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Donnerstag, 2. April 2020

112. Jahrgang – Nr. 14

P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Strom oder Strömer? Oder beides?

2ºC 13ºC

Die EBL ersetzt das Kraftwerk beim Zwingner Schloss. Dieses kann Grünen Strom produzieren und gefährdet gleichzeitig seltene Fischarten.

3ºC 16ºC

4ºC 20ºC

Freitag, 3. April 2020 Es herrscht ein Mix aus Sonne und Wolken. Erneut kommt schwacher Westwind auf. Samstag, 4. April 2020 Meist sonnig bei milderen 15 bis 17 Grad. Leichter Nord- bis Ostwind. Sonntag, 5. April 2020 Der Tag zeigt sich wolkenlos und mit frühlingshaften Temperaturen. Es weht weiterhin eine leichte Bise.

Gini Minonzio

W

as ist wichtiger: Grüner Strom oder bedrohte Fische? Um die Antwort wurde jahrelang gefeilscht. Die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) will das Kraftwerk Obermatt beim Zwingner Schloss innerhalb eines Jahres neu bauen und vergrössern. Die Fischerei-Pachtvereinigung des Bezirkes Laufen (Fipal) und Naturschutzverbände hingegen wollen die Fische und den Lebensraum des Kanals schützen. Ganze drei Jahre dauerte es, bis sich die Beteiligten auf ein Projekt einigen konnten. Nun sind die Bauarbeiten gestartet. Die EBL liess einen Damm schütten, damit das untere Viertel des Kanals während der Bauarbeiten trockengelegt werden kann. Danach hat die Fipal mit der Elektromethode abgefischt und die Fische in die Birs umgesiedelt. «Diese Woche wird das alte Kraftwerk abgerissen», erklärt Martin Strohmaier, Projektleiter EBL. Der Neubau wurde wegen des Hochwasserschutzes nötig, denn der Kanton hatte unterhalb des Kraftwerkes die Birssohle abgesenkt. So wurde die Fallhöhe des Wassers grösser. «Die alten Turbinen waren nicht darauf ausgerichtet. Sie sogen zu viel Luft an und produzierten deshalb weniger Strom», erklärt Strohmeier. Das neue Kraftwerk wird eine Leistung von 2,2 GWh haben. Das ist nur 0,2 GWh mehr als das alte. Das hängt mit dem verbesserten Fischpass zusammen, der

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Laufen

Ein ungewohntes Bild: Der Kanal neben der Laufenstrasse in Zwingen ist leer. gesetzlich vorgeschrieben ist. «Von den durchschnittlich 7–8 Kubikmeter Wasser pro Sekunde, die durch den Kanal fliessen, müssen wir neu 2,25 für den Fischpass aufwenden», sagt Strohmeier. Seltene Strömer verlieren Lebensraum Urs Campana, Co-Präsident der Fipal, freut sich, dass die EBL gemäss der Sanierungsverfügungen des Regierungsrates einen Fischpass bauen wird. Ob er von den Fischen benutzt werden kann, werde sich weisen. Ein wichtiger Punkt der Verhandlungen war zudem, dass der Zulaufkanal für die Bauarbeiten nicht trockengelegt werde, damit der Lebensraum der Fische nicht gefährdet werde. «Wir haben 15 Sorten Fische im Kanal gefunden, darunter drei Arten, wie Bachneunauge, Strömer und Schneider, die vom Aussterben bedroht sind.» Nun aber habe er erfahren, dass die EBL den ganzen Kanal temporär trockenlegen wolle, um ihn auszubag-

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gern. Damit werden Laichplätze und Lebensräume zerstört. Wenn jedoch ein Kleinwasserkraftwerk an der Birs betrieben wird, muss sichergestellt werden, dass das unter möglichst optimalen Bedingungen geschehen kann. Die Herausforderung wird darin liegen, das Nötige so verträglich wie möglich umzusetzen, so Campana. Wurde seit jeher ausgebaggert Strohmeier betont, dass der Kanal alle zehn Jahre ausgebaggert werden müsse, weil die Selbstreinigung zu gering sei. Wegen der tiefen Strömungsgeschwindigkeit bilden sich Sandbänke. Dadurch wird der Querschnitt des Kanals kleiner und es fliesst zu wenig Wasser durch die Turbine. Der Kanal sei ein privates Industriegewässer und das Ausbaggern sei ein normaler und unumgänglicher Unterhalt. Zudem werde der Kanal seit 100 Jahren regelmässig ausgebaggert. Trotz oder vielleicht auch wegen dieser Mass-

3 Ostern naht, doch Gottesdienste finden keine statt. Der Pastoralraum LaufentalLützeltal verbreitet Gedanken und Impulse auf unkonventionelle Weise.

FOTO: GINI MINONZIO

nahme haben die Fischpopulationen keinen Schaden davongetragen, so Strohmaier. Der Kanton kennt die wertvollen Populationen. Immerhin hat Daniel Zopfi, Fachspezialist Jagd und Fischerei BaselLandschaft, einen kleinen Teil der abgefischten Bachneunaugen und Strömer aus dem Kanal entnommen. Damit werden Populationen in der Ergolz genetisch aufgefrischt. Das «Wochenblatt» fragte Zopfi, wieso die EBL im ganzen Kanal das Wasser ablassen dürfe, um die Sandbänke zu entfernen, obwohl man damit seltene Fischarten gefährde? Die Antwort bleibt vage. Den Sanierungsbedarf des Kanales kenne der Kanton bisher nur in mündlicher Form. «Wir gehen davon aus, dass wir uns nach dem Eingang eines entsprechenden Gesuches bei der zuständigen Fachstelle betreffend Schutz der Gewässerfauna im Rahmen der Kanalsanierung einbringen können», erklärt Zopfi.

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9 Seit der Verriegelung der Grenzen gibt es im Leimental kaum mehr Einbrüche. Die Kantonspolizei Solothurn hat den Posten in Mariastein für den Publikumsverkehr geschlossen.

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LAUFENTAL LAUFEN

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LAUFEN

Leeres Stedtli gwa. Das Stedtli in Laufen zeigt sich leer. Die Menschen scheinen sich an die Vorgaben des Bundes zu halten und zu Hause zu bleiben. So vorbildlich dies ist, so hart ist es für die Geschäfte, welche noch offen haben. «Wir spüren einen markanten Rückgang in den Läden im Stedtli», erzählt Christoph Kern vom Vorstand IG Laufen. Natürlich möchte er die Leute nicht animieren, im Stedtli zu flanieren. Gerade die älteren Personen sollen unbedingt zu Hause bleiben und sich schützen. Er ruft aber trotzdem die Leute auf,

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die kleinen Läden, welche noch offen haben dürfen, zu berücksichtigen. Er ist überzeugt, dass die Gefahr sich mit dem Coronavirus anzustecken, nicht grösser ist, wenn man die Metzgerei, das Milchhüsli oder die Bäckereien besucht anstelle des Grosshandels. «Auch im Coop besteht die Gefahr, sich beim Anstehen an der Kasse anzustecken», ist Kern überzeugt. So hofft er, dass die Menschen solidarisch sind und auch die kleineren Läden bei ihren Besorgungen fürs tägliche Leben berücksichtigen.

LAUFEN

Für die Jugend unterwegs

Ostern naht – meditativ und digital Ostern naht, doch in den Kirchen können keine Gottesdienste stattfinden. Auf unkonventionelle Weise möchte der Pastoralraum Laufental-Lützeltal christliche Gedanken und Impulse den Menschen mit auf den Weg geben und ein Licht ins Dunkle bringen. Gaby Walther

I

n allen Bereichen des Lebens sind im Moment Kreativität und Ideen gefragt. Auch die Kirchen werden mit den Regelungen rund um den Coronavirus konfrontiert und müssen neue Wege finden, um mit ihren Gläubigen in Kontakt zu bleiben – gerade auch im Hinblick auf Ostern, einem der wichtigsten Feiertage im christlichen Glauben. Die Gottesdienste dürfen nicht mehr stattfinden, jedoch stehen die Kirchen den Menschen zum Beten oder Entzünden einer Kerze offen. Derzeit ist von Montag bis Freitag, jeweils von 10 bis 11 Uhr ein Seelsorger oder eine Seelsorgerin in der katholischen HerzJesu-Kirche in Laufen für ein persönliches Gespräch anwesend. Ältere Menschen werden übers Telefon kontaktiert oder dürfen sich selber bei den Seelsorgenden melden. Über die Nummer 079 515 72 00 ist jederzeit ein Seelsorger erreichbar. In Laufen bietet die Kirche den älteren Menschen ihren Dienst an, für sie Einkäufe zu übernehmen. «Die neue Situation ist eine Herausforderung, aber auch spannend im positiven Sinn», ist Diakon Christof Klingenbeck überzeugt. Im Hinblick auf die Kar- und Ostertage bringt es der Pastoralraumleiter des Laufentals und Lützeltals treffend auf den Punkt: «Wir wollen nicht bei Karfreitag bleiben, sondern Ostern im Blickfeld haben. Ostern als Zeichen der Hoffnung.»

Mobiler Jugendarbeiter: Beat Häner zusammen mit seiner Hündin Rana, die ihn von Zeit zu Zeit auf seinen Touren begleitet. FOTO: ZVG Sich zu treffen und auszutauschen, ist für Jugendliche immens wichtig. Doch auch die jungen Menschen sind nun durch die Weisungen des Bundes eingeschränkt. Beat Häner ist seit zwei Jahren als mobiler Jugendarbeiter in der Region unterwegs. Er weiss, was die Jugend bewegt und wie sie mit der jetzigen Situation umgeht. gwa. Beat Häner ist oft nach Schulschluss auf dem Schulgelände in Zwingen, beim Busbahnhof in Breitenbach oder an anderen Orten, wo Jugendliche sich gerne treffen, unterwegs. Der Mobile Jugendarbeiter begleitet und berät die Jugendlichen bei ihrer Freizeit- und Lebensgestaltung. «Dass sich Jugendliche im öffentlichen Raum Plätze und Orte aneignen, an denen sie sich treffen und miteinander Zeit verbringen, ist für ihre Entwicklung sehr wichtig», erklärt der 23-Jährige. Durch kontinuierlichen und verlässlichen Kontakt baut er zu ihnen Vertrauen auf. In seiner Arbeit fokussiere er sich auf die Probleme, die die Jugendlichen haben, nicht auf jene, die sie verursachen. «Mein Blick richtet sich nicht auf ihre Defizite, sondern auf ihre Stärken, die es zu fördern und erweitern gilt. Weiter nehme ich die Bedürfnisse und Anliegen der Jugendlichen wahr und entwickle daraus bei Bedarf gemeinsam mit ihnen geeignete Angebote und Projekte.» Dabei entscheiden die Jugendlichen stets mit freiem Willen über die Art und den Umfang des Kontaktes und sind in keiner Art und Weise dazu verpflichtet, mit ihm Kontakt zu haben. Haben Jugendliche Redebedarf, können sie jederzeit auf ihn zugehen und ihre Sorgen und Gedanken mit ihm teilen. Ohne die Erlaubnis der Jugendlichen darf er keine Informationen an

Dritte weitergeben. Wenn notwendig, vermittelt er zwischen den Gemeinden, den Bewohnern und den Jugendlichen. «In der Jugendphase entwickeln wir unsere Identität. Jugendliche verfügen über grosse Energie und Kreativität. Ich finde es wichtig, diese positiven Merkmale zu fördern und zu unterstützen. Für mich bedeutet mobile Jugendarbeit, jungen Menschen zuzuhören, für sie da zu sein und sie zu ermutigen, ihren eigenen Weg zu gehen», erklärt Häner. Die Jugendlichen verhalten sich vorbildlich und bleiben zu Hause Wegen der aktuellen Lage ist das Jugendzentrum in Laufen geschlossen und Jugendprojekte bis mindestens 19. April abgesagt. Auch Beat Häner ist nicht mehr als Jugendarbeiter draussen unterwegs. Er beobachtet jedoch, dass sich der Grossteil der Jugendlichen vorbildlich an die Vorgaben des Bundes hält und zu Hause bleibt. Dass diese Situation gerade auch für Jugendliche nicht einfach ist, scheint logisch. Dank den sozialen Medien bleibt Häner in Kontakt mit den Jugendlichen. Über Whatsapp, E-Mail und Instagram ist er online gut erreichbar. Mit Tipps zur Freizeitgestaltung, kreativen Ideen und Challenges möchte er die Jugendlichen animieren, die Zeit nicht nur am Handy zu verbringen. Weitere Hilfe, auch für die Eltern, bietet beim Auftreten von Problemen die Hotline Helpnet an. Kontakt Beat Häner, Offene Jugendarbeit Region Laufen, Mobil: 077 457 84 75, Mail: beat.haener@jsw.swiss Facebook: Offene Jugendarbeit Region Laufen Instagram: jugendarbeit_region_laufen Kontakt Helpnet: Whatsapp: 076 315 31 34, Telefon: 0840 22 44 66 (CHF 0.08/Min.), 24h/7 Tage erreichbar

Youtube-Kanal wird am Palmsonntag aufgeschaltet Die sechs Seelsorgenden des Pastoralraums möchten in dieser schwierigen

Osterfoto: Abgebildet in der Meditationsbroschüre, welche im Pastoralraum FOTO: ANNE BURGMER Laufental-Lützeltal vor Ostern verteilt wird. Zeit den Gläubigen auf unkonventionelle Art und Weise ein Zeichen von Mut und Hoffnung überbringen. Über die bevorstehenden Kar- und Ostertage vermitteln sie über Youtube und ein Meditationsheft Gedanken und Impulse. Das erste Youtube-Video wird am kommenden Palmsonntag aufgeschaltet. Die Videos dauern zwischen rund zwei bis fünf Minuten, befassen sich mit Ritual, Symbol, Kreuzweg, spirituellen Augenblicken und Gedankengängen. Auf der Website www.pfarrei-laufen.ch der Herz-Jesu-Pfarrei gelangt man durch die Verlinkung direkt zu den Videos. Der Youtube-Kanal soll auch nach Ostern weitergeführt werden. Meditationsheft und Osterkerze Ende dieser Woche erhalten die Mitglieder des Pastoralraums, welche das Pfarrblatt abonniert haben, ein Meditationsheft mit spirituellen Grüssen, welche durch die Ostertage führen sollen. «Wir möchten mit diesem von uns gestalteten Heft auch jene Menschen erreichen, die nicht online sein können. Wer möchte, dem legen wir in der zweiten Hälfte der Karwoche einen Ostergruss und eine Osterkerze in den Briefkasten – Ostere im Milchkästli», informiert Christof Klingenbeck. Licht soll in die Dunkelheit gebracht werden.

In der Osternacht werden die Osterkerzen der Pfarreien Brislach, Kleinlützel, Laufen, Liesberg, RoggenburgEderswiler und Wahlen gesegnet und ihre Symbolik auf Youtube vorgestellt. So trägt die Osterkerze von Laufen den Spruch «miteinander – füreinander ein Zeichen der Hoffnung setzen». Sie soll mit ihrer Symbolik Mut und Zuversicht schenken. Ökumenische Aktion: Ein Lichtermeer soll entzündet werden Ein Zeichen der Hoffnung und der Verbundenheit möchten die evangelischreformierte und die römisch-katholische Kirche in der Schweiz mit Kerzen setzen. Sie rufen in einer gemeinsamen Botschaft alle Menschen auf, jeweils donnerstags um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden, sie sichtbar vor dem Fenster zu platzieren und für die am Virus Erkrankten, für die im Gesundheitswesen Arbeitenden und für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen, zu beten. Ein Lichtermeer der Hoffnung soll sich so durch das ganze Land ziehen. Die Aktion dauert bis Gründonnerstag. Am Gründonnerstag werden zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken beider Kirchen läuten, danach schweigen sie, um am Ostersonntag wieder zu läuten.

LAUFEN

Ricola Familienholding übernimmt die Amthausgasse 3

Verkauf im Baurecht: Die Liegenschaft an der Amthausgasse 3 wurde von der Ricola Familienholding übernommen und soll schon bald wieder genutzt werden. FOTO: MELANIE BRÊCHET Gähnende Leere herrscht im Laufner Stedtli derzeit. Nur wenige Läden mit Lebensmitteln haben noch geöffnet. Ein trauriges Bild, das auf die Corona-Krise zurückzuführen ist. Leere Geschäftsräume gab es aber bereits zuvor. meb. Das Haus an der Amthausgasse 3 steht seit dem Umzug der Stedtlibibliothek in die Amthausscheune leer. Das ist bereits vier Jahre her, der Umzug erfolgte im Jahr 2016. Die Stadt Laufen, die im Besitz der Amthausgasse 3 ist, versuchte die Liegenschaft über längere Zeit zu vermieten, allerdings ohne Ergebnis. Nun hat sich eine Käuferin ge-

funden: Die Ricola Familienholding erwirbt das Gebäude im Baurecht für rund 557 000 Franken. Die Familienholding habe das Gebäude ohne festen Plan übernommen, sagt Lukas Richterich, Präsident des Verwaltungsrates der Ricola Familienholding AG. Direkt neben dem Untertor habe das Haus aber eine spezielle Lage. Man wolle deswegen dafür sorgen, dass es wieder sinnvoll genutzt wird. Für dieses Unterfangen steckt die Ricola Familienholding einen stattlichen Betrag in die Renovation. «Wir werden demnächst mit der Planung für den Umbau beginnen», erklärt Lukas Richterich

weiter. Die Familie Richterich sei an einer guten und nachhaltigen Entwicklung der Stadt Laufen interessiert, man plane darum, die Liegenschaft an der Amthausgasse architektonisch ansprechend zu renovieren, wird in einer schriftlichen Mitteilung weiter ausgeführt. In die Renovationsarbeiten werden auch die Denkmalpflege und die Kantonsarchäologie miteinbezogen. Grund dafür ist nicht das Haus selber, dieses stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist nicht speziell schützenswert. Es ist ausschliesslich die sensible Lage direkt neben dem Untertor, welche diese Zusammenarbeit erfordert. Die zukünftige Nutzung der Liegenschaft ist noch nicht ganz klar. Es werde aber bereits in eine bestimmte Richtung geplant, sagt Richterich. «Die Liegenschaft ist so konzipiert, dass es am sinnvollsten ist, im Erdgeschoss Ladenräumlichkeiten mit Publikumsverkehr einzurichten und im oberen Stock eine Wohnung zu vermieten.» Welche Art von Geschäft dereinst einziehen werde, sei jedoch noch nicht klar. Eine von vielen Möglichkeiten sei es, das Gebäude für den Eigenbedarf der Ricola zu verwenden. «Es bestehen aber aktuell keine Pläne in diese Richtung», präzisiert Richterich. Grundsätzlich sei man darum bemüht, die Planung und die anschliessende Renovation zügig voranzubringen, aber auch dieses Projekt bliebe nicht vor der Corona-Krise verschont. Es sei darum nicht vorauszusagen, wie lange die Arbeiten dauern.


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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 5. April, 10.00 Uhr Online: Podcast-Gottesdienst am Palmsonntag, Pfarrer Michael Brunner Wir sind für Sie da! Für ein Gespräch, Trost, Mut, Orientierung und auch praktische Hilfe. Seelsorgerliches: Pfarrer Stefan Berg (077 531 35 86) und Pfarrer Michael Brunner (061 731 38 85) Praktische Hilfe und Informationen: Sekretariat (061 731 38 86) www.kgleimental.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12 Ökumenische Aktion: Gemeinsam die Glocken läuten Die evangelisch-reformierte Kirche, die römisch-katholische Kirche und die christkatholische Kirche wollen in Zeiten der Coronavirus-Krise zusammen ein Zeichen der Verbundenheit, Gemeinschaft und Hoffnung setzen. Die Sorge um die Menschen in unserem Land geht weiter: An Gründonnerstag werden zum Abendgebet um 20 Uhr alle Glocken der drei christlichen Landeskirchen in Laufen läuten, ebenso am Ostersonntag dann um 10 Uhr.

Du wirst für immer bei uns im Herzen sein. Danke für alles, was Du für uns getan hast. Wir trauern um unseren Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater

Kurt Schmidlin-Matti 22. 12. 1933 – 20. 3. 2020

Trauerfamilie: Michel Schmidlin Philipp Schmidlin René Schmidlin Kurt Schmidlin Mit Ehepartner und Kindern Die Abdankung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Michel Schmidlin, Köpfliweg 153, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular. Wahlen, im März 2020

Hoch am Himmel bin ich unterwegs, ein Vogel an meiner Seite. (Traumlied eines Tschippewa) Wir danken Dir für alles, was Du uns und dieser Welt geschenkt hast. Nach einem schönen und erfüllten Leben durftest Du nach langer Krankheit nun friedlich einschlafen.

Pia Steg-Schmidlin * 15. 4. 1940

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und kirchliche Anlässe: Bis 19.04.2020: weder Gottesdienste noch kirchliche Anlässe, BAG-weisungsbedingt. Sonntagspredigten (auf Soundcloud) und Kurzfilme zur Woche (auf Youtube) usw. werden auf www. refkirchethierstein.ch verlinkt bzw. dort veröffentlicht / zu finden. Aktion «Passionslicht»: Wir laden die Kirchgemeindeglieder dazu ein, jeweils am Donnerstagabend um 20 Uhr eine Kerze anzuzünden und sie sichtbar vor dem Fenster zu platzieren und zu beten, z. B. ein Unservater: für die am Virus Erkrankten und ihre Angehörigen, für die im Gesundheitswesen Tätigen, für alle Menschen, die angesichts der aktuellen Lage zu vereinsamen drohen, und für alle diejenigen, die an anderen Orten unter Not leiden. Diese Aktion dauert vorläufig bis zum Gründonnerstag 9. April. Konfirmanden- und Religionsunterricht: Der Religions- und Konfirmandenunterricht entfällt, das Konfirmandenlager ebenfalls. Pfr. Stéphane Barth schickt den Konfirmanden Aufgaben per E-Mail zu, die Religionslehrer-innen ihren Schüler-innen ebenfalls, ggfs. in Absprache mit der Schule. Beerdigungen: Bestattungen können coronabedingt derzeit nur auf dem Friedhof abgehalten werden, im engsten Familienkreise, mit einer kurzen Ansprache dort. Telefon: 061 781 12 50. Seelsorge: Die Seelsorge via Telefon und Handy ist momentan die primäre Kontaktmöglichkeit. Für das Pfarramt: 061 781 12 50 / 079 465 77 69. Auch wir vom Kirchenvorstand sind jederzeit für Sie da und können Ihre Anliegen (Einkäufe usw.), sofern sie sich unter den gegebenen Umständen realisieren lassen, auf verschiedene Schultern verteilen. Die Koordination erfolgt hierbei über das Pfarramt.

Für immer sind da Spuren deines Lebens, Gedanken, Bilder und Augenblicke. Sie werden uns an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und dich nie vergessen lassen!

† 24. 3. 2020

Wir sind traurig und nehmen Abschied von Dir:

In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager, Götti und Lebensabschnittspartner

Hubert Stebler-Spaar 30. Juli 1929 – 23. März 2020

Er ist nach einem reich erfüllten Leben still und friedlich im Spital Laufen eingeschlafen. Roland und Marietta Stebler-Strähl Rosmarie und Peter Saladin-Stebler und Kinder Hanspeter und Esther Stebler-Borer und Kinder Toni und Rita Stebler-Birchler und Kinder Fridolin Stebler Erhard und Anita Stebler-Mendelin und Kinder Marcel Stebler Vreni Monn-Stebler Ursula Rohrer-Stebler Therese Stebler-Borer Vreni Holzherr Die Abdankung und Urnenbeisetzung findet aufgrund der aktuellen Situation im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Wallfahrts-Stiftung, 6067 Melchtal, Postkonto 60-57575-2, Vermerk «Hubert Stebler-Spaar». Traueradresse: Roland Stebler-Strähl, Riedenweg 12, 4208 Nunningen

Sarah Steg Kettner und Simon Kettner mit Jan und Laurin Michael Steg und Dayse Soares Steg mit Michael, Michael-Otto, Leon und Bruna Ignaz Steg und Ricardo da Paula

Schlicht und einfach war Dein Leben fleissig Deine Hand Frieden hat Dir Gott gegeben ruhe sanft und habe Dank

Die Urnenbeisetzung findet wegen Corona im engsten Familienkreis statt. Im Sinne der Verstorbenen gedenke man Pro Natura Baselland: IBAN: CH11 0900 0000 4000 0331 0, Vermerk: im Gedenken an Pia Steg

Traueradresse: Sarah Steg, Falkensteinerstrasse 63, 4053 Basel

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Ernst Spaar

Am Ende wird alles gut – und wenn es noch nicht das Ende ist, was kommt dann?

Nach drei Jahren Aufenthalt im Altersheim Stäglen Nunningen durfte

(Zägerten Ernst) 7. April 1930 – 27. März 2020 Nach einem erfüllten Leben ist er nach kurzem Spitalaufenthalt friedlich eingeschlafen.

In stiller Trauer: Hildegard Gunzinger-Spaar Jeannette und Oskar Brunner-Spaar Anna Spaar Rosmarie und Willy Hänggi-Spaar Cäcilia Erzer-Spaar Rosa Spaar-Roos Nichten und Neffen

Lina Thomann-Wiggli 28. 6. 1929 – 25. 3. 2020

an Mariä Verkündigung, nach einem weiteren Tag mit Bise und strahlender Sonne, am frühen Morgen einer sternenklaren Nacht in ihre Ewigkeit reisen. Sie hat ihr Leben für ihre Lieben gelebt und für alle, die ihre Güte erfahren durften. Dafür danken wir Mutti von Herzen. Ein Dankeschön auch allen, welche uns durch ihre Anteilnahme still begleiten. Möge uns alle ein Engel der Gesundheit durch diese Zeit der Krise führen.

Thomann-Kuster Seppi und Ruth Janine und Simon Thomann Stefan Thomann-Imhof Benno und Monika Elene Thomann Christoph Jussi und Anna Thomann-Richterich Andy und Sylvia Rebecca Brenner und Philipp Schmidlin mit Familien Thomann Martin, Astrid Dreier Thomann-Müller Daniel und Marlies Andri, Gian, Luca und Mica Der Trauergottesdienst in der Kirche Himmelried und die Urnenbeisetzung finden später statt. Traueradresse: Benno Thomann, Brunnenweg 14, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Aufgrund der aktuellen Lage findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Ein Gedenkgottesdienst findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Rosmarie Spaar, Zägerten 78, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.

Macht Gottes Taten unter den Völkern bekannt, verkündet: Sein Name ist gross und erhaben! Jesaia 12, 4 b


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Wir und das Virus mit der Krone

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 30. März 2020

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:

zum Preis von CHF 123000.00 an die Firma Krummholz GmbH vergeben. Der Auftrag für die Gärtnerarbeiten wird zum Preis von CHF 166681.15 an die Firma Neuschwander AG vergeben.

• Die Altstadtpflästerung ist an einigen Stellen • Die Gemeindeversammlung stimmte am in einem sehr schlechten Zustand. Im Budget 26. März 2019 dem Baukredit in der Höhe 2020 wurden CHF 100000.00 für die Invon CHF 330000.00 für die Umgestaltung standstellung eingestellt. Die freihändige Aufdes Pausenplatzes Baselstrasse zu. Mit SRB tragsvergabe der Baumeisterarbeiten für die 376/2019 wurde das AusschreibungsverfahPflästerarbeiten Altstadt erfolgt an die Firma ren genehmigt. Die Arbeitsgruppe Pausenplatz Bisser AG, Laufen, für CHF 63442.35, weil sie hat daraufhin die Firma Krummholz zur Offerin der Vergangenheit bei Pflästerungen eintenstellung eingeladen. Die Gärtnerarbeiten wandfrei gearbeitet hat. Da die meisten Arwurden ausgeschrieben. Die Firma Krummholz beiten in Regie ausgeführt werden müssen, GmbH hat ein überzeugendes Projekt vorgeist eine Ausschreibung nicht zweckmässig. stellt und offeriert. Das Projekt wurde der Arbeitsgruppe Pausenplatz vorgelegt. An der Sitzung vom 19.2.2020 wurde es besprochen Geschäfts- und Rechnungsprüund genehmigt. Die Firma Neuschwander AG fungskommission, Neuwahlen hat das günstigste Gärtnerangebot eingeBei der Stadtverwaltung sind für die Wahl der reicht. Der Auftrag für die Spielgeräte wird Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission

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(GRPK) fristgerecht 7 Wahlvorschläge eingereicht worden. Damit kann von einer Urnenwahl abgesehen werden, obwohl der Wahlgang vom 17. Mai von der Landeskanzlei abgesagt wurde. Somit werden für die Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024 als in stiller Wahl gewählt erklärt: Stoffel Roland, 1966, FDP, bisher Salomon Susanne, 1966, FDP Bucher Roman, 1982, FDP Luisi Sibylle, 1967, FDP Hübscher Urs, 1965, SP, bisher Jordi Ralph, 1972, PLUS +++ Nussbaumer Beat, 1972, PLUS +++ Die stille Wahl ist gemäss Vorschrift mit einer dreitägigen Einsprachefrist zu veröffentlichen. Die Wahl der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission wird nach Ablauf dieser Frist als endgültig zustande gekommen vom Stadtrat erwahrt werden.

Rechtsmittelbelehrung: Gegen diesen Entscheid kann innert 3 Tagen schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal.

Absage Papiersammlung vom 4. April 2020 Aufgrund der aktuellen ausserordentlichen Situation wegen Covid-19 muss die Papiersammlung vom Samstag, 4. April, welche durch die Pfadi Laufen durchgeführt worden wäre, abgesagt werden. Die nächste Papiersammlung findet voraussichtlich am Samstag, 13. Juni 2020, statt. Wir bitten Sie um Verständnis.

Kulinarische Höhepunkte zum Jubiläum Es ist noch völlig unklar, wie es mit den verschiedenen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr weitergehen soll. Das OK ist daran, neu zu planen und Lösungen zu suchen. Ein Stück Jubiläum können sich aber trotzdem alle jetzt schon gönnen, wenn auch nur am heimischen Esstisch.

PASCAL BOLLIGER, STADTRAT

Schrillen bei Ihnen auch die Alarmglocken, wenn Sie ältere Menschen beim Einkaufen sehen? Oder wenn Sie Senioren beim gemeinsamen Spazieren beobachten? Kommt Ihnen dann auch der Gedanke: «Ich schränke mich gerade ein, um Risikogruppen zu schützen – und das ist der Dank dafür?» Es ist wahr, es gibt leider immer noch Menschen, bei denen die Botschaft noch nicht angekommen ist. Die nicht zu Hause bleiben. Sich die Hände schütteln. Wenig von «physischer Distanz» halten. Aber wir dürfen nicht vergessen: Die grosse Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer hält sich an die Richtlinien, die vom Bundesrat herausgegeben wurden. Wir dürfen nicht von einzelnen auf alle schliessen. Für diese Rücksichtnahme und Solidarität bin ich sehr dankbar. Wir befinden uns gerade in einer sonderbaren Zeit. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Schweiz gerade zum allerersten Mal der Notstand ausgerufen. Eine Pandemie wie diese haben wir seit hundert Jahren nicht mehr erlebt. Und in unserer konsumorientierten Gesellschaft, für unsere Wirtschaft, sind diese Massnahmen, die gerade ergriffen werden, wie der Nothalt eines Hochgeschwindigkeitszuges auf freier Strecke. Wir sind uns gewohnt, alles genau dann zu bekommen, wann wir es haben wollen. Es fehlt Safran für den Risotto? Kein Problem, gibt’s fast rund um die Uhr an der Tankstelle. Ihr Smartphone ist Ihnen plötzlich zu langsam? Schnell ins Elektrofachgeschäft und das neuste iPhone kaufen. Jetzt, nach dieser Vollbremsung, merken wir, was wir eigentlich schon immer wussten: Das neuste iPhone ist gar nicht matchentscheidend. Eben so wenig der Safran. Mit den getrockneten Steinpilzen ganz hinten in der Schublade oder den restlichen Erbsen aus dem Tiefkühler ergäbe der Risotto auch einen ganz feinen Znacht. Stattdessen merken wir, dass uns im Leben ganz andere Dinge fehlen. Die eigenen Eltern zum Beispiel, die wir und vor allem unsere drei Töchter im Moment höchstens per Skype am Bildschirm sehen können.

D Instandsetzung der Altstadtgassen Von etwa 1990 bis 2005 wurden alle Gassen im Stedtli Laufen nach einem Gesamtkonzept in Etappen neu gepflastert. Dieses Konzept ist nach wie vor gültig und soll auch zukünftig erhalten bleiben.

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ach 30 Jahren Gebrauch gilt es jetzt, die in den verkehrsreichen Gassen Amthausgasse, Hauptstrasse und Viehmarktgasse entstandenen Schäden zu beheben. Für die Instandsetzung der Amthausgasse und der Hauptstrasse wurden im Budget 2020 100 000 Franken bewilligt. Die Instandsetzung der Viehmarktgasse ist für 2021 vorgesehen. Im Stedtli sind derzeit viele Geschäfte und Restaurants geschlossen, entsprechend klein ist momentan das Verkehrsaufkommen. Die Stadtverwaltung und der Stadtrat möchten die aktuelle Situation

daher nutzen, um die notwendigen Arbeiten an der Pflästerung jetzt auszuführen, sodass die Gassen wieder in einem einwandfreien Zustand sind, wenn im Stedtli hoffentlich schon bald die Geschäfte und Restaurants wieder öffnen können. Die Arbeiten in der Amthausgasse und in der Hauptstrasse beginnen bereits in diesen Tagen. Sie dauern voraussichtlich bis etwa Mitte Mai. Dabei wird es unumgänglich sein, dass es für die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zu Behinderungen und Umwegen kommt. Alle Liegenschaften im Stedtli werden aber dauerhaft erreichbar bleiben. Wer im Zusammenhang mit den kommenden Instandsetzungsarbeiten Fragen hat, kann sich damit an die Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Planung, wenden unter der Telefonnummer 061 766 33 40. (stl)

er Start zu den Feierlichkeiten des 725-Jahre-Jubiläums der Stadt Laufen muss weiterhin auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Diese Woche wurde zuletzt auch der Banntag vom 21. Mai abgesagt. Immerhin kann man auf kulinarischem Weg das Jubiläum der Stadt Laufen feiern. Aus Anlass des Jubiläums gibt es jetzt beispielsweise das Jubiläumsbrot zu kaufen. Erhältlich ist es in der Konditorei Kern und bei der Bäckerei-Konditorei Niederberger in Laufen. Laut Christoph Kern handelt es sich dabei um ein dunkles Bauernbrot mit den klassischen Zutaten Milch, Weizenmehl, Meersalz, Wasser und Hefe. Beim Jubiläumsbrot wird besonders Wert darauf gelegt, dass der Teig 24 Stunden ruhen und aufgehen kann. Ausserdem bietet es auch etwas für das Auge: Ein Laufenstab ziert den Brotlaib. Zu einem guten Stück Brot passt eine Wurst vom Grill oder aus der Bratpfanne. Die Jubiläumswurst steuert Henz Delikatessen aus Laufen bei. Es handelt sich dabei um eine Wurst aus 70 Prozent Kalbsbratwurst-Masse und 30 Prozent Schweinsbratwurst-Masse. Das sorgt für einen kräftigen Geschmack. Für eine feurige Überraschung im Gaumen sorgt eine mexikanische Gewürzmischung mit der scharfen Paprikasorte Jalapeño. Ebenfalls speziell für das Jubiläum kreierte die Laufner Brauerei BruTamBräu das «Birsfallbier 725». Dabei handelt es sich gemäss Bruno Stähli um ein mild gehopftes süffiges Festbier. Im Gegensatz zu Brot und Wurst ist das Jubiläumsbier jedoch nicht im offenen Handel erhältlich. Das Bier wurde eigens für die Jubiläumsanlässe auf Bestellung gebraut. Das Bier, welches nun aufgrund der abgesagten Veranstaltungen nicht ausgeliefert werden kann, wird vorerst auf die hoffentlich schon bald kommenden Anlässe verteilt und an diesen verkauft. (stl)

Mich lehrt dies Demut. Dinge, die wir als selbstverständlich erachtet haben, sind es nicht. Und andere, die wir für wichtig halten, stellen sich als sehr unwichtig heraus. Verstehen Sie mich nicht falsch: Die Corona-Pandemie stellt die Wirtschaft vor Herausforderungen, wie wir sie bisher nicht kannten. Das Elektrofachgeschäft muss die Löhne seiner Angestellten weiterhin bezahlen können, ebenso die Wirte, die Floristen, die Möbelhäuser – eine Liste, die sich unendlich weiterführen liesse. Der Bundesrat hat hierfür schnell und sehr unkompliziert finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt, die hoffentlich über die schlimmste Zeit hinweghelfen werden. Und auch, wenn es wahrscheinlich grosse Verlierer geben wird, dürfen wir nie vergessen: Es geht weiter. Und irgendwann werden auch ich und die Kinder meine Eltern und meine Schwiegereltern wiedersehen können. Bei dieser Gelegenheit lade ich sie zu einem Steinpilzrisotto ein. Bleiben Sie gesund!


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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Zahnprothesen Notfalldienst Telefon 061 731 28 14 Auf Wunsch Hol- und Bringservice Zahntechnik Gschwind – 4112 Flüh

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin zurück am 6. April 2020 Aufgrund der «ausserordentlichen Lage» sind die Gesundheitseinrichtungen gemäss BR-Verordnung gehalten, nur medizinisch dringliche Konsultationen und Behandlungen durchzuführen mit dem Ziel, jeden nicht-notwendigen Kontakt zwischen Menschen zu vermeiden. Alle Routine-Kontroll-Untersuchungen müssen deshalb auf später verschoben werden. Infolgedessen ist die Praxis vom 6. bis mind. 30. April 2020 nur morgens von 8.00 bis 12.00 Uhr geöffnet! Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Tel. 061 751 63 78 Info: www.dr-schoen.ch

Wir gingen zusammen in Sonnenschein, wir gingen in Sturm und Regen. Doch niemals ging einer von uns allein, auf unseren Lebenswegen.

Baupublikation

Gesuchsteller: Homezone AG, Lehnhollen 179, 4233 Meltingen Bauobjekt: Neubau 2 MFH’s Standort: Gehrenweg 20a + 20b Grundstück: GB 2659 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Christian Eck Architektur GmbH, Seestrasse 73b, 8820 Wädenswil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 20. April 2020

Seewen

Baupublikation

Bauherrschaft: Weber-Vögtli Roger Tannenstrasse 10, 4206 Seewen Eigentümer und Projektverfasser: Bauherr Bauobjekt: Einbau Sektionaltor und im Bereiche Einfahrt Belag Einbau Bauplatz: Bollbodenstrasse 16 Bauparzelle: GB 1010 Planauflage: Auf Grund von Sicherheitsvorkehrungen sind die Planauflagen bis auf weiteres nur noch online unter: www.seewen.ch/de/ gemeinde/verwaltung/verwbauwesen/baupublikationen/ oder nach terminlicher Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung einsehbar. Weitere Fragen oder Auskünfte können per Telefon oder E-Mail an die Baukommission gerichtet werden. Einsprachefrist: Bis 17. April 2020 schriftlich und begründet an die Baukommission 4206 Seewen

Baupublikation

Bauherren: Wohlgemuth AG Bödeli 12, 4206 Seewen Eigentümer und Projektverfasser: Bauherr Bauobjekt: Abbruch und Neubau Lagerschuppen Bauplatz: Bödeli 12a Bauparzelle: GB 2185 Planauflage: Auf Grund von Sicherheitsvorkehrungen sind die Planauflagen bis auf weiteres nur noch online unter: www.seewen.ch/de/gemeinde/verwaltung/ verwbauwesen/baupublikationen/ oder nach terminlicher Vereinbarung auf der Gemeindeverwaltung einsehbar. Weitere Fragen oder Auskünfte können per Telefon oder E-Mail an die Baukommission gerichtet werden. Einsprachefrist: Bis 17. April 2020 schriftlich und begründet an die Baukommission 4206 Seewen

Bruder Klaus

Hedwig Ankli-Nussbaumer 26. April 1929 – 27. März 2020 Nach einem erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. Meine Kräfte sind zu Ende, nimm mich Herr, in deine Hände.

Nach kurzer, schwerer Krankheit nehmen wir traurig Abschied von unserem geliebten

In stiller Trauer die Familie Verwandte und Freunde Aufgrund der aktuellen Lage findet die Beisetzung im engsten Kreis statt. Ein Abschiedsgottesdienst wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Martin Bieli-Hänggi 07.04.1966 – † 22.03.2020

Wir danken dir für all die grosse Liebe, Lebenskraft, Zuversicht und grossen Werke die du uns geschenkt hast. Wir vermissen dich. In Liebe und Dankbarkeit: deine Liselotte deine Söhne Marc mit Katja Raphael deine Geschwister Susi, Toni und Dieter mit Familien deine Schwiegereltern Theres und Oswald Schwägerinnen und Schwager Verwandte und Freunde

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Die Abdankungsfeier mit Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Liselotte Bieli-Hänggi, Hohle Gasse 12/ Postfach 3, 4225 Brislach Gilt als Leidzirkular

Rodersdorf Büsserach

Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen dir.

Baupublikation

Bauherr: Stefan Senn, St. Albanvorstadt 15, 4052 Basel Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus Bauort: Biederthalstrasse 50a, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 176 (Kernzone) Projektverfasser: Dominik Sarasin, Architektur & Baubiologie, Mühlenberg 22, 4052 Basel Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 16. April 2020

Zullwil

Baupublikation

Bauherrschaft: Hofer Daniela+Andreas Kirchweg 322, 4234 Zullwil Bauobjekt: Autounterstand Bauplatz: Kirchweg 322 Bauparzelle, GB-Nr.: 322 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 17. April 2020 Die Baukommission

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch


THIERSTEIN/DORNECK

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MARIASTEIN

Straftaten zurückgegangen Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Strub-Spaar Toni und Agnes, Archweg 33, 4226 Breitenbach Strub-Spaar Toni und Agnes, Archweg 33, 4226 Breitenbach Neubau Carport Archweg 33 2322 02.04.2020 17.04.2020 Grenze: Im Tram können die Rodersdorfer noch über französisches Gebiet fahren.

Corona-Testcenter im Grien Seit dem 25. März wird das Corona-Testcenter im Grien (grosser Parkplatz bei den Sportanlagen) durch die Behörden betrieben. WICHTIG: Tests werden nur auf der Basis einer telefonischen Voranmeldung durch den zuweisenden Hausarzt durchgeführt!

Teilschliessung Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung für den öffentlichen Publikumsverkehr entfallen aufgrund der besonderen Umstände bis auf Widerruf. Wir empfehlen die Nutzung der zahlreichen OnlineDienste oder die telefonische Kontaktaufnahme. In dringenden Fällen stehen wir Ihnen nach telefonischer Voranmeldung (061 789 96 96) für einen Termin zur Verfügung. Die Mitarbeitenden bedanken sich für Ihr Verständnis.

Nachbarschaftshilfe – wir helfen uns gegenseitig! Benötigen Sie Unterstützung oder möchten Sie gerne Ihre Hilfe anbieten? Gerne nehmen wir Ihre Meldung entgegen (Formular unter Online-Schalter auf der Homepage). Verfügen Sie über keine elektronischen Hilfsmittel? Wenden Sie sich gerne an die Gemeindeverwaltung (061 789 96 80). Wir sind für Sie da.

Mahlzeitendienst der Pro Senectute Gelegenheit nützen und Gesundheit schützen! Jedes von Haushalten in Breitenbach bezogene Essen vom Mahlzeitendienst der Pro Senectute wird während der Corona-Phase von der Alice Vogt-Stiftung mit einem Fünfliber subventioniert.

Seit der Verriegelung der Grenzen gibt es im Leimental kaum mehr Einbrüche. Die Kantonspolizei Solothurn hat den Posten in Mariastein für den Publikumsverkehr geschlossen. Bea Asper

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er Entscheid der Kantonspolizei Solothurn, den Posten in Mariastein für die Bevölkerung zu schliessen, sorgte im Leimental für Unmut. Die politischen Amtsträger bekamen dies zu spüren mit Anrufen von besorgten Einwohnern, die sich fragten, ob das Schwarzbubenland vernachlässigt werde. Solothurn hatte die vom Bund geforderten Hygienemassnahmen als Grund angegeben. Die Schwarzbuben hingegen befürchten, dass für den Polizeiposten Mariastein der Anfang vom Ende eingeläutet wurde. In der Ambassadorenstadt nachgefragt hält Polizeisprecher Andreas Mock fest: «Die vorübergehende Schliessung des Publikumsbereichs steht in Zusammen-

hang mit der aktuellen gesundheitlichen Situation. Überlegungen, diesen Posten zu schliessen, werden derzeit nicht angestellt.» Nebst Mariastein seien weitere Schalterbereiche im Kanton betroffen. «Sie sind baulich nicht geeignet, um die neuen Bestimmungen zur Hygiene einzuhalten. Daher wurde dieser Bereich (Publikumsverkehr) vorübergehend geschlossen», erklärt Mock. «Über diesen Schritt wurden die Gemeindepräsidenten in den betroffenen Regionen informiert. Diese Massnahme dient dem Schutz der Bürger und dem Schutz der Polizisten.» Der Posten in Mariastein sei aber weiterhin von der Mannschaft besetzt und für die Bevölkerung telefonisch erreichbar. «Die Mitarbeitenden sind unverändert im Einsatz und auch unterwegs.» Dies kann der Rodersdorfer Gemeinderat Roland Matthes gegenüber dem Wochenblatt nur bestätigen. Die Polizei sei sehr präsent in seiner Gemeinde, die derzeit fast abgeschnitten ist. Die Schliessung der Grenzen sei in Rodersdorf mit gemischten Gefühlen aufgenommen worden, sagt Matthes. Vor allem Radfahrer hätten sich geärgert, dass sie die Strasse über Leymen nach Flüh oder Biel-Benken nicht benutzen dürf-

FOTO: ZVG

ten. Die Erreichbarkeit sei nur noch über die Strasse von Metzerlen sichergestellt. Einzig im Tram könnten die Rodersdorfer noch immer über französisches Gebiet fahren. «Man darf einfach in Leymen nicht aussteigen», gibt Matthes zu bedenken. Gemäss Polizeisprecher Andreas Mock hat die Kantonspolizei Solothurn ihre Präsenz auch im Schwarzbubenland in Zusammenhang mit der Corona-Krise nochmals erhöht. Obwohl die Anzahl Straftaten seit der Schliessung der Grenzen zurückgegangen ist: «Für die Polizei hat sich – nicht nur im Schwarzbubenland – die Situation wie folgt verändert: Der Verkehr hat abgenommen, ebenso wie viele Delikte. Zugenommen haben Kontrollen im Zusammenhang mit den vom Bund verfügten Massnahmen, insbesondere von Geschäften und zur Einhaltung der Abstandsregeln bzw. zur Vermeidung/Auflösung von Gruppen über fünf Personen», erläutert Mock und ergänzt: «Die Kriminalitätslage kann derzeit als eher ruhig beurteilt werden und befindet sich auf tiefem Niveau. Bei den Einbrüchen kann dies unter Umständen auch darauf zurückzuführen sein, dass derzeit viele Bürgerinnen und Bürger vermehrt zu Hause sind.»

Nutzen Sie diese Gelegenheit und schützen Sie Ihre Gesundheit! Auskunft und Bestellung: Pro Senectute, Marianne Altermatt; Tel: 061 781 12 75; E-Mail:breitenbach@so.prosenectute.ch https://so.prosenectute.ch/de/hilfen/mahlzeitendienst.html

REGION

ZULLWIL

Dorniges Kerlchen im weissen Kleid

Zullwil macht vorwärts!

Regio-Markt Breitenbach Die Wiedereröffnung des Marktes nach der Winterpause muss leider aufgrund der aktuellen Situation verschoben werden. Besten Dank für Ihr Verständnis! Die Marktfahrer freuen sich darauf, Sie nach der Wiedereröffnung des Marktes wieder begrüssen zu dürfen.

Anlässe im April Aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der Durchführung von Anlässen wird auf eine Kommunikation derselben bis auf weiteres verzichtet. Die Vereine/Institutionen werden gebeten, ihre Einträge auf der Homepage im Bedarfsfall anzupassen.

Blüten gleichen den Rosen: Zweige des Schwarzdorns. FOTO: JÜRG JEANLOZ Kaum sind die goldgelben Forsythien verblüht, breitet ein anderer Strauch seinen weissen Schleier aus. Am Schwarzdorn, auch Schlehdorn genannt, erwachen tausend kleine Blüten und bringen uns erneut ins Staunen über unsere einzigartige Frühlingsvegetation.

HOCHWALD

Kletterunfall WoS. Ausserhalb von Hochwald hat sich am Samstagnachmittag ein Kletterunfall ereignet. Ein 21-jähriger Mann stürzte im Bereich Tannenfluh mehrere Meter in die Tiefe. Durch einen Ret-

tungshelikopter der Rega wurde er mit einer Seilwinde aus dem abschüssigen Gebiet gerettet. Mit erheblichen Verletzungen wurde er in ein Spital geflogen, teilte die Polizei mit.

jjz. In Gesellschaft von Haselnuss, Wildrosen und Weissdorn gedeiht der Schlehdorn prächtig und erblüht im März, wenn seine Nachbarn noch kahl und leer sind. Er ist ein winterharter einheimischer Strauch, der drei bis vier Meter hoch wird, gerne an Waldrändern oder in Hecken steht und absolut anspruchslos ist. Er verträgt kalkigen, sogar steinigen Boden, liebt Sonne oder Halbschatten und bildet unter der Erde ein flaches weitverzweigtes Wurzelwerk. Die länglichovalen Blätter sind fein gezähnt und in angenehmem Grün. Wertvolle Biotoppflanze Aber der dornige Kerl hat es in sich, für Insekten und Vögel ist er ein Eldorado

der Glückseligkeit. In der ersten Märzensonne besucht ihn das Tagpfauenauge und erlabt sich an seinem Nektar. Wie wenn es sich herumgesprochen hätte, bevölkern dutzende Wildbienen seine Blüten und tun es dem Schmetterling gleich. Sobald die ersten Blätter spriessen, schlüpfen die Rosenkäferlarven und stehen als Delikatessen den Vögeln zur Verfügung. Für den Neuntöter, übrigens Vogel des Jahres 2020, ist der Schlehdorn auch sein Zuhause, baut er doch gerne sein Nest in den Strauch und spiesst als eiserner Vorrat Käfer und Larven an den Dornen auf. Im Herbst bevölkern ihn Meisen, Amseln und Grasmücken und verzehren mit Hochgenuss seine blauschwarzen Beeren. Essbare Steinfrüchte Die kleinen, runden Beeren, die wie Mini-Pflaumen aussehen und einen kleinen Stein enthalten, reifen im Herbst und sollten erst im November nach dem ersten Frost gepflückt werden, wenn sie endlich weich sind. Sie schmecken säuerlich, zusammenziehend, haben dafür aber sehr viel Vitamin C. Anstatt roh zu geniessen, verarbeiten wir sie lieber als Konfitüre oder Gelee, wo sie ihr köstliches Aroma entfalten. In Cognac und Zucker angesetzt, kann auch ein hervorragender Likör gewonnen werden. Die Blüten eignen sich auch für Tee, wirken harntreibend und fiebersenkend. Eine weitere lobenswerte Eigenschaft liefert das starke Holz des Schlehdorns. Als Befestigung von Hängen und Schneeschutzgehölz eignet es sich bestens. Und als die Handarbeit noch Brauch war, wurden Spazierstöcke und Peitschenstiele aus den starken Stämmen hergestellt. Im Reich des Aberglaubens wird der Strauch aber verehrt, weil die Dornen vor Hexen schützen.

Aprilscherz: Es wird keine Hängebrücke von der Portiflue zur Geissflue gebaut. FOTO: ZVG

gwa. Nicht alles ist aufgehoben, nur weil der Coronavirus grassiert. So war gestern der erste April und wir vom Wochenblatt haben uns einen Aprilscherz erlaubt. So nett es wäre, eine Hängebrücke von der Portiflue zur Geissflue zu bauen, so unrealisierbar ist dies. Falls Sie also gestern zur Schlossruine Gilgenberg gewandert sind und die Info-Tafel gesucht haben, wurden Sie enttäuscht. Ein solches Projekt gibt es nicht, ebenso wenig gibt es eine Interessengruppe «Vorwärts Zullwil». Wir hoffen aber, Sie haben die Wanderung genossen. Den Aprilscherz ausgedacht und visualisiert hat Moritz Antony aus Himmelried. Eigentlich wollte er an diesem 1. April zur Infoversammlung mit Apéro bei der Ruine einladen. Doch das Versammlungsverbot hatte ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.


DORNECK

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LEIMENTAL

Fast nichts geht mehr Luft und Gewässern. All diese Eindrücke lassen uns die Zeit des Auf-Distanz-Gehens oder des Eingeengtseins besser ertragen. Vergessen wir dabei aber nicht diejenigen, die am Coronavirus gefährlich erkrankt oder gar gestorben sind, und auch nicht jene, die trotz einer latenten Gefährdung unsere Wirtschaft und unser Gesundheitswesen am Laufen halten. Bis wir zur Normalität zurückfinden, kann es noch lange dauern. Ob wohl unsere Jugend in zweieinhalb Wochen wieder zur Schule gehen kann?

Die Grenzen zu unseren Nachbarländern sind wegen der Corona-Pandemie weitgehend geschlossen. Im Wochenblatt-Gebiet sind nur noch zwei Übergänge nach Frankreich passierbar. Edmondo Savoldelli

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in Einkaufsbummel in Mulhouse? Einen nahen Verwandten oder Freunde gleich hinter der Grenze besuchen? Ein vorösterlicher Besuch des Isenheimer Altars in Colmar? Essen gehen wie Gott in Frankreich? Das alles und vieles mehr ist zurzeit nicht mehr möglich. Die Grenzen zu Frankreich sind seit dem 17. März für das ganze Wochenblatt-Gebiet geschlossen. Einzig die Übergänge in Kleinlützel und bei der Roggenburger Neumühle sind noch passierbar. Doch dazu braucht es in beide Richtungen einen triftigen Grund und vor allem eine Bescheinigung eines Arbeitgebers, eines Arztes oder einer Behörde. Wer als Grenzgänger aus dem Elsass täglich ins Laufental oder ins Schwarzbubenland fährt, muss zum Teil weite Umwege in Kauf nehmen. Die Strassensperren sind durch die Schweizer Zoll-

Gesperrt, fermé: Die Barrikaden der Grenzwache haben – abgesehen von der eindeutigen Vorschrift – auch eine eigentümliche und ungewohnte Ästhetik. Das Verbotsschild wirkt wie eine stilisierte Sonnenkorona, von der das Virus seinen Namen erhalten hat. FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI behörde errichtet worden. Französische Grenzbeamte sind kaum zu sehen. Dafür ist in Frankreich die Bewegungsfreiheit enorm eingeschränkt. Jeder Franzose, jede Französin muss ein Dokument bei sich führen, das den Grund des Aufenthaltes ausserhalb der Wohnung angibt. Im Frühsommer vorbei? So weit sind wir in der Schweiz zum

Glück noch nicht. Noch können wir unter Einhaltung der Vorgaben des Bundes uns draussen bewegen, arbeiten gehen, einkaufen oder uns fit halten. Wie lange dieser Zustand andauern wird, weiss noch niemand genau, auch wenn der in den Medien omnipräsente Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine unbestimmte Prognose für Frühsommer abgegeben hat. Und niemand weiss, ob er oder seine

Angehörigen und Freunde Betroffene der Pandemie sein werden. Bis wir mehr wissen (und auch danach), tun wir gut daran, ein Gleichgewicht zu suchen zwischen der täglichen Information über die Medien und dem, was wir an Positivem in dieser Zeit erleben. Ein reiner Himmel ohne Kondensstreifen, die Ruhe am Wohnort, das drängende Spriessen des Frühlings, die erfreulichen Nachrichten über die Genesung von

Gesperrt: Von Flüh Richtung Leymen. Eine Liste der geöffneten Grenzübergänge findet man hier: www.ezv.admin.ch Und auf dieser Website gibts die in Frankreich notwendigen Atteste: www.gouvernement.fr/info-coronavirus

GRÜSSE AN UNSERE SENIORINNEN UND SENIOREN

Senden Sie Grüsse an Ihre Liebsten!

Liebe Eltern, liebe Martha, lieber Max Besuchen dürfen wir euch leider nicht, umso mehr grüssen wir euch herzlich auf diese Weise. Ihr macht das prima – haltet durch, wir sind stolz auf euch! Eure Kinder mit ihren Familien

Ciao Nonna, Nonno, Mamama, Grosspapi Mir vermissä Euch ganz fescht. Hebet kei Angscht, andrà tutto bene / alles wird wieder guet. Euchi Mara und Eurä Mattia

Liebs Omi und Grosi, Liebä Opi und Opa Mir verbringe gärn eusi Zit es bitz uf dr Alp und freue eus jetzt scho wenn mir das alles gli wieder mit Euch zäme chönne gniessä. E feschti Umarmig, Luca und Fiona Mimi und Gropi, Grosis und Grospapis, Gotti und Göttis Mir vermisse euch alli gaaanz fescht. Druggi und Mutzi, Elias und Janik

Grussfoto

Ghackts mit Hörndli, Späck und Bohne und es panierts Schnitzeli Grossmami und Grosspapi mir vermisse euch meh als nur es Bitzeli. Mir hoffe bald die ganzi Schwiz isch wieder clean, denn freue mir eus wieder gmeinsam ufs Tessin. Janika, Janis & Joel

Liebs Grosi, Nana und Opi Mir schicke euch ganz liebi Griessli. Mir vermisse euch und freue eus, wenn mir euch wieder dörfe in d’Armä näh! Mutzi, Giulia & Leon

Hallo Ömi & Grosspapi, hallo Oma & Opa Wir schicken euch ganz liebe Grüsse! Wir hoffen, dass wir uns bald wieder treffen können! Bleibt gesund! Alissia, Silas, Leonie

Liebi Oma Mir schicke dir e Umarmig, wo di unseri Herzenswärmi spüre loht. Glücksmoment sind für uns Zeit mit dir. Mir hän di unendlich fescht lieb. Dini Sunneschynli Whitney & Naomi

Liebs Omi,Liebä Opi I freu mi, we diä komischi Zit dure isch u mir unbekümmert cheu zemmä si. Ä liebs Griessli, Tim

Liebs Grossmami, liebe Grosspapi Mir vermisse euch und freue eus jetzt scho, wenn mir denn wieder zu euch dörfe cho! Blibet gsund und e feschti Umarmig! Euri Luusbuebe Fynn & Noah

Liebs Gromi, liebe Gropi, liebe Fight Ig vermiss Euch sooo fescht! Ig freu mi jetz scho, wenn ig mit Euch und mit em Büsi Fight wieder dörf ummetollä. E digge Mutz, Cedric

gin. Wir vom Wochenblatt möchten Ihnen die Gelegenheit schenken, Seniorinnen und Senioren mit einem heiteren Gruss zu überraschen! Schicken Sie uns doch ein fröhliches Foto von sich und Grüsse. Wir werden diese wo nötig redigieren und laufend gratis in einer der nächsten Ausgaben des Wochenblattes abdrucken. Weil wir von den vielen Einsendungen überrascht wurden, kann es leider etwas dauern, bis wir die Grüsse abdrucken können. Diese Grusskarten sind eine schöne Möglichkeit, auch in diesen strengen Zeiten miteinander in Kontakt zu bleiben. Tragen Sie Sorge zu sich und Ihren Liebsten Ihre Wochenblatt-Redaktion Text: Anrede, maximal drei Sätze, eigener Name Foto: Grösse mindestens 1 MB Adresse: redaktion.laufen@chmedia.ch Betreff: Grussfoto Redaktionsschluss: Fr, 12 Uhr


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EISHOCKEY

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GEDANKENSTRICH

Der EHC Laufen ist auch Familie Christoph Imhof (33) bestritt als Torhüter von Laufens Zweitliga Team seine 14. Saison und hat noch nicht genug. Grossvater Marcel, Vater Andreas und Bruder Dominik waren/sind alle Goalies beim Laufentaler Klub. Edgar Hänggi

S

portlich war Christoph Imhof nicht betroffen von den Auswirkungen des Virus. Der EHC Laufen hatte damals, als entschieden wurde, dass die Spiele ohne Zuschauer gespielt werden mussten, die Saison längst beendet. Nach drei Konterniederlagen gegen den nachmaligen Finalisten Zunzgen-Sissach war für Laufen Schluss. Das Team erfüllte mit der Teilnahme an den Playoffs jedoch das Saisonziel trotzdem.

Sicherheit: Christoph Imhof wird seinem Team auch in der 15. Saison den nötigen Rückhalt geben. FOTO: EH-PRESSE

machte. Das war ja bei ihm nicht anders und es war beim Bruder so.» Wer weiss, ob sich diese Reihe dereinst verlängern wird. Christoph verriet, dass er in etwa zwei Monaten Vater eines Söhnchens werde. Noch habe er genug Ehrgeiz, um auch eine 15. Saison zu spielen. «Ich nehme es jetzt schon nur noch Saison für Saison. Man weiss ja nie was kommt und mit zwei Kindern werde ich dann auch vermehrt zur Familie schauen müssen. Aber für mich ist Eishockey noch immer wichtig. Ich fehlte in der vergangenen Saison nur in einem Training und ich weiss, dass ich mich noch immer verbessern kann. Wenn ich spüre, dass der Biss nachlässt, gehe ich aber am Sonntagmorgen zu den Senioren.» Seit 24 Jahren schlage sein Herz gelbblau und so kam, trotz guter Leistungen, nie ein Wechsel infrage. «Wir mussten nie testen, ob mein Vater, der 20 Jahre auch Präsident war, einen Wechsel unterschrieben hätte. Es war nie ein Thema.» Christoph trug immer die Rückennummer 20. Wer weiss, ob nach seinem letzten Match das Shirt an die Hallendecke montiert wird und die 20 nie mehr vergeben wird? «Das kam mir bis jetzt gar nie in den Sinn. Es wäre aber eine Ehre», meint er.

Keine Statistiken Im Eishockey schauen sich Goalies Statistiken oft und gerne an. Ob das bei Imhof nach dieser Saison auch so war? Er bestritt 16 der 19 Partien, kassierte dabei 80 Gegentore. «Früher hatte ich die Statistiken genau betrachtet, das stimmt. Es ist ein gewisser Ehrgeiz, dass du versuchst, möglichst wenig Gegentore zu bekommen. Mein Job ist es auch, mit guten Leistungen das Team im Match zu halten und so meinen Beitrag zu leisten, damit wir Punkte holen können. Diese Saison sieht mein Wert natürlich nicht toll aus, aber wir hatten keine einfache Saison, dennoch hätte ich den einen und anderen Gegentreffer verhindern können. Aber Eishockey ist ein Teamsport und da kommt es auf jeden Mannschaftsteil an.»

Trotz allem habe er keine schlaflosen Nächte gehabt. «Ich bin schon so lange dabei und seit ich Vater bin, haben sich die Prioritäten klar verschoben. Wenn ich nach einem Spiel nach Hause komme und sehe, dass es Frau Carole und Töchterchen Mylène gut geht, sind Gegentore vergessen.» Es sei wieder eine schwierige Saison gewesen. Wieder ein Trainerwechsel, ein knappes Kader und immer wieder Ausfälle. Das sei auch der Grund, dass er beinahe sämtliche Spiele bestreiten musste. «Ruben Neuschwander, der zweite Torhüter, verpasste die Vorbereitung nach einer Operation und hatte auch danach Pech. Für mich ist es einerseits gut, wenn ich viel spielen kann, aber es wäre ideal,

EINGESANDT

EINGESANDT

Mobila abgesagt

Kein Schulunterricht – Alltag einer Schülerin

Aufgrund der verschärften behördlichen Massnahmen ist nun eingetreten, was sich aufgrund der Entwicklungen der letzten Tage und Wochen abgezeichnet hat: Die Mobila kann dieses Jahr nicht durchgeführt werden. Aufgrund der Vorgaben erhalten wir für die Ausstellung keine Genehmigung. Die Mobila findet seit 22 Jahren in der Eishalle statt. Die Ausstellung wird von den Mitgliedern des EHC Laufen organisiert und durchgeführt. Der gesamte Gewinn der Ausstellung fliesst vollumfänglich in die Kasse des EHC Laufen. Sämtliche Helferinnen und Helfer arbeiten ehrenamtlich. Falls durch die aktuelle Situation noch weitere Anlässe, welche vom EHC Laufen durchgeführt werden oder an denen er beteiligt ist, abgesagt werden müssen, muss der Verein mit einen Ertragsausfall von rund 40 000 Franken rechnen. Für unseren Verein ist ein solcher Ertragsausfall ein herber Schlag. Möchten Sie als Zeichen der Solidarität und der Unterstützung eine Spende tätigen, dann setzen Sie sich bitte mit der Vereinsleitung in Verbindung unter: praesident@ehc-laufen.ch. Aufgrund der Absage der Ausstellung entfällt auch die Genehmigung der dazugehörigen Tombola. Sollten Sie bereits bei einem Nachwuchsspieler oder einer Nachwuchsspielerin Lose bezogen haben bzw. Gewinne gezogen haben, so können Sie die im Losbund enthaltenen Verpflegungsgewinne während der ganzen nächsten Eishockeysaison anlässlich eines Heimspiels des EHC Laufen einlösen. Gäste mit einem Nummerngewinn können diesen zu einem späteren Zeitpunkt einlösen. Wo und wann genau werden wir an dieser Stelle kommunizieren, sobald unser Tombola-Partner, die Tewis AG in Wahlen, auch ihren regulären Betrieb wieder aufnehmen kann.

Es ist komisch, an einem Montagmorgen nicht in der Schule zu sitzen und den Lehrern zuzuhören. Ich bin immer noch von der Nachricht geschockt! Wir haben bis mindestens 17. April keine Schule mehr! Ich kann es immer noch nicht glauben und habe das Gefühl, dass es nur ein schöner Tagtraum ist. Viele Fragen schwirren mir durch den Kopf: Wie geht es jetzt weiter? Wie werden wir unterrichtet? Wird sich der Coronavirus noch mehr ausbreiten? Doch zu unserem Glück mussten wir uns nicht viele Gedanken darüber machen, da die Lehrerinnen und Lehrer fleissig tüftelten, um uns trotz des Coronavirus etwas beizubringen und trotzdem Schule zu haben. Die Lösung: Homeoffice. Unser Klassenlehrer, Herr Kressig, informierte uns per Whatsapp-Gruppe, wie dies ablaufen werde, und bald schon erhielten wir die ersten Aufträge. Später schickte uns unser Klassenlehrer eine Liste, wer wann das Schulmaterial im Klassenzimmer abholen darf. Am besagten Termin in der Schule angekommen, ist es gespenstisch still. Keine Schüler sind auf dem Pausenhof, es ist eigentlich grosse Pause, auch hat es keine Lehrer, die Pausenaufsicht haben. Auf dem Weg zu meinem Klassenzimmer begegne ich in den Gängen vereinzelt Schülern, die sitzend darauf warten, bis sie als nächstes ihr Material abholen dürfen. Kurze Zeit später erreiche ich mein Klassenzimmer. Ich hole meine Schulmaterialien aus dem Pult und Herr Kressig erklärt mir nebenbei einige schulische Sachen. Wieder zu Hause beginne ich mit dem Homeoffice. Es ist wirklich sehr aussergewöhnlich, an einem Schultag daheim zu sitzen und die Aufgaben nicht in der Schule erledigen zu müssen. Aber man gewöhnt sich sehr schnell daran. Ich finde, unsere Lehrer haben in kurzer Zeit alles sehr gut organisiert, weshalb für mich das Distance Learning keine stressige Sache ist. Die Aufträge

Christoph Imhof Laufen

wenn beide zu genügend Einsätzen kämen.» Imhof nimmt es gelassener, er meint, dass er sich im Herbst seiner Hockey-Laufbahn befände. «Wenn ein junger Goalie kommt, der besser ist, räume ich das Tor.» Familiensache Wieso die Imhofs, die den EHC Laufen seit Jahrzehnten mitprägen, allesamt Goalies waren/sind, kann sich Christoph auch nicht so recht erklären. «Sicher ist, dass wir nichts Spezielles zu uns nehmen», meint er lachend. «Nein, ernsthaft. Mein Vater war Goalie, als Laufen noch in Pruntrut spielte. Da fuhr ich jeweils mit und ich wollte früh auch machen, was er

Leer

Sorgen um Einnahmen An sein Ende als Goalie denkt er jetzt sowieso nicht. Anderes verdrängt seine Gedanken. «Als OK-Präsident der Mobila beschäftigt mich die Absage extrem. Es ist ja auch für die Aussteller hart. Dem Klub entgehen mit den abgesagten Anlässen wichtige Einnahmen und ich sehe im Moment nicht, wie wir das kompensieren können. Von den vom Bund gesprochenen 50 Millionen für den Sport werden wir wohl kaum etwas sehen. Vielleicht kommt uns die Stadt bei der Eismiete entgegen. Es ist für alle keine einfache Zeit, aber auch bei uns merkt man, dass in Notlagen zusammengerückt wird.»

Schule am Küchentisch: Ramona muss sich wie viele ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler den Unterrichtsstoff zu Hause aneignen. FOTO: ZVG sind auch nicht zu schwierig und die angegebene Zeitdauer, die man braucht, um diese zu erledigen, stimmt oft überein. Anfangs einer neuen Woche erhalten wir neue Aufträge, die uns via E-Mail geschickt werden. Wenn wir einen Auftrag abgeben müssen, können wir diesen in Google Drive in den entsprechenden Themenordner hochladen, welche für unsere Lehrer freigegeben sind. Die Lösungen erhalten meistens unsere Eltern oder ein Lehrer lädt sie auf Microsoft Teams hoch. Es ist nicht einfach, in der ganzen Sache den Überblick zu behalten. Infos per Whatsapp, Mails, Google Drive und Teams: Da kann man schon mal den Durchblick verlieren. Aber irgendwie klappt es immer, und wir kommen zu unserem Material und die Lehrer zu den von uns gelösten Aufgaben. Die anstehenden Schul- und Abschlussreisen werden mit grosser Wahrscheinlichkeit abgesagt, worüber sich niemand von uns freut. Ich denke, dass es für die Klasse am schlimmsten wäre, wenn die Abschlussreise in den Europa Park ausfallen würde. Schliesslich ha-

ben wir als Klasse mit einem Buchprojekt, einem von uns geschriebenen Krimi, viel Geld verdient und wollten uns als Belohnung in der letzten Schulwoche zwei Tage im Freizeitpark gönnen. Ich hoffe also, dass wir nicht bis zu den Sommerferien Homeoffice machen müssen und bald wieder in die Schule gehen können. Meine Kollegin und ich wollten ab und zu joggen oder spazieren gehen. Doch wir haben uns nur einmal getroffen, da wir die Empfehlung erhalten haben, allein oder nur mit der Familie in die Natur zu gehen. Ich vermisse meine Kolleginnen sehr. Ich denke oft daran, dass ich noch einige Wochen zuvor mit ihnen an der Fasnacht gewesen war und keiner da gedacht hätte, dass der Coronavirus ein so grosses Ausmass haben würde. Trotz allem bleibe ich gut gelaunt und glaube fest daran, dass wir als Gemeinschaft den Virus besiegen können. #wirsindnichtalleine Ramona Fischer Ramona Fischer besucht die Klasse 3EeL der Sekundarschule Laufental (Schulanlage Laufen).

Melanie Brêchet Was soll man erzählen in Zeiten, in denen nichts mehr geht? Was soll man rund um das Coronavirus schreiben, was nicht schon hundert Male geschrieben wurde? Keine leichte Aufgabe. Einen kurzen Moment lang habe ich darüber nachgedacht, diese Zeilen einfach leer zu lassen, sinnbildlich für die trostlose Zeit, in der wir aktuell leben. Eine Mischung aus Leere und Machtlosigkeit ist es, die ich zurzeit fühle. Dieses seltsame Gefühl beschleicht mich immer wieder. Scheinbar aus dem Nichts überkommt es mich und lässt mir nicht selten die Tränen in die Augen schiessen. Zum Beispiel kürzlich, als ich einkaufen war. Ich stellte meinen Einkaufswagen zurück und enervierte mich einmal mehr über Leute, die sich im Laden nicht an die geltenden Abstandsregeln halten konnten. Und plötzlich war da diese Trauer. Ich war traurig darüber, dass ich mich über so etwas aufregen muss oder darüber, dass gerade ältere und oft einsame Menschen nicht einfach gemütlich einkaufen gehen und dabei einen privaten Schwatz halten können. Denn mit zwei Metern Abstand sind die Themen beim besten Willen nicht mehr privat. Meine Wut und mein Frust entladen sich in solchen Momenten definitiv am falschen Ort. Denn eigentlich bin ich auf dieses Virus wütend. Dieses Virus, das uns im Moment so vieler schöner Dinge beraubt, die das Leben bunt machen: Konzertbesuche, Partys feiern, Freunde treffen im Café oder in einer Bar, spontane Besuche bei der Familie, der Mutter zum Geburtstag gratulieren und mit ihr richtig darauf anstossen und nicht nur die für sie getätigten Einkäufe ins Haus tragen, das Geschenk auf den Küchentisch legen, um sich danach wie eine entfernte Bekannte winkend wieder davonzuschleichen. Manchmal komme ich mir vor wie in einem drittklassigen Katastrophenfilm, den ich aber leider nicht ausschalten kann und der eine schier unerträgliche Überlänge zu haben scheint. Diese Krise, so schwierig sie für die Welt als Ganzes oder jeden Einzelnen von uns auch sein mag, trägt aber auch wunderbare Blüten. Es ist die Solidarität, die in diesen kühlen Zeiten wie ein warmer Wind durch die Gesellschaft weht und diese herausfordernden Zeiten erträglich macht. Man hilft einander, unterstützt, wo es geht, tauscht sich auf verschiedenen Kanälen aus, leidet gemeinsam und freut sich auf die Zukunft, in der hoffentlich wieder Normalität eingekehrt sein wird.

EINGESANDT

Vire i dr Satire Die verdammt-verfluchte Vire / Si chöme auf allne Viere / Und, tüe sich nit geniere / O dyni Lunge z infiziere / Me set halt reagiere / Und die Vire kastriere / Aber bitte pressiere / Süscht tüe alli verliere Walter Studer Breitenbach


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Donnerstag, 2. April 2020 Nr. 14

Tragen auch Sie einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz bei und räumen Sie. Es lohnt sich auf alle Fälle. Sie werden aufschlussreich beraten in folgenden Sprachen:

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Kehrichtabfuhr Ostern 2020 Wir machen die Bevölkerung der untenstehenden Gemeinden darauf aufmerksam, dass die Kehrichtabfuhr über Ostern neu wie folgt stattfindet:

Karfreitag, 10. April 2020

Nunningen Zullwil Fehren

Himmelried Meltingen Grellingen

Kehrichtabfuhr Dienstag, 14. April 2020 Gewohnte Kehrichtabfuhr in den Gemeinden: Blauen Roggenburg Kleinlützel Bärschwil

Nenzlingen (ursprünglicR geplant: MittwocR, 15. April 2020Z Ederswiler Röschenz

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DIES UND DAS

Donnerstag, 2. April 2020 Nr. 14

GESUNDHEITSTIPP

GESCHÄFTSWELT

Wandlungsfähig

Garage Keigel hilft mit

Wir alle wollen überleben. Die Viren auch! Zu ihrer Fortpflanzung und Weiterentwicklung brauchen sie einen Wirt, der sie aufnimmt, Mensch oder Tier. Viren, die tierspezifisch waren, haben gelernt, auf den Menschen überzugreifen. Sie sind clever. Diese winzig kleinen Partikel fliegen mit Tröpfchen durch die Luft oder kleben an Türgriffen. Virionen werden sie ausserhalb eines Lebewesens genannt. Sie enthalten einen vollen Rucksack mit Informationen zur Vermehrung durch Nachbildung. Allerdings brauchen sie dazu eine Wirtszelle, die sie bewirtet. Das Problem ist, das Virus nutzt die Zelle zu seinen Gunsten um. Das schwere akute Atemwegssyndrom Coronavirus 2, SARS-CoV-2, greift nicht alle Menschen gleichermassen an. Von der einfachen grippeähnlichen Erkältung bis hin zur atypischen schweren Lungenentzündung kommen alle Variationen vor. Dieses Virus ist uns fremd in seiner neuen Struktur. Es ist sehr wand-

lungsfähig und kann deshalb unser Abwehrsystem überlisten, total überreizen und schwächen. Die Bakterien haben danach ein leichtes Spiel. Wir brauchen also auch Überlebensstrategien, um unser Abwehrsystem zu stärken. Es gibt so viele Naturheilmittel, Kräuter und homöopathische Naturmedizin zur Kräftigung unseres Körpers, der Atemwege, der Lungen und Bronchien. Propolis oder Kapuzinerkresse, Okoubaka oder Echinacea. Ebenso Heilmittel gegen Entzündung der Atemwege, wie Thymian oder Efeutropfen, homöopathisches Lachesis. Sie wirken antibakteriell, entzündungswidrig und krampflösend auf die Bronchialmuskulatur. Kartoffel- und Senfmehlwickel bei Bronchitis und Lungenentzündung. Wir müssen die Entgiftungskanäle unterstützen und wählen dazu Leber- und Nierenheilmittel, wie Löwenzahntropfen, Birkenblätter- und Goldrutentee. Fachpersonen können ihnen Unterstützung bieten für die Wahl der richtigen Naturmedizin. Wir können die Ängste mit Gelsemium oder Passiflora abwerfen und sollten nie vergessen tief durchzuatmen. Grübeln und zweifeln ist verschwendete Zeit. Entwickeln wir auch neue Strategien. Passen wir uns dem Wandel an, denn er ist das Natürlichste dieser Welt. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

PR. Per sofort unterstützt die Garage Keigel mit mehreren Fahrzeugen lokale Hilfs-, Gesundheits- und Pflegeorganisationen wie Caritas, Rotes Kreuz und Spitex sowie die kantonalen Spitäler für deren Coronavirus-Sondereinsätze mit mehreren Fahrzeugen, die kostenlos ausgeliehen werden. Als Erstes wurden am Freitag dem Kantonsspital Baselland fünf Fahrzeuge kostenlos zur Verfügung gestellt. Am vergangenen Freitag konnten die ersten fünf Fahrzeug, darunter auch ein 100 Prozent elektrischer Renault Zoe mit fast vierhundert Kilometer Reichweite und ein Renault Trafic Bus mit neun Plätzen an das Kantonsspital Baselland übergeben werden. Michael Ro-

ERGÄNZUNG

AUSSTELLUNG

LESERBRIEF

Gartenmaterial online kaufen

Die Erfindung des Buchdrucks

Lärm macht krank

gwa. Mit dem Auftreten des Coronavirus und den neuen Bestimmungen tun sich Fragen auf, die es zuvor nicht gab. Die neuen Regelungen führen zu Verunsicherung und Missverständnissen. So hat ein aufmerksamer Leser das Wochenblatt darauf aufmerksam gemacht, dass der Artikel «Wer jetzt nicht sät, kann später nicht ernten», in der Ausgabe vom 26. März, bei einigen Leuten für Verwirrung gesorgt habe. Der Direktverkauf von Setzlingen und Saatgut in den Läden sei zwar verboten, aber es gebe kein generelles Verkaufsverbot für diese Ware. So schreibt der Bund: «Das Verbot des Verkaufs von Gartenmaterial wie Saat- und Pflanzgut in Einkaufsläden und auf Märkten begründet sich dadurch, dass damit das Mobilitätsaufkommen eingeschränkt werden kann und diese Güter zur Deckung des täglichen Lebensbedarfs nicht zwingend notwendig sind.» Aber: «Der Verkauf von Gartenmaterial (z.B. Pflanzensetzlingen) mittels Direktlieferung an den Endkunden ist weiterhin erlaubt. Bei Abholung durch Privatkunden dürfen die Geschäftsräume nicht betreten werden. Auch die Aufgabe einer Bestellung in Geschäftsräumen ist unzulässig.» Das heisst online oder telefonisch ist der Einkauf von Gartenmaterial möglich.

Auch das Industriemuseum Breitenbach wird, wie viele andere, am Samstag, den 4. April geschlossen bleiben. Ich berichte trotzdem über die Zusatzausstellung «Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern», die für dieses Datum geplant war. Ziemlich genau 500 Jahre lang war es diese Technik, die die Entwicklung des Wissens der Menschheit in ungeheurem Ausmass gefördert hat. Ohne sie wären wir wohl in mittelalterlichen Verhältnissen stecken geblieben. Doch leider verkommen die Setzkästen, einst wichtiges Instrumentarium der Schriftsetzer, mehr und mehr zu dekorativem Wandschmuck. (Oder ist auch diese Nutzung schon vorbei?) Die Schriftsetzer wurden längst umgeschult und ihr Wissen ist kaum noch gefragt. Noch ständen uns einige von ihnen, echte «Jünger der Schwarzen Kunst», zur Seite. Sie haben den Beruf als junge Männer von der Pike auf gelernt und hätten uns von ihrem Werdegang berichten können. Des Weitern hätte uns Herr von Arb aus seiner, schon historischen Druckerei Setzkasten, Lettern, Druckmaschine und weitere Utensilien gezeigt. Sogar drucken hätten die Besucher können. Schade, leider sind auch wir Opfer des Coronavirus geworden…. Wir hoffen, die Ausstellung im nächsten Winter nachholen zu können.

Die Angaben des Bundes sind nachzulesen unter: https://www.blw.admin.ch/blw/de/home/nachhaltige-produktion/produktionssicherheit/neuescoronavirus.html

Willi Thalmann

laz, Leiter Strategie & Projekte des Kantonspitals Baselland, ist dankbar für diese Unterstützung: «Die Autos der Garage Keigel können wir gut gebrauchen. Dank diesen können unsere Ärzte und Pfleger rascher auf die Bedürfnisse an den Standorten, zu denen ja jetzt auch noch die Testcenter in Lausen und Münchenstein hinzugekommen sind, eingehen und damit für einen reibungslosen Ablauf in der Krisenbewältigung sorgen.» «Uns ist es wichtig, in der aktuellen Situation unser Möglichstes zu tun, dass die erhöhten Mobilitätsbedürfnisse für unsere Hilfsorganisationen bestmöglich abgedeckt werden und wir damit auch etwas zur Verbesserung der aktuellen

Herausforderungen beitragen können!», so Christoph Keigel, Inhaber und Geschäftsführer der Garage Keigel. «Es ist unserer Gesellschaft mehr gedient, wenn Fahrzeuge, die bei uns im Moment nicht im Einsatz sind, so genutzt werden», ergänzt er weiter. Die Garage Keigel ist mit ihrem Einsatz damit auch Teil einer nationalen Hilfskampagne der Renault-Händler der Schweiz, die gesamthaft über 100 Renault Zoes in der ganzen Schweiz zur Verfügung stellen. Im Rahmen der Sicherstellung der Grundversorgung ist es in der aktuellen Situation Aufgabe der Garage Keigel, für die Kunden, die auf individuelle Mobilität angewiesen sind, diese auch jetzt aufrechtzuerhalten. Daher sind alle Standorte– wenn auch eingeschränkt – weiterhin von Montag bis Freitag zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Reparaturen und Servicearbeiten werden weiterhin unter Respektierung aller Vorkehrungen zum Schutz der Gesundheit ausgeführt. Dazu gehört auch ein kostenloser Hol- und Bring-Service, der allen Kunden angeboten wird. Die Garage Keigel ist in der Region Nordwestschweiz an sechs Standorten (Frenkendorf, Füllinsdorf, Pratteln, Basel, Oberwil und Zwingen) in den Bereichen Fahrzeughandel und Carrosserie tätig.

tunten Motoren und Auspuffanlagen unterwegs, welche keine Rücksicht auf die Natur und das Erholungsgebiet, für uns Bewohner und unsere Gäste kennen. Vor allem an den schönen Wochenenden werden diese Töffler zur Plage, wenn sie im Konvoi unterwegs sind und jeder versucht den anderen zu überlärmen. Dass die Polizei dagegen genügend Kontrollen unternimmt, kann eindeutig verneint werden. Was die Situation noch verschlimmert, sind die Betonmauern, die den Schall reflektieren. Steingitterkörbe würden das Problem wesentlich minimieren. Dass die Polizei zurzeit mit COVID-19 ausgelastet ist, verstehe ich, aber das Lärmproblem bestand schon lange vor der Pandemie

und wird auch danach bestehen, wenn die Verantwortlichen Personen das Problem nicht endlich lösungsorientiert, zusammen mit den Betroffenen angehen. Das Kantonale Baudepartement unternimmt ebenso wenig gegen den Lärm. Das zeigen verschiedene Versäumnisse im Schwarzbubenland auf, wo der Strassenlärm nach der Sanierung noch erheblich anstieg. Ebenso wenig lassen sie sich auf ein Gespräch ein, um gemeinsame Lösungen gegen den Lärm zu finden. Mit einem Lärmkataster als Alibiübung, welches nicht einmal eine Stellungsnahme der Bevölkerung zuliess, wird die Lärmbelastung weiter zunehmen. Hubert Gehrig

Fahrzeugübergabe: John Weisskopf überreicht den Schlüssel an MichaFOTO: ZVG el Rolaz.

Zum Artikel Schmierereien im Wochenblatt, Ausgabe 26.03.2020: Liebes Kreisbauamt III und Kanton Solothurn, ich sehe, dass die Botschaft einer Verzweiflungstat nicht verstanden wurde. Da hat wohl eine lärmgeplagte Person keinen anderen Ausweg mehr gewusst, um am Staatseigentum ihren Unmut auszulassen. Grundsätzlich bin ich gegen jede Schmiererei. Trotzdem bringe ich der Aussage «Euer Lärm ist krank» besser wäre «Lärm macht krank», volles Verständnis entgegen. Es gibt viele Motorradfahrer, die rücksichtsvoll, mit Einhaltung von Geschwindigkeit und Lärmpegel unser Schwarzbubenland geniessen. Leider sind aber viele skrupellose Raser mit ge-

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LESERBRIEF

Verarmung der Artenvielfalt Die Krankheit COVID-19 ist eine Zoonose. Sie wird von einem Virus verursacht, der vom Tier auf den Menschen übergesprungen ist. Gemäss der Dokumentation «Planet e» des ZDF wurde die Ursache für die Zunahme solcher Erkrankungen erkannt: die Zerstörung der Regenwälder. Diese führt zur Verarmung der Artenvielfalt und zur starken Vermehrung einzelner Arten, was die Verbreitung von Viren und die Chance auf Mutationen erhöht. Zudem dringt

der Mensch immer tiefer in diese Lebensräume ein, was Übertragungen auf den Menschen begünstigt. Die Hauptursache für die Zerstörung der Lebensräume ist der weltweit steigende Konsum von Tierprodukten. Würden wir uns weitgehend pflanzlich ernähren, wäre dieses Problem gelöst, weil wir keine Wälder mehr für Tierfutter abholzen müssten. Und das geht auch uns hier in der Schweiz etwas an, denn unsere 2,6 Millionen Schweine

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Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Das Coronavirus stellt uns alle vor grosse Herausforderungen. Die Gesundheit der Bevölkerung hat dabei für den Regierungsrat oberste Priorität. Aber auch der Wirtschaft gilt ein besonderes Augenmerk: Seit dem «Lockdown» mussten viele Betriebe schliessen, Dienstleistungen können nicht mehr oder nicht mehr in gewohntem Ausmass erbracht werden. Dies hat weitreichende Folgen für die Wirtschaft. Bund und Kanton haben reagiert: Der Bundesrat hat am 20. März 2020 ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen. Er hat die Kurzarbeit ausgeweitet und vereinfacht: Neu kann auch für Angestellte in einer arbeitgeberähnlichen Stellung sowie für Angestellte in einem befristeten Arbeitsverhältnis Kurzarbeitsentschädigung beantragt werden. Dasselbe gilt für Lehrverhältnisse. Zudem werden auch Selbstständigerwerbende entschädigt, die wegen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden. Dies in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung. Der Kanton Solothurn ergänzt die Massnahmen des Bundes mit einem 10-Millionen-Fonds: Die besonders hart getroffenen Kleinstbetriebe können online ein Gesuch für Soforthilfe stellen und erhalten im Fall einer Bewilligung 2000 Franken. Die Auszahlung soll unbürokratisch und schnell erfolgen. Der Regierungsrat will Entlastung schaffen und Betroffenen eine

unkomplizierte Überbrückung ausbezahlen. Bund und Kanton wollen mit ihren Massnahmen die Arbeitsplätze erhalten, Löhne sichern und die Selbstständigerwerbenden auffangen. Es ist unser zentrales Anliegen, dass die betroffenen Betriebe – egal ob AG, GmbH oder Einzel„rma – ihre Möglichkeiten kennen und diese auch nutzen. Uns ist es wichtig, dass die betroffenen Unternehmen bei Fragen oder Unklarheiten rasch eine Auskunft erhalten. Aus diesem Grund haben die verschiedenen involvierten Stellen eine Hotline eingerichtet. Es ist uns bewusst, dass mit den bereits getroffenen Massnahmen noch nicht alle Betriebe berücksichtigt sind. Dort, wo diese Massnahmen nicht greifen, setzt die Sozialhilfe ein. Auch hier wurden die Prozesse angepasst, damit in Notlagen schnell gehandelt werden kann. Bund und Kanton prüfen weitere Massnahmen. Ein ganz wichtiges Instrument ist dafür der im Kanton Solothurn geschaffene «Dialog Wirtschaft». Der Regierungsrat steht im engen Austausch mit den Sozialpartnern und den Wirtschaftsverbänden. Wir setzen uns gemeinsam für den Solothurner Wirtschafts- und Arbeitsstandort ein. Bleiben Sie gesund! Im Namen des Regierungsra Frau Landammann Brigit Wy

Informationen: corona.so.ch und Hotline 0800 112 117

Der Kanton Solothurn reagiert auf verschiedenen Ebenen auf die ausserordentliche Situation. Unterstützungshilfe Der Regierungsrat stellt einen Fonds mit 10 Millionen Franken Überbrückungshilfe für Selbstständigerwerbende zur Verfügung. Die Überbrückungshilfen bieten sofortige Entlastung und leisten eine unbürokratische Unterstützung. Wer im Kanton Solothurn wohnt und hier sein Geschäft führt, dieses schliessen musste oder seine Aufträge verloren hat, erhält 2000.– ausbezahlt. Das entspricht etwa einem halben Monatseinkommen eines Kleinstbetriebes (z. B. Coiffeuse, Taxifahrer, Floristin, Fitnesstrainer). Die Voraussetzungen und das Webformular für ein Gesuch um Überbrückungshilfe „nden Sie unter: corona.so.ch/ueberbrueckungshilfe Unterstützung beim Ausfüllen des Webformulars bietet die Hotline: 0800 112 117 Kultur und Sport – Soforthilfe für Veranstalter Merkblatt und Infos „nden Sie unter: corona.so.ch / kultur-und-sport

Massnahmen Wirtschaft – Inhaber / Geschäftsführer einer GmbH oder AG können für sich selber sowie für ihre Angestellten Kurzarbeitsentschädigung beantragen. In dieser ausserordentlichen Lage haben auch die folgenden Personen Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung: Personen in einem Arbeitsverhältnis auf bestimmte Dauer; Personen in einem Lehrverhältnis (Lernende und Lehrmeister); Personen im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit; Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung und ihre mitarbeitenden Ehegatten (oder eingetragenen Partner). – Selbstständigerwerbende oder Inhaber einer Einzel„rma mit Angestellten können für ihre Angestellten Kurzarbeitsentschädigung und für sich selber Unterstützungsmassnahmen beantragen. – Selbstständigerwerbende oder Inhaber einer Einzel„rma ohne Angestellte können für sich selber Unterstützungsmassnahmen beantragen.

Informationen und Unterstützung – Ausführliche Informationen „nden Sie unter: corona.so.ch/wirtschaft – Unterstützung bietet die Hotline Corona Kanton Solothurn: 0800 112 117 – Branchenverbände und Sozialpartner bieten Informationen und Hilfestellungen für ihre Mitglieder an. – Alle im Kanton Solothurn ansässigen Banken übernehmen – ohne Kostenfolge – Hilfeleistungen und Beratungen für Gewerbetreibende, KMU und Privatpersonen zu den diversen Angeboten des Kantons.

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lei der KESB erledigen Sie alle anfallenden administrativen Aufgaben. Sie verwalten die Dossiers, sorgen für deren Vollständigkeit, unterstützen die Kanzleileitung bei der Sitzungsplanung der KESB, bereiten Geschäfte und Verfügungen selbständig vor nach Weisung durch die Kanzleileitung, erledigen Korrespondenz, führen die Geschäftskontrolle nach und sorgen für die ordentliche Bereitstellung administrativer Strukturen. Wir erwarten einen kaufmännischen Lehrabschluss oder über eine gleichwertige Ausbildung. Berufserfahrung im Kindes- und Erwachsenenschutz sowie Kenntnisse des zivilprozessualen oder verwaltungsrechtlichen Verfahrens sowie Verwaltungserfahrung sind von Vorteil. Ein versierter Umgang mit EDV-Mitteln wird vorausgesetzt. Sie sind eine belastbare, leistungsorientierte und integre Persönlichkeit mit hoher Sozialkompetenz. Der Stellenantritt erfolgt per sofort oder nach Vereinbarung.

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 2. April 2020 Nr. 14

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Einsatz wegen Asche BLAUEN. WoS. Letzten Sonntag geriet am Gassenackerweg in Blauen ein Stück Waldrand in Brand. Die alarmierte Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen und so die weitere Ausbreitung verhindern. Abklärungen der Polizei Basel-Landschaft ergaben, dass am Samstagabend eine nahe gelegene, offene Grillstelle benutzt worden war. Diese wurde am Sonntagmorgen gereinigt. Die vermeintlich kalte Asche führte in der Folge zum Brandausbruch. Personen wurden nicht verletzt.

Seltene Sichtung: Das Foto wurde in den Wilden Löchern oberhalb Büsserach aufgenommen. Laut Recherche der FotograFOTO: RACHAEL MCGOVERN UND THOMAS RYF fen handelt es sich um eine etwa 20 Zentimeter lange Juraviper.

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LAUFEN

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Brut- und Setzzeit

Vandalismus auf dem Rebenspielplatz

Vorsicht mit Trendfahrzeugen

WoS. Am letzten Wochenende wüteten Unbekannte auf dem Rebenspielplatz in Laufen. Das erst kürzlich erstellte Toilettenhäuschen wurde mutwillig zerstört. Die Täterschaft riss unter anderem Bretter vom Häuschen und liess diese am Boden liegen. Ausserdem wurden grosse Mengen an Abfall liegengelassen. Bereits in den vorherigen Wochen wurden auf dem Amthausspielplatz in Laufen mutwillig Spielgeräte zerstört, ein Spielturm wurde umgerissen. Ausserdem besprayten unbekannte Täter Spielgeräte, die eben erst ersetzt wurden, mit Hakenkreuzen. Dies bestätigte die Stadtpolizei Laufen auf Anfrage. Es wurde Anzeige gegen unbekannt erstattet. Auf Anfrage hiess es von der Stadt Laufen, dass die Schadenssumme noch nicht genannt werden kann. Die Schäden würden in absehbarer Zeit repariert.

WoS. E-Trottinette, Segways und Co. sind moderne Fortbewegungsmittel und liegen im Trend. Auch wenn das Fahren damit einfach aussieht: Man fällt damit leichter hin, als man denkt. Viele Trendfahrzeuge sind schnell und verlangen einiges an Balance. Die Solothurner Polizei rät darum dazu, sich zu schützen. So gehören Helme auf die Köpfe und je nach Gerät Schoner an die Gelenke. Es sei ausserdem wichtig, sich gut sichtbar zu machen, beispielsweise mit heller Kleidung oder reflektierenden Accessoires. Die Fahrzeuge selber müssen zudem mit fest angebrachten Lichtern (vorne und hinten) und einem roten Rückstrahler ausgerüstet sein. Für alle Trendfahrzeuge gibt es ausserdem gesetzliche Richtlinien, nicht alle sind für den Verkehr zugelassen. Weitere Informationen gibt es unter polizei.so.ch.

WoS. Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der jungen Tiere im Wald. Vom 1. April bis 31. Juli gilt in der Region die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde. Aus Rücksicht auf die Wildtiere soll zudem auf Aktivitäten in der Dämmerung und in der Nacht im Wald und am Waldrand verzichtet werden. Dieser Aufruf des Gesundheitsdepartements des Kanton Baselland ist dieses Jahr von noch grösserer Dringlichkeit, da der Wald in Zeiten von geschlossenen Fitnesszentren und eingeschränkten Sportclub-Aktivitäten zu einem noch beliebteren Sportraum geworden ist. Alle Besucherinnen und Besucher des Walds werden während dieser Zeit gebeten, aus Rücksicht auf die Wildtiere und vor allem auf die bodenbrütenden Vögel, die Waldwege nicht zu verlassen, den Wald tagsüber zu geniessen und keine ausgedehnten Picknicks zu machen. Küche & Bad Innenausbau Türen

Streifkollision mit Postauto GRELLINGEN. WoS. Am letzten Samstag ereignete sich in der Bahnhofstrasse in Grellingen eine Streifkollision zwischen einem Personenwagen und einem Postauto. Dabei wurde niemand verletzt. Zum Zusammenstoss kam es gemäss Polizei Basel-Landschaft beim Versuch eines Autofahrers, das Postauto zu überholen, im Augenblick, als dieses im Begriff war, abzubiegen. Da zum genauen Unfallhergang widersprüchliche Aussagen bestehen, sucht die Polizei Zeugen. Abklärungsstationen gut eingespielt REGION. WoS. Seit dem 18. März sind im Kanton Basel-Landschaft zwei Abklärungsstationen für Corona-Verdachtsfälle in Betrieb. In Münchenstein und in Lausen werden täglich mehrere hundert Personen untersucht und je nach Symptomen auf den Virus getestet. Die erste Zwischenbilanz zeigt, dass die Mitarbeitenden vor Ort gut eingespielt sind und bei der Bevölkerung einen grossen Rückhalt verspüren. Rund 4000 Personen haben sich bisher untersuchen lassen. Bei gut 55 Prozent wurde aufgrund des Gesundheitszustandes ein Abstrich gemacht. Welche Patienten getestet werden und welche nicht, entscheidet jeweils ein Arzt oder eine Ärztin. Die Mediziner halten sich dabei an die vom BAG vorgegebenen Richtlinien..

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