Donnerstag, 30. April 2020
111. Jahrgang – Nr. 18
P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG
Ein kleiner Funke kann reichen
Arlesheim
Die Trockenheit in den Wäldern nimmt für diese Jahreszeit besorgniserregende Züge an. Der aktuelle Regen ist da nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
Stimmen-Festival und Operngala abgesagt: Im Sommer hätte Arlesheim wieder zur Kulturhochburg im Birseck werden sollen. Doch Covid-19 macht gleich zwei Grossanlässen einen Strich durch die Rechnung.
Tobias Gfeller
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ch kann mich nicht daran erinnern, dass es zu dieser Jahreszeit schon einmal ein Feuerverbot brauchte.» Alfred Hügi, Revierförster der Forstgemeinschaft Arlesheim-Münchenstein, wählt deutliche Worte, um die aktuelle Lage in den Wäldern der Region zu beschreiben. «Es ist spindeldürr und trocken. Ein Funke kann reichen, damit es brennt. Die Situation ist sehr angespannt.» In den vergangenen Wochen kam es im Kanton Baselland zu fünf der Polizei bekannten Waldbodenbränden. Jener in Arlesheim beim Spitalwaldweg von letzter Woche war grossflächig und hatte mehrere Brandnester. Eine Brandursache konnte noch nicht eruiert werden, berichtet Adrian Gaugler, Sprecher der Baselbieter Polizei. Eine Feuerstelle sei an diesem Ort keine vorhanden. «Es wird schwierig sein, die Brandursache noch zu eruieren. Das kann eine unvorsichtig weggeworfene Zigarette oder auch eine Scherbe gewesen sein, die durch die Sonneneinstrahlung einen Brandeffekt auslöste.»
Neue Wurzeln brauchen Wasser Gemäss Revierförster Hügi ist zurzeit vor allem die oberste Waldbodenschicht extrem trocken. Dazu kommen trockenes Laub und trockene Nadeln auf dem Boden. Auch der Blütenstaub sei ein zusätzlicher Gefahrenfaktor. Neben dem Mangel an Niederschlägen sorgte die
Reinach
Bodenbrand im Arlesheimer Wald: Die Ursache für das Feuer, das letzte Woche ausgebrochen war, konnte noch nicht FOTO: POLIZEI BASEL-LANDSCHAFT/ZVG gefunden werden. zuletzt starke Sonneneinstrahlung dafür, dass die noch vorhandene Feuchtigkeit rasch verdunstet. Auch der leichte Wind, der in den letzten Wochen vermehrt auftrat, wirkte sich negativ aus. Der niederschlagsarme Frühling folgt auf einen niederschlagsarmen Winter. «Wir sind von der Trockenheit her nicht mehr weit von einem trockenen Sommer entfernt», warnt Alfred Hügi. Der April sei sonst mit der regenreichste Monat im Jahr, erinnert Aeschs Revierförster Christian Becker. «Es ist tragisch. Im April bilden sich die Wurzeln frisch, doch das Wasser dazu fehlt.» Dies hat zu einem späteren Zeitpunkt Folgen bis hoch zu den Baumkronen. «Bis 50 Pro-
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zent der Wurzeln werden jährlich neu gebildet – auch bei schon älteren Bäumen.» Eine Buche benötigt an einem sonnigen Frühlingstag 200 bis 300 Liter Wasser. Appell an die Waldbenutzer Die Gedanken an den bevorstehenden Sommer bereiten den Revierförstern Kopfzerbrechen. Die aktuelle Regenphase sei auf jeden Fall hilfreich, aber sie reiche längst nicht aus, um die Situation zu entschärfen. «Es braucht langen, stetigen Regen, der in den Boden absickern kann», betont Christian Becker. Regne es nur kurz stark, werde die Feuchtigkeit oberflächig abgeschwemmt
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und nur oberflächliche Pflanzen könnten davon profitieren. «Es dauert im Normalfall aber rund sechs Wochen, bis die Feuchtigkeit zu den tiefen Wurzeln gelangt ist. Passiert das nicht, wachsen die sonst tiefen Wurzeln mehr in Richtung Oberfläche, um doch noch irgendwie an Wasser zu kommen. Bei der nächsten Trockenheitsphase sind sie dann der Trockenheit noch mehr ausgeliefert.» Christian Becker befürchtet, dass auch eine längere Regenphase die bereits entstandenen Schäden der mehrwöchigen Trockenheitsphase nicht wieder wettmachen kann. In gewissen Gebieten der Region – Fortsetzung auf Seite 2
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Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
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Ein kleiner Funke KANTON BASEL-LANDSCHAFT Schrittweise zurück in die Normalität kann reichen Fortsetzung von Seite 1 unter anderem in den Jurasüdtälern – sei die Situation noch etwas prekärer als im Birseck, sagt Holger Stockhaus, Waldschutzbeauftragter des Amts für Wald beider Basel. Die trockenen Sommer 2018 und 2019 seien in den Wäldern noch immer spürbar. «Die Bäume sind anfällig für Schäden. Dazu liegt im Wald sehr viel Totholz herum, was leicht entzündbar ist.» An die aktuell vielen Waldbenutzer richten die beiden Revierförster und Holger Stockhaus neben dem strikten Feuerverbot einen dringenden Appell: «Geht respektvoll mit dem Wald um. Verlassen Sie die Wege nicht, zertrampeln Sie keine Pflanzen und reissen Sie keine aus. Der Wald ist zurzeit höchst anfällig.»
WOB. Am vergangenen Montag hat mit Ausnahme des Kanton Tessin schweizweit die schrittweise Lockerung der Massnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 begonnen. Die Spitäler werden schrittweise wieder ihre ursprünglichen Tätigkeiten aufnehmen. Die ambulante Versorgung ist an allen Standorten des Kantonsspitals Baselland und in den Privatspitälern wieder vollständig gewährleistet. Die schrittweise Rückkehr zum normalen stationären Angebot erfolgt bis zum 11. Mai. In dieser Zeitspanne werden auch die Operationskapazitäten hochgefahren. Am Standort Bruderholz ist es ab dem 4. Mai wieder möglich Personen, zu operieren, die nicht am Coronavirus erkrankt sind. Neben den Ärzten, welche ihre Tätigkeiten in den vergangenen Wochen grösstenteils weitergeführt haben, dür-
fen seit Montag auch Zahnärzte und Physiotherapeutinnen ihre Praxen wieder öffnen. Alle Praxen müssen vor der Öffnung ein Hygienekonzept erarbeiten. Die Schutzkonzepte müssen aufzeigen, welche Schutzmassnahmen im Einzelnen vor Ort zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise Vorkehrungen zur Einhaltung der Abstandsvorgaben. Die Konzepte werden weder vom Bund noch vom Kanton formell bewilligt. Hingegen kann die Umsetzung und Anwendung der Schutzkonzepte vom Amt für Gesundheit kontrolliert werden. Ab dem 1. Mai werden im Kanton Basel-Landschaft Personen mit einer möglichen Coronavirus-Infektion nur noch in der Abklärungsstation in Münchenstein untersucht und getestet. Auch können Arztpraxen und Spitäler ihre
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IMPRESSUM
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Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr
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Patienten vor Eingriffen oder Spitaleintritten für einen Covid-19-Abstrich in die Abklärungsstation in Münchenstein überweisen. Die Abklärungsstation in Lausen wird per 30. April geschlossen. Sie bleibt jedoch bis Ende Sommerferien in Bereitschaft. Mit der Rückführung der Spitäler in ihre ursprünglichen Tätigkeiten neigt sich auch der Einsatz der Armee im Gesundheitswesen des Kantons Basel-Landschaft dem Ende zu. Ab dem 11. Mai wird das Besuchsverbot in den Heimen im Kanton Basel-Landschaft gelockert. In den Spitälern gilt weiterhin ein Besuchsverbot. Am 28. Februar wurde der Teilstab Pandemie des Kantonalen Krisenstabs aktiviert. Nun wird die operative Verantwortung schrittweise wieder an die einzelnen Direktionen des Kantons zurückgegeben.
ARLESHEIM Amtliche Publikationen
ARLESHEIM
www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen
Baugesuch Nr. 2020-0650 Projekt: Schwimmbad – Standort: Parzelle Nr. 2426, Hollenweg 28 – Gesuchsteller: Barbara Fenk-Kult, Hollenweg 28, 4144 Arlesheim / Robert Fenk, Hollenweg 28, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Rolf Kleiber, Hauptstrasse 51, 4105 Biel-Benken
Baugesuch Nr. 2019-0263 Projekt: Swisscom (Schweiz) AG Local Project Management, Herr W. Schneiter, Umbau der bestehenden Mobilfunkanlage mit neuen Antennen – Standort: Parzelle Nr. 2222, Schorenweg 10, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Local Project Management, Herr W. Schneiter Swisscom (Schweiz) AG, Grosspeterstrasse 20, 4002 Basel – Projektverfasser: Hitz und Partner AG, Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Auflagefrist: 30.04.2020 bis 11.05.2020 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kantonales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Tag der Arbeit
Abgabetermin für die Wahllisten Auch die Majorzwahlen für das Gemeindepräsidium sind neu auf den 28. Juni 2020 festgelegt worden. Für diese Wahl sind alle am 9. Februar 2020 gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte wählbar. Wie bei allen andern Majorzwahlen (z.B. Schulrat) müssen Wahlvorschläge bis am 11. Mai 2020 bei der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Die entsprechenden Formulare können auf der Internetseite der Gemeinde www.arlesheim.ch (Rubrik: Politik/Wahlen und Abstimmungen/Formulare für Wahlvorschläge BL) heruntergeladen werden. Eine Stille Wahl ist möglich, wenn am 34. Tag vor dem Abstimmungstermin nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Die Wahl vom 28. Juni 2020 findet vorbehältlich eines für Ende Mai erwarteten Beschlusses des Regierungsrates statt, der insbesondere die aktuell geltenden Versammlungsvorschriften des Bundes berücksichtigen wird. Die Gemeindeverwaltung Neuer Gemeinderat
Konstituierung
Letzte Woche haben wir den Erwahrungsbeschluss der Mitglieder der Gemeindekommission bekannt gegeben. Dabei ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Wir haben die Mitglieder der Frischluft nicht aufgeführt. Wir entschuldigen uns für dieses Missgeschick und publizieren jetzt die vollständige Liste gerne noch einmal. Für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 sind in die Gemeindekommission gewählt: • FDP Balz Stückelberger (bisher) Kathrin Meffert-Ruf (bisher) Oliver Ehinger (bisher) Tanja Hauck (bisher) Hannes Felchlin (bisher) • SP Noëmi Sibold (bisher) Veronica Münger (bisher) Peter Vetter • SVP Roger Pfister (bisher) • Die Mitte (CVP, GLP, EVP, BDP) Markus Dudler (bisher) Monika Kohler-Wiesli • Frischluft Flurin Leugger (bisher) Nicole Barthe Seelig (bisher) Marcel Liner (bisher) Roger Angst (bisher) Die Gemeindeverwaltung Schulratswahlen 2020
Abgabetermin für die Wahllisten Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung den Wahltermin für die Majorzwahlen für den Kindergarten- und Primarschulrat sowie für die Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Arlesheim im Schulrat der Sekundarschule Arlesheim/Münchenstein auf den 28. Juni 2020 festgelegt. Als Nachwahltermin wurde der 16. August 2020 definiert. Die Wahlvorschläge sind bis am 11. Mai 2020 der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die entsprechenden Formulare können auf der Internetseite der Gemeinde www.arlesheim.ch (Rubrik: Politik/Wahlen und Abstimmungen/Formulare für Wahlvorschläge BL) heruntergeladen werden. Eine Stille Wahl ist möglich, wenn am 34. Tag vor dem Abstimmungstermin die Zahl der Kandidatinnen und Kandidaten gleich gross ist wie die Zahl der zu Wählenden. Die Wahl vom 28. Juni 2020 findet vorbehältlich eines für Ende Mai erwarteten Beschlusses
Vogelgezwitscher und Stille statt Stimmen, Sounds und Beats
Wahlen Gemeindepräsidium
Die Gemeindeverwaltung Arlesheim ist am Freitag, 1. Mai 2020 geschlossen. Am Donnerstag, 30. April sind die Schalter wie gewohnt bis um 16.30 Uhr geöffnet. In Notfällen erhalten Sie über Tel. 061 706 95 55 bezüglich Pikettdienst Auskunft. Sie haben ausserdem jederzeit die Möglichkeit, uns eine E-Mail (gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch) oder einen Fax (061 706 95 65) zu schicken. Die Gemeindeverwaltung
Erwahrungsbeschluss
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des Regierungsrates statt, der insbesondere die aktuell geltenden Versammlungsvorschriften des Bundes berücksichtigen wird. Der Gemeinderat
Öffnungszeiten der Verwaltung
Wahl der Gemeindekommission
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
Dieser Tage ein gewohntes Bild: Der leere Domplatz.
Der neu gewählte Gemeinderat hat sich am 21. April 2020 unter folgenden Vorbehalten konstituiert: • Die Erwahrung der Gemeinderatswahl ist aufgrund der (inzwischen vom Regierungsrat abgewiesenen) Stimmrechtsbeschwerde noch nicht erfolgt. Sie ist für die Gemeindekommissionssitzung vom 14. Mai 2020 traktandiert. • Die Wahl für das Gemeindepräsidium, welche für den 17. Mai 2020 angesetzt war, wurde aufgrund der Bundesvorgaben im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgesagt. Die Wahl ist neu auf den 28. Juni 2020 angesetzt. Die Ressortverteilung für die Amtsperiode von 1. Juli 2020 – 30. Juni 2024 präsentiert sich wie folgt: − Markus Eigenmann, Präsidium − Ursula Laager, Vizepräsidium, Raumplanung und Finanzen − Felix Berchten, Natur und Umwelt, Anlagen − Pascal Leumann, Tiefbau und Sicherheit − Jürg Seiberth, Soziales und Kultur − Monika Strobel, Hochbau und Gesundheit − Brigitte Treyer, Bildung und Familie Die Gemeindeverwaltung Absage
Operngala findet nicht statt Die Veranstalter der Operngala Arlesheim bedauern sehr, den Anlass vom 19. und 20. Juni 2020 aufgrund der Coronakrise absagen zu müssen. Die beiden Konzertabende werden voraussichtlich auf den 18. und 19. Juni 2021 verschoben. Die bereits gekauften Tickets für die Konzerte behalten ihre Gültigkeit und können für die neuen Daten genutzt werden. Ausserdem erhalten Sie ein Rückgaberecht der Tickets bis am 31. März 2021. Wir hoffen, dass wir Sie zu den Zuschauern im nächsten Jahr zählen dürfen. Für eine allfällige Rückgabe der Tickets bitten wir Sie, sich im Vorfeld zwingend bei nathalie.duppenthaler@arlesheim.bl.ch oder 061 706 95 40 zu melden. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Der Gemeinderat Gemeindebibliothek
Diesen Sommer hätte Arlesheim wieder zur Kulturhochburg werden sollen. Doch Covid-19 macht auch dem Stimmen-Festival sowie der Operngala einen Strich durch die Rechnung. Axel Mannigel
E
s ist eines der Highlights auf dem Arlesheimer Domplatz: das Stimmen-Festival aus Lörrach, das regelmässig mit seinen musikalischen Leckerbissen nicht nur den Platz, sondern auch das Dorf erklingen lässt. Dieses Jahr sollten am 17. Juli Bob Geldof und einen Abend später Patti Smith den Domplatz rocken. Beide sind absolute Musiklegenden mit einer grossartigen Historie, sie hier in Arlesheim zu haben, wäre mehr als das jährliche Highlight gewesen. Doch aufgrund der Gefährdungslage durch das Coronavirus können die Konzerte 2020 nicht
stattfinden. Ebenso wie die Operngala am 19. und 20. Juni, welche 2020 zum ersten Mal hätte stattfinden sollen. Arien und Duette aus den bekanntesten Opern von Verdi, Bellini und Puccini waren bei diesem Anlass der Gemeinde Arlesheim geplant, wirklich etwas aufregend Neues. Gesundheit zuerst «Die Operngala wurde offiziell abgesagt und auf nächstes Jahr verschoben», so Angelica Dietler, Leiterin Kommunikation bei der Gemeinde Arlesheim. «Neu wird sie voraussichtlich am 18. und 19. Juni 2021 stattfinden.» Die Tickets würden jedoch ihre Gültigkeit behalten, können aber auch auf der Gemeindeverwaltung im Bedarfsfall umgetauscht werden. «Wir leben in einer Zeit, in der weltweit eine Pandemie bekämpft wird», erläutert der für Kultur zuständige Gemeinderat Lukas Stückelberger die Hintergründe der Absage. «Solange es keine Sicherheit, etwa in Form eines Impfstoffs, gibt, müssen wir die Gesundheit über alles stellen.» Gleichwohl empfindet Stückelberger die beiden Absagen «doppelt und dreifach schade» und verweist darauf, dass es den Kulturbetrieb
FOTO: AXEL MANNIGEL
ja nicht umsonst gäbe, sondern dass an ihm Existenzen hängen. Dieser Verlust könne auf keiner Ebene kompensiert werden. Komplexe Situation «Grossveranstaltungen sind bis Ende August abgesagt», erklärt Tobias Pfleger, beim Stimmen-Festival zuständig für Kommunikation und Presse, und fügt hinzu: «Was allerdings eine Grossveranstaltung ist, ist in Deutschland Ländersache, und Baden-Württemberg hat das noch nicht geklärt.» Die gleiche Auflage gelte auch für die Schweiz. Dazu Lukas Stückelberger: «Der Bundesrat hat sich leider noch nicht ganz konkret zu diesen grösseren Veranstaltungen geäussert.» Die Situation sei absolut einzigartig, so Pfleger. «Es gibt beispielsweise Künstler, die aus ihren Heimatländern gar nicht zum Festival kommen könnten.» Wie im Fall der Operngala wird auch beim Stimmen-Festival versucht, den kompletten Event mit seinen verschiedenen Spielorten ins nächste Jahr zu verlegen. Pfleger: «Die Tickets behalten vorerst ihre Gültigkeit.» Der Domplatz wird 2020 mit der Hoffnung auf bessere Zeiten voraussichtlich also still und verwaist sein.
GEMEINDEBIBLIOTHEK ARLESHEIM
Wiedereröffnung erfolgt am 8. Juni Seit der Schliessung der Bibliothek haben wir uns zu Beginn ganz auf die digitale Bibliothek konzentriert und so viele neue Konten eröffnet. Zusätzlich haben wir 2 800 Bücher und Hörmedien im Dorf und vor der Bibliothek deponiert — diese Medien durften behalten werden. Die Wiedereröffnung der Bibliothek kann am 8. Juni erfolgen. Darauf freuen wir uns sehr und bereiten uns vor. In dieser ausserordentlichen Situation haben wir nach Lösungen gesucht, um unsere NutzerInnen trotz allem mit Medien zu versorgen. Mehr Infos über neue
Angebote finden Sie unter den Gemeindemitteilungen. Per sofort können die Medien, die noch bei Ihnen zu Hause sind, jeweils vom Dienstag- bis Freitagmorgen vom 9 bis 12 Uhr in Papiertaschen oder Plastiksäcken in den Vorraum der Bibliothek gestellt werden. Auf unserer Homepage gibt es auch nützliche Links zur Beschäftigung von Kindern. Der Link vom Nord-Süd Verlag ist sehr spannend: Autorinnen und Autoren stellen ihre Bilder-, und Kinderbücher auf originelle Art und Weise per Video vor. Lassen Sie und ihr Kind
sich ein Bilderbuch vorlesen. Geniessen Sie diese gemeinsame Zeit. Nutzen Sie auch weiter unsere digitalen Angebote. E-Books unter e-kbl.onleihe.com und swiss.overdrive.com, Musik und Filme unter kbbl.freegalmusic.com und kbl.filmfriend.ch und www.neuauth.brockhaus.de in digitaler Form Online-Lexika für Gross und Klein sowie Schülertraining. Wir freuen uns, Sie bald wieder in unserer Bibliothek zu sehen. Bleiben Sie zuversichtlich und gesund. Für das Bibliotheksteam: Kathi Jungen
Hauslieferdienst wird erweitert Vor zwei Wochen haben wir Sie darüber informiert, dass die Gemeindebibliothek für die Risikogruppe (Menschen über 65 Jahre) einen Hauslieferdienst anbietet. Neu können ab 12. Mai 2020 alle Nutzerinnen und Nutzer den Lieferdienst in Anspruch nehmen. Die von Ihnen bestellten Medien werden einmal pro Woche ausgeliefert. Bereits ab dem 5. Mai 2020 können diese von Dienstag- bis Freitagmorgen zwischen 9.00 und 11.00 Uhr telefonisch unter 061 701 97 13 oder per E-Mail bibliothek@arlesheim.bl.ch bestellt werden. Noch einfacher geht es via Online Katalog (http://webopac.bibliothek.arlesheim.ch) mit der neuen Bestellfunktion, wo Nutzerinnen und Nutzer Bücher und Filme selbst auswählen (Fortsetzung auf Seite 4)
VEREIN BEWEGUNGSPARK ARLESHEIM
Wir freuen uns über Spenden Unser Bewegungs- und Begegnungspark wäre um diese Jahreszeit belebt. Wir haben die Saisoneröffnung auf den 9. Mai geplant, doch leider müssen wir diese ausfallen lassen. Wir werden stattdessen im Frühherbst eine Veranstaltung planen und hoffen, dass sich die Situation bis dann normalisiert hat. Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen und Sie noch etwas mehr über die Situation unseres Bewegungsparks informieren. Der Park steht nun in seinem vierten Jahr und ist abgesehen von der jetzi-
gen Ausnahmesituation sehr gut frequentiert. Dank einem sehr engagierten und ehrenamtlich tätigen Helferteam ist der Park jederzeit in einem guten Zustand. Mit Spenden, den Mitgliederbeiträgen und einem jährlichen Beitrag der Gemeinde ist der Unterhalt gesichert. Die Finanzierung der Erstellungskosten ist leider immer noch nicht ganz abgeschlossen. Wir freuen uns immer noch über Spenden oder Sponsoring-Beträge. An der Mitgliederversammlung vom 30. Januar konnte deshalb einerseits ein
ausgeglichenes Budget präsentiert werden, jedoch konnte andererseits der Jahresgewinn 2019 von rund 27 000 Franken den Verlustvortrag nur auf rund 35 000 Franken reduzieren. Unser Verein besteht im Moment aus mehr als 50 Einzel- und Kollektivmitgliedern sowie 77 Sponsoren resp. Spendern. Sponsorenformulare gibt es auf unserer neu gestalteten Web-Seite www.bewegungsparkarlesheim. ch. Hannes Felchlin, Präsident Verein Bewegungspark Arlesheim
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ARLESHEIM
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
Amtliche Publikationen
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www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch (Fortsetzung von Seite 3)
können. Hörmedien, Comics und Bilderbücher können nicht via Online Katalog nach Titel bestellt werden. Pro Bibliotheksausweis können bis zu 7 Medien bezogen werden. Mit diesem Angebot hoffen wir, Ihnen die Zeit zu Hause angenehm zu bereichern. Die Gemeindeverwaltung Coronakrise
Unterstützung durch die Gemeinde Der Gemeinderat unterstützt die vom AGIV (Arlesheimer Gewerbe- und Industrieverein) lancierte Werbeaktion «Einkaufen im Dorf» mit einem Beitrag von bis zu CHF 10000.–. Darüber hinaus hat der Gemeinderat beschlossen: • Über den Erlass von Verzugszinsen auf Steuerforderungen (ohne Straf- und Nachsteuern) bis zum 31.12.2020 in begründeten Härtefällen im Einzelfall zu entscheiden. • Über Mietzinsstundungen in gemeindeeigenen Gewerbeliegenschaften im Einzelfall zu entscheiden. Ebenso unterstützt der Gemeinderat die Initiative der Wirtschaftskammer Baselland in deren Aktion «s Baselbiet schaffts» und ist daran zu prüfen, welche im Budget 2020 vorgesehenen Aufträge vorgezogen und an lokale Unternehmen vergeben werden können. Der Gemeinderat Stiftungsrat Obesunne
Wahlen Der Gemeinderat hat an den Sitzungen vom 7. und 21. April 2020 folgende Mitglieder für die neue Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 in den Stiftungsrat Obesunne gewählt: − Silvia Alig − Igor Batarelo − Jasna Gut − Valentin Hänggi − Aleksandra Munk Schober − Martin Zimmermann − Monika Strobel (Delegierte des Gemeinderates) Wir danken den Mitgliedern für ihr Engagement und wünschen ihnen eine erfüllende Amtsperiode. Der Gemeinderat Kulturfonds
neuestheater.ch
Vereinbarung Die Gemeinde Arlesheim hat mit dem neuestheater.ch eine Leistungsvereinbarung, die jeweils alle vier Jahre überprüft wird. Die aktuelle Vereinbarung ist auf den 31.Juli 2021 befristet. Diese Prüfung wurde vorgenommen. Die Theatersaisons am neuen Standort haben gezeigt, dass neuestheater.ch ein fester Bestandteil im regionalen Kulturprogramm geworden ist und einem Bedürfnis der BirsstadtGemeinden entspricht. Mit neuestheater.ch ist in Dornach-Arlesheim ein Theater etabliert, das in die ganze Nordwestschweiz und aufgrund der Zusammenarbeit mit dem Theater Orchester Biel Solothurn/TOBS auch bis nach Solothurn ausstrahlt. Zudem findet neuestheater.ch vermehrt auch nationale und internationale Anerkennung. Mit dem massgeblichen Wachstum des Theaters seit 2015 gehen aber auch ein Personalzuwachs und höhere Marketingaufwendungen einher. Zudem wurden die Miet- und Nebenkosten um 15 % angehoben. Das neuestehater.ch stellte deshalb den Antrag, den Gemeindebeitrag um CHF 10000.– auf neu CHF 35000.– zu erhöhen. Der Gemeinderat stimmt im Sinne einer Fokussierung der Kulturbeiträge und unter Vorbehalt der Genehmigung des Budgets einer Erhöhung des Beitrages ab der Saison 2021/22 zu und verlängert die Leistungsvereinbarung um vier Jahre bis zum 31. Juli 2025. Der Gemeinderat schätzt die Arbeit des neuentheaters.ch und sieht es als festen Bestandteil im Kulturprogramm. Es entspricht einem Bedürfnis der Birsstadt-Gemeinden. Zudem können Arlesheimer Vereine und EinwohnerInnen von diversen Vergünstigungen profitieren, welche rege genutzt werden. So zeigt seit dieser Saison das Theater auf dem Lande/Tadl mit grossem Erfolg jeweils zwei ihrer Gastspiele im neuestehater.ch. Der Gemeinderat Birsstadt-TV
Nächste Sendung Am 11. Mai 2020 beginnt der obligatorische Schulunterricht wieder. Wie läuft der Unterricht ab? Anders als vor der Coronakrise? Birsstadt-TV hat bei der Schule und der schulergänzenden Tagesbetreuung nachgefragt. Jeweils am Montagabend wird die TV-Sendung auf dem InterGGA-Kanal und auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Der Gemeinderat
Gemeinde erbt Eine im Oktober 2018 verstorbene Einwohnerin hat keine erbberechtigten Personen hinterlassen. Gemäss (§ 120 Abs. 1 ZGB) fällt die Erbschaft unter diesen Umständen je hälftig an die Einwohnergemeinde des letzten Wohnsitzes der Erblasserin und an den Kanton. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Betrag von CHF 132109.39 dem Kulturfonds zuzuführen. Damit sollen Anlässe und Projekte mit kulturellem Hintergrund unterstützt werden. Der Gemeinderat
Antoinette und Pierre Krupp-Alioth
Diamantene Hochzeit Am Dienstag, 5. Mai 2020 feiern die Ehegatten Antoinette und Pierre Krupp-Alioth, wohnhaft am Langackerweg 3 in Arlesheim, ihren 60. Hochzeitstag. Zu diesem festlichen Anlass gratulieren wir ganz herzlich und wünschen dem Ehepaar alles Gute, Zuversicht und noch viele gemeinsame Jahre. Der Gemeinderat
LESERBRIEF
PARTEIEN
Was auch einmal gesagt werden soll
Begegnungsort Gerenmatte
Wie reagiert unsere Gemeinde-Bibliothek Arlesheim auf Corona? Klar muss sie schliessen. Nun stellt das Team vor dem Eingang einen Bücherstand auf mit nicht mehr benötigten Büchern zur freien Verfügung. Bravo. Nicht genug: Nun dürfen alle Mitglieder per Telefon oder E-Mail Bücherwünsche melden. Diese Bestellungen werden umgehend vor’s Haus gebracht. Unbürokratisch, ganz einfach. Dieser Service ist nicht selbstverständlich, und den Damen des Bibliotheksteams möchten wir unsere Wertschätzung und unseren Dank aussprechen. Herzlich, Romana und Urs Egli-Taeuber
VEREINSNACHRICHTEN
Immer mehr Familien wohnen im Quartier rund um das Gerenmattschulhaus. Weitere Familienwohnungen sind geplant oder bereits im Bau. Was fehlt, ist ein einladender Spielplatz, ein Begegnungsort für Kinder, Jugendliche und Familien. Die meisten Spielplätze befinden sich auf privatem Grund. Der Spielplatz beim Kindergarten ist nur zu eingeschränkten Zeiten öffentlich zugänglich. Daher hat die SP Arlesheim im Februar 2019 in einem Schreiben an den Gemeinderat angeregt, einen Spiel- und Begegnungsplatz auf dem Gerenmattareal zu realisieren. Nun wurden wir informiert, dass die Kinder- und Jugendkommission ein Spielplatzkonzept erarbeitet hat. Der Gemeinderat hat den Bericht zur Kenntnis genommen und der Verwaltung den Auftrag erteilt, einen Spiel- und Begegnungsort an der Geren-
mattstrasse unter Partizipation des Kindertreffs und der Bevölkerung zu planen. Wir freuen uns sehr, dass unser Anliegen aufgenommen wurde. Eine Realisierung der Begegnungszone ist im Jahr 2022 nach dem Abbau des Schulprovisoriums möglich. Wir freuen uns auf die Neugestaltung der Wiese und hoffen, dass wir uns dann (ohne Sicherheitsabstand) an diesem Ort treffen und wertvolle Begegnungen machen können. SP Arlesheim
Arlesheim Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25. Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arlesheim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsident, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@ cvp-arlesheim.ch Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00 – 21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trainingsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, Mobil: 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Training jeweils Do., 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (ab 6.04.18). Interessierte Schützinnen und Schützen sind herzlich willkommen. Mehr Infos auf www.fsg-arlesheim.ch Frauenverein Arlesheim. Auskunft über Veranstaltungen und Mitgliedschaft erteilt die Präsidentin, Daniela Reith Plattner, Blauenstrasse 15, 4144 Arlesheim, 061 702 28 26. Unsere HomepageAdresse lautet: www.frauenverein-arlesheim.ch
THEATER AUF DEM LANDE
«Der kleine Prinz» entfällt «Warum sollten wir Angst vor einem Hut bekommen?», fragen die grossen Leute. Aber die grossen Leute verstehen nie etwas von selbst. Warum muss man ihnen nur immer und immer wieder alles von Neuem erklären? So beginnt der Klassiker «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry. Das Ensemble Zefirino hat die Geschichte um Freundschaft, Menschlichkeit und Mut mit fabelhaften Klängen zu einem Musiktheater umgestaltet. Diese Veranstaltung müssen wir leider aufgrund der aktuellen Situation betreffend Coronavirus absagen. Wir setzen alles daran, einen Ersatztermin in der nächsten Spielsaison 20/21 zu finden. Schon erworbene Tickets werden rückerstattet, weitere Infos bei Herrn Marco Gigli: 076 408 40 28 oder info@tadl.ch. In dieser ungewohnten und turbulenten Zeit liegt uns die Kultur am Herzen. Tauchen Sie ein-
fach lesend nochmals in diesen Klassiker ein und begleiten Sie den kleinen Prinzen auf seiner Reise, um die Erde aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Bis auf Weiteres gute Gesundheit. Barbro Hartmann
THEATER AUF DEM LANDE
ENTFÄLLT! Freitag, 1. Mai 2020, 15.00 Uhr, Trotte Arlesheim Ensemble Zefirino
«Der kleine Prinz»
Eine wundersame musikalische Reise Tickets: www.tadl.ch // reservationen@tadl.ch VVK: Buchhandlung Nische Arlesheim
LESERBRIEF
Trampelnde Neo-Naturfreunde Die Aussagen, welche Fredi Hügi betreffend der «renitenten Zeitgenossen» in der Rubrik Münchenstein des Wochenblatts vom 23. April gemacht hat, kann ich voll bestätigen. Was da auch in Arlesheim angetroffen wird, spottet jeder Beschreibung. Wo entlang der Schönmattstrasse Platz vorhanden ist, stehen übers Wochenende Motorhomes zwecks wildem, notabene verbotenem, Campieren. Eines dieser Fahrzeuge war mit einem Kennzeichen aus der Innerschweiz versehen. Einzelne der erholungssuchenden Neo-Naturfreunde trampeln im hohen Weide- und Heugras herum. Auch
Waldgebiete bleiben nachweislich nicht verschont. Die an den Tag gelegte Ignoranz ist unglaublich. Der absolute Egoismus feiert Urständ. Und wehe, man «erfrecht» sich, selbst mit freundlichen Worten, etwas «Aufklärungsarbeit» zu leisten. Dabei wäre es mit Respekt nicht so schwierig, sich rücksichtsvoll zu verhalten. Die Natur wäre dankbar dafür. Immerhin sollen die immer wieder stattfindenden, netten Gespräche mit Spaziergängern auf den Wegen sowie mit Anstand nicht vergessen sein. Es gibt Gott sei Dank nicht nur Negatives. Andreas Day
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim
www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch
Aufgrund der aktuellen Lage können leider keine kirchlichen Gottesdienste oder Veranstaltungen mit Publikum stattfinden.
Immer am Sonntag wird ein Gottesdienst aus dem Pastoralraum im regioTVplus (GemeindeTV) übertragen. Ab Ostern wird neu auch ein reformierter Gottesdienst übertragen. Wir teilen uns geschwisterlich die Sendezeit. Katholische Gottesdienste für den Pastoralraum werden neu jeweils um 10.00, 12.00 und 14.00 ausgestrahlt, während die reformierten Gottesdienste um 9.00, 11.00, und 13.00 gezeigt werden Die Kirchen bleiben für das persönliche Gebet geöffnet. An den Sonntagen sind die Kirchen den Sonntagsevangelien entsprechend geschmückt. Kommen Sie vorbei! Für Weiteres konsultieren Sie bitte www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch
Auf www.ref-kirchearlesheim.ch werden aufgezeichnete Gottesdienste auf Video online gestellt. Aktuell: Sonntag, 3. Mai Ab 10.30 Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Mory und Organistin Alexandra Weidlich Zusätzlich auf TV Regio + Sonntag, 3. Mai 9.00, 11.00 und 13.00 Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Mory und Organistin Alexandra Weidlich
Theo Rietschi AG Hahn-Rickli AG Ausländische Biere AG
Wussten Sie, dass Sie bei uns fast alle Mineralwasser auch in Mehrweg-Glasflaschen kaufen können?
Sie erhalten auf unserer Homepage die neuesten Informationen. Falls Sie Predigten per Post erhalten möchten, bitten wir Sie um telefonischen Kontaktaufnahme mit einer Pfarrperson
Talstrasse 84, 4144 Arlesheim/Basel, Tel. 061 706 55 33, www.rietschi-getraenke.ch
REINACH Amtliche Publikationen
REINACH
www.reinach-bl.ch
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
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Arbeiten bis zur Erschöpfung
Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Zum Schutz der Bevölkerung und des Gemeindepersonals bleiben das Gemeindehaus und der Werkhof für unangemeldete Kundenbesuche bis auf Weiteres geschlossen. In Ausnahmefällen sind Termine auf Voranmeldung möglich: Zentrale: 061 511 60 00 (Montag bis Freitag, 9.00 bis 12.00 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr) Sozialberatung: 061 511 60 20
DIE GEMEINDE INFORMIERT An-und Abmeldetermine der Musikschule Reinach Schülerinnen und Schüler, die den Unterricht an der Musikschule auf Ende des Frühjahrssemesters 2020 (26. Juni 2020) beenden möchten, müssen sich bis spätestens am 15. Mai 2020 schriftlich abmelden. Bis zu diesem Datum nicht abgemeldete Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen gelten für das nächste Semester als angemeldet, was eine automatische Rechnungsstellung für das folgende Semester bedeutet. Kinder, die neu in die Musikschule (Beginn am 10. August 2020) eintreten möchten, können sich bis zum 29. Mai 2020 (verlängerte Anmeldefrist) schriftlich anmelden. Formulare, um sich an- oder abzumelden sind bei allen Musiklehrpersonen, online unter www.musikschulereinach.ch oder auf dem Sekretariat der Musikschule erhältlich. Das Sekretariat ist jeden Vormittag von 9 bis 11 Uhr geöffnet, sowie Montag-, Dienstag und Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr. Für weitere Fragen erreichen Sie die Musikschule unter der Telefonnummer 061 511 64 70.
Bring- und Holtag vom 9. Mai 2020 ist abgesagt Der jährliche Bring- und Holtag und die Sonderabfallsammlung vom 9. Mai 2020 musste aufgrund der aktuellen Lage abgesagt werden. Es wird erst im nächsten Jahr wieder ein Bringund Holtag durchgeführt.
Birsstadt-TV: Die aktuelle Sendung ist online Im Zentrum der Sendung vom 27. April 2020 steht die Sanierung des Jugendhauses «Palais Noir». Die Sendung wird jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt. Ebenso ist sie auf dem Infokanal der InterGGA sowie auf Swisscom Kanal 162 zu sehen. Zudem steht sie online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung.
Baugesuche 035/20 Gesuchsteller - Lütold Mario, Marsweg 13, 4153 Reinach – Projekt - Erweiterung Nebenbaute (unbeheizt) – Parz. 1392, Marsweg 13 – Projektverfasser - Lütold Mario, Marsweg 13, 4153 Reinach 036/20 Gesuchsteller - Born Oliver und Denise, Dachsweg 26, 4153 Reinach – Projekt - Sitzplatzüberdachung – Parz. 2302, Bärenweg 34 – Projektverfasser - WIGASOL AG, Neumatt 2, 4626 Niederbuchsiten 037/20 Gesuchsteller - Baukonsortium Stockackerstrasse 15, p.A. Kunz + Jeppesen AG, Therwilerstrasse 13, 4153 Reinach – Projekt - Abbruch Gebäude und Neubau Mehrfamilienhaus (5 Wohnungen) mit Carports – Parz. 2119, Stockackerstrasse 15 – Projektverfasser – Kunz + Jeppesen, Dipl. Architekten SIA, Therwilerstrasse 13, 4153 Reinach 038/20 Gesuchsteller - AG für Planung und Überbauung, Dornacherstrasse 210, 4002 Basel – Projekt - Abbruch bestehende Gebäude und Neubau Quartierplan Hinterkirch (8 Mehrfamilienhäuser mit 91 Wohnungen) – Parz. 6132, Hinterkirchweg/Herrenweg/Römerstrasse – Projektverfasser - Burckhardt + Partner AG, Dornacherstrasse 210, 4002 Basel Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlichrechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 01.05.2020 bis 11.05.2020 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können wir während der Auflage/-Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektspezifischen Fragen beantworten.
Abfuhrdaten
5. Mai Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 6. Mai Papierabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.
PFEFFINGER FORUM
Forum mit Bundesrätin Amherd? Eigentlich sind die Vorbereitungsarbeiten weitgehendst abgeschlossen. Der Anlass steht unter dem Motto «Sichere Schweiz – Erfolgreiche Schweiz». Frau Paul Schär Bundesrätin Viola (Forumsleiter) Amherd wird zum Tagungsthema referieren, in einer Gesprächsrunde das Thema vertiefen und in der Folge Fragen von Seiten des Publikums beantworten. Im anschliessenden Podium diskutieren Thierry Burk-
art, SR FDP AG / Ida Glanzmann, NR CVP LU / Franziska Roth, NR SP SO / Werner Salzmann SR SVP BE und Marionna Schlatter, NR Grüne ZH über diesen Themenkreis. Wie immer findet das Forum um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Pfeffingen statt. Ob die Coronakrise eine Durchführung des Anlasses im August zulässt, ist zur Zeit noch nicht absehbar. Im Juni werden wir nach Rücksprache mit dem Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS darüber entscheiden. Wir werden Sie entsprechend informieren. Paul Schär, Leiter Pfeffinger Forum und ehem. Landrat
STIFTUNG BLUTSPENDEZENTRUM SRK BEIDER BASEL
97 Menschen spendeten Blut Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Reinach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Reinach gebührt grosser Dank. Ver-
passen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 23. September in Reinach, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch. SRK
An der Front: Als Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums Aumatt haben Esther Stutz und Simona Moro die Auswirkungen des FOTO: CASPAR REIMER Virus hautnah miterlebt.
Das Seniorenzentrum Aumatt wurde gleich am Anfang der Pandemie vom Coronavirus überrumpelt. Zwei Mitarbeiterinnen erzählen dem Wochenblatt von ihren Erfahrungen am Höhepunkt der Pandemie. Caspar Reimer
M
ittlerweile hat sich die Lage etwas entspannt, doch Esther Stutz und Simona Moro – beide in leitender Funktion in Seniorenzentrum Aumatt tätig – haben aussergewöhnlich strenge Wochen hinter sich. «Besonders die Zeit Ende März war sehr belastend. Wir funktionierten einfach und arbeiteten bis zur Erschöpfung», erzählt Esther Stutz dem Wochenblatt. Die in Witterswil wohnhafte Pflegefachfrau ist schon zehn Jahre im Seniorenzentrum Aumatt tätig, seit Januar ist sie Stationsleiterin für das Erdgeschoss und leitet als solche ein Team von 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mitte März wurde das Seniorenzentrum in Reinach quasi vom Coronavirus überrumpelt: «Es ging Schlag auf Schlag. Plötzlich hatten wir fünf Bewohner auf der Station, die positiv auf Covid-19 getestet wurden», erzählt Stutz. Es war nicht klar, über welchen Weg das Virus ins Seniorenzentrum gekommen war. «Es waren auch Personen erkrankt, die nur wenig Kontakt mit anderen Bewohnerinnen und Bewohnern haben, sich meistens in ihrem Zimmer aufhalten.» Um dem Virus einen weiteren Zugang ins Haus zu verwehren, wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
getestet. Tatsächlich wiesen aus den Reihen des Personals einige ein positives Testergebnis aus: «Diese sind natürlich nicht zur Arbeit erschienen. Einige hatten Symptome wie Atemnot und mussten gar ins Spital, andere zeigten gar keine Symptome.» 16 Stunden ohne Pause Die bereits infizierten Bewohnerinnen und Bewohner mussten sofort isoliert werden, zudem fielen weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, die der Risikogruppe angehörten. «Mein Tag fing um 6 Uhr morgens an und dauerte bis abends um 22 Uhr. Und dies ohne Pause, ohne etwas zu trinken. Das ging bis zur Erschöpfung», so Stutz. «Morgens um 6 Uhr musste ich mich einlesen, um zu wissen, was in der Nacht passiert ist, zudem mussten die Bewohnerinnen und Bewohner den Mitarbeitenden zugeteilt werden.» Ebenso gehörten Telefone mit Ärzten oder Angehörigen dazu. Im ganzen Haus hatte das Seniorenzentrum Aumatt zehn Bewohnerinnen und Bewohner, die mit dem Virus infiziert waren, vier davon starben mit dem Virus. Stutz dazu: «Ob sie dann wirklich an Covid19 gestorben sind, ist schwer zu sagen. Eine Patientin war mehr als 100 Jahre alt. Da brauchte es nicht mehr viel.» Schwierig sei die Situation für alle Bewohnerinnen und Bewohner gewesen: «Insbesondere Menschen mit Demenz hatten Mühe, sich an die Regeln zu halten. Sie waren mit der Situation überfordert.» Private Konsequenzen Simona Moro ist Gruppenleiterin Hausdienst im Erdgeschoss und stellvertretende Gesamtleiterin. Der Hausdienst ist um Reinigung der gesamten Räumlichkeiten sowie um die Wäscherei besorgt. Seit vier Jahren arbeitet die in Aesch wohnhafte Mutter zweier Kinder im
Haus. «Wir mussten die Isolationszimmer jeden Tag putzen, duften uns aber nicht mehr als zehn Minuten im Raum aufhalten», erzählt Moro. Man sagt, es daure 15 Minuten, bis das Virus von einer Person zur anderen «gesprungen» sei. «Wir durften die Räume nur in Vollmontur betreten, dazu gehörten Masken, Schutzanzug, Handschuhe und sogar Brillen.» Die Situation hatte für Simone Moro auch Konsequenzen im privaten Bereich: «Es gab Freunde, die wussten, dass ich im Umfeld von Corona-Patienten arbeite. Diese haben mir freundlich mitgeteilt, dass sie keinen Kontakt wünschen», erzählt sie. Innerhalb des Seniorenzentrums sei der Umgang mit Covid-19-Patienten aber nie ein Problem gewesen. «Wir sind professionell und den Umgang mit kranken Menschen gewohnt», so Stutz. Im privaten Umfeld gehe sie kein Risiko ein, «denn zu Hause lebe ich mit einer gefährdeten Person. Seit der Pandemie haben wir unsere Schlafzimmer getrennt.» Masken von Privaten Zwar waren im Seniorenzentrum genügend Masken nach Vorgaben des Bundes und des Kantons vorhanden, doch bekamen die Mitarbeitenden teils auch Unterstützung von unerwarteter Seite: «Private haben uns Masken zur Verfügung gestellt, die sie in ihrem Beruf verwenden», sagt Stutz. Die Schutzkleidung sei nötig gewesen, doch weil diese teilweise aus Plastik bestehe, sei man «extrem ins Schwitzen gekommen». Moro und Stutz sind dieser Tage froh, dass sich die Situation wieder beruhigt hat, doch können sie der strengen Zeit auch Positives abgewinnen: «Die aussergewöhnliche Lage hat zu einem Zusammenrücken im Seniorenzentrum geführt. Das ist ein positiver Aspekt des Ganzen.»
AUS DER GEMEINDE
Ferienaktion «Zämme in d’Traumferie» Trotz grosser Vorfreude und spannenden Ferienplänen mussten die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe Reinach dieses Jahr auf ihre Frühlingsferien im gewohnten Rahmen verzichten. Sie haben ihre Ferienträume kreativ festgehalten. Mit der Lancierung der Ferienaktion «Zämme in d’Traumferie» wollte die Schulleitung der Primarstufe Reinach die Enttäuschung der Kinder etwas lindern und diese motivieren ihre Ferienfantasien auf einem Foto, einer Zeichnung, einer Collage oder in einem Kurztext festzuhalten. Dank grosser Kreativität, Gestaltungskunst und Humor ist es den Kin-
dern der Kindergärten und Primarschulen in Reinach mit den zahlreichen Feriengrüssen hervorragend gelungen, die Betrachterinnen und Betrachter in Gedanken an den Ort ihrer Wünsche zu entführen und ihnen einige schöne Momente zu bescheren. Damit möglichst viele Daheimgebliebene die fantasievollen Feriengrüsse mitgeniessen können, sind die Bilder auf der Homepage der Gemeinde Reinach zu sehen: www.reinach-bl.ch, Stichwort: Traumferien. Die Bilder bleiben dort noch bis zu den Sommerferien. Zudem hat die Gemeinde Reinach jedes Bild mit 1 Franken honoriert und den Betrag aufgerundet. Mit dem dadurch zustande kommenden Betrag un-
Blick durch die Taucherbrille. terstützt die Aktion «Zämme in d’Traumferie» die Stiftung Theodora. Die Traumdoktoren von Theodora bringen auch in dieser Zeit Lachen und Freude zu Kindern, die lange Zeit im Spital verbringen müssen.
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REINACH
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
VEREIN FÜR NATUR- UND VOGELSCHUTZ
GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Infos: www.rkk-reinach.ch Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch Aufgrund des Bundesratsentscheids vom 16. März 2020 finden bis mindestens 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt.
BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch • Grundsätzlich werden Veranstaltungen als Web-Konferenzen abgehalten • Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch • Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32
VEREINSNACHRICHTEN Reinach Jodlerclub Reinach. Probe jeden Mittwoch 20.00–22.00 Uhr im Pavillon des WeiermattSchulhauses. Interessenten sind jederzeit willkommen. Informationen und Kontakte: Marcel Süess, Präsident, 079 407 92 85. Katholischer Kirchenchor St. Nikolaus. Proben j. Mittwoch, 20.00, Dorfkirche. Dirigent: P. Zimpel, G. Guisanstr. 20, 4054 Basel . Präs. D. Feigenwinter, Tannenweg 21, 4153 Reinach. Unverbindl. Probenbesuch möglich. Kein Mitgliederbeitrag. KMU Reinach BL. Präsidentin: Gerda Massüger. Sekretariat: Christa Strohm, Tel. 061 713 98 00, info@kmu-reinach-bl.ch, www.kmu-reinach-bl.ch, Postadresse: Postfach 935, 4153 Reinach 1 BL. Koffermarkt Reinach. Präsidentin: Evelyn Herbert, Oerinstr. 83, 4153 Reinach, info@koffermarktreinach.ch. Veranstaltungen immer auf unserer Website www.koffermarkt-reinach.ch kultur in reinach. Kulturelle Anlässe wie Konzerte von Klassik bis Jazz, Ausstellungen, Lesungen,
Rynacher Rundgang. Auskunft auf unserer Webseite www.kulturinreinach.ch und info@kulturinreinach.ch oder über: Co-Präsidium, Postfach 803, 4153 Reinach. Männerchor Reinach. Proben am Dienstag, 19.45 Uhr in der Fiechten-Aula. Neue Sänger sind stets willkommen. Präs.: Karl-Heinz Hohl. Besuchen Sie unsere Website www.mcreinach.ch Musikgesellschaft Konkordia Reinach. Musikproben jeweils Freitag, 20 Uhr, im Weiermatt-Schulhaus (Anbau). Auskunft: Postfach 613, 4153 Reinach 1, oder durch den Präsidenten, Urban Roth, praesidium@mgkreinach.ch netzwerk rynach begleitet Menschen in einer schwierigen Lebenssituation. Anfragen für Begleitungen an Sibylle Sammer, Vermittlungsstelle, 079 252 57 30 oder www.netzwerk-rynach.ch. Präsidentin Susanne Hoffmann, 061 711 33 25. Obst + Gartenbau-Verein Reinach. Für die Vermietung von Familiengärten melden sie sich bei: Werner Kron (Präsident a.i.), Telefon 061 711 15 82, ogv.reinach@intergga.ch
im Treffpunkt Leimgruberhaus Schulgasse 1 in Reinach
Spielgruppe Känguru
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ab August freie Plätze Di, Do, Fr Infomorgen auf Voranmeldung: Do. 14. Mai, 9.00 – 11.30 Uhr Kontakt: N. Dessemontet, Tel. 06171105 31 nathaliedess@intergga.ch
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Seit Wochen Sonnenschein — zartes Grün, blühende Wildblumen und morgendliches Vogelkonzert. Frühling, ja — und doch so anders als in den Vorjahren. Leider kann auch der VNVR seine beliebten Naturbeobachtungs-Spaziergänge aus dem Veranstaltungsprogramm dieses Jahres aus bekannten Gründen vorderhand nicht durchführen. Eine willkommene Abwechslung zu Home-Office und Netflix-Serie könnte daher Ihre Beteiligung an der diesjährigen Aktion «Stunde der Gartenvögel» bieten. Vor allem auch Kinder machen hier gerne mit. Was ist zu tun? Setzen Sie sich zwischen dem 6. bis 10. Mai eine Stunde lang in den Garten, auf den
Balkon, vor das Haus oder in einen nahen Park und zählen Sie die Vögel. Schreiben Sie jede Vogelart auf: Vom Haussperling bis zum vorbei fliegenden Mäusebussard, vom singenden Rotkehlchen bis zur gurrenden Türkentaube. Notieren Sie sich jeweils für jede Art die höchste Anzahl gleichzeitig beobachteter Individuen. Melden Sie Ihre Beobachtungen an www.birdlife.ch/de/gartenvoegel. Unter allen Teilnehmenden werden ein Feldstecher im Wert von 500 Franken und 20 BirdLife-Feldführer «Vögel der Schweiz» verlost. Auf der Website unseres Verbandes Birdlife Schweiz finden Sie den Meldeschluss sowie weitere Details zu dieser Aktion.
Sie kennen die Vögel nicht so gut? Eine Broschüre mit den Porträts unserer häufigsten Gartenvögel finden Sie zum Download bereit. Auch können Sie sich über die vielen Möglichkeiten informieren, wie man die Natur rund ums Haus fördern kann. Wir wünschen viel Spass. www.vnvr.ch Verein für Natur- und Vogelschutz
Verein für Natur- und Vogelschutz Reinach
FAMILIENZENTRUM OASE
Ab August freie Plätze in der Spielgruppe Känguru Spielen in kleinen Gruppen in unserer Spielgruppe Känguru: Ab August haben wir wieder freie Plätze in unserer Spielgruppe im Familienzentrum OASE Reinach. Drei engagierte Spielgruppenleiterinnen leiten je einen Dienstag-, Donnerstag- und Freitagvormittag. Wir freuen uns, Kinder ab einem Alter von drei Jahren zu empfangen. Wir haben zwei schöne, voll ausgestattete Spielzimmer im Treffpunkt Leimgruberhaus an der Schulgasse 1 in Reinach. Der Besuch bei uns ermöglicht es ihrem Kind, seine Begegnungs- und Erfahrungswelt zu erwei-
Herzlichen Dank
FAZ OASE
Se
Stunde der Gartenvögel
an das Team 537354 für die schönen Blumenherzen!
tern, und unsere Anregungen in den Sprach-, Sinnes- und Bewegungsbereichen fördern seine Entwicklung. Das machen wir mit Spielen, Basteln, Singen, Geschichten hören und Experimentieren. Im Sommer steht uns auch ein Garten mit Sandkasten und Gärtnerutensilien zur Verfügung und im Winter ein grosser Bewegungsraum im Dachstock. Wegen der aktuellen Coronasituation bieten wir einen separaten Informationsmorgen am Donnerstag, den 14. Mai zwischen 9 und 11.30 Uhr an. Dabei
können Sie und Ihr Kind uns Spielgruppenleiterinnen und die Räumlichkeiten kennenlernen und Fragen stellen. Wir möchten Sie gestaffelt empfangen und bitten darum um eine Anmeldung bis spätestens am 8. Mai. Für eine Anmeldung zum Infomorgen oder für Auskünfte und Anmeldungsunterlagen melden Sie sich bei Nathalie Dessemontet: Tel. 061 711 05 31 oder nathaliedess@intergga.ch. Wir freuen uns auf eine Begegnung mit Ihnen und Ihrem Kind. N. Dessemontet, M. Dorn, J. Schediwy
Blumenmarkt beim Dorfbrunnen
30. 4 – 2. 5 / 7. 5 – 9. 5 und evtl. auch 14. 5 – 16. 5 Grosses Angebot an in- und ausländischen Pflanzen, sowie Figuren, Töpfe und Gartenmobiliar zu attraktiven Preisen
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REINACH
Märchenhaft: Eine der Skulpturen.
ZVG
Das Märchen lebt weiter, denn seit letztem Donnerstag zieren zwei neue Wächter den Eingang zum Skulpturenweg. Die beiden ehemaligen Drachen, welche rechts und links vom Rosenbogen standen, sind im Laufe der Zeit der Witterung zum Opfer gefallen und
LESERBRIEF
«Wessels» lässt grüssen ! Im Zusammenhang mit den Änderungen im westlichen Teil des Fiechtenwegs wurde der Grossparkplatz an der Zihlackerstrasse mit neuem Belag und Markierung von 118 Parkplätzen ausgestattet. Die in Basel entsprungene Idee der Reduktion von Parkplätzen scheint inzwischen auch in Reinach Einzug zu halten, wurden doch anstelle von plakatierten 180 nur deren 118 in der vergangenen Woche markiert. Da nun aber bereits am südlichen Rand der Sportanlage beim eigentlichen Eingang der Anla-
ge deren 40 wie geplant wegen Nichtbedarfs nicht realisiert worden sind, werden sich die Parkierungsmöglichkeiten in der immer noch ausstehenden Zone der Parkplatzbewirtschaftung im Fiechten-Quartier weiterhin verschärfen. Grössere in Aussicht stehende sportliche Anlässe werden den Beweis hierzu liefern. Die bereits früher thematisierte Einmündung der Zihlackerstrasse in die Birsigtalstrasse bedarf bei Veranstaltungen besonderer Aufmerksamkeit. Peter Wunderlin
Evangelisch
Reinach
konnten nicht mehr gerettet werden. Ihr Künstler, Roger Oberer, aus Reinach, hat sich sofort bereit erklärt, für Ersatz zu sorgen und hat in über 50-stündiger Schnitzarbeit zwei neue, freundliche Drachen erschaffen. Durch ein Team vom Forstrevier Angenstein und im Beisein des Künstlers konnten die Werke an dem ursprünglichen Standort gesetzt werden. Der Bürgerrat bedankt sich an dieser Stelle bei Roger Oberer und freut sich, dass nun wieder zwei Wächter am Eingang zum Skulpturenweg die Besucher begrüssen. Vielleicht haben Sie auf Ihrem Spaziergang im Leywald diese beiden neuen Skulpturen schon entdeckt? Wenn nicht, lohnt sich ein Besuch — selbstverständlich unter Einhaltung der Verhaltens-Massnahmen des Bundes. Für den Bürgerrat: Daniela Grieder
Davi1 MatT˛
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
Reformierte
Skulpturenweg: zwei neue Wächter
Kirchgemeinde
BÜRGERGEMEINDE REINACH
7
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
SYMBOLBILD
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GESCHÄFTSWELT
Blumenmarkt beim Dorfbrunnen Auch dieses Jahr findet trotz Corona der Blumenmarkt in Reinach beim Dorfbrunnen vor der Bäckerei Grellinger statt. Vom Donnerstag, 30. April bis Samstag, 2. Mai, sowie 7. bis 9. Mai und bei schönem Wetter evtl. auch vom 14. bis 16. Mai sind wir für Sie da. Damit wir Ihre und unsere Gesundheit nicht gefährden, werden wir mit Schutzmasken arbeiten und uns an die Massnahmen des Bundes halten. Wir bieten Ihnen ein grosses Angebot von Pflanzen zu attraktiven Preisen. Zudem ein Grossteil an Figuren, Töpfen und Gartenmobiliar zu hervorragenden Marktpreisen. Wir freuen uns, Sie bei uns begrüssen zu dürfen. Ihr Jean- Jacques Welz
«Lies-mal!». Ein täglicher Gedankenanstoss. Foto Mark Smith/Unsplash
«Lies-mal!» - ein Angebot des Pfarrteams für alle, die gern ein Stück Papier in den Händen halten «Wann können wir uns endlich wieder in der Kirche begegnen?», diese Frage hören wir oft, wenn wir mit Menschen telefonieren, die das Haus kaum mehr verlassen. Eine physische Begegnung ist nur sehr eingeschränkt möglich, daran wird sich wohl nicht so rasch etwas ändern. Auch Gottesdienste in gewohnter Form dürfen wir vor dem 8. Juni nicht feiern. Trost und Kraft aus dem christlichen Glauben zu schöpfen, ist aber gerade in dieser Zeit vielen Menschen ein grosses Bedürfnis. Wir haben einen Weg gesucht – und in Form von «Liesmal!» gefunden: Ab heute verfassen wir täglich einen kurzen Text, jeweils von
Blick hiĀØeL die KȘliŃŃeĀ ŞÒŞæŞæ
Donnerstag bis Mittwoch zum selben Thema. Der Donnerstagsstext erscheint im Wochenblatt, alle weiteren Texte können Sie täglich aktuell jeweils ab 9 Uhr auf dem Abendmahlstisch in der Mischelikirche abholen. Sollte Ihnen das
AȘŃ âŸei GebäȘdeĀ ŸiLd eiĀŃ
nicht möglich sein, melden Sie sich bei uns, dann bringen wir Ihnen die Texte nach Hause. Wir freuen uns über Ihre Reaktionen auf unsere Texte und über den Austausch mit Ihnen - per Email oder in Form eines Briefes. Wir hoffen, auf diese Weise mit Ihnen in Verbindung zu bleiben, und dass «Lies-mal!» ein Fenster für neue Perspektiven zu öffnen vermag. Pfarrerin Gabriella Schneider für das Pfarrteam «Lies-mal!»: Begegnung auf dem Weg nach Emmaus (Lukas 24, 13 – 16) 24, 13 Und da waren am selben Tag zwei von ihnen unterwegs zu einem Dorf DeL «NeȘbaȘ ŞæŞæ» iŃØ ŸeiØeL iĀ die HĎhe gekleØØeLØĠ IÆ A€Lil eLLeichØ eL ŃeiĀ ÇbeLŃØeŃ GeŃchÇŃŃ ȘĀd ŸiLd iĀ deĀ ĀächŃØeĀ MÇĀaØeĀ ÆiØ deÆ beŃØeheĀdeĀ HaȘŃ ŶeLbȘĀdeĀĠ
IÆ BeŃØaĀdŃbaȘ deŃ WBZ ŸiLd ŸiedeL kLäfØig ȘÆgebaȘØĠ ZȘÆ eiĀeĀ gilØ eŃ die leØâØeĀ ELdbebeĀŸäĀde eiĀâȘâieheĀ, âȘÆ aĀdeLeĀ eLhalØeĀ deL EiĀgaĀg ȘĀd die GebäȘdeëaĀke eĀØlaĀg deL GeĀeLal GȘiŃaĀ-SØLaŃŃe eiĀe ŶĎllig ĀeȘe GeŃØalØĠ LeØâØeLe ŸiLd aȘfgeLiŃŃeĀ, ŶeLbLeiØeLØ ȘĀd âȘ eiĀeÆ Teil deL ĎffeĀØlicheĀ, ŶeLglaŃØeĀ WaĀdelhalle, die âȘÆ NeȘbaȘ fŢhLØĠ DaŃ âŸeiØe GeŃchÇŃŃ dieŃeL BLŢcke ŸiLd deÆ PeLŃÇĀal alŃ VeLbiĀdȘĀgŃgaĀg âȘL VeLfŢgȘĀg ŃØeheĀĠ RÇhbaȘ kȘLâ ŶÇL deL VÇlleĀdȘĀg LäȘfØ alleŃ Āach PlaĀ, «ŃØehØ» deL RÇhbaȘ €eL EĀde MaiĠ DeL IĀĀeĀaȘŃbaȘ läȘfØ beLeiØŃ ȘĀd die EiĀLichØȘĀgŃkÇĀâe€Øe ŃchiebeĀ Ńich iÆÆeL ÆehL iĀ deĀ FÇkȘŃĠ WiL ŃeheĀ UĀØeLŃchiede âŸiŃcheĀ deĀ LebeĀŃbeLeicheĀ ŶÇLĠ BeiÆ WechŃel ŶÇĀ deĀ ALbeiØŃ- âȘ deĀ ĎffeĀØlicheĀ ȘĀd deĀ €LiŶaØeĀ ZÇĀeĀ äĀdeLĀ Ńich die FaLbeĀ ȘĀd die MaØeLialiŃieLȘĀgĠ Die ĀeȘeĀ BeŸÇhĀeLâiÆÆeL ladeĀ âȘ IĀdiŶidȘaliØäØ eiĀĠ DaŃ WBZ ŃØellØ lediglich âŸei SchLäĀke ȘĀd daŃ PëegebeØØĠ AlleŃ aĀdeLe liegØ iĀ deL EĀØŃcheidȘĀgŃfLeiheiØ ȘĀŃeLeL BeŸÇhĀeLiĀĀeĀ ȘĀd BeŸÇhĀeLĠ Sie deéĀieLeĀ, ŸÇ ihL BeØØ ŃØeheĀ ŃÇll, Ÿelche RaȘÆaȘfØeilȘĀg Ńie ŸähleĀ ȘĀd Ÿelche MĎbel ȘĀd DekÇLaØiÇĀeĀ Ńie iĀØegLieLeĀ ŸÇlleĀĠ
UĀØeL deÆ EiĀëȘŃŃ deŃ CÇLÇĀa-ViLȘŃ IÆ MäLâ ŃØaØØeØe die kaĀØÇĀale ALbeiØŃÆaLkØkÇĀØLÇlle fŢL daŃ BaȘgeŸeLbe GAMKBĞ ȘĀŃeLeL BaȘŃØelle eiĀeĀ BeŃȘch abĠ Sie ŢbeL€LŢfØe die UÆŃeØâȘĀg deL CÇLÇĀa-VÇLŃchLifØeĀ deŃ BȘĀdeŃaÆØŃ fŢL GeŃȘĀdheiØ GBAGĞ ȘĀd faĀd alleŃ NÇØŸeĀdige ŶÇLĠ AȘch ŸeiØeLhiĀ ŸeLdeĀ ŸiL ȘĀŃeL PLÇjekØ ÆiØ kÇĀŃeÎȘeĀØeL VÇLŃichØ ŶÇLaĀØLeibeĀĠ Viel SÇlidaLiØäØ, Ŷiel UĀØeLŃØŢØâȘĀg EiĀ VieLØel deŃ BȘdgeØŃ fŢL deĀ «NeȘbaȘ ŞæŞæ» ÇdeL Ěæ MilliÇĀeĀ FLaĀkeĀ ŸeLdeĀ ŶÇĀ €LiŶaØeL SeiØe geØLageĀĠ MiØ IhLeĀ GeldeLĀ ŃÇLgeĀ Sie dafŢL, daŃŃ ŸiL eiĀeĀ aØØLakØiŶeĀ LebeĀŃLaȘÆ ŃchaffeĀ kĎĀĀeĀĠ MiØØe A€Lil ŞæŞæ ŃØehØ daŃ S€eĀdeĀŶÇlȘÆeĀ bei C ÔĚÔ 84Ŕ FLaĀkeĀĠ EiĀ LieŃigeŃ ZeicheĀ ŶÇĀ SÇlidaLiØäØ – ȘĀd eiĀ VeLØLaȘeĀŃbeŸeiŃ gegeĀŢbeL deÆ WBZ! IĀ eiĀeL ZeiØ ÆiØ Ŷiel UĀgeŸiŃŃheiØ ŸiLd eŃ aĀŃ€LȘchŃŶÇll, die leØâØeĀ MeØeL biŃ âȘL LȘĀdeĀ Zahl âȘLŢckâȘlegeĀĠ VielleichØ ØȘØ eŃ abeL geLade jeØâØ gȘØ, âȘ eiĀeÆ kÇĀkLeØeĀ, €ÇŃiØiŶeĀ ZȘkȘĀfØŃ€LÇjekØ beiØLageĀ âȘ kĎĀĀeĀĠ DaĀk IhĀeĀ ȘĀd ÆiØ IhĀeĀ ŸeLdeĀ ŸiL eŃ ŃchaffeĀ, die hÇheĀ Ziele âȘgȘĀŃØeĀ ȘĀŃeLeL BeŸÇhĀeLiĀĀeĀ ȘĀd BeŸÇhĀeL âȘ eLLeicheĀĠ HeLâlicheĀ DaĀk fŢL IhLe S€eĀde!
WOHN- UND BÜROZENTRUM FÜR KÖRPERBEHINDERTE AȘÆaØØŃØLaŃŃe Ôæ–ÔŞ, PÇŃØfach CH-4Ě5Ŕ ReiĀach Ě Ø I4Ě ÖĚ Ô55 ÔÔ ÔÔ f I4Ě ÖĚ Ô55 ÔĚ ææ iĀfÇ@ŸbâĠch ŸŸŸĠŸbâĠch ŸŸŸĠĀeȘbaȘŞæŞæĠch IhLe S€eĀde iĀ gȘØeĀ HäĀdeĀ S€eĀdeĀkÇĀØÇ 4æ-ĚŞŞŞ-æ
namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. 14 Und sie redeten miteinander über all das, was vorgefallen war. 15 Und es geschah, während sie miteinander redeten und sich besprachen, dass Jesus selbst sich zu ihnen gesellte und sie begleitete. 16 Doch ihre Augen waren gehalten, so dass sie ihn nicht erkannten. Sie sind völlig durcheinander, die beiden Jünger. Den Bericht der Frauen, die am geöffneten Grab Engeln begegnet sind, haben sie noch im Ohr. Doch verstehen können sie ihn nicht. Wie soll es möglich sein, dass Jesus nicht mehr im Grab liegt, sondern lebt? Todtraurig brechen sie auf. Zerschlagen sind alle ihre Hoffnungen. Sie brauchen Bewegung, können jetzt nicht einfach stillsitzen und nichts tun. Sie müssen reden. Das Unbegreifliche in Worte zu fassen versuchen. Vielleicht gelingt es so, allem einen Sinn zu geben. Die beiden sind so sehr mit ihren Gedanken und ihrer persönlichen Not beschäftigt, dass ihre Augen gar nicht wahrnehmen können, wer der Mann ist, der sich zu ihnen gesellt. Ich kann sie gut verstehen, die beiden Wanderer. Wie oft geht es mir wie ihnen. Wie oft bin ich enttäuscht und traurig, fühle mich allein und verlassen; habe das Gefühl, ich müsse die ganze Last allein tragen. Von Gott keine Spur. In solchen Zeiten hilft mir die Emmaus-Geschichte. Sie wendet meinen Blick weg von meiner Verzweiflung hin zu Gott. Und zeigt mir, dass Gott gerade auch auf dunklen Wegen an meiner Seite geht. Vielleicht nicht so, wie ich mir das vorstelle; aber so treu und verlässlich, wie nur Gott es kann. Behüte Sie
UĀd gaĀâ beŃÇĀdeLŃ: GebeĀ Sie aȘf Ńich ȘĀd aĀdeLe achØ, bleibeĀ Sie geŃȘĀd!
Gott!
Pfarrerin Gabriella Schneider
Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach DIE FÄHIGKEIT ZÄHLT, NICHT DIE BEHINDERUNG
Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch
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Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
Menschen, die wir lieben, leben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.
Unendlich traurig, aber in liebevoller Erinnerung nehmen wir Abschied von meinem Vreneli, unserem Mami, unserem Grosi und unserem Ur-Grosi.
Vreni Schnyder-Schütz 2. 3. 1940 – 27. 4. 2020
Wir vermissen Dich ganz fest, tragen Dich für immer im Herzen und sind dankbar für alles, was Du uns gegeben und Gutes getan hast.
Max Simon Dominique und Dominique Schnyder-Sterk Denise und Markus Bumbacher-Schnyder Simone und Gian Tomassone-Schnyder mit Emilie, Sebastian, Léon und Céleste Florian Schnyder und Maud Valentin und Laurence Schnyder-Jolidon mit Florina, Nevio und Yasmine Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Denise Bumbacher-Schnyder, Im Gründli 28, 4244 Röschenz
TODESFÄLLE Aesch Erna Schmidt-Schäublin, geb. 18. März 1937, gest. 21. April 2020, von Aesch BL, Basel (wohnhaft gewesen Krebsenbachweg 17). Aufgrund der aktuellen Situation werden die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis abgehalten. Arlesheim Ursula Gerber, geb. 30. April 1927, gest. 16. April 2020, von Langnau im Emmental BE (wohnhaft gewesen Kirchgasse 6). Wurde bestattet. Irene Scheurer, geb. 25. September 1928, gest. 17. April 2020, von Aarberg BE (wohnhaft gewesen Sonnenweg 5). Trauerfeier im engsten Kreis. Münchenstein Leonie Martha Imark-Voser, geb. 4. Oktober 1930, gest. 23. April 2020, von Himmelried SO (wohnhaft gewesen Röschenzerstrasse 8). Bestattung im engsten Familienkreis. Ruth Frieda Schmidlin-Bloch, geb. 8. Juli 1930, gest. 24. April 2020, von Arlesheim BL, Münchenstein BL (wohnhaft gewesen Pumpwerkstrasse 3). Abschied im engsten Familienkreis. Charly Kurt Woodtli-Maurer, geb. 27. Juni 1928, gest. 17. April 2020, von Oftringen AG (wohnhaft gewesen Pumpwerkstrasse 3). Reinach Oscar Hell, geb. 29. April 1950, gest. 22. April 2020, von Arlesheim BL (wohnhaft gewesen im Aufenthalt: Boll, Rainackerweg 30). Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.
Seid beharrlich im Gebet.
Johannes
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
Aus der Gemeinderatssitzung vom 21. April 2020 In seiner als Videokonferenz abgehaltenen Sitzung vom 21. April 2020 hat der Gemeinderat unter anderem folgende Themen behandelt: • Der Gemeinderat hat die aktuelle CoronaLage besprochen. • Als neue Wahltermine hat der Gemeinderat für die Wahl des Gemeindepräsidiums den 28. Juni 2020 und für die Nachwahl den 16. August 2020 festgelegt. Die Wahl der Schulräte erfolgt am 27. September 2020. Vorbehalt über die Durchführung der Wahlen: Anfang Juni 2020 wird der Regierungsrat den definitiven Entscheid betreffend Durchführung der Gemeindewahlen fällen. Der Gemeinderat setzt sich dafür ein, dass der Termin seitens Kanton bereits jetzt für verbindlich erklärt wird. • Das gemeinsame Treffen mit dem Gemeinderat Reinach vom Dienstag, 12. Mai 2020, wird aufgrund der aktuellen Coronasituation verschoben. • Den Schülerinnen und Schülern der Primarschule Aesch soll ab Schuljahr 2020/2021 schrittweise ein einheitliches IT-Gerät (iPad mit Betriebssystem iOS) als «Digitaler Lernbegleiter» zur Verfügung gestellt werden. Der Gemeinderat hat beschlossen, die Ausschreibungsunterlagen der Gerätebeschaffung über die Kantonsplattform für öffentliche Ausschreibungen (www.simap.ch) zu publizieren. • Der Gemeinderat hat von folgenden Unterlagen Kenntnis genommen: – Übersichtsliste per 21. April 2020 der Vernehmlassungen zu kantonalen Gesetzesvorlagen; – Protokoll des Fachgremiums Ortsentwicklung und -Gestaltung (FOG) vom 7. April 2020; – Bericht der Rechnungsprüfungskommission (RPK) der Einwohnergemeinde Aesch zur Jahresrechnung 2019; – Statistik 2019 der Familien- und Jugendberatung Reinach; – Protokoll der Delegiertenversammlung KESB Birstal vom 9. März 2020. Gemeinderat Aesch
Anordnung kommunaler Wahltermine 2020 Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation können die auf den 17. Mai 2020 angesetzten Wahlen von Gemeindepräsidium und Schulräten (Primarstufe, Sekundar- und Musikschule) nicht durchgeführt werden. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 21. April die Wahltermine und Fristen zur Einreichung der Wahlvorschläge gemäss kantonaler Empfehlung wie folgt angesetzt: • Wahl Gemeindepräsidium (neu): 28. Juni 2020 − Nachwahl: 16. August 2020 − Einreichungsfrist Wahlvorschläge: 11. Mai 2020, 17.00 Uhr • Wahl Schulräte (neu): 27. September 2020 − Einreichungsfrist Wahlvorschläge 27. Juli 2020, 17.00 Uhr
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
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«In Teamsportarten fällt es etwas leichter, sich zu outen»
• Wahl Sozialhilfebehörde (wie vorgesehen): 27. September 2020 − Einreichungsfrist Wahlvorschläge: 10. August, 17.00 Uhr Die Wahl vom 28. Juni 2020 steht unter dem Vorbehalt, dass Anfang Juni die umfassenden Einschränkungen der Versammlungsfreiheit durch den Bund massgeblich aufgehoben sind. Gemeinderat Aesch
Baupublikation Baugesuch Nr.: 0639/2020 Parzelle(n) Nr.: 1876 – Projekt: Büro- und Gewerbegebäude / Autoeinstellhalle mit 2 integrierten Transformatorenstationen, Dornacherstrasse 110, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: HRS Real Estate AG, Hochbergerstrasse 60c, 4057 Basel – ProjektverfasserIn: HRS Real Estate AG, Hochbergerstrasse 60c, 4057 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstrasse 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 11. Mai 2020 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Gemeinde Aesch mit positiver Jahresrechnung 2019 Erneut kann der Gemeinderat einen erfreulichen Rechnungsabschluss präsentieren. Die Rechnung schliesst vor den Abschlussbuchungen mit einem Ertragsüberschuss von CHF 1.576 Mio. ab. Gemäss Voranschlag war ein Aufwandüberschuss von rund CHF 510 000 budgetiert. Vom Ergebnis sollen insgesamt 1.545 Mio. für die Einlage in die finanzpolitische Reserve zur Abfederung möglicher Corona-Auswirkungen verwendet werden. Davon sind CHF 900 000 vorgesehen für eine allfällige Unterdeckung der Basellandschaftlichen Pensionskasse. Nach all diesen Abschlussbuchungen resultiert ein Schlussergebnis von einem Ertragsüberschuss von CHF 30 569. Die Abschreibungen fielen rund CHF 0.2 Mio. tiefer aus als budgetiert. Die Steuern sind rund CHF 0.4 Mio. höher ausgefallen als im Budget 2019 angenommen. Darin enthalten sind rund CHF 0.2 Mio. tiefer angefallene Steuereinnahmen von ausländischen Steuerpflichtigen, die keine Steuererklärung einreichen müssen (Quellensteuer). Zudem sind tiefere Kosten und höhere Einnahmen in den Bereichen Allgemeine Verwaltung, Öffentlichen Ordnung und Sicherheit, Verkehr sowie beim Umweltschutz und der Raumordnung von insgesamt CHF 0.35 Mio. angefallen. Im Bereich der Primarschule wurde 2019 im gesamten Kanton die Deckungslücke der Basellandschaftlichen Pensionskasse ausfinanziert, was für Aesch rund CHF 1.3 Mio. ausgemacht hat. Dieser Betrag wurde durch die Rückstellungen aus den Vorjahren aufgefangen. Die Auflösung dieser Rückstellungen wurde in der Verwaltungsfunktion 9 (Finanzen und Steuern) verbucht. Der Lohnaufwand im Bereich der Primarschule fiel rund CHF 260 000 höher aus als im Budget angenommen. Davon wurden CHF 160 000 durch Erwerbsausfallent(Fortsetzung auf Seite 10)
Die Autorinnen: Jeannine Borer (Mitte, stehend) und ihre Kolleginnen Marianne Meier, Seraina Degen, Monika Hofmann und FOTO: LILIAN SALATHÉ / LILIANSALATHE.CH / ZVG Corinne Rufli haben in diesem Monat ihr Buch veröffentlicht.
Die Aescherin und Sportjournalistin Jeannine Borer hat zusammen mit vier Weggefährtinnen soeben ein Buch über lesbische Spitzensportlerinnen herausgegeben. Caspar Reimer
W
ochenblatt: Wie ist die Idee zum Buch «Vorbild und Vorurteil — lesbische Spitzensportlerinnen erzählen» entstanden? Jeannine Borer: Die Idee entstammt von einem Buch unserer Co-Autorin Corinne Rufli, die als Historikerin über ältere lesbische Frauen geschrieben hat. Wie bei dieser älteren Generation sind lesbische Frauen auch im Spitzensport ein Tabuthema. Da wir alle fünf einen Bezug zum Sport haben, wollten wir dieses Thema aufgreifen. Was möchten Sie mit dem Buch erreichen? Wir wollen die Lebensgeschichten von lesbischen Sportlerinnen erzählen. Mir persönlich ist es auch ganz wichtig, den Frauensport als solches zu fördern. Dieser fristet im Verhältnis zum Männersport ein Schattendasein. Dabei investieren diese Sportlerinnen all ihre Energie in den Sport. Unser Buch macht also starke und spannende Frauen sichtbar — ganz unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung.
Wie sind Sie vorgegangen? Unser Netzwerk bildete die Basis. Wir kennen viele Sportlerinnen und haben diese angefragt, ob sie Interesse an unserem Projekt haben. So ergab sich eins ums andere. Wir haben mit den Sportlerinnen Interviews geführt und ihre Geschichten in Ich-Form niedergeschrieben. Gibt es in den verschiedenen Disziplinen Unterschiede, wie lesbische Sportlerinnen wahrgenommen werden? Die Höhe der Akzeptanz gegenüber lesbischen Sportlerinnen lässt sich nicht bestimmten Sportarten zuteilen. Man kann vielleicht sagen, dass es Teamsportlerinnen etwas leichter fällt, sich zu outen, weil da weniger die Person für sich alleine im Fokus steht. Einzelsportlerinnen dagegen können Angst haben, durch ein Coming-Out die Sponsoren zu verlieren. Diese Befürchtung hatten auch einige Frauen in unserem Buch. Ob eine lesbische Sportlerin zu sich steht, hängt aber weniger von ihrer Sportart als von ihrer Persönlichkeit ab. Wie meinen Sie das? Es gibt Persönlichkeiten, die voll zu dem stehen, was sie sind und was sie tun. Andere sind unsicher und halten ihr Privatleben im Hintergrund. Anderssein braucht Mut. Es gibt das bekannte Vorurteil, dass Fussballerinnen sowieso Lesben seien. Nun ist ja nicht jedes Klischee grundsätzlich falsch. Wie sieht es im Frauenfussball tatsächlich aus?
Dass Fussballerinnen im Allgemeinen Lesben sind, ist natürlich Unsinn. Lesbische Sportlerinnen gibt es in allen Sportarten, die sexuelle Orientierung ist nicht an Sportarten gebunden. Beim Fussball ist es wahrscheinlich so: Von allen Frauen-Teamsportarten hat Fussball die grösste Aufmerksamkeit. Die Fussballerinnen sind die Bekanntesten. Da heisst es schnell mal, dass sich dort die Lesben sammeln. Ein Vorurteil. Wird Frauen denn im Allgemeinen nicht zugetraut, eine Sportkarriere zu machen? Das hat mit den Rollenbildern zu tun, gegen die wir ankämpfen. Solche Zuschreibungen sind bis zu einem gewissen Grad menschlich — der Mensch denkt gerne in Schubladen. Wie muss also eine Sportlerin sein? Stark, ehrgeizig, zielorientiert, muskulös. Dies sind Attribute, die man mit Männlichkeit verbindet. Verfügt aber eine Frau über diese Eigenschaften, wird sie schnell als Lesbe bezeichnet. Wieder ein Vorurteil.
Neu im Handel car. 28 Frauen berichten im Buch «Vorbild und Vorurteil. Lesbische Spitzensportlerinnen erzählen» von ihren Erfahrungen. Autorinnen sind Corinne Rufli, Marianne Meier, Monika Hofmann, Seraina Degen und Jeannine Borer. Weitere Informationen: www.vorbildundvorurteil.ch
AUS DER GEMEINDE
AetschBaetsch: Corona-Sonderausgabe – Teil 2 Unter dem Motto «Lachen isch gsund» zücken die Macher des «AetschBaetsch» während der Corona-Zeit ihre spitzen Federn für eine digitale Sonderausgabe. Gerne liefern wir zwei weitere humorvolle Appetithäppchen aus der Värsli-Schmiede: Vo Leerer und Stammdisch E Vatter säit, s isch arg und schytter, Homeschooling breech sy Bueb nit wytter. Äntlig merggsch in deere Zytt ass s nit nummen an de Leerer lytt. Vor Zytte, d Aescher Bäize syy no offe, hed sich s Mannevolgg am Stammdisch droffe. Hüt ghöörsch d Aescher Fraue flueche: Jä, wo mien si iire Maa go sueche? .wö Wenn denn d Bäizen ändlig offe syy Für Lüt, wo wääred em Bier-Süürpfle wäärt uff Auge-Kontaggt leege…
Für en Erschtbsuech in myym Spunte, han iich au en alternativi Löösig gfunde: Iich boor in d Masgge, grad bim Schnöörli, e winzigs Löchli für ä Röörli. Dasch viroloogisch ideaal, nur s Bier schmeggt halt e bitzli schaal. Schnupf Sämliche «AetschBaetsch»-Värsli gibt’s nachzulesen unter www.aetschbaetsch.ch. Wer selber von der Muse geküsst wird und sich Luft (oder Covid-19 eine lange Nase) machen möchte, kann sich unter kontaggt@aetschbaetsch.ch melden. Gemeinderat Aesch
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AESCH PFEFFINGEN
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
Amtliche Publikationen
PFEFFINGER FORUM
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 9)
schädigungen (Unfall, Krankheit) abgedeckt. Ausserdem musste – aufgrund des neu zu entrichtenden Sozialbeitrags an andere Gemeinden – rund CHF 100000 mehr in den horizontalen Finanzausgleich des Kantons einbezahlt werden. Der Steuerertrag des Steuerjahres 2019 bei den natürlichen Personen ist um rund CHF 420000 höher ausgefallen als budgetiert (rund CHF 300000 sind dabei auf Vermögenssteuern zurückzuführen). Bei den juristischen Personen ist der Steuerertrag rund CHF 180000 höher als im Budget angenommen. Der Ertrag aus Quellensteuern ist rund CHF 200000 tiefer als budgetiert. Die Steuern des Jahres 2019 sind damit gesamthaft gegenüber dem Budget rund 1.5% höher. Wie bereits im Budget 2020 erwähnt, wird sich ab dem Jahr 2020 die Steuervorlage 17 bei den Steuererträgen für juristische Personen niederschlagen. Die getätigten Investitionen betragen brutto CHF 3.05 Mio. (CHF 1.5 Mio. weniger als im Budget). Unter Berücksichtigung der Erlöse, Anschlussgebühren und Anschlussbeiträge betragen die Netto-Investitionen im steuerfinanzierten Bereich CHF 1.8 Mio. Im Bereich der Spezialfinanzierungen (Gemeinschaftsantennenanlage interGGA, Wasserversorgung, Abwasser- und Abfallbeseitigung) wurden NettoInvestitionen im Umfang von CHF 0.75 Mio. getätigt. Die Investitionen von netto rund CHF 2.6 Mio. konnten vollumfänglich aus eigenen Mitteln finanziert werden. Das Eigenkapital liegt nach Abschluss der Rechnung bei soliden CHF 6.9 Mio. Die Genehmigung der Jahresrechnung 2019 wird zum gegebenen Zeitpunkt an der Gemeindeversammlung traktandiert. Gemeinderat Aesch
Kehrichtentsorgung 1. Mai 2020 Am Freitag, 1. Mai 2020, findet keine Kehrichtentsorgung statt. Dafür wird am Dienstag, 5. Mai 2020, der Hauskehricht im ganzen Dorf eingesammelt und entsorgt. Bauabteilung Aesch Kultur-, Sozial- und Sportpreis
Preisverleihung voraussichtlich Ende Juni Die wegen Corona verschobene Preisverleihung des Aescher Kultur-, Sozial- und Sportpreises findet voraussichtlich am Freitag, 26. Juni 2020, auf dem Schlossplatz statt – bei grosszügigen Platzverhältnissen und hoffentlich bestem Sommerwetter. Vorausgesetzt, die Regelungen des Bundes lassen eine sichere und unbeschwerte Preisverleihung zu. Die Preisträger wurden von der fünfköpfigen Jury per Videokonferenz gekürt und werden in den kommenden Tagen die frohe Nachricht erhalten. Genauere Informationen zu Preisträgern und Verleihung folgen zum gegebenen Zeitpunkt an dieser Stelle. Gemeinderat Aesch
Banntag abgesagt Wie der Bundesrat informiert hat, besteht das Versammlungsverbot infolge Corona-Virus weiterhin. Aus diesem Grund kann dieses Jahr am 21. Mai leider auch kein Banntag durchgeführt werden. Wir bitten alle, sich weiterhin an die Vorgaben des Bundesrates und des BAG zu halten und deshalb keine «Privat-Banntage» durchzuführen. Wir danken für Ihr Verständnis. Gemeinderat Aesch Bürgerrat Aesch Birsstadt TV
Fit trotz Lockdown Die aktuelle «Birsstadt TV»-Sendung kommt sportlich daher: Die beiden Aescher Fitness-
Anbieter «bodymove» und «Axis» zeigen, wie sie mit der aktuellen Corona-Situation umgehen – und mit welchen Tipps sie sich in Zeiten der Distanz und der Entschleunigung um die Fitness ihrer Mitglieder kümmern. Die gesammelten Gemeinde-Informationen rund um die Covid-19-Lage sind auf der Website der Gemeinde zu finden. Die aktuelle «Birsstadt TV»-Sendung sowie sämtliche bisherigen Beiträge sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch ››› Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch
Energiestadt – Info 04/20
Energiesparen im Homeoffice In der aktuellen Situation mit dem Coronavirus arbeiten viele von zu Hause aus. Im Homeoffice kann mit einfachen Mitteln der Stromverbrauch reduziert werden: 1. Alles an einer Steckleiste Im Homeoffice kommen oft mehrere Geräte wie Laptop und Monitor zum Einsatz. Durch eine zentrale Steckleiste, an der alle Geräte angeschlossen sind, kann effizient Energie gespart werden. Schalten Sie diese nach getaner Arbeit vollständig aus. Damit verhindern Sie den stromfressenden Standby-Modus. 2. Nicht verwendete Programme schliessen Sie befinden sich in einer Telefonkonferenz und im Hintergrund laufen Programme, die nicht benötigt werden? Es lohnt sich, diese zu schliessen. Dadurch wird der Computer entlastet: er läuft schneller und verbraucht erst noch weniger Energie. 3. Arbeiten ohne Internetverbindung erledigen Bei Arbeiten, die ohne Internet erledigt werden können, lohnt es sich, die Verbindung zu trennen. Dadurch wird das Netz, welches Probleme haben kann wegen der vielen Zugriffe, entlastet und es läuft schneller. Gleichzeitig wird Energie gespart und der Akku entlastet. Nutzen Sie hingegen die Zeit, in der Sie verbunden sind, für den gezielten Upload und Download von Daten. 4. Mehr Konzentration dank regelmässigem Lüften Kein Energiespar-Tipp – aber sonst sehr hilfreich – ist das Lüften. Durch frische Luft wird die Konzentration gesteigert und das Raumklima ist angenehmer. Sie regulieren mit regelmässigem Fenster öffnen die Raumtemperatur im Arbeitszimmer und die Luft wird nicht zu trocken. Davon ausgenommen ist die Heizungsperiode. In dieser empfiehlt es sich, für kurze Zeit durch Stosslüften frische Luft ins Zimmer zu bekommen.
Forum mit Bundesrätin Viola Amherd? Eigentlich sind die Vorbereitungsarbeiten weitgehendst abgeschlossen. Der Anlass steht unter dem Motto «Sichere Schweiz – Erfolgreiche Schweiz». Frau Paul Schär (Forumsleiter) Bundesrätin Viola Amherd wird zum Tagungsthema referieren, in einer Gesprächsrunde das Thema vertiefen und in der Folge Fragen von Seiten des Publikums beantworten. Im anschliessenden Podium diskutieren Thierry Burkart, SR FDP AG / Ida Glanzmann, NR CVP LU / Franziska Roth, NR SP SO / Werner Salzmann SR SVP BE und Marionna Schlatter, NR Grüne ZH über diesen Themenkreis. Wie immer findet das Forum um 20 Uhr in der Mehrzweckhalle Pfeffingen statt. Ob die Coronakrise eine Durchführung des Anlasses im August zulässt, ist zur Zeit noch nicht absehbar. Im Juni werden wir nach Rücksprache mit dem Eidg. Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS darüber entscheiden. Wir werden Sie in der Folge entsprechend informieren. Paul Schär, Leiter Pfeffinger Forum / e Landrat
VEREINSNACHRICHTEN Aesch/Pfeffingen GLP grünliberale Partei. Präsident Sektion Reinach, Aesch, Pfeffingen: Jean-Jacques Welz, Im Noll 17, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 19 59 (G), 061 722 00 72, E-Mail: maya.welz@intergga.ch Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www.gruenereinach.ch Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach, 4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse 43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsidentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, Tel. 061 751 61 71, heidi.haering@immo treu-gmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751 42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70. Jazzclub Aesch / Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@bluewin.ch, www.jap.ch. Vorverkauf Tickets: Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Nebel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel @bluewin.ch Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.
5. Effiziente Geräte kaufen Wenn Sie neue Geräte kaufen, achten Sie auf energieeffiziente Produkte. Und prüfen Sie zuvor, ob das bestehende Gerät noch repariert werden kann. Beim Neukauf gibt die Energieetikette Auskunft über den Stromverbrauch des Gerätes.
Laufträff Birsegg Aesch. Lauf + Nordic WalkingTraining jeden Do. um 19 Uhr; Start beim Steinackerhaus Aesch. Verschiedene Leistungsgruppen. www.lauftraeff-birsegg.ch. Auskunft: Kurt Frei, 061 711 32 92, kurt.frei@bman.ch
6. Pausen machen und lecker Kochen Eine Kaffeepause einzulegen, hilft dabei, Energie zu tanken und danach mit mehr Motivation und Konzentration weiterzuarbeiten. Über Mittag können Sie zudem die Reste des Vortags aufwärmen und so Food Waste verhindert. Das ist selten so einfach wie im Homeoffice.
Männerriege Aesch. Jeden Montag ab 19.00 in MZH Löhrenacker, 19–20.00 Faustball, 20.00– 21.00 Fitness, 21.00–21.45 Spiele. Auskunft: Ruedi Rietmann, Tel 079 707 87 21.
Mit diesen sechs Tipps können Sie ganz einfach Energie sparen, effizienter arbeiten und die Arbeit von zu Hause aus mehr geniessen. Quelle: www.energieschweiz.ch Bauabteilung Aesch
Musikverein Aesch. Gesamtproben jeweils am Donnerstag, 20.15 bis 22.00 Uhr im ehemaligen Kraftraum Schulhaus Schützenmatt. Präsidentin: Martina Schmidlin, Mobile 079 406 50 44 oder info@mvaesch.ch, www.mvaesch.ch
Männerchor Pfeffingen. Gesangsstunde jeweils Dienstag um 20.00 Uhr im Gemeindesaal. Kontakt: Casimir Schmeder, Langbodenweg 9, 4148 Pfeffingen, Tel. 061 751 74 17. Neue Sänger sind jederzeit herzlich willkommen!
MSA Modelleisenbahn Sekundarschule Aesch. Bauabend: Jeden Dienstag 19–21 Uhr, Werkstatt Schützenmattschulhaus TraktC (ausser Schulferien). Auskunft: Marcel Häring, 4147 Aesch, Telefon 061 751 52 69.
Pfadi Bärenfels. Für Jungen von 6 bis 16. Wölfe, 6 bis 10 J. Pfadis, 10 bis 16 J. Kontaktpersonen: Frodo und Sponge. info@pfadibaerenfels.ch, www.pfadibaerenfels.ch Pistolenclub Aesch. Schiesstrainings von April bis September Mo/Do von 18–20 Uhr und Sa von 10–12 Uhr in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld. Kontakte: Ueli Heyer, Mühlegasse 3, 4105 Biel-Benken oder direkt am Schiessstand.
WESPENNESTERBESEITIGUNG etc. zertifiziert / gesamte Regionen Natel 079 302 58 59 www.pilotti.ch 365 Tage / 24 Std.
Amtliche Publikationen
PFEFFINGEN
www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch
1. Mai-Feiertag: Schliessung Gemeindeverwaltung und Werkhof Die Gemeindeverwaltung ist am Freitag, 1. Mai 2020, nicht besetzt. Am Vortag erreichen Sie uns telefonisch oder per Mail zwischen 8.00 bis 12.00 Uhr sowie von 13.00 bis 16.00 Uhr. Wir danken für die Kenntnisnahme und wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen schönen 1. Mai-Feiertag. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Baupublikation Baugesuch Nr. 0634/2020 Gesuchsteller/in: Peet-Hepburn Jennifer Claire u. Peet David Robert, Moosackerweg 18, 4148 Pfeffingen – Projekt: Sitzplatzverglasung, Parz. 898, Moosackerweg 18, Pfeffingen – Projektverfasser/in: Wigasol AG, Neumatt 2, 4626 Niederbuchsiten Auflagefrist: 11. Mai 2020 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden,
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Metall Papier-/Kartonsammlung Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich)
sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss §127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.00 erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsichtnahme auf. Bitte beachten Sie, dass aufgrund der aktuellen Lage mit dem Coronavirus eine telefonische Voranmeldung unter 061 756 81 20 erforderlich ist. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
findet statt am Dienstag, 5. Mai 2020 Mittwoch, 13. Mai 2020 Mittwoch, 13. Mai 2020 Mittwoch, 27. Mai 2020 Mittwoch, 17. Juni 2020 Montag, 22. Juni 2020
DIE POST
Sanierung der Filiale beginnt WOB. Die Liegenschaft an der Hauptstrasse 105 wurde 1972 errichtet und seither nur punktuell saniert. Aus diesem Grund hat die Schweizerische Post als Immobilienbesitzerin beschlossen, in die umfassende Erneuerung des Gebäudes zu investieren. In einem ersten Schritt erneuert die Post ab Montag, 4. Mai die Fassade, das Dach und die Heizung des Gebäudes. Diese Arbeiten dauern bis Herbst 2020. Die Postfiliale sowie die weiteren Geschäfte, die im Haus untergebracht sind – eine Apotheke, eine Metzgerei und ein Kiosk –, bleiben während der Sanierung geöffnet. Zudem installiert die Post bei der Filiale Aesch neu einen My Post 24-
Automaten, der es ermöglicht, Pakete rund um die Uhr aufzugeben und abzuholen. Der Paketautomat steht den Kundinnen und Kunden voraussichtlich ab Herbst 2020 zur Verfügung. Der Postomat, die Postfachanlage und die Aufgabestelle für die Geschäftskunden bleiben am heutigen Standort bei der Filiale bestehen. Sie sind auch während der Sanierungsphase zugänglich. In einem zweiten Schritt modernisiert die Post voraussichtlich ab Spätherbst 2020 die Kundenräumlichkeiten ihrer Filiale. Die Post informiert die Öffentlichkeit rechtzeitig im Detail darüber.
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch RegioTVplus sendet jeden Sonntag um 9.00, 11.00 und 13.00 einen reformierten Gottesdienst aus dem Birseck. Beachten Sie auch die Hinweise auf www.erkap.ch Als Zeichen der Verbundenheit läuten weiterhin jeden Abend um 20.00 die Glocken der Reformierten Kirche Aesch. Wir laden Sie ein, eine Kerze anzuzünden und gut sichtbar vor ein Fenster zu stellen. Verbinden Sie dies mit einem Moment der Besinnung oder einem Gebet. Amtswoche: 2. bis 8. Mai Pfarrer Ingo Koch, 061 751 17 00 Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Gemäss Entscheid des Bundesrates können gottesdienstliche Veranstaltungen und Versammlungen vorerst nicht durchgeführt werden – diese Regelung gilt bis zum Montag, 8. Juni 2020. Beachten Sie bitte unsere Website. In der gegenwärtigen Notsituation empfehlen wir das fürbittende Gebet für die ganze Bevölkerung, besonders auch für unsere Obrigkeit – dies im Wissen, dass
dem lebendigen Gott nichts unmöglich ist. Und greifen Sie doch wieder einmal zu Ihrer Bibel, durch die Gott auch heute direkt zu uns redet. Seien Sie selbst zudem täglich bereit, Ihren Nachbarn und Nächsten praktisch zu helfen – danke! Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Kirche am Puls der Zeit Aufgrund der Corona-Pandemie finden im Christlichen Begegnungszentrum Aesch bis auf Weiteres keine Gottesdienste oder sonstige Anlässe statt. Die aktuelle Situation fordert uns alle auf unterschiedliche Art und Weise heraus. Wir sind überzeugt, gemeinsam geht vieles leichter. Darum möchten wir für Sie da sein. Suchen Sie ein offenes Ohr, praktische Unterstützung oder wünschen Sie Gebet? Haben Sie ein Anliegen, dann schreiben Sie uns auf info@cbz.ch oder rufen Sie uns an 079 406 45 91. Wir laden Sie herzlich ein, mit uns einen Live-Online-Gottesdienst auf www.cbz.ch, jeweils sonntags um 10.00, zu erleben. Wir wünschen Ihnen alles Gute. Bleiben Sie gesund. Ihr Christliches Begegnungszentrum Aesch, Nordring 2, Landigebäude 3. Stock
MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen
MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch
Auf einen Blick
Wichtigste Kontakte und Informationen • Bundesamt für Gesundheit BAG www.bag.admin.ch Hotline Bevölkerung (24 Stunden): 058 463 00 00 Hotline Reisende: 058 464 44 88 • Kanton Basel-Landschaft www.bl.ch/corona Hotline Kantonaler Krisenstab: 0800 800 112 Corona-Hotline Psychiatrie Baselland: 061 553 54 54 Anfrage mobiles Test-Team: 058 387 77 15 • Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch (mit Corona-Newsticker) Telefonzentrale Gemeinde: 061 416 11 00 Kontakt Aktion Solidarität: solidaritaet@muenchenstein.ch 079 278 93 96 Jugend- und Familienberatung: 061 416 11 30 Mütter- und Väterberatung: 079 632 28 81 Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Birstal: 061 599 85 70 Übersicht KMU-Angebote: www.support-muenchenstein.ch
Gemeindeverwaltung am 1. Mai geschlossen Bis auf Weiteres bleibt der Schalterbetrieb der Gemeinde Münchenstein zum Schutz der Kundschaft und der Gemeindemitarbeitenden für unangemeldete Kundenbesuche geschlossen. Termine können auf Voranmeldung vereinbart werden. Während der ordentlichen Öffnungszeiten ist die Verwaltung wie folgt erreichbar: • Telefonzentrale Gemeindeverwaltung: 061 416 11 00 gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch • Bauverwaltung: 061 416 11 50 bauverwaltung@muenchenstein.ch • Werkhof: 061 416 11 62 werkhof@muenchenstein.ch • Steuerverwaltung: 061 416 11 25 steuern@muenchenstein.ch • Soziale Dienste, Kindesund Erwachsenenschutz: 061 416 11 30 sozialedienste@muenchenstein.ch Aufgrund des Tages der Arbeit bleiben am Freitag, 1. Mai 2020, sämtliche Schalter der Gemeindeverwaltung sowie auch die telefonischen Kontakte geschlossen. • Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416 Die Gemeindeverwaltung
Wahl des Gemeindepräsidiums am 28. Juni 2020 Abstimmung Quartierplanung Spenglerpark am 27. September 2020 Mit Entscheid vom 19. März 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft die Nichtdurchführung der Gemeindewahlen vom 17. Mai 2020 sowie der im Juni stattfindenden Nachwahlen beschlossen. Die Landeskanzlei hat in der Folge als Terminempfehlung für die Durchführung von Majorzwahlen (Gemeindepräsidium und Bürgergemeindepräsidium) den 28. Juni 2020 angegeben. Den definitiven Entscheid, ob an diesem Datum Wahlen durchgeführt werden dürfen, fällt der Regierungsrat zwischen dem 11. und 27. Mai 2020. Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 28. April 2020 entschieden, die Durchführung der Wahl des Gemeindepräsidiums entsprechend den kantonalen Empfehlungen am 28. Juni 2020 anzuordnen, sofern der Regierungsrat diesen Wahltermin bestätigt. Ebenso hat der Gemeinderat die Durchführung der Abstimmung über das Referendum «Quartierplan Spenglerpark» am 27. September 2020 angeordnet. Der Gemeinderat
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
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Mehr Schüler, weniger Platz: Die Schulanlage Neuewelt baut aus
Erwahrung der Wahl der Gemeindekommission Die Resultate der am 9. Februar 2020 durchgeführten Wahlen für die Gemeindekommission für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2024 wurden am 13. Februar 2020 öffentlich publiziert. Die Landeskanzlei des Kantons Basel-Landschaft hat bestätigt, dass in der Folge keine Beschwerden zu den Wahlen eingegangen sind. Die in den Gemeinderat gewählten Personen, die ebenfalls in die Gemeindekommission gewählt wurden, haben zwischenzeitlich die Annahme des Gemeinderats-Mandats und den Verzicht auf das Gemeindekommissions-Mandat bestätigt. Die dadurch in die Gemeindekommission nachrückenden Kandidaten haben wiederum ihre Annahme des Mandats bestätigt. Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte hat die Gemeinde nach unbenütztem Ablauf der Beschwerdefrist das Ergebnis von Gemeindewahlen verbindlich festzustellen. Da innert der gesetzlich vorgegebenen Frist keine Beschwerden eingegangen sind, stellt der Gemeinderat die Erwahrung der folgenden Kandidaten für die Neuwahlen der Mitglieder der Gemeindekommission für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis zum 30. Juni 2024 fest: − Göppert Henjo, bisher − Grüninger-Deiss Cécile, neu − Guex Sandra, bisher − Haydn Stefan, bisher − Hasler Kathrin, neu − Huggel David, neu − Koller Adil, bisher − Locher Miriam, bisher − Regez Catherine, neu − Reich Markus, bisher − Rickenbach Patrick, bisher − Spichty Clive, bisher − Suter Susanne, bisher − Viva Sergio, bisher − Widmer Beat, neu Der Gemeinderat Sekundarschule Lärchen
Baustart Erweiterungsbau und Sanierung Wie das Hochbauamt der kantonalen Bauund Umweltschutzdirektion BUD informiert, steht die Aufnahme des Erweiterungsbaus und der Sanierung der Sekundarschule Lärchen bevor. In einer ersten Phase wird mit der Ausführung der Erweiterungsbaute begonnen. Die bestehenden Gebäude werden in einer zweiten Phase ab Ende Juni 2020 saniert. Der Schulbetrieb der Sekundarschule Münchenstein wird während der Sanierung für das Schuljahr 2020/21 nach Arlesheim ausgelagert. Ab kommendem Montag, 4. Mai 2020, werden die entsprechenden Vorbereitungsarbeiten vorgenommen (Signalisation) und ab Montag, 11. Mai 2020, werden die Baustelle eingerichtet und die Bauarbeiten aufgenommen. Auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch sind unter dem Suchbegriff «Baustellen» die folgenden weiteren Informationen zum Baubetrieb zu finden: − Erläuterungen und Massnahmen für Baustellenverkehr − Plan Massnahmen für Baustellenverkehr − Plan Baustellenverkehr Lastwagen − Plan Verkehrsführung Fussgänger − Baustelleninstallationsplan Phase 1 und Phase 2 Die unmittelbar betroffene Anwohnerschaft wurde am Donnerstag, 23. April 2020, mit einem Schreiben des BUD über den Baustart informiert. Die Bauverwaltung
Gleisunterhaltsarbeiten Strecke Basel SBB-Aesch vom 3. bis 8. Mai Wie die SBB mitteilt, werden voraussichtlich vom kommendem Sonntag, 3. Mai, bis Freitag, 8. Mai 2020, Gleisunterhaltsarbeiten an der Strecke von Basel SBB bis Aesch durchgeführt. Um den Zugverkehr am Tag aufrecht zu erhalten und die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten, werden einige Arbeiten in der Nacht bei gesperrtem Gleis und ausgeschalteter Fahrleitung realisiert. Die Gleisbauarbeiten finden (inklusive Reservenächte) jeweils zwischen 21.00 und 6.00 Uhr statt. Die SBB bemüht sich, den Lärm und die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Die Gemeindeverwaltung (Fortsetzung auf Seite 12)
Die Bauprofile stehen: Hier soll das neue Provisorium entstehen.
Mitte Juni wird für die Schulanlage Neuewelt ein Provisorium gebaut. Ein Planungskredit für die definitive Erweiterung der Schulanlage ist bereits budgetiert. Benedikt Kaiser
B
ereits in diesem Schuljahr war die Primarschule Neuewelt mit acht Klassen vollständig ausgelastet. Weil die Zahl der Schülerinnen und Schüler in den kommenden Jahren steigen wird, werde sich die Anzahl Klassen in den kommenden Schuljahren im Vergleich zum laufenden Schuljahr erhöhen, meint Stefan Friedli, Geschäftsleiter der Münchensteiner Gemeindeverwaltung. Die neuen ersten Klassen sollen demnach ab kommendem Schuljahr als Parallelklassen geführt werden — so wird es neu wohl zwei Klassen pro Jahrgang geben. Eine Aufteilung von Schulklassen, sprich die Bildung von Mehrjahrgangsklassen, sei
keine Option gewesen, denn: «Mehrjahrgangsklassen würden den aktuellen Zyklen der Klassenplanung grundsätzlich widersprechen. Der Schulrat und der Gemeinderat haben die Fortführung der aktuellen Organisation höher gewichtet als ein zeitlicher Aufschub der provisorischen Schulraumerweiterung um maximal zwei Jahre.» Keine Verteilung von Schülern Eine weitere Möglichkeit, das an seine räumliche Grenzen stossende Schulhaus Neuewelt zu entlasten, wäre es, Schülerinnen und Schüler in weiter entfernte Schulhäuser zu schicken. Dazu gebe es aber keinen Anlass, meint Friedli. «Gemäss Verordnung zum Bildungsgesetz ist die Klassenbildung in der Regel mit der Anzahl Schülerinnen und Schülern im definierten Einzugsgebiet einer Schulanlage vorzunehmen. Nach einhelliger Auffassung der zuständigen Instanzen bestehen derzeit nicht ausreichend Gründe, um von dieser Regel abzuweichen.» Auch eine Anfrage seitens der Primarschule, anstelle des Provisoriums Räumlichkeiten des direkt neben der Schule liegenden Gymnasiums Münchenstein nutzen zu können, sei abgelehnt worden.
FOTO: BENEDIKT KAISER
Provisorium sei die beste Lösung Das geplante Provisorium bietet Raum für vier Klassenzimmer und vier Gruppenräume. Es kostet inklusive Transport und Montage rund 420 000 Franken. Unter Berücksichtigung der Schülerund Klassenplanung können mit dieser Lösung die Bedürfnisse der Primarschule Neuewelt bis ins Jahr 2023 abgedeckt werden. Dass ein Provisorium rein energietechnisch keine ideale Lösung ist, weiss Friedli: «Ein Provisorium ist unter dem energietechnischen Aspekt grundsätzlich weniger gut zu beurteilen als eine moderne Massivbauweise. Das geplante Provisorium hält aber die massgebenden Grenzwerte für entsprechende Bauten ein.» Überdies kann bei einer allfälligen Sanierung des Schulhauses ein wesentlicher Teil des provisorischen Schulraums durch das geplante Provisorium abgedeckt werden. Pläne dazu gibt es bereits, sagt Friedli: «Die Gemeindeversammlung Münchenstein hat im Dezember 2019 im Budget 2020 einen Planungskredit für die Erweiterung der Schulanlage Neuewelt im Umfang von 250 000 Franken bewilligt. Die entsprechenden Arbeiten sind derzeit im Gang.» Das Provisorium soll nach Gebrauch wieder veräussert werden.
VEREIN ZUM SCHWANEN
Carfahrt und Banntag abgesagt Die Carfahrt hatten wir auf Mitte Mai nach Deutschland geplant. Seit dem 16. März ist ein Grenzübertritt nach Deutschland nicht mehr möglich und vom Bundesrat wurden strikte Verhaltensregeln erlassen, die die Durchführung unmöglich machen. Es ist nicht abzusehen, wie lange diese Sachlage andauert. Wir gehen davon aus, dass es
noch Monate dauert, bis wir zur Normalität zurückkehren können. Bis dahin werden wir den Empfehlungen Folge leisten. Unser Ziel ist es, diese Carfahrt noch in diesem Jahr (Spätherbst??) durchzuführen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben — natürlich können wir nichts garantieren, auch das muss in aller Klarheit gesagt werden.
Wenn von behördlicher Seite Klarheit besteht, werden wir Sie weiter informieren. Bedauerlicherweise muss auch unser geplanter Anlass Banntagsbeiz (Auffahrt) abgesagt werden; dies nach dem Notplan der Kantonsregierung wegen des Coronavirus und in Abstimmung mit der Bürgergemeinde. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Jürgen Rath
spätestens aber am 6. Januar — entsorgt. Auch Ostern ist mit dem Beginn der Arbeitswoche am Dienstag nach Ostern oft bereits wieder in den Hintergrund gerückt. Der kirchliche Kalender hält fest, dass die Osterzeit 50 Tage dauert, bis Pfingsten. An jedem einzelnen Tag dürfen wir die Osterfreude auskosten. In dieser Zeit, wo viele von uns Zuhause sind und das Leben etwas Kopf steht, ergeben sich vielleicht neue Möglichkeiten und Chancen dieser Osterfreude — dem Sieg des Lebens über den Tod — neu Ausdruck zu geben. Ich erlebe in dieser Zeit
so viel an Kreativität bei den Menschen. Im Zusammenhang mit Ostern sah und hörte ich von Osterfeuern, die in Gärten entzündet wurden, Osterbäume wurden geschmückt an Fenstern und vor Eingangstüren und viele Initiativen mehr. Zeigen wir als Christen und Christinnen, dass uns Ostern bewegt im besten Sinne des Wortes und das auch in ungewöhnlichen Zeiten. Kosten wir die Osterfreude aus. Noch liegt ein grosser Teil der 50 Tage vor uns. Sibylle Hardegger, Pfarreiseelsorgerin Arlesheim - Münchenstein
KATHOLISCHE KIRCHE
Freude auskosten! Die grossen christlichen Feste wie Weihnachten und Ostern haben eine intensive Zeit der Vorbereitung: Vier Wochen Advent beziehungsweise 40 Tage Fastenzeit. Diese Tage und Wochen werden auch heute noch von vielen Menschen besonders gestaltet. Denken wir an das Adventskranzbinden, an das sonntägliche Entzünden der Adventskranzkerzen oder den Verzicht auf Fleisch, Süsses oder Alkohol in den vorösterlichen Wochen. Wie aber halten wir es mit dem Auskosten der Freude nach den grossen Festtagen? An vielen Orten wird der Weihnachtsbaum bereits wenige Tage –
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MÜNCHENSTEIN
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
Amtliche Publikationen
MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 11)
Baselbieter Energiepaket
Höhere Förderbeiträge und Fokus auf Heizungsersatz Das Baselbieter Energiepaket ist das kantonale Förderprogramm für Energieeffizienz und erneuerbare Energie im Gebäudebereich. Ab Anfang Mai 2020 gelten die neuen Förderbedingungen und Förderungsbetragssätze für die Jahre 2020 bis 2025. Im Gegensatz zu den Vorjahren wurden die Beiträge generell erhöht und es wurde ein neuer Schwerpunkt auf den Bereich Ersatz fossiler Heizungen gesetzt. Weitere Informationen zum kantonalen Energiepaket sind zu finden unter www.energiepaket-bl.ch Die Vergangenheit hat gezeigt, dass das kantonale Angebot in Münchenstein auf viel
Anklang stösst. Die Energiestadt Münchenstein macht in diesem Zusammenhang gerne darauf aufmerksam, dass die Gemeinde verschiedene Energiesparmassnahmen auch auf kommunaler Ebene unterstützt. Im Kalenderjahr 2020 werden neben Regenwassernutzungsanlagen auch der Ersatz bestimmter Haushaltsgeräte (Kühlschränke, Geschirrspüler, Tiefkühler und Waschmaschinen) mit Produkten der besten Energieverbrauchskategorie unterstützt. Um die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel weiterhin zu fördern, wird überdies das «Jobticket» mit einem Beitrag unterstützt. Ein Gesuch stellen können Personen, die neu in Münchenstein wohnen oder arbeiten und 2020 zum ersten Mal ein Jobticket erwerben. Weitere Informationen zum kommunalen Förderprogramm, zur Energiestadt Münchenstein sowie die entsprechenden Gesuchformulare sind auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter dem Suchbegriff «Energiestadt» zu finden. Die Bauverwaltung
DIE POLIZEI MELDET
PARTEIEN
Streit: Polizei sucht Zeugen
Support KMU: 10 000 Zugriffe
Am Mittwochnachmittag vergangener Woche gegen 14 Uhr, kam es im Aussenbereich der Coop Filiale Gartenstadt, zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei kam es anfänglich zwischen einer Frau und dem späteren Opfer zu einer verbalen Auseinandersetzung. Im Nachgang zu diesem ersten Streitgespräch kam es zu einer weiteren verbalen Auseinandersetzung, nun zwischen einem Mann und dem Opfer, mit anschliessenden gegenseitigen Tätlichkeiten. Dabei wurde das Opfer leicht verletzt. Da zum Tathergang widersprüchliche Aussagen bestehen, sucht die Polizei nun Beteiligte oder Zeugen. Personen, welche Aussagen machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35, zu melden.
REFORMIERTE KIRCHE VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein ASV Münchenstein. Präsident: Andi Thummel, Furkastrasse 82, 4054 Basel. Tel. 061 331 21 00, E-Mail: athummel@bluewin.ch Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruckfeldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19. Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00 Uhr, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15 Uhr, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Altersheim Wollmatt Dornach. Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74. BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt. Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: MarieFrance Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21. Cäcilienchor Münchenstein. Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen. Wir proben jeden Dienstag um 20 Uhr im kath. Pfarreiheim. Auskunft: Monika Schmid, Tel. 061 411 91 42, www.caecilienchor-muenchenstein.ch CVP Christ.-demokratische Volkspartei Münchenstein. Nadja Lüthi, Rainstrasse 5, 4142 Münchenstein, Telefon 079 753 83 29, cvp.mstein@gmail.com, www.cvp-muenchenstein.ch Familienforum Münchenstein. Erwachsenenkurse zu Erziehungsfragen, Vorträge, Spielgruppe, Kinderkurse, Buschigruppe und Mutter-, Vater-, Kindgruppen. Auskunft: Claudia Lanthemann, familienforummuenchenstein@gmail.com, Tel. 079 644 27 71. Familiengarten-Verein Münchenstein. Anmeldungen für eine Gartenparzelle wenden Sie sich an den Präsidenten, Paul Fahrni, 079 469 47 60, p_v.fahrni @ebmnet.ch. Familiengarten-Verein Münchenstein, P. Fahrni, Ahornstrasse 11, 4142 Münchenstein Fahrdienst für Seniorinnen und Senioren (ab Alter 60). Als Vereinsmitglied können Sie diese Dienstleistung in Anspruch nehmen. Weitere Informationen: www.fahrdienst-muenchenstein.ch, oder Tel. 061 711 30 02.
FDP.Die Liberalen Münchenstein. Präsident: David Meier, Im Link 37, 4142 Münchenstein, Telefon 061 411 31 63, Mail david.meier@fdpmstein.ch, www.fdp-muenchenstein.ch Frauenchor Münchenstein. Chunsch au cho singe? Wir haben Probe jeweils am Mittwoch von 20.15 bis 21.45 Uhr, in der Aula vom alte Neuewält-Schuelhus. Auskunft: Nicole Schoch, Tel. 061 411 83 03, E-Mail n.schoch@bluewin.ch FC Münchenstein. Fussball und mehr für 5 bis 99 Jährige. Wir freuen uns auf dich! www.fcmuenchenstein.ch. Kontaktpersonen: Präsident Tobias Hofer, hofer@fcmuenchenstein.ch, 079 300 72 64. Vizepräsident Eros Pession, pession@ fcmuenchenstein.ch, 077 425 40 35. Sekretariat Simon Berset, berset@fcmuenchenstein.ch, 078 720 56 87. Golf-Indoor-Halle Münchenstein. Keep your golfswing fit with Indoor-Golf, 5 Abschlagplätze, Putting-Green, Chipping-Zone, professionelle Trainingsgeräte, Ab 10/2009 Kinder-Schnupperkurse, geheizte Halle, auch für Firmen-, Vereins-Events, Workshops, Geburtstage und Feste zu mieten, Miet- und Demoschläger im GolfShop, Golfunterricht, Golfschule, Einsteigerkurse, Mo–Fr 8.00–22.00, Sa–So 8.00–18.00 Uhr, www.tgcm.ch, Tel. 061 413 13 00, info@tgcm.ch Grünliberale Partei glp. Ortsgruppe Münchenstein, 4142 Münchenstein. muenchenstein@grunli berale.ch, www.muenchenstein.grunliberale.ch; Präs.: Andreas Knörzer. HEV Hauseigentümerverein Münchenstein/neu: Formularverkauf + Rechtsberatung durch die BGB BL, Emil Frey-Strasse 140, Dominik Lüscher, 061 416 82 22, dluescher@dgbl.ch. Präsidentin HEV: Christine Frey, 061 921 25 20. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver
www.refk-mstein.ch
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Es finden im Moment keine Anlässe und Gottesdienste im Kirchgemeindehaus und der Dorfkirche statt. Unsere Dorfkirche ist geöffnet für die persönliche Einkehr, jeden Tag von 8.00 bis 18.00. Täglich Betzeitglocken 7.30 und 19.30.
Immer am Sonntag wird ein Gottesdienst aus dem Pastoralraum im regioTVplus (GemeindeTV) übertragen. Ab Ostern wird neu auch ein reformierter Gottesdienst übertragen. Wir teilen uns geschwisterlich die Sendezeit. Katholische Gottesdienste für den Pastoralraum werden neu jeweils um 10.00, 12.00 und 14.00 ausgestrahlt, während die reformierten Gottesdienste um 9.00, 11.00, und 13.00 gezeigt werden Die Kirchen bleiben für das persönliche Gebet geöffnet. An den Sonntagen sind die Kirchen den Sonntagsevangelien entsprechend geschmückt. Kommen Sie vorbei!
− Pfarrerin Annina Rast 061 411 08 11 − Pfarrerin Tabitha Walther 061 411 96 77 − Pfarrer Markus Perrenoud 077 493 21 36 − Sozialdiakonin Annina Liechty 079 778 19 48 Das Sekretariat in der Lärchenstrasse 3 ist jeweils Dienstag bis Donnerstag von 9.30 bis 11.30 geöffnet. 061 411 96 74 Amtswoche: 2. bis 8. Mai Pfarrerin Annina Rast, 061 411 08 11
Glockengeläut eine Stunde später Seit dem Ausbruch der Coronakrise hat «man» sich dazu entschlossen, an den Werktagen um 7. 30 Uhr für gute zehn Minuten (eine gefühlte Viertstunde) die Glocken zu läuten. Wer hat die Bürger und Anwohner gefragt? Ich war jedenfalls nicht dabei. Nicht, dass ich im Prinzip etwas gegen Glocken habe; sie erfüllen, wie auch der Wecker auf dem Nachttisch, den Ruf nach Wachsein und Gedenken. Wenn ich nun folgende Bemerkung mache, bin ich mir sicher, dass ich auch im Namen anderer Gemeindemitglieder spreche: Die älteren und alten Menschen (zu den Letzteren gehöre ich) müssen a) nicht mehr früh aufstehen und zur Arbeit, und sie können b) sich oft nicht mehr einer langen und ge-
Für Weiteres konsultieren Sie bitte www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch
Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Aufgrund der aktuellen Lage finden im Eckstein bis auf Weiteres keine Veranstaltungen statt. Verschiedene OnlineAngebote und Veranstaltungen sind auf unserer Homepage ersichtlich. Für weitere Infos wird unsere Homepage laufend aktualisiert. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org
segneten Nachtruhe erfreuen. Vielmehr ist es so, dass sie Einschlafschwierigkeiten haben (Unmengen von Schlafmitteln gehen schweizweit über die Apothekentheken) und wenn sie dann endlich schlafen, schiebt sich die ersehnte Ruhephase gegen den Morgen hin. Ich sehe deshalb nicht ein, warum man diese Uhrzeit (7. 30 Uhr) zum Bimmeln gewählt hat. Den an ihren Arbeitsplatz Eilenden kommt diese Weck-Zeit eh zu spät; den Alten, mit ihren geplagten Kurzschlaf-Episoden, kommt sie zu früh. Ich hätte nichts dagegen, am Frühstückstisch um halb neun Glockenbegleitung zu haben; um ihren Sinn zu verstehen wäre ich dann wach genug. Verena Fasolin
SENIORENRAT MÜNCHENSTEIN
Die Bilanz des Tages In einem Interview im Magazin sagte Pater Nathanael, 89, Mönch im Benediktinerkloster Einsiedeln: «Jeder Tag bringt für den Menschen das, was für ihn persönlich gut ist.» Nicht wenige Menschen würden diesem Satz im Blick auf ihre Lebensgeschichte oder ihre aktuelle Situation wohl heftig widersprechen oder zumindest darüber diskutieren wollen. Nicht jeder verfügt über ein unerschöpfliches Reservoir an Urvertrauen, an «Alles kommt gut»-Optimismus und seelischer Widerstandskraft. In jedem Fall machbar und sinnvoll ist die Gangart der kleinen Schritte: Am Abend ei-
nes jeden Tages all das aufschreiben oder sich zumindest in Erinnerung rufen, was einem an Gutem und Erfreulichem begegnet ist. Ein liebenswürdiges Wort, freundschaftliche Zuwendung, Frühlingsblüte, eine lustige Begebenheit, Kaffeeduft am Morgen, ein interessanter Gedanke, schöne Musik, ein gut gelöstes Kreuzworträtsel — lauter Kleinigkeiten, die in ihrer Gesamtsumme sagen: «Hör mal, war das alles in allem nicht ein ganz guter Tag? Solltest du nicht ein bisschen dankbar sein?» Wir wünschen Ihnen viele erfreuliche und gesunde Tage. Meta Zweifel
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der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15
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Telefonisch sind wir sehr gerne für Sie erreichbar:
Dieser Tage erlebe ich so manch eine Überraschung. Eine möchte ich gerne mit Ihnen teilen: Ich kenne einen älteren Herrn, der diesen Monat Geburtstag hatte. Ein paar Tage nach seinem Geburtstag nahm ich den Hörer in die Hand und rief ihn an. Ich wollte mich erkunden, wie es ihm geht und wie er den Geburtstag in Isolation erlebt hat. Ich habe mich innerlich auf das Traurigste vorbereitet. Die Antwort, die ich am Telefon bekam, war folgende: «Sie, Frau Walther, ich hatte so einen schönen Geburtstag! Ich habe so viele Karten bekommen. Ich habe alle in Ruhe gelesen. Noch heute bin ich damit beschäftigt, diesen Menschen zu telefonieren und ihnen danke zu sagen!» Wir noch etwas jüngeren Menschen haben noch so viel zu lernen: Die gegebene Situation ist das eine, wie wir damit umgehen, das andere. Ich war tief beeindruckt. Und ich habe mich gefreut. Jede Situation hat tausend Wege, wie wir Menschen mit ihr umgehen. Dass wir in diesen Tagen viel Freude teilen dürfen, dass wünsche ich uns. Und falls Sie auch Geburtstag haben : Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Tag. Für das Pfarr- und Diakonieteam der Reformierten Kirche: Pfarrerin Tabitha Walther
ben, andere werden unter der Zurückhaltung von Kunden oder gar veränderten Bedürfnissen leiden. Dies dürfen besonders diejenigen unter uns nicht vergessen, für welcher der Alltag wieder mehr oder weniger eingekehrt ist. Wir bitten Sie deshalb, wie Sie dies bereits jetzt gehandhabt haben, weiterhin an die Unternehmen in Münchenstein zu denken und diese, wenn immer möglich zu unterstützen. Support-muenchenstein.ch wird Ihnen dafür noch eine längere Zeit zur Verfügung stehen. Lassen Sie uns die angefangene Erfolgsgeschichte gemeinsam weiterschreiben und die schwierige Situation meistern. Ihre FDP Münchenstein
LESERBRIEF
Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis 21.30 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie.
GOTTESDIENSTE
Auf unserer Website publizieren wir jeweils am Mittwoch ein ermutigendes Wort und jeweils am Sonntag einen Video- oder Audiobeitrag. www.refk-mstein.ch
«Ich hatte so einen schönen Geburtstag!»
Vor etwas mehr als 2 Wochen haben wir die Seite www.support-muenchenstein.ch lanciert. Dank Ihrer Unterstützungen haben wir in dieser kurzen Zeit über 1 000 verschiedene Besucher und über 10 000 Einzelzugriffe registriert und sind von diesem Zuspruch mehr als überwältigt. Es erfüllt uns mit Genugtuung, dass die Gemeinde zusammensteht, Solidarität lebt und sich, wo immer möglich gegenseitig unterstützt. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen von ganzem Herzen. Auch wenn seit vergangenem Montag wieder einige Geschäfte geöffnet sind, ist die Normalität noch in weiter Ferne. Zahlreiche Betriebe werden noch länger geschlossen blei-
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prechstunden unserer Ärztinnen und Ärzte d wieder für Sie offen.. Wenn Sie eine Behandlung oder Operation brauchen, ënden Sie in unseren Kliniken Ihre kompetenten Ansprechpartner/-innen. > Unsere Notfallstationen Liestal, Bruderholz und Laufen sind für Sie rund um die Uhr geöffnet. > Die Hausärztlichen Notfallpraxen Liestal und Bruderholz stehen Ihnen wieder zur Verfügung. > Wir kennen uns mit COVID-19 bestens aus und trennen COVID-19 Fälle konsequent von anderen Patienten.
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Informationen aus der Gemeindeverwaltung im Umfeld der Corona-Pandemie Am gestrigen Mittwoch hat der Bundesrat über die zweite Phase der Lockerung der Massnahmen rund um die Eindämmung der Corona-Pandemie ab dem 11. Mai verkündet. Das Pandemieteam der Gemeinde Dornach hat heute Morgen darüber befunden und wird die Öffentlichkeit in Kürze darüber informieren. Verwaltung In den kommenden Wochen wird die Verwaltung vorerst noch geschlossen bleiben. Wir sind aber weiterhin telefonisch während den Öffnungszeiten erreichbar. Schulen und Jugendmusikschulen Dornach Zum Zeitpunkt des Redaktionsschluss dieser Zeitung ist die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts auf den 11. Mai terminiert. Schutzkonzepte für die Öffnung der Schulen werden zurzeit von Bund, Kanton und den Schulleitungen ausgearbeitet. Weitere Unterstützung finden Sie unter: − Unternehmen und Personen im selbständigen Erwerb finden sämtliche geltenden und relevanten Informationen zu ihrer Unterstützung hier: http://corona.laufental.swiss/ − Hauslieferdienst der Jungendarbeit Dornach wird noch bis voraussichtlich am 11.05.2020 angeboten: 077 511 69 99 − www.nachbarschaftshilfe-dornach.ch/ − Bei Fragen und Anliegen wenden Sie sich bitte an corona@dornach.ch Auch wenn die Ungeduld und das Bedürfnis nach Normalität zunehmend stärker werden, bitten wir Sie, sich an die Vorgaben zu halten und mit Ihrem verantwortungsvollen Handeln einen Beitrag zur anhaltenden Situation zu leisten. Wir bitten alle, sich an die Weisungen des BAG und des Gesundheitsamtes des Kantons zu halten. Wir danken für Ihre Solidarität, zusammen bleiben wir gesund! Wir wünschen allen blütenreiche Maitage und eine farbenfrohe 1. Feiertagsbrücke Gemeindepräsidium Dornach
Baupublikationen Dossier-Nr.:2020-0040 Bauherr: Makhdoomi Katharina, Ramstelweg 9, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Makhdoomi Katharina, Ramstelweg 9 – 4143 Dornach – Bauobjekt: Vergrösserung bestehendes Fenster, Nordfassade – Bauplatz: Ramstelweg 9 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3072 – Projektverfasser: Makhdoomi Katharina, Ramstelweg 9, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0041 Bauherr: Cattaruzza Andreas und Esther, Bifangweg 12, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Cattaruzza Andreas, Bifangweg 12, 4143 Dornach – Bauobjekt: Rückbau bestehender Zaun und Erstellen neuer Zaun mit Zauntor, Nord- und Nordwestseite – Bauplatz: Bifangweg 12 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2117 – Projektverfasser: Cattaruzza Andreas und Esther, Bifangweg 12, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2020-0042 Bauherr: Zimmermann Roger und Helen, Kirchackerweg 5, 4145 Gempen – Grundeigentümer: Zimmermann Roger und Helen, Kirchackerweg 5, 4145 Gempen – Bauobjekt: Erstellen Maschendrahtzaun, Höhe 1.50m – Bauplatz: Bahollen / Gempenstrasse – Parzelle GB Dornach Nr.: 1166 – Projektverfasser: Zimmermann Roger und Helen, Kirchackerweg 5, 4145 Gempen Dossier-Nr.: 2020-0043 Bauherr: Allg. Anthropos. Gesellschaft, Rüttiweg 45, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Allg. Anthropos. Gesellschaft, Rüttiweg 45, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umbau Südsaal 1 zu Ausstellungsraum – Bauplatz: Hügelweg 70 – Parzelle GB Dornach Nr.: 853 – Projektverfasser: Baubüro am Goetheanum, Rüttiweg 45, 4143 Dornach Einsprachefrist bis: 8. Mai 2020 Dossier-Nr.: 2020-0044 Bauherr: Frehner Maja, Raingartenweg 7, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Frehner Maja, Raingartenweg 7, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Sichtschutz – Bauplatz: Raingartenweg 7 – Parzelle GB Dornach Nr.: 588 – Projektverfasser: Frehner Maja, Raingartenweg 7, 4143 Dornach Publiziert am: 30. April 2020 Einsprachefrist bis: 15. Mai 2020 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei
Donnerstag, 30. April 2020 Nr. 18
13
Aufschlagen statt anschalten
der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter Voranmeldung Tel. 061 706 25 10, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach
Aus dem Gemeinderat Anlässlich seiner Sitzung vom 27. April 2020 hat der Gemeinderat: • Kenntnis von der Gründung der Versorgungsregion Alter der Birsstadt genommen und den Grundsatz begrüsst, in der Versorgungsregion mitzuwirken. Die Gründung der Versorgungsregion Alter der Birsstadt geht zurück auf das Altersbetreuungs- und Pflegegesetz APG des Kantons Basel-Landschaft. Dieses schreibt den Gemeinden vor, sich zur Koordination und Gewährleistung eines adäquaten Betreuungsangebots für die ältere Bevölkerung in Versorgungsregionen zusammenzuschliessen. Ein vergleichbares Gesetz existiert im Kanton Solothurn nicht. Die basellandschaftlichen Gemeinden der Birsstadt haben in der Folge abgeklärt, wie sie die Versorgungsregion im Gebiet der Birsstadt umsetzen wollen. Die eingesetzte Arbeitsgruppe der Birsstadt hat sich für einen sanften Start entschlossen und will sukzessive Strukturen, Organisation, Prozesse und Angebote entwickeln. Dieser sanfte Start ist möglich, weil die meisten notwendigen Angebote schon heute durch die Gemeinden sichergestellt sind und die Gemeinden vorerst in grösstmöglicher Autonomie weiterarbeiten wollen. Dornach ist die einzige solothurnische Gemeinde im Gebiet der Birsstadt. Ihre enge Verflechtung mit dem Kanton Basel-Landschaft legt aber nahe, dass sie in der Versorgungsregion eingebunden sein muss. Eine Vollmitgliedschaft ist aufgrund der grossen Unterschiede in den gesetzlichen Grundlagen und der Finanzierung schwierig, ein Vorgehen, wie hier beschlossen daher optimal. Seitens Birsstadt wie auch des Kantons Solothurn besteht Offenheit zur Aufnahme Dornachs in diesem Kreis. Der Gemeinderat unterstützt die Mitwirkung der Gemeinde einstimmig und wird zu späterem Zeitpunkt den Vertrag zur Genehmigung vorgelegt erhalten; • einem Nachtrag zur Leistungsvereinbarung mit der Spitex Region Birs GmbH zugestimmt, wonach die erste Akonto-Zahlung für ein Geschäftsjahr bereits zu Ende des Vorjahres im Oktober erfolgt. Dies führt 2020 zu einer einmaligen erhöhten Auszahlung (Nachtrag von CHF 260000). Mit dieser Modusänderung ist die Finanzierungssicherheit der Spitex Region Birs GmbH am Ende des Geschäftsjahrs gewährleistet. Bis anhin wurde der Finanzbedarf durch die Gemeinde Reinach abgedeckt; • für das erste Quartal 2020 Steuerforderungen in der Höhe von CHF 102595.55 abgeschrieben und Steuerforderungen in der Höhe von CHF 0.00 erlassen; • die Richtlinien und den Terminplan für das Budget 2021 genehmigt. Die Budgetierung erfolgt aufgrund der Situation um Corona mit einer etwas erhöhten Unsicherheit. Trotz Corona setzt der Gemeinderat die Richtgrösse für den Sachaufwand in der Höhe des Vorjahresbudgets. Auf eine höhere Investitions- und Ausgabentätigkeit der öffentlichen Hand zur Abmilderung der wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona wird verzichtet; • eine ausserordentliche Unterstützung für die KiTa BioKids zur Bewältigung der CoronaKrise bewilligt. Diese sieht den Erlass von zwei Monatsmieten vor. Dazu kommt ein allgemeiner Solidaritätsbeitrag in der Höhe von maximal CHF 3 pro Einwohner. Der Solidaritätsbeitrag wird nur subsidiär zu den kantonalen und Bundeshilfen für KiTas gesprochen und erst auf Abrechnung hin ausbezahlt. Mit diesem Beitrag weicht der Gemeinderat krisenbedingt von der eigentlich in Dornach geltenden Subjektfinanzierung ab und unterstützt auch die Betreuungseinrichtungen direkt. An den Regeln der Subjektfinanzierung will der Gemeinderat trotz Corona keine Änderungen vornehmen. Die Beitragsleistungen an die subventionsberechtigten Eltern werden auch während der Pandemie fortgesetzt. Der Gemeinderat verzichtet aber darauf, Eltern, die nicht subventionsberechtigt sind, aufgrund der aktuellen Situation zusätzlich zu entlasten; • Wie das bereits sehr umfassende räumliche Leitbild der Gemeinde Dornach gezeigt hat, (Fortsetzung auf Seite 15)
Perfekte Zusammenarbeit: Jay Altenbach (l.) und Susann Barkholdt haben den Bücher-Tausch-Schrank bei der alten Gmeini innert kürzester Zeit realisiert. FOTO: FABIA MAIERONI
Dornach hat seit kurzem einen Bücherschrank. Hier können Bücher gebracht und geholt werden. Gratis und mit wenig Aufwand. Fabia Maieroni
A
ngefangen hat alles mit einer Nachricht über den Messengerdienst Whatsapp. In der Gruppe «Zu verschenken in Dornach» fragte Jay Altenbach nach, ob es in Dornach einen öffentlichen Bücher-TauschSchrank gebe. Sofort kam die Antwort von Susann Barkholdt: «Stell doch einen auf, es gibt sicher viele Interessierte!» Die beiden Frauen schlossen sich kurz und nahmen sich dem Projekt «Bücherschrank Dornach» an. Die Idee: Statt gelesene Bücher einfach wegzuwerfen, kann man diese zum Bücher-
schrank bringen und im Idealfall gleich wieder ein neues Buch mitnehmen. Einen Nerv getroffen Das Projekt erhielt schnell und unkompliziert Unterstützung der Gemeinde. Gemeindepräsident Christian Schlatter nahm sich der Sache an und stellte den Standort im Eingangsbereich des alten Gemeindehauses zur Verfügung. Den Flyer gestaltete Jay Altenbach, die Sprechblasen-Tafeln, die den Schrank zieren, wurden von Susann Barkholdt erstellt. Altenbach hat zudem die «IG für ein nachhaltiges und lebendiges Dornach» gegründet. «Mit irgendeinem Namen mussten wir ja unterschreiben», lacht die Journalistin. Der etwa hüfthohe Schrank ist in zwei Teile gegliedert. Im linken Fach sind Kinder- und Jugendbücher eingeordnet, im rechten Abteil findet man Bücher für Erwachsene. Barkholdt und Altenbach haben ihn zu Beginn mit eigenen Büchern bestückt. Nur wenige
Tage nachdem der Bücherschrank aufgestellt wurde, sind die meisten Kinderbücher bereits mitgenommen worden. Das freut Susann Barkholdt besonders: «Hier sollen Kinder stöbern können und die Faszination Buch wiederentdecken – eine Alternative zu ihren Bildschirmen. ‹Aufschlagen statt anschalten› heisst das Motto.» Die Regalböden bei der Erwachsenenliteratur waren im Gegensatz zur Kinderabteilung schon nach kürzester Zeit voll. Neben Belletristik und spannenden Krimis sind darin gleich mehrere Versionen von Goethes Faust zu finden. «Es freut mich, dass die Bandbreite der Bücher so gross ist», sagt Altenbach und schwärmt: «Bücher sind einfach etwas Schönes!» Angst vor Vandalismus haben die beiden Initiantinnen nicht. «Die Anwohnerinnen und Anwohner haben ein Auge auf den Schrank und passen auf», sagt Barkholdt zufrieden. Dank des Schranks bei der alten Gmeini ist eines klar: Bücher wegwerfen war gestern!
Nachtragskredit bewilligt: Ortsplanung wird weiter vertieft Der Dornacher Gemeinderat bewilligte am vergangenen Montag weitere 99 677 Franken für die Erarbeitung von Planungsgrundlagen. Bea Asper
D
er Gemeinderat hielt seine Sitzung am Montag per Videokonferenz ab. Trotz Öffentlichkeitsprinzip hatte er entschieden, das Wochenblatt könne nicht mithören. Am nächsten Tag beim Gemeindepräsidenten nachgefragt, erklärt dieser, die Mehrheit des Rates sei bei den verschiedenen Geschäften jeweils den Anträgen des Gemeindepräsidiums gefolgt. Die bürgerlichen Vertreter hätten in einigen Punkten eine andere Meinung gehabt, sagt Statthalter Daniel Müller (FDP). «Wir unterlagen aber in der Abstimmung.» Die Mehrheit des Rates ist überzeugt, das Geld sei für die Planung von Dornachs Zukunft gut investiert. Sie hat deshalb dem Nachtragskredit zur Ortsplanrevision in Höhe von 99 677 Franken zugestimmt.
Mehrwert für die Planung Dieser Nachtragskredit sei nötig, weil die Arbeiten zur Zonenplanrevision deutlich umfangreicher seien als ursprünglich angenommen, heisst es in den
Unterlagen zur Sitzung. Weil Dornach eigentlich vier «Dörfer im Dorf» beherbergt (gemeint sind Oberdornach, das Areal um das Goetheanum, das HIAGAreal und das Brüggli-Areal), sei eine umfangreiche, zonenübergreifende Planung unabdingbar. Aus den Unterlagen geht weiter hervor: «Durch die vertiefte Bearbeitung während der Ortplanrevision kann die Gemeinde aktiver gestalten und mitreden als zu einem späteren Zeitpunkt.» Ursprünglich war eine solche Bearbeitungstiefe nicht vorgesehen. Christian Schlatter erklärt, es sei ein Vorteil, wenn die Planungsbehörde ein vertieftes Verständnis eines Raums habe. Dies erleichtere auch den Bauwilligen die Konkretisierung von Projekten. Im Laufe der Arbeiten zur Ortsplanung seien Aspekte aufgekommen, die eine vertiefte Betrachtung verlangen und diese habe man situativ beurteilt und vorgenommen. Studie: Migros beteiligt sich an Kosten Ein Teil des am Montag gesprochenen Geldes fliesst in die Erarbeitung des Teilzonenplanes «Bahnhof Ost – Neubau Migros». Der Kanton verlangt die Einbettung des auf den Parzellen der Migros und des Alters- und Pflegeheims durchgeführten Wettbewerbsverfahrens über die Parzelle hinaus. «Diese Forderung ist durchaus gerechtfertigt, da das Areal damit möglicherweise aufgewertet werden kann. Verdichtung, höhere Ausnutzungen und ein finanzieller Mehrwert können daraus resultieren»,
sagt Schlatter. Dies bedinge nun eine städtebauliche Vertiefungsstudie, ein Teilzonenplanverfahren und ein Modell des grösseren Umfelds. Die Migros beteiligt sich zur Hälfte an den Kosten. Der Plan mit entsprechendem Zonenreglement wird der Bevölkerung – wohl in einem Jahr – in einem öffentlichen Auflageverfahren zur Mitwirkung vorgelegt und dann überarbeitet werden, führt Schlatter aus. Genehmigt wird der Teilzonenplan am Ende durch den Regierungsrat und nicht durch die Gemeindeversammlung. So ist es vom Kanton Solothurn vorgegeben. Koordination mit Nachbargemeinden Ein weiterer Teil des vom Gemeinderat bewilligten Kredites soll zur Vertiefung des Mobilitätskonzepts verwendet werden, wobei die Planung koordiniert wird mit den Nachbargemeinden. «Beim Ausbau der Velowege zum Beispiel muss Dornach wissen, wo genau Arlesheim seine Routen plant», verdeutlicht Schlatter. Weiter möchte der Gemeinderat mitentscheiden, wo die Gleise für das Tram verlaufen könnten, sollte Baselland an der Vision «Dornach – Reinach – Therwil» festhalten; eine Vision, bei der die Gemeinden Reinach und Therwil mit einer Tramverbindung an den Dornacher Bahnhof angebunden werden sollen. Dabei will der Gemeinderat das gesamte Gebiet Dornachbrugg, von SBB-Brücke bis Neuarlesheim und Stoecklin-Areal, aktiv mitgestalten und Verbesserungen erzielen für den Langsamverkehr.
«Mit Cleverness und wenig Ressourcen viel auf die Beine gestellt» Der Sonderstab Corona koordiniert die Aufgaben, die der Kanton Solothurn während der Pandemie zu leisten hat. Stabschef Urs Schmid über Sicherheit, Disziplin und Zusammenarbeit in der Krise.
Wie steht es um Corona-bedingte Kriminalität? Hier steht z. B. Cyber-Betrug im Fokus. So ist jetzt umso mehr «Denken vor Klicken» angesagt. Was mir als Polizist auch auffällt: Es gibt viel weniger Einbrüche. Durch einen Mausklick kommt ein Krimineller derzeit schneller zu Geld als durch einen Einbruch. Die Frage ist: Kehren die Einbrecher, denen jetzt das «Einkommen» fehlt, bald zurück? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit im Sonderstab? Es ist sehr erfreulich zu sehen, wie über die Departemente hinweg und auch mit den Partnern auf Stufe Gemeinden, Kanton, Nachbarkantonen und Bund zielorientiert zusammengearbeitet wird. Wir haben lange Arbeitstage – und doch ist die Motivation seit über acht Wochen noch immer top. Mit Cleverness und wenigen Ressourcen haben wir meines Erachtens viel auf die Beine gestellt.
Wie steht es um die Disziplin der Solothurner? Grundsätzlich halten sich die Leute an die Anweisungen. Aber an schönen Wochenenden zeigt sich: Viele wollen raus – dann wird es eng in der Hägendorfer Teufelsschlucht, auf dem Balsthaler Holzweg, auf dem Vita-Parcours und an der Aare. Unter diesen Bedingungen lassen sich die Vorgaben kaum einhalten. …womit die Polizei zum Zuge kommt. Zunächst versuchen wir es mit dem Dialog. Erst, wenn die Bemühungen ins Leere laufen, greifen wir zu Ordnungsbussen oder Anzeigen. Es gibt Uneinsichtige, die sich nicht um Anweisungen scheren. Dann gibt es jene, die auch verbal ausfällig werden. Zum Glück sind es verhältnismässig wenige – oft solche, die sich nur in der Gruppe stark fühlen. Doch die gab es schon vor Corona. Wie geht die Polizei mit selbsternannten «Sittenwächtern von nebenan» um? Den Meldungen dieser «Hauspolizisten» gehen wir nach. Oft treffen wir dann vor Ort aber auf eine zulässige Anzahl an Personen, die auch die Abstände einhalten.
Wie gut kann man auf eine Pandemie vorbereitet sein? Als sich das Virus in China auszubreiten begann, sagte man hier noch, das sei weit weg. Dabei war das Szenario einer Pandemie Thema an der Sicherheitsverbundsübung 2014. Weiter hätte diesen Sommer die Armee mit Partnern eine Verbandsübung zum Thema Tierseuchen durchführen wollen. Und als Polizist mache ich mich ebenso auf alles gefasst: Nichts ist unmöglich. Gleichzeitig habe ich viel aus dieser Krise gelernt – über neue technische Möglichkeiten, aber auch über die Menschen. Welche Herausforderungen kommen auf Sie zu? Das ist für mich Kaffeesatzlesen. Es gibt viel Expertenwissen, wie man es besser machen könnte. Weiterhin gilt, die Vorgaben von Bund und Kanton professionell umzusetzen. Covid-19 wird uns noch lange beschäftigten – mindestens, bis ein Impfstoff vorliegt. Dennoch teile ich die Hoffnung jener, die müde sind angesichts der Massnahmen, die nicht zuletzt die Wirtschaft tangieren. Insbesondere die Frage der Versorgungs- und Infrastruktursicherheit wird sich vermehrt stellen. Weiter beschäftigen uns auch die zunehmende Trockenheit und die daraus resultierende Waldbrandthematik. Welche Tipps helfen uns weiter durch die Krise? Es gilt weiterhin, die Vorgaben einzuhalten, die soziale Distanz zu wahren, Hygienemassnahmen zu beachten und Individualinteressen zurückzustellen. Wichtig ist auch Solidarität mit Betroffenen – und die Eigenverantwortung. Es ist noch nicht fertig: Covid-19 wird uns weiter begleiten, auch in den Sommer hinein.
Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117
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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
DORNACH
ist Dornach vielfältig, anspruchsvoll und sehr interessant. Dornach beherbergt eigentlich verschiedene Dörfer im Dorf: einen traditionellen Ortskern Oberdornach, ein sehr eigenständiges und markantes Gebiet ums Goetheanum, eines der grössten Entwicklungsgebiete des Kantons und der Region (HIAGAreal) und einen urban geprägten, bikantonalen und äusserst stark vom Verkehr geprägten Raum im Brüggli. Eigentlich würden alleine schon diese vier Räume jeweils eine eigene Ortsplanung rechtfertigen. Dadurch ist der Aufwand für eine Ortsplanungsrevision nicht mit standardisierten Massstäben erfassbar. Für diese Arbeiten hat der Gemeinderat ein Nachtragskredit in der Höhe von CHF 99677 genehmigt. Im Verlauf der bisherigen Arbeiten sind vielfältige Herausforderungen aktiv bearbeitet worden und in den Planungsprozess eingeflossen. Darüber hinaus hat der Gemeinderat verschiedene Massnahmen zum Schlüsselraum Dornachbrugg im Gesamtbetrag von CHF 120451 freigegeben. Dazu gehören ein Beitrag an den Teilzonenplan Migros, städtebauliche Vertiefungen, die Anfertigung eines Modells und weitere Grundlagenarbeiten; • Kenntnis von den Diskussionen um die Rückerstattung von MiGeL-Kosten (Mittel- und Gegenständeliste) zwischen Krankenversicherern und Altersheimen und den möglichen Auswirkungen auf die Einwohnergemeinden genommen. Je nach Ausgang des Rechtsstreits kann die Gemeinde Dornach als Restfinanzierer mit einer Forderung bis geschätzt CHF 68000 konfrontiert werden. Die Sitzung wurde aufgrund der aktuellen Lage um den Corona-Virus per Videokonferenz durchgeführt. Gemeindepräsidium
Ressortsystem: Ende der Vernehmlassung Anfang April wurde die Vernehmlassung zur Teilrevision der Gemeindeordnung (Einführung des Ressortsystems) eröffnet. Die Vernehmlassungsunterlagen sind auf der Website www.dornach.ch abrufbar. Bitte denken Sie daran, Ihre Eingaben abzugeben. Die Vernehmlassung endet am 3. Mai 2020. Bitte richten Sie Ihre Eingaben bevorzugt elektronisch an die E-Mail praesidium@dornach.ch oder per Post an Gemeindepräsidium, «Vernehmlassung Ressortsystem», Hauptstrasse 33, 4143 Dornach. Gemeinderat
Häckseldienst Am Freitag und Samstag, 15. und 16. Mai 2020 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d.h. spätestens um 7.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bitte bis Mittwoch, 13. Mai 2020 um 11.30 Uhr an die Bauverwaltung (Tel. 061 706 25 10 oder über den OnlineSchalter unter www.dornach.ch). Zu späte Anmeldungen werden nicht berücksichtigt. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach
Herzlichen Dank Frau Yvonne Henner, Sachbearbeiterin Rechnungswesen bei der Sozialregion Dorneck, verlässt die Gemeindeverwaltung Dornach per 30. April 2020, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Wir bedanken uns an dieser Stelle für das langjährige Engagement für die Sozialregion Dorneck und wünschen für den weiteren Weg – beruflich wie privat – alles Gute. Gemeindepräsidium
Amtliche Publikationen
GEMPEN
www.gempen.ch info@gempen.ch
Verschiebung der RechnungsGemeindeversammlung Die am 23. Juni geplante Gemeindeversammlung der Einwohnergemeinde wird aufgrund der aktuellen Lage auf Donnerstag, 3. September 2020, 20 Uhr, verschoben. Die Einladung wird Ihnen vorgängig fristgerecht zugestellt. Vielen Dank für Ihre Kenntnisnahme und Ihr Verständnis. Der Gemeinderat
1. Mai Die Verwaltung ist am 1. Mai nicht besetzt. Wir sind gerne am Montag wieder für Sie erreichbar. Die Gemeindeverwaltung
Altpapiersammlung 2. und 4. Mai 2020 (mit Karton) Aufgrund der aktuellen Situation wird das Altpapier im Mai nicht von den Schülern eingesammelt. Bringen Sie Ihr Altpapier oder Ihren Karton gebündelt am − Samstag, zwischen 9 und 16 Uhr, und am − Montag, zwischen 8 und 17 Uhr zum Feuerwehrmagazin und deponieren es direkt im entsprechenden Container. Bitte halten Sie dabei den nötigen Abstand zu Ihren Mitbürgern ein. Falls es Ihnen nicht möglich ist, Ihr Altpapier
Katholische Gottesdienste in Dornach Coronavirus/Schutzmassnahme Bis zum Sonntag, 10. Mai finden keine Gottesdienste, Andachten und Pfarreiveranstaltungen statt.
www.dornach.ch info@dornach.ch (Fortsetzung von Seite 13)
GOTTESDIENSTE
bzw. Ihren Karton selbst zur Sammel-stelle zu bringen (Risikogruppen und Personen über 65), melden Sie sich unter 079 245 98 91, damit eine Abholung organisiert werden kann. Vielen Dank! Gemeindeverwaltung Gempen
Obligatorisches Schiessen 2020 – Corona Wegen der Corona-Pandemie wurden alle Aktivitäten im Schiessbereich bis 31. Mai ausgesetzt. Die ausserdienstliche Schiesspflicht wurde vom Bund aufgehoben. Das heisst, wehrpflichtige Angehörige der Armee müssen das obligatorische Programm im Jahr 2020 nicht absolvieren, dürfen dies jedoch freiwillig tun. Voraussichtlich werden dafür auf der Anlage Hochwald im August zwei Termine angeboten. Das obligatorische Schiessen vom Mittwoch, 13. Mai 2020, findet somit nicht statt. Wir informieren Sie über die Daten im August, sobald die aktuellen Informationen vorliegen. Gemeindeverwaltung Einwohnergemeinde Gempen
Absage Banntag 2020 Leider müssen wir den Banntag vom 21. Mai 2020 aufgrund der Corona-Pandemie absagen. Der Bürgerrat und die Frauenturngruppe Gempen
Auf www.dogeho.ch und im Pfarrblatt «Kirche heute» erfahren Sie, wie wir dennoch für Sie da sind Katholische Gottesdienste in Gempen Coronavirus/Schutzmassnahme Bis zum Sonntag, 10. Mai finden keine Gottesdienste, Andachten und Pfarreiveranstaltungen statt. Auf www.dogeho.ch und im Pfarrblatt «Kirche heute» erfahren Sie, wie wir dennoch für Sie da sind Katholische Gottesdienste in Hochwald Coronavirus/Schutzmassnahme Bis zum Sonntag, 10. Mai finden keine Gottesdienste, Andachten und Pfarreiveranstaltungen statt. Auf www.dogeho.ch und im Pfarrblatt «Kirche heute» erfahren Sie, wie wir dennoch für Sie da sind Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Der Gottesdienst im Timotheus-Zentrum findet aufgrund der Coronavirus Pandemie nicht statt. «Die Kirche ist zu aber das Wort ist offen» das gesprochene Predigtwort, online zu hören auf unserer Homepage, www.refkirchedornach.ch/Startseite/ Predigten und Podcasts. Und bis wir uns wieder sehen, möge Gott seine schützende Hand über uns halten! Nächste Schatzsucher: Samstag, 16. Mai 9.30 bis 12.00 Findet nicht statt Ökumenische Gemeinschaft Dornach Amthausstrasse 8
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Amtliche Publikationen
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HOCHWALD
www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch
Baupublikationen Bauherrschaft: Fridolin + Annemarie Saladin-Waldburger, whft. Obertiefental 5, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Neubau Carport – Bauplatz: Obertiefental, GB 3114 – Projektverfasser: Ingenieurbüro Samuel Beljean GmbH, Baselweg 45, 4146 Hochwald Bauherrschaft: Wayan + Vanessa Palm, whft. Rüteliweg 2, 4146 Hochwald – Bauob-
jekt: Neubau Pergola + Materialraum, Erweiterung Carport + Brennholzgestell – Bauplatz: Rüteliweg 2, GB 3696 – Projektverfasser: dito Bauherrschaft Planauflage: Terminvereinbarung telefonisch unter 061 751 40 10 oder an baukommission@hochwald.ch Einsprachefrist bis 14. Mai 2020 Baukommission Hochwald
DIE POLIZEI MELDET
Kurve wurde zum Verhängnis WOB. Am Freitagabend kurz nach 18 Uhr, fuhren mehrere Motorradfahrer in einer Gruppe auf der Gempenstrasse von Dornach in Richtung Gempen. In einer Rechtskurve im Engpass: In dieser Kurve kam es zur Streifkollision. FOTO:ZVG Gebiet Igelstein kollidierte ein Motorradlenker aus die- die Polizei zur Klärung des Unfallherser Gruppe seitlich mit einem entgegen- gangs Zeugen. Insbesondere sind die kommenden Motorradlenker. In der Beobachtungen der beiden FahrradlenFolge verlor er die Kontrolle über sein ker (einer trug ein rotes Trikot) von InFahrzeug und stürzte. Dabei zog sich teresse, die unmittelbar vor dem Unfall der 19-Jährige leichte Verletzungen zu. von der Motorradgruppe überholt wurDer andere Motorradlenker verletzte den. sich beim Unfall erheblich am Fuss; eine Hinweise nimmt die Kantonspolizei Ambulanz brachte ihn in ein Spital. Auf- Solothurn entgegen (Telefon: 061 785 grund unterschiedlicher Aussagen sucht 77 01).
Ressortsystem soll trotz Coronakrise schnell umgesetzt werden Die Dornacher Gemeindeversammlung vom 3. Juni muss verschoben werden und damit auch der Entscheid über den Wechsel zum Ressortsystem. Bea Asper
A
m 3. Juni hätte die Gemeindeversammlung den historischen Entscheid über den Wechsel des Führungssystems fällen sollen. Doch Corona macht der Terminplanung einen Strich durch die Rechnung. Ob der Gemeinderat die Versammlung auf August verschieben wird, ist gemäss Gemeindepräsident Christian Schlatter noch offen. Als dringliche Geschäfte warten noch die Rechnung 2019 sowie das Projekt zum Umbau des Gemeindehauses. Möglich sei auch, die Teilrevision der Gemeindeordnung für die
Gemeindeversammlung vom 25. September zu traktandieren. Der Wechsel des Führungssystems soll möglichst früh geklärt sein – noch bevor die Kandidatensuche für die Wahlen vom Frühjahr 2021 in den Fokus rückt. Früher war der Versuch, das Ressortsystem in Dornach einzuführen, unter anderem wegen Wahlkampfstrategien gescheitert. Ob es gelingt, das System nun losgelöst von der Frage, welche Personen sich für welche Posten interessieren, zu besprechen, werden die nächsten Monate zeigen. Eine Informationsveranstaltung war geplant, ist nun aber wegen Corona aufgeschoben. Der Gemeinderat hält derzeit daran fest, dass die Meinungen aus der Bevölkerung bis zum 3. Mai beim Gemeindepräsidium eintreffen müssen. Eine Verlängerung der Vernehmlassung, wie von CVP und FDP gefordert, wird nicht in Erwägung gezogen. Wichtige Rolle der Verwaltungsleitung Mit dem Wechsel zum Ressortsystem soll die Verwaltungsleitung mehr Kom-
petenzen erhalten. Und deshalb werden Personalfragen nicht weniger bedeutsam, ist einem Expertenbericht zu entnehmen, der dem Wochenblatt vorliegt. So lautet der Kommentar des Verbands der Solothurner Einwohnergemeinden zu den Vorschlägen von Dornach: «Mit der Einführung des Verwaltungsleitungsmodells erscheint es uns wichtig, dass hier diese neue zentrale Leitungs- und Führungsfunktion mit einer führungsstarken Persönlichkeit besetzt wird. Bestehen in der herkömmlichen Verwaltungsführungsorganisation bereits interne starke Führungskompetenzen beim Gemeindeschreiberamt, so kann dieses mit den neuen Verwaltungsleitungsaufgaben problemlos ergänzt werden. Werden jedoch diese neuen Führungskompetenzen an bisherige Verwaltungsabteilungsleiter delegiert, die dieser Aufgabe nicht gewachsen sind, so wird sich auch das neue Verwaltungsleitungsmodell nicht entsprechend entwickeln.» Die Gemeindeversammlung wird sich frühestens im August dazu äussern können.
VEREINSNACHRICHTEN Dornach Turnverein Dornach. TRAINING. Mutter und Kind-Turnen: DO; Kinderturnen: MO; Jugendriege: DO; Hip-Hop (Kinder): DI; Badminton (Kinder): MI; Unihockey (Kinder): FR; ActiFit Frauen: DO; ActiFit Männer: FR; GymFit Frauen: DO (Fitness), DI (50+-); GymFit Männer: MO (Fitness und Spiel), MO (Fitness); Volleyball (Frauen): MI; Faustball (Männer): MI; Aerobic: MO; Yoga: DI. – www.tvdornach.ch Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärke-
gruppen, Treffpunkt DI, 18.15 Uhr, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail:
floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14–17 Uhr, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www.refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18–21 Uhr Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, E-Mail: reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch
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Abteilungsleiter/in Bildung, Kultur und Freizeit 80 – 100 % Allgemeiner Auftrag Führung der Abteilung Bildung, Kultur und Freizeit in personeller und fachlicher Hinsicht. Zu dieser Abteilung gehören ein Sekretariat, das Jugendhaus, das Schulratssekretariat und der Bereich der familien- und schulergänzenden Betreuung (Tagesheime Sonnenmatt und Unterwart sowie die Tagesfamilienorganisation und Mittagstische). Ihre Hauptaufgaben Führung der unterstellten Mitarbeitenden sowie Gesamtplanung, Koordination und Kontrolle der Arbeiten der Abteilung Mitarbeit bei der Investitions- und Budgetplanung sowie Budget- und Kontenverantwortung der Abteilung Ausarbeitung komplexer Korrespondenz, Geschäften zuhanden des Gemeinderats, Stellungnahmen zu Vernehmlassungen etc. im Bildungs- und Kulturbereich Führung des Schulratsprotokolls sowie administrative Vor- und Nachbereitung der Schulratssitzungen Erarbeitung und Koordination der Bewilligungsverfahren für Grossanlässe in Muttenz Sie verfügen über ein Studium in Betriebswirtschaft FH oder HF eine schriftlich und mündlich stilsichere Ausdrucksweise Führungserfahrung und Durchsetzungsvermögen Lust auf diese neue Herausforderung? Ihre Bewerbung, ergänzt mit unserem Bewerbungsformular (www.muttenz.ch), senden Sie bitte bis spätestens am 22. Mai 2020 per Post an die Gemeinde Muttenz, Personaladministration, Kirchplatz 3, 4132 Muttenz. Für Rückfragen steht Ihnen Gemeindeverwalter Aldo Grünblatt unter 061 466 62 01 gerne zur Verfügung.
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