Donnerstag, 4. März 2021
113. Jahrgang Nr. 9
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Attraktives Netz für E-Bikes Die Gemeinden des Schwarzbubenlandes und des Laufentals bekommen für einen kleinen finanziellen Beitrag eine grosse Attraktivitätssteigerung.
Freitag, 05.03.2021 Am Freitag viele Wolken, wenig Sonne und vereinzelt Schauer. 4 ºC 7 ºC Samstag, 06.03.2021 Nach Nebel- oder Hochnebelfeldern wird es meist sonnig. 1 ºC 9 ºC
Bea Asper Wer im Schwarzbubenland und im Laufental mit dem E-Bike unterwegs ist, soll sich in Zukunft weniger wegen leerer Akkus sorgen müssen. Das Netz öffentlicher Ladestationen soll verdichtet werden. Dies bestätigt der zuständige Ressortleiter des Forums Schwarzbubenland, Marcel Schenker, gegenüber dieser Zeitung. So plant Baselland Tourismus zusammen mit Schwarzbubenland Tourismus und Trailnet Nordwestschweiz das Projekt «E-Bike-Land Nordwestschweiz». Dieses enthält attraktive Touren sowie ein Netz von innovativen Ladestationen.
Perfekte Voraussetzungen
E-Biken liege im Trend. «Die Topografie (Bärg und Täli) im Baselbiet und Schwarzbubenland sind wie geschaffen fürs EBiken.» Nebst den beschilderten Velorouten gebe es in der Nordwestschweiz in allen Teilregionen zahlreiche wunderschöne und wildromantische Routen. Doch seien nur vereinzelt Lademöglichkeiten vorhanden und diese meist nur mit konventionellen Steckdosen (230 Volt). «Das Laden dauert zu lang», weiss Schenker aus eigener Erfahrung. Studierende des Masterstudiums Sport, Bewegung und Gesundheit an der Uni Basel sind zum Schluss gekommen, dass in der Nordwestschweiz ein grosses Potenzial für das E-Biken besteht, aber eben auch ein Manko bezüglich Akku-Ladestationen. Schenker verweist darauf, dass das Projekt «E-Bike-Land Nordwest-
-1 ºC 10 ºC
Sonntag, 07.03.2021 Es herrscht der gleiche Wettercharakter wie am Samstag. Nach Auflösung vom Hochnebel wird es sonnig.
Laufen
E-Biken liegt im Trend: Mit mehr Ladestationen könnten grössere Touren unternommen werden. schweiz» erst am Anfang stehe. Die möglichen Standorte für neue Ladestationen befänden sich in Evaluation. Man habe mit möglichen Betreibern, Sponsoren und Gemeinden das Gespräch gesucht und werde das Konzept der Vernehmlassung entsprechend anpassen, hält Schenker fest. Für die Gemeinden gehe es um sehr kleine finanzielle Beiträge (je rund 4000 Franken). Der grösste Teil der Projektkosten soll über Fördergelder von Kanton und Bund sowie über private Kanäle finanziert werden. «Die Kosten für eine Ladestation belaufen sich auf 11 000 bis 13 000 Franken. Nur gemeinsam können wir dieses nachhaltige und für die Region und Gemeinden wichtige Vorhaben realisieren», erläutert Schenker. Es gehe um die Aufwertung der Region durch ein modernes Mobilitätskonzept,
aber auch um Wertschöpfung in den Sektoren Naherholung, Gastronomie und regionale Spezialitäten. «Das Projekt ergibt einen Mehrwert für die Einwohnerinnen und Einwohner, aber auch für Gäste. Insbesondere die Restaurant- und Hotelbetriebe sollen davon profitieren können.» So gibt es eine Tourenkarte mit tollen Tipps für Ausflüge und Übernachtungsmöglichkeiten. Im Angebot sind so beispielsweise eine Chirsi-Tour, eine Genuss-Tour, eine Burgenzauber-Tour, eine Römer-Tour, eine Kloster-Tour, eine HofTour, eine Kultur-Tour, eine Reben-Tour usw. Wie Schenker ausführt, seien in Zusammenarbeit mit versierten Kennern des Gebietes bestehende E-Bike-Routen optimiert worden, und es würden neue Themenrouten entlang von 20 attraktiven und strategisch wichtigen Ladesta-
Unvergessen sind die Bilder vom Hochwasser im Jahr 2007. Landrat Linard Candreia fordert nun vom Kanton, dass es bezüglich Hochwasserschutz endlich vorwärts geht.
FOTO: BEA ASPER
tionenstandorten geplant. Die Touren können zu Zwei- oder Mehrtagestouren mit Übernachtung kombiniert werden. Bei den Standorten für die Ladestationen denkt man an Standorte bei Restaurants oder Einkaufszentren. Der Ladevorgang soll nicht viel Zeit in Anspruch nehmen und witterungsunabhängig sein. Das Netz von Ladestationen soll in den nächsten Jahren punktuell ausgebaut werden. Weitere Gespräche mit den Tourismusorganisationen der Kantone Aargau und Solothurn sollen folgen. Voraussetzung zur Umsetzung des Projekts «E-Bike-Land Nordwestschweiz» sei die Realisierung von mindestens 20 Ladestationen. «Der Projektstart erfolgt erst nach Sicherstellung der Gesamtfinanzierung, im besten Fall im Verlauf der nächsten Monate», hält Schenker fest.
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Himmelried
7 Beim Himmelrieder Panoramaweg ist ein Sicherheitsholzschlag geplant. Laut dem zuständige Revierförster hat der Schutzwald stark gelitten.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
BRISL ACH
L AUFEN
Brislach stemmt sich gegen den Corona-Blues
Liestal soll Prioritätenliste ändern
Die Gemeinde Brislach sorgt für eine willkommene Abwechslung zum Corona-Alltag. Die Anti-Corona-Blues-Challenge hat bereits begonnen. Eine Verlängerung ist nicht ganz ausgeschlossen. Melanie Brêchet Auch wenn es seit dieser Woche erste Lockerungen gibt, ist die Freizeitgestaltung in Corona-Zeiten immer noch eine Herausforderung. Um hier ein wenig Abhilfe zu schaffen, hat sich die Gemeinde Brislach die Anti-Corona-Blues-Challenge ausgedacht. Und dies mit beachtlichem Erfolg, wie Lukas Franz von der Gemeindeverwaltung Brislach auf Anfrage sagt. Man habe — Stand Ende der letzten Woche — bereits 72 «Hornvieh-Medaillen» an jene Personen herausgeben können, welche die Challenge erfolgreich abgeschlossen haben. Initiiert wurde die Challenge auch aufgrund dessen, dass sich die Leute am Telefon bei der Gemeinde immer wieder darüber beklagt hätten, dass ihnen zu Hause die Decke auf den Kopf falle.
Bewegung an der frischen Luft
Bei der Anti-Corona-Blues-Challenge geht es darum, fünf vorgegebene Rundstrecken innerhalb des Gemeindebanns zu absolvieren. Die Strecken sind zwischen zwei und sechs Kilometer lang und mit Wegweisern in Form von bunten Pfeilen ausgeschildert. An den Wegweisern, welche jeweils an Kreuzungen angebracht wurden, sind Wörter zu finden. Diese gilt es zu sammeln, denn am Ende jeder Runde kann mit ihnen ein Lösungssatz ge-
bildet werden. Wer alle fünf Lösungssätze beisammen hat und zuvor entsprechend alle fünf Runden absolviert hat, kann die «Hornvieh-Medaille» am Schalter bei der Gemeindeverwaltung Brislach abholen. Selbstverständlich steht es auch allen Nicht-Brislacherinnen und -Brislachern frei, die Challenge zu absolvieren. Sie müssen jedoch für die «Hornvieh-Medaille» nach Abgabe der Lösungssätze zehn Franken bezahlen. Ein abwechslungsreicher Spass also, bei welchem man auch gleich noch etwas für die Gesundheit tut. Alle fünf Runden kreuzen den Fasnachtsfeuerplatz auf dem Brislacher Feld, dieses ist darum auch ein geeigneter Start für die Runden. Begonnen werden kann aber auch an allen anderen Orten.
Mögliche Verlängerung
Lukas Franz zeigt sich erfreut darüber, dass sich so viele Leute an der Challenge beteiligen. Erfreulich sei auch, dass sich das Problem mit liegengelassenem Abfall bis jetzt in Grenzen gehalten habe. Es sei nicht mehr als an anderen schönen Wochenenden. Aufgrund des bisherigen Erfolgs überlege man sich nun durchaus, die Challenge zu verlängern. Vorerst geplant ist, die Beschilderung bis Mitte März stehen zu lassen. Sollte das Angebot verlängert werden, müssten dann aber wohl noch mehr Medaillen produziert werden: Mit den 72 Stück, welche bereits ausgegeben worden sind, sei nämlich bereits fast die Hälfte der bestellten Exemplare aufgebraucht, staunt Franz. Wer noch eine Medaille ergattern möchte, findet die Streckenpläne der fünf verschiedenen Runden auf der Homepage der Gemeinde Brislach unter der Rubrik «Neuigkeiten».
Das Bild der Verwüstung, welches das Hochwasser 2007 anrichtete, ist verschwunden, geblieben ist das mulmige Gefühl bei starken Regenfällen. Die Massnahmen für den Hochwasserschutz lassen auf sich warten. Bea Asper «Der Kanton Basel-Landschaft muss dem Hochwasserschutzprojekt in Laufen höhere Priorität einräumen», fordert SPLandrat Linard Candreia, «denn es geht um den Schutz der Bevölkerung.» Auf Massnahmen habe man seit einem Jahrzehnt vergeblich gewartet, moniert Candreia. Im August 2007 hatten Hochwasser im Laufental zu einer Katastrophe geführt. Die Bilder der Zerstörung gingen durchs Land. Das Stedtli Laufen stand unter Wasser. Geschäfte und Private litten noch lange stark unter den Verwüstungen. Heute ist von den Schäden nichts mehr zu sehen. Geblieben ist aber das mulmige Gefühl bei starken Regenfällen. Im Siedlungsgebiet bestünden bei der Sicherheit vor Hochwasser grosse Defizite, räumte der Kanton ein. An vielen Stellen erweise sich das Fassungsvermögen des Flussbetts (Gerinnekapazität) als zu klein und die Gefahr einer Stauung durch Treibholz an den Brücken (Verklausung) als zu gross.
Ressourcenmangel
Challenge: Die Pfeile weisen den Weg der verschiedenen, zwischen zwei und sechs Kilometer langen Strecken. Wer alle Strecken absolviert, erhält fünf Lösungssätze. FOTO: MELANIE BRÊCHET
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«Eine Überflutung der Altstadt in Laufen beginnt bereits bei einer Wassermenge, wie sie etwa alle 30 Jahre zu erwarten ist — belegt durch die Überflutungen in den Jahren 2007, 1973, 1946, 1938 und 1910», sagt Candreia und fordert mehr Dynamik bei der Umsetzung des Hochwasserschutzprojektes für Laufen. In der Beantwortung seiner Interpellation habe die Regierung auf einen Ressourcenmangel hingewiesen. Offenbar hat man zu wenig Personal. «Dann muss die entsprechende Abteilung verstärkt werden», meint Candreia. «Die Botschaft von mir und weiteren Landräten ist klar: Wir werden mit Argusaugen beobachten, ob Liestal die Prioritäten nun ändern wird, ansonsten werden wir den Druck erhöhen.»
Ein weiteres Mal soll verhindert werden: Hochwasser im Stedtli am 9. August 2007. FOTO: ARCHIV Die Regierung hatte bei den Gründen für die Verzögerung auch auf die Komplexität des Projektes hingewiesen. Einige geplante Eingriffe stünden im Zusammenhang mit verkehrstechnischen und raumplanerischen Fragen. Ausserdem galt es einen enormen Aufwand zu bewältigen: Der Kanton musste für 150 Parzellen Verhandlungen führen und Vereinbarungen ausarbeiten. Das Dossier zum Bauprojekt lag vom 20. August bis 18. September 2018 in der Stadtverwaltung Laufen zur Einsicht auf. Regierungsrat Isaac Reber sagt nun, dass sich die Vorlage für das Projekt «Stadt Laufen – Hochwasserschutz Birs, Realisierungskredit» in der Endausarbeitung befinde. Die Laufentaler könnten damit rechnen, dass der Regierungsrat das Geschäft im Frühling 2021 an den Landrat überweisen werde. Die Umsetzung wird aber offenbar ein weiteres Jahrzehnt in Anspruch nehmen. «Aus heutiger Sicht können die drei laufenden Hochwasserschutzprojekte in Laufen, Grellingen und Liesberg (2. Etappe) innerhalb der nächsten neun bis zehn Jahren realisiert und abgeschlossen werden», lautete Rebers Antwort.
62 Millionen Franken für den Hochwasserschutz
Candreia erwartet von Liestal auch Verbesserungen bei der Information. Reber
stellte diesbezüglich schriftliche Mitteilungen in Aussicht. Die Kosten für das Projekt in Laufen beziffert er mit 62 Millionen Franken. Der Hochwasserschutz Laufen berücksichtige die gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Aspekte gleichermassen. Geplant ist, die Kapazität der Birs zu erhöhen und ihre Fliessgeschwindigkeit zu regulieren mit Vertiefen und Verbreitern des Flussbetts und dem Erhöhen der Ufer. Die Aufweitung der Birs im Abschnitt Nau/Norimatt bringe eine vielfältige Fluss- und Uferstruktur. Eine Verbreiterung des Flusses ist auch bei der Einmündung der Lützel vorgesehen. Zwischen Birsmill und Wasserfall stünden flankierende Massnahmen wie Schutzmauern und -dämme im Vordergrund. Weiter plane man Neu- und Umbauten an allen vier Brücken und Passerellen.
In Grellingen wird die Birs vermessen
Entlang der Birs sind etliche Hochwasserschutzprojekte in Planung oder bereits realisiert. Um die Möglichkeiten in Grellingen auszuloten, findet am Kraftwerk Büttenen in der kommenden Woche eine Vermessung der Flusssohle statt. Geprüft wird ein Neubau von Teilen der 75 Jahre alten Wehranlage am Wasserfall, die erhöht auf einer Felsschwelle steht (siehe Information des Kantons auf Seite 16).
L AUFENTAL
Ein neuer Pfarrer für den Pastoralraum Laufental Mitten in der Pandemie hat Paul Pottokaran seine Tätigkeit als Pfarrer im Laufental aufgenommen. Er hat sich inzwischen gut eingelebt. Thomas Immoos Seit November 2017 gibt es den Pastoralraum Laufental. Und seit November vergangenen Jahres sind hier vier Seelsorgende für alle sechs Pastoralraumpfarreien zuständig. Als Gemeindeleiter fungiert Christof Klingenbeck; leitender Priester ist Pater Paul Pottokaran, der damit die Nachfolge von Franz Kuhn angetreten hat. Der 60-jähirge Priester stammt aus Indien, genauer aus dem südindischen Bundesstaat Kerala. Dort wuchs er als jüngstes von acht Kindern in einer grossen Familie, die seit Hunderten von Jahren christlich ist, auf.
30 Prozent Christen in Kerala
Das Christentum in Indien geht — der Legende nach — auf Apostel Thomas zurück, der dort das Christentum verbreitet haben soll. Für Pater Paul steht ausser Frage, dass es sich dabei nicht um eine Legende handelt, gebe es doch in Indien Zeugnisse eines fast zweitausendjährigen
Neue Aufgabe: Pater Paul Pottokaran wirkt seit August vergangenen Jahres als seelsorgerischer Leiter des Pastoralraums Laufental-Lüsseltal. FOTO: THOMAS IMMOOS Christentums, wie auch des Judentums. In Kerala sind 30 Prozent der Bevölkerung Christen, vor allem Katholiken. In Bangalore hat Pater Paul Theologie studiert. Er trat in den Karmeliterorden ein und leitete schon früh eine grosse Tagesschule mit 2800 Kindern, ab Kindergartenalter bis zur zehnten Klasse. Der Kar-
meliterorden widmet sich vor allem der Bildung, Krankenpflege und der Hilfe vor Ort: «Wir Karmeliten missionieren aber nicht.» Seine Studien führten Pater Paul auch nach Münster in Westfalen, wo er sich intensiv mit dem Philosophen Ludwig Wittgenstein auseinandersetzte. Im Bis-
tum Münster war er auch zehn Jahre lang pastoral tätig. Während dieser Zeit hat er seine deutschen Sprachkenntnisse weiter vertieft. Deshalb spricht Pater Paul neben den indischen Sprachen Telugu und Hindi auch Englisch und Deutsch. Von Münster kehrte er nach Indien zurück, um eine Weiterbildung in Psychologie zu absolvieren. Vor zehn Jahren ist Pater Paul nach Europa zurückgekehrt, wo er im Bistum Basel seelsorgerische Tätigkeiten in Basel übernahm. In Gretzenbach war seine erste Stelle als Seelsorger, bevor er 2020 ins Pfarrhaus nach Liesberg zog. Inzwischen hat er schon alle Pfarreien besucht und gute Kontakte zur Bevölkerung, den kirchlichen Vereinen und zu den Gläubigen geknüpft. Zwischen der Schweizer und der indischen Kirche bestehen Unterschiede: «In Indien ist die Kirche viel hierarchischer organisiert. Die Schweiz ist viel offener», lautet Pater Pauls Erkenntnisse. Ihm gefalle auch, dass auch Frauen im Gottesdienst und in anderen Bereichen der Kirchgemeinde mitwirken dürfen. Es sei wichtig, dass sich Seelsorger und Gläubige auf Augenhöhe begegnen. Pater Paul bedauert, dass die Verbundenheit der Schweizer zum Glauben zurückgeht. Er würde es gut finden, wenn Eltern ihren
Kindern christliche Werte vermittelten: «Sie können dann später immer noch entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen.»
Pater Paul spielt gerne Badminton
Natürlich hat ein Pfarrer auch Hobbys. So spielt Pater Paul sehr gerne Badminton, eine Sportart, die in Indien besonders beliebt sei. Um dem Sport nachgehen zu können, habe er sich einem Verein in Delémont angeschlossen. «Leider können sich aber die Vereinsmitglieder wegen Corona nicht treffen», bedauert Pater Paul, dem es im Laufental gut gefällt. In der Schweiz ist Pater Paul nicht der einzige ausländische Priester. Im Bistum Basel sind es deren vierzig. Ein Ordensbruder, den er im Gemeindeleiterkurs kennen gelernt habe, sei in Chur tätig. In Deutschland seien sogar 130 Karmeliter aus Indien tätig. Aufgrund gewisser Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache schreibt Pater Paul seine Predigten zuerst auf Englisch auf, bevor er sie dann ins Deutsche übersetzt. Als Motto für seine Tätigkeit nennt er folgenden Satz: «Träumen kann jeder für sich allein; aber unsere Träume in die Tat umsetzen, können wir nur gemeinsam mit anderen.»
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste unsicher. Wir bitten Sie daher, vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Anlässe sind alle abgesagt! Laufen Freitag, 5. März, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, ökumenische Feier zum Weltgebetstag. Samstag, 6. März, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Abendgottesdienst mit «Ländlermusig im Bündnerstil» mit Barbara Schwarz und Barbara Borer, Klarinette; Maja Piguet, Schwyzerörgeli; Stefan Schwarz, Bass, Text und Liturgie: Pfarrerin Regine Kokontis. Sonntag, 7. März, Kein Gottesdienst in Laufen! Dienstag, 9. März, 18.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Im Gespräch über G.O.T.T. durch die Fastenzeit Wie, wer, was ist Gott für mich? Wann und inwiefern relevant? Was hat Jesus Christus damit zu tun? Wer Interesse hat, sich mit diesen Fragen im Gespräch mit anderen auseinanderzusetzen, ist willkommen zu Gespräch Offline, 18.15 – 19.45 Uhr. Donnerstag, 11. März, 18.00 Uhr, Gespräch Offline, um 18.00 Uhr bis ca. 19.30 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen, Präsenz für Gespräche. Offen für alle. Blauen Samstag, 6. März, 17.45 Uhr, katholische Kirche Blauen, ökumenischer Gottesdienst mit Pastoralassistent Albert Dani und Pfarrer Claudius Jäggi. Riederwald
Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
Werner Scherrer Liebe Näni Unendlich traurig haben wir vernommen, dass du am FasnachtsDienstag letzte Woche von uns gegangen bist. Als Gute-LauneGarant hast du die Lumpesammler von Beginn an begleitet und das Vereinsleben mit deiner lebensfrohen Art bereichert. Lange Zeit hast du unsere Guggenmusik als Präsident zu Erfolgen geführt, als Wagenbauer grossartige Umzüge ermöglicht und mit den Tschinellen bei zahlreichen Auftritten für gute Stimmung gesorgt. Mit deinem Sohn Toni als Schnitzelbank-Duo wirst du immer in wahrhaft legendärer Erinnerung bleiben. Bis zuletzt hast du an unserem Vereinsleben teilgenommen und hast letztes Jahr das ehrenvolle Amt des Fahnen-Götti übernommen. Dieses Amt führen wir stolz weiter und nehmen dich gedanklich auf unserer weiteren Reise mit. Danke für alles Näni. Mir vermisse di und wärde di nie vergässe. d´Lumpesammler Zwingen
Das Leben endet, die Liebe nicht.
TODESANZEIGE
Augustus Teuber Dr. med. dent. 27. August 1943 – 26. Februar 2021
Deine Wissbegierde hat Dich immer wieder in ferne Länder geführt, Deine Liebe zu Spanien hat Dich dort Heimat finden lassen. Lieber Gusti, Dein fröhliches und ausgeglichenes Wesen, Dein Lachen und Deine Offenheit werden uns fehlen – sie haben Dich zu einem besonderen Menschen gemacht.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Wir nehmen Abschied im engsten Familienkreis. Auf Wunsch von Gusti findet keine Beisetzung statt.
Samstag, 6. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: «Weinen und Trost» mit der Bildergeschichte «Heule Eule» Pfr. Stéphane Barth und Helferteam, mit Einzelbasteln und Take Away. Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Brotfür-alle- und Fastenopfer-Gottesdienst zum Thema: «Klimagerechtigkeit - jetzt!», Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Markus Fellmann.
Wir begleiten Dich: Ursula Teuber Stefanie und Andi Weidinger mit Felicia und Jacob Frank und Kerstin Leuz mit Vincent Anita und Franz Oel-Teuber Andreas und Seraina Traueradresse: Ursula Teuber, Rohrholzweg 4, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Seniorennachmittag: Dienstag, 9. März, 14.00 – 15.00 Uhr: Gr. 1 mit 4 Personen. 15.00 –16.00 Uhr: Gr. 2 mit 4 Personen. Thema: Film-Geschichten aus Latino-Amerika. Bitte melden Sie sich für die erste oder für die zweite Gr. im Pfarramt an: Tel. 061 781 12 50. Filterkaffeekanne und Abpackkekse stehen bereit. Strickkreis: Montag, 15. März, 14.00 –16.00 Uhr (bis 5 Personen). Auskunft erteilt Susanne Rodella: Tel. 079 548 18 90. Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Werner Scherrer-Fürst (Näni) 17. Mai 1942 – 16. Februar 2021
Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Verwandten, Bekannten und Nachbarn für die Besuche, Gebete und Anrufe und allen, die Werner im Leben in Liebe und Freundschaft begegnet sind. Wir danken – Pfarrer Markus Fellmann für seine Begleitung und den würde- und stimmungsvollen Abschiedsgottesdienst. – Bettina Urfer und Christian Müller für die ergreifende musikalische Begleitung während der Trauerfeier. – Dr. med. Isabelle Kalinke, Dr. med. Giuliana Piccoli, den Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegepersonal des St. Claraspitals für die medizinische Betreuung. Ein herzlicher, aufgestellter Mensch lebt in unseren Erinnerungen weiter. Zwingen, anfangs März 2021
Die Trauerfamilien
Dreissigster: Sonntag, 14. März 2021, um 10.45 Uhr in der Pfarrkirche Zwingen
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Tief betroffen und traurig nehmen wir Abschied von unserer Mitarbeiterin und Kollegin
Luzia Hunziker-Borer 12.10.1964 – 24.2.2021 Leider hat Luzia den kurzen, aber schweren Kampf gegen die heimtückische Krankheit verloren. Wir verlieren in ihr eine langjährige, treue und hilfsbereite Mitarbeiterin und geschätzte Kollegin.
Verwaltungsrat, Bankleitung und Mitarbeiter der RAIFFEISENBANK LAUFENTAL-THIERSTEIN Traurig nimmt der Lions-Club Laufental-Thierstein Abschied von seinem Gründungsmitglied und ehemaligen Präsidenten
August Teuber
Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Nach den Sportferien: Do., 4. und 18. März: Gr. 1 und Do., 11. und 25. März: Gr. 2.
Wir sind überwältigt von all den Zeichen der Verbundenheit und Liebe, den vielen Karten, tröstenden Worten, grosszügigen Blumengebinden, Spenden und gestifteten heiligen Messen für unseren geliebten
Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges und tiefes Mitgefühl.
Sonntag, 14. März, 10.30 Uhr, kath. Kirche, Bärschwil, ökumenischer Brotfür-alle- und Fastenopfer-Gottesdienst zum Thema: «Klimagerechtigkeit - jetzt!», Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Bruno Stöckli. Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) können BAG-bedingt noch nicht stattfinden. Wir stellen den Altersheimen monatlich digitale Gottesdienstformate zu.
DANKSAGUNG
Tief traurig und erfüllt von Dankbarkeit verabschieden wir uns von meinem über alles geliebten Mann, unserem Stiefvater, hingebungsvollen Opa, Bruder, Schwager und Onkel.
Sonntag, 7. März, 10.30 Uhr, Riederwald bei Liesberg, Kapelle, ökumenischer Gottesdienst mit Pater Paul und Pfarrer Claudius Jäggi.
Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!):
E Lugge isch bi eus entstange E Härz isch heiszue gange Es het nit alles mit sich gnoh D’Erinnerige si no do
1943 - 2021
Wir verlieren mit Gusti Teuber ein langjähriges Mitglied, das unserem Club auch trotz einer mehrjährigen Auslandsabwesenheit stets verbunden blieb und uns mehr als 30 Jahre begleitet hat. Wir werden Gusti stets als lieben Freund in dankbarer Erinnerung behalten. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen. Präsident, Vorstand und Mitglieder des Lions-Clubs Laufental-Thierstein
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 5. März, 19.30 Uhr Ökum. Weltgebetstag*, Susi Wirz, Susann Arpagaus und Team Sonntag, 7. März, 17.00 Uhr Musikalischer Abendgottesdienst* mit russischen Liedwerken von Strawinsky, Rachmaninov und Glinka, Pfarrer Stefan Berg, Sharon Prushansky, Orgel, und Margarita Slepakova, Sopran *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch
Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten herzlich für die grosse Verbundenheit und Anteilnahme zum Abschied von
Erika Hänggi-Saner Die vielen Zeichen des Trostes, die Briefe, Karten, Spenden und sonstigen Beileidsbekundungen haben uns sehr berührt. Für die würdige Abschiedsfeier in der Kirche danken wir dem Pfarrer, Herrn Bokwa und der Organistin, Frau Fülöp. Ein besonderer Dank gilt dem Hausarzt Dr. M. Rudin und der Kardiologiefachärztin Dr. G. Piccoli für die ärztliche Betreuung. Erika wird immer in unseren Herzen weiterleben.
Die Trauerfamilie
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Als Ersatz für Roman Bucher wurde Nafi Emri in die Marktkommission gewählt. • Für die Projektierung des Neubaus des Werkhofs in der Neumatt wurde eine nichtständige Kommission gebildet. Die Aufgaben und Kompetenzen wurden beschlossen.
Saisonende für freies Eislaufen Gemäss den aktuellen Covid-19Bestimmungen des Bundesrates und des BAG kann die Eissportund Freizeithalle Laufen ihre Türen in dieser Saison nicht mehr für das breite Publikum öffnen. Indoor-Kunsteisbahnen können von den jüngsten Lockerungsschritten leider nicht profitieren.
Baugesuche, Auflage vom 4. bis 15. März 2021 BG-Nr. 0497/2021. Bauherrschaft: Herrero Patricia u. Atanasov Robert / Kleebodenweg 3 / 4222 Zwingen. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parz. 4565, Tschambol, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Swisshaus AG / Sigg Matthieu, Bahnhofstrasse 4, 5600 Lenzburg BG-Nr. 0468/2021. Bauherrschaft: BHG Tschäni, v.d. Tschäni Niklaus, Scheibenstrasse
15, 3600 Thun 2. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parz. 1286, Breitenbachstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser: Niklaus Tschäni, Architekt ETH/SIA, Scheibenstrasse 15, 3600 Thun 2 Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Museum Laufental Das Museum Laufental ist wieder geöffnet. Ab sofort bis Ende Mai 2021 hat das Museum versuchsweise geänderte Öffnungszeiten: – Freitags, 16.00 bis 20.00 Uhr – Sonntags, 13.00 bis 17.00 Uhr Die Ricola-Ausstellung wird bis zum 28.Mai 2021 verlängert.
CAROLE SEEBERGER, STADTRÄTIN
Das Schild schenkte mir unsere Tochter, als sie aus dem Teenageralter war. Ein schönes Zeichen der Anerkennung nach freudigen und auseinandersetzungsvollen Momenten. Jetzt sind unsere drei Kinder erwachsen, das Schild hängt noch in der Küche und bringt mich noch immer zum Nachdenken.
Wegen Baustelle wird Durchfahrt Obertor gesperrt Das Obertor im Stedtli bleibt während knapp zwei Wochen gesperrt. Die Deckplatten des Stadtbaches beim Obertor sind in einem sehr schlechten Zustand und müssen darum ersetzt werden. Die dafür notwendigen Bauarbeiten beginnen am kommenden Montag 8. März und dauern voraussichtlich bis zum 19. März 2021. Die Durchfahrt des Obertors bleibt während der gesamten Bauzeit gesperrt. Die Wegfahrt aus dem Stedtli ist dann nur über die Amthausgasse möglich. Sollten bei den Einwohnerinnen und Einwohnern in diesem Zusammenhang Fragen auftauchen, können sich diese an die Stadtverwaltung, Abteilung Bau und Planung unter der Telefonnummer 061 766 33 40 wenden. Für das Verständnis und die Rücksichtnahme der Bevölkerung bedankt sich die Stadt Laufen im Voraus. (stl)
Defekt: Die Deckplatten des Stadtbachs weisen Risse auf. Sie müssen darum ersetzt werden.
Endlich ist wieder Markt! Damit beendet die Eissportund Freizeithalle ihre Saison für den öffentlichen Eislauf, da bis zum geplanten Saisonende vom 13. März keine Lockerungen mehr vorgesehen sind. Vereinsaktivitäten für Kinder und Jugendliche bis Jahrgang 2001 sind jedoch wieder möglich. Die Alterslimite wurde damit von 16- auf 20-jährig erhöht. Ebenso ist es Mitgliedern des Nationalkaders eines nationalen Verbandes weiterhin erlaubt, zu trainieren, auch wenn diese älter sind als 20 Jahre. Im Eislaufclub Laufen ist das bei einer Person der Fall. Auch die Turnhallen im Primarschulzentrum Serafin sind für jugendliche Vereinsmitglieder bis Jahrgang 2001 wieder nutzbar. (stl)
«Mütter sind wie Knöpfe, sie halten alles zusammen»
Nach einer längeren Durststrecke darf der Laufner Monatsmarkt nun endlich wieder stattfinden. Nach dem Bundesratsentscheid des vorletzten Mittwochs setzte die Marktkommission mit Marktchef Wolfgang Imhof alles daran, bereits den Märzmarkt wieder auf die Beine zu stellen. Der nächste Monatsmarkt findet am 6. April statt. (stl)
Informationen zur AHV – Anmeldung zum Bezug von Renten Zum Bezug der Altersrente AHV muss der Anspruch angemeldet werden. Wir empfehlen, die Anmeldung 3 bis 4 Monate vor dem Erreichen des Rentenalters einzureichen. Die Anmeldeformulare sind bei der AHV-Zweigstelle Laufen erhältlich oder können online heruntergeladen werden unter www.sva-bl.ch. – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Selbständigerwerbende und Nichterwerbstätige müssen sich bei jener Ausgleichskasse anmelden, die vor dem Eintritt des Rentenalters die AHV-Beiträge entgegengenommen hat. Der Arbeitgeber gibt Auskunft über deren Adresse. – Verheiratete Personen, deren Ehegatte bereits rentenberechtigt ist, müssen sich bei jener Ausgleichskasse anmelden, welche die Rente des Ehegatten auszahlt. – Personen, die keine Beiträge entrichtet haben, müssen sich bei der kantonalen Ausgleichskasse oder der AHV-Zweigstelle (Stadtverwaltung) anmelden. – Weist eine Person Versicherungszeiten in der Schweiz und in einem oder mehreren EU- oder EFTA-Staaten aus, löst ein einziger Leistungsantrag im Wohnsitzland das Anmeldeverfahren in allen beteiligten Staaten aus. AHV-Zweigstelle Laufen Wir bitten um Kenntnisnahme.
Zum 50. Jahrestag des Frauenstimmrechts sind in den letzten Wochen manche Berichte zur Rolle der Frau und ihrem Spagat zwischen Familie, Beruf und gesellschaftlichem Engagement erschienen. «Alles zusammenhalten» – ein hoher Anspruch im Wechselspiel zwischen Halten und Loslassen! So die Szenen am Morgen, wenn die Kinder ihre sieben Sachen packen: Ein «Maami» hier, ein «Maami» da… bis schliesslich alle aus dem Haus zur Schule und zur Arbeit sind. Abends freuen wir uns über gute Noten oder trösten, wenn etwas schief gegangen ist. Die Wäsche ist gewaschen, der Kühlschrank ist wieder voll und der z’Nacht steht auf dem Tisch. Sind die Kinder einmal selbständig, kommt die Phase, wo die alternden Eltern ihrerseits Unterstützung und Betreuung brauchen. In einer Umfrage zur neuen Versorgungsregion Alter Laufental bei Ortsvertreterinnen von Pro Senectute und Freiwilligen, die Senioren besuchen, wurde die Frage, ob diese Arbeit entschädigt werden sollte, einhellig mit Nein beantwortet. «Zufriedene Seniorinnen und Senioren sind unser Lohn!» Ob die jüngere Generation wohl gleicher Meinung ist? Steigen die Ausgaben für die familienergänzende Kinderbetreuung und für die Altenpflege, gilt es nicht zu vergessen: Gemäss BFS (2016) leisten Frauen in der Schweiz unbezahlte Arbeit im Wert von 248 Milliarden Franken. Das ist mehr als die kumulierten Ausgaben von Bund, Kantone und Gemeinden in einem Jahr! Bald präsentiert der Stadtrat die Jahresrechnung. Der Betrag für geleistete Freiwilligenarbeit erscheint in keinem Konto. Dieses Engagement ist für unsere Gesellschaft jedoch äusserts wertvoll – ja unbezahlbar. Vielen Dank!
Geschwindigkeitskontrollen Datum
Messort
6.02.2021 11.02.2021 12.02.2021 13.02.2021 18.02.2021 20.02.2021 23.02.2021 24.02.2021
Schützenweg Hinterfeldstrasse Lochbruggstrasse Brislachstrasse Hinterfeldstrasse Lochbruggstrasse Schützenweg Brislachstrasse
V max (km/h)
30 30 30 30 30 30 30 30
Kontrolle von – bis
14.00 – 15.30 15.30 – 17.00 14.15 – 15.45 13.30 – 15.00 15.20 – 16.50 14.15 – 15.30 14.15 – 15.45 17.00 – 18.30
Gemessene Fahrzeuge
55 43 34 153 68 25 56 147
Anzahl Übertretungen und in %
7 resp. 12.73% keine Übertretungen keine Übertretungen 23 resp. 15.03% 3 resp. 4.41% 8 resp. 32.00% 4 resp. 7.14% 13 resp. 8.84%
Zur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo 30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Februar 2021 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchgeführt. Stadtpolizei Laufen
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büsserach
Es wird Stille sein und Leere. Es wird Trauer sein und Schmerz. Es wird dankbare Erinnerung sein, die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet, bis weit hinein in den Morgen.
Baupublikation
Gesuchsteller: Daniela Strohmeier Mättlein 9, 4246 Wahlen Bauobjekt: Neubau Zweifamilienhaus mit Studio und Garagen Standort: Mittelstrasse 21 Grundstück: GB 2737 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Raumwunder-Sander Architektur GmbH, Fabrikweg 2, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. März 2021
Paul Laffer-Henz (Schrunge-Pauli) 25. 3. 1947 – 28. 2. 2021 Völlig unerwartet und für uns alle unfassbar hat sein Herz plötzlich aufgehört zu schlagen.
Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Erschwil Schulstrasse 21, 4228 Erschwil Verantwortlicher: HS Bauverwaltung Totangässli 10, 4228 Nunningen Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Erweiterung Wasserleitungsnetz Käselstrasse / Hollenweg Bauplatz: Käselstrasse / Hollenweg Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 4. März 2021 – 18. März 2021
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Bauobjekt: 21-010 Parkplatz, Ausführung in Mergel Grundbuch-Nr.: 816 Adresse: Bürenstrasse, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Götz Wiebicke Tschudin und Karin Tschudin, Jurastr. 55, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 4. 3. 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar – St. Pantaleon Einsprachefrist: 19. 3. 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Synocom Invest AG, Gartenstrasse 61, 4132 Muttenz Projektverfasser: A2R QEHAJA DESIGN, Im Glattgarten 6, 8304 Wallisellen Bauobjekt: Neubau DEFH Ausnahmegesuch: Unterschreitung der Strassenbaulinie Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 4, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3933 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. März 2021 – 18. März 2021
Baupublikation
Bauherr: Stepak Wojciech, Witterswilerstrasse 26, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Stepak Wojciech, Witterswilerstrasse 26, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Velounterstand, Trockenmauer, Sanierung Hauszugang Bauplatz: Witterswilerstrasse 26, 26a, 26b, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3921 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 4. März 2021 – 18. März 2021
Luzia Hunziker-Borer 12. Oktober 1964 – 24. Februar 2021
Nach kurzer, schwerer und geduldig ertragener Krankheit durfte Luzia im Beisein ihrer Liebsten einschlafen. Wir alle sind dankbar für die schöne Zeit, die wir mit dir verbringen durften.
Wir sind sehr traurig und vermissen dich sehr: Pascal Hunziker-Borer Anja Hunziker und Loris Silvio Hunziker und Manuela Urs und Annarös Borer-Meier Stefan und Monika Borer-Pflugi mit Corina Hanna Borer Erica Hunziker-Gerber und Armand David und Jolanda Hunziker-Jeker mit Michèle und Nicolas Verwandte und Freunde
Du fehlst uns. Wir behalten dich in Erinnerung als lebensfrohen, hilfsbereiten Menschen; keine Arbeit war dir zu viel, stets warst du tatkräftig mit dabei. Danke für die gemeinsam verbrachte Zeit.
In stiller Trauer: Theres Laffer-Henz Markus Laffer mit Emma Michel und Nicole Laffer-Gregorich mit Rafael, Moira, Loris, Lisa Katja Laffer und Matthias Würsten Die Abdankungsfeier wird im engsten Familienkreis stattfinden. Anstelle von Blumen gedenke man des Vereins Sonnhalde Gempen, Spendenkonto IBAN CH 82 0900 0000 4045 8460 3, Vermerk Laffer Paul. Traueradresse: Theres Laffer-Henz, Grindelstrasse 131, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.
Der Abschiedsgottesdienst findet im engsten Familienkreis statt. Dreissigster: Samstag, 10. April 2021 Traueradresse: Pascal Hunziker-Borer, Mühleweg 22, 4228 Erschwil Gilt als Leidzirkular.
Du bist nicht mehr da, wo du warst, aber du bist überall, wo wir sind.
Erschwil
Baupublikation
Unendlich traurig nehmen wir viel zu früh Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem lieben Mami, unserer Tochter, Schwester, Schwiegertochter, Schwägerin, Cousine, Tante und Gotte
Traurig nehmen wir Abschied von meinem grosszügigen Ehemann, Papi, Schwiegervater, Opapa, Bruder, Schwager, Götti, Onkel und Freund.
Baupublikation
Gesuchsteller: Ralf und Andrea Jeker Obere Hofmattstrasse 47, 4227 Büsserach Bauobjekt: Anbau EFH Standort: Obere Hofmattstrasse 47 Grundstück: GB 1662 Nutzungszone: W2a Projektverfasser: Arbacasa GmbH Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 19. März 2021
«Ich gehe zu denen, die mich liebten und warte auf jene, die mich lieben.»
Wir danken von Herzen Die grosse Verbundenheit und die vielen Zeichen der Zuneigung, die wir beim Abschied von unserem lieben
Willi Hänggi 25. März 1942 – 30. Januar 2021 erfahren durften, haben uns sehr berührt und gefreut. Besonders danken wir: • Herrn Pfarrer B. Schibli und dem Organisten für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier • allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten • den Ärzten M. Rudin und F. Albrecht sowie dem Ärzteteam und Pflegepersonal des Kantonspitals Liestal • den Fahnendelegationen des Turnvereins und der Freischützen Nunningen • den Schulkameradinnen und Schulkameraden vom Jahrgang 1942 • für die tröstenden Worte, schönen Blumen und grosszügigen Spenden Es ist schön zu spüren, dass so viele Menschen Willi geliebt, geschätzt und geachtet haben. Nunningen, im März 2021
Die Trauerfamilien
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch
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Büren
Baupublikation
Nunningen
Baupublikation
Bauherrschaft: Meier Freddy Ringweg 20, 4413 Büren Bauobjekt: Gartenhaus in Form eines Baucontainers, bereits erstellt Projektverfasser: Meier Freddy Bauplatz: Ringweg 20, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1949 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 19. März 2021
Gesuchsteller/-in: Desalmand Julien und Fabienne, Weidenweg 20, 4222 Zwingen Projektverfasser: Kobelt AG, Pilgerstrasse 1, 5405 Baden-Dättwil Bauvorhaben: Einfamilienhaus Bauplatz: Nebelbergweg 15 Parzelle: GB-Nr. 3712 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 18. März 2021
Baupublikation
Baupublikation
Bauherrschaft: Ramstein und Freudiger Manuela und Dominic, Rebenweg 14 4413 Büren Bauobjekt: Dacherneuerung Haus und Garage, Einbau einer Solaranlage Projektverfasser: Ramstein und Freudiger Manuela und Dominic Bauplatz: Rebenweg 14, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 1955 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 19. März 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Weiss Michael Seewenstrasse 33, 4413 Büren Bauobjekt: Einbau von 2 Dachfenstern Projektverfasser: Az Holz AG Oristalstrasse 121, 4410 Liestal Bauplatz: Seewenstrasse 37, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2062 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: bis 19. 3. 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Ritter Mario, Thalackerweg 9, 4413 Büren Bauobjekt: Sanierung Hangsicherung und Treppe aus Stein Projektverfasser: Ritter Mario Bauplatz: Thalackerweg 9, 4413 Büren Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 19. 3. 2021
Gesuchsteller/-in: Mühlheim Kevin und Wengi Nadja, Weidenweg 64, 4222 Zwingen Projektverfasser: Kobelt AG, Pilgerstrasse 1, 5405 Baden-Dättwil Bauvorhaben: Einfamilienhaus Bauplatz: Nebelbergweg 11 Parzelle: GB-Nr. 3711 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 18. März 2021
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Mckay James, Igraben 1 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Mckay James, Igraben 1 4208 Nunningen Bauvorhaben: Kleinkläranlage Bauplatz: Igraben 1 Parzelle: GB-Nr. 3681 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Besonderes: ausserhalb Bauzone Einsprachefrist: 18. März 2021
THIERSTEIN
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
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HIMMELRIED
Der Schutz für Mensch und Umwelt stehen im Zentrum Beschlüsse Gemeinderat vom 01.03.2021 x x x x
Der Rat verabschiedete die neuen, ab sofort geltenden Bestimmungen zur Nutzung der gemeindeeigenen Infrastrukturen unter COVID-19 (untenstehend). Der Rat verabschiedete eine Vereinbarung über den regionalen Betrieb der Schulsozialarbeit. Die Kreisschule Thierstein West zeichnet für den strukturellen Bereich des Angebots verantwortlich. Der Gemeinderat wählte Herrn Marco Scherrer zum VizeKommandanten der Feuerwehr. Aufgrund von Rücktritten zum Jahresende verzeichnete das Wahlbüro Vakanzen. Der Gemeinderat wählte Frau Vanessa Leutwyler sowie Herrn Simon Croll zu neuen Mitgliedern der Kommission.
Publikation Baugesuche Grundeigentümer: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Künzli Dieter und Esther, Ollenweg 26, 4226 Breitenbach Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Projektänderung: Erdwärmesonden anstelle Luft-Wasser Wärmepumpe Rohrgasse 2624 04.03.2021 19.03.2021
Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen Bestimmungen zu COVID 19 (Stand 01.03.2021) Folgende übergeordneten Grundsätze sind einzuhalten: Einhaltung der Hygieneregeln des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Social-Distancing (1.5m Mindestabstand zwischen allen Personen; 10 m2 pro Person). Falls dies aufgrund nachvollziehbarer Gründe nicht möglich ist, sind die Teilnehmer zwecks Nachverfolgung möglicher Infektionsketten schriftlich zu erfassen (contact tracing). Die Nutzer der Infrastrukturen haben darüber hinaus ein Schutzkonzept zu entwickeln, welches sich an den Mustervorgaben des jeweiligen Verbandes orientiert. Die Vorgaben der Verbände dürfen den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Nicht erlaubt ist eine bewusste Lockerung der darin enthaltenen Regelungen. Das Schutzkonzept muss den Behörden auf Verlangen vorgelegt werden können. Fehlverhalten kann mit dem Entzug der Nutzungserlaubnis bestraft werden. x Campus (Schulareal) und Parkanlagen Der Aufenthalt im Campus während der Schulzeiten (07:00-17:00 Uhr) ist bis auf Weiteres nur den ordentlichen Nutzern der Anlage (Schulen) erlaubt. Im Sinne einer Sonderregelung können die Anlagen zwecks Nutzungen durch das MUKI-Turnen sowie der Schwimmhalle an Mittwochnachmittagen (Schwimmunterricht für Jugendliche bis 20 Jahre) betreten werden. Nach 17:00 Uhr ist der Aufenthalt unter Einhaltung der vorgenannten übergeordneten Grundsätze erlaubt. Die Nutzung der Spielplätze, der Spielwiese und der Parkanlagen bleibt gestattet. Verboten sind Ansammlungen von mehr als 15 Personen. x Veranstaltungsräume / Sitzungszimmer
Es können keine Veranstaltungen und Sitzungen in gemeindeeigenen Infrastrukturen durchgeführt werden. Ausnahmen bilden politische oder behördliche Anlässe. Die Veranstalter sind verpflichtet, die erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten. Der Gemeindesaal Grien wird für den Betrieb des Impfzentrums benötigt und steht daher keinen weiteren Nutzern zur Verfügung. x Turnhallen/Schwimmhalle Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern außerhalb der Schulzeit (ab 17:00 Uhr) ausschließlich für Aktivitäten von Personen bis zu einem Alter von 20 Jahren inklusive der Dusch- und Umkleidebereiche zur Verfügung. Die Schwimmhalle kann für Schwimmkurse mit Jugendlichen auch an Mittwochnachmittagen genutzt werden. TrainingsleiterInnen ist der Zugang zu den Anlagen ebenfalls erlaubt. Die Nutzer sind verpflichtet, ein Schutzkonzept auf der Basis der entsprechenden Verbände zu erarbeiten. Die Vorgaben dürfen im Rahmen der Anpassung des Konzepts nicht gelockert werden. Das Hallenbad steht für die öffentliche Nutzung nicht zur Verfügung. x Sportanlagen Grien / Schützenhaus Die Anlagen stehen den Vereinen/Nutzern auf der Basis der bundesrätlichen und kantonalen Vorgaben zur Verfügung. Die zugehörigen Innenbereiche der Anlagen dürfen von Personen über 20 Jahren nicht genutzt werden.
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Der Forstbetrieb Schwarzbubenland startet Mitte März im Gemeindebann Himmelried ein anspruchsvolles Projekt. Angesagt ist ein Sicherheitsholzschlag, dessen Auslöser letztlich die Trockenheit der vergangen Jahre ist. Dem massiven wie notwendigen Eingriff fallen rund 500 Kubikmeter Holz zum Opfer. Willi Wenger Am Himmelrieder Panoramaweg plant der federführende Forstbetrieb Schwarzbubenland einen Sicherheitsholzschlag, der laut Revierförster Josef Borer aus Breitenbach unverzichtbar ist. Er sagt zum «Wochenblatt», dass es letztlich die Trockenheit der vergangenen Jahre gewesen sei, die dem Wald generell und den Buchen im Speziellen zugesetzt habe. «Der Eingriff oberhalb des Dorfs ist deshalb notwendig, auch deshalb, weil der Schutz für Mensch, Umwelt und Sachwerte dies erfordert.» Der Schutz des menschlichen Lebensraums vor Naturgefahren müsse gemäss dem gesetzlichen Auftrag gewährleistet sein, meint Borer weiter.
Schutzwald hat gelitten
Von den rund 32 000 Hektaren Wald im Kanton Solothurn sind zirka zehn Prozent als Schutzwald definiert. Einer dieser Wälder ist der vorwiegend aus Laubbäumen bestehende Forst nördlich des Panoramawegs. Ein Augenschein hat klar aufgezeigt, dass die gegen fünf Hektaren grosse, im kantonalen Schutzwaldperimeter ausgeschiedene Fläche infolge der jahrelangen Trockenheit stark gelitten hat. «Viele Bäume sind abgestorben, vor allem Buchen, aber auch Eschen», sagt Borer.
Klimatolerante Bäume als Lösung
Dass sich das Landschaftsbild oberhalb
Unverzichtbar: Revierförster Josef Borer sagt, dass die Arbeiten, welche am 15. März beginnen sollen, nicht umgangen werden können. FOTO: WILLI WENGER I von Himmelried in den nächsten Jahren verändern wird, stellt Borer ausser Frage. Es sei aber genügend natürliche Verjüngung vorhanden und dies biete die Möglichkeit, klimatolerantere Baumarten zu fördern. Der Förster nennt in diesem Zusammenhang Arten wie die Elsbeere, die Eiche, den Spitzahorn, die Linde, Nussbäume oder Ahorn. Er weist auch darauf hin, dass im Kanton Solothurn täglich die beachtliche Menge von 800 Kubikmeter Holz nachwachse. Der Sicherheitsholzschlag werde schlussendlich in erster Linie den möglichen Steinschlag im Gebiet abbremsen oder sogar ganz zum Stillstand bringen. «Wir werden einen Teil der Bäume querfällen. Diese Stämme bleiben im zum Teil steilen Terrain als Steinschlagschutz liegen», blickt Borer in die nahe Zukunft. Gefällt werden in Himmelried nicht nur kranke und von der Natur beeinträchtigte Bäume, sondern auch sogenannt «ge-
sundes Holz». Die Nutzung desselben sei, so der Revierförster, ebenfalls wichtig. Nur so könne der Wald alle die an ihn gestellten Funktionen erfüllen. Während der sehr anspruchsvollen Arbeiten, die Bruttokosten von 64 000 Franken verursachen, von welchen der Kanton 80 Prozent übernehmen wird, stellen die Forstfachleute temporär Netze zum Schutz der zum Wald angrenzenden Häuser auf. Der Eingriff wird gut zwei Wochen dauern. Im Einsatz vor Ort ist eine Mannschaft, bestehend aus zwei Forstwarten und zwei Lehrlingen. Mit den Anwohnern und der Gemeindebehörde bestehe im Übrigen ein gutes Einvernehmen, so Borer. Im Rahmen von coronakonformen Begehungen mit maximal fünf Personen sind diese informiert worden. Sie nahmen auch zur Kenntnis, dass die Bäume, die gefällt werden, zum Teil zwischen 120 und 150 Jahre alt sind.
BREITENBACH
Strassenstreit könnte ein Evergreen werden Breitenbachs Entscheidung, die Neumattstrasse für den Durchgangsverkehr nicht wieder zu öffnen, führt beim Gemeinderat von Büsserach dazu, weitere Massnahmen zu prüfen. Bea Asper Der Gemeinderat von Breitenbach ist derzeit gefordert, sich zur Beschwerde von Büsserach zu äussern, mit der die Nachbargemeinde vor Verwaltungsgericht Breitenbachs temporäre Sperrung der Neumattstrasse aufheben will. Es kristallisiert sich heraus, dass Büsserach Verfahrensfehler ins Feld führt. Damit könnte das Ende vor Gericht letztlich zu einem Neuanfang des Verfahrens führen. Der Streit sei auf dem besten Weg, ein Evergreen zu werden und verleite dazu, interkommunale Vorhaben zu trüben, lautete die Befürchtung im Breitenbacher Gemeinderat, der am Montag tagte. Die raumplanerische Entwicklung zeige, dass sich das Gebiet auf Breitenbachs Seite zur wohnlichen Nutzung wandeln werde. «Damit verstärkt sich die Argumentation des Solothurner Baudepartements, dass es Aufgabe Büsserachs sei, für den Verkehrsfluss seiner Gewerbebetriebe zu sorgen und dafür nicht Breitenbach verantwortlich machen könne», sagte Willi Spaar. Die Gemeinde Breiten-
bach sei nach wie vor bereit, die angedachte, neue Lösung «Spange West» (über Landwirtschaftsgebiet) voranzubringen, unterstrichen die Gemeinderäte von Breitenbach. Um die momentan angespannte Situation zu entschärfen, ziehen sie in Erwägung, die an der letzten Sitzung beschlossene, neue Publikation einer definitiven Schliessung der Neumattstrasse aufzuschieben.
Streit trübt die Zusammenarbeit
Dass der Gemeinderat von Büsserach mit seiner Beschwerde gegen den Entscheid des Solothurner Baudepartements die Wiederöffnung der Neumattstrasse auf dem Gerichtsweg erstreiten will, sei der Zusammenarbeit natürlich nicht förderlich. «Doch seitens Breitenbach ist die Gesprächsbereitschaft zum weiteren Vorgehen bezüglich der Lösung ‹Spange West› nach wie vor vorhanden», betonte Breitenbachs Gemeindepräsident Dieter Künzli. Er und seine Ratskollegen würden sich überlegen, das Mandat für eine Gesprächsführung auch dem beigezogenen Anwalt zu übertragen. Auf der Ebene der Rechtsvertreter sei es eher möglich, wieder in einen konstruktiven Dialog zu kommen — denn die Fronten sind verhärtet. Der Gemeinderat von Büsserach hält in seinem neusten Dorfblatt fest, dass er die Interessen der Bevölkerung und der Gewerbebetriebe wahrnimmt und sich
weiterhin für die Aufhebung der Strassensperrung einsetzen will. «Der Büsseracher Gemeinderat erachtet es nach wie vor als falsch, die Zufahrt zum dorfübergreifend zusammengewachsenen Industriegebiet einseitig zu sperren. Schon seit Jahren existiert ein Durchfahrtsverbot für Lastwagen. In beiden Gemeinden war nicht geplant, dieses Verbot für den Schwerverkehr aufzuheben.» Büsserach stellt sich auf den Standpunkt, dass der Gemeinderat Breitenbach vor der kompletten Sperrung der Neumattstrasse hätte prüfen müssen, ob sich die Verkehrslage mit einer Tempo-30 Zone beruhigt hätte. Der Entscheid des Solothurner Bau- und Justizdepartements vom 6. Januar gebe dem Gemeinderat von Büsserach «berechtigten Anlass, im Interesse der Bevölkerung die Rechtslage sowie die unterschiedlichen Standpunkte der beiden Gemeinden durch das oberste kantonale Gericht neu beurteilen zu lassen.» Weiter hält der Büsseracher Gemeinderat in seinem Schreiben fest: «Inzwischen musste der Gemeinderat Büsserach aus der Presse erfahren, dass der Gemeinderat Breitenbach erneut eine Verfügung für die Neumattstrasse plant, dieses Mal für eine definitive Schliessung ohne zeitliche Beschränkung. Der Gemeinderat Büsserach wird den Handlungsbedarf mit seinem Anwalt prüfen und gegebenenfalls die erforderlichen Massnahmen ergreifen.»
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8
Bättwil
Baupublikation
Bauherrschaft: B. und Chr. Wegmann, Kirschenweg 12, 4112 Bättwil Projektverfasser: Arbacasa GmbH, Hagmattstrasse 14, 4207 Bretzwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-008 Neubau EFH mit Garage Bauplatz: Kirschenweg Bauparzelle: GB Nr. 991 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil (bitte voranmelden) Einsprachefrist: 18. März 2021
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Mangold Philipp und Simone, Baselrain 20, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-06 Swimmingpool Projektverfasser: ContAvis AG, Freie Strasse 81, 4051 Basel Bauplatz: Baselrain 20 Bauparzelle: GB-Nr. 1733 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 18. März 2021
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Lauber Marc, Fehrenrain 303, 4204 Himmelried und Benedek Lauber Noémi, Fehrenrain 303, 4204 Himmelried Projektverfasser: Lauber Marc, Fehrenrain 303, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Kleintierstall und Gehege Bauort: Fehrenrain 303 Bauparzelle: GB-Nr. 1176 Planauflage: Gemeindeverwaltung und Homepage der Gemeinde Himmelried Einsprachefrist: 18. März 2021
Erschwil Einwohnergemeinde Erschwil
Richterliches Verbot Das Richteramt Dorneck-Thierstein hat per 9.2.2021 verfügt: Unberechtigten wird richterlich untersagt, Fahrzeuge jeder Art auf dem Grundstück Erschwil Nr. 918 (Feuerwehrmagazin/ Grüngutsammelselle), zu parkieren, ausgenommen ist das Parkieren innerhalb der weiss markierten Parkfelder sowie Feuerwehr. Wer diesem Verbot zuwiderhandelt, wird mit einer Busse bis CHF 2'000 bestraft. sowie
Verkehrspolizeiliche Massnahmen Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Erschwil hat am 16.11.2020 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Kein Vortritt (3.02) mit zugehöriger Bodenmarkierung – Gemeindestrasse mit der GB-Nr. 90052, Einmündung in die Passwangstrasse Gegen den Gemeinderats-Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (Postkonto-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
THIERSTEIN/DORNECK/LEIMENTAL
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
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SCHWARZBUBENL AND
Perfides Geschäftsmodell Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) ist in Betrieb. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen ist es uns ab sofort wieder erlaubt, Sie an zu den ordentlichen Öffnungszeiten an unseren Schaltern zu bedienen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Anlässe 8.-12. März 16. März 18. März, 09:30h 23. März
Häckseldienst, Einwohnergemeinde Blutspende, Turnhalle Grien Vier Jahreszeitenwanderung «Frühling», Kirchplatz Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
KLEINLÜT ZEL
Generationenwechsel bei nachhaltigem Hobby Seit über vierzig Jahre pflegt Othmar Altermatt sein Hobby als Bienenzüchter. Kürzlich durfte er seine beiden Bienenstände an Sohn Jonas übergeben. Ein Glücksfall für die Imkerei, die dadurch auch wieder Jüngere für dieses sinnvolle Hobby zu begeistern vermag.
Für die Drahtzieher ist es ein lukratives Geschäftsmodell, für die Opfer – meist Senioren – nicht selten der Verlust ihrer gesamten Ersparnisse und das bleibende Gefühl von Ohnmacht und Scham. Marianne Vetter
Martin Staub «Für mich stand nie der Ertrag aus meinen beiden Bienenhäusern im Vordergrund», sagt Othmar Altermatt. Für den ehemaligen Bezirkslehrer waren die Bienen immer reines Hobby. Sein «Draht» zur Biologie und zur Natur habe den Ausschlag für die Übernahme eines ersten Bienenhauses von einem Lehrerkollegen gegeben. «Das war 1980», erinnert sich der 74-Jährige, der sich somit als Spätberufener bezeichnet. Was allerdings wohl nicht ganz zutreffend sein dürfte, denn als damals 33-Jähriger war er im regionalen Bienenzüchterverein Thierstein, wo er bereits ein Jahr später in den Vorstand gewählt wurde, einer der Jüngsten. Damals plagten die Imker erhebliche Nachwuchssorgen. Der Film «More Than Honey» von Markus Imhoof (2012), der die akute Gefährdung dieses überlebenswichtigen Insektes aufzeigte, habe glücklicherweise in unserer Region einen regelrechten Boom in der Imkerei ausgelöst, erinnert sich Altermatt. «Der allerdings mittlerweile wieder etwas abflachte», wie er relativiert. Trotzdem — mit rund 80 Mitgliedern und rund 120 Bienenständen ist der Bienenzüchterverein Thierstein recht gut aufgestellt, sagt Michael Stebler, der 2014 das Präsidium des Vereins — nota bene von Othmar Altermatt — übernahm. Tatsächlich hat der Kleinlützler seit 1981 während 35 Jahren in diversen Funktionen im Vorstand des Bienenzüchtervereins Thierstein gewirkt: als Aktuar, Bieneninspektor, Prä-
Falschen Polizisten keine Chance geben: Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn Astrid Bucher.
Mühlirain: Eines von Othmar Altermatts Bienenhäuser. FOTO: MARTIN STAUB sident und Vizepräsident. Auch im Vorstand des Kantonal Solothunischen Bienenzüchter-Verbandes war er viele Jahre tätig. Dass sich Jonas, der 39-jährige Sohn, für das Hobby seines Vaters interessiert, freut ihn. «Jonas ist schon lange aktiv in meinen beiden Bienenhäusern Hauenloch und Mühlirain», sagt Othmar Altermatt, der froh ist, künftig diesbezüglich etwas kürzer treten zu dürfen. «Ich habe Jonas vor Kurzem die beiden Bienenstände mit aktuell insgesamt zehn Völkern überschrieben, werde aber weiterhin mithelfen, dieses wichtige und interessante Hobby zu pflegen.» Die Begeisterung des 74-Jährigen ist bei jedem Satz spürbar. Er spricht über das Bienenjahr, das jeweils im Februar startet und von da an mindestens wöchentliche Pflege- und Unterhaltseinsätze erfordert, informiert über die allgegenwärtige, schädigende Varroamilbe und über die Faulbrut, eine der schlimmsten Krankheiten in Bienenvölkern, über schlechte und gute Bienenjahre und vieles mehr.
Die Masche mit den «falschen Polizisten» ist kein unbekanntes Phänomen. Die Schlagzeilen reissen nicht ab: «Falsche Polizisten erbeuteten 180 000 Franken» oder: «Frau deponiert Goldbarren hinter Parkbank». Schweizweit und über die Grenzen hinaus sind die Betrüger aktiv. Allein in der Region Dorneck-Thierstein wurden der Kantonspolizei Solothurn in diesem Jahr 60 Betrugsversuche gemeldet. In zwei Fällen erbeuteten die Täter rund 40 000 Franken. Ähnlich im Kanton Baselland, auch hier sprechen die Beamten von einer regelrechten Betrugswelle. Das Fatale: Trotz vermehrter Öffentlichkeitsarbeit und Präventionskampagnen kommen die Betrüger immer wieder an ihr Ziel. Die Vorgehensweise verläuft meist nach dem gleichen Prinzip. Am Anfang steht ein einfacher Telefonanruf: «Ihr Geld ist in Gefahr!» Die angeblichen Polizisten erklären, dass sie soeben ein Mitglied einer Einbrecherbande festgenommen hätten. Im Notizbuch des Einbrechers habe man die Adresse des Angerufenen gefunden. Es sei zu befürchten, dass auch bei ihm eingebrochen würde. Dann wird das Opfer zur Sicherung der Vermögenswerte aufgefordert, diese, bis die Gefahr vorüber ist, der «Polizei» zu übergeben oder an einem bestimmten Ort zu hinterlegen. Das klingt leicht durchschaubar, möchte man meinen. Doch ganz so simpel ist es nicht, hält Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, fest. «Die Betrüger werden immer dreister und appellieren an die Hilfsbereitschaft der Menschen. Durch geschickte Gesprächsführung werde eine Atmosphäre erzeugt, in der die Opfer in die Pflicht genommen werden. Dabei üben die Betrüger massiven psychischen und zeitlichen Druck aus. Die Angerufenen werden regelrecht überrumpelt und be-
folgen nur noch die Anweisungen, ohne zu hinterfragen.» Wie sie darauf reinfallen konnten, können die Betroffenen im Nachhinein selbst nur schwer nachvollziehen. Die Scham ist gross und somit auch die Dunkelziffer.
Grosses Kino, wie im Krimi
Die «falschen Polizisten» sind exzellent vorbereitet und bauen ein Szenario auf, das gerade für die ältere Generation schwer zu durchschauen ist. So ist es den Betrügern technisch möglich, die Anzeige im Telefondisplay so zu manipulieren, dass die «echte» Polizeinotfallnummer 117 angezeigt wird. Um noch glaubhafter zu wirken, fordern die Betrüger die Opfer teilweise dazu auf, die bekannte Notfallnummer zurückzurufen. Da die Leitung aber nicht unterbrochen wird, sind die Opfer nicht mit der Polizei, sondern noch immer mit den Betrügern verbunden. Da werde grosses Kino aufgeboten und keine Mühe gescheut. «Die Angerufenen sprechen in den Telefonaten oftmals mit unterschiedlichsten Personen, angeblichen weiteren verdeckten Ermittlern, Hauptkommissaren, Staatsanwälten. Im Hintergrund zum Mithören: Sirenengeheul oder Funkgespräche.»
Spuren führen in die Türkei
Die Spuren der falschen Polizisten führen in die Türkei, informiert Astrid Bucher. «Hier betreiben die Hintermänner eigens dafür eingerichtete Callcenter. Die Anrufer sind meist türkischstämmig, in der Schweiz, Deutschland oder Österreich aufgewachsen und somit der deutschen Sprache mächtig. Während die Drahtzieher ihre Telefonate von der Türkei aus führen, sind weitere Personen, sogenannte Logistiker, lokal vor Ort. Sie rekrutieren und leiten die eigentlichen Geldabholer und sind für den VermögenswertTransfer ins Ausland verantwortlich. Die Geldabholer, hierarchisch gesehen an unterster Stufe, sind meist Kleinkriminelle, die von den Logistikern engmaschig überwacht werden und selbst unter immensem Druck stehen. Wie die Gruppierung im Detail aufgebaut ist und wer effektiv dahintersteht, wissen die Geldabholer oder Botengänger in der Regel nicht.» Es ist ein bis ins Detail ausgeklügeltes System, dem schwer beizukommen ist. Die Polizei setzt vermehrt auf Prävention. «Wir sind sehr aktiv, gehen an die Öffentlichkeit, informieren Banken und Institutionen wie Spitex oder Pro Senectute, die wiederum die Seniorinnen und Se-
nioren über diese üblen Machenschaften aufklären und davor warnen. Eines ist sicher: Der Einfallsreichtum dieser Banden ist gross, ob «Verdeckte Ermittlung» gegen die Hausbank wegen Falsch- oder Schwarzgeld (hier werde das Opfer dazu gebracht, Testgeld zu beziehen und zur Überprüfung der «Polizei» zu übergeben) oder die Geschichte vom Verkehrsunfall eines Familienangehörigen im Ausland, der nun dringend Geld brauche. So lange Geld fliesst, werden die Betrügereien kein Ende nehmen.
Die Tipps der echten Polizei Sprich über das Phänomen: Die jüngere Generation sollte das Phänomen des falschen Polizisten mit Eltern, Verwandten und Bekannten besprechen und sie auf die Gefahren hinweisen. Seien Sie misstrauisch. Immer wieder kommt es vor, dass die Betrüger die Opfer auffordern die Nummer 117 zurückzurufen. Durch technische Manipulation ist es möglich, dass man bei einem Rückruf immer noch mit den Betrügern verbunden ist. Darum die Telefonleitung unbedingt unterbrechen oder noch besser ein anderes (zweites) Gerät dafür verwenden (zum Beispiel Handy statt Festnetz-Telefon). Der «Falsche Polizist» hat keine Uniform an, ist zivil gekleidet und kommt nicht mit dem Streifenwagen (Polizeiauto). Die «richtige» Polizei informiert Sie niemals telefonisch über Einbrüche oder Verhaftungen von Einbrechern. Die «richtige» Polizei ruft Sie niemals an, um Sie über Ihre finanziellen Verhältnisse und/oder über Ihre Wertsachen auszufragen. Die «richtige» Polizei würde niemals Geld oder Wertsachen für Sie aufbewahren. Polizei Kanton Solothurn
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
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Ausstellung verlängert WoS. Ab März darf das Museum Laufental wieder öffnen. Die Ausstellung über das 90-Jahr-Jubiläum der Ricola ist weiterhin zu sehen. Vom 5. März bis 28. Mai ist das Museum in Laufen beim Helye-
Platz 2 jeweils freitags von 16 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist gratis. Selbstverständlich werden im Museum die Hygienemassnahmen eingehalten.
Offene Türen im Museum: Das Museum Laufental hat seit März wieder geöffnet und lädt weiterhin zur Ausstellung anlässlich des 90-Jahre-Jubiläums der Ricola ein. FOTO: MELANIE BRÊCHET
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Viel Zuversicht: Sie bringen viele Ideen in den Klub: Präsident Pascal Steg, Trainerin Veronica Haber und Kassier Julien Haber (von links). FOTO: EH-PRESSE
Just während der Pandemie hat sich die Leitung des 1956 gegründeten Tennis Club Laufen (TCL) neu zusammengesetzt und will auch mit kreativen Ideen neue Mitglieder finden. Edgar Hänggi Auf einer Anhöhe oberhalb Laufens, am Fusse des Stürmenkopfs, befindet sich die Anlage des TC Laufen. Vier Tennisplätze (zwei Sand- und zwei Hartplätze mit Bioflexbelag), eine Trainingswand und ein schmuckes Klubhaus. Nachdem es Abgänge in der Führung gab, drohte dem Verein eine unsichere Zeit. Pascal Steg hatte deswegen im vergangenen Sommer zusammen mit Marc Schmidlin die Initiative ergriffen: Er stellte eine neue Vereinsführung unter seiner Leitung auf die Beine. Steg betont, dass er sehr froh sei, dass er mit dem einstigen Präsidenten Martin Hübscher als Vizepräsident und dem erfahrenen Juniorenobmann Josef Liechty zwei wertvolle Personen aus der alten Leitung zum Mitmachen gewinnen konnte. Neben Schmidlin sind Veronica und Julien Haber mit im Boot. Der neue Präsident aus Fehren sah für sich schon vor 17 Jahren den grossen Vorteil der Laufner Anlage: «Ich kam durch meine älteste Tochter
Jenny zum Verein. Die Lage hatte es mir angetan, denn du kannst wirklich in Ruhe und sozusagen in der freien Natur Tennis spielen.»
Erhöhung der Mitgliederbeiträge
Am 1. Juli des letzten Jahres wurde die neue Leitung an der ordentlichen GV ins Amt eingesetzt, und im vergangenen November fand eine ausserordentliche GV statt, an der die bestehenden Unklarheiten respektive Altlasten geregelt und bereinigt wurden. Am kommenden 17. März wird an der ordentlichen GV, die auf dem digitalen Weg stattfinden wird, vor allem das Budget abgesegnet. «Das wird ein wichtiger Posten, denn wir beabsichtigen eine moderate Erhöhung der Mitgliederbeiträge. Uns ist bewusst, dass eine Erhöhung in der aktuellen Zeit durchaus heikel sein kann, aber wir haben in der Region die vermutlich tiefsten Beiträge, sodass wir es wagen können», meint der Präsident. Sie wollten ja auch nicht einfach auf diese Art mehr Geld beschaffen, betont Kassier Julien Haber. «Wir wollen die Mitgliederzahlen erhöhen. Heute haben wir 36 Aktive und 12 Junioren. Wir möchten auch Erwachsene, die vor vielen Jahren mal spielten oder auch gar noch nie einen Schläger in der Hand hatten, dazu bewegen, Tennis zu spielen. Wenn wir so neue Mitglieder finden, fassen wir diese zu Gruppen zusammen. Auf diese Art können sie trainieren und spielen, ohne dass sie unter Druck geraten.» Sie wollen auf den Verein aufmerksam machen und dafür soll es verschie-
dene Aktionen geben. Ab sofort können sich zum Beispiel Interessierte für 299 Franken für ein Jahr eine Einsteiger-Mitgliedschaft beschaffen. Nachhaltigkeit und Innovation seien wichtig beim «neuen» TCL. Da die Familie Haber zwei Kleinkinder hat, entstand durch die Alltagsbewältigung eine Idee, die jetzt umgesetzt werden soll. «Wir möchten eine Kindergruppe zusammenstellen, in der Kleinkinder auf spielerische Art ins Tennis eingeführt werden. Parallel dazu soll auch gleich für die Eltern eine Spielgelegenheit geschaffen werden. Wir denken an eine Altersgruppe mit Kindern von vier bis ca. sechs Jahren», erklärt Veronica Haber, die zusammen mit Nicolas Bloch für die Trainings zuständig ist. Trotz Pandemie gehe es dem TCL gut, erklärt Julien Haber. «Wir haben ein leichtes Minus, aber das kommt von den Investitionen in die Anlage. Wir haben Reserven auf der Bank, versuchen aber den goldenen Mittelweg zu gehen. Auf der einen Seite für die Sicherheit noch etwas Reserve zu haben, aber den Klub so attraktiv zu gestalten, dass wir in der Mitgliederwerbung vorankommen.» Im Mai und September sind zudem zwei TieBreak-Turniere geplant. Nutzung der Anlage ab 12. April: Erwachsenentraining für Einsteiger und Wiedereinsteigerinnen: Montag 18–19 Uhr. Erwachsenentraining für Fortgeschrittene: Montag 19–20 Uhr. Juniorentraining je nach Niveau: Donnerstag und Freitag ab 17 Uhr. Bambini TC Laufen (Spass am Spiel mit Bällen und Koordination auf dem Tennisplatz für 4- bis 6-Jährige): Montag 17–17.55 Uhr. Parallel zum Bambini-Training und je nach Nachfrage: Elterntraining.
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DORFPLATZ
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
EINGESANDT
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Gedenkläuten im Laufental
Tag der Kranken – «Verletzlich, aber stark»
Am 5. März 2020 verzeichnete die Schweiz das erste Todesopfer der Corona-Pandemie. Mittlerweile sind mehr als 9000 Menschen in der Schweiz an einer Coronainfektion gestorben. Zwar ist seitens des Bundesrates zurzeit kein offizieller Gedenkanlass geplant, doch hat Bundespräsident Guy Parmelin zum Jahrestag des ersten Toten zu einem Moment
der Besinnung aufgerufen. Am Freitag 5. März werden deshalb im Laufental in einigen Pfarreien aller Landeskirchen die Glocken um 12 Uhr länger als gewohnt läuten. Die Pfarreien laden dazu ein, der Toten in einer Minute Stille zu gedenken. Anne Burgmer Pfarrei Laufen
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Weltgebetstag 2021
Vanuatu: Der Inselstaat im Südpazifik steht im Zentrum des diesjährigen Weltgebetstags. FOTO: ZVG
«Auf festen Grund bauen» heisst es auf dem Titelblatt der Liturgie aus Vanuatu. Vanuatu! Noch nie gehört? Dieser kleine Inselstaat im Südpazifik steht im Zentrum der diesjährigen Weltgebetstagsfeier. Wer die weltweiten Nachrichten aufmerksam verfolgt, fand Vanuatu in den vergangenen Jahren zweimal in den Schlagzeilen. Grund dafür waren die Wirbelstürme Pam im März 2015 und Harold im April 2020, welche gewaltige Verwüstungen anrichteten. Weitere Risiken durch Naturgewalten bilden die zum Teil noch aktiven Vulkane, die aber auch eine Touristenattraktion sind. Ni-Vanuatu-Frauen aus verschiedenen christlichen Konfessionen haben eine
Feier zusammengestellt, in der nicht nur die Schönheit ihrer Inseln, sondern auch die Herausforderungen des Lebens besonders für junge Frauen vorgestellt werden. In Zeiten von Corona wird die Feier sicher ein wenig bescheidener als gewohnt ausfallen. Trotzdem freuen wir uns, zusammen mit den Besucherinnen und Besuchern die Reise nach Vanuatu zu wagen und an Hand von Bildern und Texten diesen unbekannten Inselstaat kennenzulernen.
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EINGESANDT
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Absage Kirchenfest
Geplante Ausstellung
Die Vorbereitungsgruppe
Awards für Maklerin aus Laufen
Mit dem Ehrenaward «Swiss Hall of Fame» wurde Kristin Künzli von RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland für ihre Erfolge der letzten Jahre gewürdigt und für ihr überdurchschnittliches und nachhaltiges Wirken als Immobilienmaklerin ausgezeichnet. Der Ehrenaward ist eine umsatzbezogene Auszeichnung. RE/MAX Switzer-
lung: Ein wichtiger Aspekt ist die Gemeinschaft und das soziale Umfeld. Dazu zählen Freunde, Familie aber auch neue Kontakte, zum Beispiel mit Menschen, die ein ähnliches Schicksal teilen oder dieses bereits bewältigt haben. Wertvoll wäre es, wenn wir als Gesellschaft mit den Themen Krankheit und psychische Gesundheit offener umgehen und darüber sprechen würden, um gemeinsam stärker zu werden. Dazu gehört ebenfalls, dass wir alle unsere Emotionen wahrnehmen und wissen, wann, wie und wo wir bei Problemen Hilfe holen können. Fachpersonen leisten einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Resilienz ihrer Patientinnen und Patienten, wenn sie nicht nur die Behandlung der Krankheit, sondern den Menschen als Ganzes im Blick haben. So leisten auch wir bei der SPITEX Thierstein/Dorneckberg eine ganzheitliche Pflege. Das Wohl der Klientin oder des Klienten steht im Vordergrund. Vorhandene Ressourcen werden gefördert oder erhalten, das Umfeld mit einbezogen, damit ein Verbleib zuhause möglichst lange gewährleistet werden kann. Fast zeitgleich mit dem Tag der Kranken wird auch der Tag der Frauen begangen. Bei uns arbeiten 71 Frauen und ein Mann. Dies zeigt deutlich, dass Pflege nach wie vor eine Frauendomäne ist. Teilzeitstellen sind üblich und gut vereinbar mit der Familienarbeit. Ich nutze gerne diese Gelegenheit, all unseren Mitarbeitenden für die wertvolle Arbeit, die sie für unsere Gesellschaft leisten, zu danken. Wir sind auch für Sie da! Ein Anruf genügt. Unsere Telefon-Nr. 061 783 91 55.
Weltgebetstag 2021: Freitag 5. März um 19.30 Uhr in der ev. ref. Kirche Laufen.
GESCHÄF TSWELT
Ausgezeichnet: Kristin Künzli von RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland erhält den begehrten Ehrenaward «Swiss Hall of FOTO: ZVG Fame».
Gemäss dem Gesundheitsbericht 2015 leiden in der Schweiz 2,2 Millionen Menschen aller Altersstufen an einer chronischen Krankheit. Krankheiten und Beeinträchtigungen schränken nicht nur körperlich ein, sie beeinflussen auch unsere Psyche. Ob und wie stark, haben wir auch selbst in der Hand. Am 7. März 2021, dem Tag der Kranken, möchten wir die Bevölkerung darauf aufmerksam machen mit dem Motto «Verletzlich, aber stark» und einladen, offen über gesundheitliche Einschränkungen zu sprechen und darüber, was uns dann guttut. Wir alle sind im Laufe unseres Lebens mit Krankheiten und Beeinträchtigungen konfrontiert — sei es als Angehörige, sei es, weil wir eine Diagnose erhalten oder einen Unfall erlitten haben. Das Jahr 2020 hat gezeigt, dass Gesundheit nicht selbstverständlich ist und dass eine gesundheitliche Krise auch Einfluss auf unsere Psyche haben kann. Daten des Schweizer Haushalt-Panels belegen, dass nicht alle Menschen gleich auf eine Krankheit reagieren. Um mit solchen Veränderungen umzugehen und für das psychische Wohlbefinden, ist es wertvoll, wenn wir wissen, was uns guttut und was wir brauchen. Mit dem Tag der Kranken und dem Motto: «Verletzlich, aber stark» möchten wir Diskussionen anregen sowie kranke und gesunde Menschen einladen, sich auszutauschen. So wie wir das Immunsystem unseres Körpers stärken, können wir dies ebenso mit unserer Psyche tun und widerstandsfähiger werden. Doch Resilienz zu entwickeln, ist keine Einzelkämpferhand-
land gratuliert Kristin Künzli für die langjährige Zugehörigkeit in der Firma und bedankt sich für ihren Einsatz und die Loyalität. Zusätzlich zum Ehrenaward erhielt die Maklerin und Geschäftsführerin aus Laufen für das Jahr 2020 noch den «Swiss 100% Club»-Award für ihr enormes Engagement und ihre hervorragende Leistung in dieser schweren Corona-Zeit. Kristin Künzli widmet diesen Preis in allererster Linie ihrer Kundschaft: «Ich danke allen Kundinnen und Kunden ganz herzlich, welche mir und RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland das Vertrauen entgegengebracht haben. Viele verkaufte Objekte mit äusserst zufriedenen Mandanten haben zu diesem ausgezeichneten Ergebnis beigetragen». Für die Maklerin ein wichtiger Vertrauensbeweis und Ansporn genug, sich auch in diesem Jahr wieder mit kompetenter Beratung, professionell und mit Einfühlvermögen für ihre Kundschaft einzusetzen, um Projekte gemeinsam anzugehen und umzusetzen. RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland
Wurde aufwendig renoviert: Die Dorfkirche Bärschwil.
FOTO: ZVG
Nach der erfolgreichen und gelungenen Kirchensanierung plante der Kirchgemeinderat Bärschwil im vergangenen Jahr 2020 ein Kirchenfest. Das OK rund um den Präsidenten Alban Henz plante und organisierte bereits ein grosszügiges Fest für die Bevölkerung aus nah und fern. Leider musste der Anlass damals notgedrungen aus den uns bekannten Gründen auf dieses Jahr verschoben werden. Die aktuelle Situation erlaubt es nun nach wie vor nicht, ein Kirchenfest definitiv zu organisieren, denn die Pandemie hält die Welt noch bis auf weiteres auf Trab. Somit hat der Rat beschlossen, definitiv auf ein Kirchenfest zu verzichten. Wir bedauern diesen Entscheid, aber ins Leere zu planen macht auch keinen Sinn und ist zudem mit Kosten verbunden. Unzählige Stunden wurden investiert, um das Kulturdenkmal unseres Dorfes zu verschönern. All diesen freiwilligen Helfern, allen fleissigen Handwerkern, dem Architekten sowie unserem unermüdlichen Sakristan und Gärtner Patrick Henz sprechen wir ein grosses, aufrichtiges Dankeschön aus. Ein herzliches Dankeschön geht auch an alle Spenderinnen und Spender sowie an alle Firmen und Institutionen für die grosszügigen Spenden und Beiträge. Ein herzliches «Vergelt’s Gott» für die sehr erfreuliche Bereitschaft der Unterstützung in finanziellen Belangen. Der Kirchgemeinderat wünscht Ihnen ein gutes Jahr mit hoffentlich abflauender Pandemie. Bleiben Sie gesund! Kirchgemeinderat Bärschwil
Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg
Trotz der Lockerungen des Bundesrates, bleibt das Industriemuseum in Breitenbach am kommenden Samstag geschlossen. Der Vorstand schafft es nicht, innert vier Tagen den Ist-Zustand wieder herzustellen. Wir bemühen uns aber, am Ostersamstag 3. April wieder regulär zu öffnen. Bis dann sind nur angemeldete Gruppenbesuche möglich. Der Vorstand hat aber bereits weitsichtig geplant. Uns schwebt das Projekt vor, im Herbst/Winter 2021/2022 eine Ausstellung zum Thema Glas in unserer Region zu zeigen. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die Glashütte Bärschwil. Daneben gab es auch früher schon Glashütten in Beinwil und im Bogental. Eine grössere war auch im Guldental. Kurz, wir sind daran, weitere Informationen und auch Ausstellungsstücke zu suchen. Natürlich fände auch die Glasherstellung entsprechende Beachtung. Wir freuen uns darum über jede Mithilfe: Ob Sie nun Glasklumpen aus Beinwil oder Gläser aus Bärschwil haben, spielt eigentlich keine Rolle, treten sie mit uns in Kontakt! Verschiedene Personen aus unserer Region und kantonale Instanzen wurden bereits angefragt. Bis jetzt haben wir durchaus positive Reaktionen erhalten. Falls Sie Objekte zum Thema haben, melden sie sich bitte mit dem Kontaktformular auf unserer Website www.industriemuseum. ch oder bei der Präsidentin, Maria Cajochen, Tel.078/753 23 17. Willi Thalmann
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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GEDANKENSTRICH
Die Chemie stimmt einfach nicht
Gini Minonzio
Veganer finde ich toll. Super Sache. Ich mag alle, die ich an einem Fest antreffe. So bleiben mehr Steaks für uns andere. Und eigentlich könnten sie sich auch über mich freuen, denn so bleiben ihnen mehr Tofu-BroccoliSpiesschen an Brennnesselsauce. Und auch mehr Stücke von der feinen Schwarzwäldertorte, die sie mitgebracht haben. Schliesslich hatten sie viel Arbeit damit, weil sie nicht einfach schnell Rahm mit Zucker schlagen konnten. Um den optisch gleichen Effekt zu erreichen, mussten sie zuerst Pflanzenfett härten und es mit Emulgatoren (Natriumstearoyl-2-lactylat, Mono- und Diglyceride) mischen, um es mit Wasser schlagen zu können. Für die Stabilität gaben sie noch Stärke hinzu, zudem Polysorbat 60, Natriumcitrat, Hydroxylpropylmethylcellulose, Carboxymethylcellulosen, Natriumphosphate. Und um einen Geschmack zu erzeugen, mussten sie Glucosesirup, Salz und Aroma dazuschmeissen. Und weil das Ganze sonst wässrig wäre, kam das Füllmittel Maltodextrin dazu. Ganz schön aufwendig, so eine vegane Füllung, finden Sie nicht? Wo waren wir schon wieder? Vor lauter unaussprechlichen Zutaten habe ich den Faden verloren. Ah ja, genau: Eigentlich kämen wir gut aneinander vorbei, die Veganer und ich. Aber irgendwie endet es oft unschön. Wenn sie mir ihre Backware aufnötigen, kann ich noch dem Frieden zuliebe in den Chemikalienmix beissen. Doch damit sind sie erfahrungsgemäss nicht zufrieden, sondern sie wollen noch hören, dass es besser schmecke als eine originale Schwarzwälder! Spätestens dann ist fertig mit Friede, Freude, Tofukuchen! Die kalte Wut packt mich gar, wenn sie mir ihren Chemiekasten im Versteckten unterjubeln. So habe ich gestern etwas gekauft, weil «OHNE ZUCKERZUSATZ» draufstand, es bei den Joghurts stand und wie eines aussah. Auf dem Deckel waren Himbeeren und Äpfel abgebildet. Zu Hause kostete ich davon. Und spuckte es aus. Statt Milch ist Soja in dieser Masse. Statt Apfel ist es Konzentrat. Und das Aroma kommt grösstenteils aus dem Labor. Im Ganzkleingedruckten sind 20! Zutaten aufgelistet, etliche chemisch hergestellt. Doch gibt es auch Positives. Neben der Liste der Chemikalien und dem kleinen Veganlogo steht, wie ich «dem Planeten etwas Gutes tun» kann. Kartonumhüllung «abreissen und getrennt entsorgen», teilt mir die Veganfabrik mit. Das tue ich nun. Die Welt ist gerettet!
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Vorstandsmitglied HEV Dorneck-Thierrstein
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03.07
LESERBRIEF
Gehören Gewerbler in die Politik? Über 75 Prozent aller Arbeitnehmer sind bei einem KMU (Klein- oder Mittelgrossem Unternehmen) angestellt — vom Lehrling über den einfachen Mitarbeiter bis zum hoch spezialisierten Mitarbeiter und Akademiker. Die KMU bieten vorzügliche und sichere Arbeitsplätze in allen Bereichen an. Um dieser sozialen und volkswirtschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, benötigen wir entsprechende Rahmenbedingungen. Ich stehe dafür ein und danke Ihnen für Ihre Unterstützung. Martin Vogel — Büren Kantonsratskandidat FDP — Liste 3 ANZEIGE
Zämme! goht ’s
Andreas Bringold 2× auf jede Liste
LISTE 3
«Ich wähle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat weil er auch ein offenes Ohr für die Anliegen und Interessen der jüngeren Generation hat.» Valentin Gerber, Landwirt und Kirchgemeinderat evang. ref. Kirchgemeinde Thierstein, Beinwil
K T SOLOTHURN
Betriebskantinen WoS. Im Kanton Solothurn sollen neu Berufstätige im Ausseneinsatz Restaurants als Betriebskantinen wieder nutzen können. Der Kanton Solothurn schafft entsprechende Voraussetzungen. ANZEIGE
GESCHÄF TSWELT
LESERINNENBRIEF
Es spriesst und blüht
Vandalismus ist unfair und feige
Dieser Winter hat mir wirklich aufs Gemüt geschlagen. Zu den auf ein Minimum reduzierten sozialen Kontakten kam auch noch das oft graue und neblige Wetter. Und der Regen. Ich habe Mary Ann Born wohl selten sehnlicher auf den Frühling gewartet und auf die Möglichkeit, rauszugehen und wieder andere Menschen zu treffen. Nun sind die Tage wieder merklich länger und wärmer – und überall zwitschert und grünt und blüht es! Höchste Zeit also, das Heilkräuterwissen hervorzukramen, während ich mit meiner Familie durch die Natur schlendere. Was da am Wegesrand, auf Wiesen und unter Hecken spriesst, hat nämlich nicht selten einen ganz beachtlichen gesundheitlichen und kulinarischen Wert. Und weil ich mir nicht immer jede Blattform und jede Blütenzahl merken kann, ziehe ich gerne das riesige Kräuterwissen-Archiv der EGK-Gesundheitskasse zu Rate. Unter www.egk.ch/kraeuterwissen finde ich nicht nur Bilder der Pflanzen, sondern auch ausführliche Informationen über
die Pflege (für den heimischen Garten), zu Rezepten und Anwendungen in der Komplementärmedizin. Dieses Archiv wird immer grösser! Monat für Monat erhalte ich nämlich den EGK-Newsletter mit einem neuen, saisonal passenden Kräuter- oder Pflanzentipp. Ganz kostenlos und immer pünktlich! Sie möchten auch regelmässig mit Kräuterwissen versorgt werden? Dann abonnieren Sie hier den Newsletter und freuen Sie sich auf kulinarische und gesundheitliche Highlights: www.egk.ch/ newsletter. Und jetzt gehe ich Bärlauch sammeln. Heute Abend soll ein feines Pesto auf den Tisch kommen! Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born Agenturleiterin Laufen
EINGESANDT
Kirschessigfliege bekämpfen Man kann hoffen, dass die paar kalten Tage der letzten Wochen der Kirschessigfliege (KEF) zugesetzt haben und dass weniger Fliegen als auch schon den Winter überlebt haben. Aber sicher kann man nicht sein. Wenn der Frühsommer feucht und nass ist, dann kann sich die Fliege explosionsartig vermehren und wir müssen um unsere Kirschen, Himbeeren und Brombeeren bangen. Jetzt, wo es wieder wärmer wird, sind die Fliegen auf Nahrungssuche. Da die Nahrung knapp ist, locken Essigfliegenfallen proportional mehr Fliegen an als im Sommer, wenn es reife Früchte im Überfluss hat. Jedes Fliegenweibchen, das man jetzt fängt, bedeutet Millionen von Fliegen weniger im Sommer. Es reicht, wenn man die Fallen von jetzt bis in den Mai hinein aufstellt. So muss man die Flüssigkeit nur etwa vier Mal ersetzen, da die Verdunstung relativ gering ist. Der Aufwand ist gering, aber die Wirkung ist hoch. Auf der Homepage des Obst- und Gartenbauvereins Laufental (www.obstbauverein-laufental.ch) findet man eine Anleitung, wie man einfach aus einer 0,5L PET-Flasche eine Köderfalle herstellen kann. Es hat auch Rezepte zum Selbermischen der Köderflüssigkeit (50 Prozent Wasser, 40 Prozent Essig, 10 Prozent Wein, ein paar Tropfen Geschirrspülmittel). Wer nicht basteln will, der kann vom Verein auch professionelle, wiederverwertbare Köderfallen für 2.50 Franken/ Stk beziehen (061 761 26 47). Noch etwa 100 Stück sind vorhanden — «es het solangs het». Wenn man die Fliege auf den Obstwiesen bekämpfen will, stellt man die Fallen am besten an den Waldrändern in 20 Meter Abständen auf. Es
Wir leben in einem w underschönen, freien Land, in dem die direkte Demokratie eine unserer Grundsäulen darstellt. In der Schweiz haben wir das Privileg, unsere Politik mitbestimmen zu können und damit aktiv mitzuwirken, ob als aktiver Politiker oder auch als Wähler. Wir haben ein breites Spektrum unterschiedlichster Parteien mit unterschiedlichen Meinungen und Wertvorstellungen. Und es herrscht Meinungsfreiheit! Wenn man mit der Politik der SVP nicht einverstanden ist — was selbst ich nicht immer bin — kann man eine andere Partei wählen. Jedoch aber fremdes Eigentum wie Plakate gewalttätig zu zerstören oder zu entfernen, ist nicht nur strafbar, sondern auch äusserst unfair und feige! Ist den Vandalen bewusst, dass es einen enormen Zeitaufwand bedeutet, sich aktiv in der Politik — egal in welcher Partei — einzubringen? Nicht nur die diversen Sitzungen und unzähligen Stunden an ehrenamtlicher Arbeit, auch das Erstellen genau solcher Wahlplakate, Flyer etc. ist mit erheblichem Aufwand verbunden und kostet dazu noch viel Geld (der Wahlkampf wird durch die Kandidaten selbst finanziert). Für die Plakatierung im Leimental habe ich zudem rund acht Stunden Zeit aufgewendet. Jeder kann sich aktiv in der Politik einbringen, um seine Meinung auf demokratischem Weg zu äussern. Exponiert euch, sagt eure Meinung, aber sagt sie offen und direkt und nicht feige mittels primitivsten Mitteln wie Vandalismus! Setzt euch mal wirklich für eure Meinung ein! Andrea Meppiel SVP-Kantonsratskandidatin
LESERINNENBRIEF
Deine Zukunft, Deine Wahl Falle: Professionelle, wiederverwertbare FOTO: ZVG Köderfalle für die Essigfliege. bringt nicht viel, die Fallen in die Kirschbäume zu hängen. Dort hat es jetzt noch keine Fliegen. Man weiss mittlerweile, dass die weissen Früchte der Misteln der Fliege als Futterquelle und zur Eiablage dienen. Darum sollte man unbedingt die Misteln von den Apfelbäumen entfernen und in solchen Bäumen zwei bis drei Fallen aufhängen. Im Siedlungsgebiet stellt man die Fallen am Besten in der Nähe des Komposthaufens und in Hecken. Wenn die Nachbarn auch mitmachen, sind die Erfolgsaussichten besser. Roland Roth Obst- und Gartenbauverein Laufental
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
Am Sonntag 7. März haben Sie die Möglichkeit, Parlament und Regierung neu zu wählen. Nutzen Sie diese Chance und bestimmen Sie über die künftige Ausrichtung unseres Kantons mit. Wählen Sie die Grüne Liste, wenn Ihnen die Förderung der ÖV-Angebote in unserer Region und die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg am Herzen liegen. Die Grünen Kantonsratskandidat*innen setzen sich engagiert für diese und weitere Themen ein. Wählen Sie zudem Brigit Wyss wieder in den Regierungsrat. Die letzten vier Jahre hat sie mit viel Kompetenz und Fachwissen als Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements geamtet und gezeigt, wie sie in guter Zusammenarbeit mit ihrem Team auch schwierige Herausforderungen meistert. Herzlichen Dank für Ihre Stimme. Janine Eggs Vorstand Grüne Dorneck-Thierstein
Zämme! goht ’s
Andreas Bringold 2× auf jede Liste
LISTE 3
«Ich empfehle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat zu wählen, weil er auch ein breites Verständnis für die Bedürfnisse von Gewerbe und Unternehmen hat.» Esso Saner, langjähriger Präsident landwirtschaftlicher Bezirksverein Thierstein, Mümliswil
LESERBRIEF
Mit E-ID zur Totalüberwachung? Seit Jahren versuchen verschiedene Interessensgruppen in der Schweiz eine elektronische Identifizierung von Personen einzuführen. Mit dem E-ID-Gesetz soll nun eine Grundlage dafür geschaffen werden. Das Gesetz ermöglicht es privaten Unternehmen wie z. B. Grossbanken, Versicherungsgesellschaften oder Krankenkassen einen digitalen Schweizer Pass ausstellen zu können. Das ist aber noch nicht alles, die Daten der E-ID sollen sogar auch auf privaten Servern verwaltet werden. Aufmerksamen Beobachtern kann nicht entgangen sein, dass der Bund mehr und mehr Daten der Bürger an private Unternehmen weitergibt, ohne einen Schutz vor der Verknüpfung dieser Daten mit unüberschaubaren Datenbanken gewährleisten zu können. International widerspiegelt sich übrigens dasselbe Bild. So arbeitet z. B. die in New York ansässige Organisation ID2020 an einer transnationalen digitalen Identität für jeden Menschen weltweit. Diese ID soll möglichst alle über uns existierenden Daten umfassen. Das Unternehmen stützt sich auf eine mächtige Allianz mit Akteuren wie Microsoft, der Rockefeller-Stiftung, der Impfallianz Gavi und Accenture, welche eine der grössten Dienstleisterinnen im Bereich Unternehmens- und Strategieberatung ist. Vorangetrieben wird die ID2020 vor allem von der US-Regierung und der EU-Kommission. Unter Berücksichtigung dieses globalen Kontextes zeigt sich, dass eine E-ID einem entscheidenden Schritt in Richtung einer digital kontrollierten Welt gleichkommt. Deshalb ein klares Nein zum E-ID-Gesetz am kommenden Sonntag, 7. März. Martin Bracher Beinwil
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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LESERBRIEF
Motivierte Leute Wahlen sind dazu da, um Veränderungen vorzunehmen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, neue unverbrauchte und motivierte Leute für unsere Region nach Solothurn zu schicken. Personen, die sich für unsere Region, das Schwarzbubenland, einsetzen. Mit Martin Vogel haben wir einen Gewerbetreibenden mit Weitblick, Rückgrat und regionaler Verbundenheit. Er setzt sich für Bildung, Kultur Umweltschutz und Wirtschaft ein. Daher wählen wir Martin Vogel und setzen ihn zwei Mal auf die Liste. Familie Häner Zullwil
Dr. Roman Baumann Lorant setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:
«Klimawandel und Bauvorschriften, alles mit Mass auch für Hauseigentümer» Hauseigentümer Unsere Wah Wahlempfehlung: B Dr. Roman Baumann Lorant FDP.Die Libe Liberalen Gempen Präsident Dorneck HEV Dorneck-Thierstein
Liste | Nr.
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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8
HOCHWASSERSCHUTZ GRELLINGEN, VERMESSUNGEN IN DER BIRS
EIN PRÄZISER BLICK IN DIE TIEFE
Entlang der Birs sind etliche Hochwasserschutz-Projekte in Planung oder bereits realisiert. Um die Möglichkeiten in Grellingen auszuloten, findet am Kraftwerk Büttenen in der Woche vom 8. März 2021 eine Vermessung der Flusssohle statt. Ob aus dem «wahrscheinlich» ein «tatsächlich» wird, hängt davon ab, in welcher Tiefe der massive Fels unter dem Geschiebe liegt. Sofern es der Wasserstand zulässt, wird die Bachsohle zwischen dem 8. und 12. März 2021 vom Steg Unterdorf bis zum Wehr von einem Spezialboot aus vermessen. Die «Sonus», ein Katamaran für hygrographische Studien, gehört dem Kanton Basel-Stadt. Sie ist im Normalfall auf dem Rhein im Einsatz und hat schwergewichtig zur Aufgabe, die Sicherheit der Schifffahrt zu gewährleisten. Von der Landesgrenze bis nach Rheinfelden werden die Tiefe der Fahrrinne geprüft und die Beschaffenheit der Rheinsohle kontrolliert. Das 8 Meter lange und rund 3 Tonnen schwere Boot gelangt per Bootsanhänger nach Grellingen und wird von einem Pneukran in die Birs gehoben. Es wird den Staubereich flächig mit Schallwellen unterschiedlicher Frequenzen vermessen, um Daten zur Wassertiefe und zur Struktur des Untergrundes zu erhalten. Daraus können auch die Mächtigkeit der Geschiebeschicht, deren Aufbau und die Lage der Felsoberfläche bestimmt werden.
Aus Sicht des Hochwasserschutzes an der Birs stellt das Kraftwerk Büttenen eine Schwachstelle dar. Im Staubereich hinter dem Wehr hat sich eine unbekannt dicke Geschiebeschicht (mitgeführtes Gestein etc.) abgelagert. Sie verringert den Querschnitt der Birs und damit die Wassermenge, die der Fluss bei Hochwasser abführen kann. In diesem Abschnitt kommt es immer wieder zu Überschwemmungen. Als Gegenmassnahme sah das Schutzprojekt für Grellingen in seiner ersten Fassung vor, die Ufer bzw. die Mauern oberhalb des Wehrs zu erhöhen. In Absprache mit den Kraftwerksbetreibern ist nun eine Machbarkeitsstudie für eine Alternative in Arbeit. Geprüft wird ein Neubau von Teilen der 75 Jahre alten Wehranlage am Wasserfall, die erhöht auf einer Felsschwelle steht. Wird diese Barriere tiefer gelegt, verringern sich die Ablagerungen und der normale Wasserspiegel sinkt. Die Birs könnte wahrscheinlich die Wassermassen aufnehmen, wie sie gemäss Statistik ein Mal in hundert Jahren zu erwarten sind.
das
Von diesen Messungen hängt ab, ob das neue Schutzkonzept weiterverfolgt werden kann. Die Erneuerung der Wehranlage anstelle der Erhöhung der Uferverbauung wäre jedenfalls ganz im Interesse der Kraftwerksbetreiber und der Anwohnerinnen und Anwohner.
BAU- UND UMWELTSCHUTZDIREKTION TIEFBAUAMT / WASSERBAU Das Vermessungsboot «Sonus» wird in Grellingen bald oberhalb des Wehres im Einsatz sein.
Tiefbauamt Basel-Landschaft Philipp Meyer, Wasserbau/Gewässerplanung Rheinstrasse 29, 4410 Liestal
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
Lösung 6/2021:
das
Sudoku im Wochenblatt
TOASTER
Liebe Wochenblatt Rätselfreunde bis auf Weiteres werden keine Gewinne in unserem Kreuzworträtsel mehr verlost. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund.
CH Regionalmedien AG, Laufen
mittel
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8
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KELSAG BIOPOWER AG Der Zweckverband Musikschule Solothurnisches Leimental MUSOL führt für die Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh, Rodersdorf und Witterswil eine Jugendmusikschule. Die Musikschulleitung ist für die operative Führung zuständig. Sie wird durch ein Sekretariat unterstützt. Die jetzige Stelleninhaberin im Sekretariat wird im Sommer 2021 pensioniert. Daher suchen wir per 1. August 2021 ein/e
Mitarbeiter/in Sekretariat Musikschule mit einem 35% Pensum (während dem laufenden Schulbetrieb: 50% / Schulferien: frei)
Aufgaben: – Unterstützung der Musikschulleitung – Führung der Schuladministration – Fakturierung und Inkasso der Schulgelder – Führung der Finanzbuchhaltung – Lohnwesen und Personaladministration – Protokollführung Lehrerkonvent und DV-Sitzungen – Allgemeine Büroarbeiten – Mitarbeit bei Anlässen der Musikschule Profil: – Kaufmännische Ausbildung mit Berufserfahrung – Erfahrung in Buchhaltung, Lohnwesen und Personaladministration – Gute EDV-Anwenderkenntnisse – Freude am Umgang mit Schüler/Innen, Eltern, Lehrpersonen – Sie sind belastbar, flexibel und arbeiten gerne selbständig Wir bieten: – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen – Ein abwechslungsreiches und interessantes Tätigkeitsgebiet – Selbständiges Arbeiten mit viel Eigenverantwortung – Offene, kompetente und engagierte Musikschulleitung und – Lehrpersonen
Grüngut und Bio-Abfälle aus den Gemeinden verarbeiten wir zu Kompost und Biogas. In unserem Blockheizkraftwerk produzieren wir Strom aus unserem Biogas und speisen diesen ins öffentliche Netz ein. Für unseren Betrieb in Liesberg suchen wir einen
Betriebsmitarbeiter (m/w), Arbeitsbereich Kompost & Biogas Pensum 100% Ihre Aufgaben
Hauswart gesucht Gesucht ist eine praktisch arbeitende Person mit hoher Selbständigkeit. Sie sind verantwortlich für die Umgebungspflege (Mäharbeiten) für MFH in Laufen und Umgebung; nach Eignung auch als techn. Hauswart. Das Arbeitspensum beträgt rund 5 Stunden pro Woche. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit Bild, Lohnvorstellung und Referenzen an: Postfach 323, 4242 Laufen.
Als technischer Allrounder bearbeiten Sie selbständig die Prozesse der Kompostierung und der Biogas-Anlage. Ihre Tätigkeit umfasst die Materialaufbereitung, das Füllen, Regeln und Überwachen der BiogasAnlage sowie den Pikettdienst in der Nacht und am Wochenende. Zu Ihrem Verantwortungsbereich gehört auch das selbständige Beheben von technischen Störungen. Als hilfsbereiter Ansprechpartner für unsere Kunden und Lieferanten stehen Sie diesen tatkräftig zur Verfügung. Unsere Erwartungen Für die vielseitigen Aufgaben besitzen Sie idealerweise eine Ausbildung im handwerklichen/ technischen Bereich und/oder Berufserfahrung in einem landwirtschaftlichen Betrieb. Sie verfügen über eine gute körperliche Konstitution und Gesundheit, hohe Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Teamfähigkeit und Geschick im Umgang mit Maschinen und Fahrzeugen (z.B. Teleskopund Radlader). Sie finden sich in wechselnden kleineren Aufträgen zurecht, verfügen über gute Deutschkenntnisse und haben ein Flair für technische Steuerungen und PC-Anwendungen.
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Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung (inkl. Foto) bis am 20. März 2021 an info@musol.ch oder per Post an: Musikschule MUSOL, Weisskirchweg 32, 4108 Witterswil
Nebst guter Kommunikation und Belastbarkeit ist die Bereitschaft im Freien zu arbeiten absolute Grundvoraussetzung. Ebenso wichtig ist Ihre Flexibilität und Eigenständigkeit bei Piketteinsätzen in der Nacht und am Wochenende gewissenhaft und rasch zu reagieren. Ihr Arbeitsweg ist im Idealfall kürzer als 30 Minuten.
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was wir Von ihnen erwarten
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aufgaben: Schwerpunkt des Aufgabengebietes ist verfahrenstechnische und thermodynamische Auslegung und der Verkauf von Apparaten wie Wärmetauscher, Behälter, Tanks und Dampferzeuger sowie Gesamtanlagen mit Unterstützung der Kollegen unserer Tochterfirma für den industriellen Rohrleitungsbau INRA Group AG. In enger Zusammenarbeit mit der Engineering-Abteilung erarbeiten Sie Angebote für unsere Kunden. In einem Team von Spezialisten erwartet Sie eine spannende Aufgabe, in einer zukunftsorientierten und innovativen Unternehmung.
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9
FOTO DER WOCHE
IN KÜRZE
AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Sperrung der Unterführung
DUGGINGEN. WoS. Bereits seit Ende Januar laufen in Duggingen die Bauarbeiten für die neue Bahnhofstrasse. Der Fussweg zur Unterführung des SBB-Trasses wird durch die Bauarbeiten stark tangiert. Er muss deshalb (inklusive Unterführung) seit Anfang dieser Woche für eineinhalb bis zwei Monate gesperrt werden. Eine Umleitung via Aeschstrasse und Bahnweg zur Mehrzweckhalle, sowie über die Birs zum Gewerbegebiet und umgekehrt ist signalisiert. Für die schulinterne Verbindung vom Primarschulhaus zur Mehrzweckhalle würden Massnahmen zur Reduktion der notwendigen Sperrungsdauer geprüft.
Dank an die Bevölkerung
Die Echte Schlüsselblume: Der Frühling macht sich bemerkbar.
FOTO: ANJA HÄNER, GRINDEL
DORNECK / THIERSTEIN
REGION
FEHREN
Neues Angebot
Achtung Frösche
WoS. Frauen der Region Dorneck und Thierstein haben in der Radiologie des Spitals Dornach neu die Möglichkeit, am kantonalen qualitätsgesicherten Mammografie-Screening Programm «donna» teilzunehmen. Damit kann mittels Mammografie-Screenings eine Brustkrebs-Erkrankung in einem Frühstadium erkannt werden. Am Spital Dornach fand dafür letzte Woche die offizielle Inbetriebnahme des neu installierten MammografieGeräts und der Start des Screening-Programms statt. In der Region Dorneck und Thierstein wohnhafte Frauen zwischen 50 und 74 Jahren werden ab sofort alle zwei Jahre schriftlich zu einem Termin für eine Mammografie im Spital Dornach direkt vom «donna»-Programm eingeladen und können freiwillig teilnehmen. Bis auf einen Selbstbehalt von unter 20 Franken werden die Kosten vom Kanton Solothurn und den Krankenversicherungen übernommen.
WoS. Wenn die Temperatur steigt, die Luft feucht ist und kein starker Wind weht, erwachen Frösche und Kröten aus der Kältestarre und machen sich auf den Weg zu ihren Laichgewässern. Zum Teil müssen sie dazu weite Strecken zurücklegen. Diese Hochzeitsreise ist für sie nicht ungefährlich, müssen sie doch oft Strassen überqueren. Vor allem die Erdkröten sitzen gern auf dem relativ warmen Asphalt und haben es nicht so eilig wie die Grasfrösche, die etwas früher unterwegs sind. Auch Bergmolche sind mit von der Partie, aber mit ihrem schwarzen Kleid in der Dunkelheit kaum sichtbar. Die Zugstellen sind signalisiert mit Tafeln und oft zusätzlich mit Blinklichtern. Auch gibt es Leute, die in der Dämmerung und nachts für die Amphibien unterwegs sind. Autofahrende sollen deshalb an solchen Stellen besonders vorsichtig und langsam fahren, teilt Pro Natura Baselland mit.
Brand in Einfamilienhaus
Küche & Bad Innenausbau Türen
WoS. In einem Einfamilienhaus kam es am letzten Donnerstagabend zu einem Brand. Die Rentnerin, welche die Liegenschaft bewohnt, blieb unverletzt. Kurz nach 18.45 Uhr wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass es an der Mittlerfeldstrasse in Fehren brennt. Unverzüglich rückten eine Polizeipatrouille, die Feuerwehr Ibach und eine Ambulanz zum gemeldeten Brandort aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Wohnbereich bereits in Vollbrand. Die unverletzte Bewohnerin der Liegenschaft befand sich ausserhalb ihres Hauses und wurde durch die Nachbarschaft betreut. Dank raschem Löscheinsatz der Feuerwehr Ibach konnte das Feuer rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich vollständig gelöscht werden. Die Liegenschaft ist derzeit nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zur Brandursache und zur Schadenhöhe sind am Laufen.
BASELLAND. WoS. Der Kantonale Krisenstab Basel-Landschaft bedankt sich bei der Bevölkerung, dass diese zurückhaltend fasnächtliche Aktivitäten betrieben und sich gut an die geltenden Vorschriften der Covid-19 Verordnung gehalten hat. Die Bevölkerung habe die ihr übertragene Eigenverantwortung wahrgenommen und sich über alles gesehen sehr gut an die geltenden Bestimmungen gehalten, heisst es in einer Mitteilung. Sie habe damit Verantwortung übernommen und bewiesen, dass sie vernünftig, mit Augenmass und gesundem Menschenverstand mit Auflagen umgehen könne, die nur sehr eingeschränkte Aktivitäten zugelassen hätten. Es bleibe zu hoffen, dass die Fasnacht 2022 wieder ohne Einschränkungen genossen werden könne.
Warten auf den Frühling
DORNACH. WoS. Die Eröffnung des neuestheater.ch ist nach wie vor nicht möglich. Aus diesem Grund müssen sämtliche Veranstaltungen im März abgesagt werden. Man warte nun gespannt, was der Bundesrat voraussichtlich am 19. März bezüglich Öffnung der Kulturhäuser entscheiden wird. Das Theater hofft, im April wieder vor Publikum spielen zu können. Der aktuelle Spielplan ist unter www.neuestheater.ch zu finden.
Wir empfehlen
Gruss aus der Küche Von Heidi Kronenberg und Rita Jost
In Neuseeland dürfen die Frauen seit 1893 mitbestimmen, was in ihrem Staat geschehen soll, in Finnland seit 1906 und in Deutschland seit 1918. Als eines der letzten Länder Europas wurde am 7. März 1971 auch den Frauen in der Schweiz das Stimmrecht gewährt – in Appenzell Innerrhoden sogar erst 1990. Frauen, fanden die Gegner im Wahlkampf, gehörten in die Küche, nicht ins Wahllokal. Mit einem ironischen «Gruss aus der Küche» ziehen jetzt die Journalistinnen Heidi Kronenberg und Rita Jost anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums Bilanz und lassen mehr als dreissig Frauen zu Wort kommen. Entstanden ist eine vielfältige, informative, ernste, witzige und schön illustrierte Sammlung von Gedanken und Eindrücken zur Gleichstellung in der Schweiz, in dem schon der erste Satz sitzt: «Nicaragua hets vor üs gha» erinnert Spoken-Wort-Poetin Stefanie Grob in einer bissig-lustigen Aufzählung aller Staaten, in denen den Frauen schon viel länger als 50 Jahre gleich viel Mitbestimmung zugestanden wurde als den Männern. Esther Ugolini www.stebilaufen.ch
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