Donnerstag, 5. März 2020
112. Jahrgang – Nr. 10
P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Hofstetten trotzt den Windböen Zum Ausklang der Fasnacht und zum Verscheuchen des Winters versammelten sich die Hofstetter auf dem TCS-Platz, wo zu den Klängen der GloriMoore das Fasnachtsfeuer entzündet und die feuerspeienden Schibli ins Tobel gejagt wurden.
Sonntag, 8. März 2020 Am Vormittag und auch am Nachmittag noch viel Sonnenschein. Gegen Abend dann Aufkommemder Regen.
Ganze Region
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Das Wochenblatt druckt für Sie Mitteilungen der Behörden zum Corona-Virus ab. Bitte beachten Sie, dass sich die Lage sehr schnell ändern kann. Die Behörden appellieren an Veranstalter, Gastwirte und an die Bevölkerung, die geltenden Einschränkungen im Interesse der Gesundheit der Bevölkerung zu akzeptieren und die gebotene Vernunft walten zu lassen. Tragen Sie Sorge zu sich und zu den Mitmenschen.
D
Zu früh entfacht Oben angekommen wurde bald einmal klar, dass der Holzstoss für das Fasnachtsfeuer schon einmal gebrannt
3ºC 8ºC
Samstag, 7. März 2020 Weiterhin wechselhaft, vereinzelt Regengüsse mit Schnee ab 500 Metern nicht ausgeschlossen.
1ºC 10ºC
Jürg Jeanloz er Wind pfiff durch die Häuser von Hofstetten, als beim Wohnsitz von Koni Gschwind die ersten Schellenkinder eintrudelten. Mit blauen Enzianhemden, roten Halstüchern, schweren Schuhen und grossen Hüten nahmen sie gut gelaunt eine Kollektion Schibli, eine Haselrute und eine Glocke entgegen und warteten gespannt, bis vom alten Schulhaus die ersten Töne der Gugge Glori-Moore erklangen. Wie es sich gehört, wurden die Kinder und ihr Anführer Koni von der Gugge abgeholt und in einem kleinen Umzüglein durchs Dorf Richtung TCSPlatz geführt. Zuhinterst schlossen sich Eltern, Gäste und Jugendliche an und freuten sich ob dem frivolen Klamauk von Schellengeläut und schrägen Tönen, der am Samstagabend das verschlafene Dorf etwas aufmischte. Sturm, leichter Regen und vielleicht auch das CoronaVirus hatten leider dazu beigetragen, dass wesentlich weniger Kinder und Gäste als üblich am Umzug teilnahmen.
5ºC 8ºC
Freitag, 6. März 2020 Nach dichteren Wolken und Regengüssen veränderlich mit etwas Sonne und weiteren Schauern.
Zum Abmarsch bereit: Schellenkinder mit Haselrute und Schibli und Anführer Koni Gschwind.
hatte. Am Samstagnachmittag hatten die Organisatoren ein kleines Feuer für das Bräteln von Würsten entfacht, als ein Funke im grossen Holzhaufen niedergegangen war. Der Wind hatte wesentlich dazu beigetragen, dass das Feuer rasch loderte, sodass die Feuerwehren von Hofstetten und Ettingen aufgeboten werden mussten, um den traditionsreichen Event noch zu retten. Der guten Stimmung auf dem TCS-Platz tat das kleine Malheur keinen Abbruch, denn die Angehörigen der Wagenclique Klybegg Chnulleri sorgten für reichlichen Nachschub an Würsten und geistigen sowie harmlosen Wässerchen. 600 Eschentellerchen und 60 Haselruten hatte Koni dabei. Bereits seit zwölf Jahren betreut er die Schellenkinder feinfühlig, um das beliebte Schibli-
schiessen zu ermöglichen. Kleine Feuer brannten bereits auf dem Platz, und ein halbes Dutzend Abschussrampen waren von den Jugendlichen des Jahrgangs 2001 installiert worden. Die Schellenkinder machten noch kurz eine lärmige Runde um den hohen Holzhaufen und steckten sodann ihre Schibli an die Haselrute, um sie tüchtig anzubrennen. Sobald die runden Eschentellerchen richtig glühten, ging es rasch zum Schiblibock, wo das Schibli mit der Rute über die Abschussrampe gezogen wurde, sich vom Stecken löste und, einen Feuerschweif hinter sich ziehend, in die dunkle Nacht hinaussegelte. Langgezogene «Ahs» ertönten, wenn das Schibli über 50 Meter in die Tiefe sauste, und helles Gelächter verbreitete sich, wenn es kurz nach der Rampe abstürzte. Wur-
FOTO: JÜRG JEANLOZ
de früher noch ein träfer Spruch zum Abschuss heruntergebetet, waren die Schützen nur noch bestrebt, ihre Holzscheiben so erfolgreich wie möglich ins Tal zu jagen. Drei Ster Holz wurden den Organisatoren des Jahrgangs 2001 zur Verfügung gestellt, um sie zu versteigern und die entstandenen Unkosten zu decken. Nun war es Zeit, den Holzhaufen anzuzünden und damit dem Winter endgültig den Garaus zu machen. Derweil die Gugge Glori-Moore zu einem weiteren Heuler ansetzte, züngelten die ersten Flammen dem ramponierten Haufen entgegen. Ein zügiger Wind blies in den Holzstoss, ein feiner Nieselregen entfachte schwere Dampfwolken und verbreitete gespenstige Kehraus-Stimmung beim nächtlichen Treiben.
Nunningen
9 Gegen den geplanten Ausbau der bestehenden Mobilfunkantenne am Rand der Roderisweid in der Gemeinde Nunningen regt sich Widerstand. Die Gemeinde hat die Einsprachen dem Kanton weitergeschickt.
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Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)
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LAUFENTAL
Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
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LAUFEN
BRISLACH
Fasnächtler aus Leidenschaft
Übertourismus im Kaltbrunnental Das Kaltbrunnental wird Opfer seiner Beliebtheit. Weil immer mehr Schulklassen und Wanderer die wild-romantische Schlucht aufsuchen, gilt eine erhöhte Sicherheitsstufe. Der Förster musste etliche Bäume fällen lassen. Gini Minonzio
D Leidenschaftlicher Fasnächtler: In Jörg Heizmanns Wohnung dreht sich so einiges um das Thema Fasnacht. FOTO: MELANIE BRÊCHET Fasnacht mag man oder nicht. Für die einen ist es ein lärmiges Ärgernis für andere eine Leidenschaft, mit welcher sie in ihrem Leben viel Zeit verbringen. Zu diesen Menschen gehört Jörg Heizmann aus Laufen. meb. Die Fasnacht ist in der Wohnung von Jörg «Jö» Heizmann in der fünften Jahreszeit allgegenwärtig. Überall hängen bunte Luftschlangen, an einem Kleiderbügel hängt fein säuberlich das schon bald benötigte Kostüm und in einer hell ausgeleuchteten Vitrine sind Fasnachtsfiguren ausgestellt, die Heizmann selbst angefertigt hat. Das war vor zwei Wochen; ein Teil der fasnächtlichen Dekoration dürfte unterdessen weggeräumt worden sein – umso mehr, weil es in der Region in diesem Jahr keine Fasnacht mehr geben wird. Das Corona-Virus verhinderte die Fasnacht in Basel, Liestal und Sissach und verunmöglicht auch den Umzug in Binningen und all die «Cherus»-Veranstaltungen, die noch hätten folgen sollen. Der 74-jährige Jörg Heizmann hat gemeinsam mit Freunden im Jahr 1967 die Guggenmusik Agfrässeni Laufen 1967 gegründet, welche heute noch besteht. Die Idee sei damals an seinem Geburtstag entstanden. «Auf einem Schrank lag eine Posaune, «wir machten damit eine Polonaise und schon waren die Agfrässeni geboren», erklärt Jö Heizmann. 46 Jahre lang war der passionierte Fasnächtler in der Guggenmusik, anschliessend ging er mit den Gaggei-Wag-
gis» an den Umzug. Doch auch damit ist Schluss. Zwar seien die Gaggei-Waggis immer noch gemeinsam unterwegs, am Umzug selbst machen sie aber nicht mehr mit. In seiner aktiven Zeit hat Jörg Heizmann auch unzählige «Zödel», unter anderem für die Agfrässeni geschrieben. Das habe ihm Spass gemacht und das sei ihm auch besser gelungen, als das Schreiben von Schnitzelbänken. «Das ist nämlich etwas ganz anderes», so Heizmann. Er selbst habe früher immer einen Schreibblock und einen Stift neben dem Bett gehabt und sich Ideen für die nächsten «Zödel» aufgeschrieben, sobald sie ihm durch den Kopf gegangen sind, manchmal auch mitten in der Nacht. So habe er über das Jahr seine Themen gesammelt und schliesslich in seine Schreibwerke aufgenommen. Jörg Heizmann bedauert, dass es heute nicht mehr so viele Zödelschreiber gäbe. Diese gehörten schliesslich zur Fasnachtskultur dazu. Aber die Fasnacht sei früher nun mal anders gewesen, ob sie auch besser war, könne und wolle er aber nicht sagen. «Ein kluger Mann sagte einst: Früher war die Zukunft auch nicht besser», meint er dazu. Für Jörg «Jö» Heizmann kommt Fasnacht heute immer noch an erster Stelle. Er kaschiert aktiven Familienmitgliedern die Larve und malt Plaketten an. Und manchmal denke er sogar darüber nach, selbst wieder als Aktiver unterwegs zu sein. «Vielleicht in einer Guggenmusik», sagt er lachend, «reizen würde es mich auf jeden Fall sehr.»
er Werkeigentümer hafte, wenn über dem Weg ein Ast runterfalle und jemanden verletze, erklärte Markus Schmidlin, Förster des «Forstreviers Unteres Laufental». Und im Kaltbrunnental sei die Lage speziell heikel, weil sich immer mehr Schulklassen und Wanderer darin aufhalten. Deshalb liess Schmidlin letzte Woche entlang des Wanderweges etliche Bäume fällen. Leitfertig handelt Schmidlin nicht. Bei einer vorgängigen Begehung erklärte er von jedem Baum, wieso er gefällt werden muss. Es waren vor allem Eschen, die schon verdorrte Äste hatten. Manchen sah man auch bereits von Weitem an, dass sie ernsthaft krank waren. Denn sie hatten viele junge, senkrechten Triebe. Bereits abgestorbene Bäume, die nicht auf den Weg fallen können, lässt Schmidlin hingegen bewusst stehen. Das stehende Totholz ist besonders wertvoll, da sehr viele Insekten und damit auch Vögel davon leben. Schnell wurde klar: Schmidlin hatte sich bei jedem einzelnen Baum überlegt, ob man ihn stehenlassen kann oder ob er gefällt werden muss.
Defizitgeschäft Trotzdem hat das beauftragte Forstunternehmen schlussendlich auf zwei Hektaren rund 300 Bäume gefällt. Das meiste wird Energieholz werden. Und es wird ein klares Defizitgeschäft. Schmidlin schätzt, dass diese Holzerei unter dem Strich rund 5000 Franken kosten wird. Die Verhältnisse sind kompliziert. Auf der Brislacher Seite gehört das Kaltbrunnental an dieser Stelle der Burgerkorporation, die auch für den Weg haftbar ist. Da es aber ein offizieller Wanderweg ist, ist die Einwohnergemeinde für den Unterhalt zuständig. Während die Burgergemeinde das Holz gratis abgibt, wird die Einwohnergemeinde das Defizit der Sicherheitsholzerei tragen. «Oberstes Ziel bei diesem Holzschlag ist die Sicherheit», erklärt Schmidlin.
Sturmbaum: Markus Schmidlin muss auch einige Bäume entfernen lassen, die der letzte Sturm entwurzelt hat. FOTO: GINI MINONZIO Mit der resultierenden Verjüngung will er wie immer einen möglichst stabilen nachhaltigen Wald anstreben. Schmidlin will in der Schlucht vor allem Weisstannen und Ahorn fördern. Er möchte einen Hirschzungen-Ahornwald fördern, der in der Schweiz als sehr selten gilt. Im Betriebsplan des «Forstreviers Unteres Laufental» ist die Flanke denn auch als Naturschutzgebiet ausgeschieden. Doch die Hauptfunktion des Waldstückes ist die Erholung, so Schmidlin. Menschenschutz oder Naturschutz? Einer, der diese Entwicklung kritisch betrachtet, ist Hans Neijt: «Das Kaltbrun-
nental war vor Jahrzehnten noch ein wild romantisches Tal.» Doch dann wurde es immer beliebter. Parkierte Autos und die vielen Feuerstellen, wo rundherum alle Pflanzen zertrampelt sind, trüben den Genuss. Und nun müssten für die Sicherheit all der Besucher so viele Bäume gefällt werden! Wie weit müsse man gehen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten? Und dies in einem Naturschutzgebiet, welches langsam zum Erlebnispark werde?, fragt sich Neijt. «Das Kaltbrunnental ist eine Gratwanderung zwischen Schutz vor und von uns Menschen.»
FOTO
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Vortrag Rolf T. Hallauer «Spurensuche» Wo kommen wir her? Wie findet man seine Vorfahren? Eine Exkursion in die Familienforschung. Eintritt: Fr. 15.–, 10.–, Jugendliche frei Kein Vorverkauf
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KINO
Donnerstag, 12. März, 20.30 Uhr
Paterson
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RÖSCHENZ
Das Fasnachtsfeuer wird verschoben
Leichtigkeit: Die ersten Frühlingsbienen lassen die kommenden Freuden des Sommers erahnen.
FOTO: GINI MINONZIO
gin. Das Röschenzer Fasnachtsfeuer von letztem Samstag fiel aus. Der Grund war das stürmische Wetter. Es wird auf den 14. März ab 18 Uhr verschoben, wie die Gemeinde auf ihrer Internetseite mitteilt.
Samstag, 14. März, 20.15 Uhr
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Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem ÖV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Telefonnummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 6. März, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, Katharinenkirche Laufen, ökumenische Feier zum Weltgebetstag Sonntag, 8. März, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi Donnerstag, 12. März, 14.30 Uhr, ökumenischer Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Laufen. Thema zur Kampagne von Brot für alle und Fastenopfer mit Gemeindeleiter Christof Klingenbeck, Pfarrer Claudius Jäggi und Team Liesberg Freitag, 6. März, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Rest. Coni’s Träff, Liesberg, Mittagessen, anschliessend Lottomatch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Breitenbach, im März 2020
Wir sind traurig, dass Du gingst, aber dankbar, dass es Dich gab. Unsere Gedanken kehren in Liebe immer zu Dir zurück.
DANKSAGUNG statt Karten
Traurig und unerwartet müssen wir Abschied nehmen von meinem lieben Sohn, unserem Bruder, Schwager, Onkel und Götti
Markus Borruat «Kussi» 10. Dezember 1961 bis 29. Februar 2020
Sonntag, 15. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche Breitenbach, ökum. Brot-für-alle-/ Fastenopfer-Gottesdienst, Pfr. St. Barth und Pfr. M. Fellmann, Thema: «Vorsorgen wie Josef», anschl.: Alterssonntag im Zäni. Vertretung im Pfarramt: Vom Sa. 29. Februar 2020 bis zum Sa. 7. März 2020 vertritt die Pfarrerin Barbara Jansen den Pfarrer Stéphane Barth-Ehrsam während der Fasnachts- und Skiferien für Beerdigungen und Seelsorge. Sie ist erreichbar auf: Festnetz-Tel. 061 901 20 62 und Handy-Tel. 079 361 57 35. Seniorennachmittag: Dienstag, 10. März, 15.00 Uhr, Gemeindesaal, ref. Kirchgemeindezentrum, Breitenbach. Thema zum Schweizer Schauspieler Emil Hegetschweiler: «Hegi in seinem Leben in seinen Rollen», Pfr. St. Barth, anschl.: Zvieri.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 6. März, 19.30 Uhr Einsingen 19.00 Uhr Ökum. Weltgebetstag: Zimbabwe, Martina Hausberger und Vorbereitungsteam, anschl. südafrikanisches Znacht Sonntag, 8. März An diesem Tag findet kein Gottesdienst statt. Wir laden Sie herzlich zum Weltgebetstag am 6. März ein. Mittwoch, 11. März, 17.00 Uhr Meitliträff: Pizza, Chillen und Musik. Anmeldung bis 9. März bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 12. März, ab 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Wir danken allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme auf so vielfältige und liebevolle Weise zum Ausdruck brachten. Die überaus grosse und gefühlvolle Anteilnahme hat uns sehr berührt.
Käthy Schmidlin-Weber Patrick und Petra Schmidlin mit Beat
Gaston Borruat Geschwister und Anverwandte Die Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 10. März 2020 um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche in Blauen statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Laufental CH 27 0900 0000 4002 1331 8. Dreissigster: Samstag, 4. April 2020 um 17.45 Uhr Traueradresse: G. Borruat, Unterdorfstrasse 1, 4223 Blauen Gilt als Leidzirkular.
Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.
Josef Hänggi-Stebler * 27. März 1931
Gottesdienste: Sonntag, 8. März, 10.30 Uhr, Klosterkirche Beinwil, ökum. Brot-für-alle-/ Fastenopfer-Gottesdienst, Pfr. St. Barth und Pater L. Huber, Thema: «Die Entschlossenheit wachsen lassen», MusikRahmen: Chor der Keramik Laufen AG, anschl.: Suppenzmittag im Schulhaus Beinwil.
Willi Schmidlin-Weber
Tief betroffen müssen wir Sie vom plötzlichen und unerwarteten Hinschied unseres langjährigen Vereinsmitglieds und Fähnrichs
Markus (Kussi) Borruat 10. 12. 1961 – 29. 2. 2020
in Kenntnis setzen. Wir verlieren in Markus einen lieben und korrekten Schützenkameraden und langjährigen Vereinsfähnrich. Kussi, wir werden Dich stets in guter Erinnerung behalten. Wir entbieten den Trauerfamilien unser herzlichstes Beileid. Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 10. März 2020, um 14.30 Uhr in der Kirche Blauen.
Feldschützengesellschaft Blauen
✝ 6. Februar 2020
HERZLICHEN DANK Die grosse Anteilnahme beim Tod von Sepp hat uns sehr berührt. Ganz besonders danken wir jenen, die ihn mit Zuneigung und Respekt durch sein langes Leben begleitet haben. Ebenso herzlichen Dank Herrn Dr. Rudin und seinem Team für die medizinische und umsichtige Betreuung sowie der Spitex Thierstein/Dorneckberg für die fürsorgliche P@ege. Danke auch an den Mahlzeitendienst Stäglen. Unser Dank gilt den Ärzten und dem P@egepersonal des Spitals Dornach sowie allen Mitarbeitern der Stiftung Haus Martin, Dornach, für die liebevolle P@ege und tatkräftige Unterstützung in den letzten Tagen. Ein ganz besonderes Dankeschön für die würdevolle Aufbahrung im Zimmer. Herrn Pfarrer Bokwa und seinem Team danken wir herzlich für die einfühlsame Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes. Ein herzliches Dankeschön für die Spenden von heiligen Messen, Blumen, Zuwendungen an wohltätige Institutionen, Briefe und Karten. Danke an alle Schulkameraden,Verwandten und alle, die den Weg nach Oberkirch gefunden haben um sich von Sepp zu verabschieden sowie für den überaus grosszügigen Obolus an das nächste JUBLA-Lager Gilgenberg. Zullwil, im März 2020
Ganz still und leise, ohne Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort, Du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, doch unvergessen; es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir Dich niemals wiedersehen. Kurz nach seinem 85. Geburtstag ist mein geliebter Ehemann, Vater, Schwiegervater, Grossvater, Götti und Cousin nach einem erfüllten Leben friedlich eingeschlafen.
Martin Johann Stampfli-Stadelmann 01. Februar 1935 - 28. Februar 2020 Erika Stampfli-Stadelmann Markus und Denise Stampfli-Grimbichler mit Katja und Laura Andreas Stampfli und Beat Stirnemann Christian und Jrène Barmettler mit Victoria und Charlotte Martin und Patricia Schurtenberger Marco und Rolf Gasser Verwandte und Bekannte Die Beisetzung findet am Mittwoch, 18.03.20 in der katholischen Kirche Büren um 14.30h statt. Dreissigster am Samstag 25.04.20 um 19.00h in Büren Traueradresse: Erika Stampfli, Im Baumgarten 8, 4413 Büren
Jesus spricht: «Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben.» Johannes-Evangelium 5, 24
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Sa, 7. März 2020, 18.00 Uhr Kirche in Oberkirch
DANKSAGUNG (anstelle von Karten)
Herzlichen Dank für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von
Franz Hueber-Borer erfahren durften. Die vielen Briefe und Karten, die tröstenden Umarmungen und lieben Worte haben uns gezeigt, dass wir in unserem Schmerz nicht alleine sind. Trost und Kraft geben uns die unvergesslichen Erinnerungen. Bedanken möchten wir uns bei Albert Dani für die einfühlsame Abschiedsfeier und die würdevolle musikalische Umrahmung durch den Organisten Roman Steiner. Besten Dank für die Spenden an médécins sans frontières. Zwingen, Anfang März 2020
Die Trauerfamilie
Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
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Kostbare Kälte
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Saisonende Eissporthalle 7. März 2020
Die Saison 2019/2020 geht leider schon wieder dem Ende entgegen. Am Samstag, 7. März 2020, um 15.50 Uhr wird der Eishallenbetrieb für den freien Eislauf ein-
gestellt. Wir danken unserer geschätzten Besucherschar aus nah und fern für die rege Benützung der Eishalle und freuen uns, möglichst viele Besucherinnen und Besucher im kommenden Herbst wieder in unserer schönen Eissport- und Freizeithalle begrüssen zu dürfen.
Tageskarte SBB Pro Tag stehen den Einwohner/-innen der Stadt Laufen 2 Tageskarten SBB zur Verfügung. Diese können telefonisch (061 766 33 33), am Schalter der Stadtverwaltung oder online via Internet bestellt werden. Die Karten müssen während der Schalteröffnungszeiten abgeholt werden. Es erfolgt keine Postzustellung. Der Preis pro Tageskarte beträgt CHF 45.00.
Ein neuer Werkhof für die Energiestadt Laufen 1940 wurden die Räumlichkeiten des Werkhofs am Seidenweg als Postautogarage erstellt. 1990 wurde eine Halle angebaut. Alle Gebäude sind in die Jahre gekommen und müssen daher ersetzt werden.
E
s ist Frühling und auch für die Mitarbeiter des Werkhofs haben die ersten Arbeiten in den Grünanlagen der Stadt Laufen bereits begonnen. Es werden Schnittarbeiten an verschiedenen Orten wie rund um das Stadthaus bei den Schulanlagen oder auf dem Friedhof erledigt, und die Ra-
Abend des offenen Werkhofs am 10. März Die Stadt Laufen lädt die Einwohnerinnen und Einwohner am Dienstag, 10. März, dazu ein, den Werkhof frei zu besichtigen. An sechs Posten werden die Arbeiten der Mitarbeitenden erklärt. Diese stehen ausserdem für Fragen zur Verfügung. Weiter werden die Pläne für den neuen Werkhofbau vorgestellt und erklärt. Der Anlass findet von 16.00 bis 19.00 Uhr im Werkhof am Seidenweg 23 statt. Die Stadt Laufen und das Werkhofteam freuen sich auf Ihren Besuch.
batten werden schon bald wieder bepflanzt. Jetzt im Frühling soll aber auch der Grundstein gelegt werden für einen neuen Arbeitsort für die Mitarbeiter des Werkhofs. Zu diesem Zweck hatte der Stadtrat bereits im Juni 2015 beschlossen, 3000 m2 Land in der Neumatt zu kaufen. Für den neuen Werkhof wurden anschliessend eine Werkhofanalyse, ein Raumprogramm und ein Richtprojekt erstellt. Die bestehenden Räumlichkeiten im Werkhof am Seidenweg entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen in Bezug auf die arbeitsgesetzlichen Vorschriften, die Arbeitsabläufe, die Einsatzbereitschaft, hindernisfreies Bauen und die Energiewerte. Die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter sind nicht zeitgemäss und die Anstellung einer Frau ist momentan nicht möglich, da eine Garderobe und die entsprechenden sanitären Einrichtungen fehlen. Der Neubau soll den energetischen Anforderungen an eine Energiestadt gerecht werden. Geplant sind beispielsweise eine Holzschnitzelheizung, eine Photovoltaikanlage zum Eigenstromverbrauch, der Einsatz von einheimischem Holz und Minergie-Standard. Der Neubau wird 1560 m2 geschlossene Gebäude und 440 m2 Unterstände
SIMON FELIX, STADTRAT
Nun fällt auch der Startschuss für die ersten Anlässe. Ich hoffe es jedenfalls. Der Bundesrat hat bekanntlich die Auflagen für die Durchführung von Veranstaltungen wegen des Corona-Virus verschärft. Erstes «Opfer» war unser traditioneller Monatsmarkt. Aber ich bin guten Mutes, dass am 20. März 2020 auf dem Helye-Platz unser Stadtpräsident die Jubiläums-Festaktivitäten eröffnet und zusammen mit seinen Kollegen des Lions Club anlässlich eines Charity-Anlasses 725 Lichter für Kerala anzündet.
CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN
Unterwegs im «Sibirien der Schweiz» – so ist die Region von la Brévine NE wegen seiner Kälte genannt – bin ich an der berühmten «Glacière de Monlesi» vorbeigekommen; dank Seilen und Leitern können Wanderer bis ins Loch hinabsteigen. Für eine Besichtigung der Eishöhle sind Helm, Stirnlampe, Steigeisen und eine erfahrene Begleitung notwendig. Auf zirka 6000 Kubikmeter wird das unterirdische Eisvolumen geschätzt – das ganze Jahr herrschen dort Temperaturen von unter null Grad. Von geologischem und wissenschaftlichem Interesse ist der Ort auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Was mich besonders interessierte, war die wirtschaftliche Nutzung dieser Eisreserve in der Vergangenheit. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden aus solchen Eishöhlen, aus den gefrorenen Seen im Jura und aus Alpengletschern Eisblöcke gehauen und dann auf Pferden zu den Gasthöfen und Brauereien geliefert. Fleisch, Fisch und Getränke wurden damit konserviert und gekühlt. Eis aus dem Jura wurde sogar bis nach Paris transportiert!
Viel Arbeit: Die Sträucher und Bäume im Schwimmbad Laufen werden vom Werkhof gepflegt. beinhalten. Weiter ist vorgesehen, dass der Werkhof von Frühling 2022 bis Frühling 2023 gebaut wird. An der Gemeindeversammlung vom 24. März soll nun über einen Planungskredit in der Höhe von 250 000 Franken befunden werden. Mit diesem Kredit wird ein Bauprojekt inklusive Kostenvoranschlag ermöglicht. Derzeit wird mit Baukosten in der Höhe von
725 Jahre Stadt Laufen – Es geht los Die ersten Vorboten waren bereits an der Fasnacht zu sehen. Zahlreiche Cliquen nahmen das 725-Jahr-Jubiläum von Laufen als Sujet. Schwarzweiss dominierte das Stedtli.
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rund 6,3 Millionen Franken gerechnet. Anhand des konkreten Kostenvoranschlags kann der Antrag für den Baukredit zuhanden der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2020 gestellt werden. Am Abend des offenen Werkhofs am 10. März (siehe Box) können sich die Laufner Einwohnerinnen und Einwohner von den zuständigen Personen der Stadt Laufen vor Ort zeigen lassen, wie die Pläne für den Neubau des neuen Werkhofs aussehen. (stl)
Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei unseren Jubiläums-Festaktivitäten. Und bleiben Sie gesund.
Ein Wochenende später steckt Laufen im Handball- und Schlagerfieber. Der HC Gym Laufen organisiert zusammen mit dem SG Wahlen Laufen einen zweitägigen Event.
Die ersten Haushaltskühlschränke waren nur für die Elite erschwinglich, bis sie in den 50er-Jahren in jeder Wohnung in Europa zu finden waren – eine geniale Erfindung, die uns das Leben erleichtert und eine grössere Vielfalt im Speiseplan ermöglicht. Der Überfluss an Lebensmitteln ist heute im Fokus der Food-Waste-Organisationen: In der Schweiz landen 2,8 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall, 30 Prozent davon werden von Haushalten verursacht! Auch im Kühlschrank können Lebensmittel verderben, … wenn sie vergessen werden. Offensichtlich können wir uns das leisten! «Ein Schweizer Haushalt gibt durchschnittlich 7 Prozent des Jahreseinkommens für Lebensmittel aus. Nach einer Erhebung des Bundesamtes für Statistik (BFS) sind das etwa 636 Franken im Monat. Gleichzeitig werfen wir pro Person und Jahr in der Schweiz 620 Franken weg für Lebensmittel, die wir zwar gekauft, aber nicht gegessen haben. Unter dem Strich könnten wir also jedes Jahr noch einen Monat länger Lebensmittel einkaufen.» Mehr darüber auf www.foodwaste.ch
im Weissen Kreuz in Breitenbach statt. Bereits 1983 nahm man an der Meisterschaft teil und im gleichen Jahr wurden auch Damen aufgenommen. Bereits fünf Jahre später fand das erste internationale Handballturnier in Laufen statt. Dass das Laufener Gen über gute Qualitäten im Handball verfügt, weiss ich aus meiner Zeit an der Gewerbeschule in Basel. Einer meiner Schulkameraden spielte damals in der Juniorennationalmannschaft. Das bedeutete: Wenn im Turnunterricht Handball gespielt wurde und er auf das Tor schoss, wich der Goalie freiwillig aus. Dieser Hüne namens Thomas Frey war zwar aus der damaligen Handball-Hochburg Möhlin: Aber er verriet mir, dass sein Heimatort Laufen-Stadt ist. Also ein waschechter Stadtburger, der da in der Handball-Juniorennationalmannschaft gespielt hat.
Dem Abbau von Natureis folgten Eisfabriken, die aber Anfang des 20. Jahrhunderts den Bedarf an Eis nicht mehr decken konnten.
Hoch hinaus: Die Werkhofmitarbeiter sind auch zuständig für den Baum- und Strauchschnitt auf Schulanlagen. (Fotos stl)
Kostbare Kälte für kostbare LEBENsmittel!
Securitas unterstützt Stadtpolizei Laufen
Der Handballclub HC Gym Laufen gibt es erst seit 1982. Er hat seinen Ursprung, wie es der Name verrät, im Gymnasium Laufen. Die Gründungsversammlung fand grenzüberschreitend
A Das Damen 1-Team des HC Gym Laufen um 1988.
us gesundheitlichen Gründen fällt ein Mitarbeiter der Stadtpolizei Laufen für längere Zeit aus. Aus diesem Grund ist vorgesehen, die Securitas mit der Unterstützung der Stadtpolizei zu beauftragen. Konkret soll die Securitas im Pikettdienst sowie im Nachtdienst eingesetzt werden. Zwei- bis viermal im Monat wird jeweils ein Mitarbeiter der Securitas die Stadtpolizei auf ihrer
Kontrollfahrt begleiten. Dabei werden die jeweiligen Hotspots in der Stadt angefahren und Kontrollen durchgeführt. Der Pikettedienst wird dank Securitas auch weiterhin während 365 Tagen im Jahr gewährleistet. Die Stadtpolizei und die Securitas wechseln sich in dieser Aufgabe wochenweise ab. Diese entlastende Massnahme gilt vorerst für drei Monate. (stl)
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Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Metzerlen-Mariastein
Informationsveranstaltung zum geplanten Windpark Challhöchi
Himmelried
Montag, 16. März 2020 19.30 Uhr, Allmendhalle in Metzerlen
Baupublikation
Bauherrschaft: Heuer Christian & Olivia, Gartenstrasse 512, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Architektur Stefan Borer, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Stützmauer / Gartengestaltung Bauort: Gartenstrasse 512 Bauparzelle: GB-Nr. 1144 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 19. März 2020
Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.
Mit der Wahl des Standorts Challhöchi sind sowohl die Gemeinde Burg als auch die Gemeinde Metzerlen-Mariastein stark betroffen. Mit diesem gemeinsamen Informationsanlass wollen die Gemeinderäte von MetzerlenMariastein und Burg die Meinung der Einwohnerinnen und Einwohner zu diesem Projekt erfahren. Informationen erfolgen durch die Industriellen Werke Basel (IWB) als Bauherr, dem Verein Windstill und dem Amt für Raumplanung. Der Anlass ist öffentlich. Wir heissen Sie alle recht herzlich willkommen: Gemeinderäte von Metzerlen-Mariastein und Burg i.L.
Beinwil
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Herr Bruno Gunti, Huggerwaldstrasse 141a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Umbau rechter Hausteil und Wärmepumpe für ganzes Haus, Carport neu in Holz (BG: 573) Bauplatz: Huggerwaldstrasse 141 Bauparzelle/Grundbuch-Nr.: 35 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 20. März 2020
Hofstetten-Flüh
Mariastein-Metzerlen
Baupublikation
Bauherr: Christian Erb, Burgstrasse 3, 4116 Metzerlen Bauobjekt: Neubau Remise mit Rinderstall, Jauchegrube und Laufhof Bauort: Breitiweg 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 5118 (LWZ) Projektverfasser: Wolf System AG, Feffetstrasse 18, 9464 Rüthi Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 19. März 2020
Baupublikation
Bauherr: Samuel Renz, Sternwartenhof 1, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Remise, Liegehalle mit Laufhof und Kompostmieten Bauort: Sternwartenhof, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 5333, 5313, 5335, 5326 (LWZ) Projektverfasser: Power Bautech GmbH Bischofszellerstrasse 15, 9200 Gossau SG Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 19. März 2020
Baupublikation
Bauherr: Korkmaz Cahide und Ahmet, Alte Hofstetterstrasse 34, 4112 Flüh Projektverfasser: Korkmaz Cahide und Ahmet, Alte Hofstetterstrasse 34, 4112 Flüh Bauobjekt: Gartengestaltung Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 34, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3560 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. März – 19. März 2020
Baupublikation
Bauherr: Eberle-Meichtry Peter, In den Reben 16, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Eberle-Meichtry Peter, In den Reben 16, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Dachflächenfenster Bauplatz: In den Reben 16, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3431 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 5. März 2020 – 19. März 2020
allen Verwandten, Bekannten und Freunden für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen des Mitgefühls und der Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Ruth Frey-Dubach erfahren durften. Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile. Einige bleiben für immer, denn sie haben ihre Spuren in unseren Herzen hinterlassen. Einen besonderen Dank an Pfarrerin Denise Wyss für die würdige und einfühlsame Abschiedsfeier, dem Organisten für die himmlischen Klänge. Bedanken möchten wir uns bei Dr. Claudia Rosamilia für die kompetente Betreuung sowie dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen und dem Pflegeteam vom Rosengarten Seniorenzentrum Laufental 1. Stock für die empathische Betreuung. Ein grosser Dank an Ali Rechsteiner, Ökumenische Wegbegleitung, und Roswita Henz, Rotes Kreuz Baselland, für die liebevollen Besuche.
Baupublikation
Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Grundeigentümer: Kaufmann Urs, Nägelirain 228, 4229 Beinwil Bauobjekt: Installationsplatz ab 2020 bis 2025 Bauplatz: Kirchmatt, Beinwil Bauparzelle: GB-Nr. 228 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: Bis Freitag, 21. März 2020
WIR DANKEN VON HERZEN
Zullwil
Meltingen
Baupublikation
Bauherrschaft: Hänggi-Kunz Anton & Elisabeth, Ellenbach 133, 4233 Meltingen Bauobjekt: Luft/Wasser Wärmepumpe Bauplatz: Ellenbach 133 Bauparzelle: GB Nr. 361 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 19. März 2020
Baupublikation
Bauherr: Hansjörg Ankli, Kappenmattstrasse 244, 4234 Zullwil Bauobjekt: Stütz- und Einfriedungsmauern, Lagerplätze, Maschinen- und Gerätehäuschen Bauplatz: Kappenmatt-/Wegackerstrasse Bauparzelle: GB-Nr: 865+866 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 20. 3. 2020
Allen, die Ruth in ihrem Leben Gutes entgegengebracht haben, danken wir von Herzen. Laufen, im März 2020
Die Trauerfamilie
Baupublikation
Bauherr: Borer Hans, Hof Klein Kasten 46, 4229 Beinwil Projektverfasser: Rundbogenhalle als Unterstand für Maschinen und Geräte Bauplatz: Hof klein Kasten Bauparzelle: GB Nr. 2 Bemerkung: Standort ausserhalb Baugebiet / 2. Auflage aufgrund Projektänderung Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 19. März 2020
Baupublikation
Bauherr: Hänggi Ernest, Ellenbach 216, 4233 Meltingen Bauobjekt: Luft/Wasser Wärmepumpe Bauplatz: Ellenbach 216 Bauparzelle: GB-Nr: 981 Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 19. März 2020
Baupublikation
Bauherren: Anton Stebler Kappenmattstrasse 234, 4234 Zullwil Bauobjekt: Wärmepumpe (Aussenaufstellung) Bauplatz: Kappenmattstrasse 234 Bauparzelle: GB-Nr. 926 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 20.3.2020
Wir danken für die vielen Spenden, die wir der Ökumenischen Wegbegleitung und dem Roten Kreuz zukommen lassen.
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Andermatt Martin und Sandra Hinter dem Haag 6, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2020-02 Aussenschwimmbad Bauplatz: Hinter dem Haag 6 Bauparzelle: GB-Nr. 1747 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 19. März 2020
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
LAUFENTAL LAUFENTAL/KANTON BASELLAND
Vorsicht vor falschen Polizisten
BASELLAND
Kantonaler Jugendwettbewerb
WoS. Eine tolle Idee wurde im letzten Jahr endlich umgesetzt? Ein Projekt hat seinen Anfang genommen und verspricht erfolgreich zu werden? Jugendliche, die diese Fragen mit «Ja» beantworten können, können am Kantonalen Jugendprojektwettbewerb teilnehmen. Bei diesem Wettbewerb werden die besten Ideen und Projekte aus dem Kanton Baselland ausgezeichnet, die zwischen 1. Januar 2019 und 31. März 2020 von Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 26-jährig realisiert wurden. Zu gewinnen gibt es für den ersten Platz 2500 Franken, für den zweiten Platz 1500 Franken und für den dritten 750 Franken. Zusätzlich wird ein Publikumspreis verliehen. Für die Wettbe-
NENZLINGEN/BLAUEN
EINGESANDT/LAUFEN
Anschlussvertrag Primarschule
Seltener Gast in Laufen gesichtet
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CORONA-VIRUS
Auch Region wappnet sich gegen das Corona-Virus WoS. Das Corona-Virus ist längst auch in der Region angekommen. Auch die regionalen Führungsstäbe Laufental und Thierstein befassten sich im Auftrag der jeweiligen kantonalen Krisenorganisationen seit dem 27. Februar mit den möglichen Auswirkungen des Coronavirus auf die Region und die Bevölkerung, wie es in einer entsprechenden Mitteilung vom Dienstagmorgen heisst. Zurzeit sei der weitere Verlauf der Pandemie des Coronavirus schwierig abzuschätzen. Aus diesem Grund seien die Regionalen Führungsstäbe in engem Aus-
WoS. Die Baselbieter Polizei warnt eindringlich vor falschen Polizisten. Im Laufe des Februars gingen bei der Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft gehäuft Meldungen aus der Bevölkerung ein, wonach sich falsche Polizisten telefonisch gemeldet hätten. So waren es alleine seit Beginn des Jahres rund 40 gemeldete Fälle. Meist sprachen die Betrüger Hochdeutsch und gaben vor, Mitarbeitende der Kantonspolizei Basel-Landschaft zu sein, die bestimmte Abklärungen, oft im Zusammenhang mit Einbrüchen, zu tätigen hätten. Diese falschen Polizisten erkundigten sich nach Wertsachen im Hause, der finanziellen Situation der Bewohnerinnen und Bewohner, nach deren Anwesenheit und Ähnlichem. Die Täter üben jeweils massiven Druck auf die Opfer aus und fordern Sie auf, niemandem etwas davon zu erzählen. Die meisten Anrufempfänger haben sich vorbildlich verhalten und gingen nicht auf die Anweisungen der falschen Polizisten ein, sondern informierten umgehend die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft über die Vorfälle. Eine 81-jährige Rentnerin aus Muttenz übergab den mutmasslichen Tätern jedoch Bargeld in der Höhe von 17 000 Franken. Beim zweiten Fall handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus Liestal, welche den falschen Polizisten 20 000 Franken übergab. Bei einem dritten Fall in Allschwil konnte die Polizei die Übergabe eines grösseren Geldbetrages rechtzeitig verhindern. Die Polizei Basel-Landschaft rät zur Vorsicht vor falschen Polizisten und auch echt erscheinenden Telefonnummern. Sie bittet die Bevölkerung, um die Einhaltung einiger Verhaltensregeln. Ruft beispielsweise ein angeblicher Polizist oder eine angebliche Polizistin an und fordert dazu auf, grössere Geldsummen abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren, soll der Anruf sofort abgebrochen werden. Anschliessend soll die Polizei via Notrufnummer 112 alarmiert werden. Die Polizei warnt die Bevölkerung ausserdem davor, Details zur familiären oder finanziellen Situation zu äussern oder Bargeld oder Wertsachen an unbekannte Personen oder angebliche Polizisten zu übergeben.
WoS. Der Kanton Baselland hat die von den Einwohnergemeinden Blauen und Nenzlingen beschlossene Anpassung des Anschlussvertrags zwischen den Gemeinden über die Beschulung der Kindergarten- sowie der Primarschulkinder genehmigt. Die Gemeinde Nenzlingen bezahlt der Gemeinde Blauen somit pro Kindergarten- oder Schulkind, das in Blauen den Kindergarten besucht, nur noch 75 statt 80 Prozent des Betrages gemäss regionalem Schulabkommen. Die Änderung wurde durch die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion rückwirkend per 1. August 2019 in Kraft gesetzt.
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tausch mit den kantonalen Behörden und es würden laufend Aufträge umgesetzt. Für die Bevölkerung wurden auf Bundes- und Kantonsebene verschiedene Hotlines eingerichtet, welche für Fragen rund um das CoronaVirus zuständig sind. Bei Fragen oder Unklarheiten wenden Sie sich bitte telefonisch an folgende Kontakte: Baselland 0800 800 112 Solothurn 0800 112 117 Bund 058 463 00 00 Oder online beim Bundesamt für Gesundheit auf: www.bag-coronavirus.ch
FOTOGALERIE
Nun steht er wieder einsam
Frist läuft: Noch bis zum 31. März haben Jugendliche die Möglichkeit, ihr Projekt einzureichen. werbsteilnahme sind Ideen und Projekte, die noch umgesetzt werden, und bereits umgesetzte Projekte berechtigt. Mindestens die Hälfte des Projektteams muss einen konkreten Bezug im Kanton Baselland haben, also beispielsweise hier wohnen, zur Schule gehen oder das Projekt im Kanton durchführen. Die zwölf besten Anträge werden ans Finale am 26. Mai ins Kulturhotel Guggenheim nach Liestal eingeladen, wo die Projekte vor Publikum und einer Jury präsentiert werden. Der Jugendprojektwettbewerb des Kantons Baselland wird durch den Lotteriefonds Basellandschaft unterstützt, durchgeführt wird er von infoklick.ch, der Kinder- und Jugendförderung Schweiz.
Neugierig: Vor kurzem posierte vor Ralph Jordis Kamera, auf einem Feld zwischen Flueh (Schützenhaus) und dem Dürrenbodenweg, ein Hermelin...
Ruhe nach der Fasnacht: Nun hat Helias Helye seinen Platz in laufen wieder für sich alleine. FOTO: MARTIN STAUB
...und verschwand dann auch gleich wieder. Das Hermelin, auch genannt grosses Wiesel oder Kurzschwanzwiesel, gehört zur Familie der Marder. FOTOS: RALPH JORDI
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THIERSTEIN KLEINLÜTZEL
Wo das Tier einfach Tier sein darf Auf dem Lebenshof im Ring in Kleinlützel finden über hundert Tiere ein Zuhause. Wozu die ganze Arbeit und wie viel Freude es bringt, erklärt Martina Blattner bei einem Rundgang über den Hof. Zoe Zbinden
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in Lebenshof, auch bekannt unter dem Namen Gnadenhof, ist ein Hof, auf dem man sich um Haus- und Nutztiere kümmert, die sonst niemand möchte. Sei es wegen des Alters, einer Krankheit, einer Behinderung oder aufgrund einer Notsituation des Besitzers. Solche Tiere sind schwierig zu vermitteln. Doch genau diese Tiere finden auf dem Hof im Ring in Kleinlützel ein Zuhause. Der Lebenshof wurde vor über zehn Jahren von Martina Blattner und ihrer Mutter gegründet. Das Projekt fing mit ein paar Katzen, Hunden und Pferden klein an. Doch in den vergangenen Jahren war der Hof für unzählige Tiere ein wunderbares Zuhause. Heute bietet der Hof über hundert Tieren ein Heim, in welchem sie sich so richtig wohlfühlen. Der Rundgang startet bei den Ziegen und Schafen. Als wir die Wiese betreten, trotten sie fröhlich daher. Vor allem die Zwergziege Thömeli erweist uns einen liebevollen Empfang und verlangt dafür viele Streicheleinheiten. Die Ziegenund Schaftruppe folgt uns lange hinterher, schliesslich dürfen die Tiere auf einem Grossteil des Hofs frei herumlaufen. Platz dafür hat es genug, denn rund zwei Hektaren Land gehören zum Anwesen. Wir gelangen zum Hühnerstall, in dem momentan etwa dreissig Hühner leben. Die Hennen, die hier wohnen, sind alt und können nicht mehr viele Eier legen. Auf den Legebetrieben werden diese Hühner oftmals vergast oder geschlachtet. Immer wieder rettet Martina Blattner Hühner aus solchen Betrieben und nimmt sie bei sich auf. Auf dem Rundgang begegnen wir noch Pfauen, Gänsen, Pferden, Maultie-
Neugierig: Die beiden Saanegeissen Gibeli und Mameli begrüssen die Besucher. FOTO: ZOE ZBINDEN
ren, Katzen und Schweinen. Bei so viel Arbeit und so vielen Tieren sind die Kosten sehr hoch. Der Verein Lebenshof im Ring ist von Spenden abhängig und kommt auch damit nur knapp über die Runden. Jede finanzielle Hilfe ist willkommen, da immer noch viel aus den eigenen Taschen bezahlt wird. Doch nicht nur finanziell wird gerne Hilfe angenommen. Bei so einem Projekt hat man immer alle Hände voll zu tun, deshalb werden am 14. März einige helfende Hände gesucht. Der Lebenshof im Ring organisiert mehrmals jährlich einen Helfer-und-Helferinnen-Tag wo man sich über die Homepage www.hofring.ch anmelden kann. Das Verhältnis, das Martina Blattner und ihre Mutter zu den Tieren haben, ist bemerkenswert. Sogar bei den Hühnern, kennen sie von jedem den Namen. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte, und jede davon könnte Blattner erzählen. Doch diese starke, liebevolle Beziehung zu den Tieren hat leider auch ihre Schattenseiten. Tiere in Not gibt es im Überfluss. Der Hof im Ring erhält fast täglich Anfragen, um neue Tiere aufzu-
nehmen. Aber die Ressourcen und der Platz sind begrenzt und es kann nicht allen ein Zuhause angeboten werden. «Dies ist vor allem schwer, weil wir oftmals die Entscheidung fällen müssen, ob das Tier getötet wird oder nicht, aber wir können leider nicht alle aufnehmen», erklärt Martina Blattner wehmütig. Das Schwierigste am Ganzen ist jedoch, dass man auf einem Lebenshof fast täglich mit dem Tod konfrontiert wird. Die Tiere sind oftmals alt oder krank. Es ist klar, dass bei den meisten die Zeit nur noch ein knappes Gut ist. Man darf sich aber nicht auf das Negative fokussieren. Martina Blattner gefällt die Arbeit besonders, weil die Tiere sehr viel zurückgeben. Wie der kurze Rundgang gezeigt hat, geht es den Tieren auf dem Lebendhof Ring gut,, sie stecken einen mit ihrer positiven Art regelrecht an und man lernt um sie herum tagtäglich Neues dazu. Das Schöne an einem Gnadenhof ist auch, dass man, anders als andere Tierschutzaktivisten, einen extrem hohen Praxisbezug hat. Man weiss genau, wofür man das Ganze macht.
CORONA-VIRUS
Veranstaltungsverbot und Hotline im Kanton Solothurn Mitteilung des Solothurner Regierungsrates vom 28. Februar. Aktueller Stand der Informationen am 3. März 16 Uhr.
VERANSTALTUNG
Ein Sommernachtstraum im neuestheater.ch in Dornach WoS. Das neuestheater.ch in Dornach zeigt im März «The course of true love never did run soon», oder zu Deutsch: Der Gang wahrer Liebe verlief nie sanft. In ihrem halbjährigen Spiel-, Leseund Denkprozess hat das Jugendtheater den rein romantischen, verklärten Blick auf den Sommernachtstraum verloren. Der Sommernachtstraum spielt in der Nacht, im Wald – oder nach C. G. Jung: am Ort des Unbewussten. Zusammengefasst sind in Shakespeares Sommernachtstraum der Tod und die Wollust ebenso anwesend wie verspielte Verliebtheit, Reinheit, Zauber, Helles, Dunkles, roher Spott und Ekel, Wildheit, Sanftheit, Vergewaltigungsandrohungen und Schönstes über die Liebe und das Verliebtsein. Wie das Stück derzeit vom Ensemble und der Regisseurin, Sandra Löwe, gelesen wird, entsteht ein Reigen des
Lebens, nicht nur eine oberflächliche Variante davon. So sind weiter nach C. G. Jung Animus und Anima vielfältig vertreten, wie auch die Archetypen und der Schatten der Archetypen. Genaugenommen gehen Licht und Schatten bei allen vier Paaren (Theseus/Hippolyta, Oberon/Titania, Hermia/Lysander, Helena/Demetrius) Hand in Hand. Derzeit nennt Sandra Löwe den Sommernachtstraum einen Wiederbelebungsversuch des Natürlichen. Ein Spiel im und mit dem Unbewussten, im Traum, im «Sommernachtstraum», – lebendig und facettenreich. «The Course of true Love never did run soon» im neuestheater.ch in Dornach. Premiere: Donnerstag, 12. März, 19.30 Uhr. Weitere Spieldaten: 13./14./ 15./17./19./20. und 22. März, jeweils um 19.30 Uhr, sonntags um 18 Uhr.
Der Bundesrat hat sämtliche öffentlichen oder privaten Veranstaltungen, bei denen sich gleichzeitig mehr als 1000 Personen aufhalten, verboten. Der Kantonale Sonderstab Corona appelliert an die Eigenverantwortung von Veranstaltern und Besucherinnen und Besuchern und empfiehlt dringend, auch bei Veranstaltungen mit weniger Personen, eine restriktive Risikoabwägung vorzunehmen. Die vom Bundesrat verordneten Massnahmen haben zum Ziel, die Verbreitung des Coronavirus in der Schweiz zu verhindern oder einzudämmen. Damit sollen die Häufigkeit von Übertragungen reduziert und die Übertragungsketten unterbrochen werden. Für Veranstaltungen im Kanton Solothurn heisst dies: Veranstaltungen mit 1000 und mehr Personen Sie dürfen nicht stattfinden und sind abzusagen. Der Kantonale Sonderstab fordert sämtliche Veranstalter auf, die nötigen Schritte einzuleiten. Veranstaltungen mit 100 bis 999 Personen Hier empfiehlt der Sonderstab eine re-
striktive Risikoabwägung. Dabei sind Kriterien zu beachten wie: • Klare Information an Teilnehmende und Mitarbeiter über Massnahmen zur Reduzierung des Übertragungsrisikos vermitteln (allgemeine Hygienemassnahmen, Coronavirus-Informationen bei Reiserückkehrer etc.) • Teilnahme von erkrankten Personen vermeiden • Teilnahme von Personen vermeiden, die in den letzten 14 Tagen in einem betroffenen Gebiet waren • Rückverfolgbarkeit von Teilnehmenden sicherstellen • Zusammensetzung des Publikums hinsichtlich Risikogruppen Grundsätzlich empfiehlt der Sonderstab auch auf Anlässe in dieser Grösse zu verzichten. Für eine Durchführung ist der Veranstalter auf jeden Fall verpflichtet, mit dem Kanton Rücksprache zu nehmen. Es erfolgt eine Risikobeurteilung via Hotline (0800 112 117), im Zweifelsfalle nach Rücksprache mit dem Kantonsarzt. Veranstaltungen mit bis 100 Personen Hier entscheiden die Veranstalter eigenverantwortlich über die Durchführung. Schulen Die Schulen sind vom Veranstaltungsverbot nicht betroffen. Der Unterricht findet weiterhin ordentlich statt. Auch
an den Schulen gilt: Grundsätzlich ist alles zu tun, um das Risiko für Ansteckungen und die Verbreitung des Virus möglichst klein zu halten. Konkret geht es darum, die Präventionsempfehlungen konsequent umzusetzen und allfällige Ansteckungen frühzeitig zu erkennen. Weitere Massnahmen sind an den Schulen zurzeit nicht zu treffen. Das Departement für Bildung und Kultur wird die Eltern der Solothurner Schülerinnen und Schüler zusätzlich informieren. Sonderstab Corona Der Kanton Solothurn beobachtet die Lage seit Ende Januar aufmerksam und hat entsprechende Massnahmen getroffen. Seit dieser Woche ist der Sonderstab Corona im Einsatz, welcher sich regelmässig austauscht und sich im 48-Stunden-Rhythmus trifft. Er nimmt Lageanalyse vor, koordiniert und beschliesst die nötigen Massnahmen. Hotline für die Bevölkerung und für Veranstalter Für die Veranstalter von Anlässen wird eine Hotline eingerichtet. Diese ist bis auf weiteres täglich von 10 – 16 Uhr besetzt. Nummer: 0800 112 117. Die Bevölkerung wird gebeten, sich bei allgemeinen Fragen an die Hotline des Bundes zu wenden: 058 463 00 00.
THIERSTEIN
Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
BREITENBACH
NUNNINGEN
Kein Weg führt an der Neumattstrasse vorbei
Neue Antennen sind vorerst gestoppt
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Die Gemeinderäte von Breitenbach und Büsserach haben neue Vorschläge für die Neumattstrasse. Sie machen den Anwohnerinnen und Anwohnern verschiedene Angebote. bea. Die Sperrung der Neumattstrasse war im letzten Jahr die Antwort der Breitenbacher Gemeindeversammlung auf die Frage der Verkehrssicherheit. Bei den Anwohnern war die Angst vor Unfällen gross aufgrund des Schwerverkehrs, der durch die Neumattstrasse in das Industrieareal von Büsserach rollt. Sie wussten die Mittel der Demokratie auszuschöpfen und forderten Sofortmassnahmen. Es war aber auch eine Frage der Taktik. Mit der Sperrung sollten die Verhandlungen zwischen den Gemeinderäten von Büsserach und Breitenbach bezüglich der Verkehrsplanung beschleunigt werden. Man erhoffte sich, dass die Ideen für eine neue Strasse durch das Von-Roll-Areal oder durch die Landwirtschaftszone im Breitenbacher Feld nun konkretisiert würden. An der Gemeinderatssitzung vom Montagabend in Breitenbach erfuhr man, dass Alternativen zur Neumattstrasse – zumindest mittelfristig – nicht realisierbar seien, sagte Gemeindepräsident Dieter Künzli. Er möchte den Anwohnerinnen und Anwohnern des Neumattquartiers aber verschiedene Sicherheitsmassnahmen (Trottoir, Tempo 30) anbieten und steht diesbezüglich in Verhandlungen mit dem Gemeinderat von Büsserach für eine Kostenbeteiligung. «Die Anzeichen, dass man sich gemeinsam einsetzen will für die Verbesserung der Strasse, stehen nun gar nicht schlecht», resümierte Künzli und teilte mit: «Der Büsseracher Gemeinderat stellte eine Kostenbeteiligung von mehreren hunderttausend Franken in Aussicht» – vorausgesetzt die Gemeindeversammlung bewilligt diesen Kredit. Die Erwartungen von Breitenbach sind hoch, dem Gemeinderat schwebt vor, dass der Ausbau der Strasse aufgrund des Schwerverkehrs zu einem beträchtlichen Teil von Büsserach getragen werden muss. Die Sicherheit könne nur erhöht werden mit dem Bau eines Trottoirs, gab Künzli zu bedenken. «Der Landerwerb dafür sowie die Perimeterbeiträge für die Anwohnerinnen und Anwohner könnten zu neuem Widerstand führen und das Projekt an der Gemeindeversammlung zu Fall bringen.» Da die Strassensperre zeitlich beschränkt ist und nach ihrer Wiederöffnung das alte Sicherheitsproblem bestehen bleibt, beschloss der Gemeinderat einstimmig, ein Vorprojekt für den Bau einer sichereren Strasse mit Kostenangaben erarbeiten zu lassen; und dann nach der nächsten Verhandlungsrunde mit Büsserach abzuwägen, ob und wann das Projekt vor die Gemeindeversammlung kommen könnte.
Ausbau: Ein geplanter höherer Mast (links das Bauprofil neben dem bestehenden Mast) mit stärkeren Antennen soll mehr Leistung bringen.
Hunderte fürchten um ihre Gesundheit und unterstützen mit ihrer Unterschrift die Einsprache gegen den Ausbau der Mobilfunkanlage auf der Roderisweid. Gini Minonzio
G
leich vier Einsprachen sind gegen den geplanten Ausbau der bestehenden Mobilfunkantenne am Rand der Roderisweid in der Gemeinde Nunningen eingegangen. Dies bestätigte der Nunninger Bauverwalter Stephan Gudenrath. Die Gemeinde hat die Einsprachen dem Kanton weitergeschickt. Dieser muss bei Baugesuchen ausserhalb der Bauzone entscheiden, ob sie zonenkonform sind oder ob eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann, erklärt Lilian Schwarz, Leiterin der Abteilung Baugesuche beim kantonalen Amt für Raumplanung. Wie lange das Verfahren dauern wird, sei unbere-
chenbar. Das hänge von den Einsprachen ab. Sicher ist, dass sich das Verfahren über mehrere Monate hinziehen kann. So wurden die Einsprachen gegen den Ausbau der Mobilfunkanlage von vergangenem August beim Nunninger Schützenhaus noch nicht abschliessend erledigt, bestätigt Schwarz. Weiter will sie sich nicht äussern, da es sich um laufende Verfahren handelt. Eine der Einsprachen gegen den Ausbau des Mastes auf der Roderisweid wurde von 359 Personen mitunterschrieben, wie die Himmelriederin Margrit Marending erklärt. Die Einsprache liegt dem Wochenblatt vor. Gemäss dieser Einsprache wollen Swisscom und Sunrise den bestehenden Mast von 31 Metern auf 40 Meter erhöhen. Zudem wollen sie statt der 4 bestehenden Einzelantennen 15 Einzelantennen montieren. Auch soll die Leistung aller neuen Einzelantennen erhöht werden. Bei der überdimensionierten geplanten Leistung sei zu vermuten, dass die gesamte Bevölkerung Himmelrieds auch im Keller über Mobilfunk kommunizieren könne, was niemand benötige.
Die Meinungen zur Schädlichkeit der Strahlen gehen auseinander «Es ist möglich, dass die Strahlung der 5G-Antennen schwere Herz-KreislaufKrankheiten verursachen. Das Vorsorgeprinzip gemäss nationalem Umweltgesetz ist nicht gewährleistet», erklärt Marending. Dieses besagt, dass Einwirkungen frühzeitig zu begrenzen seien, wenn sie schädlich oder lästig werden könnten. Marending stellt auf die Arbeiten verschiedener Forscher ab, die davon ausgehen, dass Mobilfunkstrahlung unter anderem auch die DNA verändere. Dies führe zu Krebs oder zu Erbkrankheiten der Nachkommen. «Die Menschheit kann sich zugrunde richten.» Marending fordert, dass viel mehr unabhängige Studien zur Auswirkung der Mobilfunkstrahlen gemacht werden. «Solange keine umfassenden neutralen Studien gemacht worden sind, soll auf den Ausbau von 5G verzichtet werden», betont Marending. Dies umso mehr, als die Gesamtbevölkerung keinen wesentlichen Vorteil davon habe. Esther Hüsler, Pressesprecherin der Swisscom AG, und Rolf Ziebold, Pres-
SYMBOLBILD: GINI MINONZIO
sesprecher der Sunrise Communications AG, sagen dazu, dass die gesetzlichen Grenzwerte der Strahlenbelastung jederzeit eingehalten werden. Unterhalb der Grenzwerte seien trotz tausender wissenschaftlicher Studien und jahrzehntelanger Forschung keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit belegt. Dies bestätigten die Experten des Bundes wie auch die internationalen Behörden. Marending ist entschlossen, ihr Ziel hartnäckig zu verfolgen: «Man muss mit allen rechtlich verfügbaren Mitteln gegen die Erhöhung der Mobilfunkstrahlen kämpfen.» So schnell wird die Sunrise Communications AG jedoch nicht aufgeben. Sie halte am Bauvorhaben fest, so Ziebold. Und auch die Swisscom AG lässt sich von Einsprachen nicht so leicht abhalten. Swisscom respektiere den demokratischen und rechtsstaatlichen Weg, behalte sich aber ihrerseits vor, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Einsprachen gehörten zu den demokratischen Rechten und man warte den Entscheid der Gemeinde ab, erklärt Hüsler.
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VERANSTALTUNG
HOFSTETTEN
Die Geschichte der Atomenergie
Es werden auch wieder Plätze frei
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Das neue Angebot für Menschen mit Demenz stiess im Leimental sogleich auf grosse Nachfrage. Bea Asper
Vortrag: Eine Geschichte der Atomenergie in der Schweiz. FOTO: ZVG WoS. Der Historiker Michael Fischer forscht über die Entwicklung der Kernkraft in der Schweiz. In der Bibliothek des Klosters Dornach hält er am 9. März, um 19.30 Uhr, den Vortrag «Atomfieber. Eine Geschichte der Atomenergie in der Schweiz». 1969 fanden zwei prägende Ereignisse statt: Im Januar musste der Versuchsreaktor in Lucens nach einem schweren Zwischenfall stillgelegt werden. Und im September nahm das erste von vier Schweizer Atomkraftwerken in Beznau seinen Betrieb auf. 50 Jahre später steht das Land an einem völlig anderen Punkt. Ende 2019 wird das Atomkraftwerk Mühleberg abgestellt und der Bundesrat hat den langfristigen Atomausstieg beschlossen. Die anfängliche Euphorie über die saubere, sichere und fast grenzenlos verfügbare Energie ist nach vielen Kämpfen und den Katastrophen in Tschernobyl und Fukushima dem politischen Pragmatismus gewichen. Die Entwicklung der Atomenergie ist ein zentrales Stück Schweizer Geschichte nach 1945. Dem Glauben an Technologie und an den wirtschaftlichen Fortschritt standen zuerst pazifistische, dann regionalpolitische und schliesslich ökologische Bewegungen entgegen. Dieser Vortrag wird gehalten anstelle des vorgesehenen Vortrags von Benjamin Spielmann: «Im Übrigen ging man zu Fuss». Bibliothek des Klosters Dornach, 9. März, um 19.30 Uhr,
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s ist eine Herzensangelegenheit», sagt Mirjam Schnyder. An schönster Wohnlage in Hofstetten hat sie aus einem Einfamilienhaus eine Tagesstätte für Menschen mit Demenz gemacht. Sie hat sich damit vor zwei Jahren den Wunsch der Eigenständigkeit erfüllt und gleichzeitig der Bevölkerung einen sozialen Dienst erwiesen. Die Auflagen zu erfüllen war kein leichtes Unterfangen, doch Beharrlichkeit führte zum Ziel. Wenige Tage nach der angekündigten Eröffnung der Tagesstätte «Oase Dorneck» für Menschen mit Demenz war der Grossteil der Plätze belegt. Es werden aber auch immer wieder Plätze frei, sagt Schnyder auf Anfrage dieser Zeitung. «Wenn die ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind, kommt es zum Übertritt in ein Heim.» Das Zuhause in gewohnter Umgebung so lange als möglich bewahren zu können ist laut Schnyders langjähriger Erfahrung im SpitexBereich die Variante, für die es sich zu arbeiten, betreuen und pflegen lohne. «Dies ist aber nur möglich mit sehr viel Goodwill», gibt die ausgebildete Pflegefachfrau zu bedenken. «Die Angehörigen von Menschen mit Demenz stossen nicht selten an ihre Belastungsgrenze.» Diese Situation zu entschärfen gehöre zum Konzept ihrer Tagesstätte, erklärt Schnyder. Beim Kanton Solothurn rannte sie damit offene Türen ein: Tagesstätte-Plätze waren und sind sehr gesucht. Dabei arbeiten die verschiedenen Institutionen Hand in Hand miteinander und ergänzen sich. Die Tagesstätte Oase bietet ihren Gästen Tagesbetreuungen mit Alltagsbeschäftigungen, Gemeinschaftsgefühl,
Zusammenhalt: Das Gemeinschaftsgefühl und gemeinsame Aktivitäten machen aus der Tagesstätte eine Wohlfühloase Leiterin Mirjam Schnyder und Betreuerin Christine Brunner mit ihren Gästen. gemeinsames Kochen, Aktivierung, Gedächtnistraining und viel Bewegung an der frischen Luft. Da der kleinen Maximalzahl von sechs Gästen zwei Betreuerinnen zur Seite stehen, ist es möglich, auf die individuellen Bedürfnisse einzugehen. Je nach Bewegungsbedarf gibt es ausgedehnte Spaziergänge. Die wunderschöne Landschaft von Hofstetten ist der perfekte Ort dazu und sie war ein wichtiges Kriterium bei der Standortwahl. Schnyder war vorher im Oberbaselbiet tätig – im Leitungsbereich der Spitex. Doch auch die persönliche Verbundenheit führte sie zurück ins Leimental. «Ich bin in Therwil aufgewachsen und ich habe hier meinen Familienund Freundeskreis», erzählt die 51-jährige Powerfrau. Für sie stand von Anfang an klar, dass sie ihr Angebot der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen möchte. «Ich halte mich an die Tarifvorgaben des Kantons. Demnach betragen die Tagespauschalen 125 Franken. Nach den möglichen Abzügen
stelle ich den Gästen noch maximal 71 Franken in Rechnung.» Die aufwendigen Abrechnungen mit den Krankenkassen und der öffentlichen Hand für die Gäste zu erledigen sei Bestandteil des Angebots. Dank einer grosszügigen Unterstützung durch die «Jacqueline
FOTOS: BEA ASPER
Spengler»-Stiftung verfügen Schnyder und ihr Betreuungsteam nun auch über ein Fahrzeug, mit dem sie die Gäste zu Hause abholen und am Abend heimfahren können. Die Tagesstätte ist an den Werktagen von 9 bis 17 Uhr geöffnet.
Naturnah: Die Oase Dorneck, Tagesstätte für Menschen mit Demenz.
WITTERSWIL
Der Business Park im Grünen, Auszug aus «Dr Schwarzbueb 2020», Teil 1 Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Basel-Delémont im Jahr 1875 zog die Industrie in die ländlich geprägte Region. Es folgte über die Jahre ein wirtschaftliches Auf und Ab. Dr Schwarzbueb, das Jahr- und Heimatbuch 2020 für das Schwarzbubenland und das Laufental steht unter dem Schwerpunktthema «Industrie – vom Fleiss der Vorfahren zur Innovationskraft der Zeitgenossen». Die diesjährige Kalenderausgabe widmet sich der Industriebranche aus verschiedenen Blickwinkeln. Das Wochenblatt druckt in dieser und der folgenden Ausgabe die Reportage über die Erfolgsgeschichte des Technologiezentrums in Witterswil ab. Weitere spannende Geschichten sind im Jahr- und Heimatbuch zu finden. TZW Technologiezentrum Witterswil In einem Vorort der Stadt Basel und somit im spannenden Umfeld von Hochschulen und Industrie und inmitten des Biovalley hat sich auf einer Fläche von 70 000 m2 das Technologiezentrum Wit-
terswil entwickelt. Der Standort Witterswil hat eine lange Tradition, was Innovation und Technologie angeht, ging das Technologiezentrum Witterswil doch aus der agrobiologischen Versuchsstation der Novartis hervor. Am 16. August 1971 bezog die Firma Sandoz aus Basel die agrobiologische Versuchsstation in Witterswil, wo sie 25 Jahre lang mit durchschnittlich 70 Mitarbeitern die Forschung der Division Agro betrieb. 1996, mit der Fusion von CIBA und Sandoz zu Novartis, wurden die Forschungsabteilungen verschmolzen und nach Stein verlegt. Das Areal musste nun einer neuen Nutzung zugeführt werden. Dr. Jost Harr, der bereits seit 1971 im Zentrum gearbeitet hat, sah in Witterswil für Jungunternehmen aus den Gebieten der Life Sciences und Medizinaltechnik optimale Startbedingungen. Mit der Hilfe der solothurnischen Wirtschaftsförderung verpflichtete er einige Jungfirmen und ein Universitätsinstitut als erste Mieter im neu gegründeten Technolo-
Erste Ausbauetappe: Pavillon 254 a–c. Büro- und Laborräumlichkeiten für StartUp-Unternehmen und kleinere Firmen.
Basel entfernt, dem Zentrum der industriellen und universitären Pharmaforschung, in unmittelbarer Nähe zu Autobahn und Flughafen liegt es inmitten des dichten Netzwerkes von Industrie und Universität. Andererseits ist Witterswil eben auch nicht Basel: die günstigen Mietkonditionen locken gerade innovative und ehrgeizige Start-up und Spinoff Firmen an, welche ihre limitierten Mittel lieber in die Forschung investieren möchten. Teil 2 folgt in der nächsten Ausgabe. Isabelle Achermann-Nussbaumer
Agrobiologische Versuchsstation Sandoz von 1971. giezentrum Witterswil. Zu Beginn stellte die Novartis noch die Räumlichkeiten, bestehend aus einem Laborgebäude von ca. 4500 m2, Gewächshäusern und Geräteunterständen, zur Verfügung und unterstützte den Start von neu gegründeten Firmen mit Geldern aus dem Novartis Fond. 1999 musste aber, mit dem vollständigen Auszug der Novartis, für die Finanzierung eine neue Lösung gefunden werden. Der Unternehmer Ueli Nussbaumer konnte für den Kauf des Areals gewonnen werden. Ueli Nussbaumer kaufte im Jahr 2000 das 70 000 m2 grosse Areal, ursprünglich mit dem Gedanken, die Nussbaumer Sägerei AG von Flüh an einen geeigneteren Platz umzusiedeln. Doch mit seinem Rückzug aus der Holzbranche führte er die Idee eines Technologieparks in Witterswil konsequent weiter und gründete die heutige TZW Technologiezentrum Witterswil AG.
FOTOS: ZVG
Entwicklung Die Vision, jungen und bereits etablierten Unternehmen aus der Life-Sciences-Region Basel, einen vorzüglichen Standort mit einer bedürfnisgerechten Infrastruktur zu bieten, mit dem Ziel, verloren gegangene Arbeitsplätze in der Region neu zu schaffen und zu vermehren, brauchte eine hohe Risikobereitschaft. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt aber, dass sich dieses Risiko gelohnt hat. 2002 arbeiteten bereits wieder über 50 Personen in den verschiedenen neu angesiedelten Jungfirmen. Die von der Novartis übernommenen Räumlichkeiten reichten bald nicht mehr aus, und im Jahr 2003 wurden in einer ersten Ausbauetappe drei kleine Module (Pavillons) zu je 400 m2 gebaut. Grund für das Interesse von Firmen am TZW ist auch seiner Lage zu verdanken: Nur gerade zehn Kilometer von
Jahr- und Heimatbuch 2020 für das Schwarzbubenland und das Laufental
Industrie – Vom Fleiss der Vorfahren zur Innovationskraft der Zeitgenossen Mit der Chronik 2018 – 2019
Dr Schwarzbueb: Das Jahr- und Heimatbuch 2020 für das Schwarzbubenland und das Laufental. Bezug: CH Regionalmedien AG, Hauptstrasse 37, 4242 Laufen, CHF 16.- inkl. MwSt. zuzüglich Versandkosten, oder E-Mail kontakt@schwarzbueb.ch
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Fakten zu einem Delir • Ein Delir ist ein medizinischer Notfall. • Gerade auch kleine Ausprägungen fallen oft nur Angehörigen auf. Suchen Sie das Gespräch mit P@egepersonal und Ärzteschaft. • Präsenz von Angehörigen ist wichtig, sie vermittelt Sicherheit. Gemeinsames Essen, Vorlesen oder Fotos anschauen führen Normalität herbei. • Als Besucher achten Sie auf eigene Ressourcen. Auch Sie brauchen Erholung.
sich ein mögliches Delir frühzeitig erkennen. Aus diesem Grund erhalten entsprechende Patienten ein Screening.
MAL EINEM DELIR BEGEGNET? UMGANG MIT AKUTER VERWIRRTHEIT Bei Menschen im Delir vermischen sich Illusion und Realität. Gerade nahe Angehörige spielen dann eine bedeutende Rolle: Sie können Veränderungen besser feststellen und zur Re-Orientierung beitragen, weil sie den Erkrankten und seine Gewohnheiten kennen. Dieser medizinische Notfall ist behandelbar.
Eben noch lag er mit geschlossenen Augen auf dem Bett. Plötzlich sitzt er auf der Kante und weist mit zittriger Hand auf den Hügel vor dem Spital. Die Abendsonne beleuchtet die bunte Farbenpracht der Magerwiese: «Wir wollten doch Skifahren gehen, heute?» Das Frühstück sei lecker gewesen und habe ihn gestärkt. So ein Rührei gäbe eben schon Kraft, meint er noch. Auf dem Tisch neben ihm steht eine längst erkaltete Suppe. Nicht angerührt. Früher liebte er Suppe. Und er fand Eierspeisen stets sehr überbewertet.
Verschiedene Gesichter Ein Delir zeigt sich mit unterschiedlichen Symptomen. Mal ist der Patient hyperaktiv: unruhig, zappelig, hat häu?g Halluzinationen, gefährdet sich durch Selbstverletzung. Das Gegenteil wäre dann die Hypoaktivität, wenn er lethargisch, teilnahmslos und ruhig wirkt. Und dann gibt es Mischformen. Folglich sind gerade vertraute Angehörige wichtig bei der Erkennung eines Delirs. So sollten sie Aufmerksamkeits- und Kognitions-Störungen unbedingt dem medizinischen Personal melden. Früherkennung bei 70jährigen Bei Menschen ab 70 Jahren steigt die Wahrscheinlichkeit, an einem Delir zu erkranken. Auch der Aufenthalt auf der Intensivstation oder eine Demenz erhöhen das Erkrankungsrisiko. Depression und mangelhafte Ernährung oder geringe körperliche Aktivität etwa begünstigen es zusätzlich. Sind diese Fakten alle erkannt, lässt
Unterstützung durch Angehörige Nun hat er sich wieder hingelegt; wirkt aber noch immer unruhig und zappelig. Ist er gar ansprechbar? Wie kann ihm geholfen werden? – Der Patient braucht nun Ruhe. Möglichst wenig Reizein@üsse von aussen. Nebengeräusche wie piepsende Geräte stören. Viel Tageslicht und nachts dann Dunkelheit, das hilft. Eng befreundete Menschen, welche ihn sanft begleiten, fördern die Genesung. Ganz anders als grosser Publikumsaufmarsch. Es braucht eine sanfte Aufmerksamkeit seitens Angehörigen und medizinischem Personal. Dieses entscheidet auch, ob eine begleitende Medikation sinnvoll ist.
Karin Jordi, Pflegeexpertin soH
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SPORT HANDBALL
FUSSBALL
Schwaches Spiel gegen Freiämter us. In einem typischen «nachfasnächtlichen» Spiel in Laufen besiegte der SG Wahlen-Laufen den TV Muri 2 mit 28:23 (16:12). Man spürte bei den Gastgebern deutlich die zweiwöchige Trainingspause während der Fasnacht. Viele Abstimmungen in den Abläufen waren nicht vorhanden und das Spiel war geprägt von mehreren technischen Fehlern und einer schwachen Chancenauswertung. Vor allem hundertprozentige Gelegenheiten, wie Gegenstösse, wurden nicht genutzt. Ausserdem erwischte es, den nach einer längeren Verletzungspause zurückgekehrten Marc Eng nach einem Foul in der 17. Minuten mit der Roten Karte. Überragender Spieler war mit 13 Toren einmal mehr Patrick Studer . Aber auch
Dynamisch: Philippe Hürbin beim Torwurf
die beiden Torhüter zeigten mit einer Quote von 50 Prozent eine gute Leistung. Die SG Wahlen Laufen lag während der ganzen Partie immer in Führung, konnte jedoch die Aargauer nie abschütteln. Mit dem Gewinn von zwei Punkten liegt man weiterhin zusammen mit dem HC Hopfenperle aus Aarau an der Tabellenspitze. Es geht nun darum, möglichst rasch zur Normalform zurückzufinden. Schon am nächsten Samstag muss man auswärts gegen den HSG Siggenthal (18.45 Uhr, Sporthalle Aue Baden) antreten. Will man vorne auch in Zukunft ein Wort mitreden, muss auch dieses Spiel gewonnen werden.
Der eingeschlagene Weg stimmt
FOTO FREDY SCHMIDLIN
Topskorer: Lars Kölliker war in der Hinrunde Laufens Torgarant.
SPRINGREITEN
Ein Höhepunkt zum Saisonstart Am letzten Samstag und Sonntag fand in der Reithalle Rodersdorf erneut der Saisonauftakt für die Springreiter in der Nordwestschweiz statt. Die Szene traf sich zum CS Rodersdorf. In sieben Prüfungen massen sich etwa 180 Startende mit ihren tierischen Partnern auf dem schön hergerichteten Parcours und kämpften zum Teil sportlich ehrgeizig, zum Teil nur zum Spass, um die Preise. Viele Zuschauer begleiteten die Reiterinnen und Reiter auf der Tribüne, in der Festwirtschaft und in der Bar, denn so ein Concours ist auch immer auch ein
Hoch hinaus: Reiterin am CS Rodersdorf.
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gesellschaftlicher Anlass. Unter der bewährten Leitung von OK-Präsidentin Laura Quinter und ihrem Team steigerten sich die Anforderungen an die Teams von Prüfung zu Prüfung und fanden ihren Abschluss am Sonntagnachmittag mit dem Preis der LaubfroschGarage, einem Springen mit Zeitmessung und einem Stechen. Siegerin wurde die Favoritin Barbara Schnieper auf Bayah, einer 14-jährigen Hannoveraner Schimmelstute. Edmondo Savoldelli
FOTO: ZVG
Laufens Zweitligateam blickt auf eine zufriedenstellende Vorbereitung, muss jetzt jedoch, wie alle, schauen, welche Auswirkungen die Einschränkungen durch das Corona-Virus auf den Betrieb haben. Edgar Hänggi
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igentlich hätte am vergangenen Samstag das Testspiel gegen Therwil stattfinden sollen. Doch die Ereignisse wegen des Virus machten auch Laufen einen Strich durch die Rechnung. Schon eine Woche zuvor wurde der Test gegen Moutier abgesagt. Dies jedoch wegen der Fasnacht. Für Sportchef John Walthert ist das jedoch noch kein Problem, «weil es alle Teams betrifft. Was passiert, wenn diese Situation länger andauert, müssen wir dann neu beurteilen.» Bis dato ist er jedenfalls zufrieden mit der Vorbereitung und dem Team. Es werde gut gearbeitet und die Testspiele gegen Mümliswil (4:0), Courroux (4:0) und Courgenay (3:1) konnte Laufen mit guten Leistungen gewinnen. Auf die Rückrunde gab es ein paar neue Spieler. Als zweiten Torhüter hinter Sascha Iten holte Walthert Fabian
Lapadula vom FC Pratteln. Dann kommen Enis Bufaj und Martin Baleno vom FC Birsfelden zurück und vom FC Ettingen (4. Liga) der Topskorer Jan Ganster. Zudem sind jetzt Michael Schneider und Eric Borer definitiv aus der zweiten Equipe aufgerückt und von den A-Junioren gibt man dem 17-jährigen Simon Steiner eine Chance. Nicht mehr dabei ist Hiram Mondragon, der neu beim Viertligisten FC Riederwald Spielertrainer ist, sowie Jonas Käser. Ein Trainingslager wurde bei der ersten Mannschaft nicht durchgeführt. «Wir haben es in Erwägung gezogen, da auch die zweite Mannschaft eines machte, aber wenn dann nicht alle Spieler dabei sein können, muss man sich fragen, ob es richtig wäre. Andere Teams machten einfach nur Stadtausflüge, doch auch das war nicht unser Ding. Wir können jetzt auf dem Kunstrasen gut trainieren.» Wenn er auf das bisher unter dem neuen Trainerduo Enzo Meo/Rishi Suhanthan erreichte Ergebnis schaut, muss Walthert bezüglich Beurteilung differenzieren. «Trainer und Spieler mussten sich zuerst finden, aneinander gewöhnen. Wir spielen jetzt auch einen anderen Fussball. Der Ballbesitz spielt auf dem Kunstrasen eine grosse Rolle. Damit mussten einige Spieler zuerst zurechtkommen. Es funktioniert aber schon ganz gut und man hat gesehen, wie es ist, wenn alles zusammenpasst. Etwa beim 6:0 in Basel
FOTO: EH-PRESSE
gegen Black Stars.» Der Sportchef fügt aber auch an, dass der eine oder andere Sieg hätte machbar sein müssen. Zu Hause gegen Reinach etwa wurde ein sicher scheinender Sieg nach einer 3:1 Führung noch aus der Hand gegeben, es resultierte ein 3:3. Ein Rang in der ersten Tabellenhälfte strebte man zuletzt immer an. Jetzt ist es einmal mehr Rang neun. «Wir haben in den vergangenen Saisons immer wieder gesagt, dass wir unter die ersten sieben Teams kommen wollen und herausgekommen ist Platz acht oder neun. Es ist sicher nicht Aberglaube, aber wir haben entschieden, dass wir öffentlich keinen Rang mehr als Zielvorgabe nennen. Wenn wir unser Spiel weiter verbessern, wenn die Defensive weiter so gut funktioniert und wir mit den getätigten Mutationen auch in der Offensive treffsicherer werden, dann kommen Siege und mit den Punkten dann automatisch ein Platz in jener Region, wo ich mir vorstelle, dass wir auch hingehören.» 17 Punkte haben die Laufentaler auf dem Konto. Das sind zwar nur zwei mehr als etwa Wallbach-Zeiningen auf Position elf, aber auch nur vier Punkte weniger als der FC Aesch auf Rang sechs. Der Saisonstart ist geplant auf den 14. März zu Hause gegen Dardania. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal
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VERANSTALTUNG
Industriemuseum mit Walter Studer
Weltgebetstagsfeier für Simbabwe
Es gibt wahrscheinlich nicht viele Leute im Schwarzbubenland und im Laufental, die unsern Tausendsassa Walter Studer nicht kennen. Die einen kennen ihn als Dichter, die andern als Fotografen, als Ingenieur, als Deltapilot, als Sammler oder als Kunstschaffenden. Einmal musste er gar als Einstein herhalten. Kurz: Er ist ein Pfiffikus und unermüdlich arbeitender. Erstaunlich, was er noch mit 92 Jahren zu leisten im Stande ist. Seine Neugierde ist wohl die Triebfeder, die ihn nicht rasten lässt. Wenn das Sprichwort «Wer rastet der rostet!» stimmt, dann ganz sicher bei Walter, denn Rost ist bei ihm noch kein Quäntchen vorhanden, ganz sicher kein «geistiger»! So freuen wir uns denn, Walter am Samstag, den 7. März von 14-16 Uhr bei uns im Museum zu haben. Er wird uns über seine Erfolge und Enttäuschungen seinem Leben als Designer und Produkteentwickler manch Interessantes berichten. Gleichzeitig wird er uns einige von ihm entwickelte Produkte und Zeichnungen präsentieren. Eines ist sicher: Langweilig wird es mit Walter Studer nie! Wie Immer, am 1. Samstag im Monat, ist natürlich auch das Museum offen und der Eintritt frei. Willi Thalmann
VERANSTALTUNG
Mit dem Einachser ans Nordkap WoS. Es ist eine fast unglaubliche Geschichte: Mann, 50+, kauft sich ein Cabriolet und fährt damit ans Nordkap und zurück. Typisch für Männer in diesem Alter, denken Sie sich wohl. Dem ist aber nicht so, denn beim Cabriolet handelt es sich um einen Rapid Einachser-Traktor mit Jahrgang 1981 und einen selbstgebauten Wohnanhänger. Am 10. Juni 2018 startet Andreas Zimmermann sein Abenteuer. Vier Monate wird die Reise dauern, welche ihn mit einer Höchstgeschwindigkeit von 17 km/h, über 9000 Kilometer und durch 11 Länder führen wird. «Einmal nicht im Stau stehen», denkt er, «der Stau befindet sich immer hinter mir». Aber wie werden die Menschen reagieren? Werden sie ihn lieben oder hassen? Mit gewissen Ängsten macht er sich auf den Weg, doch er wird überwiegend positiv überrascht. Wo er auch auftaucht, er und sein Fahrzeug sind die Attraktion. Hätte er alle Einladungen angenommen, wäre er wohl noch heute unterwegs. Die Geschichten sind Mal heiter, Mal besinnlich und tiefgründig, aber immer spannend vorgetragen von Andreas Zimmermann, dem Rapid-Man. Live-Reportage «Total abgefahren», Dienstag, 10. März, Aula Gymnasium Laufen, 19.30 Uhr, Vorverkauf und Reservationen: www.global-av.ch
VERANSTALTUNG
«Uf und drvo»: Turnerabend in Büren WoS. Der Turnverein Büren ist ausgewandert und hat sich auf der ganzen Welt verteilt. Angelehnt an die SRF Sendung «Auf und davon» und den Gölä Song «Uf u dervo» möchten zwei Reporter eine Reportage darüber produzieren. Sie reisen um die Welt und besuchen die einzelnen Riegen vor Ort; vom eisigen Südpol bis zum feurigen Mexiko ist sicher für jeden etwas dabei. Fürs leibliche Wohl sorgt die Festwirtschaft und Kaffeestube, nach Programmschluss wird die Bar eröffnet und es bleibt Zeit, den Abend gemütlich ausklingen zu lassen. Am Samstag sorgt die live Partyband aus dem Baselbiet «Take OFF» für Stimmung. Wer sein Glück versuchen möchte, kauft ein paar Lose der reichhaltigen Tombola. Turnerabend in Büren: Freitag, 27. März, Türöffnung 18.30 Uhr, Programmbeginn 20.00 Uhr Samstag, 28. März: Türöffnung 18.00 Uhr, Programmbeginn 19.30 Uhr. Sitzplatz-Reservation obligatorisch: 9./16./13./20. März von 19.30 - 21.00 Uhr, Telefonnummer 077 938 97 87
Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit über 100 Jahren für den Weltgebetstag und machen sich stark für die Rechte von Frauen und Mädchen in Kirche und Gesellschaft. Manchmal fällt es schwer, sich für eine Aktion aufzuraffen, daher wurde dieses Jahr der Spruch von Jesus: «Steh auf! Nimm deine Matte und geh!» als Motto ausgewählt. Das heisst, wartet nicht, bis etwas geschieht, sondern nehmt euer Anliegen selbst in die Hand. Dass Menschen in Simbabwe aufstehen und für ihre Rechte kämpfen, ist bekannt. Im Jahr 1980 erreichte es nach kriegerischen Kämpfen seine Unabhängigkeit von England. Danach erlebte das Land einen wirtschaftlichen Auf-
schwung, doch die Enteignung der weissen Farmer im Jahr 2000 führte zu Vertrauensverlust und wirtschaftlichen Sanktionen der westlichen Handelspartner. Korruption und Misswirtschaft, Dürreperioden und landwirtschaftliches Unwissen führten dazu, dass es heute vielen Menschen in Simbabwe schlecht geht. Überteuerte Lebensmittel, Benzinpreise in unermesslichen Höhen und steigende Inflation sind für sie Alltag. Die Menschen aus Simbabwe, haben jedoch verstanden, dass Jesu Aufforderung allen gilt und nehmen jeden Tag ihre Matte und gehen. Der Weltgebetstag unterstützt Frauen und Mädchen in Simbabwe in Projekten, wo Mädchen und Frauen den Umgang mit sozialen Medien einüben, um ihrer Stimme Ge-
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GEDANKENSTRICH
hör zu verschaffen. Kommen auch Sie zur Feier am Freitag, 6. März, 19.30 Uhr in die christkatholische Katharinenkirche in Laufen. Beten und Singen Sie für die Anliegen der Menschen in Simbabwe und erfahren Sie etwas über dieses schöne Land, das auch touristische Attraktionen, wie zum Beispiel die Viktoriafälle hat. Nach der Feier werden die Frauen des ökumenischen Weltgebetstagsteams von Laufen Getränke und Essen nach simbabwischen Rezepten zum Probieren offerieren und laden ein, noch ein Weilchen gemeinsam zu verbringen. Gundi Binkert Feier zum Weltgebetstag, Freitag, 6. März, 19.30 Uhr, christkatholische Katharinenkirche, Laufen
VERANSTALTUNG
Der richtige Umgang mit digitalen Medien WoS. Nehmen in Ihrem Erziehungsalltag die digitalen Medien manchmal auch Überhand? Handy, Tablets, Spielkonsolen oder PC sind in unserem Leben allgegenwärtig und kaum mehr wegzudenken. Kinder nutzen die Bildschirmmedien immer häufiger und früher. Welche Faszination haben digitale Medien und welche Erziehungsaufgaben sind für Eltern damit verbunden? Das Elternbildungsangebot der Fachstelle kompass richtet sich an Eltern von Kindern unterschiedlichen Alters. El-
tern können sich austauschen und erhalten von Fachperson Anregungen wie sie ihre Kinder in der digitalen Welt altersgerecht begleiten können und worauf sie sich achten sollten. «Nur noch 5 Minuten» ist eine Veranstaltung für Eltern von Kindern zwischen 10 und 16 Jahren. Sie findet am Dienstag, 17. März von 19.00-21.30 Uhr in Dornach statt. «Medien 4.0» spricht Eltern von 0-6jährigen Kindern an und findet am Montag, 20. März von 19.15-21.15 Uhr in Nunningen statt.
Wie du mir, so ich dir – Fair streiten In einer Familie geht es nicht immer harmonisch und friedlich zu und her. Zahlreiche Situationen können zu Stress, Streitigkeiten oder Konflikten führen. Wie können Eltern konstruktiver mit diesen Situationen umgehen? Der Vortrag findet am Donnerstag, 26. März, von 19.15-21.15 Uhr in Witterswil statt. Alle Veranstaltungen sind kostenlos. Die Kursleitenden freuen sich über Ihre Anmeldung unter www.kompass-so.ch oder 032/624 49 39
EINGESANDT
VERANSTALTUNG
Kirschessigfliege jetzt bekämpfen
Obstbäume wieder in Form bringen
Wenn der Frühsommer feucht und nass ist, vermehrt sich die Kirschessigfliege jeweils stark. Schon jetzt können wir etwas dagegen tun. Die meisten Kirschessigfliegen überleben den Winter nicht. Es überleben nur diejenigen, welche genügend Wärme und Nahrung finden. Das gibt es vor allem in Wohnquartieren und auf Komposthaufen. Aber im Vergleich zum Sommer hat es viel weniger Fruchtnahrung. Darum haben Essigfliegenfallen jetzt eine viel stärkere Lockwirkung als im Sommer und es gehen verhältnismässig mehr Fliegen in die Fallen. Je mehr Leute im Quartier eine Falle aufhängen, desto stärker ist die Wirkung. Wenn die Temperaturen auf über 10 Grad steigen, schwärmen die Fliegen aus und können in die Fallen gehen. Jedes Fliegenweibchen, das man jetzt fängt, bedeutet Millionen von Flie-
gen weniger Ende Sommer. Auf der Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Laufental (www.obstbauvereinlaufental.ch) findet man eine Anleitung, wie man aus einer PET-Flasche selber eine Köderfalle bauen kann. Wer nicht basteln will, kann vom Verein auch professionelle, wiederverwertbare Köderfallen beziehen. Will man die Fliege auf den Obstwiesen bekämpfen, stellt man die Fallen am besten an den Waldrändern etwa in 20 Meter Abständen auf. Es ist bekannt, dass die weissen Früchte der Misteln der Fliege als Futterquelle und zur Eiablage dienen. Darum sollte man unbedingt die Misteln von den Apfelbäumen entfernen und in solchen Bäumen zwei bis drei Fallen aufhängen. Roland Roth Obst- und Gartenbauverein Laufental
kenntnissen und Erfahrungen im Gemeinderat viel beitragen. Die Gemeinde kann davon nur profitieren und wird wertvolle Unterstützung erhalten. Ich empfehle Christoph Angst als neuen Gemeinderat sehr und werde ihm am 22. März meine Stimme geben.
Obstbäume können bis über die Blüte hinaus problemlos geschnitten werden. Ihre Bäume müssten auch wieder mal geschnitten werden, aber Sie wissen nicht, worauf es beim Schneiden von Obstbäumen ankommt? Es fehlt Ihnen der Mut die Säge und Schere anzusetzen? Am Samstag 21. März führt der Obst-und Gartenbauverein Laufental in Blauen von 8:45 bis 15 Uhr den traditionellen Winterschnittkurs durch. Der Kurs richtet sich an alle Leute, welche den korrekten Schnitt von Hochstammobstbäumen (Oeschbergschnitt) erlernen möchten. Er besteht aus einem kurzen Theorieteil und viel Schneidepraxis. Es wird der Erziehungsschnitt von jungen Bäumen gezeigt und auch der Erhaltungsschnitt von älteren Bäumen ist Thema des Kurses. Das Ziel des Vereins ist es, zur Erhaltung der Baumpracht der Laufentaler Obstwiesen beizutragen. Das Wissen um Schnitt und Pflege von Obstbäumen muss in möglichst breiten Kreisen der Bevölkerung erhalten werden. Deshalb ist der Kurs auch offen für Nicht-Mitglieder. Diese bezahlen einen Unkostenbeitrag an den Kurs. Mehr Informationen finden sich auf der Homepage www.obstbauverein-laufental.ch des Vereins. Anmeldeschluss ist der 19. März.
Hans-Peter Hänni ehem. Gemeindepräsident CVP Grellingen
Roland Roth Obst- und Gartenbauverein Laufental
LESERBRIEF
Christoph Angst in den Gemeinderat Am 22. März wird es in Grellingen zu einer Nachwahl für den siebten Sitz im Gemeinderat kommen. Zur Wahl stellt sich unter anderen Christoph Angst. Christoph Angst hat mich in der Zeit als Gemeindepräsident und den Gemeinderat mit seinen Voten und Anregungen, anlässlich von Gemeindeversammlungen, mehrmals herausgefordert. Dass sich Christoph Angst nun als Gemeinderat zur Verfügung stellt, finde ich grossartig. Er wird mit seinen Fach-
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«Gschech nüt Bösers!»
Melanie Brêchet Während viele Fasnächtlerinnen und Fasnächtler in der Region noch in glücklichen Erinnerungen an die vergangenen Fasnachtswochen schwelgen, trauern mindestens genau so viele dem verpassten Fasnachtstreiben nach. Was noch vor wenigen Wochen kaum jemand zu wagen glaubte, ist eingetroffen: Das Corona-Virus ist in der Schweiz und der Region angekommen und hat uns auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die Landung war hart und schmerzhaft. Unter anderem in Basel, Liestal oder Sissach fiel die Fasnacht dem Virus zum Opfer. Tausende Arbeitsstunden sind für die Katz, seit Montag ist nämlich klar, dass die Fasnacht nicht nachgeholt wird. Aber nicht nur die Fasnacht fiel ins Wasser, sondern auch andere Veranstaltungen mussten abgesagt werden und werden voraussichtlich auch noch abgesagt. Das ist äusserst unschön und für die Betroffenen, nicht zuletzt auch finanziell, belastend. Aber wie sagt man so schön? «Gschech nüt Bösers!» Denn welche Ausmasse dieses Corona-Virus noch annehmen wird, kann heute niemand voraussagen. Möglich, dass die Auswirkungen nur halb so schlimm sein werden. Was aber, wenn sich das Virus weiter ungehindert vermehrt und bei älteren, oder immungeschwächten Menschen schon bald erste Opfer fordern wird? Dann wäre eine verpasste Fasnacht ja wohl das deutlich kleinere Übel. In mir macht sich ob dieser jüngsten Entwicklung eine gewisse Demut breit. Das Virus, wie gefährlich es auch immer sein mag, zeigt uns auf, das wir nicht immer alles im Griff haben. Auch in unserer modernen, globalisierten und durchgeplanten Welt müssen wir uns eingestehen, dass es Dinge gibt, die wir nicht beeinflussen können. Und das ist gut so. Es gilt auch zu respektieren, dass die Leute ganz unterschiedlich auf diese Situation reagieren. Während die einen die Massnahmen des Bundes belächeln oder wutentbrannte Kommentare dazu schreiben, sind andere bereits in Panik verfallen und kaufen die Regale mit Lebensmitteln und Desinfektionsmitteln leer. Wichtig erscheint mir, wie so oft im Leben, die Rücksichtnahme gegenüber anderen Haltungen und Handlungen. Denn so lässt sich eine Krise noch immer am besten bewältigen.
VERANSTALTUNG
Grosse Polstermöbel-Ausstellung in Laufen PR. Diesen Freitag, Samstag und Sonntag lädt Möbel Eichler im Foyer des Gymnasiums Laufen zur FrühlingsPolstermöbel-Ausstellung ein. Bereits sind die Neuheiten der Polstermöbel eingetroffen. Diese bieten sowohl für das Auge, als auch das ergonomisch richtige Sitzen, viel Komfort und Freude am Wohnen. Mit unseren flexiblen PolstermöbelProgrammen können Räume optimal gestaltet werden. Die zur Auswahl stehenden vielfältigen Bezugsmaterialien wie Leder oder Stoff/Mikrofaser sind qualitativ hochwertig und setzen einma-
lige Farbakzente. Dem Motto «Möbel speziell für kleine Räume» wird Möbel Eichler in jeder Art und Weise gerecht, denn Polstermöbel nach Mass sind das Markenzeichen unseres Möbelhauses. Auch das riesige Angebot an Relaxsesseln ist immer auf dem aktuellen Stand und bietet speziell auch für Kunden mit Artrose-/Rheuma, dank der neuen Wärmetechnologie durch Infrarot, einen noch angenehmeren Sitz und Liegekomfort. An den drei Ausstellungstagen werden die Interessierten durch Fachpersonal kompetent beraten und zudem er-
halten sie vor Ort wertvolle Tipps zur Pflege der Möbel. Wer sich für ein Stück aus der Kollektion von Möbel Eichler entscheidet, erhält die Lieferung gratis und die alten Möbel werden kostenlos und fachgerecht entsorgt. Zudem erhalten die Besucherinnen und Besucher einmalige 15 Prozent Rabatt. Ausstellung Möbel Eichler im Foyer des Gymnasiums Laufental-Thierstein am Steinackerweg 7 in Laufen. Freitag, 7. März 14 bis 19 Uhr, Samstag und Sonntag 8./9. März 10 bis 18 Uhr.
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DIES UND DAS
Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
GESCHÄFTSWELT
DENKPAUSE
Nähmaschinen-Servicetag für alle
Kontrapunkt
Isidor Huber, Blauen Der digitalisierten Umwelt sei’s gedankt: Wir leben in zunehmend (a)sozialen Medien. Der Tonfall ist oft entsprechend hart. Es wird über Regierende, Parteien und ganze Länder hergezogen, und das nicht zu knapp. Bashing allenthalben. Umso mehr freuen uns Erlebnisse, die gewisse Klischees und Vorurteile als solche entlarven. Neulich war ich bei meinem Coiffeur im Stedtli, um, wie er sagt, mit einem guten Haarschnitt «Schadensbegrenzung» zu betreiben. Ich wurde von einer jungen Frau bedient, die offensichtlich ausländische Wurzeln hat. Auf meine Frage hin erzählte sie mir, dass sie ursprünglich aus der Türkei komme und Gamze heisse. Ob dieser Name denn etwas bedeute,
wollte ich wissen. – «Ja, Gamze heisst Lachgrübchen.» Nun, ich gebe es zu, als Mitteleuropäer bin auch ich ein Kind gängiger Meinungen. Zum Beispiel zur Türkei, deren Präsidenten und gewissen Vorgehensweisen, nicht zuletzt im Umgang mit der Kurdenfrage. Liegt es da nicht nahe, die eigene Kultur als die bessere, oder sagen wir die zivilisiertere, zu betrachten? Der Name Gamze belehrte mich eines Besseren: Eine Kultur, die Ihren Kindern den Namen Lachgrübchen gibt, kann keine schlechte sein. Ok, wir haben unsere glücklichen Felix und Beat, den frommen Pius, die königliche Regula oder die weise Sophie. Lachgrübchen haben wir jedoch nicht im Sortiment, das schafft nur die Türkei. Jedenfalls öffnete mir der Name Lachgrübchen (ja, ich habe sicherheitshalber gegoogelt) einen neuen Blick auf eine nur zu oft gescholtene Kultur. Vielleicht auch deshalb, weil unser kleiner Enkel auch Lachgrübchen hat. Was bleibt? Nicht nur der spezielle Name, sondern auch die tipptoppe Arbeit der sehr freundlichen jungen Berufsfrau machten den Coiffeurbesuch zu einem gefreuten Erlebnis. Zumindest habe ich dabei etwas gelernt, nicht zuletzt über mich.
GESCHÄFTSWELT
Fast 100 Prozent Frauen Der Internationale Frauentag wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine über 100-jährige Tradition zurückblicken. Bei den Pflegeberufen in Schweizer Spitälern beträgt der Frauenanteil 84,7 Prozent (OBSAN 2016), bei der SPITEX Thierstein/Dorneckberg 98,6 Prozent. Beruf und Familie lassen sich in der Spitex gut vereinbaren. Ein kurzer Arbeitsweg und die Möglichkeit, Teilzeit zu arbeiten, sind für viele Frauen aus der Region wichtige Faktoren, um sich für eine Stelle bei der Spitex zu entscheiden und oft ausschlaggebend, den Wiedereinstieg nach einer Familienpause zu wagen. Den Internationalen Frauentag neh-
me ich gerne zum Anlass, um unseren Mitarbeitenden herzlich für ihr Engagement zu danken. Sie sind täglich für unsere hilfs- und pflegebedürftigen Mitmenschen unterwegs oder kümmern sich im Hintergrund darum, dass der Betrieb läuft. Gleichzeitig sorgen sie für ihre Familien, ihre Kinder, Enkel, Partner oder pflegebedürftigen Eltern. Dieses Engagement im Job und in der Familie nehme ich unabhängig vom Geschlecht sowohl bei den Frauen als auch den Männern wahr. Was unsere Frauen und Männer für die Gesellschaft leisten, ist wunderbar! Herzlichen Dank!
Am Freitag, 13. März, von 9.30–17.00 Uhr, laden die Organisatorinnen alle Nähbegeisterten ins reformierte Kirchgemeindehaus, Schutzrain 7, in Laufen ein. Ob mit oder ohne Nähmaschine, ein Vorbeikommen lohnt sich auf jeden Fall. Einen Moment eintauchen in die Welt der schönen Spitzen und Stoffen aus dem StoffLand, an Vorführungen der neusten Overlock-, Stick- und Nähmaschinen teilnehmen oder sich bei Kaffee und Kuchen von Angi’s Backbox mit Gleichgesinnten austauschen – der Tag bietet für alle Hobbynäher/innen etwas. Wiederum wird der Mechaniker vor Ort die mitgebrachten Nähmaschinen aller Marken kontrollieren und reinigen. Franziska Jermann
Daten (immer donnerstags): 12./19./26. März, 2./23./30. April, 7./14. Mai, jeweils von 16:00-19:00 Uhr im Jugendzentrum Laufen (Delsbergerstrasse 62). Anmeldung direkt bei Dario Plattner: dario.plattner@jsw.swiss, Kosten: 50 Franken für acht Nachmittage, inklusive Material und USB-Stick. Weitere Informationen: www.deinticker.ch/laufen / 061 551 17 77
KORRIGENDUM
Die zauberkräftigen Eigenschaften eines Talismans sollen uns Glück bringen, wenn möglich auch Unheil abwehren. Im alten Volksglauben galt die Knoblauchzehe als Talisman. Tatsächlich schützt uns Knoblauch vor vielen Übeln. Seine antiseptischen und antibakteriellen Kräfte sind uns seit Jahrhunderten bekannt. Ebenso die Wirkung gegen Pilzerkrankungen wie Candida species. Eine antivirale Wirkung wird vermutet. Seine schwefelhaltigen Verbindungen, Vitamin C und Vitamin A sind verantwortlich für diese Durchschlagskraft. Knoblauch, Allium sativum gehört in unsere Küche und in unsere Apotheke. Meine Grossmutter und auch meine Eltern machten im Frühling und im Herbst immer eine Knoblauch Kur. Während zweier Wochen wurden täglich vier bis sechs Knoblauchzehen zerkleinert und roh gegessen. Dies hält nicht nur Freunde fern, sondern auch Feinde. Sehr selten können sich allergische Reaktionen einstellen. Heute gibt es Präparationen, die erst im Dünndarm wirksam werden, und deshalb für alle verträglicher sind. Knoblauch senkt den Blutdruck durch eine Erweiterung der Blutgefässe. Zusätzlich verbessert er den Fluss des Blutes, verhindert das Zusammenballen der Blutplättchen und damit die Gefahr einer Thrombose. Knoblauch senkt auch den Cholesterinspiegel. Dadurch wird die Einlagerung von Cholesterin in Arterien deutlich reduziert und einer Arterienverkalkung, Arteriosklerose, der Kampf angesagt. Für die arteriellen Herzkranzgefässe, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, ist Allium sativum ein Glücksfall. Das Zauberhafte wächst in unseren Gärten.
SVP Schwarzbubenland Vize Peter M. Linz
Körperstimmung
Fette Beats aus dem Arbeitsalltag
Sarah Stöckli KJF Region Laufen
Grenzdorf Kleinlützel eine Solothurner Exklave, respektive eine Enklave im Kanton Baselland. Dies ist also eine gute Gelegenheit für Rösti, um die Problematik von Grenzregionen aufzuzeigen. Die Schweiz steht mit der Begrenzungsinitiative und dem sogenannten Rahmenvertrag mit der EU an einem Scheideweg. Wollen wir unabhängig bleiben mit gesicherten Landesgrenzen oder ein Protektorat der EU werden? Albert Rösti wird uns aufklären. Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Donnerstag, 12. März im Saal vom Restaurant Don Pepe in Kleinlützel. Türöffnung 19. und Beginn der Veranstaltung um 19.30h. Der Eintritt ist frei.
GESCHÄFTSWELT
Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
Präsenz an mindestens sechs Daten erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein individuelles Zertifikat. Wir freuen uns auf spannende Nachmittage.
Talisman
Albert Rösti zu Gast in Kleinlützel Wir laden alle Interessierten, Sympathisanten und Gäste ein, nachdem unsere Gründungsversammlung der SVP Kleinlützel im November schon bald Geschichte ist, nun auch Parteipräsident Albert Rösti in Kleinlützel als Götti zu begrüssen. Die Amteipräsidentin von Dorneck-Thierstein Sibylle Jeker-Fluri amtiert als Gotte. Durch unseren «Schwarzbueb» Nationalrat Christian Imark erfahren wir zusätzlich interessante Neuigkeiten aus Bern. Zu unserem Anlass sind auch Nichtmitglieder herzlich willkommen. Genau wie das Solothurnische Leimental ist das
PR. Ich stehe mit geschlossenen Beinen hin. Die Füsse berühren sich leicht. Das Gewicht meines Körpers ist verteilt auf Ferse und Fussballen. Die Zehen kann ich ohne Verlust des Gleichgewichtes anheben. Ganz locker. Die Gesässmuskulatur ist analog der Beinmuskulatur zu 100 Prozent angespannt, «zämeklemmt». Die Hände sind mit viel Kraft vor meinem Brustkorb gefaltet, die Handkanten berühren sich. Die Zeigefinger bilden einen Pfeil. Nun hebe ich meine Arme nach oben, über den Kopf und gehe soweit, wie mein Körper dies erlaubt. Der Kopf ist ganz beweglich in dieser grossen
Körperanspannung. Die Atmung fliesst aus und ein. Der Unterbauch ist massiv angespannt. Und so erlaube ich mir fünf Atemzüge lang zu verharren. Oder auch zehn – unglaublich, wie schnell mir warm wird, ja sogar heiss. Unglaublich, wenn ich diese «Pfeil-Übung» täglich mache, wie mein Bewusstsein für meine Körperspannung geschärft wird. Unglaublich, dass nach 40 Tagen mein Bauch, meine Beine, mein Aufrichten sich wohliger, irgendwie «ganzer» anfühlt. - Ich lade Sie/Dich herzlich ein, einmal im Monat in Basel diese Praxis, das Vier-Muskel-Training kennenzulernen und in den Alltag zu integrieren. Einfache, sehr effektive Übungen, die die Muskeln des Körpers, des Bewusstseins, der Nerven und des Klingens stimmen, ohne Zusatzgeräte, einfach mit deinem Körper. Eine Art ganzheitlicher und nachhaltiger Service, der der ursprünglichen Bedeutung dieser allgegenwärtigen Schlagwörter gerecht wird. Erfahre die Leichtigkeit des Seins durch diese Art von Körperarbeit, die unsere Körperstimmen umfassend zum Ausdruck bringt. Ich freue mich, Sie/Dich zu begrüssen am Freitag, 13. März, von 18.30 bis 20.30 Uhr, im Yoga-AtelierBasel, an der Petersgasse 32. Infos und Anmeldung: www.martinvoice.com
Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin Laufen
Martin von Rütte-Elmiger Gründer MartinBodyVoice
So ist es richtig Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag.
Minimalistä Clique: Unterwegs im Pool. FOTOS. GABY WALTHER
Meltinger Dorfwaggis: Unterwegs als Bankräuber.
redaktion.laufen@wochenblatt.ch
FOTO: ZVG
GESUNDHEITSTIPP
VERANSTALTUNG
VERANSTALTUNG
Mit Profimusikern eigene Songs produzieren? Musikclips schneiden? Beats komponieren? Dann bist du beim neuen Projekt der Offenen Jugendarbeit Region Laufen «Ears@Work» genau richtig. Wir suchen uns Geräusche und Sounds in der Berufswelt und bearbeiten diese dann so, dass daraus spannende Audiocollagen, Songs oder Beats entstehen. So lernen wir gemeinsam die Berufswelt kennen und produzieren mithilfe von Profimusikern unseren eigenen Sound. Der Teilnahmebeitrag von 50 Franken soll kein Hinderungsgrund sein – wir finden eine Möglichkeit. Bei
Zu Besuch im StoffLand: Franziska Jermann – Atelier Madame Marie.
www.svp-kleinluetzel.ch
SVP Schwarzbubenland
begrüsst ganz herzlich
Parteipräsident Albert
Rösti
Donnerstag, 12. März 2020 ab 19.30 Uhr
(Türöffnung 19.00 URr mit freiem Eintritt für alle)
Im Saal vom Restaurant DonPepe, Kleinlützel
Wir freuen uns auch auf Ihren Besuch.
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Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
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Diverses
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 5. März 2020 Nr. 10
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Fussgängerin überfahren BÜSSERACH. WoS. In Büsserach ist vor einer Woche am Mittwochabend eine Fussgängerin beim Überqueren der Breitenbachstrasse von einem Auto erfasst und verletzt worden. Um zirka 18.50 Uhr fuhr ein 44-jähriger Automobilist auf der Breitenbachstrasse in Büsserach in Fahrtrichtung Breitenbach. Er übersah im Bereich der Schulanlagen eine 53-jährige Frau, welche auf dem Fussgängerstreifen die Breitenbachstrasse überqueren wollte. Die Fussgängerin wurde vom Auto erfasst und zu Boden geschleudert. Dabei zog sie sich Verletzungen zu, die eine Einweisung mit einer Ambulanz in ein Spital erforderlich machten, teilt die Polizei mit. Gespenstisch: Ein kleiner Lichtblick am Rand des Sturms im Steinenbühl in Fehren.
FOTO: ANTON STEBLER
KT. SOLOTHURN
KT. SOLOTHURN
Totale nächtliche Verkehrssperre vor Beinwil
Kinder aus Sri Lanka
WoS. In Erschwil starteten am Montag die Bauarbeiten für den Ersatz der «Lange Brücke». Von März bis Juni wird der Fels gesprengt, anschliessend folgen die Bauarbeiten. Der Verkehr bleibt bis voraussichtlich Ende Juni 2021 behindert, teilt der Kanton Solothurn mit. Mit folgenden Verkehrsbeschränkungen ist zu rechnen: Der Verkehr wird über die ganze Dauer der Bauarbeiten einspurig geführt und mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Der Busbetrieb wird durch eine Anmeldeanlage bevorzugt. Der Zugang zur Kapelle Sankt Josef wird während der ganzen Bauzeit gesperrt. Vom Montag, 23. März bis Samstag, 28. März: Die Fahrbahn ist in der Nacht für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Nachtsperrungen dau-
WoS. Von 1973 bis 1997 wurden regelmässig sri-lankische Kinder von Schweizer Paaren adoptiert. Dabei sind Kinder auch unter illegalen Bedingungen in die Schweiz gekommen. Dies zeigt ein Bericht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Die Vorgänge im Kanton Solothurn waren nicht Gegenstand der Untersuchung, es ist jedoch anzunehmen, dass es auch hier Fälle gegeben hat. Personen, die im genannten Zeitraum aus Sri Lanka adoptiert wurden, erhalten bei der Aufarbeitung ihrer Herkunft unbürokratische Unterstützung. Sie können sich an das Amt für soziale Sicherheit wenden: srilanka@ddi.so.ch. Das Verfahren ist kostenlos. Zudem können Betroffene mit dem Verein «back to the roots» Kontakt aufnehmen. Der Regierungsrat unterstützte dessen Engagement mit einem Beitrag von rund 7000 Franken.
ern jeweils von 20 Uhr bis 5.30 Uhr. Während dieser Zeit orientieren die Verkehrsdienste beim Feuermagazin in Erschwil und beim Abzweiger Scheltenstrasse in Ramiswil über mögliche Alternativrouten. Ab Montag, 30. März bis Ende Juni 2020: Aus Sicherheitsgründen wird die Fahrbahn während den Felssprengarbeiten zeitweise für jeglichen Verkehr gesperrt. Die Totalsperrungen dauern jeweils rund 15 Minuten. Der Busbetrieb ist gewährleistet. Das Amt für Verkehr und Tiefbau ersetzt das alte Gewölbe, die «Lange Brücke», in der Talverengung zwischen Erschwil und Beinwil. Das Bauprojekt verbreitert die enge Schlucht, verlegt die Strasse nach Norden und dolt die Lüssel aus, womit sie freier fliessen kann. Küche & Bad Innenausbau Türen
Schlägerei an der Fasnacht LAUFEN. WoS. Am Guggenkonzert in Laufen kam es zu einer Schlägerei. Am Montag, 24. Februar, kurz vor 22.30 Uhr, kam es in der Viehmarktgasse zu der tätlichen Auseinandersetzung. Eine Person wurde dabei verletzt und musste durch die Sanität in ein Spital gebracht werden. Die Polizei BaselLandschaft konnte wenig später mehrere Personen kontrollieren, welche mutmasslich an der Auseinandersetzung beteiligt waren. Aufgrund der unklaren Situation und den gegenteiligen Aussagen der involvierten Personen sucht die Polizei Zeugen. Dach brennt in Brislach BRISLACH. WoS. Am Sonntagnachmittag, kurz nach 18 Uhr, brannte im Gebiet Rotenfluh in Brislach das Dach eines Wohnhauses. Es wurden keine Personen verletzt. Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden. Die Bewohner des Wohnhauses konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen. Am Gebäude entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest und ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
Wir empfehlen
Schellen-Ursli Selina Chönz/Alois Carigiet
Wie die Zeit vergeht! Auch der Schellen-Ursli feiert unterdessen seinen 75. Geburtstag. Für uns ist der berühmteste Schweizer Bub mitsamt seiner Geschichte von der Glocke natürlich ewig jung, das Interesse am 1945, von der Kindergärtnerin Selina Chönz in Oberengadiner Romanisch verfassten Bilderbuch, auch in der Stedtlibibliothek ungebrochen. Neben «Heidi» ist «Schellen-Ursli» wohl das berühmteste Kinderbuch der Schweiz, es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und mehrmals verfilmt. Und auch wenn sich Kritiker über den pädagogischen Wert der Geschichte streiten, weil es im Leben ja eben gerade nicht darum gehen sollte, wer dank grosser Schelle das lauteste Getöse von allen machen kann – die Geschichte und natürlich auch die wunderbaren Illustrationen von Alois Carigiet sind einfach zu gut, als dass wir diese Suche nach inhaltlichen Misstönen an die grosse Glocke hängen möchten. Wir finden: Bei uns ausleihen, selber wieder mal lesen – und weitererzählen. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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Obermatt Garage Erschwil AG Tel. 061 781 25 40 www.obermatt-garage.ch