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Donnerstag, 4. März 2021

112. Jahrgang Nr. 9

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Region

Marianne Vetter Die Masche mit den «falschen Polizisten» ist kein unbekanntes Phänomen. Die Schlagzeilen reissen nicht ab: «Falsche Polizisten erbeuteten 180 000 Franken» oder «Frau deponiert Goldbarren hinter Parkbank». Schweizweit und über die Grenzen hinaus sind die Betrüger aktiv. Allein in der Region Dorneck-Thierstein wurden der Kantonspolizei Solothurn in diesem Jahr 60 Betrugsversuche gemeldet. In zwei Fällen erbeuteten die Täter rund 40 000 Franken. Ähnlich im Kanton Baselland, auch hier sprechen die Beamten von einer regelrechten Betrugswelle. Das Fatale: Trotz vermehrter Öffentlichkeitsarbeit und Präventionskampagnen kommen die Betrüger immer wieder an ihr Ziel. Die Vorgehensweise verläuft meist nach dem gleichen Prinzip. Am Anfang steht ein einfacher Telefonanruf: «Ihr Geld ist in Gefahr!» Die angeblichen Polizisten erklären, dass sie soeben ein Mitglied einer Einbrecherbande festgenommen haben. Im Notizbuch des Einbrechers habe man die Adresse des Angerufenen gefunden. Es sei zu befürchten, dass auch bei ihm eingebrochen würde. Dann wird das Opfer zur Sicherung der Vermögenswerte aufgefordert, diese, bis die Gefahr vorüber ist, der «Polizei» zu übergeben oder an

Wenn das Wasser fehlt: Nachdem vor kurzem die Nordquelle beim Naturschutzgebiet Schwinbach versiegt ist, sind nun auch die Südquelle und ein Teich auf der benachbarten Parzelle ausgetrocknet. Die Bauherrin erklärt, man habe Massnahmen ergriffen.

Pfeffingen

«Falschen Polizisten» keine Chance geben: Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn. einem bestimmten Ort zu hinterlegen. Das klingt simpel und leicht durchschaubar, möchte man meinen. Doch ganz so einfach ist es nicht, hält Astrid Bucher, Mediensprecherin der Kantonspolizei Solothurn, fest. «Die Betrüger werden immer dreister und appellieren an die Hilfsbereitschaft der Menschen. Durch geschickte Gesprächsführung wird eine Atmosphäre erzeugt, in der die Opfer in die Pflicht genommen werden. Dabei üben die Betrüger massiven psychischen und zeitlichen Druck aus. Die Angerufenen werden regelrecht überrumpelt und befolgen nur noch die Anweisungen, ohne zu hinterfragen.» Wie sie darauf reinfallen konnten, können die Betroffenen im Nachhinein selbst nur schwer nachvollziehen. Die

Scham ist gross und somit auch die Dunkelziffer.

Grosses Kino, wie im Krimi

Die «falschen Polizisten» sind exzellent vorbereitet, bauen ein Szenario auf, dass gerade für die ältere Generation schwer zu durchschauen ist. So ist es den Betrügern technisch möglich, die Anzeige im Telefondisplay so zu manipulieren, dass die «echte» Polizeinotfallnummer 117 angezeigt wird. Um noch glaubhafter zu wirken, fordern die Betrüger die Opfer teilweise dazu auf, die bekannte Notfallnummer zurückzurufen. Da die Leitung aber nicht unterbrochen wird, sind die Opfer nicht mit der Polizei, sondern noch immer mit den Betrügern verbunden. Da werde grosses Kino aufgeboten und keine

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Mühe gescheut. «Die Angerufenen sprechen in den Telefonaten oftmals mit unterschiedlichsten Personen, angeblichen weiteren verdeckten Ermittlern, Hauptkommissaren, Staatsanwälten. Im Hintergrund zum Mithören: Sirenengeheul oder Funkgespräche.»

Spuren führen in die Türkei

Die Spuren der falschen Polizisten führen in die Türkei, informiert Astrid Bucher. «Hier betreiben die Hintermänner eigens dafür eingerichtete Callcenter. Die Anrufer sind meist türkischstämmig, in der Schweiz, Deutschland oder Österreich aufgewachsen und somit der deutschen Sprache mächtig. Während die Drahtzieher ihre Telefonate Fortsetzung auf Seite 2

Leichtathletik: Nach dem Gewinn der Bronzemedaille an den Schweizer Hallenmeisterschaften will die Pfeffinger Hürdensprinterin Selina von Jackowski auch bei den Europameisterschaften glänzen. Ihr grosses Ziel: Die Olympischen Spiele in Tokio.

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

REGION

Perfides Geschäftsmodell Fortsetzung Seite 1 von der Türkei aus führen, sind weitere Personen, sogenannte Logistiker, lokal vor Ort. Sie rekrutieren und leiten die eigentlichen Geldabholer und sind für den Vermögenswert-Transfer ins Ausland verantwortlich. Die Geldabholer, hierarchisch gesehen an unterster Stufe, sind meist Kleinkriminelle, die von den Logistikern engmaschig überwacht werden und selbst unter immensem Druck stehen. Wie die Gruppierung im Detail aufgebaut ist und wer effektiv dahintersteht, wissen die Geldabholer oder Botengänger in der Regel nicht.» Ein bis ins Detail ausgeklügeltes System, dem schwer beizukommen ist. Die

Polizei setzt vermehrt auf Prävention. «Wir sind sehr aktiv, gehen an die Öffentlichkeit, informieren Banken und Institutionen wie Spitex oder Pro Senectute, die wiederum die Seniorinnen und Senioren über diese üblen Machenschaften aufklären und davor warnen. Eines ist sicher: Der Einfallsreichtum dieser Banden ist gross, ob «verdeckte Ermittlung» gegen die Hausbank wegen Falsch- oder Schwarzgeld (hier werde das Opfer dazu gebracht, Testgeld zu beziehen und zur Überprüfung der «Polizei» zu übergeben) oder die Geschichte vom Verkehrsunfall eines Familienangehörigen im Ausland, der nun dringend Geld brauche. Solange Geld fliesst, werden die Betrügereien kein Ende nehmen.

Tipps der «richtigen» Polizei Sprich über das Phänomen: Die jüngere Generation sollte das Phänomen des «falschen Polizisten» mit Eltern, Verwandten und Bekannten besprechen und sie auf die Gefahren hinweisen. Seien Sie misstrauisch: Immer wieder kommt es vor, dass die Betrüger die Opfer auffordern, die Nummer 117 zurückzurufen. Durch technische Manipulation ist es möglich, dass man bei einem Rückruf immer noch mit den Betrügern verbunden ist. Darum die Telefonleitung unbedingt unterbrechen oder noch besser ein anderes (zweites) Gerät dafür verwenden

(zum Beispiel Handy statt Festnetztelefon). Der «falsche Polizist» hat keine Uniform an, ist zivil gekleidet und kommt nicht mit dem Streifenwagen (Polizeiauto). Die «richtige» Polizei informiert Sie niemals telefonisch über Einbrüche oder Verhaftungen von Einbrechern. Die «richtige» Polizei ruft Sie niemals an, um Sie über Ihre finanziellen Verhältnisse und/oder über Ihre Wertsachen auszufragen. Die «richtige» Polizei würde niemals Geld oder Wertsachen für Sie aufbewahren. Polizei Kanton Solothurn

Schwinbach-Aue: Rettung noch möglich? Nachdem vor kurzem die Nordquelle beim Naturschutzgebiet versiegt ist, sind nun auch die Südquelle und ein Teich auf der benachbarten Parzelle fast ausgetrocknet. Die Bauherrin erklärt, man habe Massnahmen ergriffen. Fabia Maieroni

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)

Inseratetarife als PDF

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch

Besorgt steht Jennifer Mc Gowan von der Initiative Natur- und Kulturraum Dornach-Arlesheim (IDA) beim Naturschutzgebiet Schwinbach Aue in Arlesheim. «Unsere Befürchtungen sind erschreckend schnell eingetroffen, nun ist nach der Nordquelle auch die Südquelle versiegt», stellt sie fest. Auch der Teich in der benachbarten Grünzone, Lebensquelle für zahlreiche geschützte Arten, wurde weitgehend trockengelegt. Das ist aktuell besonders prekär, da in den Frühlingsmonaten Amphibien unterwegs sind, um sich fortzupflanzen und abzulaichen. Finden sie kein Wasser vor, drohen die Arten zu verschwinden. Ein Augenschein vor Ort: Wo letztes Jahr zur gleichen Jahreszeit noch viel Wasser in den Teich floss, kommt heute kaum noch ein Tropfen. «Wir haben Messstellen eingerichtet, um die Wasserflüsse messen zu können. Aber nun ist auch die Südquelle versiegt und es fliesst kein Wasser mehr», resümiert Ueli Steiger, ebenfalls Teil der IDA. Es sei so der Grossteil des Naturschutzgebiets trockengelegt worden, erklärt Mc Gowan. Zusätzlich pumpe die Steiner AG das durch Beton verschmutzte Wasser aus der Baustelle ab, um es zu reinigen und danach der Kanalisation zuzuführen. Wasser, das dem Naturschutzgebiet wiederum fehlt.

Wertvolle Zeit gewinnen

Auch Matthias Rang, Leiter der Naturwissenschaftlichen Sektion am Goetheanum, zeigt sich «sehr besorgt darüber, wie sich die Situation entwickelt.» Die Veränderungen des Wasserlaufs seien «erschreckend schnell gegangen». Das Goetheanum als Besitzerin des Naturschutzgebiets führe erste Gespräche mit der Bauherrin von «La Colline», weiss Rang. Lösungen seien noch keine erarbeitet, aber es gebe Bestrebungen, noch unbeeinträchtigtes Hangwasser von anderer Stelle aus dem Baugebiet zu fassen und ins Naturschutzgebiet zu leiten. Ob das erfolgreich sein wird, sei jedoch fraglich. «Das Gleichgewicht in diesem Naturschutzgebiet ist besonders, es wird schwierig sein, die Wasserströme künstlich so zu leiten, dass das Feuchtgebiet weiterhin bestehen bleiben kann», erklärt der Naturwissenschafter. Um die Schäden der Schwinbach Aue zu begrenzen, brauche es jetzt vor allem eines: Zeit. «Wir müssen unterschiedliche Expertisen einholen. Da aber alles unter grossem Zeitdruck geschieht, ist es ein schwieriges Unterfangen, das Schutzgebiet noch zu retten.» Gemäss Rang würden aktuell Massnahmen bei der Steiner AG, der Bauherrin, umgesetzt, um das Wasser provisorisch wieder ins Naturschutzgebiet zu leiten.

Kaum noch ein Tropfen: Aus dem Rohr, das für die Erhebung der Wassermengen eingesetzt wurde, flossen bis vor Kurzem noch mehrere Liter Wasser pro Minute in den Teich. FOTO: FABIA MAIERONI

Wenig Wasser oder gar keins mehr?

Steiner bestätigt die Einführung solcher Massnahmen auf Anfrage des «Wochenblattes» und hält zudem fest, dass alle Auflagen aus der rechtskräftigen Baubewilligung konsequent eingehalten würden. «Darüber hinaus wurden verschiedene Massnahmen getroffen, welche dazu beitragen, die Bauarbeiten und deren Auswirkungen besser zu protokollieren. Die Wasserqualität entspricht seit Baubeginn unverändert den behördlichen Vorgaben», schreibt Steiner. Dies würden die Wasserproben bestätigen, die von einem spezialisierten unabhängigen Unternehmen genommen wurden. Ende Februar seien neue Messinstrumente installiert worden, um die Situation vor Ort überwachen zu können. Das Quellwasser habe im Zuge der Veränderungen des Terrains naturgemäss neue Wege in das Feuchtgebiet gefunden, heisst es von Seiten der Steiner AG. Die bisherige Austrittsstelle der Nordquelle führe derzeit weniger Wasser, jedoch sei der Bodengrund weiterhin sehr feucht. Zwei neue Quellaustritte förderten zurzeit klares Wasser an die Oberfläche. Doch Mc Gowan schildert die Situation anders: Es gebe keinerlei Wasser mehr in der Nordquelle, in der vor den Bauarbeiten stets eine annähernd konstante, kaum

von der Witterung abhängige Wasserschüttung beobachtet wurde. Ausserdem sei der Boden im Naturschutzgebiet nicht mehr feucht, sondern wegen des fehlenden Wassers deutlich trockener und fester geworden. Die bisher im ganzen Feuchtgebiet verteilten, durchgehend sumpfigen Stellen würden verschwinden. Auch gebe es keine neuen Quellen, die im Naturschutzgebiet an die Oberfläche dringen würden.

«Massnahmen» sollen es richten

Der Kanton erklärt auf Nachfrage des «Wochenblattes», die zuständige kantonale Aufsichtsbehörde sei am vergangenen Freitagnachmittag vor Ort gewesen, um sich ein Bild zu machen und mögliche Massnahmen auf der Bauparzelle zu prüfen. Die Bau- und Umweltdirektion (BUD) des Kantons Basel-Landschaft schreibt: «Die besprochenen Massnahmen werden aktuell von der Bauherrschaft umgesetzt, so dass in den Quellen nach heutiger Beurteilung und der Jahreszeit entsprechend wieder Wasser fliessen sollte.» Die Aussagen der BUD bestätigen: Das Naturschutzgebiet hat deutlich Wasser verloren, sonst wären aktuell keine Massnahmen nötig. Ausserdem: Wenn Niederschlag und Jahreszeit auf das Naturschutzgebiet einen so grossen Einfluss

hätten, dann müsste jetzt, nach einer langen regenreichen Zeit, mehr Wasser fliessen als in warmen Monaten.

Schlauch soll Wasser leiten

Die BUD schreibt weiter, der Erfolg der ergriffenen Massnahmen werde in den kommenden Wochen weiter vor Ort beurteilt. Von welchen Massnahmen die Rede ist, dazu nehme die BUD keine Stellung, schreibt sie auf Nachfrage des «Wochenblattes». Auch Steiner AG äussert sich nicht dazu, welche Massnahmen ergriffen würden. Die Bauherrin schreibt: «Gemeinsam mit dem Goetheanum und in enger Zusammenarbeit mit spezialisierten Biologen und Geologen seien Lösungen zur Erhaltung des Naturschutzgebietes ‹Schwinbach› erarbeitet worden.» Wie diese Lösungen konkret aussehen, dazu äussert sich Steiner nicht. Tatsächlich wurde am Montag ein Schlauch verlegt, um das Wasser von der Baustelle in das Naturschutzgebiet zu leiten. «Dass jetzt Wasser künstlich eingeleitet werden muss, zeigt, dass das Wasser keine neuen Wege ins Feuchtgebiet gefunden hat – sonst müsste es ja nicht ersetzt werden», sagt Jennifer Mc Gowan. Ob die ergriffenen, provisorischen Massnahmen den benötigten Effekt haben, werde sich noch zeigen müssen.


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Baugesuch Nr. 2021-0461 Projekt: Zweifamilienhaus/Schwimmbad/ Carport – Standort: Parzelle Nr. 1316, Dornachweg 1, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Magnus Saladin, Mattweg 1, 4144 Arlesheim/ Roland Alispach, Mattweg 1, 4144 Arlesheim

Baugesuch Nr. 2021-0479 Projekt: Erneuerung Sportanlage / Erweiterung Terrasse – Standort: Parzelle Nr. 2946, Oberi Wide, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: FC Arlesheim, Postfach 347, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Wolf Hunziker AG Landschaftsarchitekten, Solothurnerstrasse 22, 4053 Basel

Baugesuch Nr. 2021-0484 Projekt: Kamin für Gasheizung – Standort: Parzelle Nr. 472, Gempenweg 6, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Andreas Isenegger-Botteron, Gempenweg 6, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Rutz Gruppe AG, Netzibodenstrasse 23d, 4133 Pratteln

Baugesuch Nr. 2021-0495 Projekt: Zweckänderung: alt Laden in neu Büro- und Gewerbefläche – Standort: Parzelle Nr. 1135, Bahnhofstrasse 1d, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Engel und Völkers, EV Arlesheim Immobilien AG, Bahnhofstrasse 1d, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Engel und Völkers, EV Arlesheim Immobilien AG, Bahnhofstrasse 1d, 4144 Arlesheim Auflagefrist: 4.03.2021 bis 15.03.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim. Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die

Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten. Frühlingsferien 2021

Tageslager für Kindergartenund Primarschulkinder Daten: Montag, 29.03.2021 bis Donnerstag, 1.04.2021 (1. Schulferienwoche) Keine Mindestbelegung Thema: Astrid Lindgren Anmeldeschluss: 12.03.2021. Spätere Anmeldungen können aus organisatorischen Gründen nicht berücksichtigt werden. Das Anmeldeformular und weitere Infos finden Sie unter www.sunnegarte.org Rubrik Tagesbetreuung. Falls Sie Fragen haben, rufen Sie an (061 701 49 25) oder schicken Sie eine E-Mail an: administration@sunnegarte.org. Die Gemeindeverwaltung Christel Flocken

96. Geburtstag Am Dienstag, 9. März 2021, feiert Frau Christel Flocken, wohnhaft im Alters- und Pflegeheim Moosmatt, Oberbiel 27 in 4418 Reigoldswil, ihren 96. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat

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Sommerbörse vom 16. bis 18. März Die Sommerbörse vom 16. bis 18. März in der Trotte Arlesheim bietet alles, was Kinder im Sommer gut gebrauchen können. Hier können Sie einkaufen und auch verkaufen. Am Dienstag zwischen 14 und 19 Uhr nehmen wir Ihre gut erhaltenen, modisch aktuellen und sauberen Sommerkleider ab Gr. 104 für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zum Weiterverkauf entgegen. Auch Spielsachen, Kinderbücher und Kinderfahrzeuge und Zubehör in gutem Zustand sind willkommen. Unkostenbeitrag: 4 Franken. Maximale Stückzahl: 40 Artikel. Den Verkaufspreis bestimmen Sie. Bitte beachten Sie, dass die Börse keine Second-HandBoutique ist. Am Mittwoch ist Verkauf

von 8.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18.30 Uhr. 80 Prozent des Verkaufserlöses gehen an den Eigentümer der Waren. 20 Prozent kommen sozialen Institutionen in Arlesheim zugute. Am Donnerstag zwischen 16 und 18 Uhr erfolgt die Auszahlung und Rückgabe nicht verkaufter Artikel. Später verfallen nicht abgeholte Auszahlungen und Artikel und werden ebenfalls gespendet. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme! Auch aktive Mithilfe an den Börsentagen nehmen wir gerne an. Auskunft: Angelika Baehny, Tel. 079 385 15 23 oder www.kleiderboerse-arlesheim.jimdofree.com. Angelika Baehny, Arbeitsgruppe Sommerbörse

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Neubau fürs Heilmittellabor Das Heilmittellabor der Klinik Arlesheim stellt seit 100 Jahren anthroposophische Medikamente her. Nun soll es in einem neuen Holzbau Platz finden. Fabia Maieroni Öle, Salben, Tropfen, Globuli, Injektionen, aber auch Wachsplatten und Tees – die Vielfalt der im Heilmittellabor der Klinik Arlesheim hergestellten Produkte ist riesig. Medikamente für Patienten der Klinik und für Apotheken werden hier entwickelt und produziert. Damit ist das Heilmittellabor neben Weleda und Wala einer der drei grössten Heilmittelhersteller im anthroposophischen Bereich. «Hier wird alles hergestellt, was den Körper stärkt und pflegt», erklärt Gallus Stöckler, Leiter der hauseigenen Apotheke der Klinik. Für die meisten Heilmittel werden frische Pflanzen verwendet, die – wenn immer möglich – bei Sonnenaufgang geerntet wurden, denn: «Wir glauben, dass die Wirkkraft von Pflanzen morgens am grössten ist.» Die Pflanzen stammen entweder aus dem hauseigenen Garten oder von biologischdynamisch geführten Bauernbetrieben aus der Region. Doch nicht nur Pflanzen werden gesammelt – auch tierische Stoffe werden verarbeitet. So zum Beispiel Ameisen, deren Säure bei Rheuma und Gicht helfen soll. Die kleinen Tiere werden in einem Ameisenhaufen auf einem jurassischen Hof «geerntet», wie Gallus Stöckler es formuliert. Dies geschehe aber immer im Einklang mit der Natur, versichert der Apotheker. «Wir ernten immer nur so viel, dass das Ökosystem nicht beeinträchtigt wird.» So kann es auch vorkommen, dass ein Medikament längere Zeit nicht zur Verfügung steht, weil die Rohstoffe zum Beispiel wegen schlechter Witterungsverhältnisse nicht vorhanden sind. «Das führt zum Teil zu heftigen Reaktionen bei der Kundschaft, aber daran können wir nichts ändern.»

Aufwendige Verfahren

Wer nun glaubt, für die anthroposophischen Medikamente würden einfach Pflanzenteile zerkleinert und zusammengerührt, der irrt: «Wir behandeln Pflanzen und Pflanzenteile rhythmisch, damit sie ihre volle Kraft entfalten können», sagt Gallus Stöckler. Der Aufwand ist immens, denn die «rhythmischen Verfahren» richten sich unter anderem nach dem Sonnenstand. So müssen die in Fäs-

Alles an einem Ort: Auf drei Stockwerken und einem Kellergeschoss sind Räumlichkeiten für das Heilmittellabor und Büros für die Verwaltung geplant. VISUALISIERUNG: ZVG sern gelagerten Pflanzensude teilweise während einer Woche morgens und abends – pünktlich zu Sonnenauf- und untergang – in die Sonne gestellt und gerührt werden. In der restlichen Zeit stehen sie in einer abgeschirmten Box aus Holz, Torf und Zink, um sie vor äusseren Einflüssen zu schützen. Nicht nur mit Licht, auch mit unterschiedlichen Temperaturen wird gespielt: Immer wieder werden die Inhaltsstoffe erwärmt und wieder abgekühlt. «Wir sind überzeugt, dass die Heilstoffe in den Pflanzen durch unsere Behandlung stärker werden», sagt Stöckler. Überprüft werden die Heilmittel und deren Herstellung von internen Kontrollen, aber auch unabhängige Stellen, wie die Schweizerische Zulassungs- und Aufsichtsbehörde für Arzneimittel und Medizinprodukte, Swissmedic, führen Kontrollen durch.

Neubau mit drei Stockwerken

Das Heilmittellabor ist in den vergangenen 100 Jahren gewachsen und mittlerweile über das ganze Gelände verteilt. Das Mitarbeiterhaus, in dem der grösste Teil des Labors untergebracht ist, muss wegen des schon lange geplanten Klinik-

neubaus bald abgerissen werden. Deshalb ist nun ein weiterer dreistöckiger Neubau aus Holz geplant, der alle Teile des Labors und zusätzlich einen Stock mit Büroräumlichkeiten für die Verwaltung beherbergen soll. Der Holzbau wird dort gebaut, wo früher die alte Klinikwäscherei stand. So zeigen es die bereits aufgestellten Pfeiler. Auch bei diesem Bau soll sogenanntes Mondholz verwendet werden – also Holz, das bei einer bestimmten Mondphase gefällt wurde und gemäss Theorie deshalb dichter und haltbarer sein soll. Nachhaltigkeit sei der Klinik sehr wichtig, betont Verena Jäschke, Leiterin Kommunikation. Deshalb werde das Dach des Neubaus begrünt und eine Fotovoltaikanlage installiert. Was mit der grossen Platane geschehe, die auf dem Klinikareal steht, sei zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht klar. Das Baugesuch für den Holzneubau ist am 22. Februar, dem 145. Geburtstag Ita Wegmans, durch die Verwaltungsräte Philipp Schneider und Karl-Heinz Zeller unterzeichnet worden. Ein gutes Zeichen, sind die Verantwortlichen überzeugt. Wenn der Baubeginn wie geplant im Sommer erfolgt, kann der Neubau Anfang 2022 bezogen werden.

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ARLESHEIM AUS DER GEMEINDE

Arlesheim führt digitalen Dorfplatz ein Das Zusammenleben in Arlesheim und Umgebung soll aktiver und attraktiver werden – lokal und regional. Ein Zusammenleben, das in der jetzigen Situation rund um das Coronavirus noch bedeutender wird. Um dieses Ziel zu erreichen, wird am 15. März 2021 der digitale Dorfplatz von Crossiety eingeführt. Der digitale Dorfplatz des Schweizer Startups Crossiety ist eine lokale und vertrauenswürdige Kommunikationslösung für Gemeinden, Städte und Regionen. In der Schweiz und in Deutschland sind derzeit bereits rund 75 Gemeinden und Städte auf Crossiety aktiv.

ePartizipation für ein cleveres Zusammenleben

Die Einwohner-App verfolgt das Ziel, das Engagement und die Partizipation in der Gemeinde mithilfe einer übersichtlichen digitalen Kommunikation zu vereinfachen. Die nutzerfreundliche Anwendung ermöglicht es zudem, den Zusammenhalt unter den Einwohnerinnen und Einwohnern auch im digitalen Zeitalter zu stärken. «Für Arlesheim war die Zeit reif, in den sozialen Medien aktiv zu werden. Mit Crossiety haben wir eine Plattform gefunden, die uns überzeugte und viele unserer Bedürfnisse abdeckt», sagt Gemeindepräsident Markus Eigenmann. Die Plattform erlaubt die Vernetzung und direkte Kommunikation von Einwohnerin zu Einwohner und hilft, das lokale Zusammenleben vermehrt zu entfalten. Crossiety stellt eine ideale Kombination zwischen den sozialen Medien und den lokalen Bedürfnissen dar. Die vertrauenswürdige und sinnvolle Nutzung steht im Gegensatz zu herkömmlichen sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co. Die Anbieterin setzt dabei auf einen hohen Datenschutz.

Möglichkeiten auf dem digitalen Dorfplatz

Generell gestalten und beleben die Nutzerinnen und Nutzer die Plattform, indem sie ihre Anliegen und Informationen mitteilen, auf Veranstaltungen hinweisen oder Umfragen lancieren. Es werden lokal-relevante Diskussionen geführt und Beiträge wie «Ich suche/biete» aufgegeben. Zudem können alle Personen eine kostenlose Gruppe eröffnen, um sich in bestehenden Gemeinschaften auszutauschen oder sogar neue Interessengemeinschaften zu bilden. Mit der innovativen App ist es möglich, in Echtzeit zu kommunizieren und sich über die neuesten Geschehnisse in Arlesheim und der Region zu informieren. Wer Crossiety nutzen will, registriert sich kostenlos mit seinem Wohnort. Der Gemeinderat

hören zu können, setzen wir auf das im letzten Jahr ausgefallene Konzert mit dem «larynx / vokalensemble» und den fröhlichen Liebesliedern «von Liebe, Lust und Leiden» von Johannes Brahms. Es findet am Sonntag, 25. April, um 19 Uhr in der Aula Gerenmatte statt. Kammermusik Arlesheim

LESERBRIEF

Für Natur- und Kulturraum deutlich hinter uns, die Gemeinde-Mitglieder und die Initianten dieser Initiative «Natur- und Kulturraum DornachArlesheim», ohne Wenn und Aber stellen! Irene Knup

Samstag, 6. März 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier Sonntag, 7. März 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 9. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst 18.00 Münchenstein: Musik und Impuls zur Fastenzeit Donnerstag, 11. März 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 12. März 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Ziehen Blicke auf sich: Die Silhouetten geben Denkanstösse.

Ab heute bis Ende Mai stehen bei Unternehmen und auf dem ganzen Arlesheimer Gemeindegebiet Silhouetten von Personen, die trotz Behinderungen im ersten Arbeitsmarkt tätig sind. Tobias Gfeller «Diszipliniert ausruhen will gelernt sein. Für andere ist es Denksport. Nur 20 Prozent arbeiten können heisst nicht 80 Prozent frei haben.» Das sagt die 53-jährige Traude. Sie musste nach einer Operation eines Hirntumors ihr Arbeitspensum von 100 auf 20 Prozent reduzieren und stösst damit immer wieder auf Unverständnis. «Wenn du nur 20 Prozent arbeitest, hast du doch 80 Prozent frei und könntest in dieser Zeit dieses oder jenes tun.» Nie hätte sie sich vorstellen können, dass es so unglaublich schwierig ist, Menschen verständlich zu machen, dass ihr auch nur 20 Prozent Energie zur Verfügung stehen, um einen Tag zu bewältigen.

Traude ist eine von mehreren Protagonistinnen und Protagonisten, von denen ab heute in Arlesheim schwarze Silhouetten stehen. Sie sollen auf Schwierigkeiten aufmerksam machen, die Menschen mit Behinderungen im Arbeitsleben begegnen.

Impulse verleiht Label «iPunkt»

Ihr Einstieg, oder wie bei Traude der Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt sind stets eine Herausforderung und gelingen zu oft nicht. «Wir wollen Bewusstsein schaffen für sichtbare und unsichtbare Hindernisse in der Arbeitswelt», erklärt Pascal Güntensperger, CoGeschäftsführer von Impulse, einem Basler Verein, der sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderungen im Arbeitsmarkt engagiert. Impulse verleiht das Label «iPunkt» an Unternehmen, die sich für Menschen mit Behinderungen öffnen und versuchen, eigene Hindernisse für sie abzubauen. Über das Scannen von QR-Codes erfährt man Hintergründe über die jeweilige Person. Die Silhouetten geben Denkanstösse, wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber das Potenzial dieser Fachkräfte besser nutzen können, und weisen auf Unternehmen hin, die bereits

FOTO: ZVG

Barrieren abbauen und dafür mit dem Label «iPunkt» zertifiziert sind. Das sind in Arlesheim die Gemeindeverwaltung, die Eckhirsch Immobilien AG, die Eckhirsch putzART AG, Jenzer Fleisch und Feinkost AG sowie die Stiftung Obesunne. «Arlesheim hat im Verhältnis zu anderen Gemeinden viele mit dem ‹iPunkt›-Label ausgezeichnete Unternehmen», lobt Pascal Güntensperger. Auf der Gemeindeverwaltung habe man gute Erfahrungen damit gemacht, auch Menschen mit Behinderungen eine Chance zu geben, betont Gemeindeverwalter Thomas Rudin. «Wir wollen als Gemeinde zeigen, dass wir allen potenziellen Mitarbeitenden die Chance bieten wollen, bei uns zu arbeiten und ihre eigenen Stärken einzubringen.» Für ihn habe das auch mit einer «sozialen Grundhaltung» zu tun, so Rudin. «Uns als Gemeinde ist es wichtig, einerseits alle gleich zu behandeln und andererseits das grosse Potenzial von allen möglichen Mitarbeitenden zu nutzen – deshalb auch unabhängig von möglichen Beeinträchtigungen. Denn Beeinträchtigungen gehören zum Leben.» Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen bringe vielfältige positive Erfahrungen mit sich.

VEREIN FREUNDE DER ERMITAGE

Sophienruhe: Ein Schritt weiter

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch

Bewusstsein schaffen für sichtbare und unsichtbare Hindernisse

Gerade in der aktuellen Situation mit dem Coronavirus kann der digitale Dorfplatz eine wichtige Rolle in der lokalen Kommunikation einnehmen. Auf der App informiert die Verwaltung über die aktuelle Lage vor Ort, Gemeinschaften geben Updates zu geplanten Veranstaltungen und die Einwohner und Einwohnerinnen helfen einander gegenseitig aus. Dies alles auf einer lokalen und vertrauenswürdigen Plattform, wo die Beiträge nur von Menschen gesehen werden, welche sich bei Crossiety registriert haben.

«Faszination Klang» verschoben

Könnte sich die Natur selber zu Wort melden, hätten die Menschen allen Grund sich zutiefst zu schämen! Jetzt ist es allerhöchste Zeit, dass sich die Verantwortlichen der Gemeinde Arlesheim klar und

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Helfen während der Coronakrise

K AMMERMUSIK

Auch das zweite Konzert von Kammermusik Arlesheim in dieser Saison darf aus bekannten Gründen nicht stattfinden. Wir verschieben das Konzert «Faszination Klang» auf das nächste Jahr, damit Sie dann in den Genuss dieses speziellen Programms kommen können. Eine grosse Hoffnung, wieder einmal ein Live-Konzert

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Freitag, 5. März 19.00 Ökumensicher Weltgebets-Gottesdienst im Dom «Vanuatu» mit Pfarrerin Claudia Laager-Schüpbach und Team Sonntag, 7. März 10.00 Gottesdienst zur Bfa/Fo-Kampagne 2021 (öffentlich in der Kirche). Liturgie und Predigt: Pfarrer Thomas Mory; Theater und Tanz: Sumitra Keshava; Orgel: Alexandra Weidlich. Livestream um 10.00 auf www.ref-kirchearlesheim.ch Mittwoch, 10. März Im Dialog mit einer Pfarrperson: Ab sofort ersetzen wir das Präsenzangebot in der Kirche durch telefonische Erreichbarkeit. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. – Claudia Laager, Pfarrerin 061 701 40 11, (14.00 bis 16.00) – Thomas Mory, Pfarrer 061 701 26 11, (17.30 bis 19.00) – Markus Wagner, Pfarrer 079 482 80 41 (17.30 bis 19.00) Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage «Agenda» www.ref-kirchearlesheim.ch

Anfang Jahr hat der Verein das Baugesuch für die Erstellung der Sophienruhe bei der Gemeinde eingereicht. Ein weiterer Schritt in einem seit langem gehegten Wunsch ist getan, denn seit Jahren besteht der Wunsch nach Sitzgelegenheiten beim mittleren Weiher. Die Ermitage wurde 1987 eröffnet und ist der grösste englische Landschaftsgarten der Schweiz. Gartengebäude, wie Lauben und Aussichtskabinette waren wichtige architektonische Elemente, die erst einen Landschaftsgarten zu einem Kunstwerk machten. Lauben wurden so angelegt, dass sie dem Spaziergänger freie Sicht auf den Garten und die umgebende Landschaft ermöglichten. Diese Sitzgelegenheiten dienten, neben der VerschöANZEIGE

nerung des Gartens, zum Schutz vor Sonne und Regen. Die Sophienruhe war ein solches Element und befand sich bis 1947 am Südufer des mittleren Weihers. Das kleine Bauwerk eröffnete den Besuchern einen wunderbaren Blick auf den gegenüberliegenden Burghügel Birseck. Nun möchte der Verein die Sophienruhe als wesentlicher Bestandteil des mittleren Weihers im Sinne der ursprünglichen Idee und Funktion für die Besucher erlebbar machen und neu bauen. Die Sophienruhe soll als einfache Holzbaute mit Bohlen als Stützen, einem räumlichen Fachwerk als Dachstuhl und Holzschindeln als Eindeckung realisiert werden. Der Weg soll unverändert durch das kleine Bauwerk hindurch verlaufen und

eine Steinbank an der Waldböschung lädt zum Ausruhen und Verweilen ein. Das Projekt wurde von Flubacher Nyfeler Partner Architekten ehrenamtlich und im Dialog mit der Stiftung Ermitage Arlesheim und Schloss Birseck und der Denkmalpflege Baselland entwickelt. Mit den in den vergangenen Jahren durchgeführten Benefizanlässen sammelt der Verein selber Geld für das Projekt. Weil diese Mittel für die Finanzierung jedoch nicht ausreichen, ist der Verein weiterhin über Spenden zur Realisierung angewiesen. Wir danken für Ihre Unterstützung. Weitere Informationen finden Sie auf ermitage-arlesheim.ch/de/freunde-derermitage. Regine Nyfeler, Präsidentin Freunde der Ermitage

VEREINSNACHRICHTEN ARLESHEIM Fussballclub Arlesheim 1933. Der FCA bietet Trai-

ningsmöglichkeiten für alle. Geselligkeit auf dem Sportplatz und im Clubhaus in den Widen ist uns wichtig. Zusätzliche Infos und viel Spannendes findet man auf www.fcarlesheim.ch

FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Balz Stückelberger, Präsident, 079 628 20 28; Hannes Felchlin, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net

Feldschützengesellschaft Arlesheim. Sportliches 300m Schiessen. Trainings jeweils Do, 18.00, Schiessanlage Gobenmatt, Arlesheim (Apr. bis Sept.).

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8

Frau sucht Arbeit als

Haushaltshilfe Der Zweckverband Musikschule Solothurnisches Leimental MUSOL führt für die Gemeinden Bättwil, Hofstetten-Flüh, Rodersdorf und Witterswil eine Jugendmusikschule. Die Musikschulleitung ist für die operative Führung zuständig. Sie wird durch ein Sekretariat unterstützt. Die jetzige Stelleninhaberin im Sekretariat wird im Sommer 2021 pensioniert. Daher suchen wir per 1. August 2021 ein/e

Mitarbeiter/in Sekretariat Musikschule mit einem 35% Pensum (während dem laufenden Schulbetrieb: 50% / Schulferien: frei)

(Putzen, Bügeln usw.) Tel. 076 406 35 30

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-Vorarbeiter Landschaftsgärtner

Aufgaben: – Unterstützung der Musikschulleitung – Führung der Schuladministration – Fakturierung und Inkasso der Schulgelder – Führung der Finanzbuchhaltung – Lohnwesen und Personaladministration – Protokollführung Lehrerkonvent und DV-Sitzungen – Allgemeine Büroarbeiten – Mitarbeit bei Anlässen der Musikschule

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-Maurer

Profil: – Kaufmännische Ausbildung mit Berufserfahrung – Erfahrung in Buchhaltung, Lohnwesen und Personaladministration – Gute EDV-Anwenderkenntnisse – Freude am Umgang mit Schüler/Innen, Eltern, Lehrpersonen – Sie sind belastbar, flexibel und arbeiten gerne selbständig Wir bieten: – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen – Ein abwechslungsreiches und interessantes Tätigkeitsgebiet – Selbständiges Arbeiten mit viel Eigenverantwortung – Offene, kompetente und engagierte Musikschulleitung und – Lehrpersonen Für weitere Auskünfte zur offenen Stelle wenden Sie sich an unseren Musikschulleiter Toni Ebnöther, Tel. 061 721 93 17 oder info@musol.ch. Senden Sie uns Ihre vollständige Bewerbung (inkl. Foto) bis am 20. März 2021 an info@musol.ch oder per Post an: Musikschule MUSOL, Weisskirchweg 32, 4108 Witterswil

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

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Frische Konzepte für Frischwarenmarkt gefragt

Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung

AUS DEM GEMEINDERAT Revision des Organisationsund Verwaltungsreglements Der Gemeinderat hat per 1. März 2021 die Revision des Organisations- und Verwaltungsreglements in Kraft gesetzt. Die Revision des Reglements wurde zuvor vom Einwohnerrat am 14. Dezember 2020 beschlossen.

DIE GEMEINDE INFORMIERT

Saturday Sports Reinach: Keine Weiterführung der Saison 20/21 Aufgrund der Covid-Situation mussten die Saturday Sports Veranstaltungen bis zu den Sportferien abgesagt werden. Nun haben sich die Organisatoren und Organisatorinnen der SSR dazu entschieden, die Saison für die verbleibenden drei Samstagnachmittage nicht wieder aufzunehmen. Es wird diesen Frühling folglich keine Saturday Sports Veranstaltung mehr geben. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass sich die Situation auf den nächsten Herbst hin verbessert und möchten nun all ihre Energie in die Vorbereitung auf die kommende Saison 2021/22 stecken.

Öffnungszeit des Wahllokals Für Stimmberechtigte, die ihre Stimme persönlich abgeben wollen, steht das Wahllokal im Gemeindehaus am Abstimmungssonntag vom 7. März 2021 von 9.30 Uhr bis 11 Uhr offen.

Betreuung während der Frühjahrsferien – Anmeldeschluss: Montag, 15. März 2021 Im Rahmen der schulergänzenden Betreuung wird während den Frühjahrsferien (29. März bis 9. April 2021) eine Ferienbetreuung für Kinder angeboten. Die Ferienbetreuung steht auch Kindern offen, die das Angebot der Schulergänzenden Betreuung (SEB) während der Schulzeit nicht nutzen. Anmeldeunterlagen und weitere Informationen können bei der Administration FeB/SEB, 061 511 63 98 oder per E-Mail seb@reinach-bl.ch verlangt werden. Alle Formulare sind auch unter www.reinach-bl.ch erhältlich.

Stillschweigende Fristverlängerung für Steuererklärungen Fristverlängerungen bis 31. Mai werden weiterhin stillschweigend und gebührenfrei gewährt. Gesuche sind nicht mehr nötig. Fristverlängerungen nach dem 31. Mai sind gebührenpflichtig und es muss ein Gesuch gestellt werden: einfach und bequem unter www.steuern.bl.ch, Link «Fristerstreckung für Privatpersonen».

Steuererklärung per easyTax ausfüllen • Download www.easytax.bl.ch, Link «Downloads/Support»: Für das Ausfüllen der Steuererklärung steht easyTax seit Anfang Februar zur Verfügung. • CD: Da die meisten Steuerpflichtigen easyTax direkt downloaden, ist die Nachfrage nach CDs markant gesunken. Wer weiterhin eine CD wünscht, bestellt diese bitte per Post bei der Steuerverwaltung Basel-Landschaft, Easy Tax (Support), Rheinstrasse 33, 4410 Liestal. Bitte legen Sie ein an Sie selbst adressiertes und frankiertes Couvert bei. Die bestellen CDs werden anfangs März der Post zum Versand übergeben.

Hundeimpfung gegen Staupe Staupe ist eine ernstzunehmende Infektionskrankheit bei Hunden, Füchsen, Mardern, Robben und Waschbären. Die Übertragung von Tier zu Tier geschieht meist über die Luft oder durch den Kontakt mit entzündlichen Ausscheidungen. Die typischen Symptome der Staupe sind Fieber, Erbrechen, Durchfall und starker Gewichtsverlust. Nicht geimpfte oder ungenügend geimpfte Hunde sind gefährdet, an der Staupe schwer zu erkranken. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten daher den Impfstatus ihrer Vierbeiner überprüfen und sie im erforderlichen Fall nachimpfen lassen. Für den Menschen ist das Virus völlig ungefährlich.

Abfuhrdaten

Birsstadt-TV: die Buurezunft Im Fokus der Sendung vom 1. März 2021 steht die Reinacher Buurezunft. Die Sendung steht online auf der Webseite und App der Gemeinde Reinach, auf dem YouTube-Kanal des Vereins Birsstadt sowie auf der Webseite des Vereins Birsstadt (www.birsstadt.swiss) zur Verfügung. Zudem wird sie jeweils ab Montag um 19 Uhr auf regioTVplus ausgestrahlt und zu jeder ungeraden Stunde wiederholt.

Anlässe in Reinach – 5.3., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz – 11.3., 17-18.30 Uhr, Öffentliche Drehscheibensitzung, Generationenpark Mischeli, vor der Drehscheibe Alle Anlässe in Reinach sind auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde zu finden.

Baugesuch

024/21 Gesuchsteller - Geniale & Urban Architekten GmbH, Baselstrasse 21, 4153 Reinach – Projekt - Abbruch Doppeleinfamilienhaus inkl. Nebengebäude + Neubau 2 Mehrfamilienhäuser (4 + 8 Wohnungen) mit Autoeinstellhalle – Parz. 663, 664, Baselstrasse 107 + 109 – Projektverfasser - Geniale & Urban Architekten GmbH, Baselstrasse 21, 4153 Reinach

Einsprachen gegen dieses Baugesuch, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 5.03.2021 bis 15.03.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, p. Adr. Technische Verwaltung, Bauinspektorat, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können während der Auflage-/Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektbezogenen Fragen beantwortet werden.

9. März Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 10. März Papierabfuhr Kreis West 10. März Kartonabfuhr Kreis Ost Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.

Wichtiger Treffpunkt: Der jeweils am Freitag auf dem Gemeindehausplatz stattfindende Frischwarenmarkt wird auch als Ort der Begegnung geschätzt. FOTO: HEINER LEUTHARDT

Der Frischwarenmarkt fiel zweimal wegen schlechtem Wetter aus. Der Entscheid kam jeweils kurzfristig, die Kommunikation war mangelhaft. Für die Marktfahrenden und die Kunden eine bittere Pille. Heiner Leuthardt Vergangenen Freitag lief der Frischwarenmarkt vor dem Gemeindehaus bei eitel Freude und Sonnenschein – genau so, wie es sich Marktfahrende und ihre Kunden wünschen. Letztere freuen sich, frische Lebensmittel aus der Region kaufen zu können. «Der Markt lebt nicht nur vom Verkauf, sondern auch von der Begegnung und den vielen Gesprächen», erzählt Rina Ineichen vom Bruderholzhof begeistert. Im Laufe der Jahre habe sie einen Kundenstamm aufbauen können. Die Wiedersehensfreude fiel an zwei Freitagen in den ersten Monaten aber der Kälte und dem Wind zum Opfer. Jeweils

um sieben Uhr in der Früh kam der Entscheid. Für die Marktfahrenden zum Zeitpunkt, als alles gepackt und sie abfahrbereit waren. Also blieben sie auf ihren Frischwaren sitzen. Das schmerzt, aber auch, dass viele Kunden einen leeren Gemeindehausplatz vorfanden und nicht wussten weshalb. Eine Hinweistafel fehlte wie auch eine Meldung auf der Gemeindewebsite. Letzteres werde man in Zukunft besser machen, versichert Doris Auer, welche in der Verwaltung die Bereiche Kultur und Begegnung betreut. «Wir schauen auf der Website, mit Pushmeldungen und in sozialen Medien möglichst schnell zu informieren.» Ebenso soll eine Infotafel im Eingangsbereich des Gemeindehauses aufgestellt werden.

Kommunikation harzt

Die aktuelle Situation ist für den Frischwarenmarkt insofern speziell, weil er wegen den strikten Coronaregeln nicht wie üblich ins Gemeindehaus verlegt werden kann. «Daher bleibt im Moment nur die Absage», bedauert Doris Auer. Vorschläge von Seiten der Marktfahrenden, um die Marktstände zu sichern, genügten leider nicht. Die zuständige

Gemeinderätin Christine Dollinger bestätigt dies. Beide sind sich einig: «Die Sicherheit steht an erster Stelle.» Sie sehnen sich zugleich nach dem Ende der Pandemie und der Freigabe des Lichthofs als Ausweichort. Auffällig war in den Gesprächen, dass es bei der Kommunikation zwischen den Beteiligten harzt und manchmal gerade von Gemeindeseite ungeschickt verlief. Die beiden Absagen waren die letzten Tropfen, die das Fass zum Überlaufen brachten. Bekannt ist, dass die Gemeinde den Frischwarenmarkt auslagern möchte, so dass er zum Beispiel von den Marktfahrenden oder durch einen Verein geführt wird. Sowohl Doris Auer wie Christine Dollinger stehen zum Frischwarenmarkt auf dem Gemeindehausplatz und sehen ein Entwicklungspotenzial. Auch die Marktfahrenden haben Wünsche und Ideen. Der Ärger bringt jetzt Bewegung in die verkeilte Situation. Morgen Freitag wird auf Einladung von Doris Auer eine Sitzung mit den Marktfahrenden, dem Leiter des Monatsmarktes und einer engagierten Marktkundin stattfinden. Hoffentlich ist es der Ausgangspunkt einer neuen Frische für den Frischwarenmarkt.

ENDRESS + HAUSER FLOW

Spitze beim Klimaschutz – Platz unter den Top 20 PR. Endress+Hauser Flow gehört zu den klimabewusstesten Unternehmen der Schweiz. Das geht aus einem Ranking der Zeitschrift Bilanz und der Zeitung Le Temps in Zusammenarbeit mit dem Statistik-Portal Statista hervor. Die erstmals veröffentliche Rangliste zeigt, welche Unternehmen im Land in den vergangenen fünf Jahren ihre Emissionen von Treibhausgasen besonders stark reduziert haben. Im Vergleich mit über 1000 Firmen belegte Endress+Hauser Flow einen Platz unter den Top 20. Für die Analyse von Bilanz, Le Temps und Statista wurden die wichtigsten ökonomischen Akteure der Schweiz unter die Lupe genommen und dabei ihre direkten und indirekten CO2Emissionen erfasst. Insgesamt schaffte es der Spezialist für Durchflussmesstechnik aus Reinach, seinen CO2-Ausstoss zwischen 2014 und 2019 absolut um 20 Prozent zu verringern. Bezogen auf den Umsatz gelang gar eine Senkung um etwas mehr als 43 Prozent. Hinter den guten Werten von Endress+Hauser Flow steht eine langfristige Strategie. Bereits vor gut 20 Jahren bekannte sich das Unternehmen gegenüber dem Bund, den Treibhausgasausstoss freiwillig zurückzufahren. 2009 und 2015 wurden Umwelt- und Energiemanagementsysteme eingeführt. Seit 2016 werden die bei Produktion und Betrieb benötigten rund 10 Gigawattstunden Strom pro Jahr rein aus Schweizer Wasserkraft bezogen. Grosse

Emissionsranking: Das Reinacher Unternehmen verringerte seinen CO2-Ausstoss seit 2014 um 20 Prozent. FOTO: ZVG Erfolge gab es auch bei der Wärmebereitstellung. «Im Zeitraum von sieben Jahren haben wir hier unseren direkten Kohlendioxid-Ausstoss fast halbiert», erklärt Pascal Meury, Energiemanager und Leiter des technischen Gebäudemanagements. Derzeit werden zum Heizen nur noch rund 50 Prozent fossile Energien verwendet. Der Rest des mittlerweile durch Betriebsoptimierungen reduzierten Wärmebedarfs wird über HolzpelletsAnlagen und über die Nutzung von Ab-

wärme aus der Produktion gedeckt. In diesem Jahr geht Endress+Hauser Flow seine neuen Nachhaltigkeitsziele an und diese sind hoch gesteckt. «Unter anderem soll der Standort bis 2030 CO2-frei sein, zudem wollen wir zehn Prozent unseres Stroms selbst mit Photovoltaik erzeugen», sagt Pascal Meury. Bis 2035 soll die Fahrzeugflotte klimaneutral werden. Geplant ist eine Umweltbetrachtung der eigenen Produkte sowie eine Nachhaltigkeitsbewertung der Hauptlieferanten.


REINACH TERRE DES HOMMES

Quantität vor Qualität

Orangenverkauf für einen guten Zweck

Für den gewinnorientierten Grundeigentümer und seine Investoren ist die Realisierung der Überbauung mit 43 Wohnungen wichtig. Die geforderte schonende Bebauung mit weniger Wohnungen erfüllt ihre gierig hohen Rendite-Ziele nicht. Deshalb pumpen sie viel Geld in die beispiellose Plakate- und InserateKampagne. Unterstützt werden sie von unseren Volksvertretern welche, angestachelt von der Bau-Lobby und von wirtschaftlichen Interessen getrieben, sämtliche auch unlauteren Mittel anwenden und allen kritischen Sachverstand ausschalten. Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, lassen Sie sich von den grossklotzig finanzierten Aktionen nicht blenden. Seien Sie kritisch und stimmen Sie Nein zu Buch-Hain. Weshalb setzen sich unsere Gemeindebehörden so vehe-

ment für diese masslose Bebauung ein? Der grösste Teil des geschaffenen Mehrwertes wird sowieso der Bauherrschaft mit Sitz in Luzern und ihren Investoren zufallen. Reinach verbleibt dann mit der zentrumsdichten Überbauung im Einfamilienhaus-Quartier, entfernt von ÖVs, mit definitiv überlasteter Infrastruktur auf absehbar höheren Folgekosten sitzen. Dieser für die Siedlungsqualität sowie die Gemeindefinanzen ungesunden Entwicklung müssen wir rechtzeitig Einhalt gebieten. Deshalb Nein zum QP BuchHain. Damit erteilen Sie der Gewinnmaximierung von einzelnen Investoren zu Lasten der Allgemeinheit und unserer geschätzten Natur eine Abfuhr. Auch mit einer moderateren Bebauung erhält die Gemeinde zusätzliche Steuereinnahmen. Sabine und Thomas Drixl

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Vollanschluss per Sackgasse Im Quartierplan Buch-Hain ist einiges verbindlich in Reglement und Plan 1:500 definiert, vieles aber nur orientierend. Das kommt einem Blankoscheck gleich. Verbindlich wird das Areal über eine einzige Zufahrt im Südosten erschlossen. Per Sackgasse ist das Areal mit fünf meist 17,5 Meter hohen ovalen Kolossen und 43 Wohneinheiten vom Hinterlindengrabenweg an das Strassennetz angeschlossen. Verbindlich ist, den minimalen Bedarf für Parkplätze nach kantonalen Bestimmungen zu errechnen. Der Planungsbericht kommt auf 43 Stamm- und 13 Besucher-Parkplätze. Das Erstellen von zusätzlichen Parkplätzen ist möglich. In Hanglage am Siedlungsrand, weit weg von ÖV-Haltestellen, muss mit 86 Stamm-

Parkplätzen gerechnet werden. Nur orientierend im Plan eingezeichnet sind unterirdische Bauten, sprich die Tiefgarage: Für 86 Parkplätze wird der markierte Bereich nicht genügen, ausser die Einstellhalle hat mehrere Etagen, was noch mehr Aushub und «Entsorgung» von Hangwasser bedeutet. Aufschlussreich sind auch die individuellen Stellungsnahmen der sieben Gemeinderats-Mitglieder in der Abstimmungszeitung, z.B. betreffend Hangwasser-Ableitung und Feuchtwiesen-Erhaltung. Auch die Aussage zum bereits optimierte Tramübergang Schönenbach bedeutet, dass das Optimum bei der Steuerung der Lichtsignale bereits erreicht ist. Kurz: Quartierplan «BuchHain» – Nein! Thomas Jeker

Terre des hommes-Freiwillige werden in Reinach (Dorfplatz), am 6. März, von 9 bis 15 Uhr, Orangen verkaufen. Durch die indirekten Auswirkungen des Coronavirus und die Schliessung von Schulen – manchmal über längere Zeit – sind die notleidenden Kinder umso mehr exponiert: Schulabbruch, Arbeitsausbeutung, Unterernährung, Zwangsheirat und häusliche Gewalt gefährden die Kinder. Heute mehr denn je zählt jede Spende zugunsten der Gesundheits-, Schutz- und Notfallprogramme. Terre des hommes

KOMM. ABSTIMMUNG

Ein Bauprojekt für Mensch und Natur Man muss kein Genie sein, um zu verstehen, dass mit einer wachsenden Schweizer Bevölkerung auch die Nachfrage nach neuem Wohnraum steigt. Für viele stellt sich dabei die Frage, ob so nicht zu viele Grünflächen bebaut werden. Deshalb ist es wichtig, die Vor- und Nachteile von Bauprojekten genau abzuwägen, bevor diese umgesetzt werden. Im Fall vom Quartierplan Buch-Hain überwiegen deutlich die Vorteile: Das naturnahe Bauprojekt sieht Gebäude vor, die in ihre Umgebung passen. Zudem soll die umliegende Natur geschützt werden. Und anders als von vom Gegnerkomitee behauptet, wird der Grossteil der umliegenden Bäume erhalten. Für das Bauprojekt Buch-Hain, welches die Bedürfnisse von Mensch und Natur berücksichtigt, gibt es von meiner Seite ein klares «Ja». René Meier, Komitée Pro Buchhain

KOMM. ABSTIMMUNG

100 – 17 = 83

KOMM. ABSTIMMUNG

Albtraum der Frösche Ein grosser Teich war zugefroren / Die Fröschlein, in der Tiefe verloren / Durften nicht ferner quaken noch springen / Versprachen sich aber, im halben Traum: / Fänden sie nur im Buchloch oben Raum / Wie Nachtigallen wollten sie singen / Das Eis zerschmolz, der Bau-

Moloch kam / Sie ruderten nicht mehr, die Schenkel lahm / Und lagen im Trockenen, platt und breit / Kein Quaken mehr wie vor alter Zeit. (Frei nach Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832) Erwin Frei

VEREINSNACHRICHTEN REINACH BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig.

Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00. Kontaktadresse: Nadine Schäfer, Natel 079 442 33 03. www.jungschireinach.ch

CVP Reinach. Präsident: Denis von Sury d’Aspremont, Hollenweg 31, 4153 Reinach, Telefon 078 626 28 25, E-Mail denis.vonsury@magnet.ch, www.cvp-reinach.ch

Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen

Betagtenhilfe Reinach. Mahlzeitendienst, Haus-

und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Schulgasse 1, Reinach. Internet: www. elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 079 270 29 55.

Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.

Familienzentrum OASE. Treffpunkt Leimgruber-

haltshilfe und Mittagsclub. Wiedenweg 1, 4153 Reinach, 061 711 22 20, www.betagtenhilfe-reinach.ch, sekretariat@betagtenhilfe-reinach.ch. Öffnungszeiten: Mo–Do, 8–12 und 14–16.30. Fr von 8–11.

haus, Schulgasse 1, Reinach. Caféteria mit Spielzimmer, Mo–Do, 14.00–17.00, Mittagstisch, Bastelnachmittage, Kurse. Telefon 061 712 12 48, www. elternbildung-reinach.ch

GOTTESDIENSTE Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 4. März 19.00 Eucharistiefeier Freitag, 5. März 19.00 Feier zum Weltgebetstag Samstag, 6. März 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 7. März 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 10. März 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 11. März 19.00 Eucharistiefeier

Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 7. März 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrer Benedikt Schölly. Predigttext Hebräerbrief 9, 24–28 Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

Sonntag, 7. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt: Benny Räfle, Schatzinsel und Kidstreff

Nach Adam Riese stimmt diese Rechnung. Doch wer glaubt, im Buchloch bleibt eine Fläche von 83% des Geländes grün, weil angeblich nur 17% des Areals überbaut werden, irrt sich geSimone Bieger waltig. Die vorgehängten Verkleidungen nehmen zusätzliche 11% des Areals ein; Feuerwehrinfrastruktur, Parkplätze und Einfahrt in die Tiefgarage beanspruchen weitere circa 10%. Somit verbleibt noch eine Fläche von gut 60% unbefestigt, worin aber noch fünf Aufenthaltsplätze und ein Kinderspielplatz gebaut werden. Ein wesentlicher Teil dieser grünen Restfläche liegt übrigens in jenem Bereich, der wegen der Abstandsvorschriften zum Wald gar nicht mit Gebäuden überbaut werden darf! Auf das reale Bauareal bezogen wird also hochgradig verdichtet, nicht nur in der Höhe, sondern auch flächenmässig. Deshalb: Nein zum Buch-Hain! Simone Bieger ANZEIGE

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 7. März 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, evtl. nur per Zoom

BUCHHAIN am 7. März 2021

– Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular

Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 7. März 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 10. März 20.00 Gottesdienst

«Das Projekt verbindet Wirtschaftlichkeit und ökologische Interessen.» Christoph Layer

FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT Stimmen Sie JA zum Quartierplan Buch-Hain! buch-hain.ch

Evangelisch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE

Das wohl aus dem 19. Jahrhundert stammende, 1972 zerstörte alte Erdbebenkreuz

Reformierte

KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Reinach

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Kirchgemeinde

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Das 1978 eingeweihte neue Erdbebenkreuz von Willi Göttin, nach der Restauration von 2020

Die Legende vom Reinacher Erdbebenkreuz Am Lukastag (18. Oktober) 1356 ritten nach mehrtägiger Treibjagd Graf Walram von Thierstein und sein Freund, ein Ritter von Bärenfels, in ausgelassener Stimmung von Walrams Schloss Pfeffingen nach Basel. Ein zufällig des Weges kommender Priester mahnte sie auf der «Wacht» – nördlich des Dorfs Reinach, unweit der heutigen BLT-Haltestelle Landhof – zur Besonnenheit. Die Adligen waren über diese geistliche Einmischung nicht wenig erbost: Sie stürzten sich auf den Gottesmann und überhäuften ihn mit Schmähungen. Dann ritten sie weiter nach Basel. Unterwegs regte sich in Walram das schlechte Gewissen. Kurz vor den Stadtmauern verabschiedete er sich von Ritter Bärenfels, ritt zurück und suchte nach dem Priester, um sich bei ihm für sein unflätiges Benehmen zu entschuldigen. Doch er fand den Geistlichen nicht mehr. So setzte er die Heimkehr zu seiner Burg fort. Plötzlich begann die Erde zu beben, wie es Walram noch nie erlebt hatte. Umliegende Burgen stürzten ein. Teile seines eigenen Schlosses Pfeffingen wurden vor seinen Augen zerstört. Der Graf selbst kam mit dem Schrecken davon, und in wunderbarer Weise konnten auch seine Frau und sein Kind lebend aus denTrümmern der Burg geborgen werden. Später hörte Walram, dass Basel durch das Erdbeben und durch Feuersbrünste – die grösste Katastrophe der Stadt im Mittelalter – weitgehend zerstört worden sei. Sein Freund, der Ritter von Bärenfels, war bei dem Ereignis umgekommen. Walram führte die eigene Rettung und die seiner Familie auf seine Reue über die Beschimpfung des Priesters zurück. Aus Dankbarkeit und zur Erinnerung an die Erdbebentragödie liess Walram am Ort der Begegnung mit dem Priester auf der Reinacher «Wacht» ein hölzernes Kreuz errichten. Die Reinacher ersetzten im Lauf der Jahrhunderte dieses Dankkreuz immer wieder. Das letzte Steinkreuz in dieser Reihe wurde leider 1972 im Verlauf einer Strassenkorrektion zerstört. Aus Anlass ihres zwanzigjährigen Bestehens machte 1978 die um das Brauchtum der Gemeinde verdiente Zunft zu Rebmessern den Reinachern ein Geschenk: Sie liess durch den Grafiker Willi Göttin als Ersatz für das zerstörte Kruzifix ein modernes Kreuz entwerfen. Die Gestaltung mit schiefen Platten nimmt in Göttins Werk das Thema «Erdbeben» geschickt auf. – Mehr als vierzig Jahre lang nagte der Zahn der Zeit an diesem neuen Erinnerungsmal. 2019/20 drängte sich eine Restaurierung auf, und auch dafür fühlte sich die Rebmessernzunft verantwortlich. Nach der erfolgreichen Auffrischung leitete im vergangenen September eine schlichte ökumenische Einweihungsfeier die jüngste Phase in der Geschichte des Reinacher Erdbebenkreuzes ein. Franz Wirth Theologisches mit Flo Petrus und Paulus

Die beiden Apostel Petrus und Paulus werden oft zusammen genannt und zusammen dargestellt. Petrus meist mit dem Schlüssel, Paulus mit einem Buch oder einer Schriftrolle. In friedlicher Eintracht stehen sie nebeneinander, beide mit ihrem klaren Aufgabenbereich: Petrus ist sozusagen Bildquelle fsspx.at der oberste Verwalter der Kirche. Nach dem Bibelwort «Du bist Petrus, der Fels, auf diesem Fels will ich meine Kirche bauen» ist ihm die Schlüsselgewalt über die gesamte christliche Kirche übertragen. So ging Petrus nach Rom und wurde der erste Gemeindeleiter der dortigen christlichen Gemeinde. Bis heute bezeichnet sich der Papst als direkter Nachfolger dieses ersten und obersten «Chefs» der christlichen Kirche und beansprucht deshalb eine Vorrangstellung gegenüber allen anderen Kirchenoberen. Wenn Petrus also mit einem CEO zu vergleichen ist, so ist Paulus mit seiner Schriftrolle quasi der Programmchef. Der Haken an der Sache: Petrus und Paulus arbeiteten nicht immer so harmonisch Hand in Hand. In der Schrift lesen wir, dass sie sogar Krach hatten. Der Streit drehte sich darum, wem das Evangelium zu verkünden sei – den Juden im Heiligen Land oder aber auch den «Ungläubigen», den «Heiden», den «Unbeschnittenen». Weil sich die beiden nicht einig wurden, teilten sie sich auf: Petrus predigte den Juden, Paulus den Heiden. So trugen beide zur Verbreitung des Christentums bei und zogen, trotz Meinungsverschiedenheiten, letztlich am gleichen Strang. Jeden Sonntag findet um 10.30 Uhr der Gottesdienst in der Mischelikirche statt. Die maximal erlaubte Besucher*innenzahl beläuft sich auf 50 Personen. 1 Jahr Corona – die Glocken läuten Am Freitag 5. März 2020 starb der erste Mensch in der Schweiz am CoronaVirus. Im Gedenken an alle bisher am Virus Verstorbenen läuten am Freitag, 5. März am Mittag die Kirchenglocken im ganzen Land. Gestorben Am 9. Februar 2021 Esther Ackermann-Imhof, geboren am 30. Dezember 1934 Der Herr ist mein Hirte – mir wird nichts mangeln. Psalm 23, 1 Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch


REINACH

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KOMMUNALE ABSTIMMUNG

AUS DER GEMEINDE

Kinder-Ferienwoche mit viel Programm an der frischen Luft Mit Spielen und Entdeckungstouren verbrachte eine bunt zusammengewürfelte Kindergruppe vom 15. bis 19. Februar 2021 abwechslungsreiche und spannende Tage in Reinach und Umgebung. Die Ferienwoche der Schulergänzenden Betreuung (SEB) war mit durchschnittlich 18 Kindern pro Tag sehr gut besucht und ein voller Erfolg. Nicht einmal das Coronavirus vermochte die Stimmung der Teilnehmenden zu drücken. Denn trotz der damit verbundenen Einschränkungen, was die Freizeitangebote betrifft, war die Woche durchgehend von abenteuerlichen, lehr- und actionreichen Aktivitäten geprägt, die vorwiegend in der freien Natur stattfanden. So startete die Ferienwoche am Montagmorgen mit Spielen und Kennenlernen in der SEB Aumatt. Am Nachmittag folgte ein Ausflug zum Schlittelhang an der Birs, wo die Kinder die letzten Schneereste nutzten, um mit «Fuudischlitten» und viel Schwung den Hang hinunter zu sausen. Eine Schnitzeljagd führte die Kinder am Dienstag zum Holzskulpturenweg. Am Ziel angekommen, wartete bei der «Grossen Bank» ein heisser, über dem Feuer gekochter Tee auf die Abenteurer und Abenteuerinnen. Kleine Höhlenforscherinnen und Höhlenforscher waren am Mittwoch im Spinnenkeller in Dornach anzutreffen. Die Kinder konnten sich in die Höhle abseilen lassen, um diese anschliessend zu erkunden. Zum Mittagessen wurden dann feine Würste über dem Feuer gebraten. Am Donnerstag ging es auf Entdeckungsreise zu den

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Burgruinen auf dem Wartenberg in Muttenz. Hier wurden Versteckspiele gespielt, ein Lagerfeuer entfacht und ein Lunch aus dem Lunchsäckli gegessen. Für den krönenden Abschluss der Woche sorgte die Kostümparty am Freitag, die mit einem leckeren Pizzaschmaus zum Zmittag eröffnet wurde. Die Kinder nahmen einmal mehr viele neue Eindrücke und wertvolle Erfahrungen aus der Ferienwoche mit nach Hause. Sie konnten eigene Ängste überwinden,

Freundschaften schliessen, neue Entdeckungen machen und werden sich noch lange an das Erlebte zurückerinnern. Die Ferienbetreuung wird jeweils während elf Wochen der Schulferien von 8 bis 18 Uhr angeboten: Die erste Woche in den Fasnachtsferien, zwei Wochen in den Osterferien, sechs Wochen in den Sommer- und zwei Wochen in den Herbstferien. Die nächste Ferienbetreuung findet vom 29. März bis 9. April 2021 statt. Anmelden können sich alle interessierten Kinder via Anmeldeformular auf www. reinach-bl.ch oder bei der Administration FeB/SEB, 061 511 63 98 oder per E-Mail seb@reinach-bl.ch.

Der Gegenwind ist unverständlich Bereits zum zweiten Mal stimmen wir in Reinach über die Realisierung eines Bauprojektes auf dem Buch-Hain-Areal ab. Während beim abgelehnten Hochhaus vor sieben Jahren insbesondere die Wucht des Gebäudes aneckte, ist der starke Gegenwind gegen den aktuell vorliegenden Quartierplan Buch-Hain unverständlich. So wurde das Projekt doch vom Einwohnerrat sowie dessen Sachkommission Bau, Umwelt und Mobilität genauestens geprüft und gutgeheissen. Insbesondere die naturnahe Gestaltung der Gebäude und die geplante ökologische Aufwertung unter der Beachtung der Naturschutzgebiete waren dabei entscheidende Faktoren. Wieso sollte so ein umsichtiges Bauprojekt, das die Attraktivität der Gemeinde Reinach nur steigert, nicht befürwortet werden? Genauso unverständlich ist mir, wieso die Gegner des Projekts falsche Daten in Umlauf bringen und eine sachliche Diskussion zu diesem Thema verhindern: Wiederholt wird beispielsweise behauptet, man wolle mehr als 40% der Parzelle bebauen, da zu den Gebäuden eine vorgelagerte Verkleidung von drei Metern hinzukomme. Es ist fraglich, woher solche

Zahlen stammen. Denn betrachtet man die Pläne zum Quartierplan Buch-Hain, ist deutlich, dass dies so schlicht nicht stimmt. Alles eingerechnet werden maximal 20% des Baulands genutzt, wobei eine vorgelagerte Verkleidung von maximal 30 Zentimetern hinzukommt. Es wäre schade, die Chance für neuen und naturnahen Wohnraum zu verpassen. Deshalb gibt es von mir ein deutliches «Ja» für den Quartierplan Buch-Hain. Ines Zuccolin, Einwohnerrätin und Mitglied Pro-Komitee Buch-Hain

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FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT buch-hain.ch

BUCHHAIN

LESERBRIEF

Wird marode Gemeindekasse gefüllt? Die Kinder rösteten Marshmallows über dem Lagerfeuer.

FOTO: GEMEINDE REINACH

Mit Bestürzung habe ich von der WasserGebührenrechnung 2020 Kenntnis genommen. Ein Vergleich zum Vorjahr zeigt exorbitante Gebührenerhöhungen: Wasserzins +55%, Zählergebühr +167%, Abwassergebühr +8%. Wird hier die Monopolstellung missbraucht um die Einwohner/Steuerzahler

(nebst Steuererhöhungen) zu «melken» und die marode Gemeindekasse zu füllen? Es würde mich interessieren, wie sich eine derartige Preissteigerung (in diesen schwierigen Zeiten) rechtfertigt und damit meine ich nicht Anhang I des revidierten Wasserreglements. Peter Wyden

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KOMMUNALE ABSTIMMUNG

Blick hinter die Kulissen 1/2021 WBZ-NEUBAU: Gemeinsam an der Erfolgsgeschichte weiterbauen.

Erste Besichtigungen finden statt Die Kabel und Werkzeuge verschwinden langsam und mit jedem Tag sieht es im WBZ-Neubau wohnlicher aus. Da eine Baustelle jedoch alles andere als barrierefrei ist, konnten die Bewohnerinnen und Bewohner den WBZ-Neubau lange Zeit nur von aussen bestaunen. Nun sind die Lifte funktionsfähig und die Durchgänge lassen einen gestaffelten Besuch der Bewohnerinnen und Bewohner zu. «Auf diesen Moment haben wir alle lange gewartet,» meint Barbara Wetterwald, Bewohnerin, während ihrer Erkundungstour durch den WBZ-Neubau. «Der Besuch war toll. Die Zimmer sind nicht nur hell und gross, die Aussicht von da oben ist fantastisch», ergänzt sie mit einem Glänzen in ihren Augen.

Mit Crowdfunding zum Therapieweg Die Finanzierung der Teilprojekte, welche nicht durch die Grundfinanzierung gedeckt sind, ist gut angelaufen. Wir sind jedoch weiterhin auf grosszügige Unterstützung angewiesen, um die Teilprojekte umsetzen zu können. Zu den Teilprojekten zählen: Hochbeete, mobile Wandschränke, Ausstattung für Gemeinschaftsraum oder Pflanzen für den Garten. Sie tragen zur neu gewonnenen Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner bei. Der Therapieweg, welcher im Garten an der frischen Luft realisiert wird, ist ebenfalls ein Teilprojekt. Er ist ein geschätztes und willkommenes Instrument in der Therapie und besteht aus unterschiedlichen Untergründen (z.B. Kies, Pflasterstein oder Holzschnitzel).

Er dient der Aktivierung und Sensibilisierung und bringt Abwechslung in den Therapiealltag. Damit dieser Therapieweg im Garten angelegt werden kann, starten wir im Frühling eine separate Crowdfunding-Aktion. Zu gegebener Zeit publizieren wir auf wbz.ch und den Social-Media-Kanälen weitere Informationen zur Crowdfunding-Aktion. Wir danken Ihnen jetzt schon für Ihre Unterstützung!

Bitte vormerken: Einweihungsfest WBZ-Neubau Der 11. September 2021 ist in der Agenda dick eingetragen. Dann findet nämlich das geplante Einweihungsfest für den WBZ-Neubau statt. Die Besucherinnen und Besucher werden an diesem Tag unter anderem die Möglichkeit haben, das neue Zuhause von den Bewohnerinnen und Bewohnern des WBZ von innen zu besichtigen. Das detaillierte Programm geben wir zu gegebener Zeit über die WBZ-Kanäle und die Medien bekannt.

WOHN- UND BÜROZENTRUM FÜR KÖRPERBEHINDERTE Aumattstrasse 70–72, Postfach CH-4153 Reinach 1 t +41 61 755 77 77 f +41 61 755 71 00 info@wbz.ch www.wbz.ch www.neubau2020.ch Spendenkonto «Neubau 2020» 41-111100-6

Neues Angebot: Servicewohnungen Im WBZ-Neubau bieten wir ab Juni 2021 zwölf moderne, behindertengerechte Servicewohnungen mit individuell bestellbaren Serviceleistungen an. Weitere Infos unter wbz.ch/Leistungen/Wohnen/ Servicewohnungen.

DIE FÄHIGKEIT ZÄHLT, NICHT DIE BEHINDERUNG

Ja für die bessere Variante Bei der Buch-Hain-Überbauung steht man vor einer komplexen Situation. Die beste Lösung wäre eine Auszonung. Leider ist dies bereits an der Urne gescheitert. In der aktuell finanziell schwierigen Lage unserer Gemeinde wird dies wohl auch nie geschehen. Darum stimmen wir nicht über die Erhaltung dieses Gebietes ab, wie es das Plakat der Gegner suggeriert, sondern ob wir den vorliegenden Plan annehmen oder das Gebiet im normalen Verfahren überbaut werden soll. Es bleibt uns also nur zwischen zwei schlechten Lösungen auszuwählen. Für mich sprechen folgende Argumente für den Quartierplan Buch-Hain: Wenn dieses Gebiet überbaut werden muss, dann wenigstens mit weniger Verlust von

Grünfläche. Dies hat beim vorliegenden Plan auch noch den Vorteil, dass die Bauherrschaft in ökologischen Belangen mehr als beim Hochhausprojekt entgegengekommen ist. Durch Verdichtung kann man der Zersiedelung entgegenwirken. Durch eine höhere Ausnutzung kommen auch mehr Steuerzahler nach Reinach. Dies habe ich schon als Gegenargument gelesen. Wenn die Allgemeinheit so ein Gebiet aufgibt, soll aber die Allgemeinheit wenigstens auch von höheren Einnahmen profitieren. Deshalb: Ein «Ja» von meiner Seite für den Quartierplan Buch-Hain oder besser gesagt ein «Nein» zum normalen Planverfahren. Benedikt Husi, Präsident GLP Reinach Aesch Pfeffingen, Einwohnerrat

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

TODESFÄLLE Dornach

Reinach

Doris Zeltner-Vögtli, geb. 25. April 1945, gest. 25. Februar 2021, von Dornach SO (wohnhaft gewesen Schulgartenweg 1). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt.

Gertrud Kasper-Kunz, geb. 7. Januar 1923, gest. 24. Februar 2021, von Metzerlen-Mariastein SO (wohnhaft gewesen Habshagstrasse 4). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Münchenstein Rosmarie Plüss-Fedier, geb. 7. Januar 1928, gest. 25. Februar 2021, von Zürich, Murgenthal AG (c/o Stiftung Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Abschied im Familienkreis.

Erika Mettler-Zimmermann, geb. 11. Juni 1936, gest. 28. Februar 2021, von Schwyz (Aufenthalt APH Hofmatt, Pumpwerkstrasse 3, 4142 Münchenstein). Trauerfeier und Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis.

Und es soll geschehen: Wer den Namen des Herrn anrufen wird, der soll gerettet werden. Apostelgeschichte 2:21

Begleitung bedeutet, dass wir Sie nicht alleine lassen. Für uns eine Selbstverständlichkeit. Bestattungen Heinrich Käch AG 061 706 56 55 www.bestattungen-kaech.ch


AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch

Baupublikation

Baugesuch Nr.: 0466/2021 Parzelle(n) Nr.: 3100, 6258BR – Projekt: Zweckänderung: alt Gewerberaum in neu Gastronomiebetrieb, Therwilerstrasse 7, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: GSR Wieland Stiftung, Therwilerstrasse 7, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Bitterli Architekten AG, Talstrasse 40, 4144 Arlesheim Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch oder über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 15. März 2021 Einsprachen: sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.

Erteilte Gewerbebewilligungen

Secom Yücel, Herr Serkan Yücel. Ausführung von Telekommunikation und IT Infrastruktur. Die Firma befindet sich an der Birsmatt 9 in Aesch. Mobile Office GmbH, Herr Hans Bechtel. Erbringung von Beratungs-, Administrativ- und weitere Dienstleistungen in den Bereichen Finanzen, Personal, Steuern und Versicherungen. Die Firma befindet sich am Käppelirainweg 8 in Aesch. Gemeinderat Aesch

Strassenbauarbeiten am Häslirainweg Am Häslirainweg werden zurzeit die Bauarbeiten für die neue Überbauung «QP Häslirain» durchgeführt. Im März 2021 beginnen die Strassensanierungsarbeiten des Häslirainwegs. Im Zuge dieser Arbeiten wird die bestehende Gasleitung durch die Industriellen Werke Basel (IWB) saniert. Anschliessend werden die Fahrbahn sowie die neue Begegnungszone, die Strassenbeleuchtung und das GGA-Trasse ausgebaut. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich mit dem Einbau der neuen Strassenbeläge Mitte Juli 2021 abgeschlossen werden. Gemeinderat Aesch

Gemeindekommission und Geschäftsprüfungskommission wieder vollzählig Die Gemeindekommission (GK) hat an ihrer Sitzung vom 9. Februar 2021 ihr Vizepräsidium sowie den freien Sitz in der Geschäftsprüfungskommission (GPK) besetzt. Ueli Siegenthaler wurde einstimmig zum neuen GK-Vizepräsidenten gewählt. Der bisherige Vizepräsident Dominik Häring ist seit dem 1. Januar 2021 GK-Präsident. Für die zurückgetretene Barbara Koellreuter ist neu Patrick Meyer (FDP) als Mitglied der Gemeindekommission nachgerückt. Der GPK-Vakanz wurde nach einstimmiger Wahl mit Patrick Meyer besetzt. Somit setzt sich die GPK wie folgt zusammen: Ulrich Siegenthaler (SVP), Erich Wyss (SP), Jean-Pierre Müller (SP), Christian Helfenstein (CVP) und Patrick Meyer (FDP). Gemeinderat Aesch

Bilder und Anekdoten aus 50 Jahren Gartenbad gesucht Diesen Sommer feiert Aesch den 50. Geburtstag seines Gartenbads. Aus diesem Anlass suchen wir Bilder und Geschichten aus fünf Dekaden Badespass und Sommerfreude.

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Von Pfeffingen aus Europas Leichtathletik erobern

Verfügen Sie über originelle oder einzigartige Fotos? Über eine lustige Anekdote, die sich im Gartenbad abgespielt hat? Eine Liebesgeschichte, die am Beckenrand begonnen hat? Wir freuen uns auf Ihre Zeitdokumente. Diese können Sie uns elektronisch zukommen lassen per E-Mail an gemeindeverwaltung@ aesch.bl.ch oder per Post an Gemeindeverwaltung Aesch, Zentrale Dienste, Hauptstrasse 23, 4147 Aesch. Falls Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Fotos zu digitalisieren, können wir diese scannen und Ihnen die Originalbilder anschliessend retournieren. Das obenstehende Bild stammt übrigens aus dem Jahr 1978. Damals steckte das Gartenbad noch in den Kinderschuhen – beziehungsweise in den Schwimmflügeli. Die Gartenbad-Saison beginnt voraussichtlich am Samstag, 8. Mai 2021 – sofern Wetter und Corona dies zulassen. Wir sind gespannt, welche Zeitdokumente uns bis dann erreichen. Gemeinderat Aesch

Neue Bezahlmöglichkeiten am Gemeindeschalter

Die Gemeindeverwaltung baut ihr digitales Angebot weiter aus: Ab sofort kann am Schalter an der Hauptstrasse 23 mit Twint und Apple Pay bezahlt werden. Twint ist ein schweizerisches Zahlungssystem für bargeldloses Zahlen und Einkassieren. Die App funktioniert generell beim OnlineShopping oder an Kassen und Automaten via QR-Code oder privat von Smartphone zu Smartphone. Neben den neuen Bezahlmöglichkeiten ist am Gemeindeschalter weiterhin die Bezahlung via Kreditkarte, Mastercard, Postkarte und Bargeld möglich. Die Schalterdienste der Verwaltung stehen während der normalen Öffnungszeiten zur Verfügung. Im Rahmen der Corona-Schutzmassnahmen wird jedoch empfohlen, Anliegen wenn immer möglich telefonisch oder schriftlich zu erledigen. Die entsprechenden Kontakte und Angebote sind unter www.aesch.bl.ch zu finden. Gemeinderat Aesch

Unterbruch GGA-Netz am 10. März Um der stetig wachsenden Nachfrage nach mehr Bandbreite und schnelleren Internetgeschwindigkeiten auf dem Kabelnetz zu genügen, baut die interGGA ihre Netzinfrastruktur weiter aus. Deshalb wird es am Mittwoch, 10. März 2021, von 4.00 bis 6.00 Uhr zu einem Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie und TV via Quickline TV kommen. Der Unterbruch dauert ca. 15 Minuten. Betroffen sind die Gemeinden: Aesch, Arlesheim, Bottmingen, Duggingen, Ettingen, Grellingen, Nenzlingen, Oberwil, Pfeffingen und Therwil sowie die Überbauung «Steinreben» in Reinach. Vom Unterbruch nicht betroffen sind Kundinnen und Kunden mit einem FTTH-Anschluss oder dem Grundangebot TV/Radio. Ausserhalb der angegebenen Arbeitszeiten sind sämtliche Dienste verfügbar. Wir danken für Ihr Verständnis. Bauabteilung Aesch (Fortsetzung auf Seite 13)

An der Schweizer Meisterschaft in Magglingen: Selina von Jackowski aus Pfeffingen (Mitte) lief neben Lia Mordasini (rechts, 7. Platz) und Ditaji Kambundji (links, Goldmedaille) auf den dritten Platz. FOTO: ZVG / ATHLETIX.CH

Nach dem Gewinn der Bronzemedaille an den Schweizer Hallenmeisterschaften will die Pfeffinger Hürdensprinterin Selina von Jackowski auch europäisch glänzen. Tobias Gfeller Am vergangenen Sonntag Bronze in Magglingen und heute schon auf dem Weg nach Torun in Polen – es sind aufregende Tage für die Pfeffinger Hürdensprinterin Selina von Jackowski. Im Final an den Schweizer Hallenmeisterschaften über 60 Meter Hürden sicherte sie sich nicht nur Bronze, sondern unterbot erneut die Limite für die EM am kommenden Wochenende. Doch ganz zufrieden war sie mit dem Wochenende in Magglingen nicht, meint die ehrgeizige 23-Jährige. «Ich wäre gerne persönliche Bestleistung gelaufen. Es war aber nicht mein bester Tag.» Dies möchte sie nun in Polen nachholen. Wie weit eine solche Zeit platzierungsmässig reichen würde, sei im europäischen Vergleich aber schwierig abzuschätzen. Die Vorläufe sind für Samstag angesetzt, Halbfinal und der Final am Sonntag. Nach Silber an den Schweizer Freiluftmeisterschaften über 100 Meter Hürden im vergangenen Herbst holte Selina von Jackowski in Magglingen ihre fünfte Einzelmedaille bei der Elite. Und diese Medaille strahlt besonders, da das Feld

am Sonntag äusserst stark war. Das zeigt ein Blick auf die Qualifikation für die EM: Gleich drei Frauen über die Kurzhürden konnte Swiss Athletics für Torun nominieren. Mehr geht nicht. Der Hürdensprint der Frauen gehört in der Schweizer Leichtathletik aktuell zu mit den am stärksten besetzten Disziplinen. Das zeigte sich eindrücklich am Wochenende in Magglingen. Umso höher sind die vorderen Platzierungen von Selina von Jackowski in der kürzeren Vergangenheit einzuschätzen. Die EM-Qualifikation ist der verdiente Lohn für eine starke Hallensaison. Nach Torun folgt für die Pfeffingerin eine kurze Pause, bevor es im Mai mit der Freiluftsaison 2021 weitergeht. Falls dann im Sommer die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, möchte sie da gerne dabei sein.

Start und Stehvermögen verbessern

Selina von Jackowski weiss, woran sie noch arbeiten muss, um ihre persönliche Bestzeit weiter nach unten zu schrauben. «Meine beste Phase habe ich jeweils in der Mitte des Rennens zwischen der dritten und sechsten Hürde. Ich muss vor allem am Start und an den letzten 20 Metern arbeiten.» «Stehvermögen» heisst das Zauberwort, um das Tempo auf den letzten Metern hochhalten zu können. Daran trainiert sie spezifisch, in dem sie längere Sprints mit oder ohne Hürden über bis zu 150 Meter läuft. Das soll helfen, im Rennen über 100 Meter bis zur Ziellinie durchziehen zu können. «Ich trainiere so quasi über die Ziellinie hinaus», beschreibt Selina von Jackowski ihr

spezifisches «Stehvermögen-Training». Der Weg der Pfeffinger Hürdensprinterin geht kontinuierlich nach oben. Auch beruflich. Zurzeit doktoriert sie in Rechnungslegung an der Uni Basel. Zahlen haben es Selina von Jackowski nicht nur bei der Zeitmessung ihrer Sprints angetan. Sowohl für ihre Ausbildung wie auch für ihre sportliche Laufbahn war der Aufenthalt in Buffalo zwischen 2015 und 2020 äusserst wertvoll. Sie absolvierte im Osten der USA nicht nur das ganze Wirtschaftsstudium, sondern konnte dort auch unter besten Bedingungen im Leichtathletikteam der Universität trainieren. «Die Balance zwischen Sport und Studium war in Buffalo wirklich ideal», schwärmt Selina von Jackowski rückblickend. Über das Studium hinaus in den Staaten zu bleiben, kam für sie aber nie in Frage. Zu sehr hängt sie an ihrer Heimat, an Pfeffingen.

In Berlin geboren

Mit elf Jahren zog die heute 23-Jährige mit ihrer Familie aus Berlin über Reinach nach Pfeffingen und besuchte während mehrerer Jahre die International School Basel (ISB) in Reinach. Mit sieben Jahren begann sie in Berlin zum Plausch mit der Leichtathletik. Als sie in die Schweiz zog, schloss sie sich gleich den Old Boys Basel an und ist dem Verein bis heute treu geblieben. Und das soll in den kommenden Jahren auch so bleiben. Von Pfeffingen aus hat Selina von Jackowski die Schweizer Leichtathletikszene erobert. Jetzt soll Europa folgen – am besten schon am Wochenende.

ALTERSZENTRUM IM BRÜEL IN AESCH

Demenz-Heimat Villa Theresa PR. Entlastung statt Belastung: Oft stossen Angehörige bei der Pflege eines an Demenz erkrankten Menschen an ihre Grenzen. Sich 24 Stunden rund um die Uhr und ohne Entlastungsphasen um einen Pflegebedürftigen zu kümmern, ist eine sehr grosse körperliche und seelische Herausforderung. Im Alterszentrum «Im Brüel» bieten wir sowohl in der Betreuung als auch in der Pflege flexible Angebote für Demenz erkrankte Menschen an. Im Tageszentrum (TAZ) werden Tagesgäste individuell betreut – wahlweise ganze oder halbe Tage mit oder ohne Mahlzeiten. In der Demenz-Heimat Villa Theresa gibt es neben der stationären Pflege & Betreuung auch massgeschneiderte ambulante Angebote, wie z.B. Nacht- oder Kurzaufenthalte. So kann ein stationärer Aufenthalt oft hinausgezögert werden, da beide Seiten wieder Ruhe-

und Erholungsphasen erleben können, um neue Kraft zu schöpfen. Die Welt eines an Demenz Erkrankten gerät mit zunehmendem Krankheitsbild aus den Fugen. Mit dem «Schlüssel» zu ihrer Welt schaffen es unsere Mitarbeitenden, sich auf die vorhandenen Ressourcen der Bewohnenden einzulassen und in ihren «Schuhen» zu gehen. Dies gibt Sicherheit und Geborgenheit. Regelmässige Gruppen-Aktivitäten und Einzeltherapien von ausgebildeten Ergotherapeuten tragen zum subjektiven Wohlbefinden bei und wirken identitätsstützend. Bereits seit mehr als 20 Jahren bietet die Demenz-Heimat Villa Theresa in Aesch ein Zuhause in bester Lage für Menschen mit demenziellem Krankheitsbild. Weitere Informationen erhalten Sie auch auf unserer Homepage www.az-imbruel.ch oder telefonisch unter 061 756 33 44. Birgit Fiesel

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geborgen. willkommen. Demenz-Heimat Villa «Im Brüel» Aesch • Professionelle Pflege ausgerichtet auf das Krankheitsbild Demenz • Entlastungsangebote (Tag & Nacht) • Helle Räume, in schöner Lage mit Erlebnis-Garten zum Verweilen Tel. 061 756 33 44 www.az-imbruel.ch


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AESCH PFEFFINGEN

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8

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AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 11)

Birsstadt TV: Aescher Gastronomie in Corona-Zeiten Diese Woche wurden die ersten Corona-Massnahmen gelockert. Restaurants müssen aber vorerst immer noch geschlossen bleiben – viele bieten ihre Gerichte entweder als Take Away oder per Heimlieferung an. Einige von ihnen werden in der neuen Birsstadt TV-Folge vorgestellt – darunter auch der neue Inhaber des Restaurants Tipo. Der Gemeinderat ermuntert alle Aescherinnen und Aescher, weiterhin die Lokalen Restaurants, Geschäfte und Dienstleister zu unterstützen und wünscht allen Gewerbetreibenden Durchhaltevermögen, Kreativität und Zuversicht. Auf dass hoffentlich bald weitere Lockerungen möglich werden. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch

Heimatmuseum am Sonntag, 7. März, geöffnet

Aktuell: Sonderausstellung «Schiff ahoi» Der Stiftungsrat des Heimatmuseums Aesch freut sich, dass das Heimatmuseum am kommenden Sonntag, 7. März 2021, wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet werden kann. Dies aufgrund der Lockerungen der Covid 19-Massnahmen und dank der positiven

Resonanz aus der Bevölkerung zur aktuellen Sonderausstellung «Schiff ahoi». An dieser gibt es im Heimatmuseum über 40 Schiffsmodelle zu sehen. Für Erklärungen und Fragen werden am Sonntag auch Personen des Modellschiffclubs anwesend sein. Neben der Sonderausstellung erzählt das Heimatmuseum Aesch seit über 40 Jahren viele bewegte und wissenswerte Geschichten aus der Aescher Vergangenheit und beherbergt wunderbare Schätze. Lassen Sie sich in die Vergangenheit der über 750-jährigen Geschichte unseres Dorfes entführen. Sie finden dabei viel Spannendes aus dem Arbeitsalltag früherer Zeiten. Hunderte Gegenstände und Bilder sind als Zeugen der Zeit ausgestellt und warten auf interessierte Besucherinnen und Besucher.

Die Sicherheitsmassnahmen gegen Covid 19 werden im Heimatmuseum nach wie vor umgesetzt. Für Besucherinnen und Besucher besteht eine Maskenpflicht! Das Heimatmuseum ist jeweils am ersten Sonntag des Monats von 10.00 bis 12.00 Uhr und von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch am 7. März 2021 und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum Aesch

ÖKUMENE

Weltgebetstag «Auf festen Grund bauen», unter diesem Titel lädt am kommenden Sonntag, 7. März, um 10.30 Uhr die Weltgebetstagsgruppe herzlich zu einem ökumenischen Gottesdienst in die reformierte Kirche Aesch ein. Die Liturgie kommt dieses Jahr aus dem Inselstaat Vanuatu. Die Vorbereitungsgruppe hat sich in eine ihr fremde Welt führen lassen und viel gelernt über die Probleme der Frauen in einem Land, wo Bauen auf festem Grund wegen der Klimaveränderung, der Armut und fehlender Bildung gar nicht so selbstverständlich ist. Musikalisch gestaltet wird die Liturgie von Susanna Andres, Violine, und Mariann Widmer, Klavier. Die Kollekte ist dafür bestimmt, die Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien zu verbessern. Annemarie Polak, im Namen der Vorbereitungsgruppe

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch Samstag, 6. März 18.00 Eucharistiefeier Sonntag, 7. März 10.15 Eucharistiefeier Dienstag, 9. März 18.00 Schülergottesdienst Mittwoch, 10. März 9.15 Gemeinschaftsgottesdienst der Frauen Donnerstag, 11. März 16.30 Rosenkranzgebet

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 6. März Kein Vorabendgottesdienst Sonntag, 7. März 11.30 Eucharistiefeier Dienstag, 9. März 16.15 Rosenkranzgebet 18.00 Schülergottesdienst in Aesch Freitag, 12. März 9.15 Wortgottesdienst mit Kommunion

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Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 7. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zum Weltgebetstag. Ref. Kirche Aesch. Gestaltet von der Weltgebetstagsgruppe. Musik: Susanna Andres, Violine und Mariann Widmer, Klavier. Kollekte: Weltgebetstagskollekte Amtswoche: 6. bis 12. März Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Amtliche Publikationen

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PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Unterbruch Kabelnetz Pfeffingen Um der stetig wachsenden Nachfrage nach mehr Bandbreite und schnelleren Internetgeschwindigkeiten zu genügen, baut die interGGA ihre Netzinfrastruktur weiter aus. Aufgrund der Umbauarbeiten in der Kopfstation wird es auf dem Kabelnetz in allen angeschlossenen Gemeinden zu einem temporären Unterbruch bei Internet, Festnetz-Telefonie, TV und Radio kommen. Kabelnetz Pfeffingen Unterbruch alle Dienste (Radio/TV/Internet/Telefonie) Gebiet ganzes Gemeindegebiet Datum Mittwoch, 10. März 2021 Zeitraum 4.00 bis 6.00 Uhr Dauer ca. 15 Minuten Wir bitten alle betroffenen Abonnenten um Kenntnisnahme und um das nötige Verständnis für die bevorstehenden Unterhaltsarbeiten. interGGA AG

Baupublikation

Baugesuch Nr. 0504/2021 (eBaugesuch) Gesuchsteller/in: Einwohnergemeinde Pfeffingen, Hauptstr. 63, 4148 Pfeffingen – Projekt: Zweckänderung: alt Schulräume in neu Tagesstruktur, Parz. 51, Hauptstr. 28, Pfeffingen – Projektverfasser/in: wyss+santos Dipl. Architekten M.Arch/HTL GmbH, St. Johanns-Vorstadt 62, 4148 Pfeffingen Baugesuch Nr. 0499/2021 (eBaugesuch) Gesuchsteller/in: Miralda Gilda u. Palacios Rodrigo, Hauptstr. 12, 4148 Pfeffingen – Projekt: Hotpot, Parz. 665, Hauptstr. 12, Pfeffingen

– Projektverfasser/in: Miralda Gilda u. Palacios Rodrigo, Hauptstr. 12, 4148 Pfeffingen

Auflagefrist: 15. März 2021 Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Baugesuchs-Pläne können, bei erteilter Zustimmung durch die Bauherrschaft, unter folgendem Link online eingesehen werden: https://bgauflage.bl.ch/2772 Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis 17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

UMWELT-INFO

Entsorgungskalender Pfeffingen

Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Garten- und Küchenabfälle Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Papier-/Kartonsammlung Metall

findet statt am Dienstag, 9. März 2021 Mittwoch, 10. März 2021 Mittwoch, 17. März 2021 Montag, 22. März 2021 Mittwoch, 31. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021

DIE POLIZEI MELDET

Brandfall erfordert Feuerwehreinsatz

Sonntag, 7. März 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Manuel Bröchin. Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf Mittwoch, 10. März 19.30 Gebets- und Bibelabend

Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort mit max. 50 Besucher wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 7. März 10.00 Predigt: Martin Hoppe-Boeken

Ein elektrisierendes Erlebnis: die Fahrzeuge der Kia e-Range.

Parallel Kindergottesdienst

Es gibt einfach Dinge, die man selbst «erfahren» muss. Testen Sie jetzt, welches Kia-Modell am besten zu Ihnen passt! Gleich heute Termin für die Probefahrt vereinbaren! Mild-Hybrid New Rio, New Stonic, Ceed, Ceed SW, XCeed, Sportage Hybrid Niro HEV, New Sorento HEV Plug-in Hybrid Ceed SW PHEV, XCeed PHEV, Niro PHEV, Optima PHEV Elektro e-Soul, e-Niro

Donnerstag, 11. März 6.00 bis 7.00 Frühgebet

Unsere Modellpalette mit energieeffizienten Antrieben und der einmaligen 7-Jahres-Werksgarantie.

Freitag, 12. März 19.30 Heilungsabend mit Andreas Herrmann Samstag, 13. März 19.30 Heilungsabend mit Andreas Herrmann

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B. Zeugin Garage Seewental AG Seewental AG Seewenstrasse 20 4202 Duggingen Tel. +41 61 745 15 15 info@seewental.ch www.seewental.ch

VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Kath. Frauenverein Aesch. Kontakt: Rosmarie Ne-

bel-Meier (Präsidentin), Bachmattweg 10, 4147 Aesch, 061 751 50 01, rosmarie.nebel@bluewin.ch

Kirchenchor Pfeffingen. Probe mittwochs 20.15 Uhr im Gemeindesaal. SängerInnen jederzeit herzlich willkommen.

Ausgebrannt: Durch rasches Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden. FOTO: POLIZEI WOB. Am Sonntag, 28. Februar, kurz vor 14 Uhr, gerieten zwei parkierte Personenwagen auf einem Industrieareal an der Dornacherstrasse in Aesch in Brand. Personen wurden keine verletzt. Die entsprechende Meldung, wonach es im Industrieareal zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging um 13.49 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei BaselLandschaft ein. Die vor Ort eintreffende Feuerwehr konnte den Brandherd in einem Innenhof lokalisieren. Dort waren

die Personenwagen, welche vor dem Tor eines Garagenbetriebes parkiert waren, in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die im Vollbrand stehenden Personenwagen löschen und verhindern, dass das Feuer auf das anliegende Gebäude übergreifen konnte. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden, an der Gebäudefassade entstand ebenfalls ein Brandschaden. Die Brandursache steht noch nicht fest. Sachdienliche Abklärungen erfolgen durch die Spezialisten der Polizei.


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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8

VIELFÄLTIGE AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN BEI BELL Bei Bell hast Du die Wahl zwischen 17 verschiedenen Lehrberufen. Es erwartet Dich eine auf Dich zugeschnittene Ausbildung mit vielen Vorteilen sowie zahlreiche Weiterentwicklungsmöglichkeiten. An unserem Hauptsitz in Basel bieten wir derzeit Ausbildungsplätze in 10 verschiedene Berufsrichtungen an: Automatiker/-in, Fachmann/-frau Betriebsunterhalt, Fleischfachassistent/-in, Fleischfachmann/-frau, Informatiker/-in Applikationsentwicklung, Informatiker/-in Plattformentwicklung, Kaufmann/-frau, Koch/Köchin, Lebensmitteltechnologe/-in und Produktionsmechaniker/-in.

Eine Ausbildung auf Dich zugeschnitten Für welchen Beruf Du Dich auch entscheidest, bei uns wird Dir bestimmt nicht langweilig. Unsere Berufs- und Praxisbildner sorgen für ein professionelles, modernes und kurzweiliges Ausbildungsprogramm. Du lernst von den Profis und bekommst

eine Top-Grundausbildung, die Dir den Weg in viele Berufsfelder eröffnet. Wir unterstützen Dich individuell auf Deinem Weg zu einer erfolgreichen LAP – und wenn Du Dich auf eine zusätzliche Herausforderung einlassen willst, kannst Du bei uns auch lehrbegleitend die Berufsmaturität absolvieren. Du profitierst von zahlreichen Vorteilen Neben einer gut strukturierten Ausbildung kommst Du bei uns auch in den Genuss zahlreicher zusätzlicher Benefits: Bei uns profitierst Du von einer günstigen Verpflegung mit CHF 3.25 pro Mittagessen, einer monatlichen Wegzulage von CHF 40.– sowie einer Beteiligung an ein Notebook im Wert von CHF 400.–. Da unser Unternehmen zur Coop-Gruppe gehört, erhältst Du zudem die Coop-Personalrabattkarte und hast damit Zugriff auf zahlreiche Rabatte in verschiedenen Unternehmen. Alle zwei Jahre führen wir einen Lernendenevent durch mit allen Lernenden der Bell Food Group. 2019 waren das 130

Lernende – eine lebendige Community. Nach der Ausbildung ist vor der Karriere Natürlich wollen wir, dass Du auch nach Deiner Ausbildung bei uns bleibst – wenn Du das auch möchtest. Deshalb haben alle unsere Lehrabgänger die Möglichkeit auf eine Weiterbeschäftigung. Arbeitsplätze gibt es sowohl in Basel als auch an einem der weiteren sieben Schweizer Standorte. Oder wolltest Du schon immer mal ins Ausland? Dann bietet sich bei uns auch die Möglichkeit, an einem unserer über 50 Standorte in 15 europäischen Ländern zu arbeiten. Nicht nur geografisch lässt sich der Horizont erweitern, auch beruflich: Mit unserem internen Talentmanagement wirst Du individuell gefördert und Du profitierst von vielfältigen Aufstiegsmöglichkeiten.

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MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch

Baupublikationen

2021-0467 Gesuchsteller: David Huggel, Untergasse 24, 4142 Münchenstein – Projekt: 2 Dachflächenfenster, Parzelle: 1114, Untergasse 24a, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: David Huggel, Untergasse 24, 4142 Münchenstein 2021-0509 Gesuchsteller: Credit Suisse Anlagestiftung, Real Estate Switzerland c/o CS AG, Kalanderplatz 1, 8041 Zürich – Projekt: Fassadenmuster Mock Up Haus A, Parzelle: 4257, Binningerstrasse, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Losinger-Marazzi AG, Aeschenvorstadt 55, 4001 Basel Auflagefrist: 15. März 2021 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Einladung zur Gemeindeversammlung

Montag, 22. März 2021, 19.30 Uhr im KUSPO Bruckfeld, Loogstrasse 2 Traktanden 1. Protokoll der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember 2020 2. Tätigkeitsbericht der Geschäftsprüfungskommission vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 3. Quartierplanung vanBaerle 4. Verpflichtungskredit zur Finanzierung Neubau Passerelle Gstad 5. Konzept und Verpflichtungskredit Sportund Freizeitanlagen 6. Gesamtrevision Bau- und Strassenlinienplan Los 1 7. Verschiedenes Zum Schutz der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gemeindeversammlung ist gemäss COVID-19-Schutzkonzept das Tragen von Schutzmasken während der gesamten Dauer der Gemeindeversammlung obligatorisch. Schutzmasken werden am Eingang zum KUSPO abgegeben. Die Teilnehmenden der Gemeindeversammlung werden gebeten, den Stimmrechtsausweis zwecks Erfassung der Personalien mitzubringen. Der Ratschlag und die weiterführenden Dokumentationen können auf der Website der Gemeinde Münchenstein www.muenchenstein.ch unter der Rubrik «Organisation > Politik > Gemeindeversammlungen > 22. März 2021 Gemeindeversammlung» heruntergeladen werden. Der ausführliche Ratschlag kann überdies kostenlos abonniert oder im Einzelfall bei der Gemeindeverwaltung bestellt oder bezogen werden. Der Ratschlag liegt zudem in den Poststellen und in der Apotheke Zollweiden auf. Der Gemeinderat

Abstimmung vom 7. März 2021

Öffnungszeiten Wahlbüro Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) wurden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11

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Das Ende einer Ära

04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die persönliche Stimmabgabe ist das Wahllokal in der Gemeindeverwaltung an der Schulackerstrasse 4 wie folgt geöffnet: • Samstag, 6. März 2021: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 7. März 2021: 9.00 bis 11.00 Uhr Der Briefkasten vor der Gemeindeverwaltung wird letztmals am Samstag, 6. März 2021, um 17.00 Uhr geleert. Die Gemeindeverwaltung

Veranstaltungsbewilligung im Wald Das Amt für Wald beider Basel hat nach Vernehmlassung bei den betroffenen Gemeinden und kantonalen Fachstellen die Bewilligung für die Durchführung des folgenden Anlasses in den Gemeinden Arlesheim, Münchenstein, Muttenz und Reinach mit Auflagen gemäss Dekret des Landrats über die Bewilligung für Veranstaltungen im Wald erteilt: • 54. Birslauf vom Samstag, 10. April 2021, mit ca. 900 Läuferinnen und Läufern Die Gemeindeverwaltung

Bienen, Wespen, Hornissen Wenn die Tage länger und wärmer werden, gedeihen auch wieder Flora und Fauna. Zu letzterer gehören auch viele geflügelte Insekten, ohne welche die Entfaltung der Pflanzenwelt nicht möglich wäre. Für den Fall, dass ein Wespen- oder Hornissennest in unmittelbarer Nähe des Wohnraums entdeckt wird, gilt in erster Linie, Ruhe zu bewahren und eine Störung der Tiere zu vermeiden. Besteht direkte Gefahr für Menschen, ist unter Umständen eine professionelle Umsiedlung angezeigt. Eine entsprechende Mitteilung kann via der Website www.meldeformular.ch erfolgen oder telefonisch an den Umsiedlungsspezialisten Roland Diener unter Tel. 078 708 38 50. Hat sich ein Bienenschwarm in unmittelbarer Nähe des Siedlungsraums niedergelassen, wird um Mitteilung an die Münchensteiner Imkerin Elisabeth Schweizer unter der Nummer 078 804 01 46 gebeten oder an Imkerin Regula Strübin via Tel. 079 570 31 12. Die Gemeindeverwaltung

Elterntraining Turning into Kids TiK Gefühle wie Angst, Wut, Traurigkeit oder Freude begleiten uns von Kindesbeinen an. Wie können wir auf eine gesunde Art und Weise mit unseren Gefühlen umgehen? Diese Fähigkeit zu erlernen, ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Kindheit. Eltern können ihre Kinder entscheidend darin unterstützen, den gesunden Umgang mit Gefühlen zu lernen. Das Familienzentrum Münchenstein lädt Eltern herzlich dazu ein, an einem der beliebten TiK-Kurse unter der Leitung von Dr. Anna Burkhardt, Psychologin an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich, teilzunehmen. Der Kurs findet ab Ende Mai 2021 in Münchenstein im Familienzentrum statt und ist in diesem Jahr für Eltern kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Website der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik zu finden: www.hfh.ch/tik Die Gemeindeverwaltung

SENIORENR AT

System «Geissbock» Eine Episode aus dem Elsass erzählt vom Gespräch einer Bauersfrau mit dem Dorfpfarrer. Sie bitten ihn verzweifelt um Rat. Die Arbeit auf dem Hof sei hart, ihr Mann sitze zu oft im Wirtshaus, es fehle an Geld für dringende Reparaturen am Haus, die vier Kinder seien anstrengend, seit einigen Monaten müsse sie die verwitwete, bösartige Schwiegermutter betreuen. Und jetzt habe der Mann auch noch einen Geissbock gekauft! «Ich kann einfach nicht mehr, ich halte das nicht mehr aus. Am liebsten möchte ich davonlaufen. Was soll ich bloss tun?», heult und jammert die Frau. Die Antwort des Pfarrers: «Sagen Sie Ihrem Mann, er müsse den Geissbock verkaufen.» Nach kurzer Zeit erkundig sich der

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Seelsorger nach dem Befinden der Bauersfrau. «Mir geht es viel besser,» sagt diese. «Mein Mann hat den Geissbock verkauft.» Die aktuell vorgesehenen Corona-Lockerungen folgen dem «Geissbock»-System. Die oberste, dünnste Schicht des vielschichtigen Problembergs wird abgetragen. Dies sorgt für etwas Erleichterung, und das ist gut so. Der Berg bleibt aber dennoch sehr hoch. Immerhin besteht die Chance, dass bald zukunftsfähige Entscheidungen getroffen werden und die beängstigende Höhe des Problembergs Meter um Meter abgetragen werden kann. Viel Zuversicht, Gesundheit und Wohlbefinden! Ihr Seniorenrat

Nach 15 Jahren Stand 15 Minuten Flug: Die Fahrbar am Dienstag.

Am Dienstagvormittag verliess die Fahrbar im Walzwerk nach 15 Jahren via Hebekran und Schlepper ihren Standort und fuhr ihrem neuen Zuhause entgegen. Axel Mannigel Dienstagmorgen, 7 Uhr, Walzwerk Münchenstein: Die Fahrbar, rund 15 Jahre lang angesagtes Lokal und beliebter Treffpunkt in der Region, wartet auf ihren Abtransport. Es ist kalt, aber Anspannung liegt in der Luft und lässt die Kälte vorerst vergessen. Der 23 Meter lange Eisenbahnwaggon, der einst auf den Strecken Konstanz–Engen und Singen–Schaffhausen im Einsatz war, ist für die Reise vorbereitet. Nach so langer Standzeit war es etwa notwendig, die Bremsen und Ventile mit Druckluft wieder zu lösen, so dass der Waggon nun auf dem Gleis nach vorn und in Position für den Kran gezogen werden kann. Bevor dieser die ehemalige Bar in die Luft hebt, vergehen rund zwei Stunden, denn die ganze Operation wird von den Mitarbeitern der Spezialfirma Welti-Furrer gewis-

senhaft vorbereitet und durchgeführt. Einerseits muss der Kran gut abgestützt, andererseits muss er mit 70 Tonnen Gegengewicht belastet werden, um den 28 Tonnen schweren Waggon zu heben. Schliesslich ist es noch notwendig, ein Hebegerüst zu bauen und die Aufhängung an der Fahrbar anzubringen. Um 9.50 Uhr ist es so weit: Die Fahrbar hebt sich in die Luft und landet 15 Minuten später millimetergenau auf dem Sattelschlepper.

Covid-19 zwingt zur Aufgabe

«Mit dem Umzug der Fahrbar gewinnen wir neuen Platz an einem wichtigen Ort», sagt Pascal Bauer, Asset Manager bei der Zürcher Swiss Finance & Property Group (SFP), der das Walzwerk-Areal mit seinen über 80 Mietern gehört. Nachdem sich der bisherige Fahrbar-Leiter Joel Schneebeli nicht zuletzt aufgrund der für nahezu alle Restaurantbetriebe höchst nachteiligen Auswirkungen von Covid-19 gezwungen sah, die Fahrbar aufzugeben, konnten immerhin neue Betreiber für das Fahrbar-Depot, in Zukunft Walzhalle, gefunden werden. Der Waggon jedoch musste weichen, auch wegen des risikoreichen Unterhalts, so Bauer und ergänzt: «Wir haben allerdings Wert darauf gelegt, dass die Fahrbar weiterleben kann und nicht verschrottet wird.» Über

FOTO: AXEL MANNIGEL

den langjährigen Hauswart Roger Beutler konnte ein Abnehmer für den in die Jahre gekommenen Waggon gefunden werden: die Birtel Biermanufaktur auf dem Dreispitz-Areal.

Neues Zuhause auf dem Dreispitz

Unter den vielen Schaulustigen, die für das einmalige Schauspiel aus ihren Werkstätten, Ateliers und Büros gekommen sind, befindet sich auch Daniel Gosteli, Inhaber und Leiter bei Birtel. Mit leuchtenden Augen schaut er in die Höhe, läuft um Kran und Schlepper und kann sein Glück kaum fassen: «Das ist etwas, was man nicht jeden Tag erleben darf. Und der kleine Bub in mir hat eine Riesenfreude an dem Riesenkran», lacht der Bierbrauer. Was erst eine verrückte Idee gewesen sei, wurde plötzlich ganz konkret, erzählt Gosteli. «Wer kann schon sagen, er habe einen Zug gekauft?» Die Fahrbar steht also seit Dienstagnachmittag vor der Birtel Biermanufaktur in der Frankfurt-Strasse und tatsächlich auch wieder auf einem Gleis. Gosteli will den Waggon als Brauerei-Bar erhalten, auch wenn die Zukunft pandemisch gesehen unsicher ist. Er brauche fürs Gastrokonzept sowieso einen Innenraum – mit der Fahrbar hat er nun einen ganz besonderen mit hohem emotionalen Wert.

BÜCHER- UND MUSIKBÖRSE

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Abstimmungsparolen vom 7. März 2021 Initiative zum Nein zur Verhüllungsverbot Nein zum E-ID Gesetz Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesion

Nein

zur Initiative zu den Lernzielen

Ja

zur Revision zur Bekämpfung der Schwarzarbeit

Ja

zur Revision des Arbeitsmarkgesetzes Für alle statt für wenige SP Münchenstein

Aktion Kinderromane PR. Nach sechs Wochen unfreiwilliger Pause werden wir einen zweiten Anlauf nehmen und die zehntägige KinderbuchAktion durchzuführen. In der Aktion finden Sie «geliebte» Bilderbücher mit leichten Gebrauchsspuren, ältere und neuere Kinderromane, DVDs und Hörbücher, Kindersachbücher wie Themenbücher, Bastel-, Sing-, Koch-, Lern- und Aktivitätenbücher. Sachbücher für Erwachsene über Kinder, Schwangerschaft, Erziehung etc. gibt es ebenfalls. Alle für einen Franken pro Stück. Neu wird auf Anfang April eine Mini-Bibliothek aufgebaut mit Büchern von alternativen Verlagen, weil diese Bücher beliebt, aber eher selten im Verkauf sind. Wir werden mit Depots und Ausleihgebühren arbeiten, da es eine rein private Initiative ist, die wir selber finanzieren. Zudem haben wir neu viele schöne Kunst- und BaselBücher vom Christoph Merian Verlag, die meist neuwertig sind. Die noch verschweissten CDs eignen sich gut als Mit-

bringsel. In diesen sechs Wochen haben wir Einiges neu gestaltet und viele neue Bücher integriert. Auch haben wir eine tolle, neue Homepage, von wo man uns gut kontaktieren oder den Newsletter bestellen kann. Laden: Tel. 077 208 18 31. www.buecher-und-musikboerse.ch. Wir freuen uns auf Sie! ANZEIGE

Aktion Kinderbücher Im Buchcafé / Bücher-und Musikbörse

Mi, 10.– 23. März 21 1000 Kinderbücher + Sachbücher zum Thema Kinder zu je 1 Franken! www.buecher-und-musikboerse.ch Mo–Sa : 13.30 –17.30 Uhr Ort: Emil-Frey-Str. 159 M’stein / Gartenstadt


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MÜNCHENSTEIN LESERBRIEF

AUS DER GEMEINDE

Naturraum – nur noch Tummelplatz?

Sport- und Freizeitanlagenkonzept Münchenstein

Aller guten Dinge sind drei Die Aufwertung der Mündung des Teufelsgrabenbaches, die Wiederauferstehung des Vita Parcours im Auwald sowie ein Erlebnispark auf der Welschmatt: Diese Vorschläge der offenen Arbeitsgruppe sind ins Sportund Freizeitanlagenkonzept eingeflossen, über das die Gemeindeversammlung vom 22. März befindet. Die Welschmatt ist heute schon ein Freizeit-Hot Spot: In unmittelbarer Nähe zur Birspark Landschaft wird hier Fussball, Tennis und Beach-Volleyball gespielt. Auf der Skate-Anlage studiert die Jugend neue Tricks ein und auf der Street Workout-Anlage gilt es, die Muskeln zu stählen. Das Sport- und Freizeitanlagenkonzept der Gemeinde Münchenstein sieht eine Aufwertung der Sportanlage Au vor, was wiederum die Welschmatt entlastet. «Auf der Welschmatt 2 neue Freizeit-Angebote zu schaffen, ist einer von drei Inputs der offenen Arbeitsgruppe. In dieser haben Einwohner*innen sowie Vertreter der Gemeinde in den vergangenen Monaten konstruktiv zusammengearbeitet», sagt Projektleiter Benjamin Kobler. Entstanden sind Ideen für die Freizeitgestaltung unterschiedlicher Zielgruppen und aller Alterskategorien. Zur Konkretisie-

rung werden die Vereine und die Bevölkerung eng miteingebunden.

Welschmatt erleben

Das zentrale Projekt der offenen Arbeitsgruppe ist die Aufwertung der Welschmatt 2 zu einem vielseitigen Erlebnispark. «Wir haben hier an zentraler Lage die einmalige Möglichkeit, auf einem Areal von rund 11 000 Quadratmetern einen neuen Begegnungsraum zu schaffen», sagt Karl Strub, Mitglied der offenen Arbeitsgruppe. Nach der Ideensammlung wurde ein Landschaftsarchitekturbüro mit der Ausarbeitung eines Projektbeschriebs beauftragt. Das Konzept teilt die weiteren Planungsschritte in vier Phasen auf, wobei die erste mit der Beschlussfassung der Gemeindeversammlung am 22. März 2021 abgeschlossen wird. In der nächsten Phase werden wei-

Mehr Sport – Mehr Freizeit

An der Gemeindeversammlung vom 22. März 2021 befindet die Münchensteiner Stimmbevölkerung über das kommunale Sport- und Freizeitanlagenkonzept. Dieses hat eine qualitativ hochwertige und abwechslungsreiche Entwicklung der Freiräume zum Ziel und trägt dem angestrebten Bevölkerungswachstum Rechnung. Zur Ausarbeitung des Konzepts wurden die drei themenspezifischen Arbeitsgruppen «Fussballplätze», «Spielplätze» und «Offene Arbeitsgruppe» ins Leben gerufen, in denen Interessensvertreter*innen und Verwaltungsmitarbeitende gemeinsam konstruktiv Ideen schmiedeten. Diesen sollen mit der Annahme des Konzepts «Flügel wachsen». Sämtliche Unterlagen zum Sport- und Freizeitanlagenkonzept sind auf der Startseite der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch unter «News» zu finden. Zum Thema werden zwei weitere Sprechstunden mit Gemeinderat Dieter Rehmann und Projektleiter Benjamin Kobler angeboten: – Mittwoch 10. März 2021 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch 17. März 2021 17.00 bis 18.00 Uhr Um Voranmeldung an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder Tel. 061 416 11 50 wird gebeten. Der offenen Arbeitsgruppe gehören an: Cécile Grüninger-Deiss (IG), Benjamin Kobler (Projektleiter Raum & Umwelt), Claudia Lanthemann (IG), Martin Lehmann (Projektleiter Raum & Umwelt), Daniel Morgenthaler (Soziale Dienste), Karl Strub (IG).

Ein Freizeitraum, in dem sich alle Generationen Münchensteins begegnen. Das wünschen sich Karl Strub, Claudia Lanthemann und Benjamin Kobler für die Welschmatt 2. tere Interessensgruppen in die Ausarbeitung des Projekts involviert und die Vorschläge konkretisiert. Ob Freiluftduschen beim Beachvolleyball, eine Pumptrack-Anlage, ein Wegnetz mit Sitzmöglichkeiten, ein Bewegungspark für Seniorinnen und Senioren etc.: An Ideen mangelt es nicht. «Wichtig ist, dass alle Generationen von diesem Freizeitraum profitieren. Das steigert die Attraktivität von Münchenstein enorm», sagt Claudia Lanthemann, Mitglied der Arbeitsgruppe.

Gesundheitsförderung

Während am Standort Welschmatt noch viel Planungsarbeit anfällt, präsentiert sich die Absicht, den Teufelsgrabenbach im Gebiet Mühlematt aufzuwerten, deutlich konkreter. Vorgesehen ist die Verbreiterung des Bachbetts, um das Fliessgewässer erlebbarer zu machen. Kindern wird die Möglichkeit geboten, den Bach spielerisch zu nutzen und den Naturraum hautnah zu erleben. Weiter sieht das Sport- und Freizeitanlagenkonzept vor, den 2006 aufgehobenen Vita Parcours im Auwald zu reaktivieren. Dieser bietet allen Generationen die Möglichkeiten zur körperlichen Ertüchtigung. «Wir sehen in diesem Projekt nicht zuletzt auch einen Beitrag für die Gesundheitsförderung der Bevölkerung», sagt Gemeinderat Dieter Rehmann, zuständig für das Departement Soziales/Gesundheit/Freizeit.

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zur Stimmungsmache gegen Muslima Liebe Münchensteinerinnen und Münchensteiner, am 7. März stimmen wir über die Burka-Initiative ab. Diese macht unter dem Vorwand der Gleichstellung Stimmung gegen Muslima und reiht sich damit ein in die rechts-populistische Strategie der Ausgrenzung. Da in der Schweiz, wie auch in Münchenstein, nur sehr wenige Frauen einen Ganzkörperschleier tragen, erfinden die Initiantinnen und Initianten eine Problematik, die es so bei uns gar nicht gibt. Frauen werden instrumentalisiert, um Stereotype

zu fördern, Ängste zu schüren und am Ende die Grundrechte der Schweizer Bevölkerung anzugreifen. Es ist bereits strafbar, jemanden zu zwingen, ein Kopftuch, einen Nikab oder eine Burka zu tragen. Artikel 181 des Strafgesetzbuches regelt dies als Nötigung. Deshalb braucht es keine Kleiderordnung in unserer Verfassung. Das allgemeine Verhüllungsverbot trifft alle und schränkt somit unsere Grundrechte ein. Die Initiative schreibt vor, wie sich Frauen kleiden sollen und festigt letztlich ein

patriarchalisches Weltbild, das Initiantinnen und Initianten, von denen keine Muslima ist, die sich hätte äussern können, ob sie sich «unterdrückt» fühle, vorgeben zu bekämpfen. Wem Gleichstellung von Frauen ein echtes Anliegen sind, engagiert sich für mehr Frauenhäuser, für Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern, gegen häusliche Gewalt oder für familienergänzende Leistungen, die sich alle leisten können. Stimmen Sie deshalb bitte mit Nein. Susanne Kaufmann, Grüne Münchenstein

Verdichtung in der Siedlung muss qualitative Aspekte berücksichtigen und erfordert neue Grünflächen. Beim Quartierplan Van-Baerle-Areal wird offenbar eine rekordverdächtige Ausnützungsziffer angewendet. Bei der erforderlichen Freiraumfläche betreibt man aber billigerweise Outsourcing. Der grüne Naturraum an der nahen Birs soll es richten. Das ist nicht im Sinne der viel gepriesenen Verdichtung, welche gleichzeitig nach genügend neuen Grünflächen verlangt! Die Lösung, die zusätzlichen rund 900 Einwohner einfach mittels einer neu zu bauenden Passerelle zur Birs zu lotsen, ist inakzeptabel. Das Birsufer und die Reinacherheide sind kleinste Relikte aus Zeiten, in denen entlang der Birs noch ausgedehnte Auen mit ihrer angestammten Flora und Fauna existierten. Trotz bereits hohem Erholungsdruck

sind sie nach wie vor Lebensraum für ans Wasser gebundene Tierarten wie Biber, Vögel u.a.m. Die in nächster Nähe geplanten Grossüberbauungen wie StöcklinAreal Aesch/Reinach, Brühweiler-Areal Arlesheim und jetzt das Van-Baerle-Areal mit grosser Zahl an Zuzügern werden die Störungen akzentuieren. Mit den Grossüberbauungen sollen zusätzliche Steuergelder generiert werden. Die Mehrwertabschöpfung beim QP Van Baerle dürfte die Gemeindekasse bereichern. Die Natur trägt die Kosten? Neue Grünflächen, Pocket Parks überall und genügend naturnah gestaltete Freiflächen sind unabdingbar, um die bestehenden Naturschutzgebiete zu entlasten, wo gemäss Gesetz die Natur Vorrang haben sollte. Die Münchensteiner Stimmbevölkerung kann es noch richten! Irene Rüegg

EIDG. ABSTIMMUNG

Nein zu privatisiertem, digitalem Pass In Zeiten der Digitalisierung bieten sowohl Staat als auch Private ihre Dienste zunehmend auf elektronischem Weg an. Dazu braucht es eine elektronische staatliche Identifikation (E-ID), die die Funktion der ID im Internet übernimmt. Die E-ID soll zukünftig zum Beispiel für eine Mitwirkung in der digitalen Demokratie dienen. Leider verabschiedet sich hier der Bund aber von seiner staatlichen Kernaufgabe: private Unternehmungen sollen die E-ID an seiner Stelle herausgeben und verwalten. Mit der SwissSign Group hat sich bereits ein Konsortium von Banken, Versicherungen, Krankenkassen sowie SIX Group, SBB, Post und Swisscom als künftige Anbieter in Stellung gebracht. Stellen Sie sich vor, sie bekämen Ihren Pass oder Ihre ID von einem dieser An-

bieter anstatt vom Bund! Die Herausgabe von Identifikationsmitteln – egal ob analog oder digital – ist eine staatliche Aufgabe, die nicht vollständig an private Unternehmen delegiert werden darf. Neben den privaten Angeboten muss mindestens eine staatlich herausgegebene digitale Identität als Alternative zur Verfügung stehen. Das vorliegende E-ID-Gesetz sieht das nicht vor. Wer eine digitale Identität will, muss ein privates Angebot nutzen. Der Schutz und die Sicherheit unserer Daten müssen höchste Priorität haben – und nicht der Profit privater Unternehmen. Nehmen Sie bitte Ihr Recht wahr und stimmen aus den genannten Gründen mit Nein. Thomas C. Fetsch, Co-Präsident Grüne Münchenstein

LESERBRIEF

Luxus trotz schwacher Finanzlage An der letzten Gemeindeversammlung wurde über das strukturelle Defizit gejammert und eine Steuererhöhung abgewendet. Dabei wurde zurecht bemerkt, dass man nur das Geld ausgeben sollte, was effektiv vorhanden ist und man den Steuersatz nicht zum Spielball für Ideen und Wünsche werden lassen kann. Nun möchte sich der Gemeinderat mit seinem Sport- und Freizeitanlagenkonzept den Luxus der «übrigen Freizeitanlagen» in der Höhe von 1,25 Millionen Franken leisten. Hier wäre wohl etwas mehr Bescheidenheit angebracht und vor allem der Wille, mit unseren Steuergeldern haushälterischer umzugehen! Hingegen ist die Erneuerung der Fussballplätze seit längerem

fällig und deshalb notwendig, damit sich der in unserer Gemeinde bereits etablierte Breitensport Fussball auch für die Zukunft weiter entwickeln kann. Die Konzepte der Kinderspielplätze sind ebenfalls ein wichtiger Beitrag zur Entwicklung der jüngeren Generation und sollen mit zeitgemässen und pädagogisch wertvollen Elementen aufgewertet werden. Das ist gut investiertes Geld. Wir können uns in der momentanen Finanzlage keinen Luxus leisten und müssen unsere Steuergelder gezielt sinnvoll investieren lassen. Es spricht nichts dagegen, zu einem Zeitpunkt mit solideren Finanzen zusätzliche Freizeitangebote zu schaffen. Markus Feichtinger

GOTTESDIENSTE EIDG. ABSTIMMUNG

Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch

Vandalismus an Wahlplakaten Auch in Münchenstein treiben sich «Plakat-Mörder» herum. Wie immer vor Wahlen und Abstimmungen hängen die Plakate von Parteien, Komitees und Organisationen an den Lampenmasten. Die Aussagen auf den Plakaten mögen ansprechend oder nicht, vielversprechend oder auch provokativ sein. Sie sollten aber, in einer freien und demokratischen Schweiz, bis zum Abstimmungstag unversehrt an besagten Masten die Berech-

tigung zum Hängenbleiben haben. Leider gibt es Personen, die eine andere Meinung nicht akzeptieren wollen und das Rechtsverständnis dafür nicht aufbringen. Also werden die ihnen unliebsamen Plakate gewaltsam heruntergerissen oder verschmieren. Die Frage, ob solche Personen sich nur an Plakaten vergehen, oder auch vermummt als Hooligan ihren Aggressionen freien Lauf lassen, bleibt offen. Eine freie Meinungs-

äusserung gilt als hoher Wert in einem freien und demokratischen Land wie der Schweiz und darf nicht durch Intoleranz zerstört werden. Ich stimme «Ja» zum Verhüllungsverbot, damit eine Verfassungsgrundlage geschaffen werden kann die Rechtssicherheit bietet um gegen vermummte Randalierer konsequent vorgehen zu können. Dieter Rammelmeyer, ehem. Mitglied der Gemeindekommission

Freitag, 5. März, Weltgebetstag 19.30 Kath. Kirche. Gottesdienstgestaltung: Team Weltgebetstag Sonntag, 7. März 10.15 Dorfkirche. Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtold. Kollekte: Katharina Werk Basel Amtswoche: 6. bis 12. März Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 884 40 53

Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 6. März 17.00 Arlesheim: Eucharistiefeier

ÖKUMENE

Gottesdienste zur Fastenzeit Am Sonntag, 14. März, feiern wir zwei ökumenische Gottesdienste zur Fastenzeit: Wir laden herzlich ein zum Gottesdienst um 9.45 Uhr in die katholische Kirche Münchenstein mit Bea Root, BfaGruppe und Sibylle Hardegger. Für diesen Gottesdienst braucht es eine Anmeldung. Bitte melden Sie sich an beim Pfarreisekretariat Münchenstein Tel. 061 411

01 38. Ebenfalls um 9.45 Uhr feiern im reformierten Kirchgemeindehaus Kerstin Suter und Annina Liechty einen Familiengottesdienst mit dem Thema: Lasst uns eine Welt erträumen. Auch für diesen Gottesdienst braucht es eine Anmeldung. Bitte melden Sie sich an bei a.liechty@ refk-mstein.ch. Leider kann in diesem Jahr das traditionelle Suppenessen nicht

stattfinden. Deshalb können Sie ab 10.45 Uhr vor der katholischen Kirche eine Suppe zum Mitnehmen kaufen: Soup to go. Bringen Sie eine Thermosflasche oder ein geeignetes Gefäss für den Transport mit. Der Erlös geht an das gemeinsame Projekt in Guatemala. Herzliche Einladung zu Gottesdienst und Suppe!Pia Dongiovanni Kath. Pfarramt Münchenstein

Sonntag, 7. März 9.45 Münchenstein: Eucharistiefeier 11.15 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 9. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Mittwoch, 10. März 7.30 Arlesheim: Laudes

9.00 Münchenstein: Eucharistiefeier 15.30 Arlesheim, Landruhe: kath. Gottesdienst 18.00 Münchenstein: Musik und Impuls zur Fastenzeit Donnerstag, 11. März 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Freitag, 12. März 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: kath. Gottesdienst

Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 7. März 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Unterwegs mit Jesus» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

EINHALTUNG VON RUHEZEITEN

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Gesellschaftskritik auf mehr als 7100 Bildern

BAUPUBLIKATION

Regelmässig erhält die Gemeindeverwaltung Mitteilungen, dass die Ruhezeiten nicht eingehalten würden. Gemäss Polizeiverordnung gelten folgende Regelungen: Generelle Bestimmungen (§ 6): Es ist generell untersagt, Lärm in irgendwelcher Art zu erzeugen, der durch zumutbare Vorkehren oder durch rücksichtsvolles Verhalten vermieden werden kann. Lärmverursachende Arbeiten (§ 7): Die Ausübung lärmverursachender Arbeiten ist während folgenden Zeiten gestattet: Montag bis Freitag: 7.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 19.30 Uhr Samstag: 8.00 bis 12.00 Uhr und 13.00 bis 17.00 Uhr Die Mittagsruhe zwischen 12.00 und 13.00 Uhr ist strikte einzuhalten Sonn- und Feiertage (§ 8): An Sonn- und Feiertagen ist jede störende Beschäftigung untersagt. Nachtruhe (§ 9): Die Nachtruhe dauert von 22.00 Uhr –7.00 Uhr (während der Sommerzeit ab 23.00 Uhr). Während der Nachtruhe ist jegliche Ruhestörung verboten. Öffentliche/lokale Ruhetage sowie lokale Feiertage (§ 18): An diesen Tagen gilt die allgemein verbindliche Ruhetagspflicht. Die Polizeiverordnung der Gemeinde Dornach können Sie auf der Website der Gemeinde unter www.dornach.ch einsehen.

Dossier-Nr.: 2021-0032 Bauherr: Passmore Mark Steven – Adresse: Herzentalpark 3, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Passmore Mark Steven und Tanya, Herzentalpark 3, 4143 Dornach – Bauobjekt: Umnutzung bestehendes Mehrfamilienhaus in ein Einfamilienhaus / ohne bauliche Veränderung – Bauplatz: Herzentalpark 3 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3133 – Projektverfasser: Passmore Mark Steven, Herzentalpark 3, 4143 Dornach

Dossier-Nr.: 2021-0033 Bauherr: Kaufmann Christian und Ilona – Adresse: Saffretweg 3c, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Kaufmann Christian und Ilona, Saffretweg 3c, 4143 Dornach – Bauobjekt: Neuer Gartenzaun mit schwach elektrischem Katzenschreck – Bauplatz: Saffretweg 3c – Parzelle GB Dornach Nr.: 2888 –Projektverfasser: Kaufmann Christian, Saffretweg 3c, 4143 Dornach Publiziert am: 4. März 2021 Einsprachefrist bis: 18. März 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten.

LESERBRIEF

La Colline und Kulturgüterschutz Leserbriefe der letzten Wochen thematisieren den fragwürdigen Umgang mit dem geschützten Naturschutzgebiet Schwinbach-Aue. Ein zweites Thema, welches vor Bundesgericht zur Verhandlung ansteht, ist der Kulturgüterschutz. Die beiden südlichsten Gebäude der Überbauung «La Colline» der Steiner AG sollen in einem Gebiet gebaut werden, welches gar nicht als Bauland zur Verfügung stehen dürfte. Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung beinhaltet das Goetheanum-Areal unter ISOS_3113 als Gesamtkunstwerk von internationaler Reputation. Der Plan auf Seite 6 von ISOS_3113 zeigt: Die Umgebungsrichtung III Bachumgebung mit viel Gehölz geht im Bereich der Baustelle «La Colline» etwa 30 Meter über den Schwinbach und

die Kantonsgrenze hinaus und ist der Kategorie «a» mit dem Erhaltungsziel «a» zugeteilt. Sprich: «ist ein unerlässlicher Teil des Ortsbildes, d.h. unverbaut oder mit Bauten, die der ursprünglichen Beschaffenheit der Umgebung entsprechen.» «Erhalten der Beschaffenheit als Kulturland oder Freifläche. Die für das Ortsbild wesentliche Vegetation und Altbauten bewahren, störende Veränderungen beseitigen. Kein Baugebiet.» Für Jahrzehnte wird lokalen und internationalen Besuchern mit einem Blick ersichtlich sein, ob ISOS-gemässe Abstandsregeln gewahrt bleiben oder ein stilfremdes Gebäude skandalös nahe an das Holzgebäude mit den zwei Kuppeln zu stehend kommt. Ich hoffe zur Ehre Arlesheims und der Schweiz, dass das Bundesgericht den bisher vernachlässigten Schutz einfordert. Henry Saphir, Dornach

K ANTONSR ATSWAHLEN

Roman Baumann in den Kantonsrat Unser Kantonsrat in Solothurn hat ein Problem! Er ist handlungsunfähig geworden. Die Vorstosswut der Parlamentarier führt dazu, dass das Parlament sich nur noch mit sich selber beschäftigt und Regierung und Verwaltung davon abhält, dringende Themen wie Steuerreform, Energiegesetz etc. anzugehen. Aus diesem Grund braucht es in diesem Gremium Menschen wie Roman Baumann, welche pragmatisch, sachbezogen und lösungsorientiert politisieren: Als selbstständiger Rechtsanwalt mit Büro in Dornach weiss er, wie wichtig gute Gesetze sind, denn die kleineren und grösseren Probleme der Bevölkerung können nur durch gutes Handwerk gelöst werden

und nicht durch Paragraphenreiterei. Als Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg und Vizepräsident des kantonalen Gewerbeverbandes engagiert er sich seit Jahren für gute Voraussetzungen unserer KMU, das wirtschaftliche Rückgrat unserer Gesellschaft. Als engagierter Vater von drei Kindern setzt er sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Denn für ihn ist dies nicht nur leere Worthülse sondern tagtägliche Herausforderung. Ich kenne Roman Baumann als offenen, liberalen und verantwortungsvollen Schaffer, der sich für das Wohl und die Freiheit der Gesellschaft einsetzt. Aus diesem Grund: Roman Baumann zweimal auf Liste 3. Patrik Stadler, Gempen

Ein Blatt, ein Film: Die Gymnasiastin Lisa Schintu zeigt mit Stolz die letzte Einstellung des Films.

Die Dornacherin Lisa Schintu hat einen aufwendigen Animationsfilm produziert. Dieser wird an den Schweizer Jugendfilmtagen zu sehen sein. Caspar Reimer Innert 4 Minuten und 44 Sekunden erwächst aus einer primitiven Siedlung, wie man sie aus den Anfängen der menschlichen Zivilisation kennt, eine futuristische Stadt einer mehr oder weniger nahen Zukunft. Doch weil der Mensch blind und getrieben von Gier vorwärtsschreitet, kommt es zu Krieg, die Stadt wird zerstört und alles beginnt wieder von vorne. Dies ist, grob umrissen, der Inhalt des Kurzfilms «Past comes after Future», den die junge Dornacherin Lisa Schintu eigenhändig im Rahmen eines zweijährigen Filmlehrgangs am Gymnasium Münchenstein produziert hat und der bald per Livestream an den 45. Schweizer Jugendfilmtagen zu sehen sein wird. «Der Titel sagt aus, dass die Menschheit immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt wird, weil sie nicht aus ihren Fehlern lernt», sagt die filmbegeisterte Gymnasiastin gegenüber dem Wochenblatt. Ihre Liebe zum Film begleitet seit vielen Jahren: «Schon immer

FOTO: CASPAR REIMER

hat es mich gereizt, einen Kurzfilm zu drehen, doch bin ich nie dazu gekommen. Der Kurs am Gymnasium gab mir jetzt die Gelegenheit, meinen Wunsch endlich umzusetzen.» Im ersten Jahr des Filmlehrgangs ging es darum, sich das technische Rüstzeug, wie etwa den Umgang mit Kameras, Schnittprogrammen oder das Einspeisen von Geräuschen und Filmmusik, anzueignen. Im zweiten Teil erhielten die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, einen eigenen Kurzfilm zum Leitthema «Zukunft» in Form einer Dokumentation, eines Musikclips oder eines Animationsfilms zu drehen.

ihre Leidenschaft für Filmmusik, so ist etwa der berühmte Filmmusiker Hans Zimmer eins ihrer Vorbilder: «Ich konnte viel von meinen Vorkenntnissen profitieren.» Es versteht sich von selbst, dass die Gymnasiastin auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet: «Weil ich alles alleine machen konnte, waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt.» Und weil ihr persönliches Umfeld sah, mit wie viel Herzblut sie bei der Sache war, kam die Idee auf, «Past comes after Future» einem grösseren Publikum zugänglich zu machen.

Vom Drehbuch zur Filmmusik

An der Schweizer Jugendfilmtagen gibt es einen von der Jury vergebenen ersten bis dritten Platz mit einem Preisgeld von je 1000, 600 und 400 Franken zu gewinnen. Zudem wird ein mit 1000 Franken dotierter Publikumspreis verliehen. Für ihre Zukunft hatte Lisa Schintu Pläne abseits des Films: «Ich werde wahrscheinlich Internationale Beziehungen studieren und mich später für Menschenrechte einsetzen. Es ist mir wichtig, etwas Positives für die Menschen beizutragen.» Durch ihre Teilnahme an den Schweizer Jugendfilmtagen sei es aber durchaus möglich. «dass sich ein anderes Türchen öffnet».

Um die Idee ihrer gesellschaftskritischen Geschichte zu verwirklichen, bot sich ein Animationsfilm an, was aber einen ungeheuren Aufwand mit sich brachte: Mehr als 7100 Bilder musste Schintu eigenhändig anfertigen, sie ablichten und digital richtig zusammensetzen. «Als Maltechnik habe ich mich für die Kohle entschieden. Diese konnte man leicht wieder abwischen und neu auftragen. Der Film ist also auf einem einzigen Blatt Papier entstanden.» Damit war die Arbeit aber noch längst nicht getan, denn was ist ein Film ohne Musik? «Auch diese habe ich am Klavier ohne Noten selber komponiert und passend zum Filmschnitt gestaltet. Ich glaube, es ist mir gut gelungen, Bild und Ton passend aufeinander abzustimmen.» Zugute kam ihr

Noch andere Pläne

«Past comes after Future»; Freitag, 19. März. 20 Uhr im Livestream: www.jugendfilmtage.ch

JUGENDMUSIKSCHULE

Jetzt anmelden zum Musikunterricht Die Zeit der Instrumentenpräsentationen und das Ausprobieren von Instrumenten ist wieder da! An der JMS kann man sich beim Sekretariat ab sofort für Schnupperstunden anmelden. Bis maximal zwei Instrumente können in jeweils vier 25-minütigen Lektionen besucht werden. Die Instrumentenpräsentation an der Primarschule und der Tag der offenen Tür an der JMS können auch in diesem Jahr leider nicht angeboten werden. Als Alternative stehen die Lehrpersonen der JMS zu bestimmten Zeitfenstern am Samstag, 17. und 24. April, für Einzelge-

spräche und wo möglich auch zum Ausprobieren der Instrumente zur Verfügung. Bitte reservieren Sie sich diese Daten schon heute. Wir werden zu einem späteren Zeitpunkt über den Ablauf informieren. Wir hoffen, auf diese Weise Kinder zum Erlernen eines Instruments, dem Mitsingen im Kinderchor, dem Bewegen im Kindertanz oder im Erlernen der grundlegenden Musikkenntnisse in der allgemeinen Musiklehre gewinnen zu können. Informationen finden Sie auf unserer Webseite www.jms-dornach.ch

oder auch auf dem Sekretariat. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme. Anmeldeschluss für Beginn im August ist der 15. Mai. Das Schaufensterkonzert, welches am 7. Februar hätte stattfinden sollen, haben wir mit Bild / Ton aufnehmen können. Auf events.jms-dornach.ch präsentieren wir jede Woche einen neuen Beitrag. Der gesamte Film wird ab 3. Juni zur Verfügung stehen. Schauen Sie vorbei und erfreuen Sie sich an den Beiträgen der Schülerinnen und Schüler. Simon Reich, Leiter der JMS

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Schwarzbuben wählen liberal!

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Kantonsratswahlen vom 7. März 2021

LISTE 3

Annabelle Lutgen

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Thomas Spaar-Maini

Christian Thalmann

Martin Vogel

Mark Winkler

gsrat zämme in den Regierun lt Erfahrung zäh


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DORNACH GEMPEN HOCHWALD

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 8

Felle & Wolldecken

KELSAG Papier- und Kartonsammlung in Hochwald Am Montag, 8. März 2021 findet in Hochwald die Papier- und Kartonsammlung im Auftrag der KELSAG statt.

(Richtpreise) Schaffell (klein) Schaffell (mittelgross) Schaffell Silverstar Schaffell (gross) Schaffell (extra gross) Dekorationsfelle

Bitte stellen Sie das Papier und Karton bis spätestens 7.00 Uhr gebündelt und gut sichtbar an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) bereit. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken oder Containern verborgen. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt* und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! *«getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren. Die nächsten Sammeldaten finden Sie auf unserer Homepage www.kelsag.ch

Gotlandschaffelle Richtpreis (sehr dekorativ) Babyfelle (mittelgross) Babyfelle (gross) Kinderwagenfell-Sack Felleinlage für Kinderwagen-Sitz Felltafel (gross) 60 × 140cm Betteinlage 90 × 190cm (andere Grössen auf Anfrage) Sitzauflagen in verschiedenen Farben und Ausführungen ab Bettflaschen (klein) Bettflaschen (gross) Hirschfelle Gemsfelle ca. Kalbsfelle ca. Rentierfelle, Richtpreis Fellkinderwagen Fellfusssack Fellwaschmittel Wolldecke 100% Alpaka 135 × 180 cm Wolldecke 100% Kamelhaar 150 × 220 cm Wolldecke 100% Schurwolle 150 × 220 cm

Fr. 39.50 Fr. 59.50 Fr. 79.50 Fr. 105.– Fr. 125.– Fr. 95.– Fr. 105.– Fr. 125.– usw. Fr. 450.– Fr. 89.50 Fr. 98.– Fr. 178.50 Fr. 49.50 Fr. 145.– Fr. 525.– Fr. 39.50 Fr. 39.50 Fr. 49.50 Fr. 290.– Fr. 139.50 Fr. 135.– Fr. 235.– Fr. 178.50 Fr. 105.– Fr. 8.90 Fr. 198.– Fr. 504.– Fr. 279.50

Bei einem Besuch in unserem Geschäft beachten Sie unser grosses Angebot an Naturtextilien und Mineralien. 4143 Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

«Wir wussten genau was wir wollten» Frank und Sabine Reidl aus Therwil beschäftigten sich seit längerem mit dem Gedanken ihr altes Bad zu sanieren. Sie hatten auch bereits die gewünschten Badezimmermöbel ausgesucht. Was dann noch fehlte, waren die passenden Handwerker mit dem Überblick fürs Ganze. Warum wollten Sie Ihr Badezimmer umbauen? UnserBadwarindieJahregekommen. Die Badewanne wurde schon seit längerem von keinem in der Familie mehr genutzt und die Dusche - speziell die Duschtrennwand - hatte es dringend nötig repariert zu werden.

Frank und Sabine Reidl konnten gemeinsam mit der Schaub AG ihre Badzimmer-Wünsche realisieren.

VOR DEM UMBAU Was hat Sie auf die Schaub AG Muttenz aufmerksam gemacht? Wir haben in unserer Wochenzeitschrift immer wieder die Publireportagen der Schaub AG gelesen. Wir haben uns dabei immer gefragt, ob die positiven Aussagen der portraitierten Kunden wohl echt sind. Schlussendlich wurden unsere Fragen durch die eigenen Erfahrungen mit dem Unternehmen bestätigt.

Was war ausschlaggebend für eine Vergabe an uns? Grundsätzlich hatten wir ein gutes Bauchgefühl. Darüber hinaus konnte der Mitbewerber die von uns beim Sanitärgrossisten ausgesuchten Produkte nicht liefern. Somit war die Entscheidung eindeutig. Was waren Ihre Wünsche an die Schaub AG? Wir beschäftigen uns schon lange mit dem Gedanken das Badezimmer zu sanieren. Uns wurde schnell klar, dass wir ein Unternehmen benötigen, welches sich auch um die Organisation und die Terminierung des Umbaus kümmert. Diese Dienstleistung war bei der Auswahl der Anbieter eine Bedingung. Wurden Ihre Erwartungen erfüllt? Voll und ganz. Alles lief ruhig und kontrolliert ab. Die involvierten Handwerker waren jeweils zur vereinbarten

Zeit vor Ort und jeder wusste, welche Aufgaben zu erledigen sind.

eingelagert waren. So konnten wir Lieferengpässe umgehen.

Wie konnten Sie sich vorstellen, wie Ihr Badezimmer aussehen wird? Wir wussten ziemlich genau was wir wollten. Keine Badewanne mehr, dafür eine grosse, bodenebene Dusche. Die Visualisierungen der Schaub AG haben unsere Vorstellungen bestätigt.

Ein Umbau bedeutet meistens auch Staub. Haben Sie davon etwas mitgekriegt? Überhaupt nicht. Unser offenes Wohn- und Esszimmer wurde mit einer Staubwand vom Hauseingang und dem Zugang zum Badezimmer abgetrennt. Zudem wurde der Boden sauber abgedeckt.

«Die Visualisierungen der Schaub AG haben unsere Vorstellungen bestätigt.»

Wie haben Sie Ihre neuen Badezimmerelemente zusammengestellt? Da wir schon vor dem Kontakt mit der Schaub AG mit der Produkteauswahl begonnen hatten, haben wir die Apparateausstellung alleine besucht.

WÄHREND DES UMBAUS Wie lange dauerte der Umbau? Wie vereinbart zwei Wochen. Aufgrund der Corona-Situation wurde mit dem Baubeginn etwas zugewartet bis alle Produkte bei der Schaub AG

werkerteam am Arbeiten ist. Es wurde zusammengearbeitet und die einzelnen Schritte wurden fortlaufend miteinander abgesprochen. Würden Sie uns Freunden oder Bekannten weiterempfehlen? Auf jeden Fall!

Gab es auch Probleme zu meistern? Die Bordüre in den Wandplatten wurde beinahe vergessen. Der Plattenleger hat dies aber noch während der Verlegearbeiten unkompliziert korrigiert.

NACH DEM UMBAU Was freut Sie denn am meisten an Ihrem neuen Bad? Das ganze Bad ist wirklich schön n geworden. Speziell die pflegeleichten, nanobeschichteten Wandplatten gefallen uns sehr. Gibt es etwas, was Sie besonders erwähnen möchten? Unbedingt. Man hat deutlich gemerkt, dass ein eingespieltes Hand-

SCHAUB AG MUTTENZ Birsstrasse 15 4132 Muttenz Telefon 061 377 97 79 www.schaub-muttenz.ch


DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

GEMPEN

www.gempen.ch info@gempen.ch

Kommunale Erneuerungswahlen In der Einwohnergemeinde Gempen finden die Erneuerungswahlen für den Gemeinderat am 25. April 2021 statt. Die bis Montag, 8. März 2021, eingegangenen Wahlvorschläge werden von Mittwoch, 10. März, bis Freitag, 12. März 2021, in der Gemeindeverwaltung aufgelegt (§ 47 GpR i.V.m. § 19 VpR1). Bitte bei gewünschter Einsichtnahme vorgängig anrufen (061 701 86 26). Die sich zur Verfügung stellenden Kandidaten werden ab Dienstag, 9. März, ebenfalls im Aushang der Gemeinde und auf der Homepage publiziert. EINWOHNERGEMEINDE GEMPEN Sonja Gübelin, Gemeindeschreiberin

1. Einsicht: Mittwoch bis Freitag, 9 bis 12 Uhr in der Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 16, Gempen. Einwendungen gegen die Wählbarkeit der vorgeschlagenen Kandidaten oder Kandidatinnen und gegen die Stimmberechtigung der Unterzeichnenden der Wahlvorschläge sind während der Auflagefrist bei der Eingabestelle schriftlich geltend zu machen.

Umwelt- und Gesundheitskommission

Eröffnung Grüngutsammlung

Samstag, 6. März 2021 Öffnungszeiten: Mittwoch, 9.00 bis 18.00 Uhr und Samstag, 9.00 bis 16.00 Uhr Am Ostersamstag, 3. April 2021, bleibt die Mulde geschlossen. Neu ist bei Fragen nicht mehr die UGK zuständig. Bitte melden Sie sich im Bedarfsfall direkt bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 701 86 26). Vielen Dank. UGK Gempen

Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr findet am Mittwoch, 10. März 2021 statt. Bitte beachten Sie, dass die Abmessungen max. 200 × 100 × 50 cm und das Gewicht max. 30 kg betragen dürfen. Elektrische Geräte und Maschinen werden nicht angenommen. Diese Geräte können an den Verkaufsstellen gratis zurückgegeben werden. Bitte stellen Sie das Altmetall rechtzeitig zur Abholung bereit. Vielen Dank! Die Gemeindeverwaltung

EVANG.- REF. KIRCHE

Auf festen Grund bauen Unter diesem Leitwort steht der diesjährige Weltgebetstag. Die Liturgie wurde von den christlichen Frauen in Vanuatu erarbeitet. Vanuatu ist ein 83 Inseln umfassender Staat im pazifischen Ozean. Traumstrände, blaues Meer, Palmen, üppige Vegetation, ein Überfluss an Früchten, reich an Flora und Fauna. Das ist aber nur eine Seite. Vanuatu steht auf dem Weltrisikoindex an erster Stelle. Der Klimawandel, der damit verbundene Anstieg der Weltmeere, das Absterben der Korallenriffe und die Erwärmung des Meeres gefährden Vanuatu unmittelbar. Dazu kommen 7

aktive Vulkane. Wirbelstürme machen die Menschen obdachlos. Und dann auch noch die Corona-Pandemie. Worauf bauen wir? Diese Fragen stellen sich die Frauen von Vanuatu jeden Tag. Dieser Frage wollen wir gemeinsam nachgehen. Wir laden Sie herzlich ein, Vanuatu mit seinen schönen und seinen beängstigenden Seiten kennen zu lernen und gemeinsam über unseren Beitrag für eine bessere, weniger bedrohliche Zukunft nachzudenken. «Auf festen Grund bauen» – Vanuatu – Weltgebetstag 2021 am 5. März um 19 Uhr im Timotheus-Zentrum Dornach. Das Vorbereitungsteam

ABSTIMMUNGEN

Ja zum Verhüllungsverbot Am 7. März stimmen wir über drei Eidg. Vorlagen ab: Initiative «Ja zum Verhüllungsverbot» (Empfehlung: Ja), Gesetz über die Elektronische Identität (Empfehlung: Stimmfreigabe), Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Indonesien (Empfehlung: Ja) sowie über die neue Zusammensetzung im Solothurner Kantons- und Regierungsrat. Die SVP Schweiz fasste an der Delegiertenversammlung 3 x Ja-Parolen. Wir als ANZEIGE

WEIHNACHTSMARK T

NATUR- UND VOGELSCHUTZ VEREIN

Weihnachtsmarkt wird für dieses Jahr geplant

Achtung Amphibienwanderung!

10 Jahre hat das OK-Team um Daniel Müller, Gemeinderat und Vizeammann, für den Dornacher Weihnachtsmarkt die Verantwortung getragen. Ende 2019 wurde dieser Traditionsanlass an ein 6-köpfiges Team, unter der Leitung von Ludwig Binkert, abgegeben. Trotz aufwendiger Vorbereitungen einschliesslich Covid19-Konzept und über 50 Zusagen von Ausstellenden sah sich das OK-Team am 16. Oktober gezwungen, den Markt abzusagen. Die Ausstellenden und die Bevölkerung äusserten ihr Verständnis in dieser ausserordentlichen Situation. Anlässlich seiner Sitzung vom 9. Februar beschloss das OK-Team die Vorbereitungen für den Dornacher Weihnachtsmarkt am 4. und 5. Dezember 2021 aufzunehmen. Die Erkenntnisse aus dem ersten Probelauf werden in die Planungen und das begleitende Covid-19-Konzept einfliessen. Wir freuen uns auf Ihr Mitwirken und werden die entsprechenden Informationen und Formulare zu gegebener Zeit veröffentlichen. Ludwig Binkert, Marktchef Dornacher Weihnachtsmarkt ANZEIGE Annabelle Lutgen setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Der bürokratische Apparat muss verschlankt und wo möglich privatisiert werden» Unsere Wahlempfehlung: Annabelle Lutgen FDP.Die Liberalen Dornach

Vorstandsmitglied HEV Dorneck-Thierrstein

Ortspartei dürfen unsere eigene Meinung vertreten und so halten wir fest, dass wir bei der Vorlage zur E-ID, welche zu mehr Einfachheit und Sicherheit bei der digitalen Identifizierung im Netz führen soll, grosse Bedenken haben. Diese Vorlage weist gemäss dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) ein kritisches Hintertürchen für ausländische Technologiekonzerne auf (Stichwort: Datensammlung durch Kooperation mit Schweizer E-IDAnbietern). Dementsprechend erteilt die SVP Dornach dieser Vorlage Stimmfreigabe. Letztmals wurde im 2009 Beat Ehrsam als Dornacher SVP-Mitglied in den Kantonsrat gewählt. Unsere Partei stellt dieses Jahr zwei Kantonsratskandidaten und somit bitten wir, geschlossen für Dominic Tschudin und Damiano Emmenegger als Kantonsräte zu wählen. Ebenso wertvoll ist Ihre Stimme für Richard Aschberger, Regierungsratskandidat, welcher für eine moderate und eine bürgerliche Politik der Vernunft steht. Haben Sie Fragen, wie man den Wahlzettel richtig ausfüllt? Kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne (info@svp-dornach.ch). Ihre SVP Dornach

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Wieder unterwegs: Amphibien wandern zu ihren Geburtsteichen, um sich fortzupflanzen – dabei müssen sie auch Strassen überqueren. FOTO: ZVG Es ist wieder soweit: Seit Ende Februar bis ca. Anfang April wandern Frösche, Kröten, Molche und Salamander nach Einbruch der Dunkelheit zu ihrem Geburtsteich, um sich dort fortzupflanzen. Temperaturen über 5°C und Regen sind günstige Voraussetzungen für die Tiere zum Wandern. Je nach Witterung kann sich der Amphibienzug auf einzelne Nächte konzentrieren oder über einen längeren Zeitraum erfolgen. Die Tiere müssen auf ihrer Wanderung oft Strassen überqueren, wodurch jedes Jahr Zehntausende in der Schweiz den Tod finden. Der Natur- und Vogelschutzverein Dornach hat mit Mitarbeitern des Werkhofs und des Tiefbauamtes Schutzzäune und

Warnschilder aufgestellt sowie tägliche Rettungseinsätze mit Freiwilligen organisiert. Die Amphibienzugstellen befinden sich in Dornach auf der Gempenstrasse, der Apfelseestrasse und dem Lolibachweg. Wir bitten alle Autofahrer/ innen nach Einbruch der Dunkelheit besonders aufmerksam zu sein und das Tempo auf 30 km/h zu senken, da die Tiere nicht nur von den Autorädern überrollt werden, sondern bereits durch den Strömungsdruck eines nahe vorbei- oder über sie hinwegfahrenden Autos zerdrückt werden und einen qualvollen Tod erleiden. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Achtsamkeit! Katharina Vogt Natur- und Vogelschutzverein Dornach

K ANTONSR ATSWAHLEN

Suuberewald unterwegs an der Birs

Liste | Nr.

03.07

K ANTONSR ATSWAHLEN

Deine Zukunft, Deine Wahl

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Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Am Sonntag, 7. März haben Sie die Möglichkeit, Parlament und Regierung neu zu wählen. Nutzen Sie diese Chance und bestimmen Sie über die künftige Ausrichtung unseres Kantons mit. Wählen Sie die Grüne Liste, wenn Ihnen die Förderung der ÖV-Angebote in unserer Region und die Zusammenarbeit über die Kantonsgrenzen hinweg am Herzen liegen. Die Grünen Kantonsratskandidatinnen und - kandidaten setzen sich engagiert für diese und weitere Themen ein. Wählen Sie zudem Brigit Wyss wieder in den Regierungsrat. Die letzten vier Jahre hat sie mit viel Kompetenz und Fachwissen als Vorsteherin des Volkswirtschaftsdepartements geamtet und gezeigt, wie sie in guter Zusammenarbeit mit ihrem Team auch schwierige Herausforderungen meistert. Herzlichen Dank für Ihre Stimme. Janine Eggs, Vorstand Grüne Dorneck-Thierstein

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Zämme! goht ’s

Andreas Bringold 2× auf jede Liste

LISTE 3

«Ich empfehle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat zu wählen, weil er auch ein breites Verständnis für die Bedürfnisse von Gewerbe und Unternehmen hat.» Esso Saner, langjähriger Präsident landwirtschaftlicher Bezirksverein Thierstein, Mümliswil

Vorletzten Samstag machte die Aktion Suuberewald unter der Leitung des grünen Landrats Marco Agostini halt an der Birs. Von der Nepomukbrücke aus brachen rund zehn Personen – mit Abstand und Masken – auf, um das Birsufer beidseitig von Abfall zu befreien. Die Sammelteams waren kaum wenige Meter von ihrem Ausgangspunkt entfernt, da hatten sie in nur einer Stunde bereits 12 Einkaufstaschen gefüllt mit rücksichtslos in der Natur entsorgtem Müll. Darunter waren neben den typischen Siedlungsabfällen auch ganze Baustrahler, Plastikplanen oder sogar eine Angelrute. Die gefundenen Abfälle wurden im Anschluss von Marco Agostini sauber getrennt und einem korrekten Recycling zugeführt. Unter den Abfallsammeln-

den war auch eine Gruppe der Grünen Dorneck-Thierstein mit den Kantonsratskandidierenden Janine Eggs aus Dornach, Franziska Borer-Frei aus Grindel und Florian Lüthi, ebenfalls aus Dornach. Bei jeder Abfallsammelaktion ist die Menge an Müll in unserer Natur immer wieder erschreckend. Wir alle können zu einer sauberen Umwelt beitragen, indem wir das Erzeugen von Abfall vermeiden und bei jedem Spaziergang den Abfall, dem wir begegnen, gleich mitnehmen. Die Grünen Dorneck-Thierstein wollen sich auch im Kantonsrat für eine saubere Natur einsetzen. Wählen Sie dafür die Liste 5 und Brigit Wyss wieder in den Regierungsrat! Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein

K ANTONSR ATSWAHLEN

Zämme goht's mit Ankli und Hodel Weitherum wirbt die FDP mit ihrem blauem Puzzleteil und dem Wahlslogan «Zämme goht’s». Was will der Freisinn mit diesem Slogan der Bevölkerung eigentlich vermitteln? Zunächst einmal geht es darum, mit gemeinsamen Kräften tragfähige, zukunftsorientierte Lösungen für unser Land und unseren Kanton zu finden. Konstruktive Zusammenarbeit und breit abgestützte Kompromisse bringen mehr als polarisierende Extremforderungen, die in der Praxis nicht mehrheitsfähig sind. Leider öffnen sich vermehrt beunruhige Gräben in der Gesellschaft, die unsere Demokratie auf die Probe stellen, so etwa zwischen Armen und Reichen, Stadt und Land, von der Corona-Spaltung gar nicht erst zu sprechen. Diese Gräben gilt es mit Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein zu schliessen. Aus all diesen Gründen brauchen wir kompetente Regierungsräte, die eine integrierende und offene Politik im Kanton Solothurn verwirklichen. Die FDP kann hier mit dem erfahrenen Schwarzbuben Remo Ankli und dem Meisterlandwirt Peter Hodel aus Schönenwerd auftrumpfen. Beide Persönlichkeiten tun dem Kanton mit ihrer pragmatischen und gradlinigen Art mehr

als gut. Wie sagt Peter Hodel so schön: «Man muss zusammensitzen und Lösungen finden.» Es würde mich freuen, wenn Sie am 7. März die Kandidaten der FDP wählen. Roman Baumann, Gempen Kantonsratskandidat FDP.Die Liberalen ANZEIGE Dr. Roman Baumann Lorant setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Klimawandel und Bauvorschriften, alles mit Mass auch für Hauseigentümer» Hauseigentümer Unsere Wah Wahlempfehlung: B Dr. Roman Baumann Lorant FDP.Die Libe Liberalen Gempen Präsident Dorneck HEV Dorneck-Thierstein

Liste | Nr.

03.01


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Die regionale Wochenzeitung für das Fricktal und angrenzende Gemeinden

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Ihre Ansprechpartner für Ihre Werbung Marco Dietz

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DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen

HOCHWALD

www.hochwald.ch sekretariat@hochwald.ch

Baupublikationen

Bauherrschaft: Claudio Quaranta, Dellenackerweg 17, 4146 Hochwald – Bauobjekt: Aenderung Umgebungsplan (Stützmauer) – Bauplatz: Dellenackerweg 17, GB 4518 – Projektverfasser: Lehner + Tomaselli AG, 4450 Sissach Bauherrschaft: RMS Rudolf Moser Stiftung, Curtinatsch 355, 7546 Ardez – Bauobjekt: Abbruch EFH, Garage, Schopf, Pool – Bauplatz: Bürenweg 37, 37a,

Bührenfluhweg 5, GB 3443,3475, 1074 – Projektverfasser: Architekturbüro GmbH Gordon Taddio, Maiersackerweg 1, 4242 Laufen Hochwald Planauflage: Schalter Gemeindeverwaltung, sowie jeder 1. und 3. Montag im Monat von 19.00 bis 20.00 Uhr bei der Baukommission

Einsprachefrist bis: 18. März 2021 Baukommission Hochwald

REGIERUNGSR AT SOLOTHURN

Digitale Schulwende WOB. Schulen stehen vor der Herausforderung, Kinder und Jugendliche mit dem Wissen von heute auf eine Welt von morgen vorzubereiten. Deshalb hat der Regierungsrat zur Förderung des digitalen Wandels auf allen Bildungsstufen das Impulsprogramm 2021–2025 verabschiedet, heisst es in einer Medienmitteilung von Dienstag. Darin werden Startimpulse gesetzt, aber auch die Verbesserungen der bestehenden Strukturen, Neuerungen sowie Pilotversuche und die Ausrichtung von Förderbeiträgen sind beinhaltet. Grundlage des Impulsprogramms bilden der Legislaturplan und die StandANZEIGE Mark Winkler setzt sich für die Hauseigentümmer/innen ein:

«Ich bin für eine verträgliche und zahlbare Energiepolitik und gegen zusätzliche Auflagen» Auflagen»

Unsere Wahlempfehlu Wahlempfehlung: Mark Winkler FDP.Die Libera Liberalen Witterswil Präsident HEV Kanton So Solothurn

Liste | Nr.

03.13

ortstrategie. Im Legislaturplan 2017–2021 wird unter der Bezeichnung «Informatische Bildung ausbauen» das strategische Ziel formuliert, auf die allgemeine Digitalisierung mit einer «digitalen Schulwende» zu antworten. Die Standortstrategie 2030 postuliert den Leitsatz dazu: «Der Kanton Solothurn stellt ein qualitativ hochstehendes und arbeitsmarktorientiertes Bildungssystem auf allen Stufen sicher.» Mit dem Impulsprogramm werden wichtige Schritte zur Umsetzung dieser Zielvorgaben unternommen. Das Impulsprogramm stützt sich auf mehrere Zielsetzungen. Hauptsächlich sollen Bildungseinrichtungen die neuen Technologien nutzbringend und datenschutzkonform einsetzen und damit Schülerinnen und Schüler, Lernende und Studierende auf zukünftige Anforderungen einer digitalisierten Gesellschaft vorbereiten. Um dies zu ermöglichen, sollen die Lehrpersonen pädagogische und technologische Innovationen aus dem Bereich Bildung und Digitalisierung in ihre Arbeit integrieren. Dabei würden sie von den zuständigen Institutionen und Behörden aktiv unterstützt, schreibt der Regierungsrat. Im Auftrag des Regierungsrates werde ein Steuerungsausschuss unter der Leitung des Vorstehers des Departementes für Bildung und Kultur (DBK) eingesetzt. Im Ausschuss sind das Volkswirtschaftsdepartement sowie die zuständigen Ämter des DBK vertreten. Dem Steuerungsausschuss steht der zu diesem Zweck gebildete Fachrat EduTech zur Seite.

VEREINSNACHRICHTEN DORNACH Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Pro-

ben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50.

Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und

Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061

701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch

Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach

kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff. Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00– 22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeit-dornach. ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch

Musikverein Concordia Dornach. Hauptprobe je-

den Dienstag, 20.00–22.00 in der Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontakt: Salomé Derrer, Tel. 079 963 29 63.

Orchester Dornach. Proben jeweils Mittwoch,

20.00 im ref. Kirchgemeindehaus Dornach. Kontaktperson: Imelda Ackermann, Baschiackerstrasse 293, 4232 Fehren, Tel. 061 791 91 49.

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Sport-Club Dornach. Trainingszeiten aller Mann-

schaften: I. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo–Fr; II. Mannschaft, 19.00–21.00, Mo, Di, Do; III. Mannschaft, 19.30–21.00, Mo, Mi; Senioren, 19.15–20.45, Mi; Veteranen, 19.15–20.45, Mi; A-Junioren, 19.30– 21.00, Di, Do, Fr; B-Junioren, 19.30–21.00, Di, Do; C-Junioren, 19.00–20.30, Mo, Mi; Da-Junioren, 17.45–19.15, Di, Do; Db-Junioren, 18.00–19.30, Mo, Mi; Ea-Junioren, 17.30–19.00, Di, Do; Eb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Do; Fa-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; Fb-Junioren, 17.30–19.00, Mo, Mi; G-Junioren, 17.30–18.45, Mi.

Zämme! goht ’s

Andreas Bringold 2× auf jede Liste

LISTE 3

«Ich wähle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat weil er auch ein offenes Ohr für die Anliegen und Interessen der jüngeren Generation hat.» Valentin Gerber, Landwirt und Kirchgemeinderat evang. ref. Kirchgemeinde Thierstein, Beinwil

Turnverein Dornach. Training. Mutter und Kind-

Turnen: Do; Kinderturnen: Mo; Jugendriege: Do; Hip-Hop (Kinder): Di; Badminton (Kinder): Mi; Unihockey (Kinder): Fr; ActiFit Frauen: Do; ActiFit Männer: Fr; GymFit Frauen: Do (Fitness), Di (50+); GymFit Männer: Mo (Fitness und Spiel), Mo (Fitness); Volleyball (Frauen): Mi; Faustball (Männer): Mi; Aerobic: Mo; Yoga: Di – www.tvdornach.ch

Veloclub Dornach. Ganzjähriges Training. In der Sommerzeit Trainingsausfahrten für div. Stärkegruppen, Treffpunkt Di, 18.15, Restaurant Öpfelsee (bei nasser Strasse DO). Kontakt: M. Boppart, 061 701 63 37. www.vcdornach.ch

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SOLOTHURNER SPITÄLER

Start Mammografie-Screening im Spital Dornach PR. Frauen der Region Dorneck und Thierstein haben in der Radiologie des Spital Dornachs neu die Möglichkeit am kantonalen qualitätsgesicherten Mammografie-Screening Programm «donna» teilzunehmen. Damit kann mittels Mammografie-Screenings eine Brustkrebs-Erkrankung in einem Frühstadium erkannt werden. Der Kanton Solothurn ist der vierte Kanton – neben St. Gallen, Graubünden und Bern – der sich für dieses Programm entschieden hat. Bei Frauen ist Brustkrebs die weltweit häufigste Krebserkrankung und auch die häufigste Todesursache. Mit dem qualitätskontrollierten Mammografie-Screening-Programm steigt die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass Brustkrebs frühzeitig erkannt wird. So wird eine schonendere Behandlung ermöglicht und die Überlebenschancen

steigen. Die Krebsliga Schweiz, die WHO und das US-amerikanische National Cancer Institute (NCI) empfehlen das Mammografie-Screening. In der Region Dorneck und Thierstein wohnhafte Frauen zwischen 50 und 74 Jahren werden ab sofort alle zwei Jahre schriftlich zu einem Termin für eine Mammografie im Spital Dornach direkt vom «donna»-Programm eingeladen und können freiwillig teilnehmen. Bis auf einen Selbstbehalt von unter 20 Franken werden die Kosten vom Kanton Solothurn und den Krankenversicherungen übernommen. Jede erstellte Mammografie wird zur Qualitätssicherung von zwei erfahrenen zertifizierten Spezialisten für die Beurteilung der Screening Mammografien unabhängig beurteilt und bei Auffälligkeiten oder Unstimmigkeiten mit dem ärztlichen Programmverantwort-

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K ANTONSR ATSWAHLEN

lichen des «donna»-Programms der Krebsliga Ostschweiz in einer Konsensuskonferenz besprochen. Für den Standort Dornach wurde ein Mammografie-Gerät mit Möglichkeit der 3D-Tomosynthese in einem neu dafür speziell ausgebauten Untersuchungsraum installiert. Durch die technische Entwicklung der Mammografie ist nicht nur die Strahlenexposition minimiert, sondern vor allem haben sich die Möglichkeiten der Abklärungen mit 3D-Darstellungen der Brust durch den Einsatz der 3D-Tomosynthese erweitert. Diese erzeugt im Gegensatz zur herkömmlichen digitalen Mammografie mit 2D-Darstellungen eine Serie von Schichtaufnahmen, welche die dreidimensionale Darstellung der Brust ermöglicht. Dadurch werden kleinste auffällige Veränderungen überlagerungsfrei abgebildet.

Trikantonale Velotour Anstelle der traditionellen Generalversammlung findet eine schriftliche Abstimmung am 29. Mai 2021 statt. Die Unterlagen erhalten Sie Anfang Mai. Bleiben Sie gesund! Jürg Hürlimann Vorsitzender der Bankleitung Raiffeisenbank Dornach Amthausstrasse 12 4143 Dornach Tel. 061 706 86 86 www.raiffeisen.ch/dornach

K ANTONSR ATSWAHLEN

Zwei SP-Frauen für den Kantonsrat! Am 6. Januar morgens um 6.30 Uhr standen sie auf dem Bahnhof Dornach-Arlesheim und verteilten coronagerecht verpackte Dreikönigskuchen. Es folgten Verteil- Telefon- und Kartenaktionen. Sie schrieben auch persönliche Stellungnahmen für das Wochenblatt. Dieses Programm haben unsere beiden SP-Kandidatinnen aus Dornach mit Elan angegangen. Mit dem gleichen Elan möchten sie auch im Kantonsparlament in Solothurn mitwirken. Für eine soziale, ökologische und verlässliche Politik. Setzen Sie Edna Baumgartner Guggisberg und Anna Hochstrasser zweimal auf die Liste 4 der SP Dorneck-Thierstein. Vielen Dank! SP Dornach

Senioren Turngruppe Dornach. Obmann Raymond

Scheller, Dornach, Tel. 061 701 73 42. Turnen: Mittwoch 17.00–18.00 (Turnhalle Brühl). Leitung: 2 ausgebildete Vorturnerinnen. Honorar: Fr. 5.–/ Std. Senioren ab 60 sind willkommen.

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

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Bei sonnigem Wetter fuhren letzten Samstag die Parlamentarier Daniel Urech, Kantonsrat Grüne SO, Marco Agostini, Landrat Grüne BL, Jérôme Thiriet, Grossrat Grüne BS, sowie die beiden Kantonsratskandidaten Florian Lüthi, Präsident Grüne Dorneck-Thierstein und Tobias Kühn aus Dornach mit dem Velo von Basel nach Aesch. Bei der trikantonalen Velotour wurden Veloverkehrsknotenpunkte der drei Kantone angeschaut und Lösungen für ein unterbrechungsfreies Netz von Veloschnellrouten für den Pendelverkehr aufgezeigt. Im Fokus standen die Kreuzungen am Dreispitz und beim St. JakobPark, der Streckenabschnitt in der Siedlung Schappe in Arlesheim, die Verbindung von Dornach mit Reinach und Aesch im Bereich der Nepomukbrücke in

Dornach sowie das Nadelöhr Angenstein entlang der nationalen Jura-Route. Der intensive Austausch und eine Zusammenarbeit der Kantone BS, BL und SO sollten in Zukunft verstärkt werden mit dem Ziel eines bald vollständigen Netzes von Veloschnellrouten, insbesondere zwischen Basel und dem Laufental. Zufrieden mit dem ersten Treffen dieser Art hoffen wir, dies in Zukunft auch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchführen zu können. Die Velotour finden Sie auch auf dem YouTubeKanal der Grünen Dorneck-Thierstein. Für eine velofreundliche und grüne Verkehrspolitik wählen Sie am 7. März die Liste 5 der Grünen Dorneck-Thierstein und Brigit Wyss wieder in den Regierungsrat! Tobias Kühn, Kantonsratskandidat Grüne, Dornach

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Freitag, 5. März 19.00 Weltgebetstag der Frauen im Timotheus-Zentrum der ref. Kirchgemeinde Sonntag, 7. März 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie Freitag, 12. März 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Nachhaltung für Irene Hurt-Güntert. Gest. JM für Elisabeth König-Schild; Egon Schärer-Locher

Katholische Gottesdienste in Hochwald Sonntag, 7. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zur Fastenkampagne 2021 von Fastenopfer und Brot für alle Mittwoch, 10. März 19.00 Kreuzwegandacht

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 5. März 19.00 Ökumenischer Weltgebetstag der

Frauen im Timotheus-Zentrum. Das WGT-Team Sonntag, 7. März 10.30 Ökumenischer Gottesdienst zugunsten von Brot für Alle und Fastenopfer in der kath. Kirche Hochwald. Pfarrer Haiko Behrens und Wolfgang Müller. Musik Markus Grütter Es findet kein Suppentag im Anschluss des Gottesdienstes statt. Nächste Schatzsucher Samstag, 6. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach

Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8: Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00 Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00 Sonntag, 7. März 9.00 Wortgottesfeier


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AGENDA

Donnerstag, 4. März 2021 Nr. 9

Ausstellungen

SCHNAPPSCHUSS

Aesch

Schach verbindet: Der Frühling lockt, endlich können wir uns wieder draussen in der Sonne aufhalten. Das schöne Wetter haben die beiden Schachspieler auch gleich genutzt. «Etwas Nostalgie mit einer Prise Entschleunigung oder in anderen Worten: Schach kann Generationen verbinden», schreibt Patrick Roana aus Aesch, der das Foto bei einem Spaziergang in der Reinacher Heide geschossen hat.

«Schiff Ahoi!» Modellschiffe des ModellSchiffbau-Clubs Basel. Heimatmuseum. Jeweils am 1. Sonntag des Monats von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr. Nach Voranmeldung auch ausserhalb der Öffnungszeiten. Tel. 061 756 77 54.

Arlesheim «Werke von Andrea Raiser». Ausstellung im Foyer Haus Wegmann der Klinik Arlesheim. Montag bis Freitag, 8 bis 12.30, und 13.30 bis 17.30 Uhr.

Dornach Bilderwelten von Susanne Smajić. Kloster Dornach. 8 bis 19 Uhr. Bis 11. April.

Münchenstein

Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch

«Shaping the Invisible World». HeK – Haus der elektronischen Künste, Freilager-Platz 9. Mittwoch bis Sonntag, 12 bis 18 Uhr (bis 14. März).

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T. Hoffmann, Tel. 078 975 07 87

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Buch des Monats

Herzlichen Glückwunsch

Können wir die Klimakatastrophe verhindern?

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 25. Februar 2021

CHF 25.50 statt CHF 31.90

Therese Neval Schollenackerweg 1 4148 Pfeffingen In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 8. März 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bill Gates: Wie wir die Klimakatastrophe verhindern

Es lese Basel! Wir Basel.

Lösung 8/2021: BAUSTIL

Bücher | Musik | Tickets Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel www.biderundtanner.ch

Um die globale Erwärmung zu stoppen und die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, müssen die Menschen aufhören, der Atmosphäre Treibhausgase zuzuführen. Das klingt schwierig, denn es wird schwierig sein. Es bedeutet, dass jedes Land seine Gewohnheiten wird ändern müssen, denn bei so gut wie allen Aktivitäten des modernen Lebens − Landwirtschaft, Industrie, Transport und Verkehr − werden Treibhausgase freigesetzt. Bill Gates erklärt uns, was getan werden muss, um die Klimakatastrophe zu verhindern und glaubt daran, dass wir es schaffen können. Piper Verlag, 2021

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1. TANJA GRANDITS: INA HALLER: Tanja Vegetarisch Chienbäse Grüne Lieblingsrezepte für Kriminalroman, jeden Tag einfach & Emons Verlag genussvoll 2. Kochbuch / AT Verlag 2. MONIKA HELFER: 100 ZEEDEL VO 1921 BIS Vati 2021, 100 JOOR CORoman, MITÉ-SCHNITZELBÄNGG Carl Hanser Verlag Verssammlung mit «Zeedeln» 3. aus 100 Jahren in einer Box Basiliensia / COLUM MCCANN: Schnitzelbank Comité Apeirogon Roman, 3. Rowohlt Verlag NICOLA GESS: Halbwahrheiten Zur Manipulation von 4. Wirklichkeit T. C. BOYLE: Philosophie, Sprich mit mir Matthes + Seitz Verlag Roman, 4. Carl Hanser Verlag MARCEL MEILI: Steiners Postauto 5. Eine Bildgeschichte OTTESSA MOSHFEGH: Biographie, Der Tod in ihren Händen Scheidegger & Spiess Verlag Roman, 5. Carl Hanser Verlag MATTHIAS MANZ / RENÉ 6. SALATHÉ: Pratteln an der Schwelle zur Moderne JULIAN BARNES: Drei Zeitzeugen berichten Der Mann im roten Rock (1863 – 1904) Roman, Kiepenheuer & Witsch Verlag Regionalia, Verlag des Kantons Basellandschaft 7. 6. MARTIN SUTER / BENJAMIN MATTIA JONATHAN SERENA / MICHEL MESMER: VON STUCKRAD-BARRE: Gäll, du findsch mi nid? Alle sind so ernst Fasnachts-Wimmelbuch geworden Bilderbuch, Dialog, Verein Fasnachtshuus Basel Diogenes Verlag 7. 8. MARKUS SUTTER: Anita Fetz JANA REVEDIN: Biografie, Zytglogge Verlag Margherita 8. Roman, TOBIAS ROTH (HRSG.): Aufbau Verlag Welt der Renaissance Kulturgeschichte, Galiani Verlag 9. 9. ALFRED BODENHEIMER: ISABEL ROHNER (HRSG.) / Der böse Trieb IRÈNE SCHÄPPI (HRSG.): Ein Fall für Rabbi Klein 50 Jahre Frauenstimmrecht Kriminalroman, 25 Frauen über Demokratie, Kampa Verlag Macht und Gleichberechtigung 10. Politik, Limmat Verlag 10. MARTIN MOSEBACH: BARACK OBAMA: Krass Ein verheissenes Land Roman, Autobiographie, Penguin Verlag Rowohlt Verlag


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