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Donnerstag, 8. April 2021

113. Jahrgang Nr. 14

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Seit fünfzig Jahren daheim Seit dem Spätmittelalter ist Mariastein Wallfahrtsort. Im diesem Jahr gedenkt das Kloster seiner 50-jährigen Selbstständigkeit. Erst 1971 erhielten die Mariasteiner Mönche vom Kanton Solothurn ihr Kloster zurück.

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Asyl am ehemaligen Ort

Als die Mönche 1941 innert 24 Stunden von der Gestapo aus Bregenz vertrieben wurden, fanden sie durch den Kanton Solothurn just an dem Ort Asyl, der ihnen vor 1874 während Jahrhunderten gehört hatte. Genau deshalb schien die Mariasteiner Klostertätigkeit für die Gläubigen und Pilger von da an ganz normal zu funktionieren. Aber erst am 21. Juni 1971 übergab der damalige Landammann und spätere Bundesrat Willi Ritschard dem Mariasteiner Konvent das Kloster feierlich zurück.

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Laufen

Mariastein feiert: Klaus Fischer und Abt Peter berichten über das Heimkommen vor fünfzig Jahren und die anstehenden Feierlichkeiten. FOTO: MARTIN STAUB

Viele Verschiebungen und Absagen

Klaus Fischer hat derzeit als OK-Präsident alle Hände voll zu tun. «Am meisten aber mit Verschiebungen und Absagen, leider», erklärt der ehemalige Gemeindepräsident von Hofstetten-Flüh. Immerhin für die Hauptfeierlichkeiten am Wochenende vom 19./20. Juni sind er und die 16 Mönche zuversichtlich. «Zumindest haben wir bis dahin noch zweieinhalb Monate vor uns», rechnet Abt Peter von Sury vor. Am Samstag soll in der Basilika in einer durch den Cäcilienverband Schwarzbubenland mitgestalteten Feierstunde dem geschichtsträchtigen Ereig-

nis gedacht werden und am Sonntag wird Kardinal Kurt Koch in der Basilika den Jubiläumsgottesdienst zelebrieren. Musikalisch begleitet durch das «ensemble ad-petram» mit der Missa in G vom ehemaligen Mariasteiner Pater Ambros Stierlin. Etliche zurückliegende Veranstaltungen fielen dem Virus zum Opfer, wurden aber digital aufgezeichnet und können jederzeit nachverfolgt werden (http:// www.kloster-mariastein.ch/de/gedenkjahr-2021/programm/). «Was noch vor uns liegt, aber aus verständlichen Gründen auf wackligen Beinen steht, sind diverse Vorträge zum

Thema zwischen Mai und Dezember, ein Wandelkonzert durch das Kloster am 13. Juni sowie Tage der Wallfahrt (4.9.), Politik (8.9.) und der Jugend (23.10.). Parallel dazu ist die Fotoausstellung von Pater Notker Strässle in den Gängen des Kosterhotels Kreuz geöffnet. «Und ganz empfehlenswert und interessant», erwähnt Klaus Fischer zum Schluss: «Das über 300-seitige Jubiläumswerk von Pater Lukas Schenker ‹Exil und Rückkehr des Mariasteiner Konvents 1874–1981›.» «Erhältlich an der Klosterpforte und in der Pilgerlaube für 34 Franken», wie Abt Peter ergänzt.

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3 «Klappe auf!» heisst es schon bald wieder bei der Buvette La Birse. Die Buvette beim Schlachthuusparkplatz soll Ende April öffnen – unter Einhaltung eines Schutzkonzepts.

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Samstag, 10.04.2021 Es herrscht ein Mix aus Wolken und Sonne, am Nachmittag erste Schauer möglich. Sonntag, 11.04.2021 Der Sonntag ist meist bewölkt und immer wieder mal nass.

Martin Staub Es ist ein geschichtsträchtiges Jahr für das Kloster Mariastein, obschon nur besonders Interessierte wissen, was da eigentlich gefeiert wird. «Schliesslich funktionierte der Betrieb schon zu unserer Jugendzeit», erklärt Klaus Fischer, ehemaliger Regierungsrat in Pension und Hauptverantwortlicher für die Feierlichkeiten im Jubiläumsjahr. Im Jahre 1874 wurde im Rahmen einer kantonalen Volksabstimmung das Kloster Mariastein aufgehoben und ging in den Besitz des Staates Solothurn über. Die Mönche mussten einige Monate später das Haus verlassen und fanden vorerst in Delle (F) und später in der Nähe von Salzburg, dann in Bregenz (A) und Altdorf ihre Heimat.

Freitag, 09.04.2021 Trotz einigen mittelhohen und hohen Wolken recht sonnig und wieder etwas wärmer.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

DUGGINGEN

L AUFEN

Mit grosser Freude die Instrumente ausgepackt

Der Wald ist ein Lebensinhalt

Das «Trio Eggflue Duggige», wie auch die Musizierenden der gleichnamigen Grossformation, können es kaum erwarten, wieder aufzutreten. Benildis Bentolila Es war ein prächtiger, sonniger Tag Mitte März, als sich das «Trio Eggflue Duggige» oben am Dorf beim Schützenhaus zum Fototermin traf. Die Musizierenden wollten sich vor ihrem Gipfel aufstellen, denn es gebe ja nicht nur den Eggfluetunnel in dieser Gegend, wie Bassgeiger Dieter Thommen, genannt Didi, augenzwinkernd bemerkt. Es windete stark, und die Musik des Windes passte sich virtuos den Tönen der Schwyzerörgeli und des Kontrabasses an und vervollständigte das Stück «Für d’Örgelifründe Eggflue» auf ihre Weise. Der Wind schickte sein Rauschen hinüber zum bewaldeten Bergrücken, umsäuselte die Pfeffinger Ruine und kam zurück auf den Konzertplatz. War das eine Freude, als die ÖrgeliSpielerinnen und der Bassist ihre Instrumente auspackten. «Es tut gut, nach einem halben Jahr hier im Freien auftreten zu können», lachten die Frauen gleichzeitig. Üblicherweise bieten sie jährlich 25 bis 30 Auftritte an Heimatabenden, am 1. August und an Hochzeiten, bereiten Freude in Altersheimen und an Geburtstagen. «Wie anderen fehlt uns zurzeit das Publikum, die Kameradschaft, die Musik», hält Lucie Béguelin-Beer aus Beinwil fest. Denn im Gegensatz zu anderen Formationen verkehren die Musizierenden privat nicht miteinander, sehen sich nur an Proben und Auftritten. «Wir haben neben der Volksmusik alle einen Beruf, eine Familie und weitere Hobbys», sagt Beatrice Tschümperlin aus Duggingen, Schwyzerörgeli-Lehrerin und musikalsche Leiterin des Trios und der Gross-

formation «Eggflue», die sie 1997 gründete (das Trio entstand 2003). Die Grossformation «Eggflue» ist eine lockere Gruppe von rund 25 Personen, ohne Statuten und Vereinsversammlungen. Abmachungen, die im Zusammenhang mit Proben und Auftritten zu vereinbaren sind, werden je nach Bedarf spontan getroffen. Nach Zusammenkünften gehen alle nach Hause und freuen sich auf das nächste Treffen. Einmal im Jahr, im Dezember, kommen alle zusammen zur Abschlusssitzung mit Weihnachtsessen, das jedes Mitglied selbst berappt. Dann zahlt Beatrice Tschümperlin die Gagen aus, gerecht verteilt unter allen Mitwirkenden.

Keine Statuten, keine Versammlungen

Das «Trio Eggflue» — anfangs war es ein Quartett — bildete sich aus dem Unterricht der Schülerinnen heraus. Allerdings kennen sich die Frauen schon seit vielen Jahren, weil Lucie Béguelin als Zwölfjährige zusammen mit ihrem Bruder und der Schwester bei Beatrice Tschümperlin Schwyzerörgeli-Lektionen besuchte. Dieter Thommen gesellte sich vor fünf Jahren zu ihnen. Er sprang ein für seinen Vorgänger, der ausfiel — und blieb gleich bei der Gruppe. «Mir gefiel diese Lockerheit, die bei den Eggflüelern herrscht», erinnert er sich, «denn weniger ist manchmal mehr.» Eine weitere Eigenheit der Formation ist, dass niemand Noten lesen kann und trotzdem alle grossartig spielen. «Bei der Musik geht es um den Klang, um das Zusammenspiel», klärt die Örgeli-Lehrerin auf, «das funktioniert bei uns aus dem Stegreif.» Nun freuen sich das Trio und die Grossformation Eggflue darauf, bald wieder eine grosse Zuhörerschaft mit Klängen aus ihrem grossen Repertoire erheitern zu können. «Wie alle unsere Kolleginnen und Kollegen», schmunzelt Lucie Béguelin, «stehen wir in den Startlöchern.»

Das «Trio Eggflue Duggige»: (v.) Beatrice Tschümperlin, Dieter Thommen und Lucie Béguelin-Beer freuen sich, wenn sie endlich wieder auftreten dürfen. FOTO: BENILDIS BENTOLILA

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Die Gemeinden Laufen und Wahlen sind sehr waldreich. Der Bestand von 741,6 Hektaren bedarf kompetenter Pflege. Seit einigen Monaten ist Revierförster Thomas Suter für das Forstrevier Laufen-Wahlen zuständig. Thomas Immoos Seit 1. Februar ist Thomas Suter für das Forstrevier Laufen-Wahlen zuständig. Es umfasst gut 740 Hektaren Wald. Der 38-jährige Suter hat eine Lehre als Zimmermann abgeschlossen. Diesen Beruf hat er auch einige Jahre ausgeführt. Schon immer interessierte ihn aber auch die Herkunft seines Werkstoffes, das Holz. Und er entschloss sich, den Beruf zu wechseln und sich zum Forstwart ausbilden zu lassen. Nach einigen Jahren als Betriebsleiter im Forstrevier in Oberbipp hat er nun in das Forstrevier LaufenWahlen — kurz Forelawa genannt — gewechselt. Da der gebürtige Toggenburger mit seiner Familie seit einigen Jahren in Wahlen wohnt, war dieser Berufswechsel geradezu ideal. Der Beruf erfordert stetige Weiterbildung. Deshalb besucht Thomas Suter in den nächsten Jahren auch einen Lehrgang im Bildungszentrum Maienfeld, um dort den Fachausweis Förster zu erwerben. Bis zu seinem Berufsabschluss zeichnet Revierförster Gerhard Walser aus dem Nachbarrevier für sämtliche hoheitlichen Aufgaben verantwortlich.

Forst mit vielen Eigentümern

Zum Forstrevier Laufen-Wahlen haben sich vor 20 Jahren die Burgergemeinde Laufen-Stadt (541 ha), die Vorstadtburgergemeinde Laufen (117 ha) und die Burgerkorporation Wahlen (147 ha) zusammengeschlossen. Daneben gibt es einige private Waldbesitzer, die sich weitere 26 Hektaren Wald teilen. Die Einwohnergemeinde Laufen selbst hat nur wenig Wald. Daher arbeitet sie wie die anderen Privaten, etwa was die Pflege der Waldwege angeht, mit dem Revierförster zusammen. «Der Beruf eines Revierförsters ist sehr vielfältig», berichtet Thomas Suter. Natürlich geht es in erster Linie um die Erhaltung, Verjüngung und Pflege des Waldbestandes. Aber es gibt auch betriebswirtschaftliche Aspekte wie etwa der Verkauf des Holzes, die Organisation des Holzschlages und die Planung der Waldpflege. Thomas Suter kommt dieser Aufgabe mit zwei weiteren Forstwarten sowie einem Forstwartlehrling nach. Auch wenn die Arbeit des Revierförsters viel Büroarbeit mit sich bringt, ist Thomas Suter viel und gerne im Wald. Jedes Jahr werden in «seinem» Revier rund 7200 Kubikmeter Holz geschlagen. Wobei, fast so schön wie im Wald ist es in seinem Büro im Dachgeschoss des Rathauses am Rathausplatz. Dort arbeitet

Forstwart: Seit dem 1. Februar ist Thomas Suter (links) für das Forstrevier Laufen-Wahlen zuständig. Sein Vorgänger Roger Sauser war von 1998-2021 Revierförster. FOTO: THOMAS IMMOOS Suter unter schweren Holzbalken, die von der guten Arbeit eines Zimmermanns zeugen. In den Waldungen finden sich rund 30 Baumarten. Es gibt weder reine Laubwälder noch reine Nadelwälder in diesem Revier, sondern durchweg Mischwälder. «Man muss darauf achten, dass das Alter und die Grösse der Bäume ausgewogen sind», so Suter. Deshalb gibt es in den Wäldern Bäume mit einem Durchmesser «von fingerdick bis beinahe 1,5 Meter».

Blick auf Fauna und Flora

Das Augenmerk richtet sich jedoch nicht ausschliesslich den Bäumen, sondern der gesamten Fauna und Flora im Wald. Als Förster hat man auch einen Blick für seltene Pflanzen, die es zu schützen gilt. Deshalb kennt ein Revierförster alle Standorte geschützter Orchideen wie auch jene von Reptilien. Sein Vorgänger Roger Sauser (siehe Kasten), der während über 30 Jahren Revierförster war, hat zum Beispiel den Verein «Ameisenzeit» tatkräftig unterstützt. Der Verein erfasst und kartiert den Ameisenbestand, um sie gezielt unter Schutz stellen zu können. Auch Suter will mit Naturschutzorganisationen und Schulen zusammenarbeiten. Dies geschieht etwa mit dem Umweltund Neophytentag, an dem Schulklassen zum Beispiel dem japanischen Knöterich tatkräftig zu Leibe rücken. «Der Wald ist für mich eine Lebenseinstellung», umreisst Suter seine Liebe zum Wald. Es sei eine schöne Aufgabe, wo nicht die Arbeitszeit von 9 bis 17 Uhr gelte. Die Arbeit im Wald sei faszinierend: Man sei in der Natur, könne die Zusammenhänge im Wachstum und die lebenswichtigen Funktionen des Waldes erkennen. Natürlich stehe die Bewirtschaftung

des Waldes im Vordergrund. Wenige aber wissen, dass es in Suters Revier auch Schutzwald gibt; rund 138 Hektaren links und rechts der Birs. Hier sind alle sieben bis acht Jahre Eingriffe nötig. Ausserdem sei der Wald ein Raum für vielfältige Nutzer: Wanderer, Joggerinnen, Jäger, Bikerinnen. «Wir haben auch dafür zu sorgen, dass die breite Öffentlichkeit den Wald als Erholungsraum sicher nutzen kann.» Er sei, wie er weiss, mit hohen Vorschusslorbeeren gestartet, sagt Suter. «Ich hoffe, den hohen Erwartungen gerecht zu werden.»

Verdienstvolle Arbeit Sausers Roger Sauser war von 1998 bis zu seiner Pensionierung Revierförster des Forstreviers Laufen-Wahlen. Am 31. Januar 2021 übergab er den bestens geführten Betrieb und ein wunderschönes Forstrevier an seinen Nachfolger. Über 20 Jahre widmete sich Sauser der Aufgabe, die Waldungen in die Bewirtschaftungsform «Dauer-wald» zu überführen, wo in einem Gebiet stets Bäume aller Altersklassen wachsen. Eine sichere und unfallfreie Holzerei war ihm stets wichtig. Wie erfolgreich seine Arbeit war, lässt sich bei einem Waldspaziergang daran erkennen, wenn sich der Wald weitgehend selber verjüngt, seltene Orchideen gefunden werden und auch viele kleine Waldbewohner ihr Zuhause haben.

L AUFEN

Ende April heisst es endlich wieder: Klappe offen! Endlich wieder einmal mit Bekannten oder Freundinnen ein Café oder Restaurant besuchen — ab Ende April will das Team von der Buvette La Birse genau dies ermöglichen. Melanie Brêchet Mit Corona befinden wir uns zurzeit sprichwörtlich auf einer Durststrecke: Restaurants und Strassencafés haben immer noch zu, gemütliches «Käffele» unterwegs ist nur per Take-away möglich. Unter diesen Vorzeichen hat das Team der Buvette La Birse beschlossen, am 30. April wieder zu öffnen — «wie auch immer», ergänzt Mitbetreiberin Na-

talie Imber. Das heisst, dass man sich sowohl auf eine Variante mit Bestuhlung, als auch auf eine mit Take-away-Betrieb vorbereite. «Wir müssen uns auf jeden Fall an das aktuelle Gastroschutzkonzept halten.» Gleiches erwartet das Team auch von seinen Gästen und appelliert an deren Vernunft. Noch letztes Jahr blieb die Klappe der Buvette La Birse geschlossen. «So kurz nach dem allgemeinen Lockdown konnten wir eine Öffnung nicht verantworten. Unterdessen haben im Umgang mit der Pandemiesituation alle dazugelernt», begründet Imber den letztjährigen Entscheid. Neu erfinden will sich die Buvette La Birse nicht. Das Foodkonzept müsse zwar coronabedingt überarbeitet werden, es seien aber bereits viele kreative

Bald nicht mehr im Winterquartier: Buvette La Birse mit Martin Thomann, Roland Peier, Esther Ugolini und Natalie FOTO: ZVG/GIORGIA IMBER Imber (v.l.).

Ideen vorhanden. Auch Events soll es — sofern möglich — wieder geben: «Wir möchten gerne wieder einen Flohmarkt durchführen. Und auch das eine oder andere Konzert ist bereits angedacht.» Nicht fehlen werden voraussichtlich auch ein oder zwei Events wie beispielsweise das «Älplerfest», welches in der letzten durchgeführten Saison grossen Anklang fand. Geplant ist die Saison bis Ende Juli. Was in diesen drei Monaten möglich sein wird, steht und fällt mit der Pandemiesituation und den jeweiligen Bundesratsentscheiden. Das Buvette La Birse-Team sei auf jeden Fall bereit, sagt Natalie Imber: «Es ist ein Bedürfnis der Leute, solche Orte zu haben. Es ist auch unseres und das motiviert uns!»

Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE

9. April – 25. April 2021 Eröffnung ohne Vernissage: Freitag, 9. April, 19.00 Uhr

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Öffnungszeiten: Mittwoch,18.00–21.00 Uhr, Freitag, 17.00–21.00 Uhr und Sonntag, 11.00–16.00 Uhr.

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Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Sonntag, 11. April, Kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Donnerstag, 15. April, 18.00 Uhr, Gespräch Offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Gedankenanstoss und Austausch. Offen für alle. Grellingen Sonntag, 11. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi.

Breitenbach, im April 2021

Ewig bleibt es unverloren, was das Herz dem Herzen gab.

(Adalbert Stifter)

Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort. Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still doch unvergessen. Uns bleiben Erinnerungen an viele schöne, gemeinsame Momente, die wir mit Dir verbringen durften.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Emma Marti-Häner

30. Oktober 1932 bis 5. April 2021 DANKSAGUNG

Emma ist zuhause im Kreise der Familie friedlich eingeschlafen. Ein gutes Herz hat aufgehört zu schlagen.

Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme und mitfühlenden Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied unseres Vaters

Hanspeter und Marlise Marti-Buchs Daniela Marti und Philipp Lochmann Jolanda Marti und Cyrill Antony Annegret Marti Heiner Marti

Hugo Strub Hänggi 20. 10. 1940 – 20. 2. 2021

erfahren durften. Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Sonntag, 11. April, kein Gottesdienst

Besonderes Dankeschön geht an: • Herrn Pfarrer M. Fellmann für die einfühlsamen Worte und die Gestaltung des Trauergottesdienstes • Dr. F. Leupold und seinem Team, der Ambulanz und der REGA

Sonntag, 18. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, So.-Schule mit Beginn im GD, mit Take Away (Kirchenkaffee)

Bedanken möchten wir uns für die Wertschätzung in Form von zahlreichen Kondolenzschreiben, Blumen und Spenden für die Heilige Messe und das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte in Reinach (WBZ Reinach).

Sonntag, 25. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Blandine Abgottspon

Vielen Dank allen jenen, die Hugo im Leben Gutes getan und ihn auf dem letzten Weg begleitet haben.

Gottesdienste (max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht!):

Sonntagsschule/ChinderChilche: Sonntag, 18. April, 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn im GD, danach im Gde.-Saal. Thema: Schatz Gottes, Schatzsuche, Franz von Assisi. Leitung: Susanne Rodella

Die Trauerfamilie Dreissigster: Samstag, 10. April 2021, um 18.00 Uhr in der röm.-kath. Kirche Breitenbach Anstelle von Karten.

Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Magda Richterich † 4. 4. 2021

Sie war das liebevolle Zentrum unserer engeren und weiteren Familie. Mit ihrer fürsorglichen und starken Persönlichkeit war sie für viele Menschen eine Stütze und ein Anker. Ihre lange Krankheit hat sie mit Gelassenheit bewältigt. Bis zuletzt bewahrte sie ihren klaren Verstand, ihren Humor und ihren Lebensmut. Wir sind dankbar für alles, was sie uns gegeben hat. Sie bleibt uns ein Vorbild. In unseren Herzen lebt sie weiter. Wir sind sehr traurig.

Seniorennachmittag:

Montag, 19. April, 14 – 16 Uhr, Gde.Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Max. 10 Personen. Anmeldung bei: Susanne Rodella, Tel. 079 548 18 90

Am Ostersonntag ist sie friedlich gestorben. In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meiner Frau, unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante und Freundin

* 13. 7. 1933

Als Ersatz für das Konf.-Lager von Mi., 07. bis Sa., 10. April: Blockkurs im Gde.-Saal der Kirche und auswärts. Zeiten: 9 – 16 Uhr, jeweils mit Mittagessen/Lunch. Mi. + Fr. für Gr. 1 / Do. + Sa. für Gr. 2. Donnerstag, 15. April: Gr. 1. / Donnerstag, 22. April: Gr. 2.

Strickkreis:

Traueradresse: Heiner Marti, Gässliackerweg 3a, 4226 Breitenbach

geb. Imhof

Konfirmandenunterricht:

Dienstag, 13. April, 14.00 – 15.30 Uhr, (15.30 – 17.00 Uhr), Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. 1 – 2x Film-Vorführung: «Die missbrauchten Liebesbriefe» (87 Min.), von Reg. L. Lindtberg, mit A. Rasser, A.-M. Blanc, P. Hubschmid, E. Attenhofer, H. Gretler und E. Hegetschweiler. Mit AbpackZvieri. Max. 10 Personen pro Durchgang. Anmeldung bei Pfr. Stéphane Barth, Tel. 061 781 12 50

Der Trauergottesdienst und die Beisetzung finden im engsten Familienkreis statt.

Hans Peter Richterich Lukas & Vreni Richterich Felix & Colette Richterich Raphael & Alexandra Richterich mit Livia, Smilla, Yael und Ronja Maria Richterich & Joël Gernet mit Fynn und Milena

HERZLICHEN DANK

Ursula Richterich & Paul Häner Rebecca Maurer & Armand Wolf Nathanael & Janine Maurer mit Amélie und Leandro

für die grosse Anteilnahme, die tröstenden Worte, Zeichen des Mitgefühls und die Verbundenheit beim Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Götti, Onkel und Schwager

Familien Imhof

Markus Vögtli-Tscharland Besonders danken wir Herrn Pfarrer Killian Maduka und Herrn Pater Josef Vögtli für die einfühlsame Gestaltung des Gottesdienstes, dem Organisten für die musikalische Umrahmung, der Sakristanin für ihre Kirchendienste und der Brass Band Seewen für den Fahnengruss.

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Weiter danken wir Frau Dr. Stierle, Herrn Dr. Rudin, der Spitex Thierstein/Dorneckberg und dem Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen für die langjährige medizinische Betreuung und fürsorgliche Pflege.

Sonntag, 11. April, 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfarrer Hans Bollinger Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch

Danke auch für die vielen Karten, Briefe, heiligen Messen, Blumen, Spenden und Gaben. Seewen, im März 2021

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Samstag, 10. April 2021, 19.00 Uhr in der Kirche St.German in Seewen

Familien Richterich Freundinnen und Freunde

Die Beisetzung findet wegen der Pandemie im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Hans Peter Richterich, In den Kurzen 25, 4242 Laufen

Wir sind sehr traurig über den Tod von

Magda Richterich-Imhof 13. 7. 1933 – 4. 4. 2021 Magda Imhof ist als Mitarbeiterin der ersten Stunde 1949 in die heutige Ricola eingetreten. Als rechte Hand des Firmengründers Emil Richterich hat sie seitdem die Geschicke der Firma mitgestaltet. Nach der Heirat mit Hans Peter Richterich, Emil Richterichs Sohn und Nachfolger, hat sie dessen Weg als Gefährtin privat und beruflich eng begleitet. Sie hat den Wandel vom Kleinbetrieb zum internationalen Süsswarenunternehmen an seiner Seite miterlebt. Für Generationen von Mitarbeitenden war sie mit ihrer fürsorglichen und liebevollen Art eine Stütze. Magda Richterich hat die Firmenkultur bei Kundenanlässen, Firmenfeiern und internationalen Meetings gleichermassen bestimmt. Im Hintergrund war sie Ratgeberin, Vorbild und guter Geist. Wir sind dankbar für alles, was sie der Ricola gegeben hat. Wir werden ihr ein ehrenvolles Gedächtnis bewahren. Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende der Ricola Familienholding und der Ricola Group AG


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Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

AMTLICHE MITTEILUNGEN Baugesuche, Auflage vom 8. bis 19. April 2021 BG-Nr. 0639/2021. Bauherrschaft: Cueni Patricia, Lochbruggstrasse 42, 4242 Laufen. Projekt: Schwimmbad, Parz. 3369, Lochbruggstrasse 42, 4242 Laufen. – Projektverfasser: Hübscher Roland, Lochbruggstrasse 46, 4242 Laufen. BG-Nr. 0650/2021. Bauherrschaft:

Hamann Urban, St. Martinsweg 8, 4242 Laufen. – Projekt: Anbau Schopf, Parz. 2582, St. Martinsweg 8a, 4242 Laufen. – Projektverfasser/in: Hamann Urban, St. Martinsweg 8, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Neues Schulleitungsteam Per Ende Schuljahr verlässt die Schulleiterin Karin Sulser die Primarschule Laufen. Das Auswahlverfahren betreffend Nachfolge von Karin Sulser sowie der zusätzlichen Schulleitungsstelle infolge Aufstockungen der Ressourcen wurde im Februar beendet. An einer virtuellen Schulratssitzung haben sich Michael Hirschi sowie Juliana Fraga dem Gesamtschulrat vorgestellt. Anschliessend wurden beide Kandidierenden einstimmig gewählt. Der Schulrat Kindergarten und Primarschule Laufen ist davon überzeugt, mit ihnen eine gute Wahl getroffen zu haben und dass sie als Team mit Schulleiter Dominique Baeriswyl sowie als Ergänzung zum Kollegium gut funktionieren werden. Es ist ausserdem vorgesehen und administrativ bereits in Bearbeitung, dass die Laufner Schulleitung Primarschule und Kindergarten ab Sommer auch für die Schulleitung der Kreisschule Laufental (na-

mentlich Klein- und Einführungsklassen) besorgt sein wird. Der Wechsel des jetzigen Kreisschulleiters Michael Hirschi hat somit keine Vakanz zur Folge. Hier eine kurze Vorstellung der neuen Schulleitungsmitglieder:

Juliana Fraga (1982)

Michael Hirschi (1975)

Michael Hirschi ist aktuell Gesamtschulleiter des Kreisschulverbandes Laufental. Er wohnt in Dornach und ist ledig. Michael Hirschi bringt eine langjährige Erfahrung als Schulleiter auf der Primarstufe mit.

Juliana Fraga ist verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie wohnt in Binningen und ist eine langjährige Lehrperson im Kindergarten und in der Primarschule in Arlesheim.

Beide Kandidierenden konnten sich am Gesamtkonvent vom 8. März 2021 persönlich vorstellen. (stl)

Juliana Fraga.

Michael Hirschi.

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Räumliches Entwicklungskonzept Laufen Einladung zum Forum

Osterwanderung der 2b Was für ein tiefblauer Himmel heute Morgen und die Osterwanderung steht auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler folgen den Spuren auf den Waldwegen durch die «Schachlete.» Eine tolle Schnitzeljagd führt sie zu dem Zauberbrunnen, versteckt in einem märchenhaften Waldstück. Wir staunen, was die Natur für uns bereithält, vor unserer Schulhaustüre. Die Veilchen bilden einen violetten Tep-

pich, der Specht ist zu hören und sogar die ersten Schmetterlinge begegnen uns. Auf die Frage, was den Kindern am besten gefallen hat auf dieser Wanderung, sind die Antworten vielfältig: die Suche nach dem Plüschhäschen, die Schnitzeljagd oder das gemütliche Sitzen hoch oben in der warmen Frühlingssonne am Rande des Waldhügels. Ein wahrhaft gelungener Morgen für Jung und Alt. Für das Klassenteam der 2b von der Primarschule Laufen Heidi Sauser

Machen Sie mit und bringen Sie sich in die Strategie-Diskussion ein! Ende 2020 fand das 1. Forum zum Räumlichen Entwicklungskonzept in virtueller Form statt. In einem guten und intensiven Austausch wurde dort die Aussensicht der Planer mit der Innensicht der Laufnerinnen und Laufner abgeglichen. Nun stellt die Stadt Laufen im 2. Forum den aktuellen Arbeitsstand zur Diskussion.

Im Fokus stehen die folgenden Themen:

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Zukunftsperspektive Laufner Quartiere

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Entwicklung Industrie Wahlenstrasse

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Fuss-, Freiraum- und Radwegnetz

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Chancen Hochwasserschutz Birs

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Ergänzung / Aufwertung Strassennetz

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Angebot Parkierungsanlagen

INFOS ZUM FORUM Donnerstag, 29. April 2021, 18:30−21:30 Uhr, Eintritt ab 18:00 Uhr als digitale Videokonferenz (Software ZOOM) Melden Sie sich an bis Montag, 26. April 2021 mit Name, Adresse und Email-Adresse an bau@laufen-bl.ch Sie erhalten dann eine Einladung mit weiteren Informationen und dem Teilnahmelink.

Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!

Schlägt Ihnen die Corona-Pandemie aufs Gemüt?

Dann kontaktieren Sie jemanden aus Ihrem Freundes- oder Familienkreis oder an Ihrem Arbeitsplatz.

Telefonische Hilfe erhalten Sie auch bei verschiedenen anonymen Anlaufstellen: – 143 Hilfe für Erwachsene – 147 Hilfe für Kinder und Jugendliche – 061 552 56 48 Corona Hilfetelefon für Personen mit Schwierigkeiten infolge Isolation und Quarantäne Weitere Informationen und Tipps erhalten Sie auch auf der Webseite fürenand.baselland.ch

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Messort

V max (km/h)

Kontrolle von – bis

Gemessene Fahrzeuge

Anzahl Übertretungen und in %

4.03.2021 Schützenweg 30 15.00 – 16.30 62 7 resp. 11.29% 5.03.2021 Amthausgasse 20 10.20 – 11.50 131 28 resp. 21.37% 5.03.2021 Lochbruggstrasse 30 14.40 – 16.10 51 8 resp. 15.69% 6.03.2021 Brislachstrasse 30 14.40 – 16.10 151 20 resp. 13.25% 10.03.2021 Lochbruggstrasse 30 14.10 – 15.40 25 keine Übertretungen 10.03.2021 Schützenweg 30 15.45 – 17.15 65 7 resp. 10.77% 11.03.2021 Viehmarktgasse 20 15.30 – 16.30 29 keine Übertretungen 12.03.2021 Brislachstrasse 30 19.40 – 20.40 47 4 resp. 8.51% Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat März 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen


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Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Hofstetten-Flüh

Ein Auge schläft, das nur in Liebe wachte, ein Herz erlosch, das nur an Güte dachte, und eine Hand sank kraftlos, die im Leben, wie viel sie auch erhielt, stets mehr gegeben.

Gemeinde Hofstetten-Flüh

Ortsplanungsrevision Mitwirkungsverfahren, Mitwirkung der Bevölkerung

In Liebe und grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, unserer Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Tante, Schwägerin und Gotte

Gestützt auf § 3 des Kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 sowie den Gemeinderatsbeschluss vom 9. März 2021 liegen vom 12. April bis 11. Mai 2021

Dora Stebler-Vogt 16. 10. 1924 – 3. 4. 2021

öffentlich zur Einsichtnahme auf:

Büsserach

Rechtsverbindlich:

Baupublikation

Gesuchsteller: Von Roll Schweiz AG, Passwangstrasse 20, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Mobiler Kühlcontainer Standort: Industriestrasse 94 Grundstück: GB 1551 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Von Roll Schweiz AG / Stephan Henzi Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 23. April 2021

Kleinlützel

Orientierend:

Gesamtplan erweitert Raumkonzept Planungsbericht Siedlungsentwicklungskonzept, Stellungnahme zu den Rückmeldungen Naturinventar Hofstetten-Flüh Räumliches Leitbild Machbarkeitsstudie Zentrumsentwicklung

Hinweis:

Die Planungsunterlagen können auf der Gemeindehomepage www.hofstetten-flueh.ch und am Auflageort während der Öffnungszeiten eingesehen werden.

Einreichungsfrist/-ort:

Die Anregungen sind während der Mitwirkungsfrist bis spätestens am Dienstag, 11. Mai 2021 schriftlich an den Gemeinderat Hofstetten-Flüh, Büneweg 2, 4114 Hofstetten einzureichen

Baupublikation

Bauherrschaft: Jessica Schmidlin, Laufenstrasse 24, 4246 Wahlen BL Bauobjekt: Neubau EFH mit Schwimmteich und gedecktem Sitzplatz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Kleinlützel, Huggerwald Bauparzelle: 3958 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 23. April 2021

Mit grosser Tapferkeit hast du deine Altersbeschwerden angenommen und ertragen. Wir sind unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit, die wir mit deiner liebenswerten und fröhlichen Art verbringen durften. In unseren Herzen wirst du immer bei uns sein.

Bauzonenplan Bauzonenplan Teil Ortskerne Gesamtplan Strassenkategorienplan Flüh Strassenkategorienplan Hofstetten Nord Strassenkategorienplan Hofstetten Süd Bauzonenreglement

Auflageort:

Foyer Erdgeschoss Mehrzweckhalle «Mammut», Büneweg 2, 4114 Hofstetten

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Fr: Mi: Do:

09.00 – 11.00 und 15.00 – 17.00 Uhr 09.00 – 11.00 und 15.00 – 18.00 Uhr 09.00 – 11.00, nachmittags geschlossen

Stefan und Magdalena Stebler-Ehrsam Nicole und Gregor mit Kindern Daniel Rita Jeger-Stebler Sascha Rainer und Beatrice Stebler-Schnoz Irina und Thierry Philine und Adrian Martin und Diana Stebler-Schwyzer Timo Lia Verwandte und Freunde Der Trauergottesdienst und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Rita Jeger-Stebler, Grabenackerstrasse 283, 4234 Zullwil Gilt als Leidzirkular.

Der Gemeinderat

Baupublikation

Bauherrschaft: Hans Jörg Kunz, Taläggerli 51, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Wärmepumpe (Ausseneinheit) Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Kleinlützel, Taläggerli 51 Bauparzelle: 344 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 23. April 2021

Wenn die Augen zu dunkel sind, um die Erde zu sehen, die Füsse zu müde, um den Weg zu gehen, die Gedanken zu schwach, um die Welt zu verstehen, das Alter geworden ist, nur Last und Leid, sprach der Engel: «Komm zu mir, es ist Zeit»

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 21-016 Umbau, Stützmauern und Einfriedungen Grundbuch-Nr.: 2089 Adresse: Degenmattstrasse 67, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Marco Frei, Degenmattstrasse 67, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 8. April 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 23. April 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grosspapi, Onkel und Götti

Paul Borer-Borer 24. 10. 1928 – 31. 03. 2021 Bescheiden und geduldig hat er die jahrelangen und zunehmenden Beschwerden ohne zu klagen erduldet. Seinem Wunsch entsprechend durfte er, nach kurzem Aufenthalt im Zentrum Passwang Breitenbach, heimkehren. Wir sind dankbar für die schönen Stunden, die wir mit ihm verbringen durften. Petra und Thomas Meier-Borer Roman Borer und Gabriela Schmidlin Andrea Borer, Simona Borer Angela und Patrick Dörig-Borer Michael Dörig und Nadia Henz, Marc Dörig Daniela und Urs Schär-Borer Pascal Schär und Amanda Clalüna, Sina Schär und Patrick Plozza, Amanda Schär Marco und Jacqueline Borer-Hartung mit Elena, Larina, und Melisa Verwandte und Bekannte

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherrschaft: Monica und Erich Rubitschung, In den Kurzen 13, 4242 Laufen Bauprojekt: Gartenhaus und Rankhilfe für Sichtschutz Bauort: Heuschlugge 2, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 569 (W2b) Projektverfasser: Huber + Vögtli Architektur AG, Bahnhofstrasse 10, 4147 Aesch Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 22. April 2021

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Müller-Wolf Martin, Bretzwilerstrasse 32, 4206 Seewen Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauobjekt: Wohnungserweiterung im 1. OG mit Anbau auf der Westseite, Lifteinbau, Änderung WC-Anlagen und Haupteingang im EG Bauplatz: Bretzwilerstrasse 32 Bauparzelle: GB 1712 Planauflage: Nach Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: Bis 23. April 2021 an die Baukommission 4206 Seewen

Die Trauerfeier findet am Freitag, 9. April 2021, um 14.30 in der Pfarrkirche in Büsserach im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 15. Mai 2021, um 18.00 in der Pfarrkirche Büsserach Traueradresse: Petra Meier-Borer, Neumattstrasse 41, 4227 Büsserach

Anstelle von Blumen gedenke man der Spitex Thierstein/Dorneckberg, 4226 Breitenbach, Postkonto 40-200735-9, IBAN: CH04 0900 0000 4020 0735 9, Vermerk: Paul Borer Gilt als Leidzirkular.


THIERSTEIN

«I muess immer Blüemli ha»

Linard Candreia Luigi Bottati (1889-1981), aus wohlhabender Familie im Veltlin stammend, hatte schon ein längeres abenteuerliches Leben hinter sich, als ihm die Flucht in die Schweiz gelang. Über Luigis Vergangenheit weiss man unter anderem, dass er heillos mit seiner Familie im Veltlin zerstritten war und am italienisch-libyschen Krieg von 1911/12 teilnahm. Später heiratete er im Piemont und wurde Vater von zwei Knaben. Und es kam wieder zu einem Bruch.

Giuseppe Garibaldi als Vorbild

Luigi Bottati half beim Bau der Passwangstrasse in den Dreissigern tüchtig mit, verlor aber leider bei einem Sprengversuch oben beim Tunnel ein Auge. Die auffallende schiefe Schirmmütze, das Kraushaar sowie die Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit zeichneten ihn auf den ersten Blick aus. Nicht selten sang er sein geliebtes Valencia-Lied, sagte das Wetter voraus und verschenkte als Gentleman den Frauen Feldblumen. «I muess immer Blüemli ha.» Luigi sammelte nicht nur Fiori: Beeren, Pilze, Schnecken, Holzwurzeln und vieles mehr gehörten

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BREITENBACH

LOK ALHISTORISCHES

«Louis, der nirgends zu Hause und überall daheim war.» So bringt Biograf Franz Walter in seinem Buch «Dr PasswangLouis» das bewegte Leben eines norditalienischen Originals auf den Punkt.

Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

ebenfalls zum Repertoire seiner Sammeltätigkeit. In den Wirtshäusern, vor allem ennet des Passwangs, im Guldental, gönnte er sich regelmässig einen Veltliner Tropfen, schlug dabei aber selten über die Stränge. Legendär war sein Spruch: «Wenn i zuviel tringge Grappa, de i goni kaputt. I aber wott no bitzeli läbe!» Kam man auf den Tod zu sprechen, so erwähnte Luigi sein Vorbild Giuseppe Garibaldi (1807-1882), den italienischen Freiheitskämpfer: «I bini gliech wie der Garibaldi. Und dä isch im Höll, nid im Himmu. I goni au dört abe.»

Thierstein wandelt sich weiter zum Wohnort

Blieb in der Passwanggegend

Nach der Fertigstellung der Passwangstrasse blieb «Passwang-Louis» in der Gegend, arbeitete unter anderem auf Bauernhöfen, schlief ab und zu auch in Scheunen oder Ställen. Biograf Franz Walter schreibt dazu: «Nebst dem Heuen, Frucht mähen und Garben binden erledigt er vor allem Maurerarbeiten.» Die Veltliner waren weit herum bekannt dafür, diesbezüglich Profis zu sein, diese muratori hatten es sozusagen im Blut. Einmal hatte man Luigi sogar halb tot im Schnee gefunden. Die zähe, alpine Natur erholte sich bald wieder. Seine körperlich ausgezeichnete Form imponierte. Noch im Alter von 65 gelang ihm der Handstand! Der bekannte Passwang-Louis wird vielen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Weiterführende Literatur «Dr Passwang-Louis», Franz Walter, 152 S., Editions Heuwinkel, 6. Auflage, 2020. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

Areal Von Roll: Zahlreiche Gebäulichkeiten des Von Roll Areals werden Neubauten weichen. Neuer Eigentümer ist die Steiner Investment Foundation. FOTO: BEA ASPER

Die Von Roll verkauft einen Grossteil ihres Areals an die Steiner Investment Foundation. Einmal mehr soll aus einem Industrie- ein Wohngebiet werden. Die Region reagiert auf den Wandel mit der Studie «Entwicklungskonzept Arbeitsplatzstandorte». Bea Asper

Legende: Luigi Bottati war in der Passwanggegend ein bekanntes Original.

FOTO: ZVG

«Der Von Roll Gruppe ist es gelungen, die seit Jahren ungenutzten Flächen am Standort Breitenbach zu veräussern. Erwerber ist die Steiner Investment Foundation, die eng mit der Steiner AG, einem der grössten Immobilienentwickler in der Schweiz, zusammenarbeitet», verkündete die Unternehmung. Das «Wochenblatt» berichtete im Februar über die Verkaufsverhandlungen, bei denen die Steiner Investment offenbar ihre Konkurrentin, die Lüssel-Immobilien AG, überbieten konnte. Wie sich das Areal für wohnliche und gewerbliche Zwecke verändern soll, wird der Planungsprozess zeigen. Dieser stehe ganz am Anfang, sagt der zuständige Gemeinderat David Häner auf Anfrage. Breitenbachs Vergrösserung der Wohnzone werde letztlich vom Kanton festgelegt werden. Der Rahmen sei noch nicht klar. «Bei einer Wohnzone mit verdichteter Bauweise könnten es zusätzlich 500 Wohneinheiten sein. Falls es eine gemischte Zone mit Wohnen, Gewerbe, öffentlichen Räumen und Grünzonen

geben wird, sprechen wir von wesentlich weniger neuen Wohneinheiten.» Trotz laufender Ortsplanrevision stehe man nicht unter Zeitdruck: «Das Gebiet wird mittels Gestaltungsplänen und Teilzonenplanänderungen geplant werden», führt Häner aus. Avisiert werde sicherlich eine gemischte Zone. Der Gemeinderat verfolge im Grundsatz das Ziel, «dass Breitenbach ein attraktiver Standort ist, an dem gewohnt, gelernt und gearbeitet wird, und wo man sich auch in der Freizeit gerne aufhält». Der Gemeinderat möchte den Gewerbestandort mindestens halten oder ausbauen. Befürchtungen eines möglichen Leerwohnungsbestandes teilt Häner nicht. «Das Gesetz von Angebot und Nachfrage funktioniert im Immobilienbereich recht gut.» Die Steiner Investment Foundation geht in Breitenbach offenbar von einem hohen Potenzial aus. Sie verweist darauf, dass «nur zehn Prozent der intensiv geprüften Immobilien-Entwicklungsprojekte ihr rigides Auswahlverfahren überstehen.» Das Geschäft sei für beide Seiten sehr attraktiv, bestätigt Von Roll CEO Christian Hennerkes: «Die von der Steiner Investment Foundation erworbenen Grundstücke befinden sich an zentraler Lage der Gemeinde Breitenbach und eignen sich somit für die Erweiterung von Wohn- und Gewerbeflächen. Die Von Roll Gruppe realisiert mit dem Verkauf einen hohen Liquiditätszufluss, der vollständig für zukünftiges Wachstum investiert werden soll.» So versichert Hennerkes, dass die heute am Standort Breitenbach angesiedelte Produktion und Verwaltung zukünftig in vollem Umfang auf den verbleibenden Flächen bestehen bleiben. Als Schweizer Industrieunternehmen ist die Von Roll Weltmarktführer für Elektroisolationsprodukte, -systeme und -services und weltweit an 14 Standorten mit

rund 1000 Mitarbeitern vertreten. Das Unternehmen beliefert Kunden in über 80 Ländern. Dass in der Region das Verschwinden von Industrieland weiter voranschreitet, nimmt man in der Wirtschaftskommission des Forums Schwarzbubenland mit Bedauern zur Kenntnis. «Mit zunehmenden Pendlerströmen spitzt sich das Verkehrsproblem zu — auf der Strasse und auch auf der Schiene», gibt Mark Winkler zu bedenken. Das Schwarzbubenland wandelt sich vom Arbeitsort zum Wohnort: So beträgt sein Anteil an den Solothurner Arbeitsplätzen nur 8 Prozent, während sein Bevölkerungsanteil am Kanton Solothurn 15 Prozent ausmacht. Aus dem Wirtschaftsbericht geht hervor, dass die Zahl der Beschäftigten im Thierstein in den letzten 15 Jahren um 4 Prozent zurückgegangen ist. Im Wachstumsranking der Solothurner Bezirke ist der Thierstein an zweitletzter Stelle. Rettungsanker war bisher die Baubranche. Diese zählt mit einem Anteil von 15 Prozent an der Gesamtbeschäftigung im Thierstein zu den wichtigsten Arbeitgebern. Welche Massnahmen einzuleiten sind, um mehr Arbeitsplätze zu schaffen, ist Gegenstand laufender Abklärungen. In Arbeit ist die Studie «Entwicklungskonzept Arbeitsplatzstandorte». Unter dem Vorsitz von Projektleiter Martin Hofer und in professioneller Begleitung durch die Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH wurde die Studie im Jahr 2020 lanciert. Teilnehmer der Arbeitsgruppe sind Gemeindevertreter aus dem Laufental-Thierstein sowie Vertreter der beiden Kantone, der Standortförderung BaselLandschaft und von Agglobasel. Die Resultate sollen in den nächsten Monaten bekannt gegeben werden, meint Wirtschaftsförderer Thomas Boillat.

MELTINGEN

Überraschungen bei den Wahlen können nicht ausgeschlossen werden Bei den Erneuerungswahlen für den sechsköpfigen Gemeinderat von Meltingen versuchen sieben Kandidierende möglichst viele Listenstimmen zu holen für CVP, FDP und SVP. Bea Asper In Meltingen wird es im Gemeinderat wieder zu einem Wechsel kommen. Stille Wahlen wurden verhindert, indem für die sechs Sitze sieben Kandidierende gefunden wurden. Der Freisinnige Peter Jeger sowie Fabio Jeger von der CVP treten nicht mehr zu den Wahlen vom 25. April an. CVP-Gemeinderat Friedrich

Wüthrich versucht als Einzelkandidat mit Kumulierung im Proporzsystem dafür zu sorgen, dass die CVP nicht an Stärke einbüsst, auch wenn dabei unklar ist, wer den zweiten Sitz besetzen würde. Vor vier Jahren hatte das unausgesprochene Bündnis CVP / SVP verhindert, dass die FDP das Gemeindepräsidium besetzen konnte. Peter Jeger hatte die Kampfwahl gegen SVP-Quereinsteiger Erich Fidler verloren. Jetzt will die FDP einen neuen Versuch starten. Namen werden keine verraten: «Mit welchem Kandidaten die FDP zu den Gemeindepräsidentenwahlen antreten könnte, wird nach den Gemeinderatswahlen entschieden», sagt Reto Winkelmann, Co-Präsident der FDP Meltingen auf Anfrage. Erfahrungsge-

mäss darf man in Meltingen mit Überraschungen rechnen. Um das Wahlversprechen — Meltingen vorwärts zu bringen — einzulösen, wäre die FDP auf Sitzgewinne angewiesen. Dass man zu den Gemeindepräsidentenwahlen Thomas Spaar (er kandidierte bei den Kantonsratswahlen) ins Rennen schicken könnte, will man derzeit weder bestätigen noch ausschliessen. Vorerst versucht man mit Tochter Irina Spaar bei den Gemeinderatswahlen Parteistimmen zu generieren. Nebst dem bisherigen Gemeinderat Michel Hänggi tritt die FDP mit Baupräsident Reto Winkelmann und mit Matthias Hänggi an. Er hatte vor vier Jahren den Sprung in den Gemeinderat geschafft, musste dann aber nach der

Gemeindepräsidentenwahl seinen Sitz der SVP überlassen. Diese tritt am 25. April mit der bisherigen Gemeinderätin Isabella Wyss, die früher für die Freien Wähler kandidiert hatte, und mit Dominic Schaller, an. Erich Fidler sagt auf Anfrage, dass er für die Gemeindepräsidentenwahl vom 13. Juni nicht mehr zur Verfügung stehe. «Ich habe mein berufliches Umfeld während der Legislatur verändert. Eine Kandidatur ist aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich.» Auf die Frage nach der aktuellen Lage von Meltingen meint Fidler: «Das politische Klima würde ich als eher nüchtern und kühl bezeichnen.» Rückblickend sagt er: «Zu Beginn der Legislatur waren Unstimmigkeiten spürbar und Reibungsverluste

mussten verdaut werden.» Die Sachpolitik konnte dennoch mehrheitlich gewahrt werden. «Es gibt immer Entscheidungen, die nicht im gemeinsamen Konsens gefällt werden — dies betrachte ich als Teil der demokratischen Prozesse. Doch sehe ich Optimierungspotenzial beim Verständnis des Kollegialitätsprinzips. So war die gemeinsame Unterstützung der Gemeinderatsvorlagen an den Gemeindeversammlungen nicht immer gegeben», gibt Fidler zu bedenken. Legislaturziele hatte man keine aufgestellt. «Im Vordergrund stand, die angestauten Geschäfte zu bereinigen und einen funktionierenden Gemeinderat mit den Kommissionen sicherzustellen. Dies haben wir erreicht.»


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Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

Wo du wirklich aus deinem Willen und aus deinem Wissen herausgehst, da geht Gott wahrhaftig und von seinem Willen erfüllt hinein und leuchtet klar mit seiner Weisheit … Meister Eckhart

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer Mammä, unserem Omi und Nana

Dora Borer-Hell * 7. 3. 1927

† 1. 4. 2021

Weisst du, warum wir dich nie vergessen werden? Wir haben deine Stimme im Ohr, dein Bild im Kopf und dich im Herzen.

Traurig, aber dankbar für die vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem geliebten Vater, Grandpapi, Bruder und Onkel

Johann (Hans) Zeugin-Smorodovs Dr. med.

René Borer und Kristin Gubler Borer Yvette und René Meier-Borer Géraldine und Marco Hänggi-Meier mit Adriana und Jara Virginia Meier und Pascal Fricker mit Laura und Andrina Josianne Meier und Flavio Dal Farra

* 30. 3. 1930

† 31. 3. 2021

Nach einem erfüllten Leben ist er in seinem 92. Lebensjahr nach kurzer Krankheit von uns gegangen.

In stiller Trauer Tatjana und Liubomir Misev mit Denis und Marina Andreas Zeugin mit David, Audrey und Ludivine und Verwandte

Die Trauerfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Yvette Meier-Borer, Hollenweg 5, 4228 Erschwil

Die Trauerfeier mit anschliessender Beisetzung fand im Familienkreis statt. Traueradresse: Tatjana Misev, Rainweg 7, 4226 Breitenbach Soli Deo Niemand kennt den Tod, und niemand weiss, ob er für den Menschen nicht das allergrösste Glück ist. Sokrates

Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserer Schwester, Schwägerin, Tante und Gotti

Saner Rosmarie 7. Mai 1947 – 3. April 2021

Nach kurzer schwerer Krankheit, die sie geduldig ertragen hat, ist sie am letzten Samstag friedlich eingeschlafen. In stiller Trauer: Peter und Dorli Saner-Bracher mit Nicole Tschumi und Reto Saner Ruedi und Charlotte Saner-Borer mit Andrea, Rainer, Sabine und Sebastian Saner Antonia Saner-Malzach mit Diana und Christian Saner Verwandte, Freunde und Bekannte

«Löt mi lo ruehe gönnet mir d’ Rueh deckt mi mit Liebi und nid mit Träne zue»

Margrit Stegmüller-Vögtli 9. März 1931 – 5. April 2021 Ein langes, erfülltes Leben ist zu Ende gegangen. Traurig, aber dankbar für die schöne Zeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter. Viele schöne Erinnerungen verbinden uns auch weiterhin mit Dir.

In Liebe: Astrid und Paul Hügli-Stegmüller Denise und Beat Bader-Stegmüller Priska und Lorenz Semplici-Stegmüller Sonja Schlichther-Stegmüller und Pius Weibel Gross- und Urgrosskinder

Die Beisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung zu Gunsten: Stiftung TBB Schweiz, Birsfelderstrasse 45, 4052 Basel, IBAN CH28 0077 0254 2381 8200 1 / Basler Kantonalbank, Vermerk «Saner Rosmarie».

Traueradresse: Priska Semplici-Stegmüller, Weihermattstrasse 14, 4227 Büsserach

Traueradresse: Nicole Tschumi, Unterdorfstrasse 52, 4244 Röschenz

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Abschiedsfeier mit Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt.

Gilt als Leidzirkular.

Gilt als Leidzirkular.


THIERSTEIN 50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT

BÄRSCHWIL

Kandidatensuche stiftet Unruhe In Bärschwil kommt es in der Bürgergemeinde zu einem Machtgerangel. Bea Asper Am Anfang sah es in Bärschwil danach aus, dass es an Freiwilligen fehlen würde, die sich für die Einwohnergemeinde und für die Bürgergemeinde engagieren wollen. «Selbst nach mehreren Aufrufen standen weniger Kandidaten zur Verfügung, als Sitze zu vergeben sind», bestätigt der langjährige Bürgerrat Karl Laffer auf Anfrage dieser Zeitung. «Deswegen hatten sich bisherige Amtsträger, die zurücktreten wollten, zu einer Wiederkandidatur überreden lassen.» Das für die Kandidatensuche zuständige «Forum Zukunft Gemeinde» zeigte sich letztlich erleichtert darüber, für den Gemeinderat sowie für den Bürgerrat von je fünf motivierten Personen eine Zusage erhalten zu haben. Während die Gemeindeverwaltung nach Eingabeschluss für den Gemeinderat verkündete, dass dieser in Stiller Wahl gewählt sei, zeichnet sich beim Bürgerrat überraschend ein Machtgerangel ab. «Für Ärger sorgt dabei nicht, dass es Wahlen gibt, sondern wie es dazu kam», resümiert Karl Laffer. «Es geht um die Doppelrolle einer ehemaligen Gemeinderätin und Landwirtin, die im Forum Zukunft Gemeinde mitwirkt und parallel dazu aus eigener Motivation Kandidaten für eine zweite Liste suchte», gibt Laffer zu bedenken. Die Bürgergemeinde Bärschwil steht finanziell gut da und verfügt über sehr viel Land, welches sie den Bärschwiler Landwirten zur Pacht anbieten kann. In den letzten 30 Jahren war die Bürgergemeinde von Finanzexperte Hans-Peter Jeker präsidiert worden. Das umstrittene Wahlprozedere veranlasste den ehemaligen Gemeinderat Ignaz Meier zum Verfassen eines öffentlichen Briefes. Darin schreibt er: «Ich bin überzeugter Demokrat und bin für eine Auswahl an Kandidaten bei Wahlen, jedoch nicht mit solchen Mitteln. Jüngere Kandidaten, welche sich zum Füllen der Liste ‹Forum Zukunft der Gemeinde› begeistern liessen, fühlen sich zu Recht hintergangen. Es ist zu vermuten, dass sich diese Personen nie wieder freiwillig für ein Amt in der Gemeinde zur Verfügung stellen werden.» Diese Aktion könne nicht als demokratische Absicht begründet werden, auch wenn sie rechtlich unanfechtbar sei. «Es wurde absichtlich Unruhe gestiftet, wobei es nur Verlierer geben wird. Es gibt auch ungeschriebene Gesetze, welche besagen, dass man politischen Gegnern korrekt und mit Anstand begegnen soll», hält Meier in seinem Brief fest. Er verweist darauf, dass vor ein paar Jahren die Ortsparteien of-

fiziell aufgelöst, und alle Wahlangelegenheiten dem «Forum Zukunft der Gemeinde» abgetreten worden seien. «In diesem Gremium haben Angehörige der aufgelösten Parteien Einsitz und kümmern sich mit grossem Engagement um die Besetzung aller Ämter in den Räten und Kommissionen. Sie sind nicht zu beneiden und dankbar, wenn alle Listen gefüllt werden können.» Sie alle fühlten sich nun vor den Kopf gestossen. «Als die Liste für den Bürgerrat mühsam gefüllt werden konnte und alle Kandidaten die entsprechenden Wahlunterlagen unterschrieben hatten, kam fünf Minuten vor Ablauf der Eingabefrist ein aktives Mitglied des «Forums Zukunft der Gemeinde» mit der Querliste «Gmeinsam i Bürgerrot» angetanzt. Die besagte Person hat zusätzlich eine Rentnerin und einen Rentner aus ihrer Familie für diese Aktion gewinnen können», schreibt Meier. Bei dieser zweiten Liste, «Gmeinsam i Bürgerrot», handelt es sich um: Ursula Allemann-Henz, 1953 Rentnerin, neu; Paul Henz-Hofer 1951 Rentner, neu; Patrik Stegmüller, 1965, Arbeitsagoge, neu. Blättert man im Geschichtsbuch von Bärschwil erfährt man, dass Herausforderer Paul Henz in den achziger Jahren bereits im Bürgerrat Einsitz hatte, diesen präsidierte und bei den Erneuerungswahlen abgewählt wurde. Damals hatte er die CVP vertreten, später trat er als Mitbegründer der SVP Bärschwil, auf. In Bärschwil kommt es nun auf jeden Fall zum spürbaren Wahlkampf. Ignaz Meier schreibt: «Hiermit möchte ich die Bürgerinnen und Bürger von Bärschwil dazu aufrufen, am 25. April 2021 an die Urne zu gehen und die Liste «Forum Zukunft der Gemeinde» einzulegen. Es soll und darf nicht sein, dass solch hinterhältige Machenschaften erfolgreich durchkommen und unsere Dorfgemeinschaft spalten.» Auf der Liste Nummer 1, «Forum Zukunft der Gemeinde», aufgeführt sind: Alfred Holzherr, 1965, Bodenleger, neu; Raphael Epple, 1976, Informatiker, neu; Romeo Laffer, 1973, Landwirt, bisher; Karl Laffer, 1962, Landwirt, bisher; Daniel Stegmüller, 1981, Landwirt, bisher.

Stille Wahl Für die Exekutive der Einwohnergemeinde sind in stiller Wahl gewählt: Roy Laffer, 1978, Leiter Technik&Engineering, bisher; Vera Epple, 1977, Optikerin, bisher; Adrian Minder,1961 Kunsthandwerker, neu; Karin Guntern, 1962, Lehrerin/Heilpädagogin, neu; Martin Ambühl, 1965, Psych. Pfleger, neu.

GRINDEL

Aprilscherz: Verbindung zwischen Welschen und Deutschschweizern

Aufs Glatteis geführt: Der Wunsch nach dem Ausbau der Verbindungsstrasse GrindelBärschwil-Monsevelier bleibt unerfüllt.

gwa. In der letzten Ausgabe des Wochenblatts wurde berichtet, dass die Verbindungsstrasse Grindel-Bärschwil-Monsevelier ausgebaut werde. Dabei solle die Verbindungsstrasse nicht für alle Bewohnerinnen und Bewohner offen sein, sondern nur für Leute, die sich auf Partnersuche über den Fringeliberg machen.

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Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

FOTO: SIMON LUTZ, GRINDEL

Natürlich handelt es sich bei dieser Berichterstattung um einen Aprilscherz. Auf die lustige Idee kam Simon Lutz aus Grindel. Er hatte dem Wochenblatt den Text und das Foto zugesandt. Wir haben dies gerne abgedruckt und hoffen, einige Leserinnen und Leser konnten sich ab dieser Geschichte amüsieren.

Die Chancen im Leben packen

Veröffentlicht bald einen weiteren Gedichtband: Gertraud Wiggli in ihrem Garten in Himmelried.

Gertraud Wiggli-von Loewenich war eine der ersten CVP-Kantonsrätinnen im Kanton Solothurn. Die vierfache Mutter lebt mit ihrem Ehemann in Himmelried. Im Interview spricht sie über Chancengleichheit und über ihre vier Leidenschaften: Medizin, Astronomie, Politik und Lyrik. Gaby Walther Wochenblatt: Frau Wiggli, Sie haben nur zögerlich dem Interview zugestimmt, weshalb? Ich kann nicht viel zur Abstimmung von 1971 sagen. Ich bezeichne mich nicht als Feministin und ich habe nicht aktiv für das Frauenstimmrecht in der Schweiz gekämpft. Natürlich wunderte ich mich, als ich 1965 in die Schweiz kam. In Deutschland, wo ich aufwuchs, wurde das Frauenstimmrecht bereits 1919 eingeführt. Als Assistenzärztin und anschliessend als Mutter von vier Kindern beschäftigten mich damals aber andere Themen. Dann war es in Deutschland normal, dass Sie als Mädchen ins Gymnasium gingen und anschliessend ein Medizinstudium machten? Meine Familie war nicht reich und meine Mutter musste uns Kinder allein grossziehen. Denn mein Vater war Militärpfarrer und kam kurz nach meiner Geburt in Stalingrad ums Leben. Jedoch wurde von uns mit dem Adelsnamen «von Loewenich» erwartet, dass ich und meine vier Geschwister das Gymnasium besuchten. Danach wollte ich unbedingt Medizin studieren und musste mich durchsetzen. «Du willst Medizin studieren? Das rentiert doch nicht», meinte meine Mutter damals. Das sei eine Verschwendung, da ich ja heiraten würde. Hatte die Mutter recht? Nein, es hat sich gelohnt. Ich wollte wissen, wie der menschliche Körper funktioniert. Tatsächlich war ich aber nur ein Jahr als Assistenzärztin in Dornach tätig und gab den Beruf nach der Heirat auf. In kurzer Zeit gebar ich vier Kinder und es war diskussionslos, dass ich weiterhin

meinem Beruf nachging. Der Lohn war zu klein, um eine Betreuung zu bezahlen, auch jener von meinem Mann, der ebenfalls Assistenzarzt war. Ein Au-pair-Mädchen hätten wir uns nicht leisten können und Kinderkrippen gab es noch nicht. Später war mein Mann mit seiner Praxis stark beschäftigt und Arbeitsteilung war damals noch gar kein Thema. Heute würde ich sicher in Teilzeit arbeiten. Ich genoss jedoch die Zeit mit den Kindern sehr. Später, als die Kinder gross waren, unterrichtete ich Pflegefachkräfte an einer Fachhochschule und konnte so mein gelerntes Wissen weitergeben. Diese Arbeit bereitete mir viel Freude. Als eine der ersten Frauen wurden Sie im Kanton Solothurn zur Kantonsrätin gewählt. War das eine schwierige Zeit für eine Frau? Überhaupt nicht. Ich wurde von den Männern voll akzeptiert und spürte keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Ich begann meinen politischen Weg in der Schulkommission in Himmelried, es folgte die Schulkommission der Sekundarschule und des Gymnasiums in Laufen. Später liess ich mich als Kandidatin für die CVP auf die Wahlliste setzen. Im Jahr 1989 rutsche ich in den Kantonsrat nach. Im Kantonsrat waren wir von der CVP zwei Frauen. Ich politisierte während zweier Sessionen. Weitere vier Jahre wollte ich nicht anhängen. Ich hatte keine Lust mehr auf den anstrengenden Wahlkampf. Von 2013 bis 2017 war ich Gemeinderätin in Himmelried. Danach fand ich, es genügt für mein Alter. Das Alter ist aber eigentlich für Sie kein Hindernis. Sie haben mit 62 Jahren ein weiteres Studium begonnen. Die Astronomie ist neben der Medizin, der Politik und der Lyrik eine weitere Leidenschaft von mir. Ich wusste schon viel darüber und wollte es noch genauer wissen. So absolvierte ich den Studiengang in Basel und fühlte mich gut aufgehoben unter den jungen Studentinnen und Studenten. Mit 82 Jahren veröffentlichen Sie nun Ihren dritten Lyrikband. Vor rund 30 Jahren verarbeitete ich ein tragisches Ereignis mit Tagebuchschreiben und entdeckte dabei meine Leidenschaft für Gedichte. Ich besuchte Weiterbildungen und trat einer Lyrikgruppe bei. Schreiben ist eine Arbeit, die man auch im Alter, wenn man langsamer wird, ausüben kann. Lebensende und

FOTO: GABY WALTHER

Tod sind die Themen, die mich im Moment bewegen. Aber ich schreibe auch über die Liebe. Die Liebe hat nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit Lebensqualität. Streben Sie nach Erfolg? Nein. Gedichte brauchen Ruhe und Einfühlungsvermögen. Es gibt Menschen, die mir ehrlich sagen, sie verstehen den Inhalt nicht. Das ist für mich völlig o. k. Ich schreibe, weil es mir Freude bereitet. Sie blicken auf ein reichhaltiges Leben zurück. Hatten Sie als Frau Nachteile und was wünschen Sie sich für die Frauen in der Zukunft? Natürlich gab es auch Nachteile. So war es in meiner Jugend normal, dass wir Mädchen die Schuhe der Brüder putzten und dass wir denn Abwasch zu erledigen hatten. Da half kein Aufbegehren. Und heute würde ich den Beruf als Ärztin nicht mehr aufgeben. Ich finde es gut, wenn die Bedingungen besser werden, um Beruf und Familie einfacher zu vereinbaren und eine Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau möglich ist. Kitas sind immer noch zu teuer, der Schwangerschaftsurlaub zu kurz und der Vaterschaftsurlaub überfällig. Es liegt aber auch an jedem und jeder einzelnen, die Chancen im Leben zu packen, sich weiterzubilden und den eigenen Leidenschaften nachzugehen.

warum ich schreibe ich schreibe gegen den wind erinnere an fichten und regenwurm an das licht der nacht und das gehör des mondes ich streue brotkrümel egal wer sie isst

du wolltest champagner es ist wasser und kohlensäure lass die scham stehen in der die fliege ertrinkt wie der stein im weiher der goldfische ich sage: du brauchst nicht lesen nur die zwischenräume zählen und füttern Gedicht Gertraud Wiggli, 2021


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Verspätung

Roman Baumann Rechtsanwalt Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.

Reinhold Beckmann (65) ist Journalist, Fernsehmoderator, Fussballkommentator, Produzent und zudem ein passionierter Musiker. Er veröffentlichte kürzlich mit «Haltbar bis Ende» (Universal) nach «Bei allem sowieso vielleicht» und «Freispiel» das dritte, bisher persönlichste und beste Album, von welchem auch die erste Single-Auskoppelung «Alles schon probiert» stammt. Zehn der elf deutschsprachigen Lieder sind Eigenkompositionen mit ernsthaften und skurrilen Alltagsbetrachtungen. Beispielsweise geht es bei «Der Lack ist ab» und «Evelyn» um Liebesbeziehungen. Besonders berührend ist das familienbiografische Lied «Vier Brüder» über die im Zweiten Weltkrieg umgekommenen Geschwister von Reinhold Beckmanns Mutter. Das sich durch fein- und mehrheitlich tiefsinnige Texte auszeichnende Album schliesst mit «Wenn’s vollbracht ist». Es ist eine Neufassung von Bob Dylans «When The Deal Goes Down» mit der Quintessenz «Wir leben, wir sterben, haben nichts zu vererben. Wenn’s vollbracht ist, dann bin ich bei Dir.» Der von seiner Band entspannt begleitete Beckmann präsentiert sich als Sänger, der mehr Wert auf Eindringlichkeit als auf Lautstärke legt. Benno Hueber

Begegnungsort für Jung und Alt

Juhui, wir sind die Grössten: Kinder auf Balancierpfählen.

Rund um das Schulhaus Rodersdorf sind Spiel-, Erlebnis- und Erholungsangebote geplant. An der ausserordentlichen Gemeindeversammlung (EGV) vom 24. April wird ein Bruttokredit von 397 500 Franken über zwei Jahre beantragt, wobei die Bevölkerung auch Hand anlegen und Sponsoren suchen soll. Jürg Jeanloz Rodersdorf befindet sich in der vorteilhaften Lage, hinter dem Schulhaus Grossbühl und der neuen Turnhalle noch über 20 000 Quadratmeter zu verfügen, die für einen Begegnungs- und Erlebnisort genutzt werden können. Ideen sind genügend vorhanden, eine Arena mit Sitzplätzen, ein Grillplatz und ein Spielplatz mit Rutschbahn sind schon reali-

siert. Der Verein «Im Grossbühl» mit 40 Mitgliedern aus allen Bevölkerungsschichten war tatkräftig im Einsatz und plant bereits Neues. Um eine bedarfsund zukunftsgerechte Entwicklung zu gewährleisten, hat der Gemeinderat und der Verein eine Arbeitsgruppe Umgebungsgestaltung ins Leben gerufen, die einen Masterplan erarbeiten soll. Gleichzeitig wurde dem Landschaftsarchitekten Daniel Baur ein Mandat zur Beratung und Mitwirkung übertragen.

Was ist geplant?

Wie der Co-Präsident der Arbeitsgruppe, Niggi Studer, ausführt, wurde das vorliegende Projekt über eine Zoom-Infoveranstaltung der Bevölkerung bereits bekannt gemacht. An der EGV vom 24. April kommt der Vorschlag zur Umgebungsgestaltung acht Jahre nach Fertigstellung der Turnhalle zur Abstimmung. «Wir wollen nicht nur für junge Sportler planen, sondern auch für die gesamte Bevölkerung etwas realisieren», erklärt Studer. So sind Sitzbänke zum Verweilen und Wege für Kinderwagen und Rollatoren vorgesehen. Schattenspendende Bäume sollen als geeignete Rückzugs- und Ruheorte dienen. Eine Boule- respektive eine Boccia-Anlage wird das ruhige Freizeit-

FOTOSERIE

Zeig uns Deine schönsten Fotos und erzähle etwas über Dich Immer wieder erhält die Wochenblattredaktion tolle Fotos. Gerne möchten wir mehr darüber erfahren, wer hinter der Linse steckt. Deshalb rufen wir die Hobbyfotografinnen und -fotografen aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland auf, uns vier ihrer besten Fotos, egal mit welchem Sujet, zu schicken und uns etwas über sich selbst zu erzählen. Zum Beispiel: Wer sind Sie? Was machen Sie beruflich? Wie sieht Ihre Familiensituation aus? Was machen Sie in ihrer Freizeit ausser fotografieren? Seit wann, weshalb und womit fotografieren Sie? Welches sind Ihre Lieblingsmotive? Diese Informationen dürfen Sie gerne auch in Stichworten aufschreiben. Wir erstellen dann einen Text. In loser Folge werden wir die Fotografinnen und Fotografen im Wochenblatt vorstellen. Wir warten gespannt auf Ihre Beiträge. Das Redaktionsteam Einsendungen an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch

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RODERSDORF

MUSIK-TIPP

Reinhold Beckmann

Heute werden die meisten Fälle der kleinen und mittleren Kriminalität mit sogenannten Strafbefehlen abgeurteilt; ein Akt der effizienten Strafverfolgung. In diesem Verfahren ermittelt die Polizei und die Staatsanwaltschaft erlässt darauf hin den Strafbefehl mit dem Urteilsspruch. Es obliegt dann der beschuldigten Person, das Urteil zu akzeptieren oder gegen den Strafbefehl innert zehn Tagen Einsprache zu erheben. Nur bei einer Einsprache befasst sich das Gericht mit dem Fall. Genau eine solche Einsprache erhob eine beschuldigte Person gegen einen Strafbefehl im Kanton Genf. Die Gerichtsverhandlung wurde angesetzt und was passierte? Die Person traf 17 Minuten zu spät zur Verhandlung ein. Der Gerichtspräsident und der Gerichtsschreiber sassen noch im Saal, aber zu spät ist zu spät. Die Verspätung komme einem Rückzug der Einsprache gleich und der Strafbefehl sei definitiv geworden, so der Gerichtspräsident. Die Person wehrte sich mit Erfolg vor Bundesgericht. Die Richter in Lausanne waren der Ansicht, dass hier ein Fall von überspitztem Formalismus vorliege. Die Person sei zwar zu spät gekommen, aber die Verhandlung wäre noch möglich gewesen, zumal noch ausreichend Zeit bis zum nächsten Verhandlungstermin verblieben wäre. Eine Verspätung von 17 Minuten vermöge in diesem Fall den guten Gang der Justiz nicht zu stören. Die Person kam also doch noch zu ihrem Gerichtsverfahren. Einst sagte Michail Gorbatschow, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Zum Glück sind das Leben und die Juristerei zwei verschiedene Paar Schuhe.

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FOTO: ZVG

angebot ergänzen. Für die sportliche Jugend ist eine Street-Workout-Anlage analog eines Vitaparcours angedacht. Ein Pumptrack, ein Rundkurs für Mountainbikes, soll das Angebot für grosse und kleine Velofahrende ergänzen. Klettertürme mit Häuschen sind für die Jüngsten geplant.

Breit aufgestellt

Niggi Studer und Gemeinderätin Sonja Seeholzer, beide im Co-Präsidium der Arbeitsgruppe Umgebungsgestaltung, möchten alle Bevölkerungs- und Altersgruppen, Vereine und politischen Parteien im Boot haben, um im Grossbühl ein Ort der Begegnung und Erholung zu etablieren. Möglichst viele Einwohnerinnen und Einwohner sollen mitgestalten und mitarbeiten, lautet die Losung. Die Anlage soll aber auch in die ländliche Umgebung passen, die Diversität von Fauna und Flora respektieren und ökologisch sinnvoll ausgestaltet sein. Gerne erinnern sich Niggi Studer und David Wagner, ein Bauunternehmer und eingefleischter Rodersdörfler, an das 3-tägige Kino-Open-Air von 2019, als welchem die ganze Dorfbevölkerung in der Arena Filme sah und sich gleichzeitig von den Vereinen kulinarisch verwöhnen liess.


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SPORT

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EISHOCKEY

Jung-Löwin mit Silber zufrieden Nadia Häner aus Nunningen sorgt weiter für Schlagzeilen auf ihrem Weg als Eishockey-Goalie. Kaum 17 Jahre alt stand sie vor Ostern mit den ZSC Lions im Playoff-Final der Women’s League A gegen Lugano.

Löwinnen, die kurz vor Ende der Qualifikation Lugano zu Hause noch 10:1 besiegten. «Ich denke schon, dass es einen gewissen Einfluss hatte, vor allem, weil wir nicht richtig trainieren konnten», meinte Trainer Andrin Christen. «Aber ich will das gar nicht als Erklärung für unser Scheitern sehen.»

Beim ersten Finalspiel im Einsatz

alle in Quarantäne. Nadia musste sich ins Elternhaus zurückziehen. «Es war schon nicht ganz ohne», meint Vater René jetzt zurückblickend. «Da war die latente Sorge um Nadia, aber auch um die Familie generell. Ich war und bin aber auch heu-

te noch der Meinung, dass Nadia mit dem Sport besser geschützt ist, als wenn wir in einen Laden einkaufen gehen.» Für Nadia selbst war es kein grosses Ding, wie sie sagt. «Ich war zum Glück immer negativ und bewegte mich stets so, dass ich

kein Risiko einging. In den Trainings trage ich immer eine Maske unter der Goalie-Maske.» Erst zwei Tage vor dem ersten Spiel gegen Lugano durften die Lions wieder aufs Eis. Keine einfache Situation für die

Da die französische Nationaltorhüterin Caroline Baldin (28) weiter in Quarantäne bleiben musste, kam Nadia Häner in den beiden ersten Finalspielen zum Einsatz. «Ich war schon recht nervös, aber alle sprachen mir gut zu, und wenn das Spiel beginnt, bin ich so fokussiert, dass ich an nichts anderes mehr denke.» Das Heimspiel ging 2:3 verloren, sodass der Druck auf den ersten Match im Tessin stieg. «Auf der Fahrt nach Lugano sagte mir der Trainer, ich solle noch etwas aggressiver auf den Puck gehen, die Angreiferinnen abholen. Das machte ich dann auch.» Es tönt so selbstverständlich, aber die Reaktionen des Teams und der Medien unterstrichen es. «Häner brachte den Topangriff der Luganesi phasenweise zum Verzweifeln», war in der Zeitung zu lesen. Die Zürcherinnen siegten 3:1. Dann kehrte Baldin ins Tor zurück und Nadia musste zurück an die Bande. «Das war nicht schlimm, denn ich bin noch jung und lerne auch vom Zuschauen.» Warum es am Ende nicht reichte? Vielleicht hatten die Lions beim 10:1 gegen die nicht kompletten Tessinerinnen ihr «Pulver» verschossen. Mit 0:2 und 0:1 endete die Finalserie. «Lugano hat den Titel verdient. Sie waren in der Finalserie besser. Auch wenn wir nicht Meister wurden, bin ich mit meiner Leistung in den beiden Spielen zufrieden», sagt Nadia. Das sieht auch ihr Trainer so. «Nadia hat ihre Sache sehr gut gemacht. Wir haben ein junges Team mit viel Potenzial. Wir alle müssen jetzt hart weiterarbeiten, dann kommt es gut. Das trifft auch für Nadia zu.»

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Edgar Hänggi Nadia Häner war im Kampf um den Schweizer-Meister-Titel nicht bloss dabei, sondern mitten drin. Allerdings verlor Qualifikationssieger ZSC Lions das Duell mit Lugano in vier Spielen und musste sich mit dem Vizemeistertitel begnügen. Häner, die erst vor rund einem Monat 17 Jahre alt wurde, absolviert eine KV-EProfil-Ausbildung, die ihr die zeitintensive sportliche Karriere überhaupt ermöglicht. «Ich trainiere mehrheitlich mit der U17 in Basel, einmal pro Woche mit den Lions in Zürich und dazu auch noch in Cham, im Ausbildungszentrum OYM mit der U18-National-Equipe. Dazu kommen noch die Spiele mit den Lions.» Ein vollbepacktes Programm für eine junge Frau. Alleine könnte sie das nie bewältigen, und sie sei extrem froh, dass sie die Unterstützung der Familie habe. Mutter Susanne ist als Chauffeurin engagiert und unterstützt ihre Tochter auch in Sachen Essen. Vater René stellt sich vor allem am Freitagabend in den Fahrdienst, wenn es ihm vom Beruf her möglich ist. Dabei nimmt man derzeit auch vieles in Kauf.

Spielerinnen in Quarantäne

Kurz vor dem Start der Playoff-Finalserie wurden Spielerinnen der Löwinnen positiv getestet und der Kantonsarzt schickte

Silber-Löwin: Nadia Häner zeigt mit berechtigtem Stolz die Medaille für den Vize-Schweizer-Meister.

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DORFPLATZ LESERBRIEF

EINGESANDT

Impfzentrum im Spital

Zertifikatsprüfungen

Der Kanton Basel-Landschaft wird den Betrieb eines Impfzentrums West am Standort des Spitals Laufens aufnehmen. Gerade für ältere Personen sei dieses Impfzentrum im Spital Laufen von enormer Wichtigkeit, frohlockte Landrat Marc Scherrer vergangene Woche in einem Leserbrief. Diese Aussage ist an Sarkasmus und Ironie kaum mehr zu übertreffen! Und wie ist es für Spitaleinweisungen im Spital Laufen gerade für ältere Personen? Noch vor wenigen Wochen haben alle sechs Landräte den Laufentaler Staatsvertrag gebrochen und haben einstimmig dazu beigetragen, das Spital Laufen zu schliessen. Ist es Einsicht oder Reue für den Verrat an den Laufentalerinnen und Laufentalern durch unsere gewählten Volksvertreter? Peter Hamann, Laufen

Wie schon immer in den vergangenen 13 Jahren nahmen auch diesmal Drummer der Schlagzeugschule Laufental an den Zertifikatsprüfungen in Zeiningen teil. Alle haben das Vorspielen nach Noten bestanden. Dabei gilt es vor allem zwei Teilnehmende herauszuheben. Selina B. aus Breitenbach in der «Juniorprüfung» und Till Meury aus Blauen in der «Bronzeprüfung» gewannen jeweils ihre Kategorien und durften schöne Preise in Empfang nehmen. Diese werden von der Freaktal Drumschool jedes Mal im vierstelligen Bereich als Belohnung für die SiegerInnen bereitgestellt. Die Schlagzeugschule Laufental besteht nun schon seit über 22 Jahren. Das Unterrichten macht immer noch sehr viel Spass und ich freue mich, jungen und auch älteren Schülern von 4-99 Jahren das Erlernen dieses wunderbaren Instruments beizubringen. Für weitere Infos: www.schlagzeugschule-laufental.ch oder 0 79 6 83 4 0 17 Antonio Maggio

LESERBRIEF

Ironie Herr Scherrer, wie Sie schreiben, sei es eine erfreuliche Nachricht, dass der Kanton Basel-Landschaft am Standort des Spitals Laufen ein Impfzentrum (erst) ab Mitte April einrichtet. Das Impfzentrum sei enorm wichtig, da bislang der lange und vor allem für ältere Menschen beschwerliche Anfahrtsweg nach Muttenz oder Lausen in Kauf genommen werden musste. Mit dem nun geplanten Impfzentrum in Laufen können sich die Laufentalerinnen und Laufentaler schnell und unkompliziert in ihrer Region impfen lassen. Auch rühmen Sie die bestehende Infrastruktur im Spital Laufen und propagieren einen risikolosen und professionellen Impfvorgang. Wenn ich nun den Leserbrief mit teilweise zutreffenden Argumenten lese, muss ich mich schon fragen, warum Sie mit den fünf weiteren Laufentaler Landräten ungeachtet der daraus entstehenden Konsequenzen für die Wirtschaft und die Laufentaler Bevölkerung das Todesurteil über unser Spital in Laufen gesprochen haben. Wo waren damals die im Leserbrief erwähnten Argumente geblieben? Sie erwähnten in Ihrem Leserbrief, dass es sehr wichtig sei, sich zentral in Laufen impfen zu lassen. Ich frage Sie, wenn das Impfzentrum in Laufen wieder geschlossen wird, ob die langen Anfahrtswege in die Spitäler Bruderholz oder Liestal für ältere Leute nicht wieder eine Hürde und Bürde sein werden? Vor allem für diejenigen, die auf den öffentlichen Verkehr angewiesen sind. Statt angesteckt, könnten sie ja bei einem Notfall ausgerechnet auf dem langen Anfahrtsweg zu den Spitälern an den Folgen sterben. Herr Scherrer, es ist schade, dass Sie sich solche Gedanken und Argumente nicht schon gemeinsam mit Ihren Laufentaler Ratskollegen vor dem 19.11.2020 gemacht haben und dass sie nicht gegen das Todesurteil unseres Spitals gestimmt haben. Eine Absolution für Sie ist von der IG Pro Spital Laufen sicher nicht zu erwarten. Karrer Guido Röschenz

LESERBRIEF

Wirbelsturm Die von Frau Asper im Wochenblattartikel vom 1. April bezeichneten «politischen Stürme» in Kleinlützel, sind wohl passender als «warme Luft» zu beschreiben. Oder noch präziser als medienmässig wirkungsvolles Selbstmarketing von R. Meyer, um die neue SVP-Ortspartei, und speziell sich selber in Szene zu setzen. Ich meine auch, dass der Lützler Gemeinderat bei den anstehenden Projekten zum Windpark und dem Holzkraftwerk, die Einwohnerschaft besser hätte in den Entscheidungsprozess einbinden müssen. Nun wurde das Problem offenbar erkannt und die entsprechenden Korrekturen unternommen. Anstatt irgendwelche «Parteisüppchen» an diesen Projekten aufzukochen, sollten nun eher die rechtlichen Vorgaben genutzt werden, um einen breitabgestützten demokratischen Entscheidungsprozess einzuleiten, um über die Angemessenheit der beiden Standorte zu befinden. J.-P. Weiss, Kleinlützel

Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

GEDANKENSTRICH

Fliegendreck und Schafsmist

Gaby Walther

Erfolgreich: Selina B. aus Breitenbach und Till Meury mit Schlagzeuglehrer Antonio Maggio. FOTO: ZVG

EINGESANDT

Eine neue alte Sonnenuhr für den Rosengarten Die Gebäude von 1963 und 1972 der Sekundarschule Laufen werden zurzeit zurückgebaut und durch ausgedehnte, neue Anlagen ersetzt. In beiden Bauetappen, 1963 und 1972, wurden die Realisierungen durch Kunst am Bau, mit Objekte und mehreren Kunstwerken ergänzt. Der Brunnen der Bildhauerin Leonie Karrer bleibt nun erhalten, ein Fresco in der Eingangshalle wird entsorgt. Der Künstler konnte noch nicht ermittelt werden. Für die subtil in den Raum gesetzte Stahlkonstruktion von Fredy Richterich auf dem Pausenplatz findet sich kein geeigneter Ort mehr. Ein fast acht Meter hohes, farbiges Tiefrelief von Čeněk Pražák im Treppenhaus wurde zerstört. Die dem Untergang geweihte Sonnenuhr fand durch Vermittlung von Giuseppe Gerster einen neuen Ort im Seniorenzentrum Rosengarten Laufental. Die Leitung des Seniorenzentrums beauftragte den Metallkünstler Paul Stadler aus Zwingen, einen Sockel zu entwerfen, zu realisieren und die Figuren der Sonnenuhr zu reparieren. Die bald durch den Rostprozess geschützte Halbkugel mit den drei Sternzeichen Steinbock, Skorpion und Wassermann integriert sich perfekt in die Parklandschaft des Seniorenzentrums. Die Uhrzeit kann vom Rundweg aus abgelesen werden. Dank dem Einsatz von Geometer Peter

Aus vergangener Zeit: Seit letzter Woche erstrahlt die Sonnenuhr der ehemaligen Sekundarschule Laufen im Rosengarten in neuem Glanz. Jäckle wurde sie genau nach Süden, Winterzeit, ausgerichtet. Das offene Rund der Sonnenuhr steht als Kontrast und Gegenpol auf der geschlossenen Halbkugelform unsere Erde symbolisierend. Was erzählt

LESERINNENBRIEF

Frischer Wind in verkrustete Strukturen

«Sturm im Wasserglas» In der letzten Ausgabe wurde von einem stürmischen Wahlkampf in Kleinlützel berichtet. Tatsächlich wird mit viel Medienpräsenz ein Sturm im Wasserglas erzeugt. Dabei werden die verständlichen Sorgen der Bevölkerung um den Chall oder um die Wohnqualität neben einem Holzkraftwerk für parteipolitische Zwecke genutzt. Die Tatsachen werden dabei immer unglaublich einseitig dargestellt. Einerseits geht es um den Windpark Chall. Fakt ist, dass der Gemeinderat lange vor Einreichung der Motion beschlossen hat, die Bevölkerung an der Urne entscheiden zu lassen. Zu diesem Entscheid ist es gekommen, weil auch im Gemeinderat unterschiedliche Meinungen vertreten sind und weil an der fast schon legendären Infoveranstaltung im Jahr 2018 die Bevölkerung vehement auf ihr Mitspracherecht gepocht hat. Entge-

FOTO: ZVG

uns die Sonnenuhr? «Erst der Schatten zeigt das Licht». Giuseppe Gerster Vorsitzender der Kunstkommission Seniorenzentrum Rosengarten Laufental

LESERBRIEF

Leserbrief zum Artikel von Bea Asper vom 1.4.2021: Seit Monaten verfolge ich im weit entfernten Kriegstetten, was in Kleinlützel politisch so abgeht. Ich kann Rolf Meyer und seiner SVP nur gratulieren! Mit ihrer Liste 1 bringen sie frischen Wind in verkrustete Strukturen. Sie erst ermöglichen durch ihr beherztes Engagement echte Wahlen. Fortschritt wird nur durch den Wettbewerb der Ideen erzielt. Bestehendes nicht hinterfragen, bedeutet Stillstand, kann aber schlimmstenfalls auch zu Machtmissbrauch führen. Dass sich die Herrschenden dabei zur Wehr setzen, wenn ihre Macht hinterfragt wird, ist zwar verständlich, aber völlig unangebracht, denn Missstände (z.B. eine hohe Steuerbelastung) können ohne Widerspruch nicht beseitigt werden. Unverständlich ist aber, das Angebot des politischen Mitbewerbers nicht anzunehmen und mit ihm keinen politischen Diskurs führen zu wollen. Blosses Verteidigen und Abwehren hat noch nie jemanden überzeugt. Ich empfehle daher jeder Kleinlützlerin und jedem Kleinlützler: Bringen Sie frischen Wind in den Gemeinderat und ermöglichen Sie so eine echte Machtkontrolle und schlussendlich eine Verbesserung Ihrer Lebensbedingungen zum Wohle aller. Dies, indem Sie die Liste 1 einwerfen. Rémy Wyssmann Kriegstetten

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gen anders lautenden Medienberichten ist der Richtplan in diesem Punkt nicht behördenverbindlich. Mit diesem Vorgehen werden die demokratischen Rechte sowohl der Befürworterinnen wie auch der Gegner gewahrt. Das zweite Thema ist ein Holzpyrolyse Kraftwerk. Die Gemeinde hat nicht die Kompetenz zu entscheiden, wer was in der Gewerbezone bauen darf. Damit die Gesetze und Zonenvorschriften eingehalten werden, wurde aber eine fundierte Einsprache gegen das Baugesuch erhoben. Die Ursache dieses Problems liegt in der Raumplanung. Hier gibt es für zukünftige Mitglieder des Gemeinderats noch viel zu tun. Die Wählerinnen und Wähler haben es in der Hand, wie und woher der Wind in Zukunft wehen soll. Beatrice Fabbro Gemeinderätin Kleinlützel

LESERBRIEF

Impfzentrum Breitenbach Als Geimpfter will ich Danke sagen. Mit einem gewissen Respekt ging ich zum Impfzentrum. Von den Zivilschutzangehörigen wurde ich freundlich empfangen und weitergeleitet. Das kurze Arztgespräch war kompetent.

Die Impfung ging problemlos vorüber. Für den grossen Einsatz von allen nochmals vielen Dank. Urs Schmutz Breitenbach

Eigentlich wollte ich über etwas ganz anderes schreiben, über etwas viel Gewichtigeres. Doch unmöglich, meine Gedanken schwirren immer wieder ab. Beziehungsweise eine Fliege schwirrt mir immer wieder um den Kopf. Kaum wird es etwas wärmer, sind sie da. Kurzes Lüften genügt und schon haben sie den Weg ins Haus gefunden. Was wollen sie da? Draussen wäre es doch viel schöner und Nahrung bieten weder mein Bildschirm noch meine Fensterscheibe noch meine Haare. Das Fliegengewicht schafft es jedenfalls, mich vom Arbeiten abzuhalten. Eine Zeit lang versuche ich, sie zu ignorieren. Doch wie es mir scheint, gefällt dies der Fliege nicht. Sie setzt sich auf meinen Arm und stört mich so lange, bis es mir aushängt. Ich öffne das Fenster, nehme eine Zeitung und versuche, sie hinauszuscheuchen. Nun, sie hatte meine Aufmerksamkeit erlangt und ist nun plötzlich nirgends mehr zu entdecken. Einen Moment warte ich noch, weiss ich doch aus langjähriger Erfahrung, dass sie wiederkommen wird. Doch Geduld ist nicht meine Stärke und so mache ich mich wieder an die Arbeit, nur um ein paar Minuten später wieder gestört zu werden. Als Tierfreundin möchte ich sie wirklich nicht erschlagen und so spielen wir das Spielchen von Fenster öffnen, Zeitung hervorholen, Jagen und Aufgeben ein paar Mal durch, während meine Fensterscheibe immer verschissener wird. Machen die Fliegen das eigentlich nur an den Fenstern oder sind alle braunen Möbel mit den braunen Punkten unsichtbar übersät? Doch was will ich mich beklagen. Andernorts gibt es viel mehr Fliegen. Zum Beispiel auf den elf rumänischen Frachtern mit den 130 000 rumänischen Schafen, die im Suezkanal im Stau über sechs Tage stecken geblieben waren. Der wohl einige Zentimeter hohe Mist im Schiff muss für die Fliegen ein Paradies gewesen sein. Den Schafen gehen es gut, meldete die zuständige Tierärztin. Alles klar, bei Aussentemperaturen um die 40 Grad Celsius, tagelang eingepfercht im engen Schiffscontainer, mit schmalen Belüftungsschlitzen, war sicher eine tiergerechte Umgebung für Schafe. Gemistet und gefüttert wurde da wohl kaum. «Im Jahr 2019 wurden rund 1,8 Milliarden lebende Hühner, Schweine, Schafe, Ziegen und Rinder über Grenzen hinweg auf dem See- und Landweg transportiert. Die EU war für über drei Viertel dieser Transporte verantwortlich. Gründe sind zum einen die Milchwirtschaft, welche die vielen überzähligen männlichen Kälber in den Export schickt. Zum anderen dürfen die Tiere in den benötigen Regionen nach deren religiösen Vorschriften geschlachtet werden. Und im Weiteren ist der Transport lebender Tiere billiger als der von gekühltem Fleisch», erfahre ich in der Sendung «10 vor 10». Ich höre auf zu recherchieren. Ab so viel menschlichem Egoismus auf Kosten des Tierwohls wird mir schlecht. «Transporte mit Lebendtieren sollen verboten werden», fordern Tierschutzorganisationen. Wer will dem nicht zustimmen? 130 000 Schafe mal 80 Kilogramm: Über beachtliche zehn Tonnen schwer ist sie geworden, meine Kolumne. Meiner Fliege tue ich nichts zu Leide. Sie hat inzwischen eine Fliege gemacht und den Weg nach draussen in die Freiheit gefunden.


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 8. April 2021 Nr. 14

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Start in die Motorradsaison

REGION. WoS. Die ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühling locken jährlich tausende Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer auf die Strassen. Mit Beginn der Motorradsaison nehmen auch die Verkehrsunfälle zu. «Mit einer defensiven Fahrweise, sind Sie im Vorteil», schreibt die Polizei. Sie rät, mit kurzen Ausfahrten in die neue Saison zu starten, um das Kurvenfahren und Bremsen nach der Winterpause wieder richtig zu üben und ein Gefühl für den Töff zu bekommen. Der Zustand des Motorrades und der Ausrüstung soll zuvor überprüft werden.

Grooviger Gottesdienst Sperber: In der Brutzeit bewohnt er Wälder, im Winter ist er auch in Siedlungen anzutreffen.

FOTO: THOMAS BRETSCHER, NUNNINGEN

K T. BASELL AND

REGION

Die Corona-Pandemie prägte die Polizeiarbeit

Leinenpflicht im Wald

WoS. Die Polizei Basel-Landschaft informierte letzte Woche über ihre Kriminalund Verkehrsunfallstatistik 2020. Das Berichtsjahr stand auch bei der Polizei ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die Durchsetzung und Kontrolle der Corona-Massnahmen generierte für die Polizei Basel-Landschaft einen hohen personellen Aufwand. Die Einbruchdiebstähle erreichten einen historischen Tiefstand, während die Gewaltdelikte und die Jugendkriminalität weiter anstiegen. Die Zahl der Verkehrsunfälle war rückläufig. Für Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin Kathrin Schweizer haben Corona und die damit verbundenen Restriktionen das kriminelle Verhalten generell geprägt. Cyberangriffe nahmen zu, weil die Menschen vermehrt online waren. Besonders die Zunahme häuslicher Gewalt gelte es im Auge zu behalten. Gewaltstraftaten nahmen um 11 Prozent zu, Küche & Bad Innenausbau Türen

wobei die Zunahme zu einem grossen Teil auf minderschwere Delikte wie Drohungen und einfache Körperverletzungen zurückzuführen war. Die polizeilich in Basel-Landschaft erfassten Delikte gegen das StGB durch jugendliche Tatverdächtige stiegen um vier Prozent. Deutlich stärker stieg die Anzahl der 15- bis 19-jährigen Tatverdächtigen im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität, nämlich um 33 Prozent. 2020 wurden im Kanton Basel-Landschaft 926 Verkehrsunfälle polizeilich registriert, 104 Verkehrsunfälle weniger als im Vorjahr. Die Gesamtzahl der Verunfallten gegenüber dem Vorjahr nahm um 32 auf 527 Personen ab. Unfälle mit Fahrrädern, E-Bikes und Mofas machten knapp 60 Prozent der Unfälle mit Zweirädern aus. Deshalb werde sich dieses Jahr die Präventions- und Kontrollanstrengungen auf den Langsamverkehr fokussieren, so die Polizei.

WoS. Während der kommenden Monate bringen zahlreiche Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt. Damit weder die Mutternoch Jungtiere in dieser sensiblen Zeit durch freilaufende Hunde gefährdet werden, gilt in den Wäldern der Kantone Solothurn und Basellandschaft in der Zeit vom, 1. April bis 31. Juli eine generelle Leinenpflicht. Besonders gefährdet sind die Nester von Bodenbrütern, Junghasen und frisch gesetzte Rehkitze. Das Amt für Wald, Jagd und Fischerei appelliert an die Hundehalterinnen und -halter, während der kommenden vier Monate beim Ausführen ihrer Hunde der Setz- und Brutzeit der Wildtiere besondere Beachtung zu schenken und die Leinenpflicht für Hunde im Wald konsequent einzuhalten. Kritisch sind zudem die Bereiche im Offenland von Waldrändern und Hecken. Hundehalterinnen und -halter, die sich nicht an diese Pflicht halten, müssen mit einer Busse rechnen.

HOFSTETTEN. Die Heiligen singen am Schluss der Bibel im neuen Jerusalem und die Groovy Stompers aus Hofstetten spielen im Gottesdienst am Ökumenischen Sonntag, 18. April, 10 Uhr in der Kirche in Flüh waschechten Leimentaler New-Orleans-Jazz. Pfarrer Michael Brunner und die Groovy Stompers mit Kurt Schwyzer (Trompete), Roger Moret (Bass), Steven Husting (Banjo), Peter Renz (Sax und Klarinette), Heinz Salvisberg (Posaune) und Markus Gschwind (Schlagzeug) bestreiten den Gottesdienst. Anmeldung unter info@oekumenischekirche.ch oder per Telefon 061 731 38 86

Tanzender Samariterverein

SEEWEN. WoS. Anstelle der dritten Oldies Night hat der Samariterverein Dorneckberg auf virtuellem Weg getanzt. Auf YouTube unter «Samariterverein Dorneckberg tanzt Jerusalema» ist der originelle Film zu sehen.

Fürenand in Baselland

KT. BASELLAND. WoS. Auf der Seite fürenand.baselland.ch sind Ideen und Tipps aufgelistet, um in Kontakt mit anderen zu bleiben, um sich Gutes zu tun und die psychische Gesundheit zu stärken. Die telefonischen Hilfsangebote sind anonym und kostenlos. Gespräche können entlasten und wieder Kraft geben.

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Wir empfehlen

Pandemic von Severin Schwendener Der Titel dieses Buches ist hochaktuell und ist mir deshalb aufgefallen. Obwohl wir alle dieser Thematik und ihren Folgen langsam überdrüssig sind, ist das Thema mehr als passend. Severin Schwendener ist 1983 geboren und in einem Thurgauer Dorf aufgewachsen. Er schreibt seit seiner Kindheit und arbeitet als Biologe im Bereich Biosicherheit. Im Jahr 2013 gewann er den Zürcher Krimipreis. Es gibt mittlerweile von ihm bereits vier Kriminalromane. In Chicago ist eine Pandemie ausgebrochen und es sterben viele Menschen. Die Spuren der Ansteckungen führen nach Venezuela, das politisch und wirtschaftlich am Abgrund steht. Auf der Suche nach möglichen Zusammenhängen fliegen Professor Jeremy Gordon und seine Doktorandin in das von Unruhen erschütterte Land. Dort wollen sie einen Virenforscher aufsuchen, der aber ermordet worden ist. Zur gleichen Zeit wird in Chicago ein Journalist getötet, der einer Wahrheit zu nahe gekommen ist. Pandemic ist ein vielschichtiger Krimi mit zahlreichen Perspektivenwechseln. Er ist auch humorvoll, eigenwillig und manchmal überraschend. Das Buch hat in der jetzigen Zeit unerwartete Aktualität gewonnen. Ein sehr spannendes Lesevergnügen! Christine Eckert

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