Donnerstag, 18. März 2021
113. Jahrgang Nr. 11
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Noch nicht auf Granit gestossen Die lärmigen Tätigkeiten in der Schachlete haben Bewohnerinnen und Bewohner von Laufen auf den Plan gerufen. Mit ihrem Kampf gegen die Modernisierung des Gewerbegebietes gefährden sie allerdings auch zusätzliche Lärmschutzmassnahmen.
Freitag, 19.03.2021 Nach vielen Wolken zunehmend sonnige Abschnitte, nach wie vor aber vereinzelte Schneeregenschauer.
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Samstag, 20.03.2021 Viele hochnebelartige Wolken, wenig Sonne. Kalte 3 Grad und etwas Ostwind.
-1 ºC 4 ºC
Sonntag, 21.03.2021 Weiterhin wechselhafte bewölkt. Mit auffrischender Bise kühl. -2 ºC 7 ºC
Bea Asper Die Schachlete zählt zu den ältesten Gewerbegebieten des Laufentals. Seit 200 Jahren wird hier Gestein abgebaut. Das Bild, wie Dutzende Menschen im Steinbruch ihren Lebensunterhalt verdienten, gehört zu den Kindheitserinnerungen von Thomas Jermann, der einer der letzten noch lebenden «Mittagessen-Träger» für die damals hier arbeitenden Väter war. Die Burgerkooperation Dittingen plant mit der Unterstützung von Thomas Jermann, Fragmente der Geschichte der Steinhauerei und der Abbautechnik zu sichern und dem Publikum zugänglich zu machen. Stolz verweist Thomas Jermann darauf, dass berühmte Bauwerke in Weltstädten aus Kalkstein des Laufentals entstanden sind. Die einstige Deponie, in welcher vor allem der Abraum aus dem Steinabbau liegt und in der einige Jahre auch Hauskehricht deponiert wurde, ruft nach einer Renaturierung der Oberflächen. Diese soll im Einklang mit dem Naturschutz rund um die kommerzielle Nutzung des Areals realisiert werden, ist der Bewilligung des Kantons zu entnehmen. Die Schachlete wird aber auch in Zukunft ein Ort sein, an dem gearbeitet wird — im Moment mit Maschinen, die
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Der Wandel dürfte Jahrzehnte in Anspruch nehmen und verlangte der Burgerkorporation Vorleistungen von über einer Million Franken für die Erschliessung ab. Ausserdem liess der Aufschwung erst auf sich warten und jetzt sorgen Rechtsstreitigkeiten für Verzögerungen bei der Modernisierung. Daher werde es
noch einige Jahre dauern, bis alle Naturschutzmassnahmen umgesetzt werden könnten. «Die Burgerkorporation Dittingen», betont Burgerratspräsident Ueli Jermann, «ist mit ihren vielfältigen Naturschutzgebieten kantonsweit bekannt für ihr überdurchschnittliches Engagement im Naturschutz.» Möglich wurde dies aus der Haltung heraus, offen und gesprächsbereit zu sein und Hand für gute Lösungen zu bieten. Diesem Gedanken sei die Burgerkorporation auch bei den gewerblichen Tätigkeiten in der Schachlete treu. «Die Bewohner aus Laufen stossen bei uns keineswegs auf Granit. Wir nehmen die Lärmbedenken sehr ernst», versichert Ueli Jermann. Auch habe man für Kunstschaffende und kleinere Gewerbebetriebe, die in der Schachlete ihre Heimat sehen, ein offenes Ohr.
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Schon seit längerem sei eine Kontaktgruppe mit Vertretern der Anwohnerschaft aus Laufen und den Baurechtsnehmern ins Leben gerufen worden, führt Jermann aus. Gefeilscht wird um eine gütliche Einigung in verschiedenen Rechtsverfahren. Anwohner hatten im Oktober 2019 beim Kanton eine Klage eingereicht, in der sie auf verschiedene Missstände aufmerksam machten. Die Antworten sind erst letzte Woche eingetroffen. Weder den Hauptvorwurf, dass die Tätigkeiten in der Schachlete die Lärmgrenzwerte überschreiten, noch die mangelnde Zonenkonformität kann das kantonale Baudepartement bestätigen. Untersucht wurde, dass die im Wohngebiet zulässigen 60 Dezibel (Empfindlichkeitsstufe 2) eingehalten sind.
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11 Der Wald spielt in der Freizeit eine immer grössere Rolle. Der respektvolle Umgang mit seinen Bewohnern sollte daher auch wichtiger Bestandteil in der Bildung sein.
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Warum das Alphornblasen nicht nur ein Hobby für ältere Leute ist, erklärt Marlies Linder aus Röschenz, welche die Liebe zum Instrument vor zehn Jahren entdeckt hat.
Handeln auch im Sinne des Naturschutzes: Ueli Jermann (l.) und Thomas Jermann vor dem Gelände, auf dem derzeit Sprengungen vorgenommen werden. FOTO: BEA ASPER ohrenbetäubenden Lärm verursachen. Erlaubt sind Werte, wie sie in Industriegebieten vorkommen, 70 Dezibel gemäss Empfindlichkeitsstufe 4. Verankert ist dies im rechtsgültigen Teilzonenplan Schachlete aus dem Jahre 2001. Dieser sieht Neugestaltungen für die Steinabbauzone, für das Gewerbe, für die Deponie, den Wald und für die Landwirtschaftszone vor.
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Seit der Abschaffung des Beamtenstatus im Jahr 2002 wurden alle Departemente, Bundesbehörden und öffentlichen Einrichtungen, Städte und Gemeinden in die Auskunftei Dun + Bradstreet USA überführt und mit einer 9-stelligen Nummer eingetragen. Alle Eintragungen sind als «Firma» bezeichnet und unter Upik.de Landeseingabe (Schweiz) zu finden. Hat das Bundesamt für diese Handlungen den Auftrag des Schweizer Volks durch eine Abstimmung erhalten???
Falls nicht, handelt der Bundesrat illegal?? Und müsste durch diese strafbaren Handlungen sofort geschlossen zurücktreten?????
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Mit freundlichen Grüssen Die Verfasser A.v. Melchtal, W. Fürst, W. Stauffacher, Alfred Hueber, Laufen Laufen, den 15. März 2021
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Die Schönheit des Unscheinbaren
Melanie Brêchet Wenn Dieter Thommen über Heuschrecken spricht, gerät er ins Schwärmen. Auch wenn die Tiere in ihrer Grösse nicht imposant seien, hätten sie viel zu bieten und ihre Gestalt, ihr Verhalten und ihre Ansprüche an den Lebensraum seien bei genauer Betrachtung sehr spannend. In den Achtzigerjahren erschien von Heiko Bellmann ein Buch zur Bestimmung von Heuschrecken. Dieses weckte auch bei Dieter Thommen das Interesse an diesen Insekten. Während seiner Feldstudien stellte er aber fest, dass sich weder dieses Buch noch nachfolgende Veröffentlichungen mit den verschiedenen Jugendstadien der Heuschrecken beschäftigten. Vor rund sechs Jahren führte Dieter Thommen einen Kurs über Heuschrecken durch. Er und die Kursteilnehmenden hätten dabei besonders viele Heuschrecken im Jugendstadium beobachten, sie aber nicht bestimmen können. Also beschloss er, sich dem Thema zu widmen. 2016 begann Dieter Thommen damit, die Jugendstadien der Heuschrecken zu erforschen, auch wenn er nicht von Anfang an an die Veröffentlichung eines Buchs gedacht habe. «Die Sache nahm dann aber Fahrt auf», erklärt er.
In der ganzen Schweiz unterwegs
Von 2016 bis Ende des letzten Jahres bereiste Dieter Thommen die ganze Schweiz mit dem ÖV, dem Velo und zu Fuss, um sämtliche bekannten Heuschreckenarten der Schweiz zu finden und in ihren Jugendstadien zu fotografieren. «Manchmal verpasste ich den richtigen Zeitpunkt und musste die Reise ein Jahr später erneut antreten», erklärt Dieter Thommen seinen Aufwand. «Ich musste ja jeweils auch herausfinden, wann ich welche Art in welchem Stadium finden kann.» Der Aufwand hat sich gelohnt. Alle 109 bekannten Schweizer Heuschreckenarten finden sich im neu veröffentlichten Feldführer «Jugendstadien der Heuschrecken der Schweiz», etwa 98 Prozent der abgebildeten Fotos stammen vom Autor. Gemäss Thommen soll das Buch den Beobachterinnen und Beobachtern die Möglichkeit bieten, die Jugendstadien der Heuschrecken mit einfachen Hilfsmitteln wie Lupe oder Sammelglas im Lebensraum nach Art und Alter zu bestimmen. Das Buch richtet sich sowohl an Experten als auch an Naturinteressierte, die Freude an der verborgenen Schönheit in unserer Umwelt haben.
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RÖSCHENZ
L AUFEN
Eigentlich wollte Dieter Thommen gar kein Buch über Heuschrecken schreiben. Seine Nachforschungen über die Jugendstadien der Schweizer Heuschreckenarten resultieren nun aber anders als erwartet in einem umfassenden Nachschlagewerk.
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Grosser regionaler Bezug
Besonders erfreut ist Dieter Thommen über die Tatsache, dass rund ein Drittel aller Schweizer Heuschreckenarten auch in der Region vorkommen und hier auch dokumentiert werden konnten. Naturnahe Gebiete in Laufen, Liesberg oder am Blauensüdhang seien wichtige Lebensräume für die Tiere. «Es sind in erster Linie die Magerwiesen, welche vielen unserer Heuschreckenarten einen Lebensraum bieten. Aber auch in Steinbrüchen oder Lehmgruben wie dem Liesberger Andil sind viele Arten zu finden. Das ist ein gutes Zeichen, denn Heuschrecken sind anspruchsvoll», gibt Dieter Thommen zu bedenken. Eine Art, welche im Buch vertreten ist, ist die Maulwurfsgrille, im Volksmund Währe genannt. Dass auch diese Art im Buch vertreten sei, sei nicht zuletzt dem Wochenblatt zu verdanken, sagt Dieter Thommen. Nach einem Bericht über Heuschrecken und seinem Aufruf, man möge ihm mögliche Währennester melden, hätten ihm vier Personen aus der Region Maulwurfsgrillen aus ihren Gärten zur Verfügung gestellt.
Naturnahe Gärten
Dieter Thommen gibt zu bedenken, dass Heuschrecken auch in Gärten vorkommen. Jeder und Jede könne darum etwas dazu beitragen, dass die Artenvielfalt in der Schweiz erhalten bleibe. «In einem naturnahen Garten mit einheimischen Sträuchern und Grasflächen können bis zu zwölf Heuschreckenarten vorkommen und beobachtet werden. Die Tiere brauchen beispielsweise weiche Blätter als Futter, da eignet sich der Kirschlorbeer nicht.» Heuschrecken könnten sich in Gärten auch als ausgesprochen nützlich erweisen: «Heuschrecken fressen teilweise auch andere Insekten wie Blattläuse, sind Teil der Nahrungskette für Vögel oder Eidechsen und damit ein wichtiger Teil für die Biodiversität.»
Feldführer: Das Buch ist im Handel oder direkt bei Dieter Thommen erhältlich.
«Alphornklänge tun mir gut»
Alphornbläserin: Marlies Linder liebte schon als Schulmädchen in Brislach die heimatlichen Klänge des Alphorns, obwohl sie damals Klavier spielen lernte.
Bis ins 19. Jahrhundert diente das Alphorn dazu, die Kühe zur Melkzeit von der Weide zum Stall zu rufen. Für Marlies Linder ist Alphornblasen Erholung pur. Benildis Bentolila «Alphornklänge tun mir seit jeher gut», lächelt Marlies Linder aus Röschenz. «Schon als Schulmädchen fühlte ich mich in eine andere Welt versetzt, wenn irgendwo seine Töne erklangen.» Sie nimmt an, dass es vielen Menschen gleich geht. Allerdings lernte sie in der Musikschule Klavier spielen — und spielt dieses Instrument weiterhin. Auch ihre elfjährige Tochter Annika hat sich dem Pianospiel verschrieben, während ihr 13-jähriger Sohn Nils Eishockey spielt. Das Alphorn, nationales Symbol für Heimat, über dessen Entstehung und Verwendung wundersame Sagen und Geschichten erzählt werden, diente bis ins frühe 19. Jahrhundert dazu, die Kühe zur Melkzeit von der Weide zum Stall zu rufen. Alte Bilder zeigen Hirten, die das Instrument, welches in verschiedenen Längen hergestellt wird, auch beim Alpaufzug einsetzten. Das Instrument ist ein langes konisches Rohr, am Ende gebogen wie ein Kuhhorn. Die Länge des Horns beeinflusst den Ton: Je länger das Instrument, desto tiefer der Ton. Ein Ton,
der allgemein als beruhigend empfunden wird, sogar von Leuten, die mit Heimat und Trachten eher weniger anfangen können. Ertönt von einem Waldesrand her, von einem Berg oder einer Kirchenempore herunter Alphornklang, dringt er auch in die Herzen von jenen, die mit dem Älplerleben nicht viel am Hut haben. Marlies Linder erinnert sich, dass sie vor etwa zehn Jahren eine Freizeitbeschäftigung suchte. Sie erzählte einem Bekannten, sie würde gerne herausfinden, ob sie dem Holz überhaupt Töne entlocken könnte. Und war überrascht, dass ihr das gelang; ihr Hobby war gefunden und sie meldete sich an für Alphorn-Lektionen. Sie lacht: «Seither hat es mich nicht mehr losgelassen. Denn was gibt es Erfüllenderes, als mit anderen Angefressenen in der freien Natur von den Jurahügeln herunter heimatliche Klänge ertönen zu lassen?» Für sie ist Alphornblasen Erholung. Da könne sie abschalten von ihrem Beruf als Physiotherapeutin, sich entfernen vom Alltag, von den nicht immer erfreulichen Nachrichten. Sie verrät, dass ihr im Moment die Proben, das Zusammenkommen in der Gruppe fehlen. Zudem bemerke sie, dass ihr die Übung fehle.
Ein Hobby für Jung und Alt
Deshalb freut sie sich, wenn es nächstens wieder möglich sein wird, sich im Freien mit Abstand aufzustellen und losschmettern zu können. «Wunderbar wäre es, wenn sich weitere Interessierte dazugesellen würden, besonders junge Leute», lädt sie ein. «Alphornblasen ist an kein
Alter gebunden, Frauen und Männer können mitmachen», flicht sie ein. Sie ermuntert Teenagers und Twens, unverbindlich in eine Probe hineinzuhören. Damit sie spüren, was dieses Instrument mit den Spielenden macht. Damit sie das Gemeinschaftsgefühl erleben und die grosse Zufriedenheit der aussergewöhnlichen Melodien erfahren können. Niemand braucht gleich ein Instrument zu kaufen, sondern kann beim Verband eines mieten.
Warum bieten Musikschulen Alphornspielen nicht an?
Sie fragt sich, weshalb Musikschulen eigentlich das Fach Alphornblasen nicht anbieten? Bestimmt würden junge Menschen, auch wenn sie andere Musikstile bevorzugen, gerne einen Versuch wagen. Übrigens ist Marlies Linder daran, ihren Mann Andreas davon zu überzeugen, auch der Alphorn-Gruppe ThiersteinLaufental beizutreten. «Denn er hätte als ehemaliger Posaunenspieler einen guten Ansatz, um beim Alphorn qualifiziert weiterzumachen», bemerkt seine Frau augenzwinkernd. Seit rund 20 Jahren gibt es die AlphornGruppe Thierstein-Laufental, die der Alphornvereinigung Nordwestschweiz angeschlossen ist. Mitglieder aus der Region treffen sich zum Proben in der Winterzeit im alten Schulhaus Büsserach und im Sommer auf dem Hofgut Schlosshof in Pfeffingen. Weitere Auskunft gibt Urs Bucher, Obmann von www.alphorn vereinigung.ch/thierstein, auf Mobile 079 346 16 90.
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DIT TINGEN Fortsetzung von Seite 1:
Der Autor: Der Biologe Dieter Thommen lebt in Laufen und war bis zu seiner Pension am Gymnasium Laufental-Thierstein tätig. FOTO: ZVG
Solche Richtwerte gelten hingegen nicht für die Finnenbahn und das übrige Naherholungsgebiet auf der Laufner Talseite der Schachlete. Hier gibt es kein Anrecht auf Ruhe. Gestört wird diese derzeit vor allem durch den Felsabbau im vorderen Teil des Gewerbeareals. Die Burgerkorporation hat die Albin Borer AG mit der Umsetzung der bewilligten Geländemodulation beauftragt. Das Areal soll später von einem Gewerbebetrieb überbaut werden und der Burgerkorporation Baurechtszinsen einbringen. Zur Reduktion des Lärms beschloss der Unternehmer — auf Anregung von Anwohnern — vom stundenlangen Abspitzen auf Sprengungen umzustellen. «Der Kanton hat die Sprengungen bewilligt, nachdem in einem Gutachten nachgewiesen werden konnte, dass diese deutlich weniger Lärm verursachen als das Spitzen», erklärt Ueli Jermann. Nach einem monatelangen, coronabedingten Unterbruch wurden die Sprengarbeiten letzte Woche wieder aufgenommen. «Nebst der Kontaktgruppe hat die Unternehmerin die Einwohner mit einem Schreiben informiert und offeriert, bei Fragen Red und Antwort zu
stehen. Bei einigen Liegenschaften wurden von einer spezialisierten Firma Rissprotokolle erstellt und Messsonden installiert, die jede Erschütterung genau aufzeichnen.»
Wall gegen Lärm
Darüber hinaus hat die Burgerkorporation zur allgemeinen Lärmdämmung vorgeschlagen, zur Laufner Seite hin einen natürlichen Wall aufzuschütten. Damit möchte sie auch die Renaturierung der Deponie vorantreiben — und bewilligte einen Ausführungskredit von gegen 400 000 Franken. Die entsprechende Planung — inklusive Berechnung, welche Lärmpegel hinter dem Wall noch wahrzunehmen wären (Lärmsimulation) — befinden sich in Arbeit, sagt Ueli Jermann und ergänzt: «Auch diesbezüglich suchen wir den Konsens. Wir laden die Einwohnerinnen und Einwohner von Laufen dazu ein, in der dafür vorgesehenen Arbeitsgruppe mitzuwirken — zusammen mit Vertretern des Naturschutzes.» Die Realisierung sei abhängig von einer entsprechenden Baubewilligung oder einer Lösung der Zonenproblematik. Doch sei erfahrungsgemäss auch diesbezüglich Widerstand zu erwarten. «Wenn die Men-
schen, die gegen den Lärm kämpfen, die Lärmschutzmassnahmen bekämpfen, wird das von den Burgern, die bereit waren, das Geld zu sprechen, nicht mehr verstanden», gibt Jermann zu bedenken. Jedenfalls stellen Beschwerdeführer auch die Geduld der Gewerbetreibenden auf die Probe. Mit einem zweiten Baugesuch wollte die Antag AG (Tochterfirma der Albin Borer AG) Teile ihrer im 2017 bewilligten Recyclinganlage für Aushubmaterial unter die Oberfläche verlegen und zusätzliche Lärmschutzmassnahmen realisieren. Die Erteilung der Baubewilligung durch das Bauinspektorat ist aber von Laufner Einwohnern angefochten worden. Die Antag AG ist nun versucht, ihre Anlage in der ursprünglichen Art zu realisieren. Damit werden weiterhin dieselbetriebene Fahrzeuge das Material umherfugen und ihr Aufschlagen der Schaufel bleibt ein ohrenbetäubendes Ärgernis, bis die unterirdischen Förderbänder realisiert werden dürfen. Die Kritiker machen im laufenden Verfahren geltend, dass die Behauptung, der Lärm werde reduziert, nicht belegt sei. Die Dokumentation fehle. Das Verfahren ist bei der Rekurskommission hängig.
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EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 21. März, 10.00 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst* mit einer kleinen Delegation Konfirmanden und Firmanden, Pfarrer Michael Brunner, Anita Violante und Catherine Adamus. Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch Freitag, 26. März, 20.00 Uhr Ökum. Taizé-Feier*, Monika Stöcklin-Küry und Hansruedi Koch, Kirche Hofstetten *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch
Wenn uns die Kraft verlässt, ist es nicht Sterben, sondern Erlösung. Traurig, jedoch dankbar für die vielen schönen gemeinsamen Jahre, nehmen wir von unserem Müeti, Grossmutti, Urgrossmutti
Annemarie Huber-Müller 8. Oktober 1926 – 7. März 2021 Abschied. Nach einem reich erfüllten Leben ist sie wohlumsorgt im Zentrum Passwang eingeschlafen. In Liebe und Dankbarkeit: Lena und Erich Studer Maya Lehmann Grosskinder und Urgrosskinder Verwandte und Freunde
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!): Freitag, 19. März, 14.30 Uhr, kath. Kirche, Büsserach, Abdankung im engsten Familienkreis von Herrn Rudolf Dorn (15.7.1944-3.3.2021), Pfr. Stépane Barth u. Pfrn. Regine Kokontis
Sonntagsschule/ChinderChilche: So., 28. März, 10.15 – 11.15 Uhr, mit Beginn im Gottesdienst, dann im Gde.-Saal, Leitung: Rahel Pfeuti. Thema: Palmsonntag und Vorbereitung auf die Ostervorabendfeier (Sa., 3.4.2021; 19.00 – 20.30 Uhr)
Gilt als Leidzirkular
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste unsicher. Wir bitten Sie daher vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren.
6. Dezember 1935 – 7. März 2021 Nach kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Wir denken in grosser Liebe und Dankbarkeit an die gemeinsame Zeit zurück.
In stiller Trauer Rita Hänni-Lauzi René und Pascale Hänni Michel, Stephanie und Julia Jacqueline und Ralph Wunderlin-Hänni Anouck Verwandte und Freunde Die Abdankungsfeier findet am Freitag, 26. März 2021 um 14.00 Uhr in der Röm.-kath. Kirche in Metzerlen statt. Anschliessende Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der CBM Christoffel Blindenmission, IBAN CH41 0900 0000 8030 3030 1. Traueradresse: Jacqueline Wunderlin, Brügglimattweg 16, 4226 Breitenbach
Zeig mir, o Gott, den rechten Weg; auf dich richte ich Herz und Sinn.
Psalm 143, 8
Es sind alle Anlässe abgesagt! Laufen Sonntag, 21. März, Kein Gottesdienst in Laufen.
Kleinlützel Sonntag, 21. März, 10.30 Uhr, Dorfkirche Kleinlützel, ökumenischer Gottesdienst mit Pastoralassistent Alexander Mediger, Pfarrerin Regine Kokontis und der Liturgiegruppe.
. . . möchte ich einen Lebenslauf oder lieber Anekdoten verlesen haben . . . ? Denken Sie zu Ende!
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Montag, 22. März, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, 17.00 – 19.00 Uhr, «Händeauflegen und Musik» für Einzelpersonen mit Gisela Schnell und Tatjana Fuog, je 10 - 15 Minuten nach Anmeldung auf regine.kokontis@ref-laufental.ch oder 076 582 37 24 bis spätestens um 12.00 Uhr desselben Tages. Dienstag, 23. März, 18.15 Uhr, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Im Gespräch über G.O.T.T. durch die Fastenzeit! Wie, wer, was ist Gott für mich? Wann und inwiefern relevant? Was hat Jesus Christus damit zu tun? Wer Interesse hat, sich mit diesen Fragen im Gespräch mit anderen auseinander zu setzen, ist willkommen zu Gespräch Offline, 18.15 – 19.45 Uhr.
Nach einem reich erfüllten Leben konnte sie nach kurzem Aufenthalt im Alterszentrum Bodenacker in Breitenbach friedlich einschlafen. Mutti wir vermissen dich.
In stiller Trauer Urs Stegmüller und Elisabeth Kunz Georg und Suzanne Stegmüller-Köhli Reto und Denise Stegmüller-Baumgartner Stefan Halbeisen-Stegmüller Grosskinder und Urgrosskinder
Traueradresse: Urs Stegmüller, In den Bündten 384, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkluar.
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Traurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Opa, Onkel, Götti
Dienstag, 23. März, 17.30 – 20.00 Uhr im Schulhaus Mur, Projektkurse Religion für die 7. und 8. Klässler. Obligatorisch für die, welche konfirmiert werden möchten.
Kirchgemeinderat:
Beatrice Stegmüller-Henz
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Religionsunterricht an der Oberstufe KTW in Breitenbach:
Donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Do., 18. März: Gr. 1 und Do., 25. März: Gr. 2.
Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Grossmutti, Urgrossmutti, Schwiegermutti, Schwester, Schwägerin und Gotte
Traueradresse: Lena Studer, La Strada da Corgnòra 13, 6574 Vira
Sonntag, 21. März, kein Gottesdienst Sonntag, 28. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Palmsonntagsgottesdienst, Pfr. Stéphane Barth, Sonntagsschule mit Beginn im Gottesdienst, statt Kirchenkaffee: Take Away solange Corona-Weisungen in Kraft
Als der Engel sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil, das Atmen zu schwer wurde, legte er seinen Arm um Dich und sprach: «Komm, gehen wir heim.»
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50
Pally Bestattungen Rund um die Uhr für Sie da 061 791 93 33 pally-bestattungen.ch
Danke für die wunderbare Zeit, deine Liebe und für das, was bleibt.
Unendlich traurig, jedoch in grosser Liebe und Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau und unserem geliebten Mami, Grossmami und Schwiegermami
Verena Helfenfinger-Hänggi 17. Februar 1943 – 13. März 2021
Du fehlst uns sehr: Karl Helfenfinger-Hänggi Eveline Hänggi und Fausto Sassone mit Norina und Livia Geschwister, Verwandte und Freunde Traueradresse: Karl Helfenfinger, Schliffweg 3, 4242 Laufen Die Beisetzung findet im engeren Familienkreis in Oberkirch statt. Anstelle von Blumen unterstütze man die Schweizer Berghilfe, 8134 Adliswil, Postkonto 80-32443-2, IBAN CH44 0900 0000 8003 2443 2, Vermerk: Verena Helfenfinger.
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
AMTLICHE MITTEILUNGEN
• Im Ortsschulrat (Schulrat Kindergarten/ Primarschule) treten drei Mitglieder zurück. Die Ersatzwahl des Schulrats wurde auf den 13. Juni 2021 festgelegt, die Frist für Wahlvorschläge läuft bis 26. April 2021. • Das kantonale Hochwasserschutzprojekt ist in Rechtskraft. Der Stellungnahme zur Kreditvorlage des Regierungsrates an den Landrat wurde zugestimmt. • Gemäss der Leistungsvereinbarung stellt der Verein Tagesfamilien Laufen der Stadt nach der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung jeweils ein Exemplar der Jahresrechnung mit Revisionsbericht zu. Die Jahresrechnung 2020 wurde zu Kenntnis genommen. • Die Finanzverwaltung Laufen hat die Jahresrechnung 2020 des RFS und der ZIKOLA erstellt. Die Jahresrechnungen 2020 sind an der BetriebskommissionsSitzung zu genehmigen. • Die Jahresrechnung 2020 der Stützpunktfeuerwehr ist zu genehmigen. Der Jahresgewinn ist vollständig den Gemeinden zurückzuerstatten, dies wird der Betriebskommission vorgeschlagen.
Häckseldienst 22., 23. und 24. März 2021 Der Häckseldienst findet von Montag bis Mittwoch statt. Unangemeldete Haushalte werden nicht berücksichtigt. Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum- und
Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.00, begrenzt auf 40 Minuten pro Kunde. Die maximale Häckseldauer beträgt daher 40 Minuten. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Freitag, 19.3.2021, an die Stadtverwaltung Laufen, für Montag, Dienstag und Mittwoch, 22., 23. und 24. März 2021
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst:
• Die Parkplätze Nr. 27 + 28 auf dem Amthaus-Parkplatz werden für Auto-ElektroLadestationen zur Verfügung gestellt werden. Es wird eine Ausschreibung im Einladungsverfahren versendet. • Die Jahresrechnung 2020 des ARA Zweckverbandes Abwasseranlagen LaufentalLüsseltal soll an der Delegiertenversammlung genehmigt werden. • Die Jahresrechnung 2020 des Wasserverbundes Birstal WVB soll an der Delegiertenversammlung genehmigt werden. • Die Einwohnergemeinde Wahlen, als Abrechnungsstelle für die beteiligten Laufentaler-Gemeinden, hat die Betriebsabrechnung 2020 der Tierkadaversammelstelle Büsserach zugestellt. Die Jahresrechnung ist zu genehmigen. • Durch die Erdgas AG Laufental-Thierstein wurde die Jahresrechnung 2019 / 2020 sowie der Geschäftsbericht zugestellt. Der Genehmigung der Jahresrechnung wird zugestimmt.
Anmeldetalon für Häckseldienst
Aus der Stadtratssitzung vom 15. März 2021
Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an: bau@laufen-bl.ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch. Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40.
Name/Vorname
Adresse
Wohnort
Telefon
Unterschrift
Achtung: Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird.
Eine neutrale Stelle für den Wohnungswechsel Von Gesetzes wegen ist jede Gemeinde dazu verpflichtet, einen Wohnungsexperten zu stellen. Für die Stadt Laufen ist dies seit fünf Jahren Rolf Stöcklin. In der Regel können sich Vermieter und Mieter bei einem Ein- oder Auszug gut verständigen. Nicht immer ist das Verhältnis aber gut und das Vertrauen getrübt. In diesen Fällen empfiehlt es sich, ein unabhängiges Abnahme- oder Antrittsprotokoll zu erstellen. Wer ein solches wünscht, kann sich bei der Stadtverwaltung melden. Diese stellt dann die Verbindung zu Rolf Stöcklin her, welcher nebenamtlich Wohnungsprotokolle erstellt. Die Dienstleistung ist kostenpflichtig und wird mit 83 Franken pro Stunde verrechnet. Die Rechnung wird von der Stadt Laufen gestellt. Der gelernte Telekommunikationsexperte Stöcklin betont, dass er keinerlei Schuldzuweisung in die eine oder andere Richtung mache. Er erstelle lediglich ein reines Zustandsprotokoll. Das heisst, dass er die Abnutzung oder Defekte von Geräten und Dingen bewerte. Nach der Abnahme werde das Protokoll beiden Parteien vorgelegt und im Idealfall von
Verschiebung der Bauarbeiten Die Baustelle am Obertor konnte nicht wie ursprünglich geplant letzten Montag beginnen. Die Arbeiten müssen gar in die Sommerferien verschoben werden. Hilft bei Wohnungsübernahmen: Rolf Stöcklin. beiden unterschrieben. Sind sich die Parteien nicht einig, müssen sie sich an eine Schlichtungsstelle wenden, in der Regel
Wochenmarkt bereits am Donnerstag Der Wochenmarkt vom 2. April (Karfreitag) wird wie üblich vor Ostern auf den Donnerstag 1. April vorverlegt. Die Stadt Laufen bittet um Kenntnisnahme. (stl)
FOTO: STL
ist das die Schlichtungsstelle für Mietangelegenheiten in Liestal. Rolf Stöcklin wird zurzeit nicht oft aufgeboten, das liege daran, dass sich Vermieter und Mieter in der Regel einig seien und selbst ein Protokoll ausfüllen. Auf jeden Fall empfiehlt der Experte allen, die irgendwo ein- oder ausziehen, das Erstellen eines Mängelprotokolls. (stl)
Wegen der anhaltend kalten und nassen Witterung können die Arbeiten für den Ersatz der Deckplatten auf dem Stadtbach aktuell nicht ausgeführt werden. In Absprache mit der IG Laufen wurden die Arbeiten in die Sommerferien verschoben. Die Verschiebung um mehrere Monate gründet darauf, dass während der Sommerferien mit weniger Verkehr gerechnet wird. Sobald die neuen Termine fixiert sind, wird die Stadt Laufen darüber orientieren. (stl)
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Die Schwarzbuben regieren mit
SIMON FELIX, STADTRAT
Vor einem Monat besuchte mich ein Journalist der Zeitung «Der Bund». In Bezug auf die Moutier-Abstimmung schrieb er einen Artikel über das Laufental, das sich ja bekanntlich einmal in derselben Lage befand. Während seines Eintreffens bemerkte er die von der «Nicht Fasnacht» übriggebliebenen Konfettis im Stedtli und meinte, dass wir mit unserer Faszination für die Fasnacht doch Basler seien. «Nein, wir sind Laufentaler», entgegnete ich ihm und erzählte, dass ich in Basel als Bauer «vo hinge fürä», und an meinem Rückzugsort am Bielersee als Basler bezeichnet werde. Ich sehe das Laufental auch nicht im Baselbiet, sondern im Röstigraben, der sinnbildlich für den Unterbruch der Autobahn zwischen Angenstein und dem französischsprachigen Delsberg steht. Auf die Frage, was der Kantonswechsel schlussendlich gebracht habe, stellte ich fest, dass sich in Bezug auf den politischen Einfluss nichts geändert hat. Dieser ist immer noch minim und ich zählte auf, was wir in den vergangenen Jahren alles verloren oder was wir alles nicht erhalten haben. Hinsichtlich des Mitspracherechts gestand ich ihm, dass ich die benachbarten Schwarzbuben beneide. Diese sind seit 30 Jahren ununterbrochen im Solothurner Regierungsrat sowie seit 5 Jahren im Nationalrat vertreten. Nach 27 Jahren Kantonszugehörigkeit gibt es immer noch kein Laufentaler Mitglied im Regierungsrat. Heute hinterfrage ich die Rolle der Kantone generell. Was muss ein Kanton leisten, was könnten die Gemeinden oder der Bund davon übernehmen? Wie viel Föderalismus macht Sinn? Braucht es 26 Kantone oder ist das nicht eine Geldverschwendung? Die beiden Basel mit knapp 0,5 Millionen Einwohnern gönnen sich zwölf Regierungsräte sowie deren kostspielige Entouragen. Zusammen mit Aargau und Solothurn sind es gar zweiundzwanzig. Das kostet jährlich zig Millionen. Bevölkerungsmässig entsprechen diese vier Kantone fast dem Kanton Zürich, der mit über 1,5 Millionen Einwohnern nur sieben Regierungsräte stellt. Ich frage mich, wieso die Politik, die sonst überall sparen will, das noch nicht durchgerechnet hat. Mit 26 Kantonen fehlt es uns nicht an Beamten. Dafür aber an 65 000 Pflegekräften bis ins Jahr 2030. Ökonomisieren wir doch unseren Föderalismus und schulen die übrig gebliebenen Beamten zu Pflegepersonal um. Mit genügend Kapazitäten in der Pflege könnten wir künftig auch die Kosten für die milliardenschweren Lockdowns vermindern. Anyway, ich bin jedenfalls sehr gespannt, wie die Abstimmung in Moutier ausgehen wird.
Informationen zur AHV – Anmeldung zum Bezug von Renten Zum Bezug der Altersrente AHV muss der Anspruch angemeldet werden. Wir empfehlen, die Anmeldung 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters einzureichen. Die Anmeldeformulare sind bei der AHV-Zweigstelle Laufen erhältlich oder können online heruntergeladen werden unter www.sva-bl.ch. – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige müssen sich bei jener Ausgleichskasse anmelden, die vor dem Eintritt des Rentenalters die AHV-Beiträge entgegengenommen hat. Der Arbeitgeber gibt Auskunft über deren Adresse. – Verheiratete Personen, deren Ehegatte bereits rentenberechtigt ist, müssen sich bei jener Ausgleichskasse anmelden, welche die Rente des Ehegatten auszahlt. – Personen, die keine Beiträge entrichtet haben, müssen sich bei der kantonalen Ausgleichskasse oder der AHV-Zweigstelle (Stadtverwaltung) anmelden. – Weist eine Person Versicherungszeiten in der Schweiz und in einem oder mehreren EU- oder EFTA-Staaten aus, löst ein einziger Leistungsantrag im Wohnsitzland das Anmeldeverfahren in allen beteiligten Staaten aus. AHV-Zweigstelle Laufen Wir bitten um Kenntnisnahme.
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Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 10
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Fehren
Witterswil
Baupublikation
EINWOHNERGEMEINDE 4232 FEHREN
Als Mitglieder des Gemeinderates sind gewählt: Christlich-demokratische Volkspartei CVP Koller Melanie, 1982, Polydesignerin 3D
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Karl Laffer-Mühlemann, Gupfhof 502, 4252 Bärschwil Projektverfasser: dito Bauherr Bauobjekt: erdverlegte Güllendruckleitung Bauplatz: ab Gupfhof 502 bis Parzelle 651 Bauparzellen GB Nr.: 1538 / 644 / 645 / 90052 / 651 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 2. April 2021
Büsserach
Baupublikation
Gesuchsteller: Viehversicherungskreis Büsserach-Erschwil, c/o Laffer Karl, Gupfhof 502, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Neubau Konfiskat-Kühlraum Standort: Industriestrasse 11 Grundstück: GB 1768 Nutzungszone: Industriezone Projektverfasser: Stocker Berta, Dipl. Arch ETH/SIA, Sagenrainstrasse 446, 4252 Bärschwil Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 6. April 2021
Erschwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Bologna-Wohlgemuth, Jean-Claude und Ruth, Fehrenstrasse 42, 4226 Breitenbach Verantwortlicher: Wohlgemuth Dach AG, Wydenmattstrasse 21, 4228 Erschwil Grundeigentümer: Wohlgemuth Friedrich, Schmelzistrasse 37, 4228 Erschwil Bauprojekt: Wohnraumerweiterung, teilw. Abbruch best. Hausteil Ersatz Ölheizung durch aussen aufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Schmelzistrasse 37 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 18. März 2021 – 1. April 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Jacquemai-Neuschwander Ursula, Schmelzistrasse 78, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Heizungsmacher AG, Wassergrabe 14, 6210 Sursee Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Ersatz Ölheizung durch aussen aufgestellte Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Schmelzistrasse 78 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 18. März 2021 – 1. April 2021
Fehren
Baupublikation
Bauherrschaft: Fehrenpark AG, Christian Imark, Eichenweg 292, 4232 Fehren Bauobjekt: Neubau Einstellhalle Bauzone: GW Bauplatz: Buchackerweg Bauparzelle: Grundbuch Nr. 81 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 1. April 2021
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Schwerzmann Karin, Im Latschget 198, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Klimaanlage (Aussengerät) Bauort: Im Latschget 198 Bauparzelle: GB-Nr. 1117 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: keine Einsprachefrist: 1. April 2021
Lindenberger Christian, 1984, pat. Ingenieur-Geometer
(bisher)
Freisinnig-Demokratische Partei FDP Ditzler-Trepp Nicole, 1969, Personalleiterin
(bisher)
Saladin André, 1965, Business Analyst, parteilos
(bisher)
Fidler Remo, 1976, Heizungsmonteur
(bisher)
Ersatzmitglieder Die Ersatzmitglieder werden auf Berufung hin besetzt (§ 115, Abs. 2 GG), d.h. der Gemeinderat sucht noch geeignete Kandidatinnen/Kandidaten für die zu besetzenden freien Stellen und fasst einen Gemeinderatsbeschluss. Hinweis Die Rechtsmittelbelehrung erfolgte am 9. März 2021 mit Aushang der Wahlresultate im Anschlagkasten der Gemeinde Fehren. Die Beschwerdefrist ist abgelaufen. EINWOHNERGEMEINDE FEHREN Die Gemeindepräsidentin Nicole Ditzler
Die Gemeindeschreiberin Regina Fringeli
Fehren, 9. März 2021
Hofstetten-Flüh
Bauherrschaft: Stebler Josef, Burgunderstrasse 7, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-07 Luft/Wasser-Wärmepumpe als Ersatz für Ölheizung Bauplatz: Burgunderstrasse 7 Bauparzelle: GB-Nr. 1448 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 1. April 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Schärer-van Drunen Rosa Im Hofacker 39, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-08 Parkplatz Bauplatz: Im Hofacker 39 Bauparzelle: GB-Nr. 1462 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 1. April 2021
Baupublikation
Bauherr: Odermatt – Thomann Markus und Andrea, Burgweg 5, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-09 Luft/Wasser-Wärmepumpe als Ersatz für Ölheizung Bauplatz: Burgweg 5 Bauparzelle: GB-Nr. 1638 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 1. April 2021
Zullwil Erneuerungswahlen 2021 Im Amtsblatt vom 16. März 2020 hat der Regierungsrat des Kantons Solothurn sämtliche an der Urne zu besetzenden Ämter ohne Wählbarkeitsvoraussetzungen ausgeschrieben und die Wahlberechtigten zu den Erneuerungswahlen einberufen. Die Wahldaten für die Erneuerungswahlen der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Solothurnisches Leimental sind durch den Kirchgemeinderat wie folgt festgelegt worden.
1. Kirchgemeinderat Die Erneuerungswahlen für den Kirchgemeinderat finden am 13. Juni 2021 statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 26. April, 17 Uhr, bei der Kirchgemeindeverwaltung, Buttiweg 28, 4112 Flüh, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 28. April, bis Freitag, 30. April, im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt.
2. Beamtenwahlen Die Erneuerungswahlen für das Präsidium sowie das Vizepräsidium der Kirchgemeinde finden am 26. September 2021 statt. Wahlvorschläge sind bis Montag, 9. August, 17 Uhr bei der Kirchgemeindeverwaltung, Buttiweg 28, 4112 Flüh, einzureichen. Die Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 11. August, bis Freitag, 13. August, im Anschlagkasten der Kirchgemeinde ausgehängt. Flüh, 12. März 2021 EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Der Kirchgemeinderat
Baupublikation
Bauherrschaft: Giganti-Mendelin M. und S., Kirchweg 323, 4234 Zullwil Bauobjekt: Umbau Sitzplatz, Sichtschutz Bauplatz: Kirchweg 323 Bauparzelle GB-Nr: 1056 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 2. April 2021
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Zimmermann Bernd Wettsteinallee 65, 4058 Basel Bauobjekt: Terrainveränderung / Parkplatz Bauplatz: Hauptstrasse 59 Parzelle: GB-Nr. 460 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 1. April 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Oberli Markus und Michèle March 5, 4233 Meltingen Bauobjekt: Einbau Dachfenster Bauplatz: March 5 / 5a Bauparzelle: GB-Nr. 496 / 497 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 1. April 2021
LAUFENTAL
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
L AUFEN
L AUFEN
Die Schulsituation ein Jahr nach dem Lockdown
Einfach zuhören
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Mit ihrer Veranstaltung «einfach zuhören» will die Reformierte Kirchgemeinde Laufental einen Beitrag gegen die Polarisierung in der Gesellschaft leisten. Ebenso ruft sie auf, einander zu helfen. Einfach so, ohne Politik, ohne Bürokratie, «einfach wir». Gaby Walther
Casino statt Skilager: Die Jugendlichen haben sich für das Casinofeeling elegant angezogen. FOTOS: GABY WALTHER
Seit Januar ist die Sekundarschule Laufen im Neubau zu Hause. Überschattet wird die Freude daran weiterhin von den Corona-Massnahmen, welche auch den Schulbetrieb einschränken. Gaby Walther
gendzentrums Laufen. Nebst dem präventiven Gedanken von Risiko oder Vorsicht im Spielbetrieb stand vor allem ein spassiger Tag im Vordergrund. «Die Jugendlichen schätzten es, einmal wieder etwas Spezielles zu unternehmen, nachdem verschiedene Ausflüge, Schulreisen und Lager zuletzt nicht stattfinden konnten», stellt Kressig fest. Das Skilager im Folgejahr nachzuholen wird nicht möglich sein. Denn in der achten Klasse müssen die Jugendlichen in der Sonderwoche eine Schnupperlehre machen. Auch das war in diesem Jahr recht schwierig. Viele Firmen konnten coronabedingt keine Schnupperlehren anbieten.
«Denke ich an meine Schulzeit zurück, kommen mir nicht Deutsch- oder Mathestunden in den Sinn, sondern Skilager und Exkursionen», erinnert sich Matthias Kressig, Lehrer der Sekundarschule in Laufen. Solche Erinnerungen werden den Schülerinnen und Schülern vom Schuljahr 2020/21 fehlen. Ein Jahr ist es her, dass die Schulen schweizweit schliessen mussten. Der Fernunterricht wurde zwar im letzten Sommer wieder aufgehoben, Normalität herrscht aber auch ein Jahr nach dem Lockdown noch nicht. Anstelle des Skilagers, welches die vier siebten Klassen der Sekundarschule besucht hätten, fand in Laufen eine Sonderwoche statt. Doch auch die Planung einer solchen Woche war nicht einfach. Corona gab den Rahmen vor: Maskenpflicht, keine Durchmischung von Schulkassen bei den Aktivitäten, keine Kontaktsportarten, keine Besuche von Museen, Badeanstalten oder Funparks, keine weiten Reisen im ÖV und Abstand halten innerhalb der Klasse waren Bedingungen, welche die Planung erschwerten.
Immerhin ein Highlight bietet das aktuelle Schuljahr der Sekundarschule Laufen. Seit Januar findet der Unterricht im neuen Schulhaus statt. «Ein paar wenige Sachen müssen noch nachgeflickt werden, aber die Rückmeldungen sind zu 95 Prozent positiv», bemerkt Schulleiter Gaston Caviezel. «Wir haben uns gut eingelebt. Auch die leichte Skepsis gegenüber dem speziellen Heizsystem mit Erdbodenwärme und automatischer Lüftung hat sich verflüchtigt. Das System funktioniert bis jetzt optimal.» Bei aller Freude über das neue Schulhaus, wirft auch hier das Virus seinen Schatten. «Durch alle diese Vorgaben zur Distanz geht so viel Soziales verloren. Das nagt. So hat zum Beispiel das Lehrerteam von fast 80 Personen nur noch wenig Kontakt untereinander», bedauert Caviezel.
Ein bisschen Spass im Schulalltag
Massentests
Entstanden ist trotz der zahlreichen Einschränkungen ein spannendes Programm: Wanderungen in der Region, einen Besuch im Atelier vom Laufner Künstler David Pflugi, Tischtennis beim TTC Breitenbach, Reiten, Bubble-Soccer und Workshop mit einer Theatergruppe. Unter dem Motto «Casino» organisierte die «Offene Jugendarbeit der Region Laufen» eine Tag mit Gesellschaftsspielen. «Wir forderten die Jugendlichen auf, elegant gekleidet, eben wie für einen Casinobesuch, in die Schule zu kommen», erzählt Sarah Stöckli, Leiterin des Ju-
Funktionierendes Heizungssystem
Nach der Sonderwoche finden nun in dieser Woche auch an der Sekundarschule Laufen die Massentests statt. «Was einfach tönt, verlangt doch eine grosse Organisation», stellte der Schulleiter fest. Einige Fragen mussten geklärt werden: Wann sind die Klassen wo mit welchen Lehrpersonen? Welche Klassen können das Spucken ins Röhrchen zu Hause durchführen? Wo wird der Test im Klassenverband durchgeführt und wer macht nicht mit? Schliesslich ist das Testen freiwillig. Bis zu den Sommerferien werden die Tests nun wöchentlich durchgeführt.
In der Aula der neuen Sekundarschule in Laufen: Ein Spielnachmittag soll den Schulbetrieb wenigstens ein bisschen auflockern.
«Ich spüre, wie ich beim Thema Corona selber manchmal einen Klumpen im Bauch habe und Mühe habe, andere Ansichten einzuordnen», erzählt Regine Kokontis. Die Pfarrerin der reformierten Kirchgemeinde Laufental stellt fest, dass es vielen Menschen ähnlich geht. Sie hört die Angst und Erfahrung von anderen, dass Menschen nicht mehr miteinander reden, weil sie bei einem Thema, besonders im Zusammenhang mit Corona, unterschiedlicher Meinung sind. Da gebe es massiven Krach in Gemeinden, Parteien, Betrieben. Man wolle nichts mehr zu tun haben mit den anderen, denjenigen, die bei einem bestimmten Thema anderer Ansicht sind. Man gifte sich gegenseitig an, nerve sich und schleudere sich schäbige Bezeichnungen zu. Oder schweige eisig. «Es finden Polarisierungen auch in den eigenen Familien statt», erkennt Pfarrer Claudius Jäggi.
Spannungen sind auf Dauer schlecht
Dieser schwierigen Situation möchte die Kirchgemeinde etwas entgegenstellen. Denn die Mitglieder der Kirchenpflege sind überzeugt, polarisierte Gesellschaften bilden Boden für Extremismus jeglicher Art, der zerstörerisch wirkt. «In einer Demokratie darf es verschiedene Meinungen geben. Konsens ist nicht immer (sofort) möglich, die Achtung vor dem Andersdenkenden aber schon, sofern sich beide um ein Miteinander oder mindestens um ein friedliches Nebeneinander bemühen», sagt Kokontis. «Dialog muss neu geübt und gepflegt werden, wir sind alle Menschen mit Ängsten und Wünschen, Zielen und eigenen Schwächen und Fähigkeiten. Herausforderungen werden nicht gemeistert, wenn wir uns spalten und zerstreiten.»
Zuhören: Auf dem roten Sessel kommen Menschen mit ihren Ängsten, Zielen und Meinungen zu Wort. Es folgt keine Diskussion. Claudius Jäggi und Regine Kokontis sind bereit zum Zuhören. FOTO: GABY WALTHER
Andersdenkenden zuhören
Die geplante Veranstaltung in der Kirche soll einen Impuls geben, das Gespräch mit Andersdenkenden zu suchen. Dabei setzt die Veranstaltung beim Wichtigsten an: dem Andersdenkenden einfach mal zuzuhören. So wird am 25. März in der Kirche ein roter Sessel aufgestellt. Vier Personen mit unterschiedlichen Positionen werden für jeweils vier Minuten von ihren Ängsten, Zielen und Meinungen erzählen. «Es sollen Ich-Botschaften sein. Verallgemeinerungen und Beschuldigungen sind nicht erlaubt», erklärt Kokontis. Zwischen den einzelnen Erzählungen spielt Tatjana Fuog auf dem Klavier. «Es folgt keine Diskussion. Man soll einfach zuhören. Dieses Zuhören ist die Voraussetzung für jede wirkliche Verständigung», sind die beiden Pfarrpersonen überzeugt. Ziel der Veranstaltung ist es, dass die Teilnehmenden die Idee des Zuhörens, der Verständigung und des gegenseitigen Respekts in ihren Alltag hinaustragen und dort umsetzen, was möglich ist. «Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag dafür, mit Mut die Herausforderungen gut anzugehen», so Kokontis. Am 21. Mai wird die Veranstaltung mit anderen Personen wiederholt.
Corona setzt uns allen zu
«Corona setzt uns allen zu», sagt Jäggi und erzählt von einem Lehrling, der an einer «Coronadepression» leide und an die FCB-Demos gehe, um wenigstens unter Menschen zu sein. Auch finanzielle Sorgen seien sehr belastend. Denn
auch wenn ein Härtefonds gutgeschrieben wurde, dieser aber erst in ein paar Monaten ausbezahlt werde, könne das belasten. «Viele Menschen kannten das Gefühl gar nicht, plötzlich kein Einkommen zu haben, und dies auch noch unverschuldet. Das verunsichert», stellt Jäggi fest.
Eine Grassroot-Aktion
Mit der Aktion «Einfach wir» fordert die Kirche die Menschen auf, auf andere zuzugehen und zu helfen. Eine GrassrootAktion soll es sein, eine Basisbewegung, die aus der Basis der Bevölkerung entsteht. Menschen, die jetzt keine finanziellen Einbussen haben, sollen Menschen ansprechen, die auf Kurzarbeit sind oder mit weniger Einkommen durchkommen müssen. Finanzielle Hilfe könnte angeboten werden. Zum Beispiel könnte nach dem Gespräch ein Betrag festgelegt werden, welcher monatlich für ein Jahr lang an die Gesprächsperson bezahlt wird. «Wir erhoffen uns Dialoge zwischen den verschieden betroffenen Menschen und eine Verbundenheit durch alle Diskussionen und Positionen hindurch», so Jäggi. «Mit dem Geld können wir niemanden finanziell retten. Wir können aber unsere Anteilnahme zeigen und voneinander hören», erklärt Kokontis. «Einfach zuhören»: Reformierte Kirche Laufen, Donnerstag, 25. März 2021, 19 Uhr. Maskenpflicht, max. 50 Personen. «Einfach wir»: Wer mitmacht, kann sich melden, dann kann die aktuelle Zahl als Motivation für andere publik gemacht werden. Auch bei Fragen: regine.kokontis@ ref-laufental.ch, 076 582 37 24, www.ref-laufental.ch
BL AUEN
In Blauen explodieren die Kosten Die schon mehrere Jahre dauernde Gesamtmelioration wird mit 4,42 Millionen Franken mehr als ein Drittel teurer als einst angenommen. Simon Tschopp Die Landumlegung in Blauen verzögert sich und verschlingt viel mehr Geld, als dies vor 16 Jahren prognostiziert wurde. Damals rechnete man mit insgesamt 3,22 Millionen Franken und ging davon aus, dass das Projekt 2018 vollbracht sein wird. Weit gefehlt. Die Regierung begründet in einer neuen Vorlage ans Kantonsparlament die Mehrkosten mit dem erweiterten Perimeter, zusätzlichen Arbeiten und der Teuerung. Der Landrat beschloss im März 2006 den Kantonsbeitrag an die Gesamtmelioration Blauen mit einer Ausgabenbewilligung von 856 000 Franken für die Jahre 2009 bis 2018. Später wurde der Perimeter um das Gebiet Blatten in Nenzlingen von 224 auf 391 Hektaren erweitert, weil man auf Blauens Gemeindegebiet wegen der umfangreichen Verflechtungen mit dem angrenzenden Kulturland zusätzlich das Waldgebiet miteinbezog. Dies ermöglichte «optimale Neuzuteilungslösungen». Auch war in diesem Gebiet die Weger-
schliessung mangelhaft. Hinzu kamen der Ausbau des Nenzlingerwegs, weitere Wegbauten und entwässerungstechnische Massnahmen sowie eine neue Trinkwasserleitung. Während der Bauarbeiten wurde zudem festgestellt, dass der vorhandene Unterbau in einigen Wegen beschädigt und ungenügend war, sodass er ersetzt werden musste. Allein die schlechte Kofferung des noch nicht sanierten Blattenwegs verursacht etwa einen Drittel der Mehrkosten.
Vorstudie mit grösserer Kostenungenauigkeit
Die Landratsvorlage von 2005 basiert auf einer Vorstudie. Dabei werden die Wege nur visuell beurteilt, weshalb die Kostenungenauigkeit grösser ist als beim späteren Generellen Projekt. «Erst für die Planung des Generellen Projekts werden genauere Abklärungen wie lokale Sondagen getroffen und die Kostengenauigkeit dadurch verbessert», erklärt Barbara Meier vom EbenrainZentrum in Sissach. Von den Mehrkosten gehen 324 000 Franken zu Lasten des Kantons, dessen Gesamtbeitrag sich dadurch auf 1,18 Millionen Franken erhöht, exklusive Teuerung. Den Antrag der Regierung muss das Kantonsparlament erst noch bewilligen. Auch müssen sich Bund und die betroffenen Gemeinden in prozentual unverändertem Ausmass finanziell be-
teiligen. Gleichzeitig soll die Ausgabenbewilligung bis 2026 verlängert werden. Denn die Bauarbeiten dürften mit vierjähriger Verspätung erst 2022 beendet sein. Die folgenden Abschlussarbeiten dauern voraussichtlich bis 2026. Die Regierung schreibt in ihrer Vorlage, dass der ursprüngliche Zeitplan durch «verschiedene Vorkommnisse» verzögert worden sei. Die Startphase der Gesamtmelioration sowie das Genehmigungsverfahren hätten mehr Zeit beansprucht als geplant.
Grössere Einheiten, bessere Erschliessung
Trotz dieser finanziellen Mehrbelastung für den Kanton wird der jährlich budgetierte Betrag für die laufenden Gesamtmeliorationen in der Aufgabenund Finanzplanung nicht überschritten. Das sei möglich, weil es bei anderen Vorhaben zeitliche Verschiebungen gebe, so Barbara Meier: «Andere Projekte benötigen nicht weniger Geld, und es werden ihnen über die gesamte Projektdauer insgesamt auch keine Mittel entzogen.» Eine Gesamtmelioration ist eine gezielte Güterzusammenlegung. Damit werden kleine Parzellen, die eine Bewirtschaftung erschweren, zu grösseren Einheiten gebündelt. Die Erschliessung mit Wegen und die bestehenden Entwässerungsleitungen werden optimiert.
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Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 10
» . z r ä H s ’ r ü f g i s u M h c s i s a D « ordi J e n i c n Fra
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Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
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mittel
THIERSTEIN
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
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BÜSSER ACH
Übler Nachgeschmack Publikation stiller Wahlen gemäss §§ 67 und 68 GpR (Erneuerungswahlen) - Einwohnergemeinde Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Gemeinderat der Einwohnergemeinde Breitenbach für die Amtsperiode 2021-2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR). Als Mitglieder des Gemeinderats sind gewählt: «Die Mitte» CVP Marchesi Irene, 1976, Familienmanagerin, bisher Spaar Willi, 1955, Rentner, bisher SVP Schenker Marcel, 1974, Leiter Finanzbuchhaltung, bisher FDP.Die Liberalen Borer Ralph, 1964, dipl. Architekt FH, bisher Häner David, 1984, Program Manager, bisher Künzli Dieter, 1959, Dr. sc. Tech, bisher Thalmann Christian, 1973, Buchhalter, bisher Breitenbach, 15.3.2021 GEMEINDEVERWALTUNG BREITENBACH Gemeindeschreiber: Andreas Dürr Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Publikation stiller Wahlen gemäss §§ 67 und 68 GpR (Erneuerungswahlen) - Bürgergemeinde Für die nach Proporzwahlverfahren vorzunehmenden Erneuerungswahlen in den Bürgerrat der Bürgergemeinde Breitenbach für die Amtsperiode 2021-2025 sind während der Anmeldefrist nicht mehr Kandidaten und Kandidatinnen angemeldet worden, als Sitze zu besetzen sind. Die Vorgeschlagenen gelten somit als in stiller Wahl gewählt; der angesetzte Wahlgang findet nicht statt (§§ 67 und 68 GpR). Als Mitglieder des Bürgerrats sind gewählt: Parteilose Liste Marti Thomas, 1979, Anlagen- und Apparatebauer, bisher Mayr Hans, 1956, Rentner, bisher Müller Esther, 1963, Briefbotin, bisher Oruc-Haberthür Carmen, 1984, Verwaltungsangestellte, neu Vogelsanger Alex, 1978, Sekundarlehrer, bisher
Die Thiersteiner Gemeinden sind gefordert, Lösungen zu finden für die regionale Tierkörpersammelstelle im Industriequartier von Büsserach. Bea Asper «Wer schon dort war, kennt die Problematik des Gestanks im Innern des Raums», resümiert Dieter Künzli, Gemeindepräsident von Breitenbach. Die Rede ist von der regionalen Tierkörpersammelstelle in Büsserach, die rund um die Uhr geöffnet, doch belüftungstechnisch veraltet ist. Die Sanierungspläne liegen vor, erklärt Künzli. Bevor die Gemeinden die Finanzierung für die baulichen Massnahmen regeln können, brauche es eine Einigung in rechtlichen Fragen. Man sei auf der Suche nach einer neuen Rechtskörperschaft, bestätigt Susanne Koch, Gemeindepräsidentin von Erschwil. Gemäss der kantonalen Tierseuchen- und Tierschutzverordnung müsse jede Gemeinde in Absprache mit dem Veterinärdienst eine Sammelstelle unterhalten, in welche tierische Abfälle geliefert werden können. Für Einwohner der Thiersteiner Gemeinden, für Landwirte und Jäger bestehe seit 1982 in Büsserach die regionale Tierkörpersammelstelle und Notschlachtstelle. Die Thiersteiner Gemeinden hätten damals zusammen mit sieben Tierversicherungen einen Gesellschaftsvertrag unterzeichnet. Ab 2002 waren sie einverstanden, dass die Laufentaler Gemeinden die Anlage mitbenutzen. Das Konstrukt soll nun den Anforderungen von heute angepasst werden, das gelte auch für die Rechnungsführung, hält Koch fest. Offenbar beanstandete der Kanton Solo-
Sammelstelle: «3600 Kilogramm Tierkadaver und Schlachtabfälle werden pro Woche abgeliefert», erzählt Karl Laffer, Präsident der Betriebskommission. FOTO: BEA ASPER thurn, dass die Rechnung seit 2018 nicht nach dem neusten Modell (HRM2) geführt wird. Ausserdem braucht es eine Anpassung im Grundbuchamt. Als Landeigentümer eingetragen ist der Vieh- und Ziegenversicherungskreis Büsserach-Erschwil, ohne spätere Handänderung, bestätigt Karl Laffer, Präsident der Betriebskommission der Sammelstelle. Die ursprünglichen Investitionskosten betrugen über 450 000 Franken, an denen hatte sich auch der Kanton Solothurn beteiligt. Zur Deckung der Betriebskosten für die Sammelstelle (Reinigung durch Abwart, Kosten für Wasser und Strom) bezahlen die Gemeinden derzeit pro Jahr einen Franken pro Einwohner. Die Betriebskosten des Schlachtlokals werden über die Einnahmen der Gebühren gedeckt, die pro Schlachtgewicht erhoben werden. Verändert haben sich die Hygiene-Vorschriften und der Bedarf. Die Mengen haben sich in den letzten Jahren fast verdoppelt. «Heute sind es bis 3600 Kilogramm Tier-
kadaver und Schlachtabfälle, die pro Woche in Büsserach deponiert und nach Lyss in die Verbrennungsanlage transportiert werden», erklärt Laffer. Um den veränderten Anforderungen zu entsprechen, brauche es den Bau eines neuen, gekühlten Raumes. Das Baugesuch sei eben eingereicht worden. Die Betriebskommission rechnet mit Investitionskosten von über 110 000 Franken. Die Thiersteiner Gemeinden müssten sich mit vier Franken pro Einwohner beteiligen, erfuhr man am Montagabend an der Gemeinderatssitzung von Breitenbach. Statthalter Christian Thalmann schlug vor, dass man die neuen Investitionskosten als Kapital anrechnen und für die notwendige Reorganisation eine Aktiengesellschaft gründen könnte. Die Exekutiven der Gemeinden sind aufgefordert bis im Mai ihre Meinungen der Ammännerkonferenz mitzuteilen, so dass diese in Zusammenarbeit mit der Betriebskommission der Tierkörpersammelstelle das weitere Vorgehen festlegen kann.
BREITENBACH
Abgefahrene «Isebähnler» jubilieren
Breitenbach, 15.3.2021 BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH Gemeindeschreiber: Andreas Dürr Rechtsmittel: Beschwerde an das Verwaltungsgericht (eingeschrieben) innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am dritten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde) (§§ 157 und 160 GpR).
Beschlüsse Gemeinderat vom 15.03.2021 x x
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Der Gemeinderat nahm vom Zustandekommen stiller Wahlen in den Gemeinderat für die Amtsperiode 2021-2025 Kenntnis. In erster Lesung beraten wurde das Reglement zum Planungsausgleichsgesetz. Dieses ist ein Instrument des neuen eidgenössischen Raumplanungsgesetz und regelt den finanziellen Ausgleich zwischen entstehenden Mehr- und Minderwerten bei Ein-, Ausund Umzonungen. Das Reglement wird abschließend durch die Gemeindeversammlung zu beraten sein. Der Rat genehmigte einen Kredit von CHF 190‘000.- für die Umrüstung der Wasserzähler in den Haushalten und Anlagen auf Funktechnologie. Durch die Umrüstung können beim Werkdienst und der Finanzverwaltung erhebliche personelle Ressourcen freigesetzt werden. Abschließend wird die Gemeindeversammlung über das Geschäft zu befinden haben. Der Gemeinderat befasste sich in erster Lesung mit der Revision des Schularzt-Reglements. Das Dokument wird an die kantonalen Behörden zur Vernehmlassung übergeben.
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Werkeln inmitten der Modelleisenbahnanlage: (v.l.) Sekretär Peter Müller, Vizepräsident Simon Adotti und Präsident Olivier Pulfer. FOTO: JÜRG JEANLOZ
Im alten Schwesternhaus des Zentrums Passwang in Breitenbach (Zepa) feiert der Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung dieses Jahr seinen 40. Geburtstag. Seine Mitglieder planen, gestalten und basteln ihre tollen Anlagen und hoffen, nach Corona bald wieder Gäste begrüssen zu dürfen. Jürg Jeanloz Da schlägt jedes Bähnlerherz höher, wenn die schnittige Komposition «Allegra» der Rhätischen Bahn aus dem Tunnel auftaucht, unterhalb eines Kirchleins und einiger Bündner Bauernhäuser vorbeigleitet und sofort wieder im nächsten Tunnel verschwindet. Wie von Geisterhand schalten Signale auf rot und werden Weichen gestellt. «Was früher von Hand verrichtet wurde, geschieht heute digital mit einer Computersoftware», sagt der Bähnler-Freak und RhB-Fan Peter Müller. Sogar am Modell des berühmten Landwasserviadukts, einer 65 Meter hohen
Eisenbahnbrücke, werkelt er eifrig mit. «Grundsätzlich ist die Gleisplanung eine Eigenentwicklung, wobei wir bei einer der Anlagen den Bahnhof Zwingen naturgetreu nachgebaut haben», erklärt Klubpräsident Olivier Pulfer. Genau vor diesem Bahnhof steht der flinke Flirt, der bekanntlich durch das Laufental fährt. Unter den maschinellen Kostbarkeiten findet man auch das legendäre Krokodil, die Dampflokomotive «Elefant» C5/6 und den Glacier-Express. Anlagen, Schienen H0 resp. H0m und Rollmaterial präsentieren sich alle im Massstab 1:87. Sogar ein Postauto kann auf der Strasse in Bewegung gesetzt werden. Das alte Schwesternhaus im Zepa ist ein idealer Ort für abgefahrene «Isebähnler». 2011 wurde das Lokal bezogen, nachdem der Verein zuerst in Grindel und später in Zwingen ansässig war. Im Schwesternhaus hat es genügend Platz für die verschiedenen Anlagen, die Steuerungszentrale und den Schattenbahnhof. Eine Küche und ein Klubzimmer für 35 Personen runden das geräumige Lokal ab. Um Mietkosten, Anschaffungen und Bastelmaterial zu finanzieren, sind die
Mitglieder unheimlich kreativ: Brunchs, Steakplausch, ein Tag der offenen Tür, oder ein Weihnachtsevent werden zum Beispiel organisiert. «Neben staunen und fachsimpeln können die Gäste da sogar den Fahrregler bedienen», so Pulfer. Die Corona-Pandemie verhindert all diese Aktivitäten, sogar das Mitbringen und Fahren von eigenen Lokomotiven fällt ins Wasser. «Einzig der Verkauf von Kommissionsrollmaterial spült noch einige Batzen in die Kasse», so der Präsident und Börsenchef des Vereins.
Jugendförderung
17 Aktiv- und 30 Passivmitglieder zählt der Klub, der Jüngste ist 18, der Älteste 89 Jahre alt. Events für Kinder und Jugendliche sollen den Nachwuchs und die Begeisterung für dieses Hobby fördern. Ein Zugpferd dafür ist der junge Vizepräsident Simon Adotti, der vom Eisenbahnvirus infiziert wurde und mit seinem Flair für IT-Lösungen bestimmt Jugendliche ansprechen dürfte. Neue Mitglieder im Modelleisenbahn-Club Laufen und Umgebung an der Spitalstrasse 34, 4226 Breitenbach, sind herzlich willkommen. Melden bei Präsident Olivier Pulfer, E-Mail: meclu@meclu1981.ch
Oster-Rezept mit Gelinggarantie Lammgigot mit Kräuterkruste FÜR 6–8 PERSONEN VORBEREITUNGSZEIT: 15 Minuten KOCH-/BACKZEIT: 40–50 Minuten KRUSTE: 3 Scheiben Toastbrot 3 Esslöffel Weisswein 1 Bund glattblättrige Petersilie ½ Bund Thymian 2 Knoblauchzehen 3 Esslöffel Olivenöl FLEISCH: 1 Milchlamm-Gigot von ca. 1,3 kg oder ein normaler kleiner Gigot von ca. 1,5 kg Salz schwarzer Pfeffer aus der Mühle 4 Esslöffel Olivenöl 3 dl Rotwein 2 dl Gemüse- oder Kalbsfond 1 Teelöffel Fleischextrakt 60 g Butter
1 Den Ofen auf 220 Grad vorheizen. 2 Für die Kruste das Toastbrot fein hacken und in eine Schüssel geben. Mit dem Weisswein beträufeln. Die Petersilie fein hacken und die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen. Beides zum Toastbrot geben. Die Knoblauchzehen schälen und dazupressen. Das Olivenöl darüberträufeln und alles gut mischen. 3 Den Gigot rundum mit Salz und Pfeffer würzen. In einer grossen Bratpfanne das Olivenöl kräftig erhitzen. Den Gigot darin rundum insgesamt etwa 4 Minuten anbraten. Sofort in eine feuerfeste Form legen und einen Fleischthermometer waagrecht etwa 1 cm vom Knochen entfernt einstecken. Den Gigot in den 220 Grad heissen Ofen auf die mittlere Rille geben und 15 Minuten braten. 4 Inzwischen den Bratensatz mit dem Rotwein ablöschen und auf grossem Feuer zur Hälfte einkochen lassen. Durch ein feines Sieb in eine kleine Pfanne giessen. Den Fond und den Fleischextrakt beifügen und alles nochmals auf die Hälfte reduzieren. Beiseitestellen. 5 Nach 15 Minuten Bratzeit die Ofentemperatur auf 120 Grad reduzieren (Ofen nicht öffnen!) und den Gigot je nach Dicke 20–30 Minuten nachgaren lassen; die Kerntemperatur soll am Ende 52 Grad betragen. Den Gigot herausnehmen, in der Form gut mit Alufolie bedecken und 10 Minuten ruhen lassen. 6 In der Zwischenzeit den Backofengrill auf 230 Grad vorheizen. 7 Die vorbereitete Kräuterkruste mit der Hand gleichmässig auf dem Gigot verteilen und gut andrücken. Den Gigot in der Ofenmitte unter dem Backofengrill überbacken, bis die Kruste braun ist. 8 Gleichzeitig die Sauce nochmals kräftig aufkochen. Die Butter in Stücken beifügen und unter Schwenken der Pfanne in die Sauce einziehen lassen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken. Separat zum Gigot servieren. Als Beilage passen grüne Bohnen, im Winter/ Frühling auch Dörrbohnen. Pro Portion 35 g Eiweiss, 32 g Fett, 8 g Kohlenhydrate; 474 kKalorien oder 1974 kJoule; Lactosearm
WETTBEWERB:
«Kochen» verlost unter allen Teilnehmern 100 Exemplare der Kochbücher «Frühlingsküche» und «Spargeln» von Annemarie Wildeisen im Gesamtwert von CHF 19.90. Jetzt mitmachen und einer von 100 Gewinnern sein: wildeisen.ch/gewinnen
DORNECK/LEIMENTAL
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LEIMENTAL
Wald als Teil der Bildung x
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Die Tierkörpersammelstelle und Notschlachtstelle in Büsserach bedarf seit einigen Jahren einer Erweiterung. Der Rat stimmte hierfür einem Kredit über CHF 16‘000.- zu. Die Anlage wird von den Thiersteiner und den Laufentaler Gemeinden genutzt und finanziert. Die sich seit einigen Jahren in Planung befindliche Erschließung des Baugebiets Schemelacker 3 steht vor der Realisierung. Der Gemeinderat stimmte einem Bruttokredit von CHF 1‘950‘000.- für den geplanten Ausbau des Straßen- und Leitungsnetzes zu. Der Bruttokredit wird abschließend der Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt werden. Der Rat beriet die Rahmenbedingungen zur Schaffung eines Waldlehrpfades. Entschieden wurde, die Unterhaltsaufwendungen für ein solches Projekt im Sinne einer rechtlichen Regelung mit der Eigentümerin (Bürgergemeinde) zu übernehmen. Aufgrund bestehender Neubauprojekte im Gebiet Passwangstrasse/ Frohmatt hatte der Gemeinderat über ein Projekt zur Erweiterung der Kanalisation zu befinden. Der Gemeinderat genehmigte hierfür einen Kredit über CHF 90‘000.-. Die Finanzierung erfolgt über die Spezialfinanzierung Abwasser. Der Rat diskutierte die Geschäfte zur 27. Generalversammlung der Erdgas AG Laufental-Thierstein (GASAG). Den Anträgen des Verwaltungsrates wurde zugestimmt. Dem Delegierten der Gemeinde wurde Stimmfreigabe erteilt. Frau Rebecca Huber wurde einstimmig zum neuen Mitglied des Wahlbüros gewählt.
Clean up day vom 20.3.2021 Drei junge Breitenbacherinnen organisieren neuerlich einen Anlass, um unsere Gemeinde von Unrat zu befreien. Ihre Unterstützung ist herzlich willkommen!
Die Bevölkerung soll sensibilisiert werden für den Wald. Im Leimental prüft man Massnahmen – und zeigt sich erfreut, dass Solothurn die Modernisierung des Waldgesetzes in Angriff nimmt. Bea Asper «Für die Menschen, die ihren Wald von Kindesbeinen an kennen und lieben, ist das Ausmass der Trockenheitsschäden wie ein Stich ins Herz», sagt Christoph Sütterlin, Revierförster der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Am Blauen. Mit einem Gefühl der Ohnmacht markiert er einen Baum nach dem andern zur Freigabe für die Sicherheitsholzerei. «Würden wir diese Bäume nicht entfernen, müssten wir den Wald für die Öffentlichkeit sperren.» Es schmerzt doppelt. «Es fehlen in der Region die Schnitzelheizungen. Ein riesiges Überangebot und keine Abnehmer — das führt dazu, dass das Holz quasi entsorgt werden muss», gibt Sütterlin zu bedenken. Die Räumungen verändern das Aussehen des Waldes. «Das sorgt bei den Waldbesuchern für Spannungen, die dem Forstteam übertragen werden.» Die Ursache sei bei der fortschreitenden Klimaveränderung zu suchen. «Wir überlegen uns, mit Infotafeln auf Zusammenhänge aufmerksam zu machen», sagt Emilio Stöcklin, Präsident der FBG Am Blauen. Erfahren könne man auch, dass das Forstteam alles daran setzt, mit neuen Bäumen die vertrockneten Buchen zu ersetzen. Edelhölzer und seltene Arten werden speziell gefördert. Grundsätzlich setze man auf Baumarten, die mit der Trockenheit besser umgehen können, aber auch auf den Südländertyp der Buche, erklärt Sütterlin. Allerdings musste die FBG Am Blauen Dämpfer einstecken: «‹Ausverkauft› heisst es mittlerweile bei vielen Baumschulen.» Und die könnten nicht über Nacht für Nachschub sorgen.
Sorgen sich um die Zukunft des Waldes: Emilio Stöcklin, Präsident (l.), und
Christoph Sütterlin, Revierförster der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Am Blauen. FOTO: BEA ASPER «Nachzucht ist ein langwieriger Prozess», gibt Sütterlin zu bedenken. Er und sein Team fördern bereits seit längerem die naturnahe Verjüngung. Dabei hat man die Hoffnung, dass die Natur von sich aus bei der Fortpflanzung auf die veränderten Rahmenbedingungen reagieren wird. Auf jeden Fall soll in Zukunft über all das Buch geführt werden.
Neue gesetzliche Grundlagen
Der Solothurner Regierungsrat hat dieser Tage beschlossen, ein modernes Informationssystem einzuführen, welches waldbezogene Daten erhebt und aufbereitet. Dies würde die Planung und Lenkung der mittel- bis langfristigen Waldentwicklung unterstützen. Die Beantwortung der Frage, wie diese künftig finanziert werden soll, ist Teil des Prozesses. Der Regierungsrat hat zwölf Grundsätze verabschiedet, mit welchen die Stossrichtungen und Schwerpunkte der kantonalen Waldpolitik für das nächste Jahrzehnt verändert werden. Ein wichtiger Bestandteil bilde die Sensibilisierung
der Bevölkerung für den Wald und seine Herausforderungen, schreibt der Regierungsrat in seiner Mitteilung. «Der Wald ist ein vielseitiges und dynamisches Ökosystem, welches auch von wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Faktoren beeinflusst wird. Deshalb müssen die Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von heute und morgen die ökologischen Zusammenhänge im Wald kennen und einen sorgsamen Umgang mit dem Ökosystem lernen.» Der Kanton engagiert sich in Zusammenarbeit mit den Schulen darum auch für die Waldbildung. Denn die Nutzung des Waldes zur Erholung und während der Freizeit habe in den vergangenen Jahren auf der ganzen Waldfläche zu jeder Tages- und Jahreszeit zugenommen. Der Regierungsrat habe das Volkswirtschaftsdepartement mit der Anpassung der kantonalen waldgesetzlichen Grundlagen beauftragt. Damit hat Solothurn auf die letztjährigen Vorstösse aus dem Schwarzbubenland reagiert, man sei nun gespannt auf die Entwürfe zur Gesetzesänderung, sagt Sütterlin.
LEIMENTAL
Freizeit und Mobilität schenken 200 freiwillige Fahrerinnen und Fahrer sind für das Schweizerische Rote Kreuz im Kanton Solothurn im Einsatz, um älteren, behinderten oder kranken Menschen Arztbesuche oder andere Verpflichtungen zu ermöglichen. Mit Einsatz und Hingabe erledigt Daniel Eberle seit acht Jahren diesen Job im Leimental. Jürg Jeanloz
Anlässe 23. März
Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
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Wie könnte es anders sein, Daniel Eberle erhielt letzte Woche den Auftrag, eine gehbehinderte Dame aus dem Leimental nach Breitenbach zur Corona-Impfung zu chauffieren. Nachdem er die Dame ins Impfzentrum begleitet hatte, stand er dem Journalisten Red und Antwort. Angefangen habe er schon als ehrenamtlicher Fahrer bei Tixi-Taxi in Basel, einem Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Als diese Institution ihre Einsätze einstellte, habe er sich beim Solothurnischen Roten Kreuz gemeldet. «Ich helfe mit Freude behinderten Menschen und fahre auch gern Auto», erklärt der pensionierte Pharma-Angestellte. Ihm seien soziale Kontakte wichtig und gleichzeitig könne er seine Erfahrungen sinnvoll einsetzen. Er habe viele gute Bekanntschaften geschlossen und fahre häufig mit langjährigen Kundinnen und Kunden. «Ich kann bei jeder Fahrt selbst entscheiden, ob ich sie machen will», fügt er an. Es bestehe überhaupt kein Zwang oder keine Verpflichtung, eine Transportgarantie für die Kundschaft gibt es nicht. Im Schnitt absolviert Daniel Eberle zehn Einsätze pro Monat vorwiegend im
Stets einsatzbereit: Daniel Eberle, freiwilliger Fahrer für das Schweizerische Rote Kreuz im Kanton Solothurn. FOTO: JÜRG JEANLOZ Leimental, Laufental und Thierstein. Gefragt sind Arzt-, Spital-, Coiffeur- und Therapiebesuche, Einkäufe und andere Besorgungen. «Meine Kunden sind vorwiegend ältere Menschen mit Mobilitätsproblemen», berichtet der 65-jährige Rentner. Es brauche aber immer wieder neue Fahrerinnen und Fahrer, um Abgänge zu ersetzen. Gesucht sind Freiwillige mit eigenem Auto und gültigem Fahrausweis. «Wir müssen geduldig, flexibel und vertrauenswürdig sein und gleichzeitig auch gut zuhören können», versichert Eberle. Manchmal muss sogar ein Rollstuhl mitgenommen werden. Der Rotkreuz Fahrdienst bezahlt allen
Fahrerinnen und Fahrern eine Entschädigung pro gefahrenen Kilometer. Ab einer Wartestunde werden Wartezeitpauschalen ausbezahlt. Sie sind zudem während den Einsätzen Vollkasko versichert und erhalten eine kostenlose Mitgliedschaft beim SRK. Darin sind diverse Weiterbildungsangebote des SRK enthalten. Sie nehmen regelmässig an Fahrsicherheitstrainings des TCS teil, um Probleme im Strassenverkehr sicher zu meistern. Wer sich gerne für ältere, behinderte oder kranke Menschen in den Rotkreuz-Fahrdienst stellen möchte, kann unter der Tel. 0848 0848 99 von Montag bis Freitag 8.30 bis 11 Uhr nähere Auskünfte erhalten.
SPORT
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FUSSBALL
Das Warten auf Zweikämpfe geht weiter Auch wenn noch nichts definitiv ist, lassen Andeutungen des Bundesrates darauf schliessen, dass Anfang April für die Aktivfussballer der Region noch keine Spiele möglich sein werden. Wir schauten beim Zweitligisten Laufen und dem Drittligisten Breitenbach vorbei. Nächste Woche folgen die Teams der 4. Liga.
eine oder andere Akteur des Fanionteams die Mannschaft verstärken. Goalie Fabio Lapadulo verliess den Verein, Michael Henz gab den Rücktritt und mit Lars Kölliker, Michael Schneider und Eric Borer hat Laufen drei Spieler in der RS. «Neue Spieler konnten wir keine überzeugen. Für den Abstiegskampf und ohne Entschädigung nimmt keiner den Weg nach Laufen auf sich», meint Sinani.
Vertrauen in eigene Spieler
Edgar Hänggi Beim FC Laufen bangt man gleich doppelt, dass die Saison, sollte es so weitergehen, doch nur noch bis zum Erreichen der Saisonhälfte gespielt werden könnte, damit eine Wertung möglich ist: Laufens Zweitliga-Team kämpft als Tabellenletzter gegen einen Abstieg und Laufen II ist im Rennen um den Aufstieg in Rücklage geraten und droht zum zweiten Mal innert Jahresfrist zu scheitern. Mit Sehid Sinani hat Laufens Fanionteam innert weniger Monate bereits den vierten Trainer nach Enzo Meo, Davide Fellino und Thomas Paul. «Im Gegensatz zu den Spielern kenne ich die Auswirkungen von Corona auf den Fussball nicht direkt. Nach meinem Weggang in Aesch war ich ohne Verein. Wir haben schon früh das Training aufgenommen, müssen fitter sein als die Gegner. Via App haben wir ein Training gestaltet und ich konnte noch im November Einzelgespräche machen», so Sinani. Seine Aufgabe ist heikel, kennt er doch die Spieler kaum, weiss nicht, wie viel richtige Vorbereitung er haben wird, um in Testpartien herauszufinden, mit welchen Spielern auf welchen Positionen er die schwierige Aufgabe meistern kann. Noch sei alles möglich, aber sollte es nur noch die drei Spiele geben, werde es eng.
Hoffen auf Zweikämpfe: So wie der Laufner Gentonis Veseli gegen Concordia wünscht man sich wieder Fussball.
FOTO: EH-PRESSE
Es steht das nicht einfache Nachtragsspiel auswärts bei Wallbach-Zeiningen an und dann gegen Möhlin-Riburg/ACLI, das
ebenfalls noch nicht sicher ist, sollte die Saison bei Saisonhälfte enden. Am Ende könnte es dann gegen Old Boys II, aus-
wärts, um die Entscheidung gehen. Dann kommt es wohl darauf an, ob die Städter gerettet sind. Wenn nicht, könnte der
Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für
das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di, 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do, Mixed-Training, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
nend, regenerierend, vitalisierend. Einstieg jederzeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.
Tischtennisclub Breitenbach. Freude am Tisch-
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditio-
Beim FC Breitenbach möchte man ebenfalls schnellstmöglich zurück in den Meisterschaftsbetrieb. Die Schwarzbuben hatten sich mit Trainer Shtjefen Frrokaj nach dem Los-Aufstieg in der 3. Liga erstaunlich gut zurechtgefunden. Dies ohne viel zusätzliche Verstärkung zu holen. Man werde die früheren Fehler nicht wiederholen, glaube an die Fähigkeiten der eigenen Spieler und gebe ihnen das Vertrauen, so der Tenor der neuen Vereinsführung. Und die vielen jungen Spieler haben diese nicht enttäuscht. Nach gutem Start mit vier Punkten aus zwei Partien spülte ein Durchhänger mit einigen Niederlagen das Team nach unten. Dennoch blieben alle ruhig. Es stand in den letzten Begegnungen bis zur Winterpause viel auf dem Spiel. Gegen das gut klassierte Gelterkinden II schaute ein Erfolg heraus und dann besiegte Breitenbach auch das punktebedürftige und mit einigen Spielern der ersten Mannschaft verstärkte Dornach. Dank der sechs Punkte kletterte Breitenbach auf Rang 10 und hat mit 14 Punkten acht Zähler Reserve auf den ersten Relegationsrang. Drei Spiele stehen noch aus, um eben die Vorrunde abschliessen zu können. Dies gegen zwei Teams aus der Abstiegsregion. «Wir trainieren möglichst ‹fussballnahe›. Es gilt, den Trainingsrhythmus möglichst hoch zu halten, damit wir beim Re-Start bereit sind», so Frrokaj. Punkto Kader kann der Trainer neu auf Tobias Oesch zählen, der vom SV Weil zurückkehrt, vom FC Aesch II kommt Torhüter Raphael Walliser nach Breitenbach.
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch
KULTUR Die ERDE gesund erhalten. Das uralte heilige Wis-
sen weitergeben von Frau zu Frau: melde dich bei unserem Verein Tel. 077 410 05 48 (abends) oder archiv.frauengeschichte@gmail.com
Mittelost- und Südosteuropa besser verstehen?!
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Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomo-
tion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30.
neller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www. kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
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das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana und Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch
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tänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9.00 / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 / Brislach, Turnhalle, Mo, 14.00 / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14.00 / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9.00 / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 / Liesberg, Mi, 16.00 / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14.00. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30.
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gemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder www.muetterberatung-so.ch
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ung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
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ergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und
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Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19.00, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kita im Blauehuus Blauen, Dorfstrasse 13, 4223
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SPITEX Thierstein/Dorneckberg, 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch
SELBSTHILFEGRUPPEN Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine
Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10.00–12.00; Mi/Do, 15.00– 17.00; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen: www.zentrumselbsthilfe.ch
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im Wochenblatt Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen Fr. 93.— pro Jahr Bis 10 Zeilen Fr. 186.— pro Jahr Bis 15 Zeilen Fr. 279.— pro Jahr
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Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 10
Unsere Kunden brauchen Menschen wie Sie! Schulen Dornach, Gempenring 34, 4143 Dornach An den Schulen Dornach werden rund 450 Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur Sekundarstufe I unterrichtet. Wir suchen als befristete Stellvertretung vom 12. April bis 4. Juni 2021 1 Lehrperson Primarschule (2. Zyklus) 14.6 Lektionen (50%) an folgenden Tagen: Montag ganzer Tag, Dienstag-Nachmittag, DonnerstagNachmittag und Freitag ganzer Tag. Auf Beginn des neuen Schuljahres 2021/2022 per 1. August 2021 suchen wir 1 Logopädin/Logopäden (1.-3. Zyklus) 40-60% Teilpensum, unbefristete Anstellung 1 Lehrperson Kindergarten (1. Zyklus) 40-60% Teilpensum, unbefristete Anstellung Weitere Informationen finden Sie auf www.schulen-dornach.ch
Erfüllende Teilzeitstelle in der Seniorenbetreuung. Wir bieten flexible Arbeitszeiten und umfassende Schulungen. Pflegehelfer-Ausbildung von Vorteil.
Aufgaben: Gesellschaft leisten Einkaufen, Kochen, Arbeiten im Haushalt Begleitung ausser Haus Grundpflege
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WIR SUCHEN AB APRIL 2021 – Eine Tagesmutter wohnhaft in Laufen
Für die Betreuung zweier Knaben (3- und 5-jährig) während vier Tagen pro Woche (Dienstag ganzer Tag, Mittwoch bis Freitag bis 13.00 Uhr)
Betreuen Sie gerne Kinder und schätzen Sie die Vorzüge Zuhause arbeiten zu können? Wir bieten Ihnen eine Anstellung als Tagesmutter gemäss Richtlinien des schweizerischen Dachverbandes kibesuisse. Melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung! Ihre Kontaktstelle: Verein Tagesfamilien Laufental, Hauptstrasse 20, 4242 Laufen Telefon 061 761 10 12 (Dienstag bis Donnerstag) oder Mail info@tagesfamilien-laufental.ch www.tagesfamilien-laufental.ch
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir einen
(OHNWUR ,QVWDOODWHXU .DXIPDQQ DOV 'LVSRQHQW .XQGHQEHUDWHU Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung an:
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Die Gemeinde Metzerlen-Mariastein mit knapp 950 Einwohnerinnen und Einwohnern sucht eine/einen
Wir pflegen Persönlichkeit. Das ist das Credo unseres Seniorenzentrums.
Zur Ergänzung unseres Pflegeteams suchen wir nach Vereinbarung eine
Pflegefachperson 60 – 100% (HF, DNII, DNI, AKP, PsyKP, BSc)
Sie sind eine erfahrene, engagierte Pflegefachperson Sie organisieren gerne und sind eine kommunikative Persönlichkeit Sie sind ein Teamplayer und haben idealerweise Erfahrung in der Berufsbildung Sie verfügen über eine ausgeprägte Sozialkompetenz Sie haben gute EDV-Kenntnisse sowie Anwenderkenntnisse in ePDok und RAI Ihnen liegt die Angehörigenarbeit am Herzen Wir bieten Ihnen ein spannendes, abwechslungsreiches und herausforderndes Aufgabengebiet mit Mitgestaltungsmöglichkeiten, fortschrittlichen Arbeitsbedingungen sowie vielfältige Aus-/ und Weiterbildungsmöglichkeiten. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung an unsere Personalabteilung: Seniorenzentrum Rosengarten, Personalwesen, Schützenweg 11, 4242 Laufen oder per E-Mail an vanessa.jermann@sz-rosengarten.ch Für weitere Auskünfte kontaktieren Sie Frau Miriam Stähli, Co-Leitung Pflege & Betreuung, Tel. 061 765 91 91 oder per E-Mail miriam.staehli@sz-rosengarten.ch.
Erfolgreiche, mittelständische Unternehmensgruppe mit Standorten in Wahlen BL, Winterthur, Rapperswil-Jona und Rümlang ZH sucht per sofort eine/-n
Finanzverwalter/in mit einem Pensum von 60 – 80%, Stellenantritt nach Vereinbarung. Die Stelle verspricht viel Verantwortung im Finanzbereich der Gemeinde und vielfältige Aufgaben in einem Dienstleistungsbetrieb. Mehr zur Stelle und zur Gemeinde erhalten Sie auf www.metzerlen.ch.
Birseck-Treuhand AG – Ihre treue Hand! Wir suchen auf Anfang Juni 2021
kaufm. Mitarbeiterin/Sekretärin 50%/100% mit Flair für Administration und Organisation. Sie betreuen unseren Empfang und Telefondienst, organisieren den Postempfang, die Archivierung und erledigen administrative Aufgaben im Bereich Fakturation und Lohnadministration für Dritte. Sie verfügen über Erfahrung im kaufmännischen Bereich, kennen sich gut aus im MS Office, arbeiten selbständig. Sprechen Sie Englisch? Sind Sie initiativ? Ihre Teamfähigkeit ist uns wichtig. Interessiert? Weitere Informationen entnehmen Sie unserer Webseite www.birseck-treuhand.ch. Birseck-Treuhand AG, Postplatz 7, 4144 Arlesheim Wir berücksichtigen ausschliesslich Direktbewerbungen.
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DORFPLATZ
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
EBENFEIN
GEDANKENSTRICH
Es wird langsam Frühling
ALLES, WAS RECHT IST
Treibstoffmangel Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn Sie auf der Autobahn im Stau stehen und Ihr Benzin neigt sich dem Ende entgegen. Der Adrenalinspiegel steigt, die Tankanzeige fällt. Wie kann das enden? Ein kürzlich publiziertes Urteil des Bundesgerichts gibt Aufschluss dazu. Auf der Überholspur der Autobahn A1 kam einem Mann das Auto zum Stillstand. Es war Stau und sein Tank leer. Der Mann stellte hinter dem Wagen ein Pannendreieck auf und machte sich zu Fuss auf den Weg. Er wollte, wie kann es anders sein, Benzin organisieren. Der Stau löste sich allmählich auf und nach rund zwei Kilometern kehrte er um, ohne Benzin. Dafür gab es mehrere Beinahekollisionen wegen seines stehenden Fahrzeugs. Der Mann wurde wegen einfacher Verletzung der Verkehrsregeln und Führen eines nicht sicheren Fahrzeugs zu einer Busse von 1500 Franken verurteilt. Dieses Urteil akzeptierte er. Wie in solchen Situationen üblich, kam später Post vom Strassenverkehrsamt. Dieses entzog ihm aufgrund des Vorfalls den Führerausweis für vier Monate. Dagegen wehrte er sich bis vor Bundesgericht. Ohne Erfolg. Das Bundesgericht bestätigte die Haltung des Strassenverkehrsamts, wonach es sich um eine mittelschwere Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsvorschriften handle. Zudem war der Mann kein unbeschriebenes Blatt. Ihm war der Führerausweis vor weniger als zwei Jahren bereits einmal wegen einer schweren Widerhandlung entzogen worden. Aber mal ehrlich, der Mann war auf der Höhe seiner Zeit. Immerhin ist er, dem Klima zuliebe, zu Fuss zum Tanken.
WoS. Die Landfrauenküche verwendet Zutaten, welche der Garten, die Tiefkühltruhe oder der Laden um die Ecke hergeben. Es ist eine gesunde, nachhaltige Ernährung. Barbara Suter, Abteilungsleiterin am Ebenrain-Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung und ihr Team wollen diese Küche allen zugänglich machen. Sie und ihr Team betreuen «ErnährungPlus», ein Programm zur Förderung der ausgewogenen Ernährung im Kanton Baselland. Sämtliche Rezepte für Hauptgerichte in der Sammlung «ebenfein» enthalten alle wichtigen empfohlenen Nährstoffe in einem ausgewogenen Verhältnis. Bei anderen befindet sich ein Hinweis, mit welchen Beilagen das Gericht ergänzt werden kann, damit es eine vollwertige Mahlzeit ergibt. Die besten Rezepte sind online. Das Wochenblatt druckt hin und wieder eines dieser Rezepte für 4 Personen ab. Guten Appetit!
Bärlauch-Lasagne Fleischsauce
0,5 EL Rapsöl 500 g Hackfleisch gemischt 1 Zwiebel 1 Karotte 0,5 Knollensellerie 2 EL Tomatenpüree 0,5 KL Paprikapulver 2,5 dl Gemüsebouillon
System umgangen
Gaby Walther
Öl in eine erhitzte Bratpfanne geben, Hackfleisch dazugeben, auf grosser Stufe anbraten. Zwiebel fein schneiden, zugeben, kurz mitbraten. Karotte und Sellerie schälen, klein würfeln und zum Fleisch geben. Tomatenpüree und Paprikapulver zufügen. Alles mit Bouillon ablöschen und etwa 20 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer, Majoran abschmecken.
Bärlauch-Béchamelsauce 50 g Butter 50 g Mehl 5,5 dl Milch 150 g Bärlauch
Butter in einer Pfanne schmelzen. Mehl zugeben, unter Rühren dünsten, bis die Masse schäumt. Mehl zugeben, unter
Rühren aufkochen, auf kleiner Stufe ca. 15 Minuten köcheln lassen. Bärlauch in feine Streifen schneiden, zugeben, mit Salz und Muskat würzen. Lasagneblätter 100 g Bergkäse, gerieben Eine Auflaufform einfetten, den Boden mit Bärlauchsauce bedecken danach eine Schicht Lasagneblätter darüber legen und abwechselnd Fleischsauce, Lasagneblätter und Bärlauchsauce einfüllen, mit Bärlauchsauce abschliessen. Käse darüber streuen
Gratinieren
Ofenmitte / Ofen vorgeheizt 200°C (Heissluft 180 °C) ca. 35 Minuten
FOTOGALERIE
Roman Baumann Rechtsanwalt in Dornach Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des Kantonal Solothurnischen Gewerbeverbands.
KORRIGENDUM
Bevölkerung von Kleinlützel WoS. In der letzten Ausgabe vom 11. März, auf der letzten Seite, hatte sich im Artikel «Geplante Urnenabstimmung» einen Fehler eingeschlichen. Der Gemeinderat von Kleinlützel nimmt natürlich die Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner von Kleinlützel, und nicht wie fälschlicherweise geschrieben, von jenen der Einwohnerinnen und Einwohnern von Röschenz ernst. Die Redaktion entschuldigt sich für diesen bedauerlichen Fehler. ANZEIGE
Eisblock: Wanderung zum gefrorenen Sigbachfall, St. Fridli, beim Hof Hinter Birtis, Beinwil.
Frühling: Die Blüten des Weidenbaumes mit Bienen.
VER ANSTALTUNG
FOTOS: GEORG GROLIMUND, ERSCHWIL
Redaktionsschluss
Konf-Firmerei Viele Junge leiden an der Welt, an den Ungerechtigkeiten, an der Kälte, den Ansprüchen, dem Klima. Viele Junge packen dieses Leiden kühn als Aufgabe und als Chance und engagieren sich für ihre Welt der Zukunft. Eine kleine Delegation Leimentaler Konf-Firmanden und Konf-Firmandinnen treffen sich in guter Tradition zu einem gemeinsamen Gottesdienst am
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Sonntag 21. März um 10 Uhr in der Ökumenischen Kirche Flüh. Wir fragen Sie: «Was könnten Leitlinien sein für den anstrengenden Weg in eine gute Zukunft?» Wir möchten Sie bitten, sich hierfür unter info@oekumenische-kirche.ch oder per Telefon 061 731 38 86 anzumelden. Besten Dank! Magdalena Welten Kirchgemeinderätin
Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
«Bleiben Sie zu Hause», hiess es vor einem Jahr. Brav haben wir das mehr oder weniger gut, mit mehr oder weniger Überzeugung, befolgt. Es folgte ein bisschen auf und zu, auf und zu. Zum Glück sind wir alle digital verbunden. Das Jahr 2020 wird in die Geschichtsbücher als das Jahr der grossen Umstellung auf online eingehen. Wenn es draussen so garstig ist wie jetzt, finde ich es tatsächlich bequem, quasi aus dem Bett zum PC zu schlurfen und keinen Schritt in die Kälte machen zu müssen. Aber Menschsein ohne andere Menschen ist auf längere Zeit nicht möglich. Irgendwie führt es zur Verblödung. Oder weshalb schaffen es Harry und Meghan täglich in die Schlagzeilen? Skandalös war bis jetzt keine ihrer Aussagen. Die eine Prinzessin bringt die andere zum Weinen. Nun ja, solche Dramen gibt es auch unter Nichtprinzessinnen. Statt die ganze Zeit die Onlinenews, die nicht zu grösseren Erkenntnissen führen, zu lesen, hilft nur Ablenkung. Zum Beispiel mit Shoppen. Bis vor einem Jahr fand ich Onlineshopping wirklich super bequem. Inzwischen geht mir das aber total auf den Geist. Nach dem zehnten Paar Walkingschuhen, die nicht passen wollten, gab ich es auf. Ich ertrug den Blick des Pöstlers nicht mehr, der mir zwar sehr freundlich jeweils das Paket überbrachte, mir aber doch ein schlechtes Gewissen hinterliess. Zurück brachte ich die Pakete abwechslungsweise auf die Post nach Laufen und Breitenbach, um nicht aufzufallen. Im Moment sind zum Glück die Läden wieder offen und dank kompetenter Beratung bin ich nun doch noch stolze Besitzerin von neuen Sportschuhen geworden. Onlineshopping ist nicht der richtige Zeitvertreib. Wen es also nach Abwechslung und vor allem nach anderen Menschen dürstet, begibt sich am besten an eine Demo. Der Durst wird dort gelöscht — auch mit Bier. Mir scheint, es hat noch nie so viele Demos gegeben wie in den letzten Monaten. Highlight war sicher jene am Samstag vor dem Joggeli. Während der FCB drinnen spielte, feierten die Fans draussen. So lässt sich das System auch umgehen. Mehr kann eine Demo sowieso nicht bewirken. Wunderbar zu beobachten anhand der Demo zum Frauentag vor einer Woche. Gebracht hat es nichts. Das Bundesgericht entscheid vor ein paar Tagen, dass Frauen nach einer Scheidung auch mit kleinen Kindern wieder früher arbeiten gehen müssen. Familien- und Hausarbeit scheinen als Arbeit immer noch nicht zu zählen. Und für immer noch kleineren Lohn sollen die Frauen nach der geplanten AHV-Reform erst mit 65 Jahren in Rente gehen. Bei voller Gleichstellung sicher zu befürworten. Doch bis dahin braucht es zuerst noch einige andere Anpassungen.
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LESERBRIEF
Zum Artikel «Rehkitzrettung»
Keine Ausreden — zum Foto der Woche
Die Bewirtschaftung der Wiesen hat sich stark verändert. Heute werden sie häufiger und schon früh im Jahr gemäht, und häufig kommen Kreiselmäher zum Einsatz. Das stellt nicht nur für die niedlichen Rehkitze eine tödliche Gefahr dar, sondern auch für bodenbrütende Vögel und Insekten. Gemäss einer Studie von Agroscope kann ein einziger Mähgang mit einem Kreiselmäher über die Hälfte aller Insekten auf einem Feld töten. Zudem hat das häufige Mähen und Güllen auch der Artenvielfalt der Pflanzen zugesetzt. Wo es früher bunt war, ist es heute oft nur noch grün. Wir sind aber auf eine intakte Artenvielfalt angewiesen, wenn wir auf diesem Planeten eine Zukunft haben wollen. Doch es liegt mir fern, den Bäuerinnen und Bauern die Schuld in die Schuhe zu schieben. Ich sehe viel mehr uns alle in der Pflicht. Vor
allem unsere Nachfrage nach billigen Tierprodukten führte zu diesem strukturellen Wandel. Denn trotz des Imports von jährlich gegen 300 000 Tonnen Futtersoja (vor allem aus Brasilien), ist auch der Druck auf die Bauern gestiegen, möglichst viel aus ihren Wiesen herauszuholen. Die teure und aufwendige Rettung von Rehkitzen ist eine gute Sache. Aber sie wäre nicht nötig, wenn wir unseren Konsum von Tierprodukten drastisch reduzieren würden. Und das hätte noch viele andere positive Auswirkungen. Auch auf die Entstehung von Pandemien, auf unsere Gesundheit und auf das Schicksal der 80 Millionen «Nutztiere», die in der Schweiz jährlich geschlachtet werden. Alexander Stebler Meltingen
LESERINNENBRIEF
Bürgerliche Vernunftspolitik Der 7. März 2021 wird uns allen lange in Erinnerung bleiben. So dürfen wir uns, nebst den Grünen und der GLP, welche im Solothurner Kantonsrat je drei Sitze gewinnen konnten — Gratulation an dieser Stelle — als SVP mit nunmehr 21 Kantonsratssitzen (hinter der FDP mit deren 22 Sitze), die zweitstärkste vertretene Partei im Rat (+3 neue Sitze) als Gewinner sehen. Wir von der SVP Schwarzbubenland leisteten mit unserem Sitzgewinn einen wesentlichen Beitrag zu diesem Erfolg. Höchst erfreulich ist, dass wir nun mit Andrea Meppiel (Leimental/neu), Thomas Giger (Dorneck/neu) und mir (Thierstein/bisher) die Wähler aus allen Teilen des Schwarzbubenlands vertreten können, dies mit einer respektablen Frauenquote von zwei
Dritteln. Ferner zeigen die «Panaschierdaten» auf, dass bei den 13 SVP-Kandidaten viele Stimmen von Wählern aus anderen Parteien dazukamen; dieser enorme Vertrauensbeweis ist nicht minder hoch zu werten. Besonders dankbar zeige ich mich persönlich, dass ich von allen 66 parteiübergreifenden Kantonsratskandidaten am zweitmeisten Stimmen erhielt (3530), knapp hinter Kuno Gasser (CVP/bisher mit 3576), welchem wir auch Respekt für sein Resultat zollen. Es bestätigt, dass unsere Politik der Vernunft weit über die Parteigrenze hinaus geschätzt wird. Nun liegt der Fokus auf dem zweiten Wahlgang für den Regierungsrat. Die SVP Schwarzbubenland steht weiterhin geschlossen hinter ihrer Kandidatur. Richard Aschberger ist der ideale Kandidat, um für die SVP in die Regierung einzuziehen. Sibylle Jeker Präsidentin SVP Schwarzbubenland
LESERBRIEF
Danke für Ihre Unterstützung
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Als Sieger durchs Ziel einzulaufen, um den Titel «Verlierer» zu bekommen, das musste die FDP Die Liberalen bei den letzten Wahlen erleben. Die politische Mathematik identifiziert sich nicht immer mit der Realität. Die FDP–Mitglieder haben diese Tatsache am letzten Sonntag erfahren: 362 882 Stimmen stellten die FDP vor die SVP mit 336 544, die SP mit 327 107 und die CVP mit nur 260 317 Stimmen als «Siegerin». An die Spitze kamen wir in drei Kreisen, die CVP und die SP gewannen je nur einen Sitz. Das gezählte Wahlresultat war spitze, sicherte aber keinen Sieg. Resultate und Abstimmungen bilden keine Einheit. Mit dem Vorsprung von über 100 000 Stimmen auf die CVP bekommen wir gleichviel Sitze, der Verlierer-Stempel in der Presse war uns sicher. Trotzdem sind wir auf dieses Gesamtresultat richtig stolz, wir danken
unseren Wählerinnen und Wählern sehr herzlich. Mit diesem Vertrauen im Gepäck gehen wir gestärkt in die nächste Runde. Wir wollen weiterhin, durch Begeisterung, Verpflichtung und Unterstützung aller Wählerinnen und Wähler am Sieg dieser Wahl arbeiten. Wir stellen Ihnen den aus Schönenwerd bekannten Peter Hodel, (noch) Gemeindepräsident, FDP-Kantonsrat und Chef der FDP-Fraktion als Kandidaten zum Regierungsrat vor. Grosse Erfahrungen im Beruf und in der Politik helfen ihm bei der Lösung aller Belange in Gemeinde– und KantonsAngelegenheiten. Wissen und Kenntnisse gepaart mit politischem Flair und Vertrauen sind seine Stärken. Für Ihre geschätzte Stimme danken wir Ihnen herzlichst. Gérald Donzé Aktuar FDP Amtei Dorneck-Thierstein
EINGESANDT
Gratulation zur Wahl
Geschenk: Der abtretende Kantonsrat Peter M. Linz gratuliert im Namen der SVP Lüsseltal ihrem Vorstandsmitglied Sibylle Jeker, Erschwil, zur glänzenden Wahl als Kantonsrätin und überbringt ihr einen Geschenkkorb mit lokalen Produkten. FOTO: ZVG
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Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
GESCHÄF TSWELT
«Einen Schritt mehr für die Kunden» PR. Dies ist schon seit immer das Credo von Gabriela Keller, Firmengründerin der CURAdomizil AG, die sich der Seniorenbetreuung verschrieben hat. Mit der Gründung des Tochterunternehmens «SB24h» soll dieses Credo einen weiteren Impuls erhalten. Besonders auf die Betreuung von Menschen mit einer Demenzerkrankung hat sich die CURAdomoizil AG spezialisiert. Diese Spezialisierung wird durch die Tochterfirma noch fortgeführt. 24 Stunden an sieben Tagen die Woche steht nun eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung zur Verfügung. Dies bedeutet neben der fachkundigen Pflege der an Demenz erkrankten Menschen auch eine Entlastung für deren pflegende Angehörigen. Die Betreuung soll den Kunden ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in den eigenen
vier Wänden ermöglichen, sie aber dort unterstützen, wo es erforderlich ist. CURAdomizil AG ist von allen Krankenkassen anerkannt. Vor mehr als zehn Jahren wurde die CURAdomizil AG von Gabriela Keller gegründet und zählt heute 150 Mitarbeitende. Sie tragen die Werte der Gründerin mit und lassen diese in ihre Arbeit einfliessen. Die Betreuenden sind mit Empathie, Hingabe und fachkundiger Kompetenz für die Kunden des Unternehmens im Einsatz. Durch den ständigen Ausbau der Dienstleistungen sucht die CURAdomizil AG auch laufend weitere motivierte Pflegehelferinnen SRK. Weitere Informationen sind unter www.curadomizil.ch und www.sb24h.ch zu finden.
Dass Absperrungen wegen Holzarbeiten beachtet werden müssen, ist klar. Sie dienen ja zu unserer Sicherheit. Aber hätte es bei der grossen Anzahl Tafeln nicht auch noch Platz für eine, mit der erlaubt wird, den Weg abends oder wenigstens am Wochenende zu benützen, wenn nicht gearbeitet wird? Manchmal werden auch offizielle Wanderwege gesperrt ohne Hinweis auf eine Umleitung: Aus meiner Sicht ein No-Go. Martin Gerber Breitenbach
LESERBRIEF
Rot-Grün in Solothurner Parlament Bei allen Wählerinnen und Wählern bedanken wir uns herzlich für die Teilnahme an den Wahlen vom 7. März 2021 und für die wunderbare Unterstützung der Rot-Grünen Kandidierenden im DorneckThierstein. Karin Kälin aus Rodersdorf und Simon Esslinger aus Seewen vertreten sehr gerne für eine weitere Legislatur die sozialdemokratischen Schwarzbuben im Kantonsrat. Eingebettet im fantastischen Wahlteam mit Edna Baumgartner, Anna Hochstrasser, David Karrer, Jonas Maienfisch, Roman Oeschger, Noam Schaulin, Shulojan Suntharalingam, Tobias Tschechtelin sowie den Amteimitgliedern waren die Wahlanlässe eine erlebnisreiche Freude. Ein grosses Dankeschön geht auch an unsere Listenpartnerin, die Grüne Dorneck-Thierstein, die mit Daniel Urech und Janine Eggs aus Dornach ebenfalls im Parlament vertreten sein wird. Leider mussten die Sozialdemokraten den vor vier Jahren von den Grünliberalen gewonnenen Sitz wieder abgeben; wir sind jedoch froh, dass dieser nun von RotGrün gehalten werden konnte. Für ihre ehrenvolle Wiederwahl in den Solothurner Regierungsrat gratulieren wir Susanne Schaffner und Brigit Wyss von Herzen. Wir sind dankbar für dieses Ergebnis im ersten Wahlgang und sehen darin die Anerkennung des aussergewöhnlichen Engagements der beiden Regierungsrätinnen. Simon Esslinger & Karin Kälin SP-Kantonsratsmitglieder
LESERBRIEF
Viele Wege führen zum Test Am Samstag und am Sonntagabend fühlte ich mich nicht wohl und bekam Fieber. Am Montag meldete ich mich telefonisch bei einer Arztpraxis. Die einzige Frage die gestellt wurde: «Haben Sie Fieber?» Ich sagte ja. «Mit Fieber können wir Sie nicht nehmen. Melden Sie sich im Notfall- Spital Laufen, dort können Sie ohne Anmeldung einen Test machen lassen.» Also klingelte ich beim Spital Laufen. Eine Pflegefachfrau fragte, was sie für mich tun könne. Ich erklärte, es ginge um einen Coronatest. «Sie müssen nach Muttenz», erklärte die Frau. «Das kann nicht sein», sagte ich, «vor etwa zwei Stunden wurde mir in einer Arztpraxis mitgeteilt, dass ich hier den Test machen könne.» Das sei schon eine Weile her, da habe es noch Personal gehabt. Das Spital sei jetzt aber geschlossen, ausser ihr sei nur noch ein Arzt hier und sie hätten keine Zeit. Ich zeigte Verständnis und begab mich nach Hause. Ich fragte Google: «Testangebote in Laufen?» Tatsächlich gab es noch Angebote, aber bei den Meisten durfte man kein Fieber oder Husten haben. Der letzte Versuch war eine Telefonnummer in Breitenbach. Ich erklärte, worum es ging und räumte ein, dass ich im Kanton Baselland wohnhaft sei. «Kein Problem» hiess es da, «Sie können den Spucktest abholen oder abholen lassen und ihn nach Ausführung wieder vorbeibringen.» So einfach geht das. Viele Häuptlinge und ein Indianer. Konrad Halbeisen Wahlen
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Tage der offenen Tür Praxis Frenkendorf
Sehr geehrte Leser und Leserinnen Darf ich mich vorstellen, mein Name ist Sibylle Weill. Ich habe seit dem 1. Januar 2020 meine neue Podologie-Praxis in Laufen an der Bahnhofstrasse 16. Meine Lehre machte ich in Basel bei Hunziker Scholl 1991 bis 1994, bis Ende 1999 arbeitete ich dort. Am 1. Januar 2000 durfte ich meinen Traum von der eigenen Podologie-Praxis verwirklichen. 10 Jahre war ich in Reinach BL, danach übernahm ich eine bestehende Podologie-Praxis in Therwil 6 Jahre. Im 2015 bekam ich das Angebot, im Senioren-Zentrum Rosengarten als selbstständige Podologin zu arbeiten. Nach 4 Jahren beende ich dort meine Arbeit. Ich fand sehr zentral eine schöne Praxis mit viel Platz und Licht. Meine Arbeit beinhaltet (auch für Diabetiker): – Zehennägel schneiden – Eing. Zehennägel korrigieren – Bs-Spangen setzen – Hyperkeratose-Entfernung (Hornhaut) – Hühneraugen-Entfernung – Fuss-/Unterschenkel-Massage (20 Min.) – Nägel lackieren (auch mit Glitzersteinli oder Motiven)
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In meiner Praxis biete ich durch Herrn Markus Treichler zusätzliche Wohlfühlmomente an. – Fussreflexzonen-Massage – Kopf-Schulter-Nacken-Massage
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Craniosacral-Therapie für ein starkes Immunsystem Coaching im Stedtli Laufen
"Die positive Transformation in deinem Leben, beginnt in deinem Inneren" - Claudia D'Alessandro -
Was sind die häufigsten Themen in meiner Praxis? - Innere Konflikte - Konflikte in der Beziehung - Konflikte im Berufsleben - Selbstreflektion für Führungskräfte - Richtungswechsel im Leben: Was ist meine Berufung? Möchte ich noch in dieser Beziehung bleiben? - Gewinnung von Klarheit zu wichtigen Entscheidungen - Ausstieg aus toxischen Beziehungen (privat und beruflich)
Welche Menschen kommen zu mir?
Wie begleite ich dich?
Einfühlsam, herzlich, In erster Linie sind es Menschen, vertrauens- und respektvoll. die bereit sind durch den Veränderungsprozess zu gehen. Du darfst dich bei mir öffnen, ich halte liebevoll Frauen und Männer aus den Raum für dich und unterschiedlichen führe dich durch deine Berufsgruppen. Themen. Führungskräfte, Selbstständige, Unternehmer mit privaten Themen, welche sich im Beruf auswirken oder umgekehrt.
Individuelle Sitzungen (auch stundenweise möglich). Vor Ort in Laufen oder auch online sehr gut möglich.
Menschen, welche sich in einem "Seelenpartnerprozess" befinden. Hierbei geht es, wie immer nur um dich.
Claudia D'Alessandro Sense of Mind - Coaching for Transformation Hauptstrasse 20, 4242 Laufen www.sense-of-mind.ch, 078 680 99 77
Stress erhöht die Infektionsanfälligkeit und schwächt das Immunsystem. Die Craniosacral-Therapie bietet hier mit ihrem ganzheitlichen, ressourcenorientierten Ansatz Unterstützung an. Das craniosacrale System steht in enger Wechselwirkung zu allen andern Systemen im Körper und ein Ausgleich bzw. die Harmonisierung im craniosacralen System kann sich somit immer auch auf den ganzen Körper und Geist auswirken. Behandlungen reduzieren Stress, wirken tiefenentspannend, verbessern die Selbstregulation und die Regeneration, die Selbstheilungskräfte werden gestärkt. Das System findet zu einem neuen Gleichgewicht, die Produktion der Stresshormone wird verlagert zu den sogenannten Wohlfühlhormonen. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Behandlungen in regelmässigen Abständen – mind. 5 Sitzungen – erfolgen. Auch ist es durchaus anzuraten, nicht erst bei Schmerzen, sondern – wie z. B. der regelmässige Gang zum Zahnarzt – prophylaktisch zweimal pro Jahr die Therapeutin oder den Therapeuten zu konsultieren. Die Craniosacral-Therapie hat vielfältige Anwendungsmöglichkeiten bei Erwachsenen: bei belastenden Lebenssituationen, Depressionen, nach Unfällen, Operationen und Krankheiten, bei Rücken-, Schulter-, Kopf- und Nackenschmerzen, Migräne, bei Schlafproblemen, Ängsten, Erschöpfungszuständen… u. v. m. Bei Kindern: Geburtstrauma, Nachsorge nach Kaiserschnitt, Koliken, Schiefhals, Schreibabys, Konzentrationsstörungen, Entwicklungsstörungen, Hyperaktivität … Die Craniosacral-Therapie ist eine eidg. anerkannte Methode der KomplementärTherapie und in der Regel wird ein Anteil der Kosten von der Zusatzversicherung erstattet. Gerne heisse ich Sie herzlich willkommen, es ist mir eine Freude, ein Stück des Weges gemeinsam zu gehen. Meine Absicht als Therapeutin ist es, in achtsamer Präsenz Ihrem Anliegen Raum zu geben und mit dem zu sein, was sich zeigt. Ihr Kontakt zu mir: Evelyne Kohler, Tel. 079 717 71 56
Heilpädagogin Psychomotoriktherapeutin Craniosacraltherapeutin Evelyne Kohler Musslistrasse 13 · 4208 Nunningen Rufen Sie mich an: 079 717 71 56 Senden Sie ein Mail: kohler.evelyne@bluewin.ch www.emindex.ch/evelyne.kohler
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Willkommen im Reich der Sinne … Irène Eggenschwiler, dipl. Masseurin Ich heisse Sie herzlich willkommen in meiner Massagepraxis an der Bahnhofstrasse 16 in Laufen. Bei mir wird dem Körper und der Seele Gutes getan. Haben Sie Schmerzen, Blockaden oder Verspannungen? Gönnen Sie sich Zeit für sich und gewinnen Sie neue Energie und Kraft. Finden Sie durch eine Massage zur inneren Stärke und fühlen Sie sich ausgeglichen. Lassen Sie los, was nicht (mehr) zu Ihnen gehört und gewinnen Sie an Stabilität und Ausgeglichenheit. In meinen Behandlungen finden Sie Ruhe und Entspannung.
Aromatherapie Finden Sie die Ruhe in sich. Gewinnen Sie Ausgeglichenheit sowie Stabilität und lösen Sie sich von negativen Belastungen. Sind Ihre Gedanken immer aktiv oder können Sie schlecht zur Ruhe kommen? Schlafen Sie schlecht oder beschäftigen Sie Probleme des Alltags und Sie möchten wieder einmal durchschlafen und mehr Energie haben? Dann ist es Zeit für eine Aromaölmassage, die genau auf Sie abgestimmt wird.
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auch gut bei Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen und Migräne. Sehr gute Erfolge sind zudem bei Cellulite zu erkennen, da sich die Saugwirkung positiv auf die Fettzellen auswirkt. Fusspflege / Pedicure An unseren Füssen haben wir nur wenige Talgdrüsen und daher neigen sie sehr oft zu Trockenheit. Die Haut fühlt sich gespannt an und wird schuppig und rissig. Kein anderer Körperteil wird mehr beansprucht und zugleich so wenig gepflegt wie unsere Füsse. Dennoch tragen sie uns Tag für Tag mehrere tausend Schritte weit. Schenken Sie Ihren Füssen mehr Aufmerksamkeit, sie haben es verdient. Mehr über mich und mein vielseitiges Angebot finden Sie auf meiner Homepage www.irene-eggenschwiler. ch oder rufen Sie mich unverbindlich an, Tel. 079 445 21 00. Ich freue mich, Sie bei mir begrüssen zu dürfen.
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Klass. therapeutische MassagePraxis in Zwingen
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DIES UND DAS
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
EINGESANDT
Gemeinsame Liste für Bättwil
Olivia Jeker ist neu im Team Das neue Mitglied im Team der Schwarzbuebe-Apotheke heisst Olivia Jeker. Die Drogistin kann auf etliche Jahre Berufserfahrung zurückblicken und freut sich, dass sie hier viele bekannte Gesichter, die sie aus ihrem privaten Umfeld kennt, wiedersieht. Als wir dieses Gespräch führten, arbeiteten Sie erst seit knapp zwei Wochen in der Schwarzbuebe-Apotheke. Wie war die Einarbeitungszeit? Olivia Jeker: Mir hat es vom ersten Tag an sehr gut gefallen. Viele Kunden kannte ich, weil ich in Nunningen wohne und auch aus der Gegend stamme. Natürlich musste ich mich zuerst mit dem für mich neuen Computersystem vertraut machen, die Betriebsabläufe kennenlernen und mich auch in manche Angebote und Dienstleistungen einarbeiten. Aber dank der Unterstützung meiner Arbeitskolleginnen ging das gut und schnell. Sie sind Drogistin, haben also einen etwas anderen beruflichen Hintergrund als die Pharma-Assistentinnen. Wo liegen Ihre Stärken? Ich arbeite seit etlichen Jahren in Apotheken, bin somit mit deren spezifischen Anforderungen vertraut. Meine Leidenschaft sind Naturheilmittel. Darin kenne ich mich aus und empfehle sie auch gerne. Auch Babynahrung und Tees gehören zu meinen Kerngebieten, und ich weiss einiges über technische Mittel. Was gefällt Ihnen an der Arbeit in der Schwarzbuebe-Apotheke besonders? Wir haben ein sehr breites Angebot, von Ernährungsberatung, Herzcheck und Impfen bis zu Tierarzneimitteln und Kosmetik. Diese Vielfalt macht die Arbeit abwechslungsreich und gibt uns die Möglichkeit, unsere Kundinnen und Kunden sehr individuell zu beraten. Diese Offenheit gefällt mir sehr. Sie haben zwei kleine Kinder, arbeiten deshalb in einem 45%-Pensum. Bleibt auch Zeit für Hobbies? Ich bewege mich sehr gerne auf dem Trampolin. Das ist eine hervorragende Sportart, die den ganzen Körper fit hält. Leider ist das Gruppentraining derzeit wegen der Corona-Massnahmen nicht möglich. Ich bin auch sehr gerne draussen in der Natur.
Gemeinsame Liste: (v.l.) Glenn Steiger, Nicole Schwalbach, Claude Chevrolet, Claudia Carruzzo und Sébastian
Hamann. Für die Gesamterneuerungswahlen vom 25. April kandidieren in Bättwil fünf motivierte und engagierte Persönlichkeiten auf einer gemeinsamen, überparteilichen Liste. Es sind dies: Claudia Carruzzo, 1975, Kauffrau, CVP, Gemeindevizepräsidentin, bisher Claude Chevrolet, 1956, Kaufmann, CVP, Mitglied Arbeitsgruppe Raumplanung, neu
Sébastian Hamann, 1979, Disponent und Tram-Wagenführer, SVP, Gemeinderat, bisher Nicole Schwalbach, 1966, Dr. phil., Historikerin, parteilos, Mitglied Jugend-, Sport- und Kulturkommission, neu Glenn Steiger, 1997, Biobauer, Parteisekretär, CVP, Gemeinderat, bisher Als starkes, gut durchmischtes und engagiertes Team möchten wir uns für unser Dorf einsetzen. Eine funktionie-
FOTO: ZVG
rende Gemeinde mit einer gut unterhaltenen Infrastruktur, einer zukunftsorientierten und starken Schule, einem sorgsamen Umgang mit unseren Steuergeldern und mit nachhaltiger finanzieller Stabilität liegen uns am Herzen. Über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr freuen! Glenn Steiger «Gemeinsame Liste für Bättwil»
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Willkommen in den Hofgärten — mehr als Wohnen
Schwarzbuebe-Apotheke, Fehrenstrasse 7, Breitenbach, 061 781 24 44
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So geht Homeoffice PR. Das Unternehmen eckert-seminare hat sich intensiv mit dem Thema Homeoffice auseinandergesetzt. In einer Broschüre sind die wichtigsten Anregungen wie zum Beispiel Selbstmanagement und Organisation im Homeoffice, Onlinekonferenzen, Homeoffice mit Familie und Haushalt, Homeoffice und Partnerschaft und vieles mehr.
Hoher Ausbaustandard: Die Wohnungen «in den Hofgärten» in Röschenz. FOTO: ZVG PR. Die Hofgärten konnten sich seit 2018 im Herzen von Röschenz etablieren. An sonniger Lage und mit gutem ÖV-Anschluss befinden sich die stimmungsvollen Wohnungen in einem lebendigen und Sie umsorgenden Umfeld. In den Hofgärten bestimmen Sie selbst, wie viel Gemeinschaft Sie erleben möchten. Die Nähe zur Natur, das Kulturcafé mit seinen Anlässen, das Hotel, das Spa und der wöchentliche Markt bieten dazu perfekte Möglichkeiten.
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Die Hofgärten bieten 1.5-, 2.5- und 3.5-Zimmer-Wohnungen mit hohem Ausbaustandard, viel Komfort und einem Dienstleistungsangebot, welches Sie wunschgemäss nutzen können. Wir freuen uns, Sie in der sonnigen Oase «Hofgärten» begrüssen zu dürfen.
Tag der offenen Türe
Die Mietwohnungen in den Hofgärten können an den Samstagen vom 13. und 20. März jeweils von 9.30-12.00 Uhr be-
sichtigt werden. Aufgrund der aktuellen Situation finden die Besichtigungen nur unter Voranmeldung statt. Die Besichtigungen finden einzeln statt. Bitte melden Sie sich an unter: info@hofgaerten.ch oder 061 726 80 90. Besichtigung: Samstag, 20. März, 9.30 bis 12.00 Uhr an der Oberdorfstr. 16, 4244 Röschenz (Hinter dem Restaurant Röschenzerhof ). Es besteht Maskenpflicht und die BAG Vorschriften werden eingehalten.
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Geschätzte Partei-Mitglieder Geschätzte Zwingner und Zwingnerinnen Die nächste Gemeindeversammlung findet am Samstag, 20. März 2021/14.00 Uhr, unter Einhaltung der Corona-Massnahmen, im Schlosshof in Zwingen statt. Die Kreditgenehmigung für den Umbau der Gemeindeverwaltung, Liegenschaft Schlossgasse 4, ist eines der Hauptthemen zur Abstimmung. Die CVP Zwingen unterstützt das Vorhaben und empfiehlt der Gemeindeversammlung das Projekt und die dafür notwendigen finanziellen Mittel zu genehmigen. Unsere Partei setzt sich für eine langfristige und sinnvolle Nutzung des Schlossareals ein. Wir machen uns stark für eine finanziell tragbare Lösung des geplanten Vorhabens. Nutzen Sie die Gelegenheit, in der Atmosphäre einer historischen Landsgemeinde-Versammlung, in den Dialog zu gehen und Ihre Stimme abzugeben. Co-Präsidium CVP Zwingen Stefan Bärtschi und Karin Neri
Hofgärten | Oberdorfstrasse 16 | 4244 Röschenz info@hofgaerten.ch | www.hofgaerten.ch
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 18. März 2021 Nr. 11
K ARIK ATUR
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Mutmassliche Einbrecher gefasst
Ungewohnte Aussichten: Rund um die Nase wird es dieses Jahr wohl deutlich weniger Sonnenbrand geben.
BILD: ELIANNE FRIEDLI
BASELL AND
BÜSSER ACH
K ANTON SOLOTHURN
Diverse Sperrungen
Brand in einem Einfamilienhaus
Die Bevölkerung wächst konstant
WoS. Aus noch zu klärenden Gründen kam es am letzten Montag in einem Einfamilienhaus in Büsserach zu einem Brand. Die Bewohner konnten die Liegenschaft rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt. Abklärungen zur Brandursache sind derzeit im Gange. Kurz vor 13 Uhr brannte es in einem Einfamilienhaus an der Mittelstrasse in Büsserach. Umgehend wurde die Feuerwehr Büsserach aufgeboten, welche kurze Zeit später vor Ort eintraf. Dank raschem Löscheinsatz konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Die Bewohner der Liegenschaft konnten das Haus rechtzeitig verlassen, verletzt wurde niemand. Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenhöhe aufgenommen. Im Moment ist das Brandobjekt nicht mehr bewohnbar.
WoS. Ende 2020 lebten im Kanton Solothurn insgesamt 278 640 Menschen. Das sind genau 2171 mehr als ein Jahr zuvor, was einem Wachstum von 0,8 Prozent entspricht. Dies meldet die Staatskanzlei Solothurn. Die Zahlen zur «Wohnbevölkerung per 31.12.2020» liegen jetzt vor. Die Statistik zeigt unter anderem, dass am Stichtag 31. Dezember 2020 278 640 Personen im Kanton Solothurn lebten. Der Anteil der ausländischen Bevölkerung belief sich demnach auf 23,7 Prozent, das sind 66 040 Frauen und Männer. Und die Zahl der Personen mit Schweizer Bürgerrecht wuchs um 430 Personen auf 212 600 Personen. Ausgewertet wurden die Zahlen von der Abteilung Controllerdienst und Statistik im Amt für Finanzen. Die Publikation mit allen Kennzahlen ist im Internet unter https://statistik. so.ch zu finden.
WoS. Im Rahmen des SBB-Projektes Entflechtung Muttenz müssen zur Erstellung der Donnerbaumbrücke insgesamt drei Krane montiert werden. Für die Montage des zweiten Krans müssen die Birsfelderstrasse sowie die Ein- und Ausfahrt Muttenz Nord gesperrt werden. Sperrung Einfahrt Muttenz Nord, Fahrtrichtung Basel/Bern/Luzern/Zürich, Ausfahrt Muttenz Nord in Fahrtrichtung Delémont und Birsfelderstrasse zwischen Hofackerstrasse/Schanzweg und Hagnaustrasse: Freitag, 19. März von 20 Uhr bis Montag, 22. März 6 Uhr. Weiter muss auch der Schänzlitunnel für diverse Arbeiten gesperrt werden: Wochenendsperrung, Fahrtrichtung Basel, Freitag, 19. März von 20 Uhr bis Montag, 22. März 6 Uhr. Nachtsperrung Ein- und Ausfahrten Muttenz Süd Montag, 22. März, von 22 Uhr bis Dienstag, 23. März, 5.30 Uhr. Witterungsbedingte Verschiebungen können nicht ausgeschlossen werden.
Online Gottesdienst
DITTINGEN. WoS. Der Todestag von Jesus Christus, der sich dieses Jahr am Samstag den 27. März jährt, stellt für viele Christen das wichtigste Ereignis im Jahr dar. Jehovas Zeugen erinnern mit Millionen Besuchern weltweit jedes Jahr durch einen besonderen Gedenkgottesdienst daran. Da die Religionsgemeinschaft jedoch aufgrund der Pandemie nach wie vor auf Präsenzgottesdienste verzichtet, wird dieser Gedenkabend in der Gemeinde in Dittingen am 27. März um 19 Uhr per Videokonferenz abgehalten.
Absage Konzert
DUGGINGEN. WoS. Der Musikverein Duggingen hat das traditionelle Frühlingskonzert abgesagt. Für den 12. Juni sei jedoch ein Freiluftkonzert geplant. Wo und in welcher Form dieses stattfinde, sei noch unklar, heisst es. Details würden rechtzeitig bekannt gegeben.
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Eine tragische Liebe im zweiten Weltkrieg, ein verschollener Kunstschatz, das schreckliche Schicksal der jüdischen Verwandten – das alles packt die deutsche Journalistin Alena Schröder in ihren ersten Roman und verwebt es gekonnt zu einer berührenden und lebendigen Geschichte. Gegen den Willen ihrer Grossmutter macht sich darin die 27jährige Hannah auf Spurensuche in der Vergangenheit und stösst dabei nicht nur auf ein verschollenes Bild einer jungen Frau von Vermeer, sondern auch auf das Schicksal ihrer Urgrossmutter. Die Fakten lehnen sich eng an die eigene Familiengeschichte der Autorin an. Feinfühlig schildert sie die verschiedenen Beweggründe für Entscheidungen und Handlungen von Menschen unter schwierigsten Bedingungen und vermeidet dabei plakative Schuldzuweisungen. Die Erzählweise auf verschiedenen Zeitebenen erlaubt auch humorvolle Elemente — ein unterhaltsamer Roman mit Tiefgang. Esther Ugolini – www.stebilaufen.ch
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ZWINGEN. WoS. In den letzten Monaten wurde mehrfach in ein Waffengeschäft in Zwingen eingebrochen. In Folge intensiver Ermittlungen und einer internationalen Zusammenarbeit konnten die französischen Behörden im Raum Lyon mehrere mutmassliche Täter festnehmen, teilt die Polizei mit. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen aus den laufenden Ermittlungen brach die mutmassliche Täterschaft im September und Oktober 2020 insgesamt drei Mal in das gleiche Waffengeschäft in Zwingen ein. Dabei erbeuteten sie Schusswaffen und Munition im Wert von mehreren tausend Franken. Des Weiteren sind die mutmasslichen Täter auch für einen gleich gelagerten Einbruch in ein Waffengeschäft im Kanton Aargau verantwortlich. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen und dank einer engen Zusammenarbeit zwischen diversen Strafverfolgungsbehörden in der Schweiz und in Frankreich konnten in den vergangenen Tagen mehrere Personen im Raum Lyon festgenommen werden.
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