Donnerstag, 6. Mai 2021
113. Jahrgang Nr. 18
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
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15.4 – 31.5.2021 | w w w.chalon.ch
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Vom Skifahren und von Laufen inspiriert Zum Auftakt der Jubiläums-Saison modernisiert das Schwimmbad Aesch sein Ticketing-System nach dem Vorbild des Laufner Schwimmbads.
8 ºC 13 ºC
5 ºC 20 ºC
Benedikt Kaiser Kartonkarten als Eintrittsmittel ins Schwimmbad gehören ab dieser Saison in Aesch der Vergangenheit an. Neu setzt das Schwimmbad auf ein elektronisches Ticketing-System der Firma Skidata. Dieses System, welches den meisten vom Skifahren her bekannt sein dürfte, soll zukünftig lange Warteschlangen vor der Kasse verhindern. «Mit dem neuen System können Saisonkartenbesitzer oder Personen mit einer 20er Karte automatisch via separates Drehkreuz ins Bad gelangen, ohne vorher lange vor der Kasse anstehen zu müssen», erklärt Horst Nönninger, Leiter Gebäude der Gemeinde Aesch. Dass dieses System gut funktioniert, weiss Daniel Neuschwander, Abteilungsleiter des Technischen Dienstes in Laufen, da das Laufner Schwimmbad schon seit seinem Umbau im Jahr 2008 darauf setzt. Es habe sich gezeigt, dass das System sowohl für die Badegäste als auch für das Schwimmbad selbst um einiges angenehmer und effizienter sei.
Vier Mal gratis ins jeweils andere Schwimmbad
Pünktlich zum 50. Gartenbad-Geburtstag wird dieses System nun auch in Aesch eingeführt. Dies habe man bewusst so geplant, sagt Roman Cueni, Verwaltungsleiter der Gemeinde Aesch, um die Badegäste so ein Stück weit an der JubiläumsSaison mitfeiern zu lassen. Das neue digitale Abo erlaubt den Aescher und Laufner Abo-Besitzerinnen und -Besit-
Samstag, 08.05.2021 Kühl, Gefahr von Bodenfrost. Tagsüber recht sonnig. Deutlicher Temperaturanstieg, am Nachmittag 19 bis 20 Grad. Sonntag, 09.05.2021 Der Sonntag zeigt sich recht sonnig mit frühlingshaften Temperaturen.
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Region
Hofstetten zern zusätzlich, vier Mal im Jahr gratis im jeweils anderen Schwimmbad baden zu gehen. «Wir konnten diese Idee dank der guten Zusammenarbeit mit Laufen innert wenigen Tagen verwirklichen», sagt ein sichtlich zufriedener Cueni und denkt gleich daran, dass dies der Start für weitere Produktinnovationen mit Laufen oder gar den Bädern der ganzen Birsstadt zusammen sein könnte. Für den Auftakt hätten Aesch und Laufen aber bewusst nicht versucht, noch andere Bäder ins Boot zu holen, denn: «Hätten wir unsere Idee noch mit x anderen Partnern absprechen müssen, hätten wir das Ganze nicht so rasch und dynamisch machen
können und wären jetzt zum Saisonstart nicht bereit gewesen.» Zudem gelte es, vor allfälligen weiteren Projekten zunächst einmal die Reaktionen der Badegäste auf die aktuellen Neuerungen zu sammeln und auszuwerten.
Austausch soll sich in den Verkaufszahlen niederschlagen
Dass es sehr wahrscheinlich ist, dass das neue Ticketing-System und die damit verbundene, verstärkte Kooperation der Bäder in Aesch und Laufen bei der Mehrheit der Badegäste gut ankommen wird, zeigen erste Reaktionen, die Cueni erhalten hat. «Schon während der Bespre-
chung im Gemeinderat war die Begeisterung gross und auch die Reaktionen aus der Bevölkerung waren bisher sehr positiv», verrät er. Wichtig sei jetzt aber, dass sich diese Begeisterung auch in den Verkaufszahlen niederschlage. Von Laufner Seite her tönt es ähnlich: «Ich wünsche mir, dass die Laufner die ihnen gebotene Möglichkeit auch wirklich nutzen und das Schwimmbad Aesch entdecken, und dass umgekehrt auch viele Aescher nach Laufen kommen», sagt Neuschwander. Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter bei der Eröffnung der Bäder nächstes Wochenende und dann auch während der restlichen Saison mitspielt.
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7 Wo sich die Tigermücke so richtig wohlfühlt, kann man Garten und Balkon knicken. Auch wenn sie noch nicht bis zu uns vorgedrungen ist: Vorbeugen schadet nicht.
Daumen nach oben für den Saisonstart: Markus Hänggi, Horst Nönninger, Roman Cueni und Daniel Neuschwander (v.l.n.r.) im Schwimmbad Aesch. FOTO: BENEDIKT KAISER
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Freitag, 07.05.2021 Wechselhaftes Wetter mit einer Kombination aus Wolken und Sonne, sowie teils gewittrigen Regen- und Graupelschauern.
13 Der Lauftreff Hofstetten hat den Blauen Berglauf nicht abgesagt, sondern sich für eine «Special Edition» entschieden.
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LAUFENTAL Z WINGEN
L AUFEN
Die Jungen sollen mitreden Letzten Donnerstag ging das zweite öffentliche Forum zum Räumlichen Entwicklungskonzept für die Stadt Laufen über die Bühne. Auch viele junge Leute nahmen daran teil. Melanie Brêchet Im Vergleich zur ersten Runde des Mitwirkungsverfahrens, welche am 10. Dezember 2020 stattgefunden hat, habe sich die Anzahl der Teilnehmenden praktisch verdoppelt, freute sich Stadträtin Sabine Asprion zu Beginn der Onlineveranstaltung. Etwa 60 Personen nahmen sich am Donnerstagabend Zeit, um am heimischen Bildschirm während dreier Stunden über die Zukunft von Laufen zu diskutieren. Und dieser notgedrungene Onlineweg wurde nicht nur als Nachteil angesehen. So gab eine teilnehmende Person den Veranstaltern zum Abschluss des Abends zu bedenken, dass die Onlinedurchführung mehr junge Leute zum Mitmachen bewegen könnte, da so die Hemmschwelle kleiner sei. Auch wurde angemerkt, dass die Möglichkeit einer spontanen Teilnahme ebenfalls für mehr Mitwirkende sorgen könnte.
Sieben Schlüsselthemen
Nach dem ersten Onlineforum im Dezember wurden die zusammengetragenen Daten ausgewertet. Aus diesen kristallisierten sich schliesslich sieben Kernthemen heraus. Es sind dies: Strategien zur Quartierentwicklung, Gewerbe- und Industriestandort Wahlenstrasse, Fusswege und Freiraumnetz, Vision Birsraum, das Veloverkehrsnetz, die öffentliche Parkierung und das Strassennetz. In verschiedenen Gruppen wurden die Themen und die damit verbundenen Bedürfnisse diskutiert und anschliessend den Teilnehmenden vorgestellt. Bezüglich Quartierentwicklung wurde angemerkt,
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dass verdichtetes Bauen zwar erwünscht sei, dass dabei aber auch die Freiraumqualität stimmen müsse. Auch die Idee von Meh rgenerat ionenoder Genossenschaftswohnungen wurde vorgeschlagen. Nicht ausser Acht gelassen werden dürfe die Schulraumplanung, welche bei stetigem Wachstum ein sehr wichtiger Punkt sei. Was Industrie und Gewerbe angeht wurde festgehalten, dass es in Laufen grundsätzlich an verfügbaren Flächen in der Gewerbe- und Industriezone fehle.
Abgespeckter OL-Grossanlass ohne Zuschauer
Mehr Freiräume werden gefordert
Es zeigte sich rasch, dass die Themen Freiräume und Birsraum eng zusammenhängen und den Bewohnerinnen und Bewohnern ein grosses Anliegen sind. Gewünscht wurden mehr Möglichkeiten für den Langsamverkehr, um die Birs zu überqueren, überhaupt solle der Birsraum erlebbar werden und nicht nur als «Schnitt» durch Laufen wahrgenommen werden. (Grün-)Flächen, um zu verweilen, seien in Laufen auch eher dünn gesät, für Aktivitäten sei man auf die Schulareale angewiesen. Die Jugendlichen müssten bei der Planung der Freiräume ausserdem mit einbezogen werden — und dies möglichst früh. Zur Sprache kam auch ein autofreies Stedtli, dies generiere Mehrwert und führe zu mehr Gestaltungsfreiraum. Auch die Parkplatzsituation in Laufen wurde ausgiebig diskutiert, dabei wurde sogar der Bau eines Parkhauses angedacht, welches unter anderem die Parkplätze im Stedtli ersetzen könnte. Denn eine florierende (Boulevard-)Gastronomie und Parkplätze am gleichen Ort seien auf Dauer kaum unter einen Hut zu bringen. Am 2. September folgt das dritte Forum im Mitwirkungsverfahren. Bis dahin ist es an der beauftragten Firma metron AG, die Ergebnisse des vergangenen Forums auszuwerten und daraus resultierende Massnahmen vorzuschlagen.
OL-Läufer aus Leidenschaft: André Schoepfer freut sich als Co-Laufleiter auf den Sonntag mit der OL-Elite in Zwingen. FOTO: MARTIN STAUB
Am Sonntag trifft sich die Schweizer- und ein Grossteil der europäischen OL-Elite in Zwingen zu den Einzelsprint-Schweizermeisterschaften. Leider unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Martin Staub
In welche Richtung entwickelt sich die Stadt Laufen?: Beim öffentlichen Forum zum Räumlichen Entwicklungskonzept wurden viele Ideen und Vorschläge platziert, die in eine ähnliche Richtung zeigen: Die Laufnerinnen und Laufner wünschen sich mehr Freiräume, FOTO: MELANIE BRÊCHET sichere Fuss- und velowege und einen attraktiven Birsraum.
Orientierungslauf, kurz OL, betreibt André Schoepfer seit seiner Kindheit. Seit 42 Jahren ist der 63-Jährige im OL-Sport für den OLV Baselland organisatorisch tätig. Auf den kommenden Sonntag freut sich der gebürtige Oberbaselbieter und in Hofstetten-Flüh wohnhafte OL-Freak besonders. Zusammen mit der 26-jährigen Liestalerin Merline Roth ist er für die Laufleitung der OL-Schweizermeisterschaft 2021 im Einzelsprint zuständig, die im Dorfzentrum von Zwingen stattfindet. Das Wochenblatt wollte von ihm wissen, wie ein solch wichtiger Elitesportevent in Zeiten von Corona durchgeführt wird. Was erwartet die OL-Fans der Region am kommenden Wochenende in Zwingen?
André Schoepfer: Von den ursprünglich geplanten Staffel- und Einzelsprint-Wettbewerben am 8. und 9. Mai in Zwingen und Laufen bleiben nur die EinzelsprintWettbewerbe vom Sonntag, und auch diese nur unter strengen Covid-Schutzmassnahmen. Das heisst, leider ohne Zuschauer, welche aber wenigstens über livemotion.ch trotzdem hautnah dabei sein können. Immerhin dürfen wir aufgrund der kürzlichen Lockerungen durch den Bundesrat von den geplanten OL-Läufen für Kinder und deren Begleitpersonen wenigstens limitierte Wettbewerbe für je 120 Startende durchführen. Und wie sieht es bei den Sprint-Meisterschaften für die Eliten aus? Werden die bekannten Namen alle dabei sein? André Schoepfer: Da dürfen wir uns freuen. Bei den Frauen wie bei den Männern ist die gesamte Schweizer Elite dabei. Mehr noch: Weil nur drei Tage später die «EGK Europameisterschaften im OL» in Neuchâtel starten, sind bereits viele europäische Spitzen-Läuferinnen und Läufer für Zwingen angemeldet. Trotzdem — auch hier werden nur 50 Frauen und 60 Männer am Start sein. Wer steht hinter der Organisation dieses wichtigen Sportanlasses? André Schoepfer: Wir haben das Glück,
dass mit der EGK der Hauptsponsor für Orientierungslauf in der Schweiz vor Ort ist. Die Laufner Gesundheitskasse hat ja bereits mit den OL-Weltcup-Wettbewerben 2019 in Laufen einen erfolgreichen Grossevent lanciert. Auch hinter diesen Schweizermeisterschaften, die ja mit dem Staffelsprint am Samstag in Zwingen und dem Einzelsprint am Sonntag in Laufen hätten stattfinden sollen, steht die EGK als Hauptsponsor. Wir, als OL-Verband (OLV) Baselland, zeichnen für die Organisation für diesen Anlass in Zwingen. Und vor allem freuen wir uns auf 2023, wenn wir die OLSchweizermeisterschaften im Staffelund Einzelsprint hier in Laufen und Zwingen durchführen dürfen. Dann hoffentlich mit den üblichen über 2000 Läuferinnen und Läufern und vollen Zuschauerrängen. Wie darf man sich als OL-Laie die Einzelsprint-Wettbewerbe für die Elite vorstellen? André Schoepfer: Die Spitzenläufer erhalten die Karte genau beim Start. Sie begeben sich sofort — kartelesend — auf die rund vier Kilometer lange Strecke, welche die besten zwischen 13 und 15 Minuten beenden. Auf diesem Weg quittieren die Herren 26, die Frauen 21 OL Posten.
FOTOGALERIE
L AUFENTAL
Der etwas andere Einblick ins Klassenzimmer
Mehrere Hangrutsche im Laufental sichtbar
Endgültiger Abschied: Nachdem die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule bereits im Januar ins neue Schulhaus zügeln konnten, wird jetzt das alte Sekundarschulhaus abgerissen. Die Arbeiten ermöglichen besondere Einblicke in die Klassenzimmer. FOTO: MELANIE BRÊCHET
Plötzlich fallen einem die Hangrutsche auf, in Laufen, Blauen, Duggingen, Reigoldswil. Ist es Zufall, dass man so viele sieht? Hängt es mit dem Winterwetter zusammen oder gar mit einer veränderten Bewirtschaftung der Wiesen?
Cristina Aniceto. Davon ist ein Fall in Laufen grösser. In den vergangenen Jahren war es ruhiger. Abgesehen von den diesjährigen Meldungen datieren die letzten Meldungen über Erd- und Feldrutsche aus dem Jahr 2016, erklärt Aniceto. Bei solch kleinem Zahlenmaterial lässt sich statistisch kein Trend beobachten.
Gini Minonzio
Bei Trockenheit hat es kaum Rutsche
Weder dem Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft (AUE) noch dem Ebenrain-Zentrum sind über den Winter Hangrutsche zu Ohren gekommen. «Uns werden in der Regel nur Hangrutsche gemeldet, wenn Wege betroffen sind», erklärt Christian Kröpfli, Leiter Melioration am Ebenrain-Zentrum. Mehr weiss die Basellandschaftliche Gebäudeversicherung. 2021 sind ihr im Laufental insgesamt drei Erd- und Feldrutsche als Schadensfälle gemeldet worden, sagt die Pressesprecherin
«Die Witterung spielt bei Hangrutschen eine Rolle», erklärt Dominic Utinger vom Amt für Umweltschutz und Energie. Ist der Boden nass, so kann es zu einem Gleithorizont kommen und tendenziell zu mehr Rutschungen. Dabei spielen kurze, heftige Regenfälle weniger eine Rolle. Der Boden muss durch langandauernden Regen durchnässt sein. Der vergangene Winter war sehr nass. Hingegen waren die zwei vorhergehenden Winter sehr trocken. «Das könnte einen gewissen Einfluss haben. Um
jedoch gesicherte Aussagen machen zu können, müsste die Zeitreihe viel länger sein», betont Utinger.
Überweidung kann Boden destabilisieren
«Grundsätzlich sind Hangrutsche im Kanton Baselland ein bekanntes Phänomen», sagt Kröpfli. Das zeigt sich schon an Flurnamen wie «Grütsch» oder «Rutschigmatt». Auch Obstbäume, die schräg stehen, können auf Erdbewegungen hinweisen. Bekannt ist, dass zu starkes Weiden zu Hangrutschen führen kann. Bilden sich im Hang Treppen, so kann darin das Wasser liegen bleiben und den Boden destabilisieren. Bekannt ist auch, dass es vermehrt zu Lawinen kommt, wenn die Wiesen und Weiden nicht mehr genutzt werden. Dieses Phänomen ist aber kaum auf einfache Erdrutsche zu übertragen. Kröpfli hat keine Kenntnis davon, dass die Anzahl Hangrutsche im Kanton Baselland wegen veränderter Bewirtschaftung gesunken oder gestiegen wäre.
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 7. Mai, 15.00 – 20.00 Uhr Ökum. Lesenacht, Anita Violante und Catherine Adamus. Anmeldung bis 6.5. unter Tel. 061 731 38 86 oder sekretariat@kgleimental.ch Sonntag, 9. Mai, 9.30 Uhr 3. Konfirmationssonntag 1. Gruppe und 10.45 Uhr 3. Konfirmationssonntag 2. Gruppe, Pfarrer Michael Brunner und Anita Violante Mittwoch, 12. Mai, 17.00 – 19.00 Uhr Meitliträff: Filmabend mit Anita Violante, Anmeldung bis 10.5. unter Tel. 061 731 38 86 oder sekretariat@kgleimental.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Schilfgürtel am See wogendes Meer schier endlos Vögel nisten hier Zwischenstopp auf der Reise ankommen und weiterziehen. Heidi Sauser
Traurig, jedoch in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Gotte und Tante
Heidi Sauser-Nussbaumer 27. 11. 1961 – 24. 4. 2021 Durch einen tragischen Unfall bist du viel zu früh von uns gegangen. Wir denken an die schöne Zeit mit dir, in der wir gemeinsam gelacht, getanzt, gesungen und die Welt entdeckt haben. Mit deiner Lebensfreude hast du unsere Herzen bereichert.
Roger Sauser Fabienne und Matthias Sauser Bachmann mit Raoul, Yuna, Janne und Rune Benjamin Sauser und Ann-Cathrine Rappo Andrea Sauser und Dominic Rolli
www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 9. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Tatjana Fuog Orgel/Klavier, Kinder der Musikschule, Violine. Montag, 17. Mai, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00 – 19.00 Uhr «Händeauflegen mit Musik», mit Gisela Schnell Kocher und Tatjana Fuog, bitte um Anmeldung via 076 582 37 24 bis zum Mittag an dem Tag. Huggerwald Donnerstag, 13. Mai, 10.30 Uhr, Kapelle Huggerwald, Auffahrtsgottesdienst mit Pfarrer Felix Straubinger.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht! Samstag, 8. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 9. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Muttertagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Org. Blandine Abgottspon, ChinderChilche/SoSchule: Beginn im GD, Thema: siehe unten! Sonntag, 16. Mai, kein Gottesdienst. Mittwoch, 19. Mai, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Pfr. Stéphane Barth und Helferinnenteam. Thema: Der kleine Dachs rettet Frösche. Über Freundschaft, Mut und den Wert des Wassers. ChinderChilche/Sonntagsschule: Sonntag, 9. Mai, 10.15–11.15 Uhr, Beginn im Gottesdienst, danach im Gde.-Saal. Thema: schenkend-helfende Mutterhände. Leitung: Jacqueline Wirz Landuydt.
Die Beerdigung findet im engsten Familienkreis statt.
Traueradresse: Roger Sauser, Birkenweg 3, 4244 Röschenz
Déjà quatre mois que mon mari m’a quitté. Un choc dans ma vie loin de mes enfants. Le fond du tunnel n’est pas encore visible mais il est temps de remercier tous nos amis et les amis de nos filles qui nous ont montrés combien Robert était apprécié. Des mots par dizaine sont venus nous réconforter. Je me joins à mes enfants, petits-enfants pour vous dire combien vous nous avez aidé à surmonter ces instants si douloureux. L’absence de mon mari, papa, grand-papa n’est que tristesse nous pèse même dans les bons moments nous avons le cœur qui saigne. En un instant tout ce joue c‘est une chose que nous avons compris! « Surtout n’oubliez pas, n’oubliez jamais de dire aux gens que vous aimez, que vous les aimez, la vie est si fragile ! » – Tariq Ramadan –
Avec gratitude Evelyne Doucelance et famille
Dich leiden zu sehen, ohne helfen zu können, war für uns der grösste Schmerz.
Traurig, aber dankbar für die Erlösung, nehmen wir Abschied von unserem lieben Ehemann, Vater, Gross- und Schwiegervater
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater und Grosspapi/Opi
Andres Allemann-Malzach 28. Juli 1944 bis 29. April 2021 Du bist uns nicht verloren, sondern nur vorausgegangen.
In unseren Herzen lebst Du weiter Roswitha Allemann-Malzach Thomas und Astrid Allemann-Thüring mit Ronja und Kimi Martina und Urs Scherrer-Allemann mit Stella und Selena Sabine und Mario Pflugi-Allemann mit Dario und Seraina Verwandte und Freunde
Bruno Schmidli 5. 12. 1941 – 28. 4. 2021 Er ist nach schwerer Krankheit im Hospiz in Arlesheim friedlich eingeschlafen. In tiefer Trauer:
Elfriede Schmidli Roland und Sandra Schmidli mit Florian und Lena Dieter und Patricia Schmidli mit Fiona und Timon Brigitta und Rolf Hügli mit Leona Die Trauerfeier findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man dem Hospiz im Park in Arlesheim: IBAN CH65 0076 9016 3103 6543 1 (Vermerk: Bruno Schmidli). Traueradresse: Elfriede Schmidli, Bürenstrasse 9, 4206 Seewen Gilt als Leidzirkular.
Die Bestattung findet aufgrund der aktuellen Situation im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen bitten wir, die Krebsliga Solothurn zu unterstützen: IBAN CH73 0900 0000 4500 1044 7 / Vermerk: Andres Allemann-Malzach. Traueradresse: Roswitha Allemann-Malzach, Laufenstrasse 402, 4245 Kleinlützel
Seniorennachmittag: Dienstag, 11. Mai, 15.00–16.30 Uhr, Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Thema: «Das Leben und der Traum» – Eine Geschichte der portugiesischen Schriftstellerin Maria Judite de Carvalho. Vom Mut, sich auf Reisen zu begeben oder bloss davon zu träumen. Max. 10 Pers. Anmeld. bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50.
Ganz ruhig bin ich jetzt, erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben. Kein Wunsch, kein Wollen, nichts mehr, was mich schmerzt.
Strickkreis: Montag, 17. Mai, 14.00–16.00 Uhr, Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Max. 10 Pers. Anmeld. bei: Susanne Rodella, Tel. 079 548 18 90. Konfirmandenunterricht: jeweils Do. von 18.00–19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1: 20. Mai und 3. Juni. – Gruppe 2: 6. Mai, 27. Mai und 10. Juni. – Kein Konf. am Do., 13. Mai = Auffahrtstag. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50
Maria Flury-Stämpfli Nach einem reich erfüllten Leben ist unser geliebter Bruder, Onkel, Schwager und guter Freund
Edwin Hänggi 13. 8. 1931 – 1. 5. 2021 nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir sind alle dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihm erleben durften.
Wir trauern um ihn: Klara Jeger-Hänggi Bernadette und Alfred Nägelin-Hänggi Nichten, Neffen Freunde und Bekannte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet aufgrund der Pandemie im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Marianne Kamber, Weideliweg 20, 4410 Liestal Gilt als Leidzirkular.
Kein Knecht kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Lukasevangelium 16, 13
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AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 3. Mai 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Urnenwahl in die Sozialhilfebehörde wird widerrufen. Timon Düblin, Brislachstrasse 102, wird als in die Sozialhilfebehörde gewählt erklärt. Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 3 Tagen schriftlich und begründet, Beschwerde erhoben werden beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal. • Der Waldbaulinienplan Glashütte ll wird beschlossen und für die öffentliche Mitwirkung und die kantonale Vorprüfung freigegeben. • Vom Gesuch für eine Bewilligung zum Führen des Restaurants Pine wird Kenntnis genommen.
• Die Jahresrechnung 2020 der Kreisschule
wird genehmigt. • Der Generalplaner für den Neubau Werkhof wird im „simap“ ausgeschrieben.
Öffnungszeiten über Auffahrt Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: Mittwoch, 12. Mai 2021, ab 16.00 Uhr geschlossen Donnerstag, 13.Mai 2021, ganzer Tag geschlossen Freitag, 14. Mai 2021, ganzer Tag geschlossen Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54.
Wir sind am Montag, 17. Mai 2021 wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!
Verschiebung der Hauskehricht-Abfuhr an Auffahrt Wir weisen Sie darauf hin, dass wegen Auffahrt der Hauskehricht nicht am Donnerstag, 13. Mai 2021, sondern erst am Samstag, 15. Mai 2021 durch den Kehrichtwagen der KELSAG AG eingesammelt wird. Da es sich um ein Verschiebedatum handelt, ist der Hauskehricht bereits um 06:00 Uhr am Sammeltag oder frühestens am Vorabend bereitzustellen.
drei Praktikantinnen/Praktikanten mit einem Pensum von je 50% (5 Vormittage) Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung routinierter Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu sammeln. Auf unserer Website www.primarlaufen.ch finden Sie weitere Informationen zu unserer Schule. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen von der Schulleitung Dominique Baeriswyl und Juliana Fraga unter der Telefonnummer 061 761 86 26/27 gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail bis spätestens 15. Mai 2021: Kindergarten und Primarschule, Schulleitung, Baselstrasse 5, 4242 Laufen E-Mail: sekretariat@primarlaufen.ch
Vom Montag 10. bis Mittwoch 12. Mai 2021 wird der Schliffweg für den Deckbelagseinbau gesperrt. Ab Donnerstag 13. Mai
2021 wird er für den Verkehr wieder freigegeben.
Bei schlechter Witterung wird der Belagseinbau um eine Woche verschoben. – der Schliffweg bleibt ab Naustrasse gesperrt, die Zufahrt erfolgt via Brislachstrasse– Diebachstrasse – für Fussgänger ist der Durchgang über die Baustelle jederzeit gewährleistet Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie sich gerne an den Projektleiter Tiefbau, Roger Meier, wenden, Tel. 061 766 33 46 oder per Mail roger.meier@laufen-bl.ch Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Stadt Laufen, Bau und Planung
Öffentliche Mitwirkung Waldbaulinie Glashütte Gemäss § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes wird über die Waldbauline Glashütte das Mitwirkungsverfahren eingeleitet. Der Bevölkerung wird Gelegenheit gegeben, innerhalb der Mitwirkungsfrist vom 6. – 21. Mai 2021 in die Unterlagen Einsicht zu nehmen, Einwendungen zu erheben oder Vorschläge zu unterbreiten. Die Auflage erfolgt während den ordentlichen Bürozeiten bei der Abteilung Bau und Planung der Stadt Laufen, Stadthaus, 2. Stock, Büro Nr. 24. Die Unterlagen können auch auf der Homepage der Stadt Laufen eingesehen werden: www.laufen-bl.ch Eingaben sind zu richten an die Stadtverwaltung Laufen, Bau und Planung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen, oder an bau@laufen-bl.ch mit dem Vermerk «Öffentliche Mitwirkung Waldbaulinie Glashütte». Abteilung Bau und Planung
Eröffnung Schwimmbad Laufen Am kommenden Samstag macht das Schwimmbad Laufen seine Türen auf. Vorerst gilt eine Besucherbeschränkung von 800 Gästen, die sich gleichzeitig auf dem Areal aufhalten dürfen. Auf der Homepage der Stadt Laufen ist ein Besucherzähler aufgeschaltet, der stündlich aktualisiert wird: https://www.laufen-bl.ch/leben/ sport-freizeit-kultur/schwimmbadnau.html/239
ÖFFNUNGSZEITEN
OL Trainingswettkampf am Samstag 8. Mai Die Sprint Schweizermeisterschaft im Orientierungslaufen (SPM) vom 9. Mai 2021 in Laufen musste leider umständehalber abgesagt und nach Zwingen verschoben werden; sie findet neu in 2 Jahren in Laufen statt, d.h. Mitte Mai 2023. Siehe auch unter www.ssm-spm2021.ch Am Samstag 8. Mai 2021 findet jedoch ein kleiner, kurzer internationaler Trainingswettkampf in Laufen statt. Zwischen 14 Uhr und 16 Uhr kann es deshalb im Gebiet Gymnasium, Schutzrain, Steinackerweg, Schliffweg und Schwimmbad zu kurzen Beeinträchtigungen kommen. Das adhoc OL-OK von der OLV Baselland bedankt sich im Voraus bei den Anwohnern für ihr Verständnis. Bei Fragen kann das OK auf 079 688 52 25 erreicht werden.
BG-Nr. 0827/2021. Bauherrschaft: EDAL Invest AG / Glärnischstrasse 13 / 9500 Will SG 1. Projekt: Terrassenhäuser mit Autoeinstellhalle, Parz. 901, 902, 2654, Allmendweg, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Atelier 061 GmbH / Baslerstrasse 62, 4123 Allschwil Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Vielen Dank für ihre wertvolle Mithilfe.
Baustelle Korrektion Schliffweg Für die Primarstufe Laufen suchen wir ab dem 16. August 2021 bis 2. Juli 2022 oder vom 16. August 2021 bis 23. Januar 2022
Baugesuch, Auflage vom 6. bis 17. Mai 2021
– Mai bis Ende August: Frühschwimmen am Donnerstag ab 7.30 Uhr, an den übrigen Tagen ab 9.00 Uhr. – Mai: An Sonntagen bis 19.00 Uhr, an den übrigen Tagen bis 20.00 Uhr geöffnet. – Juni bis August: Jeden Tag bis 20.00 Uhr geöffnet. – September: Jeden Tag bis 19.00 Uhr geöffnet.
Umbauarbeiten im Stadthaus – aktueller Stand Nach der Durchführung des ausserordentlichen Monatsmarkts am letzten Dienstag wird diese Woche das Stadthaus für die Arbeiten an der Fassade eingerüstet.
Nachdem die Arbeiten im Innern des Stadthauses bereits in vollem Gange sind, werden nun auch die Renovationsarbeiten an der Fassade in Angriff genommen. So werden in den nächsten Wochen die speziellen Klappläden des Stadthauses durch die Schreinerei Jermann AG renoviert und vom Malergeschäft Gerber/ Kym in Arlesheim in aufwendiger Feinarbeit neu gemalt. Die Fensterläden müssen dabei exakt im selben Muster gemalt werden wie bisher. Nicht alle Läden können jedoch wiederverwendet werden. Insbesondere jene Läden, welche auf der «Wetterseite» angebracht waren, müssen ganz ersetzt werden. Die Fassade wird frisch gestrichen und die Steinleibungen an den defekten Stellen durch einen Steinmetz repariert. Ab Ende Monat werden die neuen Fenster eingesetzt. Diese wurden in Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege Baselland ausgearbeitet und erfüllen gleichzeitig zeitgemässe energetische Anforderungen. Sie sind aus Holz und verfügen über eine dreifache Isolierverglasung. Die neuen Fenster werden neu nicht mehr mit Kreuzsprossen, sondern mit einer horizontalen Sprosse in den unteren Flügeln ausgeführt, was auch der ursprünglichen Bauweise entspricht. Sämtliche Arbeiten werden in Absprache mit der Denkmalpflege Basel-Landschaft durchgeführt. Die Stadt Laufen informiert an dieser Stelle laufend über den aktuellen Stand der Arbeiten, welche bis Ende Juni abgeschlossen werden sollen. (stl)
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Wie eine Fahne im Wind
CÉDRIC JEANBOURQUIN, STADTRAT
Ist Ihnen der letzte Besuch im Stedtli auch positiv in Erinnerung geblieben? Irgendwie fühlte es sich anders an als sonst. Wie ein neuer frischer Wind, der durch die Gassen weht, angetrieben von den vielen Besuchern, die ins Stedtli drängten und von der langersehnten Eröffnung der Boulevardsaison Gebrauch machten. Das Wetter spielte vor allem am ersten Wochenende mit und verdrängte die Coronamüdigkeit, zumindest vorübergehend. Schön anzusehen ist bei einem Stedtlibesuch auch das neue Fahnenmeer mit allen – und nicht nur einigen – Laufentaler Fahnen, die über den Köpfen wehen. Mit Fahnen verbindet man auch deren politische Akteure, von denen mich einige besonders erzürnt haben. Dazu empfehle ich ihnen Seite 3 der Aprilausgabe des Wahlner Infoblatts. Die Begründung des Wahlner Gemeinderates – wenn auch nicht ganz zutreffend – ist das Eine, die vorgeschlagene Umgehungslösung für das Badi-Abo, vielleicht auch zur Selbstprofilierung, das Andere. Randbemerkung: Neben allen Laufentaler Gemeinden, ausser Wahlen, beteiligen sich erfreulicherweise auch Thiersteiner Gemeinden an unseren Sportanlagen. Nichtsdestotrotz ist auch die Wahlner Bevölkerung eingeladen, ein Badi-Abo zu lösen um ab kommendem Wochenende von diesem tollen Angebot zu profitieren. Neu berechtigt das Abo zu vier kostenlosen Eintritten in das Schwimmbad in Aesch. Gerade in Zeiten wie diesen, wo die Sommerferien sehr wahrscheinlich wieder zu Hause zu verbringen sind, bietet das Badi-Abo eine gelungene Abwechslung. Zurück ins Stedtli: Folgt man den unzähligen und verwirrenden orangen Wegweisern, zu Fuss oder mit dem Auto, hat man nahezu ganz Laufen erkundet und kommt im Impfzentrum an. Je nachdem sogar mit einem Shuttle Bus. Die dortigen Fahnen des KSBL resp. erneut die vertretenden Akteure sorgten kürzlich ebenfalls für Schlagzeilen. «MedBase» ziehe sich zurück, war die unbegründete Nachricht. Nachdem für die Projektierung und Studien Unmengen an Geld und Zeit verschwendet wurden, haben wir anstatt Planungssicherheit nur wieder Ärger und Verwirrung. Das Ende der Fahnenstange wurde wieder erreicht. Zu Fahnen gibt es viele weitere bekannte Redewendungen. Welche Sie diesen Akteuren nun zutragen möchten, lass ich Ihnen frei. Fakt ist, wir brauchen wieder Fahnenträger für unsere Region.
Die Lehrpersonen der Primarstufe Laufen, des Kreisschulverbands Laufental und die Schulkinder trauern um ihre Kollegin, Freundin und Lehrerin
Frau Heidi Sauser „Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.“ (Rainer Maria Rilke) Wir danken dir für deine liebevolle Art und deine Leichtigkeit mit Tiefgang. Dein plötzlicher und unerwarteter Verlust schmerzt sehr, gibt uns jedoch auch den Mut, dich in uns weiterleben zu lassen und das Leben selbst immer wieder neu wahrzunehmen. In tiefer Verbundenheit dein Kollegium und die Schulleitungen und Schulräte der Primarstufe Laufen und des Kreisschulverbands
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Donnerstag, 6. Mai 2021 Nr. 18
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büsserach
Baupublikation
Bauherr: Sven Studer-Henz, Grabenstrasse 2, 4227 Büsserach Bauobjekt: Glasabschluss Sitzplatz inkl. Fussbodenheizung Standort: Grabenstrasse 2 Grundstück: GB 2476 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 21. Mai 2021
DANKSAGUNG Wir sind berührt von den vielen Zeichen der Anteilnahme zum Tod von
Magda Richterich-Imhof 13. Juli 1933 – 4. April 2021 Wir haben unzählige Karten, Briefe und Mitteilungen mit Worten des Trostes und der Erinnerung erhalten. Verwandte, Bekannte, Freundinnen und Freunde, Mitarbeitende und Pensionierte unseres Familienunternehmens, Pflegefachkräfte und Ärzte haben darin Wertschätzung und Dankbarkeit für die Verstorbene zum Ausdruck gebracht. Wir danken auf diesem Weg ganz herzlich und bitten um Verständnis, dass wir nicht alle Zuschriften persönlich beantworten können.
Bauherr: Iris Müller, Hauptstrasse 145, 4232 Fehren Grundeigentümer: Niklaus Hofer, Bernadette Müller Bauparzelle: GB-Nr. 466 Bauvorhaben: Ersatz Steinmauer und Sichtschutz Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: Ackermann Claudia, Lämmlismattstrasse 235, 4232 Fehren Bauvorhaben: Gartenhaus Bauparzelle: GB-Nr. 346 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Die Abdankungsfeier findet aufgrund der aktuellen Situation des Coronavirus im engsten Familienkreis statt.
(Franz Kafka)
«Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt sie uns ein Licht.»
Wir danken herzlich
Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, liebevollen Mami, Schwester, Schwägerin, Gotte, Tante und Cousine
Esther Hügli-Caspar
Baupublikation
Bauherrschaft: Bürgergemeinde Kleinlützel, Erich Borer, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wiederaufbau und Sanierung Weidstall auf Blauenstein Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Auf Blauenstein Bauparzelle: 2540 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 21. Mai 2021
Bauherrschaft: Sonja und Gian Caminada, Hollenweg 4, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Wetterschutzwand Bauort: Hollenweg 4, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2142 (W2a) Projektverfasser: Sonja und Gian Caminada Hollenweg 4, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Emma Marti-Häner Vergelt`s Gott allen, welche Emma im Leben in Freundschaft und Liebe begegnet sind und sie auf ihrem Weg begleitet haben.
Für alle viel zu früh und überraschend hat Dein Herz aufgehört zu schlagen. Wir vermissen Dich sehr und werden Dich immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Wir werden unzählige schöne Erinnerungen an Emma in unserem Herzen bewahren.
Josef Hügli-Caspar Julia Hügli und Dominik Fringeli Jürg und Anni Caspar-Senn Janine und Robin Borer-Caspar mit Sophia, Leon und Noel Verwandte und Freunde Die Trauerfeier und Urnenbeisetzung finden zu einem späteren Zeitpunkt im engen Kreis statt. Traueradresse: Josef Hügli-Caspar, Hohle Gasse 14, 4225 Brislach
Mit grosser Betroffenheit und tiefbewegt müssen wir von unserer langjährigen, geschätzten Mitarbeiterin und lieben Kollegin
Esther Hügli-Caspar
Die Trauerfamilie
Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Doris Bader, Hörnliweg 4, 4206 Seewen Projektverfasserin: GLB Genossenschaft, Oberaargau, Murgenthalstrasse 70, 4900 Langenthal Bauobjekt: Abbruch und Neubau Hühnerhaus (Ersatzbau Hühnerstall) Bauplatz: Hörnliweg 4b Bauparzelle: GB 2742 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 21. Mai 2021 in Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Meltingen
20. Juni 1960 – 30. April 2021 Abschied nehmen. Sie ist völlig unerwartet von uns gegangen. Esther Hügli hat während 37 Jahren für unser Spital gearbeitet. Wir verlieren mit ihr eine geschätzte, hilfsbereite und liebenswürdige Kollegin, die uns allen sehr fehlen wird. Wir werden Esther in dankbarer Erinnerung behalten. Unser ganzes Mitgefühl gilt ihrem Ehemann, ihrer Tochter, sowie der gesamten Trauerfamilie.
Kantonsspital Baselland Verwaltungsrat und Geschäftsleitung Bereich Human Resources Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
für die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit beim Abschied unserer lieben
20.06.1960 – 30.04.2021
Baupublikation
Kleinlützel
Traueradresse: Manuela Hügli-Maruzzi, Iberach 4, 4225 Brislach
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist.
Himmelried Bauherrschaft: Käppeli Beat und Vreni, Ischlagweg 403, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Gerster Holzbau AG, Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Gartenhaus Bauort: Ischlagweg 403 Bauparzelle: GB-Nr. 1198 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Glücklich, dass wir einen Teil deines Lebens begleiten durften. Dankbar, für deine Liebe, deine Lebenslust und dein fröhliches Lachen. Untröstlich, dass dir nicht mehr Zeit mit uns blieb.
Wir haben sie auf ihren Wunsch in der Natur beigesetzt. Sie fehlt uns sehr. In unseren Herzen lebt sie weiter.
Baupublikation
Baupublikation
19. März 1941 bis 28. April 2021
In liebevoller Erinnerung Manuela Hügli-Maruzzi Doriana und Leonardo Mottola-Hügli Verwandte und Anverwandte
Erschwil
Fehren
Norbert Hügli-Maruzzi
Die Begegnung und der gemeinsame Weg mit Magda war für viele Menschen bereichernd und wertvoll. Das gibt uns das Gefühl der Verbundenheit.
Die Trauerfamilie
Bauherrschaft: Ankli Metallbau AG Wydenmattstrasse 25, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Priohaus GmbH Laufenstrasse 21A, 4226 Breitenbach Grundeigentümer: Ankli Stefan Niederfeldstrasse 24, 4227 Büsserach Bauprojekt: Anbau an bestehende Gewerbehalle Bauplatz: Wydenmattstrasse 25 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 6. Mai 2021 – 20. Mai 2021
Es tut weh, sagt das Herz. Es wird vergehen, sagt die Zeit. Aber ich komme immer wieder, sagt die Erinnerung. Ich bleibe, sagt die Liebe.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Baupublikation
Bauherrschaft: Kamber Robert, Berggasse 164, 4233 Meltingen Bauobjekt: Erweiterung Parkplatz und Zaun Bauplatz: Berggasse 164 Parzelle / Zone: GB-Nr. 430 / W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi Tobias und Gigandet Carole, Bündtenackerstrasse 243, 4234 Zullwil Projektverfasser: Borer Planung + Baumanagement GmbH Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Oberfeld Parzelle / Zone: GB-Nr. 938 /W2a Ausnahme: Gebäudehöhe Carport; Ecke Süd/West Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: Marti Thomas und Claudine, Matte 110, 4233 Meltingen Bauobjekt: Erweiterung Mergelplatz Bauplatz: Matte 110 Parzelle / Zone: GB-Nr. 937 / W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 20. 5. 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Amt für Umwelt AfU SO z.H. Stephan Margreth, Werkhofstrasse 5 4509 Solothurn Grundeigentümer: IWB Basel, Neuhausstrasse 31, 4057 Basel Projektverfasserin, Planungsbüro: Sutter Ingenieure AG, z.H. Pascal Thönen Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen Bauobjekt: Aushub, Abbruch und Sanierung des Scheibenstandes. Entsorgungen, Neuverfüllung und Rekultivierung Bauplatz: Im See Juraschutzzone (ausserhalb Bauzone) Bauparzelle: GB 3123 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 21. Mai 2021 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
Baupublikation
Bauherrschaft: Amt für Umwelt AfU SO, z.H. Stephan Margreth, Werkhofstrasse 5, 4509 Solothurn Grundeigentümer: Kanton Solothurn, Hochbauamt Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Projektverfasserin, Planungsbüro: Sutter Ingenieure AG, z.H. Pascal Thönen, Grellingerstrasse 21, 4208 Nunningen Bauobjekt: Erstellung einer temporären Baupiste und Installationsplatzes für Sanierung Scheibenstand Bauplatz: Im See, Juraschutzzone (ausserhalb Bauzone) Bauparzelle: GB 3124 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 21. Mai 2021 im Doppel an die Baukommission 4206 Seewen
LAUFENTAL REGION
L AUFEN
Der Kanton entschuldigt sich Regierungsrätin Kathrin Schweizer entschuldigt sich im Namen der Regierung bei den Betroffenen der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen, welche vor 1981 erfolgt sind, für das erlittene grosse Unrecht. In zwölf Gemeinden werden an öffentlichen Orten «GedankenBänke» aufgestellt. WoS. «Diese Gedanken-Bank erinnert an die schmerzlichen Erfahrungen der Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen.» Dieser Text ist auf den Tafeln der geschwungenen Holzbänke eingraviert. Diese Bänke aus Baselbieter Holz stehen künftig in den Gemeinden Allschwil, Arlesheim, Binningen, Bubendorf, Gelterkinden, Laufen, Liestal, Pratteln, Reinach, Rünenberg, Sissach und Waldenburg jeweils an öffentlichen Orten, wo man sich gut begegnen kann.
Zeichen der Erinnerung
Die Bänke stellen ein «Zeichen der Erinnerung» des Kantons Basel-Landschaft dar zum Gedenken an die Opfer von für-
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sorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Diese kamen auch im Kanton Basel-Landschaft bis in die frühen 80er-Jahre vor. Verwaltungsbehörden hatten damals, aus heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen, Zwangsmassnahmen wie administrative Versorgungen (Einweisungen in geschlossene Institutionen oder Strafanstalten), Zwangskastrationen und -sterilisierungen, Zwangsabtreibungen oder Zwangsadoptionen sowie Fremdplatzierungen in Kinder- und Jugendheime beziehungsweise bei Pflegefamilien oder Bauern (Verdingung) angeordnet. Regierungsrätin Kathrin Schweizer entschuldigt sich offiziell bei den Betroffenen: «Der Regierungsrat Basel-Landschaft bittet die Opfer und deren Angehörige für das grosse Leid, das ihnen angetan wurde, im Namen des ganzen Kantons sowie im Namen aller Verantwortlichen aus dieser Zeit, aufrichtig und zutiefst um Entschuldigung.» Weiter betonte Regierungsrätin Schweizer, dass das immense Leid nicht mehr wiedergutzumachen sei: «Aber wir können und müssen dafür sorgen, dass diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät, dass insbesondere die Betroffenen nicht vergessen werden. Diese Verantwortung tragen wir und die nachfolgenden Generationen.»
Mahnmal: Bänke aus Baselbieter Holz werden in zwölf Gemeinden, so auch in Laufen, aufgestellt und sollen an das Unrecht erinnern. FOTO: ZVG
Vermiest den Sommer Fertig grilliert! Wo sich die Tigermücke so richtig wohlfühlt, kann man Garten und Balkon knicken. Auch wenn sie noch nicht bis zu uns vorgedrungen ist: Vorbeugen schadet nicht. Gini Minonzio Noch sind wir verschont. Die Rede ist von der Asiatischen Tigermücke, die in der Region erst Baslern und Birsfeldererinnen Blut abzapft. Doch Vorbeugen ist alles. Denn die Asiatische Tigermücke ist lästig. Sehr sogar. Und sie kann potenziell auch gefährliche Krankheiten verbreiten. Hat sich die Asiatische Tigermücke erst einmal etabliert, so müssen sich die Schweizer neue Hobbys suchen. Wandern wird zur Qual und gemütlich grillieren oder im Garten sitzen geht nicht mehr. Fertig, aus! Die Tigermücken schlagen tagsüber zu. Die Tigermücken stechen gleich mehrmals zu. Die Tigermücken treten in Schwärmen auf. Die Tigermücken können bei empfindlichen Personen Einstichstellen hinterlassen, die sich zu handtellergrossen Kraterlandschaften oder Elefantenbeinen entwickeln. Im Augenblick weniger Sorgen machen muss man sich um die Krankheitsübertragung. In der Schweiz ist noch kein Fall bekannt, teilt der Kanton Basel-Landschaft mit. In wärmeren Regionen übertragen die Asiatischen Tigermücken unter anderem Dengue- und ChikungunyaViren. Doch dafür muss es bereits erkrankte Menschen haben, und es muss auch wärmer sein, damit sich die Viren in der Mücke vermehren, sagt Gabriel Stebler, Leiter Ressort Störfallvorsorge und Chemikalien, Amt für Umweltschutz und Energie Basel-Landschaft. «Die Tigermücken und unsere einheimischen
Blutgefüllter Bauch: Eine weibliche Tigermücke schlägt zu. Mücken können kein Corona übertragen», betont er zusätzlich.
Vorbeugende Bekämpfung
Bei der Bekämpfung gibt es zwei gute Nachrichten und eine schlechte. Die schlechte Nachricht: Ob man von einer Tigermücke (Aedes albopictus) umschwärmt wird oder nicht, ist für den Laien nicht so einfach feststellbar. Vor allem, wenn man sie schon flachgeschlagen hat. Es gibt noch andere Stechtiere, die schwarz-weiss gestreift sind: die Koreanische Buschmücke, die Japanische Buschmücke und die einheimische Ringelmücke. Gerne darf man am besten mehrere Fotos machen und der Meldestelle (siehe unten) einschicken. «Die Meldestelle ist um die Mithilfe der Bevölkerung froh», so Stebler. Sie bestimmt die Tiere und teilt das Resultat mit. Immerhin gibt es auch zwei gute Nachrichten im Zusammenhang mit den Tigermücken. Man kann ihre Anzahl im Garten und auf dem Balkon relativ ein-
FOTO: ZVG
fach reduzieren. Und im gleichen Aufwisch bekämpft man die Buschmücken und reduziert man die einheimischen Stechmücken. «Vermeiden Sie stehendes Wasser.» Untersetzer, Vogeltränken, Planschbecken und ähnliche Gefässe sollte man wöchentlich entleeren. Ungenutzte Giesskannen und Eimer sollte man umkehren oder im Trockenen lagern. Regentonnen kann man mit einem Fliegengitter zudecken. Biotope kann man weiterhin geniessen, denn da gibt es genug Fressfeinde. Stebler hat noch zwei besondere Anliegen: Es geht lediglich darum, das Auftreten der Tigermücke zu reduzieren, nicht darum, alle Mücken auszurotten. Denn vor allem die einheimischen Stechmücken sind eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel. Und zum Schluss: «Räumen Sie bitte die Igeltränken und Vogelbäder nicht weg! Sie sind wichtig. Wöchentlich ausleeren genügt.» Meldestelle www.muecken-schweiz.ch
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
076 345 54 45.
E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch
Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227
Unbeschwert Fussball spielen in Breitenbach: Purer Spass, kein Leistungsdruck, keine weiteren Verpflichtungen; jeweils am Freitag ab 19.30. Komm doch vorbei oder rufe unverbindlich an auf: 079 334 27 27 (P. Graber).
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
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ho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
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BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volks-
tänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo,
9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.
Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der
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Donnerstag, 6. Mai 2021 Nr. 18
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Buser Nicole und Andreas, Römerstrasse 62, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Buser Nicole und Andreas, Römerstrasse 62, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Neubau Schwimmbad Bauplatz: Römerstrasse 62, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3127 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. Mai 2021 – 20. Mai 2021
Baupublikation
Bauherr: Steiger-Feld Tanja und Wendelin, Rauracherweg 7, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Steiger-Feld Tanja und Wendelin, Rauracherweg 7, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Pergola Bauplatz: Rauracherweg 7, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4137 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 6. Mai 2021 – 20. Mai 2021
Wahlfeststellung
Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat für die Amtsperiode 2021 – 2025 Für die auf den 13. Juni 2021 festgesetzten Erneuerungswahlen des Kirchgemeinderats überschreiten die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandidat/Innen aller Dörfer des Solothurnischen Leimentals die Zahl der zu Wählenden nicht. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt. Die Mitglieder des Kirchgemeinderats sind gewählt: Monika Bussmann (bisher) Christian Rohland (neu) Adam Schmid (bisher) Nicole Schwalbach (neu) Magdalena Welten (bisher) Cornelia Wermuth (neu) Ersatz: Evelyne Standke (bisher) Barbara Steiger (bisher) Monika Stöckli (neu) Doris Weisskopf (bisher) Im Namen der Wahlkommission: Hansruedi Koch und Robert Wirz
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherrschaft: Daniel und Doris Schädeli Talstrasse 24, 4112 Flüh Bauprojekt: EFH-Neubau (geändertes Projekt) Bauort: Hofstatt, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 306 (Hofstattzone) Projektverfasser: Altermatt Hausbau Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 20. Mai 2021
Büren
Baupublikation
Bauherrschaft: Enver und Melike Secilmis, Gässli 9, 4413 Büren Bauobjekt: Stützmauer längs Südgrenze u. Pool Projektverfasser: Avduli Liridon, Grellingerstrasse 17, 4208 Nunningen Bauplatz: Gässli 9, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 3010 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 21. Mai 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Hiller / Baumgartner Peter / Claudia, Rebenweg 1 / Brühlweg 6, 4413 Büren Bauobjekt: EFH mit zwei Wohnungen Projektverfasser: az Holz AG, Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Kilpenweg 30, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2487 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 21. Mai 2021
Standortförderung Laufental Schwarzbubenland
Ausflugsperlen vor der Haustüre
7. Juli 2021 Gratulationsfeier ab 19.00 Uhr Ort: Flugplatz Dittingen 17. August 2021 Generalversammlung Promotion Laufental Ort: noch offen
Museum Laufental: Mit Objekten aus der Geschichte des gesamten Laufentals von der Ur- zur Neuzeit.
2., 3. Oktober 2021 Genusstage Schwarzbubenland Ort: noch offen
Meine Meinung
Schloss Neu-Thierstein: Eine der vielen Burgen im Schwarzbubenland, in der Führungen angeboten werden. Planetenweg: Auf dem 2019 neu gestalteten Weg lässt sich massstabsgetreu das Sonnensystem erwandern, begleitet vom Waldtroll «Moggä» und seinen Freunden. Das interaktive Märchen dazu gibt es per QR-Code auf dem Smartphone. Pia Zeugin Kommunikation Kloster Mariastein
Bienenpfad.ch – ein Erlebnis im Laufental: Erfahren Sie mehr über die Welt des Bienenvolkes und besichtigen Sie den nebenan gelegenen Ricola Kräutergarten
Geologische Wanderung Bärschwil: In schönster Landschaft lernt man hier die Entstehung des Faltenjuras kennen, wandelt über einstigen Meeresgrund und erhält Einblick in die Geologie der Umgebung.
Karrenweg: Auch heute eine Begehung wert ist der im 18. Jahrhundert aus dem Fels gehauene Karrenweg. Er war früher die einzige Verbindungsstrasse zwischen Hofstetten und Flüh.
Karstlehrpfad: Im Kaltbrunnental gibt es neben der wunderschönen Natur auch viele spannende Informationen über Karst- und Höhlenphänomene zu entdecken.
Ideen für die Freizeit Das Schwarzbubenland und das Laufental sind nicht einfach nur schön. Sie sind auch abwechslungsreich und spannend. Egal ob Sie ein Wandervogel sind, Entspannung suchen, sich für Geschichte interessieren oder mit ihren Kindern etwas unternehmen wollen – es lohnt sich, gleich vor der Haustüre auf Entdeckungsreise zu gehen. Details zu den Tipps auf dieser Seite, aber auch viele weitere Ausflugsvorschläge finden Sie auf unseren Internetseiten «schwarzbubenland.info» und «laufental.swiss». Viel Spass beim Stöbern, Planen und Losziehen.
Lolibach: Vom Weiher zu wuchtigen Felsbrocken bietet der naturbelassene Bachlauf bleibende Eindrücke.
Kloster Mariastein: Die ehrwürdige Anlage mit Gnadenkapelle erlaubt vielfältige Formen der Kontemplation.
Architekturpfad Dornach-Arlesheim: Eine Inspirationstour zu rund 200 organischanthroposophischen Bauten.
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Das Gute liegt so nah Das Schwarzbubenland ist Naherholungsgebiet und Tourismusregion. Die Erlebnishungrigen und Erholungssuchenden können aus einem reichen Angebot aussuchen: für jeden ist etwas dabei. Empfohlen sei zum Beispiel wandernd die geologische Entwicklung verstehen zu lernen oder auf dem Planetenweg in die Astrologie einzutauchen. Nebst vielen Burgen erfreut auch ein besonders aktuelles Angebot die Wanderer, der Bienenpfad. Mariastein ist ein Höhepunkt, an welchen sich die Besucherinnen und Besucher seelisch und körperlich erfrischen können. Auf geht's – mit Freude!
Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 6. Mai 2021 Nr. 18
BREITENBACH / REGION
Schwierige Lehrzeit in Corona-Zeiten
Beschlüsse Gemeinderat vom 03.05.2021 x
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Der Rat genehmigte ein Projekt zur Erhöhung der Pensen in der Bauverwaltung. Die anhaltende Bau- und Planungstätigkeit in der Gemeinde machte einen solchen Schritt unvermeidlich. Die zusätzlichen Kapazitäten werden der Bauverwaltung vor allem aus der Gemeindekanzlei zugeführt. Diese wird in der Folge ein zusätzliches Pensum im Umfang von 40% schaffen. Der Rat genehmigte einen Kredit von CHF 13‘000.- für den Ersatz der Sitzschalen auf der Tribüne der Sportanlagen Grien. Darüber hinaus wurde entschieden, Planungsarbeiten für die Erweiterung der sanitären Anlagen auf den Sportanlagen einzuleiten. Der Rat genehmigte einen bereits budgetierten Beitrag von CHF 4‘500.- an den Museumsverein. Dieser plant für den kommenden Herbst eine Sonderausstellung zum Thema „Waldglas“. Der Rat sprach sich für eine Durchführung des Pfingstmarkts aus. Dem zuständigen Ratsmitglied wurde die Kompetenz zugesprochen, in Absprache mit der Gemeindeverwaltung kurzfristig auf Veränderungen im Infektionsgeschehen zu reagieren.
Publikation stiller Wahlen gemäss §§ 69 und 71 GpR
Gemeindepräsidium und Gemeindevizepräsidium
Für die nach Majorzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen für das Gemeindepräsidium und das Gemeindevizepräsidium der Einwohnergemeinde Breitenbach für die Amtsperiode 2021-2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. § 17 der Gemeindeordnung besagt, dass wenn nicht mehr Kandidaten oder Kandidatinnen vorgeschlagen werden als Ämter zu besetzen sind, gelten diese als in stiller Wahl gewählt. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§ 17 GO i.V.m. §§ 70 Absatz 2 und 71 GpR). Als Gemeindepräsident ist gewählt:
Als Gemeindevizepräsident ist gewählt: Thalmann Christian, 1973, Buchhalter
GEMEINDEVERWALTUNG BREITENBACH Gemeindeschreiber: Andreas Dürr
Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Publikation stiller Wahlen gemäss §§ 69 und 71 GpR
Wahlen Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission
Für die Erneuerungswahlen in die Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission der Einwohnergemeinde Breitenbach für die Amtsperiode 2021-2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 69 und 71 GpR). Als Mitglieder der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission sind gewählt: Ingold-Haberthür Peter, 1969, bisher Kohler-Meier Rolf, 1961, bisher Schacher-Cescato Christian, 1976, bisher Wyss-Felber Alban, 1966, bisher Zimmermann-Gabriel Remo, 1969, neu Breitenbach, 4.5.2021
Thomas Immoos Fast leer ist das grossräumige Restaurant im Altersheim Bodenacker, das weitherum beliebte «s’Zäni». Coronabedingt ist auch dieses Lokal seit Monaten geschlossen. Das Küchenteam (sechs Ausgelernte und drei Lehrlinge) um Küchenchef Christian Trambetzki kocht inzwischen fast ausschliesslich für die Bewohnerinnen und Bewohner des Altersheims. «Dazu kommt das Take-away», so Trambetzki. Das Catering, ein wichtiges Standbein des «s’Zäni», dagegen sei völlig eingestellt worden. Der Umsatz ist im Jahr 2020 um 600 000 Franken eingebrochen. Zudem hat das Altersheim im vergangenen Jahr gut 90 000 Franken für Handschuhe, Mundschutz, Desinfektionsmittel, Take-away-Geschirr etc. ausgegeben. Die reduzierte Küche hat auch Auswirkungen auf die Auszubildenden. Im «s’Zäni» werden drei Kochlehrlinge ausgebildet, einen für jedes Lehrjahr. Der 17-jährige Sam Stebler sagt, dass der Unterricht an der Gewerbeschule in Muttenz «eigentlich fast wie gewohnt» sei. Beim ersten Lockdown wurde der Unterricht während eines Monats online durchgeführt.
Kurse in den Sommerferien
Künzli-Schönbächler Dieter, 1959, Dr. sc. Nat.
Breitenbach, 4.5.2021
Im Restaurant s’Zäni werden drei Lehrlinge ausgebildet. Die CoronaPandemie wirkt sich (natürlich) auch auf die Ausbildung aus.
GEMEINDEVERWALTUNG BREITENBACH Gemeindeschreiber: Andreas Dürr
Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Inzwischen sitzen die 15 Auszubildenden wieder in den Klassenzimmern, allerdings etwas weiter auseinander als vor Corona. Jeden Morgen müsse man sich aber einem Speicheltest unterziehen und alle tragen Masken; auch seien die Pausen häufiger, damit man die Räume lüften könne. «Am Anfang war es schwierig,
inzwischen aber haben wir uns daran gewöhnt», erzählt Stebler gelassen. Christian Trambetzki ärgert sich, dass die ÜK (die überbetrieblichen Kurse) bereits zum zweiten Mal während der Sommerferien stattfinden. Es sei jene Zeit, in denen die Lehrlinge normalerweise in die Ferien fahren oder sich erholen. In diesen Kursen erfolgt der Unterricht in der Berufspraxis, in etwas kleineren Klassen mit acht oder neun Auszubildenden, jeweils an verschiedenen Herden. Durch die Sommer-ÜK müssten die Eltern ihre Ferien umdisponieren. Diese ÜK seien wichtig, damit gewährleistet werden kann, dass alle Lernenden eines Jahrgangs auf dem gleichen Ausbildungsstand sind. Aber auch für die Organisation im «s’Zäni»-Küchenteam bringt dies einen Mehraufwand. Man müsse ja den Lehrlingen die üblichen sechs Wochen Ferien zugestehen. Die Auszubildenden fehlen dann in der Ferienzeit eine Woche zusätzlich, so Samuel Scheuerer, der Lehrlingsbetreuer im «s’Zäni». «Es wäre wohl
besser, man würde die ÜK stückeln, also tageweise durchführen», schlägt der Ausbildungsfachmann vor.
Der Stresstest fehlt
Für die Ausbildung hat die Schliessung des Restaurants auch weitere Folgen. Scheuerer hält fest, dass die Auszubildenden nicht lernen können, mit Druck und Stress umzugehen, da ja keine Bankette oder Grossanlässe zu bekochen sind. Gerade bei solchen Grossanlässen können die Auszubildenden lernen, pünktlich und zeitgleich das Essen für viele Personen zu kochen und anzurichten. Auch fehlt den Lernenden die À-la-carte-Praxis, da ja täglich nur einige wenige verschiedene Menus gekocht werden. Ist das Restaurant geöffnet, würde man durchschnittlich 40 bis 60 Mittagessen kochen, «quer durch die Menükarte», so Trambetzki. Die Heime seien, so Scheuerer, wichtig für die Zukunft des Kochberufes: «Es sind unter der aktuellen Coronalage ja fast nur noch die Heime und Spitäler, die zurzeit Lehrlinge ausbilden können.»
NUNNINGEN
Unkraut mit Wasser bekämpfen Auf Strassen, Wegen und Plätzen besteht seit über 20 Jahren ein Herbizidverbot. Tatsächlich geht es auch anders. Absolut giftfrei, nur mit Heisswasser, kann Unkraut bekämpft werden. Gaby Walther Am 13. Juni stimmen wir über die Trinkwasserinitiative ab, die unter anderem verlangt, dass Landwirtschaftsbetriebe pestizidfrei produzieren. Doch wie sieht es eigentlich in Privathaushalten aus? Seit 2001 besteht in der Schweiz zum Schutz der Gewässer ein generelles Anwendungsverbot für Herbizide und seit dem 1. Dezember 2020 ein Verbot für die Verwendung von Bioziden (gegen Algen und Moose) auf und an Strassen, Wegen und Plätzen. Denn die Substanzen von diesen Flächen können leicht aus- und abgewaschen werden und in die Gewässer gelangen. Das Herbizid- und Biozidverbot gilt nicht nur für die Unterhaltsdienste von Gemeinden und Kantonen, sondern auch für Private. In einer Studie vom Bundesamt für Umwelt Bafu aus dem Jahr 2018 wurde festgestellt, dass das Verbot systematisch missachtet wird. Dabei geht es auch ohne Gift.
Vorreiterrolle
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Schwierig: Die Corona-Massnahmen stellen Küchenchef Christian Trambetzki, Lehrlingsbetreuer Samuel Scheuerer und Lehrling Sam Stebler (v.l.) vor besondere Herausforderungen. FOTO: THMOAS IMMOOS
Die Lüthi Gartenbau GmbH in Nunningen bekämpft das Unkraut auf Wegen und Plätzen mit Heisswasser. «Diese Methode gibt es zwar schon länger, in unserer Region haben wir damit aber eine Vorreiterrolle», erzählt Geschäftsinhaber Markus Lüthi. Er habe schon verschiedene Methoden ausprobiert, zum Beispiel die Bekämpfung durch Abbrennen oder mit der Wildkrautbürste. Die Methode mit Heisswasser überzeuge ihn aber am meisten.
Unkrautvernichtung: Markus Lüthi bekämpft mit Heisswasser absolut giftfrei Unkraut auf Plätzen und Wegen. FOTO: GABY WALTHER Holzpflanzen wie Sträucher und Bäume werden geschont und die Umwelt nicht belastet. Seit einem Monat ist Lüthi im Besitz einer Maschine, welche aus einem Dieselmotor, einer Hochdruckpumpe, einem Wasserheizgerät, einem Wasserbehälter und Schlauchtrommeln besteht. Mit dem Gerät bespritz Lüthi das Unkraut. Durch das Heisswasser wird der empfindliche Mechanismus der Pflanze gestört. Dies nicht nur oberflächlich. Denn an den Blättern des Unkrauts wird die Zellstruktur zerstört, sodass keine Fotosynthese mehr stattfinden kann. Sickert das Wasser nach unten, erreicht es auch die Wurzel und beschädigt diese. Nach und nach vertrocknet das Unkraut, da es nicht mehr genügend Nährstoffe und Feuchtig-
keit aufnehmen kann. Die Pflanze stirbt ab.
Sehr gute Methode bei Moos
Die Behandlung mit Heisswasser funktioniere gut bei Moos, aber auch bei widerstandsfähigen Pflanzen wie Löwenzahn oder Distel, erklärt Lüthi. Am nachhaltigsten sei eine Wiederholung der Behandlung im Abstand von fünf bis sechs Wochen. «Die Methode kann während der Vegetationszeit fast immer angewendet werden, sogar bei leichtem Regen», so der Gartenbauer. Im Moment bedient er damit vor allem Privatgärten. Die umweltschonende Methode lasse sich aber sehr gut auf auch Gemeindeflächen oder zum Beispiel auf Friedhöfen anwenden.
THIERSTEIN
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Donnerstag, 6. Mai 2021 Nr. 18
ERSCHWIL
Bewegende Liebeslieder mit Orgelbegleitung BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH Publikation stiller Wahlen Gemeindepräsidium gemäss §§ 69 und 71 GpR Für die nach Majorzwahlverfahren vorzunehmende Erneuerungswahl für das Gemeindepräsidium der Bürgergemeinde Breitenbach für die Amtsperiode 2021-2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. § 19 der Gemeindeordnung besagt, dass wenn nicht mehr Kandidaten oder Kandidatinnen vorgeschlagen werden als Ämter zu besetzen sind, gelten diese als in stiller Wahl gewählt. Die Vorgeschlagene gilt somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§ 17 GO i.V.m. §§ 70 Absatz 2 und 71 GpR). Als Präsidentin der Bürgergemeinde ist gewählt: Oruc-Haberthür Carmen, 1984, Verwaltungsangestellte Breitenbach, 4.5.2021
BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH Gemeindeschreiber: Andreas Dürr
Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
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Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Häner Kurt, Brislachstrasse 6, 4226 Breitenbach Studer Urs, Bifangweg 221, 4247 Grindel Heizungssanierung Brislachstrasse 6 2126 06.05.2021 21.05.2021
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Banntag 2021 – noch unter dem Corona-Diktat Aufgrund der aktuellen Infektionslage möchte der Verschönerungsverein VVB von der Durchführung des Banntags im traditionellen Rahmen absehen. Begeisterten Wanderern soll trotzdem die Möglichkeit eröffnet werden, diesen Feiertag zu begehen. Am Banntagmorgen, 13. Mai, wird der VVB von 09:00-10:00 Uhr auf dem oberen Pausenplatz des Schulhauses Mur Cervelats, Brötchen und Getränke an all jene abgeben, die sich individuell auf ihren eigenen Banntag begeben möchten. „Es het solangs het“!
Naturbad – Eröffnung am 15. Mai!
Anlässe 24. Mai
Pfingstmarkt, Einwohnergemeinde
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Überzeugendes Konzertduo: Organistin Judith Gander-Brem und Sängerin Barbara Schneebeli Cramm.
Sängerin Barbara Schneebeli Cramm und Organistin Judith GanderBrem beglückten die Gäste in der Kirche St. Peter und Paul mit einem Frühlingsstrauss herrlicher Melodien, die Liebe, Lust und Leidenschaft in das Erschwiler Gotteshaus zauberten. Jürg Jeanloz Kaum hatten fünfzig zugelassene Gäste in der Kirche St. Peter und Paul Platz genommen, ergoss sich eine heitere Melodie von Carl Philipp Emanuel Bach über die andächtig Zuhörenden. Am Spieltisch der berühmten Brosy-Orgel sass Judith Gander-Brem und stimmte auf das Konzert an diesem Frühlingsnachmittag ein. Gleich darauf gesellte sich ihre Schulfreundin und Sängerin Barbara Schnee-
beli Cramm dazu, um die verzweifelte Liebe einer Frau zu besingen: «Mein lieber Schatz, ohne dich ermattet mein Herz». Die Sängerin verstand es ausgezeichnet, die Qualen der unerfüllten Liebe überzeugend auszudrücken. Sie lieferte gleich noch eine weitere Beziehung mit ähnlicher Konstellation aus der musikalischen Feder von Wolfgang Amadeus Mozart nach. Mozart und die feinen Töne der Brosy-Orgel war eine Mischung, die seinesgleichen suchte und den Musikfreund begeisterte. In diesem Genre nahm das Konzert seinen Fortgang und unterstrich, wie gut die beiden Damen harmonierten und wie sorgfältig sie das Thema Liebe gestalteten. Beide haben ihre Leidenschaft der Musik verschrieben und sind seit ihrer gemeinsamen Gymnasialzeit und der Ausbildung zur Primarlehrerin befreundet. Judith Gander-Brem studierte in Luzern Kirchenmusik und wirkte als Chorleiterin und Organistin in der Innerschweiz. Sie lebt in Stans und studiert seit September 2020 Theologie. Als diplomierte Gesangslehrerin und Gesangssolistin ist die in Erschwil lebende Barbara Schneebeli Cramm in der Region eine bekannte Chansonnière. Sie kreiert Liederpro-
FOTO: JÜRG JEANLOZ
gramme, führt Regie und spielt in einem Laufentaler Ensemble Kontrabass und Akkordeon. Mit französischen Hirtenliedern, sogenannten «Bergerettes», besang die Sopranistin auch die Liebeleien der Hirten und Hirtinnen, die vielfach in frivole Spiele ausarteten. Herrlich die Melodien, und alle Facetten der Leidenschaft hervorragend dargestellt! Nach einem Mozart-Adagio mit zarten Glasharmonikaklängen servierten die beiden Frauen ein Trauungsgesang in Form einer Arie. Leicht, lüpfig, sanft wurden die Liebenden besungen, die endlich mit ihren Gefühlen am Ziel anlangten. Da durfte natürlich die Schanfigger Bauernhochzeit nicht fehlen, die noch einmal richtig Stimmung und Wohlbefinden ins Gotteshaus brachte. Jetzt konnten die Gäste den Künstlerinnen applaudieren und ihnen ihre Ehrerbietung darbringen. Hoch oben auf der Empore verneigten sich die beiden Damen und verabschiedeten sich vom dankbaren Publikum mit dem beliebten Evergreen «Am Himmel staht es Stärnli z Nacht». Das Konzert wird am 8. Mai in der Pfarrkirche Stans (Nidwalden) wiederholt.
BREITENBACH
Naturbad Frohmatt öffnet in einer Woche meb. Im Laufner Schwimmbad können sich Badenixen und Saltokönige bereits ab diesem Samstag vergnügen. Das Naturbad Frohmatt in Breitenbach eröffnet die Saison in einer Woche, am 15. Mai. Im Naturbad Frohmatt gelten wegen der chemiefreien Wasseraufbereitung besondere Regeln, so sollte auf Deos und Make-up verzichtet werden und bei Sonnenschutzmitteln ist auf wasserfeste Produkte zu setzen. Es dürfen ausserdem nur Badkleider, Bikinis und beinfreie Badehosen getragen werden.
Beschränkte Anzahl Badegäste
Aufgrund der immer noch geltenden Coronamassnahmen ist nur eine beschränkte Anzahl Personen im Bad zugelassen. Auch im Wasser sind die Abstände einzuhalten. In den Innenräumen der Badeanlagen und überall, wo der Abstand nicht eingehalten werden kann, gilt eine Maskenpflicht. Naturbad Frohmatt in Breitenbach: Eintritt 3.-, Kinder bis 6-jährig gratis. Das Saisonabonnement kostet 30.-. Der Kiosk hat geöffnet.
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Jeder für sich und doch gemeinsam
Bea Asper Jedes Frühjahr spornt der Blauen Berglauf über 250 Läuferinnen und Läufer zu sportlichen Leistungen an. Das vielfältige Streckenangebot und die volksfestliche Atmosphäre machten den Anlass in den vergangenen Jahren zu einem Highlight im regionalen Veranstaltungskalender. Nun drohte dem Laufsport wegen den Coronamassnahmen zum zweiten Mal die Absage. «Das schmerzte — und deswegen liessen wir uns etwas einfallen, um den Blauen Berglauf im Mai 2021 trotzdem durchführen zu können», sagt Anne Bild auf Anfrage. Sie organisiert im OK Blauen Berglauf zusammen mit Helga Voermans und weiteren Kolleginnen und Kollegen des Lauftreffs Hofstetten-Flüh im Auftrag der Gemeinde Hofstetten-Flüh seit über acht Jahren den Blauen Berglauf. «Die Alternative, den Anlass in den Herbst zu verschieben, kam für uns nicht in Frage. Dies würde bei den Laufveranstaltungen im Frühjahr zu einer Leere und im Herbst zu einem Überangebot führen.» Im Gedankenaustausch sei man
Gut ausgeschildert: Die verschiedenen Strecken sind ausgeschildert. FOTO: ZVG
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RODERSDORF/ WIT TERSWIL
HOFSTET TEN
Der Lauftreff Hofstetten-Flüh hat den Blauen Berglauf nicht abgesagt, sondern sich für eine «Special Edition» entschieden.
Donnerstag, 6. Mai 2021 Nr. 18
dann auf die Idee einer «Special Edition» gekommen: «Das heisst der Blauen Berglauf findet nicht an einem Tag, sondern verteilt über einen Monat statt.» Für die Mitglieder vom Lauftreff Hofstetten-Flüh bedeutete dies, dass man in Absprache mit der Forstverwaltung und den Gemeindebehörden die verschiedenen Strecken ausgeschildert und den Anlass publiziert hat. «Man kann sich nun über die Homepage (blauenberglauf.ch) anmelden und wer will, kann die Zeiten (die man selber misst) auf der Liste im Internet eintragen», erklärt Anne Bild.
Ein Dialog in Bildern
Laufstrecken für jedes Niveau
Die Laufstrecken sind seit dem 1. Mai bis zum 31. Mai ausgeschildert und für alle Bewegungsbegeisterte offen, das angemeldete Mitmachen ist kostenlos. «Auch eine mehrfache Teilnahme ist möglich», betont das OK Blauen Berglauf und weist darauf hin: «Mit der Teilnahme an der Special Edition bleibt die Begeisterung für den Laufsport und für den Blauen Berglauf sichtbar. Dieser findet dann im 2022 hoffentlich wieder als Laufevent in gewohnter Form statt.» Einmal mehr steht das Mitmachen im Zentrum und wird nebst dem Glücksgefühl mit einem kleinen Anerkennungspreis belohnt. «Alle gemeldeten Teilnehmer erhalten im Juni ein kleines Erinnerungsgeschenk», verspricht das OK Blauen Berglauf. Denn letztlich unterstützen die Läuferinnen und Läufer mit ihrer Teilnahme die Leichtathletik in der Schweiz, deren Verband den Blauen Berglauf jeweils mit einem Beitrag pro Finisher unterstützt. Alle Strecken findet man auf der Blauen Berglauf Homepage als GPS Track zum Download, vor Ort sind die Strecken gut ausgeschildert. Start und Ziel befinden sich beim Mehrzweckgebäude Mammut am Büneweg 2 in Hofstetten. Die Kinderstrecke führt rund um’s «Mammut». Bei den Strecken über 5, 10 und 15 km entdeckt man die Feldund Waldwege der idyllischen Blauenkette. «Alle Strecken sind durch farbige PfeilMarkierungen auf dem Boden und an Verzweigungen mit Wegweisern signalisiert», betont das OK Blauen Berglauf mit dem Hinweis: «Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und über tolle Fotos von unterwegs!»
Umgeplant: Nachdem der Blauen Berglauf im vergangenen Jahr ganz ausgefallen ist, findet dieses Jahr eine «Special Edition» statt. FOTO: ZVG
Kunst in Pandemiezeiten: Die Bücher von Samuel Eugster und Thomas Woodtli zeigen sich sehr farbstark. FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI
Die bildenden Künstler Samuel Eugster und Thomas Woodtli haben sich auf einen ungewöhnlichen Austausch eingelassen. Das Resultat ist ein höchst attraktives, zweibändiges Bilderbuch. Edmondo Savoldelli Es war für Künstler aller Gattungen ein schwieriges letztes Pandemiejahr. Keine Aufführungen, keine Proben, keine Ausstellungen, keine Vernissagen. Homeoffice also auch für Kulturschaffende und wenig Austausch mit Gleichgesinnten, schon gar nicht mit dem Publikum. Ein zentrales Motiv unseres Lebens, nämlich das Zusammensein und das Erleben mit den Anderen, war massiv erschwert und gar verunmöglicht. Was also tun? Die zwei Künstler Samuel Eugster aus Rodersdorf, 2019 zusammen mit Theres Eugster Preisträger für bildende Kunst des Kantons Solothurn, und Thomas Woodtli aus Witterswil, Präsident des Fachausschusses Bildende Kunst und Architektur im Kanton Solothurn, wussten sich zu helfen. Eugster hatte von Woodtli ein Notizund Skizzenbuch «Denkspuren» geschenkt bekommen, dessen Seiten zart mit Bildmotiven Woodtlis unterlegt waren. Diese Seiten regten Eugster an, darauf zu zeichnen und zu malen, indem er Woodtlis gedruckte Motive in seine Bilder integrierte. Als das Notiz- und Skizzenbuch solcherart gefüllt war, schickte es Eugster dem Verfasser zurück, und damit war der Start zu einem weiterge-
henden Dialog gegeben. Bald darauf war auch die Idee geboren, ein gemeinsames Buch zu kreieren.
Kommunikation per Photoshop
Die ersten dreissig Vorlagen gingen in digitaler Form von Woodtli an Eugster, womit ein bildnerischer Prozess in Gang kam, der spannender nicht hätte sein können. Eugster bearbeitete die Bilder ebenfalls am Computer oder übermalte sie, scannte diese ein und schickte sie zurück, worauf Woodtli in gleicher Weise reagierte, und dies bis zu achtmal. Die Bilder wurden verschnitten, koloriert, ergänzt, übermalt, verkleinert, umgedreht, neu zusammengesetzt usw., bis beide Künstler mit dem Resultat zufrieden waren — oder auch nicht. Denn bildende Künstler sind ja zunächst monologisierende Künstler, die Behauptungen in die Welt setzen wie: «So sehe ich das!» Tänzer, Schauspielerinnen und Musiker können ihre Kunst nur ausführen, wenn ihnen das dialogische Prinzip ganz eigen ist. Choreografien, Theaterstücke und Kompositionen sind eigentliche Verkörperungen des Dialogischen, mit all ihren Harmonien und Dissonanzen, dem gegenseitigen Einverständnis, den Brüchen, den Happyends oder Katastrophen. Dem bildenden Künstler ist das aber zunächst ganz fremd. So sagt Samuel Eugster: «Wie alle Künstlerinnen und Künstler bin ich ein Narzisst, der sich voll mit seinen eigenen Bildern identifiziert. Bitte ja nicht meine harmonische Welt durcheinanderbringen! Da musste ich mich schon überwinden, die Eingriffe des Dialogpartners einfach geschehen zu lassen, und hatte auch Hemmungen, Bilder von ihm zu ergänzen, zu verändern oder ganz zu übermalen. So lernte ich im Laufe der Zeit,
frech draufloszuverändern, und das bedeutete eine grosse Befreiung und Öffnung des eigenen, zwangsläufig begrenzten Blickpunkts. Es geht nicht darum, seinen Standpunkt, ja seine Identität aufzugeben, sondern den Reichtum anderer Standpunkte kennen zu lernen.» Und Thomas Woodtli sagt: «Es ging uns nicht nur um ein gemeinsames Werk als Ziel, sondern um die Installation eines Dialoges: Wie gehen wir mit der Differenz um, die zwangsläufig beim Austausch und Verändern von Bildern sichtbar wird und zuweilen sehr hartnäckig und ärgerlich ins Blickfeld rückt? Ist nicht gerade das Uneinheitliche und Störende das, was uns heute interessieren müsste? Darum konnte es uns nicht darum gehen, alle Gegensätze so lange zu bearbeiten, bis sie verschwinden. Im Gegenteil, die Kontraste sind interessant, man soll sie sehen. Beide wollten wir uns keineswegs um der Eintracht willen verstecken, sondern unser je eigenes Bild klar formulieren.» Das Resultat dieses Prozesses liegt nun vor. Es sind zwei wunderbare, unterschiedliche Kunstbilderbücher geworden. Bücher zum Staunen, Entdecken, Assoziieren, zum reichen Kunstgenuss von überraschenden Bildfindungen und zum Mitdenken. Das eine ist von Eugster gestaltet, das andere von Woodtli. Beide sind aufwendig gebunden und in einen Kartonschuber verpackt. Es sind zwei unterschiedliche Standpunkte eines gemeinsamen Prozesses: ein echter Dialog eben. Samuel Eugster/Thomas Woodtli: «Bilder-Dialog». Zwei Bände, je 120 Seiten in einem Kartonschuber für 50 Franken. Zu beziehen bei samuel.eugster@bluewin.ch und bewo@datacomm.ch. Buchvernissage am Sonntag, 16. Mai 2021, von 11–16 Uhr in der Galerie Monika Wertheimer, Hohestrasse 134, 4104 Oberwil, Eingang H.
RODERSDORF
In Rodersdorf bleibt es spannend — zu diskutieren gibt jetzt die Erweiterung des Schulhauses Der Gemeinderat hat in der Schulraumfrage einen Entscheid für ein Provisorium gefällt und erntet Kritik. Bea Asper In der Zeit vor den Gemeinderatswahlen waren die Einwohnerinnen und Einwohner von Rodersdorf immer wieder mit Flugblättern von den unterschiedlichsten Absendern eingedeckt worden. Kommissionen und Gruppierungen kritisierten sich gegenseitig oder Entscheidungen des Gemeinderates. Wenige Tage nach einer erfreulichen Gemeindeversammlung mit
Rekordbeteiligung, welche mit einem klaren Bekenntnis für eine Aufwertung des Grossbühl-Areals endete und nach dem Ergebnis der Gemeinderatswahlen erhitzt nun das Thema Schulraumerweiterung die Gemüter. «Vor einigen Monaten lehnte der Gemeinderat eine Containerlösung ab und beauftragte Kommissionsmitglieder mit der Ausarbeitung von Alternativen — auf die er dann nicht eingeht und sich schliesslich doch für Container entscheidet», kommentiert Thomas Bürgi von der Gruppierung «Zämmestoh für Rodersdorf» auf Anfrage. Dies alles löse Reaktionen aus. Die Mitglieder der neuen Gruppierung beschlossen auf jeden Fall, auch bei den
Wahlen vom 13. Juni für eine Auswahl zu sorgen. So bestätigt Bürgi, dass er für das Gemeindepräsidium kandidiere und somit Amtsinhaberin Karin Kälin (SP) herausfordere. Für das Amt des Friedensrichters hat «Zämmestoh für Rodersdorf» ihr Mitglied Rudolfus Burkhard nominiert, während die SP möchte, dass Heinz Rüegger Friedensrichter bleibt. Beim Gemeinde-Vizepräsidium kommt es zwischen der SP und den Bürgerlichen zu einer Kampfwahl. Christophe Grundschober tritt gegen Statthalter Roland Matthes (FDP) an. Angeheizt wird der Wahlkampf nun durch das Thema Schulraumerweiterung. Mitglieder von «Zämmestoh für
Rodersdorf» setzten sich beim Gemeinderat für eine Holzpavillon-Lösung ein. Aus dem Gemeinderatsprotokoll geht hervor, dass der Gemeinderat die Erarbeitung einer Holzmodul-Lösung in Auftrag gegeben hatte. Nachgefragt beim damals dafür zuständigen Ausschussmitglied Hansjörg Staub erfährt man: «Es wäre machbar gewesen, den Modulbau zu realisieren». Dann sei aber wertvolle Zeit verstrichen, weil der Gemeinderat die Planung mit neuen Ideen eines Anbaus am bestehenden Schulhaus über den Haufen warf. Doch selbst in letzter Minute hatte der Gemeinderat noch immer die Wahl zwischen Holzbau und Container, sagt Staub. So habe er den Ge-
meinderat auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht, zu einem Holzmodulzimmer von 72 Quadratmetern zu kommen. Die Kosten hätten rund 70 000 Franken betragen. Ein neuer Eingangsteil mit Vordach und Technikraum hätte kurzfristig erstellt werden können, teilte Staub dem Gemeinderat mit. Doch die Exekutive beschloss, Container zu mieten. Begründet wurde der Entscheid damit, dass es sich nur um ein Provisorium handle, für welches man die Kosten tief halten möchte, während man den akuten Platzmangel ab dem neuen Schuljahr rechtzeitig beheben könne und der Schule eine flexible Lösung biete. Der Entscheid liegt in der Finanzkompetenz des Gemeinderates.
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wochenblatt.ch
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SPORT
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FUSSBALL
Die Vorteile überwiegen bei weitem Während sich die Vorzeichen verdichten, dass der Aktivfussball per Ende Monat abgebrochen werden dürfte, können die Junioren trainieren und ihre Meisterschaftspartien austragen. Das «Wochenblatt» sah und hörte sich auf drei Plätzen in der Region um. Edgar Hänggi In Breitenbach fand das Derby zwischen den D-Junioren der 3. Stärkeklasse (SK) zwischen dem Heimteam und dem FC Röschenz statt. Und es war fast wie immer. «Das Schutzkonzept sieht vor, dass an den Spielen keine Zuschauer erlaubt sind. Klar ist das nicht toll, denn draussen, auf einer Fussballanlage hat es ja genug Platz und die Zuschauer — meist Eltern — könnten sich verteilen. Wir halten uns aber daran, sind froh, darf gespielt werden», meinte Matthias Ackermann vom FC Breitenbach. Es gab drei, vier Zaungäste und das im wahrsten Sinn des Wortes. Sie standen ausserhalb der Anlage, hinter dem Zaun. Bei den Spie-
Beliebt: Gerade im Kinderfussball sind Elfmeter etwas Spezielles.
FOTOS: EH-PRESSE
sich nicht nehmen, Juniorenspiele zu leiten. Für Breitenbachs Trainer Jannik Fleury ist es gut, dass die Junioren beinahe normale Verhältnisse haben. «Klar ist es nicht wie vor der Pandemie. Wir müssen auf vieles achten. Bei Trainings kommen alle umgezogen auf die Anlage und gehen danach gleich nach Hause. Dass keine Zuschauer anwesend sind, kann auch ein Vorteil sein, können sich die Jungs doch auf sich und das Spielen konzentrieren.» Froh sind auch die Röschenzer Trainer Manuel Ertl und Sandro Hornung. «Es ist gut, können die Jungs etwas machen, sich sportlich betätigen. An die Schutzmassnahmen haben sich mittlerweile ja alle gewöhnt.
lern war der Spass gross, spielen zu können. Auch beim Schiedsrichter. Breitenbachs Ehrenpräsident Jack Wyss lässt es
Unterschied: Keiner zu klein ein Grosser zu werden.
Es ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden.» Die Schwarzbuben dürften daher auch die Niederlage rasch wieder vergessen haben. In der höchsten D-Klasse trugen Laufen und Nordstern einen tollen Fight auf dem Kunstrasen aus. Kilian Steiner und Sandro Rainone sind für das Laufner Team verantwortlich. «Wir dürfen eigentlich keine Zuschauer auf der Anlage haben, aber man muss es mit dem gesunden Menschenverstand betrachten. Die auswärtigen Teams werden von einem Vater oder Mutter gebracht und die kannst du nicht wegschicken. Heute hat man gut sehen können, wie die Eltern die Situation für ihre Kinder vorleben. Alle waren auf der Terrasse und mit Abstand. Schliessen wir das Eingangstor, stehen sie davor, Schulter an
Einsatz total: Beim Spiel Laufen – Nordstern wurde kein Ball verloren gegeben.
Schulter, denn sie können ja auch nicht in ein Restaurant gehen. Bei den Allerkleinsten geht es oft nur, wenn sie Mutter oder Vater sehen können.» Rainone hat auch seinen Sohn im Team. «Wir haben hier im Fussball ein Stück Normalität, und das tut ihnen gut. Wir schauen penibel darauf, dass alles gut umgesetzt wird. Deshalb halten wir auch die Aufenthaltszeit in der Kabine so knapp wie möglich.» In Röschenz waren die Ea-Junioren im Einsatz gegen Basel Internationaler FC. Auch hier fiel auf, dass sich keine Zuschauer innerhalb des Zauns, der die Sportanlage umgibt, aufhielten. Trainer Lars Collon bedauert es, dass sie sozusagen hinter Gitter bleiben müssen. «Es ist etwas, das am meisten Gewöhnungszeit brauchte für Kinder wie Eltern. Auch dass sich die Jungs nach einem Tor nicht mehr abklatschen sollen, brauchte seine Zeit, aber mittlerweile läuft alles ganz gut.» Collon hofft, dass die Eltern demnächst wieder ans Spielfeld dürfen, dann aber mit Maske. «Wir schauten immer genau darauf, dass die Schutzmassnahmen eingehalten werden. Das wird von den Eltern auch honoriert, sie vertrauen uns. Aufgefallen ist mir, dass alle etwas vorsichtiger sind. Wenn ein Spieler erkältet war, meldeten ihn die Eltern zur Sicherheit für das Training ab.» Was immer wieder gesagt wurde, dass der Fussball eine Art Lebensschule sei, trifft jetzt in dieser Pandemie wirklich auch zu.
FOTOSERIE
Leserinnen und Leser unterwegs mit der Kamera Ruth Hürlimann Bis vor einem Jahr war ich berufstätig in leitender Funktion. Ich bin verheiratet und lebe in Laufen. Die Freizeit ist bei mir nun Alltag und ich kann alles, was ich früher schon gerne gemacht habe, intensiver und mit mehr Musse machen: Lesen, Wandern, kreatives Gestalten, Akkordeon spielen und eben: fotografieren. Leider sind meine grossen Interessen, Kultur in jeder Form und Reisen, wegen Corona sehr eingeschränkt. Seit meiner Pensionierung geniesse ich nun die Zeit, mit offenen Augen und dem Fotoapparat im Rucksack zu wandern. Je nach Lust und Fortbewegungsart (zu Fuss oder mit dem Rad) fotografiere ich mit meiner Digitalcamera Canon EOS 7D, der Canon G7X oder seit Neuestem mit dem iphone 12. Egal, was ich unternehme, ich fotografiere, was mir gefällt, eine Landschaft, ein Blatt, eine gelungene Kombination in der Natur, …….
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Celeste Die 1994 geborene amerikanisch-britische Songschreiberin und Sängerin Celeste Epiphany Waite nennt sich als Künstlerin nur Celeste. Sie hat 2019 als Brit Award-Preisträgerin in der Kategorie «Rising Star» und als BBC «Sound of 2020»-Gewinnerin ihre Karriere im Stilbereich von Soul, Jazz und Pop lanciert. Dass einige sie schon mit der unvergesslichen Amy Winehouse vergleichen, spricht für die bereits hohe Wertschätzung. Ob Celeste den hohen Erwartungen gerecht wird, werden wir in den nächsten Jahren erfahren. Was Celeste stimmlich drauf hat, zeigt sie auf ihrem ersten Longplayer «Not Your Muse» (Universal) gleich zu Beginn mit «Ideal Woman». «Strange» ist ein weiteres Songbeispiel für die grösstenteils gefühlvolle und ruhige Machart des Albums. Uptempostücke wie etwa «Tonight, Tonight» und das hervorragende «Stop This Flame» sind Ausnahmen. Wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. Nicht alle zwölf Songs sind gleich hochwertig. Das von viel Liebe und Herzschmerz sowie von sanfter Melancholie geprägte Songwriting hat noch Luft nach oben, aber die Gesangsqualität ist bereits top.
EINGEDSANDT
EINGESANDT
Das Ferienpass-Programm ist da
Mitgliederversammlung des Vereins Region Laufental
Ein Floss bauen, Käse herstellen oder den Banditen Bill jagen: Rund 240 verschiedene Veranstaltungen bietet der Ferienpass Laufental-Thierstein dieses Jahr. Anmeldestart ist der 26. Mai. Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren können aussuchen, welche Abenteuer sie in den Ferien vom 26. Juli bis zum 15. August erleben möchten. Es gibt ausserdem zahlreiche Wochenangebote verteilt auf die gesamten Sommerferien.
Monster, Rätsel, Schokolade
Neu wartet Blinky, ein elektro-textiles Kuschelmonster, auf seine Erschaffung. Für Rätselfreunde bietet sich der EscapeRoom im Jugendzentrum Laufen an. Naturliebhaber lernen das Verhalten der Bienen kennen. Süss wird’s in der Laufner Konditorei Kern mit ihrem Schokoladen- und Marzipanworkshop. Und wen es trotzdem in die Ferne zieht, reist mit der Fita Pratteln in 15 Tagen um die Welt.
Bogenschiessen im Feriendorf
Eine besondere Attraktivität ist auch dieses Jahr das Feriendorf in Büsserach. Während einer ganzen Woche vom 2. bis zum 6. August finden hier Sport-, Spielund Bastelkurse statt.
Ferienpass für alle
Für Kinder aus Gemeinden, die den Ferienpass unterstützen, kostet der Pass 35 Franken, für alle anderen 68 Franken. Die Kosten sollen kein Hindernis sein. Zusammen mit der Winterhilfe lanciert der Ferienpass darum den «Ferienpass für alle». Das gilt natürlich auch für Kinder und Jugendliche mit Einschränkungen. Alle Informationen sind auf www.ferienpass.ch zu finden. Mirjam Jauslin Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL
Benno Hueber
VER ANSTALTUNG
«CLOUD O» in Liesberg Hier kommt keine Langeweile auf: Der Ferienpass Laufental-Thierstein hat auch dieses Jahr wieder viel zu bieten. FOTO: ZVG
Am 28. April 2021 fand die zweite Mitgliederversammlung des Vereins Region Laufental statt. Beat Fankhauser übernimmt das Präsidium von Regina Weibel. Die Mitgliederversammlung wurde aufgrund der angespannten Lage im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie zum Schutz der Teilnehmenden virtuell durchgeführt. Präsidentin Regina Weibel führte souverän durch die statutarischen Geschäfte und informierte über die Vereinstätigkeiten im Jahr 2020. Besonders wies sie auf die Aufgaben im Zusammenhang mit der Gesundheitsversorgung im Laufental bzw. auf die Vorbereitungen für das Regionale Gesundheitszentrum hin. Der Verein hat verschiedene Projekte aufgegleist und Stellungnahmen abgegeben, wie z. B. das Projekt Arbeitsplatzstandorte Laufental-Thierstein und die Stellungnahme zum Schlussbericht Feuerwehr 2025 BL. Leider mussten die beiden Laufentalertage coronabedingt abgesagt werden. In guter Erinnerung bleibt die erste Mitgliederversammlung vom 26. Juni 2020 und die Pflanzung des Laufentalerbaums im Schachental als symbolischer Gründungsakt des Vereins. Ende Jahr hat Thomas Boillat die Leitung der Geschäftsstelle an Rita Stoffel übergeben. In die Kontrollstelle wurde neu Thomas Locher gewählt. Der nächste Laufentaler Tag findet am 25. September 2021 in Laufen statt. Beat Fankhauser übernimmt nun das Präsidium, welches turnusgemäss jedes Jahr wechselt. Er dankt Regina Weibel für ihr grossartiges Engagement im Zusammenhang mit der Gründung des Vereins und dessen Weiterentwicklung in den letzten Monaten. Sie hat den Verein entscheidend mitgeprägt. Rita Stoffel Verein «Region Laufental»
EINGESANDT
«Regionales Gesundheitszentrum Laufen» Premiere: Der CLOUD-O findet in Liesberg zum ersten Mal statt. BILD: ZVG Ab Sonntag 9. Mai bis Ende Mai findet im Dorf Liesberg ein Digitaler OL statt. Die Läufer laden zu Hause die Karte und Angaben zum Lauf auf ihr Smartphone. Die Karte kann auch auf Papier ausgedruckt werden. Mit dem Smartphone und der Karte laufen die Teilnehmer individuell die virtuellen Posten im Dorf an. Es stehen also keine Posten im Dorf. Mit Hilfe der GPS Technik ertönt dann beim Erreichen des Postenstandortes auf dem Handy ein Signal und es ist ein Aufblinken zu sehen. Kennen Sie Liesberg? Ein intaktes Dorfbild wartet auf Sie. Organisiert wird dieser OL von der OLG Laufental-Thierstein und der OLC Binningen. Auch nicht OL-Kundige können am CLOUD O teilnehmen. Ein Verirren im Dorf ist eher unwahrscheinlich. Anmelden unter www.ol-events.ch oder www. ol-laufental-thierstein.ch. Franz Karrer Liesberg
Der Rückzug von Medbase aus dem gemeinsamen Projekt mit dem Kantonsspital Baselland (KSBL) für das «Regionale Gesundheitszentrum Laufen (RGZL)» hat vergangene Woche Schlagzeilen gemacht. Vereinzelt wurde die Befürchtung geäussert, dass damit die Zukunft des RGZL in Frage gestellt sei. Die Antwort, die wir von den Verantwortlichen des KSBL erhalten haben, ist eindeutig: Das RGZL wird im Lauf von 2022 seinen bisherigen Betrieb am ehemaligen Spitalstandort wie geplant an den neuen Standort im Birs Center verschieben und dort wie versprochen eine moderne medizinische Grundversorgung für das Laufental anbieten. Wir schätzen es, dass das KSBL jetzt das Projekt mit unveränderter Zielsetzung vorantreibt. Dabei kommt den Verantwortlichen sicher zugute, dass die Planungsarbeiten mit Medbase für das KSBL sehr weit fortgeschritten sind und als solide Grundlage für den weiteren Prozess dienen. Natürlich bedauern auch wir, dass es Medbase offenbar nicht gelungen ist, genügend Partner für dieses Projekt zu begeistern. Dabei sollte aber nicht vergessen gehen, dass Medbase zwar als kompetenter Partner und Experte für die ambulante Versorgung ins
Boot geholt wurde, dass es aber der Kanton und das KSBL sind, die durch Beschluss des Landrats und die Strategie «Fokus» in der Pflicht stehen, in Laufen ein Gesundheitszentrum aufzubauen. Entscheidend ist für uns und die Bevölkerung des Laufentals, dass ein umfassendes Gesundheitsangebot für die Region zur Verfügung steht, das einen hohen qualitativen Standard erfüllt. Und dies ist der Fall. Das zentrale Element im Dienstleistungsangebot bleibt die 24/7 Walk-in-Notfallaufnahme mit Diagnostik inkl. Radiologie. Mit dem Rettungsdienst vor Ort wird auch die Rettungskette in die KSBL-Kliniken und Zentrumsspitäler gesichert. Weder das KSBL noch die Politik stellen das Projekt in Frage. Im Vorfeld der Projektplanung wurde deutlich, dass das vorgesehene RGZL in den Gemeinderäten und im Landrat auf eine breite Unterstützung zählen kann. Wir alle haben gespürt, dass das KSBL entschlossen ist, mit dem neuen Gesundheitszentrum die ambulante Medizin im Laufental zu stärken und die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in das Projekt einzubinden. Wir freuen uns, wenn sich die Partner/innen vor Ort auf den angebotenen Dialog einlassen und gemeinsam mit dem
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KSBL ein stabiles Netzwerk für die medizinische Versorgung im Laufental knüpfen. Als Vertreter und Vertreterinnen des Laufentals werden wir das Projekt eng begleiten und darauf achten, dass der Auftrag von Regierungsrat und Landrat erfüllt wird. Wir sind überzeugt, dass mit dem RGZL eine moderne medizinische Grundversorgung für die Menschen im Laufental sichergestellt ist. Die Verantwortlichen des KSBL sind sich ihrer Verantwortung bewusst. CEO Norbert Schnitzler: «Wir stehen voll hinter dem Projekt und freuen uns jetzt auf die Phase der praktischen Umsetzung». Wir werden ihn beim Wort nehmen. Die Landräte und Landrätin des Laufentals: Linard Candreia, Martin Dätwyler, Ermando Imondi, Franz Meyer, Marc Scherrer, Jacqueline Wunderer; die Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten des Laufentals: Pascal Bolliger, Laufen, Therese Conrad, Nenzlingen, Beat Fankhauser, Duggingen, Michael Fuchs, Blauen, Alex Hein, Grellingen, Michel Kneuss, Wahlen, Dieter Merz, Burg, Hannes Niklaus, Brislach, Volker Papenburg, Liesberg, Thomas Schmid, Zwingen, Holger Wahl, Röschenz, Roland Walther, Roggenburg, Regina Weibel, Dittingen
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Gärten des Grauens
Melanie Brêchet
Wer hin und wieder auf Facebook die Zeit totschlägt, ist vielleicht schon einmal über die Seite «Gärten des Grauens» gestolpert. Mir ist dies jedenfalls so ergangen und ich muss gestehen, dass ich auf dieser Seite einige Minuten verweilt habe. Es ist wie bei Unfällen – man kann einfach nicht wegsehen. In jeder und jedem von uns steckt doch irgendwo ein kleiner Voyeur. Wir beobachten und beurteilen gerne Projekte von anderen. Jedenfalls befasst sich besagte Facebook-Seite, wie der Name schon sagt, mit Gärten, deren Besitzerinnen und Besitzer ökologische Gartengestaltung nur vom Hörensagen kennen und stattdessen «pflegeleichte» Koniferen auswählen, Steinwüsten in unterschiedlichen Grauschattierungen anlegen oder lieber einen exotischen«Dingel dongelstrauch» (Sie müssen das nicht googeln, den gibt es nicht.) pflanzen als einen einheimischen Strauch, der unserer Tierwelt von Nutzen ist. «Da hat es auch Schmetterlinge dran», zählt als Argument leider nur beschränkt, da diese Tiere nicht nur Nektar trinken, sondern sich an einheimischen Futterpflanzen als Raupe durchfressen und verpuppen müssen, um das Bestehen ihrer Art zu sichern. Um solche Gärten des Grauens zu sehen, bedarf es jedoch nicht zwingend der Internetrecherche. Ein Spaziergang durch das eigene Quartier reicht dazu in der Regel aus. Auch wenn das Bewusstsein für naturnahe Gärten in den letzten Jahren ein wenig gesteigert worden ist, trifft man für meinen Geschmack immer noch zu viele solcher ökologischen Wüsten an – sie werden immer noch gerne bei Neubauten oder kompletten Gartensanierungen angelegt. Hier nur auf die Privatgärten zu zeigen, wäre aber zu kurz gegriffen: Natürlich sollte auch bei der Planung neuer Überbauungen und Siedlungen das Augenmerk auf einer möglichst ökologischen Umgebungsgestaltung liegen. Hier gilt es, die Balance zwischen naturnaher Fläche und ansprechender Bepflanzung zu finden – wobei das eine das andere nicht automatisch ausschliesst. Steinwüsten sind aber auch auf Flächen öffentlichen Grunds zu finden. Man denke nur an diverse Kreisel oder Rabatten, die entweder aus Pflastersteinen bestehen oder dann mit Steinen befüllt werden, wo da und dort eine Rose oder bestenfalls ein Lavendel rausschauen darf. Hier stehen auch die Behörden in der Pflicht, nicht nur zu predigen, sondern selbst ein gutes Vorbild zu sein.
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VER ANSTALTUNG
Spargelschälen und Weindegustation
Spargeln und Wein: Beides wird am 8. Mai im «Dorflade» Witterswil angeboten. FOTO: ZVG
Nach einem Jahr Unterbruch findet am 8. Mai von 8.30 bis 11.00 Uhr wiederum das traditionelle Spargelschälen beim Dorfladen in Witterswil statt. Fritz Hän-
zi (ehemaliger Gemeindepräsident) und Lisbeth Hänggi (ehemalige Gemeinderätin und langjährige Präsidentin der Genossenschaft «Dorflade» Witterswil)
schälen die gekauften badischen Spargeln pfannenfertig. Daneben findet noch eine Weindegustation mit Verkauf der probierten Weine statt. Die vier vorgestellten Weine eignen sich hervorragend als Begleiter zu Spargeln. Folgende Weine (0.75 dl) des Jahrgangs 2020 können probiert, gekauft und/oder bestellt werden: Johanniter von Ambros Thüring, Ettingen; Riesling Sylvaner von Antoine Kaufmann, Aesch; Bacchus von Urs Jauslin, Muttenz; Kerner von der Kellerei Siebe Dupf, Liestal. Martin Speiser Präsident Genossenschaft «Dorflade» Witterswil
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DIES UND DAS
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GESCHÄF TSWELT
GESCHÄF TSWELT
LESERBRIEF
LESERINNENBRIEF
Kindertanzen und Kinderyoga
Positives Jahresergebnis bei der Spitex
Bereit für die Wahl des Gemeindepräsidiums
Gesundheitszentrum
Anders als in anderen Jahren fand die Delegiertenversammlung der Spitex Thierstein/Dorneckberg in diesem Jahr via Zoom-Sitzung statt. Obwohl das Jahr 2020 aufgrund des Covid-Virus und dem damit verbundenen organisatorischen und finanziellen Aufwand herausfordernd war, konnte die Spitex das Geschäftsjahr mit einem sehr erfreulichen Ergebnis abschliessen. Erneut stieg die Nachfrage nach professioneller Pflege und Betreuung zu Hause gegenüber dem Vorjahr an, weshalb der Personalbestand weiter ausgebaut wurde. Die Personalknappheit im Gesundheitswesen ist zwar spürbar, trotzdem gelingt es uns immer wieder, gut ausgebildete Fachkräfte zu gewinnen, dies oft auch durch Mund-zuMund Propaganda bestehender Mitarbeitenden. Mit Barbara Laville konnten wir für unseren Standort in Büren eine erfahrene Fach- und Leitungsperson gewinnen. Sie übernahm per 1. März diese Funktion von Helene Niederberger, welche nach 20 Jahren von der Leitung zurücktrat, um im Team Dorneckberg nur noch pflegerisch unterwegs zu sein. Katja Glogg ergänzt seit 1. März unser Kompetenzteam Psychiatriepflege und weitere neue Mitarbeitende bringen neues Wissen und Erfahrungen in die Teams ein. Die Organisation ist gut aufgestellt und personell wie auch finanziell stabil. Sie erfüllt alle Anforderungen des vom Kanton vorgegebenen Leistungsvertrags und sorgt mit einem umfassenden Angebot für eine professionelle und zeitnahe Hilfe und Pflege zu Hause. Von den Delegierten wurden diverse Wechsel in den Gemeinderäten angekündet und viel Lob für unsere Organisation und die wertvolle Arbeit unserer Mitarbeitenden ausgesprochen. Ein grosses Dankeschön geht auch meinerseits an alle Mitarbeitenden, welche sich täglich für die hilfs- und pflegebedürftigen Menschen mit hoher Flexibilität und grossem Engagement einsetzen! Den Gemeinden und Gemeindedelegierten danke ich dafür, dass sie sich konstruktiv und stützend hinter die anspruchsvolle Arbeit der Spitex stellen.
Am 13. Juni findet die Wahl des Gemeindepräsidiums statt. Ja, ich stelle mich mit Überzeugung den Wählerinnen und Wählern von Metzerlen–Mariastein als neuer Gemeindepräsident zur Wahl. In meiner früheren, über 30jährigen Tätigkeit auf Stufe Bund, Kanton und Gemeinde sind mir die Prozesse innerhalb aller Verwaltungsstufen bestens bekannt. Als früherer Gemeinderat und Einwohnerrat, habe ich auch die politischen Abläufe seit langem verinnerlicht. Es ist für mich aber auch wichtig, dass mir persönlich die Parteipolitik auf der Stufe des Gemeindepräsidenten eine sehr marginale Rolle spielt. Klar, jeder kommt aus einer politischen Richtung, so auch ich. Der Fokus muss aber zwingend bei der Entwicklung und Prosperität der Gemeinde als Ganzes liegen. Die Parteipolitik spielt effektiv die sekundäre Rolle. Als selbstständiger Unternehmer hat mir die heutige Situation aufgezeigt, dass es ein grosses Mass an Flexibilität und Innovation braucht, um in den heutigen Zeiten eine machbare Zukunft für die Gesellschaft zu gestalten. Das Amt wird von mir natürlich nicht immer nur populäre Entscheide provozieren, was mir aber auch absolut bewusst ist. Es braucht aber den Willen Entscheide zu treffen, um das Beste für die ganze Gesellschaft in Metzerlen-Mariastein zu erreichen. Jens Schindelholz Kandidat Gemeindepräsidium Metzerlen-Mariastein
Freunde treffen und abtanzen. Jede Woche gibt es Möglichkeiten in Laufen oder Breitenbach zum Tanzen, was das Zeugs hält. Die Gruppen sind ab 4 bis 12 Jahren durchmischt, es braucht keine Voraussetzungen, denn das Allerwichtigste ist die Freude an der Bewegung. Eine Oase im Alltag, wo sich jedes Kind zu cooler Musik bewegen kann und Neues ausprobiert. Disco-Stimmung. Mal eine Ballettübung, dann wieder Afrodance, Jazz oder eine Choreografie-Sequenz. HipHop-Moves, sowie zu zweit tanzen macht Spass und lässt neue Bewegungen entstehen.
Die Stunde startet oft mit ein paar Yoga-Übungen um anzukommen. Die Kinder lernen sich auf den Atem zu konzentrieren, die Augen zu schliessen und sich kurze Zeit im Innern wahrzunehmen. Danach kann dann völlig losgelöst getanzt und der Rhythmus im ganzen Körper gespürt werden. Dampf ablassen oder sich inspirieren lassen. Es gibt kein richtig oder falsch, einfach tanzen und Spass haben! Denn was wirklich zählt, ist der Moment! Sarah Haerden Alle Kursinfos findet ihr unter www.fit-sphaere.ch
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Tragen eines Velohelms erwartetes richtig reagieren können. Zudem ist das korrekte Verhalten im Verkehr wesentlich und das Tragen eines Velohelms wird empfohlen. Das Risiko von Kopfverletzungen wird um bis zu 40 Prozent reduziert. Bei schnellen E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h ist ein Velohelm obligatorisch.
Tipps beim Kauf und Tragen eines Velohelms Sicherheit: Der Velohelm gehört bei jeder Fahrt auf den Kopf. FOTO: ZVG Über drei Millionen Schweizerinnen und Schweizer treten regelmässig in die Pedale. Leider kommt es dabei auch immer wieder zu Verkehrsunfällen, in welche die Velofahrer involviert sind. Wer Velo oder E-Bike fährt, hat keine Knautschzone und es ist bei einem Unfall mit schweren Verletzungen zu rechnen. Deshalb ist es wichtig, vorausschauend und defensiv zu fahren, so dass Sie auf Un-
Velohelm mit der Norm EN 1078 kaufen. Beim Kauf den Helm anprobieren — er soll gut sitzen, nicht drücken oder wackeln. Die Vorderkante des Velohelms befindet sich zwei Fingerbreit über der Nase. Die Bänder liegen satt auf — zwischen Kinn und Band haben nur ein bis zwei Finger Platz. Beim Helm auf die Sichtbarkeit achten und diesen zusätzlich mit Lichtreflektoren bekleben. Der Velohelm gehört bei jeder Fahrt auf den Kopf — egal ob Sie auf dem Weg zur Arbeit sind, nur kurz einkaufen gehen oder eine Velotour unternehmen. Die Polizei Kanton Solothurn
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Der neue Kia Sorento Jetzt auch als Plug-in Hybrid
Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
GESCHÄF TSWELT
e-Mobilität mit Röschenzer Sonnenstrom 2016 wurde in Röschenz die erste öffentliche Ladestation des Laufentals eröffnet: die sonnengelbe EDROP Ladestation am Werkhof, mit zwei Ladepunkten zu je 22 kW Ladeleistung, die bei Sonnenschein von der 200 kWp Fotovoltaikanlage der Gemeinde auf dem Dach des Werkhofes gespeist werden. Das wichtigste Ziel war, die e-Mobilität in der Region zu fördern. War der kleine EDROP-Smart das erste e-Auto im Dorf und die Station anfangs selten besetzt, so laden heute vom Renault Zoe bis zum Tesla täglich viele Fahrzeuge in Röschenz Sonnenstrom. Bisher war das Laden für den e-Auto-Fahrer kostenlos als Motivation zum Umstieg auf e-Mobilität.
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Ab sofort dürfen die Nutzer einen Beitrag zur PV-Anlage der Gemeinde und den Stromkosten in der Nacht leisten. Und das ganz ohne Verträge, Mitgliedskarten oder Abo-Gebühren: einfach per Smartphone und Kreditkarte. Entweder die eCarUp-App laden, oder für einmaliges Laden den QR-Code scannen, der an jedem Ladepunkt der Station zu finden ist. Auf dem Smartphone als persönlichem Bildschirm ist dann genau zu sehen, was das Laden kostet, wie schnell das Fahrzeug lädt, ob es fertig ist. Und vor der Ankunft kann man schon prüfen, ob überhaupt ein Ladepunkt frei ist. Mehr zur App, zur Abrechnung und zu nachhaltigen Ladestationen Made im Laufental auf www.edrop.ch Holger Wahl Röschenz
LESERBRIEF
Haben wir im BL eine Zweiklassengesellschaft Mit dem Luxusprojekt «Salina Raurica» und dem damit verbundenen Tramverlängerungsprojekt, welches übrigens keinem echten Bedürfnis entspricht, will der Kanton Basel-Landschaft 200 Millionen investieren. Dieses Gebiet ist heute schon gut mit dem öffentlichen Verkehr versorgt. Das ganze Projekt «Salina Raurica» ist nichts anderes als eine Zwängerei des Kantons. Nach dem Anschluss des Laufentals an den Kanton Basel-Landschaft vor Jahrzehnten wurde im Laufentalvertrag die Weiterführung der Hauptachse T18 von Angenstein nach Liesberg mit Ortsumfahrungen prioritär zugesichert. Die Problematik um die bitter nötige Sanierung des Eggfluhtunnels seit Eröffnung wurde trotz mehrmaligen Zusicherungen immer wieder vertagt. Verkehrstechnisch wurde das Laufental durch den Kanton sträflich vernachlässigt, und so ist dem Laufentaler die leidige desaströse Verkehrssituation langsam mehr als überdrüssig. Auch das Amtshaus wurde wegrationalisiert und letztlich durch die Schliessung des Spitales der Kanton auch noch vertragsbrüchig. Immer wieder wurden durch die Politik finanzielle Engpässe als Begründung aufgeführt. Unter der Voraussetzung der geplanten 200 Mio-Investition für «Salina Raurica» ist es gerade zu ein Hohn, wie die Versprechen um das Laufental wahrgenommen werden. Deshalb soll zuerst die Hauptachse im Laufental saniert werden und die Millionen, welche für «Salina Raurica» reserviert sind, dafür verwendet werden. Aus diesem Grund legen wir am 13. Juni ein starkes Nein zur geplanten Tramlinienführung ein. Erich Läuppi Blauen
KORRIGENDA
Jeannette Jtin wiedergewählt WoS. Im Artikel «Einige Etablierte müssen Platz machen für Neue» vom 29. April wurde als aktueller wieder gewählter Gemeinderat Simon Esslinger aufgeführt. Wieder gewählt wurde aber auch Jeannette Jtin. Die Redaktions entschuldigt sich für diesen Fehler.
Zum Artikel «Lokale Ärzte wollen nicht mit Gesundheitszentrum arbeiten», im Wochenblatt vom 29.04.2021. Wie waren die Gesundheitsökonomen und Politiker im Vorfeld der Schliessung des Kantonsspitals Laufen doch bemüht, der Bevölkerung bezüglich des geplanten Gesundheitszentrums das Blaue vom Himmel zu versprechen und selber daran zu glauben. Nun ist zu erfahren, dass Medbase, ein Unternehmen der Migros, das in Kooperation mit dem Kantonsspital Baselland das geplante Gesundheitszentrum hätte betreiben sollen, sich zurückzog. Ein Grund dürfte sein, dass es nicht gelang, die hier ansässigen Hausärzte für die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitszentrum zu gewinnen. Einer dieser Ärzte liess in einem Leserbrief am 18.06.2020 verlauten, dass sie nur kontaktiert worden seien, «wenn es darum ging, vollendete Tatsachen dem Volk schmackhaft zu machen». Wen wundert es also, dass sich die Ärzteschaft nachträglich nicht mit ins Boot holen liess? Wäre es seitens der Verantwortlichen nicht von Anfang an klüger gewesen, die Rechnung mit dem Wirt zu machen? Immerhin scheint man jetzt zu erkennen, wie zentral die Zusammenarbeit mit den Hausärzten gewesen wäre. Mit dem Ausstieg von Medbase liegt nun ein ungeahnter Stolperstein vor uns, der ein Rückschritt in der Aufbauphase des künftigen Gesundheitszentrums bedeutet. Es ist klar, dass solche Meldungen das Vertrauen der Bevölkerung in die Verantwortlichen nicht fördern, dies umso weniger, als die medizinische Unterversorgung in unserer Region nun zur spürbaren Realität wird. Selbst der unabdingbare Rettungsdienst scheint auf dem Spiel zu stehen, weshalb einer unserer Landräte mit einer dringlichen Interpellation an die Regierung gelangte – immerhin. So ist weiter darauf zu hoffen, dass man aus Erfahrung klüger wird! Johanna Keusch-Jecker Laufen
LESERBRIEF
Danke an «Bärschbler»-Wähler Wir danken unseren Wählerinnen und Wählern, für ihre Stimmen und das damit verbundene Vertrauen. Das gute Wahlresultat und die hohe Wahlbeteiligung freuen uns sehr und geben uns den nötigen Antrieb für die neue Legislaturperiode. Es ist für uns auch eine Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit im Namen der Bürger, dass alle bisherigen Kandidaten wiedergewählt wurden. Paul Henz-Hofer und Patrik Stegmüller begrüssen wir als neue Ratsmitglieder und wünschen ihnen viel Freude in Ihrem neuen Amt. Im Namen der Liste « Forum Zukunft der Gemeinde» Karl Laffer, Romeo Laffer, Daniel Stegmüller ANZEIGE
Ja libe -K ra om le ite s e
Christian Wasserfallen, Nationalrat FDP (BE)
«Trinkwasser ist ein kostbares Gut, dessen Qualität für uns zentral ist. Der Landwirtschaft ist es deshalb zu ermöglichen, den Pestizideinsatz zu verringern. Der technologische Fortschritt hilft dabei und wir haben es alle selber in der Hand, indem wir schonend produzierte Produkte kaufen. Bei der Umsetzung kann das Parlament Spielräume nutzen.» Initiative für sauberes Trinkwasser
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Unfall durch Selbstverschulden
HIMMELRIED. WoS. Am letzten Freitag verlor ein Autofahrer kurz nach 16 Uhr auf der Grellingerstrasse aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte am rechten Strassenrand in ein Verkehrssignal. Anschliessend überschlug sich das Auto an der angrenzenden Böschung mehrfach, bevor es zirka 60 Meter weiter unten im flachen Wiesland zum Stillstand kam. Der leicht verletzte Mann konnte sein Auto selbstständig verlassen. Er wurde vor Ort medizinisch betreut und anschliessend für weitere Abklärungen in ein Spital gebracht. Das Auto erlitt Totalschaden und musste abtransportiert werden.
Darauf haben viele gewartet: Der Sommer und damit auch der Start der Badisaison stehen vor der Tür.
BILD: ELIANNE FRIEDLI
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K T. BASELL AND
REGION
Mitgliedersuche
Achtung Wildtiere!
WoS. Das Rote Kreuz Baselland sucht im ganzen Kanton neue Mitglieder. Studentinnen und Studenten gehen darum von Haustür zu Haustür und stellen die Unterstützungsangebote vor. In den kommenden Wochen sind junge Menschen mit ihrer Werbeaktion in den Gemeinden des Bezirk Laufen anzutreffen. Sie suchen das Gespräch mit der Bevölkerung, und machen auf die vielseitige Unterstützung des Roten Kreuzes Baselland für Menschen in Not aufmerksam. Das Rote Kreuz Baselland engagiert sich in der Region für Benachteiligte aus allen Bevölkerungsschichten. Einige Angebote sind nicht kostendeckend und können durch Mitgliederbeiträge unterstützt werden. Die jungen Rotkreuz-Mitarbeiter können sich ausweisen. Aus Gründen der Sicherheit und Seriosität dürfen sie keine Barspenden entgegennehmen. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden bei der Tür-zu-Tür Werbung eingehalten.
WoS. Im Frühling kommt es zu vermehrter Aktivität der Wildtiere, vor allem auch beim Rehwild. Allein im April wurden der Polizei Basel-Landschaft insgesamt 34 Unfälle mit Wildtieren gemeldet, allein zwölf davon mit Rehen. Ein Grund könnte die Suche nach Streusalzresten auf der Strasse sein. Die Jagdverwaltung und die Polizei Basel-Landschaft rufen zur Vorsicht auf. Nicht nur für Tiere, sondern auch für die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker kann eine Kollision fatale Folgen haben. Verletzungen von Menschen oder beträchtlicher Sachschaden sind die Folge. Besonders Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen stellen Gefahrenschwerpunkte dar. Hier ist mit regelmässigem Wildwechsel zu rechnen. Unfälle mit Wildtieren müssen aus Gründen des Tierschutzes und gemäss Gesetz unverzüglich der Polizei gemeldet werden. Wer dies unterlässt, macht sich strafbar.
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WoS. Die Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie reduzierten im vergangenen Jahr die Anzahl Fahrzeuge an vielen Verkehrszählstellen. Dieser Umstand habe massgeblichen Einfluss auf den starken Rückgang der Stickstoffdioxid-Belastung an verkehrsreichen Strassen, meldet das Lufthygieneamt beider Basel in ihrem Jahresbericht 2020 zur Luftqualität in der Nordwestschweiz. Auch an den verkehrsärmeren Orten habe die Belastung weiter abgenommen. Dies entspreche einem langjährigen Trend, der alle Standorte betreffe. Der Grenzwert an den verkehrsärmeren Orten wurde jeweils eingehalten. Eine vertiefte Untersuchung zeigte, dass nicht nur der durch die Corona-Massnahmen zurückgegangene Verkehr, sondern auch der im Vergleich eher milde Winter sowie die Fortschritte in der Motorentechnologie zur Reduktion beigetragen haben.
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KT BASELLAND. WoS. Die Bau- und Umweltschutzdirektion Basel-Landschaft führt dieses Jahr wieder eine Fahrplanvernehmlassung durch. Ab dem 26. Mai bis 13. Juni werden die Fahrplanentwürfe aller Linien für den Fahrplan 2022 (gültig ab 12. Dezember 2021) im Internet auf www.fahrplanentwurf.ch publiziert. Die Bevölkerung hat die Möglichkeit, zum Fahrplanentwurf Stellung zu nehmen. Das entsprechende Formular ist ab dem 26. Mai ebenfalls auf www.fahrplanentwurf.ch zu finden.
Das fast tausendseitige und bebilderte Buch handelt von persönlichen Erinnerungen, die vom jungen Barack Obama bis zur historischen Präsidentschaft führen. Es beginnt mit Obamas Jugend auf Hawaii und seiner Studentenzeit. Dann zieht er nach Chicago, wo er eine Familie gründet und seine politische Karriere startet. Obama berichtet offen vom Balanceakt, als schwarzer Amerikaner für das Amt zu kandidieren und damit grosse Erwartungen zu schüren. Er schreibt auch freimütig über die Kräfte, die sich ihm im In- und Ausland entgegenstellten. Er gibt ehrlich Auskunft darüber, wie das Leben im Weissen Haus seine Frau und seine Töchter prägte und scheut sich nicht, Selbstzweifel und Enttäuschungen zuzugeben. Und doch verliert er nie den Glauben daran, dass Fortschritt stets möglich ist. Ungewöhnlich intim und sehr eindrücklich bringt das Buch zum Ausdruck, dass Demokratie kein Geschenk des Himmels ist, sondern auf Empathie und gegenseitigem Verständnis gründet und Tag für Tag gemeinsam geschaffen werden muss. Und es ist letztendlich die Lebensgeschichte eines grossartigen und sehr sympathischen Mannes.
(neben Restaurant Pine)
«Ich bin Bergbauer. Mein Betrieb
»
Vernehmlassung Fahrplan 2022
Von Barack Obama
Podologie-Praxis
1’500.–
Welche normal verdienende Familie soll sich diese Zusatzkosten leisten können?
REGION. WoS. Verschiedene Polizeikorps des Polizeikonkordats Nordwestschweiz und der Eidgenössischen Zollverwaltung haben in der Nacht auf letzten Freitag flächendeckend Fahndungs- und Verkehrskontrollen durchgeführt. Im Kanton Solothurn wurden dabei rund 500 Personen und rund 430 Fahrzeuge kontrolliert. Bei dieser koordinierten Aktion stand die grenzüberschreitende Fahndung nach Straftätern im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt galt der Überprüfung der Fahrfähigkeit der Verkehrsteilnehmenden sowie der Betriebssicherheit ihrer Fahrzeuge. 160 Ordnungsbussen wurden ausgestellt.
Ein verheissenes Land
Sibylle Weill
Beat Künzli Bergbauer CO2-Mehrkos ten:
liegt hoch oben. Dort habe ich leider keine Tramhaltestelle vor der Tür. Mit dem neuen CO2-Gesetz wird das Benzin um 12 Rp./l teurer. Ebenso steigen die Diesel- und Heizölkosten. Das alles kostet mich 1’500 Fr. mehr im Jahr!
Fahndungskontrollen
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