Donnerstag, 25. Februar 2021
113. Jahrgang Nr. 8
Wir haben verstanden was das Schwarzbubenland braucht.
Kantonsratswahlen am 7. März 2021
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL
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Raum für Neuntöter und Fledermäuse Neben der Produktivität sollen in der Landwirtschaft auch die Ökologie, das Tierwohl und die dezentrale Besiedlung berücksichtigt werden. Im VP Thierstein werden diese Vorgaben vorbildlich umgesetzt.
3 ºC 13 ºC
4 ºC 12 ºC
Gaby Walther «Für Produkte der Landwirtschaft wird immer weniger bezahlt, dafür erhalten Bauernbetriebe immer mehr Direktzahlungen», stellt Urs Saner doch auch etwas frustriert fest. Dass aber der Einsatz für die Ökologie honoriert wird, begrüsst der Beinwiler Landwirt. Seit über acht Jahren ist er Präsident der Trägerschaft des Vernetzungsprojekts (VP) Thierstein. Im Jahr 2020 wurden 630 000 Franken an Vernetzungsbeiträgen an 117 Bewirtschaftende im VP Thierstein ausbezahlt. Mit dem Vernetzungsprojekt sollen Biodiversitätsförderflächen (BFF) wie Hecken, Blumenwiesen, Weiden, Brachen sowie Hochstamm-Obstgärten und Einzelbäume am richtigen Ort angelegt werden. Sie bereichern die Landschaft und schaffen für Tiere wichtige Verbindungswege, welche deren Ausbreitung und die Wiederbesiedlung von isolierten Lebensräumen ermöglichen. Der Projektperimeter Thierstein umfasst die Gemeinden Bärschwil, Beinwil, Breitenbach, Büsserach, Erschwil, Fehren, Grindel, Meltingen, Nunningen und Zullwil. Zu Saners Aufgaben als Ansprechperson der Trägerschaft gehören unter anderem, die Arbeitsgruppen zu leiten und die Gemeinden und die Öffentlichkeit zu informieren. Im letzten Jahr wurden im Perimeter des VP Thierstein 1000 Hektaren der
3 ºC 11 ºC
Samstag, 27. Februar 2021 Am Morgen noch Restwolken, gegen Nachmittag zunehmend sonnig. Sonntag, 28. Februar 2021 Wechselhaft, immer mal wieder Wolken aber auch Sonne. Es wird etwas kühler.
Brislach
Berberitze und Fledermausnistkästen: Urs Saner engagiert sich für das Vernetzungsprojekt Thierstein. total 3500 Hektaren landwirtschaftlicher Nutzfläche als BFF bewirtschaftet. Die Ökof lächen umfassen somit knapp 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche. Davon sind 900 Hektaren im Vernetzungsprojekt beteiligt. «Das ist im Vergleich zum restlichen Kanton ein sehr hoher Anteil. Als Auflage gelten 12 Prozent. Wir haben das Ziel damit weit übertroffen», erklärt Saner. Grund für das gute Resultat sei sicher die Topografie. Das hügelige Gebirge eigne sich weniger gut für die intensive Landwirtschaft als Regionen im Mittelland, wo vermehrt Ackerbau betrieben werden könne, erklärt Saner. Das für die Projektleitung verantwortliche Ingenieurbüro BSB + Partner Ingenieure und Planer AG schreibt in seinem Jahresbericht: «Der
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Freitag, 26. Februar 2021 Zuerst Aufhellungen, dann mit einer schwachen Störung bewölkt und am Nachmittag sowie gegen Abend ein paar Regengüsse.
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sehr hohe Anteil ist für die Biodiversität äusserst erfreulich. 90 Prozent der BFF gelten als ökologisch wertvoll. Das heisst, nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität der Flächen ist erfreulich gut.» Saners Ökovernetzung ist eher klein, denn mit seinem Milchviehbetrieb ist die Bewirtschaftung eher intensiv. Das Mitmachen beim Vernetzungsprojekt ist freiwillig. Wer sich dazu entschliesst, muss gewisse Vorgaben erfüllen, welche dann auch kontrolliert werden. Vorgaben sind zum Beispiel das Verscheuchen von Wildtieren vor der Mahd und der Verzicht auf den Mähaufbereiter, das Stehenlassen von Rückzugsstreifen oder das Anlegen von Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen. Bei den Bäumen wird das Aufhängen von Nistkästen vorgeschrieben.
3 Schon zum sechsten Mal findet Anfang März der Nähmaschinen-Servicetag statt. Ihre Kundschaft empfängt Franziska Buri dieses Mal in ihrem neuen Atelier in Brislach.
FOTO: GABY WALTHER
«An einem Vortrag über Fledermäuse reifte beim VP Thierstein die Idee, Fledermäuse speziell zu fördern», erzählt Saner. So bestellte er 20 Fledermausnisthöhlen, welche er an sechs Bauernhofbetriebe verteilen wird. Um die Wirkung der Vernetzung feststellen zu können, wird die Entwicklung von ausgewählten Arten in einem Gebiet jährlich von lokalen Naturkennern und Naturkennerinnen beobachtet. Vögel eignen sich für dieses sogenannte «Monitoring» besonders gut, sodass die Aufnahmen mit der Hilfe der lokalen Naturund Vogelschutzvereine durchgeführt werden. «Festgestellt wurde zum Beispiel die Zunahme vom Neuntöter, aber auch von verschiedenen Schmetterlingsarten», berichtet Saner.
Kleinlützel
8 Gämsen breiten sich im nördlichen Jura seit den Fünfzigerjahren wieder aus. Rund 25 bis 30 Gämsen leben im Revier des Jagdvereins Blauenstein.
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LAUFENTAL
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
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BRISL ACH
GRELLINGEN
Eine Hommage in 6000 Teilen Andreas Widmer aus Grellingen ist es gelungen, den Charme des wohl beliebtesten Basler Trams «Dante Schuggi» durch Legosteine einzufangen. Sechstausend Steine später kann sich das Resultat sehen lassen. Zoe Zbinden Soweit Andreas Widmer sich zurückerinnern kann, nimmt das Bauen mit Lego einen stetigen Platz in seinem Leben ein. Das Tüfteln und kreative Meistern von Herausforderungen dienen ihm als Ausgleich und Entspannung vom Alltag. Über die Jahre hat er sich eine beeindruckende Sammlung aus vorgegebenen Lego-Sets, andererseits auch aus Eigenkreationen erbaut. Parallel dazu habe sich auch bei der Firma Lego vieles entwickelt. Die Verkaufsstrategie des dänischen Unternehmens richte sich immer mehr an Erwachsene. «Der Markt ist viel grösser als man denkt, vor allem online findet ein riesiger Austausch statt. Heutzutage verdient Lego einen Grossteil seines Gewinnes durch den Verkauf an Erwachsene», erklärt Andreas Widmer.
Neue Herausforderung
Mit der Zeit stellte Andreas Widmer fest, dass ihm das Nachbauen von älteren Objekten am meisten zusagt. «Es ist eine Freude, den Charme früherer Zeiten wieder aufleben zu lassen.» Ausserdem wähle er auch gerne etwas, das ihn an seine
Kindheit erinnere. Nach diesen Kriterien wählte er sein neustes Projekt: Er entschied sich dazu, das Basler Tram «Dante Schuggi» mit Legosteinen nachzubauen. «Dante Schuggi» ist Baseldeutsch und steht für «Tante Julie». Dieses populäre Tram wurde 1914 erbaut und war bis 1972 auf der Linie 11 unterwegs. Vor über fünfunddreissig Jahren wurde es zu einem Restauranttram umgebaut, welches noch heute genutzt wird. Andreas Widmer startete den Bauprozess im Juli 2020 und beendete ihn im Januar dieses Jahres. Eine Bauanleitung gab es natürlich nicht. Als Vorlage nutzte er Fotos von jedem Winkel des Trams, welche er selber schiessen durfte, sowie Bleistiftskizzen.
Es fährt sogar auf Schienen
Am meisten Zeit beanspruchte die Suche nach den richtigen Bausteinen. Doch sobald alles da war, begann der richtige Spass: Das Tüfteln und Ausprobieren bis das Tram so aussah, wie es sich Andreas Widmer vorstellte. Die «Dante Schuggi» mit Anhänger aus Lego besteht aus ungefähr sechstausend Teilen und ist etwa sechs Kilo schwer. Und das Tram sieht nicht nur toll aus, sondern hat noch mehr auf dem Kasten: Es kann auf Schienen fahren und imitiert sogar den berühmten Glockenklang des echten Trams. Wer dieses tolle Werk von allen Seiten bestaunen will, kann auf YouTube nach «Andi’s Brickmodels» suchen. Auf diesem Kanal hat Andreas Widmer ein Video erstellt mit der «Dante Schuggi» in Aktion.
Glücklich im neuen Atelier Nähen ist seit vielen Jahren die Leidenschaft von Franziska Buri. Vor rund einem Jahr ist sie von Laufen weggezogen und arbeitet nun in ihrem neuen Atelier in Brislach. Melanie Brêchet Von Handarbeiten im Allgemeinen ist Franziska Buri schon von Kindesbeinen an sehr angetan. Stricken, Häkeln oder Sticken gehörten zu ihren Freizeitbeschäftigungen. Zum Nähen kam sie jedoch erst später, als ihre Kinder noch klein waren. Damals nähte sie für diese einfache Kinderkleidung oder Fasnachtskostüme. Im Jahr 2008 entdeckte sie das Patchwork und ist seit damals nicht mehr zu bremsen. Unter ihrem Label «Madame Marie» stellt sie allerlei Näharbeiten, vornehmlich Dekorationsartikel her — und immer häufiger auch Stickereien. Ihr neues Atelier befindet sich in ihrem Elternhaus. Zu diesem Zweck wurde der Raum komplett umgebaut und auf die Bedürfnisse von Buri angepasst.
Nähen als hippes Hobby
Nähen hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Hobby entwickelt. Da könnte man meinen, dass dies nicht zuletzt mit Corona zu tun hat. Dem sei aber nicht so. Der Nähboom habe bereits einige Jahre vor Beginn der Pandemie begonnen, sagt Franziska Buri. Viele begeisterte Näherinnen (und möglicherweise auch Näher) wagten sich wieder an ihre alten Maschinen oder besorgten sich eine neue. «Corona hat diese Entwicklung höchstens beschleunigt oder verstärkt», erklärt sie, «denn vermehrt nehmen auch ältere Menschen wieder ihre alte Maschine aus dem Keller oder dem Estrich und wagen sich nach vielen Jahre wieder an Näharbeiten.»
Service für verstaubte Maschinen
Geduldig: Nach 6 Monaten Arbeit kann Andreas Widmer seine neuste Kreation, das Modelltram «Dante Schuggi», endlich präsentieren. FOTO: ZOE ZBINDEN
Im Jahr 2013 machte sich Franziska Buri selbstständig und übernahm nur ein Jahr später die Nähmaschinenvertretung einer bekannten Schweizer Marke. Im Zuge dieser Vertretung veranstaltet Franziska Buri am 4. März bereits zum sechsten Mal
Begeisterte Näherin: Franziska Buri hat sich in Brislach ein neues Atelier eingerichtet. FOTO: MELANIE BRÊCHET den Nähmaschinen-Servicetag. «Da können alle Maschinen vorbeigebracht werden, unabhängig von der Marke». Wegen Corona läuft der Servicetag aber auch ein wenig anders ab als sonst: «Aus dem gemütlichen Teil mit Kaffee und Kuchen wird dieses Jahr leider nichts», bedauert Buri. Interessierte müssen sich dieses Jahr anmelden und ihre Maschine vor dem eigentlichen Kontrolltag im Atelier in Brislach abgeben. Zum Unkostenbeitrag von 40 Franken wird die Maschine durch einen Fachmann gereinigt und kontrolliert. «Sollte bei einer Maschine ein grösserer Defekt vorhanden sein, macht der Mechaniker auch gleich einen Kostenvoranschlag. Die Leute können
dann entscheiden, ob sie die Maschine zu den angegebenen Kosten reparieren möchten oder nicht. Wer den Servicetag verpasst oder verhindert ist, kann eine Maschine auch sonst bei Franziska Buri vorbeibringen. «Gewisse Probleme kann ich selbst im Atelier beheben, ich habe hier aber nicht sämtliche Ersatzteile für alle Maschinen», ergänzt sie. Wer für seine Maschine gar keine Hoffnung mehr sieht, hat bei der passionierten Näherin auch die Möglichkeit, sich bezüglich eines Neukaufs beraten zu lassen. Anmeldung für Nähmaschinen-Servicetag bei Franziska Buri unter der Telefonnummer 076 461 00 71
LOK ALHISTORISCHES
Dank einem Güggel wird eine Kapelle errichtet Die Kapelle, welche an der Hauptstrasse in Röschenz Richtung Kleinlützel steht, soll als Dank eines verhinderten Unglücks gebaut worden sein.
Schlaf hat, das Gekrähe und die Bemerkungen seiner Frau sofort wahrnimmt und das Bett leicht schwankend verlässt. «Etwas ist da nicht in Ordnung, ich werde zum Rechten schauen.» Draussen vor der Haustüre fallen ihm beim Stall Flammen auf, die züngelnd sich zu vermehren scheinen und die Umgebung hell erleuchten. Ohne weiter zu sinnen, weckt der Vater seine sieben Kinder, drückt diesen Eimer und Behälter aller Art in die Hand. Lautstark befiehlt er: «Holt Wasser aus der Lützel, lauft geschwind! Numdedije, wenn es uns gelingt, dieses Feuer zu löschen, bauen wir als Dankeschön eine Kapelle.» Nach einer halben Stunde ist das Feuer gelöscht, die Gefahr gebannt, die Familie erleichtert. Und der Güggel bekommt in derselben Nacht noch eine grosse Portion Körner. Monate vergehen. Die Müllersfamilie baut unermüdlich an einer Kapelle. Stein auf Stein und zu guter Letzt noch das Schindeldach. «Wir weihen die Kapelle doch dem heiligen Apollinaris, denn in der Schreckensnacht vom 23. Juli war gerade sein Namenstag. Er hat uns sicher vor einem grossen Unglück beschützt», ist Katharina überzeugt. Der Vorschlag wird ohne Wenn und Aber angenommen.
Linard Candreia In der Nacht des 23. Juli 1734 im Haus zur Mühle unterhalb von Röschenz Richtung Kleinlützel: «Was kräht denn unser Güggel so laut, es ist noch lange nicht Tag, die Nacht noch stockdunkel. Das ist doch nicht normal», redet die Müllersfrau Katharina so laut im Bett vor sich hin, dass Peter, der in letzter Zeit einen schwachen
Weckruf: Der Güggel hatte wohl geglaubt, dass mit dem Feuer der Tag anbreche. BILD: LINARD CANDREIA, 2002
Kapelle: Sie ist dem Heiligen Apollinaris gewidmet, der in Ravenna/Emilia-Romagna als Märtyrer starb. FOTO: LINARD CANDREIA
Was sagen die schriftlichen Quellen?
Léon Segginger, Laufner Lokalhistoriker, schreibt in seinem Sagenbuch: «In frühe-
ren Jahren fand jeweils an diesem Tag eine Prozession statt, was heute leider, infolge des starken Verkehrs, nicht möglich ist.» Ursula Vögtlin, die bekannte Scherenschnittkünstlerin aus Grellingen, geht in ihrem Werk über die Laufentaler und Thiersteiner Kapellen auf das Altarbild ein: «Es zeigt einen knienden Bischof, rechts daneben die brennende Mühle, links einen schreienden Hahn. Dieses Bild hat zwei Vorgänger: 1926 veranlasste Pfarrer Iten von Röschenz eine Renovation der Kapelle. Das alte Altarbild eines unbekannten Künstlers wurde durch ein Bild des Glasmalers Hans Albert aus Basel ersetzt. 1981 wurde das stark beschädigte Bild durch eine Reproduktion des Röschenzer Künstlers Marino Forgiarini ausgewechselt.» Der Röschenzer Künstler Gerhard Vitt widmet sich in seiner Schrift über die Röschenzer Kapellen auch dem Heiligen Apollinaris: «Apollinaris wurde in Antiochien, einer Stadt im antiken Syrien, geboren und in Ravenna begraben. Er gründete die christliche Gemeinde von Ravenna, war deren Bischof und starb als Märtyrer.» Weiterführende Literatur: «Brauchtum, Sagen, Legenden, Spuk- und Geistergeschichten im Laufental», Léon Segginger, Einwohnergemeinde Laufen, 1981. «Laufentaler und Thiersteiner Kapellen», Ursula Vögtlin, Eigenverlag, 2009. «Kapellen der Gemeinde Röschenz», Gerhard Vitt, 2016. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.
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Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie und den wechselnden BAG-Massnahmen ist die Durchführung aller Gottesdienste unsicher. Wir bitten Sie daher, vorher das Wochenblatt oder die Homepage der reformierten Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch zu konsultieren. Anlässe sind alle abgesagt! Laufen Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Musik zur Passionszeit mit Regula Bernath, Querflöte, und Tatjana Fuog, Orgel. EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 28. Februar, 10.00 Uhr Gottesdienst in Witterswil*, Pfarrer Michael Brunner Mittwoch, 3. März, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Anmeldung bis 1.3. bei Evelyne Standke, Tel. 079 519 29 72 oder evelyne.standke@kgleimental.ch Freitag, 5. März, 19.30 Uhr Ökum. Weltgebetstag*, Susi Wirz, Susann Arpagaus und Team *Anmeldung unter info@oekumenische-kirche.ch
«Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen Und ganz gewiss an jedem neuen Tag»
«Der Mensch, den wir lieben, ist nicht mehr da, wo er war – aber überall, wo wir sind und seiner gedenken.»
Albert Schweitzer
Unendlich traurig, aber mit grosser Dankbarkeit, nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unserer lieben Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwiegermutter und Schwägerin
Dietrich Bonhoeffer, 19. Dezember 1944
Wir trauern um unsere liebe
Ruth Anna Hügli-Stebler
Erika Schnell-Gabele Erika Schnell-Gabele 16. Dezember 1939 – 21. Februar 2021
6. März 1934 – 15. Februar 2021 Wir danken dir für alles, was wir gemeinsam erleben durften. Deine Herzlichkeit, Fürsorge und Zuversicht vermissen wir sehr.
Franz Hügli-Stebler Sabine Bando-Hügli Thomas und Sandra Hügli-Jost mit Yannic und Maik Christine Hügli Beat Hügli Irma und Walter Meyer-Stebler Rita Thüring-Stebler Gottfried Haener-Stebler Der Trauergottesdienst wird coronakonform am 1. März 2021, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof am Hörnli (Kapelle 3) in Riehen stattfinden. Anstelle von Blumen gedenke man mit einer Spende an die Borna Arbeits- und Wohngemeinschaft, Gländstrasse 24, 4852 Rothrist; Spendenkonto Postkonto 46-904-8, Vermerk: Ruth Hügli-Stebler. Traueradresse: Sabine Bando-Hügli, Schützenmattstrasse 12, 4051 Basel
Erika hat die Auseinandersetzung mit ihrer heimtückischen Krankheit mit viel Würde geführt. Ihr Tod erfüllt uns mit grosser Trauer und heftigem Schmerz. Sie war für uns eine wunderbare Ehefrau und kluge Lebenspartnerin, ein fürsorgliches und tolerantes Mami und Schwiegermami und ein liebevolles und grosszügiges Grossmami. Wir sind unendlich dankbar für alles, was sie uns gegeben hat. In unseren Herzen wird Erika weiterleben. Wir werden sie nie vergessen. Du fehlst uns Georg Schnell-Gabele Urs und Sabine Schnell, mit Mathis und David, Biel Franziska Schnell, mit Katharina und Julia, Zuoz Urban und Liliane Schnell, mit Milena und Elia, Münchenbuchsee Auf Erikas Wunsch finden Abdankung und Beisetzung im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumenschmuck danken wir für eine Spende an die St. Clara Forschung in Basel (St. Clara Forschung AG, Basler Kantonalbank, CH10 0077 0252 7146 7200 1) Wir bitten von Kondolenzbesuchen abzusehen. Traueradresse: Georg Schnell, Hinterfeldstrasse 21, 4242 Laufen
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste (Die max. Teilnehmerzahl: 50 Personen. Anmeldungen sind freiwillig. Maskenpflicht!): Sonntag, 28. Februar, kein Gottesdienst.
«Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und den Tod wird es nicht mehr geben. Was früher war, ist vorbei.» (Offenbarung 21:4)
Samstag, 6. März, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: «Weinen und Trost» mit der Bildergeschichte «Heule Eule», Pfr. Stéphane Barth und Helferteam, mit Einzelbasteln und Take Away. Sonntag, 7. März, 10.00 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, ökumenischer Brotfür-alle- und Fastenopfer-Gottesdienst zum Thema: «Klimagerechtigkeit-jetzt!», Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Markus Fellmann. Vom So., 21. Februar bis zum So., 28. Februar 2021 vertritt Pfarr-Ehepaar Barbara und Reiner Jansen den Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam während der Sportferien für Beerdigungen und Seelsorge. Ihre Tel.-Nummern sind: Festnetz 061 901 20 62 und Handy 079 361 57 35. Die Gottesdienste in den Altersheimen (AZB, ZEPA und Stäglen) können BAG-bedingt noch nicht stattfinden. Wir stellen den Altersheimen monatlich digitale Gottesdienstformate zu. Konfirmandenunterricht:
Theres Borer-Grolimund HERZLICHEN DANK
Ein spezieller Dank der Spitex, Dr. Mosimann und den Schulkameraden. Ebenfalls vielen Dank dem Redner für die Abdankungsansprache mit Worten der Hoffnung und des Trostes aus Gottes Wort der Bibel. Die Trauerfamilie
Kirchgemeinderat: Hilft in materiellen Notlagen bei Covid-19-bedingten Einbussen: Tel. 061 781 12 50 (Pfarramt).
Mit der Erinnerung an schöne Zeiten nehmen wir Abschied von unserem Vater, Bruder, Onkel und Götti
Hugo Strub-Hänggi 20. Oktober 1940 bis 20. Februar 2021
für die Zeichen des Trostes, die vielen lieben Worte, der Gebete, Briefe, Telefonate, WhatsApp und Spenden.
Donnerstags von 18.00 – 19.30 Uhr im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach: Nach den Sportferien: Do., 4. März: Gr. 1 und Do., 11. März: Gr. 2.
Auf einmal bist du nicht mehr da, und keiner kann’s verstehn. Im Herzen bleibst du uns ganz nah bei jedem Schritt, den wir nun gehen. Nun ruhe sanft und geh’ in Frieden, denk immer dran, dass wir dich lieben.
Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern Erlösung.
Leo Hänggi-Hofer
Nach einem reich erfüllten Leben ist er plötzlich und unerwartet von uns gegangen. Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, doch dankbar für die gemeinsame Zeit.
Die Trauerfamilie Daniel Strub Dieter Strub Geschwister und Anverwandte Trauergottesdienst: Mittwoch, 3. März 2021, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Breitenbach. Aufgrund der PandemieSituation findet die Abschiedsfeier im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Im Sinne von Hugo kann die Stiftung Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ) in Reinach, Postkonto 40-1222-0, IBAN CH98 0900 0000 4000 1222 0, mit einer Spende unterstützt werden. Dreissigster: Samstag, 10. April 2021, um 18.00 Uhr Traueradresse: Daniel Strub, Fehrenstrasse 45, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
31. Oktober 1934 – 23. Februar 2021 Traurig nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater, Bruder, Schwager und Götti und gedenken der Zeit, die wir mit dir verbringen durften.
Therese Hänggi-Hofer Roland und Christa Hänggi-Plattner Markus und Claudia Hänggi-Bart mit Joel Simon Hänggi mit Sebastian Melanie und Florian Pfaff-Hänggi mit Giulia, Jana und Lea Jennifer Hänggi Michel Hänggi Geschwister und Verwandte Die Abdankungsfeier findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Roland und Christa Hänggi-Plattner, Kirchberg 292, 4233 Meltingen Gilt als Leidzirkular.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
AMTLICHE MITTEILUNGEN Stellenausschreibung Per August 2021 suchen wir einen Sachbearbeiter Finanzabteilung. Bewerbungen richten Sie bitte an die Stadtverwaltung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen. Die Stelle wird voraussichtlich auf dem Berufungsweg besetzt.
Baugesuche, Auflage vom 25. Februar bis 8. März 2021 BG-Nr. 0428/2021. Bauherrschaft: Krasniqi Xhelbrim und Digant u. Krasniqi-Fanaj Ilmije / Strengenfeldweg 23 / 4222 Zwingen. Projekt: 2 Mehrfamilienhäuser/Carport/ Parz. 4775, Gartenstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Sun Architecture GmbH / Ibelweg 18a, 6300 Zug BG-Nr. 0621/2018. Bauherrschaft: Sami Sabrina und Kim / Kohliberg 12 / 4143 Dornach. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle / Carport, Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 4745, Brislachstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Priohaus GmbH / Laufenstrasse 21A, 4226 Breitenbach Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Neuer Stadtverwalter gewählt Stadtverwalter Walter Ziltener wird per Ende August pensioniert. Der Stadtrat hat frühzeitig die Nachfolgeplanung an die Hand genommen. Auf die Stellenausschreibung haben sich über 20 Personen beworben. Ein dreiköpfiger Ausschuss des Stadtrates, unter der Leitung des Präsidenten, hat mehrere Gespräche geführt und eine Vorauswahl getroffen. Zwei Bewerber erhielten letztlich die Gelegenheit, sich beim gesamten Stadtrat persönlich vorzustellen und ihre Motivation zu erläutern. Der Stadtrat hat nach dieser sorgfältigen Selektion den in Laufen verwurzelten 45-jährigen Juristen Thomas Locher zum neuen Stadtverwalter gewählt. Der als Rechtsanwalt tätige zweifache Familienvater war zwölf Jahre Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission und sitzt seit Sommer 2020 als Vorsteher des Departements Bildung und Jugendfragen im Stadtrat. Thomas Locher wird zu Gunsten der Führung der Stadtverwaltung und ihren Mitarbeitenden nach Stellenantritt im Herbst 2021 auf sein politisches Mandat verzichten. Der Stadtrat ist überzeugt, mit ihm eine qualifizierte und mit den örtlichen Verhältnissen bestens vertraute Persönlichkeit zu engagieren, die sich mit Herzblut für die Stadt Laufen einsetzen wird. (stl)
«Es goht Useszue»
MATHIAS CHRIST, STADTRAT
Neue Aufgabe: Thomas Locher gibt sein Amt als Stadtrat ab und wird ab Herbst neuer Laufner Stadtverwalter. FOTO: STL
Sanierungsarbeiten an der Friedhofsmauer Die Friedhofsmauer im Südteil wurde bereits saniert und das Fundament erneuert, seit wenigen Wochen wird nun am Nordteil der Mauer gearbeitet. Die Mauer beim Friedhof in Laufen an der Wahlenstrasse hat Risse, das Fundament muss daher dringend erneuert werden. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass die Mauer irgendwann einstürzt. Schon jetzt steht die Mauer nicht mehr im richtigen Winkel da, das heisst, dass sich das Fundament absenkt. Zurzeit wird die Mauer auf der Nordseite untergraben und das Fundament erneuert. Auch die Pfeiler werden erneuert. Die Arbeiten werden von der Aussenseite der Mauer her verrichtet, auf der Innenseite befinden sich Kindergräber aus der Zeit des ersten Weltkriegs. Diese Stelle muss daher unversehrt bleiben. Die Sanierung wird von der Kantonalen Denkmalpflege begleitet, da die Mauer unter Schutz steht. Die Kantonsarchäologie hatte vor Beginn der Arbeiten vermutet, dass auch auf der Aussenseite der Mauer Gebeine begraben sein könnten. Dies hat sich unterdessen bestätigt. Die Gebeine wurden sorgfältig ausgegraben und befinden sich nun bei der Kantonsarchäologie zur genauen Untersuchung. Zur Erleichterung der Arbeiten wurde auch das Kreuz, welches sich auf der Nordseite ausserhalb der Mauer befindet, entfernt. Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, wird es an gleicher Stelle oder allenfalls auch versetzt wieder montiert, das liegt in der Entscheidung der Friedhofskommission und der Denkmalpflege. Zum Schluss wird die Mauer mit einem neuen Abrieb versehen und damit auch optisch wieder in einen ansprechenden Zustand gebracht. Die Arbeiten an der Friedhofsmauer dauern voraussichtlich noch rund vier Wochen. (stl)
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Aufwendig: Die Arbeiten werden von der Aussenseite her verrichtet und dauern noch rund vier Wochen.
Herrschten vor gut einer Woche noch deutlich winterliche Temperaturen, so macht sich seit ein paar Tagen der Frühling deutlich bemerkbar. Obwohl ich persönlich kalte Wintertage sehr gerne mag, schätze ich es, wenn die Tage merklich länger werden und man beim abendlichen Jogging nicht mehr ausschliesslich mit Leuchtweste und Stirnlampe unterwegs sein muss. Die steigende Vorfreude auf die neue Velo- und Outdoorsaison wächst bestimmt nicht nur bei mir mit zunehmender Tageslänge. Die letzten Wochen waren sehr «gschäftig», und es herrschte reger Alltag auch rund um das Thema Digitalisierung und der Schaffung neuer Angebote: Beispielsweise lancierte die IG Laufen die neue Online Verkaufsplattform «Laufenonline.ch» und viele Gastrobetriebe machen derzeit auf kreative Takeaway Angebote aufmerksam. Tolle Initiativen, wo es sich lohnt, diese zu entdecken. Drinnen im Stadthaus fanden Sitzungen vermehrt online statt. Es bestätigte sich auch in der zweiten Welle, dass sachliche Diskussionen zwar auf elektronischem Weg stattfinden können, der persönliche Austausch und der geschätzte Small Talk nebenher jedoch bei weitem nicht ersetzt werden und schlichtweg fehlen. Es verdeutlicht einmal mehr, welche Werte uns wichtig sind und trotz zunehmender Digitalisierung nicht ausser Acht gelassen werden dürfen. Umso schöner, dass es Aussicht auf schrittweise Lockerungen gibt. Diesbezüglich hatten es die Mitarbeitenden draussen einfacher: Dank den kalten Wintertagen war unser Werkdienst gefordert und praktische Arbeit im Team in Form von Schneeräumung gefragt. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für die Arbeit und den Einsatz, damit die Laufener Bevölkerung auch an Schnee- und Eistagen sichere und schneebefreite Gehwege und Strassen vorfinden darf. Apropos draussen: Die Promotion Laufental lanciert mit dem Sharing Unternehmen Pick-E-Bike einen sechsmonatigen Betriebsversuch zum Thema E-Mobilität auf zwei Rädern. Die Stadt Laufen und ein Grossteil der Laufentaler Gemeinden sind beim Pilotprojekt dabei. Ab April werden die rot weissen E-Bikes im Laufental zur Miete per App der Bevölkerung zur Verfügung stehen. Ich bin gespannt, welche Nachfrage solch ein Angebot in unserer Region erfahren wird. So oder so: Neue Ideen stehen vor der Türe und wollen erprobt werden.
Neuzugang auf der Einwohnerkontrolle
Unter Schutz: Die Mauer wird untergraben und das Fundament auf diese Weise erneuert. FOTOS: STL
Seit dem 1. Februar ist Kimberly Fankhauser auf der Einwohnerkontrolle der Stadt Laufen angestellt. Die 23-jährige ersetzt Andrea Dind, welche sich im Dezember einer neuen beruflichen Herausforderung gestellt hat. Kimberly Fankhauser wohnt in Therwil, hat ihre Lehre von 2013 bis 2016 auf der Gemeindeverwaltung Bottmingen absolviert und dort bis zuletzt auf der Abteilung Steuern gearbeitet. Auf ihre neue abwechslungsreiche Herausforderung freut sie sich sehr, insbesondere auf den Kundenkontakt, welchen sie auf der Einwohnerkontrolle pflegen kann. Die Stadt Laufen wünscht Kimberly Fankhauser in ihrem neuen Aufgabenbereich viel Erfolg. (stl)
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Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: «Du bist mein Gott». Psalm 31, 15
Traurig, aber in Liebe und Dankbarkeit und mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von
E Esther stthe sth her W her Wiedmer-Völlmin ieedm ied dmer dme mer-Vööll lllm lmin lmi miinn 04.04.1938 – 22.02.2021
Bärschwil
Baupublikation
Bauherr: Markus Henz, Fringeliweg 421, 4252 Bärschwil Projektverfasser: Camille Wohlgemuth, Wydemattstr. 21, 4228 Erschwil Bauobjekt: Dachlukarne und Dachfenster Bauplatz: Fringeliweg 421 Bauparzelle: GB Nr. 894 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 12. 3. 2021
Grindel
Baupublikation
Bauherrschaft: Thomas Borer Erschwilerstrasse 158, 4247 Grindel Bauobjekt: Windschutz mit Fenster und Dach Bauplatz: Erschwilerstrasse 158 Bauparzelle: GB-Nr. 815 Planauflage: Beim Präsidenten, Termin nach Absprache Einsprachefrist: 11. März 2021
Nunningen
Baupublikation
Gesuchsteller/-in: Bracher Markus und Alexandra, Grellingerstrasse 70, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Bracher Markus und Alexandra, Grellingerstrasse 70, 4208 Nunninen Bauvorhaben: Anbau Wohnraumerweiterung mit Garage Bauplatz: Grellingerstrasse 70 Parzelle: GB-Nr. 527 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 11. März 2021
Nach einem reich erfüllten Leben durfte sie friedlich einschlafen. In unseren Herzen wird sie weiterleben. Heinrich Wiedmer-Völlmin Adrian Wiedmer und Hanni Hueber Dominik und Eva Wiedmer-Suter Sebastian, Lukas und Oliver Wiedmer Urs Völlmin Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Abschiedsfeier in der Reformierten Kirche Grellingen, am Freitag, 5. März 2021 um 14.30 Uhr, maximal 40 Personen. Anstelle von Blumen gedenke man Alzheimer beider Basel, Basel, PC 40-10517-6, IBAN CH64 0900 0000 4001 0517 6 Traueradresse: Heinrich Wiedmer, Wiedenweg 3, 4203 Grellingen
Bauherrschaft: Thomas und Frank Scherz, Vordere Rütti 122a, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau Milchviehlaufstall, Jauchegrube, Hochsiloanlage und Auffüllungen Grundeigentümer: Bauherrschaft Projektverfasser: DeLaval AG, Münchrütistrasse 2, 6210 Sursee Bauplatz: Hintere Rütti 116 Bauparzelle: 558 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 12. März 2021
Gemeinde Hofstetten-Flüh
Ersatzwahl Friedensrichterin / Friedensrichter; Ersatzwahl Friedensrichterin Stv. / Friedensrichter Stv. Für die nach Majorzwahlverfahren vorzunehmende Ersatzwahl der Friedensrichterin / des Friedensrichters und der Friedensrichterin Stv. / des Friedensrichters Stv. durch die Gemeindebehörde der Gemeinde Hofstetten-Flüh für den Rest der Amtsperiode 2017 – 2021 wurden folgende Personen gewählt: Als Friedensrichterin: Lang Sandra-Jane, 1984, Advokatin, In den Reben 52, 4114 Hofstetten Als Friedensrichterin Stv. Lüthi-Bessat Nicole, 1969, HR-Beraterin, Ettingerstrasse 48, 4114 Hofstetten Hofstetten, 18. Februar 2021
Baupublikation
Bauherrschaft: Markus Bugolotti-Ruch, Im Winkel 811, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Aufdach PV-Anlage Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauplatz: Im Winkel 811 Bauparzelle: 3413 Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 12. März 2021
Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh Verena Rüger-Schöpflin Gemeindeschreiberin
Rechtsmittel: Beschwerde an das Departement (eingeschrieben) innert 10 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens jedoch am zehnten Tag nach der Publikation der stillen Wahl im Publikationsorgan der Gemeinde (§200 Abs. 1 lit. g GG).
Nuglar-St. Pantaleon
Baupublikation
Kleinlützel
Baupublikation
Hofstetten-Flüh
Bauobjekt: 21-007 Umbau und Erweiterung Terrasse und Schwimmbad Grundbuch-Nr.: 2697 Adresse: Jurastr. 33, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Marianne und Dominique Vuattoux, Jurastr. 33, 4412 Nuglar Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Esszett Architektur GmbH Missionsstr. 35a, 4055 Basel Datum Baugesuch: 25. Februar 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 12. März 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Baupublikation
Bauobjekt: 21-003 EFH mit Garage und Pool Grundbuch-Nr: 1142 Adresse: Hubmattstrasse 13, 4412 Nuglar Gesuchsteller: Edisa und Lars Grossschädel Weidenweg 21, 4303 Kaiseraugst Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: Kobelt AG Pilgerstrasse 1, 5405 Dättwil Datum Baugesuch: 25. Februar 2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung NuglarSt. Pantaleon Einsprachefrist: 12. März 2021 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Zullwil
Baupublikation
Dank Menschen wie Ihnen ermöglicht FAIRMED den Ärmsten eine medizinische Grundversorgung. Danke für Ihre Spende. fairmed.ch
© Yann Arthus-Bertrand
Für kranke Menschen gehen wir bis ans Ende der Welt.
SPINAS CIVIL VOICES
Bauherrschaft: Benz Emmanuel, Hauptsrasse 56, 4234 Zullwil Bauobjekt: Wärmepumpe (Aussenaufstellung) Bauplatz: Hauptstrasse 56 Bauparzelle: GB-Nr. 945 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 12. März 2021
Standortförderung Laufental Schwarzbubenland
Erfolgsgeschichte Ferienjobs
15. März 2021 Guidle – wo sich Angebot und Nachfrage treffen 18.00 – ca. 19.15 Uhr Ort: online
Mit einer Beschäftigung in den Sommerferien gewinnen Jugendliche nicht nur den Lohn, sondern auch unbezahlbare Einblicke in die regionale Arbeitswelt. Auch für die beteiligten Unternehmen ist die Ferienjob-Kampagne von Promotion Laufental und Forum Schwarzbubenland eine Bereicherung. Bis Ende März 2021 können sich Firmen melden und ihr FerienjobAngebot bequem und unkompliziert platzieren. «Anpacken statt zuschauen, den Arbeitsalltag live miterleben. Mein Ferienjob war ein super Ausgleich zur Schule. Die Zufriedenheit nach getaner Arbeit war bereichernd», sagt Andri Christ. Der 15jährige Brislacher wurde letzten Sommer im Wochenblatt auf die Ferienjob-Kampagne aufmerksam. Er konnte einen einwöchigen Einsatz für die Daniel Hügli GmbH in Brislach leisten und blickt begeistert auf diese Zeit zurück. Das Umfeld eines kleinen Betriebs hat ihn angesprochen. «Im Gegensatz zu einem Schnuppertag hat man hier eine ganze Woche lang einen Einblick in den Beruf – und erhält dazu noch einen Lohn», so Andri Christ.
”
Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und einen Jugendlichen sogar im Herbst nochmals engagiert. Durch den Beitrag im Wochenblatt hätten wir pro Woche sogar mehrere Jugendliche engagieren können. Veronika Karrer, Carrosserie Remo Schmid AG, Breitenbach
Die Ferienjob-Aktion ist auch für die Betriebe eine Bereicherung. «Wir bilden eine Brücke von Schule zu Beruf», sagt Geschäftsinhaber Daniel Hügli. Von nichts kommt nichts. Das würden die Jugendlichen vor allem in den handwerklichen Berufen schnell lernen. Hügli begleitet die jungen Arbeitskräfte eng bei ihrem Einsatz und zeigt ihnen die Möglichkeiten auf, die das Handwerk
17. August 2021 Generalversammlung Promotion Laufental Ort: noch offen 2., 3. Oktober 2021 Genusstage Schwarzbubenland Ort: Hochwald
Meine Meinung
In die Berufswelt eintauchen und ein Sackgeld verdienen: Andri Christ im Einsatz bei Daniel Hügli, Heizungsbau Brislach.
bietet. «Ferienjobs sind eine Mög-lichkeit, die Firma zu positionieren und
”
Die Ferienjob-Aktion war für uns eine erfolgreiche Erfahrung. Fünf Wochen lang haben wir jeweils einen Schüler pro Woche eingesetzt. Domenico Conte, Aqua Solar AG Schwimmbad- und Filtertechnik, Büsserach
aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel zu unternehmen», so Hügli. Melden bis Ende März Das Prozedere für Unternehmen, Ferienjobs für 13- bis 18-Jährige anzubieten, wurde von den Initianten denkbar
”
Wir hatten rund 15 Anfragen und konnten 3 Ferienjobs vergeben. Die motivierten Jugendlichen sind eine tolle Abwechslung und eine richtig gute Unterstützung. Michelle Mohan, Von Roll Schweiz AG, Breitenbach
einfach gestaltet. Der administrative Aufwand wird für die Unternehmen auf ein Minimum reduziert. Mit dem Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck und der Solothurner Handelskammer wurde zusammengespannt, um die Unternehmen mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick zu versorgen. Beim Vertrag, der online verfügbar ist, müssen lediglich die persönlichen
Angaben und der Stundenansatz ergänzt werden. Ihr Unternehmen will in den Sommerferien 2021 Ferienjobs anbieten und von tatkräftiger Hilfe und «frischem Wind» profitieren? Melden Sie sich bis spätestens 30. März 2021 unter:
wirtschaft@schwarzbubenland.info 061 763 13 43 Eine Liste der Betriebe, die Ferienjobs anbieten, wird im Frühsommer veröffentlicht.
Näher bei den Gemeinden Mit Sibylle Jeker als Präsidentin und Stéphanie Erni als operativer Leiterin ist das Forum Schwarzbubenland Anfang Februar in eine neue Ära gestartet.
Sibylle Jeker Präsidentin Forum Schwarzbubenland
«Wir stärken die Region Schwarzbubenland. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren. Wir vernetzen Menschen in der Region.» Diese drei Leitsätze resultierten aus einem Prozess, der vor fünf Jahren angestossen
wurde, um die Strategie des Forums Schwarzbubenland zu überdenken und neu zu definieren. Diese Phase wurde geprägt von Präsident Christian Schlatter, der über fünf Jahre hinweg die Geschicke des Vereins engagiert und umsichtig geleitet hat. Per 1. Februar 2021 hat nun Sibylle Jeker die Nachfolge von Christian Schlatter angetreten. Aufgrund der geltenden Corona-Schutzvorschriften wurde die Erschwilerin auf dem schriftlichen Weg gekürt. Nah an Politik und Wirtschaft Bedingt durch die Pandemie ist es zurzeit auch um das Forum ruhiger geworden. Doch der Schein trügt: «In den kommenden Monaten stehen die Gemeinderatswahlen an. Es wird leider immer schwieriger, Kandidaten für dieses wichtige Amt zu finden. Das Forum kann hier Support leisten», sagt Jeker. Es ist generell ihr Ziel, enger mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten, da noch Nachholbedarf in Sachen Kommunikation und Marketing bestehe. Hierfür bringt die 37-Jährige einen
grossen Erfahrungsrucksack mit: Sie sitzt für die SVP im Kantonsrat und gehört der Kommission Umwelt, Bau und Wirtschaft an. Die Sorgen und Nöte der Gemeinden sind ihr als Gemeinderätin
Stéphanie Erni Organisatorische Leitung Forum Schwarzbubenland
von Erschwil bestens bekannt. Hier ist sie für das Ressort Hoch- und Tiefbau zuständig. Ebenfalls nah dran ist Jeker an der KMU-Wirtschaft. Neben ihrer Tätigkeit für Raiffeisen Casa führt sie
gemeinsam mit ihrem Mann einen Haustechnik-Betrieb, in dem sie für den administrativen Part zuständig ist. Operativer Wechsel Ebenfalls per 1. Februar konnte der Vorstand des Forum Schwarzbubenland die vakante Stelle der organisatorischen Leitung des Vereins neu besetzen. Diese Funktion übernimmt neu Stéphanie Erni im Mandatsverhältnis. Somit wird die strategische und operative Leitung des Forum Schwarzbubenland künftig durch zwei Frauen mit politischer Erfahrung ausgeübt: Stéphanie Erni ist Gemeindepräsidentin von Büren für die Freien Wähler (FWB). Die medienerfahrene Germanistin arbeitet als freie Journalistin und bietet Redaktion und Lektorate an. «Nicht zuletzt zeichnet sich Stéphanie Erni durch ihre gewinnende Art aus», sagt Sibylle Jeker. In den nächsten Wochen werden sich die Präsidentin und die Geschäftsleiterin in ihre neuen Tätigkeiten einarbeiten und sich mit dem Vorstand und den verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen.
Mathias Kressig Lehrer Sekundarschule Laufental Was tun, wenn man als Jugendlicher sein Taschengeld aufpolieren möchte? Klar, ein Ferienjob muss her! Doch einen solchen zu finden, ist gar nicht so einfach. Nur noch wenige Firmen bieten Jugendlichen eine solche Möglichkeit. Schade! Den Unternehmen entgeht dabei eine grosse Chance, nämlich die Jugendlichen bei der Arbeit kennenzulernen. Jugendliche, die bereits im Teenageralter ihr eigenes Geld verdienen, zeigen, dass sie die Arbeit nicht scheuen. Mit etwas Glück finden Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, dank einem angebotenen Ferienjob einen motivierten Lehrling. Ein Ferienjob kann sich also lohnen – für beide Seiten!
Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.
Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental.swiss
Forum Schwarzbubenland 4143 Dornach Tel. +41 77 510 72 87 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info Medienpartner
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THIERSTEIN
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
KLEINLÜTZEL
Gämsen fühlen sich wohl in der Region
Publikation Baugesuch Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Gutknecht Claudia, Im Hängler 6, 4226 Breitenbach Gutknecht Claudia, Im Hängler 6, 4226 Breitenbach Sichtschutzwand, Pavillon und Gartenhaus Im Hängler 6 2875 25.02.2021 12.03.2021
Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung Im Rahmen der vom Bundesrat beschlossenen Lockerungen ist es uns ab dem 1. März 2021 wieder erlaubt, Sie an zu den ordentlichen Öffnungszeiten an unseren Schaltern zu bedienen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihre Gemeindeverwaltung
Nutzung gemeindeeigene Infrastrukturen: Bestimmungen zu COVID-19 (Stand 24.02.2021) Der Gemeinderat wird anlässlich seiner Sitzung vom 1. März über allfällige Änderungen der Bestimmungen zur Nutzung gemeindeeigener Infrastrukturen entscheiden. Die bisherigen Bestimmungen bleiben bis zu diesem Zeitpunkt in Kraft. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung
Informationen zu COVID-19-Impfungen Für die Organisation der Impfkampagne in unserer Region zeichnet der Kanton Solothurn verantwortlich. Wir bitten Sie daher, sich auf der Website https://corona.so.ch/bevoelkerung/impfung-gegen-covid-19/ über die bestehenden Angebote zu informieren. Das Impfzentrum in Breitenbach (Gemeindesaal Grien) hat seinen Betrieb aufgenommen. Anmeldungen können elektronisch über die oben aufgeführte Website vorgenommen werden.
Schöne Landschaften sowie eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt belohnen Wanderer, Spaziergänger und Naturfreunde für ihre Aktivitäten. Besonders die winterliche Kulisse der vergangenen Tage bot zudem Fotomotive ohne Grenzen. Martin Staub Den Winter vor rund zwei Wochen genoss ich in vollen Zügen. Während Skifahren im Moment bei mir weniger aktuell ist — dazu fehlen mir zugegebenermassen geöffnete Kneipen — zog es mich, immer mit Kamera ausgerüstet, ins Freie. Wandernd unterwegs in die schönsten Ecken der näheren Region. Kurz vor der Schneeschmelze wollte ich die weisse Pracht noch einmal spüren, mit dem Hintergedanken, dort, wo sich öfters Gämsen aufhalten, auch ein, zwei Bilder mit diesem exklusiven lebendigen Vordergrund zu schiessen.
Ein Jäger weiss mehr über die Tiere
«Rund 25 bis 30 Gämsen leben in unserem Revier», sagt Raphael Stich. Seit 2015 ist der 36-Jährige Mitglied beim örtlichen Jagdverein Blauenstein. Er kennt die Aufenthaltsorte der vorwiegend standorttreuen Waldgämsen in der Region, ist er doch Hegeringverantwortlicher der angrenzenden solothurnischen Jagdreviere Hofstetten-Flüh, Metzerlen-Mariastein, Rodersdorf und Kleinlützel. «Seit anfangs der Fünfzigerjahre durch die Jägerschaft, unter anderem im Weissensteingebiet, Gämsen ausgesetzt wurden, breiteten diese sich auch im nördlichen Jura aus», erklärt er, weist aber gleichzeitig auch darauf hin, dass Gämsen ursprünglich in unserer Gegend heimisch waren. Stich
Paarlauf: Die Tiere bewegen sich oft parallel und gemächlich beim Standortwechsel. FOTO: MARTIN STAUB freut sich über die heimischen Waldgämsen, die sich nur aufgrund fetterer Ernährung in etwas voluminöserer Statur von den besser bekannten Gebirgsgämsen unterscheiden.
Angenehme Überraschung
Die Spannung stieg, als ich schon von weit weg zwei Tiere beim Äsen entdeckte. Beim Heranpirschen sah ich die beiden nur noch mit grossen Sätzen gegen den Waldrand verschwinden, konnte aber noch einige Fotos mit meinem 300mm-Objektiv schiessen. Erst bei meinem vermeintlichen Rückzug entdeckte ich das restliche Rudel mit weiteren zehn Tieren, die seelenruhig im Schnee stocherten und Nahrung suchten. Mich erstaunte, dass sich die Gämsen von mir in keiner Weise stören liessen, sich immer wieder an mir vorbei- und auch wieder zurückbewegten. Rund eine halbe Stun-
de lang, bis ein bellender Hund auftauchte, worauf die ganze Herde davonsprang und das idyllische Schauspiel vorbei war.
Störefriede nicht willkommen
Raphael Stich stutzt, als ich ihm von dieser inoffiziellen Treibjagd eines Hundes erzähle. Das komme leider ab und zu vor, sei aber aus der Sicht der Jäger absolut unnötig und unbegründet. «Gämsen machen kaum Schäden in Weid und Wald, nicht mehr als Rehe», sagt er. Die Jäger seien zwar für einen gesunden Bestand verantwortlich. Ab und zu werde auch die eine oder andere Gämse während der Jagdzeit zwischen August und November zum Abschuss freigegeben. Ende April, anfangs Mai allerdings folge eine von vielen Hege- und Pflegeaufgaben der Jäger: Die Kitzrettung vor dem Mähen, wenn Rehe und Gämsen nach einer Tragzeit von rund 170 Tagen ihre Jungen setzen.
SCHWARZBUBENL AND
Kressesamen, Milchschokolade und Schnaps Der diesjährige Wahlkampf findet nicht in öffentlichen Sälen statt, aber er bleibt keineswegs aus. Bea Asper
Der Betrieb im Griensaal wurde reibungslos aufgenommen. Die medizinischen Mitarbeiter sowie die Dienstleistenden der Zivilschutzregion kümmern sich gerne um Ihre Bedürfnisse.
Anlässe 8.-12. März 12. März, 19:00h 16. März 18. März, 09:30h 23. März
Häckseldienst, Einwohnergemeinde Generalversammlung, Samariterverein Blutspende, Turnhalle Grien Vier Jahreszeitenwanderung «Frühling», Kirchplatz Sammlung Metall/Alteisen, Sammelstelle Werkhof
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage www.breitenbach.ch. Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
Wie meistern sich die Kandidierenden, die ins Kantonsparlament wollen, in der politischen Debatte? Diese Frage bekommen Wählerinnen und Wähler derzeit kaum beantwortet. Dass sich Vertreter verschiedener Parteien zu öffentlichen Streitgesprächen treffen, vermisst man. Dafür gibt es — nicht zu übersehen — eine Vielzahl von Wahlversprechen. «Wir hatten im Schwarzbubenland noch nie so viele Plakate an den Strassenbeleuchtungen hängen wie in diesem Jahr», erklärt FDP-Kantonsrat Mark Winkler. Parallel dazu verteilen alle Kandidierenden fleissig ihre Botschaften im Netz. «Wer glaubt, dass er wegen Corona zu wenig Wahlkampf betreiben kann, ist selber schuld», sagt FDP-Kandidat Andreas Bringold. Er und seine Parteikollegen sind im ganzen Schwarzbubenland so viel unterwegs wie nie zuvor.
Süsse Geschenke
Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr
Selbst die eisige Kälte konnte sie nicht davon abhalten, an öffentlichen Plätzen um die Gunst der Wählerinnen und Wähler zu werben. Dabei setzten die Freisinnigen auf die süsse Versuchung: Verteilt wurden Milchschokolade und Martin Vogels selbst gebackene «Schenkeli» oder sogar ein Schwarzbubenkirsch. Doch auch die Vertreterinnen und Vertreter der anderen Parteien scheuten keinen Aufwand, stellten sich ebenfalls auf öffentliche Plätze oder gingen von Haus zu Haus, wie von SP-Kantonsrat Simon Esslinger zu erfahren ist. Gemäss SVP-Kandidat Marcel Schenker stellte man bei
den Stand- und Verteilaktionen fest, «dass die Menschen ein Bedürfnis haben, mit den lokalen Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen.» Es habe viele persönliche Kontakte gegeben und dies sei gut so: «Ich schätze es, dass sich die Wählerinnen und Wähler für die Zukunft des Kantons Solothurn interessieren und wissen wollen, wer welche Standpunkte vertritt.» Auch CVP-Kandidat Glenn Steiger sieht die Standaktionen als Bereicherung: «Auch wenn es etwas weniger gemütlich zu und her ging als in anderen Jahren, konnten wir doch mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Dies war uns sehr wichtig, sollten wir doch trotz Corona weiterhin eine lebendige Demokratie haben. Auch haben wir unsere Mitglieder und Sympathisanten zu Hause angerufen, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen.» Es sei wie in allen anderen Bereichen des Lebens, meint Steiger: «Uns fehlt das Zusammensein und der Austausch. Doch konnten wir mit den alternativen Aktivitäten recht erfolgreich einen Dialog zu den Menschen und unserer Basis aufrechterhalten.» Daniel Urech, Kantonsrat für die Grünen, weist darauf hin, dass die Grüne Dorneck-Thierstein die Durchführung eines Online-Podiums zum 50-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts organisierte. «Das Video auf Youtube wurde schon von über 300 Personen aufgerufen. Ich kann mir gut vorstellen, dass wir in Zukunft viel mehr solche Aktionen haben werden, beispielsweise Podien, die man besuchen, sich aber auch nachträglich im Internet anschauen kann», so Urech.
Corona beschäftigt
Auf die Frage, welche Themen aus der kantonalen Politik am meisten zur Sprache kamen, sind sich alle Parteivertreter
einig: das Coronavirus und seine Massnahmen. Winkler: «Viele Fragen rund um das Impfen beschäftigen die Leute.» Marcel Schenker (SVP) kommentiert: «Vielfach wurden wir mit dem Frust der Bevölkerung aufgrund der Freiheitseinschränkungen, der Perspektivlosigkeit und der mangelnden Strategie des Bundesrates und der Solothurner Regierung konfrontiert. Gewerbetreibende haben auf ihre alarmierende Situation hingewiesen. Das Unverständnis über den anhaltenden Lockdown nimmt Überhand.» Glenn Steiger resümiert: «Nebst der Pandemie sind den Schwarzbuben Bildungsund Verkehrsfragen sehr wichtig. Auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz bleibt bei vielen ein grosses Thema. Meist ist es ein Mix aus nationalen, kantonalen, regionalen und kommunalen Themen, welche die Leute beschäftigen.»
Kresse für einen tieferen Blutdruck
Daniel Urech gibt zu bedenken: «Es zeigt sich immer wieder, dass die kantonalen Themen zu wenig in unserer Region ankommen.» Der Dornacher Gemeindepräsident Christian Schlatter, der für die Grünliberalen im Kantonsrat Einsitz nehmen will, sagt auf die Frage nach den politischen Themen: «Corona, Corona, Corona. Das ist das Thema, das die Menschen derzeit beschäftigt.» Schlatter setzt im Wahlkampf ebenfalls auf den direkten Kontakt und verteilt unter anderem Kressesamen an die Wählerschaft. Die positiven Eigenschaften der Kresse seien gerade im Wahlkampf empfehlenswert. «Kresse hilft bei Verdauungsbeschwerden und Appetitmangel, um die Politverdrossenheit etwas zu lindern.» Weiter sei Kresse Blutdruck senkend, «und das hilft dabei, die politische Debatte auf eine sachliche Ebene zu bringen», bringt es Schlatter abschliessend auf den Punkt.
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Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
BEINWIL
Standorte für Aussergewöhnliches gesucht Luxuriös übernachten mitten in der Natur, in Unterkünften, die aus der Norm fallen, ist das Konzept der «D Hotel Group». Die Wirtschaftsförderung Schwarzbubenland unterstützt die Idee. Gaby Walther Seit ein paar Jahren existiert ein neuer Trend in der Reisebranche: Glamping, eine Kombination aus Campieren und Luxus. Übernachtet wird in der freien Natur, jedoch in einer aussergewöhnlichen Unterkunft, zum Beispiel im Baumhaus, Iglu oder Pod, mit Annehmlich-
keiten eines Hotels. Die D Hotel Group, eine Schweizer Firma mit Sitz in Lausanne, erstellt und betreibt solche Unterkünfte, die aus der Norm fallen. So kann zum Beispiel im Wallis in einem «White Pod», einem Halbkugelzelt, übernachtet werden. Dank der besonderen Architektur werden minimale Baumaterialien verwendet, der Stromverbrauch ist gering und die Pods sind mit einem Pelletofen und Quellwasser-Anschluss ausgestattet. Ein solches alternatives Hotelkonzept besteht aus mehreren «Pods», welche sich um ein oder mehrere Häuser gruppieren. Die Pods bieten Platz für 4–5 Personen, sind luxuriös ausgestaltet und kosten pro Nacht je nach Saison zwischen 300 und 1300 Franken. In den Häusern sind Restaurant, Lobby und Lounge untergebracht. Trotz des relativ hohen
Ferienregion Schwarzbubenland: Der Passwang eignet sich zur Erholung und Ferien. Preises liege die Belegungsrate bei rund 85 Prozent, so die Verantwortlichen.
Tourismus im Schwarzbubenland aufwerten
Übernachten im Pod: Vielleicht auch geeignet im Schwarzbubenland. FOTO: ©WHITEPOD
Die Hotelgruppe ist nun auf der Suche nach weiteren interessanten Standorten, um ihre Angebote auszubauen. Sie fragte deshalb bei der Wirtschaftsförderung Kanton Solothurn beziehungsweise Schwarzbubenland um Mithilfe bei der Suche an. «Als Wirtschaftsförderung
FOTO: GABY WALTHER
Schwarzbubenland unterstützen wir dieses Projekt und helfen bei der Suche nach Möglichkeiten in unserer Region gerne mit. Unsere Region würde mit solch einem Projekt betreffend Tourismus aufgewertet», erklärt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Er ist überzeugt, dass sich im Schwarzbubenland interessante Plätze in der Natur finden lassen. In einem ersten Schritt soll nun evaluiert werden, ob ein geeigneter Ort gefunden werden kann. Der Platzbedarf,
um eine solche Feriensiedlung zu erstellen, liegt bei 6000 bis 10 000 Quadratmetern. Gesucht sind Landflächen, Waldlichtungen, aber auch Bauernhäuser, die nicht mehr genutzt werden, oder Klostergärten. Anschliessend müssten zonentechnische Möglichkeiten beim Amt für Raumplanung abgeklärt werden. Wer einen eventuell geeigneten Platz anbieten könnte, kann sich beim Wirtschaftsförderer melden.
zeit möglich. Judith Züger, judith-klang.ch, 079 296 86 60.
win.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch
VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,
(Markttag 14.00–16.00), Mi 14.00–18.00, Fr 16.00– 20.00, Sa 9.00–15.00, Sommer- und Herbstferien: Di 9.00–12.00, Fr 16.00–20.00, Sa 9.00–12.00. www.stebilaufen.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öff-
nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).
Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00–15.00.
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35,
Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00–19.00. www.ludolauthi.ch
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50 JAHRE FR AUENSTIMMRECHT
Stimmen durften sie endlich, aber gewählt wurden sie trotzdem nicht Es braucht mehr Frauen in der Politik, vor allem auch in Bundesbern. Und es reicht nicht, nur Frau zu sein. Gini Minonzio Rosmarie Eichenberger hat schon Nachhaltigkeit gefördert, als dieses Wort noch in den Kinderschuhen steckte. Sie hat Garten- und Landschaftsarchitektur und Raumplanung studiert. Nach dem Studium engagierte sie sich für eine ökologische Landwirtschaft und half, das Forschungsinstitut für Biologischen Landbau aufzubauen, das heute weltweit ausstrahlt. 1985 gründete sie zusammen mit ihrem Ehemann ein Ökobüro. 1993– 2005 war sie als SP-Vertreterin im Kantonsrat und seit 14 Jahren ist sie in der Baukommission Rodersdorf. Mit ihrem ökologischen Wirken hatte Eichenberger (70) grossen Erfolg. Als Frau in der Politik sieht es anders aus. 28 Jahre nach ihrem politischen Überraschungserfolg ist der Fortschritt gering. Wochenblatt: Hatten Sie für das eidgenössische Frauenstimmrecht gekämpft? Wie war das für Sie, als es eingeführt wurde? Rosmarie Eichenberger: Das eidgenössische Frauenstimmrecht wurde im gleichen Jahr eingeführt, als ich stimmberechtigt wurde. Ich war also nie ausgeschlossen. In meiner Familie herrschte Gleichberechtigung. Da hatte ich nie das Gefühl, dass Frauen weniger Rechte hätten. Politisch habe ich mich damals schon engagiert. Ich wurde durch meinen damaligen Freund hineingezogen. Ich setzte mich für ein Schülerparlament in der Kantonsschule Aarau und für ein Jugendhaus ein. Studienjahre sind politisch und persönlich oftmals sehr prägend. Wie haben Sie das erlebt? Studiert habe ich in Deutschland und war
deshalb weg vom politischen Geschehen in der Schweiz. Die Fakultät in München war damals wie überall auf konventionelle landwirtschaftliche Methoden ausgerichtet. Wir von der Landespflege, die sich mit Ökologie, Naturschutz und Renaturierung beschäftigten, waren da ziemliche Exoten. Je länger, je mehr wurde mir klar, dass eine nachhaltige Landschaftsgestaltung nur mit einer ökologischen Landwirtschaft zu erreichen ist. Auch wenn das Fach männerdominiert war, hatte ich nie das Gefühl, als Frau anders behandelt zu werden. Sie sind verheiratet, haben immer gearbeitet und haben eine erwachsene Tochter. War es früher schwerer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen? Bei den Studienkolleginnen in Deutschland war es damals schon ganz klar, dass sie sowohl den Beruf ausüben als auch Kinder haben werden. Bei uns hingegen stand stark ein Entweder-oder im Vordergrund. Besser ist es noch nicht. Die Rahmenbedingungen müssen dringend verbessert werden, damit politische Ämter, Familie und Arbeit vereinbar sind. Im Übrigen täte es auch den Männern gut, wenn sie mehr Erziehungs- und Hausarbeit übernehmen würden. Als Sie 1993 für den Kantonsrat kandidierten, wurden Sie auf Anhieb gewählt. Was war Ihre Motivation? 1993 hatte die Bundesversammlung bereits zum zweiten Mal einen Mann zum Bundesrat gewählt statt der vorgeschlagenen SP-Frau. Das hat eine grosse Frauenbewegung im Land ausgelöst. «Stimmen dürfen wir nun, aber gewählt werden wir nicht?», fragten wir uns, und deshalb kandidierten Vreni Staub und ich auf der Siebner-Liste der SP. Wir wurden prompt gewählt und verdrängten zwei bisherige Männer. Das war heikel! Damals erreichte der Frauenstand im Solothurner Kantonsrat mit 35 Prozent einen Höchststand. Inzwischen ist er auf 28 Prozent gesunken. Wofür haben Sie sich im Kantonsrat
Ökologisches Wirken: Rosmarie Eichenberger setzt sich seit einem halben Jahrhundert für nachhaltige Landschaftsgestaltung und ökologische Landwirtschaft ein. FOTO: GINI MINONZIO eingesetzt? Ich hatte das Glück, sofort in die Umwelt-, Bau- und Planungskommission zu kommen. Wir konnten das sehr erfolgreiche Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft weiterführen. Auch konnte ich erreichen, dass der Kanton die Gebühren für das AKW Gösgen erhöhte. Und dies, obwohl manche Männer den Politikerinnen nicht zugestanden, rechnen zu können! Als Politikerin und als Landschaftsarchitektin stand für Sie immer die Umwelt im Vordergrund. Sie waren eine renommier-
te Kompostberaterin. In Ihrer Freizeit pflegen Sie einen grossen Gemüsegarten. Während Sie mit weiblichen Tätigkeiten wie Pflegen, Nähren, Erhalten beschäftigt sind, stürzen sich die Männer in riesige Prestigeprojekte. Stört Sie das nicht? Ich mache gerne auch grosse Projekte. Mit dem Rodersdorfer Vernetzungsprojekt haben wir eine nachhaltige, zukunftsgerichtete Sache auf die Beine gestellt. Ich bin aber gerne auch praktisch tätig und liebe die Arbeit im Garten. Das mache ich für mich selbst und mit Freude. Und Kompostieren ist eine geniale
Sache: Abfall wird wieder in den Kreislauf gebracht! Ich glaube sowieso, dass Frauen beim Rezyklieren meist befähigter sind als Männer.
November 2020 schriftlich festgehalten, dass einer Einsichtnahme in den Vorprüfungsbericht des ARP für Interessierte aus datenschutzrechtlichen Gründen nichts im Wege steht. Sie empfiehlt, die Einsichtnahme für alle Interessierten zuzulassen. «Wir verlangen mit dieser Motion, dass der Vorprüfungsbericht des ARP vom 4. November 2020 unverzüglich öffentlich zugänglich gemacht wird», schreiben die Motionäre. In der Zwischenzeit haben die Einwohner nun auch ein Flugblatt von der Planungskommission erhalten. Diese wirft den Motionären vor, «mit ihrer Kampagne unsachliche, ehrverletzende und schlichtweg falsche Informationen zu verbreiten, die zur Blockade der Planungsarbeit geführt haben (Ablehnung des Planungskredits an der Urne).» In ihrer Stellungnahme hält die Planungskommission fest: «Im Vorprüfungsbericht des Kantons werden die bisherigen Arbeiten gewürdigt, in einzelnen Bereichen Empfehlungen abgegeben und zusätzliche Arbeitsschritte gefordert, wie beispielsweise ein aktualisiertes Natur-
inventar, Naturkonzept, Heckenfeststellung, Gewässerraumausscheidung, ökologische Aufwertung des Wildkorridors und eine naturnahe Gestaltung der Siedlungsränder. Diese Arbeiten können aufgrund der in der Gemeinde vorhandenen Sachkompetenz und bereits umgesetzten Planungsarbeiten zügig und mit überschaubarem Aufwand nachgereicht werden. Verschiedene Artikel sind rein formal anzupassen.» Weiter führt die Kommission aus: «Die wiederholt geforderte Veröffentlichung des Vorprüfungsberichts ist vom kantonalen Amt für Raumplanung mit Hinweis auf die noch laufenden und nicht definitiven Arbeitsergebnisse ausdrücklich nicht empfohlen worden, was der Gemeinderat aus nachvollziehbaren Gründen befolgt hat.» In ihrer Stellungnahme hält sich die Planungskommission nicht zurück mit Vorwürfen an die Vertreter der neuen Partei «Zämmestoh-für-Rodersdorf». Diese wollen sich davon nicht abschrecken lassen, sondern stehen jetzt erst recht für die konsequente Anwendung des Öffentlichkeitsprinzips ein.
Sind Männer also anders als Frauen? Ob die Unterschiede anerzogen oder angeboren sind, ist umstritten. Aber Frauen haben oft andere Prioritäten als Männer und fördern nachhaltigere Themen. Sollen wir deshalb mehr Frauen wählen? Ja, auf jeden Fall! Der Frauenanteil in der Politik muss klar steigen. Und es reicht nicht, nur Frau zu sein.
RODERSDORF
Geheimhaltung auf dem Prüfstand In Rodersdorf ist ein Streit um die Veröffentlichung des Kantonalen Vorprüfungsberichts zur Ortsplanrevision entfacht. Bea Asper Die neue Partei «Zämmestoh-für-Rodersdorf» hat beim Gemeinderat eine Motion eingereicht, welche die Veröffentlichung des kantonalen Vorprüfungsberichtes zur Ortsplanungsrevision Rodersdorf verlangt. Weil das Volk das Sagen habe, fordern die Motionäre die Dorfexekutive auf, die Gemeindeversammlung vom 22. April anzufragen, ob der Souverän die Motion für dringlich und erheblich erklären will. Warum sie sich im Dorf für mehr Transparenz einsetzen, erläutern die Motionäre Thomas Bürgi, Patricia Brenta und Dominik Sigrist in einem Flugblatt, welches an die Haushaltungen von Rodersdorf ging: «Am 23. April 2020 hat der Gemeinderat Rodersdorf beschlossen, dem Kantonalen Amt für Raumplanung
(ARP) seinen Bericht zur Ortsplanungsrevision (Nutzungsplanung) Rodersdorf einzureichen. Dieser Beschluss erfolgte entgegen eines Antrags von drei der sieben Mitglieder des Gemeinderats, welche eindringlich weitere vorgängige Abklärungen verlangten. Die Gemeindepräsidentin erteilte diesem Ansinnen in jener Gemeinderatssitzung eine Absage und bestand darauf, den Bericht ohne Änderungen und unverzüglich weiterzuleiten.»
Gemeinderat müsse Vorgehen offenlegen
Die Motionäre erinnern daran, dass im Kanton Solothurn nicht die Gemeindeversammlung, sondern der Gemeinderat Planungsbehörde ist, das heisst die Bevölkerung kann nur über die Mitwirkungsverfahren Einfluss nehmen. Umso wichtiger sei es, dass der Gemeinderat sein Vorgehen offenlege. Denn er legt fest, in welchem Rahmen die Eigentümer ihre Parzellen in den nächsten zehn bis 15 Jahren nutzen dürfen. In diesem Sinn habe die Bevölkerung das Recht, zu er-
fahren, was das Kantonale Amt für Raumplanung zur Arbeit des Gemeinderates sage.
Viele Leute seien von Massnahme betroffen
Dieser Vorprüfungsbericht befinde sich seit dem 4. November 2020 in Rodersdorf, es sei höchste Zeit, ihn auf den Tisch zu legen. «Viele Einwohnerinnen und Einwohner sind persönlich von den geplanten Massnahmen betroffen.» Die Motionäre wehren sich deswegen dagegen, dass der Gemeinderat den Vorprüfungsbericht zur Geheimsache erkläre. «Mit der Veröffentlichung des Vorprüfungsberichts könnte negativen Mutmassungen entgegengetreten und die Bereitschaft zu echter Mitwirkung unterstrichen werden.» Dass der Gemeinderat Einwohnern die Einsichtnahme verweigere, sei nicht nachvollziehbar. So verweisen die Motionäre auf andere Gemeinden, die einen Vorprüfungsbericht öffentlich zugänglich machten. «Die kantonale Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit, Judith Petermann, hat am 20.
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KELSAG Papier- und Kartonsammlung In den nächsten Wochen finden wieder Papier- und Kartonsammlungen im Auftrag der KELSAG statt. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, dass das Papier und der Karton an den üblichen Sammelstellen (wie Hauskehricht) am Strassenrand bereitgestellt werden muss. Bereitstellung bis spätestens 7.00 Uhr morgens gut sichtbar. Nicht hinter Fahrzeugen, Hecken, Containern verdeckt. Das Sammelfahrzeug kann nicht in enge Quartierstrassen oder Sackgassen fahren. Papier und Karton müssen getrennt und gebündelt bereitgestellt werden. Kein Papier in Kartonschachteln! Keine verschlossenen Behältnisse! Bitte beachten Sie folgende Sammeldaten: Papier allein (ohne Karton): 10. März Nunningen Papier und Karton gleichzeitig (getrennt* bereitgestellt, gemeinsam gesammelt) 04. März Zwingen, Nenzlingen 09. März Rodersdorf, Burg 05. März Dittingen, Grindel, Wahlen 11. März Fehren, Meltingen, Zullwil 08. März Seewen 25. März Hofstetten, Flüh Karton allein (ohne Papier) 15. März Büsserach 17. März Nunningen 19. März Brislach
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* «getrennt bereitgestellt, gemeinsam gesammelt» ist effizient, umweltfreundlich und wirtschaftlich für die Papier- und Kartonsammlung in kleineren Gemeinden (< 1'500 Einwohner). Auf der Sortieranlage lassen sich gebündelte, flächige Waren (Karton gefaltet), leicht automatisch separieren. Sie finden die Sammeldaten auch auf unserer Homepage www.kelsag.ch.
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Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
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FUSSBALL
Fussball begleitet sein Leben Aurelio Currenti (22) aus Nunningen kam sozusagen mit dem Ball zur Welt, verbrachte jede freie Minute mit Fussball spielen und spielt aktuell in der 1. Liga bei der SR Delémont. Obwohl er seinen Vater früh verlor, geht er seinen Weg — auch um seinen Vater stolz zu machen. Edgar Hänggi Das Lachen hat er trotz allem nicht verloren. Dafür hilft ihm die Familie — neben der Mutter der ältere Bruder Lorenzo und die jüngeren Zwillinge Edoardo und Selene. «Und natürlich der Fussball», sagt Aurelio mit seinem Markenzeichen, dem breiten Lachen. Mutter Currenti wusste früher immer, wo sie ihre Kinder suchen musste. Lorenzo gehört jetzt zwar dem neuen Verein Gilgenberg United an, aber er ist der Intellektuelle der Familie und war meist zuhause am Lernen. Edoardo war ein talentierter Torhüter, aber Verletzungen bei Aaraus Nachwuchsteam und dem SC Dornach I verhinderten eine weitere Laufbahn auf höherer Stufe. Er spielte jedoch oft mit Aurelio Fussball und als Selene merkte, dass es mit Fussball doch einfacher ist, Zeit mit den Brüdern zu verbringen, spielte auch sie mit. Trotz der Leidenschaft für seinen Lieblingssport durfte Aurelio anfangs nicht in den Klub. «Mein Vater sagte mir immer, dass Fussball neben vielen schönen auch sehr viele
schlechte Seiten habe. Er wollte mich einfach vor Enttäuschungen beschützen. Als ich dann aber zu den E-Junioren des FC Breitenbach durfte, war auch er voll dabei, als Trainer und Förderer.» Aurelio schluckt leer und fährt fort. «Mir fehlt vieles, seit er nicht mehr da ist. Etwa wenn ich jetzt in Delsberg immer noch ab und zu zur Seite schaue, wo im Normalfall die Zuschauer stehen. Er stand immer dort und wenn sich unsere Blicke kurz trafen, wusste ich sofort, was war. Ich holte mir ein positives Signal für eine gute Aktion ab oder ich wusste, dass er mit etwas nicht zufrieden war.» Er bezeichnet seinen Vater als seinen grössten Kritiker. «Mir war immer klar, dass er mich nur motivieren und verhindern wollte, dass ich selbstzufrieden werde. Heute zeige ich mit beiden Fingern Richtung Himmel und widme ihm alle meine Tore.»
Der Sprung in die 1. Liga
Ein wichtiger Schritt war der Wechsel zu Dornach, zu Trainer Sandro Kamber. Heute sagt er zu jener Zeit: «Dornach war für mich als Fussballer wie Mensch ein guter Ort, ich lernte viel und bin jedem Einzelnen dankbar.» Im Januar 2019 unterschrieb er in Delémont. «Ich wollte aufsteigen, wollte schauen, ob ich es in der ersten Liga packe. Nachdem mich SRD-Trainer Philippe Rossinelli gefragt hatte, ob ich in den Jura wechseln wolle, sagte ich zu. Es war halt jener Schritt aufwärts, den ich mir wünschte.» Seit vergangenem September studiert er in Magglingen Sport und möchte im Jura bleiben. «Mir gefällt es in Delsberg, ich habe mich im Team zurechtgefunden, Tore erzielt und komme auch mit der Sprache gut zurecht.» Im März gehe es wieder los und dann werde er auch über eine Verlängerung des Vertrages
Gruss an den Vater: Aurelio widmet seinem verstorbenen Vater Domenico mit einem Gruss jedes seiner Tore. sprechen können. Dass Bruder Edoardo beim neuen Klub Gilgenberg United spielt, war mit ein Grund, dass auch Aurelio mithilft. Präsident Cédric Colin machte ihn zum Sportchef. «Ich habe mein Beziehungsnetz genutzt, um Spieler zu holen, und mache das weiter und ich organisiere Testspiele.» Mit jetzt bald 23
Jahren steht Aurelio eigentlich erst am Anfang und dennoch hat er schon viel erlebt. «Für mich ist wesentlich, dass ich spiele. In Delémont macht es Spass, ich spiele in der 1. Liga, in einem tollen Verein, das ist doch immerhin etwas.» Was in Zukunft sein wird, darüber macht er sich noch keine Gedanken. «Die Pande-
FOTO: EH-PRESSE
mie hat auch mir gezeigt, wie rasch sich etwas ändern kann.» Sicher wird er auch immer wieder auf dem kleinen Fussballfeld in Nunningen oder auf dem Pausenplatz anzutreffen sein, wenn es ihm die Zeit erlaubt. «Denn», so sagt er, «ohne Ball geht es nicht», sagt es, nimmt ihn und macht sich auf den Weg nach Hause.
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FUSSBALL
Das Motto «vorne drbi» wurde umgesetzt Im vergangenen Sommer gründeten einige Fussballfans aus dem Schwarzbubenland Gilgenberg United. Als Untersektion des FC Laufen spielen sie in der 5. Liga. Trotz der Pandemie ist die Euphorie der jungen Kicker ungebrochen. Edgar Hänggi
Jetzt ist die richtige Zeit für die Zeckenimpfung! Zwischen März und Oktober ist Zeckenzeit. Bei warmem Wetter kann sie auch bis November andauern oder schon im Februar beginnen. Jetzt ist der günstige Zeitpunkt für die Zeckenimpfung, sagt Marianne Barriopedro, Pharma-Assistentin in der Schwarzbuebe-Apotheke. Wer sollte sich gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis, kurz FSME, impfen lassen? Marianne Barriopedro: Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt die Impfung mittlerweile für alle Gebiete der Schweiz. Auf jeden Fall sollten sich Personen impfen lassen, die regelmässig im Wald biken und wandern oder im Garten arbeiten. Warum ist jetzt die günstige Zeit für die Zeckenimpfung? Die Impfung besteht aus drei Etappen. Die ersten beiden Dosen werden im Abstand von einem Monat verabreicht. Die dritte Dosis erfolgt nach 5 bis 12 Monaten. Damit die Impfung optimal wirksam ist, muss sie bereits mehrere Wochen vor der Exposition gegenüber Zecken durchgeführt werden. Die ideale Zeit ist deshalb im Winter. Wer sich jetzt impfen lässt, ist also an den ersten warmen Tagen, wenn die Zecken aktiv werden, bereits zu 95 Prozent vor einer Infektion geschützt. Die dritte Dosis verleiht dann einen kompletten Impfschutz für mindestens 10 Jahre. Die Impfung schützt aber nicht davor, von einer Zecke gestochen zu werden. Richtig. Die Impfung schützt vor einer Ansteckung mit dem FSME-Virus, sie bietet jedoch keinen Schutz vor der Borreliose, die ebenfalls durch Zeckenstiche übertragen wird. Darum sollte man sich auf jeden Fall zusätzlich mit Repellentien und bedeckender Kleidung vor Zeckenstichen schützen. Muss man sich für die Impfung in der Apotheke anmelden? Wir empfehlen, uns einen Tag vorher anzurufen, damit wir den Impfstoff bestellen können, und man sollte etwa eine Viertelstunde Zeit einplanen und den Impfausweis mitnehmen. Eine Terminvereinbarung braucht es aber nicht.
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«Vo hinge füre — aber vorne drbi!» Das Motto des neuen Vereins passt. Gute Fussballer aus dem «Gebirge», wie die Region um die Ruine Gilgenberg mit den Ortschaften Nunningen, Zullwil, Meltingen und Fehren bezeichnet wird, gab es schon immer. Aktuell spielt mit Aurelio Currenti ein Nunninger bei Delémont in der 1. Liga. Präsident Cédric Colin, Hauptinitiant der Gründung, erwähnt aber, dass nicht alle Spieler aus den erwähnten Orten kommen. «Wir brauchen und wollen auch fussballerische Qualität von ausserhalb des Einzugsgebietes im Team.» Auch wenn sie erst im vergangenen Sommer als Verein erstmals Spiele austragen konnten und Mitte Oktober (vorerst) schon wieder fertig waren, stellt Colin nicht fest, dass bei den Spielern die Euphorie gebremst wurde. «Ein gewisser Frust war schon auszumachen, zumal es ja sehr gut lief. Wir sind ein sehr junges Team mit einem Durchschnittsalter von etwa 22 Jahren und da brauchte es etwas Zeit, um damit klarzukommen. Es ist aber wichtig, dass wir uns individuell fit halten. Wir sind motiviert und ehrgeizig. Ich habe zum Beispiel zusammen mit Bruder Lionel in der Garage und auf der Strasse an der Balltechnik gefeilt.»
Dem FC Laufen angeschlossen
Mit dem FC Laufen fanden sie den idealen Verein, der ihnen Spiel- und Trainingsmöglichkeiten als Untersektion ermöglicht. «Klar ist es nicht dasselbe, wenn du in einem Verein integriert bist und dort dann auch als Untersektion in den Spie-
Auffällig: Das neue Team aus dem Schwarzbubenland fällt nicht nur mit der Dressfarbe auf. FOTO: ZVG
len, Resultaten und Tabellen erscheinst», meint Colin. «Aber es ist die für uns beste Lösung und wir sind dem FC Laufen enorm dankbar. Die ersten Monate haben auch gezeigt, dass wir nicht einfach nur geduldet sind, sondern man akzeptiert uns.» Dem Präsident ist bewusst, dass der neue Klub von der «Konkurrenz» mit Argusaugen beäugt wird. «Ich sage nicht, dass wir nie einen Spieler eines anderen Klubs holen, aber es ist das Ziel von Sportchef Aurelio Currenti und allen anderen in der Vereinsleitung, das Team mit «eigenen» Spielern zu bilden.» Colin zieht ein rundum positives erstes Fazit. «Ich schau jetzt nicht nur den sportlichen Teil an. Der sieht sehr gut aus, wenn ich die statistischen Werte betrachtet.» Freude bereitet ihm, dass er mit Sandro Meo einen neuen, erfahrenen Chef-Trainer gewinnen konnte. Meos Zusage unterstreiche, dass Gilgenberg United kein Fun-Club sei. Etwas, das Colin und dem ganzen Vorstand sehr wichtig ist. Der Präsident ist zudem sehr zufrieden, wie
sich der Verein neben dem Platz entwickelt. «Wir werden trotz Pandemie unterstützt, auch von Sponsoren.» Es gehe für den jungen Klub jetzt primär darum, dass endlich wieder gespielt werden könne, sagt Colin. Finanziell mache ihnen Cornona keine Probleme, so Kassier Tobias Tschechtelin, «weil wir keine hohen Kosten haben und das, was wir benötigen, selber finanzieren können.» Cédric Colin tauscht sich zudem laufend mit Bruder Lionel aus. Sie seien auch ohne Fussball aktiv, erklärt Lionel Colin. «Weil wir ein junges Team sind, ist gerade Social Media, vor allem Instagram und YouTube, angesagt. Wer sich über uns informieren will, findet hier die meisten Infos, oder auf unserer Homepage», und Cédric weist gleich noch auf die jüngste Aktion hin: «Wir haben in diesen Tagen in Nunningen und Zullwil Flyers verteilt, damit uns die Einwohner mit ihren Bons von der Support-Your-Sport Aktion der Migros unterstützen können.»
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Baselbieter Härtefälle WoS. Der Regierungsrat des Kantons Baselland setzt die Auszahlungen im Zusammenhang mit den Corona-Härtefallhilfen fort. Im Rahmen einer vierten Tranche würden weitere 66 bewilligte Gesuche über insgesamt 4,1 Millionen Franken ausbezahlt. Bisher wurden bereits 145 Gesuche über 10,7 Millionen Franken bewilligt. Für das Baselbieter Härtefallprogramm stehen insgesamt rund 155 Millionen Franken zur Verfügung, davon werden 111,5 Millionen Franken vom Bund und 43,5 Millionen Franken vom Kanton finanziert. Der Kanton Basel-Landschaft hat am 5. Februar 2021 mit den Auszahlungen im Zusammenhang mit den Corona-Härtefallhilfen begonnen. Inzwischen wird bereits die vierte Tranche ausbezahlt. Diese umfasst 66 bewilligte Gesuche: 64 À-fonds-perdu-Beiträge und zwei Bürgschaften in der Höhe von insgesamt gut 4 Millionen Franken.
Gesuche können weiterhin eingereicht werden
Direkt und indirekt betroffene Unternehmen können weiterhin ein Gesuch für eine Härtefallhilfe einreichen. Alle wichtigen Informationen und das Meldeformular sind mit dem folgenden Link zu finden: www.haertefallregelung-bl.ch
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
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VER ANSTALTUNG
Das Ambulante Zentrum eingebettet in die Spitzenmedizin
Suppentag auch in diesem Jahr
PR. Herr A. konsultiert wegen leichter Schmerzen seinen Hausarzt. Dieser diagnostiziert einen kleinen Nabelbruch und überweist den Patienten in die chirurgische Sprechstunde im «Ambulanten Zentrum Laufen», wo der Chirurg die Diagnose bestätigt. Da der Patient an einer langjährigen Lebererkrankung leidet und die Leber seit einem halben Jahr nicht mehr kontrolliert worden war, ordnet der Chirurg, in Absprache mit dem Hausarzt, eine Computertomografie an. Prompt zeigen sich in der Leber zwei Krebsherde. Daraufhin wird sehr zeitnah am Kantonsspital Baselland (KSBL) in Liestal die Situation des Patienten an der interdisziplinären Tumorkonferenz besprochen. Die Spezialisten entscheiden, die Krebsherde mittels direkter Chemotherapie in der Leber zu behandeln. Bei dieser Intervention wird durch Anstechen der Beinarterie in der Leiste ein Katheter eingeführt, durch den die Chemotherapie direkt an den Krebsherd geleitet wird. Kurze Zeit nach der durchgeführten Behandlung bemerkt Herr A. Blut im Stuhl. Dies wiederum führt dazu, dass bei ihm eine Dickdarmspiegelung durchgeführt wird, bei welcher der Gastroenterologe einen blutenden Mastdarmtumor findet. Der Tumor kann von den Bauchchirurgen des Darmkrebszentrums Baselland KSBL Liestal erfolgreich operativ entfernt werden. Dabei wird auch gleich der Nabelbruch verschlossen. Dank der Aufmerksamkeit und eingespielten Zusammenarbeit der Spezialisten am KSBL konnten alle Untersuchungen und Therapien in kurzer Zeit durchgeführt und Schlimmeres verhindert werden. Herrn A. geht es heute gut. Schnellstmöglich von den «richtigen» Spezialisten behandelt zu werden, kann Leben retten.
Die römisch-katholischen Kirchgemeinden im Laufental und in Kleinlützel und die christkatholische und die reformierte Kirchgemeinde Laufental laden auch in dieser Fastenzeit zu den ökumenischen Gottesdiensten ein. Die Kampagne der Hilfsorganisationen Fastenopfer, Brot für alle und Partner Sein gibt das Thema: Klimagerechtigkeit. Dass die Angelegenheit bei einigen auf ein müdes «schon wieder» stossen könnte, ist bekannt. Was sollen wir da sagen?! Erst recht zeigen wir auf, was getan werden kann mit Fakten, Lust und Herzblut! Suppe können wir wegen Corona nicht servieren, aber liefern. An einigen Orten wurden Restaurants angefragt. Sie kochen die Suppe, werden von den Kirchgemeinden dafür bezahlt, wir nehmen die Bestellungen entgegen, geben Ihnen die kalte Suppe im verschliessbaren Pappbecher nach dem Gottesdienst mit oder wir liefern auf Wunsch sogar nach Hause. Dafür nehmen wir von den Suppen-Empfängerinnen und Empfängern gerne Spenden entgegen, die die Kirchen an die genannten Hilfswerke weiterleiten. Suppenbestellung mit Name, Strasse,
GEDANKENSTRICH
Wohnort, Telefonnummer, Anzahl Portionen und ob Sie Heimlieferung wünschen oder die Suppe nach der Feier selber mitnehmen. Bestellschluss: 2. März (Feier und Lieferung am 7. März): für Liesberg/Riederwald: olivia.schweizer@pfarrei-laufen. ch, werktags zwischen 9 und 11 Uhr auf 061 765 92 00, für Wahlen: pfarramtwahlen@gmx.ch, montags 9-11, 15-16 Uhr auf 061 761 63 41, für Brislach: pfarramt.brislach@bluewin.ch, Montag und Donnerstag 9-11 Uhr auf 061 781 42 03 9. März (Feier und Lieferung am 14. März): für Laufen: olivia.schweizer@ pfarrei-laufen.ch, oder per Telefon, werktags zwischen 9 und 11 Uhr auf 061 765 92 00 16. März (Feier und Lieferung am 21. März) für Kleinlützel: 061 771 09 31 oder 079 952 40 20 Auch aus anderen Gemeinden im Laufental kann auf eines der Daten eine Bestellung aufgegeben werden. Gewisse Gemeinden geben nach dem Gottesdienst auch etwas anderes als Suppe mit, sind daher hier nicht speziell genannt. Das ökumenische Pfarrteam
FOTOGALERIE
Eisfeld im Garten Röschenz: Corona macht erfinderisch. FOTO: NICOLE STRASSER,
EINGESANDT
RÖSCHENZ
Abstimmung per Post
Keine normale Mitgliederversammlung: Auch im Jahr 2021 muss der Museumsverein auf den Postweg ausweichen.
Wegen Corona ist es nach 2020 auch 2021 nicht möglich, die Mitgliederversammlung des Museumsvereins Laufental physisch durchzuführen. Deshalb hat sich der Vereinsvorstand entschieden, die ausgefallenen Versammlungen der Jahre 2020 und 2021 gemeinsam auf postalischem Wege abzuhalten. Die Mitglieder erhalten Stimmkarten zugeschickt, die sie ausfüllen und an den Vorstand retournieren können. Die Traktandenliste, die Unterlagen und die Stimmkarten werden in den nächsten Tagen verschickt. Gleichzeitig darf das Museum Laufental ab März wieder öffnen, wofür der Vorstand dankbar ist. Weiterhin ist die Sonderausstellung über das 90-Jahr-Jubiläum der Ricola zu sehen. Die genauen Öffnungszeiten findet man unter www.museum-laufental.ch.
Flüchtiger Moment: Eiszapfen im Gegenlicht mit wegfallendem Tropfen kurz vor dem Wiedereinfrieren. FOTO: RENATO LÜTHI, NENZLINGEN
Dimitri Hofer Museumsverein
FOTO: MELANIE BRÊCHET
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Ineffizienz der Wärmepumpe?
Mit der Wärmepumpe im Haus verfehlen wir Paris 2050. Die Pumpe ist unschuldig, dass Linke, Grüne, FDP und der HEV sie in der falschen Umgebung einsetzen. Zur Rückgewinnung der Warmwasser-Temperatur aus der Kanalisation ist diese Technologie unschlagbar. Je wärmer die Umgebung, desto effizienter ist die Wärmepumpe. Unterhalb von -10°C wird sie zum Tauchsieder. Wärmepumpenbesitzer haben diesen Winter geschlottert, weil die Heizung kaum über 60°C ansteigt. Ein Boiler bzw. Tauchsieder hat den gleichen Wirkungsgrad, ist aber ironischerweise verboten? Bei höheren Aussentemperaturen können die Netzverluste nie kompensiert werden, obwohl, anhand der Energiestatistik 2019, ein sehr hoher Stromanteil aus fossilen und nuklearen Brennstoffen importiert wird.
Solche Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad unter 50% und der Netzverlust beträgt weitere 10%. Somit ist das Verbrennen von Öl im Privathaushalt ökologischer und CO2-ärmer als das Benutzen von Strom. Der Elektrowahn führt zu Netzinstabilitäten und Blackouts. Ein neues Elektronetz kostet gemäss Sommaruga rund 1,4 Billionen CHF und kann nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre umgesetzt werden. Die Schuldenlast, Steuern und Strompreis steigen für den Bürger an. Paradoxerweise berücksichtigt das CO2-Gesetz die Power to X Technologie nicht. Deren Umsetzung kostet keine 1.4 Billionen CHF und ist systematisch realisierbar. Nur diese Technologie führt aus dem CO2-Dilemma. Sebastian Rastberger Kantonsratskandidat SVP
Die Maschine erteilt Befehle
Benildis Bentolila
Vorletzte Woche war’s kalt draussen, dafür herrlich sonnig. Also hinaus an die Frische, Äste auflesen, Laub zusammenrechen, das um Bäume und Sträucher als Winterschutz aufgehäuft war und das der Wind kürzlich überall verteilt hat. Zwei Stunden arbeitete ich in der Kälte. Ah, jetzt ein Espresso, das wäre fein! Geht wohl nicht, denn ich müsste die Gartenschuhe ausziehen, an denen Klumpen feuchter Erde, Gras und Blätter klebten. Ich überlege: Wenn ich auf den Zehenspitzen und mit grossen, leichten Schrittchen zur Kaffeemaschine tänzle, sollte nichts passieren. Also rein, Maschine einschalten und – Kreisch! Auf dem Display erscheint «Trester leeren». Ärgerlich, gerade jetzt. Mit schweren Schuhen stapfe ich zurück in den Garten, wo wir jeweils den Kaffeesatz und das Restwasser zu Füssen der Pflanzen deponieren. Wieder hinein ins Haus. O Schreck! Ich hatte vergessen, dass ich die Gartenschuhe trage. Weil ich mich nicht wie eine Primaballerina bewegte, liegen nun dicke Erdklumpen auf dem Teppich im Vorbau und in der Stube, mir den Weg zum Espresso weisend. Egal, ich hätte eh putzen müssen. Mein Mann scheint ein Gschpüri oder eine gute Nase zu haben, denn er kommt meistens daher, wenn‘s Kaffee gibt. Er schaut auf den verschmutzen Boden, vorwurfsvoll auf meine Schuhe und noch unzufriedener mir ins Gesicht: «Aha!», meint er tadelnd, «Mir sagt man stets, ich dürfe nicht mit den Werkstattschuhen in die Wohnung kommen. Aber mit solchen Gartenschuhen ist es ganz was anderes, gell. Dieser Dreck ist ja biologisch abbaubar.» Ja, diese Maschinen, die uns Befehle erteilen. Roland ruft von irgendwoher, ich solle schnell einen Espresso herauslassen, denn er bräuchte einen, bevor wir weggehen würden. Wir sind zwar spät dran, aber ich schalte die Maschine an. Und was steht auf dem Display? Genau, «Trester leeren». Schnell den Kaffeesatz und das Restwasser in der Küche entsorgt und mit viel Lärm und ein bisschen Fluchen die Schalen wieder rein in den Automaten. «Wir sollten gehen», ruft mein Mann, «sonst kommen wir zu spät. Wie lange dauert es denn noch?» Länger, denn nun zeigt es auf dem Display an «Wassertank füllen». Wir lieben unsere Automaten in der Küche, klar. Aber oft nerven uns ihre Aufforderungen, die meistens zur Unzeit kommen – dann wenn wir uns beeilen sollten oder wir Besuch haben und jemand eine interessante Geschichte erzählt, deren Ende wir nicht verpassen wollen. Irgendwann fingen wir an, die Aufforderung auf dem Display zu singen. Je nachdem, ob wir uns darüber ärgern oder es uns nichts ausmacht, fällt die Melodie aus. Sind wir äusserst gut gelaunt, jubilieren wir dann statt «Haalleluja, haalleluja» eben «Treester leeeren, Treester leeeren, Trester leeren …»
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wieder
Die ersten Boten: Der Frühling ist nicht mehr weit. Hier zeigen sich erste Schneeglöckchen in Zwingen. FOTO: REINHARD HÄNGGI
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DIES UND DAS
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
CHRISTIAN THALMANN wieder in den Kantonsrat wünscht sich Fredi Simonetti, Breitenbach
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Warum wähle ich Martin Vogel?
Keine Verhältnisse wie im Laufental
Martin Vogel ist ein gradliniger Mensch mit Prinzipien, zielorientiertem Denken und Handeln. Wir sind uns nicht immer einig und haben zu vielen Dingen unterschiedliche Ansichten. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass Martin Vogel ein sehr engagierter Kantonsrat sein wird — genauso engagiert, wie er seinen Wahlkampf betreibt. Er wird sich in Solothurn für die Anliegen der Bevölkerung der Amtei DorneckThierstein einsetzen. Darum setze ich Martin Vogel zweimal auf meine Liste.
Der Passwang verbindet die 23 Gemeinden des Schwarzbubenlandes mit dem Mittelland. Sie ist die wichtigste Verbindung zum Kanton Solothurn. Trotzdem waren es drei Kantonsräte aus der Region, die die zweite Sanierungsetappe verhindern wollten. Gegen einen Entscheid des Kantonsrates wollten sie das Referendum ergreifen. Vehementer Gegner der Sanierung war der freisinnige Bezirkspräsident Mark Winkler (Witterswil), aber auch SP-Kantonsrat Simon Esslinger (Seewen) liess sich für das Komitee einspannen. Es ist dreist und grenzt an Realitätsverlust, wenn sich am 7. März alle regionalen Gegner um einen Sitz im Solothurner Kantonsrat bewerben. Mit ihrem Vorstoss haben sie nicht nur die Interessen des Schwarzbubenlandes mit Füssen getreten. Nun wollen sie mit ihrer Wiederwahl auch noch erreichen, dass ihr unverzeihliches Vorgehen vom Stimmvolk gutgeheissen wird. Gerade im benachbarten Laufental können wir beobachten, wie es endet, wenn kantonale Politiker nicht mehr die Interessen ihrer Einwohnerinnen und Einwohner vertreten und solidarisch als überparteiliche Interessensgruppe auftreten. Die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks Laufen haben sich alles nehmen lassen, zuletzt auch ihr Spital. Jenes Spital, das sie glaubten, mit einem Staatsvertrag in die Zukunft retten zu können. Das Schwarzbubenland braucht in den nächsten vier Jahren Vertreterinnen und Vertreter, die für ihre Bezirke eintreten und nicht einen Keil zwischen sie treiben. Guido Halbeisen Kantonsratskandidat SVP, Grindel
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LESERBRIEF
Wozu braucht es den Regierungsrat? Um bei den Regierungsratswahlen vom 7. März einen Entscheid zu treffen, muss man sich vorab einmal die Frage stellen: Für was brauchen wir diese Leute überhaupt? Die Aufgabe des Regierungsrats besteht in der Leitung des Kantons. Er übernimmt den Vollzug von Gesetzen und Bestimmungen, koordiniert Verwaltungsabläufe und ist unter anderem für den kantonalen Finanzplan zuständig. Die Regierungsratsmitglieder übernehmen somit die Führung unseres Kantons. Deshalb brauchen wir Persönlichkeiten mit Charakter im Regierungsrat, die sich durch Führungsqualitäten auszeichnen. Doch was heisst das? Führungsqualität zeichnet sich nicht durch Streitbereitschaft und unerschöpfliche Autorität aus, ebenso wenig wie durch grenzenlose Leidenschaft und postfaktische Argumentation. Gute Führung tut sich für mich durch Objektivität,
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«Ich wähle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat, weil er sich für die solide soziale Absicherung der Ehepartner in Landwirtschafts- und Gewerbebetrieben einsetzt.» Sieglinde Jäggi-Erzer, Seewen
Mit «Greenfields: The Gibb Brothers Songbock, Vol. 1» (Universal) veröffentlichte Barry Gibb, der ehemalige Gitarrist und Leadsänger der Bee Gees, ein neues Album. Es enthält zwölf Songs, darunter einige der beliebtesten Titel der legendären Pop-Band, die bis heute mehr als 200 Millionen Alben verkauft hat. Zu Barrys zahlreichen Auszeichnungen und Ehrungen zählen unter anderem acht Grammy Awards und zuletzt der Grammy Lifetime Achievement Award. Der nach dem Tod seiner Brüder Maurice und Robin noch einzige lebende Bee Gee hat die Songs mit Stars der Country-, Folkund Americana-Szene in Nashville neu interpretiert. Mit dabei sind namentlich die kürzlich 75 Jahre alt gewordene Dolly Parton («Words»), Sheryl Crow («How Can You Mend A Broken Heart»), Alison Krauss («Too Much Heaven»), Keith Urban («I’ve Gotta Get A Message To You»), Jay Buchanan («To Love Somebody») und Jason Isbell als Barry Gibbs Duettpartner in dem 1986 entstandenen, aber seither noch nie aufgenommenen «Words Of A Fool». Fazit: Die einstigen Pop- und Disco-Hits der Bee Gees gefallen auch im Countrylook. Benno Hueber
ONSR KANT N E D IN TE 2 R | LIS BISHE
7. MÄRZ 2021 2x AUF JEDE LISTE
LESERBRIEF
Treffpunkt für alle Cafés, Restaurants und Bars sind in diesen Coronazeiten als Netzwerke der Realität wichtiger denn je. Warum geht man eigentlich in ein solches Lokal? Es gibt dafür tausend Gründe und es gilt, diese verschiedenen Absichten und Bedürfnisse zu erkennen und nach bestem Willen zufriedenzustellen. Dafür ist die Gastronomie da. Aber auch die anderen Gäste bilden dann oft ein spontanes Wohlbefinden. Da begegnen sich junge Damen, ältere Ehepaare, Geschäftsleute, Intellektuelle, solide Handwerker, Frauen mit Kindern, ältere Einzelgänger, sogar Teenies und solche, welche einfach etwas Unterhaltung suchen. Verschiedene Sprachen schwirren durch den Raum — eben das pulsierende Leben, das nie durch virtuelle Erlebnisse ersetzt werden kann.
Die einen trinken einen Kaffee, andere kommen auf ein Bier, wieder andere geniessen ein Glas Wein, ein Dessert, etwas Kleines zum Essen oder gar ein feines Abendessen. So sollte es sein. Viele Menschen kapseln sich jedoch ab, sitzen zu Hause hinter ihren neuesten technischen Geräten und korrespondieren mit einer irrealen Welt. Vor lauter Technik lebt man nicht mehr. Wo bleiben die Geselligkeit, der Austausch der Meinungen und Ideen, Streitgespräche über Gott und die Welt und die Politik, sowie der neuste Klatsch? Anstatt zum Psychiater zu gehen, gründe man lieber einen Verein, wo man sich mit Gleichgesinnten trifft. Lotty Zemp
LESERBRIEF LESERBRIEF
Gelegenheit beim Schopfe packen
Barry Gibb
WoS. In den beiden Basel haben sich über das Wochenende die Trends bei den Neuinfektionen unverändert fortgesetzt. Im Stadtkanton wurden am Samstag 16 Neuinfektionen registriert und am Sonntag 13. Die Zahl der mit Corona Infizierten steigt damit auf insgesamt 9732. 23 Personen waren Stand letztes Wochenende hospitalisiert, sechs davon befinden sich auf der Intensivpflegestation. Die Zahl der Verstorbenen liegt unverändert bei 190. Im Landkanton wurden am letzten Samstag 40 neue Fäll verzeichnet, am Sonntag 18. Insgesamt meldet der Kanton Baselland seit Ausbruch der Pandemie 13 410 Fälle, wovon derzeit 376 noch aktiv sind. Es befinden sich aktuell total 19 Personen mit Covid-19 in einem Baselbieter Spital (Normalstation), es befindet sich niemand auf der Intensivpflegestation. Die Zahl der Todesfälle ist mit 209 stabil geblieben. Die Anzahl positive Fälle der vergangenen 14 Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohner (14-Tage-Inzidenz) beläuft sich auf 166,1 Neuansteckungen in dieser Zeitspanne.
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Carmen Ackermann-Seiler Kantonsratskandidatin, Fehren
MUSIK-TIPP
Stabile Trends bei Neuinfektionen
Andreas Bringold
konstruktives Verhalten, praktische Klugheit und vernünftige Weitsicht hervor. Entscheidend ist dabei nicht nur ein kooperativer Stil, sondern auch der Inhalt. Die gesteckten Ziele sollen realistisch, durchaus etwas idealistisch, aber niemals utopisch sein und die aktuelle soziale, geografische und demografische Situation miteinbeziehen. Keine leichte Aufgabe also. Deshalb wähle ich Sandra Kolly-Altermatt und Thomas A. Müller. Sie verfolgen eine konsensorientierte und wirklichkeitsnahe Politik und beeindrucken auf fachlicher sowie menschlicher Ebene. Damit verbinden die beiden Regierungsratskandidaten der CVP jeweils die zwei Dinge, die ich vereint sehen möchte: Menschlichkeit und Kompetenz, Herz und Kopf.
KUNO ER S S A G AT
Am letzten Sonntag bin ich bei strahlendem Sonnenschein auf das E-Bike gestiegen und habe gemeinsam mit meiner Frau unsere wunderschöne Region erkundet. Meine Tour führte mich von Breitenbach zum Zwergenland im Huggerwald über Liesberg dem Bahngleis entlang Richtung Bärschwil mit Halt an der roten Brücke, weiter über Grindel, dann dem Ibach entlang abwärts nach Erschwil und mit Blick auf die Burg Neu-Thierstein zurück nach Hause. Was für ein Genuss! Eine Studie aus dem Jahre 2017 über die touristische Wertschöpfung im Kanton Solothurn lieferte interessante Erkenntnisse über die Chancen und Risiken in unserer Region: Mit einem Anteil von 3,3 Prozent an der Beschäftigung und 2,1 Prozent an der Bruttowertschöpfung ist der Tourismus zwar kein Magnet, aber dennoch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der leider immer noch stiefmütterlich behandelt wird. Der Spruch «Jede Krise birgt nicht nur Gefahren, sondern auch Möglichkeiten» des amerikanische Bürgerrechtlers Martin Luther King beschreibt die aktuelle Situation aus meiner Sicht treffend. Die Schweizerinnen und Schweizer entdecken seit rund einem Jahr die Heimat neu und geben Ihr Geld im Inland aus. E-Bikes boomen wie noch nie, regionale Produkte erfreuen sich einer grossen Beliebtheit und auch Ferien im Inland sind im Trend. Für das Schwarzbubenland bietet die Krise auch eine einmalige Gelegenheit, sich vor allem im Binnentourismus besser zu positionieren und dem Tourismussektor neue Impulse zu geben, was auch vielen weiteren KMU-Betrieben zusätzliche Aufträge beschert und neue Arbeitsplätze schafft. Als Geschäftsführer Tourismus des Forums Schwarzbubenland will ich mich aktiv im Kantonsrat einbringen und unserer Region mit einer starken Stimme mehr politisches Gewicht geben. Dazu brauche ich Ihre Stimme, am besten zwei Mal auf jeder Liste. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung. Marcel Schenker Kantonsratskandidat SVP Breitenbach
Bildung digital und zeitgemäss Die Bildung ist auch in den Gesamterneuerungswahlen im Kanton Solothurn ein ganz wichtiges Thema, und die FDP des Kantons Solothurn kann sich glücklich schätzen, dass sich mit Remo Ankli einer der talentiertesten Bildungsdirektoren der Schweiz erneut zur Wiederwahl stellt. In seinem Beitrag «Das neue Normal bleibt liberal» findet sich auch ein ausgesprochen lesenswerter Abschnitt unter dem Titel «Digitale Bildung? Zeitgemässe Bildung!». Ich kann seine Aussagen Wort für Wort unterschreiben. So hält er unter anderem fest: «Heute wissen wir, dass diese sogenannte Digitalisierung Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche hat. Deshalb ist Bildung im Hier und Heute selbstverständlich auch digital, damit sie zeitgemäss bleibt. Ganz nach dem Motto: Wer heute nicht mit-
kocht, steht morgen auf der Speisekarte.» Ist doch sehr schön gesagt. Doch dies genügt nicht. Diesen schönen Worten folgen auch konkrete Taten. Im Bericht wird daran erinnert, dass im Kanton Solothurn der digitale Wandel auf allen Bildungsstufen mit einem Impulsprogramm 2021–2024 begleitet wird. Dazu wird ein Fachrat aus Wissenschaft und Praxis eingesetzt, damit Entwicklungen, Aktualitäten und die praktische Nutzbarkeit von digitalen Technologien im Bildungsumfeld erkannt und gefördert werden. Das gefällt mir, und ich gebe bei den Gesamterneuerungswahlen am 7. März Remo Ankli und selbstverständlich auch Peter Hodel meine Stimme. Roland Matthes FDP Kantonsratskandidat Rodersdorf
LESERBRIEF
Bildung ist wichtig! Als gelernter Mechaniker und erfolgreicher Handwerker weiss ich, dass eine fundierte Berufslehre eine wichtige Grundlage ist — ob im Handwerk, in der Industrie oder im kauf-
männischen Bereich. Verbunden mit dem dualen Bildungssystem, das den akademischen Weg abdeckt, ist das eine wichtige Basis für eine florierende Wirtschaft und ein intaktes Gemeinwohl. Dafür stehe ich ein. Ich danke für Ihre Unterstützung. Martin Vogel Kantonsratskandidat FDP — Liste 3 Büren ANZEIGE
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Rolf MEYER indenKantonsrat www.svp-so.ch/meyer
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DIES UND DAS
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
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LESERBRIEF
Geschlossen hinter Richard Aschberger
EINGESANDT
Im Austausch mit der Bevölkerung mit der Bevölkerung auszutauschen und auch in unserer Region für die kommenden Wahlen am 7. März zu motivieren. Die Unterhaltungen schienen für beide Seiten sehr erfreulich, und das Gesprächsklima war mehr als positiv. Mit den verteilten Orangen konnten wir auch eine gehörige Portion Vitamin C verteilen, getreu dem Motto «Bleiben Sie gesund!» Zum Abschluss machten sich die Kandidierenden für den Kantons- respektive den Regierungsrat auf den Weg zum Kloster Mariastein. Der Wallfahrtsort mit einer langen und abwechslungsreichen Geschichte ist eines der bedeutendsten kulturellen und spirituellen Zentren unserer Region, mit Ausstrahlung in die ganze Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus. Durch die vielfältigen persönlichen Beziehungen zum Kloster war es spannend, sich mit Mariano Tschuor über die zukünftige Planung und das Projekt «Mariastein 2025» zu unterhalten. Eine gemeinsame Besichtigung der Klosteranlage rundete den erfolgreichen Tag ab. Für die CVP Dorneck-Thierstein Lara Christina Alkan Kantonsratskandidatin, Witterswil
Die CVP bei bestem Wetter unterwegs: v.l. Mariano Tschuor, Sandra Kolly-Altermatt, Thomas A. Müller, Lara Christina Alkan und Glenn Steiger vor dem Kloster Mariastein. FOTO: ZVG
Nach der eisigen Kälte letzte Woche, die bei den Standaktionen in Dornach, Seewen und Flüh vorherrschte, war es eine willkommene Abwechslung an diesem wunderschönen Samstagmorgen in den Endspurt des Wahlkampfs zu starten. Begrüsst wurden die Regierungsratskandidaten Sandra Kolly-Altermatt und Tho-
mas A. Müller mit Kaffee und Schwarzbuebe-Gipfeli in Erschwil. Danach ging es mit viel Elan weiter an die Standaktionen der CVP Dorneck-Thierstein nach Breitenbach und ins Leimental nach Bättwil. Alles in allem «mit Abstand» eine der schönsten Gelegenheiten in diesem etwas spezielleren Wahlkampf, um sich
EINGESANDT
Erfolgreiche Standaktion Die Standaktion der FDP-Kandidaten zu den Kantons- und Regierungsratswahlen in Büren, welche am vergangenen Samstag stattgefunden hat, war ein voller Erfolg. Nebst den Kantonsratskandidaten Martin Vogel, Büren, Roman Baumann, Gempen und Andreas Bringold, Beinwil, waren auch die beiden Regierungsratskandidaten Peter Hodel und Remo Ankli anwesend. Unter Einhaltung der Corona- Schutzmassnahmen, entwickelten sich gute Gespräche und ein reger Austausch mit der Bevölkerung. Wir danken den Kantonsratskandidaten und insbesondere auch den Regierungsratskandidaten für ihr Kommen und wünschen ihnen für die Wahlen viel Erfolg. Roger Berger Ortsparteipräsident FDP Büren
Wertvolle Gespräche: Die FDP-Kandidaten an ihrer Standaktion in Büren. V.l.: Ludwig Binkert, Roman Baumann, Remo Ankli, Martin Vogel, Peter Hodel. FOTO: ZVG
Unsere 13 Kantonsratskandidaten aus dem Schwarzbubenland befinden sich inmitten ihrer Wahlkampagne und positionieren sich klar für die Anliegen ihrer Wähler. Zugleich bestreitet Richard Aschberger (36, Grenchen) seinen Wahlkampf, um einen Sitz in die Solothurner Regierung zu gewinnen. Das Präsidium der SVP Schwarzbubenland steht geschlossen hinter seiner Kandidatur. Für uns ist er der ideale Kandidat, um für die SVP in die Regierung einzuziehen. Dabei ist der Grenchner Unternehmer authentisch und handelt stets transparent. Bereits als Kantonsrat erarbeitete er mit seiner sachlichen Art in Politgeschäften hervorragende Lösungen und erwies sich als mehrheitsfähig und kompromissbereit. Aschberger weist zudem bereits eine beachtliche Politerfahrung auf, ist in Grenchen — nach dem Stadtpräsidenten — der bestgewählte Gemeinderat, kommt aus dem Gewerbe und arbeitete zugleich noch nie beim Staat, was ihn unbefangen macht. Er steht für eine sehr liberale Wirtschaftspolitik und für eine Politik der Vernunft, hält aber auch die Staatshilfe für Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten für richtig. Der Abstimmungssonntag (7. März) naht und wir sind im Endspurt unserer Wahlkampagne. Durch Ihre Stimme für Aschberger in den Regierungsrat und die Unterstützung unserer Liste 1 werden wir gestärkt die Interessen der Schwarzbuben in Solothurn vertreten. Für das geschätzte Engagement danken wir Ihnen. Sibylle Jeker SVP Schwarzbubenland
LESERBRIEF
Replik zu Leserbrief von Rolf Meyer Mir sind zwei Dinge im Leserbrief von Herr Rolf Meyer vom 18.2.21 besonders ins Auge gestochen: Herr Meyer täte gut daran, seine Worte mit Bedacht zu wählen: Im Zusammenhang mit Mitmenschen ist das Wort «Rasse» heutzutage wohl schon ziemlich hart an der Legalität anzusiedeln; ich darf davon ausgehen, dass Herr Meyer den Geschichtsunterricht aufmerksam verfolgt hat und deswegen die ausdrücklich negativen und grauenhaften Konnotationen dieses Ausdrucks kennt. Des Weiteren spricht Herr Meyer wiederholt auch vom «Dienen»; dies tat er auch schon in der — ungefragt — zugestellten Broschüre der SVP Kleinlützel zu Anfang dieses Jahres. Ich vermute, dass Herr Meyer das Wort «Dienen» von der falschen Richtung her betrachtet, und eher Subordination meint. Und zwar die Subordination jener, die sich nicht in den Dienst der einen Sache stellen, wie eben er selbst, oder auch jene, die aus geschichtlich und sozial völlig überholten Gründen bei einem (hoffentlich kleinen) Teil der Menschen in der Schweiz und der ganzen Welt als «die Anderen» gelten, um es möglichst wertfrei zu benennen. Herr Meyer tut sich selbst, seiner Partei und vor allem den Menschen mit diesen Worten keinen Gefallen. Matthias Dietrich Kleinlützel
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Redaktionsschluss
Gemeinden, Kantone, Parlament und Bundesrat sagen JA zur e-ID
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7. März 2021
an d dteverb her Stä nalrat ri c s lu ri F e t r Ku tio weiz urn, Na e nt S ch Präsid sident Soloth rä tp Stad
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NNE SUSA R AUSE T H H C NSRA KO TO N KAN 2 IN D E | L IS T E R E B IS H
LESERBRIEF
Bessere Kontrollen Am kommenden 7. März stimmt das Baselbieter Stimmvolk über die beiden Revisionen des Arbeitsmarktaufsichtsgesetzes (AMAG) und über das Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (GSA) ab. Die aktuellen Gesetze sind dabei noch gar nicht so alt. Sie traten nach letztmaliger Totalrevision im Februar 2014 in Kraft. Dennoch kam es in der praktischen Umsetzung anschliessend zu Diskussionen und Streitigkeiten. Dies veranlasste den Regierungsrat im Sommer 2018 zu einer Standortbestimmung. Aufgrund von politischen Vorstössen, Kommissionsberichten und veränderten rechtlichen Rahmenbedingungen beschloss die Baselbieter Regierung eine erneute Revision der beiden Gesetze in die Wege zu leiten. Der Regierungsrat forderte mehr Handlungsspielraum und finanzielle Steuerungskompetenz. Die revidierten Gesetze sollen Klarheit schaffen. Im Vollzug zur Sicherstellung eines fairen und kontrollierten Arbeitsmarktes sind viele verschiedene Organisationen beteiligt. Darum braucht es eine klare Rollenzuteilung. Die Einbindung der Sozialpartner selbst war indes nie bestritten. Es braucht ihr Know-how, es braucht die Marktnähe und ihre Erfahrung. Wir im Landrat müssen nun dafür sorgen, dass die Finanzierung sichergestellt wird und, dass weiterhin im gleichen Umfang kontrolliert wird. Kurzum, dass der Arbeitsmarkt für unsere KMU fair bleibt. Die Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission des Landrats hat in über 15 Sitzungen die neuen Gesetze beraten. Alle beteiligten Organisationen wurden angehört, alle Meinungen abgewogen und die Lösung, für alle vertretbar, fein säuberlich austariert. Regierung, Mehrheit der Parteien, beteiligte Organisationen und Verwaltung stimmten zu. Leider wurde diese Gemeinschaftsleistung nicht von allen geschätzt und eine kleine Gruppe aus EVP und Grünen stimmten dagegen. Um eine einzige Stimme wurde die 4/5 Mehrheit verfehlt. Kommt es bei der Volksabstimmung zu einem Nein, bedeutet das weitere Jahre der Verhandlungen, der Ungewissheit und der Unzufriedenheit. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass wir den durchdachten und ausgewogenen Gesetzesrevisionen zustimmen. Stimmen wir 2x Ja zu den beiden revidierten Gesetzen Arbeitsmarktaufsicht und Schwarzarbeit und sagen ja zu einem guten Kompromiss. Marc Scherrer CVP Landrat Laufen ANZEIGE
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ann s Germ scher Hanne t Schweizeri nderat n e S id , s nd tä Prä everba d in e G em
JA zum E-ID-Gesetz
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e-ID Schweiz | c/o digitalswitzerland | Selnaustrasse 25 | 8001 Zürich
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Damiano EMMENEGGER indenKantonsrat www.svp-so.ch/emmenegger
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DIES UND DAS
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
EINGESANDT
Wanderung der SP-Kandidierenden Zämme! goht ’s
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Andreas Bringold
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LISTE 3
«Ich wähle mit Andreas Bringold, einen gradlinigen und mutigen Schwarzbuben in den Kantonsrat.» Hans-Peter Marti, Breitenbach
VER ANSTALTUNG
REGION
Holzasche ist Gift gin. Auch wenn die Sträucher im Garten nie chemisch behandelt wurden: Wenn man deren Äste verbrennt, so entsteht giftige Asche. Einerseits können Pflanzen Schwermetalle wie hochgiftiges Arsen, Kadmium und Blei aufnehmen und anreichern. Verbrennt man die Pflanzen, so fallen diese Schwermetalle in hochkonzentrierter Form an. Andererseits entstehen beim Verbrennen neue Gifte wie das Sevesogift Dioxin und auch Furane. Diese Substanzen sind auch in kleinsten Mengen giftig oder gar krebserregend. Am besten lässt man Asche mindestens zwei Tage auskühlen und entsorgt sie mit der Kehrichtabfuhr.
Jugendzentrum offen!
Wanderung: Jonas Maienfisch, Vipulan Arulampalam, Susanne Schaffner, Karin Kälin, Shulojan Suntharalingam (von links). FOTO: ZVG
Aufgrund der Pandemie gestaltet sich der Wahlkampf in diesem Jahr etwas schwieriger. Veranstaltungen und Anlässe sind höchstens online durchführbar und Standaktionen sind in der momentanen Zeit auch nicht das Gelbe vom Ei. Die SP Rodersdorf hat sich deshalb etwas Spezielles einfallen lassen: eine Wanderung der Kantonsratskandidierenden von Flüh über Mariastein nach Rodersdorf. Gestartet wurde die Reise am letzten Samstagmorgen bei der Tramhaltestelle Flüh. Neben den Kantonsratskandidierenden
Karin Kälin, Shulojan Suntharalingam und Jonas Maienfisch hat auch Regierungsrätin Susanne Schaffner an der Wanderung teilgenommen. Nach dem Erklimmen der steilen Dorfstrasse in Flüh folgte eine erste kleine Stärkung, die von der SP Hofstetten-Flüh draussen an der Sonne bereitgestellt wurde. Danach folgte bei prächtigem Wetter und unter angeregten Diskussionen der Aufstieg nach Mariastein. Nach Besichtigung des wunderschönen Klosters Mariastein folgte der Abstieg nach Rodersdorf durch
den Wald. Dabei folgten die Wanderlustigen dem Stationenweg des alten Pilgerweges von Rodersdorf zum Wallfahrtsort, der in den nächsten Jahren eine Aufwertung erfahren soll. Schlussendlich liess man den Tag mit einer Take-awayVerköstigung aus dem Restaurant Bahnhöfli ausklingen. Ein schöner Anlass neigte sich seinem Ende zu und zeigte auf, dass Wahlkampf auch zu Zeiten von Corona möglich ist, jedoch vielleicht in etwas anderer Form als gewohnt. Jonas Maienfisch
FOTOGALERIE
Winterlich: Das schneebedeckte Brislacher Feld.
Eiskalt: Bis vor Kurzem dominierte der Winter auf Kleinblauen.
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Frühlingshaft: Von Eiseskälte zu milden Temperaturen – Frühlingsstimmung an der Birs in Zwingen.
Sonnig und mild: Endlich hält in der Region der Frühling Einzug – das Schloss Zwingen im warmen Sonnenlicht. FOTOS: REINHARD HÄNGGI
LESERBRIEF
Andreas Bringold — ein Kandidat mit Ausdauer
Will in den Solothurner Kantonsrat: Andreas Bringold (Bildmitte). FOTO: ZVG
Mit Andreas Bringold steht der Region Schwarzbubenland ein Kandidat zur Verfügung, der in Solothurn nicht nur für die Anliegen der Gemeinden, sondern auch für die Anliegen der Vereine und des Sports auf dieser Seite des Passwangs ausdauernd kämpfen wird. Er zählte von der ersten Stunde an zu den Sponsoren, die den Bau des neuen regionalen Leichtathletikzentrum in Breitenbach unterstützten. Ebenso zeigt er sich immer grosszügig und hilfsbereit, wenn es darum geht, für die örtlichen Vereine ein Schützenfest, einen Musikanlass oder einen Theaterabend mitzuorganisieren
und mitzutragen. Dass er Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit besitzt und ein Meister der Eigenmotivation ist, bewies er an unzähligen Langstreckenläufen, welche er erfolgreich zu Ende lief. Sportlicher Höhepunkt war sicher sein Sieg beim legendären 100-km-Lauf von Biel. Er ist sehr verlässlich und garantiert, dass er mit Herzblut für die Anliegen der Bevölkerung des nördlichen Kantonsteils kämpfen wird, und dies bestimmt mit seiner aus dem Laufsport gewohnten Hartnäckigkeit und Ausdauer. Familie Schnyder, Nunningen
gin. Der Aufbau von Beziehungen zu Gleichaltrigen ist ein zentraler Entwicklungsschritt im Jugendalter. Darum ist es umso wichtiger, dass die Angebote der Offenen Jugendarbeit Region Laufen weiterhin geöffnet bleiben, teilt das Jugendzentrum mit. Aktuell hat das Jugendzentrum an der Delsbergerstrasse jeweils mittwochs und freitags von 15.00 –19.00 Uhr unter Einhaltung der BAG-Massnahmen geöffnet. Die Jugendlichen können die Beratung für alle Lebenslagen auch online in Anspruch nehmen. Der Jugendarbeiter Beat Häner ist weiterhin auf öffentlichen Plätzen unterwegs.
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
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Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
FOTO DER WOCHE
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Wer fährt, trinkt nicht
Überwältigende Aussicht: Ausblick von der Skihütte der Hohen Winde mit Matterhorn, Eiger, Mönch und Jungfrau im Hintergrund. FOTO: PASCAL GROLIMUND
KANTON BASELLAND. WoS. Noch bis am kommenden Wochenende führt die Baselbieter Polizei vermehrt Verkehrskontrollen in Bezug auf die Fahrfähigkeit durch. Ziel dieser flächendeckenden Kontrollen ist die Erhöhung der allgemeinen Verkehrssicherheit. Die statistische Auswertung über die letzten Jahre zeige, dass die Problematik Alkohol, Drogen und Medikamente am Steuer von Motorfahrzeugen eine häufige Unfallursache darstelle. Die Folgen von schweren Unfällen würden für immenses Leid bei den Opfern und deren Familien sorgen. Die Polizei Basel-Landschaft appelliert an alle Verkehrsteilnehmenden, sich an die gesetzlichen Vorgaben zu halten und wünscht allerseits gute und unfallfreie Fahrt.
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Falsche Polizisten
Heimbewohner geimpft Den Schurz umbinden
WoS. Bei der Kantonspolizei Solothurn sind in den vergangenen Tagen wieder vermehrt Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen, die am Telefon durch «falsche Polizisten» kontaktiert worden sind. Betroffen war diesmal ausschliesslich das Schwarzbubenland. Zwei Personen sind auf diese Betrugsmasche hereingefallen und haben den Tätern Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren 10 000 Franken ausgehändigt. Die potenziellen Opfer — meistens ältere Personen — werden jeweils am Telefon durch angebliche Polizisten oder Staatsanwälte kontaktiert und anschliessend mit verschiedenen Geschichten im Zusammenhang mit Einbrüchen oder der Verhaftung von Einbrechern unter Druck gesetzt. Am Schluss läuft die ganze Sache immer darauf hinaus, dass die kontaktierten Personen ihr Bargeld und/oder ihre Wertsachen der Polizei zur sicheren Aufbewahrung aushändigen sollen.
WoS. Im Kanton Solothurn sind bis Ende Woche alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen (AHP) mit einer Zweitimpfung versorgt. Anfang Januar hat der Kanton die Impfkampagne gestartet und prioritär Bewohnende von Alters- und Pflegeheimen geimpft. Dabei wurden 4700 Personen auf freiwilliger Basis geimpft. Das entspricht rund 70 Prozent aller APH-Bewohnenden. In einem nächsten Schritt soll das exponierte Gesundheitspersonal in den Spitälern die Covid19-Impfung erhalten, teilt der Kanton mit. Seit dem 4. Januar erhielten insgesamt knapp 18 000 besonders gefährdete Personen die Erstimpfung. Wegen anhaltender Lieferschwierigkeiten kommt die Impfkampagne nur langsam voran. Das BAG hat für März lediglich 35 000 weitere Impfdosen in Aussicht gestellt. Sobald die Lieferungen bestätigt sind, können die neuen Termine für Erstimpfungen vergeben werden.
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gin. Lehrlinge in der Gastronomie haben es nun besonders schwer. Schweizweit gibt es rund 3000 Lernende, die ihr Handwerk wegen des Lockdowns nicht mehr richtig ausüben können, teilt Gastro Aargau mit. Der Verband hat deshalb ein Schulungskonzept auf die Beine gestellt. Die beiden Kantone Solothurn und Aargau haben ihre Unterstützung zugesagt. Nun können Lernende der Koch- und Restaurantberufe wieder den Schurz umbinden. Das Projekt startete letzte Woche. In drei Restaurants und im Gastrobildungszentrum Lenzburg werden die Jugendlichen intensiv trainiert. Die Lerneinheiten bestehen aus einer Mischung aus praktischem Lernen, Prüfungsvorbereitungen und Berufskunde. Die Berufsbildner zeigen den Lernenden Tricks und Kniffs, lassen sie diskutieren und üben. Diese Zusammenarbeit unter den Kantonen ist ein Novum. Das Angebot ist für die Betriebe und die Lernenden kostenlos.
HIMMELRIED. WoS. Der Schalter der Gemeindeverwaltung Himmelried wird ab kommendem Montag wieder wie gewohnt geöffnet. Öffnungszeiten sind montags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 9 bis 11 Uhr. Für Kundinnen und Kunden, welche gebührenpf lichtige Dienstleistungen beantragen, steht ab sofort ein Kartenlesegerät zur Verfügung. Dieses ermöglicht das bargeldlose Bezahlen mit diversen Bank- und Kreditkarten.
Einkäufe für Risikopatienten
ZWINGEN. WoS. Der TV Zwingen bietet ab sofort eine besondere Hilfeleistung an: Mitglieder des Turnvereins erledigen Einkäufe für Risikopatientinnen und -patienten und liefern diese vor die Tür. In dieser schwierigen Zeit sei es wichtig, im Dorf zusammenzuhalten, heisst es auf dem entsprechenden Flyer des Turnvereins Zwingen. Die Lieferung der Einkäufe ist kostenlos. Wer von diesem Dienst Gebrauch machen möchte, kann sich bei Monika Fringeli unter 061 761 13 45 melden und die Bestellung aufgeben. Für dieses Engagement bedanke man sich herzlich, schreibt die Gemeindeverwal-
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Das Haus der Frauen Von Laetitia Colombani Hörbuch gelesen von Ruth Reinecke und Andrea Sawatzki. Wenn die Augen am späten Abend zu müde sind zum Lesen, ist eine Hörbuch CD eine gute Möglichkeit, trotzdem zu «lesen». Laetitia Colombani ist 1976 in Bordeaux geboren und eine vielseitige Frau. Sie ist nämlich sowohl Schauspielerin, Schriftstellerin als auch Regisseurin. Ihr erster Roman «Der Zopf» stand wochenlang auf der «Spiegel» Bestsellerliste und wurde auch verfilmt. In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr ganzes Leben in Frage stellt. Sie schreibt nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe an die Ausländerbehörde, an den einen Sohn oder an den Geliebten und erfährt dadurch Freundschaft, Dankbarkeit und das Glück des Zusammenhalts. Doch war die Frau, die vor hundert Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschliesst, die Geschichte der mutigen Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben. «Das Haus der Frauen» ist der erste Roman über Blanche Peyron, die 1926 unter widrigsten Umständen eines der ersten Frauenhäuser begründete. Christine Eckert
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