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Donnerstag, 1. April 2021

113. Jahrgang Nr. 13

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

«Feldhasen brauchen Brachland» Vor fünf Jahren endete das Projekt «Hopp Hase». Das Unterfangen hatte zum Ziel, die Population der Feldhasen in der Nordwestschweiz zu vergrössern und herauszufinden, welche Massnahmen dazu nötig sind. Was ist davon übrig geblieben?

7 ºC 21 ºC

5 ºC 15 ºC

Freitag, 02.04.2021 Recht sonnig, mit sich tagsüber bildenden Quellwolken, daraus gegen Abend einzelne lokale Schauer möglich. Samstag, 03.04.2021 Zum Teil ein paar hochnebelartige Wolken, sonst wieder sonnig. Etwas Nord- bis Ostwind. Sonntag, 04.04.2021 Der Sonntag zeigt sich mit viel Sonne.

3 ºC 15 ºC

Melanie Brêchet Das Projekt «Hopp Hase» wurde 2006 ins Leben gerufen, nachdem die Jägerschaft festgestellt hatte, dass der Bestand an Feldhasen in der Nordwestschweiz zurückgegangen war. Gemeinsam mit den Naturschutzorganisationen Pro Natura und dem Basellandschaftlichen Naturund Vogelschutzverband plante man darum, während zehn Jahren verschiedene Massnahmen zu testen, um zu sehen, wie diese sich auf die Feldhasenpopulation auswirken würden. Man begann damit, verschiedene Massnahmen umzusetzen und gleichzeitig die Hasen zu zählen, dies auch im Laufental und dem Leimental. «Das war mit grossem Aufwand verbunden», sagt der Biologe und damalige Projektleiter von «Hopp Hase», Darius Weber aus Rodersdorf. «Wir fuhren nachts mit den Autos die Felder ab und zählten die Hasen anhand der Augenpaare, die uns aus der Dunkelheit entgegenleuchteten.» Die Anzahl der gezählten Hasen und jene des sogenannten Fallwilds, also jener Tiere, welche tot aufgefunden wurden, gaben darüber Aufschluss, wie sich die Population entwickelte. 2016 wurde das Projekt erfolgreich beendet. «Nach ‹Hopp Hase› wussten wir, welche Massnahmen funk-

Laufen

Zwei Rettungswagen sind in Laufen stationiert. Diese sollen Notfälle im Laufental und Thierstein abdecken. Dabei kann es auch zu Engpässen kommen.

Ungewiss: Wie es in der Region um den Bestand von Feldhasen steht, ist nicht ganz klar.

FOTO: ZVG

Erschwil tionieren. Wir stellten fest, dass die Entwicklung der Hasenpopulation massgeblich vom Überleben der Jungtiere abhängt. Denn nur 10 bis 20 Prozent der jungen Hasen wachsen schliesslich zu erwachsenen Tieren heran.»

Brachen und dünne Saaten

Entscheidend für das Überleben der Feldhasen seien darum breite Brachen und dünne Aussaaten von Getreide, wo die Jungtiere geschützt seien und nicht oder nur selten gemäht wird, erklärt Weber. Junge Hasen seien zwar gut getarnt, würden sich aber kaum bewegen und auch nicht flüchten, wenn Feinde nahen — ein

gefundenes Fressen für allerlei Raubtiere. «Insbesondere Krähen, welche sich viel am Boden aufhalten, sind für den Feldhasenbestand eine Gefahr», weiss Weber. Für die dünneren Aussaaten von Getreide werden Bauern in der Nordwestschweiz mittlerweile entschädigt, auch wenn der Ertragsausfall nicht besonders gross sei, erklärt Weber.

Erneute Zählung gestartet

Wichtig sei es nun, eine Erfolgskontrolle durchzuführen und herauszufinden, ob die Massnahmen auch langfristig etwas bringen, findet Darius Weber. Er hat darum im letzten Jahr, gemeinsam mit

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Freunden und Kollegen, wieder damit begonnen, die Feldhasen in bestimmten Gebieten zu zählen. Gezählt wird unter anderem im Gebiet Eggfeld bei Bättwil und Witterswil. Auch die Gemeinden Biel Benken, Therwil, Ettingen und Rodersdorf seien beteiligt. Unterstützt wird das halbprivate Projekt dabei von der Jagdverwaltung und den Fachstellen der Kantone, welche Daten zur Verfügung stellen. Rechtlich gesehen dürfen Hasen in der Schweiz übrigens gejagt werden. Einzelne Kantone haben sie jedoch gesetzlich geschützt. Im Kanton Baselland wird er von der Jägerschaft freiwillig geschont.

11 Ohne Bienen haben wir morgens keinen Honig auf dem Frühstückstisch. Die Insekten haben aber noch weitere, viel wichtigere Aufgaben zu erledigen.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

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L AUFEN

Warten auf den Rettungswagen Weshalb holt ein Rettungswagen aus Basel einen Verletzten in Kleinlützel? Das Wochenblatt geht der Frage nach, ob die Rettungskapazität im Laufental und Thierstein genügt.

bereits bei der Paramedic immer nur ein Team in Laufen auf Pikett.

1300 Rettungen

Gaby Walther Mit Schmerzen liegt Ueli Meier am 26. Dezember auf dem Boden. Er hat kein Gefühl mehr im Bein und kann nicht mehr stehen. Er schreit vor Schmerzen. Eine dumme Bewegung beim Duschen hat einen Bandscheibenvorfall ausgelöst. Seine Frau ruft beim Notfall in Laufen an. Dort teilte man ihr mit, dass man einen Krankenwagen vorbeischicken werde. Eine gefühlte Stunde später trifft ein Rettungswagen aus Basel in Kleinlützel ein. Eine weitere Stunde vergeht, bis Ueli Meier im Unispital in Basel ist und von einem Arzt untersucht wird. «Früher, als noch die Paramedic in Laufen den Rettungsdienst stellte, war der Krankenwagen viel schneller vor Ort», beklagt sich der Pensionär. Ist dem wirklich so? Das Wochenblatt will es genauer wissen. Vor drei Jahren übernahm das Kantonsspital Baselland den Rettungsdienstbetrieb von der Paramedic AG in Laufen. «In Laufen, beim alten Feuerwehrmagazin an der Baslerstrasse, sind immer

Im Einsatz für die Region: (v.r.) Thomas Schwander, Leiter Rettungsdienst, Rettungssanitäter Alain Baumann und Nathanael Barth. FOTO: GABY WALTHER noch zwei Rettungswagen stationiert. Zum Personalbestand gehören zwölf Personen, welche in zwei Schichten arbeiten. An dieser Situation hat sich nichts geändert und wird sich nichts ändern», erklärt Thomas Schwander, Leiter Rettungsdienst vom Kantonsspital Basel-

land, und widerlegt somit die Frage von Meier. Allerdings ist seit der Coronakrise nur ein Wagen im Einsatz. Wegen Personalmangels ist das eine Team von Laufen nach Liestal auf die Intensivstation berufen worden, um dort auszuhelfen. Abends und am Wochenende war aber

Das Kantonsspital Baselland hat sechs Rettungswagen im Einsatz, zwei sind in Laufen, drei in Liestal und einer beim Bruderholz (Verlegungsteam) stationiert. «Gemessen an der Bevölkerungsdichte sind zwei Fahrzeuge für diese Region im Vergleich zu Liestal mit drei Fahrzeugen gut berechnet», bestätigt Schwander. 1300 Mal, mit einem durchschnittlichen Zeitaufwand von 113 Minuten, kam ein Rettungsfahrzeug letztes Jahr im Laufental und Thierstein zum Einsatz. Dies führte jedoch zu einem hohen Anteil von Doppelbelegungen. Die Sanitätsnotrufzentrale beider Basel hat den Überblick über die Rettungsfahrzeuge — nicht nur über jene des Kantonsspitals, sondern auch über jene von «Rettung Basel-Stadt». Die Zentrale, welche seit 2018 besteht, sieht, wo Kapazitäten frei sind, und entscheidet, welches Fahrzeug disponiert wird. Die Einsatzzentrale nimmt im Bedarfsfall auch mit dem privaten Rettungsdienst Nordwestschweiz AG Kontakt auf, der in Reinach stationiert ist.

Einsätze nehmen seit Jahren zu

Der Interverband für Rettungswesen gibt als Richtlinie an, dass ein Rettungswagen in seinem Einzugsgebiet in 15 Minuten vor Ort sein muss. «Wir sind im Kanton absolut am Limit. Die Einsätze nehmen seit Jahren zu. Einerseits hat dies mit dem Älterwerden der Bevölkerung zu tun,

anderseits wird der Rettungsdienst heute wegen kleinerer Probleme gerufen als früher. Vor allem in Stadtnähe wird manchmal schon wegen einer Bagatelle der Rettungsdienst verlangt», sagt Schwander.

Blaulicht nur bei Lebensgefahr

Unterschieden werden die primären Notfalleinsätze nach der Dringlichkeit 1 bei akuter Vitalbedrohung und der Dringlichkeit 2, wenn keine Lebensgefahr besteht. Nur bei D1 darf der Rettungswagen mit Horn und Blaulicht unterwegs sein. «Natürlich ist das Warten unangenehm für die verletzte Person, gerade im Fall von Herrn Meier, der starke Schmerzen hatte», sagt Schwander. «Anderseits haben wir in der Schweiz einen hohen Standard, und ein Fahrzeug ist immer gewährleistet, auch wenn es eben aus Basel heranfahren muss, weil das Fahrzeug in Laufen bereits für einen anderen Notfall unterwegs ist.» Je nach Situation wird entschieden, welches Spital angefahren wird. Bei Herrn Meier schien das Unispital optimal zu sein und er war mit der Wahl auch äusserst zufrieden, wie er dem Wochenblatt erklärt. Interessanterweise ist auch ein Rettungswagen vor Ort, wenn die Rega gerufen wird. «Das ist wichtig, nicht überall kann der Helikopter landen. Meist ist der Rettungswagen schneller vor Ort als die Rega und leistet Ersthilfe. Das Sanitätspersonal hat eine hohe Kompetenz und kann immer eine Ärztin oder einen Arzt um Rat fragen», so Schwander.

L AUFEN

Beratungsstelle für Menschen im Rentenalter Die Anlaufstelle IBBS ist im Stedtli Laufen eröffnet. Sie bietet älteren Menschen Beratung in allen Fragen rund um das Alter. Auch alle anderen Menschen, die Pflege und Betreuungsangebote benötigen, können den Dienst in Anspruch nehmen.

Gemäss dem Altersbetreuungs- und Pflegegesetz (APG) des Kantons Baselland sind die Gemeinden verpflichtet, sich einer solchen Versorgungsregion anzuschliessen. Der Zweckverband hat nun diese Anlaufstelle für Information, Beratung und Bedarfsabklärung (IBBS) gegründet. Ziel der Anlaufstelle ist aber auch, das vielfältige und breite Angebot an Freiwilligenarbeit in den Laufentaler Gemeinden zu bündeln und zu koordinieren: Mittagstisch, Fahrdienste, Einkaufshilfe, Besuche, Hilfe bei Steuererklärungen etc. Sie versteht sich deshalb nicht als Konkurrenz zu diesen bestehenden Diensten, sondern als komplementäres Angebot, um Synergien zu nutzen und Doppelspurigkeiten zu verhindern.

Thomas Immoos Nach einer knapp zweijährigen Vorbereitungszeit ist es nun so weit: An diesem Donnerstag, 1. April, nimmt die Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren im Laufental ihre Arbeit auf. Mitten im Stedtli, an der Hauptstrasse 37, wird diese neue Dienstleistung eröffnet. Sie bietet für ältere Mitmenschen und deren Angehörige Beratung in allen Fragen rund um das Alter und berät auch allen anderen Menschen, die Pflege und Betreuungsangebote benötigen. Ob es um die Bedarfsabklärung für Pflegeleistungen, Anspruchsabklärung für Ergänzungsleistungen oder um Spitexdienste geht, ob um Fragen rund um den Eintritt ins Rentenalter, ob um Fahrdienste, Einkaufs-

Öffnungszeiten

Beratungsstelle für Seniorinnen und Senioren: Stefanie Herzog (links) und Vreni Giger stehen an der Hauptstrasse 37 in Laufen für Ratsuchende rund um das Thema Alter und Betreuung bereit. FOTO: THOMAS IMMOOS hilfen oder Hilfen im Garten oder gar um Fragen, die den Wechsel ins Seniorenzentrum betreffen: Vreni Giger und Stefanie Herzog wissen Rat. Vreni Giger und Stefanie Herzog be-

raten die Besucherinnen und Besucher nicht nur, sondern leiten sie allenfalls bei einer tiefergründigen Abklärung auch an Fachleute weiter. Diese Triagedienste dürften auf besonderes Interesse stossen.

Geführt wird diese Beratungsstelle von der Pro Senectute beider Basel, die dies gestützt auf eine Leistungsvereinbarung mit dem Zweckverband Versorgungsregion APG Laufental tut.

Die Anlaufstelle ist jeweils geöffnet Dienstag und Freitag: 9–12 Uhr und 14–17 Uhr, Mittwoch: durchgehend 9–17 Uhr, Donnerstag: 9–12 Uhr und 14–19 Uhr. Überdies ist die Anlaufstelle telefonisch erreichbar montags bis freitags, jeweils 8–12 Uhr und 13.30–17 Uhr. Über die Mailadresse können Termine vereinbart und Auskünfte eingeholt werden: beratung@ibbs-laufental.ch.

L AUFEN

Wichtige Informationen rund um das Impfzentrum West in Laufen

Impfen gegen Covid-19: Am 19. April öffnet in Laufen das Impfzentrum West seine Türen. FOTO: ZVG

Am 19. April nimmt das Impfzentrum West am Standort des «Spitals Laufen» seinen Betrieb auf. Ab diesem Zeitpunkt werden im Kanton Basel-Landschaft insgesamt drei Impfzentren zur Verfügung stehen. In einer ersten Phase wird das Zentrum in Laufen von 9 bis 17 Uhr geöffnet sein. Die Anmeldung erfolgt über das Internet-Portal www.bl.ch/impfen. Auf dieser Website finden Sie übrigens alle nötigen Informationen rund um die Covid-19-Impfung in unserem Kanton. So gilt für das Impfen nach wie vor eine Priorisierung: Vorrang haben Personen ab dem Alter von 65 Jahren. In zweiter Linie werden Erwachsene mit chronischen Krankheiten berücksichtigt. Solche Krankheiten müssen mit einem entsprechenden Arztzeugnis bestätigt wer-

den. Bei genügend vorhandenem Impfstoff sollen anschliessend möglichst rasch alle Personen ab 16 Jahren geimpft werden. Sobald Sie für eine Impfung zugeteilt wurden, erhalten Sie per SMS oder telefonisch einen Terminvorschlag. Termine können von Ihnen verschoben werden. Folgen Sie der Wegleitung bei der Terminbestätigung. Wenn Sie einen Termin hingegen absagen, was möglich ist, müssen Sie sich wieder neu anmelden. Gegenwärtig stehen die Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und Moderna zur Verfügung. Sie können den Impfstoff nicht selber auswählen. Es ist aber sichergestellt, dass Sie bei der ersten und bei der zweiten Impfung denselben Impfstoff erhalten. Im Hinblick auf die Inbetriebnahme

des Impfzentrums West in Laufen steht für die Laufentaler Bevölkerung vor allem eine Frage im Vordergrund: Ich habe mich bereits auf www. bl.ch/impfen für eine Impfung angemeldet. Kann ich mich nun für Laufen ummelden? Sollten Sie bereits einen verbindlichen Termin erhalten haben oder wurde Ihnen sogar schon die erste Impfdosis verabreicht, dann ist eine Ummeldung leider nicht mehr möglich und Sie müssen die Impfung entweder in Lausen oder Muttenz vornehmen. Der Kanton arbeitet gegenwärtig an einer guten Lösung für alle anderen Fälle. Sobald diese bekannt ist, werden wir an dieser Stelle informieren können. Regionaler Führungsstab Laufental Marcel Buess

Ausführliche Informationen www.kfl.ch GALERIE

9. April – 25. April 2021 Eröffnung ohne Vernissage: Freitag, 9. April, 19.00 Uhr

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Öffnungszeiten: Mittwoch,18.00–21.00 Uhr, Freitag, 17.00–21.00 Uhr und Sonntag, 11.00–16.00 Uhr.

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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 12

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 2. April, 10.00 Uhr Karfreitagsgottesdienst*, Pfarrer Hans Bollinger und Stefan Pöll, Orgel Sonntag, 4. April, 10.00 Uhr Ostergottesdienst* mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner und Reformierter Kirchenchor ohne Gesang – dafür mit allerlei Oster-Überraschungen *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie. Liebste – ruh in Frieden, vergessen werden wir Dich nie!

Traurig und schmerzerfüllt nehmen wir Abschied von meiner herzensguten Frau, Mama und Schwiegermama und unserer liebevollen Oma

Margaretha (Greti) Haller-Altenbach 30. Oktober 1945 – 27. März 2021 Völlig unerwartet und plötzlich wurdest Du aus dem Leben gerissen. Wir sind voller schöner Erinnerungen und Momente, welche wir zusammen verbringen durften. Du wirst ewig in unseren Herzen sein.

Gottesdienste (max. TN-Zahl: 50 Pers. – Anmeld.: freiwillig – Maskenpflicht!):

Wir vermissen dich: Theo Haller-Altenbach Stephan und Sybille Haller mit Mirco und Maya, Janis und Julie Simone und Werni Haller mit Nico und Noel Verwandte, Freunde und Bekannte

Donnerstag, 1. April, 15.30 Uhr, Gr. Saal, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gründonnerstagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, nur für Heimbewohner-innen Freitag, 2. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst mit argentinischer Tango-Musik, Pfr. Stéphane Barth; Akkordeon: Barbara Schneebeli, Orgel: Tobias Cramm; mit Abendmahl Samstag, 3. April, 19.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfeier mit der So.-Schule: mit Bildergeschichte, Quiz und Eiertütschete: auf Abstand! Predigt: Pfr. Stéphane Barth; Orgel: Catalina Vicens, So.-Schulleiterin Rahel Pfeuti Sonntag, 4. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostergottesdienst, Pfrn. Barbara Jansen; Orgel: Catalina Vicens; mit Sängerin: Susanna Schnell; mit Abendmahl

Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenspenden bitten wir um Unterstützung zu Gunsten: Antoniushaus in Solothurn, Gärtnerstrasse 21, 4500 Solothurn, IBAN CH73 0900 0000 4500 0676 1 und Naturfreunde Schweiz, Pavillonweg 3, 3012 Bern, IBAN CH96 0900 0000 3056 0070 1 mit dem Vermerk «Greti Haller». Traueradresse: Theo Haller-Altenbach, Birsigstrasse 8, 4118 Rodersdorf Gilt als Leidzirkular.

Sonntag, 11. April, kein Gottesdienst Sonntag, 18. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfr. Stéphane Barth, Org. Tobias Cramm, So.-Schule mit Beginn im GD, mit Take Away (Kirchenkaffee) Sonntagsschule/ChinderChilche: Samstag, 3. April, 19.00 – 20.30 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostervorabendfeier: Teilnahme am GD mit Bildergeschichte, Quiz und Eiertütschete auf Abstand. Leitung: Pfr. Stéphane Barth und Rahel Pfeuti. – Sonntag, 18. April, 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn im GD, danach im Gde.-Saal. Thema: Schatz Gottes, Schatzsuche, Franz von Assisi. Leitung: Susanne Rodella

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Konfirmandenunterricht: Als Ersatz für das Konf.-Lager von Mi., 07. bis Sa., 10. April: Blockkurs im Gde.-Saal der Kirche und auswärts. Zeiten: 9-16 Uhr, jeweils mit Mittagessen/Lunch. Mi. + Fr. für Gr. 1 / Do. + Sa. für Gr. 2. Kirchgemeinderat: Hilft bei mat. Notlagen und Covid-19bedingter Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Gründonnerstag, 1. April, 19.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Musik und Wort. Wir hören Musik von Joseph Haydn über die letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze. Liturgie und Text: Pfarrer Claudius Jäggi, Quartett: Marie Theres Armbruster (Violine), Camille Büsser (Violine), Ursula Brunner (Viola), Pius Brunner (Cello) und Markus Schlapp (Orgel). Karfreitag, 2. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Ostersonntag, 4. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis, Matthias Kümin (Trompete) und Fabienne Studer (Orgel). Dienstag, 6. April, Marktseelsorge: am 6. April sind die Seelsorgenden der Kirchgemeinden von Laufen neu mit einem Stand am Monatsmarkt vertreten und haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen.

Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch

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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

dialog@stadthaus

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 29. März 2021 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der 1. Mai-Markt wird abgesagt, stattdessen findet am Dienstag, 4. Mai 2021, ein normaler Monatsmarkt statt.

Zurückschneiden von Sträuchern und Hecken Büsche, Hecken, Sträucher, hohe Gräser und Bäume können in das Lichtraumprofil von Strassen und Wegen wachsen – wenn man sie lässt. Sie behindern dann die Sicht und gefährden die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie die anderen Verkehrsteilnehmer. Im Interesse der Sicherheit bzw. der

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Grundeigentümer und zur Vorbeugung von Unfällen fordern wir hiermit alle Grundeigentümer höflichst auf, ihre Pflanzen, Sträucher, Bäume, etc. entlang von Strassen und Wegen den Vorschriften entsprechend zurückzuschneiden. Grundsätzlich dürfen die Pflanzen und Bäume nicht über die Grundstückgrenze in das Strassenareal ragen. Hecken, Sträucher, Stauden und Bäume müssen senkrecht über der Grenze auf folgende Höhen zurückgeschnitten werden: – Trottoir- und Fusswegbereiche auf 2.50 m Höhe – Strassen- und Fahrbahnbereiche auf 4.50 m Höhe Die Stadtverwaltung wird periodisch den Rückschnitt kontrollieren. Gemäss § 39, Abs. 4, unseres Strassenreglements kann der

MIT DEM FRÜHLING Sabine Asprion: Lieber Frühling, ich stelle mir vor, du bist mit schier unendlichen Erwartungen konfrontiert!

Stadtrat die Beseitigung des Überwuchses zulasten des Fehlbaren anordnen, wenn entsprechenden Anordnungen nicht Folge geleistet

würden. Besten Dank für das Verständnis. Bei Fragen steht Ihnen die Bauabteilung, Tel. 061 766 33 40, gerne zur Verfügung.

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren Noch knapp 40 Tage dauert es bis zum Öffnungstermin des Schwimmbads in Laufen. Nicht mehr lange, dann geht es mit der Badisaison endlich wieder los. Voraussichtlich darum, weil im Moment natürlich nicht gesagt werden kann, wie sich die Lage rund um Covid-19 bis dahin entwickeln wird. Badmeister Matthias Jermann und sein Team sind jedenfalls schon seit einigen Tagen damit beschäftigt, das Schwimmbad auf Vordermann zu bringen. Bereits zu Jahresbeginn haben Mitarbeiter des Werkhofs Sträucher und kleinere Bäume geschnitten. Die grossen Bäume wurden von einem Gärtner grosszügig gestutzt. Aktuell werden im Schwimmbad sämtliche Flächen und Anlagen gereinigt und die Schwimmbecken müssen zusätzlich entkalkt und entfettet werden, damit die Farbe anschliessend gut haftet. Die Schwimmbecken im Schwimmbad Laufen werden nämlich alljährlich neu gestrichen, beziehungsweise gespritzt, dies ist nötig, um allfällige Beschädigungen auszubessern – 400 Kilogramm Farbe werden dafür benötigt. Mit den Malerarbeiten soll nach Ostern begonnen werden, vorausgesetzt die Wetterbedingungen lassen dies zu. Weiter wird auch die gesamte Infrastruktur geprüft, so werden beispielsweise jedes Jahr die Fugen der Rutschbahn überprüft und wo nötig neu gemacht, so wird schmerzhaften Schürf-

Neue Perspektive: Das Schwimmerbecken wird geputzt und für den Anstrich vorbereitet. (v.l.) Matthias Jermann, Badmeister und Daniel Neuschwander, Leiter Technische Dienste der Stadt Laufen. FOTO: STL wunden vorgebeugt. Ebenfalls wird die Rutschbahn alljährlich von einem Experten überprüft und abgenommen. Zu den Vorbereitungsarbeiten von Badmeister Matthias Jermann gehört auch, die ganze Technik zu überprüfen und Leitungen, Schläuche und weiteres Verbrauchsmaterial zu ersetzen, wo es nötig ist.

Die Saison startet am 8. Mai und dauert bis zum 19. September. Ob und welche Schutzmassnahmen gelten, ist noch unklar. Sicher ist jedoch, dass das Kreisschwimmen, welches letztes Jahr eingeführt wurde, beibehalten wird. Dies hat sich im letzten Jahr bewährt. Kreisschwimmen heisst, dass auf einer

Bahn in eine Richtung geschwommen wird, auf jener daneben wieder zurück. Abonnemente für das Schwimmbad können momentan noch keine vorbestellt werden. An dieser Stelle wird darüber informiert, wenn dies möglich sein wird. (stl)

Baustelle Korrektion Schliffweg ist abgeschlossen

Der Frühling ist da!

Nach langer Durststrecke konnte der Monatsmarkt im März endlich wieder durchgeführt werden. Der Markt fiel verhältnismässig klein aus, da es einige Marktfahrer aufgrund der sehr kurzfristigen Bewilligung nicht mehr geschafft hatten, sich zu organisieren. Trotzdem konnte den zahlreich erschienenen Marktbesucherinnen und -besuchern ein vielfältiger und interessanter Markt geboten werden. All jene Marktfahrer, welchen es im März nicht mehr

Frühling: So ist es, danke, dass ich einmal darüber reden kann. Am 21. März, wenn ich gemäss Kalender die Herrschaft übernehme, schreien die Meteorologen schon: «Zu spät – wir sprechen schon seit 3 Wochen von dir». Wer sich im Frühling müde fühlt, gibt mir die Schuld. Und jetzt erwarten noch alle, dass ich mit viel Sonne und warmen Temperaturen dem Coronavirus den saisonalen Garaus machen kann.

Aber so schlecht ist dein Image nicht: Immerhin reden wir ja vom zweiten Frühling, wenn wir Energie finden, etwas Neues anpacken oder wenn wir uns frisch verlieben. Und nichts geht doch über das kindliche Erstaunen, das uns alle ergreift, wenn wir im März die ersten Blumen entdecken, die jungen Knospen an den Bäumen bewundern und uns über die neue Gemüsevielfalt auf dem Markt freuen.

Ja schon, aber ich kann es trotzdem niemandem recht machen. Diese Frühlingsgefühle sind ja meist von kurzer Dauer und die Enttäuschung folgt auch rasch. Dazu auch wieder ein Beispiel aus der Wetterküche: Im März freuen sich alle über die stärker werdende Sonne. Schon der April ist aber als launischer Wettermonat verschrien. Und auch im Mai muss man noch bis zu den Eisheiligen mit Schnee und Eis rechnen. Zudem fällt die unbeliebte Zeitumstellung in meine Saison. Du siehst, ich kann es niemandem Recht machen.

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Diese Woche ist der Frühling zurückgekehrt und hat uns Sonne und äusserst angenehme Temperaturen beschert. Bleibt zu hoffen, dass sich das sonnige Wetter bis in die erste ganze Aprilwoche hineinzieht, und wir davon auch am nächsten Monatsmarkt vom 6. April profitieren können.

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reichte, um dabei zu sein, freuen sich nun darauf, am 6. April nach viermonatiger Pause wieder am Laufner Monatsmarkt dabei zu sein und ihre Waren anbieten zu können. Sie alle hoffen, dass auch im April viele Leute den Weg an den Monatsmarkt finden, auch wenn dieser so knapp nach den Ostertagen stattfindet. An dieser Stelle gebührt den Mitarbeitern des Laufner Werkhofs ein grosser Dank. Sie werden am Ostermontag und damit an einem Feiertag dafür sorgen, dass am Dienstag die Infrastruktur für den Monatsmarkt bereitsteht. Die Marktfahrer, die Marktkommission und die Stadt Laufen freuen sich auf Ihren Besuch am Laufner Monatsmarkt vom 6. April. (stl)

Wir freuen uns, dass der Schliffweg seit dem Einbau der Tragschicht wieder für alle Verkehrsteilnehmenden offen ist und normal befahren werden kann. Die Arbeiten am Schliffweg sind noch nicht ganz abgeschlossen, einige Gartenanlagen müssen noch instand gestellt werden und im Frühsommer wird noch der Deckbelag eingebaut. Darum kann es noch zu einzelnen kurzzeitigen Behinderungen und Sperrungen kommen. Bei Fragen oder Unklarheiten dürfen Sie sich gerne an den Projektleiter Tiefbau, Roger Meier, wenden, 061 766 33 46 oder per E-Mail roger.meier@laufen-bl.ch Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld. Stadt Laufen Bau und Planung

Fertiggestellt: Der Schliffweg kann wieder passiert werden. FOTO: STL

Trotzdem behaupte ich, dass du die am meisten herbeigesehnte Jahreszeit bist. Du stehst für Aufbruch, Wärme, Frische, Energie, Neues und gibst uns mit den wärmer und länger werdenden Tagen einen Vorgeschmack auf den Sommer. Wir freuen uns, das Velo wieder aus dem Keller zu holen, die Winterkleider zu versorgen und im Garten zu jäten.

Das stimmt schon. Für viele Leute ist der Frühling aber auch mit viel Arbeit verbunden. In der Kirche stehen die meisten und höchsten Feiertage des Kirchenjahres an, in der Landwirtschaft und im Gartenbau muss gesät werden und auf dem Bau müssen diejenigen Arbeiten nachgeholt werden, für die es im Winter zu kalt war.

Lieber Frühling, du bist ein echter Stimmungskiller. Ich versuche dir mit jeder Frage zu erklären, wie toll wir dich alle finden, trotz der hohen Erwartungen – und du antwortest auf jede Frage mit einem schlechtgelaunten «Aber». So geht das doch nicht!

Ich habe ja auch nicht um dieses Interview gebeten. Aber wo wir schon einmal dabei sind: Ich bin ja sehr dankbar dafür, dass mich alle gerade nach einem langen und schneereichen Winter herbeisehnen. Und dass ich noch der Retter vor der dritten Coronawelle sein kann, ja, das beflügelt mich schon und es ehrt mich, dass mir diese Rolle zugetraut wird. Ich verspreche, dass ich bis am 21. Juni alles geben werde, um den Erwartungen gerecht zu werden. Falls meine Anstrengungen nicht reichen, habe zumindest ich danach wieder 9 Monate Zeit, mich zu erholen und mir für 2022 eine neue Strategie zu überlegen. Dann könnt ihr schauen, wie ihr mit Sommer, Herbst und Winter zurechtkommt.


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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 12

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Büren

Baupublikation

Bauherrschaft: Hanson Marc und Doreen, Rischstrasse 33, 4402 Frenkendorf Bauobjekt: EFH Projektverfasser: Hesshaus Hauptstrasse 4, 4417 Ziefen Bauplatz: Sternenbergweg 6 (mit Korrektur Bauplatz), 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1797 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 16. April 2021

Büsserach

Baupublikation

Bauherr: Clara + Germano Taddio-Jeker, Gehrenstrasse 13, 4227 Büsserach Bauobjekt: Abbruch best. Gebäude + Neubau MFH mit Autoeinstellhalle + Wärmepumpe mit Erdsonden Standort: Oberdorfstrasse 16 Grundstück: GB 1105 Nutzungszone: OS Projektverfasser: Arch. Gordon Taddio, Maiersackerweg 1, 4242 Laufen Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. April 2021

Baupublikation

Gesuchsteller: Dominik und Yvonne GrafCathomen, Eichenweg 8, 4227 Büsserach Bauobjekt: Ersatzgebäude für Lagerhalle Anlieferung und Doppelgarage Standort: Breitenbachstrasse 28 und 28a Grundstück: GB 1260 Nutzungszone: WG3 Projektverfasser: Jeker Architekten SIA Freie Strasse 88, 4051 Basel Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. April 2021

Himmelried

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Bauherrschaft: Allemann Ernest und Renate, Krummackerweg 428, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauort: Krummackerweg 428 Bauparzelle: GB-Nr. 1370 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Meury Alfred und Schneider Ruth, Tellstrasse 15, 4053 Basel Projektverfasser: Meury Alfred, Tellstrasse 15, 4053 Basel Bauvorhaben: Grundstückeinfriedung (Zaun) Bauort: Kirchweg / Murackerweg Bauparzelle: GB-Nr. 492 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Erba-Schneider Carmen, Fehrenweg 439, 4204 Himmelried und Schneider Flavio, Fehrenweg 439, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Grundstückeinfriedung (Zaun und Sichtschutz) Bauort: Fehrenweg 439 Bauparzelle: GB-Nr. 1406 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 15. April 2021

Nunningen

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Gesuchsteller/-in: Gasser Robert Unterer Lebernweg 9, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Heizungsmacher AG Wassergraben 14, 6210 Sursee Bauvorhaben: Wärmepumpe Bauplatz: Unterer Lebernweg 9 Parzelle: GB-Nr. 2721 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 15. April 2021

Metzerlen-Mariastein

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Bauherrschaft: Sandra und Christoph Ballmer Kienstelweg 15, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Sichtschutzzaun Bauort: Kienstelweg 15 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2056 (W2a) Projektverfasser: Sandra und Christoph Ballmer, Kienstelweg 15, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Gemeinde MetzerlenMariastein, Rotbergstrasse 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Ersatz Holzschnitzelheizung inkl. Endschalldämpfer und Abgasrohr Bauort: Hauptstrasse 4, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2072 (Kernzone) Projektverfasser: Waldhauser + Hermann AG, Florenzstrasse 1d, 4142 Münchenstein Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. April 2021

Hofstetten-Flüh

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Bauherrin: Guadarrama Alonso und Hägeli Patrizia, Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasserin: Guadarrama Alonso und Hägeli Patrizia, Schlössliweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Mergelplatz Ausnahmegesuch: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Flühstrasse, 4114 Hofstetten SO Bauparzellen, GB-Nr.: 2690 / 5105 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 1. April 2021 – 15. April 2021

Rodersdorf

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Bauherrschaft: Thomas und Kerstin Wehrli, Blauenweg 25c, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Carport und Gartenhaus Bauort: Blauenweg 25c, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2111 (W2a) Projektverfasser: Thomas und Kerstin Wehrli, Blauenweg 25c, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Robert und Veronika Husistein, Mariasteinstrasse 25, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Sitzplatzüberdeckung Bauort: Mariasteinstrasse 25, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 5226 (Landwirtschaftszone) Projektverfasser: Samuel Husistein, Mariasteinstrasse 25, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung Metzerlen (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: 15. April 2021

Kleinlützel

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Bauherrschaft: Eidgenössische Zollverwaltung EZV, Werner Beyeler, Taubenstrasse 16, 3003 Bern Bauobjekt: Funksendeanlage KLLA, Höhe 35 m, mit angrenzendem Technikraum (Sicherheitsfunknetz POLYCOM der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit) Grundeigentümer: Hedwig Hügin, Blauenstrasse 13, 4153 Reinach BL Bauplatz: Kleinlützel, Huggerwald, Grossrüti, ca. 130 m östlich dem Reservoir und ca. 10 m nördlich der Kantonsgrenze Bauparzelle: 2075 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 16. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Darius Weber Büntenstrasse 16, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau Wärmepumpe Bauort: Büntenstrasse 16, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 572 (W2b) Projektverfasser: LWS Wärmeservice GmbH Ringstrasse 39, 4106 Therwil Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Heidi Keller, Büntenstrasse 18, 4118 Rodersdorf Bauprojekt: Neubau Wärmepumpe Bauort: Büntenstrasse 18, 4118 Rodersdorf Bauparzelle: GB-Nr. 659 (W2b) Projektverfasser: Moret-Brodmann AG, Mariasteinstrasse 8, 4114 Hofstetten Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (nach telefonischer Voranmeldung) Einsprachefrist: An die Baukommission bis 15. April 2021

Zullwil

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Bauherr: René und Iris Schmidli, Reben 164, 4234 Zullwil Bauobjekt: Einbau Fenster Bauplatz: Reben 164 Bauparzelle: 850 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 16. April 2021

Meltingen

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Bauherrschaft: Häner Roger und Erna, Oberfeld 153, 4233 Meltingen Bauobjekt: Luft-Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Oberfeld 153 Parzelle: GB-Nr. 578 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Merholz Raphael und Brenner Carolin, Hauptstrasse 26, 4233 Meltingen Bauobjekt: Dacherhöhung und Anbau Schopf Bauplatz: Hauptstrasse 26O Parzelle: GB-Nr. 481 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. April 2021

Witterswil

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Bauherrschaft: van Stipriaan Christine und Leendert, Im Höchiacker 15, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-13, Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Im Höchiacker 15 Bauparzelle: GB-Nr. 1565 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 15. April 2021

Baupublikation

Bauherrschaft: Quaresma Rui und Martina, Im Hofacker 17, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-05 Parkplatz Bauplatz: Im Hofacker 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1427 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 15. April 2021


LAUFENTAL

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DIT TINGEN

Am geschichtsträchtigen Ort entsteht die Anlage der Zukunft Deponieren ist alt, neu wird wiederverwertet: In der Schachlete entsteht eine Recyclinganlage für Bauschutt. Bea Asper «Das Zusammensetzen der Teile kommt gut voran», ist Projektleiter Andrea Hefti auf der riesigen Baustelle in der Schachlete zu entlocken. Hergestellt wurden die Maschinenteile in Irland. Im Laufental werden sie nun zu einer der modernsten Recyclinganlagen Europas zusammengebaut, wobei die Steuerung Swiss made ist, lässt Hefti durchblicken. Vor fünf Jahren hat er in Zusammenarbeit mit der Geschäftsleitung der Antag AG die ersten Ideen entwickelt, Aushubmaterial nicht mehr in Deponien zu fahren, sondern in einer dafür konzipierten Anlage aufzubereiten — und zwar in einem solchen Reinheitsgrad, dass die rausgefilterten Rohstoffe für das Entstehen neuer Bauwerke und für Strassen und Betonkonstruktionen eingesetzt werden können. Nebst dem Verzicht auf umstrittene Deponien geht es um den schonenden Umgang mit Ressourcen und um das Einsparpotenzial von über 500 000 Litern Diesel pro Jahr, was 1300 Tonnen CO2 entspricht, verdeutlicht Roger Borer, stellvertretender Geschäftsführer der Antag AG, der Schwesterfirma der Albin Borer AG. «In der Nordwestschweiz fehlen Deponien. Die Lastwagen müssen zunehmend ins Ausland fahren, um das saubere Aushubmaterial zu entsorgen. Die Fahrten, welche alleine die Albin Borer AG pro Jahr einsparen könnte, ent-

sprechen 71 Weltumrundungen», veranschaulicht Roger Borer. Er und sein Vater, Anton Borer, Verwaltungspräsident der Albin Borer AG, hatten sich vorgenommen, erst einige Zeit nach Inbetriebnahme der Recyclinganlage an die Öffentlichkeit zu gelangen. «Über ungelegte Eier spricht man nicht», stellt Anton Borer klar, lässt sich dann aber überreden, dem Wochenblatt einen Blick hinter die Kulissen zu gewähren. «Es handelt sich um ein Pionierwerk und bekanntlich ist aller Anfang schwer», räumt Hefti auf dem Rundgang ein. «Es wird Zeit brauchen, die Abläufe zu optimieren.» Von Anlageentwickler Marcel Rüfenacht, CEO Avesco Schweiz, ist zu erfahren, dass man mit der hier entstehenden Anlage ein neues Kapitel in der Geschichte der Wiederverwertung schreiben wird. «Mit einer Kapazität von 250 Tonnen in der Stunde macht man Punkto Qualität und Recyclingquote das bisher Unmögliche möglich.» Die Bauherrin Antag AG habe Mut zu Neuem und nehme das Risiko auf sich, über 13 Millionen Franken zu investieren. «Vergleichbare Erfahrungswerte gibt es nicht», sagt Rüfenacht auf Nachfrage. Mit den Investitionen in die Zukunft überlegt sich Borer, sein altbekanntes, rotes Logo grün einzufärben. Für Hefti, als Bündner mit grosser Liebe zur Natur, steht jedenfalls fest: «Grüner, sprich nachhaltiger kann eine Baufirma gar nicht sein.» Im Verlauf der Planung habe man sämtliche Dieselantriebe durch Elektromotoren ersetzen lassen. «Die gesamte Idee kommt nicht aus einer Rentabilitätssteigerung heraus, sondern aus der Freude an der Innovation», sagt Roger Borer und ergänzt: «Es ist der Sprung in die nächste Generation.» Der Fachver-

Vorwaschanlage: Das Material wird befeuchtet, so dass sich der Schmutz im Wascher besser vom Stein löst.

Waren bereit, dem Wochenblatt Red und Antwort zu stehen: (v.l.) Von der Grundeigentümerin Burgerkorporation Dittingen Thomas Jermann und Ueli Jermann, von Antag und Albin Borer AG Philip Meier, Roger Borer, Anton Borer und Andrea Hefti, sowie vom Anlage-Hersteller Avesco Michael Schöni und Marcel Rüfenacht. FOTOS: BEA ASPER band der Schweizerischen Kies- und Betonindustrie räumt der von Antag eingeschlagenen Richtung Zukunftschancen ein. In der Nachhaltigkeitsstrategie des Verbandes heisst es jedenfalls: «Theoretisch lässt sich Bauschutt fast zu 100 Prozent rezyklieren, die Sortierung und das Aufbereiten von Bauabfällen verursachen aber hohe Kosten. Deshalb hat sich eine breite Anwendung noch nicht durchgesetzt. Die Bedeutung des Recyclings wird in Zukunft sicher weiter zunehmen.» In der Umweltverträglichkeitsprüfung stellt der Kanton Basel-Landschaft der Recyclinganlage in der Schachlete gute Noten aus. Sämtliche Teile der Anlage sind mit Kautschuk überzogen. Dies dämmt die Lautstärke, aber auch den Verschleiss, erklärt Hefti. Die Antag AG hatte vor fünf Jahren die Rechte im Steinbruch von der konkursiten Newrock AG übernommen. Mit den Plänen, hier den Werkplatz von morgen entstehen zu lassen, rannte man bei der Grundeigentümerin, der Burgerkorporation Dittingen, offene Türen ein. Diese hatte mit dem Teilzonenplan bereits 2001 den Grundstein dafür gelegt, den ge-

schichtsträchtigen Gewerbeort weiterzuentwickeln, sagt Burgerratspräsident Ueli Jermann. «Bei der Neuansiedlung bildet die Einhaltung aller Emissionswerte die Voraussetzung. Der Kanton verlangt Lärmgutachten und nimmt Kontrollen vor.» So würden die Lärmsimulationen nach Inbetriebnahme des Gewerbes mit den gemessenen Werten abgeglichen, erklärt Jermann. Seit dem Aufblühen der gewerblichen Aktivitäten in der Schachlete fühlen sich Erholungssuchende sowie Anwohnerinnen und Anwohner aus dem 300 Meter entfernt liegenden Laufner Quartier Bromberg in ihrer Ruhe gestört und setzen sich zur Wehr — unter anderem mit Einsprachen gegen Baugesuche in der Schachlete. Dies betrifft nun auch das Bauvorhaben der Antag AG. Sie verfügt zwar über die Baubewilligung für die Recyclinganlage. Doch gegen die in der Zwischenzeit nachgereichten Optimierungen gab es Einsprachen. Diese wurden alle vom Bauinspektorat abgewiesen, drei Parteien fochten aber den Entscheid bei der Baurekurskommission an. Davon betroffen ist die unterirdische

Dosieranlage. Diese würde dafür sorgen, dass die extrahierten Rohstoffe lärmschonend über ein Förderband zur Dosierung, dem Mischer und letztlich in den Lastwagen gelangen und nicht wie herkömmlich über die Schaufel des Radladers, dessen Entleerungsvorgang Lärm verursacht. Mit den Einsprachen würden somit paradoxerweise Lärmschutzmassnahmen verhindert, sagen die Verantwortlichen. Laut Hefti führte gerade das Ausreifen der Pläne mit der Dosieranlage zu einer Verminderung von Lärm. Dafür wird es nun auch ein zusätzliches Gutachten geben. In Gesprächen mit den Einsprechenden zeigte sich Borer offen für Zugeständnisse auch mit dem freiwilligen Bau von Lärmschutzwänden. Sollte man sich nicht finden, werde dies zu Verzögerungen führen, aber keinesfalls zur Aufgabe der Pläne. «Den eingeschlagenen Weg werden wir zu Ende gehen», sagt Anton Borer und meint dann: «Vielleicht werden wir die Bevölkerung nicht erst später zu einem Tag der offenen Türe einladen, sondern schon diesen Sommer zur Einweihung der Recyclinganlage.»

L AUFEN

Spezielle Zeiten erfordern manchmal auch spezielle Massnahmen In die Fitnessbox in Laufen ist wieder ein wenig Leben eingekehrt, wenn auch nur draussen. Das Fitnessstudio lädt seine Mitglieder dazu ein, im Freien zu trainieren — seit neustem unter einem Zeltdach. Melanie Brêchet Man hoffte auf den ersten März, dann auf den April. Aber daraus wurde nichts. Die Vorgaben des Bundesrates hatten weder zum einen noch zum anderen Zeitpunkt eine Öffnung der Fitnessstudios zugelassen. Nächste Entscheidungen werden nicht vor Mitte April erwartet.

Dienstleistung für die Mitglieder

Für den Geschäftsführer der Fitnessbox, Michael Rüfenacht, ist die Situation frustrierend. Immer wieder sei er von Mitgliedern angesprochen worden, wann es denn endlich wieder losgehen würde. Irgendetwas müsse man ja machen, sagte er sich darum und verlegte Anfang März einen Teil des Trainingsangebots

ins Freie. «Jeden Morgen räumten wir ein paar gut transportierbare Geräte nach draussen und abends wieder ins Studio. So konnten die Mitglieder immerhin ein wenig trainieren», sagt er. Als sich jedoch abzeichnete, dass es auch im April nicht weitergehen würde, entschied sich Rüfenacht kurzerhand dazu, ein Zelt zu mieten und den Mitgliedern so ein wettersicheres Training anzubieten. Für das Aufstellen des Zeltes holte er auch kurzfristig die Bewilligung der Stadt Laufen ein, welche unkompliziert erteilt wurde. «Unser Angebot ist zwar reduziert, genauso wie die Öffnungszeiten, aber es ist besser als nichts», begründet er seinen Entscheid, und sollte die Schliessung der Fitnessstudios weiter anhalten, könne er mit dem Zelt immerhin einen Dienst anbieten. Mitglieder, welche nicht älter als 20 Jahre alt sind, können ausserdem auch im Fitnessstudio trainieren. Wirtschaftlich bringe ihm das Ganze nichts, sagt Michael Rüfenacht, ihm sei aber wichtig, dass die Leute am Training dranbleiben. Die rege Nutzung des Angebots gebe ihm schlussendlich aber recht. «Wir versuchen einfach das Beste aus der schwierigen Situation zu ma-

Notlösung: Nachdem bekannt wurde, dass Fitnessstudios auch weiterhin geschlossen bleiben müssen, hat der Betreiber der Fitnessbox, Michael Rüfenacht, kurzerhand ein Zelt aufgestellt. FOTO: ZVG chen.» Für die Mitglieder, welche das Outdoorangebot nutzen würden, laufe darum auch die Abozeit nicht weiter. Sie können diese bei Wiedereröffnung an-

hängen. Für Jugendliche, welche in den geschlossenen Räumen trainieren, läuft das Abo jedoch weiter. Man hoffe natürlich, dass man schon

bald wieder in einen normalen Trainingsbetrieb übergehen könne, sagt Rüfenacht abschliessend. «Die Fitnessbox ist dafür bereit.»


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LAUFENTAL

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DIE REGION MACHT SCHULE

Schnuppern trotz Covid-19 möglich Mathias Kressig

«Ich habe von allen Betrieben die Rückmeldung erhalten, dass die Schnupperlehrlinge sehr willkommen sind, und konnte das deutlich spüren», erzählt Stefanie Rudel. Die Klassenlehrerin der 2AaL der Sekundarschule Laufental sagt, dass die Betriebe seit Januar wieder vermehrt Schnupperlehrlinge empfangen. Mit ein Grund dafür sind die Massnahmen in den Schulen, vor allem die Maskenpflicht und die Covid-19-Testreihen. Selbst Pflegeheime bieten dank den Impfungen Schnupperlehren an. Probleme gab es für die Jugendlichen vor allem dann, wenn Unternehmen wegen Covid-19-Fällen schliessen und dadurch Schnupperlehren abgesagt werden mussten. Das bestätigen auch die Jugendlichen der Klasse 2EfL. «Wegen Corona hatten einige Mühe, eine Schnupperlehre zu finden, vor allem in den Bereichen Medizinische Berufe und Bürojobs. Im Verkauf war dies wesentlich einfacher. Da die Schnupperlehre in einer festgelegten Woche stattfinden musste, wählten einige von uns einen Beruf, der sie nicht wirklich interessierte», bilanzieren einige Jugendliche. Die Umstellung vom Schulalltag auf den Berufsalltag fiel manchen Schülerinnen und Schülern sehr schwer, vor allem, wenn man den ganzen Tag stehen musste. «Schnupperlehren sind wichtig, denn man kann sich ein besseres Bild vom Beruf machen, entdeckt die positiven wie auch die negativen Seiten», resümiert eine andere Gruppe letztlich.

dass man während der Mittagspause nur auf dem Stuhl sitzen durfte, auf dem es einen Punkt hatte! Trotz der vielen Covid-19-Massnahmen war es für mich ein interessantes und erfolgreiches Schnupperpraktikum. Mir hat es sehr gefallen!» Sina, 2EeL

Mechaniker: Andreas darf als Landmaschinenmechaniker kräftig mitanpacken. ich persönlich hingegangen bin. Nach zwei Monaten bekam ich die Mitteilung, dass ich wegen Corona doch nicht schnuppern gehen kann. Meine Lehrerin informierte sich und erfuhr, dass man nach einer Zusage mit Unterschrift eigentlich nicht mehr abgelehnt werden kann. Deshalb durfte ich trotzdem dort schnuppern gehen.» Nina, 2AaL «Das Coronavirus erschwerte meine Suche nach einer Schnupperlehre massiv. Meine Anfragen wurden oft abgelehnt. Es war eine schwierige Zeit und man musste sich sehr viel Mühe geben und geduldig sein. Auf der Suche nach Schnupperlehrstellen tätigte ich am Ende

wegen einer Schnupperlehrstelle angefragt, aber keine Antwort zurückbekommen haben. Falls dann doch noch eine Antwort kam, hiess es, man könne wegen Corona leider nicht kommen. Manche Firmen haben dies vielleicht auch als Ausrede benutzt, denn die Erklärungen machten nicht immer Sinn. Es gab zum Glück auch Geschäfte, die geschrieben haben, man dürfe sehr gerne eine Schnupperlehre machen, aber man müsse die Hygienemassnahmen einhalten.» Jamie, 2AaZ «Dieses Jahr war es im Vergleich zum Vorjahr, als ich auch schnuppern war, um einiges einfacher, ein Schnupperpraktikum in einem Spital zu bekommen. Ich durfte für eine Woche im Kantonsspital Baselland, Standort Laufen, als MPA schnuppern gehen. In Erinnerung bleiben mir die Magen-Darm-Spiegelungen und der Tag, an dem ich mit einer Wundspezialistin unterwegs sein durfte. Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass sie im Spital ja sowieso auf Sauberkeit achten und deshalb keine weiteren CoronaMassnahmen wichtig sind. Weit gefehlt! Bei den Magen-Darm-Spiegelungen mussten wir eine normale und eine FFP3Maske anziehen! Für mich war es unbequem und umständlich. Zusätzlich trägt man noch Spezialkleidung und alles muss peinlich genau desinfiziert werden. Ganz ungewohnt war für mich aber,

«Ich ging in Breitenbach als Gärtner schnuppern. Ich musste diesen Beruf wählen, weil es keine andere Möglichkeit mehr gab. Eigentlich interessierte ich mich für Fachmann Bewegung und Gesundheitsförderung, doch dies klappte nicht, weil alles wegen der Corona-Pandemie geschlossen war. Ich musste meistens zuschauen oder putzen, weil die anderen Tätigkeiten zu gefährlich oder anscheinend zu schwierig waren. Ich erwischte leider eine schlechte Woche, weil es regnete und es sehr kalt war. Leider ist dieser Beruf nichts für mich, doch es war für mich eine gute Erfahrung.» Kevin, 2AbZ

dort sind einfach unglaublich! Ich fühlte mich schon von der ersten Sekunde an sehr wohl: Jeder behandelte mich mit Respekt und so, als ob ich schon zum Team gehörte. Wenn ihr eine Schnupperlehre sucht, bewerbt euch dort! Ein grossartiges Geschäft!» Lidia, 2AbZ «Nachdem ich mich erfolglos als Kaufmann und Informatiker beworben hatte, entschied ich mich, bei der Prodega anzufragen, ob eine Schnupperlehre möglich ist. Das klappte dann auch. Was ich nicht so mochte, waren die Pausen. Ich wusste nie, was ich machen soll. Anstrengend war, dass manche Boxen ziemlich schwer waren und dann meine Arme und mein Rücken ein bisschen weh taten. Was mir Freude bereitete, war, die Sachen einzuräumen. Die Mitarbeiter waren sehr nett und lustig. Wegen Corona mussten wir Masken tragen. Corona hatte auch Auswirkungen auf den Betrieb, weil Restaurants nicht mehr viel einkaufen und auf diese Kundschaft ist die Prodega angewiesen. Ich könnte mir gut vorstel-

Metzger: Jamie zeigt sich mit einem guten Stück Fleisch an seiner Seite.

Im Spital: Vanessa betätigt sich als Fachfrau der Gesundheit.

Weitere Meinungen zur Schnupperwoche:

«Für den Beruf der Büroassistentin schrieb ich einige Bewerbungen und rief viele Betriebe an. Wegen Corona konnte ich in diesem Bereich aber leider keine Schnupperlehre finden, da die meisten Homeoffice hatten. Glück hatte ich bei anderen Berufen. Als MPA erhielt ich sofort eine Zusage. Trotz Corona ist es weiterhin möglich, Schnupperlehren zu finden.» Ersa, 2AaL «Nachdem ich leider nur für einen Tag eine Schnupperlehre bei einem Zahnarzt gefunden hatte, meldete ich mich bei Kindergärten. Mehrfach wurde ich abgelehnt. Nur bei einem Kindergarten erhielt ich eine Zusage, wahrscheinlich, da

über 20 Anrufe. 90 Prozent meiner Anfragen wurden wegen des Virus abgelehnt. Nachdem ich eine Stelle als Logistiker gefunden hatte, wollte der Betrieb einen kurzfristigen Coronatest haben, bevor ich mit dem Schnuppern begann.» Ömer, 2EeL «Die Suche nach Geschäften, die Lehrstellen oder Schnupperwochen anbieten, hat sich wegen Corona erschwert. Vor allem weil viele Geschäfte geschlossen haben oder strikte Massnahmen einhalten müssen. Man findet sicher noch irgendeine Schnupperlehrstelle, aber es gibt Dinge, die man wegen Corona und der Hygienevorschriften nicht mehr machen kann. Viele Klassenkameraden haben mir berichtet, dass sie Geschäfte

Apotheke: Sabrina lernt den Beruf der medizinischen Praxisassistentin kennen.

Metzgerei: Alessandro war nicht der einzige, der seine Schnupperlehre in einer Metzgerei machte.

«Ich war bei migrolino in Zwingen und wollte sogar freiwillig am Samstag arbeiten! Ich hatte sehr abwechslungsreiche Schnuppertage und durfte schon am ersten Tag an der Kasse arbeiten, was mir sehr viel bedeutete und mir zeigte, dass ich hier echt viel lernen konnte und nicht nur herumstehen musste. Die Mitarbeiter

FOTOS: ZVG

len, diesen Beruf zu lernen, aber nur in einem grossen Unternehmen wie der Prodega, wo man Stammkunden hat, weil man dort eine grössere Arbeitsplatzsicherheit hat als in einem kleineren Geschäft. Diesen Tipp hat mir ein Mitarbeiter von der Prodega gegeben.» Kavin, 2EeZ


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ERSCHWIL

Tausend Völker in einem Bezirk

Clean Up Day – ein voller Erfolg! Der von Ajla Schacher, Mia Ramabaja und Zora Marchesi organisierte Clean Up Day vom 20. März wurde zu einem vollen Erfolg. Rund 100 Breitenbacherinnen und Breitenbacher jeglichen Alters arbeiteten gemeinsam daran, auch die verstecktesten Ecken unserer Gemeinde von Unrat zu befreien! Die Gemeindebehörden bedanken sich bei allen Beteiligten für den Einsatz. Den drei jungen Organisatorinnen gehört unser Respekt!

Rund tausend Bienenvölker werden im Thierstein von Imkerinnen und Imkern gehalten, gepflegt und betreut. Michael Stebler, Präsident des Bienenzüchtervereins Thierstein stellt seinen Verein vor und gibt viel Wissenswertes über dieses für unsere Natur überlebenswichtige Insekt preis. Martin Staub Das «Wochenblatt» trifft sich in Erschwil beim Vereinsbienenstand des Bienenzüchtervereins Thierstein, der von Vorstandsmitglied Erich Linz betreut wird, mit Michael Stebler. Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen herrscht reges Fliegen vor den bunten Eingängen zu den Bienenkästen. «Bei trockenem Wetter und ab rund zwölf Grad Celsius beginnt die Flugtätigkeit der Bienen», erklärt der Präsident des Bienenzüchtervereins Thierstein. Somit startet das Bienenjahr in diesen Tagen so richtig. Die Blüten- und Blumenpracht im Frühjahr bedeutet für Bienen und Imker Hochkonjunktur im Bienenstand.

Geschätztes Miteinander im Verein

Infoblatt – Kommunikationsbedarf? Möchte Ihr Verein die Bevölkerung über einen wichtigen Anlass informieren? Oder sucht dieser neue Mitglieder? Oder möchten Sie die Leserinnen und Leser auf irgendein gesellschaftlich wichtiges Angebot aufmerksam machen (keine Werbung)? Andreas Dürr nimmt Ihre Ideen gerne entgegen (061 789 96 80).

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Pfingstmarkt, Einwohnergemeinde

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Zusammenarbeit mit dem benachbarten Bienenzüchterverein Laufental. Diese beinhaltet gemeinsame Anlässe und Ausbildungen sowie regen Austausch über diverse Herausforderungen in der Bienenzucht. «Eine unserer dringlichsten Aufgaben ist das In-Schach-Halten der Varroa-Milbe unter der Schadensschwelle» sagt Michael Stebler, der selber über 20 Völker hält. Der sogenannte gemeinsame jährliche Varroa-Hock in Himmelried ist in erster Linie diesem Thema gewidmet. «Zu unseren Aktivitäten gehört auch das bei Kindern beliebte Ferienpassangebot, das jährlich abwechselnd der Laufentaler oder der Thiersteiner Bienenzüchterverein durchführt», erklärt Stebler, für den übrigens hoher Qualitätsstandard, fachlicher Austausch, gutes Aufgenommensein und Kameradschaft unter den Mitgliedern wichtiger sind, als möglichst hohe Erträge zu erzielen. Bis Anfang Sommerferien ist die Sammeltätigkeit der Bienen

in vollem Gange. Ab dann setzt meistens eine Trachtlücke ein, die sehr viele Insekten durch Hunger zu spüren bekommen. «Dies ist unter anderem den oft trist anmutenden Rasen- und Steinwüsten in den Schweizer Gärten geschuldet», nimmt Stebler kein Blatt vor den Mund. «Mit bunten, vielfältigen und blühenden Gärten und Wiesen könnte das Nahrungsangebot noch weit ausgedehnt werden», schätzt der Präsident einer wichtigen Institution, die weit mehr bewirkt, als süssen Honig zu produzieren. Begeistert gibt Michael Stebler zum Schluss der Leserschaft gleich noch zwei interessante Tatsachen der Imkerei mit auf den Weg: «Um ein Kilogramm Honig zu gewinnen, müssen die Bienen rund 100 000 Ausflüge machen. Der volkswirtschaftliche Nutzen der Bienen durch Bestäubung beträgt pro Bienenvolk weit mehr als 1000 Franken im Jahr.» www.bienen-so.ch

GRINDEL

Endlich: Verbindungsstrasse Grindel–Bärschwil–Monsevelier wird ausgebaut

Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

FOTOGALERIE

Abendstimmung: Blick vom Postmuseum in Fehren.

Rund 85 Imker, davon immer mehr Imkerinnen und jüngere Mitglieder, halten im Bezirk Thierstein in rund 120 Ständen zirka 1000 Bienenvölker. «Das entspricht in etwa 30 Millionen Bienen mit 1000 Königinnen und einigen tausend Drohnen (männliche Bienen, Anm. d. Red.)», erklärt Stebler. Eine grosse Verantwortung, welche aber von den Vereinsmitgliedern mit Kompetenz und Begeisterung wahrgenommen wird. «Wir haben alle wichtigen Experten in unseren Reihen», erklärt der 49-Jährige, der seit 14 Jahren dieses wichtige Hobby als Familientradition in der vierten Generation weiterführt. So gibt es im Verein Spezialisten für die Honigqualität, für die Königinnenzucht, für die Aus- und Weiterbildung und eine Fachperson für das Bieneninspektorat. Als wichtig und richtig deklariert Stebler auch die gute

Mit Weitblick: Michael Stebler zeigt eine Wabe mit Winterfutter vor dem Vereinsbienenstand in Erschwil. FOTO: MARTIN STAUB

FOTO: ADRIAN HERSPERGER, BREITENBACH

WoS. Nach langwierigen Verhandlungen zwischen dem Kanton Solothurn und dem Kanton Jura besteht nun eine Vereinbarung: Das Schwarzbubenland und das Laufental werden mit einer Verbindungsstrasse ins Val Terbi zusammengeführt. Die bestehende Flurstrasse Bärschwil–Fringeli–Montsevelier soll ausgebaut, jedoch nicht asphaltiert werden. Die Idee ist zwar nicht neu, schon früher gab es Vorstösse, dies zu bewerkstelligen. Die Route nach Montsevelier, «Mutzbl», führte bisher über Delsberg und das Val Terbi hinauf nach Mutzbl — eine langwierige Reise. Wie der zuständige Verkehrsverantwortliche anführt, ist die neue Verbindungsstrasse jedoch nicht für alle Bewohner zugänglich. Über den Fringeliberg sollen ausschliesslich Leute verkehren, die einen Partner oder eine Partnerin suchen. Die Polizei führt Stichkontrollen durch. Stefan Kündig vom Bauernhof OberFringeli ist zwar nicht begeistert von mehr Verkehr, aber wenn es der zwischenmenschlichen Beziehung dient und nur die «Chälter» die Strasse benützen dürfen, will er der Sache freien Lauf lassen. Der Ortshistoriker Simon Lutz von Grindel, der vor einigen Jahren ein Buch mit dem Titel «Leben am Fringeliberg» publiziert hat und die Verhältnisse am Fringeliberg bestens kennt, begrüsst die Vereinbarung. «Früher gab es viel mehr Kontakte zwischen dem Schwarzbuben-

Begrüsst die Vereinbarung: Ortshistoriker Simon Lutz auf dem Fringeliberg, im Hintergrund die «Rue d’amour». FOTO: ZVG land/Laufental und dem Val Terbi», sagt er. «In Erschwil und Grindel gibt es heute je zwei Familien mit Ehefrauen von Mutzbl. Familiennamen wie Chételat, Koller, Mouttet, Lachat, Dominé und Charmillot waren früher viel häufiger in unseren Dörfern anzutreffen. Eine Blutauffrischung tut gut und ist vor allem für Bärschwil und Grindel notwendig», so Lutz. Die neue Verbindungsstrasse wird im Volksmund bereits «Chälter-Strasse» genannt. Gemäss dem Maire von Montse-

velier, Monsieur Chételat, hätte die Strasse viel früher ausgebaut werden sollen. «Nous avons beaucoup de jeunes solitaires», gibt er zu Protokoll und führt aus, dass die neue Strasse im Volksmund «Rue d’amour» heissen soll. Die Auswirkungen der neuen direkten Kontakte werden nach einer Probezeit von zwei Jahren überprüft und eine Analyse gemacht, ob die Verbindung zwischen den Welschen und den Deutschschweizern tatsächlich zu mehr Amour geführt hat.


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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 12

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Stürmischer Wahlkampf

Bea Asper Kurz vor den Wahlen beklagen sich Gemeinderäte im Kleinlützler Dorf blatt über Anfeindungen und Lügengeschichten. Gemeindepräsident Martin Borer schreibt vom Unverständnis darüber, «dass verschiedene Personen den Gemeinderat in den Medien negativ darstellen. Was da zu lesen ist, hat so gar nichts mit dem zu tun, was der Gemeinderat beschlossen hat. Es muss wohl ein Trend der Zeit sein, Wahrheiten zu seinem Vorteil umzukehren.» Ins selbe Horn bläst Statthalter Daniel Wüthrich: «Es ist offensichtlich ein Trend der modernen Zeit, sich schriftlich gegen den Gemeinderat zu äussern oder ihn gar anzuschwärzen. Solche Beschuldigungen binden auf der Verwaltung und im Gemeinderat Ressourcen und generieren Anwaltskosten, welche letztlich der Steuerzahler zu berappen hat.» Im Dorfblatt folgt eine lange Aufzählung von Sachgeschäften, welche die Ressortchefs zum Wohle des Dorfs erledigt haben. Zu den Personen, die es wagten, den Gemeinderat öffentlich zu kritisieren, gehört Rolf Meyer, Mitgründer der SVP Kleinlützel und Herausgeber des neuen interkommunalen Infoblatts «Westwind». Bei ihm war auf Unverständnis gestossen, dass der Kleinlützler Gemeinderat den Kanton Solothurn aufgefordert hatte, im Gemeindebann die Errichtung eines Windparks zu prüfen, «ohne vorher die Meinung des Volkes abzuholen», moniert Meyer. Mit seinem Gesuch hatte der Gemeinderat auch bei den Gemeinderäten von Metzerlen-Mariastein und Burg, die sich schon lange gegen Pläne des Kantons Baselland, auf dem Chall einen Windpark zu ermöglichen, zur Wehr

setzen, Kopfschütteln ausgelöst. Weiter waren die Behörden von Kleinlützel wegen der Bewilligung eines Holzkraftwerks ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Angesprochen auf die im Dorfblatt erhobenen Vorwürfe sagt Rolf Meyer: «Die Gemeinderäte werden wissen, was sie tun. Tatsache ist: Während im Dorfblatt die Meinungsäusserung nicht allen offen steht, habe ich allen Gemeinderatskandidaten offeriert, sich im ‹Westwind› in ihren eigenen Worten vorstellen zu können. Texte kamen lediglich von den SVPKandidierenden. Auf meine Anfrage, der Gemeinderat soll zu den kontroversen Themen Windpark und Holzkraftwerk seine Sicht der Dinge darstellen, kam die Antwort: Es gibt nichts neues zu berichten.» Neu für die Gemeinderäte ist, dass sie sich dem Wahlprozedere stellen müssen. Seit Jahren werden in Kleinlützel die Ämter in Stiller Wahl besetzt, und zwar von einem siebenköpfigen Findungsteam, bestehend aus Philipp Flury-Tschan, Erich Lutz-Saner, Daniel Schalbetter, Georg Stich, Marcel Wyser, Urs Giger und Esther Grond. Sie reichten unter dem Listennamen «Findungsteam Einwohnergemeinde» für die Wahlen nur so viele Wahlvorschläge ein, wie Sitze zu vergeben sind. Dabei handelt es sich um die sechs bisherigen Gemeinderatsmitglieder Martin Borer, Daniel Wüthrich-Zumthor, Odette Dreier, Beatrice FabbroKrummen, Verena Thürkauf und Christoph Zuber sowie um Neuzugang Alexander Allemann-Kübler. Rolf Meyer hatte sich zum Ziel gesetzt, eine Urnenwahl zu bewirken und konnte dann eine SVP-Liste mit den Wahlvorschlägen einreichen: Christine Niederhauser, Simone Nicole Spies und Rolf Meyer. Auf die Frage, ob er gewillt wäre, den Rollenwechsel von der Opposition zum Kollegialitätsprinzip der Exekutive zu vollziehen, sagt Rolf Meyer: «Ich habe mir meine Kandidatur gut überlegt und mich mit der neuen Aufgabenstellung vertraut gemacht. Im Grundsatz würde sich für mich nichts ändern, nämlich, dass man die Bevölkerung, vor allem Betroffene, in Entscheidungsfindungen miteinbezieht und respektiert, dass das Volk das letzte Wort hat.»

RODERSDORF

An Vorschlägen fehlt es nicht In Rodersdorf präsentiert sich die Dorfpolitik in ihrer ganzen Vielfalt. Eine Partei wünscht sich, dass die Gemeinde sich um das Label ‹Kinderfreundliche Gemeinde› bemüht, denn der Kanton Solothurn beteiligt sich finanziell an diesem Projekt. Bea Asper Der Gemeinderat von Rodersdorf will vorwärtsmachen mit dem Projekt zur Umgebungsgestaltung Grossbühl. Geplant sind der Bau von Spielplatz, Pumptrack, Boulebahn, Street Workout und Aufwertung des Hartplatzes. Dafür beantragt die Exekutive einen Bruttokredit von knapp 400 000 Franken. Mitglieder der Bürgerlichen Parteien schlagen vor, das Vorhaben nicht jetzt vom Souverän beschliessen zu lassen, sondern zu vertagen und zu koppeln mit der neu aufgegleisten Schulraumplanung. Die nächste Gemeindeversammlung ist geplant für den 22. April in der Mehrzweckhalle. Möglicherweise wird sie auf Samstag, den 24. April, und nach draussen verlegt — und soll auch einige Themen behandeln, die nun aus der Bevölkerung angeregt werden.

Recht der Kinder

Geht es nach der neuen Partei im Dorf, «Zämmestoh-für-Rodersdorf» soll der Gemeinderat bezüglich kinderfreundlicher Gemeinde eine Chance ergreifen, die der Kanton derzeit bietet. «Der Kanton Solothurn hat die Förderung der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen als Schwerpunktthema festgelegt und unterstützt aus diesem Grund die Gemein-

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BÄRSCHWIL

KLEINLÜT ZEL

Die SVP Kleinlützel hatte angekündigt, dass der neue Gemeinderat nicht in stiller Wahl, sondern am 25. April an der Urne gewählt wird. Damit sorgt sie nun bei den Kandidierenden der Liste «Findungsteam Einwohnergemeinde» für Wirbel.

Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

den im Jahr 2021 bei der Erlangung des Unicef-Labels ‹Kinderfreundliche Gemeinde› finanziell. Nur rund zehn Gemeinden können mit dem vorhandenen kantonalen Budget 2021 unterstützt werden. Die Verteilung des Budgets erfolgt nach Reihenfolge des Gesuchseingangs», hält die Partei in ihrer Motion fest und fordert den Gemeinderat auf, die Bewerbung rasch an die Hand zu nehmen. «Nur zwei Gemeinden im Kanton Solothurn haben bisher das Unicef-Label ‹Kinderfreundliche Gemeinde›: Grenchen und Laupersdorf», gibt die Gruppierung «Zämmestoh-für-Rodersdorf» zu bedenken. Kinderfreundlichkeit zeigt sich gemäss Unicef darin, wie die Rechte der Kinder auf Schutz, Förderung, Gleichbehandlung und Anhörung umgesetzt werden.

Lärmmessungen

Weiter hat die umtriebige Partei, die nach den Wahlen vom 25. April in der Exekutive vertreten sein möchte, den Gemeinderat aufgefordert, seinen jüngsten Beschluss, beim Schulhaus Lärmmessungen in Auftrag zu geben, zu überdenken. «Zämmestoh-für-Rodersdorf» schlägt vor, das Geld nicht in Gutachten, sondern in die Verbesserung der Situation zu stecken. Beim Beobachten zeige sich, dass das beliebte Spielen des Balles gegen die Glasfenster der Turnhalle sowie gegen die angrenzende Holzwand grossen Lärm (Knall) verursacht. «Hier muss nicht gemessen werden: Die Situation ist untragbar. Ein Verbot wäre nicht zielführend. Man könnte aber Metallrahmen mit elastischen Netzen zur Verfügung stellen. Geeignete Bodenbeläge würden den Lärm ebenfalls reduzieren», hält die Partei «Zämmestoh-für-Rodersdorf» in ihrem öffentlichen Schreiben fest.

Ein Herz für Amphibien

Gebiet Talwald: Der Biologe Christoph Berney (l.) und Jan Torpus von der Umweltschutzkommission Bärschwil präsentieren einen der angelegten Tümpel. Dank dem Abfluss kann das Wasser bei Bedarf abgelassen werden. FOTOS: GABY WALTHER

Im Gebiet von Bärschwil entstehen sieben Weiher zur Förderung von Amphibien. Auch andernorts sind Frösche und Kröten willkommen. Gaby Walther War früher der Weg von der Talstation bis zum Dorf Bärschwil eine düstere Angelegenheit, präsentiert sich der Weg durch das Tal heute heller und freundlicher. Der Wald wurde im Rahmen von verschiedenen Eingriffen in den letzten Jahren entlang der Strasse kräftig ausgelichtet. «Die Gemeinde entschloss sich, diesen Zustand permanent zu erhalten und gleichzeitig den Naturschutz zu fördern. Denn durch die neuen Licht- und Wärmeverhältnissen im Gebiet erhöht sich die Artenvielfalt», erzählt Jan Torpus von der Umweltschutzkommission Bärschwil. Als Fördermassnahme anerboten sich in diesem Gebiet Amphibien. Diese Tiergruppe, zu denen Frösche, Kröten, Molche, Salamander und Unken gehören, hat in den vergangenen 50 Jahren durch die Verwaldung an Vielfalt verloren. Der Biologe Christoph Berney erhielt von der Gemeinde den Auftrag, ein Amphibienschutzprojekt zu erstellen. Zusammen mit der Umweltkommission Bärschwil, dem Altkreisförster Martin Roth und Gerhard Walser, Revierförster des Forstbetriebes Laufental-Thierstein West, wurde das Projekt aufgegleist. Die politischen Grundlagen und Finanzierungen wurden letztes Jahr erarbeitet.

gewiesen, die periodisch austrocknen. Durch das Austrocknen können sich die Fressfeinde der Amphibienlarven und Kaulquappen, zum Beispiel Fische und Libellenlarven nicht etablieren», erzählt Berney. Bis in einem Jahr sollen an sieben Standorten im Talwald (Chatzenloch), im Stritterental und in den Burghollen Tümpel entstehen. In die Schwemmebene des Stritterenbachs werden mehrere unterschiedlich grosse und tiefe Tümpel gegraben, die vom Grundwasser des Bachs gespeist werden. Sie sollen bei sehr geringer Wasserführung des Bachs austrocknen und damit ebenfalls fischfrei bleiben. «Mit diesen Massnahmen wollen wir Lebensraum für die anspruchsvolle Geburtshelferkröte und Gelbbauchunke schaffen. Dadurch wird aber auch Raum für genügsamere Arten wie Grasfrosch, Erdkröte und Fadenmolch geschaffen», so der Biologe. Angelegt wurden neben den Tümpeln auch frostsichere Versteckplätze. Von den «versteckten» Kleinstrukturen profitieren weitere Lebewesen, zum Beispiel Zauneidechse und Ringelnatter. Finanziert wird das bikantonale Projekt durch Sponsoren, den Kanton und zu zehn Prozent von der Gemeinde Bärschwil. Die Erstellungskosten betragen 230 000 Franken. Für jährliche Unterhalts- und Pflegekosten wird mit einem Betrag von 27 000 Franken gerechnet. Der Unterhalt sei langfristig gesichert, versichert Torpus.

Tod auf der Strasse

Wenn die Massnahmen im Rahmen der Etappe 1 erfolgreich sind, das heisst wenn die Bestände von Kröten, Fröschen, Unken und Molchen zunehmen, rückt das Problem der Strasse in den Vordergrund, nämlich der Tod von wandernden Amphibien auf Strassen. «Dieses Problem kann nachhaltig nur mit dem Bau von fest installierten Amphibienleitsystemen gelöst werden», erklärt Berney. Da deren Finanzierung den Rahmen des vorliegenden Projekts zurzeit zu sehr strapazieren würde, wird ihre Umsetzung in eine zweite Etappe ausgelagert. Der Bau eines Amphibienleitsystems entlang der Kantonsstrasse wird auf 95 000 Franken geschätzt.

Ökologische Anlage auch in Wahlen

Nicht nur Bärschwil will Amphibien fördern. Auch an vielen anderen Orten entstehen Tümpel, damit sich Frösche und Co. entwickeln können. So wurden in Wahlen an der Büsserachstrasse zwei Weiher angelegt, welche den einheimischen Kreuzkröten Lebensraum bieten sollen. Sie sind im Projekt Gesamtmelioration Wahlen ein Teil des ökologischen Ausgleichs für die durch den Wegebau verwendeten Flächen. Diese beiden Weiher sollen der heimischen Flora und Fauna in den stark von der Landwirtschaft genutzten Flächen einen Teil ihres Lebensraums zurückgeben, ist im Wahlner Infoblatt zu lesen.

Qualquappen vor Fischen schützen

Vor ein paar Wochen fuhren die Bagger auf. Denn um die neu geschaffenen Lebensräume auch für Amphibien nutzbar zu machen, müssen an geeigneten Standorten Tümpel gebaut werden. Das Spezielle an diesen mit Folien abgedichteten Tümpeln ist der Abfluss. Bei Bedarf kann dieser geöffnet und das Wasser abgelassen werden. So entstehen ablassbare Laichgewässer mit Meteorwasser. «Einige Amphibienarten sind auf Tümpel an-

An der Strasse von Wahlen nach Büsserach: Die angelegten Weiher sollen den einheimischen Kreuzkröten einen Lebensraum bieten.

Viel los am Weiher: «Zurzeit herrscht grad wieder Hochbetrieb in unserem Weiher in Nunningen. Es wird gebalzt und gelaicht was das Zeug hergibt. Die Erdkröten sind von nahem betrachtet richtige Schönheiten», schreibt Philippe Ammann. FOTOS: PHILIPPE AMMANN, NUNNINGEN


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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 12

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SPORT

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FUSSBALL

Geld allein löst Probleme auch nicht Manon Stich spielt beim FC Breitenbach in der 3. Frauen-Liga, schaffte es zwischenzeitlich auch zum FC Basel. In ihrer Maturarbeit ging sie der Frage nach, wieso sich der Frauenfussball in der Schweiz nicht so entwickelt, wie es sich viele erhoffen.

eine sichere Zukunft!» Diese Erkenntnis war der Hauptantrieb dafür, dass sie den Frauenfussball als Maturarbeit wählte. «Fehlender Respekt für die Sportart; Geringschätzung der Leistung als Team und Individualsportlerin; keine Chance, mit Fussball seinen Lebensunterhalt zu bestreiten; in vielen Vereinen sozusagen das fünfte Rad am Wagen zu sein; mangelnde Präsenz in den Medien — all das kam in den Gesprächen heraus.»

Unterwegs mit der besten Fussballerin der Schweiz

Edgar Hänggi Manon Stich (24) wuchs in Kleinlützel auf, und schon im Kindergarten war für sie klar: «Ich will Fussballerin und Tierärztin werden.» Damals ahnte sie nicht, dass sich beides realisieren lässt, jedoch einander entscheidend beeinflussen würde. Manon spielte in der U16-Equipe des FC Basel, als sie vor der Entscheidung stand: mehr Zeit für den Fussball investieren und dabei das Ziel Tierärztin gefährden oder Fussball fortan nur noch zum Spass betreiben. «Mir war klar, dass ich in Basel nicht mehr die Beste im Team war und wenn ich in der U18 überhaupt bestehen wollte, musste ich mehr als eine Schippe drauflegen. Es war dann nicht Resignation vor der ungewissen sportlichen Zukunft, sondern das, was heute so viele, teils mit viel Talent bestückte Spielerinnen ebenfalls tun: der Entscheid für

Langjährige Begleiter: Grosse und kleine Tiere, das Trikot des FC Breitenbach, ein Ball – all das sind Begleiter im Leben von Manon Stich. FOTO: EH-PRESSE

Dank ihrem Extrainer beim FCB, Beat Naldi, konnte sie bei Lara Dickenmann, einer der besten Schweizer Fussballerinnen, und dem Verein Olympique Lyon sehen, dass selbst eine Top-Spielerin und ein erstklassiger Verein nicht annähernd auf eine Stufe mit den Männern gestellt werden können. «Während du es als Mann mit einem Vertrag wie Dickenmann und dem entsprechenden Erfolg geschafft hast, beginnt für eine Frau nach Ende der Karriere das Berufsleben. Nur ist für viele dann auch das Thema Mutterschaft ein Argument, um allfällige Wünsche zur Seite zu stellen.» Manon Stichs Augen glänzen, wenn sie von der Zeit in Lyon spricht: «Es war schon toll zu sehen, wie Profifussball für Frauen sein kann. Selbst bei einem europäischen Spitzenklub zeigte sich bei meinem Besuch in der Saison 2012/13 aber, dass nicht nur der Fussball auf dem Platz, sondern auch das ganze Drumherum keine Vergleiche der Geschlechter zulässt, nicht zulassen darf. Die Erfahrung, dass du, wenn du

nicht wirklich zu den allerbesten des Landes gehörst, keine Chance hast, mit Fussball auch nur annähernd dein Leben zu finanzieren, macht verständlich, wieso so viele aufgeben.» Es sei, so Manon Stich, eine Art negativer Kreislauf. Sie konnte damals auch mit Kerstin Boschert, die vom SC Freiburg zum FC Basel gewechselt hatte, mit der Schweizerin Marie-Andrea Egli vom SC Kriens und Tatjana Hänni, einer Pionierin des Schweizer Frauenfussballs, reden. «Es wurde und wird viel getan für den Frauenfussball. Man hatte die Probleme erkannt und setzte auf Fachleute. Der Stellenwert ist jedoch noch immer zu gering. Es fehlt die finanzielle Basis, damit es für Spielerinnen auf höchstem Niveau zum Thema wird, voll auf die Karte Fussball zu setzen. Den Vereinen fehlt Geld, um entsprechend gezielt und flächendeckend junge Mädchen auszubilden und später Top-Spielerinnen zu verpflichten. Darunter leidet wiederum die Attraktivität, um entsprechende mediale Präsenz zu erreichen, und so fehlen dann auch die notwendigen Sponsoren.» Stich wird ihrem Lieblingssport treu bleiben. Aber sie wird im kommenden Jahr die Ausbildung zur Tierärztin abschliessen. Danach wird sie schauen, wie viel Zeit ihr noch für Fussball bleiben wird. Wer weiss, vielleicht kehrt sie wieder zum Reitsport zurück, denn geritten ist sie früher ebenfalls. Und sie hat ein weiteres Hobby entdeckt. Für regioSPORTal ist sie mit der Kamera im regionalen Fussball unterwegs — auch für das Wochenblatt.

FUSSBALL

«Müssen den Optimismus aufrechterhalten» Daniel Schaub wurde am 9. August 2019 an der DV des FVNWS in Pratteln zum Präsidenten gewählt. Der «Chef» aller regionalen Fussballer ist seither jedoch mehr Krisenmanager als Verbandspräsident. Im Interview beantwortet er Fragen zur aktuellen Situation. Edgar Hänggi: Ihre erste DV wurde im letzten August verschoben und vor wenigen Tagen fand sie erstmals überhaupt in schriftlicher Form statt. Die Pandemie fordert auch Sie. Daniel Schaub: Es wäre die erste DV, die ich als Präsident geleitet hätte. Ich hatte mir bereits Gedanken gemacht, wie sie etwas attraktiver gestaltet werden könnte. Nach der Verschiebung wäre es zudem die erste DV im Frühling gewesen, da wir bisher im August mit dem Saisonstart zeitlich immer etwas eng waren. Der Rücklauf war super, denn rund 70 Vereine schickten den Abstimmungsbogen retour. Ist es fast ein wenig Fügung, dass jetzt mit Ihnen als Medienprofi jemand den Verband leitet, der sich Flexibilität gewohnt ist? Fügung möchte ich es nicht nennen. Als ich gewählt wurde, war Corona nichts anderes als eine mexikanische Biermarke. Es hat mir jedoch geholfen, dass ich durch die Arbeit in der Medienbranche sehr flexibel und rasch reagieren kann. ANZEIGE

Aber auch alle Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle waren und sind sehr flexibel. Ohne sie wäre diese Krise auf keinen Fall auf diese Art zu bewältigen. Es heisst ja nicht zufällig, dass sich in einer Krise zeigt, wie gut die Menschen und eine Organisation sind. Das kann ich zu 100% Prozent unterstreichen. Ich gehe gar noch weiter. Unsere Organisation hat sich weiterentwickelt und wir konnten in der Kommunikation und Information für unsere Vereine gute und wertvolle Arbeit leisten. Schauen wir den sportlichen Teil an. Wird man es darauf anlegen, unbedingt eine Wertung der Saison zu erreichen? Das Wort unbedingt gefällt mir nicht. Es muss in einem vernünftigen Rahmen möglich sein, die Saison beenden zu können. Im Herbst, als wir die Saison unterbrechen mussten, waren wir guten Mutes, im März wieder spielen zu können. Mittlerweile ist klar, dass wir keine normale Saison mehr spielen können. Die ordentlichen Rückrunden wurden mit einer Nullwertung gestrichen, stattdessen spielen wir in einem Splitting-System. So lange wir die Chance haben, eine Wertung zu bekommen — das war etwa letzte Saison gar nicht möglich, weil sehr früh abgebrochen wurde — werden wir sie zu nutzen versuchen. Aber es ist auch klar, dass sich der sportliche Wert einer solchen Saison reduziert. Wie sieht es aktuell aus? Der Bundesrat hat ja entschieden, dass bis zum 18. April

Auch Krisenmanager: Daniel Schaub, Präsident des Fussballverbands Nordwestschweiz. FOTO: EH-PRESSE für Erwachsene sicher kein normales Training mit Körperkontakt möglich ist. Stand heute ist, dass wir die Vorrunde in der 2., 3. und 4. Liga abschliessen wollen. Danach werden die Tabellen geteilt. Die obere Hälfte spielt um den Aufstieg, die untere Hälfte um die Relegationsplätze. Die erreichten Punkte werden komplett mitgenommen und es wird nur eine einfache Runde geben. Das ist sportlich in Ordnung. Wir müssen versuchen, aus dem, was uns die Pandemie übrig lässt, das Beste zu machen. Was, wenn der Bundesrat am 14. April die Ampel nicht auf Grün stellt? Wir müssen weiterhin mit dem Worst-Ca-

se-Szenario rechnen, dass wir am Ende erneut keine Wertung haben könnten. Wir gehen in den Planungen stets vom bestmöglichen Fall aus. Das gehört zum Lernprozess, den wir machen mussten, um sich der laufend verändernden Lage anpassen zu können. Wir müssen den Optimismus aufrechterhalten, also hoffen wir darauf, dass ab 19. April Trainings mit Körperkontakt erlaubt sein werden. Dann wäre die Wiederaufnahme des Spielbetriebes auf den 1. Mai angesetzt. Zwei Wochen Vorbereitung reichen deshalb, weil alle seit dem 1. März trainieren können, wenn auch ohne Körperkontakt und Spiele. Sollte aber nur eine Öffnung des Trainings mit 15 Personen und Maskenpflicht oder gar keine Lockerung erfolgen, dann müssen wir ein weiteres Mal umdisponieren. Gibt es einen Zeitpunkt, wo der Fussballverband keinen Spielraum mehr hat? Der SFV hatte einmal vom 4. Juli als letztem Tag gesprochen, an dem noch gespielt werden kann. Wenn wir am 1. Mai nicht starten könnten, müssten wir über diesen 4. Juli nochmals reden können. Oder es reicht irgendwann nur noch, um die Herbstrunde fertig zu spielen. Der Basler Cup soll zu Ende gebracht werden? Das ist so vorgesehen. Wir stehen dort bereits in den Viertelfinals. Das Splitting in der Meisterschaft verschafft uns auch mehr terminliche Möglichkeiten unter der Woche. Wie wir die Finalspiele in Binningen ausrichten, hängt dann eben-

falls stark von der pandemischen Lage ab. Wir können uns das noch offenlassen, da wir hier noch keinen zeitlichen Handlungsdruck haben. Im Nachwuchs wird bereits rege gespielt. Wie sieht es da aus? Wir konnten am vergangenen Wochenende alle Herbstrundenspiele abschliessen, sämtliche Entscheidungen sind gefallen. Geplant ist, dass wir am 17./18. April mit der Frühjahrsmeisterschaft starten können. In der Region haben wir auch einige Vereine mit Teams in der 5. Liga. Wie sieht es hier aus? In der 5. Liga haben wir den Stand beim Unterbruch berücksichtigt und eine Gesamtrangliste aufgrund der Punktequotienten erstellt. Es wurden vier Aufstiegsgruppen à sieben Teams gebildet, die dann alle eine einfache Runde spielen. Wir müssen hier flexible Lösungen erarbeiten. Das ist ein grosser Aufwand, aber wir machen es gerne, denn unser Credo ist, dass wir versuchen, zu ermöglichen, was überhaupt möglich ist. Wir hatten die Vereine befragt und sehr viele hatten sich kritisch geäussert, die komplette Saison durchzupauken. Wir arbeiten nie in mehreren verschiedenen Szenarien, sondern präsentieren jeweils eine Lösung und wenn die nicht greift, passen wir sie wieder auf die neuen Gegebenheiten an. Dadurch verhindern wir Verwirrung bei den Betroffenen. Aber wir alle hoffen, dass wir irgendwann wieder die Normalität zurückbekommen.


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Danke Lilly!

Rosen für Klimagerechtigkeit

Viele Jahre war Lilly Keller jeweils während der beliebten Ferien-Werk-Stadt zwei Wochen stets «auf Platz» und stellte für die Kinder und Jugendlichen aus der ganzen Region ein tolles Ferienprogramm auf die Beine. Jeweils zu Jahresbeginn startete sie mit der aufwendigen Planung für die verschiedenen Aktivitäten im Sommer. Helferinnen und Helfer wurden gesucht, Bastelideen ausprobiert und vorbereitet und die gesamte Logistik und Transport des umfangreichen Spiel-, Sport- und Bastelmaterials der FerienWerk-Stadt wurde organisiert. Nach der Durchführung im Sommer 2020 wollte Lilly ihr Amt abgeben. Es wurde lange nach einer Nachfolgelösung gesucht, doch kaum jemand hatte die Zeit und Energie, solch einen Posten nebenbei zu übernehmen. Als nun auch noch im Sommer 2020 wegen Corona der Durchführungsort in der Hundeschulanlage Brislach nicht mehr zur Verfügung stand, wurde das Angebot stillgelegt. Das Team Ferienpass Laufental-Thierstein möchte sich auf diesem Weg von ganzem Herzen bei Lilly für ihr langjähriges Engagement für den Ferienpass und ganz besonders für die Ferien-Werk-Stadt bedanken! Natürlich gilt auch all den fleissigen Mitarbeitenden der FerienWerk-Stadt gebührender Dank. Ein Ende ist auch immer ein Anfang: Aus der Not entstand im letzten Jahr ganz spontan das Feriendorf in Büsserach, welches auch im 2021 wieder stattfinden wird. Sarah Stöckli

Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

GEDANKENSTRICH

Hösli-Gate

Melanie Brêchet

Aktionstag: Die Kinder aus Bärschwil verkauften Rosen, um auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Manche Jugendliche und Kinder gehen weltweit an Klima-Demos auf die Strassen, um Politiker aufzurütteln. In Bärschwil , Grindel und Röschenz gingen die Kinder auch auf die Strassen, aber sie demonstrierten quasi «durch die Blume». 18 fleissige Schülerinnen und Schüler der 2. – 5. Religionsklasse aus BärschwilGrindel und 10 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse aus Röschenz beteiligten

sich am Aktionstag der Ökumenischen Kampagne von Fastenopfer, Brot für alle und Partner sein. In der ganzen Schweiz wurden am Samstag 20. März Fair Trade Rosen und Schokolade zu einem symbolischen Preis von fünf Franken verkauft. Die Länder des Südens, die am wenigsten dazu beigetragen haben, leiden am meisten unter der Klimaerwärmung. Dies finden die Kinder ungerecht, sie ver-

FOTO: ZVG

kauften deshalb mit viel Freude und Enthusiasmus die 200 Rosen und 70 Schokoladen in Bärschwil / Grindel und 200 Rosen in Röschenz. Jeannine Laffer-Schmidlin Katechetin Bärschwil-Grindel Fabienne Jermann-Schmidlin Katechetin Röschenz

FILTER & KL ARSICHT

EINGESANDT

Aus dem Alltag einer Kirchgemeindesekretärin

Eine Wäberlibirne als Symbol für die Vereinsgründung

«Madame Ami hat mich an Sie weitergeleitet», las ich vor ein paar Wochen in einer E-Mail, womit jemand aus dem Welschen Informationen zur Biografie eines längst verstorVielseitige Arbeit: benen Pfarrers einholen wollte. MaSabine Freund, Sekretärin der dame Ami? Da erst realisierte ich: Frau Reformierten Freund, ja, so heisst Kirchgemeinde Laufental. FOTO: ZVG unsere Sekretärin! Sie arbeitet im Moment im Homeoffice, zwei Tage die Woche, und seit der Coronapandemie auch vermehrt zwischendurch am Telefon. Sie leidet selber an einer Immunschwächeerkrankung und weiss, was es heisst, zur Risikogruppe zu gehören. So sind Mitmenschen immer wieder dankbar, mit ihr ein Gespräch zu führen und wollen gar nicht weiter zu den Pfarrpersonen verbunden werden. Priestertum aller

Gläubigen — heisst das im Fachjargon bei uns Reformierten. «Madame Ami» beschreibt ihren Berufsalltag als sehr abwechslungsreich. Sie leitet Zahlungen ein, verbucht Ein- und Ausgaben, setzt die Inserate fürs Wochenblatt zusammen und schreibt Dienst- und Belegungspläne. Dazu gehört auch das ewige Rückfragen und auf Unstimmigkeiten Hinweisen, wenn die verschiedenen Beteiligten sich wieder mal zu wenig abgesprochen haben. Sabine Freund nimmt Anfragen für Raummieten entgegen, das geht von den Anonymen Alkoholikern über die Yogagruppe bis hin zu privaten Geburtstagsfesten. Unsere Kirchgemeinde erstreckt sich über 13 politische Gemeinden, da gibt es immer wieder Daten abzugleichen bei Zu- und Wegzügen, Geburten und Todesfällen. Ja, auch für diese und für Hochzeitspaare und Taufeltern ist «Madame Ami» oft die erste Ansprechperson. Gut, dass Frau Freund auf unserem Sekretariat arbeitet. Pfarrerin Regine Kokontis

EINGESANDT

Seelsorge goes Monatsmarkt Als Kirche wollen die Seelsorgenden bei den Menschen sein. Mindestens einmal im Monat, am Markttag, sind viele Menschen im Stedtli. Grund genug für die Seelsorgenden der drei Landeskirchen, ein neues Projekt zu starten: Die «Märtseelsorg». Die «Märtseelsorg» wird an einem eigenen Marktstand die Möglichkeit zum Kontakt bieten. Ein Buch für persönliche Anliegen, eine Kerze, ein offenes Ohr — das und verschiedene Aktionen am Stand werden an jedem Monatsmarkt zum möglichen festen Anlaufpunkt für Besucherinnen und Besucher des Monatsmark-

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tes. Gleichzeitig ist der Stand Ausgangspunkt für die Seelsorgerinnen und Seelsorger, denn sie werden auch über den Markt gehen, um mit den Marktfahrenden und Marktbesuchenden ins Gespräch zu kommen. Sind Sie neugierig geworden? Kommen Sie doch am 6. April während der Marktzeit bei uns am Stand vorbei und machen sich ein Bild. Oder sprechen Sie uns an, wenn wir im Stedtli unterwegs sind. Wir werden erkennbar sein durch den Schriftzug «Märtseelsorg». Wir freuen uns auf die Möglichkeit zum Austausch. Anne Burgmer

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Baumpflanzung: Vorstandsmitglied Mägie Ceccon mit Sigrist Paul Stadler. FOTO: ZVG

Am 25. März konnten der Verein Freunde RefLaufental anlässlich der Vereinsgründung vom letzten Herbst eine Wäberlibirne pflanzen. Am 30. Mai wird dem kleinen Bäumchen ein schönes Schild angebracht und der Verein informiert über die aktuellen und möglichen zukünftigen Projekte. So konnten unter anderem 70 000 Franken für und mit dem ReMarkt gesammelt, 36 Weihnachtsgeschenke mit je 200 Franken verteilt und Kontakte zum «Grünen Zweig» hergestellt werden. Der Verein baut zurzeit eine Zügelhilfe für die Laufechuchi und das Laufehuus

auf. Das Projekt «Obst ernten» soll vorangetrieben und am 30. Mai sollen auch weitere mögliche Projekte vorgestellt werden. Alle Vereinsmitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Eine Vereinsmitgliedschaft ist kostenlos, alle geben, soviel sie möchten. Weitere Informationen zu den Projekten finden sich auf www. freundereflaufental.ch. Möge das Bäumchen gut gedeihen und in einige Jahren ein paar süsse Wäberlibirnen hervorbringen. Thomas Boillat Verein Freunde RefLaufental

Letzten Dienstag um sieben Uhr in der Früh hätte ich mich beinahe an meinem Müsli verschluckt. Ich bin nicht ganz sicher, ob es mir genauso wie mein Lachen im Hals stecken geblieben ist oder ob ich gerade noch knapp verhindern konnte, es lachend und prustend auf dem Küchentisch und der Zeitung zu verteilen – das war irgendwas dazwischen. Da stand auf Seite sieben der BZ folgende Überschrift: «Schweizer Armee testet Unterhosen für Frauen». Ein wenig ungläubig blickte ich auf das Datum oben links. Nein, es war noch nicht der 1. April. Ein zweiter Blick auf das Datum, um festzustellen, dass wir das Jahr 2021 schreiben, war dann nicht mehr nötig. Offensichtlich im Gegensatz zu anderen Zeitgenossen bin ich nämlich bereits in diesem Jahrzehnt, was sage ich da – in diesem Jahrhundert angekommen. Mit der Armeereform XXI, also im Jahr 2004, wurde der Zugang der Frauen zu allen Funktionen in der Schweizer Armee geöffnet. Die gleiche Dienstdauer und Ausbildung erlaubte dieselbe persönliche Bewaffnung wie die der Männer sowie die Beteiligung an Auslandeinsätzen mit der Swisscoy. Das volle Programm also. Ein wichtiger Unterschied blieb jedoch: Frauen leisten bis heute freiwilligen Militärdienst. Zur Strafe dafür mussten sie nun offenbar bis heute Männerunterhosen tragen. Jedenfalls sollen diese Frauenunterhosen nun – endlich – in einem Truppenversuch getestet werden, eine kurze für den Sommer und eine lange für den Winter. Die Information, dass weibliche Armeeangehörige auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Unterwäsche bekommen sollen, ist indes nicht neu. Bekannt wurde dies bereits vor zwei Jahren, als die neue Uniform vorgestellt wurde. Absurd ist aber die Tatsache, dass diese Neuanschaffung nur im Zuge der Beschaffung einer neuen Uniform erfolgen kann. Es kann doch aber nicht sein, dass Frauen in der Schweizer Armee schon seit Jahrzehnten Dienst verrichten und nicht mal an ihr Geschlecht angepasste Unterwäsche tragen dürfen. Das sollte doch einfach eine Selbstverständlichkeit und eine Frage der Wertschätzung sein, wie es die Aargauer Nationalrätin Marianne Binder im Artikel absolut treffend ausdrückt. Die ganze Angelegenheit ist darum nur halb so witzig, wie sie im ersten Moment klingt. Ab 2022 soll die Schweizer Armee mit neuen Uniformen ausgerüstet werden, das lässt sie sich einen Haufen Geld kosten. Da der Anteil Frauen in der Schweizer Armee immer noch verhältnismässig klein ist, müssen sich alle Soldatinnen und Soldaten in die gleiche Montur zwängen. Bei der Beschaffung der neuen Uniform kämen die Bedürfnisse der Frauen aber ebenso zum Tragen, wie jene der Männer, heisst es von den Verantwortlichen. Trotzdem frage ich mich, ob es bei Ausgaben von zwei Milliarden Franken nicht doch noch für eine auf den Frauenkörper zugeschnittene Uniform gereicht hätte... Verteidigungsministerin Viola Amherd möchte die Schweizer Armee für Frauen attraktiver machen. Das ist löblich. Das muss sich die Armee allerdings auch etwas kosten lassen und es dürfte nach meiner Ansicht auch etwas weniger schleppend vorangehen. Und dabei geht es nicht nur um Kleidung.


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Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

DIES UND DAS

LESERBRIEF

LESERINNENBRIEF

EINGESANDT

Warum wir unser Impfzentrum Laufen brauchen

Neuer Zeitgeist

Altern in den eigenen vier Wänden — SPITEX macht’s möglich

Eine erfreuliche Nachricht hat uns letzte Woche erreicht: Der Kanton Basel-Landschaft wird den Betrieb des Impfzentrums West am Standort des Spitals Laufen aufnehmen. Dadurch können sich die Laufentalerinnen und Laufentaler ab Mitte April zentral in Laufen impfen lassen. Das ist ein wichtiger und richtiger Entscheid, denn gerade für ältere Personen ist das Impfzentrum in Laufen von enormer Wichtigkeit. Bislang waren teils lange und vor allem für ältere Menschen beschwerliche Anfahrtswege nach Muttenz oder Lausen Hürde und Bürde zugleich. Wer auf den öffentlichen Verkehr angewiesen ist, fürchtet sich zudem eventuell vor einer Ansteckung — ausgerechnet auf dem Weg zur Impfstation. Mit dem nun geplanten Impfzentrum in Laufen können sich die Laufentalerinnen und Laufentaler schnell und unkompliziert in ihrer Region impfen lassen. Die Grössenverhältnisse der Örtlichkeit, Zugänge und Ausrüstung der bestehenden Infrastruktur ermöglichen einen risikolosen und professionellen Impfvorgang. Und zu guter Letzt leistet das Laufental damit auch einen wichtigen regionalen Beitrag zur Umsetzung der Impfstrategie des Kantons Basel-Landschaft. Ich bedanke mich herzlich bei allen am Projekt beteiligten Personen — vielen Dank! Marc Scherrer Landrat Mitglied der Gesundheitskommission

Am 22. März erreichte die Kleinlützler Bürger das Blatt «Nachrichten aus Kleinlützel», in welchem nebst anderen Themen auch ein paar vorwurfsvolle Worte des Gemeindepräsidenten und dessen Vize zu lesen waren. Verbale Angriffe, negative Schlagzeilen gegen beide sowie das Verhalten seitens verstimmter Bürger, das Anwaltskosten generierte, welche nun von der Allgemeinheit zu tragen sind, kamen dabei zur Sprache. Dies alles betrifft das leidige Thema Holzkraftwerk. Es entwickelt sich ein neuer Zeitgeist, der durchaus unbequem werden kann, vor allem wenn sich Schweizer Bürger auf ihre demokratischen Rechte besinnen und aufstehen, wenn sie feststellen, dass ihre Bedürfnisse und Anliegen von den verantwortlichen Stellen ignoriert, die Bearbeitung verzögert, Fehlentscheidungen negiert, definitive Entscheidungen zum Wohle der Bürger nicht getroffen werden und sich die verantwortliche Stelle insgesamt als mehr oder minder instabil zeigt. Das generiert Unzufriedenheit im Volk. Aber genau das ist eben auch eine grosse Chance für die Gemeindeverwaltung, um Dinge mit neu ausgerichteter Prioritätensetzung positiv zu verändern. Um den Fokus und Entscheidungen mehr auf den Bürger und weniger aufs Kapital auszurichten, mehr offene und detaillierte Informationen und vielleicht ein bisschen mehr Mut zu handeln, zu Fehlentscheidungen zu stehen und die Folgen nicht auf den Steuerzahler abzuwälzen. Das wäre ein kreativer Weg! Marion Pfefferkorn Kleinlützel

Im Alter solange wie möglich selbstständig sein, selbstbestimmt und unabhängig zu Hause wohnen. Das ist der Wunsch der meisten Seniorinnen und Senioren. Viele Rentnerinnen und Rentner haben einige Jahrzehnte oder sogar ihr ganzes Leben im gleichen Haus oder in der gleichen Wohnung verbracht, die Umgebung ist vertraut und mit manchen Erinnerungen verknüpft. Dieses sichere Umfeld zu verlassen, können sich viele Leute nicht vorstellen.

Frühzeitige Unterstützung

Mit den Jahren schmerzen vielleicht die Gelenke, die Kräfte lassen nach und es wird schwierig, mit den täglichen Verpflichtungen alleine zurechtzukommen, den Haushalt in Ordnung zu halten, sich zu baden und Wege ausserhalb der Wohnung zu bewältigen. All dies kann immer mehr Mühe bereiten. Das Leben zu Hause wird von Tag zu Tag beschwerlicher. Unsere Erfahrung zeigt — es geht trotzdem, wenn frühzeitig Unterstützung geholt wird. Die SPITEX-Laufental klärt jeden Einsatz genau ab, berät Sie in vielen Fragen und unterstützt Sie unter anderem bei der Körperpflege, Behandlungspflege, Medikamenteneinnahme und im Haushalt. Rufen Sie uns einfach unter 061 761 25 17 an — wir sind für Sie da! Anita Schäfli SPITEX-Laufental

DENKPAUSE

Zu Besuch in Laufen

Christian Thalmann Letzthin war ich zu einem Essen bei Freunden in Laufen eingeladen. Es gab ein selbstgemachtes Rindstatar, welches vorzüglich mundete. Beim Apéro (Weisswein aus dem Lavaux) wurde über dieses und jenes gesprochen, Klatsch und Tratsch. Nach einigem Zuprosten kam wir auf das Thema Impfung zu sprechen. Die beiden Gastgeberinnen liessen verlauten, dass ihnen bereits die erste Dosis verabreicht wurde, und zwar im fernen Muttenz (BL). «Selber Schuld, wäret ihr im Kanton Bern geblieben!», so der coole Zwischenruf meiner Begleitung — ebenso in Breitenbach wohnhaft. Mir blieb fast das Apéro-Gebäck im Hals stecken, ob solcher direkter, aber ehrlicher Äusserung. Ja, die Berner hätten für die Laufentaler schon geschaut. Damit war das Thema Impfung abgehakt, beendet. Die Gastgeberin wandte sich von uns ab, um den Toaster zu starten. Meine Gedanken kreisten nun zwischen den Kantonen Baselland und Solothurn. War den Anwesenden der Tafelrunde

bewusst, dass jeder Solothurner Einwohner 1500 Franken aus dem Topf des Finanzausgleichs erhält, die Baselbieter hingegen läppische 30 Franken pro Kopf? Die Solothurner Staatsrechnung 2020 schloss mit einem Gewinn von stolzen 60 Mio., während es im Baselbiet ein hohes Defizit geben wird. Zudem im Baselbiet noch höhere Krankenkassenprämien bezahlt werden müssen als im Bernischen. Meine weiteren gedanklichen Rechnereien und Zahlenvergleiche wurden jedoch durch das Herauswerfen des Toastbrotes abrupt beendet. Ich war wieder in der Gegenwart und behielt meine Resultate besser für mich, insbesondere, da die Prämien bei uns im Solothurnischen 11 Prozent günstiger sind als in Baselland. Um die Situation wieder etwas ins Lot zu bringen, lobte ich die Laufener Gastgeber über die Vorzüge ihrer Stadt: Mohrenköpfe direkt ab Fabrik, eine Chemisch-Reinigung, eine Chesi, ein Bahnhof und, und, und — und in einem Monat sogar ein Impfzentrum! Die beiden Gastgeberinnen fühlten sich geehrt über diese Worte — und ich froh, dass es nun etwas Feines zu Essen gab. Der Höhepunkt am Schluss: das um Mitternacht bestellte Taxi stand innerhalb einer Minute vor der Haustüre und brachte uns sicher zurück in solothurnische Gefilde. Laufen, wir kommen wieder! Christian Thalmann ist Kantonsrat FDP, Breitenbach

LESERBRIEF

GESCHÄF TSWELT

Komitee gegen Postschliessung formiert sich erneut

Die beste Zeit für einen Neuanstrich

Die neusten Ankündigungen der Post sind ein herber Schlag für das hintere Leimental. Neben der Poststelle BättwilFlüh soll auch die Poststelle Ettingen geschlossen werden. Dies bedeutet ein massiver Abbau des Service Public sowie eine Minderung der Standortattraktivität für unsere Region. Die fünf Gemeinden des Solothurner Leimentals wie auch

zahlreiche Exponentinnen und Exponenten aus Politik, Gesellschaft und Gewerbe sind nicht bereit, dies zu akzeptieren. Das Komitee «Unsere Post bleibt» wird deshalb wieder aktiv. Die Einwohnerinnen und Gewerbetreibenden des hinteren Leimentals sind eingeladen, sich unter www.unserepostbleibt.ch einzu-

tragen und damit ihre Unterstützung kundzutun. Bereits 2016/17 konnte die Schliessung der Poststelle Bättwil-Flüh abgewendet werden. Das Komitee wird sich dafür einsetzen, dass dies erneut gelingt.

das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

garten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84

Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-

neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch

Für das Komitee «Unsere Post bleibt» Glenn Steiger

Die Hausfassade schützt vor Regen, Schnee, Kälte, Hitze und Fäulnis. Aber warten Sie nicht, bis der Putz bröckelt und sich Risse bilden. Ab dem Frühling ist die beste Zeit für einen frischen und schützenden Anstrich. Ein solcher dient der Werterhaltung und kann aus Ihrem Haus wieder ein Schmuckstück machen. Planen Sie jetzt. Das MAEX-Team hat

noch Termine frei und berät Sie kostenlos vor Ort. Wir sind ein kleineres Familienunternehmen, welches vor allem Malerarbeiten für Privatkunden ausführt. MAEX–Team Familie Buschor

AM Kunsthandwerk Drechselkurs Grundlagen.

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info@maex-team.ch, www.maex-team.ch Tel. 061/ 733 16 10,

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-

nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.

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Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch

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Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!

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KINDERTAGESSTÄTTE Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch

Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30–18.00. www.kita-laufen.ch Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-

ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familien-

ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch

Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten:

Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223

Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stundenund Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@ blauen.ch. Infos: www.blauen.ch

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Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für

Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil»

SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch IBBS Laufental. Die Informations-, Beratungs- und Bedarfsabklärungsstelle Laufental gibt Auskunft über regionale Angebote für ältere Menschen und unterstützt sie bei Abklärungen. Telefon 061 763 85 15, E-Mail beratung@ibbs-laufental.ch, www.ibbs-laufental.ch. Pro Senectute beider Basel im Auftrag von IBBS.

SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine

Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch

Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten! Bis 5 Zeilen Bis 10 Zeilen Bis 15 Zeilen

Fr. 93.— pro Jahr Fr. 186.— pro Jahr Fr. 279.— pro Jahr

CH Regionalmedien AG 061 706 20 20 oder inserate@wochenblatt.ch


Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 12

19

Zu vermieten

Zimmer zu vermieten (je 14,5 m2)

(zwei Zimmer, einzeln oder zusammen) In Haus in Brislach (Mittelhaus von 3er-Gruppe)

Mitbenützung des ganzen Hauses: Fernsehzimmer, Büro, Wohnzimmer, Küche, Badezimmer/WC, Dusche/WC, Waschküche, Keller, Garten

Infos unter: 079 222 21 64, Cornelia Felber, Praxis für angewandtes Feng Shui Ab sofort zu vermieten in Zweifamilienhaus in 4253 Liesberg: grosse 1-Zimmer-Wohnung, 40 m2 erster Stock, Treppenlift vorhanden, Bad mit Dusche, Küchenecke, Estrich, Reduit, Mitbenutzung Waschküche und Sitzplatz, Parkplatz. Monatliche Miete: CHF 850.– inkl. NK Kontakt: M. Steiner 079 931 0518

3 – 3½-Zimmer Per sofort im Stedtli Laufen zu vermieten

3½-Zimmer-Wohnungen im 1. OG und 3. OG

Mietzins Fr. 1370.– + Fr. 200.– NK Weitere Infos auf www.h19.ch

4 – 4½-Zimmer und grösser Zu Vermieten nach Vereinbarung

4244 Röschenz, Oberdorfstrasse 41 4½-Zimmer-Maisonettewohnung, ca. 109 m2

Helle Wohnung mit grosser Terrasse und schönem Blick ins Grüne. Busverbindung in unmittelbarer Nähe. EHP+AAP können dazu gemietet werden.

Mietpreis Netto: CHF 1790.00

4244 Röschenz, Oberdorfstrasse 41

4 – 4½-Zimmer und grösser Zu vermieten per Juli in Büsserach an günstiger Lage (unmittelbar neben Bushaltestelle) moderne, luxuriöse, lichtdurchflutete

4½-Zimmer-Wohnung mit

Balkon, Kellerabteil, Tiefgaragenplatz. Zusätzlicher Tiefgaragenplatz Fr. 80.–

Rollstuhlgängig, mit Lift, eigener WM und TU. Fläche 126 Quadratmeter, Baujahr 2011. Ideal auch als Seniorenwohnung. Mietzins Fr. 1850.– inkl. Nebenkosten Tel. 077 480 53 05

3½-Zimmer-Wohnung, 1.OG. ca. 90 m2

Helle Wohnung mit Terrasse. Busverbindung in unmittelbarer Nähe. Haustiere erlaubt. EHP+AAP können dazu gemietet werden.

Mietpreis Netto: CHF 1285.00

4244 Röschenz, Oberdorfstrasse 41

1½-Zimmer-Wohnung, 1.OG. ca. 40 m2

Helle Wohnung mit Terrasse. Busverbindung in unmittelbarer Nähe. Haustiere erlaubt. EHP+AAP können dazu gemietet werden.

Diverses Zu vermieten ab sofort in Laufen 4 Büros, je 11 – 14 m², mit Vorraum (12 m²) und Nasszelle, im 1. OG an der Weststrasse 19 (ehemals Kinderheim). Vermietung vorzugsweise an soziale Institution. Mietpreis nach Absprache. Auskunft erteilt Tel. 061 765 90 93

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Familienbetrieb aus Bubendorf + St. Pantaleon

Maler- und Tapezierarbeiten Bodenbeläge, Altbaurenovierung Fassaden sanieren/streichen

Gratis Heimberatung

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Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.

Dank Menschen wie Ihnen ermöglicht FAIRMED den Ärmsten eine medizinische Grundversorgung. Danke für Ihre Spende. fairmed.ch

Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Hauptstrasse 37, 4242 Laufen jeweils von Montag bis Donnerstag möglich

Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.laufen@wochenblatt.ch oder Telefon 061 789 93 33

wochenblatt.ch


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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 1. April 2021 Nr. 13

FOTO DER WOCHE

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Motorradlenker verletzt

Wie ein leuchtender Ball am Himmel: Vollmond über der Hohen Winde am letzten Wochenende.

L AUFENTAL

FOTO: PASCAL GROLIMUND

K ANTON SOLOTHURN

Baselbieter Genusswochen

KTF Laufental abgesagt Impftermine für über 65-Jährige WoS. Das OK des Baselbieter Kantonalturnfests 2021 hat nach sorgfältiger Abwägung aller Vor-und Nachteile entschieden, sowohl das Baselbieter Kantonalturnfest 2021, wie auch den regionalen Jugendsporttag 2021 abzusagen. Wie es in einer Mitteilung der Verantwortlichen heisst, schmerze der Entscheid umso mehr, da das OK durch ein überzeugendes Schutzkonzept die Voraussetzungen geschaffen hätte, jeweils 1000 Turnerinnen und Turner während sechs Tagen den Turnsport zu ermöglichen. Die erneut gestiegenen Fallzahlen und die weiterhin stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten führten aber schlussendlich zur Absage. Das OK bedankt sich dennoch herzlich bei den zahlreichen Sponsoren, den Laufentaler Gemeinden, Verbänden und Turnsportbegeisterten für das entgegengebrachte Vertrauen und die grosse Unterstützung. Küche & Bad Innenausbau Türen

WoS. Im Kanton Solothurn haben sich bislang 18 341 Personen ab 75 Jahren für eine Covid-19-Impfung angemeldet. Das entspricht 71 Prozent aller Personen in dieser Altersgruppe. Sie haben entweder mindestens ihre erste Impfung erhalten oder bekommen demnächst einen Termin. Damit kann der Kanton Solothurn seine Impfkampagne für 65- bis 74-Jährige öffnen. Alle Personen ab 75 Jahre und Hochrisikopatientinnen und -patienten, die sich nachträglich für eine Impfung entscheiden, werden in der laufenden Impfplanung prioritär behandelt: Sie erhalten unabhängig vom Zeitpunkt ihrer Anmeldung den erstmöglichen Termin. Zudem können sich schon heute alle Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons für die Impfung anmelden — unabhängig von Alter oder Vorerkrankung. Seit Beginn der kantonalen Impfkampagne im Januar werden im Rahmen eines Pilotprojekts in sechs ausgewählten

...aus eigener Produktion in Dittingen

Hausarztpraxen Impfungen durchgeführt. Das Angebot soll schrittweise ausgeweitet werden: Ab Mitte April erhalten Hausärztinnen und Hausärzte die Möglichkeit, Impfaktionen in ihren Praxen anzubieten. Voraussetzung ist, dass sie mindestens 50 Impfungen in der Woche durchführen. Damit möglichst viele Arztpraxen bei den Covid-19-Impfungen mitmachen, erhöht der Kanton Solothurn die Entschädigung: Hausärztinnen und Hausärzte erhalten neu insgesamt 40 Franken pro Impfung – 24.50 Franken von der Krankenversicherung und 15.50 Franken vom Kanton. Mit dieser Ausweitung sollen bis Ende Jahr zusätzlich rund 75 000 Personen geimpft werden können. Im Kanton Solothurn werden derzeit in den drei Impfzentren Breitenbach, Olten und Solothurn Impfungen durchgeführt. Weitere Impfmöglichkeiten sind in Planung. So sind beispielsweise auch Impfungen in Apotheken vorgesehen.

Schnupperabende: 1. und 8. April 2021, 19 Uhr

Anmeldung: SM Schreinerei AG | Dittingen | 061 783 05 80 | smschreinerei.ch

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Maler/in

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beherzt nachhaltig volksverbunden

Peter Hodel

in den Regierungsrat

BEINWIL. WoS. Auf der Passwangstrasse wurde am Sonntagabend ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Auto verletzt. Ein 24-jähriger Automobilist war von Mümliswil herkommend auf der Passwangstrasse in Richtung Breitenbach unterwegs. In Beinwil verlor er im Bereich einer Rechtskurve die Kontrolle über das Auto, worauf dieses mit dem Fahrzeugheck mutmasslich auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kam es zu einer Kollision mit einem entgegenkommenden Motorrad. Das Unfallauto prallte auf der Gegenfahrbahn in die Leiteinrichtung, der Fahrzeuglenker blieb unverletzt. Der Motorradfahrer stürzte und wurde erheblich verletzt. Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen. Die Passwangstrasse wurde während drei Stunden für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. BASELLAND. WoS. Die Baselbieter Genusswochen 2021 finden vom 1. – 30. September statt. Als Spezialität des Jahres wird die Zwetschge in Szene gesetzt. Die Zwetschgen sind neben den Kirschen die zweitwichtigste Obstkultur in Baselland. Kulinarische Traditionen und Innovation lassen sich rund um das Steinobst ideal aufgreifen.

Hunde an die Leine

REGION. WoS. Ab heute gilt wieder die gesetzliche Leinenpflicht für Hunde im Wald und am Waldrand. Es wird ausserdem darum gebeten, auf Aktivitäten im Wald und am Waldrand in der Dämmerung und in der Nacht zu verzichten. Alle Besucherinnen und Besucher des Walds werden zu dieser Zeit dazu aufgefordert, aus Rücksicht auf die Wildtiere und vor allem die bodenbrütenden Vögel, die Waldwege nicht zu verlassen, den Wald tagsüber zu geniessen und die Wildtiere nicht mit ausgedehnten Picknicks in grossen Gruppen zu stören. Die Leinenpflicht für Hunde gilt bis zum 31. Juli.

Wir empfehlen

Hochbeet Von Huw Richards

Wer hat noch keins? Wer will jetzt eins? Das Hochbeet ist das GartenGadget der Stunde. In den praktischen Gartenkisten lassen sich Blumen, Früchte oder Gemüse nach Wahl anpflanzen und es gibt auch auf Mini-Balkonen noch irgendwo ein Plätzchen dafür. Vorteilhaft ist dabei nicht nur die rückenschonende Höhe beim Bearbeiten der besonderen Beete. Die Wachstumsbedingungen für viele Pflanzen sind durch die spezielle Hügelkultur-Methode optimal. Autor Huw Richards zeigt in seinem Buch, wie sich ein Hochbeet anlegen und bepflanzen lässt und verspricht reichhaltige Ernte das ganze Jahr über. Der britische Gärtner und Permakulturexperte arbeitet mit dem Konzept der Nachfolgebepflanzung, so dass das Beet nie brachliegt. Übersichtliche Saisontabellen und Arbeitspläne erleichtern das Gärtnern, nützliche Ideen und Praxis-Tipps für Gestaltung, Pflege oder Schädlingsabwehr ermutigen auch Gartenanfängerinnen und Hochbeeteinsteiger. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch


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