Donnerstag, 26. März 2020
112. Jahrgang – Nr. 13
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Heldinnen und Helden in Weiss
0ºC 13ºC
Freitag, 27. März 2020 Am Morgen frostig, tagsüber recht sonnig mit hohen Wolkenfeldern und Quellwolken.
4ºC 16ºC
Samstag, 28. März 2020 Während des Tages ein Mix aus Sonne und Wolken, am Abend erste lokale Schauer möglich.
5ºC 10ºC
Sonntag, 29. März 2020 Tagsüber regnet es hin und wieder. Die Wolken dominieren.
Region
9 Das Verkaufsverbot für Setzlinge und Saatgut sorgt für groteske Situationen. Die Landi Laufen, die Gärtnereien und die Konsumenten der Region suchen nach einem Ausweg.
Büsserach
13 Hannes Jeker bestreitet seit 13 Jahren Mountainbikerennen. Saisonabbruch im letzten Jahr und das Coronavirus jetzt – seine Leidenschaft scheint jedoch stärker als jede Unbill.
Hochverdient: Der Pokal für stille Helden macht als Erstes beim Personal des Kantonsspitals Laufen Halt.
FOTO: ZVG
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s sind ausserordentliche Zeiten. Corona verbannt alleine in der Schweiz Hunderttausende Angestellte in die Untätigkeit und besten-
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falls in das Homeoffice. Viele müssen jedoch an ihrem Arbeitsplatz die Stellung halten, allen voran das Pflegepersonal und Ärztinnen und Ärzte, die versuchen, das Schweizer Gesundheitssystem am Laufen zu halten. Der «Preis des stillen Helden» soll im Rahmen des Laufner 725-Jahre-StadtJubiläums vergeben werden. Wer ihn schliesslich bekommen wird, soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Stellvertretend für alle Menschen, die in diesen schwierigen
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Zeiten um das gesundheitliche Wohl aller bemüht sind, wurde der Preis vom Jubiläums-OK jedoch vorübergehend dem Personal des KSBL in Laufen übergeben. Planänderung «Eigentlich hätte der Pokal dieses Jahr als eine Art Maskottchen von Anlass zu Anlass wandern sollen. Während der festfreien Wochen wäre das Kunstwerk vielleicht in einem Schaufenster im Stedtli gestanden, in einer Schule oder
Wegen Corona sind unsere Läden in Laufen und Basel geschlossen. Bitte beachten Sie unseren Heimlieferservice auf www.richterich-ag.ch und auf facebook. Bleiben Sie gesund!
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Der «Preis des stillen Helden» macht im Kantonsspital Laufen einen verdienten Zwischenhalt.
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einer Kirche«, schreibt das OK dazu. Aufgrund der aktuellen Lage solle dieser Pokal nun an einen Ort wandern, der ein Maskottchen gerade jetzt bitter nötig habe. Und das sei stellvertretend für alle anderen Spitäler das Kantonsspital Laufen. An diesem werden zwar keine Patienten mit Covid-19 behandelt, es muss zurzeit aber auch in Laufen deutlich mehr geleistet werden, da das Bruderholzspital vermehrt Patientinnen und Patienten aufnehmen muss, die an Covid-19 erkrankt sind.
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Das Restaurant muss bis 19.4.2020 geschlossen bleiben. Wir nutzen die Zwangspause zur Neugestaltung der Gartenterrasse und freuen uns, Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen. Herzliche Grüsse Daniel Breisach und Team
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IMPRESSUM Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion 061 789 93 38 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Chefredaktorin Gaby Walther (gwa) Redaktion Melanie Brêchet (meb) Gini Minonzio (gin) Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz
Inseratetarife www.wochenblatt.ch Druck CH Media Print AG Beglaubigte Auflage 22226 Ex. (WEMF 2019)
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079 334 85 71 061 761 58 36 061 761 74 04 061 765 80 40 061 761 16 14 061 765 20 00 061 763 80 80 061 781 41 47
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meb. Alt und teilweise morsch stand die Thuja bis letzten Herbst noch stattlich neben der reformierten Kirche in Laufen und prägte das Stadtbild für alle Reisenden, die den Bahnhof in Laufen passierten und auch für die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums, welche auf ihrem täglichen Schulweg daran vorbeigingen. Besonders zur Vorweihnachtszeit strahlte der Baum jeweils auffällig, dekoriert mit zahlreichen Lichtern. Aus Sicherheitsgründen musste der Baum letzten Herbst schliesslich gefällt werden, zu gross war das Risiko eines abbrechenden Astes, der Passanten hätte verletzen können. Bei den heftigen Stürmen zu Beginn dieses Jahres kein
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LAUFENTAL
Begegnung in Zeiten des Stillstands Letzten Herbst musste die Thuja vor der reformierten Kirche in Laufen altershalber gefällt werden. Geblieben ist ein Baumstrunk von wenigen Metern, welcher letzte Woche zu einer Skulptur geschnitzt wurde.
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abwegiges Szenario. Bei aufwendigen Arbeiten, bei denen gleich zwei Kräne zum Einsatz kamen, wurde der Baum gefällt, nur wenige Meter wurden stehen gelassen, um daraus etwas Spezielles, ein Andenken an den uralten Baum, entstehen zu lassen. Die Pläne wurden schliesslich am Dienstag vergangener Woche umgesetzt. Die Idee dazu stammt vom Künstler Paul Stadler. Nach seiner Vorlage fertigte Holzdesigner Felix Kündig die Skulptur mit dem Titel «Begegnung» an. Die Arbeiten dauerten gemäss Paul Stadler einen ganzen Tag lang, «etwa zehn Stunden haben wir an der Skulptur gearbeitet». Eine Skulptur mit dem Titel «Begegnung» in Zeiten, in denen Begegnungen kaum noch möglich sind, – man mag es im ersten Moment als Widerspruch ansehen. Vielleicht kann die Skulptur aber auch als Hoffnungsträgerin dienen, dass bald wieder bessere und geselligere Zeiten kommen.
Imposante Skulptur: Felix Kündig und Paul Stadler nach getaner Arbeit.
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Die halben Schiessanlagen sind schon sauber Der Kanton Baselland macht mit dem Schutz des Bodens und des Grundwassers vorwärts. Im Laufental wurden die wichtigsten Schiessstände bereits saniert. Dabei wurden die alten Geschosse aus dem Boden entfernt. Gini Minonzio
I
m Laufental sind bereits bei der Hälfte der Schiessanlagen die Kugelfänge saniert. Dabei wurde die Erde rund um die Kugelfänge entfernt. Denn sie ist voller Geschosse und somit mit den hochgiftigen Metallen Blei und Antimon belastet. Die beiden Metalle können ins Grundwasser und somit auch ins Trinkwasser gelangen. Auch können sie via Pflanzen von Nutztieren aufgenommen werden. Laut Bundesamt für Umwelt lagern durchschnittlich 10 Tonnen Blei im Boden einer Schiessanlage. «Insgesamt sind im Laufental 20 Schiessanlagen bekannt», erklärt Stefan Künzli, Stellvertretender Leiter Ressort Altlasten und Nachhaltige Entwicklung, kantonales Amt für Umweltschutz und Energie. Davon sind acht stillgelegt. Bei sechs aktiven und vier ehemaligen Schiessanlagen ist die Sanierung bereits erfolgt. Zwei weitere stillgelegte Anlagen müssen noch saniert werden. Gemäss Altlastenkataster befinden sie sich in Brislach. Es sind dies die Anlagen Fraumatt und Au. «Sechs aktive Anlagen in Duggingen, Grellingen, Laufen und Nenzlingen wurden noch nicht untersucht», so Künzli.
Gefährdung des Trinkwassers besonders hoch erscheint. In den nächsten Jahren werde der Kanton die verbliebenen Gemeinden auffordern, die Kugelfänge zu untersuchen. Doch spätestens wenn für das Gelände oder den Schiessstand ein Baugesuch eingereicht werde, müssen die Kugelfänge saniert werden, so Künzli. Bei der Sanierung muss die Erde je nach Belastung bis zu einem Meter tief abgetragen werden. Stark belasteter Untergrund muss in eine Schweizer Bodenwäscherei. Diese entfernt die Munitionsreste. Schwach belasteter Untergrund kann auf eine Deponie Typ B gebracht oder kann zur Zementherstellung verwendet werden. Schwach belasteter Oberboden soll gemäss Weisung des Bundesamtes für Umwelt an Ort belassen werden.
Die Wichtigsten zuerst Der Kanton mache beim Vorgehen eine Priorisierung. Als erste mussten Kugelfänge saniert werden, wo die
Teure Sanierung Das hat seinen Preis. Die Kosten für die Untersuchung und die Sanierung betragen bei einer 300-Meter-Anlage
Vorbildlich: Die Zwingner Pistolen-Schiessanlage Fandel wurde bereits saniert. FOTO: GINI MINONZIO . durchschnittlich 200 000 bis 300 000 Franken. Rund 40 Prozent davon bezahlt der Bund. 30 Prozent bezahlt der Kanton. Und für den Rest müssen die Einwohnergemeinde und der Grundstückbesitzer aufkommen, erklärt Künzli. Die Einwohnergemeinde muss sich an den Kosten beteiligen, weil sie für das obligatorische Schiessen verantwortlich ist. Somit gehört sie zu den Verursachern, die gemäss eidgenössischer Altlasten-Verordnung für die Sanierungskosten aufkommen müssen. Boden kann breit kontaminiert sein Übrigens müssen nicht nur die alten Kugelfänge, sondern das ganze Areal der Schiessanlage auf Blei und Antimon untersucht werden. Denn oft sind in der Vergangenheit die Erdwälle der Kugelfänge vergrössert oder verschoben worden. Die Erde samt den Geschossen wurde dabei teilweise grossflächig in der Umgebung umgelagert.
LIESBERG
Hand in Hand gegen die Landflucht in Kamerun Mit der Lancierung eines Kakao-Drinks und dem Aufbau von Hühnerfarmen versuchen die Landwirtschaftsschule von Obala (Kamerun) sowie der Projektleiter Joël Jeanloz (Liesberg), den jungen Leuten in Kamerun eine berufliche Perspektive zu ermöglichen. jjz. Das zentralafrikanische Kamerun ist ein fruchtbares Land, mit reichen Naturschätzen gesegnet. Korruption und ein greiser, tatenloser Staatspräsident hemmen aber die wirtschaftliche Ent-
wicklung und zwingen die Jugend, in die Städte von Kamerun oder nach Europa auszuwandern. Dank Louis Ndjié, Gründer und Direktor der landwirtschaftlichen Schule in Obala, ist eine erspriessliche Zusammenarbeit und ein reger Austausch mit der jurassischen Landwirtschaftsschule in Courtemelon entstanden. Ndjié bildet in Kamerun junge Bäuerinnen und Bauern aus und kurbelt damit die Nahrungsmittelproduktion im eigenen Land an. Neben vielen Projekten ist ein Testbe-
Das Team der landwirtschaftlichen Schule Obala: In der Mitte Joël Jeanloz (blaues T-Shirt), rechts Direktor Louis Ndjié (grauer Veston). FOTOS: ZVG
trieb «Clever Chicken» auf ökologischer Basis angedacht. Ziel ist es, Fleisch von 200 Hühnern und 5000 Eier pro Woche zu produzieren. Anstatt Küken aus dem Ausland zu importieren, sollen die resistenten Hühnerrassen aus dem eigenen Land zum Zuge kommen. Auf Antibiotika wird aus medizinischen und finanziellen Gründen verzichtet. Dank genügend Platz leben die Hühner im Freien, fressen Mais und Soja aus kamerunischer Produktion und können in einer natürlichen Umgebung aufwachsen. Dieses Modell der Produktion und Wertschöpfung vor Ort wird finanziell vom Kanton Genf und diversen Stiftungen unterstützt. Projektleiter Joël Jeanloz (Antenna-Stiftung) sorgt neben anderen Aufgaben für technische Unterstützung, indem er mit Solarstrom die Wärme für die Küken und die Energie für Handys und Licht erzeugt. Weiter warten die engagierten Idealisten mit einem klug ausgedachten Renner auf. Da in Kamerun der Kakao-Anbau eine dominante Stellung einnimmt, entwickelten sie aus dem Fruchtfleisch einen Kakao-Jus, der bekömmlich ist und süss schmeckt. Aus der Frucht werden normalerweise nur die eiförmigen Bohnen verwendet und der Rest kompostiert. Mit dem neuen Saft kann deshalb ohne grossen Aufwand ein interessantes Nebenprodukt gewonnen und verkauft werden. Kamerun hat 25 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner und ist zwölf Mal so gross wie die Schweiz. Im tropisch feuchten Klima werden neben Kakao auch Palmöl und Bananen ange-
Neuheit in Kamerun: Jus de Cacao mit Kakao-Frucht und weissen Bohnen. baut. Die Kleinbauern, mehrheitlich christlich orientiert, sind arm und sprechen Französisch oder Englisch. Um weitere Einkünfte zu generieren, werden leider auch die Wälder abgeholzt und Fauna und Flora stark geschädigt. Fussball ist der Kameruner höchste Religion, die eigenen Spieler gelten als die unbezwingbaren Löwen und Stars wie Samuel Eto’o oder Brel Embolo (ehemals FC Basel) werden verehrt. Vor einigen Jahren haben Bundesrä-
tin Simonetta Sommaruga und Mario Gattiker, Direktor des Bundesamtes für Migration, Louis Ndjié und seine landwirtschaftliche Schule besucht und die Zusammenarbeit mit der Schweiz sehr gelobt. Diese Art der Unterstützung sei eigentlich vorbildlich, um der einheimischen Bevölkerung Arbeit und Verdienst zu geben und gleichzeitig die Abwanderung aus den ländlichen Gebieten zu stoppen, meinte fasziniert die Bundesrätin.
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Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Schutzrain 7, Sekretariat 4242 Laufen Tel. 061 761 40 43 Fax 061 763 91 23 www.ref-laufental.ch Für Gespräche, Einkäufe und sonstige Unterstützungen dürfen Sie sich gerne melden beim Sekretariat 061 761 40 43, Pfarrerin Regine Kokontis 076 582 37 24 und Pfarrer Claudius Jäggi 061 761 64 12
Wichtige Informationen!
Gute Menschen gleichen Sternen, denn sie leuchten noch lange nach ihrem Erlöschen.
In der aktuellen Situation der Pandemie sagen wir bis auf weiteres alle Gottesdienste und anderen Anlässe ab. Wir wollen damit die gefährdeten Leute so gut wie möglich schützen. Im Gebet bleiben wir miteinander verbunden und um das auch zu spüren und einander darin zu bestärken, werden wir vom Pfarrteam her vermehrt telefonisch bei einzelnen nachfragen und freuen uns, von Ihnen zu hören. Sie dürfen sich gerne melden bei Pfr. Claudius Jäggi: 061 761 64 12, Pfrn. Regine Kokontis 076 582 37 24 oder Vikarin Rahel Weber 079 565 82 89.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
https://soundcloud.com/ user-721884932/2020-03-22 -sunntigspredigt-furs-thierstein https://youtu.be/Bbi1c8fe3Hc = Psalm 23 https://youtu.be/ZVFyZDOnzpk = Abendgedanken
Einwohnergemeinde Grellingen
Grabräumung Friedhof Grellingen
Der Religions- und Konfirmandenunterricht entfällt, das Konfirmandenlager ebenfalls. Pfr. Stéphane Barth schickt den Konfirmandinnen sporadisch Aufgaben per E-Mail zu.
Die Aufhebung der betroffenen Gräber erfolgt im Oktober 2020. Die Angehörigen sind gebeten, bis 30. September 2020 den Grabschmuck und den Grabstein zu entfernen bzw. zu entsorgen. Nicht entfernter Grabschmuck und Grabsteine werden ab Oktober durch die Gemeinde entsorgt. Die Gemeinde wird die Angehörigen, sofern diese bekannt sind, schriftlich informieren. Für Fragen steht die Gemeindeverwaltung Grellingen zur Verfügung (061 741 17 17).
Seelsorge: Die Seelsorge via Telefon und Handy ist momentan die primäre Kontaktmöglichkeit. Für das Pfarramt: 061 781 12 50 / 079 465 77 69. Auch wir vom Kirchenvorstand sind jederzeit für Sie da und können Ihre Anliegen (Einkäufe usw.), sofern sie sich unter den gegebenen Umständen realisieren lassen, auf verschiedene Schultern verteilen. Die Koordination erfolgt hierbei über das Pfarramt.
Nach langem Leiden auf dem steinigen Weg seiner letzten Lebensetappe, hat sich der Kreis vom irdischen Dasein geschlossen. In kleinen Schritten hat er Abschied genommen, seine Lebenskraft war erschöpft. Der Tod kam als Erlöser.
Auf Wunsch des Verstorbenen, werden die Urnenbeisetzung und der Abschied im engsten Familienkreis zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden. Traueradresse: Marianna Bertschinger-Stich, Archweg 15, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Aufhebung von Gräbern mit Bestattungszeitpunkt älter als 31. Dezember 2000 Der Gemeinderat teilt mit, dass die Gräber, welche die gesetzliche Mindestruhedauer von 20 Jahren erreicht haben, aufgehoben werden inkl. allenfalls später beigesetzter Urnen.
Bestattungen können corona-bedingt bis auf Weiteres nur auf dem Friedhof abgehalten werden, mit einer kurzen Ansprache dort. Telefon: 061 781 12 50.
5. Januar 1935 – 11. März 2020
In liebevoller Erinnerung: Die Trauerfamilie, Verwandte, Freunde und Bekannte.
Konfirmanden- und Religionsunterricht:
Beerdigungen:
Anton Stich
Anton bleibt immer in unseren Herzen.
Gottesdienste und kirchliche Anlässe: Bis 19.04.2020: weder Gottesdienste noch kirchliche Anlässe, BAG-weisungsbedingt, damit sich möglichst niemand bei kirchlichen Aktivitäten mit dem Corona-Virus ansteckt. Sonntagspredigten und Kurzfilme zur Woche usw. werden auf Youtube oder Soundcloud veröffentlicht. Aktuell:
Traurig, aber in Dankbarkeit für die gemeinsame Zeit und die schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem geliebten
Wir nehmen Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Gotte
Lotti Meyer-Stöckli Röschenz * 13. 7. 1931 † 16. 3. 2020 In stiller Trauer:
Gemeindeverwaltung Grellingen
Die Trauerfamilien Die Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, 26. März 2020 im engsten Familienkreis statt. Auf Grund der aktuellen Lage findet keine öffentliche Trauerfeier statt.
Eine Mutter liebt ohne viel Worte. Eine Mutter hilft ohne viel Worte. Eine Mutter versteht ohne viel Worte. Eine Mutter geht ohne viel Worte und hinterlässt eine Leere, die in Worten keiner auszudrücken vermag.
Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Mami, Schwiegermami, Grossmami und Urgrossmami
Gertrud Jeger-Hänggi 12. März 1922 – 18. März 2020
Kurz nach ihrem 98. Geburtstag wurde sie von ihren Leiden erlöst und durfte friedlich einschlafen. Wir danken dem Pflegepersonal der Abteilung Angenstein vom Zentrum Passwang in Breitenbach ganz herzlich für die einfühlsame, liebevolle Betreuung.
In stiller Trauer: Peter und Silvia Jeger-Heizmann Nicole und Mirco Zurbuchen mit Emily Christian Jeger Elsbeth und Karl Blind-Jeger Julia Blind und Yanis Meier Wegen der Corona-Krise findet die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung zu einem späteren Zeitpunkt in der Wallfahrtskirche Meltingen statt. Wir werden Sie zu gegebener Zeit informieren. Traueradresse: Elsbeth Blind-Jeger, Fiechtenweg 1, 4147 Aesch Für Spenden berücksichtige man bitte das Zentrum Passwang, 4226 Breitenbach, IBAN CH98 0833 4000 0S51 0588 A, zu Gunsten Bewohnerkonto, Vermerk: im Gedenken Gertrud Jeger. Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Franziska Vogt-Meyer, Erzstrasse 3, 4228 Erschwil
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist unsichtbar für die Augen. È solo con il cuore che si vede bene; I' essenziale è invisibile agli occhi. Antoine de Saint-Exupéry
TRAUERANZEIGE / DANKSAGUNG Giovedì, 19 marzo 2020 munito dei conforti religiosi è tornato alla Casa del Signore il nostro caro marito, padre, nonno, fratello, zio, cognato e suocero Mein lieber Ehemann, unser Vater, Nonno, Bruder, Onkel, Schwager und Schwiegervater ist am 19. März 2020 für immer eingeschlafen.
MARIO BONDI-GOBBIS 17. Februar 1939 – 19. März 2020
Lo annunciano con profondo dolore la moglie Nina, I figli Claudio e Luca, nipoti, fratello, sorelle, nuore e parenti tutti. Le esequie avranno luogo giovedì, 26 marzo 2020 presso il cimitero di Laufen alle ore 14.00 nella stretta cerchia familiare. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Donnerstag, 26. März 2020 um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Laufen statt. Traueradresse: Familie N. Bondi, Lerchenweg 14, 4242 Laufen Un sentito grazie per aver partecipato al nostro lutto e per aver dedicato un pensiero alla memoria del nostro amato Mario.
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Wir danken allen herzlich, die Mario im Leben verbunden waren und ihm in Freundschaft begegnet sind. Vor allem danken wir ganz herzlich für die liebevolle Pflege und Betreuung, Dr. med. R. Haberthür, den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Liestal, Kantonsspital Laufen und Rehab Klinik Basel. Ein Dankeschön an Padre Pasquale für die einfühlsamen Worte.
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Land unter
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 23. März 2020
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Am 14. Dezember 2017 bewilligte die Gemeindeversammlung für die ICT Infrastruktur Kindergarten/Primarschule Laufen einen Kredit von CHF 186000.00. Von Frühling 2018 bis Frühling 2020 erfolgten sämtliche Einrichtungen und Arbeiten zur vollen Zufriedenheit der Schule. Die Abrechnung des Kredits für die Einführung des ICT-Medienkonzepts Kindergarten/Primarschule Laufen zum Betrag von CHF 184795.65 mit einer Kreditunterschreitung von CHF 1204.35 wird zuhanden der Gemeindeversammlung genehmigt. • Der Anlass «Hereinspaziert» vom 6. Juni 2020 wurde unter Vorbehalt der Aufhebung des Verbots des Bundes für öffentliche und private Veranstaltungen bewilligt. • Die Friedhofkommission möchte das Gemein-
schaftsgrab auf dem Friedhof St. Martin erweitern und umgestalten, damit es für weitere Jahre genutzt werden kann. Die Wege zum Gemeinschaftsgrab sollen verlegt, die Grünflächen neu gestaltet werden. Die Submittentenliste wurde mit SR-Beschluss 287/2018 vom 30.7.2018 genehmigt. Die Submission für die Gärtnerarbeiten wurde im Sommer 2018 durchgeführt. Nach Eingang der Offerten musste sie wegen Budgetüberschreitung abgesagt werden. Der Auftrag soll ohne neue Ausschreibung an den günstigsten Anbieter aus der Submission 2018 vergeben werden. Der Auftrag für die Umgestaltung des Gemeinschaftsgrabs im Friedhof Laufen wird zum Preis von CHF 41347.35 an die Firma Kottmann-Kohler AG vergeben.
Alle Märkte abgesagt • Wochenmarkt vom Freitag ab sofort bis 19. April 2020 abgesagt. • Monatsmarkt vom 7. April 2020 abgesagt.
Neue Nutzung der Amthausgasse 3 Seit dem Auszug der Stedtlibibliothek und der Ludothek im Juli 2016 steht die Liegenschaft an der Amthausgasse 3 leer.
Hochdorf. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parz. 2210/3916, Diebachstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Gojani PlaZur Eindämmung des Coronavirus (Covid-19) nung & Bauleitung / Stegacker 4, 6280 Hochhat der Bundesrat am 16. März einschneidende dorf Massnahmen angeordnet. Die Schweiz befindet BG-Nr. 0477/2020. Bauherrschaft: Buchmeisich in einer ausserordentlichen Lage. Öffentliche und auch private Anlässe sind bis Ende Ap- er-Schmidlin Manuela Elisabeth / Eichhornstrasse 6 / 4059 Basel. Projekt: Um- und Ausbau ril verboten. Die Bevölkerung wird aufgerufen, Dachgeschoss / Parz. 1566, Hinterfeldstrasse Verantwortung zu übernehmen. 66, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: schönenIm Kampf gegen eine weitere Ausbreitung wird berger ehinger architekten gmbh / Hohestrasse deshalb auch der 1.-Mai-Markt 2020 in 134, 4104 Oberwil Laufen abgesagt. Das Baugesuch kann während der oben geDieses Jahr hätte das 20-jährige Bestehen des nannten Frist nach telefonischer Absprache Marktes gefeiert werden können. Jetzt wird dies (061 766 33 40) eingesehen werden oder auf auf 2021 verschoben. der Homepage unter Aktuelles/Baugesuche. 1.-Mai-Komitee Laufen Begründete Einsprachen sind, mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das BauinspektoBaugesuche, Auflage vom rat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu 26.03.2020 bis 6.04.2020 richten. BG-Nr. 0466/2020. Bauherrschaft: Gojani Planung & Bauleitung / Stegacker 4 / 6280
Auch 1.-Mai-Markt 2020 abgesagt
SIMON FELIX, STADTRAT
Zugegeben, ich habe mir 2020 etwas anders vorgestellt. Im Februar 2019, an der Kick-off-Veranstaltung zu 725 Jahren Laufen, habe ich erzählt, dass eines unserer Ziele das «Zusammenrücken» sei. So wie beim letzten Hochwasser, nur diesmal aufgrund eines erfreulichen Ereignisses. Was passiert? Ja, wir rücken wieder zusammen, organisieren und solidarisieren uns. Nur heuer ist der Grund das Coronavirus. Das Krönchen auf dem 725-Jahre-Logo sollte Feststimmung verbreiten. Nun dominiert eine andere Krone unseren Alltag. Und meinen ganz besonders.
725 Jahre Stadt Laufen – leider, leider Füürobe? Diesen «Spruch» kennen wohl noch einige unter uns. Es waren jeweils die klaren Worte des damaligen Golden KeyWirts, dass seine ehemalige kleine Disco im Stedtli die letzten Getränke ausschenkt, das Licht auf «hell» gestellt und CHRISTOPH SÜTTERLIN die vielen Gäste nach Hause geschickt werden – alle akzeptierten diesen Weckruf. Denn es war klar: es gibt eine nächste Gelegenheit, es geht weiter. Das Lokal hat ja am nächsten Wochenende wieder offen. Mir fällt eine weitere Textpassage eines Titelliedes von einem Zeichentrickfilm ein, den die meisten kennen: «Stimmt es, dass es sein muss – ist für heute wirklich Schluss? Heute ist nicht alle Tage - ich komm’ wieder keine Frage!». Das hat Paulchen gesungen, der rosarote Panther aus dem Fernsehen. So in etwa kann man die Situation aktuell beschreiben. Fast alles steht still, nur das Wichtigste funktioniert noch. Zurzeit gibt es keine Unterhaltung und wir werden zwangsweise entschleunigt. Aber wir müssen daran glauben, dass es weiter geht, und es wird weiter gehen. Die grosse Unbekannte ist, dass wir nicht wissen, wann der Startschuss zum ersten Anlass im Rahmen des Jubiläumsjahrs gemacht werden kann. Die ersten Jubiläums-Festaktivitäten wurden abgesagt oder verschoben.
Nach langem Leerstand: Die Amthausgasse 3 wird schon bald wieder genutzt. (Foto: stl)
Nur der neue Pokal für «Stille Helden» ist bereits unterwegs. Am letzten Freitag haben wir ihn dem Spital Laufen temporär übergeben. Als Maskottchen für alle Mitarbeiter die dort grosses leisten in dieser schwierigen Zeit.
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Es braucht nun eine gute Koordination, wie wir den Terminplan neu organisieren. Wir hoffen, dass alle am selben Strick ziehen und wir die meisten Anlässe in naher Zukunft durchführen dürfen.
s zeigte sich, dass eine Vermietung ohne umfassende und teure Renovation des Hauses nicht möglich ist. Im Verlauf der Arbeiten zum Projekt «Stedtli 2020» zur Aufwertung des Einkaufsstandorts Altstadt hat sich nun ein Käufer gefunden. Die Immobilienfirma der Ricola AG, die Ricimmo AG, hat die Liegenschaft an der Amthausgasse 3 erstanden. Das Haus wird im Baurecht abgegeben. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass das Gebäude direkt neben dem Untertor liegt. Das Land sollte im Eigentum der Stadt bleiben, so der Entscheid des Stadtrats. Der Kaufpreis für das Gebäude von 557 200 Franken entspricht dem Mittelwert von zwei Schätzungen. Der
Baurechtszins beträgt 40.80 Franken pro Quadratmeter. Das Wegrecht für Passanten neben dem Untertor bleibt weiterhin bestehen. Die Ricola Familienholding möchte einen Beitrag leisten zu einer guten und nachhaltigen Entwicklung der Stadt Laufen, die als Firmenstandort für die Ricola eine zentrale Rolle spielt. Die Firma plant, das Gebäude an dieser sensiblen Lage architektonisch ansprechend zu renovieren. Dabei soll die Denkmalpflege miteinbezogen werden. Die Ricola wird die zukünftige Nutzung noch abklären. In Frage kommen Nutzungen für den Eigenbedarf (z.B. die Eröffnung eines Ladengeschäfts mit Ricola Produkten) oder die Fremdvermietung (Laden und Wohnungen). (stl)
Mein erstes Highlight wäre natürlich der Tag der offenen Tore und Türme gewesen, organisiert vom Verkehrsverein und vom Museum. Leider muss auch dieser Rundgang verschoben werden auf «irgendwann». Vielleicht wird ja der Banntag am 21. Mai, organisiert von unseren beiden Burgergemeinden, zum grossen Startanlass für «Laufen725». Ich hoffe, dass wir bis dann auf gemeinsame Wanderungen gehen können und zusammen auf unser Jubiläum anstossen dürfen.
Kein 1.-Mai-Markt
Anstelle dass ich jetzt in meinem Unternehmen Traumreisen für unsere Weltenbummler buche, beschäftige ich mich hauptsächlich mit Gesprächen von verunsicherten Kunden, Annullationen sowie mit Einreiseverboten für Schweizer. Der hochgelobte rote Pass, welcher Türöffner auf der ganzen Welt war, ist derzeit nichts mehr wert. Wir haben in unserer Branche bereits viele Krisen erlebt, aber das ist ein Novum. Nach meinem Arbeitstag bin ich als Stadtrat gefordert. Der Bunker im Gymi, die Zentrale des regionalen Krisenstabs, wurde teilweise zu meinem zweiten Wohnzimmer. Mittlerweile halten wir unsere Sitzungen aus Sicherheitsgründen per Telefonkonferenz. Wir werden alles tun, um der Bevölkerung, den Verwaltungen und den Unternehmen in dieser Krise zu helfen. Wir verfügen zum Glück über den besten Krisenstab im Kanton. Dieser schaffte es sogar, das begehrte Desinfektionsmittel zu besorgen. Die Lage ist derzeit sehr ernst. Unser Gesundheitssystem kommt an seine Grenzen und wird diese voraussichtlich überschreiten. Ich frage mich, ob diese 70 Gemeinderäte sich immer noch für eine Schliessung des Spitals Laufen aussprechen würden. Momentan können wir jedenfalls nicht darauf verzichten. Grosse Sorgen mache ich mir um unsere Wirtschaft, die gerade den Bach runtergeht. Gerade für inhabergeführte KMU wird es schwierig. Die Betriebe, die auf Anordnung der Regierung geschlossen werden mussten, trifft es besonders hart. Ohne einen Franken Umsatz müssen die laufenden Kosten beglichen werden. Ich hoffe, dass die Hilfe schnell und unbürokratisch kommt. Wie damals, als die Banken gerettet wurden. Das Coronavirus wird wieder verschwinden, und der Alltag wird zurückkommen. Vieles wird dann vielleicht anders sein. Bleiben wir zuversichtlich und vor allem: Bleiben wir gesund.
Begegnungszone Altstadt
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ie bereits viele andere Veranstaltungen musste in Laufen auch der grosse 1.-Mai-Markt abgesagt werden. Die ausserordentlichen Umstände rund um das Coronavirus und die einschneidenden Auflagen des Bundes liessen keine andere Entscheidung zu. Das ist umso bedauerlicher, als der Markt dieses Jahr sein 20-jähriges Bestehen hätte feiern können. Das 1.-Mai-Komitee hat die Jubiläumsausgabe auf das nächste Jahr verschoben. (stl)
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Eine verkehrsberuhigende Massnahme für mehr Sicherheit und Lebensqualität im Stedtli Laufen
Wissen Sie Bescheid?
Abgesagt: Solche Bilder vom 1.-Mai-Markt wird es dieses Jahr nicht geben. (Foto: stl)
In der Begegnungszone haben Fussgängerinnen und Fussgänger gegenüber dem Fahrzeugverkehr Vortritt. Sie können jederzeit und überall die Fahrbahn queren, dürfen jedoch die Fahrzeuge nicht unnötig behindern.
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Die Praxis
Dr. med. Th. Mosimann Central 3 Breitenbach bleibt geöffnet!
Ergänzend zur normalen Sprechstunde sind Videokonsultationen sowie telefonische Sprechstunden auch möglich. Tel: 061 781 48 48
Zahnprothesen Notfalldienst Telefon 061 731 28 14 Auf Wunsch Hol- und Bringservice Zahntechnik Gschwind – 4112 Flüh
Nenzlingen, im März 2020
Du gingst so still von uns Du wirst so sehr vermisst Du warst so lieb und gut, dass man Dich nie vergisst
Wer Dich gekannt, hat Dich geliebt weil’s solche Herzen wenig gibt. Du warst so treu besorgt und gut und nie hat Deine Hand geruht. Du hast gelebt für Deine Lieben all Deine Müh und Arbeit war für sie. Liebes Mutti nun ruh in Frieden in unseren Herzen stirbst Du nie.
DANKSAGUNG Für die grosse Anteilnahme und Verbundenheit die wir für
Margrit Gasser-Schneider erfahren durften, danken wir von ganzem Herzen.
Unendlich traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Grossmutti, Urgrossmutti, unserer Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Cousine
Klara Altermatt-Stebler (Mühli-Kläri) 09.09.1930 – 20.03.2020
Ein spezieller Dank geht an – Das Ärzte- und Pflegeteam des Kantonsspitals Bruderholz für die gute und fürsorgliche Betreuung. – Herrn Albert Dani für die einfühlsame Trauerfeier. – Dem Bestattungsdienst Doris Passalacqua-Burkhalter für die liebevolle Unterstützung. – Der Arztpraxis Dr. M. und B. Cueni für die jahrzehntelange gute Betreuung. – Allen, die Margrit mit Güte und Freundlichkeit begegnet sind.
Sie ist heute Morgen nach kurzer schwerer Krankheit von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und friedlich eingeschlafen. Liebes Mutti, wir alle tragen Dich in unseren Herzen und sind Dir dankbar für all die Liebe und Güte, die Du uns gegeben hast und für die schöne Zeit, die wir gemeinsam verbringen durften. Zullwil, 20. März 2020
Dreissigster: Auf unbestimmte Zeit verschoben
Die Trauerfamilie Mit dieser Anzeige verdanken wir alle Trauerkarten und Spenden.
Nunningen
Baupublikation
Bauherren: Verein Sonnhalde, Eichelbergstrasse 9, 4208 Nunningen Bauobjekt: Fassadenänderung / Dachaufbau Verantwortlich: Architektur Borer, Kirchweg 160, 4204 Himmelried Bauplatz: Eichelbergstasse 9a Bauparzelle: GB Nr. 106 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: Donnerstag, 26. März – Dienstag, 14. April 2020 Die Kommission für Infrastruktur
Baupublikation
Bauherren: Liel AG, Alpenstrasse 11, 6300 Zug Bauobjekt: 8 Einfamilienhäuser Verantwortlich: Ueli Lehmann Architektur, Hardturmstrasse 169, 8005 Zürich Bauplatz: Zullwilerstrasse – Rötelnweg Bauparzelle: GB Nr. 1112 / 1115 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 26. März 2020 – 14. April 2020 Die Kommission für Infrastruktur
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Fritz Jeker, Bachstrasse 354, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Windfang Balkon, Überdachung Abstellplatz Bauplatz: Bachstrasse 354, 4252 Bärschwil Bauparzelle, GB-Nr.: 1534 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 10. April 2020 Die Baukommission
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Daniel Warszawski Brünnliackerweg 4, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Anbau gedeckter Sitzplatz mit Balkon Bauort: Brünnliackerweg 4, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 363 (W2a) Projektverfasser: Bühler Architekten Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 9. April 2020
Aufgrund der aktuellen Lage findet die Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis statt. Ein Abschiedsgottesdienst wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Traueradresse: Andrea Altermatt-Altermatt, Mittlere Strasse 280, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Roland Stirnimann, Wasserhaus 57, 4142 Münchenstein Bauobjekt: Neubau EFH mit Doppelgarage Standort: Grabenstrasse 6 Grundstück: GB 2474 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Idealbau AG, Schlossstrasse 3, 4922 Bützberg Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 10. April 2020
Baupublikation
Gesuchsteller: Sasikumar Mahalingam + Majinthini Sasikumar, Fehrenstrasse 16, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Standort: Weihermattstrasse 27 Grundstück: GB 2728 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Estaplan AG, Härkingerstrasse 19, 4629 Fulenbach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach (nur auf Voranmeldung) Einsprachefrist: 10. April 2020
Baupublikation
Bauherr: Evelin Henz, Spitalstrasse 31c, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus mit Carport Projektverfasser: Kaufmann Planungs GmbH, Wydengasse 7c, 2557 Studen Bauplatz: Bodenackerstrasse, 4252 Bärschwil Bauparzellen GB Nr.: 734 Planauflage: Gemeindeverwaltung (wegen Pandemie telefonische Voranmeldung) Einsprachefrist: 10.4.2020 Die Baukommission
In tiefer Tauer: Rita und Rainer Borer-Altermatt Matthias, Christian und Melanie mit Familien Doris Gigandet-Altermatt Dominic, Janine und Carole mit Familien Annalis Altermatt Eveline und Peter Stebler-Altermatt Joel Andrea und Stefan Altermatt-Altermatt Samuel Alban und Annarös Stebler-Borer Paul und Elsbeth Stebler-Altermatt Verwandte, Bekannte und Freunde
Himmelried
Baupublikation
Bauherr: Schlatter Daniel, Wulliweg 450, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Ersatz Oelheizung durch Luft /Wasser-Wärmepumpe Bauort: Wulliweg 450 Bauparzelle: GB-Nr. 1413 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 9. April 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Bammatter Mike und Sabine, Thiersteinerrain 164, 4059 Basel Bauvorhaben: Umbau Wohnhaus in DEFH und Nebengebäude in Garage Projektverfasser: Architekturbüro Ueli Lehmeann, Hardturmstrasse 169, 8005 Zürich Bauort: Steffenstrasse 36 / Kaltbrunnentalstrasse 47 Bauparzelle: GB-Nr. 1097 / Kernzone und Ortsbildschutzzone Ausnahmebewilligung: Abstand Garage zu Gemeindestrasse Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 9. April 2020
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Liliane Gretel Appenzeller Kohler Simon Albert Kohler Bauobjekt: Rückbau beheizter Wintergarten und Ausbau zu Wohnraum/Velounterstand Bauplatz: Eschenstrasse 15 Bauparzelle: GB 262 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf (Nach telefonischer Voranmeldung). Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. April 2020
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Molero Christine und Manuel Landskronweg 10, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-21, Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage und Schwimmbad Projektverfasser: Stöckli Architektur GmbH, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein Bauplatz: Baselrain Bauparzelle: GB-Nr. 1729 / W2a Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 9. April 2020
Baupublikation
Bauherrschaft: Pezzella Vincenzo und Johanna Maria, Baselrain 12, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-03, Verglasung best. Sitzplatz / Sitzplatzüberdachung Bauplatz: Baselrain 12 Bauparzelle: GB-Nr. 1823 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 9. April 2020
Oft warst du auf Reisen, hast uns Andenken mitgebracht. Jetzt hast du deine letzte Reise angetreten und wir werden dir gedenken.
Wir haben Abschied genommen von unserem Schwager, Onkel und Götti
Erwin Bader
19. August 1943 – 16. März 2020 Nach einem kurzen Spitalaufenthalt ist er unerwartet, aber friedlich für immer eingeschlafen. In stiller Trauer: Urban Saner-Bader Urban jun. mit Familie Barbara mit Familie Ein Gedächtnis feiern wir zu einem späteren Zeitpunkt. Traueradresse: Urban Saner-Bader, Delsbergerstrasse 127, 4242 Laufen Laufen, im März 2020
Gilt als Leidzirkular
Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch
THIERSTEIN
Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
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BEINWIL
Flinker Pöstler mit Hausservice 1991 wurde Camille André Posthalter in Beinwil, zehn Jahre später wurde die Poststelle zu seinem Leidwesen geschlossen. Trotzdem liess er die «Beibler» nicht im Stich und bediente sie per Auto mit Briefen und anderen postalischen Leistungen. Jürg Jeanloz
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ie gewöhnlich braust Camille André Punkt 13 Uhr mit seinem gelben VW Caddy auf dem Beinwiler Hof des Landwirts Urs Saner an, um Briefe und Päckli zu überbringen. Diesmal erwarten ihn aber zusätzlich seine Frau Heidi, sein Chef Milovan Stanic und der Schreibende, es ist seine letzte Fahrt vor der Pensionierung. «Heute darf ich dir einen Schnaps einschenken», meint lachend Urs Saner. Die Stimmung ist gut, der Ausblick vom Hof ins grüne, sonnige Lüsseltal phänomenal. Mit Leib und Seele ist der beliebte Camille Pöstler gewesen, immer gut drauf und freundlich. «Einige hatten heute Tränen in den Augen, als ich zum letzten Mal auftauchte», erzählt der 63jährige Wirbelwind. Für einen kurzen Schwatz oder einen Kaffee sei er immer zu haben gewesen.
Die längste Tour eines Postboten Jeden Tag um 6 Uhr holt Camille die Post in Breitenbach, und zusätzlich die Pakete für die Gemeinde Erschwil, um den dortigen Briefträger zu entlasten. 104 Kilometer bringt er täglich auf den Tacho, um 113 Häuser und abgelegene Höfe in Beinwil zu bedienen. Es ist die längste Tour eines Postboten in der Schweiz und äusserst anstrengend, wenn die Zufahrtswege mit Schnee und Eis belegt sind. Seine tollen Fahrkünste
Vor der Pensionierung: Camille André (rechts) übergibt seinem Chef Milovan Stanic den Schlüssel für das Auto. FOTO: JÜRG JEANLOZ sind bekannt, der Sound seines Kleintransporters berüchtigt, sogar die Hunde schlagen an, wenn Camille eintrudelt. Einzig mit der Gans Vladimir von Saner stand er auf Kriegsfuss. Er hatte sie einmal mit einer Zeitung verscheucht, worauf sie ihn am Hintern packte. Seither war sie nicht mehr gut auf ihn zu sprechen. Camille verträgt nicht nur Briefe und Pakete, sondern nimmt auch Einzahlungen, Päckli und eingeschriebene Briefe entgegen. Als mobiler Pöstler verkauft er Marken, stellt Quittungen aus und überbrachte früher sogar die AHV. «Als der Zahlungsverkehr noch nicht elektronisch war, hatte ich einmal auf einer Tour 70 000 Franken in meinem Cockpit», weiss er zu berichten. Auf einer seiner Touren habe er einen halb erfrorenen 78-jährigen Mann aufgega-
belt und ihm so sein Leben gerettet, schiebt er bescheiden nach. Camille absolvierte eine Lehre in der Poststelle Breitenbach und war 47 Jahre für die Post (früher PTT) tätig. Er half auch immer wieder in den Gemeinden Büsserach, Erschwil, Fehren, Meltingen und Zullwil als Briefträger aus. In Beinwil ist er Ersatzgemeinderat für Urs Saner und Hundesteuereinzüger. Zum Dank für seine Leistungen übergab ihm Saner ein Geschenk. Als fremder «Fötzel» sei er gut in der Gemeinde aufgenommen und integriert worden, bedankt sich Camille. Jetzt freue er sich, die Zeit mit seiner Frau Heidi und den Enkelkindern zu verbringen, den Hund auszuführen und im Garten zu werkeln. Es ist kaum aus dem Nähkästchen geplaudert, dass Camille ein fanatischer FCB-Fan ist, gut kocht und gerne isst.
ZULLWIL
Zullwil macht vorwärts!
Schliesst eine Lücke im Europäischen Fernwanderweg: Die geplante Hängebrücke soll die Portiflue und die Geissflue verbinden. FOTOS: ZVG
Ueli Hänggi: VizePräsident der Interessengruppe «Vorwärts Zullwil».
ma. Ein «Highlight» der besonderen Art soll in der Solothurner Gemeine Zullwil entstehen. Die Interessengruppe «Vorwärts Zullwil» hat sich zum Ziel gesetzt, zwischen der Portiflue im Osten und der Geissflue im
Westen eine spektakuläre FussgängerHängebrücke von 552 Metern Länge zu realisieren. Die Brücke wir damit weltweit die Längste dieser Art sein. Dazu Ueli Hänggi, Vize-Präsident der Gruppe: «Nach den leidigen Jahren, in denen die Gemeinde Zullwil nicht aus den Negativ-Schlagzeilen kam, wollen wir ein starkes positives Zeichen setzen.» Die Projektierung der Brücke ist abgeschlossen. Gebaut wird sie von ausschliesslich privaten Investoren, die Finanzierung ist praktisch gesichert. Die Bewilligung dürfte eine reine Formsache
sein. Die Brücke ist nicht nur eine Bereicherung für Spaziergänger aus nah und fern, sondern schliesst auch eine Lücke im Europäischen Fernwanderweg Nr. 13 vom Atlantik ans Schwarze Meer. Zusammen mit der Schlossruine Gilgenberg wird die (nachts ebenfalls beleuchtete) Brücke zum neuen Wahrzeichen von Zullwil werden, ist Hänggi überzeugt. Hinweis
Ab kommendem Mittwoch orientiert eine Info-Tafel im Innern der Schlossruine Gilgenberg umfassend zum Brücken-Projekt.
THIERSTEIN/DORNECK BREITENBACH
Blutspenden weiterhin erlaubt gwa. Dreimal im Jahr lädt der Samariterverein Breitenbach und Umgebung zum Blutspenden ein. So auch am Dienstag, 17. März. Dank Sonderbewilligung konnte der Anlass durchgeführt werden, denn es fehlt in den Spitälern an Blutreserven. Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) teilt mit, dass es für Spender und Patienten keine Anhaltspunkte gebe, dass Coronaviren über das Blut übertragen werden. «Natürlich haben wir die notwendigen Schutzmassnahmen eingerichtet, einen separaten Eingang und einen separaten Ausgang markiert, uns mit Schutzmasken, Handschuhe und Desinfektionsmittel ausgerüstet», erklärt der Breitenbacher Gemeinderat David Häner. Von den rund zwölf Personen des Samaritervereins waren diesmal nur drei Personen anwesend, da die restlichen Mitglieder zur Risikogruppe gehören. Aus diesem Grund unterstützten ein Gemeindearbeiter und ein paar junge Leute der Pfadi die Personen des Blutspendezentrums, halfen beim Aufstellen, Platzzuweisen und Getränkeverteilen. 109 Personen, etwa ein Drittel weniger als sonst, spendeten an diesem Abend Blut. Die meisten Personen waren zwischen 30 und 45 Jahre alt. Erfreulich waren die vielen Neuspender. Die nächste Blutspendeaktion in Breitenbach findet am 18. August statt. Die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel teilt mit, dass, wer gesund ist und keine Symptome einer Erkrankung hat (Fieber, Erkältungssymptomatik wie Husten, Schnupfen und Atembeschwerden), Blut spenden darf. Falls eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen wurde, darf ein Monat nach erfolgter Symptombewältigung wieder Blut gespendet werden. Wer Kontakt hatte zu Personen mit bestätigter Coronavirus-Infektion, muss eine Wartefrist von 14 Tagen einhalten. Wenn im Laufe von 14 Tagen nach der Blutspende die genannten Symptome auftreten, soll man sich beim Blutspendezentrum melden. Ein wichtiges Anliegen wollte Häner dem Wochenblatt noch mitgeben. Er bittet die älteren Personen unbedingt, zu Hause zu bleiben, um sich vor dem Coronavirus zu schützen.
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
REGION
Wer jetzt nicht sät, kann später nicht ernten zend Anfragen. Die meisten Anrufer wollen wissen, wie sie an Geld kommen oder wie das mit der Kurzarbeit funktioniert.» Dabei stellte sich heraus: «Viele Kleinstbetriebe leben von der Hand in den Mund. Für diese Betriebe ist es wichtig, dass sie sofort zu Geld kommen und nicht erst in einem Monat. Der Kantonal-Solothurnische Gewerbeverband hat von Anfang an Kontakt gesucht zur Regierung. Der kgv ist eingebunden in die Coroana-Arbeitsgruppe «Dialog Wirtschaft». Zurzeit läuft die Koordination der Ersthilfe und die Umsetzung der Bundesmassnahmen Hand in Hand zwischen dem Kanton und der Wirtschaft», führt Gasche aus.
Das Verkaufsverbot für Setzlinge und Saatgut sorgt für groteske Situationen. Die Landi Laufen, die Gärtnereien und die Konsumenten der Region suchen nach einem Ausweg. Bea Asper
I
n den Geschäften der Region kommt es zu nervenaufreibenden Situationen. Zum Beispiel, wenn Konsumenten zwar den Laden betreten, doch keine Setzlinge kaufen dürfen, wie es derzeit in der Landi Laufen der Fall ist. Beat Gisin, Vorsitzender der Geschäftsleitung Landi Reba AG, bestätigt, «dass die Kunden für ihren Garten keine Salat- und Gemüsesetzlinge kaufen dürfen.» Das sei umso bedauerlicher, «weil die Menschen nach dem Säen in ein paar Wochen Grundnahrungsmittel aus ihrem Garten ernten könnten, was die Einkäufe in den Lebensmittelläden reduzieren würde.» Das Verkaufsverbot hat derzeit tragische Auswirkungen. Die Mitarbeitenden der Landi müssen «grosse Mengen an Setzlingen und Pflanzkartoffeln kompostieren; das schmerzt», gibt Gisin zu verstehen. Lösungen führen über das Internet: «Ein Grossteil von unserem Sortiment kann man online beziehen», so Gisin. Wie er ausführt, war die Landi Reba AG nach der Ausrufung der Notlage sofort mit den Behörden in Kontakt getreten. Demnach hiess es, die Landi dürfe nur das Sortiment des täglichen Bedarfs verkaufen. «Leider zählt der ganze Gartenbereich nach der Auslegung der Verordnung durch den Kanton Basel-Landschaft nicht dazu. Auch Setzlinge und andere Lebensmittelpflanzen dürfen wir nicht verkaufen», bedauert Gisin.
Geschlossen: Die Gärtnereien, im Bild die Gärtnerei Allemann in Witterswil, dürfen die Setzlinge in ihrer Verkaufsstelle nicht verkaufen. FOTO: ZVG Winkler, FDP-Kantonsrat aus Witterswil, in einem offenen Schreiben. Sarah Koch, Leiterin der Wirtschaftsförderung bestätigt: «Die Verkaufsstellen der Gärtnereien haben geschlossen zu sein. Selbstbedienung wäre nur mittels eines Automaten möglich. Andernfalls können die Hygiene- und Verhaltensvorschriften des BAG nicht kontrolliert werden und Menschenansammlungen könnten erfolgen.»
sigkeit abhandengekommen zu sein.» Dies sei nicht nur ärgerlich, sondern gefährlich. «Dann verlieren all die vielen sinnvollen und richtigen Massnahmen an Akzeptanz in der Bevölkerung.» Online-Shop als Alternative Nünlist bestätigt auf Anfrage, dass sich die FDP in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Gewerbeverband nun für eine rasche Lösung einsetzen will. Die Gärtnereien des Schwarzbubenlandes setzen ihre Hoffnungen in den kgv Solothurn. Geschäftsführer Andreas Gasche sagt dazu: «Im Fall der Gärtnereien ist der Online-Shop eine mögliche Alternative. Das Gewerbe steht einander bei und hilft». So wisse er von jungen IT-Entwicklern, die zu vernünftigen Preisen individuelle Internet-Lösungen anbieten. «Die nationale Notlage erlaubt keine kantonalen Alleingänge oder Sonderlösungen für einzelne Branchen. Ein Coiffeur hat heute faktisch Berufsverbot. Das gleiche gilt für eine ganze Serie von anderen gewerblichen Betrieben.» Der kgv Solothurn konzentrierte seine Kräfte deswegen vor allem auch auf rasche Finanzhilfe (siehe Kasten). «Wir haben täglich mehrere Dut-
Geld wird jetzt ausbezahlt Der Kanton Solothurn bietet dem Gewerbe zusätzlich zum Bund eine Überbrückungshilfe von 10 Millionen Franken. «Uns ist es wichtig, die Selbstständigerwerbenden aufzufangen», sagt Sarah Koch, Leiterin der Wirtschaftsförderung Solothurn. Pro Kleinunternehmer gibt es bis zu 2000 Franken. Und zwar für Unternehmer, die aufgrund der vom Bund zur Bekämpfung des COVID-19 beschlossenen Massnahmen ganz oder teilweise schliessen mussten oder ihre Aufträge innert weniger Tage ganz oder teilweise verloren haben und dadurch nicht oder kaum mehr in der Lage sind, ihren Lebensunterhalt in den kommenden zwei Wochen zu bestreiten, heisst es auf dem Merkblatt des Kantons Solothurn. Bereits ab heute (Donnerstag) soll das Geld ausbezahlt werden. Das Formular für gewerbliche Nothilfe findet man unter: https://corona.so.ch/wirtschaft
Gärtnereien müssen geschlossen sein Im Kanton Solothurn sieht es nicht besser aus mit ebenfalls katastrophalen Folgen für die Gärtnereien, warnt Mark
Felder zum Selberpflücken abgesperrt Die Gärtnerei Allemann in Witterswil hat nun offenbar einen Ausweg gefunden, und zwar über das Angebot eines Lieferservices. Gemäss Auskunft der Wirtschaftsförderung ist es zulässig, «den Verkauf über einen Bestellservice mittels Abhol- und Lieferdienst zu organisieren.» Trotzdem: Für die Gartenanlagen mit Selbstbedienung braucht es eine Lockerung des Verbots, fordert der Solothurner FDP-Präsident Stefan Nünlist. «Wenn keine Blumenerde mehr verkauft werden darf, und zwar da, wo ich meine Lebensmittel kaufen muss, und wenn Felder zum Selberpflücken abgesperrt werden, scheinen gesunder Menschenverstand und Verhältnismäs-
VERANSTALTUNG ABGESAGT
NUGLAR/SEEWEN
Kirchenfest abgesagt
Schmierereien zwischen Nuglar und Gempen
Weiterhin notwendig: Ein Drittel weniger spendeten Blut bei der letzten Aktion in Breitenbach. FOTO: ZVG
WoS. Wegen der ausserordentlichen Lage ist der Kirchgemeinderat Bärschwil gezwungen, das Kirchenfest vom 6./7. Juni abzusagen. Das Fest soll nächstes Jahr im Juni steigen. Bereits wurden viele Spenden entgegengenommen. Auch für den Festführer haben sich viele Sponsoren und Gönner mit einem Inserat engagiert. Die Inserate und Spenden werden im Festführer im 2021 festgehalten, teil der Kirchenrat mit.
BREITENBACH
MARIASTEIN
Bruderholz auch für Schwarzbuben
Polizeiposten Mariastein geschlossen
WoS. Für die Bewältigung der CoronaPandemie haben die Kantone Baselland und Solothurn eine enge Zusammenarbeit beschlossen. Das bedeutet, dass das Kantonsspital Bruderholz ab sofort auch Covid-19-Patienten aus den Schwarzbuben-Bezirken Dorneck und Thierstein aufnimmt. Dies teilten die Regierungen der Kantone am Montag mit. Das Spital Dornach seinerseits unterstütze das Covid-19-Referenzspital Bruderholz so weit als möglich bezüglich Infrastruktur und Personal. Weiterhin stehe das Spital Dornach für die medizinische Grundversorgung auch von Baselbieter Gemeinden zur Verfügung. Ebenso zusammenspannen wollen die beiden Kantone bei den CoronaTests. So sind die mobilen Test-Teams aus Baselland künftig auch in den Alters- und Pflegeheimen der Bezirke Dorneck und Thierstein im Einsatz. Zudem wird in Breitenbach ein Corona-Virus-Test- und Abklärungszentrum fürs Schwarzbubenland eröffnet.
WoS. Die aktuelle Lage rund um das Corona Virus hat zur Folge, dass die Schalter der Polizeiposten Hägendorf, Trimbach und Mariastein ab Donnerstag, 26. März, für die Bürgerinnen und Bürger bis auf weiteres geschlossen werden. Dies, weil die von Bund und Kanton geforderten Hygienemassnahmen im Zusammenhang mit dem Publikumsverkehr aufgrund der räumlichen Gegebenheiten schwierig umzusetzen sind (Montieren von Plexiglasscheiben usw.). Die Versorgung der Bevölkerung mit polizeilichen Dienstleistungen ist trotz dieser Massnahme gewährleistet. Anrufe auf die betroffenen Polizeiposten werden weiterhin entgegengenommen oder auf die Alarmzentrale umgeleitet. Zudem sind die Notrufsäulen bei den Eingängen weiterhin in Betrieb. Im Notfall ist die Polizei jederzeit über die Notfallnummern 112/117 erreichbar. Die Dauer dieser Massnahme ist derzeit nicht absehbar.
Ärgernis: Fremdes Eigentum entlang von Kantonsstrassen wird nicht respektiert. WWL. Zwischen Nuglar und Gempen haben Vandalen eine Betonmauer verschmiert, und zwar erheblich. Mit der Aussage «Töff go home, euer Lärm ist krank» bringen sie ihre Abneigung Motorradfahrern gegenüber zum Ausdruck. Gar keine Freude an diesen Schmierereien hat das Amt für Verkehr und Tiefbau beziehungsweise das Kreisbauamt III in Dornach, welches sich über solche Beschädigungen von fremdem Eigentum ärgert. Roland Ebner, der Leiter des Kreisbauamtes III, sagt zum Wochenblatt, dass ihn solche Vorkommnisse ärgern. «Ich staune immer wieder darüber, wie es Leute gibt, welche fremdes Eigentum nicht respektieren.» Es rege ihn echt auf, wenn er solche Schmierereien sehe,
sagt Ebner weiter, der solche Begebenheiten generell als Ärgernis bezeichnet. Das «Gute» am Ganzen sei auf der anderen Seite, dass solche Beschädigungen zum Glück nicht sehr oft vorkommen würden. Sehr lange werden diese «Malereien» zwischen Nuglar und Gempen nicht mehr zu sehen sein. Die Abteilung Kunstbauten des Amtes für Verkehr und Tiefbau, welche Stützmauern, Brücken, Tunnel und so weiter betreut, wird das Ganze zeitnah entfernen. Ebner deshalb unmissverständlich: «Wir dulden keine solchen Verunstaltungen im Strassenraum.» Dass gelegentlich Motorradfahrer Lärm verursachen, steht ausser Frage. Das weiss auch die Kantonspolizei Solothurn. Der Dienstchef Bruno Gribi
FOTO: WILLI WENGER
sagt deshalb auf Anfrage, dass die Polizei des Kantons Solothurn den rollenden Verkehr im Rahmen der ordentlichen Patrouillentätigkeit sowie im Rahmen von Spezialkontrollen generell kontrolliere. Dabei würden die Fahrzeuge auch bezüglich Verkehrssicherheit und Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften gemäss Strassenverkehrsgesetz überprüft. «Bei Motorrädern beinhaltet diese Überprüfung unter anderem auch die Einhaltung der Vorschriften bezüglich Lärm.» Allerdings, so Gribi, sei dieses Thema für die Kantonspolizei aktuell nicht prioritär. Die personellen Mittel würden zurzeit vorwiegend für die Grundversorgung sowie zur Bewältigung der Lage rund um das Coronavirus eingesetzt.
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MEHR ALS NUR GRÜN Mit diesem Leitsatz plant, gestaltet und pflegt das Team von Vita Verde seit 1997 schöne Gärten und Terrassenbegrünungen. Seit vielen Jahren sind wir Mitglied beim Gärtnermeisterverband beider Basel und bei der Dachorganisation Jardin Suisse.
Hecken, Bäume, Gehölze und Stauden. Sie formen Solitär und Bonsaipflanzen und düngen Pflanzen entsprechend deren Ansprüchen. Selbstverständlich pflegen wir auch Gärten, die nicht durch uns angelegt wurden.
Mit blühenden Gärten leisten wir einen Beitrag an eine attraktive Umwelt. Wir gestalten lebendige grüne Orte, wo man sich wohl fühlt. Die leider vermehrt anzutreffenden Schotterwüsten entsprechen diesem Anspruch nicht und haben aus unserer Sicht keine Zukunft.
Auch Bildung wird bei Vita Verde grossgeschrieben. Wir bilden laufend Fachleute aus. Jedes Jahr besuchen unsere motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedene Weiterbildungskurse. Kaderpersonen von Vita Verde unterrichten regelmässig Lernende an den überbetrieblichen Kursen des Gärtnermeisterverbandes beider Basel.
Ein von uns geplanter Garten ist ganzjährig attraktiv. Die geschickte Kombination von immergrünen und laubabwerfenden Gehölzen setzt auch in den Wintermonaten Akzente. Blühende Stauden, Bodendecker und Gräser begleiten durch die Jahreszeiten. Ob es ein Naturgarten, ein asiatischer Garten, ein mediterraner oder ein formaler Garten ist, es ist immer Harmonie, die wir anstreben. Und oft ist weniger mehr. Mit der kreativen Verwendung der Elemente Stein, Holz, Wasser und Metall werden alle Sinne angesprochen. Dank unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Gestaltung von grünen Lebensräumen können wir aus dem Vollen schöpfen. Und wir haben Ideen. Die braucht es, um auch kleine Räume gross zu begrünen. Und nach der Gestaltung oder Umgestaltung Ihres Gartens sind wir auch für Sie da. Unsere erfahrenen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner führen alle anfallenden Pflegearbeiten mit grosser Fachkenntnis aus. Sie vertikutieren und düngen den Rasen, schneiden
Gerne zeigen wir Ihnen unverbindlich und kostenlos, wie wir aus Ihrer Umgebung oder Ihrer Terrasse Ihren persönlichen Garten gestalten können. Ihre mehr als grüne Oase. Wir freuen uns auf Sie!
VITA VERDE AG • Gartenplanung • Gartengestaltung • Gartenpflege Neumatt 12, 4242 Laufen Tel. 061 763 09 60 info@vitaverde.ch, www.vitaverde.ch
CH-4243 DITTINGEN-LAUFEN
TELEFON 061 761 53 81
FAX 061 761 53 51
Heizungssanierungen Wärmepumpen Öl-, Gas- und Holzfeuerungen Neu- und Umbauten Brenner-Service Pikett-Dienst Boilerentkalkungen Amtl. Feuerungskontrollen Heer AG Wärmetechnik, 4242 Laufen Tel. 061 761 50 40 www.heer-waermetechnik.ch
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
DIE REGION MACHT SCHULE
SEKUNDARSCHULE LAUFENTAL
Spannende Besichtigungen dank guter Beziehung zur Wirtschaft «Es ist toll, dass wir so viele engagierte Firmen und Berufsleute haben, die unseren Schülerinnen und Schülern die Berufs- und Arbeitswelt näherbringen. Der Berufserkundungstag ist für die Berufswahlvorbereitung der Jugendlichen ein wichtiger Teil des Entscheidungsprozesses», erklärt Jennifer Baumgartner, Lehrerin und Berufswahlverantwortliche an der Sekundarschule Laufental. Sie hat den Anlass initiiert und als OKChefin das Zepter übernommen. Am Dienstag, 11. Februar, fand an der Sekundarschule Laufental für alle Jugendlichen der 8. Klassen der Berufserkundungstag statt. Nachdem im November 2019 viele Berufsleute an die Schule gekommen waren, um den Schülerinnen und Schülern Berufe vorzustellen, gingen die Klassen nun in die Betriebe, um die Berufe hautnah zu erleben. Erstmals fand dieser Tag für alle Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Standorte Laufen und Zwingen gemeinsam statt. Insgesamt nahmen 26 Betriebe teil, in denen über 40 Berufe erkundet werden konnten. «Ich bin stolz, dass unsere Schule für unsere Schülerinnen und Schüler so viele Möglichkeiten bietet, die Berufswelt kennen zu lernen! Dies ist nur dank einer über die Jahre aufgebauten Beziehung zur Wirtschaft möglich», erzählt auch Ivana Kilian, die zusammen mit Jennifer Baumgartner die diesjährigen Berufserkundungstage organisierte. Kilian zeigt sich von diesen Erkundungen in verschiedenen Firmen sehr überzeugt. «Von einem Beruf nur erzählt zu kriegen oder direkt vor Ort in die Arbeitswelt reinzuschnuppern, sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.» Bei den Jugendlichen kam der Tag gut an. Viele konnten wertvolle Erkenntnisse für den weiteren Berufswahlprozess gewinnen. Folgendes berichteten die Jugendlichen im Anschluss an den speziellen Tag: «Am Vormittag war ich im Seniorenzentrum Rosengarten. Die Verantwortlichen zeigten uns, welche Berufe man im Seniorenzentrum lernen kann, wie man Hände desinfiziert, Augentropfen richtig ins Auge macht und wie eine Lunge mit einem Inhalationsgerät funktioniert. Wir schauten uns an, wie ein Auge oder eine Lunge aufgebaut sind. Danach machten wir einen Rundgang durch das ganze Gebäude. Ich kann mir nicht so gut vorstellen, in einem Altersheim zu arbeiten, da mir das Spital besser gefällt, wo ich auch schon geschnuppert habe.» Teodora J. (2AaZ) «Am Nachmittag ging ich in die Migros am Dreispitz. Dort führte uns eine Frau herum. Wir gingen beispielsweise in das Lagerhaus. Ich fand es toll, das zu sehen, was man auf den ersten Blick nicht sieht oder was die Menschen nicht sehen, wenn sie einkaufen gehen.» Natalia I. (2AaZ) «Wir bekamen eine Führung durch das ganze Kantonsspital Laufen. Man zeigte uns eine Präsentation, auch über die anderen zwei Kantonsspitäler. Es gab eine Pause, in der wir Kuchen und etwas zu trinken erhielten. Uns wurden der Puls und der Blutzucker gemessen. Im Labor durften wir gefälschten Urin untersuchen. Wir durften auch eine abgelaufene
Sandkasten und mussten ein paar Platten im Sand verlegen. Ich habe anscheinend ein gutes Händchen dafür. Zum Schluss schauten wir noch einen künstlich angelegten Teich an. Da Sturmtief Sabine zu stark war, konnten wir nicht lange an diesem Standort bleiben.» Sarah J. (2AaL)
Handwerk: Heinz Mildner zeigt den Jugendlichen ein Projekt, an dem seine Zimmerei derzeit arbeitet. Blutkonserve anfassen. Danach sahen wir uns durch ein Mikroskop zwei Blutbilder an, ein gesundes und eines von einem erkrankten Menschen. Uns gefiel der Tag sehr gut, da wir auch selbst etwas machen durften und nicht nur herumsassen.» Julia K. und Valentina P. (2Eez) «Am Dienstagnachmittag besuchten wir die Firma Albin Borer. Nach einer freundlichen Begrüssung gingen wir auf eine Hochbau-Baustelle, damit wir den Beruf Maurer kennen lernen und live erleben konnten. Ich habe mich entschieden, in diesem Beruf eine Schnupperlehre zu absolvieren, da mir dieser Beruf sehr gefällt. Nachdem wir dem Polier von dieser Baustelle hatten Fragen stellen dürfen, assen wir ein Zvieri, das uns von der Firma offeriert wurde. Danach fuhren wir auf eine Strassenbau-Baustelle. Dort wurden wir gefragt, ob wir gerne Bagger fahren möchten. Also fuhren zwei von uns einen kleinen Bagger. Insgesamt gefiel mir der ganze Nachmittag, weil wir viel gelernt hatten. Ich freue mich jetzt schon, diese Berufe während einer Schnupperlehre genauer kennen zu lernen.» Aurora C. (2EeZ)
LKW zu arbeiten, weil Hebebühnen für jeden LKW zu teuer wären. Als Nächstes gingen wir in den Bereich PW-Carrosserie. Herr Manser zeigte uns, wie Farben angemischt werden. Wir durften dann noch in die Mercedes-Classic-Ausstellung. Dort gab es teure Autos. Eines davon ist 1,65 Millionen Franken wert. Wir erhielten am Ende noch einen Mercedes-Schlüsselanhänger.» Miro F., Manuela F., Mikail K. (2AbL) «Am Nachmittag wurde ich dem Werkhof Laufen zugeordnet. Dort wurde der Beruf Fachmann/-frau Betriebsunterhalt (Werkdienst) präsentiert. Als Erstes zeigte uns der Chef alle Fahrzeuge, die sie im Betrieb benutzen, und danach, welche Arbeiten sie erledigen. Anschliessend durften wir Fragen stellen, die wir in der Schule für diesen Tag aufgeschrieben hatten. Um 14 Uhr gingen wir in die Badi. Dort durften wir erst-
FOTOS: ZVG
mals die Unebenheiten mit Erde ausgleichen. Leider fing es dann an zu regnen, und wir konnten nicht die ganze Arbeit fertig machen. Was mir sehr gefallen hat, sind die Fahrzeuge und die Diskussion über die verschiedenen Arbeiten, die sie erledigen mussten.» Pablo S. (2AaL) «Ich war bei der Neuschwander AG in Büsserach und lernte den Beruf Landschaftsgärtner kennen. Als Erstes gingen wir in die Werkhalle und mussten Maschinen zuordnen. Danach stellte uns Eve verschiedene Natursteine vor. Ich war überrascht, als ich sah, woher die Steine zum Teil kamen. Wir durften auch durch ein Lasermessgerät schauen. Eve zeigte uns auch einige «Fertiggärten». Dann schauten wir das Steinlager an. Ich fand das richtig schön. Auch hier zeigte uns Eve die verschiedensten Steinarten. Wir gingen hinaus in den
«Der Berufserkundungstag war für alle Schülerinnen und Schüler eine lehrreiche Erfahrung. Ich war am Morgen im Hotel Bad Bubendorf. Nach der Ankunft wurden wir von dem Mitarbeiterbeauftragten in Empfang genommen. Er führte uns durch das Hotel. Während des Rundgangs erfuhren wir viel über die möglichen Berufe und deren Voraussetzungen, die man mitbringen muss. Es war ein informativer Morgen. Am Nachmittag war ich bei Aprentas, dem Ausbildungsverbund für Grund- und Weiterbildung naturwissenschaftlicher, technischer und kaufmännischer Berufe. Dort durften wir nach vielen wertvollen Informationen sogar eine eigene Handcreme herstellen.» Miriam B. (2EfL)
Die Region macht Schule
«Es war spannend, zu sehen, wie der Hof Ebenrain in Sissach, ein Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung, aufgebaut ist. Sie hatten verschiedene Tiere auf dem Hof. Wir sahen, wie der Tierarzt eine Kuh künstlich befruchtete. Sie erzählten und zeigten uns viel. Die Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag Schule und machten in der Werkstatt ein Projekt. Wir schauten dabei zu.» David C. und Christian B. (2AbL) «Zuerst informierte Herr Manser, der Lehrlingsausbildner bei der Kestenholz Automobil AG in Pratteln, über die Berufe und die Lehre. Danach gingen wir in die Nutzfahrzeugwerkstatt. Dort schauten wir grosse LKWs an. Die waren toll! Es hatte Gruben, um unter dem
«Als wir in Arlesheim im Gasthof Ochsen, einem Hotel mit vier Sternen, ankamen, wurden wir sehr freundlich von Frau Jenzer begrüsst. Sie war sehr nett und zeigte uns das ganze Hotel. Interessant war, dass in jedem Zimmer ein Bild hing, welches die Geschichte des Hotels zeigte. Zudem lag in jedem Zimmer bereits ein Geschenk bereit für die Gäste. Nach dem Rundgang durften wir praktisch anpacken und lernten, wie die Tische im Restaurant richtig gedeckt werden, Servietten gefaltet werden, Gläser, Besteck, Tischdecke und Blumen richtig platziert werden müssen. Das hat uns besonders gut gefallen. Nachher gingen wir in die Küche. Dort waren ein Lernender und der Chef. Sie erklärten uns, dass man auch eine Schnupperlehre bei ihnen machen dürfe. Wir haben während der Berufserkundung sehr vieles über die Berufe in der Hotellerie gelernt. Am Schluss zeigten sie uns, wie man kreative und schöne belegte Brötchen machen kann. Wir durften dann sogar ein paar selbst machen und sie probieren. Am meisten gefiel uns das Tischdecken. Das war ein toller Tag.» Coraima A. und Iago C. (2AbZ)
Einblick ins Gastgewerbe: Bei der Zubereitung von belegten Brötchen im Gasthof Ochsen können die Jugendlichen auch etwas kreativ sein.
Die Region bietet seinen Jugendlichen anerkannt gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Damit leisten unsere Schulen einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit im Rahmen einer vierteiligen Wochenblattserie über ihre Berufswahl zu berichten.
SPORT
Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
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RADSPORT
Leidenschaft ist stärker als jede Unbill Hannes Jeker (22) aus Büsserach bestreitet seit 13 Jahren Mountainbikerennen. Saisonabbruch im letzten Jahr und das Coronavirus jetzt – dennoch scheint für den ehrgeizigen Wirtschaftsstudenten die Leidenschaft stärker als jede Unbill. Edgar Hänggi
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eim Schützenhaus in Büsserach tauchte plötzlich ein Mountainbiker aus dem Wald auf. «Was gibt es Schöneres, als sein Trainingsgelände gleich vor der Haustüre zu haben?» Hannes Jeker erwartete gar keine Antwort, denn es war eine rhetorische Frage. Das Fahrrad, die Natur – das ist ein wichtiger Teil seines Lebens. Mit neun Jahren nahm er aus «Gwunder» in Breitenbach an einem Jugendrennen teil. «Ich war gespannt, wie das so ist, machte mit und hatte das Velovirus – wenn man das in der heutigen Zeit so sagen darf – in mir. Das war 2007, und ich bestritt ab da praktisch jede Woche irgendwo ein Rennen. Damals war ich noch polysportiv unterwegs, machte vieles, hatte auch Spass daran. Ausser am Fussball.» Als Jeker mit 15 Jahren in die U17-Nationalmannschaft kam, musste er sich festlegen. «Wenn ich ehrlich bin, war früher Motocross mein Traum. Doch ich machte die Erfahrung, dass es auch ohne Motor ging, und mit Muskelkraft gibt es eine noch grössere Befriedigung.» Hannes wollte Erfolg, wollte Profi werden. Das erforderte gezieltes Training, und das auch bei Wind und
In Topform: Hannes Jeker, unterwegs mit dem Mountainbike.
FOTO: EH-PRESSE
Wetter. «8 bis 14 Stunden pro Woche waren es am Anfang. Heute komme ich auf gut 800 Stunden im Jahr.» Das Krafttraining kann er im Fitness Hell in Breitenbach absolvieren. Ende 2019 absolvierte Jeker ein zweiwöchiges Trainingslager auf Gran Canaria, Anfang Jahr dann zwei Wochen auf Lanzarote, wo er das erste Rennen bestritt, und nun kam er eben erst aus der Türkei heim. «Die Ungewissheit, was jetzt geht, beschäftigt mich schon sehr.
Es ist aber für alle gleich. In der Türkei konnte das letzte Rennen auch nicht mehr ausgetragen werden, und ich reiste vorzeitig nach Hause.» Dabei hat er eigentlich keine Zeit zum Warten. Er kann in diesem Jahr seine letzte Saison in der Kategorie U23 fahren. Um zu den Elitefahrern zu wechseln, braucht er Rennen, um die in der letzten Saison verlorenen Punkte wieder zu holen. «Ich geriet ins Übertraining, was lange nicht herausgefunden wurde. Ich trai-
nierte gut, doch in den Rennen war ich früh platt.» Der Mountainbiker gibt zu, dass er sich Gedanken machte, das Rad an den Haken zu hängen. «Doch dann gab ich mir wieder einen Ruck, zusammen mit meinem Trainer Fabian Neunstöcklin analysierte ich die Lage, und ich begann nach einer Pause wieder mit dem Training und bekam wieder Freude. Ich bin heute so gut in Form wie noch nie, deshalb ist es extrem schade, dass jetzt nichts geht.»
Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
(Dojo-Laufen) und Do in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60 oder info@kungfu21.ch
Erfahrungen und anerkannte Ausbildungen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, Tel. 079 921 70 34.
Zumindest dürfe er noch trainieren, denn das sei, so Jeker, nicht mehr selbstverständlich. «Das Risiko sind Stürze mit Verletzungen. Haben die Ärzte oder Spitäler dann Kapazität, um mich zu behandeln?» Er ist auf den Worst Case vorbereitet. «Ich kann auf die Rolle, und dank einer speziellen Software kann ich das Gelände simulieren. Es ist aber nicht dasselbe, denn ich bin sehr gerne in der Natur.» Jeker ist im Verein «Vc2six2eight Laufen», einer Sektion des Schweizerischen Radsportverbandes Swiss Cycling. Im Winter trainiert er seine Technik in der Trick Track Halle in Zwingen. Seit dieser Saison gehört er dem «Goldwurst Power Team» des Sportförderers Christoph Jenzer an. Geführt wird das Nachwuchsteam vom 34-jährigen Nicola Rohrbach, der selbst noch Rennen fährt und das Team leitet. Er könne seine grosse Leidenschaft nur ausüben, weil ihn von Beginn an seine Eltern tatkräftig unterstützen. Seit Jahren hat er zudem mit der Huber AG in Büsserach einen Sponsor, der an ihn glaubt. «Ich manage meine Karriere selber und bin sehr stolz, dass all meine Sponsoren, sogar das Bike, aus meiner Heimatregion stammen. Mit guten Leistungen will ich ihnen einen Gegenwert bieten. Aber genau das ist jetzt nicht möglich», sagt er. «Ich lass mich nicht unterkriegen und trainiere wie vorgesehen, selbst wenn wir keine Rennen mehr fahren sollten.» Hannes Jeker könnte kommende Saison gegenüber vielen seiner Konkurrenten im Vorteil sein. Er weiss aus gemachter Erfahrung, dass er nach einem Saisonabbruch stärker zurückkommen kann. «Ich muss kämpfen, an allen Fronten, das weiss ich. Aber für seine Leidenschaft macht man das gerne.» Auf www.facebook.com/regiosportal findet man Infos rund um den Sport in der Nordwestschweiz.
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00, (Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00– 14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00). Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Kultur
Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wissen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 41 00 548 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30– 11.00. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30–20.00 in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten:
Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tischtennisspiel? Schauen Sie bei uns unverbindlich vorbei und verbringen Sie einen sportlichen Abend. Wir trainieren jeden Montag im Griensaal (Breitenbach): 18.30–20.00 Junioren (J&S-Training), 20.00–21.45 Aktive. Weitere Informationen: www.ttcbreitenbach.ch. Bei Fragen steht euch Thomas Boillat gerne zur Verfügung: Tel. 079 547 87 57, E-Mail ttcbreitenbach@gmx.ch
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Natur
Jugendnaturschutz Laufental. Lust, spielerisch die Natur und ihre Geheimnisse zu erforschen? An Samstagnachmittagen für Kinder 7–14 J. Infos: www.juna-laufental.ch oder Debora Bötticher (debora.boetticher@gmail.com 076 442 16 69).
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00– 11.30. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45. Probetraining jederzeit möglich, Infos unter www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo, 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi und Sa im Ried in Zwingen
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Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30– 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch Offene Singprobe im Falkefluehstübli, Liesberg Station, mit Jogg und Christian jeweils montags ab 17.00 und am Do, 30. Jan., 27. Feb., 26. März, 30. April ab 14.00 im Pfarreisaal Liesberg am Tanznachmittag. Tel. 061 771 00 00.
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos FitnessStudio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.
Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. KlangGruppen und Meditation in Büsserach. Jeden 1. Freitag im Monat 18.30–19.30 entspannend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Weststrasse 19, Laufen, 077 533 22 07. Krabbelgruppe: Montagmorgen. Träff mit Cafeteria: Montag- und Donnerstagnachmittag. Hütedienst: Freitagmorgen. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
Nordic Walking Treff: Di, 18.30 / Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45.
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 21, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch
Yoga Oase. Wir bieten therapeutische Yoga Kurse an. Alle Kursleiterinnen haben langjährige
Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo–Mi, 7.00–18.30.
Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppen. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. 061 763 06 22 oder kita@blauen.ch. Infos: www.blauen.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00–17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»! Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
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KELSAG Liesberg offen
Sa, 28. März 2020
Die EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) lädt ein zur 122. ordentlichen Delegiertenversammlung am Mittwoch, 22. April 2020.
von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch
Aufgrund der ausserordentlichen Lage ist keine persönliche Teilnahme möglich. Die Delegierten erhalten mit den Unterlagen ein Abstimmungsformular zugestellt und können ihre Rechte ausschliesslich schriftlich ausüben.
Delegiertenversammlung Sutterbeck AG Fehrenstrasse 4, 4226 Breitenbach Tel.:+41 61 781 10 52, Fax:+41 61 781 10 71 E-Mail: info@sutterbeck.ch
Liebe Kundinnen Liebe Kunden Wir alle tragen Verantwortung für unsere Mitmenschen. BLEIBEN SIE ZU HAUSE, BLEIBEN SIE GESUND. Ab sofort liefern wir Ihre Wünsche zu Ihnen nach Hause. Rufen Sie uns unter 061 781 10 52 an und Sie bekommen Ihre Wünsche nach Hause geliefert. Verlangen Sie bitte am Telefon
Traktanden 1. Eröffnung und Organisation 2. Protokoll der ordentlichen Delegiertenversammlung vom 17. April 2019 3. Lagebericht und Jahresrechnung 2019 Genehmigung des Lageberichts, der Jahresrechnung und der konsolidierten Jahresrechnung 2019, Kenntnisnahme von den Berichten der Revisionsstelle sowie Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 4. Entlastung der Verwaltung 5. Wahlen in den Verwaltungsrat 6. Wahl der Revisionsstelle 7. Verschiedenes Das Büro der Delegiertenversammlung, Münchenstein, 25. März 2020 Genossenschafterinnen und Genossenschafter, die den Geschäftsbericht 2019 wünschen, wenden sich bitte an Primeo Energie in Münchenstein.
Frau Sutter oder Frau Dursun. Weil Sie uns am Herzen liegen Ihr Sutterbeck-Team 4226 Breitenbach
Primeo Energie · Weidenstrasse 27 · CH-4142 Münchenstein 1 T +41 61 415 41 41 · info@primeo-energie.ch · www.primeo-energie.ch
DORFPLATZ
Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
LESERBRIEF
ERLEBNISBERICHT
Lokales Netz
Corona – oder warum es trotzdem weitergehen muss In der letzten Ausgabe des «Wochenblattes» beschrieb Mathias Kressig, wie der Schulbetrieb an der Sekundarschule Laufental seit dem 13. März verläuft. Der Klassenlehrer hat sein Tagebuch weitergeführt. Wie es ihm in der letzten Woche erging, können Interessierte auf der Website www.mathiaskressig.com nachlesen. Im folgenden Beitrag schreibt Melanie Brêchet, was Homeschooling und gleichzeitiges Homeoffice für sie als Mutter von drei Kindern bedeuten.
der Gartenarbeit auch miteinbeziehen, natürlich mit unterschiedlichem Begeisterungslevel. Immerhin kamen sie auf diese Weise zu etwas Vitamin D. Am Ende der Woche galt es schliesslich ernst. Die beiden Älteren mussten sich an ihre Aufgaben machen. Und es wurde mir auch schlagartig klar, wie wichtig der Erhalt dieser Strukturen ist. Mir schien die Stimmung sogleich etwas besser zu werden. Jeder hatte eine Aufgabe, auch wenn diese Art des Unterrichts die Beschulung im Klassenzimmer auf Dauer nicht ersetzen kann. Aufgelockert wurden die Stunden vor dem Laptop mit diversen Spaziergängen mit dem Hund, auch hier hielt sich die Begeisterung, wie bereits vor Corona, in Grenzen. Jetzt befinden wir uns in Woche zwei. Unterdessen habe ich meine Arbeit dauerhaft nach Hause verlegt. Die mittlerweile immer dramatischere Lage lässt mir und meinen Arbeitskolleginnen und -kollegen keine andere Wahl. Und meinen Kindern ebenso wenig. Auch sie werden sich noch mindestens eineinhalb Wochen mit Homeschooling auseinandersetzen müssen, es ist sogar zu befürchten, dass es noch für eine längere Zeit so bleiben wird. Wie gesagt glaube ich nicht, dass dabei die gleiche Menge an Schulstoff weitergegeben werden kann. Die Kinder werden aber reifen. Sie werden lernen, in einer absoluten Ausnahmesituation zu bestehen. Und so denke ich dass, wenn wir es zulassen, alle von dieser Situation profitieren können.
Die Krise dieses Frühlings hat ungeahnte Ausmasse angenommen und verschafft mir täglich Erkenntnisse und Aha-Erlebnisse. Zum Beispiel wie wichtig das Netz ist, in dem wir uns bewegen. Damit meine ich Nachbarn, Familie, Freunde sowie die gesamte Infrastruktur in dem Ort, in dem ich lebe. Wenn diese Fäden stark und verlässlich sind, trägt mich das durch viele Herausforderungen. Die Läden, Restaurants und andere kleine Unternehmen in meiner Nähe werden in Krisenzeiten wieder sehr geschätzt. Sie sind einfach zu erreichen und haben alles, was ich brauche. Das Personal bleibt ruhig und freundlich, die Restaurants stellen kurzfristig auf «take away» um und helfen so allen, die arbeiten und keine Zeit zum Kochen haben. Wenn diese Krise in ein paar Wochen ausgestanden sein wird, sollten wir an die vielen lokalen Läden und Geschäfte denken, die uns jetzt geholfen haben. Um sie zu erhalten und zu stärken, gibt es ein einfaches Mittel: Kaufen sie in ihrem Ort und ihrer Region ein und unterstützen und stärken sie damit ihre Umgebung. Gerade jetzt erleben wir, wie wichtig es ist, solche kleinen lokalen Strukturen (Läden, Geschäfte etc.) am Leben zu erhalten. Das ist nicht schwierig. Es braucht lediglich ein Umdenken und vor allem «Umhandeln» im Einkaufsverhalten. Denn starke Netzwerke können uns durch Krisen und Stürme aller Art tragen. Marianne Volonté Nunningen
meb. Nervenzerreissprobe. Das wäre wohl das Wort der Wahl, wenn ich die letzte Woche in einem einzigen Wort beschreiben müsste. Mein mittlerer Sohn (8. Klasse) und die Tochter (3. Klasse) konnten zu Beginn der Woche ihr Schulmaterial abholen. Der Grosse in einem Zeitraum von zwei Stunden, die Kleine zu einem klar vorgegebenen Zeitpunkt, damit keine Schulfreunde angetroffen werden. Aufträge sollten dann aber erst ab Donnerstag zu erwarten sein, hiess es in einer der Informations-E-Mails. Das ist auch absolut verständlich, die Lehrpersonen können das Notfall-Programm ja nicht in einem halben Tag aus dem Boden stampfen. Ich kriege das auch live mit, meine Freundin arbeitet in einem Schulheim mit den üblichen Präsenzzeiten – von verlängerten Ferien keine Spur. Unterdessen weiss ich, wie lange sich vier Tage anfühlen können. Ich arbeite nämlich seit eben diesem Montag im Homeoffice, was dem Umstand geschuldet ist, dass mein Ältester, der aktuell die FMS in Münchenstein besucht (oder eben nicht), plötzlich sehr hohes Fieber hatte. Man weiss ja nicht, woher das gekommen ist, Vorsicht ist also geboten. Und wissen Sie was? Homeoffice und ungeduldige Kinder vertragen sich ganz schlecht. Während sich die beiden Grossen ganz gut durch die ersten paar Tage hangelten, indem sie, ganz nach Teenagerart, bis zum Mittag schliefen und sich scheinbar ohne Mühe stundenlang mit Elektronik beschäftigen konnten, wurde meiner Tochter unglaublich langweilig, was ich nebenbei gesagt sehr gut nachvollziehen kann. Treffen mit Freundinnen fielen selbstverständlich aus. Und meinen Vorschlag, auf ihrem
LESERBRIEF
GESCHÄFTSWELT
LESERBRIEF
Von Volksempathie keine Spur
Gewerbeausstellung Dornach abgesagt
Aufruf und Bitte eines KMU’lers
Homeoffice: Das Bügelbrett wird zum Schreibtisch. FOTO: ZVG
Seit Monaten setzen wir uns nur noch mit dem Corona-Virus auseinander. Die Medien haben nur noch ein Thema. Auch die politischen Statements aller Parteicouleurs sind beinah weltweit ausschliesslich diesem einen Thema gewidmet. Und der normale Bürger? Er sitzt daheim wie im Knast, vor allem die Alten, die Überreifen, die über 65-Jährigen. Damit wir uns recht verstehen: Ich habe überhaupt nichts dagegen. Ich finde die angeordneten Massnahmen sogar sehr sinnvoll. Aber wenn man so überschüttet wird, von nichts als negativen Informationsinhalten, wird man – ob kurz oder lang – depressiv, spürt plötzlich vermeintlich verdächtige Symptome und kommt öfters in eine verheerende seelische Unsicherheit. Oder gar das Gegenteil: Man neigt ganz plötzlich zu einer ungewohnten Aggressivität und findet sich wieder in den typischen männlichen Verdrängungsmechanismen oder weiblichen Angstszenarien. Wieso reagieren die Medien so träge und passen sich dem Zeitgeist so wenig an, z.B. mit eine Ablenkungsstrategie in der Programmgestaltung im Radio und vor allem im Fernsehen. Wie wär’s wieder mal mit positiven Sendeinhalten? Kultspielfilme, Unterhaltungssendungen, beliebte Oldies, Natureindrücke, Humor und Lebensfreude etc. So viel Zeit für Medienkonsum werden wir über Jahre nicht mehr haben. Deshalb lohnt es sich auch für die Printmedien, über den Faktor Volksempfinden nachzudenken. Verharren in Angst und Schrecken tragen rein gar nichts zu unserer physischen und psychischen Genesung bei. Heilung ist eine Geisteshaltung und beginnt beim Vertrauen und beim positiven Denken. Urs Spielmann Breitenbach
Das OK der GEDO’20 sieht sich gezwungen, die Gewerbeausstellung, die zwischen dem 15. und dem 17. Mai 2020 auf dem Industrieareal Weiden in Dornach hätte stattfinden sollen, abzusagen. Wir bedauern diese Entwicklung ausserordentlich, sind uns aber bewusst, dass der Schutz der Bevölkerung einer Gewerbeausstellung vorgeht. Bereits an dieser Stelle danken wir allen, die Zeit und Arbeit in die GEDO’20 investiert und uns bei den mehrmonatigen Vorbereitungen unterstützt haben. Die wirtschaftlichen Folgen der Massnahmen des Bundesrats werden die KMU und Gewerbebetriebe hart treffen. Gerade aus diesem Grund wird sich das OK Gedanken dazu machen, ob eine Verschiebung der GEDO’20 auf einen noch nicht absehbaren Zeitpunkt
Cornett zu üben, bereute ich bereits nach kurzer Zeit. Meine Konzentration bei der Arbeit liess dabei nämlich schlagartig nach. Ihre Brüder zeigten schliesslich Erbarmen und spielten eine Runde Pingpong mit ihr. Das Cornett kam dann aber doch noch zum Handkuss, schliesslich mussten wir den Musiklehrer mit Videos diverser Übungseinheiten beliefern. Aufgrund des Prachtswetters zog es uns in der zweiten Wochenhälfte vor allem in den Garten. Ich war noch nie so froh darüber, dass wir einen Garten haben! Noch mehr als sonst schätzte ich die beruhigende Arbeit im Freien – pure Psychohygiene! Draussen an der Sonne setzte ich fleissig die Schere an und wurde beinahe übermütig, als ich schliesslich auch mit der Säge zu hantieren begann – Holunder und Flieder haben jetzt jedenfalls ihre Chance auf einen Neubeginn. Die Kinder liessen sich bei
Wohnen und Arbeiten: Homeoffice auf Zeit.
nach dem Wiedereinführen des «Normalzustands» einen positiven Impuls für uns KMU setzen kann. Nach unserer Einschätzung wird es eine lange Anlaufphase brauchen, bis die Wirtschaft wieder im normalen Modus funktionieren kann. Darum machen wir uns stark für einen offenen Entscheid, denn wir KMU-Betriebe sind grundsätzlich in der Lage, innert 4-6 Wochen diese Gewerbeausstellung auf die Beine zu stellen. Wir werden die Aussteller und die Mitglieder der durchführenden Gewerbevereine zu gegebener Zeit weiter informieren. Es ist auch geplant, die Meinungen der Aussteller mit einer kurzen Umfrage abzuholen. Martin Vögtli, OK-Präsident Roman Baumann, OK-Vizepräsident
FOTOS: MELANIE BRÊCHET
Liebe Gemeinden, Hausbesitzer, Investoren. Besondere Zeiten benötigen besondere Massnahmen. Bitte lösen Sie Ihre geplanten Investitionen, und sind diese noch so klein, jetzt aus. Zahlen Sie, wie bisher pünktlich und korrekt, damit wir liquide bleiben und die Löhne pünktlich zahlen können. Wir KMU’s und die Schweizer Wirtschaft sind auf ein gut funktionierendes Miteinander angewiesen. Zusammen mit den Massnahmen des Bundes können Sie mithelfen, die Schweizer Wirtschaft am Leben zu erhalten und dass wir alle bestmöglich aus dieser schwierigen Situation herauskommen. Ich danke Ihnen und – bleiben Sie gesund. Martin Vogel Unternehmer, Büren
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GEDANKENSTRICH
Notvorrat
Gaby Walther In letzter Zeit bin ich zur noch fleissigeren Zeitungsleserin geworden, als ich es schon war. Ich schaue täglich die Tagesschau, was ich vorher selten tat. Facebook, Newsportal und weitere Kanäle informieren mich über den neusten Stand der Dinge. Und trotzdem scheine ich etwas verpasst zu haben. Weshalb kaufen alle WC-Papier? Steht ein Mangel bevor? Gibt es kein Holz mehr? Sind Fabriken geschlossen worden? Oder kann man sich damit besonders gut vor Coronaviren schützen? Ich muss eine wichtige Message verpasst haben. Im Keller habe ich noch ein paar Rollen des begehrten Gutes, denn es ist auch ausserhalb von Corona-Zeiten peinlich, mit Taschentüchern, Kleenex und Haushaltspapier über die Runde kommen zu müssen. Langsam neigt sich mein WC-Rollen-Vorrat jedoch dem Ende zu, und es wäre an der Zeit – eben immer so nach drei, vier Wochen – eine neue Packung zu kaufen. Aber wie mache ich das, um nicht als Hamster dazustehen? Schleiche ich mich morgens früh ins Lädeli und hole eine Packung, falls ich noch eine finde? Ähnlich staune ich über den Verbrauch von Zucker und Mehl. Backen nun alle wie verrückt Kuchen und Brot? Kann man sich vielleicht mit ein paar Pfunden mehr gegen den Virus wehren? Ein Kilogramm Zucker reicht mir eine Ewigkeit. Meine Zuckerration nehme ich normalerweise mit Guetzli ein oder besuche den Bäcker. Einen kleinen Notvorrat an Verschiedenstem habe aber auch ich immer zu Hause. Notvorrat für Nöte. Zum Beispiel dann, wenn ich nicht weiss, was ich kochen soll, oder wenn ich von irgendwoher nach Hause eile und schnell etwas auf den Tisch zaubern muss. Dann finde ich immer etwas Brauchbares im Keller – ausser Ravioli, die mag ich nicht. Ich möchte aber über niemanden spotten. Wer gerne viel Toilettenpapier und Ravioli um sich hortet, soll das tun. Wenn ich so darüber nachdenke, muss ich zugeben, dass auch ich meine Hamsterkäufe mache. Dies schon seit Jahren. Denn zwei Dinge habe ich immer zu Hause – Kaffee und Schokolade. Ohne die beiden Genussmittel würde es schwierig und gefährlich werden. Dann würden die angesagten zwei Meter Abstand nicht mehr genügen.
LESERBRIEF
Parteilos, unabhängig und sachlich
Beat Nussbaumer
Ralph Jordi
Seit langem sind wir davon überzeugt, dass es in den politischen Debatten wieder mehr Sachlichkeit und weniger parteipolitisches Geplänkel braucht. Denn Laufen und die ganze Region stehen vor grossen Herausforderungen, welche es
nun gemeinsam zu lösen gilt. Dabei spielt es keine Rolle, wer die besten Ideen hat und welche Partei diese Person vertritt. Um nun ein klares Zeichen hierfür zu setzen, haben wir beide uns als parteilose, unabhängige und sachliche Kandidaten für die Wahl der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission in Laufen zur Verfügung gestellt. Da diese Wahl noch immer im Proporz Wahlsystem erfolgt, waren wir gezwungen, eine Partei zu gründen. Mit PLUS +++ (Partei der parteilosen, unabhängigen und sachlichen Bürger) sind wir zu dieser Wahl angetreten, um den Stimmbürgern eine klare Alternative zu den Vertretern der Parteien zu bieten.
LESERBRIEF Wir beide haben jeweils vielseitige Erfahrungen, eine eigene Meinung und wir stehen für diese ein, ohne dabei auf ein Parteibüchlein Rücksicht nehmen zu müssen. Mit der Wahl der Liste PLUS +++ wird in Laufen endlich ein klares Zeichen für den Majorz gesetzt und zwei unabhängige Persönlichkeiten nehmen in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Einsitz. Sobald auch Laufen als eine der letzten Gemeinden im Kanton Baselland die Proporzwahlen abgeschafft und zur Majorzwahl gewechselt hat, wird unsere Partei wieder aufgelöst. Beat Nussbaumer Ralph Jordi, Laufen
Landspitäler Ich habe einen sehr interessanten Artikel über die Schliessung der Landspitäler gelesen. Ja, es ist so, wenn die Not am grössten ist, werden diese Spitäler wieder sehr kostbar. Ist dies nicht ein Fingerzeig, dass man Altbewährtes und noch Intaktes nicht einfach abschaffen sollte? Man sollte sich überlegen, ob die geplanten Schliessungen gestoppt werden sollten. Gerade bei uns im Laufental, wo eine enorme Bautätigkeit stattfindet und die Bevölkerung zusehends wächst, ist ein nahegelegenes Spital äusserst notwendig. Eleonore Jermann Dittingen
Geschätzte Einwohnerinnen und Einwohner Die Corona-Pandemie bestimmt zurzeit unser Leben. Wir alle sind in dieser ausserordentlichen Lage gefordert und viele von uns verunsichert. Die Gesundheit unserer Bevölkerung hat für den Regierungsrat erste Priorität. Eine bestmögliche Gesundheitsversorgung ist auch in dieser schwierigen Situation unser oberstes Ziel. Anfang Woche haben wir dazu sehr gute Voraussetzungen geschaffen: Im Schwarzbubenland arbeiten die soH in Dornach mit dem Kantonsspital Baselland zusammen, südlich des Jura gibt es eine Kooperation der soH Standorte Solothurn und Olten mit den Privatkliniken Obach und Pallas.
ser Überbrückungshilfe wollen wir Selbständigerwerbende rasch und unbürokratisch unterstützen.
Nicht nur das Gesundheitswesen, auch die Wirtschaft steht vor gravierenden Herausforderungen. Der Bund hat ein Massnahmenpaket geschnürt, um die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie abzufedern. Im Kanton Solothurn steht zudem seit dieser Woche ein 10 Millionen Franken Fonds zur Verfügung. Mit die-
Im Namen des Regierungsrates Frau Landammann Brigit Wyss
Solidarität und Selbstverantwortung sind in dieser herausfordernden Situation von zentraler Bedeutung. Wir danken Ihnen allen, für Ihr persönliches Engagement und bitten Sie gleichzeitig eindringlich, bleiben Sie wenn immer möglich zu Hause, insbesondere wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören. Sie schützen damit sich selbst und alle andern. Bleiben Sie gesund!
Aktuellste News auf der Website corona.so.ch
Der Kanton Solothurn reagiert auf verschiedenen Ebenen auf die ausserordentliche Situation. Hier „nden Sie Informationen und Medienmitteilungen aus allen Departementen. Pro Senectute – Unterstützung für Personen ab 65 Jahren Als erste Pro Senectute Organisation hat die Pro Senectute Kanton Solothurn ihre Beratungsdienste im Zuge der CoronaPandemie ausgeweitet. Die Hotline steht aktuell sieben Tage die Woche zur Verfügung von 8 bis 17 Uhr, Tel. 032 626 59 59, info@so.prosenectute.ch Grundsätzlich gilt: Bleiben Sie zu Hause! Insbesondere wenn Sie alt oder krank sind. Beachten Sie folgende Punkte: – Lassen Sie sich die Einkäufe nach Hause bringen, z. B. von einem Familienmitglied, einem Freund, einer Nachbarin. – Meiden Sie private Treffen, die nicht zwingend notwendig sind. – Vermeiden Sie Kontakte mit erkrankten Personen. – Wenn Sie das Haus verlassen müssen, benutzen Sie keine öffentlichen Verkehrsmittel.
Wirtschaft – Soforthilfe und Massnahmenpaket Der Bundesrat hat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket beschlossen. Ziel ist es, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbstständigerwerbende aufzufangen. Diese können neu nicht nur für ihre Angestellten, sondern auch für sich selber Kurzarbeitsentschädigung beantragen oder sie erhalten Unterstützung über die Erwerbsersatzordnung (EO). Der Regierungsrat will in dieser schwierigen Situation dem Kleingewerbe unbürokratisch und rasch helfen. Er stellt einen Überbrückungsfonds mit 10 Millionen Franken zur Verfügung. Wer im Kanton Solothurn wohnt und sein eigenes Geschäft führt, dieses wegen der Corona-Pandemie schliessen musste oder seine Aufträge verloren hat, erhält 2000 Franken ausbezahlt. Vorausgesetzt, er konnte zuvor bescheiden von seinem Gewerbe leben, er verfügt kaum über andere Einkommen und hat auch wenig Reserven. Informationen zu all diesen Massnahmen „nden Sie unter corona.so.ch/wirtschaft
Steuern – Fristerstreckung und Zahlungserleichterungen wegen COVID 19 Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2019 von natürlichen Personen wird auf den 31. Juli 2020 verlängert. Weitere Infos und Details sowie das Merkblatt vom Steueramt „nden Sie unter corona.so.ch/steuern Kultur und Sport – Soforthilfe für Veranstalter Veranstalter, die ihre Anlässe wegen der Corona-Pandemie nicht durchführen können, erhalten bereits zugesicherte Beiträge aus dem Lotterie- oder Sportfonds trotzdem. Ein Merkblatt gibt detailliert Auskunft über alle Massnahmen und weiterführende Adressen zu Amtsstellen und Berufsverbänden. Es steht auf der Webseite aks.so.ch unter «Aktuell» zum Download bereit.
… und viele weitere Informationen zu Themenbereichen Bevölkerung, Bildung, Gesundheitsfachleute und Wirtschaft.
DORFPLATZ
Mal-Werkstatt mutiert zum Onlineshop für Bilder
Persönlicher Lagebericht
…und plötzlich habe ich Zeit zu schreiben. Was ich doch eigentlich schon lange wollte. Aber es braucht mich noch. Stehe an der Verkaufstheke einer Bäckerei, freue mich darauf, all den besorgten Menschen vor mir Brot und vor allem ein Lächeln und ein «Bon courage!» mit auf den Weg geben zu können. Doch dann befällt sie auch mich. Sie kriecht mir in den Nacken, drückt mir auf den Magen, verengt mein Herz und schnürt mir die Kehle zu. Die Angst. Ob es meine eigene ist, oder die Sorgen all meiner Kunden, die da in der Luft liegen, weiss ich nicht. Sie ist einfach da. Unangemeldet. Unbestellt. Wer mich kennt – ich bin eine der «Chanterelles» – weiss, dass ich eine unverbesserliche Optimistin bin, die singt, lacht und liebt bis es nicht mehr geht. Und jetzt lähmt mich diese Angst. Aber gleichzeitig rüttelt sie mich wach und ich sehe ein grosses StopSchild vor meinem inneren Auge. Was soll das? Wo bin ich? Was tu ich jetzt? In der Mitte des Orkans ist es am ruhigsten, fällt mir ein. – Unsere Stürmchen Sabine und Petra und wie sie alle hiessen, scheinen beim Zurückschauen beinahe lächerlich klein. – Ähnlich beim sich wild
drehenden Rad, gehe ich ins Zentrum zur Achse, wo es am ruhigsten ist. Nahe bei der Nabe bin ich am Nabel der Welt, bei meinem eigenen Nabel, dort wo ich hinatme. Auch wo mein Herz schlägt, leuchtet es noch immer, egal wie dunkel es draussen ist. Dorthin gehe ich also mit all meinen Gefühlen und Ängsten und lade sie ein, mich zu umarmen. – Nein! Ich umarme die Ängste und nicht sie mich. Sie lassen sich nicht mit Gewalt vertreiben, gehören zu uns und dürfen hier sein. Ich durchfühle sie, nehme sie an und plötzlich sind sie weg! Mein nächster Kunde kommt grinsend herein, vor sich einen ausgeklappten Doppelmeter, um ja die Distanz zu wahren. Ich muss schallend lachen! Das tut mir so gut. «Gardons l’humour!» Es ist erwiesen, dass er unser Immunsystem stärkt. Meine Kollegin hat dafür kein Verständnis, zu ernst sei die Lage, darüber lache man nicht. Ok. Das darf sie so sehen. Ich sehe das anders: Hey, wenn wir dieses Quäntchen Humor nicht behalten, dann versinken wir ohnmächtig auf dem Panik-Schiff. Und dafür ist es noch zu früh. Jetzt können wir noch handeln. Herr Koch vom BAG hat es deutlich gesagt: Nicht Experten werden uns retten, sondern jeder Einzelne von uns. Übernehmen wir Verantwortung. Ich habe es getan. Zu viele betagte Kunden, kein Spuckschutz (Spukschutz wäre auch nicht schlecht) an der Kasse, wir nehmen Bargeld an… Zu gross die Gefahr einander anzustecken und die Intensivstationen zu belasten. Grundversorgung ja. Aber gehört dazu der Verkauf von Pralinen und Patisserien? Nein. Ich bleibe zu Hause, gehe für meine Nachbarn einkaufen und schreibe.
LESERBRIEF
Besten Dank für das Vertrauen! Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Grellingen. Am letzten Sonntag durften Sie an der Urne Ihren siebten Gemeinderat für die Amtsperiode 2020-2024 wählen. Sie hatten die Wahl zwischen zwei Kandidaten und haben mich mit einem klaren Vorsprung gewählt. Trotz Coronavirus und all seinen Folgen, Ihren Ängsten, den Empfehlungen und den Verboten der Behörden haben Sie sich die Zeit genommen, um Ihr Wahlrecht auszuüben. Für all das danke ich Ihnen recht herzlich und hoffe, Ihre Erwartungen in den nächsten vier Jahren zu erfüllen. Es freut mich ausserordentlich, Ihr Vertrauen erhalten zu haben. Ich bin voller Taten-
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EINGESANDT
DENKPAUSE
Helene Huber
Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
drang und Energie, die Bevölkerung in diesem Gemeinderat zu vertreten. Ich wünsche Ihnen viel Gesundheit, einen starken Willen und damit eine unendliche Ausdauer, um dem Virus auszuweichen oder es zu besiegen. Dem amtierenden Gemeinderat wünsche ich noch eine restliche Amtszeit mit möglichst wenig ausserordentlichen Geschäften und ausserordentlichen Massnahmen. Vielen herzlichen Dank all meinen Helfern, welche sich durch Arbeit und durch ihre persönliche Propaganda für mich stark gemacht haben! Rudolf Gitzi Grellingen
Onlineshop auf, der heute Bilder zu stark reduzierten Aktionspreisen anbietet. «Damit erhoffe ich mir, in dieser eher bedrückenden Zeit des Coronavirus etwas Freude und Farbe in Wohnungen und Häuser zu bringen und gleichzeitig die Fixkosten der Mal-Werkstatt sowie meine Existenz bis zur Wiedereröffnung zu sichern.» Alle Infos: www.mal-werkstatt.ch
Das bundesrätliche Verdikt für die kommenden Wochen traf die Künstlerin Erna Hofmann und ihre Mal-Werkstatt mit voller Wucht. Mit einem neuen Onlineshop für ihre vielen Bilder sucht sie nun einen Weg zum Überleben und zu neuer Kreativität. bü. Drastisch war das bundesrätliche Verdikt am Dienstag, 17. März, vor allem für Selbständigerwerbende wie die Kunstschaffende Erna Hofmann: «Ich musste meine Mal-Werkstatt an der Brislachstrasse 8 in Breitenbach, in welcher mindestens 20 lernbegierige und kreative Erwachsene einmal pro Woche meinen Mal -und Zeichenunterricht besuchen, subito dichtmachen.» Geplante Seminare und Workshops habe sie streichen müssen und damit sei auch das zum Arbeiten und Leben erforderliche Einkommen urplötzlich versiegt. «Ich war zwei Tage lang vom Gefühl absoluter Blockade und Aussichtslosigkeit wie gelähmt, bis der Bundesrat am letzten Donnerstag Selbstständigen mit Erwerbsausfällen Entschädigungen wegen behördlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus verhiess und mich mit diesem Lichtblick wieder aus meinem Loch holte», zeigt sich Hofmann heute dafür sehr dankbar. Weil Not auch erfinderisch macht, liess sie vor ihren Augen immer wieder die vielen im Laufe der Jahre gemalten Bilder vorbeischweben, die sie aktuell weder im Laden verkaufen noch an Ausstel-
Das Projekt «Für das Kleingewerbe»
Türe auf zum neuen Onlineshop: Erna Hofmann hofft auf breites Interesse an ihren schönen, zu Aktionspreisen angebotenen Bildern. FOTO: ZVG lungen präsentieren darf. Da kam die Idee: «Ich kann sie doch auf meiner Homepage zeigen und online verkaufen.» Mit wieder erwachtem Elan fotografierte die Künstlerin viele ihrer Bilder und schaltete mit grossartiger und kostenloser Unterstützung durch das junge Projekt «Für das Kleingewerbe» einen
Das Projekt «Für das Kleingewerbe» ist eine Initiative von Sabine Bamberger und Nora Jeker. Die beiden jungen Frauen haben die Vision, das Kleingewerbe mit Privatpersonen sowie Unternehmen zusammenzubringen. Kleinbetriebe sollen vom vorhandenen Netzwerk der Frauen profitieren können und beratende Begleitung bei der Umsetzung von neuen Ideen erhalten. Mit der gleichnamigen Facebookgruppe wurde eine Plattform für den Austausch ins Leben gerufen. Ziel ist es, die lokalen Kleinbetriebe nachhaltig zu stärken. Infos auf Facebook: «Für das Kleingewerbe»
EINGESANDT
Amateurfunk in Zeiten von «Social Distancing» Amateurfunk ist ein Technisches Hobby, aber ganz einfach auch Kommunikation in ihrer direktesten Art. Kürzlich hat mich ein Reporter von Schweizer Radio SRF1 in einem Interview gefragt, warum es denn heute die Möglichkeit der Kommunikation über Amateurfunk überhaupt noch brauche, wir hätten ja auch WhatsApp, Facebook und Skype. Viele von uns – auch von uns Funkamateuren – nutzen tatsächlich auch gerne diese «Sozialen Medien» als Ergänzung zu unseren persönlichen Kontkten, die wir in unserem Alltag pflegen. Mit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie werden wir neben der grossen Gefahr für die Gesundheit auch mit dem unabdingbaren «Social Distancing» belastet. Die Sozialen Medien ermöglichen es uns, dabei wenigstens mit unseren Liebsten in elektronischem Kontakt zu bleiben. Die «Filterung» durch Internet&Co. hinterlässt dabei allerdings leider nicht ein wirkliches Gefühl der Nähe. Funkamateure weltweit sind derweil noch immer im Besitz von betriebsbereiten Amateurfunk-Kommunikationsanlagen, über die sie – unabhängig von öffentlichen Kommunikationseinrichtungen und unabhängig vom Internet – miteinander in Kontakt treten können. Als lizenzierter Funkamateur merkt
Verbunden: Carine Kalbermatten, HB9FZC und René Lutz, HB9NBG an ihrer Amateurfunkanlage in Grindel. FOTO: ZVG man, dass aktuell viel mehr Betrieb auf den Amateurfunkbändern herrscht als das «normalerweise» der Fall ist. Man kommuniziert mit Gleichgesinnten rund um den Globus und tauscht sich aus. Anders als bei einer herkömmlichen Telefonverbindung besteht die Verbindung dabei nicht nur zwischen zwei Teilnehmern, sondern es bilden sich sehr rasch sogenannte «Runden», in denen über
vieles diskutiert wird, worüber wir uns im «Normalfall» ganz persönlich unterhalten können. Wir erfahren dabei von anderen Funkamateuren, wie sich die Situation in anderen Gebieten der Erde aktuell präsentiert – völlig ungefiltert und «hautnah». Der Coronavirus wird deshalb zwar nicht weniger gefährlich für uns alle, aber die Kommunikation über Funk ermöglicht zumindest den lizenzierten Funkamateuren, einen Teil ihrer sozialen Kontakte trotz «Social Distancing» aufrecht zu erhalten, auch wenn sie ihre eigenen vier Wände nicht mehr verlassen dürfen. Neben dem Technischen Aspekt des vielseitigen Hobbys Amateurfunk und der Möglichkeit, die Kommunikation im Falle von Ausfällen der öffentlichen Netz-Infrastruktur infolge von Naturkatastrophen aufrecht zu erhalten, leistet Amateurfunk durch den Austausch unter verschiedenen Gesellschaftsschichten und unterschiedlichen Kulturen auch einen wertvollen Beitrag an die Aufrechterhaltung von Sozialen Kontakten auch in weltweiten Krisen wie der aktuellen Coronavirus-Pandemie. René Lutz Mehr über Amateurfunk unter: https://www.lutz-electronics.ch/amateurfunk/faszination-amateurfunk/
Genusstage Schwarzbubenland: Chance für lokale Produzenten Die Corona-Viren machen der globalen Entwicklung einen Strich durch die Rechnung und rücken die Frage der lokalen Versorgung in ein neues Licht. Die Produzenten aus der Region sind nun aber auch gefordert, diese Chance zu nutzen. Unterstützung bekommen sie vom Forum Schwarzbubenland. Dieses bietet den Produzenten und Konsumenten – dank der Hilfe der grosszügigen
Sponsoren Raiffeisen und PostAuto – eine neue Plattform: Die Genusstage Schwarzbubenland. Das soll eine unvergessliche, kulinarische Entdeckungsreise werden. Produzenten und Verarbeiter der Region treten in den Vordergrund und laden die Bevölkerung an einem gemeinsamen Event ein, die im Schwarzbubenland hergestellten Nahrungsmittel kennen zu lernen und in festlichem Ambiente zu geniessen. Man darf sich freuen auf einen kulinarischen Hochgenuss, bei
dem das Versprechen: Aus der Region im Mittelpunkt steht – dafür bürgen die Produzenten persönlich; für sie wiederum sind die Genusstage Schwarzbubenland eine tolle Chance, den Kundenstamm zu erweitern. Beim geselligen Beisammensein zählen ebenso der Gedankenaustausch und der Spass für die ganze Familie. So gibt es natürlich auch für die Kinder sehr viel Spannendes zu entdecken. Die Veranstalter setzen dabei auf ein betreutes Angebot mit spielerischen Elementen aus der Welt des Bauernhofs. Die Genusstage Schwarzbubenland sind geplant für den 10. und 11. Oktober auf dem Langacker-Hof von Josef Vögtli in Hochwald. Am Samstag können die im Schwarzbubenland hergestellten Produkte degustiert und erworben werden von 11–18 Uhr, am Sonntag von 10–17 Uhr.
Die Anbieter sind jetzt bereits gefordert, sich anzumelden mit drei Vorschlägen. Dazu könnte zum Beispiel zählen: Selber hergestellte Teigwaren zum Verzehr vor Ort, ergänzt mit einer Auswahl an hausgemachten Konfitüren oder eingemachtem Gemüse. Zugelassen sind nur essbare oder trinkbare Produkte, die im Schwarzbubenland hergestellt werden. Dabei profitieren die Teilnehmenden von tiefen Kosten und einer perfekten Organisation. Die Marktstände mit Steckdose stehen bezugsbereit und auch für alles andere ist gesorgt (von genügend Parkplätzen bis zur Postautohaltestelle vor Ort). Anmeldeschluss ist der 6. April. Weitere Informationen findet man im Internet unter:
www.schwarzbubenland.info/genusstage
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
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GRÜSSE AN UNSERE SENIORINNEN UND SENIOREN
Senden Sie Grüsse an Ihre Liebsten! ffffffffffffffffffff
Hallo Grosselterä und Urgrosselterä Mir freue eus, gli wieder mit euch Blödsinn z’mache. Mir vermisse euch. Mutzi. Euchi Rasselbandi, Familie Steiner
Liebs Grossmami Mir gniesse s Uno spiele mit dir über Video-Chat sehr und es macht grosse Spass! Trotzdem freue mir eus ganz fescht, wenn mir dich wieder dörfe träffe und umarme! Küssli Léonie und Fabrice
Liebs Grosi Mir schicke Dir ganz liebi und sunnigi Grüessli und hoffe, dass mir Di bald wieder dörfe in d’Arme schliesse. Heb Dir Sorg! E ganz feschti Umarmig. Lia und Tim
Liebs Grosi So schad, dass Du morn nid mit eus darfsch Geburtstag fiire! Mir freue eus, wenn mir gli wider dörfe Zyt zäme verbringe. Du fehlsch eus! Joel und Leonie Imark
Grussfoto an unsere Senioren
Liebe Cecile, liebes Grossmami Wir freuen uns auf unser nächstes Wiedersehen und grüssen dich ganz herzlich! Allen, die im Wollmatt wohnen auf diesem Weg wohlwollende Grüsse. Dem gesamten Personal ein grosses Dankeschön! Familie Marti, Rodersdorf
LESERGALERIE
Storch: Ich wollte ihn in ein Gespräch über seinen Aufenthalt in Afrika und den kürzlich erfolgten Rückflug verwickeln, doch er meinte, er hätte zu tun … FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI
gin. Wir vom Wochenblatt möchten allen die Gelegenheit schenken, Seniorinnen und Senioren mit einem heiteren Gruss zu überraschen! Schicken Sie uns doch ein fröhliches Foto von sich und Grüsse. Wir werden diese wo nötig redigieren und laufend gratis in einer der nächsten Ausgaben des Wochenblattes abdrucken.
Diese Grusskarten sind eine schöne Möglichkeit, auch in diesen strengen Zeiten miteinander in Kontakt zu bleiben. Bitte beachten Sie die Vorgaben rechts. Wir freuen uns auf alle Aufsteller! Tragen Sie Sorge zu sich und Ihren Liebsten Ihre Wochenblatt-Redaktion
Text: Anrede, maximal drei fröhliche Sätze, eigener Name Foto: Als eigene Datei schicken, Grösse mindestens 1 MB Adresse: redaktion.laufen@chmedia.ch Betreff: Grussfoto Redaktionsschluss: Mo, 12 Uhr
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
Unsere Kunden brauchen Menschen wie Sie!
Wünschen Sie sich eine sinnhafte Aufgabe? Dann sind Sie bei uns richtig. Ihre Aufgaben: • Alltagsbetreuung • Einkaufen und Kochen • Leichte Haushaltsarbeiten • Erinnerung an Medikamente • Begleitung ausser Haus • Hilfe bei der GrundpÖege Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! www.homeinstead.ch/basel, www.hi-jobs.ch Telefon +41 61 205 55 77
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
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Donnerstag, 26. März 2020 Nr. 13
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Mitgliederversammlung verschoben LAUFEN. WoS. Aufgrund der CoronaKrise muss die Mitgliederversammlung des Museumsvereins Laufental vom 27. März verschoben werden. Sie wird an einem späteren, noch unbekannten Datum stattfinden.
Entdeckt an der Birs: Zwei Eisvögel bei der Paarung.
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REGION
KANTON SOLOTHURN
Telefonische Beratung für Eltern
Das Rote Kreuz bietet Unterstützung an
Soforthilfe für Kultur und Sport
WoS. Das Homeschooling ist eine neue und ungewohnte Situation, die von allen viel abverlangt. Wie schaffen es Eltern, Ruhe in den Familienalltag zu bringen? Gerade in der aktuellen Situation sind Kinder besonders auf Verlässlichkeit und Orientierung angewiesen. Worauf gilt es dabei zu achten? Wie können wir Konfliktsituationen konstruktiv meistern? Diese und weitere Fragen stellen sich im Moment vielen Eltern und sorgen für Unsicherheit im Familienleben. Die Fachstelle «kompass» hat ein Beratungstelefon eingerichtet, das von Montag bis Freitag von 9.00 bis 11.30 Uhr und von 14.00 bis 16.30 Uhr erreichbar ist: 032 624 49 50 oder 032 624 49 51. Das Angebot ist kostenlos und richtet sich an alle Eltern und Erziehende im Kanton Solothurn.
WoS. Das Rote Kreuz Baselland unterstützt Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation Hilfe im Alltag brauchen. Freiwillige übernehmen die Einkäufe und deponieren diese ohne weiteren Kundenkontakt. Der Besorgungsdienst des Roten Kreuz Baselland richtet sich an alle Menschen, die in Corona-Quarantäne, an COVID-19 erkrankt oder besonders gefährdet sind und keine Angehörigen oder Nachbarn haben, die sie mit Lebensmitteln versorgen können. Freiwillige des Roten Kreuz Baselland übernehmen bis auf weiteres solche Besorgungen.
WoS. Der Bundesrat hat per 17. März ein Verbot von öffentlichen und privaten Veranstaltungen verfügt. Dieses gilt bis mindestens am 19. April und stellt auch in den Bereichen Kultur und Sport die Betroffenen vor grosse wirtschaftliche Herausforderungen. Der Solothurner Regierungsrat hat deshalb verschiedene Massnahmen eingeleitet. Unter anderem werden bereits zugesicherte Unterstützungsbeiträge aus dem Sportoder Lotteriefonds auch dann ausbezahlt, wenn Projekte infolge der Coronavirus-Pandemie abgesagt oder verschoben werden müssen. Das Merkblatt «Coronavirus – Informationen für die Bereiche Kultur und Sport» gibt detailliert Auskunft über alle Massnahmen. Es wird an betroffene Kreise direkt verteilt und steht auf den Websites des Kantons zum Download bereit.
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Wer Hilfe braucht oder helfen möchte, meldet sich bei Rotes Kreuz Baselland: Montag bis Freitag unter Telefon 061 905 82 00 (von 9.00 bis 11.30 Uhr) oder per E-Mail an besorgungsdienst@srk-baselland.ch.
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MUSIK-TIPP
Stiller Has Seit 1989 ist Andreas Flückiger alias Endo Anaconda mit Stiller Has unterwegs. «Pfadfinder» (Sound Service) ist das zwölfte und zugleich letzte Album. Es wurde in neuer Bandbesetzung mit den drei Multiinstrumentalisten Roman Wyss, Boris Klecic und Bruno Dietrich kreiert und eingespielt.
Geschwindigkeit massiv überschritten LIESBERG. WoS. Am letzten Donnerstagabend registrierte die Polizei BaselLandschaft im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle auf der Delsbergstrasse in Liesberg einen Motorradlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Delsberg unterwegs war. Die Messung ergab eine Geschwindigkeit von 141 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig. Es handelt sich bei dieser Geschwindigkeitsübertretung um einen Raserfall gemäss Strassenverkehrsgesetz. Der Lenker, ein 29-jähriger Schweizer, musste seinen Führerausweis abgeben. Ausserdem wurde sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Die Musik ist eingängig, jedoch im Vergleich zu früheren kantigeren Aufnahmen von Stiller Has hörbar anmutiger. Endo Anaconda singt besser denn je und präsentiert in seinen zehn neuen Liedern die von ihm gewohnte wuchtige Wortakrobatik und Poesie. Seine Reflexionen über sich und die Umwelt kommen auf «Pfadfinder» allerdings altersmilder und abgeklärter daher. Trotzdem ist er immer noch ein sozialkritischer Protestsänger und Mahner. «Niemer» ist beispielsweise eine unmissverständliche Aufforderung, das reale Leben der digitalen Scheinwelt vorzuziehen, «Chräie» thematisiert die Vereinsamung und «Früecher» die Sorge um die Zukunft. Diese Lieder kontrastieren mit «Las Vegas» als Ode an die Liebe und dem hitverdächtigen Ohrwurm «Vampirella.
Selbstunfall nach Ausweichmanöver LAUFEN. WoS. Am frühen Montagmorgen kam es zu einem Selbstunfall. Eine 55-jährige Fahrzeuglenkerin fuhr von Laufen Richtung Delémont. In der Rechtskurve vor der Verzweigung Lützelstrasse versuchte sie einem Reh auszuweichen und kollidierte deshalb mit der Leitplanke am linken Strassenrand. Personen wurden dabei nicht verletzt, das Fahrzeug hingegen massiv beschädigt. Feuerwehreinsatz GRELLINGEN. WoS. Am Montagabend gerieten ein Stück Wiesland sowie Büsche in Brand. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Brandursache war eine Feuerstelle, bei welcher zuvor Schnittgut verbrannt wurde. Durch den aufkommenden Wind wurden Glutresten ins Wies- und Buschland geblasen und so in Brand gesetzt.
Am 9. Mai gastiert Stiller Has im Z7 in Pratteln, sofern bis dann wieder Konzertveranstaltung möglich sein werden.
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