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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 379 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 91 I 178. Jahrgang I Freitag, 22. November 2024

Zwischenbilanz im Jugendtreff

Wege zur Berufslehre

Seit Oktober 2023 haben die Jugendlichen in Hedingen wieder eine eigene Bleibe. Leiterin Ona Obi erzählt, wie es läuft. Seite 7

Ein Infoabend in Affoltern zum dualen Bildungssystem soll Jugendlichen bei der Entscheidungsfindung helfen. Seite 13

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Punkte erreichten gleich zwei Frauen beim Nachtschiessen in Knonau. Seite 22

In der Gemeinde mitentscheiden

«Wir vertrauen auf die Kraft des Trostes.»

Die Gemeindeversammlungen in den Ämtler Gemeinden bestimmen über die Budgets Dominik Stierli In den nächsten Tagen und Wochen finden im Knonauer Amt die Gemeindeversammlungen statt und bieten Gelegenheit, über wichtige Entwicklungen in der eigenen Gemeinde zu befinden. Wie üblich behandeln die Gemeinden Ende Jahr jeweils die Budgets für das kommende Jahr. Aber nicht nur: In Maschwanden wird über eine Einzelinitiative zum Mindestabstand von Windrädern entschieden. Bereits in anderen Gemeinden war dies ein Thema. In Hausen wird über die Abrechnung des Grundstückskaufs an der Seebrigstrasse entschieden, in Ottenbach über eine Gebührenordnung befunden, und Kappel plant Ausbauarbeiten bei der Abwasserentsorgung.

Maschwanden stimmt über Mindestabstand von Windrädern ab Am Montag, 25. November, lädt die Gemeinde Maschwanden zur Versammlung. Neben dem Budget und der Festsetzung des Steuerfusses der politischen Gemeinde und der Primarschule wird auch über die Einzelinitiative zum Mindestabstand von Windrädern beschlossen. Diese fordert einen Mindestabstand von 700 Metern zwischen einer Windenergieanlage und einer zeitweise oder

dauerhaft bewohnten Liegenschaft. Im Juni wurde über die Initiative auch schon in anderen Ämtler Gemeinden entschieden. Hedingen, Bonstetten, Obfelden und Knonau lehnten diese ab. Einzig in Kappel wurde diese angenommen und auf einen Kilometer Mindestabstand verschärft.

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Millionen Franken an Investitionen sind in Maschwanden geplant.

Neben dem Ressourcenausgleich des Kantons Zürich (1,3 Millionen Franken) ist Maschwanden zusätzlich auf den individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) des Kantons angewiesen. Für das aktuelle Budget wurde ein Betrag von 1,49 Millionen Franken beantragt. Das wäre der maximale Anspruch der Gemeinde, welcher das Gemeindeamt Zürich anerkennen kann. Der Entscheid dazu fällt gemäss dem Beleuchtenden Bericht im Spätherbst. Die Gemeinde budgetiert mit dem beantragten Ausgleich fürs neue Jahr einen Aufwandüberschuss von 13 950 Franken. Investitionen in Maschwanden sind über 4,3 Millionen Franken geplant. Dabei fliesst gut ein Drittel in die Gemeindestrassen. Weiter sind umfangreiche

Investitionen in die Wasserversorgung und die Abwasserentsorgung notwendig.

Hausen plant Ertragsüberschuss von fast 420 000 Franken Die Bürgerinnen und Bürger in Hausen beschliessen am Mittwoch, 27. November, über das Budget 2025 und die Kreditabrechnung betreffend den Kauf des Baulands an der Seebrigstrasse. Beim Budget ist ein Ertragsüberschuss von 419 931 Franken vorgesehen. Der Aufwand im Budget 2025 wird im Vergleich zum Vorjahresbudget um rund 1,81 Millionen Franken ansteigen. Wie es im Beleuchtenden Bericht heisst, sind insbesondere die Bereiche Personalaufwand, Sachaufwand, Abschreibungen und Transferaufwand betroffen. Auf der Ertragsseite erhöhen sich die Staatsbeiträge im Bereich Ergänzungsleistungen AHV sowie bei der Prämienverbilligung. Dazu rechnet die Gemeinde mit leicht höheren Steuereinnahmen. Nach Genehmigung an der Gemeindeversammlung vom November 2023 konnte die Gemeinde Hausen den Kauf des Baulands an der Seebrigstrasse im Januar dieses Jahres durchführen. Die Parzelle liegt an guter Lage und ist für die Gemeinde attraktiv, weil sie bereits ein grosses benachbartes Grundstück

mit knapp 20 000 m2 Bauland besitzt. Die Schlussabrechnung weist einen Betrag von 1 930 716 Franken aus und liegt somit minimal (0,01 Prozent) unter dem genehmigten Kredit.

Keine weiteren Steuersenkungen in Rifferswil In Rifferswil wird, ebenfalls am 27. November, einzig über das Budget fürs nächste Jahr bestimmt. Im Bericht des Gemeinderats ist die Rede von einer wirtschaftlichen Lage der Gemeinde, welche als gesund bezeichnet werden kann. Rifferswil rechnet mit einem Aufwandüberschuss von 96 100 Franken. Der Kurzbericht zur Finanzplanung 2024–2028 schreibt: «Die Sanierung 2016/2017 mit hohen Steuerfüssen, Übergangsausgleich und Sonderlastenausgleich sowie die Disziplin im Finanzhaushalt hat zu einer anhaltenden Serie von Jahren mit Überschüssen geführt.» Die bisherigen vier Steuersenkungen in kurzer Zeit 2018, 2019 und 2021 und 2023 seien gut verträglich gewesen. «Diese Periode der Steuersenkungen endet nun», steht im Bericht. Auch die Gemeindeversammlungen Stallikon, Ottenbach und Kappel finden noch im November statt.

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Rescue Team Albis neu im Einsatz Mit dem Rescue Team Albis existiert im Säuliamt ein neuer Verein, welcher sich für Sanitätsdienste und Ausbildungen einsetzt. So bietet man in Zukunft Postendienste an Anlässen oder auch ErsteHilfe-Kurse an. Hervorgegangen ist der Verein mit Präsidentin Susanne Bienz aus den Reihen der Feuerwehr Obfelden und auch ehemaligen Mitgliedern des Samaritervereins Obfelden. Dieser wurde 2020 aufgelöst. Aktuell leistet man erste Einsätze, ist aber auch noch mit dem eigenen Aufbau beschäftigt. Zusätzliche Mitglieder sind willkommen. Zudem sei man auch auf Sponsoren und Gönner angewiesen. (dst)

RPK will Sparkurs erzwingen Die Rechnungsprüfungskommission der Stadt Affoltern ist in der laufenden Legislatur bisher nicht müde geworden, dem Mitte-links dominierten Stadtrat bei den Finanzen mehr Mässigung ans Herz zu legen. Gehör fand sie damit kaum. Der Stadtrat beurteilte die finanzielle Situation anders, und bindend sind die Einschätzungen der RPK ohnehin nicht, sie haben den Charakter von Empfehlungen. Mit Hinblick auf die Gemeindeversammlung am 2. Dezember hat die RPK nun offenbar ihre Strategie geändert, wie ein Blick in den Beleuchtenden Bericht nahelegt. (lhä)

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Wachsen im Gleichgewicht

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Die Primarschule Bonstetten hat ein neues Leitbild erarbeitet. Das neue Leitbild trägt den Titel «Unsere Schule – gemeinsam lernen und wachsen im Gleichgewicht». Das neue Leitbild ist ein «Bottom-up»-Projekt, das heisst, jede Lehrperson kann sich voll und ganz mit diesem identifizieren und steht dahinter. Dazu gibt es eine eindrückliche Visualisierung. (red)

Susanne Sauder, Pfarrerin in Bonstetten. (Bild zvg)

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IHRE SPITEX-NUMMER, WENN SIE AM LIEBSTEN ZUHAUSE GEPFLEGT WERDEN MÖCHTEN.

Hinter dieser Klappe lodern die Flammen Die HEA AG betreibt das Fernwärmenetz der Stadt Affoltern. Herzstück der Anlage sind die orangefarbenen Öfen, die mit Holzschnitzeln aus der Region gefüttert werden. Clemens Grötsch, der Präsident des Verwaltungsrates, erklärt im Bild die Anlage. Bild Marcus Weiss Er sieht für sie noch Ausbaupotenzial. (red) Seite 9

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