Donnerstag, 25. Februar 2021
112. Jahrgang Nr. 8
Hallo, mein Name ist Emil Salathé 061 701 44 44 info@bestesEigenheim.ch www.bestesEigenheim.ch
Erfolgreich Immobilien verkaufen
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS BIRSECK UND DAS DORNECK
FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT buch-hain.ch
BUCHHAIN
P.P. A 4144 Arlesheim
Post CH AG
Vergessen im Lockdown Für Menschen mit psychischen Leiden ist das persönliche Gespräch mit dem Therapeuten oft wie ein Strohhalm in der Einsamkeit.
Arlesheim
3
Caspar Reimer Für Mario (Name der Redaktion bekannt) ist der Dienstag ein besonderer Tag – dann nämlich hat er seine Therapiestunde beim Psychiater. Für ihn, der an einer Angststörung leidet und deshalb seit Jahren krankgeschrieben ist, ist der Gang zum Arzt fast die einzige feste Struktur während der ganzen Woche. Wegen der Corona-Massnahmen hat sein Psychiater darauf bestanden, die Sitzungen auf digitalem Weg durchzuführen. Mario wollte «nicht schwierig sein» und akzeptierte. Seither braucht er nur noch aus dem Haus, um einzukaufen.
Vom Rückzug in die Isolation
Menschen wie Mario trifft der Lockdown besonders hart, wobei sie in der öffentlichen Wahrnehmung wenig vorkommen: «Personen mit psychischen Beeinträchtigungen, die bereits vor Corona sozial isoliert waren, leiden jetzt besonders. Sie sind zusätzlich eingeschränkt und in ihren sozialen Kontakten stärker beschnitten als andere. Wo bei den einen beispielsweise nun eine Depression beginnt, verstärkt sich diese bei Menschen, die bereits an einer chronischen Depression leiden», sagt ein Sozialpädagoge aus der Region gegenüber dem Wochenblatt, der aus Rücksicht auf seine Klienten anonym bleiben will. Eine zusätzliche Belastung stelle die eingeschränkte Erreichbarkeit ihrer Therapeutinnen und Therapeuten dar. «Eine Psychotherapie bedingt den direkten Kontakt, Sitzungen per Video oder Telefon stellen oft eine
Publikumsmagnet: Anet Spenglers Nutztiere sorgen mitten in der Agglomeration für eine natürliche, willkommene Abwechslung und strahlende Kinderaugen.
Reinach
Sozial isoliert: Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen leiden besonders. Hürde dar.» Seiner Meinung nach werde bei der Ausführung der Corona-Massnahmen den psychischen Folgen zu wenig Beachtung geschenkt. Personen, die ohnehin zum sozialen Rückzug neigen, erleben nun ausgeprägte Isolation. Diese Erfahrung hat auch Irina Weber, abteilungsleitende Psychologin an der Tagesklinik Münchenstein, die zur Psychiatrie Baselland (PBL) gehört, gemacht. «Der Tagesklinik kommt ein besonderer Stellenwert zu, weil Begegnung und soziales Miteinander noch möglich ist.» Gegenüber dem Wochenblatt sagt sie: «Grundsätzlich bieten wir in dem an die Tagesklinik angegliederten Ambulatorium drei verschiedene Möglichkeiten für unsere Gespräche an: persönlich unter
sorgfältiger Einhaltung der Hygienemassnahmen, telefonisch oder per Videogespräch. Es gilt jeweils abzuwägen, was im individuellen Fall zu bevorzugen ist.» Im Ambulatorium hätte man auch die Erfahrung gemacht, dass manche Patienten die Durchführung der therapeutischen Gespräche per Video bevorzugen und sich damit sicherer fühlen. Es sei aber wichtig, im Vorfeld zu besprechen, welche Regeln für das Videogespräch gelten – etwa für das Gespräch einen angemessenen Platz in der Wohnung zu wählen und sich so anzuziehen, als würde man zu einem externen Termin aus dem Haus gehen. Aber: «Für stark isolierte Patientinnen ist der Gesprächstermin häufig der einzige Termin
Othmar Richterichs Gratis Cailler Branche Gipfel In Ihren TopShops der
Wo sich Kinder entfalten
LANDI Reba AG LANDI Ihr Partner für moderne Energietechnik in Reinach
ne f ü ll t e s chö Di v e r s e n k d o s e n g e n h e c f s Ge köp oh r en mi t M
Laufen, Meisenweg g5
Othmar Richterich AG
Schokoladenfabrikation
5
FOTO: PIXABAY.COM
in der Woche. Er gibt ihnen die Möglichkeit, das Haus zu verlassen und eine Routine aufrechtzuerhalten. In diesen Fällen stellen wir natürlich die Möglichkeit zur Verfügung, zu uns zu kommen.»
Einsamkeit und Geldsorgen
«Die Krise trifft diejenigen in unserer Gesellschaft am stärksten, die bereits vorher mit Armut und sozialem Ausschluss konfrontiert waren», sagt der Reinacher SP-Einwohnerrat Claude Hodel. Er setzt sich politisch und in der Organisation ATD Vierte Welt ehrenamtlich für die Bedürfnisse armutsbetroffener Menschen ein, die oft auch unter psychischen Belastungen oder gar Beeinträchtigungen Fortsetzung auf Seite 2
«Der Strumpf ist etwas Intimes»: Fabian Matz erschafft in seinem Atelier in Reinach Kunstobjekte aus Strümpfen. Sein Werk «Curvy Lines» ist aktuell an einer Gruppenausstellung in Texas zu sehen.
Agenda
22
Stellen Immobilien Events
8 8 8
Hackbraten in Variationen mit Rüebli oder Aprikosen
Natura-Qualität Arlesheim · Reinach · Muttenz · Partyservice www.goldwurst.ch
Planung - Beratung - Umsetzung
Aesch, Bubendorf & Gelterkinden TopShop Aesch TopShop Bubendorf TopShop Gelterkinden
Öffnungszeiten Montag – Samstag 6.00 – 22.00 Uhr Sonntag 7.00 – 21.00 Uhr agrola.ch
2020 rklärung Steuere
Sonnenweg 14 4153 Reinach BL 061 711 33 55 info@tarag.ch www.tarag.ch
Therwilerstr. 55 4153 Reinach
061 711 65 83
Tonka Patisserie Bäckerei • Konditorei • Confiserie • Cafés Münchenstein • Arlesheim • Reinach konditorei-buchmann.ch
Gartenunterhalt
GUTSCHEIN FÜR 1 CAILLER BRANCHE GIPFEL 85G Einlösbar im AGROLA TopShop Aesch, Bubendorf & Gelterkinden | Gültig bis Ende März 2021 | bei einer Tankung ab 20 Litern | nicht kumulierbar | solange Vorrat 08/21
www.romanogabrielli.ch
Tel. + 41 79 218 64 48
Ettingerstrasse 1 079 920 89 79 4153 Reinach www.pflaesterei-christen-bau.ch
Gartenpflege, Gartenbau Service, Unterhalt, Rückbau Vierjahreszeiten-Pflege-Abo 4144 Arlesheim Tel. 061 701 93 66 info@acgartenbau.ch
Spezialisiert für: – Natursteinpflästerungen – Plattenbeläge – Verbundsteine – Umgebungsarbeiten Gerne realisieren wir Ihr Projekt
SUSANNE SCHAFFNER AM 7. MÄRZ 2021
IN DEN REGIERUNGSRAT
THOM
ER MÜLL LLY A KO ANDR
AS A .
S
IN DE
vorwärts cho!
IERUN N REG
T GSRA
2
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe.
110
Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Staatlich anerkanntes Hilfswerk
› Gratisabholdienst und Warenannahme für Wiederverkäufliches
› Räumungen und Entsorgungen zu fairen Pr Preisen
Brockenstube Münchenstein Birseckstr. 62, Tel. 061 411 89 88 www.hiob.ch muenchenstein@hiob.ch Weitere HIOB Brockenstube Muttenz, Prattelerstrasse 25 Tel. 061 463 70 90
Helfen wo Not ist
Mit Ihrem Einkauf helfen auch Sie!
REGION
Vergessen im Lockdown Fortsetzung von Seite 1 leiden. Er steht in regelmässigem Kontakt mit Betroffenen aus der Region, die sich an ihn wenden, wenn sie Hilfe oder Rat benötigen: Da sei etwa die 45-jährige Katharina, die von der Sozialhilfe lebt und unter der Angst leidet, dass niemand mehr zu ihr in die Wohnung kommt, um mit ihr die Rechnungen zu erledigen. Oder der alleine lebende Rentner Hans, dessen einziges Vergnügen es war, ab und zu in einem Restaurant ein Bier zu trinken, um wenigstens noch etwas Gesellschaft zu haben – Freunde und Verwandte hat er schon lange nicht mehr.
«Der Umgang mit der Corona-Situation ist sehr unterschiedlich. Die einen nehmen es gelassen, da sie vorher schon alleine waren, wenig Kontakt hatten und ihr Leben von Einsamkeit und Durchhaltewillen geprägt war. Die anderen hadern noch mehr als vorher, müssen zusätzlich Psychopharmaka schlucken und sind sehr gereizt, weil sie keine Kontakte mit anderen Menschen pflegen können», sagt Hodel.
Rat und Unterstützung gesucht
Der Verein Phari betreibt in Reinach eine Lebensmittelabgabestelle für Men-
BLT
Fasnacht verlief weitgehend ruhig
BLT erteilt Zuschlag für neues Tram
WOB. Am Sonntag, 21. Februar, kam es im ganzen Kanton Baselland, vor allem aber im oberem Baselbiet, zu fasnächtlichen Aktivitäten. Die Aktivitäten verliefen weitgehend ruhig. Die Polizei Basel-Landschaft zeigte an den entsprechenden Örtlichkeiten Präsenz und suchte das Gespräch mit den Fasnächtlern und Besuchern. Das schöne Frühlingswetter lockte kantonsweit mehrere hundert Personen auf die Strassen. Grösstenteils haben sich die Leute an die
Covid-19-Verordnung gehalten. Einzig im Bereich der Maskentragpflicht wurden Übertretungen festgestellt. Die Mitarbeitenden waren vor Ort und suchten das Gespräch mit den Fasnächtlern, welche sich grösstenteils einsichtig zeigten. Die Polizei Basel-Landschaft zieht ein positives Zwischenfazit: «Unsere Erfahrung ist, dass die Gespräche mit der Bevölkerung durchwegs positiv verlaufen sind und die betroffenen Personen für die Massnahmen grundsätzlich Verständnis haben.»
Über 10 Millionen ausbezahlt WOB. Der Regierungsrat setzt die Auszahlungen im Zusammenhang mit den Corona-Härtefallhilfen fort. Im Rahmen einer vierten Tranche werden weitere 66 bewilligte Gesuche über insgesamt 4,1 Millionen Franken ausbezahlt. Bisher wurden bereits 145 Gesuche über 10,7
Millionen Franken bewilligt, teilte die Landeskanzlei am Mittwoch mit. Für das Baselbieter Härtefallprogramm stehen insgesamt rund 155 Millionen Franken zur Verfügung, davon werden 111,5 Millionen Franken vom Bund und 43,5 Millionen Franken vom Kanton finanziert.
WOB. In den Jahren 2023 bis 2025 wird die BLT 25 Schindler Trams, welche über 40 Jahre alt sind, durch neue Fahrzeuge ersetzen. Den Zuschlag für die Beschaffung der 25 Fahrzeuge als Ersatz für die Schindler Trams erhält Stadler Rail AG. Die neuen Trams von Stadler werden gemeinsam mit den Tango Trams auf allen Tramlinien eingesetzt. Der Fahrzeugbestand der BLT bleibt mit 63 Trams konstant. Die 25 neuen Trams werden in der Schweiz entwickelt und produziert. Die Investitionen belaufen sich insgesamt auf rund 125 Millionen Franken. Das Angebot, das Stadler auf die öffentlich publizierte Ausschreibung im April 2020 eingereicht hat, erfülle alle Kriterien der Ausschreibung, teilt die BLT mit. Es umfasst Fahrzeuge, Ersatzteile sowie optional den Fahrzeugunterhalt. Die BLT ist das erste Unternehmen in der Schweiz, welches die neue Tramgeneration einsetzen wird. Bereits letztes Jahr haben die Verkehrsbetriebe von Darmstadt sich für den neuen Tramtyp
entschieden. Bei der Neuentwicklung sei besonderer Fokus auf den Fahrgastkomfort gelegt worden, schreibt die BLT. Das Fahrzeug verfüge über einen grosszügigen Innenraum und grosse Panoramafenster. Die Drehgestelle am Anfang und Ende des Fahrzeugs böten eine hohe Laufruhe und schonen Rad und Schiene. Das neue Fahrzeug ist durchgehend niederflurig und barrierefrei ausgelegt. Das Tram wird mit einem Kollisionswarnsystem geliefert, welches auch bei der Waldenburgerbahn zum Einsatz kommt. Die Fahrzeuge werden so vorgerüstet, dass ein späterer Einbau von Schiebetritten bei allen Doppeltüren möglich ist. Grund dafür ist der in Basel-Stadt getroffene Grundsatzentscheid, die Trams mittelfristig mit Schiebetritten auszurüsten, damit Velofahrer an Kaphaltestellen mehr Platz zwischen Perronkante und Schiene haben. In den nächsten Monaten werde das Finanzierungsgesuch bei Bund und Kantonen eingeholt, sodass die Trams im September bestellt werden können.
Näher an den Firmen: Kanton will Bahnhof um 200 Meter verschieben
IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin CH Regionalmedien AG Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Redaktionsleitung Fabia Maieroni, Tel. 061 706 20 21 fabia.maieroni@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 706 20 21 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss: Dienstag, 9.00 Uhr Inserate Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Marco Dietz, Tel. 061 927 26 73 marco.dietz@chmedia.ch Inserateschluss Montag, 16.00 Uhr Inseratetarife www.wochenblatt.ch Inseratetarife als PDF
Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage: 76 086 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger Auflage: 203 267 Ex. Druck CH Media Print AG Copyright CH Regionalmedien AG Abonnemente CH Regionalmedien AG, Abo Contact Center Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.– Eine Publikation von www.chmedia.ch
sind temporär angestellt und bekommen keine Aussichten auf eine Festanstellung. Viele Familien hätten grosse Schwierigkeiten, ihre Fixkosten, wie Miete, Strom oder Krankenkasse, zu bezahlen. Wegen der BAG-Massnahmen bleiben bis Ende Februar die Abgabestellen geschlossen. «Auch unsere Bistro-Ecke steht leer und wir hören, dass die wöchentlichen Begegnungen und Kontakte unseren Besucherinnen und Besuchern fehlen, denn gerade in dieser Corona-Zeit leben viele von ihnen isoliert und sind einsam.»
DIE POLIZEI MELDET
K ANTON BASELL AND
Beglaubigte Auflage 32 435 Ex. (WEMF 2020)
schen, denen das Geld fürs Notwendigste nicht reicht. «Die Zahl der Personen, die bei uns Rat und Unterstützung suchen, hat aufgrund der Coronakrise enorm zugenommen», stellen die Verantwortlichen Gabi Huber und Brigitte Marques fest. Der zusätzliche finanzielle Engpass sei für jene, die schon vor der Pandemie am Existenzminimum lebten, eine grosse Belastung. «Viele unserer Bezugspersonen arbeiten in Tief lohnbranchen und haben grosse Angst, keine guten Zukunftsperspektiven mehr zu haben.» Einige hätten bereits ihre Arbeitsstelle verloren, andere
Der Münchensteiner Bahnhof liegt derzeit so unattraktiv, dass kaum jemand ihn braucht. Etwas weiter südlich würde er die jetzigen und zukünftigen Unternehmen viel besser bedienen. So ist die Idee entstanden, ihn neu zu platzieren. Michel Ecklin Der Bahnhof Münchenstein fristet ein Mauerblümchendasein. Er ist unter einer Brücke, und im unmittelbaren Umfeld befinden sich keine bahnhofsspezifischen Nutzungen wie Läden oder Arztpraxen, sondern vor allem Brachflächen. Zudem bestehen kaum attraktive Umsteigemöglichkeiten. Entsprechend tief ist derzeit die Anzahl Passagiere, die dort ein- und aussteigen. Bevor der Bahnhof eines Tages sowieso saniert werden muss, ist jetzt beim Kanton die Idee aufgetaucht, ob man ihn nicht als Ganzes neu platzieren könnte.
Projekten nicht im Wege stehen
Das Ziel wäre, die Entwicklungsgebiete weiter südlich besser zu erschliessen, etwa das neue Stadtquartier auf dem VanBaerle-Areal, wo in Zukunft 900 Menschen leben sollen, oder das Geschäftshaus Uptown Basel, wo mehrere hundert neue Arbeitsplätze vorgesehen sind. Auch das Walzwerk wäre näher bei den Zügen, ebenso eine ganze Anzahl von bereits bestehenden Unternehmen. «Es geht darum, den Bahnhof um etwa eine Perronlänge zu verschieben, rund 200 Meter», sagt David Peter von der Abteilung Gesamtverkehrsplanung in der kantonalen Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD). Die Verschiebung biete zudem die Gelegenheit, die Perronerschliessung optimal auf das Fussverkehrsnetz abzustimmen. Noch stehe nicht fest, in wel-
Beim Bahnhof Münchenstein ist wenig los: Die vielen Arbeitsplätze befinden sich weiter südlich. chem Zeithorizont man die Idee umsetzen wolle. Vorerst gehe es vor allem darum, dafür zu sorgen, dass die verschiedenen laufenden und zukünftigen Projekte in Bahnhofsnähe einer möglichen Verschiebung des Bahnhofs nicht im Wege stehen. Insbesondere hat der Kanton die Absicht, die Kantonsstrasse, die derzeit durch den Münchensteiner Dorfkern führt, neu im Tal zu führen. Die BUD hat eine Machbarkeitsstudie lanciert, deren Ergebnisse noch nicht bekannt sind.
SBB wollen nichts zahlen
Das Grundeinverständnis der Gemeinde hat sie, und auch die SBB stünden dem Ansinnen offen gegenüber, «solange sie selber nichts zahlen müssen», sagt Peter. Über die Finanzierung einer allfälligen
Verschiebung habe man sich aber noch nicht gross Gedanken gemacht. Darum ist auch noch keine Kosten-Nutzen-Analyse machbar, ob es sich auch wirklich lohnt, den Bahnhof um gerade mal 200 Meter zu verschieben. Der Bahnhofseingang käme ziemlich genau auf der Höhe von Uptown Basel zu stehen, dem neuen Geschäftshaus für Internet 4.0. «Für uns würde die Verschiebung kaum einen Unterschied ausmachen», sagt Hans-Jörg Fankhauser, der für Uptown Basel verantwortliche Architekt und Planer. Für die Anfahrtswege der zukünftigen Arbeitnehmer von Uptown Basel schwebt ihm ein Mix vor, in dem der öffentliche Verkehr eher eine kleine Rolle spielen dürfte. «Bei Techfirmen arbeiten viele techaffine Leute», sagt er. Diese würden neue Verkehrsmit-
FOTO: ROLAND SCHMID
tel bevorzugen. Deshalb plant er hundert Elektrotankstellen, und ihm schwebt ein Trottinettausleihdienst zum und vom Bahnhof Arlesheim vor, allenfalls sogar ein selbstfahrender Elektrobus Richtung Reinach.
Veloschnellbahn wäre ein Gewinn
Und für die Velofahrer sind grosszügige Garderoben geplant. Fankhauser sagt: «Mindestens so wichtig wie der Bahnhof ist für uns die Erreichbarkeit mit dem E-Bike.» Deshalb freut er sich auf die Veloschnellbahn, die der Kanton entlang der Bahnlinie angedacht hat. Trotzdem würde er die Verschiebung des Bahnhofs unterstützen, falls der Kanton sie vorantreibt, denn: «Das wäre sicher positiv für die ganzen Entwicklungsgebiete, und wir werden das beitragen, was wir können.»
ARLESHEIM Amtliche Publikationen
ARLESHEIM
www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.bl.ch Baupublikationen
Baugesuch Nr. 2021-0410 Projekt: Wind- und Wetterschutzverglasung – Standort: Parzelle Nr. 1441, Hirslandweg 12, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Verena Jörg, Hirslandweg 12, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Verena Jörg, Hirslandweg 12, 4144 Arlesheim
Baugesuch Nr. 2021-0439 Projekt: Mehrfamilienhaus/Carport – Standort: Parzelle Nr. 2130, Langackerweg 13, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch – Projektverfasser: Proinnova AG, Hauptstrasse 126, 4147 Aesch
Baugesuch Nr. 2021-0452 Projekt: Einfamilienhaus/Schwimmbad – Standort: Parzelle Nr. 7022, Hangstrasse, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: Nurten Moser, Bodenweg 28, 4144 Arlesheim/ Martin Moser, Bodenweg 28, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Siebenundvierzig 7 Architekten ETH SIA, Herr Philipp Moser, Tramstrasse 66, 4142 Münchenstein
Baugesuch Nr. 2021-0457 Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus/ Einfamilienhaus/Velounterstand – Standort: Parzelle Nr. 76, 1265, Obere Gasse 14, 16, 16a, 4144 Arlesheim – Gesuchsteller: St. Ottilienstiftung, Brachmattstrasse 16, 4144 Arlesheim – Projektverfasser: Flubacher Nyfeler Partner Architekten, Birsigstrasse 122, 4054 Basel
Auflagefrist: 25.02.2021 bis 8.03.2021 Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachen sind innerhalb der Auflagefrist schriftlich (4-fach) an die Baubewilligungsbehörde, Kanto-nales Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.
Friedhof Bromhübel
Grabaufhebung Nach Ablauf der reglementarischen Ruhedauer von 20 Jahren werden per 3. April 2021 auf dem Friedhof Bromhübel in Arlesheim folgende Gräber aufgehoben: – Feld A (Erdbestattungen), Gräber Nr. 101 bis 110 Bestattungszeit: 21. April 2000 bis 3. April 2001 – Feld C (Urnenbestattungen), Gräber Nr. 1 bis 7 und 505 bis 518 Bestattungszeit: 21. April 2000 bis 3. April 2001 Die Angehörigen werden gebeten, für die Abräumung der Gräber bis zum 28. Februar 2021 besorgt zu sein und weitere Familienangehörige entsprechend zu informieren. Angehörige werden nach Möglichkeit durch die Verwaltung persönlich angeschrieben. Grabmäler und Pflanzen, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht abgeholt sind, werden ohne Entschädigungsanspruch durch die Gemeinde entfernt. Wir bitten Sie, bei der Abräumung Nachbargräber und Anlagen nicht zu beschädigen. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter Tel. 061 701 38 48. Die Gemeindeverwaltung
Abstimmung 7. März 2021
90. Geburtstag
Vorurne
Am Montag, 1. März 2021, feiert Herr Emil Küng, wohnhaft im Senevita Sonnenpark, Zehntenstrasse 14 in 4133 Pratteln, seinen 90. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen für das kommende Lebensjahr beste Gesundheit, viel Freude und alles Gute. Der Gemeinderat
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Arlesheim www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 27. Februar 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 28. Februar 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 2. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 3. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 18.00 Münchenstein: Musik und Impuls zur Fastenzeit Donnerstag, 4. März 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 5. März 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Weltgebetstagfeier 19.30 Münchenstein: Weltgebetstagfeier
Die Engadiner muntern die Arlesheimer auf
Gerne geben wir Ihnen die Gelegenheit, vom Montag, 1. März bis Freitag, 5. März 2021 während der Schalteröffnungszeiten bei den Einwohnerdiensten in der Verwaltung Ihre Stimmunterlagen abzugeben. Dazu müssen Sie die Stimmzettel in einem verschlossenen Umschlag (nicht das amtliche Zustell- und Antwortcouvert) und den Stimmrechtsausweis abgeben. Zur Identifikation sollten Sie einen Ausweis mitbringen. Der Gemeinderat
Emil Küng
Am 1. Märzwochenende finden eidgenössische und kantonale Abstimmungen statt. Sie haben gemäss Bundesgesetz über die politischen Rechte nebst der brieflichen Stimmabgabe und der persönlichen Abgabe an der Urne noch eine dritte Möglichkeit der Stimmabgabe, nämlich die vorzeitige, persönliche Stimmabgabe (Vorurne).
3
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Reformierte Kirchgemeinde Arlesheim Sonntag, 28. Februar 10.00 Predigtgottesdienst (öffentlich in der Kirche) mit Pfarrer Markus Wagner mit Livestream um 10.00 auf www.ref-kirchearlesheim.ch Dienstag, 2. März 19.30 – 21.00 Predigtvorbereitungsgespräch in einem zoom-Videogespräch, Anmeldung bis spätestens 2. März, 11.00 mit Angabe von Namen und E-Mailadresse per E-Mail an sekretariat@ ref-kirchearlesheim.ch oder per Telefon 061 701 25 29, Di – Fr, 9.30 – 11.30 Uhr Mittwoch, 3. März Im Dialog mit einer Pfarrperson: Ab sofort ersetzen wir das Präsenzangebot in der Kirche durch telefonische Erreichbarkeit. Gerne haben wir ein offenes Ohr für Sie. Rufen Sie uns an, wenn Sie ein Gespräch wünschen oder von einer Person unserer Kirchgemeinde wissen, die unsere Unterstützung braucht. Claudia Laager, Pfarrerin, Tel. 061 701 40 11, (14.00 – 16.00) Thomas Mory, Pfarrer, Tel. 061 701 26 11, (17.30 – 19.00) Markus Wagner, Pfarrer, Tel. 079 482 80 41 (17.30 – 19.00) Weitere Informationen zu Gottesdiensten und Angeboten sowie Änderungen neuer Massnahmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ergriffen werden, finden Sie auf unserer Hompage «Agenda» www.ref-kirchearlesheim.ch
Christkatholische Gottesdienste Arlesheim www.christkatholisch.ch/baselland Sonntag, 28. Februar 10.30 Eucharistiefeier in der Klosterkirche Dornach
Liebevoller Umgang: Anet Spengler und ihre Engadinerschafe.
Anet Spenglers Nutztiere sorgen mitten in der Agglomeration für eine natürliche, willkommene Abwechslung. Bea Asper
Die Lämmer packt den Übermut, sie springen vor Lebensfreude in die Lüfte. Dabei flattern ihre langen «Lampi-Ohren» auf und ab. Bocksprünge wechseln sich ab mit Kräftemessen. Die jungen Engadinerschafe lieben das Spiel, sich gegenseitig vom Misthaufen runterzuschubsen. Sie veranstalten Wettrennen um die Heuraufe herum und necken sich närrisch. Zwischendurch bleiben sie verwundert stehen und begutachten mit ihren grossen Augen die Spaziergänger, die am Zaun stehen geblieben sind. Natürlich zaubern sie ihnen ein herzliches Lachen ins Gesicht und die kleinen Kinder juchzen vor Freude. Manchmal wagen sich die Lämmer in die Nähe der Menschen, doch im Nu rennen sie auch wieder davon – mit flatternden Ohren und wilden Sprüngen. Wer diesen Tieren zuschaut, dem wird es nicht langweilig. Die Engadinerschafe faszinieren und sind derzeit in Arlesheim beliebte Attraktion. Jedenfalls bilden sich
manchmal ihrem Zaun entlang kleinere Zuschauerkolonnen. Die Engadinerschafe zählen in der Schweiz zu den seltenen Rassen. Diese Rasse (mit den Hängeohren und der Ramsnase) zu erhalten ist für Anet Spengler eine Herzensangelegenheit. Das Engadinerschaf ist wenig geeignet für die Milchwirtschaft und bringt auch weniger Fleischertrag, doch dafür zeichnet es sich durch seine Widerstandskraft und die vorzügliche Fleischqualität aus und ist günstiger im Unterhalt als kommerzielle Rassen.
Massvolle Tierhaltung
Während der Leistungsdruck den überzüchteten Schafen auf die Gesundheit schlägt, erfreut sich das Engadinerschaf bis ins hohe Alter höchster Vitalität. Im Alpenraum wird es gerne zur Landschaftspflege eingesetzt, erklärt Spengler. Geduldig beantwortet sie die Fragen der Spaziergänger und bietet auch Erlebnisse mit den Tieren an. So dürfen Schulklassen bei der zweimal im Jahr stattfindenden Schafschur mit dabei sein und die Wolle zur Weiterverarbeitung verwenden. SP-Politikerin Spengler appelliert nicht nur für Nachhaltigkeit, sondern lebt ihre Ideologien vor, sei es bei der massvollen Tierhaltung oder der Förderung der Biodiversität. Im Moment befinden sich die Arlesheimer Engadinerschafe in ihrem Win-
FOTO: BEA ASPER
terquartier am Schalampyweg, sobald das Gras zu wachsen beginnt, trifft man sie dann auf den verschiedenen Wiesen in der Agglomeration. Die kleinen Glöckchen, die sie am Halsband tragen, fallen nur auf, wenn die Schafe in Aufregung versetzt wurden. «Vor allem nachts kann ich dem Klang der Glocken entnehmen, ob ich nach dem Rechten schauen muss», erklärt Spengler.
Schlachten für den Eigenbedarf
Im Moment sind es die Geburten (nicht selten Zwillinge), die zusätzliche Kontrollgänge erforderlich machen. Komplikationen treten bei dieser robusten Rasse selten auf, Spengler schaut aber lieber einmal zu viel nach als zu wenig. Für sie steht der liebevolle Umgang mit den Tieren keineswegs im Widerspruch dazu, am Ende des Lebens das Fleisch zu essen. Dabei bleibt sie ihren Grundsätzen treu und übernimmt höchstpersönlich das Zerlegen des Körpers und das Herstellen der Wurstware. Die Schlachtung vor Ort für den Eigenbedarf erspare dem Tier viel Stress. Dass sich Gewohnheitsveränderungen und Stress negativ auf die Fleischqualität auswirken, weiss sie aus ihrer Arbeit am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL). So werden Tiertransporte und Schlachthöfe wissenschaftlich untersucht – diese Erkenntnisse fliessen dann ein in die Praxis und Gesetzgebung.
LESERBRIEF
Feuchtgebiet droht auszutrocknen Im Wochenblatt vom 18. Februar des Artikels von Tobias Gfeller wird «der Kanton» zitiert: «Aktuell haben wir keine belastbaren Hinweise, welche auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einem Versiegen der Quelle und den durchgeführten Bauarbeiten hinweisen.» Frage: Was wären denn noch für «belastbare Hinweise» denkbar ausser den je-
dermann vor Augen liegenden Tatsachen vor Ort? Die Quelle floss über Jahrzehnte, ohne je zu versiegen. Kaum beginnen die Bagger zu graben, versiegt sie. Ebenso frage ich mich, ob der Kanton seine Aufgabe als Aufsichts- und Bewilligungsbehörde effektiv wahrnimmt. An der damaligen Urnenabstimmung vom 24. November 2013 zum Quartier-
plan «Auf der Höhe II» hat der Gemeinderat der Stimmbevölkerung das Versprechen gemacht, dass die Kleingewässerstruktur und die Quellen mit dem dazugehörendem Uferbereich beim Bauen ausreichend geschützt und erhalten bleiben. Leider sind dies bis jetzt nur leere Worthülsen. Daniela Villaume
EIDG. ABSTIMMUNG
Burka stellt keine Gefahr für uns dar Am 7. März stimmen wir über das Verhüllungsverbot ab. Dafür wird mit einem Plakat geworben, auf welchem eine Frau mit sehr bösem Blick einen Niqab trägt. Wir dürfen uns von diesem bösen Blick und dieser ausländerfeindlichen Kampagne nicht beirren lassen. Burka- oder
Niqab-Trägerinnen stellen keine Gefahr für unsere Sicherheit dar. Ausserdem lässt sich Extremismus nicht mit Kleidervorschriften bekämpfen, vielmehr spielen wir mit solchen unverhältnismässigen Regeln Extremisten in die Hände. Um Extremismus zu bekämpfen braucht es
Aufklärung, Integration, Toleranz und Emanzipation. Wir sollten uns nicht durch Plakate und Geschwätz verängstigen lassen, sondern an unseren demokratischen Grundwerten festhalten und gegen das Verhüllungsverbot stimmen. Lea Mani, Co-Präsidentin SP Arlesheim
Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,
heim. Kontaktadresse: Markus Dudler, Vizepräsi-
Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontakt: Werner Rudin, Dornach, 079 373 53 25.
dent, 079 709 96 52. www.cvp-arlesheim.ch, info@cvp-arlesheim.ch
VEREINSNACHRICHTEN Bocciaclub Arlesheim. Schwimmbadweg 14, 4144 Arlesheim (bei den hinteren Tennisplätzen). Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, 4144 Arlesheim, 061 701 28 84, E-Mail boccia@ boccia-arlesheim.ch. Spiel- und Trainingszeiten, Jahresprogramm und weitere Infos unter www. boccia-arlesheim.ch
Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) Arles-
Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.00–21.30 im Domhofkeller. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00.
Informationen & News
Steuern und Vorsorge
A K T U E L L E
S T E U E R T I P P S
WIR HELFEN IHNEN WEITER
Vorsorgen und Steuern sparen Die Autorin Sparen für das Alter bietet viel Raum für Steueroptimierung. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick, worauf es zu achten gilt, um die möglichen Steuerspareffekte bezüglich Vorsorge zu nutzen.
Michèle Ohayon Tobler Treuhand GmbH Münchenstein
1. Säule Beiträge an AHV, IV und EO können steuerlich vom Einkommen in Abzug gebracht werden. Über die Deklaration des Nettolohnes und des Gewinns geschieht dies bei Erwerbstätigen automatisch. Wer Beiträge als Nichterwerbstätige/-r bezahlt, kann diese ebenfalls in der Steuererklärung in Abzug bringen. Die Renten sind immer zu 100 % als Einkommen zu versteuern. 2. Säule Sofern Einkaufspotenzial besteht, können freiwillige Einlagen in die Pensionskasse sehr effektiv zur Steuereinsparung eingesetzt werden. Oft werden Einkäufe eher kurz vor der Pensionierung getätigt, wenn die finanziellen Ressourcen vorhanden sind und die Motivation, für das Alter vorzusorgen, steigt. Auch Bonuszahlungen, Dienstaltersgeschenke usw. bieten Anlass für eine PKEinlage. Je früher Einkäufe geprüft werden, desto besser können die Abzüge auf mehrere Jahre verteilt werden, sodass der Spareffekt progressionsbedingt optimal genutzt werden kann. Bei der zeitlichen Planung muss auf die Sperrfrist zwischen Einkäufen und Kapitalbezügen geachtet werden. Steuereinsparungen werden rückgängig gemacht, wenn innert dreier Jahre nach einem Einkauf ein Kapitalbezug erfolgt. Der Einkauf in eine Scheidungslücke ist von der Sperrfrist ausgenommen, und wenn ausschliesslich Rente bezogen wird, steht einem Einkauf bis zur Pensionierung nichts im Weg.
Vorbezüge zum Zweck der Wohneigentumsförderung (WEF) müssen erst zurückbezahlt werden, bevor ein steuerwirksamer Einkauf getätigt werden kann. Nach Rückzahlung können die beim Vorbezug angefallenen Steuern innert dreier Jahre, mit schriftlichem Gesuch, zurückgefordert werden. Steht eine Scheidungslücke neben einem WEFVorbezug, können Sie sich in der Regel zuerst in diese einkaufen. Bei der Pensionierung steht man vor der Wahl zwischen Kapital- oder Rentenbezug. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Rein steuerlich gesehen ist der Kapitalbezug der Rente vorzuziehen, weil die Steuerbelastung im Vergleich mit der Rentenbesteuerung regelmässig tiefer ausfällt. Allerdings sind Ihre allgemeine finanzielle Lage, Ihr Bedürfnis nach Flexibilität oder Sicherheit, die erbrechtliche Situation usw. neben den Steuern unbedingt miteinzubeziehen. Eine grosse Rolle spielt auch die eigene Lebenserwartung, die in der Regel unbekannt ist. Eventuell kann durch eine Mischung von Kapital- oder Rentenbezug eine stimmige Lösung erzielt werden. 3. Säule Ein AHV-pflichtiges Einkommen ist Voraussetzung für Einlagen in die gebundene Säule 3a. Durch den Abzug sinken das Einkommen sowie der Steuersatz und der Spareffekt beträgt ca. 20 bis 40 % des einbezahlten Betrages. Für 2021 können Erwerbstätige mit PK-Anschluss maximal CHF 6883 einzahlen und Erwerbstätige ohne PK-Anschluss höchstens 20 % des Nettoeinkommens bzw. CHF 34 416. In einem Jahr, in dem Sie von angestellt zu selbstständig wechseln, dürfen die kleine und die grosse Säule 3a kombiniert werden, aber die Einlagen den Maximalbetrag der grossen Säule 3a nicht übersteigen. Einlagen in die Säule 3a können zeitlich nicht nachgeholt werden und sollten deshalb jährlich erfolgen, um ein optimales Ergebnis bei der Vorsorgebildung und der Steueroptimierung zu erzielen. Eine Kapitalbezugssperre gibt es
bei der Säule 3a nicht, sodass trotz anschliessendem Kapitalbezug bis zum Datum der Pensionierung eingezahlt werden kann. Wenn man übrigens weiter erwerbstätig ist, kann 5 Jahre über die ordentliche Pensionierung hinaus eingezahlt werden. Kapitalbezug aus PK und Säule 3a Kapitalbezüge aus Vorsorge werden separat vom übrigen Einkommen besteuert. Für die Satzbestimmung werden die Bezüge innerhalb eines Jahres zusammengezählt und unterliegen je nach Kanton einer mehr oder weniger starken Progression. Die Bezüge werden deswegen gerne auf mehrere Jahre verteilt, um die Steuerlast zu senken. Je grösser das Vorsorgekapital ist, desto mehr spart man durch Staffelung der Bezüge (z. B. bei gemeinsam besteuerten Ehegatten und eingetragenen Partnerinnen/Partnern, deren Bezüge satzbestimmend zusammengezählt werden). Wenn man früh genug plant, ist die zeitliche Koordination der Bezüge gut organisierbar, da diese bereits 5 Jahre vor der ordentlichen Pensionierung möglich sind und bei Weiterführung der Erwerbstätigkeit teilweise auch aufgeschoben werden können. Da die Kapitalbezugssteuern in den Kantonen unterschiedlich hoch sind, wird manchmal ein Wohnsitzwechsel im Hinblick auf anstehende Kapitalbezüge ins Auge gefasst. Bitte beachten Sie hierzu, dass die Steuerverwaltungen für das Thema sensibilisiert sind und ein rein fiktiver Wohnsitzwechsel mehr Ärger als Erfolg bringen kann. Aufgrund der Weitläufigkeit und Komplexität des Themas liefern wir keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben. Eine Abklärung im Einzelfall ist unumgänglich! Tobler Treuhand GmbH Münchenstein Michèle Ohayon-Tobler 061 411 33 13 ohayon@tobler-treuhand.ch www.tobler-treuhand.ch
Ein Jahr beginnt von Neuem. Was kommt, sind die Steuern. Einfach oder komplex, privat oder geschäftlich, wir behandeln Steuererklärungen aller Kantone diskret und mit der grössten Sorgfalt.
Dina Consulting GmbH
Steuererklärung
Buchführung und Abschluss, Mehrwertsteuer, Löhne und Steuern: Wir führen alle Arbeiten mit hoher Qualität und zu fairen Preisen aus.
Administration, Buchhaltung, Consulting, Controlling, Finanzplanung, Gründungen, Reporting, Versicherungen. Tel. 076 232 22 98 info@dina-consulting.ch www.dina-consulting.ch
Sie unterstützen das WBZ – wir unterstützen Sie! Steuern Sie mit uns!
Anima Treuhand & Consulting GmbH Guten Tag, Grüezi,
FILIPPO PALERMO //// ¾ ¾ ¾ ¾
S teuererklärung V ersicherungen C o m p i l a z i o n e ta s s e A ssicurazioni
Tel. 061 711 15 65
N. 076 378 07 48
Münchensteinerweg 9 4153 Reinach
Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte www.wbz.ch +41 61 755 77 77
KONTAKT STEUERBÜRO t +41 61 755 77 77 steuern@wbz.ch
Bonjour, Buongiorno & Hello. Wir sprechen Ihre Sprache Ihre Steuererklärung fachlich und kompetent ab CHF 120.– Wir, Ihr zuverlässiger Partner für Unternehmen und Privatpersonen in Ihren dringlichsten Anliegen wie Treuhand, Buchführung, Steuern und Liegenschaftsverwaltung. Emil Frey-Strasse 167 • 4142 Münchenstein Tel. 061 551 30 20 • info@atc-gmbh.ch www.atc-gmbh.ch
REINACH Amtliche Publikationen
REINACH
www.reinach-bl.ch 061 511 60 00 kommunikation@reinach-bl.ch
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
5
«Ich habe mich den Strümpfen verschrieben»
Gemeinde Reinach, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach Mo–Do 8.30–11.30 Uhr, Fr 8.30–14.00 Uhr durchgehend Stadtbüro: sowie nach Vereinbarung Abteilungen: nach Vereinbarung Bestattungsbüro: 8.30–11.30 Uhr, Termine ausschl. auf telefonische Voranmeldung
DIE GEMEINDE INFORMIERT Publikationen der Baugesuche über Ostern Das Bauinspektorat der Gemeinde Reinach ist über Ostern (1. bis 5. April 2021) geschlossen. Die letzte Publikation von Baugesuchen vor Ostern erfolgt am 18. März 2021. Am 25. März und 1. April 2021 werden keine Baugesuche publiziert. Annahmeschluss für die Publikationen vom 8. April 2021 ist der 30. März 2021 um 11 Uhr.
Information zur Feuerwehrdienstpflicht: Verfügung Gemäss kantonalem Feuerwehrgesetz sind niedergelassene Frauen und Männer in definiertem Alter feuerwehrdienstpflichtig. In Reinach dauert diese Pflicht vom 19. bis zum 50. Lebensjahr (§ 7 Feuerwehrreglement der Gemeinde Reinach). Die Dienstpflicht kann erfüllt werden, indem in der Stützpunktfeuerwehr Reinach aktiv Feuerwehrdienst geleistet oder die Ersatzabgabe bezahlt wird. Personen, die in einer anderen Feuerwehr Dienst leisten möchten oder sich von der Ersatzabgabepflicht befreien lassen wollen, müssen das entsprechende Formular («Gesuch um Erfüllung der Feuerwehrdienstpflicht in einer anderen Feuerwehr» resp. «Gesuch um Befreiung von der Feuerwehrersatzabgabepflicht») mit den geforderten Dokumenten vor Erhalt der definitiven Steuerrechnung bei der Gemeinde eingereicht haben. Die Formulare können auf der Website der Gemeinde oder im Stadtbüro bezogen werden. Demnach wird verfügt: 1. Alle feuerwehrdienstpflichtigen Personen, die nicht aktiv in der Stützpunktfeuerwehr Reinach oder einer anderen kantonal anerkannten Feuerwehr Dienst leisten und nicht gemäss obiger Aufzählung von der Ersatzabgabepflicht befreit worden sind, haben eine Ersatzabgabe von 4.5% der Gemeindesteuer zu leisten. 2. Bei Einreichung eines Gesuches erfolgt eine Neubeurteilung. Der Entscheid wird mittels persönlicher Verfügung mitgeteilt. Rechtmittelbelehrung: Gegen diese Verfügung kann innert 10 Tagen nach Publikation beim Leiter Schutz und Rettung schriftlich und begründet Einsprache erhoben werden: Gemeinde Reinach, Leiter Schutz und Rettung, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach.
Vergabe Schulraumerweiterung beim Schulhaus Weiermatten Der Gemeinderat hat die Umgebungsarbeiten für die Schulraumerweiterung (Providurium) beim Schulhaus Weiermatten für CHF 259 399.55 an die Firma Rofra Bau AG aus Aesch vergeben.
Anlässe in Reinach
Baugesuche
018/21 Gesuchsteller - Endress Klaus und Irene, Hollenweg 59, 4153 Reinach – Projekt - Neubau Aussenpool (beheizt) – Parz. 1367, Hollenweg 59 – Projektverfasser - Müller&Naegelin Architekten BSA, Atelier-Gemeinschaft Basel, St. Alban-Tal 40a, 4052 Basel
020/21 A Gesuchsteller - Predigerhof AG, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel – Projekt - Unterhaltsarbeiten Dach – Parz. 3871, Predigerhofstrasse 172f – Projektverfasser - baubüro in situ AG, Dornacherstrasse 192, 4053 Basel 021/21 Gesuchsteller - Hermkes Rosa Maria und Roger, Chaletweg 7, 4146 Hochwald – Projekt - Abbruch Einfamilienhäuser und Neubau Mehrfamilienhaus (7 WHG.) – Parz. 2208, Kürzeweg 3+5 – Projektverfasser - Schmid + Bürgin, Architektur, Flustrasse 51a, 4147 Aesch 022/21 Gesuchsteller - International School Basel, Fleischbachstrasse 2, 4153 Reinach – Projekt - Zusätzliche Fluchttreppe – Parz. 2462, Fiechtenweg 72 – Projektverfasser - Gruner Generalplanung AG, St. Jakob Strasse 199, 4020 Basel 023/21 A Gesuchsteller - Gemüsegärtnerei Lohr, Herr Markus Lohr, Passwangstrasse 31b, 4226 Breitenbach – Projekt - Folientunnel (Jährlich Mai-Oktober) – Parz. 3825, Predigerhofstrasse 173 – Projektverfasser - Gemüsegärtnerei Lohr, Herr Markus Lohr, Passwangstrasse 31b, 4226 Breitenbach Einsprachen gegen diese Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen vom 26.02.2021 bis 8.3.2021 (Poststempel) an den Gemeinderat Reinach, p. Adr. Technische Verwaltung, Bauinspektorat, Hauptstrasse 10, 4153 Reinach einzureichen. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 RBG sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Einsprachen nicht ein, wenn sie nicht innert Frist erhoben oder begründet wurden. Planauflagen sind im Windfang des Gemeindehauses einsehbar. Wir bitten Sie zu beachten, dass das Bauinspektorat Reinach die Baugesuche noch nicht geprüft hat. Infolgedessen können während der Auflage-/Einsprachefrist nur allgemeine Fragen zum Zonen- und Baurecht, jedoch keine projektbezogenen Fragen beantwortet werden.
– 26.2., 8.30-11.30 Uhr, Frischwarenmarkt, Gemeindeplatz Alle Anlässe in Reinach sind auf www.reinach-bl.ch sowie auf der kostenlosen App der Gemeinde zu finden.
Abfuhrdaten
2. März Bio-/Grünabfuhr Gesamte Gemeinde 3. März Papierabfuhr Kreis Ost 3. März Kartonabfuhr Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde, auf www.reinach-bl.ch sowie auf der App der Gemeinde als Push-Abo.
FOTO: ZVG / ELENI KOUGIONIS
Fabian Matz erschafft in seinem Atelier in Reinach Kunstobjekte aus Strümpfen. Eines seiner Werke ist aktuell an einer Gruppenausstellung in Texas zu sehen. Caspar Reimer Strümpfe haben den Künstler Fabian Matz schon immer stark angezogen: «Die Faszination geht bis in meine Kindheit zurück», sagt der 34-Jährige anlässlich des Interviews in seinem Atelier im Reinacher Kägen-Quartier. Was im ersten Moment nach einem durchaus verbreiteten Fetisch klingt, ist bei Matz Leitmotiv seiner künstlerischen Arbeit und alles andere als trivial: «Der Strumpf ist etwas Intimes, das sich dem Körper anpasst, gleichzeitig ist er sehr zugfest und hält physikalischen Belastungen stand, insbesondere Polyamidstrumpfhosen.» Aus eben diesem sehr zugfesten Material ist eine aus dem Jahr 2019 stammende Arbeit mit dem Titel «Curvy Lines» beschaffen, welche derzeit an der international berüchtigten Gruppenausstellung «34th annual Materials: Hard + Soft International Contemporary Craft Competition & Exhibition» in Denton im US-Bundesstaat Texas zu sehen ist. Sein
Werk wurde zusammen mit weiteren 76 Arbeiten aus insgesamt neun Ländern ausgewählt. «Curvy Lines» besteht aus Strümpfen, die den «für sie maximal zur Verfügung stehenden Platz» in einer Holzbox einnehmen. «Die mit Epoxidharz getränkten Strümpfe habe ich in der selbst konstruierten Box mit Luftballons so weit wie möglich ausgedehnt», erzählt Matz. «Nach 24 Stunden waren die Strümpfe in ihrer Form ausgehärtet und ich konnte die Ballons aus den Strumpfhosen entfernen.» Genau darum gehe es bei seiner Arbeit: «Ich gebe etwas hinein – sei es ein Material, ein Zug oder eine Dehnung – und nehme es wieder heraus.» Der in Reinach und Basel ausgebildete Polygraf studierte bis 2016 an der Hochschule Luzern Kunst und Vermittlung: «Dort habe ich damit begonnen, die Stümpfe künstlerisch zu verwerten.» Seither experimentiert er mit seiner grossen Sammlung unterschiedlicher Fabrikation, Qualität und Garnstärken und forscht nach deren Grenzen und Ästhetik.
Stereotypen hinterfragen
Weltweit gäbe es einige Künstlerinnen, welche sich den Strumpf auch im Sinne eines feministischen Motivs als künstlerisches Material angeeignet haben, Männer seien hingegen eher rar auf dem Gebiet. Für ihn ist jedoch klar: «Ich habe mich den Strümpfen verschrieben.» In
früheren Werken hatte Matz den Strumpf als Provokation eingesetzt, sich als Transvestit verkleidet, um Stereotypen von Männlichkeit und Weiblichkeit zu hinterfragen. In anderen Werken wird der Strumpf seinem eigentlichen Zweck entfremdet und in eine Installation ohne jede Erotik integriert. «Ich bin immer wieder aufs Neue erstaunt, was man mit dem Material alles erschaffen kann», erzählt Matz. Sein Atelier ist entsprechend voll mit Objekten aus Strümpfen unterschiedlichster Form und Ausrichtung: «Manche Objekte haben einen starken Bezug zu Alltäglichem, auch wenn dies nicht unbedingt gewollt ist», so Matz. Einige Werke erinnern an Lampions, andere an Quallen oder Boxhandschuhe. Seine Inspiration holt sich Matz im täglichen Leben aus den vielen Beobachtungen in der Physik, Biologie, Alltagsgegenständen sowie seinen selbst erschaffenen Werken.
International vernetzt
Seine Arbeiten wurden bisher in Gruppen- und Einzelausstellungen in der Schweiz und Deutschland und im vergangenen Jahr international in virtuell kuratierten Ausstellungen und Publikationen gezeigt. Matz hat sich mittlerweile als Künstler gut vernetzt und pflegt in der Szene international Kontakte: «Es ist wichtig, sich mit anderen Künstlerinnen und Künstlern auszutauschen.» Weitere Infos: www.fabianmatz.com
LESERBRIEF
Corona und eine weitere Folge Es ist anzunehmen, dass nur wenige Leute durch den bedauerlichen Virus zusätzliche Erwerbsquellen zu erschliessen vermochten. Viel eher gings bei Angestellten und vor allem selbstständig Erwerbenden ans Eingemachte. Grosse Investitionen wie von der Gemeinde Reinach zur Zeit geplant und im Gange sind, wurden logischer Weise bereits vor Ausbruch der Pandemie in die
Wege geleitet. Dass in den vergangenen Jahren wie verlautet «über die Verhältnisse» gelebt worden ist, kann schwer nachvollzogen werden, und es dürfte nicht schwer sein, die Verantwortlichen zu eruieren. Dass aber die angeblich leeren Kassen auf dem Buckel der breiten Bevölkerung gespiesen werden sollen, ist kaum publikums-freundlich. Die Erhöhung der Ge-
meindesteuer um 2 Prozent musste ungern akzeptiert werden, wenn jedoch nach heute erhaltener Abrechnung die Wasserfakturierung um 38 Prozent sowie die Grundgebühr um 266 Prozent angehoben wird, so geht dem Normalverbraucher hiefür jedes Verständnis abhanden. Wäre die Anrichtung mit weniger grossen Kelle nicht das naheliegendste Mittel dazu? Peter Wunderlin
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Wir haben Zeit – Buch-Hain Nein!
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
So kompliziert ist die Vorlage nicht Ich lese jede Woche im Reinacher Teil alle Leserbriefe zum Buch-Hain-Abstimmungsthema, obwohl ich mich schon entschieden habe. So kompliziert ist diese Vorlage im Grunde nicht, nur welchen Argumenten soll man denn Glauben schenken? Man könnte fast meinen, in dieser Gemeinde werde die Arbeit nicht richtig gemacht. Allen gerecht zu werden, ist auch eine Aufgabe, die niemand kann. Die involvierten Gruppierungen
Leidenschaftlich am Strumpf: Fabian Matz entdeckt bei seiner Arbeit immer wieder neue Aspekte des Modeaccessoires.
für dieses Projekt werden es sich wohl nicht einfach gemacht haben, damit eine sinnvolle Lösung präsentiert werden konnte. Sicher wurde auch von allen Seiten eine grosse Kompromissbereitschaft abverlangt. Ich vertraue auf das Geschick und die fachliche Kompetenz aller Beteiligten, die dieses Projekt Buch-Hain ausgearbeitet haben, besten Dank dafür. Somit ist es für mich ein klares Ja zum Buch-Hain. Therese Stalder
Es ist ganz einfach: Die Bauten im Buchloch müssen sich ins Quartier und in die Landschaft einfügen. Das gelingt sicher nicht mit fast 18 Meter hohen Klötzen. Mit der letzten Abstimmung haben wir doch ein klares Statement abgegeben! Wir werden so lange jeden Quartierplan bachab schicken, bis die Eigentümer begriffen haben, dass für diesen Ort nur Einfamilienhäuser infrage kommen. Dass ein ehemaliger Gemeinderat droht, eine Ablehnung des QP Buch-Hain käme einer faktischen Enteignung gleich und die öffentliche Hand müsste eine millionen-
teure Auszonung finanzieren» entsetzt mich, denn das ist schamlos gelogen. Eine Auszonung müsste (wie früher schon einmal) explizit beschlossen werden. Da dies kaum geschehen wird, ist und bleibt das Buchloch Bauland. Schlimmer als jetzt kann’s aber nicht kommen. Zwar kann mit dem vereinfachten QP-Verfahren immer noch grösser gebaut werden als sonst in der Zone W2a, aber gegenüber dem jetzigen Projekt wären die Häuser zahlreicher, dafür niedriger, kleiner und mit weniger Wohnungen je Haus.
Deshalb wäre eine Umzonung (aus dem QP in die Wohnzone W2a) eine Überlegung wert. Dann würde wohl auch eine Entschädigung fällig, jedoch eine geringere als bei einer Auszonung. So ein Verfahren würde den Bauherren aber vor allem wieder für viele Jahre blockieren. Vielleicht ist auf der Basis solcher Erwägungen auch eine Einigung auf einen Kompromiss möglich, unter Einbezug der Anwohner? Lassen wir uns nicht einschüchtern – wir haben Zeit. Deshalb stimmen wir Nein! Carmen Oriet
6
REINACH
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Jetzt Onlineshop besuchen! Wegen Lockdown bleibt das Geschäft vorübergehend rte geschlossen. Schnecken (Paare ) aus Madagaskar.
Dornach, Herzentalstrasse 40 Telefon 061 Telefon 061 701 701 38 38 26 26 Besuchen Sie unsere Website: Online bestellen: www.alfredneuman.ch www.alfredneuman.ch
Fr
Ak
üh
bu
12
tio
er
n
rab
%*
*mind. 5 Monate vor Baubeginn nur für Privatkunden als Direktbesteller Rabatte nicht kumulierbar Telefon 061 726 96 26 Service ausgeschlossen!
Unsere Fenster sind «Made in Baselland»
ch
att
Rolladenservice Rolladen, Sonnenstoren, Lamellenstoren, Reparaturen und Neuanfertigungen. Alexander Riser, Tel. 079 404 26 19* Bruggweg 36, 4143 Dornach
Antik & Kleinkunst
Wir sind Ihr seriöser Partner beim Ankauf von Kunst und Krempel. Möbel, Porzellan, Zinn, Öl-Gemälde, Münzen, Musikinstrumente, SilberBestecke, Schmuck, Uhren aller Art auch defekte und vieles mehr. Termin Vereinbarung oder auch Hausbesuch. Tel. 061 511 80 13 od. 078 626 59 02, antikschmuck-point@gmx.ch Kleinhüningerstrasse 141, 4057 Basel
! 78 19 t i Se
U. Baumann AG Haushaltapparate + Küchen-Paradies
Mühlemattstrasse 25/28 4104 Oberwil Tel. 061 405 11 66
Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 – 12.00 / 13.00 – 18.15 Uhr Sa 9.00 – 12.00 Uhr baumannoberwil.ch baumann-shop.ch
Haushaltapparate + Küchen • Alle Fabrikate zu sensationellen Preisen
• Reparaturen aller Fabrikate
Gerätetausch-Aktion!
Tauschen Sie jetzt Ihren alten Steamer, Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler gegen die neuen Electrolux Geräte ein und profitieren Sie von unserem einmaligen Rabatt:
52% beim Eintausch von mindestens zwei Geräten bis 28. Feb. 2021.
Filiale Breitenbach Passwangstrasse 3 4226 Breitenbach Tel. 061 783 72 72
Die mit de roote Auto !
Selbständiger u. gelernter Landschaftsgärtner übernimmt gesamten Winterschnitt inkl. Obstbäume. CHF 50.– pro Std. 079 665 39 51
N. Salzillo
Geschätzte Kundschaft eller Das Verkaufspersonal ist trotz aktu Situation telefonisch für Sie da! ice Auch der Montage -/Reparatur-Serv ist gewährleistet!
• Wir organisieren den ganzen Küchenumbau • Grosse Küchenausstellung
Tolle Angebote finden Sie jetzt auch auf unserer Homepage: baumannoberwil.ch
Während der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie sind wir weiterhin wie folgt für Sie erreichbar: Bearbeitungszeiten Telefon und E-Mail: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr Schalter (auf telefonische Voranmeldung): 9 bis 12 Uhr* * am Standort Rheinstrasse 3, 4410 Liestal
Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.arlesheim@wochenblatt.ch oder Telefon 061 927 26 70
wochenblatt.ch
Nein zur Lehrplan-Initiative
Für eine naturnahe Bebauung
Am 7. März stimmen wir über die Gesetzesinitiative «Die gigantische und unerfüllbare Anzahl von 3500 Kompetenzbeschreibungen in den Lehrplänen auf ein vernünftiges Mass reduzieren» ab. Ich werde diese Initiative ablehnen, da es diese nicht braucht. Im Baselbiet wurde vom Bildungsrat ein schweizweit einzigartiger Rückmeldeprozess zum «Lehrplan Volksschule Basel-Landschaft» der Sekundarschule aufgesetzt. Die Lehrpersonen können auf diese Weise Feedback aus ihrer alltäglichen Praxis geben. Am Schluss sind es die Lehrer und Lehrerinnen, die beurteilen können, was gut funktioniert und wo es Anpassungen
braucht. Es ist sehr bedauerlich, dass das Thema Lehrplan schon wieder politisiert wird und sich das Stimmvolk dazu äussern muss. Es geht nun darum, die wertvollen Erkenntnisse aus dem breit aufgegleisten Feedback-Prozess bestmöglich zu nutzen und für unsere Schülerinnen und Schüler gewinnbringend umzusetzen. Ansonsten riskieren wir, dass der Lehrplan des Baselbietes der Primarstufe, der Sekundarschule und der Sekundarstufe II nicht mehr auf jenen der Schweiz abgestimmt ist. Ich stimme mit Überzeugung gegen dieses unnötige Experiment. Béatrix v. Sury Landrätin Vize-Präsidentin CVP-BL
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Lieber Buchloch als Buch-Hain Seit über 30 Jahren kenne ich das Buchloch-Areal, um das mit dem Buch-HainBauprojekt ein noch wüsterer Kampf entbrannt ist als beim früheren Hochhaus-Projekt. Es werden falsche Bilder zu unsachlichen Artikeln verbreitet und viel Polemik soll den Stimmbürger davon überzeugen, dass dieser «lästige Problemfall» endlich mit einem Ja aus der Welt geschafft werden muss. Sachlich betrachtet mache ich mir als Geobiologin grosse Sorgen um die Folgen der immensen Erdbewegungen für die über 100 Meter lange Tiefgarage, die zusätzlich noch fünf grosse Gebäude tragen muss. Das Terrain ist rutschgefährdet, der Boden instabil; es gibt dort mehrere grosse Einbrüche. Die kompakte Lehmschicht birgt viel Übertragungskraft, weshalb die Bodenerschütterungen
durch Grab- und Rammarbeiten weit über das Baugelände hinaus weitergeleitet werden. Gleiches gilt für die Lärmemissionen. Die monatelangen Tiefbauarbeiten werden sich negativ nicht nur auf die angrenzenden Wohnquartiere auswirken, sondern auch auf die Waldtiere. Bei derart problematischen Bodenverhältnissen müssten geologische und hydrologische Untersuchungen durchgeführt werden, bevor überhaupt etwas geplant wird! Zweifelsfrei absehbar ist aber jetzt schon, dass der zusätzliche Aufwand an Material und Energie zur Stabilisierung der Bauten, und vorab der bis zu 10 Meter tiefen Baugrube, immens wird. Ökologisch ist das purer Unsinn. Darum ist mein Wunsch für den 7. März: Nein zum Quartierplan Buch-Hain! Petra G. Baumgartner
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Wachstumseuphorie Man hat in Reinach das Gefühl, dass der Begriff «Selektives Wachsen» unbekannt ist. Wachstum um jeden Preis: überall verschwinden monatlich Einfamilienhäuser und die dazu gehörenden Gärten samt alten Bäumen, siehe Tramstation Lochacker. Wenn Klima-und Energieziele zur Reduktion des Kohlenstoffs in den nächsten 20 bis 30 Jahren erreicht werden sollen, so müsste weltweit 25 Prozent
mehr Wald gepflanzt werden. Obwohl in Reinach im Zentrum einige neue Bäume gepflanzt worden sind, ist die Verbetonierung überall im Vormarsch. Das Projekt Buchhain ist daher abzulehnen. Es kann und muss eine reduzierte, Natur schonende Lösung, ohne Kostenfolge für die Gemeinde gefunden werden: Ökologie vor Ökonomie. Ursula Salathé
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Wahlheimat Reinach – Grün statt Grau Was hat Sie nach Reinach gezogen? Sind Sie hier geboren, aufgewachsen, oder haben Sie Reinach später als Ihren Lebensraum gewählt? Auf mich trifft Letzeres zu. Ich kam vor 11 Jahren hier her, weil ein nettes Dorf vielen Familien eine gute Infrastruktur bietet und nicht zuletzt, weil es hier noch viel Grün gibt, eingebettet in das schöne Baselbiet. Einzig die Hochhäuser als Bausünden passten nicht ins Bild. Zurück zur Gegenwart: Es ist klar, dass sich bei steigendem Bevölkerungsaufkommen und gleichbleibender Fläche die Bauweise ändern muss. Es ist eine Herausforderung, dem Anspruch nach mehr Platz, hoher Lebensqualität und einträglichen Steuerzahlern, gerecht zu werden. Eine HerausANZEIGE
Dies sind tatsächlich 17,5 m Höhe – geplant für 4 Bauten beim Buch-Hain. Deshalb NEIN zu Buchhain!
forderung, die man annehmen und lösen kann und bereits einige massige Projekte geplant sind. Wo jetzt aber 17,5 Meter hohe Kolosse, dicht an dicht, tatsächlich «Natur-nah» in den Wald gesetzt werden sollen, ist, meiner Meinung nach, ein verträgliches Mass verloren gegangen. Scheinbar hat man aus den alten Bausünden oder der vergangenen Abstimmung nicht gelernt. Was ist nun die Entscheidungsgrundlage? Die Argumente der Ja-Verteter oder die Argumente des Nein Komitees? Schauen wir Einwohner und Stimmbürger gut an, was man uns versucht, zu verkaufen. Haben Sie die Ballons gesehen, die die Höhe der geplanten Gebäude anzeigen? Jeanette Cerquone
Schon vor sieben Jahren standen wir in Reinach vor einer ähnlichen Situation wie heute: Damals sollte auf dem BuchHain Areal ein Hochhaus entstehen, das von der Reinacher Bevölkerung schliesslich abgelehnt wurde. Nur: Das Areal ist nach wie vor Bauland – genau gesagt ist es dies seit 70 Jahren. Somit ist es naheliegend, dass früher oder später ein neues Bauprojekt vorgesehen ist. Verwunderlich ist deshalb, dass man sich gegen den Quartierplan Buch-Hain stellt. So ist es doch wünschenswert, dass immerhin ein Bauprojekt realisiert wird, bei dem möglichst viel grüne Flächen erhalten bleiben – genau so, wie es durch die Nutzung von nur 17% des Baulands nun vorgesehen ist. Zudem wird gerne ausgeblendet, dass Feuerwehrzufahrten und Parkplätze auch bei einem vereinfachten Bauverfahren gebaut werden müssten. Bei einem Nein zum Quartierplan Buch-Hain kann die Bebauung nicht mehr beeinflusst werden. Deshalb stimme ich «Ja» zu QP Buch-Hain. Christine Hermann Fraktionspräsidentin CVP/BDP/GLP
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Infrastrukturbeitrag Auch den Gegnern des Quartierplan Buch-Hain ist es mittlerweile klar, dass ein Teil des Landes beim Buch-Hain überbaut wird, ob mit einem ordentlichen Quartierplan-Verfahren wie das aktuelle Projekt oder einem vereinfachten Quartierplan-Verfahren, wie die Gegner dies wünschen. Ein sehr wichtiger Bestandteil des vorliegenden Projektes ist der Infrastruktur Beitrag der zugunsten der Gemeinde entrichtet wird. Folgende Infrastruktur-Beiträge sind vorgesehen: Finanzierung eines Schutzkonzeptes das zeigt wie die verschiedenen Schutzbedürfnisse (Natur- und Uferschutz, Amphibienwanderung) gewährleistet werden können und auch die Umsetzung dieser Massnahmen. Dazu gehören Pflegeingriffe im Ufer- und Naturschutz, zwei bis drei neue Weiher entlang des Schönenbachs, Massnahmen zur Besucherlenkung etc. Alles finanziert durch die Eigentümer des Landes! Die Eigentümerin wird alle Flächen unentgeltlich übertragen, die innerhalb der Naturschutzzone liegen sowie die Parzellen 1061 und 7878, die nicht Teil des Quartierplan-Perimeters sind. Immerhin handelt es sich um 8130 Quadratmeter Land! Wollen wir auf diese namhaften Beiträge verzichten? Diese Massnahmen setzen die Jahrzehnte alten Forderungen nach «Rettet das Buchloch» um. «Ja» zum naturnahen Baukonzept Buch-Hain. Christoph Layer, Präsident Pro Komitee Buch-Hain
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Widerstand ist unverständlich Lebt man schon länger in der Gemeinde Reinach und ist man sogar selbst Landbesitzer, so kann man sich nur wundern, was in den letzten Jahren auf dem BuchHain Areal gescheChristina Wicker hen oder eben nicht (GLP) geschehen ist. So war auf dem Areal, das seit 70 Jahren Bauland ist, bereits 2014 der Bau eines Hochhauses vorgesehen. Dieses Projekt wurde von den Anwohnerinnen und Anwohnern abgelehnt. Beim vorliegenden Projekt zum Quartierplan Buch-Hain ist der erneute Widerstand aus meiner Sicht jedoch unverständlich: Ist es nicht genau das, was die Gemeinde braucht? Ein umsichtiges Bauprojekt, das sich in die Landschaft einfügen soll und bei dem zudem nur 17% der Parzelle bebaut wird. Ein klares «Ja» gibt es auf jeden Fall von meiner Seite. Christina Wicker, Landrätin GLP
Evangelisch
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE
Reinach
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Reformierte
K ANTONALE ABSTIMMUNG
7
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Kirchgemeinde
REINACH
Die Kirchenpflege und die Synodalen der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Reinach Die neue alte Behörde der Reformierten Kirchgemeinde. V.l.n.r. Daniel van Bürck, Hanno Elsässer, Claudio Carpi, Adrian Brüngger, Anna Wyss, Verena Kuntner, Franziska van Bürck, Beatrix Bokhoven, Bettina Boppart Lagger, Martin Vecchi AMTSPERIODE 2021-2024 Die Behörde der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Reinach An der Kirchgemeindeversammlung vom 12. August 2020 wurden alle bisherigen Behördenmitglieder für weitere vier Jahre wiedergewählt. An der ersten Sitzung im neuen Jahr hat sich die Behörde konstituiert. Daniel van Bürck bleibt der Präsident unserer Kirchgemeinde, Dr. Hanno Elsässer der Vizepräsident. Claudio Carpi ist weiterhin unser Finanzchef und Dr. Adrian Brüngger der Leiter des Ressorts Information. Anna Wyss steht dem Ressort Jugend vor, Verena Kuntner leitet das Ressort Gottesdienste. Franziska van Bürck ist verantwortlich für das Ressort Veranstaltungen und Beatrix Bokhoven vertritt uns neben ihrer Arbeit in der Kirchenpflege auch als Synodale in Liestal. Die Synodalen Bettina Boppart Lagger und Martin Vecchi sind ebenfalls unsere Vertretung in Liestal und haben beratende Stimmen an den Kirchpflegesitzungen. Das Ressort Liegenschaften ist derzeit vakant. Wir freuen uns ausserordentlich, weiterhin mit einer so kompetenten, aktiven und wohlwollenden Behörde arbeiten zu dürfen. Das Mitarbeitendenteam der Evangelisch-Reformierten Kirchgemeinde Reinach Freitag, 5. März, Weltgebetstagsfeier aus Vanuatu in der Dorfkirche St. Nikolaus Jeweils am ersten Freitag im März feiern wir auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Nachdem wir letztes Jahr die Feier – zusammengestellt von den Frauen aus Zimbabwe – aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig absagen mussten, freuen wir uns, dieses Jahr mit Euch die Stimmen der Frauen aus Vanuatu zu hören, denn der Weltgebetstag wird jedes Das Weltgebetstagsgastland Vanuatu. Foto wgt Jahr von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Vanuatu ist ein Inselstaat im südpazifischen Ozean. Ihr Motto: «Auf festen Grund bauen» widerspiegelt die Naturgefahren, denen Vanuatu ausgesetzt ist. Es gibt vier aktive Vulkane. Mit Ausbrüchen und überdurchschnittlich vielen Erdbeben muss gerechnet werden. Der steigende Meeresspiegel droht Boden wegzuspülen und schwere Zyklone können ganze Ernten oder Behausungen zerstören. Darum ist «Land» für die Ni-Vanuatu – wie sich die Einheimischen nennen – etwas sehr Wichtiges. Es wird nicht als Eigentum angesehen, sondern als Lebensgrundlage für die Menschen und Tiere. Die Frauen und Männer von Vanuatu stehen mutig auf und verkünden stolz der ganzen Welt, dass ihr Land auf jenem Felsen der Ewigkeit errichtet wurde, der Christus der König ist. In Reinach überbringen am 5. März die Frauen des Vorbereitungsteams die Stimmen der Ni-Vanuatu und beten mit ihnen gemeinsam für den Zusammenhalt, den Frieden und die Festigung des Glaubens. Sie sind herzlich eingeladen, mit uns mitzufeiern. Aufgrund der Corona-Pandemie ist das gemeinsame Singen nicht möglich. Ebenso fällt das traditionelle anschliessende Beisammensein mit Kaffee und Kuchen weg. Wir bedauern dies sehr und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder in bekanntem Rahmen den Weltgebetstag durchführen können Der Gottesdienst beginnt um 19.00 Uhr. Aufgrund der instabilen Fallzahlen muss jederzeit mit Änderungen oder Absagen gerechnet werden. Bitte beachten Sie dazu auch die Massnahmen des BAG. Das Vorbereitungsteam Der Sonntagsgottesdienst findet jeden Sonntag um 10.30 Uhr in der Mischelikirche statt. Die Platzzahlbeschränkung liegt bei 50 Personen. Kontakt Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Bruderholzstrasse 39, 4153 Reinach Tel. 061 711 44 76, Fax 061 713 84 77 E-Mail sekretariat@refk-reinach.ch, https://mischeli.refk-reinach.ch
8
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Zu vermieten 3 – 3½-Zimmer 3 Gehminuten vom Zentrum Reinach entfernt in 5-Familienhaus mit Lift
altersgerechte 3½-Zimmer-Wohnung mit separatem Hobbyraum und Carport PP per 1. April 2021 oder nach Vereinbarung zu vermieten. Helle, freundliche 3½-Zimmer-Wohnung, 1. OG Südwest, ca. 87 m², mit Balkon (12 m²) und separatem WC (Parkett- und Plattenböden) sowie Hobbyraum UG mit Douche und WC (23 m²) mit Tageslicht und Keller (7,7 m²).
Mietpreis:
Fr. 2120.– pro Monat zuzüglich Nebenkosten Bemerkung: An Nichtraucher, Haustiere nach Absprache Tel.: 061/733 10 12 oder 079/461 78 83
Zu verkaufen 4 – 4½-Zimmer und grösser
Gesucht
Sonnige
Modernes, behindertengerechtes Wohnen im WBZ-Neubau
4-Zimmer-Familienwohnung
in Generationenhaus in Ettingen zu vermieten, 1. Stock, mit grossem Garten zur Mitbenutzung. Mietzins: Fr. 1550.– Tel: 722 02 19 Brodmann
Brauchen Sie einen sauberen
MALER
der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15
Wir suchen in Basel und Umgebung
EFH oder Bauland Telefon 079 415 32 03
Im WBZ-Neubau bieten wir ab Juni 2021 zwölf moderne, behindertengerechte Servicewohnungen mit individuell bestellbaren Serviceleistungen an. Interessiert? Weitere Informationen finden sie unter wbz.ch.
Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte www.wbz.ch +41 61 755 77 77
Ihr Team für den Immobilien-Verkauf Einfamilienhäuser, Luxusvillen, Grundstücke, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser, Neubauprojekte. Team Lindenberger Immobilien GmbH Oberwilerstrasse 2, 4106 Therwil www.team-lindenberger.ch 061 405 10 90
Ihre Spende in guten Händen Spendenkonto 40-1222-0
persönlich, schnell und professionell
Top Verdienst
fair – einfach – seriös – sinnvoll monatlich 3- bis 5-stellig flexible Zeiteinteilung ab 5 h die Woche ab einem Alter von 20 Jahren längere Zusammenarbeit erwünscht Termin: 079 624 98 41, Hr. Binggeli
Bahnhofstrasse 3, 4147 Aesch Tel. 061 751 63 35
Blutspendeaktion Ein kleiner Piks mit grosser Wirkung.
Ihr Spezialist für Reparaturen und Handel der Marken
VW, AUDI, SEAT und SKODA Lösung der letzten Ausgabe
Per sofort gesucht
kaufm. Angestellte/r Teilzeit 50 – 70% mit Berufserfahrung für allg. Büroarbeiten, Telefon, Kundenempfang. Sie sind selbständiges Arbeiten gewöhnt, belastbar, flexibel und freundlich. Erfahrung in der Autobranche wäre von Vorteil. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an: Garage Thüring AG, Opel-Agent, Laufenstrasse 7, 4222 Zwingen markus.thuering@garagethuering.ch
Donatori del sangue del Birseck
Münchenstein Kuspo-Halle, Loogstrasse 2
präsentiert
das
Sudoku im Wochenblatt
Dienstag, 02. März 2021 von 17.00 - 19.30 Uhr www.blutspende-basel.ch Tel. +41 (0)61 265 20 90
Einführungskurs 2021 Daten: Themen: Ort: Kurskosten: Auskunft und Anmeldung: Anmeldeschluss:
4x Mittwoch, 14. / 21. / 28. April & 5. Mai jeweils 19.00 – 22.00 Uhr Motivation, Kommunikation, Abgrenzung, Wahrnehmung, netzwerk rynach ... Pfarreizentrum St. Marien Stockackerstrasse 36, Reinach Fr. 150.– (Fr. 700.– übernimmt der Verein) Sibylle Sammer 079 252 57 30, www.netzwerk-rynach.ch Donnerstag, 1. April 2021
mittel
REINACH NETZ WERK RYNACH
Jugendhaus «Palais noir» wieder offen Mitarbeiter werden in einem Einführungskurs auf ihren Einsatz vorbereitet. Die Kursleiterin ist eine Fachexpertin mit viel Erfahrung. Der nächste Kurs beginnt am 14. April 2021. Er dauert vier Mittwochabende von 19 bis 22 Uhr. Themen, die behandelt werden, entnehmen Sie bitte dem Inserat. Die Teilnahme am Kurs verpflichtet nicht zu einem späteren Engagement beim netzwerk rynach. Die Kurskosten betragen 150 Franken (700 Franken übernimmt der Verein). Das netzwerk rynach hält die Vorgaben des BAG strikte ein, sollte der Kurs durchgeführt werden können! Sind Sie interessiert? Unsere Vermittlungsstelle Frau S. Sammer, Tel. 079 252 57 30, gibt Ihnen gerne Auskunft oder schauen Sie unter www.netzwerk-rynach.ch Elisabeth Nyffeler
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Fragwürdige Informationspolitik Die Befürworter scheuen selbst fragwürdige Mittel nicht, der Buch-Hain-Überbauung zum Durchbruch zu verhelfen. Mantramässig werden falsche und irreführende Aussagen wiederholt. Aufgrund einer Stimmrechtsbeschwerde musste die offizielle Abstimmungszeitung in letzter Minute von der Gemeinde abgeändert werden: Unkorrekte Angaben zu den zulässigen Gebäudehöhen im vereinfachten Quartierplanverfahren wurden korrigiert und das Bild des nachweislich falsch vermassten Modells entfernt. Dennoch taucht das Modellfoto in den Medien immer wieder auf, so auch im Wochenblatt vom 11. Februar zu einem Artikel von C. Reimer, worin die Befürworter weit mehr zitiert werden – ohne Hinterfragen der neuerlich falschen Aussagen – als die Gegner des Projekts. Unsere Argumente wurden bis dato aussen
vor gelassen. In der gleichen Ausgabe durfte auch die Gemeinde wieder über das Bauprojekt informieren. So war zu lesen, dass rund ein Drittel des Areals zu einer Naturschutzzone und der Bach mit zusätzlichen Weihern ökologisch aufgewertet werde. Dieses Drittel entspricht jenem Bereich, der wegen der Waldabstandsvorschriften gar nicht überbaut werden darf! Für die Weiher wird waldseitig der Hang ausgebaggert, wofür zahlreiche gross gewachsene Bäume geschlagen werden. Die Aufwertung findet für die Buch-Hain-Bewohnerinnen und Bewohner statt, denn so erhalten sie mehr Licht. Derlei Fakten werden in den Berichterstattungen nicht aufgegriffen. Neutrale, seriöse Information sieht anders aus! Auch deshalb – Nein! Katrin Joos Reimer Referendumskomitee Buch-Hain
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Happy End im Buchloch Eigentlich wollte ich keinen Leserbrief zu diesem Thema mehr schreiben. Aber was zur Zeit von den Gegnern des QP Buch Hain behauptet wird, darf so nicht stehen gelassen werden. Im jetzigen Projekt sind fünf Mehrfamilienhäuser geplant mit einer Höhe von 17,5 Metern (4 Stockwerke). Bei einer Regelbauweise wären 13,5 Meter erlaubt (3 Stockwerke). Bei allen bisherigen Projekten gab es zwischen 35 und 43 Wohneinheiten. Also ist die Rechnung einfach, weniger hoch gleich mehr Fläche wird überbaut und auch näher an den vorgeschriebenen Grenzabstand von drei Metern. Das heisst, je höher die Häuser, desto mehr Grünfläche bleibt übrig. Und die Einstellhalle wird genau gleich gross, ob jetzt hoch oder breit gebaut wird. Auch wurde meines Wissens nie behauptet, dass bei einer Ablehnung des QP eine Entschädi-
gung fällig ist. Diese müsste nur bei einer Auszonung geleistet werden und dies wollen selbst die Grünen nicht. Dieses Areal wird also nicht grün bleiben, auch bei einer Ablehnung des QP, denn diese Parzelle ist Bauland. Das aktuelle Projekt ist mit seinen ovalen Häusern mit Holzverkleidung gut in die Landschaft eingebettet und die verbleibende Grünfläche wird aufgewertet. Die Verkleidung wird ebenfalls sicher nicht frei, 3 Meter weg vom Gebäude angeordnet, weil die statische Konstruktion extrem aufwendig wäre. Bitte unterstützen Sie am 7. März diesen Quartierplan, um der «never ending story» doch noch zum Happy End zu verhelfen. Es ist das grünste und ökologischste Projekt, das wir bekommen können. Marie-Therese Müller, Einwohnerrätin BDP
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Das Jugendhaus Palais noir an der Bruggstrasse 95 in Reinach ist nach seiner Sanierungsphase vom Sommer 2020 und dem anschliessenden Lockdown wieder für alle Jugendlichen aus Reinach offen. Noch ist nicht alles an seinem Platz, aber die Türen des Jugendhauses «Palais noir» stehen trotzdem für alle Jugendlichen zwischen 12 und 22 Jahren wieder offen. Das Palais-Team freut sich auf die Jugendlichen im sanierten Jugendhaus, inklusive neuer Küche, neuer Heizung und einer Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach. «Unter Strom» stehen momentan nicht nur die Fotovoltaik-Anlage, sondern je länger je mehr auch die Lehrpersonen, AusbildnerInnen, Eltern, Nachbarn und nicht zuletzt die Jugendlichen selbst. Viele von ihnen stehen unter Stress: kein Sport, oft enge Platzverhältnisse daheim, Homeschooling, wenig Perspektiven und keine Orte, an denen man seine Freundinnen und Freunde treffen kann.
Auch die Betriebe der Jugendhäuser sind derzeit noch von den Einschränkungen betroffen. Momentan stehen sie lediglich als Beratungsstellen zur Verfügung und nicht als Spiel- und Freizeitorte. Aber immerhin, hier finden Jugendliche Menschen mit Zeit, Verständnis und einem soliden Netzwerk, das Hilfe anbieten kann. Hier hat es Platz für Fragen, Probleme und hier hört man auch einfach mal ein motivierendes Wort. Die Beratungsangebote im Palais noir sind selbstverständlich auch für Eltern und Bezugspersonen offen. Abends bieten die Jugendarbeitenden teilweise auch aufsuchende Jugendarbeit an und fahren per Velo von Ort zu Ort. Die aktuellen
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
EIDG. ABSTIMMUNG
Ja zu Buch-Hain
Nein zum Konsortiums-Pass
Verfolgt man den aktuellen Diskurs zu den geplanten Gebäuden auf dem Buchhain-Areal, könnte man meinen, dass der Bau von fünf überdimensionalen Wohnblöcken vorgesehen ist. Schade eigentlich, denn ein näherer Blick auf die Pläne zeigt ein ganz anderes Bild: So sollen die geplanten Gebäude in Form und Material dem umgebenden Wald angepasst werden, wobei das umliegende Naturschutzgebiet erhalten und erweitert werden soll. Ein Bauprojekt also, das endlich nicht nur die Bedürfnisse der Menschen, sondern auch die der Natur berücksichtigt. Schade ist zudem, dass der öffentliche Diskurs zum Bauprojekt von verzerrten Tatsachen überschwemmt wird: So werden – anders als vom Gegnerkomitee behauptet – bei der Umsetzung der Gebäude lediglich 17% der bebaubaren Fläche genutzt. Auch stimmt die Behauptung nicht, die vorgelagerte Verkleidung der Bauten würden zusätzlich 3 Meter in Anspruch nehmen. Befasst man sich näher mit dem Bauprojekt ist deutlich, dass mit der vorgelagerten Verkleidung maximal 30cm zum Umfang der Gebäude hinzukommen. Einmal mehr wäre es gut, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben, damit sich die Stimmberechtigten von verlässlichen Quellen informieren können. Claude Hodel, Einwohnerrat, Mitglied des Pro Komitees Buch-Hain
Seit Wochen wirbt « d i g i t a l s w i t z e rland» mit einem ganzseitigen Inserat im «Sonntags-Blick» für das E-ID-Gesetz. Am Valentinstag lobt deren Gründer und CEO der Ringier AG, Marc Walder, Werner Strüby d iese Abst i mmungsvorlage in höchsten Tönen. Dabei soll der digitale Schweizer Pass künftig von Banken, Versicherungen und Krankenkassen herausgegeben werden. Ein Konsortium von UBS, CS, Raiffeisen, Baloise, Zurich, CSS, AXA, SwissLife, Helvetia hat im Vorfeld der Gesetzgebung lobbyiert und will künftig die elektronische ID an die Bürgerinnen und Bürger verkaufen und verwalten. Die Bundesrätin Karin Keller-Sutter und eine Mehr-
VEREINSNACHRICHTEN REINACH AGLR Lebendiges Reinach. Treffpunkt Leimgruberhaus, Schulgasse 1, Reinach. Tel. 061 711 98 05, E-Mail info@aglr.ch. Internet www.aglr.ch. Kontaktperson Frau Petra Kaderli, Präsidentin. Altersverein Reinach und Umgebung. Präsident:
Rainer Rohrbach, Schulgasse 7, Reinach, 079 221 58 82. Kassier: Ruedi Schneider, Münchensteinerweg 7a, Reinach, 079 595 88 25. Bus-Ausflüge, Lottomatches, Jass, Sonntags-Brunches…
sicht. 2014 stoppte das Volk ihr Ansinnen, ein 12-stöckiges Hochhaus in den Buchloch-Wald zu stellen, mit 73 Prozent Nein. Heute nun will der Quartierplan BuchHain am sensiblen Hang mit fünf Bau-Kolossen, vier 17,5 Meter und einer 16 Meter hoch, maximal verdichten! Die Bauten würden massiert, dicht an dicht stehen, da die Durchmesser der Baubereiche um die 30 Meter betragen und die Waldbaulinien die bebaubare Fläche einschränken. An Grünfläche bliebe ein kümmerlicher Rest. Ein Ziel der kantonalen Verdichtungsstudie heisst: «Keine weitere Verdichtung, gegebenenfalls sogar Entdichtung, in sensiblen (Hang)lagen», was der Quartierplan völlig ignoriert. Zudem widerspricht er krass dem Zonenreglement, das zwingend vorschreibt, dass ein Quartierplan eine Einpassung in das Orts- und Landschaftsbild besonders beachten muss. Nein zum Buch-Hain! Rolf Mumenthaler
In der Nacht sind die Jugendarbeitenden vom Palais noir manchmal mit dem Velo auf den Strassen von Reinach unterwegs. Öffnungszeiten sind täglich auf Instagram unter @jugendhauspalaisnoir zu finden. Telefonisch erreichbar ist das Palais-Team unter 061 713 16 66 oder 079 551 73 85.
heit von National- und Ständeräten haben einer derartigen Privatisierung unserer Daten leider zugestimmt. Deshalb müssen wir das Gesetz am 7. März ablehnen. Die Herausgabe eines digitalen Passes ist eine staatliche Aufgabe, die unter demokratische Kontrolle gehört. In Zukunft soll die E-ID für Gesundheitsdaten, bei Abstimmungen sowie bei der Steuerrechnung eingesetzt werden. Jede Nutzung der E-ID wird bei den Konzernen des Konsortiums zentral gespeichert. Dadurch entsteht Potenzial für Missbrauch. Die Senioren-Organisationen der Schweiz lehnen diese Vorlage ab. Der Bund wird zum Datenlieferanten degradiert. Acht Kantone verwehren dem Gesetz ihre Unterstützung. Und wir wollen freie Staatsbürgerinnen und Bürger bleiben und nicht zu Konzernbürgern mutieren. Werner Strüby
KOMMUNALE ABSTIMMUNG
Banntag-Vision Bestimmt freuen Sie sich, liebe Reinacherinnen und Reinacher, auf einen nächsten Banntags-Umgang. Im schönen Mai, ohne Corona-Sorgen, mit Bekannten zusammen auf den Wegen und Pfaden der Gemeindegrenzen entlang gehen. Nach dem Mittagessen beim Hollenweg geht es etwas hinunter, weiter auf den Buchweg, beim Buechloch vorbei. Dann folgen wir dem Buchlochweg, kommen aus dem Waldstück und sehen links die grüne Bantel-Wiese auf Therwiler Boden. Aber rechts, da steht ein ovaler Koloss nach dem andern. Nur vier Meter neben dem Weg ragen die ovalen Zylinder mit ihren Fassaden hinauf auf 17,5 Meter Höhe. Es erinnert an einen Spaziergang neben einem Tanklager: Gleiche Höhe, ähnliche
Dimensionen, nur braun-lamelliert statt grau, und ovalere Zylinder. Aber es gibt keine Sicht mehr hinüber Richtung Dornach Schlosshof oder zum GempenStollen. Nein, die Aussicht wurde schlicht kolossal verbaut! Und kaum einen Durchblick gibt es zwischen den dicht gedrängten Kolossen, bei 4-Meter-Minimum-Abständen zwischen den Zylindern. Der grösste ovale Koloss, Bau D, ist über 32 Meter lang und 23 Meter breit, das ergibt eine Fläche von über 550 Quadratmeter. Krass, eine neue Grenzerfahrung, oder besser Grenz-Begehung, und das in einem Naherholungsgebiet von Reinach. Noch ist es nicht soweit. Nutzen Sie Ihr Recht zur Mitbestimmung: Quartierplan Buch-Hain Nein! Thomas Jeker
GOTTESDIENSTE
ANZEIGE
Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus
Mehrfachen Volkswillen missachtet Die Buchloch-Parzelle wurde 1951 im damaligen Wachstumswahn zur Bauzone erklärt. 1986 nahmen die Stimmberechtigten die Initiative «Rettet das Buchloch!» Rolf Mumenthaler (Umzonung der Parzelle in eine Naturschutzzone) mit klarem Mehr an. Ziel war der Anschluss an das angrenzende Amphibienreservat (seit 2001 Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung). 1987 lehnte das Volk die vereinbarte Eigentümer-Entschädigung äusserst knapp ab, worauf 1990 das Areal in die Wohnzone umgezont wurde. Die Stimmberechtigten haben mehrfach ihren Willen bekundet, dass für dieses Naherholungsgebiet nur eine sanfte Bebauung in Frage kommt. Die Reinacher Behörden nehmen darauf keine Rück-
9
AUS DER GEMEINDE
Solidarität leben Heute mehr denn je gibt es Menschen, die Unterstützung brauchen, Menschen, deren Lebensumstände erschwert sind, die einsam oder isoliert leben. Können Sie sich vorstellen, einem Mitmenschen in einer schwierigen Lebenssituation einen kleinen Teil Ihrer Zeit zu schenken? Nicht nur über Solidarität zu reden, sondern sie auch zu leben? Können Sie sich vorstellen, dass Sie – gut vorbereitet – stark genug wären, einen Mitmenschen unterstützend zu begleiten? Der Verein netzwerk rynach engagiert sich seit vielen Jahren für Menschen in besonderen Lebensumständen. Die Angebote unseres gemeinnützigen, politisch und konfessionell neutralen Vereins sind unentgeltlich. Sie stehen allen in Reinach lebenden Personen zur Verfügung. Freiwillige Mitarbeiterinnen und
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Dorfkirche St. Nikolaus Donnerstag, 25. Februar 19.00 Eucharistiefeier
BUCHHAIN am 7. März 2021
«Nur 17 % der Parzellenfläche werden überbaut.» Paul Wenger
e Landrat SVP, Reinach
FÜR EIN NATURNAHES BAUKONZEPT Stimmen Sie JA zum Quartierplan Buch-Hain! buch-hain.ch
Samstag, 27. Februar 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 28. Februar 9.00 Eucharistiefeier 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 3. März 9.15 Wortgottesfeier mit Kommunion Donnerstag, 4. März 19.00 Eucharistiefeier
Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Sonntag, 28. Februar 10.30 Gottesdienst in der Mischelikirche, Pfarrerin Gabriella Schneider
Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch
Sonntag, 28. Februar 10.00 Gottesdienst, Schatzinsel & Kidstreff
BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck) Römerstrasse 75, Reinach Tel. 079 229 22 53 www.cbb-reinach.ch Sonntag, 28. Februar 10.00 Gottesdienst, evt. nur per Zoom – Gleichzeitig werden die Gottesdienste per Zoom übertragen – Aktuellste Informationen dazu immer auf www.cbb-reinach.ch – Kontaktaufnahme: Über das Kontaktformular
Neuapostolische Kirche Reinach Zihlackerstrasse 32 Sonntag, 28. Februar 9.30 Gottesdienst Mittwoch, 3. März 20.00 Gottesdienst
10
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
TODESFÄLLE
Traurig nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
Werner Scherrer Liebe Näni Unendlich traurig haben wir vernommen, dass du am FasnachtsDienstag letzte Woche von uns gegangen bist. Als Gute-LauneGarant hast du die Lumpesammler von Beginn an begleitet und das Vereinsleben mit deiner lebensfrohen Art bereichert. Lange Zeit hast du unsere Guggenmusik als Präsident zu Erfolgen geführt, als Wagenbauer grossartige Umzüge ermöglicht und mit den Tschinellen bei zahlreichen Auftritten für gute Stimmung gesorgt. Mit deinem Sohn Toni als Schnitzelbank-Duo wirst du immer in wahrhaft legendärer Erinnerung bleiben. Bis zuletzt hast du an unserem Vereinsleben teilgenommen und hast letztes Jahr das ehrenvolle Amt des Fahnen-Götti übernommen. Dieses Amt führen wir stolz weiter und nehmen dich gedanklich auf unserer weiteren Reise mit. Danke für alles Näni. Mir vermisse di und wärde di nie vergässe. d´Lumpesammler Zwingen
Arlesheim Maria «Gisela» Gabriela Bandl, geb. 13. September 1954, gest. 20. Februar 2021, von Deutschland (wohnhaft gewesen Altenmatteweg 7). Trauerfeier im engsten Kreis. Dornach Monika Delfina Bühler-Bloch, geb. 21. April 1939, gest. 18. Februar 2021, von Grellingen BL, Himmelried SO, Nunningen SO (wohnhaft gewesen Rebenweg 15). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Aidan Ehinger, geb. 24. Januar 2020, gest. 4. März 2020, von Basel. Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Verena Luise Tschanz-Meyer, geb. 17. Juni 1930, gest. 21. Februar 2021, von Bern, Bowil BE (wohnhaft gewesen Rosenweg 5). Die Trauerfeier und die Urnenbeisetzung finden im engsten Familienkreis statt. Reinach
Sie sprachen: «Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!» Apostelgeschichte 16:31
Vreneli Mesmer, geb. 13. Dezember 1940, gest. 15. Februar 2021, von Muttenz BL (wohnhaft gewesen Bielstrasse 29). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 5. März 2021, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem Bruder
Markus Andreas Meier (Mägge) 14. Mai 1960 – 16. Februar 2021 Wir werden seine liebevolle Art vermissen und die vielen schönen Erinnerungen in unseren Herzen tragen. Bruno Meier und Claudia Suter Rita Meier Karin Galliker-Meier und Markus Gisler Stefanie und Dominique Keller-Galliker Marco Galliker Die Gedenkfeier findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Traueradresse: Bruno Meier, Strittgässli 6, 4153 Reinach
AESCH PFEFFINGEN Amtliche Publikationen
AESCH
www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch
11
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Den Blick auf das Wesentliche lenken: Liebe und Leben
Baupublikationen
Baugesuch Nr.: 1295/2020 NA Parzelle(n) Nr.: 1823 – Projekt: Wohnraumerweiterung, 1. Neuauflage: geändertes Projekt, Rebgasse 5, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Thoma Carmen Xenja und Matt Martin, Regbasse 5, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: E. + Th. Schmidli Architektur + Immobilien GmbH, Hauptstrasse 88, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 0443/2021 Parzelle(n) Nr.: 773 – Projekt: Zweckänderung: alt Carport in neu Garage, Schlossstrasse 27a, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Senn Susanne und René, Schlossstrasse 27, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Baumgartner Architektur GmbH, Neuhofweg 51, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1643/2020 Parzelle(n) Nr.: 3528 – Projekt: Neubau Mobilfunkanlage, Industriestrasse 111, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Swiss Towers AG, Site Management, Sunrise Communications AG, Lüthi Roland und Meier Ralph, Thurgauerstrasse 136, 8152 Opfikon – ProjektverfasserIn: Axians Schweiz AG, Werren Thomas, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch oder über die Webseite des aktuellen Amtsblattes www.bgauflage.bl.ch Auflagefrist: 8. März 2021 Einsprachen sind schriftlich, mit Originalunterschrift, 4-fach und eingeschrieben innerhalb der Auflagefrist an folgende Adresse zu richten: Bau- und Umweltschutzdirektion, Bauinspektorat, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal.
Energiestadt – Info 02/21
Förderbeitrag für den Ersatz alter Halogen-Stehleuchten Es ist zwar abends schon langsam wieder etwas länger hell – trotzdem benötigen wir zum Lesen eines guten Buches vorerst noch künstliches Licht. Oft werden dafür HalogenStehlampen genutzt. Sollten Sie auch eine solche Lampe zu Hause haben und mit dem Gedanken spielen, diese gegen eine moderne, stromsparende LED-Stehlampe zu ersetzen, ist der heutige Tipp genau das Richtige für Sie.
Der Bund fördert den Ersatz dieser alten Halogen-Leuchten mit 40% des Kaufpreises einer neuen Leuchte (max. CHF 125). Genaue Informationen zum Bezug des Förderbeitrages gibt’s auf der Website www.alledin.ch. Das Projekt wird unterstützt von «ProKilowatt» – einem Förderprogramm des Bundesamtes für Energie. Bauabteilung Aesch
Ideales Wetter für den interaktiven Dorfrundgang
Erteilte Gewerbebewilligungen
Bacher & Partner GmbH, Frau Bettina Bacher. Betrieb eines Malerateliers / Dienstleistungen in den Bereichen Maler-, Gipser- und Tapezierarbeiten. Die Firma befindet sich an der Birsmatt 4 in Aesch (nur Büro- und LagerGemeinderat Aesch betrieb).
Papier- und Kartonsammlung am 2. März 2021
Am Dienstag, 2. März 2021, findet in Aesch die nächste Papier- und Kartonsammlung statt. Die Sammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Bündel oder Container werden nicht abgeführt. Bitte Papier und Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereitstellen – gebündelt oder in einem deutlich beschrifteten Container. Sollten Papier oder Karton nicht abgeholt worden sein, kann dies unter der Tel. 061 332 00 22 (Anton Saxer AG, Pratteln) gemeldet werden. Wir danken für die Mitarbeit. Bauabteilung Aesch
Die frühlingshaften Temperaturen und das sonnige Wetter bieten beste Bedingungen für den interaktiven Dorfrundgang «Aesch bigott». Auf diesem kann das Dorf und dessen Geschichte auf spielerische Art entdeckt werden – kostenlos und rund um die Uhr. Das Abenteuer für die ganze Familie dauert, je nach Route, zwischen 1,5 Stunden und 2,5 Stunden – eine ideale Beschäftigung an der frischen Luft in Zeiten von Corona. Um den Rundgang zu absolvieren braucht es lediglich ein Smartphone mit Internetverbindung und den Link zur Dorfrundgang-Website www.aeschbigott.ch. Startpunkt ist die Info-Tafel an der Tramschlaufe Aesch. Wir wünschen viel Spass beim Dorfrundgang. Gemeinderat Aesch
Birsstadt TV: Schnitzelbängg us em Aescher Schloss-Chäller Wenn sie schon nicht durch die Dorfbeizen ziehen können, dann bringen die Schnitzelbänggler ihre Pointen halt via Fernseher und Internet unter die Leute. Nach der Aufzeichnung im Aescher Schloss-Chäller und der Ausstrahlung von regioTVplus gibt’s in der neuen Birsstadt TV-Folge einen Rückblick mit ausgewählten Pointen zu sehen – sozusagen als kleines Trostpflaster für die Fas-nicht. Mit dabei die Aescher Schnitzelbängg s’Wöschwyb und d’Spätzli sowie Les Chanterelles aus Kleinlützel und Raphi & Jölle aus Laufen. In voller Länge zu sehen gibt’s die Schnitzelbängg unter www.aetschbaetsch.ch auf dem OnlinePortal der Aescher Fasnachtszeitung AetschBaetsch. Dort werden zudem laufend neue Värsli zum Dorf- und Zeitgeschehen publiziert. Die aktuelle Birsstadt TV-Sendung sowie sämtliche bisherigen Folgen sind online verfügbar unter: www.aesch.bl.ch >> Aktuelles. Daneben wird die Folge auf dem Infokanal der interGGA ausgestrahlt. Gemeinderat Aesch
90. Geburtstag
Am 23. Februar durfte Frau Ruckli-Soller Margaretha ihren 90. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
97. Geburtstag
Am 23. Februar durfte Frau Häring-Beuret Elisabeth ihren 97. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin ganz herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre Gesundheit, Glück und viel Freude. Gemeinderat Aesch
Ein Ort, wo Menschen sein können: Diakon Alois Schuler vor der Kirche St. Josef.
Auch in Zeiten von Covid-19 ist die römischkatholische Kirche für die Menschen da und versucht zu helfen, wo sie kann. Neu hat sie am Mittwoch länger offen.
reien in Aesch, Duggingen und Pfeffingen für die Menschen da und erreichbar. Der Gottesdienst findet regelmässig mit Schutzkonzept und 50-Personen-Limit statt, es gibt ein offenes Beratungsangebot und auch die Besuche zu Hause werden weiterhin durchgeführt. Schuler: «Bei aller Vorsicht: Die Menschen leiden und brauchen Kontakt.»
Axel Mannigel
Aktuell mit den sozialen Beschränkungen zu leben, ist für viele nicht leicht. Vor allem ältere Menschen müssen damit kämpfen, ihre Kinder und Enkel nicht sehen zu können. «In den Heimen gibt es ja öfter die Situation, dass eine komplette Station geschlossen wird», erinnert Schuler an die Schwierigkeiten. Andere wiederum würden hauptsächlich wegen des Singens in die Kirche kommen, erzählt der Diakon. Aber auch das ist aktuell nicht möglich, weswegen manche dann lieber zu Hause blieben. Und schliesslich gebe es noch diejenigen, welche den Platz in der Kirche lieber jemandem überlassen würden, der vielleicht mehr darauf angewiesen ist, also ein Verzicht zugunsten der Mitmenschen. Eine schöne soziale Geste, die bestens in die Fastenzeit passt, die gerade am Aschermittwoch begonnen hat und an Ostern endet. «Die Fastenzeit heisst auch österliche Busszeit, welche zu innerer Ein- und Umkehr aufruft. Es
Ein Rotmilan kreist im blauen Himmel über St. Josef, friedlich steht der Kirchbau in der samstäglichen Morgensonne. Ein einladendes Bild, das ganz der Realität entspricht. Denn die Kirche ist wie jeden Tag geöffnet und lädt Gross und Klein, Alt und Jung zur Einkehr ein. «Uns ist es wichtig, dass jede und jeder willkommen ist», sagt Alois Schuler, Diakon und Pfarreiseelsorger vom Seelsorgeverband Angenstein. «Ob es sich dabei um jemanden handelt, der zum Gebet kommt, eine Wanderin oder jemanden, der auf dem Weg ins Dorf kurz Rast machen möchte, spielt keine Rolle.» Vor allem in der momentanen Situation sei es wichtig, solch einen Andachtsraum der Einkehr anzubieten, sind doch ansonsten alle anderen Einkehrmöglichkeiten aufgrund von Corona geschlossen. Auch in anderer Hinsicht sind die drei römisch-katholischen Pfar-
Der Blick aufs Wesentliche
FOTO: AXEL MANNIGEL
gilt, den Blick auf das Wesentliche zu lenken, und was ist wesentlicher als die Liebe und das Leben – und damit Gott?»
Abendöffnung bis 21 Uhr
Den Menschen fest im Blick, seien die vier Dimensionen eines Christen die Botschaft, der Gottesdienst, die Gemeinschaft und die Diakonie. Schuler bedauert besonders, dass gerade die Gemeinschaft momentan zu kurz kommt: «Dabei ist ja bei uns fast alles auf dieses Gemeinschaftserleben ausgerichtet.» Für das Seelsorgeteam gehe es immer wieder darum, bei den Menschen den Blick zu lenken und das mögliche Positive einer Situation zu sehen. Bis auf weiteres ist St. Josef jetzt auch jeden Mittwoch bis 21 Uhr geöffnet. «Die Kirche ist in der letzten Zeit rege besucht worden, und wir möchten allen Menschen, die tagsüber nicht kommen können, die Möglichkeit zum Besuch, zur Einkehr oder für einen Zwischenhalt geben», so Schuler. «Sollte jemand ein Gespräch suchen, ist jeweils ab 19 Uhr eine Person aus dem Seelsorgeteam anwesend, die ein offenes Ohr hat für jene, die es wünschen.» Neben Schuler sind auch Priester Felix Terrier und Seelsorger Ralf Kreiselmeyer im Einsatz. Kirchen hatten in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder die Funktion einer Insel oder eines Schutzraumes. Auch heute werden sie dieser Aufgabe gerecht. www.rkk-angenstein.ch
BÜRGERGEMEINDE PFEFFINGEN
Gefrevelte Jungbäume Vor längerer Zeit wurde im Waldgebiet Holle / Stellimatt vermutlich von Kindern mit dürren Ästen eine kleine Hütte gebaut. Wir haben sie so belassen, nur den Abfall entsorgt, der auch Tiere verletzen könnte. Es freut uns sehr, wenn Kinder den Wald spielerisch entdecken. Nur mussten wir nun leider feststellen, dass mehrere Jungbäume um diese Hütte mutwillig gefällt wurden. Es macht den Anschein, dass die schon mehrere Jahre alten Jungbäume den Ausblick störten. Dass unser Wald momentan sehr leidet, sollte inzwischen jedem klar sein. Die Waldbesitzer, das Forstrevier und unsere Einwohnergemeinde sind sehr bestrebt und werfen viel Geld dafür auf, dass unser Wald weiterhin der ganzen Bevölkerung erhalten und gefahrlos zugänglich ist. Junge Bäume brauchen viel Zeit zum Wachsen; sie sind unsere Zukunft. Es schmerzt sehr, wenn solche gesunden Bäume aus Unwissenheit einfach gefällt werden. Wir bitten insbesondere die Eltern, ihren Kindern den sorgsamen Umgang mit unserer Natur zu erklären. Pia Hägeli, Waldchefin, Bürgergemeinde Pfeffingen
Unschön: Mehrere Jungbäume wurden gefällt.
FOTO: ZVG
12
AESCH PFEFFINGEN
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Amtliche Publikationen
PFEFFINGEN
www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch
Gemeindesteuern 2021
In diesen Tagen werden grundsätzlich alle Steuerpflichtigen eine Steuervorausrechnung für das Jahr 2021 erhalten. Diese basiert in der Regel auf den Faktoren der letzten definitiven Veranlagung (Bemessungsjahr 2019). Wir empfehlen Ihnen, mindestens den Betrag dieser provisorischen Vorausrechnung zu überweisen (siehe auch unsere Hinweise betreffend Verzugszins). Falls durch eine Veränderung Ihrer persönlichen oder familiären Verhältnisse im laufenden Jahr grössere Abweichungen in Bezug auf das steuerbare Einkommen oder Vermögen zu erwarten sind, steht es Ihnen selbstverständlich frei, die Vorauszahlung nach eigenem Ermessen anzupassen. Einzahlungen können jederzeit auf unser Postcheckkonto IBAN CH73 0900 0000 4000 5583 5 erfolgen. Weitere Einzahlungsscheine können Sie telefonisch unter 061 756 81 23 oder direkt in unserem «Online-Schalter» auf www.pfeffingen.ch bestellen. Fällig wird die Gemeindesteuer 2021 am 30. September 2021 (Ausnahmen: Zuzug nach diesem Zeitpunkt oder vorherige Beendigung der Steuerpflicht). Auf allen Steuerbeträgen, die vor dem 31. Mai 2021 bezahlt werden, wird ein Skonto gewährt. Andererseits wird auf dem geschuldeten Steuerbetrag ab 1. Oktober 2021 ein Verzugszins belastet, welcher allerdings entfällt, wenn die provisorische Vorausrechnung vollständig und fristgerecht bezahlt und eine eventuelle Differenz nach
Erhalt der definitiven Gemeindesteuerrechnung innert 30 Tagen beglichen wird. Der Gemeinderat hat für das Steuerjahr 2021 den Skonto auf 1% und den Verzugszins auf 5% festgesetzt. Für ergänzende Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Gemeindeverwaltung Pfeffingen
Abfallstatistik 2020 Im vergangenen Jahr wurden in unserer Gemeinde folgende Mengen an Abfällen entsorgt, bzw. einem Recycling-Prozess zugeführt (in Klammern = Vorjahreszahlen): Hauskehricht 398,18 t (350,38 t) Grobsperrgut 8,32 t (9,14 t) Glas 76,31 t (72,32 t) Grüngut 298,16 t (274,24 t) Papier/Karton 136,63 t (133,64 t) Weissblech/Alu 3,72 t (3,78 t) übrige Metalle 2,72 t (3,12 t) Altöl 0,90 t (0,65 t) Sonderabfälle* 0,00 t (1,09 t) Abfälle pro Einwohner 0,38 t (0,39 t) * Die Sonderabfallsammlung konnte im Jahre 2020 aufgrund der Pandemiebeschränkungen nicht durchgeführt werden.
Gemeindeverwaltung Pfeffingen
UMWELT-INFO
Entsorgungskalender Pfeffingen
Die nächste Entsorgung von Kehricht/Kleinsperrgut brennbar Garten- und Küchenabfälle Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar Häckseldienst (Anmeldung bis vorherigen Freitag, 12.00 Uhr, erforderlich) Papier-/Kartonsammlung Metall
LESERBRIEF
Impfen nach Geburtsdatum Ich insistierte beim kantonalen Krisenstab, dass nur über das Geburtsdatum der Impfwilligen ein einfaches, faires und gerechtes Impfen stattfinden sollte. Es darf doch nicht sein, dass ein 85-Jähriger nach dem 75-Jährigen geimpft wird, es sei denn, er oder sie sind Hochrisikopatienten. Bei der Einschulung und der AHV etc. funktioniert alles über das Geburtsdatum. Wieso geht es beim Impfen über das ungerechte, willkürliche Anmeldedatum? Hier riskiert man unnötig Menschenleben. Die Alters-Pyramide
Eröffnung ist für 14. April geplant Aufgrund vieler Unsicherheiten rund um Covid19 haben sich die Mitglieder des Robivereins Aesch entschieden, die Eröffnung auf Mittwoch, 14. April, zu verschieben. Die diesjährige Generalversammlung wir zudem brieflich durchgeführt. Die Mitglieder werden die Unterlagen hierzu nach den Fasnachtsferien erhalten. Der Robi-Betrieb startet mit der traditionellen Hüttenzuteilung.
Katholische Gottesdienste in Aesch www.rkk-angenstein.ch
Dienstag, 2. März 18.00 Schülergottesdienst in Pfeffingen Mittwoch, 3. März 9.15 Eucharistiefeier Donnerstag, 4. März 16.30 Rosenkranzgebet
Katholische Gottesdienste in Pfeffingen www.rkk-angenstein.ch Samstag, 27. Februar Kein Vorabendgottesdienst
LESERBRIEF
Nordquelle Schwinbach-Aue versiegt Was man im Vorfeld wissen konnte und worauf viele Menschen unermüdlich durch Gesuche, Petitionen, Demonstrationen aufmerksam gemacht und es zu verhindern gesucht haben, ist nun, kurz nach Beginn der Bagger-Arbeiten, eingetreten: das Versiegen der Quelle, welche für das geschützte Feuchtgebiet der Lebensnerv ist. Und noch immer wird von Politikern nach Zahlen gefragt, nach Beweisen ei-
nes ursächlichen Zusammenhangs. Erfahrungswerte von Geologen und anderen Fachleuten zählen nichts, Tatsachen selber werden verharmlost, Taten und Entscheide zum Schutz des Naturschutzgebiets bleiben aus. Wer sich so hinter Paragrafen verschanzt, macht sich persönlich verantwortlich für das Unglück, obwohl er hinter dem Paragrafenwall selber unbehelligt bleibt. Liselotte Loertscher, Pfeffingen
ANZEIGEN
Dr. med. B. STARK
Allgemeine Medizin FMH Krebsenbachweg 5 4147 Aesch Telefon 061 753 11 30
Die Praxis ist vom 1. 3. 2021 morgens ab 8.00 Uhr wieder geöffnet.
Möchtest du dir deine alte Hütte sichern oder ein neues Projekt mit deinen Freunden starten, dann komm ab 14 Uhr zum Robi Aesch auf dem Löhrenacker. Auf dem Robiplatz können sich Kinder ab etwa sechs Jahren mit Hammer und Nägel ausrüsten und an ihrer eigenen Hütte bauen. Der Robi Aesch ist während der Schulzeit jeweils am Mittwoch und Samstag vom 14 bis 17.30 Uhr geöffnet. Das
Jahresprogramm, die Öffnungszeiten ab den Herbstferien sowie Infos über die Vereinsbeiträge findest du auf unserer Homepage www.robi-aesch.ch. Selbstverständlich werden auf dem Robi die geltenden Schutzmassnahmen umgesetzt damit ein sicherer Betrieb gewährleistet ist. Wir freuen uns, viele altbekannte und neue Gesichter begrüssen zu dürfen! Robiverein Aesch
18.00 Schülergottesdienst
Sonntagsschule und Kinderbetreuung nach Bedarf
GOTTESDIENSTE
Sonntag, 28. Februar 10.15 Eucharistiefeier
Montag, 22. März 2021 Mittwoch, 31. März 2021 Mittwoch, 5. Mai 2021
stark machen, um die Umsetzung für die Impfwilligen fairer, einfacher und stressfreier zu gestalten. Man könnte sonst auf den Gedanken kommen, dass ein Nachvollzug der Impfvergaben nicht erwünscht ist. Ein Schelm ist, wer da Böses denkt. Ändert die Strategie und führt einfach eine offene Liste ein, die nach den Geburtstagen der Impfwilligen absteigend abgearbeitet wird. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, in diesem Fall vermutlich aber etwas früher, im wahrsten Sinne des Wortes! Leider! Urs Häring
ROBIVEREIN AESCH
Samstag, 27. Februar 18.00 Eucharistiefeier
findet statt am Dienstag, 2. März 2021 Mittwoch, 3. März 2021 Mittwoch, 10. März 2021
zeigt auf, dass es im Kanton BL ca. 3300 Personen zwischen 86 und 105 Jahren betrifft, dies bei einer 80%-igen Impf-Rate. Damit wären für sie die bisher verabreichten bzw. zugeteilten Impfungen (ca. 20 000) kein Thema mehr. Wieso hinterfragt man die groben Vorgaben des BAG nicht? Wo bleibt da der normale Menschenverstand? Ist die Abarbeitung innerhalb der Risiko-Gruppen vom BAG vorgeschrieben? Selbst wenn dem so wäre, dürfte sich der Kanton und unsere Politiker für ein gerechteres Verfahren
Sonntag, 28. Februar 9.00Eucharistiefeier Dienstag, 2. März 16.15 Rosenkranzgebet
Freitag, 5. März 9.15 Eucharistiefeier
Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch Sonntag, 28. Februar 10.00 Gottesdienst, Ref. Kirche Aesch Pfarrerin Inga Schmidt, Kollekte: lighthouse Amtswoche, 27. Februar – 5. März Pfarrerin Inga Schmidt, Tel. 061 751 83 02 Hinweis Das Sekretariat ist während den Fasnachtsferien bis 28. Februar geschlossen.
Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 599 71 32 www.fegaesch.ch Sonntag, 28. Februar 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst mit Predigt von Oswald Hahn
Mittwoch, 3. März 19.30 Gebetsabend
Christliches Begegnungszentrum CBZ Nordring 2 (Landigebäude, 3. Stock) www.cbz.ch, Tel. 061 530 03 60 Gottesdienst vor Ort mit max. 50 Besucher wieder möglich. Laut den Schutzmassnahmen des BAG ist Anmeldung zwingend. Ab sofort gilt während des Gottesdienstes Maskenpflicht. Weitere Info über www.cbz.ch Der Gottesdienst wird per livestream übertragen. Sonntag, 28. Februar 10.00 Predigt mit Abendmahl: Martin Hoppe-Boeken Parallel Kindergottesdienst Donnerstag, 4. März 6.00 bis 7.00 Frühgebet
VEREINSNACHRICHTEN AESCH/PFEFFINGEN Grüne Reinach/Aesch/Pfeffingen. Präsident: Herr
Marco Agostini, Burgweg 2b, 4148 Pfeffinngen, Telefon 061 753 10 53, Mobil 079 353 08 91, E-Mail marco.agostini@sunrise.ch, Webseite www. gruenereinach.ch
Guggämuusig Pfluumä-Pfupfer Pfäffigä. Postfach,
4148 Pfeffingen. Präs: Ric Capafons, Hauptstrasse
43, 4148 Pfeffingen, ric.capafons@gmail.com, www.pfluume-pfupfer.ch.vu
Hauseigentümerverein Aesch-Pfeffingen. Präsi-
dentin: Heidi Häring-Franz, Brüelweg 51, 4147 Aesch, 061 751 61 71, heidi.haering@immotreugmbh.ch; Kassierin: Vreny Karrer, Tel. 061 751 20 76; Administration, Mitglieder: Christa Oestreicher, Langenhagstrasse 7, 4147 Aesch, Tel. 061 751
42 63; Rechtsberatung: lic. iur. Silvan Ulrich, Tel. 061 751 20 55; Baufragen: Felix Nussbaumer, Tel. 061 361 71 70.
Jazzclub Aesch/Pfeffingen (JAP). Präsident: Peter
Ducret, Türkheimerstrasse 66, 4055 Basel, Tel. 061 381 95 31, Handy 079 252 02 47, peter_ducret@ bluewin.ch, www.jap.ch. VorverkaufTickets:Ticketcorner Vorverkaufsstellen, www.ticketcorner.com
MÜNCHENSTEIN Amtliche Publikationen
MÜNCHENSTEIN
www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.ch
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
13
Kuspo wird zum Fischmarkt
Sport- und Freizeitanlagenkonzept Münchenstein
Weiterführende Informationen und Sprechstunden Im redaktionellen Teil dieses Wochenblatts befindet sich ein Bericht zum Sport- und Freizeitanlagenkonzept der Gemeinde Münchenstein. Es handelt sich um einen von drei informativen Beiträgen, welche die wichtigsten Facts zu diesem wegweisenden Grossprojekt liefern und Stimmen aus den jeweiligen Arbeitsgruppen einfangen. Die weiteren Beiträge erscheinen im Wochenblatt vom 4. und 11. März. Über das Sport- und Freizeitanlagenkonzept befindet die Stimmbevölkerung an der Gemeindeversammlung vom 22. März 2021. Das Konzept hat eine qualitativ hochwertige und abwechslungsreiche Entwicklung der Freiräume Münchensteins zum Ziel und trägt dem angestrebten Bevölkerungswachstum Rechnung. Zur Ausarbeitung des Konzepts wurden die drei themenspezifischen Arbeitsgruppen «Fussballplätze», «Spielplätze» und «Offene Arbeitsgruppe» ins Leben gerufen, in denen Interessensvertreterinnen und -vertreter sowie Verwaltungsmitarbeitende gemeinsam konstruktiv Ideen schmiedeten. Das Sport- und Freizeitanlagenkonzept ist auf der Startseite der Gemeindewebsite unter «News» zu finden. Darüber hinaus werden zum Thema Sprechstunden mit Gemeinderat Dieter Rehmann und Projektleiter Benjamin Kobler wie folgt angeboten: – Mittwoch, 3. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 10. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch, 17. März 2021, 17.00 bis 18.00 Uhr Eine Voranmeldung wird empfohlen an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder Tel. 061 416 11 50. Die Gemeindeverwaltung
Zur Abstimmung vom 7. März 2021 Die Abstimmungsunterlagen (Stimmrechtsausweis, Wahlzettel) werden den Stimmberechtigten durch die Post zugestellt. Stimmberechtigte, die bis Donnerstag, 18. Februar 2021, nicht im Besitz des Stimmrechtsausweises sind, werden gebeten, diesen bis spätestens Mittwoch, 3. März 2021, persönlich bei der Gemeindeverwaltung anzufordern. Eventuell fehlende Unterlagen (Wahlzettel) können bei der Gemeindeverwaltung (Tel. 061 416 11 04/05/06/71/77) angefordert oder auch direkt im Wahllokal verlangt werden. Für die «Briefliche Stimmabgabe» wird auf die Ausführungen auf der Rückseite des Stimmrechtsausweises verwiesen. Der Stimmrechtsausweis muss zur Gültigkeit die eigenhändige Unterschrift der stimmberechtigten Person aufweisen. Die Stimmrechtsausweise können bis spätestens Dienstag vor der Abstimmung unfrankiert der Post (B-Post) übergeben werden. Öffnungszeiten Wahllokal Gemeindeverwaltung, Schulackerstrasse 4: • Samstag, 6. März 2021: 18.30 bis 20.00 Uhr • Sonntag, 7. März 2021: 9.00 bis 11.00 Uhr Die Gemeindeverwaltung
Elterntraining Turning into Kids TiK Gefühle wie Angst, Wut, Traurigkeit oder Freude begleiten uns von Kindesbeinen an. Wie können wir auf eine gesunde Art und Weise mit unseren Gefühlen umgehen? Diese Fähigkeit zu erlernen, ist eine der wichtigsten Aufgaben in der Kindheit. Eltern können ihre Kinder entscheidend darin unterstützen, den gesunden Umgang mit Gefühlen zu lernen. Die Fachstelle Frühe Kindheit lädt Eltern herzlich dazu ein, an einem der beliebten TiK-Kurse unter der Leitung von Dr. Anna Burkhardt, Psychologin an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich, teilzunehmen. Der Kurs findet ab Ende Mai 2021 in Münchenstein im Familienzentrum statt und ist in diesem Jahr für Eltern kostenlos. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung sind auf der Website der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik zu finden: www.hfh.ch/tik. Fachstelle Frühe Kindheit
Online-Umfrage zu familienergänzender Betreuung Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiges Anliegen der Gemeinde Münchenstein. An vier Schulstandorten und im gemeindeeigenen Tagesheim sowie von diversen Tagesfamilien wird Verpflegung und Betreuung angeboten. Hinzu kommen Angebote von privaten Dienstleistern. Um die Angebote möglichst à jour zu halten und bedürfnisgereicht auszurichten, wird noch bis 22. März 2021 unter dem Link www.muenchenstein.ch/elternumfrage eine Online-Umfrage durchgeführt. Die Eltern von schulpflichtigen Kindern wurden mit einem entsprechenden Schreiben informiert. Die Teilnahme an der Umfrage nimmt rund 15 Minuten in Anspruch und soll wertvolle Erkenntnisse für die Weiterentwicklung der familienergänzenden Betreuung liefern. Soziale Dienste
Robinsonspielplatz weiterhin geöffnet Als soziale Einrichtung im Kanton Basel-Landschaft darf der Robinsonspielplatz Münchenstein trotz der Corona-Einschränkungen weiterhin geöffnet bleiben. Seit Juni 2020 arbeitet der «Robi» mit einem Schutzkonzept, das laufend den aktuellen Bedingungen angepasst wird. Dementsprechend dürfen sich zurzeit 45 Kinder und 5 Erwachsene zeitgleich auf dem Robinsonspielplatz aufhalten. In den beiden Innenräumen sind jeweils fünf Kinder gleichzeitig gestattet. Die Kontaktangaben aller Anwesenden werden erfasst, wobei diese Daten nach 14 Tagen wieder gelöscht werden. In der zweiten Schulferienwoche rüstet sich das Team des Robinsonspielplatzes noch für den nahenden Frühling und bleibt bis und mit 28. Februar 2021 geschlossen. Die Öffnungszeiten und aktuellen Angebote sind auf der Website www.robi.mstein.ch ersichtlich. Das Team des Robinsonspielplatzes
SENIORENR AT
Das Prinzip der Hoffnung Haben Sie gewusst, dass Corona nicht nur ein belastender und bis zum Überdruss häufig verwendeter Begriff ist? Sondern dass im Verzeichnis der als Heilige verehrten Frauen und Männer eine Heilige Corona erwähnt wird? Im Dom von Aachen erinnert eine Grabplatte an das tapfere und glaubensstarke junge Mädchen Corona. Es soll im 1. Jahrhundert gelebt und einen grauenvollen Märtyrertod erlitten haben. Aber das wollen Sie gar nicht wissen. Erwähnenswert ist jedoch, dass vor Zeiten viele Gläubige St. Corona um Beistand baten, wenn sie in Geldschwierigkeiten geraten waren, oder wenn eine Seuche ausgebrochen war und hohe Ansteckungsgefahr bestand! Einst war die
Vorstellungswelt der Menschen von unzähligen Heiligen bevölkert. Sind wir Leute von heute emanzipierter? Wir vertrauen auf die Verlässlichkeit von Experten, Virologen und politischen Entscheidungsträgern. Wir vertrauen auf Institutionen, lassen uns von Werbebotschaften und Influencern lenken. Und immer wieder erleben wir, dass sogenannte Leitfiguren zu Leidfiguren mutierten. Zum Glück hat die medizinische Wissenschaft seit der Lebenszeit der hl. Corona riesige Fortschritte gemacht. Was vermutlich über die Jahrhunderte gleich geblieben ist: Das Prinzip Hoffnung, das dem Vertrauen auf die eigenen Kräfte und Möglichkeiten Auftrieb gibt. Ihr Seniorenrat
Rettung vor dem Verderben: Die Gemeinde Münchenstein unterstützt Toby Herrlich, der seinen überzähligen Fisch am Mittwochund Freitagnachmittag im Kuspo zum Verkauf anbietet. FOTO: TOBIAS GFELLER
Wegen der CoronaPandemie sitzt die Familie Herrlich aus Oberwil als national tätiger Fischverkäufer auf knapp 120 Tonnen Fisch fest. Nun gibt es in Münchenstein einen Rampenverkauf. Tobias Gfeller Viel Geld werden und wollen Andrea und Toby Herrlich mit dem Verkauf des tiefgekühlten Fischs nicht verdienen. Es geht darum, dass die wertvollen Lebensmittel nicht vernichtet werden müssen. Als Gastrozulieferer war das Familienunternehmen Bayshore SA von den monatelangen Schliessungen der Restaurants direkt betroffen. Den Anfang Januar 2020 aus aller Welt importierten Fisch konnten sie mit wenigen Ausnahmen nicht verkaufen. Nun sitzen sie noch auf knapp 120 Tonnen Fisch fest. Diesen versuchen sie nun über mehrere Verkaufswege an Private zu veräussern. In Oberwil in ihrem «Fischlädeli», aus der eigenen Garage, aus dem Lager in Möhlin und über einen Zufall auch im zürcherischen Dietikon. Der Wille, die Waren auf die Teller zu bringen, ist so gross, dass
Toby Herrlich Lieferungen in die ganze Schweiz organisiert. «Anstelle von 50 Grossisten, über die wir in normalen Zeiten die Gastronomie beliefern, bedienen wir jetzt acht Millionen Schweizerinnen und Schweizer.»
Gemeinde gegen Foodwaste
Die Gemeinde Münchenstein eilte den Herrlichs zu Hilfe und bot ihnen das Kuspo als Verkaufsstandort an. Über die Rampe, über die normalerweise die Produkte bei grösseren Anlässen angeliefert werden, werden jetzt vor allem kartonweise tiefgekühlte Eglifilet verkauft. Dafür haben Andrea und Toby Herrlich ein Corona-konformes Schutzkonzept entwickelt. «Wir sind der Gemeinde enorm dankbar und guter Dinge, dass dies funktionieren wird, da auf der Seite der Rampe auch der Schulbetrieb im Kuspo nicht tangiert werden sollte», betont Toby Herrlich. Der Gemeinde sei der Kampf gegen Foodwaste ein grosses Anliegen und es laufen auch sonst Projekte zu diesem Thema, erklärt Bauverwalter Peter Heinzer das Entgegenkommen der Gemeinde. «Das Kuspo mit der Rampe auf der anderen Seite als der Haupteingang ist doch ideal für einen solchen Verkauf.» Der erste Rampenverkauf beim Kuspo ging gestern Nachmittag über die Bühne. Auch morgen Nachmittag und kommen-
de Woche am Mittwoch- und Freitagnachmittag wird verkauft. Wenn es gut läuft und die Gemeinde einverstanden ist, würde Toby Herrlich den Rampenverkauf beim Kuspo gerne fortführen. Denn jeder Verkaufsstandort, über den der tiefgekühlte Fisch verkauft werden kann, trägt zur Behebung des Problems bei.
Tiefgekühlt lange geniessbar
Die Fischwaren, auf denen die Herrlichs festsitzen – neben Egli auch Zander, Pangasius und Tilapia, haben allesamt Mindesthaltbarkeitsdaten. «Wenn wir sehen, dass ein Produkt gemäss Datum abläuft, lassen wir es von einem externen Labor in Witterswil mittels mikrobiologischer und sensorischer Analyse testen und erhalten dabei eine Empfehlung. Viele Produkte sind tiefgekühlt viel länger haltbar, als es gemäss Mindesthaltbarkeitsdatum heisst.» Dabei hilft oft eine Glasur auf dem Fisch, die wie ein Schutzfilm wirkt und ein Austrocknen der Ware verhindert. Die Laborempfehlungen geben Andrea und Toby Herrlich transparent an die Käuferinnen und Käufer weiter. Dabei achten sie beim Einkauf auf nachhaltige und tierfreundliche Fischhaltung. «Wir würden nie Fisch einkaufen, der vor Überfischung bedroht ist. Damit würden wir ja den Ast absägen, auf dem wir sitzen.»
LESERBRIEF
Entsorgung mit dem «Münchensteiner Sagg» In der Amtlichen Publikation des Wochenblattes vom 3. September 2020 wurden wir Münchensteiner über die Kehrichtentsorgung ab 1. Oktober 2020 mit dem neuen «Münchensteiner Sagg» orientiert. Die herkömmliche Entsorgung mittels Gebührenmarke wurde dabei bis Ende Februar 2021 zugesagt. Nun endet am 28. Februar 2021, nach nur fünf Monaten, diese Übergangsphase in welcher der Kehricht noch nach «alt» (mit Gebührenmarke) oder schon nach «neu» (mittels
Münchensteiner Sagg) entsorgt werden kann. Ich habe mir in der Mitte des letzten Jahres eine grosse Rolle dunkelgraue 35-Liter-Abfallsäcke gekauft; in Unwissenheit, dass das Entsorgungssystem per 1. Oktober 2020 geändert wird. Da ich einen Ein-Personen-Haushalt betreibe, habe ich erst wenige dieser Abfallsäcke verbraucht. Nun besitze ich eine beinahe ungebrauchte 25er-Rolle von dunkelgrauen 35-Liter-Abfallsäcken und auch eine 10er-Rolle dunkelgrauer 60-Liter-Abfallsäcke, für welche ich keine Verwendung
mehr habe. Die nicht verwendeten herkömmlichen Gebührenmarken können bis Ende Juni 2021 am Schalter der Gemeindeverwaltung gegen Barzahlung retourniert werden. Schön. Gilt dies auch für meine nicht mehr verwendbaren dunkelgrauen Abfall-Säcke? Ich hätte mir für die Umstellung des Kehrichtabfuhr-Systems eine frühere Ankündigung und eine wesentlich längere Übergangsphase in der nach «alt» und nach «neu» entsorgt werden kann, gewünscht. Hanspeter Scherrer
ANZEIGE
K ATHOLISCHE KIRCHE
NVVM
Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein
Keine Vereinsversammlung 2021 Auch in diesem Jahr findet leider keine Vereinsversammlung statt. Alle Mitglieder erhalten im April per Post die schriftlichen Informationen und Abstimmungsunterlagen.
Natur unterstützen? Werde Mitglied beim NVVM. www.nvvm.ch
Gottesdienst zum Weltgebetstag Am ersten Freitag im März wird der Weltgebetstag gefeiert. In über 170 Ländern rings um die Welt wird zum Gottesdienst eingeladen. Die Liturgie für das Jahr 2021 haben Frauen aus Vanuatu gestaltet. Ihr Thema: Auf festen Grund bauen! Vanuatu ist ein Inselstaat im Südpazifik. Die Inseln sind meist vulkanischen Ursprungs. Dieser bewegte Untergrund ist bis heute spürbar durch aktive Vulkane, regelmässige Erdbeben oder durch den Klimawandel mitverursachte Zyklone. Als ehemaliges britisch-französisches
Herrschaftsgebieten erlangte Vanuatu 1980 seine Unabhängigkeit. Rund 85 Prozent der 300 000 Bewohner sind Christen. Auf einigen Inseln leben die Menschen noch sehr traditionell, mit überlieferten Glaubenskulten und vielen verschiedenen Sprachen. Die Folgen der Klimaerwärmung stellen den Staat Vanuatu vor grosse Herausforderungen. Herzliche Einladung zum Gottesdienst am 5. März, 19.30 Uhr, in der kath. Kirche in Münchenstein. Margrit Brüderlin Für das Vorbereitungsteam
14
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
MÜNCHENSTEIN EIDG. ABSTIMMUNG
AUS DER GEMEINDE
Unser Waldgesetz als Exportschlager
Sport- und Freizeitanlagenkonzept Münchenstein
Mehr Raum für Nachwuchs In Münchenstein bieten sich mit dem FC und dem SC zwei Anlaufstationen für Fussballerinnen und Fussballer an. Aufgrund der grossen Nachfrage im Juniorenbereich kommt es seit Jahren zu Engpässen. Das kommunale Sport- und Freizeitanlagenkonzept sieht mehr Raum für Spiel, Sport und Spass vor. Tobias Hofer, Salman Suna und Thomas Berset von der Münchensteiner «Arbeitsgruppe Fussballplätze» haben eine Gemeinsamkeit: Sie alle hatten in ihrer Funktion als Fussballtrainer oder Präsident eines Fussballvereins schon die undankbare Aufgabe, Juniorinnen und Junioren Absagen für die Teilnahme am Training erteilen zu müssen aufgrund Mangel an Teams. «Unsere Fussballvereine wachsen kontinuierlich. Das Platzangebot und die Infrastruktur können die Nachfrage leider nicht befriedigen», sagt Tobias Hofer, Präsident des FC Münchenstein. Das ist einer von mehreren Gründen, warum eine Interessensgemeinschaft (IG) an der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2019 einen Antrag eingereicht hat mit dem Ziel, die Attraktivität der Sport- und Freizeitanlagen zu steigern. Mit diesem Vorhaben
Mehr Sport – Mehr Freizeit
ist die IG beim Gemeinderat auf offene Ohren gestossen. «Unsere Freiraumanalyse sowie die vielen Sperrungen der Fussballplätze zeigen auf, dass bei den Fussballplätzen, Spielplätzen und Freizeitanlagen ein Investitionsbedarf besteht», sagt Gemeinderat Dieter Rehmann, zuständig für das Departement Soziales/Gesundheit/Freizeit.
Mängel aufgedeckt
Nach der Erarbeitung der Freiraumanalyse wurden drei themenspezifische Arbeitsgruppen ins Leben gerufen, in die Interessensvertreter*innen sowie Mitarbeitende der Verwaltung delegiert wurden. Die Arbeitsgruppe Fussballplätze ist zum Schluss gekommen, dass sich die Sportanlagen in einem suboptimalen Zustand befinden, so dass bei schlechter Witterung auf Trainings und
An der Gemeindeversammlung vom 22. März 2021 befindet die Münchensteiner Stimmbevölkerung über das kommunale Sport- und Freizeitanlagenkonzept. Dieses hat eine qualitativ hochwertige und abwechslungsreiche Entwicklung der Freiräume zum Ziel und trägt dem angestrebten Bevölkerungswachstum Rechnung. Zur Ausarbeitung des Konzepts wurden die drei themenspezifischen Arbeitsgruppen «Fussballplätze», «Spielplätze» und «Offene Arbeitsgruppe» ins Leben gerufen, in denen Interessensvertreter*innen und Verwaltungsmitarbeitende gemeinsam konstruktiv Ideen schmiedeten. Diesen sollen mit der Annahme des Konzepts «Flügel wachsen». Sämtliche Unterlagen zum Sport- und Freizeitanlagenkonzept sind auf der Startseite der Gemeindewebsite www.muenchenstein.ch unter «News» zu finden. Zum Thema werden Sprechstunden mit Gemeinderat Dieter Rehmann und Projektleiter Benjamin Kobler wie folgt angeboten: – Mittwoch 3. März 2021 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch 10. März 2021 17.00 bis 18.00 Uhr – Mittwoch 17. März 2021 17.00 bis 18.00 Uhr Um Voranmeldung an benjamin.kobler@muenchenstein.ch oder Tel. 061 416 11 50 wird gebeten. Der Arbeitsgruppe Fussballplätze gehören an: Andreas Berger (Leiter Raum & Umwelt), Thomas Berset (IG), Kuno Cereda (IG), Peter Heinzer (Leiter Bauverwaltung), Tobias Hofer (IG), Benjamin Kobler (Projektleiter), Rolf Stegmüller (Leiter Werkhof), Salman Suna (IG).
Engagieren sich mit Herzblut für mehr Raum für Sport: Thomas Berset, Tobias Hofer und Salman Suna (v. l. n. r.). Wettkampf betrieb verzichtet werden muss. Das Spielfeld Welschmatt 1 ist zu klein und darf nur mit Sondergenehmigung des Fussballverbands bespielt werden. Die fehlende Beleuchtung verhindert zudem den Trainingsbetrieb in lichtarmen Jahreszeiten. Auf der Welschmatt 2 ist eine Markierung eines 11er-Felds aufgrund des suboptimalen Standorts der Scheinwerfer unmöglich. «In der Arbeitsgruppe haben wir die Mängel besprochen und konstruktiv an Lösungen gearbeitet», sagt Salman Suna, Vorstandsmitglied des SC Münchenstein.
Aufwertung
Nach der Bestandsaufnahme und einer Analyse eines auf Fussballplätze spezialisierten Unternehmens sind die folgenden Inputs in das Sport- und Freizeitanlagenkonzept eingeflossen: – drei neue Fussballfelder auf der bereits bestehenden Sportanlage Au – das Hauptspielfeld auf der Sportanlage Au wird zu einem witterungsresistenten Kunstrasenfeld. Zusätzlich werden Sitzmöglichkeiten und ein Spielplatz geschaffen. – Das Spielfeld Welschmatt 1 wird saniert. Das Feld Welschmatt 2 wird aufgehoben und anderen Freizeitnutzungen zugeführt. «Von der Aufwertung der Sportanlagen profitieren bei weitem nicht nur die aktiven Fussballerinnen und Fussballer, sondern die ganze Gemeinde. Der Sport verbindet die Menschen, leistet wertvolle Integrationsarbeit und bietet vor allem Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung», sagt Thomas Berset.
Indonesien ist der grösste Produzent von Palmöl. Palmöl ist billig, in grossen Mengen verfügbar und wird durch das Freihandelsabkommen noch billiger. Das in die Schweiz importierte Palmöl entspreche schon heute den im Vertrag mit Indonesien festgelegten Nachhaltigkeitskriterien. Trotzdem wird nach wie vor und in grossem Stil Urwald für neue Palmölplantagen gerodet. Der «kleine Schritt in die richtige Richtung», den die Befürworter hervorheben, besteht darin, dass der heutige Zustand auch noch vertraglich festgelegt wird. Das Schlimmste an diesem Abkommen ist, dass es in zukünftigen Verhandlungen, z.B. mit Malaysia und den Mercosurstaaten, als Vorlage dienen wird. Diese Staaten werden sicher keine strengeren Regeln akzeptie-
GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Freitag, 26. Februar 20.15 Niklauskapelle Münster Basel Iona-Spirituality, Liturgical Evening Prayer mit Robin Hall Sonntag, 28. Februar (modern) 10.00 KGH, Gebetszeit 10.15 Kirchgemeindehaus Predigt: Pfarrerin Bea Root Bächtoldt Kollekte: Offline Basel Amtswoche: 27. Feb. bis 5. März Pfarrerin Bea Root Bächtold, 079 884 40 53
Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.rkk-arlesheim-muenchenstein.ch Samstag, 27. Februar 17.00 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion Sonntag, 28. Februar 9.45 Münchenstein: Wortgottesfeier mit Kommunion 11.15 Arlesheim: Wortgottesfeier mit Kommunion, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich Dienstag, 2. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.30 Arlesheim: Rosenkranzgebet, anschl. euch. Anbetung in der Odilienkapelle bis 19.00, Kommen und Gehen jederzeit möglich 14.30 Münchenstein: Rosenkranzgebet Mittwoch, 3. März 7.30 Arlesheim: Laudes 9.00 Münchenstein: Wortgottesfeier mit
SCHNAPPSCHUSS
ren. Also bleibt der «kleine Schritt» für immer und ewig eine leere Worthülse. Handelsverträge sind wichtig für das weltweite Zusammenleben, aber sie dürfen nicht einseitig wirtschaftlichen Interessen geopfert werden. Die französische Regierung macht es vor: Sie will in Zukunft Handelsabkommen nur dann ratifizieren, wenn sichere Garantien vorliegen, dass Umweltstandards eingehalten werden. Unsere Vorfahren haben es ebenfalls vorgemacht: Nachdem unser Wald durch Rodungen zu verschwinden drohte, wurde 1876 (!) das heute noch gültige, strenge Waldgesetz beschlossen. Ein Nein zum Freihandelsabkommen öffnet den Weg zu einem Vertrag mit strengen Regeln zum Schutze des Regenwaldes. Arnold Amacher, Grüne
Kommunion 18.00 Münchenstein: Musik und Impuls zur Fastenzeit Donnerstag, 4. März 7.30 Arlesheim: Laudes 18.00 Münchenstein: Vesper 19.00 Arlesheim: Eucharistiefeier, anschl. 1 Stunde euch. Anbetung mit Gesängen, Gebeten und kurzen stillen Zeiten; Kommen und Gehen jederzeit möglich Freitag, 5. März 7.30 Arlesheim: Laudes 10.15 Arlesheim, Obesunne: ref. Gottesdienst 19.00 Arlesheim: Weltgebetstagfeier 19.30 Münchenstein: Weltgebetstagfeier
Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein 061 517 90 85, www.ecksteinbirseck.org Unsere Gottesdienste finden unter Einhaltung verschiedenster Schutzmassnahmen statt. Weitere Infos sind auf unserer Website ersichtlich. Sonntag, 28. Februar 9.30 und 11.15 Der Sonntagmorgen im Eckstein Wir bieten zwei Veranstaltungen mit dem Thema «Unterwegs mit Jesus» zu verschiedenen Zeiten an. Es findet jeweils unser Kinder- und Jugendprogramm statt. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zusammen einen inspirierenden Morgen zu verbringen.
VEREINSNACHRICHTEN MÜNCHENSTEIN IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson:
Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch
E glai weeneli Fasnacht: Ruth Jundt aus Münchenstein hat einen Waggis ausgestopft und ihn zuhause auf das Sofa gesetzt. Kater Happy scheint die Gesellschaft zu geniessen.
Jugendschach (ausser Schulferien): Anf. ab 17.00, Fortgesch. ab 18.00. Auskunft: Bruno Zanetti, Präsident, Klusweg 52, 4153 Reinach, 061 712 30 42. bruno.zanetti@skbirseck.ch
Sie & Er Fitnessturnen in Münchenstein. Montags
Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag von 19.30 bis
19.00–20.00; Turnen mit Musik für jedermann im Schulhaus Lange Heid, Turnhalle Süd. Auskunft: Heinz Heller, Tel. 079 222 84 31.
Kinderhüeti Münchenstein. Eltern hüten gegenseitig ihre Kinder von 2 bis 6 J. Donnerstag von 14.15 bis 17.00. Auskunft: www.kinderhueti.ch
www.sp-muenchenstein.ch. Co-Präsidium: Miriam Locher, Schmidholzstrasse 47, Tel. 061 411 16 35, miriam.locher@bluewin.ch und Dieter Rehmann, Drosselstrasse 19, Tel. 061 711 10 15, dieter. rehmann@bluewin.ch
21.30 im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Heidi Thüler, Tel. 061 701 85 75. und www. jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie.
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreu-
ung in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1 und auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo–Fr 7.15–18.00; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch
SP Sozialdemokratische Partei Münchenstein.
SVP Schweizerische Volkspartei. Co-Präsident
Münchenstein: Stefan Haydn, Lehengasse 24a, 4142 Münchenstein, 079 421 47 52. Co-Präsident Arlesheim: Peter Brodbeck, In den Hagenbuchen 6, 4144 Arlesheim, 061 701 58 88.
Männerriege, Turnverein Neuewelt. Kuspo Bruck-
feld, Loogstr. 2, Münchenstein: Mittwochs, Seniorenturnen/Faustball 18.15–20.00 und Männerturnen ab 20.00. Nach dem Training Treff im Rest. Ruchfeld. www.tv-neuewelt.ch
Militärschiessverein Münchenstein. Präsident
Jean-Marc Schraner, Wilhelm Haas-Weg 36, 4142 Münchenstein, Telefon P: 061 411 62 14. www. msv-muenchenstein.ch
Musikverein Münchenstein zusammen mit Jugend-
musik der Musikschule. Musikprobe jeden Dienstag, 19.00, Singsaal Loog. Neue Mitglieder jederzeit willkommen. www.mvmuenchenstein.ch, 079 218 68 07, praesident@mvmuenchenstein.ch
Natur- und Vogelschutzverein Münchenstein. Su-
sanne Haas (Präsidentin). Mitglied werden: Anmelden unter Postfach 721, 4142 Münchenstein 1 oder kontakt@nvvm.ch. www.nvvm.ch
Pfadi Münchenstein. www.pfadi-muenchenstein. ch. Biber: 5–7 J., Wölfe: 7–11 J., Pfadi: 11–16 J. Kontakt: Abteilungsleiter Lukas Zimmermann, 079 481 20 56/Sascha Iselin, 079 961 74 65. info@pfadi-muen chenstein.ch
Satus-TV Münchenstein. Vielseitige und sportliche
Aktivitäten für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. Jugend: KiTu, polysportives Knaben- und Mädchenturnen, Badminton. Erwachsene: Aerobic mit Flexi-Stab, Pilates, Badminton, Fitness für alle, Frauenturnen, Seniorenturnen. Auskünfte: Rita Zumbrunnen, Tel. 061 411 35 60, rzumbi@ ebmnet.ch, www.muenchenstein.ch
Schachklub Birseck. Spielabend jeden Fr ab 19.30.
ANZEIGE
Abstimmungsparolen vom 7. März 2021 Initiative zum Nein zur Verhüllungsverbot Nein zum E-ID Gesetz Stimmfreigabe zum Freihandelsabkommen mit Indonesion
Nein
zur Initiative zu den Lernzielen
Ja
zur Revision zur Bekämpfung der Schwarzarbeit
Ja
zur Revision des Arbeitsmarkgesetzes Für alle statt für wenige SP Münchenstein
MÜNCHENSTEIN
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
15
Dank Passerelle gemütlich zur Birs spazieren Das Van-Baerle-Areal solle gar etwas dicht bebaut werden, findet der Kanton. Die Gemeinde hat eine Lösung parat. Michel Ecklin Es ist mehr als eine Wohnüberbauung, die auf dem Van-Baerle-Areal entstehen soll. Der Quartierplan sieht auf den zwei Hektaren Industrieareal «ein funktionierendes neues Stück Stadt» vor, wie den Unterlagen zur Gemeindeversammlung zu entnehmen ist. Rund um einen öffentlich zugänglichen Platz sind bis zu 49 Meter hohe Gebäude mit insgesamt rund 400 Wohnungen geplant, von Singlehaushalten über Genossenschaften bis zur WG, in allen Preisklassen. Für einen urbanen Mix sorgen sollen Verkaufs- und Gastronomie- flächen, Urban-Gardening und Kleingewerbe. Angesichts der hohen Dichte will man auch die Freiräume sorgfältig gestalten. Der Gemeinderat verspricht eine «hohe Aufenthaltsqualität» dank eines Konzepts aus Begrünungen und Plätzen.
Wenig Freiraum für Einwohner
Zumindest rechnerisch bleibt aber relativ wenig Freiraum, nämlich zehn Quadratmeter für jeden der vorgesehenen rund 900 Einwohner. Zum Vergleich: In Zürich beträgt der Wert acht Quadratmeter, und der Bund gewährt einer Kuh im Laufhof zwölf Quadratmeter. Die Ausnützungsziffer in der Van-Baerle-Überbauung soll 2,26 betragen, etwa doppelt so viel, wie das in anderen Quartierplänen in Agglomerationsgemeinden üblich ist. Beim Anblick solcher Zahlen wird manch ein Stimmbürger vor der Gemeindeversammlung vom 22. März leer schlu-
Direkter Weg zur Birs: Die Fussgängerbrücke soll die SBB-Gleise überqueren. cken, wenn es darum geht, den Quartierplan zu genehmigen. Und es überrascht nicht, dass die kantonale Arealbaukommission den Freiraum als «eher knapp berechnet» beurteilt. Die Freiflächenfrage sei nochmals zu überprüfen, gab sie dem Gemeinderat zur Aufgabe.
Brücke soll Verbindung schaffen
Dieser hat auf diese Kritik auf seine Art reagiert. Er stellt in den Quartierplanvorschriften sicher, dass der knappe Freiraum nicht im Verlauf der weiteren Planung beschnitten wird. Und er stellt sicher, dass Bäume im Boden genug Platz
zum Wachsen haben. Doch an der Dichte innerhalb des Perimeters ändert er im Grundsatz nichts. Stattdessen will er ein Vorhaben umsetzen, das bisher erst angedacht war: Eine Passerelle bauen, die den zentralen Platz des zukünftigen Quartiers mit dem Grünraum an der Birs verbindet. Die Fussgängerbrücke müsste das Gleisfeld der SBB überqueren, und auf bestehenden Wegen gelangt man bis zum Uferweg. Besser erreichbar wären auch die Industrieareale westlich der Gleise. Weil wegen der Hochspannungsleitung Sicherheitsvorschriften gelten, ist ein massives Betonbauwerk geplant,
LESERBRIEF
VISUALISIERUNG: ZVG / RAUMGLEITER AG
inklusive Liften für die Behindertenzugänglichkeit. Insgesamt soll die Brücke 46 Meter lang werden. Die Kosten betragen 3,5 Millionen Franken. Zwar sollen mit der Passerelle auch die Bewohner von Münchenstein Dorf oder die Trambenutzer einfacher zur Birs kommen. Profitieren dürften aber vor allem die Bewohner des zukünftigen Quartiers, das so attraktiver wird. Deshalb ist in den Quartierplanvorschriften festgehalten, dass der Bauherr zwei Drittel der Kosten übernimmt, im Rahmen der Infrastrukturbeiträge an die Gemeinde.
Gemeindeversammlung entscheidet
Weil der übrige Drittel voraussichtlich vom 4. Agglomerationsprogramm des Bundes übernommen wird, kommt die Gemeinde wohl zum Nulltarif zu einer neuen Fussgängerquerung – und der Gemeinderat schafft so vielleicht auch zusätzlich Akzeptanz für das geplante Stadtquartier bei den Stimmbürgern. Diese sollen nämlich an der Gemeindeversammlung am 22. März sowohl über den Quartierplan Van Baerle als auch über die Passerelle befinden. Erfahrungsgemäss stossen Wohnüberbauungen mit hoher Dichte auf einige Kritik.
VEREINSNACHRICHTEN
Der Gemeinderat verdient sich grosses Lob Am 17. Februar hat die Gemeinde Münchenstein ihr Sport- und Freizeitanlagenkonzept aufgelegt und trägt damit dem angestrebten Bevölkerungswachstum Rechnung. Über eine Vielzahl von geplanten Wohneinheiten wurde bereits ausgiebig gesprochen und entsprechende Projekte sind in der Planung schon weit fortgeschritten. Es ist nur konsequent, wenn nun auch die Bedürfnisse der Bevölkerung in Sachen Freizeitmöglichkeiten aufgenommen und berücksichtigt werden. Neue Spielplätze und Freiräume
für Kinder sind im Konzept ebenso enthalten, wie die Instandstellung des VitaParcours, den einige in den Pandemiezeiten gerne genutzt hätten. Und last but not least wurden auch die Fussballvereine erhört, die allzu oft interessierte Kinder und Jugendliche an Vereine in Nachbargemeinden verweisen mussten, weil die Plätze nicht mehr zulassen und wenn es so bliebe das Angebot weiter reduzieren müssten. Durch das die Fussballer so ganzjährig Outdoor trainieren können, wird gleichzeitig die Problema-
tik der knappen Sporthallenplätze entschärft. Mit dem gewählten Vorgehen, verschiedenste Anspruchsgruppen ganz direkt einzubeziehen, verdient sich der Gemeinderat ein grosses Lob. So konnten sich die verschiedenen Leistungsbezüger einbringen und aufzeigen, wo Investitionsbedarf in der Sport- und Freizeitinfrastruktur besteht. Das Resultat in Form des nun vorliegenden Konzepts ist ausgewogen und der Mehrwert für die Einwohnerinnen und Einwohner und Vereine offensichtlich. Tobias Hofer
Tenniscenter Münchenstein. 5 Hallen- und 4 Aus-
sensandplätze, Tennisschule, kostenloses Schnuppertraining, Ganzjahres-Tennisclub, Seminarraum, Wilson-Shop, Swiss-Tennisturniere, Tel. 061 413 13 00, www.tgcm.ch
Tennisclub Münchenstein. Welschenmatt. Präs. Marco Born, Karl-Loeligerstr. 25, Münchenstein, Tel. 061 711 43 47, www.tc-muenchenstein.ch
TTC Münchenstein-City. Training Turnhalle Löf-
felmattschulhaus, Münchenstein Mi+Fr 18.00– 21.50. Kontaktperson: Jacqueline Thüring, Tramstrasse 5, 4142 Münchenstein, Tel. 061 411 13 06.
Turnverein Münchenstein. Aktive: Fr 20.00–22.00,
Lärchenschulhaus. Nach dem Training lässt der TVM die Woche im Café Birseck ausklingen.
Blaues Kreuz Münchenstein. Ortsverein, Bruck-
ANZEIGE
Mit 50% weniger CO2 anlegen. Ohne Mehrkosten.* BKB Anlagelösung Nachhaltig: die klimafreundliche Anlage – genauso günstig wie traditionelle Lösungen. * Im Vergleich zu einem konventionell investierten Portfolio mit vergleichbaren Anlageklassen. Details siehe www.bkb.ch/vergleich. Diese Angaben dienen ausschliesslich Werbezwecken. Für die Strategiefonds verweisen wir auf den Prospekt und die wesentlichen Anlegerinformationen auf www.bkb.ch.
n nutze n e c lima Chan Jetzt .bkb.ch/k www
feldstrasse 3, Präsident Bruno Sägesser, Tel. 061 411 26 19.
Blaukreuzjugendarbeit Münchenstein. Fussball, Montag, 20.00, Turnhalle Löffelmatt. Volleyball mixed, Mittwoch, 20.15, Turnhalle Loog. Tel. 061 411 28 85. Briefmarkensammlerverein Birseck. Infos, Kauf,
Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Mühle Aesch (Turmzimmer). Kontaktperson: Urs Vetter, 061 711 23 74.
BSV Münchenstein. Handball für Jung und Alt.
Minihandball, Junioren- und Aktivmannschaften. Info zu den Trainingszeiten unter www.bsvmuenchenstein.com. Kontakt: Marie-France Berger, 076 382 28 65; Präsident: Andrea Leone, 079 541 63 21.
Standortförderung Laufental Schwarzbubenland
Erfolgsgeschichte Ferienjobs
15. März 2021 Guidle – wo sich Angebot und Nachfrage treffen 18.00 – ca. 19.15 Uhr Ort: online
Mit einer Beschäftigung in den Sommerferien gewinnen Jugendliche nicht nur den Lohn, sondern auch unbezahlbare Einblicke in die regionale Arbeitswelt. Auch für die beteiligten Unternehmen ist die Ferienjob-Kampagne von Promotion Laufental und Forum Schwarzbubenland eine Bereicherung. Bis Ende März 2021 können sich Firmen melden und ihr FerienjobAngebot bequem und unkompliziert platzieren. «Anpacken statt zuschauen, den Arbeitsalltag live miterleben. Mein Ferienjob war ein super Ausgleich zur Schule. Die Zufriedenheit nach getaner Arbeit war bereichernd», sagt Andri Christ. Der 15jährige Brislacher wurde letzten Sommer im Wochenblatt auf die Ferienjob-Kampagne aufmerksam. Er konnte einen einwöchigen Einsatz für die Daniel Hügli GmbH in Brislach leisten und blickt begeistert auf diese Zeit zurück. Das Umfeld eines kleinen Betriebs hat ihn angesprochen. «Im Gegensatz zu einem Schnuppertag hat man hier eine ganze Woche lang einen Einblick in den Beruf – und erhält dazu noch einen Lohn», so Andri Christ.
”
Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und einen Jugendlichen sogar im Herbst nochmals engagiert. Durch den Beitrag im Wochenblatt hätten wir pro Woche sogar mehrere Jugendliche engagieren können. Veronika Karrer, Carrosserie Remo Schmid AG, Breitenbach
Die Ferienjob-Aktion ist auch für die Betriebe eine Bereicherung. «Wir bilden eine Brücke von Schule zu Beruf», sagt Geschäftsinhaber Daniel Hügli. Von nichts kommt nichts. Das würden die Jugendlichen vor allem in den handwerklichen Berufen schnell lernen. Hügli begleitet die jungen Arbeitskräfte eng bei ihrem Einsatz und zeigt ihnen die Möglichkeiten auf, die das Handwerk
17. August 2021 Generalversammlung Promotion Laufental Ort: noch offen 2., 3. Oktober 2021 Genusstage Schwarzbubenland Ort: Hochwald
Meine Meinung
In die Berufswelt eintauchen und ein Sackgeld verdienen: Andri Christ im Einsatz bei Daniel Hügli, Heizungsbau Brislach.
bietet. «Ferienjobs sind eine Mög-lichkeit, die Firma zu positionieren und
”
Die Ferienjob-Aktion war für uns eine erfolgreiche Erfahrung. Fünf Wochen lang haben wir jeweils einen Schüler pro Woche eingesetzt. Domenico Conte, Aqua Solar AG Schwimmbad- und Filtertechnik, Büsserach
aktiv etwas gegen den Fachkräftemangel zu unternehmen», so Hügli. Melden bis Ende März Das Prozedere für Unternehmen, Ferienjobs für 13- bis 18-Jährige anzubieten, wurde von den Initianten denkbar
”
Wir hatten rund 15 Anfragen und konnten 3 Ferienjobs vergeben. Die motivierten Jugendlichen sind eine tolle Abwechslung und eine richtig gute Unterstützung. Michelle Mohan, Von Roll Schweiz AG, Breitenbach
einfach gestaltet. Der administrative Aufwand wird für die Unternehmen auf ein Minimum reduziert. Mit dem Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck und der Solothurner Handelskammer wurde zusammengespannt, um die Unternehmen mit den wichtigsten Informationen auf einen Blick zu versorgen. Beim Vertrag, der online verfügbar ist, müssen lediglich die persönlichen
Angaben und der Stundenansatz ergänzt werden. Ihr Unternehmen will in den Sommerferien 2021 Ferienjobs anbieten und von tatkräftiger Hilfe und «frischem Wind» profitieren? Melden Sie sich bis spätestens 30. März 2021 unter:
wirtschaft@schwarzbubenland.info 061 763 13 43 Eine Liste der Betriebe, die Ferienjobs anbieten, wird im Frühsommer veröffentlicht.
Näher bei den Gemeinden Mit Sibylle Jeker als Präsidentin und Stéphanie Erni als operativer Leiterin ist das Forum Schwarzbubenland Anfang Februar in eine neue Ära gestartet.
Sibylle Jeker Präsidentin Forum Schwarzbubenland
«Wir stärken die Region Schwarzbubenland. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren. Wir vernetzen Menschen in der Region.» Diese drei Leitsätze resultierten aus einem Prozess, der vor fünf Jahren angestossen
wurde, um die Strategie des Forums Schwarzbubenland zu überdenken und neu zu definieren. Diese Phase wurde geprägt von Präsident Christian Schlatter, der über fünf Jahre hinweg die Geschicke des Vereins engagiert und umsichtig geleitet hat. Per 1. Februar 2021 hat nun Sibylle Jeker die Nachfolge von Christian Schlatter angetreten. Aufgrund der geltenden Corona-Schutzvorschriften wurde die Erschwilerin auf dem schriftlichen Weg gekürt. Nah an Politik und Wirtschaft Bedingt durch die Pandemie ist es zurzeit auch um das Forum ruhiger geworden. Doch der Schein trügt: «In den kommenden Monaten stehen die Gemeinderatswahlen an. Es wird leider immer schwieriger, Kandidaten für dieses wichtige Amt zu finden. Das Forum kann hier Support leisten», sagt Jeker. Es ist generell ihr Ziel, enger mit den Gemeinden zusammenzuarbeiten, da noch Nachholbedarf in Sachen Kommunikation und Marketing bestehe. Hierfür bringt die 37-Jährige einen
grossen Erfahrungsrucksack mit: Sie sitzt für die SVP im Kantonsrat und gehört der Kommission Umwelt, Bau und Wirtschaft an. Die Sorgen und Nöte der Gemeinden sind ihr als Gemeinderätin
Stéphanie Erni Organisatorische Leitung Forum Schwarzbubenland
von Erschwil bestens bekannt. Hier ist sie für das Ressort Hoch- und Tiefbau zuständig. Ebenfalls nah dran ist Jeker an der KMU-Wirtschaft. Neben ihrer Tätigkeit für Raiffeisen Casa führt sie
gemeinsam mit ihrem Mann einen Haustechnik-Betrieb, in dem sie für den administrativen Part zuständig ist. Operativer Wechsel Ebenfalls per 1. Februar konnte der Vorstand des Forum Schwarzbubenland die vakante Stelle der organisatorischen Leitung des Vereins neu besetzen. Diese Funktion übernimmt neu Stéphanie Erni im Mandatsverhältnis. Somit wird die strategische und operative Leitung des Forum Schwarzbubenland künftig durch zwei Frauen mit politischer Erfahrung ausgeübt: Stéphanie Erni ist Gemeindepräsidentin von Büren für die Freien Wähler (FWB). Die medienerfahrene Germanistin arbeitet als freie Journalistin und bietet Redaktion und Lektorate an. «Nicht zuletzt zeichnet sich Stéphanie Erni durch ihre gewinnende Art aus», sagt Sibylle Jeker. In den nächsten Wochen werden sich die Präsidentin und die Geschäftsleiterin in ihre neuen Tätigkeiten einarbeiten und sich mit dem Vorstand und den verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen.
Mathias Kressig Lehrer Sekundarschule Laufental Was tun, wenn man als Jugendlicher sein Taschengeld aufpolieren möchte? Klar, ein Ferienjob muss her! Doch einen solchen zu finden, ist gar nicht so einfach. Nur noch wenige Firmen bieten Jugendlichen eine solche Möglichkeit. Schade! Den Unternehmen entgeht dabei eine grosse Chance, nämlich die Jugendlichen bei der Arbeit kennenzulernen. Jugendliche, die bereits im Teenageralter ihr eigenes Geld verdienen, zeigen, dass sie die Arbeit nicht scheuen. Mit etwas Glück finden Sie, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, dank einem angebotenen Ferienjob einen motivierten Lehrling. Ein Ferienjob kann sich also lohnen – für beide Seiten!
Die Vereine Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland machen sich stark für eine positive Entwicklung der Bezirke Laufen, Thierstein und Dorneck als Wirtschaftsraum, Wohnregion und Naherholungsgebiet. Wir fördern die entscheidenden Standortfaktoren Wirtschaft, Verkehr, Bildung, Tourismus, Kultur und Gesundheit. Wir vernetzen die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Für eine Heimat mit Gewicht und Strahlkraft – nach innen wie über die Grenzen hinweg.
Promotion Laufental Wirtschaftsförderung Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen Tel. +41 61 763 13 43 wirtschaft@laufental-bl.ch www.laufental.swiss
Forum Schwarzbubenland 4143 Dornach Tel. +41 77 510 72 87 info@schwarzbubenland.info www.schwarzbubenland.info Medienpartner
DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
DORNACH
www.dornach.ch info@dornach.ch
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
17
Umbau der Gemeindeverwaltung soll im April beginnen
BAUPUBLIKATIONEN
Dossier-Nr.: 2021-0021 Bauherr: Heiniger Andreas – Adresse: Mattenweg 36, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Heiniger Nicole und Andreas, Mattenweg 36, 4143 Dornach – Bauobjekt: Erstellen Photovoltaikanlage auf Flachdach – Bauplatz: Mattenweg 36 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3411 – Projektverfasser: Silvano Loberti (Helion), Allmendweg 8, 4528 Zuchwil Dossier-Nr.: 2021-0028 Bauherr: Stolte Etzard – Adresse: Bernerstrasse 2, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Stolte Etzard, Bernerstrasse 2, 4143 Dornach – Bauobjekt: Neubau Duschkabine aus Glas – Bauplatz: Bernerstrasse 2 – Parzelle GB Dornach Nr.: 838 – Projektverfasser: Stolte Etzard, Bernerstrasse 2, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2021-0030 Bauherr: New City Food GmbH – Adresse: Weidenstrasse 9, 4143 Dornach – Grundeigentümer: ESIMAG-Immobilien AG, Weinbergstrasse 145, 8006 Zürich – Bauobjekt: Aufstellen eines Lagercontainer + Schallschutz-Einhausung Kühlgerät. Einzäunung West und Südseite. Beschriftung an Gebäude – Bauplatz: Weidenstrasse 9 – Parzelle GB Dornach Nr.: 3104, 2559 – Projektverfasser: Wetzel Markus, Dipl. Arch. ETH/SIA, Bahnhofstrasse 19, 4147 Aesch Dossier-Nr.: 2021-0031 Bauherr: Kuhn Monika und Daniel – Adresse: Schlossweg 29, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Kuhn Monika und Daniel, Schlossweg 29, 4143 Dornach – Bauobjekt: Gartengestaltung – Bauplatz: Schlossweg 29 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2430 – Projektverfasser: Beyeler + Trueb Landschaftsarchitektur GmbH, Florenz-Strasse 1, 4142 Münchenstein
Publiziert am 25. Februar 2021 Einsprachefrist bis: 11. März 2021 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können bei der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Weidenstrasse 50, unter telefonischer Voranmeldung (TEL. 061 706 25 10) eingesehen werden. Einwendungen gegen dieses Bauvorhaben, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich und begründet, innerhalb der Einsprachefrist im Doppel an die Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach zu richten.
HAUSKEHRICHT Die Bevölkerung wird gebeten, den Hauskehricht an den jeweiligen Abfuhrtagen (Dienstag westlich/Freitag östlich) frühestens am Vorabend, jedoch wenn möglich spätestens am Abfalltag um 7.00 Uhr, bereitzustellen. Vermehrt wurde in letzter Zeit festgestellt, dass Abfallsäcke in der Nacht durch Tiere aufgerissen werden. Sollte der Inhalt des Abfallsackes auf dem öffentlichen Areal verstreut sein, bitten wir den Eigentümer, diesen wieder in einen offiziellen KELSAG-Abfallsack zu verpacken. Daher empfehlen wir, nach Möglichkeit einen Container zu erwerben, damit die Umgebung sauber bleibt und die Tiere somit die Abfallsäcke nicht mehr aufreissen können. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Bauverwaltung
Sorgte schon oft für Diskussionen: Das Dornacher Gemeindehaus.
Für den Umbau der Gemeindeverwaltung in Dornach wurde die Baubewilligung erteilt. Noch dieses Jahr soll der Umzug erfolgen.
ANZEIGE
Tobias Gfeller
LESERBRIEF
Wunderbares Gebiet bedroht Ich bin eine stille Bürgerin von Dornach, doch was jetzt beim Naturschutzgebiet Schwynbachtäli vor sich geht, lässt mich nicht mehr schweigen. Die ganze Welt spricht von der globalen Umweltzerstörung, vom Verschwinden von Pflanzen und Tierarten, von unserer Verantwortung etc. Und nun soll es nicht möglich sein, einfach ein Bauprojekt zu stoppen, bis klar ist, ob da Umweltschäden im Naturschutzgebiet angerichtet werden, die
irreparabel sind? Es sind doch intelligente Menschen in unseren Behörden, die wissen, dass man nicht eine Viertelstunde die Luft anhalten kann, um zu beobachten, ob da etwas Übles geschieht. Beim Schwynbachtäli gilt es ernst, das wunderbare Gebiet ist bedroht. Man kann nicht warten. Spätestens jetzt muss man Verantwortung übernehmen und einen Baustopp verlangen. Eva Sonnleitner, Dornach
LESERBRIEF
Leblose Schreckensfiguren Ich bin kein Fasnächtler, aber ich habe überhaupt nichts gegen fasnächtliche Veranstaltungen – sofern sie denn stattfinden. Aber was da alle Jahre wieder im Kreisel von Dornachbrugg zu sehen ist finde ich – und ich bin nicht allein – schlicht grässlich: Als vorfasnächtliche Dekoration sind dort in der Höhe an den Laternenmasten Fasnachtsfiguren befes-
tigt. Nein – nicht befestigt: sie sind erhängt. Am Hals stranguliert mit schiefem Kopf. Dort baumeln sie dann vor sich hin. Ein makabres Bild. Fasnächtliche Stimmung will da vor allem in der momentanen Situation nicht aufkommen. Nehmt doch die leblosen Schreckensfiguren wieder ab und überlegt Euch etwas Originelleres! Bitte. Bruno Santschi
Nach den öffentlichen Streitigkeiten in den Leserbriefspalten des Wochenblatts stellt Gemeindevizepräsident Daniel Müller als Leiter der Steuergruppe zum Umbau der Gemeindeverwaltung klar: Seit der Gemeindeversammlung im vergangenen August, an der der Baukredit bewilligt wurde, läuft alles nach Plan. Der Architekt und die Fachplaner hätten SIA konform im September mit der Detailplanung begonnen. Am 19. November wurde das Baugesuch eingereicht, Mitte Januar wurde die Baubewilligung erteilt. Der Architekt habe den Baubeschrieb und die Fachplaner hätten den Detailbeschrieb fertiggestellt, erklärt Müller. Nun erfolgt der Versand der Ausschreibungen. Die Räumung des nicht mehr be-
FOTO: WOB ARCHIV / ROLAND SCHMID
nötigten Mobiliars der Gemeindeverwaltung ist bereits im Gange. Gemäss Plan soll im April mit den Baumeisterarbeiten begonnen werden können.
Vorwürfe als «haltlos und unbegründet» und spricht von «Wahlkampf- und Ablenkungsmanövern».
Fehlt es an Handwerkern?
Die jahrelangen Verzögerungen gehen für die Gemeinde Dornach massiv ins Geld. Die Miete für die provisorische Gemeindeverwaltung in der Metalli kostet jeden Monat rund 10 000 Franken, wovon aber gut ein Drittel aufs Konto der Sozialregion Dorneck geht. Denn schon heute ist klar, dass die zusammengeführte Sozialregion in der Gemeindeverwaltung auch nach dem Umbau nicht Platz haben wird, erinnert Gemeindepräsident Christian Schlatter (Freie Wähler). Die Sozialregion braucht Raum für rund 25 Arbeitsplätze. An diese bestünden hohe Anforderungen, was Sicherheit und Vertraulichkeit angeht, da in den Abteilungen der Sozialregion auch sensible Gespräche stattfinden. Ein Neubau dafür ist noch nicht gänzlich vom Tisch, Stand heute bevorzugt die Gemeinde für die Sozialregion ein externes Mietobjekt, erklärt Schlatter. Um die notwendigen Bedürfnisse abdecken zu können, brauche es ein «nicht alltägliches» Objekt. Und solche Objekte seien in Dornach «rar».
Der Umzug ist gemäss Daniel Müller für das vierte Quartal des laufenden Jahres geplant. Für die Bauarbeiten sei aktuell die Verfügbarkeit der Handwerker Corona-bedingt die grösste Herausforderung. Für den Umbau seien im Vorfeld viele Abklärungen getroffen und in den Planungen berücksichtigt worden. «Bei einem Altbau kann immer etwas Unvorhergesehenes auftauchen. Wir sind aber vorbereitet.» Am aufregendsten sei derzeit die Räumung. «Man hat den Eindruck, der Auszug damals sei fluchtartig erfolgt.» In den letzten Wochen wurde Daniel Müller mehrfach vorgeworfen, für die Verzögerungen seit vergangenem Jahr verantwortlich zu sein. Als der Kritisierte die Verantwortung auf die Corona-Pandemie und die «grüne Fraktion» im Gemeinderat abschob, konterten die Gemeinderäte Daniel Urech und Thomas Gschwind (beide Freie Wähler). Der angegriffene Daniel Müller bezeichnet die
Mietobjekt für Sozialregion gesucht
LESERBRIEF
Fragen zur Schwinbach-Aue Wie ist es möglich, dass ein Gemeinderat, dem es angeblich «selbstverständlich ein Anliegen (ist), dass die kommunale Naturschutzzone N1 ‹Schwinbach› vor allfälligen Auswirkungen der Baustelle ‹La Colline› geschützt wird», trotzdem alles zulässt, was diese Zone extrem gefährdet? Wie ist es möglich, dass «ein Urteil zur Beschwerde gegen die Gültigkeit der Quartierpläne vor Bundesgericht ausstehend» ist (Wochenblatt, 18. Februar, Seite Arlesheim) und trotzdem gebaut wird? Darf eine Gemeinde etwas genehmigen, worüber das Urteil noch nicht gesprochen ist? Wie ist es möglich, dass das
Bundesgericht, das so schnell einen angeordneten Baustopp aufheben kann, nicht im Stande ist, ebenso schnell den Einspruch zu prüfen, dass diese Aufhebung aufgrund falsch angegebener Tatsachen (nämlich dass die schützenswerte Vegetation bereits zerstört sei – was eindeutig im November noch nicht der Fall war) erfolgt ist? Dies muss doch möglich sein zu behandeln unabhängig von der Beschwerde gegen die Gültigkeit der Quartierpläne? Mitarbeiter einer kantonalen Behörde, die Auflagen zum Schutz des angrenzendes Feuchtgebietes erlassen hat und de-
ren Einhaltung überwacht, seien mehrfach persönlich vor Ort gewesen, so der Arlesheimer Gemeindepräsident (Wochenblatt 18. Februar). Vermutlich aber nicht seit der Austrocknung der Nordquelle? Es macht ja auch nicht so viel Hoffnung, wenn dieselbe Behörde die vorhandenen Quellen auf der Wiese, die jetzt eine Baustelle ist, vor Baubeginn nicht gesehen hat. Wäre es nicht sinnvoll, bei ungenügender eigener Fachkundigkeit und/oder Wahrnehmungsfähigkeit fachkundige Menschen mit zu den Ortsterminen zu nehmen? Kann jemand mir dies erklären? Ulrike Mackay, Dornach
ANZEIGE
Schwarzbuben wählen liberal!
Roman Baumann Lorant
Andreas Bringold
Samuel Dürr
Michael Hirschi
David Häner BISHER
BISHER
kli Peter Hodel & Remo An
Kantonsratswahlen vom 7. März 2021
LISTE 3
Annabelle Lutgen
Diego Koch
Roland Matthes
Kurt Schwyzer
Thomas Spaar-Maini
Christian Thalmann
Martin Vogel
Mark Winkler
gsrat zämme in den Regierun lt Erfahrung zäh
18
DORNACH GEMPEN HOCHWALD
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Wir haben verstanden was das Schwarzbubenland braucht.
AKTENVERNICHTUNG Vernichtung von Akten und Datenträgern nach zertifiziertem Prozess.
Kantonsratswahlen
SVP wählen... mehr Freiheit – weniger Bürokratie – tiefere Steuern
am 7. März 2021
t Thomas Spaar tz tü rs te n u n e g in lt e Die FDP M
Richard Aschberger in den Regierungsrat
Weil er: • kritisch analysiert und lösungsorientiert handelt;
nar Webi
EINLADUNG ZUM WEBINAR
1 rz 202 Uhr 4. Mä 45 . 7 is 1 7.00 b : l von 1 h uss ldesc Anme rz 2021 4. M ä nter: ung u e/ d l e Anm //qrco.d : https a-DO donn
EMAMMOGRAFIE SCREENING
EINFÜHRUNG DES MAMMOGRAFIESCREENING-PROGRAMMS
• sich einsetzt für die Weiterentwicklung unserer Schulen mit Tagesstrukturangeboten - für gleiche Bildungschancen auch für Kinder aus einfachen sozialen Verhältnissen; • auf Gemeindeebene Kooperationen und Zusammenschlüsse befürwortet, um Kosten zu sparen; • das enorme energetische Einsparpotenzial von älteren Wohnliegenschaften entschlossen mit kantonalen Massnahmen fördern will; • dafür eintritt, den Anteil an selbstgenutztem Wohneigentum mit gezielten Anreizen markant zu steigern; • anpackt und macht!
Brustkrebs ist bei Frauen die häufigste Krebserkrankung. Bewohnerinnen der Region haben neu die Möglichkeit, am kantonalen qualitätsgesicherten Mammografie-ScreeningProgramm «donna» in Dornach teilzunehmen. Damit verbessern sich Ihre Chancen, Brustkrebs frühzeitig zu erkennen. Prof. Dr. med. Carlos Buitrago Tellez, Chefarzt Radiologie, lädt Sie zum Webinar ein. Sie erfahren mehr über die Brustkrebsfrüherkennung und das neue Mammografie-Screening-Programm am Spital Dornach.
KUNO ER GASS
Donnerstag | 4. März 2021 | 17.00 bis 17.45 Uhr Die ersten 30 Anmeldungen nehmen direkt an der Videokonferenz teil und können dem Referenten Fragen stellen.
RAT TONS N A K N IN DE TE 2 R | LIS E H S I B
Spital Dornach | Institut für Medizinische Radiologie (IMR) Standort Dornach Spitalweg 11 | 4143 Dornach | T 061 704 44 44 solothurnerspitaeler | www.solothurnerspitaeler.ch
7. MÄRZ 2021 2x AUF JEDE LISTE
erneuerbarheizen
Nutzen Sie das eidg. Förderprogramm und melden sich für eine kostenlose Beratung an. Damit Sie beim Ersatz Ihrer Öl-/ Gasheizung optimal vorbereitet sind. Anfragen unter: 061 311 53 26
info@energieberatung.jetzt
2x
DORNACH GEMPEN HOCHWALD Amtliche Publikationen
GEMPEN
www.gempen.ch info@gempen.ch
Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr findet am Mittwoch, 10. März 2021 statt. Bitte beachten Sie, dass die Abmessungen max. 200 × 100 × 50 cm und das Gewicht max. 30 kg betragen dürfen. Elektrische
Geräte und Maschinen werden nicht angenommen. Diese Geräte können an den Verkaufsstellen gratis zurückgegeben werden. Bitte stellen Sie das Altmetall rechtzeitig zur Abholung bereit. Vielen Dank. Die Gemeindeverwaltung
K ANTONSR ATSWAHLEN
Roman Baumann in den Kantonsrat Ich kenne Roman Baumann seit Jahren als präzisen und hochqualifizierten Anwalt und erlebe ihn als guten Zuhörer mit einer scharfen Analyse und dem Flair für Kompromisse und Roman Baumann pragmatische Lö(FDP) sungen. Alles Eigenschaften, die einen guten Parlamentarier auszeichnen. Der engagierte Vater von drei Kindern ist als Präsident des Gewer-
bevereins Dorneckberg und des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein zudem bestens vernetzt und ist es sich gewohnt, seine Standpunkte in den politischen Prozess einzubringen. Ich schätze ihn als verlässlichen und modernen Bürgerlichen, der sich den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen nicht verschliesst, aber bei der Umsetzung von Lösungen Augenmass beweist. Ich empfehle aus tiefster Überzeugung, Roman Baumann (FDP) als starke liberale Stimme aus dem Schwarzbubenland zweimal auf Ihre Liste zu setzen. Lorenz Altenbach
ABSTIMMUNGEN
Intoleranz gegen Muslime Am 7. März ist Abstimmung! Mit dem Verhüllungsverbot stemmt die SVP-Volksinitiative einen Sturm gegen 30 bis 50 muslimische Frauen wegen ihrer Religion. Weil sicherheitspolitische Einwände fehlen, will die SVP aus Intoleranz gegen Muslime erreichen, dass ihr Glaube bei uns in Ungnade fällt. Ähnlich der Minarett-Initiative, welche leider knapp angenommen wurde, gehören diese Anschauungen der Vergangenheit an. Übrigens, in ihrer damaligen Euphorie standen Moscheen als Ziel bei der SVP, sie verwechselten einfach Minarette und Moscheen. Wir stehen für Toleranz und Freiheit! Nein stimmen ist Ehre! Das Bundesgesetz über die Einführung der E-ID findet auch Gegner, weil private Firmen am Projekt beteiligt sind. Ich staune über solche Schizophrenie: Mein
Pass wird in einer Privatfirma hergestellt, meine ID dasselbe, mein Krankenkassenausweis auch und mein Fahrausweis ebenso, wo bleibt die Vernunft? Alle diese Dokumente werden zum Bestem in der Privatindustrie erstellt, warum diese unsinnige Kehrtwendung? Ja stimmen, logisch! Das Wirtschaftsabkommen mit Indonesien bietet der Schweizer Wirtschaft eine grosse Chance in einem wichtigen Wachstumsmarkt. Bester Marktzugang und Hinderung von Nachteilen gegenüber unserer Unternehmungen, Chancen und Verbesserungen im Vergleich zur jetzigen Situation sind Trümpfe. Wird das Abkommen abgelehnt, entgeht der Schweiz eine grosse Chance für einen besseren Zugang nach Indonesien. Ja stimmen, selbstverständlich! Gérald Donzé
K ANTONSR ATSWAHLEN
KONZERT
CVP im Austausch mit der Bevölkerung
Frühlingskonzert verschoben
Nach der eisigen Kälte letzte Woche, die bei den Standaktionen in Dornach, Seewen und Flüh vorherrschten, war es eine willkommene Abwechslung an diesem wunderschönen Samstagmorgen in den Endspurt des Wahlkampfs zu starten. Begrüsst wurden die Regierungsratskandidaten Sandra Kolly-Altermatt und Thomas A. Müller mit Kaffee und Schwarzbuebe-Gipfeli in Erschwil. Danach ging es mit viel Elan weiter an die Standaktionen der CVP Dorneck-Thierstein nach Breitenbach und ins Leimental nach Bättwil. Alles in allem «mit Abstand» eine der schönsten Gelegenheiten in diesem etwas spezielleren Wahlkampf, um sich mit der Bevölkerung auszutauschen und auch in unserer Region für die kommenden Wahlen am 7. März zu animieren. Die Unterhaltungen schienen für beide Seiten sehr erfreulich und das Gesprächsklima war mehr als positiv. Mit den verteilten Orangen konnten wir auch eine gehörige Portion Vitamin C verteilen, getreu dem Motto «Bleiben Sie gesund!». Zum Abschluss machten sich die Kandidierenden für den Kantons- respektive den Regierungsrat auf den Weg zum Kloster Mariastein. Der Wallfahrtsort mit einer langen und wechselreichen Geschichte ist eines der bedeutendsten kulturellen und spirituellen Zentren unserer Region mit Ausstrahlung in die ganze Schweiz und über die Landesgrenzen hinweg. Durch die vielfältigen persönlichen Beziehungen zum Kloster war es spannend, sich mit Mariano Tschuor über die zukünftige Planung und das Projekt «Mariastein 2025» zu unterhalten. Eine gemeinsame Besichtigung der Klosteranlage rundete den erfolgreichen Tag ab. Für die CVP Dorneck-Thierstein Lara Christina Alkan ANZEIGE
I Ö G T LAT V O N R NS BRU ANTO NK TE 2 IN D E R | L IS B IS H E
K ANTON SOLOTHURN
Unterstützung für Kulturschaffende WOB. Kulturschaffende im Kanton Solothurn können wieder Ausfallentschädigungen beantragen. Dies ist möglich dank der Änderung der Covid-19-Kulturverordnung durch den Bundesrat und die entsprechende Anpassung der kantonalen Rechtssetzung, wie der Kanton mitteilt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Kulturbereich sind nach wie vor schwerwiegend. Die Absage und Verschiebung von kulturellen Veranstaltungen und Projekten, temporäre Betriebsschliessungen, die Umsetzung von Schutzmassnahmen und das Ausbleiben von Buchungen und Engagements führen zu grossen finanziellen Einbussen bei
ANZEIGE
Zämme! goht ’s
Andreas Bringold 2× auf jede Liste
LISTE 3
«Ich wähle mit Andreas Bringold, einen gradlinigen und mutigen Schwarzbuben in den Kantonsrat.» Hans-Peter Marti, Breitenbach
Kulturschaffenden und Kulturinstitutionen. Die Unterstützungsmassnahmen für den Kulturbereich werden deshalb gestützt auf das Covid-19-Gesetz und die Covid-19-Kulturverordnung des Bundes fortgeführt. Nach Verordnungsänderungen auf Bundesebene wurde die kantonale Verordnung entsprechend angepasst. Konkret können deshalb neben Kulturunternehmen nun auch wieder Kulturschaffende Ausfallentschädigungen beantragen. Da aufgrund der behördlichen Massnahmen teilweise kaum mehr Veranstaltungen geplant wurden, haben Kulturschaffende die Möglichkeit, Einnahmeausfälle auch anhand der Vergleichszahlen der Vorjahre darzulegen. Für Kulturschaffende sind auf der Website des Kantons corona.so.ch unter Bildung und Kultur / Kultur und Sport die Gesuchsformulare und Merkblätter für die Ausfallentschädigung aufgeschaltet. Für die Eingabe der Gesuche wurden vom Bund verbindliche Fristen festgelegt. Die nächste Eingabefrist für Kulturschaffende ist der 28. Februar 2021 für Schäden vom 1. November 2020 bis 31. Januar 2021. Die einschlägigen Rechtsgrundlagen von Bund und Kanton sind noch nicht in Kraft. Wegen des Verordnungsvetos im Kanton Solothurn (Einspruchsfrist 60 Tage) könne daher eine Auszahlung der Beiträge an Kulturschaffende nicht vor dem 9. April 2021 erfolgen, heisst es in der Mitteilung vom Kanton. Die Rechtsgrundlagen von Bund und Kanton für die Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen sind hingegen in Kraft. Die entsprechenden Gesuche seien derzeit in Prüfung, die Auszahlungen der Beiträge werde baldmöglichst eingeleitet.
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
Neu finden die Frühlingskonzerte am 10. April im Kloster Dornach und am 18. April in der ref. Kirche Arlesheim statt. Wir freuen uns, Sie wieder einmal einladen zu dürfen und vor Publikum zu singen. Es stehen erfrischende Frühlingsduette von Mendelssohn und Schumann auf dem Programm, sowie die Briefarie der Tatjana von Tschaikowski gesungen von Svetlana Doneva und eine Loeweballade gesungen von Marion Ammann. Die Reservationen werden nach Eingang berücksichtigt. Wir verkaufen erst mal 50
19
Billette, da wir noch nicht wissen, was der Bundesrat neues an Bestimmungen ausheckt bis dahin. Am besten Sie bestellen über 079 298 78 22, da Sutter Eisenwaren noch im Lockdown (mit Rampenverkauf) ist und daher verringerte Öffnungszeiten hat. Die Plätze in den Kirchen sind mit ca. zwei Metern Rundumabstand gekennzeichnet. Natürlich herrscht Maskenpflicht etc. Wir freuen uns auf Sie und wünschen bis dahin wunderbar sonnige Tage. Svetlana Doneva, Hartwig Joerges und Marion Ammann
ZUKUNF TSWORKSHOP KINDER- UND JUGENDLEITBILD
Projekt für junge Menschen Uhr). Eingeladen sind Institutionen, Vereine und Einzelpersonen aus dem Kinder- und Jugendbereich. Die Anlässe stehen aber ganz bewusst allen interessierten Personen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, offen. Eine Anmeldung ist unter folgendem Link bis morgen möglich: https://findmind.ch/c/UBFqU6pQxU. Weitere Informationen zum Projekt Kinder- und Jugendleitbild auf www.dornach.ch/projekte/17 891. Lena Kunz, Marysol Fürst, Thomas Gschwind, Christoph Janz
Die Gemeinde Dornach soll ein Kinderund Jugendleitbild erhalten und dafür sind wir auf die Unterstützung interessierter Dornacherinnen und Dornacher angewiesen. Nachdem im vergangenen Jahr eine umfangreiche Bestandsaufnahme durchgeführt wurde, findet nun im März ein Diagnose- und Zukunftsgestaltungsworkshop statt. Damit möglichst viele daran teilnehmen können, wird der Anlass zweimal an unterschiedlichen Wochentagen online durchgeführt (Do. 4. März und Mi. 10. März, je 18 bis 20.45
K ANTONSR ATSWAHLEN
Geschlossen hinter Aschberger Unsere 13 Kantonsratskandidaten aus dem Schwarzbubenland befinden sich inmitten ihrer Wahlkampagne und positionieren sich klar für die Anliegen deren Wähler. Zugleich bestreitet Richard Aschberger (36, Grenchen) seinen Wahlkampf, um einen Sitz in die Solothurner Regierung zu gewinnen. Das Präsidium der SVP Schwarzbubenland steht geschlossen hinter seiner Kandidatur. Für uns ist er der ideale Kandidat, um für die SVP in die Regierung einzuziehen. Dabei ist der Grenchner Unternehmer authentisch und handelt stets transparent. Bereits als Kantonsrat erarbeitete er mit seiner sachlichen Art in Politgeschäften hervorragende Lösungen und zeichnete sich dabei aus, dass er mehrheitsfähig und kompromissbereit ist. Aschberger weist eine beachtliche Politerfahrung auf, ist in Grenchen – nach dem Stadtpräsidenten – der bestgewählte Gemeinderat, kommt aus dem Gewerbe und arbeitete zugleich noch nie beim Staat, was ihn unbefangen macht. Er steht für eine sehr liberale Wirtschaftspolitik und für eine Politik der Vernunft, hält aber auch die Staatshilfe für Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten für richtig. Der Abstimmungssonntag
(7. März) naht und wir sind im Endspurt unserer Wahlkampagne. Durch Ihre Stimme für Aschberger in den Regierungsrat und die Unterstützung unserer Liste Nr. 1 werden wir gestärkt die Interessen der Schwarzbuben in Solothurn vertreten. SVP Schwarzbubenland Sibylle Jeker ANZEIGE
LESERBRIEF
5G in Hochwald: Das ganze Dorf ist betroffen Die Schädlichkeit des Mobilfunks im Hinblick auf die Gesundheit der Anwohner wurde in einer retrospektiven Langzeit Studie in Naila (Oberfranken Deutschland) von 1994-2004 aufgrund von Patientenunterlagen erforscht (www.aerzteund-mobifunk.eu). Die Ergebnisse belegen, dass für die untersuchte Bevölkerung innerhalb von 400 Metern im Umkreis
der Sendeanlage die an Krebs erkrankten Personen um 300 Prozent zunahmen. Die Sendeantenne war vom Typ GSM 2G! Fazit: Die körperliche Bedrohung in der Nähe einer Sendeanlage ist offensichtlich. Vor allem Kinder und Kleinkinder der Anwohner sind besonders gefährdet, weil der Bilde-Prozess der Organe noch nicht abgeschlossen ist. Eine Schädigung
in den ersten Lebensjahren kann lebenslang nicht mehr gut gemacht werden. «5G ist hundertmal Stärker als 4G» und ca. Tausendmal stärker als 2G! Es gibt keine stärkere Beeinträchtigung unseres Immunsystems als die elektromagnetischen Felder des Mobilfunks. In Zeiten der Corona-Krise eine bedenkenswerter Gesichtspunkt. Eugen Meier, Hochwald
ANZEIGE
Gemeinden, Kantone, Parlament und Bundesrat sagen JA zur e-ID
dgut h, Leibun Bettlac Barbara epräsidentin d rn in u e th m olo Ge srätin S Kanton
7. März 2021
an d dteverb her Stä nalrat ri c s lu ri F e t r Ku tio weiz urn, Na e nt S ch Präsid sident Soloth rä tp Stad
,
ann s Germ scher Hanne t Schweizeri nderat n e S id , s nd tä Prä everba d in e G em
JA zum E-ID-Gesetz
www.e-id.info
e-ID Schweiz | c/o digitalswitzerland | Selnaustrasse 25 | 8001 Zürich
20
DORNACH GEMPEN HOCHWALD
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
DIE POLIZEI MELDET
GOETHEANUM
Falsche Polizisten unterwegs
Zuwendung schafft Qualität
WOB. Im Solothurnischen Schwarzbubenland sind zwei Personen Opfer von Betrügern geworden, die sich als Polizisten ausgegeben haben. Die Kantonspolizei Solothurn warnt einmal mehr vor dieser Betrugsmasche. Bei der Kantonspolizei Solothurn sind in den vergangenen Tagen wieder vermehrt Meldungen von Bürgerinnen und Bürgern eingegangen, die am Telefon durch «falsche Polizisten» kontaktiert worden wurden. Zwei Personen sind auf diese Betrugsmasche hereingefallen und haben den Tätern Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren 10000 Franken ausgehändigt. Die potenziellen Opfer – meistens ältere Personen – werden jeweils am Telefon durch angebliche Polizisten oder Staatsanwälte kontaktiert und anschliessend mit verschiedenen Geschichten im Zusammenhang mit Einbrüchen oder der Verhaftung von Einbrechern unter Druck gesetzt. Am Schluss läuft die ganze Sache immer darauf hinaus, dass die
PR. Gesunde Lebensmittel unterstützen die Gesundheit, Fehlernährung dagegen kann zu Erkrankungen wie Adipositas oder Diabetes Typ 2 führen. Für Oecotrophologin Jasmin Peschke ist Qualität in der Ernährung eine Haltungsfrage gegenüber Boden, Pflanzen und Tieren. Die Suche nach den Ursachen der Corona-Pandemie macht deutlich, wie komplex verschiedene Lebenswelten miteinander vernetzt sind. Schwinden Lebensräume von Tieren oder wird ihre Nahrungsgrundlage durch Verlust der Artenvielfalt verkleinert, kommen sie dem Menschen in seinen Siedlungen näher – und bisher nur Tiere befallende Krankheitserreger können als Zoonosen auf Menschen überspringen. Wachsen Pflanzen in Nährstofflösungen und einer künstlichen Atmosphäre, haben sie weniger Möglichkeiten, Widerstandskraft auszubilden, als wenn sie mit äusseren Einflüssen zurechtzukommen müssen. «Das, was Tiere und Pflanzen auf ihrem Lebensweg an Vitalität und Resilienz erwerben, kommt auch dem
kontaktierten Personen ihr Bargeld und/oder ihre Wertsachen der Polizei zur sicheren Aufbewahrung aushändigen sollen. Merken Sie sich: Die «richtige» Polizei informiert Sie niemals telefonisch über Einbrüche oder über Verhaftungen von Einbrechern. Die «richtige» Polizei ruft Sie niemals an, um Sie über Ihre finanziellen Verhältnisse und/oder über Ihre Wertsachen auszufragen. Die «richtige» Polizei würde niemals Geld oder Wertsachen für Sie auf bewahren. Tipps der Polizei: Seien Sie misstrauisch, wenn Sie durch eine Ihnen unbekannte Person angerufen werden. Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch sofort. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz. Geben Sie keine Auskünfte über ihre finanziellen Verhältnisse oder über Ihre Wertsachen. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Ihnen unbekannte Personen. Melden Sie verdächtige Anrufe umgehend via Notrufnummer 117 der Polizei.
Menschen zugute», weiß Jasmin Peschke, promovierte Oecotrophologin und Leiterin des Fachbereichs Ernährung der Sektion für Landwirtschaft am Goetheanum. Ihr ist es ein Anliegen, Lebensmittelqualität über die Inhaltsstoffe hinaus als Ausdruck der Beziehung zur Lebenswelt zu verstehen. «Mit unserer Einstellung gegenüber Tier und Pflanze nehmen wir unmittelbar Einfluss auf unsere eigene Gesundheit. Das beginnt bei der Frage, ob sie für uns Produktionsfaktoren oder lebendige Wesen sind.» Damit spricht sich Jasmin Peschke für eine partnerschaftliche Haltung im Ernährungssystem aus. «Der Apfel ist mehr ein Lebensmittel mit eigener ‹Biografie› sowie Aufbau- und Reifekräften als eine andere Form einer Vitamintablette.» Dabei spielen alle Stationen von Züchtung und Anbau über Produktion und Verarbeitung bis zur Präsentation auf dem Teller hinein. Entsprechend vielseitig sind die Aspekte aus der Perspektive von beispielsweise Pflanzenzüchtung, Forschung, Landwirtschaft,
Käserei, Medizin, Ernährungswissenschaft und Profiküchen, die Jasmin Peschke in ihrem Buch ‹Vom Acker auf den Teller› berücksichtigt hat. ANZEIGE
ANZEIGE
LESERBRIEF
K ANTON SOLOTHURN
Ökologische Katastrophe «Der Palmölanbau zerstört grossflächig die artenreichen Regenwälder. Zahllose Tier- und Pflanzenarten verschwinden.» Dies lesen wir im Zusammenhang mit der Abstimmung vom 7. März über das Freihandelsabkommen. Auch bei uns in Arlesheim wird geschützte Natur zerstört, nicht so grossflächig, aber ebenso konsequent. Durch die Arbeiten an der Bebauung «La Colline» wurde der Zufluss zum Quellgebiet beim Schwinbach gekappt, sodass das Feuchtgebiet in absehbarer Zeit austrocknet und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten sterben werden. Gemeindepräsident Markus Eigenmann (siehe Wochenblatt vom 18.2.21) will sich zur Austrocknung nicht äussern, da ihm genaue Zahlen dazu fehlen würden. Auch beim Kanton (Bau- und Umweltschutz-
direktion) gibt man sich nach wie vor zurückhaltend, weil anscheinend «keine belastbaren Hinweise auf einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einem Versiegen der Quelle und den durchgeführten Bauarbeiten hinweisen.» Eigentlich ist es doch offensichtlich, wer einmal selbst bei der Nordquelle gewesen wäre, hätte sich mit eigenen Augen vom Sachverhalt überzeugen können. Dafür braucht man wohl nicht ein Fachexperte zu sein um zu sehen, dass das Versiegen der Quelle mit der Bautätigkeit in unmittelbarer Nähe zusammenhängen muss. Für was haben wir denn in der Schweiz Naturschutzgesetze und Bauvorschriften, wenn diese so leicht zu umgehen sind? Ingan Sigune Heim, Ulrich Niederberger, Dornach
Impfungen nehmen Fahrt auf Zämme! goht ’s
Andreas Bringold 2× auf jede Liste
LISTE 3
«Ich wähle Andreas Bringold zweimal in den Kantonsrat, weil er sich für die solide soziale Absicherung der Ehepartner in Landwirtschafts- und Gewerbebetrieben einsetzt.» Sieglinde Jäggi-Erzer, Seewen
WOB. Der Kanton Solothurn teilte am Dienstag mit, dass bis Ende dieser Woche alle Bewohnenden von Alters- und Pflegeheimen mit einer Covid-19-Zweitimpfung versorgt sein würden. Insgesamt wurden bisher 4700 Personen geimpft – das entspricht rund 70 Prozent aller APH-Bewohnenden. Start der Impfkampagne war Anfang Januar. In einer ersten Phase seien prioritär Bewohnende von Alters- und Pflegeheimen geimpft worden. Neue Bewohnende wie auch jene, die sich nachträglich für die Covid-19-Impfung entschieden haben, werden in die erweiterte Impfplanung aufgenommen. In einem nächsten Schritt soll das exponierte Gesundheitspersonal in den Spitälern die Impfung erhalten. «Wir haben in den vergangenen
acht Wochen alle 49 Solothurner APH mit unseren mobilen Impfteams besucht und sichergestellt, dass die Bewohnenden, die sich für eine Impfung entschieden haben, innerhalb der empfohlenen Frist beide Impfungen erhalten», so Peter Eberhard, Leiter Gesundheitsamt. Seit dem 4. Januar hätten knapp 17700 besonders gefährdete Personen (ab 75 Jahren und Erwachsene mit chronischen Krankheiten) ihre Erstimpfung erhalten. Die für März vom BAG in Aussicht gestellten Liefermengen würden es erlauben, die Kapazitäten in den Impfzentren weiter auszubauen. Erwartet werden rund 35000 Impfdosen. Sobald die Lieferungen bestätigt sind, können wieder neue Termine für Erstimpfungen vergeben werden.
ANZEIGEN
Achtung! Sammler sucht
Geigen, Cello,
Zölle senken, Wirtschaft stärken: in der Schweiz und in Indonesien!
In gutem oder schlechtem Zustand. Zahle bar. Telefon 079 356 54 06
www.wirtschaftskomitee.ch
Click di i oder chum vorbi...
Jetzt NEU mit Online-Shop
sandrosport.com &
sandrowork.com Sandro-Oberwil Mühlemattstrasse 9 4104 Oberwil Tel. 061 401 54 27 info@sandro-sport.ch sandrosport.com - Freizeitmode - Textildruck und -stickerei - Trekking - Fitness - Arbeitsbekleidung
Ladenlokal Corona Schliessung Wir stehen unseren Kunden auch wärend dem Lockdown zu verfügung. Für Bestellungen oder Fragen erreichen Sie uns per Tel. 061 401 54 27 zu unseren normalen Öffnungszeiten.
Click and Collect !!!
800 Container Waren importiert die Schweiz pro Jahr aus Indonesien.
Nur 2 Container davon beinhalten Palmöl. Lediglich 0,0001% des im Jahr 2019 aus Indonesien exportierten Palmöls ging in die Schweiz.
DORNACH GEMPEN HOCHWALD K ANTONSR ATSWAHLEN
DIE POLIZEI MELDET
Stimm- und Wahlrecht für alle
Paketdiebstähle häufen sich
Im Moment verschicke ich Postkarten. Nicht mit Ferienmotiven, nein. Als Kandidat für den Kantonsrat schreibe ich an Freunde und Bekannte und bitte sie um ihre Stimme. Und beim SchreiRamon Glatz ben ist mir aufgefal(Grüne) len: Bei nicht wenigen Menschen in meinem Umfeld weiss ich gar nicht, ob sie stimmberechtigt sind. Sie wohnen hier, ihre Kinder besuchen den gleichen Kindergarten wie
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
21
meine Tochter, ich sehe sie beim Einkaufen oder beim Seifenkistenrennen. Aber haben sie auch die Schweizer Staatsangehörigkeit? Einmal mehr macht es mir bewusst, wie absurd es doch ist: Rund ein Fünftel der Menschen, die in der Schweiz wohnen, dürfen nicht abstimmen! Dabei spielt sich ihr Leben hier ab, sie arbeiten hier und bezahlen hier Steuern. Das soll sich ändern. Deshalb befürworte ich das Stimm- und Wahlrecht für alle Menschen die seit mindestens fünf Jahren legal hier leben – damit alle mitwirken und mitgestalten können. Ramon Glatz, Dornach Kantonsratskandidat Grüne
ANZEIGE
Ineffizienz der Wärmepumpe? Mit der Wärmepumpe im Haus verfehlen wir Paris 2050. Die Pumpe ist unschuldig, dass Linke, Grüne, FDP und der HEV sie in der falschen Umgebung einsetzen. Zur Rückgewinnung der Warmwasser-Temperatur aus der Kanalisation ist diese Technologie unschlagbar. Je wärmer die Umgebung, desto effizienter ist die Wärmepumpe. Unterhalb von -10°C wird sie zum Tauchsieder. Wärmepumpenbesitzer haben diesen Winter geschlottert, weil die Heizung kaum über 60°C ansteigt. Ein Boiler bzw. Tauchsieder hat den gleichen Wirkungsgrad, ist aber ironischerweise verboten? Bei höheren Aussentemperaturen können die Netzverluste nie kompensiert werden, obwohl, anhand der Energiestatistik 2019, ein sehr hoher Stromanteil aus fossilen und nuklearen Brennstoffen importiert wird.
Solche Kraftwerke haben einen Wirkungsgrad unter 50% und der Netzverlust beträgt weitere 10%. Somit ist das Verbrennen von Öl im Privathaushalt ökologischer und CO2-ärmer als das Benutzen von Strom. Der Elektrowahn führt zu Netzinstabilitäten und Blackouts. Ein neues Elektronetz kostet gemäss Sommaruga rund 1,4 Billionen CHF und kann nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre umgesetzt werden. Die Schuldenlast, Steuern und Strompreis steigen für den Bürger an. Paradoxerweise berücksichtigt das CO2-Gesetz die Power to X Technologie nicht. Deren Umsetzung kostet keine 1.4 Billionen CHF und ist systematisch realisierbar. Nur diese Technologie führt aus dem CO2-Dilemma. Sebastian Rastberger Kantonsratskandidat SVP
GEMEINDEWAHLEN
Unsere Gemeinderatskandidatin Das knappe Abstimmungsresultat zur Einführung des Ressortsystems (48,5% Ja-, 47,2% Nein-Stimmen, 4,3% Stimmenthaltungen) bleibt in Erinnerung. Vermutlich war die FDP JA-Parole das Zünglein an der Waage. Bedeutet: Der Grossteil unserer Kandidaten (Damiano Emmenegger, Marisol Fürst, Hans-Rudolf Tschudin, Alain Ulmi, René Umher) stehen wegen beruflichen Verpflichtungen im neuen System nicht zur VerfüANZEIGE
gung. Umso mehr freue ich mich der Stimmbevölkerung mit Melanie Tschudin (29) eine sehr aufgestellte Kandidatin vorstellen zu dürfen. Melanie ist eine Vollblut-Unternehmerin, Geschäftsleitungsmitglied bei der DT Reinigungs GmbH (rund 16 Mitarbeiter), Mitinhaberin der Bar alte Liebe KLG, im Dorf ein Treffpunkt für die Bevölkerung. Politisch ist sie seit Anfang 2018 im Wahlbüro tätig und als SVP-Mitglied sowie bei der Initiative „Dornach, mir entscheide mit“ aktiv. Sie setzt sich dafür ein, dass die SVP aus einer Position der Stärke eine gesunde Lokalpolitik betreibt; zugleich sind ihr pragmatische Lösungen in der Schulgestaltung wichtig und sie geht mit ihrer bürgerlichen Herangehensweise Problemstellungen konkret an. Melanie scheut den Diskurs nicht und ist offen, mit grosser Überzeugung ihre Meinung auch über die Parteigrenzen hinweg zu vertreten. Ehrenamtlich setzt sie sich seit 2019 im Elternrat ein, seit 2020 als Vorstandsmitglied. Ich freue mich ausserordentlich, Melanie bei diesen Wahlen begleiten zu dürfen! Sibylle Jeker, SVP Dornach Präsidentin a.i.
Aufgerissen: Diebe sind auf der Suche nach Paketen mit möglichst hochpreisigem Inhalt. WOB. In den letzten zwei Jahren verzeichnete die Kantonspolizei Solothurn beinahe eine Verdoppelung der gemeldeten Vorfälle im Bereich von Paketdiebstählen aus Briefkästen, Treppenhäusern und Hauseingängen. Die Anzahl Meldungen von Geschädigten ist zwischen 2018 und 2020 gestiegen, von gut 60 auf rund 120.
K ANTONSR ATSWAHLEN
Wie viel sind wir wert? «Geld ist nicht wichtig, um glücklich zu sein. Reichtum ist, wenn wir gesund sind und eine nette Familie haben.» Das sind Dinge, die oft von Leuten erzählt werden, welche die Anna Hochstrasser Krankenkassenprämien einfach be(SP) zahlen können. Weisheiten von Leuten, die Ende Monat noch Geld auf dem Konto haben und sich eine Familie leisten können, ohne ihr Budget noch einmal zu überdenken. Wer aber jeden Tag den Rappen umdrehen muss, hat von diesem Reichtum nichts. Eine Köchin, welche nach einem harten Monat 3900 Franken nach Hause bringt, wird wohl kaum etwas von diesem Wohlstand haben. Wem die Altersvorsorge nicht reicht, dem kann man noch lange etwas von geldlosem Reichtum erzählen. Geldloser Reichtum ist ein Märchen, das jede Putzkraft und jede Pflegefachfrau, welche für einen anständigeren Lohn auf die Strasse geht, geizig aussehen lässt. Unzufrieden, und das in der reichen Schweiz? Ja, denn in eben dieser reichen Schweiz sind viele arbeitende Menschen nicht einmal 23 Franken in der Stunde wert. Das darf nicht sein! Nachdem Genf den Mindestlohn angenommen hat, ist im Juni Basel an der Reihe. Im Kantonsrat werde ich mich dafür einsetzen, dass es im Kanton Solothurn auch einen Mindestlohn geben wird. Anna Hochstrasser, SP Dornach, Kandidatin für den Kantonsrat
GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach Samstag, 27. Februar 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie in der Alterssiedlung Sonntag, 28. Februar 10.30 Gottesdienst mit Eucharistie Freitag, 5. März 19.00 Weltgebetstag der Frauen im Timotheus-Zentrum der ref. Kirchgemeinde
Katholische Gottesdienste in Gempen Sonntag, 28. Februar 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie
Mittwoch, 3. März 9.15 Gottesdienst mit Eucharistie 19.00 Kreuzwegandacht
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Sonntag, 28. Februar 10.00 Gottesdienst im TimotheusZentrum mit Pfarrer Haiko Behrens. Musik Raouf Mamedov Nächste Schatzsucher Samstag, 6. März 9.30 bis 12.00 im reformierten Kirchgemeindehaus, Dornach, Gempenring 18 in Dornach
Dienstag, 2. März 19.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Gest. JM für Hulda und Josef BergerEhrsam
Ökumenische Gemeinschaft Dornach Gebetszeiten an der Amthausstrasse 8:
Katholische Gottesdienste in Hochwald
Sonntag: 7.30, 12.00, 15.00, 21.00
Samstag, 27. Februar 18.30 Gottesdienst mit Eucharistie
Sonntag, 28. Februar 9.00 Wortgottesfeier
Montag bis Samstag: 7.00, 12.00, 18.00, 21.00
ANZEIGE
Aufgrund der aktuellen Situation und den damit einhergehenden Einschränkungen im Detailhandel, dürfte der Anstieg von Paketdiebstählen auch einen Zusammenhang mit dem erhöhten Versandvolumen aus dem Onlinehandel haben. Um sich vor solchen Diebstählen zu schützen, rät die Polizei folgende Mög-
FOTO: POLIZEI KANTON SOLOTHURN
lichkeiten in Betracht zu ziehen: Lieferung hochpreisiger Artikel an Abholstellen umleiten, Empfangsdatum und Zustellungsort online steuern (via Login Post), das Paket an Freunde und Familienangehörige, die zu Hause sind, oder alternativ an den Arbeitsplatz liefern lassen.
VEREINSNACHRICHTEN Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@gmx.ch, 061 701 90 11, 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Mo, Di, Do und
Fr im Timotheus-Zentrum, Gempenring 16, Dornach. Anmeldung und Auskunft bei Bea Flores, Tel. 077 481 94 34, E-Mail: floerli58@hotmail.com – Kindertreff. Ab 7 Jahren. Jeden Mittwoch- und Samstagnachmittag, 14.00–17.00, Timotheus-Zentrum Gempenring 18, Dornach. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf www. refkirchedornach.ch – Jugendtreff. Jugendliche von 10 bis ca. 16 Jahren. Freitagabend von 18.00– 21.00 Timotheus-Zentrum, Gempenring 18, Dornach. Anmeldung und Auskunft für Kinder- und Jugendtreff bei René Burri, Jugendarbeiter, 061 701 36 41, 061 599 27 16, reneburri@breitband.ch. Programm während der Schulferien, Gemeindebrief auf der Homepage www.refkirchedornach.ch
Jugendarbeit Dornach. Die Jugendarbeit Dornach kümmert sich um Anliegen von Jugendlichen und betreibt das Jugendhaus Dornach als offener Treff.
Öffnungszeiten Treff: Mi 14.00–22.00, Fr 18.00– 22.00, So 14.00–18.00 (jeden 2. So.). Weitere Informationen sind auf www.jugendarbeit-dornach. ch zu finden. – Jugendarbeit Dornach, 061 701 60 53, team@jugendarbeit-dornach.ch ANZEIGE
wieder
ROMAN OESCHGER
vernünftig. menschlich. respektvoll. Kantonsratswahlen 7. März 2021 | LISTE 4
LESERBRIEF
Offener Brief – Antworten bleiben aus Die Gruppe Dornach2021 hat vor sechs Monaten einen offenen Brief mit vielen für die Öffentlichkeit wichtigen Fragen an den Gemeindepräsidenten gerichtet. Bis heute ist eine Antwort ausstehend! Dafür wird im Gemeinderat über ein zukünftiges Velonetz beraten. Wir haben keine Einwände gegen sichere Veloverbindungen. Ob aber dieses Geschäft, mit der Einbindung eines weiteren Planungsbüros, oberste Priorität hat, bezweifeln wir sehr. Unsere Gemeinde ist Weltmeister im Planen. Allein für die Ortsplanungsrevision wurden mindestens sechs Planungsbüros mit Aufträgen eingedeckt. Zählbare Ergebnisse sind uns
nicht bekannt. Die Gemeindeverwaltung ist eine Grossbaustelle (z.B. Finanz-/Bauverwaltung). Gemäss GR-Beschluss vom 13.7.2020 hätte die Grundgebühr für den Kehricht ab 2021 gesenkt werden sollen. Trotzdem bekommen wir im Januar 2021 eine bereits reduzierte Rechnung für das Jahr 2020 und dies ohne zu wissen, mit welchen neuen Gebühren für das Grüngut wir eingedeckt werden sollen. Der von den Freien Wählern dominierte Gemeinderat setzt falsche Prioritäten. Hilflose Erklärungen von Gemeinderat Thomas Gschwind tragen nicht zur Lösung der manigfaltigen Probleme bei. Gruppe Dornach2021
22
Donnerstag, 25. Februar 2021 Nr. 8
AGENDA
SCHNAPPSCHUSS Rahmenbedingungen: Woche für Woche suchen wir aus den unzähligen Zusendungen einen besonderen Schnappschuss für diese Seite aus. Dieses Bild hat es uns gleich angetan. Eine raffinierte schwarz-weiss Aufnahme von Markus Jeanneret, in der es einiges zu entdecken gibt. Erkennen Sie, was sich hier spiegelt? Kleiner Tipp: Die Aufnahme wurde Anfang Februar an der Ecke Hollenweg/Mühlebodenweg in Arlesheim gemacht. Haben Sie ein aussergewöhnliches Foto gemacht? Schicken Sie Ihr JPEG mit ein paar Bemerkungen zum Foto in voller Auflösung an redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch
ANZEIGE
Schon gewusst?
Herzlichen Glückwunsch
Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 18. Februar 2021 Hans Grossmann Passwangstrasse 7 4153 Reinach
In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail an wettbewerb@wochenblatt.ch oder per Fax an 061 706 20 30 oder Postkarte an AZ Zeitungen AG, Rheinstrasse 3, 4410 Liestal. Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 1. März 2021, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wiedereröffnung am 1. März 2021
Willkommen zurück im Kulturhaus. Wir freuen uns, Sie ab 1. März 2021 wieder persönlich bei uns im Kulturhaus beraten zu dürfen. Stöbern Sie in unserem grossen Sortiment aus Büchern, CDs, Hörbüchern und DVDs und lassen Sie sich literarisch und musikalisch inspirieren. Bestellungen nehmen wir gerne weiterhin auch telefonisch, per E-Mail und über unseren Webshop entgegen. Die bestellten Artikel können Sie im Kulturhaus abholen.
Lösung 7/2021: ARTISTIK
Sie möchten lieber zuhause bleiben oder haben keine Möglichkeit vorbeizukommen? Wir liefern Ihnen Ihre Artikel auch portofrei (B-Post) nach Hause. Vielen Dank für Ihre Treue und Verbundenheit. Ihr Team des Kulturhauses Bider & Tanner
1.
1. MATTIA JONATHAN SERENA / INA HALLER: MICHEL MESMER: Chienbäse Gäll, du findsch mi nid? Kriminalroman, Fasnachts-Wimmelbuch Emons Verlag Bilderbuch, 2. Verein Fasnachtshuus Basel 2. COLUM MCCANN: 100 ZEEDEL VO 1921 BIS Apeirogon 2021, 100 JOOR CORoman, MITÉ-SCHNITZELBÄNGG Rowohlt Verlag Verssammlung mit «Zeedeln» 3. aus 100 Jahren in einer Box Basiliensia / T.C. BOYLE: Schnitzelbank Comité Sprich mit mir Roman, 3. Carl Hanser Verlag TANJA GRANDITS: Tanja Vegetarisch 4. Grüne Lieblingsrezepte OTTESSA MOSHFEGH: für jeden Tag einfach & Der Tod in ihren Händen genussvoll Roman, Kochbuch / AT Verlag Carl Hanser Verlag 4. MARKUS SUTTER: 5. Anita Fetz JANA REVEDIN: Biografie, Zytglogge Verlag Margherita 5. Roman, NICOLA GESS: Halbwahrheiten Aufbau Verlag Zur Manipulation von 6. Wirklichkeit Philosophie, JULIAN BARNES: Matthes + Seitz Verlag Der Mann im roten Rock Roman, 6. Kiepenheuer & Witsch Verlag ISABEL ROHNER (HRSG.) / IRÈNE SCHÄPPI (HRSG.): 7. 50 Jahre Frauenstimmrecht MARTIN SUTER / BENJAMIN 25 Frauen über Demokratie, VON STUCKRAD-BARRE: Macht und GleichAlle sind so ernst berechtigung geworden Politik, Limmat Verlag Dialog, 7. Diogenes Verlag MARCEL MEILI: 8. Steiners Postauto Eine Bildgeschichte HARUKI MURAKAMI: Biographie, Erste Person Singular Scheidegger & Spiess Verlag Geschichten, DuMont Literatur Verlag 8. TOBIAS ROTH (HRSG.): 9. Welt der Renaissance ALFRED BODENHEIMER: Kulturgeschichte, Der böse Trieb Galiani Verlag Ein Fall für Rabbi Klein 9. Kriminalroman, ROLF HOLSTEIN: Kampa Verlag Zimbers Fasnacht 10. Basiliensia, Eigenverlag 10. MARTIN MOSEBACH: BARACK OBAMA: Krass Ein verheissenes Land Roman, Autobiographie, Penguin Verlag Rowohlt Verlag