallen andere wirtschaftlich schwach Gestellte durch die Maschen. Die Caritas beider Basel bietet daher zusammen mit der röm.-kath. Kirche im Kanton Basel-Landschaft an, dass Menschen, die durch Corona finanziell belastet sind, einmal wöchentlich vergünstigt Lebensmittel bei der Caritas einkaufen können. Diese Lebensmittel werden in Taschen abgepackt und an den Wohnort geliefert. Um die Organisation zu erleichtern, hat die Caritas die röm.-kath. Pfarreien im Kanton Baselland um Kooperation gebeten: Einerseits vermittelt die Pfarrei den Kontakt zwischen Kundinnen/Kunden und der Caritas; andererseits stellt die Pfarrei einen Raum zur Verfügung, in dem die Taschen zu einer festen Zeit abgeholt und der vergünstigte Preis gezahlt werden können. Die HerzJesu-Pfarrei Laufen bietet die Vermittlung von Kundeninnen/Kunden zur Caritas zunächst projektartig für drei Monate an. Dazu und für weitere Informationen können betroffene Interessierte ab 17. Mai telefonisch Kontakt mit Pfarreiseelsorgerin Anne Burgmer (Tel.: 061 765 92 06, Mo-Fr 9-11 Uhr, sonst Beantworter) aufnehmen. Anne Burgmer Laufen
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Bibel-Abschreiben 2021/2022
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Das Schreiben von Hand verschwindet im Zuge der Digitalisierung langsam aus dem Alltag. Unser ökumenisches Projekt «Bibel abschreiben 2021/2022» feiert dem gegenüber die Schönheit und beinahe meditative Konzentration des Abschreibens von Hand: Binnen eines Jahres wird im Solothurnischen Leimental das ganze Matthäusevangelium von Hand aus der Bibel abgeschrieben. Ein bunter Strauss von Veranstaltungen wird das Jahr begleiten: liturgisch-meditative Anlässe, ein Filmabend und ein Kalligraphiekurs sowie vielfältige Angebote für Kinder. Details sind über die aufliegenden Flyer und unsere Homepages zu finden. Getragen wird dieses ökumenische Projekt von den reformierten und katholischen Gemeinden im Solothurnischen Leimental sowie vom Benediktinerkloster Mariastein. Der Startschuss fällt mit einem festlichen Eröffnungsgottesdienst am Sonntag 16. Mai 2021 in der Ökumenischen Kirche Flüh, um 10.00 Uhr. Melden Sie sich für den Gottesdienst bitte unter info@oekumenische-kirche. ch oder per Telefon 061 731 38 86 an. Evang.-Ref. Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental ANZEIGE
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Aufgrund der aktuellen Situation entschieden sich der Verwaltungsrat und die Bankleitung der Raiffeisenbank Leimental dazu, auch in diesem Jahr anstelle der Generalversammlung eine schriftliche Abstimmung unter Einhaltung der CovidVerordnung des Bundesrates durchzuführen. Sämtliche Mitglieder der Raiffeisenbank Leimental waren eingeladen, ihre Stimmen zu den einzelnen Geschäften bis zum 23. April 2021 schriftlich abzugeben. Die Auszählung der Stimmen erfolgte am 29. April 2021. Der Verwaltungsrat bestätigte in der Folge das Resultat. 3303 Genossenschaftsmitglieder nutzten die Möglichkeit, an der Abstimmung teilzunehmen. Die Stimmbeteiligung war somit um einiges höher als an einer Generalversammlung. Dies unterstreicht, dass die Mitglieder auch in der heutigen Zeit am Geschäftsgang der Raiffeisenbank Leimental interessiert sind. Allen Anträ-
gen des Verwaltungsrates wurde mit grossem Mehr stattgegeben. So wurde unter anderem die Jahresrechnung genehmigt. Die detaillierten Abstimmungsergebnisse können unter www.raiffeisen. ch/leimental abgerufen werden. Die Raiffeisenbank Leimental dankt allen Genossenschafterinnen und Genossenschaftern herzlich für die Teilnahme an der schriftlichen Abstimmung 2021. Als Dank erhalten sämtliche Mitglieder, welche an der schriftlichen Abstimmung teilgenommen haben, einen Gutschein im Wert von 40 Franken. Dieser Gutschein kann bei den teilnehmenden Restaurants im Leimental eingelöst werden. Damit unterstützt die Raiffeisenbank Leimental in dieser aussergewöhnlichen und herausfordernden Zeit das lokale Gastrogewerbe. Kathrin Mürner Assistentin der Bankleitung
Entschieden sich für eine schriftliche Abstimmung: René Plüss, Präsident des Verwaltungsrats, und Cyrille Gröli, Vorsitzender der Bankleitung. FOTO: ZVG
EINGESANDT
Geschäftsabschluss EGK Noch ist nicht ganz absehbar, wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Umso wichtiger ist, dass die EGK mit einem soliden Abschluss ins Jahr 2021 starten konnte. Die EGK-Gruppe schloss 2020 mit einem Ertragsüberschuss von CHF 34,3 Mio. ab (2019: CHF 29.4 Mio.). Trotz durchzogenem Jahr an den Kapitalmärkten, die sich gegen Ende Jahr wieder etwas erholten, konnte die EGK ein gutes Ergebnis in den Kapitalanlagen erwirtschaften. In der Grundversicherung durfte die EGK 2020 85 950 Versicherte zum Kundenstamm zählen, was eine Zunahme von rund 4 Prozent bedeutet; in der Zu-
satzversicherung waren es 80 935 Personen. Die gesamten versicherungstechnischen Rückstellungen blieben mit CHF 268,5 Mio. praktisch unverändert und bieten so eine zusätzliche Sicherheit für die Versicherten in den für das Gesundheitswesen aktuell anspruchsvollen Zeiten. Das insgesamt positive Geschäftsjahr führt zu einer Stärkung der gesamten EGK-Gruppe, so dass sie auf das Jahr 2021 die Prämien insgesamt leicht senken konnte und in der Grundversicherung weiter gewachsen ist. Ursula Vogt Leiterin Kommunikation
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Vorlese-Tag
Erfolgreiches Spargelschälen
Was gibt es Schöneres, als eine Geschichte vorgelesen zu bekommen? Was gibt es Befriedigenderes, als eine Geschichte vorzulesen? Am Mittwoch 26. Mai findet der Schweizer Vorlese-Tag statt. In der Ludothek Hofstetten-Flüh werden um 15.00 / 15.40 / 16.20 / 17.00 Uhr verschiedene Vorleserinnen und Vorleser aus einem Kinder- oder Jugendbuch vorlesen. Pro Vorlesung können bis zu 14 Kinder dabei sein. Die Vorlesungen finden draussen statt und die kleinen und grossen Zuhörerinnen und Zuhörer müssen angemeldet sein. Bei freien Plätzen kann man sich auch vor Ort noch registrieren. Ab dem 17. Mai ist auf der Homepage der Ludothek ersichtlich, wer wann was vorliest, damit die Kinder dem Alter entsprechend angemeldet werden können. www.ludo-hofstetten-flueh.ch Die Ludothek Hofstetten-Flüh leiht nicht nur Spiele aus, sondern auch Bücher. Es besteht ein grosses Angebot an Kinder- und Jugendbüchern, Bilderbüchern, Vorlesebüchern, Erstlesebüchern und spannenden Buchreihen. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen Blick in die Ludothek zu werfen. Silvia Zimmerli Ludothek Hofstetten-Flüh
Über 60 Kundinnen und Kunden haben sich am vergangenen Samstag zusätzlich zu den übrigen Einkäufen im Dorfladen Witterswil auch zum Kauf von badischen Spargeln entschieden. Diese wurden dann von Lisbeth Hänggi und Fritz Hänzi fachmännisch geschält, sodass sie zu Hause nur noch gekocht werden mussten. Ein grosses Dankeschön gilt der Spargelschälerin und dem Spargelschäler, sind die beiden doch beinahe drei Stunden im Einsatz gestanden. Auch wurden die präsentierten Weine fachmännisch degustiert, gekauft oder bestellt. Der Vorstand und das Dorfladenteam danken allen, welche die Aktion unterstützt haben. Martin Speiser «Dorflade» Witterswil
Gelungene Aktion: Das Spargelschälen im Dorfladen Witterswil war ein Erfolg. FOTO: ZVG
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Schmerzliche Erfahrung
Benildis Bentolila
Als ich am letzten Samstag am Sensekurs in Fehren teilnahm, musste ich ein paarmal an ein Ereignis aus meiner Kindheit denken. Vergessen kann ich den Vorfall sowieso nicht, denn er trug mir zwei rund vier Zentimeter lange Narben vorne am rechten Bein ein. Mehrmals hörte ich Hansjörg von Känel, «das Sägesemandli», sagen, wie wichtig die Sicherheit beim Handmähen sei. Ich ging noch nicht in die Schule, Kindergarten hatten wir damals keinen in Amden SG. Wir mussten mit unserem Vater auf die Alp zum «Wildheuen». Er mähte, wir rechten das Heu zusammen. Zwischendurch gab es Wasser zu trinken und ein Stück Brot. Die «Sägäzä», wie wir das Werkzeug nannten, lehnte an einer Wand. Als ich dort vorbeiging, kippte sie und, «weiss-der-Gugger» wie es passierte, hatte ich zwei Schnitte im Unterbein. Es blutete wie verrückt und schmerzte noch mehr, aber wir durften nicht jammern. Es gab in der Hütte kein Verbandsmaterial, dafür eine Flasche Schnaps. Davon wurde mir reichlich über die Wunde geleert. Wenn ich das schreibe, tut’s mir heute noch weh. Ich habe geschrien wie am Spiess und wurde dafür ausgeschimpft. Eine Wehleidige sei ich, dabei sei ich die Älteste und sollte ein gutes Beispiel sein. Nachdem der Vater einen Lumpen um die Wunde gebunden hatte, gingen wir mit dem Einachser nach Hause. Die Ladefläche war belegt mit Heu, aber ich durfte zeitweise aufsitzen. Welch Privileg! Denn meistens gingen wir neben der Knattermaschine zu Fuss, was fast eine Stunde dauerte. Daheim sah die Mutter die Bescherung. Sie richtete sofort in einem Zuber ein Kräuterbad her, in welches ich steigen musste. Am helllichten Tag blinkten alle Sterne am Himmel. Dann rieb Vater Arnikaschnaps auf die Wunde und das war das Ende der Prozedur. Gemäss Pfarrer Künzle, der früher in Amden Kaplan gewesen war (mein Grossvater hatte ihn als Bub noch gekannt), würde das schon heilen – was die Eltern auch im grossen Kräuterbuch gelesen hatten. Weil ich älter bin, kann ich Geschichten erzählen, welche heute undenkbar wären. Da würden Care Teams und Ärzte*innen und Therapeuten*innen und Psychologen*innen aufgeboten für das arme geplagte Kind. Oben auf dem Berg versuchten alle Familien, sich selbst und einander zu helfen. Der Hausarzt praktizierte in Weesen und machte auf Bestellung Hausbesuche in unserem Dorf. In strengen Wintern waren wir damals auf 1000 Metern und höher nachts von der Umwelt abgeschnitten. Die nächsten zwei Spitäler lagen in Walenstadt und in Uznach. Wenn uns Vater wegen eines Eingriffs ins Spital bringen musste, fuhren wir mit dem Zug dorthin. Um die Mandeln entfernen zu lassen, mussten wir fünf Tage im Spital bleiben. In dieser Zeit hörten wir nichts von den Eltern. Sie hatten weder Zeit noch Geld, um uns zu besuchen. Ich kann mich nicht erinnern, dass es uns langweilig war. Schliesslich waren wir mindestens zu zehnt in einem Krankenzimmer. Zum Zeitvertreib sang ich Lieder. Ab und zu kam eine Patientin ins Kinderzimmer und fragte, wer so schön singe. Als Dank für die Unterhaltung schenkte sie mir ein paar Guetzli oder zwei, drei Reihen Schoggi, die ich selbstverständlich, wie daheim mit den Geschwistern, mit den Mitpatienten teilte.
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DIES UND DAS LUDOTHEK L AUFENTALTHIERSTEIN STELLT VOR
Virus!
Die Viren sind los – und das nicht zu knapp. Um sie vom eigenen Körper fernzuhalten, schickt man sie an einen Mitspieler. Der springt natürlich nicht vor Freude an die Decke. Falls er überhaupt noch springen kann. Virus! ist ein äusserst gemeines Ärgerspiel. Nie hat ein Spiel besser zur Zeit gepasst als dieses. Das Ziel: Vier gesunde Organe. Doch das ist nicht so einfach, wenn die Mitspieler Transplantationen vornehmen oder sogar den Organdieb losschicken. Schützen kann man sich mit einer Impfung oder das Organ wird sogar immun und kann nicht mehr angesteckt werden. Also schnell die eigenen Organe mit Medikamenten versorgen und den Mitspielern dafür so viele Viren schicken, wie das Kartenglück es zulässt. Dieses Spiel eignet sich für alle ab 8 Jahren, die spielerisch den Kampf mit dem Virus selbst in die Hand nehmen möchten. Am besten spielt man dieses Spiel in kleiner Runde, denn die Viren freut‘s, wenn sie eine richtige Welle lostreten dürfen. Gina Wintenberger www.ludolauthi.ch
LESERINNENBRIEF
GESCHÄF TSWELT
Ein Dankeschön an Stefan Oser
Mit Volg Lebensmittel retten
Mit der Märzsession neigt sich die Legislatur der Kantonsräte dem Ende zu. Für uns von der SP Sektion Hofstetten-Flüh eine Gelegenheit, «unserem» langjährigen Kantonsrat Stefan Oser Danke zu sagen. Für sein Engagement in der Politik und insbesondere im Kantonsrat, welchem er von 2015-2021 angehörte. Stefan ist nicht mehr zur Wahl angetreten, er möchte sich künftig voll und ganz seinem Pflanzengeschäft widmen. Die Themen Umwelt sowie Gesundheit und Soziales lagen Stefan immer am Herzen. Sein Engagement hat er auf regionaler Ebene gezeigt, wenn es um den Erhalt der Poststelle Bättwil ging, aber auch bezüglich finanzieller Unterstützung wegen der Waldschäden infolge der langen Trockenheit. Hier waren wir im hinteren
Leimental besonders betroffen. Daher passte sein Einsitz in der Sozial- und Gesundheitskommission genau zu seinem Profil. Er hat sich auch mit Vorstössen und Interpellationen eingesetzt. Diese umfassten unter anderem verbesserte Integrationsmassnahmen für Flüchtlinge. Deutschkurse sollen vermehrt regional angeboten werden. Auch für den Stopp des Unkrautvertilgers «Glyphosat» setzte er sich ein. Im Kantonsrat hat er auch gerne parteiübergreifend gearbeitet, damit es zu einem Konsens gekommen ist. Wir wünschen Stefan für die künftige sessionsfreie Zeit viel Energie. Franziska van Deurse Präsidentin SP Hofstetten-Flüh
LESERBRIEF
Zum Artikel Verein Region Laufental Obwohl in den Statuten des Vereins «Region Laufental» klar definiert ist, dass das Präsidium jedes Jahr alternierend in eine andere Gemeinde wechselt, steht Weibel dem Verein seit der Gründung vor. Eigentlich ist von einem mit Steuergeldern finanzierten Verein zu erwarten, dass er sich an die Statuten hält. Meine Einsprache diesbezüglich wurde mit der Begründung abgewiesen, dass aufgrund von Covid-19 die Amtszeit von Weibel verlängert wurde. Komischerweise konnten aber im vergangenen Jahr trotz Covid-19 mehrere Laufentaler Gemeinden ihr Präsidium wechseln. Über die Gründe, warum Weibel den Sessel nicht räumte kann nur gemutmasst werden. Anlässlich der Gründung des Vereins «Region Laufental» sagte sie am 17.4.19 in einem Inter-
view in der bz: «Sehr wichtig ist für uns der Erhalt des Spitals Laufen, der nach der Ablehnung der Spitalfusion wieder infrage gestellt ist.» Heute wissen wir, dass dieser Verein das Todesurteil für das Spital mitunterzeichnet hat. Schade, dass der Verein die Stimmen der Bevölkerung zum Erhalt des Spitals sowie den Standort Birscenter nicht ernst nimmt. Auch ignoriert er die laufende Beschwerde in Bezug auf §45 des Laufentalvertrags. Während Medbase nicht mehr an den Erfolg des Projekts glaubte und sich zurückzog, sehen der Verein und die Landräte immer noch alles durch die rosarote Brille. Simon Felix Laufen
LESERBRIEF LESERBRIEF
Wieso «Salina Raurica»? Erstaunt müssen wir zuschauen, wie Millionenprojekte im Baselbiet und jetzt vor allem für «Salina Raurica» von der Regierung und Landrat verplant werden. Böse Zungen behaupten, dass für gewisse Politiker und Beamte in Liestal das Baselbiet bei Angenstein aufhört. Seit dem Anschluss des Laufentals werden öffentliche Verkehrsmittel (Bahn) und allgemeine Verkehrsinfrastrukturen stark vernachlässigt. Als Schuldzuweisung muss immer wieder die leidige Finanzmisere des Kantons erklärt werden. Nun hat aber der Kanton plötzlich Geld in Hülle und Fülle, will man doch unbedingt «Salina Raurica» für mehrere tausend Einwohner und das Gewerbe erschliessen. Kostenpunkt inklusive Tramverlängerung: satte 200 Millionen Franken. Wieso organisieren sich nicht die vom Volk gewählten Landräte und Gemeindepräsidenten des Laufentals sowie gewichtige Gewerbe- und Industriemanager zu einer Fördergruppe «pro Verkehr Laufental»? Nur so können die nun wirklich berechtigten Interessen des Laufentals rund um dessen Zukunft endlich wahrgenommen werden. Mit dieser Fördergruppe würde endlich in Liestal etwas Druck aufgesetzt. All diese Gründe bewegen mich und hoffentlich viele stimmberechtigte Laufentaler, am kommenden 13. Juni ein Nein für die Tramverlängerung nach Augst einzulegen. Erich Läuppi Blauen ANZEIGE
Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
Nein zum Anti-Terror-Gesetz Bei den Eidgenössischen Volksabstimmungen vom 13. Juni geht es um nichts weniger als um unsere Freiheit. Vor allem die drei Referendumsabstimmungen werden bei einer Annahme unsere Selbstbestimmungsrechte massiv einschränken. So etwa mit dem Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus (PMT). Ich stelle nicht infrage, dass die Polizei eine rechtliche Grundlage braucht, um präventive Massnahmen gegen allfällige terroristische Anschläge ergreifen zu können. Im Schweizer Strafrecht sind jedoch Vorbereitungshandlungen zu Gewaltverbrechen schon heute strafbar. Mit dem PMT soll die neue Terrorismusdefinition stark ausgeweitet werden. Neben Islamisten könnten auch unliebsame Bürger, Politiker, Journalisten, Staatskritiker, Klimaaktivisten und sogar Kinder ab zwölf Jahren als Terroristen gelten.
Über Kinder ab 15 Jahren könnte gar ein Hausarrest verhängt werden. Der UNOSonderberichterstatter und Schweizer Rechtsprofessor Nils Melzer sagte, dass diese Definition weit über alles hinaus gehe, was in irgendeinem Rechtsstaat auf dieser Erde als Terrorismus gelte. Um eine terroristische Aktivität zu begehen, müsste man neu weder eine strafbare Handlung planen noch ausführen. Die Einschätzung, jemand verbreite — so steht es wortwörtlich im Gesetz — «Furcht und Schrecken», reiche bereits aus. Das heisst, sobald jemand den politischen Diskurs in der Schweiz mit Angstmache beeinflussen will, kann er gemäss PMT bereits auf die Terrorliste gesetzt werden. Zu einem solchen Gesetz, das der Willkür Tür und Tor öffnet, kann ich nur Nein sagen. Martin Bracher Beinwil
LESERBRIEF
Keine Grünen-Politik beim Gewerbe Leserbrief zur Nomination von Pia Stebler an die Spitze des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbandes (KGV). Pia Stebler soll das Präsidium des KGV übernehmen und die Gewerbetreibenden vertreten. Wie soll das gehen, wenn besagte Pia Stebler die grüne Regierungsrätin Brigitte Wyss im Regierungswahlkampf aktiv unterstützte und somit zum Steigbügelhalter der Grünen-Politik geworden
ist? Jene Politik, die am wenigsten Übereinstimmung mit einer liberalen Wirtschaft hat. Es ist zu hoffen, dass die Delegierten diesen Fauxpas korrigieren. Sonst könnte der KGV bald eine Untersektion der Gewerkschaften sein. Martin Vogel, Büren Gewerbetreibender und Mitglied des KGV
PR. Nicht rechtzeitig verkaufte Lebensmittel werden in immer mehr Volg-Läden zu «Überraschungspäckli». Kundinnen und Kunden können diese über die kostenlose App Too Good To Go retten und zum günstigen Preis geniessen. Seit Jahren engagiert sich Volg mit verschiedenen Massnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung, nun auch in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Too Good To Go. Nutzer der Too Good To Go App können Lebensmittel, die am Folgetag in den Volg-Läden nicht mehr verkauft werden können, in Form von Überraschungspäckli über die App reservieren und kurz vor Ladenschluss für 5.90 Franken im gewünschten Volg beziehen. Die Überraschungspäckli haben rund den dreifachen Warenwert und enthalten zum Beispiel Brot, Backwaren, Früchte, Gemüse, Fleischwaren, Milchund Convenience-Produkte. Das Angebot ist bereits in vielen VolgLäden in der Deutschschweiz und Westschweiz verfügbar und weitere kommen laufend dazu. Viele Kundinnen und Kunden schätzen das Angebot und tragen den Nachhaltigkeitsgedanken von Volg
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begeistert mit: So wurden in den Volg-Läden im letzten Monat rund 6000 Überraschungspäckli abgegeben. «Der Anteil an Lebensmitteln, die in Volg-Läden nicht mehr verkauft werden können, ist generell tief. Es ist uns jedoch wichtig, Food Waste noch stärker zu reduzieren», sagt David Krummenacher, Volg Geschäftsleitung Verkauf. Gleichzeitig weitet Volg die Zusammenarbeit mit Too Good To Go aus und wird ein Waste Warrior Brand. Das Detailhandelsunternehmen tritt damit einer von Too Good To Go Schweiz initiierten Vereinigung von Unternehmen bei, die sich gegen Lebensmittelverschwendung engagiert. Mittels spezifischer Aktivitäten und Prozessoptimierungen soll so ein weiterer nachhaltiger Beitrag zur Rettung von Lebensmitteln geleistet werden. Beispielsweise können die Verkaufsmitarbeitenden in den Volg-Dorfläden Lebensmittel in Kleinstmengen bestellen. Too Good To Go wird in diesem Jahr auch in einem Grossteil der über 100 TopShop-Tankstellenshops, die von der Volg Konsumwaren AG beliefert und betreut werden, eingeführt.
LESERINNENBRIEF
Ja zu sauberem Trinkwasser Sauberes Trinkwasser ist die wichtigste Ressource für uns Menschen. Wollen wir diese aufs Spiel setzen? Fakt ist: In über der Hälfte der Grundwasser-Messstellen werden regelmässig über 40 verschiedene Pestizide oder deren Abbauprodukte nachgewiesen. In Schweizer Gewässern mit landwirtschaftlich geprägten Einzugsgebieten sind Pestizide allgegenwärtig. Es kommen um die 150 Wirkstoffe vor. Pestizide wirken sich nicht nur auf die Wasserqualität, sondern auch auf Böden, Pflanzen und alle anderen Lebewesen verheerend aus. Der Bestand an insektenfressenden Vögeln der Kulturlandschaft ist seit den Neunzigerjahren um 60 Prozent geschrumpft. Die Biodiversität nimmt nicht nur auf den Äckern, sondern auch auf den Wiesen und Weiden im Tal- und Berggebiet dramatisch ab. Wir müssen jetzt handeln und einen mutigen Schritt machen! Die gemässigte Agrarreform 22+ wurde im Parlament
dank Einfluss des Bauernverbandes und der Economiesuisse auf Eis gelegt und damit werden wichtige Massnahmen für Jahre blockiert. Tausende von Biobauern und Biobäuerinnen setzen sich für eine ökologische Landwirtschaft ein, aber das genügt einfach nicht. Mit Annahme der Initiativen haben wir alle, Produzenten und Konsumenten, acht bzw. zehn Jahre Zeit, die Produktions- und Ernährungsgewohnheiten zu überdenken und uns ein ökologischeres Verhalten im Einklang mit der Natur anzueignen: keine synthetischen Pestizide, weniger Düngereinsatz, weniger Fleischkonsum, kein Foodwaste, weniger Transporte und mehr regionale Versorgung usw. Das ist der Weg, den wir jetzt einschlagen müssen — die Initiativen geben uns die Chance! Rosmarie Eichenberger, dipl. Landschaftsarchitektin, alt Kantonsrätin, Rodersdorf
LESERBRIEF
Ja zur Trinkwasserinitiative Es ist bewiesen, dass verschmutztes Trinkwasser das Artensterben und sogar Krankheiten im Zusammenhang mit den landwirtschaftlichen Nebenprodukten stehen. Auch die Bevölkerung muss das Konsumverhalten, vor allem bezogen auf den Fleischverzehr, überdenken. In der Schweiz wird fast die Hälfte des Ackerlandes für Tierfutter benötigt. Zusätzlich werden 1,2 Millionen Tonnen Futtermittel importiert, um den hohen Tierbestand zu ernähren. Hier von einheimischer Qualität zu sprechen, die bei Annahme der TWI verloren ginge, ist falsch, weil wir jetzt schon stark vom ausländischen Import abhängig sind. Was im Preis beim Einkauf der Lebensmittel nicht inbegriffen ist, sind die Folgekosten für Mensch und Umwelt. Ammoniak- und Pestizidemissionen machen 60 Prozent der rund 3,6 Mrd. Franken Kosten für die Allgemeinheit aus. Die Gegner werfen der TWI vor, dass sich der Import drastisch steigern würde. Jedoch müssen wir uns auch fragen, ob wir weiterhin ein Drittel der Lebensmittel wegwerfen wol-
len. Der Marktanteil von nachhaltigen Produkten steigt nur schleppend, weil zusätzliche Margen vom Handel den Preis künstlich erhöhen. Bedauerlicherweise kämpfen die Bauern an der Seite des marktmächtigen Unternehmens Fenaco (7 Mrd. Franken Umsatz), obwohl es den Bauern als direkten Produktabnehmern einen Viertel weniger zahlt als vor 30 Jahren und gleichzeitig der Konsumentenpreis für Nahrungsmittel um 17 Prozent gestiegen ist. Als Zulieferer und Dienstleister der Bauern fliessen Subventionen in Form von Kraftfutter- oder Landwirtschaftsmaschinenverkauf direkt zu Fenaco. Die TWI kann nicht alle Probleme lösen, jedoch setzt sie wichtige Anreize, damit mehr Betriebe auf eine nachhaltige Produktion umsteigen. Die unfaire Preispolitik gegen Produzenten und Konsumenten wird dadurch unter Druck gesetzt und das Trinkwasser geschützt. Raphael Thomann Röschenz
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
Holen wir unseren alltag zurück. Corona hat unseren Alltag auf den Kopf gestellt. Wir sehnen uns nach einer Rückkehr zur Normalität. Deshalb ist es wichtig, dass wir gemeinsam die Ausbreitung der Pandemie bekämpfen – mit schützen, testen und impfen. Schützen. Maske tragen, Hände waschen und Abstand halten zählen zu den drei wichtigsten Schutzmassnahmen. Testen. Lassen Sie sich regelmässig testen – auch ohne Symptome. Impfen. Im Kanton Solothurn können sich alle Bewohnerinnen und Bewohner ab 16 Jahren für eine Covid-19-Impfung anmelden. Die Impfung ist kostenlos. Melden Sie sich jetzt an.
Anmeldung Impfzentrum
schützen. testen. impfen.
Übersicht Teststandorte
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Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
Lösung 16/2021:
das
Sudoku im Wochenblatt
WUERDE
Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
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Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
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KALEIDOSKOP
Freitag, 14. Mai 2021 Nr. 19
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
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Lange Nacht der Kirchen
MARIASTEIN. WoS. Am 28. Mai findet die «Lange Nacht der Kirchen» statt — zum ersten Mal auch im Kloster Mariastein. Das vielfältige Programm mit Ausstellungen, Musik, Bild, Meditation und Marianischer Komplet lädt zu einem Besuch ein. Die Mönche und Mitarbeiter der Wallfahrt freuen sich, mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.
Sturz nach Vollbremsung
Ein Gefühl von Sommer: Letzten Sonntag zeigte das Thermometer in der Region bis zu 28 Grad an. Das lockte nicht nur diesen Seelöwen im Zolli Basel ins kühle Nass. FOTO: RENÉ BORER,
K T. SOLOTHURN
K T. BL UND BS
NUNNINGEN
Die Arbeitslosenquote sinkt auf 3,1 Prozent
Korrektes Handeln bei Zahnunfällen
Dieser Weidengarten ist einen Besuch wert
WoS. Im April 2021 fiel die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 205 auf 4672 Personen. Die Arbeitslosenquote sank von 3,2 auf 3,1 Prozent. Der deutliche Rückgang der Arbeitslosen — sowie der Stellensuchendenzahlen weist sowohl auf den saisonalen als auch auf konjunkturelle Effekte hin. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 8270 Personen und war damit um 174 Personen tiefer als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote sank von 5,6 auf 5,5 Prozent (Vorjahresmonat: 4,7 Prozent). Die Quote im Schwarzbubenland reduzierte sich von 4,0 auf 3,9 Prozent, dies bei 22 Stellensuchenden weniger. Für den Monat Februar 2021 rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 805 292 Ausfallstunden für 13 488 betroffene Arbeitnehmer in 1346 Betrieben ab.
WoS. Die Basler und Baselbieter Schwimmbäder starten oder starteten bereits in die neue Sommersaison und öffnen damit ihre Tore für Gäste. Bei Spiel und Spass kommt es auch immer wieder zu Zahnunfällen. Ganz besonders betroffen sind junge Erwachsene und Kinder: Erhebungen zeigen, dass etwa 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen in Europa vor dem 16. Lebensjahr einen Zahnunfall erleiden. Schnelles und korrektes Handeln ist entscheidend und hilft mit, dass selbst schwer verletzte Zähne häufig erhalten werden können. Die Zahnärztegesellschaft SSO beider Basel empfiehlt, ausgeschlagene Zähne im Idealfall bis zum Notfalltermin beim Zahnarzt in einer so genannten Zahnrettungsbox aufzubewahren. In dem mit Zellnährlösung gefüllten Schraubglas kann ein ausgeschlagener Zahn mehrere Stunden lang aufbewahrt werden.
gin. Die einen blühen dick und weiss, noch bevor sie überhaupt Blätter gemacht haben. Die anderen konzentrieren sich darauf, zuerst Blätter zu machen und ihre Blüten sind — zumindest für uns Menschen — alles andere als bemerkenswert. Wer sich schon immer gewundert hat, wieso sich Weiden so unterschiedlich benehmen, dem sei ein kleiner Ausflug zum Nunninger Sportplatz Seichel empfohlen. An der Strasse zwischen Nunningen und Bretzwil hat der Naturschutzverein Gilgenberg (NVG) schon vor Jahren 14 verschiedene Weiden gepflanzt. Die meisten sind als Kopfweide gezogen, teilt das Nunninger Dorfblatt mit. Sie werden je nach Blühzeitpunkt geschnitten, um den Insekten einen möglichst reich gedeckten Tisch zu bieten. Wer eine Weide im Garten haben möchte, kann sich bei Philippe Ammann vom NVG wertvolle Tipps holen.
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ZWINGEN. WoS. Am Sonntagabend 9. Mai kam gegen 18 Uhr ein vortrittsberechtigter Motorradfahrer auf der Baselstrasse zu Fall. Er wurde von einem einbiegenden Personenwagen überrascht und stürzte nach einer Vollbremsung auf die Fahrbahn. Der Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft bog die 48-jährige Personenwagenlenkerin aus der Reckholderstrasse nach links in Richtung Laufen in die Baselstrasse ein und übersah dabei den Motorradfahrer. Dieser verletzte sich beim Sturz und musste durch den Sanitätsdienst in ein Spital gebracht werden. Es werden Zeugen gesucht.
Mutmasslicher Einbrecher inflagranti gefasst
BREITENBACH. WoS. Nach einem Einbruch in ein Geschäftsgebäude in Breitenbach konnte die Kantonspolizei Solothurn einen mutmasslichen Täter vor Ort anhalten. Der Mann wurde für weitere Ermittlungen festgenommen. Eine Person ist flüchtig. Die mutmasslichen Täter versuchten am Freitag 7. Mai in ein Geschäftsgebäude an der Bodenackerstrasse einzubrechen. Nach der Alarmierung um ca. 3.30 Uhr rückten mehrere Polizeipatrouillen zum Objekt aus. Vor Ort konnten sie zwei Personen feststellen, die sofort flüchteten. Die Polizei konnte schliesslich einen der beiden mutmasslichen Einbrecher anhalten. Der 39-jährige Albaner wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen. Seinem Komplizen gelang die Flucht.
Wir empfehlen
Ich denk, ich denk zu viel Von Nina Kunz
Sie habe nie geplant, ein Buch zu schreiben, sagt Nina Kunz über ihr erstes Buch «Ich denk, ich denk zu viel» – zum Glück hat sie es trotzdem getan. Denn ebenso wie in ihren Texten im Magazin des Tages-Anzeigers oder der deutschen Wochenzeitung Die Zeit setzt sich die 27-jährige Journalistin in diesen Essays so frisch und klug mit verschiedensten Fragen des Lebens auseinander, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag. Die Themen sind unterteilt in «Sinnkrisen», «Selbstzweifel» und «Sehnsüchte», entstanden seien die Texte aus dem Bedürfnis heraus, unangenehme Gefühle und diffuse Ängste besser verstehen und greifen zu können. So schreibt die zweifache «Kolumnistin des Jahres» über Feminismus, das Scheitern, den Herbst, das Lesen oder ihren kalten Online-Entzug, sinniert über den Uni-Alltag, wie wir uns alle irgendwie durchs Leben wursteln und die «Newstalgia» während Corona. Und wir können in dieser Sammlung eigene Fragen wiederfinden und dabei viel über das Denken und die Welt lernen.
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