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Donnerstag, 30. April 2020

112. Jahrgang – Nr. 18

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Der Name «Zemp» ist nicht in Stein gemeisselt

9ºC 15ºC

Die Konditorei Zemp mit ihrem Café und Restaurant im Stedtli in Laufen hat strube Zeiten hinter sich. Mehrere Pächter versuchten im Laufner Traditionshaus Fuss zu fassen. Dies scheiterte nicht zuletzt auch wegen Diskussionen mit der Besitzerfamilie. Jetzt soll definitiv etwas Neues entstehen – die Familie Zemp hat die Liegenschaft verkauft.

10ºC 15ºC

Freitag, 1. Mai 2020 Meist stark bewölkt und häufig nass. Zeitweise mässiger Südwest- bis Westwind. Samstag, 2. Mai 2020 Mit kräftigem Westwind wechselhaftes Wetter mit Sonne, Wolken und Regengüssen. Sonntag, 3. Mai 2020 Wechselhaftes Wetter. Es dürfte aber trocken bleiben.

8ºC 20ºC

Grellingen

Neuanfang: Der «Zemp» wurde verkauft, Pläne für ein neues Konzept bestehen bereits.

Der Kanton BaselLandschaft legt in Grellingen ein Projekt auf, das die gefährdeten Objekte und Landschaften schützen und die Birs im Gebiet «Inseli» ökologisch aufwerten soll.

FOTOS: MELANIE BRÊCHET

Melanie Brêchet

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euer Besitzer der Zemp-Liegenschaft ist Niklas Schäublin, Inhaber der Terraluk Immobilien AG in Laufen. Schäublin ist selbst aus Laufen und erklärt im Gespräch, dass er bei diesem Angebot nicht lange nachdenken musste. «Ich habe sofort Ja gesagt», sagt er gegenüber dem Wochenblatt. Er wolle nun einen Beitrag dazu leisten, dass das Stedtli wieder «zur alten Form aufläuft». Früher soll im Zentrum von Laufen ja deutlich mehr los gewesen sein als heute, sagt Schäublin weiter. Im «Zemp» habe es in der Vergangenheit einfach zu viele Wechsel gegeben. Das möchte Schäublin nun mit einem Neuanfang ändern. «Ich bin der Meinung, dass durch Innovation und Mut Vieles optimiert werden kann», sagt er. Ein Konzept stehe bereit und auch ein Geschäftsführer für das Unternehmen sei schon gefunden, sagt Schäublin weiter. Allerdings fehle ihm jetzt noch eine Person mit Erfahrung in der Gastronomie, die ihn und sein Team

bei der Umsetzung seiner Ideen unterstützt. «Wir sind jedoch auch sehr offen für eigene Ideen und Konzepte», präzisiert Schäublin. «Wir sind bereit, zu unterstützen und mitzuhelfen, damit etwas Tolles entsteht. Klar ist, dass der jetzige Pachtvertrag im Oktober ausläuft.» Die Vorstellungen für den Betrieb seien zu weit voneinander entfernt gewesen. «Es ist Zeit für ein neues Konzept.» Hohe Investitionskosten Dass seine Hilfe für einen neuen Pächter nicht nur aus guten Ratschlägen besteht, macht Schäublin schnell klar. Ihm sei nämlich sehr bewusst, dass in den «Zemp» ordentlich Geld investiert werden müsse. Die Inneneinrichtung sei veraltet. Nach dem Hochwasser von 2007 wurden zwar die Küche, die Backstube und die Heizung erneuert. Die Einrichtung blieb jedoch die alte. «Ich stelle mir vor, dass hier rund 150 000 Franken in den Umbau investiert werden müssen.» Er sei auch bereit,

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diese Kosten zu tragen. Ob der «Zemp» auch weiterhin Zemp heissen wird, ist noch nicht entschieden. «Die Namensrechte gehören zur Liegenschaft, also uns neuen Besitzern», erklärt Schäublin. «Aus historischer Sicht sollte der Name wieder verwendet werden. Sollte ein neues Betriebskonzept mit anderem Namen total überzeugen, so ist dies aber nicht ganz in Stein gemeisselt.» Konkreter sind die Pläne bereits im alten Rechsteinergebäude, gleich rechts vom Zemp. Auch dieses steht nämlich seit Anfang April im Besitz der Immobilienunternehmung. Sie hat die Liegenschaft von der Familie Rechsteiner erworben. Für die Räume der ehemaligen Metzgerei wurde bereits Ende der letzten Woche ein Mietvertrag unterschrieben. Geplant sei hier ein «multinationales Gourmet-Take-away», verrät Niklas Schäublin. Dass er gleich bei beiden Liegenschaften zugeschlagen hat, habe seine Gründe, sagt Schäublin. Zum einen

Wegen Corona sind unsere Läden in Laufen und Basel geschlossen. Wir sind jederzeit telefonisch (061 761 60 32) und per Mail (info@richterich-ag.ch) gerne erreichbar. Ab dem 11. Mai 2020 sind wir wieder persönlich für Sie da! Bleiben Sie gesund!“

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habe dies mit der Anlagestrategie für die Unternehmung zu tun. Beide Liegenschaften seien durch ihre Lage im Zentrum sehr attraktiv. Zum anderen haben die Liegenschaften für ihn auch einen ästhetischen Wert: «Sie gefallen mir sehr. Durch ihren Charme, ihre direkte Identifikation zur Altstadt und ihren grossen Nutzen haben sie für uns einen hohen Wert.» Klar sei, dass mit den Liegenschaften nicht spekuliert werde. «Wir haben die Häuser nicht gekauft, um sie später gewinnbringend zu verkaufen», verspricht er. Für die Mieterschaft der Wohnungen in den beiden Liegenschaften bleibt alles beim Alten. Die vier möblierten Zimmer im Zemp-Haus sollen auch zukünftig temporär vermietet werden. Und auch die langjährigen Mieterinnen und Mieter können in ihren Wohnungen bleiben. Allfällige Renovationsarbeiten würden so ausgeführt, dass die Wohnungen über die ganze Dauer bewohnbar blieben.

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Breitenbach

7 Ab Juni wird die Supportfeuerwehr Breitenbach stolze Besitzerin einer eigenen Autodrehleiter sein. Seit Jahren stand diese Anschaffung auf der Agenda. Bis anhin war der Preis dafür zu hoch.

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Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz

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LAUFENTAL LAUFEN

GRELLINGEN

Verkehrsprojekt dauert Jahre bea. Auch in Laufen ziehen sich auf der Wahlenstrasse die kantonalen Massnahmen zur Reduzierung des Lärms und der Verbesserung der Verkehrssituation in die Länge. Das Problem sei erkannt, doch die Lösungen liessen in der Tat zu lange auf sich warten, meint der Laufner SP-Landrat Linard Candreia auf Anfrage. Die Baselbieter Baudirektion stellte bauliche Verbesserungen in Aussicht und rechtfertigt das Schneckentempo mit der Fülle und Komplexität solcher Vorhaben. Das Erreichen und Einhalten aller Vorgaben werde in einem Projekt unter Einbezug aller betroffenen Partner wie Gemeinde, Grundeigentümer, Anwohner, Werkleitungseigentümer und anderen Nutzern der Infrastruktur ausgearbeitet. Gut Ding will Weile haben, heisst es. In Wahlen warten die Anwohner seit Jahren auf die vom Kanton versprochenen Massnahmen zur Reduzierung des Lärms und auf die Erhöhung der Sicherheit. Sie wollen ihre Rechte nun vor Gericht einklagen (das Wochenblatt berichtete), weil die vom Bund vorgegeben Grenzwerte bei Lärm in den Morgenund Abendstunden überschritten seien, heisst es im hängenden Verfahren. Bis zur Erneuerung eines lärmreduzierenden Strassenbelags fordern die Anwohner Sofortmassnahmen wie ein Durchgangsverbot für Lastwagenverkehr – eventuell beschränkt auf die Zeit in der Morgenfrühe (fünf bis sieben Uhr) – sowie das Drosseln des Tempos von 50 auf 30km/h. In der Begründung wird darauf verwiesen: «Der Schutz der Bevölkerung vor Störungen des Schlafes ist ein Aspekt, den das Bundesgericht seit jeher stark gewichtet.» Die Temporeduktion führe zu einer deutlichen Senkung der Maximalpegel. Die Überschreitung der Grenzwerte bei Lärm können gesundheitliche Auswirkungen auf die Menschen haben,

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gibt auch Candreia zu bedenken. Er hat sich vorgenommen, sich der Problematik des Lärms auf der Kantonsstrasse Laufen-Wahlen anzunehmen, bestätigt er gegenüber dem Wochenblatt. Er werde in Liestal auf die Dringlichkeit hinweisen und die politischen Mittel ausschöpfen, um die Planungsarbeiten voranzubringen. Dabei dürften Überlegungen für Sofortmassnahmen nicht ausgeschlossen werden, ist Candreia überzeugt. «Ich denke, es ist an der Zeit, den Druck zu erhöhen.» Für eine Verbesserung der Verkehrssituation und für Lärmschutzmassnahmen hat sich auch der Stadtrat von Laufen eingesetzt. Ihm seien die Hände gebunden, weil die Wahlenstrasse in die Hoheit des Kantons fällt, erklärt Stadträtin Sabine Asprion. Auf das Intervenieren hin, habe der Kanton im November 2019 mit Anwohnenden eine Begehung durchgeführt. Die Nutzungs- und Gestaltungsabklärungen seien nun in Arbeit und die Pläne sollten sich bis Ende Jahr konkretisieren, meint Asprion. Die Wahlenstrasse weist einen hohen Anteil an Lastwagen auf. Tendenz steigend durch die Vergrösserung des Industriegebietes. Erst gerade sind 26 000 Quadratmeter verbaut worden und die Stöcklin Logistik AG nimmt ihr neues Fabrikationsgebäude, Bürogebäude und Hochregallager für Paletten und Behälter in Betrieb. Gemäss Standortmarketing konnte man sich freuen, dass die Stöcklin Gruppe ihren Hauptsitz nach Laufen verlegt. Die über 300 Arbeitsplätze ziehen Beschäftigte an aus der gesamten Nordwestschweiz, dem Elsass und Süddeutschland. Seitens des Kantons wird seit Jahren eingeräumt, dass der hohe Anteil an Schwerverkehr, insbesondere auf der H18, eine Herausforderung darstellt. Für eine Lösung braucht es nun aber auch noch den Bund.

Schützen mit ökologischer Faszination Auf einer Länge von 1,5 Kilometern soll die Birs in Grellingen mittels Geländeanpassungen und Dämmen sicherer gemacht und gleichzeitig mit einem kleinen Biotop ab der Brücke «Unterer Moosweg» revitalisiert werden. Jürg Jeanloz

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s ist 13 Jahre her, seit ein gewaltiges Hochwasser in Liesberg Riederwald, im Stedtli Laufen, in Zwingen und Grellingen Siedlungen und Landstriche massiv verwüstet hatte. Der Kanton Basel-Landschaft entwickelte deshalb Hochwasserschutzprogramme und legt nun in Grellingen ein Projekt auf, das die gefährdeten Objekte und Landschaften schützen und die Birs im Gebiet «Inseli» ökologisch aufwerten soll. Der Perimeter von 1,5 Kilometer Flusslänge ist in drei Abschnitte unterteilt, wovon der Mittelteil «Inseli» zu einem einzigartigen Biotop umgestaltet wird. Anstelle einer bedeutungslosen Wiese, die aktuell von einem Baumkranz umgeben ist, soll dem Fluss mehr Raum für einen höheren Wasserstand gegeben werden. Die Verbreiterung der Birs schafft Platz für Sand- und Kiesinseln und für ein kleines Auenwäldchen und wird gegen die Häuser auf der Südseite mit einer Aufschüttung abgeschlossen. «Wilderness» im Herzen von Grellingen nennt das Projektteam unter der Leitung des Baselbieter Tiefbauamtes diese Oase der ökologischen Vielfalt. Verschiedene Weidenarten, Wasserpflanzen, sowie Frösche, Kröten und Salamander sollen wieder heimisch werden. Der Eisvogel und die Wasseramsel erhalten neue Perspektiven und

Bild ab Brücke «Unterer Moosweg»: rechts Wiese für die Verbreiterung der Birs mit projektiertem Auenwäldchen. FOTO: JÜRG JEANLOZ vielleicht lässt sich sogar ein Biber blicken. «Das Inseli darf auch drei bis vier Mal pro Jahr überschwemmt werden, damit sich kleine Teiche bilden», erklärt Projektleiter Philipp Meyer vom Tiefbauamt Wasserbau Baselland. Meyer bestätigt, dass der Baselbieter Regierungsrat für dieses Naturprojekt 960 000 Franken gesprochen hat. Unmittelbar vor dem «Inseli» überquert der Fussgängersteg «Unterer Moosweg» die Birs. Bei Hochwasser stauen sich an der Brücke Schwemmholz und Stämme, sodass die Kantonsbehörden dessen Abbruch verlangen. Wie Gemeindepräsident Alexander Hein betont, möchte der Gemeinderat die Brücke ersetzen und den Kredit dafür bei der Gemeindeversammlung

beantragen. Hein begrüsst ausdrücklich das Projekt und erachtet es als eine Chance für Grellingen. Im Abschnitt 1, der vor allem das Unterdorf betrifft, und im Abschnitt 3 unmittelbar nach dem Kraftwerk Moos sollen uferflankierende Mauern und Dämme für die angrenzenden Liegenschaften errichtet werden. Die Gespräche mit den betroffenen Liegenschaftsbesitzern sind wegen der Corona-Krise ausgesetzt worden, wobei Meyer hofft, dass die Planauflage dennoch noch dieses Jahr erfolgen kann. Wenn alles gut geht, soll das Hochwasserschutzprojekt mit einem Kostendach von 2,6 Millionen Franken bis Ende des nächsten Jahres realisiert werden.

REGION Vergrössertes Industriegebiet: Das Problem an der Wahlenstrasse in Laufen erfordere ein rasches Handeln, meint SP-Landrat Linard Candreia. FOTO: GABY WALTHER

LIESBERG

Naturschützer lehnen Solaranlage ab bwi. In Liesberg will die Firma Kelsag auf einer ehemaligen Deponie Strom gewinnen. Dagegen regt sich Widerstand. Der WWF Region Basel und der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutz-Verbund (BNV) sprechen sich gegen das Projekt einer freistehenden Fotovoltaik-Anlage auf einer ehemaligen Abfalldeponie in Liesberg aus. Die beiden Verbände schreiben in einer gestern verschickten gemeinsamen Medienmitteilung, das Vorhaben käme in einem bedeutenden «Natur-Hotspot» im Kanton Baselland zu stehen. Die Pläne würden gesetzlichen Vorgaben und behördlichen Entscheiden widersprechen. Die zwei Umweltschutzorganisationen lehnen somit die entsprechenden Änderungen des Teilzonen- sowie des Zonenreglementes ab, die vorliegende Planung sei «abzubrechen oder abzuweisen». Derzeit läuft das Mitwirkungsverfahren für die Errichtungen der Solaranlagen. Zu stehen kämen sie im Gebiet Hinger Chestel im Ortsteil LiesbergRiederwald. Dort betrieb die Kehrichtbeseitigung Laufental Schwarzbubenland AG (Kelsag) als Grundeigentümerin seit 1985 eine Deponie – zunächst für Haushaltsabfälle, zuletzt für Aushubmaterial. Die ursprünglichen Pläne sahen vor, dass die Fläche nach der Auffüllung renaturiert wird. Statt der ökologischen Wiederherstellungsmassnahmen sollen nun jedoch der Teilzonenplan und das Zonenreglement so geändert werden, dass die Installation von Fotovoltaik-Anlagen möglich wird. Der WWF und der BNV schreiben, sie würden Fotovoltaik unterstützen.

«Aber nicht auf Kosten von Massnahmen zu Gunsten der Natur innerhalb eines derart wertvollen Umgebungsperimeters.» Ausserdem würden freistehende Solaranlagen dem Grundsatz des haushälterischen Umgangs mit dem Boden widersprechen. «Sie sollen auf den in unmittelbarer Umgebung der Verfügung stehenden Industrie- und Gewerbedächern installiert werden», schreiben WWF und BNV. «Dies entspricht auch den Empfehlungen der zuständigen Bundesämter.» Die geplante Anlage würde das Areal beschatten und die «Entwicklung eines angestrebten sonnig-trockenarmen Standortes» verhindern. Bund sieht für Solarzellen in erster Linie Dächer vor Vier Bundesämter gaben 2012 ein Positionspapier zu freistehenden Fotovoltaik-Anlagen heraus. Es heisst, die Energiestrategie 2050 des Bundes stütze sich auch auf den Ausbau der Sonnenenergie. Die Infrastruktur solle jedoch in erster Linie auf Gebäuden und in der Bauzone gefördert werden. Ausserdem seien Fotovoltaik-Anlagen in den seltensten Fällen standortgebunden. «Insbesondere Anlagen auf Kulturland und auf ökologischen Vorrangflächen (...) führen zu Nutzungskonflikten und widersprechen einer haushälterischen und nachhaltigen Bodennutzung.» Die geplante Anlage in Riederwald wäre rund 11000 Quadratmeter gross. Das entspricht eineinhalb Fussballfeldern.

Für das kleine bisschen Luxus in der Krise Letzte Woche berichtete das Wochenblatt über Gastrobetriebe, die auf das Angebot von Take-away oder Lieferservice verzichten. Diese Woche stellen wir Betriebe aus der Region vor, die sich dazu entschieden haben, ihr Angebot weiterzuführen oder sogar auszuweiten. Eine nicht vollständige Aufzählung. meb. Die Situation bei den Gastrobetrieben ist immer noch unsicher. Zu erwarten ist, dass die Wirte und CaféBetreiberinnen ihre Gäste erst wieder im Juni begrüssen dürfen. Eine lange Zeit für eine Branche, die nicht mit grossen Margen aufwarten kann. Die Krisenbewältigung funktioniert nicht bei allen gleich. Während einige Gastrounternehmen ihren Betrieb gleich komplett eingestellt haben, setzen andere auf Kundenbindung. Sie bieten auch weiterhin oder sogar neuerdings Take-away oder einen Lieferservice an. Der Service soll bleiben So auch das Café Kern im Herzen des Laufner Stedtlis. Hier können die Speisen bestellt und abgeholt werden. Das Menü wechselt täglich. Das sei aber auch schon vor Corona so gewesen, erklärt Christoph Kern. Diesen Dienst habe er aber auch weiterhin anbieten wollen. Das lohne sich nur, weil er dafür niemanden anstellen müsse, da er das Kochen gleich selbst übernehme. Bestellt hätten bei ihm sowohl Stammgäste als auch Neukunden. Täglich seien es zwischen acht und zehn Mahlzeiten, die über den Ladentisch gingen. Finanziell lohne sich das Ganze darum nicht. Ums Geldverdienen geht es nicht Ganz neu auf die Karte Take-away und Lieferservice setzt das Restaurant Frohsinn in Nunningen. Es sei im Moment nicht einfach, sagt Roger Henz, Gastwirt im «Frohsinn» und ausserdem Prä-

Cocktails auf Bestellung: Das Angebot für Take-away und Heimlieferungen ist breit. FOTO: MELANIE BRÊCHET

sident von Gastro Dorneck-Thierstein. Für ihn sei aber gleich nach Bekanntgabe des Lockdowns klar gewesen, dass er seine Menüs auch liefern will. Er habe darum sein Angebot über verschiedene Kanäle publik gemacht. Natürlich sei es nicht das Gleiche wie vorher: Die Leute würden anders bestellen, auch wenn die Karte die gleiche sei, und die Einnahmen durch Getränke seien natürlich auch weggefallen. «Für uns ist dieses Angebot aber gute Werbung. Wir sind zuversichtlich, dass es Leute gibt, die uns jetzt in dieser Situation neu kennenlernen und später dann auch im Restaurant unsere Gäste sind», meint Henz weiter. An den Wochenenden laufe es mit den Lieferungen ausserdem recht gut. So würden beispielsweise immer wieder Essen verschenkt, beispielsweise an Eltern, deren Kinder sie nicht besuchen können an ihrem Geburtstag. «Das macht Freude und ist für uns gleichzeitig eine tolle Werbung», freut sich Henz.

Drinks auf Bestellung Die Wandelbar öffnet für gewöhnlich freitags ihre Pforten im Kulturzentrum Alts Schlachthuus, was unter den aktuellen Bestimmungen natürlich auch nicht mehr möglich ist. Auch hier haben sich die Betreiberinnen der Bar, Aura Manero und Sarah Zuber, etwas ausgedacht: Ursprünglich nur für Stammgäste als Dankeschön gedacht, kann unterdessen jeder und jede einen Cocktail für Freitagabend bestellen. Dabei werden die Zutaten den Leuten hübsch verpackt in kleinen Behältern in einer Tasche geliefert – inklusive Deko und Eis. Dazu gibt es eine Anleitung und ein paar Knabbereien. Das Leergut wird jeweils sonntags wieder abgeholt. «Man kann sich damit selbst oder anderen eine Freude machen. Vor allem aber ist dieser Dienst ein Dankeschön an all die Leute, die uns auch sonst besuchen», sagt Sarah Zuber. Bestellt werden kann, via Homepage oder per SMS, jeweils bis Mittwochabend.


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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Unendlich traurig mussten wir von unserem geliebten Mann, Papi, Schwiegerpapi, Schwager und Freund

Christian Scheurer-Schmidlin 4. 6. 1947 – 26. 4. 2020 für immer Abschied nehmen. Wir vermissen ihn schmerzlich: Ursula Scheurer-Schmidlin Stefan und Sandra Scheurer Sabine Scheurer und Wolfang Usinger

Sonntag, 3. Mai, 10.00 Uhr Online: Podcastgottesdienst, Pfarrer Stefan Berg zu «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben»

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Wir sind für Sie da! Weitere Infos und Angebote unter www.kgleimental.ch

Traueradresse: Ursula Scheurer, Laufenstrasse 48, 4246 Wahlen

Menschen, die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.

Unendlich traurig, aber in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von meinem Vreneli, unserem Mami, unserem Grosi und unserem Ur-Grosi.

Vreni Schnyder-Schütz 2. 3. 1940 – 27. 4. 2020

Wir vermissen Dich ganz fest, tragen Dich für immer im Herzen und sind dankbar für alles, was Du uns gegeben und Gutes getan hast.

Max Simon Dominique und Dominique Schnyder-Sterk Denise und Markus Bumbacher-Schnyder Simone und Gian Tomassone-Schnyder mit Emilie, Sebastian, Léon und Céleste Florian Schnyder und Maud Valentin und Laurence Schnyder-Jolidon mit Florina, Nevio und Yasmine

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und kirchliche Anlässe:

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt.

Weiterhin gilt: BAG-weisungsbedingt keine Gottesdienste. Predigten und anderes zur Woche auf: www.refkirchethierstein.ch und Facebook.

Traueradresse: Denise Bumbacher-Schnyder, Im Gründli 28, 4244 Röschenz

Spielmorgen: Samstag 9. Mai, 10.00–11.30 Uhr, im Gde.-Saal, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Pfr. St. Barth/Sigr. D. Klasnic. Bei max. 5 Teilnehmern könnten wir, (wenn sich 3–4 Leute dafür interessieren, und sich dafür auch im Pfarramt bis 9. Mai anmelden), eine Runde «Take it easy» spielen. Das geht auch auf Abstand.

Man sieht die Sonne untergehen und erschrickt dann doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

Kon+rmanden- und Religionsunterricht:

Nach einem reichen und aktiven Leben überraschte ihn vor rund zwei Jahren eine Hirnblutung, von der er sich nie mehr ganz erholt hat. Am letzten Sonntag ist er im AZB Bodenacker in Breitenbach friedlich eingeschlafen. Traurig und reich an schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied vom Vater, Ehepartner, Bruder und Opi.

wieder ab dem 11. Mai 2020! Letzte Gelegenheit diese Woche, die von mir im März zugesandten Aufgaben einzureichen (bis 2. Mai)! Beerdigungen: Abdankungen können gemäss BAGWeisung mit Abstandswahrung in der Kirche statt>nden: im engeren Familienkreis, als auch Beisetzungen auf dem Friedhof, Tel.: 061 781 12 50.

Anton Staub-Kilcher 10. Februar 1945 – 26. April 2020

Seelsorge und Gespräche: via Telefon und Handy; aber auch einzeln in der Kirche oder im Jugendraum des Pfarrhauses. Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeit! Pfarramt: Tel.: 079 465 77 69.

Wir vermissen dich

Kirchenvorstand: Er ist für Sie da und kann Ihre Anliegen aufnehmen und lindern (Einkäufe tätigen, materielle Notlagen). Koordination/ Anfragen via Pfarramt.

Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen. Offenbarung Johannes 21, 3-4 Mein Lebenskreis, der in Husum an der Nordseeküste begonnen und mich nach Nuglar geführt hat, ist nun geschlossen. Ich danke allen, die mir in Freundschaft begegnet sind.

Wir haben Abschied genommen von unserem lieben Mutti, unserer Schwiegermutter und Grossmuetter. Sie ist nach kurzer Krankheit sanft entschlafen.

Doris Saladin-Spring 25. Juli 1934 – 20. April 2020

In tiefer Trauer Susanne und Robert Felder-Saladin Margarethe Saladin Armin Saladin und Kerstin Murer Stefan und Anita SaladinFlubacher mit Philipp und Roman Dorothee Saladin Aufgrund der aktuellen Situation findet die Abdankung im engeren Familienkreis statt. Unser besonderer Dank gilt: Dem ganzen Team der SPITEX Thierstein/Dorneckberg für die langjährige, liebevolle und kompetente Betreuung. Frau Dr. med. Monika Reissenberger, Liestal, für ihre Hausbesuche. Dem Ärzte- und Pflegeteam vom 7. Stock des Kantonsspitals Liestal für die kompetente und zuvorkommende Pflege. Wer anstelle eines letzten Blumengrusses eine Spende machen möchte, berücksichtige bitte die SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 4226 Breitenbach, Postkonto 40-200735-9. Gilt als Leidzirkular Traueradresse: Trauerfamilie Doris Saladin, Oberdorfstrasse 5, 4412 Nuglar

Philipp und Barbara Staub-Henz mit Larina, Nicolai, Elisa und Mira Nadja Staub und Roman Saladin mit Amélie Esther Staub-Kilcher Susi Boichat-Staub Monika und Elmar Dietler-Staub Martin Staub Die Trauerfeier findet infolge der aktuellen Pandemie am 8. Mai im engsten Familienkreis statt. Gilt als Leidzirkular. Traueradresse: Philipp Staub-Henz, Kundmatt 720, 4245 Kleinlützel


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plätze, Grillstellen, Finnenbahn, Vitaparcours, Sportplätze, Neophyten bekämpfen, Waldwege freihalten. Sie machen keine Arbeiten für Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. Private! Routen und Arbeiten werden vom folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse Werkhof dem Gruppenleiter erklärt und der gefasst: Gruppenleiter führt seine Mitarbeiter. Diese Arbeiten entlasten den Werkhof, resp. die Ar• Der Stadtrat hat am 3. Februar 2020 für die beiten konnten bisher vom Werkhof nur minieingeladene Submission der Baumeisterarbeimalst oder gar nicht ausgeführt werden. Die ten für die Korrektion Schliffweg die SubmitArbeiten tragen zur Verbesserung der Saubertentenliste beschlossen. Alle 7 eingeladenen keit in Laufen bei. Der gesammelte Abfall wird Firmen haben eine Offerte eingereicht. Die Arim Werkhof entsorgt. Die Arbeiten werden beitsvergabe für die Baumeisterarbeiten erdurch Sozialleistungen finanziert. Der Kanton folgt an die Albin Borer AG, die das günstigste trägt die Hälfte der Kosten. Der Stadtrat nimmt Angebot eingereicht hat. Die Arbeitsausfühden Einsatz der Firma Convalere AG ab Mai rung ist von August 2020 bis Frühjahr 2021 2020 zu Kenntnis. geplant, koordiniert mit der Baustelle der EGK. • Die Vernehmlassung zum Entwurf der Land• Die Firma Convalere AG betreut das Asylweratsvorlage betreffend die Totalrevision des sen und bietet Dienstleistungen an, welche Kinder- und Jugendzahnpflegegesetzes wurde den Werkhof entlasten. Das Programm startet beschlossen. ab 5. Mai 2020 in Laufen. Arbeitstag ist jeder Dienstag. Es arbeiten 10-12 Personen bei • Drei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeConvalere unter der Leitung ihres Gruppenheissen und mit zustimmendem Antrag an die führers. Es werden Personen aus Laufen am Sicherheitsdirektion weitergeleitet. Programm teilnehmen, welche aber nicht au• In der GEP-Revision von Dezember 2016 ist tomatisch in Laufen eingesetzt werden. Sie für den Güschbach und den Stadtbach auftragen gelbe Warnwesten und sind nicht angrund der Hochwasserproblematik beim Eingeschrieben. Mögliche Einsatzorte: Jäten, Fötleiten in die Birs ein gemeinsames Pumpwerk zeln, Umgebungsarbeiten, Schulhaus, Kindervorgesehen. Vom Ingenieurbüro Kappeler gärten, Schwimmbad, Eishalle, Friedhof, Spielwurde ein alternatives Auslaufbauwerk ohne

Aus der Stadtratssitzung vom 27. April 2020

Pumpen aufgezeigt. Diese Variante sieht vor, das Bachwasser bei Hochwasser in der Birs mittels Überlaufbauwerk ohne Pumpen in den naheliegenden ARA-Kanal einzuleiten. Die neue Variante wurde geprüft und das Resultat bestätigt, dass sie weiterverfolgt werden kann. Es ist ein grosser Vorteil, wenn keine Pumpen eingesetzt werden müssen, da diese einen grossen Unterhaltsaufwand generieren und zusätzlich einen Stromanschluss benötigen. Für die Ausarbeitung des Bauprojektes inkl. Ausführung und Inbetriebnahme sollen im freihändigen Verfahren 4 Ingenieurbüros zur Einreichung einer Offerte eingeladen werden: ATB SA, Laufen; Holinger AG, Liestal; Gruner Böhringer AG, Oberwil; Rapp AG, Basel. Beim ARA-Verband wird die Bewilligung zur Einleitung von Güschbach und Stadtbach in den ARA-Kanal im Falle eines Hochwasserereignisses eingeholt.

Neuer Termin für den Häckseldienst Im März musste der Häckseldienst wegen der Corona-Situation abgesagt werden. Dieser Häckseldienst wird nun ab Montag 4. Mai bis ca. Donnerstag 7. Mai nachgeholt.

Alle Haushalte, welche sich zum Häckseldienst im März angemeldet haben, sind für den neuen Termin automatisch angemeldet, ausser, sie haben sich schon abgemeldet oder melden sich noch ab. Weitere Anmeldungen nehmen wir gerne per Email an bau@laufen-bl.ch, über das Formular

auf der Homepage oder im Wochenblatt oder per Telefon 061 766 33 40 entgegen. Wir bitten Sie, bei den Häckselarbeiten den Sicherheits-Abstand zu den Mitarbeitern einzuhalten. Vielen Dank für ihre wertvolle Mithilfe.

■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ Name und Vorname ■ ■ ■ ■ ■ ______________________________________________________________ ■ ■ ■ Adresse ■ ■ ■ ■ ______________________________________________________________ ■ ■ Wohnort ■ ■ ■ ■ ■ ■ ______________________________________________________________ ■ ■ Telefon ■ ■ ■ ■ ■ ______________________________________________________________ ■ ■ ■ Unterschrift ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ANMELDUNG HÄCKSELDIENST

• AMTLICHE MITTEILUNGEN

Baustelle Diebachstrasse geht zügig voran Die Stadt Laufen ist mit dem Bau der Diebachstrasse auf Kurs. Die Strasse, die das Bleihollequartier mit dem Schliffweg und der Naustrasse verbindet, soll noch im Mai fertiggestellt werden.

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ass der Bau der Diebachstrasse früher fertiggestellt werden kann, als ursprünglich geplant, ist vor allem den guten Witterungsverhältnissen in den vergangenen Wintermonaten zu verdanken. Es hatte nur wenig Frost, kaum Schnee und es war ausserdem trocken. Man ist darum sehr gut vorangekommen. Erfreulich ist ausserdem die Tatsache, dass auf der Baustelle über die gesamte Bauzeit keine Unfälle zu verzeichnen waren. Man ist ausserdem innerhalb der vorgegebenen Kosten geblieben. Sowohl Bauherrschaft als auch die Bauleitung sind mit dem Verlauf äusserst zufrieden. Nach der Fertigstellung der Diebachstrasse im Mai werden noch letzte Ar-

beiten wie das Anbringen von Markierungen, sowie das Erstellen eines Geländers vorgenommen. Die schön angelegte Diebachstrasse fügt sich problemlos in das Gelände ein. Die Stadt Laufen ist daher davon überzeugt, dass die Grundeigentümer mit dem Endergebnis sehr zufrieden sein werden. Ein Teil des Landes ist im Besitz der Stadt Laufen und wird später im Baurecht abgegeben. Die Stadt Laufen wird zu gegebenem Zeitpunkt darüber informieren. Die Eröffnung der Diebachstrasse ist für das letzte Drittel im Mai geplant. Ob es einen offiziellen Eröffnungsakt geben wird, ist aufgrund der aktuellen Situation rund um das Coronavirus noch unklar. (stl)

Passend: Die Diebachstrasse in Richtung Bleihollequartier, fügt sich schön in die Landschaft ein. (Foto stl)

Ankündigung Strassensperrung Sperrung Joseph Feninger-Strasse bis Hinterfeldstrasse

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n der Woche vom 4. bis 8. Mai wird in der Joseph Feninger-Strasse inklusive Kreuzung Hinterfeldstrasse der Deckbelag eingebaut. Dazu muss dieser Strassenabschnitt für alle Verkehrsteilnehmenden gesperrt werden. Umleitungen werden signalisiert.

Die Stadt Laufen als Bauherrin, die ausführende Unternehmung Albin Borer AG und die Bauleitung Sperisen Ingenieure GmbH werden bemüht sein, die auftretenden Behinderungen möglichst gering und kurz zu halten.

Bei Fragen steht Ihnen von der Bauleitung Frank Sperisen (061 765 98 80) gerne mit ergänzenden Auskünften zur Verfügung. Für Ihr Verständnis dankt Ihnen die Stadtverwaltung, Abt. Bau und Planung. (stl)

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Mütter- und Väterberatung Laufental Weststrasse 19, 4242 Laufen Tel. 061 761 16 65 (Mo–Fr, 8–12 und 14–17 Uhr) E-Mail: mvblaufental@bluewin.ch MÜTTER- UND VÄTERBERATUNGSSTELLE Öffnung während der Krisensituation von Covid-19

Die Mütter- und Väterberatungsstellen stehen für Beratungen zur Verfügung Bitte beachten Sie folgende Hinweise: •

Beratungen werden wo möglich per Telefon, E-Mail oder Video angeboten

•

Die öffentlichen Beratungen in den Gemeinden sind bis 8. Juni 2020 abgesagt

•

Beratungen vor Ort in Laufen Weststrasse 19 oder Hausbesuche nur auf Voranmeldung

Sie werden über die Möglichkeiten der Videotelefonie von Ihrer Beraterin informiert. Die Beraterinnen halten sich an die empfohlenen Hygienischen Massnahmen des BAG. Die aktuellen Telefonzeiten: Montag bis Freitag, 8.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr. Wir sind froh, auch in dieser aussergewöhnlichen Situation für Sie und Ihre Familie da sein zu können. Ihre Mütter- und Väterberaterin Gaby Heizmann und Daniela Müller


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Dr. Alain Meyer, Kastelhöhe 471, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Einbau Fenster / Einfriedung (Zaun) / Terrainveränderungen Bauort: Kastelhöhe 165 Bauparzelle: GB-Nr. 220 & 1672 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried und Gemeinde Homepage Einsprachefrist: 14. Mai 2020

Beinwil

Baupublikation

Bauherr: Karin und Ruedi Battaglia Grosse Rotmatt, 2827 Schelten Bauobjekt: Reitplatz Bauplatz: Grosse Rotmatt 51 Bauparzelle: GB-Nr. 47 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag 15. Mai 2020

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Wüst Norbert und Irene, Chlederenweg 4, 4112 Bättwil Projektverfasser: Wigasol AG, 4626 Niederbuchsiten Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-004 Wintergarten-Ersatz Bauplatz: Chlederenweg 7 Bauparzelle: GB Nr. 468 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (Mit telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. Mai 2020

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Widmer Haberthür / Haberthür Gabriela / Urs, Am Rain 8, 4413 Büren Bauobjekt: Einfriedung im Osten und Süden der Parzelle Projektverfasser: Linde Gartenbau AG Ringstrasse 4, 4422 Arisdorf Bauplatz: Am Rain 8, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 2355 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 15. Mai 2020

Büsserach

Baupublikation

Gesuchsteller: Fischereiverein Thierstein, 4227 Büsserach Bauobjekt: Überdachung Becken Nr. 1 Standort: Passwangstrasse 26 Grundstück: GB 1645 Nutzungszone: SP F Projektverfasser: Alex Häner, Obere Hofmattstrasse 17, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. Mai 2020

Meltingen

Baupublikation

Bauherr: Stöckli Oser Brigitte und Oser Roger, Choliberg 20, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Beck + Oser, Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Erweiterung Schopf Bauplatz: Choliberg 18, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3252 Planau…age: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 23. April 2020 – 7. Mai 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Herr Raphael Stich, Baumgarten 819, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Erweiterung Carport / Überdachung (BG: 582) Bauplatz: Baumgarten 819 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3938 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 15. Mai 2020

Baupublikation

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Kocher Stefanie und Remo, Flühstrasse 39, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kocher Remo, Flühstrasse 39, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauplatz: Römerstrasse 47, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4518 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 30. April 2020 – 14. Mai 2020

Baupublikation

Bauherr: Erci-Nater Atila, Talstrasse 58, 4112 Flüh Projektverfasser: Erci-Nater Atila, Talstrasse 58, 4112 Flüh Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Bauplatz: Talstrasse 58, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr. 3222 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 30. April 2020 - 14. Mai 2020

Baupublikation

Bauherr: Winkler Markus, Oberdorf 26, 4108 Witterswil Projektverfasser: Heizwert AG, St.JakobsStrasse 170A, 4132 Muttenz Bauobjekt: Sanierung Wärmeerzeugung, Umstellung auf Wärmepumpe Bauplatz: Steinrain 15, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3069 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 30. April 2020 – 14. Mai 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Arllati Sadri Dinkelbergstrasse 4, 4132 Muttenz Bauobjekt: Umbau Scheune West in EFH mit ELW im EG Umbau Bauernhaus in EFH mit ELW im EG Ersatzneubau Scheune Ost in EFH Projektverfasser: Lienhard Andreas Untere Rebgasse 22, 4058 Basel Bauplatz: Liestalerstrasse 23, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1997 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 15. Mai 2020

Kleinlützel

Nunningen

Baupublikation

Bauherr: Gemeinde Nunningen, Bretzwilerstrasse 19, 4208 Nunningen Bauobjekt: Ausdolung / Renaturierung Seichelbach Verantwortlich: Ingenieurbüro Götz, Kasernenstrasse 24, 4410 Liestal Bauplatz: Sabelmatten Bauparzelle: GB Nr. 90138 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 30. April 2020 bis 15. Mai 2020

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: Pro Natura Solothurn, Ariane Hausamman, Florastrasse 2, 4500 Solothurn Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-09, Neubau von 4 Naturweiher, «Vernetzungsprojekt Kröten» Grundeigentümer: Bürgergemeinde Witterswil Bauplatz: Gebiet: Rütiweg / Hollenweg / Schalenweg Bauparzelle: GB-Nr. 5001 Planauflage: Gemeindeverwaltung und Gemeindehomepage Einsprachefrist: 14. Mai 2020

Baupublikation

Bauherrschaft: Andermatt Sandra & Martin Hinter dem Haag 6, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-10, Fassadenänderungen / Pergola / Gartenmauer mit Sichtschutzelementen Bauplatz: Hinter dem Haag 6 / Kernzone Bauparzelle: GB-Nr. 1747 Planauflage: Gemeindeverwaltung und Gemeindehomepage Einsprachefrist: 14. Mai 2020

Bauherrschaft: Herr Thomas Spring, Nieder Huggerwald 82, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Anbau Laufstall und Erweiterung Fahrsiloanlage (BG: 580) Bauplatz: Nieder Huggerwald 82 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 2818/2208/2209/2210/2213 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 15. Mai 2020 Bauherrschaft: Herr Jakob Borer, Hof Berg 511, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Schliessung Balkon Ostseite, Fassadenveränderung (BG: 583) Bauplatz: Schlehhag 645 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3209 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 15. Mai 2020 Bauherrschaft: Herr Andreas Zuber, Ring 383, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Remise (BG: 584) Bauplatz: Ring 314/385 Bauparzelle / Grundbuch Nr.: 3581 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 15. Mai 2020

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Ueli Straumann Stutzweg 270, 4232 Fehren Bauobjekt: Belag ersetzen & neuen Belag einbauen Bauzone: Ausserhalb Bauzone Bauplatz: Stutzweg 270 Bauparzelle, GB-Nr.: 92 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 14. Mai 2020

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Sebastian Gozales – Mc Quire Käppeliweg 2, 4115 Mariastein Bauprojekt: Einfriedung mit Steinkörben Bauort: Käppeliweg 2, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1949 (W2b) Projektverfasser: Klaus Kistler, Bild- und Steinhauerei AG Hofstetterstrasse 52, 4112 Flüh Planauflage: Gemeindeverwaltung MetzerlenMariastein (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 14. Mai 2020

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Ein Schnäppchen

Occasionsfahrzeug: Mit der Autodrehleiter sind Personenrettungen in der Höhe und bessere Löschangriffe möglich.

Ab Juni wird die Feuerwehr Breitenbach im Besitz einer Autodrehleiter sein. Seit Jahren stand diese Anschaffung auf der Agenda. Bis anhin war der Preis dafür zu hoch. Gaby Walther

R

und siebenmal im Jahr musste die Stützpunktfeuerwehr Laufen ins Thierstein ausrücken, um bei einer Höhenrettung zu helfen. Nun wird das Thierstein nicht mehr auf diese Hilfe angewiesen sein. Ab Juni ist die Supportfeuerwehr Breitenbach stolze Besitzerin einer eigenen Autodrehleiter. Damit sind Rettung in ansonsten unzugänglichen Lagen möglich. «Aber auch die Löschung eines Dachstockbrands geht mit der langen Leiter schneller und besser. Die Personenrettung aus einem oberen Stockwerk ist dank dem Korb einfacher, als wenn eine Leiter ans Haus hingestellt werden muss. Auch weil in Breitenbach immer mehr Hochhäuser

gebaut werden, macht die Anschaffung Sinn», erklärt David Häner. In Zukunft werde die Drehleiter standardmässig bei Einsätzen dabei sein, da sie vielseitig einsetzbar sei, erzählt der zuständige Gemeinderat weiter. Die Anschaffung einer Drehleiter stand schon lange auf der Liste der Breitenbacher Feuerwehr. Die Kosten von einer Million Franken, wobei die Solothurnische Gebäudeversicherung (SGV) die Hälfte übernommen hätte, veranlasste den Gemeinderat, die Beschaffung immer wieder hinauszuschieben (das Wochenblatt berichtete). «Gerade jetzt, nach der Investition des neuen Schulhauses, überstieg dieser Posten das Gemeindebudget», so Häner. Man hoffte vergeblich auf die Unterstützung der Thiersteiner Gemeinden und suchte nach einer alternativen Lösung. Schliesslich wurde man fündig. 28 Jahre alt Kurt Stalder, Mitglied der Feuerwehrkommission, gelang es, ein Occasionsfahrzeug für 40 000 Franken zu erwerben. Die Metz-Drehleiter DLK 30 PLC II stammt aus dem Jahr 1992 und war in der SDIS Riviera Montreux Feuer-

FOTO: ZVG

wehr im Einsatz. Da im Kanton Waadt die Gebäudeversicherung zu 100 Prozent die Kosten der Feuerwehrfahrzeuge übernimmt, hat sich der Ort für eine Neuanschaffung entschieden. «Das Alter erschreckt. Das Fahrzeug hat aber einen Mercedes-Dieselmotor und hat fast keine Kilometer zurückgelegt. Es war früher der Rolls-Royce unter den Drehleitern und ist noch in sehr gutem Zustand», sagt Häner. Die Leiter lässt sich auf eine Höhe von 30 Metern ausfahren und hat im Korb eine Auslastung für zwei Personen bzw. 280 Kilogramm. «Es ist ein Glücksfall. Solch ein Angebot wird es kein zweites Mal geben.» Das Fahrzeug wurde revidiert und geprüft. Sobald die Schulung durchgeführt werden darf, kann das Fahrzeug in Einsatz kommen. Terminiert ist der Juni. Der Gemeinderat denkt, dass die Autodrehleiter noch weitere fünf Jahre einsatzbereit ist. Die Gesetzesrevision des SGV sollte bis dann über die Bühne gegangen sein. Dann, so hofft man, werden auch im Kanton Solothurn die Gesamtkosten der Anschaffungen einer neuen Autodrehleiter übernommen werden.

NUNNINGEN

«Nichts ist für die Ewigkeit» Der Gemeinderat von Nunningen hat alle Hände voll zu tun mit Personalwechsel auf der Gemeindeverwaltung. bea. In Nunningen haben die Exekutive und die Verwaltung nicht nur mit der Corona-Krise zu kämpfen, sondern sind auch gefordert mit einem grösseren Personalwechsel. Der Gemeinderat liess die Bevölkerung wissen: «Am 1. April hat unsere Verwaltungsangestellte Kathrin Gerster eine neue Herausforderung angenommen und uns verlassen. Ihre Arbeit wird in Zukunft eine kompetente Verwaltungsfachkraft übernehmen. Nach fast zehnjähriger Tätigkeit im Gemeinde- und Finanzwesen beendet Franziska Meyer ihre Arbeit bei uns, um sich neuen Aufgaben zu zuwenden. Da diese anspruchsvolle Finanzverwaltungsstelle noch nicht besetzt ist, haben wir diese Aufgabe bis auf weiteres extern vergeben. Tanja Hügli hat ihre berufsbegleitende Ausbildung mit Bravour abgeschlossen und wird sich einer neuen Herausforderung stellen. Ihre Arbeit

übernimmt Sandra Hänggi ab dem 1. Mai. Sie wird für die Anliegen der Gemeinden Meltingen und Zullwil zuständig sein.» In Nunningen nachgefragt erklärt Gemeindepräsident Heiner Studer, dass die Kündigungen mit der normalen Fluktuation zu tun hätten, die in der Arbeitswelt herrsche, insbesondere bei jungen Mitarbeitenden. «Wie das Leben so spielt – nichts ist für die Ewigkeit. Ein steter Wandel und Veränderungen begleiten unseren Alltag», lautet die Begründung. Studer betont, es gebe keinen Grund zur Sorge. Die Abgänge stünden auch nicht im Zusammenhang mit der Kooperation auf Verwaltungsebene im Gilgenberg. Unter den Gemeinden herrsche keineswegs Zoff und die Verwaltung sei auch nicht Opfer von politischen Nebenschauplätzen geworden. Im Gegenteil, die früheren Streitigkeiten hätten sich gelegt und die Zusammenarbeit habe sich gut eingespielt, sagt Studer. Für Meltingen erledigt Nunningen bereits seit 2013 Aufgaben in der Verwaltung, für Zullwil seit 2019. Die Ein-

wohner von Meltingen und Zullwil können während den Öffnungszeiten die üblichen Dienstleistungen in Nunningen beziehen. «Und die Gemeindepräsidenten und Gemeinderäte pflegen den Informationsaustausch», führt Studer aus. Die Verwaltung falle in den Zuständigkeitsbereich des Gemeinderates Nunningen, dieser sei die Anstellungsbehörde und müsse natürlich besorgt sein, dass die angebotenen Dienstleistungen erfüllt werden können. Aufgrund der grösseren Verwaltungseinheit (zehn Arbeitsplätze) mit geregelten Stellvertretungen, sei bei Personalwechseln sichergestellt, dass es nicht zum Verlust von Know-how komme, sagt Studer. Dies sei der Vorteil der Gemeinden, die den Schritt zur Zusammenarbeit wagten. Kooperationen auf Verwaltungsebene zählen im Schwarzbubenland noch zu den Ausnahmen. Nebst den Gemeinden im Gilgenberg starteten im letzten Jahr Rodersdorf und Metzerlen-Mariastein ein Modell zum Zusammenschluss der Verwaltungseinheiten.


«Mit Cleverness und wenig Ressourcen viel auf die Beine gestellt» Der Sonderstab Corona koordiniert die Aufgaben, die der Kanton Solothurn während der Pandemie zu leisten hat. Stabschef Urs Schmid über Sicherheit, Disziplin und Zusammenarbeit in der Krise.

Wie steht es um Corona-bedingte Kriminalität? Hier steht z. B. Cyber-Betrug im Fokus. So ist jetzt umso mehr «Denken vor Klicken» angesagt. Was mir als Polizist auch auffällt: Es gibt viel weniger Einbrüche. Durch einen Mausklick kommt ein Krimineller derzeit schneller zu Geld als durch einen Einbruch. Die Frage ist: Kehren die Einbrecher, denen jetzt das «Einkommen» fehlt, bald zurück? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit im Sonderstab? Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie über die Departemente hinweg und auch mit den Partnern auf Stufe Gemeinden, Kanton, Nachbarkantonen und Bund zielorientiert zusammengearbeitet wird. Wir haben lange Arbeitstage – und doch ist die Motivation seit über acht Wochen noch immer top. Mit Cleverness und wenigen Ressourcen haben wir meines Erachtens viel auf die Beine gestellt.

Wie steht es um die Disziplin der Solothurner? Grundsätzlich halten sich die Leute an die Anweisungen. Aber an schönen Wochenenden zeigt sich: Viele wollen raus – dann wird es eng in der Hägendorfer Teufelsschlucht, auf dem Balsthaler Holzweg, auf dem Vita-Parcours und an der Aare. Unter diesen Bedingungen lassen sich die Vorgaben kaum einhalten. …womit die Polizei zum Zuge kommt. Zunächst versuchen wir es mit dem Dialog. Erst, wenn die Bemühungen ins Leere laufen, greifen wir zu Ordnungsbussen oder Anzeigen. Es gibt Uneinsichtige, die sich nicht um Anweisungen scheren. Dann gibt es jene, die auch verbal ausfällig werden. Zum Glück sind es verhältnismässig wenige – oft solche, die sich nur in der Gruppe stark fühlen. Doch die gab es schon vor Corona. Wie geht die Polizei mit selbsternannten «Sittenwächtern von nebenan» um? Den Meldungen dieser «Hauspolizisten» gehen wir nach. Oft treffen wir dann vor Ort aber auf eine zulässige Anzahl an Personen, die auch die Abstände einhalten.

Wie gut kann man auf eine Pandemie vorbereitet sein? Als sich das Virus in China auszubreiten begann, sagte man hier noch, das sei weit weg. Dabei war das Szenario einer Pandemie Thema an der Sicherheitsverbundsübung 2014. Weiter hätte diesen Sommer die Armee mit Partnern eine Verbandsübung zum Thema Tierseuchen durchführen wollen. Und als Polizist mache ich mich ebenso auf alles gefasst: Nichts ist unmöglich. Gleichzeitig habe ich viel aus dieser Krise gelernt – über neue technische Möglichkeiten, aber auch über die Menschen. Welche Herausforderungen kommen auf Sie zu? Das ist für mich Kaffeesatzlesen. Es gibt viel Expertenwissen, wie man es besser machen könnte. Weiterhin gilt, die Vorgaben von Bund und Kanton professionell umzusetzen. Covid-19 wird uns noch lange beschäftigten – mindestens, bis ein Impfstoff vorliegt. Dennoch teile ich die Hoffnung jener, die müde sind angesichts der Massnahmen, die nicht zuletzt die Wirtschaft tangieren. Insbesondere die Frage der Versorgungs- und Infrastruktursicherheit wird sich vermehrt stellen. Weiter beschäftigen uns auch die zunehmende Trockenheit und die daraus resultierende Waldbrandthematik. Welche Tipps helfen uns weiter durch die Krise? Es gilt weiterhin, die Vorgaben einzuhalten, die soziale Distanz zu wahren, Hygienemassnahmen zu beachten und Individualinteressen zurückzustellen. Wichtig ist auch Solidarität mit Betroffenen – und die Eigenverantwortung. Es ist noch nicht fertig: Covid-19 wird uns weiter begleiten, auch in den Sommer hinein.

Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117

Zäme uf Distanz corona.so.ch


THIERSTEIN BREITENBACH/FRANKREICH

Flucht aus dem Gefängnis bea. Schriftsteller Friedrich Dürrenmatt beschrieb die Schweiz einst als Gefängnis, das als solches nicht wahrgenommen werde – das System der Demokratie tarne den Entzug der persönlichen Freiheit. Mit meinem Auswandern nach Frankreich war mir also die Flucht aus dem Gefängnis gelungen. In der Tat lockte die Freiheit: Beim Bebauen des Grundstückes gab es weniger Vorschriften und die Freiräume im Naherholungsgebiet sind bedeutend grosszügiger als in der Schweiz. Ausserdem hat die Gelassenheit der Franzosen ihren Reiz. Während sich die Gemeinderäte im Schwarzbubenland an ihren Sitzungen streiten, lassen es sich ennet der Grenze die Lokalpolitiker gut ergehen: An den monatlichen Sitzungen ist das Kulinarische Teil der Traktandenliste. Meistens gibt es Leckeres von der Pizzeria, die auf Rädern von Dorf zu Dorf pendelt. Zwischendurch schlemmen die Räte Froschschenkel oder Escargot. Wie die Franzosen die persönlichen Freiheiten auslegen, zeigt sich auch auf der Fahrt durchs Elsass. Von Umleitung wollen sie nichts wissen – bei der Strassenschranke mit dem gelben Schild «route barrée» steigen die Autofahrer aus, schieben das Ganze zur Seite, setzen ihre Fahrt mitten durch die Baustelle fort – und erstaunt darüber sind nur die Schweizer. Die Schule fällt hin und wieder aus, weil die Lehrer streiken, und als Staatspräsident Macron die Abgaben auf Kraftstoff erhöhte, machte das Volk mobil. In gelben Westen schaffte man es, das Strassennetz lahmzulegen und den Benzinpreis wieder zu senken. Doch ausgerechnet in diesem Land der Liberté bekam man jetzt den totalitären Freiheitsentzug zu spüren. Der Staatspräsident verhängte die Ausgangssperre. Natürlich machen viele Franzosen weiterhin, was sie wollen. Doch die Freiheit hat ihren Preis. Wer die strikten Regeln bricht, zahlt Bussen in der Höhe von Tausend Euro – die Gendarmerie zieht dies knallhart durch. Sie findet immer mehr Gefallen an ihrer Macht. Nur für die Arbeit, für einen Arztbesuch oder für notwendige Einkäufe (mit riesigen Warteschlangen auf dem Parkplatz) dürfen die Einwohner das Haus verlassen. Frische Luft schnappen darf man höchstens für eine Stunde und nur im Umkreis seines Daheims. Reiten, Fischen, Jagen, Wandern und Biken im Freien sind strikt verboten – und so geht es weiter bis zum 11. Mai. Ausser es gelingt einem die Flucht in die Schweiz. Allerdings lassen die Eidgenossen ihre Grenzen scharf bewachen vom Militär. Bea Asper, aufgewachsen in Breitenbach, wohnhaft in Frankreich, ist Freie Journalistin und schreibt für das Wochenblatt. Zu Recherchenzwecken darf sie die Grenze passieren und die Freiheit in der Schweiz geniessen.

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BREITENBACH

Zur Förderung der Industrie hiess Breitenbach auch Bretonbac Briefmarken sind nicht nur Gebührenbelege der Post. Sie sind auch ein Zeitdokument. Aktuell zu sehen mit der Briefmarke «COVID-19 Solidarität», welche die Post kürzlich herausgegeben hat. Einer, der sich in der Philatelie auskennt, ist Hermann Giger. Seit über 70 Jahren sammelt er Briefmarken. Gaby Walther

D

ie erste Briefmarke wurde 1840 in England gedruckt. Seither hat sich die Welt stark verändert. Der Postverkehr findet grösstenteils per E-Mail statt und das Briefmarkensammeln hat an Bedeutung verloren. «Das Durchschnittsalter in unserem Briefmarkensammler-Verein liegt zwischen 70 und 75 Jahren», bedauert Hermann Giger aus Breitenbach und hofft, auch jüngere Leute für das Hobby begeistern zu können. Monatlich treffen sich die Vereinsmitglieder zum Austausch und werden meist mit einem Referat beglückt (natürlich vor Corona). Auch wenn Briefmarkensammeln als langweilig und veraltet gelte, habe es durchaus seinen Reiz. Hinter jeder Marke und manchmal auch hinter einem Stempel stecke eine Geschichte. Giger zeigt als Beispiel einen Stempel von Breitenbach, unter dessen Ortsname «Bretonbac» steht statt «Kanton Solothurn». «Der Name war erfunden worden. Damit wollten die Breitenbacher Industrievertreter nach dem Ersten Weltkrieg betonen, dass Breitenbach

nicht in dem unbeliebten Deutschland, sondern in der Schweiz liegt. Dadurch sollten die Handelschancen mit Frankreich gesteigert werden», erklärt Giger. Weitere Quellenforschung ist geplant. Bereits im Schulalter entdeckte Giger die Faszination des Briefmarkensammelns. Als sehr ergiebige Quelle erwiesen sich die Papierkörbe der Beamten im Amtshaus von Breitenbach. Er durfte nämlich unter Aufsicht des Abwarts jeden Samstag diese Fundgrube durchsuchen. Raritäten fand er dort keine. Die ganz teuren Exemplare, die er bloss aus der Literatur kenne, stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die wohl berühmteste Briefmarke aus dem Gebiet der heutigen Schweiz und weltweit die erste farbige Marke war das «Basler Dybli» vom

Geschichte heute: Die Briefmarke wird an COVID-19 erinnern.

Geschichte gestern: Der Stempel mit Bretonbac, datiert am 29. Dezember 1922.

Leidenschaftlicher Briefmarkensammler: Herbert Giger in seinem Daheim in Breitenbach.

FOTO: GABY WALTHER

1. Juli 1845 (Wert 20-50 Tausend Franken). Auch heute verbringt der Philatelist täglich Zeit mit seiner Sammlung. Er löst die Marken von den Briefen, legt sie zwischen Fliessblätter, presst sie und ordnet sie ein. Daneben ist er auch im Internet unterwegs und kauft gezielt fehlende Exemplare. So hatte er den Viererblock «Luzerner Meiteli» für über 1000 Franken ersteigert. Im Katalog ist der Wert mit fast 5000 Franken angegeben, doch wegen der sinkenden Nachfrage sinkt auch der Preis. Von der Pro Juventute fehlen ihm nur noch wenige Viererblöcke. Seine Sammlung, welche Schweizermarken ab 1900 umfasst und rund 50 Alben füllt, ist in verschiedene Kategorien eingeteilt. «Spannend ist das Sammeln vor allem dann, wenn es noch Lücken zu schliessen gibt», erklärt Giger. Natürlich müsse man für dieses Hobby ein Sammlertyp sein. So habe er auch Freude am Sammeln von Beeren, Holunder, Nüssen oder Büchern. Daneben finde er Briefmarkensammeln vielseitig, lernreich und interessant. Auch wenn heute ein Grossteil der Korrespondenz über E-Mail verlaufe, gebe es immer noch genug Institutionen und Ämter, welche auf den Briefverkehr angewiesen sind. Selbstverständlich hat Giger bereits einen Bogen der Briefmarke «COVID19 Solidarität» gekauft. Die Post will mit

dieser Briefmarke einen Beitrag zur Solidarität während der Coronakrise leisten. Der Erlös aus dem Verkauf der Briefmarken geht vollumfänglich an die Glückskette und das Schweizerische Rote Kreuz.

tag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

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Leidenschaft Ein Hobby ausüben bringt weder Ruhm noch Geld. Es ist Leidenschaft für etwas, das einem einfach nur Freude bereitet. In dieser aussergewöhnlichen Zeit, in der das Vereinsleben fast komplett zum Erliegen gekommen ist, möchte das Wochenblatt gerne Menschen porträtieren, welche mit Leidenschaft ihr Hobby ausüben. Sei dies das Restaurieren von exklusiven Objekten, das Herstellen von nicht alltäglichen Gegenständen oder speziellen Forschungstätigkeiten – melden Sie sich beim Wochenblatt (redaktion.laufen@wochenblatt.ch) und wir berichten gerne darüber. Dies gibt auch anderen die Möglichkeit, ein neues Hobby zu entdecken.

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Kampfkunst

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi und Sa im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60 oder info@kungfu21.ch

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Hobby/Freizeit

Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30– 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offene Singprobe im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17.00 und am Do, 30. Jan., 27. Feb., 26. März, 30. April ab 14.00 im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag. Tel. 061 771 00 00.

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Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils

Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos FitnessStudio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30. Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat 18.30–19.30 entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.

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Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

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Mütter- und Väterberatung

Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Diens-

Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

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Kindertagesstätte

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.

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Selbsthilfegruppen

Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch


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Sind ihre Trinkwasserleitungen sauber? Leitungen sanieren durch Innenbeschichtung, ohne bauliche Massnahmen! Über 60 Prozent der Bevölkerung trinkt es mehrmals täglich. Ohne nachzudenken nehmen sie es mit dem Kaffee oder Tee zu sich, mit einer Suppe oder einfach pur – das Leitungswasser. Kein Problem, sollte man meinen, schliesslich ist Trinkwasser eines der am besten überwachten Lebensmittel überhaupt. Doch da sind ja noch die Leitungen, durch die es fliesst. Die Trink­ wasserverordnung legt genau fest, wie viel von welchem Stoff im Wasser enthalten sein darf und Wasserversorger untersuchen täglich, ob diese Grenzwerte eingehalten werden. Doch trotz aller Regeln und Tests gibt es eine Lücke im Kontrollsystem: den Weg des Wassers von der Wasseruhr bis zum Wasserhahn. Ab der Wasseruhr ist der Hausbesitzer für die Wasserleitungen und die Wasserqualität verantwortlich.

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Viele Häuser haben immer noch alte Wasserleitungen. Im Durchschnitt beträgt die Lebensdauer von Wasserleitun­ gen 30 – 50 Jahre, je nach Wasser­ und Materialqualität. In Wasserleitungen aus verzinkten Eisenrohren oder aus Kup­ fer bilden sich nach etwa 10 bis 15 Jahren unweigerlich Rost­ und oder Kalkablagerungen. Gründe für rostige Roh­ re gibt es viele: Verunreinigungen, Erosionskorrosion durch Sand, Lochfrass in Kupferrohren durch eingeschwemmten Rost, usw. Die Ablagerungen bauen sich über die Jahre langsam auf und werden erst bemerkt, wenn rostbraunes Wasser, Rostgeschmack, Druckabfall, ein dünner Wasser­ strahl oder ein Wasserrohrbruch auftritt.

Das Promotec®- System Das Verfahren beginnt mit der Nassreinigung, welche schonend und gründlich vor­ und rück­ wärts reinigt. Nach dem Trocknen und Aufrauen werden die Rohre innen mit einer speziellen Beschichtung versiegelt und langlebig geschützt. Das Endprodukt ist eine Art «Rohr­in­Rohr­ System», dass den heutigen Kunststoffrohren punkto Dauerhaftigkeit und Qualität in nichts nachsteht. Das Beschichtungsmaterial ist gesundheitlich vollkommen unbedenklich, es besteht aus demselben Material wie die meisten Lebensmitteldosen. Die Vorteile gegenüber dem Auswechseln der Leitungen überwiegen, immer fliessendes Wasser, keine baulichen Massnahmen, bis zu 3 Mal günstiger und die Arbeiten dauern nur 2 – 5 Tage (EFH/Whg). Folgende Leitungen kön­ nen saniert werden: Verzinkte Trinkwasserleitungen (Kalt­ und Warmwas­ ser), Trinkwasserleitungen aus Kupfer (Kalt­ und Warmwasser), Schwimm­ badleitungen, Feuerlöschleitungen und Heizleitungen (Kupfer/Stahl).

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Corona-Info Laufental / Thierstein / Dorneckberg Informationen für die Bevölkerung

Vorgehen im Krankheitsfall

Informationen für das Gewerbe

• Allgemeine Informationen unter www.bag.admin.ch • Hotline 058 463 00 00 (24 h) • Für Reisende 058 464 44 88 • Corona-Virus-Check check.bag-coronavirus.ch • Informationen zu Kantonen www.ch.ch/de/coronavirus • Kanton Solothurn www.corona.so.ch 0800 112 117 (täglich 8 – 16 h) kfscorona@kapo.so.ch • Kanton Basel-Landschaft www.bl.ch/corona 0800 800 112 (täglich 9 – 16 h) • Corona-Hotline für psychische Belastungen 061 553 54 54 (Psychiatrie Baselland)

• In Notfällen immer 144 anrufen!

• Informationen zu Corona Erwerbsersatzentschädigung inkl. Merkblättern www.ahv-iv.ch/de • Überbrückungskredite für Unternehmen www.covid19.easygov.swiss • Kanton Basel-Landschaft tinyurl.com/Unternehmen-BL 061 552 06 80, kast@bl.ch • Kanton Solothurn corona.so.ch/wirtschaft/ 032 627 95 23 (8 –16 h) corona@awa.so.ch • Infos für Kulturschaffende tinyurl.com/Kultur-Bund tinyurl.com/Kultur-BL tinyurl.com/Kultur-SO

Diszipliniert in Richtung Öffnung Mit der Öffnung von weiteren Läden und Dienstleistern rückte am vergangenen Montag die viel zitierte «Normalität» ein Stück näher. Um weitere Schritte in diese Richtung unternehmen zu können gilt nun umso mehr: Abstand halten! Hygiene beachten! Wenn immer möglich zu Hause bleiben! Absolutes Feuerverbot im Wald und in Waldnähe (50m) beachten! www.waldbrandgefahr.ch Während die Abklärungsstation für Corona-Verdachtsfälle in Münchenstein nach wie vor bestehen bleibt, wird jene in Lausen per 1. Mai geschlossen. Stand: 28. April 2020

• Kanton Basel-Landschaft tinyurl.com/ImKrankheitsfall 0800 800 112 (täglich 9– 16 h) • Kanton Solothurn tinyurl.com/ImKrankheitsfall 0800 112 117 (täglich 8–16 h) • Informationen für Kinder 058 463 00 00 (24 h) • Für allgemeine Informationen (nicht zum Thema Coronavirus) wenden Sie sich an Ihren Hausarzt oder die medizinische Notrufzentrale 061 261 15 15 Informationen für den Krankheitsfall Personen ab 16 Jahren mit einer möglichen Coronavirus-Infektion werden in zwei ambulanten Abklärungsstationen untersucht. Falls Sie ärztliche Behandlung aufgrund von • Husten • Atemnot • und/oder Fieber (höher als 38°C) benötigen, begeben Sie sich mit Krankenkassenausweis oder Pass/ID in eine der beiden Abklärungsstationen: • Münchenstein, Kuspo Loogstrasse 2 (8 – 20h) • Lausen, Mehrzweckhalle Stutz Geschlossen ab 1.5.2020 Stand: 28. April 2020

Ausbau Soforthilfe im Baselbiet Der Bund hat eine Härtefall-Regelung eingeführt für Selbstständigerwerbende, die ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen dürfen - aufgrund der Situation aber in finanzielle Notlage geraten sind. Im Baselbiet können diese Betriebe (z.B. Taxifahrer, Fotografen, Hotels) eine nicht rückzahlbare Soforthilfe von 3000.– beantragen. Schutzkonzepte Will ein Unternehmen den Betrieb der Öffentlichkeit zugänglich machen, ist ein Schutzkonzept für Kunden und Mitarbeitende erforderlich. Vorgaben und Muster des Bundes finden sich auf: backtowork.easygov.swiss Stand: 28. April 2020

Alle Informationen stets aktuell auf: www.corona.laufental.swiss www.corona-thierstein.ch

In Zusammenarbeit mit dem


SPORT

Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18

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VOLLEYBALL

Zwei starke Frauen für die Krisenbewältigung Am 13. Juni wollte der VBC Laufen den 50. Geburtstag mit einer Gala feiern, und Anfang August sollte die 20. Auflage des traditionellen StedtliBeachturniers stattfinden. Beides fällt wohl der Corona-Krise zum Opfer. Mit Ursula Brem und Céline Saner kann sich der Verein jedoch auf zwei starke Frauen als Krisenmanagerinnen verlassen. Edgar Hänggi

V

ereinspräsidentin Ursi Brem und Beach-OK-Präsidentin Céline Saner trafen sich im Stedtli in Laufen, wo vom 7. bis 9. August auf dem Hauptfeld um den Sieg gekämpft werden soll. Seit 1972 gehört Brem (mit einem Unterbruch) dem Verein an, ist Ehrenmitglied und seit 2014 wieder Präsidentin. «Ich habe schon viel erlebt. So etwas habe ich aber nie für möglich gehalten. Man muss optimistisch bleiben, sich entsprechend verhalten und versuchen, so zu leben, wie es geht. Für die Vereinsarbeit wirkt sich die Krise vor allem in Sachen Organisation aus. Alle Sitzungen werden via Skype abgehalten, und wir müssen uns überlegen, wie wir mit der anstehenden Generalversammlung umgehen. Aussergewöhnliche Lagen lassen auch aussergewöhnliche Lösungen zu», meint Brem. «Wir diskutie-

Optimismus: Céline Saner (links) und Ursula Brem lassen sich nicht so schnell unterkriegen. ren, die GV allenfalls auf schriftlichem Weg zu machen.» Die Jubiläumsgala werde sehr wahrscheinlich abgesagt respektive um ein Jahr verschoben, das sei so gut wie sicher. Auch das Beachturnier stehe auf der Kippe. «Wir haben bisher erledigt, was gemacht werden musste. Bei Swiss Volley und der Stadt Laufen ist das Turnier angemeldet, und im Januar haben wir mit der Sponsorensuche begonnen. Mit dem Lockdown mussten wir jedoch auch unsere Arbeiten einstellen, denn im Moment weiss niemand, wie es weitergeht», erklärt Céline Saner. Sie führt mit erst 23 Jahren bereits im dritten Jahr ein junges Team und geniesst das vollste Vertrauen

der Klubpräsidentin, die als Finanzchefin auch im OK dabei ist. «Wir haben es bereits überschlagen. Sollten wir das Turnier absagen müssen, werden wir in der Vereinsrechnung ein Minus ausweisen müssen. Gefährdet ist der VBCL jedoch nicht. Wir haben gut gearbeitet und haben Reserven», so Brem. Seit 1999 findet in der Laufner Altstadt das Volleyballturnier, das dank seinem einzigartigen Ambiente bei den A2-Spielern, dem nationalen Nachwuchskader sowie den Plauschspielern und Zuschauern so beliebt ist, statt. Nur höhere Gewalt kann das Turnier verhindern. So 2007 das Hochwasser in Laufen und jetzt wohl COVID-19. «Ich ha-

FOTO: EH-PRESSE

be es noch nicht aufgegeben. Es gibt jedoch offene Punkte. Niemand weiss, wann und wie solche Turniere wieder durchgeführt werden können. Offen ist, ob dann Zuschauer zugelassen sind, und wenn ja, wie viele. Im Stedtli können wir keine Zuschauerkontrolle durchführen.» Saner spielte ambitioniert Volleyball, bis sie durch zwei Knieoperationen gestoppt wurde. Jetzt ist sie noch bei den Damen 3 und als Nachwuchstrainerin beim VBC Laufen tätig und kennt so viele, die dann auch als Helfer zum Einsatz kommen. Im OK ist sie im «verflixten siebten Jahr», wie sie lachend sagt. Sie wirkt ruhig, lässt sich nicht aus der

Ruhe bringen. «Mir macht die Arbeit in einem tollen Team grossen Spass. Wir helfen einander, ich habe das Vertrauen und die Unterstützung vom Verein, und durch solche Ereignisse lernt man.» Saner hat auch das Gespür für die spezielle Situation. Der Anlass benötigt Sponsoren, aber dies wird heuer eine heikle Sache. «Schon früh, als klar wurde, was da abgeht, kamen Firmen auf mich zu und entschuldigten sich, dass sie uns in diesem Jahr nicht unterstützen können. Dafür habe ich vollstes Verständnis. Wir werden vor allem von lokalen Firmen unterstützt, und viele müssen jetzt zuerst schauen, wie es bei ihnen weitergeht.» Es wird viel geskypt momentan und besprochen, welche Alternativen es gäbe. Ein Turnier ohne Publikum sei kein Thema, sind sich Brem und Saner einig, denn dann hätte man nur Kosten, und das Minus in der Vereinskasse würde noch grösser. Nur im Schwimmbad spielen, sei ebenfalls keine Lösung. «Dann würden wohl die meisten Teams absagen, denn der grösste Teil kommt wegen der Ambiance im Stedtli», erklärt Saner. Die OK-Präsidentin bespricht mit der Klubpräsidentin, wann die Deadline ist, um den Daumen allenfalls nach unten zu richten. «Wir haben viele Helfer und Firmen, die uns seit Jahren unterstützen, vor allem beim Auf- und beim Abbau. Die Baufirma, welche uns mit vier Lastwagenfahrten den Sand bringt und holt, wäre bereit. Wir könnten so recht schnell reagieren, sollte die Ampel dann doch auf Grün springen. Aber irgendwann ist auch der Zeitpunkt gekommen, an dem wir bekannt geben müssen, ob das 20. Stedtli-Beachturnier in Laufen im August 2020 stattfinden wird», betont Saner. Wohl dem, der in einer solchen Krise zwei so starke Frauen an der Spitze weiss.

Senden Sie Grüsse an Ihre Liebsten!

Liebs Oma, liebe Papa Mir freue eus ganz fest, wenn mir wieder bi euch dörfe ä Chlöpfer mit Maggi, Streumi und Mayo chöne cho ässe. Blibet gsung! Lionel, Finja & Malina

Omi & Opi, Evi & Grosspapi, Gotti & Göttis Wir wünschen euch viel Gesundheit, Geduld und Durchhaltevermögen, bis wir uns endlich wider sehen dürfen. Simon, Elia, Lukas & Saphira

Lieber Urgrossvati, liebes Grossmutti, lieber Grossvati, liebes Omi Viele liebe Grüsse aus dem Fricktal senden Euch. Muriel, Leslie, Ayleen und Gian

Grussfoto gin. Wir vom Wochenblatt möchten Ihnen die Gelegenheit schenken, Seniorinnen und Senioren mit einer heiteren Grusskarte zu überraschen! Das ist eine schöne Möglichkeit, auch in diesen strengen Zeiten miteinander in Kontakt zu bleiben. Ehrlich gesagt sind wir von der Menge an Grusskarten überwältigt. Noch so gerne möchten wir all die süssen Fotos gratis abdrucken. Leider ist unser Platz aus technischen Gründen beschränkt. Trotzdem werden wir so viele Fotos wie irgendmöglich publizieren. Tragen Sie Sorge zu sich und Ihren Liebsten. Ihre Wochenblatt-Redaktion

Hallo Omi & Opa, hallo Ömi & Opa und Oma & Opa und hallo liebs Ureli, Urgrossmutti und Uromi ig vermiss euch fescht und freu mi, wenn mr gli widr chöne zämme spiele! Sch utzi Y

Liebi Grossmamis und Grosspapis I vermiss Euch und freu mi, gli wieder in euchnä Gärte dörfe umezturne. Digge Schmutz, Robin

Liebs Nana, liebä Opi Franz Mir hoffe, euch gots guet und dass mer euch bald wieder chöne gseh! Mir vermisse euch, bliebet gsund und bis hoffentlich bald. Liebi Griässli Jannik, Andrin und Dario

Liebs Grossmutti, liebe Grosspapi, liebs Oma und liebe Opa. Mir schicke euch ganz villi liebi Grüess und hoffentlich gsehn mr uns bald wieder. Fabian, Leonie und Sandro

Text: Anrede; maximal drei fröhliche Sätze; eigener Name. Foto: Als eigene Datei schicken; Grösse mindestens 1 MB Adresse: Betreff Grussfoto redaktion.laufen@chmedia.ch Redaktionsschluss: Fr, 12 Uhr


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Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18

KELSAG Papier- und Kartonsammlung

In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens, gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 4. Mai Büsserach 6. Mai Brislach

Dankeschön!

27. Mai

Nunningen

Papier und Karton gleichzeitig (getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt *) 5. Mai Büren, Himmelried 2. Juni Beinwil, Erschwil 11. Mai Seewen 4. Juni Zwingen, Nenzlingen 12. Mai Rodersdorf, Burg 15. Juni Bärschwil, Liesberg 15. Mai Dittingen, Grindel, Wahlen 18. Juni Hofstetten, Flüh Hofstetten, Flüh Fehren, Melteing, Zullwil 28. Mai 25. Juni 29. Mai Ederswiler, Roggenburg, Kleinlützel 27. Juni Metzerlen, Mariastein

Zu meinem 80sten Geburtstag vom 4. April 2020 durfte ich trotz Corona, viele liebe Grüsse und Gratulationen entgegennehmen. Bedanken möchte ich mich auch bei der Einwohner- und Kirchengemeinde Büsserach, den Dorfvereinen und für die vielen telefonischen Gratulationen. Herzliches Vergelt’s Gott.

Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch. *«getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren.

Josef Ditzler

D UR CH AT M E N EI N- & A US A TM E N AU F A TM E N IN CORONA ZEITEN

ZAHNARZT

Dr. Ingold an der Heuwaage

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31. Mai 2020

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DORFPLATZ EINGESANDT

EBENFEIN

Spektakulärer Einsatz Stützpunktfeuerwehr Laufental

Feine Zutaten aus dem Wald

Turmfalkenhorst: Ein Landebrett für die Vögel wird montiert. FOTO: ZVG Für einmal nicht wegen Feuer, Sturm oder Unfall, sondern wegen einem Turmfalkenhorst im «Winkel» in der Gemeinde Röschenz rückte die Stützpunktfeuerwehr ohne Blaulicht mit ihrem Hubretter P 410 mit einer Hubhöhe von 32 Metern nach Röschenz aus. Der Hauseigentümer der betreffenden Liegenschaft hatte die Fassade wegen Vogelkot reinigen lassen und zugleich Vorkehrungen getroffen, dass sich die Vögel nicht mehr auf dem Fenstersims niederlassen können, um ihr «Geschäft» zu machen. Bald hat man jedoch beobachtet, dass sich ein Falkenpaar trotz der angebrachten Vorrichtung auf diesem Fenstersims niederlässt, um zu brüten (wie schon Jahre zuvor). Nach Absprache mit dem Hauseigentümer, der Gemeinde und einem Fachmann vom Natur- und Vogelschutzverband des Kantons BaselLandschaft (BNV) konnte man sich einigen, dass beim betreffenden Fenster das Vogelgitter wieder entfernt und durch ein Kot- respektive Landebrett ersetzt wird. Wegen der Höhe des Fensters hat sich die Feuerwehr spontan dazu bereit erklärt, mit ihrem Hubretter inklusive zwei Mann Besatzung, diese Arbeit im Zeichen des Naturschutzes auszuführen. Mit Stefan Finckh, Martin Forster und Michael Stoll vom Gemeindeaussendienst konnte der Umbau am letzten Freitag erfolgreich ausgeführt werden. Guido Karrer, Präsident Naturschutzkommission Röschenz

LESERBRIEF

Maske gegen Corona oder nicht? Die Coronaviren werden vor allem durch Tröpfcheninfektion übertragen. Masken fangen einen Teil der Tröpfchen ab. Dadurch wird mindestens die Virenmenge reduziert. Die Wissenschaft geht im Moment davon aus, dass die Krankheit umso schwerer verläuft, je grösser die Menge der übertragenen Viren ist. Es braucht jetzt keine evidenzbasierten Studien über die Wirksamkeit von Masken. Der durchschnittliche menschliche Verstand genügt, um einzusehen, dass die Maske ein wichtiges Mittel im Kampf gegen Coronaviren ist. Ich trage eine Maske in Geschäften, in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo nicht sicher ist, dass ich die geforderten zwei Meter Abstand wahren kann. Jörg Kaufmann Breitenbach

GESCHÄFTSWELT

Weniger Umsatz, kleiner Gewinn WoS. Die Aluminium Laufen AG in Liesberg blickt auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2019 mit unsicheren Märkten und hohem Wettbewerbdruck zurück. Der Erlös reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr um gut zehn Prozent auf 94,4 Millionen Franken. Das Jahresergebnis verringerte sich vom 0,7 auf 0,2 Millionen. Die Firma beschäftigt in Liesberg und in einer Giesserei in Tunesien rund 250 Personen.

WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezept ab. Guten Appetit! Hüttenkäse–Kartoffelwähe mit Bärlauch Teig 200 g Ruchmehl 1 KL Salz 50 g Butter kalt 30 g Magerquark 0.5 dl Weisswein 0,5 dl Wasser Ruchmehl und Salz mischen. Butter in Flocken und Magerquark zugeben, mit den Fingern zu einer krümeli-

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GEDANKENSTRICH

Bitte, bitte öffnen!

Gini Minonzio

gen Masse zerreiben. Weisswein und Wasser zugeben, zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten, mindestens 30 Minuten kühl stellen. Teig auf Mehl gleichmässig rund auswallen, das vorbereitete Blech (30 cm Durchmesser) damit auslegen, Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen.

(Gschwellti zubereiten), leicht auskühlen, schälen, in 3mm dicke Scheiben schneiden, diese auf dem Teigboden verteilen. Eier und Mehl verrühren. Milch, Hüttenkäse und Bärlauch zugeben, verrühren, mit Salz, Pfeffer aus der Mühle gut würzen.

Belag 350 g Kartoffeln, festkochend 2 Ei(er) 1 KL Mehl 1, 5 dl Milch 250 g Hüttenkäse 3- 5 EL Bärlauch, gehackt

Backen Ofenmitte / Ofen vorgeheizt, 190 °C (Heissluft 170 °C), 30-40 Minuten backen.

Kartoffeln im Dampf weichkochen,

Dazu passt: Ein Rüebli- oder Blattsalat. Weitere Rezepte finden Sie auf der Seite des landwirtschaftlichen Zentrums Ebenrain. https://ebenfein.bl.ch

LESERBRIEF

EINGESANDT

Töff- und Autolärm Problematik

Es geht auch so – zur Not!

Es macht den Anschein, dass die Lärmproblematik in der Region LaufentalThierstein sowie die Rasereieinlagen von Töffs und Autos auf unseren Strassen ein generelles Problem darstellt und die Behörden Augen und Ohren zuhalten. Dies auch bezogen auf die Passwangstrecke, wo hunderte Motorräder, vor allem an Wochenenden, unterwegs sind – von ihnen eine sehr grosse Anzahl – mit überhöhter Geschwindigkeit und mit ohrenbetäubendem Lärm. Manche müssen noch mehr auffallen, Lärm und Tempo reichen nicht aus, indem auf dem Hinterrad -«Männchen machend» gerast wird. Auch Automobilisten mit ihren abgeänderten Boliden zeigen ein ähnliches Verhalten und sind nicht zu überhören. Das Ganze spielt sich nicht etwa ausserorts ab, sondern in den Dörfern, in der 50-er Zone entlang der Passwangroute von Zwingen bis ins Beinwil. Da wird überholt, Fussgängerstreifen hin oder her, gehupt und Gas gegeben, was das Zeug hergibt. Müssten da nicht die Gemeinden an den «Freund und Helfer» appellieren und um mehr Präsenz bitten? Wären Geschwindigkeitskontrollen und Lärmmessungen nicht von Nöten? Sind es doch schlussendlich Schulkinder, Senioren und die Steuerzahler der Gemeinden, wo Tag für Tag sicher die Passwangstrecke überqueren möchten und die Anwohner, die hilflos dem Lärm und der Raserei ausgesetzt sind. J. Ditzler, A. W. Schmidlin, U. Stettler, Büsserach

EINGESANDT

Steimeyer’s Comedy abgesagt Leider findet das Event «Wär sii mir» vom 2./3. Mai nicht statt. Der «Steimeyer» und der «Roli» versprechen aber, dass sobald kleinere Veranstaltungen bis zu 100 Personen wieder erlaubt sind, die neuen Daten schnellstmöglich bekannt gegeben werden. Bereits erworbene Tickets behalten natürlich Gültigkeit. Wir wünschen Euch und uns Gesundheit und freuen uns, unser neues Programm baldmöglichst präsentieren zu können. Unserem Gastgeber im Hotel Restaurant Central und allen Gastrobetrieben wünschen wir ein grosses «Dureheebe» und die Unterstützung ihrer Gäste . Rainer Meyer Kleinlützel

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Abwechslung in schwieriger Zeit: Im Alters- und Pflegeheim Stäglen soll mit Unterhaltung die Einsamkeit im Heim bekämpft werden. FOTOS: ZVG Die Altersheime allüberall sind sehr stark von der Corona Epidemie betroffen. Das gesamte Leben der Bewohnerinnen und der Bewohner, aber auch der Angestellten und Freiwilligen ist beeinträchtigt. Die Leitung von Stäglen in Nunningen hatte bis jetzt das Glück des Tüchtigen und muss noch keine Coronafälle vermelden. Der Stiftungsrat konnte sich anlässlich einer Videositzung ausführlich über alle getroffenen Massnahmen und Veränderungen orientieren und hat den Bewohnerinnen und Bewohnern, den Mitarbeitenden und den freiwilligen Helfern den herzlichsten Dank ausgesprochen. Marlene Hänggi, die Leiterin der Aktivierung, berichtet aus ihrer sicheren Distanz: Wir bringen unsere Bewohnerinnen und Bewohner auf andere Gedanken. Trotz der Coronakrise findet zweimal pro Woche ein musikalischer Nachmittag im Garten des Altersheims statt. Die Auflagen des BAG, das Social Distancing, werden stets eingehalten. Die Musiker spielen an erhöhter Lage im oberen Teil des Gartens und haben zu den Bewohnern genügend Abstand. Bereits durften wir in den Genuss von «Riesel Huusmusig» aus Erschwil kommen, ebenfalls erhielten wir schon zweimal musikalische Unterhaltung vom «Duo Vater & Sohn Edwin und Marcel Liechti» aus Zullwil. Am Ostermontag um 10 Uhr besuchte uns der Herr Pfarrer aus Oberkirch und zelebrierte bei schönstem Wetter draussen den Ostersegen für unsere Bewohner. Eine beson-

dere Überraschung war der Auftritt von Stefan Cueni mit dem Alphorn. Wir freuen uns auf weitere engagierte Musiker aus der Region, die bei uns im Garten des Altersheims spielen. Für unsere Bewohner eine tolle Abwechslung um die Einsamkeit im Heim zu bekämpfen. Im Zusatz können die Bewohnerinnen und Bewohner per Videotelefonie mit ihren Angehörigen in Kontakt treten und bei guten Witterungsverhältnissen im Gartenbereich im gesicherten Abstand persönliche Gespräche führen. Anton Stebler Präsident Stiftungsrat, Zullwil

«Problemchen hast du!», antwortete ich bisher immer meinem alten Freund Paul, wenn er mir vorjammerte, dass der Coiffeur geschlossen sei, und das Fitnesszentrum, und, und, und. Diese Problemchen kann man selbst ganz einfach lösen. Ich gab Paul die folgenden Tipps. Coiffeur: Seit Jahren schneide ich einfach einmal im Jahr ein Stückchen meiner Haare ab. Schere ansetzen und mit einem einzigen kühnen Schnitt ist die Sache geritzt. Funktioniert bestens. Kosmetikinstitut: Vor etlichen Jahren habe ich in mein Badzimmer investiert. Seither sind meine Falten verschwunden. Einfach eine schwächere Birne einschrauben. Fitnesszentrum: Ich habe schon lange herausgefunden, dass ich auch ohne Fitness-Abo ein schlechtes Gewissen haben kann. Geht also bestens ohne. Gartengeschäfte: Ob blühendes Unkraut oder neugekaufte Kräuter – es ist nur eine Frage der Einstellung. Ich habe sie erzogen, meine Schnecken. Sie fressen inzwischen alles. Shopping: Dazu kann ich gar nichts sagen. Ich habe noch nicht begriffen, wieso man sich das überhaupt antun sollte. Ich ging also davon aus, all diese Schliessungen würden mich nur wenig betreffen. Doch inzwischen wurde ich eines Besseren belehrt. Ich dachte offensichtlich nicht über meine Nasenspitze hinaus. Ich meine, was tun all die Leute, die nicht bei der Coiffeuse sitzen können und auch nicht bei der Kosmetikerin? Die sich weder im Fitnesszentrum noch im Gartencenter oder beim Shopping auspowern können? Richtig! Ganze Horden treffen sich nun mit ihren Töffs auf meinem Vorplatz und machen brumm, brumm. Andere rasen rudelweise mit dem Rad verbotenerweise die allerschmalsten Wanderstege im Wald hinunter und verstehen nicht, dass Izmir und ich nicht in das Tobel runterklettern, um sie durchzulassen. Und ein Teil rastet gruppenweise vorzugsweise in einer unübersichtlichen Rechtskurve, wenn sie die Velotour doch etwas zu ambitioniert geplant haben. Ach Gottchen, nun ist es also so weit. Nun habe auch ich mir Corona-Problemchen zugelegt. Und wie ich nun so angefangen habe, über meine Nasenspitze hinauszudenken, könnte ich eigentlich gleich noch ein Stückchen weiterdenken. Könnte. Will ich aber eigentlich nicht. Ich höre lieber auf und mache etwas Konstruktives. Tragen Sie Sorge zu sich und Ihren Liebsten. Ihre GINI Minonzio

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.

Musik trotz Distanz: Musikalischer Nachmittag im Garten.

redaktion.laufen@wochenblatt.ch


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PUBLIREPORTAGE

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Sportfreunde Aussergewöhnliche Zeiten erfordern aussergewöhnliche Massnahmen – selten trifft ein Zitat so sehr den Kern einer Sache wie dieses. In der aktuell sehr schwierigen Zeit wachsen Alltagsmenschen über sich hinaus und leisten Unglaubliches. «Normalbürger» setzen sich an vielen Fronten ein, damit der CoronaVirus eingedämmt werden und die Wirtschaft wieder besseren Zeiten zusteuern kann. Auch zahlreiche Vereine erfahren im Moment viele Zeichen der Solidarität, so auch unsere FCB-Familie. Es sind Zeichen der Verbundenheit, die für uns nicht selbstverständlich sind. Uns ist bewusst, dass auch unsere Sponsoren vielleicht mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Dennoch halten uns unsere tollen Sponsoren auch jetzt die Treue. Dieses Engagement wissen wir sehr zu schätzen. Gerade ein Verein wie der FC Breitenbach, der 18 Mannschaften, darunter 13 Juniorenteams stellt, ist auf Sponsoring-Einnahmen angewiesen. All jene, die auch in dieser Zeit hinter uns stehen und uns weiterhin unterstützen, leisten damit ihren Anteil an den aussergewöhnlichen Massnahmen, die es in solchen Zeiten benötigt, damit der Ball auf den Fussballplätzen in der Region bald wieder rollen kann. Der Vorstand des FC Breitenbach möchte deshalb an dieser Stelle seinen Sponsoren herzlich Danke sagen: Albin Borer AG, Altermatt Hausbau AG, Apotheke Wydehof, Aqua-Solar AG, ARBACASA GmbH, Asimpa GmbH, Auto Wydematt AG, AZ Anzeiger AG, Bäckerei KonditoreiNiederberger,BaloiseBankSoBa,BedriGmbHGartenbau,BasellandschaftlicheKantonalbank,BiosystemsSwitzerlandAG,BohnyBödenAG,Borer BernhardAG,BorerHch.KartenverlagAG,BorerRemoGarage,BorerSeverinAG,BouyguesEnergies&Services,Bucher/GabeleSicherheitstechnik,Carrosserie Imhof AG, Carrosserie Remo Schmid AG, Dalhäuser + Ledermann AG, Elektro Harder AG, Felix Transport AG, Fontana Toni Keramische Wand- und Bodenbeläge, Fresco Pizza Kebab GmbH, Garage Bieli Daniel, Garage P. Straumann, Giger + Dill AG, Gribi Real Estate AG, Häner AG Heizung Sanitär, Haustec GmbH, Hofer Treuhand + Immobilien AG, IMMO FAMILY AG, Jeker Alex Holzbau, Intersport Corti Zwingen, Jost Transport AG, KASA AG, Kettl Landmaschinen AG, Kübler Haustechnik AG, Lack Stefan Sonnenschutz, Marzetti Gebäudetechnik, Meier-Kopp Service AG, Möbel Kamber + Co, Modelleisenbahnladen 22B, M. Riesch AG Architektur, Morath AG, MPZ AG, Müller Garage AG, MW Entkalkungsservice GmbH, Neuschwander Gartenlandschaft AG, O. Jeker AG, Primeo Energie, Radsport Plösser, Raiffeisenbank, Schloss Carrosserie, Schmidlin Albert Malergeschäft, Schwarzbuebe-Garage AG, Seppi‘s Gebäudereinigung AG, Sieber KieferorthopädieAG,SoftCarWaschAG,SpaarAG,SpanoMetallbauAG,SperisenIngenieureGmbH,SteinerElektrikerGmbH,StichSchreinereiAG,Sutterbeck AG, Swiss Green Sportstättenunterhalt AG, Tip Top Schlüsseldienst Bozoglan, Von Roll Schweiz AG, Waldner Optik AG, Wasserfront GmbH, Wydehof-Center, ZURICH Generalagentur Marco Hänggi Es würde uns freuen, Sie bald wieder auf der Sportanlage Grien begrüssen zu dürfen. Bleibt gesund! Vorstand und Supporterclub FC Breitenbach

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Rätsel

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Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

Lösung 17/2020:

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Sudoku im Wochenblatt

WELTMEER

8 3 7 Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.

CH Regionalmedien AG, Laufen

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DIES UND DAS WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG

Unterstützen Sie die regionale Wirtschaft Wunderkammer Vierwaldstättersee Die Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Barbara Piatti nimmt Sie mit auf eine Reise durch eine vermeintlich bekannte Landschaft. Sie eröffnet ungewohnte Perspektiven auf die Region zwischen Gotthard und Vierwaldstättersee. Die imaginären Wanderungen führen von der offenen Seefläche über Berggipfel und Täler bis tief hinein in Tunnel und Kavernen. Sie machen mit utopischer Architektur bekannt und mit gespenstischen Ereignissen im Innern des Gotthard, mit Zeitreisen im Hammetschwandlift und Ozeanwellen in der Zentralschweiz, mit berühmten Reisenden und renommierten Drachenforschern. In den Rucksack gehört die von Piatti und ihrem Team ausgedachte und realisierte Buchbox zum Thema. Diese enthält einen Essayband und zwölf Tableaus samt interaktivem Instrumentarium (Spiegel, Farbfächer, Kartenset…) zum Herausnehmen und Ausprobieren – diese ist im Kurspreis inbegriffen und wird den Teilnehmenden zugeschickt. Mit dem Buch in der Hand wandern Sie im Online-Kurs gemeinsam mit den anderen Teilnehmenden durch die Wunderkammer Vierwaldstättersee. Der digitale Kurs wird so zu einer handfesten Angelegenheit und einem sinnlichen Erlebnis. Wir sind uns sicher: So haben Sie diese Landschaft noch nie gesehen! «Wunderkammer Vierwaldstättersee & Gotthard», Mi 20.5.-3.6.20 (3-mal), 18.00 - 19.30 Uhr. Info & Anmeldung: 061 269 86 66, www.vhsbb.ch

GESUNDHEITSTIPP

Süssholz raspeln

«Zweifel ist kein angenehmer Zustand, Gewissheit jedoch absurd.» Voltaire war sein Pseudonym. Sein richtiger Name war François-Marie Arouet. Er lebte von 1694-1778 und war ein bedeutender Philosoph. Seine Schriften überlebten seine Zeit. Er war der Meinung, dass jede Theorie irgendwann revidiert würde und dass Tatsachen nur als Arbeitshypothesen anzusehen seien. Die Tatsache, dass ein neues Virus unseren Globus umzingelt und der Menschheit gefährlich nahe kommt, bringt uns dazu, Massnahmen zu ergreifen. Eine Frühjahrs-Teemischung ist eine altbewährte milde und doch effiziente Naturmedizin zur Anregung unseres Schutzschildes. Sie enthält Süssholzwurzel, Löwenzahnwurzel, wenig Faulbaumrinde, Wacholderbeeren, Schafgarbe, Fenchelsamen, Taubnessel Blüten und Kraut. Zuerst Holzteile und Rinden kurz aufkochen, danach Blüten und Blätter zugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Die Teemischung besteht also aus zwei Teilen. Davon morgens und abends jeweils eine Tasse nüchtern trinken. Süssholz und Schafgarbe wirken entzündungswidrig. Eine 6-Wochenkur ist sinnvoll. Süssholzwurzel hat eine leicht antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Sie wurde 2012 von der Universität Würzburg zur Arzneipflanze des Jahres erklärt. Die Heilwirkung ist erwiesen. Als Kinder durften wir ab und zu einen Süssholzstängel kauen. Wir raspeln das Süssholz nicht, wir tun etwas! Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

WoS. Die regionale Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland unter der Leitung von Kantonsrat Mark Winkler hat sich am 21. April unter Einhaltung der Hygienemassnahmen zu einer Sitzung getroffen. Aufgrund der aktuellen Lage wurde auf eine Firmenbesichtigung verzichtet. Die regionale Wirtschaftsförderung appelliert an alle, in der aktuellen Zeit noch mehr als sonst die regionale Wirtschaft zu unterstützen. Die Gewerbeund Industriebetriebe sind per E-Mail und telefonisch erreichbar und würden sich auf einen Anruf freuen. Geplante Reparaturen und Investitionen sollen nicht aufgeschoben werden, sondern

jetzt soll investiert werden. Damit tragen alle dazu bei, dass die regionalen Wirtschaftsbetriebe Arbeit haben und die Arbeitnehmer auch zukünftig ihre Arbeitsstelle behalten können. «Mit Zuversicht blicken wir der schrittweisen Öffnung der Betriebe entgegen und wünschen allen gute Gesundheit und Durchhaltevermögen», schreibt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Er teilt mit, dass die Vorbereitungen für die Genusstage Schwarzbubenland vom 10. und 11. Oktober plangemäss verlaufen. Erste Aussteller haben sich bereits angemeldet. Alle Informationen hierzu sind zu finden unter: www.schwarzbubenland.info/genusstage.

GESCHÄFTSWELT

BNI-Netzwerker treffen sich jetzt morgens virtuell

Austausch: Virtuell in Kontakt bleiben. FOTO:ZVG

PR. Kontakte knüpfen, Kontakte halten, sich gegenseitig unterstützen – in der aktuellen Wirtschaftslage ist das für Unternehmerinnen und Unternehmer wichtiger denn je. Die Organisation Business Network International (BNI) ist bekannt dafür, dass sich Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler regelmässig zum Unternehmertreffen zusammenfinden. In diesen Zeiten ist das unmöglich. Aber auf das Netzwerk verzichten? Auf keinen Fall! Innerhalb kürzester Zeit ist es BNI gelungen, die Unternehmertreffen in den virtuellen Raum zu verlagern. Die Mitglieder der Unternehmergruppe Chapter Passwang, Breitenbach, «treffen» sich wöchentlich virtuell. Die Beteiligten nehmen via PC, Laptop oder Smartphone an den Meetings teil – ob sie dabei im Büro oder zu Hause sitzen, spielt keine Rolle. Die Leitung der Unternehmergruppe und damit auch die Moderation der virtuellen Treffen hat

Petra Duerr, von Borer Druck AG, die Chapterdirektorin, übernommen. «Wir haben ein Zeitfenster von rund 1,5 Stunden. In dieser Zeit tauschen wir uns gegenseitig aus und berichten von unseren derzeitigen Herausforderungen. Es werden aber auch viele Ideen und konstruktive Vorschläge innerhalb der Unternehmerteams weitergegeben. Das ist Hilfe, die sofort ankommt. Natürlich werden auch weiterhin Empfehlungen, die zu neuen Aufträgen führen können, innerhalb der Gruppe ausgetauscht», erklärt Petra Duerr. Das Besondere: Auch regionale Unternehmerinnen und Unternehmer, die kein Mitglied des Unternehmerteams Chapter Passwang sind, können als «Besucher» an den virtuellen Treffen teilnehmen und sich so Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten holen. Anmelden können sich Interessierte über www.bni.swiss - MEETBNI. In den vergangenen 12 Monaten haben die 33 Unternehmerinnen und Unternehmer mehr als 670 Geschäftsempfehlungen ausgetauscht, die in diesem Zeitraum zu einem Gesamtumsatz von 3,8 Mio. Franken geführt haben. Um sich und das Geschäft besser kennenzulernen und um sich gezielt helfen zu können, führen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gruppe ausserdem regelmässig Gespräche miteinander (derzeit ebenfalls virtuell) und verbessern in Workshops (derzeit online) ihre Fähigkeiten in den Bereichen Netzwerken, Präsentieren und im Finden von Geschäftskontakten.

EINGESANDT

Mit dem E-Bike sicher unterwegs Radfahren ist gesund, macht Spass und ist umweltfreundlich. E-Bikes ermöglichen Radfahrern sogar ein schnelleres Vorankommen mit weniger Kraftaufwand. Darum ist ein E-Bike für viele Menschen inzwischen auch zu einer echten Alternative zum Auto geworden. Pendler nutzen das E-Bike als Ersatz für Auto oder den öffentlichen Verkehr, um zur Arbeit zu gelangen, Senioren schätzen das mühelose Vorwärtskommen und für Familien bedeutet das E-Bike ein umweltschonendes Zugfahrzeug von Kinderanhängern. Dies sind mögliche Gründe, warum Elektrofahrräder boomen und die Verkaufszahlen jährlich steigen. Damit nehmen jedoch auch die Unfallzahlen zu, in welche EBike Lenkende involviert sind, was der Blick in die jährlich erscheinende polizeiliche Verkehrsstatistik bestätigt. EBikes sind nicht mit normalen Fahrrädern zu vergleichen. Wer den sicheren Fahrspass mit dem E-Bike geniessen will, muss die Besonderheiten und die Fahreigenschaften des E-Bikes kennen. Es wird eine Unterscheidung von EBikes bis 25 km/h und bis 45 km/h gemacht. Für jedes Modell existieren andere Vorschriften und Richtlinien. Mit einem E-Bike fahren Sie bei gleichem Kraftaufwand deutlich schneller als mit einem herkömmlichen Fahrrad. Da das E-Bike jedoch schwerer ist, führt beides zu einem ungewohnt langen An-

halteweg besonders mit Anhängern. Im Vergleich zu einem Auto haben Velo- und E-Bike-Fahrende eine schmale Silhouette. Sie werden deshalb später wahrgenommen. Zudem können andere Verkehrsteilnehmende auf den ersten Blick herkömmliche Fahrräder und E-Bikes nicht unterscheiden. Das Tempo von E-Bikes wird daher oft unterschätzt. Um sich und anderen Verkehrsteilnehmern zu helfen, gibt es einige Tipps. Es ist wichtig, sich sichtbar zu machen. Schalten Sie das Licht ein – auch am Tag. Auch leuchtende und reflektierende Kleidung ist hilfreich. Wichtig ist auch das Tragen eines Helmes. E-Bike-Fahrer sollten immer besonders aufmerksam und vorausschauend unterwegs sein und auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht nehmen. Was für alle anderen im Verkehr gilt, gilt auch für E-Bike Fahrer: Fahren Sie mit angepasster Geschwindigkeit, insbesondere beim Kindertransport ist der längere Anhalteweg zu beachten. Weitere Informationen zum Thema E-Bike finden Sie auf der Homepage der Beratungsstelle für Unfallverhütung oder der Kantonspolizei Solothurn. Wir wünschen Ihnen einen unfallfreien Sommer. Thomas Kummer Mediensprecher und Präventionsbeauftragter Polizei Kanton Solothurn

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DENKPAUSE

Unsere Amerikaner

Linard Candreia Wir schreiben das Jahr 1880. Gion Antona überreichte seiner Ursula zur Verlobung einen selber hergestellten Überseekoffer. «Sobald es mir in Amerika gut geht, wirst du dich auch auf den Weg zu mir machen. Dann werden wir drüben heiraten.» Von den Seinen sich zu verabschieden drückte stark aufs Gemüt, es gab aber kein Zurück mehr, die Reisemodalitäten mit dem «Zwilchenbart» von Basel waren unter Dach und Fach. Zu Fuss von Stierva über die Lenzerheide marschierte der junge Auswanderer an einem Herbstmorgen Richtung Chur. Am andern Tag folgte die Weiterfahrt mit der Eisenbahn nach Basel, am übernächsten Tag wieder per Bahn Richtung Laufen, Delémont, Belfort, Paris mit dem Ziel Le Havre. «In den Bahnhöfen verlor ich mich fast in den Ameisenhaufen, so viele Menschen auf einmal hätte ich mir nie erträumt», hiess es später in einem Brief an seine Ursula adressiert. Im Bauch des grossen Dampfers mit der miserablen Luft, dem Geschrei von müden Kindern und den engen Platzverhältnissen dachte Gion Antona nur noch an eines: Amerika, lass nicht zu lange auf dich warten! Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hielt, was es verspro-

chen hatte: Gion Antona machte sich vom ersten Tag an in Effingam/ Kansas auf einer Farm fleissig an die Arbeit, sparte sich so viel er nur konnte vom Mund ab, sodass er nach ein paar Jahren selber zu einer Farm kam und seiner Ursula freudig mitteilen konnte, dass nun für sie der günstige Zeitpunkt gekommen sei, ihm nachzureisen. Die beiden waren nun ein glückliches Paar, konversierten in ihrer heimischen rätoromanischen Sprache, wurden deswegen nicht selten von den Amerikanern als Italiener oder Portugiesen mit einem speziellen Dialekt angesehen. Der amerikanische Staat legte aber der vorgesehenen Heirat einen Stein in den Weg: CandreiaCandreia gehe nicht, in ihrem Bürgerort mit den etwas über hundertfünfzig Einwohnern sei somit der hohe Verwandtschaftsgrad mehr als gegeben. Kommt Zeit, kommt Rat: Die beiden liessen halt das Heiraten noch ein Weilchen sein, um dann in die Trickkiste zu greifen: Ursula machte aus dem «i» im Familiennamen einfach ein «j» und das schluckten die Beamten. Der Ehe entsprossen fünf Kinder mit typischen Namen aus dem Heimatdorf, allerdings in der englischen Variante: John (Gion), Lucy (Lucia), Frank (Francestg), Nina und Louie (Luis). PS: Mit der vierten und fünften Generation steht der Schreibende in Kontakt. Unsere amerikanischen Verwandten halten den Überseekoffer von Ursula immer noch in Ehren und haben sich per Mail am 16. März 2020 bei uns erkundigt: How has the virus affected your lives? Please stay safe. We pray you all are well. Sincerely, Gary and Suzanne Candreia

ALLES, WAS RECHT IST

Streithähne Vielleicht kennen Sie die lästige Situation, dass Sie allmorgendlich um 4.30 Uhr vom krähenden Hahn des Nachbarn geweckt werden. Wie sieht es aus, können Sie etwas gegen den störenden Hahn unternehmen? Übermässige Einwirkungen, die von einem Nachbargrundstück ausgehen, müssen nicht geduldet werden. Das Bundesgericht befasste sich vor Jahren mit einem krähenden Hahn. Der unter Lärm leidende Kläger verlangte vor Gericht, dass dem Nachbarn ein Hahnhalteverbot auferlegt wird. Das Bundesgericht hielt fest, dass es – wie im zu beurteilenden Fall – in einem eher städtisch geprägten Wohnquartier ortsunüblich sei, einen Hahn zu halten. Der Hahn musste zwar nicht weg, aber immerhin auferlegte ihm das Gericht einen nächtlichen Stallzwang bis 7 Uhr morgens. In einem ländlich geprägten Dorf sähe die

Sache wohl anders aus. Hier kann es nicht als ortsunüblich gelten, Hühner zu halten. Je nach Wohnlage wäre aber auch in einem Dorf eine nächtliche Stallpflicht nicht zum vornherein ausgeschlossen. Der findige Nachbar stellt sich nun aber die Frage, ob in einer Wohnzone das Halten von Hühnern mit einem Hahn überhaupt erlaubt ist. Wiederum kommt es auf die konkreten Umstände des Einzelfalls an. Ein Zürcher Gericht stufte unlängst die Haltung von zehn Hühnern und einem Hahn mit nächtlichem Stallzwang als wohnzonenkonform ein. Hähne hin oder her, wie so oft ist menschlichen Streithähnen abzuraten, die Gerichte zu bemühen. Ein klärendes Gespräch zwischen den Nachbarn schafft unter Umständen schneller und günstiger Abhilfe als ein gerichtlicher Eiertanz. Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt wird Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht berichten. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

LESERBRIEF

Kein Stich, sondern ein Biss Als regelmässiger Leser des Wochenblatts habe ich festgestellt, dass bei Berichten über Zecken – wie letzte Woche – immer wieder die Rede von Stichen ist. Das ist aber nicht richtig so, weil Zecken nicht stechen, sondern beissen. Also sind das immer Zeckenbisse und nicht Zeckenstiche. Vor vielen Jahren, als ich selbst mal von einer Zecke gebissen wurde und in ärztliche Behandlung musste, habe ich dies meiner Krankenkasse gemeldet. Diese haben die Kostenübernahme mit der Begründung abgelehnt, dass das eben ein Zeckenbiss sei. Also ein Biss von einem wilden Tier,

somit als Unfall gelte und dafür die Unfallversicherung zuständig sei. Diese hat dann auch anstandslos die Kosten des «Bagatellen-Unfalls» übernommen. Erfreulich, weil ich dadurch weder Selbstbehalt noch Franchise wie bei einem Krankheitsfall bezahlen musste. Leider war das Ganze schliesslich doch noch mit ziemlichen Kosten verbunden, weil bei meinem Versuch, die Zecke herauszunehmen, der Kopf in meiner Haut blieb und dieser im Spital herausoperiert werden musste. Hanspeter Wolfensberger Liesberg


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Verletzte nach Streifkollision DORNACH. WoS. Auf der Gempenstrasse bei Dornach kam es letzten Freitagabend zu einer Streifkollision zwischen zwei Motorradfahrern. Dabei zog sich einer der Männer leichte Verletzungen zu, der andere Fahrer wurde am Fuss erheblich verletzt und musste mit der Sanität ins Spital gebracht werden. Aufgrund unterschiedlicher Aussagen zum Unfallhergang sucht die Solothurner Polizei Zeugen.

Neugierig: Das Eichhörnchen «Fritzl» auf seinem täglichen Besuch bei Guido Karrer Matter in Röschenz. FOTO: GUIDO KARRER-MATTER

LAUFEN

DITTINGEN

LAUFEN

Anklage erhoben

Flugtage verschoben

WoS. Die Staatsanwaltschaft BaselLandschaft hat die Strafuntersuchung im Zusammenhang mit einem Messerangriff auf eine Mitarbeiterin einer Laufener Boutique vom Dezember 2018 abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft hat beim Strafgericht Basel-Landschaft Anklage wegen versuchten Mordes, versuchter vorsätzlicher Tötung und weiterer Delikte erhoben. Das Opfer wurde beim Angriff schwer verletzt. Der Tat bezichtigt wird der damalige Ehemann des Opfers. Der mutmassliche Täter flüchtete nach der Tat nach Italien, wo er nach einer internationalen Fahndung am 2. Januar 2019 von der italienischen Polizei festgenommen und im späteren Verlauf an die zuständigen Schweizer Behörden ausgeliefert wurde. Er befindet sich seither in Haft. Das Datum der Hauptverhandlung am Strafgericht Basel-Landschaft steht noch nicht fest.

WoS. Ende August hätten die diesjährigen Dittinger Flugtage stattfinden sollen. Das Organisationskomitee sowie der Vorstand der Segelfluggruppe Dittingen haben intensiv über die Durchführung diskutiert. Der Bundesrat hat erste Lockerungen der COVID-19 Massnahmen kommuniziert, jedoch sind Grossveranstaltungen immer noch verboten. Die Vorbereitungen eines Anlasses wie die Dittinger Flugtage brauchen für die Vorbereitungen Planungssicherheit. Bis heute steht nicht fest, ab wann der Bundesrat die Durchführung von Grossveranstaltungen wieder zulässt. Die Unsicherheit, ob Ende August Grossveranstaltungen wieder durchgeführt werden dürfen, ist für die Organisation ein zu grosses Risiko. Deshalb hat sie sich entschlossen, die Flugtage um ein Jahr auf den 28. und 29. August 2021 zu verschieben.

Saison im Kulturforum bereits beendet WoS. Auch das Kulturforum Laufen ist von den Massnahmen des Bundesrates betroffen. Deshalb und um ein Gesundheitsrisiko für die Kulturschaffenden und Besuchenden zu vermeiden, sind alle geplanten Veranstaltungen bis Ende Saison abgesagt. Auch der geplante Anlass «Hereinspaziert» am 6. Juni zum Jubiläum 725 Jahre Stadt Laufen musste abgesagt werden. Tickets können zurückgegeben werden Online gekaufte Tickets werden der Kreditkarte wieder gutgeschrieben. An der Vorverkaufsstelle «Der Laden» bezogene Tickets können dort zurückgegeben werden. Im September wird die neue Saison beginnen. Das Kulturforum freut sich, dann wieder die Gäste an einer ihrer Veranstaltungen begrüssen zu dürfen.

Spektakulärer Unfall NUGLAR-ST. PANTALEON. WoS. Bei einem Selbstunfall zwischen Nuglar und Gempen am letzten Samstagabend hat sich ein Lieferwagen auf der Fahrbahn überschlagen. Das Fahrzeug geriet vor einer Rechtskurve von der Strasse ab. In der Folge verlor der Lenker die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Lieferwagen überschlug sich und kam auf der Seite liegend zum Stillstand. Beide Insassen blieben weitgehend unverletzt. Es stellte sich heraus, dass der Lenker zu viel Alkohol getrunken hatte. Renitente Fahrzeuglenkerin BRETZWIL. WoS. Letzten Freitagnachmittag zeigte sich eine Fahrzeuglenkerin von der renitenten und aggressiven Seite. Die 65-jährige Frau behinderte eine Verkehrskontrolle. Anschliessend versuchte sie, sich einer Kontrolle zu entziehen. Dabei wurde ein erster Polizist verletzt. In der Folge wurde die Frau festgenommen und auf den Polizeihauptposten in Laufen gebracht. Dort verletzte sie im Zuge der Sachverhaltsaufnahme einen weiteren Polizisten. Aufgrund ihres psychischen Zustandes wurde die Frau in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Der Führerausweis wurde ihr ausserdem vorläufig abgenommen. Die beiden verletzten Polizisten mussten sich zur Kontrolle in ein Spital begeben, sie konnten dieses aber, kurze Zeit später, wieder verlassen.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Neu: Abholdienst Bis hoffentlich auch die Stedtlibibliothek am 8. Juni wieder öffnen darf, bieten wir ab sofort einen kontaktlosen Abholdienst an. Jeweils dienstags und freitags (Ausnahme: 1. Mai) von 16 bis 20 Uhr können Mitglieder im Zwischengang der Bibliothek Bücher, Zeitschriften, Filme und Hörbücher abholen und zurückbringen. Im Abholbereich hält sich immer nur eine Person auf, die Bibliothek bleibt geschlossen. Die bestellten Medien werden in beschrifteten Taschen bereitgestellt und können im Durchgang mitgenommen werden. Bitte halten Sie auch beim Warten den Sicherheitsabstand jederzeit ein. Wählen Sie bis zu zehn Medien mit der neuen Bestellfunktion auf unserem Online-Katalog www.stebilaufen.ch aus. Eine detaillierte Anleitung finden Sie auf unserer Website unter «Aktuelles». Die Bestellung muss bis 8 Uhr des von Ihnen bevorzugten Abholtages bei uns eingegangen sein. Falls Sie nicht online bestellen können: Rufen Sie uns an den Abholtagen von 9 bis 11 und 16 bis 20 Uhr unter 061 761 64 91 an. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch

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