Skip to main content

10_20190307_WOZ_WOBANZ.pdf

Page 1

Donnerstag, 7. März 2019

110. Jahrgang – Nr. 10

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK

FOTO: DORON HURNI

P.P. A 4144 Arlesheim Post CH AG

Em Bebbi sy Mählsuppe

frisch gekocht vom Gasthof Ochsen

Natura-Qualität

Rolladenservice

Arlesheim · Reinach · Muttenz · Partyservice www.goldwurst.ch

Rolladen, Sonnenstoren, Lamellenstoren, Reparaturen und Neuanfertigungen. Alexander Riser, Tel. 079 404 26 19* Bruggweg 36, 4143 Dornach

Aus unserem Mineralienund Fossilienangebot Schöne, ausgesuchte Coelestindrusen, Amethystdrusen, Bergkristalle, versteinerte Schnecken (Paare ) aus Madagaskar.

Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

Brauchen Sie einen sauberen

MALER

der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Marlen GmbH

Ihre Fachfrauen für private & gewerbliche Reinigungen L. Tanner: Tel. 078 785 79 98


2

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

REGION

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Offizielle Spitexorganisationen der Region Aesch/Pfeffingen Tel. 061 753 16 16 Arlesheim/Münchenstein Tel. 061 417 90 90 Dornach Tel. 061 701 89 02 Reinach Tel. 061 711 29 00 Detaillierte Auskünfte über das jeweilige Angebot erhalten Sie unter der oben aufgeführten Tel.-Nr.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Publizistische Gesamtleitung Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif): mm s/w und farbig Fr. 1.13 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt. Beglaubigte Auflage 32208 Ex. (WEMF 2018) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

Brachmattstrasse 22 4144 Arlesheim Mobil 079 677 22 82 Telefon 061 701 44 30 Fax 061 911 17 53 E-Mail pat.hei@bluewin.ch


ARLESE Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch

Baupublikationen

Sozialhilfebehörde SHB

Baugesuch Nr. 2019-0152 Projekt: Sitzplatzüberdachung / Vordächer / 2 Fenstertüren / Velounterstand Neuauflage: zusätzlicher Gartenschopf, Verschiebung Velounterstand – Standort: Parzelle Nr. 1484, Waldeckweg 5, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Niccolo Rubitschung, Waldeckweg 5, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Scherrer Architekt GmbH, Amthausgasse 27, 4242 Laufen

Stille Wahl

Auflagefrist: 7.03.2019 bis 18.03.2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Basler Fasnacht

Öffnungszeiten der Verwaltung Die Schalter und Büros der gesamten Gemeindeverwaltung und des Werkhofs sind während der Basler Fasnacht am Montag, 11. März und Mittwoch, 13. März 2019 jeweils nachmittags geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen schöne Fasnachtstage. Die Gemeindeverwaltung Schwimmbad

Neuer Reinigungsroboter Der 10-jährige Roboter, der während der Saison täglich für die Beckenreinigung im Schwimmbad eingesetzt wird, entspricht nicht mehr den Anforderungen. Ein Teil der Steuerelektronik weist Fehler auf und könnte nur noch mit Occasions-Ersatzteilen repariert werden. Neue Ersatzteile werden nicht mehr hergestellt. Das Risiko eines Ausfalls des Roboters während der Saison wollte der Gemeinderat nicht eingehen und genehmigte deshalb die Anschaffung eines neuen Roboters vom Typ «3S proliner plus HS mit Puromat» bei der Firma Mariner 3S für CHF 25380.–. Der Gemeinderat

Der Gemeinderat hat an seiner letzten Sitzung Peter Epple (FDP) bis zum Ende der laufenden Amtsperiode am 31.12.2020 als Mitglied der Sozialhilfebehörde Arlesheim in stiller Wahl gewählt. Er tritt die Nachfolge von Marie Therése Schaub an. Bis zum 34. Tag vor der Urnenwahl vom 25. Februar 2019 sind gleich viele Kandidaturen eingegangen wie Sitze zu vergeben sind. Gemäss § 30 des Gesetzes über die politischen Rechte und § 5 der Gemeindeordnung Arlesheim entfällt somit die Urnenwahl vom 31. März 2019. Allfällige Beschwerden gegen die Gültigkeit der (stillen) Wahl sind bis spätestens am 3. Tage nach dieser Veröffentlichung beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, 4410 Liestal, einzureichen. Falls innerhalb dieser Frist keine Beschwerde eingereicht wird, wird die Wahl durch den Gemeinderat erwahrt. Die Gemeindeverwaltung Wahlbüro

Rücktritt Tiziano Bloch (Frischluft) ist aus dem Wahlbüro ausgetreten. Als neues Mitglied wurde Lea Hümbelin (Frischluft) ins Wahlbüro 2 gewählt. Da Lea Hümbelin erst am 16. September 2019 ihr 18. Lebensjahr erreicht, gilt die Wahl ab ihrem Geburtstag bis zum Ende der laufenden Amtsperiode am 30.6.2020. Bis zum 16. September wird Lea Hümbelin als Wahlhelferin im Wahlbüro eingesetzt. Der Gemeinderat Bürgergemeinde

Gabholzbezug 2019 Die Gabholzkarten können von den in Arlesheim bzw. im Kanton Basel-Landschaft wohnhaften Ortsbürgerinnen und Ortsbürgern am • Dienstag, 19. März 2019, von 16.00 bis 18.00 Uhr im Bürgerhaus, Domstrasse 1, gegenüber Rest. Adler, Eingang hinten, d.h. Seite Domstrasse, bezogen werden. Die Holzgabe (2 Ster) kostet CHF. 90.–. Beim erstmaligen Bezug ist zusätzlich die Einschreibgebühr (CHF. 30.–) zu entrichten. Über das nichtbezogene Gabholz wird anderweitig verfügt. Bürgerrat Arlesheim

Arlesheim hat wieder Satire Zum ersten Mal fand am Wochenende die FlügeliStubete statt. Neben konventionellen Schnitzelbängg wurde auch PoetrySlam geboten. Caspar Reimer

A

rlesheim hat wieder eine Vorfasnachtsveranstaltung – noch ist sie ein Geheimtipp, doch das könnte sich in den kommenden Jahren ändern. Die Rede ist von der FlügeliStubete, die am Samstag im Restaurant Adler ihre Premiere feierte. Bei Käswaie, Mählsuppe, Läberli, Röschti und Öpfelküechli bekamen die Besucherinnen und Besucher im Restaurant und im Bierkeller ein kleines, aber feines fasnächtliches Satire-Programm geboten. Dabei wurde niemand verschont – auch das Arlesheimer Gewerbe nicht. Beim Heimweh-Arleser Dissy ging es etwa um die Wurst: Er witzelte über Metzger Jenzer, der die eigenen Würste nicht isst, weil er nicht – oder nicht mehr – weiss, was «do alles drinne isch». Schnitzelbängg im klassischen Stil servierten die Schnapsbagge, die Dräggspatze und der Hornichopf. Während die Schnapsbagge sich über Themen aus Basel-Stadt lustig machten, widmeten sich die Dräggspatze vor allem dem Arlesheimer Dorfgeschehen: Der neui Ordnigsdienscht vom Dorf loht sich grad dischpensiere, er miess no vor Amtsatritt dr Schildersalat studiere. Der Hornichopf nahm FDP-Gemeinderat Lukas Stückelbergers Auftritt in «SRF bi de Lüt» auf die Schippe: Und der Stückelberger Lukas, mir höre s nit gärn, sig dr gröschti Fan, vomene Fuessballclub z Bärn. An der Flügeli-Stubete gab es nicht nur konventionelle Fasnachtseinlagen: Für schallendes Gelächter sorgte der Basler Slam-Poet Maurice Koller, der in spritziger Sprache zwischen Poesie und Klamauk hin und her wechselte. Zu guter Letzt lieferte Trinni, Expat aus Holland, Balsam für die Arlesheimer Dorfseele: Es ging mir zwar gut in Reinach.

Ganz lokal: Dräggspatze ziehen Arlesheimer Dorfgeschehen durch den Kakao. FOTO: CASPAR REIMER

Aber ich sagte zu meinem Mann: Reinach – das ist Provinz. Komm, wir gehen nach Arlesheim! Zum Leben erwecken Initianten der neuen Veranstaltung sind der Texter und Autor Jürg Seiberth sowie Anet Spengler, Fredy Schärmeli und Leslie Wachtler. «Arlesheim braucht wieder Satire», sagt Seiberth im Gespräch mit dem «Wochenblatt». Das Dorf hat eigentlich eine alte Fasnachts-

tradition: Bälle oder eine Beizenfasnacht waren lange Zeit fester Bestandteil des fasnächtlichen Treibens in Arlesheim. Nur in den letzten Jahren sei einiges eingeschlafen: «Wir sind jetzt etwas unterbelichtet, was Fasnacht anbelangt», berichtet Seiberth. Die neue Vorfasnachtsveranstaltung will dies nun wieder ändern: Seiberth kann sich gut vorstellen, dass sich die Flügeli-Stubete in den kommenden Jahren zu einer Art Beizen-Fasnacht weiterentwickelt.

KLINIK ARLESHEIM

KINDERFASNACHT

Gemeinsam in Schwung kommen

Eisbären, Vögel, Mäuse und viele Räppli

Nach den Fasnachtsferien beginnt unser neuer Eurythmiekurs 60+.Montags zwischen 11.30 und 12.20 Uhr sind alle Menschen mit und über 60 Jahren angesprochen: Möchten Sie sich regelmässig bewegen? Unser Eurythmiekurs ist dann vielleicht das Richtige für Sie. Vorkenntnisse sind keine nötig, für den Kurs wird jedoch Steh- und Gehvermögen vorausgesetzt. Sie lernen Übungen kennen, die Ihre Vitalität wieder aufbauen und Ihnen eine Hilfe im Alltag sein können. Dabei werden hauptsächlich die Themen der Sturzprophylaxe, Aufrichtekraft, Koordination und Beweglichkeit aufgegriffen. Im Vordergrund steht das gemeinsame, freudige Üben! Der Kurs dauert vom 18. März bis zum 3. Juni 2019 (ausser 15. und 22. April), eine Kursstunde dauert 50 Minuten. Die Kursgebühr für zehn Termine

beträgt 250 Franken. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 begrenzt. Im April beginnt unser Eurythmiekurs für Menschen jedes Alters, die ihren Weg mit einem Rollator, im Rollstuhl oder mit Gehstöcken meistern müssen. Sie lernen Übungen kennen, die im Alltag mit wenig Kraftaufwand viel bewirken können. Dieser Kurs findet mittwochs vom 3. April bis 12. Juni 2019 (ausser 24. April und 1. Mai) statt, jeweils 11.30 bis 12.15 Uhr (max. Teilnehmerzahl 10). Die Kursgebühr für diese zehn Termine beträgt 225 Franken – für alle neun Termine à 45 Minuten. Der Kursort für beide Kurse ist das Therapiehaus der Klinik Arlesheim. Interessiert am Mitmachen? Dann rufen Sie uns am besten gleich an: Therapiesekretariat der Klinik Arlesheim, Tel. 061 705 72 70. Nicole Ljubic Heileurythmistin Klinik Arlesheim

3

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Tatze in Tatze: spazierten die fröhlichen Eisbären durch Arlese.

D Räpppli scho parat: Dieses freche Vogelmädchen hat es auf den Wochenblatt-Fotografen abgesehen. FOTOS: RAPHAEL SCHOENE

Im Zwergenmarsch: Zogen die bärtigen kleinen Männer durchs Dorf.

fam. Trotz Windböen und Nieselregen lockte die Kinderfasnacht am Freitagnachmittag zahlreiche Schaulustige und Angehörige in den Dorfkern. Das regnerische Wetter tat der guten Laune keinen Abbruch: Farbige Zwerge, kleine Mäuse, bunte Vögel, kecke Drachen, rosa Schweinchen und gelbe Sonnen brachten die Zuschauerinnen und Zuschauer am Strassenrand zum Strahlen. Manch frecher Indianer erwischte die Schaulustigen mit einem Räppliregen und die bunten Papierflocken drangen– zur grossen Freude der Kinder – bis in die tiefsten Kleiderschichten vor. Für die «Räppliopfer» gab es dann zur Versöhnung immerhin ein Däfeli. Begleitet wurde die Kinderschar von fasnächtlich-musizierenden Tambouren und Pfeiffern sowie Guggenmusiken, die «schränzten», was das Zeug hielt.


4

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

ARLESE

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 9. März 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 10. März 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 12. März 9.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 13. März 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottes-

dienst mit Abendmahl

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim

Donnerstag, 14. März 19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. in der Krypta euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00 bis 20.30), Kommen und Gehen jederzeit möglich

Freitag, 8. März 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Freitag, 15. März 10.15 Arlesheim, Obesunne: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

Mittwoch, 13. März 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen jeweils bis

Sonntag, 10. März 10.00 Predigtgottesdienst mit Pfarrer Robert Heimberg. Anschliessend Kirchenkaffee

Dienstag, 11.30, 061 701 31 61 15.30 Reformierter Gottesdienst mit Abendmahl in der «Landruhe» mit Pfarrer Matthias Grüninger Christkatholische Gottesdienste Arlesheim Sonntag, 10. März 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach www.christkatholisch.ch/baselland


ARLESE

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Engagement und Sachkompetenz

Innovativ und kreativ

Kontinuität in der Bildung

Lea Mani ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern im Vorschulalter. Sie ist Soziologin und arbeitet als Kommissionssekretärin für den Grossen Rat Basel-Stadt. Sie Lea Mani (SP) kennt somit den politischen Betrieb bestens und weiss wie ein Parlament funktioniert. Lea Mani setzt sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Sie tritt ein für gut ausgebaute Betreuungsstrukturen, damit Familienbetreuung einer Erwerbstätigkeit nicht im Wege steht. Darüber hinaus gibt Lea Mani der Ökologie eine Stimme und tritt ein für den Erhalt einer intakten Natur. Ebenso sind ihr ein gut ausgebauter ÖV und sichere Velowege ein Anliegen. Lea Mani

Das tönt nach Schlagworten, es steckt aber wesentlich mehr dahinter. Wir stehen bekanntlich vor grossen Herausforderungen: Klimawandel, Zusammenarbeit mit Daniel Altermatt (GLP) Europa, Digitalisierung, globale Konkurrenz – um nur einige zu nennen. Das betrifft uns als Nation genauso wie als Kanton oder Gemeinde, als Firma wie als Privatperson. Schnell zeigt sich, dass keines der herumgebotenen Rezepte in der Praxis tauglich ist, der Rückzug auf das sogenannte Bewährte nicht mehr funktioniert. Wollen wir konkurrenzfähig bleiben, brauchen wir Innovation und Kreativität in unseren Firmen, vor allem den KMUs. Wollen wir dem Klimawandel begegnen brauchen wir Innovation und Kreativität in unserem Umgang mit Energie und Ressourcen. Wollen wir eine gute Zusammenarbeit mit Europa und trotzdem unsere Eigenheiten weiter entwickeln, brauchen wir einen kreativen Umgang mit den Rahmenbedingungen und innovative Vorschläge. Und ohne Innovation und Kreativität wird es bei der zunehmenden Digitalisierung unserer Welt eh schwierig. «Innovativ und kreativ» ist Programm: Nicht zurückschrecken, nicht festhalten, nicht mauern – sondern mit Mut um Lösungen ringen, neue Ideen wagen, Auswirkungen prüfen, nochmals überarbeiten. Dazu gehört auch die Offenheit, Ideen anderer zu prüfen und gegebenenfalls die eigenen Vorstellungen zu verwerfen. Hier helfen ein unabhängiger, liberaler Geist und der Fokus auf eine ganzheitliche und nachhaltige Entwicklung. Daniel Altermatt, Landrat, Grünliberale

«Die Schule ist mit Abstand die grösste und sozial komplizierteste Organisation in unserer Gesellschaft. Sie ist der Ort, der alle Menschen zusammenführt. Und es gibt Claire Vögeli keine Institution, (BDP) die mehr für das friedliche Zusammenleben in unserer Gesellschaft leistet. Gewiss, es ist gut und richtig, dass sich die Schule heute auch Kritik stellen muss, dass sie rechenschaftspflichtig ist. Aber allem voran braucht und verdient sie Anerkennung für das, was sie Tag für Tag leistet. Die Öffentlichkeit muss die Schule tragen, denn sie ist das Beste, das wir haben». Diese Worte an meiner Fachmaturitätsfeier von H. G. Signer, Mitglied des Fachhochschulrates der FHNW, haben mich damals beeindruckt. Meiner Meinung nach haben unsere Schülerinnen und Schüler nämlich genau diese Einstellung verdient. Die Arbeit als

verfügt aufgrund ihres Engagements auf Gemeindeebene sowie ihrer beruflichen Tätigkeit über viel politische Erfahrung, die sie in den Landrat einbringen kann. Sie nimmt klare Standpunkte ein und man weiss, wofür sie steht. Gleichzeitig ist sie gesprächsbereit und offen für die Diskussion. Am Ende hat Lea Mani immer die Lösung im Auge, nicht die laute Konfrontation. Sie setzt sich mit Sachverstand und Engagement für die Grundpfeiler unserer Gesellschaft ein: Für eine Wirtschaft mit sozialer Verantwortung und die Chancengleichheit für alle Mitglieder unserer Gesellschaft. Geben Sie deshalb wie ich Lea Mani Ihre Stimme zur Wahl in den Landrat. Sie entscheiden sich damit für Kompetenz, Ernsthaftigkeit und Inhalt. Daniel Scheuner, Rechtsanwalt, Vizepräsident am Kreisgericht West/Arlesheim

WAHLEN 2019

Auf die Haltung kommt es an! Jetzt ist wieder die Zeit der Leserbriefe; alle Parteien und alle Kandidierenden bringen sich in Stellung. Wenn alles von allen eingehalten würde, was uns während eines Ursula Berset Wahlkampfes ver(Grüne) sprochen wird: Wir hätten keine Probleme mehr! Aber wir alle wissen ja ganz genau, dass diese Wahlversprechen sehr selten nur in der ursprünglich geäusserten und sicherlich gut gemeinten Absicht umgesetzt werden können. Denn da sind ja auch noch alle anderen «Mitspieler», die ebenfalls

«KALLE für ALLE» Liste 7 Seite Münchenstein www.kallezeller.ch

ihre Meinung zu den verschiedenen Themen haben. Und genau das macht unsere Politik ja auch spannend: verschiedene Meinungen, verschiedene Ansichten und verschiedenen Haltungen. Gäbe es nur eine absolut richtige Meinung, die uns aufgezwungen würde, so hätten wir die Zustände einer Diktatur. Auch wenn ich mich manchmal ärgere, dass ich mit Plakaten, Leserbriefen, Flyern und Wahlpropaganda zugedröhnt werde, so steht dies alles doch für die Vielfalt in unserem politischen Umfeld. Aber nach welchen Kriterien wähle ich denn? Das wichtigste in einem Parteiprogramm ist für mich die prinzipielle Haltung, die dahinter steht. Ist diese kompatibel mit den heutigen Anforderungen? Beinhaltet sie Werte wie Toleranz, Solidarität und soziale Verantwortung? In einer Welt, in der immer öfter nur noch finanzieller Gewinn angestrebt wird, dürfen diese oben genannten Werte keinesfalls verloren gehen – wir wären arm dran! Helfen Sie mit und wählen Sie; fürs Baselbiet. Ich bin bereit! Wählen Sie am 31. März die Grünen, Liste 7– wen denn sonst! Ursula Berset, Landratskandidatin Grüne,

SÄULIZUNFT ARLESHEIM

Fasnachtsfüür mit Reedlischwinge Als letzten Höhepunkt der Arleser Fasnacht findet nächsten Sonntag – am Abend vor dem Basler Morgestraich – das Fasnachtsfüür mit Reedlischwinge statt. Die Gemeinde und die Säulizunft laden zum alten Steinbruch ein. Dort

kann Jung und Alt am Feuer Klöpfer braten und sich im Sprängreedlischlagen, einem alten Brauch, versuchen. Dabei wird eine an einer Haselrute befestigte Holzscheibe im Feuer glühend erhitzt und mit Schwung über eine Rampe in die dunklen Tiefen des Rebberges geschickt. Ein träfer Spruch begleitet das Sprängreedli meist auf seinem leuchtenden Flug. Wir treffen uns ab 18.30 Uhr auf dem Areal des alten Steinbruchs, wo um 19 Uhr, das von den Mitarbeitenden des Werkhofs bereitgestellte Fasnachtsfeuer, durch die Feuerwehr angezündet wird. Die Säulizunft wird für das leibliche Wohl der Teilnehmenden besorgt sein. Die Organisatoren heissen Sie zum diesjährigen Fasnachtsfüür herzlich willkommen und freuen sich, wenn viele Arleser den Weg in den Steinbruch finden und mit den bereitgestellten Sprängreedli den Abendhimmel erleuchten. Zum Schluss erhalten alle Teilnehmenden eine Fackel und machen sich damit auf den Heimweg zurück zum Dorfkern. Säulizunft Arlesheim

WAHLEN 2019

Klimawandel ist kein «Hype» Zehntausende, vor allem junge Menschen gehen regelmässig für das Klima auf die Strasse – sie fordern die Politik lautstark auf, endlich griffige MassAdil Koller (SP) nahmen zu ergreifen, damit auch die Schweiz ihre Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel wahrnimmt. Diese Bewegung freut mich sehr. Die SP hat diesen Protest ins Baselbieter Parlament getragen. In der Zusammenarbeit mit der Klimajugend haben wir einen Vorstoss ausgearbeitet. Dieser fordert die Ausrufung des «Klimanotstandes». Damit würde die Eindämmung des Klimawandels und seiner schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität anerkannt. Der Landrat hat es letzte Woche abgelehnt, sofort über diese Resolution zu diskutieren. Das Anliegen sei «nicht dringlich» wurde von der SVP, sowie von Teilen der FDP behauptet. Eine FDP-Landrätin aus Münchenstein erklärte gar, das Anliegen sei nur ein «Hype». Die Bekämpfung des Klimawandels ist aber dringlich. Dafür sollten wir uns auf allen Ebenen einsetzen: international, national, aber auch lokal bei uns im Kanton. Es braucht ein griffiges CO2-Gesetz, die saubere Mobilität muss weiter gefördert werden und wir brauchen eine Investitionsoffensive in saubere Energie, damit wir vom dreckigen Öl und Gas wegkommen. Und zu Beginn soll der Kanton die Klimakrise als grösste Herausforderung unserer Zeit anerkennen. Wer das unterstützt, kann am 31. März SP-Liste 2 und Kathrin Schweizer in den Regierungsrat wählen. Adil Koller, Präsident SP Baselland, Landrat

5

Lehrperson ist im jetzigen politischen Umfeld allerdings nicht leicht. Die Schule befindet sich seit längerem in einer sehr bewegten Phase. Fast jeden Tag kann man dazu in den Zeitungen Artikel jeglichen Inhalts lesen. Politiker, Bildungsexperten, Journalisten und Psychologen teilen gefragt oder ungefragt ihre Meinung mit. Von den Lehrerinnen und Lehrern wird dabei erwartet, dass sie hoch motiviert und engagiert ihren Unterricht weiterführen. Dann lasst die Experten im Klassenzimmer auch ihre Arbeit tun. Für eine vernünftige Bildungspolitik – das ist meine Motivation als Kandidatin für den Landrat. Claire Vögeli, angehende Lehrperson, Landratskandidatin BDP, Liste 8

WAHLEN 2019

Mehrheit einer Minderheit Mit etwas Wehmut muss ich immer wieder feststellen, dass bei Abstimmungen und Wahlen weniger als 40 Prozent der Bevölkerung ihr Recht wahrnehmen. De facto bedeutet das, dass eine Minderheit entscheidet. Das ist das grosse Problem der Mitteparteien. Daher stellt sich die Frage, wie wir die fehlenden 60 Prozent dazu bringen, ihre Stimm- und Wahlzettel in die Urnen zu werfen. Die-

se Pattsituation zwischen linken und rechten Parteien muss durchbrochen werden! Darum hoffe ich, dass alle, die ihren Bürgerrechten jetzt schon nachgehen, ihren Bekanntenkreis darauf sensibilisieren können, ebenfalls ihre Stimmen abzugeben. Die Mitte muss gestärkt werden. Markus Naef, Landratskandidat CVP Arlesheim, Liste 5


6

In stiller Trauer teilen wir Ihnen mit, dass meine Mutter, Schwiegermutter, unser liebes Grossmutti und Urgrossmutti, meine Schwester und Tante

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Elisabeth Gerber-Aeschlimann 14. September 1925 – 1. März 2019 im Alter von 93 Jahren friedlich eingeschlafen ist. TODESFÄLLE Ich bin in weisses Licht gehüllt Ich bin getröstet Ich bin im Frieden

Traurig nehmen wir Abschied von meinem Sohn, meinem Bruder, Onkel, Schwager und Neffen

Manfred Gruber 29. August 1960 – 26. Februar 2019

In liebevollem Andenken: Therese Gruber-Schmidhammer Sieglinde und Linard Müller-Gruber mit Alina Walter und Ursula Schmidhammer Verwandte Der Abschied findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Therese Gruber-Schmidhammer, Dorfplatz 4, 4144 Arlesheim

Ich kreise um Gott, den uralten Turm, und ich kreise Jahrtausende lang . . . Rilke

Traurig müssen wir Abschied nehmen von meinem geliebten Ehemann, meinem einzigartigen Papi

Heinrich Wiesner-Schweizer 1. Juli 1925 – 27. Februar 2019

Du durftest nach einem bewegten, aktiven Leben friedlich einschlafen. Dein feiner Humor, Deine warme Herzlichkeit, Dein Denken und Dein lebenslanges Schreiben werden uns in dankbarer Erinnerung bleiben. In Liebe: Anna-Elisabeth Wiesner-Schweizer Sabine Wiesner Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 8. März 2019, um 10.30 Uhr in der Kapelle auf dem Friedhof Fiechten in Reinach statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen sammeln wir, im Sinne des Verstorbenen, für eine Spende an das Wohnhaus Schönenbach, Reinach. Kollekte bei der Trauerfeier. Traueradresse: Anna-Elisabeth Wiesner-Schweizer Im Pfeiffengarten 38, 4153 Reinach

Zu vermieten 3 – 3½-Zimmer

Wohnen für Senioren an sehr attraktiver Lage in Dornach zu vermieten! Innerhalb der barrierefreien Siedlung vermieten wir ab Sommer 2019: 2× 4-Zimmer-Wohnung Fr. 2150.– pro Monat plus Nebenkosten 1× 1½-Zimmer-Wohnung Fr 1472.– pro Monat plus Nebenkosten Mit Lift und vielen modernen Annehmlichkeiten inklusive «begleitetes Wohnen». Arzt, Apotheke, Einkaufen und öV sind in nur 1 Fussminute zu erreichen. Sie finden ein friedliches Privatleben in sozialer Einbettung. Für weitere Informationen und Besichtigungstermine: Tel. 061 751 61 71

Aesch Maria Mendez-Seoane, geb. 11. Dezember 1928, gest. 28. Februar 2019, von Spanien (Im Hauel 12, 4147 Aesch). Wird im engsten Familienund Freundeskreis verabschiedet. Arlesheim Manfred Karl Gruber, geb. 29. August 1960, gest. 26. Februar 2019, von Arlesheim BL (Dorfplatz 4, 4144 Arlesheim). Trauerfeier im engsten Kreis. Münchenstein Elisabeth Frieda GerberAeschlimann, geb. 14. September 1925, gest. 1. März 2019, von Langnau im Emmental BE (wohnhaft gewesen in 4142 Münchenstein mit Aufenthalt in Frenkendorf). Beisetzung im engsten Familienkreis. Abdankung am Freitag, 8. März 2019, um 14.00 Uhr, reformierte Dorfkirche, Kirchgasse 2, Münchenstein Dorf. Simon Emanuel Meyer, geb. 28. Mai 1943, gest. 3. März 2019, von Muttenz BL (wohnhaft gewesen Hardstrasse 28, 4142 Münchenstein). Die Beisetzung findet am Dienstag, 12. März 2019, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Münchenstein statt. Anschliessend Abdankungsfeier um 15.00 Uhr in der Evangelischen Mennonitengemeinde Schänzli, Pestalozzistrasse 8, Muttenz.

Die Trauernden: Urs und Monika Gerber-Büchle Michael und Seraina Gerber-Schwendimann Livio und Nora Sabrina Gerber Heinz und Susi Aeschlimann-Rüfenacht Daniel Verwandte Die Abdankung findet am Freitag, 8. März 2019, um 14.00 Uhr in der Dorfkirche Münchenstein statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Anstelle Blumen gedenke man des Alters- und Pflegeheims Eben-Ezer AG in Frenkendorf, BLKB CH92 0076 9016 1477 0186 2, Vermerk: Elisabeth Gerber. Traueradresse: Urs und Monika Gerber-Büchle, Grubenstr. 23, 4142 Münchenstein

Pfeffingen Lydia Gorup-Siegfried, geb. 1929, von Zürich (wohnhaft gewesen Langbodenweg 7, 4148 Pfeffingen). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 8. März 2019, 14.00 Uhr. Besammlung: Kirche St. Martin, Pfeffingen. Reinach Verena Bloch, geb. 24. September 1945, gest. 25. Februar 2019, von Mümliswil-Ramiswil SO (Aufenthalt: Pflegewohnheim St. Christophorus, 4057 Basel). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Donnerstag, 7. März 2019, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Simon Christoph Schaub, geb. 6. September 1968, gest. 1. März 2019, von Itingen BL (wohnhaft gewesen in Reinach, Gartenstrasse 17). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Heinrich Wiesner-Schweizer, geb. 1. Juli 1925, gest. 27. Februar 2019, von Reinach BL, Ramlinsburg BL (wohnhaft gewesen in Reinach, Im Pfeiffengarten 38). Trauerfeier: Freitag, 8. März 2019, 10.30 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.

Zu verkaufen Diverses

Häuser Zu vermieten

EFH in Grellingen Wohnzimmer, sep. Esszimmer, 2 grosse Schlafzimmer, 1 kleineres, 1 Dachzimmer, Wohnküche, Bad/DU/WC, Dusche/ WC im UG, Garage mit el. Torantrieb, 2 sep. Abstellplätze, Pergola, sep. Wintergarten mit Cheminée, Obstgarten. Miete Fr. 2100.– exkl. NK Tel. 061 741 24 06 oder 061 741 18 26 zwischen 18 und 20 Uhr

Auch kleine Inserate werden gelesen

Wohnungen

Diverses


RYNACH

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

7

Reinacher Fasnacht – mehr als nur ein Gartenbad

Teuflischer Besuch: Gehörnter Gast aus der Reinacher Partnerstadt Ostfildern.

Schon wieder regnets Räppli: Die Waggis der Reinacher Oserclique feiern in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen.

Man hätte am Reinacher Fasnachtsumzug ein Gartenbad-Bashing erwartet. Doch die Fasnächtler hielten sich mit lokaler Politik zurück. Caspar Reimer

D

er Reinacher Fasnachtsumzug vom vergangenen Samstag war alles andere als eine Nabelschau. Obwohl das Fasnachtssujet «Rynach brucht z lang» viel Häme über Fehlschläge der lokalen Politik erwarten liess, hielten sich die Fasnächtler mit Reinacher Themen zurück. Dem lokalen Dauerbrenner, nämlich der leidigen Sanierungsgeschichte rund um das Reinacher Gartenbad, nahm sich nur das

Reinacher Schissdräckzygli Deluxe 09 mit einem Schnitzelbank an: «S Rynacher Schwümmbi isch nid ganz dicht, aber das isch e langi Gschicht … Vom schöne Schwümbi sind mir no wit ewäg, bruun wirsch nur vom Baustelledrägg ... Im Wasser muesch e guete Stand ha, damits di nit uf e Rugge haue cha. Uf de Wäg sind Stei so spitz, das git in d Fiess bluetigi Schlitz.» Ansonsten suhlten sich die Reinacher nicht in eigenen Nöten und Sorgen, sondern präsentierten einen Karneval für ein Publikum von nah und fern: Zahlreiche Guggen und

Cliquen aus den benachbarten Gemeinden, aus Basel und sogar aus Reinachs deutscher Partnerstadt Ostfildern waren in die Stadt vor der Stadt gekommen und sorgten für einen bunt zusammengewürfelten Umzug. Insbesondere die Guggen, wie etwa die Jugend-Gugge Graffitti-Spukker oder natürlich die legendäre Furzgugge, sorgten mit pfiffigen Rhythmen und zeitlosen Melodien für ausgelassene Stimmung. Jubiläen und Tiefgang Neben lässigen Guggen vermochte der Umzug mit aufwändigen Wagenkonstruktuionen zu überzeugen: So wurde die Parade vom Wagen der Reinacher Oserclique angeführt, welche in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert. Tiefsinnig kam die Reinacher Wagenclique Die Behämmerte unter dem Motto

Auf Schweizer Granit gebaut: Der Wagen der Räppli-Speutzer war ein Fels in der Fasnachtsbrandung.

Ganz adrett: Deluxe 09 haben sich ganz fein herausgeputzt.

Love, Peace and Happiness: Die Wagenclique Nochwuchswaggis Birsegg fuhren im Hippie-Bus durch die Stadt vor der Stadt.

Gruss aus Basel: Die Gugge Gläbbergässli marschiert durch Reinach.

FOTOS: CASPAR REIMER

«S gross Theater – um alles und nüt» daher: «Dörfsch mit dine Chind in d Badwanne sitze? Chönnt bimene Chleid ächt dr Buse blitze? Weles Verhalte isch no richtig? Und weles nit – was isch uns wichtig? Mir Waggis findes drum rächt schwirig, nid z lasch syy oder z gierig, me chönnt jo eine stööre, wo s Gras tuet wachse hööre.» Eine andere Wagenclique aus Reinach, die Nochwuchs-Waggis Birsegg, machte mit einem bunt geschmückten HippieWagen auf sich aufmerksam: «Statt Vorschrifte mache und alles verbiete, düend lieber d Fasnachtskultur behiete, als Hippies sin mir do, kei Scherz und findes gar nit glatt, dä Kommerz!» Und die Fluhstroosgorbser machten den «Social-Media-Wahn» zum Thema: «Hüt posted me jo jede Mischt, ob das wirklich wichtig isch?»

In memoria Gorilla: Die Proscht-Waggis gedenken der Zolli-Dame Goma.

Pedaleurs de charme: D Strampler kamen direkt aus Frankreich angeradelt.

Captain Jack Sparrow gesichtet: Die Guggemusig Birsblootere brachte den Fluch der Karibik über Birsfelden nach Reinach.


8

RYNACH

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch

Däfeli, Räppli und Fantasie

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach 061 511 60 00, kommunikation@reinach-bl.ch Stadtbüro: Abteilungen: Bestattungsbüro:

8.30 –11.30 Uhr und 13.30 –16.00 Uhr, Mittwoch 18.00 Uhr, Freitag durchgehend bis 14.00 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung 8.30 –11.30 Uhr, ausserhalb der Öffnungszeiten: Nach Vereinbarung

DIE GEMEINDE INFORMIERT Öffnungszeiten der Gemeinde während der Basler Fasnacht Aufgrund der Basler Fasnacht sind das Stadtbüro und die Verwaltung am Montag, 11. und Mittwoch, 13. März 2019 nur bis 11.30 Uhr offen. Am Nachmittag bleibt die ganze Verwaltung geschlossen.

Chäppelihäx: Verkehrseinschränkungen im Ortszentrum am Samstag 9. März 2019 Im Rahmen der Veranstaltung Chäppelihäx vom 9. März 2019 kommt es in der Zeit zwischen 18.30 bis ca. 19.30 Uhr zu kleineren Verkehrseinschränkungen im Ortszentrum. Um 18.30 Uhr besammeln sich die Teilnehmenden und Interessierten der Chäppelihäx auf dem Ernst Feigenwinter-Platz. Bis max. 19.30 Uhr ist deshalb die Kirchgasse (ab Ziegelgasse bis Hauptstrasse) für kurze Zeit gesperrt. Der Umzug mit Feuerwwagen, Chienbäsen und Treicheln setzt sich ab ca. 19 Uhr in Bewegung und folgt nachstehender Route: Hauptstrasse, Rüttenenweg, Zihlackerstrasse, Brückliweg, Unterer Leuweg. Wir bitten die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme. Sie wollen auch aktiv am Umzug teilnehmen? Mehr Informationen finden Sie unter www.chaeppelihaex.ch.

Budgetanträge für Vereine Die Budgetanträge (für das Folgejahr) sind bis spätestens Ende April 2019 schriftlich beim Gemeinderat zu beantragen. Sie feiern 2020 ein spezielles Jubiläum, nehmen an Eidgenössischen Wettkämpfen teil und haben daher hohe zusätzliche Aufwendungen oder haben ein grösseres Projekt geplant? Bitte berücksichtigen Sie dies bereits bei der Budgeteingabe (und verzichten Sie auf separate Unterstüt-

zungsgesuche). Das für die Budgeteingabe notwendige Formular finden Sie unter www.reinach-bl.ch (Stichwort: Vereinsbeiträge). Neben dem ausgefüllten Formular sind dazu folgende Beilagen nötig, sofern diese nicht bereits zugestellt wurden: Jahresbericht, Jahresrechnung und Bilanz des Vereins. Sollten Sie erstmals einen Antrag stellen, bitten wir Sie zusätzlich die «Selbstdeklaration» auszufüllen. Zu spät eingereichte Budgetgesuche werden nicht berücksichtigt.

Vandalen beschädigen Autos: Polizei sucht Zeugen Unbekannte Täter haben in der Therwilerstrasse und der Stockmattstrasse in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 2./3. März 2019, mehrere Personenwagen mutwillig beschädigt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wurden bei mehreren Personenwagen mit einem Stein die Seitenscheiben eingeschlagen, Seitenspiegel beschädigt oder die Karosserie zerkratzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen. Personen welche im erwähnten Gebiet (Therwilerstrasse, Stockmattstrasse) Verdächtiges wahrgenommen haben (Personen, Geräusche, Fahrzeuge, etc.) werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal, Telefon 061 553 35 35 zu melden.

Anlässe in Reinach • 8. März, 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindehausplatz • 9. März, ab 18.30 Uhr, Chäppelihäx, Start: Ernst Feigenwinter-Platz Alle Anlässe in Reinach finden Sie auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde.

Hier kommt Elmar: Der lustige Kinderbuch-Elefant brachte viel Farbe an die Reinacher Kinderfasnacht.

1500 kleine Fasnächtler verwandelten den Reinacher Kinderumzug in ein farbenfrohes Fest. Caspar Reimer

M

it dem Kinderumzug am Schmutzige Donnschtig wurde das fasnächtliche Treiben

in Reinach eingeläutet. Bei Bilderbuchwetter strömten die kleinen Fasnächtler auf der für den Verkehr gesperrten Reinacher Hauptstrasse auf und ab, verteilten Däfeli, verstreuten Konfetti und präsentierten stolz ihre Kostüme. Dabei waren der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Astronauten in Nasa-Anzügen, Aliens mit Fühlern auf dem Kopf, bunte Elefanten, kleine Waggis, Pinguine mit überdimensioniertem Schnabel, Zauberer oder Feuerwehrmänner – alles, was man sich denken kann, marschierte am

FOTOS: CASPAR REIMER

Reinacher Kinderumzug mit. Dabei ging es im Gegensatz zur Fasnacht der Erwachsenen nicht um eine satirische Aufarbeitung des Zeitgeschehens, sondern um die Lust an der fantasievollen Maskerade und ums Gemeinschaftserlebnis. Die Kinderfasnacht wurde musikalisch von einigen Guggen unterstützt, was der ausgelassenen Stimmung zusätzlichen Auftrieb verlieh. Um die 1500 Fasnachtskinder nahmen am Kinderumzug teil und feierten sein Ende mit einem grossen Kinderball.

(Fortsetzung auf Seite 9)

Abfuhrdaten

13. März Kartonabfuhr Kreis Ost 13. März Papierabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Klassiker 1: Fröhliche Astronauten landeten auf der Hauptstrasse.

Klassiker 2: Pinguine liessen die Herzen der Eltern schmelzen.

DIE POLIZEI MELDET

TISCHTENNIS

Vandalen verursachen grossen Sachschaden

Vierter Meistertitel für Lionel Weber

WoB. In der Nacht von vergangenem Samstag auf Sonntag, 2./3. März, wurden durch eine unbekannte Täterschaft in der Therwilerstrasse und Stockmattstrasse mehrere Fahrzeuge mutwillig beschädigt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurden bei mehreren Personenwagen die Seitenscheiben mit einem Stein eingeschlagen, Seitenspiegel beschädigt oder die Karosserie zerkratzt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise liefern können. Personen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben (Personen, Geräusche, Fahrzeuge oder Ähnliches) werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal unter der Telefonnummer 061 553 35 35 zu melden.

WoB. Die Tischtennis-Schweizermeisterschaften der Elite wurden am vergangenen Wochenende in Genf durchgeführt. Bei den Herren holte sich der 22jährige Reinacher Lionel Weber vom TTC Rio-Star Muttenz den Titel. Im Final liess der Nationalspieler – aktuell die Nummer 157 der Welt – seinem Gegner Pedro Osiro 2011 und 2012 keine Chance und fegte ihn mit 4:1 Sätzen vom Tisch. Weber konnte mit diesem Sieg zum vierten Mal den SchweizerMeister-Titel der Elite gewinnen. «Auf dem Weg zum Titel gab es einige harte Spiele. Im Finale konnte ich dann von meiner Erfahrung profitieren», erklärte er nach seinem Sieg. Bei den Damen gab es keine grossen Überraschungen. Zum siebten Mal durfte am Ende Rachel Moret, die aktuell beste Schweizerin, den Pokal in die Höhe stemmen.

Schweizer Meister: Der Reinacher Tischtennisspieler Lionel Weber ist die Nummer 1. FOTO: ZVG


RYNACH Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch (Fortsetzung von Seite 8)

Baugesuche 015/19 Gesuchsteller - Grelli Fausto und Di Paolo Maria Concetta, Therwilerstrasse 75, 4153 Reinach – Projekt - Pergola teilweise überdeckt – Parz. 7051, Therwilerstrasse 75 – Projektverfasser - Grelli Fausto und Di Paolo Maria Concetta, Therwilerstrasse 75, 4153 Reinach 016/19 Gesuchsteller - Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach – Projekt - Friedhof Fiechten, 12 neue Urnenwände – Parz. 2427, Birsigtalstrasse 17 – Projektverfasser - Fahrni und Breitenfeld, Landschaftsarchitekten BSLA Birsstrasse 16, 4052 Basel 017/19 Gesuchsteller -Blunschi Bruno, Im Sesselacker 48, 4059 Basel – Projekt - Um- und Anbau Einfamilienhaus zu Zweifamilienhaus – Parz. 3503, Unterer Rebbergweg 31 – Projektverfasser - Ueli Baumann, dipl. Architekt ETH Angensteinerstrasse 32, 4052 Basel 019/19 Gesuchsteller - Lussmann Immobilien AG, Nepomukplatz 7, 4143 Dornach – Projekt - Abbruch Einfamilienhaus und Neubau 3 Einfamilienhäuser mit Autoeinstellhalle – Parz. 1254, Oberer Rebbergweg 18 – Projektverfasser Lussmann Architekten AG, Nepomukplatz 7, 4143 Dornach Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde

oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

BÜRGERGEMEINDE REINACH

Staatskundekurs in Reinach Wiederum bietet die Bürgergemeinde allen Einbürgerungskandidatinnen und -kandidaten sowie sonst Interessierten die Gelegenheit, einen Staatskundekurs zu besuchen. Dieser soll als Vorbereitung fürs Integrationsgespräch beim Bürgerrat dienen. Der Kurs dauert drei Abende und wird von Herrn Theo Gfeller (Lehrer der gewerblich-industriellen Berufsfachschule) erteilt. Jeweils Dienstag, 26. März sowie 2. und 9. April 2019 von 20.00 bis 21.45 Uhr Kursort: Saal Bürgergemeindehaus, Kirchgasse 11, Reinach Kurskosten: Fr. 100.–/Person (Bitte vor Kursbeginn überweisen) Mitnehmen: Schreibzeug Kursinhalt: Geschichte, Geografie und Politik (Schweiz, Kanton BL und Reinach) Kursunterlagen: Detaillierte Kursunterlagen erhalten Sie am ersten Kursabend Wir freuen uns, wenn Sie von unserem Angebot Gebrauch machen möchten und bitten Sie, uns Ihre Anmeldung bis Dienstag, 19. März 2019 zukommen zu lassen (staatskunde@bgreinach.ch). Achtung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Freuen Sie sich auf einen interessanten Kurs! Der Bürgerrat

ALTERSVEREIN REINACH UND UMGEBUNG

Referate zum Vorsorgeauftrag Der Altersverein Reinach hatte seine Mitglieder eingeladen am 27. Februar im Saal des Gemeindehauses an einem interessanten Vortrag über den Vorsorgeauftrag (Mein zweitletzter Wille) teilzu-

nehmen. Pünktlich um 14.30 Uhr konnte Rainer Rohrbach, Präsident des AVR, die 120 angemeldeten Besucher begrüssen. Die engagierten Referenten, Dr. iur. Fabia Spiess und Anwalt Ramon Eichenberger informierten uns in den nächsten eineinhalb Stunden über Form und Zweck des Vorsorgeauftrages. Mit diesem Auftrag, entweder vollständig von Hand geschrieben oder notariell beglaubigt, kann der Verfasser im Falle der Urteilsunfähigkeit gewisse persönliche Regelungen vorsehen, um nicht vollumfänglich von der KESB abhängig zu sein. Dies kann zum Beispiel eine Vertrauensperson sein, die sich mit der Vermögensverwaltung befasst. Zur Information möchten wir noch auf eine Broschüre der Gemeinde Reinach (Perspektiven 60plus) aufmerksam machen, worin weitere Angaben über den Vorsorgeauftrag enthalten sind. Anhand der vielen Fragen hat es sich gezeigt, dass es notwendig war, etwas mehr über den Vorsorgeauftrag zu erfahren. Auch zuhören macht durstig. Darum offerierte der Altersverein anschliessend an den Vortrag einen Apéro mit Häppchen. Altersverein Reinach, Peter Fessler

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Wir haben keinen «Planet B»

Meine Arbeit als Landrätin

Steckt man so mitten im Wahlkampf, ist es vor lauter Behauptungen kaum auszuhalten. Die Parteien sind unklar, wechseln ihre Haltung, so wie es in der BevölkeNathalie Martin (Grüne) rung gerade en vogue ist und schreiben auf Plakate, was gut klingt. Ich freue mich, für eine Partei zu kandidieren, die sich seit ihrer Existenz konsequent für die Umwelt und unseren einen Planeten, den wir haben, einsetzt. Mit einer grünen Wirtschaft und dem konsequenten Atomausstieg können wir das schaffen. Dazu brauchen eine offene und solidarische Gesellschaft. Die Umwelt und die Klimakatastrophe müssen auch im Landrat das Topthema werden, denn ohne unseren Planeten und ein friedliches Zusammenleben darauf haben wir nichts. Werfen Sie die grüne Liste 7 unverändert ein und wählen Sie Isaac Reber. Für mehr grün im Landrat und im Regierungsrat. Nathalie Martin, Landratskandidatin Grüne BL

Seit 2011 darf ich den Wahlkreis Reinach / Aesch / Pfeffingen im Landrat vertreten. In dieser Zeit konnte ich mich gut vernetzen. Zur Zeit bin ich Mitglied in der GPK , Marie-Therese der InterparlaMüller (BDP) mentarischen GPK UKBB sowie Vizepräsidentin der IPK FHNW. Zur Verbesserung im öffentlichen Verkehr habe ich diverse Vorstösse eingereicht. Die Ringlösung für die Tramlinien 10 und 11 sowie 3 und 14 hat die BDP schon im 2018 vorgeschlagen. Nun wird diese Lösung von der BLT als innovatives Projekt aufgenommen. Neue Strassen dürfen nur im Zusammenhang mit einem kantonsübergreifenden Konzept geplant werden. Seit ELBA abgelehnt wurde, streiten wir über jede neue Strasse separat. Dies ist nicht zielführend. Mein letzter Vorstoss

9

verlangt steuerliche Besserstellung von berufstätigen Alleinerziehenden. Der BDP ist wichtig, dass sich Arbeit lohnt und nicht diejenigen bestraft werden, die den Spagat zwischen Familie und Beruf meistern. Wir fordern dazu bezahlbare Kinderbetreuung und Tagesschulen. Die BDP steht seit 10 Jahren für Verantwortung und Vernunft gegenüber Umwelt, Gesellschaft und künftigen Generationen. Bürgerlich bedeutet für uns eine klare Lösungsorientierung und grenzt sich von rechtem und linkem Populismus ab. Anstand und Respekt müssen wieder mehr Gewicht erhalten, davon bin ich überzeugt. Wir stellen sachliche, pragmatische Lösungen in den Vordergrund und nicht parteipolitische Profilierung. Für einen modernen, innovativen Kanton, in dem Sie sich wohlfühlen, dafür möchte ich mich auch in der nächsten Legislatur einsetzen. Danke für Ihre Unterstützung. Marie-Therese Müller, Landrätin BDP, Liste 8

WAHLEN 2019

Mit den Betroffenen im Gespräch Die Arbeitslosigkeit der ü50-Generation muss bekämpft werden. Die SVP will keine Lösungen und schiebt das Problem daher einfach auf die Personenfreizügigkeit. Das ist reine Stimmungsmache. Als Jobcoach stehe ich im täglichen Kontakt mit Stellensuchenden, da offenbaren sich ganz andere Probleme. Grosse Unternehmen lagern ganze Bereiche in Niedriglohnländer aus und vernichten somit hiesige Arbeitsplätze. Betroffene ü50-Stellensuchende berichten mir wiederholt davon, dass sie selbst ihre Nachfolger im lohngünstigen Ausland in die Geheimnisse ihrer bisherigen Tätigkeit einführen durften, bevor sie entlassen wurden. Gleichzeitig nehmen befristete, lediglich projektbezogene Anstellungen zu und gefährden dadurch die Kontinuität im Erwerbsleben. Geht es sodann ums Überleben im Rentneralltag, «schwelgen» rechtsbürgerliche Exponenten in Ideen. So wurden jüngst bereits diverse Chancen verpasst. Ich denke da an die Initiative AHVplus oder an die Rentenreform. Beide Vorlagen wurden nicht zuletzt von der SVP bekämpft, obwohl sich dadurch die Situation für pensionierte Geringverdienende verbessert hätte. Auch die Prämieninitiative der SP hätte zur Linderung des Kostendrucks bei unteren Einkommen geführt. Deshalb muss jetzt die Stimme der sozialen Verantwortung in Regierung und Landrat gestärkt werden. Mit Taten, anstatt leeren Worten: mit der Wahl von Kathrin Schweizer in den Regierungsrat und der SP-Liste 2 in den Landrat. Thomas Thurnherr, Landratskandidat SP

WAHLEN 2019

Entwicklung Fiechten zurückgestellt Die Arealentwicklung Fiechten wurde zurückgestellt – liebe Reinacher Einwohnerinnen und Einwohner, was bedeutet dieser Entscheid? Seit dem Beschluss vom 31. Myrian KoblerOktober 2016 Betancourt (CVP) sind mehr als zwei Jahre vergangen. Der Einwohnerrat hat den Gemeinderat beauftragt, eine Vorlage mit zwei Varianten zu erarbeiten. Bei der ersten Variante sollte die Gemeinde als Investorin zwei Drittel des Gesamtareals nutzen und ein Drittel des Areals verkaufen. In der zweiten Variante sollte die Gemeinde als Investorin das gesamte Areal entwickeln. Was hat der Einwohnerrat bekommen? Eine Zurückstellung des Projektes. So werden im

Moment keine 60 bis 80 Wohnungen für 130 bis 170 Personen entstehen. Tatsache ist, dass in Reinach, zum Beispiel in Reinach Nord, verschiedene genehmigte Quartierpläne immer noch nicht realisiert sind. Wann sie realisiert werden, weiss niemand. Warum werden diese Projekte nicht realisiert? Tatsache ist, dass für die Sanierung aller Reinacher Schulen bis 2030 mehr als 100 Millionen Franken geplant sind. Allein das Schulhaus Surbaum soll 40 Millionen Schweizer Franken kosten. Das die AGIR das Areal jetzt benutzt, finde ich Gut und Recht, aber bei den Quartierplänen soll jetzt vorwärts gemacht werden, weil die Gemeinde dringend zusätzliche Einnahmen braucht, um die aufgestauten Investitionen in die Schulhäuser finanzieren zu können. Myrian Kobler-Betancourt, Landratskandidatin CVP, BUM Kommssionmitglied

WAHLEN 2019

Bildung braucht mehr Besonnenheit Aufgrund meiner Erfahrung ist es wichtig, dass auch erfahrene bürgerliche Politiker die Bildungspolitik in unserem Kanton mitbestimmen. Als Mitglied der Bildungs-, Kultur- und Sportkommission weiss ich, dass man «die Bildung» nicht nur linken Bildungs- und Erziehungstheoretikern, denen oft jeder gesunde Menschenverstand abgeht, überlassen kann. Der permanenten Reformeuphorie in unseren Volksschulen gilt es mutig entgegenzutreten. Wir müssen gemeinsam nachdenken, innehalten und prüfen, ob all diese vermeintlich zwingend notwendigen Reformen wirklich einen Fortschritt oder eher einen Rückschritt gebracht haben. Dass grosse Teile der Politik und Bildungsverwaltung fast unisono jeglicher «Reform» das Wort reden, ändert nichts an der Tatsache, dass es sich hier ganz gewiss nicht um eine existenzielle Zwangsläufigkeit handelt. Unser Kanton braucht im Bildungsbereich Politikerinnen und Politiker, die sich ernsthaft und besonnen um das Wohl der Kinder und Jugendlichen kümmern. Auch im Hochschulbereich müssen wir viele Strukturen überprüfen. Ich habe in den vergangenen Jahren mehrfach erfolgreich, wenn auch im Kleinen, in die

Speichen dieses schnelldrehenden Reformrades greifen können. Dies möchte ich weiter tun. Danke für Ihre Stimme. Für Rückfragen: 079 456 59 11. Paul Wenger, Landrat SVP, Liste 3


10

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

RYNACH

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

LITERATUR

Ich möchte mich kurz vorstellen

GLP Waggis

Heinrich Wiesner verstorben

Ich möchte mich kurz vorstellen: in Basel geboren. 5-jährig nach Reinach gezogen. Hier alle Schulen durchlaufen. Versicherungslehre bei der National. Eineinhalb Jahre Lausanne-Aufenthalt. Sieben Jahre bei der AHV/IV in Binningen.

Stell dr vor, jedi Partei isch än andere Waggis Waage / Dört sind die wo de gwählt hesch, die hän jetzt s Saage / Und wäffle hinter ihrne Lave über die andere ganz schwär / René Meier (GLP) Wärfe em Volk Däfis und mängmol bitteri Orange hinterhär / Mir als GLP Waggis setze uff Bio Frücht und Oeko Papier / Setze drby uff Swissness und hänn durchus Europa im Visier / Neui Technologie, Innovatione und ä gsundä Fortschritt isch s Ziel / Ä starki Wirtschaft, all das trybt unser Polit-Fasnachts-Mobil / D Fahrzyt vo jedem Waggis isch uff 4 Joor beschränggt / Und denn wärde im Dorf wieder fliessig Plakat uffghänggt / Es isch sowyt, jetzt bruche mr Di – jetzt isch dini Chance zum wähle / Dann chasch au Du d Richtig vom Cortège ä Stück wyt mit befähle / Drum nimm di Zämme, pagg d Lischte 11 ins Couvert und schiggs ab / D GLP Waggis setze sich im Landrot für Di i, und das nid z knapp. GLP Reinach-Aesch-Pfeffingen wünscht allne ä schnöni Fasnachtszyt René Meier, Landratskandidat GLP Liste 11

WoB. Der bis zuletzt in Reinach wohnhafte Baselbieter Schriftsteller Heinrich Wiesner ist tot. Er starb am Mittwoch vergangener Woche im Alter von 93 Jahren. Wiesner hatte in den 1960erJahren mit seinen «Kürzestgeschichten» eine eigene Kunstform geschaffen. Am 1. Juli 1925 in Schiers zur Welt gekommen, arbeitete Heinrich Wiesner ab Mitte der 1940er-Jahre im Baselbiet als Lehrer und schrieb daneben in unterschiedlichen literarischen Formen. Unter anderem erhielt er 1968 einen Förderpreis der Stiftung Pro Helvetia und 1980 den Literaturpreis des Kantons Baselland. Er war Mitglied der Gruppe Olten. Sein Buchdebüt hatte er 1951 mit Lyrik: «Der innere Wanderer». Zur Eigenständigkeit fand Wiesner mit seinen «Kürzestgeschichten», etwa in «Lakonische Zeilen» (1965) und «Lapidare Geschichten» (1967). Dabei kündigte sich auch seine Auseinandersetzung mit der Gegenwart an, als Nonkonformist mit Skepsis gegenüber festgefügten Strukturen. Seine Erfahrungen im Lehramt regten ihn zur Beschäftigung mit dem Schulwesen an, die er An-

Vier Monate Sprachaufenthalt in Florenz. Dann 33 Jahre tätig bei Krankenversicherungen in leitenden Funktionen. Seit 13 Jahren im Einwohnerrat Reinach. Im Jahre 2007 Präsident des Einwohnerrates. Meine Erfolge im Einwohnerrat: den Kunstrasen in Reinach gegen viel Unwillen durchgesetzt. Was für eine Wohltat für die vielen 100 Kinder, die nun immer trainieren und spielen konnten, wetterunabhängig! Bei einer Revision des Personalgesetzes den Vaterschaftsurlaub von einem Tag auf zwei Tage erhöht. Das war damals viel! Seit meiner Pensionierung vor vier Jahren Wiedereintritt in den Männerchor Reinach und vor einem Jahr zum Präsidenten des Altersvereines Reinach gewählt. Mit über 1100 Mitgliedern doch ein grosser Verein. Und diese Arbeit macht richtig Spass und Freude. Ich würde mich freuen, meine Kenntnisse im Gesundheitswesen auch im Landrat einzubringen. Auch wenn den Jungen die Zukunft gehört, so möchte ich mich auch für die ältere Generation einsetzen. Und, ach ja, das Matterhorn habe ich im August 2002 bestiegen. Das war sicherlich einer der eindrücklichsten Momente. Rainer Rohrbach, Landratskandidat, Liste 3

Heinrich Wiesner (1925–2019) fang der 1970er-Jahre in «Rico. Ein Fall» oder «Notennot. Schulgeschichten» und «Das Dankschreiben. Lehrerroman» verarbeitete. Später folgten einige «Schülerromane» wie «Jaromir bei den Rittern» (1987). Heinrich Wiesner wird am Freitag auf dem Friedhof Fiechten beerdigt. Die Trauerfeier um 10.30 Uhr ist öffentlich.

WAHLEN 2019

Geradezu perfekt für Vereine GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 8. März 10.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt Samstag, 9. März 17.30 Eucharistiefeier in der Dorfkirche Sonntag, 10. März 10.30 Eucharistiefeier in der Dorfkirche 11.30 Taufe von Gianluca Emilio Dolzan in der Dorfkirche 18.00 Regionaler Gottesdienst Dienstag, 11. März Ab sofort findet dienstags keine Rosenkranzandacht mehr in der Dorfkirche statt. Mittwoch, 13. März Dieser Gottesdienst in der Dorfkirche fällt aus. Donnerstag, 14. März Während den Schulferien findet keine Vesper in der Dorfkirche statt.

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 8. März 18.00 Mischelikonzert in der Mischelikirche «Kennen Sie Jean-Baptiste Cardonne?» Sonntag, 10. März 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey 10.30 Gottesdienst zur Eröffnung «Brot für alle» mit den Globetrotters in der Mischelikirche, Abendmahl, Pfarrerin Florence Develey. Predigttext: Genesis 3, 9 «Mensch, wo bist Du?» 10.30 MiKI-Müsli, (Dauer 1 Stunde) Treffpunkt: Mischelikirche Hintereingang Bistro Glöggli Öffnungszeiten: Mo–Di Vormittag geschl. / 14.00 –18.00 Mi–Sa 9.00 –12.00 / 14.00 –18.00

Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein

www.chrischonareinach.ch Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst. Predigt: René Wälty, Schatzinsel & Kidstref BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 10. März Kein Gottesdienst

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 10. März 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 13. März 20.00 Gottesdienst

Die Gemeinde Reinach verfügt über mehr als 100 Vereine. Was ist eine Gemeinde ohne Vereine? Vereine beleben, Vereine sind vorbildlich für ihren unermüdlichen freiwilligen Einsatz, Vereine bringen Jung und Alt zusammen, Vereine sind für das gesellschaftliche Wohlergehen in einer Gemeinde grösstenteils mitverantwortlich. Die Liste, was uns die Vereine alles geben, ist längst nicht abschliessend. Was aber kann eine Gemeinde Gutes tun, um diese Lebendigkeit von Vereinen weiterhin zu fördern? Die Antwort lautet: genügend Raum zur Verfügung zu stellen, damit vor allem die ganz grossen Vereine ihre Aktivitäten reibungslos übers Jahr durchführen können. Die Gemeinde verfügt zwar über Räumlichkeiten, die an Vereine vermietet werden, allerdings sind diese beschränkt und oft kollidieren die Termine für andere Veranstaltungen. Eine geradezu perfekte Räumlichkeit, welche die Vereine übers Jahr hinweg nutzen

könnten, wäre das Clubhaus im Einschlag. Da die neue Sportzone im Fiechten angelegt wird, steht das Clubhaus im Einschlag bald leer. Ich habe allerdings schon munkeln gehört, dass dieses Clubhaus einer neuen Kita gewidmet werden sollte. Erste Projekte sollen bereits durchgeführt worden sein. Die neue Schulraumstrategie sieht allerdings in jedem Schulhausstandort eine Kita vor, das ist richtig und wichtig. Dass das Clubhaus im Einschlag zusätzlich für eine Kita für viel Geld fit gemacht werden soll, ist für mich unverständlich und führt zu einem Überangebot, da bereits heute nicht alle Kita-Plätze genutzt werden. Es steht für mich heute ausser Frage, dass die Vereine den Handschlag für das Clubhaus im Einschlag erhalten, dies zum Wohle der Einwohnerrinnen und Einwohner der Gemeinde Reinach, damit unsere Gemeinde für Jung und Alt weiterhin lebendig bleibt. Caroline Mall, Landrätin SVP

Praxis Dr. med. Hanspeter Merz Facharzt FMH für Allgemeinmedizin Angensteinerstrasse 6, 4153 Reinach Telefon 061 711 90 76 www.arztmerz.ch Die Praxis bleibt von Montag, 11.03.2019, bis und mit Sonntag, 17.03.2019, geschlossen. Angaben über Vertretung am Praxistelefon: 061 711 90 76.

Tibetischer Yoga & Meditation

Naomi King – Ein Name sagts! Dipl. Yogalehrerin YCH/EYU luselva.ch – info@luselva.ch 078 638 83 35


RYNACH Jacqueline Bader Rüedi wieder in den Landrat

«Erhebt Eure Stimmen, nicht den Meeresspiegel.» Eine Parole der jungen Klimademonstranten. Wir alle wissen, dass eine gesunde Wirtschaft Grundlage für WohlFabian Bader stand und Sicher(BDP) heit ist. In der Schweiz befinden wir uns diesbezüglich nach wie vor in einer komfortablen Situation. Die Produktion von Gütern bedingt Rohstoffe. Die Rohstoffe importieren wir per Schiff, per Flugzeug, per LKW, bestenfalls per Bahn aus dem Ausland – auch viele Lebensmittel gehören dazu. Der Abbau der Rohstoffe und die Herstellung dieser Produkte erfolgen in den Herkunftsländern zum Teil unter prekären Umständen für Mensch und Umwelt. Der Ruf nach

ständigem Wachstum steht im Widerspruch zur Verfügbarkeit der Rohstoffe. Die Ressourcen unseres Planeten sind nicht unendlich. Jeder vernünftige Mensch ist sich dessen bewusst. Eine strengere Klimapolitik heisst nicht zwingend schlechterer Standort für die Wirtschaft. Jedes Jahr fliessen 12 Milliarden Franken durch fossile Energieträger ab. Geld, welches die Schweiz nicht im eigenen Land generiert. Es ist von grosser Wichtigkeit, dass Innovation im Inland passiert, was wiederum einen enormen Impact auf die Wertschöpfung nach sich zieht. Das Potenzial für neue Arbeitsplätze liegt gemäss Marc Balsiger, Politikberater, bei 37 000 Stellen. Genug kluge Köpfe sowie Kapital stehen in unserem Land zur Verfügung. Es ist unsere Verantwortung, den künftigen Generationen einen (über-)lebensfähigen Planeten zu erhalten. Fabian Bader, Landratskandidat BDP, Liste 8

Ja, klar! Sie überzeugt mit ihrer Natürlichkeit, ihrem menschlichen und beruflichen Rucksack, ihrer Erfahrung als KMU-Leiterin. Offenheit, AufLeute-ZugehenJacqueline Bader Rüedi (FDP) Können als wichtige Eigenschaft für Kommissionsarbeit, im Schulrat des Gym Münchenstein, im Einwohnerrat Reinach und seit einem Jahr im Landrat zeichnen sie aus. Auch mit ihrem gesunden Humor ist sie einfach eine charmante Frau, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Jacqueline, wir wählen und kumulieren Dich mit Überzeugung auf FDP-Liste 1 zusammen mit den Reinachern Jörg Burger, Paul Meier-Hürlimann und Daniel Stark. Theo Schaller, FDP Reinach, www.fdp-reinach.ch

WAHLEN 2019

Lösungsorientierte Klimapolitik

WAHLEN 2019

Kathrin Schweizer in den Regierungsrat Ich kenne meine Landratskollegin Kathrin Schweizer seit gut acht Jahren. Ich habe sie vier Jahre als äusserst kompetente und fleissige Fraktionspräsidentin Kathrin Schweizer erlebt. Als Teamplayerin war sie (SP) immer bereit, die Fraktionsmitglieder wo nötig zu unterstützen und zu motivieren. Sie hat mit viel Fingerspitzengefühl und Engagement die Fraktion geführt. Als Parlamentarierin gelingt es ihr durch ihre offene und konsensfähige Politik immer wieder, auch die politischen Gegner von ihren Argumenten zu überzeugen. Als Vizepräsidentin im Gemeinderat von Muttenz hat Kathrin Schweizer bewiesen, dass sie auch als Exekutivpolitike-

rin fähig ist, mit den Kollegen und Kolleginnen im Gemeinderat ihre Gemeinde zu führen. Als Vorsteherin des Sozialdepartements kennt sie die Anliegen und Probleme der Bevölkerung bestens. Als Biologin mit dem Nachdiplomstudium Umwelt verfügt sie zudem über ein breites Wissen und Interesse der Anliegen im Umweltbereich. Durch Ihre berufliche Erfahrung als Projektleiterin im Planungsamt Basel-Stadt beweist sie ihre konstruktive und lösungsorientierte Arbeitsweise. Kathrin Schweizer ist eine interessierte, vielseitige und umsichtige Politikerin, die sich mit Herz und Verstand und grossem Engagement für die Bevölkerung in unserem Kanton einsetzt. Solche Menschen braucht es in unserer Regierung und deshalb empfehle ich Ihnen wärmstens, Katrin Schweizer in den Regierungsrat zu wählen. Bianca Maag-Streit, Landrätin, SP Reinach

Um es vorwegzunehmen: Ich bin weder Klimaspezialistin noch -aktivistin. Man muss nicht Fachperson sein, um zu merken, dass unser Klima sich wandelt. Darum ist eiBrigitte Vogel ne fortschrittliche Lancashire (FDP) und lösungsorientierte Umweltpolitik wichtiger denn je. Je dringlicher das Problem, desto schwieriger ist eine rasche Lösung. Die oft geforderte Null-Emission ist unrealistisch. Auf dem Spiel stehen Forschung und Produktion und in der Folge unsere Arbeitsplätze. Es braucht umsetzbare Massnahmen, damit alle mithalten können und vor allem wollen. Beispielsweise setzte sich die FDP-Landrats-Fraktion sehr für die Totalrevision des Baselbieter Energiegesetzes ein. CO2-Lenkungsabgaben auf Benzin und Diesel sowie eine Flugticket-Abgabe sind weitere mögliche Schritte. Sie schaffen Kostenwahrheit, indem sie die Umweltkosten ebenfalls berücksichtigen. Dadurch steigen automatisch die Preise – als Konsequenz sinkt der Verbrauch und die Umwelt wird entlastet. Gleichzeitig wird mehr in Innovationen investiert. Dies führt zu einem sukzessiven Umbau in Richtung moderne, klimafreundliche Technologie und Infrastruktur. Auch FDP-Parteipräsidentin Petra Gössi will der Klimapolitik noch zusätzliche Bedeutung beimessen. Ich freue mich über die Haltung der FDP, dieses Ziel hartnäckig zu verfolgen. Ich bin zuversichtlich, dass wir bei der Klimaproblematik nun Fahrt aufnehmen und an Tempo gewinnen. Wir müssen uns mehr bewegen, vor allem auch in unserer Verantwortung für nächste Generationen. Brigitte Vogel Lancashire, Landratskandidatin FDP Aesch

Evangelisch

Reinach

Wir feiern Greta

EVANGELISCH REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Brot für alle

Aufbruch in eine bessere Welt. Eine Reise durch die Fastenzeit.

Kirchgemeinde

WAHLEN 2019

Reformierte

WAHLEN 2019

11

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Foto: bfa

Ein Koffer. Er steht im Flur, zugeschnürt. Griff- und startbereit für eine Reise. Für eine Reise in eine bessere Welt, wie sich der Aufschrift entnehmen lässt. «Wer aus der Tür tritt, hat schon einen Teil der Reise hinter sich gebracht», besagt ein Sprichwort. Der Koffer lädt ein, in den kommenden 40 Tagen der Fastenzeit vor die Haustür des eigenen gewohnten Lebens zu treten und sich auf eine Reise zu begeben. Die Reise führt Sie zu Menschen im Kongo, auf den Philippinen, in Tansania. Dort werfen Sie einen Blick in die Koffer, die Menschen in diesen Ländern tragen. In ihrem Gepäck, Sie werden es sehen, befinden sich viel Not und Ungerechtigkeit – aber auch Mut, Tatkraft und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Und das passt doch zu Ihrem Koffer, den Sie mittragen; der mit dem Aufkleber «Aufbruch in eine bessere Welt». Auch Sie sind erfasst von dieser Hoffnung und auch Sie können dazu beitragen, zusammen mit allen Menschen dieser Welt, dass der Aufkleber Wirklichkeit wird. Wie soll das gehen? Nehmen Sie die Fastenagenda zur Hand, die mit der Februarausgabe des «Kirchenboten» verschickt worden ist. Auf dem Cover dieser Agenda sehen Sie den Koffer stehen. Blättern Sie um und füllen Sie die abgedruckte Packliste «Meine Packliste für die Fastenzeit» aus. «Das nehme ich mit», steht dort. Zum Beispiel mehr Zeit für meine Familie. Und notieren Sie unter «Das möchte ich zurücklassen» das, was Ihnen nicht gut tut. Zum Beispiel Stress und Ungeduld. Wenn Sie die nächste Seite aufschlagen, dann finden Sie dort praktische Anleitungen für eine gute Reise durch die Fastenzeit. Konkrete Hilfen, um zur Ruhe zu kommen. Das Handy auszuschalten und Stille zu finden. Auf der nächsten Seite reisen Sie in die Republik Kongo und Sie hören von der Anwältin Nathalie Kangajj, wie Böden chemisch verseucht wurden und Bauern dadurch ihre gesamte Ernte verloren haben. Sie erzählt Ihnen sachlich, ohne Vorwurf, dass an dieser ökologischen Katastrophe massgeblich Schweizer Firmen beteiligt waren. Sie merken: im Kongo leben nicht einfach arme Menschen; ihre Armut hat mit unserem Reichtum, mit unserer Mentalität und mit unserer Gier zu tun. Obwohl Sie weit weg gereist sind, sind Sie jetzt wieder ganz nahe bei sich. Wer bin ich? Was will ich für mich? Was will ich für diese Welt? Was bedeuten mir meine Brüdern und Schwestern weltweit? Welche Welt möchte ich meinen Kindern und Grosskindern hinterlassen? Die nächste Seite der Agenda begleitet Sie auf der Reise in Ihr eigenes Herz. Und nimmt Sie dann prompt und ohne zu zögern mit nach Brasilien, um Ihnen Platão Rocha vorzustellen, eine strahlende Agrarexpertin, die ihren Koffer gefüllt hat mit Fachwissen und Hoffnung. Ihre Reise führt Sie durch ihr ganzes Land, um anderen zu zeigen, wie man umweltschonend und dennoch lohnend Landwirtschaft betreiben kann. So geht Ihre Reise weiter. 40 Tage lang bis Ostern. Sie lernen in dieser Fastenzeit viel über sich und viel über andere. Die gemeinsame Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht Sie zum Bruder oder Schwester derer, denen sie begegnet sind. Und die Hoffnung beflügelt Sie, umzudenken und neue Wege zu gehen – versprochen? Sollten Sie keine Fastenagenda in der Zeitung «Kirchenbote» gehabt haben, melden Sie sich bitte auf unserem Sekretariat und wir liefern Ihnen gerne eine nach (061 711 44 76 / sekretariat@refk-reinach.ch). Das Team von Brot für alle/Fastenopfer

Weitere Anlässe Morgen Freitag, 8. März, Mischeli-Konzert, 18 Uhr, Mischeli-Kirche Sonntag, 10. März, Gottesdienst zur Eröffnung der Kampagne Brot für alle/ Fastenopfer um 10.30 Uhr, Mischeli-Kirche Gottesdienstzeiten, Predigttext und regelmässige Anlässe siehe unter Rubrik «Gottesdienste» im Reinacher Teil dieser Wochenblatt-Ausgabe.

Kontakt

Evangelisch Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, www.refk-reinach.ch


AESCH PFÄFFIGÄ

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

13

Zytverschiebig, Durchstich, Gilets jaunes

30 Jahre dabei: Pompös feierten d Schlitzore an diesem Tag ihren Geburtstag.

Unheimlich sympathisch: Der Vortrab der Schlösslischränzer machte den Weg durch die Fasnachtsmassen grinsend frei.

Bei fabelhaftem Wetter nahmen am Sonntagnachmittag 46 Fasnachtsformationen am Umzug teil. Die Route war gerappelt voll, die Stimmung hervorragend. Thomas Brunnschweiler

S

ujet der Aescher Fasnacht war: «Mir stäche duure». Der Vollanschluss wurde mehrmals ausgespielt. So reimten die Wildi Blootere: Mir stäche dure, vo Aesch bis zu de Buure, 4 Joor sölls dure, mir sind scho jetz voll uf dr Schnuure. Auch die Fehler im Gemeindekalender wurden vom Spott nicht verschont. Chlusbach Waggis reimten: Will d Aescher Uure anderscht tigge, tuät zweimol Fasnacht

dinne ligge. Und ein Schyssdräggziigli doppelte nach: Wenn ganz Aesch zweimol an d Fasnacht rennt, het eine uf der Gmeind aber richtig pennt. Tatsächlich nutzen die Fasnächtler den falschen Termin vom 10. Februar für einen ausserordentlichen Umzug. Die Weihnachtsdatenpanne animierte die Aescher Pirate zu folgendem Vers: Und au d Wiehnacht hed e neus Datum übercho, drum lömmer unser Bäumli grad lo stoo. Auch das Restaurant Schlössli wurde ausgespielt. D Chatzebuggler reimten mundartlich nicht ganz

Marschieren und Posieren: D Peppers waren mit ihrem «Wägeli» als klassische Waggis in den Aescher Farben unterwegs.

sauber: Dr Wirt duet im Koch ans Schinbei seiche, dä verreist und dr Kanton seit, du machsch zue, due weiche.

FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER

FCB, Trump und Handy Eine «wilde» Gruppe schob eine Torwand vor sich her, im Vortrab ein bärtiger Inder. Der Seitenhieb auf die Akquisition in Indien war klar: Dr Streller liebt Chinder, und dr Burgener Inder. Mit ihrer «Sportsbar zum Adler» thematisierten die Räppli-Speuzer den Doppeladlerskandal auf dem Fussballrasen. Und der Wagen von s Gsindel war ein Adlerhorst in den albanischen Farben. Die Rahmligge machten sich über Trumps Mauerbau und gleichzeitig die Deutschen lustig: So ä Muure wurde mir au no gseh vo Basel bis zum Bodensee. D Ratze-Putzer trugen gelbe Gilets

und reimten: Bi dä Franzose gots hi und här wiä im Wilde Weschtä, diä Gilets jaunes gäbe alles zum Beschtä! Bei den Andärä war der Brexit das Sujet. Die Affäre um Pierre Maudet fand bei den Arrogante seinen Widerhall. Da hiess es «Spesebuff in Gänf» und vom Wagen regnete es Hunderternoten. Die Fluhstroosgorbser protestierten gegen den Social-Media-Wahn: Hüt posted me jo jede Mischt, ob das wirklich wichtig isch? Und auf ihrem Zeedel hiess es: «Vo Grammatik ka blasse Dunscht, gscheiti Täggscht suechs ummesunnscht. Im Tram do töggelet fascht e jede, d Menschait isch glaub am Verbleede. «Ooni Handy bisch am Ändy», reimten d Sytestächer. Die Fasnacht schloss mit einem grossen Guggenkonzert auf der Mühle-Treppe.

American Dream: Die Rahmligge haben Trumps Mauer schon gebaut.

Von wegen verschlafen: Spätestens wenn die Furzgugge Rynach drauflos schränzt, dann wird der letzte Fasnachtsmuffel wachgerüttelt.

Zu Grabe getragen: Für die LöhrenaggerHagger war es die letzte Fasnacht.

Bohrten sich durch die Menge: D Flämmli-Fänger brachten das nötige Rüstzeug für den Durchstich gleich an die Fasnacht mit.

Mir stäche duure: Die Wilde Blotere waren für die Bauarbeiten bestens gerüstet.

Hier steppte der Bär: D Ruinenarre aus Dornach waren flauschig-bunt unterwegs.


14

AESCH PFÄFFIGÄ

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Aus der Gemeinderatssitzung vom 26. Februar 2019 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 26. Februar unter anderem folgende Beschlüsse gefasst: − Für das Treffen mit den Parteien, dem Gewerbe und der Industrie vom 9. April 2019 hat der Gemeinderat seine Traktanden festgelegt. Diese wurden den Gästen mitgeteilt, mit der Bitte um Rückmeldung zu den eigenen Traktanden. − Der Gemeinderat schliesst sich der Stellungnahme des Verbandes Basellandschaftlicher Gemeinden zur Anpassung der Gemeinderechnungsverordnung an. Mit der Anpassung können Gemeinden künftig eine finanzpolitische Reserve bilden. − Für die Neugestaltung der Spielplätze hat der Gemeinde eine Arbeitsgruppe eingesetzt. − Die Protokolle des Fachgremiums Ortsentwicklung und –gestaltung vom 14.02.2019 und der Umweltschutz- und Energiekommission vom 04.02.2019 wurden zur Kenntnis genommen. In einem zweiten Teil der Sitzung empfing der Gemeinderat zwei Kandidaten für die Nachfolge der Verwaltungsleitung (siehe separate Meldung). Gemeinderat Aesch

Basler Fasnacht 2019: Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Während der Basler Fasnacht bleiben am Montagnachmittag, 11. März, und am Mittwochnachmittag, 13. März, die Schalter im Gemeindezentrum, der Werkhof und die weiteren Dienststellen der Gemeinde Aesch geschlossen. An den anderen Wochentagen sind wir gerne zu den gewohnten Zeiten für Sie da. Gemeinderat Aesch

Reisen mit dem Generalabonnement der Gemeinde Die Gemeinde stellt der Bevölkerung pro Tag 4 GA-Tageskarten zur Verfügung. Die GA-Tageskarten können Sie wie folgt beziehen: 1. Sie können die Karten für ein von Ihnen bestimmtes Datum reservieren lassen 2. Die Karten lassen sich tageweise – jedoch für höchstens zwei aufeinanderfolgende Tage – reservieren. 3. Sie reservieren Ihre Tageskarte telefonisch, persönlich am Schalter oder auf unserer Webseite www.aesch.bl.ch ››› OnlineSchalter ››› GA-Tageskarten. 4. Sie holen die Karten innerhalb von 5 Arbeitstagen nach der Reservierung ab und bezahlen Sie am Schalter der Einwohnerdienste. Karten, die in dieser Zeit nicht abgeholt werden, verlieren ihre Reservie-

Pfäfferets «Pfäffigerli»

rung und stehen wieder zur Verfügung. 5. Preis CHF 45.– pro Tag und GA-Tageskarte Für bezogene Karten, die nicht eingelöst wurden, wird keine Rückvergütung erstattet. Die Vergabe erfolgt in der Reihenfolge der eingegangenen Anfragen. Für weitere Auskünfte und Reservationen wenden Sie sich während der Schalteröffnungszeiten an die Einwohnerdienste unter der Telefonnummer 061 756 77 77. Reservationen können auch online über www.aesch.bl.ch ››› Online-Schalter ››› GA-Tageskarten getätigt werden. Einwohnerdienste

Häckseldienst Am Dienstag, 12. März 2019 (Anmeldung telefonisch oder per Internet) Am Dienstag, 12. März 2019, haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, ihren Baum- und Sträucherschnitt vor Ihrer Liegenschaft zum Häckseln bereitzustellen (Äste bis Ø 15 cm und verholzte Gartenpflanzen und Stauden). Ausgenommen sind Wurzeln, Heckenabschnitt, loses Laub und Kleinmaterial, weil dadurch die Maschine beschädigt würde. Bitte beachten: Häckseln bis zu 15 Minuten ist gratis. Für grössere Mengen verrechnen wir einen Unkostenbeitrag. Die auf die 15 Gratis-Minuten folgende erste Viertelstunde kostet 30 Franken. Danach werden pro weitere Viertelstunde je 50 Franken verrechnet. Die Gemeinde stellt nach erfolgter Leistung Rechnung. Das Material kann in einem Behälter oder sauber gehäuft am Trottoirrand vor der Liegenschaft deponiert werden. Das Häckselmaterial wird nicht mitgenommen. Bei vielen Anmeldungen kann es vorkommen, dass gewisse Liegenschaften erst am Mittwoch bedient werden. Anmeldung: Um die Häckseltour besser organisieren zu können, ist eine Anmeldung bis Montag, 11. März 2019, 12.00 Uhr erforderlich. Telefon an Gemeindeverwaltung Aesch, Bauabteilung, Tel. 061 756 77 50, oder per Internet: www.aesch.bl.ch ››› Online-Schalter ››› Häckseldienst. Bauabteilung Aesch

Neues Mitglied Kommission für Altersfragen Nach dem Rücktritt von Frau Christina Wicker hat der Gemeinderat anlässlich seiner Sitzung vom 26. Februar 2019 Frau Christine Jaeggi als neues Mitglied gewählt. Der Gemeinderat gratuliert Christine Jaeggi herzlich zur Wahl in die Kommission für Altersfragen und wünscht ihr viel Freude bei ihrer neuen Aufgabe. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 15)

Die alte Telifonkabine am Barfi kemme ewäg: Kein Problem, denn die Smartphone-Generation wisse eh nicht mehr, wofür FOTOS: THOMAS BRUNNSCHWEILER man diese braucht, mokierten sich d Schnapsbagge.

Die vierte Ausgabe des «Pfäffigerli» mit elf Schnitzelbänggen in Böbs Dorfschüre war dreimal ausverkauft. Auch der letzte Abend am Freitag war eine grosse Gaudi mit guten bis ausgezeichneten Versen. Thomas Brunnschweiler

C

arola und Dänni Kaiser begrüssten zum Viergangmenü und dem elfgängigen Schnitzelbangg-Marathon. Dank der motivierten Crew im Service wurde der straffe Zeitplan perfekt eingehalten. Zur Einstimmung spielten die Cobras, ein Brass-Ensemble, mit sattem und sicherem Gesamtklang. Nach der Suppe brachte die grosse Crazy Work-Shop Family der Werkstube Aesch Themen wie zweimal Fasnacht in Aesch, Mitgliederschwund des Männerchors, die dubiosen Autoverkäufe unter Pegoraro und den Falscheintrag im Gemeindekalender zur Sprache. Au das arme Jesuschind im Chrippli inne sait: «D Aescher dien jo au schön schpinne. In ihre Wägwieser-Gmeinds-Kaländer isch dr Heilig Obe scho am 23. Dezämber.» Die Dräggspatze aus Arlesheim punkteten mit träfen Zweizeilern: «I ha nid gärn Auti, wo sälber dien fahre, wäm zeigsch denn dr Vogel in so n eme

Karre?» Das Aescher Wöschwyb hatte einige aktuelle Verse im Köcher: «Mit em Auto vo Pfäffige uf Aesch suffsch im Baustell-Stau e Kaffi Träsch. S stinggt dr Pegoraro bös in iirem Chaare, drum wott si nüm no Lieschtel faare.» Trumps Mauer, FCB und Baustellen Nach dem Salat kam prominenter Besuch aus Basel. Dr Spitzbueb überzeugte mit all seinen Versen, etwa: «Seich mit Seich, das isch nit schtrittig, so isch’s au mit dr Baslerzytig.» Der Schnitzelbangg Doppelstääb schoss sich etwas arg auf Marianne Hollinger ein und nahm Trumps Mauer aufs Korn, wobei der Hilferuf Trumps in Bundesbern so beantwortet wird: «Do säge sie, los liebe Maa: Chasch euse Ueli ha! Und gratis

Uf Maischter riimt sich besser YB: schoss Schnitzelfritz-Belinda gegen den wenig erfolgreichen FCB.

kasch no hinderaa dr Blocher au grad haa! Der Schnitzelfritz servierte mit seiner wippenden Belinda ein Menü à discrétion, in dem es einen träfen Seitenhieb gab: «Der FCB muess es langsam yygseh, uf Maischter riimt sich eifach besser YB.» Der 50-Jahr-Jubilar Schnupf provozierte als Schnupfnase und Schnupfnäsli mit lokalen Themen: «Schänzli-Dunnel, Durchstich, Pfäffigerstroos, joorelang dooti Hoose, denn goot s überall looss. Jo an dr Pfäffigerstroos isch ämmel s Guete draa, s het e Joor lang z Aesch fascht käini Pfäffiger ghaa.» Treffende musikalische Parodien Auch der Chetteschlüch-Bangg aus Aesch nahm den FCB auf die Schippe: «Hei ei ei ei ei ei ei, jetzt spielt scho gli, jä hei ei ei sini Heimspiel dr FCB in Chennai.» Grossen Applaus erntete der VSG-Bangg Schnabsbagge aus Reinach. Zum Verschwinden der Telefonkabinen beim Barfi reimt er: «Wenn hytt ime Junge dä Träffpunggt nenn’sch, seh’sch si verständnislosi Miene und denn frogt är: Ey Alte, was isch e Telifonkabine?» Zum Dessert brillierte der charmante Frauenbangg Les Chanterelles mit musikalischen Parodien: «Mängmoll wart i uf e Pöschtler a der Tür» («Über 7 Brücken musst du gehen») oder «Kennet dir das Gschichtli scho vo de Lüt dert z Mexiko?» (Mani Matter). Giuseppe vo Pfäffige machte den Schluss, wobei auch zwei nicht jugendfreie Verse zum Besten gegeben wurden. Mit einer gemeinsamen Hommage an die Veranstalter endete dieser gelungene Bangg-Obe.

BLUTSPENDEZENTRUM

LESERBRIEF

Dank an Blutspender

Gedeckte Bus-Haltestelle Sonnenweg

80 Menschen aus Aesch und Umgebung retten Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Aesch gebührt grosser Dank. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 19. November in Aesch. Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel

Beinahe schon hat man sich in NeuAesch an den neuen Komfort gewöhnt. Dank unserer Initiative warten wir seit einiger Zeit nicht mehr im Regen auf den Linienbus Richtung Bahnhof Dornach. Es ist uns ein Anliegen, uns auch dort zu bedanken, wo wir Unterstützung erfahren haben. Es sind dies der Gemeinderat und die Bauabteilung

(Oliver Stantke). Speziell zu erwähnen ist, dass ohne die grosszügige Zusage der Landeigentümerin, Wenger AG Gartenbau, keine neue Bushaltestelle möglich gewesen wäre! Wir bedanken uns bei allen recht herzlich, es ist uns eine grosse Freude! Quartier-Gruppe Neu Aesch, Kurt Lienberger


AESCH PFÄFFIGÄ Amtliche Publikationen

KINDERFASNACHT

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 14)

Vergünstigte Theatertickets Aesch unterstützt im Rahmen seiner kulturellen Vergabungen diverse Theater. Für folgende aktuelle Vorstellung stehen vergünstigte Karten zur Verfügung: • Theater Basel – Madama Butterfly (Oper) Samstag, 13. April 2019, 19.30 Uhr Kartenpreis Erwachsene: CHF 68.50 (statt CHF137.00) Pro Haushalt zwei Tickets

maximal zwei Tickets verfügbar. S’het, solang s’het! Gemeinderat Aesch

90. Geburtstag Am 6. März 2019 durfte Frau Hutter-Bolt Martha ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch

Diamantene Hochzeit Weiterhin sind Zolli-Tickets zum halben Preis verfügbar (CHF 9.00 statt CHF 18.00). Das aktuelle Angebot vergünstigter Tickets ist auch online zu finden unter: www.aesch.bl.ch ››› Quicklinks ››› Vergünstigte Theatertickets. Die Tickets können während den Schalteröffnungszeiten bei der Einwohnerkontrolle der Gemeindeverwaltung an der Hauptstrasse 23 bezogen werden. Pro Aescher Haushalt sind

15

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Am 1. März 2019 durfte das Ehepaar Bento Moiralinho Barao und Maria Baptista Borge das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Der Gemeinderat gratuliert dem Jubelpaar ganz herzlich und wünscht ihm für die kommenden Jahre alles Gute, vor allem gute Gesundheit und weiterhin eine schöne Zweisamkeit. Gemeinderat Aesch

Farbenpracht und leuchtende Kinderaugen isa. Die Aescher Kinderfasnacht am Donnerstagnachmittag lockte bei Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen eine grosse Zahl von Schaulustigen und Angehörigen auf die Strasse. Eisbären, Legobausteine, Mickey-Mouses, Notärzte mit ihren Patienten, leuchtende Sonnen oder wandelnde Popcorn-Tüten – die Vielfalt der Kostüme war auch in diesem Jahr beeindruckend. Mit Konfettis und ihrem Vorrat an Süssigkeiten zogen die rund tausend Kinder aus über sechzig Schulklassen vom Neumattschulhaus über die Ettingerstrasse und Gartenstrasse beim Coop und der Migros vorbei und weiter bis zum Mühleplatz. Dort wartete auf alle Aktiven eine wohlverdiente Stärkung. Für fasnächtliche Klänge sorgten vereinzelte Tambouren und Pfeiffer sowie die Aescher Hausgugge, d Birspfupfer.

Strahlend: Die Sonne lachte über Aesch und war auch selbst Sujet.

FOTOS: ISABELLE HITZ

WAHLEN 2019

Marie-Therese Müller in den Landrat In den vergangenen vier Jahren hat die BDP solide Basisarbeit geleistet und in diversen Gemeinden Mandatssitze errungen. Unsere Landrätin Marie-Therese Müller arbeitet Marie-Therese seit acht Jahren im Müller (BDP) Landrat und gilt als zuverlässige, pragmatische Schafferin. Zur Zeit ist sie Mitglied in der GPK, der Interparlamentarischen GPK UKBB sowie Vizepräsidentin der IPK FHNW. Als Frau eines Unternehmens in der Verpackungsindustrie mit 200

Mitarbeitern kennt sie sich mit den Ansprüchen und Herausforderungen in der Wirtschaft bestens aus. Marie-Therese Müller engagiert sich neben ihrer politischen Tätigkeit auch in der Freiwilligenarbeit. Keine Selbstverständlichkeit mehr in der heutigen Zeit. Es ist nicht der Stil der BDP laut zu schreien oder sich mit leeren Parolen zu brüsten. Themen wie Umwelt, Bildung, Arbeitslosigkeit 50plus sind bei der BDP schon lange Themen und werden nicht erst beim Wahlkampf hervorgeholt und medienwirksam inszeniert. Der letzte Vorstoss von Marie-Therese Müller verlangt steuerliche Besserstellung von berufstätigen Alleinerziehenden. Ihr ist es wichtig, dass sich Arbeit lohnt und nicht diejenigen bestraft werden, die den Spagat zwischen Familie und Beruf meistern. Die BDP fordert dazu bezahlbare Kinderbetreuung und Tagesschulen. Für mich Gründe genug, Marie-Therese Müller wieder in den Landrat zu wählen. Wählen auch Sie Liste 8. Danke. Doris Vögeli, BDP Birstal

WAHLEN 2019

Thomas Weber bleibt Regierungsrat Thomas Weber, von Buus BL, ist Vorsteher der Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion und im Amt seit 2013. Wiedergewählt wurde er im 2015 mit Glanzresultat und für vier weitere Jahre bestätig. Ohne Leistungsausweis wäre

Gemeinde- und Schulbibliothek Aesch www.bibliothek.aesch.ch Willkommen in Ihrer Bibliothek

Mitgliederversammlung Montag, 25. März 2019 19.30 Uhr / kleiner Apéro

Traktanden: 1. Protokoll der Mitgliederversammlung vom 9. April 2018 2. Jahresbericht 2018 3. Kassabericht 2018 4. Revisorenbericht 5. Mitgliederbeiträge 6. Budgetvorschlag 2019 7. Wahlen 7.1 Vorstand 7.2 Revisoren 8. Anträge* 9. Verschiedenes * Anträge müssen laut Statuten dem Vorstand mindestens 7 Tage vor der Versammlung schriftlich vorliegen. Reinacherstrasse 3 bibliothekaesch@intergga.ch

dies sicherlich nicht möglich gewesen. Zuständig ist Regierungsrat Thomas Weber für die Gesundheitspolitik und damit verantwortlich für das Gesundheitswesen. Sein Appell an die Baselbieter Bevölkerung lautet wie folgt: so wenig Staat wie möglich aber so viel wie nötig. Dafür muss die Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten gestärkt werden. Im Ressort Wirtschaftspolitik lautet seine Devise: Der Staat sorgt für gute Rahmenbedingungen und die Unternehmen sorgen für Innovation und Wertschöpfung. In der Landwirtschaftspolitik gehört nebst Sicherheit die Ernährung der Bevölkerung zu den Grundbedürfnissen. Unsere Schweizer Landwirtschaft produziert und die Produktion muss uns etwas Wert sein. Politik ist die Kunst des Möglichen. Gute Politik entsteht aus dem Aufeinanderprallen verschiedener Meinungen. Politik ohne Überzeugung ist nicht mehr als warme Luft. Wir brauchen Standpunkte und Bodenhaftung, damit wir im Ringen um die beste Lösung bestehen können. Seine Meinung beruht auf einer freiheitlich-konservativen Weltanschauung, die das Gute bewahren und das Schlechte verbessern will. Alle diese Eigenschaften besitzt Thomas Weber und deshalb wird er wieder meine Stimme für weitere vier Jahre als Baselbieter SVP Regierungsrat erhalten. Erich Baumberger, Präsident SVP Sektion AeschPfeffingen, Landratskandidat, Liste 3

Rote Münder, rote Nasen: Diese Clownfiguren machten Spass.

90 Jahre alt: Mickey Mouse ist und bleibt beliebtes Kindersujet.

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Es ist 5 vor 12

Gute Leute nach Liestal!

Seit einigen Wochen geht die Jugend auf die Strasse und macht lautstark auf den Klimawechsel aufmerksam. Dies ist ein starkes Zeichen der jungen Béatrix v. Sury Generation, dass (CVP) sie sich um die Zukunft unseres bzw. ihres blauen Planeten Sorgen macht und sich politisch Gehör verschaffen will. Genauso stark muss das Zeichen der älteren Generation sein, indem wir der jüngeren signalisieren, dass wir sie gehört haben. Wir müssen die Jugend ernst nehmen und unsere politische Verantwortung wahrnehmen. Dies wird sicherlich nicht einfach sein und grössere Herausforderungen wie auch finanzielle Belastungen mit sich bringen. Zuerst können wir jedoch alle selber im Kleinen dafür Sorge tragen, weniger Energie zu verschwenden und gewisse Gewohnheiten zu ändern. Ein Leugnen des Klimawechsels ist unsinnig. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass den einen das Wasser buchstäblich bis zum Hals steht und den anderen das Wasser versiegt bleibt. Wir können und dürfen unsere Augen vor diesem Problem nicht länger verschliessen, denn es ist 5 vor 12. Wir haben nur eine Erde, die wir den kommenden Generationen lebenswert hinterlassen müssen und wollen. Béatrix v. Sury, Landrätin, Gemeinderätin CVP

Einst galt das Baselbiet als fortschrittlicher Kanton, der sich seiner Verantwortung bewusst war. Gerade deshalb hadere ich teilweise mit Themen, Jan Kirchmayr (SP) die heute politisch im Vordergrund stehen. Beispielsweise kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie sich eine ziemlich respektlose Sozialhilfekürzung mit einem reinen Gewissen vereinbaren lässt. Ich wünsche mir einen Kanton, der wieder für etwas einsteht. Ein Baselbiet, das nicht einfach nur kühl verwaltet, sondern mutig ge-

staltet wird. Ich bin mir sicher, mehr ist möglich – wenn man die richtigen Menschen mit ins Boot holt. In diesem Sinne wünsche ich mir weiterhin Jan Kirchmayr in den Landrat. Mit Herz und grossem Sachverstand setzt er sich für die etwas vernachlässigte Menschlichkeit in unserem Kanton ein. Mit pragmatischen Vorstössen zur Stärkung des Öffentlichen Verkehrs zeigt Jan weiter, wie man grossen Herausforderungen wie dem Klimawandel mit kleinen Schritten entgegentreten kann. Diesen ehrlichen Einsatz für Mensch und Umwelt schätze ich sehr. Damit beweist Jan, dass er die Wiederwahl in den Landrat mehr als verdient hat. Gute Leute gehören nach Liestal! Nathan Diaz Zeugin

WAHLEN 2019

Für einen sozialen Ausgleich Am 31. März steht die Neuwahl der Baselbieter Regierung an. Seit vier Jahren ist die SP nicht mehr in der Regierung vertreten. Als Exekutivpolitikerin weiss Kathrin Schweizer ich, wie wichtig es ist, dass alle politi(SP) schen Parteien in die Entscheidungsfindung miteinbezogen werden um gute konsensfähige Resultate zu erzielen.

Mit der rigorosen Sparpolitik, welche in den vergangenen Jahren verfolgt wurde, kamen die Anliegen der breiten Bevölkerung zu kurz. Es ist an der Zeit, dass der Mittelstand und die Familien wieder in den Fokus rücken und wir uns für den sozialen Ausgleich stark machen können. Mit Kathrin Schweizer stellt sich eine fähige und konziliante Sozialdemokratin zur Verfügung. Sie wird sich genau für diese Anliegen einsetzen und für den sozialen Ausgleich sorgen. Meine Unterstützung hat sie. Eveline Sprecher, Gemeinderätin

WAHLEN 2019

Mit Kopf und Herz fürs Baselbiet Am 31. März wählt die Baselbieter Bevölkerung. Regierungsrat Thomas Weber hat seit 2013 als Vorsteher der Volkswirtschaftsund Gesundheitsdirektion tragfähiMartin Karrer gen Lösungen in (SVP) den Bereichen Gesundheit, Alter, Standortförderung, Wald- und Landwirtschaft zum Durch-

bruch verholfen. Er trägt wesentlich dazu bei, dass unser Kanton wieder schwarze Zahlen schreibt. Thomas Weber ist über alle Parteigrenzen hinaus anerkannt und geschätzt. Seine Sachund Führungskompetenz wird er auch in den kommenden vier Jahren volksnah und engagiert in die Regierung einbringen, ganz nach seinem Motto «Mit Kopf und Herz fürs Baselbiet». Ich empfehle überzeugt Thomas Weber zur Wiederwahl in den Regierungsrat. Martin Karrer, Pfeffingen, Landrat SVP, Liste 3


16

AESCH PFÄFFIGÄ

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Eine junge, starke Unternehmerin

Baselbiet – quo vadis?

Liebe Aescher, Pfeffinger und Reinacher Stimmbürgerinnen und Stimmbürger – Auch auf die Gefahr hin, dass Sie die Werbung für meine Tochter Géraldine Häring Géraldine Häring als zu offensiv (CVP) empfinden, so ist es doch naheliegend, dass ich mich für sie stark mache. Géraldine, eidg. dipl. Fachfrau im Rechnungswesen und aktuell Absolventin des Nachdiplomstudiums als Steuerberaterin, kandidiert für den Landrat, und ich kann Ihnen versichern, sie wäre eine gute Landrätin. Als Miteigentümerin der immotreu gmbh

Ich würde mir wünschen, dass der Kanton in Zukunft im schweizweiten Vergleich verstärkt als wirtschaftsfreundlicher Kanton gilt – dies insbesondere im Vergleich zum Gian Ruppanner (FDP) starken Standort Basel-Stadt. Das neue Wirtschaftsförderungsgesetz lässt Hoffnung aufkommen: Es setzt vor allem darauf, Hürden für KMU zu senken und Risikobereitschaft bei Investitionen zu fördern und zu unterstützen. Dank dem Einsatz der FDP können wir darauf hoffen, mit dem neuen Wirtschaftsförderungsgesetz einen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Ein neues Gesetz alleine hat aber noch nie geholfen. Um echte Wirksamkeit zu entfachen, müssen nun auch Taten folgen, beispielsweise in Form einer Erschliessung des Entwicklungsgebiets «Uptown Basel» in Arlesheim. Gian Ruppanner, Landratskandidat FDP Aesch

Aesch, steht sie tagtäglich ihre Frau. Sie ist fleissig, pragmatisch und unkompliziert; lange Reden sind nicht ihr Ding. Wenn es darum geht, lösungsorientiert zu handeln, dann kommen ihre Stärken zum Zug – im Sinne einer klaren und allen Seiten dienlichen Lösung. Géraldine Häring, als junge, kluge Unternehmerin, mit klarem bürgerlichem Gedankengut, würde den illustren Kreis der Landräte definitiv bereichern. Sie weiss, was es heisst, Geld zu verdienen; sie weiss, dass erst Geld verdient werden muss, bevor es eingesetzt werden kann, und sie weiss, dass ein Budget einzuhalten ist. Sie wäre ein guter Gegenpol zu all jenen Landrätinnen und Landräten, die scheinbar mühelos Geld ausgeben, das nicht ihr eigenes ist. Heidi Häring-Franz, immotreu gmbh

WAHLEN 2019

Grüne Chancen Der Ausstieg aus der Kernenergie ist nun nach vielen Jahren beschlossen, aber noch lange nicht umgesetzt. Nun geht es daran, mit der gleichen Kraft die Energiewende voMarco Agostini (Grüne) ranzutreiben. Dabei kann jeder bei sich persönlich Veränderungen vorneh-

men – aber auch die einzelnen Kantone können gemäss ihren Standortmöglichkeiten ihren Beitrag leisten. Auch unser Kanton hat verschiedene Ressourcen, die genutzt werden können: Wasser, Sonne und Wind; aber auch die Förderung von Forschung in diesem Bereich tätigen Firmen und Fachhochschulen. Ich setze mich für diese Art der Wirtschaftsförderung ein zum Wohl unserer Umwelt und unseres Kantons. Marco Agostini, Landratskandidat Grüne BL

WAHLEN 2019

Kein Klimanotstand im Baselland Wenn Sie zum Fenster hinausschauen sehen Sie das «Wetter», mit all seinen Messgrössen (Temperatur, Druck, Bewölkung, Feuchtigkeit, Gehalt an O3, CO2, Russ, Rolf Blatter (FDP) etc.). Wenn man über Zeit Wetterdaten aufträgt, erhält man das «Klima». Entgegen polemischer, zum Wahlkampf passenden Äusserungen diverser pseudo-Grüner gibt’s kein Baselbieter Klima, sondern nur ein einziges, globales Klima. Die grossen Emittenten von Luftschadstoffen sitzen allesamt nicht in der Schweiz – sondern nachweislich in den aufstrebenden Schwellen- und Industrieländern in Asien und Amerika. Diese Länder tragen durch Einsatz fossiler Energieträger

massgeblich zum belasteten Klima bei (Quellen sind Gebäudeheizungen, Industrie & Mobilität). Massnahmen in der Schweiz, die schon heute strengste Energiegesetze kennt (bei Bund und Kantonen, inkl. BL), bewirken in den globalen Bilanzen Veränderung an der dritten Stelle hinter dem Komma – sind also global gesehen vernachlässigbar. Das heisst nun im Umkehrschluss nicht, dass wir keine Sorge tragen sollen zu unserem Klima. Massnahmen fürs globale Klima sind aber nur dann wirklich wirksam und spürbar, wenn man bei den grossen Luftverschmutzern den Hebel ansetzt, die sind aber nicht bei uns. Drum haben wir hier auch keinen Klimanotstand. Leider ist (wahlkampfbedingt – oder haben Sie im Herbst etwas davon gehört) der Klimanotstand ein rein politisches Phänomen – nichts Weiteres. Rolf Blatter, Landrat FDP Pfeffingen

Amtliche Publikationen

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Öffnungszeiten der Verwaltung während der Basler Fasnacht 2019 Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: − Montag, 11. März 2019: 10.00 bis 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen − Dienstag, 12. März 2019: 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr − Mittwoch, 13. März 2019: 10.00 bis 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen An beiden Nachmittagen bleibt auch der Werkhof geschlossen. Wir danken Ihnen für Ihre Kenntnisnahme und wünschen allen Einwohnerinnen und Einwohnern eine schöne Basler Fasnacht unter dem Motto: «bis zletscht». Gemeinderat und Mitarbeiter Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Aus dem Gemeinderat Im Monat Februar 2019 hat der Gemeinderat an zwei Sitzungen insgesamt 27 Traktanden beraten. Er hat unter anderem: • Das Ausschreibungsverfahren für die Realisierung «Neubau Verbindungsleitung Wasserversorgung vom Reservoir Steinbrunnen bis Schlosshof und Sanierung Hauptstrasse (Teilabschnitt Vogtackerweg bis Verzweigung Rüttimatt)» festgelegt und die Verwaltung mit hierfür notwendigen Vorarbeiten beauftragt. • Die vorgeschlagene Revision zur Änderung der Gemeinderechnungsverordnung beraten. Diese sieht vor, dass die Gemeindeversammlung sogenannte «finanzpolitische Reserven» beschliessen kann. Einfach ausgedrückt: In guten Zeiten soll eine finanzielle Reserve für schlechte Zeiten gebildet werden können, von welcher dann in schlechten Zeiten gezehrt werden kann. • Die Vernehmlassung zur Revision des Gesetzes über die Sportförderung beraten und hiervon zustimmend Kenntnis genommen. • Aufgrund der Ergebnisse von weiteren Submissionsverfahren «Neubau Schulhaus», folgende Aufträge vergeben: «Umgebungsarbeiten» an die Firma IN GARDEN AG, Oeschgen; «Lieferung Interaktive Wandtafeln» an die Firma Bischoff AG, Hochdorf;

Entsorgungskalender

Die nächste Entsorgung von Kehricht / Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung erforderlich) Grobsperrgut brennbar / Sperrgut unbrennbar Papier-/Kartonsammlung Metall

«Lieferung Ergänzungsmöblierung» an die Firma mobil Werke AG, Berneck. • Das Vorprojekt für eine neue Fusswegverbindung zwischen Byfangweg und Hauptstrasse beschlossen. • Beschlossen, das Mitte Juni 2019 stattfindende Sommerfest der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Aesch-Pfeffingen als Co-Sponsor zu unterstützen. Ebenso wurde für das am ersten September-Wochenende 2019 in Basel stattfindende Jugendkulturfestival eine finanzielle Unterstützung zugesichert. Ausserdem hat der Gemeinderat unter anderem zur Kenntnis genommen: • Die Jahresrechnungen 2018 des Zweckverbandes der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld sowie des Feuerwehr-Zweckverbandes Klus. Gemeinderat Pfeffingen

Flagge zeigen für Tibet Seit dem 10. März 1996 hissen jährlich viele Gemeinden und Städte in ganz Europa an ihrem Rathaus oder an anderen öffentlichen Gebäuden die Nationalflagge Tibets. Damit zeigen sie ihre Sympathie für die gewaltlose, versöhnliche Politik des Dalai Lama und bekräftigen das legitime Recht des tibetischen Volkes auf Selbstbestimmung und Bewahrung seiner kulturellen und religiösen Identität. Der 10. März ist ein wichtiger Gedenktag und erinnert an die widerrechtliche Besetzung Tibets durch die Volksrepublik China und die blutige Niederschlagung des tibetischen Volksaufstandes von 1959. Die Schweiz ist bis heute das europäische Land, das am meisten tibetische Flüchtlinge aufgenommen hat. Die grosszügige humanitäre Geste hat dazu geführt, dass viele Tibeter die Schweiz als ihre zweite Heimat ansehen. Ihre lange Tradition der Demokratie und Freiheit verpflichtet die Schweiz allerdings dazu, sich noch entschiedener für Tibet zu engagieren, damit die Willkür des chinesischen Besatzungsregims ein Ende findet und die Tibeter ihr legitimes Recht auf Selbstbestimmung ausüben können. Der Gemeinderat Pfeffingen hat beschlossen, aus Solidarität mit der unterdrückten Bevölkerung aus Tibet, auch in diesem Jahr am Gedenktag «Flagge zu zeigen». Gemeinderat Pfeffingen

findet statt am Dienstag, 12. März 2019 Mittwoch, 13. März 2019 Montag, 18. März 2019 Mittwoch, 20. März 2019 Mittwoch, 27. März 2019 Mittwoch, 15. Mai 2019

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch

Per August 2019 ist bei uns die Lehrstelle als

Med. Praxisassistent/-in EFZ zu besetzen. Sind Sie engagiert, freundlich und motiviert, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Dr. med. Heinz Schön Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Hauptstrasse 97, Aesch www.dr-schoen.ch

www.rkk-angenstein.ch Samstag, 9. März 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 10. März 10.15 Eucharistiefeier mit Aschenweihe Mittwoch, 13. März 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen, anschliessend Kaffee & Tee im Pfarrhof Donnerstag, 14. März 10.15 Gottesdienst mit Abendmahl im Alterszentrum 16.30 Rosenkranzgebet Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 9. März Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 10. März 11.30 Eucharistiefeier mit Aschenweihe Donnerstag, 14. März 16.30 Rosenkranzgebet Freitag, 15. März Kein Freitagsgottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst. Pfarrer Adrian Diethelm. Kollekte: Lighthouse Donnerstag, 14. März 10.15 Abendmahlfeier im Alterszentrum

«Im Brüehl» Amtswoche: 9. bis 15. März Pfarrer Adrian Diethelm, 061 751 17 00 Hinweise: Bitte beachten Sie, dass ab Samstag, 2. März bis und mit Sonntag, 17. März das Sekretariat geschlossen bleibt. Das Steinackerhaus ist ab Samstag, 2. März bis und mit Sonntag, 10. März geschlossen. Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 10. März 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Abendmahl. Predigt: Pfarrer Reinhard Möller. Kinderhüte. Gemeindekaffee Mittwoch, 13. März 19.30 Bibelabend Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 511 50 74 Sonntag, 10.März 10.00 Gottesdienst. Predigt: Hanny Dill. Parallel KinderGottesdienst Dienstag, 12.März 9.30 bis 10.30 Frauengebet Donnerstag, 14.März 6.00 bis 7.00 Frühgebet


CASA MALER GMBH Casa Maler GmbH Habshagstrasse 4a 4153 Reinach Telefon 061 311 24 18 / 079 659 11 88 www.casa-maler.ch/info@casa-maler.ch

punktgenau repariert & montiert 4153 Reinach Mobil 079 829 36 37 Telefon 061 554 26 47 www.meury-sanitaer.ch

Reparaturen, Instandhaltung Filter- und Boilerservice

EC

Mühlemattstr. 7 4112 Bättwil

ELECTRO-CAL

Sanitär- und Heizungsbedarf


Poststrasse 4 4153 Reinach Tel. 079 456 77 22 crosa.plaettlileger @intergga.ch

A. Crosa Plättlileger Keramische Wand- und Bodenbeläge Neu- und Umbauten Reparaturen, Silikonfugen


MÜNGGESTEI Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Schalteröffnungszeiten Gemeindeverwaltung in der Basler Fasnachtswoche

Quartierplanung «Dychrain Ost»

Am Fasnachtsmontag, 11. März 2019, sowie am Fasnachtsmittwoch, 13. März 2019, bleiben die Schalter der Gemeindeverwaltung jeweils am Nachmittag geschlossen. Wie üblich sind die Schalter auch am Donnerstagnachmittag, 14. März 2019, nicht geöffnet. Pikettdienst Wasserversorgung: 079 8 416 416 Der Gemeinderat und das Team der Gemeindeverwaltung wünschen schöne Fasnachtstage

Auf der Parzelle der ehemaligen Fabrik Läckerli Huus ist eine Wohnüberbauung mit rund 120 Wohnungen vorgesehen. Ebenso ist ein neuer, öffentlich zugänglicher Park unmittelbar am St. Albanteich geplant. Das Bebauungskonzept, entworfen von Metron Architektur AG, Brugg, wurde im Rahmen eines Studienauftrags von einer Jury aus fünf Projekten ausgewählt. Die zonenrechtliche Umsetzung erfolgt nun durch ein Quartierplan-Verfahren. Die Bebauung umfasst den ersten Teil einer Quartierentwicklung, die sich westlich des St. Albanteichs auf dem Areal der Christoph Merian Stiftung fortsetzt. Der dortige Quartierplan «Dychrain West» wird zu einem späteren Zeitpunkt vorgelegt. Vom 18. Oktober 2018 bis 18. November 2018 wurde das öffentliche Mitwirkungsverfahren durchgeführt. Die dabei eingegangenen elf Mitwirkungseingaben sind in einem Mitwirkungsbericht behandelt und zusammengefasst worden. Als nächster Schritt soll nun die Beschlussfassung des Quartierplans an der Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 28. März 2019 erfolgen. Bei einer Zustimmung des Souveräns folgt im Anschluss die Planauflage sowie die regierungsrätliche Genehmigung. Aufgrund der Tragweite des Projekts für das Quartier und die ganze Gemeinde lädt der Gemeinderat am Donnerstag, 21. März 2019, um 19.30 Uhr, interessierte Einwohnerinnen und Einwohner zu einer Informationsveranstaltung ins Foyer des Kultur- und Sportzentrums Bruckfeld an der Loogstrasse 2 ein. Nebst den Mitgliedern des Gemeinderates stehen auch Vertreter des Investors und der Eigentümerschaft für die Beantwortung allfälliger Fragen zur Verfügung. Eine Anmeldung für den Anlass ist nicht erforderlich. Die Unterlagen zur Beschlussfassung sind zu den üblichen Öffnungszeiten auf der Bauverwaltung sowie online auf der Gemeinde-Website www.muenchenstein.ch unter «Projekte» (QP Dychrain Ost) einsehbar. Die Bauverwaltung

Personelles: Herzlich willkommen! Per 1. März 2019 hat Patrick Widmer seine Arbeit als Mitarbeiter Tiefbau für die Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein aufgenommen. Nach einer Berufslehre als Tiefbauzeichner war er an verschiedenen Stationen als Zeichner und Planer beschäftigt. Zuletzt arbeitete Patrick Widmer für ein kantonales Bau- und Verkehrsdepartement als Verkehrstechniker. In dieser Funktion stand er bei verschiedenen Vorhaben als Projektmitarbeiter im Einsatz. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung wünschen Patrick Widmer viel Erfolg bei der Ausübung seiner Tätigkeit und freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Einladung zur Gemeindeversammlung Donnerstag, 28. März 2019, 19.30 Uhr im Kuspo Bruckfeld, Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 10. Dezember 2018 2. Tätigkeitsbericht der Geschäftsprüfungskommission vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2018 3. Quartierplanung Dychrain Ost (Läckerli Huus) 4. Begrenzung von Zusatzbeiträgen zu den Ergänzungsleistungen (EL) / Erlass neues Reglement 5. Antrag gemäss § 68 Gemeindegesetz von A. Madeira i. S. Umtriebsgebühren für nachträgliches Vorweisen der Jahresparkkarte bei Bussen für Jahresparkkartenbesitzer 6. Antrag gemäss § 68 Gemeindegesetz von J. Berger und Mitunterzeichnenden i. S. Ausdehnung Geltungsbereich Parkierreglement Gebiet Zollweiden 7. Revision Parkierreglement – Einführung einer Arbeitgeber/innen-Parkkarte 8. Verschiedenes – Mündliche Entgegennahme: Antrag § 68 Gemeindegesetz von D. Rehmann i. S. Subjektfinanzierung Spielgruppen Der ausführliche Ratschlag kann kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Politik & Verwaltung / Gemeindeversammlungen / 28. März 2019» heruntergeladen werden. Der Gemeinderat

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

19

Mehr Kinder, mehr Musik

Informationsveranstaltung am 21. März

Sicherheitsholzungen entlang der Birs Im Birswald in der Brüglinger Ebene - zwischen St. Jakob und Brücke Bruderholzstrasse - werden im Verlauf des März 2019 Baumfällungen durchgeführt. Die betroffenen Bäume wurden durch die Trockenheit im letzten Sommer so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht mehr stabil sind. In der Folge ist die Sicherheit auf den Wegen im betroffenen Waldstück nicht mehr gewährleistet. Die Fällungen werden durch die Bürgergemeinde Basel-Stadt durchgeführt. Diese ist auch Eigentümerin des betroffenen Waldstückes. Während der Forstarbeiten werden temporäre Wegsperrungen vorgenommen. Für die Beantwortung allfälliger Fragen steht die Bauverwaltung der Gemeinde Münchenstein gerne zur Verfügung: Tel. 061 416 11 50, E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Die Bauverwaltung

Abfallgebührenmarken: Neue Verkaufsstelle Socar Tankstellenshop Der Tankstellenshop der Socar Switzerland GmbH an der Bruderholzstrasse 43 gehört neu zu den Verkaufsstellen für Abfallgebührenmarken der Gemeinde Münchenstein. Nach der Unterzeichnung der entsprechenden Vereinbarung sind die Abfallgebührenmarken an folgenden Verkaufsstellen erhältlich: − Apotheke Gartenstadt, Stöckackerstrasse 8 − Apotheke Zollweiden, Baselstrasse 71 − Kiosk im Coop Einkaufszentrum Gartenstadt, Stöckackerstrasse 8 − Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4 (Fortsetzung auf Seite 20)

Klischierte Schweiz: Berge, Käse, Schokolade und Tells Geschoss haben diese Kinder durch den Fasnachtsumzug gezogen. FOTOS: BORIS BURKHARDT

Farbenfroh und kreativ gestalteten 750 Schüler und Kindergartenkinder den siebten Münchensteiner Fasnachtsumzug. Boris Burkhardt

B

egleitet von viel Musik zogen am Freitag 750 buntverkleidete Schüler und Kindergartenkinder vom Schulhaus Loog durch die Quartierstrassen zum Kuspo: Pharaonen, Paradiesvögel, Eisbären, Steinzeitmenschen, Schneemänner, Waggis, Quallen,

Pinguine, Oktopusse, Fische, ausserdem eine Toblerone-Mannschaft im Nationalleibchen und kleine Kunstmaler mit Gemälden auf dem Rücken. Cheforganisatorin Iris Strub, die im dritten Jahr als Komiteepräsidentin für die insgesamt siebte Kinderfasnacht in Münchenstein verantwortlich zeichnet, freute sich über die hohe Teilnehmerzahl. Gegenüber 2018 ist diese nochmals um 100 Schüler gestiegen. Auch dieses Jahr mit dabei waren die Schulhäuser Dillacker, Lange Heid, Loog und Löffelmatt sowie die zugehörigen Kindergärten, die Kita Kinderburg und die Kinderhüeti. Erstmals verzichteten die Organisatoren bei der Umzugsstrecke auf die Schlaufe über Schul- und Gar-

Bilder einer Ausstellung: Kleine Kunstmaler präsentieren ihre Werke dem Publikum am Strassenrand.

tenstrasse und liefen direkt über die Loogstrasse zum Kuspo. Schoggiweggli im Kuspo Zusätzlich begleiteten rund 100 Musiker in Cliquen und Guggenmusiken den Umzug und spielten später im Kuspo auf, wo sich Kinder und Eltern bei Schoggiweggli, Kuchen und Grillwurst stärkten. Auch über ihre Teilnahme freute sich Strub; der Kinderumzug sei schliesslich die einzige Fasnachtsveranstaltung in Münchenstein. Seit Beginn marschieren die Wärkhof-Schränzer mit, eine bunt zusammengewürfelte Gugge aus Mitgliedern verschiedenster Guggenmusiken Basels, die grösstenteils auf der Gemeinde arbeiten.

Gugge in Orange: Die Wärkhof-Schränzer spielen exklusiv an der Münchensteiner Kinderfasnacht.

FASNACHT

Wenn das «Gipfli» brennt! Ob die alten Römer oder die Germanen zu besonderen Anlässen grosse Freuden-Feuer entfachten, scheint ungewiss zu sein. Dank eines schriftlichen Belegs aus dem Jahre 1484 lässt sich dagegen nachweisen, dass in Basel am Sonntag nach Aschermittwoch junge Burschen «mit Facklen und Für» die Pfalz bevölkerten und auch an anderen Orten in der Stadt für «Uffruor» sorgten. Aus nachvollziehbare Gründen verbot die Obrigkeit den Feuerzauber. Das Fasnachtsbrauchtum dagegen setzte sich

auf anderen Ebenen siegreich durch. Glücklicherweise haben sich auch die Baselbieter Fasnachtsfeuer in unsere Zeit hinüberretten können. Sie sind im weitesten Sinn ein Symbol für immer auch den Schutz des Gemeindegebietes und eine Segnung der Fluren. Heute bietet das Fasnachtsfeuer vor allem ein schönes Gemeinschaftserlebnis, bei dem sich Jung und Alt einfinden kann. Als Fasnachtsauftakt oder als Start zu einer anschliessenden Familienfeier mit Mehlsuppe und «Ziibelewä-

je.» Am kommenden Sonntag, den 10. März trifft man sich um 19 Uhr beim Münchensteiner Fasnachtsfeuer auf dem «Gipfli». Für Kinder, aber ebenso für Erwachsene ist es ein Erlebnis, am Feuer eine Fackel entzünden zu dürfen und mit dem eigenen Licht hinunter ins Dorf und dann nach Hause zu wandern. Mitmachen! Der alte FasnachtsfeuerBrauch soll erhalten bleiben. Thomas Brunner, Bürgerrat und «Feuermeister»


20

MÜNCHENSTEIN

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch (Fortsetzung von Seite 19)

− Store Service AG, Avia Shop, Hauptstrasse 60 − Coop Pronto Shop, Bottmingerstrasse 65 − Socar Switzerland GmbH, Bruderholzstrasse 43 Zeitvignetten für Bioabfall und grüne Containermarken (bis 800 Liter) für die Grünabfuhr sind ausschliesslich in der Gemeindeverwaltung erhältlich. Die Bauverwaltung

Öffentliche Beleuchtung: Komplettersatz Huberleuchten Birkenstrasse und Steinweg Der Gemeinderat hat sich im Dezember 2016 für eine Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung entschieden. Kontinuierlich wurden und werden ganz im Sinne der Energiestadt Münchenstein in Sammel- und Erschliessungsstrassen die alten «Huberleuchten» ersetzt oder ausgetauscht. Dies hat zur Folge, dass die Beleuchtung markant energieeffizienter betrieben wird. Die neuen LED-Module ermöglichen eine bedeutend bessere Lichtausbeute bei geringerer Stromaufnahme. Zwischen 22.00 und 5.00 Uhr können die Module je nach Strassenzug um über die Hälfte der Basisleistung gedimmt werden. Die gesteigerte Effizienz hat bedeutend niedrigere Energiekosten zur Folge, welche die Investitionen langfristig amortisieren. Darüber hinaus können auch die Unterhaltsarbeiten stark reduziert werden. Bestandteil des Modernisierungskonzeptes sind unter anderem auch der Steinweg und die Birkenstrasse. Im vergangenen Jahr wurden bereits 15 Leuchten im Steinweg, von der Einmündung in den Gruthweg bis zur Grube

Blinden, ausgewechselt. Nun folgen weitere 15 Leuchten auf dem restlichen Abschnitt bis zur Langen Rütti. Auch entlang der Birkenstrasse werden 15 Leuchten ersetzt, wobei die bestehenden Betonkandelaber durch neue Stahlmasten ausgetauscht werden. Im Zusammenhang mit dem Thema Öffentliche Beleuchtung wird die Einwohnerschaft dazu angeregt, defekte Leuchten der Bauverwaltung mitzuteilen, damit diese baldmöglichst repariert werden können: E-Mail bauverwaltung@muenchenstein.ch Tel. 061 416 11 50 Die Bauverwaltung

Marschübungen vor und nach der Basler Fasnacht in der Brüglinger Ebene Für die Marschübungen von Fasnachtscliquen und Guggenmusiken in der Brüglinger Ebene zur diesjährigen Fasnacht wird folgende Regelung in Erinnerung gebracht: Gemäss § 30 des Polizeireglements der Einwohnergemeinde Münchenstein vom 27. März 2007 sind Marschübungen mit Trommeln, Pfeifen und anderen Fasnachtsinstrumenten vier Wochen vor und drei Wochen nach der «Basler Fasnacht», also ab Samstag, 9. Februar 2019, bis Sonntag, 31. März 2019, zu den folgenden Zeiten gestattet: − Montag bis Samstag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 20.00 Uhr − Sonntag: 10.00 bis 12.00 Uhr und 13.30 bis 18.00 Uhr Die Bewilligung erstreckt sich lediglich auf das Gebiet der Brüglinger Ebene. Auf Fussgänger und Velofahrer ist gebührend Rücksicht zu nehmen. In den Wohnquartieren des Gemeindebanns Münchenstein dürfen keine Marschübungen durchgeführt werden. Die Gemeindepolizei

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Integration: Lösungen im Zentrum!

Abenteuer-Tour bei den Wahlen?

Das Mitwirken in der Petitionskommission und der Behandlung von Einbürgerungsvorlagen in diesem Gremium zeigt mir immer wieder eindrücklich, wie mit vorMarkus Dudler bildlicher Arbeit (CVP) in den Bürgerund Einwohnergemeinden, beim Kanton oder auch vorbildlichem privatem oft ehrenamtlichem Engagement die Integration von Ausländer in der überwiegenden Mehrheit der Fälle gut funktioniert. Dabei ist es entscheidend, dass der Mensch und das geltende Recht im Zentrum stehen und nicht ideologische politische Einstellungen. Mit der Stärkung der CVP in der politischen Mitte im Landrat stellen sie sicher, dass dieses bewährte System nach dem Motto «Fördern und Fordern» weiterhin funktioniert. Ihre Stimme gibt mir auch künftig die Gelegenheit auf kantonaler Ebene bei dieser gesellschaftspolitischen Frage Verantwortung zu übernehmen. Ihr Landrat, Markus Dudler

WAHLEN 2019

Kalle für alle Es braucht dringend neuen Wind im Landrat. Die Abstimmung über die Mehrwertabgabe hat deutlich gezeigt, dass die Interessen der Gemeinden im Landrat und in der ReKarl-Heinz Zeller (Grüne) gierung nur ungenügend wahrgenommen werden. Obwohl die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger von Münchenstein mehrfach und mit sehr grossem Mehr Ja zu einer kommunalen Mehrwertabgabe gesagt haben, und dieses Ansinnen auch vor Bundesgericht geschützt wurde, haben «unsere» FDPund SVP-Landräte alles darangesetzt, den eindeutigen Wunsch der Stimmberechtigten von Münchenstein und der Gemeinderäte von Münchenstein und Arlesheim zu bekämpfen. Die Grünen schlagen Karl-Heinz Zeller («Kalle») als

Spitzenkandidaten für den Landrat vor. Als langjähriger Gemeindepräsident und Schulleiter in Arlesheim hat Kalle es verstanden, die Interessen von Einwohnerinnen und Einwohnern, politischen Parteien, sowie Gewerbe und Industrie unter einen Hut zu bringen und wichtige Projekte zu realisieren. Er kennt die Probleme der Gemeinden im Detail und wird sie im Landrat vertreten. Griffige Massnahmen für den Klimaschutz, gute Rahmenbedingungen für eine umweltschonende Mobilität, Schule, Kultur und Regionalplanung sind weitere Themen, bei denen er fundierte Kenntnisse besitzt und sich einbringen wird. Wer mehr über Kalle erfahren möchte, kann sich auf der Website «kallezeller.ch» ein Bild über seine Person machen. Mit der unveränderten Liste 7 helfen Sie, liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger mit, Kalle zu wählen. Vielen Dank. Arnold Amacher, ehem. Präsident Gemeindekommission, Münchenstein

WAHLEN 2019

Unabhängige Bildung Als Schulrat des Gymnasiums Muttenz spüre ich einen starken Druck, die Bildung unter die Kontrolle des Erziehungsdepartementes zu bringen. Lerninhalte, Jürg Berger (GLP) Anstellungen von Lehrpersonen, Budgets etc. sollen durch Angestellte der Kantonsverwaltung festgelegt werden. Dies in einem Department, das sehr straff und hierarchisch geführt wird und wo Kritik kaum gehört

wird. Wie die Ausbildung unserer Kinder zu gestalten ist, soll per Verordnung festgelegt werden. Ich habe jeweils auch das Gefühl, dass die Reduktion der Kosten das höchste Ziel ist und die Auswirkungen auf die Qualität der Ausbildung nebensächlich sind. Die Bildung ist zu wichtig, als dass wir sie staatlich zentralisierter Kontrolle überlassen dürfen. Bildung ist unser einziger Rohstoff. Weil ich will, dass unsere Schüler und Schülerinnen fit gemacht werden für eine Berufsausbildung oder ein Studium, setze ich mich dafür ein, dass jeder Versuch verhindert wird, das bewährte System der Schulräte und des breit abgestützten Bildungsrates abzuschaffen. Gerne würde ich dies auch im Landrat tun. Für mich ist die Idee erschreckend, dass über Bildung in einem Büro im Erziehungsdepartement fernab des Geschehens entschieden wird. Jürg Berger, Grünliberale Münchenstein

WAHLEN 2019

Vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden «Zukunft Baselbiet gestalten» – mit diesem und anderen Schlagworten werben zurzeit die Parteien um die Gunst der Wähler. Entscheidend für die Zukunft unseres Peter Brodbeck (SVP) Baselbiets ist aber der Weg zum Ziel! Die Tragik unseres Handels liegt darin, dass es vorwärts gelebt, aber rückwärts verstanden wird. (In Anlehnung an Soeren Kierkegard) Ich habe grosse Bedenken, dass wir im Moment wieder in eine ähnliche Situation geraten könnten. Kaum hat ein bürgerlich dominierter Regierungs- und Landrat unter grossen Anstrengungen die Kantonsfinanzen saniert, soll gemäss diversen Wahlparolen mit grosser Kelle das Geld wieder ausgegeben werden. Die diversen Versprechen mögen löblich sein, haben aber den Makel einer fehlenden Gesamtschau. Grundlage für die kommende Legislaturperiode muss der von der Regierung vorgelegte und vom Landrat verabschiedete Aufgaben-und Finanzplan für die Jahre 2019-2022 sein. Dieses austarierte Konstrukt von Aufgaben und deren Finanzierung darf jetzt nicht zerzaust werden. Aus diesem «Baukasten» müssen wir in den nächsten Jahren ein erfolgreiches und lebenswertes Baselbiet zimmern. Und noch etwas müssen wir im Auge behalten: Die Tiefzinsphase währt nicht ewig. Wir brauchen auch einen finanziellen Spielraum, um unsere hohe Schuldenlast abbauen zu können. Die nächste Generation wird uns dafür dankbar sein. Peter Brodbeck, Präsident der Finanzkommission, Landratskandidat SVP

Kennen Sie das Abenteuer in einem AdventureRoom? Dabei muss durch das Lösen verschiedener Aufgaben innerhalb einer Frist die «Freiheit» erlangt werden. Dies Miriam Locher gelingt am besten (SP) in Teamarbeit. Auch die politische Arbeit auf kommunaler oder kantonaler Ebene fusst auf diesem Prinzip. Eine bestmögliche Lösung von schwierigen Aufgaben kann nur gelingen, indem man sich intensiv der Aufgabe widmet, Stärken und

Schwächen erkennt und lösungs- und zukunftsorientiert entscheidet. Meine Tochter Miriam habe ich in unzähligen solchen Situationen erleben dürfen. Bei ihr ist sichergestellt, dass bei Debatten das nötige Sachwissen vorhanden ist, sie sich in Diskussionen einbringt, und dass sie sich mit grossem Engagement für das Anliegen der Schwächeren in unserer Gesellschaft und für die Stärkung der Bildungspolitik einsetzt. Sehr gerne empfehle ich Ihnen die Wahl von Miriam Locher, als verlässliche Grösse – Abenteuer darf’s geben, an geeigneter Stelle! Jeanne Locher-Polier, SP-Vorstand, Vizepräsidentin Gemeinde Münchenstein

WAHLEN 2019

Bleiben wir auf dem Boden Was will ich Ihnen schreiben? Ganz einfach: Die Wahl vom 31. März ist wichtig. Denn die Zukunft und wie im Kanton die Arbeit weiter geht, bestimmt man, indem man den Roger Pfister Wahlzettel ausfüllt (SVP) und abschickt oder im Wahlbüro vorbeibringt. Hat man eine bürgerliche Einstellung, dann ist es wichtig, diese mittels Wahlzettel zu dokumentieren. Die links-grüne Seite hat eine enorme Wählerschaft, welche sich die Mühe gibt zu wählen. Leider ist die bürgerliche Seite zu gutgläubig – hier sind auch unsere SVPWähler angesprochen. Es ging doch immer gut und es wird auch immer gut gehen. Dieses Denken darf in uns nicht Platz nehmen. So können wir keine Wahlen gewinnen. Darum meine Aufforderung an unsere bürgerliche Seite: Geht wählen und verhelft den bürgerlichen Parteien, ihren Weg weiter zu beschreiten. Ebenfalls hoffe ich, dass in unseren beiden Sektionen ( Münchenstein und Arlesheim ) die SVP gestärkt wird. Alle Mitglieder und Sympathisanten sollen uns helfen, unser Gedankengut über die Freiheit, Unabhängigkeit sowie Selbstständigkeit wieder sagen oder schreiben zu dürfen. Jetzt ist Ihre Stimme notwendig. Manchmal braucht es nicht viel, aber es muss gemacht werden. Wir alle haben eine Verantwortung. Nur so können wir unsere bürgerliche

Politik weiterführen. Es liegt bei Ihnen. Ich danke für Ihr Vertrauen. Roger Pfister, Landratskandidat SVP, Liste 3

WAHLEN 2019

Ohne Wandel keine Zukunft Zukunft statt Abbau ist ein zentraler Slogan der SP. Nach den kantonalen Sparmassnahmen ein nachvollziehbarer Wunsch. Doch was ist die Bedeutung dieses Satzes David Meier (FDP) in letzter Konsequenz? Es gibt keine Veränderung zum Status Quo. Alles, was der Staat heute bietet, wird er weiter anbieten. Schritt für Schritt noch mehr. Slogans darf man nicht zum Nennwert nehmen und doch drücken sie eine Stossrichtung aus, die ernst genommen werden muss. Es kann nicht im Sinne des Gemeinwohls sein, Strukturen nicht zu hinterfragen und zu verändern. Ich nehme ein Beispiel aus dem Bildungswesen: Mit Millionen wurden die Fachhochschulen ausgebaut. Ursprünglich mit der Absicht, eine berufsorien-

tierte Ausbildung bis auf Stufe Bachelor anzubieten. Heute sind Fachhochschulen von klassischen Universitäten kaum zu unterscheiden. Sie bieten sowohl Bachelor wie auch Masterstudiengänge. In der Forschung richten sie sich darauf aus, auch die Doktorratsstufe anzubieten. Dies schiesst am Ziel vorbei und kostet uns Steuerzahler unnötig Millionen. Als Resultat vermag der Kanton seinen Verpflichtungen gegenüber der Universität Basel nicht mehr nachzukommen. Es heisst dann gleich, es würde auf Kosten der Bildung gespart. Vergessen geht, dass im Bereich Fachhochschulen übertrieben Geld gesprochen wurde. Deshalb braucht es Bereinigungen und strukturelles Aufräumen. Dies als Voraussetzung für Innovation und Fortschritt. Wer den Wandel nicht wagt, wird weder die Kosten in den Griff bekommen, noch den Weg für die Zukunft ebnen. David Meier Gemeinderat Münchenstein Landratskandidat


MÜNGGESTEI

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

WAHLEN 2019

WAHLEN 2019

Ich wähle grün!

Wissen muss im Kopf sein, nicht nur im Computer

Liebe Leserin, lieber Leser, als ehemaliger Landrat freut es mich sehr, dass es ganz viele junge, interessierte Menschen gibt, die sich für politische Themen engagieren. Die Klima-Demonstrationen beweisen es eindrücklich. Sie haben gemerkt, dass die Welt aus dem Ruder zu laufen droht, und dass die Politik und wir endlich handeln müssen. Als ich mich vor 40 Jahren politisch zu engagieren begann, waren die Probleme noch vergleichsweise harmlos. Wir setzten uns für saubere Luft, eine intakte Umwelt, sozialen Ausgleich etc. ein. Dies war alles noch auf überschaubarer Ebene zu haben. Beim Klima hingegen ist eine immense internationale Anstrengung nötig. Global denken, lokal handeln ist ein wichtiges Leitmotiv grüner Politik – oder anders ausgedrückt: Das Ganze im Blick behalten und seinen ei-

genen Beitrag bestmöglich leisten. Hier könnten wir in Münchenstein/Arlesheim, im Kanton Baselland und in der Schweiz eine wichtige Vorbildrolle übernehmen. Uns geht es vergleichsweise gut und unser Handlungsspielraum ist intakt. Viele Menschen auf der Welt haben diesen Handlungsspielraum bereits nicht mehr; sie flüchten vor den Folgen des Klimawandels. Doch auch bei uns schmelzen die Gletscher mit den absehbaren gravierenden Folgen. Ich wähle grün und habe ein Dilemma. Gerne würde ich auch Kandidaten von anderen Parteien wählen, die auf mich engagiert und integer wirken, denn darauf kommt es auch an. Dies muss ich allerdings den Wählern anderer Parteien überlassen und hoffe, dass sie ein gutes Auge dafür haben. Christoph Frommherz, ehemaliger Landrat

Will man im Tennis, im Fussball oder im Skifahren als junger Mensch Erfolg haben, heisst es üben – üben – üben. Der Trainer hat die Funktion des Animators, InspiraSusanne Knechtli tors und Vermitt(BDP) lers von sportlichem Wissen und Können. Aber üben und das Erlernte umsetzen muss jeder Sportler selbst. Und in der Schule? Dort ist Üben schon fast verpönt. Selbst über die Abschaffung von Hausaufgaben wird diskutiert. Carl Bossard, Grün-

www.refk-mstein.ch Sonntag, 10. März 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Inforel, Information Religion Basel Donnerstag, 14. März 15.30 Stiftung Hofmatt. Allgemeiner Gottesdienst. Liturgie: Pfarrer Markus Perrenoud Anlässe: Donnerstag, 7. März 14.00 KGH, Herrenjass 14.30 KGH, Kaffeetreff Amtswoche: 9. bis 15. März Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 884 40 53 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

KULTUR Jour Fixe – Residence «Aussteigen-auf-Zeit»

dungsrektor der Pädagogischen Hochschule Zug, zeigt in seinem Gastkommentar in der bz sehr deutlich auf: Damit Schülerinnen und Schüler zu kreativem und problemlösenden Denken kommen, müssen sie ein bestimmtes Mass an Faktenwissen erworben haben. Allein zu wissen, wo etwas steht und wie eine Information abzurufen ist, genügt nicht. Können braucht systematisch aufgebautes und verstandenes Strukturwissen. Damit Schülerinnen und Schüler Informationen weiterverarbeiten können, müssen die Wissenskontexte im Kopf sein – und nicht nur in digitalen Geräten. Diese Aussage deckt sich mit der Erfahrung von Lehrpersonen. Die Bildung wird immer mehr

Spielwiese für (politisch motivierte) Experimente. Lassen wir im Unterricht wieder die Experten ans Ruder. Damit unsere Kinder fit für die Zukunft werden, egal in welchem Bereich. Dafür setze ich mich ein. Susanne Knechtli, Landratskandidatin BDP Liste 8

Samstag, 9. März 17.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 10. März 9.45 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffi Ziibeledurm im Pfarreiheim 11.15 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 18.00 Kloster Dornach: Regionaler Gottesdienst Dienstag, 12. März 9.00 Arlesheim, Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Anschl. euch. Anbetung bis 12.00 (Rosenkranz ca. 9.30 bis 10.00), Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 13. März 9.00 Münchenstein: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschl. Kaffee im Pfarreiheim 15.30 Arlesheim, Landruhe: ref. Gottesdienst mit Abendmahl Donnerstag, 14. März

19.00 Arlesheim: Gottesdienst mit Eucharistiefeier anschl. in der Krypta euch. Anbetung bis 21.00 (Rosenkranz 20.00 bis 20.30), Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 15. März 10.15 Arlesheim, Obesunne: Gottesdienst mit Eucharistiefeier

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein

Veranstaltungen vom 7. bis 20. 3. 19

Empfehlungen

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein Sonntag, 10. März 11.00 bis 12.00 Gottesdienst im Eggstei während der Fasnachtsferien. Alle sind herzlich eingeladen zu Input, Austausch und Gemeinschaft. Es findet keine Kinder- und Jugendbetreuung statt. 032 513 74 90, www.ecksteinbirseck.org

Fusspflegepraxis

Kaufe

Dienstag, 12. März 2019, 12.00–14.00 Uhr, Stammtisch Unser jeweiliger Gast stellt sich vor und lädt zusammen mit Felix Terrier (Kirchenrektor), Sandra Löwe (Kulturteam) oder Barbara van der Meulen (Leitung Kultur) zum Gespräch ein. Die Jours fixes sind öffentlich, wir bitten jedoch um Anmeldung bei info@klosterdornach.ch oder 061 705 10 80.

21

Kleinigkeiten für den Flohmarkt. Porzellan, Bilder, Antikes, Nippsachen, Musikinstrumente, Fotoapparate, Modeschmuck, Uhren u. a. Tel. 061 701 86 41

Regina Imhof, 076 307 17 18 Alterszentrum Im Brüel, 4147 Aesch dipl. Fusspflegerin SFPV dipl. Krankenschwester Bin auch mobil, damit Sie es bleiben!

Culinarium mit Mike Stoll Montag, 18. März 2019, 18.30 Uhr, Refektorium Von Eiern und Hasen – Heidnische Ursprünge und Bräuche rund ums Osterfest. Kosten Fr. 65.– inkl. Votrag, Apéro und 3-Gang-Menü, exkl. Getränken. Kein Vorverkauf. Wir bitten um frühzeitige Reservation unter 061 705 10 80 oder info@klosterdornach.ch

VORTRAG HISTORISCHER VEREIN Montag, 18. März 2019, 19.15 Uhr, Bibliothek Paul Bühler: «Die Madonna in den Erdbeeren». Ein Gemälde aus dem Spätmittelalter mit einer Botschaft für heute. Woher stammt das Bild? Wie kam es nach Solothurn? Ein spannender Weg durch fünf Jahrhunderte.

KIRCHE

Lösung der letzten Ausgabe

Auch kleine Inserate werden gelesen

präsentiert

das

Sudoku im Wochenblatt

Informationsabend: «Auszeit im Alltag» Samstag, 16. März 2019, 10.00 Uhr, Innerer Chor «Auszeit im Alltag» eröffnet einen neuen Umgang mit der Bibel, schenkt Raum für persönliche Stille und das Gebet und bietet Übungen den eigenen Alltag mit Gott zu verbinden.

Gottesdienste Sonntag, 10. März 2019

9.00 Uhr, Missione Cattolica Italiana 10.30 Uhr, christkatholischer Gottesdienst 18.00 Uhr, Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Sonntag, 17. März 2019

9.00 Uhr, Missione Cattolica Italiana 18.00 Uhr, Eucharistiefeier oder Wortgottesdienst mit Kommunionfeier Alle Veranstaltungen, wenn nicht anders vermerkt: Kollekte

Kloster Dornach Restaurant Hotel Kultur Kirche Amthausstrasse 7, 4143 Dornach T 061 705 10 80 info@klosterdornach.ch www.klosterdornach.ch mittel


22

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Amtliche Publikationen

DORNACH GÄMPE HOBEL DORNACH

Nepomukplatz ausser Rand und Band

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen Dossier-Nr.: 2019-0027 Bauherr: Häfliger Castaño Espinosa Sheila, Gempenring 2, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Häfliger Castaño Espinosa Sheila und Castaño Espinosa Raúl, Gempenring 2, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Lärmschutzwand – Bauplatz: Gempenring 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 176 – Projektverfasser: Grass Dieter, Schmiedegasse 21, 4143 Dornach Publiziert am: 7.03.2019 Einsprachefrist bis: 21.03.2019 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Ganzes Dorf: Grünabfuhr Am Mittwoch, 13. März 2019 wird eine Grünabfuhr durchgeführt. Bitte beachten Sie die speziellen Anordnungen im Jahreskalender und die Hinweise der Umweltkommission betreffend Grüngut/Grünschlecht. Das Grüngut muss am Mittwochmorgen, d.h. spätestens bis 7.00 Uhr, bereitgestellt werden. Bauverwaltung Dornach

Häckseldienst Am Freitag und Samstag, 15. und 16. März 2019 ist der Häckseldienst wiederum in Betrieb. Das Häckselgut muss am Freitagmorgen, d.h. spätestens um 7.00 Uhr, gut sichtbar bereitgestellt werden. Anmeldungen bis Mittwoch, 13. März 2019 um 11.30 Uhr an die Bauverwaltung (Tel. 061 706 25 10 oder über den OnlineSchalter unter www.dornach.ch). Zu späte Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach

LESERBRIEF

Stellungnahme war ein Alleingang Öffentliche Kritik und Vorwürfe gegenüber Behörden, Mitarbeitern der Gemeinde oder dem Präsidium sind eine ernst zu nehmende Angelegenheit. Sie müssen analysiert sowie fachlich, sachlich und neutral beurteilt werden. Eine grosse Mehrheit des Dornacher Gemeinderats unterstützt diese Vorgehensweise, da sie für alle betroffenen Parteien Klarheit schafft. Umso mehr erstaunte die Veröffentlichung der Stellungnahme im Namen des Gemeinderats vom 28. Februar, die grösstenteils Bezug auf die Vorwürfe gegenüber dem Bauverwalter nimmt. Die Mitteilung entstand jedoch nicht aus einem gemeinderätlichen Konsens heraus, sondern wurde von einem Gemeinderat verfasst. Die Veröffentlichung erfolgte ohne eine mehrheitliche Zustimmung des Gemeinderats, sondern war

ein Alleingang des Gemeindepräsidenten. Die Gemeinderäte Daniel Müller und Annabelle Lutgen (beide FDP), sowie Marisol Fürst (SVP) distanzieren sich entschieden von dieser Aktion. Sie verurteilen das eigenmächtige Vorgehen aufs schärfste. Sie fordern eine lückenlose und objektive Aufklärung zu diesen und allen anderen Vorwürfen sowie einer Auflistung aller hängigen Beschwerden. Der Gemeinderat setzt sich für eine offene, transparente und kundennahe Umsetzung aller Dienstleistungen der Gemeinde ein. Respekt, Ehrlichkeit und ein gepflegter gegenseitiger Umgang aller Beteiligten sind die Grundlagen für ein menschliches und möglichst konfliktfreies Zusammenleben. Daniel Müller (FDP), Annabelle Lutgen (FDP), Marisol Fürst (SVP)

LESERBRIEF

Man muss das Filz nennen dürfen Der Stellungnahme des Gemeinderats betreffend der Bauverwaltung im letzten Wochenblatt muss widersprochen werden. Es ist bei weitem nicht nur ein Einzelfall, an welchem sich die Kritik entzündet. Das Bauprojekt am Juraweg 13 ist nur ein besonders krasses Beispiel, mit welch unterschiedlichem Mass gemessen wird, und wie willkürlich der Bauverwalter agiert. So hat er sich am 9. Januar völlig rechtswidrig über die Verfügung des Verwaltungsgerichts hinweggesetzt, indem er unter Androhung eines Polizeiaufgebots alle Handwerker von der Baustelle verwiesen hat. Gegen diese Handlungsweise der Bauverwaltung ist von den leidtragenden Unternehmern protestiert worden. Wir haben vor diesem öffentlichen Protest selbstverständlich alles versucht, die Problematik in Gesprächen mit Gemeindepräsident und Bauverwalter zu lösen. Aber wenn der Wille nicht da ist, und der juristische Weg länger dauert, als ein normaler Unternehmer überle-

ben kann, dann bleibt als letzter Ausweg eben nur der Schritt an die Öffentlichkeit. Diese hat ein Anrecht darauf, über die Missstände in einer öffentlichen Verwaltung informiert zu werden. Denn es ist alles andere als «effizient und kundenfreundlich», wenn einerseits ein Baustopp verfügt wird, aber das verlangte Änderungsgesuch seit einem dreiviertel Jahr nicht behandelt und nicht publiziert wird. Schliesslich sind ja auch die anderen drei fast baugleichen Gebäude Juraweg 11, 15 und 17 auf diese Weise genehmigt, gebaut und abgenommen worden. Doch beim letzten Bau dieses Ensembles will der Bauverwalter plötzlich Interpretationen des Baurechts anwenden, welche im Vergleich dazu umso mehr beispielsweise für den Neubau am Unt. Zielweg 10 gelten müssten. Wenn aber so etwas problemlos toleriert wird, nur weil da die Bauherrin eine Mitarbeiterin der Bauverwaltung ist – dann muss man das Filz nennen dürfen. John C. Ermel und Mit-Unternehmer

EV.-REF. KIRCHGEMEINDE

Regierungsrat predigt Ein nächster, besonderer Gottesdienst steht vor der Tür! Regierungsrat Dr. Remo Ankli eröffnet am Sonntag, 10. März um 10 Uhr unsere neue GottesdienstReihe mit dem Thema «Bürgerkanzel». Der Gottesdienst mit Abendmahl wird von Pfarrer Haiko Behrens geleitet. Die Predigt hält Regierungsrat Dr. Remo Ankli. Musikalische Mitwirkung: Therese Rupp, Orgel und Karen Haverbeck, Solistin. Die Kollekte ist für die ökume-

nische Stiftung Beinwil, der Trägerschaft des Klosters Beinwil am Passwang bestimmt. Das Kloster wird bekanntlich neu von einer orthodoxen Glaubensgemeinschaft weiterbetrieben. Wir freuen uns sehr, Sie alle an diesem besonderen Gottesdienst im Timotheus-Zentrum begrüssen zu dürfen und zum anschliessenden Apéro einzuladen. Pfr. Haiko Behrens und Kirchgemeinderat

Lärmiges Heimspiel: Die Ruinenarre aus Dornach schränzten am Schmutzige Donnschtig den Fasnächtlern die Ohren voll. FOTO: BEA ASPER

schmolzenen Käse bis zum Gemüseteller für den Veganer, aber auch eine riesige Auswahl an Karamelbonbons und gebrannten Mandeln. Das junge Fasnachtskomitee ist in Fahrt und hat den Anlass weiter aufgewertet, wobei es auf die Unterstützung vieler kleiner Beizli zählen konnte. Belohnt wurde es mit dem Wetterglück und einem zahlreich erschienenen, gut gelaunten Publikum.

uf dem Nepomukplatz wurde am Abend des Schmutzige Donnschtigs geschränzt, was das Zeug hielt, anschliessend wurde mit Partysound noch lange in die Nacht weitergefeiert. Der Platz war besetzt bis

auf den letzten Quadratmeter und das Publikum genoss sichtlich das farbenfrohe Fest unter dem Sternenhimmel. Einmal mehr heizten die bekannten Formationen aus den Nachbargemeinden die Stimmung an, doch gab es auch Neues zu hören von Guggen aus Basel. Die Ruinenarre – Dornachs Lokalmatatoren – durften natürlich nicht fehlen und liessen keine Zweifel, dass das fasnächtliche Musizieren ihre Passion ist. Das Publikum entdeckte neue Mitglieder in ihren Reihen und wer auf den Geschmack gekommen ist, findet die Guggenmusig das Jahr durch in ihrem Probelokal in der Zivilschutzanlage unter dem Sportplatz Gigersloch. Genüsslich nippte man am Bierbecher und folgte den vielen leckeren Düften. Nebst der traditionellen Bratwurst vom Dorfmetzger fand man ein reichhaltiges kulinarisches Angebot vom ge-

MAGDALENEN-ZUNFT

WEIHNACHTSMARKT

Grossartige Dornacher Chesslete

Aufruf Weihnachtsmarkt 2020

Die Dornacher Fasnacht startete fulminant. Nach der frühmorgendlichen Chesslete endete der Schmutzige Donnschtig mit einem kakophonischen Guggenkonzert. Am Samstag folgt der Umzug. Bea Asper

A

Am «Schmutzige Donnschtig» trafen sich gegen 100 Kinder und Erwachsene zur Chesslete beim Schulhaus Brühl und genau um 5 Uhr morgens marschierte die weissgewandete Schar los und begann, die mitgebrachten Lärminstrumente mit Freude einzusetzen. Begleitet wurde die Schar von Mitgliedern der Magdalenen-Zunft, die diese Chesslete auch 2019 organisierte, sowie vielen Lehrpersonen und Eltern. Der Weg führte zuerst ins ÖpfelseeQuartier, dann via «Gotthärdli» ins Saffret, Gwidem und ins Brüggli. Gegen 6.30 Uhr waren alle zurück beim Ausgangspunkt und es gab in der Aula des Schulhauses Brühl feinen Kakao und Schoggiweggli. An dieser Stelle auch ein herzlicher Dank an die Schulen Dornach und deren Abwart Paolo Bloisi, der die Aula vorbereitet hat. Es war auch dieses Mal ein erfolgreicher und erfreulicher Anlass und die Magdalenen-Zunft bedankt sich ganz herzlich bei den Sponsoren: DTC Dobler GmbH, sagena GmbH und Restaurant Schlosshof – ohne Unterstützung ist ein solcher Anlass nicht denkbar. Die Kinder waren so richtig mit Herzblut dabei, nicht einmal die frühe Startzeit trübte die fröhliche Stimmung. An einigen Plätzen gab die Chesslete ein Sonderkonzert für die Einwohner und alle hofften, dass möglichst viele Schläfer durch den Lärm geweckt wurden und sich so wieder an diesen schönen und traditionellen Solothurner Brauch erinnerten. Schon jetzt freuen wir uns alle auf die Chesslete 2020 und viele TeilnehmerInnen! Und denken Sie daran: Am 10. März wird beim Gigersloch das Fasnachtsfeuer abgebrannt, Treffpunkt ist um 19.15 Uhr beim Werkhof der Einwohnergemeinde. Magdalenen-Zunft Dornach

Als vor zehn Jahren das Aus des Dornacher Weihnachtsmarkts besiegelt zu sein schien, trafen sich vier entschlossene Dornacher, steckten die Köpfe zusammen und überlegten, wie der Traditionsanlass zu retten sei. Daraus entsprang ein völlig neues Marktkonzept. Schon im ersten Jahr konnte die Zahl der Aussteller von 12 auf 80 gesteigert werden. Dieser Erfolg bestätigte dem OK Dornacher Weihnachtsmarkt mit seinen getroffenen Massnahmen auf dem richtigen Weg zu sein. Weitere Ideen kamen hinzu und wurden erfolgreich umgesetzt. Heute präsentiert sich der Dornacher Weihnachtsmarkt als beliebter und regional verwurzelter Adventsanlass. Bereits im Gründungsjahr beschlossen die Initianten, sich maximal zehn Jahre um den Markt zu kümmern und die Organisation durchzuführen. Gleichmässige Teilnehmerzahlen bescheren dem Anlass eine solide Basis. Nun ist es an der Zeit, den Führungsstab in jüngere Hände zu legen. 2019 organisiert das jetzige OK den Weihnachtsmarkt zum letzten Mal. Um den

«Räge macht schön!» Dieses darf sich nun auch noch auf ein weiteres fasnächtliches Fest freuen. Am Samstagnachmittag steht in Oberdornach der bunte Strassenumzug mit abschliessendem Guggenmonster auf dem Museumsplatz auf dem Programm. Diverse Wagen und Schissdräggzygli werden zum Sujet «Räge macht schön!» ab 16 Uhr nochmals so richtig Fasnacht machen.

Fortbestand des Marktes zu sichern rufen wir alle interessierten Dornacherinnen und Dornacher, Vereine Institutionen etc. dazu auf, sich bei uns zu melden. Gerne geben wir über die Rahmenbedingungen Auskunft und stehen einem neuen Team mit Rat und Tat im 2020 zur Seite. Interessierte können sich per E-Mail an daniel.mueller@ dornacherweihnachtsmarkt.ch mit dem Hinweis Weihnachtsmarkt 2020 oder telefonisch unter 061 701 99 00 melden. OK Dornacher Weihnachtsmarkt, Daniel Müller

LESERBRIEF

Buchempfehlung «Das wars...» Ella Hagmann lebt seit vielen Jahren in Dornach und kann mit ihren über 90 Jahren auf erlebnisreiche Jahre zurückblicken. Aufgewachsen in einem Malergeschäft mit drei Geschwistern, erlebte sie eine erfüllte Kindheit. Nach ihren Schulen und der Ausbildung trug sie schon in ihren jungen Jahren Verantwortung; sie übernahm mit einundzwanzig Jahren die Führung eines neu eröffneten Töchterheims im Welschland. Später war sie hauptsächlich in unserer Gegend als Sozialarbeiterin tätig – sie

eröffnete unter anderem die Sozialberatung in Dornach, und zu ihren bedeutendsten Arbeiten zählt der Aufbau des ersten Seniorenzentrums der Schweiz in Basel. Der Weiherweg war zu jener Zeit revolutionär und einzigartig. Ihre Erlebnisse hat Ella Hagmann in einem Buch festgehalten. Interessierte melden sich direkt bei Ella Hagmann, Kohliberg 6, 4143 Dornach – noch ist das 222-seitige Buch nur in kleiner Auflage gedruckt und privat erhältlich. Andrea Kaiser, Hochwald


DORNACH GÄMPE HOBEL Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Fasnachtsfeuer der Jungbürger Jahrgang 2000 Sonntag, 10. März, ab 19.00 Uhr, beim Fleischflüeli. Bewirtung durch die Jungbürger. Gemeindeverwaltung Gempen

NATUR UND VOGELSCHUTZVEREIN

Achtung: Amphibien wandern wieder Seit Anfang März bis ca. Anfang April wandern Frösche, Kröten, Molche und Salamander nach Einbruch der Dunkelheit, zwischen 19 Uhr abends und 7 Uhr morgens, zu ihrem Geburtsteich, um sich dort fortzupflanzen. Temperaturen über 5°C und Regen sind günstige Voraussetzungen für die Tiere zum Wandern. Je nach Witterung kann sich der Amphibienzug auf einzelne Nächte konzentrieren oder über einen längeren Zeitraum erfolgen. Die geschützten Tiere müssen oft Strassen überqueren, wodurch jedes Jahr zehntausende in der Schweiz den Tod finden. Der Naturund Vogelschutzverein Dornach hat mit grossartiger Unterstützung von Mitarbeitern der Werkhöfe Dornach und Duggingen sowie des Tiefbauamtes Schutzmassnahmen ergriffen und Rettungseinsätze mit zahlreichen freiwilligen Helferninnen und Helfern organi-

siert. Die mit Warnschildern und Blinklichtern ausgewiesenen Amphibienzugstellen befinden sich in Dornach auf der Apfelseestrasse, der Gempenstrasse und dem Lolibachweg. Wir bitten alle Autofahrerinnen und Autofahrer, die nach Einbruch der Dunkelheit in den erwähnten Gebieten unterwegs sind, besonders aufmerksam zu sein und das Tempo unbedingt auf 30 km/h zu senken, da die Tiere nicht nur durch Überfahren sterben, sondern bereits durch den Strömungsdruck eines nahe vorbeioder über sie hinwegfahrenden Autos einen qualvollen Tod erleiden. Ausserdem sind nicht nur die Tiere auf der Fahrbahn unterwegs, sondern auch unsere Helferinnen und Helfer. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Achtsamkeit! www.nvd-dornach.ch. Natur- und Vogelschutzverein Dornach

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach

zeitmesse für Fridolin Saladin-Vögtli

Sonntag, 10. März 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie 18.00 Gottesdienst mit Kommunion im Kloster Dornach

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald

Donnerstag, 14. März 14.30 Infoveranstaltung zu den Seniorenferien Freitag, 15. März 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Heidi BrechbühlerGlaser, Rösli Hänggi-Kunz. Gest. JM für Elisabeth König-Schild, Egon SchärerLocher Katholische Gottesdienste in Gempen

Sonntag, 10. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl. Bürgerkanzel mit Regierungsrat Remo Ankli. Pfarrer Haiko Behrens. Musik Therese Rupp und Karen Haverbeck. Anschliessend Apéro Nächste Sonntagschule: Samstag, 6. April 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Sonntag, 10. März 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie

Ökumenische Gemeinschaft Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00

Sonntag, 10. März Kein Gottesdienst Donnerstag, 14. März 12.00 Mittagstisch im Hobelträff 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Jahr-

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

WAHLEN 2019

RAIFFEISENBANK

Nomination der SP für den Nationalrat

Banking-Paket für Jugendliche

Am 28. Februar nominierte die Sozialdemokratische Partei der Amtei Dorneck-Thierstein die 56-jährige Dr. Karin Kälin Neuner-Jehle zur Nationalratskandidatin. Die Molekularbiologin mit Studium in Zürich und den USA sowie einer Assistenzprofessur in Paris, wird seit 2013 als kompetente Gemeindepräsidentin von Rodersdorf sehr geschätzt. Die Wahl zur Kantonsrätin 2017 und ihre Arbeit als Mitglied der Finanzkommission komplettieren den grossen Leistungsausweis von Kälin. Die sprachund weltgewandte Tochter eins Diplomaten ist verheiratet und zweifache Mutter. Kälin arbeitet als Lehrbeauftragte im Ausbildungsverbund aprentas. Im Beruf und in der politischen Arbeit besticht sie durch ihre rasche Auffassungsgabe, ihre Dossier-Sicherheit und ihre grossen kommunikativen und strategischen Fähigkeiten. Mit ihr stellt das Schwarzbubenland eine höchst kompetente und lösungsorientierte Frau zur Wahl. SP Dornek-Thierstein

DORNACHER FASNACHT

Umbau der Gemeindeverwaltung beginnt Nach Langem hin und her, Verzögerungen und Unsicherheiten ist es endlich soweit und der Umbau der Gemeindeverwaltung Dornach beginnt. Da der Kredit nicht ganz reicht, wird der Umbau in Etappen vorgenommen. Begonnen wird mit dem wichtigsten Bereich: dem Velokeller. Dieser wird in eine Bar umgebaut, damit sich die genervte Bevölkerung und die überarbeiteten Gemeindeangestellten vor oder nach Feierabend auf ein Bier treffen und ausspannen können. Neben Bier wird auch Prosecco angeboten, falls es dereinst kleinere oder grössere Erfolge zu feiern geben sollte. Und wer einen besonders harten Tag hatte, kann diesen mit hartem Alkohol weit hinter sich lassen. Zum Start der Umbauarbeiten diesen Samstag, 9. März um 16 Uhr, sind sämtliche Dornacher*innen herzlich eingeladen, die Baustellen-Bar zu besuchen. Die Bauarbeiter*innen

Als Raiffeisenkunde im Alter zwischen 12 und 26 Jahren profitieren Sie mit unserem YoungMemberPlus-Angebot von zahlreichen Vergünstigungen. YoungMemberPlus bietet Ihnen das Beste von zwei Welten: Ermässigungen in der Freizeit und attraktive Banking-Vorteile. Mit unserem Jugendkonto bezahlen Sie keine Spesen und profitieren erst noch von Vorzugszinsen – da lohnt sich das Sparen besonders. Die Debit- und Kreditkarten erhalten Sie gratis. Mit der Raiffeisen V PAY-Karte gibt es am Geldautomaten Bargeld rund um die Uhr. Zudem bezahlen Sie weltweit in Millionen von Geschäften, Kinos und Freizeitpärken bargeldlos. Mit der V PAY-Karte können Sie über 1000 Konzerte und Events sowie alle Sonntags-Spiele der Raiffeisen Super League mit bis zu 50 Prozent Rabatt buchen. Zudem erhalten Sie in rund 30 Skigebieten Tageskarten mit 40 Prozent Rabatt – schnell und unkompliziert. Gleichzeitig ist die Karte ein Museumspass und damit stehen Ihnen über 400 Museen für einen Gratis-Besuch zur Verfügung. Das Raiffeisen E-Banking ermöglicht Ihnen jederzeit Zugriff auf Ihr Konto, ob von zu Hause, im Geschäft oder unterwegs. Möchten Sie die angesagteste Musik hören, eine eigene Favoritenliste erstellen und bei Wettbewerben den Lieblingsstar treffen? Mit der Raiffeisen Music App sind Jugendliche näher an den Stars und wissen heute, was morgen angesagt ist. Mit der kostenlosen Raiffeisen TWINT-App haben

23

Sie eine weitere Möglichkeit, bargeldlos zu bezahlen, bequem und sicher: unter Freunden, in Online-Shops, an der Kasse. Einen Überblick über alle Vorteile erhalten Sie auf einen Klick unter: www.raiffeisen.ch/youngmemberplus. Eröffnen Sie jetzt Ihr Jugendkonto bei uns. Vereinbaren Sie einen Termin. Wir beraten Sie gerne. Michael Wyss, Individualkundenberater, Raiffeisenbank Dornach

Für alle bis 26 Jahre Mehr erleben – mehr profitieren!

Wir machen den Weg frei!

Michael Wyss

Individualkundenberater Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 64 www.raiffeisen.ch/dornach

TIERQUÄLEREI

Auf Katzen geschossen WoB. Ein einzelner oder mehrere unbekannte Tierquäler treiben in Hochwald ihr Unwesen. Dabei hat man es offenbar ganz gezielt auf die beiden Katzen der Familie Rüegger-Gebremariam abgesehen. Im vergangenen November wurde ihrer Katze «Pitschi» mit einem Luftgewehr in die Schulter geschossen, am Sonntag wurde auch deren Kater schwer verletzt – ein Geschoss eines Luftgewehrs steckte in seinem Kopf. Die Familie hat eine Strafanzeige eingereicht, die Kantonspolizei hat Ermitt-

lungen aufgenommen. Weder der Familie, noch der Polizei sind ähnliche Vorfälle in der Region bekannt. Im Dorf gäbe es viele Katzen, dass nur ihre angeschossen wurden, macht stutzig: «Wir sind relativ neu im Dorf, haben aber mit niemandem Streit. Dass es nur unsere Katzen trifft, macht mich sprachlos», sagt ein Familienmitglied gegenüber der bz. Die Familie sucht nach Zeugen. Ein entsprechender Facebook-Aufruf wurde über tausend Mal geteilt. Konkrete Hinweise gibt es noch keine.

Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:

VEREINSNACHRICHTEN

Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 10. März 9.00 Wortgottesfeier

Dornach

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung Infolge Betreibung auf Pfändung wird am

Dienstag, 30.04.2019, um 13.30 Uhr auf dem Betreibungsamt Thierstein, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach, Parterre, Raum 004, öffentlich versteigert: Grundbuch:

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung Infolge Betreibung auf Pfändung wird am

Dienstag, 30.04.2019, um 15.00 Uhr auf dem Betreibungsamt Thierstein, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach, Parterre, Raum 004, öffentlich versteigert: Grundbuch: Breitenbach Nr. 3279 279 m² Bättlerbrunnen Wohnhaus, Margriebenweg 22 Vers.-Wert (100%) Fr. 322’000.00 Autounterstand, Margriebenweg 22a Vers.-Wert (100%) Fr. 6’400.00 Katasterwert Fr. 156’978.00 Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 576’000.00 Breitenbach Nr.3305 5 m² Bättlerbrunnen Nebengebäude, Margriebenweg 24b Vers.-Wert (100%) Fr. 0.00 Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 6’000.00 Besichtigungstermin: auf Anfrage beim Betreibungsamt Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 19’000.00 für GB Nr. 3279 und Fr. 1’000.00 für GB Nr. 3305 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 19.03.2019 bis 29.03.2019 zur Einsicht auf. Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber

Büsserach Nr. 2659 1’377 m² Geren Baulandparzelle Katasterwert Fr. 61’600.00 Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 578’340.00 Büsserach Nr. 2662 (283/714 Anteil) 714 m² Geren Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 59’430.00

Besichtigungstermin: Da es sich um unüberbautes Bauland handelt, wird auf eine Besichtigung verzichtet. Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung. Wichtige Hinweise / Bemerkungen: Beim Anteil bei GB Nr. 2662 von 283/714, welches zu GB Nr. 2659 gehört (dominierendes Grundstück), handelt es sich um die Zufahrtsstrasse, welche noch nicht erschlossen ist. Die anteilmässigen Erschliessungskosten belaufen sich laut Schätzung auf Fr. 80’000.00 bis 120’000.00, welche zusätzlich nach allfälliger Ersteigerung anfallen. Diese Kosten sind nicht Bestandteil des Ersteigerungspreises. Von den angegebenen Schätzwerten bei GB Nr. 2659 sowie 2662 sind die anfallenden Kosten der Erschliessung abzuziehen. Gemäss Bauverordnung gibt es ab 4 und mehr Anwohnern eine öffentliche Strasse (GB 2662), für welche 80% der Kosten den Eigentümern auferlegt werden. Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 20’000.00 zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 25.03.2019 bis 05.04.2019 zur Einsicht auf. Betreibungsamt Thierstein Gianluca Lanzetta, Fachlicher Leiter Betreibungsamt Dorneck und Thierstein Telefon 061 704 70 23

Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi, 14.00–22.00; Fr, 18.00–22.00; So, 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeitdornach.ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe jeden Dienstag, 20.00–22.00 Uhr, in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Theo Götz, Tel. 061 701 35 68. Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch, 20.00, im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Hauptstrasse 115, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49. Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17 bis 18 Uhr (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/Std. Senioren ab 60 sind willkommen. Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mannschaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; DbJunioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; FbJunioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.


24

AGENDA

Donnerstag, 7. März 2019 Nr. 10

Freitag, 8. März Aesch Even’ Song – Music from the British Isles. Eurythmeum CH, Apfelseestrasse 9a. 18 Uhr.

Samstag, 9. März Arlesheim l Film im Stärne. A Dragon arrives! Gasthaus zum Stärne, Ermitagestr. 1. 20.15 Uhr. Dornach l Fasnachtsumzug in Oberdornach, anschliessend Guggenmonster auf dem Museumsplatz. Ab 16 Uhr. l Spielraum. Hommage an Wolfgang Borchert. Angelina Gazquez liest und erzählt aus seinem Leben. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr. Reinach l Funggefüür und Chäppelihäx. Umzug mit Fackeln, Rääre und Chienbäse. Treffpunkt Ernst-Feigenwinter-Platz. 17.30 Uhr.

Sonntag, 10. März Aesch l Fasnachtsfüür. Treffpunkt Mühle. 19 Uhr. Arlesheim l Fasnachtsfüür und Reedlischwinge. Im alten Steinbruch. 19 Uhr. Dornach l Die Schwarzwaldraben. Warum kann Frau Rabe kein Ei zu Ende ausbrüten? Figurentheater für Kinder ab 4 Jahren. Goetheanum, Grosser Saal. 16 Uhr. l Trunken von Schönheit. Poetische Soirée II: Goethe, Hafis und der Strom der Liebe. Rudolf Steiner Halde-Saal. 16.30 Uhr. l Fasnachtsfüür beim Gigersloch. Treffpunkt beim Werkhof. 19.15 Uhr.

13.30–18.30 Uhr, Sa 9–16 Uhr. Bis 5. April. l Joan Miró – Alles ist Poesie. Sammlung Würth. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So 11–17 Uhr. Bis 26. Jan. 2020. l Hidden – Verborgene Orte in der Schweiz. Gastausstellung. Forum Würth Arlesheim, Dornwydenweg 11. Di–So 11–17 Uhr. Bis 26. Januar 2020. Dornach l Werke des anthroposophischen Kunstimpulses. KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Mo–Fr, 17–18.30 Uhr, für besondere Öffnungszeiten: 079 321 30 38. l Drei zu Eins. Bilder von Fritz Lobeck. Sonderausstellung von 10 grossen Triptychen zu Themen der Bibel und der Odyssee. KunstSchauDepot, Juraweg 2–6. Mo–Fr, 17–18.30 Uhr. Bis 29. März. Münchenstein l Geschichten aus Draht – Werke von Patricia Brunner, Saajid Zandolini. Hirslanden-Klinik Birshof. Reinacherstr. 28. Mo–Fr 8–18.30 Uhr. Bis 31. März. l Schweizer Medienkunst! Mediengruppe Bitnik, Fragmentin, Lauren Huret. Pax Art Awards. Haus der elektronischen Künste. Freilager-Platz 9. Mi–So 12–18 Uhr, (freier Eintritt: Mi–Fr 12–13 Uhr). Öffentliche Führungen: So 15 Uhr. Bis 21. April. Reinach l Kunst kennt keine Grenzen. Werke von Gaetana Zwemmer. Business Parc. Christoph Merian-Ring 11. Mo–Fr 8–12/13.30–17.30 Uhr. Bis 2. August. l Fasnachtsausstellung. Heimatmuseum, Kirchgasse 9. Di 19–21 Uhr, Sa/So 14–17 Uhr. Bis 17. März.

Münchenstein l Fasnachtsfüür mit Mehlsuppe und Ziibelewäje. Treffpunkt auf dem «Gipfli». 19 Uhr.

Ausstellungen Funggefüür und Chäppelihäx: Das Spektakel mit Hexenfeuer und tanzendem Teufel gibts diesen Samstag wieder in Reinach. FOTO: ARCHIV WOCHENBLATT

Herzlichen Glückwunsch

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 28. Februar 2019 Doris Gumbinger Kundmannweg 2A 4147 Aesch

Arlesheim l Kunst besser sehen. Natur pur. Werke von Michael Hein. SichtArt Optik, Hauptstrasse 34. Di–Fr 8.30–12 Uhr,

DVD des Monats März

Oscarprämierter Musikfilm

Fr. 15.60 statt Fr. 19.50

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail wettbewerb@wochenblatt.ch, Fax 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

1. RAHEL SCHÜTZE: Basel Wimmelbuch Uferschnee Wimmelbuch, Kriminalroman, Gmeiner Verlag F. Reinhardt Verlag 2. 2. 1.

WOLFGANG BORTLIK:

JULIAN BARNES: Die einzige Geschichte Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag 3. ÉDOUARD LOUIS: Wer hat meinen Vater umgebracht? Roman, S. Fischer Verlag 4. T.C. BOYLE:

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 11. März 2019, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das Licht Roman, C. Hanser Verlag 5. MAYA ANGELOU: Ich weiss, warum der gefangene Vogel singt Roman, Suhrkamp Verlag 6. MICHEL HOUELLEBECQ:

A Star Is Born

Lösung 9/2019:

GESPENST

Bradley Cooper spielt den Countrymusic-Star Jackson Maine, dessen Karriere auf einer Abwärtsspirale trudelt, als er eine begabte Unbekannte namens Ally (Germanotta) entdeckt. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Liebesbeziehung, und Jack drängt Ally ins Rampenlicht, wo sie über Nacht zum Star aufsteigt. Als Allys Karriere Jack bald in den Schatten stellt, fällt es ihm zunehmend schwerer, sich mit seinem verblassenden Ruhm abzufinden. Warner Bros. Entertainment, 2019

Serotonin Roman, Dumont Literatur & Kunst Verlag 7. ANDREAS CAMILLERI:

RAPHAËL BOUVIER: Der frühe Picasso Ausstellungskatalog, Hatje Cantz Verlag 3. MICHELLE OBAMA: Becoming Memoiren, Goldmann Verlag 4. Le Guide Michelin Schweiz Reiseführer, Michelin Verlag 5. YUVAL NOAH HARARI: Eine kurze Geschichte der Menschheit Kulturgeschichte, Pantheon Verlag 6. STEPHEN HAWKING: Kurze Antworten auf grosse Fragen Naturwissenschaft, Klett-Cotta Literatur Verlag 7. Prozentbuch Basel 18/19 Gutscheinbuch, pro 100 network schweiz ag

8. IRIS PAXINO: Kriminalroman, Lübbe Verlag Brücken zwischen Leben und Tod – Begegnungen mit 8. Verstorbenen SIMON BECKETT: Anthroposophie, Die ewigen Toten Verlag Freies Geistesleben Kriminalroman, 9. Wunderlich Verlag PETRA BRACHT, 9. ROLAND LIEBSCHER-BRACHT: Die Arthrose-Lüge JOJO MOYES: Gesundheit, Nächte, in denen Sturm Goldmann Verlag aufzieht 10. Roman, Rowohlt Verlag HELEN LIEBENDÖRFER: 10. Die Sprache der Engel KENAH CUSANIT: Von Schutzengeln, Babel Erzengeln und Engelsmusik Religion, F. Reinhardt Verlag Roman, C. Hanser Verlag Das Nest der Schlangen


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
10_20190307_WOZ_WOBANZ.pdf by AZ-Anzeiger - Issuu