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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 94 I 178. Jahrgang I Dienstag, 3. Dezember 2024

Geregelte Leuchtzeiten

Weihnachtsbeleuchtungen sind beliebt. Die Gemeinde Stallikon sagt, zu welchen Uhrzeiten die Lämpchen im Dorf brennen dürfen. Seite 3

Perron ohne Wetterschutz In einigen Ämtler Gemeinden gibt es Bahnhofsüberdachungen. In Mettmenstetten nicht. Weshalb? Seite 5

Knonau nimmt neuen Anlauf für neue Sporthalle Die Gemeinde benötigt Ersatz für ihre Halle aus dem Jahr 1956 Daniel Vaia Die Gemeinde Knonau soll als Ersatz für die bisherige Turnhalle eine neue Doppelsporthalle bauen. Das schlägt der Knonauer Gemeinderat vor. Er gab dazu am Donnerstag an einem öffentlichen Informationsabend erste Details bekannt. Gleichzeitig lud er die Bevölkerung ein, sich in die laufende Planung einzubringen. Viele Fragen sind derzeit noch offen, etwa ob es eher eine grössere oder kleinere Doppelhalle braucht, unterirdische Parkplätze oder eine Küche. Der Bau soll auf gemeindeeigenem Land nördlich des Schulhauses Aeschrain entstehen. Kostenpunkt: Die etwas kleinere Variante einer Doppelsporthalle (BASPO A) würde rund zehn bis elf Millionen Franken kosten, eine etwas grössere (BASPO B) zehn Prozent mehr. Geplante Inbetriebnahme: Sommer 2030. Die Knonauer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger sollen nach einer weiteren Informationsveranstaltung am 5. Juni 2025 erstmals an der Gemeindeversammlung am 26. Juni 2025 über das Projekt befinden können. Dann geht es um den Planungskredit. Über den eigentlichen Baukredit soll später an der Urne abgestimmt werden.

Schlagzeilenträchtige Vorgeschichte Das Thema Sporthallen-Neubau beschäftigt die Gemeinde bereits seit einiger Zeit. Und es sorgte in den letzten zwei Jahren mehrmals für Schlagzeilen. Auslöser dafür war der Sportverein Floorball Albis. Auf der Suche nach dringend benötigtem Trainingsraum trat er vor gut zwei Jahren an die Gemeinde Knonau heran, mit dem Vorschlag, auf gemeindeeigenem Land ein Sporthallen-Projekt zu realisieren. Den Bau wollte der Verein selber finanzieren und die Hallen der Gemeinde, der Schule und anderen Vereinen vermieten. Den Verantwortlichen von Floorball Albis schwebte damals der Bau von zwei Dreifach-Hallen vor. Zum Vergleich, das jetzt von der Gemeinde angestrebte Projekt ist, grob gerechnet,

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Geschäfte standen in Kappel an. Alle wurden genehmigt. Seite 7

«Die meisten Leute verhalten sich im Wald anständig.» Seite 6

Flurin Farrér, Förster. (Archivbild Marianne Voss)

Rifferswil stimmt über Verkehr ab

Geplanter Standort für die neue Knonauer Sporthalle: der Hang zwischen dem Schulhaus Aeschrain und der Schulhaus-/ Hagendornstrasse. (Bild Daniel Vaia) nicht einmal halb so gross. Das im Juli 2023 vom Verein und der Gemeinde gemeinsam präsentierte unkonventionelle Vorhaben kam allerdings nicht weit. Als der Verein im März dieses Jahres dem Gemeinderat nicht den erwarteten Finanzierungsnachweis vorlegen konnte, zog die Gemeinde den Stecker. Und nur wenige Tage später entschied der Gemeinderat, selber ein SporthallenProjekt aufzugleisen.

Vereine, bleibt daneben kaum mehr Platz, erklärte der für das Neubauprojekt zuständige Gemeinderat und Schulpräsident Christian Albrecht. Pri-

15 Klassen teilen sich eine Halle Für das neue Sporthallen-Projekt interessierten sich am Infoabend vergangene Woche rund 40 Personen. Unbestritten war dabei, dass die derzeitige, bald 70 Jahre alte Turnhalle «nicht mehr den heutigen Bedürfnissen» entspricht, so Gemeindepräsidentin Esther Breitenmoser. Derzeit müssen sich 15 Schulklassen die Halle teilen; laut Bundesamt für Sport (BASPO) liegt die Obergrenze für eine Halle eigentlich bei zehn Klassen. Für andere Bedürfnisse, etwa seitens der

«Wir wollen eine gute Balance finden.» Christian Albrecht, Primarschulpräsident Knonau vate Fitness-Trainings und das Seniorenturnen müssen derzeit an andere Orte ausweichen. Für viele Sportarten sei die Einfachturnhalle zudem ungeeignet,

etwa Hallenfussball, Handball, Basketball und Unihockey. Die bisherigen Bedarfsanalysen hätten ergeben, dass eine Doppelsporthalle die Bedürfnisse der Gemeinde am besten abdecke, so Albrecht. Dabei stünden derzeit zwei Varianten zur Wahl. Bei der Variante BASPO A könnte die Doppelsporthalle bei Bedarf in zwei Hallen unterteilt werden, bei der etwas grösseren Variante BASPO B in eine grössere und eine kleinere Halle. Welche Variante die passendere sei, soll sich aus den Gesprächen mit der Schule, den Sportvereinen und der Bevölkerung und unter Berücksichtigung der Kosten in den nächsten Monaten ergeben. Albrecht: «Wir wollen eine gute Balance finden.» Bei der Planung geht die Gemeinde davon aus, dass die Schülerzahlen – nach einem momentanen leichten Rückgang – in den nächsten Jahren weiter steigen werden und dann längere Zeit auf höherem Niveau bleiben.

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Baustopp in Schulgemeinde Hausen dauert an senkt Steuerfuss

Engagiertes Unternehmertum

Was schenken an Weihnachten?

An der Gemeindeversammlung am Mittwoch sagten die Stimmberechtigten Ja zum Budget und zur Kreditabrechnung für einen Landkauf. Die Hausemerinnen und Hausemer erfuhren an diesem Abend auch, was sich auf der Baustelle für die neue Turnhalle tut: vorläufig nichts. Die Beschwerde eines Bauunternehmens, das bei der Vergabe der Baumeisterarbeiten leer ausgegangen war, ist weiterhin am Verwaltungsgericht hängig. (red)

In Obfelden und Ottenbach sinkt der Steuerfuss per 2025 um zwei Prozentpunkte. Dies, weil die Sekundarschulgemeinde Obfelden/Ottenbach ihren Steuerfuss an der Versammlung am Donnerstag von 26 auf 24 Prozent gesenkt hat. Ein Blick auf die Finanzund Aufgabenplanung 2024 bis 2028 offenbart gute Zahlen. Man wolle den Steuerfuss in den nächsten Jahren nach Möglichkeit weiter senken, sagte Sekundarschulpräsident Jure Batur. (red)

Es war ein Wettbewerb der Stadt Zürich und deren Suche nach einem geeigneten Abfalleimer für den öffentlichen Bereich, der Marcel J. Strebel und die Anta Swiss AG auf die Idee brachte, Abfalleimer zu produzieren. Heute ist das Erfolgsprodukt Abfallhai ein Paradebeispiel für engagiertes Unternehmertum «made in Säuliamt». Gründervater Marcel J. Strebel hat das operative Geschäft inzwischen an seine Söhne Thomas (38) und Mathias (36) abgegeben.

Die Adventszeit hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür. Und damit auch wie jedes Jahr die Qual der Wahl: Was schenke ich meinen Liebsten? Der «Anzeiger» hat für diese Frage ein paar Antworten bei gemeinnützigen Institutionen im Amt gesucht und ist fündig geworden. Von künstlerisch gestalteten Geschenk-Kistli über Epheser Olivenöl bis hin zu einem speziellen Bilderbuch mit zwei Geschichten: Im Amt gibt es viele gute Geschenkideen. (red)

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In der Gemeinde Rifferswil wird im kommenden März über die anstehenden Projekte zur Verkehrsberuhigung abgestimmt. Abgestimmt werde in Etappen, zunächst über die flächendeckende Einführung von Tempo 30, dann über die einzelnen anderen Massnahmen, sagte Gemeinderat Reto von Schulthess anlässlich der Gemeindeversammlung in Rifferswil am Mittwochabend. Ein wichtiger Punkt, über den an der ausserordentlichen GV entschieden wird, ist die Abklassierung der Jonenbachstrasse inklusive Dorfplatz, was an Letzterem auch eine Begegnungszone möglich machen würde. An der Kreuzung Albisstrasse im Unterdorf würde die Jonentalstrasse mit einem befahrbaren «Kissen» (Trottoirüberfahrt) abgetrennt, was die Kreuzung für Schüler deutlich sicherer machen würde. (red)

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