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114. Jahrgang Nr. 15

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Donnerstag, 14. April 2022

EIN SONNENBRILLENGLAS GEHT AUFS HAUS!

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«Wo ich lebe, ist es am schönsten» Am Ostersonntag wird der Pfarrei Wahlen der Primizkelch von Pater Josef Schmidlin übergeben. Bemerkenswert ist jedoch insbesondere das Leben des vor sieben Jahren verstorbenen Geistlichen.

Charles Schmidlin beschreibt es so: «Im Denken und Handeln ist mein Onkel zum Japaner mutiert. Er war bei seinen seltenen Besuchen auch der Einzige, der am Tisch schlürfen durfte, was in Japan keine Unhöflichkeit ist.» In Morioka habe Pater Schmidlin in seiner Gemeinde nur rund 220 Christen betreut. Aktiv gewesen seien aber deutlich mehr, erklärt Charles Schmidlin. Sein Onkel habe in Japan nicht so arbeiten können wie andere Missionare in Afrika. Auf dem Weg zur Industrienation traf der Geistliche eine gefestigte, individuelle Gesellschaft an. So wollten sich die Japaner nicht taufen lassen und damit zum Christentum konvertieren, waren aber trotz allem aktive Gemeindemitglieder und immer hilfsbereit. Entsprechend unkonventionell seien Pater Schmidlins Wege manchmal gewesen: So habe er während seiner Zeit in Japan auch Nichtchristen getraut.

Melanie Brêchet Zum Priester geweiht wurde Pater Josef Schmidlin Mitte April 1952. Dazumal kam die Priesterweihe in einem Dorf einem Volksfest gleich — alle wollten dem Geistlichen aus den eigenen Reihen die Ehre erweisen und diesem besonderen Anlass beiwohnen, so auch in Wahlen. In dieser heiligen Messe, die Pater Josef Schmidlin zum ersten Mal als Priester feierte,

FOTOS: ZVG

Ein bewegtes Leben

Zurück in Wahlen: Der Primizkelch von Pater Josef Schmidlin wird am Ostersonntag der Pfarrei Wahlen übergeben.

Geboren wurde Josef Schmidlin 1923 in Wahlen. Er wuchs zweisprachig auf, da die Mutter aus Vicques stammte. Er hatte zwei Schwestern und drei Brüder. Nach der Matura trat er ins Priesterseminar ein. Dort habe er sich auch viel mit Fotografie beschäftigt und mehr Zeit in

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Blauen

3 Die Melioration in Blauen wertet das Landschaftsbild auf und erhöht die Wirtschaftlichkeit für Landwirte. Dies stellten Teilnehmende an einer Medienkonferenz fest.

der Fotobude verbracht, als eigentlich erlaubt gewesen wäre, schreibt er selbst in seinem Lebenslauf. Diese Leidenschaft sollte ihn noch sein ganzes Leben lang begleiten und ihm viele Erfolge einbringen. Nach seiner Primizfeier in Wahlen entschied er sich, in Japan zu arbeiten. Die Destination habe Pater Schmidlin selbst gewählt, sagt sein Neffe Charles Schmidlin heute, Josef habe sich sehr bewusst für Japan entschieden. Er habe damals gesagt: «Ich möchte so weit weg, wie es nur geht.» Und das sei Japan gewesen. Nach zwei Zwischenstationen kam er nach Morioka, wo er insgesamt 33 Jahre in seiner Gemeinde arbeiten und wirken konnte. In Japan fühlte er sich zu Hause — ganz im Sinn seines Lebensmottos: «Wo ich lebe, ist es am schönsten.»

Zyt für dr Ooschterhaas

Während seines Lebens in Japan drehte Josef Schmidlin Filme, hielt Vorträge und lud zu Dia- und Filmvorträgen ein. Er habe ausserdem an der Weltausstellung in Osaka oder an der Ski-WM in Morioka als Übersetzer gearbeitet. So kam es, dass er auch immer wieder zu Fernseh- oder Radiointerviews eingeladen wurde. Seine Aussensicht als Europäer auf japanische Themen interessierte die Menschen. Es habe keinen Ort gegeben, wo er nicht willkommen gewesen wäre, schreibt er in seinem Lebenslauf: Schulen, Eltern, Dorf- und Stadtgemeinden, Verbände oder Tempel. Die Kirche sei dabei immer zur Sprache gekommen, aber nur so viel, dass es nicht nach Propaganda aussah, denn das hätten die Japaner gar nicht goutiert. Pater Josef Schmidlin wäre gerne in Japan gestorben, musste aber krankheitsbedingt zurück in die Missionsgesellschaft Betlehem nach Immensee, wo er im September 2015 verstorben ist.

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15 Der Souverän von Büren befürwortet einen Kredit von 50 000 Franken zur Vorbereitung einer Melioration.

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Auftritte in Radio und Fernsehen

Verbrachte Jahrzehnte in Japan: Pater Josef Schmidlin.

erhielt er den sogenannten Primizkelch, der dort dann auch zum ersten Mal zum Einsatz kam. Fast ganz genau 70 Jahre später, am kommenden Sonntag, kehrt der Primizkelch des vor sieben Jahren verstorbenen Priesters nach Wahlen zurück. In den letzten Jahren in der Obhut der Familie wird er der Pfarrei übergeben. Zuvor waren er und sein Besitzer weit gereist.

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Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch

Falkensteinerstrasse 9 4710 Balsthal T 062 386 22 22 balsthal@mobiliar.ch mobiliar.ch/balsthal

Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 21 532 Ex. (WEMF 2021)

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Inseratekombinationen · Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 167 Ex. · AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer und Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 204 378 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau 058 200 55 86 abo@azmedien.ch ½ Jahr CHF 60.–, 1 Jahr CHF 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

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LAUFENTAL

Gedichte angesichts des Kriegs

Thomas Brunnschweiler Der populäre deutsche Philosoph Richard David Precht sagte vor kurzem, es wäre vernünftiger, wenn die Ukraine kapitulieren würde. Doch es ist der Anfang vom Ende der Zivilisation, wenn die Vernunft sich vor dem Bösen beugt. Schon im Jahr 2014 — dem Jahr des russischen Überfalls auf die Krim — schrieb Halyna Petrosanyak in einem Zyklus über Liebesdinge ein Gedicht, das präzise auf Prechts Aussage passt. Im Gedicht «Du sollst dich nicht wehren / das ist überholt …» heisst es unter anderem: «Sei / gescheit: / Lass dich / nett lächelnd / in Stücke zerreissen / und vergiss alles.» Damals kamen aus dem Westen beschwichtigende Stimmen. Die Aggression im Donbass und auf der Krim wurde heruntergespielt. Angesichts von Butscha wirken die Stimmen aus dem Westen heute ungeheuerlich und zynisch. Halyna Petrosanyak sagt: «Russlandversteher sind mitverantwortlich für das, was in der letzten Zeit in der Ukraine passiert. Putin hat mit dieser Unterstützung gerechnet. Ohne Unterstützung durch seine westlichen Partner würde er alles, was er und seine Armee in der Ukraine machen, nicht machen können. Und noch eines: Die Ukraine kämpft heute für die Werte, die Westeuropa verkündet.» Was hat die Autorin an den Reaktionen im Westen am meisten enttäuscht? «Heuchelei», sagt sie, «einerseits verkündet man hohe Werte wie Freiheit, Souveränität, Selbstbestimmung etc. Andererseits handelt man weiter mit

einem Völkermörder und lässt ihn weitermachen, das freie, unabhängige Land im Zentrum Europas zu vernichten.»

«Anderssprachigkeiten»

Eine Exophonie bezeichnet das Schreiben von Literatur in einer Sprache, die nicht die eigene Muttersprache ist. Der Untertitel des Bandes heisst «essais agités», was man mit «bewegte Versuche» übersetzen kann, denn oft gibt es vom gleichen Gedicht mehrere Varianten, die sich nur wenig unterscheiden. Halyna Petrosanyak und ihre Gedichte sind in zwei Ländern zu Hause und doch nicht ganz zu Hause. Das zeigt sich im sensiblen, suchenden Gestus der Sprache. Zwischen dem lyrischen Ich und dem geliebten fernen Du entspinnen sich Eindrücke von Landschaften und Städten, Sehnsuchtsorten und Heimaterinnerungen, von Glück und Leid. Im ersten Zyklus «Im Rhythmus der Landschaft» heisst es: «Das ist eine seltene Spezies Glück, wenn ein obdachloses Herz / im Rhythmus der Landschaft schlägt.» Oder kurz: «Ich / Immigrantin / im Lande / Ohnedich. / Nebel hier und / ein Himmel ohne Farben. / Hier leb ich nicht, / hier träum’ ich bestenfalls / und wie im Traum / so auch im Wachen:/ Nostalgie. / Ich unterhalte mich gut, / doch immerzu / will ich ins Land, / das da heisst / Du.» Das Du könnte ein Mensch sein, aber auch die Ukraine. Vieles bleibt in der Schwebe, subtil, gespeist vom geheimnisvollen Schweigen, aus dem die Dichterin ihre Kraft schöpft. Halyna Petrosanyak ist keine politisch-agitatorische Lyrikerin. «Gedichte haben jetzt für mich nur einen Sinn, wenn sie jemanden etwas verstehen lassen, jemandem etwas erklären und die Menschen bewegen, richtig zu handeln», so Petrosanyak, «es gibt viele sehr lesenswerte Texte, die in Westeuropa jetzt gelesen werden müssen.» Halyna Petrosanyak: Exophonien. Gedichte, Der gesunde Menschenverstand, Luzern 2022, 96 Seiten.

«Exophonien»: die erste repräsentative Gedichtsammlung auf Deutsch der in der Region wohnhaften Halyna Petrosanyak. FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

Ein Werk für Generationen Die Melioration in Blauen wertet das Landschaftsbild auf und erhöht die Wirtschaftlichkeit für Landwirte. Dies stellten Teilnehmende an einer Medienkonferenz fest. Thomas Immoos Über zwanzig Jahre hat sich das Vorhaben erstreckt. Nun wurden im Oberfeld in Blauen die Ergebnisse der Gesamtmelioration vorgestellt. Dazu fanden sich nicht nur Mitglieder der Meliorationskommission und des Gemeinderates von Blauen ein, sondern auch Regierungsrat Thomas Weber und Vertreter des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW). Gemeindepräsident Michael Fuchs wies auf die Bedeutung dieses langjährigen Projektes hin. Denn über Jahrhunderte waren die landwirtschaftlichen Parzellen immer mehr zersplittert worden, was die Bewirtschaftung für die Landwirte, die das Land pachteten, erheblich erschwerte.

Einklang von Landwirtschaft und Natur

In die Melioration einbezogen wurde ein Gebiet von 382 Hektaren mit Wiesen, Obstbäumen, Trockenwiesen und -weiden, die zum grössten Teil zu Blauen und zu einem kleinen Teil zu Nenzlingen gehören. Auch legte man einige Wege neu an. «Diese wurden nicht schnurgerade durch die Landschaft gelegt», betonte BWL-Direktor Christian Hofer. Man habe die Topografie und die Parzellengrenzen mitberücksichtigt. Bei der Melioration habe man die Bedürfnisse der Landwirtschaft in Einklang gebracht mit dem Landschaftsschutz, der Ökologie und der Nachhaltigkeit. Für die Landwirtschaft erleichtert die Melioration die Bewirtschaftung und sie erhöht die Wirtschaftlichkeit. Er wand den beteiligten Grundeigentümern, den Bauern und den Behörden der Gemeinde Blauen ein Kränzchen: «Ohne Bauern lässt sich eine Melioration nicht verwirklichen», betonte er und fasste das Ergebnis zusammen: «Die Massnahmen rund um die Melioration schützen die natürlichen Ressourcen und sichern die Produktivität». Unterstützt wurde das Vorhaben aber auch vom Kanton und der Gemeinde sowie vom Bund. Insgesamt wurden über zwei Kilometer neue Wege angelegt, zur Hauptsache Mergel- und Schotterwege. Zudem verbesserte man neun Kilometer bestehende Wege und baute Drainagen ein. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 4,42 Millionen Franken, wovon der Bund 39 Prozent übernahm, fast gleich viel (37 Prozent) übernahm der Kanton. Regierungsrat Thomas Weber hielt fest, dass der Kanton seit Jahren Meliorationen fördert, jährlich mit rund einer halben Million Franken. Kürzlich abgeschlossen werden konnten beispielsweise Meliorationen in Roggenburg und Rothenfluh. Wichtig war, die Bevölkerung schon früh einzubeziehen, um Akzeptanz zu fördern. Gegen die Neuzuteilung der Parzellen gab es sehr viele Einsprachen. Die meisten davon hätten

Die Entwicklung: Anhand von Plänen und Fotografien erläuterte Ulrike Wissen von der ETH Zürich die Entwicklung der Melioration in Blauen. gütlich beigelegt werden können. In einigen wenigen Einzelfällen musste der Regierungsrat entscheiden. Heute, so lautet das Fazit, stehen alle hinter der Melioration, die einen Mehrwert für Blauen bedeutet. Jede bauliche Massnahme — etwa neue Ökonomiegebäude, Wege etc. — seien durch ökologische Massnahmen an anderer Stelle ausgeglichen worden.

Virtueller Überblick: Regierungsrat Thomas Weber verschaffte sich über 3D-Brille einen Überblick über die MelioraFOTOS: THOMAS IMMOOS tion.

Lebensraum für Nützlinge, welche die Schädlinge in Schach halten

Wie Lukas Kilcher, Leiter des Zentrums Ebenrain, ausführte, konnte durch die Melioration die Biodiversität erhöht werden. Hecken, Magerwiesen, Buntbrachen sind gegenseitig vernetzt und bieten «Lebensraum für allerlei Nützlinge, welche die Schädlinge in Schach halten.» Besonders erfreulich sei, dass die Blaunerinnen und Blauner an ihren Hochstamm-Kirschbäumen hängen. Diese befänden sich andernorts im Rückzug, weil sie aufwendiger zu bewirtschaften sind. «Für ein vielfältiges Landschaftsbild sind aber Hochstammbäume wichtig.» Auch Alvar Aebi, der Präsident der Meliorationskommission, zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. Waren es früher 1572 einzelne, zum Teil sehr schmale oder kleine Parzellen, so sind es jetzt nur noch deren 351. Auch sank die Zahl der Eigentümer von 279 auf 223. Für die Landwirte erleichtert die Zusammenlegung die Bewirtschaftung, weil damit eine Pachtland-Arrondierung erfolgte. Während 500 bis 600 Jahren habe man eine Drei-Felder-Wirtschaft gepflegt, so Aebi weiter. Vor rund hundert Jahren seien aus vielen Vollzeitbauern Nebenerwerbslandwirte geworden. Mit der Melioration schaffe man die Grundlagen für weitere 500 Jahre Landwirtschaft in Blauen. Nebst dem bewirtschafteten Land wurde auch der alte Feuerwehrweiher reaktiviert. Dieser ist im Laufe der Jahre ausgetrocknet. Nun wurde er saniert und ökologisch aufgewertet. Noch ist die letzte Bauetappe abzuschliessen und auch die Verteilung der Restkosten ist noch festzulegen. ANZEIGE

REGION

Laufentaler Gemeinden spannen weiter zusammen Am Samstag 2. April trafen sich die Mitglieder des Vereins «Region Laufental» zum 5. Laufentaler Tag. Nach pandemiebedingten Absagen war dies der erste Laufentaler Tag seit Herbst 2019. Der Verein «Region Laufental» der 13 Laufentaler Gemeinden blieb aber aktiv und produktiv. Involviert waren Vertreter unter anderem bei der Umsetzung der Altersregion Laufental. Der Verein begleitet auch das Projekt Regionales Gesundheitszentrum Laufen des Kantonsspitals Baselland. Besonderen Effort legt die Region weiterhin darauf, eine gemeinsame Raumplanung voranzutreiben. Mit dem Projekt «Arbeitsplatzstandorte Laufental Thierstein»

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BL AUEN

BL AUEN

Vor kurzer Zeit veröffentlichte die in Blauen wohnende ukrainische Lyrikerin Halyna Petrosanyak einen Auswahlband mit dem Titel «Exophonien». Wer sich mit dem Krieg in der Ukraine befasst, sollte sich auf diese Texte einlassen.

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

wurden regionale Arbeitsgebiete untersucht und ortsspezifische Nutzungs- und Entwicklungskonzepte erarbeitet. Ein besonders innovatives Projekt ist die Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein, mit dem Ziel, das Angebot attraktiv zu halten, aber die Standortgemeinden finanziell zu entlasten. Nach der Präsentation der abgeschlossenen und laufenden Projekte brachte ein Workshop neue Ideen für die Zusammenarbeit aufs Tapet. Der Vorstand wird die Resultate auswerten und entsprechende Projekte initiieren.

Interessierte Zuhörerinnen und Zuhörer: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lauschen den Worten von Regierungsrat Toni Lauber. FOTO: ZVG

Rita Stoffel Geschäftsstelle «Region Laufental»

Ausführliche Informationen www.kfl.ch LESUNG

Donnerstag, 21. April, 20.00 Uhr

Mathias Kressig «Mythos» und «Götterrache» Alts Schlachthuus Seidenweg 55, 4242 Laufen


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Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Donnerstag, 14. April, 21.00 Uhr, Gründonnerstag-Meditation in der Krypta der katholischen Kirche Laufen mit Team, 21.00 – 24.00 Uhr. Zu jeder Stunde kann man dazu kommen und wieder gehen. Freitag, 15. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zum Karfreitag mit Pfarrer Claudius Jäggi, Chörli Laufen und Tatjana Fuog, Orgel, mit Abendmahl. Sonntag, 17. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Ostergottesdienst «Das wirkungsvolle TROTZDEM», Pfarrerin Regine Kokontis, Fabienne Studer, Orgel, Solist, mit Abendmahl. Donnerstag, 21. April, 15.00 Uhr, Trauercafé im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, 15.00 – 17.00 Uhr. Das Trauercafé wird geleitet von Pia Küng, Trauerbegleiterin, Trauerbegleiterin@gmx.ch, 079 568 74 10. Das Trauercafé ist ein offener Treffpunkt für Menschen, die mit anderen Betroffenen ihrer Trauer Raum, Zeit und Ausdruck schenken wollen und Unterstützung suchen. Denn: «Zusammen ist man weniger allein». Der Besuch des Trauercafés ist kostenlos und eine Anmeldung nicht erforderlich. Sie sind jederzeit herzlich willkommen. Weitere Termine: 10. Mai, 19. Mai, 14. Juni und 23. Juni 2022.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Maske freiwillig! Gründonnerstag, 14. April, 10.00 Uhr, in der Cafeteria vom Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gründonnerstagsfeier mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth. Gründonnerstag, 14. April, 15.30 Uhr, im gr. Saal vom Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, Gründonnerstagsfeier mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth. Karfreitag, 15. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm Karsamstag, 16. April, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfamilienfeier, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, Helferinnen und Helfer der ChinderChilche/Sonntagsschule, anschl.: Eiertütschete im Gde.-Saal Ostersonntag, 17. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, Sängerin Barbara Schneebeli Sonntag, 24. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfrn. Christine Surbeck, Org. Ingrid Mayr

«Wir lassen nur die Hand los, nicht den Menschen»

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem herzensguten Mami, Schwiegermutter und Omeli

27. März 1934 – 5. April 2022 Ihre Güte und Hilfsbereitschaft werden uns immer unvergesslich bleiben. Für ewig in unseren Herzen.

Ernst Schumacher Astrid und Peter Imhof Pascale und Lukas Gschwind mit Eliane und Leonie Aline und Tobias Schweizer mit Giulia und Chiara Heinz und Karen Schumacher Dominik Schumacher und Hohyun Seong Patrizia Schumacher Florence Schumacher Silvain Schumacher Nelly und Thomas Habegger Helen Habegger Sophie Habegger Vivien Habegger Die Trauerfeier findet am Freitag, 22. April 2022 um 14.00 Uhr in der Pfarrkirche Metzerlen statt. Traueranschrift: Ernst Schumacher, Chöpfliweg 5, 4116 Metzerlen

Leben und Tod sind eins, so wie der Fluss und das Meer eins sind. Traut euren Träumen, denn in ihnen ist das Tor zur Ewigkeit verborgen.

In Liebe hast Du uns in die Ewigkeit verlassen, aber wir sind immer mit Dir verbunden.

Eva Kohler-Stebler Kurz nach ihrem 90. Geburtstag hat ihr Lebensbogen seinen Abschluss gefunden.

Im stillen Gedenken Eveline Kohler und Hanspeter Gersbacher Thomas Kohler und Regina Bucher Verwandte und Bekannte Die Trauerfeier, zu der Sie freundlich eingeladen sind, findet am Mittwoch, 20. April 2022, um 14.30 Uhr in der Kirche Oberkirch in Nunningen statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Eveline Kohler, Musslistrasse 13, 4208 Nunningen

Karfreitag, 15. April, 10.15–11.15 Uhr, Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Basteln für die Ostervorabend-Familienfeier. Leitung: Regula von Burg + Rahel Pfeuti.

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Karsamstag, 16. April, 19.00–20.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, gemeinsame Teilnahme an der Ostervorabend-Familienfeier.

Freitag, 15. April, 10.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stefan Berg und Reformierter Kirchenchor unter Jasmine Weber

Strickkreis: Dienstag, 19. April, 14.00–16.00 Uhr, im Gde.-Saal des ref. KHG Thierstein, Breitenbach. Anmeldung bei Esther Rudin, Tel. 061 791 10 28 oder estherrudin@sunrise.ch

Unerwartet und viel zu früh müssen wir Abschied nehmen von unserem lieben Freund Sepp.

Alice Schumacher

ChinderChilche/Sonntagsschule:

Konfirmandenunterricht: Mi., 20. April bis Sa., 23. April: Konfirmandenlager in Adelboden BE; für beide Gruppen. Treffpunkt: am Mi., 20.04. auf dem Parkplatz zwischen Bhf. Laufen und McDonalds: 7.10 Uhr: Gepäckannahme im Transportbus. 7.35 Uhr: Abfahrt des Zuges nach Basel. Am Sa., 23.04.: Rückkehr um 17.20 Uhr am Bhf. Laufen. Rückgabe des Gepäcks am selben Ort wie am Mi.

Junggesellen nehmen Abschied von Sepp Koller

Joseph «Sepp» Koller 21. 9. 1953 – 6. 4. 2022 Bei unseren alljährlichen Städtereisen in ganz Europa war Sepp immer dabei und mittendrin. Seine gesellige und gemütliche Art hat uns alle bereichert. Wir erinnern uns an die 20 Jahre Dorf-Fasnacht in Liesberg mit der Junggesellen-Band. Mit seiner tiefen und sonoren Stimme sowie seinem charmanten Wesen begeisterte er Jung und Alt. Er war ein Geniesser und guter Kumpel. Ein Lebensfreund und Weitgereister. Im Kreise der Junggesellen fühlte er sich wohl. Er wird uns fehlen! Junggesellen Edmund, Franz, Hans Jörg, Patrick, Ruedi, Silvan, Willi

Zum Andenken an

Peter Kurth-Keller 26. 6. 1949 – 8. 3. 2022

Herzlichen Dank für die tiefe Verbundenheit, die wir in den schweren Tagen des Abschieds erfahren durften. Die liebevollen Anteilnahmen in Form von tröstenden Worten, stillen Umarmungen, Trauerkarten und Blumen berührten uns zutiefst. Besonders danken möchten wir Frau Anne Burgmer und den Musikern für die würdevoll gestaltete Abschiedsfeier. Ebenso möchten wir uns bei Dr. med. Kurt Bütikofer und der SPITEX Laufental für die langjährige Betreuung bedanken, mit Hilfe derer Peter all die Jahre der Krankheit zuhause verbringen durfte.

Die Trauerfamilie Dreissigster ist am Freitag, 22. April 2022

Ein Teil von unserem Herzen ist mit Dir in den Himmel entflogen. Du hast grosse Spuren bei uns hinterlassen, der Tod riss dich einfach von uns fort. Er hat uns gezeigt, nichts ist für die Ewigkeit – wir sind vergänglich. Im Herz lebst du für uns weiter, nur an einem anderen Ort. Wir lieben dich Heinz von ganzem Herzen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Onkel und geschätzten Freund

Heinz Maier

Sonntag, 17. April, 6.00 Uhr Ökumenischer Sonntag; Osterfeuer auf dem Kirchplatz und Osterzmorgen im Anschluss an den Gottesdienst, Pfarrer Michael Brunner und Pfarrer Günter Hulin

23. 11. 1964 – 7. 4. 2022

Nach einem erfüllten und glücklichen Leben durfte er ganz ruhig einschlafen. Er wurde durch sein freundliches und zuvorkommendes Wesen stets von allen sehr geschätzt.

In stiller Trauer: Susi und Niki Cueni-Maier mit Roman Hans Peter Maier mit Lorena, Michaelle, Francine und Jean-Pierre Dieter, Martin und Anja Häner Verwandte, Bekannte und Freunde

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Gott wird bei den Menschen wohnen, und sie werden seine Völker sein. Und abwischen wird er jede Träne von ihren Augen. Offenbarung Johannes 21, 3-4


Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

Einhaltung des Abfallreglements

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 11. April 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Durchführung des Wildpflanzenmarktes und der öffentlichen Kompostberatung am 14. Mai 2022 wurde genehmigt. • Der Auftrag für die Lieferung der Fenster im Pavillon Langhagweg wurde vergeben. • Zu aktuellen politischen Themen wurde ein persönlicher und fachlicher Austausch

mit den drei Laufner Landräten Linard Candreia, Martin Dätwyler und Marc Scherrer abgehalten.

Feiertagsregelung über Ostern Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über die kommenden Feiertage wie folgt geändert sind: Donnerstag, 14. April 2022, 10.00 bis 12.00 Uhr; Nachmittag geschlossen

Karfreitag, 15. April 2022, ganzer Tag geschlossen Ostermontag, 18. April 2022, ganzer Tag geschlossen Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54. Wir sind am Dienstag wieder für Sie da. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!

Ein Gewinn für das Stedtli Das bleiche Wintergesicht der Sonne entgegenstreckend im Stedtli-Boulevard einen Kaffee schlürfen – das wäre bereits seit dem 1. April wieder möglich. Der Wintereinbruch hat den Gastronomen aber einen Strich durch die Rechnung gemacht. Einige Laufner Gastronomiebetriebe haben ihre Boulevardbestuhlung nun diese Woche endlich aufgestellt. Die sonnigen und meist auch milden Märztage haben definitiv die Lust auf Frühling geweckt, entsprechend voll präsentierten sich auch die Gartenwirtschaften. Zwar ist zwischenzeitlich — man muss es sagen — endlich noch etwas Regen gefallen. Der Winter sollte sich aber alsbald verabschieden.

Verordnung wird angepasst

Seit 2020 besteht für Boulevardrestaurants und -cafés auf der Allmend in der Kernzone Altstadt eine Verordnung betreffend Boulevardrestaurants. Diese entsprechen in der Regel der Fassadenbreite der jeweiligen Liegenschaft respektive Lokalität des Gastrobetriebs. Entlang der Fassade der jeweiligen Liegenschaft können die Tische ganzjährig gestellt werden. Wichtig ist, dass zwingend eine freie Gehfläche in der Mindestbreite von 1.80 Meter gewährleistet wird; in Ausnahmefällen kann diese Mindestbreite auf 1.20 Meter reduziert werden. Ebenfalls muss

Bereicherung für das Stedtli: Auch der neue «Löie» bedient seine Gäste auf dem Boulevard. FOTO: STL in der Hauptstrasse eine Durchfahrtsbreite von mindestens 3.30 Meter gewährleistet werden. Für den Betrieb eines Boulevardrestaurants oder -cafés ist eine Bewilligung der Stadt Laufen erforderlich. Gesuche können nur von Betrieben mit Bewilligung gemäss kantonalem Gastgewerbegesetz eingereicht werden. Die späteste Einreichungsfrist ist der 31. Dezember des Vorjahres. Zuständig für die Bewilligung ist die Stadtverwaltung, die für die Gesuchsbearbeitung bei Bedarf Dritte beiziehen sowie die Fachinstanz Altstadt einsetzen kann. Ebenso wird der Kanton miteinbezogen. Für Anlässe, Veranstaltungen, grössere Märkte etc. in der Kernzone Altstadt muss gegebenenfalls Platz geschaffen werden, d. h. das Mobiliar sowie die Dekorations- und Gestaltungselemente müssen soweit entfernt werden, dass die Veranstaltung stattfinden kann. Die diesbezüglichen Regelungen und Anweisungen gehen zwingend vor. Ein Anspruch

auf Benutzung des Boulevards besteht dann nicht.

Betriebszeiten

Boulevardrestaurants und -cafés dürfen von 06.00 bis 24.00 Uhr geöffnet sein. Der Stadtrat wird jedoch periodisch überprüfen, ob eine Reduktion der Öffnungszeit angezeigt ist. Aus Attraktivitätsgründen sind Leerstände zu vermeiden und die Boulevardgastronomie soll rege und regelmässig betrieben werden. Hierfür können z. B. benachbarte Gastrounternehmer eine Boulevardfläche auch gemeinsam betreiben. Ausserhalb der Betriebszeiten ist das Mobiliar zusammenzustellen und so zu sichern, dass es nicht auf die Verkehrswege gelangen kann. Ausserhalb der bewilligten Saison sowie bei längeren Betriebsschliessungen ab zwei Wochen (z.B. Betriebsferien) ist die gesamte Infrastruktur wie Möblierung und dergleichen zu entfernen und die bewilligte Fläche vollständig zu räumen. Die Boulevardsaison dauert bis zum 31. Oktober. (stl)

Die Stadtverwaltung hat beobachtet, dass immer wieder Abfallsäcke zu früh bzw. in zeitlich zu grossem Abstand zur Sammlung nach draussen gestellt werden. Es ist der Verwaltung darum ein Anliegen, auf die geltenden Gesetze hinzuweisen. Dies soll in Zukunft mittels eines Klebers passieren, der auf die fehlbaren Abfallsäcke angebracht und mit folgendem Text versehen sein wird:

Gesetzliche Hinweise / Verwarnung Kehrrichtsäcke dürfen in Laufen frühestens am Vorabend der Kehrichtabfuhr, ab Mittwoch, 18:30 Uhr, am Strassenrand bereitgestellt werden! Dabei gilt es Ordnung, Sauberkeit und Abfuhrplan zu beachten: Die Kehrichtabfuhr durch die KELSAG am Donnerstag beginnt bereits ab 7 Uhr morgens. Zu spät bereitgestellte Abfälle müssen wieder entfernt werden! Stadtrat und Stadtverwaltung danken fürs Einhalten dieser Regeln. Wegen Gestank, Anlocken von Tieren, Beeinträchtigung des Strassenbildes, Verunreinigungen etc. kann Folgendes angeordnet werden: Nicht konform abgestellte Abfallsäcke werden geöffnet, um die Verantwortlichen zu ermitteln. Sämtliche dadurch entstehenden Kosten inklusive Entsorgung können den Fehlbaren auferlegt werden. Darüber hinaus können Bussen und Verwaltungsgebühren auferlegt werden.

Abfallsäcke deponieren: Erst am Vorabend der Sammlung ab 18.30 Uhr dürfen die Säcke an den Strassenrand. FOTO: STL

In rund drei Wochen startet das Schwimmbad Nau in eine weitere Saison. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. BEGEGNUNGSZONE ALTSTADT

Jedes Jahr ein neuer Anstrich: Die blaue Farbe (rund 400 kg werden benötigt) wird an den Kanten von Hand aufgetragen, der Rest wird gespritzt. FOTO: STL Experten. Am 7. Mai öffnet das Schwimmbad Laufen seine Tore. Der Stadtrat freut sich sehr darüber, dass wiederum die meisten der umliegenden Gemeinden unsere Betriebskosten mit einem solidarischen Pro-Kopf-Beitrag unterstützen.

Dafür werden die Abonnemente auch für diese Besucherinnen und Besucher zum Einheimischen-Tarif abgegeben. Weitere Informationen, insbesondere auch zum Vorverkauf, folgen an dieser Stelle zu einem späteren Zeitpunkt. (stl)

Politik ist...

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Ja, was ist Politik eigentlich? Was haben Sie, liebe Leserin und lieber Leser, ganz spontan in die Lücke des Titels eingefüllt? Ich geben Ihnen eine Auswahl: -

ein Drecksgeschäft berauschend langweilig ein Karrieresprungbrett ein dauernder Kuhhandel gut bezahlt abstrakt Wohltätigkeit weltfremd kreativ anstrengend

Ich verrate es Ihnen gerne: Es ist alles. Von allem etwas, aber nie von allem gleich viel. Und es ist noch viel mehr, als die kurze Liste oben umfasst. Zudem ist Politik nie alles gleichzeitig. In einzelnen Phasen fordert die Politik kreatives Denken, in anderen muss man Kompromisse eingehen, die man mit der eigenen Weltanschauung nicht vereinbaren kann. Streckenweise ist Politik weit weg von Gestaltung, aber umso näher an Routine und Langeweile. Dann wiederum berauscht und motiviert ein spannendes Geschäft, dem man den Stempel aufdrücken kann. Politik ist häufig unvorhersehbar und deshalb auch nicht planbar. Manchmal läuft alles mit geringem Zeitaufwand wie am Schnürchen und man fühlt sich fair entschädigt, manchmal dauern Sitzungen mehrere Stunden und das mehrmals pro Woche und die Entschädigung rutscht unter jeden denkbaren Mindestlohn.

Vorsicht, frisch gestrichen! Nachdem in den kalten Monaten die Grünanlagen des Schwimmbads vom Werkhof auf Vordermann gebracht wurden, geht es nun an die alljährlichen Unterhaltsarbeiten, die vor der Eröffnung des Schwimmbads anfallen. Im letzten Jahr machte Bademeister Matthias Jermann und seinen Helfern das nasse Wetter Mühe, man fand kaum ein Zeitfenster, um die Becken zu streichen. Dieses Jahr sorgte der Saharastaub für eine Unterbrechung der Arbeiten. Trotzdem sieht es so aus, als könnte man die Arbeiten in zwei Etappen erledigen: So wurde das Nichtschwimmerbecken anfangs dieser Woche frisch gestrichen, das Schwimmerbecken folgt in der kommenden Woche. Ausserdem werden sämtliche Anlagen geprüft, dazu gehört auch die alljährliche Wartung der Rutschbahn und die Abnahme derselben durch einen

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Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen

In einer Begegnungszone beträgt die Höchstgeschwindigkeit 20 km/h

Lohn ist nicht nur Entschädigung in Geld, sondern Lohn sind auch Glücksmomente: die Wiederwahl; die Passantin, die mir für das Engagement dankt; ein Besucher der Gemeindeversammlung, der mir ermunternd zunickt; die Partei, die mir Grösseres zutraut; ein umstrittenes Geschäft, für welches ich im Rat oder an der Gemeindeversammlung eine Mehrheit erreiche. Ein letzter zentraler Aspekt der Politik: Politik vernetzt – Menschen mit Menschen und Menschen mit Themen. Nicht immer sind das Menschen, die man zum Brunch einladen würde, sondern es handelt sich manchmal auch um Menschen, die man sich kaum als Freundinnen oder Freunde aussuchen würde. Und: Wir werden mit Themen konfrontiert, die wir in der Schule als Fach nie freiwillig besucht hätten. Ich hatte als Schülerin meine liebe Mühe und auch keine Begeisterung für Biologie. Trotzdem kann und will ich mich für Naturschutz und Biodiversität einsetzen. Je besser ich Bescheid weiss, desto besser kann ich argumentieren. Eine gute Bioschülerin gäbe ich aber immer noch nicht ab. Jetzt sind Sie dran: Politik ist…? Schreiben Sie mir: sabine.asprion@ laufen-bl.ch. PS: Politik ist… der Abschied aus der Komfortzone.


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Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherr: Bruno Gunti, Huggerwaldstrasse 141, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Erweiterung Carport Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwaldstrasse 141 Bauparzelle: 35 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. 4. 2022 – 28. 4. 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Thomas Ryser, Huggerwaldstrasse 136, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Garten-Gewächshaus Grundeigentümer: Konkursamt Solothurn, Dünnernstrasse 32, 4702 Oensingen Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Huggerwaldstrasse 136 Bauparzelle: 2975 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. 4. 2022 – 28. 4. 2022

Baupublikation

Bauherrschaft: Scherz Fritz, Vordere Rütti 122a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Rinderstall; Ersatz Pultdach mit Satteldach Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: Brunner Zimmerei und Bedachungen AG, Schulstrasse 409, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Vordere Rütti Bauparzelle: 2910 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 14. 4. 2022 – 28. 4. 2022

Nunningen

Baupublikation

Gesuchsteller: Zeugin Simon, Schliefbodenweg 9, 4208 Nunningen Projektverfasser: RONA Bauplan GmbH, Schliefbodenweg 9, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Umbau und Anbau Einfamilienhaus Bauplatz: Zullwilerstrasse 63 Parzelle: GB-Nr. 2618 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 14. 04. 2022 – 28. 04. 2022

Büsserach

Hofstetten-Flüh

Güterregulierung Breitenbach und Büsserach

Einladung zur 7. Generalversammlung Datum / Zeit: Ort:

Mittwoch, 18. Mai 2022, 19:00 Uhr Saal Schulhaus Artegna, Grienackerweg 12, 4226 Breitenbach An der Eingangskontrolle bitte Eigentümernummer angeben.

Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

12. 13. 14. 15.

Begrüssung Genehmigung der Traktandenliste Wahl der Stimmenzähler Protokoll der 6. Generalversammlung vom 29. September 2021 Bericht des Präsidenten Rechnung 2021 Revisorenbericht Genehmigung Rechnung 2021 Erhebung von Teilzahlungen 2022 Budget 2022 Genehmigung von Perimetererweiterungen 11.1. Perimetererweiterung mit vorliegender Zustimmung aller Grundeigentümer. 11.2. Perimetererweiterung vorbehältlich der Zustimmung der betroffenen Grundeigentümer. 11.2.1. Perimetererweiterung «Mühlematten/Hirzengarten» 11.2.2. Perimetererweiterung «Weierli» Genehmigung von Entlassungen aus dem Perimeter Information Arbeiten 2022/2023 Entschädigung Vorstand Verschiedenes

Zu dieser Versammlung sind alle GrundeigentümerInnen im Beizugsgebiet freundlich eingeladen. Das Protokoll der 6. GV vom 29. September 2021 liegt im Versammlungslokal auf und ist auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden Breitenbach und Büsserach publiziert. Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach

Bättwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Verardi Timotea, Rebenstrasse 6, 4112 Bättwil Projektverfasser: Martino Egger Architekt SIA, 4057 Basel Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021–011, Neupublikation geändertes Projekt (Aufstockung best. EFH) Bauplatz: Rebenstrasse 6 Bauparzelle: GB Nr. 681 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 28. 4. 2022

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Martin Beutler Römerstrasse 37, 4114 Hofstetten Bauprojekt: Abbruch Hecke, neu Stützmauer und Sichtschutz Bauort: Oltingerstrasse 11 Bauparzelle: GB-Nr. 544 (W2b) Projektverfasser: 2s Gartenbau Laufenstrasse 6, 4246 Wahlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 28. April 2022

Baupublikation

Bauherr: Beryll Immobilien AG Birkenstrasse 2, 4118 Rodersdorf Projektverfasser: Beryll Immobilien AG Birkenstrasse 2, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Whirlpool, Dusche Bauplatz: Auf den Felsen 28a, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4568 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 14.04.2022 – 02.05.2022

Baupublikation

Bauherr: Stocker-Madörin Kathrin und Werner, In den Reben 22, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Miotto AG, Therwilerstrasse 6, 4153 Reinach BL Bauobjekt: Wärmepumpe aussen Bauplatz: In den Reben 22, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle: GB-Nr.: 2435 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 14. 4. 2022 – 2. 5. 2022

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 22-013 Umgebung, bauliche Änderungen Grundbuch-Nr.: 1574 Adresse: Drissetstr. 30, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Silvia und Ervin Krantic Drissetstr. 30, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Vital Faeh Architekt Buchsweg 4, 4466 Ormalingen Datum Baugesuch: 14.4.2022 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St.Pantaleon Einsprachefrist: 28.4.2022 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.


LAUFENTAL

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

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DIT TINGEN

BESENBEIZEN UND HÜT TEN IN DER REGION

Nächste Flugtage frühestens 2024

Ein Ort für Flugbegeisterte, Familien und Wandernde

hof. Die Durststrecke der regionalen Flugfans zieht sich länger als erwartet hin: Aufgrund der Coronapandemie waren die Dittinger Flugtage im Sommer 2020 auf das Jahr 2021 verschoben worden. Nach einer erneuten Absage steht nun fest: Auch 2022 und 2023 wird der Grossanlass nicht stattfinden. Laut des Organisationsteams soll die nächste Ausgabe erst 2024 über die Bühne gehen. Ein neues Austragungswochenende war nach der Absage im letzten Jahr nicht bekannt gegeben worden. Auf Anfrage sagt Regina Weibel, Präsidentin des Organisationskomitees (OK): «Wir planen die nächste Ausgabe der Flugtage im Sommer 2024.» Wegen der Pandemie habe man lange über keine Planungssicherheit verfügt. «Zudem findet in diesem Jahr das Eidgenössische Schwingund Älplerfest in Pratteln statt.» Wie dieses wären auch die Flugtage am letzten Wochenende im August durchgeführt worden. Weibel sagt: «Wir nehmen uns genug Zeit, um die nächsten Flugtage zu planen.» Die letzten Flugtage hatten im August 2018 Tausende Flugbegeisterte ins Laufental gelockt.

Z WINGEN

Personenwagen kollidiert mit Fahrrad WoS. Am Sonntagmittag 10. April ereignete sich in Zwingen eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte ein 80-jähriger Personenwagenlenker aus der Hinterfeldstrasse kommend via Kreisel nach rechts in die Baselstrasse einzubiegen. Bei der Einfahrt in den Kreisel übersah er den vortrittsberechtigten, von links kommenden 80-jährigen Radfahrer. Trotz eines Ausweichmanövers des Radfahrers kam es zu einer Kollision. Der Radfahrer stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu.

Es lohnt sich, einen Zwischenstopp beim Clublokal der Segelfluggruppe Dittingen einzulegen. Nebst Glace schlecken oder sich mit einem Getränk erfrischen kann man hier bei guten Wetterbedingungen den Flugbetrieb beobachtet. Gaby Walther Elegant drehen die Segelflugzeuge ihre Kreise übers Laufental und das Schwarzbubenland. Bei optimaler Thermik können sie über acht Stunden gleiten und weite Strecken zurücklegen. Der Weltrekord Segelflugzeit von 1930 liegt bei 50 Stunden und 15 Minuten. Heute ist das Fliegen in der Nacht zwar nicht mehr erlaubt. Flüge über acht Stunden werden aber von Dittingen aus jedes Jahr ein paar erreicht. Um in die Lüfte zu gelangen, werden sie von einem Motorflugzeug hochgezogen — zum Beispiel vom Startund Landeplatz auf dem Dittinger Flugfeld. Hier ist die Segelfluggruppe Dittingen (SGD) beheimatet und hier an diesem idyllischen Ort mit Weitsicht befindet sich auch das Clublokal. «Als Kind war ich oft hier oben und heute verbringe ich mit meinen Kindern hier viel Zeit», erzählt Renato Meyer, Vorstandsmitglied der SGD und zuständig für das Lokal. Während der Flugsaison von Ende März bis Ende Oktober ist an den Wochenenden von 10 bis 18 Uhr das Beizli für alle offen. Am Buffet können verschiedenste Getränke, Snacks und Glace gekauft werden. Vor ein paar Jahren wurde das Lokal, welches Platz für rund 40 Personen bietet, komplett renoviert. Noch attraktiver ist die Gartenwirtschaft, welche direkt an der Piste liegt. «Es ist der perfekte Ort, um das Starten und Landen

Ort mit Weitsicht: Das Clublokal der Segelfluggruppe Dittingen hat an den Wochenenden zwischen März und Oktober immer offen, auch wenn kein Flugbetrieb möglich ist. Verantwortlich für den Betrieb ist Vorstandsmitglied Renato Meyer. FOTO: GABY WALTHER zu beobachten. Wir geben auch sehr gerne Auskunft über den Flugbetrieb», erzählt Meyer, der selbst seit 17 Jahren Segelfliegen und Motorfliegen als Hobby betreibt. Es bestehe sogar die Möglichkeit, einen Segelflug zu buchen. Am besten melde man sich beim Startplatz. Um 9.30 Uhr fände das Briefing statt und die Flüge werden koordiniert, fügt Meyer an. Im Hangar stehen die Doppelsitzerflugzeuge und die Schlepper. Die Segelflugzeuge — der Verein besitzt 14 davon — sind verstaut in den Segelflugzeuganhängern am Pistenrand aufgereiht. Der Verein zählt 50 aktive und 30 ehemalige Piloten, davon sind etwa fünf Frauen. Das Beizli wird in Fronarbeit betrieben. Jedes Vereinsmitglied ist einbis zweimal pro Jahr für den Ausschank zuständig. Die Einnahmen fliessen in die Vereinskasse und dadurch können die Flugkosten tiefgehalten werden. Auch wenn wegen schlechten Wetters kein

Flugbetrieb möglich ist, ist das Beizli geöffnet. Die traumhafte Aussicht macht das Dittinger Flugfeld zu einem beliebten Ausflugsort. Es ist mit dem Auto erreichbar, aber auch zahlreiche Bike- und Wanderstrecken führen am Flugplatz vorbei. Wer eine längere Wanderung bevorzugt, startet in Aesch, wandert über Pfeffingen, Blauen, Metzerlen Kreuz, Bergmattenhof und marschiert danach weiter nach Laufen. Aber auch von Röschenz

neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

Baslerstrasse 20 mit Vanessa Kübler. Einstieg jederzeit möglich, für alle Levels. Mehr Infos unter www.vanessakuebler.ch

Judo Club Nunningen. Training Kinder und Jugend-

FAMILIEN Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19,

und Dittingen her können schöne Wanderungen zum Flugfeld unternommen werden. Eine am Waldrand beim Startplatz bereitgestellte Feuerstelle lädt zum Grillieren ein. «Es ist uns ganz wichtig, dass nur die Wege entlang der Piste benutzt werden. Das Pistenfeld darf nur über den Weg überquert werden — auch wenn kein Flugbetrieb ist. Es ist ein Flugfeld und hier könnte immer ein Flugzeug notlanden», warnt Meyer zum Schluss.

Serie: Besenbeizen und Hütten in der Region Sie sind auf jeder Wanderung eine Bereicherung und auch für spontane Ausflüge ein tolles Ziel für Jung und Alt: Besenbeizen und Hütten, wo man einkehren oder sogar auch übernachten kann. Auch in der Region laden

verschiedene Besenbeizen zum Verweilen ein. Das Wochenblatt stellt diese in loser Folge vor. Wir freuen uns auf Tipps und Hinweise zum Thema: redaktion.laufen@wochenblatt.ch.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

tennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung, Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,

Laufen. Offen: Dienstag 9.00–11.00, Mittwoch 14.00–17.00, Freitag 16.00–18.00, Samstag 10.00– 12.30. Alle Schulferien BL: Dienstag 9.00–11.00 und Freitag 16.00–18.00. www.ludolauthi.ch

KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-

sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com

Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

Der Verein FOMOSO mit Sitz in Büren SO gibt Ihnen, bei Fragen zur erwähnten Region, sehr gerne Auskunft. Kontaktieren Sie uns: 079 457 18 10, info@fomoso.org, www.fomoso.org

Museum Laufental. Geöffnet jeden Sonntag von

13.00 bis 17.00. Jura-Fossilien, Urgeschichte, Maler August Cueni, Kantonswechsel des Laufentals. Aktuelle Sonderausstellungen: Glasmalerei, Tore und Türme, die Region während des Mittelalters. www.museum-laufental.ch

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

Ganzjährig Tennis spielen in Breitenbach: zum Plausch mit Clubkollegen, oder mit erfahrenen Trainern oder als Mitglied unserer InterclubTeams? Infos unter www.tcbreitenbach.ch oder E-Mail an: info@tcbreitenbach.ch

NATUR Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com, 076 442 16 69).

Verein Permakulturgärten Grüner Zweig. Der Gar-

ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

KAMPFKUNST Dojo Laufental-Thierstein. Grienackerweg 14 in

Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227

Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

Bogenschiessen. Konzentration, Ruhe, Gelassen-

+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

SPORT Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport

Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. heit – Abenteuer, Spass, Natur. Infos unter www. bs-buesserach.ch

Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die

Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training,

Cho Taekwondo-Schule Nunningen. Olympisches

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-

tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-

liche: Mo/Mi/Fr, 18.45–20.00; Training Erwachsene: Mi, 20.15–22.00 im Dojo, Brügglistr. 60, 4208 Nunningen. Schnuppertage jederzeit möglich! Kontakt: M. Christ, 079 568 81 34, chrim3@gmail.com

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Breitenbach. Malkurse für Erwachsene, Workshops, Seminare. Info unter Tel. 079 704 89 70 oder E-Mail ehofmann@mal-werkstatt.ch, www. mal-werkstatt.ch

BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an

Vocabella singt. Jeden Montag 20 - 21.45 Uhr, Pfar-

reisaal Kath.Kirche Breitenbach. Singfreudige Frauen sind herzlich willkommen. www.breitenbach.ch. Kontakte und Infos: katharinamediger@ gmail.com oder 079 704 89 70

Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch

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gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch

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Laufental. Weststrasse 19, 4242 Laufen, Telefon 061 761 16 65, Infos unter www.mvberatung.ch

Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der

Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander- und Wellness-Ferienwochen: info@nordicwalkinglaufental.ch, www.nordicwalking-laufental.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.

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Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

AM Kunsthandwerk Drechselkurs Grundlagen.

2 stündige Einführung Einzelunterricht. Drechselbank-Werkzeug-Holzkunde-Oberflächenbehandlung Vorbereiten Runddrehen Bohrungen. ad.minder@bluewin.ch, 079 882 70 21, Bärschwil.

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DIE REGION MACHT SCHULE

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

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PUBLIREPORTAGE

Erste Erfahrungen im Berufsleben — die Sekundarschule schnuppert Trotz anhaltender Pandemie haben auch dieses Jahr die jährlichen Schnupperwochen für die 2.-Klässler der Sekundarschule Laufental stattgefunden. Wir waren gespannt, wie es unseren Schülerinnen und Schülern in dieser Zeit der Einschränkungen gelingen wird, Schnupperlehren zu finden. Es zeigte sich, dass die Suche danach in einigen Bereichen nach wie vor schwierig ist. Aber mit viel Geduld und Unterstützung ist es den meisten Jugendlichen doch gelungen, eine Schnupperlehre zu finden und erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. Im Januar waren die 2.-Klässler der Schulanlage Laufen auf Erkundung und im März folgten ihre Kolleginnen und Kollegen aus Zwingen. Die Rückmeldungen nach dieser Schnupperwoche sind fast ausschliesslich positiv ausgefallen, fast alle konnten lehrreiche Erfahrungen sammeln und einige haben bereits ihren Traumberuf gefunden. Unser herzlicher Dank geht an alle Betriebe, die unseren Schülerinnen und Schülern das Schnuppern ermöglicht haben! Benjamin King Sekundarlehrer

Rückmeldungen der Beteiligten

Ich habe meine Schnupperlehre in der Spielgruppe absolviert. Mit Kleinkindern den Tag zu verbringen, ist toll und schön, aber auch anstrengend. Ich habe gelernt, dass das Arbeiten mit Kindern nicht so einfach ist. Man hat eine grosse Verantwortung. Zu den Aufgaben der Spielgruppenleiterin gehört unter anderem, die Kinder auf den Kindergarten vorzubereiten, ihre Deutschkenntnisse und Sozialkompetenz zu fördern, die Kommunikation zwischen den Kameraden und Aufsichtspersonen zu verbessern usw. Dank dieser Schnupperlehre habe ich ein neues Interesse von mir entdeckt. Ich danke der Spielgruppe, dass sie mir die Schnupperlehre anbieten konnten und ich eine wertvolle neue Erfahrung machen durfte. Azra, 2EfZ Die Schnupperlehre in der Tagesstruktur Hinter den Gärten in Riehen war abwechslungsreich und interessant. Ich spielte mit den Kindern, half ihnen bei Konflikten, begleitete sie auf Ausflüge, half ihnen beim Anziehen, durfte Essen schöpfen und hatte interessante Gespräche mit den Betreuerinnen und Betreuern. In besonderer Erinnerung bleibt mir der Ausflug zu den Ziegen, wo die Kinder und ich junge Ziegen streicheln durften. Die Schnupperlehre hat mir für meine Berufswahl sehr viel gebracht und ich habe mich bereits für weitere Schnupperlehren in diesem Bereich beworben. Ich bin dem ganzen Team der Tagesstruktur Hinter den Gärten sehr dankbar für ihre Offenheit, die Informationen, Tipps und den Einblick, den sie mir mit der Schnupperlehre als FaBe EFZ ermöglicht haben. Deborah, 2EfZ Ich durfte als Medizinische Praxisassistentin in Breitenbach beim Ärztezentrum Lüsselpark schnuppern gehen. Das Team

Ich war in Laufen im Coiffeursalon Vito. Da hat es mir sehr gefallen, weil die Mitarbeiter alle sehr nett waren. Mir ging es in dieser Woche gut, nur war ich am Abend, als ich Feierabend hatte, sehr müde und hatte auch Fussschmerzen. Ich durfte die Kunden platzieren, die Haare der Kunden waschen, den Boden putzen, an einem Übungskopf die Haare färben und frisieren und so weiter. Meine Meinung zu den Schnupperlehren ist sehr positiv, da man tolle Erfahrungen machen kann und man sich eine Meinung bilden kann, wohin der Weg nach der Schule gehen soll. Mein persönliches Fazit zu der Woche ist sehr positiv! Simone, 2EfZ

war sehr nett. Ich konnte in den drei Tagen bei vielen interessanten Tätigkeiten zusehen wie zum Beispiel einem 24-hEKG, beim Röntgen oder auch beim Verabreichen einer Vitamin-B12-Spritze. Ich durfte an einem Patienten einen Fingerstich zur Blutuntersuchung machen und bei vier MPAs Blut von der Vene abnehmen. Am besten hat mir die venöse Blutentnahme gefallen. Im Labor konnte ich Blut und Urin mithilfe von verschiedenen Geräten untersuchen. Ich war jeden Halbtag woanders eingeteilt, was ich sehr toll und abwechslungsreich fand. Diese drei Tage waren sehr spannend, lehrreich, und ich fühlte mich sehr wohl im Beruf als MPA. Ich finde, Schnupperlehren sind etwas Tolles und es ist nicht selbstverständlich, dass Firmen dies anbieten. Ich möchte der Arztpraxis danken, dass sie mir dies ermöglicht haben! Mia Steiner, 2EfZ Diese Woche war eine tolle und interessante Schnupperwoche. In dieser Woche durfte ich einmal hinter die Kulissen einer Schule schauen, aus der Sicht eines Lehrers und nicht aus der Sicht eines Schülers. Ich freute mich jeden Tag auf die 3.-Klässlerinnen und 3.-Klässler. Diese Schnupperwoche war eine tolle Erfahrung, vor allem, wenn man nicht weiss, was man nach der Schule für einen Beruf erlernen will. Mein Fazit: Ich habe meinen Traumberuf als Primarlehrer gefunden. Mein Highlight: die Hausaufgaben korrigieren und das Plaudern im Lehrerzimmer. Hiermit bedanke ich mich bei meiner Betreuungsperson und der Schule Nunningen für ihre Offenheit. Marc Peter, 2EfZ Ich schnupperte als Kindergartenlehrerin bei Loog in Münchenstein. Der Kindergarten hatte eine spielzeugfreie Zeit, das heisst, die Kinder hatten nichts zur Verfügung ausser Möbelstücken, Tüchern, Bauklötzen und den Pausenhof. Die Kinder mussten so stärker ihre Fan-

Brille richten: Renusha schnupperte im Beruf Augenoptikerin. tasie nutzen. Während der Woche kam ein Flüchtlingskind aus der Ukraine in den Kindergarten. Das Kind kam einmal freudig zu mir und bat mich auf Ukrainisch, ihre Haare frisch zu flechten. Am letzten Tag spielten wir im Wald, ich sei das Monster. Dies gefiel den Kindern besonders gut. Der Abschied machte mich und die Kinder traurig. Die Schnupperlehre bestätigte meinen Berufswunsch. Ich möchte gern in diesem wundervollen Kindergarten arbeiten. Die Woche gefiel mir sehr und hat mir einen Riesenspass gemacht. Leider ging sie viel zu schnell vorbei. Shanice, 2EfZ Ich war von Anfang an sehr begeistert vom Schnuppern als Landmaschinen-

mechanikerin. Ich habe sehr tolle und nette Menschen kennen gelernt und mich schnell gut mit ihnen verstanden. Ich habe am ersten Tag vor allem einem Zweitlehrjahrstift geholfen, Schrauben und Ölleitungen an einem Traktor neu zu legen. Die meiste Zeit der restlichen Woche habe ich mit Traktor- und Kabineputzen verbracht, aber es war auch schön. Die Zeit, die ich nicht mit Kabineputzen verbracht habe, habe ich geholfen, Messer von einer Hackmaschine zu wechseln oder habe sonstige «Kleinigkeiten» verrichtet. Da ich es sehr toll fand, würde ich gerne eine Lehre bei der Firma machen. Ich habe viel darüber erfahren, wie und an was man als Landmaschinenmechanikerin arbeitet. Giulia, 2EfZ Ich schnupperte im Beruf Augenoptikerin in Reinach. Besonders hat mir gefallen, dass ich auch etwas machen konnte, also ich durfte eine Brille auseinandernehmen und wieder zusammenbauen, durfte eine Brille richten usw. Ich war sogar bei einem Brillenverkauf dabei und konnte viel Erfahrungen sammeln und habe viel Neues gelernt. Die zwei Tage, an denen ich schnuppern war, haben mir sehr gefallen. Ich möchte mich bei Kochoptik AG in Reinach herzlich bedanken, dass ich dort schnuppern durfte. Renusha, 2EfZ

Haare waschen: Simone schaute sich den Beruf des Coiffeurs an. FOTOS: ZVG

Ich war eine Woche als Dentalassistentin schnuppern und habe tolle Erfahrungen gemacht und konnte auch Neues lernen. Ich hatte Spass beim Assistieren und beim Zuschauen. Auch bei den Anpassungen von Schienen konnte ich helfen oder zuschauen. Meistens jedoch war ich nach den Behandlungen im Einsatz, beim Verräumen und Desinfizieren von Geräten. Mir hat es Spass gemacht, als Dentalassistentin zu arbeiten. Giulia, 2EfZ

Ich hatte das Glück, meine Schnupperwoche im Kindergarten Büsserach verbringen zu dürfen. Auch wenn es nicht unbedingt meine Lieblingsschnupperlehrstelle gewesen ist, hat es mich riesig gefreut, die Kinder eine Woche begleiten zu dürfen. Ich habe viel Neues gelernt. Der Beruf ist nicht so einfach, wie die meisten glauben. Man braucht viel Geduld und die Fähigkeit des Multitaskings, da oft zehn Kinder gleichzeitig einem etwas zeigen wollen. Die Woche hat mir gezeigt, wie das Arbeitsleben in meiner Zukunft aussehen wird. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Woche erleben durfte. Sophia, 2EeL Ich machte meine Schnupperlehre im Waffengeschäft Joray, welches sich in Laufen befindet. Ich durfte dort verschiedene Arten von Arbeiten erledigen wie Waffen auspacken und beschriften. Einmal musste ich Waffen anschreiben, die komplett verölt waren, damit sie nicht rosten. Leider musste ich auch einiges an Bürokram erledigen wie zum Beispiel vergangene Bestellungen von Kunden ablegen. Am ersten Tag kam eine Lieferung von Kriegsmaterial an, welche sogar extra versiegelt worden war, damit sie nicht gestohlen wird. Sarah, 2EeL

Die Region macht Schule Die Region bietet ihren Jugendlichen gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Unsere Schulen leisten einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit, im Rahmen einer vierteiligen Wochenblattserie über ihre Berufswahl zu berichten.


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Güterregulierung Breitenbach und Büsserach Einladung zur 7. Generalversammlung Datum/Zeit:

Mittwoch, 18. Mai 2022, 19:00 Uhr

Ort:

Saal Schulhaus Artegna, Breitgartenstrasse 3, 4226 Breitenbach. An der Eingangskontrolle bitte die Eigentümernummer angeben.

Brass Band Breitenbach: Reto Näef dirigiert die 30-köpfige Formation, welche im Griensaal in Breitenbach ihr Jahreskonzert aufführte. FOTO: LARISSA LEY

Das Jahreskonzert der Brass Band Breitenbach wusste mit facettenreichem Spektrum, mit viel Seele und schwungvollem, differenziertem Spiel das lokale Publikum einmal mehr zu begeistern. Larissa Ley Draussen zieht schweres, dunkles Gewölk über den Thiersteiner Hauptort. Doch spätestens als die 30-köpfige Formation, einschliesslich Schlagzeug, unter der Leitung von Dirigent Reto Näf loslegt, ist das garstige Wetter buchstäblich wie weggeblasen. Beim ersten Crescendo und ersten Pianissimo wird klar, das Motto «Farben und Emotionen» des Jahreskonzertes 2022 passt wie das Wah-Wah auf die Trombone. Die Brass Band Breitenbach hat am vergangenen Wochenende, Freitag- und Samstagabend, in den Griensaal zum Konzert eingeladen. Jedes der insgesamt zehn vorgetragenen Stücke ist gefühlvoll und präzise. Das Spiel variiert, zündet mal wuchtig, äussert sich mal sanft,

eintauchend in Tonlandschaften verschiedenster Tempi und dramaturgisch erquickend und abwechslungsreich temperiert. Was das zahlreich erschienene Publikum zu hören bekommt, ist hohe Blasorchesterkunst. Immer wieder Zwischenapplaus während beider Sets, die in ihrer Kompaktheit umso präsenter sind. Da hebt etwa der Feuervogel von Igor Strawinski, dem russischen Meisterkomponisten ab. Abgelöst vom wie aus der Stille kommenden «Sleep» des USAmerikaners Eric Whitacre (arrangiert v. Sandy Smith), das zum Träumen und sich Besinnen einlädt, ehe das aus den 20er-Jahren bekannte Jazzstück «Blue Rondo à la Turk» mit orientalischem Feuer von Dave Brubeck (arrangiert v. Kevin Edwards) nicht nur die Gläser auf den Tischen zum Swingen bringt.

Selbstkomponiertes Stück von Reto Näf

Die Werke werden mit jeweils dazwischen gepackten Infos sympathisch vorausgebreitet, was dem gesamthaft Dargebotenen eine zusätzliche liebevolle Note aufdrückte. Einen weiteren Höhepunkt erreicht der Abend mit «March – Red Bow Tie» vor der Pause, einem selbstkomponierten Stück von Reto Näf, der auch im Vorstand des Schweizerischen Dirigentenverbandes waltet und

nebenbei immer mal wieder selber zum musischen Notengriffel greift. Einen halben Tag habe er für dieses Stück gebraucht, verrät er zwischen den Sets — beeindruckend. Exemplarisch entfaltet sich hier das tiefe Klangerlebnis im ganzen Saal. Mit Ausnahme der Posaunen sind alle Blechblasinstrumente konisch, was der Brass Band ihren charakteristischen hellen, weichen Klang verleiht — im Gegensatz zu einem dunklen symphonischen Klang. Doch was der Sound der eingesetzten Kornette, Flügel, Tenor- und Baritonhorne, Eufonien, Posaunen mit Tenören und Bass und einer TubaGruppe sicher ist: temperamentvoll. Das zeigt der im Schwarzbubenland ansässige Blasmusikverein souverän. Er kann auf eine über 150-jährige Geschichte zurückgreifen und sich zu einer der führenden Brass Bands in der Nordwestschweiz zählen. Aus dem riesigen Repertoire wird ein breites Spektrum musikalischer Facetten hingezaubert. «Over the Rainbow» heisst ein Stück im zweiten Set. Farbenprächtig, schillernd, ein weiterer magischer Moment — die Spielfreude rückt die Covidbedingten Auftrittspausen der Brass Band in weite Ferne — oder wie es die Musizierenden im Konzertprogramm selber ausdrücken: «Endlich! Nach drei Jahren wieder.»

Traktanden: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Begrüssung Genehmigung der Traktandenliste Wahl der Stimmenzähler Protokoll der 6. Generalversammlung vom 29.09.2021 Bericht des Präsidenten Rechnung 2021 Revisorenbericht Genehmigung Rechnung 2021 Erhebung von Teilzahlungen 2022 Budget 2022 Genehmigung von Perimetererweiterungen 11.1. Perimetererweiterung mit vorliegender Zustimmung aller Grundeigentümer. 11.2. Perimetererweiterung vorbehältlich der Zustimmung der betroffenen Grundeigentümer. 11.2.1. Perimetererweiterung «Mühlematten/Hirzengarten» 11.2.2 Perimetererweiterung «Weierli»

12. 13. 14. 15.

BÜSSER ACH

Ausbau Wahlenstrasse hängt von der Melioration ab Der Kanton Solothurn stellte klar, dass es keine Entlastungsstrasse Spange West geben wird – somit sind die Gemeinden Büsserach und Breitenbach gefordert, für den Schwerverkehr nach anderen Lösungen zu suchen. Bea Asper

Genehmigung von Entlassungen aus dem Perimeter Information Arbeiten 2022/2023 Entschädigung Vorstand Verschiedenes

Zu dieser Versammlung sind alle GrundeigentümerInnen im Beizugsgebiet freundlich eingeladen. Das Protokoll der 6. Generalversammlung vom 29. September 2021 liegt im Versammlungslokal auf und ist auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden Breitenbach und Büsserach publiziert. Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Bis zur Schliessung der Neumattstrasse in Breitenbach gab es eine direkte Verbindung vom Büsseracher Industriequartier in die Laufenstrasse. Ob die vom Breitenbacher Gemeinderat verhängte Strassensperre auch in Zukunft gelten soll, ist Gegenstand eines laufenden Verfahrens vor dem Verwaltungsgericht. Die Variante einer Querverbindung durch das ehemalige Isola-Areal ist abhängig von den Ideen der Eigentümerschaft. Die Von Roll hat das Areal vor einem Jahr der Steiner Investment verkauft und diese strebt eine Wohnüberbauung an. Aktuell ist die Strasse für den Schwerverkehr ungeeignet, vor allem wegen der Brücke, die über die Lüssel führt. Ein Ausbau sei eine Option, die geprüft werden könne, sagt der zuständige Gemeinderat David Häner. «Dazu ist ein Testverfahren angelaufen.» Man dürfe gespannt sein auf die Resultate und die Entwicklung des Teilzonenplans. Laut Häner hat der Rechtsstreit um die Neumattstrasse die Kommunikation zwischen Breitenbach und Büsserach nicht unterbrochen. Im Rahmen der Ortsplanrevision seien die

Gemeindebehörden nach wie vor bestrebt, nach gemeinsamen Nennern zu suchen und würden sich regelmässig zu

«Letztlich braucht es für den Ausbau der Neumattstrasse die Zustimmung der Breitenbacher Gemeindeversammlung.» DAVID HÄNER

Sitzungen treffen. Dass die Neumattstrasse für den Durchgangsverkehr wieder geöffnet werden könnte, schliesst Häner grundsätzlich nicht aus. «In den Erschliessungsplänen haben wir einen Ausbau der Neumattstrasse vorgesehen, so dass diese ein 1,5 Meter breites Troittoir bekommen würde. Dies soll eine Erhöhung der Sicherheit für Fussgänger darstellen. Die Projektierung könnte erst nach einer Genehmigung der Erschliessungspläne im Rahmen der Ortsplanrevision starten.» Letztlich brauche es für den Ausbau der Neumattstrasse die Zustimmung der Breitenbacher Gemeindeversammlung, gibt Häner zu bedenken. Aktuell sei die Neumattstrasse nach wie vor die Erschliessungsstrasse für die Firmen im Industrieareal auf Breitenbacher Boden, zum Beispiel für das aufstrebende Unternehmen Marry Jane AG. Weiter hinten bei der Grenze zu Büsserach stösst

man dann auf die Strassensperre. Parallel zu den Abklärungen in Breitenbach laufen in Büsserach die Vorbereitungen für einen Ausbau der Wahlenstrasse und die Erneuerung der Einmündung in die Passwangstrasse. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich des Kantons Solothurn. Die Arbeiten hätten sich wohl verzögert, hält der Büsseracher Gemeindepräsident Josef Christ gegenüber dieser Zeitung fest. Auf die Frage, ob man in den Wohnquartieren Tempo 30 einführen möchte, meinte Christ, dass es derzeit kein solches Projekt gebe. Nachgefragt beim Baudepartement in Solothurn erklärt Thomas Schluep, Leiter Projektmanagement Kreis III, dass der Ausbau der Wahlenstrasse von der laufenden Melioration abhängt. Der Kanton müsste sonst mit den verschiedenen Eigentümern für den Landerwerb einzelne Verhandlungen führen. Dies betreffe den Bereich ausserhalb der Bauzone. Innerorts könnten die Verbesserungen über das Budget des jährlichen Strassenunterhalts realisiert werden. Der Zeitplan sei momentan in Arbeit. Bei der Passwangstrasse würden die Sanierungsarbeiten Anfang 2023 starten. Bei der Einmündung Wahlenstrasse werde eine Erhöhung der Sicherheit angestrebt, wobei die heutige Strassenführung leicht verändert und entsprechend angepasst werde. In welchem Bereich die Sanierung der Passwangstrasse beginnen wird, sei noch offen. «Wir sind an der Ausarbeitung des Detailkonzepts und werden die Bevölkerung rechtzeitig mit einem Infoblatt oder mit einem Kurzbericht in Kenntnis setzen», hält Schluep fest.


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THIERSTEIN

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Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

KLEINLÜTZEL

Tanzen fördert die Sozialkompetenz

Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine Die Gemeindeverwaltung Breitenbach betreut aktuell 23 Flüchtlinge aus der Ukraine. Wir freuen uns, den bei uns ankommenden Menschen beistehen zu können. Mit dem aktuellen Stand an Flüchtlingen aus der Ukraine hat die Gemeinde Breitenbach das theoretische «Aufnahmesoll» per Mitte Jahr bereits mehr als erfüllt. Damit die Betreuung dieser Menschen auch in naher Zukunft in der gewünschten Qualität gewährleistet werden kann, bitten wir die Einwohnerinnen und Einwohner um Kontaktaufnahme, bevor auf privater Basis Flüchtlinge aufgenommen werden. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und stehen ihnen jederzeit zur Verfügung. Ihre Gemeindeverwaltung

Anlässe 22. April, 20h 29. April, 13h 1. Mai 4. Mai, 14-17h

Lisa Catena: Fertig Theater!, Pfarreisaal, KLV Generalversammlung, AHV-Wandergruppe 1. Kommunion, röm.-kath. Kirchgemeinde Tanzcafé für SeniorInnen, Alterszentrum Bodenacker

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

In zehn Wochen und insgesamt 18 Lektionen lernten Kinder der beiden 3./4. und 5./6. Klassen der Primarschule insgesamt neun Tänze. Die Schlussaufführung begeisterte durchwegs. Martin Staub Musik. Einmarsch paarweise. Gentlemen in weissem Hemd und Fliege, Ladys mit Stoffblume im Haar, in festlichen Kostümen. Nur die Sneakers an den Füssen deuten auf das jugendliche Alter der Tänzerinnen und Tänzer hin: Primarschüler zwischen 10- und 13-jährig laufen im Takt in die «Tanzarena» der Kleinlützler Turnhalle ein. Das grosse Publikum auf der Tribüne klatscht und fiebert mit und feuert die «Ladies and Gentlemen» an, welche in der Folge sechs Paartänze und drei Gruppentänze aufführen. Alle machen mit, kein einziges Kind fällt ab. Egal ob Swing, Salsa oder Tango, jede Lady, jeder Gentleman hat seine Schritte perfekt intus. Um auch dem Publikum die betreffenden Bewegungen näherzubringen, fordert die Tanzinstruktorin jeweils ein Paar zur Vorführrunde auf. Zwischen den Tanzrunden gibt’s Ansagen der Schülerinnen und Schüler sowie Videos aus den einzelnen Lernphasen des zehnwöchigen Tanzkurses. Vor rund vier Jahren stiess Brigitte Bruttin durch einen Artikel im Schulblatt zum ersten Mal auf «Dancing Classrooms». Das pädagogische Tanzprojekt – aus Amerika stammend – etablierte sich vor über zehn Jahren auch in der Schweiz. Dank Unterstützung durch die Gemeinde durfte Emilie Müller, professionelle Tanzlehrerin der Organisation, damals im Halbwochentakt die Strecke

Im Tanzfieber: Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klasse beim Tango. FOTOS: MARTIN STAUB

von Bern Richtung Schwarzbubenland unter die Räder nehmen. Und weil das für unsere Region eher ungewöhnliche Projekt damals nur positive Auswirkungen zeigte, motivierte die Lehrerin ihre Schülerinnen und Schüler der 5./6. Klasse, sich auch auf dieses besondere Abenteuer einzulassen. In Absprache mit ihren Kolleginnen holte sie gleich noch Nicole Voirol ins Boot, deren 3./4.-Klässler schliesslich genauso mit Begeisterung dabei waren. Finanziell beteiligte sich mittlerweile auch der Kanton zur Hälfte an den Kosten am pädagogisch wertvollen Projekt, wodurch die Gemeinde zur Hälfte entlastet wird, wie die Initiantin informierte.

Gelungener Abschluss

Insgesamt 34 Kinder zeigten am Mittwoch letzter Woche ihren Eltern, Verwandten und Bekannten, was sie in den vergangenen zehn Wochen bei der Tanz-

lehrerin gelernt hatten. Die Mischung aus Spass, Disziplin, Respekt voreinander und Taktgefühl überzeugte durchwegs. «Ich bereue keinen Kilometer Fahrstrecke zwischen Bern und Kleinlützel», zeigte sich Emilie Müller begeistert. Die Tanzpädagogin moderierte das öffentliche Finale mit Begeisterung, während die Kinder zuvor eine gesunde Portion Nervosität zeigten, diese aber in der perfekten anderthalbstündigen Aufführung völlig im Griff hatten. «Bei ‹Dancing Classrooms› werden mittels Tanz unter anderem die Sozialkompetenzen Respekt, sozialer Umgang, Teamwork sowie Selbstwertgefühl, Eleganz und Körperhaltung angesprochen», erklärte Emilie Müller. «Übrigens stellt der Bereich Tanz einen Sechstel des Sportlehrplans dar», ergänzt Klassenlehrerin Brigitte Bruttin. Weitere Informationen: www.dancingclassrooms.ch; info@dancingclassrooms.ch.

KLEINLÜT ZEL

Spektakulärer Holztransport als Publikumsmagnet Vor einem Jahr startete das Schutzprojekt Dorfholle mit der Felsreinigung durch mutige Fachkräfte mit Bergsteigerambitionen. Vor wenigen Tagen wurden die Holzarbeiten, die im Januar begonnen hatten, abgeschlossen. Rund 1300 Kubikmeter Holz auf einer Länge von 800 Metern mussten entlang der Dorfholle gefällt werden. Martin Staub Vergangene Woche sorgte der Abtransport des Fallholzes durch eine spezialisierte Equipe mit einem Helikopter für ein zweieinhalbtägiges Spektakel, das sich ein Grossteil der Bevölkerung nicht entgehen lassen wollte. Ein eindrückliches Schauspiel von ausgeklügelter Logistik sorgte für Staunen. Der Spezialhelikopter flog von Morgen bis Abend durchgehend, landete zwischendurch nur kurz zum Tanken, während die beiden Rotoren dabei weiterdrehten. Ein hier stationierter Tanklastwagen sorgte für genügend Treibstoff. Im Minutentakt flog der Heli bis zu zwei Tonnen schwere Bündel von Baumstämmen, welche Mitarbeiter im steilen Gelände mit Seilwinden zum Transport bereitlegten, auf den ebenen Platz an der Laufenstrasse. Dort wurde sortiert, entastet, gehäckselt und fortlaufend abtransportiert. Alles mit riesigen Spezialmaschinen und für den Abtransport bereitstehenden LKWs. Am Donnerstagmittag war alles vorbei, nur noch einzelne Asthaufen erinnerten an den zweieinhalbtägigen Spuk. Gerade noch rechtzeitig vor dem einsetzenden Sturm. Die nächste und letzte Etappe des Schutzprojektes Dorfholle ist die Installierung und Montage von Schutznetzen, die noch dieses Jahr abgeschlossen werden sollte.

Bagger mit Spezialwerkzeug: Die brauchbaren Stämme sind in wenigen Sekunden entastet.

Logistische Meisterleistung: Insgesamt rund zwanzig Fachkräfte hier, im Heli, auf den Maschinen und im steilen Waldgelände sorgen für einen effizienten Ablauf. FOTOS: MARTIN STAUB

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Das Möbel-Kamber-Team, von links: Emini Besim, Daniela Gerber, Christoph Kamber, Marianne Kamber, Bakija Besim, Martin Kamber, Marlis Kamber Zuhause ist dort, wo man sich am wohlsten fühlt Möbel Kamber in Mümliswil ist überzeugt, dass gerade in schweren Zeiten wie diesen einem Wohlfühlort besondere Bedeutung zugemessen werden muss. So gehört zu einem schönen Zuhause unter anderem ein stimmiges Wohnambiente mit passender Wohneinrichtung dazu. Der Familienbetrieb unterstützt Kunden bei der richtigen Wahl von neuen Möbeln, Bodenbelägen, Vorhängen und Wohn-Accessoires. Er bietet diverse Dienstleistungen aus einer Hand: von der Beratung zur Lieferung und Montage bis hin zur Altmöbelentsorgung. Vom Bodenlegergeschäft zum innovativen Einrichtungsgeschäft Der Familienbetrieb wurde 1953 durch Linus Kamber, dem Vater von Christoph und Martin Kamber, den jetzigen Geschäftsführern, in Form eines Bodenlegergeschäfts gegründet. Nebst den Bodenbelägen wurden schon bald Möbel aus industrieller Fertigung ausgestellt und ver-

kauft. Anstatt die Möbel vom Schreiner anfertigen zu lassen, wurden diese nun kostengünstiger und in verschiedenen Ausführungen angeboten. Aus dem Einmannbetrieb entstand mit der Zeit ein achtköpfiges Team. Ab 1989 traten die beiden Brüder Christoph und Martin in den Betrieb ein und übernahmen sukzessive die Geschäftsleitung. Durch die Vergrösserung der Ausstellfläche wurde im Jahr 1996 alles unter einem Dach auf 2000 m2 integriert. Dank der Mitgliedschaft bei der Garant-Einkaufsgruppe muss Möbel Kamber den Preisvergleich auch mit den grossen Playern am Markt nicht scheuen. Wohnen nach Mass Egal, ob für das Schlafzimmer, Esszimmer oder das Kinderzimmer, beim Familienbetrieb findet man Qualitätsmöbel, darunter auch Markenprodukte, zu Marktpreisen. Dank den innovativen Lieferanten aus ganz Europa und dem eigenen Montageteam werden auch massgeschneiderte Einrichtungen auf Wunsch speziell für die Kunden angefertigt.

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Durch und durch Lokalhistoriker

50 000 Franken zur Vorbereitung einer Melioration

Wenn man die lange Liste seiner Publikationen betrachtet, so imponiert das einem sehr. Heimatkunden, Broschüren mit allerlei lokalhistorischen Inhalten, Flurnamenkarten und vieles mehr. Simon Lutz recherchiert seit Jahrzehnten fleissig in Archiven, bringt seine Erkenntnisse aufs Papier und gestaltet seine Stampate selber. Linard Candreia Er bleibt dabei bescheiden. Ich solle es mit meinem Artikel ja nicht übertreiben. Sein Vater, Fabrikarbeiter und Bauer, sei bei seinem Hobby, dem Fotografieren, ebenfalls begeisterungsfähig gewesen und habe vieles, was damals passierte, festgehalten. In letzter Zeit fällt auf, dass sich Lutz stark mit Auswanderungsgeschichten befasst. So ist er zum Beispiel den Spuren von Emigranten aus unserer Region nachgegangen, die sich 1819 in Brasilien niedergelassen haben.

Der passionierte Lokalhistoriker und Ahnenforscher zeigt bei meinem Besuch ein Hausbuch des Hofes Schmalen (oberhalb von Erschwil) aus dem Jahre 1775. Die Transkription der deutschen Kurrentschrift bedeutet akribische Fleissarbeit. Lustig und spannend zu lesen seien beispielsweise die damaligen Rezepturen für Mensch und Tier. Ein Beispiel: «Wie man einem schwachen Menschen das Caffee praeparieren solle. Erstens nimbt man 1 päckly Cycoryum bullfer (Gemeine Wegwarte) auss der apoteck. 2tens nimbt man 1 rächte probortion Caffee und 3tens nimbt man ein Hand voll kässlykrauthbullfer (Weg-Malve) und 36 räckhollder bery (Wachholderbeeren) man röstet alles voll under einander bis das Caffe braun gällbgeröstet ist.»

Naturverbunden

Simon Lutz, ehemaliger Gemeindepräsident von Grindel, bezeichnet sich selber als Allrounder. Zusammen mit seiner Frau, einer Amerikanerin aus Utha, führt der Vater von fünf erwachsenen Kindern und früherer kaufmännische Angestellter speziell seit seiner Pensionierung ein naturverbundenes Leben mit viel Selbstversorgung. Davon zeugen unter anderem die Gemüsegärten. Der Schreibende kommt in den Genuss von selber hergestelltem Most. Beim Abschied dreht sich unser Gespräch ein weiteres Mal um die Motivation, Lokalgeschichte zu betreiben. Bei seiner Beschäftigung gehe es um die Wurzeln. Etwas gehe doch verloren, «man sammelt und statt zu sagen, die andern sollens machen, tue ich es halt selber.» Es brauche auch in diesem Bereich Zugpferde. Im laufenden Jahr findet eine Vernissage statt, bei der acht neue Broschüren von Simon Lutz vorgestellt werden. Das Datum wir rechtzeitig bekannt gegeben. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Simon Lutz aus Grindel: Ein Ahnenforscher mit langem Atem. FOTO: LINARD CANDREIA Ein Buch, in Zusammenarbeit mit einer Amerikanerin, einer Nachfahrin der Borer-Auswanderer von 1844, ist ebenfalls am Entstehen. Da die Familien früher so kinderreich und arm waren, musste man es sich wohl nicht lange überlegen: Emigrieren und es geht dann mit einem schon aufwärts. Lutz bezeichnet sich selber als Auswanderer, der 1979 wieder heimgekommen ist: «Ich habe sieben Jahre in Kanada auf verschiedenen Bauernhöfen gearbeitet und Weltreisen unternommen.»

Facettenreich

Auch die Kirchengeschichte von Grindel interessiert Simon Lutz sehr. Es gehe heute diesbezüglich viel Wissen verloren. Die Kirche vermittle Werte und sei ein wichtiges Abbild einer gelebten Dorfgemeinschaft, meint er.

Publikationen von Simon Lutz Eine Auswahl: «Grindel – Leben und erleben», 2002. «Flurnamenkarte von Grindel», 2004. «Leben am Fringeliberg» (dt., frz., engl.), 2008. «Die faszinierende Welt der Blumen, Magerwiesen, Waldränder, Schmetterlinge und was sonst so kriecht und fleucht», 2009. «Erschwil – Leben an der Lüssel» (3 Bände), 2012/13. «100 Jahre Luftfahrt im Laufental 1913-2013, 2013. «Amanz Gressly, der weltberühmte Bärschwiler», 2014. «Leon Lutz von Grindel – Auswanderung nach Preussen anno 1896 – und zurück mit Familie», 2014. «Das grosse Ahnenbuch Grindel 1585-2020» (7100 Personen, 650 Familienblätter)

Grosses Interesse: Über 100 Personen besuchten die ausserordentliche Gemeindeversammlung in Büren.

An der Gemeindeversammlung von Büren ebnet der Souverän den Weg zur Durchführung eines Findungsprozesses mit den betroffenen Landeigentümern. Willi Wenger Die Gemeindeversammlung in Büren von vergangener Woche war keine normale, sondern eine spezielle. Gemeindepräsidentin Stéphanie Erni begrüsste 113 Stimmberechtigte, welche durch ihr Erscheinen grosses Interesse zeigten. Sie kamen ins Oberstufenzentrum in erster Linie wegen eines Projektierungskredites zur Vorbereitung einer möglichen Melioration. Eine Melioration, welche letztlich noch nicht beschlossen ist, auch wenn der Souverän vergangene Woche einen Kredit in der Höhe von 50 000 Franken mit 56 Ja- gegen 48-Nein-Stimmen gutgeheissen hatte. Vor dieser relativ knappen Zustimmung diskutierten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger engagiert. Pround-Kontra-Wortmeldungen waren im Grossen und Ganzen gleichmässig verteilt. Erni hatte die Versammlung dabei immer «im Griff»; sie unterstrich ihre Kompetenz und ihre Argumente hatten Hand und Fuss. Sie sagte, dass die angestrebte Melioration ein Projekt für die Zukunft sei. Diese sei eine Chance für viele, auch für die elf Landwirtschaftsbetriebe im Dorf, und sie bringe zudem Anliegen von Natur- und Landschaftsschutz wie auch der Raumplanung zusammen. Aber: Die Gemeindepräsidentin akzeptierte auch die kritischen Voten, die Ängste und Bedenken zum Inhalt hatten. Letztlich sagte sie, dass, sollte die Melioration tatsächlich realisiert werden, es eine Lösung sein müsse, welche zu Büren

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passe. Es müsse ein gemeinsamer, ein guter Weg zum Ziel begangen werden. Votanten aus dem Plenum hielten fest, dass die Ökologie ein wichtiges Standbein einer solchen Melioration darstelle und diese im Auge behalten werden müsse. Die Erhaltung und Aufwertung von ökologisch wertvollen, naturnahen Flächen sei in diesem Zusammenhang wichtig. In einer nächsten, zeitnahen Phase wird ein «Grossgruppen-Workshop» stattfinden. Zeigt dieser und damit auch die Diskussionen mit den rund 300 betroffenen Landeigentümern auf, dass die Melioration — diese würde sicher 10 bis 20 Jahre dauern — umgesetzt und in Angriff genommen werden kann, würden die nächsten Schritte eingeleitet werden. Bei zu vielen Vorbehalten seitens der Grundeigentümer würde das Vorhaben, wie vergangene Woche präsentiert, nicht umgesetzt werden. Zwei weitere Sachgeschäfte rückten an der «Gmeini» in den Hintergrund. Dem

FOTO: WILLI WENGER

räumlichen Leitbild, welches eine Steuerungsgruppe seit 2018 erarbeitet hatte, wurde mit grossem Mehr zugestimmt. Klar gutgeheissen wurde zudem ein 120 000-Franken-Investitionskredit für die Ortsplanrevision. Diese soll in zirka drei Jahren abgeschlossen sein. Die Umsetzung führt voraussichtlich eine Steuerungsgruppe. Die Bevölkerung wird zudem Gelegenheit haben, sich in einem Mitwirkungsverfahren dazu zu äussern und damit Einfluss zu nehmen. Der Gemeinderat informierte am späten Abend zudem über verschiedene Punkte. So habe die Schule den Normalbetrieb wieder aufgenommen. Und: Es ist zudem geplant, für Radfahrer von Büren bis nach Liestal einen «Genussweg» abseits der Kantonsstrasse/Oristalstrasse einzurichten. Erni sagte zudem, dass die nächste Gemeindeversammlung am 14. Juni stattfinden wird. Sie liess durchblicken, dass der Rechnungsabschluss 2021 «sehr erfreulich» aussehe.

Erhebliche Kosten in den kommenden Jahren wwl. Die «Studie des ländlichen Raumes» hat aufgezeigt, was für Kosten in den nächsten 15 Jahren im Landschaftsgebiet auf die Gemeinde Büren zukommen. Die Studie, welche erstellt wurde, weil ein Aussiedlungsprojekt geplant war und jetzt auch umgesetzt werden kann, dokumentiert dies deutlich. Gemeindepräsidentin Stéphanie Erni sagt, dass der Kanton ohne diese Vorabklärungen für das gesamte Landschaftsgebiet der Gemeinde keine Zustimmung zur Aussiedlung erteilt hätte. Ausgearbeitet haben die Studie der Bauernverband Solothurn, die Planer Gruner Böhringer und Markus Vogt als Projektleiter. Auch die Wünsche aus dem Leitbild sind eingeflossen und

Brigitte Hächler vom kantonalen Amt für Landwirtschaft hat das Ganze begleitet. Die Studie sei, so Erni, für den Gemeinderat eine Wegleitung, was in welcher Dringlichkeit gemacht werden muss.

Die Kosten im Überblick: Landwirtschaft 650 000 Franken; Natur, Landschaft, Wald 855 000 Franken; Flurwege 1 405 000 Franken; Drainagen 1 300 000 Franken; Schächte 120 000 Franken; Anschluss vernässte Stelle SuriAsp 60 000 Franken; Total 4 390 000 Franken. Würden diese Projekte im Rahmen einer Melioration angegangen, würden Bund und Kanton bis zu 75 Prozent der Kosten übernehmen.

RODERSDORF

«Das Volk bestimmt und der Gemeinderat hat umzusetzen» Die Steuerinitiative «Jetz si mir draa» führt in den Gemeinderäten zu Kontroversen. In Rodersdorf lehnten SP-Gemeinderäte die Einflussnahme auf den Abstimmungskampf ab. Bea Asper «Wir müssen dem Souverän die Konsequenzen aufzeigen. Wir haben als Gemeinderäte einen Eid geschworen, uns für das Gemeinwohl einzusetzen», sagte der Rodersdorfer Gemeindepräsident Thomas Bürgi (Zämmestoh für Rodersdorf) an der letzten Gemeinderatssitzung. «Die durch die Steuerinitiative und durch den Gegenvorschlag der Regierung prognostizierten Steuerausfälle sind für die Gemeinden nicht verkraftbar. Deswegen hat auch der Verband der Einwohnergemeinden die Parole gefasst und empfiehlt, beide Vorlagen abzulehnen.» Sollte

die Initiative oder der Gegenvorschlag angenommen werden, hätte dies in Rodersdorf und auch in den anderen Gemeinden drastische Sparmassnahmen zur Folge. Bürgi beantragte seinen Ratskollegen, diese Tatsachen der Bevölkerung in einem Infoschreiben kundzutun. Die SP-Gemeinderäte Christophe Grundschober und Jonas Maienfisch hielten es für angebracht, dass sich der Gemeinderat aus solchen politischen Diskussionen raushält. «Das Volk bestimmt und der Gemeinderat hat umzusetzen», konstatierte Maienfisch. Er konnte sich mit der Art der Einflussnahme nicht einverstanden erklären. Es werde eine Drohkulisse aufgebaut. Von Leistungsabbau zu reden, sei nicht angebracht. Es gäbe auch die Variante, den Gemeindesteuersatz zu erhöhen. Die Bewohner hätten dann aber zumindest bei den Kantonssteuern eine geringere Belastung. Roland Matthes (FDP) hielt dazu fest, dass es auch ein Kompromiss aus beiden Varian-

ten sein könnte: Auf der einen Seite würde man dann wohl einige Einsparungen vornehmen, auf der anderen Seite den Gemeindesteuersatz leicht anheben.

Sparmassnahmen bei der Kultur und der Musikschule

Dominik Sigrist (ZFR) gab zu bedenken, dass eine Gemeinde beim Sparen nur einen kleinen Handlungsspielraum habe, da die meisten Ausgaben gebunden seien. «Damit würden Sparmassnahmen zum Beispiel die Kultur und die Musikschule treffen», gab er zu bedenken. Zumal die finanzielle Lage von Rodersdorf bereits jetzt sehr ernst sei. Bürgi verwies auf das strukturelle Defizit der Gemeinde. Für das Budget 2021 ist ein Aufwandüberschuss von 550 000 Franken verabschiedet worden und es sieht danach aus, dass die Rechnung 2021 effektiv mit einem Defizit von einer halben Million abschliessen wird, bestätigte die Finanzverantwortliche, Ingeborg Pesenti.

Maienfisch verwies darauf, dass der Regierungsrat bei der Umsetzung seines Gegenvorschlages zur Steuerinitiative Entlastungen in Aussicht stellte. Es stünden Kompensationen zur Diskussion, sodass der Kanton einige Ausgaben der Gemeinden höher entschädigen oder übernehmen könnte. Noch sei vieles in der Schwebe und die Entscheidungen seien in der Kompetenz des Parlamentes. Im Bewusstsein dessen sei es nicht richtig, dass der Gemeinderat in den Abstimmungskampf eingreife und Ängste schüre. Maienfisch und Grundschober konnten sich letztlich nicht durchsetzen. Mit der Mehrheit von vier Stimmen, bei einer Enthaltung, gab der Gemeinderat grünes Licht für das Entsenden einer Stellungnahme. «Dieses Schreiben soll das übergeordnete Interesse der Gemeinde aufzeigen. Natürlich ist jedes Ratsmitglied frei, seine persönliche Meinung aus parteipolitischer Sicht zu äussern», sagte Bürgi.

«Jetz si mir draa» bea. Die Volksinitiative «Jetz si mir draa» für eine Senkung der Steuern für mittlere und tiefe Einkommen kommt am 15. Mai im Kanton Solothurn zur Abstimmung. Auf Antrag des Kantonsrats hatte der Regierungsrat einen Gegenvorschlag ausgearbeitet. Dieser sieht ebenfalls eine Entlastung der tiefen und mittleren Einkommen vor und führt zu Steuerausfällen von 64 Millionen Franken. Die kantonale Finanzkommission (FIKO) begrüsst den Gegenvorschlag des Regierungsrats, während sie die Initiative ablehnt, weil diese bis ins Jahr 2029 zu Steuerausfällen in der Höhe von knapp 100 Millionen Franken führen würde und ein Leistungsabbau zur Folge hätte.


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Mittwoch, 18. Mai 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 15. Juni 2022 10.00 Uhr Mittwoch, 13. Juli 2022 10.00 Uhr Forellenessen in der Tannenmühle Carfahrt Fr. 35.– Mittwoch, 25. Mai 2022 Wochenmarkt Luino Carfahrt

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Doppelsieg für den FC Laufen 2. Liga Regional Donnerstag, 14. 4. 2022 – 19.00 Uhr

FC Laufen – Schwarz-Weiss b Mittwoch, 20. 4. 2022 – 20.00 Uhr

FC Laufen – FC Oberwil Sportplatz Nau, Laufen

eh. – Heute Donnerstag findet für den FC Laufen die Nachtragspartie gegen Schwarz-Weiss b statt. Am kommenden Mittwoch folgt dann im Rahmen einer Wochentagsrunde der Heimauftritt gegen Oberwil. Es sind zwei Begegnungen, welche die Laufentaler für sich entscheiden müssten. Die Städter kamen am Wochenende gegen Abstiegskandidat BCO Alemannia zu einem 5:2-Erfolg. Und Oberwil fertigte mit US Olympia den anderen mutmasslichen Absteiger mit 4:0 ab. Während am Donnerstag über den Ausgang der Partie Klarheit herrschen sollte, dürfte es gegen Oberwil etwas enger werden. Die Leimentaler haben von den Niederlagen der Black Stars und Therwil profitiert und liegen nach Verlustpunkten auf Rang zwei. Sollte es eine Überraschung absetzen, könnte Oberwil bis auf zwei Punkte zu Laufen aufschliessen.

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Treffsicher: Enis Bufaj führte Laufen mit seinen beiden Toren zum Sieg.

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FUSSBALL

Riederwald muss Gegensteuer geben Nach drei Niederlagen in ebenso vielen Spielen kommt der FC Riederwald dem Abstiegsstrich beunruhigend nahe. Laufen a konnte den Spitzenkampf gegen Röschenz 4:1 gewinnen und ist jetzt alleiniger Leader, während der Wintermeister sich aus der Negativspirale befreien muss. Edgar Hänggi Noch vor Wochen war Trainer Hiram Mondragon zuversichtlich, dass im Gegensatz zur letzten Saison nicht mehr bis zum letzten Match um den Klassenerhalt gezittert werden müsse. Der gebürtige Mexikaner hatte allerdings so etwas wie eine Vorahnung: «Wir brauchen jedoch erneut einen guten Start, sonst ist die Differenz schnell aufgebraucht.» Zu den-

«Wir brauchen einen guten Start, sonst ist die Differenz schnell aufgebraucht.» HIRAM MONDRAGON

ken geben muss ihm, dass, jahresübergreifend, der FC Riederwald seine sechs letzten Spiele mit einem Torverhältnis von 3:23 verlor. Mit 16 Punkten hat Riederwald gerade noch vier Punkte Vorsprung auf den FC Therwil auf dem Abstiegsplatz. Apropos Therwil: Der Vorletzte trat am Samstag zuhause zum Kellerduell gegen Kleinlützel an. Noch waren die meisten Zuschauer im Klubrestaurant, als die Solothurner nach 35 Sekunden durch Ruedi Brunner in Führung gingen. Nach dem Ausgleich brachte Fabio Giger Kleinlützel nach 38 Minuten nochmals in Führung. Dominik Bät-

scher schickte «Lützel» mit zwei Treffern dann wohl nach unten. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz und wenn gegen den Vorletzten kein Sieg möglich ist, gegen wen dann? Dem Spitzenkampf in Laufen zwischen den beiden punktgleichen Tabellenführern hätte eigentlich das grösste Interesse gebührt. Doch irgendwie waren Brisanz und Spannung angesichts der Auftritte von Röschenz in der Rückrunde verpufft. 0:3 gegen Ettingen und 0:4 in Dornach — das war alles andere als eine Kampfansage an Laufen. Gelbschwarz wehrte sich jedoch, kämpfte und forderte das Heimteam. Erst kurz vor der Pause brachte Fabien Freiberger Laufen in Führung. Der psychologische K.o.-Schlag folgte gleich nach Wiederbeginn, als Eric Anklin auf 2:0 erhöhte. Michel Raidler (Penalty) und Dario Plattner erhöhten das Skore bis zur 86. Minute auf 4:0. Gleich danach gelang Colin Darms zumindest der erste Torerfolg in der Rückrunde. Noch ist der Rückstand mit drei Punkten überschaubar und nichts verloren, sofern es dem Trainer-Duo gelingt, wieder 100 Prozent Leistung aus den Spielern zu kitzeln und man als Team auch tatsächlich den Aufstieg ins Visier nehmen will. Gut möglich, dass in der langen Pause zu viel am Aufstieg herumstudiert wurde. Brislach erfuhr in Dornach, dass das Team vom Gigersloch Fortschritte machte. 0:3 endete die Partie und wie schon gegen Röschenz trafen Yannic Altermatt (2) und Max Ditzler (wieder per Elfmeter). Dornach ist nur noch drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten Ettingen, der definitiv auf die Jagd nach dem FC Laufen geht. Gilgenberg United musste sich im Nau gegen Srbija mit 0:3 geschlagen geben — für das Team von Trainer Anil Kumar ein Rückschlag. Damit ist jetzt definitiv klar, dass bis zum Saisonende nur noch «Testspiele» stattfinden. Mit 15 Punkten geht es weder in Richtung Spitze (14 Verlustpunkte Rückstand auf Rang eins) noch um Abstiegsplätze. Ausserdem stehen die beiden Absteiger fest, da sich zwei Teams zurückgezogen haben.

Im Fussball geht es oft sehr schnell. Nach der Niederlage in Basel gegen Black Stars siegte Laufen am Wochenende gleich doppelt. Damit führt Laufen mit fünf Punkten Vorsprung die Tabelle an.

werden sollte. Black Stars war nicht in der Lage, gegen Bubendorf so viel Kampf auf den Platz zu bringen wie noch gegen Laufen. «Wir haben unter der Woche im Cupspiel gegen Dardania, wo wir im Elfmeterschiessen siegten, zu viel Kraft verbraucht. Laufen wird es machen, aber wir konzentrieren uns jetzt auf Platz zwei, der allenfalls auch noch zum Aufstieg reicht», meinte Lorik Xheladini, Torschütze beim 1:0 Sieg gegen Laufen.

Edgar Hänggi

Abstieg ist in Zwingen kein Thema mehr

Suhanthan schmunzelte vor einer Woche, als er das Resultat von Therwil bei Schlusslicht BCO Alemannia hörte. Die Leimentaler verloren das Spiel und lagen nun drei Punkte hinter den Laufentalern. Der Trainer mahnte jedoch, dass man auf dem tiefen Spielfeld unbedingt eine konzentrierte Leistung zeigen müsse und dass Therwil gerade nach der Niederlage nichts mehr zu verlieren habe. Er blieb die gesamte Partie über angespannt, obwohl seine Spieler dank zweier Tore von Enis Bufaj zur Pause 2:0 führten und auch danach mehr Spielanteile besassen und auch mehr Aktionen im Strafraum hatten. «Eine Nachlässigkeit, die zu einem Gegentor führt, kann das alles verändern», erklärte Suhanthan nach Spielschluss. Da wusste er noch nicht, dass am Sonntag dieser Sieg noch wertvoller

Nach schon zwei Spielabsagen kam Zwingen gegen den SC Binningen, der eine harte Saison durchmacht und in der Tabelle durchgereicht wird, zu einem 6:2-Kantersieg. «Die Spielfreude war deutlich zu sehen nach den Spielabsagen», meinte Trainer Peter Sprenger. Zur Pause führte Zwingen bereits 4:1. Bemerkenswert der Start. In der vierten Minute konnte Daniel Stegmüller einen Elfmeter verwandeln und in der 13. Minute gelang Sandy Sprunger das 2:0. Nachdem Binningen verkürzte, machte Sandro Piatti mit zwei Treffern innert fünf Minuten alles klar. Nach der Pause waren Michael Hueber und Renato Lisser erfolgreich. Der Abstieg ist angesichts des Vorsprunges auf die beiden Tabellenletzten kein Thema mehr. Jetzt orientiert sich Zwingen in der Tabelle nach vorne. Einen

FOTO: EH-PRESSE

Rückschlag erlitt Breitenbach gegen Rossoneri. Nach einer in der ersten Hälfte ungenügenden Leistung verloren die Schwarzbuben gegen Rossoneri, das in der Rückrunde noch nicht auf Touren kam, 1:3. Bereits nach 11 Minuten lag Breitenbach 0:2 hinten. Als kurz vor der Pause gar noch das 0:3 fiel, war die Frage nach dem Sieger geklärt. Das Team von Shtjefen Frrokaj zeigte danach Charakter, kam durch Pascal Contessi in der 75. Minute noch zum «Ehrentor». In der Nachspielzeit sah Marco Borer noch die rote Karte. Mit 18 Punkten sollte Breitenbach den Klassenerhalt ebenfalls ad acta legen können, allerdings ist man nicht weiter als vor einem Jahr. Den einen oder anderen Platz nach vorne machen in der Tabelle und Punkte in den Derbys hat man sich jetzt zum Ziel gesetzt. Zwingen trug am Dienstag (nach Redaktionsschluss) das Nachtragsspiel gegen Therwil aus. Heute Donnerstag spielt Laufen um 19 Uhr im Nau gegen SchwarzWeiss b. Um 20 Uhr muss Breitenbach auf dem Hörnli in Basel gegen BCO Alemannia antreten. Am Samstag steht Zwingen in Lausen gegen Rossoneri im Einsatz. Am kommenden Dienstag findet das erste Lokal-Derby statt. Auf der Sportanlage Grossmatt empfängt Zwingen um 20 Uhr den FC Breitenbach. Am Mittwoch kommt es um 20 Uhr im Nau in Laufen zum Spitzenkampf gegen Oberwil.

HANDBALL

Verdienter Sieg für die SG Wahlen Laufen 2. Liga SG Wahlen Laufen-STV Baden 2 30:20 (18:09)

us. Die Gäste aus dem Aargau begannen diese Partie mit einem Blitzstart und zogen innerhalb weniger Minuten auf 4:1 davon. Man musste schon fast befürchten, die Gastgeber hätten den schnell vorgetragenen Gegenstössen der Badener nichts entgegenzusetzen, umso mehr mit Marc Eng (verletzt) einer der Spielträger fehlte. Aber die Einheimischen liessen sich nicht aus dem Konzept bringen und kamen bis zum 5:5-Ausgleich in der 12. Minute immer besser ins Spiel. Jetzt hatte die SG Wahlen Laufen ihre wohl stärkste Phase, sowohl im Angriff wie auch in der Abwehr. Obwohl Patrick Studer mit 13 Toren der überragende Scorer war, ging der Erfolg auf eine starke Teamleistung zurück, wo jeder für jeden kämpfte. Dieses «Füreinander» spiegelte sich auch im klaren Pausenresultat von 18:9 wider. In der zweiten Spielhälfte setzte Trainer Simon Kohler auch einige junge Spieler ein, sodass diese im «Eins» erste Erfahrungen sammeln

konnten. Die Laufentaler waren die klar bessere Mannschaft und konnten ihren dritten Sieg in Serie ins Trockene bringen. In der Tabelle festigte man den 3.

In Action: Florian Schmidlin beim Torwurf.

Tabellenplatz. Im nächsten Spiel trifft die SG Wahlen Laufen am Mittwoch 20. April um 20.15 Uhr zu Hause auf die zweitplatzierte SG HSC Suhr Aarau II.

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Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

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Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

ORIENTIERUNGSL AUF

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Orientierungslauf in Büsserach am 30. April

Gerätemeisterschaft mit 400 Teilnehmenden

Die noch junge und kleine Orientierungslaufgruppe Laufental-Thierstein lädt wieder ein zu einem Orientierungslauf – dieses Mal nach Büsserach. Der Lauf zählt zum Cup der EGK-Krankenkasse und ist auch Teil der Nordwestschweizer Schüler- und Jugendmeisterschaft. Es sind wie immer verschiedene Strecken verfügbar. Es kann gewählt werden zwischen 1,5 Kilometer (mit 50 Meter Höhendifferenz) und 3,6 Kilometer (mit 90 Meter Steigung). Die sCOOL-Kategorie startet auf einer einfacheren 1,3 Kilometer langen Strecke.

Kein Rennen durch Wald und Gestrüpp

Wer nicht gerne im Wald durch Gestrüpp rennt, ist hier genau richtig – die Läuferinnen und Läufer sind auf öffentlich zugänglichen Wegen, Plätzen und Strässchen unterwegs. Es reichen Joggingschuhe und kurze Hosen und mittels elektronischer Zeitmessung wird auch geprüft, ob die Teilnehmenden alle Posten gefunden haben – und zwar in der richtigen Reihenfolge. Und bist du ein OL-Neuling? Wir helfen dir gerne beim Einstieg. Die Teilnahme kostet 16 Franken (Jahrgang 2002 und jünger zahlen 10 Franken). Es sind Garderoben, Duschen, ein Verpflegungsstand und Parkplätze vorhanden. Anmeldung bitte vor dem 26. April unter www.ol-events.ch – und bei Fragen sich bitte an 4.karrer.24@bluewin.ch wenden. Weitere Infos auch auf www.ol-laufental-thierstein.ch. Franz Karrer Orientierungslaufgruppe Laufental-Thierstein

Am letzten Samstag wurde in Laufen wieder geturnt, und zwar richtig. Mit knapp 400 Teilnehmenden und 18 Riegen aus dem Solothurnischen und den beiden Basel beheimatet die Sporthalle im Gymnasium Laufen den mittlerweile grössten Geräteturnwettkampf des Kantons. Von früh bis spät, von 5- bis 38-jährigen Turnenden, von K1 bis K7 und vom Strecksprung bis zur Staldergrätsche bot sich dem Publikum ein sensationelles Spektakel voller Spannung, Energie und Freude. Die Turnerinnen kürten ihre Meisterin an den Geräten Reck, Boden, Schaukelringe und Sprung. Die Turner massen sich zusätzlich am Barren. Die Jugendkategorien K1 bis K4 zeigten zusammengestellte Übungen aus Wahlpflichtelementen. Turnende von K5 bis K7 turnten Kürübungen entsprechender Schwierigkeit. Je höher die Kategorie, desto schwieriger waren die verlangten Elemente. Die beste K7 Turnerin am Samstag war Sarah Häring, bei den K7 Turnern siegte Severin Sollberger. Die beiden traten für den TV Ziefen an, eine der grössten und erfolgreichsten Geräteriegen der Region. Li Niklaus vom TV Reinach und Andy Meier vom STV GETU Dorneck-Thierstein stiegen verdient auf das oberste Treppchen der Kategorie Damen und der Kategorie Herren. Doch nicht nur die Turnenden liefen zu Höchstleistungen auf: Der Laufentaler Turnverband (LTV) als Organisator des Wettkampfes und der hiesige Turnverein als Grillmeister sorgten als top eingespieltes Team für das Ineinandergreifen der Zahnräder und das Zähmen grollender Mägen. Es war ein durch und durch gelungener Anlass. Michael Meury

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Medaille erhalten: Michelle Gigandet, K1 vom STV GETU Dorneck-Thierstein.

Für mehr Schwung: Anstossen an den Ringen. FOTOS: ZVG/V

Flug vom Trampolin: K1-Tiago Häner, TV Laufen.

K7-Sieger: Severin Sollberger vom TV Ziefen.

INDIAC A

Indiaca doch noch bis zur Schlussrunde gespielt Oh, wie hatte es Spass gemacht, endlich wieder in der Halle gegen andere Mannschaften anzutreten. Am Anfang sogar noch mit 3G, und fast alle haben mitgemacht. Dann kam 2G und wir von der Fachgruppe mussten entscheiden, wie es weitergehen sollte. Keine leichte Entscheidung. Und deshalb haben wir uns mit den Spielern und Spielerinnen kurzgeschlossen und sie gefragt, was sie möchten. Weiterspielen mit 2G oder die Meisterschaft vorzeitig beenden ohne Abstieg in die nächst tiefere Kategorie. Jede Mannschaft, ob gespielt oder nicht, bleibt da, wo sie in der Meisterschaft 21/22 gespielt hat. Leider mussten sich einige Mannschaften dazu entscheiden, vorzeitig zu beenden. Natürlich haben wir das verstanden. Umso schöner war es, dass sich am 16. März die vier Mannschaften der Kategorie Mixed A in Büsserach zur Schlussrunde trafen. Bei sehr guter Stimmung wurden die Spiele absolviert. Bewirtet von den Büsserachern mit Wurst, Salat, Kaffee und Kuchen ging das Ganze noch besser. Aus den letzten drei Spielen ergab sich folgende Rangliste: 1. STV Nieder-

Niederrohrdorf 20 Pkt., 2. FR Lüterkofen 9 Pkt. In der Kategorie Mixed 40+ verteilten wir folgende Ränge: 1. STV Niedergösgen 27 Pkt., 2. TV Hessigkofen-Tscheppach 14 Pkt., 3. IG Starrkirch-Wil 10 Pkt., 4. DR Kriegstetten 3 Pkt. Herren Open und Herren 40+ spielten zu wenig Anmeldungen in einer Kategorie, wurden aber in separaten Ranglisten geführt. Herren Open: 1. STV Himmelried 35 Pkt. und 2. STV Niedergösgen 27 Pkt. Herren40+: 1. STV Niedergösgen 12 Pkt.

Schweizer Meisterschaft im Mai

Siegreich in der Kategorie Mixed A: (V.l.n.r.) STV Himmelried, STV Niedergösgen, TV Büsserach. gösgen 17 Pkt., 2. STV Himmelried 13 Pkt., 3. TV Büsserach 4 Pkt. und 4. IC Obergerlafingen 2. Pkt. Am folgenden Wochenende fanden die anderen Schlussrunden in den Katego-

rien Damen A, Damen B, Herren 40+, Herren Open und Mixed 40+ statt. Die Männerriege des TV Speuz in Erlinsbach SO bewirtschaftete uns wie jedes Jahr hervorragend. In der Kategorie Damen A

FOTO: ZVG

ergab sich folgende Rangliste: 1. IC Obergerlafingen 40 Pkt., 2. STV Niedergösgen 38 Pkt., 3. DR Büsserach0 Pkt., 4. IG Starrkirch-Wil 1 11 Pkt. In der Kategorie Damen B sieht die Rangliste wie folgt aus: 1. DR

Wir sind sehr erfreut, dass trotz der angespannten Lage in der Hälfte der Meisterschaft so viele Mannschaften beschlossen haben, weiterzumachen. Die jeweils Erst- und Zweitplatzierten einer Kategorie dürfen sich am 21./22. Mai in Gelterkinden an der Schweizer Meisterschaft Indiaca mit den anderen Siegern der Kantone messen. Die MR und FR Tecknau führen diesen Anlass durch. SOTV Fachgruppe Indiaca Yolanda Hiestand

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MOSAIK

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

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Stein am Rhein und Burg Hohenklingen WoS. Am Sonntag 24. April laden die Naturfreunde Baselbiet zu einer Wanderung ein. Ab Bahnhof Basel SBB geht es mit dem Zug nach Schaffhausen und anschliessend nach Stein am Rhein. Hier bleibt etwas Zeit, um am Rheinufer Kaffee zu trinken und die schöne Altstadt zu besichtigen. Danach führt eine Wanderung zur Burg Hohenklingen hinauf, wo einige schöne Picknickplätze zum Rasten einladen. Über den Wolkenstaanerbärg geht es weiter zur Burgstelle Wolkenstein, mit schönem Ausblick ins Hegau. Von da geht es wieder zurück zum Bahnhof Stein am Rhein. Die Wanderung hat eine Länge von gut 11 Kilometer und dauert rund 3 ¼ Stunden. Wanderschuhe und Stöcke sind empfohlen. Verpflegung aus dem Rucksack. Treffpunkt ist um 08.25 Uhr am Bahnhof Basel SBB auf Gleis 2. Anmeldung bis am Donnerstag 21. April bei Johanna Speiser, Tel. 061 272 96 59.

VER ANSTALTUNG

Mathias Kressig im Alte Schlachthuus WoS. Am Donnerstag 21. April um 20 Uhr wird Mathias Kressig im Laufner Alts Schlachthuus aus seinen beiden Krimis «Mythos» und «Götterrache» vorlesen und Spannendes über deren Entstehung erzählen. Im ersten Krimi geht es um ein schockierendes Geheimnis, das die Geschichte der Schweiz für immer verändern könnte. 2019 ist der zweite Krimi erschienen. Eine Verbrecherjagd nördlich der Schweizer Grenze, kombiniert mit historischen Fakten und einem Familiengeheimnis, lässt den Leser fassungslos zurück.

Liest in Laufen aus seinen Romanen: Mathias Kressig. FOTO: ZVG

VER ANSTALTUNG

Ökumenische Osternacht in Flüh Am Ostersonntag 17. April greifen wir tief in die ökumenische Schatztruhe und geniessen gemeinsam ein urkirchliches Tiefenerlebnis vom Osterfeuer bis zum Osterzmorge. Wir beginnen gemeinsam um 6.00 Uhr draussen auf dem Kirchplatz beim Osterfeuer, ziehen mit der Osterkerze in die dunkle Kirche ein, hören das gesungene Osterlob, liturgische Lesungen zur Auferstehung und strahlende Orgeltöne, singen frohe Lieder und setzen uns schliesslich nach guter leimentaler Tradition an die gedeckten Tische, essen und plaudern gemütlich und geniessen voller Osterfreude den Sonntagvormittag, der ja eben erst angefangen hat. Alle sind herzlich eingeladen. Pfarrer Michael Brunner Pfarrer Günter Hulin

Gemeinsam in den Ostersonntag: Die ökumenische Osternacht in Flüh mit Osterfeuer. FOTO: ZVG

EINGESANDT

EINGESANDT

Tanz in den Frühling

Jugendgrundkurs Vogelkunde 2022

Ein voller Erfolg: Der Frühlingsball in der Grienhalle. Was im letzten November ein Winterball hätte sein sollen, ging vorletzten Samstag coronabedingt als Frühlingsball über die Grien-Bühne in Breitenbach. Draussen herrschte zwar Schneegestöber, aber drinnen, im zauberhaft dekorierten Saal war Frühling pur ausgebrochen. Die Präsidentin des neu gegründeten Vereines «Breitenbach tanzt», Petra Dürr, konnte ein «Full House» begrüssen. Der erste Anlass vor zwei Jahren schien sich rumgesprochen haben, denn die elegant gekleideten Gäste kamen aus der ganzen Region Nordwestschweiz und sogar darüber hinaus. Zum Tanzen luden die «Moody Tunes» mit schwungvollen Rhythmen, von Englisch Walzer bis Salsa. Zur guten Stimmung trugen die Frau-

FOTO: ZVG

en des FC Breitenbach mit perfektem Service des köstlichen Dreigangmenüs bei. Es muss am Mix gelegen haben, dass alle magisch auf die Tanzfläche gezogen wurden. Sogar Nichttänzer hielt es nicht mehr am Platz. Da wir die Teilnehmerzahl jeweils beschränken, gab es nie Gedränge auf dem Parkett. Um Mitternacht nach Zugaben der «Moody Tunes» ging ein wunderschöner Abend zu Ende. Er wird nicht der letzte sein, denn am 18. November 2023 laden wir zusammen mit den «Moody Tunes» wieder zum Winterball ein. Fotos des Frühlingsballs sind auf der Homepage breitenbach-tanzt.ch zu finden. Petra Dürr

Bei einem Spaziergang hört man oft Vögel zwitschern. Gerne möchte man wissen, welche es sind. Ja wieso singen die Vögel eigentlich? Sie markieren damit ihr Revier und locken so Weibchen für die Fortpflanzung an. Die Spechte z. B. machen mit Trommeln auf einen dürren Ast auf sich aufmerksam. Sie trommeln aber nicht nur zur Kontaktsuche, sondern auch bei der Nahrungsaufnahme. Der Turmfalke muss während der Brutzeit 25-30 Mäuse pro Tag fangen, um den Hunger des Nachwuchses zu stillen. Diese und weitere spannende Informationen aus dem Leben verschiedener Vogelarten vermitteln wir an unserem Kurs. An vier Theorieabenden und acht Exkursionen werden wir den Teilnehmenden um die 70 Vogelarten vorstellen. Gemeinsam versuchen wir auf den Exkursionen möglichst viele dieser Arten zu entdecken und zu beobachten. Interessierst du dich für Vögel und wohnst du im Laufental oder Thierstein und bist zwischen 8 und 16 Jahre alt? Dann melde dich für den Jugend-Vogelkurs 2022/2023 an. Der Kurs startet am 29. April 2022 und dauert bis April 2023. Geleitet wird der Kurs von Franziska Borer, Theo Walser, Judith Brunner, Markus Christ und weiteren Personen. Die Kosten betragen 150 Franken. Darin enthalten sind die Kursleitung, der Jugendordner, das Buch «Vogels Vogelbuch» und die Fahrten vom Treffpunkt zu den Exkursionsorten. Anmeldung bis am 25. April an Markus Christ, Tel. 061 781 35 71 (abends) oder info@naturregion.ch. Komplette Informationen unter www. naturregion.ch. Markus Christ

EINGESANDT

112. Generalversammlung des Turnvereins Büren Am Freitag 8. April trafen sich gut 60 Turnerinnen und Turner zur 112. Generalversammlung des Turnvereins Büren. Nachdem die GV im Januar coronabedingt noch abgesagt werden musste, freuten sich alle, dass sie jetzt wie in vergangenen Jahren wieder im Restaurant Traube stattfinden konnte. Der Präsident Roland Waser begrüsste alle Turnerinnen und Vertreter der ortsansässigen Vereine. Leider sind auch im letzten Jahr Vereinsmitglieder und Angehörige verstorben, die durch eine Schweigeminute geehrt wurden. Im Besonderen würdigte Roland Waser das Schaffen und Engagement von Ehrenmitglied & Fahnengötti Werner Nachbur, der sich sein Leben lang für den Turnverein eingesetzt hatte und ihm bis zu seinem Tod die Treue hielt. Nach einem kurzen Rückblick auf das

vergangene Vereinsjahr und nachdem sowohl die Jahresrechnung als auch das Budget genehmigt wurden, wandte sich die Versammlung dem Jahresprogramm 2022 zu. Dies in der Hoffnung, dass dieses Jahr alle bevorstehenden Anlässe programmgemäss durchführt werden können. Ein Ausblick auf nächsten Frühling, wo nach fünf Jahren Pause wieder ein Turnerabend geplant ist, stimmte alle optimistisch, dass in Zukunft das Vereinsleben wieder seinen gewohnten Gang nehmen wird. Zum Schluss bedankte sich Roland Waser beim Wirtepaar Rösli und Stefan Gaugler für die Gastfreundschaft und das feine Essen und überreichte ihnen das neue Vereinsfoto, das sicher bald die Gaststube schmücken wird. Beatrice Altermatt

Lehrreicher Kurs: Jugendliche können mehr über diese spannenden Tiere lernen. Hier im Bild ein Turmfalke. FOTO: THEO WALSER

VER ANSTALTUNG

Tagsüber Anwalt, nachts Sänger — Florian Fox WoS. Mit 15 Jahren gründete Florian Roth alias Florian Fox die damals jüngste Country-Rockabilly-Band der Schweiz, «The Black Barons». Mit der Band gewann er zahlreiche Newcomerpreise. Florian Fox gelang im Jahre 2020 trotz geschlossener Grenzen und durch einen Glücksfall die Übersiedlung in die USA: Er erhielt ein Stipendium der Vanderbilt University in Nashville und die US-Behörden erteilten ihm eine Ausnahmegenehmigung zur Einreise aus «nationalem Interesse». Mit dem Aufenthalt in Nashville verfolgte Florian Fox zwei Ziele: Einerseits absolvierte der hauptberuflich als Wirtschaftsanwalt tätige Florian Fox einen Masterstudienlehrgang im US-Recht. Andererseits wollte Florian Fox, der angelsächsische Wurzeln hat, das Fundament für sein neues schweizerisch-amerikanisches Soloprojekt legen. In Nashville wurde Florian Fox, der über eine wuchtige Bass-Bariton Stimme verfügt, vom renommierten Country Musiker und Produzenten Chuck Mead (BR5-49) unter seine Fittiche genommen. Dank Chuck Mead lernte Florian Fox nicht nur Musiker kennen, die mit Johnny Cash oder Elvis Presley auftraten, sondern engagierte diese auch gleich für

Gastiert im Kulturzentrum Alts Schlachthuus: Florian Fox und seine Fox Band heizen dem Laufner Publikum mit Rockabilly-Musik ein. FOTO: ZVG seine Studioaufnahmen — sein erstes USAlbum «Made in U.S.A.» erscheint am 13. Mai. Noch letzten März spielte Florian Fox auf der U.S. Outlaw Country-Cruise mit, auf der auch bekannte Acts wie Emmylou Harris, Rodney Crowell, Carlene Carter oder Chuck Mead auftraten. Bevor er im Juni in Nashville und im Mittleren Westen seine «Made In USA-Tournee» starten

wird, wird er Laufen einen Besuch abstatten. Begleitet wird Florian Fox von einer Klasseband bestehend aus Rich Harpur (elektrische Gitarre, Backing Vocals), Nicolas Adam (Kontrabass) und Kaspar Hafner (Schlagzeug). Florian Fox & Fox Band: Konzert am 26. April um 20:00 Uhr im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen. Tickets sind über: www.swisstexmusic.ch erhältlich.

GEDANKENSTRICH

Auferstehung mit Zwischenfall

Benildis Bentolila

Weihnachten und Ostern – zwei wichtige, hohe Festtage. Als Kind lernte ich, Ostern sei wichtiger als Weihnachten; gar der ranghöchste Feiertag des Kirchenjahrs. Was an Ostern passierte, sei höher zu werten, weil Christus den Tod überwand. Diese Einstufung begreife ich immer noch nicht. An Weihnachten wurde Gottessohn Kind. Ein hilfloses Kind, das nur in der Krippe liegen konnte, dem die Mutter die Brust reichte, dem sie die Windeln wechselte. So stellte ich es mir als Älteste von mehreren Geschwistern vor. So war es bei uns in der Familie, wie sollte es bei der Heiligen Familie anders gewesen sein? Es hiess, Gott sei Mensch geworden, damit er uns erlösen könne. Also lag kein Wunderknabe im Stall zu Bethlehem, sondern ein normales Büblein. Wenn es nicht so gewesen wäre, hätte Jesus ein Wunder ans nächste gereiht, damit seine Eltern in einer schicken Herberge hätten logieren können. Im Kirchenjahr ziehen die Ereignisse rasch an uns vorbei. Eben lag noch das Christkind in der Krippe, es folgten fröhliche Fasnachtstage und schon wurde uns gesegnete Asche auf den Kopf gestreut – als Mädchen fragte ich mich, woher die Asche wohl stammte. Tagelang hatte ich nachher das Gefühl, sie «beisse» in meinem Haar. Es kam die Fastenzeit, wo wir Kinder ein Bonbon oder ein Stückchen Schokolade auf die Seite legten für den Osterhasen. Und dann kam das höchste christliche Fest. Da ich dem Tod früh und oft begegnet war, fand ich es gewaltig, dass Jesus auferstand, nachdem er umgebracht und begraben wurde. Eine Leistung, unmöglich für einen normalen Menschen. Aber Jesus ist Gott, das Menschliche hat er nach seiner Erdenzeit hinter sich gelassen. Somit war es ihm möglich, das Grab zu verlassen und zurückzukehren zu seinem Vater. Ich frage mich wohl bis an mein Ende, wieso jemand entschied, Ostern sei höher zu werten als Weihnachten? Meine Zweifel erhielten Nahrung in einer Ostermette, also die Feier in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag. Im Hochaltar prangte eine Öffnung. Dort konnten von unten her, entsprechend den Festtagen, drei Bilder hineingezogen werden: der gute Hirte, das Herz Jesu, der Auferstandene. Wenn kein Bild passte, sah man durch den Hochaltar das Kirchenfenster. Das Grösste in der Osternacht war, wenn Messmer Brader während der Verkündigung des Evangeliums das Bild vom Auferstandenen mit der Siegesfahne in der Hand hochzog. Es geschah eines Nachts, dass das Bild klemmte. Jesus wackelte höher, stoppte, gab sich wieder einen Ruck, stoppte, wackelte noch ein bisschen und blieb in der Hälfte stehen. Weil der Sigrist zerrte wie wild, riss die Schnur, spickte durch die Öffnung und hing dann schlapp in die Tiefe. Im bis auf den letzten Platz gefüllten Kirchenraum war es mäuschenstill. Oder war ein gedämpftes Fluchen zu hören hinter dem Altar? Es gab einige Gläubige, die zu flüstern anfingen. Sie wurden zurechtgewiesen und trotz Alleluja und Freude über die Auferweckung herrschte wieder andächtige Stille. Die Stille zeugte aber auch von Zweifel, Zwiespalt, Skepsis. Wie konnte es geschehen, dass der Allmächtige so einen demütigenden Auftritt hatte? Für mich als Schulmädchen, das in der Katechismusstunde die meisten Fragen beantworten konnte, unfassbar.


MOSAIK

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

EINGESANDT

LESERINNENBRIEF

NACHRUF

Erfolgreiche Teilnahme am Monatsmarkt

Das einstige Ziel wird nun verteufelt

Zum Gedenken an Eduard Spielmann

Es ist eine Politfarce sondergleichen, die da momentan im Kanton Solothurn abgeht. Auf der einen Seite das gesamte Politestablishment des Kantons, dem es nie von sich aus in den Sinn gekommen wäre, den Mittelstand aus der Steuerhölle zu führen. Auf der anderen Seite ein überparteiliches Komitee, das die Standortstrategie des Regierungsrates 2030 umsetzen will, nämlich die schweizerische Durchschnittsbesteuerung für alle bis eben 2030 zu erreichen. Statt den Initianten zu danken, verfährt das Politestablishment nun nach

dem bekannten Abwehrprinzip: Es verteufelt das Ziel, das die Regierung einst selbst gefordert hat, und will damit nur eines erreichen: die Zementierung der solothurnischen Steuerhölle für die nächsten 100 Jahre. Nichts von langfristiger Steuerstrategie, nichts von wirksamer Steuerentlastung. Bloss die alten liebgewonnenen Pfründe nicht gefährden. Wenn ich schaue, wer da im Gegenvorschlagskomitee alles mitmacht, erstaunt mich das überhaupt nicht. Erika Mendelin Kleinlützel

FOTOGALERIE

Für alle Fragen offen: Die IBBS und SPITEX Laufental sowie die Pro Senectute beider Basel am Laufner Markt: (v.l.) Vreni Giger, Sarina Hueber und Stefanie Herzog. FOTO: ZVG

LESERINNENBRIEF

Ja zum Gegenvorschlag Am Abstimmungssonntag vom 15. Mai stimmen wir im Kanton Solothurn über eine Steuervorlage bestehend aus einer Initiative, dem Gegenvorschlag und einer Stichfrage ab. Ich empfehle die Initiative abzulehnen, den Gegenvorschlag anzunehmen und bei der Stichfrage den Gegenvorschlag zu bevorzugen. Die Initiative «Jetzt si mir draa» verlangt, dass ab 2030 die Steuereinnahmen des Kantons und aller Gemeinden so angepasst werden, dass jeder Einwohnende — egal in welcher Gemeinde er oder sie wohnt, nicht mehr Steuern bezahlt als der durchschnittliche Schweizer. Wird die Initiative angenommen, so fehlen dem Kanton und den Gemeinden jedes Jahr 260 Mio Franken, was einem Viertel der Steuereinnahmen entspricht. Es liegt auf der Hand: Dies geht nicht ohne radikalen und schmerzhaften Leistungsabbau. Es wird alle Bereiche treffen inklusive Soziales, Schulen, Vereine, öffentlicher Verkehr und auch die Wirtschaft. Ein Kahlschlag wäre die Folge. Die Gemeinden würden Ihre Steuerautonomie verlieren, da ihnen die Initiative die Höchstgrenze des CH-Durchschnittes zwingend auferlegt. Der Gegenvorschlag des Regierungsrats zielt darauf ab, die tiefen und mittleren Einkommen und Familien zu entlasten. Diese Bevorzugung kommt auch Rentnerinnen und vielen Gewerblern mit Einzelfirmen zugute. Unser Steuertarif bedarf einer Reform, damit diesen Personengruppen mehr Geld im Portemonnaie bleibt. Der Gegenvorschlag schafft diese Verbesserungen nicht nur über den

Steuertarif. Erhöht werden der Kinderabzug sowie der Kinderabzug für Drittbetreuung. Weiter soll der Pendlerabzug auf 7000 Franken beschränkt werden, was für 93 Prozent der Pflichtigen keine Rolle spielt (alle umliegenden Kantone haben einen tieferen Abzug, beim Bund liegt er bei 3000 Franken). Der Gegenvorschlag zur Initiative ist logischerweise nicht gratis, aber die Mindereinnahmen sind für den Kanton und die Gemeinden viel besser verkraftbar. Der Gegenvorschlag bringt Steuererleichterungen für die Bevölkerungsgruppen, die sie dringend benötigen: bei den kleinen und mittleren Einkommen. Als langjährige Gemeindepräsidentin und Mitglied der Finanzkommission des Kantonsrates weiss ich, dass Steuererträge seit Jahren zunehmen (Bevölkerungswachstum, höhere Einkommen). Die Gemeinden werden bei einer Annahme des Gegenvorschlags nicht in den Ruin getrieben. Ein überzeugtes Ja für den Gegenvorschlag und den Stichentscheid überlässt dem Kantonsrat und den Gemeindeversammlungen die Verantwortung und Flexibilität, unsere Steuern anhand der jeweiligen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit festzulegen. So sind wir uns das gewohnt — wir wollen uns den Steuerfuss nicht diktieren lassen, sondern ihn weiterhin autonom an der Gemeindeversammlung festlegen können. Susanne Koch Kantonsrätin Die Mitte Gemeindepräsidentin Erschwil

Am helllichten Tag erwischt: Der Fotograf konnte dieses seltene Beweisfoto schiessen. FOTO: KONRAD HALBEISEN, WAHLEN

23

Am 12. April nahmen wir in der Kirche von Rodersdorf Abschied von Eduard Spielmann, der am 21. März verstorben ist. Der geschichtlich vielseitig Interessierte war vom Anfang an beim 1983 gegründeten binationalen Verein Pro Landskron dabei. 1985 wurde er in den Vorstand aufgenommen und 1996 zum Vizepräsidenten Seite Schweiz gewählt, dessen Amt er, zusammen mit seiner Frau Danielle als Sekretärin, bis ins Jahr 2008 inne hatte. Zu ihrem Rücktritt wurde ihnen die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Für den Verein hatte er diverse Projekte ins Leben gerufen, organisiert oder begleitet. Hervorgehoben sei der 1996 in französischer und deutscher Sprache erschienene, umfangreiche LandskronFührer und die 2006 durch eine Lehrlingsgruppe ausgeführte Pflästerung des Zwingeraufgangs. Seine Forschungstätigkeiten führten ihn nach Karlsruhe und nach Vincennes, wo er im Militärarchiv das LandskronDossier von 1684–1813 und den Atlas von 1774 einsehen konnte. Sein Fachwissen über die Geschichte und die bauliche Entwicklung der Landskron teilte er in den vereinseigenen Mitgliederbriefen mit; seine Beiträge wurden in verschiedenen Magazinen und Fachbücher publiziert. Edi hatte stets an den Burgenkolloquien im Elsass und Südbaden teilgenommen. Er pflegte die Beziehungen zu den partnerschaftlich verbundenen Burgenvereinen und organisierte im Austausch den Einsatz von Freiwilligen an den Putzaktionen auf der Landskron. Legendär waren seine zahlreichen Führungen auf der Landskron und seine Burgenwanderungen in die nähere und weitere Umgebung, Der Verein Pro Landskron entbietet seiner Familie ihr Beileid. Er wird seinem Ehrenmitglied Edi Spielmann ein ehrendes Andenken bewahren. Verein Pro Landskron Jürg Tischhauser Vizepräsident Seite Schweiz

Redaktionsschluss

Ein Frühlingsgruss aus dem alten Laub: Eine weisse Pestwurz.

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung (ca. 1 MB) anzuhängen. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen.Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 14. April 2022 Nr. 15

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Blutspende

BREITENBACH. WoS. 103 Personen aus Breitenbach und Umgebung spendeten kürzlich ihr Blut. Sie retten damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel bedankt sich insbesondere beim freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Breitenbach. Die Spitäler der Region seien täglich auf Blutspenden angewiesen. Die nächste Gelegenheit, in Breitenbach Blut zu spenden, ist am 30.August. Weitere Informationen unter www.blutspende-basel.ch.

Arbeitslosenquote gesunken Der Frühling ist zurück: Hier lässt sich ein Tagpfauenauge auf einer Hyazinthe nieder.

FOTO: GUIDO KARRER, RÖSCHENZ

K T. SOLOTHURN

REGION

K T. SOLOTHURN

Sportpreise 2022

Neue Präsidentin

Verkehrsstatistik

WoS. Der Regierungsrat hat für das Jahr 2022 elf Preise gesprochen — dies in den Bereichen Sport, Sportförderung und Sportverdienste. Die Auszeichnungen in der Gesamtsumme von 82 000 Franken werden am 16. Mai 2022 in LüsslingenNennigkofen übergeben. Mit dem Sportpreis würdigt der Regierungsrat herausragende sportliche Erfolge, während mit dem Verdienstpreis Funktionäre und Sportförderer geehrt werden. Der Förderpreis ist zur Unterstützung vielversprechender Talente vorgesehen. Als Preisträger kommen Personen in Frage, die entweder im Kanton Solothurn ansässig sind oder für einen Solothurner Verband oder Verein starten, beziehungsweise für einen solchen tätig sind. Für seinen Verdienst um den Sport als Trainer, Funktionär und Förderer wird auch Tobias Holliger aus Nunningen (Laufental Thierstein Athletics) mit 4000 Franken ausgezeichnet.

WoS. Neu übernimmt Ständerätin Maya Graf das Präsidium des Vereins «Europäisches Jugendchor Festival Basel». Graf wurde an einer ausserordentlichen Generalversammlung des Vereins einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt und tritt die Nachfolge von Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, der langjährigen Präsidentin an. Maya Graf sei dem Festival bereits in früheren Jahren nahegestanden. So habe sie, wenn immer möglich, die Eröffnungskonzerte des Festivals besucht oder das Publikum an Konzerten im Kanton Baselland begrüsst, heisst es in einer Mitteilung. Das Europäische Jugendchor Festival Basel zählt weltweit zu den wichtigsten Treffpunkten für hochqualifizierte Kinderund Jugendchöre. Alle zwei Jahre im Mai (das nächste Mal im Mai 2023) konzertieren über die Auffahrtstage achtzehn Kinder- und Jugendchöre für ein Publikum von mehr als 30 000 Zuhörenden.

WoS. Im Jahr 2021 sind bei Verkehrsunfällen auf den Solothurner Strassen neun Personen tödlich verunglückt, das sind vier mehr als im Vorjahr. Demgegenüber sind deutlich weniger schwer verletzt worden (-19 Prozent). Autos sind am häufigsten an Verkehrsunfällen beteiligt (1142), bei den Unfällen mit E-Bikes konnte ein Rückgang von 49 auf 43 (-12 Prozent) festgestellt werden. Einen Anstieg von 23 Prozent gab es hingegen bei Verkehrsunfällen, bei denen Fussgänger beteiligt waren (47 im Jahr 2020, 58 im Jahr 2021). Insgesamt haben Mitarbeitende der Polizei Kanton Solothurn im vergangenen Jahr 1376 Verkehrsunfälle polizeilich rapportiert. Das entspricht einer Zunahme von 7,5 Prozent gegenüber dem Jahr 2020. Die häufigste Unfallursache ist nach wie vor die Missachtung des Vortrittsrechts. Die detaillierte Statistik ist auf der Webseite polizei.so.ch abrufbar.

Küche & Bad Innenausbau Türen

KT. SOLOTHURN. WoS. Im März fiel die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 246 auf 3762 Personen. Die Arbeitslosenquote sank damit von 2,7 auf 2,5 Prozent, meldet die Staatskanzlei des Kantons Solothurn. Neben der wirtschaftlichen Erholung würden nun auch die saisonalen Effekte einsetzen. Die Quote im Schwarzbubenland verharrte bei 3,3 Prozent — dies bei zwölf Stellensuchenden weniger. Für den Monat Januar rechnete die Arbeitslosenversicherung im Kanton Solothurn 84 354 Ausfallstunden für 1323 betroffene Arbeitnehmer in 212 Betrieben ab. Im März 2022 haben sich 84 Betriebe für Kurzarbeit vorangemeldet oder wollten die bestehende Bewilligung verlängern. Im Vormonat gab es 106 Anmeldungen.

Pflegefamilien gesucht

KT. SOLOTHURN. WoS. Kinder und Jugendliche aus Krisengebieten reisen oft ohne Begleitung ihrer Eltern in die Schweiz ein. Für die Unterbringung und Betreuung dieser unbegleiteten Minderjährigen sucht der Kanton Pflegefamilien. Wer Kinder oder minderjährige Jugendliche zur Pflege und Erziehung in seinen Haushalt aufnehmen will, benötigt eine Bewilligung des Kantons. Weitere Informationen erteilt das Amt für Gesellschaft und Soziales.

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Bis ans Ende aller Fragen Von Anne Hertz Anne Hertz ist nicht der Name einer Schriftstellerin, sondern es handelt sich um zwei Schwestern, die gemeinsam dieses Buch geschrieben haben: Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz. Sie wurden 1969 und 1972 in Düsseldorf geboren und wohnen heute beide in Hamburg. Die beiden schreiben eigentlich vor allem Jugendliteratur. Maxi, eine Frau Anfang vierzig, ist kinderlos und Single. Sie betreibt ein kleines Café und lebt mit ihrem Freund zusammen. Dieser verlässt sie aber wegen einer viel jüngeren Frau und nun hadert sie mit sich und ihrem Leben. Sie hat sich alles ganz anders vorgestellt. Maxi hat eine sympathische Nichte, die für ihre Tante einen neuen Partner finden will. Sie kommt auf die etwas skurrile Idee, dass sich Maxi einer Trauergruppe anschliessen soll, um dort einen passenden Mann zu finden. Denn ein Witwer mit Anhang wäre perfekt. Und tatsächlich wird sie auch fündig. Die Drehungen und Wendungen, die sich aus dieser Suche ergeben, sind sehr humorvoll und amüsant. Der Schreibstil ist eingängig und leicht zu lesen. Ein lustiges und manchmal urkomisches Lesevergnügen. Christine Eckert

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